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Bei No-Deal-Brexit - PSA droht mit Abzug der Astra-Produktion

Postby Weltbookadmin47 » 29. Jul 2019 21:56

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/PSA-droh ... 75134.html

Montag, 29. Juli 2019
Bei No-Deal-Brexit - PSA droht mit Abzug der Astra-Produktion
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PSA-Chef Tavares ist über die Aussicht auf einen ungeregelten Brexit wenig erfreut.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Boris Johnsons Brexit "ohne Wenn und Aber" könnte die Briten den Astra kosten. Der Chef des französischen Peugeot-Herstellers PSA droht jetzt damit, die Produktion des Kleinwagens auf den europäischen Kontinent zu verlagern. Anscheinend gibt es bereits einen Alternativstandort.

Im Tauziehen um den Brexit hat der Chef des französischen Peugeot-Herstellers PSA, Carlos Tavares, mit harten Konsequenzen für ein britisches Werk gedroht. Er wolle das Astra-Nachfolgemodell für die Konzernmarken Opel und Vauxhall zwar in der Fabrik Ellesmere Port bauen - aber nicht bei schlechten Rahmenbedingungen, sagte Tavares der britischen Wirtschaftszeitung "Financial Times". "Wir haben eine Alternative für Ellesmere Port", drohte er.
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Politik 25.07.19
Erste Parlamentsrede als Premier Johnson will Großbritannien zum "großartigsten Land der Welt" machen

Tavares reagiert damit offensichtlich auf Ankündigungen, wonach sich die neue britische Regierung unter Premier Boris Johnson darauf einstellt, die EU zum 31. Oktober ohne Abkommen zu verlassen. Das Unternehmen müsse wissen, was im Oktober passiere, beispielsweise bei den Zöllen, forderte Tavares.

PSA mit seinen Stamm-Marken Peugeot und Citroën hatte Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall vor zwei Jahren vom US-Autogiganten General Motors übernommen und mit harter Hand saniert. Der Konzern hatte im Juni mitgeteilt, dass der neue Astra im Opel-Werk Rüsselsheim gebaut werden soll. Ellesmere Port wäre demnach dann die zweite Fabrik. Die Zeitung berichtete, Tavares habe ein Werk in Südeuropa als möglichen Ersatz für Ellesmere Port ausgewählt, ein Name wurde nicht genannt. Das britische Werk hat der "Financial Times" zufolge mehr als 1000 Mitarbeiter.
Auch britische Autobauer warnen Johnson

Zuvor hatte bereits der britische Automobilverband SMMT Premierminister Boris Johnson vor den gravierenden Folgen eines ungeregelten EU-Austritts für die Industrie gewarnt. Die Autobranche sei eng mit Europa verflochten und ein ungeregelter Austritt würde zu enormen Zollkosten und Störungen führen, die die Produktion gefährdeten, schrieb Mike Hawes, Chef des britischen Verbandes der Autobauer und -händler, in einem Brief an Johnson. Zudem würde dadurch das Vertrauen internationaler Investoren in Großbritannien weiter untergraben.
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Politik 23.07.19
Johnson - Politclown und Premier Der "König der Welt" zieht in die Downing Street

Große Autobauer haben wiederholt vor den Auswirkungen auf die in dem Sektor übliche "Just-in-time"-Produktion gewarnt, bei der Teile im Takt der Bänder rechtzeitig geliefert werden müssen. Alle Hersteller haben Notpläne für den ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens erarbeitet, einige bereiten die Verlagerung von Fertigung in andere Länder vor. Für die deutsche Autoindustrie ist Großbritannien der wichtigste Exportmarkt innerhalb der EU. Schon vor Johnsons Amtsantritt hatte die britische Automobilindustrie vor den Folgen eines No-Deal-Brexits gewarnt.

Quelle: n-tv.de, lwe/dpa/rts
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Gewinn bricht um die Hälfte ein - Über 18.000 Glyphosat-Klagen gegen Bayer

Postby Weltbookadmin47 » 30. Jul 2019 10:37

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Uber-18- ... 76011.html

Dienstag, 30. Juli 2019
Gewinn bricht um die Hälfte ein - Über 18.000 Glyphosat-Klagen gegen Bayer
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Die "Saisonalität" der Agrarsparte verhagelt Bayer die Zahlen.

(Foto: dpa)
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Im Streit um den von Bayer-Tochter Monsanto produzierten Unkrautvernichter Glyphosat steigt die Zahl der Klagen rasant. Derweil bricht der Gewinn von Bayer stark ein. Überschwemmungen und Trockenheit sollen der Agrarsparte zu schaffen gemacht haben.

Die Zahl der Klagen gegen den Chemiekonzern Bayer in den USA wegen des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat ist auf über 18.000 gestiegen. Bis zum 11. Juni seien die Klagen von etwa 18.400 Klägern zugestellt worden, teilte Bayer bei Vorlage der Quartalszahlen mit. Bayer sei weiterhin überzeugt, gute Argumente zur Verteidigung gegen die erhobenen Ansprüche zu haben und werde sich in all diesen Verfahren entschieden zur Wehr setzen, betonte der Konzern.
Bayer
Bayer 57,08

Bayer hatte im vergangenen Jahr Monsanto, den US-Hersteller glyphosathaltiger Unkrautvernichter, übernommen. Monsanto steht im Zentrum zahlreicher Gerichtsverfahren in den USA, in denen die Kläger glyphosathaltige Mittel für ihre Krebserkrankungen verantwortlich machen. Drei Mal wurde das Unternehmen deswegen in den USA schon verurteilt. Die zunächst verhängten Strafen und Schadenersatzzahlungen wurden jeweils deutlich gesenkt.

Bayer betonte nun, das Unternehmen werde sich "konstruktiv" in den Mediationsprozess einbringen, der von einem Bundesrichter in Kalifornien angeordnet worden war. Große Anleger wie der US-Hedgefonds Elliott hatten diese neue Strategie ausdrücklich begrüßt.
Agrarsparte schwächelt

Der Gewinn von Bayer brach im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich dennoch um fast die Hälfte auf 404 Millionen Euro ein. Grund sei die "Saisonalität" der Agrarsparte Crop Science, erklärte das Unternehmen. Insbesondere hätten sich Überschwemmungen und starke Regenfälle im Mittleren Westen der USA sowie Trockenheit in weiten Teilen Europas und in Kanada negativ ausgewirkt. Bayer hatte Monsanto im Juni 2018 gekauft: die "belastenden Monate April und Mai" seien zudem im Vorjahr nicht enthalten gewesen.

Der Umsatz der Sparte stieg wegen des Zukaufs von Monsanto um fast 60 Prozent, der des Gesamtkonzerns wuchs um rund ein Fünftel auf 11,8 Milliarden Euro. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) legte um rund ein Viertel auf 2,9 Milliarden zu.

In der Forschung ist die Frage, ob die Chemikalie Glyphosat eine krebsauslösende Wirkung hat, umstritten. Die US-Umweltbehörde EPA und auch die Aufsichtsbehörden in der EU und Deutschland gelangten zu dem Schluss, dass von Glyphosat keine Krebsgefahr ausgeht. Dagegen konstatierte die zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehörende Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) vor drei Jahren, dass Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend bei Menschen" sei.

Quelle: n-tv.de, ftü/AFP
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Verbraucher aufgepasst - Das ändert sich im August

Postby Weltbookadmin47 » 30. Jul 2019 13:18

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Dienstag, 30. Juli 2019
Verbraucher aufgepasst - Das ändert sich im August
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(Foto: imago/CHROMORANGE)
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Im neuen Monat geht das Starke-Familien-Gesetz an den Start, genau wie das Gute-Kita-Gesetz. Auch der Förderhöchstbetrag beim Bafög steigt. Dies und anderes erwartet Sie im August.

Auszubildende bekommen mehr Unterstützung

Zum Beginn des Ausbildungsjahres am 1. August steigt die Berufsausbildungsbeihilfe für Auszubildende. Der Höchstbetrag für Lebensunterhalt und Wohnen erhöht sich von derzeit 622 auf 716 Euro monatlich. Auch das Ausbildungsgeld für junge Menschen mit Behinderung wird angehoben.

Das Starke-Familien-Gesetz geht an den Start

Die Bundesregierung möchte mit höherem Kinderzuschlag und mehr Leistungen für Bildung Kinderarmut bekämpfen. Das Starke-Familien-Gesetz hilft vor allem Alleinerziehenden. So steigt der Betrag für die Ausstattung mit Schulbedarf von 100 auf 150 Euro pro Schuljahr. Eigenanteile beim Schulessen und der Schülerbeförderung entfallen. Anträge auf Nachhilfe oder Schulausflüge sind nun einfacher zu beantragen.

Gute-Kita-Gesetz gestaltet Kita-Beiträge gerechter

Die finanziellen Beiträge der Eltern sind ab dem im August beginnenden Kita-Jahr nach sozialen Kriterien gestaffelt. Das gab es bisher nur in einigen Bundesländern, nun gilt es bundesweit. Außerdem zahlen Familien, die Wohngeld und Kinderzuschlag erhalten, überhaupt keine Kitabeiträge mehr.

Mehr Bafög für mehr Studierende

Der Förderhöchstbetrag steigt von derzeit 735 auf 861 Euro monatlich. Der Freibetrag für das Einkommen der Eltern, welches mitunter zur Berechnung des Anspruchs dient, liegt höher. Dadurch kommen mehr Studierende in den Genuss von Bafög. Zudem sind die Rückzahlungskonditionen sozial gerechter.

Weniger Duftstoffe in Kosmetik

Ab dem 23. August dürfen kosmetische Mittel mit bestimmten Duftstoffen, die Allergien verursachen können, EU-weit nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

Schaffung von Wohnraum steuerbegünstigt

Investitionen für neue Mietwohnungen können vier Jahre lang steuerlich besser geltend gemacht werden. Diese Regelung ist Teil der Wohnraumoffensive der Bundesregierung, die zusätzlich 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime schaffen will.

Quelle: n-tv.de, awi
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"Gewichtige Gründe" dagegen - Karlsruhe zweifelt weiter an Anleihenkäufen

Postby Weltbookadmin47 » 31. Jul 2019 12:21

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Karlsruh ... 77536.html
"Gewichtige Gründe" dagegen - Karlsruhe zweifelt weiter an Anleihenkäufen
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Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle sieht "gewichtige Gründe" für die Rechtsansicht der Kläger.

(Foto: dpa)
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Um die Wirtschaft anzukurbeln, kauft die EZB jahrelang europäische Staatsanleihen auf, für 2,6 Billionen Euro. Europäische Richter halten das für bedenkenlos. Die deutschen Verfassungsrichter zweifeln jedoch weiterhin daran. Ganz stoppen können sie das Programm aber nicht.

Das Bundesverfassungsgericht hat nach wie vor große Bedenken gegen die milliardenschweren Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach Auffassung seines Senats sprächen "gewichtige Gründe" für die Rechtsansicht der Kläger, sagte Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle zum Auftakt der eineinhalbtägigen Verhandlung in Karlsruhe.
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Wirtschaft 09.07.19
Rotstift bei den Dax-Konzernen Ziehen dunkle Wolken über dem Industriestandort Deutschland auf?

Die Kläger meinen, dass die Notenbank mit ihrer ultralockeren Geldpolitik verbotenerweise Staatsfinanzierung und Wirtschaftspolitik betreibt. Die EZB hatte unter ihrem Präsidenten Mario Draghi zwischen März 2015 und Ende 2018 rund 2,6 Billionen Euro in Staatsanleihen und andere Wertpapiere gesteckt - den allergrößten Teil über das Programm PSPP (Public Sector Purchase Programme), um das es in Karlsruhe geht.

Angesichts düsterer Wirtschaftsaussichten und schwacher Inflation in der Eurozone lässt Draghi gerade Optionen für neue Anleihenkäufe prüfen. Das soll die Marktzinsen drücken und die Kreditvergabe anheizen, damit Verbrauchern und Unternehmen das Geld lockerer sitzt, in der Hoffnung, dass so Inflation und Konjunktur angeheizt werden.
EuGH erklärt Programm für rechtens

Die Verfassungsrichter hatten die Anleihenkäufe schon im Sommer 2017 mit deutlichen Worten problematisiert. Weil es um EU-Recht geht, schalteten sie damals den Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg ein. Dieser hat das Kaufprogramm gegen die Bedenken aus Deutschland im Dezember 2018 in allen Punkten für rechtens erklärt.
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Wirtschaft 02.07.19
"Unsicherheit an allen Stellen" Schlüsselindustrien kämpfen mit lahmender Konjunktur

Vor diesem Hintergrund müsse der Senat nun eine endgültige Entscheidung treffen, sagte Voßkuhle. Dabei sei der Prüfungsmaßstab des Verfassungsgerichts beschränkt. Es sei nicht seine Aufgabe, die EuGH-Auslegung durch eine eigene zu ersetzen. Die Bindungskraft einer Luxemburger Entscheidung entfalle nur, wenn diese "schlechterdings nicht mehr nachvollziehbar" und daher "objektiv willkürlich" sei. Im äußersten Fall könnten die Richter eine deutsche Beteiligung an Anleihenkäufen der EZB untersagen. Bundesregierung und Bundestag könnten sie verpflichten, auf eine Anpassung oder Beendigung hinzuwirken. Das Urteil wird vielleicht noch dieses Jahr verkündet.

Dietrich Murswiek, der in Karlsruhe den früheren CSU-Vize Peter Gauweiler als Kläger vertritt, forderte "eine entschiedene Antwort des Bundesverfassungsgerichts". Nur so lasse sich verhindern, dass die EU-Organe ihre Kompetenzen mehr und mehr ausweiteten. Der EuGH habe in solchen Streitigkeiten immer zugunsten der EU entschieden. "Das PSPP ist eine Kompetenzüberschreitung gigantischen Ausmaßes."
"Rechtsfehler in Hülle und Fülle"

Der Berliner Finanzwissenschaftler Markus Kerber, der auch schon gegen die Bankenunion geklagt hatte, sagte, das Urteil aus Luxemburg enthalte Fehlannahmen und Rechtsfehler in Hülle und Fülle. Schon ein teilweiser Ausfall der Forderungen hätte für die Stabilität des Eurosystems unabsehbare Folgen. Dass der EuGH so tue, als handele es sich dabei um hypothetische Annahmen, sei unvertretbar. Insgesamt wird über vier Verfassungsbeschwerden verhandelt. Unter den Klägern sind auch die Ex-AfD-Politiker Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel. Ihnen haben sich mehr als 1700 Kläger angeschlossen.

Aus Sicht der Bundesregierung gebe es keine Anhaltspunkte für eine fehlerhafte Entscheidung des EuGH, sagte Finanzstaatssekretär Jörg Kukies. Einzelne Sachverständige könnten vielleicht zu einem anderen Ergebnis kommen, aber deshalb sei das Urteil nicht unvertretbar. Eine Institution wie die EZB dürfe die Grenzen ihrer Unabhängigkeit nicht selbst bestimmen. Zentralbanken hätten aber komplexe Entscheidungen zu treffen, dafür bräuchten sie einen weiten Beurteilungsspielraum.

Seit Jahresanfang steckt die EZB zwar kein frisches Geld mehr in Anleihen. Die Mittel aus auslaufenden Staats- und Unternehmenspapieren werden aber bis auf weiteres wieder angelegt. Kerber sprach deshalb von einem "Open-End-Programm". Der Senat wollte am Mittwoch tiefer in die einzelnen Fragen eintauchen. Dafür ist noch ein kompletter Verhandlungstag angesetzt.

Quelle: n-tv.de, mli/dpa https://www.n-tv.de/wirtschaft/Karlsruh ... 77536.html
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Zahl der Erwerbslosen gestiegen - Sommerpause beeinflusst Arbeitsmarkt

Postby Weltbookadmin47 » 1. Aug 2019 10:14

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Sommerpa ... 78383.html
Zahl der Erwerbslosen gestiegen - Sommerpause beeinflusst Arbeitsmarkt
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Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Arbeitsstellen um 9000 verringert.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Es ist üblich, dass die Zahl der Arbeitssuchenden im Sommer steigt. Erst nach den Ferien sind viele Unternehmen bereit, neue Mitarbeiter einzustellen. Die aktuelle Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt jedoch, dass es tendenziell weniger Stellen gibt - Ferien hin oder her.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Juli ferienbedingt gestiegen. "Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind im Juli vor allem aufgrund der einsetzenden Sommerpause gestiegen", erklärte BA-Vorstand Daniel Terzenbach. Die Beschäftigung nehme weiter zu, aber weniger dynamisch als zuletzt. Ein Anstieg der Arbeitslosenzahl im Juli ist für die Jahreszeit üblich. Viele Unternehmen warten mit Neueinstellungen das Ende der Sommerferien ab.

Zudem melden sich junge Leute zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn arbeitslos. Aber auch unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen stieg die Arbeitslosigkeit. Saisonbereinigt errechnete die BA im Monatsvergleich eine Zunahme um 1000 Erwerbslose.

Insgesamt seien 2,275 Millionen Menschen als arbeitslos registriert gewesen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mit. Das seien 59.000 mehr als im Juni gewesen, aber 49.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote legte um 0,1 Punkte auf 5,0 Prozent zu.
Zahl der Unterbeschäftigten bleibt konstant

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung fällt der saisonbereinigte Anstieg im Zuge der konjunkturellen Eintrübung deutlicher aus. Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern bewege sich auf hohem Niveau, werde aber merklich schwächer, teilte die Behörde mit. Im Juli waren 799.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 24.000 weniger als vor einem Jahr.
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Politik 14.07.19
Lebensverhältnisse in Deutschland Zwischen Gelsenkirchen und Ingolstadt liegen Welten

Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen um 9000 verringert. Der Stellenindex der BA (BA-X) - ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland - sank im Juli 2019 um 4 auf 243 Punkte. Er liegt damit 13 Punkte unter dem Vorjahreswert.

Die Unterbeschäftigung, die auch Menschen erfasst, die gerade beispielsweise an einer Weiterbildung teilnehmen, lag bei 3,2 Millionen. Sie blieb saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat konstant. Im Jahresvergleich ging die Zahl um 48.000 zurück.

Ende Juni waren insgesamt 45,3 Millionen Menschen erwerbstätig. Laut Statistischem Bundesamt waren dies 8000 mehr als im Vormonat, im Vergleich zum Vorjahr waren es 410.000 mehr. Das Plus beruht laut BA weitgehend auf einer höheren Zahl sozialversicherungspflichtig beschäftigter Arbeitnehmer: Insgesamt hatten laut Hochrechnung der BA im Mai 33,41 Millionen Menschen einen regulären Job. Saisonbereinigt war das von April auf Mai ein Plus von 20.000.

Quelle: n-tv.de, fzö/rts/dpa
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Deutschland inzwischen zu teuer - Vonovia sucht nach weiteren Zukäufen

Postby Weltbookadmin47 » 2. Aug 2019 10:27

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Vonovia- ... 83288.html

Freitag, 02. August 2019
Deutschland inzwischen zu teuer - Vonovia sucht nach weiteren Zukäufen
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Vonovia verwaltet inzwischen knapp 400.000 Wohnungen.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Beim Immobilienkonzern Vonovia gliedern sich die Neuerwerbungen ins Portfolio und tragen zum Wachstum des Konzerns bei. Dieser will vor allem Österreich und Schweden weiter zulegen. Deutlich gestiegen sind zudem die Ausgaben für Modernisierungen.

Deutschland größter Wohnungskonzern Vonovia hat dank Zukäufen in Österreich und Schweden imImmobiliengesellschaft im ersten Halbjahr die Mieteinnahmen gesteigert und so sein Ergebnis deutlich ausgebaut. Firmenchef Rolf Buch bekräftigte die Geschäftsprognosen für das Gesamtjahr. Anleger stimmte das zuversichtlich. Auch die Papiere der Rivalen wie Deutsche Wohnen und LEG Immobilien legten zu.

Vor allem wegen der Übernahmen der österreichischen Buwog und der schwedischen Immobiliengruppe Victoria Park kletterten die Mieteinnahmen des Konzerns von Januar bis Juni auf Jahressicht um 14 Prozent auf mehr als eine Milliarde Euro. Das verhalf Vonovia zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses nach Zinsen und Steuern (Group FFO) um 13 Prozent auf 609 Millionen Euro. Bis Ende des Jahres soll diese für die Immobilienbranche wichtige Kennziffer auf 1,17 bis 1,22 Milliarden Euro steigen. 2018 waren es 1,13 Milliarden Euro.

Der Vonovia-Chef zeigte sich offen für weitere Übernahmen. "Wir haben eine kerngesunde Bilanz, unsere Verschuldung liegt am unteren Ende unseres Zielkorridors und wir haben das Eigenkapital zur Verfügung, um Zukäufe zu tätigen", erläuterte er. Vor allem in Österreich und Schweden sieht er Wachstumspotenzial. Die auf den Markt kommenden Objekte in Deutschland seien derzeit zu teuer.

Vonovia hatte Ende Juni knapp 400.000 eigene Mietwohnungen im Portfolio und ist mit einem Marktanteil von knapp zwei Prozent der größte Anbieter auf dem kleinteiligen deutschen Mietmarkt. Bis zum Jahresende will Buch in Deutschland, Schweden und Österreich rund 2500 neue Wohnungen fertigstellen. In die Instandhaltung und Modernisierung von Immobilien investierte Vonovia im ersten Halbjahr gut 800 Millionen Euro, 42 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Quelle: n-tv.de, jwu/rts
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Trotz sinkender EEG-Umlage - Strom ist so teuer wie noch nie

Postby Weltbookadmin47 » 3. Aug 2019 13:03

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Strom-is ... 83742.html
Trotz sinkender EEG-Umlage - Strom ist so teuer wie noch nie
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Strom wird nun an der Börse teurer.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Deutschland kommt die Energiewende teuer zu stehen: Haushalte müssen zur Zeit mehr Geld für ihren Strom hinblättern als jemals zuvor. Das liegt vor allem an staatlichen Umlagen, Steuern und Abgaben. Verbraucherschützer fordern die Regierung auf, Strompreise zu senken und dafür CO2 zu verteuern.

Noch nie haben deutsche Verbraucher so viel für ihren Strom bezahlt wie aktuell. Das geht aus einer Rechnung des Verbraucher- und Vergleichsportales Verivox für das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) hervor. So zahlte eine Durchschnittsfamilie im Juli 29,76 Cent pro Kilowattstunde. Zugrunde gelegt wurde dabei ein Verbrauch von 4000 Kilowattstunden pro Jahr, der laut Verivox im Schnitt Gesamtkosten von jährlich 1190 Euro verursachen würde. Das sind fast 100 Euro pro Monat. Laut Verivox belegt Deutschland mit diesem Wert im europäischen Vergleich gemeinsam mit Dänemark den Spitzenplatz.

Beschaffung, Vertrieb und Marge machen nach Verivox-Berechnungen nur knapp ein Viertel des Strompreises aus, berichtete RND. Der Rest entfällt demnach auf Umlagen, Steuern und Abgaben. Diese Posten wachsen seit geraumer Zeit kontinuierlich. In den vergangenen Jahren explodierten die Ausgaben der Haushalte für Elektrizität vor allem wegen der EEG-Umlage, mit der der Ausbau der Erneuerbaren Energien finanziert wird. Mussten die Verbraucher 2010 noch 2,05 Cent EEG-Umlage pro Kilowattstunde bezahlen, waren es 2018 schon 6,79 Cent. Für dieses Jahr ist die EEG-Umlage, die von der Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde festgelegt wird, zwar auf 6,41 Cent gesunken - dafür steigen inzwischen die Börsenstrompreise, bilanzieren die Experten laut dem Bericht.

In Anbetracht der wachsenden Belastungen für private Haushalte fordern Verbraucherschützer von der Bundesregierung, die Abgaben auf Strom zu senken. "Kern dieser Reform muss sein, dass CO2-Emissionen aus Gebäudewärme und im Verkehr bepreist werden und Strom zugleich von der Abgabenlast befreit wird, um die Klimaziele zu erreichen", sagte Thorsten Lenck von der Denkfabrik Agora Energiewende dem RND.

Quelle: n-tv.de, psa https://www.n-tv.de/wirtschaft/Strom-is ... 83742.html
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Zwei-Faktor-Authentifizierung - Neue Regeln fürs Onlinebezahlen

Postby Weltbookadmin47 » 4. Aug 2019 09:19

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Neue-Regel ... 83324.html
Zwei-Faktor-Authentifizierung - Neue Regeln fürs Onlinebezahlen
Kreditkarte

Die zusätzliche Authentifizierung über einen Code nennt sich bei der Kreditkarte 3D-Secure.

(Foto: Ole Spata/dpa)
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Es passiert beim Online-Einkauf: Nach Eingabe der Kreditkartennummer erscheint die Meldung "Der Bezahlvorgang kann nicht ausgeführt werden". Die Karte sei nicht beim Authentifizierungssystem registriert. Was ist denn hier los?

Wer häufig im Internet kauft oder bucht, hat es wahrscheinlich schon bemerkt: Kreditkartennummer, die Gültigkeit und der dreistellige Prüfcode genügen beim Bezahlen oft nicht mehr.

Immer mehr Banken verlangen eine weitergehende Authentifizierung über einen Code, der in einer App generiert wird oder als SMS aufs Smartphone (mTAN) kommt, bei Kreditkarte meist 3D-Secure genannt. Damit können Banken die Vorgaben der neuen EU-Zahlungsrichtlinie (PSD 2) erfüllen, die am 14. September in Kraft tritt.
Neue EU-Zahlungsrichtlinie

Die Richtlinie sieht sowohl fürs Onlineshopping als auch fürs Onlinebanking vor, dass sich Kunden beim Bezahlen und bei Bankgeschäften im Netz aus Sicherheitsgründen zusätzlich identifizieren muss - daher der Name Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). "Wichtig ist dabei, dass die Faktoren aus verschiedenen Kategorien stammen, also eine Kombination aus eigenem Wissen wie Passwort oder PIN, Dingen im persönlichen Besitz wie Chipkarte oder einem TAN-Generator oder Biometrie, etwa dem eigenen Fingerabdruck, verwendet wird", erläutert Matthias Gärtner, Sprecher des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Was bedeutet das für Kunden, die kein Smartphone benutzen, aber weder aufs Onlineshopping noch aufs Onlinebanking verzichten wollen? Kein Problem, versichert Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken (BDB): "Es gibt verschiedene Hardware-TAN-Generatoren, zum Beispiel Chip-TAN-Generatoren oder auch Photo-TAN-Generatoren." Aber auch das mTAN-Verfahren, bei dem der Code per SMS an jedes beliebige Handy geschickt werden kann, bleibe bei vielen Banken erhalten.
Kreditinstitute

Welche Systeme wann angeboten oder abgeschafft werden, bleibt aber allein dem jeweiligen Kreditinstitut überlassen. "Im Deutschen Sparkassen- und Giroverband sind 384 Sparkassen organisiert", die eigenständig am Markt auftreten, betont deren Sprecher Thomas Rienecker. Und der BDB verweist ebenso an die einzelnen Häuser wie der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR).
*Datenschutz

"Wir empfehlen allen Kreditinstituten, die Einmalpasswörter per SMS als Backup für Kunden ohne Smartphone weiter anzubieten", sagt Mastercard-Sprecherin Juliane Schmitz-Engels. Die Lage sei aber unübersichtlich, weil es selbst innerhalb von Gruppen nicht immer einheitlich zugehe. Für die Sparkassen seien etwa zwei Dienstleister tätig: Einer verzichte künftig auf mTANs, der andere behalte sie bei.
Das BSI rät von mTANs unter Sicherheitsaspekten ab

TAN-Generatoren, die nach Einschätzung der Behörde höchste Sicherheit bieten, werden aber bislang überwiegend fürs Onlinebanking eingesetzt, nicht aber für Zahlungen beim Onlineshopping. Zudem müssen die kleinen Geräte meist von den Bankkunden bezahlt werden. Für jede mTAN wird inzwischen meist ein zweistelliger Cent-Betrag fällig.

Die Onlinebanking-Monokultur bei den TAN-Generatoren könnte bald ein Ende haben. Visa Deutschland ist auf Anfrage guter Hoffnung, "dass Kreditinstitute, die heute bereits solche Verfahren für die Authentifizierung von eBanking-Überweisungen nutzen, diese mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für die Authentifizierung von 3D-Secure Zahlungen verwenden."

Ein Beispiel ist die Commerzbank. Deren Photo-TAN-Generator (30 Euro) wird einem Sprecher zufolge vom 14. September an nicht mehr nur TANs fürs Onlinebanking erzeugen, sondern auch solche für Onlinezahlungen. Kunden mit Smartphone können natürlich auch weiter eine App nutzen.
Zwei-Faktor-Authentifizierung

Das BSI rät allerdings von der Zwei-Faktor-Authentifizierung und Online-Bankgeschäften auf demselben Gerät ab - zumindest so lange das genutzte Smartphone über keinen Sicherheitschip (Secure Element) verfügt, in der die Identifizierung sicher gekapselt ablaufen kann.

Denn "grundsätzlich ist es immer riskanter, wenn Kriminelle nur ein Gerät unter Kontrolle bringen müssen", erläutert BSI-Sprecher Gärtner. Dieser Empfehlung arbeiten jedoch manche Kreditinstitute regelrecht entgegen. "Auf ein und demselben Phone: Banking und TAN", bewirbt etwa eine Sparkasse im Google Play Store ihre App.

Auch Christian Urban von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sieht Banking und 2FA auf einem Gerät kritisch: "Viele Banken bieten Alternativen zur App." Allerdings würden diese an den Hotlines nicht immer kommuniziert und seien auf den Homepages teils nicht einfach zu finden. "Wenn eine Bank das von Ihnen bevorzugte TAN-Verfahren nicht oder nicht mehr anbietet, sollten Sie über einen Wechsel nachdenken und dies auch gegenüber dem Berater deutlich machen", rät Urban.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa https://www.n-tv.de/ratgeber/Neue-Regel ... 83324.html
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Wieder was gelernt - Diese Jobs sind Roboter-sicher

Postby Weltbookadmin47 » 5. Aug 2019 12:23

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Montag, 05. August 2019
Wieder was gelernt - Diese Jobs sind Roboter-sicher
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(Foto: imago/Ikon Images)
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Roboter sind verdammt gute Arbeitnehmer: Sie fahren Auto, verarbeiten riesige Datenmengen und meckern nie rum. Schon in 20 Jahren könnten sie jeden fünften Job in Deutschland erledigen.

Aber welche Jobs sind gefährdet? Welche besonders sicher? Und welche kommen neu dazu? Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt".

Erst hat die Dampfmaschine die Welt auf den Kopf gestellt, dann die Elektrizität, jetzt sind es die Computer. Wir befinden uns mitten in der dritten industriellen Revolution. An deren Ende wird unsere Arbeitswelt ganz anders aussehen als am Anfang. Das ist für junge Menschen ein Problem, die die Schule abgeschlossen haben und überlegen, welche Jobs auch in 30 Jahren noch gefragt sein werden. Typischerweise sind vor allem Einsteiger- oder auch Helferjobs gefährdet. Die sind oft wiederholbar und damit sehr gut programmierbar, sagt Thomas Hutzschenreuter. Er lehrt Strategisches und Internationales Management an der Technischen Universität München und empfiehlt auch allen angehenden Juristen, solche Aspekte bereits beim Studium zu bedenken.
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Wirtschaft 31.07.19
Konkurrenz um Lehrlinge In diesen Branchen werden Azubis händeringend gesucht

"Es gibt eine ganze Reihe juristischer Anwendungen, die sehr gut programmierbar sind - beispielsweise im Verkehrsrecht. Das heißt, wenn jemand Rechtsanwalt werden will, sollte er sich auf Rechtsgebiete spezialisieren, die viele Auslegungsaspekte beinhalten. Die sind durch Künstliche Intelligenz nicht so gut substituierbar. Deshalb würde ich abraten von Tätigkeiten, die wiederholbar sind."

Solche Aufgaben gibt es auch in der Medizin. Ein Computer kann unsere Symptome sehr viel schneller abgleichen und daraus eine Diagnose ableiten als der beste Facharzt. Nach der Diagnose spielt aber der Mensch seine Stärken aus. Welche das sind und welche Berufe deshalb besonders zukunftsträchtig sind, hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt".
Wieder was gelernt

Alle Folgen von "Wieder was gelernt" finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Apple Podcasts, Deezer, Soundcloud und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Nehmen Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.



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Verbraucher zahlen 364 Millionen Ungenutzter Ökostrom geht ins Geld

Postby Weltbookadmin47 » 8. Aug 2019 22:06

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Donnerstag, 08. August 2019
Verbraucher zahlen 364 Millionen - Ungenutzter Ökostrom geht ins Geld
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Die erzeugte Windenergie lag im ersten Quartal um rund ein Fünftel über dem Vorjahreszeitraum - das ist schlecht für den Verbraucher.

(Foto: imago images / Fotoagentur Nordlicht)
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Im ersten Quartal wurde deutlich mehr Ökostrom produziert, als benötigt. Der Überschuss muss abgeregelt werden. Die Kosten in Millionenhöhe trägt der Verbraucher. Dabei könnte die Politik dafür sorgen, dass der Strom nicht verloren geht.

Um die 3,3 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom werden im ersten Quartal des Jahres wegen Überlastung der Stromnetze nicht genutzt und müssen abgeregelt werden. Die Kosten dafür trägt der Verbraucher. Zum Jahresauftakt belaufen sich die Ausgleichszahlungen auf 364 Millionen Euro für nicht genutzten Ökostrom.

Das lag vor allem an sehr viel Wind: Die erzeugte Windenergie lag im ersten Quartal um rund ein Fünftel über dem Vorjahreszeitraum. Ein Grund für die Entwicklung sei der mangelnde Leitungsausbau von Nord nach Süd, kritisierte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) - der zugleich eine alternative Nutzung des produzierten Stroms fordert. Die erwartete Ausgleichszahlung von 364 Millionen Euro lag damit rund 50 Prozent höher als im ersten Quartal 2018.

Normalerweise erhalten Produzenten von Ökostrom eine Einspeisevergütung, die auf die Stromkunden umgelegt wird - oder eben Geld für die Nicht-Einspeisung. Im gesamten vergangenen Jahren wurden nach Angaben der Bundesnetzagentur 654 Millionen Euro als Ausgleich gezahlt. "Solange mehr Ökostrom produziert wird als die Netze aufnehmen können, sollte die Politik den Weg frei machen, damit der erzeugte Strom nicht abgeregelt werden muss, sondern genutzt werden kann - zum Beispiel an der privaten Ladesäule oder durch Power-to-Gas-Technologien", teilte der Verband mit.

Eine ähnliche Forderung hatten die Ministerpräsidenten der norddeutschen Länder aufgestellt. Mit den 3,3 Milliarden Kilowattstunden hätten sechs Millionen E-Autos ein Vierteljahr lang fahren können, erklärte der BDEW. Die Energie hätte auch ausgereicht, so viel "grünes Gas" zu produzieren, um 100.000 Haushalte ein Jahr lang zu beheizen.
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Quelle: n-tv.de, mba/rts https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ungenutz ... 95267.html
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Kaum noch Investitionen - China wendet sich von Deutschland ab

Postby Weltbookadmin47 » 12. Aug 2019 12:36

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Montag, 12. August 2019
Kaum noch Investitionen - China wendet sich von Deutschland ab
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Im Dezember hat die Bundesregierung die Übernahmen deutscher Firmen erschwert.

(Foto: REUTERS)
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Chinesische Investoren legen bei Firmenkäufen in Europa den Rückwärtsgang ein. Das liegt vor allem an dem Handelskonflikt mit den USA. Zudem bekommen Investoren aus der Volksrepublik wachsendes Misstrauen zu spüren.

Chinas Firmen bremsen ihre Expansion in Europa: Im ersten Halbjahr haben Unternehmen aus der Volksrepublik nur noch 2,4 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) für Firmenkäufe und -beteiligungen in Europa ausgegeben. Das sei ein Rückgang von mehr als 80 Prozent im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2018, wie die Unternehmensberatung EY in ihrer halbjährlichen Studie zu chinesischen Investitionen errechnet hat. Zwar gab es noch 81 Übernahmen und Beteiligungen, doch handelte es sich dabei zum Großteil um kleine Deals.
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Wirtschaft 06.08.19
Yuan im Keller Trump wirft China Währungsmanipulation vor

In Deutschland gab es demnach überhaupt keine einzige größere Übernahme. Chinesische Firmen investierten laut EY-Studie gerade einmal 505 Millionen Dollar in der Bundesrepublik. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es insgesamt noch über 10 Milliarden Dollar. Als eine Hauptursache für den Rückgang sehen die China-Fachleute der Unternehmensberatung die Schwächephase der chinesischen Wirtschaft, die maßgeblich durch den Handelskonflikt mit den USA befördert wird. Bisheriges Rekordjahr war 2016, als chinesische Firmen über 85 Milliarden Dollar für Übernahmen in Europa ausgegeben hatten.

Manche früher in Europa sehr aktiven chinesischen Unternehmen seien zudem "entweder mit der Integration der erworbenen Unternehmen oder mit dem Weiterverkauf beschäftigt", sagte Sun Yi, Leiterin der Chinasparte bei EY. Das bezieht sich unter anderem darauf, dass der als hoch verschuldet geltende HNA-Konzern seinen Anteil an der Deutschen Bank wieder reduziert hat - nach Mutmaßung vieler Beobachter auf Druck der Pekinger Führung.
"Talsohle erreicht"
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Wirtschaft 07.08.19
Fratzscher zum Handelskrieg "Trifft Deutschland mehr als alle anderen zusammen"

Zudem sind chinesische Investoren in Europa auch mit wachsendem Misstrauen konfrontiert. So hatte die Bundesregierung im Sommer 2018 den Einstieg des staatlichen chinesischen Netzbetreibers SGCC in die deutsche Stromversorgung blockiert. Im Dezember erschwerte die Regierungskoalition Übernahmen deutscher Firmen. In Branchen mit Bedeutung für die nationale Sicherheit kann der Bund jetzt sein Veto einlegen, wenn ein ausländischer Investor mehr als zehn Prozent der Anteile einer deutschen Firma kaufen will. Die chinesische Kommunistische Partei verfolgt das ausdrückliche Ziel, den Westen und Japan bis 2025 technologisch einzuholen und bis 2050 zu überflügeln.

Viele der Übernahmen in den Vorjahren waren auf Pump finanziert. Nach Analysen des Internationalen Währungsfonds ist der Verschuldungsgrad chinesischer Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren rasant gestiegen. Und abgesehen davon hat die Pekinger Führung die Kapitalkontrollen verschärft, da reiche Chinesen ihr Vermögen bevorzugt ins Ausland schaffen.

Die jüngsten Signale aus der chinesischen Wirtschaft sind derweil gemischt. Die Autoverkäufe in der Volksrepublik ziehen offensichtlich wieder an, aber mehrere prominente deutsche Industrieunternehmen haben mit Auftragsrückgängen in China zu kämpfen. Dass die chinesischen Investitionsaktivitäten in Europa aber noch weiter zurückgehen, glauben die EY-Berater nicht: "Damit dürfte die Talsohle erreicht sein", sagte Sun.

Quelle: n-tv.de, jga/dpa https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-we ... 01145.html
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Nach vollzogenem Brexit - USA sagen Briten schnellen Handelsdeal zu

Postby Weltbookadmin47 » 13. Aug 2019 11:03

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Nach vollzogenem Brexit - USA sagen Briten schnellen Handelsdeal zu
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US-Sicherheitsberater John Bolton: Nach dem Brexit kann es beim Thema Handelsabkommen mit Großbritannien "sehr schnell" gehen.

(Foto: REUTERS)
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Bolton ist der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Trump und eine der einflussreichsten Figuren der US-Regierung. Bei einem Treffen mit Großbritanniens neuem Premier Johnson stellt er einen schnellen Schulterschluss nach dem Brexit in Aussicht.

US-Sicherheitsberater John Bolton hat mit Blick auf ein mögliches Handelsabkommen mit Großbritannien nach dem Brexit ein "sehr schnelles" Vorgehen Washingtons angekündigt. "Wir wollen sehr schnell loslegen", sagte Bolton nach einem Treffen mit dem neuen britischen Premierminister Boris Johnson. Bolton ist der bisher ranghöchste Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump, den Johnson seit seinem Amtsantritt am 24. Juli getroffen hat.

Neben einem Handelsabkommen besprachen die beiden Politiker Sicherheitsthemen wie die Krise in der Golfregion und Londons Entscheidung, ob der chinesische Technologiekonzern Huawei beim Aufbau eines 5G-Netzwerkes in Großbritannien eingebunden wird. Die US-Regierung habe aber "völliges Verständnis dafür, dass die Regierung des Vereinigten Königreichs in den nächsten Tagen einzig auf das Brexit-Thema konzentriert ist", sagte Bolton. Es werde noch genug Zeit zum Reden geben.
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Politik 30.07.19
Buh-Rufe für Johnson in Schottland Sturgeon rechnet mit Brexit ohne Deal

Johnson hatte angekündigt, die EU in jedem Fall spätestens am 31. Oktober verlassen zu wollen - ob mit Austrittsabkommen oder ohne.

Bolton ist der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump und eine einflussreiche Figur in der US-Regierung. Britischen und US-Medienberichten zufolge sollte er in London auch mit weiteren Regierungsvertretern zusammenkommen, unter anderem mit Finanzminister Sajid Javid und dem Brexit-Minister Stephen Barclay.
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Quelle: n-tv.de, bad/AFP https://www.n-tv.de/politik/USA-sagen-B ... 02710.html
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BIP sinkt um 0,1 Prozent - Die deutsche Wirtschaft schrumpft

Postby Weltbookadmin47 » 14. Aug 2019 11:11

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Mittwoch, 14. August 2019
BIP sinkt um 0,1 Prozent - Die deutsche Wirtschaft schrumpft
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Unter anderem die Abkühlung der Weltwirtschaft und die Unsicherheiten wegen des Handelskonflikts zwischen den USA und China belasten die deutsche Industrie.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Die Wirtschaftsleistung in Deutschland sinkt im zweiten Quartal, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das Bruttoinlandsprodukt verringert sich im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 Prozent. Auch die Aussichten für die kommenden Monate sind getrübt.

Internationale Handelskonflikte und die Abkühlung der Weltkonjunktur haben die exportorientierte deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal ausgebremst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mitteilte. Zum Jahresanfang war Europas größte Volkswirtschaft noch um 0,4 Prozent gewachsen.

Schrumpft die Wirtschaft im laufenden Sommerquartal erneut, sprechen Experten von einer "technischen Rezession". Zwei Minus-Quartale in Folge gab es zuletzt um den Jahreswechsel 2012/13.

Gebremst wurde die Entwicklung den Angaben zufolge vom Außenhandel. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sanken im Vergleich zum Vorquartal stärker als die Importe. Die privaten Konsumausgaben stiegen dagegen, die Unternehmen investierten mehr. Die Bauinvestitionen waren allerdings nach einem kräftigen Anstieg zum Jahresbeginn wegen des vergleichsweise milden Winters rückläufig.
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Politik 13.08.19
Spannungen zehren an Konjunktur Heil will Arbeitsplätze krisenfest machen

Vor allem die Kauffreude der Verbraucher stützt Europas größte Volkswirtschaft. Die Menschen sind angesichts niedriger Arbeitslosigkeit in Konsumlaune. Zudem wirft Sparen wegen der Zinsflaute kaum mehr etwas ab. Zuletzt wurden die Verbraucher nach Angaben der GfK-Konsumforscher beim Geldausgeben allerdings vorsichtiger. Meldungen über Personalabbau und die Einführung von Kurzarbeit ließen die Angst vor Jobverlust wachsen, sagte GfK-Konsumklimaexperte Rolf Bürkl jüngst.

Auch die Abkühlung der Weltwirtschaft, die Unsicherheiten wegen des Handelskonflikts zwischen den USA und China sowie die Unwägbarkeiten des Brexits belasten die deutsche Industrie. Hinzu kommt der Strukturwandel in der Autoindustrie durch die Elektromobilität.
Chancen für rasche Erholung gering

Die für das dritte Quartal erhoffte Konjunkturerholung steht nach zuletzt eher schwachen Daten Ökonomen zufolge zunehmend in Frage. "Deutschlands Konjunktur steht auf der Kippe", sagte Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung. Die Chancen für eine rasche Erholung der Wirtschaft und insbesondere der Industrie im zweiten Halbjahr seien deutlich gesunken. Die Gefahr einer Rezession beziffert das IMK derzeit auf 43 Prozent.

"Wir sehen eine Abschwächung der Wirtschaft, aber es ist jetzt keine Krise", sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, im Interview mit n-tv. Die deutsche Wirtschaft sei grundgesund. "Wir haben gesunde Strukturen, die Unternehmen sind wettbewerbsfähig, sie sind innovativ, der Arbeitsmarkt läuft nach wie vor sehr gut."

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht aktuell keine Notwendigkeit für Konjunkturpakete. Zwar gehe die Wirtschaft in eine "schwierigere Phase", hatte die CDU-Politikerin am Dienstag bei einem Leserforum der "Ostsee-Zeitung" gesagt. Merkel warnte aber davor, die wirtschaftliche Lage schlecht zu reden. "Wir werden situationsgerecht agieren."

Für das Gesamtjahr rechnete die Bundesregierung zuletzt mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent. Im vergangenen Jahr war das Bruttoinlandsprodukt insgesamt noch um 1,4 Prozent gestiegen.

Quelle: n-tv.de, aeh/dpa https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-deut ... 05554.html
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Neue Regeln fürs Bezahlen - Droht bald Chaos beim Online-Einkauf ?

Postby Weltbookadmin47 » 15. Aug 2019 21:49

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Donnerstag, 15. August 2019
Neue Regeln fürs Bezahlen - Droht bald Chaos beim Online-Einkauf ?
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Die EU will mehr Sicherheit beim Onlinebanking. Das sorgt für Probleme.

(Foto: imago images / Westend61)
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Das Bezahlen beim Einkaufen im Internet soll sicherer werden, aber auch aufwendiger. Nicht nur Verbraucher, auch Kreditinstitute und Online-Händler müssen sich rechtzeitig darauf einstellen. Ob das bis zum 14. September klappt, ist derzeit fraglich.

Mit wenigen Klicks im Internet shoppen und bequem mit der Kreditkarte zahlen - ab Mitte September wird das komplizierter. Neben den Daten auf der Kreditkarte sollen Käufer sich auch mit einem weiteren Sicherheitsmerkmal wie einem Zusatz-Passwort oder einem Fingerabdruck per Smartphone identifizieren. Mancher Einkauf könnte dadurch scheitern, weil die Zahlung nicht abgewickelt werden kann - so jedenfalls die Befürchtung des Handels. Denn bei der Umsetzung der neuen Vorgaben knirscht es gewaltig.

Die EU will für mehr Sicherheit beim Onlinebanking und Bezahlen im Netz sorgen. Die Regeln der EU-Zahlungsrichtlinie (PSD 2), die ab 14. September gelten, sollen Betrügern das Leben schwerer machen. Verbraucher müssen sich beim Bezahlen und bei Bankgeschäften im Internet daher zusätzlich identifizieren - Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Bisher genügte die Nummer der Kreditkarte, deren Ablaufdatum und der dreistellige Prüfcode beim Bezahlen im Netz, ein zusätzliches Element ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Jetzt muss noch ein zweiter Faktor hinzukommen, zum Beispiel eine TAN (Transaktionsnummer), ein Passwort, ein per Smartphone übermittelter Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Die bei einigen Banken noch verwendeten TAN-Listen auf Papier sind nicht mehr erlaubt.
Zwei-Faktor-Authentifizierung deutlich komplizierter

Viele Händler könnten ihre Internetshops nicht rechtzeitig umstellen, auch gegenüber den Kunden bestehe noch Aufklärungsbedarf, sagt Ulrich Binnebößel vom Handelsverband Deutschland (HDE). "Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist deutlich komplizierter, die wenigsten Verbraucher kennen sie. Der Handel muss sie den Kunden erklären, weil die Banken diese Aufgabe teilweise nur unbefriedigend erfüllen", kritisiert Binnebößel. Der HDE fordert eine einheitliche Übergangszeit von 18 Monaten in der Europäischen Union. Eine Verschiebung gilt aktuell jedoch als wenig wahrscheinlich. Bleiben also nicht mehr allzu viele Wochen bis zum Start am 14. September.

Zwar wissen Handel, Zahlungsdienstleister und Kreditinstitute seit Verabschiedung der EU-Richtlinie im Jahr 2015 von den neuen Anforderungen. Doch die technischen Details habe die Europäische Bankenaufsicht (EBA) erst im März 2018 veröffentlicht, diese hätten weitere Fragen nach sich gezogen, beschreibt Binnebößel die Situation.

Der Teufel steckt wie immer im Detail. Banken und Sparkassen, die Kreditkarten ausgeben, legen das zusätzliche Sicherheitselement fest. Sie entscheiden, ob ihre Kunden beim Bezahlen mit der Karte im Netz zum Beispiel zusätzlich ein Passwort, einen Fingerabdruck oder einen Code verwenden müssen, den sie per SMS bekommen. Bei kleineren Einkäufen unter 30 Euro können die Geldhäuser darauf verzichten. Zudem können sie Kunden erlauben, einzelne Internetshops als sicher einzustufen. Dann entfällt das zweite Sicherheitsmerkmal ebenfalls. "Das System der Online-Händler muss all dies berücksichtigen können. Das ist für Händler nicht einfach", sagt Binnebößel.
Verzweifeln am 14. September?

Der HDE befürchtet, dass vor allem kleine Onlinehändler unter Druck geraten und Kunden genervt abwandern, wenn ab 14. September das Bezahlen per Kreditkarte im Netz nicht reibungslos funktioniert. "Dadurch könnten große Online-Plattformen ihre Position weiter ausbauen", warnt Binnebößel. Nach einer Umfrage des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI fürchten generell 82 Prozent der Online-Händler wegen der erhöhten Komplexität mehr Kaufabbrüche.

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) spricht sich ebenfalls für eine Übergangszeit von mindestens 18 Monaten aus. "Einen Monat vor dem Stichtag scheitert die Umsetzung der starken Kundenauthentifizierung an technischen Problemen auf Bankenseite", kritisiert der Verband.

Die Deutsche Kreditwirtschaft sieht dagegen vor allem den Handel am Zug. Banken und Sparkassen hätten ihre Vorbereitungen zur Umsetzung der Vorgaben frühzeitig angestoßen und nahezu abgeschlossen. "Wichtig ist allerdings, dass auch die Händler mit Onlinegeschäft ihrerseits ihre Vorbereitungen fristgerecht treffen", erklärt die Interessenvertretung der Spitzenverbände von Banken und Sparkassen. Der Online-Händler entscheide darüber, ob das System unterstützt werde. "Das ist momentan noch nicht in ausreichendem Maße der Fall."

Nicht auszuschließen also, dass mancher Onlineshopper am 14. September verzweifelt. Es bleibt allerdings immer noch die Möglichkeit, den Einkauf im Internet per Rechnung oder Lastschrift zu bezahlen.

Quelle: n-tv.de, Friederike Marx, dpa
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Experten wagen Prognose für 2020 - Meeres-Windkraft lässt Strompreise stei

Postby Weltbookadmin47 » 17. Aug 2019 11:25

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Samstag, 17. August 2019
Experten wagen Prognose für 2020 - Meeres-Windkraft lässt Strompreise steigen
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Weiterhin im Ausbau befindet sich die Windkraft für deutschen Küsten.

(Foto: imago images / Jens Koehler)
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Laut Experten sorgt die Ökostrom-Umlage im kommenden Jahr für einen Anstieg der Strompreise. Ein Grund dafür sind demnach neue Windkraftanlagen auf See. Für einen Vier-Personen-Haushalt dürfte das zu steigenden Kosten führen - doch wie hoch werden diese ausfallen?

Die Ökostrom-Umlage dürfte Experten zufolge die Strompreise im kommenden Jahr zusätzlich leicht steigen lassen. Die Denkfabrik Agora rechnet mit einem Wert zwischen 6,5 und 6,7 Cent pro Kilowattstunde - in diesem Jahr liegt die sogenannte EEG-Umlage bei 6,41 Cent. Verbraucher müssen demnach mit höheren Strompreisen rechnen, weil auch die Einkaufspreise an der Strombörse anziehen. Was das für die Stromrechnung genau bedeutet, ist schwer zu sagen - das hängt davon ab, ob und wie die Stromanbieter die Teuerung weitergeben. Agora rechnet mit einem Cent mehr pro Kilowattstunde. Für einen Vier-Personen-Haushalt, der etwa 4000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, wären das 40 Euro mehr.
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Wirtschaft 26.06.19
Ziele dennoch gefährdet Deutsche nutzen Ökostrom in Rekordmenge

Der Strompreis für die Verbraucher setzt sich auch noch aus Netzentgelten, Stromsteuer sowie andere Abgaben und Umlagen zusammen. Es könnte bald eine große Reform geben - jedenfalls ist das im Rahmen der Klimapolitik im Gespräch. Vor allem in der Union gibt es die Forderung, die EEG-Umlage abzuschaffen und die Stromsteuer zu senken, wenn ein CO2-Preis in den Bereichen Verkehr und Wärme Sprit, Heizöl und Erdgas teurer macht.

Alle Stromkunden müssen bisher die Ökostrom-Umlage bezahlen, über die die Förderung für die Betreiber von Solar-, Windkraft-, Wasserkraft- oder Biogasanlagen finanziert wird. Für bestimmte Industriebranchen und Gewerbe gibt es aber Rabatte. Die deutschen Netzbetreiber legen die Umlagen-Höhe jeweils zum 15. Oktober aufgrund einer Prognose der Einnahmen und Ausgaben für das Folgejahr fest.
Neue Windkraftanlagen auf See

Die Umlage dürfte den Agora-Experten zufolge steigen, weil neue Windkraftanlagen auf See von der Förderung profitieren. Als zweiten Grund sehen sie schrumpfende Überschüsse auf dem EEG-Konto, auf das die Zahlungen der Verbraucher im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) fließen - wenn es dort Überschüsse gibt, werden diese als Rabatt auf die Umlage an die Verbraucher zurückgezahlt.

Seit ihrer Einführung 2010 stieg die EEG-Umlage meist an, aber nicht in jedem Jahr - zuletzt blieb sie relativ konstant. Wenn man die Inflation mitrechnet, wird sie laut Agora Energiewende im Jahr 2020 auf dem zweitniedrigsten Wert seit 2014 liegen. "Unsere Berechnungen zeigen, dass die EEG-Umlage im Jahr 2021 bei rund sieben Cent die Kilowattstunde den Kostengipfel erreicht haben wird", sagt Patrick Graichen, der Direktor von Agora Energiewende. Dann fielen nach und nach kostenintensive Anlagen aus der Förderung und die Umlage sinke allmählich. Vor einem Jahr war Agora noch davon ausgegangen, dass schon 2020 die Marke von 7 Cent erstmals geknackt würde.

Quelle: n-tv.de, kst/dpa https://www.n-tv.de/wirtschaft/Meeres-W ... 12957.html
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