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AUTO PRAXISTEST UND GEBRAUCHTE

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AUTO PRAXISTEST UND GEBRAUCHTE

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Feb 2015 21:30

http://www.n-tv.de/auto/
AUTO
PRAXISTEST UND GEBRAUCHTE
http://weltbook.userboard.org/post207.html#p207

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Gebrauchtwagenkauf mit Tücken - Wenn Schäden verschwiegen werden

Beitragvon Gudrun Graf » 5. Mai 2015 20:07

bild gebrauchtwagen mit tücke.jpg
bild gebrauchtwagen mit tücke.jpg (15.4 KiB) 1697-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-Schaed ... 31721.html
Dienstag, 05. Mai 2015
Gebrauchtwagenkauf mit Tücken - Wenn Schäden verschwiegen werden

Wer ein Fahrzeug kauft, sollte bei fehlenden Angaben im Kaufvertrag vorsichtig sein. Werden etwa Vorschäden nicht aufgeführt, lässt dies nicht automatisch auf Schadensfreiheit schließen. Ist ein Rücktritt vom Kauf dennoch gerechtfertigt?
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Auto: Raus mit dem Airbag!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Mai 2015 10:28

bild raus aus dem airbeck.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... rbag-.html
Auto: Raus mit dem Airbag!
Gerhard Wisnewski

Knapp 34 Millionen Autos mit Airbags des japanischen Automobilzulieferers Takata werden nun in den USA in die Werkstätten zurückgerufen. Die Prallsäcke könnten auch ohne Unfall auslösen und zudem metallische Geschosse durch den Innenraum schleudern, heißt es. Was dabei verschwiegen wird: Jeder Airbag ist eine schwere Gesundheitsgefahr, und zwar konstruktionsbedingt. Wie die Geräte jemals eine Zulassung für den Straßenverkehr bekommen konnten, ist schleierhaft...
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Vorwürfe gegen zahlreiche Marken - Auffällige Abgastests bei BMW und Daiml

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Dez 2015 17:30

Auffällige Abgastests bei BMW und Daimler.jpg
Auffällige Abgastests bei BMW und Daimler.jpg (41.99 KiB) 1575-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Auffaelli ... 84541.html
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Vorwürfe gegen zahlreiche Marken - Auffällige Abgastests bei BMW und Daimler

Die Umwelthilfe und das ZDF haben die Emissionen von Fahrzeugen verschiedener Hersteller getestet. Das Ergebnis erinnert an die Manipulationen bei VW. Das muss aber nicht heißen, dass gegen Gesetze verstoßen wurde.

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Daimler Daimler 76,65
BMW BMW 96,25

Im Zuge des Diesel-Abgasskandals bei Volkswagen kommen nach Opel und Renault auch Daimler und BMW unter Rechtfertigungsdruck wegen abweichender Stickoxid-Werte. Messungen im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe und des ZDF-Magazins "Frontal 21" ergaben zwei bis drei Mal so hohe Werte wie im normierten Test auf dem Prüfstand. In der ZDF-Sendung bezeichneten Experten das Ausmaß der Abweichungen als erklärungsbedürftig.

Daimler und BMW verwahrten sich gegen Spekulationen, illegale Abschaltprogramme einzusetzen. "Den damit verbundenen Vorwurf der Manipulation weist die Daimler AG erneut auf das Schärfste zurück", erklärte der Stuttgarter Konzern. Mercedes-Fahrzeuge entsprächen in vollem Umfang den gesetzlichen Vorschriften.

Umwelthilfe und ZDF hatten die Berner Fachhochschule in der Schweiz eingeschaltet. Im Auftrag der Umwelthilfe prüften die Experten einen Mercedes C 200 CDI, Baujahr 2011, im Labor im üblichen Normzustand und mit warmem Motor. Bei Tests mit kaltem Motor sei der Grenzwert von 180 Milligramm je Kilometer nach Euro 5 mit 149 Milligramm eingehalten worden, bei zwei Testläufen mit warmem Motor sei der Ausstoß mit 337 und 352 Gramm mehr als doppelt so hoch gewesen.
Auch Renault und Opel auffällig

Ein getesteter Renault Espace übertraf das Limit um das 13- bis 25-Fache. Bei einem Opel Zafira hatten die Experten auf dem Prüfstand mit vier Rollen vier Mal so hohe Abgase gemessen wie beim üblichen Test auf zwei Rollen.

Das ZDF ließ das gleiche Mercedes-Modell sowie einen BMW 320d und einen VW Passat auf dem Prüfstand messen und den Testzyklus auf der Straße nachfahren. Mercedes und BMW stießen auf der Straße fast drei Mal so viel aus wie im Labor. Bei dem Passat, der einen Motor mit der zugegebenen illegalen Abschaltsoftware hat, waren die Werte fast vier Mal so hoch.

Nach derzeitiger Rechtslage können Autobauer zur Messung der Abgaswerte im Prüfstand Änderungen an den Fahrzeugen vornehmen, also etwa den Reifendruck erhöhen. Die Schadstoffemissionen beim tatsächlichen Fahrbetrieb sind in der Regel höher, was legal ist.

Ab 2017 sollen strengere Regeln in der Europäischen Union gelten. Die Abgaswerte für neue Modelle sollen dann auf der Straße gemessen werden und um einen Faktor höher liegen dürfen, der zurzeit noch umstritten ist. Die EU-Mitgliedstaaten sind dafür, ein Überschreiten der Norm im Straßenverkehr um das Zweifache und später um das Anderthalbfache zuzulassen. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments lehnte das ab. Sollte auch das Plenum des Parlaments dagegen stimmen, müsste die EU-Kommission den Gesetzentwurf zurückziehen.
Legale Manipulationsmöglichkeiten
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Daimler und BMW kämpfen mit harten Bandagen gegen Unterstellungen, Abgaswerte zu manipulieren. Sie drohten der Umwelthilfe mit rechtlichen Schritten für den Fall, dass die Organisation behaupten sollte, es gebe unzulässige Abschalteinrichtungen. Die Testergebnisse nannte ein Daimler-Sprecher fragwürdig, weil die Berner FH auf Nachfrage über die genauen Rahmenbedingungen nicht informiert hätte.

Höhere Beladung und Temperaturänderungen können zu höheren Werten führen, was die derzeitige Rechtslage aber zulässt. Die Umwelthilfe erhob keinen Manipulationsvorwurf gegen Daimler, warf aber dem Bundesverkehrsministerium und dem Kraftfahrt-Bundesamt vor, die Aufklärung zu behindern. Die Flensburger Behörde prüft im Auftrag des Ministeriums seit Oktober Abgaswerte bei etlichen Modellen aller großer Hersteller, hat aber noch keine Ergebnisse veröffentlicht.

Quelle: n-tv.de , mbo/rts
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DUH-Stickoxid-Messung: Ford Mondeo reißt den Grenzwert neunfach

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Nov 2016 10:30

Ford Mondeo reißt den Grenzwert neunfach.jpg
Ford Mondeo reißt den Grenzwert neunfach.jpg (34.22 KiB) 1298-mal betrachtet

http://www.kfz-betrieb.vogel.de/duh-sti ... -a-549402/
DUH-Stickoxid-Messung: Ford Mondeo reißt den Grenzwert neunfach
Herstellerkommentar: „Keine illegalen Abschalteinrichtungen“

07.09.16 | Autor / Redakteur: dpa/jr / Jens Rehberg
Einige Ford-Modelle sind bei den jüngsten Stickoxid-Messungen der DUH negativ aufgefallen.
Einige Ford-Modelle sind bei den jüngsten Stickoxid-Messungen der DUH negativ aufgefallen. (Bild: DUH)

Der Verein „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH) hat bei Tests auf der Straße überhöhte Stickoxid-Emissionen bei weiteren Diesel-Autos festgestellt. 33 von 36 untersuchten Fahrzeugen hätten den für ihre Fahrzeugklasse geltenden Grenzwert verletzt, teilte der Verein am Mittwoch mit. Besonders negativ aufgefallen seien die getesteten Ford-Modelle – unter den sieben Fahrzeugen mit den schlechtesten Stickoxid-Werten seien gleich drei Ford-Modelle gelandet. Der Ford Mondeo 2.0 Duratorq TDCi überschreite als Negativ-Spitzenreiter mit durchschnittlich 739 mg NOx pro Kilometer den Grenzwert um das 9,2-fache. Zu den Modellen mit stark erhöhten Werten zählten auch der Nissan Qashqai 1.6 dCi (8,5-fache Überschreitung) und der Renault Scenic 1,6 dCi (8,2-fache Überschreitung).

Ford betonte auf Anfrage, bei der Abgasreinigung keine illegalen Abschalteinrichtungen zu verwenden. „Alle unsere Fahrzeuge und Motoren, einschließlich der modernen Euro-6-Dieselmotoren, erfüllen die derzeit gültigen beziehungsweise vorgeschriebenen Abgasrichtlinien.“

„Selbst bei sommerlichen Temperaturen verpesten die aktuell verkauften Euro-6-Diesel-Pkw die Luft in unseren Städten 70 Mal mehr als moderne Benzin- beziehungsweise Benzin-Hybrid-Fahrzeuge“, kritisierte indes Umwelthilfe-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Wenn der politische Wille fehle, die Grenzwerte durchzusetzen, bleibe nur ein Fahrverbot für alle Diesel in Innenstädten.

Dass es derzeit auch schon anders geht, zeigten im Rahmen der DUH-Messung immerhin drei Kandidaten, die die NOx-Grenzwerte auch im realen Straßenverkehr einhielten. Sowohl der Audi Q3 2.0 TDI Quattro als auch der Mercedes E220d unterboten mit weniger als 50 Milligramm NOx die gesetzlichen Vorgaben deutlich. Gleiches gelang dem als Nutzfahrzeug zugelassenen VW T6 2.0 TDI; er bliebt mit 118 mg unter dem dort geltenden Grenzwert von 125 Milligramm pro Kilometer.

Bei den Abgas-Messungen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), die Verkehrsminister Dobrindt im April veröffentlicht hatte, waren die drei jetzt von der DUH am schlechtesten getesteten Modelle nicht überprüft worden. Bei den KBA-Messungen war unter anderem der Opel Insignia 2.0 mit einer fünffachen Grenzwertüberschreitung auf der Straße negativ aufgefallen. Insgesamt hatte das KBA bei 22 von 53 untersuchten Fahrzeugen so hohe Werte gemessen, dass die Behörde die Abgasreinigungsstrategie der betroffenen Hersteller in Frage stellte.

Am Montag hatte das KBA grünes Licht für die erste einer ganzen Reihe von Service-Aktionen gegeben, in deren Rahmen bei insgesamt 630.000 Fahrzeugen die Abgasreinigung nachjustiert werden soll.
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Zuverlässig und sicher - Mercedes A-Klasse gebraucht kein Schnäppchen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Dez 2016 11:59

http://www.n-tv.de/auto/Mercedes-A-Klas ... 44896.html
Zuverlässig und sicher - Mercedes A-Klasse gebraucht kein Schnäppchen

Die Mercedes A-Klasse gehört zu den teuren Vertretern der Kompaktklasse. Selbst auf dem Gebrauchtwagenmarkt bleibt das Preisniveau hoch. Ein Grund dafür sind ihre Langzeitqualitäten und die hohe Zuverlässigkeit.

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Zur Startseite - forum-kategorie-f4/auto-motorrad-oldtimer-motorsport-camping-t6.html

Der Kofferraum der A-Klasse ist mit 341 Litern nicht besonders üppig.


Waren die ersten beiden A-Klasse-Generationen noch Hochdach-Aliens, schmiegte sich die Ende 2012 eingeführte dritte Generation mit klassischer Kompakt-Karosserie ganz wunderbar ins neue Mercedes-Portfolio ein. Als eine seither ernstzunehmende Alternative zum BMW 1er legte der kleinste Benz eine steile Karriere hin, die auf dem Gebrauchtwagenmarkt ihre Fortsetzung findet. Auf den einschlägigen Online-Portalen tummeln sich viele tausend gebrauchte A-Klassen vom Typ W176 zu bemerkenswert hohen Preisen.

Während die 4,30 Meter lange, stets fünftürige Karosserie den vorderen Gästen ein gutes Platzangebot bietet, ist der Fond etwas eng geschnitten. Der Kofferraum ist mit 341 Litern ausreichend groß, doch reicht es bei umgelegter Rückbanklehne für lediglich 1157 Liter. Ein Golf bietet hier in jedem Fall mehr Nutzwert. Angesichts der wuchtigen C-Säulen schränkt die A-Klasse zudem die Sicht nach hinten ein, weshalb man als Gebrauchtwagenkäufer gut beraten ist, nach Exemplaren mit Rückfahrkamera zu suchen. Apropos Ausstattung: Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, weshalb auch der Qualitätseindruck des Innenraums stark variieren kann. Üppig ausgestattet kann die A-Klasse sehr edel sein, während die Basisversion vergleichsweise nüchtern daherkommt.
Der A 180 empfiehlt sich

Auch bei den Antrieben ist der Markt der Möglichkeiten vielfältig. Der mit Abstand am häufigsten angebotene und empfehlenswerteste Motor ist der Benziner im A 180 mit 122 PS, der ordentliche Fahrleistungen mit mäßigem Verbrauch – das Datenblatt weist 5,5 Liter aus - in Einklang bringt. Nicht ganz so spritzig ist der zum Modelljahr eingeführte A 160 mit 102 PS. Wer es sportlicher mag, sollte nach den Benzinern A 220 oder A 250 suchen, die serienmäßig über Doppelkupplungsgetriebe und optional über Allrad verfügen.

Leistungstechnisch ziemlich abgehoben ist der A45 AMG, der mit 360 respektive 381 PS in knapp vier Sekunden den Standartsprint auf 100 km/h abgeschlossen hat und über 270 km/h schnell werden kann. Langstreckenfahrern bietet die A-Klasse alternative eine gute Auswahl an Dieselmotoren im Leistungsspektrum von 90 bis 177 PS. Am genügsamsten ist mit Blick auf die technischen Daten der A 180 Blue Efficiency mit 3,5 Liter Verbrauch. Mit 4,9 Liter benötigen A 200d und 220d laut Herstellerangaben den meisten Diesel, wenn sie denn mit Allrad und Automatik gekoppelt sind.
In der Basis bietet die A-Klasse ehr als viele Mitbewerber, was sich aber auch im Preis niederschlägt.
In der Basis bietet die A-Klasse ehr als viele Mitbewerber, was sich aber auch im Preis niederschlägt.

Fahrdynamisch hat die A-Klasse im Vergleich zu ihren Vorgängern deutlich zugelegt, was unter anderem dem niedrigeren Schwerpunkt geschuldet ist. Zugleich zeichnet sich das Kompaktmodell durch einen hohen Fahrwerkskomfort aus. Lediglich bei Modellen mit Sportfahrwerk, wie etwa der AMG-Version, kommt etwas Härte ins Spiel. Eine feine Lenkung und souveräne Bremsen runden das dennoch erfreuliche Fahrwerkskapitel positiv ab.
Kaum Mängel beim TÜV

Bereits in der Basisversion bietet die A-Klasse einige Nettigkeiten, was man von einem mindestens 25.000 Euro teuren Auto allerdings auch erwarten sollte. So sind Klimaanlage, Audiosystem und Multifunktionsdisplay immer an Bord. Besonders vorbildlich ist die A-Klasse bei der Sicherheitsausstattung, die viele Airbags und alle wichtigen elektronischen Helfer umfasst. Kleiner Wermutstropfen: Der stets serienmäßige Kollisionswarner kann erst ab dem Modelljahr 2016 eine Notbremsung auch selber einleiten.
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Das neue Alpha-Tier der A-Klasse ist der AMG A 45 mit 381 PS, darunter rangiert der A 250. Wer will, bekommt den sogar als Handschalter. 09.09.15 So fährt sich Mercedes-AMG A 45 Geliftete A-Klasse mit neuem Alpha-Tier
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Die neue A-Klasse ist dynamisch geworden. Nichts erinnert mehr an den Vorgänger. 06.02.13 Die A-Klasse ganz anders Mercedes' "Angriff" im Anzug

Nicht nur bei Ausstattung, Antriebe und Komfort bietet die A-Klasse Top-Niveau, auch bei den Langzeitqualitäten hat sie die Nase vorn. Der TÜV Report 2017 kürte den Benz gar zum Zuverlässigkeits-Sieger unter den Kompakten. Ärger bereitet das Auto bislang nicht, wenn man von Kleinigkeiten absieht. Die Mängelquote bei den TÜV-Checks ist weitaus geringer als im Klassendurchschnitt. Auch in den von Autobild und Auto Motor Sport durchgeführten 100.000-Kilometer-Dauertests glänzte der Sternträger mit makelloser Weste. Wer maximale Zuverlässigkeit will, ist mit der A-Klasse also über jeden Zweifel erhaben.

Fazit: Wer ein möglichst zuverlässiges Kompaktmodell sucht, sollte die Mercedes A-Klasse unbedingt in die engere Wahl nehmen. In Dauertests und im TÜV Report hat der Schwabe bei den Langzeitqualitäten Traumnoten eingefahren. Schnäppchen-Jäger dürften mit der A-Klasse hingegen ein Problem haben: Selbst für ältere Exemplare mit hoher Laufleistung sollte man derzeit noch mit mindestens 15.000 Euro rechnen. Andere Kompakte bekommt man für dieses Geld bereits neu.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Fahrverbote für Diesel ohne EU6 bringen nichts

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Mär 2017 09:45

http://www.auto-motor-und-sport.de/news ... 24276.html
Feinstaub und NOx in der Stadt
Fahrverbote für Diesel ohne EU6 bringen nichts
VW-Software-Update, Dieselaffären, NOX-Test Foto: Achim Hartmann 48 Bilder
Update

Ab 2018 wird die Luft für Diesel in Stuttgart dünn – wenn sie nicht die Euro-6-Norm erfüllen. Fahrverbote sollen die Stadtluft sauberer machen, für weniger Feinstaub und NOx sorgen. Wir zeigen, warum das nicht funktioniert und wo die Schadtoffe wirklich herkommen.

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27.02.2017 2 Kommentare

Im Mittelalter machte Stadtluft frei, heute krank. Schon seit 2008 versucht eine EU-Richtlinie, bis 2020 die Luftverschmutzung so weit zu vermindern, dass von ihr keine inakzeptablen Auswirkungen für Mensch und Umwelt mehr ausgehen. Was das bedeutet, definieren konkrete Grenzwerte. Deren andauernde Überschreitung droht die EU mit Bußgeldern zu ahnden.

Ziel von Regionen mit schlechter Luft ist also, die Grenzwerte möglichst selten zu überschreiten. Wobei schon da Zweifel aufkommen dürfen, wie sehr besser eingehaltene Werte an bestimmten Punkten die Luft verbessern – was sicher unstrittig notwendig ist. Aber wie so oft ist der Weg zum hehren Ziel strittig, was sich selten ändert, wenn das Ziel dringlicher wird. Dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Messwerte (NO2 und Feinstaub) sieht das Land Baden-Württemberg in Stuttgart – angesichts einer aktuellen Stellungnahme der Europäischen Kommission zum EU-Vertragsverletzungsverfahren und eines beim Verwaltungsgericht Stuttgart anhängigen Gerichtsverfahrens der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land wegen der Fortschreibung des Luftreinhalteplans Stuttgart.
Fahrverbote treffen vor allem die Pendler

Die Landesregierung will daher ab 2018 an „Feinstaubtagen“ vorübergehende Verkehrsbeschränkungen im Stuttgarter Talkessel, in Feuerbach und Teilen von Zuffenhausen verhängen: für alle Dieselkraftfahrzeuge, die nicht die aktuell strengste Abgasnorm Euro 6/VI erfüllen. In Stuttgart sind 107.000 Dieselfahrzeuge zugelassen, von denen 73.000 diese Abgasnorm nicht erfüllen. Für 20 Prozent der betroffenen Fahrzeuge könnte es Ausnahmeregelungen geben. Die Fahrverbote treffen so vor allem Pendler. Viele davon haben Autos, die man bis August 2015 noch neu zulassen konnte, ohne dass abzusehen gewesen wäre, dass man damit drei Jahre später nicht mehr zum Arbeitsplatz würde fahren können. Vielleicht müssen Fahrverbote ja irgendwann sein, um die Stadtluft wieder gesund zu machen. Aber selektiv für manche, gar nicht mal alte, Diesel sind sie ungerecht und wirkungslos.
Autoabgase sind kein Feinstaub

Gesundheitssschädlicher Feinstaub muss raus aus unserer Atemluft. Aber auf der Suche nach dem Wie stochert die Politik im Nebel. Fünf Fakten dazu:

Aufwirbelungen: Der meiste Feinstaub ist schon vor den Autos in der Stadt, er entsteht in der Industrie und beim Heizen. Fahren wirbelt ihn auf - unabhängig vom Motorprinzip.
Autoabgase mit wenig Feinstaub: Laut DEKRA stammen nur sechs Prozent des Feinstaubs an der kritischen Messstelle Stuttgarter Neckartor aus Autoabgasen.
Benziner schlimmer als Diesel: Dieselfahrzeuge stoßen immer weniger Feinstaub aus (Partikelfilter), moderne Benziner immer mehr.
Abrieb: Den meisten Feinstaub erzeugen Autos durch Bremsen und Reifenabrieb. Zusammen mit Wiederaufwirbelung stammen davon etwa 84 Prozent. Selbst Elektroautos sorgen für nahezu genausoviel Feinstaub wie autos mit Verbrennungsmotor; nur beim Bremsstaub sind sie besser, weil sie mehr durch Rekuperation verzögern.
Das Fazit: Nur 31 Prozent des in Stuttgart gemessenen Feinstaubs erzeugt der Autoverkehr, nicht die Abgase. Also: endlich auch die anderen Ursachen bekämpfen!

NOx - Euro 6 heißt nicht gleich sauber

Drei Gründe, warum die Koppelung der Fahrverbote an Euro-Grenzen beim NOX zu kurz gedacht ist.

Große Unterschiede bei Euro 6: auto motor und sport testet regelmäßig Diesel im realen Fahrbetrieb auf deren NOX-Ausstoß. Die Bandbreite der Ergebnisse fällt riesig aus: So stieß der Renault Espace als bislang schmutzigstes Euro 6-Modell rund 30-mal so viel Stickoxid pro Kilometer aus wie das sauberste, die Mercedes E-Klasse. Euro-Grenzen müssen bisher nur im Labor eingehalten werden, der Real-Ausstoß soll erst ab 2018 (Euro 6c) begrenzt werden.

Euro-5-Diesel teils sauberer als Euro 6: Mit Stickoxid-Emissionen von mehr als einem Gramm pro Km liegen schlechte Euro 6-Diesel sogar über den EA-189-Motoren von VW, die den Dieselskandal ausgelöst haben.
Realwerte existieren: Neben auto motor und sport und weiteren Prüfungsorganisationen hat auch das KBA NOx-Tests verschiedenster Fabrikate auf der Straße durchgeführt. Die Problem-Motoren sind bekannt. Wer die Luftqualität verbessern will, sollte lieber diese gezielt ausschließen - oder die Verbesserung ihrer Abgasnachbehandlung erzwingen.
Fazit: Bis Euro 6c startet, helfen nur differenzierte Fahrverbote nach realem NOx-Ausstoß.
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Es muss kein E-Auto sein - Alternative Antriebe 2018

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Dez 2017 18:25

AUTO PRAXISTEST UND GEBRAUCHTE
https://www.n-tv.de/auto/Alternative-An ... 02888.html
Donnerstag, 28. Dezember 2017
Es muss kein E-Auto sein - Alternative Antriebe 2018

Bis allerorten Elektroautos fahren, wird es wohl noch Jahre dauern. Aber es gibt emissionsarme Antriebe die mehr als eine Alternative sind. Eine Antriebsart fristet seit 20 Jahren ein Schattendasein, eine andere könnte die Zukunft sein.

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In Zeiten von drohenden Fahrverboten und lockenden Umstiegsprämien beschäftigen sich so viele Autokäufer wie nie mit alternativen Antrieben. Mehr als die Hälfte der Fahrzeughändler verzeichnet eine verstärkte Nachfrage, hat eine Umfrage der DAT ergeben. Neben den vielen neuen E-Autos, die für die kommenden zwei Jahre angekündigt sind, rücken auch altbekannte Alternativen wieder in den Fokus. Darüber hinaus stehen neue Antriebe in den Startlöchern für den Serieneinsatz.
Gas, Alternative seit 20 Jahren

Gas verbrennt umweltfreundlicher als Benzin oder Diesel und kostet an der Tankstelle weniger. Die Autohersteller haben insbesondere den relativ sauber verbrennenden Erdgasantrieb wiederentdeckt, er soll unter anderem im Kleinwagensegment den Diesel als Spritsparantrieb beerben. So hat VW den neuen Polo neuerdings mit bivalentem CNG-Antrieb im Modellprogramm, ebenso wird Modellbruder Seat Ibiza optional mit Erdgas befeuert. Neu bei Opel ist der Astra CNG, Audi bietet als g-tron-Modelle unter anderem den neuen A4 Avant an.
Autos mit Gas-Antrieb gibt es seit 20 Jahren. Durchsetzen konnten sie sich nicht.
Autos mit Gas-Antrieb gibt es seit 20 Jahren. Durchsetzen konnten sie sich nicht.

2018 wird zeigen, ob der Erdgas-Antrieb mit neuen Modellen aus seiner Nische herausfahren kann: Lediglich 77.000 zugelassenen Fahrzeuge zählt das Kraftfahrt-Bundesamt bislang, 900 Tankstellen deutschlandweit ergeben noch kein flächendeckendes Netz. Dauerbrenner unter den alternativen Antrieben ist Autogas, rund 448.000 Fahrzeuge sind zugelassen, an etwa 7000 Tankstellen kann man LPG tanken.

Autogas wird oft nachgerüstet, aber einige Autohersteller bringen weiter neue Modelle mit Autogas-Antrieb auf den Markt. Wie zum Beispiel Opel jüngst das neue SUV Crossland X. Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer schätzt die Chancen, dass die Gasantriebe den Diesel beerben allerdings als gering ein: "Das sind seit mehr als 20 Jahren Nischenprodukte, die es nie geschafft haben, über Marktanteile von einem Prozent hinaus zu kommen."
48-Volt-Hybride

Mehr Potenzial sieht der Automobil-Professor bei 48-Volt-Hybriden. Die leichte, relativ günstige Elektrifizierung hält unter anderem beim Audi A8 serienmäßig Einzug. Die Oberklasse-Limousine nutzt ein 48-Volt-Bordnetz, das einen besonders effizienten Startergenerator betreibt. Der beherrscht die Bremskraftrückgewinnung besser als 12-Volt-Generatoren, außerdem erlaubt er im Geschwindigkeitsbereich von 55 bis 160 km/h für bis zu 40 Sekunden emissionsfreies Segeln. "Mit 48-Volt-Benzin-Hybriden liegt eine gute Alternative bis zum stärkeren Umschwung in Elektroautos vor", so Dudenhöffer.
Brennstoffzelle
Der Strom reicht für 49 Kilometer, der Wasserstoff treibt den GLC-F-Cell 440 Kilometer voran.
Der Strom reicht für 49 Kilometer, der Wasserstoff treibt den GLC-F-Cell 440 Kilometer voran.

Mit Spannung erwartet wird im kommenden Jahr der nächste Serieneinsatz der Brennstoffzelle: Obwohl es eigentlich das alltagstauglichere Elektroauto ist, kommt die Technik bisher nicht aus den Startlöchern. Mercedes versucht es ab 2018 mit einer neuen Antriebskombination. Das Wasserstoffauto auf Basis des Mittelklasse-SUV GLC soll als erstes derartiges Modell als Plug-in-Hybrid ausgelegt sein. So will Daimler auch das Problem des fehlenden Tankstellennetzes minimieren. Für Kurzstrecken hat der GLC einen kleinen, an der Steckdose aufladbaren Akku an Bord, aus dem das SUV Strom für bis zu 49 Kilometer Reichweite zieht. Die Langstrecke bestreitet der GLC aus zwei Tanks mit 4,4 Kilogramm Wasserstoff, aus dem Energie für knapp 440 Kilometer produziert wird – an Bord, versteht sich.
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Mit dem EQA zeigt Mercedes auf der IAA, wie man sich eine elektrisierte A-Klasse vorstellt. 2020 soll sie auf den Straßen fahren. 12.09.17 Elektroauto und Wasserstoff-SUV Mercedes stromert ins Morgen

Während herkömmliche E-Autos ihren Strom in schweren Akkus speichern, die verhältnismäßig lange aufgeladen werden müssen, haben Brennstoffzellen-Fahrzeuge ihr eigenes kleines Stromkraftwerk immer dabei und können zudem binnen Minuten auftanken. Deshalb gelten sie als Zukunftsmodell. Bei der so genannten kalten Verbrennung, der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff in der Brennstoffzelle, entsteht neben dem Strom für den Antrieb als Abfallprodukt statt schädlicher Abgase lediglich Wasserdampf.

Lokal emissionsfrei sind natürlich auch die diversen elektrischen Alternativen, die die Autohersteller für das kommende Jahr angekündigt haben – von den Elektro-SUV Jaguar i-Pace und Audi e-tron bis zum neuen Nissan Leaf. "2018 wachsen die Bäume hier nicht in den Himmel. So richtig startet das Elektroauto erst nach 2019", prophezeit Dudenhöffer.

Quelle: n-tv.de
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Yeti-Nachfolger im Praxistest - Skoda Karoq - mehr als ein kleiner Kodiaq

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jan 2018 10:17

AUTO PRAXISTEST UND GEBRAUCHTE
https://www.n-tv.de/auto/praxistest/Sko ... 36721.html
Yeti-Nachfolger im Praxistest - Skoda Karoq - mehr als ein kleiner Kodiaq

Von Holger Preiss

Im VW-Konzern hat man inzwischen auch bei den Mid-Size-SUV die Qual der Wahl. Fast möchte man meinen, dass einzig der Geschmack entscheidet. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Skoda Karoq? Im Praxistest bei n-tv.de warf er jedenfalls nur eine Frage auf.

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Wie den großen Bruder ziert auch den Skoda Karoq eine markante Lichtgrafik am Heck.

Die Fans des Skoda Yeti werden immer noch daran zu knabbern haben, dass der "Schneemensch" sich mit der Einführung des Karoq aus der Modellpalette der Tschechen verabschiedet hat. Aber selbst auf die Gefahr hin, dass die Yeti-Liebhaber den Autor dieser Zeilen ans Kreuz schlagen werden: Es ist gut, dass der kleine Bruder des Kodiaq gekommen ist, denn in fast allen Punkten überflügelt der den Yeti. Festgestellt wurde das beim Praxistest, den n-tv.de mit dem 1,5-Liter-Benziner durchführen durfte.
Können 150 PS begeistern?

Das Triebwerk ist sozusagen brandneu, leistet 150 PS und reicht ab 1500 Kurbelwellenumdrehungen 250 Newtonmeter an die Vorderachse weiter. Die liegen tatsächlich spürbar an, denn der so motorisierte Karoq lässt so befeuert gerne die Gummis auf dem Asphalt kratzen. Viel Gas braucht es dabei nicht, eher einen sanften Gasfuß, um ohne Kavalierstart aus den Blöcken zu starten und nach 8,6 Sekunden Landstraßentempo erreicht zu haben.
Aufgeräumt und aus dem VW-Baukasten sind die Bedienelemente im Skoda Karoq.

Etwas zögerlich stellt sich der Sprint ab Tempo 80 dar. Im Eco- oder Normal-Modus braucht es eine Winzigkeit, bis der Turbolader genug Puste hat, um Luft in die Kammern zu blasen. Nun kann man diese Verzögerung aber durchaus umgehen. Da die Fahrmodi auch eine Stufe Sport offerieren, kann hier die Drehzahl gehoben und die Gaskennlinie verschärft werden. Wer so unterwegs ist, wird auch beim Überholvorgang auf der Landstraße oder Autobahn keinen nennenswerten Verzug spüren. Einzig im Moment der maximalen Kraftentfaltung gibt das Triebwerk, das seinen Dienst sonst sehr verhalten erledigt, Ton.
Wenn Zylinder zwei und drei Pause machen

Für die Verteilung der Kraft zeichnet ein Doppelkupplungsgetriebe verantwortlich, das angenehm geschmeidig und ohne spürbare Verzögerungen arbeitet. Die hier verrichtete Arbeit ist neben den persönlichen Fahrvorlieben natürlich auch immer für den Verbrauch verantwortlich. Um den so gering wie möglich zu halten, erfreut das Triebwerk mit einer neuartigen Sparfunktion: dem aktiven Zylindermanagement ACT. Das heißt nichts anderes, als dass der zweite und dritte Zylinder, wenn deren Dienste nicht benötigt werden, abgeschaltet werden. Zwischen 1250 und 4000 Umdrehungen, zwischen 25 und 100 Newtonmeter und bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h kann der Karoq so auf zwei Töpfen fahren.
Die Sportsitze bieten ausgezeichneten Seitenhalt und auch in der zweiten Reihe muss niemand über Platzprobleme klagen.

Der Fahrer kann diesen Umstand nur an zwei Dingen festmachen: Zum einen wird in der Matrix die Information eingeblendet, dass nur noch zwei Zylinder aktiv sind, zum anderen wird ihn der Langzeitverbrauch überraschen. Der Test-Karoq brachte es über die obligaten 1000 Kilometer auf einen Durchschnittsverbrauch von 7,9 Liter. Ein mehr als ordentlicher Wert, der - wen wunderts - Lichtjahre vom Datenblattwert, der mit 5,4 Liter angegeben wird, entfernt ist. Wer es wissen will, der kann den Karoq übrigens auch mal fliegen lassen. Bis zu 203 km/h wird das SUV der Tschechen problemlos schnell.
Klein ist nicht der richtige Ausdruck

Egal, wie und wo man den Wagen auch bewegt, er federt straff, aber nicht hart aus und vermittelt im Zusammenspiel mit der direkten und gefühlvollen Lenkung einen wunderbaren Kontakt zur Fahrbahn. Wer noch mehr Virtuosität haben möchte, der muss sich für den Allradantrieb entscheiden. Nur für die 4x4-Modelle gibt es nämlich die adaptive Fahrwerksregelung DCC. Hier beeinflussen zusätzlich elektrisch angesteuerte Ventile die Arbeitsweise der Dämpfer. Momentan gibt es Allrad nur für die Diesel-Varianten des kleinen Karoq, aber bald wird auch der hier getestete 1,5-Liter-Benziner mit Allrad verfügbar sein.
Die Kante im Kofferraum entsteht nur, wenn auf den doppelten Ladeboden für 190 Euro verzichtet wird.

Wobei klein gar nicht der richtige Ausdruck ist. In den Maßen überragt der Karoq mit 4,38 Meter seinen Vorgänger, den Yeti, um mehr als 10 Zentimeter. Zudem geht es im Innenraum angenehm luftig zu. Mit anderen Worten: Nicht nur in der ersten Reihe können Erwachsene problemlos reisen - auch im Fond finden sie reichlich Kopf- und Kniefreiheit. Wer auf große Reise gehen will, hat hinter der auf Wunsch elektrisch öffnenden Heckklappe 521 Liter Stauraum. Die reichen für die Familien-Sommerreise durchaus. Wer mit Langlaufski in den Winterurlaub will, muss damit leben, das die Bretter auf Oberarmhöhe des Fahrers enden.
Nicht in allen Punkten clever

Der Stauraum im Gepäckabteil lässt sich im Übrigen erweitern, wenn man für 390 Euro zusätzlich die variablen Rücksitze ordert. Die lassen sich dann zum einen in Längsrichtung verschieben und die Rücklehne lässt sich im Winkel verstellen. Wer das Platzangebot in Gänze ausnutzen möchte, der kann die Bank natürlich auch in Gänze umlegen. Aber Achtung! Der entstehende Raum von 1630 Litern lässt sich nur leicht bestücken, wenn der doppelte Ladeboden im Kofferraum ist. Andernfalls muss man langes Ladegut geschickt über eine hohe Kante schieben. Und noch eine Kritik sei hier angebracht. Die Lehnen werden nicht über einen Zug im Kofferraum flach gemacht oder über eine Entriegelung an der Lehne, sondern durch Schlaufen kurz über der Sitzfläche. Hat man nicht darauf geachtet, dass die frei zugänglich sind, muss man, will man die Rückenlehne wieder aufrichten, unangenehm fummeln, um sie freizulegen. Das ist echt nicht "simply clever".
Nicht wirklich clever: die Züge zum Umlegen der Rückenlehne.

Mehr vom cleveren Skoda-Pfiff findet man in der Kofferraumleuchte, die auch als Taschenlampe genutzt werden kann, der induktiven Ladestation für Smartphones in der Mittelkonsole, 230V-Steckdose mit zwei USB-Anschlüssen vorn und hinten oder im Regenschirm, der sich unter dem Beifahrersitz befindet. Auch der Eiskratzer im Tankdeckel und optional der Mülleimer für das Fach in der Tür gehören dazu. Clever auch die Vielzahl der verfügbaren Assistenten, die gerade im Testwagen große Freude bereitet haben, einfach, weil sie problemlos und fehlerfrei funktioniert haben. Dazu gehört der adaptive Spurhalteassistent ebenso wie der adaptive Abstandstempomat, der im Stau ebenso zuverlässig war wie bei Tempo 200. Ebenfalls verfügbar sind der Totwinkelwarner und der City-Notbremsassistent mit Personenerkennung. Auch der Parkassistent, der den Wagen auf Wunsch ohne Zutun des Fahrers in die Längs- oder Querlücke bugsiert, ließ keine Fragen aufkommen, machte das, was er sollte, ohne Wenn und Aber.
Assistenten, die es können
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Steuerbar sind die Assistenten über ein Menü in der Matrix, welches über einen Knopf am Lenkrad direkt angesteuert werden kann. Für alle anderen Funktionen wie Radio, Navi, Telefon, WLAN et cetera ist der auf Wunsch neun Zoll große TFT die Bedieneinheit. Selbstredend können auch Smartphones gespiegelt und von dort bedient werden. Kostenpunkt für einen derart umfänglich ausgestatteten Karoq? Satte 37.170 Euro! Doch von dem Gedanken, dass Skoda die VW-Billigmarke ist, hatten wir uns ja ohnehin schon vor einigen Jahren verabschiedet. Allerdings gibt es für das Geld eben auch ein sehr umfänglich bestücktes Auto, das mit solider Technik, viel Platz, sehr guten Sitzen und Fahreigenschaften ausgestattet ist. Klar kann man, um sich sicher zu sein, auch mal mit den Schwestermodellen VW T-Rock und Seat Ateca in die Bütt steigen.

Fazit: Einen Skoda Karoq kann man nicht mehr mit einem Yeti vergleichen. Optisch gefälliger, technisch ausgereift steht der Karoq eigentlich nicht mal im Schatten des großen Bruders Kodiaq. Er ist für alle die eine echte Überlegung, denen SUV mit knapp fünf Metern einfach zu groß sind, die in der Stadt ein handhabbares Fahrzeug haben wollen, das sich aber auch auf der Langstrecke mehr als wacker schlägt. Es ist auch etwas für Leute, denen ein voll ausgestattetes Auto unter 40.000 Euro vorschwebt. Viele Fehler kann der Käufer mit einem Skoda Karoq jedenfalls nicht machen.
DATENBLATT Skoda Karoq 1,5l TSI ACT Style
Abmessungen (Länge/Breite/Höhe) 4,38 / 1,84 / 1,60 m
Radstand 2,64 m
Leergewicht (DIN) 1567 kg
Sitzplätze 5
Ladevolumen 521 / 1630 Liter
Motor 4-Zylinder Reihenmotor, 1498 ccm Hubraum
Getriebe 7-Gang DSG
Systemleistung Verbrennungs- und E-Motor 150 PS (110 kW)
Kraftstoffart Super-Benzin
Antrieb Frontantrieb
Höchstgeschwindigkeit 203 km/h
Tankvolumen 50 Liter
max. Drehmoment (Systemleistung) 250 Nm von 1500 - 3500 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 8,6 Sekunden
Normverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 6,8 / 5,0 / 5,6 Liter
Testverbrauch (kombiniert) 7,9 Liter
CO2-Emission kombiniert 127 g/km /EU6
Grundpreis 29.890 Euro
Preis des Testwagens 35.830 Euro

Quelle: n-tv.de
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Schadensregulierung für Porsche - Wann wird der Neuwagen zum Gebrauchten ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2018 19:12

AUTO PRAXISTEST UND GEBRAUCHTE
https://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-wird- ... 96601.html
Schadensregulierung für Porsche - Wann wird der Neuwagen zum Gebrauchten ?

Das Neuwagen bereits nach den ersten Kilometern beträchtlich an Wert verlieren, ist bekannt. Nach 15.000 Kilometern beträgt dieser bereits rund ein Viertel des Kaufpreises. Doch ab welcher Fahrleistung wird das Auto bei einem Unfall für die Versicherung zum Gebrauchtwagen?

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Bereits wenn das neue Auto vom Hof des Händlers rollt, setzt der Wertverlust ein. Nach drei Jahren hat sich der Wert vieler Fahrzeuge bereits halbiert. Aber abgesehen davon, dass die meisten Wagen somit als Geldanlage ausscheiden, ist für Fahrzeughalter damit auch die Frage verbunden, ab wann der Neuwagen für die Versicherung im Falle eines Unfalls bei der Schadensregulierung zum Gebrauchten wird?

Genau mit dieser Frage musste sich das Oberlandesgericht (OLG) Hamm auseinandersetzen und befand, dass dass ein circa sechs Wochen zum Straßenverkehr zugelassenes Fahrzeug mit einer Laufleistung von etwa 3300 Kilometern nicht mehr als Neuwagen angesehen werden kann.

In dem verhandelten Fall waren ein Fiat Punto und ein Porsche Macan im Straßenverkehr aneindergeraten. Zwischen den Parteien stand dabei außer Frage, dass die Versicherung des Fiats zu 100 Prozent für den Unfallschaden aufzukommen hat. Der von der Klägerin für 92.400 Euro erworbene Porsche war knapp sechs Wochen zuvor erstmals zugelassen worden und hatte zum Unfallzeitpunkt eine Laufleistung von 3291 km.
Streit um 12.000 Euro

Auf der Grundlage eines Schadensgutachtens regulierte die Versicherung des Schadensverursachers den Fahrzeugschaden ausgehend von einem - bezogen auf den Zeitpunkt des Unfalls - Netto-Wiederbeschaffungswert in Höhe von rund 80.000 Euro und einem Netto-Restwert in Höhe von circa 55.000 Euro mit einem Betrag von 25.000 Euro.
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Der Porsche-Fahrer veräußerte das Unfallwagen zu dem im Gutachten ermittelten Netto-Restwert und erwarb einen neuen PKW gleichen Typs zu einem Kaufpreis von 92.800 Euro. Mit seiner Klage forderte er die Differenz zwischen dem von der Versicherung zugrunde gelegten Wiederbeschaffungswert und dem von ihr für den Unfallwagen ausgegebenen Kaufpreis von rund 12.000 Euro. Denn er war der Meinung, dass der Schadensersatzanspruch auf Neuwagenbasis hätte abgerechnet werden können.

Das OLG befand, dass dem Kläger zu Recht die Schadensregulierung auf Neuwagenbasis versagt wurde. Denn nach höchstrichterlichen Rechtsprechung kommt nur dann ein Anspruch auf die verlangte Leistung in Betracht, wenn der Neuwagen nicht mehr als 1000 Kilometer Strecke zurückgelegt hat und die Erstzulassung nicht länger als einen Monat vergangen ist. Da beide Werte im Streitfall überschritten waren, habe der Kläger zu Recht nur die Mittel zur Beschaffung eines mit dem beschädigten Fahrzeug vergleichbaren unfallfreien Fahrzeugs erhalten, befand das Gericht.

Quelle: n-tv.de , awi
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