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Dürreschäden in Landwirtschaft - Bundesländer geben Milliarden-Verluste an

Postby Weltbookadmin47 » 18. Aug 2018 10:40

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/Bundeslaend ... 79072.html
Samstag, 18. August 2018
Dürreschäden in Landwirtschaft - Bundesländer geben Milliarden-Verluste an

Die Schäden sind enorm, etliche landwirtschaftliche Betriebe sind in Existenznot. Dieses Bild zeichnet der Deutsche Bauernverband angesichts der anhaltenden Dürre in diesem Jahr. Nun werden konkrete Zahlen einzelner Bundesländer bekannt gegeben.


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forum-kategorie-f5/klima-klimawandel-klimaschutz-klimakatastrophen-t34.html

Acht Bundesländer haben der Bundesregierung einem Bericht zufolge Schäden durch die anhaltende Dürre in Höhe von fast drei Milliarden Euro gemeldet. Die größte Summe fällt mit 980 Millionen Euro in Niedersachsen an, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtete. Der Betrag setze sich aus Schätzungen der Landwirtschaftskammern in Niedersachsen und aus feststehenden Schäden bei bereits abgeernteten Feldfrüchten zusammen.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 74973.html
"Tieren hilft kein Geld": Klöckner will Zwischenfrüchte als Futter freigeben
15.08.18 – 00:56 min


So werde der Verlust allein bei Weizen in dem norddeutschen Flächenland mit 136 Millionen Euro beziffert, meldete das Blatt unter Berufung auf gut informierte Kreise. Bei Weiden, die Futtergrundlage für Nutztiere wie etwa Milchkühe, soll der Schaden demnach auf 190 Millionen Euro geschätzt worden sein.

Mecklenburg-Vorpommern hatte der Bundesregierung in den vergangenen Tagen 531 Millionen Euro gemeldet, Schleswig-Holstein 422 Millionen, wie das Blatt weiter berichtete. Zudem hätten Sachsen 308 Millionen, Brandenburg 260 Millionen, Rheinland-Pfalz 180 Millionen, Thüringen 150 Millionen und das Saarland 5,3 Millionen Euro an Schäden aufgrund der Trockenheit in diesem Sommer an die Behörden weitergegeben.
Der Bund kann einspringen
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Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied sagte der "NOZ": "Das derzeitige Schadensbild von nur acht Bundesländern bestätigt unsere Befürchtungen." Die Schäden seien enorm, etliche Betriebe seien in Existenznot. "Deshalb fordern wir Bundesländer und Bund auf, die Nothilfesituation zu erklären und ein Hilfsprogramm für die betroffenen Landwirte auf den Weg zu bringen", sagte Rukwied.

Für Hilfsmaßnahmen bei Extremwetterereignissen sind eigentlich die Länder zuständig, bei Ereignissen von nationalem Ausmaß kann aber auch der Bund einspringen. So geschah es 2003. Ob es sich in diesem Jahr erneut um eine Extremwettersituation von nationalem Ausmaß handelt, prüft die Regierung derzeit. Am kommenden Mittwoch will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Kabinett den Erntebericht vorstellen.

Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 62434.html

Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter "Befinden uns mitten im Klimawandel"

Quelle: n-tv.de , fzö/AFP
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Schrittmacher beim Klimaschutz - EU will Klimaziel hochschrauben

Postby Weltbookadmin47 » 21. Aug 2018 11:17

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/EU-will-Kli ... 82426.html
Dienstag, 21. August 2018
Schrittmacher beim Klimaschutz - EU will Klimaziel hochschrauben

Das Pariser Klimaabkommen sieht vor, die globale Erwärmung bei möglichst unter zwei Grad zu stoppen. Wie das geschehen soll, wird im Dezember erörtert. Die EU prescht nun vor.

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Das offizielle Klimaziel der Europäischen Union soll nach dem Willen der EU-Kommission deutlich erhöht werden. Für 2030 soll die EU international eine Senkung der Treibhausgase um 45 Prozent im Vergleich zu 1990 zusagen - statt bisher 40 Prozent. "Es ist meine Absicht, diese Frage demnächst den Mitgliedstaaten vorzulegen", erklärte EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete. Im Oktober will der Spanier einen offiziellen Beschluss der EU-Staaten erreichen.

Das nachgeschärfte EU-Klimaziel soll ein Signal an die Partner in den Vereinten Nationen sein, mehr gegen die globale Erwärmung zu tun. Der Klimaschutz steckt in der Krise, seit US-Präsident Donald Trump das Pariser Abkommen von 2015 aufgekündigt hat. Gleichzeitig schürt der Hitzesommer die Sorge, dass der Klimawandel längst Fahrt aufnimmt.
Ehrgeizigere Ziele

Nach Cañetes Berechnungen wird das neue Ziel erreicht, sofern die neuen EU-Beschlüsse zum Energiesparen und zum Ausbau erneuerbarer Energien umgesetzt werden. Die ursprünglich geplanten Ziele in beiden Sparten waren im Frühsommer im Konsens von Kommission, Europaparlament und Mitgliedsstaaten erhöht worden. Statt um 30 Prozent soll die Energieeffizienz bis 2030 um 32,5 Prozent steigen; der Anteil von Ökoenergie am gesamten Bedarf soll auf 32 Prozent wachsen statt nur auf 27 Prozent.

"Auf Grundlage unserer Rechenmodelle würden wir de facto eine Reduzierung der Treibhausgase um 45 Prozent in der EU erreichen", betonte Cañete. "In jedem Fall ist die EU in einer starken Position, sich an der politischen Diskussion über ehrgeizigere Ziele bei der anstehenden Weltklimakonferenz in Kattowitz zu beteiligen." In der polnischen Stadt wird im Dezember über die Regeln zur Umsetzung des Pariser Abkommens verhandelt. Darin ist bereits vorgesehen, dass die Vertragspartner bis 2020 ehrgeizigere Ziele nachmelden.
EU will Schrittmacher sein

2015 hatte die Weltgemeinschaft vereinbart, die globale Erwärmung bei höchstens 2 Grad - möglichst sogar bei nur 1,5 Grad - zu stoppen, um katastrophale Folgen abzuwenden. Gemeint ist die mittlere Temperatur im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten. Die Ziele erfordern bis 2050 eine Abkehr von Kohle, Öl und Gas sowie einen Umbau der Weltwirtschaft.

Die EU versteht sich als Schrittmacher. Allerdings sind nicht alle überzeugt, ob die ehrgeizigen Ziele umsetzbar sind. So hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei den EU-Verhandlungen zur Energieeffizienz und Ökoenergie auf die Bremse getreten. In beiden Fällen hielt der CDU-Politiker nur 30 Prozent für realistisch.
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Deutschland wird sein eigenes Klimaziel verfehlen, bereits 2020 mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen als 1990. Für 2030 hat die Bundesregierung die Latte aber noch höher gelegt als die EU: Dann soll Deutschland ein Minus von mindestens 55 Prozent erreichen.

Umweltschützern ist das mögliche 45-Prozent-Ziel der EU zu wenig. Es reiche noch nicht einmal für das 2-Grad-Ziel - nötig wäre dafür ein minus von 55 Prozent auf EU-Ebene, sagte Klaus Röhrig vom Climate Action Network der dpa in Brüssel. Zuletzt hatte auch der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte dafür plädiert, die EU solle sich 55 Prozent bis 2030 vornehmen.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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Klimakatastrophe: Wie Deutschland daran verdienen will

Postby Weltbookadmin47 » 26. Aug 2018 14:20

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv ... he100.html
Klimakatastrophe: Wie Deutschland daran verdienen will
von Stefan Buchen

Gern tritt die Kanzlerin als Weltzuchtmeisterin der Klimapolitik auf. Zuletzt empfahl sie auf dem G-7-Gipfel in Elmau die "Dekarbonisierung" der Weltgesellschaft, also den Abschied von Öl, Gas und Kohle. Erneut bekannte sie sich zum "Zwei-Grad-Ziel". Die Erde dürfe sich nicht um mehr als zwei Grad Celsius, gemessen am Zustand zu Beginn der Industrialisierung, erwärmen.

Klimakatastrophe: Wie Deutschland daran verdienen will
Offshore-Plattformen, Ölterminals und eisbrechende Schiffe: Im Wirtschaftsministerium wird überlegt, wie man aus der Erderwärmung in der Arktis Profit schlagen kann.

Ob Angela Merkel die Pläne im Wirtschaftsministerium ihrer Regierung kennt? Dort wird überlegt, wie man aus der Erderwärmung Profit schlagen kann, und zwar in den Breiten, in denen die Temperaturen am dramatischsten ansteigen: In der Arktis.
"Wachstumspotential" für die heimische Industrie

"Durch den Klimawandel haben die Eisdicken und die Eisausbreitung in der Arktis stark abgenommen", freut sich das Bundeswirtschaftsministerium. "Daraus ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, die dort lagernden Erdöl-, Erdgas- und anderen Rohstoffvorkommen zu fördern und mit eisbrechenden Schiffen abzutransportieren." Hier sehen die Strategen im von Sigmar Gabriel geführten Ministerium erhebliches "Wachstumspotential" für die heimische Industrie. "Die deutsche Polartechnik nimmt weltweit eine führende Rolle ein", etwa wenn es um den Bau von "Offshore-Plattformen", "Ölterminals" und "eisbrechenden Schiffen" gehe.
Wirtschaftsministerium fördert "Eis- und Polartechnik"

So steht es im "Nationalen Masterplan Maritime Technologien". Deutschland möchte also den Klimawandel nutzen, um bei der Erschließung von noch mehr fossilen Brennstoffen, die ja die Ursache für die Erderwärmung sind, zu helfen. Also keine "Dekarbonisierung", sondern Karbonisierung. Das Wirtschaftsministerium fördert die "Eis- und Polartechnik" politisch und finanziell mit jährlichen Millionenbeträgen. Den Goldrausch nördlich des Polarkreises möchte man nicht verpassen.
"Verdammt schlechte Idee"
Prof. Hans-Joachim Schellnhuber, Leiter des Instituts für Klimafolgenforschung in Potsdam

Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom Institut für Klimafolgenforschung warnt davor, neue Ressourcen in der Arktis zu erschließen.

Harsche Worte findet der oberste Klimaberater der Bundesregierung, Prof. Hans Joachim Schellnhuber, der das Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam leitet, für diese Politik. "Pervers" und "schizophren" sei sie. "80 Prozent der bereits bekannten fossilen Vorkommen" müssten im Boden bleiben, "wenn wir das Zwei-Grad-Ziel ernst nehmen", so Schellnhuber. Insofern sei es "hochgradig unsinnig", überhaupt noch neue Ressourcen erschließen zu wollen. Das Öl und Gas, das unter dem Meeresboden des arktischen Ozeans lagert, zu fördern, sei eine "verdammt schlechte Idee".
"Wir fördern keine Technologien für Öl und Gas in der Arktis"?
Uwe Beckmeyer (SPD)

Uwe Beckmeyer, maritimer Koordinator der Bundesregierung, streitet ab, dass seine Arktispolitik mit den Klimazielen der Regierung kollidiert.

Zuständig für diese "schlechte Idee" ist Uwe Beckmeyer, SPD, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium und "maritimer Koordinator" der Bundesregierung. Als wir ihn fragen, wie seine Arktispolitik mit den Klimazielen der Regierung zusammenpasse, streitet er einfach alles ab: "Wir fördern keine Technologien für Öl und Gas in der Arktis."

Es ist allerdings schwer zu leugnen. Schriftlich korrigiert das Ministerium seinen Staatssekretär und räumt die Förderung von "Technologien" ein, die für die "Erschließung von Rohstoffquellen in eisbedeckten Gebieten Relevanz" haben. Das Ministerium betont in seiner Stellungnahme, die Gewinnung von Rohstoffen in der Arktis müsse unter "höchsten Umweltstandards" erfolgen.

Dieses Thema im Programm:
Das Erste | Panorama | 25.06.2015 | 21:45 Uhr
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Eintrag 11 bis 13 von 13
Hans Holtz schrieb am 26.06.2015 23:16 Uhr:

Bernd Fries - genauso denke ich auch! Es wird geschönt, übertrieben und nachweislich gelogen. Erst vorige Woche habe ich herzlich gelacht, weil sich eine Grünen-Dame mit einem
geradezu weinerlichen Gesicht dazu äußerte, wie schlimm es wäre, wenn die zwei Grad Erwärmung überschritten werden, die man als gerade noch vertretbar hält. Wie naiv sind solche Menschen - denken die denn, dass sich die Ukrainer, Chinesen oder andere Bewohner unseres Erdballs, darum scheren, wenn die mit dem Alltag überfordert sind, ja manche Völker mit dem reinen Überlebenskampf, wie es um die Klimaerwärmung steht? Die Kämpfer des IS juckt sowas genauso wenig - die wollen mit Terror und Mord eine Kalifat errichten und bald auch Europas Industrieländer in diese Kämpfe einbeziehen. Es wird viel zu wenig getan, diese REALE GEFAHR FÜR DIE BEVÖLKERUNG zu bekämpfen - man verliert sich in Illusionen, anstatt wahre Bedrohungen als solche zu benennen...
Eisschmelze am Nordpol schrieb am 28.06.2015 09:27 Uhr:

Was den Leuten immer für ein Mist erzählt wird, wenn das Wasser am Nordpol schmilzt, steigt der Meeresspiegel, so ein Quatsch. Der Nordpol ist aus Wasser das zu Eis gefroren ist, das Wasser ist also im Eis gebunden. Dieses kann man selber überprüfen, wenn man ein Glas Wasser im Eischrank gefrieren läßt und hinterher wieder auftaut, das Wasser läuft nicht über. Vor einiger Zeit war zu lesen, dass sich das Eis am Südpol ausbreitet, also müßte nach der Logik, der Meeresspiegel sinken. Also nicht immer so einen Blödsinn erzählen.
topsider schrieb am 28.06.2015 09:36 Uhr:

Die Gefahr für den bewohnbaren blauen Erdball ist die Überbevölkerung. Aber dass will niemand wahrhaben. Denn der Mensch vernichtet, die Wälder, verschmutzt das Wasser, rottet Tier- und Pflanzenarten aus, plündert die Bodenschätze, die Meere sind leergefischt, die Wüsten breiten sich aus, Gier nach mehr Reichtum zerstört die Lebensgrundlage, Kriege und religiöser Wahn macht diesen Planeten bald unbewohnbar. Bin ich froh, das meine Zukunft kürzer ist, als die Vergangenheit. In 30-40 Jahren ist die Menschheit am Ende, denn es fehlt ihr der Verstand und Beten hilft da auch nicht mehr weiter.
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Seit 3 Millionen Jahren wechselt das Klima zwischen Eis- und Warmzeiten.

Postby Weltbookadmin47 » 28. Aug 2018 10:38

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.planet-wissen.de/natur/klim ... index.html
Klima
Eiszeit

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Als Eiszeit (Glazial) bezeichnet man eine über mehrere Jahrhunderte oder Jahrtausende anhaltende Phase in der Erdgeschichte, in der es deutlich kühler ist und es zu einer enormen Ausbreitung von Gletschern in den Gebirgen und der polaren Eisschilde kommt. Die Periode zwischen zwei Eiszeiten heißt Warmzeit oder Interglazial.

Seit 3 Millionen Jahren wechselt das Klima zwischen Eis- und Warmzeiten.
Wie kommen Eiszeiten zustande?
Die Meeresströmungen beeinflussen das Klima.
Die Ursachen für schnelle Klimawechsel sind noch nicht bekannt.


Merkmale und Auswirkungen

Die Suche nach den Ursachen für Eiszeiten gehört heute zu den spannendsten Fragen der Paläoklimatologie, einem Teilgebiet der Geologie, das die unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse in der Vergangenheit untersucht und daraus Rückschlüsse auf die klimatische Zukunft zieht.

Seit etwa drei Millionen Jahren ist es weltweit nicht nur bedeutend kühler, sondern das Klima wechselt auch zwischen zwei Extremen, den Eis- und Warmzeiten, mit einer Periode von etwa 100.000 Jahren.

Die letzte Eiszeit hatte ihren Höhepunkt vor etwa 21.000 Jahren und ging vor etwa 10.000 Jahren zu Ende. Es gab bis zu drei Kilometer mächtige Eisschilde. Da so viel Wasser als Eis gebunden war, lag der Meeresspiegel etwa 130 Meter unter dem heutigen Niveau. Die globale Durchschnittstemperatur war fünf bis sechs Grad Celsius niedriger.

Aus den Gaseinschlüssen im polaren Eis weiß man, dass die Konzentration der Treibhausgase Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4) nur 50 Prozent des vorindustriellen Wertes betrug. Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit waren 32 Prozent der Erdoberfläche von Eis bedeckt, heute sind es noch etwa zehn Prozent.

In Eiszeiten breiteten sich innerhalb weniger hundert Jahre die Eismassen von Arktis, Antarktis und den Gebirgen stark aus und bedeckten große Teile Europas, Asiens, Japans und Nordamerikas. Zu den Spuren der Eiszeiten gehören zum Beispiel Moränen, Gletscherschrammen und Findlinge. Auch die heutigen Gletscher sind Reste der letzten Vereisungen.
Aletschgletscher, Wallis, Schweiz

Die Gletscher der Alpen sind Reste der letzten Vereisung
Wie kommen Eiszeiten zustande?

Eine der Hauptursachen für die zyklisch auftretenden Eis- und Warmzeiten sind Veränderungen der Erdbahngeometrie. Diese wird durch wechselseitige Gravitationskräfte im System Sonne, Erde, Mond beeinflusst.

Die Form der elliptischen Erdumlaufbahn um die Sonne (Exzentrizität) ändert sich mit einer Periode von etwa 100.000 Jahren, die Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn (Ekliptik) mit einer Periode von etwa 40.000 Jahren, während die Tag-Nacht-Gleiche auf der elliptischen Umlaufbahn etwa nach 20.000 Jahren wieder dieselbe Position auf der Ellipse einnimmt (Präzession).

Durch diese Zyklen verändert sich die Verteilung der Sonnenenergie auf der Erde. Die Vermutung der Wissenschaftler: Eine Eiszeit tritt immer dann auf, wenn die Sommersonnen-Einstrahlung in hohen nördlichen Breiten minimal wird. Kühle Sommer sind danach für den Eisaufbau entscheidender als kalte Winter.
Meeresströmungen beeinflussen das Klima

Meeresströmungen haben ebenfalls großen Einfluss auf unser Klima. Angetrieben von Erdumdrehung und Winden wirken sie wie Förderbänder für Warm- und Kaltluft. Ihre Temperatur und der Salzgehalt des Wassers regulieren das Klima.

Eine dieser Meeresströmungen ist der Golfstrom. Er transportiert warmes Wasser aus dem Golf von Mexiko quer über den Atlantik bis nach Nordnorwegen. Dort sinkt das warme Wasser ab und fließt als Tiefenströmung zurück: eine klassische Fernwärmeheizung. Sie beeinflusst die arktische Kaltluft sowie Azoren-Hochs und Island-Tiefs.

Aber das System ist empfindlich. Steigen die Temperaturen, zum Beispiel durch den Treibhauseffekt, schmilzt das Eis der Pole, das Salzwasser wird durch Süßwasser verdünnt. Schon die geringste Verdünnung des Salzgehalts bewirkt aber ein Abtauchen des Golfstroms weiter südlich. Die Wärmequelle versiegt.

Die Folge: Überschwemmungen, Stürme, die Winter werden immer länger, Vegetationsperioden immer kürzer.
Das Bild zeigt Video starten, abbrechen mit Escape

Golfstrom - Wärme für Europa | 02:30 Min.
Schnelle Wechsel
https://www.planet-wissen.de/natur/klim ... index.html
Weitgehend noch ungeklärt ist die Ursache sogenannter Rapid Climate Changes, Klimaänderungen in extrem kurzen Zeiträumen. Dabei kann die Temperatur innerhalb von 40 Jahren um zehn Grad fallen. Wissenschaftler vermuten, dass Zyklen verstärkter beziehungsweise zurückgehender Sonnenaktivität dafür verantwortlich sind.

Diese Zyklen wiederholen sich nach heutigem Kenntnisstand etwa alle 1500 Jahre. So ein schneller Klimawechsel ist vermutlich auch die Ursache der sogenannten Kleinen Eiszeit, die im 17. und 18. Jahrhundert für sehr kalte Winter und die Ausbreitung der Gletscher sorgte.

Autor: Harald Brenner
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Klimalüge: Mehr als 31.000 Wissenschaftler machen jetzt mobil

Postby Weltbookadmin47 » 23. Sep 2018 14:29

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://schluesselkindblog.com/2018/01/ ... tzt-mobil/
Klimalüge: Mehr als 31.000 Wissenschaftler machen jetzt mobil
By Gaby Kraal on 17. Januar 2018 • ( 28 Kommentare )

NPC

Der Alarmismus von Mainstream-Wissenschaftlern und Politikern der globalen Erwärmung sei ein Pseudokrieg, der nur darauf abziele, ein Land zu Fall zu bringen.

Die weltweit forcierte Agenda der sogenannten globalen Erwärmung ist nur wirtschaftlichen Interessen geschuldet. Davon sind immer mehr ernstzunehmende Wissenschaftler überzeugt. Politker und Nutzniesser aus Industrie und Finanz, sollen für ihre Interessen weltweit Mainstream-Wissenschaftler eingespannt haben, die mit falschen Klimamodellen eine Panik um eine angeblich menschengemachte Klimaerwärmung schüren und hier Einfluss auf die Energiepolitik der Länder nehmen und damit neue Absatzmärkte für die Ökologie-Wirtschaft generieren sollten.

Das wollen seriöse Forscher nicht länger hinnehmen. Mehr als 31.000 Wissenschaftler haben sich jetzt in den Vereinigten Staaten für das Projekt „Global Warming Petition Project“ zusammengefunden, um gegen die politische Agenda der globalen Erwärmung zu protestieren. Der wissenschaftliche Kreis, dem mehr als 9.000 promovierte Wissenschaftler und Forscher angehören, unterstützt die Notwendigkeit von Kohlendioxid und untersucht die Agenda der sog. menschengemachten, globalen Erwärmung, welche mittlerweile industrielle Energierationierungen, zentrale Wirtschaftsplanungen und globale Steuersysteme umfasst.

Die Wissenschaftler sprechen sich gegen die Theorie der globalen Erwärmung aus. Globale Vereinbarungen zur Begrenzung der Treibhausgase seien tatsächlich schädlich für alle Pflanzen- und Tierarten auf dem Planeten.

Kohlendioxid: Kein gefährlicher Schadstoff, so wie seit Jahren von Mainstream-Wissenschaftlern suggeriert, der aus der Atmosphäre entfernt werden muss

Die Petition umfasst begutachtete und damit ernstzunehmende Beweise, die von tausenden Wissenschaftlern mit einem breiten Spektrum an Fachkenntnissen unterstützt wird.

Die Petition warnt u.a. die Vereinigten Staaten insbesondere vor der Unterzeichnung internationaler Verträge, die nur eine finanzielle Belastung für die Bürger des Landes darstellen und die nationale Souveränität beeinträchtigen, wenn die Energieproduktion einschränkt werde. Der Alarmismus der globalen Erwärmung sei ein Pseudokrieg, der nur darauf abziele, ein Land zu Fall zu bringen.

Ein Brief von Frederick Seitz, Präsident der U.S. National Academy of Sciences, wird ebenfalls mit der Petition verteilt. Seitz ist ein hochdekorierter Wissenschaftler und erhielt die „National Medal of Science“, den „Compton Award“, die „Franklin Medal“ und zahlreiche andere Auszeichnungen, darunter Ehrendoktorwürden von 32 Universitäten weltweit.

Mangelhafte wissenschaftliche Beleg gegen Kohlendioxide


Seitz‘ Brief warne vor fehlenden wissenschaftlichen Beweisen gegen die „Gefahr Kohlendioxid“. Kohlendioxid ist ein Molekül und wichtiger Baustein des Lebens und kein gefährlicher Schadstoff, der aus der Atmosphäre entfernt werden muss, so wie es heute suggeriert werde. Der Brief des Präsidenten der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften untersucht ganz bewusst die Gefahren, die von den USA ausgehen, wenn sie globale Verträge zustimmen würden, die Energie zu rationieren und damit den Reichtum der Nation beschlagnahmen.

Der Klimaalarmist und Frontkämpfer der Klimalüge Al Gore korreliert dagegen steigende Temperaturen über den Ozeanen mit einem Anstieg vonTreibhausgasen, aber dies mache die globale Erwärmung noch nicht zu einem wirklichen Problem oder zu einer Art „ständiger Wissenschaft“, die den Planeten zerstören wird. Wie die Wissenschaftler betonen, ist der Dampfdruck von CO2 über Meerwasser temperaturabhängig. Es sei ganz natürlich, dass die beiden Datensätze zusammen aufsteigen. Das sei kein Grund zur Beunruhigung.
Petition fordert weltweit Ablehnung von Klimaabkommen

Die Petition fordert die gewählten Regierungschefs und andere politischen Führer auf, das Abkommen über die globale Erwärmung, was in Kyoto, Japan im Dezember 1997 unterzeichnet wurde, und damit auch alle anderen Vorschläge ähnlicher Art, abzulehnen. Präsident Trump hatte die Vereinigten Staaten USA von der Pariser Klimavereinbarung bereits letztes Jahr befreien können.
art-robinson

Dr. Arthur Robinson warnt eindringlich vor internationalen Klimaabkommen

Die Beseitigung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid würde dem Planeten großen Schaden zufügen und der Pflanzenwelt das nehmen, was sie zum Gedeihen braucht. Pflanzenwachstum bedeutet Nahrung für die Weltbevölkerung und wir wissen um sogenannte Philantropen und Super-Milliardäre, die mit ihren finanziellen Möglichkeiten seit langem versuchen, Einfluss auf die Weltbevölkerung zu nehmen.

Die Petition und ihre weiterführende Forschungsarbeiten zerlegen einen Mythos, von prognostizierten Kohlendioxidwerten, die zu einer katastrophalen Erwärmung der Erdatmosphäre und zu einer Störung des Klimas führen sollen. Im Gegenteil: Die Beweise sprechen eindeutig für eine Notwendigkeit von „Treibhausgasen“, die für die Pflanzen- und Tierwelt auf der Erde von großer Bedeutung sind. Die Petition warnt vor der Agenda der globalen Erwärmung und betont, dass sie den Fortschritt von Wissenschaft und Technologie auf der ganzen Welt behindern wird. Die Beschlagnahme der US-Energieproduktion sei eine Bedrohung für die Souveränität der USA und die Fähigkeit der Nation, anderen Ländern Hilfe anzubieten.

Quelle https://schluesselkindblog.com/2018/01/ ... tzt-mobil/
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Naturkatastrophe in Indonesien - 384 Menschen sterben durch Tsunami

Postby Weltbookadmin47 » 29. Sep 2018 09:41

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https://www.n-tv.de/panorama/384-Mensch ... 46843.html
Samstag, 29. September 2018
Naturkatastrophe in Indonesien - 384 Menschen sterben durch Tsunami

Nur langsam wird nach einem schweren Erdbeben und Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi das ganze Ausmaß der Katastrophe deutlich. Die Behörden berichten von mehreren Hundert Toten. Die Bergungsarbeiten sind sehr schwierig.


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Nach einem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 384 gestiegen. Bisher beschränkten sich die registrierten Todesfälle auf die Provinzhauptstadt Palu, wie die indonesische Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Krankenhäuser konnten nur mit Mühe die Hunderten Verletzten versorgen, nachdem Wellen mit einer Höhe von 1,50 Metern Teile der Stadt verwüstet hatten.

Die Wellen waren am Freitag von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 vor der Küste von Sulawesi ausgelöst worden. Das Epizentrum lag in nur zehn Kilometern Tiefe knapp 80 Kilometer nördlich von Palu, der 350.000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Provinz Zentralsulawesi.

Videoaufnahmen zeigten, wie die Flutwelle über Palu hereinbrach und zahlreiche Gebäude zum Einsturz brachte sowie eine große Moschee überschwemmte. Bereits das vorausgegangene Beben hatte viele Häuser einstürzen lassen, Bewohner flüchteten ins Freie. "Ich bin einfach gerannt, als ich die Wellen auf die Häuser an der Küste treffen sah", sagte Palu-Bewohner Rusidanto.
Katastrophenhilfe unter erschwerten Bedingungen

Das Beben war so stark dass es noch in mehreren hundert Kilometern Entfernung auf der benachbarten Insel Borneo zu spüren war. Es ereignete sich kurz vor dem Freitagsgebet in dem mehrheitlich muslimischen Land, wenn die Moscheen besonders stark besucht sind.
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Krankenhäuser sind überwältigt von der Zahl der Verletzten. Viele Menschen müssen unter freiem Himmel behandelt werden. Andere Überlebende helfen bei der Bergung der Toten. Nachdem der Tsunami zugeschlagen hatte, wurde der wichtigste Flughafen in Palu geschlossen, was die Katastrophenhilfe erschwert.

Das aus zahlreichen Inseln bestehende Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem tektonische Platten aufeinander stoßen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig. An Weihnachten 2004 hatte ein Beben der Stärke 9,3 vor der westindonesischen Insel Sumatra einen Tsunami ausgelöst, der in der Region insgesamt 220.000 Menschen tötete, davon 168.000 in Indonesien.

Bei einer Erdbebenserie von Ende Juli bis Anfang August waren auf der indonesischen Insel Lombok 555 Menschen ums Leben gekommen. Fast 1500 weitere wurden verletzt.

Quelle: n-tv.de , fhe/AFP

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Nobelpreisträger entlarvt die KlimaLÜGE !!!

Postby Weltbookadmin47 » 14. Oct 2018 19:07

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Das ist auch meine Meinung! Und ich bin kein Physiker !
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Nobelpreisträger entlarvt die KlimaLÜGE !!! BITTE teilen!
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Globale Erderwärmung: Die Klimalüge

Postby Weltbookadmin47 » 25. Oct 2018 09:35

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://equapio.com/umwelt/globale-erde ... limaluege/

Globale Erderwärmung: Die Klimalüge
Von
Mario Kienappel
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Globale Erderwärmung anhand einer Skyline mit CO2-Ausstoß
Globale Erderwärmung anhand einer Skyline mit CO2-Ausstoß
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Inhaltsverzeichnis [Anzeigen]
Der Ausstoß von CO² am Pranger

Während 1974 in den Massenmedien noch eine einbrechende Eiszeit propagiert wurde, herrscht seit 2007 Untergangsstimmung in Richtung globale Erderwärmung. Umweltaktivismus entwickelte sich erstmals zu einer politischen Bewegung, die alles an den Pranger stellt, was mehr Ausstoß von CO² hat als abbaut. Über die Ursache des CO²-Wahns, und was wirklich dahinter steckt:

“Keines der größten Klimaveränderungen in den letzten tausenden Jahren kann durch CO² erklärt werden.” (Dr. Piers Corbyn – Klimaforscher)

Theorie der Globalen Erderwärmung
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Laut gängiger Theorie ist das von Menschen produzierte CO² der maßgebende Faktor für einen Klimawandel. Für Margaret Thatcher, Atomenergie-Propagandistin und ehemalige britische Premierministerin, war das Thema globale Erderwärmung ein gefundenes Fressen, als dieses zur internationalen Angelegenheit wurde. Da Atomkraftwerke keine CO²-Emissionen verursachen, stellte die Klimadiskussion eine ideale Strategie für die Umsetzung von Atomenergie dar. Finanzielle Mittel wurden bereitgestellt um Kohlendioxid (CO²) mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen.
Globale Erderwärmung und die vermeintlich katastrophalen Folgen des Klimawandel

Die Pole schmelzen, Länder versinken in reißende Fluten und Malariamücken fallen in die bald tropische Nordhalbkugel ein. Erstmals in der Geschichte ertrinken jetzt auch noch Eisbären… So zumindest zeigen es die Medien und verursachen damit nicht nur Panik, sondern auch Schuldgefühle, denn die Ursache für das Übel sind Sie!

Dass die Landmassen wie sie heute bestehen aber schon so manchen Klimawandel überstanden haben verrät man Ihnen nicht.
Mücken haben kein Problem mit Kälte. In der Arktis wimmelt es von Mücken, tatsächlich brach die schlimmste Malaria-Epidemie der Geschichte, mit 600.000 Toten, im kalten Sibirien der Sowjetunion aus. Erwähnt wird auch nicht, dass die Aufnahmen von Polarbären in relativ eisfreien Regionen, im Sommer aufgenommen wurden.

“ Die Presse kommt andauernd zu uns und will etwas über das Treibhaus-Desaster sehen, ich sage dann: Da gibt es nichts. ”
(Professor Syun-Ichi Akasofu – Leiter des IARC “Internationales arktisches Forschungszentrum”)

Was ist Kohlendioxid (CO²), Ausstoß von CO² und Treibhausgase
Treibhausgase und Treibhauseffekt

Treibhausgase sind strahlungsbeeinflussende Stoffe in der Luft, die zum Treibhauseffekt beitragen, welcher zur Erwärmung der Erde führt. Wenn sich die Erde aufgrund von Treibhausgasen erwärmt, findet die größte und schnellste Erwärmung etwa 10km über der Erdoberfläche statt, also in der mittleren Troposphäre (die unterste Schicht der Erdatmosphäre). Wenn dies nicht der Fall ist, sind Treibhausgase nicht die Ursache für eine globale Erderwärmung. Kohlenstoffdioxid ist nicht nur ein schwaches Treibhausgas sondern auch nur in verhältnismäßig unbedeutenden Mengen vorhanden. Das mit Abstand wichtigste Treibhausgas ist Wasserdampf

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“Jeder der umher läuft und behauptet, dass Kohlendioxid verantwortlich für den größten Teil der Erwärmung des 20. Jahrhunderts ist, hat sich nicht die grundlegendsten Zahlen angeschaut.” (Professor Patrick Michaels – Umweltwissenschaften der “University of Virginia”)

Anteile und Entwicklung von Kohlenstoffdioxid (CO²)

Der Anteil an Kohlendioxid in der Atmosphäre ist so gering, dass er in Teilen per Million gemessen wird. Der prozentuale Anteil liegt bei ca. 0,04%, wovon wiederum nur ein sehr kleiner Teil vom Menschen stammt. Es gab Zeiten in der Geschichte der Erde, in denen wir 3-10 Mal so viel CO² in der Atmosphäre hatten wie heute. Wenn CO² einen Effekt auf das Klima hätte, würde man es in einer Eisschicht-Untersuchung, einer so genannten Temperatur-Rekonstruktion, sehen.
Was ist Kohlendioxid (CO²) und woher kommt es

Kohlendioxid ist ein natürliches Gas, welches von allen Lebewesen produziert wird, es ist aber auch ein Produkt industrieller Produktion und Energiegewinnung, wobei der vom Menschen in die Luft ausgestoßene Anteil an Kohlenstoffdioxid verschwindend gering ist.
Vulkane produzieren beispielsweise mehr CO² als alle Fabriken, Flugzeuge und Autos auf der Welt zusammengenommen. Noch mehr stammt von Tieren und Bakterien, die zusammen 23-Mal so viel CO² ausstoßen wie der Mensch. Wiederum mehr als von Tieren stammt von sterbenden Pflanzen, insbesondere im Herbst. Die mit Abstand größten CO²-Erzeuger überhaupt sind jedoch die Ozeane. In den Ozeanen ist etwa 50 Mal mehr Kohlenstoff enthalten als in der Atmosphäre, welches bei Erwärmung freigesetzt wird.
Ausstoß von CO² und die Bedeutung von steigendem CO²-Gehalt

Die Aufnahmefähigkeit der Ozeane für CO² sinkt mit steigender Temperatur. Es wird also Kohlenstoffdioxid freigesetzt, wenn sich Ozeane erwärmen. Ein erhöhter CO²-Gehalt in der Atmosphäre ist somit das Ergebnis – und nicht die Ursache – von globaler Erderwärmung!

Der Prozess von Beginn der Erwärmung, bis zum ozeanischen Ausstoß von CO² dauert ca. 800 Jahre, weil es so lange braucht bis die Erwärmung der Erde sich bis zur Ozeanoberfläche ausbreitet, von wo der größte Teil des CO² kommt. Ein steigender Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre bedeutet also, dass sich die Erde einmal vor Jahrhunderten bis Jahrtausenden erwärmte. Ein sinkender Wert würde entsprechend auf das Gegenteil verweisen, also eine vor langer Zeit stattgefundene Abkühlung der Erde.
IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaveränderung

“Die IPCC ist, wie jede UN-Organisation, politisch angetrieben”
(Prof. Philip Stott – Professor für Biogeography in der “University of London”)

Die 2.500 Mitglieder der IPCC sind keineswegs die besten Experten auf dem Gebiet der Klimaforschung, viele unter ihnen sind nicht einmal Wissenschaftler, sondern Rezensenten (Kritiker) und Politiker. Ein Großteil der IPCC-Mitglieder lehnt die offizielle Meinung zum Klimawandel ab, wird aber dennoch als Unterzeichner gelistet. [1]

“Die Leute, die Spezialisten sind, aber der Polemik nicht zustimmen und abtreten – und ich kenne eine Menge von ihnen -, werden trotzdem auf die Autorenliste gesetzt und somit Teil der 2.500 besten Wissenschaftler.” (Professor Paul Reiter – IPCC & Pasteur Institut, Paris)

“Die IPCC betreibt pure Propaganda” (Professor Richard Lindzen – IPCC & MIT)

Gründe für die Klimalüge und der Klimawandel Propaganda
1. Geld: Finanzierung einer voreingenommenen Wissenschaft

Die staatliche Förderung für Klimaforschung sprang nach der Klimakampagne alleine in den USA von 170 Mio. jährlich auf 4 Milliarden US-Dollar jährlich. Dieses Geld schaffte eine Menge Arbeitsplätze und damit “neue” Leute ins Feld, die einzig und allein daran interessiert sind CO² mit Klimawandel in Zusammenhang zu bringen bzw. die Existenz von globaler Erderwärmung zu dramatisieren.

“Tatsache ist, dass momentan zehntausende von Arbeitsplätzen von der globalen Erderwärmung abhängen
(Professor Patrick Michaels – Umweltwissenschaften der “University of Virginia”)

Der Wettbewerb um Förderung wissenschaftlicher Studien erfordert oftmals die Erwähnung einer “Untersuchung auf den Effekt auf das Klima”, für eine realistische Chance auf Finanzierung – unabhängig vom eigentlichen Forschungsobjekt. Wer zu Forschungsresultaten kommt, die die Theorie der CO²-Erderwärmung untergraben, wird es beim nächsten Mal schwer haben erneute Forschungsgelder zu erhalten. Auf diese Weise schließt sich ein Kreislauf. Die Massenmedien erhalten so ständig “neuen” Stoff, den sie auf die breite Bevölkerung einrieseln lassen können.

“Klimawissenschaftler brauchen ein Problem um finanziert zu werden” (Dr. Ray Spencer – Teamführer für Wettersatellitten der NASA)

Wer könnte auch besser wissen, wie man Projekte finanziert, als die NASA, die das so seit der vermeintlichen Mondlandung mit großem Erfolg praktiziert.

“Wir haben ein begründetes Interesse darin Panik zu erzeugen, weil dann Geld in Klimaforschung fließt.” (Professor John Christy – Hauptautor der IPCC)

2. Unterstützung von Atomenergie

Da CO² ausstoßende Kohlekraftwerke neben Kernkraftwerken die größten Stromproduzenten der Welt sind, ist eine gegen CO² propagierte Klimakatastrophe das Beste, was der Atomlobby passieren konnte.
3. Verhinderung der Industrialisierung Afrikas

Der verhältnismäßig reiche Westen nimmt sich das Recht auf billige und schmutzige Energiegewinnung, verlangt aber gleichzeitig, dass in Afrika teure und unzuverlässigere Technologien eingesetzt werden sollen um dort grundlegende Stromversorgung zu gewährleisten. Die Errichtung von Wind- und Solaranlagen ist mindestens drei mal so teuer wie herkömmliche Kraftwerke. Afrika verfügt über Erdöl und Kohle, ist aber angehalten diese nicht zu verwenden. Die Klimalüge wird genutzt um zu verhindern, dass CO²-ausstoßende Kohlekraftwerke gebaut werden, damit Afrika weiter ausgebeutet werden kann. Der Westen hat kein Interesse an einem entwickelten Afrika. Die Konkurrenz einer afrikanischen Industrie kann keiner gebrauchen.

“Lass mich eine Sache klar stellen: Wenn wir der dritten Welt sagen, dass sie nur Wind- und Solarenergie benutzen darf, sagen wir ihnen eigentlich, dass sie gar keine Elektrizität haben dürfen.”
(Paul Driessen – Umweltaktivist und Autor von “Green Power, Black Death”)

“Man sagt uns: Lass die Finger weg von euren Ressourcen, lass die Finger weg von eurem Öl, lass die Finger weg von eurer Kohle. Das ist Selbstmord.” (James Shikwati – Ökonom und Autor)

“Die Umweltbewegung entwickelte sich zur stärksten Kraft für Verhinderung der Entwicklung in den Entwicklungsländern.”
(Patrick Moore – Mitgründer von Greenpeace)

4. Globale Erderwärmung als Rechtfertigung für Chemtrails?

Offizielle Patente für den Einsatz von Chemtrail-Aktionen verweisen auf den positiven Effekt gegen globale Erderwärmung durch Dämpfung von Sonnenstrahlen. Werden Chemtrails aber möglicherweise aus ganz anderen Gründen versprüht? Liegt der Grund für den Schwindel um CO² (als maßgeblicher und von Menschen verursachter Faktor für einen Klimawandel) vielleicht darin, Chemtrails rechtfertigen zu können?
Tatsächliche Klimaentwicklung und Klimaveränderung
Die globale Erderwärmung wurde nicht industriell verursacht

Im 20. Jahrhundert erwärmte sich die Erde um einen halben Grad Celsius, der größte Teil davon geschah vor 1940, als die Industrialisierung (und den damit verbundenen Ausstoß von CO²) noch gar nicht wirklich begonnen hatte, und die meisten Länder über gar keine Kohlendioxid-produzierende Industrie verfügte.
Zur Zeiten des ökonomischen Booms in der Nachkriegszeit von 1940 bis 1980 sank die globale Durchschnittstemperatur sogar. Die Fakten zeigen also genau das Gegenteil von dem, was laut Theorie der globalen Erderwärmung der Fall sein müsste.
Natürliche Klimaentwicklung

In der Geschichte der Erde gab es viel kältere, aber auch viel heißere Zeiten. Urwälder überzogen die Erde in einer Epoche, und in der nächsten verwandelte sich die Erde in einen Eisplaneten. Das Klima hat sich schon immer verändert, auch ohne das Zutun des Menschen.

Die so genannte Kleine Eiszeit begann im 14. Jahrhundert und endete vor erst 200 Jahren, zu einer Zeit, in der die Auswirkungen der Kälte bereits gut dokumentiert waren. Vor der “Kleinen Eiszeit” gab es eine Ära, die als die Mittelalterliche Warmzeit bekannt ist, in der es etwa 400 Jahre lang wärmer war als die Temperaturen, die wir heute gewohnt sind. Die “Mittelalterliche Warmzeit” war eine Zeit voller Reichtum und Entwicklung, es war die Zeit in der viele der heute noch verehrten europäischen Kathedralen entstanden. Heute wird im Gegensatz behauptet Temperaturerhöhungen hätten katastrophale Auswirkungen.

Es wird behauptet, dass Eisbären erstmals in ihrer Geschichte davon bedroht sind zu ertrinken, weil die von ihnen benötigten Eisflächen verschwinden. Die Eisbären überstanden offensichtlich aber auch das Atlantikum, vor 5.000 bis 9.000 Jahren, in der es dreitausend Jahre lang erheblich wärmer war als heute.
Ursache für Klimaveränderung

Da CO² keine Rolle bei der Klimaveränderung spielt, fällt der Blick der (echten) Klimaforscher vermehrt auf die Sonne. Wolken reflektieren Sonnenstrahlen und führen so zur Kühlung der Atmosphäre. Die Entstehung von Wolken ist auf kosmische Strahlung zurückzuführen, welche Wasserdampf zu Wolken werden lässt. Bei starker magnetischer Sonnenaktivität (auch am Ausmaß von Sonnenflecken zu beobachten) werden kosmische Strahlen von der Erde abgelenkt, was zu verminderter Wolkenbildung führt.
Extreme Kälte durch globale Erderwärmung

Nachdem immer deutlicher wird, dass die prophezeite globale Katastrophe noch auf sich warten lässt, schrecken die Verantwortlichen der Panikmache nicht davor zurück, mit Erklärungen aufzufahren die immer bizarrer und verrückter zu werden scheinen. Wie schon 2004 im Hollywood-Streifen “The Day After Tomorrow”, soll die vermeintliche arktische Gletscherschmelze dazu führen können, warme Meeresströmungen zu unterbrechen. Das im Eis gebundene Süßwasser droht angeblich den Nordatlantikstrom aussetzen zu lassen, was Europa in eine Kältezeit versetzen würde.
Fazit

Von gezielter Manipulation durch Wetterkontrolltechnologien abgesehen, ist die Sonne direkt und indirekt für das Klima auf der Erde verantwortlich. Das Establishment schreckt nicht vor Maßnahmen und Anpassungen zurück, um die Finanzierung der Klima-Scheinwissenschaft, und damit die Klimalüge, aufrecht zu erhalten.

“Die Sonne treibt Klimaveränderungen an, CO² ist irrelevant” (Dr. Piers Corbyn – Klimaforscher)

Quellenangaben

[1] Professor Richard Lindzen – Mitglied der IPCC und Wissenschaftler des “Massachusetts Institute of Technology” (MIT)
[-] Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen
[-] Das Internationale arktische Forschungszentrum
[-] Dokumentation: The Great Global Warming Swindle
Wie ist Ihre Meinung dazu?

Was dachten Sie, als Sie das erste Mal von globale Erderwärmung gehört haben? Wie haben Sie darauf reagiert? Was halten Sie heute von CO²? Wie finden Sie die aktuelle Klimaentwicklung und Klimaveränderung? Schreiben Sie einen Kommentar und lassen Sie uns Ihre Meinung über die Klimalüge wissen!
Leser-Antworten

Florian Kurz über die Klimaerwärmung und andere mensch-gemachte Pseudokatastrophen:
Damals schon zu Cäsars Zeiten als es in Nordeuropa zwei Fruchtfolgen gab und Wein gar üppig gedieh … Hannibal über schneefreie Alpen spazierte oder ein paar Jährchen davor als sich in ca. 2000 müNN Hochmoore gebildet haben und stämmige Zirben wuchsen (und beide brauchen “seine Zeit” waren sicher die Barbaren mit deren Lagerfeuerchen die “globale Erderwärmung”-Ursache … Dazu ein Link: Holz- und Torffunde als Klimaindikatoren. Meinung kommt von Bildung und nicht von “meinen”.
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Mario Kienappel
Mario Kienappel
http://kienappel.org/
Bevor Mario EQUAPIO mit seinen drei Brüdern geplant und im Jahr 2007 umgesetzt hat, entwickelte er 2005 das Konzept zum Vorgänger Esoturio eigenständig. Er ist im August 1984 geboren, ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Sein Ziel ist es durch Aufklärung die Grundlage für Entscheidungsfreiheit zu erschaffen, wahres Recht zu ermöglichen und gemeinsam mit anderen Menschen, die Frieden und Freiheit schätzen, eine lebenswertere Welt zu realisieren.

Quelle: https://equapio.com/umwelt/globale-erde ... limaluege/
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Der gefährliche Irrglaube, dass Technologien den Klimawandel aufhalten

Postby Weltbookadmin47 » 16. Nov 2018 11:53

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.huffingtonpost.de/entry/der ... 7e4c1acdb7
Der gefährliche Irrglaube, dass Technologien den Klimawandel aufhalten
Geo-Engineering ist eine vielversprechende Chance – wenn wir die Risiken kennen.

Aleszu Bajak
Wissenschaftsjournalist und Dozent an der Northeastern University's School of Journalism

Jose A. Bernat Bacete via Getty Images
Gletscher schmelzen, es gibt immer weniger Schnee – wie hier in den Pyrenäen.

Regen machen, Sonnenstrahlen blocken, CO2 aus der Luft saugen und verhindern, dass die Ozeane versauern.

In Zeiten des Klimawandels denken viele Forscher groß. So groß, dass sie Gott spielen wollen.
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Sie wollen die globale Erwärmung stoppen und schädliche Klimaveränderungen umkehren – mit Hilfe von Technik. Im Rahmen von Geo-Engineering wollen sie großflächig und vorsätzlich in geo- und biochemische Kreisläufe eingreifen.

Das bietet viele Chancen – und genauso viele Risiken und Ungewissheiten.

► So diskutieren Wissenschaftler seit Jahren über “Solar Radiation Management”. Eine Form des Geo-Engineerings, um die Erderwärmung zu mindern.
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Einer dieser Wissenschaftler ist Wake Smith. Der ehemaliger Geschäftsführer einer Fluggesellschaft und plant nun Flugzeuge, die nicht viel größer sind als eine Boeing 757 und eine Flughöhe von 18.000 Metern erreichen können. Hoch genug, dass Leute an Bord die Erdkrümmung sehen können. Diese Flugzeuge sollen Gas in die untere Stratosphäre abgeben.

In fünfstündigen Missionen würden sie den Himmel mit einer Schicht aus klarem, stinkendem, aerosolisiertem Schwefeldioxid bedecken. Über Jahre hinweg würden sie so 100.000 Tonnen Schwefeldioxid in der Erdatmosphäre verteilen. Das Ziel: Mit dem Gas die Sonne abschirmen und so die Temperatur auf der Erde senken.

Vorbild für diese Idee sind Vulkane. Auch sie stoßen bei jeder Eruption Schwefeldioxid aus und sorgen so für eine Abkühlung der Temperatur. So hatte der Ausbruch des Pinatubo-Vulkans auf den Philippinen 1991 kurzzeitig die weltweite Durchschnittstemperatur um ein halbes Grad Celsius gesenkt.

Mehr zum Thema:“Sind dem Untergang geweiht”: Britischer Zukunftsforscher gibt Menschheit auf
Gefahr, dass Schurkenstaaten und skrupellose Organisationen mit dem Klima spielen
AleksandarGeorgiev via Getty Images
Kan Geo-Engineering die Erdatmosphäre reparieren?

Forscher aus angesehen Instituten schenkten Smiths Idee Beachtung. Angespornt von der Aufmerksamkeit für seine Arbeit entwickelte Smith einen Zehn-Jahres-Betriebsplan für Flugzeuge, die ab dem Jahr 2023 das Schwefeldioxid versprühen könnten.

Smith sagt, dass das Ganze viel günstiger und einfacher sei, als er es erwartet hatte. Es gebe keine wirklichen Hindernisse, meint er. Der Gesamtpreis des Projekts? Lumpige 3,5 Milliarden Dollar, schätzt er.

“Ich glaube, es ist schlecht, dass es so billig ist”, erzählte Smith vergangenen Monat einer kleinen Gruppe im Konferenzsaal im “Harvard Center for the Environment”.

► Smith argumentiert, dass für so wenig Geld auch Schurkenstaaten, skrupellose Organisationen oder Einzelpersonen die Möglichkeit hätten, mit dem Klima zu experimentieren.

Auch in Asien beschäftigen sich Wissenschaftler mit Geo-Engineering. Auf der tibetischen Hochebene baut China derzeit Öfen, deren Schornsteine künftig Silberiodid ausstoßen sollen. Das Silberiodid gelangt über den Aufwind der Berge in die Wolken und bringt sie dann dazu, zu regnen. Wasser, dass die Wolken zuvpr über dem Golf von Bengalen und dem Südchinesischen Meer aufgenommen haben.
Regen machen und Kohlenstoff aufsaugen

► Chinas Ziel: Das Regenvolumen im Land um zehn Milliarden Kubikmeter jährlich steigern. Wenn es funktioniert, würden so etwa sieben Prozent des Wassers, das China nutzt, aus künstlich erzeugtem Regen stammen.

Auf der ganzen Welt forschen Experten auch an einer möglichen Nutzung von Geo-Engineering zu Rettung der Weltmeere. Beim sogenannten marinen Geo-Engineering sollen Substanzen im Wasser verteilt werden, die das Wachstum von Algen fördern.

Algen könnten Kohlenstoff binden und sich so positiv auf das Klima auswirken. Geforscht wird auch an Möglichkeiten, mit Mineralstoffen die Versauerung der Meere umzukehren.

Beim Geo-Engineering wird über verschiedene Verfahren diskutiert und an verschiedenen Stoßrichtungen geforscht. Sie lassen sich in drei Kategorien einordnen:

► Natürliche Verfahren: Das Ziel hierbei ist, dass die Erde selbst wieder mehr Kohlendioxid aus der Luft nimmt und im Boden speichert. Helfen könnte der Mensch dabei, indem er Wälder aufforstet oder Feuchtgebiete renaturiert.

► Carbon Dioxide Removal (CDR): Kohlendioxid und andere Treibhausgase sollen aus der Atmosphäre entfernt werden. Zum Beispiel haben Wissenschaftler die Idee, Gestein zu zermahlen und zu verstreuen, das die Gase chemisch bindet.

Die natürlichen Verfahren und die CDRs werden auch als negative Emissions-Technologien (NET) bezeichnet.

► Solar Radiation Management (SDR): Die Idee ist, mit technischen Verfahren in den Strahlungshaushalt der Erde einzugreifen – zum Beispiel durch das Versprühen von Gasen in der Atmosphäre.

All das klingt verlockend. Die Idee: Was der Mensch kaputt gemacht hat, soll die mit Technik wieder reparieren.

Geo-Engineering ist darauf ausgelegt, global Probleme zu beheben. Doch genau dort liegt die Gefahr: Die weitreichenden Auswirkungen von Geo-Engineering sind unbekannt.
Modelle über die Auswirkungen von Geo-Engineering prophezeien Beunruhigendes
Paul Souders via Getty Images
Gletscher und Polkappen auf der ganzen Welt – hier ein Eisberg in Kanada.

► Aber Modelle prophezeien Beunruhigendes: Geo-Engineering könnte den Niederschlag weltweit mächtig durcheinander bringen oder die Ozonschicht zerstören.

Hinzu kommt: Wenn ein bereits gestartetes Geo-Engineering-Projekt einfach abgebrochen würde, könnte das zu einer rapiden Erderwärmung, Artensterben und einer Beschleunigung des Klimawandels führen, fasst eine Studie der US-amerikanischen Rutgers University die Problematik zusammen. Wer einmal etwas in der Natur verändert, kann das nicht mehr rückgängig machen.

Unklar ist auch, wie effizient die Projekte in ihrer Umsetzung wirklich wären.
Geo-Engineering muss weiterentwickelt werden – aber nur mit den Risiken im Blick

► Dennoch sind sich einige Forscher sicher: Wenn die globale Erderwärmung weiter zunimmt, müssen wir uns dringend mit Geo-Engineering beschäftigen.

Mehr zum Thema: 15 Mut machende Beispiele, wie Menschen in Deutschland gegen den Klimawandel kämpfen

Helene Muri ist Geowissenschaftlerin an der Universität in Oslo. Sie glaubt, dass Geo-Engineering vielversprechende Chancen bietet, um die Schäden durch den Klimawandel zu reduzieren – nur jetzt noch nicht.

“Wir müssen mehr über die Risiken herausfinden, bevor wir Gewissheit haben, dass die Nutzung – wenn überhaupt – sicher ist”, sagt sie. “Solar-Geo-Engineering ist in keinem Fall ein Ersatz dafür, dass wir CO2-Emissionen senken müssen.”

Wie uns der Klimawandel bedroht

Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass sich das Weltklima bis zum Jahr 2100 um drei Grad Celsius erhöhen wird. Die Folgen einer solchen Erwärmungen wären katastrophal: Dürren, Tsunamis, Orkane und Überschwemmungen würden große Teile der Menschheit bedrohen.

Klimawissenschaftler verschiedener Universitäten sind überzeugt, dass eine Erwärmung von 3,5 Grad Celsius das Fortbestehen der menschlichen Zivilisation gefährden würde.

Verbraucht die Menschheit weiter so viel Energie und produziert so viel CO2, dann steht ihr Ende wohl irgendwann im 22. Jahrhundert bevor.

Aber mit jedem Jahr und jeder Klima-Konferenz werden Geo-Engineering-Projekte wahrscheinlicher. Denn es gibt nahezu keine Vorschriften, die ein Land oder ein Individuum davon abhalten würden, es zu versuchen, sagt Michael Gerrard, Direktor des Sabin Center for Climate Change Law an der Columbia Universität.
Gesetzliche Regelungen sind dringend notwendig

Aus rechtlicher Sicht sei es einfacher, die Stratosphäre mit einem Gas zu übersäen, als die Genehmigung für eine Hausrenovierung zu bekommen, betont er. ”Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass sich jemand an Geo-Engineering versucht”.

► Deshalb müsse es dringend gesetzliche Regelungen geben, sagt Gerrard. Gemeinsam mit Tracy Hester von der Universität des Houston Law Centers, hat er das Buch “Climate Engineering and the Law” veröffentlicht.

Das Ziel: politischen Entscheidungsträgern, Technologen und Rechtsanwälten ein besseres Verständnis für geltende Bestimmungen und wissenschaftliche Erkenntnisse über Geo-Engineering-Projekte liefern.
Issarawat Tattong via Getty Images
Durch den Klimawandel leiden immer mehr Regionen der Erde unter Dürren.

Die Frage ist: Wann und von wem wird ein derartiges zuerst Projekt gestartet? Gerrard stellt sich ein Szenario vor, in dem ein Land keinen anderen Ausweg mehr vor der vernichtenden Klimakatastrophe sieht.

“Man stelle sich vor, in Indien würde sich eine Klima-Katastrophe ereignen und das Land würde befürchten, dass eine weitere passiert. Dann könnte Indien mit Hilfe von Geo-Engineering versuchen, sich zu schützen. Das ist ein ziemlich plausibles Szenario”, sagt Gerrard.
Bundesregierung und Weltklimarat beschäftigen sich mit Geo-Engineering

Daher brauche es eine globale Regelung und staatliche Gesetze. Alles andere könnte letztlich in einem Krieg enden, warnt er. Würde nämlich ein Land voreilig ein Projekt starten, hätte würde das dem Klima auf der ganzen Welt schaden.

Wie “Spiegel Online” berichtet, arbeitet die Bundesregierung momentan immerhin an Regelungen, die das marine Geo-Engineering betreffen. Demnach soll ein Gesetz entworfen werden, das “das Einbringen von Stoffen in die Hohe See” zu “Zwecken der wissenschaftlichen Forschung” regelt. Forschung in deutschen Gewässern soll dann in Zukunft einem “Erlaubnisvorbehalt” unterliegen.

“Nach den vorgesehenen Neuregelungen soll die Erlaubnis in Übereinstimmung mit den Vorgaben des internationalen Rechts nur erteilt werden dürfen, wenn der Vorhabenträger unter anderem ein hohes Schutzniveau für die Meeresumwelt und die menschliche Gesundheit gewährleistet”, sagt Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Umweltministerium.

Auch der Weltklimarat IPCC beschäftigt sich mit Geo-Engineering. Im Herbst wird ein Sonderbericht des Rats zum Erreichen des Zwei-Grad-Ziels erwartet. In einem vorab geleakten Entwurf des Reports wurde deutlich, dass kein Szenario geplant ist, das ohne NET, also das bewusste Entfernen von CO2 aus der Atmosphäre funktionieren würde. Doch die Umsetzung wurde auch in dem geleakten Entwurf als “zweifelhaft” bezeichnet, wie das Wissenschaftsmagazin “Spektrum” berichtet.
Eine differenzierte Debatte fehlt

► Ein Geo-Engineering-Projekt in großem Maßstab mag kurz bevorstehen. Doch dafür braucht es dringend eine seriöse, differenzierte Debatte.

Mehr zum Thema: Ihr wundert euch, warum es zur Zeit so heftig stürmt in Deutschland? Forscher haben diese Antwort
aquatarkus via Getty Images
Schreitet die globale Erwärmung voran, wird es immer häufiger und heftigere Naturkatastrophen geben – hier Hochwasser im ukrainischen Odessa.

In den USA sind es ironischerweise derzeit gerade die Politiker, die lange Zeit die Wissenschaft hinterfragt und attackiert haben, die jetzt von schnellen Lösungen für den Klimawandel sprechen.

In einem Gastbeitrag für die konservative Nachrichtenseite “The Daily Caller”, hat kürzlich der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, Lamar Smith (ein Republikaner aus Texas), Geo-Engineering als “Forschungsfeld” bezeichnet, “das viel zu lange nicht beachtet wurde”.

Dabei ist er ein bekennender Skeptiker der globalen Erwärmung. Smith schreibt, statt “vager, erdrückender, uneffektiver behördlicher Vorschriften” um ein “willkürliches Klimaziel” zu erreichen, solle man mit Hilfe von Technologie, Lösungen finden.

“Indem sie der Technologie die Zügel überlassen, wie in der Vergangenheit auch schon, werden die Amerikaner ihren Nutzen daraus ziehen und eine bessere Lebensqualität genießen können”, schreibt er.
Geo-Engineering ist der einfachere Weg

► Geo-Engineering lässt sich gut verkaufen. Wer sich darauf verlässt, dass die technologische Lösung schon am Horizont wartet, umgeht die Mammut-Aufgabe, fossile Brennstoffe abzuschaffen.

Auch müssen sich nicht hunderte Länder über die Reduzierung von CO2-Emissionen streiten oder eine gesamte Zivilisation dazu bringen, ihr Konsumverhalten zu ändern. Das sind komplexe Systemabläufe, die tief in unserer Wirtschaft und Kultur verwurzelt sind.

Gletscher abzustützen, damit der Meeresspiegel langsamer steigt, Eisenstaub über die Meere zu streuen, um das Plankton-Wachstum anzuregen und so Kohlenstoff zu binden, oder den Himmel einzusprühen, um die Hitze der Sonne abzuschirmen, erscheint zunehmend einfacher. Und auch immer plausibler.
Wir müssen Wachstum von Fortschritt abkoppeln

John Ehrenfeld ist ehemaliger Direktor des MIT-Programms für Technologie, Wirtschaft und Umwelt. Er bedauert, dass die jetzige Diskussion über Geo-Engineering nicht die ursächlichen gesellschaftlichen Probleme anspreche.

“Es ist ein Fehler, die Komplexität des Systems zu akzeptieren, wenn das System Menschen enthält”, sagt Ehrenfeld. Jahrzehntelang hat der Wissenschaftler, der heute im Ruhestand ist, das Konzept der Nachhaltigkeit erforscht und vorangetrieben.

Ein Problem zu bewältigen, das so tief verwurzelt ist wie die Klimaerwärmung, erfordert es, dass die Menschheit sich mit einer existentiellen Frage auseinandersetzt, für die Geo-Engineering alleine nicht die Antwort sein kann: Sind wir gewillt, den Wachstum aufzuopfern, um das Überleben der Spezies zu gewährleisten?

“Wir werden nicht zum Kern des Problems vordringen, wenn wir es nicht schaffen, den Wachstum vom Fortschritt abzukoppeln”, warnt Ehrenfeld.

Dieser Artikel ist der HuffPost US erschienen und wurde von Patrick Steinke aus dem Englischen übersetzt und von Uschi Jonas bearbeitet und ergänzt.
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"Sie werden schlimmer" - Klimakatastrophen treten öfter zeitgleich auf

Postby Weltbookadmin47 » 20. Nov 2018 16:17

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Klimakatastr ... 31240.html
Dienstag, 20. November 2018
"Sie werden schlimmer" - Klimakatastrophen treten öfter zeitgleich auf

Die Warnungen werden lauter: Einer Studie der Uni Hawaii zufolge häufen sich Klimakatastrophen; zudem suchen sie einige Regionen öfter gleichzeitig heim. Eindämmen könnte die zerstörerischen Effekte nur die drastische Verringerung des Klimagas-Ausstoßes.


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In vielen Teilen der Erde werden sich bis zum Ende des Jahrhunderts Klimakatastrophen häufen und immer öfter gleichzeitig auftreten - wenn der Ausstoß von Klimagasen nicht umgehend verringert wird. In einer im Fachblatt "Nature Climate Change" veröffentlichten Studie warnen Forschern der Universität Hawaii vor einem Strudel lebensbedrohender Naturgewalten, die durch die Emissionen von CO2, Methan und anderen Gasen bereits in Gang gesetzt wurden.

"Die Menschheit wird sich kombinierter zerstörerischer Auswirkungen verschiedener sich gegenseitig beeinflussender Klima-Gefahren ausgesetzt sehen", sagte Ko-Autor Erik Franklin vom Institut für Meeresbiologie. "Sie passieren jetzt und sie werden schlimmer." Die Wissenschaftler verweisen auf steigende Temperaturen, die in trockeneren Regionen zu Dürren, Hitzewellen und Waldbränden führen; in feuchteren Regionen seien häufiger Starkregen und Überschwemmungen zu erwarten. Über den Ozeanen werde die Klimaerwärmung zur Entstehung von mehr Superstürmen führen.
Extremtrockenheit, Rekordtemperaturen, Waldbrände, Hurrikane
In feuchteren Regionen führen steigende Temperaturen häufiger zu Starkregen und Überschwemmungen.
In feuchteren Regionen führen steigende Temperaturen häufiger zu Starkregen und Überschwemmungen.
(Foto: imago/Eibner Europa)

Als ein Beispiel führt die Studie den US-Bundesstaat Florida an: Dort habe es im vergangenen Jahr extreme Trockenheit und Rekordtemperaturen, mehr als hundert Waldbrände und mit Hurrikan "Michael" den schwersten Wirbelsturm gegeben, der die Region bislang getroffen hat. Sollte es mit dem Klimagas-Ausstoß so weitergehen wie bisher, müssten Städte wie Sydney oder Los Angeles künftig mit drei gleichzeitigen Klimakatastrophen rechnen, Mexiko-Stadt und die brasilianische Atlantikküste sogar mit bis zu fünf. Tropische Regionen seien besonders gefährdet.
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Das Pariser Klimaschutzabkommen sieht vor, die Erderwärmung nach Möglichkeit auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. In der Studie heißt es dazu am Beispiel New York: Sollte es wider Erwarten gelingen, die Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, drohe der US-Ostküstenmetropole Ende des Jahrhunderts pro Jahr ein Klimaereignis wie etwa ein katastrophaler Sturm; andernfalls könnten es bis zu vier jährlich sein.

Selbst unter optimistischen Annahmen sei jedoch davon auszugehen, dass die häufiger zu erwartenden kumulativen Effekte von Klimaereignissen "reiche und arme Länder gleichermaßen betreffen". Das Team um Camilo Mora wertete Daten von mehreren tausend Studien aus, die sich mit insgesamt zehn verschiedenen Klimafolgen-Phänomenen beschäftigten.
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Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter "Befinden uns mitten im Klimawandel"

Quelle: n-tv.de , abe/AFP

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Umfangreicher Maßnahmenkatalog - Grüne fordern radikalen Klimaschutz

Postby Weltbookadmin47 » 29. Nov 2018 09:45

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/Gruene-ford ... 45863.html
Donnerstag, 29. November 2018
Umfangreicher Maßnahmenkatalog - Grüne fordern radikalen Klimaschutz

Schon Ende 2020 sollen nach dem Willen der Grünen die 20 schmutzigsten deutschen Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden, 2030 nur noch abgasfreie Autos zugelassen werden: Die Grünen fordern einen "tiefgreifenden Wandel".


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Die Grünen nehmen die sich verschärfende Klimakrise zum Anlass, einen "tiefgreifenden Wandel" in Wirtschaft und Gesellschaft zu fordern, heißt es in einem Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion. Dieser ist auch Thema am Donnerstag im Bundestag. Konkret fordern die Grünen in dem Antrag bis zum Jahr 2020 die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke unverzüglich vom Netz zu nehmen. Bis 2030 soll Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen. Über den Kohleausstieg berät derzeit eine von der Regierung eingesetzte Kommission. Der Zeitpunkt des Ausstiegs ist aber heftig umstritten.


Die Grünen sprechen sich außerdem dafür aus, ab 2030 ausschließlich abgasfreie Autos neu zuzulassen und dafür insbesondere die Förderung der Elektromobilität zu intensivieren. Alle Subventionen für klimaschädliche Kraftstoffe im Verkehrssektor, insbesondere die niedrigeren Energiesteuern bei Diesel und die Steuerbefreiung bei Kerosin, sollten schrittweise abgeschafft werden.

Die Fraktion fordert daneben eine Bepreisung des Treibhausgases CO2. Dies lehnt bisher vor allem die Union ab. Eine CO2-Bepreisung würde zum Beispiel das Fahren schwerer Geländewagen (SUV) teurer machen. Außerdem solle erheblich mehr in die Schiene investiert werden, um den Umstieg von der Straße zu fördern. Dazu sollten etwa neue schnelle Sprinter-Verbindungen entstehen, auch im grenzüberschreitenden europäischen Bahnverkehr. Der öffentliche Personennahverkehr soll massiv ausgebaut werden, ebenso wie der Radverkehr. Der Straßenneubau soll auf Projekte beschränkt werden, die keine negative Klima- und Verlagerungswirkung erzeugen, die energetische Gebäudesanierung deutlich beschleunigt werden.
"Radikale Maßnahmen" in allen Sektoren

Zur Begründung heißt es, trotz Aktionsplänen und Programmen seien die Treibhausgasemissionen in Deutschland in den vergangenen Jahren wieder angestiegen. "Deswegen braucht es nun umgehend ein Klimaschutzgesetz, welches alle Sektoren und Bereiche mit verbindlichen Zielen und Verantwortlichkeiten berücksichtigt." Dazu brauche es "radikale Maßnahmen" in allen Sektoren. Nur klar festgelegte Ziele und Zwischenziele könnten den deutschen Beitrag erwirken, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen.
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Das nationale Klimaziel 2020 wird Deutschland voraussichtlich verpassen. Die Konzentration richtet sich nun vor allem darauf, die Ziele bis 2030 zu erreichen. In der nächsten Woche beginnt die Weltklimakonferenz in Kattowitz. Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, 2019 rechtlich verbindliche Klimaziele zum Beispiel im Verkehrssektor zu verabschieden. Derzeit tagt neben der Kohlekommission auch eine Kommission, die sich mit Klimazielen beim Verkehr beschäftigt.

Die Grünen-Klimapolitikerin Lisa Badum sagte, die Grünen wollten mit konkreten Vorschlägen für ein Klimaschutzgesetz das "Durchmogeln" der großen Koalition beenden: "Alle Ressortbereiche, Verkehr, Wirtschaft, Energie und Landwirtschaft und Bauen sind dann selbst für Klimaschutz in ihrem Bereich zuständig. Wir wollen sie finanziell in die Pflicht nehmen: Wer die Ziele verfehlt, zahlt."

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 68110.html
Reisen, Haushalt, Ernährung, Konsum: So leicht kann jeder einzelne das Klima schützen
13.10.18 – 02:22 min

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Re: Umfangreicher Maßnahmenkatalog - Grüne fordern radikalen Klimaschutz

Postby Weltbookadmin47 » 29. Nov 2018 10:21

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Donnerstag, 29. November 2018
Umfangreicher Maßnahmenkatalog - Grüne fordern radikalen Klimaschutz

Schon Ende 2020 sollen nach dem Willen der Grünen die 20 schmutzigsten deutschen Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden, 2030 nur noch abgasfreie Autos zugelassen werden: Die Grünen fordern einen "tiefgreifenden Wandel".


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Die Grünen nehmen die sich verschärfende Klimakrise zum Anlass, einen "tiefgreifenden Wandel" in Wirtschaft und Gesellschaft zu fordern, heißt es in einem Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion. Dieser ist auch Thema am Donnerstag im Bundestag. Konkret fordern die Grünen in dem Antrag bis zum Jahr 2020 die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke unverzüglich vom Netz zu nehmen. Bis 2030 soll Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen. Über den Kohleausstieg berät derzeit eine von der Regierung eingesetzte Kommission. Der Zeitpunkt des Ausstiegs ist aber heftig umstritten.


Die Grünen sprechen sich außerdem dafür aus, ab 2030 ausschließlich abgasfreie Autos neu zuzulassen und dafür insbesondere die Förderung der Elektromobilität zu intensivieren. Alle Subventionen für klimaschädliche Kraftstoffe im Verkehrssektor, insbesondere die niedrigeren Energiesteuern bei Diesel und die Steuerbefreiung bei Kerosin, sollten schrittweise abgeschafft werden.

Die Fraktion fordert daneben eine Bepreisung des Treibhausgases CO2. Dies lehnt bisher vor allem die Union ab. Eine CO2-Bepreisung würde zum Beispiel das Fahren schwerer Geländewagen (SUV) teurer machen. Außerdem solle erheblich mehr in die Schiene investiert werden, um den Umstieg von der Straße zu fördern. Dazu sollten etwa neue schnelle Sprinter-Verbindungen entstehen, auch im grenzüberschreitenden europäischen Bahnverkehr. Der öffentliche Personennahverkehr soll massiv ausgebaut werden, ebenso wie der Radverkehr. Der Straßenneubau soll auf Projekte beschränkt werden, die keine negative Klima- und Verlagerungswirkung erzeugen, die energetische Gebäudesanierung deutlich beschleunigt werden.
"Radikale Maßnahmen" in allen Sektoren

Zur Begründung heißt es, trotz Aktionsplänen und Programmen seien die Treibhausgasemissionen in Deutschland in den vergangenen Jahren wieder angestiegen. "Deswegen braucht es nun umgehend ein Klimaschutzgesetz, welches alle Sektoren und Bereiche mit verbindlichen Zielen und Verantwortlichkeiten berücksichtigt." Dazu brauche es "radikale Maßnahmen" in allen Sektoren. Nur klar festgelegte Ziele und Zwischenziele könnten den deutschen Beitrag erwirken, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen.
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Das UN-Umweltprogramm präsentiert ernüchternde Ergebnisse. 27.11.18 CO2-Ausstoß auf Rekordhoch Klimaschutz benötigt dreifache Anstrengung
Abschlussbericht kommt erst 2019: Kohlekommission nimmt sich mehr Zeit 26.11.18 Abschlussbericht kommt erst 2019 Kohlekommission nimmt sich mehr Zeit

Das nationale Klimaziel 2020 wird Deutschland voraussichtlich verpassen. Die Konzentration richtet sich nun vor allem darauf, die Ziele bis 2030 zu erreichen. In der nächsten Woche beginnt die Weltklimakonferenz in Kattowitz. Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, 2019 rechtlich verbindliche Klimaziele zum Beispiel im Verkehrssektor zu verabschieden. Derzeit tagt neben der Kohlekommission auch eine Kommission, die sich mit Klimazielen beim Verkehr beschäftigt.

Die Grünen-Klimapolitikerin Lisa Badum sagte, die Grünen wollten mit konkreten Vorschlägen für ein Klimaschutzgesetz das "Durchmogeln" der großen Koalition beenden: "Alle Ressortbereiche, Verkehr, Wirtschaft, Energie und Landwirtschaft und Bauen sind dann selbst für Klimaschutz in ihrem Bereich zuständig. Wir wollen sie finanziell in die Pflicht nehmen: Wer die Ziele verfehlt, zahlt."

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 68110.html
Reisen, Haushalt, Ernährung, Konsum: So leicht kann jeder einzelne das Klima schützen
13.10.18 – 02:22 min

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Zitat: Mal wieder viel Augenwischerei der "Grünen" zum Thema Klimawandel ?. Vertuscht man aus eigenen Interressen die Hauptursache des unaufhaltbaren Klimawandels ?. Auch ihnen müsste bekannt sein dass der Klimawandel in der Hauptsache von die sich seit Millionen von Jahren ständig widerholende Veränderung der Erdachsneigung und die Umlaufbahn der Erde um die Sonne verantwortlich sind.
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Klempnern am Klima - Lässt sich die Erde künstlich kühlen ?

Postby Weltbookadmin47 » 3. Dec 2018 14:05

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https://www.n-tv.de/wissen/Laesst-sich- ... 43515.html
Montag, 03. Dezember 2018
Klempnern am Klima - Lässt sich die Erde künstlich kühlen ?

Trockenheit, Waldbrände, Megastürme: Angesichts zunehmender Wetterextreme wächst die Sorge, dass der Klimawandel kaum noch aufzuhalten ist. Möglicherweise müssen nun drastische Schritte wie das sogenannte Climate Engineering her. Aber bringt das auch was?


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Ein heißes, verqualmtes Jahr geht zu Ende, wenn sich Anfang Dezember Regierungsvertreter aus 190 Ländern zur UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice treffen. Sie wollen konkrete Maßnahmen und einheitliche Regeln beschließen, mit denen das Ziel der Pariser Klimakonferenz von 2015 erreicht werden kann. Es sieht vor, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Das scheint angesichts der diesjährigen Wetterextreme dringender denn je. Hitze und Trockenheit wüteten fast überall - selbst in Japan starben Menschen infolge zu großer Wärme. Am arktischen Polarkreis, wo es bislang selten brannte, standen von Grönland bis Alaska Wälder in Flammen. Und in Deutschland und vielen anderen Ländern Nord- und Mitteleuropas führte die monatelange Trockenheit zu Ernteausfällen mit Schäden im dreistelligen Millionenbereich.

In Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation in Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, durch Spitzenforschung dazu beizutragen, große und drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu lösen.
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"Wir haben bereits eine globale Erderwärmung von einem Grad Celsius. Mit ungebremsten Emissionen werden wir bis zum Ende dieses Jahrhunderts einen Temperaturanstieg um vier Grad Celsius und mehr erleben", sagt Hans-Otto Pörtner. Der Klimaforscher am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), ist Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates IPCC und gilt als eines der prominentesten Mitglieder des Expertengremiums. Die bislang von den Unterzeichnern des Pariser Klimaabkommens versprochenen Emissionseinsparungen sind seiner Auffassung nach unzureichend: "Mit ihnen werden wir die Erwärmung nur auf drei Grad Celsius begrenzen können", sagt Pörtner.
Zwei Methoden kommen in Betracht

Klimaforscher untersuchen deshalb eine viel weitreichendere Idee: Lässt sich die Erde künstlich abkühlen? Selbst einen Fachbegriff gibt es für solche Gedankenspiele bereits: Großtechnische Eingriffe in das Klima werden als Climate Engineering bezeichnet. Die dabei angedachten Methoden lassen sich in zwei Ansätze gliedern: Entweder zielen sie darauf ab, dass ein Großteil des Sonnenlichts ins Weltall zurückgestrahlt wird, bevor er die Erdoberfläche erreicht - diese Methoden werden als Solar Radiation Management bezeichnet. Oder aber sie setzen darauf, das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen. Diese Methoden werden unter dem Begriff "Carbon Dioxide Removal" (CDR) zusammengefasst. Der Weltklimarat bezeichnet sie auch als "Negative Emission Technologies".

Beide Ansätze unterscheidet ein wesentlicher Punkt: "Wenn wir Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen, reduzieren wir die Konzentration dieses Treibhausgases, das die Ursache für die Erderwärmung ist", sagt Wilfried Rickels vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel: "Beim Radiation Management hingegen begrenzen wir primär das Ausmaß der Erwärmung und beeinflussen die CO2-Konzentration nur indirekt."

Rickels ist einer der führenden Forscher im DFG-Schwerpunktprogramm "Climate Engineering", dem weltweit größten interdisziplinären Forschungsprojekt zu diesem Thema, welches vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordiniert wird. Seit dem Jahr 2003 untersuchen Natur-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler darin, welche Chancen und Risiken verschiedene Climate-Engineering-Methoden mit sich bringen und wie sie sich auf die Gesellschaft auswirken. Eines ihrer Kernergebnisse lautet: "Je genauer wir die Verfahren untersuchen, desto weiter schrumpft das Potenzial und desto mehr Risiken offenbaren sich - und das auch bei vermeintlich grünen Methoden wie der Aufforstung oder dem Anbau von Bioenergiepflanzen", so Wilfried Rickels.
Fläche von der Größe Brasiliens aufforsten

Für beide Methoden wird nämlich vor allem eines gebraucht: Land. Um bis zum Jahr 2100 etwa ein Viertel des CO2 zu binden, das in der Atmosphäre enthalten ist, müsste man eine Fläche von der Größe Brasiliens aufforsten. Auf diesem Land könnte dann kein Getreide mehr angebaut, keine Nutztiere mehr geweidet werden. Es gäbe weniger Lebensmittel - ein problematisches Szenario angesichts der wachsenden Weltbevölkerung.


Ließe sich das Kohlendioxid vielleicht im Meer speichern? Rund 20 bis 25 Prozent des vom Menschen freigesetzten Kohlendioxids wird von den Meeren aufgenommen. Im Wasser verändert sich das CO2 chemisch. Es reagiert dann zum Beispiel mit Bestandteilen gelöster Minerale, die vom Land ins Meer geschwemmt wurden, und wird dauerhaft im Wasser gebunden. Denkbar wäre es deshalb, große Mengen Gesteinspulver im Meer zu verteilen, um diese Reaktion künstlich hervorzurufen.

"Zahlreiche Untersuchungen zeigen das Potenzial dieser Methode. Die Details einer Anwendung aber müssen - wie bei den vielen anderen Methoden auch - erst noch in Feldstudien untersucht werden", sagt Jens Hartmann, Geologe mit dem Schwerpunkt Hydrochemie an der Universität Hamburg. Der größtmögliche Effekt ließe sich vermutlich auch nur mit speziell gefertigten Gesteinsprodukten erzielen, etwa mit Substanzen aus Kalkstein oder Basalt. Um davon eine ausreichende Menge herzustellen, wäre Bergbau in der Dimension des heutigen Kohleabbaus notwendig.
Ascheteilchen reflektieren Sonnenlicht

Hauke Schmidt erforscht eine andere Methode, um die Erderwärmung aufzuhalten. Der Klimamodellierer vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg analysiert Vulkanausbrüche. Bei solchen Eruptionen werden Millionen Tonnen der Schwefelverbindung Sulfat bis in die Stratosphäre geschleudert. Die Ascheteilchen reflektieren dann das einfallende Sonnenlicht wie winzige Spiegel und verhindern, dass es die Erde erwärmt. "Auf Basis dieser natürlichen Experimente wissen wir, dass man durch das Ausbringen reflektierender Partikel die Erde abkühlen könnte", sagt Schmidt. "Unklar ist allerdings, welche Menge man bräuchte, um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Dazu enthalten unsere Modelle noch zu große Unsicherheiten, weil wir die Mikrophysik der Partikel und auch ihre Wechselwirkungen mit atmosphärischer Zirkulation noch nicht gut genug verstehen."
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Hans-Otto Pörtner sieht Potenzial im sogenannten Direct-Air-Capture-Verfahren. Bei dieser Methode wird Luft über spezielle Bindemittel geleitet, um das enthaltene Kohlendioxid herauszufiltern und anschließend einzulagern oder industriell weiterzuverarbeiten. Testanlagen gibt es bereits und die Kosten für die Extraktion von einer Tonne CO2 sind aufgrund technischer Fortschritte inzwischen von 600 US-Dollar auf 100 bis 230 US-Dollar gefallen. "Deutschland wäre mit seiner chemischen Industrie prädestiniert, die direkte Extraktion aus der Luft weiterzuentwickeln und das CO2 in Verbindung mit der Nutzung von Wind- oder Sonnenenergie in Form von synthetischen Kraftstoffen zu recyceln. Das würde beispielsweise helfen, den Schiffs- und Luftverkehr unabhängiger von fossilen Kraftstoffen zu machen und auch diese beiden Problemkinder des Klimaschutzes einzubinden", sagt Hans-Otto Pörtner.

Weiter lesen: Dieser Artikel erschien zuerst im Magazin "Helmholtz Perspektiven" und auf helmholtz.de

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 02241.html
Klimaschutzziele rücken in weite Ferne: Meere nehmen mehr Wärme auf als vermutet
03.11.18 – 00:49 min

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 91527.html
"Infrastruktur ist nicht vorbereitet": Sommer war Vorbote vermehrt extremer Klima-Events
27.10.18 – 01:36 min

Quelle: n-tv.de , Sina Löschke/helmholtz.de
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Nachhaltig fliegen: Das können Airlines, Flughäfen und Passagiere beitrage

Postby Weltbookadmin47 » 12. Dec 2018 18:47

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.huffingtonpost.de/entry/nac ... ER+-+V2%5D

Nachhaltig fliegen: Das können Airlines, Flughäfen und Passagiere beitragen

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Fliegen ist schlecht für die Umwelt – keine Frage. Aber ohne geht es nicht. Zusammen mit der Airline KLM Royal Dutch Airlines und dem Amsterdam Airport Schiphol zeigen wir, wie wir das Thema Nachhaltigkeit wachsen lassen können.

Sowohl Privatpersonen als auch die Wirtschaft sind auf den Flugverkehr angewiesen. Gemeinsam können wir es aber schaffen, einen positiven Effekt zu erzielen. Durch bewussteres Fliegen und das Engagement der Flughäfen und Airlines ist das möglich.

Was kann ich als Passagier beitragen?

Als Urlauber oder auf Dienstreise kannst du dir die Frage stellen, ob der Flug wirklich notwendig ist – oder sich auch durch ein anderes Verkehrsmittel bzw. eine Video-Konferenz ersetzen ließe. Manche Ziele lassen sich aber nun mal ohne Flugzeug nur äußerst schwer erreichen.
iStock/Orbon Alija

Für solche Fälle ist es gut zu wissen, dass ein Langstreckenflug ohnehin eine bessere Öko-Bilanz als ein Kurzstreckenflug aufweist, da die Belastung der Umwelt beim Starten und Landen am größten ist. Auch ein längerer Aufenthalt – bei einer Entfernung von 1400 Kilometern werden zwei Wochen empfohlen – verbessert den CO2-Fußabdruck im Vergleich.
iStock/ArtRachen01

Um die bei deinem Flug freigesetzten Schadstoffe auszugleichen, kannst du zudem eine Spende an ein Umweltprojekt tätigen – das wird auch CO2-Kompensation oder Offset genannt. Mehrere Fluggesellschaften und NGOs bieten entsprechende Rechner auf ihren Internetseiten an: Wenn du dein Reiseziel angibst, erfährst du, welche Belastung dein Flug verursacht – und wie hoch eine Spende an ausgewählte Projekte sein müsste, um das wieder auszugleichen. Mit dem Geld werden beispielsweise Wälder aufgeforstet, Naturräume geschützt oder Initiativen unterstützt, die sich für erneuerbare Energien einsetzen.
iStock/tobiasjo

Was können Airlines beitragen?

Mit der Frage, wie das Fliegen an sich effektiver und daher weniger umweltschädlich werden kann, beschäftigen sich die Hersteller von Flugzeugen sowie die Airlines seit Jahren. Die International Air Transport Association (IATA), der Verband der Fluggesellschaften, hat sich dabei klare Ziele gesetzt. Ein Beispiel: Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen in der Luftfahrt nur noch halb so groß sein wie 2005.

Angesetzt wird bei der Effektivität der Flugzeuge durch ihre Bauweise, ihre Ausstattung und ihre Antriebstechnik sowie bei der Art des Treibstoffs. Dabei konnten bereits Erfolge erzielt werden: Beim Fliegen wird heutzutage viel weniger Treibstoff als noch vor 20 Jahren verbraucht – rund ein Drittel kann so eingespart werden.
iStock/Chalabala

Zudem wird intensiv an Bio-Fuel bzw. Bio-Kerosin geforscht, das nicht mehr aus Erdöl, sondern aus Pflanzen hergestellt wird, und daher eine bessere Umweltbilanz hat. Auch aus altem Speiseöl oder anderem Abfall lässt sich Treibstoff gewinnen. Zudem forschen die Unternehmen an regenerativ erzeugtem Wasserstoff und Elektro-Antrieben. Bis diese Alternativen jedoch flächendeckend zum Einsatz kommen, wird es noch einige Zeit dauern.
iStock/izusek

Um weniger Treibstoff zu verbrauchen, werden die Motoren der Flugzeuge immer leistungsstärker, die Maschinen generell leichter. Die Hersteller und Betreiber setzen auf Materialien mit weniger Gewicht – beispielsweise leichtere Sitze und leichteres Geschirr. Auch auf das Gewicht von Zeitungen und Zeitschriften kann verzichtet werden: Durch Presse-Apps steht den Reisenden der gesamte Lesestoff auf ihrem Smartphone oder Tablet zur Verfügung – ohne das gedruckte Exemplar in der Hand halten zu müssen. Ein weiterer Nebeneffekt: Es fällt weniger Papiermüll an.
iStock/GelatoPlus

Generell kann auch an Bord auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Manche Airlines servieren beispielsweise nur fair-gehandelten und schonend angebauten Kaffee oder achten auch bei den Fleisch- und Fischprodukten auf die Herkunft und Haltung der Tiere – verantwortungsvolles Catering eben.

Was können Flughäfen beitragen?

Am Boden gibt es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten, die Belastungen durch den Flugverkehr so gering wie möglich zu halten bzw. so gut es geht auszugleichen. Beispielsweise kann der Flughafen die für seinen Betrieb notwendige Energie selbst auf erneuerbarem Weg produzieren – durch Solarzellen oder Windkraft. Auch die zahlreichen Fahrzeuge – die Shuttle-Busse, Gepäckwagen und Kontrollfahrzeuge – können elektronisch betrieben werden.

Das tun KLM und Amsterdam Airport Schiphol

Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit sind die Fluggesellschaften Air France und KLM Royal Dutch Airlines sowie der Flughafen Amsterdam Airport Schiphol. KLM ist beispielsweise bereits seit dem Jahr 1999 ISO 14001 zertifiziert – erfüllt also internationale Auflagen was das Umweltmanagement angeht.

Die niederländische Fluggesellschaft beschäftigt sich schon seit über zehn Jahren konkret mit der Entwicklung von umweltverträglicherem Treibstoff. Als erste Airline führte sie im Jahr 2009 Flüge mit Bio-Fuel durch. Auf den Strecken Amsterdam-Oslo sowie
Amsterdam-Los Angeles kommt Bio-Kraftstoff heute regelmäßig zum Einsatz.
iStock/ollo

Durch die Verwendung der alternativen Antriebsstoffe sowie moderner Motoren möchte die Fluglinie mit der blauen Krone die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent im Vergleich zu 2011 reduzieren – Ende 2017 waren es bereits 16 Prozent.

Wer um seine Flugreise auszugleichen ein CO2-Kompensationsprogramm unterstützen möchte, kann dies seit zehn Jahren direkt über die KLM-Kampagne “CO2Zero” tun. In dieser Zeit wurden insgesamt 260.000 Tonnen Emissionen kompensiert. Die Airline hat unter anderem Wälder in Panama aufgeforstet und Familien in Afrika mit modernen Öfen ausgestattet, damit sie ihr Essen mit weniger Holzkohle zubereiten können. Generell unterstützt KLM nur Projekte finanziell, die das renommierte Siegel “Golden Standard” tragen, das auch vom Umwelt-Bundesamt empfohlen wird. Mehr Infos zum Thema – allerdings auf Englisch – gibt es hier.
iStock/tirc83

Bei der Verköstigung an Bord wird ebenfalls auf Nachhaltigkeit und Produkte mit entsprechenden Gütesiegeln geachtet, Verschwendung und Müll werden möglichst vermieden – zum Beispiel durch die erwähnte Presse-App. “Eco-Shine”, die neue Reinigungsmethode der Flugzeuge von außen, verbraucht zudem 100-mal weniger Wasser als herkömmliche Verfahren – das sind 8 Millionen Liter im Jahr. Reinigungsteams benutzen spezielle mit Mikrofasertüchern ausgestattete Reinigungsbesen, um das antistatische, biologisch abbaubare, ungiftige und nicht brennbare Reinigungsmittel aufzutragen und wieder abzuwischen.

Neben Recycling ist auch Upcycling ein Thema, also das Herstellen von neuen Produkten aus Abfall: Als KLM vor einigen Jahren neue Uniformen für das Personal eingeführt hat, wurden die alten nicht etwa weggeworfen – aus ihnen besteht der Teppich in der World Business Class.
iStock/VLIET

Auch der Heimatflughafen der niederländischen Fluggesellschaft in Amsterdam hat ein grünes Konzept. 2018 wurde der Amsterdam Airport Schiphol vom Airport Council International Europe (ACI) mit dem “Eco-Innovation Award” ausgezeichnet. Dieser Preis wird Flughäfen mit herausragenden und innovativen Nachhaltigkeitsprogrammen verliehen.
iStock/Nisangha

Die Gründe dafür sind zahl- und facettenreich – hier nur eine Auswahl: Hunderte Betriebsfahrzeuge auf dem Gelände verfügen über einen Elektromotor, die Lichter des Rollfeldes wurden auf die sparsamere LED-Technik umgerüstet, beim Betrieb der Flughafengebäude wird auf Energie-Effizienz geachtet, das neue Terminal wird auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern mit Solarzellen ausgestattet und der derzeit verbrauchte Strom stammt zu 100 Prozent aus niederländischer Windenergie.

Dementsprechend ehrgeizig sind auch die Ziele für die Zukunft: Schiphol plant, im Jahr 2030 ein “zero waste”-Flughafen zu sein und im Jahr 2040 klima-neutral. Das bedeutet: gar keinen Müll zu produzieren sowie keine Treibhausgase auszustoßen bzw. keine Energie zu nutzen, bei deren Produktion dies der Fall ist.

Solltest Du Dich also für einen Flug entscheiden, dann informiere Dich am besten im Vorfeld: Welche Airline, die Dein Ziel anfliegt, setzt am stärksten auf neue umweltschonende Technologien? Welcher Flughafen nutzt erneuerbare Energien und hat ein grünes Konzept? Der Amsterdam Airport Schiphol und die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines sind dabei sicher eine gute Wahl!

Viele weitere Infos und News zum Thema Nachhaltigkeit auf dem Amsterdam Airport Schiphol findest du hier (auf Englisch) sowie alles über nachhaltiges Reisen mit KLM hier.
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Forscher: Klimawandel womöglich für Schneechaos verantwortlich

Postby Weltbookadmin47 » 12. Jan 2019 17:11

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https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... tlich.html
Forscher: Klimawandel womöglich für Schneechaos verantwortlich

10.01.2019, 12:41 Uhr | dpa
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Deutschland bereitet sich aufs Schneechaos vor
Hier wedelt ein Polizeihubschrauber Schnee von den Bäumen
Bundeswehr hilft in Schneegebieten

Winterchaos: Auf der A8 ist eine 54-Jährige in einem eingeschneiten Stau gestorben. (Quelle: t-online.de)

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Es schneit und schneit in Südbayern und Österreich. Manche Orte sind nicht erreichbar. Für einen Potsdamer Klimaforscher sind das mögliche Folgen des Klimawandels.
Eingeschneit: So erleben die t-online.de-Leser den Schnee

Bayrischzell in Oberbayern (Quelle: Stefan Bregulla)
Schnee in Bayrischzell (Quelle: Stefan Bregulla)
Bayrischzell eingeschneit (Quelle: Stefan Bregulla)
Das Geigenhaus in Mittenwald (Quelle: Anton Sprenger )
Klotzdenkmal in Mittenwald (Quelle: Anton Sprenger)
(Quelle: Geha Mendel)
Bayrischzell in Oberbayern (Quelle: Stefan Bregulla)
Schnee in Bayrischzell (Quelle: Stefan Bregulla)
Bayrischzell eingeschneit (Quelle: Stefan Bregulla)
Das Geigenhaus in Mittenwald (Quelle: Anton Sprenger )
Klotzdenkmal in Mittenwald (Quelle: Anton Sprenger)
(Quelle: Geha Mendel)

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schließt einen Zusammenhang zwischen den aktuellen Schneemassen in den Alpen und dem Klimawandel nicht aus. "Die Atmosphäre ist wärmer geworden, deshalb gibt es mehr Feuchtigkeit", sagte der Klimaforscher Peter Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. Seit Tagen schneit es vor allem im Alpenraum immer wieder. Dort galt am Donnerstag die zweithöchste Lawinenwarnstufe.

Nach Angaben von Hoffmann geht es zum einen um die klimatischen Vorbedingungen und zum anderen um den sogenannten Gebirgseffekt: "Wir haben gerade eine massive Nord-Anströmung, die über die Nordsee geht, die noch relativ milde Temperaturen für die Jahreszeit hat – da ist das Potenzial für Feuchtigkeit da", sagte Hoffmann. "Diese Windströmung läuft genau gegen die Mittelgebirge und gegen die Alpen."

Der Gebirgseffekt verstärkt solche Ereignisse nach Einschätzung des Wissenschaftlers. "Man hat quasi Stauniederschläge an der Vorderseite der Gebirge", sagte Hoffmann. "Im Sommer führen diese Niederschläge zu Hochwasser, im Winter zu intensiven Schneefällen. Der Schnee fällt auch nicht bei tief frostigen Temperaturen, dann hat man eher nassen Schnee." Dazu komme noch das Wechselspiel zwischen Frost und Tau. "Dann wird die Schneelast noch stärker."
Warme Ozeane spielen eine entscheidende Rolle

Im Hinblick auf die klimatischen Vorbedingungen spielt vor allem die Erwärmung der Ozeane eine Rolle: "Wir hatten 2018 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und wir hatten neun Monate von April an, die überdurchschnittlich warm waren. Das hat die Ozeane stärker als normal erwärmen lassen", sagte Hoffmann. "Wenn sich die Strömung klimabedingt verändert und es häufiger zu Nord-Süd-Wetterlagen kommt, verstärkt das den Gebirgseffekt."

Schnee und Glatteis: Alle Infos zum Wintereinbruch in Newsblog
Seit Tagen eingeschneit: "Wir haben 600 Liter Milch"


Aus Sicht des Forschers ist es nicht unwahrscheinlich, dass solche Wetterereignisse künftig häufiger auftreten. "Starkregen oder starker Niederschlag in Form von Schnee werden eher durch Klimawandel begünstigt. Das kann im Hochgebirge genau zu den Folgen wie Lawinengefahr führen", sagte Hoffmann. Am Ende sei entscheidend, wie sich nicht nur die Temperatur, sondern auch die Winddynamik entwickle.
Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa
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Wetterwoche im Schnellcheck - Hochwinter bringt bis minus 20 Grad

Postby Weltbookadmin47 » 20. Jan 2019 21:18

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/panorama/Hochwinter ... 19449.html
Wetterwoche im Schnellcheck - Hochwinter bringt bis minus 20 Grad
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Sonne und Eis - der Winter zeigt sich zu Wochenbeginn von seiner schönsten Seite.

imago/MiS
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Zwar bleibt die "Russenpeitsche" aus, dennoch steht eine eiskalte Winterwoche vor der Tür. Gleichzeitig bleibt es zunächst klar - gute Voraussetzungen für eine eindrucksvolle Mondfinsternis. Später in der Woche könnte es laut n-tv Meteorologen Björn Alexander weiß im Land werden.

Es sind die kältesten Nächte des Winters bisher. Zum Teil mit Tiefstwerten um oder unter minus 20 Grad. Beispielsweise Richtung Schwäbische Alb oder im Erzgebirge. Und: der Winter wird vorerst noch nicht klein beigeben. Schließlich befinden wir uns ja klimatologisch gesehen mitten im Hochwinter. Allerdings sind die Computerberechnungen in Punkto Eisluft in der neuen Woche inzwischen etwas milder gestimmt und wir können die oft beschriebene "Russenpeitsche", die ja mit sibirischer Kaltluft gleichbedeutend ist, im meteorologischen Phrasenschrank belassen. Zumindest vorerst.
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Wetter 20.01.19
Hervorragende Blutmond-Aussichten Sternklare Nacht schafft es nirgends über null Grad

Aber auch der mitteleuropäische Normalo-Winter wird in der neuen Woche streckenweise schon mal im weißen Gewand um die Ecke kommen. Beispielsweise am Dienstag und Mittwoch im Westen unseres Landes, wenn es im Rheinland und im Ruhrgebiet vorübergehend glatt auf den Straßen werden könnte.

Zuvor erleben wir aber noch ein Ereignis, das fast noch seltener als Schnee in Köln ist. Nämlich eine Mondfinsternis. Am frühen Montagmorgen erleben wir dann den sogenannten Blutmond. Das heißt nichts anderes, als dass der Mond im Schatten der Erde rötlich leuchtet. Gleichzeitig ist es auch noch ein Supermond. Ebenfalls ein bildgewaltiger Begriff, der eigentlich nur dafür steht, dass der Mond den kürzestmöglichen Abstand zur Erde hat (360.000 km) und uns deshalb um etwa 14 Prozent größer erscheint. Eine seltene Kombination, die sicherlich mal einen Blick an den Himmel wert ist. Zumindest wenn das Wetter passt. Hier die Details.
Nacht zu Montag
Björn Alexander.jpg

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Verbreitet ist es frostig bis eisig kalt mit Tiefstwerten zwischen minus 4 und minus 10 Grad. In den Mittelgebirgen teilweise sogar deutlich drunter mit um die minus 15 bis minus 20 Grad. Dafür zeigt sich der Himmel aber oft klar und somit dürfen wir uns auf eine gute Sicht auf den Blutmond freuen. Der Zeitplan im groben Überblick: ab 4.33 Uhr beginnt die farbliche Veränderung und ab 5.41 Uhr folgt die rötliche Einfärbung für etwa eine Stunde. Nur ganz im Norden und Süden stören häufiger dichtere Wolken und Nebel. Im äußersten Süden sind dabei ein paar Flocken möglich.
Montag

Die Aussichten sind dreigeteilt: den Norden streifen kompakte Wolken und zeitweise fällt etwas Schnee oder Regen, der am Boden gefrieren und für Glätte sorgen kann. Auch im Süden halten sich teils dicke Nebel- oder Hochnebelfelder. Derweil schaut es entlang der breiten Landesmitte richtig gut aus. Denn die Sonne dominiert. Dazu erreichen die Temperaturen von den Mittelgebirgen bis zu den Alpen dauerfrostige 0 bis -2 Grad. Sonst 1 bis 4 Grad.
*Datenschutz
Dienstag

Überwiegend geht es freundlich und trocken durch den Tag. Lediglich im äußersten Westen verdichten sich die Wolken und ab dem Nachmittag bis in die Nacht hinein fällt etwas Schnee. Streckenweise mit Glättegefahr. Das Ganze bei Höchstwerten zwischen minus 3 und plus 4 Grad.
Mittwoch bis Freitag

Insgesamt wird es wolkiger und einzelne Schneeschauer sind ebenfalls im Osten möglich. Dazu bleibt es oft dauerfrostig kalt mit Höchstwerten um den Gefrierpunkt und teils zweistelligen Minusgraden in der Nacht.
Am Wochenende

Die Unsicherheiten bei den Prognosen werden rasch größer. Von der Fortdauer des ruhigen Winterwetters bis hin zu deutlich mehr Niederschlägen ist vieles möglich. Das betrifft ebenso die Temperaturen, die sich zwischen milder und kälter noch nicht wirklich entscheiden können. Fakt ist aber: die Kaltluft über Nord- und Nordosteuropa ist nicht weit entfernt und könnte bei einer entsprechenden Wetterlage schnell wieder bei uns Einzug halten.

Quelle: n-tv.de
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KLIMA - Der Klimawandel ein Geschäftsmodell ?

Postby Weltbookadmin47 » 4. Feb 2019 22:42

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Der Klimawandel ein Geschäftsmodell ?

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Die Klimalüge – Ist der Klimawandel ein rein natürliches Phänomen

Postby Weltbookadmin47 » 14. Feb 2019 11:37

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Die Klimalüge – Ist der Klimawandel ein rein natürliches Phänomen

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Klimawandel
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Dieser Artikel befasst sich überwiegend mit natürlichen Klimafaktoren in zeitlichem Bezug zur Erdgeschichte. Zur Veränderung des globalen Klimasystems durch menschliche Einflüsse siehe Globale Erwärmung.

Der Klimawandel, auch Klimaänderung, Klimawechsel oder Klimaschwankung, ist die Veränderung des Klimas auf der Erde und erdähnlichen Planeten, unabhängig davon, ob die Ursachen auf natürlichen oder menschlichen (anthropogenen) Einflüssen beruhen. Die gegenwärtige, vor allem durch den Menschen verursachte globale Erwärmung ist ein Beispiel für einen (noch nicht abgeschlossenen) Klimawandel. Ein Klimawandel kann eine Abkühlung oder Erwärmung über unterschiedliche Zeiträume bezeichnen.

Der Begriff Klimaschwankung bezeichnet gelegentlich speziell Klimaänderungen, die nur wenige Dekaden andauern[1] oder zyklischer Natur mit variabler Periode sind. Zyklische Schwankungen werden auch als Klimafluktuationen bezeichnet, relativ rasche zyklische Wechsel auch als Klimaoszillation.[2] Eine Epoche vergleichsweise kalten Klimas bezeichnet man im Zusammenhang mit solchen Schwankungen manchmal als Klimapessimum, eine relativ warme Phase als Klimaoptimum[3][4] oder Wärmeoptimum.[5] Optimum und Pessimum sind eine Konvention in der Systematik der Klimaschwankungen und keine Wertung. Sie können leicht zu Fehlinterpretationen führen[6] und werden deshalb in der neueren Fachliteratur zunehmend durch den Begriff Klimaanomalie ersetzt. In der öffentlichen Diskussion werden die Bezeichnungen Klimawandel und globale Erwärmung oftmals synonym verwendet. Diese Gleichsetzung könnte zu Missverständnissen führen, da gravierende Klimawandel-Ereignisse während der gesamten Erdgeschichte auftraten, somit nicht auf die Gegenwart beschränkt sind und darüber hinaus auch globale Abkühlungsprozesse umfassen.

Ein Klimawandel auf globaler Ebene beruht im Wesentlichen auf einer Veränderung des Strahlungsantriebs, der das Erdklimasystem aus einem stabilen thermisch-radiativen Gleichgewicht in ein neues Gleichgewicht überführt. Der Strahlungsantrieb resultiert aus den atmosphärischen Konzentrationen von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Wasserdampf (H2O), aus der variierenden Sonneneinstrahlung auf Grund der Milanković-Zyklen sowie aus dem Rückstrahlvermögen (Albedo) der Erdoberfläche einschließlich der Ozeane. Der Klimazustand während der letzten Jahrhunderttausende war der eines Eiszeitalters und hing im Wesentlichen von den Milanković-Zyklen ab, die die Sonneneinstrahlung in Zeiträumen von mehreren Jahrtausenden signifikant veränderten und so den Anstoß für den Wechsel von Kalt- und Warmphasen gaben.[7] Unter Berücksichtigung der oben genannten Faktoren konnten zum Beispiel 11 Interglaziale (Zwischeneiszeiten) während der letzten 800.000 Jahre detailliert beschrieben und charakterisiert werden.[8]

Eine spezielle Form des Klimawandels sind abrupte Klimawechsel. Sie wurden in der Erdgeschichte durch Impaktereignisse, Eruptionen von Supervulkanen, großflächige Magmaausflüsse, stark erhöhte Treibhausgas-Emissionen oder durch rasch ablaufende Rückkopplungsprozesse im Klimasystem ausgelöst, oft in Verbindung mit biologischen Krisen beziehungsweise Massenaussterben.
Temperaturänderungen der letzten 2000 Jahre
Inhaltsverzeichnis

1 Ursachen für natürliche Klimaveränderungen
1.1 Die Sonne
1.2 Variabilität der Erdbahnparameter (Milanković-Zyklen)
1.3 Treibhausgase, Kohlenstoffdioxid
1.4 Die Plattentektonik
1.5 Der Vulkanismus
1.5.1 Supervulkane
1.5.2 Magmatische Großprovinzen
1.6 Weitere klimawirksame Faktoren
2 Anthropogene Klimaveränderung
3 Siehe auch
4 Literatur
4.1 Referenzwerke (englisch)
4.2 Deutschsprachige Literatur
4.3 Wissenschaftliche Zeitschriften
5 Weblinks
5.1 Sammelportale
6 Einzelnachweise

Ursachen für natürliche Klimaveränderungen

Klimaveränderungen können viele verschiedene Ursachen haben. Zahlreiche zyklische und nicht-zyklische Prozesse und Ereignisse wirken auf das Erdklima ein und verstärken oder neutralisieren sich gegenseitig. Die meisten dieser Einflussgrößen sind mittlerweile wissenschaftlich genau verstanden und allgemein akzeptiert, andere sind als grundsätzlicher Kausalzusammenhang plausibel, aber noch nicht quantifiziert, und einige sind aufgrund von guten Korrelationen der vermuteten Einflussgrößen mit bestimmten Klimadaten naheliegend, ihre Wirkungszusammenhänge sind aber im Detail noch nicht endgültig geklärt. Generell wird zwischen positiven und negativen Rückkopplungen unterschieden, wobei positive als sich selbst verstärkende Rückkopplungen bezeichnet werden (wie Eis-Albedo-Rückkopplung oder Wasserdampf-Rückkopplung) und negative als sich selbstständig abschwächende bzw. stabilisierende Rückkopplungen. Ein negativ rückgekoppeltes System wird also Störungen eines Gleichgewichtszustandes abschwächen und zum Gleichgewichtszustand zurückkehren.
Die Sonne
→ Hauptartikel: Hauptreihenstern, Paradoxon der schwachen jungen Sonne und Sternaufbau

Von jenen Faktoren, die das irdische Klima von Beginn an prägten und bis heute bestimmen, spielt der Einfluss der Sonne die wichtigste Rolle. Die in einem thermonuklearen Fusionsprozess erzeugte und abgestrahlte solare Energie ist die Grundlage für die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde. Die langjährig gemittelte Strahlungsintensität in Form der Solarkonstante beträgt gegenwärtig 1367 W/m2. Bedingt durch die Exzentrizität der Erdbahn variiert deren Stärke im Verlauf eines Jahres zwischen 1325 W/m2 und 1420 W/m2. Jedoch ist das Maß der Sonnenstrahlung an der Erdoberfläche wesentlich geringer als außerhalb der Atmosphäre. So beläuft sich die Einstrahlung der sommerlichen Mittagssonne in Zentraleuropa bei klarem Himmel auf etwa 700 W/m2, im Winter hingegen nur auf 247 W/m2.

Die Bezeichnung Solarkonstante ist etwas irreführend, da diese – wenngleich innerhalb enger Grenzen – zyklischen Schwankungen unterliegt (etwa 0,1 Prozent sowohl im sichtbaren Bereich als auch in der Gesamtstrahlung) und ursächlich an die Maxima- und Minimaperioden der Sonnenflecken und damit an die unterschiedlichen Aktivitätsperioden der Sonne gekoppelt sind.[9]
Entstehung eines Sonnenflecks: Gebündelte Magnetfeldlinien dringen aus dem Inneren der Sonne zur Oberfläche vor.

Diese Schwankungen beruhen auf mehr oder minder regelmäßigen Veränderungen des solaren Magnetfelds und gehen mit einer sichtbaren Fluktuation der Sonnenflecken einher. Die beiden Hauptzyklen sind der Schwabe-Zyklus (11 Jahre) und der Hale-Zyklus (22 Jahre). Neben dem Gleißberg-Zyklus (85 ± 15 Jahre) wurde eine Reihe längerfristiger Zyklen postuliert. Das sind im Wesentlichen

der Suess- oder de-Vries-Zyklus (180–210 Jahre),
ein 1470-Jahres-Zyklus, der eventuell mit den Dansgaard-Oeschger-Ereignissen der letzten Eiszeit korreliert,[10]
der Hallstatt- oder Bray-Zyklus (2400 ± 200 Jahre), möglicherweise die Auswirkung einer alle 2318 Jahre stattfindenden Konstellation der großen Planeten (Gasriesen) im Sonnensystem.[11]

Allerdings kann die Sonne auch jahrzehntelang eine verringerte Aktivität verzeichnen und gewissermaßen in einer „Stillstandsphase“ verharren. Der englische Astronom Edward Maunder untersuchte 1890 die historisch dokumentierte Anzahl der Sonnenflecken und fand eine Pause in den 11-Jahres-Zyklen zwischen 1645 und 1720 (Maunder-Minimum), die ungefähr in der Mitte der sogenannten „Kleinen Eiszeit“ lag. Jedoch waren kühlere Klimaabschnitte in historischer Zeit (ebenso Wärmeperioden wie die Mittelalterliche Warmzeit) regional und zeitlich uneinheitlich verteilt und traten global nur selten und lediglich für wenige Jahrzehnte auf.[12] Entsprechend beschränkte sich die Kernphase der Kleinen Eiszeit – vom Ende des 16. bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts – sehr wahrscheinlich in unterschiedlich starker Ausprägung auf die Nordhemisphäre.[13] Dies relativiert den Einfluss der Sonne insofern, da neben den Schwankungen der solaren Einstrahlung auch Faktoren wie vulkanische Aktivitäten, Änderungen der atmosphärischen Zirkulationsmuster sowie der Nordatlantischen Oszillation zu berücksichtigen sind.[14]

Für weiter zurückliegende Epochen kann die magnetische Aktivität der Sonne mithilfe der kosmogenen, durch Höhenstrahlung gebildeten Radionuklide 14C und 10Be ermittelt werden.[15] Im Prinzip liefert die C14-Methode präzisere Resultate (DeVries-Effekt), ist aber aufgrund der vergleichsweise geringen Halbwertszeit des 14C-Isotops von 5.730 Jahren auf längeren Zeitskalen nicht mehr anwendbar. Im Unterschied dazu beträgt die Halbwertszeit des Beryllium-Isotops 10Be 1,51 Millionen Jahre und eignet sich deshalb für einen Analysezeitraum bis zu 10 Millionen Jahre. Die Konzentration von 10Be korreliert mit der kosmischen Strahlung und damit indirekt mit der Stärke des Erdmagnetfelds und der Sonnenaktivität. Zudem weisen hohe 10Be-Anteile – gleichbedeutend mit geringer Sonnenaktivität – auf ebenfalls erhöhte Aerosolkonzentrationen in der Atmosphäre hin.

Die seit 1978 mit Satelliten gemessenen Änderungen der Solarkonstante und Sonnenaktivität sind zu gering, um als Erklärung für die Temperaturentwicklung der letzten Jahrzehnte in Frage zu kommen[16][17][18] Alle Datensätze deuten darauf hin, dass sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts die globale Temperaturentwicklung weitgehend von der Sonnenaktivität abgekoppelt hat.[19] Demnach beträgt der zusätzliche Strahlungsantrieb durch die Sonne seit Beginn der Industrialisierung etwa 0,12 W/m2, während die anthropogenen Treibhausgase mit steigender Tendenz derzeit etwa 2,65 W/m2 zur Erwärmung beisteuern.[20]

Auf der gesamten Zeitskala der Erd- und Klimageschichte hat die Entwicklung der Sonne als Hauptreihenstern im Hertzsprung-Russell-Diagramm primäre Bedeutung. Nach einer relativ kurzen Phase als Protostern begann sie vor 4,6 Milliarden Jahren mit der Energieproduktion durch den Prozess der Kernfusion, bei dem der im Sonnenkern eingelagerte Vorrat an Wasserstoff durch die Proton-Proton-Reaktion allmählich in Helium umgewandelt wird. Dieses Stadium dauert rund 11 Milliarden Jahre, wobei in diesem Zeitraum die Leuchtkraft und der Radius der Sonne konstant zunehmen werden beziehungsweise bereits deutlich zugenommen haben. Das bedeutet, dass die Sonne am Beginn ihrer Existenz (und gleichzeitig am Beginn der Erdgeschichte) nur 70 Prozent der gegenwärtigen Strahlungsleistung aufwies und dass sich diese Strahlung kontinuierlich alle 150 Millionen Jahre um etwa 1 Prozent bis auf den heutigen Wert erhöhte. Dieses sogenannte Paradoxon der schwachen jungen Sonne (englisch Faint Young Sun Paradox) verkörpert nicht nur einen elementaren Klimafaktor über Jahrmilliarden, sondern führt auch zu grundlegenden Fragen zur Entstehung und zur Kontinuität des irdischen Lebens, die aktuell auf breiter Basis interdisziplinär diskutiert werden, vor allem im Hinblick auf die Atmosphärenchemie.[21]
Variabilität der Erdbahnparameter (Milanković-Zyklen)
→ Hauptartikel: Milanković-Zyklen

Die Erdbahn um die Sonne, die Präzession der Erdrotationsachse sowie die Neigung der Erdachse und damit die wechselnden Einfallswinkel der Sonneneinstrahlung auf der Nord- und Südhemisphäre unterliegen verschiedenen Zyklen mit einer Dauer von 25.800 bis etwa 100.000 beziehungsweise 405.000 Jahren. Sie wurden zuerst von dem serbischen Astrophysiker und Mathematiker Milutin Milanković (1879–1958) untersucht und berechnet. Die durch die Milanković-Zyklen verursachten Schwankungen der Insolation auf die Erdoberfläche fallen relativ geringfügig aus, fungieren jedoch im Klimasystem als „Impulsgeber“ und gelten als Hauptursache für den Wechsel der Warm- und Kaltphasen innerhalb eines Eiszeitalters.[7]

Obwohl der Prozess einer sich allmählich verändernden Insolation erhebliche Zeiträume beansprucht, kann er über Jahrtausende messtechnisch nachgewiesen werden. So belegen Sedimentbohrkerne aus der Tiefsee ein holozänes Klimaoptimum vor etwa 8000 bis 6000 Jahren, dessen Temperaturwerte auf globaler Basis erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts wieder erreicht wurden. Durch die Abnahme der Sonneneinstrahlung in nördlichen Breiten während des Sommermaximums, gekoppelt an die Periodizität der Milanković-Zyklen, fand seitdem ein leichter Temperaturrückgang von durchschnittlich 0,1 bis 0,15 °C pro Jahrtausend statt.[22] Dieser Abkühlungstrend würde normalerweise dazu führen, dass auf das Interglazial des Holozäns in 30.000 bis 50.000 Jahren eine neue Kaltzeit folgt. Ob dieses Ereignis wie prognostiziert eintritt oder ob die gegenwärtige Warmzeit von längerer Dauer sein wird, hängt zum größten Teil davon ab, in welchem Umfang anthropogene und natürliche Treibhausgase zukünftig in die Atmosphäre gelangen.[23] Die periodischen Veränderungen der Erdbahnparameter sind als stabile Einflussgröße über große Teile des Phanerozoikums nachweisbar, selbst in den vorwiegend tropisch geprägten Klimata der Kreidezeit.[24] So konnte der Großzyklus mit 405.000 Jahren nach neuen Analysen bis in die Obertrias vor etwa 215 Millionen Jahren zurückverfolgt und chronologisch eingeordnet werden.[25]

Jahrzehntelang nahm die Fachwelt von den als spekulativ beurteilten Berechnungen Milanković’ kaum Notiz. Seit den 1980er Jahren ist die Theorie jedoch in modifizierter und erweiterter Form fester Bestandteil von Paläoklimatologie und Quartärforschung und wird vielfach als Instrument zur Rekonstruktion der Eiszeitphasen herangezogen. In der nachstehenden Tabelle sind die wichtigsten Eckdaten der Milanković-Zyklen zusammengefasst.
Maximaler und minimaler Neigungsbereich der Erdachse
Erdbahnparameter Zyklusdauer Schwankungsbreite Gegenwärtiger Status
Präzession der Erdrotationsachse ca. 25.800 Jahre 360° (Vollkreis) innerhalb eines kompletten Zyklus Entwicklung zur prägnanteren Ausbildung der Jahreszeiten auf der Nordhemisphäre mit längeren Wintern
Neigungswinkel der Erdachse zur Ekliptik ca. 41.000 Jahre zwischen 22,1° und 24,5° 23,43° (mit Tendenz zum Minimum)
Exzentrizität der Erdumlaufbahn ca. 100.000 bzw. 405.000 Jahre1 von 0,0006 (fast kreisförmig) bis 0,058 (leicht elliptisch) 0,016 (mit Tendenz zur kreisförmigen Umlaufbahn)

1 Nächstes Minimum der Exzentrizität mit 0,0023 in etwa 27.500 Jahren, absolutes Minimum mit 0,0006 in über 400.000 Jahren
Treibhausgase, Kohlenstoffdioxid
→ Hauptartikel: Treibhauseffekt und Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre
Der Kohlenstoffdioxidgehalt der Atmosphäre in den letzten 60 Millionen Jahren bis zum Jahr 2007. Die Vergletscherung der Arktis und Antarktis während des Känozoischen Eiszeitalters fällt in diesen Zeitraum.
Klimaänderungen im Lauf der Klimageschichte

In der irdischen Atmosphäre sind mehr als 20 Treibhausgase natürlichen und anthropogenen Ursprungs nachweisbar, darunter hochwirksame Klimagase wie Distickstoffmonoxid (Lachgas), Schwefelhexafluorid und Carbonylsulfid. Obwohl im Hinblick auf prägnante Klimawandel-Ereignisse der Vergangenheit neben dem Wasserdampf nahezu ausschließlich Kohlenstoffdioxid und Methan eine primäre Rolle spielten, ist die Bedeutung der übrigen Treibhausgase durchaus relevant, da sie gegenwärtig in ihrer Gesamtwirkung fast dasselbe Treibhauspotential wie das Kohlenstoffdioxid aufweisen.[26]

Im Unterschied zu Stickstoff, Sauerstoff und allen Edelgasen sind Treibhausgase dank ihrer molekularen Struktur infrarot-strahlungsaktiv. So kann beispielsweise CO2 die solare Wärmeenergie bei Wellenlängen von 4,26 µm und 14,99 µm absorbieren und diese in Richtung Erdoberfläche re-emittieren. Aufgrund dieses Treibhauseffekts, der bereits 1824 von Joseph Fourier erstmals beschrieben wurde, erhöht sich die oberflächennahe Durchschnittstemperatur im mathematisch-physikalischen Modell um annähernd 33 °C auf +14 bis +15 °C. Ohne Treibhauswirkung würde die untere Atmosphäre im globalen Mittel lediglich −18 °C aufweisen und zu einer kompletten Vereisung des Planeten führen (wobei das Temperaturniveau aufgrund mehrerer Wechselwirkungen wahrscheinlich noch weiter absinken würde).

Das wichtigste und seinem Einfluss nach stärkste Treibhausgas ist der Wasserdampf, dessen Anteil am natürlichen Treibhauseffekt zwischen 36 und 70 Prozent schwankt.[27] Da der atmosphärische Wasserdampfgehalt unmittelbar von der Lufttemperatur abhängt, nimmt seine Konzentration bei niedrigeren Durchschnittstemperaturen ab und steigt während einer Erwärmungsphase an (Wasserdampf-Rückkopplung).

Die atmosphärische Konzentration von Kohlenstoffdioxid wird üblicherweise in ppm (= Teile pro Million) angegeben, die von Methan in ppb (= Teile pro Milliarde). Bedingt durch menschliche Einflüsse hat sich seit Beginn des Industriezeitalters der Gehalt an Kohlenstoffdioxid auf über 400 ppm erhöht (vorher 280 ppm) und der von Methan auf 1.800 ppb (vorher 800 ppb). Dies sind die höchsten Konzentrationen seit mindestens 800.000 Jahren.[28] Mit hoher Wahrscheinlichkeit traten auch während der letzten 14 Millionen Jahre (seit dem Klimaoptimum des Mittleren Miozäns) keine signifikant höheren CO2-Werte als im bisherigen 21. Jahrhundert auf.[29] Es gab gleichwohl erdgeschichtliche Epochen mit erheblich größeren CO2-Anteilen, wie im Kambrium vor rund 500 Millionen Jahren, als die Kohlenstoffdioxid-Konzentration im Bereich von 5.000 bis 6.000 ppm lag. Rückschlüsse zur Gegenwart sind allerdings problematisch, da die damaligen Bedingungen (unter anderem die im Vergleich zu heute um 4 bis 5 Prozent verminderte Sonneneinstrahlung, das komplette Fehlen von Landpflanzen und damit verbunden ein veränderter organischer Kohlenstoffzyklus) in keiner Weise auf das Holozän übertragbar sind.

Nicht immer waren Kohlenstoffdioxid und/oder Methan die Hauptfaktoren eines Klimawandels. Sie fungierten in der Erdgeschichte manchmal als „Rückkopplungsglieder“, die begonnene Entwicklungen je nach geophysikalischer Konstellation verstärkten, beschleunigten oder abschwächten.[30] In diesem Zusammenhang sind neben den Erdbahnparametern auch Feedbacks wie die Eis-Albedo-Rückkopplung, die Vegetationsbedeckung, Verwitterungsprozesse und die Variabilität des Wasserdampfgehaltes in der Atmosphäre zu berücksichtigen.[31]

Über die gesamte Dauer des Phanerozoikums betrachtet nahm die CO2-Konzentration im Laufe von 540 Millionen Jahren ab; dabei schwankte sie stark. So lagen vor rund 300 Millionen Jahren während des Permokarbonen Eiszeitalters, am Übergang vom Karbon zum Perm, die CO2-Werte bei durchschnittlich 300 ppm[32] und sanken im frühen Perm möglicherweise auf etwa 100 ppm.[33] 50 Millionen Jahre später, während der Supertreibhaus-Phase an der Perm-Trias-Grenze, erreichte hingegen das CO2-Äquivalent aufgrund großflächiger Flutbasalt-Ausflüsse und weiterer Rückkopplungsprozesse in geologisch sehr kurzer Zeit ein Level von etwa 3.000 ppm.[34]

Basierend auf den Erkenntnissen und Daten der Paläoklimatologie wird in der Wissenschaft übereinstimmend angenommen, dass der gegenwärtig zu beobachtende Klimawandel im vorhergesagten weiteren Verlauf rascher vonstatten gehen wird als alle bekannten Erwärmungsphasen des Känozoikums (das heißt während der letzten 66 Millionen Jahre).[35][36] Selbst während des Paläozän/Eozän-Temperaturmaximums – ein extrem ausgeprägtes Warmklima von rund 200.000 Jahren Dauer – hatte der atmosphärische Kohlenstoffeintrag und die damit gekoppelte Temperaturzunahme im jährlichen Durchschnitt erheblich geringere Steigerungsraten als gegenwärtig.[37] Im Unterschied zu früheren Annahmen wird sich der zusätzliche anthropogene CO2-Eintrag selbst bei einem weitgehenden Emissionsstopp nur allmählich verringern und in signifikantem Umfang noch in mehreren tausend Jahren nachweisbar sein.[38] Darauf aufbauend postulieren einige Studien unter Einbeziehung der Erdsystem-Klimasensitivität eine längere Warmzeit im Bereich von 50.000 bis 100.000 Jahren.[39] Als zusätzliche Gefährdungspotenziale wurden verschiedene Kippelemente im Erdsystem identifiziert, die bei weiterer Erwärmungszunahme kurzfristig eine Reihe irreversibler Prozesse auslösen würden.[40]
Die Plattentektonik
→ Hauptartikel: Plattentektonik, Kontinentalverschiebung und Superkontinent
Schematische Darstellung der Prozesse entlang der Plattengrenzen und den damit einhergehenden geologischen Aktivitäten

Die Plattentektonik als „Antriebsmotor“ aller großräumigen tektonischen Vorgänge in der äußeren Erdhülle (Lithosphäre) ist in erdgeschichtlichem Maßstab einer der wichtigsten Klimafaktoren mit einer Vielzahl von damit verbundenen Prozessen und Auswirkungen. Dazu zählen die Entstehung von Faltengebirgen (Orogenese), die verschiedenen Formen des Vulkanismus (Hotspots bzw. Manteldiapire, Magmatische Großprovinzen u. a.), die Bildung Mittelozeanischer Rücken, das „Abtauchen“ ozeanischer Kruste unter kontinentale Lithosphärenplatten (Subduktion) sowie die Kontinentaldrift, jeweils mit direkten Folgen für die atmosphärische Konzentration von Treibhausgasen und damit auf den Klimazustand der Erde.

Nach geographischer Definition existieren auf der Erde sieben Kontinente,[41] wobei deren gegenwärtige Lage und Anzahl das Ergebnis einer Entwicklung ist, die vor mehr als 150 Millionen Jahren einsetzte. Während des Paläozoikums und über Teile des Mesozoikums prägten hingegen Groß- und Superkontinente das topographische Bild der Erde. Als Superkontinent gilt eine Landmasse, die nahezu alle Kontinentalplatten in sich vereint. Der erdgeschichtlich jüngste Superkontinent Pangaea, entstanden durch die Verschmelzung der beiden Großkontinente Laurussia und Gondwana, existierte vom Oberkarbon bis in das Mesozoikum (vor 310 bis 150 Millionen Jahren). Die Kollision der Kontinentalplatten führte zu einer Auffaltung der Krustengesteine und zur Entstehung einer Hochgebirgskette entlang der Plattengrenzen. Als sich die Verhältnisse stabilisierten, wurden Verwitterungs- und Abtragungsprozesse zu einem relevanten Klimafaktorː Sie entzogen der Atmosphäre große Mengen an Kohlenstoffdioxid und trugen auf diese Weise tendenziell zu einer weltweiten Abkühlung bei. Millionen Jahre später, nach einer Phase tektonischer Ruhe, brachen die Kontinentalschilde unter erheblicher Zunahme des Flutbasalt-Vulkanismus an ihren „Nahtstellen“ wieder auseinander, was zu einem erneuten Anstieg der CO2-Konzentration führte.
Kontinentaldrift der letzten 150 Millionen Jahre

Charakteristisch für Groß- und Superkontinente sind ein ausgeprägtes Kontinentalklima mit einer Jahres-Temperaturamplitude bis 50 °C, großflächige Trocken- und Wüstengebiete im Landesinneren sowie eine gering ausgeprägte Artenvielfalt im Faunenbereich.[42] Auf dem Höhepunkt ihrer Ausdehnung erstreckte sich Pangaea von der Nordpolarregion bis in die Antarktis und besaß einschließlich aller Schelfmeere eine Fläche von 138 Millionen km², wovon 73 Millionen km² auf das südkontinentale Gondwana entfielen.[43] Der lange Zeit die südliche Hemisphäre dominierende Großkontinent Gondwana entstand bereits vor etwa 600 Millionen Jahren und umfasste die Kerngebiete (Kratone) von Südamerika, Afrika, Antarktika, Australien, Arabien, Madagaskar, Neuguinea und Indien. Im Laufe seiner geologischen Geschichte wurden weite Gebiete Gondwanas mehrmals von Gletschern und Eisschilden bedeckt, zuerst während der Anden-Sahara-Eiszeit (auch Hirnantische Eiszeit oder Silur-Ordovizische Eiszeit). Diese begann vor rund 460 Millionen Jahren im Oberen Ordovizium, erreichte ihren Höhepunkt auf der letzten ordovizischen Stufe des Hirnantiums und endete im Unteren Silur vor 430 Millionen Jahren.

Während des Permokarbonen Eiszeitalters (Karoo-Eiszeit) wurde Gondwana erneut zum Zentrum großflächiger Vereisungen. Dies betraf vor 359 bis 318 Millionen Jahren das heutige südliche Afrika sowie große Teile Südamerikas. In einer zweiten Vereisungsphase im Pennsylvanium vor 318 bis 299 Millionen Jahren verlagerten sich die Eisschilde auf die Kratone von Indien und Australien, ehe während des Dwyka-Glazials (bis vor 280 Millionen Jahren) das südliche Afrika abermals vergletscherte. Die Permokarbone Eiszeit war das zweitlängste Eiszeitalter der Erdgeschichte. Es umfasste einen großen Teil des Karbons und endete im Verlauf des Perms vor etwa 265 Millionen Jahren.[44] Die über Jahrmillionen kaum veränderte Position Gondwanas im Umkreis der Antarktis trug wesentlich zur Entstehung der beiden paläozoischen Glazialperioden bei, da polarnahes Festland aufgrund der relativ hohen Albedo schneller und effektiver vereist als offene Meereszonen und dieser Prozess durch die Eis-Albedo-Rückkopplung an Eigendynamik gewinnt.

Wie nahezu jeder natürliche Klimawandel beruhte auch das Ereignis des Permokarbonen Eiszeitalters auf mehreren Faktoren. Das waren zusätzlich zu der oben geschilderten Festlandsvereisung die folgenden, sich gegenseitig verstärkenden Mechanismen:

Durch die in der „Steinkohlenzeit“ des Karbons weiter zunehmende Vegetationsbedeckung in Verbindung mit der Ausbreitung tief wurzelnder und das Erdreich aufspaltender Gewächse[45] sowie umfangreichen Inkohlungsprozessen fiel die atmosphärische CO2-Konzentration auf einen bis dahin einmaligen Tiefstwert.[46] Diese Entwicklung trug maßgeblich dazu bei, dass gegen Ende der Epoche und im frühen Perm mehrere ausgeprägte Klimawechsel stattfanden, mit einer an die verschiedenen Kalt- und Warmphasen gekoppelten Schwankungsbreite des CO2-Levels von 150 bis 700 ppm.[32]
Bedingt durch den extrem hohen Sauerstoffgehalt von 33 bis 35 Prozent traten im Oberen Karbon die wahrscheinlich verheerendsten Wald- und Flächenbrände der Erdgeschichte auf,[47] mit der möglichen Nebenwirkung eines weltumspannenden, das Sonnenlicht dämpfenden Rauch- und Dunstnebels.[48]S. 443 f.
Nachdem sich Laurussia und Gondwana zum Superkontinent Pangaea und damit zu einer riesigen Festlandsbarriere vereinigt hatten, stockte der Wasser- und Wärmeaustausch der äquatorialen Meeresströmungen, und antarktisches Kaltwasser strömte an den Küsten Gondwanas entlang nach Norden. Dies trug dazu bei, den bereits herrschenden Abkühlungstrend nochmals zu intensivieren.

Ein weiteres Beispiel für die klimatische Relevanz der Plattentektonik bietet die jüngere Erdgeschichte mit der Entstehung der heute etwa 480 Seemeilen breiten Drakestraße, die den Atlantik mit dem Pazifischen Ozean verbindet. Bis vor 40 Millionen Jahren waren Antarktika und Südamerika – als umfangreicher Rest des ehemaligen Großkontinents Gondwana – zu einem Festlandsblock verschmolzen, ehe sich die Drakestraße allmählich zu öffnen begann. Dadurch entstand im Südpolarmeer die stärkste Meeresströmung der Erde, der Antarktische Zirkumpolarstrom, der Antarktika von nun an im Uhrzeigersinn umkreiste, den Kontinent von der Zufuhr wärmeren Meerwassers abschnitt und die Grundlage für die Bildung des Antarktischen Eisschildes schuf. Somit war Antarktika nicht nur geographisch, sondern auch thermisch isoliert. Die erste signifikante Vereisung an der Eozän-Oligozän-Grenze vor 33,7 Millionen Jahren war gleichbedeutend mit dem Beginn des Känozoischen Eiszeitalters,[49] und im Pliozän vor rund fünf Millionen Jahren erreichte die Eisbedeckung erstmals die heutige Ausdehnung von etwa 14 Millionen km².
Der Vulkanismus

Große Vulkanausbrüche der Kategorie VEI-6 oder VEI-7 auf dem Vulkanexplosivitätsindex bewirken eine mehrjährige Abkühlung der oberflächennahen Luftschichten aufgrund der weiträumigen Verteilung von Gasen und vulkanischer Asche in der Atmosphäre. Insbesondere Gase können dabei bis in die Stratosphäre (17 bis 50 km Höhe) gelangen. Über drei Prozesse, bekannt als Gas-zu-Partikel- (GPC, gas-to-particle conversion), Tropfen-zu-Partikel- (DPC, drop-to-particle conversion) bzw. Klumpen-zu-Partikel-Umwandlung (BPC, bulk-to-particle conversion), werden dabei ausgeworfene Partikel und Gase zu Aerosolen. Durch die Höhenströmungen (Starkwindbänder) breiten sich diese in der Stratosphäre aus, wo sie über Absorption, Streuung und Reflexion die transmittierte solare Einstrahlung verändern. Diese Prozesse haben einen direkten Einfluss auf die Temperatur in allen Luftschichten.

Der Effekt ist nach einer vulkanischen Eruption über den Verlauf der Zeit nicht gleich. Je nach Entstehungsprozess besitzen Aerosole typische Radien von r < 0,1 μm bis r > 1 μm. In Abhängigkeit von den Radien und den entsprechenden Säuberungsmechanismen haben Aerosole eine Verweildauer, die Zeiträume im Sekunden- und Minutenbereich bis hin zu einigen Jahren umfassen kann, bevor sie durch Auswaschung (Eis, Schnee oder Regen), Ablagerung durch Gravitation oder Koagulation (Gerinnung, kleine Partikel vereinigen sich zu einem großen Partikel) aus der Atmosphäre entfernt werden.[50] Damit ergibt sich ein zeitlich variabler Nettoeffekt auf die Lufttemperatur. Zuerst absorbieren die großen Partikel Sonnenstrahlung und erwärmen damit die Atmosphäre (positiver Netteoeffekt), fallen dann aber schnell aus der Luftsäule. Danach werden die kleinen und mittelgroßen Partikel wichtiger, die die Sonnenstrahlung reflektieren und streuen und damit die Lufttemperatur absinken lassen (negativer Nettoeffekt). Dieser negative Nettoeffekt wird auch als vulkanischer Winter bezeichnet.[51]

Die Eruption des Laki-Kraters auf Island im Sommer 1783 bewirkte wahrscheinlich den extrem kalten Winter 1783/84 in Nordeuropa und Nordamerika sowie Überschwemmungen in Deutschland im Frühjahr 1784.[52] Im April 1815 war der Ausbruch des Vulkans Tambora auf der heute zu Indonesien gehörenden Insel Sumbawa maßgeblich am „Jahr ohne Sommer“ (1816) beteiligt. Von dem Kälteeinbruch betroffen waren vor allem große Gebiete Nordamerikas sowie von West- und Südeuropa. Gegenwärtig umfasst der jährliche vulkanische CO2-Ausstoß ein Volumen von 210 bis 360 Megatonnen.[53][54] Die anthropogenen CO2-Emissionen liegen einige Größenordnungen darüber und erreichten in den letzten Jahren jeweils rund 36 Gigatonnen.
Siehe auch: Liste großer historischer Vulkanausbrüche
Supervulkane

Aufgrund ihrer Auswurfmenge von über 1000 km³ an Lava, Asche und Aerosolen (Tephra) haben Supervulkane in prähistorischer Zeit das Klima über Jahrzehnte hinweg beeinflusst und eine abrupte globale Abkühlung ausgelöst. Auf dem Vulkanexplosivitätsindex sind sie mit dem Wert VEI-8 in die höchste Kategorie eingestuft. Im Gegensatz zu den meisten anderen Vulkanen hinterlassen Supervulkane nach einem Ausbruch, bedingt durch die Größe ihrer Magmakammer, keine Vulkankegel, sondern riesige Calderen. Die bisher letzte Eruption eines Supervulkans ereignete sich auf der nördlichen Hauptinsel Neuseelands vor rund 26.500 Jahren im Gebiet des heutigen Lake Taupo. Ein weiterer Ausbruch fand mit der Toba-Explosion vor 74.000 Jahren auf Sumatra statt. Gegenwärtig existieren mehrere potenzielle Supervulkane, die bei einem erneuten Ausbruch die Kategorie VEI-8 erreichen könnten. Der bekannteste von ihnen befindet sich unter dem Yellowstone-Nationalpark im US-amerikanischen Bundesstaat Wyoming.[55] Für die jüngere Erdgeschichte seit dem Oligozän konnten bisher über 40 derartige Ereignisse eindeutig nachgewiesen werden.[56] Dauerhafte klimatische und ökologische Folgen durch Supervulkane sind jedoch nicht belegt.
Magmatische Großprovinzen

In erdgeschichtlichem Rahmen waren sogenannte Magmatische Großprovinzen (englisch Large Igneous Provinces) die Ursache für tiefgreifende und relativ rasch verlaufende Klimawandel-Ereignisse.[57] Dabei handelt es sich um den großvolumigen Austritt magmatischer Gesteine aus dem Erdmantel, überwiegend in Form von Flutbasalten, die sich im Verlauf von einigen Hunderttausend Jahren gelegentlich über Millionen km2 ausbreiteten. In Abhängigkeit von Ausmaß und Dauer der Flutbasalt-Freisetzung gelangten erhebliche Mengen an Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre, daneben in signifikantem Umfang auch Chlorwasserstoff, Fluor und Schwefeldioxid. Im Unterschied zum „normalen“ Vulkanismus bewirkten die Aktivitäten einer Magmatischen Großprovinz keine aerosolbedingte Abkühlung, sondern führten im Gegenteil zu einer weltweiten Temperaturzunahme, im Extremfall gekoppelt mit einer zusätzlichen Erwärmungsspirale unter Mitwirkung von Methan beziehungsweise Methanhydrat aus ozeanischen Lagerstätten.[34] Sehr wahrscheinlich stehen die meisten Massenaussterben der Erdgeschichte mit dem großflächigen Ausfluss von Flutbasalten und der anschließenden Destabilisierung terrestrischer und mariner Biotope in direkter Verbindung.[57]

Bekannte Magmatische Großprovinzen, die in unterschiedlich starker Weise einen Einfluss auf Klima und Biodiversität ausübten, sind der Sibirische Trapp (Perm-Trias-Grenze, 252 mya), der Dekkan-Trapp im heutigen Westindien (Kreide-Paläogen-Grenze, 66 mya)[58] sowie der nordamerikanische Columbia-Plateaubasalt (Mittleres Miozän, Hauptaktivität 17 bis 14 mya).[59]
Weitere klimawirksame Faktoren
Die gegenwärtige Thermohaline Zirkulation (ohne antarktischen Zirkumpolarstrom)

Weitere Faktoren, die das Klima nachhaltig beeinflussen können bzw. in der Vergangenheit beeinflusst haben:

Die Albedo als Maß des Rückstrahlvermögens nicht selbst leuchtender Oberflächen, im Erdsystem abhängig von der Ausdehnung der Ozeane, Eisschilde, Wüsten und Vegetationszonen
Organismen, die im Laufe der Erdgeschichte durch Fixierung oder Produktion von Treibhausgasen klimawirksame Effekte hervorgerufen haben, wie Korallen, Methanbildner, das Phytoplankton und Pflanzen wie der Schwimmfarn Azolla
Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation, Monsun
Veränderungen der Meeresströmungen: Thermohaline Zirkulation, Nordatlantische Oszillation, Southern Oscillation Index, El Niño (ENSO)
Meeresspiegelschwankungen (Eustasie), hervorgerufen entweder durch die Bindung von Wasser in kontinentalen Eisschilden (bzw. deren Abschmelzen) oder durch Änderungen des Ozeanbeckenvolumens infolge tektonischer Verschiebungen
Der Wärmeinhalt der Ozeane
Der Mond durch seinen Einfluss auf die Gezeiten und damit auf die großen Meeresströmungen
Der temperaturabhängige Wasserdampfgehalt der Atmosphäre und die Wolkenbildung
Die Vegetationsbedeckung in ihrer Funktion als Kohlenstoffsenke
Verwitterungsprozesse binden über längere Zeiträume atmosphärisches CO2 in der Lithosphäre (Carbonat-Silicat-Zyklus) und kommen in Abhängigkeit von den jeweiligen Umweltbedingungen wie Warm- oder Kaltzeiten unterschiedlich stark zur Geltung
Der positive Rückkopplungseffekt der Eis-Albedo-Rückkopplung

Anthropogene Klimaveränderung
Globale durchschnittliche Temperaturanomalie 1850–2016[60]
→ Hauptartikel: Globale Erwärmung und Folgen der globalen Erwärmung

Neben den natürlichen Faktoren beeinflusst der Mensch das Klima vor allem seit Beginn der Industrialisierung in ganz erheblichem und immer weiter zunehmendem Maß: Der „Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen“ (Intergovernmental Panel on Climate Change) (IPCC), der den Stand der Wissenschaft im Auftrag der Vereinten Nationen zusammenfasst, kam 2007 zu dem Schluss, dass die Erwärmung der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch die Anreicherung von Treibhausgasen durch den Menschen hervorgerufen wird.[61] In der Forschung herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass die durch menschliche Aktivitäten bedingte Klimagas-Freisetzung während des bisherigen 21. Jahrhunderts im Jahresdurchschnitt erheblich schneller verläuft als dies bei allen bekannten Erwärmungsphasen der letzten 66 Millionen Jahre der Fall war.[37] Der IPCC schreibt in seinem 2013 erschienenen fünften Sachstandsbericht, dass es extrem wahrscheinlich ist, dass die Menschen mehr als 50 % der 1951–2010 beobachteten Erwärmung verursacht haben. Nach der besten Schätzung stimmt der menschliche Einfluss auf die Erwärmung in etwa mit der insgesamt beobachteten Erwärmung während dieses Zeitraums überein.[62] Eine neuere Untersuchung beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass der in den letzten 60 Jahren registrierte Anstieg der Globaltemperatur ohne anthropogene Treibhausgas-Emissionen ähnlich hoch ausgefallen wäre, mit lediglich 0,001 %.[63]

Der sich voraussichtlich in den nächsten Jahrzehnten weiter verstärkende Klimawandel besitzt das Potential, neben gravierenden Umweltveränderungen[64] weltweite und in erheblichem Ausmaß erfolgende Migrationsbewegungen auszulösen („Klima“- bzw. „Umweltflucht“).[65][66]
Siehe auch

Abrupter Klimawechsel
Forschungsgeschichte des Klimawandels
Klimageschichte, Paläoklimatologie, Klimatologie, Historische Klimatologie, Klimaschutz
Temperaturextrema
Treibhauseffekt
Wetteranomalie von 535/536, Mittelalterliche Warmzeit, Jahr ohne Sommer (1816), Hitzewelle 2003

Literatur
Referenzwerke (englisch)

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Thomas N. Cronin: Paleoclimates: understanding climate change past and present. Columbia University Press, New York 2010, ISBN 978-0-231-14494-0.
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Deutschsprachige Literatur

Monika Huch, Günter Warnecke, Klaus Germann (Hrsg.): Klimazeugnisse der Erdgeschichte. Perspektiven für die Zukunft. Mit Beiträgen von Wolfgang H. Berger, Arthur Block, Werner von Bloh, Werner Buggisch, Klaus Germann, Monika Huch, Gerhard Petschel-Held, Hans-Joachim Schellnhuber, Torsten Schwarz, Hansjörg Streif, Otto H. Wallner, Günter Warnecke, Gerold Wefer. Springer, Berlin/Heidelberg 2001, ISBN 3-540-67421-7.
József Pálfy: Katastrophen der Erdgeschichte. Globales Artensterben? Schweizerbart, Stuttgart 2005, ISBN 3-510-65211-8.
Peter Ward, Joe Kirschvink: Eine neue Geschichte des Lebens. Wie Katastrophen den Lauf der Evolution bestimmt haben. Deutsche Verlags Anstalt, München 2016. ISBN 978-3-421-04661-1.
Norman MacLeod: Arten Sterben – Wendepunkte der Evolution. Theiss Verlag – Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2016, ISBN 978-3-8062-3284-4.
Jens Boenigk, Sabina Wodniok: Biodiversität und Erdgeschichte. Springer Verlag, Berlin – Heidelberg 2014 (Springer Spektrum), DOIː 10.1007/978-3-642-55389-9, ISBN 978-3-642-55388-2 (Lehrbuch u. a. über die Entstehung von Diversität im erdgeschichtlichen Kontext).
Christoph Buchal, Christian-Dietrich Schönwiese: Klima. Die Erde und ihre Atmosphäre im Wandel der Zeiten. Hrsg.: Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, 2. Auflage. Hanau 2012, ISBN 978-3-89336-589-0.
Christian-Dietrich Schönwiese: Klimatologie. 4., überarbeitete und aktualisierte Auflage. UTB, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8252-3900-8.
Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie. 7. vollst. überarb. & aktualis. Aufl. 2012. C. H. Beck, München 2012. ISBN 978-3-406-63385-0 [Buch]; ISBN 978-3-406-63593-9 [eBook]
Jochem Marotzke, Martin Stratmann (Hrsg.): Die Zukunft des Klimas. Neue Erkenntnisse, neue Herausforderungen. Ein Report der Max-Planck-Gesellschaft. Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-66968-2.
Harald Meller, Thomas Puttkammer (Hrsg.): Klimagewalten. Treibende Kraft der Evolution. wbg Theiss, Darmstadt 2017, ISBN 978-3-8062-3120-5.

Wissenschaftliche Zeitschriften

Nature Climate Change, Herausgeberː Nature Publishing Group (GB), Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː monatlich, Linkː offizielle Website, ISSN 1758-678X
Nature Geoscience, Herausgeberː Nature Publishing Group (GB), Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː monatlich, Linkː offizielle Website, ISSN 1752-0894
Geophysical Research Letters, Herausgeberː American Geophysical Union (USA), Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː 14-täglich, Linkː offizielle Website, ISSN 0094-8276
Geology, Herausgeberː Geological Society of America (USA), Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː monatlich, Linkː offizielle Website, ISSN 0091-7613
Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology („Palaeo3“), Verlagː Elsevier, Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː 56 Ausgaben pro Jahr, Linkː offizielle Website, ISSN 0031-0182
Gondwana Research, Verlagː Elsevier, Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː monatlich, Linkː offizielle Website, ISSN 1342-937X
Earth and Planetary Science Letters, Verlagː Elsevier, Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː 2 Ausgaben pro Monat, Linkː offizielle Website, ISSN 0012-821X
Quaternary Science Reviews, Verlagː Elsevier, Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː 14-täglich, Linkː offizielle Website, ISSN 0277-3791

Weblinks
Commons: Klimawandel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Klimawandel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

climateactiontracker.org

Sammelportale

Informationsportal Klimawandel der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Forschung zum Klimawandel – Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Klimanavigator Der Wegweiser zum Klimawissen in Deutschland
Dokumentenserver Klimawandel des Climate Service Center 2.0/HZG
Klimawandel – Verschiedene Artikel zu Klimaänderungen und ihren Ursachen auf dem Bildungswiki klimawiki.org
Klimawandel – Warum ändert sich unser Klima? UmweltWissen – Bayerisches Landesamt für Umwelt (PDF-Datei, 326 kB)
Das Klima der Vergangenheit UmweltWissen – Bayerisches Landesamt für Umwelt (PDF-Datei, 269 kB)
Klimawandel auf dem Informationsportal zur politischen Bildung
Klimawandel in einem Themen-Special bei GEO.de
Klimawandel – Verbraucherportal rund um das Thema globale Erwärmung und Klimaschutz
Klima und Klimawandel in den Umweltgesamtrechnungen
Wie ändert sich das Klima in Bayern? - Erklärvideo des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz
Klimawandel und seine Folgen, Online-Kurs des WWF und DKK auf iversity

Einzelnachweise

Franz Mauelshagen: Klimageschichte der Neuzeit. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-534-21024-4, S. 13.
Klimafluktuation. In: Lexikon der Geowissenschaften. Spektrum akademischer Verlag, abgerufen am 12. August 2016.
Brockhaus Enzyklopädie, Band 26, 1996.
Martin Kappas: Klimatologie. Herausforderung für Natur- und Sozialwissenschaften im 21. Jahrhundert. Spektrum akademischer Verlag, 2009, ISBN 978-3-8274-1827-2.
Klimaoptimum. In: Lexikon der Geowissenschaften. Spektrum akademischer Verlag, abgerufen am 12. August 2016.
Christian-Dietrich Schönwiese: Klimaänderungen: Daten, Analysen, Prognosen. Springer, 1995, ISBN 3-540-59096-X, S. 79–80.
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Richard E. Zeebe: Time-dependent climate sensitivity and the legacy of anthropogenic greenhouse gas emissions. In: PNAS. 110, Nr. 34, August 2013, S. 13739–13744. doi:10.1073/pnas.1222843110.
Timothy M. Lenton, Hermann Held, Elmar Kriegler, Jim W. Hall, Wolfgang Lucht, Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber: Tipping elements in the Earth’s climate system. In: PNAS. 105, Nr. 6, 2008, S. 1786–1793. doi:10.1073/pnas.0705414105.
Lesson 1 starter activity: Ranking the seven continents (PDF). Veröffentlichung der Royal Geographical Society.
Neil J. Tabor: Wastelands of tropical Pangea: High heat in the Permian. In: Geology. 41, Nr. 5, März 2013, S. 623–624. doi:10.1130/focus052013.1.
Spencer G. Lucas, Joerg W. Schneider, Giuseppe Cassinis: Non-marine Permian biostratigraphy and biochronology: an introduction. In: Spencer G. Lucas, Giuseppe Cassinis, Joerg W. Schneider (Hrsg.): Non-Marine Permian Biostratigraphy and Biochronology. Geological Society, London, Special Publications, 265, London 2006, S. 1–14. (PDF)
Isabel P. Montañez, Neil J. Tabor, Deb Niemeier, William A. DiMichele, Tracy D. Frank, Christopher R. Fielding, John L. Isbell, Lauren P. Birgenheier, Michael C. Rygel: CO2-Forced Climate and Vegetation Instability During Late Paleozoic Deglaciation. (PDF) In: Science. 315, Nr. 5808, Januar 2007, S. 87–91. doi:10.1126/science.1134207.
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Andrew C. Scott: The diversification of Paleozoic fire systems and fluctuations in atmospheric oxygen concentration. In: PNAS. 103, Nr. 29, Mai 2006, S. 10861–10865. doi:10.1073/pnas.0604090103.
Peter Ward, Joe Kirschvink: Eine neue Geschichte des Lebens. Wie Katastrophen den Lauf der Evolution bestimmt haben. 2016, ISBN 978-3-421-04661-1.
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Thomas Wagner, Christoph Hörmann, Marloes Penning de Vries, Holger Sihler: Globale Überwachung von Vulkanemissionen mit Satelliteninstrumenten. Forschungsbericht 2011, Max-Planck-Institut für Chemie
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Weltorganisation für Meteorologie, Pressemitteilung 4/2017, 21. März 2017: Climate breaks multiple records in 2016, with global impacts (21. März 2017)
IPCC Fourth Assessment Report: Climate Change 2007 (AR4) Intergovernmental Panel on Climate Change, 2007
IPCC, 2014: Climate Change 2014: Synthesis Report. Contribution of Working Groups I, II and III to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Core Writing Team, R.K. Pachauri and L.A. Meyer (eds.)]. IPCC, Geneva, Switzerland, Seite 5.
Philip Kokic, Steven Crimp, Mark Howden: A probabilistic analysis of human influence on recent record global mean temperature changes. In: Climate Risk Management. 3, 2014, S. 1–12, doi:10.1016/j.crm.2014.03.002.
J. Hansen, M. Sato, P. Hearty, R. Ruedy, M. Kelley, V. Masson-Delmotte, G. Russell, G. Tselioudis, J. Cao, Eric Rignot, I. Velicogna, E. Kandiano, K. von Schuckmann, P. Kharecha, A. N. Legrande, M. Bauer, K.-W. Lo: Ice melt, sea level rise and superstorms: evidence from paleoclimate data, climate modeling, and modern observations that 2 °C global warming is highly dangerous. (PDF) In: Atmospheric Chemistry and Physics (Discussions). 15, Nr. 14, 2015, S. 20059–20179. doi:10.5194/acpd-15-20059-2015.
nytimes.com, 19. April 2017, Jessica Benko: How a Warming Planet Drives Human Migration (23. Apr. 2017)

Rafael Reuveny: Climate change-induced migration and violent conflict. (PDF) In: Political Geography (Elsevier). 26, Nr. 6, August 2007, S. 656–673. doi:10.1016/j.polgeo.2007.05.001.

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Wie können wir den Klimawandel aufhalten ?

Postby Weltbookadmin47 » 21. Feb 2019 14:25

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Wie können wir den Klimawandel aufhalten ?
, können wir die seit bestehen der Erde sich ständig und widerholende Veränderung der Umlaufbahn der Erde um die Sonne aufhalten die maßgeblich für den Klimawandel entscheidend ist ?, wie wollen wir ständige Vulkanausbrüche auf der Erde unterbinden ?. Werden diese Realitäten bewusst politisch ausgeblendet nur um wirtschaftlich neue Techniken zu fördern die wenig gegen den Klimawandel beitragen um neue steuerliche Einnahmen zu produzieren ?
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Kaum noch Frostnächte - Superfrühling 2.0 steht bevor

Postby Weltbookadmin47 » 21. Feb 2019 21:42

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/panorama/Superfrueh ... 69195.html

Donnerstag, 21. Februar 2019
Kaum noch Frostnächte - Superfrühling 2.0 steht bevor
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Am Sonntag wird landesweit

dpa
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Am Wochenende gibt es wieder Sonne satt. Zwar brauchen die Vorfrühlingstage etwas Anlauf. Doch spätestens am Sonntag wird es wieder mild. Und so beginnt auch die neue Woche. Stellenweise kratzen die Temperaturen an der 20-Grad-Marke, wie n-tv Meteorologe Björn Alexander sagt.

n-tv.de: Was sagen uns die Wetterrechner für das Wochenende voraus? Superfrühling 2.0 oder doch eher Schmuddelwetter?

Björn Alexander: In dem Falle ist es ganz klar Variante eins. Zwar gibt es zuvor noch ein paar Startprobleme für den nächsten Vorstoß des sonnenreichen Februar-Frühlings. Spätestens am Sonntag läuft es in Sachen Sonnenschein. Und auch der Start in die kommende Woche wird grenzgenial und frühlingshaft mild. Damit bewegt sich der Februar 2019 in Sachen Sonnenbilanz und bei den Temperaturen ganz oben in der Klimaaufzeichnung.

Wie weit oben genau?

Nach jetzigem Stand könnte der Februar beim Sonnenschein unter die Top 3 kommen. Bei den Temperaturen ist ein Platz unter den 5 wärmsten Februaren sehr wahrscheinlich.

Die Sonnenanbeter und Betreiber von Solaranlagen wird es freuen. Doch wie sind die Folgen für die Natur?

Ein früher Frühlingsausbruch birgt leider immer die Gefahr, dass ein nachfolgendes Wintercomeback zu Frostschäden führen kann.

Ist denn eine Rückkehr des Winters in Sicht?
Björn Alexander.jpg

Björn Alexander sieht derzeit kein Modell, das vorerst eine Rückkehr des Winters in Aussicht stellt.

Vorerst einmal nicht. Jedoch sehen einige Langfristprognosen schon auch die Möglichkeit für einen kalten oder zumindest normal temperierten März, der somit das Frühlingserwachen ausbremsen könnte. Das wäre auch eigentlich gar nicht so schlecht. Denn so richtig massiv wären die Schäden erst, wenn der Vollfrühling richtig los gelegt hat und dann im April ein Winternachschlag kommen würde. Also eine Situation wie im vorletzten Frühjahr.

Warum ist es momentan eigentlich so oft sonnig und warm?

Das liegt an der Positionierung der Hochdruckgebiete, die sich immer wieder nah an Mitteleuropa platzieren und damit wiederkehrend die Luft aus südlichen Breiten heranführen. Läge hingegen das Hoch mit seinem Kern hauptsächlich über Skandinavien, dann käme die Luft dauerhaft aus Ost bis Nordost zu uns und es würden uns Schlagworte wie "Russenpeitsche" oder "Kältehammer" in den Wetterberichten begegnen.

Da ist "Februar-Frühling" schon viel positiver. Welche Details bringt uns denn das Wochenende?

Der Start ins Wochenende wird verbreitet frostig. Überm Schnee im Süden mit Frühwerten an die minus 10 Grad Celsius. Im Osten ist ebenfalls noch Bibbern bei um die minus 5 Grad angesagt. Ganz im Westen werden es Werte um oder knapp über 0 Grad.

Das hört sich schon noch sehr winterlich. Aber es geht ja aufwärts, oder?

Auf jeden Fall. Zwar stören im Süden anfangs einige Nebelfelder und auch Richtung Ostsee sind noch dichtere hohe Wolkenfelder unterwegs. Sonst wird es aber schon verbreitet sonnig – auch wenn die Sonne manchmal etwas milchig durch Schleierwolken scheint. Die Temperaturen kommen hierbei noch recht verhalten um die Ecke. Bei einem teils unlustigen Ostwind werden es in der Osthälfte recht frische 5, sonst oft bis 10 Grad. An Rhein, Saar und Mosel sind örtlich bis zu 14 Grad drin. Windgeschützt sollte das Eckchen also sein, in dem Sie am Samstag die Sonne genießen.

Und am Sonntag?

Abgesehen von ein paar harmlosen hohen Wolken wird es überall sehr sonnig, zum Teil sogar wolkenlos. Der Ostwind schläft ein und die Temperaturen steigen auf 7 bis 17 Grad. Am kältesten ist es in den östlichen Landesteilen, am Bayerischen Wald sowie überm Schnee am Alpenrand. Am mildesten ist es derweil im äußerster Westen und Südwesten.

Wie startet die nächste Woche?

Von Montag bis Mittwoch sehen die Wettercomputer derzeit traumhaftes bis grenzgeniales Frühlingswetter. Die Nächte werden nicht mehr so kalt bei nur knapp unter 0 Grad und frostfreien Ballungsräumen an Rhein und Ruhr. Und tagsüber geht’s verbreitet auf 10 bis 15, in windgeschützten Lagen im Westen und Südwesten bis knapp 20 Grad, die am Mittwoch erreicht werden könnten.

Klingt nach einer klasse Kombination für das beginnende Karnevalsfest. Schließlich geht das närrische Treiben ja am nächsten Donnerstag richtig los.

Im Prinzip schon. Jedoch muss sich Petrus wohl noch entscheiden, ob er in diesem Jahr ein Karnevalsjeck sein mag oder nicht. Denn so wie es jetzt aussieht, dürfte das Frühlingshoch ab Donnerstag schwächeln. Für Details bei diesem sensiblen Thema ist es aber noch zu früh. Schließlich ist der Höhepunkt des Straßenkarnevals erst rund um den Rosenmontag. Und das wäre eine Prognose von gut zehn Tagen.

Quelle: n-tv.de
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Wie der schräge Flug der Erde um die Sonne...

Postby Weltbookadmin47 » 17. Mar 2019 18:05

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.volksstimme.de/nachrichten/ ... wirkt.html


Wie der schräge Flug der Erde um die Sonne...
13.03.2007

Die Erde umrundet die Sonne mal nahezu kreisförmig (wie derzeit) und mal exzentrischer.

Die Erde umrundet die Sonne mal nahezu kreisförmig (wie derzeit) und mal exzentrischer.
Von Jens Schmidt ›

Verschiedene Faktoren beeinflussen das Klima der Erde. Wärmende wie kühlende Einflüsse wirken zusammen und bilden ein komplexes System. Im heutigen Teil befassen wir uns mit der Erdbahn um die Sonne, die über die Jahrtausende variiert. Vor allem zwei astronomische Faktoren beeinflussen das Klima : Die Neigung der Erdachse und die Flugbahn der Erde um die Sonne.

Die Erde fliegt nicht kerzengerade um die Sonne, sondern leicht gekippt. Ähnlich wie ein Motorradfahrer in einer Kurve, allerdings mit dem Unterschied, dass die Erde während ihrer Tour um die Sonne ihre gekippte Haltung beibehält. Das hat zur Folge, dass sich die Nordhalbkugel zwischen November und Februar von der Sonne deutlich wegneigt. Die Tage sind kurz, die Temperaturen fallen – es herscht Winter. Ein anderes Bild ergibt sich zwischen Juni und August. Dann ist die Nordhalbkugel zur Sonne geneigt, es ist Sommer und auf der Südhalbkugel ist Winter. Die Erde fliegt stets gekippt um die Sonne, die Stärke der Neigung ändert sich aber im Laufe der Jahrtausende. Derzeit neigt sich die Erdachse zur Flugbahn ( Ekliptik ) um 23, 5 Grad. Astronomen haben errechnet, dass die Erdneigung zwischen 22, 1 Grad und 24, 5 Grad pendelt. Je größer der Winkel, desto ausgeprägter sind die Jahreszeiten. Vor etwa 5000 Jahren betrug die Neigung 24 Grad, derzeit pendelt die Erde wieder zum Minimum von 22 Grad. Das heißt, dass die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten geringer werden. Allerdings passiert dies äußerst gemächlich : Vom Minimum zum Maximum benötigt die Erde gut 20 000 Jahre, eine volle Periode dauert etwa 41 000 Jahre.

Die Erdachsenneigung hat nach Überzeugung vieler Klimaforscher auch Einfluss auf den Monsun. Als die Erde vor 5000 Jahren begann, ihre Maximalneigung zu verlassen und sich wieder etwas aufzurichteten, begann die bis dahin grüne Sahara auszutrocknen. Das belegen Sedimente.

Doch die Achsenneigung ist nicht die einzige Variable. Auch der Flug der Erde um ihren Stern, die Sonne, verläuft nicht harmonisch. Die Erde fliegt keinen perfekten Kreis, sondern eine leichte Ellipse. Der Abstand zur Sonne ist deshalb nicht das ganze Jahr über konstant. Vor zwei Monaten, am 3. Januar, befanden wir uns am sonnennächsten Punkt, dem so genannten Perihel. Am 4. Juli sind wir am sonnenfernsten Punkt, im Aphel. Der Unterschied macht etwa fünf Millionen Kilometer aus. Paradoxerweise also dann, wenn auf der Nordhalbkugel Winter ist, befindet sich die Erde fünf Millionen Kilometer näher an der Sonne als im Juli. Dass es dennoch im Januar bei uns kälter ist, liegt an der Neigung der Erdachse : Die Nordhalbkugel ist im Januar zwar nahe an der Sonne, wird aber deutlich weniger beleuchtet als der Süden.

Die Form der elliptischen Umlaufbahn ist nicht ewig gleich. Kosmische Kräfte bewirken, dass die Ellipse mal stärker und mal schwächer gestreckt ist. Der Unterschied zwischen Sonnenähe und Sonnenferne beträgt in stark exzentrischen Phasen um die 17, 4 Millionen Kilometer, also drei Mal mehr als heute.

Kosmische Kräfte bewirken zudem, dass die Erde nicht immer Anfang Juli den sonnenfernsten Punkt durchläuft. Dieser Durchlauf verschiebt sich jährlich um etwa 15 Minuten, so dass wir eines Tages im Januar, also im Nordwinter, der Sonne am fernsten sind. Kommen beide Extreme zusammen – gestreckte Ellipsenbahn, Sonnenferne im Januar – dann kann auf der Nordhalbkugel ein Eispanzer wachsen. Dann schafft es die Sommersonne nicht, das polare Wintereis zu schmelzen. Da Eis und Schnee außerdem Sonnenstrahlen reflektieren, kommt ein Frostkreislauf in Gang.

Nächste Kaltzeit weit weg

Die Erde wird noch für einige zehntausend Jahre beinahe kreisförmig die Sonne umrunden. Dies bewahrt uns vor Eisgletschern in der Magdeburger Börde, wo sie während der Saale-Eiszeit vor 130 000 Jahren noch standen. Die Veränderung in der Umlaufbahn geht sehr langsam vor sich. Vom nahezu kreisförmigen hin zum exzentrischen Umlauf dauert es etwa 50 000 Jahre.

Diese Zyklen und die sich dadurch ändernde solare Bestrahlung der verschiedenen Erdregionen wurden erstmals vom serbischen Astrophysiker Milutin Milankovitch ( 1879-1958 ) in den 20 er Jahren errechnet. Die Milankovitch-Zyklen gelten Klimaforschern als eine Grundlage, den Klimaverlauf der Erdgeschichte nachzuvollziehen.

Daneben gibt es noch weitere astronomische Variablen. So verlangsamt sich die Erdumdrehung pro Jahr um die Winzigkeit einer zwanzigmillionstel Sekunde. Zu Zeiten der Saurier drehte sich der Globus schneller, waren Tage und Nächte ein paar Stunden kürzer. Klimahistorisch interessant ist möglicherweise auch die Drehung des Sonnensystems um das Zentrum der Milchstraße, die etwa 250 Millionen Jahre dauert.

Fazit : Astronomische Klimafaktoren sind stark, aber träge. In Klimaszenarien des aktuellen Jahrhunderts sind sie quasi konstant.
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Globale Erwärmung : Ist der Klimawandel nichts als Schwindel ?

Postby Weltbookadmin47 » 9. Apr 2019 10:51

KKLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.faz.net/aktuell/wissen/klim ... 10658.html

Globale Erwärmung : Ist der Klimawandel nichts als Schwindel ?
Von Christian Schwägerl
-Aktualisiert am 23.03.2007-09:33

Alles nicht so schlimm beim Klima?
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Alles nicht so schlimm beim Klima? Bild: AP

Die Gegenbewegung beginnt: Ein britischer Film kämpft gegen den neuen, grünen Mainstream und bestreitet die Klima-Gewissheiten der Forscher und Politiker. Der Film hat bizarre Seiten - und beeindruckt trotzdem.

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Nun also die Gegenposition: Kohlendioxid ist kein wichtiges Treibhausgas. Nur in Spuren kommt es in der Erdatmosphäre vor, und es hat seine Kapazität, Wärmestrahlen einzufangen, bald ausgeschöpft. Aus natürlichen Quellen strömt Jahr um Jahr ein Vielfaches jener Kohlendioxidmenge heraus, die den Apparaten der Zivilisation entstammt. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Kohlendioxid jemals in der Erdgeschichte für wärmere Temperaturen gesorgt hat. Vielmehr war es umgekehrt, höhere Temperaturen haben zur vermehrten Freisetzung von Kohlendioxid geführt.

Es ist noch zu früh, um schlüssige Aussagen über das Weltklima treffen zu können. Man hat sich in den siebziger Jahren schon einmal grandios geirrt, als eine weltweite Abkühlung prophezeit wurde. Zu viele Faktoren, die das komplexe energetische Zusammenspiel von Sonnenstrahlung, Atmosphäre, Landfläche und Ozeanen bestimmen, sind unbekannt. Computermodelle des Klimas liefern nur das, was man in sie hineingesteckt hat. Nicht menschliche Abgase sind für eine mögliche Erderwärmung verantwortlich, sondern Variationen im Wasserdampfgehalt der Atmosphäre, ausgelöst durch kosmische Strahlen, Verschiebungen der Sonnenaktivität. Hinter einem Anstieg des Meeresspiegels stecken die Erdplatten, nicht eine Erwärmung.

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Teil eines natürlichen Zyklus

Nicht einmal die Frage, ob sich die Erde wirklich erwärmt, ist geklärt. Das Eis bröckelt am Arktisrand ab, weil so viel neugebildetes Eis nachdrängt. Die oberen Schichten der Erdhülle erwärmen sich nicht so, wie es die Klimamodelle voraussagen. Und es war in der Neuzeit schon einmal viel wärmer als heute, als die Wikinger Grönland besiedelt haben. Wenn es überhaupt eine Erwärmung gibt, dann ist sie Teil eines natürlichen Zyklus, denn die Erde erholt sich von der letzten Eiszeit. Politiker und Wissenschaftler, die sagen, sie könnten das Klima kontrollieren, sind größenwahnsinnig. Und selbst wenn sich die Erde erwärmt, gibt es viel wichtigere Probleme, etwa dass täglich Tausende Kinder an Unterernährung und Infektionskrankheiten sterben. Die Milliarden, die in den sogenannten Klimaschutz investiert werden, fehlen für sie.

So und ähnlich lauten die bunt gemischten Argumente, die zur Gegenwelle hochbranden, seit der Klimaschutz Staatschefs und Vorstandsvorsitzenden beschäftigt und für eine Aufnahme in den europäischen Verfassungsvertrag vorgeschlagen wird, seit Fluggäste für Baumpflanzaktionen zahlen sollen, Al Gore die wissenschaftliche Debatte um die Erderwärmung für „beendet“ erklärt hat und der UN-Weltklimarat IPCC seine Warnungen vor einer Erwärmungskrise erstmals mit einem konkreten Maß an Gewissheit versehen hat, nämlich neunzig Prozent.

Gegen den neuen Mainstream

Das Lager der Skeptiker, Leugner, Kritiker ist vielfältig. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich gegen den neuen, grünen Mainstream stemmen. In New York durften sie am 14. März einen Etappensieg davontragen, denn im rhetorischen Nahkampf mit drei Klimaforschern gelang es drei Kritikern, darunter dem Schriftsteller Crichton und dem MIT-Professor Lindzen, während einer vom „National Public Radio“ übertragenen Diskussionsrunde das Publikum für sich zu gewinnen.

In Großbritannien hat es der Filmemacher Martin Durkin geschafft, sein Werk „The Great Global Warming Swindle“ am 8. März im Abendprogramm des Channel 4 zu plazieren. Raubkopien finden im Internet reißenden Absatz. Der Film hat bizarre Seiten, denn Durkin steigert sich zu der These, Margaret Thatcher habe die Erderwärmung von Wissenschaftlern erfinden lassen, damit sie mittels Kernkraft den Kohlegewerkschaften den Garaus machen konnte. Doch zugleich beeindruckt, dass Durkin eben nicht jene unterbeschäftigten Alleswisser präsentiert, die die Arbeit von Max-Planck-Instituten und Nasa von ihren Hobbykellern aus widerlegen wollen, sondern seriöse Forscher aufruft, die beteuern, kein Geld von der Ölindustrie zu bekommen. (Zumindest einer von ihnen, der Ozeanograph Wunsch vom MIT, wirft dem Filmemacher aber arglistige Täuschung vor.)

Dauerfeuer der Einwände

Skepsis ist die Mutter aller Wissenschaft, und schon oft hat die Einsicht eines Einzelnen den Konsens aller Gelehrten in tausend Stücke gesprengt. Viel mehr als ein „Konsens“ zählt daher, dass das Mehrheitslager der Klimaforscher sich mit Kritik auseinandersetzt und einleuchtende Antworten geben kann. Diese bleiben freilich in dem Film unerwähnt. Die aktuelle Gegenbewegung darf Klimaforscher dennoch nicht verwundern: Selbst nach IPCC-Lesart bleiben zehn Prozent Zweifel und viele unbekannte Faktoren.

Wer wie Gore Diskussionen beendet, macht sich verdächtig, zumal es um immense Ausgaben, um Unbequemlichkeiten und kolossale Besitzstände geht. Klimaforscher dürfen sich deshalb vom Dauerfeuer der Einwände nicht nervös machen lassen. Sie setzen dazu an, die Nullhypothese zu widerlegen, die besagt, dass nicht der Mensch das Klima verändert. Das ist eine gigantische, unvollendete Aufgabe. Ihrem Publikum muss klar sein, dass „Klimapolitik“ nur eine Art Versicherungsschutz darstellt, das Risiko also ungewiss bleibt. Das Bedürfnis nach Gewissheit ist groß, doch es würde wohl erst befriedigt, wenn die Tatsachen nicht mehr abzuwenden sind.

Klimaschutz ist freilich kein Dogma und kein Glauben. Bestechen die Argumente gegen den angeblichen „Schwindel“ dort, wo Wissenschaft stattfindet - in begutachteten Journalen, mit These und Beweis, sowie im Gutachterprozess des IPCC -, muss revidiert werden. Die meisten Klimaforscher sagen: Die Argumente wurden schon geprüft und verworfen.

Die Argumente aller Lager lassen sich im Internet gut nachvollziehen. So unterhält das Umweltbundesamt eine Seite, in der die wichtigsten Argumente, die gegen einen vom Menschen verursachten Klimawandel vorgebracht werden, aus wissenschaftlicher Sicht kommentiert werden: Umweltbundesamt.

Ähnliches unternimmt der Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einem Beitrag für das Versicherungsunternehmen Münchner Rück: Pik Potsdam . Die Berichte des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) sind im Internet abrufbar unter IPCC.

Kritisch mit den Argumenten der sogenannten Klimaskeptiker setzen sich renommierte Wissenschaftler aus aller Welt auf ihrem gemeinsamen Internetblog http://www.realclimate.org auseinander. Hier ist auch ein Transkript der Sendung des amerikanischen National Public Radio vom 14. März zu finden, bei der drei renommierte Klimaforscher mit Kritikern debattierten - unter ihnen der Autor Michael Crichton - und in der Publikumsgunst unterlagen.

Der britische Fernsehsender „Channel 4“ stellt den umstrittenen Film „The great global warming swindle“ auf einer Internetseite zum Klimawandel eingebettet in zahlreiche gegenläufige Meinungen vor: Channel4-1 und Channel4-2. Viele der Wissenschaftler, die in dem Film gezeigt werden, haben ihre Argumente im April vergangenen Jahres in einem Brief an die kanadische Regierung zusammengefasst: CBC.Einige der Kritiker behandeln das Thema auch auf ihren persönlichen oder institutionellen Internetseiten.

Quelle: F.A.Z., 23.03.2007, Nr. 70 / Seite 35
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Küsten drohen Katastrophen - Monsterwellen werden jedes Jahr höher

Postby Weltbookadmin47 » 30. Apr 2019 12:14

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Monsterwelle ... 94322.html
Küsten drohen Katastrophen - Monsterwellen werden jedes Jahr höher
Von Kai Stoppel
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Im Südpolarmeer wuchsen die größten Wellen seit 1985 im Schnitt um 30 Zentimeter.

(Foto: imago sportfotodienst)
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Auf den Ozeanen werden die Bedingungen rauer. Forscher finden heraus, dass über vielen Meeren die Winde stärker und die Wellen höher werden. Vor allem im Südpolarmeer zeigt sich ein Trend, der katastrophale Folgen für Küstenstädte haben könnte.

Das Südpolarmeer rund um die Antarktis wird von wahren Monstern heimgesucht, von gigantischen Wellen, die eine Höhe von fast 24 Metern erreichen können. Es sind die größten Wellen, die auf Ozeanen der Erde vorkommen. Und neueste Forschungen zeigen eine weitere Entwicklung: Die Monsterwellen werden immer größer.

Windstärke und Seegang haben in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Meeresregionen zugenommen, berichten Ian Young von der Universität Melbourne und Agustinus Ribal von der Hasanuddin-Universität im indonesischen Makassar in einer im Magazin "Science" veröffentlichten Studie. Die Ursache des Wachstums sind demnach Winde mit höheren Geschwindigkeiten.
Seychellen.jpg
Wissen 16.04.19
Meeresanstieg bedroht Paradies Seychellen kämpfen gegen den buchstäblichen Untergang

Die Forscher stützen ihre Erkenntnisse auf Satelliten-Messungen aus den Jahren von 1985 bis 2018 sowie auf Daten von Treibbojen. Sie fanden heraus: Besonders seit den 1980er-Jahren stiegen die Extremwerte bei Wind und Wellen deutlich an. Stark ausgeprägt sei diese Entwicklung vor allem im Südpolarmeer rund um die Antarktis, im Nordatlantik, im Pazifik sowie im Atlantik südlich des Äquators.

Aus den gesammelten Daten ergaben sich zwei Trends: Zum einen hat seit 1985 die durchschnittliche Windgeschwindigkeit über den meisten Ozeanen der Welt pro Jahr um ein bis zwei Zentimeter pro Sekunden zugenommen. Dies ließ zum anderen in vielen Regionen die Wellen immer höher werden.

Besonders massiv zeigen sich diese Trends im Südpolarmeer: Die stärksten Winde legten dort zudem auch am deutlichsten an Geschwindigkeit zu. Auch bei den größten Wellen war der Höhenzuwachs am stärksten. Während alle Wellen im Schnitt nur 0,3 Zentimeter pro Jahr wuchsen, legten die größten zehn Prozent um 1 Zentimeter pro Jahr zu. Das sind seit Beginn der Datenerfassung insgesamt rund 30 Zentimeter.
"Potenzielle Katastrophe"
RTR19WEE.jpg
Panorama 18.11.12
Angst, Gefahr und Begeisterung Gigantische Wellen

Der Geophysiker Peter Ruggiero von der Oregon State University in Corvallis, der selbst nicht an der Studie beteiligt ist, spricht von einem "beträchtlichen" Zuwachs. Wenn eine derartige Welle auf etwas treffe, so Ruggiero, "könnte es eine potenzielle Katastrophe sein". Auch Studien-Co-Autor Young betont, diese Entwicklung sei eine schlechte Nachricht für Küstenbewohner, angesichts eines steigenden Meeresspiegels und der Zunahme von extremen Stürmen. Wenn die ozeanischen Winde stärker und die Wellen höher sind, könnten Stürme weitaus größere Schäden verursachen.

Obwohl aus der Untersuchung nicht eindeutig hervorgeht, was die Ursache für die zunehmenden Windstärken und die wachsenden Wellen ist, vermutet Young einen Zusammenhang mit dem Klimawandel. Auch aus der Sicht von Ruggerio ergibt das Sinn: Er verweist auf eine weitere Studie, die einen Zusammenhang zwischen steigender globaler Temperatur, dem Erwärmen der Meere und stärkeren Wellen sieht.
RTS21Z35.jpg
Wissen 01.10.18
Nasa-Forscher auf Grönland Durch Schmelzwasser steigt der Meeresspiegel

Quelle: n-tv.de, mit dpa https://www.n-tv.de/wissen/Monsterwelle ... 94322.html
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Studie behauptet: Elektroautos klimaschädlicher als Diesel

Postby Weltbookadmin47 » 5. May 2019 21:28

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.nrz.de/wirtschaft/ifo-studi ... 82009.html
Studie behauptet: Elektroautos klimaschädlicher als Diesel

18.04.2019 - 12:58 Uhr
Sind Elektroautos klimaschädlicher als Diesel ?

Sind Elektroautos klimaschädlicher als Diesel?

Foto: Daniel Bockwoldt / dpa
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München Der Physikprofessor Christoph Buchal und Hans-Werner Sinn erklären in einer Studie, dass E-Autos klimaschädlicher sind als Diesel.

E-Autos sind laut einer neuen Studie des Kölner Physikprofessors Christoph Buchal nicht so klimafreundlich wie oft angenommen. Tatsächlich erhöhen sie CO2-Ausstoß sogar: Sobald der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterien und der deutsche Strommix in der Rechnung berücksichtigt werde, belaste ein E-Auto das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto, heißt es in der am Mittwoch vom Ifo-Institut in München veröffentlichten Studie.

Lithium, Kobalt und Mangan für die Batterien würden mit hohem Energieeinsatz gewonnen und verarbeitet. Eine Batterie für einen Tesla Model 3 belaste das Klima mit 11 bis 15 Tonnen CO2. Bei einer Haltbarkeit des Akkus von zehn Jahren und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern im Jahr bedeute allein das schon 73 bis 98 Gramm CO2 je Kilometer, rechneten die die Studienautoren Buchal, Hans-Dieter Karl und Hans-Werner Sinn vor.
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Elektroautos und Umweltschutz: Forscher sprechen von Täuschung

Dazu kommen noch die CO2-Emissionen des Stroms. In Wirklichkeit stoße der Tesla zwischen 156 und 181 Gramm CO2 pro Kilometer aus und damit deutlich mehr als ein vergleichbarer Diesel-Mercedes. Dass die europäische Politik Elektroautos als Null-Emission-Autos einstufe, sei eine Täuschung, kritisierten die Forscher.

• Hintergrund: Immer mehr Ladestationen für E-Autos in Deutschland
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Der ab 2030 vorgeschriebene CO2-Grenzwert von 59 Gramm pro Kilometer entspreche einem Verbrauch von 2,2 Liter Diesel oder 2,6 Liter Benzin je 100 Kilometer und sei „ingenieurtechnisch unrealistisch“. Deshalb müssten die Autobauer bald den Großteil ihrer Autos als E-Autos an die Kunden bringen. Für das Klima besser wären mit Methan betriebene Ottomotoren, ihr CO2-Ausstoß sei um ein Drittel niedriger als der eines Diesels. (les/dpa)

• Hintergrund: Probleme mit Model 3: Tesla liefert weniger Autos aus
Kommentare (57)

Norderny18.04.2019 19:25
Wie soll es denn gehen?

Wir wissen noch nicht einmal, wann wir die Energiewende jemals geschaftt haben werden, aber hier wird teilweise das gaz hohe Lied auf Elektro gesungen. Wir erzeugen bei gutem Wetter (Wind vorhanden und die Sonne scheint)... Mehr anzeigen
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Ein Kugel Zitroneneis18.04.2019 19:10

Ich denke, die Politik der Umweltschützer geht eindeutig Richtung kollektivem Verkehr. Dem Autofahrer wird das aber erst klar werden, wenn er selbst seinen Verbrennungsmotor verdammt hat. Schaue ich mir die Preise von E-... Mehr anzeigen
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wiebitte36518.04.2019 14:09
Trau keiner Statistk, die du nicht selber gefälscht hast

In dieser Statistik bleibt die Umweltbelastung durch die Produktion der Dieselmotoren ebenso unberücksichtigt, wie die Tatsache, dass unsere Stromerzeugung aktuell Schritt für Schritt auf Ökostrom umgestellt wird und som... Mehr anzeigen
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Horst44a18.04.2019 13:58
Lithiumvorkommen in der EU!

Die EU sollte JETZT beweisen, dass durch Abbau und Nutzung der Lithiumvorkommen in Österreich und im deutschen Erzgebirge dies mit humanen Arbeitsbedingungen und geringer Umweltbelastung möglich ist!
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Werner Bjoern18.04.2019 13:38
Hans Werner Sinn macht seinem Ruf wieder alle Ehre

Was der nicht verstehen will, versteht der nicht.

Dass es weder von Energieverbrauch noch vom Klima- und Umweltschutz her sinnvoll ist, wenn Strom erst mit fossilen Energieträgern erzeugt wird, um ihn dann in Elektrofahrzeugen zu verbrauchen, lernt man heutzutage bereits in der Grundschule.

Da der Anteil Erneuerbarer Energie an unserer Stromversorgung, der in Deutchland aktuell bei etwa 40% liegt, immer weiter ansteigt, sinkt im Gegenzug der CO2 Ausstoß bei der Herstellung und beim Betrieb von Elektrofahrzeugen. Aber solche Gedankengänge sind für das ifo-Institut zu komplex. Technischer Fortschritt, Erfindergeist, der Druck auf die Industrie durch ein gesteigertes Umweltbewustsein geht Wirtschaftswissenschaftlern über den geistigen Horizont.

Vielleicht sind sie aber auch durch die Trägheit der Deutschen Autoindustrie verdorben. Dass Tesla für seine Akkus nur noch 1/4 an Kobalt gegenüber VW benötigt und es nur noch eine Frage kurzer Zeit ist, wann seltene Rohstoffe in den Akkus submittiert sind. sollte aber selbst Wirtschaftlern bekannt sein. Sonst verbreiten die Blödsinn zum Schaden der deutschen Autoindustrie. Weniger anzeigen
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Norderny18.04.2019 20:19
@Werner Bjoern

Lesen Sie doch mal bitte meinen Kommentar vor ungefähr einer Stunde dazu. Ich habe keine Lust alles noch einmal zu schreiben.
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Ein Kugel Zitroneneis18.04.2019 19:01
Fremdworte gelegentlich mal nachschauen!

Submittieren: sich um einen öffentlich ausgeschriebenen Auftrag bewerben
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rumpele18.04.2019 13:49

SIE haben sich schon alleine durch den Gebrauch des Begriffs "Klimaschutz" 'rausgeworfen...
"Was der nicht verstehen will, versteht der nicht."
Stimmt.


Hans Hase18.04.2019 13:31

Hinzu kommt das die meisten Akkus von E Autos in China gebaut werden. Und das überwiegend mit Strom aus Kohlekraftwerken. Ein E Auto muss erst ca 2 Jahre fahren um diesen Co 2 Ausstoss zu kompensieren.Und unten etwas zum... Mehr anzeigen
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Woodstock47259@gmail.com18.04.2019 10:02

Ich hab da absolut keine Ahnung. Lustig ist aber wieder die üblichen verdächtigen die Wahrheit bestimmen wollen. Ich denke mal es ist wie immer. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen
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Alfons Hettler18.04.2019 09:39

Jedem, der nicht Aktionär von Energiekonzernen ist, ist das schon lange klar...
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matroschka18.04.2019 09:36
Hans-Werner Sinn, alles klar

Deckel drauf und in die Rundablage mit dem Quatsch. Für Sinn ist ebenso alles Quatsch, was die Industrie, die Wirtschaft und ungebremstes Wachstum kritisiert. Und was diese "Forscher" angeht: Es ist eigentlich ... Mehr anzeigen
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Bayernverteidiger18.04.2019 09:34
Nicht alles

Dazu kommen die humanitäre Ausbeutungen von Arbeitern in China und Südamerika, die Kobalt etc abbauen. Aber das ist ja alles weit entfernt und juckt die Grünen nicht.
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rumpele18.04.2019 11:19

Was, bitteschön, ist ein Klimawandel-Ignorierer?
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matroschka18.04.2019 09:51
Cobalt wird ebenso für Autos...

...mit Verbrennungsmotoren und immer umfangreicherer Elektronik sowie für viele andere Industrieprodukte benötigt. Aber das juckt den kleinen Klimawandel-Ignorierer ja nicht.


Yijian 18.04.2019 08:33
Es ist schlicht Bauernfängerei

beim Strom die Umweltschäden des Herstellungsprozesses einzurechnen und beim Diesel so zu tun als ob der ohne jede Schweinerei erzeugt würde. Natürlich müssen wir die weltweite Öko- und Sozialbilanz betrachten, wenn wir ... Mehr anzeigen
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croco18.04.2019 08:22
Der Spiegel hat doch schon letztes Jahr darüber berichtet.

Also nichts neues.Leider ändern sich an den Plänen für E-Mobilität (noch) nichts.Warum hat man den Ausbau der CNG Tankstellen nicht weiter vorangetrieben?Die Motoren sind sehr haltbar,0 Emissionen und Erdgas gibt es zuha... Mehr anzeigen
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Kuballa18.04.2019 08:19
E-Mobilität für die Stadt

Für eine saubere Luft in der Stadt ist E-Mobilität aber förderlich. Und es muß ja nicht ein großes Auto ala Tesla oder E-SUV sein, ein Kleinauto ala Ego-Live, Renault Zoe oder E-Roller sollte reichen.Aber der Deutsche br... Mehr anzeigen
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FrieMasch18.04.2019 07:49
Jeden,

aber auch wirklich jeden Tag wird ne neue Sau durchs Dorf getrieben. Ausser Verunsicherung der Verbraucher, die mit der passenden Subvention des nächsten, oft überdimensionierten Autos wieder zu den betrügenden Herstelle... Mehr anzeigen
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Peer Trinklein18.04.2019 07:45
Dieselautos hinterlassen wenig Elektro- und Batterieschrott...

...und der für Batterieautos benötigte gigantische Stromnetzausbau dürfte bei dessen Einschluss in die Berechnungen den Stromern endgültig den Rest geben.



Grinschi18.04.2019 07:19
Im Enddarm der Industrie...

...lebt das Lobbyistenorakel. Ein possierliches Tierchen, das alles tut, damit sein Wirt nicht stirbt. :)
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ulrics18.04.2019 06:11
Sponsoren by Tankstelle

Ziemliche viele Annahmen
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bb17.04.2019 21:44
Bitte Korrektur lesen und Widersprüche beseitigen!

Zitate aus dem Artikel:Überschrift: "Ifo-Studie: Elektroautos klimaschädlicher als Dieselautos"1. Absatz:"Der Physikprofessor Christoph Buchal und Hans-Werner Sinn behaupten in einer Studie, dass Diesel kl... Mehr anzeigen
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Horst44a17.04.2019 21:20
Darf ich noch etwas ergänzen?

Produktion von Diesel und Transport:
Vergessen wird aber immer das 40 bis 50 Prozent der Kosten durch die graue Energie in den Raffinerien entstehen. Hier wird, mit teilweise Rohölrestkomponenten, teilweise mit Kohlestrom der Destillationsvorgang betrieben.
Weitere Gesamtkosten sind auch der Seetransport. Da wird über den Atlantik in schwerölbetriebenen Tankern aber auch, da Deutschland mehr Diesel verbraucht als im Raffinerie-Prozess anteilmäßig entsteht, rückwärts Benzin in die USA verschifft und Diesel von dort wieder nach Europa.
All dies erzeugt neben CO2 auch gewaltige Mengen anderer ätzender und giftiger Abgase, meist Schwefeldioxid!
Für die Herstellung von 1 Liter Diesel aus Erdöl sollen 1,7 kWh Zusatzenergie (gewonnen auch Schweröl und Kohle-Strom) erforderlich sein! Handelt es sich um Fracking - Erdöl können es auch 10 kWh werden. Alles mit CO2-Freisetzung verbunden!
WIE SIEHT JETZT DIE GESAMTBILNAZ AUS?
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Quelle NRZ https://www.nrz.de/wirtschaft/ifo-studi ... 82009.html
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Tief "Axel" über Deutschland - Unwetter und Überschwemmungen drohen

Postby Weltbookadmin47 » 20. May 2019 15:09

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/panorama/Unwetter-u ... 35975.html

Montag, 20. Mai 2019
Tief "Axel" über Deutschland - Unwetter und Überschwemmungen drohen
Von Björn Alexander
120508356 (1).jpg

In Plauen fiel schon am Wochenende starker Regen.

(Foto: dpa )
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Es braut sich was zusammen in Deutschland, vor allem im Süden. Dort drohen starke Regenfälle und Unwetter, wie n-tv Meteorologe Björn Alexander im Interview erklärt. Spätestens ab Dienstag dürfte es in manchen Regionen brenzlig werden.

Es soll schwere Unwetter geben. Welche Regionen sind davon betroffen und wie kommt es dazu?

Am Wochenende hat sich feuchtwarme Mittelmeerluft von Südosten und Osten her über Deutschland gelegt. Diese Luft hat viel Energie in Form von Wasserdampf gespeichert und ist außerdem labil geschichtet.

Was heißt das?

Im Endeffekt ist sie sehr gewitterwillig, wie die recht häufigen und teilweise unwetterartigen Regengüsse und Gewitter mit Hagel vor allem am Sonntag gezeigt haben. Und diese Luft wird bis einschließlich Mittwoch um Tief "Axel" über Süddeutschland und Tschechien herumgewirbelt und an der Rückseite des Tiefs mit nordwestlichen bis nördlichen Winden an die Alpen gepresst und regelrecht ausgewrungen.

Mit welchen Folgen?
Björn Alexander

Björn Alexander

Bis einschließlich Mittwochabend drohen im Bereich der Nordalpen heftige Niederschlagssummen. Bis ins Alpenvorland sind es flächig bis um die 100 Liter pro Quadratmeter. In den Staulagen (Allgäu, Bregenzer Wald bis rüber nach Berchtesgaden) dürften in Spitzen sogar mehr als 200 Liter fallen. Verstärkend wirkt sich hierbei noch ein weiterer Faktor aus: die Schneefallgrenze schwankt zwischen 2000 und 2500 Meter. Es kommt also auch einiges an Schmelzwasser dazu. Besonders in Lagen unterhalb von 2000 Meter liegen immer noch bis zu einem Meter kompakten Schnees. Das entspricht einem Wasserwert von mehr als 300 Liter pro Kubikmeter.

Das klingt nicht gut. Ab wann wird es brenzlig?

Spätestens ab Dienstag. Wir erwarten ein extrem rasches Anschwellen der Pegel im Süden - von den großen Flüssen stark betroffen wird zunächst die obere Donau sein. Am Neckar müssen Sie zwar ebenfalls mit Hochwasser rechnen - aber bei weitem nicht so dramatisch.

Wie verhält es sich bei den kleineren Flüssen?

Bei den kleineren Flüssen wird es sicher die Iller, den Lech oder die Isar erwischen, auch die Bodenseeregion kriegt einiges ab. Zudem drohen aufgrund der hohen Reliefenergie im Bergland Erdrutsche und Murenabgänge sowie Überschwemmungen auch abseits der Flüsse.

Wie verläuft die Unwetterlage im übrigen Land?

Entlang der Landesmitte müssen Sie punktuell - bevorzugt über den Bergen - ebenfalls mit kräftigen Gewittern und der Gefahr von Überschwemmungen und Hochwasser an kleinen Bächen rechnen. Jedoch ist die Situation in Richtung Alpen brisanter und flächiger. Interessanterweise auf den Tag genau vor 20 Jahren, am 22.5.1999, erreichte das Pfingsthochwasser am Bayerischen Alpenrand seinen Höhepunkt. Genau 20 Jahre später stellt sich in Süddeutschland und am Alpenrand nun eine sehr ähnliche und mindestens ebenso gefährliche Lage ein.

Quelle: n-tv.de
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Experte erklärt - E-Autos sind für das Klima eine Katastrophe

Postby Weltbookadmin47 » 28. May 2019 12:40

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.mopo.de/hamburg/experte-erk ... e-32024852

Experte erklärt - E-Autos sind für das Klima eine Katastrophe

Von Jörg Wellnitz 14.02.19, 22:12 Uhr

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Freund der E-Autos: Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU)

imago/Sven Simon

Davon träumen wir alle: Elektroautos als saubere Fahrzeuge auf den Straßen. Aber wie steht es wirklich mit der Ökobilanz des vermeintlichen Saubermachers? Die Wahrheit ist: Das E-Auto ist für die Industrie ein lukratives Geschäft – für das Klima aber eine Katastrophe.

Batteriebetriebene Elektrofahrzeuge sind per EU-Definition Null-Emissionsautos. Stimmt aber nicht. Die Emissionen entstehen nur an anderen Stellen. Nämlich dort, wo wir mit Gas, Braunkohlekraftwerken, mit fossilen Brennstoffen oder Atomenergie Strom erzeugen. In Frankreich sei das Elektroauto schon längst sauber, weil der Strom durch Atomenergie erzeugt wird, sagte neulich ein Renault-Manager.

Dasselbe in den Vorzeigestädten Chinas, Schanghai und Peking: Vermeintlich gibt es dort saubere Straßen durch eine kurzfristig ausbleibende Direktemission. Aber weit weg von den Städten werden CO2-Emissionen in die Luft geballert in den Braunkohle-, Steinkohle- und Ölkraftwerken.
Wer glaubt, dass die Einführung von Elektrofahrzeugen eine Wirkung auf den CO2-Ausstoß hat, irrt

Man gaukelt den Menschen vor, dass ein Null-Emissionsauto die Lösung der Probleme sein soll. Aber bei der Herstellung einer Batterie werden Lithium und Kobalt in großen Mengen verwendet. Bei den Punkten Recycling, Lebensdauer und Brandgefahr müssen wir erhebliche Abstriche machen.

16 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland werden durch Straßenverkehr erzeugt, davon nur 10 Prozent durch Pkw. Wer glaubt, dass die millionenfache Einführung von Elektrofahrzeugen eine Wirkung auf den CO2-Ausstoß in Deutschland oder gar weltweit hat, irrt gewaltig. Von den 16 Prozent des Gesamtausstoßes könnten hier maximal 0,3 Prozent der CO2-Emissionen gespart werden. Für einen enormen finanziellen Aufwand.

Elektroautos werden massiv subventioniert, auch in Vorzeigeländern wie Norwegen, wo bis zu 10.000 Euro Steuergelder für eine Tonne Reduktion von CO2 ausgegeben werden. Absurderweise gibt es im Bereich Feinstaub die aberwitzigsten Kennwerte, noch propagiert durch unsere frühere Umweltministerin Angela Merkel 1999. Die 40 Mikrogramm pro Kubikmeter sind an den Haaren herbeigezogen und führen zu keiner Verbesserung der Luftqualität.
Prof. Jörg Wellnitz lehrt Maschinenbau in Ingolstadt und Melbourne.

Prof. Jörg Wellnitz lehrt Maschinenbau in Ingolstadt und Melbourne. Er mag Hamburg und den HSV, aber keine E-Auto-Propaganda.
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hfr

Jeder weiß doch, dass die Feinstaubbelastung allein durch Silvesterfeuerwerk und das Abbrennen von Kerzen deutlich höher ist. Abstruserweise kommt hinzu, dass der Grenzwert von 40 Mikrogramm auf Straßen gilt, in Europas Büros dagegen bis zu 900 Mikrogramm erlaubt sind.

Zudem werden 70 Prozent aller Feinstaubemissionen von Fahrzeugen durch Bremsen und Reifen erzeugt. Diese Emissionen entstehen auch bei Elektroautos. Es gibt also gar keine Reduktion von Feinstaub in Städten durch Einführung von Fahrverboten. Gesperrte Straßen werden, wie in Hamburg, umfahren. Die Folge: mehr Schadstoffausstoß! Dann auch noch im Stop and Go, was deutlich schädlicher ist als alles bisher Erwähnte.
750 Millionen Pkw stoßen genauso viele Schadstoffe aus wie ca. 15 Großcontainerschiffe

In Hamburg haben wir zudem die Situation, dass durch den Schifffahrtsverkehr mehr CO2 und Feinstaub emittiert werden, als die halbe Stadt produzieren kann. 750 Millionen Pkw stoßen genauso viele Schadstoffe aus wie ca. 15 Großcontainerschiffe! Das bezieht sich zwar nicht auf die offizielle Feinstaubbelastung, aber auf andere Schadstoffe wie NOx oder CO. Und weltweit gibt es 200 dieser Dreckschleudern!

Die Energieversorgung ist ein weiteres Problem. Um in Deutschland etwa fast alle Fahrzeuge zu elektrifizieren, bräuchte man nach Berechnung der „FAZ“ ca. 27 Millionen Solaranlagen auf Häusern oder 20 neue Gaskraftwerke oder 35 000 Windkraftanlagen.

Klar ist doch auch, dass bei der Einführung einer theoretischen, aber eigentlich gar nicht machbaren Einführung von Batteriefahrzeugen die Besteuerung des Stroms eine wesentliche Rolle spielt. Heute zahlt der Fahrer eines Elektroautos keinerlei Infrastruktursteuern und Abgaben für Straßen und Verkehr. Und keine Mineralölsteuer! Diese ca. 42 Milliarden Euro, die in Deutschland bisher anfallen, würden auf den Strompreis umgerechnet, so dass man vermutlich zwischen 300 und 700 Euro im Monat berappen müsste für das Betanken eines Elektrofahrzeugs.
E-Autos sind nicht die Lösung unserer Umweltprobleme, sagt Prof. Jörg Wellnitz

E-Autos sind nicht die Lösung unserer Umweltprobleme, sagt Prof. Jörg Wellnitz
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imago/imagebroker

Was aber ist die Lösung? Erstens: fließender Verkehr! Unabhängig vom Treibstoff: Ein reibungsloser Ablauf des Verkehrs, Ampel-frei, möglichst ohne Stocken und auf breiten Straßen ist eine der wichtigsten Verkehrslösungen überhaupt. Das hat auch eine Siemens-Studie vor zwei Jahren ergeben.

Zweitens: Jedermann müsste es erlaubt sein, Strom für Transportzwecke zu erzeugen. Etwa Umwandlung von Solar-/Windenergie auch im privaten Bereich oder gemeindliche Erzeugung von Treibstoff. So ein Zukunftsprojekt könnte wirklich helfen, CO2-Emissionen einzusparen.

Drittens: Auf Bewährtes setzen! Heutige Ottomotoren mit 3-Wege-Katalysator mit Saugrohreinspritzung sind extrem sauber, rufen kaum noch Emissionen hervor.

Das Gleiche gilt für den neuen 6d-TEMP-Standard bei Dieselmotoren. Der liegt teilweise 90 Prozent unter EU-Vorschriften. Es ist heute günstiger und umweltschonender, einen großen SUV mit dem neuen Dieselstandard durch die Stadt zu bewegen als ein E-Auto.

Wir müssen endlich verstehen, dass der Schadstoffausstoß und die CO2-Produktion weltweit am wenigsten durch Straßenverkehr beeinflusst wird. Der größte Anteil: Massentierhaltung und landwirtschaftliche Monostrukturen! Dann folgt die Energiewirtschaft.
Die MOPO gibt es auch bei WhatsApp! Klicken Sie hier, wenn Sie aktuelle Hamburg-News direkt auf Ihr Smartphone bekommen wollen.

Mit anderen Worten: Solange wir mit dem Fahrrad zum Biomarkt fahren, dort in Hamburg Bauernmilch aus den Bayerischen Alpen kaufen und mit dem Fahrrad wieder zurückfahren, ist dies eine unsinnige Logik, denn die Biomilch muss 800 Kilometer mit dem Lkw herantransportiert werden. Zudem bestellen wir abends gerne bei Amazon & Co. Pakete, im letzten Jahr über 4 Milliarden, die dann mit Lkw geliefert werden.

Die Änderung dieser Politik und Strategie gelingt nur durch die Änderung des Denkens des Menschen, die Erlaubnis der Individualisierung der Stromerzeugung und die Energieerzeugung zu Hause – und das konsequente Erkennen, dass der CO2-Ausstoß im Wesentlichen durch Reduktion des Personennahverkehrs gestaltet werden kann.

In Ländern mit hohem E-Mobilitätsanteil haben wir oft einen massiven Rückgang im öffentlichen Nahverkehr. In Norwegens Städten etwa bis zu 80 Prozent! Wenn keiner mehr Bus fährt, sondern alle auf das E-Auto ausweichen – das kann auch nicht Sinn der Geschichte gewesen sein, oder?
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Klima-Katechismus - Doha und der religiöse Klimawahn

Postby Weltbookadmin47 » 30. May 2019 13:09

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.cicero.de/kultur/doha-und-d ... wahn/52733
Klima-Katechismus - Doha und der religiöse Klimawahn

Bislang hat der Weltuntergang allein in Hollywood stattgefunden. Trotzdem werden die Bürger mit immer neuen Angstszenarien eingedeckt. Beda M. Stadler über den Klimagipfel von Doha als Fortsetzung der Religion mit anderen Mitteln

Klimawandel, CO2, Doha, Klimakonferenz, Klimalüge
(picture alliance) CO2 ist kein Gift

Ich mache mich gerne lustig über Agnostiker: Etwa, sie seien zu feige, sich Atheisten zu nennen. Zu meinem Leidwesen muss nun ich zugeben, Klima-Agnostiker zu sein. Natürlich zweifle ich nicht daran, dass es ein Klima gibt und ich selber nie in der Lage sein werde, zu beurteilen, ob es nun wärmer oder kälter wird. Mein Wissen beschränkt sich derzeit darauf, dass ich sicher bin, von beiden Seiten der Klimadebatte angelogen zu werden. Ich gehe auch davon aus, dass an der derzeitigen Welt-Klimakonferenz im warmen Katar kein Konsens in Sachen Klima gesucht wird, oder dass ich auf Grund der neuen Erkenntnisse in ein gläubiges Lager wechseln muss.

Der Klimagipfel von Doha ist sozusagen die Fortsetzung eines biblischen Szenarios. Am Anfang stand nämlich das Wort: CO2. Nach einem kurzen Alten Testament durchlebten wir verschiedene Evangelien, wobei das wichtigste das Kyoto-Abkommen von 2005 ist. Wir befinden uns in einer neuen Reformation. Die USA und andere Industriestaaten wie Kanada tun immer noch so, als ob Gotteswort noch gelte, sind aber bereits aus dem Abkommen ausgestiegen. Die Europäer brüsten sich, ihr ursprüngliches Ziel von minus 20 Prozent CO2 bereits erreicht zu haben. Dies allerdings nur dank des modernen Ablasshandels mit CO2-Emissions-Papieren, was wiederum niemanden zu stören scheint. Daran sieht man wie kläglich Luther damals und Al Gore heute versagt hat. Der Ablasshandel blüht weiter in der neuesten Form des Crowdfunding, zu Deutsch viel entlarvender als „Schwarmfinanzierung“ bezeichnet. Wetten, dass man damit nächstens die Rettung des Planeten angehen wird?

Unser neues religiöses Zentrum, die EU-Kommission, hat diesen Sommer beschlossen, das Recht zu verschmutzen, also zu sündigen, einer Reform zu unterwerfen um das wichtigste Instrument der Klimapolitik zu retten. Der Handel mit CO2-Papieren hat nämlich den Ausstoss von Treibhausgasen zu wenig gebremst, weil die Zertifikate zu billig sind. Das Sündenregister muss somit revidiert werden. Wahrscheinlich wird man zu dem vom Menschen verursachten CO2 auch die Emissionen aller Viecher in menschlicher Obhut zählen. Schliesslich produziert eine Kuh jährlich bis zu hundert Kilogramm Methan. Dies entspricht 2.1 Tonnen CO2, also etwa der Menge CO2, welche von einem schicken Mittelklasse Wagen pro 10.000 Kilometer ausgestossen wird. Sowas verunsichert nicht nur den Biobauern sondern auch den EU Funktionär, der ständig an verschiedene Parlamente chauffiert wird.

Zu Zeiten des religiösen Ablasshandels führte man das Zölibat ein, damit die Geldeintreiber glaubwürdiger würden. Man sollte sich langsam überlegen, welche Maßnahmen geeignet wären, die Glaubwürdigkeit der Klimaschützer zu erhöhen. Der Besitz eines Fahrrads oder Birkenstöcke werden bald nicht mehr ausreichen. Die Kritik an den Klimaschützern mehrt sich spürbar. Langsam werden der barocke CO2-Fussabdruck eines Al Gore oder die Klimaanlagen im CO2-Sündenpfuhl von Katar zur Belastung für die Klimaretter. Es mag also nicht erstaunen, dass das Zölibat effektiv auf der Agenda der heiligsten Eiferer steht. Im Klima-Katechismus findet man nämlich bereits die neue Erbsünde und somit die Klima-theologische Begründung für diese Form der Selbstkastei: Ein Kind verursache ein 9000 Tonnen CO2-„Erbe“ für die Eltern, was etwa dem CO2-Ausstoss von 1700 Autos pro Jahr entspricht.

Ich glaube zwar nicht, dass der Verzicht auf Kinder ernst gemeint ist. Es wird einfacher sein, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. In Schrot & Korn stand bereits 2007: „Nach Angaben des Medizinprofessors Ian Roberts von der London School of Hygiene and Tropical Medicine beschleunigt Übergewicht den Klimawandel. Dicke konsumieren 40 Prozent mehr Nahrungsmittel als Schlanke und neigen zu einem Überkonsum von Zucker und Fett, zu deren Herstellung sehr viel Energie aufgewendet wird. Außerdem fahren sie mehr Auto, benutzen öfter Fahrstühle und Klimaanlagen.“

Das CO2 Einsparen beginnt somit auch dem Ritual der Fastenzeit zu gleichen. Das erste 2000-Watt-Haus, 2010 gebaut in Zürich, wurde rasch zu einer Pilgerstätte. Um sich angesichts der Weltklimakonferenz weiterer religiöser Parallelen zu entziehen, sollte man die Aussagen des Bregenzer Konzil-Chronisten Ulrich Richental auf sich einwirken lassen: „Öffentliche Huren in den Hurenhäusern und solche, die selber Häuser gemietet hatten und in den Ställen lagen oder wo sie wollten, deren gab es über 700, ohne die ‚Heimlichen‘, die lasse ich ungezählt.“ Es ist nämlich genauso schamlos, wenn sich die zehn größten CO2-Sünder, von China über Amerika bis zu Grossbritannien, bei einer Klimakonferenz treffen und uns eine Zukunft vorbeten, die genauso irreal ist wie ein zweites Leben im Himmel.

Seite2: Der Mensch beeinflusst höchstens drei Prozent des CO2-Umsatzes

Alle wissen, die Konferenz in Doha wird keine Wende bringen. Es ist ein weiteres Vorspiel, um noch mehr Hiobsbotschaften zu sammeln. Bislang hat Armageddon bloß in Hollywood stattgefunden. Nicht nur die Malediven, nein ganz New York wurde dank Computeranimation überflutet. Danach öffentlich einzugestehen, dass der Anstieg des Meeresspiegels viel geringer sein wird als von Al Gore vorgebetet, war ein kommunikativer Gau. Trotzdem versucht man den Bürger mit immer neuen Angstszenarien einzudecken, etwa die Alpenflora würde sich verändern. Der Gedanke, das hässliche Edelweiss könnte aussterben, schnürt mir den Hals zu...

Was mich allerdings echt wütend macht, ist die Tatsache, dass die Politik es geschafft hat, aus CO2 ein Gift zu machen. Die Fotosynthese ist für jeden Biologiestudenten eine reale Brotvermehrung. Die Pflanzen nehmen im Sonnenbad CO2 auf und produzieren daraus Energie und Sauerstoff. So etwas Wunderbares, ja Fantastisches! Wenn dann aus dem pflanzlichen Energiespeicher Pasta oder Pommes entstehen, komme ich endgültig ins Schwärmen. CO2, das Pflanzenfutter, der billigste Dünger, als Gift darzustellen, ist eine grenzenlose Verleumdung. Es ist eine schamlose Taktik, die man den Religionen abgeschaut hat. Man machte aus CO2 das religiöse Pendant zu Sex. Alle Weltreligionen haben ein Problem mit dem weiblichen Geburtskanal. Es wird aus der Lende oder unbefleckt geboren. Geistige Väter werden ins Leben gerufen, um das Lebenselixier „Sex“ zu verteufeln, eben es zu Gift zu machen. Spass am Sex steht in keiner Bibel und der Trauschein verhindert den Seitensprung genau so wenig wie Ein CO2-Emissionspapier das CO2.

Dabei könnte alles so einfach sein. Wir könnten aus der Religionsgeschichte lernen. Der kapitalste Fehler aller Religionen war, die Unfehlbarkeit für sich in Anspruch zu nehmen. Es war sinnlos, dass sich von allem Anfang an Heiden und Neu-Gläubigen bekämpften. Dass man heute Heiden als Klimaleugner bezeichnet, zeigt wie gering die Dialog-Bereitschaft ist. Würde man in Doha beschliessen gleichviel Geld für den Nutzen der Klimaveränderung wie für den möglichen Schaden aufzuwenden, wäre eine nüchterne Güterabwägung möglich. Wäre es wirklich so katastrophal, wenn in Grönland wie einst wieder Wiesen und Schmetterlinge auftauchen würden? Liegt in Sibirien und im Norden Kanadas fruchtbares Ackerland im Permafrost, um ausgelaugte Böden zu ersetzen? Haben wir mit unseren Stauseen nicht bereits damit begonnen Trinkwasser zu horten? Ist es nicht so, dass Klimaveränderungen schon immer den Homo sapiens weitergebracht hat?

Alle sind sich schließlich einig. Der Mensch beeinflusst höchstens drei Prozent des CO2-Umsatzes. Seit es Leben auf diesem Planeten gibt, war die Durchschnittstemperatur meistens viel höher als heute. Ist es wirklich eine derartige Katastrophe, dass es wärmer wird? Sollten wir nicht froh sein, dass es nicht kälter wird? In meiner Jugend habe ich mich davor gefürchtet, weil damals die Klimatologen behauptet haben, wir würden auf eine neue Eiszeit zusteuern. Wo bleiben die Klimatologen, die bereit sind auch mal positive Auswirkungen in Betracht zu ziehen? Das wäre doch ein Motto für eine nächste Klimakonferenz: Nach dem Regen scheint die Sonne.

Quelle Cicero Online https://www.cicero.de/kultur/doha-und-d ... wahn/52733
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Klimaschwindel Ex-ZDF Meteorologe packt aus

Postby Weltbookadmin47 » 7. Jun 2019 19:21

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Klimaschwindel Ex-ZDF Meteorologe packt aus !!!! ( Die meisten Menschen glauben eben alles und bezahlen lieber Klimawandel ist die größte Lüge die die Politiker machen um den Menschen in die Tasche zu greifen)

Video https://www.facebook.com/christian.golk ... 47030/?t=2
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Die Sonne: Motor des Erdklimas

Postby Weltbookadmin47 » 8. Jun 2019 12:03

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https://www.mpg.de/sonne/klima

Die Sonne: Motor des Erdklimas

Der Stern, von dem wir leben, hat jedoch keinen Einfluss auf den gegenwärtigen globalen Temperaturanstieg
21. August 2017
Astronomie Energie Klima Sonnensystem

Auf der Erde wird es wärmer. So lagen etwa die Temperaturen im Zeitraum von 2001 bis 2010 um etwa 0,2 Grad Celsius höher als im Jahrzehnt davor. Der Mensch spielt hierbei eine maßgebliche Rolle. Trotzdem beeinflussen auch noch andere Faktoren das globale Klima, beispielsweise die Geometrie der Erdbahn oder Vulkanausbrüche. Aber welche Rolle spielt die Sonne?

Text: Helmut Hornung
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Solarer Zyklus: Die Sonne strahlt nicht immer gleich. Vielmehr schwankt ihre Aktivität mit einer etwa elfjährigen Periode, in der auch die Zahl der Sonnenflecken variiert. So stammt die linke Aufnahme aus dem Jahr 2001 (Maximum), die rechte aus dem Jahr 2009 (Minimum).

© NASA/ESA/SOHO

Wenn die Sonne abends als roter Glutball im Meer versinkt, mag das für friedliche und entspannte Urlaubsmomente sorgen. Und noch in der Dämmerung spüren wir die wohlige Wärme, die uns die Sonne tagsüber am Strand gespendet hat. Doch unser Tagegestirn ist alles andere als harmlos. Nicht nur beschert ihre UV-Strahlung dem einen oder anderen unvorsichtigen Zeitgenossen einen saftigen Sonnenbrand. Sie selbst ist äußerst aktiv, auf ihr brodeln ständig Pakete heißen Plasmas an die Oberfläche, spritzen Gasfontänen ins All und es weht ständig ein Wind aus energiegeladenen Teilchen, der gelegentlich zum Sturm auffrischt und zur Gefahr für die sensible Elektronik von Satelliten wird.

Neben diesen alltäglichen Phänomenen gibt es längerfristige Schwankungen, welchen die Strahlungsleistung des Sterns unterworfen ist. Ursache ist das solare Magnetfeld, dessen Feldlinien im heißen, elektrisch leitenden Gas gleichsam „eingebacken“ sind. Die starken Turbulenzen verdrehen und verdrillen die Plasmaschläuche wie Gummibänder – die gelegentlich „reißen“ und dann das Magnetfeld durchwirbeln.

Diese Aktivitäten führen zu Erscheinungen wie dunklen Flecken oder hellen Fackeln; Erstere sind kühlere Regionen, Letztere Gebiete mit faserartigen Aufhellungen und heißer als ihre Umgebung. Die Anzahl der Flecken oder Fackeln ist nicht immer gleich, sondern ändert sich innerhalb von einem etwa elfjährigen Zyklus. Mit dieser Periode schwankt daher auch die Intensität der solaren Gesamtstrahlung. Im Mittel liegen diese Schwankungen bei 0,1 Prozent. Doch die Variationen können unterschiedlich stark ausfallen – je nach Wellenlänge, denn die Sonne leuchtet in vielen verschiedenen Bereichen des Spektrums. Die oben erwähnte und für das Klima besonders relevante ultraviolette Strahlung etwa variiert bei kurzen Wellenlängen um einige zehn Prozent.
original

Schwankende Sonnenstrahlung: Die Grafik zeigt sowohl Variationen mit dem elfjährigen Sonnenzyklus als auch… [mehr]

© PMOD

Durch ihren Energieeintrag auf die Erde kann die Sonne das Klima auf unserem Planeten direkt beeinflussen. Die Atmosphäre lässt Strahlung jedoch nur in bestimmten Wellenlängen durch, vorwiegend im sichtbaren Licht; der Rest wird durch Moleküle gleichsam verschluckt. Daher gelangt nur ein Teil der Strahlung bis zur Erdoberfläche und kann diese erwärmen. Die bestrahlte Oberfläche wiederum gibt Infrarotlicht ab, das dann von Wolken oder Aerosolen zurückgehalten wird. Dieser Effekt, ohne den es auf der Erde rund 32 Grad Celsius kälter wäre, erwärmt die Atmosphäre. Das Ganze ähnelt den Verhältnissen in einem Treibhaus.

Hier kommt die ultraviolette Strahlung ins Spiel. Sie ist an unterschiedlichen chemischen Reaktionen beteiligt – wobei UV nicht gleich UV ist! So etwa fördert die Strahlung mit einer Wellenlänge unterhalb von 240 Nanometer (Millionstel Millimeter) die Bildung von Ozon, längerwelliges UV dagegen wirkt auf dieses Molekül zerstörend. Und mit der Strahlung wird bei verschiedenen Wellenlängen unterschiedlich viel Energie in die Troposphäre eingebracht, jener untersten Atmosphärenschicht, die bis ungefähr 15 Kilometer über dem Erdboden reicht.

Die Sonne gibt aber nicht nur Strahlung ab, sondern auch permanent einen Strom elektrisch geladener Teilchen, den schon erwähnten Sonnenwind. Dringen dessen Partikel in die oberen Schichten der Erdatmosphäre ein, dann schlagen sie etwa aus Stickstoff- oder Sauerstoffatomen Elektronen heraus, ionisieren sie also. Dieser Prozess hat Einfluss auf die Atmosphärenchemie – ob und wie er sich aber auch auf das Klima auswirkt, wird gegenwärtig diskutiert.

Um den Einfluss der Sonne auf das Klima zu untersuchen, blicken die Forscher in die Vergangenheit. Dabei haben sie die magnetische Aktivität des Sterns im Fokus, aus der sich die Strahlungsstärke rekonstruieren lässt. Dabei gilt, dass die Sonne in aktiven Zeiten – augenscheinlicher Hinweis sind dann viele Flecken und Fackeln – eine intensivere Strahlung produziert als während ihrer „Ruhephasen“.

Eine solche Aktivitätspause legte die Sonne beispielsweise in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein: Zwischen 1645 und 1715 kam ihr „Motor“ gleichsam ins Stottern. Während dieser Maunder-Minimum genannten Periode waren in Europa, Nordamerika und China viele kalte Winter zu verzeichnen. Und auch im Sommer war es in manchen Regionen während dieser „Kleinen Eiszeit“ deutlich kühler. Damals entstanden Gemälde, die etwa Eisläufer auf der zugefrorenen Themse zeigen.
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Der Mensch macht's: Modelle können die Beobachtungsdaten nur dann reproduzieren, wenn anthropogene Einflüsse in die Berechnungen mit einbezogen werden.

© IPCC Report 5

Beim Blick in die Vergangenheit arbeiten die Wissenschaftler sowohl mit alten Aufzeichnungen über Beobachtungen von Sonnenflecken (ab dem Jahr 1610), als auch mit der C-14-Methode, die sich insbesondere auf Holz anwenden lässt. Denn der Eintrag von Kohlenstoff-14 am Boden (Bäume) ist nicht konstant, sondern ändert sich ebenfalls mit der Sonnenaktivität. Dieses radioaktive Isotop entsteht, wenn in den oberen Schichten der Erdatmosphäre die sogenannte kosmische Strahlung auf ein Luftmolekül trifft.

Das solare Magnetfeld erstreckt sich durch das gesamte Planetensystem und schirmt die kosmische Strahlung teilweise ab. Schwankt das Magnetfeld, ändert sich auch die Produktion von C-14. Auf diese Weise ist die Altersabweichung zwischen Baumringen und C-14-Alter ein Maß für die magnetische Aktivität und damit letztlich für die Strahlungsleistung der Sonne.

Wie stark beeinflusst die Sonne nun aktuell das Klima? Fest steht, dass es auf der Erde in den vergangenen 100 Jahren um ein knappes Grad Celsius wärmer geworden ist. Allein in den vergangenen 30 Jahren sind die Temperaturen in einem Maß gestiegen wie seit 1000 Jahren nicht mehr. Tatsache ist auch, dass die Konzentration von Kohlendioxid seit Beginn der Industrialisierung ab Mitte des 18. Jahrhunderts um 30 Prozent zugenommen hat.

Während der ganzen Zeit sind auf der Sonne periodische Aktivitätsschwankungen aufgetreten. Und in den vergangenen 30 oder 40 Jahren hat es mit Sicherheit keine Zunahme der Sonnenhelligkeit gegeben, eher eine leichte Abnahme. Damit kann die Sonne auch keinen Beitrag zur globalen Erwärmung leisten. In der Tat lässt sich der Temperaturanstieg der vergangenen Jahrzehnte in Modellrechnungen nicht reproduzieren, wenn man nur den Einfluss der Sonne oder anderer natürlicher Quellen (etwa Vulkanausbrüche) berücksichtigt. Erst wenn man in den Klimadaten anthropogene, also menschengemachte Faktoren einbringt, stimmen sie mit den Beobachtungs- und Messdaten überein.

So kommen die Forscher zu dem Fazit, dass sich der Anstieg der globalen Temperaturen seit den 1970er-Jahren nicht mit der Sonne erklären lässt. Der beobachtete Temperaturtrend über die vergangenen drei Jahrzehnte ist linear – wie man es durch die steigende Treibhausgaskonzentration erwartet. Kurz: Der Einfluss des Menschen auf das Klima ist um ein Vielfaches höher als jener der Sonne.

Umgekehrt hält auch die Meinung mancher Wissenschaftler, eine gegenwärtig insgesamt eher abnehmende Sonnenaktivität werde der globalen Erderwärmung entgegenwirken, einer genauen Prüfung nicht stand. Denn die Erderwärmung ist Fakt und schreitet voran. Dass die Sonne hingegen langfristig das Klimageschehen beeinflusst, scheint möglich. Das exakte Ausmaß sowie die genauen Wirkungsmechanismen sind aber noch unklar.
Quelle MAX-PLANCK-GESELLSCHAFT https://www.mpg.de/sonne/klima
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Weitere Aktionen geplant - Klima-Aktivisten halten Polizei in Atem

Postby Weltbookadmin47 » 23. Jun 2019 17:46

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https://www.n-tv.de/politik/Klima-Aktiv ... 02737.html
Sonntag, 23. Juni 2019
Weitere Aktionen geplant - Klima-Aktivisten halten Polizei in Atem
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Die Klimaproteste im rheinischen Braunkohlerevier machen der Polizei massiv zu schaffen. Auf den Tagebauflächen und Bahnstrecken befinden sich immer noch Demonstranten. Die Behörden rechnen mit weiteren Aktionen.

Die Polizei hat bei den Klima-Protesten im rheinischen Braunkohlerevier weiter alle Hände voll zu tun. Brennpunkte waren die Tagebauflächen in Garzweiler und Jackerath bei Aachen. Mehrere Hundert Demonstranten, viele vom Bündnis "Ende Gelände", stürmten am Samstagnachmittag auf das Betriebsgelände des Energieversorgers RWE in Garzweiler. Die Polizei stieß bei ihren Versuchen, beide Reviere zu räumen, jeweils auf heftige Gegenwehr der Aktivisten.
Unbenannt-1.jpg
Politik 22.06.19
Polizeiketten durchbrochen Hunderte Protestierende stürmen Tagebau Garzweiler

Die Räumung von Garzweiler dauerte noch am Morgen an, die Behörden sprachen von 250 Demonstranten, die unter Kontrolle der Einsatzkräfte seien und weiter abtransportiert würden. Die Bahnstrecke zwischen den Braunkohlekraftwerken Neurath und Niederaußem war noch von etwa 800 Demonstranten blockiert. Die Polizei Aachen rechnet im Laufe des Tages mit weiteren Aktionen. "Auszuschließen ist das nicht. Die Einsatzkräfte bleiben in Bereitschaft", sagte eine Sprecherin.

Die Aktivisten kämpfen im Rahmen der Aktionstage im rheinischen Braunkohlerevier für einen schnellen Stopp der Braunkohleförderung. Am Freitag hatte es eine von der Bewegung "Fridays for Future" organisierte Demonstration in Aachen mit 40.000 Teilnehmern gegeben. Die Schülerbewegung demonstrierte weitestgehend friedlich.
Mehrere Verletzte

Ob sich ein Teil dieser Demonstranten trotz aller Warnungen auch den Aktionen der Aktivisten von "Ende Gelände" angeschlossen hat, ist unklar. Die Polizei stieß in den Tagebaugebieten am Samstag und der vergangenen Nacht auf heftige Gegenwehr. Nach offiziellen Angaben wurden acht Beamtinnen und Beamten verletzt. Die Behörde habe auch von Berichten zu verletzten Demonstranten gehört, die hätten sich aber nicht bei der Polizei gemeldet. Insofern habe man keine gesicherten Informationen und Zahlen. Auch gebe es noch keine exakten Angaben, wie viele Demonstranten in Gewahrsam genommen wurden. In Jackerath hatte es am Samstagabend den Versuch einer Gefangenenbefreiung gegeben.

Trotz aller Warnungen vor Lebensgefahr und Appelle waren Demonstranten auch die Abbruchkanten am Tagebau rauf- und runtergeklettert. Die Polizei ermittelt wegen des Vorwurfs des Hausfriedensbruchs, Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Kritik der Aktivisten, dass die festgesetzten Menschen über Stunden nicht mit Getränken und Essen versorgt wurden, wies die Polizei zurück.
Video https://www.n-tv.de/politik/Klima-Aktiv ... 02737.html
Quelle: n-tv.de, wne/dpa
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Debatte über Klimawandel - Forscher äußert sich zu Schmelzwasser-Foto

Postby Weltbookadmin47 » 25. Jun 2019 21:01

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https://www.n-tv.de/wissen/Forscher-aeu ... 08146.html

Dienstag, 25. Juni 2019
Debatte über Klimawandel - Forscher äußert sich zu Schmelzwasser-Foto
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Der Hundeschlitten scheint über das Wasser zu schweben: Auf dem Grönlandeis sammelt sich wegen ungewöhnlicher Hitze das Schmelzwasser.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Ein Bild mit Schlittenhunden in Grönland erregt weltweit die Gemüter - weil es den Klimawandel veranschaulichen soll. Das tut es auch. Doch nur symbolisch, wie der Urheber des Bildes betont. Die abgebildete Schmelze sei ganz normal.

Die Aufregung ist weltweit groß, als der dänische Klimaforscher Steffen Malskær Olsen vor anderthalb Wochen ein bizarres Foto aufnimmt: Das Bild zeigt mehrere Schlittenhunde, die knöcheltief durch Schmelzwasser vor der Stadt Qaanaaq im Nordwesten Grönlands wetzen. Ein Twitter-Post mit dem Bild geht viral, wird bis heute mehr als 7500 Mal geteilt.

Zudem greifen weltweit Medien das Bild auf und berichten darüber. Schnell verbreitet sich die Meinung, die Aufnahme dokumentiere eine rasante Schmelze des Meereseises und damit eine Facette des Klimawandels. Auch n-tv.de suggerierte das mit einer Meldung.
*Datenschutz

Inzwischen aber hat Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut in Kopenhagen die vermeintlich brisante Botschaft seines Fotos relativiert. Er stimme damit überein, dass das Bild "eher einen symbolischen denn wissenschaftlichen" Wert habe, twitterte der Forscher. Zahlreiche Anfragen zur Nutzung der Aufnahme bejahte er - mitunter in der Hoffnung, das Bewusstsein für den arktischen Klimawandel zu steigern, wie er einem Nutzer schrieb.

Ein Einheimischer aus der abgebildeten Region verwies darauf, dass Szenen wie auf dem Foto öfter geschähen. "Vor allem dort oben in Thule, wo das Foto gemacht wurde", sagte der Jäger Apollo Mathiassen der Zeitung "Berlingske Tidende". Demnach unterstreiche das Foto sogar, wie dick das Eis sei. "Weil das Eis so dick ist, gibt es keine Löcher, durch die das Wasser aus dem geschmolzenen Schnee laufen kann", sagte Mathiassen.

Das abgebildete Wasser, durch das die Schlittenhunde bei Qaanaaq wetzen, ist demzufolge also kein Eis-Schmelzwasser, sondern stammt offenbar von geschmolzenem Schnee. Auch wenn Klimaforscher Olsen erklärt, dass das dortige Eis derzeit 120 Zentimeter dick und somit 20 Zentimeter dicker als im Vorjahreszeitraum sei, so dokumentiere das Foto einen "ungewöhnlichen Tag".

Quelle: n-tv.de, cri
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Hitze-Jahr 1540 - Wetterdaten enthüllen Europas größte Naturkatastrophe

Postby Weltbookadmin47 » 27. Jun 2019 20:11

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 78654.html

Hitze-Jahr 1540 - Wetterdaten enthüllen Europas größte Naturkatastrophe

Elf Monate kaum Regen und Extremhitze: Mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa enthüllen die grausamen Details einer gigantischen Katastrophe im Jahr 1540. Und sie zeigen: Das Desaster kann sich wiederholen.
© Christian O. Bruch/ laif

Von Axel Bojanowski
Naturkatastrophe in Europa: Im Bann der Hitze Fotos
Corbis
Mittwoch, 02.07.2014 15:58 Uhr

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Hamburg - Nichts hatte die Katastrophe angedeutet. Das Klima hatte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholt, milde und regenreiche Jahrzehnte ließen in Europa meist üppige Ernten gedeihen, die Bevölkerung mehrte sich rapide. Medizin, Kunst und Wissenschaft erblühten, die Renaissance hielt endlich auch nördlich der Alpen Einzug.

Das Jahr 1539 verabschiedete sich mit stürmischem, mildem Westwind. Es regnete viel im Dezember, die Leute flüchteten in ihre Häuser. Sie ahnten nicht, wie kostbar der Niederschlag in Kürze werden sollte.

Im Januar 1540 begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat, berichten nun Wissenschaftler, die ein riesiges Archiv an Wetterdaten heben konnten. Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer "Megadürre".

Das Jahr brach alle Rekorde: Entgegen bisheriger Einschätzung von Klimaforschern ist nicht der Sommer 2003 der heißeste bekannte - 1540 habe ihn bei Weitem übertroffen, schreibt die internationale Forschergruppe um Oliver Wetter von der Universität Bern im Fachblatt "Climate Change".

Das Vorspiel

Klimamodelle können solch extreme Phasen der Witterung nicht darstellen, haben die Experten entdeckt. Auch die Jahresringe von Bäumen fallen als Indikatoren aus - denn Hitzestress stoppe das Pflanzenwachstum. Das 32-köpfige Forscherteam hat nun aber erstmals Daten aus mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa zusammengeführt, etwa Aufzeichnungen von Landwirten, Kirchen oder Schleusenwärtern - sie enthüllen Europas größte Naturkatastrophe.

Dass das Jahrtausenddesaster bereits 1539 Schwung aufnahm, blieb nördlich der Alpen unbemerkt. In Spanien hielten die Menschen seit Oktober Bittprozessionen für Regen ab. Und im Winter war es in Italien trocken und warm "wie im Juli", heißt es in einer Wetterchronik. Heute wissen Meteorologen, dass Trockenheit im Süden oft Vorbote für andauernde Hitze im Norden des Kontinents ist.

Im Januar kam die Trockenheit noch gelegen, weder Eis noch Schnee beeinträchtigen das Alltagsleben. Doch eine fatale meteorologische Zweiteilung festigte sich: Während Russland im Frühjahr über anhaltenden Schnee und Regenfluten klagte, wunderten sich die Mitteleuropäer über fortwährenden Sonnenschein und sternenklare Nächte. "Es regnete nur mal drei Tage im März", notierte der Winzer Hans Stolz im Elsass.

Kollaps am Weinberg

Der Boden trocknete aus, er brach vielerorts wie Knäckebrot. Risse waren so tief, dass Leute ihre Füße darin baumeln lassen konnten, heißt es in einer Chronik. Was trockener Boden auslösen kann, ist seit 2003 allseits bekannt: Weil kein Wasser verdunsten kann, wobei Wärme verbraucht würde, heizt sich die Luft weiter auf. "Diese Rückkopplung hat die Hitzewelle 1540 stabilisiert", berichtet Sonia Seneviratne von der ETH Zürich.

Das Sonnenwetter führte in Mitteleuropa zur Katastrophe. Mindestens dreimal so viele Tage wie üblich waren 1540 mehr als 30 Grad heiß. Als Erste traf es die Tiere, viele verdursteten oder starben an Hitzschlag. Unzählige Menschen brachen bei der Arbeit auf Feldern oder in Weinbergen zusammen. Spannungen verschärften sich zu Verfolgungen und Hinrichtungen. Menschen verbarrikadierten sich aus Angst vor Gewalt. Die Gesamtzahl der Toten bleibe unklar, sagt Rüdiger Glaser von der Uni Freiburg.

Ein Vergleich lässt Schlimmes erahnen: Im Hitzesommer 2003 starben trotz moderner Zivilisation in Mitteleuropa schätzungsweise 70.000 Menschen aufgrund der Witterung. Die Hitze von 2003 galt bislang als Folge der teils menschengemachten Klimaerwärmung. Doch so einfach ist es wohl nicht: Dass es 1540 ohne den künstlich verstärkten Treibhauseffekt zu einer noch schlimmeren Hitze gekommen sei, relativiere die Beurteilung des menschlichen Einflusses auf das Wetter 2003, sagt Glaser.

Zu Fuß durch den Rhein

Immer verzweifelter suchten die Menschen nach Trinkwasser im Sommer 1540. Selbst anderthalb Meter unter manchem Flussbett in der Schweiz fand sich "kein Tropfen", wie der Chronist Hans Salat notierte. Brunnen und Quellen, die nie zuvor trocken gefallen waren, lagen brach. Die anderen wurden streng bewacht, ausgeschenkt wurde nur beim Glockenschlag. Verunreinigtes Wasser ließ Tausende an Ruhr sterben, einer Entzündung des Dickdarms.

Der Pegel des Bodensees sank so weit ab, dass die Insel Lindau im Sommer 1540 mit dem Festland verbunden war, was sonst höchstens mal im Winter geschieht, wenn der Niederschlag in den Bergen als Schnee liegen bleibt und verzögert in den See fließt. "Der See war so klein", wunderten sich Chronisten.

Bäche trockneten aus, Flüsse wurden immer schmaler. Selbst große Ströme wie Elbe, Rhein und Seine "waren so klein, dass man zu Fuß durchging", notierten Zeitzeugen. Während durch die Elbe im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 noch etwa die Hälfte der üblichen Wassermenge geflossen sei, wäre es 1540 noch gerade mal ein Zehntel gewesen. "Ein Rekordereignis", konstatieren die Forscher.

Europa in Rauch verhüllt

Keinen ganzen Tag Regen habe es gegeben zwischen Februar und Ende September, schrieb ein Heinrich Bullinger 1540 in Zürich. In Franken registrierten Landwirte bis August nur an 19 Tagen Regentropfen. Übers ganze Jahr 1540 habe es im mitteleuropäischen Durchschnitt gerade mal ein Drittel so viel Niederschlag gegeben wie üblich, berichtet Christian Pfister von der Universität Bern. "Den ersten längeren Guss gab es erst wieder 1541."

Die Ernte verdorrte. "Preise für Mehl und Brot gingen durch die Decke", schreiben die Wissenschaftler. Bereits Anfang August verloren die Bäume ihre staubtrockenen Blätter, "als ob schon Herbst wäre", protokollierte ein Chronist aus Ulm.

Dann kam das Feuer. Der trockene Boden entzündete sich, Wald- und Buschbrände loderten übers Land - und sie krochen in die mit Fachwerkhäuschen eng bebauten Städte. Mehr Gemeinden als je sonst zu Friedenszeiten im vergangenen Jahrtausend wurden von Flammen zerstört, berichtet Pfister. Wochenlang verhüllte grauer Rauch den Kontinent, hinter dem Sonne und Mond als blassrote Schimmer fast verschwanden.

Was passiert, wenn es sich wiederholt?

Was passiert, wenn sich das Wetter von 1540 wiederholt? "Die Folgen wären dramatisch", warnt Pfister. Ein Massensterben von Tieren sei zu erwarten, Kühlwasser für Atomkraftwerke würde knapp, der Warentransport über Flüsse käme großteils zum Erliegen, und über die Folgen für die menschliche Gesundheit lasse sich nur spekulieren.

"Die Katastrophe von 1540 sollte eine Mahnung sein, was geschehen kann", sagt Pfister. Niemand sei vorbereitet auf solch einen Extremfall. "Ich hoffe, wir müssen so etwas nie erleben." Der menschengemachte Treibhauseffekt erhöhe allerdings die Wahrscheinlichkeit für schlimme Hitzewellen, gibt Glaser zu bedenken.

Ob rechtzeitig gewarnt werden könnte, bleibt fraglich - die Ursachen sind weitgehend unklar: Über die Wetterentwicklung von 1540 lasse sich allenfalls spekulieren, sagt Sonia Seneviratne. Selbst eine frühjährliche Dürre eigne sich nur bedingt als Indikator: 2011 fiel der Frühling in Mitteleuropa ähnlich trocken aus wie 2003, ohne dass sich die Dürre in den Sommer gezogen hätte.

Der Jahrtausendwein

Einen einzigen Trost gab es für die Katastrophe von 1540. Die Hitze schuf einen Jahrtausendwein mit extrem hohem Zuckergehalt - "er sieht im Glas aus wie Gold", schwärmte ein Chronist. Schweden, die 1631 Würzburg besetzten, fahndeten vergeblich nach dem Wein - die Fässer waren vorsorglich eingemauert worden. Noch im 19. Jahrhundert ersteigerte ein englischer Händler einige Fässer.

Letzte Flaschen liegen heute im Weinmuseum in Speyer. In den Sechzigerjahren kosteten Auserwählte das Getränk. Es seien erhabene Momente gewesen, berichtet Rüdiger Glaser: Für einen Augenblick habe der Wein auf den Zungen den "einmaligen Spirit" erahnen lassen. Dann zerfiel er zu Essig.
Qelle: SPIEGEL ONLINE https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 78654.html
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Künstliche Wolken am Himmel - Kondensstreifen heizen Erde zunehmend auf

Postby Weltbookadmin47 » 1. Jul 2019 22:14

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https://www.n-tv.de/wissen/Kondensstrei ... 14299.html
Künstliche Wolken am Himmel - Kondensstreifen heizen Erde zunehmend auf
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Unterschätzte Folgen für das Erdklima: Kondensstreifen verstärken die Wolkenbildung.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Immer mehr Menschen fliegen oder bestellen Luftfracht aus Übersee. Das starke Wachstum im Flugverkehr hinterlässt dabei nicht nur am Himmel weithin sichtbare Spuren. Einer neuen Studie zufolge richten Jets mit ihren Kondensstreifen mehr Schaden an als bislang bekannt.

Die Klimafolgen von Kondensstreifen am Himmel dürften sich nach Einschätzung von Fachleuten in den kommenden Jahren erheblich verstärken. Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufolge dürften sich die Auswirkungen bis zum Jahr 2050 im Vergleich zu 2006 in etwa verdreifachen. Hauptursache dafür sei ein Anstieg des Flugverkehrs, fassen DLR-Forscherinnen im Fachjournal "Atmospheric Chemistry and Physics" Ergebnisse ihrer Arbeit zusammen.
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Wissen 26.06.19
Veränderte Wetterbedingungen So lässt sich die extreme Hitze in Deutschland erklären

Das Problem: Die Kondensstreifen der Fracht- und Passagierflugzeuge begünstigen die Bildung von Zirruswolken, die wiederum einen Teil der Sonneneinstrahlung abschirmen und so den Wärmehaushalt der Erde beeinflussen. Die künstlich erzeugte Bewölkung trägt nach Angaben der Forscherinnen in erheblichen Ausmaßen zur Erwärmung der Atmosphäre bei.

Die Auswirkungen der Kondensstreifen übersteigen dabei sogar die Effekte der durch Flugzeuge ausgestoßenen Treibhausgase: Die vom Menschen verursachten Zirruswolken hätten seit Beginn der Luftfahrt vor gut 100 Jahren mehr zur Klimaerwärmung beigetragen als sämtliche CO2-Emissionen der Flugzeuge, hieß es.
"Der Flugverkehr wächst extrem"
Lilium Lufttaxi.JPG
Videos 21.06.19
Revolution in der Luftfahrt? Elektro-Flieger sollen CO2 sparen

Da immer mehr Fracht und Passagiere über den Luftweg transportiert werden, dürfte sich die Klimawirkung der Kondensstreifen deutlich ausweiten - falls es nicht zu grundsätzlichen technischen Fortschritten kommt. Die Wissenschaftler gingen bei ihren Berechnungen von einer Vervierfachung des Luftverkehrs und einer Beibehaltung der bisherigen Antriebstechnik bis 2050 aus.

Dass der Klimaeffekt der Kondensstreifen in ihrem Berechnungsmodell hinter den Steigerungsraten im Flugverkehr zurückbleibe, liege an bestimmten Sättigungseffekten, erklärte Ulrike Burkhardt, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Lisa Bock die DLR-Studie verfasst hat. Schon 2005 machten die Gesamteffekte aus der Luftfahrt etwa fünf Prozent der weltweiten, vom Menschen verursachten Erwärmung aus. "Der Flugverkehr wächst extrem - man kann sich also vorstellen, dass diese Zahl zugenommen hat."
Wissen 27.09.13
Ship Tracks Auch Schiffe hinterlassen Kondensstreifen

Quelle: n-tv.de, mmo/dpa https://www.n-tv.de/wissen/Kondensstrei ... 14299.html
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Dürre Felder, brennende Wälder – ist das noch Wetter oder schon unsere Zuk

Postby Weltbookadmin47 » 16. Jul 2019 07:56

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https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/
Hart aber Fair
Dürre Felder, brennende Wälder – ist das noch Wetter oder schon unsere Zukunft ?


Hart aber fair . 15.07.2019. 01:14:00 Std.. UT. .

Brände, Schädlinge, Dürre: Der Wald leidet und den Bauern droht eine weitere Missernte. Ist das schon der Klimawandel? Langfristig weniger CO₂ – reicht das nicht? Brauchen wir schon jetzt andere Wälder, eine andere Landwirtschaft, damit Deutschland nicht zur Steppe wird? | video
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Extremwetter stört Ökosysteme - Zyklone und Hitzewellen setzen Korallen zu

Postby Weltbookadmin47 » 29. Jul 2019 11:21

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Zyklone-und- ... 72628.html
Extremwetter stört Ökosysteme - Zyklone und Hitzewellen setzen Korallen zu
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Auch Korallen am Great Barrier Reef sind von Korallenbleiche betroffen.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Es bleibt nur das helle Skelett übrig: Australische Forscher beobachten zusehends, dass Korallen in Folge von extremen Wetterereignissen ihre typischen winzigen Algen abstoßen und ausbleichen. Manche dieser Veränderungen lassen sich nicht wieder umkehren.

Extreme Wetterphänomene haben die Ökosysteme an Australiens Küsten in den vergangenen Jahren schwer geschädigt. Hitzewellen im Meer, schwere Regenfälle durch tropische Stürme sowie Zyklone und Dürren hätten Korallen-, Seetang-, Mangroven- und Seegrasbestände grundlegend verändert, heißt es in einer Studie der staatlichen australischen Wissenschaftsbehörde Csiro. Einige dieser Veränderungen seien potenziell unumkehrbar, andere könnten bestenfalls im Laufe mehrerer Jahrzehnte rückgängig gemacht werden.
imago60670157h.jpg
Auslandsreport 27.04.19
Riesenschnecken sollen's richten Hungriger Seestern bedroht Great Barrier Reef

So seien 2011, 2013, 2016 und 2017 durch marine Hitzewellen Korallenbleichen in zum Teil überlappenden Regionen vor West- und Nordaustralien ausgelöst worden. Bei einer Bleiche stoßen die Korallen winzige Algen ab, die ansonsten mit ihnen in einer Lebensgemeinschaft (Symbiose) leben. Zurück bleibt das helle Korallenskelett.

"Die Länge der Küste, die im vergangenen Jahrzehnt von extremen Klimaereignissen betroffen war, beträgt mehr als 8000 Kilometer", sagte der Hauptautor der Studie, Russ Babcock. Dies sei ein Vierfaches der Küstenlänge, die von der 2010 durch die Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko ausgelösten Ölpest betroffen gewesen sei.

Nach Angaben der Forscher verschärft der vom Menschen verursachte Klimawandel extreme Phänomene wie Zyklone und Hitzewellen, die immer häufiger auftreten und intensiver werden. Die meisten Meeresorganismen und -lebensräume könnten sich nicht an die sich schnell verändernden Bedingungen anpassen. Die Forscher haben schon Methoden entwickelt, um Korallenlaich zu fangen, ihn in Aquakultur aufzuziehen und dann in zerstörten Riffe zu verteilen. Das könne kurzzeitig helfen. Aber langfristig müsse der Treibhausgasausstoß reduziert werden, fordern sie. Ihre Studie wurde im Journal "Frontiers in Marine Science" veröffentlicht.
imago90369386h.jpg
Wissen 07.05.19
Zu wenig Platz auf der Erde Die Menschheit vertreibt die Natur

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa
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Klimapolitik - Das Märchen vom wissenschaftlichen Konsens

Postby Weltbookadmin47 » 5. Aug 2019 13:05

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://haolam.de/artikel/Welt/38386/Kl ... ee4teL8QOw
Klimapolitik - Das Märchen vom wissenschaftlichen Konsens

Es soll hier nicht primär um die Frage gehen, ob der Mensch am Klimawandel schuld ist oder nicht. Es soll hier vor allem um die bewusst und aus politischen Gründen verbreitete Fake-News vom wissenschaftlichen Konsens darüber gehen. Unter anderem führe ich hier eine Liste namhafter Wissenschaftler aus aller Welt auf, die insbesondere die CO2-These für völligen Unsinn erklären.

Klimapolitik - Das Märchen vom wissenschaftlichen Konsens

Gastbeitrag von Pommes Leibowitz

Es gibt in der Tat einen wissenschaftlichen Konsens darüber, dass der Klimawandel u. a. auch auf menschliche Einflüsse zurückführbar ist bzw sein könnte, ABER:

1. Es ist da NICHT primär vom CO2 die Rede (darüber gibt es keinen Konsens),

2. Es ist weiterhin von „AUCH“ die Rede: Der Mensch könnte u. a. „auch“ Einfluss haben! Aber kaum ein Wissenschaftler wagt Prognosen darüber, in welchem Ausmaß, bzw. behauptet, es gäbe primär menschliche Ursachen. „Auch“ kann eben auch anteilig, gering bis belanglos bedeuten. In diesem Punkt divergieren die Forscher erheblich bzw. kaum ein ernstzunehmender Meteorologe wagt da Vermutungen auf Basis der viel zu geringen Datenmenge.

3. Es waren niemals 97 Prozent aller Wissenschaftler, denen dieser ohnehin sehr weit gefasste, oben beschriebene „Konsens“ zugesprochen werden kann. Dies ist eine gezielt verbreitete Fake-News (gestartet von Präsident Obama), die selbst im in dieser Hinsicht wohl unverdächtigen Spiegel entlarvt wurde.

Tatsächlich wurden 2 Drittel der untersuchten wissenschaftlichen Studien von vorneherein außen vorgelassen (also auch 2/3 der Wissenschaftler), weil sie keine eindeutige Aussage zum menschlichen Einfluss machten. Die verbliebenen 30 Prozent hielten einen Einfluss für wahrscheinlich, äußerten sich aber eben NICHT zur Dimension dieses Einflusses geschweige denn zum CO2 (Beleg)

Man kann also bestenfalls davon sprechen, das ca. 1/3 der Wissenschaftler menschliche Einflüsse auf das Klima für möglich hält. Alles andere ist Politik und Öffentlichkeitsarbeit des Weltklimarates, der über nur wenige Wissenschaftler verfügt und Kritiker mundtot macht.

Nachfolgend stelle ich renommierte Wissenschaftler vor,

die sich gegen die These vom primär „menschengemachten“ Klimawandel aussprechen.

Prof. Richard Tol (Umweltökonom, Prof. u. a. an der Vrije Universiteit Amsterdam)

Der IPCC-Mitarbeiter Tol trat 2014 aus Protest gegen den Welt-Klimareport der UN zurück:

„Das Resümee des UNO-Berichts driftet Richtung Alarmismus“

https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 60818.html

Prof. John R. Christy (Klimatologe, Prof. an der University of Alabama in Huntsville. Mitarbeiter und zeitweise Leitautor des IPCC)

„Globale Erwärmung ist kein Grund zur Panik. […] Wir nehmen zwar an, dass Treibhausgase einen gewissen Einfluss auf das Klima haben, können aber (anhand der Daten) keine besorgniserregenden Veränderungen feststellen.“

Ivar Giaever (Nobelpreisträger Physik)

„Die Aussage, dass der Klimawandel unwiderlegbar sei, ist eine religiöse Aussage. Sie ist mit Wissenschaft nicht zu vereinbaren.“

„Globale Erwärmung ist eine Pseudowissenschaft … von 1880 bis 2013 stieg die Temperatur von ca. 288K (Kelvin) auf 288,8K (0,3%) […] die Temperatur bleibt erstaunlich beständig“

Ein Spezialgebiet von Giaever ist die Überprüfung theoretischer Aussagen (Thesen) durch Empirik. Da für die Aussagen der Klimawandelhypthese nicht annähernd hinreichende Daten vorliegen, zieht er mit seinen Aussagen natürlich den Zorn Tausender „Klimatologen“ auf sich, die sich auf Kosten des Steuerzahlers in öffentlichen Instituten als Kaffeesatzleser betätigen. Die sachfremden Verrisse von Möchtegern-Klimaforschern sollten aber an seiner Reputation abprallen.

Prof. Dr. Werner Kirstein (em. Prof. für Geographie und Geoinformatik, Uni Leipzig)

„Ich bin jetzt im Ruhestand: jetzt kann ich sagen, was ich denke! […] Solange man im Staatsdienst ist, muss man aufpassen, dass man nicht aneckt. […] Ich zeige ihnen noch später, was mit Leuten passiert, die angeeckt sind; wie der Staat reagiert, darauf …“

„Ich bin Klimatologe. ‚Klimawissenschaft‘ ist eine selbsternannte ‚Wissenschaft‘ mit fragwürdigen Methoden.“ (sinngemäß aus dem folgenden Vortrag)

Ein Fachvortrag:

https://www.youtube.com/watch?v=jdQiSWY1GWo

Unabhängig von der Politik, die sich immer stärker in die Wissenschaft einmischt: Die Hetze und Verunglimpfung wissenschaftlicher Autoritäten, wenn sie die linksgrünen Glaubensdogmen nicht unterstützen, rotiert bereits. Die Hasstiraden im Internet über die hier aufgeführten Personen sind beispiellos. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, es erinnert an Religionskriege und Ketzerprozesse.

Prof. Bjørn Lomborg (Politikwissenschaftler, Präsident des Copenhagen Consensus Center)

„Global warming is by no means our main environmental threat.“ (Die globale Erwärmung ist mitnichten unser größtes Umweltproblem)

Ein Interview in der ARD:

Freeman Dyson (einer der renommiertesten Physiker der Welt)

„Es gibt enorme, nicht-klimatische Einflüsse von Kohlendioxid, die äusserst vorteilhaft sind. […] Die gesamte Erde wird aufgrund von Kohlendioxid in der Atmosphäre zunehmend grüner, also steigert es die agrarwirtschaftliche Ernte, den Wachstum der Wälder und aller Arten in der biologischen Welt – und das ist wichtiger und zweifelsfreier als die Auswirkung auf das Klima. Es ist überaus wichtig für die Lebensmittelproduktion …“

Prof. S. Fred Singer (em. Professor für Umweltforschung, University of Virginia)

„Die gute Nachricht: Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für eine globale Erwärmung. Die schlechte Nachricht: Die Öffentlichkeit interessiert das nicht. Die Medien interessiert das nicht. Die Politiker interessiert das nicht. Sie lieben Katastrophennachrichten.“

„In 10 Jahren werden wir zurückblicken und uns fragen: Wie konnten wir nur glauben, globale Erwärmung sei ein Problem.“

Ein Fachvortrag:

Prof. Dr. Gerhard Gerlich (Institut für mathematische Physik, TU-Braunschweig, † 2014)

„Die Klimakatastrophe ist eine professionelle Lüge. […] Jedem naturwissenschaftlich Ausgebildeten muss es klar sein, dass es diesen Treibhauseffekt nicht gibt.“

Eine Facharbeit:

http://download.dimagb.de/docs/gerlich/ ... 071115.pdf

Zusammen mit Co-Autor Dr. Tscheuschner (siehe anschließend) veröffentlichte er „Falsification Of The Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within The Frame Of Physics“ (Die Widerlegung des Treibhauseffekts im Rahmen der Physik).

https://arxiv.org/pdf/0707.1161.pdf

Dr. Ralf D. Tscheuschner (Diplomphysiker)

„Es gibt keinen physikalischen Mechanismus, nach dem CO2 das Klima beeinflussen könnte.“

„Sie können nicht aus dem Mittelwert einer Klausur (Klassenarbeit) den Mittelwert einer zukünftigen Klausur berechnen. Das ist Kaffeesatzleserei. […] Bei den Computersimulationen des Globalklimas handelt es sich um nutzlose Spielereien auf Kosten des Steuerzahler.“

NATÜRLICH wird den beiden vorgeworfen, keine Klimatologen zu sein.

Was für ein Unsinn. Die Klimatologen berufen sich schließlich auf physikalische Modelle (Treibhauseffekt) und wer außer Physikern sollte da gefragt sein? Es zeigt, wie unwissenschaftlich und fanatisch diese Diskussion geführt wird. Man will den Gegner diskreditieren, statt mit ihm wissenschaftlich zu diskutieren.

Jennifer Marohase (Biologin, bis 2008 Direktorin der Australian Environment Foundation)

„There has been cooling if you take 1998 as your point of reference. If you take 2002 as your point of reference then temperatures have plateaued. This is certainly not what you’d expect if carbon is driving temperature because carbon dioxide levels have been increasing but temperatures have actually been coming down over the last ten years.“

Im Rahmen einer zusammen mit dem Chemikers John Abbot erstellten, durch Fachgutachter als fehlerfrei beurteilten CO2-Studie kommen die Beiden zum Schluss:

„die Erwärmungswirkung durch zusätzliches CO2 in der Atmosphäre muss viel geringer sein, als andere Klimaforscher behaupten.“

Dr. David Evans (6 Diplome, bis 2005 beim Australian Greenhouse Office)

„Die Erklärung des atmosphärischen Klimamodells stimmt nicht mit den ermittelten Daten überein […] die Daten werden zurückgehalten … Es geht hier nicht um Wissenschaft und Wahrheit, es geht um Macht und Politik.“

Ein Vortrag:

Dr. Denis Rancourt (em. Physik-Professor University of Ottawa)

„Nichtregierungsorganisationen (NGO´s) und Umweltverbände, die sich in die Sache mit der globalen Erwärmung einkaufen, profitieren sehr im Sinne dadurch, dass die einflussreichen Interessen […] sie finanzieren.“

Ein Interview mit ihm:

Prof. Dr. Judith A. Curry (Professorin für Geo- und Atmosphärenwissenschaften am Georgia Institute of Technology)

„Keiner stellt in Frage, dass die Oberflächentemperaturen seit 1880 gestiegen sind […] es gibt jedoch eine beträchtliche Unklarheit und Meinungsverschiedenheit zu den daraus folgenden Fragen: ob die Erwärmung durch menschliche Ursachen gegenüber den natürlichen Veränderbarkeit dominiert […] Klimaforscher wurden in eine erbitterte politische Debatte verwickelt …“

Dr. Don Easterbrook (em. Professor der Geologie an der Western Washington University)

„Seit 1998 findet laut den Boden- und Satellitenmessungen eine globale Abkühlung statt, sowohl die Eisdecken der Arktis als auch der Antarktis nehmen zu […] der Meeresspiegel steigt (besonders in Seattle) und fällt (generell im Pazifischen Nordwesten der USA), je nachdem, wo man sich befindet …“

Ein Vortrag:

Piers Corbyn (Meteorologe und Physiker)

„Der IPCC der Vereinten Nationen ist eine politische und keine wissenschaftliche Institution. Wissenschaftliche Dokumente werden vor der Veröffentlichung sogar verändert.“

Prof. Robert M. Carter (Professor und Marine-Geologe, † 2016)

„390ppm (derzeit 400ppm = 0,04%) an Kohlendioxid in der Atmosphäre, oder sogar 560ppm sind für das Pflanzenwachstum suboptimal. Die Werte könnten weit höher sein und es wäre trotzdem noch keineswegs gefährlich!“

John L. Casey (Raumfahrtingenieur, wissenschaftlicher Berater u. a. der NASA), sagt in Buchveröffentlichungen eine neue Kältephase voraus.

Ein Interview:

Prof. Dr. Gernot Patzelt (em. Prof. der Geologie, Uni Innsbruck)

„Was bislang geschah, ist erstaunlich undramatisch – die Katastrophe findet bisher ausschließlich im Computer statt.“

Hendrik Svensmark (Physiker und Klimaforscher)

»In Simulationen und Experimenten in Wolkenkammern findet Svensmark in einer 2017 publizierten Arbeit die Wirkmechanismen zur Wolkenbildung bestätigt. Hierdurch konnten sich in der Vergangenheit Temperaturschwankungen von bis zu 2 Grad erklären lassen, die abhängig von der Sonnenaktivität oder von Supernova-Ereignissen in der näheren Umgebung der Erde sind und auf sehr großen Zeitskalen wirken.« Quelle: Wikipedia

Prof. Frank Tipler (Professor für mathematische Physik an der Tulane University in New Orleans)

„Die Treibhaus-Hypothese ist eine Pseudowissenschaft wie die Astrologie.“

Dr. Roy W. Spencer (Forschungsleiter an der Universität Alabama in Huntsville, NASA-Mitarbeiter)

„Zum Beispiel behauptet Herr Gore, dass die Erde jetzt wärmer wäre als sie in tausenden von Jahren gewesen war. Doch der jüngste United States National Academy of Sciences (NAS) Report zu diesem Thema gab nun zu, dass alles, was wir wirklich wissen, darin besteht, dass es jetzt wärmer ist als in den letzten 400 Jahren, was vor allem auf die Kleine Eiszeit zurückzuführen ist.“

Nach einer Studie von Roy Spencer gibt es eine negative Rückkopplung in der Wolkendecke, die die globale Erwärmung durch Anstieg der Treibhausgase weitgehend aufhebt.

Prof. Richard Lindzen (em. Professor für Meteorologie am Massachusetts Institute of Technology)

Nach Ansicht Lindzens beruhen die Klimamodelle auf nicht hinreichenden Daten und würde die negative Rückkopplung durch vermehrte Wolkenbildung nicht ausreichend berücksichtigen. Inzwischen bezeichnet der die derzeitigen Klimamodelle sogar als physikalische Unmöglichkeit.

Ein Vortrag zum Narrativ der globalen Erwärmung:

https://www.youtube.com/watch?v=X2q9BT2LIUA#t=4m25s

Dr. Wolfgang Thuene (em. Meteorologe beim deutschen Wetterdienst)

„Der Ausdruck ‚Klimakatastrophe‘ ist ein Unwort, das es verdient, Unwort des Jahresl oder sogar des Jahrzehnts zu werden.“

Das Global Warning Petition Projekt

Über 31.000 Wissenschaftler sprechen sich GEGEN die Klimaprognosen des IPCC aus:

http://www.petitionproject.org/index.php

Es wird bemängelt, dass nur ein kleiner Teil der 31.487 Wissenschaftler, die diese Petition unterzeichnet haben, Klimatologen sind. Dabei wird unterschlagen, dass die meisten Mitarbeiter des IPCC nicht mal Wissenschaftler sondern Beamte sind. Es wird weiterhin unterschlagen, dass die Petition ja grundsätzliche wissenschaftliche Fehler bei den Klimamodellen des IPCC kritisiert, wie zB. das Kaffeesatzlesen aus viel zu wenigen Daten oder die falsche Interpretation von physikalischen Modellen (was zB. Physiker viel besser beurteilen können als Klimatologen). Auch hier wird mit beeindruckender Mediengewalt eine Strategie des Diffamierens und Verschleierns gefahren.

Mehr als 1000 Wissenschaftler widersprechen

der These vom menschengemachten Klimawandel bei der Klimakonferenz 2010 in Mexico:

http://www.cfact.org/pdf/2010_Senate_Mi ... Report.pdf

EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie

»Ein anthropogener Klimaeinfluss des beschriebenen Ausmaßes kann in Wirklichkeit nirgendwo festgestellt werden. Wir haben es hier ganz offensichtlich mit einer maßlos übertriebenen Aussage zu tun, die von vorn herein in der Absicht des IPCC gelegen hat.«

Dr. Holger Thuss (Direktor)

Dipl. Ing. Michael Limburg;

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke (Dipl.-Physiker);

Dipl. Meteorologe Klaus-Eckart Puls;

Fachbeirat von Eike Klima Energie

Prof. Dr. Helmut Alt, Dipl.-Ing., FH Aachen, i.R.

Prof. Dr. Dieter Ameling, Dipl.-Ing., Technische Universität Clausthal

Richard S. Courtney, Mitglied des the editorial board von Energy & Environment,

Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Geologe, Universität Paderborn, i.R.

Edgar Ludwig Gärtner, Diplom-Ökologe, Hydrobiologe, Buchautor, Bad Nauheim

Prof. Dr., Dr. h.c. Gerhard Hosemann, Dipl.-Ing., Universität Erlangen, i.R.

Dr. Hans Jelbring, Klimatologe, Universität Stockholm

Dr. Hans H.J. Labohm, Ökonom u. Publizist (1987-1992 OECD-Vertreter der Niederlande) IPCC Expert Reviewer AR4 (2007)

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Physiker, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, i.R.

Prof. Dr. Horst Malberg, Meteorologe, Freie Universität Berlin, ehem. Direktor des meteorologischen Instituts der FU, i.R.

Prof. Dr. Niels Mörner, Ozeanograph, Universität Stockholm, ehem. Präsident der Neotektonik-Kommission der INQUA (International Union for Quaternary Research), i.R.

Philosophia Perennis
Autor: Philosophia Perennis
Bild Quelle:
Zum Originalbeitrag und Videos https://haolam.de/artikel/Welt/38386/Kl ... ee4teL8QOw
Sonntag, 04 August 2019
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Experte zum Klimapaket - "Keine Logik und kein Sachverstand"

Postby Weltbookadmin47 » 21. Sep 2019 07:52

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/Keine-Logik ... 86687.html

Samstag, 21. September 2019
Experte zum Klimapaket - "Keine Logik und kein Sachverstand"
124548038.jpg

"Pflaster drauf" geht leider nicht. Eine Demonstrantin in Stuttgart.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Während Hunderttausende in Deutschland auf die Straße gehen, präsentiert die Bundesregierung ihr Klimapaket. Aus Sicht des Experten Volker Quaschning ist es ein Desaster, ohne "Logik und Sachverstand", ohne den Willen, etwas zu verändern. "Die Maßnahmen wären gut, wenn wir 200 Jahre Zeit hätten."

n-tv.de: Herr Quaschning, das Klimapaket der Großen Koalition sollte ein "großer Wurf" werden. Ist der gelungen?

Volker Quaschning: Die Regierung tut so, als ob wir 200 Jahre Zeit hätten. In dem Fall wären die Maßnahmen gut, aber nicht bei 15 Jahren. Das geht komplett am Bedarf vorbei.

Schauen wir mal konkret: Die CO2-Bepreisung soll 2021 starten mit einem Festpreis von 10 Euro pro Tonne CO2. Bis 2025 soll der Preis schrittweise auf 35 Euro steigen.
Volker-Quaschning_1.jpg

Volker Quaschning forscht zum Klima an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Eine Bepreisung von 10 Euro pro Tonne CO2 bedeutet umgerechnet etwa 3 Cent mehr pro Liter Sprit. Wenn Sie eine Straße weiter zur nächsten Zapfsäule fahren, haben Sie auch 3 Cent pro Liter Unterschied. Das wird doch keinen Menschen dazu bringen, weniger Auto zu fahren. Das ist jetzt der "große Wurf"? Wir warten zwei Jahre, beschließen dann drei Cent pro Liter Sprit, was ganz langsam ansteigt, um damit die Emissionen im Verkehr um 40 Prozent zu senken? Ich erkenne da keine Logik und keinen Sachverstand.

Machen das andere Länder besser?

Die Schweiz und Schweden haben vor vielen Jahren eine Lenkungsabgabe eingeführt. Damals ist man niedrig eingestiegen, mittlerweile liegt man in Größenordnungen Richtung 100 Euro pro Tonne CO2, und diese Maßnahme entwickelt jetzt langsam eine Wirkung. Das heißt, die Schweiz macht 100, das reicht noch nicht. Wir machen 10 und glauben, dass wir die Schweiz auf dem Standstreifen überholen können.

Ab 2026 soll es verboten werden, Ölheizungen einzubauen. Der Austausch einer Ölheizung wird mit 40 % der Kosten gefördert.
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Politik 20.09.19
50 Milliarden für mehr Klimaschutz Merkel erklärt Kompromiss zum Klimapaket

Da ist Norwegen als Ölförderland schneller mit dem Ausstieg als wir in Deutschland. Wir sollten Öl- und Gasheizungen möglichst ab übermorgen nicht mehr einbauen und nicht erst in sechs Jahren. 2026 ist zu spät, und es wird nur die Ölheizung verboten. Das heißt, man wird sie durch die Gasheizung ersetzen. Und das heißt, wir ersetzen ein sehr großes Problem durch ein mittelgroßes Problem. Was ist daran ambitioniert? Ich ringe mit meiner Fassung.

Schnell zu einem anderen Punkt: Die Bundesregierung will Bahnfahren billiger machen: Die Mehrwertsteuer auf Tickets soll von 19 Prozent auf 7 Prozent sinken.

Ich fahre viel Bahn, etwa 30.000 Kilometer im Jahr. Wenn das Ticket für eine weite Strecke 100 Euro statt 120 Euro kostet, weil weniger Mehrwertsteuer anfällt, dann wird das niemanden in die Bahn locken. Entweder man hätte viel, viel massiver Geld in die Hand nehmen müssen, oder man hätte unbequem sein müssen. Also das Autofahren durch Maßnahmen wie zum Beispiel eine Citymaut unbeliebt machen.

Fliegen soll teurer werden durch eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer. Der genaue Wert steht noch nicht fest.

Hand aufs Herz: Wenn Sie für ein Schnäppchenticket von Berlin nach München statt 39 Euro zukünftig 47 Euro zahlen, wird Sie das sicherlich nicht abhalten zu fliegen. Beides, also billigere Bahntickets und teurere Flugtickets, wären ja Maßnahmen, die etwas bewirken könnten. Aber dann müssten sie bei der Belastung oder bei der Entlastung einfach eine Null dranhängen.
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Politik 20.09.19
Weltweiter Weckruf Weltweit demonstrieren Hunderttausende für mehr Klimaschutz

Das Klimapaket soll den Ausbau des Ökostroms beschleunigen. Kommunen sollen am Betrieb von Anlagen künftig finanziell beteiligt werden. Die Förderbegrenzung bei Photovoltaik will die Große Koalition abschaffen.

Wenn wir klimaneutral werden wollen, müssen wir auf 100 Prozent Ökostrom kommen. Dazu müssten wir das Tempo der Energiewende verfünffachen. Der Windenergieausbau ist dieses Jahr fast auf Null zusammengebrochen. Also wir beschließen jetzt klimaneutral zu werden, aber wir haben gar nicht die Möglichkeit dazu, weil wir nicht ausreichend Flächen freigeben für den Bau von Windkraftanlagen. Für den Ausbau der Solarenergie müsste man alle gesetzlichen Regelungen verändern, die den Ausbau derzeit blockieren. Im "Erneuerbare Energien Gesetz" gibt es mindestens 25 Paragrafen, die irgendetwas deckeln, irgendetwas beschränken, die den Ausbau verhindern. Wir müssten den Ausbau der Photovoltaik verfünffachen, darüber wurde gar nicht geredet. Man dreht an den vollkommen falschen Schrauben.

Jetzt haben wir darüber geredet, was aus Ihrer Sicht am Klimapaket falsch ist. Was wäre denn richtig?

Also ich bin ja kein Politiker. Als Wissenschaftler kann ich sagen, wir müssen etwas für den Klimaschutz tun. Für die Politiker stellt sich die Frage, ob die Bevölkerung das mitträgt. Aber das klammern wir jetzt mal völlig aus. Wir machen jetzt mal das, was für die nächsten Generationen wichtig wäre, um die katastrophalen Klimafolgen abzuwehren: Das wäre die Verfünffachung des Ausbaus von Solarenergie und Windenergie durch Änderungen im "Erneuerbare Energien Gesetz". Bei der Windenergie, wo sich gar nichts mehr tut, müsste man im Gesetz auf den Stand von 2017 zurück. Alle Maßnahmen, die man seitdem beschlossen hat, müssten wir revidieren und versuchen, den Ausbau zu beschleunigen. Wir brauchen natürlich ein Markteinführungsprogramm für Energiespeicher. Denn ohne Speicherung werden wir den Bedarf an Windenergie nicht decken können.
Kemfert.jpg
Wirtschaft 20.09.19
Kemfert zum Klimapaket "Schwarze Null sollte geopfert werden"

Wir brauchen ein Ausstiegsprogramm aus dem Verbrennungsmotor bis 2025. Wenn wir bis 2035 klimaneutral werden wollen, dann darf in fünf Jahren der letzte Verbrenner zugelassen werden. Das wird man über ein kleines Förderprogramm nicht hinkriegen, da müsste man viel radikaler reingehen, zum Beispiel über eine extrem hohe Kfz-Steuer. Den Ölheizungseinbau müssten wir nächstes Jahr verbieten und die Gasheizung gleich darauf folgend. Damit würde man schon eine Menge erreichen.

Und was brauchen wir für die Verkehrswende?

Erstmal Geld. Die Schweizer geben für die Bahn pro Kopf dreimal so viel Geld aus wie wir in Deutschland. Die Bahn ist kaputt gespart, unpünktlich und hat keine Züge. Wir haben über 30 Jahre die Bahn vernachlässigt, Schienen und Güterzentren zurückgebaut, und das ganze Geld in den Ausbau des Straßenverkehrs gesteckt. Das müssen wir umdrehen. Die Straßen so lassen wie sie sind, dann macht auch das Autofahren nicht mehr so viel Spaß. Und das Geld massiv in die Bahn reingeben und den Nahverkehr ausbauen. Wenn auf dem Land der Bus nur alle zwei Stunden kommt, nützt es mir auch nichts, wenn der dann nur 20 Cent kostet. Dann fahr ich trotzdem mit dem Auto.

Malu Dreyer, die Interims-Vorsitzende der SPD, hat bei der Vorstellung des Klimapakets gesagt: "Die Menschen sind bereit ihr Verhalten zu ändern." Nutzt die Bundesregierung das?

Einige Menschen sind bereit ihr Verhalten zu ändern. Allerdings nicht genug, und für die restlichen müssen wir Regeln vorgeben. Wir haben Tempo 50 in der Innenstadt, das hinterfragt heute keiner mehr. Bei der Einführung war das eine riesen Diskussion, weil es immer noch Leute gab, die gern mit 100 Stundenkilometern durch die Stadt gefahren sind. Tempo 50 haben einige freiwillig gemacht und für den Rest hat man es halt vorgeschrieben. Das muss man beim Klimaschutz auch machen. Wenn wir das nicht tun, wird es für unsere nachfolgenden Generationen exorbitante Folgen haben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU hat das Klimapaket mit einem Zitat von Greta Thunberg präsentiert. "Unite behind the science!" - "Vereint Euch hinter der Wissenschaft".
Panorama 20.09.19
Von Canberra bis Düsseldorf "Fridays for Future" bestreikt die ganze Welt

Als Wissenschaftler fühle ich mich eher so, als ob man uns einen Arschtritt gegeben hätte. Man hat ja auch Herrn Edenhofer vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung als Experten dazu geholt. Der hat in seiner Empfehlung zur CO2-Bepreisung schon Rücksicht darauf genommen, was politisch durchsetzbar ist und nicht das genannt, was eigentlich nötig wäre. Edenhofer hat eine Bepreisung von 40 Euro pro Tonne CO2 vorgeschlagen. Und wir machen 10 Euro. Das ist doch eine gewisse Diskrepanz zwischen dem, was die Wissenschaft rät, und dem, was man dann macht.

Was bedeutet das Klimapaket für Deutschlands Klimaschutzziele?

Die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen, das hat Deutschland ja von vornherein schon aufgegeben. Also 1,5 Grad Temperaturerwärmung einzuhalten, hat Deutschland nie versucht und versucht es auch weiterhin nicht. Unser selbstgestecktes Ziel ist 55 Prozent Einsparung bis 2030. Das würde darauf hinauslaufen, dass wir auf deutlich über zwei Grad kommen bei der globalen Erwärmung. Allerdings mit den schwachen Maßnahmen, die heute beschlossen wurden, bin ich sehr skeptisch, ob die sehr schwachen selbstgesteckten Ziele auch nur im Ansatz erreicht werden.

Mit Volker Quaschning sprach Frauke Niemeyer.

Quelle: n-tv.de https://www.n-tv.de/politik/Keine-Logik ... 86687.html
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Zahltag für den Klimaschutz – viel Geld, wenig Wirkung ?

Postby Weltbookadmin47 » 21. Sep 2019 11:26

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.zdf.de/politik/maybrit-illn ... 9-100.html
Zahltag für den Klimaschutz – viel Geld, wenig Wirkung ?
"maybrit illner" vom 19. September 2019

Die Gäste am 19. September 2019

Tobias Hans
Ministerpräsident des Saarlands

Stephan Weil
Ministerpräsident Niedersachsen

Sahra Wagenknecht
Fraktionsvorsitzende

Mai Thi Nguyen Kim mit Playmobilfiguren
Chemikerin, Wissenschaftsjournalistin

Sabine Nallinger
„Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“

Christoph M. Schmidt
Vorsitzender der "Wirtschaftsweisen"


Am Freitag geht es beim Klimaschutz ums Eingemachte: Während weltweit und auch in Berlin gestreikt wird, will die Bundesregierung endlich ihr Klima-Paket vorstellen. Einigkeit zwischen Union und SPD besteht in der Frage, dass schnell etwas passieren muss und dass jedweder Ausstoß von CO2 einen realen Preis bekommen muss. Welchen und von wem der zu bezahlen ist, darüber wird wohl bis zur letzten Minute gestritten. Eine lange Liste von Maßnahmen, von Fördermöglichkeiten und Ausnahmeregelungen steht zur Diskussion.

Für den Bürger ist es bis jetzt nicht leicht zu erkennen: Was bedeutet das für mich? Wie teuer wird es? Welche Alternativen habe ich? Und über allem steht die Frage: Hilft das, was geplant ist, dem Klima?

"maybrit illner“ mit dem Thema "Zahltag für den Klimaschutz – viel Geld, wenig Wirkung?" am Donnerstag, den 19. September 2019, um 22:15 Uhr im ZDF.
Fakten-Box

Bundeskanzlerin Merkel bei der Generaldebatte im Bundestag.

Knapp eine Woche vor der entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen „wirklichen Kraftakt“ im Kampf gegen die Erderwärmung gefordert. Die Bundesregierung werde am kommenden Freitag wichtige Beschlüsse fassen, die für die Erreichung der deutschen Klimaziele „dringend notwendig“ seien, sagte Merkel in ihrem Video-Podcast. „Wir müssen handeln und zeigen, dass wir mit Hilfe von Innovationen und den Möglichkeiten der sozialen Marktwirtschaft die richtigen und klugen Antworten finden.“ Bei Ihrer Regierungserklärung am 11.9. nannte die Kanzlerin zwei große Herausforderungen: Die Digitalisierung und die „große Herausforderung“ des Klimaschutzes, den sie als eine „Menschheitsaufgabe“ begreife. Diese Aufgabe werde teuer. „Der Klimaschutz wird Geld kosten. Dieses Geld ist gut eingesetzt. Wenn wir ihn ignorieren, wird es uns mehr kosten“, warnte Merkel. Um die Klimaaufgabe zu lösen, müsse Deutschland auf Innovation, Forschung, auf technische Lösungen, aber auch auf die Mechanismen der sozialen Marktwirtschaft setzen. „Deshalb ist das Thema der Bepreisung ... ein Mechanismus, der Innovation auch dort stattfinden lässt, was wir uns in der Politik gar nicht ausdenken können.“ Teile der deutschen Wirtschaft seien in der Frage, wie sie CO2 einsparen könnten, schon jetzt „weiter, als manche hier in diesem Hause“.

Bildquelle: Michael Kappeler/dpa
Zur Sendung https://www.zdf.de/politik/maybrit-illn ... 9-100.html
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"Polarstern" wird eingefroren - Reise ins Epizentrum des Klimawandels

Postby Weltbookadmin47 » 30. Sep 2019 11:11

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Reise-ins-Ep ... 79494.html
"Polarstern" wird eingefroren - Reise ins Epizentrum des Klimawandels
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Es ist die größte Arktis-Forschungsexpedition aller Zeiten: Der Eisbrecher "Polarstern" wird eingefroren im Eis ein Jahr lang durch das Nordpolarmeer driften. Die Forscher an Bord wollen verstehen, welche Rolle die Arktis beim Klimawandel spielt. Und sie wissen: Eine zweite Chance für diese Expedition haben sie nicht.

Nur einige Dutzend Wissenschaftler wohnen an jenem Märztag im norwegischen Ny-Ålesund, einem der nördlichsten Dörfer der Welt, als etwas abgelegen im Fjord ein Mann im eiskalten Wasser treibt. Wie von Geisterhand getragen bleibt sein Körper an der Oberfläche. Der Mann im Wasser ist der Potsdamer Atmosphärenforscher Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Als er vor 27 Jahren zum ersten Mal in dieses Dorf auf Spitzbergen kam, war der Fjord, in dem er jetzt liegt, noch eine Landschaft aus Eis und Schnee. Oft durchquerte Rex sie mit Skiern oder einem Schneemobil. Doch seit etwa zehn Jahren ist der Fjord nicht mehr zugefroren.
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Expeditionsleiter Markus Rex.

Nach ein paar Minuten rudert Markus Rex dann plötzlich mit seinen Armen zum Ufer und schleppt sich an Land. Begeistert geht er auf die Gruppe zu, die ihn die ganze Zeit über gebannt beobachtet hat: "Der ist es", ruft er, "das ist der perfekte Überlebensanzug für unsere Expedition".

Für das, was sie vorhaben, werden sie die beste Ausrüstung brauchen: Wo sie hinwollen, werden die Temperaturen noch viel tiefer, die Winde noch viel stärker sein. Am Abend des 20. September werden sie mit dem Eisbrecher "Polarstern" in See stechen. Ihr Ziel ist die zentrale Arktis. Dort wird das Schiff ein Jahr lang eingefroren im Eis entlang des Nordpols driften. Rund 100 Menschen aus 17 Nationen werden an Bord sein, ungefähr alle zwei Monate wechselt die Besatzung. Das Schiff verwandelt sich in eine mobile Polarstation, angetrieben alleine durch die Naturgewalt des Meereises.
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"Epizentrum der globalen Erwärmung"

"Die Arktis ist das Epizentrum der globalen Erwärmung. Doch leider wissen wir noch nicht besonders gut, was das in der Zukunft für uns bedeuten wird", sagt Rex. "Das liegt daran, dass wir kaum Beobachtungen aus der zentralen Arktis haben, aus dem Winter sogar fast gar keine." Rex leitet die Mosaic-Expedition, die zum ersten Mal einen modernen Forschungseisbrecher auch im Winter in die Nähe des Nordpols bringt. Die Klimaprozesse dort sind ein Puzzleteil, das den Forschern fehlt, um bessere Prognosen zum globalen Klimawandel zu erstellen. "Was in der Arktis an Klimaveränderungen passiert, bleibt nicht in der Arktis. Sie ist die große Küche auch für unser Wetter in Mitteleuropa", sagt er.
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In Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation in Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, durch Spitzenforschung dazu beizutragen, große und drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu lösen.
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Wohin genau die Eisdrift das Schiff führen wird, ist ungewiss. Eines aber steht schon heute fest: Eine vergleichbare Expedition wird es kein zweites Mal geben. "Wir sind wahrscheinlich die letzte Generation, die eine ganzjährig von Eis bedeckte Arktis erlebt", sagt Rex. "Wenn es so weitergeht, können wir in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts im Sommer mit einer Jolle vom Hamburger Hafen aus zum Nordpol segeln und dort eine Flasche Champagner aufmachen." Bei Segeljollen dürfte es kaum bleiben: Schon heute durchqueren erste Containerschiffe die Nordostpassage auf dem Weg zwischen Europa und Asien. Am Nordpol, an dessen Bezwingung früher reihenweise Menschen gescheitert sind, entsteht gerade eine andere Welt und niemand weiß genau, wie sich die rasante Erwärmung auf das Ökosystem und das Klima auswirken wird.

In Ny-Ålesund testet die Gruppe derweil den Aufbau eines gigantischen Zeltes, das auf der Expedition einen Fesselballon beherbergen soll. Mit dabei ist Verena Mohaupt. Die Physikerin zählt zur Generation von Polarforscherinnen, die den Fjord am Rande des Dorfes nur als offenes Gewässer kennen. Bei ihr laufen viele Fäden der Expeditionslogistik zusammen, etliche Ausrüstungsteile hat sie ausgesucht, außerdem Pläne erstellt, Handbücher geschrieben und Trainings organisiert. "Als ich diesen Job gerade angenommen hatte, traf ich mich mit Markus Rex auf ein Abendessen in Bremerhaven", erinnert sie sich. "Zum Essen bin ich damals kaum gekommen, stattdessen füllten sich die Seiten meines Blocks." Begriffe wie Treibstoffdepot und Evakuierungswege notierte sie, außerdem die Namen Fedorov, Makarov, Oden und Xuelong II – so heißen die vier Eisbrecher, die die Expedition versorgen und die Teilnehmer austauschen sollen. Am Ende des Abends war ihr klar, dass sie es mit einer logistischen Choreografie zu tun bekommt, wie sie die zentrale Arktis nie zuvor gesehen hat.
Eine Stadt auf dem Eis entsteht
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Rund um die "Polarstern" soll eine kleine Forschungsstadt auf dem Eis entstehen.

Unvorhergesehenes muss sie immer einplanen: "Vieles können wir erst vor Ort entscheiden." Mit diesem Ort meint sie eine Eisscholle, die zum Anfang der Expedition etwa bei 130 Grad Ost und 85 Grad Nord liegen wird. Sobald der Expeditionsleiter eine Stelle freigibt, an der sich das Schiff einfrieren lässt, und der Kapitän die Maschinen in den Leerlauf stellt, beginnt der spannendste Teil des Vorhabens. Innerhalb weniger Tage errichten die Wissenschaftler eine kleine Forschungsstadt auf dem Eis. Es wird ein steter Wettlauf gegen die Zeit, denn schon bald nach der Ankunft steigt die Sonne kaum noch über den Horizont, bis sie schließlich völlig der Polarnacht weicht. "Während des Aufbaus werden alle mithelfen müssen. Wir bohren dann Löcher, legen Wege an, bauen Zelte auf und verlegen Stromtrassen", sagt Mohaupt.

Schon heute gibt es eine Art Stadtplan, der vermuten lässt, was sich auf dem Eis abspielen wird. In einem Umkreis von mehreren Hundert Metern um das Schiff sollen Messstationen in die Höhe ragen. Im Winter erstreckt sich sogar eine Landebahn auf dem Eis, die "Polarstern" wird zum Ausgangspunkt für Forschungsflüge. Der Eisbrecher wird zum Zentrum eines Netzes autonomer Messstationen, die sich bis zu 50 Kilometer entfernt befinden.

Der Bremerhavener Meereisphysiker Marcel Nicolaus hat das Forschungscamp auf dem Reißbrett entworfen. Entscheidend sei eine genaue Gebietsaufteilung, sagt er. "Wenn sich niemand an bestimmte Wege und Bereiche halten würde, hätten wir spätestens im Sommer keine ungenutzte Fläche mehr" - dabei ist unberührtes Eis wichtig für die Forschung. Außerdem soll es rund um das Schiff Bereiche geben, die nicht ausgeleuchtet werden, damit Biologen das Verhalten der Lebewesen in der Dunkelheit frei von Lichtverschmutzung untersuchen können.
Harte Bedingungen für die Forscher
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Winter am Nordpol - rauer geht es wohl kaum. Aber die Forscher sind darauf vorbereitet.

Die Arbeitsbedingungen werden hart. Alle Teilnehmer haben dafür unter zumindest ansatzweise vergleichbaren Bedingungen trainiert. 60 von ihnen waren zwei Wochen lang auf einem Kurs in Finnland - Ende März, wenn am Strand der Insel Hailoutu die Temperaturen unter minus 20 Grad Celsius fallen. Das Programm folgt einer strengen Routine: Jeden Morgen nach dem Frühstück gehen die Teilnehmer auf das nahe gelegene Meereis. Wie bei einem ausgedehnten Zirkeltraining arbeiten sie verschiedene Stationen ab: Schneemobil fahren, Eisdicke messen, Eislöcher sägen und Eiskerne ziehen. "Die Teilnehmer haben in Finnland nicht nur eine Menge über die Arbeiten auf dem Eis gelernt", ist sich Marcel Nicolaus sicher. "Hier hat die Expedition für viele bereits richtig begonnen." Von dem Moment an sei Mosaic mehr gewesen, als nur Tabellen, Pläne und E-Mails zu lesen.

Die Fragen, denen die Forscher während der Expedition nachgehen wollen, sind eng miteinander verknüpft. Wie entsteht genau das Meereis? Was passiert, wenn die Eisschicht aufreißt und das vergleichsweise warme Ozeanwasser mit extrem kalter Luft in Verbindung kommt? Was macht die Polarnacht mit dem Ökosystem, bevor im Frühjahr explosionsartig neues Leben unter dem Eis entsteht? "Weil wir auf die großen Zusammenhänge schauen, werden wir mit dieser Expedition Antworten auf eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit finden - und zwar, warum die Arktis ein Treiber der Klimaerwärmung ist", fasst Markus Rex den enormen Anspruch zusammen.

Wenn am 20. September die Expedition losgeht, wird sich zeigen, was die jahrelange Vorbereitung gebracht hat und wie sich ihre Pläne in der unerbittlichen arktischen Realität bewähren. Verena Mohaupt wird auf der bis zum Anschlag beladenen "Polarstern" wissen, dass die Ausrüstung - komme, was wolle - für die nächsten Monate ausreichen muss. Marcel Nicolaus wird wenig später von der Reling aus sehen, was das Eiscamp noch mit seinen ersten Skizzen auf Rechenpapier gemeinsam hat. Und Markus Rex? Womöglich wird er ins Logbuch schreiben, dass die Menschheit noch nie so nah dran war, die Rätsel der zentralen Arktis zu entschlüsseln.

Weiterlesen: Dieser Artikel erschien zuerst auf helmholtz.de.

zum Video https://www.n-tv.de/wissen/Reise-ins-Ep ... 79494.html
Quelle ntv.de https://www.n-tv.de/wissen/Reise-ins-Ep ... 79494.html
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