HERZLICH WILLKOMMEN IM WELTINFONETZ

Registrieren sie sich jetzt um die Foren

uneingeschränkt im Mitgliederstatus nutzen  zu können

Gäste können Links in den Foren und Themen nur zum lesen öffnen

Unser Forum steht Ihnen KOSTENLOS zur Verfügung

Ich wünsche Ihnen viel Spass und Erfolg beim surfen

BITTE BEACHTEN SIE UNSERE FORENREGELN ZUM IMPRESSUM

im 1. Forum

Ihr Weltbookadmin


ALLES um VERSICHERUNGEN

THEMENÜBERSICHT :
KRITIKEN - KURIOSES - DIE ERDE LEBT UND BEBT - UMWELT und NATURSCHUTZ - STAMMTISCH - TREFF - Info Gesundheit - Forschung Universum - ENTHÜLLUNGEN - HAUS und GARTEN - HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche - TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser - Witze von A bis Z - Comedy - Kabarett - Luft und Raumfahrt - AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT - FORSCHUNG ERNÄHRUNG - PC-HILFE zur SELBSTHILFE - RATGEBER - TIPPS und TRICKS - JUSTIZ - JUSTIZIRRTÜMER - VERDACHTS- und HAFTUNGSFÄLLE -
Info KINDER UND JUGENDSCHUTZ - FORSCHUNG - TECHNIK - ENERGIE - KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN - ERD und WELTGESCHICHTE - MEINE FREUNDE - DEINE FREUNDE - Die schleichende Gefahr: ELF-Wellen - VERMISST - GESUCHT - FRAUENTREFF - Altrentner werden diskriminiert - ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER - ARMUT IN REICHEN LÄNDERN - Von Politik und Gesellschaft vergessen ? - KULTUR in DEUTSCHLAND und ihre GEGENSÄTZE - SPORTSTAMMTISCH - MEIN BUNDESLAND - MEINE STADT - DEUTSCHLAND - ÖSTERREICH - SCHWEIZ -
VERSTEIGERUNGEN - ZWANGSVERSTEIGERUNGEN -
Info: VERKÄUFE - KAUFGESUCHE - UFO's - BESUCH AUS FREMDEN WELTEN - REALITÄT oder TÄUSCHUNG - MIT WERBUNG ZUM ERFOLG - Info: IMMOBILIENMARKT Häuser - Wohnungen - Grundstücke - Anlageobjekte -
WELTBOOK-NETZWERKER-TREFF - WELTARMUT - ERNÄHRUNGSARMUT - ONLINE - SPIELE -
WOCHENENDGRUNDSTÜCKE - SCHREBERGÄRTEN -

FollowersFollowers: 0
BookmarksBookmarks: 0
Views: 530

ALLES um VERSICHERUNGEN

Postby Weltbookadmin47 » 22. May 2020 10:09

logo versicherungen.jpg
logo versicherungen.jpg (36.72 KiB) Viewed 529 times
ALLES um VERSICHERUNGEN
Empfehlungen - Warnungen - Notwendigkeiten - Streitigkeiten
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8611
Joined: 10.2014
Gender:

Versicherungen im Alter - Welche Policen Senioren wirklich brauchen

Postby Weltbookadmin47 » 22. May 2020 10:20

ALLES um VERSICHERUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Welche-Pol ... 93407.html
Versicherungen im Alter - Welche Policen Senioren wirklich brauchen

imago64124458h.jpg

Eine Krankenversicherung müssen alle haben. Doch auch hier sollten Senioren den Preis im Auge behalten.

(Foto: imago/Westend61)
FB
TW
mail
drucken

Welche Versicherung ist nötig? Welche kostet zu viel und kann gekündigt werden? Fragen, die sich ab und zu jeder stellen sollten - insbesondere, wenn sich Lebensumstände ändern. Tipps für Senioren.

Was brauche ich wirklich? Diese Frage sollte sich jeder ab und zu stellen. Mitunter kann man damit sogar sparen - etwa wenn man sich von der einen oder anderen überflüssigen Versicherung trennt.

Senioren zum Beispiel brauchen manchen Schutz nicht mehr, die Berufsunfähigkeitsversicherung zum Beispiel. Andere Policen können wichtiger werden. Ein Überblick:

Privathaftpflichtversicherung

Wer anderen einen Schaden zufügt, muss dafür aufkommen - und zwar in unbegrenzter Höhe. Darum ist eine Haftpflichtversicherung in jedem Lebensabschnitt unverzichtbar. Die Versicherung zahlt alle Schäden, die jemand fahrlässig oder sogar grob fahrlässig verursacht, bis zu der im Vertrag vereinbarten Summe.

"Es lohnt sich, regelmäßig zu prüfen, ob es günstigere und bessere Haftpflichtversicherungsverträge gibt", sagt Simone Weidner von der Stiftung Warentest. Neue Tarife seien manchmal günstiger und leistungsstärker als ältere Policen. Senioren sollten darauf achten, dass die Police Deliktunfähigkeit beinhaltet. Dann zahlt der Versicherer oft auch für Schäden, die durch Demenz verursacht wurden.

Krankenversicherungen

Eine Krankenversicherung müssen alle haben. Doch auch hier sollten Senioren den Preis im Auge behalten. "Privat Krankenversicherte, die unter stark steigenden Prämien zu leiden haben, können einen Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft in Erwägung ziehen", sagt Julia Alice Böhne vom Bund der Versicherten (BdV). Hierdurch lasse sich unter Umständen der Beitrag reduzieren.

Vorsicht: Bei leistungsschwachen Tarifen drohen hohe Eigenleistungen. Daher sei es bei einem Wechsel vor allem wichtig, einen Tarif mit einem bedarfsgerechten Leistungsniveau zu wählen.

Für gesetzlich Versicherte können sich eventuell Zusatzversicherungen lohnen, zum Beispiel für Wahlleistungen im Krankenhaus. Aber Achtung: "Wer bereits Vorerkrankungen hat, erhält möglicherweise keinen Vertrag mehr", sagt Weidner. Und auch hier müssen Kunden mit steigenden Versicherungsbeiträgen rechnen.

Auslandsreisekrankenversicherung

Für Reisen ist eine Auslandsreisekrankenpolice ratsam. "Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Behandlungskosten im Ausland oft nur zum Teil oder gar nicht", sagt Andreas Gernt von der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Das Risiko am Urlaubsort krank zu werden, steigt mit zunehmendem Alter. Und für einen medizinisch notwendigen oder besser medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport in die Heimat, der leicht einen fünfstelligen Betrag kosten kann, kommen die Krankenkassen nicht auf.

"Wer öfter ins Ausland verreist, schließt am besten eine günstige Jahrespolice ab, Langzeiturlauber eine Langzeitpolice," sagt Gernt. Die Angebote der Versicherungen zu vergleichen lohnt sich. Manche Versicherer erhöhen den Beitrag bereits ab 50 Jahren. Andere sehen einen Zuschlag erst ab 70 Jahren vor.

Pflegezusatzversicherung

Immer mehr Menschen müssen gepflegt werden. Das verursacht enorme Kosten. Die gesetzlichen Leistungen reichen selbst bei geringem Bedarf kaum aus, um die Kosten zu decken. Eine Pflegeversicherung ist daher grundsätzlich sinnvoll.

Man sollte sie allerdings so früh wie möglich abschließen. Je älter der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss ist, desto mehr zahlt er für den Vertrag. Wichtig ist auch das Leistungsspektrum: "Eine private Pflegezusatzversicherung sollte bereits Leistungen ab Pflegegrad 1 und bei häuslicher Pflege vorsehen", sagt Böhne.

Unfallversicherung

Wer im Alter stürzt, kommt nicht immer glimpflich davon. Stürze gehören bei Senioren zu den häufigsten Ursachen für eine Einlieferung ins Krankenhaus. Sollten durch den Unfall Umbaukosten, Anschaffungen oder Pflegeleistungen nötig werden, hilft die Leistung der Unfallversicherung. Darum empfiehlt Böhne: "Die Versicherungssumme sollte den einmaligen Kapitalbedarf abdecken, der durch eine unfallbedingte Invalidität entsteht."

Die meisten Versicherungen kürzen die Leistung, wenn am Unfall bereits bestehende Gebrechen oder Vorerkrankungen mitgewirkt haben. "Wählen Sie möglichst einen Tarif, der einen umfassenden Verzicht auf dieses Leistungskürzungsrechts vorsieht." Außerdem sollte der Vertrag nicht ab einem bestimmten Alter enden.

Viele Unfallversicherer versuchen die Leistungen bei Älteren, meistens ab dem 65. Oder 75. Lebensjahr, nicht mehr als einmalige Zahlung, sondern als Rente auszuzahlen. Gernt rät davon ab: "Vorteilhafter und flexibler ist in der Regel die Einmalzahlung."

Quelle: ntv.de, Beate Kaufmann, dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8611
Joined: 10.2014
Gender:

Altersvorsorge mit Tücken - Riestern mit spitzem Bleistift

Postby Weltbookadmin47 » 6. Jun 2020 13:25

ALLES um VERSICHERUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Riestern-m ... 20992.html
Altersvorsorge mit Tücken - Riestern mit spitzem Bleistift
riester.jpg

Die Riester-Rente steht immer wieder wegen zu hoher Kosten in der Kritik.

(Foto: picture alliance / dpa)
FB
TW
mail
drucken

Die Riester-Rente ist nicht ganz ohne. Wer profitieren will, muss sehr, sehr alt werden oder extrem gut rechnen können, meinen Kritiker. Zumindest vor Beginn der Auszahlungsphase schadet aufpassen nichts.

Die 2002 aus der Taufe gehobene Riester-Rente dient der privaten Altersvorsorge. Sie soll die Lücke füllen, die durch die damals beschlossene Senkung des gesetzlichen Rentenniveaus von 70 auf 67 Prozent entsteht. Inzwischen gibt es mehr als 16 Millionen Riester-Verträge.

Die Idee dahinter: Arbeitnehmer stecken einen Teil ihres Geldes in Sparverträge oder ähnliches. Der Staat bezuschusst das Investment, die Leistungen werden als lebenslange Rente ausbezahlt.
Mehr zum Thema
Auch wegen Kinderzulage Doppelte Kosten bei Riester-Rente
Gesetzliche Rentenversicherung Rentenberatung in Teilen mangelhaft
Bis zu sechs Prozent Kosten So wird bei der Sofortrente hingelangt
Freiwillig, fair, einfach, mehr Verbraucherzentralen fordern "Extrarente"

Der Haken dabei: Die Verträge haben Tücken, auch vor dem Start der Auszahlungsphase. Im Wesentlichen sind das die drei Bereiche Bürokratie, Vertragsklauseln und Rendite. Ein Überblick:
Bürokratie

Die Kritik von Katharina Henrich, Redakteurin der Zeitschrift "Finanztest", an Riester ist fundamental. "Das versteht kaum jemand. Es ist ein Bürokratiemonster", sagt die Fachfrau für Altersvorsorge. Ihr missfällt insbesondere, dass Sparer kurz vor Beginn der Auszahlung ihres Kapitals meist auf fremde Hilfe angewiesen sind, um die passende Auszahlvariante herauszufinden.

Diese sollte grundsätzlich zu den persönlichen Lebensumständen passen. Allerdings spielt die Steuer eine große Rolle – und das ist für Verbraucher im Fall der Riester-Rente wegen einer Vielzahl zu beachtender Faktoren ein schwierig zu überschauendes Terrain. "Ich brauche einen Steuerberater, um die Optionen zu überblicken und die günstigste zu finden", kritisiert Henrich.

Weil das Zeit braucht, sollten Verbraucher möglichst früh bei ihrem Anbieter ein Angebot für die Auszahlung der Rentenraten anfordern. Normalerweise kommt eine solche Offerte spätestens drei Monate vor der Auszahlungsphase.

Henrich und ihre Kollegen halten es für ratsam, von sich aus schon zwei Jahre im Voraus eine Anfrage zu starten. Bei Banksparplänen sollten es sogar fünf Jahre sein. Denn die Verträge sehen in der Regel den Wechsel zu einem Versicherer vor, der nach dem 85. Lebensjahr die Leibrente leistet.

Meistens arbeiten Versicherer und Riester-Anbieter zusammen. Wollen Kunden eine andere Versicherungsgesellschaft, müssten sie spätestens fünf Jahre vor Auszahlung ihres Guthabens dorthin wechseln. Ansonsten würden sie nicht mehr aufgenommen.
Vertragsklauseln

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg empfiehlt, auf zusätzliche Abschluss- und Vermittlungskosten zu achten. Diese verlangen einige Anbieter beim Übergang in die Rente. Hinweise auf solche Entgelte finden sich Niels Nauhauser zufolge im Kleingedruckten von Riester-Verträgen.

Oft steckten sie in Formulierungen wie "werden gegebenenfalls Abschluss und/oder Vermittlungskosten belastet", manchmal sei von "angemessenen" Kosten die Rede oder allgemein von "Bundeswertpapieren" als Anhaltspunkt zur Berechnung der Umlaufrendite, statt konkret Pfandbriefe oder Bundesanleihen zu nennen.

Pauschale Angaben hingegen sind nach Ansicht des Verbraucherschützers intransparent. "Der Kunde weiß nicht, was auf ihn zukommt", erläutert Nauhauser. Deshalb seien solche Klauseln unzulässig. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mahnte wegen der Vereinbarungen unter anderem eine Sparkasse erfolgreich ab. Mutmaßlich seien Millionen Verträge, vor allem von Sparkassen und Volksbanken, betroffen.

Die geforderten Entgelte belasten das Guthaben angehender Rentner. Unter dem Strich fehlt das Geld an der Auszahlung. Betroffene können nach Nauhausers Einschätzung zu Unrecht kassierte Gebühren vom Anbieter zurückfordern. "Intransparenz geht immer zulasten des Klauselverwenders", sagt er.

Zulässig sind hingegen Kosten, die Finanzinstitute im Riester-Vertrag klar beziffert haben, zum Beispiel "4 Prozent", und auf die Kunden vor Vertragsabschluss hingewiesen wurden. Bei Problemen können Sparer neben ihrem Riester-Rentenanbieter auch den Ombudsmann für Versicherungen ansprechen.
Rendite

Überraschungen lassen sich vermeiden, wenn Riester-Interessenten vor der Unterschrift unter einen Vertrag die Anbieter gezielt nach Abschluss- und Vertriebsprovisionen fragen und vergleichen. Überhaupt sollten Verbraucher bei Riester den Taschenrechner nutzen, findet Axel Kleinlein, Vorstand des Bundes der Versicherten. So lasse sich herausfinden, was ein Angebot taugt.

Maßgebliche Kennziffer ist der garantierte Rentenfaktor. Aus ihm ist die Rentenhöhe je eingezahlten 10.000 Euro ableitbar. "Die Zahl variiert häufig zwischen 15 und 30 Euro pro Monat", erläutert Kleinlein. Ihm sind 15 Euro zu wenig. Aus der Kennzahl errechnet sich dann, wie alt jemand werden muss, um sein Kapital herauszubekommen.

"Garantiertes Kapital laut Vertrag geteilt durch die garantierte Rente, dann weiß ich, wie lange ich leben muss, um besser zu fahren als das Geld unters Kopfkissen zu legen", sagt Kleinlein. Bei 30 Euro pro Monat und 20.000 Euro Investment müsste die Rente 55 Jahre bezogen oder der Riester-Rentner 122 Jahre alt werden. Die Rente vererben geht in der Regel nicht.

Berücksichtigt werden ausschließlich die im Vertrag garantierten Werte. Variable Verzinsungen gelten als unzuverlässig, weil sie von steigenden und fallenden Zinsen sowie schwankenden Aktienkursen abhängen.

In Zeiten der Negativzinsen lohnt nach Angaben von Kleinlein außerdem eine Prüfung der im Vertrag stehenden Zinsklausel: "Klauseln, die Negativzinsen nicht ausschließen, sind rechtswidrig". Teilweise versuchten Banken, zulasten des Riester-Sparers Negativzinsen mit Bonusansprüchen zu verrechnen. Der Bund der Versicherten hält dies für unzulässig.

Auch wegen Kinderzulage Doppelte Kosten bei Riester-Rente
https://www.n-tv.de/ratgeber/Doppelte-K ... 80871.html

Gesetzliche Rentenversicherung Rentenberatung in Teilen mangelhaft
https://www.n-tv.de/ratgeber/Rentenbera ... 77775.html

Bis zu sechs Prozent Kosten So wird bei der Sofortrente hingelangt
https://www.n-tv.de/ratgeber/So-wird-be ... 70082.html

Freiwillig, fair, einfach, mehr Verbraucherzentralen fordern "Extrarente"
https://www.n-tv.de/ratgeber/Verbrauche ... 94817.html

Quelle: ntv.de, Monika Hillemacher, dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8611
Joined: 10.2014
Gender:

Abschluss, Kündigung, Beschwerde Ein Versicherungs­vertrag ist schnell un

Postby Weltbookadmin47 » 13. Jun 2020 13:25

ALLES um VERSICHERUNGEN
https://www.test.de/Versicherungen-Opti ... 2-5124749/
Abschluss, Kündigung, Beschwerde

Ein Versicherungs­vertrag ist schnell unter­schrieben oder online abge­schlossen. Doch Kunden sollten sich vor dem Vertrags­schluss die Unterlagen genau ansehen. Sonst kann im Schadens­fall die Ernüchterung groß sein – weil die Versicherung weniger als erwartet oder sogar über­haupt nicht zahlt. Wollen Kunden raus aus einem Vertrag, müssen sie Fristen beachten. Und gibt es Ärger und kommt es zum Streit mit dem Versicherer, haben Kunden verschiedene Möglich­keiten. Hilfe im Streitfall bietet zum Beispiel der Versicherungs­ombuds­mann in einem kostenlosen Streit­schlichtungs­verfahren. test.de erklärt, worauf es rund um den Versicherungs­vertrag ankommt.
Abschluss eines Versicherungs­vertrags

Die Versicherer müssen ihren Kunden vor Vertrags­abschluss bestimmte Informationen übergeben haben. Wer online einen Vertrag abschließt, erhält diese Informationen meist als Download. Wichtig: Bevor Kunden nicht alle Unterlagen erhalten haben, beginnt die Frist zum Widerruf nicht zu laufen. Versicherer müssen ihren Kunden folgende Informationen aushändigen:

Versicherungs­schein (Police). Der Versicherungs­schein ist die Urkunde über den zustande gekommenen Versicherungs­vertrag zwischen Versicherer und dem Versicherungs­nehmer.

Vertrags­bestimmungen (einschließ­lich Versicherungs­bedingungen). Sie regeln unter anderem den Beginn des Schutzes, den Umfang der Versicherungen sowie wann und auf welche Art und Weise eine Versicherung zahlen muss. Je nach Versicherungs­sparte haben sie unterschiedliche Bezeichnungen und heißen zum Beispiel „Allgemeine Bedingungen für die Haft­pflicht­versicherung“. Um Lücken in den Bedingungen zu schließen oder diese zu verändern, haben viele Versicherer zusätzlich unter­nehmens­spezi­fische besondere Versicherungs­bedingungen.

Produkt­informations­blatt. Der Versicherer muss Kunden auch ein so genanntes Produkt­informations­blatt aushändigen. Damit sollen Kunden umfassend über ihre Rechte und Pflichten sowie über alle Einzel­heiten des Vertrags aufgeklärt werden.

Weitere Informationen. Darüber hinaus gibt es weitere Informationen, die der Versicherer seinen Kunden laut VVG-Informations­pflichten­ver­ordnung aushändigen muss. Einige davon sind je nach gewünschter Versicherung unterschiedlich. In der Lebens­versicherung gehören zu diesen Informationen zum Beispiel auch Angaben über die Über­schuss­beteiligung, in der Kranken­versicherung gehören Angaben zur Beitrags­steigerung dazu.

Widerrufs­belehrung. Versicherer müssen ihren Kunden schließ­lich auch eine deutlich gestaltete Belehrung über das Widerrufs­recht aushändigen.
Widerruf eines Versicherungs­vertrags

Ab Erhalt aller Vertrags­unterlagen inklusive des Versicherungs­scheins haben Kunden 14 Tage Zeit, ihren Antrag schriftlich oder per E-Mail zu widerrufen – ohne Angabe von Gründen. Meldet sich der Versicherungs­nehmer jedoch nicht, ist der Vertrag geschlossen. Bei Lebens- und Renten­versicherungen beträgt die Widerrufs­frist sogar 30 Tage. Wurde der Kunde nicht oder nicht korrekt über sein Widerrufs­recht belehrt, kann er den Versicherungs­vertrag auch später noch widerrufen („Ewiges Widerrufs­recht“). Die Versicherungs­gesell­schaft hat dann die gezahlten Versicherungs­beiträge für das erste Versicherungs­jahr zu erstatten, wenn es in diesem ersten Jahr keinen Schadens­fall gab.
Widerruf von Verträgen: So gehts

Versicherungen können Sie inner­halb von 14 Tagen widerrufen. Hat der Versicherer nicht korrekt über das Widerrufs­recht informiert, gilt es ewig.
© Stiftung Warentest
Vorsicht bei Gesund­heits­fragen

Bevor ein Versicherer mit dem Kunden einen Vertrag schließt, will er über das Risiko des Versicherungs­nehmers genau Bescheid wissen. Daher stellt er in den Antrags­formularen entsprechende Fragen. Doch viele Kunden nehmen es mit den Angaben bei Vertrags­schluss nicht so genau. Das kann fatale Folgen haben – vor allem bei Gesund­heits­fragen in der privaten Kranken­versicherung, der Berufs­unfähigkeits­versicherung, der Unfall­versicherung und der Lebens­versicherung. Kommt beispiels­weise ans Tages­licht, dass Kunden Krankheiten vorsätzlich verschwiegen haben, um die Versicherungs­gesell­schaft zu täuschen, kann der Versicherer den Vertrag noch bis zu 10 Jahre nach Vertrags­schluss wegen arglistiger Täuschung anfechten. In der privaten Kranken­versicherung bedeutet dies zum Beispiel: Der Versicherer behält die gezahlten Beiträge, aber der Kunde muss alle in der Vergangenheit erbrachten Leistungen zurück­zahlen.
Änderung eines Versicherungs­vertrags

Es kann vorkommen, dass die Police von den Vorgaben des Antrags abweicht – beispiels­weise wenn der Versicherer das Risiko des Kunden höher einstuft als zunächst angenommen. Wenn der Versicherte nicht binnen eines Monats nach Erhalt der Police in Text­form wider­spricht, gilt auch der geänderte Vertrag als angenommen. Bedingung: Der Versicherer muss die Änderungen auf der Police hervorheben und darauf hinweisen, dass die Abweichungen als genehmigt gelten, wenn der Kunde nicht wider­spricht.
Kündigung eines Versicherungs­vertrages

Unsere
Tabelle Kündigungsfristen hilft bei der Orientierung und nennt die genauen Kündigungs­fristen für die ordentliche und die außer­ordentliche Kündigung verschiedener Versicherungen. Die wichtigsten Infos in Kürze:

Ordentliche Kündigung. Ein Blick in die Vertrags­unterlagen zeigt, welche Lauf­zeiten und Fristen gelten. Denn nicht immer kann der Vertrag zum Ende des Jahres aufgelöst werden. Der mögliche Termin für den Ausstieg steht im Vertrag. Bevor Versicherte jedoch kündigen, sollten sie sicher­gehen, dass der neu gewählte Versicherer sie nicht wegen alter Schadens­fälle ablehnt. Alle Versicherungs­verträge, die mehr als drei Jahre laufen, können Versicherte zum Ende des dritten Vertrags­jahres und danach jähr­lich kündigen.

Außer­ordentliche Kündigung. Ein Kunde kann seinen Versicherungs­vertrag zum Beispiel auch kündigen, wenn die Beiträge steigen, das versicherte Risiko wegfällt oder ein Schaden reguliert wurde. Im letzteren Fall darf sich auch der Versicherer vom Kunden trennen. Erhöht der Versicherer den Beitrag, kann der Kunde meist nur kündigen, wenn sich nicht gleich­zeitig auch der Versicherungs­schutz verbessert. Der Versicherer muss einen Monat vorher darüber informieren. Inner­halb eines Monats nach Erhalt dieser Mitteilung kann der Versicherte den Vertrag dann kündigen. In der Kfz-Haft­pflicht- und Kasko­versicherung gilt neben dem Schaden auch der Fahr­zeugwechsel als Grund für eine solche außer­ordentliche Kündigung. Der Beitrag muss dann bis zum Zeit­punkt der Kündigung anteilig gezahlt werden.
Damit der Versicherer im Schadens­fall zahlt

Damit der Versicherer im Schadens­fall auch tatsäch­lich wie vereinbart zahlt, muss der Versicherungs­nehmer einige Regeln beachten:

Schaden begrenzen. Die erste Pflicht ist immer die Schadens­begrenzung. Also beispiels­weise im Brandfall die Feuerwehr rufen oder beim Auto­unfall ein Warn­dreieck aufstellen.

Schaden melden. Als nächstes muss der Kunde den Schaden so schnell wie möglich dem Versicherer melden.

Schadenhöhe bestimmen. Auch bei der Ermitt­lung der Schadenhöhe muss der Versicherte helfen. Beispiel: Bei einem Einbruch muss der Kunde eine Liste der gestohlenen Gegen­stände anfertigen und diese der Polizei und der Versicherungs­gesell­schaft aushändigen.
Die Pflichten des Versicherten

Wer Regeln bewusst miss­achtet, riskiert den Versicherungs­schutz. Aber selbst ein Versehen oder ein kleiner Fehler können sehr teuer werden. Es gibt so genannte Obliegenheiten, also Verhaltens­vorschriften, für Kunden:

Vor dem Versicherungs­fall. Kunden müssen Obliegenheiten beachten. Beispiel: Wer für sein Auto eine Voll­kasko­versicherung abge­schlossen hat und im Winter mit völlig abge­fahrenen Sommerreifen einen Unfall verursacht, riskiert, auf einem Teil seines Schadens sitzen zu bleiben. Kunden müssen ihrem Versicherer aber auch melden, wenn das versicherte Risiko während der Vertrags­lauf­zeit größer wird. Beispiel: Ein Baugerüst am Haus macht es Einbrechern leichter, in die Wohnungen zu gelangen. Davon muss die Hausrat­versicherung Kennt­nis erhalten. Tut jemand das nicht, kann der Versicherer den Vertrag kündigen – auch wenn gar nicht einge­brochen wurde.

Nach dem Versicherungs­fall. Kunden müssen auch nach Eintritt des Versicherungs­falls bestimmte Verhaltens­vorschriften beachten. Wer sich zum Beispiel nach einem Einbruch einen Monat Zeit lässt bevor er die Stehl­gutliste an seinen Hausrat­versicherer schickt, begeht eine Obliegen­heits­verletzung nach dem Versicherungs­fall.
Ombuds­mann hilft im Streitfall

Will die Versicherung im Schadens­fall nicht oder nur einen geringen Anteil zahlen, haben Kunden oft das Nach­sehen. Doch völlig aussichts­los ist der Kampf nicht. Die Versicherungs­bedingungen regeln genau, wann die Versicherung zahlen muss. Daher sollte sich jeder Kunde diese Vorschriften genau durch­lesen. Ist der Versicherte im Recht, sollte er sich zunächst an die Gesell­schaft wenden. Auf jeden Fall sollten sich Kunden Zusagen, die etwa ein Sach­bearbeiter am Telefon macht, schriftlich geben lassen. Nur so können sie später Beweise vorlegen. Wenn das Gespräch mit dem Versicherer keine Klärung bringt, können sich Betroffene an den unabhängigen Versicherungs-Ombuds­mann wenden. Das Streit­schlichtungs­verfahren ist kostenlos. Bei Streit­werten von bis zu 10 000 Euro ist der Schieds­spruch für die Versicherer bindend, darüber hinaus (Streit­werte bis zu 100 000 Euro) gibt der Ombuds­mann Empfehlungen ab. Informationen zur Schlichtungs­stelle für Versicherungen gibt es auf der
Webseite des Versicherungs-Ombudsmanns. Die privaten Kranken- und Pflege­versicherer haben eine
eigene Schlichtungsstelle. Der Ombuds­mann dort spricht für beide Seiten nur unver­bindliche Schlichtungs­vorschläge aus.
Auch die Bafin könnte helfen

Neben dem Ombuds­mann können sich Kunden auch an die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (Bafin) wenden, wenn sie ihren Anspruch beim Versicherer erfolg­los geltend gemacht haben. Wichtig: Die Bafin prüft nur, ob der Versicherer gegen verbindliche gesetzliche Vorgaben oder maßgebliche Urteile (etwa des Bundes­gerichts­hofs) verstoßen hat. Die Bafin ist aber keine Schieds­stelle und kann einzelne Streitfälle nicht verbindlich entscheiden. Trotzdem kann eine Beschwerde bei der Bafin dazu führen, dass das Unternehmen einlenkt. Versicherte müssen allerdings damit rechnen, dass sie erst nach durch­schnitt­lich acht Wochen eine Antwort erhalten. Außerdem müssen sie bedenken: Der Ombuds­mann schlichtet nicht, wenn die Fälle bereits bei der Bafin gemeldet sind. Mehr Informationen auf der
Internetseite der Bafin.
Letzte Chance Gerichts­verfahren

Sind Versicherungs­kunden mit dem Schlichtungs­vorschlag des Versicherungs-Ombuds­manns oder der Mitteilung der Bafin nicht einverstanden, können sie ihren Versicherer verklagen. Die Fristen für die Verjährung eines Anspruchs sind durch das oft mehrere Monate dauernde Ombuds­mann-Verfahren gehemmt. Umge­kehrt mischt sich der Ombuds­mann in laufende Gerichts­verfahren nicht mehr ein.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: https://www.test.de/Versicherungen-Opti ... 2-5124749/
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8611
Joined: 10.2014
Gender:

Re: ALLES um VERSICHERUNGEN

Postby Weltbookadmin47 » 13. Jun 2020 15:05

ALLES um VERSICHERUNGEN

DEVK Bewertungen

https://de.trustpilot.com/review/www.devk.de
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8611
Joined: 10.2014
Gender:


Return to "2. Forum in Kategorie 2"

 

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 0 guests

cron