HERZLICH WILLKOMMEN IM WELTINFONETZ

Registrieren sie sich jetzt um die Foren

uneingeschränkt im Mitgliederstatus nutzen  zu können

Gäste können Links in den Foren und Themen nur zum lesen öffnen

Unser Forum steht Ihnen KOSTENLOS zur Verfügung

Ich wünsche Ihnen viel Spass und Erfolg beim surfen

BITTE BEACHTEN SIE UNSERE FORENREGELN ZUM IMPRESSUM

im 1. Forum

Ihr Weltbookadmin


HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche

THEMENÜBERSICHT :
KRITIKEN - KURIOSES - DIE ERDE LEBT UND BEBT - UMWELT und NATURSCHUTZ - STAMMTISCH - TREFF - Info Gesundheit - Forschung Universum - ENTHÜLLUNGEN - HAUS und GARTEN - HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche - TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser - Witze von A bis Z - Comedy - Kabarett - Luft und Raumfahrt - AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT - FORSCHUNG ERNÄHRUNG - PC-HILFE zur SELBSTHILFE - RATGEBER - TIPPS und TRICKS - JUSTIZ - JUSTIZIRRTÜMER - VERDACHTS- und HAFTUNGSFÄLLE -
Info KINDER UND JUGENDSCHUTZ - FORSCHUNG - TECHNIK - ENERGIE - KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN - ERD und WELTGESCHICHTE - MEINE FREUNDE - DEINE FREUNDE - Die schleichende Gefahr: ELF-Wellen - VERMISST - GESUCHT - FRAUENTREFF - Altrentner werden diskriminiert - ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER - ARMUT IN REICHEN LÄNDERN - Von Politik und Gesellschaft vergessen ? - KULTUR in DEUTSCHLAND und ihre GEGENSÄTZE - SPORTSTAMMTISCH - MEIN BUNDESLAND - MEINE STADT - DEUTSCHLAND - ÖSTERREICH - SCHWEIZ -
VERSTEIGERUNGEN - ZWANGSVERSTEIGERUNGEN -
Info: VERKÄUFE - KAUFGESUCHE - UFO's - BESUCH AUS FREMDEN WELTEN - REALITÄT oder TÄUSCHUNG - MIT WERBUNG ZUM ERFOLG - Info: IMMOBILIENMARKT Häuser - Wohnungen - Grundstücke - Anlageobjekte -
WELTBOOK-NETZWERKER-TREFF - WELTARMUT - ERNÄHRUNGSARMUT - ONLINE - SPIELE -
WOCHENENDGRUNDSTÜCKE - SCHREBERGÄRTEN -

FollowersFollowers: 1
BookmarksBookmarks: 1
Views: 122383

Das sind Rolf Morriens 5 Gewinner-Aktien für 2019

Postby Weltbookadmin47 » 25. Apr 2019 21:50

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche

Das sind Rolf Morriens 5 Gewinner-Aktien für 2019

Klick hier
https://www.gevestor-praemien.de/aktien ... gJP7_D_BwE
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Viele Firmen und Konjunkturdaten - Dax könnte seine Osterrally fortsetzen

Postby Weltbookadmin47 » 28. Apr 2019 20:59

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/marktber ... 91446.html

Sonntag, 28. April 2019
Viele Firmen und Konjunkturdaten - Dax könnte seine Osterrally fortsetzen
imago89394283h.jpg

Wie geht es mit dem Dax weiter?

(Foto: imago/Sven Simon)
FB
TW
mail
drucken

Geht es mit dem deutschen Aktienmarkt weiter nach oben? Die Zeichen dafür stehen gar nicht so schlecht. Die Experten erwarten ein positives Ende der Handelsgespräche zwischen den USA und China. Auch die Fed könnte für gute Laune sorgen.

Die Chancen für eine Verlängerung der Osterrally an den europäischen Aktienmärkten bis in den Frühsommer stehen nach Einschätzung von Experten gut. "Wir gehen davon aus, dass sich in den kommenden Quartalen eine Stabilisierung des Wachstums einstellen wird, angeführt von den USA und China", sagt Esty Dwek, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter Natixis.
Dax
Dax 12.315,18
Lufthansa
Lufthansa 22,12
VW Vorzüge
VW Vorzüge 156,17
BASF
BASF 72,82

Getragen werde der Aufschwung durch den Dienstleistungssektor und die Kauflaune der Verbraucher. Zusätzliche Unterstützung für die Börsen komme von den Konjunkturprogrammen der Regierung in Peking und der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed. In der alten Woche legte der Dax etwa ein halbes Prozent zu.

Hoffnung schöpften Investoren außerdem aus der geplanten neuen Runde bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Die Äußerungen zur Entwicklung der Verhandlungen seien ermutigend, so dass Anleger auf eine Lösung des Zollstreits setzten, sagt Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Der Konflikt zwischen den beiden weltweit größten Volkswirtschaften hatte die Konjunktur in den vergangenen Monaten belastet.

Ausgemachte Sache seien weitere Kursgewinne am Aktienmarkt allerdings nicht, warnt Natixis-Experte Dwek. "Eine anhaltende Rally braucht die fundamentale Unterstützung durch ordentliches Wachstum der Unternehmensgewinne." In den USA müsse aber erstmals seit zehn Quartalen mit schrumpfenden Überschüssen gerechnet werden, warnt Richard Turnill, Chef-Anlagestratege des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock. Das Hauptaugenmerk liege daher auf dem Umfang des Rückgangs und die Entwicklung der Gewinnmargen.
Erneute Flut von Firmenbilanzen

In der neuen Woche bekommen Anleger ausreichend Gelegenheit, Geschäftszahlen und Ausblicke von Unternehmen zu prüfen. Allein aus dem Dax öffnen mehr als ein halbes Dutzend Konzerne ihre Bücher, darunter die Lufthansa (Dienstag), Volkswagen (Donnerstag) und der Chemiekonzern BASF (Freitag).

Aus dem Ausland legen unter anderem die Google-Mutter Alphabet (Montag), der iPhone-Macher Apple (Dienstag) sowie Berkshire Hathaway (Freitag) Zahlen vor. Letztere ist die Investmentfirma des Börsengurus Warren Buffett.
US-Arbeitsmarktdaten und Fed-Zinsentscheid

Auch zahlreiche Konjunkturdaten stehen auf dem Terminplan. Den Anfang machen die US-Konsumausgaben am Montag. Das Highlight sind aber die Beschäftigtenzahlen am Freitag. Er rechne mit dem Aufbau von 210.000 Stellen, sagt Commerzbank-Analyst Christoph Weil. Einer Umfrage des Datenanbieters Refinitiv zufolge erwarten Experten im Schnitt ein Plus von 180.000.

Einen Vorgeschmack auf die offiziellen Zahlen liefern die Daten der privaten Arbeitsagentur am Mittwoch. Wenige Stunden später verkündet die US-Notenbank Fed ihren Zinsentscheid. Entgegen den jüngsten Spekulationen gehe er nicht davon aus, dass die Fed den Schlüsselsatz im laufenden Jahr senken wird, prognostiziert Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank.

Quelle: n-tv.de, Hakan Ersen, rts
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Alternativer Antrieb für E-Autos - Bosch will Brennstoffzellen in Serie ba

Postby Weltbookadmin47 » 29. Apr 2019 12:42

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bosch-wi ... 94153.html

Montag, 29. April 2019
Alternativer Antrieb für E-Autos - Bosch will Brennstoffzellen in Serie bauen
118572905.jpg

Bosch möchte künftig gemeinsam mit Powercell Stacks für Brennstoffzellen weiterentwickeln und dann im großen Stil produzieren.

(Foto: picture alliance/dpa)
FB
TW
mail
drucken

Eigentlich bevorzugen Autohersteller Batterien als Antrieb für Elektrofahrzeuge. Doch Autozulieferer Bosch setzt nun auf die Brennstoffzelle. Bislang ist diese teurer als die Batterie. Aber Bosch glaubt an einen Marktdurchbruch.

Der Autozulieferer Bosch setzt auf die bisher noch teure Technologie der Brennstoffzelle als Antrieb für Elektrofahrzeuge. Der Stiftungskonzern kündigte an, mit dem kleinen schwedischen Unternehmen Powercell Stacks für die Zellen weiter zu entwickeln und sie später in großem Stil produzieren zu wollen.

"Bosch steigt in den Markt für mobile Brennstoffzellen ein und treibt die Industrialisierung konsequent voran", erklärte Stefan Hartung, Chef der Autosparte Mobility Solutions. Brennstoffzellen-Systeme mit den selbst gefertigten Stacks will Bosch demnach spätestens 2022 auf den Markt bringen. Der Stack ist das Herzstück der Brennstoffzelle, in dem Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt wird.
108884828.jpg
Wirtschaft 31.01.19
Notfallpläne für ungeordneten Brexit Autokonzerne drohen vorübergehende Werkschließung an

Obwohl die Brennstoffzelle, bei der mit Wasserstoff Strom für Batterien gewonnen wird, derzeit noch unverhältnismäßig teuer ist, geht Bosch von einem Marktdurchbruch aus. Bis 2030 könnten bis zu 20 Prozent aller Elektrofahrzeuge weltweit mit Brennstoffzellen angetrieben werden, schätzt der Konzern.

Bisher sind Brennstoffzellen nur in wenigen Lastwagenmodellen und Bussen im Einsatz, die ständig lange Strecken zurücklegen müssen. Nach Einschätzung von Bosch kann die Antriebstechnik künftig aber auch für Pkw günstig genug werden. Dazu müssten die Stacks und auch der Wasserstoff noch billiger werden.

Beispielsweise kostet Bosch zufolge der Wasserstoff, den ein 40-Tonner-Lkw auf 100 Kilometer verbraucht, heute noch mehr als 50 Euro. "Durch die Industrialisierung und über die Verbreitung der Technik am Markt wird Bosch Skaleneffekte erzielen und an der Kostenschraube drehen", erklärte Hartung.
Strategisch wichtige Entscheidung

Für den weltweit größten Autozulieferer und seine Kunden ist die Entscheidung von Bosch zur Massenfertigung strategisch wichtig. Derzeit bevorzugen die Autobauer unter dem Druck strengerer Klimaschutzvorschriften in Europa und China die schon weiter entwickelten, vergleichsweise günstigeren Batterien für Elektroantriebe.
Unbenannt-1.jpg
Auto 13.12.18
Fahrerloses Shuttle Bosch rüstet sich für den Verkehr der Zukunft

Volkswagen-Chef Herbert Diess hatte gefordert, sich auf diese Technik zu konzentrieren. Auch Bosch will auf diesem Feld der führende Zulieferer sein. Allerdings hatten die Schwaben - anders als jetzt bei der Brennstoffzelle - nach langer Prüfung entschieden, die dafür wesentliche Komponente, die Batteriezelle, nicht selbst zu entwickeln und herzustellen. Um sich hier gegen die etablierte Konkurrenz aus Asien zu behaupten, hätte Bosch nach eigenen Angaben rund 20 Milliarden Euro ausgeben müssen.

Zu den Investitionskosten für die Brennstoffzellen-Systeme machte der Konzern keine Angaben. An Powercell fließe für die Kooperation ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag. Hinzu komme später eine Lizenzgebühr je verkauftem Stack.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, kpi/dpa/rts
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Preis der Unabhängigkeit ? - EU kauft immer mehr teures US-Flüssiggas

Postby Weltbookadmin47 » 3. May 2019 13:24

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-kauft ... 00888.html
Preis der Unabhängigkeit ? - EU kauft immer mehr teures US-Flüssiggas
FB
TW
mail
drucken

Der Import von verflüssigtem Gas aus den USA in die EU vervierfacht sich in den vergangenen Monaten fast. Dabei ist der Energieträger deutlich teurer als Röhrengas aus Russland. Es ist aber nicht der Preis, der die Nachfrage nach US-Gas beflügelt.

Europa hat in den vergangenen Monaten deutlich mehr Flüssiggas aus den USA bezogen. Die EU-Kommission sprach von einem Anstieg um 272 Prozent in neun Monaten seit Juli 2018 im Vergleich zum selben Zeitraum davor. Absolut waren dies demnach 10,4 Milliarden Kubikmeter. Hintergrund ist eine Vereinbarung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit US-Präsident Donald Trump vom Juli 2018.

Trump hatte im Handelsstreit gefordert, die EU müsse mehr Flüssiggas (LNG) importieren. Um das Vorhaben voranzutreiben, organisierten die EU-Kommission und die US-Regierung in Brüssel eine Konferenz mit der Gaswirtschaft. Von Umweltschützern kam heftige Kritik an der Konferenz und an der Einfuhr des sogenannten Fracking-Gases.

Gemessen am gesamten EU-Gasverbrauch von rund 480 Milliarden Kubikmetern pro Jahr ist der US-Anteil immer noch klein. Aus den USA kommen auch nur 13,4 Prozent des in die EU importierten Flüssiggases. LNG selbst macht deutlich weniger als die Hälfte des Verbrauchs aus. Das meiste Gas kommt über Leitungen.
Nord Stream 2 weiter in der Kritik

US-Energieminister Rick Perry übte bei der Konferenz in Brüssel erneut scharfe Kritik an der neuen Ostsee-Gasleitung Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland. Diese mache Europa noch abhängiger von russischem Gas und erlaube Moskau, Druck auf europäische Staaten auszuüben. Er sei aber ermutigt von der Entscheidung der Bundesregierung, mehr Flüssiggas aus den USA zu importieren und zwei neue Anlandeterminals in Deutschland finanziell zu unterstützen.

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hatte Nord Stream 2 zuvor verteidigt. Die CDU insgesamt habe "immer gesagt, wir stehen auch zu diesem Projekt, ob es jetzt ein Herzensanliegen ist oder nicht", sagte sie. Gleichzeitig erkannte sie Besorgnisse von Nachbarstaaten an.

US-Minister Perry räumte in Brüssel ein, dass Flüssiggas deutlich teurer ist als sogenanntes Röhrengas aus Russland. Doch könne es nicht nur um den Preis gehen, sondern auch um die Verlässlichkeit der Lieferungen. "Wenn man sich nur darum kümmert, wie billig das Angebot ist, dann wird man womöglich keinen BMW oder Mercedes Benz kaufen oder ein anderes der schönen Automobile aus der Europäischen Union", sagte Perry. "Man kann vielleicht woanders billiger kaufen, aber das ist vielleicht nicht zuverlässig. Das ist dasselbe mit russischem Gas."
LNG senkt Abhängigkeit von Lieferanten

LNG galt lange als nicht wettbewerbsfähig und zu teuer, weil das Gas zum Transport mit großem Aufwand verflüssigt werden muss. Als Vorteil von LNG-Importen gilt, dass die Abhängigkeit von einzelnen Lieferquellen sinkt und Wettbewerb auf dem Gasmarkt die Preise insgesamt drücken dürfte.

Umweltschützer haben jedoch große Bedenken. Sie kritisieren die sogenannte Fracking-Methode, mit der das Gas in den USA gewonnen wird. Beim Fracking wird Gas oder Öl mit Hilfe von Druck und Chemikalien aus Gesteinsschichten herausgeholt, was Gefahren für die Umwelt birgt. Kritik wird auch an der Verflüssigung durch starkes Abkühlen geübt, weil dies nach Angaben von Umweltschützern bis zu 25 Prozent des Energiegehalts des Gases kostet.

"Während die Europäische Union mit ihrer Klimastrategie nicht voran kommt, spricht sie im Hinterzimmer mit Lobbyisten über neue fossile Importe", monierte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Sascha Müller-Kraenner. Wachsende Gasimporte seien mit den Klimazielen nicht vereinbar. "Wir fordern einen sofortigen Bau- und Planungsstopp für Infrastruktur, die dem Import von Fracking-Gas dienen soll", sagte der Verbandsvertreter.

Quelle: n-tv.de, kst/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Breaking News - Thyssenkrupp streicht 6000 Arbeitsplätze

Postby Weltbookadmin47 » 10. May 2019 13:43

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/newsletter/breaking ... 17372.html



Breaking News
Freitag, 10. Mai 2019
Breaking News - Thyssenkrupp streicht 6000 Arbeitsplätze
FB
TW
mail
drucken

Der Industriekonzern Thyssenkrupp will im Zuge seiner Neuausrichtung 6000 Stellen abbauen. Davon entfielen zwei Drittel auf Deutschland, sagt Konzernchef Kerkhoff.

Quelle: n-tv.de
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Großkonzern wagt Vorstoß - Shell stattet Tankstellen mit E-Ladesäulen aus

Postby Weltbookadmin47 » 13. May 2019 12:10

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Shell-st ... 20657.html

Montag, 13. Mai 2019
Großkonzern wagt Vorstoß - Shell stattet Tankstellen mit E-Ladesäulen aus
29786203.jpg

Ab demnächst sollen E-Autofahrer an einigen Shell-Tankstellen Strom bekommen können.

(Foto: picture alliance / dpa)
FB
TW
mail
drucken

Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist unerlässlich, um den Klimawandel zu bremsen. Doch bisher fehlen dafür die Rahmenbedingungen. So gibt es deutschlandweit zwar Tausende Tankstellen, aber nur wenige E-Ladesäulen. Das will Shell nun ändern.

Der Energiekonzern Shell will noch in diesem Jahr bundesweit 50 Ladesäulen mit 100 Ladepunkten an seinen Tankstellen errichten. Die Ladeleistung soll dabei so hoch sein, dass ein Elektroauto in wenigen Minuten genug Strom für eine Fahrleistung von 100 Kilometern aufnehmen kann, teilte Shell mit.

Damit ist Shell der erste Tankstellen-Konzern, der in einem größeren Umfang Ladesäulen anbietet, wenngleich nur ein kleiner Teil der rund 2000 Shell-Stationen aufgerüstet wird. Doch das soll nur der Anfang sein, heißt es weiter. Bislang halten sich die Tankstellen beim Bau von E-Ladesäulen zurück, weil lange Ladezeiten von 30 Minuten oder mehr nicht zum Konzept der Stationen passen. Der Ausbau des Ladesäulennetzes wird eher von Energieversorgern und auf kommunaler Ebene vorangetrieben.
E-Mobilisierung stockt
eVW.jpg
Wirtschaft 17.01.19
Abschreckende Preise und Reichweite Prämien und Steuerboni locken Deutsche nicht zu E-Autos

Bundesweit gab es Ende März nach Angaben des Branchenverbandes rund 17.400 Ladepunkte für Elektro-Autos in Deutschland. Vor allem außerhalb der Großstädte ist das Netz noch dünn und müsste weiter ausgebaut werden, wenn die Elektromobilität zunehmen soll. E-Autos haben bisher nur einen sehr geringen Marktanteil in Deutschland. Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) lag 2018 der Bestand an Elektro-Pkw erst bei rund 83.000 Fahrzeugen, der an Hybrid-Pkw bei rund 341.000 Autos - bei einem Gesamtbestand von 57,3 Millionen Kraftfahrzeugen.

Deutlich mehr E-Autos gelten allerdings als immens wichtig, um Deutschlands Klimaziele im Verkehr 2030 zu erreichen. Damit E-Autos aber millionenfach auf deutschen Straßen fahren, muss die Ladeinfrastruktur flächendeckend ausgebaut werden. Shell arbeitet beim Aufbau des Ladesäulennetzes mit dem Stromkonzern EnBW zusammen, der den Kunden 100 Prozent Ökostrom garantiere.

Geplant seien Schnellladesäulen mit einer Leistung von 150 Kilowatt und mehr. Je nach Fahrzeug können dort zwei E-Mobile gleichzeitig den Strom für 100 Kilometer in sechs bis acht Minuten laden oder ein Fahrzeug in drei bis vier Minuten. Weltweit hat Shell bereits in Großbritannien, den Niederlanden und China Erfahrungen mit E-Ladesäulen gesammelt.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, lsc/dpa https://www.n-tv.de/wirtschaft/Shell-st ... 20657.html
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Hohe Kosten für 5G-Lizenzen - Vodafone schrumpft Dividende

Postby Weltbookadmin47 » 14. May 2019 12:24

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Vodafone ... 23259.html

Dienstag, 14. Mai 2019
Hohe Kosten für 5G-Lizenzen - Vodafone schrumpft Dividende
110542539.jpg

Anleger dürften sich mehr von Vodafone erhofft haben.

(Foto: picture alliance/dpa)
FB
TW
mail
drucken

Für die Aktionäre von Vodafone fällt die Dividende dieses Mal schmal aus. Der Kommunikationskonzern plant viel Geld für den Internetausbau ein und entscheidet sich dazu, bei den Ausschüttungen zu sparen.

Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone kappt wegen hoher Kosten für das ultraschnelle Internet und eines verschärften Preiswettkampfs in Spanien und Italien die Dividende. Der Ausbau der 5G-Funklizenzen verschlinge viel Geld und schränke den finanziellen Spielraum ein, sagte Firmenchef Nick Read. Die Entscheidung zur Kürzung der Ausschüttung für die Anleger sei ihm nicht leicht gefallen, aber das Unternehmen müsse Schulden reduzieren und brauche Geld für Investitionen.
Vodafone
Vodafone 1,53

Die Aktionäre des weltweit zweitgrößten Telekommunikationskonzerns sollen für das im März abgelaufene Geschäftsjahr 2018/19 neun Euro-Cent je Aktie erhalten nach 15,07 Cent vor Jahresfrist. Vodafone war bislang einer der größten Dividendenzahler in Großbritannien.

Vodafone bewirbt sich derzeit zusammen mit der Deutschen Telekom, Telefonica Deutschland und der United-Internet-Tochter Drillisch um die 5G-Frequenzen für das ultraschnelle Internet in Deutschland. Die Gebote bei der seit März laufenden Auktion summieren sich auf 5,8 Milliarden Euro. In Italien hatte die 5G-Versteigerung am Ende 6,6 Milliarden Euro eingebracht, allein Vodafone muss davon 2,4 Milliarden Euro stemmen. Mit dem Erwerb der Funklizenzen sind hohe Auflagen für den Netzausbau verbunden, für die die Unternehmen weitere Milliarden benötigen werden.
Funkloch.jpg
Panorama 22.04.19
Erbitterter Streit um Sendemast Funkloch zieht tiefen Graben durch Dorfgemeinde

Im vergangenen Geschäftsjahr ging der Umsatz der Briten um 6,2 Prozent auf 43,7 Milliarden Euro zurück. Unter dem Strich stand ein Verlust von 7,6 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 2,8 Milliarden Euro. Grund dafür waren nach Angaben von Vodafone vor allem Verluste beim Verkauf einer Sparte in Indien. Im kommenden Geschäftsjahr 2019/20 soll das organische Ergebnis - berechnet nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften - bei 13,8 bis 14,2 Milliarden Euro liegen.

Geld in die Kasse spült Vodafone auch der Verkauf des Neuseeland-Geschäfts. Ein Konsortium um den neuseeländischen Investor Infratil und den kanadischen Vermögensverwalter Brookfield übernehmen die Sparte für knapp zwei Milliarden Euro. Vodafone will sich aus Ländern wie Australien und Neuseeland zurückziehen und sich auf das Europa-Geschäft fokussieren.

Quelle: n-tv.de, hul/rts
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Höchster Wert seit Ende 2016 - China trennt sich von US-Anleihen

Postby Weltbookadmin47 » 16. May 2019 15:02

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-tr ... 27501.html

Donnerstag, 16. Mai 2019
Höchster Wert seit Ende 2016 - China trennt sich von US-Anleihen
ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Ein-Euro-Münze steht auf einem Ein-Dollar-Schein in Köln, aufgenommen am 09.05.2011. Jetzt teilt das Weiße Haus auch gegen Deutschland aus: Die größte Volkswirtschaft Europas sei ein Nutznießer eines zu schwachen Euro. Rund um den Globus sieht US-Präsident Trump Währungsmanipulationen - zum Schaden der USA. (zu dpa

China ist größter Gläubiger der USA. Auch das dürfte im Handelsstreit eine Rolle spielen.

(Foto: dpa)
FB
TW
mail
drucken

Noch bevor sich der Handelsstreit zwischen China und den USA durch die Drohungen von US-Präsident Trump verschärft hat, stößt Peking so viele US-Anleihen ab, wie seit mehreren Jahren nicht. Dennoch bleibt China aber der größte Gläubiger der USA.

Mitten im Handelsstreit mit den USA hat China so viele US-Anleihen verkauft wie seit fast zweieinhalb Jahren nicht mehr. Im März trennte sich die Volksrepublik von Bonds im Wert von 20,45 Milliarden Dollar, wie aus Daten des US-Handelsministerium hervorgeht. Das war die höchste Summe seit Oktober 2016.
RTS2HLR0.jpg
Wirtschaft 14.05.19
Handelsstreit lässt Wall Street abstürzen Trump kann Börsianer nicht beschwichtigen

Im Februar verkaufte China lediglich Anleihen im Wert von 1,08 Milliarden Dollar. Dennoch bleibt China der größte Gläubiger der USA - das Land hielt im März Anleihen im Wert von 1,121 Billionen Dollar.

Die Daten wurden noch vor der jüngsten Eskalation des Handelsstreits zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zusammengetragen. Ende vergangener Woche verhängte US-Präsident Donald Trump neue Zölle auf chinesische Importe und lässt zudem höhere Abgaben auf alle übrigen Einfuhren aus China vorbereiten. China konterte am Montag und kündigte an, ab Juni zusätzliche Zölle auf US-Waren zu erheben.

Quelle: n-tv.de, bad/rts
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Besonders Energie ist teurer - Inflation in der Eurozone steigt

Postby Weltbookadmin47 » 17. May 2019 14:54

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Inflatio ... 30626.html

Freitag, 17. Mai 2019
Besonders Energie ist teurer - Inflation in der Eurozone steigt
118601607.jpg

Die Kosten für Energie sind im April deutlich gestiegen.

(Foto: picture alliance/dpa)
FB
TW
mail
drucken

Im vergangenen Monat klettert die Teuerungsrate in der EU auf 1,7 Prozent. Vor allem für Energie und Dienstleistungen müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Im Ländervergleich liegt Deutschland beim Preisanstieg im Mittelfeld.

Die Inflation im Euroraum ist im April spürbar angestiegen. Die Verbraucherpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat auf Basis einer zweiten Schätzung mitteilte. Vorläufige Daten wurden damit wie von Experten erwartet bestätigt. Im März hatte die Inflationsrate noch 1,4 Prozent betragen. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Preise um 0,7 Prozent.

Besonders deutlich verteuerte sich im April Energie. Sie war 5,3 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Auch Dienstleistungen waren überdurchschnittlich teurer. Dagegen erhöhten sich die Preise von industriell gefertigten Gütern kaum. Ohne Energie und Lebensmittel ergibt sich eine Kerninflationsrate von 1,3 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als in der Erstschätzung ermittelt worden war.

Die höchsten Inflationsraten im Euroraum weisen Lettland, Estland und die Niederlande mit drei Prozent oder etwas darüber hinaus auf. Die niedrigste Teuerung gab es in Portugal, Griechenland und Italien mit knapp oder rund einem Prozent. Deutschland liegt mit 2,1 Prozent im Mittelfeld. Die Europäische Zentralbank strebt für den gesamten Euroraum mittelfristig eine Rate von knapp zwei Prozent an, sie ist ihrem Ziel also recht nah.

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Sparvertrag gekündigt - Was Bankkunden jetzt wissen müssen

Postby Weltbookadmin47 » 18. May 2019 15:43

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/ratgeber/Was-Bankku ... 25337.html
Sparvertrag gekündigt - Was Bankkunden jetzt wissen müssen
imago_st_1215_17570002_63366698.jpg4464578896717376137.jpg

Ob bei Sparverträgen ein Kündigungsrecht besteht, hängt immer vom konkreten Einzelfall ab.

(Foto: imago/Christian Ohde)
FB
TW
mail
drucken

Je länger, desto besser - mit solchen Slogans warben Geldinstitute für langfristige Sparverträge. Viele Kunden haben tatsächlich lange durchgehalten. Für die Anbieter wird das zunehmend zu einem Problem.

Hohe Zinsen bei Sparverträgen mit einer Dauer von 25 Jahren und mehr, dazu ein attraktiver Bonus, der mit zunehmender Anspardauer noch ansteigt. Mit solchen Angeboten lockten noch bis zum Jahr 2005 zahlreiche Geldinstitute Sparer in ganz Deutschland.

Viele Kunden ließen sich auf diese Angebote ein. Doch inzwischen tun sich immer mehr Geldinstitute schwer damit, die Zusagen einzuhalten. Der Grund: Durch die seit Jahren andauernde Minizins-Phase werden alte, gutverzinste Sparverträge für die Banken ein Verlust-Geschäft.

Bekannt sind bislang Fälle aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, in denen Sparkassen oder Volksbanken langfristige Sparverträge entweder einseitig kündigten oder die Zinsen niedriger ansetzten. Da stellt sich die Frage: Ist ein solches Vorgehen rechtens? Gilt nicht die Regel pacta sunt servanda (Verträge sind zu erfüllen)?
Ausnahmsweise ordentliche Kündigung

"Ja, selbstverständlich", sagt Stefan Marotzke vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in Berlin. Allerdings müsse es Kreditinstituten möglich sein, auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen - sprich: negative Zinsentwicklung - "sachgerecht reagieren" zu können. Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten könnten Geldinstitute auch auf die Option zurückgreifen, Sparverträge zu kündigen.

Auch manche Gerichte sehen das so. Das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg in Sachsen-Anhalt entschied etwa, dass ein Kreditinstitut aufgrund der negativen Zinsentwicklung ausnahmsweise die ordentliche Kündigung aussprechen darf, wenn sich die allgemeinwirtschaftliche Entwicklung erheblich negativ auf die Ertragslage des betreffenden Kreditinstituts auswirkt (Az.: 5 U 139/17). Das OLG argumentierte sinngemäß, dass das Kreditinstitut nicht erst sein gesamtes Personal hinauswerfen muss, bevor es bestehende Bestandsverträge ändern darf.

Eine Kündigung des Altvertrags müssen Prämiensparer unter Umständen auch hinnehmen, wenn die einmal vereinbarte Bonusstaffel ausgeschöpft wurde. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag entschieden (Az.: XI ZR 345/18). Sparer müssten die versprochene Maximalprämie aber zumindest einmal erreichen können, hieß es.

Ob ein Kündingungsrecht besteht, hänge letztlich aber immer vom konkreten Einzelfall ab, betont Marotzke. Ähnlich äußert sich Cornelia Schulz vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). "Es kommt darauf an, was jeweils zwischen Kunde und Bank genau im Vertrag vereinbart wurde."
Wie argumentiert die Bank?

Eine einseitige Kündigung von langfristigen Sparverträgen soll also gerechtfertigt sein? Der Magdeburger Kapitalmarktanwalt Stephan Heinze hat Zweifel. Sowohl unter dem Aspekt der Kundenpflege als auch aus juristischen Gründen stelle sich die massenhafte Kündigung von Sparverträgen nicht als der Königsweg dar, sagt Heinze. Er berät auch regelmäßig Kreditinstitute.

Aus seiner Sicht gibt es eine Alternative zum Kündigen: "Das Herunterschrauben des Einlagenzinssatzes ist ein Weg, auf eine Störung der Geschäftsgrundlage des im besseren Zinsumfeld vor Jahren geschlossenen Sparvertrags angemessen zu reagieren", sagt er. Das gilt aus seiner Sicht auch dann, wenn eine Zinsgleitklausel nicht oder nicht wirksam vereinbart wurde.

Verbraucher, die von ihrer Bank eine Kündigung ihres langfristigen und gut verzinsten Sparvertrags bekommen haben, und zwar vor Ende der vereinbarten Laufzeit oder bevor sie die höchste Prämienstufe erreicht haben, sollten dies nicht einfach hinnehmen, rät Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Er empfiehlt, genau hinzuschauen, auf welche Argumente die Bank ihre Kündigung stützt.

Unlängst hat die Verbraucherzentrale Brandenburg eine Sparkasse erfolgreich abgemahnt, die unbefristete Sparverträge mit der Begründung beenden wollte, diese seien ausgelaufen. Bereits 2015 hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erfolgreich gegen die damalige Kündigungswelle einer Sparkasse geklagt.
Tausende Euro nachfordern

Auch mit dem Herunterschrauben der Zinsen von langfristigen Sparverträgen auf ein niedrigeres Zinsniveau können sich Geldinstitute nicht immer durchsetzen. Eine Volksbank in Thüringen wollte Anpassungen vornehmen, die Sparer unter dem Strich schlechter gestellt hätten. Das Geldinstitut begründete dies mit dem Hinweis auf "Wegfall der Geschäftsgrundlage".

Weil die betroffenen Kunden dies nicht hinnehmen wollten, hatten sie sich an die außergerichtliche Schlichtungsstelle des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken gewandt.

Mit Erfolg: Erste Schlichtungssprüche bekräftigten die Auffassung der Verbraucherzentrale Thüringen, dass die Volksbank auf Grundlage der von ihr angeführten Argumente weder berechtigt war, Verträge zu kündigen noch eine Zinsanpassung der Verträge verlangen durfte.

Laut Nauhauser verwenden zudem einige Geldinstitute für Sparverträge und Prämiensparverträge mit variablem oder flexiblem Zins ungültige Klauseln, um den jeweiligen Sparzins festzulegen. Vor allem Verträge aus den 1990er oder zu Beginn des neuen Jahrtausends seien betroffen. Kunden seien zu wenig Zinsen gutgeschrieben worden, erklärt er mit Blick auf ein BGH-Urteil (Az.: XI ZR 140/03).

"Betroffene können hunderte, zum Teil auch tausende Euro nachfordern", erklärt Nauhauser. Er rät Verbrauchern, die Berechnung der Bank zu überprüfen und sie gegebenenfalls aufzufordern, die Anpassung der Zinsen im Vertragsverlauf darzulegen.

Quelle: n-tv.de, Sabine Meuter, dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Gehaltsvergleich - Wo Chefs nur 42.000 Euro verdienen

Postby Weltbookadmin47 » 19. May 2019 11:47

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehalt ... share=news
Gehaltsvergleich - Wo Chefs nur 42.000 Euro verdienen
13. Mai 2019
Führungskräfte in Deutschland verdienen stark unterschiedlich viel Geld Quelle: imago images

Je nach Branche und Mitarbeiterzahl verdienen Führungskräfte sehr unterschiedlich
Bild: imago images

Die Durchschnittsgehälter von Führungskräften in Deutschland fallen extrem unterschiedlich aus: Die Spanne reicht von 42.000 bis 342.000 Euro. Neben der Branche entscheidet noch ein Faktor über die Höhe des Einkommens.

Wenn einfache Angestellte einen Blick in die Hierarchieebenen über sich werfen, schwingt oft ein Quäntchen Neid mit. Nicht auf die Arbeitsbelastung freilich, sondern auf das vermeintlich üppige Gehalt. Wie viel ihre Chefs genau verdienen, wissen dabei nur die wenigsten.

Wüssten sie es, wären manche wohl überrascht. Eine neue Untersuchung des Portals Gehalt.de zeigt nämlich, dass die Gehälter der Vorgesetzten in vielen Branchen eher überschaubar sind.

Am wenigsten verdienen Chefs in der Gastronomie: Das durchschnittliche Jahresgehalt eines Restaurantleiters liegt der Auswertung zufolge bei 41.600 Euro. In kleinen Betrieben sind es sogar nur 37.900 Euro. Auch das zweitniedrigste Führungsgehalt wird in der Gastronomie gezahlt: Küchenchefs verdienen demnach 48.600 Euro im Jahr.

Auf Platz drei der „Flop-Liste“ folgen Filialleiter im Einzelhandel mit einem Jahresgehalt von 51.400 Euro. Auch Heimleiter verdienen mit 53.400 Euro nicht deutlich mehr.
Karriere: Welche Studienfächer sich beim Jobeinstieg auszahlen
Karriere Welche Studienfächer sich beim Jobeinstieg auszahlen
Durch einen Hochschulabschluss versprechen sich junge Menschen ein höheres Gehalt. Welche Studiengänge am meisten bringen, zeigt eine Studie.
von Matthias Rutkowski

Bei der Höhe des Gehalts kommt es dabei allerdings stark auf die Größe und Art des Unternehmens an, wie eine weitere Zahl verdeutlicht: Die Spitzenverdiener in der Gastronomie bekommen im Schnitt 138.500 Euro pro Jahr. Die Spitzen-Gastronomen sind freilich auch in anderen Dimensionen unterwegs. Als Geschäftsführer in Hotels und Gaststätten sind sie für mindestens 1000 Mitarbeiter verantwortlich.

„Je größer das Unternehmen, desto komplexer die Organisationsstrukturen“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. „Die Anforderungen an die Geschäftsleitung steigt und damit auch das Gehalt.“

In anderen Branchen ist für Chefs freilich noch deutlich mehr zu holen. So gibt es im Banken- und Versicherungswesen knapp 210.000 Euro im Jahr – durchschnittlich. Ähnlich viel verdienen Geschäftsführer in der E-Technik, nämlich 208.000 Euro, gefolgt von der Software-Industrie (206.000 Euro).

Auch hier sorgt die Unternehmensgröße wieder für deutliche Unterschiede, wie die Auswertung zeigt. Große Banken und Versicherungen, die ja ohnehin schon in der Branche mit den besten Gehältern für Führungskräfte sind, legen noch einmal deutlich etwas drauf. So bekommen die Geschäftsführer großer Institute auf über 342.000 Euro im Jahr.
kas
Zur Startseite https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehalt ... share=news
Diesen Artikel teilen:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Trotz Wohnungsnot - Baugenehmigungen sinken weiter

Postby Weltbookadmin47 » 21. May 2019 14:05

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Baugeneh ... 36047.html
Trotz Wohnungsnot - Baugenehmigungen sinken weiter
120506940.jpg

Im laufenden Jahr wurden 2,8 Prozent weniger Wohnungen als im Vorjahreszeitraum genehmigt.

(Foto: picture alliance/dpa)
FB
TW
mail
drucken

Vor allem in Ballungsräumen herrscht Wohnungsnot. Dennoch schrumpft die Zahl der Baugenehmigungen seit dem Jahr 2016 immer weiter. Die Bau- und Immobilienwirtschaft sieht dafür gleich mehrere Gründe.

Trotz des großen Bedarfs an Wohnungen sind die Baugenehmigungen in Deutschland zu Jahresbeginn weiter zurückgegangen. Die Behörden gaben in den ersten drei Monaten des Jahres grünes Licht für 75.600 Wohnungen - und damit 2,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statische Bundesamt mitteilte. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

Allein in der Kategorie der Einfamilienhäuser gab es eine Steigerung um 2,3 Prozent. Alle übrigen Gebäudearten einschließlich der Mehrfamilienhäuser registrierten Rückgänge. Im vergangenen Jahr waren rund 347.000 neue Wohnungen genehmigt worden, der zweite Rückgang seit dem Rekordjahr 2016.

Um die große Nachfrage nach Immobilien zu decken, müssen nach Einschätzung von Politik und Bauwirtschaft in Deutschland jährlich 350.000 bis 400.000 Wohnungen entstehen. Im vergangenen Jahr wurde jedoch nur der Neubau von knapp 302.800 Wohnungen genehmigt.

Bereits 2017 und 2018 gingen die Baugenehmigungen zurück, nachdem sie von 2008 bis 2016 kontinuierlich zugelegt hatten. Union und SPD streben im Koalitionsvertrag an, bis 2021 rund 1,5 Millionen Wohnungen zu bauen - das wären 375.000 pro Jahr. Der mittelständische Verband ZDB erwartet in diesem Jahr aber nur die Fertigstellung von 315.000 bis 320.000 Wohnungen. "Fehlendes Bauland droht die Wohnbauoffensive ins Leere laufen zu lassen", sagte ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa.
Verband fordert steuerliche Anreize für Investoren

Die Lobby der Bau- und Immobilienwirtschaft fordert von der Politik inmitten der Debatte um steigende Mieten deswegen mehr Engagement für Neubauten. "Der Wohnungsmangel in Deutschland wird zur Dauersituation", warnte der Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft (GdW), Axel Gedaschko. "Von den jährlich notwendigen neuen Wohnungen in Deutschland bleiben wir meilenweit entfernt." Nun müssten die Planungsverfahren beschleunigt und steuerliche Anreize für Investoren geschaffen werden. Zudem sollten Kommunen Grundstücke für die besten Gesamtkonzepte und nicht nach Höchstpreisen vergeben.
Unbenannt-1.jpg
Panorama 21.04.19
Mietpreisexplosionen im Umland In dieser deutschen Stadt geht das meiste Geld fürs Wohnen drauf

Für Investoren müssten die Abschreibungsmöglichkeiten verbessert werden. "Den Wohnungsbau kurbelt man nicht an, indem man ständig über Enteignung und das Einfrieren der Mieten diskutiert", mahnte der Bauindustrieverband HDB. Auch der Immobilienverband BFW kritisierte eine verfehlte Wohnungspolitik der öffentlichen Hand. "Mit ihrem falschen Fokus auf das Mietrecht läuft die Bundesregierung aber weiter in eine Sackgasse, statt umzudrehen und Kurs auf mehr Neubau zu nehmen", warnte BFW-Präsident Andreas Ibel. "So werden die Schlangen vor den Wohnungsbesichtigungen auch künftig nicht kürzer."

Nach Ansicht der Branche bremsen langwierige Genehmigungsverfahren und viel Bürokratie den Wohnungsbau. Zudem sind Handwerker oft auf Monate ausgebucht, und die Preise für Bauleistungen sind angesichts der hohen Nachfrage nach Häusern und Wohnungen gestiegen. "Wir müssen endlich die Baugenehmigungszahlen deutlich nach oben treiben und Planungsprozesse beschleunigen - etwa durch die Einführung einer digitalen Bauakte, die Einführung einer Muster-Hochhausrichtlinie oder die Harmonisierung der 16 unterschiedlichen Landesbauordnungen, um das serielle Bauen zu fördern", mahnte Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft.

Quelle: n-tv.de, aeh/DJ/rts/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Aktienkurs auf Rekordtief - Deutsche Bank kündigt "harte Einschnitte" an

Postby Gudrun Graf » 23. May 2019 16:01

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche ... 42675.html

Donnerstag, 23. Mai 2019
Aktienkurs auf Rekordtief - Deutsche Bank kündigt "harte Einschnitte" an
dd28ed36f284d4a1dd507a9463cc90fe.jpg

Großer Auftritt vor den Aktionären: Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing spricht.

(Foto: imago images / Hannelore Förster)
FB
TW
mail
drucken

Wie geht es weiter mit der Deutschen Bank? Zur Hauptversammlung in Frankfurt stellt Konzernchef Sewing "erhebliche Veränderungen" in Aussicht. Alle Geschäftsbereiche der Bank sollen ihre Rendite steigern, verspricht er. Die Bank soll sich zudem stärker automatisieren.

Auf dem Aktionärstreffen der Deutschen Bank haben Anteilseigner scharfe Kritik an der Führungsspitze von Deutschlands größtem privaten Kreditinstitut geübt. Aktionärsschützer warfen dem Geldhaus unter anderem vor, die zahlreichen Rechtsrisiken und Problembaustellen noch nicht ausgeräumt zu haben.

Noch im vergangenen Jahr habe Konzernchef Christian Sewing den Aktionären etwa versprochen, dass es bei der Deutschen Bank langweiliger werden würde, sagte zum Beispiel Klaus Nieding von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Doch auch in den vergangenen zwölf Monaten sei die Bank immer wieder in die Schlagzeilen geraten - etwa mit der Geldwäsche-Razzia im November oder dem Scheitern im US-Stresstest.
118402588.jpg
Wirtschaft 23.05.19
"Aktienkurs ist grottenschlecht" Deutsche Bank schlingert durch schwierige Anlegerversammlung

"Herr Sewing, wenn das 'langweilig' ist, dann möchte ich nicht erleben, wenn es mal spannend wird in unserer Bank", ätzte der Aktionärsvertreter in seiner Kritik an der Konzernführung. Dazu kam, dass der Aktienkurs der Bank ausgerechnet am Tag der Hauptversammlung erneut kräftig absackte. Während Sewing und sein Chefkontrolleur Paul Achleitner die in der Festhalle der Frankfurter Messe versammelten Aktionäre begrüßten, fielen die Anteilsscheine an der Börse auf ein neues Allzeittief bei 6,35 Euro. Am Morgen notierten die Aktien der Deutschen Bank zeitweise mehr als drei Prozent im Minus.
Deutsche Bank
Deutsche Bank 6,42

Andreas Thomae von der Fondsgesellschaft Deka fühtle sich angesichts der neuerlichen Kursverluste eigenen Angaben zufolge "im falschen Film". "Den Aktienkurs hatten wir im letzten Jahr mit der Fahrt in einer Geisterbahn verglichen", sagte der einflussreiche Aktionärsvertreter in seinem Redebeitrag. "Nun ist daraus ein Horrorfilm mit Überlänge geworden." Kritik übte er auch an den hohen Bonuszahlungen im Investment Banking. "Das ist ein Luxus, den die Deutsche Bank sich nicht leisten kann!"

Sewing versprach, die Deutsche Bank energisch neu auszurichten. Dazu will er unter anderem das zuletzt verlustreiche Kapitalmarktgeschäft weiter stutzen. "Wir sind zu harten Einschnitten bereit", erklärte er in seiner Ansprache. "Wir werden die Transformation beschleunigen", fügte er hinzu, "indem wir unsere Bank konsequent auf die profitablen und wachsenden Bereiche ausrichten, die für unsere Kunden besonders relevant sind."

Die Investmentbank soll nach Sewings Vorstellungen nur noch solche Geschäfte machen, die mindestens entweder ausreichend profitabel sind oder als Dienstleistung für andere Geschäftsbereiche wichtig sind. So will die Deutsche Bank zugleich das ihr zu Verfügung stehende Kapital effektiver einsetzen. "Wir haben immer noch zu hohe Kosten, die wir nicht direkt einer Leistung für unsere Kunden zuordnen können", kritisierte Sewing. Deshalb müsse die Bank deutlich mehr automatisieren und eine Plattform im Netz schaffen, die auch für andere Anbieter attraktiv sei.
Fondstochter DWS bleibt im "Kerngeschäft"

Als positive Beispiele nannte der seit gut einem Jahr amtierende Vorstandschef die Beratung von Unternehmenskunden, die Ausgabe von Wertpapieren, die Währungsplattform, den Handel mit Unternehmensanleihen sowie die gewerbliche Immobilienfinanzierung in den USA. Bei anderen Bereichen werde das Management "sehr genau analysieren und dabei künftig genauso diszipliniert und kompromisslos sein wie beim Thema Kosten", kündigte Sewing an. Auch die Computersysteme der Bank kommen auf den Prüfstand.
sewing.JPG
Wirtschaft 01.02.19
Christian Sewing im n-tv Interview "Werden auch 2019 Wachstum sehen"

"Unsere Deutsche Bank braucht eine klarere Ausrichtung - eine Bank, die voll auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet und gleichzeitig weniger schwankungsanfällig ist", sagte Sewing. Im Privat- und Firmenkundengeschäft sieht der Manager noch viel Potenzial, allerdings sei die Sparte in puncto Profitabilität "besser unterwegs, als uns viele zugestehen", wie Sewing erklärte.

Zur Zukunft der Fondstochter DWS hielt sich Sewing bedeckt. Die DWS konzentriere sich auf organisches Wachstum, solle aber auch strategische Optionen nutzen, wie der Vorstandsvorsitzende bekräftigte. "Auch im Falle einer Fusion wird die DWS weiter zum Kerngeschäft der Deutschen Bank gehören." Insidern zufolge stocken die Gespräche mit der Schweizer Großbank UBS über eine Zusammenlegung des Vermögensverwaltungsgeschäfts unter anderem an der Frage, wer die Kontrolle über das fusionierte Geschäft ausüben wird.
Sewing verspricht nachhaltigeres Engagement

Sewing bekräftigte das Ziel, im laufenden Jahr eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von vier Prozent anzustreben. "Ja, um es zu erreichen, braucht es den Rückenwind der Märkte", fügte der Manager hinzu. 2018 lag die Rendite bei mageren 0,5 Prozent. Mittelfristig soll die Rendite auf zehn Prozent steigen. "Dafür müssen wir die Ausgaben weiter senken, unsere Technologie weiterentwickeln, Innovationen vorantreiben - und endlich wieder in unseren Kernsegmenten wachsen", sagte Sewing.

Schließlich versprach der Vorstandschef, dass Deutschlands prominentestes Geldhaus künftig stärker auf Nachhaltigkeit achten will: "So wollen wir künftig weniger Projekte mit fossilen Energieträgern finanzieren und arbeiten derzeit an entsprechenden Zielen". Damit ging Sewing auch auf Kritik von Demonstranten vor der Frankfurter Messehalle ein, die von der Bank einen Stopp der Finanzierung von Waffenherstellern sowie Kohle- und Gasprojekten forderten. Mit Trommeln und Plakaten kritisierten sie zudem gegen die Geldwäsche-Skandale der Deutschen Bank.

Quelle: n-tv.de, mmo/lwe/dpa/DJ/AFP
User avatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Posts: 568
Joined: 10.2014
Gender:

Kritik ohne Folgen - Wenn Geldgier Aktionäre blind macht

Postby Weltbookadmin47 » 25. May 2019 16:48

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wenn-Gel ... 46072.html
Kritik ohne Folgen - Wenn Geldgier Aktionäre blind macht
Von Thomas Schmoll
RTX6T8R7.jpg

Nicht-Entlastung: Die Bayer-Aktionäre straften ihren Vorstand auf der Hauptversammlung im April ab.

(Foto: REUTERS)
FB
TW
mail
drucken

Die Glyphosat-Vorwürfe waren bekannt. Trotzdem stieg die Bayer-Aktie auf ein Allzeithoch. Als der Kurs fiel, verkauften manche Anleger nicht schnell genug. Das machte sie stinksauer. Ähnlich prinzipienlos jagen auch Deutsche-Bank-Aktionäre den Gewinnen hinterher.

Als Bayer-Chef Werner Baumann im Mai 2016 sein Kaufangebot an Monsanto der breiten Öffentlichkeit im Detail erklärte, prognostizierte er: "Wir sind seit langem von Monsanto beeindruckt und teilen die Überzeugung, dass durch ein integriertes Geschäft erheblicher Wert für die Aktionäre beider Unternehmen entstehen würde." Und: "Für die Mitarbeiter der beiden Unternehmen würde der angestrebte Zusammenschluss attraktive berufliche Entwicklungschancen eröffnen."
Bayer
Bayer 53,90

Gekommen ist es anders: Der Chemie- und Saatgutkonzern will bis Ende 2021 weltweit 12.000 Stellen streichen, darunter 4500 in Deutschland. Und ein erheblicher Wert für Aktionäre entstand nur für diejenigen, die ihre Titel rechtzeitig (wieder) verkauften. Die Bayer-Aktie erlebte bis zum Sommer 2017 einen Höhenflug, der jäh endete.

Viele Aktionäre sind deshalb stinksauer auf das Management. Auf der Hauptversammlung Ende April wurden Baumann und der Rest des Vorstandes abgestraft. 55,5 Prozent des anwesenden Grundkapitals stimmten gegen die Entlastung des Topmanagements. Ein Jahr zuvor hatte es für Baumann und Co. noch den für Dax-Konzerne üblichen Zuspruch von 97 Prozent gegeben, obwohl es damals schon erhebliche Kritik an der folgenschweren Monsanto-Übernahme gab.
f66f275d4b5011424696ec2234f6ff99.jpg
Wirtschaft 29.04.19
Misstrauensvotum für Bayer-Chef Was bedeutet die Nicht-Entlastung für Baumann?

In der Tat: Alles, was Bayer heute auf die Füße fällt, war bekannt. Es gab reichhaltige Berichterstattung über Monsanto, das in deutschen und US-Medien gerne als "das unbeliebteste Unternehmen der Welt" bezeichnet wurde. Denn mit einem sympathischen Image konnte der US-Hersteller von Saatgut- und Unkrautvernichtungsmitteln nun gar nicht punkten.

Monsanto gefährde mit seinem genveränderten Saatgut und dem Unkrautvernichter Glyphosat die Gesundheit der Menschen und die Ökosysteme, lauteten die Einwände. US-Landwirte warfen der Firma vor, das Geschäft so auszurichten, dass sie gar nicht ohne Monsanto-Produkte auskämen. Am "March Against Monsanto" (Marsch gegen Monsanto), den es seit 2013 weltweit gibt, nehmen jährlich Hunderttausende Menschen teil.

Gute Geschäftszahlen, die Bayer 2016 vorlegte, überzeugten die Aktionäre, dass sich der Dax-Konzern mit seinem immer weiter gesteigerten Übernahmeangebot an Monsanto nicht übernehmen sollte. Gleichzeitig setzte der Preisverfall bei Glyphosat Monsanto zu. Im Geschäftsjahr 2015/16 war der Nettogewinn um rund 42 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar eingebrochen. Der Umsatz sank binnen Jahresfrist um zehn Prozent auf 13,5 Milliarden.
Risiken bewusst ausgeblendet

Der Krebsverdacht durch Glyphosat war längst Gegenstand der öffentlichen Debatte. Zwar war Bayer laut Baumann das "hohe Prozessrisiko" nicht bekannt. Dass sich aber Gerichte damit befassen könnten, spielte in den Verhandlungen der zwei Konzerne bereits eine Rolle. "Bei den ersten Gesprächen mit Monsanto lagen 21 Klagen vor", hatte Baumann gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eingeräumt. Inzwischen sind es 13.400 Klagen, die Schadenersatz im zweistelligen Milliardenbereich nach sich ziehen könnten.

Und die Aktionäre? Pfiffen darauf. Was allein für "den Markt", der doch angeblich immer recht hat, zählte, waren die Wachstums- und Gewinnaussichten. Und die waren glänzend, wenn alles so gelaufen wäre, wie es ihnen Baumann ausmalte. Seine Argumente verfingen, zumal auch eine Übernahme von Bayer durch Monsanto im Raum stand.

Am 19. Juni 2017 erreichte die Bayer-Aktie ihren Höchststand von 121,34 Euro. Heute ist sie noch etwa 54 Euro wert. Die Börse ist nun einmal Roulette. Aktien können nur abgestoßen werden, wenn es Käufer für sie gibt. Und die gibt es wie Sand am Meer. Wer die Signale - vor allem die schrägen Töne - überhört und nicht handelt, sondern von immer höheren Kursen und Dividenden träumt und sich daran berauscht, ist auf verlorenem Posten und verliert jede Menge Geld.
118402588.jpg
Wirtschaft 23.05.19
"Aktienkurs ist grottenschlecht" Deutsche Bank schlingert durch schwierige Anlegerversammlung

Dass Baumann und seine Mistreiter das Prozess- und Verlustrisiko völlig falsch einschätzten, hauen ihnen die Anteilseigner heute um die Ohren. Darunter sind mit Sicherheit Tausende, die den Kurshöhenflug gerne und kritiklos mitnahmen. Natürlich läuft der Deal in Aktiengesellschaften so: Der Anleger gibt dem Konzern Geld und erwartet vom Management bestmögliche Performance, damit sein Investment Gewinn bringt. So läuft das Geschäft. Aber das verbietet niemandem, die Unternehmen genau zu beobachten und - wenn alle Stricke reißen - sogar aus Index-Fonds auszusteigen, wenn Unternehmen wie Bayer oder die Deutsche Bank mehr oder weniger versagen.
Erst das Mauk aufreißen, dann schmusen
Deutsche Bank
Deutsche Bank 6,37

Beim nationalen Bankenprimus sind die Aktionäre nicht nur opportunistisch, sondern auch feige. Während die Bayer-Anteilseigner auf der Hauptversammlung ihrem Zorn Luft machten, kamen die Verantwortlichen des Finanzkonzerns mit einem Dämpfer davon. Dass der erst seit gut einem Jahr amtierende Vorstandsvorsitzende Christian Sewing bei 75,23 Prozent Nein-Stimmen entlastet wurde, mag angehen. Denn der Bankchef hat sein Unternehmen auf einen guten Weg gebracht und das Zeug, weitere Hürden auszuräumen. Immerhin hat er sich nicht auf das Abenteuer Fusion mit der Commerzbank eingelassen.

Im Gegensatz zu Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Dass der Österreicher ebenfalls von 71,63 Prozent der Hauptversammlung den Segen für seine Arbeit erhielt, ist nach all der Kritik ein Armutszeugnis für die Aktionäre der Deutschen Bank, die sich offenkundig alles bieten lassen. Begründet wird die Entscheidung auch mit "personeller Konstanz" im Aufsichtsrat, weil weitere Personalrochaden für noch mehr Unruhe sorgen würde.

"Ich bedanke mich persönlich", wird Achleitner von Medien zitiert. "Wenn Sie diese Art von Demokratie wollen, können sie nicht 99 Prozent erwarten. Wir müssen wegkommen von den kommunistischen Wahlergebnissen." Falsch. Wegkommen müssen wir von Aktionären, die erst das Maul wie Löwen aufreißen und sich dann brav wie Schmusekater verhalten.

Quelle: n-tv.de
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Grünen-Furcht der Wirtschaft Jetzt wächst die Angst vor „aktionistischen S

Postby Weltbookadmin47 » 28. May 2019 12:28

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... uesse.html
Grünen-Furcht der Wirtschaft
Jetzt wächst die Angst vor „aktionistischen Schnellschüssen“

Stand: 27.05.2019 | Lesedauer: 3 Minuten
Von Carsten Dierig, Anne Kunz
Grünen-Politiker Giegold, Baerbock und Göring-Eckard: Die Wirtschaft fürchtet weitere verbindliche Vorgaben

Quelle: dpa
Die Grünen sind auf dem Vormarsch – und in der Wirtschaft wächst das Unbehagen. Sie fürchtet, dass durch eine Verschärfung des Klimaschutzes Verbote, Restriktionen und Aktionismus zunehmen. Eine Branche sieht die Umweltpolitik der Grünen positiv.
44
Werbung ausblenden
Anzeige

Sunday for Future – so nannte Sven Giegold den Wahltag. Die Wahlergebnisse haben den europäischen Spitzenkandidaten der Grünen beflügelt. Die Europawahl am Sonntag war in seinen Augen eine Bewegung für mehr Klimaschutz, ähnlich der Schülerbewegung „Fridays for Future“.

Tatsächlich befinden sich die Grünen in einem Höhenflug, den ihnen so kaum jemand zugetraut hatte. Giegolds Partei hat in Deutschland 20,5 Prozent erreicht und wurde damit erstmals bei einer bundesweiten Wahl zweitstärkste Kraft – nach der Union und vor der SPD.

Bei den Wählern haben die grünen Anliegen offenbar Konjunktur. Doch in der Wirtschaft gibt es angesichts hoher Energiekosten auch Bedenkenträger. Sie fürchten durch eine Verschärfung des Klimaschutzes weitere Auflagen, die das Geschäft belasten.
Lesen Sie auch
Bei ZF ist man überzeugt, dass alle Arten von Fahrzeugen elektrifiziert werden können
E-Mobilität
Der große Zukunftsfehler der Auto-Pioniere

So kritisiert Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbunds: „In der Vergangenheit haben sich die Grünen immer wieder mit Verboten und Restriktionen und weniger mit Gestaltungsangeboten oder Anreizen zu Wort gemeldet.“

Veltmann hofft, dass es keine „aktionistischen Schnellschüsse“ geben werde, sondern konsequent nach wirklich zukunftsfähigen Lösungen für Mittelstand und Umwelt gesucht werde. Der Mittelstand stehe bekanntlich für Nachhaltigkeit und habe längst erkannt, dass Ökologie und Ökonomie nicht zu trennen seien.
Maschinenbauer fürchten verbindliche Vorgaben

Ähnliche Kritik kommt von Bertram Kandziora, Chef des Motorsägenherstellers Stihl: „Dass wir beim Klimaschutz noch mehr tun müssen, ist klar. Wichtig ist dabei aber, unideologisch zu handeln und nicht in Aktionismus zu verfallen.“ Jeder Schritt müsse gut überlegt sein und jede Überlegung erst mal technologieneutral.
Anzeige
Dresscode: Black. Die Jaguar Black Edition.Erstellen Sie Ihren eigenen Jaguar F-PACE Black Edition.

„Es ist zum Beispiel gefährlich, den Diesel per se zu verdammen. Auch die Produktion von Batteriezellen ist nicht gerade klimaneutral“, sagte Kandziora. Er appelliert an die Politik, ohne Vorurteile zu agieren. „Bei uns in Baden-Württemberg haben wir gute Erfahrungen mit den Grünen gemacht. Ministerpräsident Kretschmann gefällt mir gut, der ist sehr pragmatisch. Wichtig ist, nicht rein ideologisch zu handeln, sondern genau auszuloten, was Klima und Wirtschaft guttut.“

Auch die Maschinenbauer wünschen sich bei der Umweltpolitik mehr Augenmaß. So sagt Naemi Denz, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA): Der Verband nehme Umweltschutz und Klimawandel ernst und beteilige sich mit Engagement bei der Umsetzung des sehr umfangreichen Umweltrechts und auch bei freiwilligen Maßnahmen.
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Unabhängige Bestätigung - Das bringen Referenzen in der Bewerbung

Postby Weltbookadmin47 » 3. Jun 2019 12:26

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/ratgeber/Das-bringe ... 50323.html
Unabhängige Bestätigung - Das bringen Referenzen in der Bewerbung
imago77995699h.jpg

Im englischsprachigen Raum ist es üblich, den Unterlagen Referenzschreiben beizulegen.

(Foto: imago/Westend61)
FB
TW
mail
drucken

In englischsprachigen Ländern haben sich Referenzen als Teil der Bewerbung längst etabliert. In Deutschland ist das noch nicht so. Verlangt ein potenzieller Arbeitgeber sie, gibt es bestimmte Standards zu beachten.

Wer einen Job sucht, fragt sich nicht selten, was heutzutage in die Bewerbungsmappe und das Anschreiben gehört. Und brauche ich Referenzen? Welche Fähigkeiten kommen gut an, mit welchen Eigenschaften kann ich punkten, und was will das Unternehmen von mir?

Für den Mexikaner Luis Delgado sind diese Fragen besonders schwer. Seit einigen Monaten sucht er in Deutschland nach einer Stelle als Chemiker. Obwohl er in Kanada studiert und dort mehrere Jahre gearbeitet hat, weiß er nicht so genau, wie er den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt schaffen soll.
Referenzen in Deutschland noch nicht üblich

Im englischsprachigen Raum ist es üblich, den Unterlagen Referenzschreiben beizulegen. Auch in Kanada sei das so, sagt Luis Delgado.

In Deutschland sind sie noch nicht selbstverständlich. Doch das scheint sich gerade zu ändern. Aus Sicht von Silvia Hänig vom Bundesverband der Personalmanager werden Referenzen im Bewerbungsprozess immer wichtiger. Als Chefin einer Kommunikationsberatung bekommt sie jeden Monat mehrere Bewerbungen auf den Schreibtisch. "Aus eigener Erfahrung finde ich Referenzen wichtig, da sie eine generelle Bestätigung der Leistungen des Bewerbers durch einen unabhängigen Dritten sind", sagt sie.

Doch was genau sind Referenzen und wie unterscheiden sie sich von den üblichen Arbeitszeugnissen? In Deutschland haben sich bislang zwei Arten herauskristallisiert: Zum einen das persönlich und individualisiert formulierte Schreiben von nicht mehr als einer Seite. Oder der Kontakt der Person, die für eine Referenz über den Bewerber zur Verfügung steht, integriert im Lebenslauf.
Was passiert nach Problemen mit dem Ex-Chef?

Wem im Referenzschreiben soziale Kompetenzen, Empathie und Kollegialität bescheinigt werden, der könne unter Umständen sogar fehlende fachliche Qualifikationen wettmachen, sagt Hänig.

Doch was, wenn das letzte Arbeitsverhältnis im Streit mit dem Chef geendet ist? "Referenzgeber müssen nicht zwangsläufig die ehemaligen Chefs sein. Viel wichtiger ist es, eine Person im Unternehmen zu finden, die das beste Gespür, nicht nur für Leistungen, sondern im Umgang mit den Mitarbeitern zeigt", sagt Hänig.

Kritischer über Referenzschreiben äußert sich Karriereberater Bernd Slaghuis. Sie könnten einen falschen Eindruck vermitteln. Er rät sogar davon ab, die Telefonnummer des ehemaligen Arbeitgebers im Lebenslauf anzugeben. "Es schwächt den Bewerber, weil mitschwingt, er allein sei mit seinen Angaben in Lebenslauf und Anschreiben nicht ausreichend glaubwürdig", sagt Slaghuis. Nach dem Motto: Wenn Sie mir nicht glauben, rufen Sie doch meinen Ex-Chef an. "Der Bewerber bringt sich selbst in eine Bittstellerposition und kommuniziert so nicht auf Augenhöhe."
Referenzschreiben lieber weiter hinten einordnen

Beim Bewerbungsprozess sei es die eigene Haltung, die besonders wichtig sei, betont Slaghuis. Und da passe das Angeben von Referenzgebern nicht dazu. Slaghuis empfiehlt, die eigenen Stärken und Talente im Anschreiben selbst herauszustellen.

Wo Referenzen von neuen Arbeitgebern verlangt werden, sollten sie nach Meinung von Slaghuis den Anlagen untergeordnet werden und nicht an präsenter Stelle direkt hinter dem Lebenslauf erscheinen.

Luis Delgado denkt mittlerweile, dass Bewerbungen ihn nicht an sein Ziel führen, eine Stelle zu finden. 150 hat er bislang verschickt, zu mehreren Telefon-Interviews wurde er eingeladen, persönlich klappte es noch nie. Er glaubt, dass es effektiver sei, zu netzwerken. So habe er auch die Stelle in Kanada bekommen - über Kontakte. Also auch eine Art Referenz.

Quelle: n-tv.de, Sofie Czilwik, dpa https://www.n-tv.de/ratgeber/Das-bringe ... 50323.html
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Aktienkurse unter Druck - US-Regierung nimmt Tech-Giganten ins Visier

Postby Weltbookadmin47 » 4. Jun 2019 15:08

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Regie ... 64680.html

Dienstag, 04. Juni 2019
Aktienkurse unter Druck - US-Regierung nimmt Tech-Giganten ins Visier
FB
TW
mail
drucken

Apple, Amazon, Facebook und die Google-Mutter Alphabet erzielen Quartal für Quartal Milliardengewinne. Dabei spielt ihnen auch ihre Marktmacht in die Karten. Genau deshalb schauen jetzt das US-Justizministerium, die Aufsicht FTC und der Kongress genauer hin. Anleger reagieren.

Die US-Regierung knöpft sich offenbar die vier Technologieriesen Facebook, Apple, Google und Amazon vor. Wettbewerbsbehörden sollen die Marktmacht und die Praktiken der vier Unternehmen, die mit ihren Angeboten weltweit täglich Milliarden von Menschen erreichen, genauer unter die Lupe nehmen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten.
Amazon
Amazon 1.518,40

Amazon und Facebook würden von der US-Branchenaufsicht FTC untersucht, die Google-Mutter Alphabet und Apple vom Justizministerium. Die Konzerne und die Behörden äußerten sich bislang nicht.

Anlegern gefielen die Aussichten auf Untersuchungen durch die Kartellbehörden gar nicht: Die Aktien von Facebook und Alphabet verloren jeweils rund sieben Prozent, Amazon gaben 5,2 Prozent nach und Apple knapp zwei Prozent.
Google-Suchergebnisse im Blick

Das US-Justizministerium untersucht den Insidern zufolge nun, ob Google bei den Ergebnissen seiner Suchmaschine eigene Geschäfte bevorzugt. 2013 hatte die US-Wettbewerbsbehörde FTC eine lange Untersuchung des Konzerns abgeschlossen, Google musste damals bestimmte Praktiken abstellen. Vertreter des Justizministeriums und der FTC trafen sich den Insidern zufolge in den vergangenen Wochen, um den Fall zu erörtern. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, schuf die FTC bei Facebook die Voraussetzungen, um das Verhalten des weltgrößten sozialen Netzwerks im Wettbewerb zu untersuchen. Unklar ist noch, was genau bei Apple und Amazon geprüft werden soll.
Apple
Apple 173,30

Der Musikstreamingdienstes Spotify hatte vor ein paar Wochen eine Beschwerde gegen den iPhone-Hersteller bei der EU-Kommission in Brüssel eingereicht. Spotify wirft Apple, das ebenfalls Musikstreaming anbietet, missbräuchliches Verhalten im App Store vor. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hatte erklärt, den Vorwurf sehr ernst zu nehmen und prüfen zu wollen.

Auch der US-Kongress kündigte eine Untersuchung zum Wettbewerb in den digitalen Märkten an. "Eine kleine Zahl von marktbeherrschenden, unregulierten Plattformen hat eine außergewöhnliche Macht über Online-Handel, -Kommunikation und -Informationen", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung beider Parteien im Justizausschuss des Repräsentantenhauses. Namen von Unternehmen wurden dabei nicht genannt. In der Kongresskammer haben die Demokraten die Mehrheit.
Eine Frage der Marktmacht
Alphabet
Alphabet 1.038,74

Vielen Politikern und Verbraucherschützern ist die marktbeherrschende Stellung der Internetfirmen und deren Praktiken schon lange ein Dorn im Auge. Wettbewerbshüter in Europa und den USA ermittelten in den vergangenen Jahren mehrfach gegen die Konzerne. Zuletzt verhängte die EU-Kommission etwa gegen Alphabet ein Bußgeld von 1,5 Milliarden Euro, weil das Unternehmen seine marktbeherrschende Stellung bei Online-Werbung missbraucht und Rivalen behindert haben soll.

Mit Blick auf Facebook hatte sich unter anderem Mitgründer Chris Hughes für eine Zerschlagung ausgesprochen. Seiner Ansicht nach sei der von seinem früheren Zimmergenosse Mark Zuckerberg geführte Technologiegigant zu mächtig geworden. Facebook wird von mehr als zwei Milliarden Menschen genutzt, mehrmals gab es Datenschutz-Pannen in Europa und den USA.
Facebook
Facebook 164,15

Quelle: n-tv.de, bad/rts https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Regie ... 64680.html
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Mehrbelastung für Haushalte ? - Gewicht der Energiekosten ist umstritten

Postby Weltbookadmin47 » 13. Jun 2019 12:56

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Gewicht- ... 82505.html

Donnerstag, 13. Juni 2019
Mehrbelastung für Haushalte ? - Gewicht der Energiekosten ist umstritten
120771561.jpg

Diesel ist in den vergangenen zehn Jahren um 22 Prozent teurer geworden.

(Foto: picture alliance/dpa)
FB
TW
mail
drucken

Wie viel müssen private Haushalte für Energie bezahlen? Nach Angaben des Vergleichportals Verivox sind die Kosten in den vergangenen Jahren gestiegen. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht das etwas anders. Dessen Statistik sieht eher eine anteilige Entlastung.

Heizen, Kochen und Tanken sind in den vergangenen zehn Jahren nur wenig teurer geworden - im Vergleich zur allgemeinen Preissteigerung und wenn die Entwicklung der Einkommen mit berücksichtigt wird. Die Energiekosten der privaten Haushalte haben sich nach einer Analyse des Internet-Portals Verivox seit April 2009 um rund 16 Prozent erhöht, während die allgemeine Inflationsrate bei 14 Prozent lag. Die Statistiken des Bundeswirtschaftsministeriums sagen dagegen aus, dass der Anteil der Energiekosten an den Gesamtausgaben der privaten Haushalte zuletzt rückläufig war.

Hinter dem von Verivox gemeldeten Energiepreisanstieg um 16 Prozent stecken unterschiedliche Entwicklungen bei den verschiedenen Energieträgern. So seien die Stromkosten eines Durchschnittshaushalts mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden im Zehn-Jahres-Zeitraum von 896 auf 1182 Euro gestiegen, heißt es bei Verivox, das sind 32 Prozent. In Deutschland gelten für die Privatverbraucher die höchsten Strompreise in Europa; eine Folge der Energiewende.

Noch größer ist der Preissprung beim Heizöl mit 39 Prozent. Für 2000 Liter müssen die Verbraucher 1357 Euro bezahlen statt 979 Euro vor zehn Jahren. Zwischenzeitlich waren die Heizölpreise noch höher. Demgegenüber stehe jedoch ein deutlicher Rückgang der Gaspreise von elf Prozent auf 1223 Euro für 20 Megawattstunden. Benzin und Diesel sind 17 und 22 Prozent teurer geworden in den vergangenen zehn Jahren.
Ministerium: Anteil an Konsumausgaben gesunken

Die Verivox-Experten errechnen daraus einen mittleren Preisanstieg von rund 19 Prozent für das Tanken. "Da die Verbraucher ihren Bedarf nur teilweise beeinflussen können, lasten die Energiekosten schwer auf der Haushaltskasse", sagte der Verivox-Energieexperte Valerian Vogel.

Das bestätigen die Daten aus dem Wirtschaftsministerium nur zum Teil. Danach gaben die Haushalte 2017 - neuere Daten liegen noch nicht vor - zwar mehr als 111 Milliarden Euro für Energie aus und damit 6,4 Prozent ihrer privaten Konsumausgaben. Zehn Jahre zuvor waren es aber 6,8 Prozent. Über die vergangenen 20 Jahre schwankte der Energie-Anteil an den privaten Ausgaben zwischen sechs und acht Prozent und lag zuletzt bei 2782 Euro pro Jahr oder 232 Euro pro Monat. Eine CO2-Steuer könnte diese Ausgaben je nach Ausgestaltung des Steuermodells und dem individuellen Verhalten des Verbrauchers um mehrere Hundert Euro im Jahr verteuern.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Güterzüge aus China rollen an - Die stählerne Seidenstraße

Postby Weltbookadmin47 » 15. Jun 2019 14:52

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-stae ... 87866.html

Samstag, 15. Juni 2019
Güterzüge aus China rollen an - Die stählerne Seidenstraße
121372077_lay.jpg

Mit dem Projekt will China seinen wirtschaftlichen und politischen Einfluss vergrößern.

(Foto: picture alliance/dpa)
FB
TW
mail
drucken

Im 19. Jahrhundert zwangen die europäischen Großmächte das verschlossene chinesische Kaiserreich zur Öffnung der Handelswege in den Westen. Nun sind es die Chinesen, die Europa an ihre Sphäre anbinden - mit Geld statt Waffen.

Die chinesische Regierung macht mit ihrem nationalen Prestigeprojekt einer neuen Seidenstraße nach Europa Fortschritte: Der Güterzugverkehr auf dem Landweg von und nach China wächst schnell, allein die DB Cargo will ihre Transportkapazität auf der transkontinentalen Verbindung in den Fernen Osten bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent erhöhen. Bisher werden 80.000 Standard-Container ("TEU") im Jahr befördert, für 2020 seien 100.000 geplant, sagte ein Sprecher der Güterverkehrsgesellschaft der Bahn.
118335941.jpg
Wirtschaft 26.04.19
"Mittelpunkt einer neuen Weltordnung" China investiert Milliarden in neue Seidenstraße

Auf chinesischer Seite konkurrieren mittlerweile Dutzende Firmen um Frachtaufträge. Ein großer Anbieter ist das Unternehmen Yuxinou aus Chongqing, einer zentralchinesischen Metropole mit mehr als 20 Millionen Einwohnern. Yuxinou fing 2011 mit elf Güterzugfahrten an, inzwischen sind es jeweils gut 700 im Jahr von China nach Europa und umgekehrt. Die Fracht: elektronische Bauteile auf dem Hinweg nach Europa, Milchpulver und andere Produkte auf dem Rückweg, sagt Servicemanagerin Xiang Jiaqi.

Auch große deutsche Unternehmen nutzen mittlerweile den Transportweg über Land: BMW lässt dreimal wöchentlich Fahrzeugteile per Güterzug nach China transportieren, wie ein Sprecher des Autoherstellers in München berichtet. Die chinesische Kommunistische Partei (KP) hat sich in ihrer offiziellen Sprachregelung längst vom Begriff "neue Seidenstraße" verabschiedet, das Projekt heißt seit einiger Zeit Yi Dai Yi Lu - "eine Region, eine Straße", obwohl das Vorhaben gigantische Züge angenommen hat und weit mehr umfasst als eine Straße. Die Schätzungen der Investitionssummen reichen bis zu dreistelligen Milliardenbeträgen.

Für Güterzüge gibt es mittlerweile drei Hauptrouten: die nördliche führt durch die Mongolei und Russland, die mittlere durch die Wüstenregion Xinjiang im Westen der Volksrepublik und Kasachstan. Auf der Südroute werden die Waggons in Kasachstan über das Kaspische Meer nach Aserbaidschan verschifft, von dort geht es weiter nach Rumänien, in die Ukraine und nach Polen. Nach offiziellen chinesischen Angaben waren über sämtliche Routen bis Ende Februar 50 europäische Städte in 15 Ländern an das Güterzug-Netzwerk angebunden.
"Starke nationale Interessen"
Kasachstan-Vermisste.jpg
Politik 19.05.19
Kasachische Muslime in Umerziehungslagern Erkauft China das Schweigen muslimischer Länder?

Das Projekt ist vor allem umstritten, weil es der Ausdehnung des politischen Einflusses Pekings dient. Die Führung der weltgrößten Diktatur nutzt die Wirtschaft, um ihren Einfluss zu mehren. So blockierte Griechenland 2017 eine gemeinsame europäische Erklärung, mit der die EU chinesische Menschenrechtsverletzungen kritisieren wollte - Griechenlands größter Hafen in Piräus ist seit 2008 unter chinesischer Kontrolle.

Jedes chinesische Kind lernt in der Schule, dass die Kontrolle über Handelswege politische Macht bedeutet: Die KP hält die Erinnerung an die Opiumkriege und die "ungleichen Verträge" wach, mit denen die europäischen Großmächte im 19. Jahrhundert China gewaltsam zur Öffnung seiner Häfen zwangen. Die Rückkehr zu einstiger nationaler Größe ist ein Hauptziel der chinesischen KP. Die Bundesregierung ist sich dessen bewusst, dementsprechend klingt Verkehrsminister Andreas Scheuer nicht hundertprozentig begeistert, wenn von der neuen Seidenstraße die Rede ist. "Es geht da um sehr starke nationale Interessen der Chinesen", sagte der CSU-Politiker kürzlich auf der Münchner Messe "Transport Logistic" - an der in diesem 64 chinesische Aussteller teilnahmen, doppelt so viele wie 2017. "Wir nehmen aber alle Wege auf, die mehr Chancen bieten als Einschränkungen."
VWUiguren.jpg
Wirtschaft 18.04.19
"Ist mir nichts bekannt, sorry" VW-Chef Diess empört mit Menschenrechts-Aussage

Chancen bieten die Züge in der Tat: "Der Transport mit dem Zug ist zwei Wochen schneller als mit dem Schiff und viel günstiger als mit dem Flugzeug", wirbt Ethan Shu, ein Manager der Spedition Chinatrans International aus Shenzhen im Süden Chinas. Chinesische Firmen preisen noch andere Vorteile an: politische Stabilität und keine Gefahr durch Piratenangriffe.

Doch zumindest in den Wüstenregionen im Westen Chinas verdankt sich die Stabilität der Unterdrückung der dort beheimateten Uiguren, eines den Türken sprachlich und kulturell nah verwandten Volks von etwa zehn Millionen Menschen. Die Repression durch den chinesischen Polizei- und Militärapparat hat sich dort in den vergangenen Jahren massiv verschärft - zeitgleich mit der Seidenstraßeninitiative, für die Xinjiang ein wichtiger Transitkorridor ist. Schätzungen westlicher Menschenrechtsorganisationen zufolge sind mittlerweile etwa ein bis eineinhalb Millionen Uiguren in Lagern interniert, mutmaßlich mehr als zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. "Es geht darum, ein ganzes Volk, eine ganze Kultur, zu brechen", sagte dazu kürzlich die Berliner Chinawissenschaftlerin Kristin Shi-Kupfer.

Quelle: n-tv.de, Carsten Hoefer, dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Re:Zölle auf US-Produkte - Indien schlägt zurück

Postby Weltbookadmin47 » Today 12:29

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Indien-s ... 88981.html
Zölle auf US-Produkte - Indien schlägt zurück
RTX19LEK.jpg

Mandeln aus Kalifornien werden in Indien deutlich teurer.

(Foto: REUTERS)
FB
TW
mail
drucken

Indien erhöht die Einfuhrzölle für einige US-Güter deutlich. Die Vergeltungsmaßnahme ist eine weitere Etappe im Handelsstreit zwischen beiden Ländern, der vergangenes Jahr begann.

Im Handelsstreit mit den USA erhebt Indien Vergeltungszölle auf 28 Produkte aus den Vereinigten Staaten. Diese werden heute wirksam.

Gemäß der neuen Einfuhrregeln werden nun etwa Walnüsse mit einem Einfuhrzoll in Höhe von 120 Prozent statt wie bisher mit 30 Prozent belegt. Bei Äpfeln, Kichererbsen und Linsen wurde der Satz auf 70 Prozent angehoben. Indien ist der zweitwichtigste Markt für Mandeln und Äpfel aus den USA.
*Datenschutz

Indien reagiert damit auf eine Entscheidung der USA von Anfang Juni, dem Land bisherige Handelsvorteile zu entziehen. Die Regierung in Neu Delhi hatte zwar schon vor rund einem Jahr mit höheren Zöllen auf US-Produkte gedroht, nachdem die USA die Abgaben auf indische Erzeugnisse wie Stahl oder Aluminium erhöht hatten. In der Hoffnung, den Handelsstreit in Verhandlungen beizulegen, schob die indische Regierung diese Vergeltungsmaßnahme allerdings immer wieder auf.
Pompeo reist nach Indien

Doch Anfang Juni entzogen die USA Indien die im Rahmen eines schon vor Jahrzehnten speziell für Entwicklungsländer geschaffenen Programms gewährten Handelsvorteile. Washington wirft Indien schon länger vor, ein "Hochzollland" zu sein und den Zugang zu seinem riesigen Markt zu beschränken.

Indien hat - wie viele andere Länder - im Warenverkehr mit den USA einen Handelsbilanzüberschuss. Im vergangenen Jahr lag er US-Angaben zufolge bei 21,8 Milliarden Dollar.

Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Indien dürften zur Sprache kommen, wenn sich Trump und der indische Regierungschef Narendra Modi Ende Juni am Rande des G20-Gipfels im japanischen Osaka treffen. Außerdem will US-Außenminister Mike Pompeo noch in diesem Monat nach Indien reisen.

Eigentlich wollen die USA die Handelsbeziehungen zu Indien ausbauen als Gegengewicht zu China, gegen das Trump derzeit einen deutlich erbitterteren Handelskrieg führt. Doch danach sieht es derzeit nicht aus.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, jga/dpa/AFP
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 7756
Joined: 10.2014
Gender:

Previous

Return to "2. Forum in Kategorie 2"

 

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 2 guests

cron