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RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN

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RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN

Postby Weltbookadmin47 » 16. May 2018 16:00

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
Alles was die Rente und Sozialleistungen betrifft
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Im Alter versorgt ? - Den Renten-Versicherungsverlauf prüfen

Postby Weltbookadmin47 » 16. May 2018 16:03

RENTENVERSICHERUNG
https://www.n-tv.de/ratgeber/Den-Renten ... 36631.html
Mittwoch, 16. Mai 2018
Im Alter versorgt ? - Den Renten-Versicherungsverlauf prüfen

Bei der gesetzlichen Rente zählt jeder Cent. Deshalb ist es wichtig, dass der Versicherungsverlauf keine Lücken aufweist. Ist das doch der Fall, sollten Versicherte einen Antrag auf Kontenklärung stellen.


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Die Deutsche Rentenversicherung führt für jeden Versicherten ein Versicherungskonto. Damit die eingehenden Daten dem richtigen Konto zugeordnet werden können, erhält jeder Versicherte eine individuelle Versicherungsnummer.

Ein vollständiges und aktuelles Versicherungskonto ist die Grundlage für eine korrekte Berechnung der Rente. Gerade für Menschen, die nur kurz gearbeitet haben, gilt dabei: Jeder Monat zählt - denn unter Umständen geht es darum, ob sie überhaupt einen Anspruch auf eine Rente haben. Wenn es eng wird, kann unter Umständen mit der Zahlung von freiwilligen Beiträgen seinen Anspruch sichern.

Welche Daten die Rentenversicherung bereits erfasst hat, kann einem Versicherungsverlauf entnommen werden. Diesen erhalten Versicherte zu bestimmten Zeitpunkten automatisch von der Rentenversicherung zugeschickt. Wer Lücken oder Fehler in seinem Versicherungsverlauf entdeckt, sollte einen Antrag auf Kontenklärung stellen und Zeugnisse oder Bescheinigungen beim Rentenversicherer als Nachweis einreichen.
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Berücksichtigt werden neben der Berufstätigkeit auch Zeiten, in denen man eine Ausbildung absolviert, sich um seine Kinder gekümmert oder Wehrdienst geleistet hat. Hinzu kommen Phasen, in denen man arbeitslos oder krank war.

Den ersten Versicherungsverlauf erhält man zusammen mit der ersten Renteninformation. Diese wird jährlich an alle Versicherten verschickt, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre lang Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben. Sobald man 43 ist, bekommt man im Rahmen des sogenannten Kontenklärungsverfahrens erneut einen aktuellen Versicherungsverlauf und einen Fragebogen zur Kontenklärung zugeschickt.

Ab 55 Jahren erhält man dann alle drei Jahre, zusammen mit einer ausführlichen Rentenauskunft, einen Versicherungsverlauf. Unabhängig davon kann man sich auch jederzeit einen aktuellen Versicherungsverlauf von der Rentenversicherung schicken lassen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Re: Rentenversicherung

Postby Weltbookadmin47 » 16. May 2018 16:42

Altersarmut - Rente erreicht immer öfter nicht das Existenzminimum

forum-kategorie-f5/topic-t-t146.html#p7711
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suche betroffene Rentner die alle Voraussetzungen bezüglich der Rente mit

Postby Weltbookadmin47 » 16. May 2018 16:56

Hallo Netzteilnehmer,

suche betroffene Rentner die alle Voraussetzungen bezüglich der Rente mit 63

forum-kategorie-f5/altrentner-werden-diskriminiert-t83.html#p2111
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Rente für Schwerbehinderte: Ohne Abschlag früher in Rente

Postby Weltbookadmin47 » 16. May 2018 17:10

RENTENVERSICHERUNG
Rente für Schwerbehinderte: Ohne Abschlag früher in Rente

forum-kategorie-f5/altrentner-werden-diskriminiert-t83.html#p6114
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Rente und Gewerbe – Was müssen Rentner beachten ?

Postby Weltbookadmin47 » 6. Jun 2018 09:10

RENTENVERSICHERUNG - Alles was die Rente betrifft

https://www.gruenderlexikon.de/magazin/ ... chten-2229

Rente und Gewerbe – Was müssen Rentner beachten ?
Wer neben der Rente ein Gewerbe betreiben will, der sollte sich vorher gründlich informieren. Zuverdienste sind generell möglich, wie viel man als Rentner jeweils durch ein Gewerbe verdienen darf, ohne dass die Bezüge gekürzt werden, hängt unter anderem von der Art der Rente, aber auch vom Lebensalter ab.
Arbeiten als Rentner

Bild: PhotoSG / fotolia.de

Will man auf Nummer sicher gehen, sollte vor der Gewerbeanmeldung (Beachten Sie die Kosten der Gewerbeanmeldung!) eine eingehende Beratung durch den Steuerberater erfolgen. Generell sind nachfolgende Punkte zu beachten.
Altersrente und Einkünfte aus Gewerbe oder freiberuflicher Tätigkeit

Wer die Regelsaltersgrenze erreicht hat, der darf unbegrenzt hinzuverdienen. Dem Rentenversicherungsträger muss die Beschäftigung dann noch nicht einmal gemeldet werden. Auswirkungen haben die Bezüge jedoch auf die zu zahlende Einkommenssteuer und die Krankenversicherungsbeiträge, Rentenversicherungsbeiträge müssen allerdings nicht mehr bezahlt werden. Überschreiten Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb die Freigrenze von 24.000 Euro, muss auch Gewerbesteuer entrichtet werden.

Generelles zur gesetzlichen Krankenversicherung und der Beitragsbemessung für Selbständige lesen Sie in unserem Artikel zum Thema.
Frühzeitige Altersrente und Hinzuverdienstgrenzen

Wird eine Altersrente schon vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 bzw. 67 Jahren bezogen, dann ist der Freibetrag für den Hinzuverdienst begrenzt. Dies gilt zum Beispiel in folgenden Fällen:

Altersrente für langjährig Versicherte
Altersrente wegen Arbeitslosigkeit
Altersrente nach Altersteilzeitarbeit
Altersrente für Frauen

Bis die Regelaltersgrenze erreicht ist, werden Einkünfte von der Rente abgezogen, je höher also der Zuverdienst, umso geringer die ausgezahlte Rente. Hier wird zwischen Vollrente und Teilrente unterschieden, wird die Verdienstobergrenze erreicht, entfallen die Rentenzahlungen ganz. Als anrechenbarer Hinzuverdienst gilt der monatliche steuerrechtliche Gewinn, also zum Beispiel Einkünfte aus Gewerbebetriebe, selbständiger Tätigkeit oder auch ein vergleichbares Einkommen wie zum Beispiel das Vorruhestandsgeld.

Aktuell (Stand Januar 2013) gelten folgende Hinzuverdienstgrenzen:

Für die Vollrente gilt bundesweit eine Hinzuverdienstgrenze von 450 Euro.
Wer sich für den Bezug einer Teilrente entscheidet (die vorgezogene Altersteilrente ist eine Alternative zur Altersteilzeit) hat mehr Spielraum in Bezug auf die Hinzuverdienstgrenzen. Wie hoch diese Grenze ist, wird individuell berechnet, als Faustregel kann folgende Formel angenommen werden: Die Summe aus Teilrente und Hinzuverdienst darf maximal das monatliche Bruttogehalt vor Rentenbezug betragen.
Weiterhin hat der Gesetzgeber eine Erleichterung eingebaut: Zweimal jährlich darf die Hinzuverdienstgrenze bis zum doppelten Wert überschritten werden.

Anrechnung von Zuverdienst auf Hinterbliebenen- und Witwenrente

Auch auf die Hinterbliebenenrente wird zusätzliches Einkommen angerechnet, wenn es die festgelegten Freibeträge überschreitet. Der Freibetrag ist keine feste Zahl, sondern mit dem aktuellen Rentenwert verknüpft. Aktuell gelten für den Zuverdienst zur Hinterbliebenenrente folgende Freibeträge (Stand Juli 2012):

Neue Bundesländer: 657,89 Euro
Alte Bundesländer: 741,05 Euro

Für jedes Kind steigt der Freibetrag zusätzlich an und zwar um das 5,6-fache des Rentenwertes, also aktuell um 153,83 Euro pro Kind. Dies gilt auch, wenn das Kind selbst keine Waisenrente erhält.

Werden diese Freibeträge überschritten, werden 40% des überschreitenden Einkommens von der Rente abgezogen. Angerechnet werden neben dem Verdienst aus selbständiger oder unselbständiger Arbeit auch fast alle Einkommensarten wie ALGII oder Grundsicherung im Alter.

Wie genau der Rentenversicherungsträger das Einkommen berechnet, hängt auch von dem Zeitraum ab, ab dem die Witwenrente bezogen wird. Hier gelten Übergangs- und Schutzregelungen.

Von der Anrechnung des Zuverdienstes auf die Hinterbliebenenrente ausgenommen sind:

Waisen unter 18 Jahren
Das erste „Sterbevierteljahr“ nach dem Tod Versicherten.

Hinzuverdienst für Erwerbsminderungsrentner

Bezieht man Erwerbsminderungsrenten, sind Zuverdienste ebenfalls möglich, allerdings gibt es auch hier Grenzen, bei deren Überschreitung der Verdienst auf die Rente angerechnet wird. Wo diese Grenzen liegen, ist von der Art der Rente abhängig, grundsätzlich wird zwischen Erwerbsminderung und Erwerbsunfähigkeit unterschieden. Je nachdem, ob die Rente als Voll- oder Teilrente bezogen wird, ändert sich auch der mögliche Hinzuverdienst ohne Abzüge, berechnet wird dessen Höhe jeweils individuell.

Welche Rente man selbst bezieht, ist aus dem Rentenbescheid zu ersehen. Je nach Rentenart gelten für Durchschnittsverdiener (2.839,25 Euro) folgende Hinzuverdienstgrenzen:

Rentenart


Voll-/Teilrente


Alte Bundesländer


Neue Bundesländer

Teilweise Erwerbsminderung


Vollrente


1.859,55 €


1.650,87 €




½-Rente


2.263,80 €


2.009,76 €

Volle Erwerbsminderung


Vollrente


450 €




Teil-Rente

¾ - ¼-Rente


1.374,45 € - 2.263,80 €


1.220,21 € - 2.009,76 €

Berufsunfähigkeit


Vollrente


1.536,15 €


1.363,75 €




Teil-Rente

2/3 – 1/3-Rente


2.048,20 € - 2.533,30 €


1.818,35 € - 2.249,02 €

Erwerbsunfähigkeit


Vollrente


450 €




Teil-Rente

2/3 – 1/3-Rente


2.048,20 € - 2.533,30 €


1.818,35 € - 2.249,02 €

Die individuellen Hinzuverdienstgrenzen errechnet der Rententräger basierend auf dem Einkommen vor Rentenbezug oder alternativ anhand der Entgeltpunkte und der Bezugsgrößen.

Bei Rentenbezug auf Grund von teilweiser oder ganzer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit ist immer zu beachten, dass die Grundlage für die Rentenzahlung entfallen kann, wenn die selbständige Tätigkeit mit dem früher ausgeübten Hauptberuf zusammenhängt und mehr als sechs Stunden täglich ausgeübt wird.
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Was geschieht mit Rentenaufstockern bei Zusatzverdienst ?

Postby Weltbookadmin47 » 6. Jun 2018 09:41

RENTENVERSICHERUNG

Was geschieht mit Rentenaufstockern bei Zusatzverdienst ?


Zu den Informationen
https://search.avast.com/AV772/search/w ... zverdienst
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An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei

Postby Weltbookadmin47 » 7. Jun 2018 06:57

RENTENVERSICHERUNG
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... shared.web
An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei
Stand: 06.06.2018 | Lesedauer: 4 Minuten
Dorothea Siems
Von Dorothea Siems
Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik
Wie sicher ist meine Rente, Dorothea Siems?

An dem Thema kommt langfristig niemand vorbei: Marie Przibylla fragt WELT-Wirtschaftsredakteurin Dorothea Siems, worauf man heute achten muss, um im Alter ein gutes Leben zu haben.

Quelle: WELT
Autoplay
Experten sehen einen vierfachen Vorteil des längeren Arbeitens. Aber auch an anderen Stellschrauben wird die Regierung drehen müssen. Bürger können als „Rentenminister“ selbst testen, wie schwer das für die Politik ist.
1745
Eine Rentenversicherung allein ist nicht genugIDEAL UniversalLife – Deutschlands erstes Versicherungskonto.

Die zehn Männer und Frauen, die erstmals an diesem Mittwoch in Berlin zusammenkommen, sollen nichts weniger als ein Wunder vollbringen. Die Sozialexperten haben von der Bundesregierung den Auftrag erhalten, ein Konzept zur langfristigen Stabilisierung des Rentensystems zu erarbeiten. Dabei sollen sie nicht nur verhindern, dass der Beitragssatz als Folge der Alterung durch die Decke geht. Auch das Rentenniveau – also die Rente im Verhältnis zum Lohn – soll dauerhaft stabilisiert werden. Und da Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erklärtermaßen auch die gesetzliche Altersgrenze keinesfalls anheben will, gleicht die Aufgabe der neuen Rentenkommission der Quadratur des Kreises. Zumal auch die vierte Unbekannte in der langfristigen Rentenrechnung, der steuerfinanzierte Bundeszuschuss, schon heute mit rund 90 Milliarden Euro ein Drittel der gesamten Ausgaben des Bundes umfasst und an eine Grenze stößt.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat das private Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos beauftragt, die unterschiedlichen Handlungsoptionen einmal durchzurechnen. Ab 2025 wirkt sich der demografische Wandel unausweichlich massiv auf das Rentensystem aus. Wenn dann die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand wechseln, müssen immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner alimentieren. Die Versicherer warnen die Rentenkommission davor, die Heraufsetzung der gesetzlichen Altersgrenze zu tabuisieren. Denn das Arbeiten im Alter – mit Lösungen für diejenigen, die bereits vorher nicht mehr arbeiten könnten – sei die beste aller Reformvarianten.
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13.03.09 Deutschland, Bayern, MŸnchen, Dame 60+
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So funktioniert die Rente mit 69

GDV und Prognos plädieren deshalb für die schrittweise Einführung der Rente mit 69. Nach geltendem Recht steigt die Altersgrenze von derzeit 65 Jahren und sieben Monaten schrittweise bis 2029 auf 67 Jahre. Die Versicherer wollen in den Folgejahren den Renteneintritt zunächst pro Jahr um einen Monat und später um zwei Monate hinausschieben, sodass Ende der 40er-Jahre die Regelaltersgrenze von 69 Jahren erreicht wäre.

Quelle: Infografik WELT

„Eine verlängerte Lebensarbeitszeit bietet einen vierfachen Vorteil“, sagt Prognos-Rentenexperte Oliver Ehrentraut. So werde erstens die Finanzierungsbasis der Rentenversicherung stabilisiert, wenn die Menschen erst später in den Ruhestand gehen. Auch der Steuerzahler wird entlastet, weil der Bundeszuschuss dann ebenfalls weniger dynamisch ansteigt. Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels profitiert von einem späteren Renteneintrittsalter auch der Arbeitsmarkt. Und letztlich ergibt sich überdies für jeden Einzelnen ein individueller Vorteil. Denn mit jedem zusätzlichen Beitragsjahr steigt der Rentenanspruch. Damit ist das längere Arbeiten auch eine gute Vorbeugung gegen Altersarmut.
Zusätzliche Lasten von 100 Milliarden Euro

Die Koalition hat bereits konkrete Maßnahmen angekündigt, die Minister Heil noch vor der Sommerpause in ein Gesetz gießen will. So ist beschlossen, dass bis 2025 das Rentenniveau auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent gehalten wird und der Beitragssatz von derzeit 18,6 Prozent nicht über 20 Prozent klettern darf. Sollte diese „doppelte Haltelinie“ auch für die Zeit danach fortgeschrieben werden, kommen nach Berechnungen des Prognos-Instituts auf den Bundeshaushalt im Jahr 2040 zusätzliche Belastungen bis zu 100 Milliarden Euro zu. Damit geriete der Bundesetat völlig aus dem Lot, zumal auch ohne solche Zusatzlast der Bundeszuschuss im Jahr 2040 schon gut 157 Milliarden Euro beträgt. Ohnehin muss die Rentenkommission bei ihren Vorschlägen berücksichtigen, dass der demografische Wandel keineswegs nur in den Sozialkassen Finanzprobleme schafft, sondern auch die Steuereinnahmen wegbrechen lässt.

Quelle: Infografik WELT

Die Prognos-Berechnungen zeigen, dass bei einer Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent der Beitragssatz bis 2040 auf fast 26 Prozent in die Höhe schießen müsste. Auch der Bund müsste dann rund zwölf Milliarden Euro im Jahr mehr zuschießen als bei geltender Gesetzeslage. Verzichtet der Gesetzgeber dagegen auf einen solchen Eingriff in die Rentenformel, ergibt sich ein Beitragssatzanstieg auf gut 23 Prozent.
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Wird umgekehrt beim Beitragssatz per Gesetz eine Haltelinie bei 22 Prozent eingezogen, würde das Rentenniveau im Jahr 2040 nur noch gut 40 Prozent betragen. Und der Bund könnte beim Zuschuss rund sechs Milliarden Euro einsparen.

Ein späterer Renteneintritt bringt langfristig Entlastungen. Allerdings wird die Expertenkommission mit dem vielversprechenden Namen „Verlässlicher Generationenvertrag“ wohl an allen vier Stellschrauben drehen müssen. Welche Wechselwirkungen von Beitragssatz, Renteneintrittsalter, Leistungsniveau und Steuerzuschuss sich dabei ergeben können, kann sich jeder vom „Rentenminister“ darstellen lassen, einem Rechner im Internet, den Prognos und GDV entwickelt haben. Dabei wird schnell deutlich, dass es das von der großen Koalition gewünschte Rentenwunder nicht gibt.

Quelle: Infografik WELT
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Einkommen und Renten Was bleibt 2018 im Portemonnaie ?

Postby Weltbookadmin47 » 28. Jun 2018 10:49

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
http://www.fr.de/leben/recht/einkommen- ... -a-1412889

Einkommen und Renten - Was bleibt 2018 im Portemonnaie ?

Die meisten Verbraucher dürften 2018 mehr Geld zur Verfügung haben. Arbeitnehmer profitieren von der guten Konjunktur. Auch Senioren dürfen mit einer weiteren spürbaren Rentenerhöhung rechnen.
21.12.2017 10:24 Uhr

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Mehr Geld im Portemonnaie
2018 dürften Arbeitnehmer und Rentner laut Prognose des RWI mehr Geld zur Verfügung haben. Grund sind eine günstige Gehaltsentwicklung und steigende Rentenbezüge. Foto: Friso Gentsch/dpa

Höhere Löhne und Gehälter, mehr Rente, mehr Kindergeld: Das Jahr 2018 bietet für viele Bundesbürger vielversprechende Perspektiven.

„Die meisten Verbraucher werden wohl mehr Geld im Portemonnaie haben“, prognostiziert der Konjunkturexperte Roland Döhrn vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI).

„Die Einkommensentwicklung bleibt günstig. Wir haben einen in weiten Teilen leer gefegten Arbeitsmarkt“, sagt Döhrn. Dies beflügele die Lohnentwicklung. Gleichzeitig halte sich der Anstieg der Inflationsrate in Grenzen. Das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute geht davon aus, dass die real verfügbaren Einkommen im kommenden Jahr mit 1,8 Prozent zwar etwas schwächer wachsen werden, als in diesem oder dem vergangenen Jahr. Doch bleibt am Ende immer noch ein deutliches Plus im Geldbeutel.

Hinzu kommt, dass sich der Staat beim Zugriff auf das zusätzlich verdiente Geld zumindest ein Stück weit zurückhält: Die Einkommensgrenzen für alle Steuersätze steigen 2018 um 1,65 Prozent. Damit soll die Inflation ausgeglichen werden. Der Grundfreibetrag in der Einkommenssteuer erhöht sich außerdem 2018 für Ledige auf 9000 Euro - das ist ein Plus von 180 Euro gegenüber dem Vorjahr. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag.
Sozialhilfe und ALG II: mehr Geld ab 1. Januar

Doch nicht nur die Arbeitnehmer dürften 2018 mehr im Geldbeutel haben. Auch die rund 21 Millionen Rentner können im Sommer mit einer Erhöhung ihrer Bezüge um rund 3 Prozent rechnen, wie die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung , Gundula Roßbach, vor einigen Wochen prognostizierte. Wer nach 45 Jahren mit Durchschnittseinkommen auf 1396 Euro Rente (West) oder 1336 Euro (Ost) kommt, bekommt rund 42 beziehungsweise 40 Euro mehr im Monat.

Aber auch wer Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II erhält, bekommt ab dem 1. Januar 2018 zumindest etwas mehr Geld. Allerdings sind die Aufschläge bescheiden: Die Regelsätze erhöhen sich um drei bis sieben Euro. So erhalten Alleinstehende künftig 416 statt 409 Euro.

Das Kindergeld steigt ebenfalls zum Jahreswechsel, um 2 Euro pro Kind. Für das erste und zweite Kind gibt es künftig dann jeweils 194 Euro, für dritte Kinder 200 Euro und für alle weiteren 225 Euro pro Monat.
Sozialversicherungs-Beiträge steigen für Gutverdiener

Doch einiges wird auch teurer. So müssen sich Gutverdiener auf höhere Beiträge zur Sozialversicherung einstellen. Denn auch 2018 steigt wieder die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung Sozialbeiträge gezahlt werden müssen. Der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt dadurch beispielsweise um 5,48 Euro auf 323,03 Euro im Monat.

Dafür sinkt der Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung zum Jahreswechsel um 0,1 Prunkte auf 18,6 Prozent. Bei einem Bruttoverdienst von 3000 Euro monatlich führt die Beitragssatzsenkung zu einer Entlastung von 1,50 Euro für die Arbeitnehmer. Dazu können die Beitragszahler auch auf eine leichte Absenkung der Krankenversicherungsbeiträge hoffen, denn dort sinkt der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,1 Punkte auf 1,0 Prozent. Der Gesamtbeitrag sinkt im Schnitt damit von 15,7 Prozent auf 15,6 Prozent. Einzelne Kassen können allerdings darunter oder darüber liegen. (dpa)
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Quelle Frankfurter Rundschau

Zitat
WAS GESCHIEHT MIT DEN MENSCHEN DIE EINE NIEDRIGRENTE BEZIEHEN UND ÜBER DAS SOZIALAMT AUFGESTOCKT WERDEN ?, kommen sie in den Genuss der Rentenerhöhung ?, NEIN !!! die Beträge der Rentenerhöhungen werden bei den Sozialleistungen verrechnet

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Für die Rente - SPD-Politiker fordert höhere Steuern

Postby Weltbookadmin47 » 25. Aug 2018 10:21

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https://www.n-tv.de/politik/SPD-Politik ... 90232.html
Samstag, 25. August 2018
Für die Rente - SPD-Politiker fordert höhere Steuern

Wie sicher ist die Rente? Finanzminister Scholz will das Rentenniveau bis 2040 stabil halten. Um dies zu finanzieren, schlägt SPD-Haushaltsexperte Kahrs nun Steuererhöhungen vor. Diese könnten vor allem eine Gruppe treffen.

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Zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2040 hat sich der SPD-Haushaltsexperte Johannes Kahrs für zusätzliche Steuern ausgesprochen. "Der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt für die Rente wird langfristig steigen", sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wir müssen über zusätzliche Einnahmequellen sprechen, zum Beispiel über die Finanztransaktionssteuer oder eine zusätzliche Steuer für große Vermögen", sagte er.
Kahrs will die Steuern erhöhen, um das Rentenniveau zu stabilisieren.

Die Verschiebung des Soli-Abbaus oder eine höhere Mehrwertsteuer seien aber kein Thema. Das Rentenniveau solle bis 2040 stabil bleiben.

Das Bundesfinanzministerium hatte allerdings am Freitag einen Bericht zu Überlegungen über mögliche Steuererhöhungen zur Stabilisierung des Rentenniveaus zurückgewiesen. Union und Ökonomen kritisieren Scholz' Vorstoß als nicht finanzierbar.

Bundesjustizministerin Katarina Barley sagte der "Rheinischen Post", Prognosen über einen solch langen Zeitraum seien immer schwierig. Die Zuwanderung nach Deutschland berge beispielsweise "für unsere älter werdende Gesellschaft enorme Chancen". Man brauche ein gut gemachtes Einwanderungsgesetz, um gezielt jüngere Fachkräfte nach Deutschland zu holen, so die SPD-Politikerin weiter. "Das entspannt auch das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern."

SPD-Fraktionsvize Katja Mast sagte den Funke-Zeitungen, nötig sei zur Finanzierung der Rente ein "Mix aus Beitrags- und Steuermitteln". Wie dies konkret aussehen könne, werde Gegenstand der Debatte in den nächsten Wochen und Monaten sein. Auch die von der Koalition eingesetzte Rentenkommission werde darüber beraten.

Die SPD hatte sich in ihrem Wahlprogramm dafür ausgesprochen, das Rentenniveau bis 2030 mindestens auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent zu stabilisieren. "Die Stabilisierung des Rentenniveaus erfordert erhebliche Mittel und wird neben moderat höheren Beiträgen durch einen höheren Steuerzuschuss zur Rentenversicherung und einen neuen Demografiezuschuss finanziert", heißt es in dem Programm. Das Rentenniveau gibt Auskunft darüber, wie groß die Altersbezüge im Vergleich zum Lohn sind.
Nahles drängt zur Eile

SPD-Chefin Andrea Nahles bekräftigte indes die Forderung ihrer Partei nach einer langfristigen Sicherung des Rentenniveaus bis 2040. Zugleich warnte sie die CDU/CSU im Deutschlandfunk davor, eine längere Lebensarbeitszeit anzupeilen. "Würde man nämlich das Renteneintrittsalter weiter erhöhen als wir das bereits gemacht haben, dann würde das klar eine Rentenkürzung bedeuten", sagte Nahles. Das sei mit der SPD nicht zu machen.

Mit Blick auf die zwischen Union und SPD vereinbarten Rentenvorhaben drängte Nahles zur Eile. "Wir werden wie verabredet eine Sicherungsgarantie für das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 abgeben, und das schon sehr bald", sagte sie in dem Interview, das am Sonntag ausgestrahlt wird. "Das ist in den letzten Zügen in der Absprache zwischen den Ressorts."
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Das in der Koalition vereinbarte Rentenpaket sieht neben Leistungsverbesserungen für Mütter, Erwerbsgeminderte und Geringverdiener auch sogenannte Haltelinien für den Rentenbeitragssatz und das Rentenniveau bis 2025 vor. Es war erwartet worden, dass sich das Kabinett bereits am vergangenen Mittwoch mit dem von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgelegten Paket befasst. Das verzögerte sich dann wegen der Debatte um eine Absenkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags. Die Union möchte dies mit dem Rentenpaket verknüpfen.

An diesem Samstagabend wollen sich die Koalitionsspitzen Berichten zufolge treffen, um darüber zu beraten. An dem Gespräch sollen Kanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler und Finanzminister Scholz sowie CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer teilnehmen.

Quelle: n-tv.de , ghö/dpa/rts/AFP
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Re: Für die Rente - SPD-Politiker fordert höhere Steuern

Postby Weltbookadmin47 » 25. Aug 2018 11:08

Weltbookadmin47 wrote:RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/SPD-Politik ... 90232.html
Samstag, 25. August 2018
Für die Rente - SPD-Politiker fordert höhere Steuern

Wie sicher ist die Rente? Finanzminister Scholz will das Rentenniveau bis 2040 stabil halten. Um dies zu finanzieren, schlägt SPD-Haushaltsexperte Kahrs nun Steuererhöhungen vor. Diese könnten vor allem eine Gruppe treffen.

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Zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2040 hat sich der SPD-Haushaltsexperte Johannes Kahrs für zusätzliche Steuern ausgesprochen. "Der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt für die Rente wird langfristig steigen", sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wir müssen über zusätzliche Einnahmequellen sprechen, zum Beispiel über die Finanztransaktionssteuer oder eine zusätzliche Steuer für große Vermögen", sagte er.
Kahrs will die Steuern erhöhen, um das Rentenniveau zu stabilisieren.

Die Verschiebung des Soli-Abbaus oder eine höhere Mehrwertsteuer seien aber kein Thema. Das Rentenniveau solle bis 2040 stabil bleiben.

Das Bundesfinanzministerium hatte allerdings am Freitag einen Bericht zu Überlegungen über mögliche Steuererhöhungen zur Stabilisierung des Rentenniveaus zurückgewiesen. Union und Ökonomen kritisieren Scholz' Vorstoß als nicht finanzierbar.

Bundesjustizministerin Katarina Barley sagte der "Rheinischen Post", Prognosen über einen solch langen Zeitraum seien immer schwierig. Die Zuwanderung nach Deutschland berge beispielsweise "für unsere älter werdende Gesellschaft enorme Chancen". Man brauche ein gut gemachtes Einwanderungsgesetz, um gezielt jüngere Fachkräfte nach Deutschland zu holen, so die SPD-Politikerin weiter. "Das entspannt auch das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern."

SPD-Fraktionsvize Katja Mast sagte den Funke-Zeitungen, nötig sei zur Finanzierung der Rente ein "Mix aus Beitrags- und Steuermitteln". Wie dies konkret aussehen könne, werde Gegenstand der Debatte in den nächsten Wochen und Monaten sein. Auch die von der Koalition eingesetzte Rentenkommission werde darüber beraten.

Die SPD hatte sich in ihrem Wahlprogramm dafür ausgesprochen, das Rentenniveau bis 2030 mindestens auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent zu stabilisieren. "Die Stabilisierung des Rentenniveaus erfordert erhebliche Mittel und wird neben moderat höheren Beiträgen durch einen höheren Steuerzuschuss zur Rentenversicherung und einen neuen Demografiezuschuss finanziert", heißt es in dem Programm. Das Rentenniveau gibt Auskunft darüber, wie groß die Altersbezüge im Vergleich zum Lohn sind.
Nahles drängt zur Eile

SPD-Chefin Andrea Nahles bekräftigte indes die Forderung ihrer Partei nach einer langfristigen Sicherung des Rentenniveaus bis 2040. Zugleich warnte sie die CDU/CSU im Deutschlandfunk davor, eine längere Lebensarbeitszeit anzupeilen. "Würde man nämlich das Renteneintrittsalter weiter erhöhen als wir das bereits gemacht haben, dann würde das klar eine Rentenkürzung bedeuten", sagte Nahles. Das sei mit der SPD nicht zu machen.

Mit Blick auf die zwischen Union und SPD vereinbarten Rentenvorhaben drängte Nahles zur Eile. "Wir werden wie verabredet eine Sicherungsgarantie für das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 abgeben, und das schon sehr bald", sagte sie in dem Interview, das am Sonntag ausgestrahlt wird. "Das ist in den letzten Zügen in der Absprache zwischen den Ressorts."
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Das in der Koalition vereinbarte Rentenpaket sieht neben Leistungsverbesserungen für Mütter, Erwerbsgeminderte und Geringverdiener auch sogenannte Haltelinien für den Rentenbeitragssatz und das Rentenniveau bis 2025 vor. Es war erwartet worden, dass sich das Kabinett bereits am vergangenen Mittwoch mit dem von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgelegten Paket befasst. Das verzögerte sich dann wegen der Debatte um eine Absenkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags. Die Union möchte dies mit dem Rentenpaket verknüpfen.

An diesem Samstagabend wollen sich die Koalitionsspitzen Berichten zufolge treffen, um darüber zu beraten. An dem Gespräch sollen Kanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler und Finanzminister Scholz sowie CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer teilnehmen.

Quelle: n-tv.de , ghö/dpa/rts/AFP


Warum Steuererhöhungen die die Rentner ohnehin wieder treffen ?. Milliarden Überschüsse in den Kassen und die Rückführung einst abgezweigter und zweckentfremdeter Gelder aus der Rentenversicherung dürften zu einer spürbaren Rentenerhöhung ausreichen. Ebenso könnten unnötige Ausgaben für militärische Zwecke zur Abschreckung künstlich erschaffener Feindbilder zur Absicherung der Renten verwendet werden.
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Prognose bis 2022 - Rentensteuereinnahmen verdoppeln sich

Postby Weltbookadmin47 » 7. Sep 2018 08:41

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Rentensteue ... 11492.html
Freitag, 07. September 2018
Prognose bis 2022 - Rentensteuereinnahmen verdoppeln sich

Immer mehr Rentner müssen einen immer größeren Anteil ihrer Alterseinkünfte versteuern. Den Fiskus freut's. In absehbarer Zeit dürften die Einnahmen deutlich üppiger ausfallen als bisher.


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forum-kategorie-f5/rentenversicherung-und-sozialleistungen-t175.html#.W5Ir1PUyVdg

Die Einkommensteuerzahlungen von Rentnern und Pensionären verdoppeln sich nach Berechnungen der Bundesregierung bis 2022 auf mehr als 13 Milliarden Euro. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine Antwort des Finanzministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion.
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Demnach soll das Aufkommen der veranlagten Einkommensteuer aus Alterseinkünften in vier Jahren 13,1 Milliarden Euro betragen. 2016 hatten Rentner und Pensionäre erst rund 6,5 Milliarden Euro an Einkommensteuern gezahlt. Das Ministerium verweist auf eine Prognose aus der jüngsten Steuerschätzung vom Mai.

Zu dem erwarteten erheblichen Anstieg der Steuerzahlungen von Rentnern tragen dem Bericht zufolge mehrere Faktoren bei: Zum einen nimmt die Zahl der steuerpflichtigen Rentner demografiebedingt zu. Zum anderen erhöht sich wegen des Alterseinkünftegesetzes von 2005 der steuerpflichtige Teil der gesetzlichen Rente in Jahresschritten bis zum Jahr 2040. Ausschlaggebend ist das Jahr der Verrentung. Wer 2005 in Rente ging, muss nur 50 Prozent davon versteuern. Beginnt der Ruhestand im Jahr 2020, beträgt der Besteuerungsanteil der Rente bereits 80 Prozent - und 2040 dann 100 Prozent. Im Gegenzug steigen seit 2005 die Beträge für die Altersvorsorge, die Arbeitnehmer von der Einkommensteuer absetzen können.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Spanien nicht erste Adresse - Immer mehr Rentner zieht es ins Ausland

Postby Weltbookadmin47 » 6. Oct 2018 10:44

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr- ... 57309.html
Samstag, 06. Oktober 2018
Spanien nicht erste Adresse - Immer mehr Rentner zieht es ins Ausland

Die Zahl der Renten, die ins Ausland gezahlt werden, legt deutlich zu. Meist sind es ehemalige Gastarbeiter, die ihren Ruhestand in der Heimat genießen. Ein Teil geht aber auch an Deutsche - deren erste Adresse ist aber nicht Mallorca.


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Immer mehr Senioren lassen sich nach Ende ihrer Arbeitsjahre in Deutschland die Rente ins Ausland überweisen. Die Zahl der Rentner mit Altersbezügen aus der gesetzlichen Rentenkasse ist seit dem Jahr 2000 von 1,1 auf 1,5 Millionen gestiegen, berichtet die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf eine aktuelle Datenübersicht der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Einen Großteil der Renten lassen sich ausländische Arbeitnehmer ausbezahlen - aber auch einige Deutsche wechseln ihren Lebensmittelpunkt nach Ende ihrer Erwerbstätigkeit offenbar ins Ausland: Etwa jede siebte Rente, die ins Ausland geht, wird demnach an Deutsche ausgezahlt.

Allerdings ist nicht der sonnige Süden die erste Adresse für deutsche Rentner, sondern die Schweiz: Dorthin wurde mit gut 26.000 Renten der höchste Anteil überwiesen. Es folgten die USA und Österreich mit jeweils rund 24.300 Rentenzahlungen.

Ein Sprecher der Rentenversicherung sagte der Zeitung, der Anstieg der Rentenzahlungen ins Ausland beruhe zu einem großen Teil auf der Zuwanderung von Arbeitnehmern vor allem aus Italien, Spanien, Griechenland, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei in den 1960er und 1970er Jahren und der damit verbundenen Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland.
Meisten Renten gehen nach Italien
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Viele von ihnen seien nunmehr im Rentenalter und ließen sich die deutsche Rente nach Rückkehr in ihr Heimatland überweisen. Der größte Teil der Zahlungen, das sind 367.000, fließen nach Italien. Dahinter folgen Spanien mit rund 204.000 und Griechenland mit rund 98.000 Renten.

Insgesamt gingen dem Bericht zufolge vergangenes Jahr 1,75 Millionen Rentenzahlungen ins Ausland - eingerechnet sind hierbei neben den Altersrenten etwa auch Witwen- und Erwerbsminderungsrenten. Viele Senioren hätten Anspruch auf mehrere Rentenarten. Die Gesamtzahl liegt in etwa auf dem Niveau des Jahres 2016. Im Jahr 2000 waren es dem Bericht zufolge 1,21 Millionen Rentenzahlungen – ein Anstieg von 45 Prozent.

Quelle: n-tv.de , kst/dpa/AFP
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Was bleibt von der Renten­erhöhung 2018 übrig

Postby Weltbookadmin47 » 6. Nov 2018 09:29

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://rentenbescheid24.de/was-bleibt- ... 18-uebrig/

Was bleibt von der Renten­erhöhung 2018 übrig
Am Sonntag den 01. Juli 2018 war es soweit. Die Rentenerhöhung 2018 startete. Für ca. 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland gibt es einen Zuschlag auf die Rente. Ob mit einer Rente oder mit mehreren Renten. Für den Westen gibt es 3,22 Prozent mehr und im Osten sind es 3,37 Prozent mehr Rente. Die Rentenanpassung orientiert sich an den Lohnentwicklungen und an der Entwicklung des Beitragssatzes zur Rente.

Was bleibt von der Rentenerhöhung 2018 übrig werden sich viele Rentnerinnen und Rentner fragen. Und wer profitiert als Rentner möglicherweise sogar zweifach von der Rentenhöhung. Wir zeigen es an mehreren Beispielen. Sicher ist eines, nicht jeder Rentner wird sich über die Rentenerhöhung freuen, wenn er zum Beispiel neben der Rente Grundsicherungsleistungen bezieht, wird die Rentenerhöhung an die Sozialleistung angerechnet. Daneben hält Vater Staat bei der Steuer die Hand auf und verlangt von ca. 4 Millionen Rentenbeziehern Einkommenssteuer auf die Rente. Bei der Rentenanpassung 2018 sollen es ca. 45.000 Menschen sein, die mit einem Schlag steuerpflichtig werden. Damit geht ein Teil der Rentenerhöhung für Steuerzahlungen drauf. Dennoch gibt es auch Versicherte, die von der Rentenerhöhung profitieren.

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Was bleibt von der Rentenerhöhung 2018 übrig: Die Grundrechnung

Nehmen wir ein einfaches Beispiel an.

Rentner Richard aus Stuttgart seit 2012 Altersrentner, bekam bis zum 30.06.2018 eine monatliche Bruttorente von 2000€. Die Rente erhöht sich für ihn um 3,22 Prozent. Für die gesetzlichen Abzüge nehmen wir pauschal 11 Prozent an ( wir wissen nicht genau, wie hoch der Zusatzbeitrag für Richard bei der GKV ist).

Erhöhung zum 01.07.2018

2000 € x 1,0322 % = 2.064,40€ Bruttorente.

2.064,40€

./. 7,3 Prozent GKV = 150,70€

./. 2,55 Prozent Pflege= 52,64€

./. 1,15 Prozent Zusatzbeitrag GKV = 23,74€.
Auszahlungsbetrag = 1.837,32 € monatlich

1.837,32 € monatliche Rente bekommt unser Richard aus Stuttgart monatlich ausgezahlt.
Was bleibt von der Rentenerhöhung 2018 übrig: Vorteil Krankenkassenbeitrag ab 2019

Ab dem 01. Januar 2019 bekommen die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland wieder neue Rentenbescheide und eine höhere Rente! Warum ist das so?
Mit dem neuen GKV-Versichertenentlastungsgesetz (beschlossen am 06.06.2018 durch das Bundeskabinett) sollen die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung wieder von Arbeitnehmern und Rentnern je zur Hälfte gezahlt werden.

Damit wird auch der Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenkasse ab dem 01.Januar 2019 von der Deutschen Rentenversicherung zur Hälfte an die Krankenkasse gezahlt werden.

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Heißt in unserem Beispiel mit dem Richard:

Er bekommt bis zum 31.12.2018 monatlich 1.837,32 € ausgezahlt.

Ab dem 01.01.2019 (wenn sich nicht generell am Beitragssatz zur GKV was ändert), wird Richard nunmehr 11,87 € mehr Rente bekommen. Denn der Zusatzbeitrag wird dann von der DRV zur Hälfte getragen werden, also 23,74 ./. 2 = 11,87€.

Somit bekommt Richard dann monatlich 1.849,19€ Rente ausgezahlt.
Was bleibt von der Rentenerhöhung 2018 übrig: Vorteil Erhöhung Freibetrag Witwen/Witwerrente

Wer eine Witwen- oder Witwerrente und monatliches Einkommen bezieht, profitiert auch von der Rentenerhöhung. Warum dies so ist, zeigt unsere nächste Rechnung!

Der höherer Freibetrag in der Witwer/Witwenrente steigert die Rente neben dem allgemeinen Rentenerhöhung noch zusätzlich! Also zusammen zweifach!

Beispiel:

Nehmen wir an, dass die Witwe Renate aus Leipzig monatlich 2000€ Brutto verdient und eine große Witwenrente von 800€ hat. Zum 01.Juli 2018 wird die Witwenrente um 3,37% erhöht.

Ab dem 01.07. 2018 bekommt Renate monatlich 826,96€ Witwenrente. Die 2000€ Einkommen werden an die Witwenrente angerechnet!

Die Einkommensanrechnung läuft so ab:

Monatliches Bruttoeinkommen wird um 40 % bereinigt,
Ermittlung des Freibetrages zur Anrechnung,
Bereinigtes Einkommen wird um Freibetrag gekürzt,
Restbetrag wird mit 40 % von Witwen/Witwerrente abgezogen.

Der Freibetrag bei der Einkommensanrechnung auf die Witwen/und Witwerrente ist im Westen und im Osten gestiegen. Er beträgt zum 01.Juli 2018 :

Westen = 845,59€,
Osten= 810,22€.

Beispiel bis zum 30.06.2018

Bis zum 30.06.2018 wurden der Renate auf die Witwenrente folgendes Einkommen angerechnet ( Freibetrag 783,82€):

2000 € x 40 % = 1200€
1200 € – 783,82 € = 416,18
416,18 x 40 % = 166,47 €
Abzug von WR-Rente = 800 – 166,47 € = 633,53€ Witwenrente monatlich

Beispiel ab dem 01.07.2018

2000 € x 40 % = 1200€
1200 € – 810,22 = 389,78
389,78 x 40 % = 155,91 €
Abzug von WR-Rente = 826,96 – 155,91 € = 671,05 € Witwenrente monatlich

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Für Renate bedeutet die Rentenerhöhung 2018 zum 01.07.2018 rechnerisch:

Erhöhung der Witwenrente im Vergleich zum 30.06.2018 um 37,52 €
Witwenrente der Renate hat sich um 5,92 % erhöht!

Aufgepasst!

Vom eigenen Einkommen wird weniger an die Hinterbliebenenrente angerechnet! Es können noch höhere Freibeträge dazu kommen, wenn die Witwe oder der Witwer noch ein Kind unter 18 Jahren oder bis zum Ende der Ausbildung unterhalten.
Was bleibt von der Rentenerhöhung 2018 übrig: Vorteil Erhöhung eigene Rente und Hinterbliebenenrente

Ähnlich wie oben im Beispiel geht es auch um die Frage, ob ein Rentner im doppelten Sinne davon profitiert, dass seine eigene Rente sich erhöht und die Witwenrente.

Beispiel:

Richard Rentner wohnt in Wolfsburg und bezog vor dem 01.07.2018 eine eigene Altersrente von 1200€ Brutto und eine Witwerrente von 900€.

Die Rechnung geht wie folgt!

Rente bis zum 30.06.2018

1200€ Rente x 14 % = 1032,00€

1032€ minus 819,19€ Freibetrag = 212,81

212,81 x 40 % = 85,12 €

Abzug von 900€ WR = 814,88€ Witwenrente

Summe Rente + Witwenrente = 2014,88€ Brutto

Rente ab dem 01.07.2018 (3,22 % mehr )

1238,64€ Rente x 14 % = 1065,24€

1065,24€ minus 845,59€ Freibetrag = 219,65

219,65 x 40 % = 87,86 €

Abzug von 928,98€ WR = 841,12€ Witwenrente

Summe Rente + Witwenrente = 2079,76€ Brutto

Rentenerhöhung im Vergleich vor dem 01.07.2018 = 64,88€, damit eine Steigerung um 3,22 Prozent.

Von der eigenen Rente und der Witwenrente müssen noch die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und Pflegeversicherung abgezogen werden. Dabei profitiert der Richard Rentner ab dem 01. Januar 2019 von der Neuregelung der Beitragszahlung in der GKV. Damit erhöht sich seine Rente zum 01.01.2019 noch einmal.
Was bleibt von der Rentenerhöhung 2018 übrig: Vorteil Erhöhung eigene Rente und Einkommen

Jetzt zum Schluss geht es noch um die Berechnung des Vorteils für die eigene Rente und dem anrechenbaren Einkommen auf die Rente.

6300€ Jahreseinkommen sind auf eine vorzeitige Altersrente anrechnungsfrei.

Nehmen wir an der Richard Rentner hat eine eigene Rente von 1200€ monatlich und ein monatliches Arbeitseinkommen von 1000€ Brutto. Dieses bleibt erhöht sich zum 01.07.2018 nicht.

Dann sieht die Rechnung wie folgt aus!

Rechnung vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2018

12×1200 € = 14.400 Rente

12x 1000€ = 12.000€

abzgl. 6300€ = 5700€ ./. 12 = 475 mtl.

475€ x 40 % = 190€

1200€ – 190 € = 1010€ Teilrente

Teilrente und Einkommen = 1010 + 1000 = 2010€ Brutto

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Rechnung vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019 (3,22 % mehr Rente mtl.)

12×1238,64 € = 14.863,68 Rente

12x 1000€ = 12.000€

Abzgl.= 6300€ = 5700€ ./. 12 = 475 mtl

475€ x 40 % = 190€

1238,640€ – 190 € = 1048,64€ Teilrente

Teilrente und Einkommen = 1048,64 + 1000 = 2048,64€ Brutto

Die Rentenerhöhung beträgt im Unterschied zum Jahr 2017 = 38,64€
Fazit!
In bestimmten Konstellationen kann der Rentner durch die Rentenn­erhöhung 2018 gleich doppelt profitieren. Ab 2019 gehen die Renten nochmals nach oben, weil der Zusatzn­beitrag zur gesetzlichen Krankenn­versicherung ab dann zur Hälfte von der Rentenn­versicherung gezahlt werden muss. Damit gibt es die nächste Rentenn­erhöhung / Rentenn­anpassung 2019.

Ja, ich möchte wissen, ob wie hoch meine Altersrente ist, wenn ich mehr als 6300€ dazuverdiene!

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Arbeitgeber in der Pflicht - Betriebsrente ? Besser noch bis 2019 warten

Postby Weltbookadmin47 » 15. Dec 2018 12:01

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Betriebsre ... 72002.html
Arbeitgeber in der Pflicht - Betriebsrente ? Besser noch bis 2019 warten
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Ab Januar 2019 müssen Arbeitgeber die Betriebsrente bezuschussen.
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Die Betriebsrente ist oft eine lukrative Form der Altersvorsorge. Wer sie abschließen möchte, sollte jedoch bis zum nächsten Jahr warten. Denn dann tritt eine neue Regelung in Kraft - zu Gunsten der Arbeitnehmer.

Wer eine betriebliche Altersvorsorge im Rahmen einer Entgeltumwandlung abschließen will, sollte eventuell bis zum neuen Jahr warten. Anspruch darauf hat im Prinzip jeder Arbeitnehmer. Dazu rät der Bundesverband Lohnsteuerhilfeverein (BVL). Denn ab 1. Januar 2019 müssen Arbeitgeber eine solche bezuschussen.

Bei vorher abgeschlossenen Verträge beruht das noch auf Freiwilligkeit, zur Pflicht wird es bei diesen Abschlüssen erst ab 1. Januar 2022, erklärt der BVL. Das bedeutet: Von 2019 bis 2021 können Arbeitnehmer leer ausgehen, wenn der Arbeitgeber den Zuschuss nicht freiwillig zahlt.

Die neue Regelung gilt für Betriebsrenten im Wege einer Direktversicherung, einer Pensionskasse oder eines Pensionsfonds. Tarifverträge können eine Ausnahme von der Zuschusspflicht vorsehen.

Bei einer betrieblichen Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung spart der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge, sofern der Verdienst des Arbeitnehmers unter den relevanten Beitragsbemessungsgrenzen liegt.

Die neue Regel: Ab 2019 muss der Arbeitgeber 15 Prozent des umgewandelten Entgelts zusätzlich als Arbeitgeberzuschuss an den Pensionsfonds, die Pensionskasse oder die Direktversicherung weiterleiten, sofern er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Die Arbeitnehmer profitieren dadurch später von erhöhten Rentenleistungen.

Will der Arbeitgeber den Zuschuss nicht freiwillig leisten, zu dem er ab 2019 verpflichtet ist, sollte man laut BVL grundsätzlich bis zum kommenden Jahr mit dem Abschluss warten. Man sollte aber noch prüfen, ob sich durch den Jahreswechsel bei den Versicherungsbedingungen möglicherweise Änderungen ergeben, die ungünstig für den Versicherten sind. Diese müssen dann in der Gesamtschau gegen den Vorteil der Zuschusspflicht des Arbeitgebers ab 2019 abgewogen werden. Darum rät der BVL, mit dem Versicherungsanbieter zu sprechen und das zu prüfen.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa
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Ehefrau 15 Jahre jünger - Kann die Witwenrente gekürzt werden ?

Postby Weltbookadmin47 » 20. Dec 2018 12:22

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Kann-die-W ... 67616.html
Ehefrau 15 Jahre jünger - Kann die Witwenrente gekürzt werden ?
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Ein großer Altersunterschied kann sich auf die Höhe der betrieblichen Hinterbliebenenrente auswirken.

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Eine junge Frau an der Seite zu haben, kann eine prima Sache sein. Stirbt der Mann, erhält diese dann unter Umständen eine betriebliche Witwenrente. Doch war der Altersunterschied sehr groß, kann die Rente gemindert werden, entscheidet das Bundesarbeitsgericht.

Der Arbeitgeber kann die Höhe einer betrieblichen Witwenrente mindern, wenn zwischen den Ehepartnern ein großer Altersunterschied bestanden hat. Eine solche Kürzung stellt keine unzulässige Benachteiligung wegen des Alters im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dar. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschied (Az.: 3 AZR 400/17).

Im konkreten Fall war die Frau 15 Jahre jünger als ihr Mann. Als dieser starb, erhielt sie eine zuvor vom Arbeitgeber zugesagte betrieblichen Hinterbliebenenrente. Dabei sah die Versorgungsordnung des Arbeitgebers eine Rente in Höhe von 60 Prozent der vollen Betriebsrente vor. Bei einem Altersunterschied von über zehn Jahren sollte die Hinterbliebenenrente um weitere fünf Prozentpunkte für jedes volle Jahr gekürzt werden. Dagegen klagte die Witwe. Die "Altersabstandsklausel" sei eine unzulässige Diskriminierung wegen des Alters.

Wie nun das BAG entschied, ist dies nicht der Fall. Die Kürzung sei zwar eine altersabhängige Benachteiligung, diese sei aber gerechtfertigt. Der Arbeitgeber habe "ein legitimes Interesse", das mit seiner Versorgungszusage verbundene finanzielle Risiko zu begrenzen. Bei einem Altersunterschied von 11 oder hier sogar 15 Jahren sei die Lebensplanung der Ehepartner von vornherein darauf angelegt, dass der Hinterbliebene einen Teil seines Lebens ohne den Versorgungsberechtigten verbringt.

Die Klausel sei geeignet, um die dadurch meist längere Dauer der Hinterbliebenenversorgung auszugleichen, befand das BAG. Sie sei auch angemessen, denn sie erfasse nur Ehepartner, deren Altersabstand zum Arbeitnehmer "den üblichen Abstand erheblich übersteigt" und sehe auch dann eine "maßvolle schrittweise Reduzierung" vor. Erst bei einem Altersabstand von mindestens 31 Jahren entfalle die Hinterbliebenenversorgung laut der Altersabstandsklausel ganz.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa
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Was ändert sich 2019 … … bei der Rente ?

Postby Weltbookadmin47 » 2. Jan 2019 13:03

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/bei-der-Re ... 58893.html

Mittwoch, 02. Januar 2019
Was ändert sich 2019 … … bei der Rente ?
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Die Renten steigen. - Wenn da nur nicht die Steuerpflicht drohen würde.

imago/Westend61
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Die Zukunft bleibt ungewiss. So viel ist sicher. Abgesehen davon stehen aber auch im neuen Jahr viele Neuerungen und Gesetze an. Diese Änderungen bei der Rente werden dann wichtig, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert.
Renten steigen

Ab dem 1. Juli sollen die Renten im Westen um 3,18 und im Osten um 3,91 Prozent steigen. So steht es im Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2018 der Bundesregierung. Die Anpassung gilt für alle Altersrenten, für Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten, für gesetzliche Unfallrenten sowie für die Renten der Landwirte aus der landwirtschaftlichen Rentenkasse. Zugleich sollen Rentenniveau und Beitrag bis 2025 stabil bleiben.

Eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf Westbeiträgen beruht, würde sich nach den aktuellen Zahlen um 31,80 Euro erhöhen, eine gleich hohe Rente mit Ostbeiträgen um 39,10 Euro. Der sogenannte Eckrentner mit 45 Jahren Beitragszeit würde monatlich rund 45 Euro mehr an Rente bekommen.

Außerdem wird der nächste Schritt gemacht, um den Rentenwert Ost an den im Westen geltenden Rentenwert anzugleichen. Von derzeit 95,8 Prozent steigt der Ost-Rentenwert dann auf 96,5 Prozent des Westwerts.
Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente

Ab dem neuen Jahr wird die Rente berechnet, als hätten Betroffene bis zum Alter von 65 Jahren und acht Monaten weiter in die Rentenkasse eingezahlt. Bis jetzt wurde so gerechnet, als wäre bis zum 62. Lebensjahr eingezahlt worden. Bis 2014 wurden sogar nur fiktive Einzahlungen bis 60 bei der Berechnung berücksichtigt. Die Neuerung erhöht die Rente deutlich. So erhält ein Durchschnittsverdiener, der erwerbsunfähig wird, im Jahr 2019 etwa 90 Euro im Monat mehr im Monat. Kleiner Wermutstropfen: Wer bereits eine Erwerbsminderungsrente erhält, ist von der Neuregelung nicht betroffen.
Mehr Rentenpunkte bei Mütterrente

Mütter und Väter, deren Kinder vor dem 1. Januar 1992 geboren sind, bekommen ab 1. Januar statt bisher 2 nun 2,5 Entgeltpunkte gutgeschrieben. So will es das von der Bundesregierung beschlossene Rentenpaket mit der Mütterrente II. In Westdeutschland entspricht ein Rentenpunkt aktuell 32,03 Euro (2019 voraussichtlich 33,04 Euro), in Ostdeutschland sind es 30,69 Euro (2019 voraussichtlich 31,88 Euro).

Mütter und Väter, deren Nachwuchs ab dem 1.1.1992 geboren wurde, erhalten unverändert 3 Entgeltpunkte pro Kind. Rentenansprüche für die Kindererziehung erwirbt der Elternteil, der ein Kind überwiegend erzogen hat. Haben mehrere Elternteile das Kind gemeinsam erzogen, wird die Erziehungszeit einem Elternteil zugeordnet.
Mehr Rentner werden steuerpflichtig

Einhergehend mit den Rentenerhöhungen werden im neuen Jahr voraussichtlich rund 48.000 Rentner erstmals steuerpflichtig. Nach Regierungsangaben müssten im kommenden Jahr rund 4,98 von den rund 21 Millionen Rentner Senioren Steuern zahlen - fast doppelt so viele wie 2005. Aber welcher Rentenhöhe Senioren betroffen sind, lesen Sie hier.
Beitragsbemessungsgrenzen steigen

Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze West steigt ab Januar 2019 von 6500 auf 6700 Euro (80.400 Euro jährlich). Im Osten liegt sie dann bei 6150 Euro im Monat (2018 5800 Euro); jährlich sind das 73.800 Euro. Bis zu diesen Einkommensgrenzen müssen Arbeitnehmer im nächsten Jahr Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung bezahlen.

In der knappschaftlichen Rentenversicherung werden die Grenzen für die Beitragsbemessung im nächsten Jahr bei 8200 Euro im Monat (West), also 98.400 Euro jährlich, und für die östlichen Bundesländer bei 7600 Euro pro Monat (91.200 Euro im Jahr) liegen.

Quelle: n-tv.de, awi
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Kräftige Renten­erhöhung für 2019 erwartet

Postby Weltbookadmin47 » 17. Jan 2019 11:48

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://rentenbescheid24.de/kraeftige-r ... rwartet-2/

Kräftige Renten­erhöhung für 2019 erwartet
Starker Anstieg der gesetzlichen Renten zum 01. Juli 2019 um ca. 3,7 %

Rentenberatung
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Rente ­planen
Rentenbescheid prüfen
Erwerbs­minderung
Unfallrente
Sorglos-Paket
Witwe/r – Waisen
Wechsel PKV in GKV

StartseiteAktuellesKräftige Renten­erhöhung für 2019 erwartet

Kräftige Renten­erhöhung für 2019 erwartet
Die gesetzlichen Renten, die Unfallrenten und die Renten der Landwirte sind zum 01. Juli 2018 in Folge stark gestiegen. 2019 wird es auch einen großen Rentenanstieg geben. So sagen es die Prognosen des Herbstgutachten der 5 Wirtschaftsinstitute. Denn die Löhne und Gehälter sind im Jahr 2018 um ca. 4 Prozent angestiegen. Im Durchschnitt.

Die gesetzlichen Renten, die Unfallrenten und die Renten der Landwirte sind zum 01. Juli 2018 in Folge stark gestiegen. 2019 wird es auch einen großen Rentenanstieg geben. So sagen es die Prognosen des Herbstgutachten der 5 Wirtschaftsinstitute. Denn die Löhne und Gehälter sind im Jahr 2018 um ca. 4 Prozent angestiegen. Im Durchschnitt.

Es wird eine kräftige Rentenerhöhung für 2019 erwartet. Gute Nachrichten für ca. 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner aus dem gesamten Bundesgebiet. Seit 2014 geht der Trend nur noch nach oben. Die Renten steigen und steigen. Voraussichtlich zum 01. Juli 2019 wird es wieder eine kräftige Rentenerhöhung geben. Dies hängt unmittelbar mit dem Anstieg der Löhne und Gehälter zusammen, die in diesem Jahr 2018 um fast 4 Prozent gestiegen sind.


Kräftige Rentenerhöhung für 2019 erwartet: Rentenerhöhung im Januar 2019

Im Januar 2019 können sich viele Millionen Rentenbezieherinnen und Rentenbezieher über eine Rentenerhöhung wegen der neuen Mütterrente 2 freuen. Für Mütter und Väter die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben, gibt es als Bestandsrentner einen abschlagsfreien Zuschlag von einem halben Rentenpunkt pro Kind. Daneben wird die paritätische Beitragszahlung für den Zusatzbeitrag in der GKV eingeführt, der auch nochmal die Bürgerinnen und Bürger, die in der GKV versicherungspflichtig sind entlasten soll.

Der Ratgeber für die Mütterrente 2, nach der veröfenntlichung des Rentenpakts am 13.07.2018Ratgeber
Mütterrente 2

- aktuellen und rechtlichen Überblick zur Mütterrente 2 (Rentenpakt 13.07.2018)
- verständlich erklärt und sofort anzuwenden

mehr erfahren

Daneben gibt es eine allgemeine Beitragsentlastung in der Arbeitslosenversicherung. Daneben werden alle gesetzlich Krankenversicherte und freiwillig Krankenversicherte sich nicht über den Beitragsanstieg in der Pflegeversicherung um 0,5 % freuen. Im Bereich der privaten Krankenversicherung ist noch nicht absehbar, wie hoch der Prämienanstieg wird. Für die private Pflegeversicherung sollen es aber 30 Prozent mehr Prämienanstieg geben.
Rentenpaket 2019 am 08.11.2018 im Bundestag beschlossen!



Auch bei den Erwerbsminderungsrenten wird ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen sein. Hier gilt aber, dass die Ausweitung der Zurechnungszeit nur für die EM-Renten gilt, die ab 2019 beginnen. Bestandsrentner haben hier das Nachsehen.

Beratung zur Erwerbsminderungsrente, vom Anspruch über Reha-Antrag oder Vertretung vor Geriichten.Beratung "Erwerbsminderungsrente"
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Kräftige Rentenerhöhung für 2019 erwartet: Rentenerhöhung im Juli 2019

Wir hatten schon in einem Beitrag über die statistischen Prognosen der Rentenerhöhung 2019 durch die DRV berichtet. Hier zum Nachlesen!

Die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rententräger sprudeln weiter. Der Beschäftigungsaufbau nimmt weiter zu. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 5 Prozent. Die genauen Zahlen der Rentenanpassung 2019 gibt das Bundesministerium für Arbeit im März 2019 bekannt. Nach den gleichen Prozedere wie dieses Jahr 2018.

Die Rentenerhöhung richtet sich nach der Entwicklung der versicherungspflichtigen Einkommen. Ein wichtiger Indikator ist auch das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern. Steigt die Zahl der Beitragszahler im Verhältnis zu den Rentenbeziehern, schlägt sich das auch positiv in der Rentenerhöhung nieder. Dieser Verhältnisfaktor ist der sogenannte Nachhaltigkeitsfaktor. Für 2018 betrug dieser 0,29 Prozent. Daneben auch der Faktor für die Altersvorsorgeaufwendungen!
Kräftige Rentenerhöhung für 2019 erwartet: Rentenerhöhung 2019 um ca. 3,7 Prozent

Bestätigt werden die Aussagen der Wirtschaftsinstitute durch den Rentenversicherungsbericht der DRV 2017. Dieser hat für 2019 einen Anstieg der Renten um ca. 3,7 Prozent ausgewiesen. Der Entwurf des neuen Rentenversicherungsberichtes 2018 wird konkreter:

Nach dem Entwurf des neuen Rentenversicherungsberichtes 2018 sollen es ab dem 01.07.2019 folgende Rentenerhöhungen geben und damit neue Rentenwerte:

Rentenanpassung West = 3,18 Prozent,
Rentenanpassung Ost = 3,91 Prozent,
neuer Rentenwert West vorläufig = 33,04 € pro Rentenpunkt,
neuer Rentenwert Ost vorläufig = 31,88 € pro Rentenpunkt.

Diese Zahlen sind reine Schätzungen auf Basis der Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Ähnliche Schätzungen hat es auch für die Rentenanpassung 2018 gegeben, die dann etwas nach oben korrigiert, zum 01.07.2018 als neue Rentenwerte gelten.

Damit verdichten sich aber die Hinweise, dass es ab 2019 wieder eine Rentenanpassung über 3 Prozent geben wird. Der Lohnentwicklung in Deutschland sei Dank!

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Fazit!
Gute Nachrichten für alle Rentnerinnen und Rentner in Deutschland. Es wird aller Voraussicht nach wieder einer kräftige Renten­anpassung 2019 geben. Gespannt warten alle auf die Zahlen, Daten und Fakten im März 2019 durch das BMAS.

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Porträt des Rentenberaters Peter Knöppel

Autor des Beitrages
Peter Knöppel

Peter Knöppel ist Rentenberater, Fachanwalt für Sozialrecht und Rechtsanwalt. Er analysiert, erkennt und geht oftmals neue Wege in Sachen Rente.
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Kehrseite der Rentenerhöhung - 48.000 Senioren werden 2019 steuerpflichti

Postby Weltbookadmin47 » 27. Jan 2019 21:37

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/48-000-Seni ... 30321.html
Kehrseite der Rentenerhöhung - 48.000 Senioren werden 2019 steuerpflichtig
111067267.jpg

Mehr Geld aber auch mehr Steuern - Durch die Rentenerhöhung 2019 werden viele Rentner steuerpflichtig.

Marijan Murat
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Im kommenden Sommer steigen die Renten deutschlandweit um mehr als drei Prozent. Die Erhöhung der Beiträge hat jedoch für viele einen Nebeneffekt - sie müssen Steuern zahlen. Für den Staat bedeutet dies Millioneneinnahmen.

Im kommenden Jahr werden voraussichtlich rund 48.000 Rentnerinnen und Rentner erstmals steuerpflichtig. Nach Regierungsangaben müssten im kommenden Jahr rund 4,98 Millionen Senioren Steuern zahlen - fast doppelt so viele wie 2005. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Rentenexperten Matthias Birkwald hervor, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

Hintergrund der Prognose ist das für 2019 erwartete Rentenplus von 3,2 Prozent in Westdeutschland sowie 3,9 Prozent in Ostdeutschland. Als Folge der Erhöhung werden mehr Rentner das steuerfreie Existenzminium überschreiten. Das Finanzministerium rechnet mit Steuermehreinnahmen von 410 Millionen Euro. Seit 2005 gilt die sogenannte nachgelagerte Rentenbesteuerung. Welcher Anteil der Rente besteuert wird, hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab. Bei Rentnern, die 2005 oder vorher in Rente gegangen sind, sind 50 Prozent der Altersbezüge steuerpflichtig. Bei Neurentnern des Jahres 2019 werden es 78 Prozent sein.

Ab 2040 werden die gesetzlichen Renten komplett besteuert. Birkwald sagte dem RND, die erfreuliche Rentenerhöhung habe eine Kehrseite. Der Linken-Politiker forderte eine angemessene Personalausstattung in den Finanzämtern, damit hier eine sachgerechte Beratung stattfinden könne. Gerade bei Senioren, die ausschließlich oder überwiegend von Renteneinkünften leben, müsse die Mehrzahl derjenigen, die zu einer Steuererklärung verpflichtet seien, dann gar keine Steuern zahlen.

Quelle: n-tv.de, lle/dpa
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Heil will milliardenschwere Grundrente einführen

Postby Weltbookadmin47 » 6. Feb 2019 14:42

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.wallstreet-online.de/nachri ... grundrente
Heil will milliardenschwere Grundrente einführen Nachrichtenagentur: Redaktion dts | 03.02.2019, 00:00 | 1309 | 0 | 15 Foto: Hubertus Heil, über dts Nachrichtenagentur Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will mit einem milliardenschweren Reformprogramm die Rente von drei bis vier Millionen Geringverdienern um bis zu 447 Euro pro Monat erhöhen. "Es gibt bei der Rente eine große Ungerechtigkeit: Sehr viele Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, landen wegen ihrer niedrigen Löhne als Rentner in der Grundsicherung. Das will ich ändern. Deshalb will ich die Grundrente einführen", sagte Heil der "Bild am Sonntag". Anzeige Das comdirect Depot mit vielen attraktiven Vorteilen Attraktive Vorteile des comdirect Depots: 3,90 €* pro Trade im 1. Jahr. Wertpapiersparpläne ab 25 €. Kostenlose Depotführung - garantiert für 3 Jahre. Professionelle Analyse-Tools, stabile Handelsplattformen, hohe Ausführungsgeschwindigkeit, persönlicher Service. Mehr erfahren powered by finative Jemand, der Jahrzehnte lang hart gearbeitet hat, habe das Recht, "deutlich mehr zu bekommen als jemand, der nicht gearbeitet hat. Das ist eine Frage des Respekts vor Lebensleistung", so der Arbeitsminister weiter. Wer beispielsweise als Friseurin auf Mindestlohnbasis 40 Jahre lang gearbeitet hat, der kommt laut Heil auf eine Rente von 514 Euro. "Das finde ich respektlos und unwürdig. Ich will, dass ihre Leistung höher bewertet wird. Sie bekommt nach meinem Vorschlag nicht mehr 514 Euro, sondern 961 Euro Rente", so Heil. Der Arbeitsminister räumte ein, dass das ein finanzieller Kraftakt werde. Aber den müsse die Gesellschaft aus Respekt vor harter Arbeit schaffen. "Das Kernversprechen des Sozialstaats ist: Nach einem Leben voller Arbeit bekomme ich eine leistungsgerechte Rente. Darauf müssen sich die Menschen wieder verlassen können", so der SPD-Politiker weiter. Nach dem Konzept des Ministers prüft die Rentenversicherung künftig bei jedem Versicherten automatisch, ob er Anspruch auf Grundrente hat. Dafür wird die Summe der gesammelten Rentenpunkte durch die Versicherungsjahre geteilt. Kommt ein Versicherter im Jahresdurchschnitt auf weniger als 0,8 Punkte, wird er automatisch hochgewertet. Dafür hievt die Rentenversicherung 35 Versicherungsjahre auf je 0,8 Entgeltpunkte hoch. "Wer immer nur Mindestlohn verdient hat, bekommt die höchste Aufwertung von 447 Euro. Aber auch die Renten von Geringverdienern, die etwas über dem Mindestlohn liegen, wollen wir höher bewerten", sagte Heil. Der Minister kündigte an: "Die Grundrente soll spätestens zum 1. Januar 2021 in Kraft treten und drei bis vier Millionen Menschen erreichen. Die Grundrente gilt nicht nur für die Neu-Rentner, sondern auch für die bisherigen Rentner. Wir können bei der Lebensleistung keinen Unterschied machen." Zu 75 Prozent würden Frauen von ihr profitieren. "Sie arbeiten in Berufen, die schlechter bezahlt werden als typische Männerjobs und haben durch Kindererziehung und Pflege von Angehörigen auch viel öfter nur Teilzeit arbeiten können. Die Grundrente ist ein Beitrag zur Gleichberechtigung", so Heil. Zu den Kosten sagte der Minister: "Ich rechne mit einem mittleren einstelligen Milliardenbetrag pro Jahr. So viel werden wir brauchen, damit wir eine Grundrente bekommen, die den Namen verdient. Wir dürfen uns keine Placebo-Politik leisten." Finanziert werden soll die Grundrente aus Steuermitteln. Nach Prognosen des Arbeitsministeriums werden die Kosten für die Grundrente bis 2050 nicht ansteigen. Grund seien die aktuell höheren Gehälter und die gestiegene Erwerbstätigkeit von Frauen. Nach eigenen Angaben handelt Heil mit Rückendeckung des Bundesfinanzministers: "Olaf Scholz findet es richtig, eine vernünftige Grundrente einzuführen, die den Alltag von Millionen Menschen spürbar verbessert." Optimistisch zeigte Heil sich, dass auch der Koalitionspartner CDU/CSU sein Konzept unterstützt: "Die Union hat Anfang des Jahres das klare Signal gesendet, dass sie eine vernünftige Grundrente will. Darüber freue ich mich." Heil weicht in einem zentralen Punkt vom Koalitionsvertrag ab. Er lehne eine Bedürftigkeitsprüfung als Bedingung für die Grundrente ab: "Eine Bedürftigkeitsprüfung wird es nicht geben. Die Grundrente wird über die Rentenversicherung geklärt. Hat jemand mit niedrigem Einkommen mindestens 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt, werden seine Rentenpunkte automatisch hochgestuft. Das ist gerecht. Denn bei der Grundrente geht es nicht um Almosen, sondern um Lebensleistung, die wir anerkennen. Ich fände es respektlos, wenn wir diese Menschen nach einem Arbeitsleben zwingen würden, beim Amt ihre Vermögensverhältnisse darzulegen", sagte Heil der "Bild am Sonntag". Einzige Bedingung für die Grundrente sind die 35 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung. Dabei werden auch Kindererziehungs- und Pflegezeiten angerechnet, ebenso Beschäftigungsjahre in Teilzeit. "Was allerdings nicht reicht, wenn jemand immer nur einen Minijob hatte. Wer sein Leben lang nur einen Minijob gemacht hat und sonst kein Einkommen und kein Vermögen hat, wird weiterhin auf die Leistungen der Grundsicherung angewiesen sein", so der SPD-Politiker. Das Konzept von Heil umfasst auch eine Reform des Wohngelds. "Um wirklich was gegen Altersarmut zu tun, müssen wir als flankierende Maßnahme an das Wohngeld ran. Wir brauchen beim Wohngeld einen Freibetrag, der nicht für die Grundrente angerechnet wird", sagte Heil. Den gebe es derzeit schon für Schwerbehinderte in einer Höhe von 125 Euro. "Daran würde ich es gern anlehnen. Damit haben auch diese Grundrentner am Ende mehr Geld in der Tasche", sagte Heil der "Bild am Sonntag". Außerdem soll die Einkommensgrenze, ab der man Wohngeld bekommt, künftig jedes Jahr an die Kostenentwicklung anpassen werden. "Damit Leute nach Rentenerhöhungen nicht aus dem Wohngeld fallen und dann sogar weniger Geld haben", so der Arbeitsminister. Die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die doppelten Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten über Steuermittel abzubauen, lehnt Heil ab: "Wenn ich die Grundrente so einführe, profitiert auch mein Kollege Spahn durch deutliche Mehreinnahmen in der Krankenversicherung. Diese geben ihm die Möglichkeit, die Doppelverbeitragung abzubauen." Mehr zum Thema Hubertus HeilRentenEuroPolitikRentenversicherung Anzeige Ausblick 2019: Nachhaltigkeit FRANKFURT (Schroders) – Klimabedingte Ereignisse, höhere Steuern zur Bekämpfung der Ungleichheit zwischen den Generationen und schwierigere Bedingungen für übermäßig verschuldete Unternehmen werden weiter an Bedeutung gewinnen. Mehr erfahren powered by finative Schreibe Deinen Kommentar Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. 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"Hart aber fair" zur Grundrente - Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben

Postby Weltbookadmin47 » 12. Feb 2019 09:28

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Zu-wenig-zu ... 53359.html
"Hart aber fair" zur Grundrente - Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben ?
Von Julian Vetten
5642bde6567c00e8f4d0e2baf54aee90.jpg

Nur ein paar Cents in der Tasche? So geht es schon heute vielen Rentnern.

dpa
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SPD-Arbeitsminister Heil möchte mit einem neuen Konzept Menschen eine Altersrente ermöglichen, die den Namen auch verdient. Ist die neue Grundrente nur ein Wahlgeschenk auf dem Rücken der Jungen oder eine echte Erleichterung?

Vier von fünf Deutschen zwischen 20 und 45 Jahren glauben nicht mehr an die gesetzliche Rente. Kein Wunder, schließlich gehören Rentner, die in den Innenstädten Plastikflaschen aus Mülleimern sammeln, längst zum gewohnten Bild. Ein gewohntes Bild, das Hubertus Heil so nicht mehr sehen will: Der Bundesarbeitsminister will ein Gesetz für eine Grundrente durchbringen, die dafür sorgen soll, dass Menschen am Ende ihres (mindestens 35 Jahre andauernden) Arbeitslebens nicht in die Grundsicherung rutschen. "Respekt für Rentner oder Wahlgeschenk: Was bringt die neue Grundrente?", will Frank Plasberg bei "Hart aber fair" wissen.

Am Montagabend diskutieren neben dem Arbeitsminister der FDP-Rentensprecher Johannes Vogel, die Vizepräsidentin des Sozialverbands VdK Verena Bentele, "Cicero"-Chefredakteur Christoph Schwennicke und die Reinigungskraft Susanne Holtkotte über Sinn und Unsinn ebenjener Grundrente.
Rentengeld aus Rentenkasse

"Ich verdiene 1100 Euro netto: Jeder normale Mensch weiß, dass man mit dem Geld nicht viel reißen kann", sagt Holtkotte, der bei gleichbleibendem Einkommen am Ende ihres Arbeitslebens gerade einmal 715 Euro zur Verfügung stünden. Sollte der Vorschlag von Minister Heil zum Gesetz werden, könnte die Krankenhaus-Reinigungskraft auf einen Schlag satte 287 Euro pro Monat mehr ausgeben. Erst dann, so Holtkotte, könnte sie tatsächlich auch von ihrer Rente leben.
115611638.jpg
Politik 10.02.19
"Linksruck" mit "Gießkanne" CDU greift Sozialstaats-Konzept der SPD an

Dass Menschen wie Susanne Holtkotte, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, im Alter auch von ihrer Rente leben können sollen, ist in der Runde Konsens. Wie so häufig bei Rentendiskussionen treffen allerdings auch diesmal fundamental unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, wie das Ganze geschafft werden kann: "Herr Heils Vorschlag ist unfair, weil er außer Acht lässt, wieviel man in die Kasse eingezahlt hat. Das ist nicht mein Verständnis von Leistungsgesellschaft", sagt etwa Johannes Vogel. Der FDP-Politiker fürchtet, dass irgendwann niemand mehr arbeiten geht, wenn ohnehin alle gleich behandelt werden. Der FDP-Politiker kritisiert auch, dass die neue Grundrente, die immerhin einen mittleren einstelligen Milliardenbetrag pro Jahr kosten wird, aus Steuertöpfen finanziert werden soll.

Etwas, das auch "Cicero"-Chef Christoph Schwennicke nicht schmeckt: "Herr Heil will das über das Steuersystem abrechnen, mit dem fadenscheinigen Argument, es sei ein gesamtgesellschaftliches Anliegen." Besser wäre, das Geld für die Rente auch aus der Rentenkasse zu nehmen, dafür sei sie schließlich da. Findet auch Sozialverbandsvize Verena Bentele - die auch einen konkreten Vorschlag hat, woher das zusätzliche Geld in der Kasse käme: "In der Schweiz zahlen Manager irrsinnig viel in die Rentenkassen mit ein, bekommen aber nur einen gedeckelten Betrag zurück. Da können wir in Deutschland noch etwas lernen."
Ordentliche Löhne und marode Schulen

Fakt ist: 61 Prozent der Deutschen wünschen sich eine Grundrente. Es gibt für die Große Koalition also tatsächlich Handlungsbedarf - ganz egal, ob man Arbeitsminister Heil und seiner schwankenden SPD nun vorwirft, nur auf Wählerfang zu sein. Ob und wie die Grundrente nun kommt wird sich in den kommenden Wochen und Monaten entscheiden. Die wichtigste Erkenntnis des Abends hat damit allerdings herzlich wenig zu tun und kommt von Verena Bentele: "Wenn wir unseren Arbeitnehmern ordentliche Löhne zahlen würden, also deutlich mehr als zwölf Euro die Stunde, dann müssten wir jetzt nicht über etwas wie die Grundrente reden, sondern über die Sanierung von maroden Schulen. Auch ein wichtiges Thema." Nächstes Mal dann vielleicht.

Quelle: n-tv.de
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Wieder was gelernt - der Podcast - Grundrente: Notwendig, aber auch fair ?

Postby Weltbookadmin47 » 13. Feb 2019 11:20

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/mediathek/audio/Gru ... 54285.html

Mittwoch, 13. Februar 2019
Wieder was gelernt - der Podcast - Grundrente: Notwendig, aber auch fair ?
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picture alliance / dpa
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Es ist klar, dass wir Altersarmut verhindern müssen, aber ist die Grundrente der richtige Schritt? Gegner warnen vor neuen Ungerechtigkeiten und einem Milliardenloch im Haushalt. Rentenexperte und Buchautor Holger Balodis hält dagegen. Er spricht im "Wieder was gelernt"-Podcast von einem bezahlbaren Plan, der in die richtige Richtung geht. Für ein gerechtes System verlangt er aber noch radikalere Schritte. Hören Sie rein in die neue Folge oder lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Holger Balodis zur Notwendigkeit der Grundrente:

"Es ist so, dass im Augenblick sehr viele Rentner über Renten von 300 Euro, 400 Euro, 500 Euro oder 600 Euro verfügen. Wenn die relativ unkompliziert auf einen Betrag von 900 Euro, 950 Euro oder 1000 Euro - es ist noch nicht ganz raus, worauf es hinauslaufen kommen soll -, dann wären wir zumindest auf der richtigen Spur."
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Holger Balodis ist gelernter Diplom-Volkswirt und Fachmann für Altersvorsorge. Er hat rund 25 Jahre als Fachautor für die ARD-Redaktionen gearbeitet und mehrere Bücher für Verbraucherzentralen und Finanztest verfasst.

(Foto: Holger Balodis, www.vorsorgeluege.de)

... zur Finanzierbarkeit der Pläne:

"Wenn's wirklich an Geld fehlt, gebe es Möglichkeiten, deutlich mehr Mittel zu generieren. Das wäre meines Erachtens auch gerecht, denn man sieht ja: Jahr für Jahr steigt das Vermögen der Vermögenden in dieser Gesellschaft. Dort etwas abzuschöpfen ohne, dass diese Menschen ärmer würden, das wäre durchaus gerecht."

... zu seinem Wunsch-Rentensystem der Zukunft:

"Der eigentlich wichtigste Punkt ist, dass sämtliche Erwerbstätigen in die Rentenversicherung integriert werden. Wir müssen dahin, dass wir die Freiberufler, die Selbstständigen, die Beamten, die Politiker, die Spitzenmanager, dass wir sie alle reinnehmen in das System."

Die ganze Folge zur Grundrente finden Sie hier, direkt bei Soundcloud und natürlich überall dort, wo Sie gerne Podcasts hören:

Spotify: https://spoti.fi/2Bo3Qwk

iTunes: https://apple.co/2G7rW1A

Deezer: https://bit.ly/2MSVyB2

Und der RSS-Feed für alle anderen Podcast-Apps.

Quelle: n-tv.de, chr
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Rentner und Finanzamt - Im Ruhestand ist oft eine Steuererklärung fällig

Postby Weltbookadmin47 » 25. Feb 2019 11:44

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Im-Ruhesta ... 68853.html

Montag, 25. Februar 2019
Rentner und Finanzamt - Im Ruhestand ist oft eine Steuererklärung fällig
imago70711585h.jpg

Wer eine Einkommensteuerklärung abgeben muss, muss nicht in jedem Fall Steuern zahlen.

imago/Christian Ohde
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Um eine Steuererklärung kommen auch Rentner häufig nicht herum. Denn für viele ist zumindest ein Teil der Rente steuerpflichtig. Doch keine Panik: Nicht immer fallen tatsächlich Steuern an.

Auch im Ruhestand haben Steuerzahler keine Ruhe vor dem Finanzamt. Denn Rentner müssen oft eine Steuererklärung abgeben, erklärt die Bundessteuerberaterkammer.

Erforderlich ist eine Steuererklärung, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegt. Für das Veranlagungsjahr 2018 beträgt er 9000 Euro, für Ehegatten 18.000 Euro.

Beziehen Rentner ausschließlich eine gesetzliche Rente, teilt sich diese in einen steuerfreien und einen steuerpflichtigen Teil auf. Der steuerfreie Teil richtet sich nach dem Jahr des Renteneintritts und sinkt stetig von Jahr zu Jahr. Während für Neurentner im Jahr 2005 noch 50 Prozent der Jahresbruttorente steuerfrei waren, wird die Rente für Neurentner ab 2040 voll zu versteuern sein. 2018 beträgt der steuerfreie Teil der Rente noch 24 Prozent.
Nicht nur die gesetzliche Rente zählt

Haben Rentner weitere Einkünfte, sind diese dem steuerpflichtigen Anteil der Rente hinzuzurechnen. Dies sind etwa Einkünfte aus privater und/oder betrieblicher Altersversorgung, selbstständiger Arbeit, Vermietung oder aus Kapitalvermögen. Die Einkommensteuer wird dann auf Basis der Gesamteinkünfte ermittelt. Eine Ausnahme gilt für Minijobs: Bis zu 450 Euro dürfen Rentner hinzuverdienen, ohne dass darauf Steuern zu zahlen sind.

Liegt der Gesamtbetrag der Einkünfte für das kommende Jahr beispielsweise bei einem alleinstehenden Neurentner bei 16.000 Euro, übersteigen 78 Prozent hiervon (12.480 Euro) - den Grundfreibetrag von 9000 Euro. Es wird also eine Steuererklärung fällig.

In welcher Höhe dann tatsächlich Steuern anfallen, hängt nicht zuletzt davon ab, in welche Ausgaben beim Finanzamt steuerlich geltend gemacht werden können. Den analog zum noch werktätigen Steuerzahler haben auch Rentner die Möglichkeit, diverse Kosten in der Steuererklärung abzusetzen. Dazu zählen etwa Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die Kirchensteuer, Spenden, Beiträge zu Versicherungen wie einer Unfall- oder Haftpflichtversicherung und auch Gesundheitsausgaben.

Gleiches gilt für die Kosten, die Rentner entstehen, wenn sie sich die komplexe Materie von einem Lohnsteuerhilfeverein oder einem Steuerberater erklären lassen beziehungsweise dort prüfen lassen möchten, ob denn eine Steuerpflicht vorliegt. Was keine schlechte Idee ist, denn auch Rentner haben gegenüber dem Finanzamt eine Bringpflicht. Sie sollten also nicht erst darauf warten, dass die Behörde bei ihnen anklopft. Ansonsten kann diese Form des Ruhestandes auch zu Nachzahlungen und Sanktionen in Form von Strafzinsen führen.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa

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"Vom Staatsdienst in die Armut": Wenn der Staat die Altersversorgung seine

Postby Weltbookadmin47 » 13. Mar 2019 17:23

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://wize.life/themen/finanzen/95799 ... n-verzockt
"Vom Staatsdienst in die Armut": Wenn der Staat die Altersversorgung seiner Beamten verzockt
Von News Team - Dienstag, 12.03.2019 - 17:59 Uhr

Die Pensionen ehemaliger Beamter sind eine enorme Belastung für die öffentlichen Kassen. Und die Pensionsverpflichtungen von Bund und Ländern werden in den kommenden Jahren stark ansteigen.

Dafür bildet der Staat Rücklagen - doch nicht genug, befürchten Experten. Vor allem die Bundesländer würden nicht genug Vorsorge für Pensionsausgaben betreiben, kritisiert etwa der Rentenexperte Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg im Handelsblatt.

Der Wissenschaftler beziffert die "versteckten Schulden" auf über eine Billion Euro, "die wir als Lasten zu schultern haben, ohne dass wir dafür eine Rückstellung gebildet haben“, sagte er der Zeitung.
Gigantische Löcher in den Pensionskassen

Wohin dies im schlimmsten Fall führen kann, dies zeigt ein aktuelles und extremes Beispiel aus den USA. Dort klaffen in den Pensionskassen vieler Bundesstaaten gigantische Löcher.

Die neue Dokumentation "Amerikas verzockte Renten - Vom Staatsdienst in die Armut", die ZDFinfo am Donnerstag (14. März 2019) ausstrahlt, zeigt das gesamte Ausmaß: Fast die Hälfte aller US-Bundesstaaten hat nicht genug gespart, um Staatsbediensteten die versprochenen Pensionen zu zahlen.
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Lesen Sie hier:
Rente vs. Pension: So viel bekommen Beamte im Ruhestand mehr als Angestellte

Allein dem Staat Kentucky fehlen geschätzte 36 Milliarden Dollar, um die Rentenansprüche von Lehrern, Polizisten und anderen Staatsbediensteten bedienen zu können. In einem Fall sind dort nur 13 Prozent der Pensionsansprüche gedeckt. Kritiker sprechen von einer "Ruhestands-Krise".
Die Pensionen? Verzockt

Die spannende und in den USA hochgelobte Dokumentation des Senders PBS zeichnet detailliert nach, wie es dazu kommen konnte.

Der Originaltitel "The Pension Gamble" (auf Deutsch: "Zockerei mit den Pensionen") führt bereits auf die richtige Spur: Vielfach haben die Manager von Pensionskassen das Geld in exotische und spekulative Hedge Funds investiert, für deren Vermittlung exorbitante Gebühren in Millionenhöhe anfielen. Die aber häufig ein Reinfall waren.
Die Pensionskassen wurden systematisch geplündert

Hinzu kommt: In einigen Fällen haben Staaten außerdem die Pensionskassen für aktuelle Projekte geplündert, die mit den Ruhestandszahlungen nichts zu tun hatten. Nur um auf keinen Fall die Steuern erhöhen zu müssen.
Wer muss die Zeche zahlen?

Für viele Staatsbedienstete ist dies ein persönliches Desaster. "Wir akzeptieren das niedrige Gehalt, weil wir uns um unsere Altersvorsorge selbst nicht kümmern müssen", sagt etwa der Geschichtslehrer Randy Wieck in der Dokumentation. "Ein Sicherheitsnetz wird uns auffangen, wenn wir zu alt zum Unterrichten sind."

In vielen Fällen ein Trugschluss, wie es aussieht. Vielmehr muss, das legt die Dokumentation nahe, eine ganz bestimmte Gruppe die Zeche zahlen: die der Steuerzahler.

"Amerikas verzockte Renten - Vom Staatsdienst in die Armut", 14. März 2019, 19.30 Uhr, in ZDFinfo. Die Dokumentation steht an dem Tag ab 10 Uhr online verfügbar.
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Private Rentenversicherung im Vergleich - Welche Form ist sinnvo

Postby Weltbookadmin47 » 14. Mar 2019 17:01

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN

Private Rentenversicherung im Vergleich - Welche Form ist sinnvoll .

https://www.google.com/search?q=die+bes ... refox-b-ab
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Falsche Sicherheit - Was Ihnen die Rentenversicherung nicht sagt: Das komm

Postby Weltbookadmin47 » 30. Mar 2019 14:13

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.focus.de/finanzen/altersvor ... 37807.html

Falsche Sicherheit - Was Ihnen die Rentenversicherung nicht sagt: Das kommt netto wirklich raus
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Leibrente, Einkommen, Inflation, Sozialabgaben, Steuern, Deutsche Rentenversicherung, Rente, Renteninformation
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FOCUS-Online-Autorin Maike Knorre

Aktualisiert am Dienstag, 17.03.2015, 15:39

Für die meisten Berufstätigen gibt es einmal im Jahr Post von der gesetzlichen Rentenversicherung. In der sogenannten Renteninformation steht, wie hoch die Rente einmal sein wird. Doch das Schreiben lässt wichtige Faktoren unter den Tisch fallen. Das bekommen Sie wirklich raus.

Die Deutsche Rentenversicherung verschickt jährlich Bescheide an ihre Versicherten. Darin steht schwarz auf weiß, wie hoch die Rente der Versicherten einmal sein wird - vorausgesetzt, sie verdienen weiterhin so viel wie aktuell.

Viele nehmen die Bruttosumme auf dem Papier für bare Münze. Sie wähnen sich in Sicherheit und freuen sich: Unter dem Punkt „Rentenanpassung“ ist im Bescheid sogar von einem noch höheren Betrag die Rede, sollte die Rente regelmäßig steigen.
Diese Informationen stecken im Rentenbescheid:
Leibrente, Einkommen, Inflation, Sozialabgaben, Steuern, Deutsche Rentenversicherung, Rente, Renteninformation
Deutsche Rentenversicherung Bund Diese Informationen stecken in der jährlichen Renteninformation.

Doch diese Zahl ist nicht in Stein gemeißelt. Von der versprochenen Rente kommt nämlich nicht alles auch tatsächlich beim Rentner an. Darauf weisen Sätze hin wie „ohne Berücksichtigung von Rentenanpassungen“ oder „Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen und gesetzliche Änderungen können sich auf Ihre zu erwartende Rente auswirken“.
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FOCUS Online erklärt, was diese Sätze genau bedeuten und welche Abzüge der Rentenbescheid unter den Tisch fallen lässt:

1. Steuern und Sozialabgaben

Sie gehen von der Bruttosumme ab. Einkommenssteuer, Solidaritätszuschlag, möglicherweise Kirchensteuer. Zusätzlich sind noch Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung zu entrichten: Die meisten Pensionäre sind in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) gesetzlich versichert. Diese übernimmt die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes von derzeit 14,6 Prozent, der Leistungsempfänger zahlt einen Eigenanteil von 7,3 Prozent zuzüglich Zuschlag, falls seine Krankenkasse einen solchen erhebt. Der Eigenanteil an der Pflegeversicherung beträgt aktuell 2,35 Prozent.

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2. Inflation

Die Geldentwertung wird in der Rechnung außen vor gelassen. Dennoch: Vor dem Kaufkraftverlust warnt die Deutsche Rentenversicherung in einem späteren Absatz in der Renteninformation: Der genannte Betrag könne real (nach Abzug der Inflation) deutlich weniger wert sein als heute.
Rentenbesteuerung: So hoch fallen die Steuern aus!

3. Rentenanpassungen

Sie sind eine weitere Unbekannte. Ob sie die Inflation ausgleichen, ist nicht sicher.

Ebenfalls ungewiss: Die Entwicklung des Gehalts. Mit sinkendem Einkommen sinkt auch der Rentenanspruch.

GEHALTSVERGLEICH
Wie viel Sie verdienen müsstenMit ein paar Klicks zum neuen Gehalt

Musterrechnung: So viel bleibt von der Rente übrig

Am Ende bleibt oft weniger Rente übrig, als gedacht. Tom Friess, Leiter des VZ Vermögenszentrums, rechnet vor: Wer 1000 Euro im Monat an Rente bezieht, kommt auf eine Brutto-Jahresrente von 12.000 Euro.

Zieht man den Eigenanteil des Rentners an der Kranken- und Pflegeversicherung ab, stehen davon lediglich 10.842 Euro jährlich zur Verfügung - vor Steuern.

Von den 10.842 Euro muss der Rentner noch Steuern abführen. Welcher Anteil der Rente steuerfrei bleibt, hängt von dem Jahr ab, in dem der Versicherte zum ersten Mal Rente bezieht (s. Grafik) - und von seinen sonstigen Einkünften.
Leibrente, Einkommen, Inflation, Sozialabgaben, Steuern, Deutsche Rentenversicherung, Rente, Renteninformation
Bundesministerium der Finanzen Freibetrag und Steuerpflichtiger Anteil von 2005 bis 2040

Besteuert werden - wie bei Arbeitnehmern - alle Einkünfte oberhalb des Grundfreibetrags von 8354 Euro. Die folgende Beispielrechnung, die das VZ Vermögenszentrum für FOCUS Online erstellt hat, geht davon aus, dass der Rentner den Grundfreibetrag durch weitere Einkünfte aus Mieten oder Betriebspensionen bereits ausgeschöpft hat. Daher werden alle Einkünfte abzüglich des zu errechnenden Freibetrags voll besteuert.
So hoch ist die Steuerlast

Im Beispiel sind 30 Prozent der Rente steuerfrei, das entspricht einem Freibetrag von 3600 Euro. Dieser wird für alle zukünftigen Rentenjahre unveränderlich festgeschrieben.

Zu versteuern sind also 8400 Euro abzüglich des aktuellen Werbungskosten-Pauschalbetrags (102 Euro). In dem Rechenbeispiel wird unterstellt, dass der Rentenempfänger noch andere Einkünfte (z.B. Mieteinkünfte) zu versteuern hat. Also muss zur korrekten Ermittlung der Abgabenlast die Grenzsteuerbelastung betrachtet werden. Bei 30 Proeztn werden somit 2489 Euro fällig.

Insgesamt stehen dem Beispiel-Rentner also von 12.000 Euro Rente im Jahr am Ende netto lediglich 8353 Euro zur Verfügung.
Leibrente, Einkommen, Inflation, Sozialabgaben, Steuern, Deutsche Rentenversicherung, Rente, Renteninformation
VZ Vermögenszentrum

Diese Rechnung hat Friess auch für einen heute 45-, 50- und 55-Jährigen Beitragszahler beispielhaft durchgeführt. Dabei gilt: Umso jünger der Beitragszahler heute ist, umso kleiner fällt die Netto-Rente aus. Der Grund dafür ist der sinkende Freibetrag: „Beim Blick nach vorne wird deutlich, dass die Abschmelzung des steuerfreien Betrags den netto zu Verfügung stehenden Betrag zunehmend schmälert“, erklärt Friess.

Optimierungsmöglichkeiten sieht der Vermögensexperte hier nicht. „Aber es ist wichtig, dass den Versicherten diese Situation bewusst ist, damit sie in der Vorsorge- und Ruhestandsplanung entsprechende Vorkehrungen treffen können.“

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So können Sie Einkommenslücken schließen

Die passende Strategie hängt ganz von der persönlichen finanziellen Situation ab. Was haben Sie? Ein Haus oder eine Eigentumswohnung? Dann sparen Sie sich später die Miete – vorausgesetzt, der Kredit ist bei Renteneintritt abbezahlt. Wer in eine Mietimmobilie in gefragter Lage investiert, besitzt ebenfalls eine sichere Geldanlage, muss aber auch viel Geld in die Hand nehmen.
Mit einer Leibrente absichern

Die Einkommenslücke können Sie auch mit anderem Vermögen schließen. Haben Sie etwas geerbt? Winken Erträge aus Geldanlagen?

Tom Friess empfiehlt: „Der Kauf einer Leibrente bietet eine lebenslange Zusatzrente zur Deckung der Einkommenslücke. Neben einer niedrigen Rendite bringt die Leibrente mit sich, dass das Vermögen immer aufgebraucht wird und nicht mehr vererbt werden kann.“´

Besonders flexibel ist laut Friess die Etappenstrategie: Hierbei wird ein Teil des Vermögens verbraucht. Der andere Teil kann währenddessen angelegt werden - mit dem Ziel, den Vermögensverbrauch auszugleichen.

„Die Entnahmen können je nach Situation variieren, und trotz Substanzverbrauch kann Vermögen für die späteren Erben erhalten werden", erklärt der Experte.
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Neue Zahlen zur Grundsicherung - Immer mehr Rentner müssen aufstocken

Postby Weltbookadmin47 » 3. Apr 2019 20:27

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr- ... 44983.html

Mittwoch, 03. April 2019
Neue Zahlen zur Grundsicherung - Immer mehr Rentner müssen aufstocken
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Altersarmut ist seit Jahren ein Streitthema im Bundestag.

(Foto: picture alliance / Armin Weigel/)
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Seit Wochen sorgt ein Gesetzentwurf für eine Grundrente für Streit in der Koalition. Eine Statistik zeigt nun einen deutlichen Anstieg der Empfänger von Grundsicherung. Die neuen Zahlen kommen Bundesarbeitsminister Heil zugute, der eine Grundrente einführen will.

Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung ist erneut gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, bekamen im Dezember knapp 1,08 Millionen Menschen Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung. Das sind 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gut die Hälfte davon bezieht die Leistung, weil sie das Rentenalter erreicht hat. Die andere Hälfte wegen Krankheit oder Behinderung.

Als Grundsicherung wird eine Sozialleistung bezeichnet, die aus Steuermitteln finanziert wird. Diese Leistung wird beantragt, wenn die Rente nicht ausreicht und wird unabhängig vom Einkommen der Kinder oder Eltern berechnet. Wenn das gesamte monatliche Renten-Einkommen unter 838 Euro liegt, kann die Grundsicherung beantragt werden.
AltersvorsorgeA_Ansgar_Luerwer_190321155219-030.jpg
n-tv Altersvorsorge 21.03.19
n-tv Altersvorsorge So planen Sie Ihre Rente richtig

Im Mai will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil seinen Gesetzentwurf für eine Grundrente präsentieren. Seine Pläne sorgen seit Wochen in der Koalition für Streit. Union und SPD hatten zwar im Koalitionsvertrag die Einführung einer Grundrente vereinbart für Menschen, die trotz vieler Beitragsjahre nur geringe Rentenansprüche haben. Anders als dort vorgesehen enthält das Konzept des Arbeitsministers aber keine Bedürftigkeitsprüfung vor Auszahlung der Leistung, was auf heftige Kritik in der Union stößt.

In Deutschland leben etwa 20 Millionen Rentner. Von der neuen Grundrente könnten etwa drei bis vier Millionen Rentner profitieren, die 40 Jahre auf Mindestlohnniveau gearbeitet haben.

Quelle: n-tv.de, joh/AFP
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Mütter und Väter aufgepasst - Kindererziehung erhöht die Rente

Postby Weltbookadmin47 » 5. Apr 2019 09:16

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Kindererzi ... 44781.html
Mütter und Väter aufgepasst - Kindererziehung erhöht die Rente
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Auch Berücksichtigungszeiten erhöhen die Rente .

(Foto: imago/Frank Sorge)
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Wem wegen seiner Mutter- oder Vaterschaft finanzielle Einbußen aufgrund einer lückenhaften Erwerbsbiografie drohen, dem kann geholfen werden - von der Rentenversicherung. Denn Kindererziehungszeiten können die Anwartschaft erheblich aufwerten.

Für die Erziehung eines Kindes bekommen Eltern bis zu drei Jahre Beitragszeiten in Höhe eines Rentenpunktes in der gesetzlichen Rentenversicherung pro Kind gutgeschrieben. Ein Rentenpunkt im Osten Deutschlands liegt seit 1. Juli 2018 bei 30,69 Euro im Monat. Im Westen liegt der Wert zurzeit bei 32,03 Euro. Diesen Rentenpunkt erhält der Versicherte zusätzlich zu einem etwaigen Verdienst. Dies allerdings nur bis zu einer Höhe der Beitragsbemesseungsgrenze von derzeit 80.400 Euro, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin bekannt gibt.

Zudem werden die Zeiten der Kindererziehung auf die Mindestversicherungszeit für einen Rentenanspruch von fünf Jahren angerechnet. Sollte diese trotz Nachwuchses nicht erreicht sein, kann auch mit freiwilligen Beiträgen in die Rentenkasse nachgeholfen werden.
Auch Berücksichtigungszeiten erhöhen die Rente

Neben den Kindererziehungszeiten werden aber auch Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehungszeit anerkannt. Sie beginnen nach dem Tag der Geburt und enden nach zehn Jahren. Diese wirken sich indirekt positiv auf den Rentenanspruch aus, wenn Eltern neben der Erziehung eines Kindes eine Beschäftigung ausgeübt haben.

Denn der tatsächliche Verdienst wird durch die Berücksichtigungszeiten fiktiv höchstens bis zum Durchschnittsentgelt für maximal 10 Jahre aufgestockt, womit sich dann auch die Zahlung in die Rentenkasse erhöht. Das Durchschnittsentgelt beträgt im Jahr 2019 rund 38.900 Euro.

Bei der späteren Rentenberechnung wird beispielsweise ein Jahreseinkommen von derzeit 24.000 Euro entsprechend aufgestockt, was eine Aufwertung um 50 Prozent bedeutet. Nach derzeitigen Werten würde sich die Rente um rund 10 Euro monatlich erhöhen.

Dies gilt unter der Voraussetzung, dass der Elternteil 25 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten zurückgelegt hat. Vorrangig dienen die Berücksichtigungszeiten jedoch dazu, Lücken in der Versicherungsbiografie zu schließen. Sowohl Kindererziehungs- als auch Berücksichtigungszeiten werden im Versicherungskonto nur auf entsprechenden Antrag im Versicherungsverlauf gespeichert.

Weitere Auskünfte erteilt die Deutsche Rentenversicherung Bund unter der kostenlosen Servicetelefonnumer 0800 1000 4800.

Quelle: n-tv.de, awi
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Höhere Abgaben seit 2005 - Rentner tragen Milliarden-Steuerlast

Postby Gudrun Graf » 23. Apr 2019 12:38

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Rentner-tra ... 81404.html
Dienstag, 23. April 2019
Höhere Abgaben seit 2005 - Rentner tragen Milliarden-Steuerlast
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Rund 4,4 Millionen Rentner und Rentner-Ehepaare zahlten zuletzt Einkommensteuer.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Die Steuerlast verschiebt sich seit einigen Jahren zusehends ins Alter, während Berufstätige bei der Altersvorsorge finanziell entlastet werden. Das hat spürbare Folgen: Fast ein Zehntel des gesamten Aufkommens der Einkommensteuer erhält der Staat inzwischen von Rentnern.

Rund 4,4 Millionen Rentner und Rentner-Ehepaare haben dem Staat Einkommensteuern von zuletzt rund 33 Milliarden Euro pro Jahr entrichtet. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Verweis auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler.
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n-tv Altersvorsorge 28.03.19
n-tv Altersvorsorge So nutzen Sie die Börse für Ihre Rente

Damit stamme laut Bundesregierung fast ein Zehntel des gesamten Aufkommens der Einkommensteuer von Senioren. Gleichzeitig stützt der Staat dem Bericht zufolge mit immer mehr Steuergeld die Rentenkasse: 97 Milliarden Euro und damit 27,5 Prozent des kompletten Bundeshaushalts im Umfang von 356 Milliarden gehen an die Rentenversicherung.

Seit 2005 werden schrittweise immer stärker die Renten selbst besteuert. Umgekehrt können Berufstätige immer mehr Ausgaben zur Altersvorsorge von der Steuer absetzen. So sollen sie größere Anreize zur Altersvorsorge haben. Die Steuerlast verschiebt sich ins Alter.

In dem Bericht heißt es weiter, dass unter den steuerpflichtigen Rentnern allerdings lediglich 600.000 "Nur-Rentner" ohne weitere Einkünfte seien. Der Rest habe Nebeneinkünfte, die dem Steuereinkommen zugerechnet werden.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa/AFP
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Freiwillig, fair, einfach, mehr - Verbraucherzentralen fordern "Extrarente

Postby Weltbookadmin47 » 29. Apr 2019 18:13

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Verbrauche ... 94817.html

Montag, 29. April 2019
Freiwillig, fair, einfach, mehr - Verbraucherzentralen fordern "Extrarente"
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Viele Menschen machen sich Gedanken, ob das Geld im Alter reicht. Doch private Vorsorge über die Riester-Rente überzeugt nicht alle. Verbraucherschützer werben nun für ein konkretes Alternativmodell.

Die Verbraucherzentralen fordern eine "Extrarente" als neues, staatlich organisiertes Angebot zur privaten Altersvorsorge. Bisher gebe es meist teure, kaum rentable und unflexible Produkte, von denen vor allem die Versicherungswirtschaft profitiere, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. Damit Menschen mehr Geld im Alter hätten, sei aber eine kostengünstige und gewinnbringende Anlage entscheidend. Der Verband wirbt daher seit Längerem für ein neues Standardprodukt und hat nun ein genaueres Konzept vorgelegt. Grüne und der Sozialverband VdK unterstützen den Vorstoß, von der Versicherungsbranche kam Kritik.

Nach Plänen der Verbraucherschützer sollen Arbeitnehmer automatisch über ihren Arbeitgeber in die Vorsorge einzahlen - es sei denn, sie widersprechen. Möglich sein sollen Einzahlungen auch für Selbstständige. Ein öffentlicher Träger soll dann über Ausschreibungen private Fondsmanager beauftragen, das Geld am Kapitalmarkt anzulegen - vor allem in Aktien. Langfristig seien so höhere Renditen zu erzielen, erläutert der vzbv. Die Organisation über den öffentlichen Träger reduziere zudem Kosten im Vergleich zu gewinnorientierten Unternehmen. Kosten für Vertrieb entfielen ganz.
Risiko trägt der Sparer

Die Bundesregierung sei nun gefragt, erklärte Verbandschef Müller. Komme ein Gesetzentwurf noch in diesem Jahr, könnten Verbraucher ab 2022 auf diese Weise vorsorgen.

Grünen-Chef Robert Habeck begrüßte den Vorschlag. Die Riester-Rente sei geprägt von geringen Renditen, hohen Vertriebs- und Verwaltungskosten und teuren Zinsgarantien. "Oft lohnt sich der Abschluss nur wegen der staatlichen Förderung und in vielen Fällen noch nicht einmal dann. Das muss aber nicht so sein", sagte er. Aus Sicht des Sozialverbands VdK bietet das Konzept Menschen, die mehr Geld zur Verfügung haben, transparente und kostengünstige Angebote der privaten Altersvorsorge.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erklärte dagegen, der Vorschlag löse keine der Herausforderungen für die Altersvorsorge. So setzten die Verbraucherschützer voll auf den Aktienmarkt, das Risiko müssten allein die Sparer tragen. Zudem ziele der Vorschlag in erster Linie auf Arbeitnehmer. Nötig sei aber eine Altersvorsorge unabhängig vom beruflichen Status.

Laut vzbv-Konzept sollen Einzahlungen der Arbeitnehmer flexibel etwa zwischen fünf und mehreren Hundert Euro im Monat möglich sein. Die Höhe soll auch laufend zu ändern sein. In einer "Basisvariante" sollen vier Prozent des Bruttoeinkommens als monatliche Einzahlung vorgesehen werden. Das Geld soll bis zum 49. Lebensjahr komplett in Aktien angelegt werden, was höhere Risiken, aber auch eine höhere zu erwartende Rendite bedeute. Danach solle schrittweise in nicht so stark schwankende Anlagen umgeschichtet werden. Ausgeschüttet werden soll die "Extrarente" dann, indem Fondsanteile Stück für Stück verkauft und das entsprechende Geld monatlich ausgezahlt wird.

Über die Zukunft der Alters-Absicherung wird derzeit diskutiert, auch in einer Kommission der Bundesregierung. Dabei geht es neben der gesetzlichen Rente um betriebliche und private Vorsorge. Ein generelles Problem für private Vorsorge-Angebote sind die anhaltend niedrigen Zinsen.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa
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Renten­verluste durch die Mütter­rente

Postby Weltbookadmin47 » 29. Apr 2019 20:30

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://rentenbescheid24.de/rentenverlu ... tterrente/
Renten­verluste durch die Mütter­rente
Kein ausgedachter Fall, sondern ein Sachverhalt, wie er sich in der Beratungspraxis der Rentenberater und Rechtsanwälte von rentenbescheid24.de abgespielt hat. Es geht um die Frage, ob die Kindererziehungszeiten der Mütterrente auf Pflichtbeitragszeiten wegen Verdienst oder Sozialleistungsbezug anrechenbar sind. Und welche Verluste an Rentenpunkten wegen der additiven Anrechnung für Mütter mit Erziehungszeiten entstehen können. Es ist ausdrücklich nicht der Fall der Mindestentgeltpunkte bei geringem Arbeitsentgelt nach § 262 Sozialgesetzbuch Nr. 6 gemeint. Wissenswertes können Sie hierzu nachlesen!



Es können Rentenverluste durch die Mütterrente eintreten, wenn die Rentenpunkte aus der Mütterrente und Rentenpunkte aus Pflichtbeitragszeiten zusammen einen gesetzlichen Höchstwert an Entgeltpunkten überschreiten. Dann wird die „Mütterrente“ gekürzt. Oder genauer ausgedrückt, die für die Kindererziehungszeiten errechneten Entgeltpunkte werden soweit gekürzt, bis die gesetzliche Entgeltpunktehöchstgrenze erreicht ist. So steht es in § 70 Absatz 2 SGB VI geschrieben.

Wir wollen eine Sachverhalt vorstellen, wie er sich in unserem Rentenbüro abgespielt hat und welche finanziellen Auswirkungen dies gehabt hätte, wenn wir nicht beratend eingegriffen hätten.
Rentenverluste durch die Mütterrente: Sachverhalt

Eine Mutter, 1973 geboren, hat am 18.April 2005 ein Zwillingspaar zur Welt gebracht. Sie ist verheiratet. Ihr Ehegatte ist beruflich seit 2003 selbstständig tätig.

Ihre berufliche Tätigkeit begann am 01.09.1989. Vor und nach der Geburt war die Mandantin in Mutterschutz (verlängerte Zeiten wegen Mehrlingsgeburt). Danach war sie, weil sie wegen der Geburt der Kinder ihren Job aufgeben musste, vom 01.05.2005 bis einschließlich zum 30.09.2006 arbeitslos gemeldet und nebenberuflich beschäftigt.

Ab dem 01.10.2006 bis zum 30.04.2008 hatte die Mutter eine selbstständige Tätigkeit ohne Wartezeiten in der Rentenkasse. Ab dem 01.05.2008 bis zum heutigen Tage ist die Versicherte als Angestellte pflichtig versichert! Ab dem Beginn ihrer Tätigkeit zum 01.05.2008 hat sie sehr gute Jahresverdienste in der Rentenkasse gemeldet.

Im Jahr 2018 kam sie eine Rentenauskunft und eine Aufforderung zur Kontenklärung. In dieser waren die Kindererziehungszeiten für ihre beiden Kinder nicht eingetragen. Sie hatte auch eine Lücke im Versicherungsverlauf vom 01.10.2006 bis zum 30.04.2008.

Der Ratgeber für die Mütterrente 2, nach der veröfenntlichung des Rentenpakts am 13.07.2018Ratgeber
Mütterrente 2

- aktuellen und rechtlichen Überblick zur Mütterrente 2 (Rentenpakt 13.07.2018)
- verständlich erklärt und sofort anzuwenden

mehr erfahren

Da sie sich nicht sicher war, wie und welche Auswirkungen die Angaben zu den Kindererziehungszeiten hat, ist sie mit dieser Aufforderung zur Kontenklärung zu den Rentenberatern und Rechtsanwälten von rentenbescheid24.de gegangen und bat um Hilfe.
Rentenverluste durch die Mütterrente: Rechnen war der erste Schritt

Wir haben die Rente unserer Mandantin fiktiv mit den Kindererziehungszeiten für beide Kinder berechnet. Und kamen zu dem (nicht erstaunlichen) Ergebnis, dass unsere Mandantin statt 6 Rentenpunkte für beide Kinder nur noch 4,0609 Rentenpunkte wegen der Kindererziehung zu ihrem Rentenkonto gutgeschrieben bekommt.

Warum ist der Verlust entstanden? Unsere Versicherte hat in der Zeit der zweiten Kindererziehungszeit so gut verdient, dass sie mit den Rentenpunkten aus dem Verdienst und der Mütterrente über den jeweils für das betreffende Jahr geltenden Entgeltpunktewert lag. Somit wurden die Rentenpunkte für die Kindererziehungszeiten gekürzt. Dies ist die Folge der additiven Anrechnung!

Eigentlich ein Unding, wenn man bedenkt, dass viele Eltern neben der Kindererziehung arbeiten müssen. Die Anerkennung der Kindererziehung ist eine rechtliche Anerkennung für die Erziehungsleistung und müsste eigentlich ohne Anrechnung gewährt werden!

Für sie könnten in der Zeit vom 01.05.2005 bis zum 30.04.2008 für das erste Kind und vom 01.05.2008 bis zum 30.04.2010 insgesamt 6 Jahre Kindererziehungszeiten als Wartezeiten gutgeschrieben werden. Daneben auch die Rentenpunkte. Wenn da nicht folgende Probleme auftreten könnten:

keine Auswirkungen auf die Wartezeit zur Rente für den Zeitraum nach dem 01.05.2008,
Anrechnung der Rentenpunkte aus der Mütterrente für die Zeit vom 01.05.2008 bis zum 30.04.2010 mit den guten Verdienstzeiten aus der Arbeit unserer Mandantin.

Nach dem unsere Berechnungen mit nochmaliger Nachberechnung durch unsere Kollegin Frau N. Kirschner zu dem gleichen Ergebnis des Verlustes von fast 2 Rentenpunkten erbrachte, war klar, dass jetzt die Frage zu stellen ist, ob und wie die Verteilung der Kindererziehungszeiten erfolgen sollte und kann.

Wir forderten hierzu im Auftrag unserer Mandantin eine Probeberechnung durch die Deutsche Rentenversicherung an, die zum gleichen Ergebnis kam, wie mit unseren Berechnungen.

Rentenantrag bearbeiten lassen vom Rentenbearter, Fehler vermeiden und so stressfrei zum korrekten Rentenantrag, die Rentenberater von rentenbescheid24.de machen das für Sie.Antrag auf Rente stellen
Stressfrei zum korrekten Rentenantrag!

- Rentenansprüche sichern
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Rentenverluste durch die Mütterrente: Kindererziehungszeiten aufteilen

Aufteilen der Kindererziehungszeiten auf die Mutter und ihren Ehemann. Für die Zeit vom 01.10.2006 bis zum 30.04.2008 ist die Kindererziehungszeit durch das erste Zwillingskind für unsere Mandantin ein echter Gewinn:

Die Lücke im Versicherungsverlauf wird mit der Pflichtbeitragszeit aus der Kindererziehungszeit vollständig geschlossen,
es entstehen so gut wie keine rentenrechtlichen Verluste bei der Einkommensanrechnung.

Da der Rentenverlust von ca. 60 € Bruttorente pro Monat für unsere Mandantin wegen der additiven Einkommensanrechnung bei den Kindererziehungszeiten nicht hinnehmbar ist, kam relativ schnell der Entschluss die Kindererziehungszeiten für das zweite Kind dem Ehemann unserer Mandantin zu übertragen.

Da dieser vor seiner selbstständigen Tätigkeit über 10 Jahre rentenversicherungspflichtig war, würde er anrechnungsfrei 3 Rentenpunkte und 36 Kalendermonate Wartezeit gutgeschrieben bekommen.

Dazu war eine entsprechende Erklärung über die Zuordnung der Kindererziehungszeiten notwendig.

Die entsprechenden Formulare wurden ausgefüllt und an die Deutsche Rentenversicherung versandt.

Das Ergebnis der Kontenklärung war positiv. Die Zuordnung der Kindererziehungszeiten erfolgte wunschgemäß auf beide Elternteile für je ein Kind. Somit hat unsere Mandantin defacto 60 € Rentenverluste vermieden. Denn ihr Ehemann hat sich auch rührend um die Erziehung seiner Kinder mitgekümmert!


Fazit!
Verluste bei der Mütterrente können durch die additive Einkommens­anrechnung von Pflicht­beitrags­zeiten und Kindererziehungszeiten entstehen. Wie unser Praxisfall zeigt. Deshalb sollten sich Ehepaare genau überlegen, ob die Zeiten der Kindererziehung nicht besser aufgeteilt werden oder nur dem anderen Ehepartner zugeschrieben werden, der schlechter verdient hat.

Gerne beraten wir Sie rund um die Fragen zur Mütterrente und deren Folgen auf Ihre Rente!

Rentenberatung durch gerichtlich zugelassenen Rentenberater auf rentenbescheid24.de Antworten auf Rentenfragen und Klären der Ansprüche... Übersicht über und auf dem Weg zur RenteBeratung zur Rente
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Nach Rentenerhöhung - Diese Rentner müssen jetzt Steuern zahlen

Postby Weltbookadmin47 » 1. May 2019 20:47

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Diese-Rent ... 97114.html
Nach Rentenerhöhung - Diese Rentner müssen jetzt Steuern zahlen
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Wer eine Einkommensteuerklärung abgeben muss, muss nicht in jedem Fall Steuern zahlen.

(Foto: imago/Christian Ohde)
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An sich ist so ein Rentenerhöhung ja eine schöne Sache. Immerhin werden fast elf Milliarden Euro pro Jahr mehr an die 21 Millionen Ruheständler ausgeschüttet. Doch bei nicht wenigen ist nun eine Steuererklärung fällig. Wen es trifft und was zu beachten ist, lesen Sie hier.

Zum 1. Juli 2019 erhalten die 21 Millionen Rentner in Deutschland deutlich höhere Renten. In Westdeutschland legen die Bezüge dann um 3,18 Prozent zu, im Osten um 3,91 Prozent.

Den meisten Ruheständlern dürfte es nicht schwerfallen, das zusätzliche Geld unter die Leute zu bringen. Allerdings sollten sie dabei eine mögliche Steuererklärung auf dem Zettel haben. Denn der Ruhestand schützt nicht per se vor Arbeit und auch nicht vor dem Finanzamt.

Zumindest dann nicht, wenn man zu den insgesamt knapp fünf Millionen Rentner zählt, die in diesem Jahr steuerpflichtig sind. Denn durch die Rentenerhöhung erhöht sich die Zahl der Betroffenen um 48.000 Personen, wie das Bundesfinanzministerium mitteilt. Tendenz steigend. Was nicht nur an den an und für sich erfreulichen Rentenerhöhungen liegt.
Rentenfreibetrag bleibt unverändert

Denn die Renten werden für jeden Jahrgang seit dem Jahr 2005 stärker besteuert. War vor 13 Jahren noch die Hälfte der damals bezogenen Rente steuerfrei, unterliegen im Jahr 2019 bereits 78 Prozent der Altersbezüge der Steuerpflicht. Denn Jahr für Jahr steigt der Prozentsatz des steuerpflichtigen Teils der Rente für die jeweiligen Neurentner um zwei Prozentpunkte. Bei einem Rentenbeginn im Jahr 2020 liegt er somit bei 80 Prozent der Jahresbruttorente. Danach erhöht er sich für Neurentner jeweils nur noch um einen Prozentpunkt. Alle Renten, die im Jahr 2040 oder später beginnen, sind dann zu 100 Prozent zu versteuern. Die gute Nachricht lautet, dass der Rentenfreibetrag auch in den Folgejahren unverändert bleibt. Beim Senior, der seit 2005 Rente bezieht, bleiben also auch im Jahr 2019 50 Prozent der Rentenzahlung von 2005 immer steuerfrei. Der Freibetrag bezieht sich dabei auf den konkreten Geldbetrag und nicht auf einen Anteil der jeweiligen Rente. Zukünftige Rentenerhöhungen müssen also voll versteuert werden.

Hintergrund für die dynamische Rentenbesteuerung ist die Umstellung der Besteuerung auf ein nachgelagertes System. Das heißt, während des Erwerbslebens können die Beiträge zur Rentenversicherung steuerlich abgezogen und in der Auszahlungsphase muss die Rente versteuert werden.

Zumindest wird dann eine Einkommenssteuererklärung fällig, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte eines Rentners den jeweils für das entsprechende Jahr gültigen Grundfreibetrag überschreitet. Was dann auch langjährige Bestandsrentner betreffen kann. Für 2019 liegt dieser für Alleinstehende bei 9000 Euro und für Ehepartner bei zusammen 18.000 Euro.
Nicht nur die gesetzliche Rente zählt

Zu beachten ist, dass mit Einkünften nicht nur die gesetzliche Rente, sondern alle Einnahmen gemeint sind. Also unter anderem auch Mieteinnahmen, Bezüge aus einer Betriebs-, Riester- oder Privatrente und Kapitalerträge.

Liegt der Gesamtbetrag der Einkünfte für das kommende Jahr beispielsweise bei einem alleinstehenden Neurentner bei 16.000 Euro, übersteigen 78 Prozent hiervon (12.480 Euro) - den Grundfreibetrag von 9000 Euro. Es wird also eine Steuererklärung fällig.

In welcher Höhe dann tatsächlich Steuern anfallen, hängt nicht zuletzt davon ab, in welche Ausgaben beim Finanzamt steuerlich geltend gemacht werden können. Den analog zum noch werktätigen Steuerzahler haben auch Rentner die Möglichkeit, diverse Kosten in der Steuererklärung abzusetzen. Dazu zählen etwa Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die Kirchensteuer, Spenden, Beiträge zu Versicherungen wie einer Unfall- oder Haftpflichtversicherung und auch Gesundheitsausgaben.

Gleiches gilt für die Kosten, die Rentner entstehen, wenn sie sich die komplexe Materie von einem Lohnsteuerhilfeverein oder einem Steuerberater erklären lassen beziehungsweise dort prüfen lassen möchten, ob denn eine Steuerpflicht vorliegt. Was keine schlechte Idee ist, denn auch Rentner haben gegenüber dem Finanzamt eine Bringpflicht. Sie sollten also nicht erst darauf warten, dass die Behörde bei ihnen anklopft. Ansonsten kann diese Form des Ruhestandes auch zu Nachzahlungen und Sanktionen in Form von Strafzinsen führen.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, awi
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Pilotprojekt für Ruheständler - Vereinfachte Steuererklärung für Rentner ?

Postby Weltbookadmin47 » 10. May 2019 20:50

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Vereinfach ... 16986.html

Freitag, 10. Mai 2019
Pilotprojekt für Ruheständler - Vereinfachte Steuererklärung für Rentner ?
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Im Zweifel helfen Lohnsteuerhilfevereine oder Steuerberater weiter.

(Foto: imago/Schöning)
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Die Renten steigen und immer mehr Rentner müssen sich infolgedessen mit einer Steuererklärung herumschlagen. Damit mehr Zeit für Reisen, Enkel und Spaziergänge bleibt, bieten einige Bundesländer abgespeckte Varianten für Ruheständler an. Was taugen die?

Mehr und mehr Rentner sind mittlerweile verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Denn die Renten werden für jeden Jahrgang seit dem Jahr 2005 stärker besteuert. War vor 13 Jahren noch die Hälfte der damals bezogenen Rente steuerfrei, unterliegen im Jahr 2019 bereits 78 Prozent der Altersbezüge der Steuerpflicht. Eine Erklärung ist dann fällig, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte eines Rentners den jeweils für das entsprechende Jahr gültigen Grundfreibetrag überschreitet. Was dann auch langjährige Bestandsrentner betreffen kann. Für 2019 liegt dieser für Alleinstehende bei 9000 Euro und für Ehepartner bei zusammen 18.000 Euro.

Aber immerhin, der Fiskus will Steuererklärungen für Rentner vereinfachen. Seit Mai gibt es in einigen Bundesländern das Pilotprojekt "Erklärung zur Veranlagung von Alterseinkünften", eine abgespeckte Steuererklärung für Ruheständler. Ein weiteres Pilotprojekt für Rentner startete Mecklenburg-Vorpommern bereits 2017: die Amtsveranlagung. "Es geht auch ohne Steuererklärung", wirbt das Steuerportal des Bundeslandes.

Die "Erklärung zur Veranlagung von Alterseinkünften" ist ein auf zwei Seiten reduziertes Steuerformular. Dazu kommen zwei weitere Seiten mit Erläuterungen. Rentner und Pensionäre in Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen können diese verkürzte Einkommensteuererklärung nutzen.
Doch was ist von den Angeboten zu halten?

Der Vorstand der Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e. V. Lohnsteuerhilfeverein, Bernd Werner, gibt eine Einschätzung. "Natürlich ist das zu begrüßen, wenn sich die Finanzbehörde auf ihre Steuerzahler zubewegt und sich verständlich machen möchte. Aber das Grundproblem liegt eigentlich an anderer Stelle. Die Verunsicherung vieler Rentner gründet sich im wesentlichen darauf, dass jede Rentenerhöhung zu hundert Prozent in den zu versteuernden Rentenanteil einfließt. Da helfen auch keine Formulare, schon gar nicht die sogenannte Amtsveranlagung." Hier sei eigentlich der Gesetzgeber gefragt.

Das Prinzip fußt darauf, dass der Finanzverwaltung in den meisten Fällen die grundlegenden Einkünfte bereits vorliegen:

Die Rentenversicherungsträger übermitteln die Rentenzahlungen automatisch an das Finanzamt
das gilt auch für die Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge, die der Behörde ebenfalls vorliegen
und Banken, denen ein Freistellungsauftrag vorliegt, verfahren ebenso.

Die Einkünfte werden durch das Finanzamt automatisch eingetragen. Das heißt aber auch: Zahlreiche Rentner dürfen nicht an dem Verfahren teilnehmen. Dazu zählen zum Beispiel Ruheständler,

die noch einen Job haben (außer Minijob),
die Einkünfte aus Vermietung bzw. Verpachtung erzielen,
oder die zum Beispiel Solarzellen betreiben und den Strom ins öffentliche Netz einspeisen.

In das neue Formular können Rentner einige ihre Ausgaben eintragen. Dazu zählen zum Beispiel Krankheitskosten und weitere außergewöhnliche Belastungen, oder etwa haushaltsnahe Dienstleistungen bzw. Handwerkerleistungen.
Beide Projekte suggerieren, es geht auch einfach

"Die Formulare zur Steuererklärung auf das Wesentliche zu reduzieren, ist sicher eine gute Idee", sagt Bernd Werner: "Doch das klärt natürlich nicht die immer wieder gestellten Fragen." Also: Was ist eine haushaltsnahe Dienstleistung, was nicht? Was bedeutet überhaupt "haushaltsnah"? Welche Krankheitskosten zählen zu den außergewöhnlichen Belastungen? Lohnt es sich überhaupt, all die Belege aufzuheben? "Wir begrüßen es auch, dass dem Formular zwei Seiten Erläuterungen beigefügt sind. Aber reicht das aus in Anbetracht der Komplexität der Vorgänge?", fragt Bernd Werner: "Allein der Komplex 'außergewöhnliche Belastungen' wird in der herkömmlichen Steuererklärung auf zwei Seiten erläutert."

Noch umstrittener ist das Amtsveranlagungs-Projekt in Mecklenburg-Vorpommern. Mit diesem Verfahren will die Finanzbehörde das gleiche Publikum ansprechen. Statt einer Steuererklärung erhalten Interessierte ein Formblatt der Finanzbehörde, das sie ausfüllen und unterschreiben müssen. "Das Verfahren birgt auch aus verfahrensrechtlichen Gründen erhebliche Risiken für den Steuerzahler", sagt Werner. Welche Rechtssicherheit bietet die Amtsveranlagung dem Steuerzahler, fragt auch der Deutsche Steuerberater Verband? Fällt im Konfliktfall ihm die Schuld zu? Nach Auffassung der Finanzgerichte liegt eine gültige Steuererklärung nur dann vor, wenn auch die entsprechenden amtlichen Vordrucke verwendet werden.

"Beide Projekte suggerieren, es ginge auch einfach. Das ist ein Trugschluss. Auch deshalb, weil Betroffene sich bei diesen Verfahren vollkommen auf das Finanzamt verlassen", so Werner. Denn wer prüft hinterher den Steuerbescheid der Behörde? "Auch Ämter können irren, deshalb gibt es das Einspruchsverfahren. Wir raten Rentnern, hier sehr umsichtig vorzugehen. Im Zweifel helfen Lohnsteuerhilfevereine oder Steuerberater weiter."

Quelle: n-tv.de, awi
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"Verfassungswidrig" - Gutachter lässt Heils Grundrente durchfallen

Postby Weltbookadmin47 » 30. May 2019 09:49

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Gutachter-l ... 57422.html
"Verfassungswidrig" - Gutachter lässt Heils Grundrente durchfallen
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Sozial gedacht, aber möglicherweise verfassungswidrig: Ein Gutachten vermisst bei Heils Grundrente die Zielgenauigkeit.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Arbeitsminister Heil treibt sein Grundrentenprojekt mit Leidenschaft voran. Doch es läuft nicht gut. Erst verweigert das Kanzleramt dem Gesetzentwurf die Freigabe, nun kommt ein Rentenexperte zu dem Schluss, dass das vorgelegte Konzept verfassungswidrig ist.

Die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil geplante Grundrente verstößt gegen das Grundgesetz. Zu diesem Ergebnis kommt ein Kurzgutachten des Sozialrechtlers Heinz-Dietrich Steinmeyer von der Universität Münster, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
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Politik 22.05.19
Heftige Kritik aus der Union So soll die Grundrente aussehen

Steinmeyer, der laut dem Bericht schon mehrfach für Heils Ministerium und für die Rentenversicherung tätig war, schreibt in seinem vierseitigen Papier, der Gesetzentwurf zur Grundrente schieße „in verfassungswidriger Weise über das Ziel hinaus“. Den Plänen fehle es außerdem „in verfassungswidriger Weise an der Zielgenauigkeit“.

Auftraggeber des Gutachtens ist die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM), die von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziert wird. Der Verein kritisiert seit längerem die Rentenpolitik der Großen Koalition.

In seinem Gutachten argumentiert der Rentenexperte, die Grundrente führe dazu, dass nicht mehr alle Arbeitnehmer und Rentner gleich behandelt würden. Sie würden für gleich hohe Beiträge unterschiedlich hohe Rentenansprüche erhalten. Dies sei zwar möglich, müsse aber vom Gesetzgeber mit dem Ausgleich konkreter Nachteile gerechtfertigt werden. Dies sehe das vorgelegte Konzept nicht vor.
Vermischung von Beitragssystem und Bedürftigkeit
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Politik 15.05.19
Grundrente problematisch, Klimaschutz vage GroKo-Einigungen schreiten nur zäh voran

Stattdessen werte der vorliegende Gesetzentwurf „pauschal die Entgeltpunkte für unterdurchschnittliche Einkommen auf“, schreibt Steinmeyer laut dem Medienbericht. Dies geschehe „ohne Rücksicht darauf, warum es zu diesen niedrigen Einkommen gekommen ist.“ Damit sei die Grundrente in der geplanten Form nicht zielgenau und verstoße gegen das Gleichbehandlungsgebot von Artikel drei des Grundgesetzes.

Der Experte kritisiert außerdem, dass Minister Heil mit seinen Plänen das beitragsbezogene System der Rente teilweise umwandeln wolle in ein System, in dem es um die Bedürftigkeit bestimmter Personengruppen gehe. Das Vorliegen dieser Bedürftigkeit werde aber nicht konkret geprüft. „Das führt zu Pauschalierungen, die sich mit dem Gedanken des sozialen Ausgleichs nicht mehr rechtfertigen lassen, zumal andere Systeme zur Verfügung stehen“, schreibt Steinmeyer und fügt hinzu: „Es zeigt sich, dass eine Vermischung von Systemen zu Widersprüchlichkeiten führt, die die Grenze zur Verfassungswidrigkeit überschreiten.“

Erst vor wenigen Tagen war das Arbeitsministerium mit seinen Grundrentenplänen auf Widerstand im Kanzleramt gestoßen. Kanzlerin Merkel hatte den Gesetzentwurf nicht für die Ressortabstimmung freigegeben.

Quelle: n-tv.de, mau
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Bis zu sechs Prozent Kosten - So wird bei der Sofortrente hingelangt

Postby Weltbookadmin47 » 27. Jul 2019 20:25

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/So-wird-be ... 70082.html
Bis zu sechs Prozent Kosten - So wird bei der Sofortrente hingelangt
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Bei Sofortrenten langen Versicherungsunternehmen ordentlich hin.

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Wer fleißig spart, kann sich im Alter über den einen oder anderen Euro freuen. Doch wohin damit? Soll das Geld nicht auf den Kopf gehauen werden, kann man es in eine Sofortrente investieren. Dann wird das Ersparte in eine lebenslange Rente umgewandelt. Zu horrenden Kosten, wie Verbraucherschützer festellen.

Doch, das soll es geben: Nicht wenige Menschen in Deutschland können sich zu Beginn ihres Ruhestandes über ein beachtliches Guthaben auf ihrem Konto freuen. Sei es durch Sparpläne, Lebensversicherungen oder sonst wie zur Seite gelegt. Wer lange etwas davon haben und seine monatlichen Bezüge aufbessern möchte, kann in eine Sofortrente investieren.

Hierbei handelt es sich um eine sofort beginnende klassische Rentenversicherung. Sie ist das Standardprodukt, wenn man einen größeren Geldbetrag in eine lebenslange Rente umwandeln will. Sofortrenten garantieren nach einmaliger Einzahlung eines bestimmten Geldbetrags eine lebenslange Leibrente. Versicherte erhalten derart jeden Monat einen festgelegten Betrag als Rente, ganz gleich wie alt sie werden.
Bis zu sechs Prozent des Verrentungsbetrags

Was zunächst nach einer bequemen und rentablen Lösung für den Ruheständler klingt, ist allerdings alles andere als preiswert, wie die Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) in einer Stichprobe ermittelt hat. War auch schon vorher bekannt, dass Versicherungsunternehmen bei Geldanlagen im Versicherungsgewand ordentlich hinlangen, überraschen die ermittelten Kosten für Sofortrenten dann doch.

Laut der Untersuchung verlangen die Assekuranzen bei Vertragsbeginn Abschluss- und Vertriebskosten von bis zu 6 Prozent des Verrentungsbetrags. Für die Vermittlung von Lebensversicherungen und Ansparrenten dürfen die Gesellschaften bei Vertragsbeginn hingegen "nur noch" Abschluss-und Vertriebskosten in Höhe von 2,5 Prozent der Beitragssumme berechnen, verteilt auf die ersten fünf Jahre.

Für die Stichprobe hat die vzhh Angebote bei fünf Versicherern eingeholt. Die Eckpunkte: Eine 65-jährige Person möchte 50.000 Euro verrenten lassen. Die Rente soll teildynamisch sein. Ein Versicherungs- beziehungsweise Hinterbliebenenschutz besteht nicht.

Ergebnis:

HDI Lebensversicherung AG: Kosten in Höhe von 3022,61 Euro (2998,61 Euro Abschluss- und Vertriebskosten + 24 Euro Verwaltungskosten zu Vertragsbeginn).
Alte Leipziger Lebensversicherung: 2766,98 Euro (1999,26 Euro Abschluss- und Vertriebskosten + 767,72 Euro Verwaltungskosten zu Vertragsbeginn).
Württembergische Lebensversicherung AG: 2399,87 Euro (1999,89 Euro Abschluss- und Vertriebskosten + 399,98 Euro Verwaltungskosten zu Vertragsbeginn).
Lebensversicherung von 1871 a. G. (LV 1871): 2250 Euro (1250 Euro Abschluss- und Vertriebskosten + 1000,00 Euro Verwaltungskosten zu Vertragsbeginn).
Allianz Lebensversicherungs-AG: 1999,98 Euro (1999,98 Euro Abschluss- und Vertriebskosten zu Vertragsbeginn).

Zusätzlich fallen bei allen Versicheren jährliche Verwaltungskosten an.

"Verbraucher mit einer Sofortrente werden gegenüber denjenigen mit einer klassischen Lebens- oder Rentenversicherung spürbar benachteiligt", kritisiert Kerstin-Becker-Eiselen von der vzhh. Das betrifft auch Sparer, die das Kapital eines mit Riester geförderten Bank- oder Fondssparplans nach der Ansparphase verrenten lassen wollen. "Hier muss der Gesetzgeber nachbessern und dafür sorgen, dass die Kostenbelastung für Verbraucher sinkt, sodass sie nicht um ihr Geld für den Ruhestand gebracht werden."

Quelle: n-tv.de, awi
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700 Milliarden Euro wurden aus den Rentenkassen gestohlen

Postby Weltbookadmin47 » 12. Aug 2019 16:47

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://rentnerbetrug.wordpress.com/201 ... gestohlen/
700 Milliarden Euro wurden aus den Rentenkassen gestohlen
13. Oktober 2012 smoger

42 Votes


Die 700 Millarden € – Plünderung – Oder der große Rentenbetrug
Schon öfter wurde das Thema Renten und Generationenvertrag hier im Forum besprochen. Zumeist gegen Rentner gerichtet und zunächst verständlich, da die jüngere Generation immer höher mit Sozialabgaben belastet wird.

Was aber immer wieder besonders in der Presse verschwiegen wird:
Die Deutsche Rentenversicherung ist eine Versicherung !!! Auf diese hat man eigentlich Rechtsansprüche. Aber immer wieder wird unaufhörlich an ihr herumgebastelt und so getan, als ob Renten ein Geschenk des Staates und eine Wohltat für arme Leute sei.

Eine unerhörtes Vergehen gegen Recht, Wahrheit und die Würde des alternden Menschen.

Unter Kanzler Adenauer ist das Rentensystem umgestellt worden von einem echten Deckungssystem zum Umlageverfahren, aus rein wahltaktischen Motiven – die Stimmen der CDU gingen permanent zurück.Dieses, obwohl die verkrüppelte Alterspyramide jedem Schuljungen klar war: Millionen Deutsche im mittleren Lebensalter verloren im Krieg ihr Leben, die Pyramide wurde ein Baum.

Seither haben nahezu alle Regierungen ungehemmt und willkürlich nach Kassenlage in die Rücklagen und Substanz der RV gegriffen:
Selbst Kanzler Helmut Schmidt hatte keine Hemmungen, 1978 die RV um 100 Mrd. DM zu erleichtern. Noch einige Beispiele:
— Hunderttausende Postbeamte wurden frühzeitig in Pension geschickt.
— Hunderttausende Bahnbeamte wurden zT. mit 55 Jahren in Pension geschickt.
— Hunderttausende Arbeitslose wurden mit Sozialprogrammen in Rente geschickt.
— Hunderttausende Arbeitslose der neuen Länder erhielten ab 55 Jahren Übergangsgeld, rentensteigernd!!
— Millionen Rentner der neuen Länder erhielten Zug um Zug etwa westdeutsches Rentenniveau.
— Zug um Zug wurde die Mindestreserve von 1 Jahr auf wenige Wochen verkürzt !!!.
— Kriegsfolgelasten wurden aus den Rentenkassen bestritten.

— Das alles ohne vergleichbare Zahlungen in die Rentenkassen —

Grob geschätzt wurden seit 1957 rd.
700 000 000 000 € (Siebenhundert Milliarden)
mehr aus der RV genommen als eingezahlt.

Zusammengefasst:
Die Deutsche Rentenversicherung wurde seit Jahrzehnten ausgeplündert und Einzahlungen der Deutschen Bürger, die Sozialabgaben entrichten, versicherungsfremd eingesetzt.

„Was moralisch falsch ist, kann gar nicht politisch richtig sein.“
William Ewart Gladstone (1831 – 1898 )

16 Gedanken zu „700 Milliarden Euro wurden aus den Rentenkassen gestohlen“

U.Schulte
11. Juli 2013 um 12:57

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Hallo Herr Voegele, ich habe versucht, zur Aussage „Selbst Kanzler Helmut Schmidt hatte keine Hemmungen, 1978 die RV um 100 Mrd. DM zu erleichtern “ fundierte Angaben zu finden, aber das blieb fruchtlos. Ich bitte Sie, mir weiterzuhelfen, um eine Lösung für diese hohe Zahl zu finden.

Hochachtungsvoll U.Schulte

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aki
11. Juli 2013 um 13:06

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Herr Schulte, es gibt keine genauen Angaben. Die 700 Milliarden sind Geschätzt. Aber bis weit in die 80 Jahre wurden die Überschüsse aus der Rentenversicherung jedes Jahr in den Bundeshaushalt überführt. Die Summen betrugen im Jahr Ca 20 – 40 Milliarden DM. Ich kann mich an diese Vorgänge noch sehr gut Erinnern. Die 700 Milliarden sind meiner Meinung nach noch viel zu niedrig angesetzt.
https://rentnerbetrug.wordpress.com/201 ... tenkassen/

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U.Schulte
19. Juli 2013 um 18:49

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Vielen Dank für ihre Antwort

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Strolch
21. Oktober 2013 um 15:00

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Wenn man sich diese Zahl vor Augen hält, kann man nur noch extrem wütend werden.
Jeden Tag machen mein Mann und ich uns für die Arbeit kaputt, arbeiten bis zur völligen Erschöpfung 14-16 Stunden, auch am Wochenende.
Wir zahlen fleißig unsere Steuern und Abgaben und achten peinlich genau darauf, dass auch jeder Cent nachweisbar ist und dann kommen die Herren und Damen von der oberen Liga und belügen und beklauen uns nach Strich und Faden ohne mit der Wimper zu zucken.
Die Renten sind sicher? Gilt aber nicht für die die immer fleißig einzahlen, sondern nur für die obere Liga (die die nichts einzahlen), aber super Vergütungen haben mit der Argumentation, dass sie ja so viel arbeiten, ääh???!!! und nach ein paar Jahren Amtszeit viele rote Scheine Monat für Monat bekommen. Es wäre zu schön, wenn es fair und sozial zugehen würde.
Hätte ich das damals geahnt, hätte ich nicht mit Schorlemmer Seite an Seite gekämpft und die Montags-Demos organisiert u.s.w.

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fkuenkel
1. Februar 2014 um 16:47

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Untersuchen Sie mal die stichhaltigkeit der Gründung der Bundesrepublik.
Sie werden feststellen, dass die Bundesrepublik die sich auf das Grundgesetz beruft lediglich eine von den Allierten eingesetzte Treuhand ist, um die Öffentliche Ordnung durch eine Verwaltung aufrecht zu erhalten.
Die Bundesrepublik ist kein Staat, hat keine Hoheitsrechte und ist International auch nicht als Staat anerkannt. Völkerrechtlich ist nur das deutsche Reich von 1871 eine wirklich völkerrechtlich annerkannter Staat.
Wenn Sie das Weltfinanzsystem dessen Hauptsitz in der „City of London“ ist mal genau untersuchen, werden sie feststellen, dass das gesamte weltweite Geldsystem in den Händen der gleichen Leute ist und jeden Tag dutzende von Milliarden von uns abgeschöpft werden. Von Zeit zu Zeit sind die einzelnen Regionen derartig ausgebeutet, dass man Unruhen und Kriege stiftet, um die Region danach neu aufzubauen und zu ordnen.
Auf das Konto derartiger Politik geht nahezu jeder Konflikt der letzten 200 Jahre.
Steuern zahlen ist kriminell.
Seit 10 Jahren warne ich nun schon davor, dass Deutschland sollt es den Euro weiter nutzen in eine ultimative kommunisitische Diktatur verwandelt wird, nach Vorbild der Sowjet Union.
Am Anfang wurde ich ausgelacht geschlagen, angespuckt und an den Rand der Gesellschaft verbannt, mittlerweile scheint es einen Bruchteil von Menschen zu geben die sich für die Thematik interessieren. Aber ich schätze wirklich kapieren wird man es großflächig erst dann wenn man keine Windeln mehr kaufen kann und die Frau einen verlässt und zum nächstbesten wandert, weil man kein Essen mehr bezahlen kann.

Die Planungen über diese Vorgänge kann man übrigens per Geschichtsstudium aufdecken. Viele dieser Vorgänge sind schon seit ca. 100 Jahren umfassend dokumentiert und entlarvt worden.

Nur durch das Internet haben wir nun die Chance uns gegen diesen Wahnsinn zur Wehr zu setzen und zu organisieren.

Ich kann ihnen allen empfehlen darüber öffentlich zu sprechen und sich zusammenzuschließen und zu informieren.

Alles andere wird in einer Katastrophe enden die den 2. Weltkrieg in den Schatten stellen wird.

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Dieter Walterfang
14. März 2015 um 16:15

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Schröder Junker ect.mit mindestens 3000 Euro Tageseinnahmen machen Reformen für den obersten Souverän.Heute muß man Abschläge von 20% bei Krankheit hinnehmen.Gesundheit läst man natürlich bei Kapitalisten.Fast ausschließlich der Arbeitnehmer sorgt mit harter Arbeit für immer reicher werdende Unternehmer und üppig lebenden Staatsapparat.- Diener .Ohne Arbeitnehmer ist der Staat tot.Auch in Griechenland fressen die Staatsdiener das allermeiste vom Erwirtschafteten Geld ..Rentenkassen sind unter Beamtenaufsicht und natürlich mit üppigen Abzapf,und Gelwäschemechanismen.Der Beitragszahler bleibt blind bei senem Beiträgen. Meine Schwägerin,Beamtin ab dem 30.Lebensjahr ..Rentenbeiträge bis zum 30.Lebesnsjahr wurden ausgezahlt..Ab dem 47.Lebensjahr wurde sie Kränklich,dann in Beamtenbücherei ca 2Jahre.Bücher ausgeben.Danach halbtags eingewöhnen in den normalen Dienst.
Dann wieder nicht gesund u.mit 52 in hart erarbeitete Frühstpension Insgesamt ca 18 Dienstjahre..Pensionshöhe nicht rauszubekommen.Jetzt aber wieder toppfitt.Kegeln Jogging ausgedehnte Einkaufsbummel.
Der Bürger wird behandelt wie der letzte Dreck.
Heute weis ich wie Extremismus zustande kommt.Man muß den Bürger nur genug beklauen.
Dieter

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Peter Drössler
15. Juni 2016 um 11:08

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Renten Besteuerung,
jetzt reicht es wirklich! Seit Dr. K. Adenauer haben sich alle Regierungen aus der Rentenkasse bedient. Insgesamt wurden 720 Milliarden Euro ohne Verzinsung zweckentfremdet „heimlich den Rentnern gestohlen“. Die Wiedervereinigung hat die Rentenleistung zudem zusätzlich belastet. Heimlich still und leise wurde per Gesetz 2004, die 100% ig garantierten Firmen Pensionszusage um über 17% reduziert. Es gibt kein zweites Land auf dieser Welt wo der Bürger derart ausgebeutet und hinterfotzig betrogen wird. Auch der Unterschied zwischen Pensionen und der Rente ist glatter Betrug. Ja mit den braven und fleißigen Deutschen kann man das ja machen! Hauptsache die Regierenden und die Verwaltungbeamten bekommen jedes Jahr erhöhte Spesengelder. Die Rentner, müssen von der versteuerten Einzahlung in die Rentenkasse nochmals Steuer bezahlen! Ein Skandal hoch drei!

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Dagmar Schröder
17. November 2016 um 10:58

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Wenn ich das alles so lese ,denke ich das kann auf Dauer nicht gut gehen! Was ist da nur alles schief gelaufen ,es ist die Gier der Menschen keiner kann den Hals vollkriegen .Und der Bürger wird von vorne bis hinten belogen!

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stachelschwein
27. November 2016 um 20:32

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1,5 billionen dürfte in etwa hinkommen(mit zinsen)

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stachelschwein
27. November 2016 um 20:43

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leistungen nach der haager landkriegsordnung(art.46 u.47) werden uns germanen außerdem
von gesetzlosen banditen zusätzlich unterschlagen.

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Kohlhas
28. November 2016 um 07:52

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Ja und wer gestern Anne Will gesehen hat, weiß wo er dran ist oder auch nicht. Alle die da waren Quatschten was anderes. Ist das nicht toll, dieses Reförmschen seitens des Bundesfinanzministerium auch noch aus der Rentenkasse bezahlen zu wollen. Es ist eine Schande.
Ich würde mal gerne die Meinungen dazu gehört haben was diejenigen aus dem Publikum gedacht haben. Aber die müssen sich ja Ruhig verhalten und dürfen keinen Tumult machen.

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Kohlhas
28. November 2016 um 08:10

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Ich denke diese Summe der Grundsicherung die da von Dietmar Bartsch in Höhe von 1050 € genannt wurde kommt so niemals durch. Das kann sich ja jeder denken da die nicht in der Regierungsverantwortung sitzen. Eigentlich ist es Wünchenswert. Aber wie Sagen dann andere, Dass leben ist kein Wunschkonzert und daher kann man das auch Stimmenfang nennen. Aber nehmen wir mal an, es käme so. Da frage ich mich doch gleich, ob jeder auch diejenigen diese Grundsicherung bekämen die ein zweites Standbein an Rente haben.
Bei mir wäre das eine von meinem früheren Arbeigeber als Soziale komponente eingerichtete Betriebsrente. Nun haben sich meine beiden Renten sich diese bei mir bedingt durch Scheidung und Versorgungsausgleich um 43 % Minimiert.
Also da dies nun das erste Jahr nach Scheidung ist, weiß ich noch nicht einmal, ob ich im nächsten Jahr trotz minimierter Rente Steuern nachzahlen muss.
Meine Gesamtrente beträgt zur Zeit ca 1600 € Netto. Würde die Grundsicherung dann auch bei mir angehoben hätte ich dann 1.850 € Netto. Da frage ich mich doch gleich ob dieser Zugewinn nicht am ende des Jahres wieder bedingt durch Steuernachzahlung aufgefressen würde.
Ja und liebe Leute, es mag viel erscheinen was ich derzeit bekomme aber bitte bedenkt, ich wohne in einer Stadt und Bedingt durch meine Fixkosten ist eine Monatsrente weg. Nun wohne ich bei Privatleuten zur Miete. Wohngeld oder eine Sozialwohnung bekomme ich aber nicht.
Das war es was ich anmerken möchte.

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D.Berg
19. März 2017 um 10:52

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Ich glaube generell, man kann jammern wie man will die machen doch was sie wollen. Wir haben es nicht mit Politikern zu tun, sondern mit Leuten die das einen feuchten Kehricht interessiert was mit dem Volk passiert. Das müsste doch mit der Zeit jeder wissen, wenn man sich mit der Versorgung
der Mafiaanhänger beschäftigt, dann schneiden die besser ab als unsere Rentner. Die Frage besteht, wer sind denn nun die schlimmeren Gauner ?

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L. Mundt
3. Juli 2017 um 00:42

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Tja was soll man zu dem größten Beschiess sagen. Die“ Kleinen “ sind doch für die Grosskopferten uninteressant. Ein Beispiel dass ein armer deutscher Mensch alles an Sozialen Leistungen gestrichen bekommt sollte er einmal in eine Verfehlung verstrickt sein und zur Strafe den Aufenthalt in einem Gefängnis fristen muss. Alles weg. Wohnung, Erwerbsunfähigkeit s Rente, und soziale Aufstockung zum primitiven Lebensunterhalt alles gestrichen. Nur weil alles ordentlich gemeldet wurde. Selbst ein Aufenthalt im Gefängnis kostet demjenigen Moneten die er nun nicht mehr hat. Wer sagt mir was dagegen getan werden kann. Es ist zum Heulen. Werden den Lobbyisten die Zuwendungen zum sozialen Leben auch gestrichen?????????Der Betrug schreit zum Himmel. Wer erinnert sich noch an die Umstellung von der Rentenauszahlung vom Monatsersten zum Monatsletzten?

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zur Rente in Deutschland
17. Juli 2017 um 07:28

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Hallo und guten Morgen all. Herr Mundt und all die wenigen anderen hier ich, argumentiere bzw. Schreibe viele Kommentare über die Rente in Deutschland. Nun die frage, wissen die hier anwesenden überhaupt, dass es Foren wie Büro gegen altersdiskriminisierung oder auch Seniorenaufstand im Internet gibt die sich fundiert mit dieser Thematik befassen.Daher weiß ich auch und das isat für mich nichts neues dass diese 700 Milliarden auf nimmerwiedersehen verschwunden sind. Es ist leider so, dass die dafür verantwortlichen Politiker leider oft nicht mehr dafür zur Rechenschaft gezogen werden können weil Sie zum einen oft nicht mehr leben oder den Bundestag angehören. Vielfach bin ich der Meinung, dass was derzeit im Sinne der zunehmenden Armut, es ist ihnen egal. Man sieht es ja die CDU sieht keinen Handlungsbedarf und auch die SPD hat gestern die Katze aus dem Sack gelassen. Es ist für mich Unfassbar wieviele Kommentare man hier und in der Presse von unzufriedenen Bürgern (Rentnern) liest und dennoch scheint es nur eine Minderheit zu sein obwohl wir immer mehr Rentner haben die bei der Bundestagswahl im Sep. den Wahlspruch folgen könnte, wer Rentner quält wird nicht gewählt. die aktuellen Ergebnisse und Wahlanalysen zeigen dies ganz deutlich. Insofern ist man dann dies dann auch selber schuld, dass wir hier nur weiter davon Träumen können Österreichiche verhältnisse zu bekommen. Nun fordern 60 % der Bundesbürger die Bürgerversicherung aber auch da geben die zwei großen Parteien keine Kommentare zu ab. Das gleiche gilt für die Rente gemessen an den Einkünften der Abgeortneten ja bis hin zur Kanzlerin müssten die sicher mehr abführen und die lassen sich auch nicht ohne weiteres auf sowas ein. Da ist sich jeder der nächste. Nun die einzige Alternative ist eben da die Linke für uns.

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Ouelle https://rentnerbetrug.wordpress.com/201 ... gestohlen/
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Was Hinterbliebenen zusteht - Meist keine Witwenrente bei kurzer Ehe

Postby Weltbookadmin47 » 22. Aug 2019 12:16

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Meist-kein ... 20147.html

Donnerstag, 22. August 2019
Was Hinterbliebenen zusteht - Meist keine Witwenrente bei kurzer Ehe
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Dauert die Ehe nicht mindestens ein Jahr, gibt es meist auch keine Witwenrente.

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Stirbt der Ehepartner oder Lebensgefährte, hat der Hinterbliebene oftmals Anspruch auf eine Rente. Doch wie lange muss man verheiratet oder in einer Lebensgemeinschaft gelebt haben, um etwaige Versorgungsansprüche aus der gesetzlichen Rente zu erwerben? Welche Ausnahmen gibt es?

Heiraten zwei Menschen und ist einer von ihnen gesetzlich rentenversichert, hat der oder die Hinterbliebene im Todesfall des Versicherten unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Hinterbliebenenrente. So muss der verstorbene Partner mindestens fünf Jahre in die Rente eingezahlt haben und die Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft bestand mindestens für ein Jahr, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin erklärt.

Wird eine Ehe aber nur deshalb geschlossen, um dem Partner eine Rente zu sichern, lehnt die Rentenversicherung meist eine Zahlung ab, weil eine sogenannte "Versorgungsehe" zu vermuten ist, die einzig und allein deshalb geschlossen wurde, um Witwe oder Witwer eine Hinterbliebenenrente zur sicheren Versorgung zu verschaffen.

Dann besteht kein Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente. Doch es gibt Ausnahmen: Stirbt der Ehepartner beispielsweise bei einem Unfall, durch eine plötzliche Erkrankung oder gibt es ein gemeinsames minderjähriges Kind, hat der Überlebende auch bei kürzerer Ehedauer einen Rentenanspruch.
Religiöse Heirat kein Hindernis

Neben der Ehedauer prüft die Rentenversicherung, ob der verstorbene Ehepartner vor seinem Tod mindestens fünf Jahre lang versichert war oder bereits eine Rente bezogen hat. Ist dies der Fall und hat der Hinterbliebene nicht wieder geheiratet, besteht ein Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente.

Wichtig: In Deutschland sind religiöse Eheschließungen auch ohne vorherige standesamtliche Trauung möglich. Sie führen aber nicht zu einem Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente. Umgekehrt können Witwen-, Witwer- oder Erziehungsrente auch dann weiter bezogen werden, wenn der Hinterbliebene eine weitere, nur religiöse Heirat eingeht.

Kann eine Versorgungsehe ausgeschlossen werden und hat der verstorbene Ehepartner die sogenannte Wartezeit erfüllt, steht der Gewährung einer Witwen- oder Witwerrente auf Antrag nichts mehr im Wege. Dabei wird zwischen einer kleinen und einer großen Witwenrente unterschieden.
Kleine und große Witwenrente

Um die große Witwenrente zu beziehen, muss der Hinterbliebene zum Zeitpunkt des Todes des Partners derzeit 45 Jahre und 8 Monate (Todesjahr 2019) alt sein. Wenn ein minderjähriges oder aber behindertes Kind erzogen wird oder der oder die Hinterbliebene selbst erwerbsgemindert ist, gibt es auch die große Witwenrente. Auch dann, wenn das oben genannte Mindestalter noch nicht erreicht ist.

Die Höhe der großen Witwenrente beträgt 55 Prozent der Rente, die die Versicherung dem verstorbenen Partner zum Todeszeitpunkt gezahlt hat oder hätte, wenn die Verbindung seit 2002 (neues Recht) amtlich ist. Für davor geschlossene Ehen (altes Recht) gibt es 60 Prozent. Ungeachtet dessen wird die große Witwenrente lebenslang gezahlt. Außer bei Wiederheirat - dann entfällt der Anspruch. Dann hat der Hinterbliebene aber die Möglichkeit, eine Abfindung in Höhe von zwei Jahresrenten aufgrund der Bezüge des vorangegangenen Jahres zu beantragen.

Die kleine Witwenrente beträgt 25 Prozent der tatsächlichen oder möglichen Rente des verstorbenen Versicherten. Für nach 2002 geschlossene Ehen oder Lebenspartnerschaften ist die Zahlung aber in der Regel auf 24 Monate befristet. Wird der Hinterbliebene in der Bezugszeit aber 45 Jahre und 8 Monate alt, rutscht dieser in die "Große". Wer vor 2002 geheiratet hat und ein Ehepartner vor dem 2. Januar 1962 geboren wurde, hat hingegen lebenslangen Anspruch auf die kleine Witwenrente.

Quelle: n-tv.de, awi https://www.n-tv.de/ratgeber/Meist-kein ... 20147.html
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Gesetzliche Rentenversicherung - Rentenberatung in Teilen mangelhaft

Postby Weltbookadmin47 » 22. Sep 2019 10:11

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Rentenbera ... 77775.html
Gesetzliche Rentenversicherung - Rentenberatung in Teilen mangelhaft
Wer nach einem Unfall nicht mehr arbeiten kann, bekommt Unterstützung von der Deutschen Rentenversicherung. Vorausgesetzt, es liegt keine strafbare Handlung vor. Foto: Soeren Stache

Die gesetzliche Rentenversicherung: 55 Millionen Versicherte, 26 Millionen gezahlte Renten. Einnahmen im Jahr 2018: 312 Milliarden Euro, Ausgaben: 308 Milliarden Euro.

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Dass die gesetzliche Rente die Existenz im Alter oft nicht sichert, ist klar. Um später nicht zu darben, ist anderweitig vorzusorgen. Was der Flickenteppich aus Versorgungsansprüchen taugt, soll eigentlich die gesetzliche Rentenversicherung beurteilen. Finanztest hat die Beratung getestet. Ergebnis? Nun ja.

Die gesetzliche Rente ist sicher, aber sie wird nicht reichen. Um dies zu ändern, müsste eine weitreichende Reform des Systems der Alterssicherung her. Doch die ist nicht in Sicht. Bleibt Versicherten also nur, selbst zusätzlich vorzusorgen. Beispielweise mit staatlich geförderten Produkten wie der Riester-, Rürup- oder Betriebsrente. Aber auch Lebens- oder Rentenversicherung sind eine Möglichkeit, wenn auch meist die schlechtere.

Doch egal, im Ergebnis ergibt dies für verantwortlich handelnde Beschäftigte - also jene, die zusätzlich privat fürs Alter vorsorgen - einen unübersichtlichen Flickenteppich aus Produkten und daraus resultierenden Ansprüchen. Doch immerhin hat der Staat die missliche Lage erkannt und für Rentenversicherte eine kostenlose Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung ermöglicht. Die soll Licht ins Dunkel bringen. Versicherte sollen hier die Möglich­keit bekommen, ihre Gesamtrenteneinkommen nach Abzug von Steuern und Sozial­abgaben einzuschätzen und Auskünfte erhalten, wie sie darüber hinaus Rentenlü­cken schließen können. Dazu gehören neben den gesetzlichen eben auch Riester- und Rürup-, betriebliche sowie private Rentenanwartschaften.
Ermitt­lung der gesamten Alters­einkünfte? ­Fast immer ein Reinfall

Finanztest wollte wissen, was die Beratung taugt und hat in einigen der insgesamt 163 Auskunfts- und Beratungs­stellen 80 Beratungen in Anspruch genommen. Das Ergebnis? Dürftig. Mehr als ein "ausreichend" konnten die Tester der Behörde für ihre Dienste nicht attestieren. Der Vorstand der Stiftung Warentest, Hubertus Primus, brachte es bei der Vorstellung der Unter­suchung wie folgt auf den Punkt: "Das muss im Interesse der 55 Millionen gesetzlich Renten­versicherten besser werden."

Dabei gestaltete sich bei den 80 Modellkunden zum Teil schon die Terminvereinbarung schwierig, denn neben kleineren Defizite wie fehlenden Buchungsbestätigungen ­nervten vor allem lange Warte­zeiten. Aber immerhin: Solange es um Information und Prüfung der gesetzlichen Rente handelte, war die eigentliche Beratung immerhin "befriedigend". Mies wurde es, als die Experten Wege aus einer etwaigen Rentenlücke aufzeigen sollten. Viel zu selten wurde zudem das Gesamteinkommen ­­aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge berücksichtigt. ­Der Teilbereich der Untersuchung "Lösen des Beratungs­anliegens" wurde denn auch mit "mangelhaft" beurteilt.

Umso wichtiger ist es laut der Tester für Versicherte auch bei der Beratung - die in jedem Fall dennoch wahrgenommen werden sollte - selbst das Heft in die Hand zu nehmen. Was bedeutet, dass zum Termin alle relevanten Unterlagen mitgenommen werden sollten und so viel über die diversen Renten- und Sparprodukte gewusst wird, dass Erklärungen der Mitarbeiter richtig eingeordnet und auch kritisch nach­gefragt werden können.
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Quelle: n-tv.de, awi https://www.n-tv.de/ratgeber/Rentenbera ... 77775.html
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850.000 betroffene Mütter - Arbeit kann Kinderbonus bei Rente mindern

Postby Weltbookadmin47 » 20. Oct 2019 14:02

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850.000 betroffene Mütter - Arbeit kann Kinderbonus bei Rente mindern
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Wer gut verdient und Kinder erzieht, erreicht unter Umständen schnell die Beitragsbemessungsgrenze.

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Müssen Mütter, die während der Kindererziehung arbeiten, bei der Rente auf Sonderpunkte verzichten? Vor dieser Frage stehen bundesweit Hunderttausende Frauen. Nun entschied das Bundessozialgericht.

Eltern, die während der Kindererziehung viel gearbeitet oder gut verdient haben, bekommen bei der Rente weiterhin geringere Erziehungszeiten angerechnet. Dies ist nicht verfassungswidrig, wie das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden hat. Die Zahl der Betroffenen steigt monatlich, derzeit sind es geschätzt rund 850.000. Die unterlegenen Mütter wollen voraussichtlich das Bundesverfassungsgericht anrufen.

Hintergrund ist die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung, die derzeit bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 6150 Euro im Osten und 6700 Euro im Westen liegt. Die Rentenversicherungsbeiträge werden höchstens für diesen Betrag erhoben und auch die Leistungen sind entsprechend gedeckelt.

Nach derzeitigem Recht greift diese Deckelung auch, wenn Kindererziehungszeiten hinzugerechnet werden. Diese werden grundsätzlich wie ein Durchschnittseinkommen berücksichtigt. Übersteigt dies zusammen mit den tatsächlichen Einkünften die jeweils aktuelle Beitragsbemessungsgrenze, kommen die Kindererziehungszeiten nicht mehr voll oder im Extremfall gar nicht zum Tragen. In den vor dem BSG streitigen Fällen führte dies zu einem Verlust bei der Rente von teils mehr als 40 Euro im Monat.
Gericht: Ungleichbehandlung zulässig

Die Klägerinnen halten dies für verfassungswidrig. Sie würden ohne Grund gegenüber Müttern benachteiligt, die während der Kindererziehung nichts oder nur wenig verdient haben. Die Anrechnung der Kindererziehungszeiten sei aber steuerfinanziert und habe mit den Beitragszahlungen nichts zu tun.

In zwei Musterfällen bekräftigte hierzu nun das BSG, dass die Ungleichbehandlung zulässig ist. Die Beitragsbemessungsgrenze sei bei der Rente "systemimmanent" und wirke immer auch als "Leistungsgrenze". Die Rentendeckelung auch während der Erziehungszeiten sei daher gerechtfertigt und verfassungsgemäß.

Erstmals verneinte das BSG auch eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung im Zuge der Mütterrente. Hier hatten Bestandsrentnerinnen mit Rentenbeginn vor Juli 2014 beziehungsweise bei der "Mütterrente 2" vor Jahresbeginn 2019 eine pauschale, nicht gedeckelte Rentengutschrift erhalten. Dies sei aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung und einer Beschleunigung der Auszahlungen gerechtfertigt gewesen, urteilten die Kasseler Richter.

Der Dresdner Rentenberater Christian Lindner schätzte unter Hinweis auf Daten der Rentenversicherung die Zahl der Betroffenen auf derzeit 850.000. Jedes Jahr kämen 170.000 bis 180.000 neu hinzu. 2017 seien es Zweidrittel der Rentnerinnen im Osten und 20 Prozent im Westen gewesen.

Quelle: n-tv.de, jwu/dpa https://www.n-tv.de/ratgeber/Arbeit-kan ... 39470.html
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Grundrente ein "totes Pferd" - FDP fordert neues Konzept gegen Altersarmut

Postby Weltbookadmin47 » 10. Nov 2019 14:28

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/FDP-fordert ... 84635.html
Grundrente ein "totes Pferd" - FDP fordert neues Konzept gegen Altersarmut
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Die Rente soll reichen - aber einig wird sich die Koalition beim Thema Grundrente nicht.

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Seit Wochen streitet die Bundesregierung um die Details zur Grundrente. Selbst der Opposition wird das mittlerweile zu bunt. Die FDP fordert ein gänzlich neues Konzept im Kampf gegen Altersarmut. Den Grünen schwebt eine beschränkte Bedürftigkeitsprüfung vor. Und die Koalition? Ist weiter uneins.

Vor dem Spitzentreffen im Kanzleramt zur Grundrente hat die FDP die in dieser Frage uneinige Große Koalition zu einem Neustart aufgefordert. "Union und SPD sollten jetzt von diesem toten Pferd absteigen und ein neues, zielgenaues und durchfinanziertes Konzept mit Bedürftigkeitsprüfung gegen Altersarmut entwickeln", sagte der rentenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Johannes Vogel.
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Fruehstart 07.11.19
Oppermann im n-tv Frühstart "Millionen warten auf diese Grundrente"

"Union und SPD müssen sich auf das Ziel besinnen: Wir haben ein Problem mit Altersarmut, das gelöst werden muss", sagte Vogel. Die SPD-Grundrente könne dies aber nicht und sei unfair. "Wer weniger als 35 Jahre gearbeitet hat, auch in die Rentenkasse eingezahlt hat und von Altersarmut bedroht ist, geht leer aus. Gleichzeitig sollen womöglich nach dem Gießkannenprinzip andere Geld bekommen, die gar keine Unterstützung benötigen."

Das Grundrentenkonzept sieht vor, Geringverdienern mit 35 Beitragsjahren einen Zuschlag zu gewähren, damit die Bezüge bei zehn Prozent über der Grundsicherung liegen. Eine Spitzenrunde der Koalition bei Kanzlerin Angela Merkel will sich am Sonntag um eine Lösung des monatelangen Streits zwischen CDU/CSU und SPD bemühen. Dieser dreht sich im Kern darum, ob es eine Bedürftigkeitsprüfung geben soll oder nicht. Die SPD will auf diese Prüfung verzichten, die Union beharrt darauf und verweist auf den Koalitionsvertrag, wo sie festgeschrieben ist.

Grünen-Chef Robert Habeck sprach sich für einen Kompromiss bei der Grundrente aus, der eine beschränkte Bedürftigkeitsprüfung bei den Antragstellern vorsehen würde. "Sie sollen die Einkommensverhältnisse, wenn sie in einer Partnerschaft leben, kurz anzeigen, aber nicht die Vermögensverhältnisse aufdecken", sagte er im Deutschlandfunk. Ein solcher Kompromiss deute sich in der Großen Koalition ja auch an.
"Sich-nackig-machen vor Sozialämtern ist unattraktiv"

"Wenn man hohe Einkommen hat, im Alter laufende Einkommen hat, dann macht es keinen Sinn, dann darauf noch Grundrente zu bezahlen", erklärte Habeck. Eine strenge Bedürftigkeitsprüfung anhand der gesamten Vermögensverhältnisse lehnte er aber ab: "Dieses Sich-nackig-machen vor Sozialämtern ist einfach unattraktiv." FDP-Mann Vogel verwies darauf, dass seine Partei das Beantragen und Auszahlen unter dem Dach der Rentenversicherung zusammenführen wolle, damit der Gang zum Sozialamt entfalle. "Das wäre ein echter Beitrag zur Bekämpfung von Altersarmut."

Bundesfinanzminister Olaf Scholz von der SPD pochte derweil auf eine Einigung am Sonntag. "Wir dürfen das Problem nicht länger vertagen. Die Regierung muss das jetzt hinbekommen", sagte der Vizekanzler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Wirtschaftsminister Peter Altmaier bekräftigte dagegen in der "Rheinischen Post" die Forderung der Union nach einer Bedürftigkeitsprüfung. Über deren Ausgestaltung "können wir reden", fügte der CDU-Politiker an. Altmaier sagte der "Rheinischen Post", Menschen mit hohen sonstigen Einkommen sollten von der Grundrente nicht profitieren, weil das zu Lasten aller anderen Bürger ginge."

Abgeordnete der Unionsfraktion appellierten im "Handelsblatt" an die Koalitionsspitzen, am Sonntag endlich einen Durchbruch zu erzielen. Sachfragen dürften nicht zur Machtfrage missbraucht werden, sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion, Uwe Schummer von der CDU.

Quelle: n-tv.de, mli/AFP/dpa https://www.n-tv.de/politik/FDP-fordert ... 84635.html
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