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Italien überholt Spanien ist "das gesündeste Land der Welt"

Postby Weltbookadmin47 » 16. Mar 2019 15:03

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Spanien-ist- ... 08997.html

Samstag, 16. März 2019
Italien überholt - Spanien ist "das gesündeste Land der Welt"
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Gut besuchte Märkte mit frischen Produkten gibt es in Spanien in allen Stadtvierteln. "In Spanien werden deutlich mehr Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte verzehrt als etwa in Deutschland", sagt Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Neuen Studien zufolge leben Spanier gesünder als alle anderen Menschen weltweit. Zudem haben sie eine hohe Lebenserwartung. Eine Hauptrolle spielt dabei die "mediterrane Diät". Was machen die Spanier besser als die Deutschen, die nur Platz 23 belegen?

Deutsches Essen? Pachi rümpft die Nase. "Zu fett, zu vitaminarm! Und ... darf ich ehrlich sein? Oft auch ungenießbar", sagt die 70 Jahre alte Madrilenin. Das Essen sei vor einigen Jahren einziger Negativpunkt eines einmonatigen Aufenthaltes bei Freunden in Berlin und Hamburg gewesen, erzählt die frühere Journalistin und Hobbymalerin. "Wir Spanier essen und leben unterdessen so gesund und ausgeglichen wie in kaum einem anderen Teil der Welt."
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Gazpacho ist eine kalte Gemüsesuppe, unter anderem aus Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch. Sie ist reich an Vitamin C und soll auch entzündungshemmend wirken.

(Foto: imago/Westend61)

Stimmt das? Eine Bloomberg-Studie gibt der Frau recht. Sie wirkt jugendlich und macht "Powerwalking". Ihr Vater starb erst jüngst im hohen Alter von 94 Jahren. Der Studie zufolge lebt es sich derzeit nirgendwo so gesund wie in Spanien.

"Vielleicht ist es irgendwas im Gazpacho oder in der Paella, aber Spanien hat gerade Italien als gesündestes Land der Welt überholt", heißt es in dem Bloomberg-Bericht augenzwinkernd. Tatsächlich hat das Land einen ordentlichen Sprung gemacht: Bei der letzten Erhebung 2017 lag es noch auf dem sechsten Rang. Deutschland belegt nur Platz 23.
Lebensgewohnheiten in 169 Nationen untersucht

Für die Auswertung wurden für 169 Nationen die Lebensgewohnheiten der Bevölkerung untersucht: Neben Daten für Übergewicht, Zigarettenkonsum, Gesundheitssystem und Lebenserwartung wurde auch die Ernährungsweise der Menschen verglichen. Und da haben die Spanier - ebenso wie die auf Rang 2 liegenden Italiener - dank ihrer "mediterranen Diät" scheinbar tatsächlich das Geheimrezept für ein langes Leben entdeckt.

Wie etwa durch den Verzehr des bereits erwähnten Gazpacho. Die kalte Gemüsesuppe, eines der Meisterwerke iberischer Kochkunst, wird unter anderem aus Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch zusammengemixt und ist nicht nur reich an Vitamin C, sondern soll auch entzündungshemmend wirken.
Empfehlung: fünf Löffel Olivenöl pro Tag
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Der regelmäßige Konsum von Olivenöl soll das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen merklich senken.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die in Spanien seit 1996 existierende Stiftung Fundación Dieta Mediterranea, die auf ihrer Homepage unzählige Rezepte und Menüvorschläge veröffentlicht und unter anderem auch den regelmäßigen, aber gemäßigten Konsum von Rotwein empfiehlt, sieht vor allem Olivenöl als den Hauptdarsteller der Mittelmeerdiät schlechthin. Stiftungsexperte Ramón Estruch versichert unter Berufung auf mehrere Studien, dass fünf Suppenlöffel Olivenöl pro Tag das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen merklich minderten.

Für die Spanier handelt es sich allerdings um keine "echte Diät, die man sich aufzwingt, weil man abnehmen oder gesünder leben möchte", wie Pachi betont. "Wir haben unser Essen sozusagen im Blut, in den Genen, es gehört zu unseren Traditionen." Sie liebe zum Beispiel unter anderem Mangold, Paella "mit viel Olivenöl, natürlich extra vergine" und den Cocido Madrileño, einen traditionellen Kichererbseneintopf aus der spanischen Hauptstadt.
Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte
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Tomaten in einer Markthalle in Madrid: Das eine pflanzenbetonte Kost gesund ist, ist wohl mittlerweile unumstritten.

(Foto: picture alliance/dpa)

"In Spanien werden deutlich mehr Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte verzehrt als etwa in Deutschland. Und als Fettquelle steht Pflanzenöl im Vordergrund", bringt es Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung auf den Punkt. Es gebe mittlerweile gute Belege, dass eine pflanzenbetonte Kost günstig sei. "Dagegen sollte der Verzehr von rotem Fleisch und von verarbeiteten Fleischprodukten und der Konsum zucker-gesüßter Getränke eingeschränkt werden", so der Experte.

Die Mittelmeerdiät wirke sich vor allem bei der Vermeidung sogenannter kardiometabolischer Krankheiten positiv aus: "Dies umfasst sowohl den Typ-2-Diabetes als auch Herz-Kreislauferkrankungen", erklärt Schulze. Um den südländischen Ernährungsstil mit seinen frischen, vitaminreichen Zutaten auch im Norden populär zu machen, hat die Deutsche Herzstiftung ein Buch mit dem Titel "Mediterrane Küche - Genuss und Chance für Ihr Herz" publiziert.
Spanien hat höchste Lebenserwartung in EU

Bereits heute leben die Spanier internationalen Studien zufolge länger als ihre Mitbürger in der Europäischen Union. Weltweit lag das Land 2016 auf dem vierten Platz, nur in Japan, der Schweiz und Singapur war die Lebenserwartung bei Geburt noch höher.

Das Institut für Gesundheitsmetriken und Evaluation (IHME) an der Universität Washington rechnete zuletzt vor, dass Spanien wohl bis 2040 auch hier die Führung übernehmen wird: Die Bürger von Sevilla bis Santander haben dann Schätzungen zufolge bei Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 85,8 Jahren. Die Deutschen wären nur 25. in der Weltrangliste, mit einem durchschnittlichen Sterbealter von 83,2 Jahren. Wichtigste Faktoren sind dabei hoher Blutdruck, Übergewicht, hohe Blutzuckerwerte, Tabak- und Alkoholkonsum sowie Luftverschmutzung.

Pachi kann die Statistiken von Bloomberg, IHME und anderen Organisationen nachvollziehen: "Einige junge Leute kaufen zwar heutzutage bei uns sehr viel Mist. Fertiggerichte und so. Aber das sind längst nicht alle." Sie sitzt mit einem Bekanntenpärchen - 90 und 92 Jahre alt - auf der Straßenbank, schaut zum dunkelblauen Vormittagshimmel der Hauptstadt und fügt an: "Nicht nur das Essen ist wichtig. Sonne, Siesta, Spaziergänge, Sprechen, soziale Kontakte pflegen, Spaß am Leben haben ... das ist unser Rezept."
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Quelle: n-tv.de, Carola Frentzen und Emilio Rappold, dpa
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Grippeimpfung: Hoch toxisch, organschädigend, krebserregend

Postby Weltbookadmin47 » 18. Mar 2019 10:35

Info Gesundheit
https://connectiv.events/grippeimpfung- ... hR6cea6J58

Grippeimpfung: Hoch toxisch, organschädigend, krebserregend ?

10. November 2018 | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | connectiv.events

Nach der Grippeimpfungssaison ist vor der Grippeimpfungssaison. Jedes Jahr wird ein neuer Cocktail serviert und die Medien berichten, welche Grippeviren an dieses Jahr erwarte und wie wichtig es sei, sich dagegen mit der guten, alten Grippeimpfung zu wappnen. Altersheime, Kindergärten, Schulen, überall wird dafür getrommelt. Nicht selten ist es aber ein ganz anderer Virenstamm, der dann tatsächlich die Masse der Infektionen ausmacht.

Fragt man die Impfwilligen, was sie denn glauben, was in dem Serum enthalten ist, das sie sich so bereitwillig in den Körper spritzen lassen, schauen sie einen entweder nur groß an, weil sie genau garnichts darüber wissen – oder schmettern stolz: Abgeschwächte Erreger! Und von den restlichen Inhaltsstoffen und deren Nebenwirkungen hat auch so gut wie niemand eine Vorstellung. Dabei kommt man schon an eine kleine Broschüre, in der offiziell die möglichen – zum Teil lebensbedrohlichen! – Nebenwirkungen zu lesen sind. Nur … wer macht das schon? Man vertraut dem Arzt, man vertraut einer so großen Maschinerie, wie der Impfkommission und den Ärzten. Zu Recht?

Was ist also so alles drin, in einem Impfserum? Was lassen wir uns denn so vertrauensvoll direkt in den Körper spritzen? Zählen wir einige der schädlichsten Stoffe einmal nach Alphabet geordnet auf.




Beta-Propiolacton

Es ist ein sehr potentes Sterilisationsmittel. Propiolacton ist gut wasserlöslich und löst sich ebenfalls in Alkohol. Bei Raumtemperatur liegt Propiolacton als brennbare, farblose Flüssigkeit mit schwach süßlichem Geruch vor. Die Substanz reizt Augen und Haut und gilt als krebserregend.
Sehr schön beschreibt die Seite Gifte.de den Stoff:
Der Stoff kann oral aufgenommen werden, ätzt die Augen und reizt die Atemorgane und die Haut. An den Augen kommt es zu einer Rötung, Schmerzen und schweren Verbrennungen. Auf der Haut bewirkt der Stoff Verbrennungen und eine Blasenbildung. Eine orale oder inhalative Aufnahme führt zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, einem brennenden Gefühl, einem Husten und einer Dyspnoe. Der Stoff steht im Verdacht beim Menschen Krebs zu erzeugen.
Calciumchlorid

Wasserfreies Calciumchlorid ist aufgrund seiner Hygroskopie ein wichtiges Trocknungsmittel im Labor, beispielsweise im Exsikkator, und in der technischen Chemie für Gase und Flüssigkeiten. Darüber hinaus kommt es als Streusalz (Auftaumittel) sowie als Hexahydrat zur Herstellung von Kältemischungen zum Einsatz.In der Lebensmittelindustrie findet es Einsatz als Komplexbildner, Geschmacksverstärker und Stabilisator (unter anderem bei der Trinkwasseraufbereitung). Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 509 zugelassen. Calciumchlorid kann zu Herz-Kreislauf-Problemen führen.




Formaldehyd

Formaldehyd ist sehr giftig! Wenn man von den Mengen bzw. Konzentrationen solcher Giftstoffe wie Formaldehyd in der Luft spricht, dann gibt man das in „ppm“ an. Das steht für „parts per million“, und 1 ppm entspricht 1,2 Milligramm pro Kubikmeter. Bei 10 ppm bis 20 ppm kommt es sofort zum Tränenfluss, der auch noch bei sauberer Luft bis zu einer Stunde anhalten kann. Weitere Symptome sind Atemnot, Husten und ein starkes Brennen in Hals und Nase. Ab 30 ppm befindet man sich in Lebensgefahr, denn es bildet sich ein hochgiftiges Lungenödem, also eine toxische Flüssigkeitsansammlung in der Lunge.

Die EU Verordnung 1272/2008 (CLP-V) besagt nach einer Änderung vom 5. Juni 2014 (EU 605/2014), dass Formaldehyd von nun an als Carcinogen 1B sowie Mutagen 2 gekennzeichnet werden muss. Ersteres bedeutet, dass Formaldehyd jetzt offiziell als „wahrscheinlich krebserregend“ gilt, und Mutagen 2 besagt, dass es das Erbgut verändern kann. Die krebserregende Wirkung wurde in amerikanischen Tierversuchen bereits an Ratten nachgewiesen, und durch Beobachtungen an Menschen, die regelmäßig Formaldehyd einatmen, ist man zu dem Schluss gekommen, dass Krebs im Mund- und Halsbereich durch Einatmung von Formaldehyd mit hoher Wahrscheinlichkeit begünstigt wird. Ein Studie bei Angestellten aus dem Bestattungsgeschäft konnte eine Verbindung zwischen Formaldehyd und der myeloischen Leukämie belegen.




Monobasisches Natriumphosphat (MSP)

Fällt unter GHS-Gefahrstoffkennzeichnung. Natriumphosphat monobasic reizt als reine Chemikalie Haut, Augen und Atemwege und kann beim Verschlucken oder Einatmen gesundheitsschädlich sein. Bekannt ist, dass bestimmte Phosphatverbindungen akute Phosphat-Nephropathie (schwere Nierenerkrankung) und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Nierenfunktionen verursachen. Es kann auch Krampfanfälle und Herzrhythmusstörungen auslösen.
Natrium-Taurodeoxycholat

Studien zeigen das Natrium-Taurodeoxycholat das Wachstum von Tumoren, vor allem im Gehirn, in der Pankreas, im Dickdarm, und Hals, begünstigen.
Neomycinsulfat

Wird In seltenen Fällen mit Schläfrigkeit, Verlust des Gehörs, Atembeschwerden, Hautausschlag und Schwäche in Zusammenhang gebracht.
Octylphenolethoxylat (Triton X-100)

Bekannt aus der Chemieindustrie, wird für „die Benetzung, für Waschmittel, harte Oberflächen, Metallreinigung und sog. ausgezeichnete Emulgierung“ in Farben, Beschichtungen, Ölfeldchemikalien, Textilien und industriellen Reinigern verwendet. Studien haben gezeigt, dass diese Chemikalien die Fruchtbarkeit bei Männern und Frauen beeinträchtigen können.




Polymyxin B

Polymyxin B ist ein Antibiotikum und zeigt besonders gute Aktivität gegen gramnegative Stäbchen, u.a. Pseudomonas aeruginosa und Enterobacteriaceae. Aufgrund seiner Toxizität (Giftigkeit) kommt es aber nur noch selten zum Einsatz. Die Nebenwirkungen: neurotoxische und nephrotoxische Reaktionen, wie steigender Blutspiegel, Schwindel, Apnoe, Fieber und Kopfschmerzen.
Quecksilber:

Ein extrem giftiges Schwermetall, das in vielen Organen eingelagert wird und dort zu Schäden und zu schweren Erkrankungen führt. Wird auch mit Schlafstörungen und neurologische Störungen in Verbindung gebracht. Wenn eine Energiesparlampe, die geringe Mengen Quecksilber enthält, kaputt geht, wird dringend empfohlen, sofort die Fenster weit zu öffnen und den Raum zu verlassen, und 24 Stunden nicht wieder hineinzugehen. Im Impfserum wird das hochgiftige Quecksilber direkt in den Körper gespritzt.






Thimerosal/Thiomersal

Enthält Quecksilber und ist ein Neurotoxin; verursacht Nervenschäden. Thiomersal blockiert die Hirnentwicklung.Geimpfte, stillende Mütter geben ihr Thiomersal an Säuglinge ab, die geimpften und gesäugten Kinder zeigen massiven Anstieg des Thiomersals in Haaren. Es gibt zahlreiche Fälle von Quecksilbervergiftung, die durch Thimerosal im Impfserum verursacht wurden. Thiomersal ist das Natriumsalz einer organischen Quecksilberverbindung und wird als Konservierungsstoff in kosmetischen und pharmazeutischen Produkten verwendet, um diese vor mikrobiellem Verderb zu schützen. Es ist bereits in sehr niedrigen Konzentrationen wirksam.

Nicht alle diese Stoffe kommen in dem jeweiligen Grippeimpfungs-Serum vor, sie sind von Präparat zu Präparat leicht unterschiedlich. Es gibt noch einige mehr von diesen üblen Substanzen. Wer es genau wissen will, sollte sich den Beipackzettel des Impfserums sorgfältig ansehen, da stehen die Inhaltsstoffe drauf, oder auf der Packung außen. Dann muss man die Wirkung und Unbedenklichkeit der einzelnen Zutaten prüfen, das kann man schließlich alles googeln: den Namen des Inhaltsstoffes eingeben und dazu „giftig“, „Nebenwirkungen“ oder „Gesundheitsschäden“. Das, was man da zu lesen bekommt, sollte selbst den vertrauensvollsten Patienten nachdenklich machen. Der Giftcocktail, den man mit der Spritze direkt in den Körper injiziert bekommt, hat seine Wirkung, und je öfter man sich seinen „Schuß“ abholt, umso mehr lagert sich von bestimmten Stoffen, wie Quecksilber in den Organen ein und umso intensiver werden die Auswirkungen.





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ANNE WILL- Zwischen Höchstleistung und Überlastung - wann macht Arbeit kra

Postby Weltbookadmin47 » 19. Mar 2019 09:59

Info Gesundheit
https://daserste.ndr.de/annewill/index.html
ANNE WILL
Zwischen Höchstleistung und Überlastung - wann macht Arbeit krank ?

Anne Will im Studio. © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs
Sahra Wagenknecht hat angekündigt, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt der Fraktionsvorsitzenden der Linken zu kandidieren. Dauerbelastung und Stress sind längst ein gesellschaftliches Problem. Wann macht Arbeit krank? | video (60:23 min)

Diskutieren Sie mit! | mehr
ANNE WILL - Die Sendung in Gebärdensprache | video (60:26 min)

Sahra Wagenknecht © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs
"Das ist der Preis, der gehört dazu."

Sahra Wagenknecht (Die Linke)
Thomas de Maizière © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs
"Ein Innenminister muss immer erreichbar sein."

Thomas de Maizière (CDU) | video (01:00 min)
Katja Suding © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs
"Noch genieße ich das in vollen Zügen."

Katja Suding (FDP) | video (00:23 min)
Alexander Jorde © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs
"Enorme Arbeitsbelastung vor Ort."

Alexander Jorde | video (00:35 min) https://daserste.ndr.de/annewill/Zwisch ... l5958.html
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Trisomie-Bluttest für Schwangere - Früherkennung hat auch Schattenseiten

Postby Weltbookadmin47 » 24. Mar 2019 16:10

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Frueherkennu ... 20386.html
Trisomie-Bluttest für Schwangere - Früherkennung hat auch Schattenseiten
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Ein "Praena-Test" der Firma LifeCodexx, der über eine vorgeburtliche Blutentnahme Aufschluss über eine mögliche Erkrankung des Kindes an Trisomie 21 geben soll.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Für Schwangere gibt es eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. In Zukunft soll auch der Trisomie-Bluttest dazugehören. Doch Ärzte und Verbände warnen vor der Kehrseite dieses Tests und weisen auf die damit verbundenen Probleme hin.

Ein kleiner Piks kann schwerwiegende Folgen haben: Bluttests bieten seit einigen Jahren die höchste Treffsicherheit, wenn es darum geht, die Wahrscheinlichkeit für ein Down-Syndrom bei Ungeborenen zu berechnen, ohne das Kind dabei zu gefährden. Geplante kostenlose Bluttests dieser Art könnten Experten zufolge zu mehr Abtreibungen führen. "Wir befürchten, dass künftig weniger Kinder mit Down-Syndrom zur Welt kommen als bislang", sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Down-Syndrom InfoCenters, Elzbieta Szczebak, anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags am 21. März.

Die Einrichtung gehört zu einem Bündnis von Organisationen, das sich gegen Pläne des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ausgesprochen hat, Bluttests für Risiko-Schwangere zur Kassenleistung zu machen. Dazu zählen unter anderem Frauen ab 35 Jahren. Die Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin hält die Pläne aus "Gründen der Gerechtigkeit" für richtig. "So gibt es kein Gefälle mehr zwischen den Schwangeren, die sich den Test leisten können und denen, die ihn nicht bezahlen können", sagte der Präsident Dieter Grab.
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Panorama 21.03.18
Karaoke mit strahlendem Lachen Singende Down-Syndrom-Kinder entzücken Millionen
Zehn Prozent sagen trotzdem Ja zum Kind

Bislang müssen Schwangere den ab rund 130 Euro teuren Bluttest meist selbst zahlen. Und sie tun es häufig: Die LifeCodexx AG - der erste Anbieter - hat eigenen Angaben zufolge seit 2012 in Deutschland rund 75.000 der sogenannten Praena-Tests verkauft. "Es ist davon auszugehen, dass künftig deutlich mehr Frauen einen solchen Test machen werden. In der Summe wird es schon so sein, dass mehr Frauen einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen", schätzt auch der Münchner Professor Grab. Demnach entscheiden sich derzeit etwa zehn Prozent der Schwangeren bewusst für ein Baby mit Down-Syndrom. 90 Prozent der Kinder kommen nicht zur Welt.

Voraussichtlich im Spätsommer will der Gemeinsame Bundesausschuss entscheiden, ob die Leistung in den Katalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden soll. Eine Sprecherin des GB-A bestätigte einen Bericht des "Spiegel". Demnach will der Ausschuss an diesem Freitag zunächst ein offizielles Stellungnahmeverfahren zu seinem Beschlussentwurf einleiten.
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Politik 05.12.18
Umstrittene Pränataldiagnostik Wer zahlt den Trisomie-Bluttest?

Für die Tests wird den Schwangeren ab der 11. Woche Blut abgenommen. Anhand der darin enthaltenen Chromosomenteile des Kindes oder der Plazenta kann unter anderem die Wahrscheinlichkeit berechnet werden, mit der das Kind mit Down-Syndrom auf die Welt kommen würde. Mit einer Treffsicherheit von 99 Prozent gilt dieses statistische Verfahren als sicherer als das sogenannte Erst-Trimester-Screening mit einer Quote von 95 Prozent. Dabei wird der Fötus in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche mit einem Ultraschallgerät vermessen, zusätzlich werden bestimmte Blutwerte der Mutter analysiert.
Bluttest allein reicht nicht aus

Nach Angaben der Praena-Test-Anbieter liegt die Falsch-Alarm-Rate bei 0,1 Prozent - das bedeutet, eine von 1000 Frauen bekommt mit dem Test fälschlicherweise die Information, ihr Kind habe Trisomie 21. Lange ließ sich während der Schwangerschaft nur mit einer Fruchtwasseruntersuchung feststellen, ob das Kind eines seiner Chromosomen drei- statt zweifach besitzt. Bei unklaren Befunden nach Bluttests oder Erst-Trimester-Screenings empfehlen die Ärzte diesen Test zur Absicherung weiterhin. Auch ein Trisomie-Befund nach den nichtinvasiven Verfahren müsse durch eine Fruchtwasseruntersuchung bestätigt werden, erläutert der Berliner Pränataldiagnostiker Holger Janke. Sie birgt Risiken: Laut Grab überleben etwa ein bis drei von 1000 Föten den Eingriff nicht.
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Wissen 03.02.19
Neue Technik aus Israel Smartphone wird zum Ultraschallgerät für Schwangere

"Insgesamt ist der Bluttest dennoch kritisch zu betrachten", gibt Dieter Grab zu bedenken. "Man sucht damit ja lediglich nach den Trisomien 13, 18 und 21. Alles andere, was es an Entwicklungsstörungen gibt, würde unter den Tisch fallen", warnt der Arzt. "Man darf nicht glauben, dass mit dem Bluttest die gesamte pränatale Diagnostik erledigt ist. Er ist kein Ersatz für normalen Standard der Überwachung", ergänzt er. "Bei der Ultraschalluntersuchung im Erst-Trimester-Screening haben wir die Chance, den Kindern zu helfen, denn es werden auch wichtige Organe wie Herz, Magen und Gehirn untersucht", ergänzt Holger Janke. Das sei vielen nicht bekannt. "Es geht bei Schwangeren oft nur um die Frage: Down-Syndrom ja oder nein?".

Janke befürchtet, dass Frauen künftig nur noch den Bluttest nutzen und dadurch Krankheiten, die sich schon im Bauch behandeln lassen - wie etwa ein offener Rücken - zu spät erkannt werden. Dieter Grab weist auch auf ein ethisches Problem hin: "Man entdeckt die Trisomie 21 damit noch häufiger. Das muss einem bewusst sein." Andererseits müsse aus seiner Sicht jedes Paar selbst entscheiden dürfen, ob es sich in der Lage fühlt, ein Kind mit schwerwiegenden Entwicklungsdefiziten aufzuziehen. Bei den Chromosomenstörungen 13 und 18 geben Ärzte Kindern keine Chancen - anders als bei der Trisomie 21.
Eltern geraten unter Rechtfertigungsdruck

Die Down-Syndrom-Organisationen warnen davor, dass die Angst vor Behinderung noch verstärkt werde und Menschen mit Beeinträchtigungen in der Gesellschaft als "vermeidbar" und nicht willkommen bewertet würden. Eltern von Kindern mit Behinderung gerieten immer stärker unter Rechtfertigungsdruck - nach dem Motto: Ihr hättet es doch wissen können, wie Szczebak sagt. "Auch viele Menschen mit Down-Syndrom sind sehr besorgt. Sie fragen: 'Warum sollen wir nicht leben?'" Sie fordert, das Beratungs- und Hilfsangebot für Schwangere und betroffene Familien viel stärker auszubauen. Bislang sei die Beratung Schwangerer oft defizitorientiert. "Ärzte sagen ihnen oft sofort: 'Sie müssen das Kind nicht bekommen.'" Diese Sichtweise müsse sich ändern, fordert die Familienberaterin.

Rund 101.000 Schwangerschaftsabbrüche gab es laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr deutschlandweit. In rund 3800 Fällen lag eine medizinische Indikation vor - etwa eine hohe psychische Belastung der Frau wegen der Trisomie ihres Kindes. Bekommt eine Frau eine solche Bescheinigung, ist eine Abtreibung auch nach der zwölften Woche nach Empfängnis noch straffrei möglich.
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Panorama 21.03.19
Internationaler Down-Syndrom-Tag Menschen mit Trisomie 21 sind Teil der Gesellschaft

Quelle: n-tv.de, Anja Sokolow, dpa
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Warten in der Notaufnahme - Chirurgen warnen vor Nachwuchsmangel

Postby Weltbookadmin47 » 26. Mar 2019 17:07

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Chirurgen-wa ... 26339.html
Warten in der Notaufnahme - Chirurgen warnen vor Nachwuchsmangel
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Kliniken auf dem Land haben es besonders schwer, Nachwuchs-Chirurgen zu finden.

(Foto: dpa)
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Der Ärztemangel betrifft längst nicht mehr nur Hausärzte, auch Chirurgen haben auf dem Land Nachwuchssorgen. Obwohl dort bereits viele Chirurgen aus dem Ausland arbeiten, sehen Fachleute die Grundversorgung in Gefahr.

Die Chirurgen in Deutschland warnen vor Nachwuchsmangel. Gerade auf dem Land fehle es längst an Chirurgen, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Matthias Anthuber. "Viele periphere Krankenhäuser in weniger dicht besiedelten Regionen haben kaum noch eine Chance, Nachwuchs zu rekrutieren", sagte Anthuber. "Wir brauchen aber auch eine gute Grundversorgung in weniger dicht besiedelten Gebieten, und diese ist in Gefahr." Schon jetzt gebe es in Notaufnahmen längere Wartezeiten für Patienten.

Von Dienstag an befassen sich rund 5500 Teilnehmer des 136. Chirurgenkongresses in München mit der Zukunft des Faches. Oft könnten Stellen in Kliniken auf dem Land nur noch durch Ärzte aus dem Ausland besetzt werden, sagte Anthuber. "Wir müssen dankbar sein, dass wir diese Kollegen haben." Er schätze, dass in ländlichen Einrichtungen 60 Prozent der jungen Chirurgen in der Facharztausbildung aus europäischen Nachbarländern, Nordafrika, dem arabischen Raum, den ehemaligen GUS-Staaten oder Asien stammten. Ein zunehmendes Problem sei damit auch die Kommunikation aufgrund von Sprachbarrieren.

Angehende Mediziner aus Deutschland wollten nicht nur wegen der weniger attraktiven Lebensbedingungen ungern aufs Land, so Anthuber. Es gebe auch weniger Möglichkeiten zur Qualifizierung für den Facharzt in seiner gesamten Breite. Eine Lösung für den ländlichen Raum wären Schwerpunkt- und Netzwerkbildungen lokaler und regionaler Kliniken. Die dann etwa 20 Kilometer längeren Wege zur geeigneten Klinik wären für die Patienten und ihre Angehörigen hinnehmbar, ist Anthuber überzeugt.

Grundsätzlich locke die Chirurgie im Krankenhaus wenig. "Die Arbeitsbelastungen sind hoch. Dazu kommt der Stress, der damit einhergeht und auch die Verantwortung, die man trägt, ist deutlich spürbar. Wir sehen, dass die Leute dem mehr und mehr ausweichen", sagte Anthuber.
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Quelle: n-tv.de, ftü/dpa
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Erreger-Risiko wird reduziert - Kläranlagen helfen gegen Resistenz-Problem

Postby Weltbookadmin47 » 27. Mar 2019 22:02

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Klaeranlagen ... 30987.html

Mittwoch, 27. März 2019
Erreger-Risiko wird reduziert - Kläranlagen helfen gegen Resistenz-Problem
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Eine große europäische Vergleichsstudie hat ergeben: Moderne Kläranlagen verringern die Verbreitung von Resistenz-Genen.

(Foto: imago/Becker&Bredel)
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In Kliniken und Pflegeheimen weltweit machen resistente Krankheitserreger große Probleme, da sie auf Medikamente nicht mehr reagieren. Nun untersucht eine große europäische Studie, wie sich Kläranlagen auf Resistenzen auswirken. Das Ergebnis ist durchaus positiv - aber nicht in allen Ländern.

Kläranlagen spiegeln die Situation von Antibiotika-Resistenzen in einer Region recht zuverlässig wider. Eine europäische Vergleichsstudie zeigt die Belastung mit Resistenzgenen für sieben Länder, darunter Deutschland. Demnach können moderne Kläranlagen die Verbreitung von Resistenz-Genen verringern, wie das Team um Katariina Pärnänen von der Universität Helsinki und David Kneis von der Technischen Universität Dresden im Fachblatt "Science Advances" betonen.

Antibiotika-Resistenzen sind ein großes Problem für die Medizin, da viele Krankheitserreger nicht mehr auf die Medikamente reagieren. "Antibiotika-resistente Bakterien und ihre Widerstandsgene breiten sich weltweit unter Menschen, Lebensmitteln, Tieren, Pflanzen und in der Umwelt (Boden, Wasser und Luft) aus", schreiben die Forscher. Bisher wisse man jedoch nur wenig darüber, wie sich Resistenzgene in der Umwelt entwickeln.
Zwölf Kläranlagen in sieben europäischen Ländern untersucht
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1. Antibiotika-Verbrauch nach Ländern (2015) 2. Anzahl der gegen Antibiotika resistenten E. coli-Bakterien in klinischen Proben (2015) 3. Ausmaß der Resistenz im Abwasser der untersuchten Länder. Gelb steht für niedrige, rot für hohe Werte.

(Foto: ECDC, Pärnänen et al./Antti Karkman/dpa)

Um das zu klären, untersuchte das internationale Team zwölf Kläranlagen in sieben europäischen Ländern - Zypern, Spanien, Portugal, Irland, Norwegen und Finnland sowie in Deutschland jeweils eine Anlage in einer großen Stadt in Sachsen und Baden-Württemberg. Dabei analysierten die Forscher an mehreren Tagen sowohl den Zulauf als auch den geklärten Ablauf auf 229 gängige Resistenzgene. Dies sei das erste Mal in Europa, dass man dies koordiniert länderübergreifend mit gleicher Methodik länderübergreifend überprüft habe, sagt Kneis.

Grundsätzlich wurden die Wissenschaftler in allen Anlagen fündig. Doch tendenziell fanden sie ein Süd-Nord-Gefälle: Die Belastung war in Südeuropa und auch in Irland deutlich höher als in Deutschland und Nordeuropa. Das passt dazu, dass in Südeuropa deutlich mehr Antibiotika verordnet werden. Grundsätzlich entsprachen die gefundenen Resistenzgene jenen von resistenten Bakterien, die in Krankenhäusern Probleme bereiten. Als Beispiele nennt das Team Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Pseudomonas aeruginosa und Staphylococcus aureus.
Moderne Anlagen verringern Bakterienlast

Zusätzlich belegen die Analysen, dass die Anlagen die Bakterienlast verringern. "In dieser Studie milderten elf der zwölf untersuchten Kläranlagen das Resistenzproblem, was darauf hindeutet, dass moderne Anlagen diesbezüglich gut funktionieren", wird Studienleiter Marko Virta von der Universität Helsinki in einer Mitteilung seiner Einrichtung zitiert. Lediglich in einer portugiesischen Anlage war die Belastung des geklärten Wassers deutlich höher als die des ungeklärten.

Dennoch entlassen alle Kläranlagen noch Resistenzgene in die Umwelt. Dabei war die Belastung des geklärten Wassers in den südeuropäischen Ländern und Irland höher als in den drei nördlicheren Ländern. Das müsse aber nicht nur an der Zahl der Antibiotika-Verordnungen liegen, betont Kneis. Auch andere Faktoren spielten eine Rolle, darunter die Höhe der Niederschläge, die Antibiotika-Vergabe an Tiere in der Landwirtschaft, die Größe der Kläranlagen und insbesondere die Temperaturen. Denn viele der im menschlichen Verdauungstrakt lebenden Bakterien haben optimale Bedingungen bei über 30 Grad. "Daher ist es nicht überraschend, dass diese Bakterien in der Umwelt von wärmeren Regionen besser überleben", schreibt das Team.
Wissen 16.02.15
Wenn Antibiotika wirkungslos sind Gefährliche Erreger: Klinikkeime

Quelle: n-tv.de, Walter Willems, dpa
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Berberin bei Diabetes – Ist das Berberin eine pflanzliche Alternative zum

Postby Weltbookadmin47 » 2. Apr 2019 21:20

Info Gesundheit
https://berberin.de/berberin-metformin- ... xoAn7pktAw

Berberin bei Diabetes – Ist das Berberin eine pflanzliche Alternative zum Metformin ?

Die Häufigkeit von Insulinresistenz und Adipositas, welche im Alltag auch als Fettleibigkeit bekannt ist, und andere metabolische Erkrankungen, haben in unserer Kultur massive Ausmaße erreicht. Durch die aktuell beliebte Blutzuckersenkende, medikamentöse Behandlung mit Metformin, kommen schwerwiegende Nebenwirkungen einher. Allerdings gibt es eine natürliche Metformin-Alternative, durch welche der Körper effizienter Zucker abbauen kann, wodurch sie auch sicherer ist, als pharmazeutische Interventionen. Diese Alternative ist auch als Berberin bekannt.
Was ist Berberin und woher stammt es?

Berberin ist eine photochemische Pflanze, die in mehreren, diversen Pflanzen zu finden ist, darunter in der europäischen Berberitze, der kanadischen Orangenwurzel, Korkbäumen, Coptis`, der Mahonie und der begrannten Berberitze. Es verfügt über leistungsfähige Anti-Diabetes-Eigenschaften und wirkt sowohl antibakteriell als auch das Immunsystem verbessernd. So gut wie es für die Behandlung gegen Diabetes anzuwenden ist, kann es auch für eine ganze Reihe anderer gesundheitlicher Probleme genutzt werden, wie beispielsweise Hyperlipidämie, die eine Erhöhung des „schlechten“ Cholesterin ist, Herz-Kreislauferkrankungen und auch Krebs. Es ist in der Lage den Blutzucker zu senken und wirkt sich positiv auf die Insulin-Empfindlichkeit und die metabolisierenden Fette aus, also wird die Fettverbrennung angekurbelt. Durch die beinahe 1000 veröffentlichten Studien der vergangenen fünf Jahre, wurde das Berberin umfassend untersucht und es gibt zahlreiche Nachweise für die Wirksamkeit des Berberins bezüglich der Senkung des Blutzuckers und der Erhöhung der Insulin-Empfindlichkeit sowohl bei Mensch, als auch bei Tier.

Die Entdeckung des Berberin jedoch ist keine neue. Bereits seit tausenden von Jahren nutzen die chinesischen und ayurvedischen Gemeinschaften ganz bewusst die erstaunlichen Leistungen des Berberins, wobei die Blutzucker-senkenden Effekte in China und Indien bereits seit hunderten von Jahren dokumentiert wurden. In erster Linie wurde es jedoch zur Behandlung von Entzündungen, Infektionen und Durchfall genutzt, da Diabetes damals bei weitem nicht so verbreitet war, wie heute
Ist das Berberin ein pflanzlicher Ersatz für Metformin?

Da die Inzidenz von Diabetes extrem gewachsen ist, haben sich die Studien darauf konzentriert, dies zu behandeln. Die Studien haben erst gezeigt, wie sicher und effektiv Berberin ist, um den Blutzucker bei Menschen mit dem Diabetes Typ 2, ohne die schädlichen Nebenwirkungen, die mit den pharmazeutischen Mitteln, wie beispielsweise dem Metformin einhergehen.

Im folgenden werden wir die Mechanismen hinter der Funktionsweise des Berberins, bezüglich der Senkung des Blutzuckers und der Erhöhung der Insulin-Empfindlichkeit, diskutieren. Wir werden auch den Vergleich zwischen der Wirkung von Berberin und Metformin und können hoffentlich etwas Licht in die Sache bringen, weshalb diese besondere photochemische Verbindung ein perfekter und pflanzlicher Ersatz in der Behandlung von Diabetes ist.
Wie funktioniert das Berberin für den Typ und den Typ 2 Diabetes?

Berberin enthält bedeutende den Blutzucker senkende Eigenschaften und wirkt sich positiv auf die Insulin-Empfindlichkeit aus. Nach Yin Ye und Jia (2012) erwies sich Berberin den Blutzucker verringernd, die Insulin-Empfindlichkeit stärkend und das Gewicht reduzierend bei den Diäten der beiden, mit Typ 2 Diabetes.

„Diese Ergebnisse zeigen, dass das Berberin eine zwei-Wege-Verordnung i den Inseln der Bauchspeicheldrüse haben kann. Bei typischem Typ 2 Diabetes mit einer bemerkenswerten Insulinresistenz senkte das Berberin den Insulinspiegel im Blut durch eine Erhöhung der Insulinempfindlichkeit. Jedoch konnte bei dem Diabetes des Typ 1 oder der späten Phase des Diabetes Typ 2, der sich durch eine schlechte β – Zellfunktion auszeichnet, das Berberin die Insulin-Sekretion durch die Reparatur der zerstörten oder erschöpften Inselchen erhöhen, was auf die antioxidativen und Anti-Lipide mit peroxidativen Eigenschaften bezogen werden kann.
Warum ist Berberin gut für dich? – Das Berberin hat viele antidiabetische Effekte im Körper

Es gibt mehrere molekulare Mechanismen, die durch das Berberin stattfinden, um den Blutzucker zu senken. Das Berberin aktiviert das AMPK (aktivierte Proteinkinase) beim Stoffwechsel. Das AMPK gleicht einem metabolischen Hauptschalter im Körper und spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Die Adipositas und andere energiebezogene Ungleichgewichte entstehen, wenn das AMPK unterdrückt wird. Berberin hilft das AMPK zu aktivieren und dadurch bei der Regulierung die Lipid-Energie und bei der Aktivierung des Stoffwechsels.

Doch das Berberin aktiviert nicht nur das AMPK. Xu Et Al (2014) entwickelte eine Studie, um herauszufinden ob die Aktivierung des AMPK der einzige Mechanismus ist, durch den das Berberin den Blutzucker senken kann. Diese Studie wurde durch die chemische Blockierung des AMPK durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass das Berberin, selbst wenn das AMPK blockiert ist, noch immer in der Lage ist, den Blutzucker zu senken. Die Autoren gingen der Annahme nach, dass das Berberin abgesehen davon, das AMPK zu aktivieren, auch den Glukose-Stoffwechsel durch die Stimulierung der Glykolyse, die den Abbau von Glukose mit Hilfe von Enzymen fördert, verbessert.

Berberin ist auch in der Lage, gegen Diabetes zu arbeiten, da es auch in der gleichen Weise im Körper wie Alpha-Glucosidase-Hemmer (z.B. Miglitol und Acarbose) arbeiten kann. Dies sind Medikamente, welche die Verdauung von Kohlenhydraten verhindern und somit die Auswirkungen von den Kohlenhydraten auf den Blutzuckerspiegel verringern. Sie arbeiten durch die Hemmung der Darmepithelschicht (Schicht der Zellen zwischen dem Darm und dem Magen, in der die Nahrung in den Körper aufgenommen wird). Berberin kann auch für den Ausdruck der Insulin-Rezeptor-Gene, die in den Zellen vorzufinden sind, und die Wiederherstellung der Fähigkeit der Zelle, für Insulin empfänglich zu sein., sorgen.

Berberin wird auch für die Hemmung der Glukoneogenese oder der Produktion der Glukose, die in der Leber stattfindet, genutzt. Es ist eine Fähigkeit des Berberins, in vielfältiger Weise im Körper zu arbeiten, welches wirklich das Geheimnis der mächtigen Gesundheitsvorteile und antidiabetischer Effekte ist.
Berberinergänzungen und Darmbakterien

Doch die Auswirkungen des Berberins hören hier noch nicht auf. Neuere Forschungen werden damit assoziiert, dass es beim Diabetes Typ 2 zu viele „schlechte“ Bakterien im Darm gibt, diesem Diabetestyp wurde auch eine Bedingung der niederrangigen Entzündungen im Körper zugeordnet. Forscher verbinden diese Entzündungen mit Veränderungen in den Darmbakterien, sodass Berberin möglicherweise, auch durch die Reduzierung der schlechten Bakterien im Darm, gegen Diabetes vorgehen kann.

Nach Han, Ling und Wuans (2011), wurde im Berberin eine starke antimikrobielle Aktivität gegen schädliche Bakterien, Pilze, Parasiten und Würmer festgestellt. Berberin ist nachweislich für eine erhebliche Senkung der „schlechten“ Bakterienstämme, wie zum Beispiel S Taphylococcus, Streptokokken, Salmonellen, Klebsiellaund, Clostridium, Shingella und vielen anderen, verantwortlich. Das interessante daran ist jedoch, dass Berberin eine Überwucherung dieser „schlechten“ Bakterien hemmt, gleichzeitig aber keinerlei negative Auswirkungen auf die nützlichen Bakterienarten wie Lakobazillen und Bifidobakterien. Dadurch ist die Darm-Microbiota- Modulation eine weitere Möglichkeit für die Arbeit des Berberin den Blutzucker zu senken und das Gleichgewicht diabetischer Symptome herzustellen.
Berberin vs. Metformin, Was zeigt die Forschung?

Neuere Forschungen weisen darauf hin, dass Berberin für die Behandlung des Typ 2 Diabetes sehr wirksam ist und vergleichen dessen Wirkung mit der des Metformins. Berberin selbst hat eine schnelle Senkung der Blut-Glukose-Konzentration um 21% auf 36% verursacht, die mit den Auswirkungen von Metformin und Rosiglitazon vergleichbar ist.

Dong-H, Wang N, Zhao L, Lu F überprüfen randomisierte Studien über Berberin verglichen mit Lifestyle-Modifikationen, Placebo und oder mündliche Hypoglycaemics Interventionen auf die Behandlung von Diabetes. Die Forscher folgerten daraus, dass Berberin mit Lifestyle-Modifikationen zur Senkung des Blutzuckers verglichen effektiver ist, als Lebensstiloptmierungen allein mit Placebo. Berberin zeigte hypoglykämische Zusatzeffekte in Kombination mit anderen pharmazeutischen Interventionen. Sie folgerten, dass die blutzuckersenkenden Fähigkeiten so wirksam waren, wie herkömmliche Behandlungen.

Jun Y, Huili X und Y Jianping untersuchten die Wirksamkeit der blutzuckersenkenden Fähigkeiten des Berberin. Berberin wurde neu diagnostizierten Diabetikern und schlecht kontrollierten Diabetes-Patienten gegeben. Es wurden willkürlich Patienten ausgesucht, um entweder Metformin oder Berberin zu nehmen. Die Forscher haben die Blutzuckerwerte der Teilnehmer für einen Zeitraum von drei Monaten gemessen. Verglichen mit dem Metformin, arbeitete das Berberin genauso effektiv.

Der Blutzucker sank schnell auf 30% und nach dem Essen sank er um 45%. Die Einzelpersonen, die Berberin nahmen, erlitten keine schweren gastrointestinale Beschwerden, im Gegensatz zu den Patienten, die Metformin nahmen. Im Hinblick auf die Regulierung des Fettstoffwechsels, war die Aktivität des Berberin deutlich besser als die des Metformin. Die Triglyceride und der Gesamtcholesterinspiegel sind im Gruppenrahmen um 21% gesunken und waren somit deutlich niedriger als in der Metformin-Gruppe. Triglyceride sind in der Regel bei Menschen mit Typ 2 Diabetes erhöht, somit ist dieser Befund bei Diabetes-Behandlungsmöglichkeiten bedeutsam!

Die Forscher stellten fest, „Berberin ist ein potenter, oraler blutzuckersenkender Agent, [bedeutet, dass es ein starker Blutzucker-Senker ist], mit bescheidenen Effekten auf den Fettstoffwechsel [bedeutet, dass es den Cholesterinspiegel und die Triglyceride senkt]. Es ist sicher und die Kosten für die Behandlung mit Berberin sind sehr gering. Somit kann es als ein neuer Wirkstoffkandidat in der Behandlung des Typ 2 Diabetes dienen.“

Neben der Senkung der Glukose, zeigen Tierversuche auch, dass Berberin sehr vorteilhaft auf die Behandlung der Komplikationen, die sich für Diabetiker, wie zum Beispiel diabetische Nephropathie, ergeben haben, auswirkt.
Hat Berberin Nebenwirkungen? Berberin Nebenwirkungen vs. Metformin

Berberin ist eine sehr viel sicherere Alternative zu chemisch erzeugten Medikamenten, mit weniger Nebenwirkungen. Metformin ist für Patienten mit Leberentzündung nicht sicher, da es zu weiteren Erkrankungen der Leber beitragen kann. Berberin hingegen hilft tatsächlich, die Funktion der Leber zu erhöhen und kann sogar gegen mehrere andere diabetische Komplikationen helfen.

Metformin ist mit einigen schweren Magen-Darm-Nebenwirkungen verbunden. Dugic Et Al. (2015) studierte 92 Patienten mit neu entwickelter Diabetes, die Metformin nahmen. Sie erkannten, dass beinahe die Hälfte der Teilnehmer (47%) während dieser Studien mittelschwere bis schwere Magen-Darm-Symptome, während der Einnahme von Metformin erfuhren.

Der Langzeitgebrauch von Metformin ist auch mit B12-Mängeln und Anämie verbunden, während die Langzeitanwendung von Berberin nicht mit dergleichen Nebenwirkungen einhergeht. In einer anderen Studie von Hertog Et Al. (2015) führten die Forscher eine multizentrische, willkürliche, kontrollierte, offene Phase-II-Studie mit verblindeten Ergebnissen im Hinblick auf Schlaganfall-Patienten mit einer eingeschränkten Glukoseintoleranz durch. Die Forscher nahmen hier zur Kenntnis:

„19 willkürlich ausgesuchte Patienten wurden Metformin zugeteilt. Neun dieser Patienten hatten Nebenwirkungen, vor allem im Magen-Darm-Bereich, bei vier Patienten führte dies zu einem ständigen Abbruch nach drei bis zehn Wochen.

Berberin hingegen wurde in der chinesischen Medizin seit Jahrhunderten als Behandlung gegen Durchfall verwendet, und somit nicht mit schweren gastrointestinalen Beschwerden verbunden. Es ist auch sicher, das Berberin langfristig zu nehmen.

Die wichtigsten Nebeneffekte beim Berberin sind, dass Sie, wenn Sie derzeit andere den Blutzucker senkende Medikamente wie Metformin nehmen, einen zu niedrigen Blutzucker bekommen. Wenn Sie also andere Medikamente einnehmen, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt konsultieren, dies ist auch der Fall, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Einige andere kleine Nebenwirkungen sind einige GI-Beschwerden, Diahrrea oder Verstopfung. Allerdings neigen diese entweder dazu einzutreffen, wenn Sie das Berberin in der ersten Woche einnehmen, oder wenn es zu einer Dosierung von über 500mg kommt, was wir im nächsten Abschnitt besprechen.
Berberin-Dosierung – Wie viel Berberin sollte ich nehmen?

Immer die richtige Dosierung zu nehmen ist wichtig, dass das Berberin für Sie arbeitet. Das Berberin wird sehr gut vom Körper aufgenommen, doch es wir auch sehr schnell in der Leber verstoffwechselt.

Das heißt, Sie müssen Berberin nach jeder Mahlzeit nehmen. Die empfohlene Dosierung von Berberin bei Diabetes liegt bei 500mg, so sollte dies dreimal täglich mit Frühstück, Mittag- und Abendessen genommen werden, wobei wir zu einer täglichen Menge von 1500mg kommen. Nehmen Sie bestenfalls nicht mehr als 500mg auf einmal, da dies manchmal GI-Nebenwirkungen erzeugen kann.

Achten Sie darauf, auch eine reine Berberin Ergänzung zu wählen, da viele Marken Berberin vermischt verkaufen, wodurch es schwächer wird und nicht so effektiv ist, wie reines. Unsere getestete Berberin-Empfehlung auf Amazon – Klick Hier.
Wie lange dauert es, bis Berberin wirkt?

Das Berberin beginnt den Blutzuckerspiegel nach etwa einer Woche regelmäßiger Einnahme deutlich zu senken und erreicht das Maximum nach etwa fünf bis sechs Wochen.
Abschließende Gedanken

Berberin ist eine hervorragende pflanzliche Alternative zum Metformin, es ist besser geeignet, um den Blutzucker zu verringern, die Insulin-Empfindlichkeit zu erhöhen und verursacht weit weniger Nebenwirkungen. Berberin hat in der Tat eine ganze Reihe von positiven gesundheitlichen Vorteilen abgesehen von der Wirksamkeit gegen Diabetes und der Senkung des Cholesterins.
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Mehr Frauen als Männer abhängig - Tablettensucht betrifft Millionen Deuts

Postby Weltbookadmin47 » 5. Apr 2019 11:31

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Tablettensuc ... 47249.html
Mehr Frauen als Männer abhängig - Tablettensucht betrifft Millionen Deutsche
34725025.jpg

Frauen zwischen 40 und 49 Jahren sind häufiger tablettensüchtig.

(Foto: picture alliance / dpa)
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Schlafmittel, Schmerzmedikamente und Aufputschpillen - etwa zwei Millionen Frauen und Männer in Deutschland kommen davon nicht mehr los. Die Bundesregierung sieht aber nicht nur die Gefahren der Sucht, sondern auch die Folgekosten, die im Milliardenbereich liegen.

In Deutschland sind fast zwei Millionen Menschen tablettensüchtig. Von den insgesamt 1,96 Millionen Betroffenen sind allein 1,6 Millionen abhängig von Schmerzmitteln, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage hervorgeht. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sind weitere 361.000 Menschen abhängig von Schlafmitteln, andere wiederum sind süchtig nach Aufputschpillen.

Wie die Daten weiter zeigen, sind überwiegend ältere Männer und jüngere Frauen tablettensüchtig. 4,9 Prozent der Männer über 60 Jahren und 3,4 Prozent der Frauen zwischen 18 und 20 Jahren sind demnach abhängig von Schmerzmitteln. Unter Frauen zwischen 40 und 49 Jahren betrifft dies 4,5 Prozent. Die durch Medikamentenmissbrauch entstehenden volkswirtschaftlichen Folgekosten schätzt die Bundesregierung unter Berufung auf die Bundesärztekammer auf rund 14 Milliarden Euro jährlich.

Die Opposition im Bundestag forderte mehr Engagement im Kampf gegen Medikamentenabhängigkeit. "Die Regierung betreibt weder eine wirksame Aufklärungs- und Präventions-Strategie, noch greift sie gegen die illegale Produktion und den illegalen Handel mit Medikamenten durch", kritisierte der drogen- und suchtpolitische Sprecher der FDP, Wieland Schinnenburg, in der "Bild"-Zeitung. Nötig sei "eine klare Strategie gegen den Missbrauch von legalen und illegalen Medikamenten".

Die Bundesärztekammer nennt sowohl körperliche als auch psychische Ursachen, die zu einer Medikamentensucht führen können. Neben Schmerzen zählen auch Erfolgserwartungen oder die Notwendigkeit zu funktionieren zu Risikofaktoren. Ein problematisches Verschreibungsverhalten von Ärzten kann ebenfalls zu einer Abhängigkeit führen. Nach der Tabaksucht gilt die Arzneimittelabhängigkeit als zweithäufigste Sucht in Deutschland, sogar noch vor Alkohol.

Quelle: n-tv.de, joh/AFP https://www.n-tv.de/wissen/Tablettensuc ... 47249.html
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Krankenhäuser: Ein resistenter Killerpilz breitet sich Re: Info Gesundheit

Postby Gudrun Graf » 8. Apr 2019 17:33

Info Gesundheit
https://www.contra-magazin.com/2019/04/ ... w_wo-ZLEog
Krankenhäuser: Ein resistenter Killerpilz breitet sich aus
7. April 2019
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Der übermäßige Einsatz von Antibiotika und Fungiziden sorgt für immer mehr resistente Krankheitserreger. Ein Killerpilz sorgt in Krankenhäusern für eine steigende Zahl an Todesfällen.

Von Marco Maier

Weltweit sterben immer mehr Menschen an Infektionen, die durch gegen Medikamente (Antibiotika, Fungizide…) resistente Erreger verursacht wurden. Der übermäßige und oftmals auch unsachgemäße Einsatz von Antibiotika und Fungiziden in der Landwirtschaft aber auch in der Humanmedizin sorgt dafür, dass solche Resistenzen zunehmen. Das stellt die Ärzte vor große Probleme. Gerade ein vor wenigen Jahren entdeckter Pilz entwickelt sich zum Killerpilz.

Laut der US-Gesundheitsbehörde CDC fordert dieser Pilz – Candida auris – rund die Hälfte aller mit ihm infizierten Patienten innerhalb von 90 Tagen nach der Infektion. Antimykotika-Medikamente sind gegen in wirkungslos, so dass insbesondere Patienten mit einem geschwächten Immunsystem keine Chance haben, sich gegen diese Infektion zu wehren.

Im Jahr 2009 erstmals beschrieben, nachdem eine 70-jährige Japanerin in einem Tokioter Krankenhaus mit Candida auris im Gehörgang aufgetaucht war, hat sich die aggressive Pilzinfektion in Asien und Europa verbreitet und erreichte schlussendlich auch den amerikanischen Kontinent. So schreibt die „New York Times„:

„Der früheste bekannte Fall in den Vereinigten Staaten betraf eine Frau, die am 6. Mai 2013 in einem New Yorker Krankenhaus ankam und wegen Atemwegsversagen behandelt wurde. Sie war 61 Jahre alt und stammte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie starb eine Woche später, nachdem sie positiv auf den Pilz getestet wurde. Zu dieser Zeit hatte das Krankenhaus nicht viel darüber nachgedacht, aber drei Jahre später schickte es den Fall an die CDC, nachdem man die Ratschläge vom Juni 2016 der Behörde gelesen hatte.“

Candida auris breitet sich immer weiter aus und sorgt für immer mehr Todesfälle. Und auch wenn es derzeit noch keine tausenden Fälle im Jahr sind, so zeigt die Kurve bei den Neuinfektionen deutlich nach oben. Denn der Pilz breitet sich rasch aus und sorgt laut der Zeitung auch für eine umfangreiche Kontamination:

Letzten Mai wurde festgestellt, dass ein älterer Mann, der wegen einer Bauchoperation in die Brooklyn-Niederlassung des Mount Sinai-Krankenhauses eingeliefert wurde, mit der arzneimittelresistenten Candida infiziert wurde. Er starb nach 90 Tagen im Krankenhaus. Tests zufolge war der Keim überall in seinem Zimmer – so weit, dass das Krankenhaus spezielle Reinigungsgeräte benötigte und Decken- und Bodenfliesen ausreißen musste, um es loszuwerden.

„Alles war positiv – die Wände, das Bett, die Türen, die Vorhänge, die Telefone, das Waschbecken, das Whiteboard, die Stangen, die Pumpe“, sagte der Präsident des Krankenhauses, Dr. Scott Lorin. „Die Matratze, die Bettgitter, die Kanisterlöcher, die Fenstervorhänge, die Decke, alles im Raum war positiv.“

Für die Menschheit und die Humanmedizin werden solche gegen Medikamente resistente Krankheitserreger zu einem immer größeren Problem. Forscher warnen sogar schon davor, dass wir irgendwann an den Punkt gelangen, an dem wir wie vor der Entdeckung von Antibiotika gegen solche Infektionen beinahe machtlos sein werden.
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Gudrun Graf
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Misstrauen gegen Schulmedizin: Weiße Kittel, nein danke ?

Postby Weltbookadmin47 » 11. Apr 2019 22:53

Info Gesundheit
https://www.daserste.de/information/tal ... e-100.html
Misstrauen gegen Schulmedizin: Weiße Kittel, nein danke ?

Zu Gast bei Sandra Maischberger

Oxana Giesbrecht (Sohn starb nach Masernerkrankung),

Ursula Hilpert-Mühlig (Heilpraktikerin),

Karl Lauterbach, SPD (Gesundheitspolitiker),

Jacqueline Klaus (Vater wurde Opfer eines Wunderheilers),

Claudia Kleinert (ARD-Wettermoderatorin, nutzt auch alternative Medizin),

Natalie Grams (Ärztin und ehemalige Homöopathin)
Misstrauen gegen Schulmedizin: Weiße Kittel, nein danke? | Video verfügbar bis 11.04.2020 | Bild: WDR / Melanie Grande

Es war lange undenkbar: Eltern weigern sich, ihre Kinder impfen zu lassen. Die WHO betrachtet Impfgegner mittlerweile als globale Bedrohung. Schulmediziner sind entsetzt. Ist der Impfstreit ein Symptom dafür, dass sich immer mehr Patienten von Ärzten abwenden und Hilfe bei Heilpraktikern und Homöopathen suchen? Ist es verständlich, wenn viele Kranke sich gegen die Apparatemedizin und eine unpersönliche Behandlung im Minutentakt entscheiden? Können sich Alternativmedizin und die Sehnsucht nach vermeintlich "sanften" Therapien als riskant erweisen?
Claudia Kleinert (ARD-Wettermoderatorin, nutzt auch alternative Medizin)
Claudia Kleinert
Claudia Kleinert | Bild: WDR / Melanie Grande

"Ich schwöre auf Homöopathie. Wenn das erste Kratzen kommt, helfen mir Globuli gegen Halsweh", sagt Claudia Kleinert. "Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt, dass man mit so kleinen Dosen im Körper so viel bewirken kann." In der Schulmedizin, so die ARD-Wettermoderatorin, werde oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Allerdings dürften alternative Heilmethoden bei wirklich schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs maximal unterstützend eingesetzt werden.
Oxana Giesbrecht (Sohn starb nach Masernerkrankung)
Oxana Giesbrecht
Oxana Giesbrecht | Bild: WDR / Melanie Grande

Als Säugling steckt sich ihr Sohn im Wartezimmer des Kinderarztes mit Masern an – wie sich später herausstellt bei einem ungeimpften Kind. Fünf Jahre später verändert sich Micha auffällig. "Er wurde ungeschickt, gereizt, albern, ist viel gestolpert und hat mitten im Satz aufgehört zu sprechen", erinnert sich Oxana Giesbrecht. Die Diagnose: SSPE, eine tödliche Hirnhautentzündung, Spätfolge der Masern. "Innerhalb von zwei Monaten verlernte Micha alles: Sprechen, Laufen, Schlucken," erzählt die 46-Jährige. Mit 14 Jahren stirbt Micha an der Krankheit. "Krebs kann man nicht verhindern. Masern schon. Deswegen bitte ich alle Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen", sagt die vierfache Mutter.
Karl Lauterbach, SPD (Gesundheitspolitiker)
Karl Lauterbach, SPD (Gesundheitspolitiker)
Karl Lauterbach | Bild: WDR / Melanie Grande

Der Mediziner und SPD-Gesundheitsexperte ist ein ausgewiesener Kritiker alternativer Heilmethoden: "Ich sehe nicht, wo Heilpraktiker die Versorgung der Patienten in Deutschland verbessern." Der Bundestagsabgeordnete will Heilpraktiker deutlich strenger regulieren und die Bezahlung homöopathischer Behandlungen durch Krankenkassen abschaffen. Zudem fordert Karl Lauterbach eine Impfpflicht für Masern und die Bestrafung von impfskeptischen Ärzten: "Es gibt immer noch viel zu viele Ärzte, die Masernimpfungen in Zweifel ziehen und damit Eltern verunsichern."
Natalie Grams (Ärztin und ehemalige Homöopathin)
Natalie Grams (Ärztin und ehemalige Homöopathin)
Natalie Grams | Bild: WDR / Melanie Grande

Die Ärztin führt jahrelang eine homöopathische Praxis, doch über die Jahre wachsen bei der Heidelbergerin die Zweifel: "Wie kann ich verantworten, auch schwere Erkrankungen mit Alternativmedizin zu behandeln, wenn ich nicht 100-prozentig sicher sein kann, dass sie hilft?" Sie wendet sich von der Homöopathie ab und schreibt eine kritische Analyse. Die Folge sind Unverständnis und Anfeindungen, berichtet Natalie Grams: "Die Anhänger der Homöopathie verhalten sich wie Anhänger einer Sekte. Wer die Gemeinschaft verlässt, der wird geächtet."
Ursula Hilpert-Mühlig (Heilpraktikerin)
Ursula Hilpert-Mühlig (Heilpraktikerin)
Ursula Hilpert-Mühlig | Bild: WDR / Melanie Grande

Die Münchner Heilpraktikerin verteidigt ihren Beruf gegen Kritik: "Wir bewahren ein uraltes Wissen zur Heilung von Krankheiten. Meine Patienten beklagen, dass sie bei Schulmedizinern oft nur mit Rezepten aus der Praxis kommen." Ziel ihrer Zunft sei es, Krankheiten nicht mit Medikamenten zu bekämpfen, sondern die Selbstheilungskräfte des Menschen zu mobilisieren, erklärt Ursula Hilpert-Mühlig. Die Präsidentin des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker ist gegen eine Impfpflicht und drückt die Sorge vieler Eltern hinsichtlich der Mehrfachimpfungen aus: "Da werden Kleinkindern Stoffe verabreicht gegen Krankheiten, die in Deutschland selten vorkommen."
Jacqueline Klaus (Vater wurde Opfer eines Wunderheilers)
Jacqueline Klaus (Vater wurde Opfer eines Wunderheilers)
Jacqueline Klaus | Bild: WDR / Melanie Grande

Nach einer Krebserkrankung wandte sich Jacqueline Klaus’ Vater 2008 von der Schulmedizin ab. Der Unternehmensberater vertraute sich einem Freund aus Studientagen an, der den Irrlehren des mehrfach verurteilten Ex-Arztes Ryke Geerd Hamer ("Germanische Neue Medizin") folgt. Der Freund rät dem damals 60-Jährigen von einer Chemotherapie ab. Der Krebs sei eine Folge ungelöster Konflikte. "Wäre er bei der Schulmedizin geblieben, würde er heute wahrscheinlich noch leben", glaubt die Referentin im Öffentlichen Dienst. "Selbst am Tage seines Todes behauptete der Heiler sein abgemagerter Zustand gehöre zum Heilungsprozess."
Zur Sendung https://www.daserste.de/information/tal ... o-102.html


Kommentare

Monika Jansen am 11.04.2019 um 21:08 Uhr
viele Impffolgen werden nicht als solche interpretiert

Ich kann mich dem Kommentar von Barbara B. von 19.18 nur anschließen.
Gab es nicht kürzlich eine Studie in der man festgestellt hat, das jedes vierte Kind chronisch krank ist.
Muß man sich nicht fragen wo das alles her kommt? Kann man nicht zumindest mal andere Gedanken zulassen, das etwas sein könnte?
Als meine Tochter vor ca. 32 Jahren im alter von 6 Wochen eine asthmatische Atmung hatte, habe ich die Impfungen nicht damit in Verbindung gebracht, der damalige Kinderarzt hat mich beschimpft, man müsse die nächsten Impfungen vornehmen, sonst müsse man wieder von vorne anfangen, aber mein Kind war doch nicht gesund. Das war es was ich damals wußte, wenn das Kind krank ist sollte man nicht impfen.
Ich mußte daraufhin leider den Kinderarzt wechseln. Eine Heilpraktikerin hat uns dann geholfen und die Beschwerden wurden Gott sei dank besser.

Monika Jansen am 11.04.2019 um 20:55 Uhr
Impfstoffe enthalten Aluminiumhydroxid, Formaldehyd etc.

Ich denke es sollte den Eltern selbst überlassen bleiben sich zu entscheiden. Die Impfungen enthalten Aluminiumhydroxid, Aluminium ist ein Nervengift und kann die Bluthirnschranke durchschreiten, sich anschließend im Gehirn ablagern => woher kommen denn auf einmal all die an Demenz erkrankten Menschen ?
Formaldehyd: aus den Kühlschränken wurde es verbannt und verboten, aber in den Menschen hinein injizieren ist erlaubt. Impfstoffe werden gezüchtet: meist auf Hühnereiweiß, Hühnereiweiß ist für den Menschen eine Fremdeiweiß => manche Menschen reagieren allergisch auf Fremdeiweiße. Andere Impfstoffe werden auf Krebszellen gezüchtet: sogenannte Hela - Zellen, diese Zellen gehören Henrietta Lacks, sie verstarb 1951 an einem Zervixtumor. Auf diesen Tumorzellen werden bis heute Impfstoffe gezüchtet. Interessant oder ?

Herbert Goll am 11.04.2019 um 19:56 Uhr
Wissenschaft

Herr Dr. Lauterbach betont, er sei Wissenschaftler und halte sich an Studien. Die Verordnung von Vitaminen durch Heilpraktiker sei Humbug.Die Studienlage allein bzgl. Vitamin D beweist drastisch den Mangel und die vielfachen Krankheiten. Dr. Lauterbach liest also nicht und hat keinen Plan.Auch scheinen Heilpraktiker immer Homöopathen zu sein. Hier wird öffentlich dokumentiert, dass die Vielfalt des Berufsbildes unbekannt ist. Auch ist es schlichtweg falsch, das Alternativmediziner Impfgegner sind....Kein Wort darüber zu hören, dass es trotz Impfung eine Masernerkrankung geben kann....Unterm Strich eine Dokumentation sichersten Auftretens, trotz völliger Ahnungslosigkeit....
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Zahnzusatzversicherungen im Test - "Sehr gute" Tarife schon für 18 Euro zu

Postby Weltbookadmin47 » 16. Apr 2019 21:42

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/ratgeber/Sehr-gute- ... 72059.html

Dienstag, 16. April 2019
Zahnzusatzversicherungen im Test - "Sehr gute" Tarife schon für 18 Euro zu haben
imago71881252h.jpg

Zahnzusatzversicherungen können helfen, dass man ein gut gepflegtes Gebiss präsentieren kann.

(Foto: imago/Westend61)
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Zähneputzen ist Pflicht, genau wie der jährliche Zahnarztbesuch. Doch trotz aller Pflege sind oft irgendwann Implantate, Kronen oder Brücken fällig. Das ist eine ziemlich teure Angelegenheit. Mit der richtigen Zahnzusatzversicherung können sich Patienten die Kosten aber spielend leisten, wie Finanztest weiß.

Je älter der Mensch wird, desto mehr werden auch die Zähne in Mitleidenschaft gezogen - trotz aller Pflege. Der Besuch beim Zahnarzt und die damit verbundenen Restaurationsmaßnahmen können dann richtig ins Geld gehen, kostet doch ein Implantat gerne mal fast 4000 und eine Krone 300 Euro.

Doch die Krankenkasse kommt im Rahmen der gesetzlichen Regelleistung oft nur etwa für die Hälfte der Kosten auf, die andere Hälfte muss der Patient aus eigener Tasche übernehmen. Wer mehr als nur die Kassenleistung wünscht, muss den Rest selber zahlen. Gegensteuern können Kassenpatienten dadurch, dass sie jedes Jahr zur Vorsorge gehen und ihr Bonusheft lückenlos führen. Das kann den Zuschuss der Kasse erhöhen und den eigenen Anteil auf 35 Prozent senken. Und unter bestimmten Voraussetzungen können gesetzlich Krankenversicherte mithilfe ihrer Kasse zusätzlich Zahnarztkosten einsparen, teilweise gibt es sogar bis zu 100 Prozent der Regelversorgung. Dazu bieten viele Kassen ihren Mitgliedern durch Verträge mit bestimmten Zahnärzten besondere Konditionen beim Zahnersatz an. Wer mit der Standardlösung für Kassenpatienten zufrieden ist, kann für die Zuzahlung einen einfacheren Tarif schon für 3 Euro im Monat von der DKV bekommen.
76 Tarife sind "sehr gut"

Eine andere Möglichkeit, sein schönes Lächeln zu sichern oder auch einfach nur gesunde Zähne zu haben, bietet der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Finanztest hat 234 von ihnen unter die Lupe genommen und erfreulicherweise festgestellt, dass die Policen in den vergangenen Jahren besser geworden sind. Immerhin wurden im Test 76 Tarife mit "sehr gut" bewertet. Im Jahr 2008 schafften dies von 83 untersuchten Tarifen gerade einmal 3.

Wichtig vor Abschluss eines Vertrages ist es, zu wissen, dass bestehende Schäden meist nicht von der Police erfasst werden. Patienten sollten sich deshalb auch um einen entsprechenden Schutz bemühen, solange das Gebiss noch intakt ist. Denn es dauert in der Regel drei bis fünf Jahre, bis Kunden die vertraglichen Leistungen in vollem Umfang erhalten. In den ersten Jahren ab Vertragsbeginn gelten für Versicherte häufig Höchstgrenzen für die Erstattung der Kosten. Die Finanztest-Experten empfehlen einen Abschluss im Alter von etwa Mitte 30 bis Mitte 40, denn in diesem Lebensalter sind die Zähne meist noch in Ordnung.

In der aktuellen Untersuchung kostete einen 43-jährigen Modellkunden eine sehr gute Versicherung monatlich zwischen 18 und 53 Euro. Bestnoten ("sehr gut") gab es unter anderem für "Zahn Prestige" der Bayrischen und "EZL" von der HanseMerkur. Der 43-Jährige muss für sie 41 Euro berappen, wobei die Beiträge mit den Jahren auf maximal 68 bis 70 Euro steigen. Der günstigste sehr gut bewertete Tarif ist von der Halleschen und für 18 Euro zu haben. Der "DentZE100" steigt im Laufe der Jahre bis auf maximal 38 Euro an, ist aber insgesamt bei der Höhe der Kostenübernahme für Kronen, Inlays und Zahnersatz weniger leistungsstark.

Quelle: n-tv.de, awi
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Gewichte oder Geschwindigkeit ? - Wie man sich im Alter fit hält

Postby Gudrun Graf » 17. Apr 2019 13:04

Info Gesundheit
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Gewichte oder Geschwindigkeit ? - Wie man sich im Alter fit hält
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Medizinern zufolge konzentrieren sich Senioren zu sehr auf die Anzahl der Wiederholungen statt auf die Geschwindigkeit der Ausführung.

(Foto: picture alliance / dpa)
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Viele Senioren trainieren regelmäßig im Fitnessstudio. An den Geräten drehe es sich bisher jedoch oft um die gestemmten Gewichte und Wiederholungen, geben Mediziner zu bedenken. Mindestens ebenso wichtig sei aber ein weiterer Faktor: die Geschwindigkeit.

Wer auch im Alter gesund und fit bleiben will, sollte regelmäßigen Sport in seinen Alltag integrieren. Ob man dabei auf Ausdauer- oder eher Krafttraining setzen sollte, ist wissenschaftlich umstritten. Während viele Studien in Richtung Joggingschuhe weisen, plädiert eine brasilianische Untersuchung, deren Ergebnisse beim Kongress "EuroPrevent 2019" der Europäischen Kardiologengesellschaft in Lissabon vorgestellt wurden, nun für den Griff zu den Hanteln. Dabei reiche es allerdings nicht, Gewichte zu stemmen, so das Ergebnis der Sportmediziner von der Klinik Clinimex in Rio de Janeiro. Entscheidend sei, mit welcher Geschwindigkeit die Übungen ausgeführt würden.
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Sport 11.04.19
Guinness-Buch-Eintrag für Israeli Isaak Hayik ist der älteste Fußballer der Welt

Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Unterschied zwischen Maximalkraft und Schnellkraft: Erstere beschreibt die höchste Kraft, welche die Muskeln und das Nervensystem gegen einen Widerstand aufbringen können. Die Maximalkraft kommt etwa dann zum Einsatz, wenn man ein liegengebliebenes Auto schieben muss. Die Schnellkraft ist diejenige, mit der man den eigenen Körper oder auch Gegenstände innerhalb von kurzer Zeit mit maximaler Kraft beschleunigt, zum Beispiel beim schnellen Treppensteigen. "In fortgeschrittenem Alter von einem Stuhl aufzustehen oder einen Ball zu treten, erfordert vor allem Schnellkraft", erklärt Sportmediziner und Studienleiter Claudio Gil Araújo. "Dennoch konzentrieren sich die meisten Kraftübungen auf die Maximalkraft."
"Menschen mit hoher Schnellkraft leben länger"

Entsprechend seien viele Menschen im Fitnessstudio auf die Schwere der Gewichte und die Anzahl der Wiederholungen fokussiert, anstatt auch auf die Geschwindigkeit der Ausführung zu achten. Für ihre Untersuchung testeten die brasilianischen Forscher die Schnellkraft von 3878 Nicht-Sportlern im Alter zwischen 41 und 85 Jahren (Durchschnittsalter 59 Jahre) und teilten die Probanden entsprechend der Ergebnisse in vier Gruppen ein. Für die Ermittlung der Schnellkraft wählten die Wissenschaftler die Übung "Aufrechtes Rudern", bei der stehend ein Gewicht mit ausgestreckten Armen Richtung Kinn gezogen wird. Diese Bewegung ähnele der beim Hochheben von Einkäufen oder einem Enkelkind.

Sechseinhalb Jahre nach dem Versuch waren 247 der Männer (zehn Prozent) und 75 Frauen (6 Prozent) verstorben. Dabei war das Sterberisiko in den Gruppen mit niedriger Schnellkraft besonders hoch. Oder andersherum: "Unsere Studie zeigt zum ersten Mal, dass Menschen mit einer hohen Schnellkraft eher länger leben", so das Fazit von Sportmediziner Araújo. Für den Effekt genügten bereits Werte leicht über dem Durchschnitt. Er rät Ärzten, die Schnellkraft ihrer Patienten zu messen und mehr Krafttraining zu empfehlen. Doch was, wenn man mit dem Stemmen von Gewichten absolut nichts anfangen kann? Auch für diesen Fall hatte der "EuroPrevent"-Kongress gute Nachrichten: So ergab eine schwedische Studie, dass jede Art von Bewegung das Leben verlängern kann.
Schon aktiver Alltag hat positive Effekte

"Viele Menschen glauben, dass sie ins Fitnessstudio gehen und hart trainieren müssen, um fitter zu werden", sagt Medizinerin Elin Ekblom-Bak von der Swedish School of Sport and Health Sciences. Bei den meisten Menschen hätte aber schon ein aktiverer Alltag mit Treppensteigen oder Radfahren positive Effekte auf die Gesundheit, wie die Studie zur kardiorespiratorischen Fitness unter Leitung von Ekblom-Bak zeigt. Die kardiorespiratorische Fitness beschreibt, wie gut Atmung und Blutkreislauf den Körper mit Sauerstoff versorgen.

Das Team um Ekblom-Bak hatte Gesundheitsdaten von mehr als 316.000 schwedischen Erwachsenen aus den Jahren 1995 bis 2015 ausgewertet. "Besonders wichtig ist, dass sich die Steigerung der Fitness unabhängig vom Ausgangspunkt positiv auswirkte", so Ekblom-Bak. "Dies legt nahe, dass Menschen mit niedrigerer kardiorespiratorischer Fitness am meisten von der Verbesserung ihrer Fitness profitieren können." Die Medizinerin plädiert dafür, die Messung zum Teil von Gesundheitschecks werden zu lassen. Mangelnde Fitness stelle einen ebensolchen Risikofaktor dar wie Rauchen, Übergewicht und Diabetes, werde bisher aber nicht im gleichen Maße erfasst.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, Alice Lanzke, dpa https://www.n-tv.de/wissen/Wie-man-sich ... 69542.html
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Trauriger Alltag in Apotheken - Impfstoffe stehen nicht immer zur Verfügun

Postby Weltbookadmin47 » 25. Apr 2019 09:46

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Impfstoffe-s ... 83316.html

Donnerstag, 25. April 2019
Trauriger Alltag in Apotheken - Impfstoffe stehen nicht immer zur Verfügung
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Leere Schübe: Impfstoffe im Kühlschrank einer Arztpraxis.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Darüber, wie wichtig ein vollständiger Impfschutz bei Kindern und Erwachsenen ist, wird immer wieder gesprochen. Doch über die Hürden, die immer wieder bei der Versorgung mit Impfstoffen genommen werden müssen, wissen nur wenige Bescheid.

Wer sich gegen Masern, Tetanus oder andere Krankheiten impfen lassen will, hat mitunter Pech: Es kann passieren, dass der passende Impfstoff nicht lieferbar ist. Allein im vergangenen Jahr meldeten die Hersteller bei 45 verschiedenen Impfstoffen Lieferengpässe, wie aus Daten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) hervorgeht. Die Bundesbehörde für Impfstoffe und Arzneimittel führt seit Herbst 2015 eine entsprechende Statistik - Grippeschutzimpfungen ausgenommen.

In 33 Fällen waren nur bestimmte Verpackungsgrößen nicht lieferbar oder es gab zumindest einen Ersatzimpfstoff. In zwölf Fällen allerdings gab es zeitweise keine Alternative.
Einzelne Engpässe passieren immer wieder

Die Apotheken kennen das Problem: "Grundsätzlich ist die Versorgung ausreichend, aber leider sind immer wieder einzelne Lieferengpässe und damit Versorgungslücken zu beobachten", sagte Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), anlässlich der Europäischen Impfwoche.
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Ein Impfstoff wird in einer Spritze aufgezogen.

(Foto: picture alliance / Christoph Sch)

Mehr als 100 Impfstoffe für Kinder und Erwachsene umfasst die Liste mit bisher registriertem Engpass auf den Seiten des PEI. Betroffen unter anderem Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten, Masern, Mumps und Röteln, Windpocken, Kinderlähmung, aber auch gegen Hepatitis A und B, Cholera, Tetanus, Tollwut und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

"Der Impfstoffmangel gehört bei uns mittlerweile zum Alltag", berichtet eine Apothekerin aus Berlin-Friedrichshain, die namentlich nicht genannt werden will. Die Kunden seien zum Teil empört. "Zu Recht. Sie waren extra beim Arzt, wollen ihren Impfschutz aufbessern und gehen leer aus", berichtet die Pharmazeutin. "Wir horten schon bestimmte Stoffe, weil es immer wieder Engpässe gibt", berichtet eine andere Kollegin aus einer Apotheke in Berlin-Neukölln.
Manchmal monatelange Engpässe

2017 sah die Lage noch schlechter aus. Damals gab 57 Engpassmeldungen und im Zeitraum von Oktober 2015 bis Ende 2016 insgesamt 70 Meldungen. Der Engpass kann mitunter andauern - zum Teil mehr als drei Monate.

"Die Hersteller melden sehr zuverlässig, wenn sie tatsächlich für einen bestimmten Zeitraum nicht liefern können", sagt PEI-Sprecherin Susanne Stöcker. Darüber hinaus gebe es auch für Einzelpersonen die Möglichkeit, vermutete Engpässe zu melden. Diese Meldungen würden vom Institut geprüft.
*Datenschutz

Doch woran liegt die Knappheit?

Die Gründe seien vielfältig, erklärt Stöcker: "Sie reichen von erhöhter Nachfrage, über Herstellungsprobleme bei einer Charge bis zu dem Punkt, dass ein Impfstoff lange ausfällt und im Verlauf dieser Dauer auch der Alternativ-Impfstoff knapp wird, weil plötzlich sehr viel mehr davon nachgefragt wird als üblicherweise." Da die Herstellung von Impfstoffen sehr langwierig sei, könne auch nicht kurzfristig in größeren Mengen nachproduziert werden.

"Viele Entwicklungs- und Schwellenländer investieren inzwischen in eine bessere Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung, einschließlich Impfungen. Deshalb ist weltweit die Nachfrage nach Impfstoffen gestiegen", erklärt PR-Managerin Anke Helten von GlaxoSmithKline, einem der weltweit größten Impfstoffhersteller. Die Hersteller bauten aus diesem Grund ihre Produktionskapazitäten aus, dieses sei jedoch eine über mehrere Jahre dauernde Investition, so Helten. Es sei nicht ungewöhnlich, dass es bei einzelnen Impfstoffkomponenten zu Verzögerungen im Produktionsprozess komme und temporäre Lieferengpässe aufträten, bestätigt sie.
Apotheker wünschen sich mehr Planung

Die Frage, ob das Bundesgesundheitsministerium den Schutz der Bevölkerung gewährleistet sieht, beantwortet ein Sprecher nicht. Er verweist aber darauf, dass im Falle eines Mangels zeitnah Handlungsempfehlungen für Ärzte in der Praxis erstellt und auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts und des PEI veröffentlicht werden. Die Gründe für Engpässe seien vielfältig und ließen sich nicht alleine durch gesetzliche Maßnahmen ausschließen.

Damit Impfstoff-Engpässe in den Apotheken gar nicht erst auftreten, wünscht sich der Apothekerverband die Möglichkeit einer längerfristigen Planung. "Aufklärungskampagnen werden oftmals schon längerfristig geplant und dann können auch die Hersteller rechtzeitig ihre Impfstoffproduktion hochfahren", so Becker.

Im vergangenen Jahr haben die öffentlichen Apotheken rund 36,4 Millionen Impfstoffdosen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben - rund drei Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus Zahlen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts hervorgeht. Die Kosten stiegen von rund 1,2 auf rund 1,3 Milliarden Euro. Den stärksten Zuwachs gab es bei FSME-, Grippe- und Meningokokken-Impfstoffen.

Wenn sie ihren Kunden keine Impfstoffe aushändigen kann, schickt die Friedrichshainer Apothekerin sie weiter ins Gesundheitsamt oder Tropeninstitut. "Ich hoffe, dass sie dort dann mehr Glück haben."

Quelle: n-tv.de, Anja Sokolow, dpa
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Erst Herz, jetzt Lungen-Struktur - Forscher erstellen Blutgefäße mit 3D-Dr

Postby Weltbookadmin47 » 5. May 2019 21:22

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Forscher-ers ... 02924.html
Erst Herz, jetzt Lungen-Struktur - Forscher erstellen Blutgefäße mit 3D-Drucker
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Das Bild zeigt ein Modell eines lungenähnlichen Luftsacks mit Atemwegen und Blutgefäßen. Amerikanische Biotechnologen haben mit einem neuen 3D-Druck-Verfahren weiche Blutgefäße und Luftwege wie in einer Lunge hergestellt.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Wie können kranke Organe zukünftig ersetzt werden? Große Hoffnungen ruhen auf künstlichen Organen aus dem 3D-Drucker. Nun gelingt es Biotechnologen, Blutgefäße und Luftwege, die in der Lunge vorkommen, nachzubilden.

Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Herstellung künstlicher Organe: Amerikanische Biotechnologen haben mit einem neuen 3D-Druck-Verfahren weiche Blutgefäße und Luftwege wie in einer Lunge hergestellt. Sie konnten zeigen, dass die in sogenanntem Hydrogel gefertigten Strukturen in der Lage sind, Blut mit Sauerstoff anzureichern, wie die Gruppe um Jordan Miller von der Rice University in Houston in der Fachzeitschrift "Science" schreibt.
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Wissen 15.04.19
Medizinische Sensation in Israel Forscherteam erzeugt Herz mit 3D-Drucker

Eine wichtige Rolle bei dem neuen Ansatz spielt der künstliche Farbstoff Tartrazin (E 102). Er ist für das 3D-Druck-Verfahren wichtig, für den Menschen aber ungefährlich. Vergleichbare bislang beim 3D-Druck genutzte Substanzen sind hingegen als krebserregend und erbgutschädigend bekannt.

Um zu zeigen, dass ihr Ansatz funktioniert, versuchten sich Miller und sein Team an einer Art künstlichem Lungennachbau aus Luftwegen und Blutgefäßen. Sie wollten testen, ob Sauerstoff aus einem lungenähnlichen Luftsäckchen ins Blutsystem übertreten kann. Die Biotechnologen leiteten sauerstoffarme rote Blutkörperchen in das Blutgefäßsystem rund um das Luftsäckchen. Beim Verlassen des Gefäßsystems waren die Blutkörperchen mit Sauerstoff gesättigt. Als Ersatz für Atemluft verwendeten die Forscher reinen Sauerstoff, der in das Luftsäckchen gepumpt wurde.
Organe könnten mehrere Probleme lösen

Die Forscher zeigten außerdem, dass ihr Verfahren prinzipiell auch in Kombination mit lebenden Körperzellen verwendet werden kann. Sie stellten künstliches Gewebe her und brachten darauf echte Leberzellen an. Anschließend pflanzten sie es Mäusen ein und konnten zeigen, dass die Zellen die Implantierung überlebten.

Gedruckte Organe gelten auch deshalb als vielversprechend, weil sie zwei Probleme in der Transplantationsmedizin lösen könnten: Zum einen gibt es viel zu wenige Spenderorgane. Zum anderen müssen die Patienten auch nach erfolgreicher Transplantation häufig ihr Leben lang Medikamente nehmen, die eine Abstoßungsreaktion des Körpers verhindern. Bei biotechnologisch hergestellten Organen können hingegen Körperzellen des Patienten verwendet werden. Körpereigene Zellen werden in der Regel nicht abgestoßen.

Für Aufsehen hatte Mitte April das Ergebnis einer israelischen Forschergruppe gesorgt: Sie hatte mit einem speziellen 3D-Verfahren ein Herz aus menschlichen Zellen gedruckt. Zwar hat es nur die Größe eines Hasenherzens und die Zellen können sich nicht synchron zusammenziehen. Doch es enthält Kammern, Gewebe und Blutgefäße wie ein natürlich gewachsenes Herz.

Quelle: n-tv.de, kpi/dpa
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Krankheitserreger in der Tüte - Jeder zweite Fertigsalat ist keimbelastet

Postby Weltbookadmin47 » 7. Jun 2019 19:12

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Jeder-zweite ... 73612.html

Freitag, 07. Juni 2019
Krankheitserreger in der Tüte - Jeder zweite Fertigsalat ist keimbelastet
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Auch vorgewaschene Salate sollten vor dem Verzehr gereinigt werden.

(Foto: picture alliance / dpa)
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Fertig geschnippelte und vorgewaschene Salate sind praktisch und beliebt. Doch in den Plastikhüllen finden Experten jede Menge gefährlicher Bakterien. 42 Prozent der untersuchten Produkte überschreiten Grenzwerte für Keimbelastung.

Fertig geschnittene Blattsalate sind zum Teil mit problematischen Keimen belastet. Das bestätigt eine vom Max-Rubner-Institut (MRI) in Karlsruhe veröffentlichte Untersuchung. Insgesamt sechs Prozent der verzehrfertigen Mischsalate waren demnach mit sogenannten humanpathogenen Bakterien wie Listerien, Salmonellen oder Escherichia coli belastet. Das sind potenziell krankheitsauslösende Keime.

Die mikrobiologische Qualität der Fertigsalate stuften die Experten insgesamt als "ungenügend" ein. 42 Prozent der Proben lagen demnach über dem von der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie empfohlenen Richtwert für die Gesamtkeimzahl. Teilweise wurden auch Warnwerte überschritten. Auch bei den untersuchten Sprossen war demnach die Gesamtkeimzahl sehr hoch.

Damit ist dem Rubner-Institut zufolge, das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel ist, eine Gesundheitsgefährdung der Verbraucher nicht ausgeschlossen. Erschwerend komme hinzu, dass Verbraucher die geschnittenen Salate direkt verzehren, ohne diese vorher zu waschen. Dass vorgeschnittene Blattsalate und Sprossen Krankheitserreger enthalten können, hatten auch andere Studien in der Vergangenheit gezeigt.

In der MRI-Studie wurden insgesamt 600 frische pflanzliche Produkte untersucht. Die mikrobiologische Qualität der Gurken, Karotten und Speisepilze war demnach durchweg gut, die der Küchenkräuter "akzeptabel". Die mikrobiologische Qualität der Kopf-, Blatt- und Pflücksalate wurde als gut bis mittel bewertet.

Quelle: n-tv.de, shu/AFP
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Ansteckungsrisiko besonders hoch - Hantavirus greift um sich

Postby Weltbookadmin47 » 11. Jun 2019 22:07

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Hantavirus-g ... 75911.html
Ansteckungsrisiko besonders hoch - Hantavirus greift um sich
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Hierzulande rufen Infektionen mit dem Hantavirus meist Erkrankungen mit grippeähnlichen Symptomen hervor.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Über zu Staub verfallenen Kot, Speichel oder Urin übertragen Rötelmäuse das sogenannte Hantavirus. Besonders in staubigen Schuppen oder Grillhütten im Wald können sich Menschen anstecken. Das Risiko ist dieses Jahr besonders hoch. Allein in der ersten Jahreshälfte wurden mehr als 450 Fälle gemeldet.

Wo sich Rötelmäuse wohlfühlen, lauert womöglich auch der Erreger: In diesem Jahr könnten laut Experten in bestimmten Gebieten Deutschlands wieder überdurchschnittlich viele Menschen am Hantavirus erkranken. "2019 ist ganz deutlich ein Ausbruchsjahr", sagte Mirko Faber, Wissenschaftler am Robert Koch-Institut in Berlin (RKI). Seit Januar wurden dem Institut gut 460 Fälle gemeldet.

Besonders betroffen sind Faber zufolge die Schwäbische Alb, die Räume Stuttgart und Osnabrück, Unterfranken, der Bayerische Wald, der Osten Hessens, der Westen Thüringens und das Münsterland. Der aktuelle Ausbruch sei aber bisher nicht mit dem starken Hantavirus-Jahr 2012 vergleichbar, sagte Faber. Damals wurden im gleichen Zeitraum mehr als 1100 Fälle registriert, im gesamten Jahr der bisherige Rekordwert von rund 2800 Infektionen. In anderen Jahren erkrankten bundesweit jährlich weniger Menschen als aktuell innerhalb von sechs Monaten, 2018 beispielsweise nur 235. Starke Schwankungen von Jahr zu Jahr sind beim Hantavirus üblich.
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Wo sich Rötelmäuse wohlfühlen, lauert womöglich auch der Erreger.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Deutschland gilt das Einatmen von zu Staub zerfallenem Kot von Rötelmäusen (auch Waldwühlmaus) als Haupt-Infektionsquelle für das Hantavirus. Aber auch mit deren Speichel oder Urin wird das Virus ausgeschieden. Anstecken kann man sich etwa beim Aufräumen oder Fegen von Garagen oder Schuppen. Zu Berufsgruppen mit einem gewissen Risiko zählten etwa Förster, Jäger und Bauarbeiter, so Faber.
Grippeähnliche Symptome

Aber auch in der Freizeit gibt es Risiken: Schutz- und Grillhütten im Wald etwa seien auch bei den Mäusen beliebt, so dass man sich anstecken könne. Die Erkrankungszahlen schwanken deshalb von Jahr zu Jahr, weil die Wahrscheinlichkeit für eine Ansteckung mit der Dichte an infizierten Rötelmäusen zusammenhängt. "Viele Menschen infizieren sich, wenn es viele infizierte Rötelmäuse gibt", sagte Faber. Insbesondere in Buchen-Mastjahren bekommen die Mauspopulationen durch das große Futterangebot einen Schub.

Hierzulande rufen Infektionen mit dem Hantavirus meist Erkrankungen mit grippeähnlichen Symptomen hervor: hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, zudem Übelkeit oder Erbrechen. Auch die Nieren können beeinträchtigt werden, bis hin zum akuten Nierenversagen. Nur die Symptome können behandelt werden, eine Impfung gibt es nicht. In anderen Regionen vorkommende Typen des Virus können schwerwiegendere Erkrankungen auslösen.

Quelle: n-tv.de, jki/dpa
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Außergewöhnlich belastet ? - Krankheitskosten von der Steuer absetzen

Postby Weltbookadmin47 » 13. Jun 2019 14:45

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/ratgeber/Krankheits ... 80501.html

Donnerstag, 13. Juni 2019
Außergewöhnlich belastet ? - Krankheitskosten von der Steuer absetzen
Krankheitskosten geltend machen

Ausgaben für die Behandlung von Krankheiten können ab einer bestimmten Höhe als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden.

(Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa)
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Krankheitskosten können nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn ein bestimmter Eigenanteil überschritten ist. Laut Experten lohnt es sich dennoch, alle Kosten steuerlich anzugeben - denn die Reglung könnte bald hinfällig sein.

Eine neue Brille, Zahnersatz oder Zuzahlungen zu Medikamenten - wer Krankheitskosten aus eigener Tasche zahlt, sollte sie in der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastungen angeben. "Dabei ist es ratsam, die Kosten ab dem ersten Euro in die Steuerformulare einzutragen", sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler in Berlin.

Aktuell erkennt das Finanzamt solche Krankheitskosten zwar erst steuermindernd an, wenn ein gewisser Eigenanteil überschritten ist. Das muss aber nicht so bleiben. Denn gegenwärtig laufen verschiedene Gerichtsverfahren zu dieser Frage, von denen auch andere Steuerzahler profitieren könnten.

In einem neueren Fall hat der Bundesfinanzhof (BFH) jetzt die Revision zugelassen. Im konkreten Sachverhalt machte der Kläger seine Ausgaben für ein Zahnimplantat und eine Brille in der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung geltend. Dabei wollte er die Ausgaben ohne Abzug eines Eigenanteils, der sogenannten zumutbaren Eigenbelastung, absetzen.
Belege aufbewahren

Er argumentierte, dass Beamte einen Großteil solcher Ausgaben durch die Beihilfe steuerfrei ersetzt bekommen, und zwar ohne Berücksichtigung einer zumutbaren Eigenbelastung. Aus Gründen der Gleichbehandlung sei daher auch bei Nichtbeamten kein Eigenanteil abzuziehen. Das Finanzgericht Baden-Württemberg wies die Klage zunächst ab, der Bundesfinanzhof ließ nun aber die Revision zu (Az.: VI R 18/29).

Steuerzahler sollten daher ihre Krankheitsausgaben ab dem ersten Euro angeben und die Belege aufbewahren, auch wenn die zumutbare Eigenbelastung nicht überschritten wird und das Finanzamt die Ausgaben aktuell nicht oder nur zum Teil berücksichtigt. "Die Ausgaben sind damit erst einmal beim Finanzamt dokumentiert", so Klocke.

Der Steuerbescheid bleibt in diesem Punkt automatisch offen, denn das Bundesfinanzministerium hatte wegen bereits laufender Gerichtsverfahren einen sogenannten Vorläufigkeitsvermerk erteilt. Entscheiden die Gerichte zugunsten der Steuerzahler, können diese von dem Urteilsspruch profitieren und erhalten die zu viel gezahlten Steuern gegebenenfalls später zurück.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa
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