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Drohender EU-Austritt der Briten - Brexit gefährdet deutsche Arbeitsplätze

Postby Weltbookadmin47 » 10. Feb 2019 13:18

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Brexit-g ... 50821.html

Sonntag, 10. Februar 2019
Drohender EU-Austritt der Briten - Brexit gefährdet deutsche Arbeitsplätze
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Ein harter Brexit würde in Deutschland vor allem die Autoindustrie treffen.

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Sollte Großbritannien Ende März tatsächlich ohne Abkommen aus der EU ausscheiden, dürften die Folgen auch den deutschen Arbeitsmarkt erschüttern. Ökonomen benennen die Landkreise, die von einem "harten" Brexit am stärksten betroffen wären.

Wirtschaftswissenschaftler sehen für den Fall eines ungeregelten EU-Austritts Großbritanniens mehr als 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland in Gefahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), über die die "Welt am Sonntag" vorab berichtet. In der Studie werden die Auswirkungen eines solchen Ausscheidens ohne Kompromiss- und Auffanglösung bis auf die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland heruntergebrochen.

"Die Beschäftigungseffekte eines harten Brexits würden vor allem an den Automobilstandorten spürbar werden", zitierte das Blatt Studienautor Oliver Holtemöller. Besonders harte Einschnitte brächte ein EU-Austritt der Briten für Beschäftigte in Wolfsburg und im niederbayerischen Dingolfing-Landau, wie die Analyse ergab. An diesen Standorten stellen Volkswagen beziehungsweise BMW zusammen mit Kfz-Zulieferern die größten Arbeitgeber.

Ferner genannt wurden die Landkreise Böblingen, wo unter anderem Technologiekonzerne wie IBM und Siemens sowie Betriebe der Autoindustrie angesiedelt seien, wie es weiter heißt. Ebenfalls stark betroffen wäre demnach der Märkische Kreis im südlichen Westfalen, wo sich zahlreiche exportstarke Mittelständler befänden.

Quelle: n-tv.de, ino/rts
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Startups verschaffen Überblick im Vertragsdschungel

Postby Weltbookadmin47 » 12. Feb 2019 11:42

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Startups verschaffen Überblick im Vertragsdschungel

Im Durchschnitt besitzt jeder Deutsche sechs Versicherungen, die - ebenso wie die Mobilfunknutzung oder der Autokauf - vertraglich abgesichert sind. Wem es schwerfällt, da den Überblick zu bewahren und Kündigungsfristen im Auge zu behalten, dem bieten Unternehmen ihre Hilfe anStartups verschaffen Überblick im Vertragsdschungel

Zur Info
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ra ... 44198.html
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Großes Kino der Notenbanken - Denn sie wissen nicht, was sie tun

Postby Weltbookadmin47 » 12. Feb 2019 13:46

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/marktber ... 53818.html

Dienstag, 12. Februar 2019
Großes Kino der Notenbanken - Denn sie wissen nicht, was sie tun
Ein Kommentar von Raimund Brichta
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Kann man von Notenbankern stets erwarten, dass sie wissen, was sie tun? n-tv-Börsenexperte Raimund Brichta meint, Zweifel sind angebracht.

Der von der US-Notenbank eingeschlagene Weg der Bilanzkürzung führt in die Sackgasse. Es ist nicht zu übersehen, wie die Währungshüter im Nebel stochern. Sie wissen einfach nicht, ob sie die nach der Finanzkrise aufgeblähten Bilanzen der Notenbanken wieder schrumpfen lassen können.

Janet Yellen, Ex-Chefin der amerikanischen Notenbank, tat allerdings so, als ob sie es wüsste. Sie behauptete, die von ihr 2017 angestoßene Schrumpfung der US-Notenbankbilanz werde wahrscheinlich genauso langweilig verlaufen, wie wenn man Farbe beim Trocknen zusehe. Das sollte soviel heißen wie: alles kein Problem.
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n-tv-Börsenmoderator Raimund Brichta

Ihr Nachfolger Jerome Powell schaute dieser Schrumpfung tatsächlich eine Zeitlang gelangweilt zu. Inzwischen scheinen ihm aber Zweifel zu kommen. Vor Kurzem deutete er zumindest seine Bereitschaft an, beim Schrumpfen auf die Bremse zu treten.

Ob er dies aus Überzeugung tat oder lediglich von den Finanzmärkten dazu getrieben wurde, sei dahingestellt. Nach meiner Einschätzung hätten die Bilanzkürzungen der Notenbanken jedenfalls viel aufregendere Folgen als trocknende Farbe.

Um das zu erkennen, muss man sich vergegenwärtigen, warum die Bilanzen überhaupt erst aufgebläht wurden. Die gängigste Erklärung lautet: Um die Zinsen niedrig zu halten und die Wirtschaft anzukurbeln. Die EZB wiederum nannte als Hauptgrund, sie wolle die Inflationsrate auf nahe 2 Prozent anheben.

Doch egal, welche der gebräuchlichen Begründungen man nimmt, sie treffen alle nicht den Kern und lenken von einem wesentlichen Sachverhalt ab: Der eigentliche Nutzen bestand darin, das Finanzsystem zu stützen, welches durch immer höhere Schulden immer fragiler geworden war. Dies gelang dadurch, dass die Zentralbanken einen Teil der ausstehenden Schulden in ihre Bilanzen übernahmen. Im Gegenzug pumpten sie Zentralbankgeld in die Märkte und sorgten damit für größere Systemsicherheit. Denn das Geld der Zentralbank gilt als einer der sichersten Geldvermögenswerte, die es gibt. Viel sicherer jedenfalls als das Geld, das die Geschäftsbanken ihrerseits ausgeben.

Damit stützten die Zentralbanken das brüchige Fundament eines wackeligen Hauses. Das Haus wurde stabiler.

Die entscheidende Frage ist nun, ob dieser Stabilisator nicht mehr benötigt wird. Nur dann könnten die Notenbanken problemlos ihre Bilanzen schrumpfen. Und nur dann wäre dieser Vorgang tatsächlich so langweilig anzusehen wie Yellen behauptet.

Dies ist aber nicht der Fall. Im Gegenteil: Die Gründe für die Instabilität haben sich sogar verstärkt. Die Verschuldung – Hauptauslöser der Finanzkrise – ist weiter gestiegen. Sie liegt jetzt weltweit mehr als 30 Prozent höher als vor der Krise. Das Haus braucht die Stütze also mehr denn je.

Dazu kommt die Frage, wer überhaupt den weltweiten Schuldenanstieg stoppen könnte, wenn selbst ein so großes Schadensereignis wie die Finanzkrise dies nicht vermocht hat? Auch hier liegt die Antwort auf der Hand: Niemand kann es. Denn unser System basiert darauf, dass die Schulden immer weiter wachsen. Die Hintergründe dafür hatte ich mehrfach beschrieben. Sie sind zum Beispiel hier nachzulesen.

Damit bedarf es keiner hellseherischen Gabe um vorherzusagen, dass die globalen Schulden auch in den nächsten Jahren weiter wachsen werden. Und da wachsende Schulden das System noch fragiler machen werden, wird sogar mehr statt weniger Zentralbankhilfe nötig sein. Im Klartext: Die Bilanzen der Zentralbanken werden in Zukunft eher weiter wachsen statt kleiner werden. Vorübergehende Schrumpfungsversuche lenken allenfalls vom Wesentlichen ab. Spätestens in der nächsten Krise wird es wieder nach oben gehen.

Und Frau Yellen sollte sich lieber mal einen alten Schinken ankucken, statt auf trocknende Farbe zu starren. Zum Beispiel den: "Denn sie wissen nicht, was sie tun" - mit James Dean in der Hauptrolle. Darin sieht sie auch, was passiert, wenn man zu spät auf die Bremse tritt,



meint Ihr Kinofreund

Raimund Brichta

P.S. Ihre Kommentare zum Bilanzschrumpfungs-Drehbuch der Notenbanken erwarte ich hier.

Quelle: n-tv.de
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Mehr Druck auf Arbeitgeber - Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weit

Postby Weltbookadmin47 » 13. Feb 2019 12:01

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Warnstre ... 55465.html

Mittwoch, 13. Februar 2019
Mehr Druck auf Arbeitgeber - Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter
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Sechs Prozent mehr wollen die Beschäftigten der Länder im öffentlichen Dienst.

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Um den Druck auf die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst zu erhöhen, weiten die Gewerkschaften ihre Warnstreiks auf weitere Bundesländer aus. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder Hamburg gibt es etwa Arbeitsniederlegungen. In Berlin ist eine Großdemo angekündigt.

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder haben die Gewerkschaften mit Warnstreiks in Bayern und Baden-Württemberg den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Im Laufe des Tages sind auch Streikaktionen in Berlin, Dresden und Chemnitz angekündigt. In Würzburg legten nach Auskunft der Gewerkschaft Verdi mit Beginn der Frühschicht Landesbeschäftigte unter anderem am Uniklinikum die Arbeit nieder. "Wir rechnen mit etwa 200 Streikenden", sagte ein Sprecher. Am Klinikum gibt es wie an Wochenenden einen Notbetrieb. Die Streikenden wollten in der Würzburger Innenstadt für die Forderungen der Gewerkschaft demonstrieren.

In Baden-Württemberg mussten sich die Menschen auf ausgefallene Busse einstellen. In den Regionen Reutlingen, Tübingen, Göppingen, Geislingen und Karlsruhe sollte es nach Verdi-Angaben den ganzen Tag über nur einen eingeschränkten Busverkehr geben. In Tübingen und Reutlingen sei der Linienbusverkehr mit Ausnahme der Strecke zum Flughafen komplett lahmgelegt.

Auch auf viele Berliner kommen wegen der Warnstreiks Einschränkungen zu. Gewerkschaften riefen Erzieher, Lehrer, Mitarbeiter von Bürgerämtern sowie Senatsverwaltungen und weitere Berufsgruppen dazu auf, ganztägig die Arbeit niederzulegen. Bei einem Demo-Zug und einer Kundgebung am Brandenburger Tor erwartet Verdi für die Mittagszeit Tausende Teilnehmer.

Mit den seit Montag laufenden Aktionen wollen die Gewerkschaften den Druck in den Gesprächen für rund eine Million Beschäftigte erhöhen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 28. Februar in Potsdam statt. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat zusätzlich. Die Länder haben die Forderungen zurückgewiesen.

Quelle: n-tv.de, mau/dpa
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Nur mit Plan B - Richtig vorgehen beim Lehrstellenwechsel

Postby Weltbookadmin47 » 17. Feb 2019 11:24

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Richtig-vo ... 00115.html

Sonntag, 17. Februar 2019
Nur mit Plan B - Richtig vorgehen beim Lehrstellenwechsel
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Bei Problemen und Sorgen rund um die Ausbildung ist der Ausbildungsverantwortliche des Betriebs in der Regel der erste Ansprechpartner.

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Ungerechtigkeiten, Überforderung oder Mobbing - manchmal passt es einfach nicht zwischen Betrieb und Lehrling. Das muss jedoch kein Grund sein, die Ausbildung abzubrechen. Manchmal hilft schon ein Lehrstellenwechsel. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Da ist dieses mulmige Gefühl, jeden Morgen zum Arbeitsbeginn. Ein Unwohlsein, vielleicht Überforderung, vielleicht unerfüllte Erwartungen. Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, die dazu führen können, dass Auszubildende sich in ihrem Lehrbetrieb nicht wohlfühlen. Ob fachliche, betriebliche oder zwischenmenschliche Differenzen - wenn die Unzufriedenheit zu groß wird, heißt es, die Reißleine zu ziehen.

Laut aktuellem Datenreport zum Berufsbildungsbericht des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) tat das 2016 etwa jeder vierte Auszubildende. Mit 25,8 Prozent vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge war die Zahl der Lehrlinge, die ihren Lehrbetrieb frühzeitig verließen, auf einem Rekordhoch. Doch eine Vertragsauflösung bedeutet nicht immer auch einen Ausbildungsabbruch. Oft kann der Wechsel in einen anderen Lehrbetrieb helfen.

"Zunächst sollte man aber versuchen, die Probleme anzusprechen, dabei kann vieles bereits geklärt werden", sagt Daniel Gimpel von der Jugendabteilung im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). "Auf jeden Fall gilt es, sich Hilfe zu holen", rät Gimpel. Bei Problemen und Sorgen rund um die Ausbildung ist der Ausbildungsverantwortliche des Betriebs in der Regel der erste Ansprechpartner. Auch ein Gespräch mit anderen Kollegen, dem Betriebsrat, der zuständigen Kammer, der Gewerkschaft oder einer Ausbildungsberatung kann hilfreich sein.
Nicht ohne Plan B

Selbst wenn es später zur Kündigung kommen sollte, ist es wichtig, vorab mit den Verantwortlichen über mögliche Pflichtverletzungen des Ausbildungsbetriebs gesprochen zu haben. Wenn sich trotzdem nichts ändert, hat der Lehrling unter Umständen einen Grund zur Kündigung.

Vor jeder Kündigung muss jedoch ein Plan B her. "Man sollte nie kündigen, bevor man nicht weiß, wie es weitergehen soll", rät Sabrina Schittel vom Projekt "azuro - Ausbildungs- & Zukunftsbüro", einer Beratungseinrichtung für Azubis in München. Denn wer kündigt, ohne eine neue Lehrstelle vorweisen zu können, riskiert zu viele Fehlzeiten während der Ausbildung. Das könnte wiederum dazu führen, dass die zuständige Kammer die Ausbildungszeit verlängert.

Ist die Entscheidung zum Lehrstellenwechsel gefallen und eine Perspektive gefunden, gilt: Je eher man geht, desto besser. "Wenn ich trotz aller Bemühungen weiß, dass die Ausbildung oder der Lehrbetrieb nichts für mich ist, macht es keinen Sinn, eine Kündigung künstlich in die Länge zu ziehen", sagt Florian Kaiser, Leiter der Bildungsberatung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) München/Oberbayern. Ganz im Gegenteil: Nur wer während der Probezeit kündigt, kann dies jederzeit und ohne Angabe von Gründen tun. Auch die Prüfungszeiträume sind zu bedenken: "Es wäre gut, nicht erst kurz vor der Zwischenprüfung zu kündigen, wenn man Zeit und Nerven braucht, um sich vorzubereiten", rät Gimpel.

Ist die Probezeit bereits verstrichen, wird es ungleich schwerer, dem Lehrbetrieb zu kündigen und die Ausbildung trotzdem fortzusetzen. Nur, wer den Beruf wechseln oder die Ausbildung aufgeben möchte, kann den Ausbildungsvertrag mit einer Frist von vier Wochen kündigen. Wer dagegen lediglich die Lehrstelle wechseln möchte, muss fristlos kündigen. Dazu müssen dem Betrieb Pflichtverstöße vorzuwerfen sein, etwa bei der Bereitstellung von Arbeitsmaterialien, dem Führen eines Berichtshefts oder der Einhaltung des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Aber auch sexuelle Belästigung, Diskriminierung oder unbezahlte Überstunden sind Kündigungsgründe.
Berufsschule nicht vergessen

Eine fristlose Kündigung sollte nie ohne professionelle Hilfe geschrieben werden, denn die formalen Anforderungen sind hoch. Eine bessere Alternative kann ein Aufhebungsvertrag sein. "Da ist das Hindernis, dass beide Parteien dem Vertrag zustimmen müssen", sagt Sabrina Schittel. In einem Aufhebungsvertrag kann die Austrittsfrist in Absprache mit dem Unternehmen selbst formuliert werden. "Man sollte immer beachten, wie viele Urlaubstage einem noch zustehen und wie die Überstunden ausgeglichen werden sollen", so die Sozialpädagogin. Daneben sind die rechtzeitige Ausstellung des Arbeitszeugnisses und die Aktualisierung des Berichtshefts wichtig.

Azubis müssen auch die Berufsschule über die anstehenden Änderungen informieren. Denn die Schule ist gesetzlich nicht verpflichtet den Lehrling weiter zu unterrichten, wenn er nicht mehr in einem Ausbildungsverhältnis ist. "Viele Berufsschulen drücken noch ein Auge zu und gewähren eine Überbrückungszeit. Die muss aber vorher abgesprochen sein", so Schittel.

Nur die Berufsschule, nicht aber den Betrieb zu wechseln, ist schwierig. Welche Berufsschule zuständig ist, richtet sich nach dem Sitz des Ausbildungsbetriebs. Zwar können Lehrlinge Gastschulanträge an anderen Berufsschulen stellen, doch im Gegensatz zu der zugewiesenen Schule ist eine Gastschule nicht dazu verpflichtet, den Lehrling zu unterrichten.

Ganz ähnlich sieht es bei der Anrechnung bereits erbrachter Leistungen im vorangegangenen Lehrbetrieb aus. Der neue Betrieb kann die Vorkenntnisse anerkennen, er muss es aber nicht. In der Praxis gibt es dabei jedoch selten Probleme, weiß Sabrina Schittel: "Unserer Erfahrung nach kann die Ausbildung meist an der Stelle weitergeführt werden, wo sie beendet wurde."

Quelle: n-tv.de, Anke Dankers, dpa
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Zusammen gegen China und die USA - Berlin und Paris planen Industrie-Cham

Postby Weltbookadmin47 » 20. Feb 2019 12:28

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Berlin-u ... 65168.html
Zusammen gegen China und die USA - Berlin und Paris planen Industrie-Champions
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Nur 5 der 40 weltweit größten Konzerne stammen derzeit aus Europa. Für die deutsche und die französische Regierung ein Weckruf: Mit einer gemeinsamen Industriepolitik wollen sie nach dem Vorbild von Airbus globale Industriegiganten aufbauen.

Deutschland und Frankreich wollen mit einer gemeinsamen Industriestrategie verhindern, dass sie bei Schlüsseltechnologien wie der künstlichen Intelligenz und der Batteriezellenproduktion international den Anschluss verlieren. "Wir müssen unsere Kräfte bündeln", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nach einem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Bruno Le Maire in Berlin. Dort haben die beiden Minister ein "Manifest" zur Industriepolitik vorgelegt. Geplant ist auch eine Reform des EU-Wettbewerbsrechts. Die bisherigen Regeln seien "veraltet", sagte Le Maire. Es gehe darum, "europäische Champions" zu bilden nach dem Vorbild des Flugzeugbauers Airbus.
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Wirtschaft 11.02.19
Mehr Erfolg am Weltmarkt IG Metall fordert Erleichterung bei Firmenfusionen

Hintergrund der Pläne ist die gescheiterte Fusion der Zugsparten von Siemens und dem französischen Konkurrenten Alstom wegen Bedenken der EU-Wettbewerbshüter. Dies war in Berlin und Paris auf Kritik gestoßen. Als Reaktion darauf schlagen Altmaier und Le Maire eine Art Vetorecht für die Europäischen Rat der Staats- und Regierungschefs der EU vor. Sie sollen die EU-Kommission in bestimmten Fällen überstimmen können.
Nur 5 von 40 Giganten aus Europa

Laut der beiden Wirtschaftsminister stammen derzeit nur 5 der 40 weltweit größten Konzerne aus Europa. In ihrem Papier schlagen sie deshalb unter anderem vor, Hightech-Firmen mit einem Gemeinschaftsfonds zu unterstützen. Daneben sollen Schlüsselinnovationen gezielt gefördert und Schlüsselindustrien geschützt werden. Die wirtschaftliche Stärke Europas werde in den kommenden Jahrzehnten stark davon abhängen, eine globale und Industriemacht zu bleiben, sagen Altmaier und Le Maire. Dafür sei eine Industriestrategie mit klaren Zielen bis ins Jahr 2030 nötig. Es müsse verstärkt in Forschung und Entwicklung neuer Technologien investiert werden.
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Politik 15.02.19
Peter Altmaier im n-tv Interview "Europa muss gemeinsame Antwort auf US-Politik finden"

Als erster Schritt ist der gemeinsame Aufbau einer Batteriezellen-Produktion für Elektroautos geplant. Dort drohen europäische Autobauer abhängig zu werden von Konzernen aus China und Südkorea. In den nächsten Wochen solle eine Entscheidung über die Bildung eines Konsortiums fallen, sagte Altmaier. Eine unmittelbare staatliche Beteiligung sei derzeit nicht vorgesehen. Deutschland und Frankreich wollen den Aufbau einer gemeinschaftlichen Batteriezellen-Fabrik aber mit insgesamt 1,7 Milliarden Euro unterstützen.

Welche Firmen sich an dem Konsortium beteiligen werden, ließ Altmaier offen. Er und Le Maire haben aber nach eigenen Angaben bereits europäische Partner wie Schweden, Österreich und Polen eingeladen, an ihrer Initiative teilzunehmen. Allerdings werde sie auf jeden Fall unter deutsch-französischer Führung bleiben.

Vor allem China übernimmt zunehmend Hightech-Firmen in Europa. Die Volksrepublik will auf diese Weise mit staatlichen Subventionen die Technologielücke zu westlichen Firmen schließen und selbst Weltmarktführer hervorbringen.

Quelle: n-tv.de, chr/dpa/AFP
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Update - 5000 Sturmgewehre für Mexiko Heckler & Koch muss Millionen zahlen

Postby Weltbookadmin47 » 21. Feb 2019 11:11

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Heckler- ... 67949.html

Donnerstag, 21. Februar 2019
Update - 5000 Sturmgewehre für Mexiko Heckler & Koch muss Millionen zahlen
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Präzisionswaffen aus Deutschland: Strenge Ausfuhrbeschränkungen sollen verhindern, dass Sturmgewehre oder Maschinenpistolen in falsche Hände geraten.

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Urteil im H&K-Prozess um Waffenexporte in Krisengebiete: Das Landgericht Stuttgart verhängt wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz Bewährungsstrafen gegen Ex-Mitarbeiter von Heckler & Koch. Der G36-Hersteller kommt mit einem Bußgeld davon.

Im Prozess gegen fünf ehemalige Mitarbeiter des Waffenherstellers Heckler & Koch (H&K) wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sind zwei Angeklagte zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Zudem erlegte das Stuttgarter Landgericht im Zusammenhang mit der Lieferung von fast 5000 Sturmgewehren und Zubehör in mexikanische Unruheprovinzen dem Unternehmen ein Bußgeld in Höhe von 3,7 Millionen Euro auf.
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Politik 22.05.18
Waffenlieferung nach Mexiko Heckler & Koch soll Politiker bestochen haben

Eine frühere Mitarbeiterin wurde zu 17 Monaten und ein ehemaliger Angestellter zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Drei weitere Angeklagte - zwei ehemalige Geschäftsführer und ein früherer Vertriebsleiter - wurden freigesprochen. Zu den von Rüstungsgegnern geforderten Haftstrafen kam es nicht.

"Dieses Verfahren ist kein Tribunal über deutsche Rüstungspolitik", betonte der Vorsitzende Richter am Stuttgarter Landgericht. Es sei lediglich um die Genehmigungen gegangen. Ein Fehlverhalten der beteiligten Behörden sah die Staatsanwaltschaft nicht. Rüstungsgegner hatten vor dem Gerichtsgebäude zu einer Mahnwache aufgerufen, sie sehen auch Verantwortung bei den beteiligten Ausfuhrbehörden.
Sturmgewehre mit unklarem "Endverbleib"

Heckler & Koch dürfte die Millionenbuße jedoch spürbar belasten. Das Unternehmen mit Sitz in Oberndorf am Neckar kam zuletzt auf einen Jahresumsatz von rund 200 Millionen Euro. Die juristische Aufarbeitung der umstrittenen Waffenlieferungen nach Mexiko belasten den Waffenspezialisten, der unter anderem auch die Bundeswehr mit dem Standard-Sturmgewehr G36 ausrüstet, seit Jahren. Beweise für das Verfahren sicherten Ermittler unter anderem auch im Rahmen einer Razzia, bei der im Herbst 2011 rund 300 Beamte Büroräume des Waffenherstellers durchsuchten.
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Auslandsreport 30.06.18
Wahlkampf in Todesangst Mexikos Drogenkartelle erschießen Dutzende Politiker

In dem Aufsehen erregenden H&K-Prozess ging es im Kern um die Frage, wie in den Jahren 2006 bis 2009 mehr als 4500 Sturmgewehre des Typs G36 sowie Maschinenpistolen und Zubehör im Wert von rund 4,1 Millionen Euro in mexikanische Unruheregionen gelangen konnten. Nach geltendem Recht hätten die tödlichen Exportprodukte des deutschen Präzisionsmaschinenbaus niemals dorthin geliefert werden dürfen. Bestimmt waren die Schusswaffen aus Deutschland für mexikanische Sicherheitskräfte. Vor Ort sollen Teile der Waffenlieferung jedoch kriminellen Organisationen in die Hände gefallen sein.
Schusswaffen in falschen Händen

Dreh- und Angelpunkt des Verfahrens waren die zur Genehmigung mitgelieferten sogenannten Endverbleibserklärungen der mexikanischen Behörden, in denen - wie der Name sagt - der endgültige Zielort der Waffen beschrieben ist. Der Richter hatte bereits vor Monaten Zweifel daran, dass diese Erklärungen Teil der Genehmigung sind. Die Staatsanwaltschaft ging in ihren Plädoyers deshalb davon aus, dass die Angeklagten wussten, dass die fraglichen Angaben nicht stimmten. Sie hätten sich damit, hieß es, die Genehmigungen für die Ausfuhren erschlichen.
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Politik 14.10.15
Prüfbericht vorgestellt Soldaten loben "Pannengewehr" G36

Heckler & Koch habe im Wissen um einen anderen Verbleib die Waffen nach Mexiko geliefert, erklärte einer der Staatsanwälte in seinem Plädoyer. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich ein früherer Vertriebsleiter der bandenmäßigen Ausfuhr von Waffen aufgrund von erschlichenen Genehmigungen schuldig gemacht hat. Die Sachbearbeiterin machte sich nach Auffassung des Gerichts der Beihilfe schuldig. Beide Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich Haftstrafen von mehr als zwei Jahren gefordert.
Tödliche Folgen des Exports

In Teilen Mexikos herrschen seit Jahren bürgerkriegsähnliche Zustände. Rivalisierende Banden und korrupte Sicherheitskräfte liefern sich teils offene Gefechte um die Vorherrschaft im Drogenhandel. Mehr als 200.000 Menschen sollen seit 2006 dem mexikanischen Drogenkrieg zum Opfer gefallen sein. Damals startete die Regierung unter Einsatz der Armee einen Feldzug gegen die Drogenkartelle. Kritiker machen diesen Einsatz maßgeblich für den Anstieg der Morde verantwortlich.

Die Vereinten Nationen bemühen sich seit Jahren die Verbreitung von Kleinwaffen einzudämmen. Schusswaffen wie Pistolen und Gewehre verschärfen nach Ansicht vieler Experten Konflikte, destabilisieren Gesellschaften und hemmen die Entwicklung. Die Bundesregierung bezeichnet die Kontrolle dieser Waffensysteme einschließlich ihrer Munition als "wesentliches Element von Krisenprävention und Friedenskonsolidierung" und als "zentrales Anliegen im Bereich der konventionellen Rüstungskontrolle".

Die von Gericht und Anklage als Hauptverantwortliche ausgemachten Männer standen bei dem H&K-Verfahren in Stuttgart jedoch nicht vor Gericht: Ein früherer Bereichsleiter lebt nicht mehr, und der ehemalige Handelsvertreter aus Mexiko ist seinem Anwalt zufolge zu krank um anzureisen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat für ihn inzwischen einen internationalen Haftbefehl beantragt. Das Gericht muss darüber noch entscheiden.

Quelle: n-tv.de, mmo/AFP/dpa https://www.n-tv.de/wirtschaft/Heckler- ... 67949.html
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Dividende steigt kräftig - VW stellt Absatz- und Gewinn-Rekorde auf

Postby Weltbookadmin47 » 22. Feb 2019 19:37

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Freitag, 22. Februar 2019
Dividende steigt kräftig - VW stellt Absatz- und Gewinn-Rekorde auf
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Den Absatzrekord des vergangenen Jahres will Volkswagen 2019 noch einmal steigern.

REUTERS
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Altlasten aus dem Abgasskandal, Probleme mit dem neuen Abgastest und ein stockender Absatz in China: Die Liste der Probleme bei VW ist lang. Dennoch steigert der Autobauer 2018 Absatz und Gewinn erneut - und warnt für das laufende Jahr vor zunehmendem Gegenwind.

Der VW-Konzern hat im vergangenen Jahr trotz der Folgen des Dieselskandals und der Probleme mit dem neuen Abgastest WLTP Rekorde bei Absatz, Umsatz und operativem Ergebnis aufgestellt. Die Erlöse legten im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Milliarden auf 235,8 Milliarden Euro zu, das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen lag mit 17,1 Milliarden Euro minimal über dem Vorjahresniveau von 17,0 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern mitteilte. Das Ergebnis vor Steuern stieg allerdings auf 15,6 Milliarden Euro nach 13,7 Milliarden Euro im Vorjahr.
VW Vorzüge
VW Vorzüge 146,72

An der guten Gewinnentwicklung will VW auch die Aktionäre beteiligen. Die Dividende für Vorzugsaktien soll auf 4,86 Euro von 3,96 Euro steigen. "Wir haben uns 2018 ordentlich geschlagen, gerade vor dem Hintergrund der WLTP-Umstellung, die zu erheblichen Verwerfungen in unserer Absatzentwicklung geführt hat", wird Volkswagen-CEO Herbert Diess in der Mitteilung zitiert.

Volkswagen musste im Gesamtjahr vor allem für die Bewältigung der Dieselkrise wie ein Jahr zuvor Sonderkosten von 3,2 Milliarden Euro verbuchen. Neben den Problemen um neue Abgas- und Verbrauchstests, wegen denen VW und die Tochtermarken Audi und Porsche viele Modellvarianten teils monatelang nicht anbieten konnten, lief auch der wichtigste Einzelmarkt China vor allem im zweiten Halbjahr nicht mehr so rund wie zuvor.
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Wirtschaft 22.02.19
König zum BGH-Diesel-Gutachten "Richter werden sich in der Praxis daran halten"

Angesichts einer Vielzahl von Unwägbarkeiten, wie drohende Einfuhrzölle in den USA, und hohen Aufwendungen für Zukunftsthemen gab der Dax-Konzern einen vorsichtigen Ausblick auf das laufende Jahr. Die Auslieferungen sollen leicht über dem Absatzrekord des Vorjahres liegen. Der Umsatz soll um bis zu 5 Prozent steigen, die Rendite wird weiter zwischen 6,5 und 7,5 Prozent gesehen. "Der Gegenwind in wichtigen Märkten dürfte 2019 nochmals stärker werden", warnt Diess.

Quelle: n-tv.de, mbo/dpa/rts
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"Mafiöse Strukturen" - Verdi-Chef greift Paketdienste an

Postby Weltbookadmin47 » 23. Feb 2019 10:18

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Samstag, 23. Februar 2019
"Mafiöse Strukturen" - Verdi-Chef greift Paketdienste an
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Das Problem werde größer, je mehr die Branche boome, so Bsirske.

dpa
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Paketdienste engagieren Firmen, die wiederum andere Firmen engagieren - was sich in geringen Stundenlöhnen und hoher Arbeitsbelastung bemerkbar macht. Verdi-Chef Bsirske sieht darin kriminelle Machenschaften und fordert die Politik zum Handeln auf.

Verdi-Bundeschef Frank Bsirske hat kriminelle Machenschaften beim Paketversand angeprangert. "In der Paketzustellbranche haben sich zum Teil mafiöse Strukturen etabliert", sagte Bsirske den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Unternehmen wie Hermes engagieren Firmen, die wiederum andere Firmen beauftragen, die dann Menschen aus der Ukraine, aus Moldawien oder aus Weißrussland in die Lieferfahrzeuge setzen."

Viele hätten gefälschte Pässe, sagte Bsirske. "Da werden Stundenlöhne von 4,50 Euro oder sechs Euro gezahlt und das bei Arbeitszeiten von zwölf oder sogar 16 Stunden pro Tag." Das Problem werde größer, je mehr die Branche der Paketzusteller boome.

Der Verdi-Chef fordert Regierung und Gesetzgeber zum Handeln auf. "Die Politik muss auch in der Paketbranche die so genannte Nachunternehmerhaftung einführen", sagte Bsirske. "Das bedeutet, dass der eigentliche Auftraggeber für die korrekten Arbeitsbedingungen bei allen Subunternehmern verantwortlich ist." Das gebe es bisher nur in der Bau- und in der Fleischbranche.

Quelle: n-tv.de, ftü/dpa
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Hunderte Arbeitsplätze in Gefahr - Post will Paketversand zusammenlegen

Postby Weltbookadmin47 » 23. Feb 2019 14:16

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Post-wil ... 62338.html
Hunderte Arbeitsplätze in Gefahr - Post will Paketversand zusammenlegen
81228367.jpg

Ein Paketbote der Post bei der Auslieferung.

picture alliance / dpa
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Die Deutsche Post plant eine Umstrukturierung ihres Zustelldienstes. Laut einem Medienbericht soll der Paketversand der Billigtochter Delivery mit dem der Post AG zusammengelegt werden, um Kosten zu sparen.

Die Deutsche Post möchte offenbar ihren Zustellbetrieb neu organisieren. Wie die "Welt" berichtet, will der Konzern den Paketversand der Billigtochter Delivery mit dem Zustelldienst der Post AG zusammenlegen. Zudem soll die Verwaltungsarbeit in den Niederlassungen gekürzt und aus zehn Standorten abgezogen werden. Nach Angaben des Blattes sollen dadurch hunderte Arbeitsplätze wegfallen. Die Fusion soll bereits am 1. April erfolgen.
Deutsche Post
Deutsche Post 26,75

Hintergrund sei ein Sparprogramm von Konzernchef Frank Appel, der den Gewinn der Brief- und Paketsparte um eine halbe Milliarde Euro erhöhen will, so die "Welt". Demnach war vergangener Woche ein Einigungsverfahren vor dem Landgericht Düsseldorf gescheitert. Dort hatten sich der Konzernbetriebsrat der Post sowie die Gewerkschaften vergeblich darum bemüht, bei der Zusammenlegung gleichen Lohn für gleiche Arbeit durchzusetzen.

Durch die Umstrukturierung würden künftig Paketboten aus zwei verschiedenen Lohnwelten nebeneinander arbeiten, wie die "Welt" schreibt. Die Mitarbeiter der Deutschen Post AG werden demzufolge nach Haustarif bezahlt und verdienen bis zu 20 Euro pro Stunde. Im Gegensatz dazu werden die rund 13.000 Beschäftigten der Tochterfirma Delivery nach dem Tarif des Logistikgewerbes bezahlt. Dieser beträgt im Regelfall zwölf Euro die Stunde. Zudem arbeiten Delivery-Mitarbeiter länger, mit weniger Pausen und geringeren Sonderleistungen.

„Diese Ungleichheit wird zu Unmut unter den Beschäftigten führen“, sagte Christina Dahlhaus von der Fachgewerkschaft DPVKOM der "Welt". Die Umstrukturierung sei eine "Rolle rückwärts" der Post, die mit dem Konzept einer Billigzustellung über die Delivery gescheitert wäre. Dahlhaus fordert, die Delivery-Mitarbeiter in den Tarifvertrag der Post AG zu übernehmen.

Quelle: n-tv.de, jpe
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Kundensterne versus Test - Was taugen die Amazon-Bewertungen ?

Postby Weltbookadmin47 » 25. Feb 2019 21:13

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Montag, 25. Februar 2019
Kundensterne versus Test - Was taugen die Amazon-Bewertungen ?
amazon Sterne.JPG

Vertrauen Sie eher negativen Kundenrezensionen, positive werden häufiger manipuliert.

(Quelle Screenshot Amazon)
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Beim Internet-Handelsriesen Amazon gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Und dies von verschiedenen Herstellern. Bei der Kaufentscheidung werden gerne Kundenbewertungen berücksichtigt. Doch was taugen die? Warentest vergleicht sie mit seinen Testergebnissen.

Internet­shopping hat ja so seine Tücken, da man nicht weiß, was man tatsächlich für sein Geld bekommt. Denn die Ware lässt sich nur auf Fotos bestaunen und nicht anfassen. Deshalb orientieren sich auch viele Kunden etwa von Amazon an den Rezensionen anderer Käufer. Doch wie seriös sind die und sollten die Amazon-Sterne tatsächlich die Kaufentscheidung beeinflussen?

Wissenschaftler der Technischen Universität Dort­mund haben Bewertungen für 1322 Elektronikprodukte wie Smartphones, Kopfhörer und Toaster verglichen, die von der Stiftung Warentest in den Jahren 2014 bis 2017 geprüft wurden und bei Amazon Produktbewertungen erhielten.

Ergebnis: Nur in knapp einem Drittel der Fälle ist der Warentest-Testsieger auch das Produkt mit der besten Amazon-Bewertung. Die Macher der Studie "Should We Reach for the Stars?" (Sollten wir nach den Sternen greifen?) - an der die Tester nicht beteiligt waren - kommen zu dem Schluss, dass sich Sterne-Bewertungen von Amazon nicht gut eignen, um die Qualität eines Produkts einzuschätzen.
Wissenschaftliche und trans­parenten Kriterien

Was die Stiftung Warentest nicht verwundert, denn wer im Internet kauft, ­äußert sich der Studie zufolge oft emotional und vertritt häufig extreme Meinungen zu den gekauften Produkten. Wer sich die Mühe macht, eine Rezension zu schreiben,­ hat sich meist über eine Ware sehr gefreut oder eben auch geärgert. Mittelmaß ist so in vielen Bewertungen unterdurchschnittlich vertreten. ­

Die Stiftung Warentest prüft dagegen nach wissenschaftlichen und transparenten ­Kriterien. Die Tester bevor­zugen keine bestimmte Marke und sind auch nicht verärgert, wenn die teure Neuanschaffung nicht ihren Vorstellungen ­entspricht. Außerdem werden bei den Tests mehrere Geräte einer Warengruppe untereinander verglichen. Die Ergebnisse sagen also auch etwas darüber aus, ­wie gut beispielsweise ein Smartphone im Vergleich zu anderen ist.

Spätestens hier stoßen Konsumentenbewertungen an ihre Grenzen, da ein solcher Vergleich nicht stattfindet. Zudem ist es Laien nicht möglich, bestimmte Produkteigenschaften wie zum Beispiel Schadstoffbelastungen oder die elektrische Sicherheit von Waren zu überprüfen. Bei Warentest werden entsprechende Spezialuntersuchungen vom Labor oder von externen Experten übernommen.

Allerdings haben die Kundenbewertungen dann Sinn, wenn es um die Alltagstauglichkeit der Produkte geht. Zumindest dann, wenn sich potenzielle Käufer nicht von den Sterne-Bewertungen blenden lassen. Stattdessen empfiehlt Warentest die Rezensionen querbeet zu lesen, um so auf mögliche Schwachpunkte hingewiesen zu werden. Denn klagen mehrere Nutzer über denselben Mangel, ist das ein Indiz für eine Schwach­stelle am Produkt.

Auch können überlange Bewertungen ein Hinweis für bezahlte Rezensenten sein, da sich der normale Käufer selten Zeit für eine allzu ausführliche Lobhudelei nimmt. Grund­sätzlich sollte eher negativen Kundenrezensionen vertraut werden, denn positive werden häufiger manipuliert.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, awi
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Dax quält sich durch den Tag - dickes Beiersdorf-Minus

Postby Weltbookadmin47 » 27. Feb 2019 19:55

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boer ... 77416.html
Mittwoch, 27. Februar 2019Der Börsen-Tag bei n-tv
Heute mit Wolfram Neidhard
17:38 Uhr
Dax quält sich durch den Tag - dickes Beiersdorf-Minus
Dax50.jpg

(Foto: picture alliance/dpa)

Eigentlich war es ein Handelstag zum Vergessen an der Frankfurter Börse. Die deutschen Indizes notierten durchgängig im roten Bereich. Händler fürchten nun, dass dem Dax trotz der kräftigen Erholung im neuen Jahr der Ausbruch aus dem im Sommer 2018 begonnenen Abwärtstrend versagt bleiben könnte.

Der Dax ging mit minus 0,5 Prozent auf 11.487 Punkte aus dem Handel. Der MDax verlor ebenfalls 0,5 Prozent auf 24.251 Zähler. Der TecDax sank um 1,0 Prozent auf 2592 Stellen. Der EuroStoxx50 gab um 0,3 Prozent auf 3281 Punkte nach.

Die Aussicht auf sinkende Gewinne lastete schwer auf den Aktien von Beiersdorf. Die von den Hamburgern angekündigten Investitionen für das künftige Wachstum dürften erst einmal zu Lasten der Profitabilität gehen. Die Aktie rauschte mit minus 9,8 Prozent an das Dax-Ende. Starke Ergebnisse von Bayer führten die Aktien des Dax-Riesen dagegen mit plus 4,2 Prozent an die Spitze des Leitindex.

Lufthansa verloren 2,4 Prozent. Sie waren belastet vom Kursabsturz von Air France-KLM, nachdem der niederländische Staat mit knapp 13 Prozent des Aktienkapitals bei der niederländisch-französischen Airline eingestiegen war. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mir bleibt nur noch, Ihnen einen schönen Abend zu wünschen. Vielleicht dominieren morgen die grünen Zahlen.
Mehr Börsennachrichten https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boer ... 77416.html
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TÄGLICH DIE AKTUELLSTEN Börsenkurse Marktüberblick

Postby Weltbookadmin47 » 27. Feb 2019 22:43

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TÄGLICH DIE AKTUELLSTEN
Börsenkurse
Marktüberblick

https://www.n-tv.de/boersenkurse/
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Gemüse, Obst, Geschäftemacher - Nachtschicht auf dem Großmarkt

Postby Weltbookadmin47 » 1. Mar 2019 13:18

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Wirtschaft, Dokumentation

Gemüse, Obst, Geschäftemacher - Nachtschicht auf dem Großmarkt

Zur Dokumentation: https://www.rtv.de/programm/mp-GD5_AWhd ... grossmarkt

Wenn es draußen dunkel wird, beginnt für die über 2400 Mitarbeiter des Großmarkts Hamburg der Tag. In ihrer üblichen Nachtschicht geben die Händler, Logistiker und Organisationstalente auf dem riesigen Basar alles, um täglich für frische Kost in deutschen Supermarktregalen zu sorgen. Das größte Frischezentrum Norddeutschlands gewährt einen Einblick hinter die Kulissen eines Großmarktes.
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Berlin blockiert Geldwäscheliste - EU kuscht vor Trump und Saudi-Arabien

Postby Weltbookadmin47 » 1. Mar 2019 22:00

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Freitag, 01. März 2019
Berlin blockiert Geldwäscheliste - EU kuscht vor Trump und Saudi-Arabien
Von Hannes Vogel
Geldwäsche.jpg

Wenn es um Geldwäsche geht, halten so gut wie alle EU-Länder ihre Hand über Saudi-Arabien.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Terrorfinanzierung, Steuerflucht, Geldwäsche: eigentlich gute Gründe, um Saudi-Arabien und US-Territorien wie die Jungferninseln auf die schwarze Liste der EU zu setzen. Doch die betroffenen Länder "fahren schwere Geschütze auf": Der saudische König droht unverhohlen.

Schmutziges Geld ist für die meisten EU-Länder offenbar kein Problem, solange es nur in den richtigen Staaten versteckt wird. Diesen Eindruck kann man jedenfalls angesichts einer Probeabstimmung über die von der EU-Kommission vor etwa zwei Wochen vorgestellte Geldwäscheliste der EU gewinnen. Erstmals sollten darauf auch Panama, Saudi-Arabien und die US-Territorien Guam, Puerto Rico, die US-Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa als "bedeutende Bedrohungen für das Finanzsystem der EU" eingestuft werden - wegen "strategischer Defizite" bei Geldwäsche und der Bekämpfung von Terror-Finanzierung.

Doch am Donnerstag votierten laut übereinstimmenden Medienberichten 27 von 28 EU-Ländern gegen die Liste. Auch die Bundesregierung stellte sich quer. Einzig Belgien sperrte sich Diplomaten zufolge nicht gegen den Vorschlag. Die Verabschiedung der Liste hängt damit in der Luft. Eigentlich sollte sie beim Finanzministertreffen am 12. März abgenickt werden.
"Sie fahren die großen Geschütze auf"
116691348.jpg
Wirtschaft 13.02.19
Widerstand aus Deutschland Brüssel setzt Saudi-Arabien auf Liste der Geldwäsche-Staaten

Die EU ist offenbar aus Angst vor der Reaktion Saudi-Arabiens und der USA eingeknickt. Laut Nachrichtenagentur Reuters hat der saudische König Salman bin Abdulaziz höchstpersönlich Briefe an alle EU-Regierungschefs verschickt, in denen er ihnen nahelegte, das Land nicht auf die Geldwäscheliste zu setzen. Das könnte "einerseits den Ruf des Landes beschädigen und anderseits Schwierigkeiten in Bezug auf Handel und Investitionen zwischen dem Königreich und der EU schaffen", soll es in dem Brief heißen.

Laut einem EU-Vertreter soll Riad gedroht haben, Verträge mit EU-Staaten zu lösen. "Sie fahren die großen Geschütze auf", zitiert die Agentur einen anderen Diplomaten. Auch die USA starteten eine Lobby-Kampagne gegen die Pläne der EU-Kommission. "Ich glaube nicht, dass es im Interesse der EU liegt, noch einen Kampf mit den USA und einer Menge anderer befreundeter Länder wegen so eines Themas anzufangen", zitiert die britische "Financial Times" Washingtons EU-Botschafter Gordon Sondland.

29 Europaabgeordnete der Grünen, Linken, Sozialdemokraten und Liberalen appellieren daher in einem offenen Brief, der n-tv.de vorliegt, an die Kommission, "sich dem politischen Druck aus einigen Mitgliedstaaten zu widersetzen". Man sei "entsetzt über die Versuche […] Saudi-Arabien von der Liste zu streichen." Die Liste von politischen Lobbyinitiativen abhängig zu machen "würde die Glaubwürdigkeit der EU schwer beschädigen". Aus Diplomatenkreisen heißt es, besonders Großbritannien und Frankreich würden sich gegen die Aufnahme Saudi-Arabiens starkmachen. Über Panama halte vor allem Spanien seine schützende Hand.

Die Bundesregierung weist die Vorwürfe zurück. Man habe sich nicht inhaltlich gegen die Listung bestimmter Staaten ausgesprochen, teilt das Finanzministerium auf Anfrage von n-tv.de mit. Vielmehr sei der Widerstand damit begründet, wie die Liste zustande gekommen sei: Man habe wie die Mehrheit der EU-Staaten "erhebliche Einwände gegen das bisherige Verfahren". Es müsse "transparent, belastbar und auch für die betroffenen Länder nachvollziehbar" sein. Diesen Anforderungen sei der Vorschlag der Kommission "nicht hinreichend gerecht geworden".
Saudi-Arabien ein "hohes Risiko für EU-Finanzsystem"

Der Grünen-Finanzexperte im Europaparlament, Sven Giegold, hält das für eine vorgeschobene Begründung: "Die Methodenkritik der Bundesregierung ist fadenscheinig." Die Ablehnung des Kommissionsvorschlags sei ein "Schmierentheater auf Kosten der Sicherheit", die Liste dürfe "nicht weichgespült werden". Auch die EU-Kommission hält dagegen: Die Methodik sei "in enger Zusammenarbeit" mit den EU-Mitgliedstaaten ausgearbeitet worden. Auch die auf die Liste gesetzten Drittstaaten seien "konsultiert" worden.

Der Vorstoß der EU-Kommission ist hochbrisant, weil er über die bereits bestehende Geldwäsche-Liste der Financial Action Task Force (FATF) der OECD hinausgeht. Die ist aber auch nur eine Art internationaler Minimalkompromiss in Sachen Geldwäsche und Steuerhinterziehung: Nur 14 Länder wie Nordkorea, Syrien und Pakistan stehen überhaupt darauf. Zahlreiche Hochrisikogebiete wie Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate und sämtliche karibischen Steueroasen bis auf die Bahamas fehlen.

Weil die EU sich im Rahmen der verschärften Geldwäsche-Richtlinie 2018 jedoch zu deutlich strengeren Kriterien verpflichtet hat, will die Kommission nun neben Panama, Saudi-Arabien und den vier US-Territorien auch Afghanistan, Irak, Libyen, Samoa und Nigeria - insgesamt also 11 weitere Länder - zusätzlich auf ihre eigene Liste setzen.

Die Einschätzungen der EU-Kommission zu diesen Kandidaten haben es in sich. Zu den US-Territorien heißt es beispielsweise, sie seien "attraktiv für Steuervergehen". Die Überprüfung neuer Kunden im Finanzsektor sei dort "nicht umfassend und effektiv genug". Viele Hochrisikobranchen bei Geldwäsche (Anwälte, Buchhalter, Treuhänder und Immobilienmakler) seien zudem völlig "unreguliert".

Saudi-Arabien hingegen stelle "besonders in Bezug auf Terrorfinanzierung" weiterhin ein "hohes Risiko für das EU-Finanzsystem" dar. Riad hätte keine ausreichenden Anstrengungen unternommen, um der Finanzierung ausländischer Terrorkämpfer zu begegnen. Zudem ermittle Saudi-Arabien nicht ausreichend gegen die Drahtzieher professioneller, großangelegter Geldwäsche. 70 bis 80 Prozent der Gewinne aus diesen Verbrechen verließen das Land ungehindert. Die Fälle würden nicht verfolgt, und koordinierte Ermittlungen mit anderen Ländern gebe es nicht. Momentan würden weiterhin "große Schwächen" bestehen, insbesondere mit Blick auf die Terrorfinanzierung, die das Land "nicht ausreichend angeht".

Es gilt als wahrscheinlich, dass die EU-Botschafter in den nächsten Wochen final über die Liste abstimmen. Sollte sie durchfallen, müsste die Kommission einen neuen Vorschlag machen. Solange bliebe alles beim Alten - und Saudi-Arabien und die US-Territorien wären weiter offiziell keine Bedrohung für das EU-Finanzsystem.
Widerstand aus Deutschland Brüssel setzt Saudi-Arabien auf Liste der Geldwäsche-Staaten
Im Kampf gegen schmutziges Geld überarbeitet die EU-Kommission ihre Schwarze Liste der Staaten mit hohem Risiko für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Neben sechs anderen Staaten zählt nun auch Saudi Arabien dazu. In einigen Mitgliedsstaaten regt sich Widerstand.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 55479.html
Quelle: n-tv.de
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Berlin blockiert Geldwäscheliste - EU kuscht vor Trump und Saudi-Arabien

Postby Weltbookadmin47 » 1. Mar 2019 22:34

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Freitag, 01. März 2019
Berlin blockiert Geldwäscheliste - EU kuscht vor Trump und Saudi-Arabien
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Wenn es um Geldwäsche geht, halten so gut wie alle EU-Länder ihre Hand über Saudi-Arabien.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Terrorfinanzierung, Steuerflucht, Geldwäsche: eigentlich gute Gründe, um Saudi-Arabien und US-Territorien wie die Jungferninseln auf die schwarze Liste der EU zu setzen. Doch die betroffenen Länder "fahren schwere Geschütze auf": Der saudische König droht unverhohlen.

Schmutziges Geld ist für die meisten EU-Länder offenbar kein Problem, solange es nur in den richtigen Staaten versteckt wird. Diesen Eindruck kann man jedenfalls angesichts einer Probeabstimmung über die von der EU-Kommission vor etwa zwei Wochen vorgestellte Geldwäscheliste der EU gewinnen. Erstmals sollten darauf auch Panama, Saudi-Arabien und die US-Territorien Guam, Puerto Rico, die US-Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa als "bedeutende Bedrohungen für das Finanzsystem der EU" eingestuft werden - wegen "strategischer Defizite" bei Geldwäsche und der Bekämpfung von Terror-Finanzierung.

Doch am Donnerstag votierten laut übereinstimmenden Medienberichten 27 von 28 EU-Ländern gegen die Liste. Auch die Bundesregierung stellte sich quer. Einzig Belgien sperrte sich Diplomaten zufolge nicht gegen den Vorschlag. Die Verabschiedung der Liste hängt damit in der Luft. Eigentlich sollte sie beim Finanzministertreffen am 12. März abgenickt werden.
"Sie fahren die großen Geschütze auf"
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Wirtschaft 13.02.19
Widerstand aus Deutschland Brüssel setzt Saudi-Arabien auf Liste der Geldwäsche-Staaten

Die EU ist offenbar aus Angst vor der Reaktion Saudi-Arabiens und der USA eingeknickt. Laut Nachrichtenagentur Reuters hat der saudische König Salman bin Abdulaziz höchstpersönlich Briefe an alle EU-Regierungschefs verschickt, in denen er ihnen nahelegte, das Land nicht auf die Geldwäscheliste zu setzen. Das könnte "einerseits den Ruf des Landes beschädigen und anderseits Schwierigkeiten in Bezug auf Handel und Investitionen zwischen dem Königreich und der EU schaffen", soll es in dem Brief heißen.

Laut einem EU-Vertreter soll Riad gedroht haben, Verträge mit EU-Staaten zu lösen. "Sie fahren die großen Geschütze auf", zitiert die Agentur einen anderen Diplomaten. Auch die USA starteten eine Lobby-Kampagne gegen die Pläne der EU-Kommission. "Ich glaube nicht, dass es im Interesse der EU liegt, noch einen Kampf mit den USA und einer Menge anderer befreundeter Länder wegen so eines Themas anzufangen", zitiert die britische "Financial Times" Washingtons EU-Botschafter Gordon Sondland.

29 Europaabgeordnete der Grünen, Linken, Sozialdemokraten und Liberalen appellieren daher in einem offenen Brief, der n-tv.de vorliegt, an die Kommission, "sich dem politischen Druck aus einigen Mitgliedstaaten zu widersetzen". Man sei "entsetzt über die Versuche […] Saudi-Arabien von der Liste zu streichen." Die Liste von politischen Lobbyinitiativen abhängig zu machen "würde die Glaubwürdigkeit der EU schwer beschädigen". Aus Diplomatenkreisen heißt es, besonders Großbritannien und Frankreich würden sich gegen die Aufnahme Saudi-Arabiens starkmachen. Über Panama halte vor allem Spanien seine schützende Hand.

Die Bundesregierung weist die Vorwürfe zurück. Man habe sich nicht inhaltlich gegen die Listung bestimmter Staaten ausgesprochen, teilt das Finanzministerium auf Anfrage von n-tv.de mit. Vielmehr sei der Widerstand damit begründet, wie die Liste zustande gekommen sei: Man habe wie die Mehrheit der EU-Staaten "erhebliche Einwände gegen das bisherige Verfahren". Es müsse "transparent, belastbar und auch für die betroffenen Länder nachvollziehbar" sein. Diesen Anforderungen sei der Vorschlag der Kommission "nicht hinreichend gerecht geworden".
Saudi-Arabien ein "hohes Risiko für EU-Finanzsystem"

Der Grünen-Finanzexperte im Europaparlament, Sven Giegold, hält das für eine vorgeschobene Begründung: "Die Methodenkritik der Bundesregierung ist fadenscheinig." Die Ablehnung des Kommissionsvorschlags sei ein "Schmierentheater auf Kosten der Sicherheit", die Liste dürfe "nicht weichgespült werden". Auch die EU-Kommission hält dagegen: Die Methodik sei "in enger Zusammenarbeit" mit den EU-Mitgliedstaaten ausgearbeitet worden. Auch die auf die Liste gesetzten Drittstaaten seien "konsultiert" worden.

Der Vorstoß der EU-Kommission ist hochbrisant, weil er über die bereits bestehende Geldwäsche-Liste der Financial Action Task Force (FATF) der OECD hinausgeht. Die ist aber auch nur eine Art internationaler Minimalkompromiss in Sachen Geldwäsche und Steuerhinterziehung: Nur 14 Länder wie Nordkorea, Syrien und Pakistan stehen überhaupt darauf. Zahlreiche Hochrisikogebiete wie Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate und sämtliche karibischen Steueroasen bis auf die Bahamas fehlen.

Weil die EU sich im Rahmen der verschärften Geldwäsche-Richtlinie 2018 jedoch zu deutlich strengeren Kriterien verpflichtet hat, will die Kommission nun neben Panama, Saudi-Arabien und den vier US-Territorien auch Afghanistan, Irak, Libyen, Samoa und Nigeria - insgesamt also 11 weitere Länder - zusätzlich auf ihre eigene Liste setzen.

Die Einschätzungen der EU-Kommission zu diesen Kandidaten haben es in sich. Zu den US-Territorien heißt es beispielsweise, sie seien "attraktiv für Steuervergehen". Die Überprüfung neuer Kunden im Finanzsektor sei dort "nicht umfassend und effektiv genug". Viele Hochrisikobranchen bei Geldwäsche (Anwälte, Buchhalter, Treuhänder und Immobilienmakler) seien zudem völlig "unreguliert".

Saudi-Arabien hingegen stelle "besonders in Bezug auf Terrorfinanzierung" weiterhin ein "hohes Risiko für das EU-Finanzsystem" dar. Riad hätte keine ausreichenden Anstrengungen unternommen, um der Finanzierung ausländischer Terrorkämpfer zu begegnen. Zudem ermittle Saudi-Arabien nicht ausreichend gegen die Drahtzieher professioneller, großangelegter Geldwäsche. 70 bis 80 Prozent der Gewinne aus diesen Verbrechen verließen das Land ungehindert. Die Fälle würden nicht verfolgt, und koordinierte Ermittlungen mit anderen Ländern gebe es nicht. Momentan würden weiterhin "große Schwächen" bestehen, insbesondere mit Blick auf die Terrorfinanzierung, die das Land "nicht ausreichend angeht".

Es gilt als wahrscheinlich, dass die EU-Botschafter in den nächsten Wochen final über die Liste abstimmen. Sollte sie durchfallen, müsste die Kommission einen neuen Vorschlag machen. Solange bliebe alles beim Alten - und Saudi-Arabien und die US-Territorien wären weiter offiziell keine Bedrohung für das EU-Finanzsystem.
Widerstand aus Deutschland Brüssel setzt Saudi-Arabien auf Liste der Geldwäsche-Staaten
Im Kampf gegen schmutziges Geld überarbeitet die EU-Kommission ihre Schwarze Liste der Staaten mit hohem Risiko für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Neben sechs anderen Staaten zählt nun auch Saudi Arabien dazu. In einigen Mitgliedsstaaten regt sich Widerstand.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 55479.html
Quelle: n-tv.de
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Mindestens 240 Euro Aufschlag - Verdi und Länder finden Tarifkompromiss

Postby Weltbookadmin47 » 3. Mar 2019 10:33

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Verdi-un ... 84968.html

Sonntag, 03. März 2019
Mindestens 240 Euro Aufschlag - Verdi und Länder finden Tarifkompromiss
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Gute Botschaft: Verhandlungsführer Ulrich Silberbach (l.), Frank Bsirske (m.) und Matthias Kollatz (r.) sind mit dem gefundenen Kompromiss zufrieden.

(Foto: dpa)
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Gute Botschaft: Verdi-Chef Bsirske berichtet der Verhandlungskommission der Gewerkschaft von der erzielten Einigung.

(Foto: dpa)
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Bis in die Nacht verhandeln Gewerkschaften und Länder, nun gelingt der Durchbruch beim Tarifabschluss. Angestellte der Länder erhalten in den nächsten Jahren einen deutlich spürbaren Lohnaufschlag. Insbesondere Pflegekräfte und Auszubildende sollen profitieren.

Die Tarifparteien im öffentlichen Dienst der Länder haben sich auf eine dreistufige Anhebung der Löhne geeinigt. Danach erhalten die rund eine Million Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder in diesem und den beiden kommenden Jahren deutlich mehr Geld. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich auf eine stufenweise Anhebung der Gehälter im Volumen von acht Prozent oder rund sieben Milliarden Euro in 33 Monaten. Der Mindestanstieg soll dabei bei 240 Euro liegen.

Nach der Vereinbarung werden die Gehälter zunächst rückwirkend zum 1. Januar 2019 in einem Gesamtvolumen von 3,2 Prozent steigen, mindestens aber um 100 Euro. Für das Jahr 2020 ist eine Erhöhung um weitere 3,2 Prozent vereinbart, mindestens aber 90 Euro. Und zum 1. Januar 2021 gibt es nochmals 1,4 Prozent oder mindestens 50 Euro mehr. Pflegekräfte erhalten darüber hinaus ein Plus von 120 Euro monatlich. Und Auszubildende bekommen zum 1. Januar 2019 und 2020 jeweils 50 Euro mehr.

Von den Anhebungen profitieren nach den Worten von Verdi-Chef Frank Bsirske insbesondere jene, die untere und mittlere Einkommen haben. Abstriche mussten die Gewerkschaften Verdi und der Beamtenbund dbb bei der Entgeltordnung hinnehmen. Hier gab es zwar Besserstellungen bestimmter Berufsgruppen, aber nicht aller, wie die Gewerkschaften verlangt hatten. Zudem ist die Laufzeit von 33 Monaten länger als von der Arbeitnehmerseite gewünscht. Auch bei den Lehrern konnte sie ihre Vorstellungen nicht voll durchsetzen. Hier soll über eine Besserstellung aber weiter verhandelt werden.
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Wirtschaft 27.02.19
Streik bei Pflege, Polizei, Banken, Bahn Öffentlicher Dienst lässt die Muskeln spielen

Dennoch zeigten sich sowohl Arbeitgeber als auch Gewerkschaften zufrieden mit dem Tarifabschluss für die rund eine Million Beschäftigten, um den in der dritten Verhandlungsrunde seit Donnerstag nochmals intensiv gerungen werden musste. Der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL), Berlins SPD-Finanzsenator Matthias Kollatz, betonte, die Länder stünden mit den sieben Milliarden Euro über die 33 Monate zwar vor einem finanziellen Kraftakt, die lange Laufzeit gebe aber Planungssicherheit. Und die Beschäftigten würden so an der guten Wirtschaftsentwicklung der vergangenen Jahre teilhaben können. Die Forderungen der Gewerkschaften hätten wesentlich höher gelegen, fügte er hinzu.
Gewerkschaften loben "bestes Ergebnis seit vielen Jahren"

Bsirske lobte die Einigung als "das beste Tarifergebnis bei den Ländern seit vielen Jahren". Es sei ein guter Tag für die Beschäftigten gewesen und ein guter Tag für die Bürger, weil unter anderem Mitarbeiter in Krankenhäusern, Feuerwehren und Rettungsdienste höher entlohnt würden. Mit dem Abschluss werde der öffentliche Dienst zudem erstrebenswerter. Bsirske sprach in diesem Rahmen von einer "spektakulären Attraktivitätsverbesserung" für manche Berufsgruppen, insbesondere in der Krankenpflege. Es sei "ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann".

Der Verhandlungsführer des Beamtenbundes dbb, Ulrich Silberbach, erklärte, in manchen Bereichen sei eine Wettbewerbsfähigkeit erreicht worden, mit der man auf Augenhöhe mit der Privatwirtschaft konkurrieren könne. Bei den IT-Fachkräften sieht Silberbach dagegen noch erheblichen Nachholbedarf und beklagte, dass die Arbeitgeber hier inzwischen außertariflich bezahlten.

Die Gewerkschaften hatten in den vergangenen Tagen mit Warnstreiks ihren Forderungen Nachdruck verliehen. Zunächst stand die Forderung nach einer generellen Lohnerhöhung für alle Beschäftigten im Raum. Hier hatten die Gewerkschaften sechs Prozent mehr über eine Laufzeit von 12 Monaten verlangt, mindestens aber zusätzlich 200 Euro im Monat.
Der Abschluss soll nach dem Willen des dbb auf rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger übertragen werden. Hessen gehört seit Anfang der 2000er-Jahre der Tarifgemeinschaft deutscher Länder nicht mehr an.

Quelle: n-tv.de, lou/mbo/dpa
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Tenhagens Tipps - Sparkassen-Kunden können Zinsen nachfordern

Postby Weltbookadmin47 » 6. Mar 2019 12:52

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Sparkassen ... 86920.html

Mittwoch, 06. März 2019
Tenhagens Tipps - Sparkassen-Kunden können Zinsen nachfordern
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Sparkassen und Banken haben ihren Kunden in der Vergangenheit gerne Sparverträge mit variablen Zinsen angeboten.

(Foto: dpa)
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An die Vertragstreue von Kreditinstituten zu glauben, ist dieser Tage nicht die beste Idee. Denn diese kündigen für sie belastende Spar-Verträge en masse. Ob Sie das dürfen ist strittig. Ungeachtet dessen haben wohl viele Sparkassen zuvor die Zinsen falsch berechnet. Finanztip-Chef Tenghagen weiß, was zu tun ist.

An die Vertragstreue von Kreditinstituten zu glauben, ist dieser Tage wohl nicht die beste Idee. Denn Bausparkassen und Banken kündigen für sie belastende Spar-Verträge en masse. Ob Sie das dürfen ist strittig. Und jetzt kommt noch dazu, dass wohl viele Sparkassen zuvor die Sparzinsen ihrer Kunden falsch berechnet haben. Finanztip-Chef Tenhagen weiß, was zu tun ist.

n-tv.de: Die Verbraucherzentrale Sachsen beschuldigt diverse Sparkassen, die Zinsen für Sparverträge und Prämiensparverträge falsch berechnet zu haben. Was ist da los?

Hermann-Josef Tenhagen: Eigentlich handelt es sich um eine Auseinandersetzung, die seit 20 Jahren tobt. Sparkassen und Banken haben ihren Kunden in der Vergangenheit gerne Sparverträge mit variablen Zinsen angeboten. Das besagt, dass die Zinsen dieser Verträge steigen, wenn der Marktzins steigt und sinken, wenn der Marktzins fällt. Allerdings haben die Geldinstitute die Anpassung zu Anfang eher nach Gutsherrenart vorgenommen. In der Praxis sah das dann oft so aus, dass, wenn der Marktzins gestiegen ist, die Erhöhung erst mit deutlicher Verzögerung nachvollzogen wurde. Im Gegensatz dazu wurden aber Zinssenkungen sofort an die Kunden weitergegeben.
Hermann-Josef Tenhagen ist Chefredakteur der unabhängigen Verbraucher-Webseite Finanztip.

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Dem hat der Bundesgerichtshof (BGH) 2004 einen Riegel vorgeschoben. Seitdem müssen die Kreditinstitute einen Referenzzins angeben, an dem sie sich bei der Verzinsung orientieren müssen. Und zwar so, dass der Kunde Veränderungen bei den Zinsen nachvollziehen kann. Durch weitere BGH-Entscheidungen wurde der Umgang mit dem Referenzzins weiter konkretisiert. Tenor: Demnach muss er regelmäßig monatlich angepasst werden, fair sein und dem Vertrag entsprechen. Zudem müssen die Zinsen des Vertrages relativ zum Referenzzins angepasst werden. Will sagen: Wenn sich der Zins von meinem Referenzzinssatz von 4 auf 2 Prozent halbiert und die Bank gesagt hat, sie zahlt 3 Prozent, dann darf sie diese 3 Prozent eben nicht um 2, sondern nur um 1,5 Prozent senken. Auf diese Art und Weise kann der Zins meines Vertrages nicht so leicht unter 0 fallen.

Was in der Niedrigzinsphase der letzten Jahre ja eine gute Sache für Kunden ist …

Genau, deswegen haben ja auch Sparkassen und Banken versucht, sich solch teurer Verträge durch Kündigungen zu entledigen. Was nun zur Folge hat, dass sich so mancher geschasste Kunde seinen Sparvertrag doch noch mal genauer angeschaut und von der Verbraucherzentrale hat nachrechnen lassen. Die ist dann zu dem Ergebnis gekommen, dass die oben beschriebene Zinsanpassung eben auch nach den BGH-Urteilen nicht immer korrekt von den Geldhäusern vorgenommen wurde und Kunden oftmals ein Anrecht auf Zinsnachzahlungen haben.

Um welche Produkte handelt es sich genau?

Es geht vor allem um Sparkassenprodukte. Die Sparkassen haben gerne solche Prämiensparverträge mit ihren Kunden abgeschlossen. Oft gab es sogar noch einen Bonus oben drauf. Deshalb sind viele Kunden auch gerne langjährig dabeigeblieben. Selbst wenn die Zinsen nahe 0 waren und sind, ergab dies zum Teil auch noch durch einen vereinbarten steigenden Bonus eine ordentliche Rendite für Sparer.

Sind nur gekündigte Verträge betroffen?

Nein, es sind auch noch laufende Verträge betroffen. Für die kann aber auch gegebenenfalls eine Zinsgutschrift verlangt werden. Bei bereits gekündigten Verträgen kann eine Zinsnachzahlung gefordert werden. Dies kann noch 3 Jahre nach dem Ende des Jahres der Kündigung erfolgen. Wurde der Kontrakt beispielsweise 2016 gekündigt, hat der Kunde noch bis Ende 2019 einen Anspruch auf Nachzahlung.

Um wie viele Verträge geht es denn?

Genau ist das nicht bekannt. Aber es sind etliche Tausend, vielleicht Zehntausende Verträge. Es ist auch nicht nur Sachsen betroffen und auch nicht nur die Sparkassen. Im Herbst 2018 hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg einige Banken deshalb zum Teil erfolgreich abgemahnt.

Um wie viel Geld beziehungsweise Zinsen geht es?

Bei einer Sparsumme von 30.000 Euro kann es schon um eine Nachzahlung von zusätzlich 1000 Euro Zinsen gehen. Dazu könnten Kunden natürlich auch noch Verzugszinsen berechnen, welche ja immer noch mal höher sind. Dies hat die Verbraucherzentrale Sachsen bisher noch gar nicht berücksichtigt.

Was können Kunden jetzt tun?

Zunächst kann man die Banken und Sparkassen selbst bitten, den Vertrag auf Zinsgenauigkeit nachzurechnen beziehungsweise prüfen zu lassen, ob der Referenzzins tatsächlich Anwendung gefunden hat. Die Sparkassen-Bank-Berechnungen kann man dann noch mal von den Verbraucherzentralen gegenrechnen lassen und bei Abweichungen beider Ergebnisse die Differenz einfordern.

Man kann aber auch einfach so mit dem, was das Geldinstitut einem vorgerechnet hat, zur Schlichtungsstelle der Sparkassen gehen und um Überprüfung bitten. Das kostet nichts und kann durchaus erfolgversprechend sein. Aber es ist natürlich immer besser, wenn man gleich schon eine Berechnung von Dritten zur Hand hat. Wenn dann immer noch kein befriedigendes Ergebnis erzielt wird, bleibt natürlich noch der Klageweg. Da kann es dann lohnen, zu schauen, ob nicht schon die Verbraucherzentralen diesen Weg beschritten haben oder aber dies in näherer Zukunft zu tun gedenken. Für bereits gekündigte Verträge gelten dann die oben genannten Fristen.

Mit Hermann-Josef Tenhagen sprach Axel Witte

Quelle: n-tv.de
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VW, Daimler und BMW - EU erwägt Milliardenstrafen gegen Autobauer

Postby Weltbookadmin47 » 8. Mar 2019 15:31

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Freitag, 08. März 2019
VW, Daimler und BMW - EU erwägt Milliardenstrafen gegen Autobauer
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Die EU wirft den Autobauern vor, sich bei technischen Details abgesprochen zu haben.

(Foto: picture alliance / dpa)
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Die drei großen deutschen Autohersteller sollen sich unter anderem bei der Größe von Harnstoff-Tanks abgesprochen haben. Die EU-Kommission will deshalb offenbar durchgreifen und Strafen verhängen. Laut einem Bericht könnten diese jeweils bis zu einer Milliarde Euro betragen.

Die EU-Kommission erwägt einem Medienbericht zufolge, Strafen in Höhe von je bis zu einer Milliarde Euro gegen die deutschen Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW zu verhängen. Hintergrund sind mutmaßliche illegale Absprachen bei der Abgastechnik. Wie der "Spiegel" berichtete, sollen sich die Autobauer bei der Größe von Harnstoff-Tanks für Stickoxid-Katalysatoren in Dieselautos abgesprochen haben. Außerdem hätten die Hersteller vereinbart, keine Partikelfilter gegen Feinstaub in Benzinautos einzubauen.
VW Vorzüge
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Daimler
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Die Strafen könnten demnach "in den nächsten Wochen" verhängt werden. Am Dienstag hatte das "Handelsblatt" berichtet, dass die Kartellwächter in diesem Frühjahr aktiv werden wollen. Den Berichten zufolge wollten sich weder Hersteller noch Behörde zum aktuellen Stand des Verfahrens äußern.

Daimler und VW könnten in den Verfahren laut "Spiegel" mit Strafrabatten rechnen, weil sie die Absprachen selbst angezeigt haben. Laut "Handelsblatt" hatte sich Daimler bereits 2014 bei der Kommission gemeldet, VW folgte zwei Jahre später. BMW bestreitet den Berichten zufolge jegliche Absprachen und könnte deshalb laut "Spiegel" mit einer höheren Strafe rechnen.
BMW
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Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager muss demnach aber mit Gegenwind rechnen. So hatten die deutsche und die französische Regierung zuletzt nach dem Veto der Brüsseler Wettbewerbshüter gegen einen Zusammenschluss der Siemens-Zugsparte mit dem französischen Konkurrenten Alstom einen industriefreundlicheren Kurs gefordert. Zudem prüfe ein Autobauer bereits rechtliche Schritte gegen mögliche Bußgelder.

Die Kommission hatte bereits im Oktober 2017 Voruntersuchungen bei den Autobauern begonnen und hatte dazu auch die Konzernzentralen der Herstellern durchsuchen lassen. Im vergangenen Herbst leitete die Brüsseler Wettbewerbsbehörde ein formelles Ermittlungsverfahren ein.

Quelle: n-tv.de, mli/AFP
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Streit um Markthoheit - Discounter starten neuen Preiskampf

Postby Weltbookadmin47 » 11. Mar 2019 13:30

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Montag, 11. März 2019
Streit um Markthoheit - Discounter starten neuen Preiskampf
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Deutsche Discounter drehen weiter an der Preisschraube - nun auch bei Markenartikeln.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Nach einer längeren Ruhephase flammt der Kampf um die niedrigsten Preise bei deutschen Lebensmittelhändlern wieder auf. Dabei geht es um die Verteidigung von Markenkernen und den Streit um die Preishoheit. Für Verbraucher hat das nicht nur Vorteile.

Bauer-Joghurt für 17 Cent, die 1,25-Liter-Flasche Cola für 77 Cent oder die Wagner-Pizza für 1,44 Euro: Der deutsche Lebensmittelhandel kämpft mit immer schärfer kalkulierten Sonderangeboten um die Kunden. Angetrieben wird der Preiskampf vor allem von Aldi und Lidl. Denn die schwelende Rivalität zwischen den großen deutschen Discountern ist wieder aufgeflammt - zur Freude vieler Verbraucher.

Dabei war es zuletzt lange Zeit recht ruhig an der Preisfront: "Der Lebensmittelhandel hat sich in den vergangenen Jahren relativ zurückgehalten mit Preiskriegen, weil die Händler sehr viel Geld in die digitale Transformation und die Aufwertung ihrer Läden stecken mussten", beschreibt der Handelsexperte Boris Planer vom Analysehaus Edge by Ascential die Lage.
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Wirtschaft 29.01.19
Quantität statt Qualität Russischer Billig-Discounter startet in Deutschland

Doch spätestens seit Anfang Februar ist es mit dem Burgfrieden vorbei. Denn da änderte Aldi plötzlich seine Preisstrategie grundlegend. Der Discount-Marktführer hatte bis dahin bei Markenartikeln aus seinem Sortiment auf eine Strategie der Dauer-Niedrigpreise gesetzt und so in Kauf genommen, dass ihn die Konkurrenz mit Sonderangeboten immer wieder vorführte. Nun stieg Aldi mit kräftigem Werbegetöse in die Preiskämpfe der Wettbewerber ein. Zum Auftakt bot der Discounter die 1,25-Liter-Flasche Coca-Cola aus seinem Dauersortiment im Sonderangebot für 79 statt 99 Cent an und das 250-Gramm-Päckchen Kerrygold-Butter für 1,69 statt 2,39 Euro.

Das Machtwort von Aldi beeindruckte die Wettbewerber kaum. Im Gegenteil: Lidl reagierte prompt und verkaufte nur wenige Tage später die Cola für 77 Cent und auch die Kerrygold-Butter fand sich bei Rewe und Penny plötzlich für 1,66 Euro im Angebot. Kaum brachte Aldi ein neues Sonderangebot auf den Markt, so schien es in den vergangenen Wochen, nutzte irgendein Wettbewerber die Gelegenheit, es zu unterbieten - und Aldi musste nachziehen.
Aggressiver Preiskampf

Das Branchenfachblatt "Lebensmittel Zeitung" spricht deshalb bereits von einem "erbitterten Streit um die Preishoheit im Discount-Geschäft". Einige Aktionspreise für wichtige Markenartikel hätten schon neue Tiefststände erreicht. Bei Molkereiprodukten seien inzwischen Abschläge von 50 Prozent nichts Ungewöhnliches mehr.
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Ratgeber 13.09.18
n-tv Ratgeber Lebensmittelmärkte unter der Lupe

Für die Händler geht es um viel. "Aldi verteidigt seinen Markenkern: Dass der Kunde darauf vertrauen kann, nirgendwo anders einen besseren Deal zu kriegen", betont Branchenkenner Planer. Gerade Lidl und Kaufland hätten diesen Anspruch immer wieder in Frage gestellt, seitdem auch Aldi Markenartikel anbiete. "Da wird jetzt eine Schlacht ausgetragen, die nicht so schnell vorbei sein wird", meint er. Klaus Gehrig, der Chef der Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören, prophezeite kürzlich, dass es im Wettbewerb künftig noch aggressiver zugehen werde. Sowohl Lidl als auch Kaufland würden weiter an der Preisschraube drehen.
Sonderangebot unter Sonderangeboten

Matthias Queck von Retailytics, der Analystengruppe der "Lebensmittel Zeitung", glaubt, dass Aldi ein ehrgeiziges Ziel verfolgt. "Aldi ist im Preiseinstiegsbereich nach wie vor unangefochten der Lebensmittelhändler, der mit seinen Eigenmarken die Preisuntergrenze definiert, und alle anderen folgen fast sklavisch diesen Vorgaben", betont er. Diese Position wolle Aldi jetzt offenbar auch bei Sonderangeboten für Markenartikel erzwingen. Das Problem dabei: Die Konkurrenz spielt nicht mit. Der Rivale Lidl etwa sieht Markenartikel als sein ureigenes Terrain an und ist nicht bereit, in seiner Paradedisziplin klein beizugeben.

Schöne Zeiten für die Verbraucher also? Ja und nein, findet der Handelsexperte Queck. "Es gibt jetzt tendenziell mehr Sonderangebote mit einem besonders hohen Abschlag, gern zum halben Preis. Sozusagen das Sonderangebot unter den Sonderangeboten", sagt er. Doch gebe es auch gegenläufige Entwicklungen. So hätten sich die Preise in einigen Warengruppen - etwa bei Tafelschokolade - "auf einem deutlich höheren Niveau stabilisiert als noch vor einigen Jahren üblich".

Quelle: n-tv.de, psa/dpa
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Konjunktur trübt sich ein - Experten rechnen mit mehr Firmenpleiten

Postby Weltbookadmin47 » 14. Mar 2019 09:36

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Konjunktur trübt sich ein - Experten rechnen mit mehr Firmenpleiten
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Mit 19.302 Fällen sank die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2018 auf den niedrigsten Stand seit 1999.

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Das deutsche Wirtschaftswachstum lässt spürbar nach. Das hat negative Auswirkungen auf die Liquidität von hiesigen Unternehmen. Im vergangenen Jahr sah die Situation hingegen deutlich besser aus.

Dank der guten Wirtschaftslage sind im vergangenen Jahr weniger Firmen in Deutschland in die Pleite gerutscht als 2017. Mit 19.302 Fällen sank die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf den niedrigsten Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung 1999, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 3,9 Prozent weniger. Damit setzte sich der seit Jahren anhaltende Trend fort. Den letzten Anstieg der Firmenpleiten in Deutschland hatte es im Jahr der Wirtschaftskrise 2009 gegeben. Wegen der sich eintrübenden Konjunktur rechnen Experten im laufenden Jahr mit einem Anstieg der Firmenpleiten.

Für das laufende Jahr kappten etwa die Forscher des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) wie zuletzt schon andere Banken und Forscher ihre Prognose kräftig auf 1,0 von 1,8 Prozent Wachstum. "Die deutsche Konjunktur hat einen Gang zurückgeschaltet." Dazu beigetragen hätten zwar vor allem Sondereffekte wie die Probleme der Autobauer mit dem neuen Abgasmessverfahren WLTP sowie die niedrigen Pegelstände des Rheins. "Allerdings hat sich die konjunkturelle Dynamik auch abgesehen davon verlangsamt."
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Wirtschaft 20.02.19
"Verlust ist programmiert" Airline-Pleiten lassen Regionalflughäfen aufstöhnen

Die Regierungsberater des IfW sagten der deutschen Wirtschaft für das kommende Jahr ein deutlich stärkeres Wachstum voraus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2020 um 1,8 Prozent zulegen. "Diese Beschleunigung ist aber vor allem der deutlich höheren Zahl an Arbeitstagen geschuldet." Grund für schlechtere Geschäftsaussichten sei das außenwirtschaftliche Umfeld, "das von einer ausgesprochen hohen politischen Unsicherheit geprägt ist". Dies belaste die Ausfuhren.
Firmen klagen über Produktionsbehinderungen

"Auch die Investitionsfreude der Unternehmen hat sich trotz der weiterhin recht hohen Kapazitätsauslastung zuletzt eingetrübt." Zudem behinderten Kapazitätsengpässe offenbar die Produktion. So gebe es ungewöhnlich viele Unternehmen, "die über Produktionsbehinderungen aufgrund von Fachkräftemangel und Knappheiten bei Material und Ausrüstungen klagen".

Weil 2018 weniger wirtschaftlich bedeutende Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter antraten, verringerte sich die Summe der voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger deutlich auf rund 21 Milliarden Euro. Das ist der niedrigste Stand seit 2015 (17,3 Mrd Euro). Im Jahr 2017 waren es noch 29,7 Milliarden Euro. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war 2018 mit 67 597 Fällen um sechs Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Einen Anstieg hatte es hierbei zuletzt im Jahr 2010 gegeben.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa/rts
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Brexit-Countdown in Europa - Hamburger Hafenzoll trifft Vorkehrungen

Postby Weltbookadmin47 » 16. Mar 2019 09:59

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Samstag, 16. März 2019
Brexit-Countdown in Europa - Hamburger Hafenzoll trifft Vorkehrungen
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Lkw-Stauf auf der Hamburger Köhlbrandbrücke: Was kommt mit dem Brexit-Termin Ende März auf die EU und den Hamburger Hafen zu?

(Foto: picture alliance/dpa)
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Bis zum anstehenden Brexit-Stichtag am 29. März sind es nur noch knapp zwei Wochen: Wie gut ist Deutschland gegen das drohende Chaos im Warenverkehr gewappnet? Am wichtigsten Umschlagplatz des Seehandels in Hamburg sieht sich der Zoll "bestmöglich vorbereitet".

Das größte Hauptzollamt in Deutschland sieht sich für den anstehenden EU-Ausstieg Großbritanniens beim Seegüterumschlag gut aufgestellt. "Wir haben versucht, uns bestmöglich vorzubereiten, aber es gibt Unwägbarkeiten. Wir können die künftigen Warenströme nicht vorhersehen", sagte der Leiter des Hauptzollamtes Hamburg, Christian Schaade. Zusätzlichen Aufwand fürchten die Beamten nicht: "Das ist in den Zollabfertigungen im täglichen Ablauf des Hamburger Hafen machbar", wie die Leitung des Zolls erklärte.
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Wirtschaft 15.03.19
Schmidt über Brexit und Unternehmen "Man muss sich auf alle möglichen Szenerien vorbereiten"

Noch ist unklar, ob es zum Stichtag 29. März überhaupt zum befürchteten "No-Deal-Brexit" kommt. Wie groß die Auswirkungen dann für den Hamburger Hafen ausfallen sind ebenfalls schwer einzuschätzen. Fraglich etwa ist, ob Warenlieferungen etwa aus dem Drittland China weiterhin über Großbritannien die EU erreichen werden.
Großbritannien künftig "Drittland"

Der EU-Austritt der Briten könnte die Arbeit der Beamten sogar teilweise erleichtern. Einen geringeren Zollaufwand gebe es künftig, meinte der Zoll-Experte, wenn Waren aus Übersee direkt in Europa angeliefert und die übrigen für britische Empfänger bestimmten Waren von hier weiter auf die Insel transportiert würden.

Schmerzhafte Einbußen sind für den Hamburger Hafen nicht zu erwarten: Das Frachtaufkommen mit Bezug zum Vereinigten Königreich macht bislang nur 3,1 Prozent des gesamten Hafenumschlags aus. Anders ausgedrückt: Beladen gingen 2017 rund 30.000 Standardcontainer (TEU) in beide Richtungen auf die Reise. Im Fall eines ungeregelten Brexits rechnet der Zoll in Hamburg rein statistisch mit etwa 82 zusätzlich abzufertigenden Containern pro Tag.
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Politik 15.03.19
Brüssel uneins über Aufschub May nimmt dritten Anlauf für Brexit-Deal

Vollkommen offen ist noch, welche Folgen der EU-Austritt der Briten auf die konjunkturelle Entwicklung in Europa haben wird. Sollte es zu einer allgemeinen Abkühlung der wirtschaftlichen Aktivitäten kommen, dürfte sich das auch im Umfang der Warenlieferungen im Seehandel niederschlagen.
"Wir haben ein IT-System"

Mit Blick auf die erforderlichen Zollformulare, Regelungen und Vorschriften sieht sich der deutsche Zoll für den Brexit gewappnet. "Der große Vorteil ist, dass wir ein IT-System haben, mit dem wir Deutschland in der Abfertigung von Waren abdecken", erläuterte der stellvertretende Leiter des Zollamts Hamburg, Manfred Lindloff. Das Hauptzollamt Hamburg hat rund 2000 Beschäftigte. Davon sind 750 beim Zollamt Hamburg tätig, das für die zoll- und steuerrechtliche Abfertigung von Seegütern zuständig ist.

Auch bei den übrigen Zollbehörden in Deutschland zeichnen sich vorerst keine einschneidenden Veränderungen ab: Mit dem Brexit kämen zudem keine inhaltlich neuen Aufgaben auf den Zoll zu, weil Großbritannien beim Ausstieg lediglich als ein weiteres "Drittland" zu behandeln wäre, wie der Sprecher der Generalzolldirektion in Bonn, André Lenz, erklärte. Alle Formalitäten hierfür seien bekannt.
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Quelle: n-tv.de, mmo/dpa
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Bringt es was ? - Ein Jahr Gesetz für Lohntransparenz

Postby Weltbookadmin47 » 16. Mar 2019 19:10

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Samstag, 16. März 2019
Bringt es was ? - Ein Jahr Gesetz für Lohntransparenz
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Einzelne Kollegen gezielt nach ihrem Gehalt zu fragen, ist ein Weg zur Transparenz.

(Foto: imago/Eibner)
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Nicht jeder bekommt, was er verdient. Richtiger müsste es wohl heißen: Vor allem Frauen bekommen oft weniger Gehalt als Männer. Das soll sich ändern. Ein Instrument dazu ist das Entgelttransparenzgesetz. Wie das bei den Beschäftigten ankommt, zeigt eine Umfrage.

Das Entgelttransparenzgesetz (ETG) ist nun seit gut einem Jahr in Kraft. Doch machen Beschäftigte von ihrem neuen Recht Gebrauch? Und wie ist die Wahrnehmung auf Arbeitgeberseite? Um diese Fragen zu beantworten, hat das Beratungsunternehmen Compensation Partner eine Umfrage unter 716 Beschäftigten und 94 Unternehmen durchgeführt.

Denn eigentlich haben Beschäftigte einen Auskunftsanspruch darüber, was der Kollege oder die Kollegin verdient. Um eventuelle Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung von Männern und Frauen für die vergleichbare Arbeit in Erfahrung zu bringen, muss der Arbeitgeber auf Anfrage darüber Auskunft geben.

Ergebnis: Lediglich 7 Prozent der befragten Arbeitnehmer haben bisher einen Gehaltsvergleich angefordert. Ein Großteil der Beschäftigten (55 Prozent) ist sich außerdem unsicher, ob sie das Gesetz in Anspruch nehmen werden. 26 Prozent der Arbeitgeber bemängeln zudem die nicht klar definierten rechtlichen Konsequenzen bei einem Verstoß gegen das ETG.
Verschlechterung des Arbeitsverhältnisses befürchtet

Hauptgrund ist, dass sich die meisten nicht trauen, einen Antrag einzureichen. Dies sagen 42 Prozent der Befragten. Fast 30 Prozent geben an, die Gehälter ihrer Kollegen ohnehin zu kennen. "Bei vielen Beschäftigten besteht Interesse an einem Gehaltsvergleich, jedoch fürchten sie eine Verschlechterung des Arbeitsverhältnisses zu ihrem Arbeitgeber oder den daraus resultierenden Arbeitsaufwand", sagt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner.

80 Prozent der Beschäftigten, die ein Auskunftsersuchen in ihrem Unternehmen verlangt haben, waren mit dem Ergebnis unzufrieden: Für 28 Prozent kam der Vergleich nicht zustande, da ähnliche Vergleichswerte fehlten. Bei 20 Prozent fand keine Anpassung statt. 16 Prozent sagen wiederum, ihre Stelle sei mit einem ganz anderen Stellenprofil verglichen worden.

Grundsätzlich findet das ETG nur Anwendung, wenn der Arbeitgeber insgesamt mehr als 200 Angestellte hat. Zudem muss es mindestens sechs Kollegen des jeweils anderen Geschlechts geben, die einen ähnlichen Job haben wie der Antragsteller. Kleinere Betriebe sind nicht in der Pflicht. Außerdem ist es nicht möglich, per Entgelttransparenzgesetz zu erfahren, wie viel Gehalt einem bestimmten Kollegen gezahlt wird. Auskunft muss lediglich darüber erteilt werden, wie hoch der Mittelwert der Bruttogehälter ist, welche für vergleichbare Tätigkeiten gezahlt werden.

Der Großteil der Arbeitnehmer (53 Prozent) ist unsicher, ob das Gesetz die Entgeltlücke reduzieren wird. Noch größer ist der Unmut auf Arbeitgeberseite: 72 Prozent glauben nicht an den Erfolg des Gesetzes. Rund 51 Prozent der Arbeitnehmer und 26 Prozent der Arbeitgeber sind der Ansicht, dass es durch die fehlenden rechtlichen Konsequenzen unwirksam bleibt.

Laut Umfrage fühlen sich 47 Prozent der Beschäftigten grundsätzlich unfair bezahlt. Der häufigste Grund (39 Prozent) hierfür ist eine fehlende leistungsgerechte Vergütung aufgrund unbezahlter Überstunden, viel Verantwortung und wenig Wertschätzung. Rund 33 Prozent aller Beschäftigten haben den Eindruck, dass ihre Mitarbeiter für die gleiche Leistung höhere Einkommen beziehen. Außerdem bemängeln 19 Prozent fehlende Gehaltsanpassungen trotz des wirtschaftlichen Erfolgs ihres Unternehmens.

Quelle: n-tv.de, awi
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Artikel vertreiben auf Spendenbasis - ist das schon ein Kleingewerbe

Postby Weltbookadmin47 » 19. Mar 2019 11:55

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https://www.gutefrage.net/frage/artikel ... eingewerbe
Artikel vertreiben auf Spendenbasis - ist das schon ein Kleingewerbe ?

Hallo Zusammen,

Ein Beispiel
mein Kumpel, ein freischaffender Künstler, möchte über seine Homepage kleine selbstgemachte Artikel vertreiben, allerdings auf Spendenbasis - derjenige, der den Artikel erwirbt, soll frei darüber entscheiden können, ob und wieviel er dafür spendet. Er möchte so keinen großen Umsatz erwirtschaften, höchstens 100-200 Euro im Monat.

Muss er dafür schon ein Kleingewerbe anmelden oder vergleichbares beachten ?

Danke für eure fachkundigen Antworten! :)

Edit: der Kunde erhält die Ware auch ohne Spende!
3 Antworten
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Antwort
von Geochelone


Da dein Kumpel keine gemeinnützige Organisation (wie z.B. Verein, Stiftung, Partei) ist, kann er keine Spenden annehmen. Das sind Geldgeschenke, die - weil sie im Zusammenhang mit Waren erhalten werden - dazu führen, dass das Ganze ein Gewerbe ist und entsprechend angemeldet werden muss.
Antwort
von Golumbinsky

Auch dieses "Kleingewerbe" ist meldepflichtig. Die Homepage muß natürlich auch ein einwandfreies Impressum enthalten.
Antwort
von wilees

Da der "Kunde" ohne "Spende" nichts erhält - wird hier eine Ware vertrieben.

http://spendenbescheinigung.info/wie-si ... definiert/
1 Kommentar

Nicht jedres Mitglied eines Vereines ist einem eigetragenen Verein gleichzustellen und darf nicht über Spenden seines Vereins entlohnt werden, benötigt daher zumindest bis zu einem bestimmten Umsatzvolumen einen Kleingewerbeschein nach unserer Gewerbeordnung.

Gewerbeanmeldung
Schritt-für-Schritt: Welche Angaben das Finanzamt von Ihnen benötigt, wenn Sie sich selbstständig machen

Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich sorgfältig überlegen, was Sie dort angeben. Sichern Sie sich deshalb:


Schritt-für-Schritt: So füllen Sie die Gewerbeanmeldung korrekt aus


Vorgerechnet: Wann sich die Kleinunternehmerregelung für Sie wirklich lohnt und wann eine USt-Berechnung vorteilhafter ist


Wann Sie Bücher führen müssen und wann eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung zur Gewinnermittlung ausreicht


Was Sie bei der Beschäftigung von Mitarbeitern und insbesondere Angehörigen zu beachten haben


Gratis E-Mail-Update: „Kleinunternehmer & Selbstständige aktuell“
Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG/ Sie können sich jederzeit wieder abmelden.
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Noch Tausende Klagen anhängig - Aktionäre stufen Bayer-Aktie als giftig ei

Postby Weltbookadmin47 » 20. Mar 2019 11:01

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Mittwoch, 20. März 2019
Update Noch Tausende Klagen anhängig - Aktionäre stufen Bayer-Aktie als giftig ein
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Für den Pharma- und Agrarkonzern Bayern entwickelt sich der Monsanto-Kauf immer mehr zu einem Desaster. In einem richtungsweisenden Prozess kassierte der Dax-Konzern eine Schlappe. An der Börse geht die Aktie in den Sinkflug über.

Eine Schlappe in einem richtungweisenden Glyphosat-Prozess in den USA versetzt der Laune der Bayer-Aktionäre einen herben Dämpfer. Der Aktienkurs brach im frühen Handel im Dax um rund zehn Prozent auf 62,54 Euro ein. Vor einem Jahr kosteten die Aktien noch rund 100 Euro.
Bayer
Bayer 60,95

Eine Geschworenen-Jury in San Francisco hatte einstimmig entschieden, dass der Monsanto-Unkrautvernichter Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebs-Erkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen sei.
Citi macht St. Louis-Prozess zum Gradmesser

Goldman Sachs schrieb in einer vor Handelsbeginn verbreiteten Schnelleinschätzung, es sei damit zu rechnen, dass Investoren das Jury-Votum zu Ed Hardeman als Vorentscheidung für 765 weitere, ähnlich gelagerte Fälle gegen Bayer nehmen werden. Sie sind zwar vor anderen Bundesgerichten in den USA anhängig, wurden vom zuständigen Richter im Fall Hardeman aber gemeinschaftlich vorbereitet. Der Fall Hardeman gilt als Bellwether-Prozess - also als Leit-Prozess. Vor diesem Hintergrund könnten die Folgen für die Bayer-Aktie "könnten erheblich sein", warnte Goldman.

Für Bayer dürfte es nun nur noch darum gehen, den Schaden zu begrenzen, sagte Analyst Gunther Zechmann von Bernstein Research. Mit Blick auf die zweite Prozessphase sei das Schlimmste zu befürchten.

Analyst Michael Leacock sagte, die Wahrscheinlichkeit steige, dass Bayer und die im Zentrum der Klagen stehende US-Saatguttochter Monsanto eine große Zahl der vielen tausend Glyphosat-Klagen verlieren könnte. Bis Ende Januar wurden Monsanto in den USA glyphosatbezogene Klagen von etwa 11.200 Klägern zugestellt.

Die Analysten von Citi verwiesen darauf, dass in der Notierung von Bayer bereits ein Prozessrisiko von rund 22 Milliarden Euro enthalten sei. Möglicherweise seien die beiden Fälle in Kalifornien auch nicht repräsentativ, so die Analysten von Citi. Sie empfehlen Investoren auf, ein Verfahren abzuwarten, das in St. Louis geführt wird, wo Monsanto sitzt. Allerdings rechnet auch Citi nicht so bald mit einer Trendwende. "Die Aktiennotierung wird wahrscheinlich so lange gedrückt bleiben, bis es klare Anzeichen dafür gibt, dass Bayer in einem oder mehreren der sechs Fälle, die 2019 vor Gericht gehen, obsiegen wird", schreiben ihre Analysten.
Turbulente Hauptversammlung erwartet

Erst im vergangenen Sommer hatte eine Jury ebenfalls in Kalifornien Bayer zu einer Strafzahlung von 289 Millionen Dollar an einen krebskranken Hausmeister verdonnert. Die Summe wurde später auf 78 Millionen Dollar gesenkt, die Richterin bestätigte jedoch, dass Glyphosat für den Krebs des Klägers ursächlich sei. Bayer ist gegen das Urteil in Berufung gegangen;

Bayer zeigte sich in einer ersten Stellungnahme zwar enttäuscht von der Entscheidung, bleibt aber davon überzeugt, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse bestätigen, dass glyphosatbasierte Herbizide keinen Krebs verursachten. Doch auch angesichts des fallenden Aktienkurses werden die Fragen an Bayer-Chef Werner Baumann lauter, ob er die Risiken beim rund 63 Milliarden Dollar schweren Kauf von Monsanto unterschätzt hat.

Entsprechend harsch dürfte die Kritik auf der Bayer-Hauptversammlung am 26. April ausfallen. So bezeichnete Christian Strenger von der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex den Monsanto-Kauf in einem dem "Manager Magazin" vorliegenden Brief unlängst als "den größten und schnellsten Wertvernichter der Dax-Geschichte". Strenger fordert demnach die übrigen Aktionäre auf, Baumann und seinen Vorstandskollegen die Entlastung zu verweigern.

Quelle: n-tv.de, jwu/dpa/DJ
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Wegen Brandgefahr - Post legt Hunderte Streetscooter vorerst still

Postby Gudrun Graf » 21. Mar 2019 11:17

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Wegen Brandgefahr - Post legt Hunderte Streetscooter vorerst still
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Sie waren der ganze Stolz der Deutschen Post: Elektro-Scooter aus eigener Anfertigung.

(Foto: picture alliance / Bernd Wüstnec)
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Vergangenes Jahr feierte die Post ihre selbstproduzierten Elektrowagen als großen Erfolg. Doch nun zieht sie rund 460 Streetscooter aus dem Verkehr. Sie müssten überprüft werden, heißt es. Der Grund: Zwei der elektrischen Autos fingen Feuer.

Nach Bränden bei zwei Elektro-Lieferwagen vom Typ Streetscooter hat die Post zeitweise rund 460 der selbstproduzierten Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Auslöser der Brände seien offenbar fehlerhafte Verschweißungen im Bereich der Batterien gewesen, sagte ein Postsprecher. Betroffen ist der Streetscooter-Typ "Work L" aus dem Baujahr 2018. Zuvor hatte das ARD-Magazin "Plusminus" über die Zwischenfälle berichtet.
Deutsche Post
Deutsche Post 29,15

Nach Angaben der Post waren im November vergangenen Jahres zwei der insgesamt rund 9000 Streetscooter der Post-Flotte in Singen in Baden-Württemberg und Teuchern in Sachsen-Anhalt in Brand geraten. Personen kamen nicht zu Schaden, doch wurden Sendungen zerstört. Die Post habe daraufhin rund 460 Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, bei denen der Verdacht bestand, sie könnten ähnliche Produktionsfehler aufweisen, sagte ein Sprecher.

Die Überprüfungen hätten bisher jedoch keine weiteren Mängel ergeben. Und die ersten überprüften Fahrzeuge seien auch schon wieder auf den Straßen unterwegs. Achim Kampker, der Chef der Herstellerfirma Streetscooter GmbH, betonte: "Der Streetscooter ist und bleibt ein sicheres Elektrofahrzeug."

Quelle: n-tv.de, hny/dpa
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Europas Wirtschaft drohen schwere Zeiten

Postby Weltbookadmin47 » 22. Mar 2019 10:53

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https://www.n-tv.de/Spezial/commerzbank/
Europas Wirtschaft drohen schwere Zeiten

Sinkendes Wachstum, steigende SchuldenEuroraum vor der Spaltung ?

Die italienische Wirtschaft wird in diesem Jahr weiter in die Rezession abgleiten, nachdem das Bruttoinlandsprodukt schon in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres gesunken war. Aber selbst Deutschland, das jahrelang das Zugpferd in Europa war, fängt an zu lahmen.

Video https://www.n-tv.de/Spezial/commerzbank/
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Immer mehr Bausparverträge - Zinssicherung oder Renditefalle ?

Postby Weltbookadmin47 » 23. Mar 2019 19:47

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Immer mehr Bausparverträge - Zinssicherung oder Renditefalle ?
Wer noch einen gut verzinsten älteren Bausparvertrag hat, sollte dessen plötzliche Kündigung nicht einfach hinnehmen. Foto: Oliver Berg

Wie gut oder schlecht ein Bausparvertrag ist, zeigt sich immer erst am konkreten Angebot.

(Foto: dpa)
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Sparanlagen gelten angesichts der niedrigen Zinsen als nicht sehr attraktiv. Dennoch schließen immer mehr Menschen Bausparverträge ab. Verbraucherschützer sehen das kritisch.

Die niedrigen Zinsen halten die Sparer in Deutschland nicht davon ab, Bausparverträge abzuschließen. Branchenprimus Schwäbisch Hall stoppte 2018 den Rückgang der beiden vorangegangenen Jahre. "Die Entwicklung unseres Bauspargeschäfts zeigt, dass unsere Kunden die Vorteile des Bausparens in Zeiten sehr niedriger Zinsen zu schätzen wissen", sagte Vorstandschef Reinhard Klein bei der Bilanzvorlage diese Woche. Nach dem Rekordjahr 2015 waren die Verkaufszahlen von Schwäbisch Hall zunächst zurückgegangen. 2018 wuchs das Brutto-Neugeschäft mit Bausparverträgen wieder um 6,3 Prozent auf 29,7 Milliarden Euro.

Ähnlich sieht das Wachstum im Branchendurchschnitt aus. Bei Bausparverträgen gibt es zwei Phasen: Die Kunden sparen über einen gewissen Zeitraum Geld an. Wenn dann eine bestimmte Summe erreicht ist, ist der Vertrag zuteilungsreif. Das heißt, der Kunde kann einen Kredit nach anfangs festgelegten Konditionen aufnehmen. Doch zur Geldanlage eignet sich ein Bausparvertrag derzeit nicht. "Wer keine Arbeitnehmersparzulage und keine Wohnungsbauprämie erhält, wird beim Bausparen unterm Strich keine akzeptable Rendite als Anleger erzielen", sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.
Zinsen für Immobilienkauf sichern

Selbst mit Prämien sei das nicht immer garantiert. In der gesamten Branche beobachten die Anbieter dabei, dass Bausparverträge mit höheren Darlehenssummen abgeschlossen werden. Bei Schwäbisch Hall sind es im Schnitt 56.000 Euro, bei den zum Sparkassenverbund gehörenden Landesbausparkassen rund 50.000 Euro. "Wir stellen fest, dass die Leute schon die Finanzierung im Blick haben", sagt eine Sprecherin des Verbands der Landesbausparkassen. Die Bausparverträge werden also nicht mehr nur im Jugendalter abgeschlossen, um irgendwann einen Kredit zu finanzieren, sondern schon, um sich Zinsen für einen Immobilienkauf zu sichern.

Grundsätzlich haben Sparer nach Zuteilungsreife aber zehn Jahre Zeit, ein Darlehen aufzunehmen. Eine Herausforderung für die Bausparkassen, denn dass die Zinsen auf so lange Zeit niedrig bleiben, hofft niemand. Schwäbisch-Hall-Chef Klein etwa rechnet in drei bis fünf Jahren mit einem Anstieg.

Verbraucherschützer Nauhauser sieht den Trend kritisch: Für höhere Bausparsummen würden auch höhere Provisionen fällig. "Deshalb sehen wir immer wieder auch Bausparverträge, die nicht bedarfsgerecht sind oder rein rechnerisch aufgrund der viel zu hohen Bausparsumme erst in Jahrzehnten zuteilungsreif würden", sagt er. Zögen die Zinsen an, könnte die Nachfrage nach Bauspardarlehen zunehmen - mit ernsthaften Konsequenzen, so Nauhauser.
Der erste eigenen Pfandbrief

Eine solche Situation habe es schon einmal gegeben. "So ist etwa die Vereinigte Bausparkasse Bielefeld/Hannover 1971 an einem zu großen Bestand an sogenannten Schnellsparern pleitegegangen." Das Geld der Bausparer sei damals nicht in Gefahr gewesen, allerdings fehlte für die vereinbarten zinsgünstigen Darlehen das Geld. Die Bausparkassen fühlen sich gewappnet: "Das ist mit berücksichtigt", sagt die Sprecherin des LBS-Verbands. In Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) würden auch für die Bausparkassen verschiedene Zinsszenarien durchgerechnet. Auch ein Sprecher der Bausparkasse Wüstenrot sagt: "Insbesondere unsere neuen Tarife sind so kalkuliert, dass sie auch in Zeiten niedrigster Zinsen profitabel sind."

Was die niedrigen Zinsen bereits jetzt für die Bausparkassen bedeuten, zeigt sich auch im Ergebnis von Schwäbisch Hall. Vor Steuern verdiente der Branchenprimus 2018 mit 295 Millionen Euro rund zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. Um die eigene Refinanzierung zu erweitern und sich neue Erträge zu sichern, will die Bausparkasse in diesem Jahr den ersten eigenen Pfandbrief emittieren. Dabei stellen die Anleger dem Emittenten eine bestimmte Summe zur Verfügung, die über eine zumeist längere Laufzeit mit einem festen Satz verzinst wird. Am Ende der Laufzeit wird die Summe dann zurückgezahlt. Pfandbriefe gelten als sehr sichere Anlage, weil sie über eine "Deckungsmasse" verfügen - das können Immobilien, aber auch Schiffe oder Flugzeuge sein.

Quelle: n-tv.de, Annika Grah, dpa
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Wirtschaft und Börse-Nachrichten

Postby Weltbookadmin47 » 24. Mar 2019 12:08

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Neuer Dämpfer für Boeing - Airbus bekommt Großauftrag aus China

Postby Weltbookadmin47 » 26. Mar 2019 17:08

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Neuer Dämpfer für Boeing - Airbus bekommt Großauftrag aus China
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Während Boeing in einer Krise steckt, kann der europäische Rivale punkten: Airbus bekommt aus Peking den Zuschlag für ein Mega-Geschäft. Der Umfang der Bestellung fällt noch deutlich größer aus als zuerst angenommen.

Mitten in der Krise seines US-Konkurrenten Boeing hat der europäische Flugzeugbauer Airbus einen Großauftrag aus China ergattert. Man habe mit dem staatlichen Luftfahrtdienstleister China Aviation Supplies Holding (CAS) ein Abkommen über den Verkauf von 300 Flugzeugen abgeschlossen, teilte Airbus mit. Die Großbestellung wurde am Rande eines Staatsbesuchs von Chinas Staatschef Xi Jinping in Paris unterzeichnet. Konkret geht es um 290 Mittelstreckenjets aus der A320-Familie und zehn Langstreckenjets der A350-Reihe.
Airbus
Airbus 116,40

Airbus kann damit für seinen Verkaufsschlager A320 einen weiteren Erfolg verbuchen. US-Rivale Boeing dagegen kämpft bei seinem eigenen Mittelstrecken-Modell 737 Max nach zwei Flugzeugabstürzen mit einem enormen Imageschaden und dem möglichen Verlust von Aufträgen.

Angesichts des Megadeals sprach Frankreichs Präsident Emmanuel Macron von einem "exzellenten Signal". Über den Wert der Bestellung wurde zunächst offiziell nichts bekannt. Laut Airbus-Preisliste läge die Summe vermutlich bei über 30 Milliarden US-Dollar (mehr als 27 Milliarden Euro). Wegen branchenüblicher Rabatte dürfte der tatsächlich vereinbarte Kaufpreis aber deutlich niedriger ausfallen.

Schon länger war über ein größeres Airbus-Geschäft mit China spekuliert worden. Bei einem Staatsbesuch in China Anfang 2018 hatte Macron angekündigt, das Land beabsichtige den Kauf von 184 Jets aus der A320-Familie. Seitdem war über den Stand der weiteren Verhandlungen aber kaum etwas an die Öffentlichkeit gedrungen.
China ist wichtiger Kunde und Partner

Für Airbus war China schon zuvor ein bedeutsamer Absatzmarkt: Knapp ein Viertel seiner Verkehrsflugzeuge liefert das Unternehmen in das Land aus. Aber auch in der Produktion ist China ein wichtiger Partner. Unter anderem lässt Airbus in Tianjin A319- und A320-Flugzeuge montieren.
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Wirtschaft 12.03.19
Senkrechtstarter für den Nahverkehr Airbus präsentiert Flugtaxi Cityairbus

Die A320-Familie umfasst auch den A320neo, die sparsamere Neuauflage des Airbus A320. Nach Unternehmensangaben sind bereits mehr als 700 A320neo-Flugzeuge weltweit bei Fluggesellschaften im Einsatz. Wegen der hohen Nachfrage baut der Hersteller die Produktion immer weiter aus. Ob in dem nun geschlossenen China-Deal A320neo enthalten sind, ist unklar.

Für Airbus kommt der Großauftrag in jedem Fall zu einem günstigen Zeitpunkt. Zuletzt machte der Flugzeugbauer eher negativ von sich reden: Im Februar kündigte das Unternehmen an, die Auslieferung des weltgrößten Passagierjets A380 ab dem Jahr 2021 einzustellen - wegen mangelnder Nachfrage.
Gute Lage trotz A380-Aus
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Ein Airbus A320-200 der Fluglinie Lufthansa.

(Foto: dpa)

Trotz hoher Belastungen durch die Einstellung des einstigen Hoffnungsträgers konnte Airbus aber im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinnsprung erzielen. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 3,05 Milliarden Euro und damit 29 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Mit weitaus größeren Problemen hat derzeit der US-Konkurrent Boeing zu kämpfen: Nach zwei Abstürzen von Boeing-Jets 737 Max 8 mit insgesamt 346 Toten steckt das Unternehmen in der Krise. Zahlreiche Länder erließen Flugverbote für Maschinen des Unglücksmodells. Derzeit laufen internationale Untersuchungen, ob möglicherweise eine fehlerhafte Technik Grund für die Unglücke ist. Auch die Frage, ob bei der Zulassung der Flieger durch die US-Luftfahrtbehörde FAA alles mit rechten Dingen zuging, ist Gegenstand von Ermittlungen. Zudem will Indonesiens staatliche Fluggesellschaft Garuda eine milliardenschwere Bestellung über 49 Maschinen des Typs Boeing 737 Max rückgängig machen.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, hul/dpa
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Dax-Konzern immer weniger wert - Bayer-Aktionär warnt vor Übernahme

Postby Weltbookadmin47 » 27. Mar 2019 10:58

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Mittwoch, 27. März 2019
Dax-Konzern immer weniger wert - Bayer-Aktionär warnt vor Übernahme
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Seit der Monsanto-Übernahme ist der Aktienkurs von Bayer auf Sinkflug. Schadenersatzklagen in den USA sind ein Grund dafür. Ein Bayer-Aktionär malt nun ein düsteres Bild.

Der Bayer-Aktionär Union Investment fürchtet, dass Bayer bei anhaltend niedrigen Kursen zum Übernahme-Kandidaten wird. "Sollte der Kurs auf Dauer bis ins Jahr 2020 hinein so niedrig bleiben, wächst die Gefahr einer Übernahme. Dauerhaft niedrige Kurse locken aktivistische Investoren an, die gerne die Auswechslung des Vorstands und eine Zerschlagung verlangen, wie sich in anderen Branchen zeigt", sagte Markus Manns, Portfolio-Manager bei Union Investment, der "Rheinischen Post".
Bayer
Bayer 57,06

Ob der Kauf von Monsanto ein Fehler gewesen sei, könne man erst nach Ausgang der Glyphosat-Verfahren sagen, so Manns. "Kommt Bayer mit Schaden-Zahlungen bis zu fünf Milliarden Dollar davon, hat der Bayer-Vorstand alles richtig gemacht. Muss Bayer am Ende aber mehr als zehn Milliarden Dollar zahlen, hat der Vorstand die Risiken von Monsanto klar unterschätzt", sagte der Portfolio-Manager. Das ergebe sich aus vergleichbaren Fällen. "Die Perspektive für Vorstandschef Werner Baumann hängt auch davon ab, ob er die operativen Baustellen in den Griff bekommt."

"Aktuell fürchtet der Markt, dass der Schadenersatz hoch ausfällt: In Bayer-Kursen um die 60 Euro sind nach Markteinschätzung Schadenersatzzahlungen von 20 bis 25 Milliarden Euro eingepreist", sagte Manns. Die Fondsgesellschaft Union Investment hält ein Prozent der Bayer-Aktien.

Quelle: n-tv.de, bad/rts
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Experte glaubt, Grund zu kennen - Bitcoin rast überraschend auf 5000 Dolla

Postby Weltbookadmin47 » 2. Apr 2019 13:40

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Dienstag, 02. April 2019
Experte glaubt, Grund zu kennen - Bitcoin rast überraschend auf 5000 Dollar
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Ein Bitcoin ist zwischenzeitlich wieder mehr als 5000 Dollar wert - nur ein Strohfeuer?

(Foto: imago/ITAR-TASS)
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Das Cyber-Geld Bitcoin erwacht zum Leben und macht einen deutlichen Kurssprung. Auch andere Kryptowährungen tun es ihm gleich. Das erste Mal seit Monaten ist ein Bitcoin wieder mehr als 5000 Dollar wert. Auslöser ist laut einem Experten ein einzelner Käufer.

Es kommt wieder Bewegung in den Markt mit Kryptowährungen: Der Bitcoin, praktisch die Leitwährung des Cyber-Gelds, steigt das erste Mal seit vier Monaten über die Marke von 5000 Dollar. Der Wert legt innerhalb einer Stunde um 24 Prozent gegenüber dem Vortag zu. Branchenexperten vermuten, dass ein einzelner Käufer dahinter steckt. Zuletzt ging der Preis allerdings wieder leicht zurück, der Bitcoin verzeichnete aber immer noch ein Plus von 13,8 Prozent auf 4705 Dollar.
Kryptowährung_Teaser.jpg
Wirtschaft 19.02.18
Zwischen Skepsis und Euphorie Kryptowährungen scheiden die Geister

Es ist eine überraschende Entwicklung. Zuletzt war es ruhig um die einst gefeierte Kryptowährung geworden. Der Bitcoin dümpelte in den vergangenen Wochen nur wenig bewegt in der Spanne von etwa 3300 Dollar bis gut 4000 Dollar. Allerdings ist die Cyber-Währung auch mit den jüngsten Aufschlägen immer noch weit entfernt von den Rekordwerten im Dezember 2017, als der Preis an manchen Krypto-Börsen sogar über die 20.000-Dollar-Marke kletterte. Bei Bitstamp waren es im Hoch immerhin 19.666 Dollar.

Laut dem Chef des Londoner Kryptowährungs-Spezialisten BCB Group, Oliver von Landsberg-Sadie, wurde der heutige Kurszuwachs von einem Käufer ausgelöst, der auf den Handelsplattformen Kraken, Coinbase und Bitstamp eine Order im Volumen von 100 Millionen Dollar abgegeben habe. "Es gab einen einzigen Auftrag zum Kauf von rund 20.000 Bitcoin, der automatisch über diese drei Börsen abgewickelt wurde", sagte der Manager. "Wenn man sich die Volumina an jeder der Plattformen anschaut, dann sieht man, dass in einer Stunde je rund 7000 Stück abgestimmt und synchronisiert gekauft wurden."

Zweistellige prozentualen Kurssprünge sind bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen nicht selten, kamen aber schon länger nicht mehr vor. Gegen Ende 2018 war der Bitcoin-Kurs von über 6000 Dollar innerhalb weniger Tage auf rund 3300 Dollar abgestürzt - ohne ersichtliche Gründe.
Hype hat deutlich nachgelassen

Seit den Bitcoin-Boomzeiten um den Jahreswechsel 2017/18 schossen neue Kryptowährungen wie Pilze aus dem Boden. Laut dem Branchendienst Coinmarketcap.com gibt es inzwischen mehr als 2100 Kryptowährungen, die zusammen auf eine Marktkapitalisierung von rund 159 Milliarden Dollar kommen. Das ist allerdings nur noch ein Bruchteil der Marktgrößte von vor einem Jahr.

Bitcoin ist eine von Hochleistungs-Rechnern geschaffene digitale Währung. Die Computer müssen komplizierte Algorithmen lösen und bekommen dafür Bitcoin zugeteilt. Im Fachjargon wird dieses System Mining genannt. Je mehr Bitcoin geschürft werden, desto schwieriger werden die Aufgaben, die es zu berechnen gilt. Bislang wurden so 17,6 Millionen Stück Bitcoin entwickelt. Die maximal mögliche Menge ist auf 21 Millionen beschränkt.

Bitcoin können dafür genutzt werden, im Internet Dienstleistungen und Waren zu kaufen sowie Finanzmarktgeschäfte abzuwickeln. Die Grundidee der 2009 zu Zeiten der Finanzkrise gestarteten Cyber-Währung ist ein weitgehend anonymer Zahlungsverkehr, der unabhängig von Regierungen und Banken funktioniert. Fehlende Regulierung sorgt allerdings auch für erhebliche Risiken. Bitcoins werden durch komplexe Rechenprozesse am Computer erzeugt.
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Quelle: n-tv.de, kst/dpa/rts
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Bachelor- oder Masterstudium ? - Hier gibt's am meisten Anfangsgehalt

Postby Weltbookadmin47 » 7. Apr 2019 11:11

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Sonntag, 07. April 2019
Bachelor- oder Masterstudium ? - Hier gibt's am meisten Anfangsgehalt
Die ersten richtigen Gehälter sollten Berufseinsteigern dazu dienen Schulden zu tilgen und zu sparen. Foto: Arno Burgi

Berufseinsteiger mit dem höchsten Gehalt haben einen Masterabschluss und arbeiten im Risk Management.

(Foto: dpa)
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Wer nichts wird, wird Wirt. Doch darauf hat nicht jeder Lust, zudem erscheinen die Zukunftsperspektiven doch unsicher. Also doch besser studieren. Aber was? Und welcher Abschluss sollte angestrebt werden? Bachelor- oder Masterabschluss?

Je höher der Abschluss, desto höher das Einkommen? Stimmt meistens, aber es macht auch einen Unterschied, in welcher Branche anschließend mit welchem Abschluss gearbeitet wird, wie eine aktuelle Untersuchung des Vergleichsportals "Gehalt.de"zeigt.

Hier wurden 13.317 Vergütungsangaben der vergangenen 12 Monate für Beschäftigte mit akademischem Hintergrund analysiert. Dabei ging es einerseits um die Topberufe, in denen Beschäftigte bei Berufseinstieg am meisten verdienen, sowie um diejenigen, in denen Akademiker nach der Universität eher ein geringes Einkommen beziehen.

Für die Auswertung hat das Unternehmen den Median- und den Mittelwert ausgewiesen. Der Median beschreibt die Mitte aller Daten: 50 Prozent der Daten liegen über dem Wert, 50 Prozent darunter. Er ist realistischer als der Durchschnittswert und wird nicht durch Ausreißer verzerrt.
Es muss nicht immer der Master sein

Das Ergebnis: Bachelorabsolventen erhalten in der IT-Beratung (50.000 Euro) und Masterabsolventen im Risk Management (57.600 Euro) die höchsten Einstiegsgehälter. Die Gehälter von Arbeitnehmern in der technischen Forschung und Entwicklung befinden sich in beiden Rankings unter den Top-Drei. Bachelorabsolventen erhalten hier in den ersten drei Jahren rund 48.800 Euro im Jahr – durch einen Masterabschluss steigt das Gehalt um fast 4000 Euro auf 52.700 Euro. Auch die Einkommen von Ingenieuren bleiben lukrativ: Mit einem Bachelor- beziehen sie im Vertrieb rund 48.900 Euro und mit einem Masterabschluss in der Produktion 51.500 Euro jährlich.

"Im Finanzwesen und im IT-Bereich finden wir äußerst lukrative Einstiegsgehälter für Master- und Bachelorabsolventen vor – Gründe hierfür sind unter anderem die Finanzstärke der Branchen, die hohen Anforderungen an die Beschäftigten und der Fachkräftemangel, der vor allem im technischen Bereich vorherrscht", so Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Als Grafiker beziehen sowohl Bachelor- als auch Masterabsolventen die niedrigsten Einstiegsgehälter im Vergleich. Das Einkommen beträgt nach einem Bachelor- rund 29.900 Euro und nach einem Masterabschluss circa 32.300 Euro im Jahr. Auch für Architekten sind die Gehälter nach einem Studienabschluss verhältnismäßig gering: Für Bachelor- liegt es bei 30.700 Euro und für Masterabsolventen bei 33.400 Euro jährlich.

Insgesamt verdienen Berufseinsteiger mit einem Mastertitel (46.000 Euro) rund 3000 Euro mehr im Jahr als Bachelorabsolventen (43.200 Euro). "Es muss nicht immer der Master sein, wenn es um das große Geld geht. Auch Bachelorabsolventen können in boomenden Branchen mit hohem Fachkräftemangel sehr attraktive Gehälter erzielen", so Bierbach abschließend.

Quelle: n-tv.de, awi
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Elektroautos: Umstieg bringt riesiges Steuerloch – wenn Gesetzgeber nicht

Postby Weltbookadmin47 » 7. Apr 2019 12:18

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Elektroautos: Umstieg bringt riesiges Steuerloch – wenn Gesetzgeber nicht gegensteuert
Von Ralf Heidenreich
Erschienen am 05.05.2017 um 00:00 Uhr

Bislang führen Elektroautos ein Schattendasein – trotz hoher Förderprämie. Ihr Anteil (inklusive Hybride mit Verbrennungsmotor) an den Neuzulassungen lag 2016 in Deutschland bei rund zwei Prozent. Experten gehen aber davon aus, dass sich das bald ändern wird. Foto: dpa Foto: dpa

Bislang führen Elektroautos ein Schattendasein – trotz hoher Förderprämie. Ihr Anteil (inklusive Hybride mit Verbrennungsmotor) an den Neuzulassungen lag 2016 in Deutschland bei rund zwei Prozent. Experten gehen aber davon aus, dass sich das bald ändern wird. Foto: dpa Foto: dpa
BERLIN - Die Steuern auf den Verkauf von Benzin und Diesel sind hoch. Bei Benzin entfallen pro Liter 65,4 Cent auf die Energiesteuer (früher Mineralölsteuer), bei Diesel sind es 47 Cent. Hinzu kommen noch 19 Prozent Umsatzsteuer. Entsprechend wichtig sind diese Abgaben für den Staatshaushalt: 2015 beliefen sich die Einnahmen aus der Energiesteuer (ohne Umsatzsteuer) in Deutschland laut Bundesfinanzministerium auf knapp 40 Milliarden Euro. Sie sind einer der dicksten Posten und machen rund 6,5 Prozent der Steuereinnahmen aus. Wo genau das Geld hinfließt, ist nicht bekannt. Der Staat nutzt es für alle möglichen Bereiche, etwa für die Rente.
Sollte nun das Elektroauto seinen Siegeszug antreten, muss sich die Regierung etwas einfallen lassen. Denn nach dem bisherigen Steuersystem wirft Strom im Verhältnis deutlich weniger Steuern ab. Beispielrechnung: 2015 fuhren rund 45 Millionen Pkw auf deutschen Straßen insgesamt knapp 620 Milliarden Kilometer. Der Durchschnittsverbrauch eines Elektroautos wird im Schnitt meist mit 18 Kilowattstunden pro 100 Kilometer angegeben. Würden also 50 Prozent der Pkw elektrisch betrieben, würden rund 20 Milliarden Euro an Energiesteuer wegbrechen. Dem stünden zwar Einnahmen aus der Stromsteuer entgegen, doch die fallen im Fall der Fälle deutlich geringer aus. Ob Elektroautos auch noch 2030 von der Kfz-Steuer befreit sein werden, steht in den Sternen.
„Dieselgate“ wirft die Prognosen über den Haufen
Die Stromsteuer liegt aktuell bei 2,05 Cent pro Kilowattstunde. Wenn die Hälfte der jährlichen Pkw-Kilometer von Elektroautos gefahren würden, kämen an Stromsteuern gerade mal 1,1 Milliarden Euro zusammen. Die Umsatzsteuer bleibt bei der Betrachtung analog zur Energiesteuer außen vor. Nach dieser Modell-Rechnung müsste der Staat also ein Steuerloch von knapp 19 Milliarden Euro stopfen.
WIE REAGIERT DER FISKUS?
Der Bund der Steuerzahler in Berlin hält es für möglich, dass der Staat beim Umstieg auf Elektromobilität schnell nach alternativen Einnahmequellen Ausschau halten wird. „Es ist nicht auszuschließen, dass der Fiskus Ausfälle beispielsweise bei der Kfz- oder Energiesteuer an anderer Stelle kompensieren wird“, sagt Isabel Klocke, Steuerexpertin des Bundes, auf Anfrage.
Bis vor Kurzem schien ein solches Szenario noch Lichtjahre entfernt, die Prognosen für Elektroautos waren dürftig. Doch seit „Dieselgate“ ist alles anders. Der Diesel-Absatz sinkt (im April sogar zweistellig), die Käufer sind verunsichert. Die Analysten von Roland Berger rechnen damit, dass der Diesel-Anteil in der Mittel- und Oberklasse bis 2030 auf ein Drittel, bei Kleinwagen sogar gegen Null sinkt.
Folge: Der Skandal um manipulierte Abgaswerte wirft bisherige Prognosen über den Haufen. So ging im Dezember 2015 – der VW-Skandal kam gerade erst ins Rollen – das Institut für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) in einem Gutachten fürs Bundesfinanzministerium davon aus, dass der Diesel-Anteil weiter hoch bleiben werde.
Bis 2030 prognostizierte das Ifeu, dass rund 19 Prozent der Neuzulassungen auf reine E-Autos und Plug-in-Hybride (inklusive Verbrennungsmotor) entfallen. Hinzu kämen geringere Verbräuche bei Verbrennern, so dass die Steuereinnahmen im Kraftstoffbereich bis 2030 gegenüber 2015 um zehn Prozent sinken würden. Doch der Anteil der Elektrofahrzeuge dürfte künftig deutlich höher liegen, das erwartet man mittlerweile auch in der Autoindustrie. Für Opel-Chef Karl-Thomas Neumann etwa „ist die Zukunft elektrisch, ganz klar“. Daimler will bis 2025 den Anteil der E-Fahrzeuge am Absatz auf 25 Prozent steigern. Und der Zulieferer Schaeffler sieht 2030 bereits 30 Prozent E-Autos auf Deutschlands Straßen.
Elektroanteil an den Neuzulassungen steigt enorm
Das deckt sich mit Erwartungen der Wissenschaft. So rechnet Ferdinand Dudenhöffer, der Leiter des CAR-Instituts an der Universität Duisburg, damit, dass der Elektro-Anteil an den Neuzulassungen von heute zwei Prozent (inklusive Plug-in-Hybride) bis 2030 auf 65 Prozent steigen wird. Insgesamt würden dann 26 Prozent aller Pkw in Deutschland mit Strom betrieben, so der Autoexperte. Die Analysten des Beratungskonzerns Price Waterhouse Coopers sehen 2030 sogar 70 Prozent der Neuzulassungen mit zumindest teilweisem Elektro-Antrieb ausgestattet. Der Anteil der reinen Stromer soll demnach bei 30 Prozent liegen.
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Als "Totalausfall" kritisiert - Mittelstand empört sich über Altmaier

Postby Weltbookadmin47 » 8. Apr 2019 10:59

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Als "Totalausfall" kritisiert - Mittelstand empört sich über Altmaier
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Bundeswirtschaftsminister Altmaier kommt mit seinem neuen Konzept für Industriepolitik beim Mittelstand nicht gut an. Dessen Vertreter fühlen sich von den neuen Strategien angegriffen und wollen den CDU-Politiker ihren Frust spüren lassen.

Mittelständische Unternehmen haben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Untätigkeit vorgeworfen. "Er hat eine Mittelstandsstrategie angekündigt, davon haben wir nie wieder gehört", sagte Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands der Familienunternehmen, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Stattdessen verfolge Altmaier "eine Anti-Mittelstandspolitik". Nach einer "FAS"-Umfrage unter Managern und Unternehmern ist der Frust über den Minister in der Wirtschaft groß. Von "Fehlbesetzung" bis "Totalausfall" reiche das Urteil.
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Wirtschaft 08.04.19
Altmaier kontert Kritiker "Viel Zuspruch erlebt, das motiviert mich"

Die Kritik entzündet sich unter anderem an Altmaiers Konzept für Industriepolitik. Der CDU-Politiker hatte im Februar seine "Nationale Industriestrategie 2030" vorgestellt, in der er weitgehende Eingriffsmöglichkeiten für den Staat zum Schutz der Industrie fordert. Auch die stärkere staatliche Förderung von Innovationen und die Ansiedlung von Schlüsseltechnologien in Deutschland und Europa sind vorgesehen.

Die Familienunternehmer verstehen Altmaiers Ideen demnach als "Kampfansage" an den Mittelstand und wollen ihn dem Bericht zufolge nicht als Redner auf ihrem Jubiläumstreffen Anfang Mai dabei haben. Der Minister wurde ausdrücklich nicht eingeladen. Stattdessen forderte der Verband seine Mitglieder in der Einladung auf, die 70-Jahr-Feier zur "Demonstration gegen diese Strategie des Wirtschaftsministers zu machen".

Der Verband spricht mit Blick auf Altmaier von einem "gewaltigen Kollateralschaden für seine Partei". "Wirtschaftskompetenz als Markenkern der CDU ist im Kabinett mit keinem Gesicht mehr verbunden." Der Verband der Familienunternehmen vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von 180.000 Familienunternehmern in Deutschland.

Quelle: n-tv.de, psa/AFP
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Private Krankenkasse - Keine Steuerersparnis ohne Zustimmung

Postby Weltbookadmin47 » 10. Apr 2019 13:37

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Mittwoch, 10. April 2019
Private Krankenkasse - Keine Steuerersparnis ohne Zustimmung
Kostenfalle Krankenversicherung ? Zumindest ist das Wechseln von privat zu gesetzlich alles andere als leicht.

Die Beiträge zur Privaten Krankenversicherung im Rahmen des Basistarifs gelten als Sonderausgaben, die in der Regel voll absetzbar sind.

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Auch privat Versicherte können ihre Beiträge zu ihrer Krankenversicherung in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Allerdings sollten sie darauf achten, zuvor in die Datenübermittlung eingewilligt zu haben. Ansonsten erkennt der Fiskus die Kosten nicht an.

Steuerzahler können die Beiträge zur Basis-Krankenversicherung in der Einkommensteuererklärung absetzen. "Selbstständige, Beamte und andere Personen, die privat krankenversichert sind, müssen dabei eine wichtige Formalie beachten", sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler: Das Finanzamt wird die Ausgaben nur akzeptieren, wenn Versicherungsnehmer in eine Datenübermittlung eingewilligt haben. In diesem Fall melden die Versicherer die Beiträge automatisch an das Finanzamt. Ohne eine solche Meldung streicht das Finanzamt den Sonderausgabenabzug. Üblicherweise wird die Einwilligung abgefragt, wenn der Versicherungsvertrag abgeschlossen wird.

Wichtig zu beachten: Werden auch die Kinder privat versichert, muss auch hier in die Datenübermittlung eingewilligt werden. In der Praxis wird diese gesonderte Einwilligung gelegentlich mal vergessen, sodass dann die gezahlten Beiträge für die Kinder nicht steuerlich berücksichtigt werden. So ein Fehler verdirbt dann womöglich die Steuererstattung. "Eltern sollten daher unbedingt darauf achten, die Zustimmung zur Datenübermittlung zu erteilen oder, wenn diese vergessen wurde, nachholen", rät Klocke.

Steuerlich anerkannt werden die Beiträge, die den privaten Versicherungsschutz entsprechend der gesetzlichen Krankenversicherung abdecken. Bei einem Tarif, dessen Leistungen darüber hinausgehen – zum Beispiel für eine Chefarztbehandlung oder ein Einbettzimmer – sind grundsätzlich nur die Ausgaben für die Basisabsicherung absetzbar. Wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung sind auch die Beiträge zur Finanzierung eines Krankengeldes nicht abzugsfähig.

Die Beiträge zur Privaten Krankenversicherung im Rahmen des Basistarifs gelten als Sonderausgaben, die in der Regel voll absetzbar sind. Der Versicherer stellt eine Bescheinigung aus, aus der hervorgeht, welche Teile der Versicherung zum abzugsfähigen Basistarif gehören. Die ebenfalls fälligen Beiträge zur Pflegeversicherung können zu 100 Prozent bei der Steuererklärung abgesetzt werden.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa
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WTO macht Weg für EU-Vergeltungszölle gegen USA frei

Postby Weltbookadmin47 » 12. Apr 2019 10:26

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WTO macht Weg für EU-Vergeltungszölle gegen USA frei
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(Foto: dpa)
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Die Europäische Union ist geplanten Vergeltungszöllen gegen die USA wegen illegaler Subventionen für den Flugzeughersteller Boeing einen Schritt näher gekommen. Der Streitschlichtungsausschuss der Welthandelsorganisation nahm das Ende März gefällte abschließende Urteil in diesem Fall formell an, wie ein Sprecher mitteilt. Damit ist der Weg für die EU frei, über einen WTO-Schlichter Vergeltungsmaßnahmen zu beantragen. Der Schlichter legt die Höhe fest.
Boeing
Boeing 370,16
Airbus
Airbus 118,94

Ein ähnliches Verfahren haben die USA gegen die EU angestrengt. Dabei geht es um illegale Subventionen für den europäischen Boeing-Konkurrenten Airbus. Das Urteil dazu fiel bereits im vergangenen Jahr. Die USA wollen Vergeltungszölle im Umfang von elf Milliarden Dollar im Jahr verhängen.

Die US-Regierung hat gerade eine Liste mit Gütern veröffentlicht, die von den Zöllen betroffen wären. Sie umfasst neben Produkten für die Luftfahrtindustrie auch etliche andere Waren wie etwa etliche Käsesorten, Olivenöl, Orangen, Wein, Meeresfrüchte oder Bekleidung.

Quelle: n-tv.de
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Aktienfonds Europa - Welche Folgen hat der Brexit für Anleger ?

Postby Weltbookadmin47 » 13. Apr 2019 13:31

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Aktienfonds Europa - Welche Folgen hat der Brexit für Anleger ?
Fonds gibt es viele - doch wie den richtigen finden? Nur auf die Entwicklung der Vergangenheit zu schauen, kann ein Fehler sein. Denn sie ist keine Garantie für die Zukunft. Foto: Andrea Warnecke

Die Geldanlage sollte möglichst breit und über verschiedene Anlageklassen und Regionen aufgeteilt sein.

(Foto: dpa-tmn)
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Wer in europäische Aktienfonds investiert, hat meist auch britische Unternehmen im Depot. Der wann und in welcher Form auch immer anstehende Brexit verunsichert viele Anleger. Finanztest weiß wie immer Rat.

Europa gehört für viele als Basisinvestment ins Depot, in Form von Aktienfonds Europa. Zumindest ist das bei den meisten Europäern so, die ihr Geld an der Börse einsetzen. Der britische Aktienmarkt ist in Europa derjenige, der in entsprechenden Fonds meist das größte Gewicht hat. Anleger sind nun deshalb verunsichert und fragen sich, wie ihr Investment das Drama um den Brexit wegsteckt.

Doch Finanztest weiß zu beruhigen. "Als langfristiger Anleger müssen Sie Ihre Europa-Fonds jetzt nicht hastig verkaufen", sagt Yann Stoffel, Finanzexperte der Stiftung Warentest. "Wer allerdings die Unsicherheit nicht erträgt, kann leicht die Ländergewichtung weg von Großbritannien und Europa zugunsten der USA und der Pazifikregion verschieben."
Gut mischen

Dies geschieht am besten in Form von ETFs. Um eine maximale Streuung zu erreichen, sollten Anleger in den weltweit anlegenden MSCI World-Index investieren. Dieser enthält mehr als 1600 Einzeltitel aus 23 Ländern. So ist der Investor vor Spekulationsblasen in einzelnen Ländern oder Regionen weitestgehend geschützt. Allerdings fehlen im MSCI World-Index die Schwellenländer. Damit sind Anlagen in Unternehmen aus Ländern wie China und Indien außen vor. Wer diese dennoch in seinem Depot vertreten haben möchte, sollte in den MSCI ACWI oder den FTSE All-World investieren. Hier finden sich auch Werte aus Schwellenländern wieder. Zwar sind auch hier britische Aktien vertreten, aber der Schwerpunkt liegt im MSCI World auf den USA. Auf dem zweiten Platz landet Japan mit einem Anteil von etwa 9 Prozent. Danach folgt Großbritannien mit fast 6 Prozent.

Zudem konnten weltweitanlegende Fonds in den vergangenen 15 Jahren rund 7 Prozent Wertentwicklung im Schnitt pro Jahr aufweisen. Bei auf europäische Aktien beschränkte Anlagen waren es nur knapp 5.

Aber abgesehen davon sollte die Geldanlage ohnehin möglichst breit und über verschiedene Anlageklassen und Regionen aufgeteilt sein. Übergroße Sorgen braucht man sich laut Finanztest aber wohl langfristig auch nicht bei Aktienfonds Europa zu machen. Zwar minderte das schwache Pfund die Gewinne hiesiger Anleger, sorgte aber für gute Geschäfte britischer Global Player, weshalb der dortige Aktienmarkt stieg. Die in den Fonds am stärksten vertretenen Firmen sind zudem oft global aufgestellt, also nur zum Teil vom Geschehen in Europa abhängig. Es gibt eine Vielzahl europäischer Firmen, die Weltmarktführer sind und auf vielen Technologiefeldern wie Automatisierung, Maschinenbau, Bio- oder Umwelttechnologie hat der Kontinent viel zu bieten.

Quelle: n-tv.de, awi
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Alternative zum Dispo - Hier macht man günstiger Miese

Postby Weltbookadmin47 » 15. Apr 2019 20:38

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Montag, 15. April 2019
Alternative zum Dispo - Hier macht man günstiger Miese
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Für jene, die regelmäßig ihr Konto überziehen, könnte laut aktueller Untersuchung von Finanztest ein Abrufkredit eine Lösung sein.
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Wer regelmäßig sein Konto überzieht, wird im Rahmen seines Dispokredits ordentlich zur Kasse gebeten. Durchschnittlich 10 Prozent Zinsen verlangen Banken hierfür. Deutlich günstiger kommen Überzieher mit einem Abrufkredit weg. Finanztest weiß, was zu beachten ist.

Es gehört grundsätzlich zum Geschäftsmodell von Geldhäusern, den schnöden Mammon teurer zu verleihen, als sie ihn geliehen bekommen. Schließlich kann der Verbraucher nicht direkt bei der EZB anklopfen, um seine Miete oder den Einkauf im Supermarkt zu finanzieren. Bei den Zinsen, die für die Kontoüberziehung verlangt werden, gibt es allerdings seit jeher eine - zurückhaltend formuliert - Übertreibung. Zwar räumen Banken mit dem Dispokredit ihren Kunden die Möglichkeit ein, Geld auszugeben, obwohl gar nichts mehr auf dem Girokonto ist, ein durchschnittlicher Zinssatz von fast 10 Prozent für so viel Freigebigkeit ist dann aber doch etwas viel. Manches Geldhaus verlangt sogar bis zu 13 Prozent.

Für jene, die regelmäßig ihr Konto überziehen, könnten laut aktueller Untersuchung von Finanztest deutlich günstigere Abrufkredite die Lösung sein. Ihre Sollzinsen liegt bei der günstigsten Bank bei weniger als 5 Prozent (Oyak Anker Bank, 3,29 Prozent) oder auch etwas höher bei der Ing (5,83). Dafür gibt es den Kredit hier auch für Freiberufler und Selbständige.
Geld muss auch hier zurückgezahlt werden

Die wenigsten Verbraucher sind Abruf- oder Rahmenkredite geläufig. Bei diesen erhält der Kunde einen Kreditrahmen, über den er frei verfügen kann. Zinsen werden nur auf den in Anspruch genommenen Betrag fällig. Hierzu ist die Eröffnung eines Kreditkontos notwendig. Der Kredit hat dann keine feste Laufzeit. Den Zins kann die Bank immer an den Marktzins anpassen. Für die Tilgung schreiben die Banken eine kleine monatliche Mindestrate ­in den Vertrag, meist 2 Prozent des in Anspruch genom­menen Kreditbetrags, mindestens 50 Euro. Freiwil­lig kann der Bank­kunde mehr als den Mindest­betrag oder auch den gesamten Kredit­betrag auf einen Schlag tilgen.

Welchen Kreditrahmen die Banken für ihre Abrufkredite anbieten, ist unterschiedlich. Finanztest fand bei den Banken im Test Höchstbeträge für den Kredit zwischen 1500 und 50.000 Euro. Voraussetzung ist immer ein regelmäßiges Einkommen. Allerdings haben nur 26 von 148 befragten Anbietern überhaupt einen Abrufkredit im Programm.

Dafür fallen bei Abrufkrediten über die Zinsen hinaus keine zusätzlichen Kreditkosten an. Es werden also keine Bearbeitungsgebühr, keine Bereitstellungsprovision und auch keine Kontoführungsgebühr für das Kreditkonto berechnet. Dennoch sollten Verbraucher unbedingt die Konditionen der Anbieter vergleichen. So macht beispielsweise die Deutsche Bank als einziges Geldhaus den Zins für ihren Abrufkredit von der Bonität des Kunden abhängig. Kunden mit guter Bonität zahlen nur 3,92 Prozent, die mit schlechter Bonität 10,34 Prozent. Das teuerste Angebot der Banken im Test liegt bei 7,46 Prozent (Ostseesparkasse Rostock).

Von einem Abrufkredit beim Fintech-Unternehmen Cashpresso rät Finanztest ganz ab, denn das Unternehmen verlangt mit knapp 14 Prozent die höchsten Zinsen und ist somit teurer als jeder Dispokredit. Hier gilt dann wieder: Wer den Wert des Geldes kennenlernen möchte, sollte versuchen, sich welches zu leihen.

Zudem sollten sich Verbraucher trotz möglicher Vorteile des Abrufkredits darüber im Klaren sein, dass auch dieser zurückgezahlt werden muss. Und den (neutralen) Schufaeintrag gibt es bei Bewilligung natürlich auch noch.

Quelle: n-tv.de, awi
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Gutes muss nicht teuer sein - Billigprodukte oft besser als Markenware

Postby Weltbookadmin47 » 25. Apr 2019 09:14

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Gutes muss nicht teuer sein - Billigprodukte oft besser als Markenware
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Wer mehr Geld bezahlt, bekommt auch ein besseres Produkt? Zumindest bei Putzmitteln und Kosmetika trifft das nicht immer zu. Warentest hat Billig- und Markenartikel miteinander verglichen.

Bei Putzmitteln und Produkten zur Körperpflege lohnt sich häufig der Griff zu den günstigeren Waren. Zu diesem Schluss kommt Stiftung Warentest, die jetzt 21 eigene Untersuchungen von Drogerieartikeln aus den Jahren 2017 und 2018 verglichen hat.

Die Produkte gehören in den Bereich Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetika, Körperpflege und Katzenfutter. An die 176 getesteten Billigprodukte wurden häufiger die Noten "sehr gut" oder "gut" vergeben als an die 195 Markenprodukte, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 5/2019).
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Bei vielen Pflegeprodukten lohnt es sich auch auf den Preis zu achten.

(Foto: www.imago-images.de)

Die sechs günstigsten der besten Wasch- und Reinigungsmittel von Handelsmarken kosten fast 60 Prozent weniger als die sechs günstigsten besten der Markenprodukte. Bei Kosmetik ist der Preis für den Warenkorb mit zehn Handelsmarken sogar fast 80 Prozent geringer als der für den mit Markenprodukten befüllten. Der Warenkorb mit Wasch- und Reinigungsmitteln kostet bei klassischen Markenprodukten 25,14 Euro, bei den Handelsmarken 10,55 Euro. Bei Kosmetikprodukten sind für den Warenkorb mit guten günstigen Markenprodukten 77,15 Euro und nur 16,23 Euro bei Handelsmarken zu zahlen.
Weniger oft "mangelhaft"

Ob Anti-Schuppen-Shampoo oder Körperlotionen, Vollwaschmittel oder Zahnpasta: Eigenmarken wie Balea (dm), Cien (Lidl) oder Blink (Müller) können mit etablierten Marken wie Nivea, Pril und Ariel mithalten. Ein gutes Sonnenschutzmittel von La Roche-Posay kostet beispielsweise 23 Euro für 250 Milliliter, das sehr gute von Today (Rewe/Penny) nur 3,50 Euro für 300 Milliliter. Für die gute Mundspüllösung von Listerine zahlt man 3,40 Euro, für die sehr gute von Dontodent (dm) nur 0,75 Euro (je 500 Milliliter). Die gute Männercreme von Weleda kostet 9,15 Euro für 30 Milliliter, die ebenfalls gute von Balea (dm) ist für 2,55 Euro für mehr als die doppelte Menge zu haben.

Zudem wurde von den Testern weniger oft die Note "mangelhaft" verteilt: Sie ging an 4 Prozent der Produkte bei Eigenmarken von Discountern, Drogerien und Supermärkte sowie an 11 Prozent bei den Markenherstellern.

Allerdings stellten die Warentester auch fest: "In jedem der ausgewerteten Tests fanden wir gute und sehr gute Marken - wie auch Handelsmarkenprodukte. In den meisten Untersuchungen liegen die jeweils Besten aus beiden Welten Kopf an Kopf". Auch der Unterschied der Durchschnittswerte aller Qualitätsurteile ist nicht besonders groß: Die Markenhersteller erzielen einen Notendurchschnitt von 2,7 und die Handelsmarken einen von 2,5.
Mehr zum Thema https://www.n-tv.de/ratgeber/Billigprod ... 85240.html
Quelle: n-tv.de, awi/dpa
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