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Stütze für schwache Wirtschaft - Türkei hofft auf deutsche Investitionen

Postby Weltbookadmin47 » 24. Oct 2018 10:29

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tuerkei- ... 85399.html
Mittwoch, 24. Oktober 2018
Stütze für schwache Wirtschaft - Türkei hofft auf deutsche Investitionen

Die politischen Turbulenzen in der Türkei verunsichern immer mehr Unternehmen, inzwischen zögern viele mit neuen Investitionen. Dabei ist die türkische Wirtschaft auf Geld aus dem Ausland angewiesen - besonders auf Finanzspritzen aus Deutschland.


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Die Türkei hat in den vergangenen Jahren ein wahres Wirtschaftswunder erlebt mit teils höheren Wachstumsraten als in China. Für deutsche Firmen ist das 80-Millionen-Einwohner-Land ein wichtiger Markt und oft auch ein beliebter Produktionsstandort. Doch die politischen Turbulenzen seit 2016 haben viele Geldgeber verunsichert, und angesichts wachsender wirtschaftlicher Ungleichgewichte zögern nicht wenige heute mit neuen Investitionen. Ein Besuch von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Ankara soll nun neuen Schwung in die Beziehungen bringen.
Charts

Euro / Türkische Lira Euro / Türkische Lira 6,54

Die türkische Regierung hofft auf neue Investitionen aus Deutschland, um die schwächelnde Wirtschaft zu stützen. Ökonomen warnen schon lange, dass es trotz des beeindruckenden Wachstums von 7,4 Prozent im vergangenen Jahr große Ungleichgewichte gebe. So wird das Wachstum wesentlich getrieben vom Bausektor und beruht zum erheblichen Teil auf staatlichen Investitionen in Infrastrukturprojekte und öffentliche Subventionen zur Stützung des Konsums.

Das Wachstum ist auch in großen Teilen aus dem Ausland finanziert, was sich in einem hohen Außenhandelsdefizit niederschlägt. Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren Kredite in Euro oder Dollar aufgenommen, da sie zu günstigen Konditionen zu erhalten waren. Das wird ihnen jetzt zum Problem, da sich diese Kredite durch den Wertverlust der türkischen Lira deutlich verteuern.
Zweifel an der Unabhängigkeit der Zentralbank

Seit Jahresbeginn hat die Lira massiv an Wert verloren, wobei sich die Talfahrt im August wegen eines Streits mit Washington um die Inhaftierung des US-Pastors Andrew Brunson stark beschleunigte. Nachdem Brunson Mitte Oktober freigelassen wurde, hat die Lira zwar wieder an Wert gewonnen. Doch mit einem Kurs von etwa 5,70 Lira zum Dollar liegt sie immer noch über dem Niveau von Juli.

Befeuert wurde der Wertverlust der Lira auch durch die Untätigkeit der Zentralbank. Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein erklärter Gegner hoher Zinsen, die er als "Instrumente der Ausbeutung" bezeichnet. Zwar hob die Zentralbank schließlich Mitte September den Leitzins um 625 Basispunkte auf 24 Prozent an, was die Finanzmärkte vorläufig etwas beruhigte. Doch die Entscheidung konnte die Zweifel an der Unabhängigkeit der Zentralbank nicht völlig ausräumen, zumal Erdogan warnte, seine "Geduld" mit den Währungshütern habe Grenzen. Während Altmaiers Besuch am Donnerstag muss die Zentralbank erneut über die Leitzinsen entscheiden. Erdogan will weiterhin eine Senkung der Zinsen, um das Wachstum nicht zu gefährden.

Der Verfall der Lira gefährdet jedoch das Wachstum und treibt die Verbraucherpreise. Im September näherte sich die Inflation der Marke von 25 Prozent. Bis zum Jahresende rechnet die Regierung mit einer Teuerungsrate von 20,8 Prozent. Eine Kampagne der Regierung gegen die Inflation, bei der Unternehmen die Senkung ihrer Preise zusagten, zeigt bisher nur begrenzt Wirkung.
Wichtigster Handelspartner der Türkei
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Für das laufende Jahr prognostiziert Wirtschafts- und Finanzminister Berat Albayrak nur noch ein Wachstum von 3,8 Prozent. Erst 2020 soll es demnach wieder aufwärts gehen. Auch um diese Ziele zu erreichen, braucht die Türkei ausländische Investitionen.

Deutschland kommt dabei als wichtigstem Handelspartner der Türkei eine zentrale Rolle zu, rund 7250 deutsche Firmen sind dort aktiv. Seit Jahren importiert die Türkei deutlich mehr aus Deutschland als sie dorthin exportiert. So lagen die Einfuhren aus der Bundesrepublik 2017 bei 21,3 Milliarden Dollar, die Ausfuhren bei 15,1 Milliarden Dollar.

Wegen der unsicheren politischen Lage sowie Zweifeln an der Rechtssicherheit in der Türkei zögern viele deutsche Firmen, dort zu investieren. Die deutschen Direktinvestitionen lagen 2017 bei 295 Millionen Dollar und damit deutlich unter dem Vorjahreswert. Auch in diesem Jahr setzt sich der Rückgang fort. Mit dem Besuch von Altmaier will Ankara diesen Trend nun umkehren.

Quelle: n-tv.de , jki/AFP
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Landes- und Sparkasseninstitute - Öffentliche Banken loten Mega-Fusion aus

Postby Weltbookadmin47 » 26. Oct 2018 20:43

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Offentli ... 90101.html
Freitag, 26. Oktober 2018
Landes- und Sparkasseninstitute - Öffentliche Banken loten Mega-Fusion aus

Der öffentliche Bankensektor in Deutschland ist zersplittert wie in kaum einem anderen Land. Nun erwägen die Sparkassen eine radikale Fusion. Gleich mehrere Landesbanken und Spitzeninstitute könnten zu einem riesigen Finanzkonzern verschmelzen.

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Der Bieterwettstreit um die angeschlagene NordLB lässt Überlegungen der Sparkassen zu einer Megafusion der Landesbanken und Spitzeninstitute wieder konkreter werden. Finanzkreisen zufolge loten die öffentlich-rechtlichen Institute seit einiger Zeit einen Zusammenschluss der Landesbanken Helaba, NordLB und LBBW aus - perspektivisch womöglich erweitert um den Fondsdienstleister Deka sowie den Immobilienfinanzierer Berlin Hyp. Der seit Januar amtierende Sparkassenpräsident Helmut Schleweis habe schon viele Gespräche zu dem Thema geführt.

Schleweis hatte schon kurz nach seinem Amtsantritt bekundet, er halte die Strukturen in dem Verbund mit sieben Landesbankkonzernen, acht Landesbausparkassen und elf Erstversicherergruppen nicht für zukunftsfähig: "Daran müssen wir arbeiten."

Ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) bestätigte auf Anfrage: "Das von den Trägern der NordLB begonnene Verfahren für die Gewinnung von Kapitalinvestoren ist für den DSGV Anlass, mögliche Optionen und Handlungserfordernisse für die Sparkassen-Finanzgruppe aufzubereiten und mit seinen Mitgliedern zu beraten." Die Sparkassen sind bei vielen Landesbanken einflussreiche Eigentümer, bei der Deka halten sie 100 Prozent der Anteile.
Helaba und NordLB sollen ersten Schritt machen

"Es gibt Sondierungsgespräche zu diesem Thema", sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Sparkassenverbands. "Der Ausgang ist aber völlig offen." Die baden-württembergischen Sparkassen sind neben dem Land und der Stadt Stuttgart die Eigner der größten deutschen Landesbank LBBW.
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Der DSGV-Sprecher betonte: "Weder gibt es Vorentscheidungen, noch können beim jetzigen Stand mögliche Ergebnisse prognostiziert werden." Kompliziert ist die Gemengelage schon deshalb, weil bei den Landesbanken die Politik in unterschiedlichen Konstellationen als Eigentümer mit im Boot sitzt. In der Vergangenheit scheiterten wiederholt Versuche zu einer Großfusion im öffentlich-rechtlichen Lager. Erster Schritt zu einer neuen Struktur könnte nun nach Informationen des "Handelsblatts" ein Zusammenschluss der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) mit der NordLB sein.

Die NordLB ist derzeit auf der Suche nach Investoren. Das Institut leidet vor allem unter Altlasten im Geschäftsbereich Schiffskredite, bei denen Schuldner Probleme mit der Rückzahlung haben. Um steigenden Anforderungen der Aufseher gerecht zu werden, muss die Kapitaldecke dringend verstärkt werden. Finanzkreisen zufolge ist unter anderen die Helaba an einem Einstieg bei der NordLB interessiert. Deutschlands viertgrößte Landesbank hat vor einigen Jahren bereits Teile der inzwischen abgewickelten WestLB übernommen und betreut seither Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Auch die Commerzbank soll Interesse an der NordLB bekundet haben.

Quelle: n-tv.de , mbo/dpa
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Öl und Kraftstoffe teurer - Inflation steigt auf Zehn-Jahres-Hoch

Postby Weltbookadmin47 » 31. Oct 2018 10:22

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Inflatio ... 97361.html
Öl und Kraftstoffe teurer - Inflation steigt auf Zehn-Jahres-Hoch

Die Inflation in Deutschland zieht überraschend kräftig an. Der Preisanstieg ist so hoch wie seit 2008 nicht. Vor allem für Energie müssen die Menschen deutlich mehr zahlen, aber auch Nahrungsmittel und Mieten werden teurer.


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Gestiegene Energiepreise haben die Inflation in Deutschland im Oktober auf den höchsten Stand seit gut zehn Jahren getrieben. Die Verbraucherpreise lagen um 2,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt vorläufig mitteilte. Eine höhere Jahresteuerungsrate hatte es den Angaben zufolge zuletzt im September 2008 mit 2,8 Prozent gegeben. Von September auf Oktober 2018 stieg die Rate um 0,2 Prozent.

Verbraucher mussten deutlich mehr zahlen für Haushaltsenergie und Kraftstoffe als im Oktober 2017, die Preise zogen hier um 8,9 Prozent an. Der gestiegene Ölpreis zieht andere Energiepreise mit nach oben. Zugleich schwächelt der Euro tendenziell, was Rohöl für europäische Verbraucher teurer macht. Rohöl wird in Dollar abgerechnet. "Wer seinen Heizöltank für die bevorstehenden Wintermonate füllt, leert auf der anderen Seite mittlerweile ordentlich seine Geldbörse", sagte Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank Gruppe.

Auch die Fahrt zur Tankstelle sei inzwischen wieder ein teures Unterfangen. Nach Einschätzung von Volkswirten wurde die Inflation zudem von teureren Pauschalreisen in der Herbstferienzeit beeinflusst. Der Anstieg der Nahrungsmittelpreise verlangsamte sich dagegen, sie zogen unterdurchschnittlich um 1,9 Prozent an. Für Wohnungsmieten, die gut ein Fünftel der Konsumausgaben der privaten Haushalte ausmachen, mussten Verbraucher 1,6 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen kosteten 1,8 Prozent mehr.
Sinkende Preise bremsen Wirtschaft
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Für den Euroraum insgesamt strebt die Europäische Zentralbank (EZB) mittelfristig eine Teuerungsrate knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Denn dauerhafte niedrige oder in großem Stil sinkende Preise könnten Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben. Das bremst die Wirtschaft.

Weil die Verbraucherpreise seit geraumer Zeit nach oben zeigen, strebt die Notenbank an, ihre umstrittenen Wertpapierkäufe zum Ende dieses Jahres zu beenden. Sparer müssen sich allerdings noch gedulden. Die Zinsen im Euroraum sollen bis mindestens "über den Sommer" 2019 auf dem Rekordtief von null Prozent verharren.

Da die Inflation tendenziell wieder anzieht, verlieren Sparer auf mickrig verzinsten Tages- oder Festgeldkonten bares Geld. Im Euroraum lagen die Verbraucherpreise im September um 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Andererseits profitieren beispielsweise Hausbauer von vergleichsweise günstigen Kreditkonditionen.

Quelle: n-tv.de , cam/dpa/rts
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Abschreckende Immobilienpreise - Investoren sind deutsche Städte zu teuer

Postby Weltbookadmin47 » 5. Nov 2018 09:18

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Investor ... 04462.html
Montag, 05. November 2018
Abschreckende Immobilienpreise - Investoren sind deutsche Städte zu teuer

Internationale Investoren haben in Deutschlands Großstädten Milliarden investiert und die Immobilienpreise hochgetrieben. Doch der ganz große Boom könnte vorbei sein. Deutschland ist wohl zu teuer geworden. Ein anderes Land hat die Nase vorn.


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Starke Wirtschaft, politische Stabilität, Rechtssicherheit: Wohnungen und Häuser in Deutschland gelten Investoren weltweit als sicherer Hafen - zum Leidwesen von Mietern und Immobilienkäufern. In einigen Städten hierzulande ist die Wohnungsnot groß, Eigentum wird für viele Menschen unerschwinglich. Doch angesichts der hohen Preise wenden sich nun auch manche Großanleger ab, wie eine Analyse der Beratungsgesellschaft PwC zeigt. Demnach sanken die Immobilien-Investments in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten um 3 Milliarden auf 65 Milliarden Euro.

Wohnungen und Häuser in hiesigen Städten würden zwar von Großanlegern geschätzt, weil sie viel Wert auf Sicherheit legten, heißt es in dem Papier. "Dennoch werden Berlin, Frankfurt, Hamburg und München von vielen Investoren als überteuert angesehen", sagt PwC-Partnerin Susanne Eikermann-Riepe. Die mehr als 800 Immobilien-Profis, die befragt wurden, finden die Häuserpreise in deutschen Großstädten - wie auch in anderen europäischen Metropolen - sehr sportlich. "Nahe am Gipfel", "weit fortgeschritten" oder "überteuert", lautet häufig ihr Urteil.
Großbritannien trotz Brexit vorn

Manchen Anlegern wurde es nun offenbar zu bunt. Ganz vorn in ihrer Gunst steht europaweit nicht mehr Deutschland, sondern Großbritannien. Auf der Insel wurden vom Schlussquartal 2017 bis zum Ende des dritten Quartals dieses Jahres 68 Milliarden Euro in Immobilien investiert. Deutschland habe zu wenige Zielobjekte, und diese seien zu teuer, meint Eikermann-Riepe. "Aus diesem Grund konnte Großbritannien trotz des bevorstehenden Brexit vorbeiziehen."

In den vergangenen Jahren hatten Investoren aus den USA, Großbritannien und China in großem Stil Wohnungen und Häuser in deutschen Städten gekauft. Bei Deals jenseits von zehn Millionen Euro stammte 2017 mehr als jeder zweite Euro von ausländischen Kapitalgebern, so der Verband deutscher Pfandbriefbanken. Die Einschätzung der Großanleger hat daher Gewicht.

Die Studie ist ferner ein Beleg dafür, dass der seit einem Jahrzehnt laufende Immobilienzyklus in Deutschland inzwischen in einer Spätphase angekommen ist. Die Bundesbank warnte mehrfach vor Preisübertreibungen in Ballungsräumen. Sie sieht Überbewertungen von bis zu 30 Prozent, wenn auch noch keine bundesweite Blase.
Mietpreissteigerungen absehbar

Innerhalb von Deutschland macht sich nun auch der 2019 geplante Brexit bemerkbar, zeigt die PwC-Studie. In Frankfurt, das viele Londoner Banker anzieht, stiegen die Immobilieninvestments demnach rasant: Am Main wurden acht Milliarden Euro in Wohnungen und Häuser gesteckt - ein Plus von 12,5 Prozent binnen Jahresfrist. Damit holte Frankfurt beim Volumen Berlin ein. Die beiden deutschen Spitzenreiter stehen in Europa gemeinsam auf Platz drei hinter Paris und London. Die Landesbank Helaba erwartet, dass die Zahl der Bankbeschäftigten in Frankfurt mittelfristig um mindestens 8000 Menschen steigt. Der Zuzug von Bankern aus London wegen des Brexit werde dazu beitragen, "dass sich der Anstieg der Wohnimmobilienpreise und Mieten mindestens in ähnlichem Tempo fortsetzt", schätzt sie.
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Aber nicht nur Frankfurt, sondern auch andere deutsche Großstädte bleiben laut der PwC-Studie begehrt - trotz aller Skepsis über hohe Immobilienpreise. Gefragt nach den besten Aussichten für europäische Metropolen, sehen die befragten Profis gleich vier deutsche Städte in den Top Ten: Berlin (2), Frankfurt (5), Hamburg (7) und München (10). Auch bei den erwarteten Mietsteigerungen geben die Studienautoren keine Entwarnung. Hier wird ebenfalls mit Aufschlägen in Frankfurt und Hamburg gerechnet - und allen voran in Berlin. Die Hauptstadt wird europaweit als am lukrativsten bewertet. "Die Liebesbeziehung der Immobilienbranche mit Berlin dürfte 2019 weitergehen", heißt es. "Jeder will dort sein, und die Mieten gehen durch die Decke."

Quelle: n-tv.de , ame/dpa
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Konjunktur trübt sich ein - Wirtschaftsweise senken Prognose

Postby Weltbookadmin47 » 7. Nov 2018 11:55

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirtscha ... 09584.html
Mittwoch, 07. November 2018
Konjunktur trübt sich ein - Wirtschaftsweise senken Prognose

Die Wirtschaftsweisen schrauben ihre Erwartungen herunter. Grund sind die weltweiten Handelskonflikte sowie der Brexit. Hierzulande geht die größte Gefahr vom demografischen Wandel aus. Die Regierung sollte gegensteuern.


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Der Chef der Wirtschaftsweisen sieht Deutschland auch angesichts einer eingetrübten Konjunktur vor wichtigen Weichenstellungen. "Ich wünsche mir vor allem eine klare Linie für die Zukunft, die der Frage, wie künftig Wohlstand geschaffen werden kann, mehr Raum gibt", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Christoph M. Schmidt. Er sieht Herausforderungen vor allem in der Arbeitsmarkt, Renten- und Steuerpolitik.

Die fünf Wirtschaftsweisen senkten ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr deutlich. Für 2018 wird nun ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,6 Prozent erwartet, wie aus dem Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hervorgeht. Im Frühjahr waren die Experten noch von einem Wachstum von 2,3 Prozent ausgegangen.

Schmidt forderte die Bundesregierung auf, den Solidaritätszuschlag ganz abzuschaffen. Angesichts der vor allem in Großstädten angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt sagte er, Grund für die Preissteigerung sei die Nachfrage, die gegenüber dem Angebot sehr stark gestiegen sei. "Statt wie mit der Mietpreisbremse in das Preisgefüge einzugreifen, sollten das Wohngeld angepasst, der soziale Wohnungsbau besser ausgestaltet, mehr Bauland ausgewiesen und die Grundsteuer sowie die Grunderwerbssteuer reformiert werden."

"Unserer Einschätzung nach wird es weiterhin beim Aufschwung bleiben, aber mit vermindertem Wachstumstempo", sagte Schmidt, der auch Präsident des RWI - Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen ist: "Wir sehen keine akute Gefahr einer Rezession." Zugleich aber seien die Risiken für die konjunkturelle Entwicklung nach wie vor hoch. "Auf der internationalen Ebene ist dies vor allem die zunehmende Abkehr von der multilateralen globalen Wirtschaftsordnung, die bislang weltweit viel Wohlstand geschaffen hat. Deutschland hängt in besonderem Maße davon ab." Das Risiko einer Eskalation von Handelskonflikten sei größer geworden.
Engpässe bei Fachkräften

Dazu komme die Frage, wie die Europäische Union mit dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU umgehe und wie die EU gestärkt werden könne. National würden sich die Folgen des demografischen Wandels immer stärker zeigen, sagte Schmidt. "Zurzeit haben wir eine demografische Atempause, die sich aber dem Ende zuneigt. In der nächsten Dekade gehen die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand. Das wird uns vor große Herausforderungen stellen."

Auf dem Arbeitsmarkt gebe es außerdem zunehmend Engpässe bei Fachkräften, insbesondere in der Gesundheitsversorgung und in der Pflege. "Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, braucht es einen Politik-Mix", sagte Schmidt. "Das bestehende Arbeitskräftepotenzial sollte besser ausgenutzt werden - beispielsweise, indem man mehr Möglichkeiten schafft, aus der Teilzeit in die Vollzeit zurückzukehren, flexible Arbeitszeiten ermöglicht und Betreuungszeiten von Kitas ausbaut."

Gleichzeitig sollte das Arbeitskräftepotenzial ausgeweitet werden, durch die Einbindung von mehr älteren Arbeitnehmern und die Zuwanderung von Fachkräften. Die Bundesregierung unternehme mit dem geplanten Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz Schritte in die richtige Richtung.
Wichtiges Thema Rente
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In der Rentenpolitik warb Schmidt um eine Versachlichung der Debatte. "Hier gibt es viele Ängste in der Diskussion um das sinkende Sicherungsniveau. Diese Größe ist aber ja nur der Ausdruck der relativen Höhe der Rente eines Standard-Rentners im Vergleich zum Einkommen des durchschnittlichen Beitragszahlers. Bei starkem Wirtschaftswachstum kann ein sinkendes Sicherungsniveau daher durchaus mit einem besseren Lebensstandard verknüpft sein." Es gehe beim Thema Rente vor allem um Generationengerechtigkeit, sagte er. "Die nachfolgenden Generationen haben bereits jetzt vergleichsweise hohe Lasten zu tragen."

Es wäre laut Schmidt sinnvoll, ab 2030 die Lebensarbeitszeit an die weiter steigende Lebenserwartung anzupassen: "Eine höhere Lebenserwartung von drei Jahren könnte zwei Jahre länger arbeiten und ein Jahr länger Ruhestand bedeuten." Für die ab 1990 Geborenen würde eine solche Verlängerung der Lebensarbeitszeit nach Darstellung des Ökonomen eine Rente ab 70 bedeuten. "Berechnungen zufolge wird die restliche Lebenserwartung von 65-jährigen Männern bis dahin bei rund 22 Jahren liegen, gute vier Jahre höher als heute."

Quelle: n-tv.de , wne/dpa/AFP
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Gegenwind im Welthandel - Deutsche Firmen exportieren weniger

Postby Weltbookadmin47 » 9. Nov 2018 12:02

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche ... 11002.html
Gegenwind im Welthandel - Deutsche Firmen exportieren weniger

Die Aussicht auf neue Zollhürden, der geplante EU-Austritt der Briten und die Krise in der Türkei wirken sich negativ auf den deutschen Außenhandel aus. Im Herbst bekommen das die Exporteure stärker zu spüren als erwartet.


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Gegenwind für Deutschlands Exporteure im September: Weltweit lieferten die Unternehmen Waren im Wert von insgesamt 109,1 Milliarden Euro aus, das waren 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr und 0,8 Prozent weniger als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Für Fachleute kommt der Rückgang überraschend: Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 0,3 Prozent gerechnet, nachdem es im August noch ein Mini-Plus von 0,1 Prozent gegeben hatte. Immerhin: Die Inlandsnachfrage blieb im September stabil. Die Importe stiegen um 5,3 Prozent auf 90,7 Milliarden Euro.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 67367.html
Von Trumps Zöllen unbeeindruckt: Chinas Handelsüberschuss wächst weiter deutlich
12.10.18 – 01:15 min

Die Export-Bilanz für die ersten neun Monate fällt weiter positiv aus: Die Ausfuhren von "Made in Germany" stiegen um 3,5 Prozent auf 988 Milliarden Euro. Dabei wuchsen die Geschäfte mit EU-Ländern mit einem Plus von 4,6 Prozent überdurchschnittlich, die Geschäfte mit der Eurozone legten sogar um 5,4 Prozent zu. Die Ausfuhren in Drittländer wie USA und China legten dagegen nur um 2,1 Prozent zu. Die Importe stiegen um 6,0 Prozent auf 813,6 Milliarden Euro.
WLTP hemmt die Autobauer

Die deutsche Exportwirtschaft hatte sich zuletzt bereits auf mehr Gegenwind eingestellt, denn Handelshürden, der drohende Brexit und schwächelnde Schwellenländer wie die Türkei bremsen derzeit den globalen Handel.

Hinzu kommen hausgemachte Probleme: Deutsche Autohersteller wie Volkswagen haben Schwierigkeiten mit der Umstellung auf den strengeren Abgasmesszyklus WLTP, weshalb sie ihre Produktion drosseln mussten. Das Bundeswirtschaftsministerium erwartet aber, dass die WLTP-Problematik nun schrittweise überwunden werde. Mit einer Belebung der Automobilindustrie rechnet die Behörde zum Ende des Jahres.
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"Angesichts der vielen Unsicherheiten, insbesondere ausgelöst durch die direkten und indirekten Folgen der Handelsstreitigkeiten, blicken wir mit Vorsicht in Richtung Jahresende", hatte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Holger Bingmann, jüngst erklärt.

Quelle: n-tv.de , jpe/dpa/rts
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Jetzt noch Steuern sparen - Sieben geldwerte Tipps

Postby Weltbookadmin47 » 9. Nov 2018 21:52

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Sieben-gel ... 06951.html
Jetzt noch Steuern sparen - Sieben geldwerte Tipps

Ein Gastbeitrag von Michael Bormann

Es sind noch rund acht Wochen bis Silvester – ein für Steuerzahler wichtiger Termin. Denn durch das richtige Timing von verschiedenen Ausgaben lassen sich für 2018 die Abgaben an den Fiskus begrenzen.


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Wer mehr ausgibt, kann mehr sparen - was paradox klingt, macht das deutsche Steuerrecht möglich. Bei Beachtung der folgenden Tipps, können Steuerzahler bares Geld sparen - natürlich ganz legal:

Arbeitsmittel

Für jeden Arbeitnehmer gibt es die sogenannte Werbungskostenpauschale. Damit werden - wie es der Begriff schon andeutet - pauschal 1000 Euro für Arbeitsmittel für den Beruf vom zu versteuernden Einkommen abgezogen - egal, ob das Geld tatsächlich investiert wurde oder nicht. Steuerzahler, die schon nah an diesem Betrag dran sind, sollten sich überlegen, den Kauf zum Beispiel eines neuen Laptops von 2019 noch auf dieses Jahr vorzuziehen. Denn auch die Ausgaben von mehr als 1000 Euro können beim Fiskus geltend gemacht werden. Sie müssen dann allerdings belegt werden können.

Zu den Arbeitsmitteln zählen neben Computern auch Smartphones oder ein neuer Schreibtisch – vorausgesetzt, sie werden mindestens zu 90 Prozent beruflich genutzt. Auch eine privat gezahlte Fortbildung kann steuerlich geltend gemacht werden, selbst wenn sie erst nächstes Jahr stattfindet. Allerdings muss die Rechnung dann noch in diesem Jahr beglichen werden. Achtung: Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an.

Sind die entsprechenden Kosten für Arbeitsmittel niedriger als 800 Euro (netto) lassen sie sich direkt von der Steuerlast abziehen. Fällt der Betrag höher aus, werden sie über die Nutzungsdauer verteilt – diese beträgt beispielsweise bei Computern drei Jahre.

Handwerkerkosten
Michael Bormann

Auch bei Handwerkern sollten Steuerzahler genau nachrechnen. Denn von den entsprechenden Rechnungen sind 20 Prozent von der Steuerschuld direkt abziehbar. Allerdings nur bis zu einer Obergrenze von 6000 Euro, womit dann maximal 1200 Euro anrechenbar sind. Wenn sich die Rechnungen für 2018 schon annähernd auf 6000 Euro summieren, sollten Handwerker – wenn möglich – erst nächstes Jahr bestellt, aber zumindest bezahlt werden. Ist man von der Obergrenze noch weit entfernt, macht es Sinn, dieses Jahr noch zu renovieren oder modernisieren, um die 6000 Euro möglichst vollständig auszunutzen. Nächstes Jahr gilt der Höchstbetrag dann erneut.

Es sind allerdings ausschließlich die Arbeits- und die Fahrtkosten (auch Pauschale) sowie etwaige Maschinenmieten steuerlich nutzbar, keine Materialkosten. Die verschiedenen Positionen müssen sich aus der Rechnung eindeutig gesondert ergeben. Schätzungen gehen nicht. Die Begleichung der Rechnung muss auch hier per Überweisung oder als EC-Zahlung erfolgen, damit das Finanzamt sie anerkennt.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Für haushaltsnahe Dienstleistungen gilt die steuerliche Regelung analog wie bei Handwerkern. Allerdings können hier 20 Prozent von insgesamt maximal 20.000 Euro von den fälligen Zahlungen an den Fiskus abgezogen werden – also bis zu 4000 Euro.

Als haushaltsnahe Dienstleistungen gelten die Ausgaben zum Beispiel für Gärtner, Pfleger oder Haushaltshilfen. Der Schneeräumdienst zählt ebenfalls dazu. Wichtig: Die Dienstleistungen müssen direkt in der Wohnung, im Haus oder dem zugehörenden Grundstück erbracht worden sein, damit das Finanzamt sie als "haushaltsnah" gelten lässt. Das sollte aus der entsprechenden Rechnung hervorgehen.

Kinderbetreuung

Die Kosten für die Betreuung von Kindern bis 14 Jahre gelten als Sonderausgaben. Sie können zu zwei Dritteln von der Steuerschuld abgezogen werden. Die Obergrenze pro Kind liegt bei 4000 Euro im Jahr. Auch hier darf das Geld nicht in bar gezahlt, sondern muss per Bankkonto überwiesen werden. Außerdem sollten unverheiratete Paare aufpassen: Schließt nur ein Elternteil den Vertrag mit der Kita ab, kann der andere Teil beim Fiskus nichts geltend machen.

Passende Steuerklasse

Steuerzahlen sollten immer wieder einmal prüfen, ob sie noch in der richtigen Steuerklasse sind. Ehe- oder eingetragene Lebenspartner, die sehr unterschiedlich viel verdienen, fahren mit der Kombination III und V am besten. Sind die Einkommen dagegen ähnlich hoch, empfiehlt sich in der Regel der Steuerklassenmix IV/IV.

Die Wahl der passenden Steuerklassen kann umgehend die Steuerlast senken. Dann müssen die Steuerzahler nicht erst bis zum Bescheid ihrer Steuererklärung warten. Ein möglicher Wechsel der Steuerklasse ist noch bis Ende November möglich. Wenn die Steuerklassen III und V gewählt werden, muss eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden. Bei IV/IV besteht ein Wahlrecht.

Spenden
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Die Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen kann in der Steuererklärung als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Das gilt auch für Sachspenden. Bis zu 200 Euro reicht für den Nachweis beim Finanzamt ein Kontobeleg, bei höheren Beträgen ist eine Spendenquittung notwendig.

Belege

Mittlerweile müssen für die Steuererklärung die entsprechenden Belege übrigens beim Fiskus nicht mehr eingereicht werden. Es reicht, wenn der Steuerpflichtige sie aufhebt und sie auf Nachfrage des Finanzamts vorlegt. Das spart zwar kein Geld, aber ein wenig Zeit.

Dr. Michael Bormann ist Steuerexperte und seit 1992 Gründungspartner der Sozietät bdp Bormann Demant & Partner www.bdp-team.de. Schwerpunkte seiner Tätigkeiten sind neben Steuern die Bereiche Finanzierungsberatung sowie das Sanierungs- und Krisenmanagement bei mittelständischen Firmen.

Quelle: n-tv.de ,
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Keine Änderung des Etats geplant - Italien bleibt im Haushaltsstreit mit E

Postby Weltbookadmin47 » 10. Nov 2018 14:23

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Italien- ... 14154.html
Keine Änderung des Etats geplant - Italien bleibt im Haushaltsstreit mit EU hart

Bis Dienstag hat die italienische Regierung Zeit, ihre Haushaltspläne für 2019 nachzubessern. Anderenfalls drohen Strafen seitens der EU. Doch das lässt Rom kalt. Auch nach einem Treffen mit dem Eurogruppen-Chef will der Finanzminister nicht am Budgetziel rütteln.


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Kurz vor Ablauf der Frist für eine Antwort an die EU-Kommission zeigt sich Italien im Haushaltsstreit unnachgiebig. Die "grundlegenden Eckpfeiler" des Haushaltsentwurfs würden nicht geändert, sagte Finanzminister Giovanni Tria bei einem Treffen mit Eurogruppen-Chef Mario Centeno. Es würde einem wirtschaftlichen "Selbstmord" gleichen, würde sich Italien komplett an die von der EU angepeilten Ziele halten.

Die Neuverschuldung im kommenden Jahr auf 0,8 Prozent der Wirtschaftsleistung zu senken - wie von der Vorgängerregierung in Rom versprochen - würde "sehr brutale" Maßnahmen bedeuten. "Für eine Wirtschaft, die sich stark verlangsamt, wäre das Selbstmord", so Tria. "Ich glaube nicht, dass die Kommission so eine Aktion von uns erwartet, selbst wenn es formell den Regeln entspricht."

Italien plant für das kommende Jahr eine Neuverschuldung von 2,4 Prozent. Da Italien sowieso schon so hoch wie kaum ein anderes Land der Welt verschuldet ist, sorgt der Streit seit Wochen für Nervosität an den Finanzmärkten und innerhalb der EU. Die EU-Kommission hat den Entwurf der populistischen Regierung in Rom abgelehnt, weil er gegen die Stabilitätskriterien verstoße. Sie verlangt bis Dienstag eine Antwort aus Rom.
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Vize-Premier Luigi Di Maio sagte, er fürchte keine EU-Sanktionen gegen sein Land. "Derzeit ist keine Strafe für Italien vorgesehen", sagte er in Rom. Er setzte auf den Dialog mit Brüssel. Di Maio betonte, das Defizitziel werde in keinem Fall überschritten. Dazu würden zusätzliche Einsparungen beitragen. Die Abschaffung von 200 "unnötigen" Gesetzen werde zu einem Bürokratieabbau und damit zu einer erheblichen Senkung der Staatsausgaben führen. Der Chef der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung betonte, dass Italien inzwischen eine Stimme in Europa habe. Auf die Frage, ob Italien etwaige Strafen der Brüsseler Kommission denn zahlen würde, entgegnete Di Maio: "Verträge müssen befolgt werden."

Quelle: n-tv.de , cri/dpa/rts
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Arbeitgeber müssen mehr zahlen - So viel Sozialabgaben werden 2019 fällig

Postby Weltbookadmin47 » 12. Nov 2018 11:16

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https://www.n-tv.de/ratgeber/So-viel-So ... 96548.html
Arbeitgeber müssen mehr zahlen - So viel Sozialabgaben werden 2019 fällig

Die Verteilung der Sozialbeiträge ändert sich zugunsten der Arbeitnehmer. Durch die künftige Beitragsparität bei den Zusatzbeiträgen der Krankenkassen werden die Arbeitnehmer etwas entlastet, die Arbeitgeber im gleichen Maße belastet.


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Bei den Beiträgen zu den gesetzlichen Sozialversicherungen gibt es derzeit keinen einheitlichen Trend. Zwar sollen Versicherte und Arbeitgeber im kommenden Jahr bei der Arbeitslosenversicherung entlastet werden. Bei der Pflegeversicherung müssen sie dafür kräftig draufzahlen. Für gesetzlich Krankenversicherte gibt es aber eine leichte Entlastung.

Arbeitslosenversicherung

Nach langem Ringen haben sich Union und SPD darauf verständigt, dass der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zum Jahreswechsel um 0,5 Prozentpunkte auf dann 2,5 Prozent sinken soll. Davon wird allerdings nur ein Minus um 0,4 Prozentpunkte im Gesetz festgeschrieben. Die Streichung der verbleibenden 0,1 Prozentpunkte wird per Verordnung bis 2022 befristet. Dann soll anhand der Kassenlage neu entschieden werden.

Pflegeversicherung

Der Beitrag zur Pflegeversicherung soll hingegen ab Januar 2019 um ebenfalls 0,5 Prozentpunkte auf dann 3,05 Prozent steigen, plus wie bisher 0,25 Prozentpunkte Aufschlag für Kinderlose. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begründet diese Mehrbelastung mit einer steigenden Zahl von Leistungsempfängern sowie mit in den vergangenen Jahren beschlossenen Verbesserungen von Pflegeleistungen beziehungsweise Leistungsansprüchen, die sich finanziell stärker auswirkten als zunächst angenommen.

Krankenversicherung

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleibt es beim Beitragssatz von 14,6 Prozent plus den jeweils unterschiedlichen Zusatzbeiträgen der Krankenkassen: Sie werden im kommenden Jahr bei durchschnittlich 0,9 Prozent liegen und damit 0,1 Punkte unter dem derzeitigen Niveau. Neu ist zudem die vom Bundestag beschlossene Rückkehr zur Beitragsparität: Danach muss der Zusatzbeitrag ab 2019 nicht mehr von den Versicherten allein, sondern paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert werden.

Rentenversicherung

Der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung bleibt mit 18,6 Prozent stabil. Er war Anfang 2018 um 0,1 Punkte gesenkt worden. Der Gesetzentwurf der Koalition zur Rente sieht für die Zeit bis 2025 eine doppelte Haltelinie vor: Das Rentenniveau soll bis dahin auf dem jetzigen Stand von 48 Prozent bleiben, der Beitragssatz nicht über 20 Prozent steigen. Allerdings dürfte sich der Rentenbeitrag diesem Wert spätestens ab 2022 annähern, da die Zahl der Ruheständler weiter ansteigt. Kostensteigernd wirken auch Mütterrente und Rente ab 63 für langjährig Versicherte.
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Sozialbeiträge insgesamt

Die Höhe der Sozialbeiträge insgesamt beträgt damit 2019 wie schon im laufenden Jahr 38,75 Prozent plus des Zusatzbeitrags für die Krankenkassen von 0,9 Prozent. Die Gesamthöhe der Beiträge bleibt also auch im kommenden Jahr unter der 40-Prozent-Marke. Bei kinderlosen Versicherten schlägt allerdings noch der 0,25-Prozent-Zuschlag bei der Pflege zu Buche. Für bestimmte Gruppen - etwa Mitglieder der knappschaftlichen Rentenversicherung - gelten Sonderregeln.

Verteilung der Beiträge

Die Verteilung der Sozialbeiträge ändert sich zugunsten der Arbeitnehmer. Durch die künftige Beitragsparität bei den Zusatzbeiträgen der Krankenkassen werden die Arbeitnehmer insgesamt um diese im Schnitt 0,45 Prozent entlastet, die Arbeitgeber im gleichen Maße belastet.

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Ansage vom Chef - Muss ich im Job alle Aufgaben erledigen ?

Postby Weltbookadmin47 » 13. Nov 2018 11:52

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Muss-ich-i ... 17268.html
Dienstag, 13. November 2018
Ansage vom Chef - Muss ich im Job alle Aufgaben erledigen ?
Jedes Berufsbild umfasst ein Spektrum an typischen Aufgaben. Im Arbeitsvertrag werden die Anforderungen schriftlich festgehalten. Sind diese jedoch sehr allgemein gehalten, wird es schwierig. Müssen Arbeitnehmer dann alles machen, was der Arbeitgeber verlangt?


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In manchen Jobs ist klar festgelegt, was Beschäftigte zu tun haben. In anderen sind die Tätigkeiten dagegen recht allgemein formuliert. Doch müssen Beschäftigte alle Aufgaben erledigen, die der Chef vorgibt? Welche Regeln gelten?

"Das kommt auf die Ausgestaltung des Arbeitsvertrags an", sagt Arbeitsrechtler Peter Meyer. Die Regel lautet dabei: Je allgemeiner die Tätigkeit darin umrissen wird, desto größer kann die Bandbreite der Arbeiten sein.

Ist nichts Genaues festgehalten, gilt laut Meyer die Regelung der Gewerbeordnung (Paragraf 106). "Als Arbeitnehmer ist man dann verpflichtet, alle durch den Arbeitgeber bestimmten Aufgaben zu erledigen, die dem Anforderungsprofil und der Qualifikation im Arbeitsvertrag entsprechen", sagt Meyer, der in der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein tätig ist. Das geht dann auch einfach auf Zuruf. Beschäftigte haben kaum arbeitsrechtliche Möglichkeiten, sich zu wehren.
Auf den Arbeitsvertrag achten

Ein Beispiel: Ein Immobilienkaufmann kümmert sich bislang um Wohngebäude und soll nun Gewerberäume verwalten. Ist im Vertrag nichts Genaues zum Zuständigkeitsbereich festgelegt, kann er sich gegen diese Anordnung kaum wehren.

Begrenzt der Arbeitsvertrag dagegen die Tätigkeiten auf einen bestimmtes Gebiet, kann der Arbeitgeber den Tätigkeitsbereich nicht einseitig verändern oder ausweiten. Das können Beschäftigte ablehnen. Will der Arbeitgeber diese Änderungen durchsetzen, muss er entweder einen Änderungsvertrag mit dem Arbeitnehmer schließen. Oder er spricht eine Änderungskündigung aus, verbunden mit dem Angebot an den Arbeitnehmer, zu dem neuen Arbeitsprofil weiterzuarbeiten.
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Wer nur in einem ganz bestimmten Tätigkeitsfeld arbeiten will, sollte das im Arbeitsvertrag oder in einer Stellen- und Funktionsbeschreibung genau festhalten. Der Vorteil: Vorgesetzte können dann nicht einfach andere, nicht vereinbarte Arbeiten anweisen.

Zum Nachteil kann das werden, wenn die vereinbarte Tätigkeit ersatzlos entfällt. Folgt dann eine betriebsbedingte Kündigung, verringern sich die Möglichkeiten des Arbeitnehmers, diese unter Verweis auf eine fehlerhafte Sozialauswahl anzugreifen, sagt Meyer. "Der Chef könnte dann darauf verweisen, dass der Angestellte nach dem Arbeitsvertrag nicht vergleichbar ist mit Kollegen, die zwar in der gleichen Abteilung arbeiten, aber keine fachlich vergleichbaren Aufgaben erledigen."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Trübe Stimmung am Dax - Brexit-Zitterpartie lässt Anleger nicht los

Postby Weltbookadmin47 » 18. Nov 2018 17:18

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/marktber ... 26590.html
Trübe Stimmung am Dax - Brexit-Zitterpartie lässt Anleger nicht los

Die Furcht vor unabsehbaren Folgen eines "No-Deal-Brexit" hält den Dax weiter in Schach. Zusätzlich bereitet Anlegern der anhaltende italienische Haushaltsstreit Kopfschmerzen. Eine Neuverschuldung könnte an den Kapitalmärkten für Ungemach sorgen.


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Die Regierungskrise in Großbritannien wird den Börsen in der neuen Woche weiter zu schaffen machen. "Zwar ist der Brexit in erster Linie ein Problem für das Vereinigte Königreich und in geringerem Maße auch für das übrige Europa", sagt David Riley, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters BlueBay. "Aber die politische Unruhe in Großbritannien bestärkt allgemein eine breitere Furcht über die weiteren globalen Wachstumsaussichten."
Chart

Dax Dax 11.341,00

In der alten Woche büßte der Dax bei einem Stand von 11.341 Punkten 1,6 Prozent ein. Einige Experten bezweifelten, dass Premierministerin Theresa May nach dem Rücktritt diverser Minister die kommenden Wochen politisch überleben wird. Der ausgehandelte Scheidungsvertrag widerspreche den Vorstellungen der Brexit-Hardliner ihrer konservativen Fraktion, schreiben die Analysten der BayernLB in einem Kommentar. Daher müsse mit einer Palastrevolte gegen die Regierungschefin gerechnet werden.

Darüber hinaus wirft der für den 25. November geplante Brexit-Gipfel seine Schatten voraus. Bei diesem Treffen sollen die EU-Staaten über den Kompromiss abstimmen. Zusätzliche Kopfschmerzen bereitet Investoren der anhaltende Streit um den italienischen Haushalt. Nachdem die Regierung in Rom trotz der Gegenwehr aus Brüssel an ihrer Neuverschuldung festhalte, könnte an den Kapitalmärkten Ungemach drohen. "Dort werden die italienischen Staatsanleihen bereits auf Niveaus gehandelt, die eine weitere Abwertung der Bonität durch die Ratingagenturen auf Ramsch-Niveau vorwegnehmen", sagen die Experten des Vermögensverwalters Marcard, Stein & Co.
Thyssenkrupp öffnet seine Bücher

Ein solcher Schritt würde die Refinanzierung italienischer Banken stark erschweren. Das könnte zur Nagelprobe für die Europäische Zentralbank werden. "Die EZB hat sich unter dem Eindruck der letzten Eurokrise dazu verpflichtet, für die Mitgliedsstaaten die Rolle des Kreditgebers in letzter Instanz zu spielen."
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Von der auslaufenden Bilanzsaison erwarten Experten kaum Impulse für den Aktienmarkt. Aus dem Dax öffnet Thyssenkrupp am Mittwoch seine Bücher. Der Industriekonzern hatte vor rund einer Woche bereits eingeräumt, seine Ziele verfehlt zu haben. Am Dienstag will BASF seine neue Strategie vorstellen.

In den USA bleibt die Wall Street am Donnerstag wegen des US-Erntedankfestes Thanksgiving geschlossen. Am darauffolgenden Tag schließen die US-Börsen ihre Pforten vorzeitig. Der sogenannte "Black Friday" gilt zudem als der umsatzstärkste Tag im US-Einzelhandel. Aus diesem Grund stehen nur wenige Konjunkturdaten der weltgrößten Volkswirtschaft auf dem Terminplan. Am Mittwoch werden die Frühindikatoren veröffentlicht.
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Quelle: n-tv.de , jki/rts
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Schwere Vorwürfe aus Japan - Ermittler nehmen Renault-Chef fest

Postby Weltbookadmin47 » 19. Nov 2018 13:40

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ermittle ... 28797.html
Montag, 19. November 2018
Schwere Vorwürfe aus Japan - Ermittler nehmen Renault-Chef fest

Spektakuläre Festnahme in Fernost: Die japanische Justiz knöpft sich den Chef der Auto-Allianz Renault-Nissan vor. Carlos Ghosn soll unter anderem auch Gelder veruntreut haben. Die Japaner drängen den Franzosen zum Rücktritt. Die Renault-Aktie rutscht ab.


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Ungewöhnliche Aufregung in der Automobilindustrie: In Japan haben Ermittler den Chef der französisch-japanischen Konzernallianz Renault-Nissan, Carlos Ghosn, festgenommen. Dem Automanager werden Verstöße gegen japanische Finanzgesetze vorgeworfen, wie mehrere japanische Medien übereinstimmend berichteten.
Charts

Renault Renault 57,66
Nissan Motor Nissan Motor 7,16

Die Vorwürfe stützen sich demnach auf ausführliche Ermittlungen: Monatelang seien Nissan-Mitarbeiter vertraulichen Hinweisen nachgegangen, denen zufolge der 64-jährige Ghosn unter anderem sein Einkommen bei der Tokioter Börse zu niedrig angegeben haben soll. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete, soll er über fünf Jahre insgesamt 5 Milliarden Yen (rund 40 Mio Euro) zu wenig angegeben haben.

Nissan sprach von einem "ernsthaften Fehlverhalten" des in Brasilien geborenen Managers. Ghosn soll demnach aufgrund der Verstöße gegen die Sorgfaltspflicht gefeuert werden. Vorstandschef Hiroto Saikawa werde die Ablösung dem Aufsichtsrat vorschlagen, teilte Nissan mit. Der japanische Autobauer entschuldigte sich bei seinen Aktionären für das Fehlverhalten.

Bei den internen Untersuchungen der Nissan-Mitarbeiter sollen weitere Verfehlungen ans Tageslicht gekommen sein. Es gehe dabei um das Finanzgebaren von Ghosn sowie einem weiteren Manager, hieß es. Die Ergebnisse hätten neben den fehlerhaften Einkommensangaben Hinweise auf weiteres Fehlverhalten erbracht, darunter auch einen persönlichen Gebrauch von Firmeneigentum. Details dazu stehen noch aus. Die japanischen Strafverfolgungsbehörden seien von Nissan unterrichtet worden, betonte der Hersteller. Das Unternehmen kooperiere in vollem Umfang.

Die japanische Zeitung "Asahi" hatte zuvor berichtet, auch Ghosn habe den Behörden seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit erklärt. Der Manager wurde demnach bereits von Ermittlern zur Befragung abgeholt. Wie Nissan weiter mitteilte, wurde das Unternehmen durch Hinweise eines Whistleblowers auf die mutmaßlichen Verstöße aufmerksam.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/au ... 68628.html
Alternative Antriebe im Fokus: Wie Nissans E-Autos das Stromnetz stabilisieren sollen
18.10.18 – 03:12 min

Nissan ist mit dem französischen Autobauer Renault sowie dem japanischen Hersteller Mitsubishi in einer Allianz verbunden. Ghosn ist bei den Japanern Verwaltungsratschef und bei Renault zugleich Vorstandschef. Außerdem führt er die gemeinsame Allianz der beiden Autobauer.
Renault-Aktie unter Druck

An der Börse lösten die Berichte großes Aufsehen aus: Renault-Aktien stürzten zu Wochenbeginn in Paris in ersten Reaktionen um bis zu 12 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren ab. Der 64-jährige Ghosn gehört zu den schillerndsten Managern in der Autoindustrie. Mit dem Konzernverbund aus Renault und Nissan sowie dem japanischen Hersteller Mitsubishi schuf der 1954 geborene Ghosn ein Konglomerat, das mit insgesamt 10,6 Millionen Fahrzeugen pro Jahr mehr Personenwagen und Nutzfahrzeuge im Jahr verkauft als der Volkswagen-Konzern.

Ghosns Vertrag als Renault-Chef war erst im Februar um vier Jahre verlängert worden. Die Höhe von Ghosns Gehalt hatte in der Vergangenheit für Auseinandersetzungen mit dem französischen Staat gesorgt. Der heutige Präsident Emmanuel Macron hatte den Autobauer im Jahr 2016 in seiner damaligen Funktion als Wirtschaftsminister bei diesem Thema unter Druck gesetzt, woraufhin Ghosn Zugeständnisse machte. Noch heute besitzt der französische Staat einen Anteil von 15 Prozent an Renault.
Seit knapp 20 Jahren im Amt
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Ghosn hatte 1999 von Renault kommend den Chef-Sessel bei Nissan übernommen, um den verschuldeten Konzern aus der Krise zu führen. 2005 hatte er dann auch die Spitze von Renault übernommen. Die Franzosen sind mit Nissan durch Überkreuz-Beteiligungen verbunden. Bei Nissan gab Ghosn den Posten des Vorstandsvorsitzenden ab, blieb aber Verwaltungsratschef. Mit den Vorwürfen gerät die Allianz nun in eine schwere Krise.

Renault-Nissan arbeitet auch mit dem deutschen Daimler-Konzern in einer Allianz zusammen, in der die Unternehmen Entwicklungskosten bei bestimmten Fahrzeugtypen teilen und im mexikanischen Aguascalientes ein gemeinsames Werk betreiben. Dort werden Kompaktfahrzeuge der Marken Mercedes-Benz sowie der Nissan-Marke Infiniti gebaut.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 54479.html
Das Design der beiden Fahrzeuge stammt zwar aus Italien, aber über die Entwürfe durften 62.000 Vietnamesen in einer Online-Umfrage abstimmen. Dem Diesseits stärker zugewandt ist der neue GLE. Der Neue ist gegenüber dem bisherigen Modell sichtbar gewachsen, beim Radstand um gleich acht Zentimeter. Über die genaue Länge des Ur-Vaters aller Edel-SUV schweigt sich Mercedes noch aus, die Fünf-Meter-Marke ist aber sicher näher gerückt. Der Audi wird von zwei Elektromotoren mit bis zu 408 PS Leistung und einem Drehmoment von 660 Newtonmeter angetrieben, der nötige Strom kommt aus einem 95 kWh großen, flüssiggekühlten Akku im Fahrzeugboden und soll im Mittel rund 400 Kilometer weit reichen. Nichts Neues an der Seine? Rundgang über den Autosalon in Paris

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Geldwäsche mit US-Großbanken ? - Danske-Skandal erreicht Deutsche Bank

Postby Weltbookadmin47 » 20. Nov 2018 14:38

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Danske-S ... 29867.html
Geldwäsche mit US-Großbanken ? - Danske-Skandal erreicht Deutsche Bank

Über Jahre hinweg werden bei der Danske Bank offenbar Dutzende Milliarden Euro gewaschen. Obwohl ihm Schweigegeld geboten wird, packt ein Ex-Mitarbeiter des dänischen Instituts aus. Ermittler wittern einen internationalen Skandal mit deutscher Beteiligung.


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Im Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank rückt nun auch die Deutsche Bank immer mehr in den Fokus. Wie ein Ex-Mitarbeiter der dänischen Großbank vor einem Ausschuss des Parlaments in Kopenhagen erklärte, könnte das größte deutsche Geldhaus stärker in den bis dato größten Geldwäsche-Fall in Europa verstrickt sein als angenommen.
Charts

Danske Bank Danske Bank 17,44
Deutsche Bank Deutsche Bank 8,30

Howard W., der von 2007 bis 2014 unter anderem für die im Zentrum des Falls stehende estnische Filiale der Danske Bank verantwortlich war, mutmaßte nun, dass wohl bis zu 150 Milliarden Euro über die US-Tochter einer großen europäischen Bank gewaschen worden sein.

W. nannte die Deutsche Bank zwar nicht beim Namen. Wie Reuters und andere Medien aber erfahren hatten, ist das Frankfurter Institut zusammen mit den beiden US-Großbanken JP Morgan und Bank of America in dem prominenten Fall im Visier der Ermittler. Die drei Banken waren für die Danske-Filiale in Estland als sogenannte Korrespondenzbanken tätig.

"Ich würde schätzen, dass 150 Milliarden Dollar über diese spezielle Bank (die große europäische Bank) geflossen sind", sagte W. vor dem Ausschuss. "Niemand weiß wirklich, wohin dieses Geld floss. Alles was wir wissen ist, dass die letzten, die es gesehen haben, Leute von diesen drei Banken in den USA waren. Sie waren die letzte Kontrolle und als diese schief lief, war das Geld im weltweiten Finanzsystem." Die Deutsche Bank und JP Morgan wollten die Aussagen nicht kommentieren. Die Bank of America war zunächst nicht zu erreichen.
Angebliches Schweigegeld-Gebot
Der ehemalige Danske-mitarbeiter Howard W., sagte vor dem dänischen Parlament zum Geldwäscheskandal aus.
Der ehemalige Danske-mitarbeiter Howard W., sagte vor dem dänischen Parlament zum Geldwäscheskandal aus.
(Foto: imago/Ritzau Scanpix)

Ende vergangener Woche wurde bekannt, dass inzwischen auch Behörden und Strafermittler in den USA sich des Falles annehmen und Informationen von den drei beteiligten Banken angefordert haben. Demnach sind an der Untersuchung die Staatsanwaltschaft von New York, die Börsenaufsicht SEC, das Justizministerium und das Finanzministerium beteiligt. Alle drei Banken haben ihre Geschäftsbeziehungen zur Danske Bank in Estland schon vor Jahren beendet. Die Geldhäuser sind nicht selbst Ziel dieser Ermittlungen, die Behörden suchen lediglich nach Hinweisen über die Praktiken bei der Danske Bank.

W. erklärte vor dem Parlament-Ausschuss weiter, er habe die Führung der Danske Bank früh - bereits 2013 - über seinen Verdacht informiert, dass es zu illegalen Praktiken gekommen sei. Im höheren Management habe sich jedoch niemand für seinen Verdacht interessiert. Ihm sei stattdessen Geld dafür geboten worden, nicht über die Affäre zu sprechen. Im April 2014 sei ihm klar geworden, dass das Geldhaus überhaupt nicht die Absicht habe, irgendetwas dagegen zu unternehmen. In zwei Tagen soll der Brite auch vor dem Sonderausschuss des EU-Parlaments zur Finanzkriminalität aussagen.
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Durch die Anhörungen soll herausgefunden werden, wo genau die Bank und die Aufseher in Dänemark und Estland versagt haben. In dem Geldwäsche-Skandal ermitteln Staatsanwälte in Dänemark, Estland und den USA. Eine interne Untersuchung des Instituts ergab, dass der größte Teil der zwischen 2007 und 2015 über die Niederlassung in Estland geflossenen Gelder von 200 Milliarden Euro verdächtig gewesen sei. Die Bank hat mangelhafte Geldwäsche-Kontrollen in Estland eingeräumt. Über die Affäre, die die Bank teuer zu stehen kommen dürfte, waren bereits der Vorstandsvorsitzende und der ehemalige Aufsichtsratschef gestolpert.

Der Skandal bei der Danske Bank ist nicht der erste Fall von Geldwäsche in großem Stil, in den europäische Geldhäuser involviert sind. Beispielsweise mussten in den vergangenen Jahren die Deutsche Bank und die niederländische Großbank ING hohe Strafen zahlen, weil sie Kunden beim illegalen Transfer von Geld geholfen hatten. Im Fall der Danske Bank gehen Experten davon aus, dass die Strafen bis zu 800 Millionen Euro betragen könnte.

Quelle: n-tv.de , cri/rts
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Millionen-Schadenersatz - Bayer-Tochter Monsanto legt Berufung ein

Postby Weltbookadmin47 » 21. Nov 2018 14:48

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bayer-To ... 32038.html
Mittwoch, 21. November 2018
Millionen-Schadenersatz - Bayer-Tochter Monsanto legt Berufung ein

Ein US-Gericht verurteilt Monsanto zu 289 Millionen Dollar Schadenersatz. Es geht um die krebsauslösende Wirkung von Glyphosat. Eine Richterin senkt die Summe später auf 78 Millionen. Die Bayer-Tochter geht dennoch in Berufung.


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Monsanto hat wie angekündigt Berufung gegen die Verurteilung im Glyphosat-Prozess in den USA eingelegt. Die Bayer-Tochter forderte einen neuen Prozess im Fall um den krebskranken Ex-Hausmeister Dewayne Johnson.
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Ein Geschworenengericht in San Francisco hatte Monsanto im August zur Zahlung von 289 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt. Die Jury urteilte, glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel wie Roundup und RangerPro hätten "wesentlich" zu Johnsons Krebserkrankung beigetragen. Monsanto - seit Juni Tochter des deutschen Chemiekonzerns Bayer - habe nicht vor der Gefährlichkeit der Herbizide gewarnt und dabei mit "Heimtücke" gehandelt.

Im Oktober lehnte eine Richterin einen neuen Prozess ab. Zugleich ordnete sie eine Absenkung der Schadenersatzzahlung von 289 Millionen auf 78 Millionen Dollar an.
Gibt es eine krebsauslösende Wirkung?
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Bayer begrüßte diese Absenkung zwar als "Schritt in die richtige Richtung". Der Konzern betonte aber, er sei "nach wie vor davon überzeugt, dass das Urteil im Widerspruch zu den im Prozess vorgelegten Beweisen steht". Vergangene Woche sagte Bayer-Chef Werner Baumann: "Wir sind dabei, das Berufungsschreiben zur Einreichung beim Berufungsgericht in Kalifornien vorzubereiten."

Im Zentrum des Rechtsstreits steht die Frage, ob die in den Unkrautvernichtungsmitteln Roundup und RangerPro enthaltene Chemikalie Glyphosat eine krebsauslösende Wirkung hat. Monsanto bestreitet eine solche Wirkung seines Produkts. In der Forschung ist diese Frage umstritten.

Quelle: n-tv.de , bad/AFP
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Digitale Arbeitswelt - So verändert sich die Mitarbeitersuche

Postby Weltbookadmin47 » 24. Nov 2018 17:55

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/ratgeber/So-veraend ... 81983.html
Samstag, 24. November 2018
Digitale Arbeitswelt - So verändert sich die Mitarbeitersuche

Eine Mappe mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen: Das war einmal. Die Digitalisierung beeinflusst das Recruiting, und damit auch die Bewerbung. Neben Xing, Whatsapp und Chatbots kommt auch künstliche Intelligenz zum Einsatz.


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Bewerbung mit nur einem Klick, Software für den ersten Kandidatencheck, Handyvideos statt Anschreiben: Die Digitalisierung verändert die Suche nach Arbeitskräften und die Art und Weise, wie Stellen vermittelt werden. Der Trend geht weg von klassischen Bewerbungsunterlagen samt Anschreiben und Lebenslauf.

Vielmehr gibt es einen grundsätzlichen Wechsel - und Personaler sind jetzt verstärkt selbst gefragt. In der Fachwelt spricht man von Active Sourcing. Recruiter oder Headhunter machen sich selbst auf die Suche nach geeigneten Kandidaten. Das passiert vor allem über digitale Netzwerke. "Im akademischen Bereich sind hier Xing oder Linkedin beliebte Wege", sagt Prof. Armin Trost, der an der Business School der Hochschule Furtwangen (Baden-Württemberg) Personalmanagement lehrt. Diese Netzwerke dienen speziell der Pflege von beruflichen und geschäftlichen Kontakten. "Wer Personaler auf sich aufmerksam machen möchte, sollte sein Profil in jedem Fall gut pflegen", rät Trost.
Nicht mit der Tür ins Haus fallen

Der Experte empfiehlt, die eigene Onlinepräsenz nicht nur auf die klassischen Karrierenetzwerke zu beschränken. "Je nach Berufsgruppe kann ich einen fachlichen Blog schreiben oder über Twitter Stellung zu aktuellen Entwicklungen beziehen." Das schärfe das eigene Profil und könne die Person für Recruiter besonders interessant machen.

Entsteht auf diesem Weg ein Kontakt, tauschen die Beteiligten zunächst Eckdaten zur offenen Stelle aus. Für Trost ist das ein besserer Weg als komplette Unterlagen ohne vorherigen Kontakt zu versenden: "Dabei fällt man ja mit der Tür ins Haus", sagt der Experte. "Es sollte eher ein Prozess der Anbahnung sein." Man äußert per Klick Interesse an einem Job, das Unternehmen kann reagieren. Das könne Bewerbern viel Arbeit sparen, die auf dem klassischen Weg erst ein individuelles Anschreiben formulieren und den Lebenslauf anpassen müssen.

Bewerber, die sich aktiv auf eine Stelle melden, können auch neue digitale Dialog-Kanäle nutzen. Einige Unternehmen bieten potenziellen Kandidaten die Möglichkeit, über den Messaging-Dienst Whatsapp Interesse an einem Job zu äußern und Fragen zu stellen. Andere Arbeitgeber haben auf ihren Websites Chatbots - Computerprogramme, die automatisiert mit dem Anwender kommunizieren und Fragen beantworten. "Wir können einen ansteigenden Einsatz dieser Lösungen beobachten", sagt Martina Niemann, Präsidiumsmitglied des Bundesverbands der Personalmanager (BPM).

Zudem haben digitale Bewerberplattformen viele Prozesse vereinfacht und neue Möglichkeiten eröffnet. Wer sich zum Beispiel online bei Siemens bewirbt, hat die Option, das Anschreiben wegzulassen. Der Lebenslauf und ein Link zum Linkedin-Profil genügen. Der Versandhändler Otto möchte ebenfalls kein Anschreiben - stattdessen beantworten Kandidaten online einige Motivationsfragen.
One-Click-Bewerbung?

Videointerviews sind für junge Bewerber oft das Mittel der Wahl. "Die Kandidaten laden neben ihren Bewerbungsunterlagen auch ein Handy-Video hoch. Darin antworten sie meist auf standardisierte Fragen des ausgewählten Unternehmens", erklärt Martina Niemann das Prozedere. Die Bewerber können so schon vor dem persönlichen Gespräch einen umfassenden Eindruck von sich ermöglichen.

Eine sogenannte One-Click-Bewerbung kann ein noch direkterer Weg von Bewerber zu Unternehmen sein. Kandidaten laden mit dem Klick auf einen Button in der Stellenanzeige den vorbereiteten Lebenslauf hoch oder versenden einen Link zu ihrem Profil in einem Business-Netzwerk. Das ist eine Form, die sich zunehmend etabliert. Denn: In bestimmten Branchen sind gute Leute gesucht. "Entsprechend haben die Kandidaten eine ganz andere Anspruchshaltung", erläutert Martina Weiner, Geschäftsführerin der Personalberatung "i potentials" in Berlin. Da fehlt schon mal die Motivation, viel Zeit in jede Bewerbung zu stecken.

"Damit die One-Click-Bewerbung Vorteile bringt, müssen Unternehmen gut darin sein, ihre ideale Bewerberzielgruppe anzusprechen", sagt Weiner. Sonst folgt Frust auf beiden Seiten: "Für Recruiter, weil sie jede Menge Bewerbungen bekommen, die nicht passen, und die sie trotzdem abarbeiten müssen. Und zwangsläufig auch für Bewerber, weil sie ewig auf eine Antwort warten."
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Der Blick in die Zukunft zeigt, dass die Stellenvermittlung bald noch stärker automatisiert ablaufen kann. Und zwar dann, wenn künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt. "Etwa beim sogenannten Matching, also dem automatischen Abgleich von Kandidatenprofilen und Unternehmensanforderungen", erklärt Weiner. Hier steht die Entwicklung noch am Anfang. "Diese Technologie benötigt jede Menge Daten, um wirklich vernünftig die Eignung eines Kandidaten zu prognostizieren", sagt Weiner. "Da wird es zum einen mit dem Datenschutz schwierig, zum anderen braucht es einfach viel Zeit."

Martina Niemann vom BPM glaubt, dass die Technik in der Personalauswahl irgendwann an ihre Grenzen stößt. "Man sollte bei aller Euphorie und Effizienzdenke immer im Blick haben, dass künstliche Intelligenz nur die Zuarbeit leistet", sagt die Expertin. "Die Entscheidung über einen Kandidaten muss am Ende immer der Mensch treffen."

Quelle: n-tv.de , Julia Felicitas Allmann, dpa
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Besteuerung von Nebentätigkeiten

Postby Weltbookadmin47 » 28. Nov 2018 10:26

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Besteuerung von Nebentätigkeiten

1. Sind Einkünfte aus Nebentätigkeiten steuerpflichtig? Mit welchen Steuern ist zu rechnen?
2. Welche Einkunftsarten unterliegen der Einkommensteuer und wie wird für diese der zu versteuernde Betrag ermittelt?
3. Welche Steuer fällt an, wenn die Rechtsform der Kapitalgesellschaft gewählt wird?
4. Gewerbesteuer
5. Umsatzsteuer
6. Welche Steuern müssen bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern beachtet werden?

Häufig starten Existenzgründer neben einer Arbeitnehmertätigkeit mit einer unternehmerischen Tätigkeit. Dieses Dokument gibt Ihnen erste Informationen, wie eine solche Nebentätigkeit steuerlich zu behandeln ist. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf einer gewerblich – und nicht auf einer freiberuflich – ausgeübten Nebentätigkeit.
Tipp: Für Unternehmer ist es nicht immer leicht festzustellen, ob sie einen Gewerbebetrieb oder einen sogenannten Freien Beruf ausüben. Wir informieren Sie dazu im Dokument "Abgrenzungskriterien: Gewerbebetrieb - Freie Berufe".
1. Sind Einkünfte aus Nebentätigkeiten steuerpflichtig? Mit welchen Steuern ist zu rechnen?
Steuerlich ist es nicht von Belang, ob Einkünfte aus einer Haupt- oder Nebentätigkeit stammen. Für Nebentätigkeiten gibt es daher im Grundsatz keine eigenen Besteuerungsvorschriften.
Personen, die ihren Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthalt im Inland (§§ 8 und 9 Abgabenordnung (AO)) haben, unterliegen mit allen ihren Einkünften grundsätzlich der unbeschränkten Steuerpflicht. Übt ein Steuerpflichtiger mehrere Tätigkeiten aus, ist die Summe aller Einkünfte aus diesen Tätigkeiten zu versteuern. Jede Nebentätigkeit ist für sich nach ihren Merkmalen steuerlich einzuordnen. Regelmäßig unterliegen die Einkünfte aus einer Nebentätigkeit der Einkommensteuer bzw. bei Wahl der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft der Körperschaftsteuer. Bei einer gewerblichen Tätigkeit fällt zusätzlich die Gewerbesteuer an. Dabei sind Kapitalgesellschaften nach Rechtsform grundsätzlich gewerblich tätig. Werden Waren geliefert oder Dienstleistungen erbracht, ist zudem die Umsatzsteuer zu beachten.
Tipp: Zu den Einzelheiten der jeweiligen Steuerarten informieren wir Sie in gesonderten Dokumenten – Einkommensteuer / Körperschaftsteuer / Gewerbesteuer. Nützlich ist auch die Auflistung "Steuern für Existenzgründer".
2. Welche Einkunftsarten unterliegen der Einkommensteuer und wie wird für diese der zu versteuernde Betrag ermittelt?
Die Einkommensteuer ist eine Personensteuer, die an die Einkünfte natürlicher Personen anknüpft. Dies gilt auch für Anteilseigner an einer Personengesellschaften, wie zum Beispiel der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR/BGB-Gesellschaft), der Kommanditgesellschaft (KG), der offenen Handelsgesellschaft (OHG) oder der GmbH&Co. KG. Der Gewinn wird für die Personengesellschaft festgestellt und auf Ebene der Gesellschafter (sogenannte Mitunternehmer) besteuert. Hierzu ist ein gesondertes und einheitliches Gewinnfeststellungsverfahren nach §§ 179 f. AO notwendig.
2.1. Zu welcher Einkunftsart gehören Einkünfte aus einer Nebentätigkeit?
Der Einkommensteuer unterliegen Einkünfte aus den folgenden sieben Einkunftsarten, unter die auch die Einkünfte aus einer Nebentätigkeit einzuordnen sind. Die folgenden sieben Einkunftsarten werden in Gewinn- und Überschusseinkünfte eingeteilt (§ 2 Abs. 1 Einkommensteuergesetz (EStG):
Gewinneinkünfte
1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft (§ 13 EStG)
2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 15 EStG)
3. Einkünfte aus selbstständiger (freiberuflicher) Arbeit (§ 18 EStG)
Überschusseinkünfte
4. Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (§ 19 EStG)
5. Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG)
6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG)
7. Sonstige Einkünfte (§ 22 EStG).
Die Zuordnung zu Gewinn- oder Überschusseinkünfte wirkt sich darauf aus, wie die steuerpflichtigen Einkünfte ermittelt werden (für Gewinneinkünfte siehe 2.2.).
Einkünfte aus Kapitalvermögen (Nr. 5) sind zwar Überschusseinkünfte. Für sie gilt allerdings im Grundsatz die Abgeltungssteuer (Quellenbesteuerung).
Ein nebenberuflich Gewerbetreibender erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb.
Wird die Nebentätigkeit gemeinsam mit mindestens einer weiteren Person betrieben, erfolgt dies bei Kleingewerbetreibenden häufig in der Rechtsform der GbR. Die GbR stellt einen auf Dauer angelegten Zusammenschluss von zwei oder mehr Personen zur Verfolgung eines bestimmten gemeinsamen Zwecks dar (§§ 705 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)). Die GbR entsteht auch, wenn keine Regelungen über die Zusammenarbeit der Beteiligten getroffen werden. Nach der einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellung werden die jeweiligen Gewinnanteile eines Gesellschafters aus der gewerblich tätigen GbR bei seiner persönlichen Einkommensteuerveranlagung als Einkünfte aus Gewerbebetrieb versteuert (Mitunternehmerschaft, § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG).
2.2. Welche Formen der Gewinnermittlung sind zulässig?
Anknüpfungspunkt der Steuererhebung für die Gewinneinkünfte (Nr. 1 bis 3) ist der steuerlich relevante Gewinn (§§ 4 ff. EStG). Um diesen zu ermitteln, sieht das Steuerrecht entweder die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) oder den Betriebsvermögensvergleich (Bilanzierung) vor.
2.2.1. Einnahmenüberschussrechnung
Zunächst stellt sich die Frage, ob der Steuerpflichtige die Gewinnermittlung durch Einnahmenüberschussrechnung (§ 4 Abs. 3 EStG) anwenden darf. Zulässig ist diese Gewinnermittlungsmethode für Gewerbetreibende, wenn sie nicht auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften zur doppelten Buchführung verpflichtet sind oder nicht freiwillig Bücher führen.
Die Pflicht zum Betriebsvermögensvergleich (doppelten Buchführung) gilt nicht für:

gewerbliche Einzel- und Personenunternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, sowie im Handelsregister eingetragene Einzelkaufleute, für die jeweils gilt, dass sie
einen Umsatz in Höhe von 500.000 Euro pro Geschäftsjahr nicht überschreiten oder
einen Gewinn in Höhe von 50.000 Euro Gewinn pro Geschäftsjahr nicht überschreiten (§ 241a HGB, siehe auch § 141 AO).

Zudem ist die Einnahmenüberschussrechnung grundsätzlich zulässig für Freiberufler.
Bei der Einnahmenüberschussrechnung werden von den tatsächlich erzielten Einnahmen (Einzahlungen) die betrieblich veranlassten tatsächlichen Ausgaben (Auszahlungen) abgezogen. Diese Einnahmen und Ausgaben sind grundsätzlich in dem Zeitpunkt zu erfassen, in dem sie tatsächlich zufließen (Zahlungseingang) und abfließen (Zahlungsausgang). Ausnahme dieses Prinzips ist insbesondere die Geltendmachung von Abschreibungen.
Die Einnahmenüberschussrechnung hat auf dem amtlich vorgeschriebenen Vordruck "Einnahmenüberschussrechnung - EÜR" zu erfolgen, welcher der Steuererklärung beigefügt werden muss. Liegen die Betriebseinnahmen unter 17.500 Euro, wird es nicht beanstandet, wenn anstelle dieses Vordruckes der Steuererklärung eine formlose Gewinnermittlung beigefügt wird. Auf Verlangen des Finanzamts muss der steuerpflichtige Gewerbetreibende die Betriebseinnahmen und- ausgaben in Art und Höhe erläutern und glaubhaft machen. Es ist daher ratsam, Belege zu sammeln und bereits mit der Steuererklärung einzureichen.
2.2.2. Bilanzierung
Eine Bilanz ist ein Betriebsvermögensvergleich zu Beginn und zum Ende des Wirtschaftsjahres (§ 3 Abs. 1 EStG). Zur Bilanzierung verpflichtet sind

ins Handelsregister eingetragene Kaufleute (vgl. § 238 Handelsgesetzbuch (HGB), § 140 AO) mit Ausnahme von Einzelkaufleuten, die bestimmte Schwellenwerte nicht überschreiten (§ 241a HGB) und
nicht eingetragene Kaufleute, wenn sie einen Umsatz von mehr als 500.000 Euro oder einen Gewinn von mehr als 50.000 Euro erzielen (§ 141 AO).

2.3. Was sind Betriebsausgaben?
Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 4 EStG) sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst worden sind. Bei den Betriebsausgaben sind für Existenzgründer insbesondere die Gründungs- und Anlaufkosten von Bedeutung. Gründungs- und Anlaufkosten können auch vor der eigentlichen Betriebseröffnung erbracht und steuerlich geltend gemacht werden. Beispiele für sogenannte vorweggenommene Aufwendungen sind unter anderem Planungskosten, Gründungskosten (z.B. Notarhonorar), Kosten der Kapitalbeschaffung, Kosten für die Anschaffung von Büromaterial und -ausstattung sowie Kosten für Wareneinkäufe.
Zudem sind die besonderen Regelungen der Abschreibung (Absetzung für Abnutzung (AfA)) von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens - und dabei gesondert von geringwertigen Wirtschaftsgütern - zu berücksichtigen (§ 6 Abs. 1 EStG bzw. § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 7 EStG). Für weitere Informationen siehe unser Merkblatt „Absetzung für Abnutzung: AfA-Tabellen“, auf welches unter Punkt 7. verwiesen wird.
Betriebsausgaben sind dem Finanzamt gegenüber - spätestens auf Nachfrage - bei der jeweiligen Steuererklärung durch Einreichung von Belegen nachzuweisen. Für bestimmte nebenberufliche (freiberufliche) Tätigkeiten, nämlich wissenschaftliche, künstlerische oder schriftstellerische Tätigkeit sowie Vortrags-, Lehr- und Prüfungstätigkeit, besteht die Möglichkeit des pauschalen Betriebsausgabenabzugs(vgl. Rundschreiben des Bundesfinanzministeriums vom 21.1.1994 (Bundessteuerblatt I, S. 112)). Das heißt, dass bei der Steuererklärung 25 % der Betriebseinnahmen, höchstens jedoch 613,55 Euro pro Jahr, pauschal ohne Nachweis der tatsächlichen Ausgaben als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können. Zudem kann der Steuerpflichtige höhere tatsächliche Werbungskosten nachweisen und absetzen.
2.4. Wie wird die Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer ermittelt?
Die Ermittlung des steuerlich anzusetzenden Einkommens erfolgt für die jeweiligen Einkunftsarten, also auch für die unternehmerische Nebentätigkeit, separat. Dabei sind die auf die gewerbliche Nebentätigkeit entfallenden Betriebsausgaben von den Betriebseinnahmen abzuziehen.
Grundlage für die Berechnung der Einkommensteuerschuld ist das zu versteuernde Einkommen, das sich aus der Summe des jeweils ermittelten Gewinns bzw. Überschusses der einzelnen Einkunftsart ergibt.
Die Ermittlung des tatsächlich zu versteuernden Einkommens sieht (vereinfacht) folgendermaßen aus:
Einkünfte aus Land- und Forstbetrieb
Gewinn, der auf das Kalenderjahr entfällt
abzüglich Freibetrag nach § 14 Abs. 4 EStG
+
Einkünfte aus Gewerbebetrieb
Gewinn, der auf das Kalenderjahr entfällt
dazu gehört auch ein Veräußerungsgewinn (§§ 16, 17 EStG)
+

Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
Gewinn, der auf das Kalenderjahr entfällt
dazu gehört auch ein Veräußerungsgewinn (§ 18 Abs. 3 EStG)
+
Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit
Bruttoarbeitslohn des Kalenderjahres
abzüglich Werbungskosten (ggf. Arbeitnehmerpauschbetrag von derzeit 920 Euro)
+
Einkünfte aus Kapitalvermögen,
soweit sie nicht der Abgeltungssteuer unterlegen haben
Kapitalertrag (§ 32 d Abs. 6 EStG) des Kalenderjahres
abzüglich ggf. Sparerpauschbetrag
+
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
abzüglich Werbungskosten
+
z.B. Renten
abzüglich Werbungskosten
= Summer der Einkünfte
-

Altersentlastungsbetrag (§ 24 a EStG)
Verlustvor- bzw. -rücktrag (§ 10 d EStG, siehe hierzu unten)
Sonderausgaben (in der Reihenfolge §§ 10, 10c, 10a, 10b EStG) wie
Krankenversicherungsbeiträge, Sonderausgabenpauschbetrag, Altersvorsorgebeiträge, Spenden
Außergewöhnliche Belastungen (§ 33 bis 33b EStG)
ggf. Kinderfreibeträge (§§ 31, 32 Abs. 6 EStG)

= zu versteuerndes Einkommen
2.5. Wie wirken sich Anlaufverluste aus?
Wenn bei der Nebentätigkeit zunächst Verluste (Einnahmen-Betriebsausgaben=negativer Betrag) anfallen, ist die Verlustverrechnung (§ 10 d EStG) von Bedeutung. Grundsätzlich werden Kosten bei der Einkunftsart abgezogen, bei welcher sie anfallen und auch in dem Kalenderjahr (Veranlagungszeitraum), in welchem sie anfallen. Werden durch die gewerbliche Nebentätigkeit Verluste erwirtschaftet, mindern diese Verluste zunächst die Summe der Einkünfte für das Kalenderjahr. Ergibt sich für diese Summe der Einkünfte ebenfalls ein negativer Betrag, gibt es die Möglichkeit des Verlustrücktrags, wobei die negativen Einkünfte bis zu insgesamt 511.500 Euro vorrangig vor Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen und sonstigen Abzugsbeträgen vom Gesamtbetrag der Einkünfte des vorangegangenen Veranlagungszeitraums abgezogen werden. Außerdem kann der Verlust in folgenden Veranlagungszeiträumen steuermindernd berücksichtigt werden (sogenannter Verlustvortrag). Der Verlustvortrag muss formal von dem zuständigen Finanzamt festgestellt werden. Der Verlustvortrag umfasst die Verluste aus allen Einkunftsarten, die bei der Ermittlung des Gesamtbetrages der Einkünfte nicht ausgeglichen werden und deren Ausgleich nicht ausgeschlossen ist. Diese Verluste können in folgenden Jahren von den Einkünften abgezogen werden. Hierbei sind gewissen Verlustabzugsbeschränkungen zu beachten.
2.6. Welche besonderen Freibeträge gibt es?
Für Einkünfte aus nebenberuflicher Tätigkeit gibt es generell keine besonderen Freibeträge.
Bei einer freiberuflichen Nebentätigkeit (§ 18 EStG) als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher oder Betreuer, sowie für nebenberufliche Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen besteht ein spezieller Steuerfreibetrag (§ 3 Nr. 26 EStG). Voraussetzung ist allerdings, dass die Nebentätigkeit innerhalb eines Kalenderjahres nicht mehr als ein Drittel der Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeiterwerbs in Anspruch nimmt. Die Einnahmen aus den genannten Tätigkeiten bleiben im Jahr in Höhe von bis zu 2.100 Euro steuerfrei (sog. Übungsleiterfreibetrag). Wird der Übungsleiterfreibetrag genutzt, ist eine pauschale Geltendmachung von Werbungskosten bzw. Geltendmachung von Werbungskosten (Punkt 2.3.) nicht möglich. Es können lediglich Werbungskosten über 2 100 Euro geltend gemacht werden. Diese müssen nachgewiesen werden.
Ein weiterer Freibetrag besteht für ehrenamtliche Helfer gemeinnütziger Einrichtungen in Höhe von jährlich 500 Euro (§ 3 Nr. 26 a EStG).
Diese steuerfreien Einkünfte sollten in der Einkommensteuererklärung als sonstige Einkünfte in der Anlage N in Zeile 24 erklärt werden.
2.7. Wie wird die Einkommen-Steuerschuld berechnet?
Nach der getrennten Gewinnermittlung der jeweiligen Einkunftsarten wird das Einkommen zu einem zu versteuernden Einkommen zusammengefasst und wie folgt mit dem individuellen Steuersatz belegt:

2014
2015 2016 2017
steuerfreier Grundfreibetrag

8.354 Euro
8.472 Euro 8.652 Euro 8.820 Euro
Progressionszone mit ansteigenden Steuersätzen

14 % bis 45 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
14 % bis 45 % (zzgl. Solidaritätszuschlag) 14 % bis 45 % (zzgl. Solidaritätszuschlag) 14 % bis 45 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
1. Grenzsteuersatz von
- ab einem zu versteuernden Einkommen von

42 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
- 52.882 Euro

42 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
- 52.882 Euro

42 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
- 53.665 Euro

42 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
- 54.058 Euro
aber
2. Grenzsteuersatz von
- ab einem zu versteuernden Einkommen von (Reichensteuer)

45 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
- 250.731 Euro

45 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
- 250.731 Euro

45 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
- 254.447 Euro

45 % (zzgl. Solidaritätszuschlag)
- 256.304 Euro
Grundtabelle für eine natürliche Person
Mit der Einkommensteuer fallen zugleich der Solidaritätszuschlag (5.5 % auf die Einkommensteuerschuld) und gegebenenfalls Kirchensteuer an.
Die Einkommensteuererklärung ist bis zum 31. Mai des folgenden Kalenderjahres bei dem zuständigen Finanzamt auf den amtlichen Vordrucken einzureichen.
3. Welche Steuer fällt an, wenn die Rechtsform der Kapitalgesellschaft gewählt wird?
Eine Kapitalgesellschaft (z. B. Unternehmergesellschaft, GmbH, AG) unterliegt als juristische Person als eigenständiges Steuersubjekt der Körperschaftsteuerpflicht. Somit ist die Körperschaftsteuer eine „Sonderform der Einkommensteuer“ für Kapitalgesellschaften. Auf den Gewinn der Gesellschaft entfallen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag. Der Körperschaftsteuersatz beträgt 15 % plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuerschuld. Der Gewinn wird durch den Betriebsvermögensvergleich nach den Vorschriften des Körperschaftsteuergesetzes (KStG) ermittelt, dabei gelten auch die Regelungen des Einkommensteuergesetzes (EStG).
4. Gewerbesteuer
Gewerbliche Einkünfte unterliegen der Gewerbesteuer.
4.1. Wann liegt eine der Gewerbesteuer unterliegende gewerbliche Tätigkeit vor?
Die Abgrenzung zwischen gewerblicher und freiberuflicher Tätigkeit ist oft schwierig. Zur Orientierung, ob es sich bei der Nebentätigkeit um eine freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeit handelt, kann der Katalog der gewerblichen bzw. der freien Berufe nach dem Einzelhinweis H 15.6 Einkommensteuerrichtlinien (EStR) herangezogen werden. Die Entscheidung, ob eine freiberufliche oder eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, trifft das für den Steuerpflichtigen zuständige Wohnsitz-Finanzamt.
Wenn für die Nebentätigkeit eine Kapitalgesellschaft gegründet wurde, handelt es sich bei den Einkünften durch die Rechtsform grundsätzlich um gewerbliche Einkünfte, die der Gewerbesteuer unterliegen.
Bei einem Personenunternehmen, z. B. einer GbR, ist Steuerschuldner der Gewerbesteuer, das Personenunternehmen selber. Dies ist anders als bei der Einkommensteuer, wo die Einkünfte beim Gesellschafter/Mitunternehmer der Besteuerung unterliegen.
4.2. Was ist die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer?
Die Gewerbesteuer wird auf den sogenannten Gewerbeertrag erhoben und an die Gemeinden (in Hamburg das Finanzamt) abgeführt. Ausgangspunkt der Berechnung der Besteuerungsgrundlage ist der ermittelte Gewinn aus dem Gewerbebetrieb (vgl. Punkt 3.2). Die Gewerbesteuerschuld wird sodann entsprechend der besonderen Regelungen des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) hinsichtlich Hinzurechnungen und Kürzungen (§§ 8 und 9 GewStG) errechnet.
Alle gewerbesteuerpflichtigen Einzelunternehmen und Personengesellschaften, deren Gewerbebetrag im Erhebungszeitraum den gewerbesteuerlichen Freibetrag in Höhe von 24.500 Euro übersteigt, und alle Kapitalgesellschaften, für die es keinen Freibetrag gibt, müssen eine Gewerbesteuererklärung abgeben (§ 25 Gewerbesteuerdurchführungsverordnung). Die Gewerbesteuererklärung muss jährlich in Hamburg bei dem zuständigen Finanzamt eingereicht werden.
Gewerbliche Einkünfte mindern die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer um das 3,8-fache des jeweils für den dem Veranlagungszeitraum festgesetzten Steuermessbetrags (§ 35 EStG).
Wenn sich bei der Berechnung des Gewerbeertrags (nach den Vorschriften des EStG oder des KStG ermittelte Gewinn/Verlust (Punkt 3.2.), vermehrt und vermindert um die Hinzurechnungen und Kürzungen nach §§ 8 und 9 GewStG) ein negativer Gewerbeertrag ergibt, handelt es sich um einen sogenannten Gewerbeverlust. Dieser Gewerbeverlust ist vortragsfähig (§ 10 a GewStG). Die Höhe des vortragsfähigen Gewerbeverlustes ist vom zuständigen Finanzamt in dem Veranlagungszeitraum der Entstehung festzustellen (§ 10 a S. 6 GewStG).
4.3. Wie wird die Gewerbesteuerschuld berechnet?

Gewerbeertrag

x 3,5 % =

Steuermessbetrag
Steuermessbetrag

x 470 % =

Gewerbesteuerschuld

Der Gewerbeertrag wird multipliziert mit der Steuermesszahl (§ 11 GewStG), die bundeseinheitlich seit 2008 3,5% beträgt. Einzelunternehmen und Personengesellschaften müssen beachten, vor der Multiplikation des Gewerbeertrags mit 3,5 % ihren Gewerbesteuerfreibetrag von 24.500 Euro vom Gewerbeertrag abzuziehen. Das Produkt aus dem sich somit ergebenden Gewerbeertrag mit der Steuermesszahl wird als Steuermessbetrag bezeichnet. Die Steuer wird auf der Basis des Steuermessbetrags mit einem Hebesatz (mindestens 200 %) festgesetzt, der von der hebeberechtigten Gemeinde festgelegt wird (§ 16 GewStG). In Hamburg beträgt der Hebesatz derzeit 470 %. Für Kapitalgesellschaften in Hamburg ergibt sich durch den einheitlichen Gewerbesteuermessbetrag von 3,5 % multipliziert mit dem Hebesatz von 470 % eine gewerbesteuerliche Belastung von 16,45 %.
5. Umsatzsteuer
Jede Warenlieferung und Dienstleistung, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt, unterliegt der Umsatzsteuer (§ 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)). Ebenso sind die Entnahme von Waren und Dienstleistungen aus dem Unternehmen für nicht unternehmerische Zwecke sowie die Einfuhr und der innergemeinschaftliche Erwerb von Waren und Dienstleistungen der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Bestimmte Umsätze sind von der Umsatzsteuer befreit (§ 4 UStG).
Steuerschuldner der Umsatzsteuer ist der Unternehmer (§ 13 a UStG). Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbst ausübt (§ 2 UStG). Das UStG geht davon aus, dass ein Personenunternehmen (z.B. die GbR) einem Unternehmer gleichgestellt und somit eigenes Steuersubjekt ist.
Die Umsatzsteuer ist während des Jahres innerhalb eines Voranmeldezeitraums beim Finanzamt anzumelden (Umsatzsteuer-Voranmeldung) und nach Abzug der Vorsteuer ist die Zahllast zu entrichten. Als Existenzgründer ist der Unternehmer in den ersten zwei Kalenderjahren zur monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet.
Das UStG hat Sonderregelungen für sogenannte Kleinunternehmer (§ 19 UStG). Bei Unternehmen, deren Umsatz im Jahr der Gründung voraussichtlich 17.500 Euro einschließlich der darauf entfallenden Umsatzsteuer nicht übersteigt, wird keine Umsatzsteuer erhoben. Wenn ein Unternehmer seine Tätigkeit während eines Kalenderjahres beginnt, ist der voraussichtlich erzielbare Umsatz der restliche Monate des Kalenderjahres in einen Jahresumsatz umzurechnen. Kleinunternehmer dürfen keine Umsatzsteuer in ihren Rechnungen ausweisen. Entsprechendes gilt für Folgejahre, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

der Umsatz im Vorjahr lag nicht über 17.500 Euro und
im laufenden Jahr wird er voraussichtlich 50.000 Euro nicht übersteigen.

Im Falle der Anwendung der Kleinunternehmerregelung kann dieser allerdings keine Vorsteuer geltend machen. Der Unternehmer kann aber auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung durch Erklärung gegenüber dem Finanzamt verzichten. Der Vorsteuerabzug ist dann möglich. Ein solcher Verzicht bindet den Unternehmer allerdings für 5 Jahre.
6. Welche Steuern müssen bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern beachtet werden?
Wird ein oder werden mehrere Arbeitnehmer beschäftigt, müssen der Arbeitgeber bei jeder Lohn- und Gehaltszahlung die Lohnsteuer (§ 41 a EStG) sowie den Solidaritätszuschlag, ggf. die Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträge beachten. Die Lohnsteuer ist eine Sonderform der Einkommensteuer. Sie wird durch Abzug vom Arbeitslohn erhoben und vom Arbeitgeber an das zuständige Finanzamt abgeführt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige IHK.
Trotz sorgfältiger Prüfung können wir für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr übernehmen. Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall an das für Sie zuständige Finanzamt.
Stand: Januar 2011

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Millionen Deutsche betroffen - Jeder dritte Ostdeutsche ist Niedriglöhner

Postby Weltbookadmin47 » 30. Nov 2018 13:05

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Freitag, 30. November 2018
Millionen Deutsche betroffen - Jeder dritte Ostdeutsche ist Niedriglöhner

Jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte in Deutschland steckt im Niedriglohnsektor. Vor allem Frauen und Ostdeutsche erhalten weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns. Im Nordosten sind es sogar 40 Prozent.


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Knapp 4,2 Millionen Vollzeitbeschäftigte in Deutschland arbeiten für einen Lohn, der weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns beträgt. Das waren im vergangenen Jahr auf ganz Deutschland gerechnet 2139 Euro im Monat, für den Osten galt eine Schwelle von 1733 Euro, wie aus einer Antwort der Regierung auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht. Zu niedrigen Löhnen arbeiten demnach vor allem Frauen und Ostdeutsche.

Die Vize-Fraktionsvorsitzende Susanne Ferschl forderte daher "im Interesse der Menschen, des sozialen Zusammenhalts und der politischen Stabilität" einen Mindestlohn von mindestens zwölf Euro. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung am Freitag über die Zahlen berichtet.
Jeder dritte Ostdeutsche betroffen

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten stieg den Angaben zufolge von 1999 bis 2017 nur geringfügig um 1,6 Prozent: von 21,61 Millionen auf 21,95 Millionen. Rund jeder Fünfte dieser Gruppe arbeitete demnach für einen Lohn unter der sogenannten Niedriglohnschwelle - die Zahl stieg von 3,84 Millionen 1999 auf 4,17 Millionen im Jahr 2017.

Bei den Frauen beträgt der Anteil der Niedriglöhner den Angaben zufolge rund 27 Prozent, bei den Männern sind es rund 16 Prozent. In Ostdeutschland lag der Anteil der vom Niedriglohn betroffenen demnach mit 33,6 Prozent im Jahr 2017 doppelt so hoch wie in Westdeutschland mit 16,7 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Quote demnach sogar bei 39,5 Prozent, in Sachsen bei 37 Prozent.
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"Die Erfolgsmeldungen am Arbeitsmarkt verkehren sich bei genauerer Betrachtung in ihr Gegenteil", kritisierte Ferschl. "Wenn jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte zum Niedriglohn schuftet, dann muss Politik handeln." Der Befund sei nicht nur für alle betroffenen Beschäftigten eine individuelle Katastrophe, er berge auch gesellschaftlich gewaltigen sozialen und politischen Sprengstoff.

Niedriglohn ist laut DIW von der OECD als Stundenentgelt definiert, das geringer ist als zwei Drittel des mittleren Lohns. Der mittlere Lohn wiederum ist derjenige Wert, der Arbeitnehmer in zwei gleich große Gruppen teilt. Es handelt sich dabei also nicht um den Durchschnittslohn.

Quelle: n-tv.de , jwu/AFP

Frage: Führt das zwangsweise zur Rente ab 100 weil die Staatskassen die Aufstockungen nicht mehr leisten können ?
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Geldwäscheskandal bei Danske - Bei Notenbank schrillen die Alarmglocken

Postby Weltbookadmin47 » 1. Dec 2018 11:55

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bei-Note ... 48509.html
Geldwäscheskandal bei Danske - Bei Notenbank schrillen die Alarmglocken
Mit drastischen Worten warnt Kopenhagens Zentralbank vor einer Erschütterung der nationalen Finanzstabilität. Firmen sollten Rücklagen bilden und auf Dividendenerhöhungen verzichten. Unklar ist weiter die Rolle der Deutschen Bank.


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In Dänemark bedroht nach Einschätzung der Notenbank ein Geldwäscheskandal bei der Danske Bank die Finanzstabilität des gesamten Landes. Die durch den Skandal ausgelösten Probleme einer einzelnen Bank könnten den gesamten Finanzsektor erfassen und die Finanzstabilität gefährden, warnte die Zentralbank. Die Notenbanker forderten die Industriebetriebe des Landes auf, stärkere Rücklagen zu bilden und auf die Auszahlung höherer Dividenden zu verzichten.
Charts

Danske Bank Danske Bank 17,49

Die Danske Bank steht im Zentrum von einem der größten Geldwäscheskandale in Europa mit einem Volumen von rund 200 Milliarden Euro. Zuletzt hatte die dänische Staatsanwaltschaft gegen die größte dänische Geschäftsbank Anklage erhoben.

Dabei geht es um mutmaßliche Verstöße gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Seit Beginn des Jahres sind die Aktien der Danske Bank um 46 Prozent eingebrochen. In Dänemark hätten extrem niedrige Leitzinsen und günstige Finanzierungsbedingungen dazu geführt, dass Kreditgeber höhere Risiken eingegangen seien, hieß es weiter in der Mitteilung.
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Seit Wochen hält sich in Medien der Verdacht, die Deutsche Bank könnte in den Geldwäscheskandal bei der Danske Bank tiefer verwickelt sein. Die Deutsche Bank weist jede Verantwortung von sich.

Quelle: n-tv.de , jwu/dpa
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Datenschützer sind alarmiert - Amazon wittert Profit auf Gesundheitsmarkt

Postby Weltbookadmin47 » 2. Dec 2018 12:35

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Amazon-w ... 48972.html
Datenschützer sind alarmiert - Amazon wittert Profit auf Gesundheitsmarkt

Mit Gesundheitsdaten lässt sich inzwischen viel Geld verdienen. Das hat neben Google und Apple nun auch Amazon erkannt. Der Online-Versandhandel investiert deshalb in eine neue Software, die auf brisante Patienteninformationen Zugriff hat.


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Amazon hat ein neues Geschäftsfeld für sich entdeckt. Der Onlinekonzern will künftig in den Gesundheitsmarkt einsteigen und vermarktet nach eigenen Angaben ab sofort eine innovative Software. Mit deren Hilfe lassen sich Patientenakten nach Informationen durchsuchen, die medizinische Behandlung in Krankenhäusern verbessern und zugleich die Kosten senken.

In den USA führen inzwischen 80 Prozent aller Kliniken elektronische Krankenakten. Laut Angaben des Konzerns ließen sich mit der Software etwa Patientendaten, Diagnosen oder Behandlungen auslesen. In einem Krebsforschungszentrum in Seattle wird die Anwendung derzeit getestet. Sie dürfte sich für das Unternehmen wirtschaftlich durchaus lohnen.

Experten schätzen das jährliche Volumen des Marktes zur Speicherung und Analyse von Gesundheitsdaten auf mehr als sieben Milliarden US-Dollar. Die Software ist aber längst nicht der einzige Schritt, den Amazon künftig geht, um weiter in den Gesundheitsmarkt vorzudringen.

Schon im vergangenen Jahr kaufte der Konzern die Online-Apotheke Pillpack für rund eine Milliarde Dollar. So könnte Amazon in Zukunft auch über seinen Online-Versandhandel verschreibungspflichtige Medikamente vertreiben. Bislang versuchte das Unternehmen seinen Umsatz durch den Verkauf medizinischer Hilfsgüter zu steigern. In etlichen US-Krankenhäusern verwenden Ärzte bereits eine Amazon-App, mit der sie etwa Blutdruckmanschetten oder sanitäre Hilfsgüter auswählen, um sie im Anschluss als Produktliste via Mail an die jeweiligen Patienten zu verschicken.
Hochsensible Daten in den Händen von Amazon

Datenschützer sind über diese Entwicklung besorgt und warnen davor, dass Patienten unwissentlich persönliche und hochsensible Gesundheitsdaten an Amazon weitergeben. "Wir möchten nicht, dass Unternehmen vertrauliche Daten über uns erhalten, da sie uns damit manipulieren oder die Daten auch dann verwenden könnten, wenn es nicht in unserem Interesse ist", sagte Kirsten Martin, von der George Washington University dem "Wall Street Journal".
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Das Gesundheitswesen ist nur eine von vielen Branchen, die mit großen Datenmengen arbeiten und künftig immer stärker digital arbeiten sollen. Der Logik der Tech-Unternehmen folgend, scheint es daher nur konsequent, in den Markt einzusteigen. Zumal der Druck im Gesundheitssystem steigt, gute Versorgung zu niedrigeren Kosten zu gewährleisten. Die Konsequenz für Patienten: Amazon könnte künftig Rückschlüsse auf Krankheitsbilder ziehen, insbesondere wenn der Konzern diese Informationen mit Daten zum Browser-Verlauf oder mit früheren Einkäufen des Kunden abgleicht.

Auf der Suche nach neuen Wachstumschancen ist der mehr als drei Billionen Dollar schwere Gesundheitsmarkt längst auch für andere Tech-Unternehmen wie Google und Apple zu einem attraktiven Markt geworden. Apple etwa ist mit dem US-Kriegsveteranenministerium über eine Software im Gespräch, mit der ehemalige Soldaten Gesundheitsdaten auf ihr i-Phone hochladen können. Google wiederum hat eine Krankenhauskette engagiert, die sich um die Vorhaben der Alphabet-Tochter kümmert.

Quelle: n-tv.de , nen/DJ
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Fünfstelliger Betrag entfällt - Toyota dreht Umwelthilfe Geldhahn zu

Postby Weltbookadmin47 » 4. Dec 2018 15:50

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Toyota-d ... 54639.html
Dienstag, 04. Dezember 2018
Fünfstelliger Betrag entfällt - Toyota dreht Umwelthilfe Geldhahn zu

Die Deutsche Umwelthilfe verliert einen ihrer prominentesten Geldgeber: Toyota beendet die finanzielle Unterstützung des Vereins. Der Autobauer betont, die Entscheidung habe nichts mit dem juristischen Feldzug gegen Diesel-Fahrverbote zu tun.


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Toyota beendet seine Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Ab dem kommenden Jahr soll kein Geld mehr an die Verbraucherschutzorganisation fließen, wie ein Sprecher von Toyota erklärte. Ein Projekt mit der DUH, das Toyota finanziert habe, sei beendet. Dabei sei es um Hybrid-Taxis gegangen. Auch die DUH bestätigte das Ende der Zusammenarbeit.

Mit dem Engagement der DUH, in einer Reihe von Städten Dieselfahrverbote gerichtlich durchzusetzen, hat die Entscheidung dem Toyota-Sprecher zufolge nichts zu tun. Der japanische Autobauer habe die Umwelthilfe seit zwanzig Jahren gefördert, zeitweise mit Beträgen im mittleren fünfstelligen Bereich. Zuletzt sollen die Zahlungen auf einen unteren fünfstelligen Betrag gefallen sein.

Die Zusammenarbeit wird seit langem kritisch gesehen, weil die Umweltlobby mit Klagen in einer Reihe von Städten die Einhaltung der Stickstoff-Grenzwerte und Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge durchsetzen will. Toyota setzt stärker als andere Hersteller auf Hybrid-Antriebe, die von solchen Fahrverboten nicht betroffen wären. "Wir sind nicht gegen den Diesel", erklärte dazu der Toyota-Sprecher. Der japanische Autobauer biete Dieselvarianten in drei Baureihen an.

DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch sagte, es gehe um eine Summe von 30.000 Euro, die noch von Toyota an die DUH gehe. "Die Entscheidung überrascht uns nicht, der Druck der Autoindustrie auf Toyota wurde immer größer." Toyota habe über die Jahre der Zusammenarbeit nie mehr als ein Prozent zur Finanzierung des Gesamtetats der DUH von derzeit bis zu zehn Millionen Euro beigetragen.
CDU debattiert über DUH-Gemeinnützigkeit
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Die Umwelthilfe macht für den Antrag gegen sie auch die CDU-Generalsekretärin und die Parteichefin verantwortlich. 19.11.18 Prüfung der Gemeinnützigkeit Umwelthilfe wehrt sich gegen CDU-Attacke
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Das Geld kommt zum einen von Projektzuschüssen - sie stammen etwa von der EU-Kommission, Bundes- und Landesministerien sowie nationalen und internationalen Stiftungen. Daneben gibt es Förderer und Spender. Auch die Brauerei Krombacher hatte die Zusammenarbeit mit der Umwelthilfe beendet. Krombacher hatte im Rahmen eines Artenschutz-Projektes mit dem WWF, der Umwelthilfe und dem Nabu kooperiert.

Die Arbeit der DUH spielt auch eine Rolle auf dem bevorstehenden CDU-Bundesparteitag. Der Bezirksverband Nordwürttemberg fordert in einem bereits bekannt gewordenen Antrag, der Umwelthilfe die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. Das könnte unter anderem zur Folge haben, dass Spenden an den Verein nicht mehr steuerlich absetzbar wären. Die Antragskommission empfiehlt, den Antrag in folgender Fassung anzunehmen: "Die CDU Deutschlands fordert zu prüfen, ob die 'Deutsche Umwelthilfe' noch die Kriterien für die Gemeinnützigkeit erfüllt."

Die Umwelthilfe reagierte gelassen auf den CDU-Vorstoß. Sie sei seit mehr als 40 Jahren gemeinnützig. Dies werde Jahr für Jahr von den zuständigen Finanzämtern geprüft.

Quelle: n-tv.de , fzö/rts/dpa
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Neuer Job - Kann man vor dem ersten Tag kündigen ?

Postby Weltbookadmin47 » 5. Dec 2018 12:35

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/ratgeber/Kann-man-v ... 52643.html
Neuer Job - Kann man vor dem ersten Tag kündigen ?

Der neue Arbeitsvertrag ist unterschrieben, der neue Job aber noch nicht angetreten. Plötzlich ergibt sich aber ein besseres Angebot. Kann der Arbeitnehmer jetzt noch schnell kündigen - bevor er das erste Mal gearbeitet hat?


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Bewerber können abwägen, abwarten und hoch pokern, aber irgendwann müssen sie sich entscheiden: Nehme ich das Angebot eines Arbeitgebers an oder nicht? Sobald die Unterschrift getrocknet ist, gibt es kein Zurück mehr. Oder etwa doch?

Können Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag noch vor dem ersten Antrittstag kündigen? "Prinzipiell ja", sagt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein. "Häufig enthalten Arbeitsverträge jedoch Klauseln, die eine Kündigung vor Dienstantritt ausschließen."

Aufgrund dieser Regel heißt es dann: Der Arbeitgeber muss mindestens für einen Tag seinen Job antreten, bevor er kündigen kann. Davon habe zwar in der Regel kein Arbeitgeber etwas - die Hürden, vor Dienstantritt einfach zu kündigen, seien für den Arbeitnehmer dennoch höher. "Das mindert das Risiko schon sehr", so die Einschätzung des Experten. Verstößt ein Arbeitnehmer gegen diese Klausel, kann es sein, dass der Arbeitgeber bei Nichtantritt Schadenersatzansprüche gegen ihn geltend macht.
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Auch wenn ein Arbeitnehmer noch vor dem ersten Antrittstag kündigt, muss er die im Vertrag vorgeschriebene Kündigungsfrist einhalten. Je nachdem, wie weit der Kündigungszeitpunkt in der Zukunft liegt, kann es sein, dass der Arbeitnehmer die Stelle noch für einige Zeit antreten muss - oder eben nicht.

Wer seinen Vertrag noch vor Antritt kündigt, um einem anderen Arbeitgeber seine Zusage zu geben, sollte beachten, dass auch in diesem Fall möglicherweise Schadenersatzansprüche beim Arbeitgeber entstehen können. "Zwar muss ein Arbeitgeber die Berechtigung der Ansprüche auch beweisen, "man sollte das Vertragsrecht aber dennoch nicht auf die leichte Schulter nehmen", so Schipp. Entgeht dem Arbeitgeber durch die Kündigung eines Kandidaten, der bereits eingeplant war, zum Beispiel ein werthaltiger Auftrag oder muss er einen teuren Leiharbeiter einstellen, könne es möglicherweise kostspielig werden.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Fast 1300 Euro pro Kopf - Korruption kostet Deutschland Milliarden

Postby Weltbookadmin47 » 7. Dec 2018 12:08

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Korrupti ... 59549.html
Freitag, 07. Dezember 2018
Fast 1300 Euro pro Kopf - Korruption kostet Deutschland Milliarden

Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen, Bestechung von Beamten oder Schmiergeldzahlungen in der freien Wirtschaft - auch in Deutschland gibt es solche Fälle. Eine Studie zeigt das Ausmaß der Schäden.


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Mehr als 104 Milliarden Euro gehen Deutschland angeblich Jahr für Jahr aufgrund von Korruption verloren. Das sind etwa vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das geht aus einer Studie der Europäischen Grünen hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. In der gesamten EU belaufen sich die Kosten der Korruption pro Jahr demnach auf mehr als 900 Milliarden Euro.

Der Studie zufolge verliert Deutschland durch Korruption viermal mehr Geld als bundesweit in die Arbeit der Polizei gesteckt wird und zehn Mal mehr als für öffentlichen Wohnungsbau ausgegeben wird.

Der Finanzexperte der Europäischen Grünen, Sven Giegold, fordert von der Bundesregierung ein engagiertes Eingreifen. Korruption zerstöre das Vertrauen in den Staat und seine Fürsorgepflicht. "Milliarden Euro versickern jährlich im deutschen Korruptionssumpf. Das Geld wäre gut investiert in Schulen, Wohnungsbau und Gesundheitsvorsorge", sagte Giegold dem RND. Die Bundesregierung solle unter anderem beim Schutz von Hinweisgebern vorangehen. Auch müsse sich Berlin für einen besseren Schutz von Whistleblowern und eine starke Europäische Staatsanwaltschaft einsetzen, so der Europa-Parlamentarier.
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Um das Ausmaß der Korruption zu verdeutlichen, zitieren die Autoren der Studie greifbare Beispiele. Demnach gehe durch Korruption doppelt so viel Geld verloren wie für Familien und Kinder ausgegeben wird. Würden die 104 Milliarden Euro unter allen Einwohnern Deutschlands verteilt, dann bekäme jeder die Summe von 1276 Euro, heißt es in der Studie.

Im Vergleich zu den anderen EU-Staaten liegt Deutschland im unteren Mittelfeld. Spitzenreiter in Sachen Korruption ist der Studie zufolge Rumänien. Dort gehen 15,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verloren. In den Niederlanden sind es nur 0,76 Prozent. In Frankreich liegt der Wert bei sechs Prozent. Die Zahlen aus der Studie wurden den Autoren zufolge aus verschiedenen, öffentlich zugänglichen Statistiken ermittelt. Im weltweiten Korruptionswahrnehmungsindex, den Transpareny International erstellt, lag Deutschland zuletzt auf dem zwölften Platz hinter Großbritannien und Luxemburg.

Quelle: n-tv.de , ino
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Modell C-Max läuft aus - Ford streicht in Saarlouis Hunderte Stellen

Postby Weltbookadmin47 » 11. Dec 2018 10:51

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ford-str ... 65376.html
Modell C-Max läuft aus - Ford streicht in Saarlouis Hunderte Stellen

Im kommenden Jahr rollt in Saarlouis der letzte Ford C-Max vom Band. Dann streicht der Autobauer Ford eine komplette Schicht. Für etliche Mitarbeiter bedeutet dies das Aus.


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Der Autohersteller Ford plant an seinem zweitgrößten deutschen Produktionsstandort in Saarlouis einen Stellenabbau. Noch sei nichts beschlossen, es werde mit dem Betriebsrat verhandelt, sagte eine Unternehmenssprecherin in Köln. Darüber seien die Mitarbeiter bei einer Betriebsversammlung informiert worden. Medienberichten zufolge fallen 640 Stellen weg.

In Saarlouis mit insgesamt rund 6300 Beschäftigten laufe ohnehin im kommenden Jahr die Produktion des Modells C-Max aus. Denkbar sei dann ein Betrieb mit zwei statt bisher drei Schichten. Eine Schicht entspreche 1600 rund Mitarbeitern. Der Konzern habe in den ersten drei Quartalen dieses Jahres in Europa Verluste eingefahren und wolle zurück in die Gewinnzone, sagte die Ford-Sprecherin. Der Rotstift ist offenbar Teil einer größeren Restrukturierung bei Ford, um in Europa aus der Verlustzone zu kommen.

"Unser europäisches Geschäft erfordert ein umfassendes Redesign, um unser Ziel einer Ebit-Marge von sechs Prozent zu erreichen", erklärten die Kölner Ford-Werke. Eine Restrukturierung des Geschäfts in den Jahren 2019 und 2020 sei erforderlich, um so schnell wie möglich in die Gewinnzone zurückzukehren. Die Nachfrage nach Vans schrumpfe in Deutschland und Europa. Die Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen an das Fahrzeug würde hohe Investitionen verschlingen, so dass man sich zur Einstellung des Modells entschlossen habe.
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400 Beschäftigte würden ohnehin Ende des Jahres in den Ruhestand gehen, sagte sie. Zudem liefen 500 Leiharbeitsverträge, die zum Start der neuen Focus-Produktion Mitte 2018 geschlossen worden seien, Mitte 2019 aus. Mehr als 600 weitere Beschäftigte gingen in den kommenden Monaten in Ruhestand oder könnten in Altersteilzeit gehen. "Da werden sozialverträgliche Lösungen gefunden", sagte die Sprecherin.

"Der geplante Personalabbau bei den Ford-Werken ist ein schwerer Schlag für die Angestellten, für die Menschen unserer Region und für den saarländischen Wirtschaftsstandort", teilten der Oberbürgermeister von Saarlouis, Peter Demmer, und der Landrat des Kreises Saarlouis, Patrik Lauer, mit. Ford als zweitgrößter saarländischer Industriebetrieb sichere die finanzielle Existenz vieler Familien.

Quelle: n-tv.de , jwu/dpa/rts
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Schließung von Standorten - SMA baut Hunderte Stellen ab

Postby Weltbookadmin47 » 12. Dec 2018 17:20

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/SMA-baut ... 68974.html
Mittwoch, 12. Dezember 2018
Schließung von Standorten - SMA baut Hunderte Stellen ab

Seit geraumer Zeit befindet sich SMA Solar ökonomisch massiv unter Druck. Nun holt der Solartechnikkonzern zum Befreiungsschlag aus. Mehr als ein Zehntel aller Stellen fallen weg. Zudem werden Filialen in China geschlossen.


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Der wegen des Preisverfalls unter Druck geratene Solartechnikkonzern SMA Solar streicht mehr als zehn Prozent seiner insgesamt rund 3300 Stellen und gibt Standorte in China auf. Ziel sei es, durch die Konzentration auf das Kerngeschäft, die Auslagerung und Automatisierung von Tätigkeiten und den Umbau der Strukturen die Fixkosten zu senken, erklärte Firmenchef Jürgen Reinert. "Der Abbau von weltweit ca. 425 Vollzeitstellen ist dabei leider unumgänglich."
Charts

SMA Solar SMA Solar 17,40

Dieser solle bis 2020 sozialverträglich über die Bühne gehen. 100 der 425 Vollzeitstellen fielen in Deutschland weg. In China seien zudem die Aufgabe der Standorte und der Verkauf der chinesischen Gesellschaften an das dortige Management vorgesehen.

Der Vorstand bekräftigte seine zuletzt zum wiederholten Mal reduzierte Jahresprognose, die einen Umsatz zwischen 760 und 780 Millionen Euro vorsieht und einen operativen Verlust (Ebitda) im mittleren bis oberen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Für 2019 strebt SMA Umsatzzuwächse und die Rückkehr in die Gewinnzone an.

Der Wechselrichter-Produzent hat 2018 bereits mehrfach seine Jahresziele reduziert. Ursprünglich peilte der Vorstand einen Umsatz von 900 Millionen bis eine Milliarde Euro und ein Ebitda von 90 bis 100 Millionen Euro an. Nach dem Markteinbruch in China drängten aber die dortigen Produzenten auf die internationalen Märkte und sorgten damit für einen verschärften Preiskampf und Projektverschiebungen.

Quelle: n-tv.de , wne/rts
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Fast acht Millionen Minijobber - Immer mehr Deutsche setzen auf Nebenverdi

Postby Weltbookadmin47 » 17. Dec 2018 11:31

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https://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr- ... 76205.html

Montag, 17. Dezember 2018
Fast acht Millionen Minijobber - Immer mehr Deutsche setzen auf Nebenverdienst
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Rund 7,6 Millionen Minijobs werden in Deutschland ausgeübt.

picture alliance / dpa
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In Deutschland gibt es fast so viele Menschen mit Minijob wie vor der Einführung des Mindestlohns. Gerade die Zahl derer, die zusätzlich zum Hauptberuf einer Nebentätigkeit nachgehen, steigt.

Die Zahl der steuer- und abgabenfreien Minijobs ist einem Medienbericht zufolge wieder nahezu auf den Stand vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns 2015 gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnete nach den letzten verfügbaren Daten Ende März gut 7,6 Millionen geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Beate Müller-Gemmeke berichtet. Ende Dezember 2014 waren es vor Einführung des Mindestlohns mit 7,67 Millionen nur wenig mehr.

Den Daten zufolge sei vor allem die Zahl der Minijobs, die im Nebenjob ausgeübt werden, Im Vergleich zur Zeit vor Einführung des Mindestlohns deutlich gestiegen, schreibt die "Rheinische Post". Waren Ende 2014 nur 2,5 Millionen Minijobber in der Nebenbeschäftigung tätig, hatten Ende März 2018 bereits knapp 2,8 Millionen neben der Hauptbeschäftigung noch einen steuerfreien Mini-Job.

Bei Einführung des Mindestlohns war eine Hoffnung der Bunderegierung, dass aus mehr geringfügigen Beschäftigungen voll sozialversicherungspflichtige Jobs werden würden.

"Es gibt wieder fast so viele Minijobs wie vor der Mindestlohneinführung", sagte Müller-Gemmeke der Zeitung. "Es ist höchste Zeit für mehr reguläre Beschäftigung, um ausreichende Renten und Schutz bei Arbeitslosigkeit sicherzustellen."

Quelle: n-tv.de, agr/dpa/AFP/rts
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Nicht den Erstbesten nehmen - Unseriöse Dienstleister im Internet erkenne

Postby Weltbookadmin47 » 18. Dec 2018 12:41

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Unserioese ... 71100.html
Dienstag, 18. Dezember 2018
Nicht den Erstbesten nehmen - Unseriöse Dienstleister im Internet erkennen
imago51104182h.jpg

Ist ein Angebot zu gut, um wahr zu sein, sollte man misstrauisch werden.
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Überzogene Kosten für die Handy-Reparatur oder eine Waschmaschine, die wieder streikt, sobald der Handwerker weg ist: Im Internet tummeln sich viele Dienstleister, deren Fähigkeit und Ehrlichkeit angezweifelt werden darf. Doch wie erkennt man schwarze Schafe?

Ob über Suchmaschinenoptimierung oder gekaufte Anzeigen: Unseriöse Dienstleister, Pseudo-Firmen oder -Handwerker tun viel, um sich Spitzenplätze bei Internet-Suchergebnissen zu sichern. Zudem geben windige Geschäftemacher oft eine lokale Telefonnummer an, um vertrauenswürdiger zu wirken - und das, obwohl sie vor Ort gar keinen Firmensitz haben.

Doch es gibt Warnsignale für schwarze Schafe. "Unseriös ist meistens vor allem billig, das heißt: Wenn man ein Angebot bekommt, das zu gut ist, um wahr zu sein, sollte man misstrauisch werden", sagt Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
Nicht erstbesten Treffer kontaktieren

Und der Verbraucherzentrale Bundesverband erklärt, dass seriöse Dienstleister "jederzeit Zugriff auf die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen AGB" ermöglichen. Gleiches gelte für die Verfügbarkeit einer geografische Adresse sowie mindestens einer E-Mail-Adresse. Ist all dies nicht gewährleistet, sollte man einen Bogen um den Dienstleister machen.

Auch auf Online-Dienstleistungsportalen schummeln sich windige Geschäftemacher mit unlauteren Mitteln oft nach ganz oben in die Suchergebnisse - eben weil viele Verbraucher dazu tendieren, den erstbesten Treffer zu kontaktieren. "Die Trefferlisten zu Suchanfragen im Internet spiegeln kein objektives Ranking in Bezug auf Seriosität der Unternehmen wider", warnt ein Sprecher der Bundesnetzagentur. "Die Plätze der Suchmaschinenranglisten können durch verschiedene Methoden manipuliert werden." Die Bundesnetzagentur kann etwa Rufnummern abschalten, die missbraucht werden, um eine Ansässigkeit vor Ort vorzutäuschen.

Verbraucher werden oft auch durch viele, nahezu identische Webseiten getäuscht, die sich oft nur durch den genannten Ort unterscheiden, an dem die Firma angeblich ansässig ist. "Der Verbraucher kann dies unter anderem daran erkennen, wenn dieselbe Firma bei weiteren Suchanfragen zu anderen Orten mit einem identischen Internetauftritt zu finden ist", erklärt der Bundesnetzagentur-Sprecher.
Gesamtpreis muss genannt werden

Bei Telefonnummern, die keinen Rückschluss auf einen Ort zulassen, sollten Verbraucher grundsätzlich vorsichtig sein. Beispiele hierfür sind ortsunabhängige 0800er- und 032er-Rufnummern sowie Mobilfunknummern. Die Bundesnetzagentur schaltet regelmäßig solche Rufnummern ab, wenn sie missbraucht werden, sagt deren Sprecher. Wettbewerbsrechtlich sei es unzulässig, wenn eine Ortsansässigkeit beziehungsweise -nähe nur vorgetäuscht ist.

Ein Streitpunkt, der immer wieder auftaucht, ist der Preis einer Leistung. Es kann vorkommen, dass bei Handwerkern Arbeiten berechnet werden, die gar nicht getätigt wurden. Oder dass bei Handyreparaturen Zusatzkosten aufgelistet werden, die vorher nicht transparent gemacht wurden.

Vor der Bestellung muss der Anbieter Kunden den Gesamtpreis einschließlich Mehrwertsteuer und aller Steuern und Abgaben nennen, soweit dieser im Voraus berechnet werden kann, fasst der Bundesverband der Verbraucherzentralem zusammen. Anbieter müssten zudem auf alle zusätzlichen Fracht-, Liefer- oder Versandkosten hinweisen. Sonst dürfen diese nicht berechnet werden.

Natürlich muss man auch nicht immer im Internet suchen. Für viele Dienstleistungen finden sich Firmen vor Ort, oft gleich um die Ecke. "In Notsituationen, wie zum Beispiel einer zugefallenen Tür oder einem verstopften Abfluss, sollten Verbraucher möglichst ein örtlich bekanntes Unternehmen beauftragen", rät der Sprecher der Bundesnetzagentur. Denn: "Örtliche Unternehmen unterliegen einer gewissen sozialen Kontrolle, weil sie einen Ruf zu verlieren haben."

Quelle: n-tv.de, Maximilian Konrad, dpa
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"Gerechtigkeit auf den Straßen" - Tickethändler Eventim soll Pkw-Maut kass

Postby Weltbookadmin47 » 19. Dec 2018 22:39

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Mittwoch, 19. Dezember 2018
"Gerechtigkeit auf den Straßen" - Tickethändler Eventim soll Pkw-Maut kassieren
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So wie hier für die Passage eines Tunnels bei Rostock, soll bald in ganz Deutschland Maut erhoben werden.

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Die PKW-Maut ist das große Prestigeobjekt der CSU. Nun vergibt die Bundesregierung die Aufträge für den Betrieb des Systems. Die Gebühren soll unter anderem ein aus einem ganz anderen Bereich bekanntes Unternehmen für den Staat kassieren.

Die Vorbereitungen für den Start der umstrittenen Pkw-Maut in Deutschland kommen einen wichtigen Schritt voran - beide gesuchten Betreiber stehen nun fest. Der Zuschlag für die Erhebung soll an ein Konsortium aus dem österreichischen Mautsystem-Anbieter Kapsch TrafficCom und dem deutschen Konzertveranstalter und Ticketverkäufer CTS Eventim gehen, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte. Das Auftragsvolumen liege über die vorgesehene Mindest-Vertragslaufzeit von zwölf Jahren bei knapp zwei Milliarden Euro, teilten die Firmen mit. Den Auftrag für Maut-Kontrollen hatte schon im Oktober ebenfalls Kapsch erhalten.
CTS Eventim
CTS Eventim 35,11

CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer sagte: "Die technische und organisatorische Umsetzung und der Aufbau der Systeme können nun ganz konkret beginnen." Er bekräftigte: "Die Pkw-Maut kommt - in dieser Legislaturperiode" - also bis spätestens 2021. Die Gebühr sorge für mehr Gerechtigkeit auf den Straßen. "Wer fährt, der zahlt. Auch die Fahrzeughalter aus dem Ausland, die sich bislang nicht an der Finanzierung beteiligt haben", sagte Scheuer.

Die Maut soll auf Bundesstraßen und Autobahnen kassiert werden. Sie ist ein Prestigeprojekt der CSU in der großen Koalition. Inländische Autofahrer sollen im Gegenzug für Mautzahlungen durch eine geringere Kfz-Steuer komplett entlastet werden. Fahrer aus dem Ausland sollen nur für Autobahnen zahlen. Nach Abzug der Kosten soll die Maut gut 500 Millionen Euro im Jahr für Investitionen einbringen. Am Ertrag und der EU-Rechtmäßigkeit der Maut gibt es weiterhin Zweifel.
Zehn Tage Wartepflicht

Für die Erhebung haben sich Kapsch TrafficCom und CTS Eventim laut Ministerium als Bietergemeinschaft an der EU-weiten Ausschreibung beteiligt. Als Betreibergesellschaft sei ein Gemeinschaftsunternehmen vorgesehen, an dem beide Partner je 50 Prozent der Anteile halten. Der endgültige Zuschlag durch den Bund soll nach einer zehntägigen Informations- und Wartepflicht erfolgen, in der unterlegene Bieter Rechtsschutz in Anspruch nehmen könnten.

Zu den Aufgaben der Betreibergesellschaft gehört es laut Ministerium zum Beispiel, eine App und eine Internetseite zu entwickeln und zu betreiben - Halter von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen sollen sich dort einbuchen können. Außerdem gehe es um den Aufbau und den Betrieb von Zahlstellen, bei denen die Maut manuell gebucht werden kann.

Gegen die deutsche Pkw-Maut gibt es weiter Widerstände. Österreich hat Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagt. Aus Sicht der Regierung in Wien verstößt sie gegen EU-Recht. Autofahrer würden unter anderem aufgrund der Staatsangehörigkeit diskriminiert, argumentiert die Regierung in Wien. Das Verkehrsministerium betont dagegen, die Maut sei europarechtskonform. Ein Urteil dürfte voraussichtlich Mitte kommenden Jahres fallen.

Quelle: n-tv.de, agr/dpa
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Die Tricks der Händler kennen - So kauft man online günstig ein

Postby Weltbookadmin47 » 23. Dec 2018 21:48

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Die Tricks der Händler kennen - So kauft man online günstig ein
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Wenn man weiß, wie Online-Händler Preise gestalten, kann man viel Geld sparen.

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Manchmal ist es beim Onlineshopping wie verhext: Ein gerade noch sehr günstiges Produkt steigt plötzlich im Preis. Woran liegt das? Und wie kann man sich sicher sein, nicht zu teuer einzukaufen?

Dass Preise schwanken, kennt man aus dem Saisongeschäft im Handel: Im Sommer sind Bikinis und Badehosen teurer, außerhalb der Saison bekommt man sie mit dicken Rabatten viel günstiger. Im Online-Handel werden Preise aber meist viel kurzfristiger angepasst.

Die Verbraucherzentrale (VZ) Brandenburg hat über tausend Produktpreise bei 16 deutschen Onlinehändlern untersucht. Das Ergebnis: Die sogenannte dynamische Preisdifferenzierung ist gängige Strategie im deutschen Online-Handel. "37 Prozent der Artikelpreise änderten sich innerhalb eines Monats", erklärt Kirsti Dautzenberg von der VZ Brandenburg. Abhängig seien die Preise etwa von der Konkurrenz.

Wie häufig und in welchem Ausmaß die Preise schwanken, ist laut der Studie sehr unterschiedlich: 60 Prozent der Preise wurden ein bis drei Mal innerhalb der beobachteten 34 Tage verändert. Im Extremfall änderten sich Preise nahezu täglich. Einzelne Artikel variierten dabei bis zu 105 Prozent zum mittleren Produktpreis.
Dynamische Preisgestaltung

Neben den von den Verbraucherschützern untersuchten deutschen Unternehmen wie Zalando, Obi oder Mediamarkt trifft man auch an anderer Stelle auf schwankende Preise: "Dynamische Preisgestaltung mit Algorithmen betreiben vor allem größere Onlinehändler, allen voran der Platzhirsch Amazon", sagt Daniel Pöhler vom Verbraucherportal "Finanztip.de". Ebenfalls weit verbreitet sei die dynamische Preisdifferenzierung in der Reisebranche.

Die einfachste Form der Preisanpassung richte sich dabei nach Tageszeit, Wochentag oder Saison, erklärt Pöhler. Diese Preise würden allen Kunden gleich angezeigt. Um an einen möglichst fairen Preis zu kommen, rät Pöhler eher unter der Woche als am Wochenende zu kaufen oder zu buchen. Und: Wer früh dran sei, kaufe zudem oft günstiger.

"Aber nicht immer", schränkt Pöhler ein. "Bei Produkten und Leistungen, die noch zurückgeben oder storniert werden können, kann sich ein zweiter Preisvergleich zu einem späteren Zeitpunkt lohnen." Problematisch sei dagegen, wenn Kunden unterschiedliche Preise angezeigt bekommen. Dann versuche ein Algorithmus, nach bestimmten Merkmalen zu unterscheiden.
Analyse der Besuchsverläufe

"Die Regeln dahinter sind ein großes Geheimnis der Branche", meint Tobias Weidemann vom Digitalmagazin "t3n". So würden etwa iPhone-Besitzer tendenziell als kaufkräftiger eingeschätzt und Nutzern von Preissuchmaschinen würde unterstellt, dass sie besonders preissensitiv sind. "Wer also auf einen Shop über die Preissuchmaschine kommt, könnte günstigere Preise finden", sagt er.

Online-Shops werteten aber auch Besuchsverläufe von Nutzern aus und könnten theoretisch den Preis für den jeweiligen Nutzer anpassen, sagt Weidemann. Über die Kombination von Merkmalen wie IP-Adresse, Browser, Add-ons, Rechnerkonfiguration und -einstellungen sind Besucher relativ gut identifizierbar. "Wenn sich jemand immer hochpreisige Waren angeschaut hat, geht man davon aus, dass dieser Kunde besonders zahlungskräftig ist", sagt er.

Unklar sei aber, was es bringt, einen Artikel in den Warenkorb zu legen und dort einige Tage zu lassen. "Einige Händler nehmen dann an, dass Kunde besonders kaufwillig und damit bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen", sagt Weidemann. Andere machten vielleicht ein besonders günstiges Angebot, um den Kunden zum Kauf zu bewegen.
Datenschutz per Browser

"Generell gilt: Je größer ein Händler ist, desto eher hat er die Datenfülle, um solche Spielchen mitzumachen", sagt Weidemann. Möglich werde all das mit Tools, die eine Vielzahl von Daten und Zugriffen auswerten und die Preise in Echtzeit anpassen - unter ständiger Berücksichtigung der aktuellen Preise der Konkurrenz.

Die oben genannten Merkmale kann man beim Surfen zwar nicht verstecken. Aber um Händlern möglichst wenig Daten an die Hand zu geben, ist es beim Online-Shopping sinnvoll, den Browser so einzustellen, dass Cookies und der Seiten-Besuchsverlauf (History) spätestens beim Schließen gelöscht werden. Noch besser ist es im Zweifel, wenn diese Daten gar nicht erst gespeichert werden. Das geht so: "Öffnen Sie in Ihrem Browser ein privates Fenster beziehungsweise den Inkognito-Modus. So können die Händler nicht nachvollziehen, welche Angebote Sie wie oft angeschaut haben", rät Daniel Pöhler.

Quelle: n-tv.de, kwe/dpa
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Keine Einigung in Sicht - Flughafenverband kritisiert "Streikexzess"

Postby Weltbookadmin47 » 14. Jan 2019 13:35

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Montag, 14. Januar 2019
Keine Einigung in Sicht - Flughafenverband kritisiert "Streikexzess"
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Arbeitsniederlegungen sind an den großen Airports Frankfurt und München sowie in Hamburg, Hannover, Bremen, Leipzig, Dresden und Erfurt geplant.

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An acht Flughäfen will das Sicherheitspersonal morgen streiken - mindestens 220.000 Passagiere werden davon betroffen sein. Der Flughafenverband warnt: Dieser Streik könnte das deutsche Flugnetz lahmlegen.

Der Tarifkonflikt bei den Sicherheitsdiensten an Flughäfen wird den Luftverkehr am Dienstag stark beeinträchtigen: Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft mittlerweile an acht Flughäfen das Sicherheitspersonal zu Warnstreiks auf. Arbeitsniederlegungen seien an den großen Airports Frankfurt und München sowie in Hamburg, Hannover, Bremen, Leipzig, Dresden und Erfurt geplant, wie die Gewerkschaft mitteilte.
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Ratgeber 29.06.18
Auf dem harten Boden der Tatsachen Wie kommen Reisende bei Flugausfällen zu ihren Rechten?

In Frankfurt sollen die Kontrollen von 2.00 bis 20.00 Uhr ausfallen, in Hamburg, Hannover und Bremen ab Mitternacht für 24 Stunden. Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) habe trotz der Warnstreiks in der vergangenen Woche noch immer kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt, begründete Verdi die Aktionen.

Der Flughafenverband ADV kritisierte den "Streikexzess" als unverhältnismäßig und rücksichtslos. Da noch weitere Flughäfen betroffen seien, drohe das deutsche Flugnetz lahmgelegt zu werden. An den acht Airports treffe das etwa 220.000 Passagiere, weitere 10.000 kämen an den anderen Flughäfen hinzu.

Am Frankfurter Flughafen wird nach derzeitiger Planung etwa jeder dritte Flug ausfallen. Nach Angaben des Betreibers Fraport haben die Fluggesellschaften am größten deutschen Airport insgesamt bereits etwa 470 An- und Abflüge gestrichen. Geplant waren an dem Tag einem Fraport-Sprecher zufolge 1200 Flugbewegungen.
Stundenlohn von 20 Euro brutto gefordert

Verdi fordert für die rund 23.000 Beschäftigten bei Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrollen einen einheitlichen Stundenlohn von 20 Euro brutto. Bisher liegen die Löhne je nach Bundesland und Tätigkeit zwischen 11,30 Euro und 17,16 Euro. Die Arbeitgeber hatten zuletzt nach eigenen Angaben zwei bis zu 6,4 Prozent Erhöhung angeboten.

Der ADV forderte die Tarifparteien auf, sofort weiterzuverhandeln. Die Flughäfen selbst sind als Arbeitgeber nicht beteiligt, denn die Kontrollen werden von privaten Sicherheitsdienstleistern im Auftrag der Bundespolizei ausgeführt.

Quelle: n-tv.de, agr/rts/AFP
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Waffenlobby beklagt Trend - Zahl deutscher Rüstungsexporte bricht ein

Postby Weltbookadmin47 » 17. Jan 2019 11:21

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Donnerstag, 17. Januar 2019
Waffenlobby beklagt Trend - Zahl deutscher Rüstungsexporte bricht ein
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Für die deutsche Rüstungsindustrie geht es - zumindest was Exportgenehmigungen betrifft - bergab.

REUTERS
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Das Geschäft läuft für deutsche Waffenschmieden weiter nicht nach Wunsch. Im dritten Jahr in Folge sinkt die Zahl der Ausfuhrgenehmigungen - wie jüngst für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien. Die Industrie hat den Schuldigen für ihre Misere bereits ausgemacht.

Die Bundesregierung hat 2018 fast ein Viertel weniger Rüstungsexporte genehmigt als im Vorjahr. Der Gesamtwert brach um 22,7 Prozent ein: von 6,242 Milliarden Euro auf 4,824 Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor. Demnach betrug der Rückgang bei den besonders umstrittenen Lieferungen an Staaten außerhalb der Europäischen Union und der Nato sogar knapp ein Drittel (32,8 Prozent).
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Politik 10.12.18
USA weiter auf Platz eins Produktion von schweren Waffen steigt weltweit an

Die deutsche Rüstungsindustrie muss damit das dritte Jahr in Folge eine Abnahme der Zahl von Ausfuhrgenehmigungen hinnehmen. Ein Wachstum gab es zuletzt 2015, damals auf einen Rekordwert von 7,86 Milliarden Euro. Seitdem geht es bergab.

Der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) hatte den Trend bereits im Dezember zumindest zum Teil auf die "unvorhersehbare" und für Kunden und Partnerländer "durch überraschende Wendungen oft nicht nachvollziehbare" Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung zurückgeführt. Die Waffenlobbyisten schlossen bereits damals Schadenersatzforderungen nicht aus.
Exportstopp nach Saudi-Arabien
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Wirtschaft 01.12.18
Deutsche Waffen durch die Hintertür Wie Saudi-Arabien den Rüstungsboykott umgeht

Die deutsche Genehmigungspraxis ist deutlich zurückhaltender als die der wichtigsten Bündnispartner USA, Frankreich und Großbritannien. So hatte die Bundesregierung als Reaktion auf die Affäre um die Tötung des regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi alle Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien gestoppt - auch die bereits genehmigten. Kein anderer großer Waffenexporteur in EU oder Nato folgte dem Beispiel.

Die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland berichteten unter Berufung auf Regierungskreise, der deutsche Exportstopp gelte zunächst bis Anfang März. Dies hätten die zuständigen Ministerien mit der Rüstungsindustrie vereinbart. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums wollte dies nicht bestätigen. Sie sagte aber: "Es werden im Moment keine Genehmigungen für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien erteilt."
Industrie erwägt Schadenersatzforderungen

Trotz des im November verhängten Exportstopps zählte Saudi-Arabien 2018 immer noch zu den besten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie mit Exportgenehmigungen im Wert von 416 Millionen Euro. Eigentlich hatte die Bundesregierung auf Drängen der SPD schon im März im Koalitionsvertrag beschlossen, keine Rüstungsgüter mehr an Länder zu liefern, die "unmittelbar" am Jemen-Krieg beteiligt sind. Saudi-Arabien führt eine Kriegsallianz von neun Ländern an, die im Jemen gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kämpft. Der Koalitionsvertrag ließ aber Hintertüren für bereits vorgenehmigte Exporte offen. Diese wurden erst mit der Khashoggi-Affäre geschlossen.

Auch für Algerien und Pakistan wurden 2018 Exportgenehmigungen im dreistelligen Millionenbereich erteilt. Insgesamt betrafen immer noch mehr als die Hälfte der Bewilligungen (52 Prozent) sogenannte Drittländer außerhalb von EU und Nato. Das ist allerdings der niedrigste Anteil seit 2011.

Zu den Drittländern gehören eine ganze Reihe autoritärer Staaten, denen Menschenrechtsverletzungen zur Last gelegt werden. Besonders die Exporte in diese Länder werden von der Linken und den Grünen scharf kritisiert. Die Grünen hatten die restriktiven Richtlinien für deutsche Rüstungsexporte vor knapp 20 Jahren zusammen mit der SPD in der Regierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder beschlossen. Alle Folgeregierungen - auch die aus Union und FDP - haben sich daran gehalten. Die Linke würde Rüstungsexporte am liebsten ganz verbieten.

Quelle: n-tv.de, cri/dpa/AFP
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Trotz Sprung über 11.000 - Brexit dürfte Dax-Anleger in Atem halten

Postby Weltbookadmin47 » 19. Jan 2019 10:33

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Samstag, 19. Januar 2019
Trotz Sprung über 11.000 - Brexit dürfte Dax-Anleger in Atem halten
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Der Brexit bleibt wohl eines der bestimmenden Themen der kommenden Börsenwoche.

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Nach dem vorläufigen Scheitern des Brexit-Deals steht der Börse eine Woche voller Unsicherheit bevor. Dax-Anleger dürften ihre Risikofreude daher wohl im Zaum halten. Neuen Schwung in die Märkte könnte hingegen Bewegung im Zollstreit zwischen China und den USA bringen.

Wie begründet die Hoffnungen auf Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China sind, dürfte die entscheidende Frage für Anleger in der kommenden Woche sein. Auch der Brexit und die stillstehende Regierung in den USA zählen weiter zu den dominierenden Themen. Sie dürften nach wie vor zu hoher Unsicherheit beitragen, die die Aktienmärkte seit geraumer Zeit schon fest im Griff hat. Hinzu kommt die Fahrt aufnehmende Berichtssaison in den USA und das Weltwirtschaftsforum in Davos.
Dax
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In der abgelaufenen Woche hat der deutsche Leitindex knapp zwei Prozent zugelegt. Am Freitag knackte der Dax erstmals seit sechs Wochen wieder die psychologisch wichtige Marke von 11.000 Zählern. Die Hoffnung auf eine baldige Lösung im Zollstreit zwischen China und den USA machte den Investoren Mut.

Kopfschmerzen hingegen bereitet der Brexit: Die Reise der Briten zum Ausstieg aus der Europäischen Union bleibe wohl chaotisch, prognostizierte Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt von der DZ Bank. "Vieles deutet nun auf eine Verschiebung oder zeitweise Absage des Brexit hin - natürlich bleibt aber auch das Risiko-Szenario des Chaos-Brexit." Händler gehen daher davon aus, dass sich die Dax-Anleger in der neuen Woche - trotz des jüngsten Sprungs über die 11.000er Marke - nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen werden.
May präsentiert "Plan B"

Gleich am Montag will die britische Premierministerin Theresa May nun ihren "Plan B" zu den Scheidungsmodalitäten zwischen Großbritannien und der EU präsentieren. Am 29. Januar wird das britische Parlament dann über den nächsten Entwurf entscheiden. Der ursprüngliche Plan war in der alten Woche krachend gescheitert. Das darauffolgende Misstrauensvotum überstand die Regierungschefin allerdings.

Über die Erfolgsaussichten eines modifizierten Brexit-Deals sind sich Börsianer uneins. "Das Beharren der Premierministerin auf den Kernpunkten ihres gescheiterten Deals kann fast mit dem Versuch der Wiederbelebung einer Leiche verglichen werden", sagt Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. Analyst JR Zhou vom Online-Broker Infinox äußert sich optimistischer. Da Großbritannien mit leeren Händen dem Austrittsdatum 29. März entgegentaumele, steige der Druck, einen schmerzhaften ungeordneten Brexit zu verhindern. Die Anleger in den USA können allerdings erst verzögert auf Mays "Plan B" reagieren. Die Wall Street bleibt am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.
US-Konzerne öffnen ihre Bücher
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n-tv Zertifikate 16.01.19
ntv Zertifikate Märkte im Bann des Brexit

Neben den Brexit-Verhandlungen rollt auch eine weitere Welle von US-Firmenbilanzen auf die Investoren zu. Unter anderem öffnet der IT-Konzern IBM am Dienstag, der Autobauer Ford am Mittwoch und der Chip-Hersteller Intel am Donnerstag seine Bücher. Diesseits des Atlantiks legt der Mobilfunker Vodafone am Freitag Zahlen vor.

Bei den Konjunkturdaten richten Anleger ihre Aufmerksamkeit unter anderem auf den Ifo-Index am Freitag, der die Stimmung in den deutschen Chefetagen widerspiegelt. Experten rechnen damit, dass sich diese auch zum Jahresbeginn nicht durchgreifend gebessert hat. Im Dezember sank das Barometer für das Geschäftsklima auf den schlechtesten Wert seit zwei Jahren. Wie es dagegen um die Laune der Börsenprofis bestellt ist, zeigt der ZEW-Index am Dienstag.

In den USA stehen die Frühindikatoren am Donnerstag und die Auftragseingänge langlebiger Güter am Freitag auf dem Terminplan. Wegen des Regierungsstillstandes kann es jedoch sein, dass einige US-Daten nicht veröffentlicht werden. Im Blick behalten die Investoren auch China: Am Montag sollen die offiziellen Daten zum Bruttoinlandsprodukt präsentiert werden. Im Handelsstreit mit den USA hat sich Chinas Wirtschaft merklich abgekühlt und 2018 wohl das schwächste Wachstum seit Jahrzehnten hingelegt.
Bei der EZB kommt es auf die Wortwahl auf

Wenige Wochen nach dem offiziellen Ende der Anleihekäufe erwarten Experten von der Europäischen Zentralbank am Donnerstag keine neue geldpolitischen Entscheidungen. Angesichts einer Reihe enttäuschender Konjunkturdaten würden Anleger aber auf mögliche Änderungen der Wortwahl zum Ausblick achten.

Außerdem erhofften sie sich Hinweise auf eine mögliche Neuauflage milliardenschwerer, lang laufender Billig-Kredite für Geschäftsbanken. Die ersten dieser sogenannten TLTROs laufen zwar erst 2020 aus. Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr dürfen diese Gelder aber nicht mehr zur Berechnung bestimmter Finanzpolster herangezogen werden. Vor allem den kriselnden italienischen Banken droht dann eine Finanzierungslücke.

Quelle: n-tv.de, kst/rts/dpa
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"Innenstädte kommen nicht voran" - Verbraucher benoten deutsche Einkaufsst

Postby Weltbookadmin47 » 23. Jan 2019 11:12

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Mittwoch, 23. Januar 2019
"Innenstädte kommen nicht voran" - Verbraucher benoten deutsche Einkaufsstraßen
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Zu den Spitzenreitern in ihren jeweiligen Größenklassen zählt unter anderem Trier.

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Auf den Umbruch im deutschen Einzelhandel sind die Fußgängerzonen in den Innenstädten eher schlecht vorbereitet. Ihr Ambiente lässt in den Augen vieler Verbraucher zu wünschen übrig. Die Benotung fällt daher im Schnitt mittelmäßig aus.

Die Einkaufsstraßen in den deutschen Innenstädten sorgen bei den meisten deutschen Verbrauchern allenfalls für lauwarme Begeisterung. Bei einer Befragung von mehr als 59.000 Innenstadtbesuchern in 116 Städten durch das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) gaben die Verbraucher den Stadtzentren im Durchschnitt nur die Schulnote "Drei plus". Am besten schnitten noch die Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern ab. Sie erhielten immerhin eine "Zwei minus", wie das IFH mitteilte.
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Wirtschaft 02.01.19
Kriselnde Warenhäuser Neuer Kaufhof-Karstadt-Chef muss "Königsdisziplin" meistern

"Die Innenstädte kommen nicht voran. Eine "Drei plus" reicht auf Dauer nicht, um in Zeiten des Strukturwandels konkurrenzfähig zu sein", urteilte IFH-Geschäftsführer Boris Hedde. Der Handelsexperte drängte die Kommunen, mehr für die Aufwertung ihrer Innenstädte zu tun. Denn der Handel befinde sich in einem knallharten Standortwettbewerb. "Viele Standorte, die kein klares Profil haben, werden das nicht überleben."

"Während der Einzelhandel in den vergangenen Jahren insgesamt wuchs, schrumpften ausgerechnet die Kategorien, die für die Innenstädte besonders relevant sind, wie der Textilhandel. Dem Handel sind hier Umsätze in Milliardenhöhe verloren gegangen", erklärt Hedde. Statt für Mode geben viele Konsumenten ihr Geld inzwischen lieber für Essen und Trinken, Streaming-Abos oder Konzertbesuche aus. Der Kampf um die verbliebenen Kunden wird umso erbitterter geführt.
"Einkaufen so bequem wie möglich machen"

"Der größte Gegner für die Einzelhändler in den Innenstädten ist aktuell noch nicht der Online-Handel, sondern die Einkaufsstraße in der Nachbarstadt", betont Hedde. Wer überleben wolle, dürfe die Wünsche der Kunden deshalb nicht ignorieren.

Wichtig ist den Verbrauchern der Umfrage zufolge vor allem das Ambiente der Innenstädte und die Vielfalt des Einzelhandelsangebots. "Wer mit einer historischen Altstadt oder einer in Jahrhunderten gewachsenen Stadtsilhouette punkten kann, hat es immer einfacher. Aber auch Städte, die das nicht haben, können bei den Verbrauchern Erfolg haben, wenn sie Events und gastronomische Erlebnisse bieten und das Einkaufen für die Kunden so bequem wie möglich machen", betonte Hedde.

Das IFH kürte gleichzeitig die attraktivsten Innenstädte in verschiedenen Größenklassen. Sieger bei den Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern war in der Verbraucherwertung Leipzig. Spitzenreiter in ihren jeweiligen Größenklassen waren außerdem Erfurt, Trier, Stralsund und Wismar.

Quelle: n-tv.de, mba/dpa
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Neue Untergrenze geplant - Azubis sollen mindestens 504 Euro verdienen

Postby Weltbookadmin47 » 25. Jan 2019 12:05

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Freitag, 25. Januar 2019
Neue Untergrenze geplant - Azubis sollen mindestens 504 Euro verdienen
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Vergütung ist Sache der Tarifpartner, findet die Unionsfraktion im Bundestag.

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Bei der Bezahlung von Azubis gibt es große Unterschiede. Bildungsministerin Karliczek will deshalb eine Gehaltsuntergrenze einführen. Kritiker warnen, dass damit einigen eine deutlich schlechtere Vergütung als bisher droht.

Mit einer Mindestvergütung für Auszubildende und einheitlichen Abschlüssen will Bundesbildungsministerin Anja Karliczek die Berufsausbildung in Deutschland stärken. Sie wolle das Jahr 2019 zum Jahr der Berufsbildung machen, sagte die SPD-Politikerin in Berlin. "Dieses Jahr läuten wir mit einer Novelle des Berufsbildungsgesetzes ein, dazu stimmen wir uns derzeit intensiv in der Bundesregierung ab." Eingeführt sollten damit unter anderem international gängige, einheitliche Bezeichnungen von Fortbildungsabschlüssen sowie eine Mindestvergütung für Azubis. Nach der laufenden Abstimmung zwischen den Ministerien soll der Gesetzentwurf vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden. An dem Vorhaben gibt es Kritik.
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Wirtschaft 18.07.18
Fehlende Azubis, abgebrochene Studien Unentschlossene Jugendliche gefährden Arbeitsmarkt

Festgeschrieben werden soll per Gesetz eine Mindestvergütung für Auszubildende. Im ersten Lehrjahr sollen die Azubis mindestens 504 Euro erhalten. Bei der Bezahlung von Azubis gibt es große Branchenunterschiede. Laut Ausbildungsreport 2018 des Deutschen Gewerkschaftsbundes bekommen angehende Tischler 573 Euro im ersten Jahr, Friseure nur 406 Euro. Zum Beispiel Bankkaufleute schneiden weit besser ab - etwa im dritten Lehrjahr mit 1028 Euro.
Überforderung vieler Betriebe

Statt unzähliger Fortbildungsabschlüsse in der beruflichen Bildung vom Fachwirt über den Prozessmanager bis zum Servicetechniker soll es in der höher qualifizierenden Berufsbildung künftig einheitliche Abschlüsse geben: Berufsspezialist, Berufsbachelor und Berufsmaster. Etablierte Bezeichnungen wie der "Meister" sollen damit verbunden werden können. Zudem soll es mehr Flexibilität bei aufeinander aufbauenden Ausbildungsberufen geben. So sollen Azubis bei so einer gestuften Ausbildung unter anderem von einem Teil der Prüfung einer dreijährigen Ausbildung befreit werden, wenn diese auf einer bestandenen zweijährigen Ausbildung aufbaut. Mehr Möglichkeiten soll es zur Teilzeitausbildung geben.

Für die IG Metall ist die geplante 504-Euro-Untergrenze ein "Skandal". Laut Hans-Jürgen Urban vom IG-Metall-Vorstand droht Auszubildenden in nicht tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie eine deutlich schlechtere Vergütung als bisher. Sie bekämen derzeit mindestens 800 Euro im ersten Ausbildungsjahr, sagte Urban. Nun drohe ein Rückfall auf 504 Euro.
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Wirtschaft 24.07.18
Immer weniger Auszubildende Wird der Meisterzwang wieder eingeführt?

Der Parlamentskreis Mittelstand der Unionsfraktion mahnte, die Vergütung sei Sache der Tarifpartner. "Diese wissen am besten, welche branchenspezifischen Besonderheiten und regionalen Unterschiede welche Vergütung wirtschaftlich möglich machen", sagte deren Chef Christian von Stetten. Der CDU-Abgeordnete warnte vor einer Überforderung vieler Betriebe in schwächeren Branchen und strukturschwachen Regionen. "Der im Gesetzentwurf enthaltene Vorschlag für eine Mindestausbildungsvergütung von 504 Euro, der sich an das Schüler-Bafög anlehnt, ist für einige Branchen bereits zu hoch", kritisierte von Stetten. Er forderte Übergangsfristen für Branchen, in denen die Sätze unter dem geplanten Wert liegen.
Risiko von zweistufigen Ausbildungen

Die IG-Metall-Vizechefin Christiane Benner bemängelte, dass die Praxisphasen des dualen Studiums nicht in den Geltungsbereich des Berufsbildungsgesetzes aufgenommen werden sollten. "Damit wird die längst fällige Gleichstellung der über 100.000 dual Studierenden mit den Auszubildenden in den Betrieben verhindert." Zudem erhöht sich mit dem Gesetz nach Ansicht der Gewerkschaft das Risiko für Jugendliche, dass Arbeitgeber zukünftig vermehrt auf zweistufige Ausbildungen setzen.

Nach zwei Jahren würde der erste Teil der Abschlussprüfung erfolgen, der Einstieg in die zweite Ausbildungsphase wäre für die jungen Menschen nicht mehr gesichert, warnte die IG Metall. "Es gäbe dann neben einer vollwertigen Berufsausbildung eine Ausbildung light", sagte Urban. Von Stetten forderte: "Wir müssen alles tun, um die Ausbildung attraktiver zu machen und mehr junge Menschen in Ausbildung zu bringen." Aber der Staat dürfe nicht alles vorschreiben und mit Bürokratie überziehen.

Quelle: n-tv.de, jki/dpa
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Weniger Euro-Blüten - So erkennen Sie Falschgeld

Postby Weltbookadmin47 » 25. Jan 2019 21:42

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Freitag, 25. Januar 2019
Weniger Euro-Blüten - So erkennen Sie Falschgeld
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In Deutschland entfielen im vergangenen Jahr nach Angaben der Bundesbank rein rechnerisch 7 gefälschte Scheine auf 10.000 Einwohner.

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Das durchsichtige Porträtfenster und die Smaragdzahl zeigen Wirkung. Dank der Sicherheitsmerkmale gelangten 2018 weniger Euro-Blüten in den Umlauf. Doch völlig aus dem Verkehr ziehen lässt sich das Falschgeld nicht. Woran können Verbraucher den Betrug erkennen?

Neue Sicherheitsmerkmale erschweren Geldfälschern das Handwerk. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der sichergestellten Euro-Blüten in Deutschland und Europa deutlich.

Polizei, Handel und Banken in Europa zogen 563.000 gefälschte Banknoten aus dem Verkehr. Das waren knapp 19 Prozent weniger als im Jahr 2017, wie die Europäische Zentralbank (EZB) mitteilte. Der rechnerische Schaden lag bei rund 31,4 Millionen Euro - nach 36 Millionen Euro 2017.
20 Prozent Rückgang

In Deutschland verringerte sich die Zahl der Euro-Blüten nach Angaben der Bundesbank binnen Jahresfrist um 20 Prozent auf etwas mehr als 58.000 Scheine. "Die Einführung der neuen Europa-Serie mit verbessertem Fälschungsschutz ist der Grund dafür", erklärte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann. Der Schaden durch falsche Banknoten in der Bundesrepublik verringerte sich von 4,1 Millionen Euro 2017 auf rund 3,4 Millionen Euro im vergangenen Jahr.
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Wirtschaft 25.11.15
Europa im Fenster macht's Fälschern schwer So sieht der neue 20-Euro-Schein aus

"Falsche 20-Euro-Scheine gibt es deutlich weniger. Auch die Zahl der mit 70 Prozent am häufigsten gefälschten 50-Euro-Banknoten ist merklich zurückgegangen", erläuterte Beermann. Anfang April 2017 war der runderneuerte 50-Euro-Schein mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen unters Volk gebracht worden, den überarbeiteten 20er gibt es bereits seit Ende November 2015. Als Hürden für Fälscher gelten vor allem das durchsichtige Porträtfenster und die Smaragdzahl. Ende Mai 2019 wollen die Notenbanken den 100-Euro- und den 200-Euro-Schein mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen ausgeben.

Gemessen an der Gesamtmenge der im Umlauf befindlichen Euro-Banknoten - aktuell sind es nach EZB-Angaben mehr als 22 Milliarden Stück - ist der Falschgeld-Anteil äußerst gering. In Deutschland entfielen im vergangenen Jahr nach Angaben der Bundesbank rein rechnerisch 7 gefälschte Scheine auf 10.000 Einwohner.
Falschgeld erkennen

Wenn Verbraucher sich Falschgeld einhandeln, haben sie gleich doppelt ein Problem. Zum einen gibt es dafür keinen Ersatz. Und sie können sich strafbar machen, wenn sie Blüten weitergeben. Daher sollten Verbraucher alle Banknoten aufmerksam prüfen, die sie in die Finger bekommen. Das rät die Bundesbank in Frankfurt am Main. Und Betroffene sollten sich an die Polizei wenden, wenn sie Falschgeld entdecken. So lässt sich erkennen, ob der Schein echt ist:

Fühlen

Auf der Vorderseite von echten Banknoten sind hervorgehobene Teile des Druckbildes als Relief fühlbar. Bei der ersten Euro-Serie ist dies der Schriftzug "BCE ECB EZB EKT EKP" am oberen Rand. Bei der aktuellen Europa-Serie ist es der erweiterte Schriftzug "BCE ECB EЦБ EZB EKP EKT EKB BĊE EBC", zusätzlich gibt es Striche am rechten und linken Rand.

Sehen

Wer eine echte Banknote gegen das Licht hält, sieht das Wasserzeichen im unbedruckten Bereich als Schattenbild. Im oberen Bereich des Hologrammstreifens befindet sich bei der Europa-Serie außerdem ein transparentes Fenster, durch das sich das Porträt der Frauenfigur "Europa" erkennen lässt.

Kippen

Wenn Bankkunden Euro-Geldscheine kippen, verändern sich die Hologrammelemente. Auf der Rückseite der ersten Serie kann bei vielen Banknoten durch das Kippen auch der Farbwechsel der rechten Wertzahl von Rot nach Grün geprüft werden. Die Banknoten der neuen Serie weisen auf der Vorderseite links die sogenannte Smaragdzahl auf: Beim Kippen verändert sich die Farbe und ein heller Balken wandert auf- beziehungsweise abwärts.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa
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Danke, Theresa May! - Das sind die deutschen Brexit-Profiteure

Postby Weltbookadmin47 » 29. Jan 2019 11:58

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Dienstag, 29. Januar 2019
Danke, Theresa May! - Das sind die deutschen Brexit-Profiteure
Von Diana Dittmer
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Anti-Brexit-Demonstrant in London.

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"No deal, no business": Ein chaotischer EU-Austritt der Briten schadet allen, warnen Ökonomen. Doch einige hätten bei einem harten Brexit ohne Vertrag viel zu gewinnen - auch dort, wo man es gar nicht vermutet.

Nachdem das britische Parlament Theresa Mays Brexit-Deal abgeschmettert hat, ist die Angst vor einem ungeregelten Brexit in der Wirtschaft immer deutlicher zu spüren. Heute Abend geht das Zittern weiter: Diesmal stellt die britische Premierministerin im Unterhaus ihren Plan B zur Abstimmung.

Sicher ist: Wird auch dieser Plan abgelehnt, rückt der chaotische EU-Austritt ein großes Stück näher. Keine der rund 2500 deutschen Firmen in Großbritannien wird davon unberührt bleiben. Einige sehen einem Brexit ohne Deal aber durchaus gelassen entgegen - oder profitieren von den politischen Wirren schon heute.
Frankfurt: Erste Anlaufstelle für Brexit-Banken
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Politik 22.01.19
Kein Ausweg aus Brexit-Chaos Mays "Plan B" entpuppt sich als alter "Plan A"

Die Mainmetropole gehört zu den größten Brexit-Profiteuren. Außer Frankfurt und Paris buhlen zwar auch Amsterdam, Dublin und Luxemburg um Finanzjobs aus der Londoner City. Aber wie es aussieht, hat die deutsche Bankenmetropole gute Chancen, das Rennen zu machen. Das behauptet zumindest die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba): "Frankfurt ist die erste Adresse für die Brexit-Banken. Es gibt keinen anderen Standort in Kontinentaleuropa, für den sich so viele Banken entschieden haben", zog Chefvolkswirtin Gertrud Traud im August 2018 Bilanz.

In einer Studie listet die Helaba 25 Institute auf, die sich entschieden haben, ihr Geschäft in Frankfurt auf- oder auszubauen. Bafin-Chef Felix Hufeld bezifferte die Zahl der Banken, die wegen der drohenden Turbulenzen in Großbritannien ihre Präsenz nach Deutschland verlegen oder hier ausbauen wollen, zuletzt sogar mit 45.

Der deutsche Finanzplatz hatte sich bereits früh Chancen auf reichlich Zuzug von der Themse ausgerechnet. Der Brexit zwang Banken in London, sich schnell umzuorientieren. Für Geschäfte in der EU benötigen die Geldhäuser im Fall des harten Brexits künftig ein Standbein in einem EU-Staat. Für Umzug, neue Büros und neues Personal kalkulierten die Häuser anderthalb Jahre. Es galt also keine Zeit zu verlieren. Die Verstärkung aus London wertet Frankfurt im internationalen Wettbewerb auf.
Anwälte, Zollexperten und Logistiker haben Konjunktur

Auch wenn ein harter Brexit den meisten deutschen Unternehmen schadet, gibt es Firmen, für die Brexit-Bürokratie, Zölle und Lizenzen neues Geschäft bedeuten. Anwaltskanzleien und Berater haben durch den Brexit Hochkonjunktur, besonders wenn sie auf Zollfragen spezialisiert sind. Denn viele Firmen sind immer noch im "Tal der Ahnungslosen": Sie kommen nun erstmals mit Zollfragen in Berührung und unterschätzen die anstehenden Aufgaben.

Überwiegend entspannt blicken laut der Unternehmensberatung Deloitte Vertreter des Handels und des Transportwesens dem harten Brexit entgegen: 67 Prozent schätzten den potenziellen Schaden für ihr Unternehmen in einer Umfrage im Sommer als "niedrig" ein. Ganze 44 Prozent sehen im Rückzug aus Großbritannien und der Verlagerung nach Deutschland oder Europa sogar explizit Chancen und "neues Geschäftspotenzial". Mehr als jedes fünfte Unternehmen rechnet auch mit "weniger Konkurrenz durch britische Unternehmen" auf dem EU-Markt.
Standort Deutschland: Mehr Aufträge für deutsche Firmen
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Geldanlage-Check 28.01.19
Geldanlage-Check Anleger kann sich ungeordneten Brexit nicht vorstellen

Die EU-Statistikbehörde geht noch einen Schritt weiter: Sie erwartet, dass vieles von dem, was bisher von der Insel auf den Kontinent exportiert wird, künftig in der EU produziert wird. Das betrifft vor allem Aufträge für Fahrzeuge und Fahrzeugteile, Nahrungsmittel und Elektrotechnik.

Laut der deutschen Auslandswirtschaftsförderung GTAI jagten EU-Länder Großbritannien 2017 rund 45 Prozent der auf der Insel produzierten Autos und Teile ab. Vor allem deutsche Unternehmen dürften gute Chancen haben, diese Lücke bei einem EU-Austritt zu schließen, heißt es.

Aber auch britische Unternehmen, die es wegen des nahenden Brexits nach Deutschland verschlägt, werden für neue Impulse und Arbeitsplätze sorgen. Laut GTAI ist Deutschland der attraktivste Ausweichstandort für britische Investitionen. Im vergangenen Jahr haben demnach 172 britische Firmen ihr Interesse an Deutschland angemeldet. 2016, im Jahr des Brexit-Referendums, waren es lediglich 77.

Neben Finanzdienstleistern zöge es bislang vor allem Firmen aus der IT- und Softwarebranche nach Deutschland. Die spannende Frage sei nun, "ob auch die Produktion von der Insel auf das Festland verlagert wird", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" eine GTAI-Expertin. Der deutsche Ernst&Young-Chef Hubert Barth mutmaßt sogar, die ausländischen Konzerne könnten "in einem volatilen Umfeld, in dem auch in Nachbarländern Populisten nach der Macht greifen und der Nationalismus sich ausbreitet", zu einem Stabilitätsanker werden.
Großbritannien-Fans: Urlaub auf der Insel wird günstiger
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Reise 28.01.19
Visum, Reiserecht, Handynutzung, ... Das ändert sich für Großbritannien-Urlauber nach dem Brexit

Die Tourismus-Branche gehört eigentlich zu den Leidtragenden der Brexit-Wirren. Scheidet Großbritannien ohne Deal aus der EU aus, könnte der Flugverkehr zwischen der Insel und dem Kontinent zumindest für eine Weile zum Erliegen kommen. Ausgemachte Briten-Fans dürfte das kaum schrecken, sie sitzen schon auf gepackten Koffern.

Denn seit dem Brexit-Referendum im Juni 2016 hat die britische Währung bereits rund 15 Prozent abgewertet. Für die Briten ist es ein Graus. Aber für Touristen vom Festland oder aus den USA sind Hotels und Restaurants in Großbritannien nun deutlich billiger - und Reisen auf die Insel damit deutlich attraktiver.
Deutsche Häuslebauer: Theresa May sorgt für Niedrigzinsen

Zu den Gewinnern zählen auch die Häuslebauer in Deutschland. Während britische Immobilienbesitzer fluchen, weil ihr Vermögen durch den Brexit fast täglich schrumpft, dürfen sich deutsche Eigenheimkäufer bei Theresa May bedanken.

Wegen des drohenden Chaos-Brexits flüchten Investoren scharenweise in Bundesanleihen und Pfandbriefe. Das drückt nicht nur die Bond-Renditen, sondern auch die Zinssätze für Hypothekenanleihen. Kaufen und Bauen von Immobilien ist hierzulande unter anderem deshalb günstiger.
Bundesligaprofis: Absahnen in der Premier League

Bei einem Chaos-Brexit stehen dem britischen Fußball harte Zeiten bevor, weil es deutlich schwieriger werden dürfte, gute Spieler aus der EU auf die Insel zu locken. Bislang dürfen englische Klubs gemäß EU-Recht beliebig viele EU-Ausländer in ihren Reihen haben. Wenn nach dem 29. März die Frage von Arbeitserlaubnissen aufkommen sollte, werden Manchester United, Chelsea und Liverpool künftig viel genauer überlegen müssen, wen sie verpflichten, sagen Experten.

Für gute Spieler aus der EU, die mit einem Wechsel in die britische Premier League geliebäugelt hatten, wird die Insel dann nicht mehr erste Wahl sein. Entsprechend müssten die Gehälter für Ausländer steigen. Englands Fußball-Ikone Gary Lineker, der seine sportliche Glanzzeit in den 80ern hatte, wird deshalb nicht müde, Lanzen für Brüssel zu brechen: "Die EU ist zwar nicht perfekt, aber sie leistet sowohl für Europa als auch für das Vereinigte Königreich eine Menge außerordentlicher Dinge."

Quelle: n-tv.de
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Gericht zählt Urlaub nicht mit - Kein Mindestlohn im Praktikum bei Unterbr

Postby Weltbookadmin47 » 30. Jan 2019 21:20

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Mittwoch, 30. Januar 2019
Gericht zählt Urlaub nicht mit - Kein Mindestlohn im Praktikum bei Unterbrechung
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Urlaubs- und Krankentage zählen bei der Dauer des Praktikums nicht mit.

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Praktikanten bekommen erst einen Mindestlohn, wenn ihr Praktikum tatsächlich die Dauer von drei Monaten überschreitet. Dieses Urteil fällt nun das Bundesarbeitsgericht. Die Richter legen dabei ein besonderes Augenmerk auf Urlaubs- und Krankheitstage.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die Voraussetzungen erschwert, unter denen bei einem Praktikum zur beruflichen Orientierung Anspruch auf den Mindestlohn besteht. Laut Gesetz gilt dies bei einer Praktikumsdauer über drei Monaten, nach dem Erfurter Urteil zählen dabei Krankheit und ein selbst gewünschter Urlaub aber nicht mit.

Im Streitfall hatte die Klägerin über eine Ausbildung zur Pferdewirtin nachgedacht. Um dies zu testen, machte sie vom 6. Oktober 2015 bis 25. Januar 2016 ein Praktikum bei einer Reitanlage. Allerdings war sie vier Tage krank und hatte auf eigenen Wunsch über Weihnachten und Silvester 23 Tage frei.
Urlaubstage werden nicht eingerechnet

Laut Gesetz können unter bestimmten Voraussetzungen auch Praktikanten Anspruch auf den Mindestlohn haben - allerdings nicht für "ein Praktikum von bis zu drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung". Die Klägerin meinte, ihr Praktikum habe die Dreimonatsfrist überschritten. Der Arbeitgeber widersprach: Unter Abzug der Urlaubs- und Krankheitstage sei das Praktikum kürzer gewesen.

Dem ist nun das BAG gefolgt. Eine Unterbrechung zähle nicht mit, "wenn der Praktikant oder die Praktikantin hierfür persönliche Gründe hatte". Das treffe sowohl für die Tage der Arbeitsunfähigkeit als auch den auf Wunsch der Praktikantin gewährten Urlaub zu. Der Gesetzgeber habe gewollt, dass ein Praktikum zur beruflichen Orientierung die Möglichkeit bietet, den Betrieb tatsächlich drei Monate lang kennenzulernen. Im Streitfall hatte die Praktikantin nur eine freie Unterkunft, sonst aber gar keinen Lohn bekommen.

Nach dem Berufsbildungsgesetz besteht bei einem beruflichen Praktikum Anspruch auf eine "angemessene Vergütung". Auch dies hatte hier die Klägerin geltend gemacht, sie scheiterte damit aber aus formalen Gründen.

Quelle: n-tv.de, sgu/AFP
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"Alarmstufe Rot" wegen Brexit - Britische Autoproduktion sinkt kräftig

Postby Weltbookadmin47 » 31. Jan 2019 13:23

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Donnerstag, 31. Januar 2019
"Alarmstufe Rot" wegen Brexit - Britische Autoproduktion sinkt kräftig
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Bentley-Produktion im englischen Crewe.

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Eine große Unsicherheit erfasst den britischen Autosektor. Die Furcht vor einem harten Brexit macht den Herstellern schwer zu schaffen. Der Herstellerverband SMMT vermeldet bereits jetzt einen großen Schaden.

Die Autoproduktion in Großbritannien ist im vergangenen Jahr auf ein Fünfjahrestief abgesackt. Wie der Herstellerverband SMMT mitteilte, wurden 2018 mit 1,5 Millionen Neuwagen 9,1 Prozent weniger produziert als 2017. Im Dezember alleine brach die Autoproduktion um 22,4 Prozent auf 78.106 Einheiten ein.

Der Verband warnte nachdrücklich vor den Folgen eines ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Aus Furcht vor einem sogenannten harten Brexit seien die Investitionen in die Autobranche bereits um 46,5 Prozent auf 588,6 Millionen Pfund eingeknickt.

"Die Branche befindet sich in Alarmstufe Rot", sagte SMMT-Chef Mike Hawes. "Die Unsicherheit rund um den Brexit hat bereits enormen Schaden bei der Produktion, den Investitionen und den Arbeitsplätzen angerichtet." Dies sei aber nichts im Vergleich zu dem, was bei einem ungeordneten Brexit auf die Branche zukomme.

Nach Angaben des Verbandes machte sich der Abschwung am stärksten auf dem Heimatmarkt bemerkbar: So sei die Jahresproduktion für den inländischen Markt um 16,3 Prozent zurückgegangen, während die Produktion für den Export bestimmter Fahrzeuge um 7,3 Prozent gefallen sei. Hawes sagte, die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit habe dem britischen Autosektor bereits erheblichen Schaden zugefügt.

Quelle: n-tv.de, wne/DJ/dpa
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Finanzspritze für Krisen-Bank - NordLB will faule Kredite verkaufen

Postby Weltbookadmin47 » 2. Feb 2019 20:54

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Samstag, 02. Februar 2019
Finanzspritze für Krisen-Bank - NordLB will faule Kredite verkaufen
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Die NordLB braucht dringend Geld.

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Die NordLB braucht aufgrund schlechter Geschäfte dringend Geld. Das soll ein externer Investor im Gegenzug für faule Schiffskredite bereitstellen. Die Eigentümer wollen damit auch einen Verkauf der Bank verhindern.

Die NordLB will faule Schiffskredite über 2,7 Milliarden Euro verkaufen. Das Paket werde nach einem Bieterverfahren an einen externen Investor übertragen, sagt Sachsen-Anhalts Finanzminister Andre Schröder. Sachsen-Anhalt gehört zu den Eigentümern der NordLB.

Schröder zufolge begrüßen alle Träger die Bereitschaft der Sparkassen-Finanzgruppe, zur Kapitalstärkung der NordLB beizutragen. "Seit diesem Wochenende ist auch klar, dass die Aufsicht den geplanten Lösungsvorschlag als Grundlage für die Vorlage eines Kapitalplanes anerkennt und für die Klärung noch offener Fragen zum künftigen Geschäftsmodell Zeit gewährt", sagt der Finanzminister.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits Freitag berichtet, dass der Verkauf notleidender Darlehen an den US-Finanzinvestor Cerberus am Wochenende über die Bühne gehen dürfte. Von der NordLB war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Die NordLB hatte zuletzt wegen des schwierigen Geschäfts bei der Schiffsfinanzierung Milliardenverluste verzeichnet. Finanzkreisen zufolge benötigt das Hannoveraner Geldhaus insgesamt gut 3,5 Milliarden Euro.

Die Landesbank soll dem Mehrheitseigner Niedersachsen zufolge öffentlich-rechtlich bleiben und mit einer Kapitalspritze fit für die Zukunft gemacht werden. Geplant ist, dass das Sparkassen-Lager bis zu 1,2 Milliarden Euro zuschießt und Niedersachsen 2,5 Milliarden Euro, davon bis zu 1,5 Milliarden Euro in bar. Laut eigenen Angaben bieten derzeit auch zwei Finanzinvestoren gemeinsam für die Landesbank.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, chr/rts
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Fabrik in Pro-Brexit-Region - Nissan streicht Produktion in Großbritannien

Postby Weltbookadmin47 » 3. Feb 2019 21:50

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Sonntag, 03. Februar 2019
Fabrik in Pro-Brexit-Region - Nissan streicht Produktion in Großbritannien
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Nissan-Fabrik im nordenglischen Sunderland.

REUTERS
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Die Sorge vor einem ungeregelten Brexit zeigt weitere Folgen: Autobauer Nissan kündigt an, die Produktion eines neuen Modells von Großbritannien nach Japan zu verlegen. Als Grund nennt Nissan die Unsicherheit über die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur EU.

Der japanische Autobauer Nissan hat angekündigt, seinen neuen X-Trail-Geländewagen in Japan statt wie geplant in Großbritannien herzustellen. Nissans Europa-Chef Gianluca de Ficchy sagte, zu der Entscheidung für die Verlegung der Produktion des neuen X-Trail nach Japan habe die Unsicherheit über die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur EU beigetragen.
Nissan Motor
Nissan Motor 7,40

Nissan stellt fast 30 Prozent aller in Großbritannien produzierten Autos her und exportiert den größten Teil dieser Produktion in EU-Staaten. Erst am Freitag trat das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan in Kraft, durch das die zehnprozentigen Einfuhrzölle auf Autos aus Japan abgebaut werden.

Der japanische Autobauer wollte den X-Trail in seinem Werk im nordostenglischen Sunderland bauen. Nissan hob hervor, dass die angekündigte Verlagerung zwar eine Enttäuschung für die dortige Belegschaft sei. Die Pläne für andere Modelle wie die SUVs Qashqai und Juke seien für Sunderland aber unverändert. Der Autokonzern hatte 2016 angekündigt, dass der X-Trail in Sunderland gebaut werden solle, nun ist stattdessen der Bau in Kyushu in Japan vorgesehen.
Sunderland stimmte für Brexit
*Datenschutz

Die Labour-Abgeordnete Bridget Phillipson aus der Region Sunderland schrieb bei Twitter, die Nachricht sei "sehr besorgniserregend" für die Gegend. "So viele Jobs und Existenzen hängen vom Erfolg von Nissan ab", schrieb sie. Der Autokonzern ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, die früher ein industrielles Zentrum war und mit der es dann wirtschaftlich bergab ging. Die Mehrzahl der Wähler in Sunderland votierte für den Brexit.

Die Ankündigung von Nissan kommt nur wenige Tage nachdem der britische Autobauerverband SMMT Zahlen veröffentlicht hat, nach denen die Autoproduktion in Großbritannien im vergangenen Jahr auf ein Fünfjahrestief abgesackt ist. Wie SMMT mitteilte, wurden 2018 mit 1,5 Millionen Neuwagen 9,1 Prozent weniger produziert als 2017. Im Dezember alleine brach die Autoproduktion um 22,4 Prozent auf 78.106 Einheiten ein.
"Auf ewig bereuen"

Ein drohender "No-Deal-Brexit" sorgt für zunehmende Unsicherheit in Wirtschaft und Politik. Der britische Wirtschaftsminister Greg Clark hatte am Samstag in einem "Times"-Interview vor einem ungeregelten Brexit gewarnt, den Großbritannien "auf ewig bereuen" würde. Ohne Einigung droht Ende März ein EU-Austritt Großbritanniens ohne Abkommen mit potenziell dramatischen wirtschaftlichen Folgen.

Clark warnte, das Parlament müsse bis Mitte Februar einem Brexit-Abkommen zustimmen, ansonsten würden zahlreiche Unternehmen keine Waren mehr nach Japan oder Südkorea auf den Weg bringen, da sie nicht wüssten, ob sie beim Eintreffen der Exporte Zölle zahlen müssten. Gemeinhin gelte, dass Entscheidungen erst in letzter Minute getroffen würden. "Aber es ist wichtig zu wissen, wann die Reißleine gezogen werden muss. Und das sei nicht am 29. März, dem geplanten Austrittsdatum."
*Datenschutz



Quelle: n-tv.de, kst/rts/AFP
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Volkswirte sehen keine Rezession - Deutsche Industrie erhält weniger Auftr

Postby Weltbookadmin47 » 6. Feb 2019 13:52

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Mittwoch, 06. Februar 2019
Volkswirte sehen keine Rezession - Deutsche Industrie erhält weniger Aufträge
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Der Auftragseingang in der deutschen Industrie ist im Dezember im Monatsvergleich um 1,6 Prozent gesunken.

picture alliance / dpa
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Anders als erwartet bekommen die deutschen Industrieunternehmen im Dezember weniger Aufträge. Vor allem an Großaufträgen mangelt es. Experten zeigen sich überrascht.

Der Auftragseingang in der deutschen Industrie hat im Dezember überraschend einen weiteren Dämpfer erhalten. Im Monatsvergleich sei er um 1,6 Prozent gesunken, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten einen leichten Anstieg erwartet. Im Jahresvergleich fiel der Auftragseingang im Dezember laut Bundesamt um 7,0 Prozent. Allerdings wurden die Dezember-Daten durch ungewöhnlich wenige Großaufträge stark beeinflusst.
Dax
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"Die konjunkturelle Delle wird uns wohl noch einige Zeit beschäftigen", kommentierte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Der Experte schränkte aber ein, dass die Auftragsdaten auf den zweiten Blick "doch nicht ganz so dramatisch" ausgefallen seien. Klammert man Großaufträge aus, zeigte sich Ende 2018 ein deutlich besseres Bild: "Ohne Berücksichtigung der Großaufträge lag der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember saison- und kalenderbereinigt um 3,5 Prozent höher als im Vormonat", hieß es vom Bundesamt.

Außerdem war der November-Dämpfer beim Auftragseingang schwächer als bisher bekannt ausgefallen. Das Bundesamt revidierte den Rückgang von 1,0 Prozent auf nur noch 0,2 Prozent.
Niveau der Auftragseingänge "knackig"
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Wirtschaft 05.02.19
"Industrie-Strategie 2030" Wirtschaft bemängelt Altmaiers lückenhaften Plan

Von einer Rezessionsgefahr sprach kein Volkswirt. "Wenn das eine Rezession sein soll, dann ist es die beste aller Rezessionen", sagte Alexander Krüger, Chefvolkswirt des Bankhauses Lampe. Zum einen sei das Niveau der Auftragseingänge immer noch "knackig", zum anderen scheine der seit Jahresbeginn anhaltende Rückgang der Bestellungen gestoppt. "Außerdem gehören zu einer Rezession kräftige Rückgänge bei Investitionen und Beschäftigung", gab Krüger zu bedenken.

Trotz der schwachen Auftragseingänge zum Jahresausklang sieht das Bundeswirtschaftsministerium für das vierte Quartal unterm Strich immer noch ein leichtes Auftragsplus. Das Ministerium verwies zudem darauf, dass die deutsche Autoindustrie Fortschritte bei der Bewältigung der Probleme im Zuge der Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP mache. Der jüngste Rückgang der Gesamtbestellungen spreche aber dafür, dass sich "die Durststrecke in der Industrie zunächst fortsetzt", hieß es in der Stellungnahme des Ministeriums. Auch deuteten jüngste Stimmungsdaten aus den Unternehmen auf eine gedämpfte Industriekonjunktur zum Jahresbeginn hin.

Quelle: n-tv.de, cam/dpa/DJ
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