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Stütze für schwache Wirtschaft - Türkei hofft auf deutsche Investitionen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Okt 2018 10:29

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tuerkei- ... 85399.html
Mittwoch, 24. Oktober 2018
Stütze für schwache Wirtschaft - Türkei hofft auf deutsche Investitionen

Die politischen Turbulenzen in der Türkei verunsichern immer mehr Unternehmen, inzwischen zögern viele mit neuen Investitionen. Dabei ist die türkische Wirtschaft auf Geld aus dem Ausland angewiesen - besonders auf Finanzspritzen aus Deutschland.


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Die Türkei hat in den vergangenen Jahren ein wahres Wirtschaftswunder erlebt mit teils höheren Wachstumsraten als in China. Für deutsche Firmen ist das 80-Millionen-Einwohner-Land ein wichtiger Markt und oft auch ein beliebter Produktionsstandort. Doch die politischen Turbulenzen seit 2016 haben viele Geldgeber verunsichert, und angesichts wachsender wirtschaftlicher Ungleichgewichte zögern nicht wenige heute mit neuen Investitionen. Ein Besuch von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Ankara soll nun neuen Schwung in die Beziehungen bringen.
Charts

Euro / Türkische Lira Euro / Türkische Lira 6,54

Die türkische Regierung hofft auf neue Investitionen aus Deutschland, um die schwächelnde Wirtschaft zu stützen. Ökonomen warnen schon lange, dass es trotz des beeindruckenden Wachstums von 7,4 Prozent im vergangenen Jahr große Ungleichgewichte gebe. So wird das Wachstum wesentlich getrieben vom Bausektor und beruht zum erheblichen Teil auf staatlichen Investitionen in Infrastrukturprojekte und öffentliche Subventionen zur Stützung des Konsums.

Das Wachstum ist auch in großen Teilen aus dem Ausland finanziert, was sich in einem hohen Außenhandelsdefizit niederschlägt. Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren Kredite in Euro oder Dollar aufgenommen, da sie zu günstigen Konditionen zu erhalten waren. Das wird ihnen jetzt zum Problem, da sich diese Kredite durch den Wertverlust der türkischen Lira deutlich verteuern.
Zweifel an der Unabhängigkeit der Zentralbank

Seit Jahresbeginn hat die Lira massiv an Wert verloren, wobei sich die Talfahrt im August wegen eines Streits mit Washington um die Inhaftierung des US-Pastors Andrew Brunson stark beschleunigte. Nachdem Brunson Mitte Oktober freigelassen wurde, hat die Lira zwar wieder an Wert gewonnen. Doch mit einem Kurs von etwa 5,70 Lira zum Dollar liegt sie immer noch über dem Niveau von Juli.

Befeuert wurde der Wertverlust der Lira auch durch die Untätigkeit der Zentralbank. Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein erklärter Gegner hoher Zinsen, die er als "Instrumente der Ausbeutung" bezeichnet. Zwar hob die Zentralbank schließlich Mitte September den Leitzins um 625 Basispunkte auf 24 Prozent an, was die Finanzmärkte vorläufig etwas beruhigte. Doch die Entscheidung konnte die Zweifel an der Unabhängigkeit der Zentralbank nicht völlig ausräumen, zumal Erdogan warnte, seine "Geduld" mit den Währungshütern habe Grenzen. Während Altmaiers Besuch am Donnerstag muss die Zentralbank erneut über die Leitzinsen entscheiden. Erdogan will weiterhin eine Senkung der Zinsen, um das Wachstum nicht zu gefährden.

Der Verfall der Lira gefährdet jedoch das Wachstum und treibt die Verbraucherpreise. Im September näherte sich die Inflation der Marke von 25 Prozent. Bis zum Jahresende rechnet die Regierung mit einer Teuerungsrate von 20,8 Prozent. Eine Kampagne der Regierung gegen die Inflation, bei der Unternehmen die Senkung ihrer Preise zusagten, zeigt bisher nur begrenzt Wirkung.
Wichtigster Handelspartner der Türkei
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Für das laufende Jahr prognostiziert Wirtschafts- und Finanzminister Berat Albayrak nur noch ein Wachstum von 3,8 Prozent. Erst 2020 soll es demnach wieder aufwärts gehen. Auch um diese Ziele zu erreichen, braucht die Türkei ausländische Investitionen.

Deutschland kommt dabei als wichtigstem Handelspartner der Türkei eine zentrale Rolle zu, rund 7250 deutsche Firmen sind dort aktiv. Seit Jahren importiert die Türkei deutlich mehr aus Deutschland als sie dorthin exportiert. So lagen die Einfuhren aus der Bundesrepublik 2017 bei 21,3 Milliarden Dollar, die Ausfuhren bei 15,1 Milliarden Dollar.

Wegen der unsicheren politischen Lage sowie Zweifeln an der Rechtssicherheit in der Türkei zögern viele deutsche Firmen, dort zu investieren. Die deutschen Direktinvestitionen lagen 2017 bei 295 Millionen Dollar und damit deutlich unter dem Vorjahreswert. Auch in diesem Jahr setzt sich der Rückgang fort. Mit dem Besuch von Altmaier will Ankara diesen Trend nun umkehren.

Quelle: n-tv.de , jki/AFP
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Landes- und Sparkasseninstitute - Öffentliche Banken loten Mega-Fusion aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Okt 2018 20:43

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Offentli ... 90101.html
Freitag, 26. Oktober 2018
Landes- und Sparkasseninstitute - Öffentliche Banken loten Mega-Fusion aus

Der öffentliche Bankensektor in Deutschland ist zersplittert wie in kaum einem anderen Land. Nun erwägen die Sparkassen eine radikale Fusion. Gleich mehrere Landesbanken und Spitzeninstitute könnten zu einem riesigen Finanzkonzern verschmelzen.

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Der Bieterwettstreit um die angeschlagene NordLB lässt Überlegungen der Sparkassen zu einer Megafusion der Landesbanken und Spitzeninstitute wieder konkreter werden. Finanzkreisen zufolge loten die öffentlich-rechtlichen Institute seit einiger Zeit einen Zusammenschluss der Landesbanken Helaba, NordLB und LBBW aus - perspektivisch womöglich erweitert um den Fondsdienstleister Deka sowie den Immobilienfinanzierer Berlin Hyp. Der seit Januar amtierende Sparkassenpräsident Helmut Schleweis habe schon viele Gespräche zu dem Thema geführt.

Schleweis hatte schon kurz nach seinem Amtsantritt bekundet, er halte die Strukturen in dem Verbund mit sieben Landesbankkonzernen, acht Landesbausparkassen und elf Erstversicherergruppen nicht für zukunftsfähig: "Daran müssen wir arbeiten."

Ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) bestätigte auf Anfrage: "Das von den Trägern der NordLB begonnene Verfahren für die Gewinnung von Kapitalinvestoren ist für den DSGV Anlass, mögliche Optionen und Handlungserfordernisse für die Sparkassen-Finanzgruppe aufzubereiten und mit seinen Mitgliedern zu beraten." Die Sparkassen sind bei vielen Landesbanken einflussreiche Eigentümer, bei der Deka halten sie 100 Prozent der Anteile.
Helaba und NordLB sollen ersten Schritt machen

"Es gibt Sondierungsgespräche zu diesem Thema", sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Sparkassenverbands. "Der Ausgang ist aber völlig offen." Die baden-württembergischen Sparkassen sind neben dem Land und der Stadt Stuttgart die Eigner der größten deutschen Landesbank LBBW.
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Der DSGV-Sprecher betonte: "Weder gibt es Vorentscheidungen, noch können beim jetzigen Stand mögliche Ergebnisse prognostiziert werden." Kompliziert ist die Gemengelage schon deshalb, weil bei den Landesbanken die Politik in unterschiedlichen Konstellationen als Eigentümer mit im Boot sitzt. In der Vergangenheit scheiterten wiederholt Versuche zu einer Großfusion im öffentlich-rechtlichen Lager. Erster Schritt zu einer neuen Struktur könnte nun nach Informationen des "Handelsblatts" ein Zusammenschluss der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) mit der NordLB sein.

Die NordLB ist derzeit auf der Suche nach Investoren. Das Institut leidet vor allem unter Altlasten im Geschäftsbereich Schiffskredite, bei denen Schuldner Probleme mit der Rückzahlung haben. Um steigenden Anforderungen der Aufseher gerecht zu werden, muss die Kapitaldecke dringend verstärkt werden. Finanzkreisen zufolge ist unter anderen die Helaba an einem Einstieg bei der NordLB interessiert. Deutschlands viertgrößte Landesbank hat vor einigen Jahren bereits Teile der inzwischen abgewickelten WestLB übernommen und betreut seither Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Auch die Commerzbank soll Interesse an der NordLB bekundet haben.

Quelle: n-tv.de , mbo/dpa
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Öl und Kraftstoffe teurer - Inflation steigt auf Zehn-Jahres-Hoch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Okt 2018 10:22

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Inflatio ... 97361.html
Öl und Kraftstoffe teurer - Inflation steigt auf Zehn-Jahres-Hoch

Die Inflation in Deutschland zieht überraschend kräftig an. Der Preisanstieg ist so hoch wie seit 2008 nicht. Vor allem für Energie müssen die Menschen deutlich mehr zahlen, aber auch Nahrungsmittel und Mieten werden teurer.


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Gestiegene Energiepreise haben die Inflation in Deutschland im Oktober auf den höchsten Stand seit gut zehn Jahren getrieben. Die Verbraucherpreise lagen um 2,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt vorläufig mitteilte. Eine höhere Jahresteuerungsrate hatte es den Angaben zufolge zuletzt im September 2008 mit 2,8 Prozent gegeben. Von September auf Oktober 2018 stieg die Rate um 0,2 Prozent.

Verbraucher mussten deutlich mehr zahlen für Haushaltsenergie und Kraftstoffe als im Oktober 2017, die Preise zogen hier um 8,9 Prozent an. Der gestiegene Ölpreis zieht andere Energiepreise mit nach oben. Zugleich schwächelt der Euro tendenziell, was Rohöl für europäische Verbraucher teurer macht. Rohöl wird in Dollar abgerechnet. "Wer seinen Heizöltank für die bevorstehenden Wintermonate füllt, leert auf der anderen Seite mittlerweile ordentlich seine Geldbörse", sagte Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank Gruppe.

Auch die Fahrt zur Tankstelle sei inzwischen wieder ein teures Unterfangen. Nach Einschätzung von Volkswirten wurde die Inflation zudem von teureren Pauschalreisen in der Herbstferienzeit beeinflusst. Der Anstieg der Nahrungsmittelpreise verlangsamte sich dagegen, sie zogen unterdurchschnittlich um 1,9 Prozent an. Für Wohnungsmieten, die gut ein Fünftel der Konsumausgaben der privaten Haushalte ausmachen, mussten Verbraucher 1,6 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen kosteten 1,8 Prozent mehr.
Sinkende Preise bremsen Wirtschaft
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Für den Euroraum insgesamt strebt die Europäische Zentralbank (EZB) mittelfristig eine Teuerungsrate knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Denn dauerhafte niedrige oder in großem Stil sinkende Preise könnten Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben. Das bremst die Wirtschaft.

Weil die Verbraucherpreise seit geraumer Zeit nach oben zeigen, strebt die Notenbank an, ihre umstrittenen Wertpapierkäufe zum Ende dieses Jahres zu beenden. Sparer müssen sich allerdings noch gedulden. Die Zinsen im Euroraum sollen bis mindestens "über den Sommer" 2019 auf dem Rekordtief von null Prozent verharren.

Da die Inflation tendenziell wieder anzieht, verlieren Sparer auf mickrig verzinsten Tages- oder Festgeldkonten bares Geld. Im Euroraum lagen die Verbraucherpreise im September um 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Andererseits profitieren beispielsweise Hausbauer von vergleichsweise günstigen Kreditkonditionen.

Quelle: n-tv.de , cam/dpa/rts
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Abschreckende Immobilienpreise - Investoren sind deutsche Städte zu teuer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Nov 2018 09:18

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Investor ... 04462.html
Montag, 05. November 2018
Abschreckende Immobilienpreise - Investoren sind deutsche Städte zu teuer

Internationale Investoren haben in Deutschlands Großstädten Milliarden investiert und die Immobilienpreise hochgetrieben. Doch der ganz große Boom könnte vorbei sein. Deutschland ist wohl zu teuer geworden. Ein anderes Land hat die Nase vorn.


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Starke Wirtschaft, politische Stabilität, Rechtssicherheit: Wohnungen und Häuser in Deutschland gelten Investoren weltweit als sicherer Hafen - zum Leidwesen von Mietern und Immobilienkäufern. In einigen Städten hierzulande ist die Wohnungsnot groß, Eigentum wird für viele Menschen unerschwinglich. Doch angesichts der hohen Preise wenden sich nun auch manche Großanleger ab, wie eine Analyse der Beratungsgesellschaft PwC zeigt. Demnach sanken die Immobilien-Investments in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten um 3 Milliarden auf 65 Milliarden Euro.

Wohnungen und Häuser in hiesigen Städten würden zwar von Großanlegern geschätzt, weil sie viel Wert auf Sicherheit legten, heißt es in dem Papier. "Dennoch werden Berlin, Frankfurt, Hamburg und München von vielen Investoren als überteuert angesehen", sagt PwC-Partnerin Susanne Eikermann-Riepe. Die mehr als 800 Immobilien-Profis, die befragt wurden, finden die Häuserpreise in deutschen Großstädten - wie auch in anderen europäischen Metropolen - sehr sportlich. "Nahe am Gipfel", "weit fortgeschritten" oder "überteuert", lautet häufig ihr Urteil.
Großbritannien trotz Brexit vorn

Manchen Anlegern wurde es nun offenbar zu bunt. Ganz vorn in ihrer Gunst steht europaweit nicht mehr Deutschland, sondern Großbritannien. Auf der Insel wurden vom Schlussquartal 2017 bis zum Ende des dritten Quartals dieses Jahres 68 Milliarden Euro in Immobilien investiert. Deutschland habe zu wenige Zielobjekte, und diese seien zu teuer, meint Eikermann-Riepe. "Aus diesem Grund konnte Großbritannien trotz des bevorstehenden Brexit vorbeiziehen."

In den vergangenen Jahren hatten Investoren aus den USA, Großbritannien und China in großem Stil Wohnungen und Häuser in deutschen Städten gekauft. Bei Deals jenseits von zehn Millionen Euro stammte 2017 mehr als jeder zweite Euro von ausländischen Kapitalgebern, so der Verband deutscher Pfandbriefbanken. Die Einschätzung der Großanleger hat daher Gewicht.

Die Studie ist ferner ein Beleg dafür, dass der seit einem Jahrzehnt laufende Immobilienzyklus in Deutschland inzwischen in einer Spätphase angekommen ist. Die Bundesbank warnte mehrfach vor Preisübertreibungen in Ballungsräumen. Sie sieht Überbewertungen von bis zu 30 Prozent, wenn auch noch keine bundesweite Blase.
Mietpreissteigerungen absehbar

Innerhalb von Deutschland macht sich nun auch der 2019 geplante Brexit bemerkbar, zeigt die PwC-Studie. In Frankfurt, das viele Londoner Banker anzieht, stiegen die Immobilieninvestments demnach rasant: Am Main wurden acht Milliarden Euro in Wohnungen und Häuser gesteckt - ein Plus von 12,5 Prozent binnen Jahresfrist. Damit holte Frankfurt beim Volumen Berlin ein. Die beiden deutschen Spitzenreiter stehen in Europa gemeinsam auf Platz drei hinter Paris und London. Die Landesbank Helaba erwartet, dass die Zahl der Bankbeschäftigten in Frankfurt mittelfristig um mindestens 8000 Menschen steigt. Der Zuzug von Bankern aus London wegen des Brexit werde dazu beitragen, "dass sich der Anstieg der Wohnimmobilienpreise und Mieten mindestens in ähnlichem Tempo fortsetzt", schätzt sie.
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Aber nicht nur Frankfurt, sondern auch andere deutsche Großstädte bleiben laut der PwC-Studie begehrt - trotz aller Skepsis über hohe Immobilienpreise. Gefragt nach den besten Aussichten für europäische Metropolen, sehen die befragten Profis gleich vier deutsche Städte in den Top Ten: Berlin (2), Frankfurt (5), Hamburg (7) und München (10). Auch bei den erwarteten Mietsteigerungen geben die Studienautoren keine Entwarnung. Hier wird ebenfalls mit Aufschlägen in Frankfurt und Hamburg gerechnet - und allen voran in Berlin. Die Hauptstadt wird europaweit als am lukrativsten bewertet. "Die Liebesbeziehung der Immobilienbranche mit Berlin dürfte 2019 weitergehen", heißt es. "Jeder will dort sein, und die Mieten gehen durch die Decke."

Quelle: n-tv.de , ame/dpa
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Konjunktur trübt sich ein - Wirtschaftsweise senken Prognose

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Nov 2018 11:55

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirtscha ... 09584.html
Mittwoch, 07. November 2018
Konjunktur trübt sich ein - Wirtschaftsweise senken Prognose

Die Wirtschaftsweisen schrauben ihre Erwartungen herunter. Grund sind die weltweiten Handelskonflikte sowie der Brexit. Hierzulande geht die größte Gefahr vom demografischen Wandel aus. Die Regierung sollte gegensteuern.


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Der Chef der Wirtschaftsweisen sieht Deutschland auch angesichts einer eingetrübten Konjunktur vor wichtigen Weichenstellungen. "Ich wünsche mir vor allem eine klare Linie für die Zukunft, die der Frage, wie künftig Wohlstand geschaffen werden kann, mehr Raum gibt", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Christoph M. Schmidt. Er sieht Herausforderungen vor allem in der Arbeitsmarkt, Renten- und Steuerpolitik.

Die fünf Wirtschaftsweisen senkten ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr deutlich. Für 2018 wird nun ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,6 Prozent erwartet, wie aus dem Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hervorgeht. Im Frühjahr waren die Experten noch von einem Wachstum von 2,3 Prozent ausgegangen.

Schmidt forderte die Bundesregierung auf, den Solidaritätszuschlag ganz abzuschaffen. Angesichts der vor allem in Großstädten angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt sagte er, Grund für die Preissteigerung sei die Nachfrage, die gegenüber dem Angebot sehr stark gestiegen sei. "Statt wie mit der Mietpreisbremse in das Preisgefüge einzugreifen, sollten das Wohngeld angepasst, der soziale Wohnungsbau besser ausgestaltet, mehr Bauland ausgewiesen und die Grundsteuer sowie die Grunderwerbssteuer reformiert werden."

"Unserer Einschätzung nach wird es weiterhin beim Aufschwung bleiben, aber mit vermindertem Wachstumstempo", sagte Schmidt, der auch Präsident des RWI - Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen ist: "Wir sehen keine akute Gefahr einer Rezession." Zugleich aber seien die Risiken für die konjunkturelle Entwicklung nach wie vor hoch. "Auf der internationalen Ebene ist dies vor allem die zunehmende Abkehr von der multilateralen globalen Wirtschaftsordnung, die bislang weltweit viel Wohlstand geschaffen hat. Deutschland hängt in besonderem Maße davon ab." Das Risiko einer Eskalation von Handelskonflikten sei größer geworden.
Engpässe bei Fachkräften

Dazu komme die Frage, wie die Europäische Union mit dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU umgehe und wie die EU gestärkt werden könne. National würden sich die Folgen des demografischen Wandels immer stärker zeigen, sagte Schmidt. "Zurzeit haben wir eine demografische Atempause, die sich aber dem Ende zuneigt. In der nächsten Dekade gehen die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand. Das wird uns vor große Herausforderungen stellen."

Auf dem Arbeitsmarkt gebe es außerdem zunehmend Engpässe bei Fachkräften, insbesondere in der Gesundheitsversorgung und in der Pflege. "Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, braucht es einen Politik-Mix", sagte Schmidt. "Das bestehende Arbeitskräftepotenzial sollte besser ausgenutzt werden - beispielsweise, indem man mehr Möglichkeiten schafft, aus der Teilzeit in die Vollzeit zurückzukehren, flexible Arbeitszeiten ermöglicht und Betreuungszeiten von Kitas ausbaut."

Gleichzeitig sollte das Arbeitskräftepotenzial ausgeweitet werden, durch die Einbindung von mehr älteren Arbeitnehmern und die Zuwanderung von Fachkräften. Die Bundesregierung unternehme mit dem geplanten Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz Schritte in die richtige Richtung.
Wichtiges Thema Rente
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In der Rentenpolitik warb Schmidt um eine Versachlichung der Debatte. "Hier gibt es viele Ängste in der Diskussion um das sinkende Sicherungsniveau. Diese Größe ist aber ja nur der Ausdruck der relativen Höhe der Rente eines Standard-Rentners im Vergleich zum Einkommen des durchschnittlichen Beitragszahlers. Bei starkem Wirtschaftswachstum kann ein sinkendes Sicherungsniveau daher durchaus mit einem besseren Lebensstandard verknüpft sein." Es gehe beim Thema Rente vor allem um Generationengerechtigkeit, sagte er. "Die nachfolgenden Generationen haben bereits jetzt vergleichsweise hohe Lasten zu tragen."

Es wäre laut Schmidt sinnvoll, ab 2030 die Lebensarbeitszeit an die weiter steigende Lebenserwartung anzupassen: "Eine höhere Lebenserwartung von drei Jahren könnte zwei Jahre länger arbeiten und ein Jahr länger Ruhestand bedeuten." Für die ab 1990 Geborenen würde eine solche Verlängerung der Lebensarbeitszeit nach Darstellung des Ökonomen eine Rente ab 70 bedeuten. "Berechnungen zufolge wird die restliche Lebenserwartung von 65-jährigen Männern bis dahin bei rund 22 Jahren liegen, gute vier Jahre höher als heute."

Quelle: n-tv.de , wne/dpa/AFP
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Gegenwind im Welthandel - Deutsche Firmen exportieren weniger

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Nov 2018 12:02

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche ... 11002.html
Gegenwind im Welthandel - Deutsche Firmen exportieren weniger

Die Aussicht auf neue Zollhürden, der geplante EU-Austritt der Briten und die Krise in der Türkei wirken sich negativ auf den deutschen Außenhandel aus. Im Herbst bekommen das die Exporteure stärker zu spüren als erwartet.


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Gegenwind für Deutschlands Exporteure im September: Weltweit lieferten die Unternehmen Waren im Wert von insgesamt 109,1 Milliarden Euro aus, das waren 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr und 0,8 Prozent weniger als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Für Fachleute kommt der Rückgang überraschend: Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 0,3 Prozent gerechnet, nachdem es im August noch ein Mini-Plus von 0,1 Prozent gegeben hatte. Immerhin: Die Inlandsnachfrage blieb im September stabil. Die Importe stiegen um 5,3 Prozent auf 90,7 Milliarden Euro.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 67367.html
Von Trumps Zöllen unbeeindruckt: Chinas Handelsüberschuss wächst weiter deutlich
12.10.18 – 01:15 min

Die Export-Bilanz für die ersten neun Monate fällt weiter positiv aus: Die Ausfuhren von "Made in Germany" stiegen um 3,5 Prozent auf 988 Milliarden Euro. Dabei wuchsen die Geschäfte mit EU-Ländern mit einem Plus von 4,6 Prozent überdurchschnittlich, die Geschäfte mit der Eurozone legten sogar um 5,4 Prozent zu. Die Ausfuhren in Drittländer wie USA und China legten dagegen nur um 2,1 Prozent zu. Die Importe stiegen um 6,0 Prozent auf 813,6 Milliarden Euro.
WLTP hemmt die Autobauer

Die deutsche Exportwirtschaft hatte sich zuletzt bereits auf mehr Gegenwind eingestellt, denn Handelshürden, der drohende Brexit und schwächelnde Schwellenländer wie die Türkei bremsen derzeit den globalen Handel.

Hinzu kommen hausgemachte Probleme: Deutsche Autohersteller wie Volkswagen haben Schwierigkeiten mit der Umstellung auf den strengeren Abgasmesszyklus WLTP, weshalb sie ihre Produktion drosseln mussten. Das Bundeswirtschaftsministerium erwartet aber, dass die WLTP-Problematik nun schrittweise überwunden werde. Mit einer Belebung der Automobilindustrie rechnet die Behörde zum Ende des Jahres.
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"Angesichts der vielen Unsicherheiten, insbesondere ausgelöst durch die direkten und indirekten Folgen der Handelsstreitigkeiten, blicken wir mit Vorsicht in Richtung Jahresende", hatte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Holger Bingmann, jüngst erklärt.

Quelle: n-tv.de , jpe/dpa/rts
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Jetzt noch Steuern sparen - Sieben geldwerte Tipps

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Nov 2018 21:52

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Sieben-gel ... 06951.html
Jetzt noch Steuern sparen - Sieben geldwerte Tipps

Ein Gastbeitrag von Michael Bormann

Es sind noch rund acht Wochen bis Silvester – ein für Steuerzahler wichtiger Termin. Denn durch das richtige Timing von verschiedenen Ausgaben lassen sich für 2018 die Abgaben an den Fiskus begrenzen.


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Wer mehr ausgibt, kann mehr sparen - was paradox klingt, macht das deutsche Steuerrecht möglich. Bei Beachtung der folgenden Tipps, können Steuerzahler bares Geld sparen - natürlich ganz legal:

Arbeitsmittel

Für jeden Arbeitnehmer gibt es die sogenannte Werbungskostenpauschale. Damit werden - wie es der Begriff schon andeutet - pauschal 1000 Euro für Arbeitsmittel für den Beruf vom zu versteuernden Einkommen abgezogen - egal, ob das Geld tatsächlich investiert wurde oder nicht. Steuerzahler, die schon nah an diesem Betrag dran sind, sollten sich überlegen, den Kauf zum Beispiel eines neuen Laptops von 2019 noch auf dieses Jahr vorzuziehen. Denn auch die Ausgaben von mehr als 1000 Euro können beim Fiskus geltend gemacht werden. Sie müssen dann allerdings belegt werden können.

Zu den Arbeitsmitteln zählen neben Computern auch Smartphones oder ein neuer Schreibtisch – vorausgesetzt, sie werden mindestens zu 90 Prozent beruflich genutzt. Auch eine privat gezahlte Fortbildung kann steuerlich geltend gemacht werden, selbst wenn sie erst nächstes Jahr stattfindet. Allerdings muss die Rechnung dann noch in diesem Jahr beglichen werden. Achtung: Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an.

Sind die entsprechenden Kosten für Arbeitsmittel niedriger als 800 Euro (netto) lassen sie sich direkt von der Steuerlast abziehen. Fällt der Betrag höher aus, werden sie über die Nutzungsdauer verteilt – diese beträgt beispielsweise bei Computern drei Jahre.

Handwerkerkosten
Michael Bormann

Auch bei Handwerkern sollten Steuerzahler genau nachrechnen. Denn von den entsprechenden Rechnungen sind 20 Prozent von der Steuerschuld direkt abziehbar. Allerdings nur bis zu einer Obergrenze von 6000 Euro, womit dann maximal 1200 Euro anrechenbar sind. Wenn sich die Rechnungen für 2018 schon annähernd auf 6000 Euro summieren, sollten Handwerker – wenn möglich – erst nächstes Jahr bestellt, aber zumindest bezahlt werden. Ist man von der Obergrenze noch weit entfernt, macht es Sinn, dieses Jahr noch zu renovieren oder modernisieren, um die 6000 Euro möglichst vollständig auszunutzen. Nächstes Jahr gilt der Höchstbetrag dann erneut.

Es sind allerdings ausschließlich die Arbeits- und die Fahrtkosten (auch Pauschale) sowie etwaige Maschinenmieten steuerlich nutzbar, keine Materialkosten. Die verschiedenen Positionen müssen sich aus der Rechnung eindeutig gesondert ergeben. Schätzungen gehen nicht. Die Begleichung der Rechnung muss auch hier per Überweisung oder als EC-Zahlung erfolgen, damit das Finanzamt sie anerkennt.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Für haushaltsnahe Dienstleistungen gilt die steuerliche Regelung analog wie bei Handwerkern. Allerdings können hier 20 Prozent von insgesamt maximal 20.000 Euro von den fälligen Zahlungen an den Fiskus abgezogen werden – also bis zu 4000 Euro.

Als haushaltsnahe Dienstleistungen gelten die Ausgaben zum Beispiel für Gärtner, Pfleger oder Haushaltshilfen. Der Schneeräumdienst zählt ebenfalls dazu. Wichtig: Die Dienstleistungen müssen direkt in der Wohnung, im Haus oder dem zugehörenden Grundstück erbracht worden sein, damit das Finanzamt sie als "haushaltsnah" gelten lässt. Das sollte aus der entsprechenden Rechnung hervorgehen.

Kinderbetreuung

Die Kosten für die Betreuung von Kindern bis 14 Jahre gelten als Sonderausgaben. Sie können zu zwei Dritteln von der Steuerschuld abgezogen werden. Die Obergrenze pro Kind liegt bei 4000 Euro im Jahr. Auch hier darf das Geld nicht in bar gezahlt, sondern muss per Bankkonto überwiesen werden. Außerdem sollten unverheiratete Paare aufpassen: Schließt nur ein Elternteil den Vertrag mit der Kita ab, kann der andere Teil beim Fiskus nichts geltend machen.

Passende Steuerklasse

Steuerzahlen sollten immer wieder einmal prüfen, ob sie noch in der richtigen Steuerklasse sind. Ehe- oder eingetragene Lebenspartner, die sehr unterschiedlich viel verdienen, fahren mit der Kombination III und V am besten. Sind die Einkommen dagegen ähnlich hoch, empfiehlt sich in der Regel der Steuerklassenmix IV/IV.

Die Wahl der passenden Steuerklassen kann umgehend die Steuerlast senken. Dann müssen die Steuerzahler nicht erst bis zum Bescheid ihrer Steuererklärung warten. Ein möglicher Wechsel der Steuerklasse ist noch bis Ende November möglich. Wenn die Steuerklassen III und V gewählt werden, muss eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden. Bei IV/IV besteht ein Wahlrecht.

Spenden
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Die Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen kann in der Steuererklärung als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Das gilt auch für Sachspenden. Bis zu 200 Euro reicht für den Nachweis beim Finanzamt ein Kontobeleg, bei höheren Beträgen ist eine Spendenquittung notwendig.

Belege

Mittlerweile müssen für die Steuererklärung die entsprechenden Belege übrigens beim Fiskus nicht mehr eingereicht werden. Es reicht, wenn der Steuerpflichtige sie aufhebt und sie auf Nachfrage des Finanzamts vorlegt. Das spart zwar kein Geld, aber ein wenig Zeit.

Dr. Michael Bormann ist Steuerexperte und seit 1992 Gründungspartner der Sozietät bdp Bormann Demant & Partner www.bdp-team.de. Schwerpunkte seiner Tätigkeiten sind neben Steuern die Bereiche Finanzierungsberatung sowie das Sanierungs- und Krisenmanagement bei mittelständischen Firmen.

Quelle: n-tv.de ,
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Keine Änderung des Etats geplant - Italien bleibt im Haushaltsstreit mit E

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Nov 2018 14:23

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Italien- ... 14154.html
Keine Änderung des Etats geplant - Italien bleibt im Haushaltsstreit mit EU hart

Bis Dienstag hat die italienische Regierung Zeit, ihre Haushaltspläne für 2019 nachzubessern. Anderenfalls drohen Strafen seitens der EU. Doch das lässt Rom kalt. Auch nach einem Treffen mit dem Eurogruppen-Chef will der Finanzminister nicht am Budgetziel rütteln.


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Kurz vor Ablauf der Frist für eine Antwort an die EU-Kommission zeigt sich Italien im Haushaltsstreit unnachgiebig. Die "grundlegenden Eckpfeiler" des Haushaltsentwurfs würden nicht geändert, sagte Finanzminister Giovanni Tria bei einem Treffen mit Eurogruppen-Chef Mario Centeno. Es würde einem wirtschaftlichen "Selbstmord" gleichen, würde sich Italien komplett an die von der EU angepeilten Ziele halten.

Die Neuverschuldung im kommenden Jahr auf 0,8 Prozent der Wirtschaftsleistung zu senken - wie von der Vorgängerregierung in Rom versprochen - würde "sehr brutale" Maßnahmen bedeuten. "Für eine Wirtschaft, die sich stark verlangsamt, wäre das Selbstmord", so Tria. "Ich glaube nicht, dass die Kommission so eine Aktion von uns erwartet, selbst wenn es formell den Regeln entspricht."

Italien plant für das kommende Jahr eine Neuverschuldung von 2,4 Prozent. Da Italien sowieso schon so hoch wie kaum ein anderes Land der Welt verschuldet ist, sorgt der Streit seit Wochen für Nervosität an den Finanzmärkten und innerhalb der EU. Die EU-Kommission hat den Entwurf der populistischen Regierung in Rom abgelehnt, weil er gegen die Stabilitätskriterien verstoße. Sie verlangt bis Dienstag eine Antwort aus Rom.
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Vize-Premier Luigi Di Maio sagte, er fürchte keine EU-Sanktionen gegen sein Land. "Derzeit ist keine Strafe für Italien vorgesehen", sagte er in Rom. Er setzte auf den Dialog mit Brüssel. Di Maio betonte, das Defizitziel werde in keinem Fall überschritten. Dazu würden zusätzliche Einsparungen beitragen. Die Abschaffung von 200 "unnötigen" Gesetzen werde zu einem Bürokratieabbau und damit zu einer erheblichen Senkung der Staatsausgaben führen. Der Chef der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung betonte, dass Italien inzwischen eine Stimme in Europa habe. Auf die Frage, ob Italien etwaige Strafen der Brüsseler Kommission denn zahlen würde, entgegnete Di Maio: "Verträge müssen befolgt werden."

Quelle: n-tv.de , cri/dpa/rts
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Arbeitgeber müssen mehr zahlen - So viel Sozialabgaben werden 2019 fällig

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Nov 2018 11:16

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https://www.n-tv.de/ratgeber/So-viel-So ... 96548.html
Arbeitgeber müssen mehr zahlen - So viel Sozialabgaben werden 2019 fällig

Die Verteilung der Sozialbeiträge ändert sich zugunsten der Arbeitnehmer. Durch die künftige Beitragsparität bei den Zusatzbeiträgen der Krankenkassen werden die Arbeitnehmer etwas entlastet, die Arbeitgeber im gleichen Maße belastet.


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Bei den Beiträgen zu den gesetzlichen Sozialversicherungen gibt es derzeit keinen einheitlichen Trend. Zwar sollen Versicherte und Arbeitgeber im kommenden Jahr bei der Arbeitslosenversicherung entlastet werden. Bei der Pflegeversicherung müssen sie dafür kräftig draufzahlen. Für gesetzlich Krankenversicherte gibt es aber eine leichte Entlastung.

Arbeitslosenversicherung

Nach langem Ringen haben sich Union und SPD darauf verständigt, dass der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zum Jahreswechsel um 0,5 Prozentpunkte auf dann 2,5 Prozent sinken soll. Davon wird allerdings nur ein Minus um 0,4 Prozentpunkte im Gesetz festgeschrieben. Die Streichung der verbleibenden 0,1 Prozentpunkte wird per Verordnung bis 2022 befristet. Dann soll anhand der Kassenlage neu entschieden werden.

Pflegeversicherung

Der Beitrag zur Pflegeversicherung soll hingegen ab Januar 2019 um ebenfalls 0,5 Prozentpunkte auf dann 3,05 Prozent steigen, plus wie bisher 0,25 Prozentpunkte Aufschlag für Kinderlose. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begründet diese Mehrbelastung mit einer steigenden Zahl von Leistungsempfängern sowie mit in den vergangenen Jahren beschlossenen Verbesserungen von Pflegeleistungen beziehungsweise Leistungsansprüchen, die sich finanziell stärker auswirkten als zunächst angenommen.

Krankenversicherung

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleibt es beim Beitragssatz von 14,6 Prozent plus den jeweils unterschiedlichen Zusatzbeiträgen der Krankenkassen: Sie werden im kommenden Jahr bei durchschnittlich 0,9 Prozent liegen und damit 0,1 Punkte unter dem derzeitigen Niveau. Neu ist zudem die vom Bundestag beschlossene Rückkehr zur Beitragsparität: Danach muss der Zusatzbeitrag ab 2019 nicht mehr von den Versicherten allein, sondern paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert werden.

Rentenversicherung

Der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung bleibt mit 18,6 Prozent stabil. Er war Anfang 2018 um 0,1 Punkte gesenkt worden. Der Gesetzentwurf der Koalition zur Rente sieht für die Zeit bis 2025 eine doppelte Haltelinie vor: Das Rentenniveau soll bis dahin auf dem jetzigen Stand von 48 Prozent bleiben, der Beitragssatz nicht über 20 Prozent steigen. Allerdings dürfte sich der Rentenbeitrag diesem Wert spätestens ab 2022 annähern, da die Zahl der Ruheständler weiter ansteigt. Kostensteigernd wirken auch Mütterrente und Rente ab 63 für langjährig Versicherte.
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Sozialbeiträge insgesamt

Die Höhe der Sozialbeiträge insgesamt beträgt damit 2019 wie schon im laufenden Jahr 38,75 Prozent plus des Zusatzbeitrags für die Krankenkassen von 0,9 Prozent. Die Gesamthöhe der Beiträge bleibt also auch im kommenden Jahr unter der 40-Prozent-Marke. Bei kinderlosen Versicherten schlägt allerdings noch der 0,25-Prozent-Zuschlag bei der Pflege zu Buche. Für bestimmte Gruppen - etwa Mitglieder der knappschaftlichen Rentenversicherung - gelten Sonderregeln.

Verteilung der Beiträge

Die Verteilung der Sozialbeiträge ändert sich zugunsten der Arbeitnehmer. Durch die künftige Beitragsparität bei den Zusatzbeiträgen der Krankenkassen werden die Arbeitnehmer insgesamt um diese im Schnitt 0,45 Prozent entlastet, die Arbeitgeber im gleichen Maße belastet.

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Ansage vom Chef - Muss ich im Job alle Aufgaben erledigen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Nov 2018 11:52

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Muss-ich-i ... 17268.html
Dienstag, 13. November 2018
Ansage vom Chef - Muss ich im Job alle Aufgaben erledigen ?
Jedes Berufsbild umfasst ein Spektrum an typischen Aufgaben. Im Arbeitsvertrag werden die Anforderungen schriftlich festgehalten. Sind diese jedoch sehr allgemein gehalten, wird es schwierig. Müssen Arbeitnehmer dann alles machen, was der Arbeitgeber verlangt?


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In manchen Jobs ist klar festgelegt, was Beschäftigte zu tun haben. In anderen sind die Tätigkeiten dagegen recht allgemein formuliert. Doch müssen Beschäftigte alle Aufgaben erledigen, die der Chef vorgibt? Welche Regeln gelten?

"Das kommt auf die Ausgestaltung des Arbeitsvertrags an", sagt Arbeitsrechtler Peter Meyer. Die Regel lautet dabei: Je allgemeiner die Tätigkeit darin umrissen wird, desto größer kann die Bandbreite der Arbeiten sein.

Ist nichts Genaues festgehalten, gilt laut Meyer die Regelung der Gewerbeordnung (Paragraf 106). "Als Arbeitnehmer ist man dann verpflichtet, alle durch den Arbeitgeber bestimmten Aufgaben zu erledigen, die dem Anforderungsprofil und der Qualifikation im Arbeitsvertrag entsprechen", sagt Meyer, der in der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein tätig ist. Das geht dann auch einfach auf Zuruf. Beschäftigte haben kaum arbeitsrechtliche Möglichkeiten, sich zu wehren.
Auf den Arbeitsvertrag achten

Ein Beispiel: Ein Immobilienkaufmann kümmert sich bislang um Wohngebäude und soll nun Gewerberäume verwalten. Ist im Vertrag nichts Genaues zum Zuständigkeitsbereich festgelegt, kann er sich gegen diese Anordnung kaum wehren.

Begrenzt der Arbeitsvertrag dagegen die Tätigkeiten auf einen bestimmtes Gebiet, kann der Arbeitgeber den Tätigkeitsbereich nicht einseitig verändern oder ausweiten. Das können Beschäftigte ablehnen. Will der Arbeitgeber diese Änderungen durchsetzen, muss er entweder einen Änderungsvertrag mit dem Arbeitnehmer schließen. Oder er spricht eine Änderungskündigung aus, verbunden mit dem Angebot an den Arbeitnehmer, zu dem neuen Arbeitsprofil weiterzuarbeiten.
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Wer nur in einem ganz bestimmten Tätigkeitsfeld arbeiten will, sollte das im Arbeitsvertrag oder in einer Stellen- und Funktionsbeschreibung genau festhalten. Der Vorteil: Vorgesetzte können dann nicht einfach andere, nicht vereinbarte Arbeiten anweisen.

Zum Nachteil kann das werden, wenn die vereinbarte Tätigkeit ersatzlos entfällt. Folgt dann eine betriebsbedingte Kündigung, verringern sich die Möglichkeiten des Arbeitnehmers, diese unter Verweis auf eine fehlerhafte Sozialauswahl anzugreifen, sagt Meyer. "Der Chef könnte dann darauf verweisen, dass der Angestellte nach dem Arbeitsvertrag nicht vergleichbar ist mit Kollegen, die zwar in der gleichen Abteilung arbeiten, aber keine fachlich vergleichbaren Aufgaben erledigen."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Trübe Stimmung am Dax - Brexit-Zitterpartie lässt Anleger nicht los

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Nov 2018 17:18

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/marktber ... 26590.html
Trübe Stimmung am Dax - Brexit-Zitterpartie lässt Anleger nicht los

Die Furcht vor unabsehbaren Folgen eines "No-Deal-Brexit" hält den Dax weiter in Schach. Zusätzlich bereitet Anlegern der anhaltende italienische Haushaltsstreit Kopfschmerzen. Eine Neuverschuldung könnte an den Kapitalmärkten für Ungemach sorgen.


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Die Regierungskrise in Großbritannien wird den Börsen in der neuen Woche weiter zu schaffen machen. "Zwar ist der Brexit in erster Linie ein Problem für das Vereinigte Königreich und in geringerem Maße auch für das übrige Europa", sagt David Riley, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters BlueBay. "Aber die politische Unruhe in Großbritannien bestärkt allgemein eine breitere Furcht über die weiteren globalen Wachstumsaussichten."
Chart

Dax Dax 11.341,00

In der alten Woche büßte der Dax bei einem Stand von 11.341 Punkten 1,6 Prozent ein. Einige Experten bezweifelten, dass Premierministerin Theresa May nach dem Rücktritt diverser Minister die kommenden Wochen politisch überleben wird. Der ausgehandelte Scheidungsvertrag widerspreche den Vorstellungen der Brexit-Hardliner ihrer konservativen Fraktion, schreiben die Analysten der BayernLB in einem Kommentar. Daher müsse mit einer Palastrevolte gegen die Regierungschefin gerechnet werden.

Darüber hinaus wirft der für den 25. November geplante Brexit-Gipfel seine Schatten voraus. Bei diesem Treffen sollen die EU-Staaten über den Kompromiss abstimmen. Zusätzliche Kopfschmerzen bereitet Investoren der anhaltende Streit um den italienischen Haushalt. Nachdem die Regierung in Rom trotz der Gegenwehr aus Brüssel an ihrer Neuverschuldung festhalte, könnte an den Kapitalmärkten Ungemach drohen. "Dort werden die italienischen Staatsanleihen bereits auf Niveaus gehandelt, die eine weitere Abwertung der Bonität durch die Ratingagenturen auf Ramsch-Niveau vorwegnehmen", sagen die Experten des Vermögensverwalters Marcard, Stein & Co.
Thyssenkrupp öffnet seine Bücher

Ein solcher Schritt würde die Refinanzierung italienischer Banken stark erschweren. Das könnte zur Nagelprobe für die Europäische Zentralbank werden. "Die EZB hat sich unter dem Eindruck der letzten Eurokrise dazu verpflichtet, für die Mitgliedsstaaten die Rolle des Kreditgebers in letzter Instanz zu spielen."
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Von der auslaufenden Bilanzsaison erwarten Experten kaum Impulse für den Aktienmarkt. Aus dem Dax öffnet Thyssenkrupp am Mittwoch seine Bücher. Der Industriekonzern hatte vor rund einer Woche bereits eingeräumt, seine Ziele verfehlt zu haben. Am Dienstag will BASF seine neue Strategie vorstellen.

In den USA bleibt die Wall Street am Donnerstag wegen des US-Erntedankfestes Thanksgiving geschlossen. Am darauffolgenden Tag schließen die US-Börsen ihre Pforten vorzeitig. Der sogenannte "Black Friday" gilt zudem als der umsatzstärkste Tag im US-Einzelhandel. Aus diesem Grund stehen nur wenige Konjunkturdaten der weltgrößten Volkswirtschaft auf dem Terminplan. Am Mittwoch werden die Frühindikatoren veröffentlicht.
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Quelle: n-tv.de , jki/rts
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Schwere Vorwürfe aus Japan - Ermittler nehmen Renault-Chef fest

Beitragvon Weltbookadmin47 » Gestern 13:40

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ermittle ... 28797.html
Montag, 19. November 2018
Schwere Vorwürfe aus Japan - Ermittler nehmen Renault-Chef fest

Spektakuläre Festnahme in Fernost: Die japanische Justiz knöpft sich den Chef der Auto-Allianz Renault-Nissan vor. Carlos Ghosn soll unter anderem auch Gelder veruntreut haben. Die Japaner drängen den Franzosen zum Rücktritt. Die Renault-Aktie rutscht ab.


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Ungewöhnliche Aufregung in der Automobilindustrie: In Japan haben Ermittler den Chef der französisch-japanischen Konzernallianz Renault-Nissan, Carlos Ghosn, festgenommen. Dem Automanager werden Verstöße gegen japanische Finanzgesetze vorgeworfen, wie mehrere japanische Medien übereinstimmend berichteten.
Charts

Renault Renault 57,66
Nissan Motor Nissan Motor 7,16

Die Vorwürfe stützen sich demnach auf ausführliche Ermittlungen: Monatelang seien Nissan-Mitarbeiter vertraulichen Hinweisen nachgegangen, denen zufolge der 64-jährige Ghosn unter anderem sein Einkommen bei der Tokioter Börse zu niedrig angegeben haben soll. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete, soll er über fünf Jahre insgesamt 5 Milliarden Yen (rund 40 Mio Euro) zu wenig angegeben haben.

Nissan sprach von einem "ernsthaften Fehlverhalten" des in Brasilien geborenen Managers. Ghosn soll demnach aufgrund der Verstöße gegen die Sorgfaltspflicht gefeuert werden. Vorstandschef Hiroto Saikawa werde die Ablösung dem Aufsichtsrat vorschlagen, teilte Nissan mit. Der japanische Autobauer entschuldigte sich bei seinen Aktionären für das Fehlverhalten.

Bei den internen Untersuchungen der Nissan-Mitarbeiter sollen weitere Verfehlungen ans Tageslicht gekommen sein. Es gehe dabei um das Finanzgebaren von Ghosn sowie einem weiteren Manager, hieß es. Die Ergebnisse hätten neben den fehlerhaften Einkommensangaben Hinweise auf weiteres Fehlverhalten erbracht, darunter auch einen persönlichen Gebrauch von Firmeneigentum. Details dazu stehen noch aus. Die japanischen Strafverfolgungsbehörden seien von Nissan unterrichtet worden, betonte der Hersteller. Das Unternehmen kooperiere in vollem Umfang.

Die japanische Zeitung "Asahi" hatte zuvor berichtet, auch Ghosn habe den Behörden seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit erklärt. Der Manager wurde demnach bereits von Ermittlern zur Befragung abgeholt. Wie Nissan weiter mitteilte, wurde das Unternehmen durch Hinweise eines Whistleblowers auf die mutmaßlichen Verstöße aufmerksam.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/au ... 68628.html
Alternative Antriebe im Fokus: Wie Nissans E-Autos das Stromnetz stabilisieren sollen
18.10.18 – 03:12 min

Nissan ist mit dem französischen Autobauer Renault sowie dem japanischen Hersteller Mitsubishi in einer Allianz verbunden. Ghosn ist bei den Japanern Verwaltungsratschef und bei Renault zugleich Vorstandschef. Außerdem führt er die gemeinsame Allianz der beiden Autobauer.
Renault-Aktie unter Druck

An der Börse lösten die Berichte großes Aufsehen aus: Renault-Aktien stürzten zu Wochenbeginn in Paris in ersten Reaktionen um bis zu 12 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren ab. Der 64-jährige Ghosn gehört zu den schillerndsten Managern in der Autoindustrie. Mit dem Konzernverbund aus Renault und Nissan sowie dem japanischen Hersteller Mitsubishi schuf der 1954 geborene Ghosn ein Konglomerat, das mit insgesamt 10,6 Millionen Fahrzeugen pro Jahr mehr Personenwagen und Nutzfahrzeuge im Jahr verkauft als der Volkswagen-Konzern.

Ghosns Vertrag als Renault-Chef war erst im Februar um vier Jahre verlängert worden. Die Höhe von Ghosns Gehalt hatte in der Vergangenheit für Auseinandersetzungen mit dem französischen Staat gesorgt. Der heutige Präsident Emmanuel Macron hatte den Autobauer im Jahr 2016 in seiner damaligen Funktion als Wirtschaftsminister bei diesem Thema unter Druck gesetzt, woraufhin Ghosn Zugeständnisse machte. Noch heute besitzt der französische Staat einen Anteil von 15 Prozent an Renault.
Seit knapp 20 Jahren im Amt
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Ghosn hatte 1999 von Renault kommend den Chef-Sessel bei Nissan übernommen, um den verschuldeten Konzern aus der Krise zu führen. 2005 hatte er dann auch die Spitze von Renault übernommen. Die Franzosen sind mit Nissan durch Überkreuz-Beteiligungen verbunden. Bei Nissan gab Ghosn den Posten des Vorstandsvorsitzenden ab, blieb aber Verwaltungsratschef. Mit den Vorwürfen gerät die Allianz nun in eine schwere Krise.

Renault-Nissan arbeitet auch mit dem deutschen Daimler-Konzern in einer Allianz zusammen, in der die Unternehmen Entwicklungskosten bei bestimmten Fahrzeugtypen teilen und im mexikanischen Aguascalientes ein gemeinsames Werk betreiben. Dort werden Kompaktfahrzeuge der Marken Mercedes-Benz sowie der Nissan-Marke Infiniti gebaut.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 54479.html
Das Design der beiden Fahrzeuge stammt zwar aus Italien, aber über die Entwürfe durften 62.000 Vietnamesen in einer Online-Umfrage abstimmen. Dem Diesseits stärker zugewandt ist der neue GLE. Der Neue ist gegenüber dem bisherigen Modell sichtbar gewachsen, beim Radstand um gleich acht Zentimeter. Über die genaue Länge des Ur-Vaters aller Edel-SUV schweigt sich Mercedes noch aus, die Fünf-Meter-Marke ist aber sicher näher gerückt. Der Audi wird von zwei Elektromotoren mit bis zu 408 PS Leistung und einem Drehmoment von 660 Newtonmeter angetrieben, der nötige Strom kommt aus einem 95 kWh großen, flüssiggekühlten Akku im Fahrzeugboden und soll im Mittel rund 400 Kilometer weit reichen. Nichts Neues an der Seine? Rundgang über den Autosalon in Paris

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Geldwäsche mit US-Großbanken ? - Danske-Skandal erreicht Deutsche Bank

Beitragvon Weltbookadmin47 » Heute 14:38

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Danske-S ... 29867.html
Geldwäsche mit US-Großbanken ? - Danske-Skandal erreicht Deutsche Bank

Über Jahre hinweg werden bei der Danske Bank offenbar Dutzende Milliarden Euro gewaschen. Obwohl ihm Schweigegeld geboten wird, packt ein Ex-Mitarbeiter des dänischen Instituts aus. Ermittler wittern einen internationalen Skandal mit deutscher Beteiligung.


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Im Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank rückt nun auch die Deutsche Bank immer mehr in den Fokus. Wie ein Ex-Mitarbeiter der dänischen Großbank vor einem Ausschuss des Parlaments in Kopenhagen erklärte, könnte das größte deutsche Geldhaus stärker in den bis dato größten Geldwäsche-Fall in Europa verstrickt sein als angenommen.
Charts

Danske Bank Danske Bank 17,44
Deutsche Bank Deutsche Bank 8,30

Howard W., der von 2007 bis 2014 unter anderem für die im Zentrum des Falls stehende estnische Filiale der Danske Bank verantwortlich war, mutmaßte nun, dass wohl bis zu 150 Milliarden Euro über die US-Tochter einer großen europäischen Bank gewaschen worden sein.

W. nannte die Deutsche Bank zwar nicht beim Namen. Wie Reuters und andere Medien aber erfahren hatten, ist das Frankfurter Institut zusammen mit den beiden US-Großbanken JP Morgan und Bank of America in dem prominenten Fall im Visier der Ermittler. Die drei Banken waren für die Danske-Filiale in Estland als sogenannte Korrespondenzbanken tätig.

"Ich würde schätzen, dass 150 Milliarden Dollar über diese spezielle Bank (die große europäische Bank) geflossen sind", sagte W. vor dem Ausschuss. "Niemand weiß wirklich, wohin dieses Geld floss. Alles was wir wissen ist, dass die letzten, die es gesehen haben, Leute von diesen drei Banken in den USA waren. Sie waren die letzte Kontrolle und als diese schief lief, war das Geld im weltweiten Finanzsystem." Die Deutsche Bank und JP Morgan wollten die Aussagen nicht kommentieren. Die Bank of America war zunächst nicht zu erreichen.
Angebliches Schweigegeld-Gebot
Der ehemalige Danske-mitarbeiter Howard W., sagte vor dem dänischen Parlament zum Geldwäscheskandal aus.
Der ehemalige Danske-mitarbeiter Howard W., sagte vor dem dänischen Parlament zum Geldwäscheskandal aus.
(Foto: imago/Ritzau Scanpix)

Ende vergangener Woche wurde bekannt, dass inzwischen auch Behörden und Strafermittler in den USA sich des Falles annehmen und Informationen von den drei beteiligten Banken angefordert haben. Demnach sind an der Untersuchung die Staatsanwaltschaft von New York, die Börsenaufsicht SEC, das Justizministerium und das Finanzministerium beteiligt. Alle drei Banken haben ihre Geschäftsbeziehungen zur Danske Bank in Estland schon vor Jahren beendet. Die Geldhäuser sind nicht selbst Ziel dieser Ermittlungen, die Behörden suchen lediglich nach Hinweisen über die Praktiken bei der Danske Bank.

W. erklärte vor dem Parlament-Ausschuss weiter, er habe die Führung der Danske Bank früh - bereits 2013 - über seinen Verdacht informiert, dass es zu illegalen Praktiken gekommen sei. Im höheren Management habe sich jedoch niemand für seinen Verdacht interessiert. Ihm sei stattdessen Geld dafür geboten worden, nicht über die Affäre zu sprechen. Im April 2014 sei ihm klar geworden, dass das Geldhaus überhaupt nicht die Absicht habe, irgendetwas dagegen zu unternehmen. In zwei Tagen soll der Brite auch vor dem Sonderausschuss des EU-Parlaments zur Finanzkriminalität aussagen.
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Durch die Anhörungen soll herausgefunden werden, wo genau die Bank und die Aufseher in Dänemark und Estland versagt haben. In dem Geldwäsche-Skandal ermitteln Staatsanwälte in Dänemark, Estland und den USA. Eine interne Untersuchung des Instituts ergab, dass der größte Teil der zwischen 2007 und 2015 über die Niederlassung in Estland geflossenen Gelder von 200 Milliarden Euro verdächtig gewesen sei. Die Bank hat mangelhafte Geldwäsche-Kontrollen in Estland eingeräumt. Über die Affäre, die die Bank teuer zu stehen kommen dürfte, waren bereits der Vorstandsvorsitzende und der ehemalige Aufsichtsratschef gestolpert.

Der Skandal bei der Danske Bank ist nicht der erste Fall von Geldwäsche in großem Stil, in den europäische Geldhäuser involviert sind. Beispielsweise mussten in den vergangenen Jahren die Deutsche Bank und die niederländische Großbank ING hohe Strafen zahlen, weil sie Kunden beim illegalen Transfer von Geld geholfen hatten. Im Fall der Danske Bank gehen Experten davon aus, dass die Strafen bis zu 800 Millionen Euro betragen könnte.

Quelle: n-tv.de , cri/rts
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