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Dürreschäden in Landwirtschaft - Bundesländer geben Milliarden-Verluste an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2018 10:40

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/Bundeslaend ... 79072.html
Samstag, 18. August 2018
Dürreschäden in Landwirtschaft - Bundesländer geben Milliarden-Verluste an

Die Schäden sind enorm, etliche landwirtschaftliche Betriebe sind in Existenznot. Dieses Bild zeichnet der Deutsche Bauernverband angesichts der anhaltenden Dürre in diesem Jahr. Nun werden konkrete Zahlen einzelner Bundesländer bekannt gegeben.


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forum-kategorie-f5/klima-klimawandel-klimaschutz-klimakatastrophen-t34.html

Acht Bundesländer haben der Bundesregierung einem Bericht zufolge Schäden durch die anhaltende Dürre in Höhe von fast drei Milliarden Euro gemeldet. Die größte Summe fällt mit 980 Millionen Euro in Niedersachsen an, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtete. Der Betrag setze sich aus Schätzungen der Landwirtschaftskammern in Niedersachsen und aus feststehenden Schäden bei bereits abgeernteten Feldfrüchten zusammen.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 74973.html
"Tieren hilft kein Geld": Klöckner will Zwischenfrüchte als Futter freigeben
15.08.18 – 00:56 min


So werde der Verlust allein bei Weizen in dem norddeutschen Flächenland mit 136 Millionen Euro beziffert, meldete das Blatt unter Berufung auf gut informierte Kreise. Bei Weiden, die Futtergrundlage für Nutztiere wie etwa Milchkühe, soll der Schaden demnach auf 190 Millionen Euro geschätzt worden sein.

Mecklenburg-Vorpommern hatte der Bundesregierung in den vergangenen Tagen 531 Millionen Euro gemeldet, Schleswig-Holstein 422 Millionen, wie das Blatt weiter berichtete. Zudem hätten Sachsen 308 Millionen, Brandenburg 260 Millionen, Rheinland-Pfalz 180 Millionen, Thüringen 150 Millionen und das Saarland 5,3 Millionen Euro an Schäden aufgrund der Trockenheit in diesem Sommer an die Behörden weitergegeben.
Der Bund kann einspringen
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Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied sagte der "NOZ": "Das derzeitige Schadensbild von nur acht Bundesländern bestätigt unsere Befürchtungen." Die Schäden seien enorm, etliche Betriebe seien in Existenznot. "Deshalb fordern wir Bundesländer und Bund auf, die Nothilfesituation zu erklären und ein Hilfsprogramm für die betroffenen Landwirte auf den Weg zu bringen", sagte Rukwied.

Für Hilfsmaßnahmen bei Extremwetterereignissen sind eigentlich die Länder zuständig, bei Ereignissen von nationalem Ausmaß kann aber auch der Bund einspringen. So geschah es 2003. Ob es sich in diesem Jahr erneut um eine Extremwettersituation von nationalem Ausmaß handelt, prüft die Regierung derzeit. Am kommenden Mittwoch will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Kabinett den Erntebericht vorstellen.

Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 62434.html

Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter "Befinden uns mitten im Klimawandel"

Quelle: n-tv.de , fzö/AFP
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Schrittmacher beim Klimaschutz - EU will Klimaziel hochschrauben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Aug 2018 11:17

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/EU-will-Kli ... 82426.html
Dienstag, 21. August 2018
Schrittmacher beim Klimaschutz - EU will Klimaziel hochschrauben

Das Pariser Klimaabkommen sieht vor, die globale Erwärmung bei möglichst unter zwei Grad zu stoppen. Wie das geschehen soll, wird im Dezember erörtert. Die EU prescht nun vor.

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Das offizielle Klimaziel der Europäischen Union soll nach dem Willen der EU-Kommission deutlich erhöht werden. Für 2030 soll die EU international eine Senkung der Treibhausgase um 45 Prozent im Vergleich zu 1990 zusagen - statt bisher 40 Prozent. "Es ist meine Absicht, diese Frage demnächst den Mitgliedstaaten vorzulegen", erklärte EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete. Im Oktober will der Spanier einen offiziellen Beschluss der EU-Staaten erreichen.

Das nachgeschärfte EU-Klimaziel soll ein Signal an die Partner in den Vereinten Nationen sein, mehr gegen die globale Erwärmung zu tun. Der Klimaschutz steckt in der Krise, seit US-Präsident Donald Trump das Pariser Abkommen von 2015 aufgekündigt hat. Gleichzeitig schürt der Hitzesommer die Sorge, dass der Klimawandel längst Fahrt aufnimmt.
Ehrgeizigere Ziele

Nach Cañetes Berechnungen wird das neue Ziel erreicht, sofern die neuen EU-Beschlüsse zum Energiesparen und zum Ausbau erneuerbarer Energien umgesetzt werden. Die ursprünglich geplanten Ziele in beiden Sparten waren im Frühsommer im Konsens von Kommission, Europaparlament und Mitgliedsstaaten erhöht worden. Statt um 30 Prozent soll die Energieeffizienz bis 2030 um 32,5 Prozent steigen; der Anteil von Ökoenergie am gesamten Bedarf soll auf 32 Prozent wachsen statt nur auf 27 Prozent.

"Auf Grundlage unserer Rechenmodelle würden wir de facto eine Reduzierung der Treibhausgase um 45 Prozent in der EU erreichen", betonte Cañete. "In jedem Fall ist die EU in einer starken Position, sich an der politischen Diskussion über ehrgeizigere Ziele bei der anstehenden Weltklimakonferenz in Kattowitz zu beteiligen." In der polnischen Stadt wird im Dezember über die Regeln zur Umsetzung des Pariser Abkommens verhandelt. Darin ist bereits vorgesehen, dass die Vertragspartner bis 2020 ehrgeizigere Ziele nachmelden.
EU will Schrittmacher sein

2015 hatte die Weltgemeinschaft vereinbart, die globale Erwärmung bei höchstens 2 Grad - möglichst sogar bei nur 1,5 Grad - zu stoppen, um katastrophale Folgen abzuwenden. Gemeint ist die mittlere Temperatur im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten. Die Ziele erfordern bis 2050 eine Abkehr von Kohle, Öl und Gas sowie einen Umbau der Weltwirtschaft.

Die EU versteht sich als Schrittmacher. Allerdings sind nicht alle überzeugt, ob die ehrgeizigen Ziele umsetzbar sind. So hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei den EU-Verhandlungen zur Energieeffizienz und Ökoenergie auf die Bremse getreten. In beiden Fällen hielt der CDU-Politiker nur 30 Prozent für realistisch.
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Deutschland wird sein eigenes Klimaziel verfehlen, bereits 2020 mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen als 1990. Für 2030 hat die Bundesregierung die Latte aber noch höher gelegt als die EU: Dann soll Deutschland ein Minus von mindestens 55 Prozent erreichen.

Umweltschützern ist das mögliche 45-Prozent-Ziel der EU zu wenig. Es reiche noch nicht einmal für das 2-Grad-Ziel - nötig wäre dafür ein minus von 55 Prozent auf EU-Ebene, sagte Klaus Röhrig vom Climate Action Network der dpa in Brüssel. Zuletzt hatte auch der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte dafür plädiert, die EU solle sich 55 Prozent bis 2030 vornehmen.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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Klimakatastrophe: Wie Deutschland daran verdienen will

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Aug 2018 14:20

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv ... he100.html
Klimakatastrophe: Wie Deutschland daran verdienen will
von Stefan Buchen

Gern tritt die Kanzlerin als Weltzuchtmeisterin der Klimapolitik auf. Zuletzt empfahl sie auf dem G-7-Gipfel in Elmau die "Dekarbonisierung" der Weltgesellschaft, also den Abschied von Öl, Gas und Kohle. Erneut bekannte sie sich zum "Zwei-Grad-Ziel". Die Erde dürfe sich nicht um mehr als zwei Grad Celsius, gemessen am Zustand zu Beginn der Industrialisierung, erwärmen.

Klimakatastrophe: Wie Deutschland daran verdienen will
Offshore-Plattformen, Ölterminals und eisbrechende Schiffe: Im Wirtschaftsministerium wird überlegt, wie man aus der Erderwärmung in der Arktis Profit schlagen kann.

Ob Angela Merkel die Pläne im Wirtschaftsministerium ihrer Regierung kennt? Dort wird überlegt, wie man aus der Erderwärmung Profit schlagen kann, und zwar in den Breiten, in denen die Temperaturen am dramatischsten ansteigen: In der Arktis.
"Wachstumspotential" für die heimische Industrie

"Durch den Klimawandel haben die Eisdicken und die Eisausbreitung in der Arktis stark abgenommen", freut sich das Bundeswirtschaftsministerium. "Daraus ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, die dort lagernden Erdöl-, Erdgas- und anderen Rohstoffvorkommen zu fördern und mit eisbrechenden Schiffen abzutransportieren." Hier sehen die Strategen im von Sigmar Gabriel geführten Ministerium erhebliches "Wachstumspotential" für die heimische Industrie. "Die deutsche Polartechnik nimmt weltweit eine führende Rolle ein", etwa wenn es um den Bau von "Offshore-Plattformen", "Ölterminals" und "eisbrechenden Schiffen" gehe.
Wirtschaftsministerium fördert "Eis- und Polartechnik"

So steht es im "Nationalen Masterplan Maritime Technologien". Deutschland möchte also den Klimawandel nutzen, um bei der Erschließung von noch mehr fossilen Brennstoffen, die ja die Ursache für die Erderwärmung sind, zu helfen. Also keine "Dekarbonisierung", sondern Karbonisierung. Das Wirtschaftsministerium fördert die "Eis- und Polartechnik" politisch und finanziell mit jährlichen Millionenbeträgen. Den Goldrausch nördlich des Polarkreises möchte man nicht verpassen.
"Verdammt schlechte Idee"
Prof. Hans-Joachim Schellnhuber, Leiter des Instituts für Klimafolgenforschung in Potsdam

Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom Institut für Klimafolgenforschung warnt davor, neue Ressourcen in der Arktis zu erschließen.

Harsche Worte findet der oberste Klimaberater der Bundesregierung, Prof. Hans Joachim Schellnhuber, der das Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam leitet, für diese Politik. "Pervers" und "schizophren" sei sie. "80 Prozent der bereits bekannten fossilen Vorkommen" müssten im Boden bleiben, "wenn wir das Zwei-Grad-Ziel ernst nehmen", so Schellnhuber. Insofern sei es "hochgradig unsinnig", überhaupt noch neue Ressourcen erschließen zu wollen. Das Öl und Gas, das unter dem Meeresboden des arktischen Ozeans lagert, zu fördern, sei eine "verdammt schlechte Idee".
"Wir fördern keine Technologien für Öl und Gas in der Arktis"?
Uwe Beckmeyer (SPD)

Uwe Beckmeyer, maritimer Koordinator der Bundesregierung, streitet ab, dass seine Arktispolitik mit den Klimazielen der Regierung kollidiert.

Zuständig für diese "schlechte Idee" ist Uwe Beckmeyer, SPD, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium und "maritimer Koordinator" der Bundesregierung. Als wir ihn fragen, wie seine Arktispolitik mit den Klimazielen der Regierung zusammenpasse, streitet er einfach alles ab: "Wir fördern keine Technologien für Öl und Gas in der Arktis."

Es ist allerdings schwer zu leugnen. Schriftlich korrigiert das Ministerium seinen Staatssekretär und räumt die Förderung von "Technologien" ein, die für die "Erschließung von Rohstoffquellen in eisbedeckten Gebieten Relevanz" haben. Das Ministerium betont in seiner Stellungnahme, die Gewinnung von Rohstoffen in der Arktis müsse unter "höchsten Umweltstandards" erfolgen.

Dieses Thema im Programm:
Das Erste | Panorama | 25.06.2015 | 21:45 Uhr
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Eintrag 11 bis 13 von 13
Hans Holtz schrieb am 26.06.2015 23:16 Uhr:

Bernd Fries - genauso denke ich auch! Es wird geschönt, übertrieben und nachweislich gelogen. Erst vorige Woche habe ich herzlich gelacht, weil sich eine Grünen-Dame mit einem
geradezu weinerlichen Gesicht dazu äußerte, wie schlimm es wäre, wenn die zwei Grad Erwärmung überschritten werden, die man als gerade noch vertretbar hält. Wie naiv sind solche Menschen - denken die denn, dass sich die Ukrainer, Chinesen oder andere Bewohner unseres Erdballs, darum scheren, wenn die mit dem Alltag überfordert sind, ja manche Völker mit dem reinen Überlebenskampf, wie es um die Klimaerwärmung steht? Die Kämpfer des IS juckt sowas genauso wenig - die wollen mit Terror und Mord eine Kalifat errichten und bald auch Europas Industrieländer in diese Kämpfe einbeziehen. Es wird viel zu wenig getan, diese REALE GEFAHR FÜR DIE BEVÖLKERUNG zu bekämpfen - man verliert sich in Illusionen, anstatt wahre Bedrohungen als solche zu benennen...
Eisschmelze am Nordpol schrieb am 28.06.2015 09:27 Uhr:

Was den Leuten immer für ein Mist erzählt wird, wenn das Wasser am Nordpol schmilzt, steigt der Meeresspiegel, so ein Quatsch. Der Nordpol ist aus Wasser das zu Eis gefroren ist, das Wasser ist also im Eis gebunden. Dieses kann man selber überprüfen, wenn man ein Glas Wasser im Eischrank gefrieren läßt und hinterher wieder auftaut, das Wasser läuft nicht über. Vor einiger Zeit war zu lesen, dass sich das Eis am Südpol ausbreitet, also müßte nach der Logik, der Meeresspiegel sinken. Also nicht immer so einen Blödsinn erzählen.
topsider schrieb am 28.06.2015 09:36 Uhr:

Die Gefahr für den bewohnbaren blauen Erdball ist die Überbevölkerung. Aber dass will niemand wahrhaben. Denn der Mensch vernichtet, die Wälder, verschmutzt das Wasser, rottet Tier- und Pflanzenarten aus, plündert die Bodenschätze, die Meere sind leergefischt, die Wüsten breiten sich aus, Gier nach mehr Reichtum zerstört die Lebensgrundlage, Kriege und religiöser Wahn macht diesen Planeten bald unbewohnbar. Bin ich froh, das meine Zukunft kürzer ist, als die Vergangenheit. In 30-40 Jahren ist die Menschheit am Ende, denn es fehlt ihr der Verstand und Beten hilft da auch nicht mehr weiter.
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Seit 3 Millionen Jahren wechselt das Klima zwischen Eis- und Warmzeiten.

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Aug 2018 10:38

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.planet-wissen.de/natur/klim ... index.html
Klima
Eiszeit

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Als Eiszeit (Glazial) bezeichnet man eine über mehrere Jahrhunderte oder Jahrtausende anhaltende Phase in der Erdgeschichte, in der es deutlich kühler ist und es zu einer enormen Ausbreitung von Gletschern in den Gebirgen und der polaren Eisschilde kommt. Die Periode zwischen zwei Eiszeiten heißt Warmzeit oder Interglazial.

Seit 3 Millionen Jahren wechselt das Klima zwischen Eis- und Warmzeiten.
Wie kommen Eiszeiten zustande?
Die Meeresströmungen beeinflussen das Klima.
Die Ursachen für schnelle Klimawechsel sind noch nicht bekannt.


Merkmale und Auswirkungen

Die Suche nach den Ursachen für Eiszeiten gehört heute zu den spannendsten Fragen der Paläoklimatologie, einem Teilgebiet der Geologie, das die unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse in der Vergangenheit untersucht und daraus Rückschlüsse auf die klimatische Zukunft zieht.

Seit etwa drei Millionen Jahren ist es weltweit nicht nur bedeutend kühler, sondern das Klima wechselt auch zwischen zwei Extremen, den Eis- und Warmzeiten, mit einer Periode von etwa 100.000 Jahren.

Die letzte Eiszeit hatte ihren Höhepunkt vor etwa 21.000 Jahren und ging vor etwa 10.000 Jahren zu Ende. Es gab bis zu drei Kilometer mächtige Eisschilde. Da so viel Wasser als Eis gebunden war, lag der Meeresspiegel etwa 130 Meter unter dem heutigen Niveau. Die globale Durchschnittstemperatur war fünf bis sechs Grad Celsius niedriger.

Aus den Gaseinschlüssen im polaren Eis weiß man, dass die Konzentration der Treibhausgase Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4) nur 50 Prozent des vorindustriellen Wertes betrug. Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit waren 32 Prozent der Erdoberfläche von Eis bedeckt, heute sind es noch etwa zehn Prozent.

In Eiszeiten breiteten sich innerhalb weniger hundert Jahre die Eismassen von Arktis, Antarktis und den Gebirgen stark aus und bedeckten große Teile Europas, Asiens, Japans und Nordamerikas. Zu den Spuren der Eiszeiten gehören zum Beispiel Moränen, Gletscherschrammen und Findlinge. Auch die heutigen Gletscher sind Reste der letzten Vereisungen.
Aletschgletscher, Wallis, Schweiz

Die Gletscher der Alpen sind Reste der letzten Vereisung
Wie kommen Eiszeiten zustande?

Eine der Hauptursachen für die zyklisch auftretenden Eis- und Warmzeiten sind Veränderungen der Erdbahngeometrie. Diese wird durch wechselseitige Gravitationskräfte im System Sonne, Erde, Mond beeinflusst.

Die Form der elliptischen Erdumlaufbahn um die Sonne (Exzentrizität) ändert sich mit einer Periode von etwa 100.000 Jahren, die Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn (Ekliptik) mit einer Periode von etwa 40.000 Jahren, während die Tag-Nacht-Gleiche auf der elliptischen Umlaufbahn etwa nach 20.000 Jahren wieder dieselbe Position auf der Ellipse einnimmt (Präzession).

Durch diese Zyklen verändert sich die Verteilung der Sonnenenergie auf der Erde. Die Vermutung der Wissenschaftler: Eine Eiszeit tritt immer dann auf, wenn die Sommersonnen-Einstrahlung in hohen nördlichen Breiten minimal wird. Kühle Sommer sind danach für den Eisaufbau entscheidender als kalte Winter.
Meeresströmungen beeinflussen das Klima

Meeresströmungen haben ebenfalls großen Einfluss auf unser Klima. Angetrieben von Erdumdrehung und Winden wirken sie wie Förderbänder für Warm- und Kaltluft. Ihre Temperatur und der Salzgehalt des Wassers regulieren das Klima.

Eine dieser Meeresströmungen ist der Golfstrom. Er transportiert warmes Wasser aus dem Golf von Mexiko quer über den Atlantik bis nach Nordnorwegen. Dort sinkt das warme Wasser ab und fließt als Tiefenströmung zurück: eine klassische Fernwärmeheizung. Sie beeinflusst die arktische Kaltluft sowie Azoren-Hochs und Island-Tiefs.

Aber das System ist empfindlich. Steigen die Temperaturen, zum Beispiel durch den Treibhauseffekt, schmilzt das Eis der Pole, das Salzwasser wird durch Süßwasser verdünnt. Schon die geringste Verdünnung des Salzgehalts bewirkt aber ein Abtauchen des Golfstroms weiter südlich. Die Wärmequelle versiegt.

Die Folge: Überschwemmungen, Stürme, die Winter werden immer länger, Vegetationsperioden immer kürzer.
Das Bild zeigt Video starten, abbrechen mit Escape

Golfstrom - Wärme für Europa | 02:30 Min.
Schnelle Wechsel
https://www.planet-wissen.de/natur/klim ... index.html
Weitgehend noch ungeklärt ist die Ursache sogenannter Rapid Climate Changes, Klimaänderungen in extrem kurzen Zeiträumen. Dabei kann die Temperatur innerhalb von 40 Jahren um zehn Grad fallen. Wissenschaftler vermuten, dass Zyklen verstärkter beziehungsweise zurückgehender Sonnenaktivität dafür verantwortlich sind.

Diese Zyklen wiederholen sich nach heutigem Kenntnisstand etwa alle 1500 Jahre. So ein schneller Klimawechsel ist vermutlich auch die Ursache der sogenannten Kleinen Eiszeit, die im 17. und 18. Jahrhundert für sehr kalte Winter und die Ausbreitung der Gletscher sorgte.

Autor: Harald Brenner
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Klimalüge: Mehr als 31.000 Wissenschaftler machen jetzt mobil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Sep 2018 14:29

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://schluesselkindblog.com/2018/01/ ... tzt-mobil/
Klimalüge: Mehr als 31.000 Wissenschaftler machen jetzt mobil
By Gaby Kraal on 17. Januar 2018 • ( 28 Kommentare )

NPC

Der Alarmismus von Mainstream-Wissenschaftlern und Politikern der globalen Erwärmung sei ein Pseudokrieg, der nur darauf abziele, ein Land zu Fall zu bringen.

Die weltweit forcierte Agenda der sogenannten globalen Erwärmung ist nur wirtschaftlichen Interessen geschuldet. Davon sind immer mehr ernstzunehmende Wissenschaftler überzeugt. Politker und Nutzniesser aus Industrie und Finanz, sollen für ihre Interessen weltweit Mainstream-Wissenschaftler eingespannt haben, die mit falschen Klimamodellen eine Panik um eine angeblich menschengemachte Klimaerwärmung schüren und hier Einfluss auf die Energiepolitik der Länder nehmen und damit neue Absatzmärkte für die Ökologie-Wirtschaft generieren sollten.

Das wollen seriöse Forscher nicht länger hinnehmen. Mehr als 31.000 Wissenschaftler haben sich jetzt in den Vereinigten Staaten für das Projekt „Global Warming Petition Project“ zusammengefunden, um gegen die politische Agenda der globalen Erwärmung zu protestieren. Der wissenschaftliche Kreis, dem mehr als 9.000 promovierte Wissenschaftler und Forscher angehören, unterstützt die Notwendigkeit von Kohlendioxid und untersucht die Agenda der sog. menschengemachten, globalen Erwärmung, welche mittlerweile industrielle Energierationierungen, zentrale Wirtschaftsplanungen und globale Steuersysteme umfasst.

Die Wissenschaftler sprechen sich gegen die Theorie der globalen Erwärmung aus. Globale Vereinbarungen zur Begrenzung der Treibhausgase seien tatsächlich schädlich für alle Pflanzen- und Tierarten auf dem Planeten.

Kohlendioxid: Kein gefährlicher Schadstoff, so wie seit Jahren von Mainstream-Wissenschaftlern suggeriert, der aus der Atmosphäre entfernt werden muss

Die Petition umfasst begutachtete und damit ernstzunehmende Beweise, die von tausenden Wissenschaftlern mit einem breiten Spektrum an Fachkenntnissen unterstützt wird.

Die Petition warnt u.a. die Vereinigten Staaten insbesondere vor der Unterzeichnung internationaler Verträge, die nur eine finanzielle Belastung für die Bürger des Landes darstellen und die nationale Souveränität beeinträchtigen, wenn die Energieproduktion einschränkt werde. Der Alarmismus der globalen Erwärmung sei ein Pseudokrieg, der nur darauf abziele, ein Land zu Fall zu bringen.

Ein Brief von Frederick Seitz, Präsident der U.S. National Academy of Sciences, wird ebenfalls mit der Petition verteilt. Seitz ist ein hochdekorierter Wissenschaftler und erhielt die „National Medal of Science“, den „Compton Award“, die „Franklin Medal“ und zahlreiche andere Auszeichnungen, darunter Ehrendoktorwürden von 32 Universitäten weltweit.

Mangelhafte wissenschaftliche Beleg gegen Kohlendioxide


Seitz‘ Brief warne vor fehlenden wissenschaftlichen Beweisen gegen die „Gefahr Kohlendioxid“. Kohlendioxid ist ein Molekül und wichtiger Baustein des Lebens und kein gefährlicher Schadstoff, der aus der Atmosphäre entfernt werden muss, so wie es heute suggeriert werde. Der Brief des Präsidenten der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften untersucht ganz bewusst die Gefahren, die von den USA ausgehen, wenn sie globale Verträge zustimmen würden, die Energie zu rationieren und damit den Reichtum der Nation beschlagnahmen.

Der Klimaalarmist und Frontkämpfer der Klimalüge Al Gore korreliert dagegen steigende Temperaturen über den Ozeanen mit einem Anstieg vonTreibhausgasen, aber dies mache die globale Erwärmung noch nicht zu einem wirklichen Problem oder zu einer Art „ständiger Wissenschaft“, die den Planeten zerstören wird. Wie die Wissenschaftler betonen, ist der Dampfdruck von CO2 über Meerwasser temperaturabhängig. Es sei ganz natürlich, dass die beiden Datensätze zusammen aufsteigen. Das sei kein Grund zur Beunruhigung.
Petition fordert weltweit Ablehnung von Klimaabkommen

Die Petition fordert die gewählten Regierungschefs und andere politischen Führer auf, das Abkommen über die globale Erwärmung, was in Kyoto, Japan im Dezember 1997 unterzeichnet wurde, und damit auch alle anderen Vorschläge ähnlicher Art, abzulehnen. Präsident Trump hatte die Vereinigten Staaten USA von der Pariser Klimavereinbarung bereits letztes Jahr befreien können.
art-robinson

Dr. Arthur Robinson warnt eindringlich vor internationalen Klimaabkommen

Die Beseitigung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid würde dem Planeten großen Schaden zufügen und der Pflanzenwelt das nehmen, was sie zum Gedeihen braucht. Pflanzenwachstum bedeutet Nahrung für die Weltbevölkerung und wir wissen um sogenannte Philantropen und Super-Milliardäre, die mit ihren finanziellen Möglichkeiten seit langem versuchen, Einfluss auf die Weltbevölkerung zu nehmen.

Die Petition und ihre weiterführende Forschungsarbeiten zerlegen einen Mythos, von prognostizierten Kohlendioxidwerten, die zu einer katastrophalen Erwärmung der Erdatmosphäre und zu einer Störung des Klimas führen sollen. Im Gegenteil: Die Beweise sprechen eindeutig für eine Notwendigkeit von „Treibhausgasen“, die für die Pflanzen- und Tierwelt auf der Erde von großer Bedeutung sind. Die Petition warnt vor der Agenda der globalen Erwärmung und betont, dass sie den Fortschritt von Wissenschaft und Technologie auf der ganzen Welt behindern wird. Die Beschlagnahme der US-Energieproduktion sei eine Bedrohung für die Souveränität der USA und die Fähigkeit der Nation, anderen Ländern Hilfe anzubieten.

Quelle https://schluesselkindblog.com/2018/01/ ... tzt-mobil/
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Naturkatastrophe in Indonesien - 384 Menschen sterben durch Tsunami

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Sep 2018 09:41

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https://www.n-tv.de/panorama/384-Mensch ... 46843.html
Samstag, 29. September 2018
Naturkatastrophe in Indonesien - 384 Menschen sterben durch Tsunami

Nur langsam wird nach einem schweren Erdbeben und Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi das ganze Ausmaß der Katastrophe deutlich. Die Behörden berichten von mehreren Hundert Toten. Die Bergungsarbeiten sind sehr schwierig.


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Nach einem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 384 gestiegen. Bisher beschränkten sich die registrierten Todesfälle auf die Provinzhauptstadt Palu, wie die indonesische Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Krankenhäuser konnten nur mit Mühe die Hunderten Verletzten versorgen, nachdem Wellen mit einer Höhe von 1,50 Metern Teile der Stadt verwüstet hatten.

Die Wellen waren am Freitag von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 vor der Küste von Sulawesi ausgelöst worden. Das Epizentrum lag in nur zehn Kilometern Tiefe knapp 80 Kilometer nördlich von Palu, der 350.000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Provinz Zentralsulawesi.

Videoaufnahmen zeigten, wie die Flutwelle über Palu hereinbrach und zahlreiche Gebäude zum Einsturz brachte sowie eine große Moschee überschwemmte. Bereits das vorausgegangene Beben hatte viele Häuser einstürzen lassen, Bewohner flüchteten ins Freie. "Ich bin einfach gerannt, als ich die Wellen auf die Häuser an der Küste treffen sah", sagte Palu-Bewohner Rusidanto.
Katastrophenhilfe unter erschwerten Bedingungen

Das Beben war so stark dass es noch in mehreren hundert Kilometern Entfernung auf der benachbarten Insel Borneo zu spüren war. Es ereignete sich kurz vor dem Freitagsgebet in dem mehrheitlich muslimischen Land, wenn die Moscheen besonders stark besucht sind.
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Krankenhäuser sind überwältigt von der Zahl der Verletzten. Viele Menschen müssen unter freiem Himmel behandelt werden. Andere Überlebende helfen bei der Bergung der Toten. Nachdem der Tsunami zugeschlagen hatte, wurde der wichtigste Flughafen in Palu geschlossen, was die Katastrophenhilfe erschwert.

Das aus zahlreichen Inseln bestehende Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem tektonische Platten aufeinander stoßen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig. An Weihnachten 2004 hatte ein Beben der Stärke 9,3 vor der westindonesischen Insel Sumatra einen Tsunami ausgelöst, der in der Region insgesamt 220.000 Menschen tötete, davon 168.000 in Indonesien.

Bei einer Erdbebenserie von Ende Juli bis Anfang August waren auf der indonesischen Insel Lombok 555 Menschen ums Leben gekommen. Fast 1500 weitere wurden verletzt.

Quelle: n-tv.de , fhe/AFP

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Nobelpreisträger entlarvt die KlimaLÜGE !!!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2018 19:07

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Das ist auch meine Meinung! Und ich bin kein Physiker !
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Nobelpreisträger entlarvt die KlimaLÜGE !!! BITTE teilen!
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Globale Erderwärmung: Die Klimalüge

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Okt 2018 09:35

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://equapio.com/umwelt/globale-erde ... limaluege/

Globale Erderwärmung: Die Klimalüge
Von
Mario Kienappel
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Globale Erderwärmung anhand einer Skyline mit CO2-Ausstoß
Globale Erderwärmung anhand einer Skyline mit CO2-Ausstoß
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Inhaltsverzeichnis [Anzeigen]
Der Ausstoß von CO² am Pranger

Während 1974 in den Massenmedien noch eine einbrechende Eiszeit propagiert wurde, herrscht seit 2007 Untergangsstimmung in Richtung globale Erderwärmung. Umweltaktivismus entwickelte sich erstmals zu einer politischen Bewegung, die alles an den Pranger stellt, was mehr Ausstoß von CO² hat als abbaut. Über die Ursache des CO²-Wahns, und was wirklich dahinter steckt:

“Keines der größten Klimaveränderungen in den letzten tausenden Jahren kann durch CO² erklärt werden.” (Dr. Piers Corbyn – Klimaforscher)

Theorie der Globalen Erderwärmung
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Laut gängiger Theorie ist das von Menschen produzierte CO² der maßgebende Faktor für einen Klimawandel. Für Margaret Thatcher, Atomenergie-Propagandistin und ehemalige britische Premierministerin, war das Thema globale Erderwärmung ein gefundenes Fressen, als dieses zur internationalen Angelegenheit wurde. Da Atomkraftwerke keine CO²-Emissionen verursachen, stellte die Klimadiskussion eine ideale Strategie für die Umsetzung von Atomenergie dar. Finanzielle Mittel wurden bereitgestellt um Kohlendioxid (CO²) mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen.
Globale Erderwärmung und die vermeintlich katastrophalen Folgen des Klimawandel

Die Pole schmelzen, Länder versinken in reißende Fluten und Malariamücken fallen in die bald tropische Nordhalbkugel ein. Erstmals in der Geschichte ertrinken jetzt auch noch Eisbären… So zumindest zeigen es die Medien und verursachen damit nicht nur Panik, sondern auch Schuldgefühle, denn die Ursache für das Übel sind Sie!

Dass die Landmassen wie sie heute bestehen aber schon so manchen Klimawandel überstanden haben verrät man Ihnen nicht.
Mücken haben kein Problem mit Kälte. In der Arktis wimmelt es von Mücken, tatsächlich brach die schlimmste Malaria-Epidemie der Geschichte, mit 600.000 Toten, im kalten Sibirien der Sowjetunion aus. Erwähnt wird auch nicht, dass die Aufnahmen von Polarbären in relativ eisfreien Regionen, im Sommer aufgenommen wurden.

“ Die Presse kommt andauernd zu uns und will etwas über das Treibhaus-Desaster sehen, ich sage dann: Da gibt es nichts. ”
(Professor Syun-Ichi Akasofu – Leiter des IARC “Internationales arktisches Forschungszentrum”)

Was ist Kohlendioxid (CO²), Ausstoß von CO² und Treibhausgase
Treibhausgase und Treibhauseffekt

Treibhausgase sind strahlungsbeeinflussende Stoffe in der Luft, die zum Treibhauseffekt beitragen, welcher zur Erwärmung der Erde führt. Wenn sich die Erde aufgrund von Treibhausgasen erwärmt, findet die größte und schnellste Erwärmung etwa 10km über der Erdoberfläche statt, also in der mittleren Troposphäre (die unterste Schicht der Erdatmosphäre). Wenn dies nicht der Fall ist, sind Treibhausgase nicht die Ursache für eine globale Erderwärmung. Kohlenstoffdioxid ist nicht nur ein schwaches Treibhausgas sondern auch nur in verhältnismäßig unbedeutenden Mengen vorhanden. Das mit Abstand wichtigste Treibhausgas ist Wasserdampf

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“Jeder der umher läuft und behauptet, dass Kohlendioxid verantwortlich für den größten Teil der Erwärmung des 20. Jahrhunderts ist, hat sich nicht die grundlegendsten Zahlen angeschaut.” (Professor Patrick Michaels – Umweltwissenschaften der “University of Virginia”)

Anteile und Entwicklung von Kohlenstoffdioxid (CO²)

Der Anteil an Kohlendioxid in der Atmosphäre ist so gering, dass er in Teilen per Million gemessen wird. Der prozentuale Anteil liegt bei ca. 0,04%, wovon wiederum nur ein sehr kleiner Teil vom Menschen stammt. Es gab Zeiten in der Geschichte der Erde, in denen wir 3-10 Mal so viel CO² in der Atmosphäre hatten wie heute. Wenn CO² einen Effekt auf das Klima hätte, würde man es in einer Eisschicht-Untersuchung, einer so genannten Temperatur-Rekonstruktion, sehen.
Was ist Kohlendioxid (CO²) und woher kommt es

Kohlendioxid ist ein natürliches Gas, welches von allen Lebewesen produziert wird, es ist aber auch ein Produkt industrieller Produktion und Energiegewinnung, wobei der vom Menschen in die Luft ausgestoßene Anteil an Kohlenstoffdioxid verschwindend gering ist.
Vulkane produzieren beispielsweise mehr CO² als alle Fabriken, Flugzeuge und Autos auf der Welt zusammengenommen. Noch mehr stammt von Tieren und Bakterien, die zusammen 23-Mal so viel CO² ausstoßen wie der Mensch. Wiederum mehr als von Tieren stammt von sterbenden Pflanzen, insbesondere im Herbst. Die mit Abstand größten CO²-Erzeuger überhaupt sind jedoch die Ozeane. In den Ozeanen ist etwa 50 Mal mehr Kohlenstoff enthalten als in der Atmosphäre, welches bei Erwärmung freigesetzt wird.
Ausstoß von CO² und die Bedeutung von steigendem CO²-Gehalt

Die Aufnahmefähigkeit der Ozeane für CO² sinkt mit steigender Temperatur. Es wird also Kohlenstoffdioxid freigesetzt, wenn sich Ozeane erwärmen. Ein erhöhter CO²-Gehalt in der Atmosphäre ist somit das Ergebnis – und nicht die Ursache – von globaler Erderwärmung!

Der Prozess von Beginn der Erwärmung, bis zum ozeanischen Ausstoß von CO² dauert ca. 800 Jahre, weil es so lange braucht bis die Erwärmung der Erde sich bis zur Ozeanoberfläche ausbreitet, von wo der größte Teil des CO² kommt. Ein steigender Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre bedeutet also, dass sich die Erde einmal vor Jahrhunderten bis Jahrtausenden erwärmte. Ein sinkender Wert würde entsprechend auf das Gegenteil verweisen, also eine vor langer Zeit stattgefundene Abkühlung der Erde.
IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaveränderung

“Die IPCC ist, wie jede UN-Organisation, politisch angetrieben”
(Prof. Philip Stott – Professor für Biogeography in der “University of London”)

Die 2.500 Mitglieder der IPCC sind keineswegs die besten Experten auf dem Gebiet der Klimaforschung, viele unter ihnen sind nicht einmal Wissenschaftler, sondern Rezensenten (Kritiker) und Politiker. Ein Großteil der IPCC-Mitglieder lehnt die offizielle Meinung zum Klimawandel ab, wird aber dennoch als Unterzeichner gelistet. [1]

“Die Leute, die Spezialisten sind, aber der Polemik nicht zustimmen und abtreten – und ich kenne eine Menge von ihnen -, werden trotzdem auf die Autorenliste gesetzt und somit Teil der 2.500 besten Wissenschaftler.” (Professor Paul Reiter – IPCC & Pasteur Institut, Paris)

“Die IPCC betreibt pure Propaganda” (Professor Richard Lindzen – IPCC & MIT)

Gründe für die Klimalüge und der Klimawandel Propaganda
1. Geld: Finanzierung einer voreingenommenen Wissenschaft

Die staatliche Förderung für Klimaforschung sprang nach der Klimakampagne alleine in den USA von 170 Mio. jährlich auf 4 Milliarden US-Dollar jährlich. Dieses Geld schaffte eine Menge Arbeitsplätze und damit “neue” Leute ins Feld, die einzig und allein daran interessiert sind CO² mit Klimawandel in Zusammenhang zu bringen bzw. die Existenz von globaler Erderwärmung zu dramatisieren.

“Tatsache ist, dass momentan zehntausende von Arbeitsplätzen von der globalen Erderwärmung abhängen
(Professor Patrick Michaels – Umweltwissenschaften der “University of Virginia”)

Der Wettbewerb um Förderung wissenschaftlicher Studien erfordert oftmals die Erwähnung einer “Untersuchung auf den Effekt auf das Klima”, für eine realistische Chance auf Finanzierung – unabhängig vom eigentlichen Forschungsobjekt. Wer zu Forschungsresultaten kommt, die die Theorie der CO²-Erderwärmung untergraben, wird es beim nächsten Mal schwer haben erneute Forschungsgelder zu erhalten. Auf diese Weise schließt sich ein Kreislauf. Die Massenmedien erhalten so ständig “neuen” Stoff, den sie auf die breite Bevölkerung einrieseln lassen können.

“Klimawissenschaftler brauchen ein Problem um finanziert zu werden” (Dr. Ray Spencer – Teamführer für Wettersatellitten der NASA)

Wer könnte auch besser wissen, wie man Projekte finanziert, als die NASA, die das so seit der vermeintlichen Mondlandung mit großem Erfolg praktiziert.

“Wir haben ein begründetes Interesse darin Panik zu erzeugen, weil dann Geld in Klimaforschung fließt.” (Professor John Christy – Hauptautor der IPCC)

2. Unterstützung von Atomenergie

Da CO² ausstoßende Kohlekraftwerke neben Kernkraftwerken die größten Stromproduzenten der Welt sind, ist eine gegen CO² propagierte Klimakatastrophe das Beste, was der Atomlobby passieren konnte.
3. Verhinderung der Industrialisierung Afrikas

Der verhältnismäßig reiche Westen nimmt sich das Recht auf billige und schmutzige Energiegewinnung, verlangt aber gleichzeitig, dass in Afrika teure und unzuverlässigere Technologien eingesetzt werden sollen um dort grundlegende Stromversorgung zu gewährleisten. Die Errichtung von Wind- und Solaranlagen ist mindestens drei mal so teuer wie herkömmliche Kraftwerke. Afrika verfügt über Erdöl und Kohle, ist aber angehalten diese nicht zu verwenden. Die Klimalüge wird genutzt um zu verhindern, dass CO²-ausstoßende Kohlekraftwerke gebaut werden, damit Afrika weiter ausgebeutet werden kann. Der Westen hat kein Interesse an einem entwickelten Afrika. Die Konkurrenz einer afrikanischen Industrie kann keiner gebrauchen.

“Lass mich eine Sache klar stellen: Wenn wir der dritten Welt sagen, dass sie nur Wind- und Solarenergie benutzen darf, sagen wir ihnen eigentlich, dass sie gar keine Elektrizität haben dürfen.”
(Paul Driessen – Umweltaktivist und Autor von “Green Power, Black Death”)

“Man sagt uns: Lass die Finger weg von euren Ressourcen, lass die Finger weg von eurem Öl, lass die Finger weg von eurer Kohle. Das ist Selbstmord.” (James Shikwati – Ökonom und Autor)

“Die Umweltbewegung entwickelte sich zur stärksten Kraft für Verhinderung der Entwicklung in den Entwicklungsländern.”
(Patrick Moore – Mitgründer von Greenpeace)

4. Globale Erderwärmung als Rechtfertigung für Chemtrails?

Offizielle Patente für den Einsatz von Chemtrail-Aktionen verweisen auf den positiven Effekt gegen globale Erderwärmung durch Dämpfung von Sonnenstrahlen. Werden Chemtrails aber möglicherweise aus ganz anderen Gründen versprüht? Liegt der Grund für den Schwindel um CO² (als maßgeblicher und von Menschen verursachter Faktor für einen Klimawandel) vielleicht darin, Chemtrails rechtfertigen zu können?
Tatsächliche Klimaentwicklung und Klimaveränderung
Die globale Erderwärmung wurde nicht industriell verursacht

Im 20. Jahrhundert erwärmte sich die Erde um einen halben Grad Celsius, der größte Teil davon geschah vor 1940, als die Industrialisierung (und den damit verbundenen Ausstoß von CO²) noch gar nicht wirklich begonnen hatte, und die meisten Länder über gar keine Kohlendioxid-produzierende Industrie verfügte.
Zur Zeiten des ökonomischen Booms in der Nachkriegszeit von 1940 bis 1980 sank die globale Durchschnittstemperatur sogar. Die Fakten zeigen also genau das Gegenteil von dem, was laut Theorie der globalen Erderwärmung der Fall sein müsste.
Natürliche Klimaentwicklung

In der Geschichte der Erde gab es viel kältere, aber auch viel heißere Zeiten. Urwälder überzogen die Erde in einer Epoche, und in der nächsten verwandelte sich die Erde in einen Eisplaneten. Das Klima hat sich schon immer verändert, auch ohne das Zutun des Menschen.

Die so genannte Kleine Eiszeit begann im 14. Jahrhundert und endete vor erst 200 Jahren, zu einer Zeit, in der die Auswirkungen der Kälte bereits gut dokumentiert waren. Vor der “Kleinen Eiszeit” gab es eine Ära, die als die Mittelalterliche Warmzeit bekannt ist, in der es etwa 400 Jahre lang wärmer war als die Temperaturen, die wir heute gewohnt sind. Die “Mittelalterliche Warmzeit” war eine Zeit voller Reichtum und Entwicklung, es war die Zeit in der viele der heute noch verehrten europäischen Kathedralen entstanden. Heute wird im Gegensatz behauptet Temperaturerhöhungen hätten katastrophale Auswirkungen.

Es wird behauptet, dass Eisbären erstmals in ihrer Geschichte davon bedroht sind zu ertrinken, weil die von ihnen benötigten Eisflächen verschwinden. Die Eisbären überstanden offensichtlich aber auch das Atlantikum, vor 5.000 bis 9.000 Jahren, in der es dreitausend Jahre lang erheblich wärmer war als heute.
Ursache für Klimaveränderung

Da CO² keine Rolle bei der Klimaveränderung spielt, fällt der Blick der (echten) Klimaforscher vermehrt auf die Sonne. Wolken reflektieren Sonnenstrahlen und führen so zur Kühlung der Atmosphäre. Die Entstehung von Wolken ist auf kosmische Strahlung zurückzuführen, welche Wasserdampf zu Wolken werden lässt. Bei starker magnetischer Sonnenaktivität (auch am Ausmaß von Sonnenflecken zu beobachten) werden kosmische Strahlen von der Erde abgelenkt, was zu verminderter Wolkenbildung führt.
Extreme Kälte durch globale Erderwärmung

Nachdem immer deutlicher wird, dass die prophezeite globale Katastrophe noch auf sich warten lässt, schrecken die Verantwortlichen der Panikmache nicht davor zurück, mit Erklärungen aufzufahren die immer bizarrer und verrückter zu werden scheinen. Wie schon 2004 im Hollywood-Streifen “The Day After Tomorrow”, soll die vermeintliche arktische Gletscherschmelze dazu führen können, warme Meeresströmungen zu unterbrechen. Das im Eis gebundene Süßwasser droht angeblich den Nordatlantikstrom aussetzen zu lassen, was Europa in eine Kältezeit versetzen würde.
Fazit

Von gezielter Manipulation durch Wetterkontrolltechnologien abgesehen, ist die Sonne direkt und indirekt für das Klima auf der Erde verantwortlich. Das Establishment schreckt nicht vor Maßnahmen und Anpassungen zurück, um die Finanzierung der Klima-Scheinwissenschaft, und damit die Klimalüge, aufrecht zu erhalten.

“Die Sonne treibt Klimaveränderungen an, CO² ist irrelevant” (Dr. Piers Corbyn – Klimaforscher)

Quellenangaben

[1] Professor Richard Lindzen – Mitglied der IPCC und Wissenschaftler des “Massachusetts Institute of Technology” (MIT)
[-] Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen
[-] Das Internationale arktische Forschungszentrum
[-] Dokumentation: The Great Global Warming Swindle
Wie ist Ihre Meinung dazu?

Was dachten Sie, als Sie das erste Mal von globale Erderwärmung gehört haben? Wie haben Sie darauf reagiert? Was halten Sie heute von CO²? Wie finden Sie die aktuelle Klimaentwicklung und Klimaveränderung? Schreiben Sie einen Kommentar und lassen Sie uns Ihre Meinung über die Klimalüge wissen!
Leser-Antworten

Florian Kurz über die Klimaerwärmung und andere mensch-gemachte Pseudokatastrophen:
Damals schon zu Cäsars Zeiten als es in Nordeuropa zwei Fruchtfolgen gab und Wein gar üppig gedieh … Hannibal über schneefreie Alpen spazierte oder ein paar Jährchen davor als sich in ca. 2000 müNN Hochmoore gebildet haben und stämmige Zirben wuchsen (und beide brauchen “seine Zeit” waren sicher die Barbaren mit deren Lagerfeuerchen die “globale Erderwärmung”-Ursache … Dazu ein Link: Holz- und Torffunde als Klimaindikatoren. Meinung kommt von Bildung und nicht von “meinen”.
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Mario Kienappel
Mario Kienappel
http://kienappel.org/
Bevor Mario EQUAPIO mit seinen drei Brüdern geplant und im Jahr 2007 umgesetzt hat, entwickelte er 2005 das Konzept zum Vorgänger Esoturio eigenständig. Er ist im August 1984 geboren, ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Sein Ziel ist es durch Aufklärung die Grundlage für Entscheidungsfreiheit zu erschaffen, wahres Recht zu ermöglichen und gemeinsam mit anderen Menschen, die Frieden und Freiheit schätzen, eine lebenswertere Welt zu realisieren.

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Der gefährliche Irrglaube, dass Technologien den Klimawandel aufhalten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Nov 2018 11:53

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.huffingtonpost.de/entry/der ... 7e4c1acdb7
Der gefährliche Irrglaube, dass Technologien den Klimawandel aufhalten
Geo-Engineering ist eine vielversprechende Chance – wenn wir die Risiken kennen.

Aleszu Bajak
Wissenschaftsjournalist und Dozent an der Northeastern University's School of Journalism

Jose A. Bernat Bacete via Getty Images
Gletscher schmelzen, es gibt immer weniger Schnee – wie hier in den Pyrenäen.

Regen machen, Sonnenstrahlen blocken, CO2 aus der Luft saugen und verhindern, dass die Ozeane versauern.

In Zeiten des Klimawandels denken viele Forscher groß. So groß, dass sie Gott spielen wollen.
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Sie wollen die globale Erwärmung stoppen und schädliche Klimaveränderungen umkehren – mit Hilfe von Technik. Im Rahmen von Geo-Engineering wollen sie großflächig und vorsätzlich in geo- und biochemische Kreisläufe eingreifen.

Das bietet viele Chancen – und genauso viele Risiken und Ungewissheiten.

► So diskutieren Wissenschaftler seit Jahren über “Solar Radiation Management”. Eine Form des Geo-Engineerings, um die Erderwärmung zu mindern.
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Einer dieser Wissenschaftler ist Wake Smith. Der ehemaliger Geschäftsführer einer Fluggesellschaft und plant nun Flugzeuge, die nicht viel größer sind als eine Boeing 757 und eine Flughöhe von 18.000 Metern erreichen können. Hoch genug, dass Leute an Bord die Erdkrümmung sehen können. Diese Flugzeuge sollen Gas in die untere Stratosphäre abgeben.

In fünfstündigen Missionen würden sie den Himmel mit einer Schicht aus klarem, stinkendem, aerosolisiertem Schwefeldioxid bedecken. Über Jahre hinweg würden sie so 100.000 Tonnen Schwefeldioxid in der Erdatmosphäre verteilen. Das Ziel: Mit dem Gas die Sonne abschirmen und so die Temperatur auf der Erde senken.

Vorbild für diese Idee sind Vulkane. Auch sie stoßen bei jeder Eruption Schwefeldioxid aus und sorgen so für eine Abkühlung der Temperatur. So hatte der Ausbruch des Pinatubo-Vulkans auf den Philippinen 1991 kurzzeitig die weltweite Durchschnittstemperatur um ein halbes Grad Celsius gesenkt.

Mehr zum Thema:“Sind dem Untergang geweiht”: Britischer Zukunftsforscher gibt Menschheit auf
Gefahr, dass Schurkenstaaten und skrupellose Organisationen mit dem Klima spielen
AleksandarGeorgiev via Getty Images
Kan Geo-Engineering die Erdatmosphäre reparieren?

Forscher aus angesehen Instituten schenkten Smiths Idee Beachtung. Angespornt von der Aufmerksamkeit für seine Arbeit entwickelte Smith einen Zehn-Jahres-Betriebsplan für Flugzeuge, die ab dem Jahr 2023 das Schwefeldioxid versprühen könnten.

Smith sagt, dass das Ganze viel günstiger und einfacher sei, als er es erwartet hatte. Es gebe keine wirklichen Hindernisse, meint er. Der Gesamtpreis des Projekts? Lumpige 3,5 Milliarden Dollar, schätzt er.

“Ich glaube, es ist schlecht, dass es so billig ist”, erzählte Smith vergangenen Monat einer kleinen Gruppe im Konferenzsaal im “Harvard Center for the Environment”.

► Smith argumentiert, dass für so wenig Geld auch Schurkenstaaten, skrupellose Organisationen oder Einzelpersonen die Möglichkeit hätten, mit dem Klima zu experimentieren.

Auch in Asien beschäftigen sich Wissenschaftler mit Geo-Engineering. Auf der tibetischen Hochebene baut China derzeit Öfen, deren Schornsteine künftig Silberiodid ausstoßen sollen. Das Silberiodid gelangt über den Aufwind der Berge in die Wolken und bringt sie dann dazu, zu regnen. Wasser, dass die Wolken zuvpr über dem Golf von Bengalen und dem Südchinesischen Meer aufgenommen haben.
Regen machen und Kohlenstoff aufsaugen

► Chinas Ziel: Das Regenvolumen im Land um zehn Milliarden Kubikmeter jährlich steigern. Wenn es funktioniert, würden so etwa sieben Prozent des Wassers, das China nutzt, aus künstlich erzeugtem Regen stammen.

Auf der ganzen Welt forschen Experten auch an einer möglichen Nutzung von Geo-Engineering zu Rettung der Weltmeere. Beim sogenannten marinen Geo-Engineering sollen Substanzen im Wasser verteilt werden, die das Wachstum von Algen fördern.

Algen könnten Kohlenstoff binden und sich so positiv auf das Klima auswirken. Geforscht wird auch an Möglichkeiten, mit Mineralstoffen die Versauerung der Meere umzukehren.

Beim Geo-Engineering wird über verschiedene Verfahren diskutiert und an verschiedenen Stoßrichtungen geforscht. Sie lassen sich in drei Kategorien einordnen:

► Natürliche Verfahren: Das Ziel hierbei ist, dass die Erde selbst wieder mehr Kohlendioxid aus der Luft nimmt und im Boden speichert. Helfen könnte der Mensch dabei, indem er Wälder aufforstet oder Feuchtgebiete renaturiert.

► Carbon Dioxide Removal (CDR): Kohlendioxid und andere Treibhausgase sollen aus der Atmosphäre entfernt werden. Zum Beispiel haben Wissenschaftler die Idee, Gestein zu zermahlen und zu verstreuen, das die Gase chemisch bindet.

Die natürlichen Verfahren und die CDRs werden auch als negative Emissions-Technologien (NET) bezeichnet.

► Solar Radiation Management (SDR): Die Idee ist, mit technischen Verfahren in den Strahlungshaushalt der Erde einzugreifen – zum Beispiel durch das Versprühen von Gasen in der Atmosphäre.

All das klingt verlockend. Die Idee: Was der Mensch kaputt gemacht hat, soll die mit Technik wieder reparieren.

Geo-Engineering ist darauf ausgelegt, global Probleme zu beheben. Doch genau dort liegt die Gefahr: Die weitreichenden Auswirkungen von Geo-Engineering sind unbekannt.
Modelle über die Auswirkungen von Geo-Engineering prophezeien Beunruhigendes
Paul Souders via Getty Images
Gletscher und Polkappen auf der ganzen Welt – hier ein Eisberg in Kanada.

► Aber Modelle prophezeien Beunruhigendes: Geo-Engineering könnte den Niederschlag weltweit mächtig durcheinander bringen oder die Ozonschicht zerstören.

Hinzu kommt: Wenn ein bereits gestartetes Geo-Engineering-Projekt einfach abgebrochen würde, könnte das zu einer rapiden Erderwärmung, Artensterben und einer Beschleunigung des Klimawandels führen, fasst eine Studie der US-amerikanischen Rutgers University die Problematik zusammen. Wer einmal etwas in der Natur verändert, kann das nicht mehr rückgängig machen.

Unklar ist auch, wie effizient die Projekte in ihrer Umsetzung wirklich wären.
Geo-Engineering muss weiterentwickelt werden – aber nur mit den Risiken im Blick

► Dennoch sind sich einige Forscher sicher: Wenn die globale Erderwärmung weiter zunimmt, müssen wir uns dringend mit Geo-Engineering beschäftigen.

Mehr zum Thema: 15 Mut machende Beispiele, wie Menschen in Deutschland gegen den Klimawandel kämpfen

Helene Muri ist Geowissenschaftlerin an der Universität in Oslo. Sie glaubt, dass Geo-Engineering vielversprechende Chancen bietet, um die Schäden durch den Klimawandel zu reduzieren – nur jetzt noch nicht.

“Wir müssen mehr über die Risiken herausfinden, bevor wir Gewissheit haben, dass die Nutzung – wenn überhaupt – sicher ist”, sagt sie. “Solar-Geo-Engineering ist in keinem Fall ein Ersatz dafür, dass wir CO2-Emissionen senken müssen.”

Wie uns der Klimawandel bedroht

Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass sich das Weltklima bis zum Jahr 2100 um drei Grad Celsius erhöhen wird. Die Folgen einer solchen Erwärmungen wären katastrophal: Dürren, Tsunamis, Orkane und Überschwemmungen würden große Teile der Menschheit bedrohen.

Klimawissenschaftler verschiedener Universitäten sind überzeugt, dass eine Erwärmung von 3,5 Grad Celsius das Fortbestehen der menschlichen Zivilisation gefährden würde.

Verbraucht die Menschheit weiter so viel Energie und produziert so viel CO2, dann steht ihr Ende wohl irgendwann im 22. Jahrhundert bevor.

Aber mit jedem Jahr und jeder Klima-Konferenz werden Geo-Engineering-Projekte wahrscheinlicher. Denn es gibt nahezu keine Vorschriften, die ein Land oder ein Individuum davon abhalten würden, es zu versuchen, sagt Michael Gerrard, Direktor des Sabin Center for Climate Change Law an der Columbia Universität.
Gesetzliche Regelungen sind dringend notwendig

Aus rechtlicher Sicht sei es einfacher, die Stratosphäre mit einem Gas zu übersäen, als die Genehmigung für eine Hausrenovierung zu bekommen, betont er. ”Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass sich jemand an Geo-Engineering versucht”.

► Deshalb müsse es dringend gesetzliche Regelungen geben, sagt Gerrard. Gemeinsam mit Tracy Hester von der Universität des Houston Law Centers, hat er das Buch “Climate Engineering and the Law” veröffentlicht.

Das Ziel: politischen Entscheidungsträgern, Technologen und Rechtsanwälten ein besseres Verständnis für geltende Bestimmungen und wissenschaftliche Erkenntnisse über Geo-Engineering-Projekte liefern.
Issarawat Tattong via Getty Images
Durch den Klimawandel leiden immer mehr Regionen der Erde unter Dürren.

Die Frage ist: Wann und von wem wird ein derartiges zuerst Projekt gestartet? Gerrard stellt sich ein Szenario vor, in dem ein Land keinen anderen Ausweg mehr vor der vernichtenden Klimakatastrophe sieht.

“Man stelle sich vor, in Indien würde sich eine Klima-Katastrophe ereignen und das Land würde befürchten, dass eine weitere passiert. Dann könnte Indien mit Hilfe von Geo-Engineering versuchen, sich zu schützen. Das ist ein ziemlich plausibles Szenario”, sagt Gerrard.
Bundesregierung und Weltklimarat beschäftigen sich mit Geo-Engineering

Daher brauche es eine globale Regelung und staatliche Gesetze. Alles andere könnte letztlich in einem Krieg enden, warnt er. Würde nämlich ein Land voreilig ein Projekt starten, hätte würde das dem Klima auf der ganzen Welt schaden.

Wie “Spiegel Online” berichtet, arbeitet die Bundesregierung momentan immerhin an Regelungen, die das marine Geo-Engineering betreffen. Demnach soll ein Gesetz entworfen werden, das “das Einbringen von Stoffen in die Hohe See” zu “Zwecken der wissenschaftlichen Forschung” regelt. Forschung in deutschen Gewässern soll dann in Zukunft einem “Erlaubnisvorbehalt” unterliegen.

“Nach den vorgesehenen Neuregelungen soll die Erlaubnis in Übereinstimmung mit den Vorgaben des internationalen Rechts nur erteilt werden dürfen, wenn der Vorhabenträger unter anderem ein hohes Schutzniveau für die Meeresumwelt und die menschliche Gesundheit gewährleistet”, sagt Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Umweltministerium.

Auch der Weltklimarat IPCC beschäftigt sich mit Geo-Engineering. Im Herbst wird ein Sonderbericht des Rats zum Erreichen des Zwei-Grad-Ziels erwartet. In einem vorab geleakten Entwurf des Reports wurde deutlich, dass kein Szenario geplant ist, das ohne NET, also das bewusste Entfernen von CO2 aus der Atmosphäre funktionieren würde. Doch die Umsetzung wurde auch in dem geleakten Entwurf als “zweifelhaft” bezeichnet, wie das Wissenschaftsmagazin “Spektrum” berichtet.
Eine differenzierte Debatte fehlt

► Ein Geo-Engineering-Projekt in großem Maßstab mag kurz bevorstehen. Doch dafür braucht es dringend eine seriöse, differenzierte Debatte.

Mehr zum Thema: Ihr wundert euch, warum es zur Zeit so heftig stürmt in Deutschland? Forscher haben diese Antwort
aquatarkus via Getty Images
Schreitet die globale Erwärmung voran, wird es immer häufiger und heftigere Naturkatastrophen geben – hier Hochwasser im ukrainischen Odessa.

In den USA sind es ironischerweise derzeit gerade die Politiker, die lange Zeit die Wissenschaft hinterfragt und attackiert haben, die jetzt von schnellen Lösungen für den Klimawandel sprechen.

In einem Gastbeitrag für die konservative Nachrichtenseite “The Daily Caller”, hat kürzlich der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, Lamar Smith (ein Republikaner aus Texas), Geo-Engineering als “Forschungsfeld” bezeichnet, “das viel zu lange nicht beachtet wurde”.

Dabei ist er ein bekennender Skeptiker der globalen Erwärmung. Smith schreibt, statt “vager, erdrückender, uneffektiver behördlicher Vorschriften” um ein “willkürliches Klimaziel” zu erreichen, solle man mit Hilfe von Technologie, Lösungen finden.

“Indem sie der Technologie die Zügel überlassen, wie in der Vergangenheit auch schon, werden die Amerikaner ihren Nutzen daraus ziehen und eine bessere Lebensqualität genießen können”, schreibt er.
Geo-Engineering ist der einfachere Weg

► Geo-Engineering lässt sich gut verkaufen. Wer sich darauf verlässt, dass die technologische Lösung schon am Horizont wartet, umgeht die Mammut-Aufgabe, fossile Brennstoffe abzuschaffen.

Auch müssen sich nicht hunderte Länder über die Reduzierung von CO2-Emissionen streiten oder eine gesamte Zivilisation dazu bringen, ihr Konsumverhalten zu ändern. Das sind komplexe Systemabläufe, die tief in unserer Wirtschaft und Kultur verwurzelt sind.

Gletscher abzustützen, damit der Meeresspiegel langsamer steigt, Eisenstaub über die Meere zu streuen, um das Plankton-Wachstum anzuregen und so Kohlenstoff zu binden, oder den Himmel einzusprühen, um die Hitze der Sonne abzuschirmen, erscheint zunehmend einfacher. Und auch immer plausibler.
Wir müssen Wachstum von Fortschritt abkoppeln

John Ehrenfeld ist ehemaliger Direktor des MIT-Programms für Technologie, Wirtschaft und Umwelt. Er bedauert, dass die jetzige Diskussion über Geo-Engineering nicht die ursächlichen gesellschaftlichen Probleme anspreche.

“Es ist ein Fehler, die Komplexität des Systems zu akzeptieren, wenn das System Menschen enthält”, sagt Ehrenfeld. Jahrzehntelang hat der Wissenschaftler, der heute im Ruhestand ist, das Konzept der Nachhaltigkeit erforscht und vorangetrieben.

Ein Problem zu bewältigen, das so tief verwurzelt ist wie die Klimaerwärmung, erfordert es, dass die Menschheit sich mit einer existentiellen Frage auseinandersetzt, für die Geo-Engineering alleine nicht die Antwort sein kann: Sind wir gewillt, den Wachstum aufzuopfern, um das Überleben der Spezies zu gewährleisten?

“Wir werden nicht zum Kern des Problems vordringen, wenn wir es nicht schaffen, den Wachstum vom Fortschritt abzukoppeln”, warnt Ehrenfeld.

Dieser Artikel ist der HuffPost US erschienen und wurde von Patrick Steinke aus dem Englischen übersetzt und von Uschi Jonas bearbeitet und ergänzt.
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"Sie werden schlimmer" - Klimakatastrophen treten öfter zeitgleich auf

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KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
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Dienstag, 20. November 2018
"Sie werden schlimmer" - Klimakatastrophen treten öfter zeitgleich auf

Die Warnungen werden lauter: Einer Studie der Uni Hawaii zufolge häufen sich Klimakatastrophen; zudem suchen sie einige Regionen öfter gleichzeitig heim. Eindämmen könnte die zerstörerischen Effekte nur die drastische Verringerung des Klimagas-Ausstoßes.


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In vielen Teilen der Erde werden sich bis zum Ende des Jahrhunderts Klimakatastrophen häufen und immer öfter gleichzeitig auftreten - wenn der Ausstoß von Klimagasen nicht umgehend verringert wird. In einer im Fachblatt "Nature Climate Change" veröffentlichten Studie warnen Forschern der Universität Hawaii vor einem Strudel lebensbedrohender Naturgewalten, die durch die Emissionen von CO2, Methan und anderen Gasen bereits in Gang gesetzt wurden.

"Die Menschheit wird sich kombinierter zerstörerischer Auswirkungen verschiedener sich gegenseitig beeinflussender Klima-Gefahren ausgesetzt sehen", sagte Ko-Autor Erik Franklin vom Institut für Meeresbiologie. "Sie passieren jetzt und sie werden schlimmer." Die Wissenschaftler verweisen auf steigende Temperaturen, die in trockeneren Regionen zu Dürren, Hitzewellen und Waldbränden führen; in feuchteren Regionen seien häufiger Starkregen und Überschwemmungen zu erwarten. Über den Ozeanen werde die Klimaerwärmung zur Entstehung von mehr Superstürmen führen.
Extremtrockenheit, Rekordtemperaturen, Waldbrände, Hurrikane
In feuchteren Regionen führen steigende Temperaturen häufiger zu Starkregen und Überschwemmungen.
In feuchteren Regionen führen steigende Temperaturen häufiger zu Starkregen und Überschwemmungen.
(Foto: imago/Eibner Europa)

Als ein Beispiel führt die Studie den US-Bundesstaat Florida an: Dort habe es im vergangenen Jahr extreme Trockenheit und Rekordtemperaturen, mehr als hundert Waldbrände und mit Hurrikan "Michael" den schwersten Wirbelsturm gegeben, der die Region bislang getroffen hat. Sollte es mit dem Klimagas-Ausstoß so weitergehen wie bisher, müssten Städte wie Sydney oder Los Angeles künftig mit drei gleichzeitigen Klimakatastrophen rechnen, Mexiko-Stadt und die brasilianische Atlantikküste sogar mit bis zu fünf. Tropische Regionen seien besonders gefährdet.
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Das Pariser Klimaschutzabkommen sieht vor, die Erderwärmung nach Möglichkeit auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. In der Studie heißt es dazu am Beispiel New York: Sollte es wider Erwarten gelingen, die Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, drohe der US-Ostküstenmetropole Ende des Jahrhunderts pro Jahr ein Klimaereignis wie etwa ein katastrophaler Sturm; andernfalls könnten es bis zu vier jährlich sein.

Selbst unter optimistischen Annahmen sei jedoch davon auszugehen, dass die häufiger zu erwartenden kumulativen Effekte von Klimaereignissen "reiche und arme Länder gleichermaßen betreffen". Das Team um Camilo Mora wertete Daten von mehreren tausend Studien aus, die sich mit insgesamt zehn verschiedenen Klimafolgen-Phänomenen beschäftigten.
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Quelle: n-tv.de , abe/AFP

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