HERZLICH WILLKOMMEN IM WELTINFONETZ

Registrieren sie sich jetzt um die Foren

uneingeschränkt im Mitgliederstatus nutzen  zu können

Gäste können Links in den Foren und Themen nur zum lesen öffnen

Unser Forum steht Ihnen KOSTENLOS zur Verfügung

Ich wünsche Ihnen viel Spass und Erfolg beim surfen

BITTE BEACHTEN SIE UNSERE FORENREGELN ZUM IMPRESSUM

im 1. Forum

Ihr Weltbookadmin


AUTO - KONKURENTEN IM TEST

Beschreibung das 1. Forum in der 2. Kategorie

WELTPOLITIK NACHRICHTEN RUND UM DEN GLOBUS --
Das Flüchtlingsdrama läuft nach Plan – auf dem Weg in die Neue Weltordnung -- AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING -- AUTO PRAXISTEST UND GEBRAUCHTE -- Der internationale Marktplatz für klassische Fahrzeuge.Oldtimer kaufen -- SPEISEN - GETRÄNKE - MEDIKAMENTE DIE DEN FÜHRERSCHEIN GEFÄHRDEN KÖNNEN -- AUTO - OLDTIMER -- Neueste Automodelle -- AUTO - KONKURENTEN IM TEST -- TRAKTOREN - OLDTIMER -- Kostenlose Führerscheinprüfung für alle Führerscheinklassen --
TRAKTOREN neuere Bauweisen -- LKW - OLDTIMER -- LKW neuere Baureihen -- MOTORRAD - OLDTIMER --
MOTORRAD neuere Modelle --

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 1553

AUTO - KONKURENTEN IM TEST

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Feb 2015 02:04

logo autokonkurenten im test.jpg
AUTO - KONKURENTEN IM TEST

Für unsere neuen Mitglieder eine kurze Anleitung zur Bedienung
Zum eingeben eines Beitrages "Antworten anklicken"
In das offene Textfeld zuerst den Link des Beitrages eingeben, dann Entertaste
darunter die Beschreibung die auch oben im Betreff eingegeben werden muss.
Wer möchte kann im Menü seine Schriftwahl, Schriftgröße und Schriftfarbe einstellen.
Wer ein Logo oder Bild hinzufügen möchte, scrolle nach unten in Optionen, Datenanhang hochladen,
wenn hochgeladen darunter Datei hinzufügen im Beitrag anzeigen anklicken anklicken
Dann die Taste "Absenden" drücken und der Beitrag ist gebucht.

Oder rufe mich einfach an unter 0178 178 1963
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Re: KONKURENTEN IM TEST

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Feb 2015 02:06

Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Kia Rio und vier Konkurrenten im Test

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Feb 2015 00:24

http://www.autobild.de/bilder/bilder-ki ... html#bild1
Kia Rio und vier Konkurrenten im Test - Autobild.de
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Stromschlag aus Rüsselsheim - Opel Ampera-e feiert Weltpremiere in Paris

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2016 13:54

Stromschlag aus Rüsselsheim.jpg
Stromschlag aus Rüsselsheim.jpg (39.05 KiB) 1232-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/auto/Opel-Ampera-e-f ... 82376.html
Mittwoch, 24. August 2016
Stromschlag aus Rüsselsheim - Opel Ampera-e feiert Weltpremiere in Paris

Von Holger Preiss

In den USA feiert der Chevrolet Bolt EV bereits vor einem halben Jahr seine Premiere. Sein europäischer Zwillingsbruder mit dem Blitz auf dem Kühlergrill wird auf dem Autosalon in Paris erstmals dem Publikum gezeigt.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Es ist nicht so, dass alles, was man über den neuen Opel Ampera-e weiß, bis ins Detail verbrieft ist. Sicher ist aber, dass er seine Weltpremiere auf der "Mondial de l'Automobil" oder schlicht auf dem Autosalon in Paris feiern wird. Die Basis für den Stromer aus Rüsselsheim liefert der Chevrolet Bolt EV. Das bringt die beiden Elektroautos nicht nur optisch, sondern auch technisch ganz dicht zusammen. Für den Bolt EV verspricht Chevrolet eine Reichweite von 200 Meilen. Wie weit der Ampera-e mit einer Akkuladung fährt, wurde noch nicht verraten, aber in der Umrechnung ist davon auszugehen, dass es etwa 322 Kilometer sind.

Fahrspaß verspricht der Ampera-e vor allem durch sein kontinuierlich anliegendes Drehmoment von 360 Newtonmetern. Für die Energie zum Betreiben des Elektromotors sorgt ein im Unterboden verbauter Batterieblock aus 288 Lithium-Ionen-Zellen mit einer Kapazität von 60 kWh. Das entspricht etwa einer Leistung von 204 PS, was in der Summe für eine ordentliche Beschleunigung sorgt. Vor allem an der Ampel und auf Autobahnauffahrten dürfte das Blitz-Mobil nichts anbrennen lassen. Die Rede ist von 3,2 Sekunden für den Sprint von null auf Tempo 50, beim Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h braucht es 4,4 Sekunden. Diese Werte, so Opel, sind vergleichbar mit den sportlichen OPC-Modellen der Marke.
Cruisen mit dem Opel-Blitz
Das ist der Blick in den Chevrolet Bolt EV.
Das ist der Blick in den Chevrolet Bolt EV.

Spätestens in der Spitzengeschwindigkeit kann der Ampera-e hier aber nicht mehr standhalten. Die liegt nämlich bei 150 km/h, was eher für die rechte Spur auf der Autobahn und zügiges Cruisen spricht. Ist die Batterie alle, muss sie natürlich wieder geladen werden. Für den Ampera wurden hier noch keine Angaben gemacht, aber mit einem Blick auf den Bolt lässt sich diese Informationslücke rasch schließen.

Laut Chevrolet kann der Stromer über einen serienmäßigen 7,2-kW-Lader an einer 240-V-Wallbox in weniger als zwei Stunden so weit geladen werden, dass es für 80 Kilometer reicht. An kompatiblen Ladepunkten ist ein noch schnelleres Aufladen möglich. Die Reichweite soll hier nach 30 Minuten für 145 Kilometer reichen. Die Energierückgewinnung während der Fahrt erfolgt - wie bei anderen Elektroautos auch - über die Rekuperation, zum Beispiel beim Bremsen.
Mehr zum Thema

Bis zu 600 Kilometer Reichweite: VW plant fünf neue E-Auto-Modelle 17.08.16 Bis zu 600 Kilometer Reichweite VW plant fünf neue E-Auto-Modelle
Elektroautos sind nicht Toyotas Ding. Jedenfalls setzen die Japaner bis auf weiteres nicht auf den Akku. 25.07.16 Keine Batterie-Autos vom Autoriesen Verschläft Toyota den E-Antrieb?
Es gibt kaum ein Fahrzeug, dass sich mit den Kreisel-Akkumulatoren nicht elektrifizieren ließe. 20.07.16 Silicon Valley in Österreich Neue Akkus lassen Tesla alt aussehen

Fahrspaß bedeutet im Ampera-e aber auch reichlich Platz für die Passagiere und einen Kofferraum mit dem Fassungsvermögen eines ausgewachsenen Fünftürers in der Kompaktklasse. Was das in Zahlen heißt, kann auch mit Blick auf den Bolt noch nicht beantwortet werden. Sicher ist aber, dass auch der Opel Ampera-e mit dem IntelliLink, dem Infotainmentsystem, das auf Wunsch auch alle anderen Modelle von Opel ziert, ausgestattet werden kann.

Ebenfalls an Bord ist OnStar mit WLAN-Hotspot für bis zu sieben Endgeräte. Das letzte technische Detail, das potenzielle Kunden elektrisieren soll, ist die Kompatibilität mit Apple CarPlay und Android Auto.

Quelle: n-tv.de
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Testlauf für ein Jahr - Mercedes bringt schweren E-Lkw in Serie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Feb 2017 12:15

http://www.n-tv.de/auto/Mercedes-bringt ... 05094.html
Testlauf für ein Jahr - Mercedes bringt schweren E-Lkw in Serie

Der 2016 auf der IAA als Studie vorgestellte schwere Elektro-Lkw Urban eTruck von Mercedes wird jetzt in Kleinserie gehen. In einem zwölfmonatigen Testlauf soll so die Grundlage für die Großserie gelegt werden.

Teilen Sie den Link der Sie auf diese Seite geführt hat wenn Sie diesen Beitrag als interressant finden

Elektrische Transporter und Leicht-Lkw gibt es bereits. Mercedes will nun den ersten schweren Lastwagen mit E-Antrieb auf den Markt bringen. Das vorerst auf 150 Stück begrenzte Kleinserienmodell auf Basis der letztjährigen IAA-Studie Urban eTruck soll noch 2017 in einer niedrigen zweistelligen Stückzahl an Kunden in Deutschland und anschließend in Europa, Japan und den USA ausgeliefert werden. Im Lieferumfang ist auch ein spezielles Ladegerät enthalten, das den erhöhten Anspruch an einen Lkw berücksichtigt.

So ausgestattet, sollen die Anforderungsprofile des E-Lasters von Mercedes über zwölf Monate im realen Transporteinsatz überprüft und gemeinsam mit den Kunden optimiert werden. Getestet werden beispielsweise der Einsatz im Schichtbetrieb, Ladezeiten sowie Batterie- und Reichweitenmanagement. Ziel ist es das Fahrzeug so zu optimieren, das 2020 die Produktion der Großserie starten kann.
12,8 Tonnen Zuladung
Mehr zum Thema

Bewährte Technik: Mit abgesenktem Stromabnehmer überholt ein Lkw einen zweiten "Summi" auf der Teststrecke in Groß Dölln in Brandenburg. 24.01.17 Vom "Brummi" zum "Summi" Strom-Lkw steuern Autobahn-Test an
Die Vernetzung geht so weit ins Detail, dass bei sensiblen Transporten auch das Ladegut bis ins Detail überwacht wird. 27.09.16 Die neue Fernfahrerromantik Lkw in Zukunft bis zum Schüttkegel vernetzt
Neben den Tucks präsentierte Mercedes die Sicherheitssysteme auch in Bussen und Vans. 03.07.15 Brummis immer autonomer "Nutzfahrzeuge werden zu Schutzfahrzeugen"

Der lokal emissionsfrei fahrende Lkw für den Verteiler-Verkehr hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 18 bis 25 Tonnen. An Zuladung sind bis zu maximal 12,8 Tonnen erlaubt. Fahren wird der E-Laster zunächst mit klassischem Koffer, mit Kühlaufbau und als Pritschenwagen. Haupteinsatzbereich für den Testlauf dürfte zunächst der innerstädtische Bereich werden, etwa zur Belieferung von Geschäften.

Genaue technische Daten für das Kleinserienmodell nennt Mercedes nicht. Bei der Messestudie sorgten zwei Elektromotoren an der Hinterachse für den Vortrieb. Sie stellten eine Gesamtleistung von 340 PS und ein Drehmoment von 1000 Newtonmeter zur Verfügung. Die drei modularen Batteriepakete mit einer Gesamtleistung von 212 kWh sollen für eine Reichweite von 200 Kilometern reichen, was für eine Tagestour im Verteilerverkehr ausreichend ist. Die Ladezeit an einer 100-kW-Säule, soll nur knapp über zwei Stunden betragen.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

AUTOS im TEST

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Feb 2018 21:34

Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Sauber, sicher und bequem - Ein Black Cab wie ein Schweizer Messer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Mär 2018 14:32

AUTO - KONKURENTEN IM TEST
https://www.n-tv.de/auto/Ein-Black-Cab- ... 54442.html
Montag, 26. März 2018
Sauber, sicher und bequem - Ein Black Cab wie ein Schweizer Messer

Nachdem Londons Stadtväter die Autofahrer seit Jahren mit der Citymaut zur Kasse bitten, bekommen nun auch die Black Cabs neue Auflagen. Eine Zulassung gibt es nur noch, wenn die Taxen elektrisch fahren können. Die Chinesen haben das passende Auto.


Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Insgesamt kann das Black Cab 630 Kilometer zurücklegen.

Ian Collins hat schon ein paar spannende Projekte in seiner Karriere betreut. Schließlich war der Ingenieur nicht nur 20 Jahre bei Rover, sondern danach auch bei McLaren und dort verantwortlich für die Entwicklung des Mercedes SLR. Doch kein anderer Auftrag hat ihn so sehr gereizt, wie sein aktueller. Denn Collins arbeitet seit fünf Jahren bei der London Electric Vehicle Company und hat dort nichts Geringeres auf die Räder gestellt als ein neues Taxi für die britische Hauptstadt. Die Stückzahlen sind zwar bescheiden, räumt Collins ein, wenngleich das natürlich auch für den SLR gegolten hat.
Black Cab in der Moderne

Doch wenn es – neben dem Mini, dem Rolls-Royce Phantom und vielleicht dem Land Rover Defender eine automobile Ikone gibt auf der Insel, dann ist es das Black Cab, das zu London gehört wie die roten Doppeldecker, die Tower Bridge oder der Buckingham Palace. Und als wäre das nicht schon Bürde genug, musste Collins auch noch eine technische Revolution umsetzen. Denn während die Stadtväter bei uns noch Dieselfahrverbote diskutieren, haben sie in London längst Nägel mit Köpfen gemacht, schon vor Jahren die Citymaut eingeführt und jetzt auch noch die Legende an die Leine gelegt: "Seit dem 1. Januar dürfen gibt es eine neue Zulassung nur noch für Taxen, die elektrisch Fahren können", erläutert Collins.
130 km/h wird das Black Cab schnell.

Mit dem Geld des chinesischen Autoriesen Geely und technischer Hilfe der Schwestermarke Volvo hat Collins den seit Jahrzehnten nahezu unveränderten Klassiker deshalb ins nächste Jahrtausend geholt und das erste Auto für diese neue Ära entwickelt. Statt eines rustikalen Diesels unter der Haube surrt im Heck nun ein E-Motor mit 150 PS und man steuert den Koloss flüsterleise, aber dafür umso kraftvoller durch die Rushhour und jedes Mal, wenn sich vor dem Taxi eine Lücke auftut oder die Ampel auf Grün springt, huscht ein Grinsen über das Gesicht des Fahrers.

Von der Spurtkraft der Stromer profitieren in London künftig nicht mehr nur die Tesla-Fahrer und man muss sich fast schon zurücknehmen, damit einem beim Kickdown nicht die Fahrgäste durch den Fond kullern. Dass es auf der Autobahn mit dem Spaß schnell vorbei ist, fällt im Dauerstau zwischen der Hauptstadt und dem Flughafen Heathrow kaum auf. Und dass bei umgerechnet 130 km/h schon wieder Schluss ist, wird niemanden stören in einem Land, in dem man nirgends schneller als 115 km/h fahren darf.
Zum Nachladen ein Range Extender
Dank Range Extender gibt es keine Wartezeiten an der Ladesäule.

Wenn man bisweilen trotzdem das vertraute Brummen eines Verbrenners hört, liegt das am Range Extender, mit dem Chefentwickler Collins dem realen Leben der Taxler Rechnung trägt. Denn Batterien groß und leistungsstark wie in einem Tesla könnten sich die Cabbies genauso wenig leisten wie die stundenlangen Stopps an der Ladesäule. Und kein Fahrgast würde akzeptieren, dass er auf dem Weg zum Flughafen den Wagen wechseln muss, nur weil gerade der Akku leer ist. Deshalb hat er einen vergleichsweise kleinen Akku unter den Wagenboden geschraubt und stattdessen noch einen aus dem Volvo-Regal übernommenen Dreizylinder-Benziner an Bord genommen, der allerdings genau wie zum Beispiel im BMW i3 mit konstanter Drehzahl nur einen Generator antreibt, wenn die Batterie nach 130 Kilometern leer ist. Eine Verbindung zu den Rädern gibt es nicht.

Mit den 38 Litern Sprit im Tank kommt das Taxi dann noch einmal über 500 Kilometer weit und ist nach einem ganz konventionellen Boxenstopp sofort wieder einsatzbereit, erläutert Collins. Das reicht offenbar: "Über den Tag nachladen musste ich noch nie", sagt Taxifahrer Pad, der den Wagen als einer der ersten schon seit letztem Herbst im Einsatz und bei den letzten Praxistests geholfen hat. Stattdessen lädt er daheim mit billigem Nachtstrom und zahlt nur zwei Pfund für einmal Tanken. So spart er pro Woche immerhin 80 Pfund. "Bei 1200 Pfund Umsatz in einer Woche macht das eine ganze Menge aus", rechnet er vor.
Wie auf dem Karussell
Auch Rollstuhlfahrer können das Black Cab problemlos besteigen.

Aber Pad lobt das London Cab nicht nur, weil es für die Umwelt und für seinen Geldbeutel gut ist. Selbst wenn der Hersteller nach Abzug der staatlichen Förderung noch immer 55.599 Pfund für das neue Modell verlangt – rund ein Viertel mehr als bisher für den Verbrenner. Pad schätzt vor allem die Ergonomie vor der Plexiglasscheibe, die seinen Arbeitsplatz von den Passagieren trennt: Bequemere Sitze, eine wirkungsvolle Klimatisierung, die Stille des Motors und dazu noch Assistenzsysteme wie die automatische Notbremse mit Fußgängererkennung. "Ich steige am Abend viel entspannter aus und muss nicht mehr alle zwei Stunden eine Pause mit ein paar Kniebeugen machen", freut sich der Mittfünfziger, der an normalen Tagen schon mal zwölf Stunden hinter dem Lenkrad sitzt.

Antrieb und Ausstattung des Taxis mögen neu sein. Und auch wenn es bis auf die LED-Scheinwerfer irgendwie vertraut aussieht, haben die Exil-Chinesen auch Form und Format angepasst, den Wagen etwas gestreckt und das Dach angehoben. Doch eines ist so wie immer: Der winzige Wendekreis. Denn was sich in London ein Taxi nennen will, dem müssen 8,50 Meter zwischen zwei Wänden für eine Runde reichen, erläutert der Chefentwickler und schickt seinen knapp fünf Meter langen Koloss auf eine Kreisbahn als wolle er Karussell fahren. Kein Wunder, wenn sich die Vorderräder um bis zu 63 Grad einschlagen lassen, während man sie zum Beispiel in einem Volvo CXC90 nur um maximal 38 Grad drehen kann. So wird die Rushhour zum Rummelplatz und man fühlt sich ganz schnell wie auf dem Karussell.
Wie ein Schweizer Messer
Wenn es etwas im Black Cab gibt, was es früher nicht gab, dann ist es Platz.


Aber von der neuen Taxi-Generation sollen nicht nur die Fahrer und die Umwelt profitieren, sagt Collins. "Wir wollen auch den Passagieren ein neues Erlebnis bieten." Denn auch wenn das London Cab auf den ersten Blick so aussieht wie seit über 30 Jahren, ist es außen ein bisschen und innen deutlich größer geworden. Und vor allem komfortabler. Schon seit je her geräumiger als jedes Taxi auf dem Festland, bietet es jetzt mehr Platz als eine Stretch-Limousine. Für die Beine, weil der Radstand auf imposante 2,99 Meter gestreckt wurde. Und für den Kopf, weil das London Cab 1,89 Meter hoch ist. Zu zweit reist man im Black Cab von morgen auf diese Weise komfortabler als im Erste-Klasse-Abteil der Bahn. Und wenn es sein muss, können sogar sechs Passagiere gemeinsam zum Abenteuer ins Londoner Nachtleben starten – drei hinten auf der großen Bank und nochmal drei auf leidlich bequemen Klappsitzen, die mit dem Rücken zur Trennwand montiert sind.
Mehr zum Thema

An der Wasserstofftankstelle im Technikcenter in Nabern steht eines der Vorserienmodelle des MercedesGLC F-Cell. 21.03.18 Brennstoffzelle passt für alle Mercedes GLC F-Cell - ist er der Heilsbringer?
In Zukunft können sich die Autobauer wohl von den Gewichtsvorgaben für ihre E-Autos trennen. 15.02.18 Das Ende der Diät Macht Leichtbau bei E-Autos keinen Sinn?
Für etwa 12.000 Euro soll der Stadtstromer in Gestalt der Isetta ab Sommer 2018 zu haben sein. 30.01.18 Microlino vor Serienstart Die Elektro-Isetta kommt
Der Mercedes GLC-F-Cell fährt mit Wasserstoff und Strom. 28.12.17 Es muss kein E-Auto sein Alternative Antriebe 2018

Aber es ist nicht der Platz alleine, der den Unterschied macht, und auch nicht die himmlische Ruhe in der Hektik der Großstadt, die nur dann gestört wird, wenn sich der Range Extender zuschaltet oder der Fahrer durch die Wechselsprechanlage mit dem Smalltalk beginnt. Es sind vor allem die vielen pfiffigen Details, die Collins dem Auto mit auf den Weg gegeben hat: Das Panoramadach für den besseren Blick auf St. Pauls Cathedral oder Lord Nelson auf dem Trafalger Square ist buchstäblich offensichtlich. Aber über die sechs USB-Anschlüsse, die 220 Volt-Steckdose fürs Laptop, das halbe Dutzend LED-Fluter an der Decke oder das kostenlose WLAN-Netz stolpert man wie über Ostereier im Garten. Und spätestens, wenn der Fahrer die Rampe aus dem Wagenboden zieht, über die Rollis problemlos durch die breite Seitentüre fahren können, wird das London Cab gar vollends zum Schweizer Messer unter den Autos – für jede Gelegenheit gerüstet.

Den größten Clou des schwarzen Riesen mit der grünen Seele erlebt man allerdings gleich beim Einsteigen. Denn wie sonst nur bei Rolls-Royce sind die Türen beim neuen London-Taxi entgegen der Fahrtrichtung angeschlagen. "So kommt man für ein paar Pfund nicht nur sauber, sicher und bequem durch die Stadt", freut sich Taxifahrer Pad. "Man kann sich zumindest für ein paar Minuten mal so fühlen, als würde man einmal im Leben in einen Phantom oder Ghost steigen und das Taxi wird zum Rolls-Royce des kleinen Mannes." Nur mit dem saubereren Antrieb.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 36461.html
Für 2019 angekündigt ist auch die elektrische Version eines Mini, dessen seriennahe Studie bereits auf der IAA 2017 zu sehen war. Die Japaner haben einen Kleinwagen auf Basis der putzigen IAA-Studie "Urban EV Concept" angekündigt, die mit ihrem leichten Retro-Einschlag an den ersten VW Golf erinnert. In Sachen Elektro-SUV steht für 2019 ebenfalls einiges in den Startlöchern: Mit bis zu 500 Kilometern elektrischer Reichweite kommt der Mercedes EQC. Ein elektrisierender Ausblick Diese Elektroautos kommen jetzt

Quelle: n-tv.de , Benjamin Bessinger, sp-x
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Rolls-Royce Cullinan - Ein Wüstling unter den Edelsten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mai 2018 12:17

AUTO - KONKURENTEN IM TEST
https://www.n-tv.de/auto/Ein-Wuestling- ... 26412.html
Rolls-Royce Cullinan - Ein Wüstling unter den Edelsten

Von Axel F. Busse

Lange wurde spekuliert, erst seit Februar ist es amtlich: Cullinan heißt das erste allradgetriebene Fahrzeug von Rolls-Royce. Jetzt lüftet der Hersteller Stück für Stück die Geheimnisse um seine technische Ausstattung. An Superlativen fehlt es nicht.


Teilen

Seite versenden
Seite drucken




Mit 5,34 Metern Länge überragt der Cullinan alle Serienfahrzeuge vergleichbarer Bauart.
(Foto: Rolls-Royce)

Geister, Gespenster und Phantome hatten in den vergangenen Jahrzehnten die Namensgebungen bei Rolls-Royce bestimmt, nun schien wohl deren schattenhaftes und flüchtiges Wesen nicht recht zu der wuchtigen Erscheinung des Neulings zu passen. Cullinan heißt die gewichtige Luxuskarosse, ursprünglich ist es der Name einer Kleinstadt in Südafrika und des Eigentümers jener Mine, wo einst der größte Rohdiamant der Geschichte gefunden wurde.

Stolze 3106,75 Karat wog der Edelstein vor seiner Spaltung, ein Wert, von dem in Kilogramm gerechnet und mit Insassen an Bord der Cullinan mit dem Doppel-R nicht mehr weit entfernt sein dürfte. Nicht nur beim Gewicht, sondern auch bei den Abmessungen setzt der neue Rolls-Royce Maßstäbe. Mit 5,34 Metern Länge und 2,14 Metern Breite verweist er selbst die Strech-Version eines anderen SUV-Giganten auf den zweiten Platz: Den Range Rover "Extended Wheel Base" übertrifft er um 14 bzw. sieben Zentimeter. Bei einem wichtigen Indikator für die Beinfreiheit im Fond, dem Radstand, liegt der Diamant aus Goodwood selbstverständlich auch vorne. Erstaunliche 17 Zentimeter mehr Platz zwischen den Achsen als der englische Konkurrent hat er aufzubieten.
Ohne Mühe überall hin

Typisch Rolls: Schmaler Lenkradkranz, der Zentralmonitor hat eine Abdeckung.
(Foto: Rolls-Royce)

Infantiles Ranglisten-Posing per Maßband ist für Rolls-Royce-Offizielle natürlich undenkbar. Ihre Motivation, das erste Allrad-Automobil der Marke in 114 Jahren zu entwickeln, sei allein von den Kundenwünschen inspiriert. "Sie haben darauf gewartet", sagt CEO Torsten Müller-Ötvös, "dass Rolls-Royce ein Automobil herstellt, das kompromisslosen Luxus bietet, wohin auch immer sich sein Besitzer damit wagt". Folgerichtig wurde die mühelose ("effortless") Fortbewegung, die seit Generation als Markenethos gilt, um die geografische Komponente ergänzt: "Effortless, everywhere".

Damit das in der Praxis tatsächlich auch so funktioniert, muss für den 4x4-Antrieb ein kräftiger Motor her. Den hat Rolls-Royce im Regal. Es ist der Sechsdreiviertelliter-Zwölfzylinder, der dank Biturbo-Aufladung 571 PS bereitstellt. Die werden vor allem dann gebraucht, wenn sich der Trumm der abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h nähert. Durchzugskraft ist natürlich nicht minder wichtig, denn Rolls Royce konnte es den Eigentümern ihrer Fahrzeuge unmöglich noch länger zumuten, ihre Boots- oder Pferdeanhänger von anderen Fabrikaten ziehen zu lassen. 850 Newtonmeter Drehmoment stehen zu Buche, verfügbar ab 1600 Umdrehungen.
Herrschaftliches Ambiente: Außer der 4-sitzigen Variante ist auch eine mit fünf Plätzen verfügbar.
Herrschaftliches Ambiente: Außer der 4-sitzigen Variante ist auch eine mit fünf Plätzen verfügbar.
(Foto: Rolls-Royce)

Außer dem neu entwickelten Allradantrieb findet sich im Cullinan auch eine neue entwickelte Allradlenkung. Beides dient dem Ziel, den Insassen in einer Umgebung von ultimativem Luxus uneingeschränkten Zugang in unerschlossene Offroad-Bereiche zu gewährleisten. So wird er zum Wüsten unter den Edelsten. Der Sonderstatus der Neuschöpfung ist nicht zuletzt daran zu erkennen, dass Rolls Royce zur Beschreibung der Produkteigenschaften ungewohntes Vokabular anwendet. Von "Vielseitigkeit" ist die Rede, von "Familientauglichkeit" und von "Fahrspaß". Dem Anspruch, jedweder Herausforderung im Gelände gewachsen zu sein, trägt das Fahrzeug dadurch Rechnung, dass die Luftfederung nach Betätigen des Startknopfes die Karosserie um 40 Millimeter anhebt.
Entspannt die Aussicht genießen

Mit dem Erscheinen des aktuellen Phantom hat Rolls Royce die "Architektur des Luxus" ausgerufen. Dem ist auch der Cullinan verpflichtet, obwohl ein Detail der Spitzen-Limousine vorbehalten bleibt: "The Gallery", die individuell gestaltbare Fläche vor dem Beifahrersitz, findet sich beim SUV nicht. Das Cockpit folgt eher herkömmlichen Gestaltungsprinzipien, außer den großen Bildschirmen belegt ein Dreh-Drücksteller auf der Mittelkonsole die Verwandtschaft zu bekannten BMW-Limousinen.
"Darfes noch ein Gläschen sein?": Champagner-Kühlbox und Kelche dürfen nicht fehlen.
"Darfes noch ein Gläschen sein?": Champagner-Kühlbox und Kelche dürfen nicht fehlen.
(Foto: Rolls-Royce)

Es gibt wenig, was bei Rolls-Royce so wichtig ist wie Wahrung der Tradition. Deshalb ist es wichtig, dass die mächtige Motorhaube zwischen den Kotflügeln spitz zuläuft, die polierten Lamellen des Grills aufrecht im Wind stehen und die hinteren Türen gegenläufig zur Fahrrichtung öffnen. Diese unverhandelbaren Merkmale authentisch mit echten Innovationen zu verknüpfen, ist die Herausforderung, der sich die Ingenieure stellen müssen. Zum Beispiel dann, wenn sie eine bewegliche Aussichtsplattform im Heck installieren wollen. Wie eine faltbare Campinggarnitur sind dort zwei Sessel und ein Tischchen untergebracht, wo man ein Glas Champagner zu sich nehmen kann, während man im Freien die Abendsonne genießt.
Mehr zum Thema

Scheinbar unverändert steht die Mercedes G-Klasse im Gelände. Dennoch ist alles neu und das erfährt man auch. 05.05.18 Dickes G bleibt Klasse für sich Mercedes hat den G-Punkt neu definiert
Neuer Stern auf allen Straßen: Das ist Putins neuer Staatsschlitten 07.05.18 Neuer Stern auf allen Straßen Das ist Putins neuer Staatsschlitten
Mercedes Designchef Gorden Wagner erläutert die Philosophie hinter dem Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury. 24.04.18 Limousine trifft Offroader Maybach - Luxus-SUV für China

Damit die Ruhe und Abgeschiedenheit, die von jeher das Fahrerlebnis in einem Rolls-Royce kennzeichnen, nicht hinter die der Limousinen zurückfällt, haben die Entwickler einen Trick angewendet. Die Trennung von Passagier- und Gepäckabteil nach dem Muster klassischer "3-Box"-Pkw soll das "Schweben auf dem Zauberteppich", das der Hersteller für eine Schöpfungen reklamiert, sicherstellen. Dass handelsübliche Sicherheits-, Assistenz- und Kommunikationssysteme an Bord sind, versteht sich von selbst.

Verbrauchswerte sind vermutlich die letzte Sorge, die einen potenziellen Käufer vor dem Erwerb eines Rolls Royce bewegt. Die 15 Liter je 100 Kilometer im Mittel sind, wie der Hersteller jetzt die Öffentlichkeit wissen lässt, bereits auf der Basis des neuen internationalen WLTP-Standards gemessen. Unzweifelhaft ist der 310 Kilogramm schwere Motor ein High-Tech-Produkt, aber gleichzeitig recht genügsam. Er gibt sich auch mit Sprit zufrieden, der weniger als die in Europa gängigen 95 Oktan aufweist. Das "everywhere" gilt schließlich weltweit, und nicht überall wird Sprit mit der gleichen Klopffestigkeit verkauft.

Quelle: n-tv.de

Zur Startseite AUTO - KONKURENTEN IM TEST -- forum-kategorie-f4/auto-konkurenten-test-t43.html
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Kampf der Konzepte - Subaru BRZ gegen WRX STI

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mai 2018 15:04

AUTO - KONKURENTEN IM TEST
https://www.n-tv.de/auto/Subaru-BRZ-geg ... 50378.html
Kampf der Konzepte - Subaru BRZ gegen WRX STI

Noch hat Subaru zwei sportliche Modelle im Portfolio: Den Altmeister WRX STI und den jungen Wilden BRZ. Unterschiedlicher könnten die Konzepte nicht sein. Doch was macht im Rennstreckeneinsatz mehr Spaß?


Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Der Subaru WRX STI wird demnächst eingestellt.

Es gibt ein berühmtes Zitat von Deutschlands einzigem Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, in dem er sagt, ein Auto mit nur zwei angetriebenen Rädern sei nur eine Notlösung. Nun, zwar ist Röhrl in seiner langen Karriere nie für Subaru an den Start gegangen, das Zitat scheint aber wie gemacht für die japanische Marke, die sich selbst "Weltgrößter Allrad-Pkw-Hersteller nennt". Auch das sportliche Aushängeschild von Subaru, der WRX STI, verfügt über einen Allradantrieb. Wenn die sportliche Limousine aufgrund immer strengerer Abgasnormen demnächst eingestellt wird, soll der kleine heckgetriebene BRZ die Rennsport-Fahne der Marke hochhalten. Obwohl die Konzepte gegensätzlicher nicht sein könnten. Man kann nun streiten, welches Auto auf der Rennstrecke mehr Spaß macht und welches schneller ist. Oder man probiert beide Modelle am Bilster Berg aus.

Bevor es aus der Boxengasse auf das 4,2 Kilometer lange, anspruchsvolle Asphaltband des Bilster Berg geht, soll noch ein Blick auf die Kontrahenten geworfen werden. Auf der einen Seite steht der WRX STI. Vor einigen Jahren seines legendären Vornamens "Impreza" und damit auch teilweise der Rallye-DNA beraubt, ist der Fünftürer optisch immer noch ein echtes Wettbewerbsauto: Vierflutige Abgasanlage, große Frittentheke am Heck sowie die legendäre Farbkombination blauer Lack mit goldenen Felgen. Neben der bulligen Limousine scheint der in Zusammenarbeit mit Toyota entwickelte (dort als GT86 erhältliche) BRZ beinahe schmächtig. Das kleine Coupé mit der niedrigen Dachlinie wirkt auf den schmalen 17-Zoll-Rädern etwas hochbeinig, das Gesamtbild mit der kleinen Spoilerlippe und den kurzen Überhängen stimmt aber.
Technisch nicht weit voneinander entfernt
Der Innenraum des WRX STI ist auf Rundkurs getrimmt.

Auch technisch könnten beide Modelle beinahe nicht weiter voneinander entfernt sein. Einzige Gemeinsamkeit: Sowohl WRX STI als auch BRZ setzen auf das Boxermotor-Konzept, dessen flache Bauweise vor allem beim Thema Schwerpunkt einen entscheidenden Vorteil gegenüber Reihen- oder V-Motoren bietet. Ansonsten ist so ziemlich alles anders. Der WRX STI ist – wie bereits erwähnt – ein Allrader, ein turbogeladener noch dazu und hat 2,5 Liter Hubraum. Beim BRZ werden lediglich die beiden hinteren Räder angetrieben, der Zweiliter-Boxer verzichtet außerdem auf die Turbos. Während beim WRX STI stramme 300 PS und 407 Newtonmeter Drehmoment auf die Antriebswellen treffen, kann der Fahrer im BRZ "nur" auf 200 PS und 205 Newtonmeter zurückgreifen.

Wie sich die beiden Fahrzeuge im direkten Vergleich verhalten, soll eine ausgiebige Testfahrt auf dem Bilster Berg zeigen, eine Berg- und Tal-Bahn, die in Sachen Tempo sowie Lastwechsel und blinder Kuppen nur noch von der altehrwürdigen Nordschleife überboten werden kann. Den Anfang macht der BRZ. Schon kurz nach dem Einsteigen fällt auf, wie zierlich das Auto ist. Großgewachsene Fahrer über 1,85 Meter tun sich schwer, eine gute Position zwischen Sitz, Pedalerie und Lenkrad zu finden. Letzteres ist leider nur in der Höhe verstellbar, nicht in der Tiefe. Trotzdem taucht der Pilot tief in den Wagen ein. Der kleine Schalthebel liegt gut in der Hand und mit einer kurzen Handbewegung ist der erste Gang eingelegt.
Klein gegen groß
Sportlich ist auch das Innenleben des Subaru BRZ.

Schon nach wenigen Kurven offenbaren sich die konzeptbedingten Stärken des BRZ: Dank des tief eingebauten Boxermotors liegt das Auto unglaublich satt in der Kurve, dazu kommt, dass die Lenkung frei von Antriebseinflüssen ist und damit besonders viel Feedback vermittelt. Solange sich der BRZ leichtfüßig durch eine Abfolge von Kurven und Kuppen tänzeln kann, ist man überzeugt: Mehr Auto braucht eigentlich kein Mensch. Doch dann folgt die erste lange Gerade und der etwas schwachbrüstige Motor, der zu allem Übel auch nicht wirklich enthusiastisch dreht oder klingt, vermiest dem Rest des Fahrzeugs etwas die Tour. Nicht falsch verstehen: Für ein ordentliches Tempo reichen 200 PS definitiv aus, das hervorragend abgestimmte Chassis könnte trotzdem deutlich mehr Kraft vertragen. Denn logischerweise folgt ja irgendwann die nächste Kurve und das fabelhafte Handling des BRZ befriedet den Fahrer wieder.
Mehr zum Thema

Der neue BMW M3 CS geht über die Rennstrecke eben so gut wie die Landstraße. 24.05.18 Gelungener Spagat BMW M3 CS - einer für alles
Der in Deutschland gebaute Gaylord Gladiator war in den 1950er Jahren seiner Zeit voraus. 22.05.18 Schönes Luftschloss Gaylord Gladiator - Sportwagen by Zeppelin
Polestar ist bei Volvo inzwischen mehr als eine Abteilung für Chip-Tuning. 30.04.18 Fünf Mal richtig Feuer Power-Pläne der Performance-Marken
Die Formensprach des Mazda MX-5 RF gehört zu den Schönsten auf dem Markt. 17.04.18 Schöner Dauerbrenner im Test Mazda MX-5 RF - um die Kurve geht er gut
Angelehnt an den DB11 präsentiert Aston Martin den neuen Ventage. 11.04.18 Mercedes-Power für den Briten Überflug im Aston Martin Vantage
Sportliche Autos gibt es auch im Kleinwagensegment und die haben es zu einem relativ kleinen Preis in sich. 05.04.18 Spiel, Spaß, Sport Kleine Krawallbüchsen für den Alltag

Umstieg in den WRX STI: Schon die elektrisch einstellbaren Vordersitze und das größere Platzangebot zeigen, dass man im deutlich erwachseneren Auto sitzt. Doch das hat seinen Preis. Alles ist irgendwie etwas schwammiger: Kupplung, Lenkung und Karosseriebewegungen. Dafür macht der 2,5 Liter große Turbomotor deutlich mehr Druck als das Maschinchen im BRZ. Einmal aus dem Turboloch heraus, dreht das Triebwerk fröhlich hoch und versorgt den Fahrer dabei mit Geräuschen, die auch aus der Rennspielserie "Colin McRae Rally" stammen könnten. Trotzdem fühlt es sich irgendwie falsch an, den gegenüber dem BRZ um 300 Kilogramm schwereren STI leicht wankend und untersteuern um den Bilster Berg zu scheuchen. Selbst wenn man über den Fahrmodus-Schalter mehr Kraft an die Hinterachse schickt und das Differenzial scharf stellt, verkneift sich der WRX sämtliche Schlupfmomente und bleibt stoisch in der Spur – schnell, aber auch wenig langweilig.
Regen für den Fahrspaß

Gut, dass der Subaru-Gott einsehen mit dem scheidenden Star hatte und Petrus um ein wenig Regen bittet. Sobald die Fahrbahn richtig nass ist, kann der symmetrische Allradantrieb des WRX endlich zeigen, was er kann. Die Traktion, die der Fünftürer im Nassen aufbringt ist beeindruckend. Hier hat der BRZ – natürlich – das Nachsehen und während der STI schnell und sicher seine Bahnen zieht, muss der Fahrer im BRZ ordentlich kämpfen, um das Heckantriebs-Sportcoupé mit ausgeschaltetem ESP auf der Straße zu halten.

Es bleibt also festzuhalten: Dank der ordentlichen Mehrleistung und des beeindruckenden Allradantriebs ist der WRX STI auf eine gezeitete Runde – besonders im Nassen – das schnellere Auto. Keine Überraschung bei 100 zusätzlichen PS. Mehr Spaß hat man als Kurvenfan aber mit dem kleinen, handgeschalteten und frei saugenden BRZ. So ist es zwar schade, dass Subaru den altehrwürdigen WRX STI einstellt, man sollte aber die sich bietende Chance nutzen und das Oldschool-Spaß-Konzept des BRZ feiern, solange man solche Autos noch kaufen kann.

Quelle: n-tv.de , Max Friedhoff, sp-x
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Mischen sich die Karten neu ? - Die neuen Tesla-Jäger kommen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Okt 2018 21:44

AUTO - KONKURENTEN IM TEST
https://www.n-tv.de/auto/Die-neuen-Tesl ... 59410.html
Montag, 08. Oktober 2018
Mischen sich die Karten neu ? - Die neuen Tesla-Jäger kommen

Audi, Mercedes und Jaguar haben ihr Premium-Elektro-SUV bereits in Stellung gebracht. BMW will 2020 mit dem iX3 ebenfalls ein Model X-Gegner auf Kurs bringen. Der entscheidende Unterschied dürfte aber der Preis sein mit dem man gegen Tesla anfährt.


Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Seit gut sechs Jahren rollt Tesla den Luxusautomarkt mit seinen Elektromodellen auf. Nun wollen die deutschen Hersteller einer Antwort auf den Premium-Usurpator aus Kalifornien gefunden haben: In den kommenden Monaten starten mit Audi E-Tron, Mercedes EQC und dem 2020 startenden BMW iX3 gleich drei Modelle, die ganz klar das Tesla-SUV Model X ins Visier nehmen. Ein kurzer Vergleich des Platzhirschs mit seinen Herausforderern.
Optisch hat sich Mercedes beim EQC stark am GLC orientiert.

Dass die deutschen Premium-Anbieter zunächst das Model X und nicht etwa die Limousine Model S als Gegner auserkoren haben, verwundert nicht. SUVs liegen weltweit im Trend, bieten ausreichend Platz für große Akkus und sind generell so teuer, dass auch der E-Technik-Aufpreis nicht übermäßig ins Gewicht fällt. Audi und Co. greifen allerdings ein Fahrzeugklasse niedriger an. Während das Model X mit fünf Metern Länge in der SUV-Oberklasse fährt, sind die neuen Konkurrenten eine knappe Unterarmlänge kürzer und eher im mittelgroßen Crossover-Segment zuhause. Das passt zum einen besser in die europäische Straßenlandschaft, ermöglicht aber vor allem einen günstigeren Einstiegspreis. Während der Tesla mindestens 95.830 Euro kostet, liegen die Deutschen im Bereich von 73.000 Euro (EQC) bis 80.000 Euro (E-Tron). Wie beim Model X dürfte die Optionsliste die Preise aber problemlos in den sechsstelligen Bereich treiben.
Reichweite und Leistung etwa gleich

Schaut man auf die technischen Daten und Fahrleistungen, fallen bei allen Elektro-SUV starke Gemeinsamkeiten auf. So hat sich offenbar ein PS-Wert um die 400er-Marke als Branchenstandard eingependelt. Konkret: Der Audi kommt auf 408 PS, der Mercedes auf exakt den gleichen Wert, BMW dürfte in einem ähnlichen Bereich landen und der bereits erhältliche Jaguar I-Pace, der 77.850 Euro kosten soll, vermeldet in seinem Datenblatt 400 PS. Eher gering fallen auch die Unterschiede bei der Reichweite aus. Sowohl der Basis-Tesla als auch die Herausforderer aus Deutschland und Britannien liegen alle im Bereich von etwa 400 Kilometern, wobei ein genauer Vergleich durch die unterschiedlichen Messverfahren erschwert wird. Audi hat für seine über 400 Kilometer genau wie Jaguar (480 Kilometer) den strengeren WLTP-Modus herangezogen, während Mercedes (450 Kilometer) und Tesla (417 Kilometer) für ihre offiziellen Dokumente die alte NEFZ-Norm nutzen, die etwas optimistischere Ergebnisse liefert.
Der Jaguar I-Pace ist bereits im Verkauf und soll 77.850 Euro kosten.

Der wichtigste technische Unterschied liegt aber an anderer Stelle. Während das Model X - und auch der Jaguar - echte Elektroautos sind, die von Grund auf für den Einsatz von Strommotor und Batterie konzipiert wurden, sind die deutschen Modelle mehr oder weniger aufwendig umgebaute Verbrenner-Modelle. Unter der aufgehübschten Fassade des E-Tron steckt ein Q5, der EQC ist im Grunde ein GLC ohne Kühlergrill. Am ehrlichsten tritt noch der BMW auf, der seine Verwandtschaft zum X3 bereits mit dem Namen kundtut.
Teilegleichheit reduziert Kosten

Die reinen Elektroauto-Plattformen der drei Hersteller sind in der Mache, werden aber erst gegen Ende des Jahrzehnts erste Modelle tragen. Bis dahin bleiben die E-Autos immer ein wenig kompromissbehaftet. Andererseits trägt die Teilegleichheit deutlich zur Kostenreduzierung bei. Einer der wichtigsten Punkte: Aufgrund der konventionellen Konstruktion kann der Verzicht auf den Verbrennungsmotor, seine Aggregate und mechanischen Mitspieler nicht vollständig in Raumgewinn für Passagiere und Gepäck umgemünzt werden. Das Model X ist innen etwas luftiger als die neue Konkurrenz.
Für den Audi E-Tron verlangen die Ingolstädter gut 80.000 Euro.

Die größten alltagspraktischen Unterschiede dürfte es zunächst aber noch beim Aufladen der Batterie geben, vor allem auf Langstrecke. Dort kann sich der Tesla auf das dichte und gut funktionierende Netz an Superchargern verlassen, während die deutsche Autoindustrie noch mit dem Aufbau ihres gemeinsamen Schnellladeverbundes beschäftigt ist. Aktuell ist in Deutschland erst eine der Gemeinschafts-Stationen in Betrieb, sieben weitere sind im Bau. Immerhin: Bis 2020 sollen europaweit 400 Ladestationen stehen, die dann mit bis zu 350 Kilowatt Ladeleistung potenziell deutlich schneller wären als die aktuellen Tesla-Säulen.

Allerdings können Audi und Mercedes diese Power gar nicht nutzen, nehmen sie doch maximal 150 Kilowatt (Audi) beziehungsweise sogar nur 110 kW (Mercedes) auf und sind damit in der Praxis wohl auch nicht wirklich schneller als das Model X (bis zu 120 kW). Bei allen Elektro-SUV sollten Fernreisende daher eine Pause von 30 bis 40 Minuten einplanen, um die Akkus unterwegs wieder ausreichend aufzufüllen. Beim langsameren, aber deutlich weiter verbreiteten Wechselstrom-Laden in der Innenstadt oder der eigenen Garage kann sich Audi hingegen leicht von der Konkurrenz absetzen: Einerseits dank einer General-Ladekarte für 80 Prozent aller Stationen, andererseits über das schnellste Ladegerät, das (gegen Aufpreis und erst im Laufe des nächsten Jahres) bis zu 22 kW tankt. Bei Tesla sind es maximal 16,5 kW, Mercedes begnügt sich mit schwachen 7,4 kW. Über Nacht zuhause aufladen ist somit nur für Langschläfer möglich.
Mische sich die Karten neu?
Mit knapp 96.000 Euro ist das Model X von Tesla das teuerste Elektro-SUV.

Unterm Strich mischen sich die Karten auf dem E-SUV-Markt durch den Start der Deutschen nicht komplett neu. Rein elektrotechnisch können sie den Tesla trotz seines höheren Alters kaum distanzieren, zudem haben die Kalifornier einen Vorsprung, was Ladeinfrastruktur und Langzeiterfahrung mit der neuen Technik angeht. Kunden muss man aus Sicht der Deutschen also vor allem mit dem weniger protzigen Design und dem guten Namen locken, vielleicht noch mit Langzeitqualität, Verarbeitung und Innenraumgestaltung. Den einen oder anderen Tesla-Verächter, der nur auf ein Angebot der etablierten Hersteller gewartet hat, könnte man so gewinnen. Wenn er nicht bereits einen Jaguar I-Pace gekauft hat.

Insgesamt hat aber wohl keines der europäischen Modelle revolutionäres Potenzial. Letztlich übertragen Audi, Mercedes, Jaguar wie schon Tesla das bekannte Premiumauto-Geschäftsmodell einfach auf den Elektroantrieb. Der zu vermutende absolute Vorteil könnte aber bei den etablierten Premiumherstellern darin bestehen, dass sie die Autos die sie anbieten auch schnell in den Verkauf bringen. Und genau dieser Punkt, dass Tesla mit der Auslieferung hinterherhingt, könnte Audi und Co. gegenüber den Kaliforniern in die Karten spielen.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 54479.html
Der 911 Speedster kommt in einer auf 1948 Exemplare begrenzten Auflage auf den Markt. Wobei die Stückzahl an das Jubiläum erinnern soll, das der Hersteller in diesem Jahr feiert. Das Design der beiden Fahrzeuge stammt zwar aus Italien, aber über die Entwürfe durften 62.000 Vietnamesen in einer Online-Umfrage abstimmen. Dem Diesseits stärker zugewandt ist der neue GLE. Der Neue ist gegenüber dem bisherigen Modell sichtbar gewachsen, beim Radstand um gleich acht Zentimeter. Über die genaue Länge des Ur-Vaters aller Edel-SUV schweigt sich Mercedes noch aus, die Fünf-Meter-Marke ist aber sicher näher gerückt. Nichts Neues an der Seine? Rundgang über den Autosalon in Paris

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x

Zur Startseite AUTO - KONKURENTEN IM TEST
forum-kategorie-f4/auto-konkurenten-test-t43.html#.W7uzzfWYRdg
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7096
Registriert: 10.2014
Geschlecht:


Zurück zu "1. Forum in Kategorie 2"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron