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Earthcruiser Explorer XPR440 - Das Wohnmobil ohne Grenzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Aug 2018 10:14

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https://www.n-tv.de/auto/Das-Wohnmobil- ... 69865.html
Earthcruiser Explorer XPR440 - Das Wohnmobil ohne Grenzen

Sie wollen ohne Stop von Marrakesch nach Timbuktu fahren, querfeldein mit nur einer Tankfüllung und dabei auf Ferienluxus nicht verzichten? Der Explorer XPR440 von Earthcruiser Australia macht's für ein entsprechendes Entgelt möglich.


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Markise, Außengrill - selbst in der Wildnis schafft der Explorer angenehme Rahmenbedingungen.

Der australische Wohnmobilspezialist Earthcruiser hat sich einen Namen mit Campern gemacht, die auch weit jenseits von Straßen und Zivilisation ihren Weg finden. Dabei setzt die in den 1950er-Jahren gegründete Firma unter anderem auf eine besonders robuste Basis "Made in Germany": den Unimog. Das Mercedes-Modell bietet für den Seecontainer-Transport passende Abmessungen und außerdem ein extrem geländefähiges Fahrwerk. Jüngstes Modell auf Basis der Mercedes-Allzweckwaffe ist der imposante aber auch teure Explorer XPR440.

Bereits auf dem ersten Blick ist klar, dass der mit einem 300 PS starken 7,7-Liter-Turbodiesel gerüstete Allrader keine Herausforderung scheuen muss. Trotz einer robusten Kraxelausstattung bietet der Aufbau seinen bis zu fünf Fahrgästen eine gediegene Herberge. Ob Mikrowelle, Kühlschrank mit Gefrierfach, Waschmaschine, Klimaanlage, Außengrill, Küchenzeile oder diverse Betten – auf Annehmlichkeiten muss man selbst in den entlegensten Winkeln der Welt nicht verzichten. Dabei hilfreich sind auch zwei riesige Tanks. Der eine kann bis zu 860 Liter Wasser aufnehmen, während der zweite bis zu 800 Liter Treibstoff fasst. Eine Tankfüllung ermöglicht somit eine Reichweite von 3500 Kilometern.
Im Wohnbereich geht es im Explorer eigentlich wie zu Hause zu.
Im Wohnbereich geht es im Explorer eigentlich wie zu Hause zu.

Darüber hinaus bietet der Explorer eine Spezialausrüstung für das Leben in der Wildnis. Diese umfasst Kettensäge, Axt, elektrische Seilwinden, Telematik mit Satellitenverbindung und sogar fünf externe Kameras, die bis zu 45 Tage Echtzeit-Aufnahmen der Expedition machen können. Eine derart gerüstete Explorer-Version auf Unimog-Basis hat allerdings ihren Preis. Die Basisversion mit kurzem Radstand liegt umgerechnet bei rund 370.000 Euro, die 430er-Variante mit langem Radstand kostet mindestens 460.000 Euro.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Mini auch für Offroad-Fans - Teardrop-Caravans im Lifestyle-Format

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Aug 2018 13:25

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https://www.n-tv.de/auto/Teardrop-Carav ... 94379.html
Mini auch für Offroad-Fans - Teardrop-Caravans im Lifestyle-Format

Die Idee der Teardrop-Caravans ist in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufgekommen. Vor wenigen Jahren feiert diese Gattung ihre Wiedergeburt. Mittlerweile ist daraus ein echter Trend geworden.


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Es ist kaum zu glauben: Ausgerechnet aus den USA, dem Land des "Think Big" mit seinen gigantischen Wohn-Trailern, soll die Idee der Teardrop-Caravans kommen. Tatsächlich wurden die Mini-Wohnwagen, deren Name auf die ursprüngliche Tropfenform zurückzuführen ist, dort in den 1930er-Jahren populär, weil sie vor allem auch in Do-it-Yourself-Manier gebaut werden konnten.
Der Steeldrop präsentiert sich mit einer Außenhaut aus rostfreiem Edelstahl. Kostet aber auch mindestens 12.000 Euro.
https://www.n-tv.de/auto/Teardrop-Carav ... 94379.html
In Nordamerika waren sie bis in die 60er sehr beliebt, ehe sie nach und nach von den Campingplätzen verschwanden. Ende der 1990er feierte das Konzept dann eine Renaissance, und seit der Jahrtausendwende bieten wieder vermehrt kommerzielle Anbieter fertige Teardrop-Anhänger an. Auch in Europa. Dabei handelt es sich aber nicht um US-Importe. Die Hersteller produzieren überwiegend in Osteuropa und der Türkei, verkaufen aber hauptsächlich in Deutschland, wo die Fangemeinde der Kleinstwohnwagen wächst und wächst. Auch auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon registriert man auf den Ständen von Caretta, Kulba oder LSC steigendes Interesse.
Rollende Doppelbetten mit Freiküche

Im Prinzip sind diese Anhänger lediglich rollende Doppelbetten mit einer Freiküche. Der Aufbau ist zwischen 2,50 und 4,50 Meter lang und zwischen 1,30 und zwei Meter breit. Bei einem Maß von 1,10 bis 1,50 Meter zwischen Boden und Decke bietet er im Innenraum keine Stehhöhe, sondern ausschließlich Schlafplätze für zwei Erwachsene. Durchaus kommod, aber mehr eben auch nicht. Der Platz über den Füßen wird als Stauraum für Kleidung und die Campingausrüstung genutzt. 230-Volt- und USB-Anschlüsse lassen ebenso wie Radio oder Mini-TV hier auch noch unterbringen. Unter der Heckklappe befindet sich meist noch eine einfache Außenküche mit Ein-Flammen-Kocher, Kühlbox und kleiner Spüle samt Wasseranschluss. Weil die Teardrops nur bis zu 500 Kilogramm wiegen, können sie fast von jedem Pkw gezogen werden und bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 750 Kilogramm noch ordentlich zuladen.
Auch Kulba bietet seinen Teardrop mit einer schicken Außenküche an.
Auch Kulba bietet seinen Teardrop mit einer schicken Außenküche an.

"Das hat mit Billig-Caravan nichts zu tun", erklärt Ingo Host, einer der beiden Geschäftsführer der seit 2011 existierende Marke Kulba aus Riga in Lettland. "Teardrops müssen vor allem cool sein und Spaß machen. Sie werden von aktiven Menschen gekauft, die ihren Hobbys in der freien Natur nachgehen wollen." Und er zieht einen Vergleich zur Pkw-Branche. "Viele Menschen sind ja auch mit einem Kleinwagen zufrieden. Dann muss es aber ein Mini sein. Genauso ist das bei uns." So wird der kuschelige Kulba-Teardrop mit einer Innenraumhöhe von nur 1,13 Metern bei gleicher Form in drei Ausführungen angeboten: als Woody mit Seitenwänden aus Birkensperrholz mit UV-resistentem Epoxyharz, als Rebel mit Polyurethan-Schutzbeschichtung oder als Silversurf mit Aluminium. Die Grundpreise liegen zwischen 8000 und 11.800 Euro.
Für freizeitaktive Kunden

Noch mehr streicht Carsten Papendick, der über seine Firma Camping Adventure in Mömbris bei Aschaffenburg die Mini-Caravans der ukrainischen Marke LSC (Lifestyle-Camper) vertreibt, den Lifestyle-Charakter heraus. "Ob Angler, Kite-Surfer, Kletterer oder Bergsteiger – unsere Kunden sind extrem freizeitaktiv", erklärt Papendick. "Sie wollen Outdoor- und Erlebniscamping pur erleben. Mit Stil und Komfort." Das sei ähnlich wie mit dem VW California bei den Reisemobilen – alles Notwendige dabeihaben, aber möglichst in Premium-Qualität.
Der X-Line von LSC ist ein echter Hardcore-Offroad-Caravan.


Deshalb hat die seit knapp einem Jahr existierende Marke aus Kiew mit dem X-Line auch einen Hardcore-Offroad-Caravan im Programm, der in Vollausstattung mit einem kleinen Fernseher an Bord für rund 18.000 Euro das obere Ende der Teardrop-Caravans markiert. Ebenfalls in einem außergewöhnlichen Look präsentiert sich der Steeldrop mit einer Außenhaut aus rostfreiem Edelstahl zu Preisen ab rund 12.000 Euro, der von Lifestyle-Camper als eleganter Citytourer angepriesen wird.

Immerhin auf fast 100 Fahrzeuge ist die Produktion im ersten Jahr angestiegen. Tendenz weiter steigend. Papendick gibt allerdings auch zu, dass er sich in der Zielgruppe total verschätzt habe. "Erwartet haben wir eigentlich eine Kundschaft im Alter zwischen 35 und 50 Jahren", erzählt er, "doch der jüngste Kunde war bisher 55 Jahre alt, der älteste 78." Und der habe als Alleinfahrer ein hoch erfreutes Feedback gegeben, denn mit seinem Mini-Caravan bekäme er auf jedem Campingplatz sofort Kontakt.

Caretta 1500 ab 8790 Euro
Die Außenküche des Caretta 1500 Outdor.
https://www.n-tv.de/auto/Teardrop-Carav ... 94379.html

Der erfahrenste und größte Hersteller unter den Düsseldorfer Teardrop-Ausstellern kommt aus der Türkei. Firmenchef Engin Basoglu hat den Familienbetrieb von seinem Vater übernommen, der 1976 mit dem Bau von Caravans begonnen hatte. Nachdem in Sakarya, 120 Kilometer entfernt von Istanbul, lange Zeit Wohnwagen in allen Größenordnungen entstanden, konzentriert Engin Basoglu sich heute ganz auf die Teardrop-Camper, die er unter anderem nach USA, Australien und Neuseeland in 26 Länder dieser Erde exportiert.
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Mit zwei Modellen ist die türkische Marke in diesem Jahr an den Rhein gekommen. Der Caretta 1500 ist die einfachste Ausführung mit einem 1,50 Meter breiten Bett und 1,10 Meter hohen Innenraum, der ab 8790 Euro zu haben. Aber auch der Caretta wird für Outdoor-Fans in einer Offroad-Variante angeboten, die dann schon mindestens 14.450 Euro kostet.

Basoglu zeigt in der Türkei, dass das Format der Mini-Camper aber auch noch mehr Potenzial hat, und offeriert dort auch Cabrio-Varianten im Kutschen-Outfit. Aber das hat mit Camping und Caravaning nun wirklich nichts zu tun.

Quelle: n-tv.de , Michel Lennartz, sp-x
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Alternative zum eigenen Auto - Was beim Carsharing zu beachten ist

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Sep 2018 12:54

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Was-beim-C ... 39250.html
Mittwoch, 26. September 2018
Alternative zum eigenen Auto - Was beim Carsharing zu beachten ist

Über zwei Millionen Autofahrer in Deutschland nutzen Carsharing. Doch es gibt große Unterschiede zwischen den Anbietern. Für wen eignet sich was? Und wann lohnt es sich überhaupt?


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Kein Auto besitzen und dennoch regelmäßig mit einem fahren? Klar geht das, mit einem Taxi. Doch das kostet viel Geld, vor allem auf weiten Strecken. Es gibt aber Alternativen, um Kurz- oder Langstrecken mit einem fremden Auto zurückzulegen. Dazu zählen Mitfahrzentralen, Fahrdienste - und natürlich Carsharing.

Letzteres ist inzwischen etabliert. Nach Angaben des Bundesverbandes Carsharing (bcs) nutzten Anfang 2018 über zwei Millionen Autofahrer eines der Angebote - derzeit in 677 Städten und Gemeinden in Deutschland.

"Carsharing eignet sich für alle, die wiederkehrend ein Auto benötigen, aber nicht jeden Tag. Die nicht mehr als 10.000 Kilometer im Jahr fahren", sagt Anja Smetanin vom Auto Club Europa (ACE). Sie rät Interessenten, sich zu erkundigen, wie groß das Einsatzgebiet des Anbieters ist. Weitere Fragen: "Kann ich mit dem Carsharing-Auto alle Ziele erreichen, die ich plane anzusteuern, geht dies gut zu kombinieren mit den weiteren Angeboten des öffentlichen Nahverkehrs?" Ebenso zu klären: Passt zu den Bedürfnissen eher ein Free-Floating-Angebot oder das stationsbasierte Carsharing?
Mehrere Anbieter können lohnen

Bei stationsbasiertem Carsharing werden die Fahrzeuge auf einem festen Platz abgestellt. Dort können Kunden sie ausleihen, müssen sie aber auch an einem festen Platz wieder abstellen. Das eignet sich für Autofahrer, die mehrere Wege hintereinander erledigen wollen und auch mal am Wochenende ein Auto in ihrer Nähe benötigen.

Wer nur eine Einzelfahrt von A nach B plant, ist mit Free-Floating-Angeboten besser bedient. "Die Stadtautos können in einem vom Anbieter festgelegten Bereich überall abgestellt und angemietet werden", sagt Smetanin. Deren Fahrzeuge gibt es jedoch nur in Großstädten. Für manche Kunden, vor allem solche, die auf das eigene Auto verzichten, können sich mehrere Anbieter lohnen. Gebucht wird über Telefon, Computer oder Smartphone-App. Die Mitgliedschaft kostet entweder eine Anmeldegebühr oder ein paar Euro im Monat, abgerechnet wird meist nach Zeit und/oder nach Strecke.

"Carsharing lohnt sich vor allem für jene, die auch Bus, Bahn und das Fahrrad nutzen können und wollen", sagt Gunnar Nehrke vom bcs. Stationsbasiertes Carsharing sei günstiger. Eine Stunde Kleinwagen fahren in der Stadt koste bei diesen Anbietern etwa 4 bis 8 Euro pro Stunde, beim Free-Floating zwischen 14 und 19 Euro. Kraftstoff sei bei allen Anbietern inklusive. Bei stationsbasierten Fahrzeugen müssen in der Regel Start- und Endzeitpunkt der Fahrt vorher festgelegt werden, beim Free-Floating entfällt es. Allerdings können die Fahrzeuge nicht immer oder nur kurz reserviert werden.

"Free-Floating Anbieter beschränken ihre Fahrzeugpalette meist auf Klein- und Mittelklasse-Autos, stationsbasierte Anbieter haben in aller Regel für jeden Zweck das richtige Fahrzeug im Portfolio", sagt Nehrke. Einige stationsbasierte Anbieter betreiben in einigen Städten kombinierte Systeme.
Auf das Nutzungsmodell achten

Haben sich Interessenten einen Anbieter ausgewählt, folgt ein genauer Blick in die Bedingungen, auf Tankregelung, Parkbestimmungen, Tarife und Versicherungsschutz inklusive der Höhe der Selbstbeteiligung. Vor der ersten Fahrt rät Smetanin, sich mit dem Auto vertraut zu machen und es auf Schäden hin zu kontrollieren und diese gegebenenfalls sofort zu melden. "Empfehlenswert ist auch, ein paar Runden auf gewohntem Terrain zu fahren, um das Auto besser kennen zu lernen".

Auch der ADAC rät, bei der Wahl des Anbieters auf das Nutzungsmodell zu achten. "Es existieren die unterschiedlichsten Varianten aus Grund-, Zeit- und Streckentarifen, Sondergebühren und Wochenend-Specials", sagt Christian Buric vom ADAC. Carsharing eigne sich besonders für Stadtbewohner auch als Ersatz für den Zweitwagen.

Zu den größten Anbietern zählen Car2go (rund 890.000 Mitglieder, Daimler), DriveNow (720.000, BMW), Flinkster (315.000, Deutsche Bahn), Cambio (66.000), Stadtmobil (63.000), Book N Drive (38.500), TeilAuto (31.000), Stattauto München (13.000) und Greenwheels (10.000). Car2Go und DriveNow haben gemeinsam über 20.000 Fahrzeuge in 31 internationalen Metropolen, die mehr als vier Millionen Fahrer nutzen. Um das Angebot besser zu verknüpfen, wollen beide Unternehmen künftig eng zusammenarbeiten.
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Auch in der Tiefgarage gelten Regeln: Rücksichtsloses Ausparken ist auch hier nicht gestattet. Foto: Peter Endig 25.01.18 Rückfahrt sichern Carsharing-Auto im Parkhaus abstellen?
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Klassische Alternativen sind Autovermietungen wie Hertz, Sixt, Avis oder Europcar. Die Leihdauer beträgt im Gegensatz zu den Carsharing-Anbietern meist mindestens eine Stunde oder einen Tag.

Wer nicht selbst fahren möchte, greift auf Fahrdienstvermittlungen oder Ridesharing-Dienste wie Uber, Blablacar, Allygator oder Clevershuttle zurück. Oder er steigt in ein normales Taxi, das einen auf der Straße aufsammeln darf. Andere Fahrdienste dürfen keine Passagiere ohne vorherigen Auftrag von der Straße aus einsteigen lassen.

In Zeiten von Smartphones und Apps stellt das zumindest in Großstädten kein großes Problem da. Uber vermittelt derzeit in Deutschland nur Taxis und Mietwagen mit Chauffeur in Berlin und München. VW hat mit seinem neuen Dienst Moia seit einigen Wochen ein eigenes Ridesharing-Angebot in Hannover am Start. Mehr Komfort und Luxus bieten professionelle Chauffeur-Fahrdienste wie Blacklane. Fahrten lassen sich im Voraus zu Festpreisen über eine App, Internet oder Telefon buchen. Die Firma kooperiert mit lokalen Chauffeurdiensten. Der Preis liegt über dem normaler Taxifahrten.

Quelle: n-tv.de , Fabian Hoberg, dpa
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Im Osten wird am meisten geklaut - Autodiebe lieben Audi, BMW und Co.

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Okt 2018 09:52

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https://www.n-tv.de/auto/Autodiebe-lieb ... 82221.html
Im Osten wird am meisten geklaut - Autodiebe lieben Audi, BMW und Co.

Für professionell organisierte Autodiebe sind auch moderne Wegfahrsperren kein unüberwindliches Hindernis. Vor allem wenn es um hochpreisige Luxus-SUV geht, schlagen sie gerne zu. Vor allem im Osten Deutschlands.


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Autodiebe haben im vergangenen Jahr einen wirtschaftlichen Schaden in Rekordhöhe angerichtet, und das, obwohl sie weniger versicherte Fahrzeuge gestohlen haben. Der Grund ist einfach: Die Diebe nahmen noch mehr als früher die teuren Geländewagen, Sportwagen und Limousinen mit. Das geht aus den veröffentlichten Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.
Im Durchschnitt beträgt der Schaden pro gestohlenem Auto 18.500 Euro
Im Durchschnitt beträgt der Schaden pro gestohlenem Auto 18.500 Euro

Gestohlen wurden insgesamt 17.493 versicherte Autos, immerhin 4 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Das waren 0,04 Prozent des Gesamtautobestandes von 46 Millionen in Deutschland. Autos, die nur haftpflichtversichert sind, tauchen in der GDV-Statistik nicht auf. Die tatsächlichen Diebstahlszahlen liegen deshalb höher. Für Brandenburg etwa weist der GDV 1531 gestohlene Autos aus. Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst für das östlichste Bundesland hingegen 2513 Fälle. Dabei sind auch die Diebstähle erfasst, in denen die Autos keine Teilkaskoversicherung hatten. Der durchschnittliche Schaden betrug laut GDV 18.500 Euro. Im Vergleich mit dem letzten Jahr ist das ein Plus von 13 Prozent. Die Gesamtsumme des Schadens bezifferte sich auf 324 Millionen Euro.
Diebe lieben hochpreisige Marken

Am häufigsten wurden Autos der Marken VW, Audi, BMW und Mercedes gestohlen. Im Verhältnis zur Verbreitung der Modelle führt der Audi Q7 die Negativ-Liste an. Von 1000 versicherten Fahrzeugen wurden im vergangenen Jahr 15 gestohlen. Aber auch Range Rover und Porsche waren sehr beliebt bei den oft organisierten Kriminellen.
Im Osten agieren Autodiebe am liebsten
Die wenigsten Autodiebstähle hat Bayern zu verzeichnen.
Die wenigsten Autodiebstähle hat Bayern zu verzeichnen.
(Foto: picture alliance/dpa)

Am unsichersten lebten die Besitzer teurer Wagen im Osten Deutschland, wo organisierte Banden aus Osteuropa fast unbehelligt agieren können. Am wenigsten Verluste gab es im Süden. In ganz Bayern mit seinen 13 Millionen Einwohnern wurden nur 821 Autos mit Teilkaskoversicherung gestohlen. In der Hauptstadt Berlin mit 3,7 Millionen Einwohnern registrierten die Versicherungsfirmen dagegen 3355 Diebstähle bei ihren Kunden. Das waren 3,6 gestohlene Autos auf 1000 kaskoversicherte Personenwagen. Es folgte in der Liste mit großem Abstand Hamburg mit 1143 Diebstählen. Dann die östlichen Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Bayern hat die wenigsten Diebstähle
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Kaum gestohlen, schon in Holland: Aachen ist Hochburg der Autodiebe 22.06.17 Kaum gestohlen, schon in Holland Aachen ist Hochburg der Autodiebe

Im Mittelfeld lagen nördliche und westliche Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Deutlich seltener kamen die Autos in Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz weg. Die niedrigsten Diebstahlsquoten erzielten das Saarland, Baden-Württemberg und Bayern. Auch der Vergleich von Großstädten ändert nichts an den großen Unterschieden zwischen dem Osten und Süden. In München gab es nur 135 Diebstähle, in Stuttgart 43. Berlin hat 2,5 Mal so viel Einwohner wie München - aber 25 Mal so viele Autodiebstähle.
Teuersten Autos wurden in Hessen gestohlen

Die teuersten Autos stahlen die Diebe allerdings nicht im Osten sondern in Hessen. Da lag der durchschnittliche Schaden bei rund 25.500 Euro. Es folgten Hamburg mit knapp 22.700 Euro und Nordrhein-Westfalen mit knapp 20.000 Euro. Blickt man nur auf die Städte lag auf Platz eins Düsseldorf mit rund 30.300 Euro vor Wuppertal und Köln. Die niedrigsten Schäden pro Diebstahl registrierten die Versicherer in Karlsruhe und Bielefeld mit jeweils etwa 11.500 Euro.
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Quelle: n-tv.de , hpr/dpa

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Die Autoindustrie braucht ihn - Kommt der Plug-in-Hybrid aus der Krise ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Nov 2018 16:18

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https://www.n-tv.de/auto/Kommt-der-Plug ... 97239.html
Die Autoindustrie braucht ihn - Kommt der Plug-in-Hybrid aus der Krise ?

Der Plug-in-Hybridantrieb gilt als Brückentechnologie zum Elektroauto. Auch wenn er aktuell in der Krise steckt und die E-Autos immer besser werden: Ganz so schnell, wie es scheint, wird er wohl nicht von den Straßen verschwinden.


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Der Plug-in-Hybrid könnte die Lösung aller Probleme der E-Mobilität sein. Sein Elektromotor sorgt für emissionsfreie Fahrt auf der Kurzstrecke, auf langer Distanz nimmt der Verbrenner den Insassen die Reichweitenangst. Doch der Steckdosen-Hybrid vereint nicht nur das Beste aus zwei Welten, sondern auch die Nachteile der beiden Antriebskonzepte. Nicht nur deswegen steckt er aktuell in einer Krise. Kommt er dort wieder heraus?
Die schleppen was mit

Eigentlich hatten es die Autohersteller gut gemeint, als sie vor wenigen Jahren die Plug-in-Hybride als unverzichtbare Brückentechnologie bewarben. Solange nämlich die Batterien für reine E-Autos noch zu teuer seien, um hohe Reichweiten zu ermöglichen, könne der zusätzliche Verbrennungsmotor für die vom Kunden gewohnte und gewünschte Fernreisetauglichkeit sorgen. Eine gute Idee, die aber gleichzeitig bereits das schale Aroma der Kompromisshaftigkeit mit sich brachte. Denn ein "richtiges" E-Auto, so lässt sich heraushören, ist der Plug-in-Hybrid dann eben doch nicht.
2013 präsentiert Mercedes den S500 als Plug-in-Hybrid mit rechnerisch erstaunlichen Verbrauchswerten.
2013 präsentiert Mercedes den S500 als Plug-in-Hybrid mit rechnerisch erstaunlichen Verbrauchswerten.
(Foto: picture alliance / dpa)

In der Tat kann der Plug-in-Hybrid rein elektrisch fahren und umgeht so beispielsweise künftig mögliche Fahrverbote in Innenstädten. Allerdings ist er nur vergleichsweise kurze Strecken – meist um die 50 Kilometer - elektrisch unterwegs, bevor die kleine Traktionsbatterie leer ist. Der Elektromotor muss dabei zudem noch den Verbrennungsmotor, seine Nebenaggregate und die ganze Mechanik mitschleppen, auf die ein reines E-Mobil verzichtet. Entsprechendes gilt umgekehrt für den Verbrennungsmotor, der bei leerem Akku übernimmt. Allerdings ist ein Plug-in-Hybrid aufgrund seiner deutlich kleineren und damit billigeren Batterie günstiger als es ein vergleichbar großes E-Auto sein könnte. Zudem ist natürlich auch die Produktion der relativ kleinen Batterie weniger energieintensiv als bei einer großen E-Auto-Batterie. Der CO2-Fußabdruck des Fahrzeugs vor dem ersten Kilometer, der vor allem E-Mobile mit großen Batterien in der Gesamtökobilanz belastet, ist also recht klein.
Keine Schnäppchen

Schnäppchen sind die Plug-in-Modelle aber auch nicht, preisgünstigstes Angebot ist aktuell die Kompakt-Limousine Hyundai Ioniq PHEV mit rund 30.000 Euro. Die meisten anderen Modelle sind noch deutlich teurer, denn sie basieren auf Luxusautos wie Porsche Panamera, Audi Q7, Mercedes GLE oder Volvo XC90. Der Spargedanke steht bei diesen Modellen nicht im Vordergrund, die Hersteller werben vor allem mit den Extra-PS des E-Motors. Als Öko-Antrieb hat es der Plug-in-Hybrid daher bislang kaum in die öffentliche Wahrnehmung geschafft.
Preiswert sind die Plug-in-Hybride wie der Volvo XC90 T8 nicht. Kommen sie doch vorzugsweise aus dem Premiumsegment.
Preiswert sind die Plug-in-Hybride wie der Volvo XC90 T8 nicht. Kommen sie doch vorzugsweise aus dem Premiumsegment.

Einem größeren Erfolg der Technik stehen auch weitere Faktoren im Weg. Unter anderem hakt es aktuell ein wenig auf der Angebotsseite. Und zwar nicht nur, weil der überwiegende Teil der Plug-in-Hybriden im obersten Preissegment angesiedelt und deshalb für viele Käufer unerreichbar sind, sondern weil zahlreiche Modelle aktuell auch mit dem passenden Bankkonto gar nicht verfügbar sind, darunter vor allem Autos deutscher Hersteller wie VW Passat GTE, Porsche Panamera Hybrid und Mercedes C-Klasse. Sie werden aktuell schlicht gar nicht gebaut. Für die Lieferengpässe gibt es mehrere Gründe. Der wohl wichtigste: Für die Autos fehlt aktuell in vielen Ländern Europas die staatliche Förderung – und damit auch die Nachfrage von Kundenseite.
CO2-Werte stimmen nicht mehr

Um sich für die Zuschüsse zu qualifizieren, müssen die Autos bestimmte Anforderungen erfüllen, etwa mindestens 50 Kilometer elektrisch zurücklegen können oder nicht mehr als 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Was lange Zeit kein Problem war, klappt bei vielen Modellen nun nicht mehr, seit im September das Messverfahren für die CO2-Emissionen verschärft wurde. Die Hersteller hatten ihre Autos so konzipiert, dass sie knapp unter den alten Grenzwerten blieben. Nun jedoch liegen sie knapp über den neuen. Das betrifft zahlreiche Modelle. Das Branchenblatt "Automotive News" berichtet, dass neun der zehn meistverkauften Plug-in-Hybride sich nicht mehr für die europäischen Förderprogramme für sogenannte "Ultra Low Emission"-Modelle qualifizieren.

Die Folge von sinkender Nachfrage und schrumpfendem Angebot: Allein in Deutschland gab es im September ein Minus von 24 Prozent bei den Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden. In Großbritannien, dem mit Abstand größten Einzelmarkt in Europa für derartige Modelle gab es ein Minus von 14 Prozent.
Comeback ist gestartet
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Das Comeback der Antriebstechnik hat aber im Hintergrund bereits begonnen, die Hersteller arbeiten an aktualisierten Varianten, die die 50-Gramm-Grenze dann wieder unterbieten. Die Lösung heißt dabei: größere Batterien. Denn je weiter das Auto im E-Modus kommt, desto weniger Normstrecke muss es im Benzinbetrieb zurücklegen – und desto weniger CO2 wird ausgestoßen. Skoda etwa hat kürzlich einen Plug-in-Hybridantrieb angekündigt, der 70 Kilometer elektrischer Fahrt ermöglichen soll und wohl auch in Fahrzeugen anderer VW-Konzernmarken eingesetzt werden wird. Mittelfristig dürften die elektrischen Reichweiten gegen 100 Kilometer tendieren. Bis auf die jährliche Urlaubsreise ist dann ein Großteil der Mobilitätsanforderungen potenzieller Kunden emissionsfrei abgedeckt.

Verzichten mag die Autoindustrie auf den Plug-in-Hybriden ohnehin nicht. Sein niedriger Normverbrauch und der entsprechend niedrige CO2-Ausstoß sorgen für Entlastung beim CO2-Flottenausstoß, der für die nach 2020 drohenden Strafzahlungen maßgeblich ist. Gerade in der aktuellen Dieselkrise sind die Grenzwerte ohne die Steckdosen-Hybriden kaum einzuhalten. Gerade bei großen Limousinen und SUV bringen andere Elektrifizierungsansätze wie Mild-Hybrid oder Voll-Hybrid nur wenig Effekte. Spätestens bei den anstehenden Generationswechseln dürften daher auch die aktuell pausierenden Pkw-Modelle wieder mit einem Plug-in-Hybridoption zu haben sein. Dann hoffentlich auch zu bezahlbaren Preisen für die Mehrheit der Kunden.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Raser, Rüpel, Drängler: Werden Autofahrer immer aggressiver ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Nov 2018 12:00

Werden Autofahrer immer aggressiver ?
https://www.ardmediathek.de/tv/Maischbe ... d=57959178
Raser, Rüpel, Drängler: Werden Autofahrer immer aggressiver ?

21.11.2018 | 75 Min. | UT | Quelle: Das Erste

Wie können wir vor Rasern, Rüplern und Dränglern geschützt werden? Immer mehr Autos, immer mehr Verkehr und immer mehr Stress führen zu einem neuen Höchststand bei Unfällen. Macht die Verkehrsdichte auch ganz normale Autofahrer aggressiv?

Zur Sendung https://www.ardmediathek.de/tv/Maischbe ... d=57959178
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Im Fall des Knalls - Was nach einem Autounfall zu tun ist

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Nov 2018 13:21

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Was-nach-e ... 42547.html
Donnerstag, 29. November 2018
Im Fall des Knalls - Was nach einem Autounfall zu tun ist

Ein unachtsamer Moment, schon kracht es - und dann? Nach einem Unfall sind sich viele unsicher, wie sie vorgehen sollen. Die Polizei rufen, die Versicherung informieren oder die Sache selbst regeln? So handeln Autofahrer richtig.


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Auf Deutschlands Straßen sind immer mehr Autos unterwegs, und immer öfter kracht es auch. Laut Statistischem Bundesamt waren 2017 bereits 57,6 Millionen Autos gemeldet, und die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle stieg auf gut 2,6 Millionen, rund 58.000 mehr als im Vorjahr. Statistisch gesehen hat die Polizei damit alle 12 Sekunden einen Verkehrsunfall aufgenommen. Allerdings geben die Zahlen keine Auskunft darüber, in wie vielen Fällen die Polizei gar nicht hätte ausrücken müssen. Denn wirklich notwendig ist die Präsenz der Ordnungshüter längst nicht immer.

"Wenn niemand verletzt wurde und der Schaden überschaubar ist, benötigt man in der Regel keine Polizei", sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Wenn hingegen ganz offensichtlich Alkohol oder Drogen im Spiel seien, es Verletzte gebe oder der Unfallhergang streitig ist, sollte die 110 angerufen werden.
Bagatellunfall? Nicht die Straße blockieren!

Zu den größten Fehlern, die Unfallbeteiligte beim Absetzen des Notrufs machen, zähle das unfreiwillige Unterschlagen wichtiger Informationen, sagt Gerrit Reichel vom Automobil-Club Verkehr (ACV). "Zunächst sollten Unfallbeteiligte der Notrufzentrale den genauen Unfallort und die Anzahl der beteiligten Personen mitteilen und dann Informationen darüber, ob jemand verletzt ist."

Ist die Sache eindeutig, muss die Fahrbahn möglichst schnell geräumt werden, damit der Verkehr fließen kann. "Bei Bagatellunfällen gibt es keinen Grund, die Straße zu blockieren, bis die Polizei eintrifft. Wer sich daran nicht hält, muss sogar mit einer Geldbuße rechnen", sagt Tobias Goldkamp, Fachanwalt für Verkehrsrecht aus Neuss.

Zuvor jedoch gilt es, Fotos zu machen, die den Unfall gut aus verschiedenen Perspektiven dokumentieren. Hilfreich dabei laut Zunk: die Positionen der Fahrzeuge durch Kreide zu umreißen, bevor sie weggefahren werden. "Das erleichtert möglicherweise die anschließende Erstellung des Unfallprotokolls."

Zu diesem Protokoll gehören die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge sowie die Namen und Adressen der Fahrzeugführer. Am besten eigne sich dafür der europäische Unfallbericht, der bei nahezu allen Versicherungen und Automobilclubs erhältlich ist und heruntergeladen werden könne, so Zunk. Auch eine Unfallskizze und die Schilderung des Unfallhergangs sollten notiert werden.
Rechtliche Bewertung entscheidend

Was hingegen nicht ins Protokoll gehört, ist das Schuldeingeständnis eines der Unfallbeteiligten. "Wer am Ende für welchen Schaden aufkommt, hängt nicht nur vom Sachverhalt, also vom Unfallhergang ab, sondern auch von seiner rechtlichen Bewertung", erklärt Goldkamp. Manchmal stelle sich im Nachhinein durch ein Gutachten heraus, dass der Unfall sich anders ereignet hat, als die Beteiligten es in dem Moment wahrnahmen. Auch die Versicherungsdaten seien nicht entscheidend für den Unfallbericht, da diese auch später über das Kennzeichen ermittelt werden könnten.

Wichtige Unfalldetails wie Beschädigungen oder die Endpositionen der Fahrzeuge hingegen ließen sich im Nachhinein nicht mehr ohne weiteres nachvollziehen, so der Jurist. Wenn möglich sollten auch Zeugen für den Unfallhergang benannt werden. Das helfe, den Unfallhergang besser zu rekonstruieren. Allerdings sei auch das im Nachgang oft schwierig, so Goldkamp. "Deshalb ist es wichtig, Zeugen möglichst vor Ort anzusprechen und die Schadensregulierung zügig voranzutreiben."

Welche Versicherung für welchen Schaden aufkommt, ist bei einem unstrittigen Unfallereignis eindeutig: "Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers übernimmt den Schaden des Unfallgegners. Die Vollkaskoversicherung übernimmt die Kosten für die Reparaturen am eigenen Auto", erklärt Zunk. Erstattet werden jeweils die Reparaturkosten, bei Totalschaden der Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwerts des Fahrzeugs.
Schmerzensgeld dient nicht als Strafe

Die Frage, wer einen Gutachter zur Bewertung des Unfallschadens bestellt, hängt von der Schuldfrage ab. "Wer selbst den Unfall verursacht hat und kaskoversichert ist, bekommt von seiner Versicherung einen Gutachter oder eine bestimmte Werkstatt für die Bewertung und Reparatur des Schadens benannt", erklärt Bernd Grüninger von der Sachverständigenorganisation Dekra.

Wer selbst Geschädigter ist, habe grundsätzlich Anspruch auf den Gutachter seiner Wahl. Das von einem Sachverständigen erstellte Schadengutachten dient als Grundlage für die Regulierung des Schadens. Ist von einer "fiktiven Abrechnung" die Rede, entscheidet sich der Geschädigte dazu, sich die voraussichtlichen Reparaturkosten auf Basis des Gutachtens ausbezahlen zu lassen, erklärt der Dekra-Experte. Im Anschluss kann der Geschädigte dann selbst darüber entscheiden, ob, wo und in welchem Umfang er den Schaden wirklich reparieren lassen möchte.

Um hier nicht auf mögliche Ansprüche zu verzichten, sollte ein Autofahrer nach einem Unfall sich nicht vorschnell mit der gegnerischen Versicherung auseinandersetzen. "Es reicht völlig aus, erst einmal die eigene Versicherung zu kontaktieren. Im Zweifel nimmt die dann auch Kontakt mit der gegnerischen Versicherung auf", sagt Reichel.
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Wer bei einem Unfall verletzt wird, kann von der gegnerischen Haftpflichtversicherung auch ein Schmerzensgeld einfordern. "Bei einem Halswirbelschleudertrauma, also dem klassischen steifen Nacken, liegt dies je nach Ausprägung zwischen 250 und 1000 Euro", sagt Goldkamp. Denn anders als in den USA diene das Schmerzensgeld in Deutschland nicht dazu, den Schädiger zu bestrafen.

Bei schweren Verkehrsunfällen übernehmen die Haftpflichtversicherungen auch mehr. "Neben einem Schmerzensgeld oder Verdienstausfall können Schwerverletzte auch Leistungen für sogenannte "vermehrte Bedürfnisse" erhalten, worunter etwa auch der behindertengerechte Umbau eines Hauses oder Fahrzeugs fällt", erklärt Zunk. Ziel sei es, dass das Leben nach einem Unfall dem früheren Leben so nahe wie möglich komme.

Quelle: n-tv.de , Claudius Lüder, dpa
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Premiere für den Lyseo Time T Neuer teilintegrierter Einsteiger von Bürst

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Dez 2018 13:29

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
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Premiere für den Lyseo Time T - Neuer teilintegrierter Einsteiger von Bürstner
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Mit dem Lyseo Time T ist die untere Mittelklasse bei Bürstner komplett.

Bürstner
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Der Lyseo Time T komplettiert die untere Mittelklasse von Bürstner. Nach der Alkoven- und Integrierten-Baureihe gibt es die preisgünstigeren Time-Modelle nun auch als teilintegrierte. Der Einstieg gelingt hier bei knapp 50.000 Euro.

Caravaning-Hersteller Bürstner stellt zur Stuttgarter Freizeitmese CMT eine neue Baureihe vor. Nach den Alkoven- und Integrierten-Modellen komplettiert das Unternehmen mit der teilintegrierten Baureihe sein Lyseo-Time-Programm und rundet sein Portfolio bei den T-Modellen damit nach unten ab. Der neue Einstiegspreis in die Welt der Teilintegrierten liegt bei 51.490 Euro, womit die etwas preisgünstigere Time-Linie etwa 3500 Euro unter den anderen Lyseo-Modellen liegt.
Grundlage ist der Citroen Jumper

Doppelbetten im Lyseo Time T690G und ein Queensbett im T736.

Der neue Lyseo Time T baut auf dem Citroen Jumper auf, der serienmäßig mit dem 130 PS starken Dieselmotor angeboten wird, für 900 Euro Aufpreis auch in der 160-PS-Variante zu haben ist und in beiden Fällen die AdBlue-Abgasreinigungstechnik an Bord hat. Der Kunde hat die Wahl zwischen vier Grundriss-Versionen, von denen drei vom 12. Bis 20 Januar 2019 in Stuttgart zu sehen sind.

Als Basismodell der in der unteren Mittelklasse angesiedelten Baureihe bietet der Lyseo Time T690 G auf 6,98 Metern Länge eine Einzelbetten-Lösung im Heck, Variobad und eine Zweiersitzbank, die sich mit den beiden drehbaren Frontsesseln zu einer Vierer-Sitzgruppe erweitern lässt. Der 43 Zentimeter längere T727 G kostet ab 52.990 Euro und setzt ebenfalls auf Einzelkojen im hinteren Abteil, nutzt den zusätzlichen Platz aber für ein Raumbad und eine großzügigere Sitzlandschaft mit zwei gegenüberliegenden Längsbänken.
Queensbett und Extra-Duschkabine

Die Couch-Couch-Sitzgruppe im Lyseo Time T727G mit Blick nach hinten und im T727G mit Blick nach vorn.

Die identische Couch-Couch-Architektur kommt auch im T736, den es bereits ab 52.490 Euro gibt, zum Einsatz, mit der einzigen Ausnahme, dass hier ein mittiges Queensbett die separaten Schlafstätten im Heck ersetzt. Das Quartett vervollständigt etwas später der T700, ein kompaktes Queensbett-Fahrzeug auf knapp sieben Metern Länge mit Extra-Duschkabine und Zweier-Querbank, das wie der 690er zu Preisen ab 51.490 Euro angeboten wird.

Alle Lyseo-Time-T-Modelle sind mit vier gurtgesicherten Sitzplätzen ausgestattet. Doppel-Ausstellfenster und die 70 Zentimeter breite XL-Aufbautür sind ebenfalls stets serienmäßig. Auch Kunststoff-Dach und –Boden gehören in dieser Preisklasse keineswegs zur Selbstverständlichkeit. Optional wird ein 2,00 x 1,40 Meter breites Hubbett über der Sitzgruppe angeboten. Äußerlich orientiert sich das Design an der Integrierten-Baureihe in Weiß. Das Möbeldekor "Riva Loft" sorgt mit hellen Beige-Tönen und weißen, glänzenden Möbelklappen für ein gastfreundliches Ambiente.

Wer besonderen Wert auf schickes Outfit, Lichtpaket, Alu-Rahmenfenster, großes Dachfenster und weitere Annehmlichkeiten legt, kann als Option für 5500 Euro Aufpreis auch die aus anderen Baureihen bekannte "Harmony-Line" wählen. Äußerlich wird das weiße Chassis dann durch eine "Silver-Metallic"-Variante und 16-Zoll-Alu-Räder ersetzt.

Zu den Fotos https://www.n-tv.de/auto/Neuer-teilinte ... 77530.html
Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x
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Neuheiten für das Caravaning - Fünf Innovationen im Reisemobil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jan 2019 13:05

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Samstag, 26. Januar 2019
Neuheiten für das Caravaning - Fünf Innovationen im Reisemobil
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Sollte es den Camper mal in unwirtliche Gegenden verschlagen ist das kein Problem, der Allradantrieb holt ihn hier wieder raus.
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Der Reisemobil-Boom bringt es mit sich: Der Kundenkreis wächst, die Wünsche der Kunden werden differenzierter, Vielfalt ist gefragt. Die Branche reagiert und bietet inzwischen einiges an Innovationen, die die Kundschaft begeistern dürfte.

Die großen Caravaning-Messen entwickeln sich immer mehr zu Neuheiten-Schauen. Die Reisemobil- und Wohnwagenbranche hat dabei längst mehr zu bieten, als mit ein paar abgewandelten Grundrissen, neuen Möbeldekoren und hübscheren Polstern die Abkehr vom "Gelsenkirchener Barock" zu zementieren. Innovatives bringen zwar vor allem die Autohersteller in die Reisemobil-Szene, aber auch die Auf- und Ausbaumarken stellen immer öfter ihren Ideenreichtum unter Beweis, was mit fünf Beispielen untermauert werden soll.
Freie Antriebsauswahl
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VW hat mit dem Crafter als Wohnmobil die Steilvorlage für alle anderen geliefert.

Der VW Crafter hat im Reisemobil-Sektor vor zwei Jahren die Zukunft bei den Basisfahrzeugen eingeläutet – mit einem modernen Cockpit, einer ganzen Armada von Assistenzsystemen und der Möglichkeit der freien Antriebswahl: Front-, Heck- oder Allradantrieb. Der neue Mercedes Sprinter hat in allen Belangen nachgezogen und bietet ebenfalls die Qual der Antriebswahl.

Umgesetzt in einem einzelnen Modell hat dies bisher nur die Marke Knaus mit dem Van TI Plus, mit dem MAN TGE als Basis, dem baugleichen Halbbruder des Crafter. Nur hier hat der Kunde die schwere Wahl zwischen dem preisgünstigsten Frontantrieb, dem 1970 Euro teureren Heckantrieb, der wegen des auf der Hinterachse lastenden Aufbaugewichts Traktionsvorteile hat, oder gar dem permanenten Allradantrieb als Traktionsoptimum. Mit einem relativ günstigen Aufpreis von 4320 Euro ist dieser Vierradantrieb im Wettbewerbsumfeld ein verlockendes Angebot.
Konnektivität
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Eine gute Ergänzung zum Infotainment MBUX ist die neue "Mercedes-Benz Advanced Control", kurz MBAC.

Zu den großen Pluspunkten des neuen Sprinters zählt zweifellos das aus der A-Klasse übernommene, lernfähige Multimedia-System "Mercedes-Benz User Experience" (MBUX), das mit seiner Sprachsteuerung das Infotainment im Reisemobil auf ein neues Niveau hievt. Die perfekte Ergänzung dazu stellt die neue "Mercedes-Benz Advanced Control", kurz MBAC, dar, die auf der Stuttgarter CMT präsentiert wurde und demnächst auch als Option verfügbar sein soll. Dabei handelt es sich um ein Schnittstellenmodul, das die Trennung zwischen Basisfahrzeug und Wohnbereich aufhebt.

Während einige Caravaning-Firmen durchaus schon im Wohnraum die Fernbedienung per App anbieten, werden bei MBAC die Komponenten vor und hinter der B-Säule vernetzt, so dass eine bequeme Regelung aller Funktionen entweder über ein zentrales Display im Fahrerhaus, im Wohnraum oder auch per Smartphone-App möglich ist. Den Füllstand des Dieseltanks kann man dann ebenso kontrollieren wie Frisch- und Abwasser. Heizung und Klimaanlage lassen sich regulieren, die Markise lässt sich elektrisch ausfahren und auch der Grauwassertank per Knopfdruck entleeren, ohne dreckige Finger zu bekommen.
Sichere Sitze
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So sieht das umgebaute Knaus-Sofa mit Sicherheitsgurten aus.

Wer mit mehr als zwei Personen im Reisemobil unterwegs ist, muss zwangsläufig im Fahrbetrieb Sitzgelegenheiten im Wohnraum nutzen. Die feste Verankerung mit Anbringung von Dreipunktgurten bereitet aber oft Probleme, speziell bei L-Sitzgruppen oder bei der aktuell sich immer stärker durchsetzenden Lounge-Anordnung. Zwei gegenüberliegende Längssofas lassen sich eben nicht so einfach in gurtgesicherte Sitze in Fahrtrichtung umwandeln.

Ohne Umbau geht das nicht. Knaus hat hier eine neuartige Lösung umgesetzt: Die Rückenlehne des Längssofas wird abgenommen, ein kleiner Teil der Sitzfläche vorn wird heruntergeklappt, das Polster zur Beinstütze umfunktioniert und am anderen Ende der Sitzfläche ein massiver Teil mitsamt eines Dreipunktgurtes in eine aufrechte Position gebracht. So entsteht eine Rückenlehne, die sich über einen seitlichen Hebel einfach justieren lässt und die optimale Position für bequemes Sitzen auch auf langen Fahrten ermöglicht.
Flexible Möbel
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Hubbetten können wahre Wunder vollbringen. Beim Challenger 274 geht das soweit, dass überhaupt kein fest installiertes Bett mehr an Bord ist.

Um den immer differenzierteren Wünschen der Kunden nachzukommen, ist ein Höchstmaß an Flexibilität und Variabilität gefragt. Hubbetten können wahre Wunder vollbringen. Beim Challenger 274 geht das so weit, dass überhaupt kein fest installiertes Bett mehr an Bord ist, sondern hinten ein Doppelbett und vorn zwei übereinander angeordnete Kinderbetten heruntergelassen werden können. Knaus bietet beim neuen Boxlife sogar zwei Doppelbetten als Hubbett in zwei Etagen an, so dass in einem Sechs-Meter-Kastenwagen bis zu sechs Personen nächtigen können. Und im neuen Kronos-Alkoven 290 M reicht eine Höhenverstellung des Doppelbetts im Heck aus, um in der riesigen Heckgarage ein Quad unterzubringen.
Fahrradträger

Das Fahrrad ist an Ort und Stelle im Urlaub das beliebteste Fortbewegungsmittel der Reisemobilisten. Immer häufiger in Form von E-Bikes. Da wird die Heckgarage bevorzugt. Eine saubere Lösung, die für leichtes Beladen und Ordnung im Laderaum sorgt, ist der Thule Velo Slide. Auf Montageschienen wird ein rechts wie links ausziehbarer Träger installiert, auf dem sich die Räder außerhalb des Fahrzeugs einfach festzurren lassen. Zurück in die Garage schieben und zur besseren Raumnutzung an die Rückwand heranrücken – fertig.
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Auf Ford-Transit- und demnächst auch Fiat-Ducato-Kastenwagen ausgelegt ist der Agito-Van-Heckträger.

Die Garage muss freilich hoch und groß genug sein, was den Velo Slide auch wegen eines Preises knapp über 700 Euro eher für die reisemobile Oberklasse prädestiniert. Auf Ford-Transit- und demnächst auch Fiat-Ducato-Kastenwagen ausgelegt ist der Agito-Van-Heckträger, bei dem der beladene Träger mit einem Schwenkarm komplett zur Seite geklappt werden kann. Für 1350 Euro allerdings kein billiges Zubehör. Caravanern ermöglicht die Firma Fendt ihre Fahrräder beim Sondermodell Bianco Rosso auf einer Kugelkupplung am Wohnwagenheck mit einem gängigen Pkw-Trägersystem zu transportieren.

Quelle: n-tv.de, Michael Lennartz, sp-x https://www.n-tv.de/auto/Fuenf-Innovati ... 28201.html
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90 Jahre Automobilproduktion - BMW-Geschichte gleicht einer Achterbahnfahr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jan 2019 12:21

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https://www.n-tv.de/auto/BMW-Geschichte ... 33157.html

Mittwoch, 30. Januar 2019
90 Jahre Automobilproduktion - BMW-Geschichte gleicht einer Achterbahnfahrt
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Der BMW 303 wurde ab1933 mit Niere am Kühlergrill zum Markenzeichen.

BMW
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Es waren nicht Autos, die BMW bekannt machten, sondern Flugzeugmotoren und Motorräder. Zum Autobau kam der Konzern erst durch einen in Lizenz gefertigten Kleinstwagen. Mit ihm begann auch eine wilde Achterbahnfahrt der Bayern, die fast in den Armen von Daimler geendet hätte.

Es sind gute Nachrichten, mit denen BMW gerade in das 90. Jahr weißblauer Automobilproduktion gestartet ist. Lieferten die Münchner doch 2018 über 2,1 Millionen Fahrzeuge aus und damit genügend Einheiten für einen vorderen Platz im Ranking der größten Premiummarken. Ganz anders, nämlich mit preiswertem Fahrspaß und ohne Premiumfeatures sollten dagegen 1929 die ersten BMW Automobile punkten. Dazu übernahmen die durch Motorräder und Flugaggregate bereits bekannt gewordenen Bayerischen Motoren Werke die traditionsreiche Thüringer Fahrzeugfabrik Eisenach und den dort als Dixi in Lizenz gebauten winzigen englischen Austin Seven.
Mit dem 303 startet die BMW-Story
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Im BMW-Verkaufsraum in Berlin steht 1929 ein Dixi.

(Foto: BMW)

Kleinwagen gab es damals viele, aber BMW fand für den Dixi eine Nische, die ihm auf Anhieb Kultstatus garantierte: Der gerade einmal drei Meter messende Zwerg startete eine Sportkarriere und tatsächlich sicherte sich der Typ BMW 3/15 PS sofort den Sieg bei der berüchtigten Rallye "Internationale Alpenfahrt". Den nächsten Coup landeten die Bayern mit dem BMW 303, der 1933 kompakte Limousinen in der gehobenen Klasse gesellschaftsfähig machte. Für Furore sorgte der 303 durch einen temperamentvollen Sechszylinder und mit einem Kühlergrill in Form einer Doppelniere. Es war der eigentliche Beginn der BMW-Story und zahlloser legendärer Modelle von der Knutschkugel Isetta über die ersten V8, die flinken "02"-Typen bis zum elektrischen i3, die sämtlich neue Wege wagten, es aber auch an Drama nicht missen ließen.
Obendrein fuhr er gegen die zum Teil deutlich stärker motorisierte Konkurrenz auch die schnellste Rennrunde.
Auto 07.03.16
Die BMW-Geschichte Vom Propellerflugzeug zum Luxusauto

Vielleicht lag es daran, dass der Dixi in der Weltwirtschaftskrise geboren wurde und dennoch rund 16.000 Käufer fand. Jedenfalls blieb BMW das Glück bis heute gewogen, selbst wenn das Schicksal des Autobauers bereits besiegelt schien. So das erste Mal im Jahr 1945 als das Werk Eisenach, die Heimat der BMW Automobile, an die sowjetischen Besatzer verlorenging und BMW in München ganz von vorne beginnen musste. Während in Eisenach für die neuen Eigentümer unter BMW- und EMW-Logo erfolgreiche Vorkriegstypen wie 326 und 340 weitergebaut wurden, setzte die Münchner BMW-Führung 1951 alles auf eine Karte. Die liebevoll Barockengel genannten BMW 501/502 waren die ersten deutschen Nachkriegsmodelle der Luxusklasse und glänzten mit dem weltweit ersten Leichtmetall-V8. Fast wäre der Achtender sogar Kanzler Konrad Adenauers Staatskarosse geworden, hätte der Politiker bei einer Probefahrt nicht seinen Hut verloren. Eine Legende. Wahr ist dagegen der Promihype um den 1956 lancierten V8-Roadster BMW 507, den sogar Elvis Presley oder Alain Delon kauften.
1500 rettet BMW vor Daimler
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Der BMW 1500 bildet ab 1961 eine neue Klasse.

(Foto: BMW)

Geld in die chronisch klammen Kassen der Bayern brachte trotzdem allein der Kabinenroller Isetta auf Basis einer Lizenz des italienischen Herstellers Iso. BMW machte das von Motorradmotoren angetriebene Vehikel zum Bestseller in seiner Klasse, was jedoch nicht verhinderte, dass BMW 1959 vor dem finanziellen Aus stand und der Verkauf an Daimler-Benz unabwendbar schien. Doch dann wurden die Weichen im letzten Augenblick Richtung Zukunft gestellt durch den finanziellen Einstieg der bis heute engagierten Industriellenfamilie Quandt. Wichtiger Bestandteil des Rettungsprogramms war der BMW 1500, der als sportliche Mittelklasse auf der IAA 1961 debütierte – und zwar exakt auf der Ausstellungsfläche, die eigentlich für die Borgward Isabella gebucht worden war. Borgward war jedoch insolvent und BMWs "Neue Klasse" der Typen 1500 bis 2000 kam gerade recht, die so entstandene Nische bei den dynamischen Familien- und Businesslimousinen zu füllen.

Kurze Zeit schien, als ob BMW mit Glas aus dem niederbayerischen Dingolfing ein Konkurrent erwachsen könnte. Allerdings übernahm sich dieser vom Goggomobil bis zum V8-Coupé agierende Autobauer finanziell – und wurde 1966 von BMW übernommen. Seitdem ist Dingolfing ein wichtiges Werk für die Münchner und mit einem ehemaligen Glas-Modell begann für BMW die Auslandsfertigung. Zu Golden Sixties wurde diese Dekade für BMW aber auch durch die zweitürigen 1600-2 bis 2002 tii, die alle Sportfahrerherzen im Sturm gewannen. Wieder hatte BMW eine Nische aufgetan, zudem bahnten die schnellen 02-Typen der 1975 lancierten 3er Serie den Weg. Zurück in die Oberklasse fand BMW 1968 durch dynamische Sechszylinder-Limousinen und Coupés mit 2,5 bis 3,3 Liter Hubraum, die einen reizvollen Kontrast zur konservativen Mercedes S-Klasse boten.
Kuenheim steht 23 Jahre an der Spitze von BMW
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Mit den M-Modellen findet BMW auch zum Erfolg im Motorsport.

(Foto: BMW)

Dieser automobile Wachstumskurs beschleunigte sich seit 1970 unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Eberhard von Kuenheim. Wohl kein Manager hat ein deutsches Automobil-Unternehmen in der Nachkriegszeit so geprägt wie von Kuenheim. Heute kaum mehr vorstellbare 23 Jahre lang stand er an der Spitze von BMW und führte die jetzt noch bestehenden Modellreihen ein - den 3er, 5er, 6er, 7er und 8er. In von Kuenheims Ära fallen die nachhaltigen Bekenntnisse zum Lifestylekombi Touring und zum viersitzigen bügelfreien Cabriolet, damals mutige Karosseriekonzepte, die rasch Erfolg hatten und viele Konkurrenten fanden. Der BMW-Chef machte die BMW Motorsport GmbH mit Modellen wie M1, M3 und M5 zur leistungsstärksten Macht in München und er baute neue Werke. Das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Südafrika und schließlich in den USA, wo 1995 der BMW Z3 die Roadster-Tradition fortführte und 1999 mit dem BMW X5 der Schritt ins SUV-Segment erfolgte.

In jenem Jahr beendete von Kuenheim auch seine Tätigkeit als BMW-Aufsichtsratschef – während die Autofirma unter der einzigen, dafür gigantischen Fehlentscheidung von Kuenheims litt: Die Übernahme des maladen Rover-Konzerns. Wie einst beim allerersten Austin-Lizenzmodell Dixi waren es jetzt wieder Engländer, die BMWs Geschicke beeinflussten. Und wie schon 1929 beim Dixi, aber auch 1955 bei der Isetta, demonstrierte BMW, dass die Bayern nicht nur die teuren Klassen können, sondern auch kleine Kultstars kreieren. Kaum hatte BMW die verlustreiche Rover Group im Jahr 2000 verkauft, erwies sich der in München erdachte "New Mini" mit Modellvarianten von Cooper über Cabrio bis hin zu Crossover als auflagenstarker Segen fürs Unternehmen.
Die Mobilität von morgen
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Mit der Elektrifizierung seiner Modelle war BMW bis heute noch nicht so erfolgreich, setzte aber einige Ausrufezeichen.

(Foto: BMW)

Gleiches galt übrigens auch für den Einstieg ins SUV-Segment exakt zum richtigen Zeitpunkt. Aus dem X5 der Jahrtausendwende wurde eine ganze Modellfamilie, die heute von X1 bis X7 reicht und sich auch in China zum Wachstumstreiber entwickelte. Ob BMW bei der Mobilität von morgen ebenfalls das Glück auf seiner Seite hat? Experimentierfreudig sind die Bayerischen Motoren Werke jedenfalls. Abzulesen an der 2010 gegründeten Submarke BMW i für Elektrofahrzeuge und Mobilitätsdienstleistungen sowie deren Serientypen, dem skurrilen i3 und dem Plug-in-Racer i8, die beide zumindest durch ihre Formensprache Emotionen freisetzen. Ob der Kompakt-SUV iX3 kommendes Jahr als erstes Massenmodell elektrifizieren wird? Klarheit gibt es spätestens beim nächsten BMW-Jubiläum.

Quelle: n-tv.de, Wolfram Nickel, sp-x
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Metallteilchen in Airbags - BMW ruft eine halbe Million Autos zurück

Beitragvon Gudrun Graf » 12. Feb 2019 19:33

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/BMW-ruft ... vBm6zGpD60

Dienstag, 12. Februar 2019
Metallteilchen in Airbags - BMW ruft eine halbe Million Autos zurück
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Defekte Airbags waren in der jüngeren Vergangenheit bereits drei Mal ein Rückrufgrund.

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Für BMW beginnt das Kalenderjahr mit einer Negativmeldung. Weil möglicherweise defekte Airbags Fahrer älterer 5er- und X5-Modelle verletzen können, müssen nun rund 480.000 Autos zurück in die Werkstatt. Ein Großteil entfällt dabei auf Deutschland.

BMW ruft weltweit knapp eine halbe Million Autos wegen möglicherweise gefährlicher Airbags zurück. Wie ein Unternehmenssprecher sagte, handelt es sich bei den betroffenen Fahrzeugen um Modelle der 5er- und der X5-Reihe mit Baujahr 2000 bis 2004. Bei diesen könnten nachträglich Lenkräder eingebaut worden sein, deren Airbags zu heftig auslösen. Dabei könnten Metallteilchen die Insassen verletzen.
BMW
BMW 69,91

In Deutschland sind etwa 95.000 Fahrzeuge betroffen, weltweit 480.000. Die Halter bekommen von BMW einen Brief. "Die Lenkräder werden in der Werkstatt geprüft und im Zweifel auf Kosten von BMW ausgetauscht", sagte der Sprecher. Die Reparatur dauere nicht länger als eine Stunde. Es handle sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Wegen der defekten Airbags des japanischen Herstellers Takata musste BMW bereits zweimal Autos jüngeren Datums in die Werkstatt holen. Auch zahlreiche andere Autohersteller mussten deshalb in den vergangenen Jahren weltweit Millionen Fahrzeuge zurückrufen.
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Auto 09.02.19
Blick in die Zukunft BMW iNext verwandelt sich in mobiles Büro

Erst im Oktober musste der Autobauer wegen möglicher Brandgefahr durch austretende Kühlflüssigkeit bei Dieselfahrzeugen eine Rückrufaktion starten. Damals wurden in Europa und Asien mehr als eine Million weitere Autos in die Werkstätten zurückbeordert. Insgesamt umfasste der Rückruf nach BMW-Angaben weltweit rund 1,6 Millionen Fahrzeuge.

Quelle: n-tv.de, mba/DJ
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Neue Autos in der Formel 1 - Mercedes und Red Bull präsentieren Boliden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Feb 2019 21:36

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https://www.n-tv.de/sport/formel1/Merce ... 55967.html

Mittwoch, 13. Februar 2019
Neue Autos in der Formel 1 - Mercedes und Red Bull präsentieren Boliden
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Neuer Silberpfeil für alte Dominanz: So stellt sich Weltmeister Lewis Hamilton die Saison in der Formel 1 vor. Sein neues Auto soll es ihm ermöglichen. Auch die Konkurrenz von Red Bull hat sich in Sachen Dienstwagen etwas einfallen lassen. Der sieht zumindest gut aus.

Titelverteidiger Mercedes und Herausforderer Red Bull haben ihre neuen Formel-1-Autos erstmals auf die Strecke geschickt. 32 Tage vor dem Erlöschen der Roten Ampeln im Albert Park von Melbourne begann für Mercedes die nächste Titel-Mission mit den ersten Kilometern des W10 auf dem Grand-Prix-Kurs in Silverstone. "Ein neues Auto zu fahren ist wie jemanden zum ersten Mal kennenzulernen - du möchtest so schnell wie möglich alles darüber erfahren, bevor ihr euch auf die gemeinsame Reise begebt", sagte der fünffache Weltmeister Lewis Hamilton. Sein ehemaliger Teamkollege, Ex-Weltmeister Nico Rosberg, schwärmte: "Großartiger Job. Der Mercedes sieht ultraschnell aus wie immer."
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Ultracool kam der neue Red Bull kurze Zeit später daher. Wieder zeigte das Team des österreichischen Milliardärs Dietrich Mateschitz seinen neuen Wagen erst einmal mit einer spektakulären Sonderlackierung. Die Schriftzüge auf dem dunkelblauen Auto waren in Rot gehalten. Wie auch die Schraffierungen, die wie bei einem "Erlkönig" genannten Prototypen in der Autoindustrie die Detailerkennung für die Konkurrenz schwieriger mache soll.

Mercedes und Red Bull nutzten vor dem Testauftakt bei Barcelona am Montag die Gelegenheit, die Autos für Filmaufnahmen auf die Strecke zu schicken. Pikanterweise beide in Silverstone, weil es in der Nähe zu den jeweiligen Formel-1-Werken der Teams liegt. Wie bei den bereits vorgestellten Autos fallen auch beim Silberpfeil W10 und dem RB15 die Frontflügel auf. Den Regeln entsprechend sind sie breiter und wurden vereinfacht. Sie sollen das Überholen erleichtern. Daran müssen sich alle gewöhnen, Hamilton inklusive. Der 34 Jahre alte Brite durfte erst später den Silberpfeil übernehmen, die Jungfernfahrt blieb Valtteri Bottas vorbehalten.
"Bin optimistisch, aber auch realistisch"

Der 29 Jahre alte Finne startet in seine dritte Saison bei Mercedes, Hamilton in seine siebte. 2014, 2015, 2017 und 2018 gewann der Engländer die WM. 2016 hatte Rosberg gesiegt. In all den Jahren holte Mercedes auch den Titel in der Konstrukteurswertung. "Fünf Doppel-Meisterschaften sind weit mehr, als wir jemals gedacht hätten", sagte Teamchef Toto Wolff. Wie vor jeder neuen Saison wies der Österreicher daraufhin, dass sein Team trotz der Erfolge bei Null beginne. "Deshalb dürfen wir nichts als selbstverständlich ansehen und es gibt absolut keinen Grund dafür, automatisch anzunehmen, dass wir erneut vorne liegen werden", betonte Wolff. Durch die Regeländerungen habe jedes Team eine Chance auf den Titel "und wir sehen jeden als einen möglichen Konkurrenten an."
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Hier noch mal der Mercedes, obwohl es ja in diesem Abschnitt um Red Bull geht. Sehen Sie es uns bitte nach.

(Foto: dpa)

Zu den Mitbewerbern gehört Red Bull. Max Verstappen durfte die ersten Kilometer mit dem neuen Wagen fahren. Der 21 Jahre Niederländer tritt in diesem Jahr zusammen mit dem 23 Jahre alten Franzosen Pierre Gasly an. Verstappens bisheriger Teamkollege Daniel Ricciardo, 29 Jahre alt, wechselte zu Renault. "Ich denke nicht, dass es ein Vorteil ist, aber es ist auch kein Nachteil", sagte Verstappen.

Spannender ist ohnehin die Frage, wie sich der Wechsel vom langjährigen Motorenpartner Renault zu Honda auswirkt. Seit dem Wiedereinstieg kommen die Japaner nur sehr langsam mit ihren Triebwerken auf Touren. "Wir erwarten sehr viel. Es braucht aber sicher auch Zeit, wir können nicht erwarten, dass es vom ersten Rennen an sofort perfekt läuft", sagte Verstappen. "Ich bin optimistisch, aber auch realistisch." Red Bull wartet seit der Erfolgsära mit Sebastian Vettel auf den nächsten Titel. Von 2010 bis 2013 hatten der Deutsche, der zur Saison 2015 zu Ferrari wechselte, und Red Bull die Fahrer- und Konstrukteurswertung gewonnen. Vettel wird seinen neuen Wagen am Freitag vorstellen. Am 17. März wird es ernst, wenn in Melbourne der Große Preis von Australien startet.

Quelle: n-tv.de, sgi/dpa https://www.n-tv.de/sport/formel1/Merce ... 855967.htm
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Führerschein-Umtausch: 43 Millionen Lappen betroffen ! - SO läuft der Umta

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Feb 2019 17:33

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.news.de/auto/855745522/fuehr ... WNYuOwI4Cs

Führerschein-Umtausch: 43 Millionen Lappen betroffen ! - SO läuft der Umtausch ab

Sie haben einen Führerschein, der vor dem 18. Januar 2013 ausgestellt wurde? Dann sollten Sie sich darauf gefasst machen, Ihre Fahrerlaubnis umtauschen zu müssen. Die Gründe dafür erfahren Sie mit Fristen, Kosten und Co. hier.
43 Millionen Füherschein-Besitzer müssen ihren Führerschein umtauschen lassen (Symbolbild). (Foto)
43 Millionen Füherschein-Besitzer müssen ihren Führerschein umtauschen lassen (Symbolbild). Bild: Marius Becker / picture alliance / dpa

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All jene, die ihren Führerschein vor dem 18. Januar 2013 in die Hand gedrückt bekommen haben, dürfen sich auf einen Besuch bei der Führerscheinbehörde einstellen. Einem aktuellen EU-Beschluss zufolge müssen nämlich alle Fahrerlaubnisdokumente, die bis zu diesem Stichtag ausgestellt wurden, umgetauscht und durch ein neues Dokument ersetzt werden.
Führerschein-Umtausch: 43 Millionen Menschen von EU-Aktion betroffen

Ziel der Aktion, der der rund 43 Millionen Führerschein-Besitzer betroffen sein werden, ist es der EU-Entscheidung zufolge, die Dokumente fälschungssicherer zu gestalten und gleichzeitig alle Führerscheine in einer Datenbank zu sammeln. Im Klartext heißt das: Papier-Führerscheine, die bis Ende 1998 ausgegeben wurden, sind künftig ebenso hinfällig wie die Führerscheine im Scheckkartenformat, die ab 1999 ausgestellt wurden. Betroffen sind dem ADAC zufolge Kartendokumente, die vor dem 18. Januar 2013 ausgegeben wurden - immerhin etwa 28 Millionen an der Zahl - sowie rund 15 Millionen Papier-Führerscheine, die noch in Gebrauch sind.

Stichtage im Überblick: Welche Fristen gelten für den Umtausch des Führerscheins?

Das neue fälschungssichere Führerscheindokument wird europaweit vereinheitlicht ab 19. Januar 2033 im Umlauf sein und bisherige Führerscheine ablösen. Daraus erklärt sich auch der Stichtag, bis zu welchem alte Fahrerlaubnisdokumente umgetauscht sein müssen. Um Chaos in den Meldestellen zu vermeiden, soll es gestaffelte Fristen geben, die aktuell im Bundesrat zur Debatte gestellt werden. Für ältere Dokumente ist das Geburtsdatum des Inhabers ausschlaggebend, wie folgende Staffelung zeigt:
Geburtsjahrgang Stichtag für Umtausch
vor 1953 19. Januar 2033
1953 bis 1958 19. Januar 2022
1959 bis 1964 19. Januar 2023
1965 bis 1970 19. Januar 2024
ab 1971 19. Januar 2025

Sie haben Ihren Führerschein nicht vor 1999 erhalten? Dann entscheidet das Ausstellungsdatum des Lappens darüber, wann Sie zum Umtausch antreten können:
Ausstellungsdatum des Führerscheins Stichtag für Umtausch
1999 - 2001 19. Januar 2026
2002 - 2004 19. Januar 2027
2005 - 2007 19. Januar 2028
2008 19. Januar 2029
2009 19. Januar 2030
2010 19. Januar 2031
2011 19. Januar 2032
2012 bis 18. Januar 2013 19. Januar 2033
Führerschein umtauschen bis 2033: Diese Dokumente sind Pflicht

Wer sich auf den Weg zur Führerscheinstelle macht, um seinen alten Lappen umzutauschen, sollte einige Dokumente mitbringen, damit der Vorgang reibungslos vonstatten geht. Dazu gehört einerseits die Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises - beispielsweise Personalausweis oder Reisepass - sowie ein biometrisches Passfoto und den aktuellen Führerschein. Damit können Sie bei der Führerscheinstelle Ihres Wohnortes vorstellig werden und Ihre Fahrerlaubnis für Auto respektive Motorrad umtauschen.

Der neu ausgestellte Führerschein gilt ab Ausstellungsdatum 15 Jahre. Die Kosten für einen Umtausch liegen bei rund 25 Euro. Übrigens: Wer nach 2033 noch mit alten Fahrerlaubnispapieren unterwegs ist und erwischt wird, muss mit einem Verwarngeld in Höhe von 10 Euro rechnen.

Auch interessant: 18-Jähriger ohne Führerschen rast Frau (39) auf Parkplatz tot

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