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Bei Opferritual erstochen - Rätsel von 140 Kinderskeletten in Peru gelöst

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Apr 2018 14:11

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
https://www.n-tv.de/wissen/Raetsel-von- ... 09683.html
Samstag, 28. April 2018
Bei Opferritual erstochen - Rätsel von 140 Kinderskeletten in Peru gelöst

Menschenopfer gelten heute als besonders grausam. In alten Kulturen gehörten sie jedoch oftmals zum religiösen Selbstverständnis. Ein Beleg dafür ist eine Opferstätte der Chimú-Kultur, an der vor über 500 Jahren zahlreiche Kinder sterben mussten.


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Archäologen haben in der Nähe der peruanischen Stadt Trujillo einen ebenso überraschenden wie verstörenden Fund gemacht. Ein internationales Forscherteam entdeckte insgesamt 140 Kinderleichen. Die Experten vermuten, es könnte sich um die weltweit größte jemals gefundene Kinderopferstätte handeln.

Die Grabstätte, bekannt als Las Llamas, enthielt demnach die sterblichen Überreste der Kinder und außerdem die Kadaver von 200 jungen Lamas. Die Kinder waren nach Angaben der Archäologen zwischen fünf und 14 Jahren alt. Der Zeitschrift "National Geographic" zufolge wurden Kinder vermutlich bei einer Zeremonie vor etwa 550 Jahren rituell geopfert. Ihre Leichname wurden dann in den Sand eines Steilhangs eingegraben. Sie sind bei den Ausgrabungen sehr gut erhalten. Auf vielen Schädeln hafteten noch immer die Überreste roter Farbe, die bei rituellen Opferungen verwendet wurde.

Vermutlich stammt die Begräbnisstätte aus der Zeit der Chimú-Kultur. Das zweitgrößte Reich nach der Inka-Kultur ist bekannt für seine Opferrituale. Es wird angenommen, dass die Kinder geopfert wurden, nachdem Überschwemmungen durch El Niño die Küsten verwüstet hatten.
Das Wichtigste, was sie hatten

"Sie haben den Göttern möglicherweise das Wichtigste angeboten, was sie als Gesellschaft hatten, und das Wichtigste sind Kinder, weil sie die Zukunft repräsentieren", sagte Gabriel Prieto, Archäologieprofessor an der Peruanischen Nationaluniversität von Trujillo. Prieto zufolge fanden die Forscher auch Fußabdrücke, die noch immer erhalten sind. Sie zeigen, dass die Kinder aus Chan Chan, etwa eineinhalb Kilometer von Las Llamas entfernt, zu der Opferstätte gekommen waren.
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Die Kinder waren mit Blick auf das Meer begraben worden, während die Lamas zu den Anden hin begraben wurden. Schnitte an Knochen, insbesondere an den Brustbeinen der Kinder, deuten darauf hin, dass die Opfer erstochen wurden. Die Forscher vermuten, dass den Opfern die Herzen entfernt worden sein könnten.

Die Forscher zeigten sich überrascht über den Fund: "Ich jedenfalls hätte nie damit gerechnet", erklärte der Anthropologe John Verano von der Tulane University gegenüber "National Geographic" und fügte hinzu: "Und ich denke, auch sonst niemand." Devano ist Teil des internationalen Forscherteams, das sich um die Dokumentation des Fundes kümmert.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 49291.html
Von Einhornknochen und Plagiaten: Irrtümer der Archäologie Von Einhornknochen und Plagiaten: Irrtümer der Archäologie

Quelle: n-tv.de , sba
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Skelett in Pompeji gefunden - Auf der Flucht von einem Stein erschlagen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jun 2018 20:45

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
https://www.n-tv.de/wissen/Auf-der-Fluc ... 56556.html
Skelett in Pompeji gefunden - Auf der Flucht von einem Stein erschlagen

Wie dramatisch die letzten Stunden Pompejis sein mussten, beweist ein neu entdecktes Skelett: Als der Vesuv ausbricht, versucht der Mann wohl noch zu fliehen. Doch aufgrund einer Behinderung ist er nicht schnell genug - und wird von einem Stein zerquetscht.


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Italienische Archäologen haben in Pompeji einen außergewöhnlichen Fund gemacht: Sie entdeckten in der Ruinenstätte unter einem Trümmerstück ein fast 2000 Jahre altes Skelett. Der Mann war wohl auf der Flucht vor der Vulkanasche in Pompeji, als er von einem Steinblock erschlagen wurde. Seine Überreste liefern neue Erkenntnisse über das Fluchtgeschehen während der Katastrophe im Jahr 79.
Der Kopf des Skeletts wurde bislang noch nicht gefunden, aber die Forscher gehen davon aus, dass er unter dem massiven Steinblock begraben ist.
Der Kopf des Skeletts wurde bislang noch nicht gefunden, aber die Forscher gehen davon aus, dass er unter dem massiven Steinblock begraben ist.
(Foto: AP)

Das Skelett sei das erste, das bei den neuen Ausgrabungen in der sogenannten Region V Pompejis entdeckt wurde, teilte das italienische Ministerium für Kulturgüter und Tourismus mit. Der Brustkorb des Mannes war von dem Steinquader zerquetscht worden.

Nach ersten Untersuchungen der Wissenschaftler handelte es sich um einen erwachsenen Mann von mehr als 30 Jahren. Verletzungen in Höhe der Schienbeine deuteten an, dass er an einer Knochenentzündung litt und deshalb gehbehindert war. Deshalb habe er bei den ersten Anzeichen der Vulkaneruption wohl nicht schnell genug fliehen können. Eine mächtige Gas- und Aschewolke habe ihn rücklings umgeworfen, dann sei der Steinblock - womöglich ein Türpfosten - auf ihn gefallen.
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Die Stadt Pompeji am Südwestrand Neapels war zusammen mit mehreren Nachbarorten beim Ausbruch des Vesuvs vor 1939 Jahren unter Asche begraben - und weitgehend konserviert - worden. Was für die Bewohner eine Tragödie war, ist damit lange Zeit später für Archäologen zum Glücksfall geworden. Die Unesco-Welterbestätte zieht Jahr für Jahr Millionen von Touristen an. Am Umgang der italienischen Behörden mit dem Kulturschatz gab es allerdings wiederholt Kritik.

Die Ausgrabungen in Pompeji begannen schon im 18. Jahrhundert, doch auch im 21. gibt es immer noch Neues zu entdecken. Erst Anfang Mai waren nahe der Stadt die Überreste eines Pferdes gefunden worden.

Quelle: n-tv.de , hny/dpa

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2000 Jahre altes Grab am See Genezareth

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jun 2018 16:21

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https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/20 ... 74101.html
2000 Jahre altes Grab am See Genezareth

In der israelischen Stadt Tiberias machen Bauarbeiter eine historisch bedeutsame Entdeckung, als ein Bagger eine unterirdische Höhle freilegt. Zehn Meter unter der Oberfläche liegt ein Grabkomplex, der wahrscheinlich aus der Römerzeit stammt.


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Von einem "fast einzigartigem Fund auf diesem Gebiet" spricht die Israelische Altertumsbehörde, nachdem israelische Bauarbeiter eine rund 2000 Jahre alte Grabkammer am See Genezareth im Norden Israels entdeckten. Ein Bagger legte den Eingang der rund zehn Meter unter der Oberfläche liegenden Höhle frei. Jair Amizur von der Altertumsbehörde bestätigte den Fund in der israelischen Stadt Tiberias.
Die Grabkammer beherbergt mehr als zehn Grabnischen, in denen die Toten beerdigt wurden.
Die Grabkammer beherbergt mehr als zehn Grabnischen, in denen die Toten beerdigt wurden.
(Foto: picture alliance/dpa)

Die Grabkammer aus der Römerzeit sei schätzungsweise zwei Meter hoch und habe neben einem Eingangsraum und einer zentralen Kammer vermutlich mehr als zehn Grabnischen. In den Nischen wurden die Toten beerdigt. "Die Höhle muss als Grabkomplex für eine Familie gedient haben, die in der Stadt Tiberias oder in einem der angrenzenden Dörfer gelebt hat", so Amizur.
Details deuten auf reiche Familie hin
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Die Arbeiten an dem Kalkstein seien in hoher Qualität ausgeführt worden, die Dekorationen aufwendig, die Inschriften auf Griechisch. Dies alles deute auf eine reiche Familie hin. Die Eingangskammer ist bunt verputzt, wie die Altertumsbehörde mitteilt. Außerdem gibt es verzierte Knochenkisten aus Stein und Keramik, in die später die Knochen der Toten gelegt wurden. Die Grabnischen wurden mehrfach verwendet.

Tiberias wurde nach Angaben der Altertumsbehörde vor 2000 Jahren gegründet, im Jahre 18. Sie ist nach dem römischen Kaiser Tiberius benannt. Die Stadt liegt am Ufer des Sees Genezareth im Norden Israels und ist bereits seit Jahren das Zentrum archäologischer Ausgrabungen.
Datenschutz Zum Original https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/20 ... 74101.html

Quelle: n-tv.de , psa/dpa

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China verkündet Sensationsfund - Älteste Frühmenschenspur außerhalb Afrika

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2018 19:42

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https://www.n-tv.de/wissen/Alteste-Frue ... 24157.html
Mittwoch, 11. Juli 2018
China verkündet Sensationsfund - Älteste Frühmenschenspur außerhalb Afrikas

Wann verließen die ersten Frühmenschen Afrika? Forscher wollen in China die bislang ältesten Spuren einer Besiedlung entdeckt haben. Der Fund würde die paläoanthropologische Sicht auf die Besiedlung der Erde revolutionieren - wenn die Belege ausreichen.

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In China wollen Forscher die mit Abstand ältesten Hinweise auf Frühmenschen außerhalb Afrikas entdeckt haben. In Shangchen (Provinz Shaanxi) fanden sie knapp 100 Steinwerkzeuge sowie Tierknochen in Sedimentschichten, die bis zu 2,1 Millionen Jahre alt sind. Bisheriger Rekordhalter ist mit einem Alter von 1,8 Millionen Jahren die Fundstätte Dmanissi in Georgien, an der aber - im Gegensatz zu Shangchen - auch frühmenschliche Knochen entdeckt wurden. Sie werden Homo erectus zugeschrieben.

Der jetzige Fund zeige, dass Vertreter der Gattung Homo Afrika deutlich früher verlassen haben müssen als bisher gedacht, schreibt das Team um Zhaoyu Zhu von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und Robin Dennell von der englischen Universität Exeter im Fachblatt "Nature". Ein unabhängiger Experte bewertet die Entdeckung allerdings skeptisch.
Bislang frühesten Funde von Homo sapiens 300.000 Jahre alt
Mitglieder des Grabungsteams an einem Hang des Lössplateaus, wo die bislang ältesten Hinweise auf Frühmenschen außerhalb Afrikas entdeckt wurden.
Mitglieder des Grabungsteams an einem Hang des Lössplateaus, wo die bislang ältesten Hinweise auf Frühmenschen außerhalb Afrikas entdeckt wurden.

Dass alle Frühmenschen aus Afrika stammen, gilt als sicher. Dort habe es Hominine vermutlich schon vor mehr als sechs Millionen Jahren gegeben, schreibt John Kappelman von der University of Texas in Austin in einem "Nature"-Kommentar. Zum Vergleich: Die bislang frühesten Funde von Homo sapiens sind etwa 300.000 Jahre alt und stammen aus Marokko. Der moderne Mensch verließ Afrika - nach bisherigem Wissensstand - erst vor grob 100.000 Jahren.

Andere Frühmenschen, darunter die Vorfahren der Neandertaler (Homo neanderthalensis), waren schon früher außerhalb Afrikas unterwegs. Forscher gehen davon aus, dass sich vor Hunderttausenden Jahren ein ganzes Spektrum verschiedener Menschenarten in Afrika und auch auf anderen Kontinenten tummelte, die inzwischen alle ausgestorben sind - bis auf den Homo sapiens.
Steinwerkzeuge und Tierknochen entdeckt

In China fanden die Forscher an steilen Hängen des Chinesischen Lössplateaus 96 Steinwerkzeuge. Darunter waren anscheinend mehrfach nachbehauene Objekte, die zum Schneiden, Schaben und Bohren dienten, sowie größere Steine, die vermutlich als Hammer genutzt wurden. Fast alle sind aus Quarz oder Quarzit und stammen vermutlich von den fünf bis zehn Kilometer südlich entfernten Ausläufern des Qin-Ling-Gebirges. Zudem fanden die Forscher Tierknochen von Hirschen (Cervidae) und Rinderartigen (Bovidae).

Datiert wurden die Funde mithilfe des sogenannten Paläomagnetismus. Das Team verglich in den Fundschichten die Ausrichtung magnetischer Mineralien mit der früheren Polarität des Erdmagnetfelds, das sich im Lauf der Erdgeschichte verändert und sogar in gewissen Abständen umpolt. Somit konservieren diese Mineralien die Ausrichtung des Erdmagnetfelds zu einer bestimmten Zeit. Die jüngsten Fundschichten sind den Forschern zufolge etwa 1,3 Millionen, die ältesten 2,1 Millionen Jahre alt. "Das macht es notwendig, die Datierung der anfänglichen Verbreitung der frühen Homininen in der Welt zu überdenken", schreibt das Team.
Bemerkenswerter Fundort

"Nature"-Kommentator Kappelman findet die Datierung überzeugend. Die gefundenen Werkzeuge ähneln demnach jenen in Afrika, die aus der gleichen Zeit stammen. Der Anthropologe glaubt, dass schon die Nutzer der neu entdeckten Objekte Vertreter der Gattung Homo waren. Bemerkenswert ist aus Sicht des Experten der Fundort im Osten von Asien - also sehr weit von Afrika entfernt. "Die Reise über grob 14.000 Kilometer von Ostafrika nach Ostasien bedeutet eine Ausdehnung des Lebensraums in dramatischer Dimension", schreibt Kappelman.

Jean-Jacques Hublin, Direktor am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, der an der Entdeckung der ältesten Homo-sapiens-Funde beteiligt war, ist hingegen vorsichtig. "Wenn sich dieser Fund bestätigt, wäre das eine Sensation", sagt er. Denn er fiele in eine Epoche, die sogar dem Homo erectus in Afrika - die ältesten Funde sind dort 1,9 Millionen Jahre alt - nach derzeitigem Kenntnisstand deutlich vorausginge.
"Außergewöhnliche Behauptungen brauchen außergewöhnliche Belege"
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"Wenn man außergewöhnliche Behauptungen aufstellt, braucht man außergewöhnliche Belege", sagt Hublin. Sowohl der Fundort als auch die Datierung werfen nach Ansicht des Forschers Fragen auf, die noch überprüft werden müssten. Zum einen lasse sich an dem Fundort - äußerst steilen Hängen - nicht ausschließen, dass Objekte aus jüngeren in ältere Lössschichten abgerutscht seien, etwa durch Risse und Spalten. "Wenn man eine Schicht mit Artefakten findet, muss man sie auf einer großen Fläche freilegen und zeigen, dass man eine konstante Verteilung findet. Das sehe ich hier nicht." Stattdessen hätten die Forscher die Hänge bislang nur sehr oberflächlich abgetragen.

Darüber hinaus sei die paläomagnetische Datierung anfällig für Fehler: Sie zeige kein absolutes Alter an, sondern nur eine bestimmte Ausrichtung des Magnetfelds, deren Alter sich nicht mit Sicherheit bestimmen lasse. Dennoch sei die Studie interessant, betont Hublin. "Wenn die Behauptung nachgewiesen wird, würde das unsere Sicht auf die Besiedlung der Welt revolutionieren."

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa

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Einkorn, Fleisch und viel Fett - Das war Ötzis letzte Mahlzeit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jul 2018 20:00

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https://www.n-tv.de/wissen/Das-war-Otzi ... 25997.html
Einkorn, Fleisch und viel Fett - Das war Ötzis letzte Mahlzeit

Die Mumie von Ötzi, dem "Mann aus dem Eis", ist sehr gut untersucht. Nur der Mageninhalt war noch nicht richtig analysiert worden. Forscher rekonstruieren nun sein letztes Mahl und schließen daraus auf die Ernährung der Menschen vor 5300 Jahren.

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Ötzi hat in den letzten Tagen vor seinem Tod Steinbock, Hirsch und Getreide gegessen und dabei reichlich Fett verzehrt. Das schließt ein internationales Forscherteam aus der Analyse seines Mageninhalts. Der Gletschermann habe das Fleisch roh oder vielleicht getrocknet gegessen, es sei aber nicht stark erhitzt worden, schreiben die Forscher um Frank Maixner vom Institut für Mumienforschung im italienischen Bozen im Fachblatt "Current Biology".

Maixner geht davon aus, dass Steinbock und Hirsch regelmäßig auf Ötzis Speiseplan standen. Der Mageninhalt war bislang - im Gegensatz zum Darm - nicht eingehend analysiert worden. Der Magen hatte sich bei der Mumifizierung verschoben und war erst 2009 bei Nachuntersuchungen entdeckt worden.
Hälfte des Mageninhalts war Fett
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Uraltes Mordopfer aus dem Eis: Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit Uraltes Mordopfer aus dem Eis: Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit Uraltes Mordopfer aus dem Eis: Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit Uraltes Mordopfer aus dem Eis: Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit Uraltes Mordopfer aus dem Eis Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit

Auffällig ist den Forschern zufolge vor allem, dass Fett etwa die Hälfte des Mageninhalts stellte. So habe Ötzi die nötige Energie für Wanderungen in großer Höhe aufnehmen können, schreiben sie. "Die hohe und kalte Umgebung ist für den Körper besonders fordernd und erfordert eine optimale Nähstoffversorgung, um schnell einsetzenden Hunger und Energieverlust zu vermeiden", wird Studienleiter Albert Zink in einer Mitteilung der Zeitschrift zitiert. "Der Eismann war sich anscheinend völlig bewusst, das Fett eine vorzügliche Energiequelle ist."

Dass Ötzi Steinbock gegessen hatte, war bereits 2002 bei Untersuchungen des Darms festgestellt worden.Und im Januar 2017 hatte der deutsche Mumienspezialist Zink berichtet, dass der Gletschermann als letzte Mahlzeit höchstwahrscheinlich getrocknetes Steinbockfleisch, eine Art steinzeitlichen Südtiroler Speck, zu sich genommen hatte. Die neue Studie zeigt nun, dass Steinbock und Hirsch am Ende seines Lebens zu seinen Mahlzeiten zählten. "Die Proteine passen zu Muskelfasern des Steinbocks, er hat also wirklich das Fleisch gegessen", sagt Maixner.
Spuren eines giftigen Farns

Ob es sich bei dem Hirsch um Fleisch oder um Innereien handelte, blieb dagegen unklar. Die verzehrten Körner waren demnach Einkorn, eine frühe Form von domestiziertem Getreide. Zudem enthielt der Magen Spuren eines giftigen Farns. Möglicherweise habe er dies versehentlich aufgenommen, vielleicht aber auch damit Magenprobleme behandeln wollen, schreibt das Team. Anfang 2016 hatte die Forschergruppe herausgefunden, dass Ötzi mit einer aggressiven Variante des Magenkeims Helicobacter pylori infiziert war. Heutzutage trägt etwa die Hälfte aller Menschen das Magenbakterium, das Entzündungen, Magengeschwüre und Krebs verursachen kann.
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Ötzi lebte vor 5300 Jahren und wurde hinterrücks mit einem Pfeil niedergestreckt. Studien deuten darauf hin, dass er die letzten zwei Tage seines Lebens recht rastlos verbrachte. Deutsche Wanderer hatten die Eismumie im September 1991 in der italienisch-österreichischen Grenzregion in der Nähe des Tisenjochs auf 3210 Metern Höhe entdeckt. Von dort wurde er ins Archäologische Museum nach Bozen gebracht.
Laktoseintolerant und tätowiert

Seither arbeiten Wissenschaftler daran, der Mumie möglichst viele Informationen zu entlocken. Neben dem Mord an Ötzi und immer mehr Details zur Ernährung weiß man inzwischen auch, dass er etwa Karies hatte. Augenfarbe, DNA und Blutgruppe sind bekannt - ebenso, dass der Gletschermann laktoseintolerant und tätowiert war.

Maixner will die Ernährung Ötzis auch in den kommenden Jahren weiter erforschen. So gebe es etwa die Idee, die Darmflora zu untersuchen und mit der Darmflora heutiger Menschen zu vergleichen.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Flugsaurier-Skelett in den USA

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2018 11:18

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https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Fl ... 71250.html
Flugsaurier-Skelett in den USA

Anderthalb Meter Flugspannweite, 112 Zähne: Das sind einige Kennzahlen des Caelestiventus hanseni, eines Flugsauriers, der vor rund 225 Millionen Jahren die Erde bewohnte. Ein Skelett wurde nun entdeckt - gut erhalten.


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In den USA haben Forscher ein besonders gut erhaltenes Skelett eines Flugsauriers entdeckt. Das Exemplar des Caelestiventus hanseni wurde im westlichen Bundesstaat Utah gefunden, wie das Fachmagazin "Ecology & Evolution" berichtete. Das Tier hatte demnach eine Flügelspannweite von anderthalb Metern sowie 112 Zähne. Es flog aber nur bei der Nahrungssuche und bewegte sich sonst mit seinen vier Füßen auf dem Boden.

Flugsaurier tauchten vor rund 225 Millionen Jahren auf, es gab sie etwa 160 Millionen Jahre lang bis zum Ende der Kreidezeit. "Es gibt nur wenige Fossilien von Flugsauriern", sagte der Wissenschaftler Brooks Britt von der Universität Brigham Young in Utah. Die Knochen der Tiere seien sehr empfindlich, um leicht genug fürs Fliegen zu sein, weshalb sie meist nicht gut erhalten seien.
Intakte Knochen und Zähne
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Weltweit gibt es seinen Angaben zufolge nur etwa 30 derartige Skelette aus dem Trias-Zeitalter, das 51 Millionen Jahre lang andauerte. Der neue Fund beinhalte intakte Knochen und Zähne sowie Schädelteile - damit stellt er womöglich den bisher umfassendsten Skelettfund eines Flugsauriers dar.

Das Skelett ist noch von Sandstein umschlossen. Die Wissenschaftler konnten mithilfe akkurater 3D-Bilder und Computertomographie allerdings Modelle der einzelnen Skelettteile erstellen. Die Felsen, in denen das Skelett gefunden wurde, waren einmal Teil einer zwei Millionen Quadratmeter großen Wüste.

Quelle: n-tv.de , bad/AFP
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Historischer Fund - Porträt von Maya-Herrscher entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2018 18:49

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https://www.n-tv.de/wissen/Portraet-von ... 90611.html
Samstag, 25. August 2018
Historischer Fund - Porträt von Maya-Herrscher entdeckt

In einer mexikanischen Ruinenstadt finden Archäologen einen lebensgroßen Stuck-Kopf. Es handelt sich dabei wahrscheinlich um ein Porträt von "Pakal dem Großen", einem legendären Maya-Herrscher.

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Ein Porträt des legendären Maya-Herrschers Pakal vermuten Archäologen hinter dem Fund eines Statuenkopfes in Mexiko. Wie das mexikanische Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (Inah) mitteilte, wurde der etwa lebensgroße Stuck-Kopf während Restaurierungsarbeiten in der Ruinenstadt Palenque entdeckt.

Der auch "Pakal der Große" genannte Herrscher K'inich Janaab' Pakal lebte in den Jahren 603 bis 683. "Wir wissen, dass Pakal der Große bis zu seinem Tod im Alter von 80 Jahren regierte", so die Archäologen. "Das Stuck-Gesicht zeigt einen älteren Mann, und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Skulptur ihn darstellen soll."
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Die Forscher hatten unter dem "El Palacio" genannten Ruinenkomplex eine Opferstätte entdeckt. Darin fanden sie neben dem Kopf auch mehrere Gefäße, Keramikfiguren und Tierknochen. Die Überreste eines Teichs aus der spätklassischen Periode der Maya-Kultur (ca. 600 bis 900 nach Christus) weisen demnach ebenfalls auf diesen Zeitraum hin.

Palenque im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist eine der wichtigsten archäologischen Fundstätten Mexikos. Die Zivilisation der Maya begann sich vor etwa 3000 Jahren in Mittelamerika zu entwickeln und erreichte ihren Höhepunkt in der Zeit von 250 bis 900 nach Christus. Ihr Herrschaftsgebiet erstreckte sich über das heutige Südmexiko, Guatemala, Belize, Honduras und El Salvador.

Quelle: n-tv.de , psa/dpa
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Wrack im Meer vor Newport - Ist es dieses Mal die legendäre "Endeavour" ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Sep 2018 16:23

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https://www.n-tv.de/wissen/Ist-es-diese ... 34486.html
Wrack im Meer vor Newport - Ist es dieses Mal die legendäre "Endeavour" ?

Seit nunmehr 25 Jahren suchen Forscher nach dem Wrack der Endeavour. Das Entdeckerschiff von Captain James Cook war 1778 mit zwölf anderen Schiffen vor Newport versenkt worden. Nun lassen neu genommene Maße und Proben hoffen.


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Vor fast 250 Jahren erreichte der legendäre Entdecker Captain James Cook mit seinem Schiff "Endeavour" Australien - nun wollen Archäologen in den USA die mögliche Fundstelle des berühmten Wracks entdeckt haben. Die seit 25 Jahren laufende Suche sei von 13 auf 5 mögliche Wracks eingegrenzt worden, von denen "ein oder zwei" Stätten besonders vielversprechend seien, teilte das Rhode Island Marine Archaeology Project (RIMAP) mit. Die Forscher wollen heute 3D-Bilder ihrer Entdeckungen vorstellen.

Der "Sydney Morning Herald" bezeichnete den Fund als "Durchbruch" in dem Versuch, eines der "größten Geheimnisse der Seefahrt" zu lüften. Das Wrack ist für die USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland von historischer Bedeutung und könnte zu einem Streit darüber führen, in welchem dieser Länder die Reste des Schiffes untergebracht werden sollen. Zum Termin, bei denen die neuen Bilder gezeigt werden sollen, wollen dem Bericht zufolge der Vorsitzende des Nationalen Maritimmuseums in Australien, Peter Dexter, sowie Australiens Generalkonsul in New York, Alastair Walton, anreisen.
Analyse der Proben steht noch aus

Um zu bestätigen, dass es sich bei dem Wrack tatsächlich um das berühmte Segelschiff handelt, müssen die von Tauchern genommenen Proben aber erst noch analysiert werden. Die meisten der Schiffe, die 1778 vor Newport versenkt wurden, waren aus amerikanischen oder indischem Bauholz. Die "Endeavour" hingegen wurde im Norden Englands vorwiegend aus Eichenholz gebaut. Dann sei zwar immer noch nicht sicher, dass es sich um das gesuchte Schiff handele, aber man könne zumindest beweisen, dass dieses Schiff britischen Ursprungs sein, erklärte Kevin Sumption, Direktor des Australischen Meeresmuseums.

Ist das der Fall, dann müssten sich die Forscher Genehmigungen bei den lokalen Behörden in den USA einholen, um rund um das Wrack zu graben und nach weiteren Beweisen zu suchen. Die Forscher hoffen auf verwertbare Reste von Materialien, die den Beweise zulassen, dass es sich um die die "Endeavour" handelt, die zuletzt als Gefängnisschiff im Einsatz war.
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Die britische Marine hatte die "Endeavour" 1768 für eine Forschungsfahrt im Pazifik gekauft. Cook erreichte Botany Bay an der australischen Ostküste im April 1770. Die Marine nutzte das Schiff später im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, bevor es mit einem Dutzend weiterer Schiffe in der Nähe von Newport versenkt wurde.

Die mögliche Fundstelle der "Endeavour" befindet sich unmittelbar vor der Küste nahe dem Ort Newport im Staat Rhode Island. Es ist unklar, wie gut das Wrack erhalten ist, da sich Eichen- und Kiefernholz nach mehr als 200 Jahren unter Wasser stark zersetzt haben dürfte. Die Archäologen glauben wegen der Maße, die Taucher von einem der Wracks genommen haben, dass es sich um das legendäre Schiff handelt.
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Quelle: n-tv.de , jaz/dpa

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Älteste Brauerei der Welt in Israel entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2018 20:48

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Al ... 23737.html
Fundsache, Nr. 1383
Älteste Brauerei der Welt in Israel entdeckt

Nahe der israelischen Stadt Haifa finden Archäologen Hinweise auf eine rund 13.000 Jahre alte Brauerei. Dort wurde "eine Flüssigkeit hergestellt, die an Suppe erinnert, tatsächlich aber ein alkoholisches Getränk war". Es ist der früheste Nachweis für die Alkohol-Herstellung.


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Archäologen haben in Israel die vermutlich älteste Brauerei der Welt entdeckt. Bei Ausgrabungen in der Höhle von Rakefet südlich von Haifa fanden sie Hinweise auf eine rund 13.000 Jahre alte Produktionsstätte für Alkohol. "Wenn wir uns nicht täuschen, ist dies der älteste Hinweis auf eine Alkoholproduktion weltweit", sagte der Archäologieprofessor Dani Nadel von der Universität Haifa.

Die Forscher gehen davon aus, dass dort ein Bier-ähnliches Getränk produziert wurde, das bei Festen gereicht wurde. Die untersuchte Höhle diente in der Kultur des Natufien (12.500 bis 10.000 vor Christus), die vom Beginn der Sesshaftwerdung geprägt war, als Grabstätte.
Viel geringerer Alkoholgehalt als bei heutigem Bier

Die Menschen des Natufien hätten in der Höhle einige Tote auf einer von Blumen und Pflanzen bedeckten Plattform begraben. Zudem hätten sie dort "offenbar eine Flüssigkeit hergestellt, die an Suppe erinnert, tatsächlich aber ein alkoholisches Getränk war". Das Getränk habe deutlich weniger Alkohol enthalten als das heutige Bier, sei aber gegoren gewesen.

Bei ihren Ausgrabungen entdeckten die Forscher drei kleine Kammern von 40 bis 60 Zentimeter Tiefe, die in die felsige Höhlendecke gegraben worden waren. Zwei der Gruben dienten der Lagerung von Getreide, die dritte der Fermentation, wie die Archäologen vermuten.
Großer Aufwand bei Herstellung
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Laut Nadel deutet der Ort dieser Kammern darauf hin, dass die Herstellung des Alkohols "an die Zeremonien oder andere gesellschaftliche Aktivitäten gekoppelt" war. Der große Aufwand bei der Alkoholherstellung zeige die Bedeutung des Getränks in der Kultur des Natufien.

Die Ergebnisse der Forschungsarbeit, an der auch Wissenschaftler der Universität Stanford in den USA beteiligt waren, wurden in der Fachzeitschrift "Journal of Archaeological Science: Reports" veröffentlicht.
Bilderserie
Hopfen, Malz und Wasser: Die Geschichte des Bieres Hopfen, Malz und Wasser: Die Geschichte des Bieres Hopfen, Malz und Wasser: Die Geschichte des Bieres Hopfen, Malz und Wasser Die Geschichte des Bieres

Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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"Großer Donnergroll am Morgen" - Riesiger Dinosaurier in Südafrika entdeck

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Sep 2018 19:50

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https://www.n-tv.de/wissen/Riesiger-Din ... 44978.html
"Großer Donnergroll am Morgen" - Riesiger Dinosaurier in Südafrika entdeckt

Ein zwölf Tonnen schwerer, neuentdeckter Dinosaurier war das größte Landlebewesen seiner Zeit - er lebte vor etwa 200 Millionen Jahren. Das wirklich Überraschende: Der Riese bewegte sich anders fort als viele seiner Zeitgenossen.


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Vor rund 200 Millionen Jahren stapfte ein riesiger, etwa zwölf Tonnen schwerer Dinosaurier auf allen vieren durch das heutige Südafrika. Forscher haben fossile Überreste des Riesen untersucht und stellen ihre Ergebnisse im Fachblatt "Current Biology" vor. Der Pflanzenfresser war demnach ein Verwandter des Brontosaurus und das größte Landlebewesen seiner Ära, berichten die Wissenschaftler um Blair McPhee von der Universität Witwatersrand in Johannesburg.

Wegen seiner Größe und der erdhistorisch frühen Erscheinung wurde der Dinosaurier "Ledumahadi mafube" genannt, was in der südafrikanischen Sprache Sesotho so viel bedeutet wie "der große Donnergroll im Morgengrauen". Das Tier war in seiner Erscheinung dem größeren und Millionen Jahre später lebenden Brontosaurus bereits sehr ähnlich: ein Dinosaurier mit langem Hals, einem kleinen Kopf und massigen Beinen. Seine Knochen wurden in der Nähe des Ortes Clarens in der südafrikanischen Provinz Free State freigelegt, rund 300 Kilometer südlich von Johannesburg und unweit der Grenze von Lesotho.
Vier Meter in Höhe der Hüfte

Die Forscher gehen davon aus, dass der Dinosaurier ein etwa 14 Jahre altes voll ausgewachsenes Exemplar seiner Art war. In Höhe der Hüfte maß er etwa vier Meter. "Es zeigt uns, dass diese Tiere bereits vor 200 Millionen Jahren die größten Wirbeltiere geworden waren, die sich jemals auf der Erde fortbewegt hatten", schreibt der an der Studie beteiligte Paläontologe Jonah Choiniere von der Universität Witwatersrand.

Der Fund ist den Wissenschaftlern zufolge bedeutsam, weil er neue Einblicke in den Übergang von zwei- zu vierbeinigen Dinosauriern gibt. Ledumahadi hatte demnach noch die von Zweibeinern bekannten geknickten Beine. Er war jedoch bereits ein routinierter Vierbeiner, was es der Art ermöglichte, eine größere Körpermasse zu entwickeln, wie die Forscher erklären. Spätere Dinosaurier wie der Brontosaurus hatten effizientere säulengleichen Beine - ähnlich denen heutiger Elefanten - die ein Gewicht von dutzenden Tonnen tragen konnten.
Größter Dinosaurier, der sich vierbeinig fortbewegte?
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Ledumahadi könnte den Forschern zufolge der größte Dinosaurier gewesen sein, der sich vierbeinig fortbewegte, sich bei der Nahrungsaufnahme aber noch regelmäßig auf die Hinterbeine stellen konnte. Die neue Art könnte man folglich als "Zwischensaurier" aus der Übergangsphase von den kleineren zweibeinigen Prosauropoden zu den riesigen vierbeinigen Sauropoden wie dem Brontosaurus bezeichnen.

In Südafrika waren unter anderem auch 2009 und 2003 bis dahin unbekannte und rund 200 Millionen Jahre alte Prosauropoden gefunden worden. Der jüngste Fund zeige erneut, schreibt Choinere, dass es in Südafrika bereits viele Millionen Jahre vor dem fleischfressenden Tyrannosaurus oder dem Velociraptor in der nördlichen Hemisphäre eine reiches Dinosaurier-Ökosystem inklusive riesiger Arten wie dem Ledumahadi gegeben habe. Südafrika sei heute wegen seiner großen Wildtiere berühmt für Safaris, so Choinere. "Ich denke, wir sollten genauso berühmt sein für unser Großwild im frühen Mesozoikum (Erdmittelalter) vor 200 Millionen Jahren."
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 83807.html
... von längst vergangenen Zeiten und dem damaligen Leben auf unserem Planeten. Knochen, Blätter, Fußabdrücke: Fossilien: geheimnisvolle Zeugen der Erdgeschichte Knochen, Blätter, Fußabdrücke: Fossilien: geheimnisvolle Zeugen der Erdgeschichte Knochen, Blätter, Fußabdrücke Fossilien: geheimnisvolle Zeugen der Erdgeschichte

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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3000 Jahre alte Skelette ausgegraben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Nov 2018 12:31

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https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/30 ... 90806.html
3000 Jahre alte Skelette ausgegraben

Im peruanischen Cusco haben Archäologen zwei 3000 Jahre alte Menschenskelette gefunden. Es handele sich um die Überreste von Jugendlichen der vor den Inkas bestehenden Marcavalle-Kultur, sagte die Archäologin Luz Monrroy der Nachrichtenagentur Andina.
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Einer von ihnen war wahrscheinlich zu Lebzeiten eine bedeutende Persönlichkeit, da der Schädel mit einer Plakette aus Gold und Silber geschmückt war. Unmittelbar am Grab wurden auch die Überreste eines kamelartigen Opfertieres gefunden. In der Umgebung der Skelette wurden auch Spuren einer Steinbauwerkstatt und Keramikstücke gefunden.

Auf derselben Ausgrabungsstätte von rund 28.000 Quadratmetern war 2013 schon ein Grab mit Überresten von fünf Menschen entdeckt worden. Die Marcavalle-Kultur bevölkerte das Cusco-Tal rund 1000 Jahre v.Chr. Die Inkas besetzten das Gebiet erst 2000 Jahre später.

Quelle: n-tv.de , les/dpa
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Riesengroß und enorm standhaft - Termitenhügel fast so alt wie die Pyramid

Beitragvon Weltbookadmin47 » Heute 17:45

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https://www.n-tv.de/wissen/Termitenhueg ... 32963.html
Mittwoch, 21. November 2018
Riesengroß und enorm standhaft - Termitenhügel fast so alt wie die Pyramiden

In Brasilien entdecken Forscher "ein unbekanntes biologisches Wunder": Termitenhügel. Das Besondere an ihnen ist ihre Größe - sie gehören zu den größten Bauwerke, die je von einer einzelnen Insekten-Spezies errichtet wurden - und ihr Alter von mehreren Tausend Jahren.


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Im Nordosten Brasiliens stehen auf einer Fläche von fast der Größe Großbritanniens rund 200 Millionen von Termiten geschaffene große Hügel. Einige der Bauten sind schon rund vier Jahrtausende alt, wie Forscher im Fachmagazin "Current Biology" berichten.

Bei den rund zweieinhalb Meter hohen und neun Meter breiten Hügeln handelt es sich nicht um Nester, sondern um Abraumhalden - die Termiten lagern dort bis heute das beim Bau ihrer unterirdischen Tunnelsysteme anfallende Erdreich ab. "Die Menge des abgeräumten Erdreichs beträgt über zehn Kubikkilometer. Das entspricht dem Volumen von 4000 Großen Pyramiden von Gizeh", sagte Stephen Martin von der britischen Universität Salford. "Es handelt sich um eines der größten Bauwerke, das jemals von einer einzelnen Insekten-Spezies errichtet wurde."
"Das Besondere ist, dass die Hügel extrem alt sind"
Person vor Abraumhalden: Die Termiten lagern dort bis heute das beim Bau ihrer unterirdischen Tunnelsysteme anfallende Erdreich ab.
Person vor Abraumhalden: Die Termiten lagern dort bis heute das beim Bau ihrer unterirdischen Tunnelsysteme anfallende Erdreich ab.
(Foto: Roy Funch/Universität von Feira de Santana/dpa)

Die Wissenschaftler hatten Proben aus dem Inneren von elf Hügeln genommen. Diese sind demnach rund 700 bis 3800 Jahre alt - und damit so alt wie die ältesten bekannten Termitenhügel in Afrika. "Das Besondere ist, dass die Hügel extrem alt sind - bis zu 4000 Jahre, fast wie die Pyramiden (in Ägypten)", sagte Roy Funch von der staatlichen Universität im brasilianischen Feira de Santana.

Viele der Hügel in dem etwa 230.000 Quadratkilometer umfassenden, nach wie vor von Termiten besiedelten Gebiet liegen versteckt im Buschwerk der Caatinga-Landschaft. Sie kommen nur zum Vorschein, wenn das Unterholz beseitigt wird - etwa beim Anlegen von Weideflächen. "Es ist unglaublich, dass man heutzutage noch solch ein unbekanntes biologisches Wunder von dieser Größe und diesem Alter entdecken kann, dessen Erbauer noch existieren", sagte Martin.
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Die Wissenschaftler wollen die Laub fressenden Termiten der Art Syntermes dirus nun weiter erforschen. So sei die genaue Struktur ihrer Kolonien noch immer unbekannt. Beispielsweise sei in der Region noch nie die Kammer einer Termitenkönigin entdeckt worden.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa

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