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"Dramatisch verschlechtert" - Euro-Wirtschaft hat Hand an der Bremse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jun 2018 11:50

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Euro-Wir ... 64485.html
Dienstag, 05. Juni 2018
"Dramatisch verschlechtert" - Euro-Wirtschaft hat Hand an der Bremse

Noch sind die Indikatoren im Wachstumsbereich. Doch sie geben nach. Angesichts der zunehmenden politischen Unwägbarkeiten ist vom Optimismus der Unternehmen zu Jahresbeginn wenig übrig geblieben.


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Die Konjunktur in der Eurozone hat im Mai erneut Tempo eingebüßt und so langsam zugelegt wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr. Der IHS-Markit-Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, sank um einen Zähler auf 54,1 Punkte. Das Wachstum beim Neugeschäft ließ deutlich nach und die Unternehmen stellten so wenig ein wie zuletzt im August 2017, wie aus der Umfrage des Forschungsinstituts unter rund 5000 Firmen hervorgeht.

"Angesichts sich verschlechternder Wirtschafts-Indikatoren bei gleichzeitig gestiegener politischer Unsicherheit hat sich der Ausblick der Eurozone im Vergleich zu den rosigen Aussichten zum Jahresbeginn dramatisch verschlechtert," sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson.
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Die Abkühlung seit Jahresbeginn fand auf breiter Front statt. Demnach stemmte sich nur Spanien erfolgreich gegen den Abwärtstrend. "Das krisengeschüttelte Italien vermeldete unterdessen zum vierten Mal hintereinander die niedrigste Wachstumsrate unter den vier größten Euro-Mitgliedsstaaten", sagte Williamson. In Deutschland sank der Index um 1,2 auf 53,4 Punkte und markierte damit ein 20-Monatstief. In Frankreich gab es ein 16-Monatstief von 54,2 Zählern. Das Barometer signalisiert bei mehr als 50 Punkten Wachstum.

Quelle: n-tv.de , jwu/rts
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Die Welt konsumiert amerikanisch - Studie zeigt riesigen US-Handelsübersch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jun 2018 14:22

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Studie-z ... 75576.html
Dienstag, 12. Juni 2018
Die Welt konsumiert amerikanisch - Studie zeigt riesigen US-Handelsüberschuss

Von Max Borowski

US-Präsident Donald Trump riskiert einen Handelskrieg, weil Handelspartner wie China und Deutschland die USA angeblich über den Tisch ziehen. Ein Deutsche-Bank-Analyst macht eine andere Rechnung auf.

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Laut US-Präsident Donald Trump ist es "der größte Diebstahl der Weltgeschichte": das mehr als 550 Milliarden Dollar große Minus der USA in der Handelsbilanz mit China. In Trumps Vorstellung bedeutet dies, dass sein Land "viele Milliarden Dollar verliert", nicht nur an China, sondern an "praktisch jedes Land, mit dem es Geschäfte macht". Eine Studie der Deutschen Bank stellt diese Sicht auf die Dinge jedoch grundsätzlich infrage: Tatsächlich erziele die US-Wirtschaft bei ihren Geschäften mit dem Rest der Welt einen gigantischen jährlichen Überschuss von 1,4 Billionen US-Dollar, berichtet "Bloomberg" unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen-Bank-Analysten Zhang Zhiwei.

Laut Zhang ist die herkömmliche Handelsbilanz, die den Handel von Gütern und Dienstleistungen über Landesgrenzen hinweg berücksichtigt, kein adäquates Abbild der internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Entscheidend sei dagegen, was US-Firmen bei ihren Geschäften mit anderen Ländern verdienen. Deswegen bezieht Zhang in seine Berechnung unter anderem die Gewinne von Tochterunternehmen im Ausland mit ein. Das Ergebnis: "US-Unternehmen haben dem Rest der Welt in den vergangenen zehn Jahren mehr verkauft, als andere Länder den USA verkauft haben", schreibt Zhang in seiner Analyse.

Der Ökonom verdeutlicht seinen Ansatz am Beispiel der enormen Gewinne, die etwa Autobauer wie General Motors oder der iPhone-Hersteller Apple in China machen. "Chinesische Konsumenten kaufen mehr iPhones und mehr Autos von GM als US-Verbraucher", so Zhang. Diese Autos und Telefone zählen in der Handelsbilanz nicht als US-Exporte, da sie großteils in China von Tochterunternehmen der US-Konzerne hergestellt und vertrieben werden. Es handelt sich laut Zhang aber um US-Produkte. Denn die Gewinne gingen letztlich an US-amerikanische Unternehmen.
Deutschland bleibt im Plus

Mit seiner Methode kommt Zhang im chinesisch-amerikanischen Handel statt auf ein Minus von mehreren Hundert Milliarden Dollar auf einen Überschuss zugunsten der USA von 30 Milliarden Dollar. Dabei habe sich die Balance in den vergangenen Jahren zugunsten der USA verschoben und würde das wohl auch weiter tun - falls Trump keinen Handelskrieg vom Zaun breche und die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen nachhaltig störe. Denn der zunehmende Wohlstand der chinesischen Mittelschicht heize die Nachfrage nach solchen Produkten, die Konzerne wie GM und Apple liefern, an.
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Auch im Handel mit vielen anderen Ländern wie Mexiko und Kanada erzielt die US-Wirtschaft laut Zhangs Berechnungen Überschüsse statt der Defizite in der herkömmlichen Handelsbilanz. Zu den wenigen Handelspartnern, die den USA tatsächlich mehr verkaufen, als US-Unternehmen dort absetzen können, gehört allerdings Deutschland, dessen Autoexporte Trump ein besonderer Dorn im Auge sind.

Ob Trump und seine Berater sich von Zhangs Ansatz überzeugen lassen, ist allerdings fraglich. Denn die Berechnungen des Analysten geben zwar ein realistisches Bild der finanziellen Interessen der US-Unternehmen im Ausland. In Trumps Rhetorik geht es aber nicht nur um den angeblichen "Diebstahl" von Hunderten von Milliarden von Dollar. Der US-Präsident argumentiert, trotz Vollbeschäftigung in den USA, immer wieder mit den Arbeitsplätzen in der industriellen Produktion. Und ein Großteil der Produkte, die US-Unternehmen etwa in China verkaufen, werden eben dort von chinesischen Arbeitern hergestellt.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 60214.html
Strafzölle wegen Handelsungleichgewicht: Hat Trump mit seinen Vorwürfen recht ?
02.06.18 – 01:46 min
Quelle: n-tv.de
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Ende des Aufschwungs ? - ZEW-Index deutet ernste Sorgen an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jun 2018 13:45

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/ZEW-Inde ... 75934.html
Ende des Aufschwungs ? - ZEW-Index deutet ernste Sorgen an

Börsenprofis blicken zunehmend skeptisch auf die konjunkturellen Aussichten. Der ZEW-Index bricht im Juni stärker ein als erwartet. Der drohende Handelskrieg mit den USA und die Lage in Italien werfen dunkle Schatten voraus. Sind die deutschen Boom-Jahre vorbei?


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Die Stimmung unter Finanzmarktexperten hat sich im Juni deutlich eingetrübt. Das Barometer für ihre Erwartungen im kommenden halben Jahr sank im Juni um 7,9 Zähler auf minus 16,1 Punkte, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu seiner monatlichen Umfrage unter 207 Analysten und Anlegern mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Absinken auf minus 15 Zähler gerechnet.
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Der ZEW-Index fällt damit im Juni auf den tiefsten Stand seit knapp sechs Jahren. Schlechter stellten sich die Konjunkturaussichten Deutschlands zuletzt im September 2012 dar. Das an den Märkten vielbeachtete Stimmungsbarometer liegt weiterhin erheblich unter dem langfristigen Durchschnittswert von plus 23,4 Punkten.
"Ausblick deutlich verschlechtert"

Die gegenwärtige Lage schätzten die Experten in der ZEW-Umfrage ebenfalls schlechter ein als zuletzt. "Die jüngste Eskalation im Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten sowie Befürchtungen hinsichtlich einer das Finanzsystem destabilisierenden Politik der neuen italienischen Regierung hinterlassen ihre Spuren im Konjunkturausblick für Deutschland", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Hinzu kommen schlechter als erwartet ausfallende Daten für Exporte, Produktion und Aufträge der deutschen Industrie für April.

"Der Ausblick für die nächsten sechs Monate hat sich in Folge deutlich verschlechtert", erklärte Wambach. Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal mit 0,3 Prozent so langsam gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Experten gehen aber davon aus, dass das Tempo im Frühjahr wieder anzieht. Insgesamt befindet sich die deutsche Wirtschaft seit gut acht Jahren in einer weitgehend stabilen Phase des Aufschwungs.

Die frostige Stimmung bleibt offenbar nicht auf Deutschland beschränkt: Auch mit Blick auf die Perspektiven außerhalb der stärksten Wirtschaftsmacht der Eurozone trüben sich die Aussichten ein. Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone fielen auf minus 12,6 (plus 2,4) Punkte und der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage auf plus 39,9 (56,1) Punkte.
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Quelle: n-tv.de , mmo/rts https://www.n-tv.de/wirtschaft/ZEW-Inde ... 75934.html
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"Kräftige Gewitterwolken" - Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jun 2018 12:00

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ifo-Inst ... 87367.html
Dienstag, 19. Juni 2018
"Kräftige Gewitterwolken" - Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose

Deutlich schlechter entwickelt habe sich die deutsche Wirtschaft in den ersten Monaten des Jahres, teilt das Ifo-Institut mit. Die Ökonomen senken ihre Konjunkturprognose gleich um 0,8 Prozentpunkte. Mit ihrer Einschätzung sind sie nicht allein.


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Das Münchner Ifo Institut erwartet im laufenden Jahr ein deutlich schwächeres Wirtschaftswachstum in Deutschland als bisher. "Die Wirtschaft hat sich in den ersten Monaten des Jahres deutlich schlechter entwickelt als gedacht", teilte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser mit.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 73460.html
Weltindex im Mai: Italien und US-Strafzölle belasten weltweite Konjunktur
11.06.18 – 01:50 min

Für 2018 sei demnach nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,8 Prozent zu erwarten. Im Frühjahr hatte das Institut noch einen Anstieg um 2,6 Prozent prognostiziert. Für das kommende Jahr wurde die Prognose von 2,1 Prozent auf 1,8 Prozent reduziert. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr war die deutsche Wirtschaft um 2,2 Prozent gewachsen.

"Am deutschen Konjunkturhimmel brauen sich derzeit kräftige Gewitterwolken zusammen", sagte Wollmershäuser. Er verweist zum Beispiel auf außenwirtschaftliche Risiken, etwa die Ungewissheit über weitere Handelseinschränkungen wie etwa Zölle. Die USA hatten Strafzölle auf Importe von Aluminium und Stahl auch aus Europa verhängt. Zudem eskaliert derzeit der Handelsstreit zwischen Washington und Peking.

Auch das Essener RWI-Institut senkte seine Wachstumsprognose zuletzt deutlich. Die Konjunktur werde 2018 wohl nur um 1,8 Prozent anziehen und nicht wie bisher erwartet um 2,4 Prozent, teilten die Forscher und Regierungsberater mit. Für 2019 rechnen sie mit einem Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung um nur noch 1,5 statt 1,9 Prozent. Ursachen hierfür seien schlechtere Exportaussichten aufgrund der staatlichen Abschottungsmaßnahmen etwa der USA.
"Klima ist rauer geworden"

"Das außenwirtschaftliche Klima ist rauer geworden", sagte RWI-Chefökonom Roland Döhrn. "Selbst wenn nur kleine Teile des deutschen Exports von den durch die USA verhängten Zöllen betroffen sind, dürfte das Aufkeimen des Protektionismus negativ auf das Exportklima wirken und Unternehmen vorsichtiger agieren lassen." Zudem seien die Firmen verunsichert durch die unklare Zukunft der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU vor dem Hintergrund des geplanten EU-Austritts.
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Zuletzt hatten auch andere Institute ihre Wachstumsprognosen deutlich zurückgenommen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) etwa erwartet für das laufende Jahr noch 1,9 Prozent. Die Ökonomen begründeten das unter anderem mit "hohen Risiken". So könnte der Handelskonflikt mit den USA weiter eskalieren und sich die Schuldenkrise in Italien noch verschärfen.

Die Bundesregierung hat ihre Prognose zuletzt ebenfalls heruntergeschraubt. Sie ist aber etwas optimistischer und rechnet für 2018 noch mit einem Wachstum von 2,3 Prozent. 2019 soll es dann noch ein Plus von 2,1 Prozent werden. Die Bundesbank erwartet einen Anstieg des BIP um 2,0 Prozent. Bei ihrer letzten halbjährlich vorgelegten Prognose im Dezember hatten die Ökonomen noch ein Plus von 2,5 Prozent vorhergesagt.

Ein Ende der wirtschaftlichen Erholung sei trotz der deutlichen Prognosesenkung aber nicht in Sicht, betonten auch die Ifo-Experten. "Wir glauben, dass sich der deutsche Aufschwung fortsetzt, wenn auch nicht in demselben Tempo wie 2017", sagte Wollmershäuser.

Laut RWI sorgt am Arbeitsmarkt aber die erwartete schwächere Konjunktur dafür, dass sich der Beschäftigungsaufbau verlangsamt und die Arbeitslosigkeit nur noch wenig sinkt. Insbesondere am Bau und im Pflegebereich bestehe zwar Arbeitskräftebedarf. Dieser werde jedoch häufig durch Zuwanderung gedeckt. Die Arbeitslosenquote werde wohl nur noch leicht von 5,3 Prozent in diesem Jahr auf 5,2 Prozent im kommenden Jahr zurückgehen.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Widerstand gegen Trump wächst - Türkei und Indien verhängen Vergeltungszöl

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jun 2018 12:53

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tuerkei- ... 91087.html
Donnerstag, 21. Juni 2018
Widerstand gegen Trump wächst - Türkei und Indien verhängen Vergeltungszölle

Die Spirale aus neuen Abgaben und Vergeltungszöllen dreht sich weiter: Nach der EU und Russland verhängen nun auch die Türkei und Indien Vergeltungszölle auf Produkte aus den USA. Betroffen sind unter anderem Öl, Autos und Whisky.


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Im Handelsstreit mit den USA wehren sich immer mehr Länder gegen die von der Regierung in Washington verhängten Zölle. In der Türkei werden ab sofort neue Abgaben auf US-Produkte der Öl-, Chemie- und Maschinenbauindustrie fällig. Auch Waren wie Autos, Whisky, Kosmetik, Kohle und Tabak sollen mit Zöllen belegt werden.

Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci erklärte, die Abgaben seien eine Reaktion auf die "nicht tragbaren" Zölle, die die USA auf Stahl erhoben haben. Das Volumen der neuen türkischen Abgaben von knapp 267 Millionen Dollar entspreche der Belastung, die durch die neuen US-Abgaben auf türkische Produzenten zukommt.

Zugleich erhöhte Indien die Zölle auf Stahl und Eisen sowie auf Agrarprodukte aus den USA. Auch hier soll damit laut dem Stahlministerium der Unmut gegenüber US-Abgaben gezeigt werden.
Trump prüft Verhängung neuer Zölle
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Die USA haben Importzölle von 25 Prozent auf Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium verhängt. Die Regierung von Präsident Donald Trump liegt in Handelsfragen vor allem mit der EU und mit China über Kreuz.

Ab Freitag gelten in der EU Vergeltungszölle auf US-Waren wie Jeans, Erdnussbutter und Motorräder im Wert von 2,8 Milliarden Dollar. Trump prüft deshalb nun die Verhängung von zusätzlichen Zöllen auf Autos aus europäischer Produktion. Die Spirale aus neuen Abgaben und Vergeltungszöllen schürt die Furcht vor einem Handelskrieg.

Quelle: n-tv.de , ftü/rts
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Unternehmen ignorieren Risiken - Deutschlands Spitzenplatz ist in Gefahr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jun 2018 08:55

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschl ... 94586.html
Unternehmen ignorieren Risiken - Deutschlands Spitzenplatz ist in Gefahr

Ein Gastbeitrag von Andreas Glunz

Die Situation der deutschen Wirtschaft ähnelt der der Nationalmannschaft: Guter Ruf, tolle Spieler, aber der Platz an der Weltspitze ist in Gefahr. Die Unternehmen müssen jetzt auf neue globale Risiken reagieren.


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"Fußball ist ein simples Spiel. 22 Männer jagen 90 Minuten lang einen Ball und am Ende gewinnen immer die Deutschen." - Gary Lineker hat nicht nur den Ruf des deutschen Fußballs auf den Punkt gebracht. Die englische Fußballlegende fasst auch passend das Bild zusammen, das weltweit von der deutschen Wirtschaft vorherrscht. Aber ähnlich wie "Jogis Jungs" nach der Blamage gegen Mexiko vor einer ungewissen Zukunft bei der laufenden WM stehen, läuft auch die hiesige Wirtschaft Gefahr, ihre Zukunftsfähigkeit aufs Spiel zu setzen, indem sie geopolitische Herausforderungen unterschätzt.



Fakt ist: Die externen Risiken für deutsche Unternehmen sind gestiegen. Die Weltwirtschaft war lange Zeit sehr stabil. Doch nicht erst seit dem Handelsstreit zwischen EU und USA wird die Lage immer volatiler. Wenn die Unternehmen darauf nicht reagieren, könnte es mit den Titeln Exportweltmeister und Wirtschaftsstandort Nummer eins schnell vorbei sein. Denn: Der Wettbewerb wird härter - in der Wirtschaft wie beim Fußball. Oder hätte jemand vor vier Jahren Mexiko oder Island als ernstzunehmende Gegner für die damaligen WM-Finalisten Deutschland und Argentinien kommen sehen? Eben.

Entsprechend bezeichnend sind die Ergebnisse der KPMG-Studie "Future Readiness Index". 70 Prozent der in der Studie befragten Unternehmen blicken optimistisch nach vorne. Doch sehen nur 20 Prozent der Firmen - eine von fünf! - wirtschaftspolitische Entwicklungen als wichtiges Thema der nächsten fünf Jahre an. Iran-Krise, Brexit, Handelsstreit zwischen USA und EU, alles Nebensachen? Vorsicht vor Fehleinschätzungen. Diese Themen sollten die Unternehmen definitiv stärker im Blick behalten.

Nur noch Exportweltmeister der Herzen?
Andreas Glunz ist Wirtschaftsprüfer und Bereichsvorstand International Business bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Andreas Glunz ist Wirtschaftsprüfer und Bereichsvorstand International Business bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Wenn schnell und effektiv reagiert wird, kann die Bewegung in den Märkten auch einen deutlichen Mehrwert schaffen und Chancen eröffnen. So könnte dies der richtige Zeitpunkt sein, das geschäftliche Potenzial von Ländern und Regionen auszuschöpfen, die in letzter Zeit nicht so oft im Fokus der deutschen Wirtschaft waren: Afrika beispielsweise, Südamerika, Indien, der Mittlere Osten oder Südostasien. Neben dem Gewinn neuer Absatzmärkte streut solch eine Strategie außerdem das unternehmerische Risiko - in einer so volatilen Weltwirtschaft ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Der Weggang aus einem Markt kann derweil nur die Ultima Ratio darstellen und sollte wenn möglich vermieden werden.
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Um optimal auf etwaige Entwicklungen der internationalen Wirtschaft und unerwartete geopolitische Störfälle vorbereitet zu sein, sollten Unternehmen fortlaufend Szenario-Analysen durchführen. Dazu gehört auch, geplante Investitionen in potenziell instabilen Regionen umfassend auf den Prüfstand zu stellen. Darüber hinaus kann die Optimierung von unternehmerischen Prozessen - etwa durch Digitalisierung oder Digital-Labor- und Robotics-Lösungen - Unternehmen schlanker und flexibler machen. Dies kann Kosten einsparen und so einen Vorteil im internationalen Wettbewerb bedeuten, gerade wenn es zu Extrakosten wie höheren Zöllen oder anderen Handelshemmnissen kommt.

Das alles zeigt: Die Lösung kann auf keinen Fall "Weiter wie bisher!" lauten. Denn nichts ist so gefährlich wie das Ausruhen auf den bisherigen Stärken. Stattdessen braucht es - und da unterscheiden sich Fußball und Wirtschaft nicht stark voneinander - eine konsequente Analyse und Auseinandersetzung mit neuen Herausforderungen. Viele Länder machen im internationalen Wettbewerb Quantensprünge - China etwa in der Digitalisierung - und wenn deutsche Unternehmen hier nicht massiv investieren, werden Marktanteile verloren gehen. Und dann wird Deutschland maximal noch Weltmeister der Herzen - während andere um den Wirtschafts-World-Cup kämpfen.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 51939.html
Frank Meyer spricht mit Martin Utschneider: "Kurzfristig haben wir ein Horrorszenario"
23.03.18 – 11:39 min

Quelle: n-tv.de
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Kommission empfiehlt Anhebung - Mindestlohn soll in zwei Stufen steigen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2018 12:43

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https://www.n-tv.de/politik/Mindestlohn ... 98223.html
Dienstag, 26. Juni 2018
Kommission empfiehlt Anhebung - Mindestlohn soll in zwei Stufen steigen

Rund drei Millionen Arbeitnehmer in Deutschland können sich auf ein kleines Plus beim Einkommen freuen: Der gesetzliche Mindestlohn soll schrittweise angepasst werden. Die zuständige Kommission empfiehlt eine Anhebung in zwei Stufen bis auf 9,19 Euro.


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Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll zum 1. Januar 2019 von derzeit 8,84 Euro auf 9,19 Euro je Arbeitsstunde steigen. Das geht aus dem Beschluss der zuständigen Kommission hervor. Wie die Mitglieder des eigens eingerichteten Gremiums weiter empfehlen, soll ein Jahr später, zum 1. Januar 2020, eine weitere Erhöhung auf 9,35 Euro folgen.

Streit um Lohnuntergrenze 9,19 Euro - darf's ein bisschen mehr sein?

Die Beschlüsse der sogenannten Mindestlohnkommission gelten formal zwar nur als Empfehlung. Erwartet wird jedoch, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Vorlage annimmt und dem Gesetzgeber vorlegt. Abändern kann er die Zahlen nicht mehr.

Von den Veränderungen beim Mindestlohn sind in Deutschland rund drei Millionen Arbeitnehmer unmittelbar betroffen. Auswirkungen hat die Anhebung allerdings auch auf die Arbeitgeber, die durch das Mindestlohngesetz zur Zahlung eines Lohns auf dem Niveau der Lohnuntergrenze oder darüber verpflichtet sind. Ermittler des Zolls kontrollieren in Stichproben die Einhaltung.

Der Mindestlohn war 2015 mit einer Höhe von 8,50 Euro gestartet. Er gilt flächendeckend in Ost und West gleichermaßen. Nur in Branchen, in denen es allgemeinverbindliche Tarifverträge gibt, waren bis Ende 2016 ausnahmsweise niedrigere Mindestlöhne möglich.

Zum 1. Januar 2017 wurde er dann auf den zurzeit geltenden Wert von 8,84 Euro heraufgesetzt. Die Höhe des Mindestlohns wird alle zwei Jahre einer Überprüfung unterzogen und gegebenenfalls angepasst. Zuständig dafür ist die Mindestlohnkommission.
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Das Gremium setzt sich zusammen aus je drei Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften, einem Vorsitzenden sowie zwei nicht stimmberechtigten Wissenschaftlern. Maßgeblich für die Höhe des Mindestlohns für die Jahre 2019 und 2020 ist die Lohnentwicklung in den Jahren 2016 und 2017.

Die Kommission hat aber Spielraum, davon abzuweichen. Dabei orientiert sie sich zum Beispiel auch an der Höhe der Tarifabschlüsse in den verschiedenen Branchen. Die Kommission soll laut Satzung alle zwei Jahre prüfen, in welchen Schritten der Mindestlohn künftig angehoben wird.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 97787.html
Streit um Lohnuntergrenze: 9,19 Euro - darf's ein bisschen mehr sein?
26.06.18 – 01:39 min

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa/rts
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Größter Rückgang seit 2011 - Einzelhandel erleidet starkes Umsatzminus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jun 2018 14:02

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Einzelha ... 04187.html
Freitag, 29. Juni 2018
Größter Rückgang seit 2011 - Einzelhandel erleidet starkes Umsatzminus

Deutsche Geschäfte und Versandhändler müssen im Mai einen Rückschlag verkraften: Die Umsätze im Einzelhandel sinken so deutlich wie lange nicht. Auch Ökonomen sind von der Deutlichkeit überrascht. Dabei ist die Kauflaune eigentlich intakt.

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Die deutschen Einzelhändler haben im Mai den größten Umsatzrückgang seit sieben Jahren verbucht. Sie hatten 1,7 Prozent weniger Geld in den Kassen als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Preisbereinigt gab es ein Minus von 2,1 Prozent. Ökonomen hatten hier nur mit einem Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat setzten die Einzelhändler nominal 0,2 Prozent mehr um, und das bei einem Verkaufstag weniger als im Mai 2017.
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Besonders gut lief das Geschäft mit Lebensmitteln: Hier gab es ein Plus von fast 4 Prozent zum Vorjahresmonat. Der Internet- und Versandhandel kam auf ein nominales Plus von rund 2 Prozent, während die Umsätze mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zurückgingen. Die Einnahmen im sonstigen Einzelhandel - zu dem etwa Waren- und Kaufhäuser zählen - fielen deutlich um mehr als 5 Prozent. Positiv fällt die Bilanz für die ersten fünf Monate insgesamt aus. Der Einzelhandel setzte preisbereinigt ein Prozent und nominal 2,5 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum.

Nach Angaben der GfK-Konsumforscher sind die Bundesbürger weiter in Kauflaune. Viele Verbraucher rechnen mit höherem Einkommen und sind dementsprechend bereit, Geld auszugeben. Allerdings senkten die Nürnberger Marktforscher ihre Prognose für das ganze Jahr zuletzt etwas. Sie erwarten einen schwächeren Anstieg der Konsumausgaben um 1,5 Prozent, zunächst hatten sie ein Plus von 2 Prozent angenommen.

Quelle: n-tv.de , kst/rts/dpa
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China nimmt US-Autos ins Visier - Geben Trumps Zölle Tes

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jul 2018 20:24

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Mittwoch, 04. Juli 2018
China nimmt US-Autos ins Visier - Geben Trumps Zölle Tesla den Rest ?
Von Hannes Vogel

Gerade sieht es so aus, als ob Elon Musk die Produktionspannen bei Tesla endlich in den Griff bekommt. Doch nun droht dem Elektroauto-Pionier eine neue Gefahr: der Handelskrieg mit China, den Donald Trump losgetreten hat.

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Eigentlich schien es für Elon Musk und Tesla wieder besser zu laufen. Nach Analystenschelte in bester Trump-Manier, einem Jobkahlschlag und der Flucht führender Köpfe will der Elektroauto-Hersteller die monatelangen Probleme bei der Massenfertigung seines "Model 3" in den Griff bekommen haben. 5000 Exemplare des Mittelklasse-Wagens sollen in der letzten Juni-Woche vom Band gelaufen sein. Auch wenn Musk damit nun wahrscheinlich zum ersten Mal sein selbstgestecktes Produktionsziel erreicht hat, bleiben viele Investoren skeptisch.

"Nur Paranoide überleben" Teslas Musk stellt internen Saboteur an den Pranger

Goldman Sachs rät zum Verkauf der Aktie und hat sein Kursziel deutlich herabgestuft. Denn trotz der ermutigenden Nachrichten aus den Produktionshallen in Kalifornien wachsen die Zweifel an der Nachfrage nach den E-Flitzern. Die Analysten von Goldman stören sich vor allem daran, dass die Auslieferungen und Bestellungen nachlassen. Und Ende der Woche kommt wahrscheinlich noch ein weiteres Problem hinzu: Donald Trumps Handelskrieg mit China.

China ist für Tesla inzwischen der zweitgrößte Markt nach den USA. Etwa 17.000 Autos hat Elon Musks Konzern dort 2017 verkauft. Das entspricht rund einem Fünftel des Umsatzes. Und eigentlich konnte sich Tesla dort wie alle anderen Autohersteller auch erst Anfang der Woche über eine unerwartete Verkaufsförderung aus Peking freuen: Die Chinesen haben nach jahrzehntelangem Druck aus Brüssel und Washington ihre Autozölle zum 1. Juli auf 15 Prozent gesenkt.

Doch für Tesla und andere US-Autobauer währt die Freude wohl nur kurz: Am Freitag will Donald Trump er­nst machen und Schutzzölle auf chinesische Waren im Wert von 34 Milliarden Dollar in Kraft setzen. Zur Vergeltung will China Gegenzölle von 25 Prozent auf Autoimporte aus den USA verhängen. Damit gerät einer von Teslas wichtigsten Umsatzbringern in Gefahr.
Tesla hat im Handelskrieg nur schlechte Optionen

Denn Musks Konzern kann Pekings Zoll-Hammer kaum ausweichen. Der einfachste Weg wäre, einfach die Preise in China um 25 Prozent zu erhöhen und zu hoffen, dass es die Kunden nicht juckt. Denn Teslas Autos sind schließlich Luxus-Karossen: Die günstigste Version des Model S kostet bereits jetzt in China rund 120.000 Dollar, die teuerste Variante rund 200.000 Dollar. Macht es da überhaupt einen Unterschied, ob die Preise noch einmal um ein Viertel steigen? Alles hängt davon ab, wie die Kunden reagieren. Auch betuchte Käufer zahlen sicher nicht gerne mehr, ohne mehr zu bekommen.

Für Tesla hätte Trump seinen Handelskrieg mit China jedenfalls nicht zu einem schlechteren Zeitpunkt anzetteln können: Der Abschwung in China reißt den Brokern und anderen Neureichen, die dort Teslas kaufen, ohnehin schon immer größere Löcher ins Portemonnaie. An den Börsen purzeln die Kurse, der Yuan wertet ab. Die Händler von Luxus-Karossen müssen deshalb schon jetzt die Preise erhöhen. Kommt nun auch noch der Vergeltungszoll obendrauf, läuft Tesla Gefahr, erheblich an Umsatz einzubüßen, wenn Kundschaft zur Konkurrenz von Porsche oder Mercedes abwandert, die dann in derselben Preisklasse liegt.

Statt die Preise anzuheben, könnte Tesla die Zollverluste natürlich auch selbst schlucken oder nur teilweise an seine Kunden in China weitergeben. Dann hätte Tesla schlimmstenfalls viel weniger Gewinn aus dem China-Geschäft in der Kasse oder würde damit sogar Verlust machen. Den Konzern, der 2017 ein Minus von über zwei Milliarden Dollar eingefahren und in seiner fünfzehnjährigen Firmengeschichte noch nicht ein einziges Mal Gewinn geschrieben hat, kann sich das kaum leisten. Schon jetzt verbrennt Tesla 390.000 Dollar pro Stunde.

Die dritte Möglichkeit wäre natürlich, die Produktion aus den USA zu verlagern. Diesen Weg dürften andere Hersteller gehen, die von Chinas Vergeltungszöllen noch schwerer getroffen werden als Tesla: BMW und Daimler. 70 Prozent der Autos, die BMW in seinem Werk in Spartanburg in South Carolina produziert, exportiert der Münchner Autoriese wieder aus den USA - ein Viertel der Ausfuhren geht ins Reich der Mitte.
Rettung aus Holland kommt so schnell nicht

Doch BMW und Daimler haben wie andere US-Hersteller etwas, das Tesla bislang fehlt: chinesische Werke, in die sie ihre Fertigung notfalls verlegen können. Auf der Hauptversammlung im Juni hat Musk zwar angekündigt, bald auch eine Gigafactory in Schanghai bauen zu wollen. Doch bis Freitag wird Musk sie nicht aus dem Boden stampfen. An der einzigen Gigafactory in Nevada, die bereits steht, werkelt Tesla schon seit 2014. Bisher ist sie gerade mal auf ein Drittel ihrer geplanten Größe ausgebaut. Und die Fertigstellung wird laut Musk noch mindestens vier Jahre dauern. Ein Mega-Werk in China wird es also so schnell nicht geben.

Eine vierte Alternative wäre daher, die Fertigung für China nach Europa zu verschieben. Denn dort hat Tesla bereits seit 2015 im niederländischen Tilburg eine Fabrik. Auch von hier könnten die Elektroflitzer nach China verschifft werden. Und statt 40 Prozent wie bei der Einfuhr aus den USA würden dann beim Import aus der EU ins Reich der Mitte wie bisher nur 15 Prozent Zoll fällig.
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Das Problem daran ist, dass die Fabrik in Tilburg aber bislang keine echte Produktionsstätte ist: Die Arbeiter montieren dort lediglich Autos fertig, die Tesla im kalifonischen Fremont produziert und dann per Container nach Europa verschifft hat. Und nach den monatelangen Produktionspannen ist es zudem mehr als fraglich, ob Tesla dort seine Produktion schnell erhöhen könnte, wenn es schon bei der Serienfertigung im Stammwerk solche Probleme gibt.

Langfristig will sich Tesla auch in Europa mit einer Gigafabrik niederlassen. Das Saarland hat sich bereits als Standort beworben. Doch kurzfristig bleibt sie wie das Werk in China reine Zukunftsmusik. Egal wie Tesla also auf Chinas Vergeltungszölle reagiert: Die Anpassung an Donald Trumps Handelskrieg wird dauern. Zeit ist neben Geld aber die Ressource, die Elon Musks Konzern immer weniger hat. Inzwischen steht Tesla mit fast 80 Prozent seines Vermögens in der Kreide. Die Aktionäre müssen womöglich schon bald frisches Geld nachschießen. Durch Teslas Zoll-Problem tickt die Uhr bald noch lauter.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 87129.html
"Nur Paranoide überleben": Teslas Musk stellt internen Saboteur an den Pranger
19.06.18 – 01:20 min
Quelle: n-tv.de
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Spuren des Handelsstreits - Deutsche Exporte in USA sinken stark

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jul 2018 17:35

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Montag, 09. Juli 2018
Spuren des Handelsstreits - Deutsche Exporte in USA sinken stark

"Der Protektionismus hat bedauerlicherweise Hochkonjunktur", beklagt DIHK-Außenwirtschaftsexperte Heidenreich. Das bekommt auch die deutsche Wirtschaft zu spüren. Die Exporte in die USA gehen im Mai kräftig zurück.

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Der Handelsstreit mit den USA hinterlässt offenbar Spuren bei der deutschen Wirtschaft. Die deutschen Exporte in die USA gingen im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,2 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt sanken die deutschen Exporte im Vergleich zum Mai 2017 leicht um 1,3 Prozent auf 109,1 Milliarden Euro.

Deutsche Unternehmen exportierten im Mai Waren im Wert von rund 8,5 Milliarden Euro in die USA, wie die Statistiker auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilten. Dem standen Importe aus den USA in Höhe von knapp 5,5 Milliarden Euro entgegen, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Zuwachs um 1,2 Prozent. Damit lag der deutsche Außenhandelsüberschuss mit den USA im Mai bei rund drei Milliarden Euro.

"Die Verunsicherung durch die Einführung von Importzöllen seitens der USA und die Gegenmaßnahmen der EU und China machen sich direkt bei den Unternehmen bemerkbar", erklärte der Außenwirtschaftsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Kevin Heidenreich, mit Blick auf den Exportrückgang. "Noch schwerer wiegt die Sorge, um die Zukunft eines regelbasierten Welthandels."

Die Unternehmen benötigten Sicherheit über die weltweiten Rahmenbedingungen, die aber in letzter Zeit immer mehr in Frage gestellt würden, erklärte Heidenreich weiter. "Der Protektionismus hat bedauerlicherweise Hochkonjunktur."

US-Präsident Donald Trump fährt seit seinem Amtsantritt in der Wirtschaftspolitik einen protektionistischen Kurs. Er hat Strafzölle auf Stahl und Aluminium erhoben, Zölle auf chinesische Waren im Wert von umgerechnet 29 Milliarden Euro in Kraft gesetzt und auch Zölle auf Autos aus der EU angedroht. Das Vorgehen des US-Präsidenten weckt Befürchtungen vor einem weltweiten Handelskrieg mit drastischen Konsequenzen für die Wirtschaft.
BGA ist dennoch zufrieden

Angesichts der schwierigen Lage bewertete der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) die neuesten deutschen Export-Zahlen positiv: "Die Unternehmen überzeugen weiterhin weltweit mit ihren Waren und Dienstleistungen und trotzen so der derzeitigen Unberechenbarkeit des Welthandels", erklärte BGA-Präsident Holger Bingmann. Insgesamt habe die deutsche Außenwirtschaft ein Ergebnis vorgelegt, "mit dem wir mehr als zufrieden sein können".
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Die deutschen Exporte betrugen im Mai 109,1 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das ein Minus von 1,3 Prozent, im Vergleich zum April dagegen ein Plus von 1,8 Prozent.

Die Importe nach Deutschland stiegen im Vergleich zum Mai 2017 um 0,8 Prozent auf 89,4 Milliarden Euro. Der deutsche Außenhandelsüberschuss lag damit im Mai bei 19,7 Milliarden Euro - ein Jahr zuvor hatte er 21,8 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im Mai 2018 den Statistikern zufolge bei 20,3 Milliarden Euro.

Während die Exporte deutscher Unternehmen in Länder der EU um 2,4 Prozent stiegen, gingen die Ausfuhren in Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union - darunter die USA - gegenüber dem Mai des Vorjahres zurück. Sie sanken um 6,4 Prozent. Die Importe aus Drittstaaten gingen mit einem Minus von 1,9 Prozent ebenfalls zurück; die Einfuhren aus EU-Staaten legten um 2,9 Prozent zu.

Quelle: n-tv.de , wne/AFP
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Kritik an Siemens-Alstom-Fusion - EU-Kommission bremst "Schienen-Airbus"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jul 2018 19:32

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Freitag, 13. Juli 2018
Kritik an Siemens-Alstom-Fusion - EU-Kommission bremst "Schienen-Airbus"

Mit einer Fusion ihrer Zug-Sparten wollen sich Siemens und Alstom gegen erwartete Konkurrenz aus China rüsten. Die EU-Kommission fürchtet durch die als "Schienen-Airbus" bekannt gewordene Allianz allerdings erhebliche Nachteile für europäische Verbraucher.

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Siemens muss um die Fusion seiner Zug-Sparte mit dem französischen Rivalen Alstom zum größten europäischen Verkehrstechnik-Konzern bangen. Die EU-Kommission meldete Bedenken gegen die Übernahme von Alstom durch den Münchner Industriekonzern an und kündigte eine vertiefte Prüfung an.
Video
Gegen chinesische Konkurrenz: Siemens und Alstom fusionieren zu Schienenmacht
27.09.17 – 01:01 min
Gegen chinesische Konkurrenz Siemens und Alstom fusionieren zu Schienenmacht

Vor allem bei Hochgeschwindigkeits-Zügen wie dem TGV von Alstom und dem ICE von Siemens sowie bei der Signaltechnik wäre die fusionierte Siemens Alstom mehr als dreimal so groß wie deren größter Konkurrent. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager warnte, dass dadurch die Preise für Züge steigen könnten, "was sich letztlich zum Nachteil von Millionen Europäern, die täglich beruflich oder privat den Schienenverkehr nutzen, auswirken könnte".

Der deutsch-französische Zusammenschluss ist ein wichtiges industriepolitisches Projekt von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Dass die EU-Kommission im ersten Anlauf trotzdem bremst, kommt angesichts der Marktmacht der beiden nicht überraschend. Ungewöhnlich deutlich wendet sie sich aber gegen das Argument von Siemens-Chef Joe Kaeser, dass sich die beiden europäischen Hersteller verbünden müssten, um gegen den chinesischen Branchenriesen CRRC zu bestehen, der mehr als doppelt so groß ist wie beide zusammen. Alstom und die Siemens-Zugsparte kommen auf 15,3 Milliarden Euro Umsatz. "Zum jetzigen Zeitpunkt" halten es die Brüsseler Wettbewerbshüter für unwahrscheinlich, dass neue Anbieter aus China auf den Markt für Züge und Signaltechnik in Europa vordringen.
Konkurrent fürchtet "Dominanz in der Signaltechnik"

In Europa ist CRRC in der Tat bei vielen Ausschreibungen bisher nicht zum Zug gekommen, in den USA ist das schon anders. Die kanadische Bombardier, mit der Siemens ebenfalls verhandelt hatte, bezeichnete die Entscheidung zur eingehenden Prüfung der Fusion als richtig. "Unserer Ansicht nach verzerrt der Deal den fairen Wettbewerb und ermöglicht einem Mitspieler, seine Dominanz in der Signaltechnik auszuspielen, um Wettbewerb bei Zügen auszubremsen", sagte Bombardier-Chefjurist Daniel Desjardins.
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Alstom und Siemens haben nun bis zum 21. November Zeit, die EU- Kommission von ihrer Sicht auf die Dinge zu überzeugen oder Zugeständnisse vorzuschlagen. Am Freitag erklärten beide, sie seien davon überzeugt, "dass der vorgeschlagene Zusammenschluss substanziellen Wert für die Mobilitätsbranche, unsere Kunden und die täglichen Nutzer unserer Transportlösungen bringen wird".

Die Fusion soll nach ihren Vorstellungen wie geplant bis Mitte 2019 unter Dach und Fach sein.

Quelle: n-tv.de , mbo/DJ/rts
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Wegen möglicher Auto-Strafzölle - PSA ziehts nach Kanada statt in die USA

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jul 2018 13:23

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Mittwoch, 18. Juli 2018
Wegen möglicher Auto-Strafzölle - PSA ziehts nach Kanada statt in die USA

Der französische Autokonzern PSA hat sich 1991 vom US-Markt zurückgezogen, plant aber bisher einen Wiedereinstieg bis 2026. Doch nun könnte es stattdessen in Richtung Kanada gehen. Der Grund: US-Präsident Trumps Handelspolitik.

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Der französische Autobauer PSA erwägt im Falle von US-Strafzöllen auf Autos einen Markteinstieg in Kanada statt in den USA. "Die Zölle hätten einen Einfluss darauf, wie schnell und zu welchem Preis wir auf den US-Markt zurückkehren", sagte PSA-Nordamerika-Chef Larry Dominique.

Er verwies zugleich darauf, dass Kanada im Rahmen eines neuen Freihandelsabkommens keine Zölle auf Autos aus europäischer Herstellung erheben wolle. Die Opel-Mutter PSA könne damit Kanada den USA für eine Rückkehr nach Nordamerika vorziehen.
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PSA mit den Marken Peugeot, Citroën und Opel hatte bislang eine Rückkehr in die USA bis 2026 geplant. Der Hersteller hatte den US-Markt 1991 verlassen.

US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen eine Reihe von Strafzöllen verhängt, die unter anderem die EU und China treffen. Trump drohte zuletzt auch höhere Zölle auf europäische Autos an.

Quelle: n-tv.de , bad/AFP
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Auch Roland Koch ist betroffen - Bilfinger fordert von Ex-Managern Million

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2018 10:54

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Freitag, 20. Juli 2018
Auch Roland Koch ist betroffen - Bilfinger fordert von Ex-Managern Millionen

Bilfinger wirft ehemaligen Top-Managern einen laxen Umgang mit Korruption vor. Deshalb sollen sie einen dreistelligen Millionenbetrag zahlen. Noch ist in der Schmiergeldaffäre eine außergerichtliche Lösung möglich.

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Der Industriedienstleister Bilfinger fordert von zwölf ehemaligen Vorständen einen dreistelligen Millionenbetrag. Der Grund: Sie hätten keine ausreichenden Anti-Korruptionsregeln aufgestellt. Zwar sei das Thema Korruption während ihrer Amtszeit noch nicht so im Fokus der Öffentlichkeit gewesen wie heute, sagte der Berater des Konzerns, der ehemalige FBI-Direktor Luis Freeh, in Mannheim. "Doch schon zu dieser Zeit hat es einen Verhaltenskodex gegeben, nach dem die Zahlung von Schmiergeldern an Regierungsmitglieder verboten war." Selbst ohne explizite Standards sei die Führung eines Konzerns zu integrem Geschäftsgebaren verpflichtet, betonte Freeh.
Charts

Bilfinger Bilfinger 42,96

In die geforderte Summe fließen Kosten ein, die das Unternehmen zusätzlich zu bereits vorhandenen, aber ungenügenden Compliance-Systemen zahlen musste. Diese Systeme sollen die Einhaltung von Regeln gegen Korruption und Bestechung sicherstellen. Für Freeh ist Compliance eine Kultur des fairen Wettbewerbs, die ein Unternehmen von der Empfangsdame bis zur Spitze verinnerlicht haben müsse.

Die Vorwürfe betreffen unter anderem den Ex-Ministerpräsidenten von Hessen, Roland Koch. Er leitete das Unternehmen von 2011 bis 2014. Koch hatte die Vorwürfe bisher als substanzlos zurückgewiesen.

Der Konflikt um angebliche Pflichtverletzungen zwischen 2006 und 2015 vor allem in Afrika und Asien hat bislang nicht die Gerichte erreicht. Das auf Wartung und Reparatur von Anlagen spezialisierte Unternehmen und die ehemaligen Vorstände verhandeln laut Freeh derzeit noch. "Ich hoffe auf eine außergerichtliche Lösung."

Heute habe das Unternehmen mit rund 36.000 Mitarbeitern beim Thema Compliance den Stand vergleichbarer Wettbewerber erreicht, sagte Freeh. Er arbeitet seit drei Jahren als Compliance-Berater für Bilfinger.
Freeh soll Compliance installieren

Das US-Justizministerium hatte wegen einer Schmiergeldaffäre in Nigeria im Jahr 2003 ein Verfahren gegen Bilfinger und ein US-Unternehmen eingeleitet. Bilfinger zahlte Ende 2013 in den USA 32 Millionen Dollar und versprach, ein funktionierendes Compliance-System aufzubauen, das von einem Monitor überprüft wird. Damit wurde die Strafverfolgung ausgesetzt. Hätten die Mannheimer das nicht getan, wäre ihr US-Geschäft bedroht gewesen. Der Monitor in Person des Rechtsanwalts und Anti-Korruptionsexperten Mark Livschitz nahm 2013 seine Arbeit auf.
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2015 zeigte er sich unzufrieden mit dem Stand des Verhaltenskodexes und plädierte für eine verlängerte Beobachtung. Daraufhin stellte Bilfinger Freeh ein, der sich monatlich an sieben bis zehn Tagen darum kümmert, ein wirksames Compliance zu installieren. Seit damals hat das Unternehmen 100 Millionen Euro für die Sicherstellung der Regeltreue ausgegeben.

"Der Vorstand nimmt das Thema sehr ernst, und ich glaube, dass das Unternehmen Ende dieses Jahres grünes Licht des Monitors für gutes Compliance erhält", sagte Freeh. Das letzte Wort habe aber das US-Justizministerium. Zu der Kündigung einer internen Chefermittlerin wollte der 68-Jährige sich nicht äußern. Der Vorgang werde in einem Arbeitsgerichtsprozess aufgearbeitet.

Quelle: n-tv.de , cam/dpa
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Nächste Tech-Aktie stürzt ab - Löschwelle treibt Twitter-Anleger in die Fl

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jul 2018 20:58

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Freitag, 27. Juli 2018
Nächste Tech-Aktie stürzt ab - Löschwelle treibt Twitter-Anleger in die Flucht

Twitter feiert im zweiten Quartal den höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte. Allerdings sinkt die Nutzerzahl im Kampf gegen falsche Accounts dramatisch. Angesichts dieses Trends verkaufen viele Anleger ihre Aktien.

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Die Twitter-Aktie ist angesichts von sinkenden Nutzerzahlen eingebrochen. Die Papiere gingen mit einem Minus von mehr als 19 Prozent ins Wochenende, nachdem der Kurznachrichtendienst mitgeteilt hatte, dass die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im Vergleich zum Vorquartal um eine Million auf 335 Millionen Nutzer weltweit gesunken ist.
Charts

Twitter Twitter 29,39

Für Twitter war es das erste Minus bei den Nutzerzahlen seit dem zweiten Quartal 2017. Das Unternehmen begründete die Entwicklung mit seinen Bemühungen um eine "gesunde öffentliche Konversation" auf der Plattform und den neuen Datenschutzvorschriften in Europa. Vor gut zwei Wochen waren Millionen gesperrte Accounts gelöscht worden.

Twitter geht davon aus, dass die Nutzerzahlen auch im laufenden Quartal sinken werden. Analysten hatten für das zweite Quartal einen Zuwachs erwartet.

Twitter steht wie der größere Rivale Facebook in vielen Ländern unter Druck, stärker gegen Hassbotschaften und Falschmeldungen vorzugehen. Auch dank der Fußball-Weltmeisterschaft konnte das Unternehmen seinen Umsatz überraschend im zweiten Quartal stark gesteigert. Er stieg um 24 Prozent auf 711 Millionen Dollar und übertraf die Erwartungen von Analysten deutlich.
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Der Kurznachrichtendienst erzielte zudem das dritte Quartal in Folge einen Nettogewinn. Das bisher größte Plus der Unternehmensgeschichte in Höhe von 100 Millionen US-Dollar geht auf solide Werbeeinnahmen und eine Steuergutschrift von 42 Millionen Dollar in Brasilien zurück. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 17 Cent.

Quelle: n-tv.de , chr/rts/DJ
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Aktien legen kräftig zu - Apple ist erstes Billion-Dollar-Unternehmen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Aug 2018 10:04

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Apple-is ... 56740.html
Aktien legen kräftig zu - Apple ist erstes Billion-Dollar-Unternehmen

Apple ist der wertvollste Technologiekonzern der Welt. Dieses Image hat der iPhone-Hersteller einmal mehr bestätigt: Als erstes privates Unternehmen überhaupt, ist es eine Billion Dollar wert.

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Apple wird als erstes, privates Unternehmen der Welt an der Börse mit mehr als einer Billion Dollar (860 Milliarden Euro) bewertet. Die Aktien des iPhone-Anbieters stiegen um rund 2,7 Prozent auf 207,05 Dollar. Bei 207,04 Dollar war die Schwelle von einer Billion erreicht. Wenig später gab die Aktie allerdings leicht nach. Der Wert von Apple entspricht nun etwa dem Börsenwert der 15 größten Dax-Firmen zusammen.
Charts

Apple Apple 178,41

Die jüngste Quartalsbilanz und der zuversichtliche Ausblick sorgten zuletzt dafür, dass Anleger bei den Papieren des wertvollsten Technologiekonzerns der Welt zugriffen. Zudem wird für September mit der Markteinführung neuer iPhones gerechnet. Der Verkauf seiner teuren Smartphones ließ den Gewinn im zweiten Quartal um mehr als 30 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar anschwellen. Beim Umsatz legte Apple um 17 Prozent auf 53,3 Milliarden Dollar zu.

Bereits in den vergangenen Tag war mit dem Überschreiten der magischen Billion-Grenze gerechnet worden. Wie Apple am Mittwochabend in einer Pflichtmitteilung erklärte, betrug die Anzahl der Aktien am 20. Juli 4,83 Milliarden Stück. Zum Ende des vergangenen Quartals hatte Apple 4,843 Milliarden Stück vermeldet. Ein geringerer Aktienbestand bedeutete, dass der Kurs stärker steigen musste, um die Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar zu erreichen. Dies ist nun gelungen.
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Das Erreichen der symbolisch bedeutsamen Marke ist ein weiterer Triumph für Konzernchef Tim Cook, dem bei seinem Amtsantritt im Jahr 2011 als Nachfolger des verstorbenen Steve Jobs viel Skepsis entgegenschlagen war. Im Unterschied zum legendären Firmengründer präsentierte Cook bislang zwar keine sensationellen neuen Produkte. Doch ist es ihm gelungen, die Verbreitung der Apple-Produkte rund um den Globus weiter voranzutreiben.
Internetbranche gibt den Ton an

Die Liste der - gemessen am Börsenwert - wertvollsten Unternehmen der Welt wird durchweg von Firmen der Hightech- und Internetbranche angeführt. Sie alle kommen aus den USA. Auf Apple folgt der Onlinehändler Amazon mit einem Wert von 881,8 Milliarden Dollar. Danach folgen: der Google-Mutterkonzern Alphabet (851,8 Milliarden Dollar), Microsoft (817,9 Milliarden Dollar) und Facebook (500,7 Milliarden Dollar).

Einen Wert von einer Billion Dollar hatte zwar bereits das chinesische Unternehmen PetroChina kurzzeitig während seines Börsenstarts im Jahr 2007 erreicht. Doch handelt es sich bei PetroChina um einen Staatskonzern. Der Wert des Ölunternehmens ging nach dem Börsenstart dann schnell nach unten.

Quelle: n-tv.de , fzö/rts/AFP
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Analyse zur Autoindustrie - Digitalisierung bedroht jeden dritten Job

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2018 09:27

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Analyse zur Autoindustrie - Digitalisierung bedroht jeden dritten Job

Etliche Arbeitsplätze könnten in der deutschen Autoindustrie im Falle einer Digitalisierung wegfallen. Zu diesem Ergebnis kommt die Beratungsfirma Oliver Wyman. Der Wandel würde alle Bereiche treffen.


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Die Digitalisierung könnte in der deutschen Autoindustrie einer Studie zufolge schlimmstenfalls knapp ein Drittel der Arbeitsplätze vernichten. Um das heutige Produktionsvolumen zu erreichen, benötige die Branche in zehn Jahren 30 Prozent weniger Angestellte, heißt es in einer Analyse der Beratungsfirma Oliver Wyman. Demnach wird durch die Digitalisierung insgesamt bis 2025 jeder zweite Arbeitnehmer bei den deutschen Autobauern von Automatisierung oder Outsourcing betroffen sein oder neue digitale Kompetenzen erwerben müssen.
Charts

VW Vorzüge VW Vorzüge 146,50
Daimler Daimler 58,79

"Dieser Wandel zieht sich durch fast alle Bereiche - mit enormen Konsequenzen für die Angestellten", erklärte Wyman-Partner Romed Kelp. Ob die Mitarbeiterzahl tatsächlich reduziert werden müsse oder aber durch Wachstum ausgeglichen werden könne, hänge vom Unternehmenserfolg ab.
Man lernt nie aus

Die Digitalisierung verspreche mehr Effizienz und Kosteneinsparung für die Branche, bedeute aber auch neue Aufgaben, heißt es in der Analyse weiter, in die den Angaben zufolge öffentlich verfügbare Daten sowie eigene Erkenntnisse etwa aus Interviews mit den Partnern einflossen.

Um die digitalen Tools lohnend nutzen zu können, seien zum einen die Mitarbeiter in der Pflicht, sich laufend neues Knowhow anzueignen. Bis 2025 werde rund ein Viertel der Belegschaft entsprechende Trainings benötigen. Zum anderen müssten die Konzerne vermehrt Arbeitskräfte mit Hightech-Kenntnissen wie beispielsweise Data Scientists einstellen, um dem Wettbewerb standzuhalten.
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Den größten Erneuerungsbedarf sehen die Berater in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Aftersales, Finanzdienstleistungen, Support-Funktionen sowie in Vertrieb und Marketing. Von den F&E-Mitarbeitern müssten sich bis zu 50 Prozent neue Kenntnisse aneignen, um den wachsenden Anforderungen in ihrem Job zu entsprechen. Bei den Mitarbeitern in der Produktion seien es hingegen nur bis zu 15 Prozent, die sich neu ausrichten müssten.

Quelle: n-tv.de , wne/DJ
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Rund um die Uhr - Welche Regeln gelten bei der Schichtarbeit ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Aug 2018 08:52

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Rund um die Uhr - Welche Regeln gelten bei der Schichtarbeit ?


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In manchen Berufen muss man rund um die Uhr arbeiten. Wechselnde Schichtarbeit trifft beispielsweise Industriearbeiter genauso wie Mitarbeiter im Callcenter oder Krankenschwestern. Durch immer kürzere Lieferzeiten und mehr Konkurrenz nehmen Früh-, Spät- und Nachtschichten zu.

Was ist rechtlich erlaubt?

Zwischen zwei Schichten muss eine Ruhezeit von elf Stunden liegen und für Sonntage gibt es Ersatzruhetage. Maximal zehn Stunden am Stück dürfen Beschäftigte laut Arbeitszeitgesetz arbeiten - wenn sie zwischendurch Pausen machen. "Wobei die zehn Stunden auch nur zulässig sind, wenn Sie das im Durchschnitt dann wieder auf acht Stunden reduzieren", erklärt Nathalie Oberthür, Rechtsanwältin in Köln und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein.Ausnahmegenehmigungen für beispielsweise Zwölf-Stunden-Schichten sind rechtlich möglich. "Solche Systeme haben den Vorteil, dass die Leute nur noch etwa drei Tage die Woche arbeiten müssen", sagt Arbeitszeitberater Andreas Hoff aus Potsdam.

Viele Firmen bemühen sich um individuelle Lösungen. "Ein Schichtplan ist immer eine Einzelanfertigung, wenn man es gut macht", sagt Hoff. Das gilt auch für Teilzeitarbeit im Schichtdienst. Die Arbeitszeitsysteme sollte man so einfach wie möglich halten. Also: "Teilzeitbeschäftigten darin mehr freie Tage zu geben, sie aber ansonsten im jeweiligen Schichtsystem lassen", rät Hoff.

Welchen Einfluss kann ein Mitarbeiter auf den Dienstplan nehmen?

Jedes Arbeitszeitsystem ist mitbestimmungspflichtig. Gibt es einen Betriebsrat, muss dieser laut Betriebsverfassungsgesetz bei der Ausgestaltung der Arbeitszeiten beteiligt werden, also auch bei der Planung der Schichten, erklärt Oberthür. "Der Betriebsrat hat auch ein Initiativrecht, kann also Systemänderungen selbst initiieren", erklärt Hoff. Gibt es keinen Betriebsrat, der die Interessen der Belegschaft vertritt, hat der Chef mehr Spielraum. Dennoch muss er seine Mitarbeiter anhören. "Jeder Arbeitgeber ist gut beraten, auf die Mitarbeiter zu hören", sagt Hoff. Denn Fluktuation sei in der Regel in Betrieben nicht erwünscht.

Wie viele Nachtschichten am Stück sind sinnvoll?

Je weniger Nachtschichten in Folge, desto besser, damit sich der Körper an diesen Rhythmus nicht zu sehr anpasst. Zwei bis drei Nachtschichten am Stück empfiehlt Arbeitsmediziner Michael Nasterlack: Was darüber hinausgeht, "scheint eine größere Belastung für die Gesundheit darzustellen, als wenn man sogenannte kurzrotierende Schichten hat". Dabei folgt zum Beispiel nach zwei Nächten schon wieder die Erholungs- und dann die Tagphase, erklärt Nasterlack. Ausreichende Ruhezeiten nach einem Nachtschichtblock sind wichtig, sagt auch Hoff. Er empfiehlt "mindestens 48 Stunden, eher mehr".

Wie kommt man gesundheitlich am besten mit dem Schichtdienst klar?
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Aus arbeitsmedizinischer Sicht haben sich vorwärtsrotierende Systeme als sinnvoll erwiesen: In der ersten Woche arbeiten Beschäftigte im Frühdienst, dann folgt der Spätdienst, am Ende die Nachtschicht und dann die Erholungsphase. Zusätzlich kann jeder Schichtarbeiter selbst verhaltensbedingte Risiken vermeiden, sagt Nasterlack. "Das heißt: bitte nicht rauchen, bitte darauf achten, dass man auch unter Schichtbedingungen Sport treibt und sich vernünftig ernährt", rät der Arbeitsmediziner. Seine Empfehlungen an die Arbeitgeber: "Angebote für Sport zu machen oder gesundes Kantinenessen für Schichtarbeiter anzubieten." Zudem sollte man schlechtem und verkürztem Schlaf möglichst entgegenwirken. "Dazu gehört, dass man einen ruhigen und abgedunkelten Raum zum Schlafen hat und dass die Umgebung einigermaßen Rücksicht nimmt", erklärt Nasterlack.

Schichtarbeiter haben außerdem einen gesetzlichen Anspruch darauf, sich regelmäßig ärztlich untersuchen zu lassen. Eine Krankheit, die zwangsläufig zur Schichtuntauglichkeit führt, gibt es laut Nasterlack jedoch nicht, genauso wenig wie eine feste Altersgrenze. "Die meisten, die gar nicht mit dem Schichtdienst klarkommen, merken das in den ersten zwei, drei Jahren."

Quelle: n-tv.de , Christina Bachmann, dpa
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Panik nach Urteil - Anleger versetzen Bayer in den freien Fall

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Aug 2018 09:30

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Anleger- ... 69925.html
Montag, 13. August 2018
Panik nach Urteil - Anleger versetzen Bayer in den freien Fall

Fast 290 Millionen Dollar muss Bayer einem krebskranken US-Amerikaner zahlen. Ein Gericht stufte einen Unkrautvernichter der Tochter als Grund ein. 5000 weitere Klagen sind noch offen. Anleger befürchten Milliardenstrafen.


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Nach dem US-Urteil zur Schadenersatzzahlung schmeißen Anleger beinahe panisch Bayer-Papiere aus ihren Depots. Für das Papier geht es steil bergab. Am frühen Morgen steht es mit mehr als zehn Prozent im Minus und führt die Liste der Verlierer im Frankfurter Leitindex Dax an. Ohne Bayer stünde der Dax leicht im Plus. Er fällt um 0,6 Prozent oder 78 Punkte. In Europa leidet besonders der Stoxx-Healthcare unter dem Crash der Bayer-Aktie. Der Chemie- und Pharmakonzern wurde in den USA zu einer Schadenersatzzahlung von 289 Millionen Dollar verdonnert im Zusammenhang mit einem glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel der Tochter Monsanto.
Charts

Bayer Bayer 82,98

Ein Marktteilnehmer sprach mit Blick auf die Höhe der Zahlung von einer "bombastischen" Zahl. Die Erfahrung zeige zwar, dass diese in Berufungsverfahren zwar typischerweise deutlich reduziert werde. Allerdings steige mit dem Urteil das Risiko anderer Klagen. Er schließt nicht aus, dass auf Monsanto, und damit letztlich auf Bayer, Strafzahlungen in Milliardenhöhe zukommen könnten. Weltweit sieht sich Monsanto noch rund 5000 ähnliche Klagen gegenüber - allein 4000 in den USA.
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Monsanto und Bayer hatten im Prozess auf "mehr als 800 wissenschaftliche Studien, die US-Umweltbehörde EPA, die Nationalen Gesundheitsinstitute und Aufseher weltweit" verwiesen, die zu dem Schluss gekommen seien, dass Glyphosat sicher sei und es keinen Krebs verursache. Dem entgegen steht jedoch insbesondere die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die den Unkrautvernichter 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" für Menschen einstufte.

Quelle: n-tv.de , jwu/DJ/rts/dpa
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Außergewöhnliche Belastung - Unterhalt von der Steuer absetzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Aug 2018 19:33

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Unterhalt- ... 70608.html
Montag, 13. August 2018
Außergewöhnliche Belastung - Unterhalt von der Steuer absetzen

An bestimmten Ausgaben beteiligt sich das Finanzamt - auch an Unterhaltszahlungen. Allerdings müssen Steuerzahler dabei Regeln beachten. Vor allem der Zeitpunkt der Zahlung spielt hierbei eine wichtige Rolle.


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Unterhaltszahlungen können unter bestimmten Voraussetzungen die Steuerlast mindern. Anerkannt werden die Ausgaben als außergewöhnliche Belastung bis zur Höhe des steuerfreien Existenzminimums, erklärt der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL).

Das steuerfreie Existenzminimum liegt in diesem Jahr bei 9000 Euro. Der Höchstbetrag, der als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden kann, kürzt sich allerdings um eigene Einkünfte und Bezüge der unterstützten Person - also zum Beispiel dann, wenn ein Kind, für das Unterhalt gezahlt wird, Zinseinkünfte hat.

Außerdem wird der Höchstbetrag gekürzt, wenn der Unterhalt nicht das gesamte Jahr über gezahlt wird. Wichtig zu beachten ist dabei laut BVL, dass Einnahmen und Ausgaben grundsätzlich in dem Jahr berücksichtigt werden, in dem das Geld zu- oder abfließt. In jedem Jahr sollte die erste Unterhaltszahlung deshalb bereits im Januar erfolgen, um den Höchstbetrag in voller Höhe auszuschöpfen. Der geleistete Geldbetrag kann dann bis zur nächsten Rate des laufenden Jahres oder bis zum Jahresende berücksichtigt werden.
Laufender Bedarf des Empfängers

Warum das wichtig ist, zeigt ein Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH), auf den der BVL hinweist. Dabei leistete ein Ehepaar Unterhalt an den Vater der Ehefrau. Eine erste Zahlung in Höhe von 3000 Euro erfolgte im Dezember, der nächste Geldbetrag wurde im Mai des Folgejahres überwiesen. Das Finanzamt berücksichtigte den Unterhalt für das erste dieser beiden Kalenderjahre erst ab Dezember und reduzierte den Höchstbetrag daher auf ein Zwölftel.
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Das Ehepaar hielt dem entgegen, dass der überwiesene Geldbetrag nicht nur für den Monat Dezember, sondern auch für den nachfolgenden Zeitraum bis zur Überweisung im Mai des Folgejahres verwendet wurde. Das Finanzgericht folgte dieser Argumentation und gewährte den Abzug des Unterhaltes auch für die Folgemonate, sodass sich ein wesentlich höherer Abzugsbetrag ergab. Der BFH hob dieses Urteil aber wieder auf (Az.: VI R 35/16).

Unterhaltsleistungen werden anerkannt, wenn die Aufwendungen dazu dienen, dem laufenden Lebensbedarf des Empfängers in dem jeweiligen Jahr zu dienen. Liegen die Voraussetzungen nur für einige Monate des Jahres vor, muss der Unterhaltshöchstbetrag gezwölftelt werden, so die Richter. Das Ehepaar konnte daher auch im Folgejahr für die Monate bis zu der Zahlung im Mai keine Ausgaben geltend machen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Bürgschaften in Millionenhöhe - Bund sichert deutsche Exporte in Türkei ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Aug 2018 10:39

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bund-sic ... 75518.html
Donnerstag, 16. August 2018
Bürgschaften in Millionenhöhe - Bund sichert deutsche Exporte in Türkei ab

Trotz angespannter diplomatischer Beziehungen und einer um sich greifenden Währungskrise in der Türkei unterstützt die Bundesregierung Exporte deutscher Unternehmen in das Land. Die Opposition hält die Praxis für nicht akzeptabel.


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Der deutsche Staat sichert einem Zeitungsbericht zufolge trotz fortbestehender Belastungen im deutsch-türkischen Verhältnis Exportgeschäfte deutscher Firmen in der Türkei weiter in hohem Maße ab. Das geht nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" aus der Antwort der Regierung auf eine kleine parlamentarische Anfrage der Linkspartei hervor.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ge ... 74618.html
Geldanlage-Check: Türkei-Krise bereitet Sorgen
15.08.18 – 02:29 min

"In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 hat die Bundesregierung Lieferungen und Leistungen in die Türkei in Höhe von 831,7 Millionen Euro mit Exportgarantien abgesichert", zitierte die Zeitung aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums. Eine intensive Einzelfallprüfung trage dem "Gesichtspunkt der Risikosteuerung aktuell ausreichend Rechnung".

Die Bundesregierung hatte im vergangenen Jahr die Risikoabdeckung für Ausfuhrgeschäfte deutscher Firmen mit der Türkei in Form von Hermes-Bürgschaften bei 1,5 Milliarden Euro gedeckelt. Im Februar teilte die Regierung mit, das Abdeckungsvolumen im vergangenen Jahr habe sich auf 1,458 Milliarden Euro belaufen und sei damit unterhalb dieser Grenze geblieben. Anträge auf Übernahme von Exportkreditgarantien unterlägen weiter "einer vertieften Einzelfallprüfung".

Mit der Deckelung der sogenannten Hermes-Bürgschaften wollte die Bundesregierung im vergangenen Jahr auf dem Höhepunkt der deutsch-türkischen Krise Druck auf die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan ausüben. Unter anderem belasteten zahlreiche Festnahmen deutscher Staatsbürger in der Türkei aus politischen Gründen damals die bilateralen Beziehungen. Seit der Freilassung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel im Februar hat sich die Lage wieder etwas entspannt.
Linke übt massive Kritik
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Im Juli teilte das Wirtschaftsministerium mit, dass es für die staatliche Absicherung deutscher Exporte keine Obergrenze mehr geben werde. Die Deckelung der Hermes-Bürgschaften bei 1,5 Milliarden Euro aus dem vergangenen Jahr entfalle wieder, hieß es.

Die Links-Partei übte massive Kritik an dieser Entwicklung. "Es drängen sich Fragen nach der Ernsthaftigkeit dieser Risikoprüfung auf. Im ersten Halbjahr 2018 wurden Verträge in Höhe von 831,7 Millionen abgesichert, obwohl die Lira sich in freiem Fall befindet und die türkische Wirtschaft insgesamt als äußerst schwach gilt", sagte Alexander Neu, Obmann der Linken-Fraktion im Verteidigungsausschuss, der Zeitung. "Es ist nicht akzeptabel, dass die Partnerschaft zwischen deutscher und türkischer Regierung unabhängig von der Menschenrechtslage und den Risiken für die Steuerzahler gepflegt wird."

Quelle: n-tv.de , fzö/rts/dpa
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Keine Wende im Handelsstreit - China demonstriert gegenüber USA Härte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2018 13:08

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-de ... 89128.html
Freitag, 24. August 2018
Keine Wende im Handelsstreit - China demonstriert gegenüber USA Härte

Die amerikanisch-chinesischen Handelsgespräche bringen kein Ergebnis. Gleichzeitig droht Chinas Finanzminister Liu den USA bei neuen Strafzöllen umgehende Vergeltung an. Die US-Seite spricht bei den Verhandlungen auch "strukturelle Probleme in China" an.

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Die ersten direkten Handelsgespräche zwischen den USA und China seit Anfang Juni haben keinen Durchbruch in dem eskalierenden Konflikt gebracht. Man habe sich darüber ausgetauscht, wie "Fairness, Ausgewogenheit und Gegenseitigkeit in den wirtschaftlichen Beziehungen" erreicht werden könnten, teilte eine Sprecherin des Präsidialamts in Washington mit.

Das chinesische Handelsministerium sprach von einem konstruktiven und offenen Austausch. Beide Seiten würden in Kontakt bleiben, was die nächsten Schritte angehe. Zugleich demonstrierte der chinesische Finanzminister Liu Kun in einem Reuters-Interview Härte: Die Volksrepublik werde neue US-Zölle auch künftig mit gezielten Gegenmaßnahmen kontern, sagte er.

Die US-Präsidialamtssprecherin erklärte, bei der Begegnung seien auch "strukturelle Probleme in China" angesprochen worden - darunter der Umgang der Volksrepublik mit geistigem Eigentum und Technologietransfer. Während die zweitägigen Gespräche liefen, hatten die beiden Regierungen gegenseitig neue Importzölle von 25 Prozent auf Güter im Volumen von je 16 Milliarden Dollar verhängt. Mit dieser neuen Eskalationsstufe werden nunmehr Abgaben auf Waren beider Seiten im Wert von jeweils 50 Milliarden Dollar fällig. Weitere Zölle sind in Vorbereitung.

US-Präsident Donald Trump wirft China unfaire Handelspraktiken sowie Diebstahl geistigen Eigentums vor, was die Pekinger Führung zurückweist. Trump hat damit gedroht, praktisch sämtliche China-Einfuhren in die USA im Volumen von mehr als 500 Milliarden Dollar mit Abgaben zu belegen.
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Der Umfang der von der Volksrepublik importierten Güter aus den USA ist allerdings geringer. Daher werden vonseiten Chinas zusätzlich andere Formen der Vergeltung für möglich gehalten. So könnte die Regierung in Peking US-Unternehmen stärker an die Kandare nehmen.

Finanzminister Liu sagte, China werde sich intensiv bemühen, bei der Reaktion auf US-Zölle ausländische Firmen in der Volksrepublik zu verschonen. "Wir reagieren präzise", betonte er. In chinesischen Städten gibt es viele US-Restaurant-Ketten wie Starbucks und KFC. Auch Handys und Kleidung aus den USA sind im Land weit verbreitet. Liu bekräftigte: "China will sich nicht auf einen Handelskrieg einlassen, aber wir werden energisch auf die unverhältnismäßigen Maßnahmen der USA reagieren."

Quelle: n-tv.de , wne/rts
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Hasch-Aktien liegen im Trend - Cannabis: Eine Branche wird high

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Sep 2018 09:39

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Cannabis ... 01250.html
Sonntag, 02. September 2018
Hasch-Aktien liegen im Trend - Cannabis: Eine Branche wird high

Von Benjamin Feingold und Daniel Saurenz

Die zunehmende Legalisierung von Cannabis in den USA rückt auch die Aktien aus dem Sektor in den Fokus. Inzwischen engagieren sich sogar große Getränkehersteller im Marihuana-Business. Lohnt sich ein Einstieg?


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Cannabis-Firmen befinden sich momentan im Höhenrausch: Laut Medienberichten verhandelt der weltgrößte Spirituosen-Anbieter Diageo, der unter anderem Smirnoff und Johnnie Walker herstellt, mit gleich drei kanadischen Cannabis-Firmen über eine Beteiligung. Cronos Group und Tilray sprangen dank der Meldungen um rund 15 Prozent nach oben. Der kanadische Marihuana-Produzent Cronos Group war im Februar als erstes Unternehmen aus dem Sektor an die Nasdaq gegangen. Tilray, ein Hersteller von medizinischen Marihuana-Produkten, folgte im Juli.

Aurora Cannabis und Canopy, die beiden wertvollsten Unternehmen des Sektors, stiegen ebenfalls fast zweistellig nach der Meldung. Canopy ist bereits ein Joint Venture mit dem US-Getränkehersteller Constellation Brands eingegangen, der u.a. Corona-Bier produziert. Er hat Anfang August seinen Anteil auf fast 40 Prozent aufgestockt und wird knapp vier Milliarden Dollar ins Cannabis-Geschäft mit den Kanadiern stecken.

Doch trotz der jüngsten Kursbewegung bleibt das Marihuana-Geschäft riskant. Schließlich sind die Titel aus der Hanf-Branche meist kleinere Unternehmen, die traditionell stark schwanken. So büßte der US-Marihuana-Index zwischen Ende Januar und April fast die Hälfte seines Wertes ein, nachdem er sich zuvor zwischen Oktober 2017 und Januar verdreifacht hatte. Inzwischen stabilisiert sich der Index.

Cannabis-Drinks als Massenschlager?

Ein Startschuss für eine erneute Rally könnte Mitte Oktober erfolgen. Dann darf in Kanada jedermann Cannabis zum Freizeitgebrauch konsumieren, also auch in Mixgetränken. Daher könnten andere Getränkehersteller auf den Markt strömen, möglicherweise mit neuen Milliarden-Deals.

Canopy-Chef Bruce Linton glaubt, dass das Geschäft sich mit dem großen Einstieg von Constellation Brands dramatisch verändert hat. Andere große US-Getränkefirmen wie Molson Coors Brewing haben ebenfalls ihr Interesse an der Cannabisindustrie signalisiert, da der Bierabsatz sinkt. Sie planen die Entwicklung von alkoholfreien Cannabis-Getränken für den kanadischen Markt: Hanf als Ersatz für Alkoholprodukte.
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In den USA ist der Cannabis-Konsum noch nicht überall erlaubt, doch immer mehr Bundesstaaten lassen die weiche Droge zu. Zudem hat US-Präsident Trump angekündigt, an der alten Regelung festzuhalten, dass jeder Bundesstaat allein über eine Legalisierung entscheidet. Daher kann auch der US-Markt künftig noch interessanter für andere Genussmittelfirmen werden.

Der legale Verkauf von Marihuana, Haschisch oder anderen Hanf-Produkten kann diesem bisherigen Nischenmarkt zu einem Durchbruch verhelfen. In Nordamerika wird bereits ein hoher einstelliger Milliardenbetrag umgesetzt, in den nächsten Jahren soll er auf etwa 20 Milliarden steigen. Trotz ihres Potenzials eignen sich Cannabis-Aktien aufgrund der hohen Kursschwankungen jedoch nur für risikobereite Anleger, auch wenn diese Titel noch viel Potenzial bieten.

Quelle: n-tv.de
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Man müsse realistisch bleiben - Autobauer scheitern wohl an Klimazielen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Sep 2018 11:28

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Autobaue ... 05495.html
Dienstag, 04. September 2018
Man müsse realistisch bleiben - Autobauer scheitern wohl an Klimazielen

Die EU fordert von den Autoherstellern bis 2021 eine deutliche Reduzierung des Schadstoffausstoßes bei Neuwagen. Wird knifflig, sagt die Branche. Einer der Gründe ist die Diesel-Krise. Wegen der steigen die Emissionswerte sogar.


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Die Europäische Autoindustrie stellt die Einhaltung der vorgeschriebenen Klimaziele für 2021 in Frage und kämpft für eine Senkung der geplanten Vorgaben für die Jahre bis 2030. "In unserer Branche herrscht große Sorge, ob wir das Ziel für 2021 erreichen, denn das wird natürlich schon kniffelig", sagte der Generalsekretär des Dachverbands Acea, Erik Jonnaert, in Brüssel. Auch deshalb müssten die längerfristigen Ziele "realistisch" bleiben.

Seit 2009 gilt in der Europäischen Union die Vorschrift, dass Neuwagen eines Herstellers spätestens 2021 im Durchschnitt nur noch 95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen dürfen. Tatsächlich lag der Wert 2017 im Schnitt bei 118,5 Gramm - mit leicht steigender Tendenz.

"Trotz der Anstrengungen, die wir als Hersteller unternommen haben, steigen die CO2-Emissionen nun zum ersten Mal", bestätigte Jonnaert. Grund sei der Abstieg des Diesels, der weniger verbraucht als Benziner. Trotzdem versuchten die Hersteller alles, die Vorgaben noch zu erreichen, zumal sonst hohe Strafen fällig würden, betonte Jonnaert.
Hohes Reduktionsziel
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Der Acea-Manager lehnte Pläne der EU-Kommission erneut ab, für die Jahre 2021 bis 2030 eine weitere Senkung der CO2-Werte um 30 Prozent vorzuschreiben. Und er warnte das Europaparlament dringend davor, dieses Ziel sogar auf 50 Prozent zu erhöhen.

Realistisch seien nur 20 Prozent, meinte Jonnaert. "Natürlich fühlt sich das gut an, auf dem Papier ein hohes Reduktionsziel zu haben, aber wir wollen sicherstellen, dass das, was aufgeschrieben wird, zumindest in unserer Branche auch erfüllt wird."

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Sep 2018 16:27

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Kryptowährungen brechen ein - Bitcoin fällt unter 7000 US-Dollar

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Sep 2018 09:24

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bitcoin- ... 08645.html
Kryptowährungen brechen ein - Bitcoin fällt unter 7000 US-Dollar

Innerhalb kürzester Zeit fällt der Kurs des Bitcoin um fünf Prozent - und auch andere digitale Zahlungsmittel geraten in einen Abwärtsstrudel. Ursache dafür könnten Gerüchte sein, wonach Goldman Sachs seine Pläne für den Krypto-Handel begraben will.


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Die Kurse vieler Kryptowährungen sind binnen kurzer Zeit stark gefallen. Der Wert einer Einheit des Bitcoin - der bekanntesten digitalen Währung - gab um gut fünf Prozent nach und fiel auf führenden Handelsplattformen wie Bitstamp oder Bitfinex unter 7000 US-Dollar. Andere Kryptowährungen wie Ether oder Eos gerieten noch stärker unter Druck und verloren teilweise über ein Zehntel ihres Werts.
Charts

Bitcoin Bitcoin 6.441,70

Ein eindeutiger Auslöser für den Kursrutsch war laut Händlern zunächst nicht ersichtlich. Einige verwiesen auf das derzeitige allgemeine Streben der Anleger in sichere Anlageklassen, das etwa auch die Währungen vieler Schwellenländer unter Druck setzt.

Andere sehen einen Bericht der Website "Business Insider" als Grund, die unter Berufung auf eingeweihte Kreise schrieb, Goldman Sachs wolle Pläne für eine Handelsabteilung für Kryptowährungen begraben. Ein Sprecher der US-Investmentbank sagte auf Nachfrage, dass man weiterhin den Markt erkunde und noch keine Entscheidung gefallen sei.
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Erst Mitte August war der Bitcoin-Kurs unter 6000 Dollar gesunken. Als Ursache dafür galt die nach wie vor auf sich warten lassende Zulassung von börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) in den USA. Anschließend hatte sich der Bitcoin-Kurs wieder berappelt und war je nach Handelsplattform wieder bis auf rund 7400 Dollar gestiegen.

Quelle: n-tv.de , jug/dpa
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6000 Beamte im Einsatz - Zöllner fahnden nach Mindestlohn-Betrügern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Sep 2018 09:29

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Dienstag, 11. September 2018
6000 Beamte im Einsatz - Zöllner fahnden nach Mindestlohn-Betrügern

Arbeitgebern, die weniger als 8,84 Euro zahlen, soll es nun an den Kragen gehen: Erstmals fahndet der Zoll bundesweit nach "schwarzen Schafen" im Mindestlohn-Sektor. Die Aktion wirft ein Schlaglicht darauf, wie schlecht es bisher um die Betrugsbekämpfung bestellt war.


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Er hat seine neun Beschäftigten ausgebeutet und nicht das bezahlt, was ihnen für die Plackerei auf dem Bau zustand. Dem Bauunternehmer aus Osteuropa war der gesetzliche Mindestlohn egal - dann kam ihm der Zoll auf die Schliche. Nach einer Razzia wurde er zu 200.000 Euro Geldbuße verdonnert.
Oft werden Arbeiter aus Osteuropa als Billiglöhner von Baustelle zu Baustelle geschickt.
Oft werden Arbeiter aus Osteuropa als Billiglöhner von Baustelle zu Baustelle geschickt.
(Foto: picture alliance / Christian Cha)

Kein Einzelfall: Im vergangenen Jahr wurden nach Aufdeckung von Mindestlohnverstößen und Schwarzarbeit 96 Millionen Euro Geldbußen in Deutschland verhängt. Erstmals gibt es diese Woche nun bundesweite Kontrollen. Denn beim Mindestlohn wird kräftig geschummelt.

Dass das Ausschwärmen von 6000 Zollfahndern bis Mittwoch ähnlich wie ein "Blitzermarathon" vorab angekündigt wurde, hat einen simplen Grund: Man will zwar aufscheuchen und schwarze Schafe entdecken. Vor allem aber will man der Öffentlichkeit zeigen: hier gibt es ein Problem - deswegen soll viel mehr Geld investiert werden, um es in den Griff zu bekommen.

Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat eine große Schwachstelle beim SPD-Prestigeprojekt - den 2015 eingeführten Mindestlohn von derzeit 8,84 Euro - entdeckt: die niedrige Kontrolldichte. Zuständig ist eine Zoll-Einheit namens "Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS)". Im vergangenen Jahr gab es bundesweit in Sachen Schwarzarbeit und Mindestlohnbetrug 52.209 Arbeitgeberprüfungen, dazu gehört etwa das Prüfen von Arbeitsverträgen und der Arbeitszeiterfassung.
Nur die Spitze des Eisbergs

Als besonders betrugsanfällig gilt der Bau; mitunter werden Arbeiter aus Osteuropa als Billiglöhner von Baustelle zu Baustelle geschickt. Aber auch das Logistikgewerbe, die Landwirtschaft, das Fleischereigewerbe und zunehmend Pflegeberufe gelten als betrugsanfällig.

Im vergangenen Jahr wurden 107.903 Verfahren wegen Straftaten eingeleitet (2016: 104.494), die Gesamtschadenssumme wird mit 1,024 Milliarden Euro beziffert (2016: 876 Mio), erläutert das für den Zoll zuständige Bundesfinanzministerium. Wegen Nichtgewährung von Mindestlöhnen wurden im Vorjahr insgesamt 4759 Ordnungswidrigkeiten eingeleitet, davon 2521 wegen Verstößen gegen den gesetzlichen Mindestlohn.
In einigen Hotels müssen Zimmerfrauen ein bestimmtes Kontingent an Zimmern in einer vorgegeben - meist viel zu kurzen - Zeit schaffen, um überhaupt auf den Mindestlohn zu kommen.
In einigen Hotels müssen Zimmerfrauen ein bestimmtes Kontingent an Zimmern in einer vorgegeben - meist viel zu kurzen - Zeit schaffen, um überhaupt auf den Mindestlohn zu kommen.
(Foto: picture alliance / dpa)

Aber das ist nur die berühmte Spitze des Eisbergs. Der Schaden ist oft enorm - zum einen für die Arbeitnehmer, denen viel Geld entgeht. Da ist nach Angaben von Experten zum Beispiel ein Fall aus Berlin, wo Zimmerfrauen in Hotels zwar offiziell der Mindestlohn gezahlt wird; aber sie müssen in der Arbeitszeit zugleich ein bestimmtes Kontingent an Zimmern schaffen, das kaum machbar ist. Brauchen sie länger, sinkt der Mindestlohn dadurch für sie deutlich. Ähnlich ist es oft in der Paketbranche. Zum anderen wird der Staat geprellt, wenn bei illegaler Beschäftigung und Mindestlohnbetrug Steuereinnahmen und Sozialabgaben wegfallen.

Auf eine Anfrage der Linken-Fraktion muss die Bundesregierung einräumen, dass die Zahl der durch die FKS geprüften Betriebe bisher sehr niedrig ist. 2017 wurden nur 2,4 Prozent der Betriebe kontrolliert. "Die Bundesregierung lässt die betroffenen Beschäftigten im Regen stehen, wenn sie nicht endlich reagiert", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Susanne Ferschl. Die Razzia ist für die Linke erstmal nur Schaufensterpolitik. Wie viele schwarze Schafe es gibt, zeigt schon die Tatsache, dass trotz der niedrigen Kontrolldichte die Zahl der von der FKS eingeleiteten Verfahren wegen Nichtgewährung des gesetzlichen Mindestlohns seit 2015 um fast 2000 Verfahren im Jahr gestiegen ist.
"Man muss den Zoll stärken"

Die FKS ist in 41 Hauptzollämtern an 113 Standorten bundesweit tätig und hat derzeit 6800 Mitarbeiter. Für die bis 2021 dauernde Regierungsperiode ist ein Zuwachs um mindestens 1400 Stellen geplant, dafür wird auch im Haushalt für 2019 entsprechend Geld eingeplant, der diese Woche erstmals vom Bundestag beraten wird - darüber hinaus sollen ab 2022 mindestens weitere 1500 Stellen garantiert werden. Doch reicht ein Plus von rund 3000 Stellen?
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"Das ist alles gut und schön", sagt Dieter Dewes, Vorsitzender der Deutschen Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ). Doch schon vom vorigen Bundestag seien mehr Stellen versprochen worden, wegen der Mindestlohneinführung. Von rund 8300 Planstellen seien bei der FKS bisher aber eben nur besagte 6800 besetzt. Zudem plane Scholz, dass es zusätzliche Kontrollaufgaben geben soll - was man sehr begrüße. "Das Täuschen beim Kindergeld und Sozialabgaben, die Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen: wenn ich das kontrollieren will, brauchen wir eine Befugniserweiterung", meint Dewes.

Er habe mit Experten gesprochen, was man dafür an zusätzlichen FKS-Leuten brauche. "Die sagen mir: 5000 sind die unterste Grenze." Er stelle sich die Frage: Wo sollen die ganzen Leute herkommen? Es gebe jetzt schon einen Mangel an qualifiziertem Personal.

Dewes denkt auch an die Folgen durch den Brexit, wenn Ware aus England anderen Zollsätzen unterliegt und der Zoll das kontrollieren muss. "Man muss den Zoll stärken, nicht nur die Bundespolizei", fordert Dewes. Auch die Grünen-Arbeitsmarkexpertin Beate Müller-Gemmeke fordert endlich Taten, damit der Mindestlohn wirksam kontrolliert wird. "Denn sonst steht er nur auf dem Papier."

Quelle: n-tv.de , Georg Ismar, dpa
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Ultraniedrige Zinsen bleiben - EZB setzt Anti-Krisen-Kurs vorsichtig fort

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Sep 2018 12:57

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Donnerstag, 13. September 2018
Ultraniedrige Zinsen bleiben - EZB setzt Anti-Krisen-Kurs vorsichtig fort

Wenn die Europäische Zentralbank die Geldpolitik der kommenden Monate berät, ist klar: An den niedrigen Zinsen wird sich wohl bis Sommer 2019 nichts ändern. Dafür könnten die Strafzinsen für Kreditinstitute fallen.


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Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte an diesem Donnerstag den nächsten Schritt zur Normalisierung ihrer Geldpolitik machen. Volkswirte erwarten, dass die Währungshüter ihren Ankündigungen aus dem Juni Taten folgen lassen und das Volumen der umstrittenen Anleihenkäufe von Oktober an auf 15 Milliarden Euro pro Monat halbieren werden.

Ein Ende des - vor allem in Deutschland - umstrittenen Programms zum Erwerb von Staats- und Unternehmensanleihen peilt die Notenbank zum Jahresende 2018 an. Die Ergebnisse der Sitzung des EZB-Rates werden am frühen Donnerstagnachmittag (13.45 Uhr) veröffentlicht. Allerdings beendet die EZB ihren Anti-Krisen-Kurs nur vorsichtig. Die Phase ultraniedriger Zinsen soll "mindestens über den Sommer 2019" andauern - so lautet die aktuelle Sprachregelung des EZB-Rates. Daran dürfte sich nach Einschätzung von Volkswirten auch nichts ändern, wenn das höchste Entscheidungsgremium der EZB in Frankfurt berät.

Ökonomen rechnen damit, dass die EZB im Herbst 2019 zunächst die Strafzinsen für Kreditinstitute verringern wird. Sparer dürften auf eine erste Zinserhöhung noch länger warten müssen. Andererseits profitieren Kreditnehmer somit weiterhin von relativ guten Konditionen. Aktuell liegt der Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent.

Geschäftsbanken müssen zudem 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken. An den Anleihenmärkten wird die EZB auch dann noch ein gewichtiger Marktteilnehmer bleiben, wenn sie keine neuen Papiere mehr erwirbt: Gelder aus auslaufenden Anleihen will die Zentralbank wieder investieren. Seit Beginn des Programms im März 2015 bis Ende August 2018 hat die EZB Wertpapiere im Gesamtwert von gut 2,5 Billionen Euro gekauft.
Verbraucherpreise über Vohrjahresniveau
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Ziel ist, auf diesem Weg der Konjunktur in den 19 Euroländern auf die Sprünge zu helfen und zugleich die Teuerung anzuheizen. Mittelfristig strebt die EZB Preisstabilität bei einer Inflationsrate von knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Denn dauerhaft niedrige oder gar sinkende Preise könnten Firmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben. Das könnte die Konjunktur abwürgen.

Im August lagen die Verbraucherpreise im Euroraum nach Zahlen des Statistikamtes Eurostat um 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die EZB legt an diesem Donnerstag ihre neuesten Prognosen zur Entwicklung von Inflation und Konjunktur im Euroraum vor. Globale Handelsstreitigkeiten haben die Risiken für die Konjunktur in den vergangenen Monaten wieder zunehmen lassen.

Quelle: n-tv.de , mba/dpa
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Geldwäscheskandal in Estland - EU nimmt Danske Bank ins Visier

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Sep 2018 09:30

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-nimmt ... 37496.html
Montag, 24. September 2018
Geldwäscheskandal in Estland - EU nimmt Danske Bank ins Visier

In einer estnischen Filiale der Danske Bank soll Geld im Wert von mehreren Millionen Euro gewaschen worden sein. In- und ausländische Behörden ermitteln bereits. Nun will auch die EU eine Untersuchung des dänischen Kreditinstituts einleiten.


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Die EU-Kommission fordert eine Untersuchung zum Geldwäscheskandal bei Dänemarks größtem Kreditinstitut, der Danske Bank. Dabei solle untersucht werden, welche Versäumnisse bei der Bankenaufsicht zu dem Skandal geführt haben könnten, sagte Kommissionssprecher Christian Wigand in Brüssel. Wigand bestätigte damit einen Bericht der britischen Zeitung "Financial Times".

Dem Sprecher zufolge hat die EU-Kommission einen Brief an die derzeit in London ansässige Europäische Bankenaufsicht adressiert und die EU-Institution gebeten, ihre Befugnisse "vollständig zu nutzen", um zu untersuchen, was bei der Überwachung der estnischen Filiale der Dankse Bank schief gelaufen ist. Bei dem Skandal, der am Mittwoch zum Rücktritt von Danske-Bank-Chef Thomas Borgen geführt hatte, geht es um Geldwäsche bei der Tochter der Bank in Estland.

Laut "Financial Times", die nach eigenen Angaben den Brief der EU-Kommission einsehen konnte, verlangt die Brüsseler Behörde absolute Dringlichkeit bei der Untersuchung des Vorfalls. Dem Kommissionssprecher zufolge will die zuständige EU-Kommissarin Vera Jourova den Fall am 2. Oktober bei einem EU-Finanzministertreffen in Luxemburg auf die Tagesordnung setzen. Sie wolle dabei auch Vorschläge zur Verhinderung von Geldwäsche vorlegen.

Laut der Danske Bank, die einen unabhängigen Bericht zu dem Fall angefordert hatte, hat die estnische Filiale zwischen 2007 und 2015 Transaktionen im Umfang von rund 200 Milliarden Euro über Konten von 15.000 nicht-estnischen Kunden vorgenommen. Ein Teil dieser Ein- und Auszahlungen gilt als verdächtig, ein Großteil davon könnte aus Russland stammen.

Quelle: n-tv.de , hny/AFP
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Wachstumserwartungen gesenkt - Forscher warnen vor schwerer Rezession

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2018 10:45

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Forscher ... 42185.html
Wachstumserwartungen gesenkt - Forscher warnen vor schwerer Rezession

Die deutsche Wirtschaft wird nach Ansicht der führenden Forscher in den kommenden Jahren etwas langsamer wachsen. An Steuerüberschuss und Jobboom ändert das wenig. Allerdings nehmen die Risiken zu.


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Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen im Falle einer Eskalation des Handelsstreits mit den USA mit einer schweren Rezession in Deutschland. In ihrem Herbstgutachten weisen sie zudem auf weitere Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung hin. Vor diesem Hintergrund senken sie ihre Wachstumserwartungen. An den sprudelnden Steuereinnahmen und dem Jobboom soll die Anpassung der Prognosen aber nichts ändern.

"Deutschland und Europa sind bisher zwar von dem von den USA ausgehenden Handelskonflikt weitgehend verschont geblieben", schreiben die Forscher in ihrem Herbstgutachten für die Bundesregierung. So seien die konjunkturellen Effekte der bisherigen Zölle gering. Aber "eine Eskalation des Handelskonflikts, die zu erheblichen Zollerhöhungen der USA auf breiter Front führt, dürfte in Deutschland und in Europa eine schwere Rezession auslösen". Vergeltungsmaßnahmen "dürften den Konjunktureinbruch in der EU abmildern und in den USA eine schwere Rezession auslösen".

US-Präsident Donald Trump beschwert sich regelmäßig darüber, dass die USA weit weniger Waren nach Deutschland und in die EU verkaufen als umgekehrt. Er hat vor einigen Monaten Strafzölle auf Aluminium und Stahl eingeführt. Auch Sonderabgaben auf Autos - dem größten deutschen Exportschlager - hat der Republikaner ins Spiel gebracht. Derzeit verhandeln EU und USA darüber, weshalb in dieser Frage eine Art Waffenstillstand herrscht.
Arbeitslosenquote sinkt weiter

Mit Blicke auf die deutsche Wirtschaft rechnen die Experten mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Jahr nur noch um 1,7 Prozent. Für nächstes Jahr prognostizieren die Institute ein Plus von 1,9 (bisher: 2,0) Prozent. 2020 soll die Wirtschaft dann um 1,8 Prozent zulegen. Zur Begründung verwiesen sie auf einen sich abschwächenden Export sowie Produktionsengpässe wegen fehlender Arbeitskräfte.

Hinzu kämen der Handelsstreit mit den USA sowie der EU-Abschied Großbritanniens, "ohne dass erkennbar ist, wie sich das künftige Verhältnis zwischen der Europäischen Union und Großbritannien gestaltet". Weitere Risiken seien Zweifel an der finanzpolitischen Stabilität Italiens sowie die Krisen in Schwellenländern wie der Türkei und Argentinien.
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Mit Blick auf die öffentlichen Kassen rechnen die Wirtschaftsforscher trotz steigender Ausgaben in diesem Jahr mit einem Rekordüberschuss im Staatshaushalt von rund 54 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr sollen die Einnahmen immerhin noch um 40 Milliarden Euro über den Ausgaben liegen.

Die Gutachter rechnen zudem mit einem anhaltenden Jobboom. 2020 soll es rund 45,6 Millionen Beschäftigte geben, etwa 1,3 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Zugleich soll die Arbeitslosenquote auf 4,5 Prozent fallen, nach 5,7 Prozent im vorigen Jahr.

Die Gemeinschaftsdiagnose soll am morgigen Donnerstag in Berlin vorgestellt werden. Sie dient der Bundesregierung als Basis für ihre eigenen Prognosen. Diese rechnet bislang für das laufende Jahr mit einem BIP-Plus von 2,3 Prozent, für 2019 von 2,1 Prozent. Beteiligt an dem Gutachten sind das Münchner Ifo-Institut, das Berliner DIW, das Essener RWI, das Kieler IfW und das IWH Halle.

Quelle: n-tv.de , jwu/rts
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Prekäre Beschäftigung - Immer mehr Arbeitende erhalten Hartz IV

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Sep 2018 11:03

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https://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr- ... 44916.html
Freitag, 28. September 2018
Prekäre Beschäftigung - Immer mehr Arbeitende erhalten Hartz IV

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die von ihrem Job nicht leben können, steigt weiter. Laut Bundesagentur für Arbeit sind Hunderttausende sogenannte Aufstocker auf staatliche Grundsicherung angewiesen.


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Immer mehr Hartz IV ist zuletzt an Menschen mit einer Beschäftigung gezahlt worden. So übersprang die Summe, die sogenannte Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem abhängigen Erwerbstätigen erhielten, im vergangenen Jahr knapp die Zehn-Milliarden-Euro-Marke. Im Jahr zuvor waren es 9,85 Milliarden Euro. Somit sind Hunderttausende Aufstocker in Deutschland trotz Arbeit auf Grundsicherung angewiesen. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor, auf die die Linke-Fraktion im Bundestag aufmerksam machte.

In den Jahren von 2007 bis 2017 wurden insgesamt über 107 Milliarden Euro an solche Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften gezahlt. Der Wert schwankte zwischen 9 und 10,36 Milliarden Euro und lag seit 2011 unter der 10-Milliarden-Euro-Marke.

Eine Bedarfsgemeinschaft umfasst die engsten Familienmitglieder in einem Haushalt, für die das Arbeitslosengeld II gemeinsam berechnet wird. Im vergangenen Jahr gab es im Schnitt 982.089 Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem abhängigen Erwerbstätigen, davon 362.303 mit mindestens einem ausschließlich geringfügig Beschäftigten.
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Im Schnitt bekam so ein Haushalt im vergangenen Jahr pro Monat 849 Euro. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Sabine Zimmermann, sagte: "Die Gesellschaft subventioniert seit vielen Jahren Arbeitgeber, die Niedriglöhne zahlen oder ihren Beschäftigten nur Arbeitsverhältnisse in Teilzeit oder Minijobs anbieten, obwohl viele gerne länger arbeiten würden."

Die Bundesregierung treibe prekäre Beschäftigung so voran, kritisierte die Abgeordnete. Der Mindestlohn müsse erhöht, systematische Niedriglohnbeschäftigung in Form von Leiharbeit unterbunden, Minijobs müssten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführt werden.

Quelle: n-tv.de , wne/dpa
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Verbraucher aufgepasst - Das ändert sich im Oktober

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Okt 2018 10:43

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Verbraucher aufgepasst - Das ändert sich im Oktober


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Im neuen Monat werden Kinder besser vor giftigen Schwermetallen in Spielzeug geschützt. Geldinstitute und Versicherungen müssen Verbraucher künftig besser informieren und im Garten darf wieder zugelangt werden. Dies und anderes erwartet Verbraucher im Oktober.

Niedrigere Grenzwerte für Blei in Spielzeug

Kinder werden besser vor giftigen Schwermetallen geschützt: Für die Freisetzung von Blei aus Spielzeug hat die EU ab dem 28. Oktober 2018 deutlich strengere Grenzwerte festgesetzt. So dürfen sich aus Kreide statt bisher 13,5 Milligramm nur noch 2 Milligramm Blei pro Kilogramm lösen. Flüssiges Material, zum Beispiel Fingerfarben, darf nur noch 0,5 statt bisher 3,4 Milligramm pro Kilogramm Blei abgeben.

Heckenschnitt wieder erlaubt

Wer in seinem Garten Hand anlegen möchte und dazu Hecken, Sträucher und Bäume radikal beschneiden will, darf dies ab 1. Oktober wieder tun. Vom 1. März bis 30. September ist dies laut Bundesnaturschutzgesetz verboten, zulässig sind in diesem Zeitraum nur "schonende Form- und Pflegeschnitte". Die gesetzliche Regelung soll den Lebensraum von Vögeln und anderen Tieren schützen.

Mehr Transparenz bei Kosten für Zahlungskonten

Ab dem 31. Oktober 2018 müssen Geldinstitute einheitlich und leicht verständlich über die Kosten ihrer Kontodienstleistungen informieren. Verbraucher in den EU-Mitgliedsstaaten erhalten zudem einen kostenlosen Zugang zu mindestens einer zertifizierten Vergleichswebseite. Das neue Zahlungskontengesetz setzt die EU-Zahlungskontenrichtlinie um.

Sicherheit und Transparenz beim Kauf von Versicherungsprodukten

Versicherer müssen spätestens ab dem 1. Oktober die neuen Regeln der EU-Richtlinie über den Versicherungsvertrieb (IDD-Richtlinie) beachten: Bei den jährlichen Standmitteilungen von Lebensversicherungen sind detailliertere Informationen erforderlich. Zwischen Provisions-Versicherungsvermittlung und unabhängiger Honorarberatung ist klar zu trennen und es besteht die Pflicht, darauf hinzuweisen, dass Kredite auch ohne Restschuldversicherung abgeschlossen werden können.
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Warmwasserbereiter: Neue Grenzwerte für Stickstoffoxid-Ausstoß

Für konventionelle Warmwasserbereiter ist die 3. Stufe der Anforderungen an eine umweltgerechte Gestaltung in Kraft getreten. Seit dem 26. September 2018 gelten neue Grenzwerte für Stickstoffemissionen: Warmwasserbereiter mit gasförmigen Brennstoffen dürfen 56 Milligramm (mg) pro Kilowattstunde (kWh), Warmwasserbereiter mit flüssigem Brennstoff 120 mg/kWh nicht überschreiten. Bereits seit dem 26. September 2015 müssen Warmwasserbereiter das EU-Energieeffizienzlabel aufweisen.

Quelle: n-tv.de , awi
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Umtauschen, Nachrüsten, Ausbauen - Damit sollen Fahrverbote vermieden werd

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Okt 2018 16:53

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Damit-so ... 52051.html
Dienstag, 02. Oktober 2018
Umtauschen, Nachrüsten, Ausbauen - Damit sollen Fahrverbote vermieden werden

Nach wochenlanger Diskussion hat sich die Große Koalition auf Schritte zur Vermeidung von Fahrverboten älterer Diesel verständigt. Die Hauptlast sollen dabei die Autohersteller tragen. Die aber greifen nicht unbedingt in die Vollen.


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Die Bundesregierung hat ihr neues Konzept zur Vermeidung von Fahrverboten vorgestellt. Unter anderem will sie regional begrenzt Umrüstungen fördern und den Autobauern nochmal ins Gewissen reden. Viele Details sind aber weiterhin offen.

Was wurde beschlossen?

Die Regierung will ihr Förderprogramm "Saubere Luft" auf kommunale Fahrzeuge wie Müllautos oder die Straßenreinigung ausdehnen. Diese sollen ab 2019 mit einem sogenannten SCR-Katalysator nachgerüstet werden, wobei der Bund für 80 Prozent der Kosten aufkommt. Das betrifft laut Verkehrsministerium etwa 28.000 Fahrzeuge in den 65 Städten mit Grenzwertüberschreitung und ist besonders effektiv, weil diese ständig in der Stadt unterwegs sind.

Zusätzlich sollen auch Handwerker und Lieferdienste ihre Lieferwagen mit 80 Prozent staatlicher Förderung nachrüsten können. Dazu berechtigt sollen Firmen sein, die in den 65 belasteten Städten sowie in den angrenzenden Landkreisen ihren Sitz haben oder nennenswerte Aufträge in der Stadt haben. Insgesamt betroffen sind laut Regierung maximal 190.000 Fahrzeuge. Wer die restlichen 20 Prozent Umrüstungskosten trägt, will das Verkehrsministerium mit den Autobauern verhandeln.

Die Regierung geht davon aus, dass diese Maßnahmen ausreichen, um die Grenzwerte in den meisten belasteten Städten einzuhalten.

Was ist mit besonders belasteten Städten?
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 49074.html
Christian Wilp zu Diesel-Beratungen: "Es gibt eigentlich nur Verlierer"
01.10.18 – 01:32 min

14 Städte in Deutschland verzeichnen besonders hohe Belastungen von mehr als 50 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft und sind deshalb laut Regierung besonders von Fahrverboten bedroht. In diesen Städten will die Regierung weitere Maßnahmen ergreifen, ist dabei aber auf die Autobauer angewiesen.

Am meisten verspricht sich die Regierung von Umtausch-Aktionen, bei denen die Hersteller alte Dieselautos der Euronormen 4 und 5 in Zahlung nehmen und noch zusätzlich einen Rabatt gewähren. Anders als bei den früheren Umweltprämien sollen die Autohändler nicht nur Neuwagen, sondern auch saubere Gebrauchtwagen gegen die Altfahrzeuge tauschen. Die Regierung fordert, dass die Hersteller dabei den Wertverlust durch den Dieselskandal ausgleichen.

Laut Regierung haben die deutschen Hersteller bereits Tauschprämien zugesagt. Bei Volkswagen-Kunden sollen bei etwa 4000 Euro für Diesel der Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4 - und bei 5000 Euro für Euro-5-Diesel liegen, teilte Volkswagen. Bei Daimler sind es bis zu 5000 Euro und bei BMW pauschal 6000 Euro. Auch von den Importmarken erwartet die Regierung entsprechende Prämien. Renault hat als erste eine Prämie von bis zu 10.000 Euro angekündigt.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 50960.html
Kostenübernahme ungeklärt: Regierung verständigt sich auf Diesel-Maßnahmenpaket
02.10.18 – 02:12 min

Die Regierung hält die Umtausch-Aktionen für besonders wirksam, weil sie sofort beginnen können. Der Duisburger Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer ist allerdings skeptisch, ob die Prämien genügend Anreiz zum Umstieg bieten. Er befürchtet, dass die Hersteller die Prämien mit den bereits bestehenden hohen Rabatten aufrechnen, sodass der reale Preisvorteil gering ausfällt.

Was ist mit Hardware-Nachrüstungen?

Will ein Halter eines Euro-5-Diesels sein Auto nicht abgeben, soll er es mit einem Katalysator nachrüsten dürfen - sobald geeignete Systeme verfügbar sind. Der Bund erwartet von den Herstellern, dass sie komplett für die Umrüstung zahlen. BMW verweigert sich dem laut Regierung aber komplett, Daimler hat auch keine Zusage gegeben und mit Volkswagen müssen Details geklärt werden.

Wann dürfen Diesel in Verbotszonen fahren und wer kontrolliert dies?

Die Regierung will gesetzlich festlegen, dass Diesel mit Euro 4 und Euro 5 dann in Fahrverbotszonen einfahren dürfen, wenn sie weniger als 270 Milligramm Stickoxid pro Kilometer ausstoßen. Zum Vergleich: Bislang stoßen Euro-4-Diesel laut Umweltbundesamt im Schnitt 670 Milligramm aus, Euro-5-Diesel rund 900 Milligramm. Ob ein Dieselauto unter der neuen Schwelle liegt, sollen die Behörden anhand des Kennzeichens über die Zulassungsdaten kontrollieren. Eine spezielle Plakette soll es nicht geben.
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Was haben Bund und Hersteller bereits getan?

Insgesamt haben die Hersteller den Behörden Software-Updates für 6,3 Millionen Fahrzeuge zur Genehmigung vorgelegt. Davon haben sie bis Ende August 3,2 Millionen aufgespielt. Außerdem haben die Autobauer Umweltprämien von bis zu 10.000 Euro gewährt, um Dieselbesitzer zum Kauf moderner Autos zu bewegen. Davon machten mehr als 200.000 Autohalter Gebrauch. Der Bund wiederum hat ein "Sofortprogramm Saubere Luft" aufgelegt, mit dem etwa die Umrüstung von Diesel-Bussen und von Taxen gefördert wird.

Quelle: n-tv.de , jwu/AFP
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Handelsstreit, Brexit und Krise - Regierung senkt Wachstumsprognose

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Okt 2018 12:26

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Mittwoch, 10. Oktober 2018
Handelsstreit, Brexit und Krise - Regierung senkt Wachstumsprognose

Die Anzeichen einer Abkühlung des weltweiten Wirtschaftswachstums mehren sich. Daher passt die Bundesregierung ihre Prognose an - nach unten. Dafür gibt es Gründe im Ausland, aber auch die Knappheiten am Arbeitsmarkt sind eine Ursache.


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Die Bundesregierung schraubt wegen der schwächeren Weltkonjunktur ihre Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft herunter. Das Bruttoinlandsprodukt werde sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr nur noch um 1,8 Prozent zulegen. Das geht aus einem Dokument für die Herbstprojektionen hervor. Bislang waren 2,3 und 2,1 Prozent Wirtschaftswachstum veranschlagt worden.

Für 2020 wird ebenfalls von 1,8 Prozent ausgegangen. "Grund sind Knappheiten am Arbeitsmarkt, im Baugewerbe und eine leichte Wachstumsabschwächung in den deutschen Absatzmärkten", hieß es zur Erläuterung. Analog zu den Exporten zeichne sich auch für Investitionen in Maschinen und andere Ausrüstungen eine schwächere Entwicklung ab.
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Die Regierung warnt zugleich vor Gefahren für die Konjunktur. "Das zentrale Risiko ist die weitere Eskalation des globalen Handelskrieges, welches die deutschen Exporte empfindlich treffen könnte. Zusätzliche Risiken ergeben sich aus Unsicherheiten in Bezug auf den Brexit sowie aus der Gefahr, dass sich die Wirtschaftskrisen in der Türkei und Argentinien auf andere Schwellenländer ausbreiten."

Garant für den Aufschwung soll die Nachfrage im Inland bleiben, vor allem der private Konsum und die Bauausgaben. Die Zahl der Erwerbstätigen soll bis 2020 um gut 1,3 Millionen zulegen, die der Arbeitslosen um rund 400.000 sinken und die Erwerbslosenquote auf 4,8 Prozent fallen.

Die Herbstprojektionen der Bundesregierung, die an diesem Donnerstag offiziell vorgestellt werden sollen, bilden die Grundlage für die Schätzungen des Steueraufkommens. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen orientieren sich beim Aufstellen ihrer Haushalte an den projizierten Eckwerten.

Quelle: n-tv.de , mli/rts
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Privatverkäufer oder nicht ? - Wenn der Online-Verkauf zum Gewerbe wird

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Okt 2018 10:36

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Donnerstag, 04. Oktober 2018
Privatverkäufer oder nicht ? - Wenn der Online-Verkauf zum Gewerbe wird

Um im Netz alten Plunder oder Hochwertiges gegen Bares loszuwerden, gibt es zahlreiche Plattformen. Wer mit Gewinnabsicht seine Waren verkauft, muss damit rechnen, als Gewerbetreibender zu gelten. Automatismen gibt es aber nicht, wie der EuGH urteilt.


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Wer auf Verkaufsportalen eine Reihe von Anzeigen einstellt, ist nicht automatisch ein Gewerbetreibender im Sinne des Gesetzes. Wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied, kommt es darauf an, ob eine Person im Rahmen ihrer gewerblichen, handwerklichen oder beruflichen Tätigkeit handelt. Dann gelten besondere Pflichten, die für Privatverkäufer nicht gelten. (Aktenzeichen C-105/17)
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 54377.html
EuGH stärkt private Online-Verkäufer: Wann muss man ein Gewerbe anmelden?
04.10.18 – 01:30 min

Ein bulgarisches Verwaltungsgericht hatte das EuGH wegen einer Vorabentscheidung in einem Rechtsstreit zwischen der bulgarischen Verbraucherschutz-Kommission und einer Internet-Verkäuferin angefragt. Diese hatte eine gebrauchte Uhr über eine Online-Plattform verkauft, die nach Ansicht des Käufers nicht der Beschreibung entsprach. Deshalb wollte der Käufer die Uhr zurückschicken, was die Verkäuferin ablehnte. Daraufhin schaltete der Käufer die Verbraucherschützer ein.

Diese stellten fest, dass die Verkäuferin acht weitere Verkaufsanzeigen gleichzeitig geschaltet hatte. Deshalb stufte die Kommission die Verkäuferin als Gewerbetreibende ein und verhängte Geldbußen gegen sie. Nach Ansicht der Kommission hätte die Verkäuferin in sämtlichen Anzeigen Angaben zu Adressdaten, Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen sowie Gewährleistungs- und Rückgaberecht machen müssen. Private Anbieter dürfen - anders als gewerbliche - die sogenannte Mängelhaftung vertraglich ausschließen.
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Privatleute, die viel über das Online-Auktionshaus verkaufen, müssen dafür womöglich Umsatzsteuer zahlen. 16.05.12 Privatverkäufe im großen Stil Ebay-Geschäften droht Steuer

Wer regelmäßig im Internet in größerem Umfang Gegenstände verkauft, muss zudem nach einem Gerichtsurteil möglicherweise in Deutschland auch Steuern zahlen.

Die Verkäuferin klagte gegen den Bescheid der Kommission, weil sie keine Gewerbetreibende, sondern eben nur eine Privatverkäuferin sei.

Nach der Vorabentscheidung des EuGH muss das bulgarische Gericht nun feststellen, ob die Verkäuferin planmäßig, regelmäßig oder mit einer Gewinnabsicht Waren verkaufte – denn grundsätzlich gilt die Regel, dass für eine Selbstständigkeit eine nachhaltige Absicht vorliegen muss, Gewinn zu erzielen.. Dafür könnten beispielsweise ein auf wenige Waren begrenztes Angebot sowie die technischen Fähigkeiten der Verkäuferin sprechen. Sollte das zutreffen, hätte die Verkäuferin eine Ordnungswidrigkeit begangen.

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Ungenutztes Diesel-Fonds-Geld - Autoherstellern winkt Millionen-Rückzahlun

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2018 12:16

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Autohers ... 69307.html
Ungenutztes Diesel-Fonds-Geld - Autoherstellern winkt Millionen-Rückzahlung

Vor mehr als einem Jahr zahlen BMW, Daimler und Volkswagen eine Viertelmilliarde Euro in den Diesel-Fonds ein, um abgasbelastete Kommunen zu fördern. Doch das Geld wird nicht vollständig abgerufen. Nun fließen wohl Millionen zurück an die Autobauer.


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Die deutschen Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen können mit einer Rückzahlung im zweistelligen Millionenbereich aus dem Diesel-Fonds rechnen, in den sie insgesamt 250 Millionen Euro eingezahlt hatten. Das geht aus Antworten des Bundesverkehrsministeriums auf Anfragen der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor, aus denen die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 63067.html
Elf Straßen betroffen: Gericht zwingt Berlin zu Dieselfahrverboten
09.10.18 – 01:39 min

Die 250 Millionen Euro hatte die Autoindustrie bei einem Diesel-Gipfel im August 2017 zugesagt, der Bund gab die gleiche Summe dazu. Aus dem Fonds sollten Kommunen, die besonders stark von Stickoxid-Emissionen betroffen sind, Fördermittel bekommen. Dem Bericht zufolge hat sich jetzt aber gezeigt, dass die rund 60 Städte, in denen die Stickoxid-Grenzwerte überschritten werden, das Geld nicht vollständig abrufen können.

Ausgezahlt werden maximal 451,5 Millionen Euro, wie dem Bericht zufolge aus den Unterlagen des Verkehrsministeriums hervorgeht: Neben schon zugeteilten 95,5 Millionen seien bis Fristablauf Ende August Anträge für weitere 356 Millionen Euro eingegangen. Welche Summe unterm Strich an die Kommunen ausgezahlt werde, sei noch offen.

Mindestens 48,5 Millionen Euro bleiben dem Bericht zufolge somit ungenutzt, die Hersteller erhalten laut Bundesverkehrsministerium ihren Anteil zurück. Dies sei vertraglich mit den Unternehmen so geregelt worden.
Grüne wettern gegen "Schweinerei"
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"Ich schätze, dass die Hersteller am Ende des Tages deutlich mehr als 50 Millionen Euro zurückgezahlt bekommen", sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer den Zeitungen. "Einige Anträge werden nicht bewilligt, und andere Projekte werden erfahrungsgemäß nicht realisiert." Das Geld kann aufgrund der vertraglichen Regelungen auch nicht in andere Förderprogramme für saubere Luft verschoben werden, wie die Zeitungen unter Berufung auf das Ministerium schreiben.

Der Grünen-Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler nannte die Regelung zur Rückzahlung "eine Schweinerei". Er forderte: "Wenn Geld übrig bleibt, dann ist es in der Anschaffung von Elektrobussen besser aufgehoben als bei VW, Daimler und BMW. Das Förderprogramm für Elektrobusse ist um ein Vielfaches überzeichnet, und viele Städte drohen leer auszugehen."

Quelle: n-tv.de , cri/AFP
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Ernüchternde Studie - Maschinenbau hat Produktivitätsprobleme

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Okt 2018 09:28

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Maschine ... 70957.html
Montag, 15. Oktober 2018
Ernüchternde Studie - Maschinenbau hat Produktivitätsprobleme
Keine gute Nachricht für den deutschen Maschinenbau: Die Produktivität liegt einer Studie zufolge unter dem Niveau von vor der Krise des Jahres 2009. Branchenkenner sehen mehrere Gründe für die Schwäche.


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Die Arbeitsproduktivität im Maschinenbau liegt einer Studie zufolge derzeit unter dem Niveau von vor der Wirtschaftskrise 2009. "Von 2011 bis 2015 kam es sogar zu einem absoluten Rückgang der Arbeitsproduktivität", heißt es in der Branchenstudie des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des Karlsruher Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI), aus der die "Rheinische Post" zitiert.

Zum Negativtrend könnte beitragen, dass die Digitalisierung in der Produktion nicht zu Produktivitätsgewinnen beitrage, hieß es. Auch die neuesten Konzepte der digitalen Fabrik führen demnach zu geringeren Effizienzsteigerungen als in anderen Branchen. Schließlich könnten der steigende Dienstleistungsanteil und die Internationalisierung ein Hindernis für Produktivitätswachstum darstellen.
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Im Jahr 2000 hatte die Arbeitsproduktivität im Maschinenbau dem Bericht zufolge noch um 23 Prozent über dem Industriemittel gelegen, im Jahr 2015 aber um zehn Prozent unter dem Durchschnitt der deutschen Industrie. Die Konkurrenz aus den Niederlanden, Österreich oder Schweden sei inzwischen am deutschen Maschinenbau vorbeigezogen. Die Forscher von ZEW und ISI sprächen von einem "Paradoxon" der Produktivitätsschwäche bei guten anderen wirtschaftlichen Kennzahlen.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) konstatierte der Zeitung zufolge Handlungsbedarf. Produktivitätsgewinne seien "eine wesentliche Stellschraube für nachhaltigen Erfolg". Dazu seien Investitionen in Technologie und neue Geschäftsmodelle nötig. Die Politik müsse zudem "eine gute Infrastruktur und flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet" gewährleisten.

Quelle: n-tv.de , wne/dpa
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Europaweiter Steuerbetrug - Cum-Ex-Deals kosten Steuerzahler Milliarden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Okt 2018 20:34

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Cum-Ex-D ... 77037.html
Donnerstag, 18. Oktober 2018
Europaweiter Steuerbetrug - Cum-Ex-Deals kosten Steuerzahler Milliarden

Der Schaden für Steuerzahler im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften ist weitaus größer als angenommen. Nicht nur in Deutschland und Dänemark sind Steuerzahler geschädigt worden. Auch immer mehr Banken geraten ins Fadenkreuz der Ermittler.


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Der Steuerschaden, der in Europa im Zusammenhang mit sogenannten Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäften entstanden ist, ist laut Medienberichten weitaus größer als bisher angenommen. Betroffen sind neben Deutschland mindestens zehn weitere europäische Länder, wie veröffentlichte gemeinsame Recherchen von 19 Medien aus zwölf Ländern unter Leitung des Recherchezentrums Correctiv ergaben. Der Schaden durch diese "steuergetriebenen Aktiengeschäfte" belaufe sich auf mindestens 55,2 Milliarden Euro.
Charts

Santander Santander 4,13

Darüber hinaus hat die Staatsanwaltschaft Köln im Juni ein Ermittlungsverfahren gegen die spanische Großbank Santander eröffnet. Sie soll als sogenannter Leerverkäufer im Zusammenhang mit "Cum-Ex"-Geschäften aufgetreten sein. Auch das australische Geldhaus Macquarie ist ins Fadenkreuz der Ermittler geraten. Die Bank selbst hält die Geschäfte von 2011 für legal. Ein Sprecher von Santander wollte sich nicht dazu äußern, ob die Bank "Cum-Ex"-Geschäfte als unrechtmäßig einstuft.

Bei sogenannten Cum-Ex-Geschäften werden rund um den Dividendenstichtag in Leerverkäufen Aktien mit (cum) und ohne (ex) Dividendenanspruch gekauft und verkauft, um sich eine nur einmal gezahlte Kapitalertragssteuer von den Finanzämtern mehrfach erstatten zu lassen. Das Steuerschlupfloch wurde in Deutschland mittlerweile geschlossen. Die Recherchen belegen den Medien zufolge konkret, dass durch solche rein steuergetriebenen Aktiengeschäfte - also Cum-Ex, Cum-Cum und vergleichbare Handelsstrategien - neben Deutschland auch Frankreich, Spanien, Italien, die Niederlande, Dänemark, Belgien, Österreich, Finnland, Norwegen und die Schweiz geschädigt wurden.
Geschäfte zulasten der Steuerzahler
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Der Schaden von mindestens 55,2 Milliarden Euro ergebe sich aus Auskünften von Steuerbehörden sowie Analysen von Marktdaten. Für Deutschland habe laut "Zeit Online" der Steuerexperte Christoph Spengel von der Universität Mannheim bereits im vergangenen Jahr berechnet, dass dem deutschen Fiskus zwischen 2001 und 2016 mindestens 31,8 Milliarden Euro entgangen seien.

Verdeckte Recherchen hätten außerdem gezeigt, dass die Geschäfte zulasten der europäischen Steuerzahler bis heute weitergehen. Reporter von Panorama und Correctiv hätten sich dafür als Milliardäre auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten ausgegeben und aktuelle Angebote für "steuergetriebene Aktiengeschäfte" in sieben europäischen Ländern erhalten, darunter Frankreich, Italien und Spanien.

Quelle: n-tv.de , jki/rts/DJ
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rdrückende Kreditrisiken - Wer stoppt Griechenlands Banken-Crash ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2018 10:54

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wer-stop ... 77356.html
Erdrückende Kreditrisiken - Wer stoppt Griechenlands Banken-Crash ?

Von Diana Dittmer

Erst im August schlüpfte Athen voller Optimismus unter dem Euro-Rettungsschirm hervor. Nur zwei Monate später zeigt sich: Die Banken stehen wieder vor dem Kollaps - und mit ihnen möglicherweise das ganze Land.


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Alle schauen derzeit auf Italien und den Schuldenstreit mit Brüssel. Die Griechenland-Krise scheint weit weg. Aber wer gedacht hatte, Hellas sei über den Berg, hat sich gewaltig getäuscht. Fast unbemerkt ist in den vergangenen Wochen eine neue Vertrauenskrise durch die Hintertür gekommen. Am Aktien- und Anleihemarkt hat sie bereits deutliche Spuren hinterlassen.
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Piraeus Bank Piraeus Bank 1,10

Investoren warfen massenweise griechische Banken-Titel aus ihren Depots. Seit Mitte September verloren die Aktien des Sektors 18 Prozent. Die Papiere des Platzhirschen Piräus Bank erwischte es am schlimmsten. Sie rauschten 40 Prozent in die Tiefe. Aus Sicht der vergangenen fünf Jahren sind griechische Bankaktien nahezu ein Totalausfall.

Die Märkte warten dringend auf ein Zeichen, dass Athen die Lage im Griff hat. Die Renditen griechischer Staatsanleihen schossen bereits kurzzeitig über die Fünf-Prozent-Marke. Aber die Regierung tut sich schwer mit Lösungen. Die heimischen Geldinstitute drückt eine Last von gut 88 Milliarden Euro fauler Kredite. Aus Sorge, sie könnten sie nicht alleine stemmen und möglicherweise neues Kapital benötigen, suchen Investoren in Scharen das Weite. Ähnlich wie es auch in den Krisenländern Italien und der Türkei passiert.
Ein griechischer Rettungsschirm für Banken

Athen übt sich derweil hauptsächlich in Schadensbegrenzung und versucht, den Spekulanten und der Krise in Italien die Schuld in die Schuhe zu schieben. "Reden Sie nicht von Banken, die zusammenbrechen. Das ist nicht richtig", ärgerte sich Finanzminister Euklid Tsakalotos im Parlament in Athen. Doch der Haushaltsstreit mit Italien oder die steigenden Renditen auf italienische Bonds können nicht übertünchen, dass die Hellas-Institute selbst in der Klemme stecken.

Nach Athens Beteuerungen, auf eigenen Füßen stehen zu können, hat Ministerpräsident Alexis Tsipras nur zwei Monate, nachdem Europas größtes Sorgenkind den europäischen Rettungsschirm verlassen hat, ein Hilfspaket für den heimischen Bankensektor angekündigt. Details lassen allerdings auf sich warten.

Wohl auch, weil Griechenland diesmal mit seinen Problemen alleine dasteht. Dreimal waren die vier größten Banken des Landes in der Euro-Krise rekapitalisiert worden. Erste Berichte, wonach der Euro-Rettungsschirm (ESM) und der griechische Bankenverband gemeinsam an einem Hilfsplan für die griechischen Geldhäuser tüftelten, dementierte der ESM. Man verfolge die jüngsten Entwicklungen im griechischen Finanzsektor aber genau, hieß es in einer Stellungnahme. "Das gehört zu den Pflichten des ESM als Griechenlands größtem Gläubiger."
Modell Bad Bank: Wer soll dafür haften?

Eine mögliche Rettungsvariante wäre, die faulen Darlehen in Milliardenhöhe in eine Zweckgesellschaft, eine sogenannte Bad Bank, auszulagern. Das würde die Bilanzen der Geldhäuser entlasten. Problematisch ist jedoch deren Finanzierung. Diskutiert wird angeblich, die Schrottanleihen an Investoren zu verkaufen. Das müsste aber der Staat garantieren, um Vertrauen zu schaffen.

Und das hätte gleich zwei Haken: Zum einen müssten die Steuerzahler im Zweifelsfall einspringen. Dabei hatten Europas Regierungen ihnen nach der Finanzkrise versprochen, nie wieder marode Banken retten zu müssen. Zum anderen müssten die EU-Wettbewerbshüter prüfen, ob es sich bei den Garantien um unzulässige Staatshilfen handelt.

Eine andere Variante wäre der Griff in die Kasse des Athener Finanzministers. Er bunkert eine Reserve von 24 Milliarden Euro, Restgeld aus dem dritten Hilfspaket, das die Euroländer den Griechen als Finanzpuffer auf dem Weg in ihre wiedererlangte finanzielle Selbstständigkeit mitgegeben haben und das Athen bisher nicht ausgegeben hat.
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Doch auch hier gibt es einen Haken: Das Geld ließe sich nur in Absprache mit dem ESM anzapfen. Selbst wenn er grünes Licht geben würde, wäre das keine Lösung. Athen braucht die Rücklagen als Sicherheit für die Rückkehr an den Kapitalmarkt. Denn die Bonität liegt tief im Ramschbereich.
Ein Teufelskreis

Athen steckt in einer Sackgasse. Griechenland hat zwar die Kurve in der Eurokrise knapp gekriegt - doch die Schieflage der Banken ist offenbar unterschätzt worden. Weil sie krank sind, geben sie keine Kredite. Der fragilen Wirtschaft, die nur mit zwei Prozent wächst, droht die Geldquelle zu versiegen. Als Griechenland das dritte Hilfsprogramm verließ, bezeichneten europäische Politiker das Land als "normal". Spätestens jetzt ist klar, das war und ist nicht der Fall.

Inzwischen bedroht die Bankenkrise das wichtigste Ziel Athens nach dem Verlassen des Rettungsschirms: Den Gang an den Kapitalmarkt. Marktbeobachter hatten mit einem Marktgang im September gerechnet. Der rückt nun in immer weitere Ferne. Experten schätzen, dass für ein Zehnjahrespapier über vier Prozent fällig sein würden. Das ist teuer und zu diesem Zeitpunkt auch nicht unbedingt nötig, weil es noch das Euro-Polster aus dem Rettungspaket gibt.

Die Regierung muss sich entscheiden. Entweder Athen rettet die Banken und verschiebt die erhoffte Emission einer zehnjährigen Anleihe. Oder sie rettet die Banken nicht. In dem Fall wird sie keine Schulden mehr aufnehmen können. Die Reserven werden in absehbarer Zeit aufgebraucht sein. Spätestens dann könnten möglicherweise die internationalen Geldgeber wieder auf den Plan treten. Griechenlands Bankenkrise zeigt, wie schnell die Eurokrise wieder aufflammen kann.

Quelle: n-tv.de
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Chef muss zahlen - Auch die Reisezeit ist Arbeitszeit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2018 20:38

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Auch-die-R ... 76364.html
Chef muss zahlen - Auch die Reisezeit ist Arbeitszeit

Arbeitnehmer, die aus beruflichen Gründen an einen anderen Ort müssen, verbringen nicht wenig Zeit in Bus, Bahn oder Flieger. Und auch wenn die Gondelei nervt, können sich Betroffene über ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts freuen.


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Entsendet ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter vorübergehend an einen ferneren Arbeitsort, müssen die erforderlichen Reisezeiten "wie Arbeit" vergütet werden. Das entschied am Mittwoch das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt im Fall eines nach China entsandten Bautechnikers. Das Urteil gilt grundsätzlich aber auch für Entsendungen im Inland (Az.: 5 AZR 553/17).

Der Kläger arbeitet für ein Unternehmen in Rheinland-Pfalz als Bauleiter auf wechselnden Baustellen im In- und Ausland. Vom 10. August bis zum 30. Oktober 2015 war er für eine Baustelle in China zuständig.

Für die Anreise wollte das Unternehmen einen Direktflug in der Economy-Class buchen. Auf Wunsch des Bauleiters flog dieser dann aber in der Business-Class mit Zwischenstopp in Dubai. Die Reise dauerte so insgesamt vier Tage, für die das Unternehmen jeweils acht Stunden vergütete.
Unklarheit bei Warte- und Übernachtungszeiten

Mit seiner Klage meinte der Bauleiter, die gesamte Reisezeit von seiner Wohnung bis zur auswärtigen Arbeitsstelle und zurück sei wie Arbeit zu vergüten. Vor dem BAG hatte er damit nun zumindest teilweise Erfolg. Zur Begründung erklärten die Erfurter Richter, die Entsendung an den fern gelegenen Arbeitsplatz, hier im Ausland, erfolge "ausschließlich im Interesse des Arbeitgebers". Daher sei die Reisezeit "in der Regel wie Arbeit zu vergüten".

Allerdings gelte dies nur für die "erforderliche" Reisezeit, betonten die Erfurter Richter. Das sei hier der Direktflug in der Economy-Class gewesen. Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz soll daher noch prüfen, wie viel Zeit dann für die Reise von der Wohnung bis zur Baustelle in China erforderlich war.
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Kein Arbeitsunfall: Arbeitsweg darf keinen Privatzweck haben 05.09.18 Kein Arbeitsunfall Arbeitsweg darf keinen Privatzweck haben
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Mitarbeiter können Überstunden verweigern, wenn sie vertraglich nicht dazu verpflichtet sind. Eine Bestrafung durch den Arbeitgeber ist unzulässig. 18.12.17 Rechte von Arbeitnehmern Das gilt für Überstunden

Nach bisheriger BAG-Rechtsprechung zu Montagearbeitern ist die Reisezeit grundsätzlich wie normale Arbeitszeit zu vergüten. Tarifverträge dürfen allerdings eine geringere Vergütung vorsehen, wenn während der Reisezeiten keine Arbeitsleistung erbracht wird.

Offen blieb zunächst, inwieweit auch Warte- und Übernachtungszeiten zur vergütungspflichtigen Reisezeit gehören. Außerdem entschied das BAG nicht, inwieweit die Reisezeiten in die zulässigen Höchstarbeitszeiten von in der Regel zehn Stunden pro Tag und 48 Stunden pro Woche einzurechnen sind. Eine volle Anrechnung wäre bei Flügen wie hier nach China schon rein rechnerisch gar nicht möglich.

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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"Davos der Wüste" beginnt - Saudi-Arabien wickelt Milliardengeschäfte ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Okt 2018 19:59

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Saudi-Ar ... 84602.html
Dienstag, 23. Oktober 2018
"Davos der Wüste" beginnt - Saudi-Arabien wickelt Milliardengeschäfte ab

Zahlreiche Unternehmenschefs sagen vor dem Hintergrund des gewaltsamen Tods des saudischen Journalisten Khashoggi ihre Teilnahme an einer Investorenkonferenz in Riad ab. Nichtsdestotrotz kann sich der Ölstaat über prächtige Geschäftsabschlüsse freuen.


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Inmitten der Affäre um den Tod des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi hat Saudi-Arabien Geschäfte mit Investoren in Höhe von mehr als 50 Milliarden Dollar gemacht. Auf einer von zahlreichen Größen aus Politik und Wirtschaft boykottierten Konferenz in Riad wurden Verträge in den Bereichen Öl, Gas und Verkehr unter Dach und Fach gebracht, wie Regierungsvertreter mitteilten. Die Konferenz findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Mit von der Partie unter anderem: Südkoreas Autobauer Hyundai, der amerikanische Ölfeldausrüster Schlumberger sowie der französische Ölkonzern Total. Allein der saudische Energie-Riese Aramco hat 15 Abkommen im Wert von mehr als 34 Milliarden Dollar abgeschlossen. Siemens-Chef Joe Kaeser verpasste einem Insider zufolge durch die Absage seines Besuchs die Unterzeichnung eines möglicherweise milliardenschweren Kraftwerk-Auftrags des Golf-Staates.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 84163.html
Wenig neue Details: Erdogan nennt Tod von Khashoggi "Mordkomplott"
23.10.18 – 01:14 min
Klare Forderungen an Saudi-Arabien Erdogan nennt Tod von Khashoggi "Mordkomplott"

Am Rande der Konferenz, die auch "Davos der Wüste" genannt wird, sollte eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben werden, sagte eine mit den Plänen vertraute Person. Ob der staatliche Auftrag für Siemens damit in Gefahr ist, ist unklar. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg ist die Unterzeichnung nur aufgeschoben. Das Projekt könne Siemens bis zu 20 Milliarden Dollar bringen.

Bereits im April hatte der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman in Paris einen Teil der nun in Riad abgeschlossenen Geschäfte eingefädelt. Er traf Vorabsprachen mit Total und anderen französischen Firmen über geplante Abkommen im Volumen von zwölf Milliarden Dollar. Am Dienstag erschien er persönlich auf der Veranstaltung und nannte die Konferenz "großartig". Er fügte im Telegrammstil hinzu: "Mehr Leute, mehr Geld." Der saudische Energieminister Chalid al-Falih lobte Total-Chef Patrick Pouyanné für sein Erscheinen. Dieser sagte in seiner Rede in Riad, es sei gerade "in schwierigen Zeiten" wichtig, Kontakt zu halten und die "Partnerschaft zu stärken".
Saudi-Arabien erlebt eine "Krise"

Der Anfang Oktober ums Leben gekommene Khashoggi galt als einer seiner schärfsten Kritiker. Riad hatte erst nach wochenlangen Dementis eingeräumt, dass der Journalist im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul zu Tode kam. "Niemand im Königreich kann das rechtfertigen oder erklären", sagte Minister Falih dazu auf der Konferenz. Das Land durchlebe gerade "schwierige Tage" und eine "Krise". Der gewaltsame Tod Khashoggis sei "abscheulich". Die Regierung kündigte nach einer Sitzung unter Vorsitz von König Salman an, die für den Tod des Journalisten Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und überdies jene, die Pflichten verletzt hätten.
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IWF-Chefin Christine Lagarde, US-Finanzminister Steven Mnuchin und ranghohe Minister aus Großbritannien und Frankreich hatten zuletzt ihre Teilnahme an der Veranstaltung mit dem Titel "Future Investment Initiative" abgesagt. Auch rund 20 Chefs von Firmen wie JP Morgan, Ford und Uber annullierten ihre Zusage. Die Deutsche Bank schickte nach der Absage von Firmenchef Christian Sewing keinen offiziellen Vertreter. Nach dem Rückzug des Roland-Berger-Chefs wird laut einer Sprecherin auch niemand aus dem Management der Unternehmensberatung nach Riad reisen. Die Konferenz wird hauptsächlich vom saudischen Staatsfonds PIF getragen, der mit einer größeren Transparenz des Königreichs und Investitionsmöglichkeiten wirbt.

Über seine Beteiligung an dem von dem japanischen Konzern Softbank aufgelegten Technologiefonds Vision Fund hat Saudi-Arabien bei einer Vielzahl von zukunftsträchtigen Firmen einen Fuß in der Tür: Riad steuerte fast die Hälfte des Geldes zum Aufbau des mehr als 93 Milliarden Dollar schweren Fonds zu, der Beteiligungen an Technologiekonzernen wie dem Amazon-Konkurrenten Alibaba, dem Fahrdienst-Vermittler Uber und dem US-Mobilfunker Sprint umfasst.

Saudi-Arabien will eine Vielzahl der an dem Fonds beteiligten Firmen in das Königreich locken und winkt dabei auch mit Milliardenprojekten in der Solarbranche. Softbank-Chef Masayoshi Son hat seine Rede auf der Konferenz allerdings abgesagt, wie eine mit der Sache vertraute Person sagte.

Quelle: n-tv.de , fzö/rts/AFP
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