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RENTENVERSICHERUNG

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 17:00

RENTENVERSICHERUNG
Alles was die Rente betrifft
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Im Alter versorgt ? - Den Renten-Versicherungsverlauf prüfen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 17:03

RENTENVERSICHERUNG
https://www.n-tv.de/ratgeber/Den-Renten ... 36631.html
Mittwoch, 16. Mai 2018
Im Alter versorgt ? - Den Renten-Versicherungsverlauf prüfen

Bei der gesetzlichen Rente zählt jeder Cent. Deshalb ist es wichtig, dass der Versicherungsverlauf keine Lücken aufweist. Ist das doch der Fall, sollten Versicherte einen Antrag auf Kontenklärung stellen.


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Die Deutsche Rentenversicherung führt für jeden Versicherten ein Versicherungskonto. Damit die eingehenden Daten dem richtigen Konto zugeordnet werden können, erhält jeder Versicherte eine individuelle Versicherungsnummer.

Ein vollständiges und aktuelles Versicherungskonto ist die Grundlage für eine korrekte Berechnung der Rente. Gerade für Menschen, die nur kurz gearbeitet haben, gilt dabei: Jeder Monat zählt - denn unter Umständen geht es darum, ob sie überhaupt einen Anspruch auf eine Rente haben. Wenn es eng wird, kann unter Umständen mit der Zahlung von freiwilligen Beiträgen seinen Anspruch sichern.

Welche Daten die Rentenversicherung bereits erfasst hat, kann einem Versicherungsverlauf entnommen werden. Diesen erhalten Versicherte zu bestimmten Zeitpunkten automatisch von der Rentenversicherung zugeschickt. Wer Lücken oder Fehler in seinem Versicherungsverlauf entdeckt, sollte einen Antrag auf Kontenklärung stellen und Zeugnisse oder Bescheinigungen beim Rentenversicherer als Nachweis einreichen.
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Berücksichtigt werden neben der Berufstätigkeit auch Zeiten, in denen man eine Ausbildung absolviert, sich um seine Kinder gekümmert oder Wehrdienst geleistet hat. Hinzu kommen Phasen, in denen man arbeitslos oder krank war.

Den ersten Versicherungsverlauf erhält man zusammen mit der ersten Renteninformation. Diese wird jährlich an alle Versicherten verschickt, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre lang Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben. Sobald man 43 ist, bekommt man im Rahmen des sogenannten Kontenklärungsverfahrens erneut einen aktuellen Versicherungsverlauf und einen Fragebogen zur Kontenklärung zugeschickt.

Ab 55 Jahren erhält man dann alle drei Jahre, zusammen mit einer ausführlichen Rentenauskunft, einen Versicherungsverlauf. Unabhängig davon kann man sich auch jederzeit einen aktuellen Versicherungsverlauf von der Rentenversicherung schicken lassen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Re: Rentenversicherung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 17:42

Altersarmut - Rente erreicht immer öfter nicht das Existenzminimum

forum-kategorie-f5/topic-t-t146.html#p7711
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suche betroffene Rentner die alle Voraussetzungen bezüglich der Rente mit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 17:56

Hallo Netzteilnehmer,

suche betroffene Rentner die alle Voraussetzungen bezüglich der Rente mit 63

forum-kategorie-f5/altrentner-werden-diskriminiert-t83.html#p2111
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Rente für Schwerbehinderte: Ohne Abschlag früher in Rente

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 18:10

RENTENVERSICHERUNG
Rente für Schwerbehinderte: Ohne Abschlag früher in Rente

forum-kategorie-f5/altrentner-werden-diskriminiert-t83.html#p6114
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Rente und Gewerbe – Was müssen Rentner beachten ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jun 2018 10:10

RENTENVERSICHERUNG - Alles was die Rente betrifft

https://www.gruenderlexikon.de/magazin/ ... chten-2229

Rente und Gewerbe – Was müssen Rentner beachten ?
Wer neben der Rente ein Gewerbe betreiben will, der sollte sich vorher gründlich informieren. Zuverdienste sind generell möglich, wie viel man als Rentner jeweils durch ein Gewerbe verdienen darf, ohne dass die Bezüge gekürzt werden, hängt unter anderem von der Art der Rente, aber auch vom Lebensalter ab.
Arbeiten als Rentner

Bild: PhotoSG / fotolia.de

Will man auf Nummer sicher gehen, sollte vor der Gewerbeanmeldung (Beachten Sie die Kosten der Gewerbeanmeldung!) eine eingehende Beratung durch den Steuerberater erfolgen. Generell sind nachfolgende Punkte zu beachten.
Altersrente und Einkünfte aus Gewerbe oder freiberuflicher Tätigkeit

Wer die Regelsaltersgrenze erreicht hat, der darf unbegrenzt hinzuverdienen. Dem Rentenversicherungsträger muss die Beschäftigung dann noch nicht einmal gemeldet werden. Auswirkungen haben die Bezüge jedoch auf die zu zahlende Einkommenssteuer und die Krankenversicherungsbeiträge, Rentenversicherungsbeiträge müssen allerdings nicht mehr bezahlt werden. Überschreiten Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb die Freigrenze von 24.000 Euro, muss auch Gewerbesteuer entrichtet werden.

Generelles zur gesetzlichen Krankenversicherung und der Beitragsbemessung für Selbständige lesen Sie in unserem Artikel zum Thema.
Frühzeitige Altersrente und Hinzuverdienstgrenzen

Wird eine Altersrente schon vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 bzw. 67 Jahren bezogen, dann ist der Freibetrag für den Hinzuverdienst begrenzt. Dies gilt zum Beispiel in folgenden Fällen:

Altersrente für langjährig Versicherte
Altersrente wegen Arbeitslosigkeit
Altersrente nach Altersteilzeitarbeit
Altersrente für Frauen

Bis die Regelaltersgrenze erreicht ist, werden Einkünfte von der Rente abgezogen, je höher also der Zuverdienst, umso geringer die ausgezahlte Rente. Hier wird zwischen Vollrente und Teilrente unterschieden, wird die Verdienstobergrenze erreicht, entfallen die Rentenzahlungen ganz. Als anrechenbarer Hinzuverdienst gilt der monatliche steuerrechtliche Gewinn, also zum Beispiel Einkünfte aus Gewerbebetriebe, selbständiger Tätigkeit oder auch ein vergleichbares Einkommen wie zum Beispiel das Vorruhestandsgeld.

Aktuell (Stand Januar 2013) gelten folgende Hinzuverdienstgrenzen:

Für die Vollrente gilt bundesweit eine Hinzuverdienstgrenze von 450 Euro.
Wer sich für den Bezug einer Teilrente entscheidet (die vorgezogene Altersteilrente ist eine Alternative zur Altersteilzeit) hat mehr Spielraum in Bezug auf die Hinzuverdienstgrenzen. Wie hoch diese Grenze ist, wird individuell berechnet, als Faustregel kann folgende Formel angenommen werden: Die Summe aus Teilrente und Hinzuverdienst darf maximal das monatliche Bruttogehalt vor Rentenbezug betragen.
Weiterhin hat der Gesetzgeber eine Erleichterung eingebaut: Zweimal jährlich darf die Hinzuverdienstgrenze bis zum doppelten Wert überschritten werden.

Anrechnung von Zuverdienst auf Hinterbliebenen- und Witwenrente

Auch auf die Hinterbliebenenrente wird zusätzliches Einkommen angerechnet, wenn es die festgelegten Freibeträge überschreitet. Der Freibetrag ist keine feste Zahl, sondern mit dem aktuellen Rentenwert verknüpft. Aktuell gelten für den Zuverdienst zur Hinterbliebenenrente folgende Freibeträge (Stand Juli 2012):

Neue Bundesländer: 657,89 Euro
Alte Bundesländer: 741,05 Euro

Für jedes Kind steigt der Freibetrag zusätzlich an und zwar um das 5,6-fache des Rentenwertes, also aktuell um 153,83 Euro pro Kind. Dies gilt auch, wenn das Kind selbst keine Waisenrente erhält.

Werden diese Freibeträge überschritten, werden 40% des überschreitenden Einkommens von der Rente abgezogen. Angerechnet werden neben dem Verdienst aus selbständiger oder unselbständiger Arbeit auch fast alle Einkommensarten wie ALGII oder Grundsicherung im Alter.

Wie genau der Rentenversicherungsträger das Einkommen berechnet, hängt auch von dem Zeitraum ab, ab dem die Witwenrente bezogen wird. Hier gelten Übergangs- und Schutzregelungen.

Von der Anrechnung des Zuverdienstes auf die Hinterbliebenenrente ausgenommen sind:

Waisen unter 18 Jahren
Das erste „Sterbevierteljahr“ nach dem Tod Versicherten.

Hinzuverdienst für Erwerbsminderungsrentner

Bezieht man Erwerbsminderungsrenten, sind Zuverdienste ebenfalls möglich, allerdings gibt es auch hier Grenzen, bei deren Überschreitung der Verdienst auf die Rente angerechnet wird. Wo diese Grenzen liegen, ist von der Art der Rente abhängig, grundsätzlich wird zwischen Erwerbsminderung und Erwerbsunfähigkeit unterschieden. Je nachdem, ob die Rente als Voll- oder Teilrente bezogen wird, ändert sich auch der mögliche Hinzuverdienst ohne Abzüge, berechnet wird dessen Höhe jeweils individuell.

Welche Rente man selbst bezieht, ist aus dem Rentenbescheid zu ersehen. Je nach Rentenart gelten für Durchschnittsverdiener (2.839,25 Euro) folgende Hinzuverdienstgrenzen:

Rentenart


Voll-/Teilrente


Alte Bundesländer


Neue Bundesländer

Teilweise Erwerbsminderung


Vollrente


1.859,55 €


1.650,87 €




½-Rente


2.263,80 €


2.009,76 €

Volle Erwerbsminderung


Vollrente


450 €




Teil-Rente

¾ - ¼-Rente


1.374,45 € - 2.263,80 €


1.220,21 € - 2.009,76 €

Berufsunfähigkeit


Vollrente


1.536,15 €


1.363,75 €




Teil-Rente

2/3 – 1/3-Rente


2.048,20 € - 2.533,30 €


1.818,35 € - 2.249,02 €

Erwerbsunfähigkeit


Vollrente


450 €




Teil-Rente

2/3 – 1/3-Rente


2.048,20 € - 2.533,30 €


1.818,35 € - 2.249,02 €

Die individuellen Hinzuverdienstgrenzen errechnet der Rententräger basierend auf dem Einkommen vor Rentenbezug oder alternativ anhand der Entgeltpunkte und der Bezugsgrößen.

Bei Rentenbezug auf Grund von teilweiser oder ganzer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit ist immer zu beachten, dass die Grundlage für die Rentenzahlung entfallen kann, wenn die selbständige Tätigkeit mit dem früher ausgeübten Hauptberuf zusammenhängt und mehr als sechs Stunden täglich ausgeübt wird.
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Was geschieht mit Rentenaufstockern bei Zusatzverdienst ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jun 2018 10:41

RENTENVERSICHERUNG

Was geschieht mit Rentenaufstockern bei Zusatzverdienst ?


Zu den Informationen
https://search.avast.com/AV772/search/w ... zverdienst
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An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jun 2018 07:57

RENTENVERSICHERUNG
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... shared.web
An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei
Stand: 06.06.2018 | Lesedauer: 4 Minuten
Dorothea Siems
Von Dorothea Siems
Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik
Wie sicher ist meine Rente, Dorothea Siems?

An dem Thema kommt langfristig niemand vorbei: Marie Przibylla fragt WELT-Wirtschaftsredakteurin Dorothea Siems, worauf man heute achten muss, um im Alter ein gutes Leben zu haben.

Quelle: WELT
Autoplay
Experten sehen einen vierfachen Vorteil des längeren Arbeitens. Aber auch an anderen Stellschrauben wird die Regierung drehen müssen. Bürger können als „Rentenminister“ selbst testen, wie schwer das für die Politik ist.
1745
Eine Rentenversicherung allein ist nicht genugIDEAL UniversalLife – Deutschlands erstes Versicherungskonto.

Die zehn Männer und Frauen, die erstmals an diesem Mittwoch in Berlin zusammenkommen, sollen nichts weniger als ein Wunder vollbringen. Die Sozialexperten haben von der Bundesregierung den Auftrag erhalten, ein Konzept zur langfristigen Stabilisierung des Rentensystems zu erarbeiten. Dabei sollen sie nicht nur verhindern, dass der Beitragssatz als Folge der Alterung durch die Decke geht. Auch das Rentenniveau – also die Rente im Verhältnis zum Lohn – soll dauerhaft stabilisiert werden. Und da Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erklärtermaßen auch die gesetzliche Altersgrenze keinesfalls anheben will, gleicht die Aufgabe der neuen Rentenkommission der Quadratur des Kreises. Zumal auch die vierte Unbekannte in der langfristigen Rentenrechnung, der steuerfinanzierte Bundeszuschuss, schon heute mit rund 90 Milliarden Euro ein Drittel der gesamten Ausgaben des Bundes umfasst und an eine Grenze stößt.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat das private Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos beauftragt, die unterschiedlichen Handlungsoptionen einmal durchzurechnen. Ab 2025 wirkt sich der demografische Wandel unausweichlich massiv auf das Rentensystem aus. Wenn dann die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand wechseln, müssen immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner alimentieren. Die Versicherer warnen die Rentenkommission davor, die Heraufsetzung der gesetzlichen Altersgrenze zu tabuisieren. Denn das Arbeiten im Alter – mit Lösungen für diejenigen, die bereits vorher nicht mehr arbeiten könnten – sei die beste aller Reformvarianten.
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So funktioniert die Rente mit 69

GDV und Prognos plädieren deshalb für die schrittweise Einführung der Rente mit 69. Nach geltendem Recht steigt die Altersgrenze von derzeit 65 Jahren und sieben Monaten schrittweise bis 2029 auf 67 Jahre. Die Versicherer wollen in den Folgejahren den Renteneintritt zunächst pro Jahr um einen Monat und später um zwei Monate hinausschieben, sodass Ende der 40er-Jahre die Regelaltersgrenze von 69 Jahren erreicht wäre.

Quelle: Infografik WELT

„Eine verlängerte Lebensarbeitszeit bietet einen vierfachen Vorteil“, sagt Prognos-Rentenexperte Oliver Ehrentraut. So werde erstens die Finanzierungsbasis der Rentenversicherung stabilisiert, wenn die Menschen erst später in den Ruhestand gehen. Auch der Steuerzahler wird entlastet, weil der Bundeszuschuss dann ebenfalls weniger dynamisch ansteigt. Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels profitiert von einem späteren Renteneintrittsalter auch der Arbeitsmarkt. Und letztlich ergibt sich überdies für jeden Einzelnen ein individueller Vorteil. Denn mit jedem zusätzlichen Beitragsjahr steigt der Rentenanspruch. Damit ist das längere Arbeiten auch eine gute Vorbeugung gegen Altersarmut.
Zusätzliche Lasten von 100 Milliarden Euro

Die Koalition hat bereits konkrete Maßnahmen angekündigt, die Minister Heil noch vor der Sommerpause in ein Gesetz gießen will. So ist beschlossen, dass bis 2025 das Rentenniveau auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent gehalten wird und der Beitragssatz von derzeit 18,6 Prozent nicht über 20 Prozent klettern darf. Sollte diese „doppelte Haltelinie“ auch für die Zeit danach fortgeschrieben werden, kommen nach Berechnungen des Prognos-Instituts auf den Bundeshaushalt im Jahr 2040 zusätzliche Belastungen bis zu 100 Milliarden Euro zu. Damit geriete der Bundesetat völlig aus dem Lot, zumal auch ohne solche Zusatzlast der Bundeszuschuss im Jahr 2040 schon gut 157 Milliarden Euro beträgt. Ohnehin muss die Rentenkommission bei ihren Vorschlägen berücksichtigen, dass der demografische Wandel keineswegs nur in den Sozialkassen Finanzprobleme schafft, sondern auch die Steuereinnahmen wegbrechen lässt.

Quelle: Infografik WELT

Die Prognos-Berechnungen zeigen, dass bei einer Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent der Beitragssatz bis 2040 auf fast 26 Prozent in die Höhe schießen müsste. Auch der Bund müsste dann rund zwölf Milliarden Euro im Jahr mehr zuschießen als bei geltender Gesetzeslage. Verzichtet der Gesetzgeber dagegen auf einen solchen Eingriff in die Rentenformel, ergibt sich ein Beitragssatzanstieg auf gut 23 Prozent.
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Wird umgekehrt beim Beitragssatz per Gesetz eine Haltelinie bei 22 Prozent eingezogen, würde das Rentenniveau im Jahr 2040 nur noch gut 40 Prozent betragen. Und der Bund könnte beim Zuschuss rund sechs Milliarden Euro einsparen.

Ein späterer Renteneintritt bringt langfristig Entlastungen. Allerdings wird die Expertenkommission mit dem vielversprechenden Namen „Verlässlicher Generationenvertrag“ wohl an allen vier Stellschrauben drehen müssen. Welche Wechselwirkungen von Beitragssatz, Renteneintrittsalter, Leistungsniveau und Steuerzuschuss sich dabei ergeben können, kann sich jeder vom „Rentenminister“ darstellen lassen, einem Rechner im Internet, den Prognos und GDV entwickelt haben. Dabei wird schnell deutlich, dass es das von der großen Koalition gewünschte Rentenwunder nicht gibt.

Quelle: Infografik WELT
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