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RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN

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RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 17:00

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
Alles was die Rente und Sozialleistungen betrifft
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Im Alter versorgt ? - Den Renten-Versicherungsverlauf prüfen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 17:03

RENTENVERSICHERUNG
https://www.n-tv.de/ratgeber/Den-Renten ... 36631.html
Mittwoch, 16. Mai 2018
Im Alter versorgt ? - Den Renten-Versicherungsverlauf prüfen

Bei der gesetzlichen Rente zählt jeder Cent. Deshalb ist es wichtig, dass der Versicherungsverlauf keine Lücken aufweist. Ist das doch der Fall, sollten Versicherte einen Antrag auf Kontenklärung stellen.


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Die Deutsche Rentenversicherung führt für jeden Versicherten ein Versicherungskonto. Damit die eingehenden Daten dem richtigen Konto zugeordnet werden können, erhält jeder Versicherte eine individuelle Versicherungsnummer.

Ein vollständiges und aktuelles Versicherungskonto ist die Grundlage für eine korrekte Berechnung der Rente. Gerade für Menschen, die nur kurz gearbeitet haben, gilt dabei: Jeder Monat zählt - denn unter Umständen geht es darum, ob sie überhaupt einen Anspruch auf eine Rente haben. Wenn es eng wird, kann unter Umständen mit der Zahlung von freiwilligen Beiträgen seinen Anspruch sichern.

Welche Daten die Rentenversicherung bereits erfasst hat, kann einem Versicherungsverlauf entnommen werden. Diesen erhalten Versicherte zu bestimmten Zeitpunkten automatisch von der Rentenversicherung zugeschickt. Wer Lücken oder Fehler in seinem Versicherungsverlauf entdeckt, sollte einen Antrag auf Kontenklärung stellen und Zeugnisse oder Bescheinigungen beim Rentenversicherer als Nachweis einreichen.
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Berücksichtigt werden neben der Berufstätigkeit auch Zeiten, in denen man eine Ausbildung absolviert, sich um seine Kinder gekümmert oder Wehrdienst geleistet hat. Hinzu kommen Phasen, in denen man arbeitslos oder krank war.

Den ersten Versicherungsverlauf erhält man zusammen mit der ersten Renteninformation. Diese wird jährlich an alle Versicherten verschickt, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre lang Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben. Sobald man 43 ist, bekommt man im Rahmen des sogenannten Kontenklärungsverfahrens erneut einen aktuellen Versicherungsverlauf und einen Fragebogen zur Kontenklärung zugeschickt.

Ab 55 Jahren erhält man dann alle drei Jahre, zusammen mit einer ausführlichen Rentenauskunft, einen Versicherungsverlauf. Unabhängig davon kann man sich auch jederzeit einen aktuellen Versicherungsverlauf von der Rentenversicherung schicken lassen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Re: Rentenversicherung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 17:42

Altersarmut - Rente erreicht immer öfter nicht das Existenzminimum

forum-kategorie-f5/topic-t-t146.html#p7711
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suche betroffene Rentner die alle Voraussetzungen bezüglich der Rente mit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 17:56

Hallo Netzteilnehmer,

suche betroffene Rentner die alle Voraussetzungen bezüglich der Rente mit 63

forum-kategorie-f5/altrentner-werden-diskriminiert-t83.html#p2111
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Rente für Schwerbehinderte: Ohne Abschlag früher in Rente

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2018 18:10

RENTENVERSICHERUNG
Rente für Schwerbehinderte: Ohne Abschlag früher in Rente

forum-kategorie-f5/altrentner-werden-diskriminiert-t83.html#p6114
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Rente und Gewerbe – Was müssen Rentner beachten ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jun 2018 10:10

RENTENVERSICHERUNG - Alles was die Rente betrifft

https://www.gruenderlexikon.de/magazin/ ... chten-2229

Rente und Gewerbe – Was müssen Rentner beachten ?
Wer neben der Rente ein Gewerbe betreiben will, der sollte sich vorher gründlich informieren. Zuverdienste sind generell möglich, wie viel man als Rentner jeweils durch ein Gewerbe verdienen darf, ohne dass die Bezüge gekürzt werden, hängt unter anderem von der Art der Rente, aber auch vom Lebensalter ab.
Arbeiten als Rentner

Bild: PhotoSG / fotolia.de

Will man auf Nummer sicher gehen, sollte vor der Gewerbeanmeldung (Beachten Sie die Kosten der Gewerbeanmeldung!) eine eingehende Beratung durch den Steuerberater erfolgen. Generell sind nachfolgende Punkte zu beachten.
Altersrente und Einkünfte aus Gewerbe oder freiberuflicher Tätigkeit

Wer die Regelsaltersgrenze erreicht hat, der darf unbegrenzt hinzuverdienen. Dem Rentenversicherungsträger muss die Beschäftigung dann noch nicht einmal gemeldet werden. Auswirkungen haben die Bezüge jedoch auf die zu zahlende Einkommenssteuer und die Krankenversicherungsbeiträge, Rentenversicherungsbeiträge müssen allerdings nicht mehr bezahlt werden. Überschreiten Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb die Freigrenze von 24.000 Euro, muss auch Gewerbesteuer entrichtet werden.

Generelles zur gesetzlichen Krankenversicherung und der Beitragsbemessung für Selbständige lesen Sie in unserem Artikel zum Thema.
Frühzeitige Altersrente und Hinzuverdienstgrenzen

Wird eine Altersrente schon vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 bzw. 67 Jahren bezogen, dann ist der Freibetrag für den Hinzuverdienst begrenzt. Dies gilt zum Beispiel in folgenden Fällen:

Altersrente für langjährig Versicherte
Altersrente wegen Arbeitslosigkeit
Altersrente nach Altersteilzeitarbeit
Altersrente für Frauen

Bis die Regelaltersgrenze erreicht ist, werden Einkünfte von der Rente abgezogen, je höher also der Zuverdienst, umso geringer die ausgezahlte Rente. Hier wird zwischen Vollrente und Teilrente unterschieden, wird die Verdienstobergrenze erreicht, entfallen die Rentenzahlungen ganz. Als anrechenbarer Hinzuverdienst gilt der monatliche steuerrechtliche Gewinn, also zum Beispiel Einkünfte aus Gewerbebetriebe, selbständiger Tätigkeit oder auch ein vergleichbares Einkommen wie zum Beispiel das Vorruhestandsgeld.

Aktuell (Stand Januar 2013) gelten folgende Hinzuverdienstgrenzen:

Für die Vollrente gilt bundesweit eine Hinzuverdienstgrenze von 450 Euro.
Wer sich für den Bezug einer Teilrente entscheidet (die vorgezogene Altersteilrente ist eine Alternative zur Altersteilzeit) hat mehr Spielraum in Bezug auf die Hinzuverdienstgrenzen. Wie hoch diese Grenze ist, wird individuell berechnet, als Faustregel kann folgende Formel angenommen werden: Die Summe aus Teilrente und Hinzuverdienst darf maximal das monatliche Bruttogehalt vor Rentenbezug betragen.
Weiterhin hat der Gesetzgeber eine Erleichterung eingebaut: Zweimal jährlich darf die Hinzuverdienstgrenze bis zum doppelten Wert überschritten werden.

Anrechnung von Zuverdienst auf Hinterbliebenen- und Witwenrente

Auch auf die Hinterbliebenenrente wird zusätzliches Einkommen angerechnet, wenn es die festgelegten Freibeträge überschreitet. Der Freibetrag ist keine feste Zahl, sondern mit dem aktuellen Rentenwert verknüpft. Aktuell gelten für den Zuverdienst zur Hinterbliebenenrente folgende Freibeträge (Stand Juli 2012):

Neue Bundesländer: 657,89 Euro
Alte Bundesländer: 741,05 Euro

Für jedes Kind steigt der Freibetrag zusätzlich an und zwar um das 5,6-fache des Rentenwertes, also aktuell um 153,83 Euro pro Kind. Dies gilt auch, wenn das Kind selbst keine Waisenrente erhält.

Werden diese Freibeträge überschritten, werden 40% des überschreitenden Einkommens von der Rente abgezogen. Angerechnet werden neben dem Verdienst aus selbständiger oder unselbständiger Arbeit auch fast alle Einkommensarten wie ALGII oder Grundsicherung im Alter.

Wie genau der Rentenversicherungsträger das Einkommen berechnet, hängt auch von dem Zeitraum ab, ab dem die Witwenrente bezogen wird. Hier gelten Übergangs- und Schutzregelungen.

Von der Anrechnung des Zuverdienstes auf die Hinterbliebenenrente ausgenommen sind:

Waisen unter 18 Jahren
Das erste „Sterbevierteljahr“ nach dem Tod Versicherten.

Hinzuverdienst für Erwerbsminderungsrentner

Bezieht man Erwerbsminderungsrenten, sind Zuverdienste ebenfalls möglich, allerdings gibt es auch hier Grenzen, bei deren Überschreitung der Verdienst auf die Rente angerechnet wird. Wo diese Grenzen liegen, ist von der Art der Rente abhängig, grundsätzlich wird zwischen Erwerbsminderung und Erwerbsunfähigkeit unterschieden. Je nachdem, ob die Rente als Voll- oder Teilrente bezogen wird, ändert sich auch der mögliche Hinzuverdienst ohne Abzüge, berechnet wird dessen Höhe jeweils individuell.

Welche Rente man selbst bezieht, ist aus dem Rentenbescheid zu ersehen. Je nach Rentenart gelten für Durchschnittsverdiener (2.839,25 Euro) folgende Hinzuverdienstgrenzen:

Rentenart


Voll-/Teilrente


Alte Bundesländer


Neue Bundesländer

Teilweise Erwerbsminderung


Vollrente


1.859,55 €


1.650,87 €




½-Rente


2.263,80 €


2.009,76 €

Volle Erwerbsminderung


Vollrente


450 €




Teil-Rente

¾ - ¼-Rente


1.374,45 € - 2.263,80 €


1.220,21 € - 2.009,76 €

Berufsunfähigkeit


Vollrente


1.536,15 €


1.363,75 €




Teil-Rente

2/3 – 1/3-Rente


2.048,20 € - 2.533,30 €


1.818,35 € - 2.249,02 €

Erwerbsunfähigkeit


Vollrente


450 €




Teil-Rente

2/3 – 1/3-Rente


2.048,20 € - 2.533,30 €


1.818,35 € - 2.249,02 €

Die individuellen Hinzuverdienstgrenzen errechnet der Rententräger basierend auf dem Einkommen vor Rentenbezug oder alternativ anhand der Entgeltpunkte und der Bezugsgrößen.

Bei Rentenbezug auf Grund von teilweiser oder ganzer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit ist immer zu beachten, dass die Grundlage für die Rentenzahlung entfallen kann, wenn die selbständige Tätigkeit mit dem früher ausgeübten Hauptberuf zusammenhängt und mehr als sechs Stunden täglich ausgeübt wird.
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Was geschieht mit Rentenaufstockern bei Zusatzverdienst ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jun 2018 10:41

RENTENVERSICHERUNG

Was geschieht mit Rentenaufstockern bei Zusatzverdienst ?


Zu den Informationen
https://search.avast.com/AV772/search/w ... zverdienst
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An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jun 2018 07:57

RENTENVERSICHERUNG
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... shared.web
An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei
Stand: 06.06.2018 | Lesedauer: 4 Minuten
Dorothea Siems
Von Dorothea Siems
Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik
Wie sicher ist meine Rente, Dorothea Siems?

An dem Thema kommt langfristig niemand vorbei: Marie Przibylla fragt WELT-Wirtschaftsredakteurin Dorothea Siems, worauf man heute achten muss, um im Alter ein gutes Leben zu haben.

Quelle: WELT
Autoplay
Experten sehen einen vierfachen Vorteil des längeren Arbeitens. Aber auch an anderen Stellschrauben wird die Regierung drehen müssen. Bürger können als „Rentenminister“ selbst testen, wie schwer das für die Politik ist.
1745
Eine Rentenversicherung allein ist nicht genugIDEAL UniversalLife – Deutschlands erstes Versicherungskonto.

Die zehn Männer und Frauen, die erstmals an diesem Mittwoch in Berlin zusammenkommen, sollen nichts weniger als ein Wunder vollbringen. Die Sozialexperten haben von der Bundesregierung den Auftrag erhalten, ein Konzept zur langfristigen Stabilisierung des Rentensystems zu erarbeiten. Dabei sollen sie nicht nur verhindern, dass der Beitragssatz als Folge der Alterung durch die Decke geht. Auch das Rentenniveau – also die Rente im Verhältnis zum Lohn – soll dauerhaft stabilisiert werden. Und da Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erklärtermaßen auch die gesetzliche Altersgrenze keinesfalls anheben will, gleicht die Aufgabe der neuen Rentenkommission der Quadratur des Kreises. Zumal auch die vierte Unbekannte in der langfristigen Rentenrechnung, der steuerfinanzierte Bundeszuschuss, schon heute mit rund 90 Milliarden Euro ein Drittel der gesamten Ausgaben des Bundes umfasst und an eine Grenze stößt.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat das private Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos beauftragt, die unterschiedlichen Handlungsoptionen einmal durchzurechnen. Ab 2025 wirkt sich der demografische Wandel unausweichlich massiv auf das Rentensystem aus. Wenn dann die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand wechseln, müssen immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner alimentieren. Die Versicherer warnen die Rentenkommission davor, die Heraufsetzung der gesetzlichen Altersgrenze zu tabuisieren. Denn das Arbeiten im Alter – mit Lösungen für diejenigen, die bereits vorher nicht mehr arbeiten könnten – sei die beste aller Reformvarianten.
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13.03.09 Deutschland, Bayern, MŸnchen, Dame 60+
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So funktioniert die Rente mit 69

GDV und Prognos plädieren deshalb für die schrittweise Einführung der Rente mit 69. Nach geltendem Recht steigt die Altersgrenze von derzeit 65 Jahren und sieben Monaten schrittweise bis 2029 auf 67 Jahre. Die Versicherer wollen in den Folgejahren den Renteneintritt zunächst pro Jahr um einen Monat und später um zwei Monate hinausschieben, sodass Ende der 40er-Jahre die Regelaltersgrenze von 69 Jahren erreicht wäre.

Quelle: Infografik WELT

„Eine verlängerte Lebensarbeitszeit bietet einen vierfachen Vorteil“, sagt Prognos-Rentenexperte Oliver Ehrentraut. So werde erstens die Finanzierungsbasis der Rentenversicherung stabilisiert, wenn die Menschen erst später in den Ruhestand gehen. Auch der Steuerzahler wird entlastet, weil der Bundeszuschuss dann ebenfalls weniger dynamisch ansteigt. Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels profitiert von einem späteren Renteneintrittsalter auch der Arbeitsmarkt. Und letztlich ergibt sich überdies für jeden Einzelnen ein individueller Vorteil. Denn mit jedem zusätzlichen Beitragsjahr steigt der Rentenanspruch. Damit ist das längere Arbeiten auch eine gute Vorbeugung gegen Altersarmut.
Zusätzliche Lasten von 100 Milliarden Euro

Die Koalition hat bereits konkrete Maßnahmen angekündigt, die Minister Heil noch vor der Sommerpause in ein Gesetz gießen will. So ist beschlossen, dass bis 2025 das Rentenniveau auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent gehalten wird und der Beitragssatz von derzeit 18,6 Prozent nicht über 20 Prozent klettern darf. Sollte diese „doppelte Haltelinie“ auch für die Zeit danach fortgeschrieben werden, kommen nach Berechnungen des Prognos-Instituts auf den Bundeshaushalt im Jahr 2040 zusätzliche Belastungen bis zu 100 Milliarden Euro zu. Damit geriete der Bundesetat völlig aus dem Lot, zumal auch ohne solche Zusatzlast der Bundeszuschuss im Jahr 2040 schon gut 157 Milliarden Euro beträgt. Ohnehin muss die Rentenkommission bei ihren Vorschlägen berücksichtigen, dass der demografische Wandel keineswegs nur in den Sozialkassen Finanzprobleme schafft, sondern auch die Steuereinnahmen wegbrechen lässt.

Quelle: Infografik WELT

Die Prognos-Berechnungen zeigen, dass bei einer Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent der Beitragssatz bis 2040 auf fast 26 Prozent in die Höhe schießen müsste. Auch der Bund müsste dann rund zwölf Milliarden Euro im Jahr mehr zuschießen als bei geltender Gesetzeslage. Verzichtet der Gesetzgeber dagegen auf einen solchen Eingriff in die Rentenformel, ergibt sich ein Beitragssatzanstieg auf gut 23 Prozent.
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Wird umgekehrt beim Beitragssatz per Gesetz eine Haltelinie bei 22 Prozent eingezogen, würde das Rentenniveau im Jahr 2040 nur noch gut 40 Prozent betragen. Und der Bund könnte beim Zuschuss rund sechs Milliarden Euro einsparen.

Ein späterer Renteneintritt bringt langfristig Entlastungen. Allerdings wird die Expertenkommission mit dem vielversprechenden Namen „Verlässlicher Generationenvertrag“ wohl an allen vier Stellschrauben drehen müssen. Welche Wechselwirkungen von Beitragssatz, Renteneintrittsalter, Leistungsniveau und Steuerzuschuss sich dabei ergeben können, kann sich jeder vom „Rentenminister“ darstellen lassen, einem Rechner im Internet, den Prognos und GDV entwickelt haben. Dabei wird schnell deutlich, dass es das von der großen Koalition gewünschte Rentenwunder nicht gibt.

Quelle: Infografik WELT
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Einkommen und Renten Was bleibt 2018 im Portemonnaie ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jun 2018 11:49

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
http://www.fr.de/leben/recht/einkommen- ... -a-1412889

Einkommen und Renten - Was bleibt 2018 im Portemonnaie ?

Die meisten Verbraucher dürften 2018 mehr Geld zur Verfügung haben. Arbeitnehmer profitieren von der guten Konjunktur. Auch Senioren dürfen mit einer weiteren spürbaren Rentenerhöhung rechnen.
21.12.2017 10:24 Uhr

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Mehr Geld im Portemonnaie
2018 dürften Arbeitnehmer und Rentner laut Prognose des RWI mehr Geld zur Verfügung haben. Grund sind eine günstige Gehaltsentwicklung und steigende Rentenbezüge. Foto: Friso Gentsch/dpa

Höhere Löhne und Gehälter, mehr Rente, mehr Kindergeld: Das Jahr 2018 bietet für viele Bundesbürger vielversprechende Perspektiven.

„Die meisten Verbraucher werden wohl mehr Geld im Portemonnaie haben“, prognostiziert der Konjunkturexperte Roland Döhrn vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI).

„Die Einkommensentwicklung bleibt günstig. Wir haben einen in weiten Teilen leer gefegten Arbeitsmarkt“, sagt Döhrn. Dies beflügele die Lohnentwicklung. Gleichzeitig halte sich der Anstieg der Inflationsrate in Grenzen. Das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute geht davon aus, dass die real verfügbaren Einkommen im kommenden Jahr mit 1,8 Prozent zwar etwas schwächer wachsen werden, als in diesem oder dem vergangenen Jahr. Doch bleibt am Ende immer noch ein deutliches Plus im Geldbeutel.

Hinzu kommt, dass sich der Staat beim Zugriff auf das zusätzlich verdiente Geld zumindest ein Stück weit zurückhält: Die Einkommensgrenzen für alle Steuersätze steigen 2018 um 1,65 Prozent. Damit soll die Inflation ausgeglichen werden. Der Grundfreibetrag in der Einkommenssteuer erhöht sich außerdem 2018 für Ledige auf 9000 Euro - das ist ein Plus von 180 Euro gegenüber dem Vorjahr. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag.
Sozialhilfe und ALG II: mehr Geld ab 1. Januar

Doch nicht nur die Arbeitnehmer dürften 2018 mehr im Geldbeutel haben. Auch die rund 21 Millionen Rentner können im Sommer mit einer Erhöhung ihrer Bezüge um rund 3 Prozent rechnen, wie die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung , Gundula Roßbach, vor einigen Wochen prognostizierte. Wer nach 45 Jahren mit Durchschnittseinkommen auf 1396 Euro Rente (West) oder 1336 Euro (Ost) kommt, bekommt rund 42 beziehungsweise 40 Euro mehr im Monat.

Aber auch wer Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II erhält, bekommt ab dem 1. Januar 2018 zumindest etwas mehr Geld. Allerdings sind die Aufschläge bescheiden: Die Regelsätze erhöhen sich um drei bis sieben Euro. So erhalten Alleinstehende künftig 416 statt 409 Euro.

Das Kindergeld steigt ebenfalls zum Jahreswechsel, um 2 Euro pro Kind. Für das erste und zweite Kind gibt es künftig dann jeweils 194 Euro, für dritte Kinder 200 Euro und für alle weiteren 225 Euro pro Monat.
Sozialversicherungs-Beiträge steigen für Gutverdiener

Doch einiges wird auch teurer. So müssen sich Gutverdiener auf höhere Beiträge zur Sozialversicherung einstellen. Denn auch 2018 steigt wieder die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung Sozialbeiträge gezahlt werden müssen. Der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt dadurch beispielsweise um 5,48 Euro auf 323,03 Euro im Monat.

Dafür sinkt der Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung zum Jahreswechsel um 0,1 Prunkte auf 18,6 Prozent. Bei einem Bruttoverdienst von 3000 Euro monatlich führt die Beitragssatzsenkung zu einer Entlastung von 1,50 Euro für die Arbeitnehmer. Dazu können die Beitragszahler auch auf eine leichte Absenkung der Krankenversicherungsbeiträge hoffen, denn dort sinkt der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,1 Punkte auf 1,0 Prozent. Der Gesamtbeitrag sinkt im Schnitt damit von 15,7 Prozent auf 15,6 Prozent. Einzelne Kassen können allerdings darunter oder darüber liegen. (dpa)
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Quelle Frankfurter Rundschau

Zitat
WAS GESCHIEHT MIT DEN MENSCHEN DIE EINE NIEDRIGRENTE BEZIEHEN UND ÜBER DAS SOZIALAMT AUFGESTOCKT WERDEN ?, kommen sie in den Genuss der Rentenerhöhung ?, NEIN !!! die Beträge der Rentenerhöhungen werden bei den Sozialleistungen verrechnet

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Für die Rente - SPD-Politiker fordert höhere Steuern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2018 11:21

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/SPD-Politik ... 90232.html
Samstag, 25. August 2018
Für die Rente - SPD-Politiker fordert höhere Steuern

Wie sicher ist die Rente? Finanzminister Scholz will das Rentenniveau bis 2040 stabil halten. Um dies zu finanzieren, schlägt SPD-Haushaltsexperte Kahrs nun Steuererhöhungen vor. Diese könnten vor allem eine Gruppe treffen.

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Zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2040 hat sich der SPD-Haushaltsexperte Johannes Kahrs für zusätzliche Steuern ausgesprochen. "Der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt für die Rente wird langfristig steigen", sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wir müssen über zusätzliche Einnahmequellen sprechen, zum Beispiel über die Finanztransaktionssteuer oder eine zusätzliche Steuer für große Vermögen", sagte er.
Kahrs will die Steuern erhöhen, um das Rentenniveau zu stabilisieren.

Die Verschiebung des Soli-Abbaus oder eine höhere Mehrwertsteuer seien aber kein Thema. Das Rentenniveau solle bis 2040 stabil bleiben.

Das Bundesfinanzministerium hatte allerdings am Freitag einen Bericht zu Überlegungen über mögliche Steuererhöhungen zur Stabilisierung des Rentenniveaus zurückgewiesen. Union und Ökonomen kritisieren Scholz' Vorstoß als nicht finanzierbar.

Bundesjustizministerin Katarina Barley sagte der "Rheinischen Post", Prognosen über einen solch langen Zeitraum seien immer schwierig. Die Zuwanderung nach Deutschland berge beispielsweise "für unsere älter werdende Gesellschaft enorme Chancen". Man brauche ein gut gemachtes Einwanderungsgesetz, um gezielt jüngere Fachkräfte nach Deutschland zu holen, so die SPD-Politikerin weiter. "Das entspannt auch das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern."

SPD-Fraktionsvize Katja Mast sagte den Funke-Zeitungen, nötig sei zur Finanzierung der Rente ein "Mix aus Beitrags- und Steuermitteln". Wie dies konkret aussehen könne, werde Gegenstand der Debatte in den nächsten Wochen und Monaten sein. Auch die von der Koalition eingesetzte Rentenkommission werde darüber beraten.

Die SPD hatte sich in ihrem Wahlprogramm dafür ausgesprochen, das Rentenniveau bis 2030 mindestens auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent zu stabilisieren. "Die Stabilisierung des Rentenniveaus erfordert erhebliche Mittel und wird neben moderat höheren Beiträgen durch einen höheren Steuerzuschuss zur Rentenversicherung und einen neuen Demografiezuschuss finanziert", heißt es in dem Programm. Das Rentenniveau gibt Auskunft darüber, wie groß die Altersbezüge im Vergleich zum Lohn sind.
Nahles drängt zur Eile

SPD-Chefin Andrea Nahles bekräftigte indes die Forderung ihrer Partei nach einer langfristigen Sicherung des Rentenniveaus bis 2040. Zugleich warnte sie die CDU/CSU im Deutschlandfunk davor, eine längere Lebensarbeitszeit anzupeilen. "Würde man nämlich das Renteneintrittsalter weiter erhöhen als wir das bereits gemacht haben, dann würde das klar eine Rentenkürzung bedeuten", sagte Nahles. Das sei mit der SPD nicht zu machen.

Mit Blick auf die zwischen Union und SPD vereinbarten Rentenvorhaben drängte Nahles zur Eile. "Wir werden wie verabredet eine Sicherungsgarantie für das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 abgeben, und das schon sehr bald", sagte sie in dem Interview, das am Sonntag ausgestrahlt wird. "Das ist in den letzten Zügen in der Absprache zwischen den Ressorts."
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Das in der Koalition vereinbarte Rentenpaket sieht neben Leistungsverbesserungen für Mütter, Erwerbsgeminderte und Geringverdiener auch sogenannte Haltelinien für den Rentenbeitragssatz und das Rentenniveau bis 2025 vor. Es war erwartet worden, dass sich das Kabinett bereits am vergangenen Mittwoch mit dem von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgelegten Paket befasst. Das verzögerte sich dann wegen der Debatte um eine Absenkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags. Die Union möchte dies mit dem Rentenpaket verknüpfen.

An diesem Samstagabend wollen sich die Koalitionsspitzen Berichten zufolge treffen, um darüber zu beraten. An dem Gespräch sollen Kanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler und Finanzminister Scholz sowie CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer teilnehmen.

Quelle: n-tv.de , ghö/dpa/rts/AFP
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Re: Für die Rente - SPD-Politiker fordert höhere Steuern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2018 12:08

Weltbookadmin47 hat geschrieben:RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/SPD-Politik ... 90232.html
Samstag, 25. August 2018
Für die Rente - SPD-Politiker fordert höhere Steuern

Wie sicher ist die Rente? Finanzminister Scholz will das Rentenniveau bis 2040 stabil halten. Um dies zu finanzieren, schlägt SPD-Haushaltsexperte Kahrs nun Steuererhöhungen vor. Diese könnten vor allem eine Gruppe treffen.

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Zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2040 hat sich der SPD-Haushaltsexperte Johannes Kahrs für zusätzliche Steuern ausgesprochen. "Der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt für die Rente wird langfristig steigen", sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wir müssen über zusätzliche Einnahmequellen sprechen, zum Beispiel über die Finanztransaktionssteuer oder eine zusätzliche Steuer für große Vermögen", sagte er.
Kahrs will die Steuern erhöhen, um das Rentenniveau zu stabilisieren.

Die Verschiebung des Soli-Abbaus oder eine höhere Mehrwertsteuer seien aber kein Thema. Das Rentenniveau solle bis 2040 stabil bleiben.

Das Bundesfinanzministerium hatte allerdings am Freitag einen Bericht zu Überlegungen über mögliche Steuererhöhungen zur Stabilisierung des Rentenniveaus zurückgewiesen. Union und Ökonomen kritisieren Scholz' Vorstoß als nicht finanzierbar.

Bundesjustizministerin Katarina Barley sagte der "Rheinischen Post", Prognosen über einen solch langen Zeitraum seien immer schwierig. Die Zuwanderung nach Deutschland berge beispielsweise "für unsere älter werdende Gesellschaft enorme Chancen". Man brauche ein gut gemachtes Einwanderungsgesetz, um gezielt jüngere Fachkräfte nach Deutschland zu holen, so die SPD-Politikerin weiter. "Das entspannt auch das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern."

SPD-Fraktionsvize Katja Mast sagte den Funke-Zeitungen, nötig sei zur Finanzierung der Rente ein "Mix aus Beitrags- und Steuermitteln". Wie dies konkret aussehen könne, werde Gegenstand der Debatte in den nächsten Wochen und Monaten sein. Auch die von der Koalition eingesetzte Rentenkommission werde darüber beraten.

Die SPD hatte sich in ihrem Wahlprogramm dafür ausgesprochen, das Rentenniveau bis 2030 mindestens auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent zu stabilisieren. "Die Stabilisierung des Rentenniveaus erfordert erhebliche Mittel und wird neben moderat höheren Beiträgen durch einen höheren Steuerzuschuss zur Rentenversicherung und einen neuen Demografiezuschuss finanziert", heißt es in dem Programm. Das Rentenniveau gibt Auskunft darüber, wie groß die Altersbezüge im Vergleich zum Lohn sind.
Nahles drängt zur Eile

SPD-Chefin Andrea Nahles bekräftigte indes die Forderung ihrer Partei nach einer langfristigen Sicherung des Rentenniveaus bis 2040. Zugleich warnte sie die CDU/CSU im Deutschlandfunk davor, eine längere Lebensarbeitszeit anzupeilen. "Würde man nämlich das Renteneintrittsalter weiter erhöhen als wir das bereits gemacht haben, dann würde das klar eine Rentenkürzung bedeuten", sagte Nahles. Das sei mit der SPD nicht zu machen.

Mit Blick auf die zwischen Union und SPD vereinbarten Rentenvorhaben drängte Nahles zur Eile. "Wir werden wie verabredet eine Sicherungsgarantie für das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 abgeben, und das schon sehr bald", sagte sie in dem Interview, das am Sonntag ausgestrahlt wird. "Das ist in den letzten Zügen in der Absprache zwischen den Ressorts."
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Das in der Koalition vereinbarte Rentenpaket sieht neben Leistungsverbesserungen für Mütter, Erwerbsgeminderte und Geringverdiener auch sogenannte Haltelinien für den Rentenbeitragssatz und das Rentenniveau bis 2025 vor. Es war erwartet worden, dass sich das Kabinett bereits am vergangenen Mittwoch mit dem von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgelegten Paket befasst. Das verzögerte sich dann wegen der Debatte um eine Absenkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags. Die Union möchte dies mit dem Rentenpaket verknüpfen.

An diesem Samstagabend wollen sich die Koalitionsspitzen Berichten zufolge treffen, um darüber zu beraten. An dem Gespräch sollen Kanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler und Finanzminister Scholz sowie CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer teilnehmen.

Quelle: n-tv.de , ghö/dpa/rts/AFP


Warum Steuererhöhungen die die Rentner ohnehin wieder treffen ?. Milliarden Überschüsse in den Kassen und die Rückführung einst abgezweigter und zweckentfremdeter Gelder aus der Rentenversicherung dürften zu einer spürbaren Rentenerhöhung ausreichen. Ebenso könnten unnötige Ausgaben für militärische Zwecke zur Abschreckung künstlich erschaffener Feindbilder zur Absicherung der Renten verwendet werden.
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Prognose bis 2022 - Rentensteuereinnahmen verdoppeln sich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Sep 2018 09:41

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Rentensteue ... 11492.html
Freitag, 07. September 2018
Prognose bis 2022 - Rentensteuereinnahmen verdoppeln sich

Immer mehr Rentner müssen einen immer größeren Anteil ihrer Alterseinkünfte versteuern. Den Fiskus freut's. In absehbarer Zeit dürften die Einnahmen deutlich üppiger ausfallen als bisher.


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forum-kategorie-f5/rentenversicherung-und-sozialleistungen-t175.html#.W5Ir1PUyVdg

Die Einkommensteuerzahlungen von Rentnern und Pensionären verdoppeln sich nach Berechnungen der Bundesregierung bis 2022 auf mehr als 13 Milliarden Euro. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine Antwort des Finanzministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion.
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Demnach soll das Aufkommen der veranlagten Einkommensteuer aus Alterseinkünften in vier Jahren 13,1 Milliarden Euro betragen. 2016 hatten Rentner und Pensionäre erst rund 6,5 Milliarden Euro an Einkommensteuern gezahlt. Das Ministerium verweist auf eine Prognose aus der jüngsten Steuerschätzung vom Mai.

Zu dem erwarteten erheblichen Anstieg der Steuerzahlungen von Rentnern tragen dem Bericht zufolge mehrere Faktoren bei: Zum einen nimmt die Zahl der steuerpflichtigen Rentner demografiebedingt zu. Zum anderen erhöht sich wegen des Alterseinkünftegesetzes von 2005 der steuerpflichtige Teil der gesetzlichen Rente in Jahresschritten bis zum Jahr 2040. Ausschlaggebend ist das Jahr der Verrentung. Wer 2005 in Rente ging, muss nur 50 Prozent davon versteuern. Beginnt der Ruhestand im Jahr 2020, beträgt der Besteuerungsanteil der Rente bereits 80 Prozent - und 2040 dann 100 Prozent. Im Gegenzug steigen seit 2005 die Beträge für die Altersvorsorge, die Arbeitnehmer von der Einkommensteuer absetzen können.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Spanien nicht erste Adresse - Immer mehr Rentner zieht es ins Ausland

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Okt 2018 11:44

RENTENVERSICHERUNG und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr- ... 57309.html
Samstag, 06. Oktober 2018
Spanien nicht erste Adresse - Immer mehr Rentner zieht es ins Ausland

Die Zahl der Renten, die ins Ausland gezahlt werden, legt deutlich zu. Meist sind es ehemalige Gastarbeiter, die ihren Ruhestand in der Heimat genießen. Ein Teil geht aber auch an Deutsche - deren erste Adresse ist aber nicht Mallorca.


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Immer mehr Senioren lassen sich nach Ende ihrer Arbeitsjahre in Deutschland die Rente ins Ausland überweisen. Die Zahl der Rentner mit Altersbezügen aus der gesetzlichen Rentenkasse ist seit dem Jahr 2000 von 1,1 auf 1,5 Millionen gestiegen, berichtet die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf eine aktuelle Datenübersicht der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Einen Großteil der Renten lassen sich ausländische Arbeitnehmer ausbezahlen - aber auch einige Deutsche wechseln ihren Lebensmittelpunkt nach Ende ihrer Erwerbstätigkeit offenbar ins Ausland: Etwa jede siebte Rente, die ins Ausland geht, wird demnach an Deutsche ausgezahlt.

Allerdings ist nicht der sonnige Süden die erste Adresse für deutsche Rentner, sondern die Schweiz: Dorthin wurde mit gut 26.000 Renten der höchste Anteil überwiesen. Es folgten die USA und Österreich mit jeweils rund 24.300 Rentenzahlungen.

Ein Sprecher der Rentenversicherung sagte der Zeitung, der Anstieg der Rentenzahlungen ins Ausland beruhe zu einem großen Teil auf der Zuwanderung von Arbeitnehmern vor allem aus Italien, Spanien, Griechenland, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei in den 1960er und 1970er Jahren und der damit verbundenen Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland.
Meisten Renten gehen nach Italien
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Viele von ihnen seien nunmehr im Rentenalter und ließen sich die deutsche Rente nach Rückkehr in ihr Heimatland überweisen. Der größte Teil der Zahlungen, das sind 367.000, fließen nach Italien. Dahinter folgen Spanien mit rund 204.000 und Griechenland mit rund 98.000 Renten.

Insgesamt gingen dem Bericht zufolge vergangenes Jahr 1,75 Millionen Rentenzahlungen ins Ausland - eingerechnet sind hierbei neben den Altersrenten etwa auch Witwen- und Erwerbsminderungsrenten. Viele Senioren hätten Anspruch auf mehrere Rentenarten. Die Gesamtzahl liegt in etwa auf dem Niveau des Jahres 2016. Im Jahr 2000 waren es dem Bericht zufolge 1,21 Millionen Rentenzahlungen – ein Anstieg von 45 Prozent.

Quelle: n-tv.de , kst/dpa/AFP
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