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Tesla und "Major Tom" an Bord" - Falcon Heavy" hebt zu Jungfernflug ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Feb 2018 23:44

Luft und Raumfahrt
https://www.n-tv.de/wissen/Falcon-Heavy ... 72315.html
Dienstag, 06. Februar 2018
Tesla und "Major Tom" an Bord" - Falcon Heavy" hebt zu Jungfernflug ab

Wetterbedingt wird der Start der "Falcon Heavy" immer weiter nach hinten verschoben - doch dann hebt die größte derzeit im Einsatz befindliche Weltraumrakete unter dem Jubel Zehntausender zu ihrem Jungfernflug ab. An Bord: ein Elektroauto.


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Die Großrakete "Falcon Heavy" des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX hat nach mehrstündiger Verzögerung zu ihrem Jungfernflug abgehoben. Nach rund 70 Kilometern Flug wurden die Antriebsraketen der ersten Zündstufe unter dem frenetischen Jubel Zehntausender Schaulustiger abgekoppelt. Die "Falcon Heavy" ist nach Angaben von SpaceX mit 70 Metern Länge und über 60 Tonnen Nutzlast die größte derzeit im Einsatz befindliche Weltraumrakete. Sie wurde von derselben Rampe in Cape Canaveral abgeschossen, die einst von der erfolgreichen bemannten Mondmission Apollo 11 genutzt worden war.

Auf ihrem Jungfernflug hat die "Falcon Heavy" ein Elektroauto der Marke Tesla an Bord - Tesla ist wie Space X ein Unternehmen des amerikanischen Unternehmers und Visionärs Elon Musk. Nach seinen Angaben soll die Rakete später einmal in der Lage sein, bemannte Raumschiffe zum Mond und selbst zum Mars zu schicken.

Der jetzige Testflug fand ohne Raumfahrer statt - stattdessen hatte Musk einen kirschroten Elektro-Roadster aus seinem Privatbesitz zur Verfügung gestellt. Das Auto sollte mit der Raumkapsel auf eine Erde-Mars-Umlaufbahn gebracht werden und dort möglichst lange bleiben. Im Autoradio sollte eine Endlosschleife von David Bowies Welthit "Space Oddity" ("Ground Countrol to Major Tom") laufen.
"Lohnender, ein bisschen Spaß zu machen"
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Normalerweise werden bei solchen Testmissionen Betonplatten oder Stahlteile als Ladung mitgenommen. "Wir dachten, es sei lohnender, ein bisschen Spaß zu machen", begründete SpaceX die Aktion. Die drei Antriebsraketen der ersten Zündstufe mit insgesamt 27 Motoren sollen zur Erde zurückkehren und wiederverwendbar sein. Ihre Schubkraft ist vergleichbar mit der von 18 Jumbo-Jets.

Die Vorbereitungen zu dem Jungfernflug wurden von einem enormen Medieninteresse und Zehntausenden Schaulustigen begleitet. Die Hotels an der sogenannten Space Coast in Florida sind seit langer Zeit ausgebucht. Auch der einstige Mondfahrer Buzz Aldrin verfolgte das Geschehen vor Ort.

Tesla und "Major Tom" an Bord"Falcon Heavy" hebt zu Jungfernflug ab

Wetterbedingt wird der Start der "Falcon Heavy" immer weiter nach hinten verschoben - doch dann hebt die größte derzeit im Einsatz befindliche Weltraumrakete unter dem Jubel Zehntausender zu ihrem Jungfernflug ab. An Bord: ein Elektroauto.


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Die Großrakete "Falcon Heavy" des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX hat nach mehrstündiger Verzögerung zu ihrem Jungfernflug abgehoben. Nach rund 70 Kilometern Flug wurden die Antriebsraketen der ersten Zündstufe unter dem frenetischen Jubel Zehntausender Schaulustiger abgekoppelt. Die "Falcon Heavy" ist nach Angaben von SpaceX mit 70 Metern Länge und über 60 Tonnen Nutzlast die größte derzeit im Einsatz befindliche Weltraumrakete. Sie wurde von derselben Rampe in Cape Canaveral abgeschossen, die einst von der erfolgreichen bemannten Mondmission Apollo 11 genutzt worden war.

Auf ihrem Jungfernflug hat die "Falcon Heavy" ein Elektroauto der Marke Tesla an Bord - Tesla ist wie Space X ein Unternehmen des amerikanischen Unternehmers und Visionärs Elon Musk. Nach seinen Angaben soll die Rakete später einmal in der Lage sein, bemannte Raumschiffe zum Mond und selbst zum Mars zu schicken.

Der jetzige Testflug fand ohne Raumfahrer statt - stattdessen hatte Musk einen kirschroten Elektro-Roadster aus seinem Privatbesitz zur Verfügung gestellt. Das Auto sollte mit der Raumkapsel auf eine Erde-Mars-Umlaufbahn gebracht werden und dort möglichst lange bleiben. Im Autoradio sollte eine Endlosschleife von David Bowies Welthit "Space Oddity" ("Ground Countrol to Major Tom") laufen.
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Normalerweise werden bei solchen Testmissionen Betonplatten oder Stahlteile als Ladung mitgenommen. "Wir dachten, es sei lohnender, ein bisschen Spaß zu machen", begründete SpaceX die Aktion. Die drei Antriebsraketen der ersten Zündstufe mit insgesamt 27 Motoren sollen zur Erde zurückkehren und wiederverwendbar sein. Ihre Schubkraft ist vergleichbar mit der von 18 Jumbo-Jets.

Die Vorbereitungen zu dem Jungfernflug wurden von einem enormen Medieninteresse und Zehntausenden Schaulustigen begleitet. Die Hotels an der sogenannten Space Coast in Florida sind seit langer Zeit ausgebucht. Auch der einstige Mondfahrer Buzz Aldrin verfolgte das Geschehen vor Ort.

Die geplante Flugbahn der "Falcon Heavy".
(Foto: © SpaceX) https://www.n-tv.de/wissen/Falcon-Heavy ... 72315.html

Quelle: n-tv.de , ftü/dpa

Quelle: n-tv.de , ftü/dpa
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"Big Falcon Rocket" Musk: Mars-Rakete fliegt 2019 erste Strecken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Mär 2018 14:40

Luft und Raumfahrt
https://www.n-tv.de/wissen/Musk-Mars-Ra ... 31245.html
Montag, 12. März 2018
"Big Falcon Rocket" Musk: Mars-Rakete fliegt 2019 erste Strecken

Die "Falcon Heavy" hat gerade einen Tesla im All abgesetzt, da kündigt SpaceX-Chef Elon Musk den Start der nächsten Raketengeneration an. Ziel soll es sein, den Mars zu besiedeln. Selbst dazu, wie dort Politik gemacht wird, hat Musk bereits eine Meinung.


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Der Unternehmer und Multimillionär Elon Musk will bereits im kommenden Jahr seine für Marsflüge gedachte Rakete auf kurzen Strecken ausprobieren. Sein Unternehmen SpaceX baue gerade an dem ersten Raumschiff "Big Falcon Rocket" (BFR, auch: Big Fucking Rocket), das sehr wahrscheinlich im ersten Halbjahr 2019 erste Flüge unternehmen könne.

Das sagte der 46-Jährige dem US-Sender CNN zufolge auf der Technikmesse South by Southwest (SXSW) im texanischen Austin. Zugleich warb Musk dafür, der Besiedlung des Roten Planeten Vorrang einzuräumen: So könne die Menschheit im Falle eines Dritten Weltkriegs überleben. Die erste Marslandung seines Raumschiffs peile er für 2022 an, hatte der Gründer des Elektroautoproduzenten Tesla vergangenes Jahr gesagt.
ESA: Plan nicht annähernd realistisch
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 78160.html
Sie setzen Satelliten auf einer Erdumlaufbahn aus, ... ... schicken Frachter zur Versorgung der Raumfahrer an Bord der ISS auf den Weg, ... ... befördern Menschen in den Weltraum und ... ... bringen Sonden auf die interplanetare Flugbahn: Die Raumfahrt wäre ... ... 3, 2, 1 - Liftoff! Die stärksten Trägerraketen

Raumfahrt-Experten wie Jan Wörner, Chef der Europäischen Weltraumagentur (ESA), halten diesen Plan nicht mal für annähernd realistisch. Eine Landung auf dem Mars sei eine völlig andere Liga als eine auf dem Mond. "Ich bin begeistert vom Mars, aber das sind große Träume." Die Herausforderungen seien immens - nicht nur technisch, sondern auch für die Astronauten selbst. "Schon nach sechs Monaten Raumstation ISS kann so mancher wieder auf der Erde gelandete Astronaut nicht aussteigen und herumlaufen, wegen des Muskelschwunds", erklärte Wörner. "Wenn Sie zum Mars fliegen, müssen Sie das aber können. Es kommt ja keiner, auf den sie warten können, dass er sie abholt."

Ein weiteres Problem sei die Strahlung. "Das ist wirklich ein ernstzunehmendes Thema", betonte Wörner. "Wenn wir rausfliegen - und das werden wir ja jetzt wieder zunehmend machen, um den Mond rum und so weiter - dann ist die Strahlung wirklich eine unangenehme, sobald wir die Erdatmosphäre und den Von-Allen-Gürtel verlassen."
Und wie geht's zurück?

Klar müsse auch sein, dass nicht nur das Hinfliegen, sondern vor allem das Zurückkommen eine enorme Herausforderung darstellt. "Das können wir überhaupt noch nicht im Moment", sagte Wörner. "Der Mars hat 40 Prozent der Erdanziehung, der Mond hat 16 Prozent. Das heißt, sie brauchen eine richtige Rakete, um wieder wegzukommen. Und wo kriegen sie den Treibstoff her?"

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 72501.html
Roter Tesla fliegt mit: SpaceX schießt Riesenrakete "Falcon Heavy" ins All
07.02.18 – 01:23 min

Den Mars zu bevölkern, steht im Mittelpunkt von Musks Plänen um SpaceX. "Es ist wichtig, eine sich selbst versorgende Basis auf dem Mars zu haben, denn er ist weit genug von der Erde entfernt. Damit ist es wahrscheinlicher, (im Kriegsfall) zu überleben als etwa auf dem Mond", sagte er in Austin.

Esa-Chef Wörner hingegen rechnet nicht mit einer Besiedlung des Roten Planeten. "Wir haben auch nicht die Antarktis besiedelt und gesagt, jetzt zieht die Hälfte der Bevölkerung von Mitteleuropa in die Antarktis um", sagt er. "Und genauso wird das auch nicht passieren mit dem Mond und mit dem Mars." Es sei Unsinn zu glauben, dass wir die Menschheit auf den Mars bringen mit 5000 Leuten, die da ewig wohnen. "Möchten Sie in einer Büchse wohnen? Sie müssten in einer Büchse wohnen."

Musk legte CNN zufolge gar Details seiner Vision einer direkten Demokratie auf dem Mars offen: Unter anderem sollten Menschen dort direkt über Vorhaben abstimmen und nicht über Volksvertreter. Die Gesetze sollen seiner Meinung nach kurz und gut verständlich gehalten sein.
Vom Mars für die Erde lernen

Der Unternehmer ist dafür bekannt, erheblich zu unterschätzen, wie lange es dauert, seine Vorhaben umzusetzen. So war es erst im Februar gelungen, die SpaceX-Rakete "Falcon Heavy" ins All zu schicken - angekündigt hatte er das bereits für 2013.
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Erde ist flach, Mars aber rund: Verschwörer "belehren" Elon Musk 01.12.17 Erde ist flach, Mars aber rund Verschwörer "belehren" Elon Musk

Generell sei es vernünftig und wichtig, den Mars zu erkunden, ist Wörner überzeugt. "Wir fliegen zum Mars, weil wir sagen, der Mars war in der Vergangenheit vielleicht mal so wie die Erde, dem ging es mal viel besser. Vielleicht können wir lernen davon, was wir bei uns verhindern sollten."

Der deutsche Astronaut Ulrich Walter nennt in seinem Buch "Im Schwarzen Loch ist der Teufel los" ein konkretes Datum als wahrscheinlichen Termin für den Tag, an dem erstmals ein Astronaut einen Fuß auf den Mars setzt: den 2. August 2048. Für den Abflug sei eine bestimmte Erde-Mars-Konstellation besonders günstig. "Bei bemannten Missionen, bei denen es auf jedes Kilogramm ankommt, ist das sehr wichtig." Ein idealer Startzeitpunkt sei der 30. April 2033, weit realistischer sei ein Start am 11. April 2048. Von dann an seien es 114 Flugtage bis zum Mars, so Walter. "Diesen Termin sollten Sie sich also schon mal notieren."

Quelle: n-tv.de , Angelika Engler und Annett Stein, dpa
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Sechs Stunden im freien All - Astronauten arbeiten an Außenwand der ISS

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mär 2018 13:54

Luft und Raumfahrt
https://www.n-tv.de/wissen/Astronauten- ... 62314.html
Freitag, 30. März 2018
Sechs Stunden im freien All - Astronauten arbeiten an Außenwand der ISS

Bereits das vierte Mal dieses Jahr müssen zwei Raumfahrer aus der ISS steigen. Rund 400 Kilometer über der Erde montieren die US-Astronauten Antennen und tauschen Kameras aus. Doch ihre Außenarbeiten im Weltall verzögern sich zunächst.

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Bei einem Außeneinsatz im Weltraum haben zwei US-Astronauten wichtige Wartungsarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS vorgenommen. Mehr als sechs Stunden arbeiteten die erfahrenen Raumfahrer Drew Feustel und Ricky Arnold an der Außenwand des fliegenden Labors rund 400 Kilometer über der Erde. Für Feustel war es bereits der siebte Außeneinsatz seiner Karriere, Arnold war zum dritten Mal im freien Weltall.

Die beiden waren erst vergangene Woche auf der ISS angekommen. Feustel und Arnold montierten unter anderem kabellose Antennen am "Tranquility"-Modul der ISS. Die Antennen sind Teil eines künftigen Experiments, bei dem die Temperatur von Pflanzen auf der Erde gemessen werden soll, um abschätzen zu können, wie viel Wasser sie benötigen. Zudem tauschten die Astronauten Kameras aus.
Kontrolle der Raumanzüge verzögerte sich

Wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte, entfernten Feustel und Arnold auch "verdächtige Schläuche" von einem Kühlsystem. Die russische Agentur Ria Nowosti hatte am Vortag gemeldet, dass an der Außenseite des US-Segments eine kleine Menge Ammoniak ausgetreten war. Es habe aber keine Gefahr für die Besatzung der Raumstation bestanden. Die giftige Substanz wird auf der ISS verwendet, um den Stromkreislauf zu kühlen.

Der Außeneinsatz hatte sich um knapp anderthalb Stunden verzögert, weil die Kontrolle der Raumanzüge länger gedauert hatte als geplant. Aber: "Beide Raumanzüge sind in exzellentem Zustand", sagte ein Nasa-Kommentator in einer Internet-Übertragung. Es war bereits der vierte Außeneinsatz in diesem Jahr.
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Derzeit arbeiten auf dem Außenposten der Menschheit insgesamt drei Amerikaner, zwei Russen und ein Japaner. Am kommenden Montag soll ein US-Raumfrachter vom Typ "Dragon" mit Nachschub zur ISS aufbrechen. Im Juni soll der Astronaut Alexander Gerst zum zweiten Mal zur ISS fliegen und zeitweise ihr erster deutscher Kommandant sein.

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Raumschiff "VSS Unity" - Virgin Galactic gelingt Überschallflug

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Apr 2018 14:17

Luft und Raumfahrt
https://www.n-tv.de/wissen/Virgin-Galac ... 71177.html
Freitag, 06. April 2018
Raumschiff "VSS Unity" - Virgin Galactic gelingt Überschallflug

Die Weltraumtourismus-Pläne des britischen Milliardärs Richard Branson erhalten neuen Schub. Seiner Firma Virgin Galactic gelingt der erste Überschallflug mit ihrem raketengetriebenen Raumschiff "VSS Unity" - mehr als drei Jahre nach einem tragischen Fehlschlag.


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Zum ersten Mal hat das Unternehmen Virgin Galactic sein raketengetriebenes Raumflugzeug "VSS Unity" erfolgreich im Überschallbereich getestet. Damit werde die Endphase des Testprogramms für das Raumfahrzeug eingeleitet, teilte Virgin Galactic mit. Der exzentrische Firmengründer Richard Branson schrieb dazu auf Twitter: "Der Weltraum fühlt sich nun verlockend nah an."

Das Gefährt aus der Baureihe "Spaceship Two" war bereits am Donnerstag von einem Flughafen in der kalifornischen Mojave-Wüste gestartet, angehängt an das Mutterschiff "White Knight Two". In einer Höhe von mehr als 14 Kilometern wurde das Fluggerät laut dem Unternehmen ausgeklinkt und startete nach wenigen Sekunden seinen Raketenantrieb. Während der 30-sekündigen Brennphase stieg das Raumschiff bis auf mehr als 25 Kilometer Höhe und erreichte dabei in der Spitze fast zweifache Schallgeschwindigkeit. Nach einem anschließenden Sinkflug glitt die "VSS Unity" schließlich wieder zu Boden.
Mietvertrag für Weltraumbahnhof läuft
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Es war für Virgin Galactic der erste Raumschiff-Flug mit eigenem Antrieb, seitdem im Jahr 2014 das Vorgängerfluggerät "VSS Enterprise" bei einem Testflug mit Raketenantrieb abgestürzt war. Der Kopilot starb damals bei dem Unfall, der Pilot überlebte schwer verletzt. Danach war das Nachfolgemodell "VSS Unity" nur gekoppelt an sein Mutterschiff geflogen oder, von diesem entkoppelt, im Gleitflug zurück zur Erde gesegelt.

Virgin Galactic will mit seinen Raumfahrzeugen ins Geschäft für Weltraumtouristen einsteigen. Im Jahr 2016 hatte das Unternehmen bereits eine Lizenz dafür erworben. Zudem hat das Unternehmen bereits einen Mietvertrag für 20 Jahre beim "Spaceport America" unterzeichnet, dem ersten kommerziellen Weltraumbahnhof der Welt in der Wüste des US-Bundesstaats New Mexico.

Quelle: n-tv.de , kst
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Aus für Roboter-Mission - Nasa streicht Rückkehr zum Mond

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2018 21:37

Luft und Raumfahrt
https://www.n-tv.de/wissen/Nasa-streich ... 09867.html
Aus für Roboter-Mission - Nasa streicht Rückkehr zum Mond

Erst zum Mond und dann zum Mars - das verspricht US-Präsident Trump noch im Dezember. Doch daraus wird nun vorerst nichts. Überraschend beendet die Raumfahrtbehörde Nasa ihr einziges Mondlandeprogramm. Wissenschaftler sind entsetzt.


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Wissenschaftler haben bestürzt auf die Nachricht vom Stopp des einzigen Programms der Nasa zur Erforschung der Mondoberfläche mit einem Roboterfahrzeug reagiert. Die am Programm Resource Prospector (RP) beteiligten Experten äußerten sich in einem Brief an Nasa-Chef Jim Bridenstine "fassungslos und betroffen".

Sie hätten erfahren, dass RP am 23. April gestrichen worden sei und bis Ende Mai auslaufen solle. Das sei besonders erstaunlich, weil US-Präsident Donald Trump sich dafür ausgesprochen habe, wieder auf den Mond zurückzukehren.

Der Mondroboter, dessen Konstruktion vor etwa zehn Jahren begann, hätte als erster auf der Suche nach Wasserstoff, Sauerstoff und Wasser die Polarregionen des Mondes erforschen sollen. Er wäre seit der Mission von Apollo 17 im Jahr 1972 das erste US-Mondlandegerät gewesen und das erste autonome Fahrzeug der USA auf dem Erdtrabanten.
Neue Missionen geplant

Die Nasa erklärte am Freitag, dass einige Instrumente des RP-Programms bei künftigen Missionen Verwendung finden würden. Die Raumfahrtbehörde plane eine "Reihe schrittweiser Robotermissionen" zur Mondoberfläche. Vorgesehen sei, nach und nach größere Landemodule zu entwickeln, die möglicherweise bemannt sein könnten.

Der diese Woche als Nasa-Chef bestätigte Bridenstine versicherte auf Twitter, dass seine Behörde der Mondforschung verpflichtet bleibe. "Mehr Landemodule. Mehr Wissenschaft. Mehr Forschung. Mehr Prospektoren. Mehr kommerzielle Partner", schrieb er.
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Trump hatte im vergangenen Dezember den Willen der US-Regierung bekräftigt, erstmals seit 1972 wieder Astronauten zum Mond und später auch zum Mars zu schicken. "Dieses Mal werden wir nicht nur unsere Fahne einrammen und unseren Fußabdruck hinterlassen", sagte er während einer Zeremonie im Weißen Haus.

Ein Projekt von Trumps Vorvorgänger George W. Bush sah vor, spätestens bis zum Jahr 2020 wieder einen US-Astronauten auf den Mond zu schicken. Trumps Vorgänger Barack Obama strich das Programm unter anderem aus finanziellen Gründen.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 56388.html
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Quelle: n-tv.de , ath/AFP
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Müllabfuhr mit Harpune und Netz - Satelliten sollen Weltraumschrott jagen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jun 2018 21:34

Luft und Raumfahrt
https://www.n-tv.de/wissen/Satelliten-s ... 90457.html
Mittwoch, 20. Juni 2018
Müllabfuhr mit Harpune und Netz - Satelliten sollen Weltraumschrott jagen

Müllentsorgung ist nicht nur auf der Erde wichtig: Rund 8000 Tonnen Weltraumschrott befinden sich im Orbit rund um die Erde. Selbst kleinste Teilchen davon sind für Weltraum-Missionen gefährlich. Satelliten könnten dieses Problem mit Netzen und Harpunen lösen.


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Müllabfuhr im Orbit: 8000 Tonnen Weltraumschrott davon fliegen schätzungsweise bereits durchs All, Tendenz steigend. Mit Netz und Harpune könnten Satelliten künftig auf Jagd danach gehen. Ein EU-Projekt unter Leitung der britischen Universität Surrey will diese neuen Technologien nun testen. Dafür startet nun ein Forschungssatellit von der Internationalen Raumstation ISS. Ein Roboterarm schubste ihn dafür aus der Luftschleuse des japanischen ISS-Moduls ins All. In den nächsten Monaten soll er zwei Mini-Satelliten aussetzen und diese mit Netz und Harpune einfangen.
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Voraussichtlich im September werde das erste Experiment mit dem Netz starten, sagte Ingo Retat von dem Raumfahrtunternehmen Airbus Defence and Space in Bremen, der dieses entwickelt hat. Kameras werden verfolgen, ob sich das halbkugelförmige Netz richtig entfaltet und es gelingt, den Mini-Satelliten einzufangen. Bei einer echten Mission soll die Raumsonde den eingefangenen Schrott über eine Leine einholen und zusammen mit ihm später verglühen.

Ähnlich soll es bei der von Airbus im britischen Stevenage gebauten Harpune ablaufen. Diese aufwendige Methode lohne sich nur bei größeren Objekten, sagte Retat. Ein Beispiel wären tote Satelliten wie der "Envisat" der Europäischen Raumfahrtagentur Esa. Dieser fliegt in einem Orbit, in dem viele Erdbeobachtungssatelliten unterwegs sind. Bei einer Kollision könnten nach Angaben von Retat Tausende Schrottfragmente durchs All fliegen, die wiederrum andere Satelliten beschädigen könnten.

Quelle: n-tv.de , agr/dpa/ESA

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Bye, bye Sojus-Kapsel - Nasa will bald neues Raumschiff testen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2018 20:42

Luft und Raumfahrt
https://www.n-tv.de/wissen/Nasa-will-ba ... 58056.html
Bye, bye Sojus-Kapsel - Nasa will bald neues Raumschiff testen

Für die Nasa muss es schmerzhaft sein, bei Reisen ins All auf russische Hilfe angewiesen zu sein - doch ab dem kommenden Jahr soll sich das ändern. Dann sollen wieder bemannte Flüge von den USA aus starten. Hilfe kommt von SpaceX.

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US-Raumschiffe sollen im kommenden Jahr wieder Astronauten ins All bringen. Die Entwicklung amerikanischer Raumschiffe nähere sich diesem Ziel, teilte die Nasa in einem Blogeintrag mit. Die Raumfahrtbehörde kündigte für April bemannte Testflüge in Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtunternehmen SpaceX an. Mitte des Jahres 2019 will sie solche Flüge zusammen mit dem Unternehmen Boeing testen.

Damit würde die Nasa unabhängig von russischen Sojus-Kapseln werden. Derzeit sind diese die einzigen, die Menschen zur Internationale Raumstation ISS bringen können. Die Raumschiffe sollen bis zu vier Astronauten einer Nasa-Mission ins All bringen. Seit 2014 arbeitet die Nasa mit den Unternehmen zusammen, um einen eigenen Zugang zur Internationalen Raumstation ISS zu haben und andere mögliche "erdnahe Orbit-Ziele" zu erreichen, schreibt sie auf ihrer Website.
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Am Freitag teilte die Nasa mit, dass die US-Astronauten Mike Hopkins und Victor Glover für den SpaceX-Flug ausgewählt wurden. Hopkins verbrachte nach Angaben der Weltraumbehörde bereits 166 Tage auf der ISS und nahm dabei auch an zwei Außeneinsätzen teil. Für Glover werde es dagegen der erste Flug ins All sein.

Für die Boeing-Mission wurden Suni Williams und Josh Cassada ausgewählt. Williams hat 322 Tage im All verbracht und an sieben Außeneinsätzen teilgenommen. Bereits für Ende 2018 plant Nasa zusammen mit Boeing und SpaceX unbemannte Testflüge.

Quelle: n-tv.de , vpe/dpa
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