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Gegen Rassismus, IS und Homophobie - Hacker legt radikale Internet-Hetzer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2015 19:18

Hacker.jpg
Hacker.jpg (22.2 KiB) 6018-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/technik/Hacker-legt- ... 94031.html
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Gegen Rassismus, IS und Homophobie - Hacker legt radikale Internet-Hetzer lahm

Ein Hacker legt im Alleingang rassistische, homophobe und extremistische Websites lahm. Bei Twitter führt er Protokoll - und warnt die nächsten Opfer.



Ein Computer-Experte, der sich "Amped Attacks" nennt, hat sich darauf spezialisiert, Webseiten mit rassistischen, extremistischen oder homophoben Inhalten zu attackieren und lahmzulegen. Das berichtet "Venturebeat". Bei seinen Angriffen habe sich Amped Attacks auf DDoS-Attacken spezialisiert. Das Kürzel steht für "distributed denial of service". Bei derartigen Angriffen werden Server durch Überlastung in die Knie gezwungen, indem man ihnen so viele Datenanfragen schickt, dass sie diese nicht mehr verarbeiten können. Das Ergebnis: Die Server brechen zusammen, die Websites sind zumindest vorübergehend nicht mehr erreichbar.

Wer hinter dem Pseudonym steckt, ist unbekannt. Die Nachricht seiner - oder ihrer - Attacken verbreitet Amped Attacks über Twitter und nutzt dabei oft das Hashtag #tangodown, das auch von der Hacker-Gruppe Anonymous verwendet wird. Das bedeute aber nicht, so "Venturebeat", dass der oder die Unbekannte hinter dem Pseudonym unmittelbar mit den Aktivisten von Anonymous zu tun hat oder sich dieser Gruppierung direkt zuordnet.

In einer der jüngsten Attacken hatte Amped Attacks die Website "Godhatesfags.com" ("Gott hasst Schwuchteln") lahmgelegt und den Angriff mit den Worten kommentiert: "Einfach weil ich's kann!" Kurze Zeit später wurde die Webseite des rechten Radiosenders "kkkradio" Ziel einer Sabotage-Aktion. Der Kommentar: "Schluss mit eurem Bullshit-Radio".
Rächer und Troll
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Rassisten und Homophobe sind aber nicht die einzigen Ziele des digitalen Rächers: In der Vergangenheit hatte es Amped Attacks auch auf Seiten abgesehen, die in Verbindung mit der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) stehen oder kinderpornografisches Material verbreiten. In einem anderen Tweet warnt er sein nächstes Opfer, eine mit dem Ku-Klux-Klan assoziierte Webseite, und veröffentlicht nur wenige Stunden später die detaillierten Kontaktdaten des Betreibers.

Die Motivation hinter den Angriffen ist unklar. Einen politischen Hintergrund schließt Amped Attacks selbst aus. Es handelt sich offenbar um einen Aktivisten, der mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Hetze im Netz ankämpft und seine Gegner an den Pranger stellt. Ein Rächer, der seine Macht genießt und höhnisch twittert: "KKK und alle Rassisten, eine Frage: Wie fühlt es sich an, wenn ein Mann euch alle platt macht?" Doch ein bisschen "Troll" dürfte in Amped Attacks auch stecken: Sein Twitter-Handle lautet "sgtbilko420", in Anlehnung an den Film "Immer Ärger mit Sergeant Bilko". Darin spielt Steve Martin einen Sergeant, der nur Unsinn im Kopf hat und seinen Untergebenen vor allem beibringt, sich vor der Arbeit zu drücken und möglichst viel Geld beim Glücksspiel einzunehmen.

Quelle: n-tv.de , jwa
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Vertrag hinfällig ? - Scheckheftgepflegt ? - Von wegen !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Okt 2015 18:14

Vertrag hinfällig.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Scheckheftg ... 03226.html
Montag, 26. Oktober 2015
Vertrag hinfällig ? - Scheckheftgepflegt ? - Von wegen !

Bisweilen wird in Verkaufsangeboten für Gebrauchtwagen etwas geschönt. Stellt sich später heraus, dass die gemachten Angaben falsch waren, berufen sich Verkäufer nicht selten auf einen im Vertrag vereinbarten Gewährleistungsausschluss. Zu Recht?


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Vorsicht vor falschen Angaben zum zu verkaufenden Fahrzeug.
(Foto: imago stock&people)

Wenn jemand einen Gebrauchtwagen als "scheckheftgepflegt" anbietet und es sich nach dem Verkauf herausstellt, dass dies nicht zutreffend war, kann sich der Verkäufer wegen arglistiger Täuschung nicht auf einen vereinbarten Gewährleistungsausschluss verlassen. Dies hat das Amtsgericht München entschieden (Az.: 191 C 8106/15).

In dem verhandelten Fall erwarb eine Münchnerin einen gebrauchten VW Polo zum Preis von 1950 Euro. Der Verkäufer hatte den Wagen zuvor auf einer Internetplattform angeboten. Das Inserat wies zur Beschreibung des Fahrzeugs unter anderem die Leistung des Fahrzeugs mit 55 kW und die Eigenschaft "scheckheftgepflegt" aus. Die beiden Parteien benutzten einen vorgedruckten Kaufvertrag für den privaten Verkauf von gebrauchten Fahrzeugen. Darin findet sich der Hinweis, dass das Fahrzeug "unter Ausschluss der Sachmängelhaftung" verkauft wird.

Wenig später ließ die Frau das Auto in einer Werkstatt untersuchen. Dabei wurde festgestellt, dass die Motorleistung nur 44 kW betrug, das Fahrzeug nicht scheckheftgepflegt war und zudem weitere Mängel aufwies. Die Käuferin trat darauf von dem Vertrag zurück. Sie verlangt von dem Verkäufer gegen Rückgabe des Fahrzeugs das von ihr bezahlte Geld zurück. Doch dieser weigerte sich, den Vertrag rückgängig zu machen. Daraufhin erhob die Frau Klage.
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Mit Erfolg. Die Klägerin kann die Rückabwicklung des Kaufvertrages verlangen, da das Fahrzeug nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufweise und damit mangelhaft sei, so das Gericht. Eine Beschaffenheitsvereinbarung liege hinsichtlich der Eigenschaft "scheckheftgepflegt" und der Motorleistung vor. Der Verkäufer steht hiernach in der Pflicht, die gekaufte Sache in dem Zustand zu übereignen und zu übergeben, wie sie im Vertrag festgelegt ist. Demnach hat die Angebotsbeschreibung im Internet nicht lediglich werbenden Charakter.

Darüber hinaus habe der Verkäufer ohne Anlass auf die Scheckheftpflege im Internetangebot hingewiesen. Für die Käuferin sei die Angabe, dass das Fahrzeug scheckheftgepflegt ist, maßgebend für den Kaufentschluss gewesen, befand das Gericht.

Quelle: n-tv.de , awi
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Hacker-Attacke auf Online-Banking von Telekom-Kunden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Nov 2015 18:13

Hacker-Attacke auf Online-Banking von Telekom-Kunden.jpg
Hacker-Attacke auf Online-Banking von Telekom-Kunden.jpg (23.36 KiB) 5998-mal betrachtet

http://www.silicon.de/41618030/hacker-a ... under=true
Hacker-Attacke auf Online-Banking von Telekom-Kunden
Martin Schindler, 21.10.2015, 10:55 Uhr
Fotos593 / Shutterstock.com
58 4 7 2 Keine Kommentare

Das mTan-Verfahren, das die Telekom verschiedenen Banken anbietet, wurde jetzt von Angreifern in einer aufwändigen Attacke für illegale Abbuchungen missbraucht.

Mehr als eine Million Euro erbeuteten Hacker über Online-Banking-Konten. In mehreren Dutzend Fällen gelang es den Angreifern über das mTan-Verfahren der Telekom zumeist hohe fünfstellige Beträge abzubuchen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Mehrere Banken nutzen das System der Telekom mit mobilen Transaktionsnummern, der so genannten mTan. Will ein Kunde einer Bank online über seinen Account eine Überweisung durchführen, schickt das System an das Smartphone des Kunden eine Tan-Nummer, über die die Transaktion freigeschalten werden kann. Weil dabei zwei unterschiedliche Systeme zum Einsatz kommen gilt das Verfahren, das die Telekom seit etwa vier Jahren anbietet, als vergleichsweise sicher. Tatsächlich wurde auch im aktuellen Fall die eigentliche Sicherheitstechnologie nicht ausgehebelt.

Motivfoto Hacker (Bild: Shutterstock)Dennoch wurde das System bereits mehrmals, zu erst 2011 und 2014 erfolgreich umgangen. 2014 kam unter anderem auch ein mobiler Trojaner für das Smartphone-Betriebssystem Android zum Einsatz, der die mTans an die Geräte der Betrüger weitergeleitet hatte.

In der aktuellen Angriffswelle scheinen jedoch lediglich Telekom-Kunden betroffen zu sein. Wie eine Telekom-Sprecherin gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte, installieren die Angreifer zunächst auf dem Rechner der Opfer eine Spionagesoftware.

Auf diesem Weg verschaffen sie sich Zugang zu Konto-Informationen und dem entsprechenden Passwort. Sobald die Angreifer auch die Mobilnummer des Opfers kennen, melden diese bei der Telekom den Verlust des Handys und wollen dann eine Ersatzkarte aktiveren lassen. Allerdings geben sie dabei vor, Mitarbeiter eines Mobilfunk-Ladens zu sein.

Auf diesem Weg leiten die Angreifer dann die mTan, die für eine Online-Überweisung nötig ist, an ihre eigenen Mobilfunknummern weiter und können die illegale Überweisung abschließen.

In einem ersten Schritt habe die Telekom nun die Sicherheitsabfragen für die Identifikation von verifizierten Händlern verschärft.

Dass sich die Angreifer als offizielle Händler ausgeben gibt dieser Betrugswelle eine neue Qualität. Bei den vorgegangenen Kampagnen hatten sich die Hacker unter falschen Namen eine weitere Sim-Karte zukommen lassen. Nachdem aber die Mobilfunkbetreiber nun bei der Vergabe von Ersatzkarten die Vorlage eines Passwortes oder Ausweises verlangen, haben sich die Betrüger einen neuen Weg gesucht. Laut Telekom-Sprecherin soll die Zahl der Betrügereien im mittleren zweistelligen Bereich liegen.

Die Süddeutsche berichtet von einem Betrugsfall eines Postbankkunden. Dabei seien in einem ersten Schritt von einem Konto 30.000 Euro auf das Girokonto des Kunden überwiesen worden. Anschließend wurde diese Summe in neun Tranchen an verschiedene Konten der Hacker überwiesen, um das Limit für Online-Überweisungen zu umgehen. Die Postbank erklärte, dass man den Schaden kurzfristig regulieren werde.

Was wohl gehackt wurde, ist der Rechner des Kunden. Jedenfalls haben sich darüber (oder über Phishing) Kriminelle die nötigen Kundeninformationen für den Betrug besorgt. Das Grundproblem liegt also in der Sicherung des Rechners. Das Verfahren des Online-Bankings wurde dabei nicht gehackt.

[Update: 12:49] In einer aktuellen Stellungnahme der Deutschen Telekom heißt es, dass die Telekom nach Bekanntwerden von Fällen mit mTan-Betrug 2014 umgehend Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und von Anfang an sehr eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen gearbeitet habe.

Auch damals sei die Basis des Betrugs gewesen, dass der Rechner der Opfer ausspioniert wurde und die Täter so neben der Bankverbindung und der PIN für das Online-Banking auch Kundengeheimnisse für die Aktivierung einer zusätzlichen SIM-Karte auslesen konnten. Damals habe die Telekom mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen auf die Sicherheitsvorfälle reagiert.

“Jetzt haben die Täter ihre Methoden zum Betrug mit mTans weiter verfeinert. Grundlage des Vorgehens sind nach wie vor gehackte Kundenrechner, über die Kundendaten ausspioniert werden. Mit diesen Daten geben die Täter vor, als Händler im Namen ihrer Kunden eine neue Ersatz-SIM-Karte aktivieren zu wollen”, so die Telekom in einer Aussendung.

Es seien umgehend die Maßnahmen zur Händleridentifikation verschärft worden, bestätigt die Telekom.

Dennoch betreffen die ausspionierten Rechner der Opfer auch die Telekom. Daher empfiehlt der Provider, dass Anwender dieser Online-Banking-Technologie, aktuelle Antiviren-Lösungen installieren, keine veraltete Software verwenden und sich über sich über Phishing-Methoden und weitere Angriffsmöglichkeiten informierten sollten. Weitere Informationen liefert die Telekom über: http://www.sicherdigital.de und http://www.telekom.com/abuse.

Zudem informiere die Telekom, sofern bekannt, betroffene Nutzer, dass der Rechner mit Schadcode infiziert ist. Im Schnitt versende die Telekom im Schnitt etwa 200.000 solcher Mails und Briefe pro Monat.

Tipp: Interessieren Sie Sich für digitale Geschäftsmodelle? Lesen sie dazu unser Interview mit Lumir Bourenanu, CTO der eurodata tec.
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Martin Schindler
Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt sondern hat auch eine Schwäche für etwas abseitige und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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Betrug auf dem Goldmarkt – können Sie die hässlichen Wahrheiten des global

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Dez 2015 18:50

Betrug auf dem Goldmarkt.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... rkraf.html
Betrug auf dem Goldmarkt – können Sie die hässlichen Wahrheiten des globalen Finanzsystems verkraften ?
Bill Holter

Es ist schon so ein Ding mit der Wahrheit. Was für den einen eine unumstößliche Wahrheit ist, sieht der nächste als strittig an, denn Meinungen und Einschätzungen variieren von Person zu Person. »Wahrheit« in diesem Zusammenhang bedeutet nichts weiter als die Meinung oder den Standpunkt eines Einzelnen. Eine auf diese Weise definierte Wahrheit kann sich verändern, verformen oder sogar fabrizieren lassen.



Die Wahrheiten beispielsweise, an die der amerikanische Fernsehsender MSNBC glaubt und die er vertritt, unterscheiden sich sehr stark von den Wahrheiten von Fox News, sowohl in der Wahrnehmung der Reporter selbst als auch der Zuschauer. Echte Wahrheiten jedoch können sich nicht »fabrizieren« lassen, zurecht gerückt werden oder je nach Meinung des Betrachters verändern. Sie haben einen mathematischen Ursprung und es geht mehr um schwarz und weiß.



Das globale Finanzsystem ist aus dem Ruder gelaufen, wenn wirtschaftliche Wahrheiten vertuscht und unter den Teppich gekehrt werden müssen, um die Realität zu verheimlichen. Offenbar denken unsere Zentralplaner, wenn die Menschen etwas glauben, dann werde es dadurch automatisch zur Wahrheit. Ich jedoch möchte heute ganz deutlich sagen: »Nein, das stimmt so nicht.«



Sie wollen ein Beispiel für etwas, das völlig verquer läuft, aber angeblich Teil des »neuen Normals« ist? Ein Musterbeispiel dafür sind die Negativzinsen in weiten Teilen Europas. Diese Negativzinsen gelten nicht länger nur bei kurzen Laufzeiten, sondern zum Teil auch für Laufzeiten von mehr als sieben bis zehn Jahren. Wie kann das angehen? Investoren sind bereit, auf zehn Jahre Laufzeit oder noch länger einen garantierten Verlust auf sich zu nehmen? Dass die Zinsen negativ sind, liegt natürlich daran, dass die Zentralplaner wollen, dass die Menschen nicht auf ihrem Geld hocken, sondern es ausgeben.



Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ist abgesackt, weil die Menschen den Gürtel enger schnallen und sparen. Sparen wiederum ist ein Konzept, das Finanzministerien und Zentralbanken nicht einmal buchstabieren können. Man darf nicht vergessen: Egal, ob Euro, Yen oder Dollar – die Notenbanken können so viel von diesen Währungseinheiten drucken, wie sie gerade lustig sind.



Negativzinsen sorgen dafür, dass von diesen »Währungseinheiten« bei Fälligkeit weniger zurückgegeben wird, und sie sorgen dafür, dass für das bereits versprochene »Gelddrucken« der Risikoausgleich bei unter null liegt. Im Grunde heißt das nichts anderes, als dass die Sparer für das Privileg bezahlen, »Währungseinheiten« verlieren zu dürfen, obwohl die Zentralbanken gleichzeitig ihr Bestes tun, den Wert dieser Einheiten zu reduzieren. Hat das mit Massenwahn zu tun?



Ein weiteres Beispiel, wo die »Wahrheiten« einfach nicht zusammenpassen, ist im Bereich der Swaps. So wie GOFO-Rates niemals negativ sein sollten, ist es auch mit dem Swap-Markt. [Anm.: GOFO = Gold Forward Offered Rate = der Satz, zu dem Banken sich Gold bei den Zentralbanken leihen können.] Momentan sind die Sätze negativ, was bedeutet, dass die Banker und Broker die Kreditqualität höher bewerten als das Finanzministerium, das diese Finanzderivate ausgibt.



Sollte das amerikanische Finanzministerium bankrottgehen, würde einem der gesunde Menschenverstand doch sagen, dass keine Bank und kein Broker mit Schatzbriefen im Portfolio das überlebte. Dass die Swaps negativ bepreist sind, liegt meiner Meinung nach nicht an der Werteinschätzung, ich glaube vielmehr, dass unbelastete Sicherheiten inzwischen dermaßen knapp geworden sind, dass mathematischer Wahnsinn zur Realität geworden ist. Vor sechs Monaten erhielten wir einen Hinweis, dass so etwas geschehen könnte. Ich schrieb darüber hier… und jetzt ist der hässliche Fall eingetreten.



Meine Aufzählung wäre natürlich nicht vollständig, wenn ich nicht auf die Farce einginge, die sich auf den Märkten für Gold und Silber abspielt: Gestern wurden an der COMEX innerhalb von 30 Minuten rund 18 000 Kontrakte verkauft. Tatsächlich wurden allein innerhalb von vier Minuten rund 7000 Kontrakte auf dem Markt abgeladen.



Lassen Sie mich diese Zahlen für Sie in das richtige Verhältnis rücken: 18 000 Kontrakte entsprechen 1,8 Millionen Unzen Gold. Die New Yorker Warenterminbörse COMEX wiederum hätte nach eigenen Angaben wie viel Gold zur Auslieferung zur Verfügung? 150 000 Unzen. 1,8 Millionen Unzen sind mehr als das, was in einer Woche weltweit an Gold gefördert wird, 150 000 dagegen entsprechen der Leistung von knapp 16 Stunden. Und noch eine Zahl, um das ins Verhältnis zu setzen: Woche für Woche importiert China mehr als 1,3 Millionen Unzen echtes Gold, was nahezu 80 Prozent allen produzierten Golds entspricht.



Warum das wichtig ist? China holt jede Woche nahezu das Zehnfache dessen ins Land, was der COMEX insgesamt an Gold zur Verfügung steht. Oder anders gesagt: Die Gold-Bepreisung der COMEX ruht auf einem Fundament, das zehn Mal kleiner als das ist, was China jede einzelne Woche importiert. Wie kann es da glaubwürdig sein, dass die COMEX mehr als zwölf Mal so viel »Gold« verkaufen kann (und zwar innerhalb von 30 Minuten!), als sie nach eigenen Angaben zur Verfügung hat?



Aus meiner Sicht hat die COMEX derzeit ein Problem. Seit über zwei Monaten hat die Kategorie der registrierten Händler kein Gold mehr erhalten, inzwischen ist sie auf ein Niveau geschrumpft, das gerade einmal 16 Stunden der globalen Produktion entspricht. Erster Fälligkeitstag für Dezember-Gold ist der 30. November, es bleibt also nur ein Tag, aber es sind noch 24 000 Kontrakte offen.



Ausgehend von der bisherigen Historie kann man einen Einbruch um 12 000 Kontrakte und einen 40-prozentigen Rückgang im Verlauf des Monats erwarten. Wenn es dazu käme, stünden der Forderung von 600 000 Unzen 150 000 lieferbare Unzen gegenüber. In den vergangenen Jahren gab es ähnliche Situationen wiederholt, aber noch nie mit einem derart schwächlichen Lagerbestand wie heute.



Was ich sagen will, wenn ich über die derzeitige Lage an der COMEX schreibe, ist ganz einfach: Aktuell bestimmt die COMEX die Goldpreise, hat dabei allerdings praktisch null Reserven im Rücken. China importiert an einem einzigen Tag mehr Gold als das, was die COMEX nach eigenen Angaben liefern kann. Fast jedes Ereignis der Kategorie »Schwarzer Schwan«, sei es nun finanzieller, geopolitischer oder militärischer Natur, wird der COMEX die letzten Möglichkeiten und die letzte Glaubwürdigkeit rauben, auch weiterhin den »Chef-Manipulator« zu geben.



In mehreren Kolumnen habe ich gefragt, warum selbst nach so offensichtlichen Überfällen wie dem vom Freitag die CFTC, die für die Regulierung der amerikanischen Futures-Märkte zuständige Behörde, derart korrupte Preisregulierungsmechanismen zulässt. Auf dem Silbermarkt hat die CFTC keinen Grund zum Handeln gefunden. Für meinen Geschmack ist das eine Umschreibung von »Wir können ja nicht die Regierung verhaften«, insofern liegt »kein Grund zum Handeln« im Interesse der nationalen Sicherheit.



Was die COMEX anbelangt, möchte ich Folgendes fragen: Warum ist es möglich, dass ein Institut oder eine Gruppe von Instituten innerhalb von 30 Minuten das Zwölffache dessen verkaufen kann, was angeblich zur Lieferung zur Verfügung steht? Allein der Dezember schon sieht ziemlich problematisch aus. Wie kann man da diese Praxis fortsetzen, wenn doch gerade einmal 1500 Kontrakte schon zu einem Lieferstopp führen könnten? Wie sieht die endgültige Lösung aus? Beruft man sich auf höhere Gewalt und macht einfach weiter?



Und was Sie als Investoren anbelangt: Sehen Sie die Gefahr? Ein Lieferstopp oder ein erzwungener Stopp, bei dem man sich letztlich auf höhere Gewalt beruft, hätte katastrophale Folgen. Der Süßigkeitenladen wird geschlossen. Und dann? Glauben Sie ernsthaft, Sie könnten dann künftig Metalle zu Preisen kaufen, die den aktuellen Kursen auch nur ansatzweise ähneln? Ich habe immer gesagt, dass sich das gesamte Spiel komplett verändern wird, wenn die letzte für Lieferungen zur Verfügung stehende Unze nicht mehr ist. Und wenn ich »das gesamte Spiel« sage, meine ich alles.


Wissen Sie, was geschehen wird, wenn publik wird und begriffen wird, was da für ein faules Spiel auf dem Goldmarkt getrieben wird? Ist Ihnen klar, dass das Vertrauen in unser gesamtes Finanzsystem mit seinen Dollars, Schatzbriefen und dem ganzen Rest dauerhaft zunichte gemacht wird?



Vieles von dem, was wir in unserem Alltag sehen, ist nichts als betrügerischer Schwindel. Unsere Lebensweise und unserer Lebensstandard hängen voll und ganz von diesem Schwindel ab und von einem Fortbestand des kollektiven Wahnsinns. Leider jedoch lädt Mutter Natur einige sehr hässliche Wahrheiten vor unserer Haustür ab. Diese »hässlichen Wahrheiten« sollten nach logischem Denken allesamt unmöglich sein, und dennoch existieren sie und dennoch werden sie immer häufiger. Sind Sie bereit für die hässlichen Wahrheiten?


Copyright © 2015 by GlobalResearch

Bildnachweis: Andrey N Bannov / Shutterstock

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Wenig schmeichelhafter Preis - "Mogelpackungen des Jahres" nominiert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jan 2016 17:21

Mogelpackung-des-Jahres.png
Mogelpackung-des-Jahres.png (170.26 KiB) 5912-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/Mogelpackun ... 87221.html
Montag, 04. Januar 2016
Wenig schmeichelhafter Preis - "Mogelpackungen des Jahres" nominiert

Verbraucher ärgern sich täglich über versteckte Preiserhöhungen. Die Verbraucherzentrale bietet ihnen nun die Möglichkeit, über Produkte, mit denen Kunden besonders getäuscht wurden, abzustimmen und den Herstellern so einen Denkzettel zu verpassen.

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(Foto: Verbraucherzentrale Hamburg)

Verärgerte Verbraucher können ab sofort über die neue "Mogelpackung des Jahres" 2015 abstimmen. Die Verbraucherzentrale Hamburg, die den schmeichelhaften Preis seit 2013 verleiht, stellte dazu fünf Produkte vor, mit denen Hersteller nach Auffassung der Verbraucherschützer ihre Kunden "besonders getäuscht" haben.

Bei den fünf Kandidaten für die "Mogelpackung des Jahres" handelt es sich um die Bebe Zartcreme von Johnson & Johnson, die Zahnpasta Dentagard von Colgate-Palmolive, den Finesse Schinken der Nestlé-Marke Herta, die "Kopfsteherflaschen" von Heinz Ketchup und die Kaffeekapseln Jacobs Latte macchiato classico von Jacobs Douwe Egberts.

Colgate-Palmolive beispielsweise reduzierte laut Verbraucherzentrale die Füllmenge seiner Zahnpasta Dentagard von 100 auf 75 Mililiter und behielt den alten Preis bei; die Bebe Creme wurde den Angaben zufolge durch neue Füllmengen um bis zu 84 Prozent teurer. Die anderen Fälle sind ähnlich gelagert.
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"Die nominierten Produkte haben wir aus zahlreichen Verbraucherbeschwerden im Jahr 2015 ausgewählt, weil die versteckte Preiserhöhung bei ihnen entweder sehr dreist oder ausgesprochen raffiniert umgesetzt wurde", erklärte Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Hersteller und Händler würden seit vielen Jahren die Beschwerden der Verbraucher ignorieren und versuchen, Preiserhöhungen zu verstecken. Die Verbraucherschützer fordern deshalb eine Transparenzplattform, auf der Hersteller Füllmengenreduzierungen vorab veröffentlichen müssen, damit versteckte Preiserhöhungen nicht mehr möglich sind.

Im Vorjahr wählten Verbraucher die Windeln Pampers vom Hersteller Procter & Gamble zur Mogelpackung des Jahres.

Wer den diesjährigen Negativpreis bekommt, können Verbraucher noch bis zum 22. Januar mitbestimmen.

Hier geht es zur Abstimmung.

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Nebenjob - „Finanzagent“: Vorsicht – Betrug !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jan 2016 19:26

Vorsicht – Betrug.jpg
Vorsicht – Betrug.jpg (18.47 KiB) 5899-mal betrachtet

http://www.nebenjob.de/nebenjob_recherc ... etrug.html

Nebenjob - „Finanzagent“: Vorsicht – Betrug !
Finanzagent
Foto: © frogfisch - Fotolia.com
Bei diesem vermeintlichen Nebenjob zahlen Sie richtig drauf

Schon seit geraumer Zeit macht der Nebenjob als Finanzagent negative Schlagzeilen: Die Zahl der Geschädigten, die gutgläubig auf ein unseriöses Jobangebot für Finanzagenten eingegangen sind, steigt rasant. Wie das Bundeskriminalamt im September 2010 bekannt gab, hat sich die Zahl der Anzeigen gegen Finanzagenten, die ihr Konto für Internet-Kriminelle zur Verfügung gestellt haben, von 971 Fällen im Jahr 2008 auf 2.394 Verdachtsfälle im Jahr 2009 mehr als verdoppelt.

Wer auf der Suche nach einem Nebenjob ist, hat wahrscheinlich bereits mehr als einmal ein Stellenangebot, in dem Finanzagenten gesucht werden, gesehen – denn es gibt massenweise solcher Jobangebote in den verschiedensten Variationen. Das liegt daran, dass der Ersatzbedarf an Finanzagenten hoch ist, denn innerhalb weniger Tage fliegt der Schwindel auf und der Finanzagent ist für die kriminellen Auftraggeber unbrauchbar geworden. Dieser vermeintliche Nebenjob ist also keine Tätigkeit, die lange ausgeübt werden kann – und schon gar nicht legal.

Lassen Sie unbedingt die Finger von diesem Nebenjob: Wer sich als „Finanzagent“ betätigt, hat schwerwiegende zivilrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen zu tragen. Zahlreiche Pressebeiträge in Print und TV sowie Beiträge in Foren berichten darüber, dass es bereits viele Geschädigte gibt, die aus Gutgläubigkeit leichtsinnig zum Geldwäscher wurden.
Wie sieht ein Stellenangebot für einen Finanzagenten aus?

Die Angebote für einen Nebenjob als Finanzagent kommen per eMail oder werden auf Websites ausgeschrieben. Der Job ist scheinbar einträglich, leicht und von zu Hause aus zu erledigen. Für viele wirkt das Angebot auf den ersten Blick seriös – so wird Jobsuchenden beispielsweise vorgegaukelt, dass sie mit der Zurverfügungstellung ihres Kontos ein (meist international tätiges) Unternehmen darin unterstützen, schnelleren Zahlungsverkehr zu ermöglichen, Kosten für Auslandüberweisungen einzusparen oder sensible Kundendaten zu schützen.

Damit das Ganze richtig seriös wirkt, wird oftmals sogar ein schriftlicher Vertrag zwischen Arbeitgeber und Finanzagent geschlossen – dieser Arbeitsvertrag allerdings ist ein reines Fantasiekonstrukt und hat keine rechtliche Grundlage.
Ihre Aufgabe: Was sollen Sie als Finanzagent machen?

Um es ganz unmissverständlich auf den Punkt zu bringen: Ihre „Aufgabe“ als Finanzagent besteht darin, Geldwäsche für organisierte Internetbetrüger zu betreiben - und natürlich machen Sie sich damit strafbar.

Als Finanzagent stellen Sie Ihr privates Konto für Finanztransaktionen zur Verfügung. Sie nehmen Zahlungen entgegen, die allerdings nicht aus legalen Geschäften, sondern aus kriminellen Geschäften im Internet stammen. Beispielsweise stammen die eingehenden Gelder aus betrügerischen eBay-Geschäften oder aus Phishing-Angriffen im Online-Banking.

Das auf Ihrem Konto eingehende Geld müssen Sie unter Abzug Ihrer Provision möglichst umgehend abheben und anschließend das Bargeld über ein Bargeldversandunternehmen ins Ausland weitertransferieren. Es ist auch denkbar, dass Sie illegal erlangten Gelder schnell an die Täter im Ausland weiter überweisen sollen und so die Transferwege verwischen.
Geld verdienen: Was wird Ihnen versprochen?

Die Bezahlung für die Tätigkeit als Finanzagent erfolgt „leistungsbezogen“ in Form von einer Provision, die zwischen 5 und 10 Prozent der Geldsummen, die über Ihr Konto fließen, liegt. Auf diese Art werden Ihnen mehrere Hundert Euro Verdienst im Monat versprochen.

Vorsicht - das ist nur scheinbar leicht verdientes Geld. Denn dass Sie Ihr Konto für kriminelle Transaktionen zur Verfügung stellen, wird nicht lange unbemerkt bleiben. Außerdem werden Sie die Konsequenzen, die Ihrer Tätigkeit als Finanzagent folgen, in vollem Umfang tragen müssen.
Die Folgen Ihrer Tätigkeit als Finanzagent

Eines vorweg: Leichtgläubigkeit, Naivität und auch Geldnot schützen Sie nicht vor einer Strafe. Das Fatale bei einem „Nebenjob“ als Finanzagent ist, dass Sie zunächst zwar Opfer sind, weil Sie auf ein unseriöses Nebenjob-Angebot hereingefallen sind. Dadurch jedoch, dass Sie das bei Ihnen eingehende Geld weiter überweisen bzw. transferieren, machen Sie sich zum Mittäter. Und damit kommen weitreichende Konsequenzen auf Sie zu.

Zunächst einmal ist es so, dass aller Wahrscheinlichkeit nach die ursprüngliche Überweisung von den Opfern des Internet-Betruges widerrufen wird. Weil Sie als Finanzagent nun aber diese unrechtmäßig erworbenen Geldbeträge weiter überwiesen haben, bleiben Sie auf dem dadurch entstehenden Schaden sitzen. Denn die Geschädigten Phishing-Opfer oder eBay-Käufer können Schadensersatzansprüche gegen Sie stellen – und werden das aller Wahrscheinlichkeit nach auch machen.

Zu dieser zivilrechtlichen Folge kommt die strafrechtliche Konsequenz. Wer sich als Finanzagent betätigt, betreibt Geldwäsche und macht sich damit strafbar. Es dauert nämlich nicht lange, bis Ihr neuer Nebenjob von der Polizei bemerkt wird: Normalerweise dauert es nur wenige Tage, bis ein neuer Finanzagent Besuch von der Kriminalpolizei bekommt. Gegen Sie wird ein Strafverfahren wegen Geldwäsche und unerlaubten Erbringens von Finanzdienstleistungen eingeleitet. Da Sie außerdem Provision für Ihre Tätigkeit einbehalten haben, kann es möglich sein, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen unerlaubt erbrachter Finanzdienstleistungen verwaltungsrechtlich gegen Sie vorgehen wird – denn der Beruf des Finanzagenten ist genehmigungspflichtig.

Fazit: Gehen Sie keinesfalls auf ein Stellenangebot ein, in dem ein Nebenjob für einen Finanzagenten angeboten wird - es handelt sich um Betrug!
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Tricks der Lebensmittelhersteller - Nährwertangaben beeinflussen Kaufverha

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Feb 2016 18:07

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http://www.n-tv.de/wissen/Naehrwertanga ... 55666.html
Dienstag, 09. Februar 2016
Tricks der Lebensmittelhersteller - Nährwertangaben beeinflussen Kaufverhalten

Bewusste Käufer achten immer öfter auf die Nährwertangaben von Nahrungsmitteln, um Übergewicht vorzubeugen. Doch die Industrie lässt sich einen Trick einfallen, auf den viele Verbraucher reinfallen.

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Übergewicht ist ein immer größer werdendes Problem – weltweit. Lebensmittelhersteller sind auch deshalb verpflichtet, eine Nährwerttabelle auf der Rückseite ihres Produkts abzubilden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, auf der Vorderseite der Verpackung den Nährwert einer Portion anzugeben. Wie diese freiwillige Angabe auf den Verbraucher wirkt, haben Konsumentenforscher der Universität Göttingen untersucht.

Dafür werteten die Wissenschaftler Daten von mehr als 1500 Supermärkten in Großbritannien aus, die sie über einen Zeitraum von zwei Jahren gesammelt hatten. In dieser Zeit wurde auch die freiwillige Angabe der Nährwerte einer Portionsgröße eingeführt. Die Wissenschaftler stellten fest: Je niedriger die Angabe der Portionsgröße als Basis zur Nährwertangabe war, desto größer war auch der Anstieg des Absatzes nach der Einführung der freiwilligen Kennzeichnung.
Standardisierung für Portionsgrößen fehlt
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"Viele Konsumenten bewerten ein Produkt offenbar ausschließlich nach der angegebenen Kalorienzahl oder anderen Nährwerten und ignorieren dabei die Vergleichsbasis pro Portion", erläutert der Leiter der Studie, Dr. Ossama Elshiewy. Nach Ansicht der Wissenschaftler dienen diese Angaben weniger der Aufklärung, sondern vielmehr der Vermarktung der Produkte.

Die Forscher fanden außerdem heraus, dass kleinere Portionsangaben tendenziell bei ungesünderen Produkten auftreten. "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass kleinere Portionsangaben die Verbraucher, die Nährwertinformationen als Richtlinie nutzen, in die Irre führen können und somit für diese Gruppe eine Gefahr in Bezug auf ihre Ernährungsgewohnheiten darstellen", so Elshiewy weiter. Aus diesem Grund fordern die Forscher eine Standardisierung bei der Angabe der Portionsgrößen. Zudem müsse in Zukunft besser zwischen den gesetzlich vorgeschriebenen Nährwertangaben und den Nährwertangaben, die freiwillig gemacht werden, unterschieden werden. "Insbesondere Kennzeichen auf freiwilliger Basis können zur bewussten Manipulation der wahrgenommenen Kalorienmenge eingesetzt werden und sollten daher nicht mit verpflichtenden Nährwertangaben verwechselt werden", betont Elshiewy.
Bilderserie
Manche Menschen wiegen dann sogar noch mehr als vor der Diät. Der so genannte Jo-Jo-Effekt lässt die meisten Abnehmwilligen resignieren. Denn jedem scheint einzuleuchten: was über Jahre angefuttert worden ist, kann nicht in einigen Tagen oder Wochen wieder abgenommen werden. Zudem schmecken Raucher, nachdem sie aufgehört haben, wieder viel intensiver ihre Nahrung. Die Energiebilanz zählt Diätlügen und Ernährungsmythen

Quelle: n-tv.de , jaz
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Daten für die Versicherung - Werden Fitness-Apps zur Falle ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Feb 2016 18:43

Werden Fitness-Apps zur Falle.jpg
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Werden-Fitn ... 62231.html
Dienstag, 09. Februar 2016
Daten für die Versicherung - Werden Fitness-Apps zur Falle ?

Immer mehr Menschen setzen auf Gesundheits-Apps und zeichnen ihre Aktivitäten mit Smartwatches oder Fitness-Trackern auf. Manche Krankenkassen locken mit Vorteilen, doch Verbraucherschützer schlagen Alarm. Wird der Computer am Handgelenk zur digitalen Fitness-Fessel?

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Sie messen die Schlafdauer oder den Blutdruck, zählen die Schritte und werten Informationen zur Ernährung aus. Laut einer Studie des IT-Verbands Bitkom zeichnet bereits jeder dritte Deutsche Gesundheitsdaten per App, Fitness-Armband oder Computer-Uhr auf. "Jeder von uns wird so ein Gerät haben", prophezeite der Chef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, kürzlich in einem Zeitungsinterview.

Gehört die digitale Vermessung des Menschen längst zum Alltag? Verbraucherschützer und Patientenvertreter schlagen Alarm. Und auch Justizminister Heiko Maas sagt: "Kein Mensch darf zum Objekt eines Algorithmus werden." Das Thema liegt ihm persönlich am Herzen, denn der SPD-Politiker ist passionierter Triathlet. "Für mich ist das ein guter Ausgleich, eine Möglichkeit, mich abzureagieren". Beim Laufen, Schwimmen oder Radfahren nutzt er selbst die sogenannten Wearables - kleine Computer-Geräte, die direkt am Körper getragen werden.

Natürlich sei es interessant, beim Blick auf das Handgelenk nicht nur seine Zeit zu erfahren, sondern auch die Pulsfrequenz, sagt der Minister. Seine Daten speichere er und werte sie am Computer aus - "und ich hoffe, dass auch nur ich das auswerte", sagt Maas. Das mache er aber nur zur sportlichen Kontrolle und nicht für die Krankenkasse.
Daten gegen Prämien

Damit ist der Minister nicht allein. Rund 80 Millionen Menschen in 20 Ländern haben sich beispielsweise bei der inzwischen zu Adidas gehörenden Sport-App Runtastic registriert. Allerdings sind andere Bürger großzügiger als Maas, wenn es um die Weitergabe ihrer Daten geht: Laut der Bitkom-Umfrage würden ein Drittel Gesundheitsdaten an Krankenkassen geben, etwa um im Gegenzug Vorzüge zu erhalten. Der Konzern Generali kündigte bereits vor längerem an, für seine Berufsunfähigkeitsversicherung Daten über Fitness und Lebensstil sammeln zu wollen. Dabei würden Kunden, die ihr gesundes Leben per App dokumentierten, Gutscheine und Rabatte bei Prämien gewährt.

Die TK macht sich für eine elektronische Patientenakte stark, in der klassische medizinische Werte, aber auch Daten von Fitness-Trackern enthalten sein können. Der Vorteil? "Wir können über das Risiko einer Erkrankung informieren, wenn wir die Krankheiten, den Puls, das Ausmaß der Bewegung und so weiter zusammen analysieren", sagte TK-Chef Baas der "Süddeutschen Zeitung". Und die DAK-Gesundheit bezuschusst Smartwatches und Fitness-Tracker. Voraussetzung dabei: Die Geräte müssen mit einer entsprechenden App ausgestattet sein und der Kunde muss die Dokumentation seiner Gesundheitswerte belegen.

Geht der Trend also zum gläsernen Menschen? Die Versicherungen versichern, der Kunde sei weiterhin Herr über seine Daten. Doch die Skepsis ist da. Laut einer vom Verbraucherministerium in Auftrag gegebenen YouGov-Studie befürchten viele Menschen Risiken bei der Nutzung von Wearables oder Apps. 39 Prozent sehen demnach die Verwendung durch Dritte als Problem. Jeweils ein knappes Drittel fürchtet falsche Messwerte oder falsche Gesundheitsratschläge.
Alte und Kranke haben es schwer

Niemand könne gezwungen werden, seine Fitness zu überwachen, betont Minister Maas. "Jeder hat das Recht auf eine analoge Welt." Er wolle deshalb prüfen lassen, "die Verwendung bestimmter Gesundheitsdaten auf Grundlage des neuen EU-Datenschutzrechts einzuschränken". "Wer gesund und fit ist, spekuliert auf Rabatte. Wer nicht mitmacht, ist schnell identifiziert und diskriminiert", kritisiert der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Alte und kranke Mitglieder seien die Verlierer. Das stelle das Solidarsystem der gesetzlichen Krankenkassen auf den Kopf.
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"Die neuen Apps und Wearables können einen extremen Nutzen entfalten", meint dagegen Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Für gesunde Menschen, länger gesund zu bleiben. Für Kranke, schneller gesund zu werden." Bei der Medikamentennutzung könnten Apps hilfreich sein, etwa als Erinnerungsfunktion oder bei der Verträglichkeitsprüfung mit anderen Produkten. Die Medikamenteneinnahme dürfe man nicht einer App überlassen, die irgendwelche Programmierer entwickelt hätten, hält Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband, dagegen. "Gesundheits-Apps können das Leben von Patienten verbessern, aber auch Schaden anrichten." Es sei Aufgabe der Politik, Standards für Qualität, Datenschutz und Datensicherheit zu entwickeln.

Bleibt die Frage, wie gut die Tracking-Angebote überhaupt sind. Die Stiftung Warentest untersuchte kürzlich zwölf Fitness-Armbänder etwa von Fitbit, Jawbone oder Xiaomi und verpasste nur zwei Modellen - beide von Garmin - das Qualitätsurteil "gut". In Sachen Datenschutz lobten kanadische Forscher der Universität Toronto unlängst die Apple Watch. In ihrer Studie mit acht Fitness-Trackern, sei die Apple-Uhr das einzige Gerät gewesen, das seine Netzwerk-ID ab und an per Zufall änderte. Die anderen hätten eine eindeutige ID gesendet, was eine Langzeit-Überwachung erlaube.

Quelle: n-tv.de , Jenny Tobien, dpa
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Pharmakonzerne vertuschen belastende Erkenntnisse über AntidepressivaER

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Feb 2016 10:56

Pharmakonzerne vertuschen belastende Erkenntnisse über Antidepressiva.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... ssiva.html

15.02.2016


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Pharmakonzerne vertuschen belastende Erkenntnisse über Antidepressiva
Ethan A. Huff

Vielleicht glauben Sie auch, dass Antidepressiva gegen Depressionen wirken und die allgemeine Situation der Patienten verbessern, weil sie die Vorsilbe »anti-« in ihrem Namen tragen. Aber eine neue Untersuchung, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, stellte fest, dass Antidepressiva das Risiko von aggressivem Verhalten und sogar Selbstmord insbesondere bei Anwendern im Alter von unter 18 Jahren deutlich erhöhen.



In dieser umfassenden Metastudie wurden 70 unterschiedliche Tests zur Sicherheit und Wirksamkeit der bekanntesten auf dem Markt befindlichen Antidepressiva unter die Lupe genommen. Es stellte sich heraus, dass Antidepressiva entgegen den Behauptungen der Hersteller hohe Risiken bergen. Vor allem Personen im Alter von unter 18 Jahren, die diese Medikamente einnehmen, weisen nach Datenlage ein doppelt so hohes Risiko auf, Selbstmord zu begehen. Aber diese wichtige Erkenntnis wurde von den Mainstream-Medien weitgehend ignoriert.



Dies hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass die Pharmakonzerne die am stärksten belastenden Informationen den Behörden gegenüber, die für die Zulassung und Überwachung der Medikamente verantwortlich sind, verschleiert haben. Dies führte zu einer »schwerwiegenden Unterschätzung der Gefahren«, die mit der Einnahme dieser weitverbreiteten Medikamente einhergehen.



Viele Patienten und ihre Familien haben im Zusammenhang mit der Einnahme von Antidepressiva über unberechenbares und teilweise sogar gewalttätiges Verhalten der Anwender berichtet. Die Hinweise häufen sich dermaßen, dass man eigentlich den Personen, die unter einer Depression leiden, raten müsste, die Einnahme der Medikamente einzustellen.



»Es ist eindeutig, dass Antidepressiva bei Kindern nicht wirken«, erklärte der Hauptverfasser der Studie, Professor Peter Gøtzsche vom Nordic Cochrane Centre am Ringhospitalet in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. »Bei den randomisierten Tests erklärten Kinder, die Medikamente zeigten bei ihnen keine Wirkung, aber sie erhöhten das Selbstmordrisiko.«



Prof. Gøtzsche äußerte sich mit deutlichen Worten zur dem Vorgehen der Pharmakonzerne, die dazu neigten, ungünstige Daten, die ihre »chemischen Zaubertränke« in einem schlechten Licht erscheinen ließen, unter den Tisch fallen zu lassen. Öffentlich erklärte er, es sei erschütternd und beunruhigend, was gegenwärtig im Namen der Behandlung von Depressionen stattfinde. Damit griff er die Einschätzung externer Experten auf, die die Ergebnisse ebenfalls als »tief beunruhigend« bezeichnet hatten. Professor Gøtzsche sagte, er empfinde das Verhalten der Pharmakonzerne, denen es offenbar an jeglichem Unrechtsbewusstsein darüber mangele, was diese Medikamente bei Menschen und insbesondere Kindern anrichteten, als »widerwärtig«.



»Ich ziehe aus der Tatsache, dass zur Zahl der Selbstmorde deutlich zu geringe Angaben gemacht wurden, den Schluss, dass Antidepressiva wahrscheinlich die Selbstmordzahlen in allen Altersgruppen erhöhen«, sagte er weiter. »Das Ausmaß der Missachtung dieser Leute gegenüber Menschenleben ist absolut erschreckend.«



Einnahme von Antidepressiva steigt weltweit steil an – trotz fehlender Nachweise der Unbedenklichkeit bei längerer Einnahme



Viele der Massenmorde und Amokläufe der letzten Jahre, über die ausführlich in den Medien berichtet wurde, werden mit der Einnahme von Antidepressiva in Verbindung gebracht. Das legt den Schluss nahe, dass diese Medikamente keineswegs so harmlos sind wie behauptet.



Die Pharmakonzerne tendieren dazu, diese und andere erschreckende Nebenwirkungen zu verharmlosen, auch wenn auf sie im Kleingedruckten der Beipackzettel hingewiesen wird.



Aber viele Ärzte verschweigen diese Nebenwirkungen gegenüber ihren Patienten, und die Folgen sind oft verheerend. In westlichen Ländern steigt die Einnahme von Antidepressiva steil an. Gegenwärtig nimmt Island den ersten Platz weltweit ein, was die Zahl der Verschreibungen angeht, gefolgt von Australien, Portugal, Kanada, Schweden und Großbritannien.



»In der britischen Bevölkerung hat sich die Zahl der Menschen, die Antidepressiva einnehmen, in den letzten zwei Jahrzehnten vervierfacht«, erklärte Dr. Joanna Moncrieff vom University College London und wies darauf hin, dass gegenwärtig etwa vier Millionen Briten täglich Antidepressiva einnehmen – dies bedeutet eine Verdopplung der Anzahl im Vergleich mit der Situation vor zehn Jahren. »Und das, obwohl wir längst nicht alle Auswirkungen dieser Medikamente kennen und verstehen«, fügte sie laut der National Post hinzu.



Eine der Methoden, die die Pharmakonzerne anwenden, um die Zahl der durch Antidepressiva mitverursachten Selbstmorde zu verschleiern, besteht darin, die betreffenden Personen als »emotional instabil« zu bezeichnen oder eine »Verschlimmerung der Depression« zu behaupten, als ob derartige Verhaltensänderungen sich völlig unabhängig von einer Einnahme oder Nichteinnahme von Antidepressiva entwickelten.



Der Pharmariese Eli Lilly gehört zu den Unternehmen, die bei fast 90 Prozent aller Tests Hinweise auf durch Antidepressiva ausgelöste Selbstmorde entfernten.



»Die Analyse legt nahe, dass klinische Studien, auf denen die Entscheidungen über die Zulassung beruhen, wahrscheinlich das Ausmaß der mit den Medikamenten verbundenen Schädigungen zu gering einschätzen«, ergänzte Dr. Tarang Sharma, ebenfalls vom bereits anfangs erwähnten Nordic Cochrane Centre.




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Abgerechnet über Handyrechnung - Was tun bei teurer Abo-Abzocke ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mär 2016 11:33

Was tun bei teurer Abo-Abzocke.jpg
Was tun bei teurer Abo-Abzocke.jpg (33.64 KiB) 5715-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/technik/Was-tun-bei- ... 87916.html
Abgerechnet über Handyrechnung - Was tun bei teurer Abo-Abzocke ?

Von Johannes Wallat

Immer wieder tappen Smartphone-Nutzer über Werbebanner, gefälschte Buttons und versteckte Links in die Abofalle - fast immer ungewollt und oft unbemerkt. n-tv.de erklärt, wie man der Abzocke vorbeugt und was Betroffene tun sollten.

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Smartphones nutzen die meisten Menschen zum Telefonieren, zum Surfen im Netz und für viele Apps - kleine Spiele, Messenger-Anwendungen und nützliche Zusatz-Dienste. Viele davon sind gratis, oft durch Werbung finanziert, die gegen einen kleinen Aufpreis ausgeschaltet wird. So weit, so klar. Man kann mit seinem Smartphone aber auch andere kostenpflichtige Dienste nutzen, die von Drittanbietern angeboten und direkt über die Handyrechnung abgerechnet werden - Premium-SMS oder kostenpflichtige Abos zum Beispiel. In vielen Fällen wurden diese nicht absichtlich oder bewusst bestellt, oft handelt es sich dabei um sogenannte Abofallen.
Ungewollt und unerwartet

Wer schon einmal selbst in die Falle getappt ist, weiß, wie ärgerlich so ein Fall ist. Man bekommt plötzlich eine SMS vom Mobilfunkanbieter, in der etwas von einem Kauf bei Anbieter XY steht und davon, dass dafür künftig wöchentlich ein gewisser Betrag berechnet wird. Oder auf der monatlichen Rechnung tauchen plötzlich hohe Beträge auf. Vom Anbieter hat man noch nie etwas gehört, bestellt hat man nirgendwo irgendetwas und schon gar nicht bewusst eingewilligt, einen nicht näher benannten Dienst für 4,99 Euro pro Woche in Anspruch zu nehmen.

Wie kann so etwas passieren? Wege in die Abofalle gibt es viele. Im Februar 2016 berichtete der Verein für Internetsicherheit "Mimikama" über eine gefälschte "Bild"-Schlagzeile zum angeblichen Unfall von Til Schweiger, die bei Facebook verbreitet wurde. Wer vom Desktop-PC aus darauf klickte, landete auf einer Gewinnspielseite. Wer den Link übers Handy öffnete, kam auf eine "dubiose Sex-Seite mit einer fiesen Abofalle". Vergleichbare Fälle gibt es viele, von gefälschten Android-Systemwarnungen über harmlos anmutende Buttons, Werbebanner und angebliche WhatsApp-Meldungen bis zu den oben genannten Sensationsmeldungen. Die deutschen Verbraucherzentralen erreichen täglich zahlreiche Beschwerden.
Drittanbieter sofort sperren

Der erste Schritt für Betroffene ist ein Anruf beim Mobilfunkanbieter, um eine Drittanbietersperre einzurichten. Das ist der wirksamste Schutz gegen weitere teure Abzock-Abos. Auf Antrag ihrer Kunden sind Mobilfunkanbieter seit Mai 2012 gesetzlich dazu verpflichtet, eine Sperre für die oft ungewollten Leistungen von Fremdanbietern einzurichten. Einmal aktiviert, sind alle sogenannten "Mehrwertdienste" von Dritten gesperrt, die ihr Geld über die mobile Bezahlfunktion (WAP-Billing) bekommen.
4,99 Euro pro Woche: Die Benachrichtigungs-SMS kommt mitten in der Nacht.
4,99 Euro pro Woche: Die Benachrichtigungs-SMS kommt mitten in der Nacht.
(Foto: jwa)

Die Drittanbietersperre kann am einfachsten über einen Anruf bei der Kundenhotline oder über die Unternehmens-Homepage eingerichtet werden. Kunden von Vodafone müssen sich über "MeinVodafone" einloggen und können dann bei "Mein Mobilfunk" unter dem Punkt "Rechnung" das "Mobile Bezahlen" ein- oder ausschalten. Telekom-Kunden können einzelne Dienste online übers Kundencenter sperren. Wer alle Dienste pauschal sperren möchte, muss die Hotline anrufen, das geht vom Smartphone aus über die Kurzwahl 2202. Nutzer von O2 müssen sich für eine Sperre mit dem Kundenservice in Kontakt setzen, entweder über die Hotline, den Live-Chat oder über das O2-Forum. Wer einen Vertrag bei E-Plus hat, kann sich im Kundencenter bei "Mein E-Plus" anmelden und dort die Sperre einrichten.

Bedenken sollte man aber: Es gibt auch seriöse Anbieter, die das WAP-Billing nutzen. Wenn die Drittanbietersperre erst einmal eingerichtet ist, kann man auch sonst nichts über die Mobilfunkrechnung bezahlen, zum Beispiel Klingeltöne, Nachrichtendienste oder Parktickets per SMS. Und während die Provider die Sperre kostenlos einrichten müssen, kann das Entsperren unter Umständen Geld kosten.
Wie bekomme ich mein Geld zurück?

Was aber tun, wenn bereits Geld berechnet wurde? Häufig wird mit dem Abschluss des Abos direkt die erste Rate fällig. In diesem Fall ist es wichtig, den wie auch immer zustande gekommenen Vertrag sofort zu kündigen, damit es nicht noch teurer wird. Das Problem: Dafür muss man sich mit dem Drittanbieter in Verbindung setzen, die Mobilfunkanbieter als Rechnungssteller fühlen sich nicht verantwortlich. Das ist aber nicht immer so einfach, denn oft werden für die Abwicklung externe Zahlungsdienstleister eingesetzt.

Ein aktuelles Beispiel: Der Mobilfunkanbieter bestätigt per SMS einen Kauf bei Firmen wie "Clarion Marketing Limited" oder "Doctor Mobile" für je 4,99 Euro pro Woche. Für Rückfragen wird in beiden Fällen eine kostenlose 0800-Nummer angegeben sowie die Internet-Adresse "mobile-info.cc". Beide führen zum österreichischen Dienstleister Dimoco, der mobile Bezahlungen abwickelt. Dimoco bezeichnet sich als "Vertragspartner der Mobilfunkbetreiber", der in der Mobilfunkrechnung anstelle des tatsächlichen Dienstanbieters als "technischer Partner" genannt werden könne. Für Beschwerden und Widersprüche weist Dimoco allerdings darauf hin, dass "für den Dienst selbst sowie dessen Abrechnung [...] der jeweilige Diensteanbieter zuständig (ist)." Nur dieser könne daher weiterhelfen.

Das Problem ist: Die Kontaktdaten der Diensteanbieter rückt Dimoco nicht heraus, E-Mail-Adresse und Telefonnummer führen direkt wieder zum eigenen Kundendienst. Auch ein Besuch bei der von Clarion betriebenen Seite "Fonzone" führt nicht weiter: Im Impressum stehen die gleiche Telefonnummer und E-Mail-Adresse wie in der Info-SMS, sie führen zurück zu Dimoco. Wer in eine Abofalle getappt ist, hat also weder eine Möglichkeit, einfach nachzuvollziehen, wann und wie der Kaufvertrag zustande gekommen ist, noch mit dem Anbieter direkt in Kontakt zu treten. E-Mails mit der Bitte um Kostenrückerstattung werden von Dimoco mit einer standardisierten Nachricht beantwortet, dass sich die Anfrage in Bearbeitung befinde.
Verbraucherzentrale klagt erfolgreich
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Die Verbraucherzentralen raten in solchen Fällen, den strittigen Betrag keinesfalls zu zahlen. Ihnen sind diese Maschen hinlänglich bekannt, sie bemängeln, dass sich die Mobilfunkanbieter nicht zuständig fühlen. Unlängst hatte deshalb die Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) gegen E-Plus (BASE) geklagt (Az.: 179/14/02), weil das Unternehmen bei einer Kundin eine Zahlung von über 200 Euro angemahnt hatte: Wer eine Zahlung verlange, müsse auch erklären wofür und könne nicht auf einen Dritten verweisen, so die Begründung. Eine gesetzliche Verpflichtung oder Anweisung der Bundesnetzagentur, bestrittene Drittanbieterforderungen einzuziehen, gebe es demnach nicht.

Die Klage hatte Erfolg, das Landgericht Potsdam stellte klar, dass der Verbraucher Beanstandungen gegenüber dem Mobilfunkanbieter geltend machen kann und sich nicht an den Drittanbieter wenden muss. Laut vzhh sollten Beschwerden wegen solcher Abrechnungen unter Verweis auf das Urteil also direkt an den Mobilfunkanbieter gerichtet werden - solange dieser eine entsprechende Zahlung verlangt. Die Beschwerde sollte schriftlich, am besten per Einschreiben mit Rückschein, vorgebracht werden. Darüber hinaus ist es möglich, die Forderungen von der Bank zurückbuchen lassen oder die Rechnung von vornherein nur im berechtigten Umfang zu bezahlen. Rechtliche Beratung bieten die Verbraucherzentralen an.

Quelle: n-tv.de
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Aufschläge untergeschummelt - Vorsicht beim Geldabheben im Ausland

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mai 2016 21:09

Aufschläge untergeschummelt.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Vorsicht-beim-Geldabheben-im-Ausland-article17690981.html
Aufschläge untergeschummelt - Vorsicht beim Geldabheben im Ausland

Wollen Reisende Bargeld in ausländischen Währungen abheben, ist Vorsicht geboten. Denn in Ländern außerhalb des Euroraumes lauern hohe Zusatzgebühren, warnt Finanztest eindringlich.

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Dynamic Currency Conversion, dyamische Währungsumrechnung heißt die Sofortumrechnung in der Fachsprache.

An frisches Geld zu kommen, ist in den meisten Ländern der Welt kein Problem. Einfach Karte in den Automaten stecken und schon spuckt dieser die gewünschten Scheine aus. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn die Geldautomaten in Ländern, die nicht den Euro als Landeswährung besitzen, vorschlagen, die sofortige Umrechnung von der jeweiligen Währung in Euro vorzunehmen. Denn auch wenn dies zunächst praktisch und übersichtlich klingt, werden hier nicht selten Aufschläge von teils über zwölf Prozent fällig, wie die Zeitschrift "Finanztest" berichtet. Um dies zu vermeiden, sollte stets die Abrechnung in der Landeswährung gewählt werden.

Was allerdings nicht immer ganz einfach ist, denn die Benutzerführung an den Automaten ist oft unübersichtlich und irreführend. Und zum Teil werde dreist gelogen, beklagt "Finanztest". So erschienen auf manchem Display etwa Hinweise wie "fixer Kurs" oder "Gebühren 0%". In Wirklichkeit wurde jedoch ein Aufschlag erhoben. Zwischen 2,6 und mehr als 12 Prozent Verlust hätten die Testabhebungen eingebracht, wenn den Empfehlung der Geldautomaten gefolgt worden wäre. Diese Erfahrung mussten die Tester in 11 von 13 Ländern machen, die nicht zum Euro-Raum gehören. Besonders teuer wäre es demnach in Großbritannien, Polen, Tschechien und Ungarn geworden.
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Auch im Ausland können Reisende in der Regel Geld am Automaten abheben. Doch nicht alle Karten funktionieren überall. Im Zweifel lohnt es sich, vor der Abreise bei der Bank nachzufragen. 12.07.15 Was man bei gesperrter Karte tun kann Ohne Geld im Ausland?

Allerdings sollten sich Reisende nicht nur an Geldautomaten Vorsicht gelten lassen. Denn eine sofortige Umrechnung in Euro gibt es auch beim Bezahlen mit Karte in Shops, Restaurants und Hotels. Diese Erfahrung mussten die Tester in Großbritannien, Kroatien, Polen, Ungarn und der Schweiz machen. Wobei sie über die teuren Aufschläge für die Umrechnung entweder gar nicht oder nur über das Display des Kartenlesegeräts informiert wurden. Erst auf dem Kassenbon war diese ersichtlich. Zwischen zwei bis fünf Prozent des eigentlichen Preises wurden so ergaunert.

Die Untersuchung wurde von "Finanztest" sowohl mit der Girocard, einer Kreditkarte oder der Post­bank Sparcard durchgeführt.

Quelle: n-tv.de , awi
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BGH urteilt zu "Abbruchjägern" - Abgezockt auf Ebay

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jun 2016 10:50

http://www.n-tv.de/ratgeber/Abgezockt-a ... 87436.html
BGH urteilt zu "Abbruchjägern" - Abgezockt auf Ebay

Wer ihnen in die Falle geht, ist schnell Tausende Euro los: "Abbruchjäger" auf Ebay schlagen systematisch Profit aus den Fehlern unbedarfter Anbieter. Ihnen das Handwerk zu legen, ist schwer. Mit einem Urteil aus Karlsruhe könnte sich das ändern.

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Professionelle "Abbruchjäge"» sind die schwarzen Schafe auf Ebay. Sie steigern in Auktionen mit, um hinterher Schadenersatz einzuklagen. Mit dieser Masche kommen sie oft genug durch.
Professionelle "Abbruchjäge"» sind die schwarzen Schafe auf Ebay. Sie steigern in Auktionen mit, um hinterher Schadenersatz einzuklagen. Mit dieser Masche kommen sie oft genug durch.
(Foto: imago/Schöning)

Der Bundesgerichtshof könnte erstmals durch höchstrichterliches Urteil dem Treiben von "Abbruchjägern" auf Ebay einen Riegel vorschieben. Das sind Bieter, die systematisch Profit daraus schlagen, dass Verkäufer eine Online-Auktion nur im Ausnahmefall abbrechen dürfen. Sie beteiligen sich mit kleinem Einsatz, um auf Schadenersatz zu klagen, falls der Anbieter kalte Füße bekommt. In der Verhandlung über einen solchen Fall zeichnete sich am Mittwoch ab, dass die Karlsruher Richter wohl zum ersten Mal ausreichend Indizien an der Hand haben, um einen Rechtsmissbrauch festzustellen.

Das Urteil wird erst am 24. August verkündet. Gestritten wird um Schadenersatz für ein gebrauchtes Motorrad, dessen Wert der Bieter auf 4900 Euro schätzt. Er hatte bei Abbruch der Auktion als einziger Teilnehmer einen Euro geboten und will jetzt die Differenz von 4899 Euro, weil die Maschine inzwischen verkauft ist.
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Professionelle "Abbruchjäger" sind die schwarzen Schafe auf Ebay. Sie steigern in Auktionen mit, um hinterher Schadenersatz einzuklagen. Mit dieser Masche kommen sie oft genug durch. 08.06.16 Die Ein-Euro-Falle Ebay-Auktion landet vor dem Richter
Verkäufer in Verzug: Wenn das Schnäppchen nicht kommt 08.03.16 Verkäufer in Verzug Wenn das Schnäppchen nicht kommt
Ware ersteigern auf Ebay: Der BGH stellte sich auf die Seite des Bieters - dieser hat nun Anspruch auf Schadenersatz nach der geplatzten Auktion. Foto: Inga Kjer 12.11.14 Anderen Käufer gefunden Ebay-Auktion darf nicht abgebrochen werden
Online-Händler unter Druck: Bewertungen sind eine harte Währung 28.10.14 Online-Händler unter Druck Bewertungen sind eine harte Währung

In der Vorinstanz hatte das Landgericht Görlitz allerdings eine Fülle von Indizien zusammengetragen, die den Mann verdächtig machen. So versteckte er seine wahre Identität hinter zahlreichen Accounts und E-Mail-Adressen. Derart getarnt hatte er schon mehrfach versucht, Schadenersatz zu erstreiten, und gab bei Ebay weiter massenweise Angebote ab - zu einem Zeitpunkt im Gesamtwert von 215.000 Euro.

Fragen wirft nach Ansicht der Richter auch der Ablauf auf: Der Anbieter hatte die Auktion mit fehlerhaften Angaben zu der Yamaha-Maschine gestartet, dann abgebrochen und das korrekte Angebot kurz darauf erneut bei Ebay eingestellt. An dieser zweiten Auktion, bei der sich auch ein Käufer fand, beteiligte sich der Mann nicht. Stattdessen wartete er mit seinen Forderungen ein halbes Jahr ab. Bis zu dem Urteil dauert es aus formalen Gründen so lange.

Geklagt hatte nicht der Bieter selbst, sondern der Betrieb seines Vaters, in dessen Namen er das Ebay-Konto eingerichtet hatte. Nun steht infrage, ob die Klage in dieser Form überhaupt zulässig war. Dazu dürfen nun beide Seiten ergänzend vortragen. (Az. VIII ZR 182/15) Am 24. August soll dann auch ein zweiter Ebay-Streitfall verhandelt werden, wie der zuständige Achte Zivilsenat am Mittwoch ankündigte.

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Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Banken in der Zinsfalle - Wie die Branche ihre Kunden zur Kasse bittet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jun 2016 12:35

Wie die Branche ihre Kunden zur Kasse bittet.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wie-die-Bra ... 72316.html
Banken in der Zinsfalle - Wie die Branche ihre Kunden zur Kasse bittet

Die Zinsen in Europa sind abgeschafft. Sparen wird kaum noch belohnt. Zahlen Bankkunden nun auch noch mit höheren Gebühren oder gar Strafzinsen die Zeche? Viele Institute haben bereits reagiert. Nun wagt sich ein Nischenanbieter mit einem neuen Modell aus der Deckung.

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(Foto: imago/McPHOTO)

Strafzinsen, Überweisungsgebühr, "Solidarbeitrag" - Bankkunden bekommen die Folgen des Zinstiefs zu spüren. An diesem Freitag will die Ökobank GLS erklären, wie die Kunden von Deutschlands größter Alternativbank künftig dazu beitragen könnten, auch in Zeiten niedriger Zinsen und sinkender Erträge das Geschäft in der Nische aufrechtzuerhalten.

Warum dreht die Finanzbranche an der Gebührenschraube?

Banken verdienten lange gut daran, für Kredite mehr Geld zu kassieren als sie ihren Kunden an Zinsen fürs Sparen zahlten. Doch die Differenz aus beiden Positionen, der Zinsüberschuss, wird kleiner, weil die Europäische Zentralbank (EZB) das Zinsniveau extrem gesenkt hat. "Alle Empfehlungen, diese Ertragsquelle durch höhere Provisionserträge auszugleichen, sind ... nicht umsetzbar", sagt der Chef der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), Herbert Hans Grüntker. Sorge bereitet den Instituten zudem, dass immer mehr Kunden Gelder kurzfristig parken - während bei Krediten möglichst lange Laufzeiten gefragt sind.

Ist ein Ende des Zinstiefs absehbar?

Nein. Anfang Juni stimmte EZB-Präsident Mario Draghi die Finanzmärkte erneut auf eine lange Phase extrem niedriger Zinsen ein. Erst im März hatten die Währungshüter den Leitzins erstmals auf null Prozent gesenkt. Zudem flutet die Notenbank die Märkte bis mindestens März 2017 über Anleihenkäufe mit Geld - und nimmt auf diesem Feld Banken Geschäft weg. Die EZB will mit dem vielen billigen Geld Konjunktur und Inflation anheizen, doch das fruchtet bisher nicht wie erhofft.

Profitieren Banken nicht vom niedrigen Leitzins?

In der Tat kostet Notenbankgeld die Banken nichts mehr. Allerdings sind sie gezwungen, das billige Geld auch weiterzureichen und mit Krediten die Wirtschaft anzuschieben. Denn für überschüssige Liquidität, die bei der EZB geparkt wird, verlangt die Notenbank inzwischen 0,4 Prozent Strafzinsen. Doch die Kreditvergabe stockt, viele Mittelständler gerade in Deutschland haben genug eigene Reserven oder halten sich wegen der unsicheren Lage auf den Weltmärkten mit Investitionen zurück.

Ist das Zinstief die einzige Herausforderung für Banken?

Nein. Die Branche muss immer strengere Auflagen der Regulatoren erfüllen - das treibt die Personal- und Kapitalkosten in die Höhe. Und dann gilt es auch noch, den digitalen Wandel zu schaffen: Viele Kunden erledigen ihre Bankgeschäfte online, die klassische Filiale ist immer weniger gefragt. Darauf müssen Banken reagieren - und sehen sich dabei zusätzlich von jungen Fintechs getrieben, die mit schnellen Lösungen den etablierten Häusern Konkurrenz machen.

Wie lautet die Antwort der Finanzbranche?

Viele Institute drehen an der Gebührenschraube. Die Zeiten des kostenlosen Girokontos seien vorbei, verkündete Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon im März und stimmte Kunden auf höhere Gebühren ein. Die Sparda-Banken kündigten Preissteigerungen "auf breiter Front" an - etwa für Dienstleistungen wie Überweisungen in Papierform oder die Girocard. Die Postbank mit ihren 14,3 Millionen Kunden kassiert bereits seit einem Jahr 99 Cent für Überweisungen, die nicht online ausgeführt werden. Dazu zählen auch Scheckeinreichungen. Etliche Sparkassen lassen es sich unter anderem teuer bezahlen, wenn Kunden Münzgeld am Schalter einzahlen wollen.

Was genau macht die GLS Bank?

Das Bochumer Institut kündigte Anfang Februar an, absehbar einen monatlichen Grundbeitrag von ihren Kunden und Mitgliedern erheben zu wollen - also einen Beitrag, der nicht an eine bestimmte Dienstleistung gekoppelt ist. "Wir fragen uns schon seit einem Jahr: Ist der Kunde bereit, für Infrastruktur, Beratung etc. einen Grundbeitrag monatlich zu zahlen?", erklärte der Chef von Deutschlands größter Alternativbank, Thomas Jorberg. Es sei "eine Grundbereitschaft da, einen Mitgliedsbeitrag zu zahlen, damit die GLS Bank ihre Arbeit, so wie sie sie bisher macht, weitermachen kann".
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Müssen Privatkunden auch mit Strafzinsen auf Ersparnisse rechnen?

Noch scheut die Branche davor zurück. "Es ist der Anspruch, Privatkunden weitestgehend vor den Folgen der Negativzinsen zu verschonen", betonte Anfang Juni Helaba-Chef Grüntker, zu dessen Konzern die Frankfurter Sparkasse gehört und damit die nach Bilanzsumme viertgrößte Sparkasse Deutschlands. Im Lager der Volks- und Raiffeisenbanken wird ebenfalls diese Linie gefahren. Es gibt allerdings vereinzelte Ausnahmen - wenn auch nur für reiche Kunden.

Wie sieht es bei Unternehmenskunden aus?

An Firmenkunden und Profianleger wie Versicherungen und Pensionsfonds gibt die Branche die höheren Kosten längst weiter. Häuser wie Commerzbank oder Helaba handeln mit Großkunden individuelle Lösungen aus. "Nullzins auf einem täglich verfügbaren Konto ist ein subventionierter Zins", hatte der zum 1. Mai abgelöste Commerzbank-Chef Martin Blessing den Schritt begründet.

Quelle: n-tv.de , Jörn Bender, dpa
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Teure Marken mit Mängeln - Die beste Zahnpasta kostet nur ein paar Cent

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2016 09:15

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Die-beste-Z ... 18716.html
Teure Marken mit Mängeln - Die beste Zahnpasta kostet nur ein paar Cent

Lohnt es sich, fünf Euro für eine Tube Zahnpasta auszugeben? Nein, sagt das "Öko-Test"-Magazin. Viele teure Markenprodukte sind demnach sogar schlechter als billige Discounterware.

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(Foto: imago/Westend61)

Zweimal täglich Zähneputzen, nicht zu grob und nicht, nachdem man säurehaltig gegessen oder getrunken hat. Das ist die wichtigste Regel für gesunde Zähne. Danach beginnt die Wissenschaft. Muss es ein elektrisches Putzgerät sein und wenn ja, mit welcher Technik? Reicht 08/15-Zahnpasta oder lohnt es sich, in teure Spezialzahncreme zu investieren? Zumindest die zweite Frage beantwortet das "Öko-Test"-Magazin in seiner neuesten Ausgabe: Nein, man muss keine fünf Euro für Zahnpasta ausgeben. Nicht mal einen Euro. Stattdessen kann man getrost zur Discounterware greifen.

38 Zahncremes haben die Ökotester ins Labor geschickt und auf ihre Inhaltsstoffe hin untersucht. Die Hälfte schnitt "sehr gut" ab. Wichtigstes Kriterium: der Kariesschutz. Der ist zuverlässig nur durch Fluorid gewährleistet. Fluor-Verbindungen unterstützen die Remineralisierung des Zahnschmelzes und bilden eine Art Schutzfilm auf den Zähnen. In größeren Mengen ist Fluorid giftig - wer sich mit fluoridhaltiger Zahnpasta die Zähne putzt, hat aber nichts zu befürchten. Das gilt jedenfalls für Erwachsene, bei Kindern kann zu viel Fluorid zu Fluorose führen, einer Verfärbung der Zähne.

Für Skeptiker gibt es auch Zahncremes ohne Fluorid, vor allem bei den Naturkosmetik-Anbietern. Sie setzen zum Beispiel auf Xylitol, ein Süßungsmittel, dem eine kariesprophylaktische Wirkung zugeschrieben wird. Allerdings gibt es keine brauchbaren Studien, die belegen, dass solche Zahncremes tatsächlich effektiv Karies vorbeugen. "Öko-Test" hat sie deshalb abgewertet. Das Schicksal traf auch die teure Biorepair Zahnpasta von Dr. Wolff's. Künstlicher Zahnschmelz aus Zink-Carbonat-Hydroxyloapatit soll nanofeine Defekte im Zahn verschließen. Die Verbindung verträgt sich allerdings nicht mit Fluorid, deshalb wird der Kariesschutz auch gar nicht eingesetzt. Weil es keine verlässlichen Studien zur Wirksamkeit gibt, ist Biorepair bei "Öko-Test" ungenügend. Auch Ajona, der Klassiker in der roten Metalltube, fällt mangels Fluorid durch. Die fluoridfreien Naturkosmetik-Produkte wurden als "mangelhaft" eingestuft.
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Fluorid ist erwünscht, andere Inhaltsstoffe weniger. So verwenden Hersteller für die Schaumbildung oft Natriumlaurylsulfat, ein aggressives Tensid, das Schleimhäute reizen kann. Viele bekannte Marken, etwa Blend-A-Med, Thera Med oder Colgate, kamen deswegen im Test schlechter weg. Minuspunkte gab es auch für konservierende Parabene oder PEG/PEG-Derivate. Erstere stehen in Verdacht, wie ein Hormon zu wirken. Letztere können die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. "Ungenügend" urteilte "Öko-Test" deshalb über Aronal, Lacalut, Odol-Med 3 und Signal.

Wenig falsch macht man dagegen mit No-Name-Ware. Zahncreme vom Discounter oder den Handelsmarken von Drogerien und Supermärkten schnitt durch die Bank "sehr gut" ab. Standardpreis sind 36 Cent pro 100 Milliliter. Wer auf Markenprodukte im Badezimmer schwört, macht mit Elmex Kariesschutz, Paradontax und Pearls&Dents nichts falsch. Auch im Naturkosmetik-Segment liegen günstige Produkte vorn. Rossmanns Alterra und Dms Alverde-Zahncreme waren die einzigen, die hier "sehr gut" bewertet wurden.

Quelle: n-tv.de , ino
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"Ich renne um mein Leben" - Facebook-Abzocker meldet sich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2016 16:42

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Facebook- ... 47156.html
Donnerstag, 18. August 2016
"Ich renne um mein Leben" - Facebook-Abzocker meldet sich

Von Katharina Schol

Paul Ceglia verklagt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und fordert die Hälfte aller Firmenanteile. Im Prozess wird er als Betrüger überführt, doch ihm gelingt die Flucht. Jetzt meldet er sich aus seinem Versteck und sagt, sein Leben sei in Gefahr.

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Facebook Facebook 124,01

Paul Ceglia ist seit mehr als einem Jahr auf der Flucht, nachdem sein Versuch scheiterte, sich Firmenanteile an Facebook zu erschleichen. Jetzt meldet er sich bei der Nachrichtenagentur Bloomberg per E-Mail und schreibt: "Ich renne um mein Leben." Er verstecke sich, so Ceglia, weil ihn jemand tot sehen wolle. Der 43-Jährige könne niemandem trauen, nicht einmal der Regierung. Deshalb habe er, in MacGyver-Manier, seine Sachen zusammengepackt und sei abgehauen. Selbst als gesuchter Betrüger sieht Ceglia sich immer noch eher als eine Mischung aus Geheimagent und Abenteurer, wie Held Angus MacGyver in der gleichnamigen US-Kultserie.

Anfang 2015, zwei Monate vor dem Beginn seines Gerichtsprozesses, schneidet Ceglia seine Fußfessel durch und flieht mit seiner Frau und den beiden Kindern. Ihm hätte eine Gefängnisstrafe von rund 40 Jahren gedroht. Mittlerweile halte er sich nicht mehr in den USA auf, "um auf Nummer sicher zu gehen", so Ceglia weiter. Doch selbst auf der Flucht versuchte Ceglia die Verhandlungen neu aufrollen und Zuckerberg wieder anklagen zu lassen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.
In seinem Holzpelletgeschäft hatte Ceglia bereits Probleme wegen Kundenbetrugs.
In seinem Holzpelletgeschäft hatte Ceglia bereits Probleme wegen Kundenbetrugs.
(Foto: REUTERS)

Wenn man die bizarre Geschichte um Paul Ceglia verstehen will, muss man einige Jahre zurück schauen. Um die Entstehungszeit des sozialen Netzwerks Facebook ranken sich schon seit jeher Legenden. Und viele wollen ein Stück abhaben vom Kuchen – so auch der frühere Holzpellet-Händler Ceglia. Er hatte 2003 einmal mit Mark Zuckerberg zusammengearbeitet. Als er Jahre später den Vertrag mit dem späteren Facebook-Gründer wiederfindet, wittert er das Geschäft seines Lebens und reicht 2010 Klage gegen den Chef des Internetriesen ein.

Zuckerberg hatte das soziale Netzwerk 2004 als Student in Harvard gegründet und daraus ein viele Milliarden schweres Netzwerk gemacht. Ceglia behauptete, einen Vertrag mit Zuckerberg aus den Gründungsjahren zu haben, aus dem hervorgehen soll, dass die beiden Männer bereits im Jahr 2003 gemeinsam einen Online-Dienst mit dem Namen thefacebook.com oder "Face Book" geplant hatten. Zuckerberg habe Ceglia jedoch ausgebootet und Facebook allein auf die Beine gestellt. Allerdings gebe der Vertrag ihm das Anrecht auf die Hälfte an dem geplanten Online-Netzwerk. Ceglia untermauert seine Version der Geschichte zusätzlich mit mehreren E-Mails. Zudem will er rund tausend Dollar in Zuckerbergs Projekt "Face Book" investiert haben.

Die Anwälte Zuckerbergs argumentierten hingegen, dass der Vertrag nichts mit dem sozialen Netzwerk zu tun habe. Ceglia habe Zuckerberg damals lediglich als Programmierer für seine geplante Firma "StreetFax" engagiert, für die er eine Online-Datenbank einrichten sollte.
Ceglia gelingt die Flucht
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Während des Zivilprozesses kam dann der Verdacht auf, dass Ceglia Dokumente und E-Mails gefälscht hat, um seine angeblichen Ansprüche geltend zu machen. Die Facebook-Anwälte legten umfangreiche Beweise vor, die Ceglia als Betrüger überführen sollten. So engagierte die Online-Plattform einen Experten, der erklärte, dass die Tinte von der angeblichen Unterschrift Zuckerbergs auf dem von Ceglia vorgelegten Vertrag höchstens zwei Jahre alt sein könne. Zudem soll der 43-Jährige die Uhr seines Computers zurückgesetzt haben, um E-Mails aus den Jahren 2003 und 2004 fälschen zu können. Dabei habe er aber den Übergang zu Sommer- und Winterzeit vergessen. Außerdem habe Ceglia einen verfrühten Glückwunsch an Zuckerberg zum Start von Facebook fingiert. Er habe eine Mail auf den Vormittag des 4. Februar 2004 datiert, Facebook sei aber erst nachmittags online gegangen.

Die Klage wurden abgewiesen. 2012 erhob die New Yorker Staatsanwaltschaft Anklage gegen Ceglia wegen Betrugsverdacht. Die Ermittler warfen ihm vor, den Facebook-Vertrag mit Zuckerberg sowie E-Mails gefälscht und Beweismaterial vernichtet zu haben. Bis zu seinem Prozess 2015 konnte sich Ceglia mit elektronischer Fußfessel frei bewegen. Er floh er kurz vor dem Verhandlungsbeginn. Seine Begründung: Die Richter würden mit Facebook zusammen und er habe keine Chance auf einen fairen Prozess.

Quelle: n-tv.de , ksc
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▷ Kreditbetrüger Kredit Abzocke: Warnliste unseriöse Firmen Gefragt in Ra

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Aug 2016 10:57

kreditbetrüger.jpg
kreditbetrüger.jpg (26.84 KiB) 5272-mal betrachtet

https://peer-to-peer-kredite.com/crowdf ... 6se-firmen
▷ Kreditbetrüger Kredit Abzocke: Warnliste unseriöse Firmen
Gefragt in Ratenkredit/Konsumkredit von P2P Kredite

geschlossen von P2P Kredite

Kreditbetrüger Forum & Erfahrungen - Warnliste vor unseriöse und dubiose online Kreditangebote in Deutschland und der Schweiz: Achtung und Vorsicht vor Kreditbetrüger / Kreditkartenbetrüger im Internet & unseriöse Finanzsanierung (Vermittler). Schützen Sie sich vor illegalen Tricks und Spam per Email oder auf Facebook oder Gratis-Inserate-Plattformen (Kreditmarktplatz). Privatkredite: So erkennen Sie Betrüger und Firmen: Liste und Emailadressen von kriminellen Geld-Vermittler. Verbraucherschutz: Vorsicht vor Kreditbetrügern und/oder unseriöse Schweizer Inkassounternehmen & dubiose Inkassofirmen Anbieter.

Häufigsten Maschen unseriöser Kreditbetrüger:

Kredit ohne ZEK (Schweiz)
Kredit trotz Betreibung
Bearbeitungsgebühren (Konsumkreditgesetz in der Schweiz verbietet das)
Vorkasse
Sofortkredit, Express-Kredite, Schnellkredite...
Ausländische Banken
Zinsen unseriöser Kredite
Kredite ohne SCHUFA nicht selten unseriös
Besonders attraktive Angebote sind nicht selten unseriös
Domain Name Search "Whois" Eintrag undurchsichtig (Internet-Domains & IP-Adressen und deren Eigentümern abgefragt werden können)


Ist die Firma vertrauenswürdig?
Den Anbieter durchleuchten im Handelsregister Schweiz • Zefix • Regix • SHAB
Überprüfen Sie Ihre Firma/Unternehmen zuerst im zentrale Firmenindex der Schweiz. Das Eidgenössisches Amt für das Handelsregister führt ein Zentralregister über die aktuellste Informationen zu den in der Schweiz registrierten Firmen. (Firmennachforschung).



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Kreditbetrügern auf Facebook und Twitter - mit Fakeprofilen auf Kundenfang
Kreditbetrüger zocken Internet Twitter und Facebook-Nutzer ab & Sicherheitsbehörde gibt Tipps für Nutzer sozialer Netzwerke. Facebook: Achtung vor Kreditbetrügern und Dubiose Kreditangebote im Internet: Kreditbetrug via Facebook und Social Media.

Bei Darlehensangeboten via Facebook können Sie sicher sein: Dahinter stecken Betrüger.
Verdächtige Profile und mutmassliche Betrügerangebote können Sie per Onlineformular direkt der KOBIK melden.
Bei Verdacht, dass das Konto eines Facebook-Freundes gehackt worden sein könnte: Informieren Sie diesen umgehend! Gefälschte Profile können auch direkt an Facebook gemeldet werden. Oder sie gehen auf das jeweilige Gaunerprofil und klicken dort die Funktion «Melden/Blockieren».
Sollten Sie vermuten, dass Ihr eigenes Facebook-Konto von Betrügern geknackt wurde, dann finden Sie hier Hilfe.
Bei ernsten Vorfällen sollten Sie alle Ihre Kontakte darüber informieren.
Als Vorsichtsmassnahme sollten sie ein sicheres, komplexes Passwort verwenden.
Bei allzu lukrativ klingenden Angeboten im Netz: Vorsicht, meist steckt ein Betrug dahinter!
Geben Sie online niemals persönliche Daten an Unbekannte preis. Klingt für viele selbstverständlich, wird aber von sehr vielen Usern missachtet.

Comparis. "Kreditbetrüger Zocken Facebook-Nutzer Ab." Sicherheitsbehörde Gibt Tipps Für Nutzer Sozialer Netzwerke. Accessed April 9, 2016. http://www.comparis.ch/privatkredit/new ... ebook.aspx.

So erkennen Sie Kredit-Betrüger - So tricksen die Kreditbetrüger

Die Gauner sprechen häufig ein holpriges Deutsch.
Auffällig tiefe Zinsversprechen, Sicherheiten werden nicht eingefordert.
Verdächtige Mailadressen. Stimmt die Bezeichnung nach dem @ nicht mit der vorgegebenen Firma überein, ist meist Vorsicht geboten. Im aktuellen Fall endet die echte Firmenmailadresse mit @lendingtree.com – bei den Kreditbetrügern anders.

Vor einem Geschäft werden Gebühren oder Versicherungsprämien verlangt. Ist dieses Geld überwiesen, bricht der Kontakt ab.

Überweisungen auf ein firmenfremdes Konto.

Googeln Sie die Beteiligten (zum Beispiel Anwälte oder Firmen). Oft gibt es im Internet Warnungen früherer Opfer.

Dammann Viktor. "So Tricksen Die Kredit-Betrüger! - Blick." Wirtschaft - Der Grosse BLICK-Test. Accessed April 09, 2016. http://www.blick.ch/news/wirtschaft/der ... 12906.html.

Hinweise zur Aufklärung über Internetmissbrauch auf Facebook (Mimikama Österreich):

Tipps zum Schutz vor Kreditbetrügern auf Facebook

Bei dubiosen Kreditangeboten auf Facebook können sie fast sicher sein, dass hier Betrüger dahinter stecken.
Verdächtige Profile sowie Angebote können sie direkt bei uns melden. Senden sie dazu bitte eine E-Mail an spoof@mimikama.at
Geben Sie Unbekannten ONLINE niemals Ihre persönlichen Daten weiter. Mag logisch klingen, aber es gibt Tausende Nutzer die daran nicht denken.

So erkennen Sie Kreditbetrüger auf Facebook

Das jeweilige Profil spricht oft ein holpriges Deutsch
Es gibt ein auffälliges niedrigeres Zinsversprechen.
Sicherheiten / Absicherungen werden nicht angefordert
Dubiose E-Mailadresse

ZDDK, Tom. "Kreditbetrüger Zocken Facebook-Nutzer Ab." Mimikama Zuerst Denkendann Klicken ZDDK. Accessed April 28, 2016. http://www.mimikama.at/allgemein/kredit ... nutzer-ab/.

So gehen Sie den Betrügern nicht auf den Leim

Ist ein Angebot zu gut, um wahr zu sein, ist es das meist auch.
Bezahlen Sie kein Geld im Voraus.
Seien Sie vorsichtig bei Verkäufern, die aus dem Ausland inserieren.
Senden Sie keine Kopien von Ausweisen, da diese für Identitätsdiebstahl - benutzt werden können.
Geben Sie keine persönlichen Login-Daten preis. Seien Sie skeptisch bei E-Mails, die Sie zur Aktualisierung von Profil-Daten auffordern.
Melden Sie verdächtige Angebote den Plattformbetreibern.

Lindegger, F. "Online-Betrüger Nehmen Nun Autokäufer Ins Visier." 20 Minuten Wirtschaft Schweiz. Accessed May 07, 2016. http://www.20min.ch/finance/news/story/ ... r-16556008.



Schweiz: Finanzsanierung ist KEIN Konsumkredit: (Kreditvermittlung ist nicht Finanzsanierung (meistens kostenpflichtig) – Warnhinweise/Informationen zu Finanzsanierer:

Kredit ohne ZEK / SCHUFA
Kredit trotz Betreibung
Zusätzliche Gebühren
Telefon-Weiterleitung auf 0900er-Nummer
Sofortkredite, Eilkredite, Schnellkredite (Verboten in der Schweiz)
Unrealistische Zinsangeboten
Ausländische Banken und Vermittler aus dem Ausland
Impressum und Allgemeine Geschäftsbedingungen / Haftungsausschluss/ Rechtliche Hinweise
Feste Büroadresse und fixe Telefonnummer
Angestellte, die Deutschkenntnissen in Wort und Schrift haben
Meiden Sie Schuldensanierer, die in Zeitungen inserieren oder Werbepost in die Haushalte schicken
Leute mit Geldnöten sollten auch bei Angeboten im Internet äusserst vorsichtig sein
Machen Sie nie eine Vorauszahlung, wenn Sie ein Angebot zur Schuldensanierung oder für die Vermittlung eines Kredits erhalten
Wenden Sie sich mit Schuldenproblemen an eine der kantonalen Schuldenberatungsstellen.

Teilauszug: Best-Finance Schweiz, 27.04.2016
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Abgezockt auf Ebay - Was sind Abbruchjäger ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2016 08:51

Abgezockt auf Ebay.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Was-sind-Ab ... 96016.html
Abgezockt auf Ebay - Was sind Abbruchjäger ?

Von Axel Witte

Sie lauern auf Ebay und schlagen Profit aus Fehlern unbedarfter Anbieter. Der BGH könnte dem Treiben von sogenannten Abbruchjägern nun einen Riegel vorschieben. Doch wie funktioniert deren strittiges Geschäftsmodell?

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Sogenannte Abruchjäger lauern auf Ebay und spekulieren auf Schadenersatz.
Sogenannte Abruchjäger lauern auf Ebay und spekulieren auf Schadenersatz.
(Foto: imago/Michael Weber)

Egal, ob Wintermütze, Fußballtrikot, Reisführer oder Auto: Wer etwas nicht mehr nutzt und zu Geld machen möchte, tut dies gerne auf der Online-Auktionsbörse Ebay. Wer hier einen Artikel einstellt, macht ein verbindliches Angebot auf den Abschluss eines Vertrages zum Kauf der entsprechenden Ware. Bietet nun ein Interessent, erklärt er damit die Annahme des Angebots. Das Gebot erlischt dann, wenn ein höheres Angebot abgegeben wird. Ein Vertrag kommt schließlich mit demjenigen zustande, der innerhalb der vorgegebenen Zeit das höchste Angebot abgegeben hat.

Damit unterscheiden sich die gesetzlichen Regelungen zum Abschluss eines Kaufvertrags bei Ebay von denen eines Geschäfts oder Online-Shops. Denn hier stellt die offerierte Ware nur ein Aufforderung an den Kunden dar, seinerseits ein Kaufangebot an den Verkäufer abzugeben. Der Vertragsabschluss erfolgt erst bei Bezahlung an der (virtuellen) Kasse.

Und so darf eine Online-Auktion nur im Ausnahmefall abgebrochen werden, zum Beispiel dann, wenn der angebotene Artikel gestohlen oder beschädigt wird und deshalb eine Herausgabe unmöglich wird. Aber auch wer einen sogenannten Erklärungsirrtum begangen hat - es wurde beispielsweise ein falscher Startpreis oder Sofort-Kaufen-Preis eingegeben - kann die Auktion berechtigt abbrechen. Genauso wie bei einem Inhaltsirrtum. Hier hat der Verkäufer den Artikel versehentlich bei Ebay eingestellt, obwohl er ihn schon anderweitig verkauft hat. Die entsprechende Behauptung muss dem Höchstbietendem im Zweifelsfall aber bewiesen werden können. Ansonsten muss die Ware herausgegeben werden - auch dann, wenn der erzielte Erlös weit unter den Erwartungen des Verkäufers oder dem eigentlich Wert des Artikels liegt.
Bundesgerichtshof ist gefragt

Wird deshalb die Herausgabe verweigert, macht sich der Verkäufer unter Umständen schadenersatzpflichtig. Dem Höchstbietendem muss dann die Differenz zwischen dessen Gebot (dem Kaufpreis) und dem Marktwert des Artikels, den er durch den Abbruch der Auktion nicht erhalten hat, erstatten.

Diesen Umstand nutzen sogenannte Abbruchjäger. Sie verschleiern ihre wahre Identität hinter zahlreichen Accounts und Mail-Adressen und bieten auf viele Artikel gleichzeitig mit niedrigen Geboten. In der Hoffnung, dass eine der Auktionen zu Unrecht vorzeitig abgebrochen wird und sie so Schadenersatz fordern können.
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Professionelle "Abbruchjäger" sind die schwarzen Schafe auf Ebay. Sie steigern in Auktionen mit, um hinterher Schadenersatz einzuklagen. Mit dieser Masche kommen sie oft genug durch. 08.06.16 Die Ein-Euro-Falle Ebay-Auktion landet vor dem Richter
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Ware ersteigern auf Ebay: Der BGH stellte sich auf die Seite des Bieters - dieser hat nun Anspruch auf Schadenersatz nach der geplatzten Auktion. Foto: Inga Kjer 12.11.14 Anderen Käufer gefunden Ebay-Auktion darf nicht abgebrochen werden
Online-Händler unter Druck: Bewertungen sind eine harte Währung 28.10.14 Online-Händler unter Druck Bewertungen sind eine harte Währung

Inwieweit ein solches Gebaren, es auf Schadenersatzforderungen anzulegen, rechtsmissbräuchlich ist, hat am 24. August 2016 der Bundesgerichtshof zu entscheiden (Az. VIII ZR 182/15). Dann wird der Fall eines Mannes verhandelt, der sein Yamaha-Motorrad zum Startpreis von einem Euro auf Ebay eingestellt hatte. Als nach zehn Tagen nur ein Gebot über einen Euro eingegangen war, brach er die Auktion ab. Der Bieter verlangt nun Schadenersatz in Höhe von 4899 Euro, denn das Zweirad sei tatsächlich 4900 Euro wert gewesen.

Die Vorinstanz, das Landgericht Görlitz, zweifelte an der Integrität des Käufers und hielt ihn für einen Abbruchjäger. Hatte dieser doch schon zuvor in einem anderen Fall versucht, Schadenersatz zu erstreiten und massenweise Angebote auf Ebay abgegeben - im Gesamtwert von 215.000 Euro.

Quelle: n-tv.de ,
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Millionen-Betrug: So wird unser Sozialstaat ausgeraubt !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Nov 2016 09:53

http://www.watergate.tv/2016/10/17/volk ... thuellung/
Millionen-Betrug: So wird unser Sozialstaat ausgeraubt !
17. Oktober 2016

von Volker Hahn

Die deutschen Behörden sind gerade dabei, massenhaften Sozialbetrug in deutschen Job-Centern aufzudecken. Die Schäden für uns Steuerzahler gehen in die Millionen! Das schlimmste dabei: Es handelt sich offenbar um organisierte Kriminalität von skrupellosen Geschäftemachern. Tatverdächtige kommen übrigens nicht nur als Kriminelle aus dem Ausland, sondern sitzen sogar im Parlament …

Aber der Reihe nach. Der massive Leistungsmissbrauch und die kriminelle Energie der Tatverdächtigen wurde durch die Bundesagentur für Arbeit mittlerweile eindeutig bestätigt. Sie spricht von Organisierter Kriminalität. Dabei sind offenbar Schäden in Millionenhöhe durch regelrechte „Sozialbetrugs-Netzwerke“ in deutschen Städten entstanden, wie das Nachrichtenmagazin Focus mitteilte. (1)
Ruhrgebiet von Sozialstaat-Betrug besonders betroffen

Besonders schlimm scheint die Situation im ohnehin von Arbeitslosigkeit gebeutelten Ruhrgebiet zu sein und in anderen klammen Kommunen. Dort, wo die wirklich Bedürftigen dringend Hilfe brauchen. Aber genau diese Situation machen sich skrupellose und mit allen Wassern gewaschene Kriminelle zu nutze. So erhalten ausländische Zuwanderer vor allem aus osteuropäischen Staaten vielfach fingierte Arbeitsverträge, mit denen sie Leistungen zur Aufstockung beantragen können. Die landen dann aber nicht bei den Antragstellern, sondern bei den eigentlichen Nutznießern und Drahtziehern. (2)

Um uns das genauer anzusehen, werfen wir einen Blick auf Gelsenkirchen. Einer der Städte im Ruhrgebiet mit einer extrem hohen Arbeitslosigkeit von derzeit rund 15% und einer chronisch klammen Kasse. Die Mieten sind in der 260.000-Einwohner Stadt entsprechend billig, viele Stadtviertel verelenden. Deshalb ziehen viele EU-Ausländer ganz legal hier hin, vor allem aus Rumänien und Bulgarien. Denn auch für sie gilt die Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union. So weit so gut. Nur: Einer geregelten Arbeit gehen viele dieser Menschen nicht nach. Noch schlimmer: Es mehren sich die Anzeichen, dass diese Menschen gezielt von Schleppern in Städte wie Gelsenkirchen gebracht werden, um dort durch kriminelle Machenschaften Geld in großem Stil zu machen! Oder wie die renommierte ZEIT jüngst konstatierte: „Der Sozialbetrug wird von skrupellosen Geschäftemachern organisiert.“ (3)
Besonders betroffen: Mietskasernen und Brennpunkte

Auffällig und medienbekannt sind immer wieder katastrophale Zustände in von solchen Zuwanderern bewohnten Mietshäusern, die keinerlei Rücksicht auf die öffentliche Ordnung, Nachbarn oder ihr Umfeld nehmen. Damit offenbaren sie, dass sie nur zu einem einzigen Zweck eingereist sind: Geld abkassieren. Das eigentliche Problem sind deren Hintermänner. Der Stadt liegen offenbar stichfeste Hinweise vor, dass sich in diesem Umfeld eine wahre Betrugs-Industrie gebildet hat, die alle Möglichkeiten nutzt. Der billig gekaufte Wohnraum wird durch die Drahtzieher mit südost-europäischen Zuwanderern aus der EU vollgestopft. Extra zu diesem Zweck gegründete Firmen stellen offenkundig fiktive Arbeitsverträge meist auf Minijob-Basis aus. Diese führen dann wiederum zu einem hohen Aufstock-Betrag durch die Job-Center im Rahmen von Hartz IV. Oder anders ausgedrückt: „Der Verdacht kam auf, dass eine gut organisierte Abzock-Branche öffentliche Gelder professionell abgreift.“ (4)

Dieser Verdacht hat sich mittlerweile erhärtet. Man kann von einem Sozialbetrug in großem Stil und Millionen-Schäden durch Schleuser und Organisierte Kriminalität reden.
Auch deutsche Politiker sind involviert!

Und auch an anderer Stelle und von anderer Seite wird unser Sozialstaat geplündert: Reiche Türken beantragen offenbar nicht nur in Deutschland Sozialhilfe, sondern auch in anderen EU-Mitgliedsstaaten wie den Niederlanden. Die EU wird wiederum um Millionen betrogen, die echt Bedürftigen zugutekommen sollen. Der Sozialstaat droht zusammen zu brechen. Auch dieses Phänomen scheint deutlich weiter verbreitet zu sein, als das bislang angenommen wurde. Das gibt unter der Hand jetzt ein deutscher Diplomat in der Türkei zu. (5)

Während die türkischen Behörden bei der Aufklärung solchen Betrugs nicht hilfreich zu sein scheinen, nehmen die betroffenen Staaten die Angelegenheit jetzt ernster und entwickeln Gegenstrategien. Höchste Zeit, denn die bisherige Nachlässigkeit kommt uns Steuerzahler teuer zu stehen. Das zeigt auch das Beispiel Bremerhaven. Dort waren bereits im Jahr 2013 den Behörden Ungereimtheiten im Bereich des Sozialhilfebezugs aufgefallen. Aber erst jetzt scheint man sich ernsthaft darum kümmern zu wollen. Das Pikante dort: Der Betrug dort steht mit zwei Vereinen in Verbindung und mit dem Sohn des Geschäftsführers der beschuldigten Vereine. Der Sohn ist Abgeordneter der Bürgerschaft … (6)

Unzweifelhaft ist es unverständlich, wenn deutsche Behörden auf solche Hinweise zu spät oder nachlässig reagieren. Noch unzweifelhafter ist der Missbrauch von sozialen Hilfen nicht nur strafbar, sondern auch moralisch verwerflich. Der Sozialstaat leidet sehr unter den fehlenden Geldern. Aber am schlimmsten sind die Drahtzieher in Schlips und Kragen! Die, die im Hintergrund die Fäden ziehen und Sozialleistungen in die ohnehin gut gefüllten eigenen Taschen umlenken. Es ist hier ganz egal, ob es sich dabei um reiche Türken, kriminelle Südosteuropäer oder um deutsche Abgeordnete handelt:
Wir sprechen hier von organisierter Kriminalität.

Die muss in allen ihren Formen nachhaltig und konsequent bekämpft werden. Nur so kommen die wirklich notleidenden Menschen in unserem Land zu ihrem Recht. Nur so kann unser soziales Gemeinwesen auch in Zukunft seine Aufgabe erfüllen. Der Kampf gilt also in erster Linie und absolut kompromisslos der international agierenden Organisierten Kriminalität in all ihren Ausprägungen. Egal ob das reisende Diebesbanden sind, Kriminelle im Word Wide Web, international vernetzte Rocker, ausländische Großclans in deutschen Städten, religiöse Fanatiker und Terroristen oder es sich um organisierte Sozialbetrüger handelt. Der Rechtsstaat muss seine Bürger schützen und unsere Interessen durchsetzen, und das auf allen Ebenen und in allen Bereichen!
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Extra-Gebühr für die EC-Karte - Wenn es das Konto doch nicht gratis gibt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jan 2017 13:24

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-es-das ... 14001.html
Extra-Gebühr für die EC-Karte - Wenn es das Konto doch nicht gratis gibt

Die Zeit der gebührenfreien Kontoführung geht zu Ende. Viele Banken und Sparkassen verabschieden sich vom kostenlosen Girokonto. Doch nicht alle wollen das so eindeutig kommunizieren. Zum Glück gibt es die Wettbewerbszentrale.

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Zur Startseite - forum-kategorie-f5/abzocke-tauschungen-betrug-verbraucher-t27.html

An frisches Geld zu kommen, ist meist kein Problem. Einfach Karte in den Automaten stecken und schon spuckt dieser die gewünschten Scheine aus. Doch das kostenlose Girokonto ist ein Auslaufmodell. Nahezu überall steigen die Gebühren für die im Alltag unentbehrliche Bankverbindung. Mitunter sogar massiv. Deshalb sind Verbraucher händeringend auf der Suche nach einem günstigen oder besser noch kostenlosen Girokonto. Doch die Angebote am Markt täuschen bisweilen, wie ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf zeigt (Az.: 38 O 68/16).

In dem verhandelten Fall wurde ein Girokonto als kostenlos beworben. Tatsächlich langte das Geldinstitut aber bei der EC-Karte hin und verlangte dafür seit April 2016 eine Gebühr von zehn Euro. Wer deshalb auf die Karte verzichtete, dem war die Nutzung des Geldautomaten zwecks Bargeldversorgung verwehrt und auch das Drucken von Kontoauszügen war am Automaten nicht mehr möglich. Gegen diese Interpretation von "kostenlos" wehrte sich die Wettbewerbszentrale in Bad Homburg mit einer Klage. Denn sie hielt diese Werbung für irreführend. Zwar sei der Betrag von zehn Euro "überschaubar", das Konto dennoch aber nicht mehr kostenlos.
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Mit Erfolg. Laut Gerichtsurteil wird es der beklagten Sparda-Bank in Nordrhein-Westfalen untersagt, das entsprechende Kontomodell weiterhin als kostenlos zu bewerben. Denn Bankkunden verstünden unter einem "kostenlosen Girokonto" ein Konto, bei dem auch die Girokarte kostenlos sei.

"Das Urteil hat für die gesamte Bankenbranche Bedeutung, weil es dem Versuch, Kosten zu verstecken oder durch die Hintertür einzuführen, eine klare Absage erteilt", so Peter Breun-Goerke, zuständig für den Bereich Finanzmarkt bei der Wettbewerbszentrale, in einer ersten Einschätzung der Entscheidung. "In Zeiten, in denen sich die europäische und nationale Gesetzgebung um die Herbeiführung von Transparenz bei Kosten für Waren und Dienstleistungen bemüht, ist ein solches Vorgehen der falsche Weg", so Breun-Goerke weiter. Dass Kreditinstitute im Zuge der anhaltenden Niedrigzinsphase Kontomodelle ändern oder Girokonten nicht mehr kostenlos anbieten, sei nicht per se wettbewerbswidrig. Allerdings müssten Kunden über entstehende Kosten transparent aufgeklärt werden. Das ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

So klappt der Kontowechsel

Quelle: n-tv.de , awi
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Tricks der Billig-Stromanbieter: In diese 5 Fallen tappen Kunden immer wie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jan 2017 16:20

http://www.stern.de/wirtschaft/news/str ... 45056.html
Tricks der Billig-Stromanbieter: In diese 5 Fallen tappen Kunden immer wieder

Wer einfach nur zum günstigsten Stromanbieter wechselt, muss aufpassen, dass er am Ende nicht draufzahlt. Denn einige Billig-Stromanbieter arbeiten mit allen Tricks - und machen ihren Kunden das Leben schwer.
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Stromanbieter

Zum Schreien: Manche Stromanbieter geben mehr Anlass für Ärger als andere
© SIphotography/Getty Images

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Daniel Bakir

Wirtschaftsredakteur


Einen neuen Stromanbieter zu finden, ist heute wirklich nicht schwer. Auf Vergleichsseiten wie Verivox, Check24 oder Toptarif kann jeder eine individuelle Liste günstiger Anbieter finden und mit wenigen Klicks wechseln. Allerdings: Nicht immer sind die günstigsten Anbieter auf den vorderen Plätzen auch die beste Wahl. Sie locken Neukunden zwar erstmal mit sensationell guten Angeboten, versuchen dann aber, sich das Geld mit allerlei Tricks wieder hereinzuholen.

"Es gibt um die 1200 Anbieter, von denen die Mehrzahl fair agiert. Doch leider gibt es eine kleine Zahl an schwarzen Schafen, die versuchen Konsumenten mit Tricks zu übervorteilen", sagt Arik Meyer, Gründer des Vergleichsportals Switchup. Das Start-up nimmt für sich in Anspruch, nur faire Anbieter zu listen und hat rund 7000 Kundenbeschwerden ausgewertet. Immer wieder im Fokus der Kritik: die Anbieter Stromio, ExtraEnergie und 365 AG, die allesamt bereits von den Verbraucherzentralen erfolgreich wegen unzulässiger Praktiken verklagt wurden.
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Auf die folgenden fünf Punkte sollten Verbraucher besonders achten:
Falle 1: Unfairer Tarif

Die Vergleichsportale sind zwar im Prinzip sehr übersichtlich. Wer in der Suchmaske einen falschen Haken setzt, kann aber trotzdem in einem unfairen Tarif landen. Grundsätzlich abzuraten ist von Vorauskasse und Pakettarifen. Durch die Mega-Pleite des Billigstromanbieters Teldafax sollten Kunden vor Vorauskasse-Tarifen eigentlich gewarnt sein - trotzdem können Kunden diese Tarife immer noch auswählen. Verbraucherschützer warnen außerdem vor Pakettarifen. Denn die sind nur günstig, wenn man tatsächlich die vorher geschätzte Menge an Strom verbraucht. Wer sich verschätzt, zahlt zu viel.
Falle 2: Teures zweites Jahr (und drittes, und viertes…)

Bei den meisten Vergleichsportalen ist voreingestellt, dass Neukundenboni im Preisranking berücksichtigt werden. Das hat zur Folge, dass auf den ersten Plätzen nur Tarife landen, die vor allem im ersten Vertragsjahr besonders günstig sind. Rechnet man den Bonus heraus, zählen diese Tarife aber nicht unbedingt zu den günstigsten, sodass es schon im zweiten Jahr deutlich teurer wird.
Falle 3: Bonus wird nicht ausgezahlt

Wer einen Tarif mit Bonus wählt, muss darauf achten, dass er das Geld nach dem ersten Vertragsjahr auch wirklich sieht. Denn manche Anbieter warten offenbar darauf, dass der Kunde von sich aus auf den Bonus pocht und lassen ihn sonst stillschweigend unter den Tisch fallen. Zudem ist es gängige Praxis, den Bonus nicht einfach zu überweisen, wie es für alle Seiten am einfachsten wäre. Stattdessen schicken die Anbieter einen Scheck, den der Kunde erst umständlich einlösen muss. Wenn nur einer von Hundert Kunden den Scheck verschlampt, hat sich die Taktik schon gelohnt.

Immer wieder versuchen Billiganbieter zudem mit trickreichen Klauseln die Zahlung zu umgehen. So beanstandete das Landgericht Köln im Juli 2016 sechs Klauseln des Billigstromanbieters 365 AG, der die Marken "immergrün" und "almado-Energy" betreibt. Das Unternehmen hatte unter anderem im Kleingedruckten Kunden vom Bonus ausgeschlossen, die in ihrer Wohnung auch gewerblichen Tätigkeiten nachgehen, zum Beispiel in einem Arbeitszimmer. Das Gericht befand, mit einer solchen Einschränkung in den AGB könne niemand rechnen. Ebenfalls für unwirksam befunden wurde eine Klausel, die Haushalte mit Photovoltaikanlagen, Elektrospeicherheizungen und Wärmepumpen vom Bonus ausschließen sollte.
Falle 4: Versteckte Preiserhöhung

Wenn ein Stromanbieter die Preise erhöht, steht den Kunden ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht zu. Damit die Kunden nur ja nicht auf die Idee kommen, davon Gebrauch zu machen, nutzen die Anbieter einen beliebten Trick: Sie formulieren das gesetzlich vorgeschriebene Informationsschreiben derart, dass der Kunde die Preiserhöhung glatt überliest. Das geht schon bei der Überschrift los: So verschickte Extraenergie seine Preiserhöhungsschreiben eine Zeit lang mit dem harmlos klingenden Mail-Betreff "Energiemarktentwicklungen und -preisanpassungen". In einem mehrseitigen Text wurde sodann über die Energiewende und deren wirtschaftliche Folgen referiert. Der Preiserhöhung selbst wurden - gut versteckt auf der zweiten Seite - ganze zwei Sätze gewidmet. Nach einer Klage der Verbraucherzentrale Sachsen untersagte das Landgericht Düsseldorf diese Praxis.

Trotzdem sind die Schreiben vieler Unternehmen nach wie vor nicht kundenfreundlich. Häufig wird nämlich nur der neue Preis genannt, nicht aber wie stark die Erhöhung ausfällt. Da niemand seinen Arbeitspreis pro Kilowattstunde auswendig kennt, muss man schon eine alte Rechnung als Vergleich bemühen, um abschätzen zu können, wie heftig die Erhöhung wirklich ausfällt.
Falle 5: Ärger bei der Kündigung

Auch die Kündigung klappt bei unseriösen Anbietern häufig nicht reibungslos, berichtet das Vergleichsportal Switchup. So schließen manche Anbieter die Kündigung per E-Mail und Fax explizit aus und akzeptieren nur Briefe mit Originalunterschrift. Diese umstrittene Methode mache es Kunden unmöglich, über Portale wie Aboalarm zu kündigen. Eine andere besonders perfide Masche: Mit der Kündigung stellt der Anbieter von Lastschrifteinzug auf Überweisung um. Bemerkt der Kunde dies nicht oder zu spät, wird er wegen Zahlungsverzug abgemahnt und ein an sich fälliger Jahresbonus verweigert.
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TV-Kolumne „Aufgedeckt – Die Tricks der Autowerkstätten“ - Unnötige Repara

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mär 2017 00:25

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focu ... 12229.html

TV-Kolumne „Aufgedeckt – Die Tricks der Autowerkstätten“ - Unnötige Reparaturen und überteuerte Öl-Wechsel: Wie Autofahrer abgezockt werden
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Kfz-Werkstatt
dpa/David Ebener Die WDR-Sendung „Aufgedeckt – Die Tricks der Autowerkstätten“ hat Autowerkstätten unter die Lupe genommen (Symbolbild)

FOCUS-Autorin Beate Strobel

Donnerstag, 11.08.2016, 06:10

Da ist dieses Rappeln im Opel Corsa von Frau Schlömer; nicht schlimm, aber lästig. Neue Reifen, riet man ihr in der ersten Werkstatt. Neue Bremsen verbaute man in der zweiten. Und die dritte empfahl neue Stoßdämpfer, schnell mal ausgetauscht für 200 Euro.

Und doch vibriert der Corsa fröhlich weiter. „Ich habe viel Geld ausgegeben, was nicht hätte sein müssen“, vermutet die Autobesitzerin.

Sind wir nicht alle ein bisschen Schlömer? Die Zeiten, in denen ein kaputter Keilriemen mit einem Nylonstrumpf ersetzt wurde, sind endgültig Prähistorie; wir Ottonormalfahrer verstehen vom Innenleben unseres Autos heute in etwa so viel wie von Einsteins Relativitätstheorie. Und sind damit dem Helferlein in der Werkstatt endgültig ausgeliefert.
Sinkende Umsätze, sinkende Moral

Wo sind sie hin, die Zeiten, in denen man noch dem Mechatroniker seines Vertrauens alles abkaufen konnte, weil er eben nur verkaufte, was wirklich notwendig war? Vorbei, vorbei. 33 500 Autowerkstätten gibt es heute in Deutschland, die pro Jahr etwa 30 Milliarden Euro umsetzen. Klingt nach viel, doch die Einnahmen in der Branche sinken seit Jahren. Gut möglich, dass da mancher Fachmann gegensteuern möchte.

Auftritt des Lockwagens der WDR-Doku „Aufgedeckt“: ein VW Golf, den man – wäre er ein Mensch – guten Gewissens als „pumperlgesund“ bezeichnen könnte. Im Auftrag der Wahrheit wird die Karre zwecks „Sommercheck“ von einer Werkstatt zur nächsten gefahren. Mit überraschenden Ergebnissen: Beim Dienstleister A.T.U etwa glaubt der Mechaniker, die Klimaanlage müsse mal gewartet werden. Und in der Bremsflüssigkeit sei der Wasseranteil zu hoch. Und das Öl könne ebenfalls gleich präventiv gewechselt werden. Und der Keilrippenriemen wäre demnächst auch mal fällig. Macht tutti completti knapp 300 Euro, bitteschön. Für ein schon vorher fahrbereites Auto.
Karies beim Zahnriemen?

Bei Konkurrent Euromaster befindet man, dass der Zahnriemen wohl bald reißen wird. Und das, obwohl dieser Golf gar keinen hat, sondern stattdessen eine Steuerkette. Kann man ja mal übersehen, auch als Fachmann. In anderen Werkstätten diagnostizieren die Halbgötter im Blaumann ein kaputtes Radlager, mal hinten rechts, mal hinten links. „Besser gestern als heute machen lassen“, heißt es dann, gefolgt von dem zeitlos schönen Versicherungsvertretersatz: „Ich will Ihnen ja keine Angst machen, aber...“

Fazit des „Aufgedeckt“-Tests: Von insgesamt acht Werkstätten hatte man nur in zwei Fällen nichts am Wagen auszusetzen. Alle anderen Experten empfahlen eine Reparatur, und zwar durchgehend eine andere. Fazit des befragten ADAC-Experten: Der ahnungslose Autobesitzer wird allzu oft abgezockt.
Spiel mit der Angst

Befragt vom WDR-Team, packt ein ehemaliger A.T.U-Mechaniker aus: Als ehrlicher Kfz-Meister habe man bei diesem Reparatur-Anbieter keine Chance, weil er stets mehr reparieren müsse, als notwendig. Der Mechatroniker sei zum Verkäufer geworden, gegängelt von Wochenzielen, die nur zu erreichen sind, wenn die Kunden vertrauensvoll mitmachen. Bremsen etwa gehen immer: „Ich will Ihnen ja keine Angst machen, aber...“
FOCUS Online

Natürlich weist das Unternehmen A.T.U all diese Vorwürfe entschieden von sich: Es gäbe keinen Verkaufsdruck. Und auch keine unnötigen Reparaturen. Man wolle günstig sein und trotzdem nicht an der Qualität sparen. Aber geht das?
Kohle machen mit Öl

Beispiel Ölwechsel: Das klingt so schlicht und einfach. Und ist doch so kompliziert. Opel verlangt dafür in der Vertragswerkstatt bis zu 150,77 Euro. Die Nicht-Vertragsfirma würde es für knapp 40 Euro machen. Und A.T.U? 29,99 Euro laut Werbung. Aber ein Opel brauche nun einmal ein deutlich teureres Öl, sagt der Mechatroniker. Mache dann doch 49,99 Euro. Von „großen Margen“ im Ölgeschäft spricht Autoexperte Ferdinand Dudenhöfer.

Eine Lösung allerdings gegen die grassierende Abzocke des kleinen Fahrers hat das „Aufgedeckt“-Team nicht parat. Zweitmeinung einholen, Kostenvoranschlag schriftlich fixieren, sich ausgewechselte Autoteile mitgeben lassen – all das kann man machen, ja. Aber letztendlich muss man seinem Kfz-Mechaniker ähnlich vertrauen wie dem Orthopäden, dem Schornsteinfeger und dem Mann von der Telekom. Was bleibt auch anderes übrig?

Bei Frau Schlömers Corsa übrigens findet der ADAC-Autoexperte ziemlich schnell eine Befestigungsschraube am Lenkrad, die mal nachgezogen werden müsste. Und bald rappelt nichts mehr in der Kiste. Da fragt man sich schon, bei wem in diesem Fall eine Schraube locker war.
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Vorsicht vor Kettengeschäften - Erfahrungen eines Freiberuflers

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Mär 2017 10:47

http://www.computerwoche.de/a/vermittlu ... ,1927015,2
Vorsicht vor Kettengeschäften - Erfahrungen eines Freiberuflers
Vermittlungsagenturen schauen nur auf den Preis

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Schwierigkeiten entstehen oft auch dann, wenn es gar nicht zur Zusammenarbeit zwischen Freiberufler und Vermittler kommt. Viele Agenturen sagen nicht ab. Erst wenn der Freiberufler explizit nachhakt, bekommt er die Entschuldigung zu hören: „Gerade ist eine Absage eingetroffen." Draghici schließt aus einem solchen Verhalten, dass Vermittlungsfirmen kaum ein Interesse daran haben, gute und langfristige Beziehung mit einem Freiberufler zu pflegen. Gleichzeitig räumt er ein: "Es ist aber auch wahr, dass Verbindlichkeit auch bei Freiberuflern nicht unbedingt eine Tugend ist, zumal dies oft vom Verhalten vom Auftraggeber beeinflusst ist, der Aufträge nur für paar Monate vergibt, so dass von keiner Seite eine Planungssicherheit vorliegt."
Vorsicht vor Kettengeschäften

Auch so genannte Kettengeschäfte bringen Freiberuflern oft Nachteile. Die Kunden versuchen ihre Ausschreibungsverfahren zu vereinfachen, in dem sie nur ausgesuchte Vermittlungsagenturen, so genannte preferred supplier, mit der Spezialistensuche beauftragen. Diese Agenturen sprechen aber zum Teil wieder andere Vermittlungsfirmen an, um die Suche erfolgreicher zu gestalten. Draghici: " In dieser Verkettung möchte jeder was dabei verdienen, so dass der Freiberufler den Kürzeren ziehen muss."

Darüber hinaus hat der BI-Experte die Erfahrung gemacht, dass der Markt für freiberufliche Tätigkeiten nicht alles hergibt, was sich manche Selbständige wünschen: "Anspruchsvolle, strategische Positionen, wie die eines BI-Architekten, sind entweder intern besetzt, oder werden an Firmen vergeben, die eine ganze Mannschaft für ein Projekt zur Verfügung stellt. Diese Haltung seitens des Kunden ist verständlich, zumal die Freiberufler eher als Einzelgänger unterwegs sind und Teamarbeit nicht gerne unterstützen."

Aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen mit den Vermittlungsfirmen kam Draghici zum Schluss, dass die meisten Agenturen, vor allem die großen, nicht auf Qualität setzen: "Die Qualifizierung der Mitarbeiter ist eher mangelhaft. Ich wollte dieser Situation nicht mehr ausgeliefert sein, und bin seit diesem Jahr wieder Angestellter."
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Je günstiger, desto schlimmer: die schwarzen Schafe unter den Stromanbiete

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Apr 2017 10:24

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
http://www.stern.de/wirtschaft/news/str ... e=facebook
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Fragwürdige Geschäftsmethoden
Je günstiger, desto schlimmer: die schwarzen Schafe unter den Stromanbietern

Den Stromanbieter zu wechseln, ist heute einfach wie nie. Doch die billigsten Anbieter an der Spitze der Vergleichsrankings sorgen auch für den meisten Ärger. Ihr Geschäftsmodell: Kunden mit Dumpingpreisen ködern – und dann trickreich abkassieren.
Stromanbieter

Erst sparen, dann ärgern: Einige Stromanbieter arbeiten mit allen Tricks - zum Leidwesen ihrer Kunden
© Getty Images

Für Stromkunden ist die Lage eigentlich komfortabel wie nie: Auf Vergleichsportalen wie Verivox und Check24 können sie innerhalb weniger Minuten hunderte Anbieter und Tarife vergleichen – und per Mausklick wechseln. Alle weiteren Formalitäten, wie die Kündigung beim alten Anbieter, laufen im Hintergrund ab. Durch den Wechsel können Kunden oft aufs Jahr gesehen mehrere hundert Euro sparen.

Die ganze Wechselgeschichte hat nur einen Haken: Auf den vorderen Plätzen der Preisvergleichsrankings landen regelmäßig die Anbieter, mit denen Kunden hinterher den meisten Ärger haben. "Je günstiger ein Anbieter ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache einen Pferdefuß hat", warnt Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher. Der Chef der gemeinnützigen Verbraucherorganisation rät daher: "Finger weg von den Allergünstigsten."
Stromrechnung
Stromvertrag mit Tücken
Wie aus Schnäppchen-Strom ein Wuchertarif wird - mit nur einem Brief
Daniel Bakir
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Welchen Stromanbietern trauen?

Welchen Anbietern man trauen kann und bei wem Vorsicht angebracht ist, das ist für Verbraucher leider nicht so ohne Weiteres zu erkennen. Denn auf den Preisvergleichsportalen können auch zweifelhafte Anbieter leicht gute Bewertungen erzielen. Der Grund ist einfach: Portale wie Check24 und Verivox befragen ihre Nutzer schon kurz nach dem Wechsel, ob sie zufrieden sind, Check24 zusätzlich nach dem ersten Vertragsjahr. Probleme mit den Anbietern treten aber häufig erst später auf – wenn der Preis plötzlich sprunghaft steigt, Kündigungen nicht akzeptiert oder Bonuszahlungen verschleppt werden.

"Es gibt eine Reihe von Anbietern, die mit zweifelhaften Geschäftsmethoden agieren", sagt Arik Meyer, Chef des kleinen Vergleichsportals Switchup, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, nur faire Tarife zu vermitteln. "Die Billiganbieter ködern Kunden mit Niedrigpreisen und versuchen, sich das hinterher doppelt und dreifach wieder zurückzuholen", erklärt Meyer. "Viele faire Anbieter haben dabei das Nachsehen, weil sie in den Listen nicht vorne auftauchen."
Vorsicht bei ExtraEnergie, Stromio und 365 AG

Einen Eindruck von den Problemen, mit denen sich Kunden von Billiganbietern herumärgern müssen, gibt das Beschwerdeportal Reclabox. Hier kann jeder Kunde, der sich von seinem Anbieter ungerecht behandelt fühlt, seine Klagen anonym öffentlich machen. So ungerechtfertigt die Beschwerde im Einzelfall auch sein mag: Aus der Gesamtheit der Einträge ergibt sich ein Bild. Denn ein Großteil der Beschwerden entfällt lediglich auf eine Handvoll Anbieter und ihre Untermarken.

So gibt es unter den mehr als 1000 aktiven Stromanbietern in Deutschland nur drei, die es geschafft haben, in den vergangenen drei Jahren 500 oder mehr Reclabox-Beschwerden zu sammeln: ExtraEnergie mit seinen Untermarken Priostrom und HitStrom, Stromio inklusive Grünwelt und gas.de sowie die 365 AG (früher Almado), vertreten durch immergün, Idealenergie und Meisterstrom. Auf Rang vier der Beschwerdestatistik liegt Care Energy, doch das Unternehmen musste kürzlich Insolvenz anmelden.
Intransparente Preiserhöhungsschreiben

Häufiger Beschwerdegrund bei ExtraEnergie, Stromio und 365 AG sind intransparente Preiserhöhungsschreiben. Saftige Preiserhöhungen von mehreren hundert Euro pro Jahr verstecken die Anbieter in einer ellenlangen Mail zwischen allgemeinem Geschwafel zur Energiepolitik, bei dem jeder normale Leser längst abschaltet. Genannt werden auch nicht die Mehrkosten, sondern lediglich – wie vom Gesetzgeber gefordert – der neue Grund- und Kilowattstundenpreis. Wer nicht in seinen Vertragsunterlagen nachschaut, hat keine Ahnung, wie hoch die Erhöhung ausfällt – und lässt sein Sonderkündigungsrecht verstreichen.
Stromanbieter
Preiserhöhungen, Boni, Kündigung
Tricks der Billig-Stromanbieter: In diese 5 Fallen tappen Kunden immer wieder
Daniel Bakir
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Bei ExtraEnergie beschweren sich zudem Kunden immer wieder über fehlende Schlussrechnungen und die verspätete oder fehlende Auszahlung von Guthaben. Die Marken der 365 AG sind berüchtigt dafür, in ihren AGB kreative Klauseln zu verstecken, mit denen sie Kunden von versprochenen Bonuszahlungen ausschließen. Und bei Stromio gibt es besonders häufig Ärger mit der Kündigung. Das Unternehmen akzeptierte lange Zeit ausschließlich die Kündigung per Brief und Originalunterschrift, E-Mails mit eingescannter Unterschrift und selbst Kündigungen per Fax schloss das Unternehmen aus. Erst eine Änderung des BGB im Oktober 2016 zwingt den Anbieter, seine Praxis zu ändern.

Viele der auf Reclabox eingestellten Beschwerden werden später als gelöst markiert. Daraus kann man entweder besondere Kulanz ableiten, wie dass die Energieanbieter tun. Oder man kommt zu dem Schluss, dass der Kunde sein Problem erst eskalieren muss, bevor er eine faire Lösung angeboten bekommt.
Stromanbieter wiegeln ab

ExtraEnergie erklärte auf Anfrage des stern, die Anzahl der Beschwerden bei Reclabox sei "historisch gewachsen" und könne auf das starke Kundenwachstum, insbesondere in den Jahren 2012 und 2013, zurückgeführt werden. Man habe in den vergangenen beiden Jahren eine "umfangreiche Serviceoffensive realisiert, in deren Rahmen wir viele Prozesse neu gestaltet und verbessert haben". Daraufhin sei die Zahl der Beschwerden gesunken. In jüngster Zeit gebe es über Konkurrenten wie Stromio deutlich mehr Beschwerden, erklärt ExtraEnergie.

Stromio erklärte auf Anfrage des stern, Reclabox sei keine staatliche oder anerkannt unabhängige Plattform. Die Mehrheit der Beschwerden seien gelöst worden. Im Übrigen gebe es über ExtraEnergie doch viel mehr Beschwerden. Beide Unternehmen zitieren noch ihre guten Bewertungen auf Vergleichsportalen sowie eine positive Bewertung des TÜV Saarland.

Die 365 AG reagierte auf eine Bitte um Stellungnahme nicht.
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Verbraucherzentralen bringen Billigstromanbieter vor Gericht

Die Reclabox-Beschwerden sind längst nicht der einzige Indikator dafür, dass bei den Billiganbietern einiges im Argen liegt. Die Stiftung Warentest bescheinigte ExtraEnergie, Stromio und den Marken der 365 AG (sowie dem Anbieter BEV) schon vor drei Jahren, "keine fairen Tarife" anzubieten. Der Bund der Energieverbraucher warnt auf seinen Seiten ebenfalls vor den Anbietern. Und die Verbraucherzentralen ziehen immer wieder gegen unfaire Klauseln in den Vertragsbedingungen der Billigstromanbieter vor Gericht. Und meistens bekommen die Verbraucherschützer auch Recht:

So musste die 365 AG nach einem Urteil des Landgerichts Köln vom 27. Juli 2016 (Az. 26 O 505/15) sechs Klauseln aus seinen AGB streichen, die es unter anderem erlaubten, Kunden vom Bonus auszuschließen, weil sie ein Arbeitszimmer im Haus hatten oder eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf verdonnerte Stromio am 5. Juli 2016 (Az. I-20 U 11/16) dazu, seinen Kunden auch dann ein Sonderkündigungsrecht einzuräumen, wenn der Preis für den Kunden wegen höherer Steuern, Abgaben oder Umlagen steigt. Diese Komponenten machen einen Großteil des Strompreises aus.
Und am 26. Oktober 2016 erklärte das OLG Düsseldorf die intransparenten Preiserhöhungsschreiben von ExtraEnergie für unwirksam, in denen die Preiserhöhung erst nach anderthalb Seiten Text angekündigt wurde (Az. I-20 U 37/16).

Die nächste Masche läuft schon

Ein bisschen gleicht der Kampf der Verbraucherschützer gegen die ärgsten Auswüchse auf dem Stromanbietermarkt allerdings dem Kampf gegen Windmühlen. So hat ExtraEnergie die Preiserhöhungsschreiben nach dem OLG-Urteil zwar überarbeitet. Aktuelle Schreiben, die dem stern vorliegen, zeigen aber, dass sich am unübersichtlichen Charakter nichts geändert hat. Einziger nennenswerter Unterschied: Der neue Arbeitspreis wird jetzt schon auf der ersten Seite des Schreibens genannt.

Und die nächste Masche ist schon angelaufen: Seit einiger Zeit verkauft ExtraEnergie seinen Kunden zusätzlich zum Stromvertrag noch einen Haushaltsschutzbrief. Wer diesen zum Ende des kostenlosen ersten Jahres gemeinsam mit dem Stromvertrag kündigen will, bekommt mitgeteilt, leider gelte für die Zusatzversicherung eine längere Kündigungsfrist als für den zeitgleich abgeschlossenen Stromtarif. Der Schutzbrief verlängert sich automatisch um ein Jahr und kostet dann 7,99 Euro im Jahr.

Der Bund der Energieverbraucher liefert unter www.energieanbieterinformation.de Informationen über die Seriösität von Stromanbietern.

Das Vergleichsportal Switchup hat eine Liste mit Schwarzen Schafen aufgestellt, über die es besonders viele Beschwerden gibt.
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Vorsicht vor unseriösen Energieanbietern !

Beitragvon Gudrun Graf » 24. Apr 2017 09:40

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
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http://www.ewr-gmbh.de/privat-und-gewer ... anbietern/

Vorsicht vor unseriösen Energieanbietern !

Wir sagen Ihnen, was zu beachten ist:

Beim Thema Energieversorgung wird oft mit vermeintlichen Billig-Angeboten gelockt. Vorsicht vor allem bei Verträgen, die an der Haustür abgewickelt werden. Schützen Sie sich vor Tricks, vergleichen Sie gründlich und schließen Sie keinen Vertrag voreilig an der Haustür ab. Denn was sich zuerst verlockend oder vielversprechend anhört, kann sich anschließend als falsch herausstellen. Die Quittung gibt es dann mit der nächsten Jahresrechnung.



Hier einige gängige Praxisbeispiele, wie versucht wird, Sie zum schnellen Vertragsabschluss zu bewegen:

Bonuszahlung

Bonuszahlungen klingen sehr verlockend. Sie lassen die erste Jahresrechnung zunächst günstig erscheinen. Oft werden diese Boni jedoch erst nach Ablauf des zweiten Jahres gezahlt. Und nach dem ersten Jahr behält sich der neue Anbieter vor, den Preis anzuheben. Die meisten Verbraucher vergessen dabei, den Preis im zweiten Jahr zu prüfen und zahlen dann überhöhte Preise. Sollte der Vertrag vorab gekündigt werden, wird die Bonuszahlung nicht gezahlt.

Vorauszahlung / Kaution

Es gibt Anbieter, die Strom zu günstigen Konditionen mit Vorauszahlung oder Kaution anbieten. Bei einer Insolvenz des Anbieters ist das Geld weg. Negativ-Beispiele sind die inzwischen vom Markt verschwundenen Anbieter Teldafax oder Flexstrom.

Paketangebote

Sie bekommen einen günstigen Preis nur, wenn eine bestimmte Menge kWh abgenommen wird. Sollte mehr verbraucht werden, müssen Sie die zusätzlichen kWh zu überhöhten Preise zahlen. Bei einem geringeren Verbrauch wird keine Gutschrift ausgezahlt.

Preisvergleich ohne gesetzliche Umlagen

Ihnen wird ein vermeintlich günstiger kWh Preis ohne gesetzliche Umlagen angeboten. Was sich hier zuerst günstig anhört, wird in der Jahresrechnung jedoch nicht bestätigt, denn hier werden die gesetzlichen Preisbestandteile nachberechnet.

Keine Grundgebühren

„Zahlen Sie nur, was Sie verbrauchen“: So werden Tarife ohne Grundpreis angeboten. Jedoch wird hier der entfallende Grundpreis in einen höheren kWh Preis eingerechnet.

Geringere Abschlagszahlungen

Ihnen wird ein geringer monatlicher Abschlag versprochen. Jedoch sind die Abschläge nur eine Anzahlung auf die Jahresrechnung, und hier können Sie sich auf eine hohe Nachzahlung (letzter Jahresabschlag) am Jahresende einstellen.



Haustürgeschäfte

Arglose Bewohner werden durch sogenannte „Energieberater“ oder "Partner der EWR" an der Haustür oft nach Zählernummern, Zählerständen oder Bankverbindungen gefragt, um ihnen dann einen Tarifwechsel vorzuschlagen. Oder sie geben sich betrügerischer Weise sogar als Mitarbeiter der EWR aus, um in die Wohnung zu gelangen. Hier ist Vorsicht geboten. Die EWR macht keine Haustürgeschäfte und rät: Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung, verlangen Sie grundsätzlich den Dienstausweis und rufen Sie im Zweifel Ihre EWR an oder wenden sich an die Verbraucherzentrale. Unterschreiben Sie nichts unter Zeitdruck, prüfen Sie die Vertragsbedingungen gründlich und vergleichen Sie das Angebot mit Ihrem bestehenden Stromvertrag. Achten Sie bei Haustürgeschäften unbedingt auf das Datum und die Unterschriften. Die Belehrung über das Widerrufsrecht muss im Vertrag gesondert unterschrieben werden. Bestehen Sie immer auf eine Durchschrift des Vertrages. Bei Haustürgeschäften haben Sie eine Frist von zwei Wochen, von einem Vertrag zurück zu treten! Ein falsches oder fehlendes Datum gefährdet später Ihr Widerrufsrecht.



EWR-Festpreisprodukte günstiger als Grundversorgung

Oftmals werden diese vermeintlich billigen Angebote mit den Konditionen der EWR-Grundversorgung verglichen. Aber auch bei der EWR gibt es preisgünstigere Angebote, von denen bereits viele Kunden profitieren. Denn mit den EWR-Festpreisprodukten lässt es sich prima sparen: Bei Gas mit unserem Produkt EWR premio gas fix 12 bzw. EWR premio gas fix 24 und bei Strom mit dem Produkt EWR premio strom oder dem Ökostromprodukt EWR natur fix 24. Diese Alternativen zur Grundversorgung bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihren Energiepreis über einen längeren Zeitraum auf günstigem Niveau konstant zu halten. So profitieren Sie für 12 oder 24 Monate von fest kalkulierbaren Kosten, auch wenn zwischenzeitlich die Preise steigen. Mit dieser Umstellung kann ein 4-Personen-Haushalt beim Strom durchschnittlich rund 60 Euro pro Jahr sparen. Und beim Gas beträgt der finanzielle Vorteil für ein Ein-Familien-Haus im Jahresdurchschnitt ca. 175 – 200 Euro.



Generell raten wir: Geben Sie Unbekannten gegenüber niemals Daten preis. Und bitte unterschreiben Sie niemals leichtfertig einen Vertrag. Sollten Sie bereits irrtümlicherweise einen Vertrag unterschrieben haben, scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen. Das passiert vielen. Evtl. können wir Ihnen noch helfen.



Ansprechpartner in Verdachtsfällen

Im Verdachtsfall auf unseriöse Anbieter können Sie sich kostenlos telefonisch bei der EWR GmbH unter der Rufnummer 0800 0 164 164 oder persönlich im EWR-ServiceCenter im Allee-Center informieren, wir beraten Sie gern. Alternativ dazu können Sie sich auch an die Verbraucherzentrale wenden. Ein Musterschreiben für Ihren Widerruf stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.
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Gudrun Graf
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Ferienhausverband VDFA warnt

Beitragvon Gudrun Graf » 24. Apr 2017 10:11

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
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http://www.aus-kroatien.de/13-news/ganz ... m-internet

Ferienhausverband VDFA warnt: Betrugszeit beginnt - Vorsicht vor unseriösen Anbietern im Internet
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Jetzt beginnt sie wieder – die Zeit, in der potentielle Betrüger im Internet schöne Ferienwohnungen und Ferienhäuser zu unschlagbaren Preisen anbieten. Der Ferienhausverband VDFA bittet um erhöhte Skepsis zum Beispiel bei relativ günstigen Preisen in der Hauptsaison. Urlauber, die sich bei einem Ferienhaus-Angebot unsicher sind, können sich gerne beim Verband melden unter oder Tel: +49 (0)228 – 22 75 90 60. „Natürlich kann man über das Internet sein Feriendomizil buchen“, versichert Christina Olboeter-Zorn, Präsidentin des Ferienhausverbands VDFA. „Es gilt jedoch, eine gesunde Skepsis zu bewahren.“ Wenn das Angebot in der Hauptreisezeit relativ günstig ist, zum Beispiel, sollte man hellhörig werden.

Vorsicht gilt besonders bei Angeboten von Ferienwohnungen und Ferienhäusern auf Online-Reise-, Online-Anzeigen-Portalen und neuerdings auch bei Online-Anzeigen von Zeitungen. Besonders aufmerksam sollte man bei Anzeigen von Privat-Anbietern und Anbietern aus dem Ausland sein. „Immer wieder versuchen unseriöse Anbieter mit Anzeigen von Ferienhäusern in Online- und Anzeigenportalen eine Anzahlung oder den gesamten Reisepreis zu erhalten“, weiß Christina Olboeter-Zorn. Dabei können Text und Fotos des angebotenen Objektes von Internetseiten seriöser Ferienhausanbieter stammen. Wer einmal gezahlt habe, sehe diese Anzahlung selten wieder.


Wer bei der Buchung Kontakt mit dem Anbieter nur über E-Mail oder ggfs auch noch über eine Handynummer erhält, sollte sich absichern. Seriöse Ferienhaus-Agenturen stehen Urlaubern gerne beratend zur Seite. Ferienhaus-Anbieter werden nicht unverschämt und setzen ihre Kunden nicht massiv unter Zeitdruck.

Wichtig: Auf seriöse Angebote im Internet achten. Besser ist es, bei einer deutschen Agentur oder einem Reisebüro zu buchen. Immer auf die Geschäftsbedingungen achten, rät der Ferienhausverband. Bei einem zertifizierten (z.B. TÜV, Trusted Shops) Internetauftritt und/oder wenn dieser mit dem VDFA-Logo gekennzeichnet ist, ist der Urlauber auf der sichereren Seite.

Wer unsicher ist, ob es sich bei dem Anbieter von Feriendomizilen im Internet um einen seriösen Anbieter handelt, kann diesbezüglich gerne beim Ferienhausverband VDFA erfragen.

Der Ferienhausverband VDFA hat Tipps für die Ferienhaus-Buchung im Internet zusammengestellt. Diese gibt es im Internet, www.ferienhausverband.de unter dem Punkt „Tipps“:

Sie sind geprellt worden?
Urlauber, die im Internet ein Feriendomizil gebucht, den gesamten Reisepreis bereits überwiesen haben und seit der Zeit keinen Kontakt mehr zum Anbieter herstellen konnten, sollen bitte umgehend bei der nächsten Polizeidienststelle Strafanzeige erstatten. Auch der Ferienhausverband nimmt Meldungen auf, +49 (0)228 – 22 75 90 60 oder E-Mail: .


Weitere Tipps für die Ferienhaus-Buchung im Internet

1. Informationen: Bei seriösen Anbietern können Sie sich vorab umfangreich informieren. Sowohl im Internet, als auch telefonisch. Erst bei einer konkreten Anfrage wird nach persönlichen Daten gefragt.

2. Mindestangaben bei Agenturen und Privatanbietern: Auf der Internetseite muss mindestens ein eigenständiges Impressum mit Angabe der vollständigen Adresse, einer E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer bei Privat und zudem mit Namen des Geschäftsführers oder Inhabers der Agentur, die Steuernummer und die Handelsregistereintragung vorhanden sein. Außerdem sind bei einem seriösen Anbieter auch die Geschäftsbedingungen vorhanden und einfach zu lesen bzw. auszudrucken und abzuspeichern.

3. Mindestangaben auf Online-Portalen: Bei jedem angebotenem Feriendomizil auf der Online-Plattform sollte die vollständige Adresse und alle Kontaktdaten des Anbieters/Vermieters angegeben sein. Vorsicht, wenn nur eine E-Mail-Adresse und/oder eine Handy-Nummer genannt wird - in diesem Fall rät der VDFA dringend von einer Buchung ab!

4. Sichere Web-Seiten & Datenschutz: Wer im Internet seine persönlichen Daten angeben muss, sollte darauf hingewiesen werden, dass diese vertraulich behandelt werden. So kann ein Browserfenster mitteilen, dass ein geschütztes Dokument angefordert wurde. Bei einer verschlüsselten Seite wird im Browser https://... angezeigt.

5. Ausländische Anbieter: Wer bei einer ausländischen Agentur bucht – Adresse und Impressum nach Landes-Angabe prüfen – lässt sich auf das dortige Recht ein. Reklamationen können in manchen Ländern sehr langwierig und kostspielig werden. Auch gelten in Bezug auf die Abwicklung einer Buchung teilweise völlig verschiedene Länder-Vorschriften.

6. Buchung: Bei einer Buchung per E-Mail oder Internet schreibt das Gesetz vor, dass Sie unverzüglich eine Bestätigung per E-Mail oder auf dem PC-Monitor erhalten, dass diese Buchung eingegangen ist. Die Buchungsbestätigung selbst erhalten Sie einige Zeit später schriftlich, entweder per Post, per E-Mail oder per Fax. Lesen Sie vor einer Buchung auf alle Fälle die Geschäftsbedingungen genau durch.

7. Preise: Vorsicht bei pauschalen Zusatzkosten zum Reise-/Mietpreis. 50 Euro pauschal pro Woche für Strom zu kassieren, ist rechtlich unzulässig. Entweder sind diese Kosten im Gesamt-Mietpreis enthalten oder die Zusatzkosten müssen exakt nach Verbrauch abgerechnet werden. Ausnahme: Die Kurtaxe – sie wird nach Anzahl der Personen berechnet.

8. Bezahlung: Geben Sie für die Zahlung per Kreditkarte die Kartennummer nur dann ein, wenn die Verschlüsselung der Daten (z.B. SSL-Codierung) gewährleistet wird. Vielfach können Sie auch nur die letzten Ziffern Ihrer Kreditkarte im Internet angeben, die komplette Kreditkarten-Nummer übermitteln Sie dann telefonisch oder per Fax. Oder die Nummer wird nur per Telefon übermittelt. Auf eine relativ geringe Anzahlung achten (max. 30% des Gesamtpreises). Die Zahlung erst dann leisten, wenn Sie den Original-Sicherungsschein (bei Veranstaltern) erhalten bzw. den Namen des Anbieters erfahren haben (bei Vermittlern). Es muss eindeutig geklärt sein, wer Veranstalter, Vermittler oder Leistungsträger ist.

9. Telefonnummer: Vorsicht bei Telefonnummern mit der Vorwahl 0190: Sie sind teuer. Besser sind ortsgebundene oder kostenfreie Telefonnummern (0800-Nummern). Auf alle Fälle muss die Höhe der Verbindungsentgelte angegeben werden.

10. Seriöse Anbieter: Wenn Sie sich bei einem deutschen Ferienhaus-Anbieter unsicher sind, suchen Sie nach Referenzen. Diesbezüglich kann jeder gerne beim VDFA nachfragen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie im Reisebüro oder bei dem Ferienhausverband VDFA angeschlossenen Ferienhausagenturen buchen. Achten Sie auf das VDFA-Logo oder fragen Sie bei der Agentur nach, ob dieses VDFA-Mitglied ist.

11. Absicherungen vor Insolvenz: Ferienhaus-Veranstalter sollten einen Sicherungsschein (Original) ausgeben und damit den Kunden vor Insolvenz-Folgen absichern. In den AGBs und im Internet muss auf diese Absicherung hingewiesen werden. Der Sicherungsschein wird mit der Buchungsbestätigung an Sie geschickt. Sie sollten den Sicherungsschein auf alle Fälle besitzen, bevor Sie etwas bezahlen. Bei Unsicherheit, scheuen Sie sich nicht, bei der Versicherung anzurufen und nach dem Unternehmen zu fragen.

12. Qualität: Achten Sie auf Qualitätssiegel (z.B. VDFA Mitglied, TÜV, Trusted Shops ) und rechtliche Prüfungen, die seriöse Anbieter gerne und freiwillig in regelmäßigem Abstand durchführen lassen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Gudrun Graf
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Netz der Sieger - Wie Vergleichsseiten in die Irre führen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Mai 2017 11:03

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Wie-Verglei ... 18348.html
Dienstag, 02. Mai 2017
Netz der Sieger - Wie Vergleichsseiten in die Irre führen

Testberichte im Netz stehen hoch im Kurs. Doch die Suche nach seriösen Produkttests führt oft zu schwarzen Schafen. Sie urteilen anhand technischer Daten, hatten die Geräte aber nie in der Hand. An guten Bewertungen verdienen sie häufig mit.

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Smartphone-Tests, Kaffeemaschinen-Tests, sogar Seiten für Betonmischer-Tests finden sich im Internet: Es gibt wohl kaum etwas, was Experten noch nicht auf Herz und Nieren geprüft haben - aber nur auf den ersten Blick. Denn oft sind es nur Vergleichsseiten mit Fotos und Tabellen voller Produktdaten, die den Anschein eines Tests erwecken. Einen Wert haben die Ergebnisse solcher Seiten nicht, warnen Verbraucherschützer. Sie dienen den Betreibern einzig dazu, Verkaufsprovisionen einzustreichen.

"Man weiß nicht, welche Kriterien zugrunde gelegt wurden", erläutert Kerstin Hoppe, Referentin im Team Rechtsdurchsetzung beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die Problematik der Pseudo-Tests und ihrer Bewertungen. Fünf solcher Seiten hat der vzbv schon wegen Vortäuschung von Produkttests abgemahnt. "In den meisten Fällen haben die nicht ein Produkt in den Händen gehalten, alles hübsch aufbereitet und einen Link hinterlegt." Der Link führt zu Online-Marktplätzen und Händlern, die eine Provision zahlen, wenn das Produkt dann bei ihnen gekauft wird.
Teuerste Produkt erhält die beste Note

Bei der Handvoll Abmahnungen wird es wohl nicht bleiben. "Ich glaube, das Problem ist sehr viel größer", sagt Hoppe. Mindestens 15 Seiten, die vorgeben, zu testen, hat sie gerade auf ihrer Prüfliste: "Ein versteckter Hinweis, dass sich nur um einen Vergleich oder eine Zusammenstellung handelt, reicht nicht."

Die abgemahnten Vergleichsseiten machen weiter mit ihren Daten-Tabellen und intransparenten Fantasie-Urteilen. Nur küren sie nun eben keine Testsieger mehr, sondern Vergleichssieger. Auffällig, aber wenig überraschend: Das teuerste Produkt erhält meist die beste Note. Schließlich winkt der Seite so eine höhere Provision. Zudem finden sich nur "sehr gute" oder zumindest "gute" Noten - es geht ja tatsächlich auch ums Verkaufen. Das Perfide daran: "Dem Verbraucher wird vorgegaukelt, dass das Produkt gut ist", kritisiert Hoppe.

Immer wieder ist auf solchen Portalen auch von Warentests die Rede. "Wir gehen dagegen vor, wenn jemand unseren guten Namen nutzt, um seine Seite zu promoten", sagt aber Heike von Laak von der Stiftung Warentest. "Im Grunde sind es Verkaufs-Shops." Mit Tests hätten die Seiten am Ende gar nichts zu tun. "Ausgenutzt wird der Wunsch von Verbrauchern, möglichst schnell und umsonst im Netz an Informationen zu kommen, das ist der Anker."

Eine andere Kategorie Seiten sind sogenannte Test-Aggregierer, die verschiedenste Testergebnisse zusammenfassen. Mit solchen Angeboten hat sich die Stiftung Warentest abfinden müssen, sagt van Laak: "Man kann rechtlich nicht dagegen vorgehen, das fällt unter das Zitatrecht." Die Aussagekraft sei begrenzt, weil allen Tests andere Kriterien zugrunde liegen. "Manchen Leuten reicht das aber schon."

Auch den Vergleichsseiten kann man oft nur schwer aus dem Weg gehen. Sie werden so für Suchanfragen optimiert, dass sie ganz oben in den Ergebnissen auftauchen - zusammen mit dem Erfassen der Produkte ein erheblicher Aufwand. "Nur wenn Provisionen fließen, kann das funktionieren", kritisiert van Laak. "Es gehören immer zwei dazu, einer der wirbt, und einer der zahlt."
Schwerpunkte und Bedingungen müssen bekannt sein

Der Erkenntnisgewinn aus einem Produktdatenvergleich, in den oft noch frei verfügbare, teils veraltete Ergebnisse echter Tests oder auch im Netz eingesammelte Kundenbewertungen eingestreut werden, tendiert gegen Null. Insbesondere vor den Käuferbewertungen warnt Georg Tryba von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie können gefälscht sein, beziehen sich vielleicht nur auf die Lieferung oder die Rezensenten hätten schlicht keine Ahnung: "Wer kann schon die optischen Eigenschaften einer Kamera ohne Labor beurteilen?"

Aussagekräftig ist ein Test am Ende nur dann, wenn man nachvollziehen kann, wie das Urteil zustande gekommen ist, sagt Tryba. "Die Schwerpunkte und Bedingungen des Tests müssen bekannt sein." Dann hat auch jeder Kaufinteressent die Chance, gezielt nach Teilnoten für Produkteigenschaften zu schauen, die ihm besonders wichtig sind. Diese gelte es aber erst einmal zu identifizieren: "Man muss sich Arbeit bei der Kaufentscheidung machen."
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Und es schadet auch nie, mehrere valide Tests miteinander zu vergleichen. "Es gibt enorme Unterschiede, wenn etwa verschiedene Zeitschriften dasselbe Produkt testen." Und längst nicht alle Testorganisationen seien seriös. "Es gibt einige wenige, an denen ich mich orientieren sollte", sagt Tryba. "Stiftung Warentest etwa. Die kaufen die Produkte im Handel und arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien."

Ihre sogenannten Partnerprogramme verstecken die Händler nicht - im Gegenteil. Sie werben mehr oder weniger offensiv um werbende Seitenbetreiber. Genaue Anleitungen zum Setzen der sogenannten Affiliate-Links stehen ebenso offen im Netz wie die Provisionen. Amazon etwa zahlt je nach Warengruppe zwischen 1 und 10 Prozent des Warenwertes, Otto-Werber dürfen sich über 4 bis 15 Prozent Provision freuen und Produkt-Promoter für Mediamarkt beispielsweise über 4 bis 6 Prozent. Affilinet oder Zanox heißen Netzwerke, bei denen sich Seitenbetreiber gleich als Partner für viele verschiedene Händler anmelden können.

Quelle: n-tv.de , Dirk Averesch, dpa
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Post vom Inkassobüro - Abzocke oder berechtigte Forderung ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jun 2017 10:29

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Abzocke-ode ... 20182.html
Freitag, 02. Juni 2017
Post vom Inkassobüro - Abzocke oder berechtigte Forderung ?

Kommt ein Brief vom Inkassounternehmen, sollten Verbraucher vorsichtig sein. Berechtigte Forderungen müssen sie bezahlen. Doch mitunter stammen die Schreiben von Betrügern. Wie man unseriöse Forderungen erkennt - und wie man darauf reagieren sollte.

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Sie stammen von Sex-Hotlines, Gewinnspielaktionen oder Musik-Streaming-Diensten - immer wieder landen unberechtigte Rechnungen in den Briefkästen ahnungsloser Verbraucher. Die Absender sind häufig Inkassounternehmen, die für ihre Auftraggeber angeblich offene Forderungen eintreiben. Auch wenn sich die Empfänger der Briefe keiner Schuld bewusst sind, zahlen sie dennoch oft aus Unsicherheit. Das Problem: Nicht selten sind die Forderungen aus der Luft gegriffen.

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) warnte bereits Anfang des Jahres vor gefälschten Inkasso-Forderungen per SMS, E-Mail und Brief. Und auch Verbraucherschützer weisen immer wieder auf unseriöse Schreiben hin. Wichtig ist deshalb: "Prüfen Sie zunächst, ob es sich um eine berechtigte Forderung handeln könnte", rät Rechtsanwältin Sylvia Kaufhold, Mitglied in den Gesetzgebungsausschüssen Zivilrecht und Europäisches Vertragsrecht beim Deutschen Anwaltverein (DAV).
Wann zur Polizei?

Wer etwa für den Online-Einkauf keine Abbuchungsbestätigung erhalten hat, sollte seine Kontoauszüge kontrollieren. Denn es kann immer sein, dass man sich zum Beispiel beim Bezahlen per Lastschrift bei der Eingabe der Kontonummer vertippt hat. Ist aber alles korrekt, muss man die Forderung nicht begleichen.

Erhalten Verbraucher eine Spam-E-Mail oder eine falsche Mahnung, sollten sie nicht direkt darauf antworten. "Bemerken Betrüger, dass da jemand reagiert, lassen sie am Ende nie locker", warnt Marco Weber vom BDIU. Besser ist es, den Vorfall anzuzeigen. "Damit die Behörden mit der Macht des Gesetzes dagegen vorgehen können", sagt Weber.

Grundsätzlich dürfen nur Rechtsanwälte oder registrierte Inkassounternehmen offene Beträge für Dritte einfordern. "Das ist im Rechtsdienstleistungsgesetz so geregelt", sagt Kaufhold. Immer wieder nutzen Betrüger jedoch die Identität seriöser, registrierter Unternehmen - sie verwenden dann zum Beispiel deren Logo oder Firmennamen. "Schon jedes neunte unserer Mitgliedsunternehmen war schon einmal konkret von Fake-Inkasso betroffen", sagt Weber.

Er rät deshalb: "Seien Sie misstrauisch, wenn die Angaben im Briefkopf nicht mit dem Rest übereinstimmen." Ein klares Indiz, dass Vorsicht geboten ist: "Wenn die Bankverbindung ins Ausland verweist - zu erkennen an den beiden ersten Buchstaben der IBAN. Hier sollte ein "DE" für Deutschland stehen", sagt Weber.

Doch es gibt noch mehr Indizien, die schwarze Scharfe entlarven. Denn Inkassobüros unterliegen bestimmten Informationspflichten. Laut Gesetzgeber müssen sie bereits im ersten Mahnschreiben genaue Angaben zur Forderung machen - sie müssen den Grund, die genaue Höhe sowie die Zinsen und den Namen sowie die Anschrift des Inkassobüros nennen.

Wer sich unsicher ist, kann bei den Verbraucherzentralen oder direkt dem Inkassobüro nachfragen. "Seriöse Dienstleister werden alles tun, um den Zahlungsanspruch des Gläubigers klar und deutlich darzulegen", erklärt Weber. Auf Nachfrage eines Schuldners sind sie gesetzlich dazu verpflichtet, weitere Angaben mitzuteilen.
Honorar wie ein Rechtsanwalt

Es kann sein, dass sich zwar die Firma als seriös herausstellt, aber die Forderung unberechtigt ist - etwa, weil der Kunde den Betrag bereits überwiesen hat oder ein Vertrag unrechtmäßig zustande gekommen ist, weil man am Telefon an der falschen Stelle Ja gesagt oder im Internet an der falschen Stelle geklickt hat. Dann rät Kaufhold: "Sie sollten gegenüber dem angeblichen Gläubiger der Forderung schriftlich widersprechen."

Besteht keine berechtigte Hauptforderung, darf das Inkassobüro vom Verbraucher nach Auffassung von Ralf Reichertz von der Verbraucherzentrale Thüringen auch keine Gebühren für seine Tätigkeit verlangen. Wurde die Forderung bestritten, müsse der Gläubiger die Kosten für die Beauftragung übernehmen.

Grundsätzlich dürfen Inkassounternehmen nicht mehr Honorar als ein Rechtsanwalt fordern. "Der Betrag berechnet sich je nach Aufwand seiner Tätigkeit und dem Streitwert der geltend gemachten Forderung - auf Grundlage der Rechtsanwaltsgebührenordnung", erklärt Reichertz. Stellt sich am Ende dagegen heraus, dass die Forderung berechtigt ist, müssen Verbraucher den offenen Betrag überweisen. Falls sie einen finanziellen Engpass haben, können sie eine Ratenzahlung vereinbaren.
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"Dafür sollten Schuldner sich immer direkt mit dem Gläubiger in Verbindung setzen und mit ihm die Höhe der Raten vereinbaren", rät Reichertz. Denn der beauftragte Rechtsanwalt oder das Inkassobüro kann dafür zusätzliche Gebühren verlangen.

Berechtigte Forderungen sollten Betroffene nicht ignorieren. Sonst können sich die Kosten summieren. "Außerdem drohen einem rechtliche Konsequenzen wie eine Klage oder ein Mahnbescheid des Gerichtes", sagt Kaufhold. Unter Umständen kommt der Zwangsvollstrecker.

Wer jetzt denkt "Bei mir ist sowieso nichts zu holen", sollte wissen: "Ein rechtskräftiger Vollstreckungsbescheid hat die Wirkung eines rechtskräftigen Urteils", warnt Reichertz. "Der Gläubiger kann 30 Jahre lang versuchen, an das Geld zu kommen." Es lohnt sich also, frühzeitig auf berechtigte Forderungen zu reagieren.

Quelle: n-tv.de , Isabelle Modler, dpa
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Vorsicht, wenn es klingelt - Telefonabzocke geht munter weiter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2017 19:47

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Telefonabzo ... 91138.html
Donnerstag, 15. Juni 2017
Vorsicht, wenn es klingelt - Telefonabzocke geht munter weiter

Von Axel Witte

Das Gesetz ist eigentlich eindeutig: Verbraucher müssen in den Erhalt von Werbeanrufen zuvor ausdrücklich eingewilligt haben. So weit die Theorie. In der Praxis werden Verbraucher weiterhin durch Anrufe belästigt. Und die Zahlen steigen - drastisch.

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Immer mehr Verbraucher beschweren sich über unerlaubte Werbeanrufe. Dabei sind solche sogenannten "Cold Calls" ohne vorherige Einwilligung des Verbrauchers bereits seit 2009 verboten. Bei der Bundesnetzagentur, die für die Ahndung der Gesetzesverstöße zuständig ist, gingen seit Jahresbeginn 4200 Beschwerden mehr ein - pro Monat. Dabei stören sich Betroffene vor allem an dem zum Teil aggressiven Ton der Anrufer sowie an automatischen Wahlmaschinen (die immer wieder bei demselben Verbraucher das Telefon klingeln lassen) und eben an Telefonwerbung ohne vorherige Zustimmung.

Da ist es wenig tröstlich, dass der Bundesrat erst kürzlich auf derartige Belästigungen reagiert hat und einen Gesetzentwurf zur Stärkung des Verbraucherschutzes bei Telefonwerbung beim Deutschen Bundestag einbringen möchte. Die Länder wollen damit lästigen Werbeanrufen durch Entzug des wirtschaftlichen Anreizes ein Ende setzen. Die nun auf den Weg gebrachte Gesetzesinitiative sieht vor, dass die bei Werbeanrufen geschlossenen Verträge nur wirksam sind, wenn Verbraucher das anschließend bereitgestellte Angebot in Textform, beispielsweise per Mail, genehmigen. Von Verbrauchern ausgehende telefonische Bestellungen wären weiterhin ohne eine solche Genehmigung möglich.

Aber auch die Bundesnetzagentur macht gegen den Telefonterror mobil und möchte eine Dokumentationspflicht für Call Center einführen, um im Streitfall etwaige Nachweise zur Verfügung zu haben. Der Branchenverband Deutscher Dialogmarketing Verband (DDV) lehnt das aber - wenig überraschend - ab und verweist stattdessen auf einen freiwilligen Branchenkodex, wonach die Zahl der Anrufe pro Kampagne und "Zielperson" auf 15 pro Woche begrenzt sei.
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Bisher sind die meisten bei solchen Telefonaten mündlich geschlossenen Verträge aber trotzdem gültig. Das bestehende Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb besagt, dass Verbraucher in den Erhalt von Werbeanrufen zuvor ausdrücklich eingewilligt haben müssen. Fehlt diese Einwilligung, handelt es sich um einen unerlaubten Werbeanruf, einen sogenannten "Cold Call". Dabei muss die Einwilligung in die Telefonwerbung schon vor dem Anruf vorliegen. Die Einholung der Einwilligung zu Beginn des Telefonats ist unzulässig. Zudem darf die Rufnummer des Anrufers nicht unterdrückt werden. Ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro.

Bis den unerwünschten Anrufern per Gesetz ihr Geschäftsmodell weiter erschwert wird, können belästigte Verbraucher nur bedingt auf die Werbeanrufe reagieren. So können sie beispielsweise bei ihrem Anbieter beantragen, dass Anrufe mit unterdrückter Nummer gar nicht erst durchgestellt werden. Eine weitere Möglichkeit, sich zu schützen, besteht darin, einfach aufzulegen. Oder aber den Anrufer offensiv zur Rede zu stellen. Dann sollte der Name des Anrufers und seines Unternehmens sowie der Grund des Anrufs erfragt werden. Die entsprechenden Daten (inklusive Telefonnummer) sollten dann an die Bundesnetzagentur zur Beschwerde weitergeleitet werden.
Infografik: Unerlaubte Werbeanrufe nehmen wieder zu | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Quelle: n-tv.de ,
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Achtung +++ Facebook-Betrüger teilen Profilbild – dann hacken sie Ihr Kont

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Jun 2017 09:49

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
Liebeisstleben.com/2017/05/16/achtung-facebook-betrueger-teilen-profilbild-dann-hacken-sie-ihr-konto/
Achtung +++ Facebook-Betrüger teilen Profilbild – dann hacken sie Ihr Konto
Veröffentlicht von: Alluream: Mai 16, 2017in: Aktuelles & Weltgeschehen, WissenswertesKeine Kommentare
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Betrüger versuchen derzeit mit einer fiesen Masche die Konten zahlreicher Facebook-Nutzer zu hacken. Unter dem Vorwand, eine Sicherheitsseite des sozialen Netzwerks zu sein, versuchen sie an die Passwörter der User zu kommen.

Das berichtet die Non-Profit-Organisation Mimikama.at, die Internetmissbrauch bekämpft. Die Seiten mit Namen wie „SB Security Notice“ teilen das Profilbild eines Nutzers mit einem Warnhinweis. Darin steht, dass die Seite des Nutzers deaktiviert werden soll, weil sie gegen Facebook-Standards verstößt.

Der einzige Ausweg sei die Verifizierung über einen angegebenen Link. Dort soll der User sein Passwort erneut eingeben. Nun haben die Betrüger Zugriff auf das Konto. In einem weiteren Schritt werden laut Mimikama dann noch die Kreditkartendaten abgefragt.

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So können Sie sich vor der Masche schützen

Facebook selbst betreibt eine Seite mit Namen „Facebook Security“. Diese schreibt jedoch keine privaten Nachrichten an Nutzer oder teilt deren Postings.

Facebook selbst rät:

„Falls eine E-Mail oder Facebook-Nachricht ungewöhnlich aussieht, solltest du diese oder jegliche Anhänge nicht öffnen. Stattdessen solltest du diese melden, indem du eine E-Mail an „phish@fb.com“ schreibst oder die „Melden“-Links nutzt, die auf Facebook erscheinen.“

Zum Video hier : facebook security betrug

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BSI warnt vor fiesem "CEO Fraud" - Falsche Chefs zocken Mitarbeiter ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2017 19:49

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
http://www.n-tv.de/technik/Falsche-Chef ... 30354.html
Dienstag, 11. Juli 2017
BSI warnt vor fiesem "CEO Fraud" - Falsche Chefs zocken Mitarbeiter ab

Tausende deutsche Unternehmen sind im Visier von Betrügern, warnt das BSI: Mittels der sogenannten "Chef-Masche" versuchen Kriminelle, hohe Beträge von Firmenkonten zu plündern. Das Amt hat eine Liste mit Zielpersonen - und gibt hilfreiche Tipps für alle.

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Wenn es darum geht, ahnungslosen und unvorsichtigen Opfern Geld aus der Tasche zu ziehen, werden Betrüger gerne erfinderisch. Aktuell besonders beliebt bei Cyber-Kriminellen sind Erpressungs-Trojaner, mit denen sie Daten auf den Rechnern ihrer Opfer verschlüsseln und nur gegen Lösegeldzahlung wieder freigeben - wenn überhaupt. Vor einer anderen, ähnlich perfiden Strategie warnt jetzt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Bei der "Chef-Masche" geben sich Betrüger als hochrangige Mitarbeiter oder Management-Vertreter eines Unternehmens aus und drängen arglose Mitarbeiter zu hohen Geldzahlungen vom Firmenkonto.
Bewährte Masche

Die Masche an sich ist nicht neu, das US-amerikanische FBI warnte schon vergangenes Jahr vor der Gefahr durch Betrüger, die sich in E-Mails als Chefs oder Handelspartner ausgeben und so hohe Geldsummen ergaunern. "heise" zitierte im April 2016 aus einer Warnung des FBI - demnach seien allein in den drei Jahren zuvor über 17.000 Opfer bekannt geworden und Schäden in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar entstanden.

In einer aktuellen Meldung warnt jetzt das BSI gezielt vor einem akuten Risiko durch die "CEO Fraud"-Masche, denn offenbar hat die Behörde konkrete Hinweise darauf erhalten, wen die Betrüger genau im Visier haben. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen die organisierte Kriminalität sei es den Behörden gelungen, in den Besitz einer Liste mit rund 5.000 potenziellen Zielpersonen zu gelangen.

Adressiert werden vorrangig Mitarbeiter aus der Buchhaltung oder dem Rechnungswesen, die berechtigt sind, Finanztransaktionen für das Unternehmen durchzuführen. Die Zielpersonen werden dabei sehr sorgfältig ausgewählt, oft mithilfe von öffentlich zugänglichen Informationen von Firmen-Websites, Karriereportalen oder Sozialen Netzwerken – oder schlicht durch einen Anruf im betroffenen Unternehmen.
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Die Betrüger geben sich den Opfern gegenüber in Anrufen oder E-Mails als Vorstandsmitglied, Geschäftsführung oder sonstige Führungskraft aus und weisen die Mitarbeiter an, eine größere Summe von einem Geschäftskonto auf ein fremdes Konto zu überweisen, beschreibt das BSI die Masche. Dabei werden die Zielpersonen oft unter Zeitdruck gesetzt und zur Verschwiegenheit angewiesen. Den gängigen Kommunikationsstil des Unternehmens ahmen die Betrüger gekonnt nach, um möglichst wenig Verdacht zu wecken.

Offenbar hat die Masche Erfolg. Laut Bundeskriminalamt (BKA) sind allein in den vergangenen Monaten durch "CEO Fraud" Schäden in Deutschland in Millionenhöhe entstanden. Die Liste mit den potenziellen Zielpersonen arbeitet das BSI nun ab, nimmt Kontakt mit ihnen auf und gibt Tipps und Ratschläge. Zusätzlich gibt das Amt Handlungsempfehlungen, an die sich auch alle anderen richten sollten. Dazu zählt unter anderem, dass nur allgemeine Kontaktadressen öffentlich gemacht werden, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter aufklären und sensibilisieren und dass bei ungewöhnlichen oder hohen Zahlungen Kontrollmechanismen und Prüfroutinen greifen. Alle wichtigen Informationen zum Thema "CEO Fraud" hat das BKA in einer Broschüre zusammengefasst.

Quelle: n-tv.de , jwa
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Mehr als 1 Million Downloads - Fiese Whatsapp-Fälschung kaum erkennbar

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Nov 2017 08:31

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http://www.n-tv.de/technik/Fiese-Whatsa ... 18210.html
Mehr als 1 Million Downloads - Fiese Whatsapp-Fälschung kaum erkennbar

Viele Nutzer sind einer Fälschung des beliebten Messengers Whatsapp auf den Leim gegangen, über eine Million Mal wurde sie aus Googles Play Store geladen. Die Betrüger nutzten eine raffinierte Tarnung.

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Zur Startseite ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER forum-kategorie-f5/abzocke-tauschungen-betrug-verbraucher-t27.html

Whatsapp ist der beliebteste Messenger der Deutschen. Wer ein Android-Handy besitzt und die App noch nicht hat, lädt sie entweder direkt von der Whatsapp-Website oder aus Googles Play Store herunter. Apps, die hier zum Download angeboten werden, können in aller Regel bedenkenlos installiert werden. Doch mitunter schaffen es auch schwarze Schafe an Googles Türstehern vorbei und aus dem Play Store gelangen sie dann schnell auf viele Smartphones - so wie die gefälschte Whatsapp-Update-App, die in kurzer Zeit über eine Million Mal heruntergeladen wurde.
Update-App ist Fake

Der Name der App lautete zwar "Update WhatsApp Messenger", während das Original als "WhatsApp Messenger" im Play Store gelistet ist. Trotzdem erschien sie vielen Nutzern vertrauenswürdig, denn die Entwickler der Betrugs-App nutzten nicht nur das Original-Logo sowie authentische Screenshots, wie die Meldung bei "The Hacker News" zeigt. Sie bedienten sich auch eines perfiden Tricks: Unter dem Titel der App wurde der Herausgeber "WhatsApp Inc." angezeigt, genau wie beim Original. Google erlaubt eigentlich keine Doppelungen, doch die Fake-Entwickler erweiterten den Namen am Ende einfach um ein unsichtbares Zeichen ("WhatsApp+Inc%C2%A0") und konnten so Googles Sicherheitsmechanismen überlisten.
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Nachdem Nutzer bei Reddit auf die gefälschte App aufmerksam gemacht hatten, änderten die Betrüger ihren Namen in "Live Update Apps", inzwischen ist die Anwendung ganz aus dem Play Store verschwunden. Im Wesentlichen handelte es sich laut einem Reddit-Nutzer beim Fake-Whatsapp offenbar um eine Werbe-App, die reihenweise Werbeanzeigen einblendete. Sie forderte offenbar kaum Berechtigungen (lediglich Internet-Zugriff), habe aber auch einen Code enthalten, der eine weitere Installationsdatei aus dem Internet nachlud. Sie tarnte sich auf dem Smartphone, indem sie ohne App-Symbol und Name erschien, also quasi unsichtbar war.

Wer den Betrügern auf den Leim gegangen ist, löscht die App am besten schnellstmöglich wieder. Dazu sucht man in den Einstellungen unter dem Punkt Apps den entsprechenden Eintrag "Update WhatsApp Messenger". Um Irrtümer zu vermeiden, empfiehlt es sich in solchen Fällen, immer die Website des Entwicklers zu besuchen und Apps wenn möglich direkt von dort aus herunterzuladen oder zumindest zu überprüfen, ob es eine App mit dem entsprechenden Namen überhaupt gibt. Grundsätzlich ist immer Vorsicht geboten, wenn App-Namen vom Original abweichen oder der Name des Entwicklers suspekt erscheint.

Quelle: n-tv.de , jwa
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Versteckte Preissteigerung - Das ist die "Mogelpackung des Jahres"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jan 2018 14:42

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Das-ist-di ... 45735.html
Dienstag, 23. Januar 2018
Versteckte Preissteigerung - Das ist die "Mogelpackung des Jahres"

Wieder haben die Verbraucher ihr Urteil gefällt. Auf Initiative der Verbraucherzentrale Hamburg waren sie aufgerufen, über Produkte, mit denen sie besonders getäuscht wurden, abzustimmen und den Herstellern einen Denkzettel zu verpassen. Hier ist der "Sieger".

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Das Vitalis Früchtemüsli von Dr. Oetker ist die "Mogelpackung des Jahres 2017". Es wurde von Verbrauchern via Online-Abstimmung der Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) gewählt. Das Produkt wurde mit einem Ergebnis von 36,5 Prozent (15.642 Stimmen) unter fünf Kandidaten zum "Sieger" gekürt.

Auf dem zweiten Platz der Abstimmung landete der Kaugummi Mentos Pure White von Perfetti Van Melle (27,9 Prozent), Platz drei belegte der Milka Nussini Riegel von Mondelez (17,6 Prozent). Mit großem Abstand folgten auf den Rängen vier und fünf die Mars Minis des Herstellers Mars (9,3 Prozent) und die Erdnuß Locken von The Lorenz Snack-World (8,6 Prozent).

Dr. Oetker hatte den Inhalt des Müslis im vergangenen Jahr von 600 auf 500 Gramm gesenkt, was bei gleichem Preis einer versteckten Preiserhöhung von 20 Prozent entspricht. Gleichzeitig wird dem neuen Früchtemüsli extra Zucker zugesetzt und weniger Vollkorn für die Herstellung verwendet. "Weniger drin zum gleich Preis und dazu noch eine schlechtere Rezeptur war für viele Verbraucher einfach zu viel des Guten, sodass sie für das Vitalis Früchtemüsli als Mogelpackung des Jahres stimmten", vermutet Armin Valet von der vzhh.

Die Verbraucherschützer konnten sich auch dieses Jahr wieder über eine rege Beteiligung bei der Umfrage freuen. Insgesamt beteiligten sich 42.819 Verbraucher an der Wahl. Womit sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt hat.
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Jedes Jahr erhält die vzhh weit mehr als 1000 Beschwerden zu Mogelpackungen. Viele davon werden seit zwölf Jahren in einer Mogelpackungsliste dokumentiert. Im Vorjahr wurde das Mineralwasser der Marke Evian in der 1,25-Liter-Flasche zur Mogelpackung des Jahres bestimmt. Hersteller Danone Waters hatte die Füllmenge der Evian-Flasche im April 2016 von 1,5 auf 1,25 Liter reduziert; gleichzeitig wurde der Preis für das Mineralwasser im Handel angehoben. Unterm Strich betrug so die teils versteckte Preiserhöhung in einigen Supermärkten bis zu 50 Prozent.

Quelle: n-tv.de , awi
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Warnung: Kanzlei Stucko versendet betrügerisches Inkassoschreiben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Mär 2018 10:16

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.mimikama.at/allgemein/kanzl ... schreiben/

Warnung: Kanzlei Stucko versendet betrügerisches Inkassoschreiben
Verfasst am: 26. März 2018 um 11:19 Uhr Von
Kathrin | ZDDK | MIMIKAMA -
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Darin setzt sie Empfänger/innen eine letzte Frist, bis zu der sie offene Schulden in Höhe von 219,49 Euro bezahlen müssen.
-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wie unser Kooperationspartner der Watchlist Internet warnt, versendet die Kanlzei Stucko aus Wien betrügerische Inkassoschreiben. Darin setzt sie Empfänger/innen eine letzte Frist, bis zu der sie offene Schulden in Höhe von 219,49 Euro bezahlen müssen. Andernfalls leitet sie ein gerichtliches Mahnverfahren ein. Konsument/innen können das Schreiben ignorieren und müssen keine Zahlung leisten.

Haushalte erhalten einen Brief der Kanzlei Stucko. Er ist mit „Eilt – Inkassoverfahren“ betitelt und stammt von „( Müller ) Rechtsanwalt“. In dem Schreiben heißt es:

Kanzlei Stucko
Rechtsanwalt und Notar

Dr. Thomas Müller
Rechtsanwalt
Europäische Union

(…)

Eilt – Inkassoverfahren //Aktenzeichen

Sehr geehrte (r ) (Name)

bedauerlicherweise haben Sie die Ihnen bekannte Forderung noch nicht ausgeglichen. Beachten Sie dieses Schreiben als unseren letzten Versuch, ihnen weitere vermeidbare Kosten zu ersparen. Sofern wir nicht sofort nach Erhalt dieses Schreibens die Zahlung auf unser Konto feststellen können, werden wir unserer Mandantin empfehlen, das gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie einzuleiten.

Wichtig für Sie:

– Ein weiteres fruchtloses Verstreichen der Frist wird unsere Mandantin nicht hinnehmen.

– Im Falle der Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens entstehen erhebliche zusätzliche Kosten. Diese gehen bei erfolgreicher Geltendmachung ebenfalls zu Ihren Lasten. Daher Raten wir Ihnen dringend, den mit diesem Schreiben angeforderten Betrag sofort zu zahlen.

– Nach dem überweisen, haben sie keine schulden mehr.die akte ist entschlossen.

Die Forderung setzt sich wie folgt zusammen:

Hauptforderung 206,36 €
Mahnkosten 13,13€
Gesamtforderung per 14.03.2018 219,49€

– Sollte die Forderung bis zum xx.3.2018 nicht beglichen seun, werden wir das gerichtliche Mahnverfahren beim Amtsgericht beantragen. Diese Maßnahmen sind mit weiteren, nicht unerheblichen Kosten verbunden. Diese Kosten gehen natürlich zu Ihren Lasten.

Amtlicher Hinweis:

– (§ 286 Abs. 2 und 3 BGB)
– Diese Vorschrift dient zum Teil auch der Umsetzung der Richtlinie 2000/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. Juni 2000 zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäfsverkehr (ABL. EG Nr. L 200 S.)

( Müller )
Rechtsanwalt

Nachfolgend eine Kopie des Kanzlei Stucko-Briefes:
Ein betrügerisches Schreiben der Kanzlei Stucko.
Quelle: Watchlist Internet
Ist das Schreiben der Kanzlei Stucko seriös?


Nein, das Schreiben der Kanzlei Stucko ist nicht seriös.

Das könnten Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte erkennen:

Die Kanzlei Stucko aus 1080 Wien gibt es ebenso wenig wie den im Brief angeführten Rechtsanwalt und öffentlichen Notar Dr. Thomas Müller. Das finden Sie mit einer einfachen Internet-Suche heraus.
Der Brief ist oberflächlich gehalten und enthält keine konkreten Angaben darüber, bei wem Sie eine offene Forderung haben sollen. Normalerweise findet sich dieser Hinweis in anwaltlichen Schreiben.
Obwohl der Anwalt aus Österreich oder Großbritannien (- beide Adressangaben finden sich im Brief -) stammen soll, zitiert die Nachricht das deutsche Bürgerliche Gesetzbuch.
In der Nachricht findet sich kein Anhaltspunkt dafür, wie Sie die angeblich offene Forderung schuldbefreiend überweisen können.
Es ist ungewöhnlich, dass eine Anwaltskanzlei die E-Mailadresse kanzlei.stucko.at@fremderanbieter.com. nutzt.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Entsorgen Sie das Schreiben der Kanzlei Stucko und zahlen Sie die geforderten 219,49 Euro nicht , denn der Brief ist unseriös und entbehrt jeglicher Grundlage!
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Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…
Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

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Abzocke im Urlaub - Vorsicht vor diesen Touristenfallen!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Mai 2018 21:24

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/tou ... 04343.html

Abzocke im Urlaub - Vorsicht vor diesen Touristenfallen!

Falsche Polizisten, skrupellose Tankwarte und blinde Passagiere im Kofferraum: Auf arglose Reisende warten manchmal böse Überraschungen. Wir nennen die häufigsten Urlauber-Abzock-Tricks - und wie Sie sich vor ihnen schützen können.
Taschendieb bei der Arbeit: Im Urlaub lauern noch mehr Abzock-Tricks
DPA

Der Urlaub sollte die schönste Zeit des Jahres sein - doch manchmal bleiben ganz andere Erinnerungen zurück: an Diebstähle und das Gefühl, übers Ohr gehauen worden zu sein. Durch zu viel Argwohn sollte man sich den Urlaub zwar nicht verderben lassen. Das Wissen über die am häufigsten eingesetzten Betrugsmaschen kann allerdings nicht schaden:
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Der ADAC warnt auch in diesem Jahr Griechenland-Reisende, die mit Auto und Fähre unterwegs sind: Es verstecken sich immer häufiger blinde Passagiere in Fahrzeugen, um so illegal nach Italien auszureisen. Es empfiehlt sich, den Wagen stets gut verschlossen zu halten sowie Kofferraum und Anhänger zu kontrollieren, denn die Strafe ist hoch. Selbst wer nicht bemerkt, dass er einen fremden Gast an Bord hat, muss mit einer hohen Geldbuße und einer Freiheitsstrafe rechnen.

Auch in Tschechien sollten Autofahrer auf der Hut sein: Gaunerbanden, meist in dunklen Limousinen unterwegs, fordern den Fahrer auf, anzuhalten. Der Grund: Sie wollen den Insassen Schmuck verkaufen oder erbitten finanzielle Unterstützung für ihre Familien. Bezahlen die Opfer zu wenig, versuchen die Diebe, den Geldbeutel an sich zu reißen.

Nach Angaben der Deutschen Botschaft in Prag häufen sich diese Vorfälle auf der Autobahn D5 am Grenzübergang Waidhaus-Pilsen-Prag, auf der A17/D7 Dresden-Prag sowie auf allen Routen rund um die tschechische Hauptstadt. Wer in solch eine Situation gerät, kann über die Nummer 112 (auch über Mobilfunk ohne Vorwahl) die Polizei rufen und sollte die Deutsche Botschaft informieren.

Auch sonst kann man während der Fahrt nicht sicher sein: Mit vorgetäuschten Pannen bringen Räuber hilfsbereite Touristen zum Anhalten. Ein brennendes Taschentuch unterm Auto oder ein Wagen, der schräg an der Straße steht - wer da schon mal helfend eingegriffen hat, musste hinterher feststellen, dass Kamera, CD-Player und andere Dinge fehlten.

Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen!

Da ist manchmal - vor allem in südosteuropäischen Ländern - auch die Begegnung mit Polizisten nicht viel wert. Denn die sind hin und wieder nicht echt, etwa bei fingierten Geschwindigkeitskontrollen auf der Autobahn. Die Reisenden werden angehalten und aufgefordert, sofort ein Bußgeld zu bezahlen.

Tipp vom ADAC: Manchmal reicht es schon, nach dem Dienstausweis zu fragen, um den Betrüger in die Flucht zu schlagen. Wenn nicht, heißt es wohl oder übel zu blechen. Für den Moment ist das sicherer, als sein Bares mit dem Leben zu verteidigen, und die Beträge sind mit 30 oder 40 Euro in der Regel zu verschmerzen. Wer sich das Nummernschild merkt, der kann dann bei der nächsten Polizeidienststelle immer noch Anzeige erstatten.

Etwas komplizierter ist es bei vermeintlichen Drogenkontrollen. Dabei durchwühlen die "Polizisten" das Gepäck, und da hilft nur eines: zu versuchen, die Wertsachen vor der Wagendurchsuchung an sich zu nehmen. Überhaupt trägt man die Wertsachen besser am Körper, etwa im Brustbeutel oder Geldgürtel. Denn auch wer zu Fuß unterwegs ist, der wird schon einmal Opfer von Motorraddieben, die während der Fahrt die Taschen einfach mitreißen.

Auch hier gilt: Auf keinen Fall festhalten. Im ungünstigsten Fall wird man so lange mitgeschleift, bis ein Riemen reißt. Besonders dreiste und geschickte Motorraddiebe sind zu zweit unterwegs: Der erste rammt den Rückspiegel des Wagens, so dass er nach außen kippt. Wer dann aus dem Fenster greift, um ihn wieder in Position zu bringen, muss damit rechnen, dass ein zweiter im Fahren die Armbanduhr klaut.

Auf Onlinebanking im Urlaub verzichten!

Auch an Tankstellen ist man vor Betrug nicht sicher: Entweder der Tankwart selbst ist so dreist und bucht von der Kreditkarte einen höheren Betrag ab als der tatsächlich getankte. Andere unverfrorene Kollegen tauschen freundlich Wischerblätter und anderen Kleinkram aus und verlangen dann horrende Summen für Ersatzteile. Oder man bezahlt ahnungslos seinen Tankbetrag, während sich draußen Ganoven an Autoreifen oder Auspuff zu schaffen machen. Das Ergebnis: Ein paar Kilometer weiter ist eine Zwangspause nötig, und die freundlichen Helfer, die sofort zur Stelle sind, haben es vor allem auf die Wertsachen im Wagen abgesehen.

Wer im Urlaubsland mit dem Mietwagen unterwegs ist, der sollte ebenfalls ganz genau hinsehen: Kleine Firmen vor Ort bieten Super-Sparpreise an; die Extrakosten im Kleingedruckten übersteigen dann oft den Mietpreis renommierter Firmen, bei denen man von zu Hause aus bequem und abgesichert hätte buchen können.

Individualurlauber, die sich ihre Unterkunft vor Ort suchen, verlassen sich am besten auf Reiseführer oder Tourismusämter, sofern vorhanden. Die Empfehlungen Unbekannter, die sich an Bahnhöfen oder vor Flughäfen aufdrängen, entpuppen sich meist als unbewohnbare Zimmer zu überhöhten Preisen.

Harmlos, aber ärgerlich, ist da die Sache mit den unterschiedlichen Preisen: "Farang have money to much", hörte ein Thailand-Urlauber, der eine Kassiererin darauf ansprach, warum er fünfmal mehr für den Eintritt bezahlen müsse als ein Einheimischer. Überall dort, wo Eintritts- oder Menüpreise überteuert erscheinen, lohnt sich ein zweiter Blick auf eine etwaige Preisliste für Einheimische. Mit einem freundlichen Hinweis hat sich das Problem dann oft erledigt.

Wichtige E-Mails abrufen, Kontostand prüfen, das Rückflugticket buchen - dank W-Lan, Laptop und Internetcafé ist das alles einfach geworden. Doch gerade darin liegt die Tücke: Fremde Computer sind oft nicht ausreichend mit Firewalls und Virenschutz gesichert - oder noch schlimmer: Es befindet sich bereits ein Spionageprogramm auf dem Rechner, das Passwörter, Konto- und Kreditkarten der Nutzers ausspäht.

Also: Onlinebanking und -shopping am besten vermeiden, am Ende den Verlauf und Cookies löschen und sich abmelden. Der eigene Computer sollte unbedingt mit einer Firewall und Anti-Viren-Software gesichert sein. Sicher dran ist, wer seine Daten verschlüsselt und vor Urlaubsbeginn alles noch einmal eigens sichert.

Monika Reisner/srt/dkr
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Wie man sich gegen Abzocke durch Telefonanbieter schützt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mai 2018 13:00

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.waz.de/staedte/oberhausen/w ... 26419.html
Wie man sich gegen Abzocke durch Telefonanbieter schützt

Barbara Hoynacki
24.09.2012 - 12:00 Uhr
Heinz-Dieter Engels, Tochter Alexandra und Sascha Frings werfen Vodafone unlautere Methoden vor.

Foto: Ulla Emig WAZFOTOPOOL

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Oberhausen. Die Themen Telekommunikation, Internet und DSL sorgen bei Oberhausener Bürgern oft für Ärger. Das bekommt auch die Verbraucherberatungsstelle zu spüren. Sie gibt Tipps, wie sich Verbraucher vor den Maschen von Telekom, Vodafone und Co. schützen können.

Abgezockt von Vodafone, Tele2 und Co.: 37 Prozent aller Nachfragen bei der Verbraucherberatungsstelle Oberhausen drehten sich im Jahr 2011 bereits um Telekommunikation, Internet und DSL.

Jüngster Vorfall: Alexandra Engels hatte ihren Handy-Vertrag kündigen wollen. Doch Vodafone schickte ihr statt dessen per SMS die Bestätigung für eine teurere „Tarifanpassung“ samt zweijähriger Verlängerung. Erst auf Nachfrage dieser Zeitung hatte das Düsseldorfer Unternehmen die Umstellung rückgängig gemacht – und der 20-Jährigen zur Entschädigung einen Blumenstrauß geschickt.

Auch Vodafone bediente sich bei der Tarifumstellung einer Masche, die in der Branche verbreitet zu sein scheint: Die Kundin erhielt per SMS ein Tarifwechsel-Angebot mit dem Hinweis, dass der Wechsel gilt, wenn sie dem nicht widerspricht. Alexandra Engels hatte sich um diese Benachrichtigung nicht weiter gekümmert.
Fragwürdige Vorgehensweise

„Diese Vorgehensweise von Vodafone ist rechtswidrig“, betont Petra Gülker von der Verbraucherberatungsstelle Oberhausen. SMS gelten nicht als offizieller Schriftwechsel und hätten damit vor Gericht keinen Bestand. „Die Rechnung sollte zurückgebucht werden – und anschließend nur den rechtmäßigen Betrag überweisen.“ Außerdem sollte das Unternehmen schriftlich (am besten per Einschreiben) informiert werden.

Um Ärger zu vermeiden, sollten Kunden ihre Telefonrechnungen möglichst detailliert anfordern und stets überprüfen. „Selbst wenn hier und da nur ein paar Euro zu viel berechnet werden, kann ein schönes Sümmchen zusammenkommen“, weiß die Verbraucherschützerin.
Billigvorwahlen als Kostenfalle

Davon kann auch Marianne Fischer ein Lied singen. Der Festnetzanschluss der 81-Jährigen läuft über die Telekom. Doch für Gespräche ins Ausland bevorzugt die Seniorin gerne so genannte Billigvorwahlen wie etwa die 01013 von Tele2. Genau damit aber ist sie offensichtlich in eine Kostenfalle geraten. „Ich erhielt zusätzlich zur normalen Telefonrechnung eine Abrechnung von Tele2, immer so in Höhe von vier oder fünf Euro“, erzählt Marianne Fischer.

Anfangs habe sie gedacht, dass damit eben jene Gespräche beglichen würden. „Doch inzwischen habe ich diese Vorwahl schon seit zwei Jahren nicht mehr genutzt, erhalte die Rechnungen aber weiter“, sagt sie verärgert. Alle Versuche, den Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter Tele2 persönlich zu erreichen, seien gescheitert.

Petra Gülker vermutet: „Da hat die Seniorin wohl ohne es zu merken, ein Abonnement für was auch immer abgeschlossen.“ Auch in diesem Fall gelte: „Sofort schriftlich kündigen!“

Vodafone-Sprecher Thorsten Höpken betont, dass sein Unternehmen „alle gesetzlichen Vorgaben“ einhalte. „Den Vorwurf, dass das Vorgehen rechtswidrig sei, können wir nicht nachvollziehen“, so Höpken weiter. Die SMS habe sich auf einen von der Kundin gewünschten Tarifwechsel bezogen und lautete: „Lieber Vodafone-Kunde, Ihren Tarif haben wir wie gewünscht zum 06.09.2012 auf VF SuperFlat 60/1 umgestellt. Ihr Vodafone-Team.“. Nur: Alexandra Engels kann sich gar nicht daran erinnern, einen solchen Wunsch überhaupt geäußert zu haben.

Tele2 bestätigt, dass Marianne Fischer seit 2005 über Tele2 Service telefoniere. Sie habe wohl eine Voreinstellung bei der Telekom, die alle Gespräche umleite. Diese habe Frau Fischer selbst irgendwann eingerichtet. „Mit einem Anruf bei der Deutschen Telekom lässt sich diese Voreinstellung aber ganz leicht wieder herausnehmen“, betont Tele2-Sprecherin Polina Witte. So weit, so gut. Nur leider gilt auch in diesem Fall: Marianne Fischer ist sich sicher, nie eine solche Voreinstellung beantragt zu haben.
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Abzocke in Apotheken Teure Erkältungsmittel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jul 2018 22:11

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER

Abzocke in Apotheken Teure Erkältungsmittel
[ Doku ] Wer mit einer Erkältung in die Apotheke kommt, dem bieten viele Verkäufer eine Reihe von Medikamenten an. Doch Mediziner wissen: Es gibt keine Arzneimittel, die eine Erkältung heilen können. Allenfalls Symptome wie Kopfschmerzen und Schnupfen lassen sich bekämpfen. In einer Stichprobe haben sich Reporter von Markt in zehn Apotheken beraten lassen. In mehreren Fällen wurden teure Erkältungsmittel ohne nachgewiesenen Nutzen verkauft. Dabei ist eine ausführliche Kundenberatung laut Apothekenbetriebsordnung seit 2012 Pflicht.

Viedeo https://www.youtube.com/watch?v=mW8EvnWcTnY
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"Schamlose" Autobahn-Abzocke - Massive Kritik an Tank und Rast

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2018 20:17

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Massive- ... 79470.html
Samstag, 18. August 2018
"Schamlose" Autobahn-Abzocke - Massive Kritik an Tank und Rast

Die hohen Preise in Shops und Restaurants an Autobahn-Raststätten rufen die Verbraucherschützer auf den Plan. Mit seiner Marktmacht nutze Tank und Rast die Reisenden schamlos aus, kritisiert der Bundesverband. Das Unternehmen weist das zurück.


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forum-kategorie-f5/abzocke-tauschungen-betrug-verbraucher-t27.html

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat dem Raststättenkonzern Tank und Rast Abzocke vorgeworfen. "Die Zwangslage der Reisenden auf der Autobahn wird schamlos ausgenutzt", sagte vzbv-Vekehrsexpertin Marion Jungbluth im Berliner "Tagesspiegel". Das Unternehmen habe mit 460 Tankstellen und 410 Raststätten inzwischen gewissermaßen eine Monopolstellung.

Kritisiert werden überhöhte Preise an Tankstellen und in Raststätten. Auch der Automobilclub ACE äußerte gegenüber dem "Tagesspiegel" den Verdacht, dass Tank und Rast "seine Marktmacht zu Lasten der Allgemeinheit missbraucht".
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Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück. Ein Sprecher verwies gegenüber dem "Tagesspiegel" auf sein Franchisemodell als Betreiber. Demnach habe Tank und Rast grundsätzlich keinen Einfluss auf die Preise in Restaurants und an den Tankstellen.

Kritiker verweisen allerdings auf hohe Zahlungen an Tank und Rast für das Recht, an den Raststätten Tankstellen oder Geschäfte zu betreiben, die deren Inhaber dann über hohe Preise an die Kunden weitergeben würden.

Quelle: n-tv.de , ddi/AFP
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Patienten im Visier: Doku im ZDF über Ärzte-Abzocke

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Nov 2018 11:41

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.presseportal.de/pm/7840/3971003
Patienten im Visier: Doku im ZDF über Ärzte-Abzocke
14.06.2018 – 14:00
Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist immer auch ein Geschäftsverhältnis. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Sebastian Ahrendt"
Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist immer auch ein Geschäftsverhältnis. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Sebastian Ahrendt"
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Mainz (ots) - In kaum einer Branche wird so viel Geld umgesetzt wie im Gesundheitswesen: jährlich fast 350 Milliarden Euro. Doch die Kontrollen sind mangelhaft, was manche Ärzte und Unternehmen ausnutzen. Die investigative Dokumentation "Patienten im Visier - Ärzte zocken ab" deckt am Montag, 18. Juni 2018, 19.25 Uhr, im ZDF die Tricks im Gesundheitswesen auf. Ärzte und Branchen-Insider packen aus, Versicherer schildern Probleme bei den Ermittlungen, berichten aber auch von Erfolgen.

Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist immer auch ein Geschäftsverhältnis - Patienten sind Kunden ihrer behandelnden Ärzte. Doch nur selten können Patienten die Notwendigkeit von Behandlungen, Kosten oder Abrechnungen beurteilen und kontrollieren. Das machen sich manche Mediziner und Unternehmen im Gesundheitswesen zunutze. Mit unterschiedlichen Maschen werden Patienten und auch Krankenkassen abgezockt. Experten und Ermittler sind sich aufgrund aufgedeckter Fälle und vorsichtiger Hochrechnungen sicher, dass der jährliche Schaden bundesweit im zweistelligen Milliardenbereich liegt.

Manche Ärzte stellen Leistungen in Rechnung, die gar nicht oder nicht so umfangreich erbracht wurden, wie sie abgerechnet wurden. Oder sie verkaufen Patienten angeblich zuzahlungspflichtige "IGel-Leistungen", obwohl die Leistungen von der Krankenkasse übernommen werden.

Wenn unseriöse Firmen für zweifelhafte oder unwirksame Gesundheitsprodukte mit Fotos, Expertisen oder Studien von angeblichen Ärzten werben, die es gar nicht gibt - geht auch das auf Kosten der Patienten. Juristen kommen in der Dokumentation von Andreas Baum ebenso zu Wort wie betroffene Patienten. Und Verbraucherschützer geben Tipps, wie sich Patienten davor schützen können, über den Tisch gezogen zu werden.

ZDFinfo sendet die Doku "Patienten im Visier - Ärzte zocken ab" erstmals am Sonntag, 1. Juli 2018, 17.15 Uhr.

http://wiso.zdf.de

http://zdfinfo.de

http://twitter.com/ZDFwiso

http://twitter.com/ZDFpresse

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Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 - 70-13802; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wiso

Pressekontakt:

ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell
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So erkennen - Sie Betrugsobjekte Fragen und Antworten zu Immobilienbetrug

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Nov 2018 12:54

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.immonet.de/service/immobilienbetrug.html
So erkennen - Sie Betrugsobjekte
Fragen und Antworten zu Immobilienbetrug

© Fotolia/ baranq

Es klingt zu gut, um wahr zu sein: Drei Zimmer, Einbauküche, Badewanne und ein traumhafter Balkon in bester Lage für einen unschlagbaren Preis. Wer so ein Traumangebot sichtet, zögert nicht lange. Das Problem: Bei so einem traumhaften Angebot kann es sich um eine gefälschte Anzeige handeln, denn auch Betrüger haben Immobilienportale als Medium für ihre Zwecke entdeckt. Die Täter haben es in der Regel auf Geldüberweisungen der Wohnungssuchenden abgesehen und arbeiten immer raffinierter. Immonet erklärt, wie Sie Betrugsobjekte entlarven und sich vor kriminellen Absichten schützen können.
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Trotz aller Bemühungen: Betrüger werden immer professioneller und einige Hinweise auf unlautere Absichten erkennt man erst nach der Kontaktaufnahme. Daher sollten Wohnungssuchende Angebote immer genau checken und vor allem keine voreiligen Geschäfte tätigen. Betroffen sind nicht nur Interessenten für Mietwohnungen, auch unter den Verkaufsobjekten finden sich gefälschte Angebote.
Indizien für Betrugsobjekte
Der Preis ist vergleichsweise günstig

Ein Hinweis darauf, dass die Immobilienanzeige gefälscht ist, ist der attraktive oder sehr günstige Preis des Objektes. Zwar gibt es grundsätzlich noch Schnäppchen, doch sollte man genau prüfen, ob die Anzeige tatsächlich echt ist.

Ob der Preis der Immobilie tatsächlich ungewöhnlich niedrig ist, kann man mit Hilfe des örtlichen Mietpreisspiegels herausfinden. Insbesondere für ortsfremde Wohnungssuchende ist dieser ein gutes Hilfsmittel, um einzuschätzen, wie realistisch die Miete angesetzt wurde. Bei auffallend niedrigen Mieten – aber auch ungewöhnlich günstigen Kaufpreisen – ist vor allem in Kombination mit anderen Indizien Vorsicht geboten.
Bilder sehen aus wie in einem Hotel-Prospekt

Fotos verraten viel über ein Objekt. Erinnern diese an Werbebilder oder sind optisch inszeniert wie die Fotos auf Hotelseiten, ist Skepsis angebracht. Werden viele unwichtige Details, wie einzelne Gegenstände, Türknäufe oder die Einrichtung gezeigt, handelt es sich wahrscheinlich um Fälschungen. Passen Fotos und die Beschreibung der Immobilie nicht zusammen, ist dies ebenfalls ein Warnzeichen, dass es sich um eine Fälschung handelt.
Ungewöhnlicher Baustil

Wer sich in dem Viertel auskennt, in dem das Objekt angeboten wird, ist im Vorteil. Erscheint die Wohnung auf den Bildern zum Beispiel wie ein Luxusobjekt oder ein designter Loft in einem modernen Hochhaus, obwohl in der Wohngegend nur Altbauten stehen, ist das ein Indiz für eine gefälschte Immobilienanzeige. Scheint das inserierte Objekt ungewöhnlich für ein Viertel, fragen Sie nach der konkreten Adresse und prüfen Sie diese.
Falsche Adresse

Wird in der Immobilienanzeige die Adresse angegebenen, ist eine Gegenprobe leicht möglich. Existiert die angegebene Straße und Hausnummer überhaupt? Wenn nicht, handelt es sich um ein gefälschtes Angebot.

Wenn die Adresse tatsächlich existiert, suchen Sie diese auf und überzeugen Sie sich davon, ob die Beschreibung der inserierten Immobilie zum Objekt vor Ort passt. Noch schneller funktioniert eine Prüfung – besonders für weit entfernt lebende Interessenten – mit Google Maps und der Streetview-Funktion. Passen die reale Hausansicht und die Fotos nicht zusammen, ist das ein eindeutiger Hinweis auf ein gefälschtes Angebot.
Schlechtes Deutsch oder englische Korrespondenz

Auch die Beschreibung kann Betrüger verraten, Texte in fehlerhaftem Deutsch sind Hinweise auf falsche Offerten. Aus dem Ausland agierende Betrüger nutzen manchmal Übersetzungsprogramme, die an der Sprachqualität erkennbar sind. Die Sprache allein ist aber kein Kriterium, die Täter agieren immer raffinierter. Antworten die Anbieter auf eine Anfrage auf Englisch, ist das ebenfalls ein deutliches Indiz für ein Fake-Objekt. Hier sollten auf jeden Fall die Alarmglocken klingeln.
Fehlende Infos

Ein Indiz für Betrugsobjekte sind auch fehlende Informationen. In der Regel erscheinen seriöse Wohnungsangebote mit einer ganzen Reihe von Fakten, wie der Höhe der Warm- und der Kaltmiete und dem Energieausweis. Betrüger präsentieren ihre Lockangebote aber oft nur mit der Angabe der Warmmiete. Auch wenn die Höhe von Warm- und Kaltmiete identisch ist, ist das ein Warnzeichen. Vor allem bei Verkaufsobjekten gehört der Energieausweis ins Inserat.
Konkreter Ansprechpartner fehlt oder klingt merkwürdig

Steht unter dem angebotenen Objekt kein Anbieter – das kann ein Makler oder eine Privatperson sein – sollte man ebenfalls hellhörig werden. Betrüger schreiben gern „Von Privat“ oder ähnlich schwammige Formulierungen. Aber auch wenn ein Makler oder Eigentümer angegeben ist und die Suche nach ihm im Internet einen realen Treffer hervorbringt, muss das keine Garantie für ein echtes Angebot sein. In einigen Fällen sind auch Vor- und Nachname vertauscht. Es gibt durchaus Fälle, in denen Betrüger die Kontaktdaten von Maklern nutzen oder deren Nutzerprofile kapern, um dann unter dem Namen der seriösen Dienstleister gefälschte Immobilienanzeigen schalten.

Zudem benutzen Betrüger oft Mailadressen mit auffälligen Domains. Ein Beispiel: @ein-Fussballspiel-dauert-90-minten.de. Zwar können private Immobilienanbieter auch private Domains benutzen, aber es kann auch ein Indiz für Betrugsobjekte sein.

Tipp: Recherchieren Sie die genannten Ansprechpartner im Internet. Sofern eine Telefonnummer angegeben ist, rufen Sie dort an.
Wichtig zu wissen

Die Betrüger gehen immer schlauer vor. Das heißt, dass die Anzeigen zunächst oft realistisch erscheinen und nicht unbedingt durch offensichtliche Fehler oder falsche Informationen auffallen. Nicht selten kopieren die Betrüger mittlerweile ganze reale Anzeigen anderer Immobilienportale: Fotos, Text und Preis kann man auf den ersten Blick nicht als Fälschung erkennen. Diese Masche können Sie aufdecken, indem Sie die Überschrift der Anzeige googlen. Erscheint eine ganz ähnliche Anzeige in einem anderen Portal, wobei sich die Namen der Anbieter unterscheiden, ist Vorsicht geboten.
Der Inserent erzählt eine emotionale Geschichte

Sie haben Kontakt mit dem Wohnungsanbieter aufgenommen und erhalten eine Antwort-Mail in lupenreinem Deutsch. Der Anbieter ist in einiger Not: Die Mutter erkrankt, der Sohn muss sie in ihren letzten Wochen pflegen, hat wenig Zeit, will die Wohnung aber schnell vermieten. Er macht ein scheinbar kulantes Angebot: Der Interessent darf die Wohnung allein besichtigen, der Besitzer schickt ihm den Schlüssel zu – natürlich gegen die Vorab-Zahlung einer Kaution.

Hier nutzen Betrüger die natürliche Zurückhaltung vieler Menschen aus: Nervende Nachfragen will man dem leidgeprüften Sohn lieber ersparen, außerdem hätte man die Wohnung wirklich sehr gerne. Was soll da schon passieren? Vor allem eines: Das Geld ist auf Nimmerwiedersehen weg, denn die Wohnung existiert gar nicht.

Wer es mit solchen hanebüchenen, emotionalen Geschichten zu tun hat, bei dem sollten sämtliche Warnlichter angehen. Die Phantasie der Betrüger ist groß: Der Wohnungsbesitzer arbeitet angeblich im Ausland oder wurde durch Krankheit im Ausland aufgehalten. Ein ausländischer Wissenschaftler hat die Wohnung bei seinem Forschungsaufenthalt in Deutschland gekauft, lebt aber nun wieder in seinem Ursprungsland und will sie deshalb über eine Agentur aus seiner Heimat verkaufen. Der Kontakt läuft dann über den angeblichen Makler weiter. Solche Geschichten sind immer falsch und haben nur ein Ziel: sie hinters Licht zu führen.
Zahlungsaufforderungen an ausländische Kredit- oder Geltransferinstitute

Ob angeblicher Makler oder der scheinbare Besitzer, immer fordert der Betrüger die Interessenten auf, ihm eine bestimmte Summe auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Von diesen kann der Betroffene sein Geld aber nicht zurückverlangen.

Es gilt: Seriöse Anbieter verlangen niemals Geld vor einer Besichtigung. Wer an den Anbieter vor Besichtigung Geld zahlen muss und dieses auf ein ausländisches Konto überweisen soll, hat es in jedem Fall mit einem Fake-Objekt zu tun. Hinter solchen Zahlungsaufforderungen stecken immer betrügerische Absichten. Häufig sollen die Überweisungen auch über Geldtransferinstitute wie Western Union oder ähnliche Institute erfolgen.

Tipp: Zahlen Sie niemals Geld vorab
Der Trick mit den Portalen für private Übernachtungsunterkünfte

Auch Portale für private Übernachtungsunterkünfte – also Plattformen die private Übernachtungen für Touristen vermitteln – werden gern von den Tätern genutzt. Die Betrüger fordern die Interessenten dann auf, das Geld an eine der Plattformen zu überweisen. Ihnen wird eine gefälschte Rechnung mit dem Briefkopf der Plattform zugeschickt. Im Weiteren wird dann aber wiederum eine ausländische Bank als Geldinstitut genannt. In Wirklichkeit sind derlei Geschäfte gar nicht möglich.
Betrugsobjekt entdeckt – so gehen Sie vor

Wer es mit solchen Maschen zu tun hat, sollte auf jeden Fall die Finger von dem Objekt lassen. Vor allem sollte wirklich niemals vorab Geld fließen. Auch ist es ratsam, bei einem Mail-Kontakt mit dem Anbieter möglichst wenige persönliche Informationen bekanntzugeben. Genaue Geburtsdaten oder gar Bankverbindungen gehören nicht in die Hände unbekannter Menschen.

Zudem wichtig: Wenn Sie auf ein Angebot stoßen, das Merkmale aufweist, die auf betrügerische Absichten hindeuten, informieren Sie Immonet immer über den Fall. Das ist telefonisch unter 040/3 47-2 89 00 und per E-Mail an kundenbetreuung@immonet.de möglich.

Immonet reagiert schnell, prüft die Anzeige und kann sie aus der Angebotsliste entfernen. Nur so lässt sich möglicher weiterer Schaden verhindern. Hilfreich ist es, die Nummer des Inserates zu nennen. Wertvoll für weitere Ermittlungen sind auch die Mails zwischen Betrüger und Interessent. Außerdem haben Sie direkt im Exposé die Möglichkeit, ein Angebot über den Link „Objekt melden“ an Immonet zu schicken, so dass die Anzeige umgehend geprüft werden kann.

Wer sich nicht sicher ist, ob ein Wohnungsangebot real oder ein Fakeobjekt ist, sollte sich ebenfalls an Immonet wenden. Die Mitarbeiter prüfen das Angebot, löschen es gegebenenfalls und geben Ihnen Rückmeldung.
Einem Betrug bereits aufgesessen – Was nun?

Wenn Sie bereits auf ein gefälschtes Angebot hereingefallen sind, gilt erst recht: Informieren Sie Immonet und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Nur so kann den Betrügern das Handwerk gelegt werden. Die schlechte Nachricht für diejenigen, die bereits Geld überwiesen haben, ist jedoch: Die Chancen, sein Geld wieder zu erhalten, sind verschwindend gering.

Daher gilt hier ganz besonders: Vorsicht walten lassen und sich niemals von windigen Angeboten unter Druck setzen lassen, auch wenn der Wohnungsmarkt noch so angespannt erscheint.

Weiterlesen:

12 Tipps zum Schutz vor Betrug

Bei Verdacht auf Betrug:
Kontaktieren Sie Immonet

Informieren Sie Immonet telefonisch
unter040/3 47-2 89 00 oder per E-Mail
an kundenbetreuung@immonet.de
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Zahl der Trickbetrüger nimmt zu - Falsche Polizisten erbeuten Millionen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Nov 2018 09:38

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.n-tv.de/panorama/Falsche-Po ... 10313.html
Mittwoch, 07. November 2018
Zahl der Trickbetrüger nimmt zu - Falsche Polizisten erbeuten Millionen

Trickbetrüger geben sich immer öfter als Polizisten aus und versuchen so, Wertgegenstände und Bargeld zu erschleichen - und immer mehr ältere Menschen fallen auf die Masche herein. Bei einem Fall in Sinsheim gingen die Täter besonders perfide vor.


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Alles fing mit dem Telefonläuten an. Der Griff zum Hörer kostete 64-jährige Frau den Schmuck, die Wertsachen und viel Bargeld. Rund 300.000 Euro Gesamtschaden - im Leben der Frau aus Sinsheim bei Heidelberg ist seit dem Abend des 19. Februar 2018 nichts mehr wie es war. Die Frau schildert die Ereignisse dieses verhängnisvollen Abends dem Landgericht Heidelberg. Dort muss sich ein 30-Jähriger wegen des Falsche-Polizisten-Tricks verantworten. Als angeblicher Polizeibeamter soll er laut Anklage die 64 Jahre alte Frau um ihre Habseligkeiten gebracht haben.

Sie gehört zu den zahlreichen älteren Menschen in Deutschland, die auf die Polizisten-Masche hereingefallen sind. Allein in Baden-Württemberg wurden damit Senioren um 5,3 Millionen Euro geprellt. Die meisten der 1955 Versuche scheiterten allerdings. In Hessen wurden im vergangenen Jahr 462 Fälle angezeigt, 392 davon waren erfolgreich. Die Beute: mehr als 1,6 Millionen Euro.

Und die Zahlen wachsen - etwa in Rheinland-Pfalz von 1584 Fällen im Vorjahr auf jetzt schon 2183 im laufenden Jahr. Bundesweite Angaben zu diesem Delikt gibt es nicht. Die bekannten Länderzahlen sind nur die Spitze des Eisbergs, denn viele Senioren melden sich nicht aus Scham, sich derart haben abzocken zu lassen.
Betrüger erwecken Eindruck von Einbrechern im Garten

Im Fall der 64-Jährigen gingen die Täter besonders perfide vor. Die beiden vermeintlichen Beamten des Polizeipräsidiums Mannheim schilderten ihr die Festnahme eines Einbrechers, bei dem eine Liste mit 47 potenziellen Opfern - darunter auch sie - gefunden worden sei. Bei ihrem eine Straße weiter lebenden Sohn sei bereits eingebrochen worden. Auch andere mit richtigen Namen genannte Nachbarn seien betroffen. "Sie sind die nächste", warnten die zwei im Wechsel agierenden vermeintlichen Oberkommissare. Später erweckten sie den Eindruck, dass ein Einbrecher bereits im Garten sei. Von einer Pistole und Betäubungsgas war die Rede. "Ich war so starr, dass ich nicht auf den Gedanken kam, das sei nicht richtig", erläutert die Zeugin.

Die beiden noch nicht gefassten Täter bearbeiteten die Hausfrau fünf Stunden am Telefon. Auf Geheiß der falschen Beamten schaltete die Frau sogar das Handy aus. Schließlich stopfte die frühere Sekretärin Uhren, Schmuck, Münzen, Bargeld sowie den Fahrzeugbrief eines neu gekauften Jeeps aus ihrem Safe in eine Plastiktüte. Sie verschloss das Haus und traf auf den von den beiden Anrufern angekündigten Kollegen. "Ich habe dem irgendwie vertraut." Deshalb ließ sie den freundlichen Mann in Zivil die Tasche "beschlagnahmen". Als diesen sogenannten Abholer identifizierte sie nach eigenen Worten den Angeklagten im Gerichtssaal. "Ich bin wirklich sicher, dass er das ist."
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Der korpulente Mann habe die gleichen "Schweinsäuglein" wie der Mann auf der Anklagebank gehabt. "Ich bin menschlich ruiniert", sagt die Betrogene auf die Frage, wie es ihr nach der Tat gehe. Sie lebe ständig in Angst, verriegele das Haus ab 17.30 Uhr und könne nur noch schlecht schlafen. Sie erhoffe sich von dem Prozess Gerechtigkeit. Nach Auskunft des Weißen Rings sind psychologische Probleme bei den Opfern keine Seltenheit. Ihr Sicherheitsgefühl leide, sie trauten sich nicht mehr aus dem Haus, erläutert der stellvertretende Landesvorsitzende der Organisation, Thomas Franz. Traumatherapeuten könnten da helfen. Opfer in wirtschaftlich prekären Situationen unterstütze der Weiße Ring auch finanziell. Oft ist die Altersvorsorge der Opfer dahin.

Der Angeklagte wurde zwei Tage nach dem Fall in Sinsheim auf frischer Tat festgenommen. Er sollte bei einem 74-Jähringen in Magstadt bei Stuttgart einen Umschlag mit 47.000 Euro abholen, die Anrufer als Falschgeld bezeichnet hatten die angeblich und in echte Scheine gewechselt werden sollten. Doch die Polizei hatte Wind bekommen und ertappte ihn mit dem leeren Päckchen. Wegen des versuchten Betruges an dem alten Mann ist er zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Im jetzt verhandelten Fall der Frau aus Sinsheim bestreitet der 30-Jährige die Tat und will an dem Abend im westfälischen Hagen gewesen sein; ein Zeuge sagt, er könne das bestätigen. Das Urteil wird am 22. November erwartet. Der Strafrahmen reicht von einem bis zu zehn Jahren.

Quelle: n-tv.de , mba/dpa
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