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Verpackungsmüll und Ökobilanz - Das Dilemma mit den Kaffeekapseln

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Apr 2017 12:06

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-Dilemma ... 00741.html
Samstag, 22. April 2017
Verpackungsmüll und Ökobilanz - Das Dilemma mit den Kaffeekapseln

Portionskapseln sind unter Kaffeetrinkern auf dem Siegeszug. Einfache Handhabung, immer richtig dosiert, aber teuer. Nur: Sind die Kapsel-Fans nicht Umweltsünder?

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Es duftet im Nespresso-Laden in Genf verführerisch nach Kaffee. Aber statt des Getränks preist die Verkäuferin als erstes das Video über das Recyceln der Kapseln an. Auf einer Leinwand ist in Endlosschleife zu sehen, wie aus dem Kaffee Energie für die Recycling-Anlage und aus den Kapseln neue Aluminiumprodukte werden. So läuft es in der Schweiz. Mit wachsendem Ökobewusstsein der Kaffeetrinker hat der Nestlé-Konzern ein Problem, das Umsatz kosten könnte: Es wird als Ressourcen-Verschwender hingestellt - zu Unrecht, wie Unternehmen und auch Forschungsinstitute sagen.

Die Stiftung Warentest hat den Kapselmüll in Deutschland 2015 auf fünf Tonnen Abfall hochgerechnet. Gezählt hat es Alukapseln wie bei Nespresso, aber auch Plastikkapseln von anderen Anbietern. Das Fazit: "Umweltschutz sieht anders aus." Die Stadt Hamburg sagt Mitarbeitern im "Leitfaden für umweltverträgliche Beschaffung", was grundsätzlich nicht mehr eingekauft werden soll: Geräte wie Kaffeekapselmaschinen zum Beispiel. "Diese Portionsverpackungen führen zu einem unnötigen Ressourcenverbrauch und Abfallaufkommen und enthalten häufig umweltschädliches Aluminium", heißt es.
Lifestyle- und Luxusgefühl vs. Ökobilanz

Eine schlechte Ökobilanz kann Firmen richtig in die Bredouille bringen. Immer mehr Verbraucher achten darauf, ob sie mit dem, was sie benutzen, die Umwelt belasten. Aber die Beliebtheit des Portionskaffees wächst. "Kapseln bedienen den Wunsch der Verbraucher, ihren Kaffee schnell und einfach zuzubereiten", sagt Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes. "Kaffeekapseln sind außerdem für viele Verbraucher mit einem Lifestyle- und Luxusgefühl im Alltag verbunden."

In Deutschland stieg der Kapselverbrauch zwar rasant, von 800 Tonnen 2005 auf rund 20 600 Tonnen 2015. Am Gesamtverbrauch macht das aber nur gut fünf Prozent aus. Weil der Kapselkaffee so teuer ist, entspreche das nach Wert eher 20 Prozent, sagt Chahan Yeretzian, Dozent für analytische Chemie an der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Schwerpunkt: Kaffee. In Frankreich oder Portugal liege der Anteil nach Wert schon bei 40 bis 60 Prozent.

"Nespresso hat ein Problem, weil die Leute nur den Abfall sehen, und nicht die ganze Herstellung betrachten", sagt der Dozent, der früher selbst bei Nestlé war. "Das ist ungerecht."
Kapseln gehören in den gelben Sack

Die größte Umweltbelastung komme aus dem Kaffee selbst: Diesel- und Benzin im Plantagenbetrieb, Düngemittel, die Zubereitung der Bohnen. Bei Vollautomaten und Filterkaffee rechne man mit bis zu neun Gramm Kaffee pro Tasse. In Kaffeekapseln sind etwa sechs Gramm. Das funktioniere, weil in Kapseln das volle Aroma erhalten bleibe, der Kaffee optimal gemahlen sei, und beim Durchpressen des heißen Wassers mit Hochdruck mehr aus dem Kaffee herausgeholt werde als beim herkömmlichen Aufbrühen, sagt Yeretzian. "Die CO2-Belastung der Kapsel selbst entspricht der Belastung eines Gramms Kaffee", sagt er. Da in den Kapseln weniger Kaffee sei, sei die Ökobilanz ausgeglichen.
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Zu diesem Schluss kommt auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Bei Filterkaffee werde zudem oft mehr Wasser gekocht als benötigt, bei Kaffeemaschinen werde oft mehr Kaffee zubereitet als getrunken. Das Fazit von Autor Roland Hischier in puncto Ökobilanz: "Werden Aluminiumkapseln rezykliert - und nur dann -, sind sie die besten." Portionskaffee in der besten Maschine schneidet auch bei einer Analyse von Quantis, einer kanadischen Firma für nachhaltige Strategien, am besten ab. Knackpunkt überall: die Wiederverwendung.

"Wir bemühen uns, das Recyceln der Kapseln so einfach wie möglich zu machen", sagt Nespresso-Sprecherin Katherine Graham. "Dass die Verbraucher mitmachen, ist der Schlüssel zum Erfolg." In Deutschland gehören die Kapseln in den gelben Sack. Aber wie viele Kaffeetrinker die Kapseln dort reinwerfen, weiß Nespresso nicht. In der Schweiz sammelt das Unternehmen die Kapseln selbst zum Recycling ein, in den Läden etwa. An Abfall-Containern auf der Straße sind oft eigene Behälter für Kapseln. Graham schätzt, dass dort 50 Prozent recycelt werden. "Das recycelte Aluminium findet sich in Autos, Fahrrädern, Trinkdosen, Computern und teils neuen Nespresso-Kapseln wieder."

Quelle: n-tv.de , Christiane Oelrich, dpa
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Nachschlag für GEZ-Nachfolger - Rundfunkbeitrag wird wohl kräftig steigen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mai 2017 11:14

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Rundfunkbei ... 22106.html
Donnerstag, 04. Mai 2017
Nachschlag für GEZ-Nachfolger - Rundfunkbeitrag wird wohl kräftig steigen

Die 17,50 Euro Rundfunkbeitrag pro Monat muss jeder Haushalt zahlen, was immer wieder für Groll und Streit sorgt. Und damit wird es nicht besser, denn die Zwangsabgabe soll erhöht werden - um mehr als einen Euro.

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Seit 2013 wird der Rundfunkbeitrag pro Wohnung erhoben und die derzeit fälligen 17,50 Euro pro Monat werden seitdem unter dem Begriff Rundfunkbeitrag und nicht mehr als GEZ-Gebühr eingefordert. Und nahezu jeder Haushalt muss sie zahlen - auch wer nur ein Radio oder gar kein Rundfunkgerät besitzt. Für Verbraucher gibt es wenige Möglichkeiten, sich um die Zwangsabgabe zu drücken. Die Forderungen der Rundfunkanstalten werden durch entsprechende Urteile legitimiert.

Und wie es aussieht, soll der Rundfunkbeitrag ab der Beitragsperiode 2021 auf 19 Euro und mehr pro Monat steigen. Davon geht die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) aus. Entsprechend äußerte sich KEF-Chef Heinz Fischer-Heidlberger im MDR. Zugleich schränkte er aber ein, dass es genaue Zahlen erst dann geben werde, "wenn man weiß, was 2019/2020 auf dem Tisch liegt".
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Dennoch rechnet die KEF nicht damit, dass die Kosten der Rundfunkanstalten in den nächsten Jahren weiter steigen werden und es deswegen eine Beitragserhöhung in ungewohnten Größenordnungen" geben wird. Fischer-Heidlberger würdigte zwar die "Sparbemühungen" der öffentlich-rechtlichen Sender, verwies aber darauf, dass es durch neue Techniken sowie die "Ausdehnung der Mediatheken und Telemedien" zusätzliche Aufwendungen gebe, die "finanziert sein" müssten. Das größte finanzielle Problem der Sender dürften demnach aber die Betriebsrenten der Mitarbeiter werden, die wegen der niedrigen Zinsen zu einer massiven Belastung zu werden drohen.

Im vergangenen Jahr hatte KEF für die Jahre 2017 bis 2020 noch eine Beitragsenkung auf 17,21 Euro pro Haushalt empfohlen. Zudem wird es auch bei den Rundfunkanstalten Einsparungen in im Personalbereich geben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen allein bei der ARD in den kommenden drei Jahren 370 Jobs wegfallen.

Quelle: n-tv.de , awi
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Chlor im Wasserbecken - Wenn das Schwimmbad riecht, "ist was faul"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mai 2017 11:31

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-das-Schw ... 24049.html
Chlor im Wasserbecken - Wenn das Schwimmbad riecht, "ist was faul"

Im Schwimmbad dient Chlor zur Desinfektion. Eigentlich ist der Stoff geruchlos - aber nicht in Verbindung mit Harnstoff. Ist die stinkende Chlor-Harn-Kombi nur eklig oder auch schädlich? Wie regeln Bäder den Umgang mit Chlor? Und worauf sollten Besucher achten?

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Wer sich leicht ekelt, bitte jetzt nicht weiterlesen: Wenn es im Schwimmbad stark nach Chlor riecht, heißt das nicht, dass es dort besonders sauber ist - im Gegenteil: Die Chemikalien, die im Badewasser Keime abtöten, sind geruchlos. Erst in Verbindung mit einer anderen Substanz bekommen sie ihr typisches Odeur: Harnstoff.

Urin im Badewasser: Wo kommt das alles her? Wie viel ist drin? Und wie kriegt man es wieder raus? Ist die chemische Verbindung von Harnstoff und Chlor schädlich? Experten für Wasserhygiene, Bäderbetriebe und Mediziner geben Antworten.

Das Infektionsschutzgesetz verpflichtet die Betreiber von öffentlichen Bädern, dafür zu sorgen, dass Gäste durch die Benutzung nicht krank werden. Hier kommt Chlor ins Spiel: Es dient dazu, Krankheitserreger sicher und schnell abzutöten.
Wie viel Chlor darf ins Wasser?

Wie viel Chlor ins Wasser darf oder muss, regelt DIN 19643. Standard sind zwischen 0,3 und 0,6 Milligramm pro Liter Wasser, vorübergehend darf die Chlor-Konzentration - um einer höheren Keimbelastung Herr zu werden - auf bis zu 1,2 Milligramm erhöht werden.

Die richtige Dosis sei abhängig von einer ganzen Reihe von Faktoren, erklärt Jörg Rosbach von den Frankfurter Bäder-Betrieben. Wie ist die Wasserqualität? Wie viele Schwimmer sind im Wasser? Wie leistungsfähig ist die Aufbereitungsanlage? Scheint die Sonne? Denn Chlor baut sich unter UV-Strahlung leichter ab.

Das Problem mit Chlor ist, dass es besonders reaktiv ist: Es geht schnell Verbindungen mit anderen Stoffen ein und - schwupp! - wird aus dem geruchlosen "freien" Chlor und dem ebenfalls geruchlosen Harnstoff "gebundenes" Chlor: zum Beispiel Trichloramin, das sehr stark riecht - und zwar unangenehm.

Das, was wir vermeintlich als Chlorgeruch aus Hallenbädern kennen, ist nämlich nicht das Chlor, sondern die Verbindung, die aus der Reaktion von Chlor plus Harnstoff hervorgeht, wie Alexander Kämpfe erklärt, Fachgebietsleiter für Schwimm- und Badebeckenwasser beim Umweltbundesamt (UBA): "Wenn es stark nach Chlor riecht, heißt das, dass viel Harnstoff ins Wasser eingetragen wurde."
Harnstoff im Badewasser
Ein Teil des Harnstoffs im Badewasser kommt vom Urin aus der Blase, ein Teil von der Körperoberfläche.
Ein Teil des Harnstoffs im Badewasser kommt vom Urin aus der Blase, ein Teil von der Körperoberfläche.
(Foto: dpa)

Wie kommt so viel Harnstoff ins Badewasser? Ein Teil ist tatsächlich Urin aus der Blase: von Pipi machenden Kleinkindern, inkontinenten Älteren oder Schwimmern, die zu faul sind, zur Toilette zu gehen. Ein paar Tropfen verliere auch jede gesunde Blase nebenbei beim Schwimmen, erklärt Rosbach. Leistungssportler pinkeln übrigens beim Training oder Wettkampf gern ins Becken, wie der Schwimmer Michael Phelps mehrfach in Interviews zugab.

Eine nicht zu vernachlässigende Menge Harnstoff kommt aber nicht aus der Blase, sondern von der Körperoberfläche. Harnstoff ist ein natürlicher Bestandteil gesunder Haut. Er sorgt dafür, dass die Haut feucht und geschmeidig bleibt. Ist das nicht der Fall, greifen Menschen mit extrem trockener Haut zu harnstoffhaltigen Cremes.

Beim Schwimmen wird der Harnstoff von der Haut abgewaschen. Im Verhältnis zum Wasserlassen ist das zwar wenig, aber die Masse der Schwimmer kommt zusammen auf hohe Werte. "Einmal ins Becken pinkeln trägt etwa sechs Gramm Harnstoff ins Becken ein", erklärt Kämpfe. "Das entspricht der Menge von fast 40 Badenden, die den Harnstoff nur über die Haut eintragen."
Pro Badegast 0,16 Gramm Harnstoff im Wasser

Das Umweltbundesamt hat es genau ausgerechnet: Pro Badegast gelangen durchschnittlich 0,16 Gramm Harnstoff ins Wasser. Je mehr Harnstoff, desto mehr Trichloramin, desto mehr Schwimmbadgeruch. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten in einem Kubikmeter Hallenbadluft nicht mehr als 0,5 Milligramm Trichloramin enthalten sein.

Wie reduziert man die Belastung? Die wichtigste Regel - außer zur Toilette zu gehen - lautet: vor dem Schwimmen duschen. Die meisten Menschen duschen nach dem Schwimmen - vermeintlich um das Chlor von der Haut zu waschen. Dabei ist es vorher viel wichtiger. "Gründliches Duschen entfernt 75 bis 97 Prozent des Harnstoffs", informiert das Umweltbundesamt in einem Infoblatt für Schwimmbäder.

Auch bei den Frankfurter Bäder-Betrieben weiß man, dass Duschen vor dem Baden wichtiger ist als Duschen nach dem Baden, aber zwingen will man niemanden. "Das sind ja BadeGÄSTE", betont Jörg Rosbach, bei 14 Frankfurter Bädern zuständig für Technik und Bau. "Wir wollen Gäste nicht ständig maßregeln."
"Je mehr Leute, desto größer die Biofracht"

So lange sich nicht alle Badegäste vor dem Betreten der Schwimmhalle gründlich einseifen und immer wieder jemand ins Becken pinkelt, müssen die Badbetreiber das wieder rausholen, was die Badenden eintragen. "Je mehr Leute da sind, desto größer ist die Biofracht", erklärt Rosbach. Seine Kollegen müssen viele Parameter im Blick haben. Pro Badegast müssen zum Beispiel mindestens 30 Liter Frischwasser zugeführt werden.

Auch Chlor wird ständig neu zugegeben, weil es durch das Reagieren mit anderen Stoffen aufgezehrt wird. Dreimal täglich müssen die Bäder-Betriebe die Konzentration von freiem und gebundenem Chlor messen und in ein Betriebsbuch eintragen. Ist der Wert zu hoch, muss man gegensteuern, wie Rosbach erklärt. Kurzfristig hilft zum Beispiel mehr Frischwasser oder Aktivkohle im Badewasserfilter. Langfristig hilft nur die Investition in eine bessere Reinigungstechnik.
Becken-Pinkler in flagranti ertappt

2014 haben US-Wissenschaftler eine Methode entwickelt, Becken-Pinkler in flagranti zu ertappen. Gibt man Zink-Ionen ins Wasser, verbinden sie sich mit einem Nebenprodukt von Urin und Fäkalien. Es entsteht ein Stoff, der unter Schwarzlicht leuchtet.

Die Methode sei damals "kontrovers diskutiert" worden, sagt Alexander Kämpfe vom Umweltbundesamt. Man wende sie aus ethischen Gründen nicht an - unter anderem, um inkontinente Menschen, die im Wasser ihren Urin nicht mehr halten können, nicht zu diskriminieren.

Auch ohne verräterisch leuchtende Spuren im Wasser ist der Uringehalt nachweisbar. Forscher aus Kanada haben in einer 2017 publizierten Studie ausgerechnet, dass in einem 400.000-Liter-Becken 26,5 Liter Urin schwimmen. Das wäre ein halber Eimer in einem zwei Meter tiefen Pool von 10 mal 20 Metern.

Nachgewiesen wurde das übrigens mit Hilfe eines Süßstoffs, der in vielen Lebensmitteln steckt und nahezu vollständig wieder ausgeschieden wird. Das Team um Xing-Fang Li von der University of Alberta nahm damals Wasserproben in mehr als 30 kanadischen Bädern, maß den Süßstoffgehalt und errechnete daraus die Urinmenge im Wasser.
Nur eklig oder auch schädlich?

Ist die stinkende Chlor-Harn-Kombination nur eklig - oder auch schädlich? "Das kommt auf die Konzentration an und darauf, wie empfindlich man ist", sagt Hermann Josef Kahl, Sprecher des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte. Trichloramin könne Atembeschwerden hervorrufen - das kann für Asthmatiker gefährlich sein. Es reize die Augen sowie die Schleimhäute in Nase und Rachen.

"Chlor ist in Ordnung", findet der Kinderarzt aus Düsseldorf, "ohne Chlor wären die Gefahren größer." Gegen rote Augen helfe eine Schwimmbrille und Schleimhaut-Reizungen gingen in der Regel wieder weg. Nur extreme Allergiker müssten sich Gedanken machen. Dem Babyschwimmen steht Kahl dagegen skeptisch gegenüber. Eltern von Säuglingen müssten abwägen: "Nehme ich Trichloramin in Kauf oder übe ich lieber Schwimmen in der Badewanne?"
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"Ganz normal für Schwimmer": Auch Phelps pinkelt ins Becken 07.08.12 "Ganz normal für Schwimmer" Auch Phelps pinkelt ins Becken
Babyschwimmen: immer spaßig - für Kinder, die familiär mit Allergien vorbelastet sind, allerdings womöglich ungesund. 10.01.11 Umweltbundesamt warnt Asthma durch Babyschwimmen?

Auf keinen Fall, betont der Kinderarzt, dürfe die wachsende Zahl von Berichten über Trichloramin dazu führen, dass Schwimmbäder diskreditiert werden. Angesichts der steigenden Zahl Ertrinkender sei es ganz wichtig, dass Kinder schwimmen lernen. Auch Wasserqualitäts-Experte Kämpfe würde in jedem öffentlichen deutschen Frei- und Hallenbad ins Wasser steigen. "Die Hygiene-Standards in Deutschland sind sehr hoch."

Auch Bäder-Techniker Rosbach würde "bedenkenlos überall baden": Wasseraufbereitungsanlagen seien heute sehr leistungsfähig. Ob ein Bad seinen Wasserreinigungspflichten nachkomme, könne der Badegast selbst erkennen: "Wenn Sie das Schwimmbad schon im Eingang riechen, dann ist was faul."

Quelle: n-tv.de , Sandra Trauner, dpa
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DEUTSCHE SPRACHE NOCH DEUTSCH ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2017 11:08

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DEUTSCHE SPRACHE NOCH DEUTSCH ?

Es ist haarsträubend wie in den Medien von Moderatoren, in der Politik von unseren Vertretern die Deutsche Sprache bewusst zum Leidwesen unserer Schüler verfälscht wird die deutlich zu schlechteren Deutschnoten führen.

In welchen Interressen und wessen Auftrag wird dieser Kauderwelsch vorangetrieben, oder wird dieser Kauderwelch unsere neue europäische Sprache für den deutschsprachigen Raum ?

Das letztlich gebrauchte "Unwort" ist HÄCKER, Hacker geschrieben. Warum eigentlich schreibt man nicht gleich Häcker oder sind die Wandlungen einfach nur moderner und kuhler ?. Ist unsere Politik genau so falsch wie die Verfälschung unserer Sprache die sie ja mit bestem Beispiel voranzutreiben scheint ?. Welche Absichen verbergen sich dahinter ?.

Verfälschung und Mißbrauch von Sprache


Es ist das eine, sich eines (falls vorhandenen) sprachlichen Konsens bewußt zu sein sowie über ein entsprechendes Sprachpotenzial zu verfügen und sich dessen zu bedienen. Die andere Seite ist es, die Sprache oder einzelne Wörter ganz bewußt und unter besonderem Hinweis oder mit ironischem Hintergrund einmal anders zu benutzen, um mit ihr zu spielen. Dies ist die Freiheit des Schreibers/Sprechers, der die Sprache damit nicht vergewaltigt. Und außerdem unterliegt die Sprache eh einem ständigen Wandel, so daß sich Wortbedeutungen fließend ändern, neue Begriffe eingeführt oder Komponenten aus Fremdsprachen übernommen werden. Aber es ist ein Vergehen, die Sprache absichtlich zu eigennützigen Zwecken zu manipulieren.

Die meisten Anwender der deutschen Sprache sind sich nicht darüber bewußt, wie viele der mittlerweile integralen Bestandteile des üblichen Wortschatzes ursprünglich aus fremden Sprachen stammen und sie sich als eingedeutschte Lehnworte nicht mehr von anderen Worten unterscheiden. Typisch dafür sind Begriffe des täglichen Lebens, die aus dem Lateinischen herrühren wie Fenster, Dach oder Mauer. Dazu treten noch die unzähligen Fremdworte, die noch als solche zu erkennen sind und die trotzdem zum üblichen Sprachgebrauch gehören. Aber deshalb brauchen wir nicht in Sorge zu geraten, denn das ist ein natürliches Procedere. Von allzu exzessivem Gebrauch von Fremdwörtern oder Anglizismen rate ich allerdings ab.

Ich möchte aber die provokative These aufstellen, daß wir heutzutage - zumindest bei grundsätzlichen gesellschaftspolitischen Begrifflichkeiten - überhaupt keinen sprachlichen Konsensus mehr haben. Die Sprache wird zunehmend als Waffe oder als Instrument zur psychologischen Manipulation des Menschen verwendet. Wesentliche Begriffe wie Demokratie, Freiheit, Soziales, Christliches, Gerechtigkeit, Mitverantwortung oder Gleichberechtigung sind bereits umgedreht worden, so daß sie teilweise in das genaue Gegenteil der früheren Bedeutung umgewandelt wurden.

Euphemismen sind in allen Lebensbereichen auf dem Vormarsch. Man muß sich nur einmal aufmerksam die TV-Nachrichten ansehen oder den Mainstream ganz bewußt lesen - dann wird man die Manipulationen sofort entdecken. Viele Ereignisse, deren wahre Hintergründe verschleiert werden sollen, werden mit beschönigenden Begriffen versehen (so wird zum Beispiel aus einem Kriegseinsatz eine friedenserhaltende Maßnahme usw.), so daß der Bürger langsam aber sicher eingeschläfert wird. Die Sprache verkommt langsam aber sicher zu von einem Werkzeug zur exakten Kommunikation zu einem Desinformationsinstrument, das die wahren Absichten, Hintergründe und Handlungsabläufe vernebeln soll.

Insbesondere die Werbung sowie die Politik haben aus der Wortverdrehung und der absichtlichen Fehlinformation eine Wissenschaft entwickelt. Den Menschen werden mit schönen Worten, die in alten Zeiten positiv besetzt waren, Lügen vorgesetzt und Eigenschaften vermittelt, die nicht mehr damit verbunden sind. Die Sprache wird, ohne daß sie sich dagegen wehren kann, als Mittel zur Propaganda, Indoktrination und zur Vorspiegelung falscher Tatsachen mißbraucht. Mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden aus der Psychologie und Verhaltensforschung wird die Sprache zu einem Vehikel der Machtausübung und Profitsteigerung ausgebaut, so daß sie sich immer mehr vom praktischen Leben entfremdet.

Wir alle sollten uns dieser Entwicklung entgegen stemmen und dazu beitragen, daß Sprache, Worte und Handlungen wieder zu einer Einheit zueinander geführt werden. Wenn wir uns den derzeitigen entfremdenden Prozeß nicht wirklich vor Augen führen und eine Änderung anstreben, dann wird Kommunikation zu einer reinen Farce und wir reden nur noch aneinander vorbei oder versuchen, uns gegenseitig zu täuschen.

MfG Peter A. Weber


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Die Grammatik- und Rechtschreibregeln der deutschen Sprache sind zum Verzweifeln. Scheinbar - oder muss es anscheinend heißen – kennt sich fast niemand mehr aus. Und Sie? Testen Sie es im Quiz.

Treffen wir uns im Juni diesen oder dieses Jahres? Und trugen die Starlets nun das gleiche oder dasselbe Kleid auf der Party? Tja, deutsche Sprache – schwere Sprache. Und sie ist voller Fallstricke. Nicht nur Menschen, die sie neu lernen, haben ihre Schwierigkeiten damit. Auch Muttersprachler kommen bei stilistischen, grammatikalischen und orthografischen Fragen ins Grübeln.

Basierend auf dem Buch der Duden-Redaktion „Allgemeinbildung – Testen Sie Ihr Deutsch!“ haben wir 20 Fragen zusammengestellt.
Quiz starten http://www.focus.de/familie/wissenstest ... 07319.html
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20 Fragen
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Der Torjäger übertraf alle Erwartungen. In dieser Spielzeit schoss er ganze 22 Tore. - Ist der zweite Satz richtig?
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Wahlen, Kriminalität, Gesundheit - Wie Big Data unser Leben verändert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2017 17:57

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Big-Data- ... 29868.html
Dienstag, 09. Mai 2017
Wahlen, Kriminalität, Gesundheit - Wie Big Data unser Leben verändert

Von Kai Stoppel

Mit Beginn des digitalen Zeitalters schwillt die Menge an Daten weltweit rasant an. Hinter Big Data verbirgt sich die Idee, neue Muster und Zusammenhänge in diesem Datenmeer zu erkennen. Doch neben Vorteilen birgt dies auch Risiken.

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Der Datenberg auf der Welt wächst immer schneller. So sollen im Jahr 2020 weltweit zehn Mal so viele Informationen kursieren wie 2013, schätzen Experten. Mit der Idee von Big Data soll dieses Datenmeer jedoch nicht ungenutzt vor sich hinschwappen, sondern sinnvoll genutzt werden. Big Data ist dabei ein Begriff, der sowohl für die gewaltige Datenmenge an sich steht als auch für das Suchen und Erkennen von Mustern und unerwarteten Zusammenhängen. Hier folgen fünf Beispiele, in welchen Bereichen Big Data unser Leben verändern könnte.
Gesundheit

In Zukunft könnte ein Arztbesuch so ablaufen: Der Patient nennt seine Symptome, es werden ein paar Messungen an ihm vorgenommen und dann wandert alles in eine riesige Datenbank, die in Windeseile die Krankheit nennt - und dem Arzt sogar eine Behandlung vorschlägt. Möglich machen soll dies die Analyse gewaltiger Datenmengen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen: Big Data.

Der Clou: Zuvor voneinander getrennte Wissensschätze werden von Big-Data-Algorithmen verknüpft und blitzschnell ausgewertet - Patientendokumentationen, klinische Register oder Verbrauchsdaten von medizinischen Produkten. In diesen sollen die Programme Muster erkennen: Welche Behandlung und welches Medikament führt am ehesten zum Erfolg? Auch soll Big Data dabei helfen, Kosten zu reduzieren, indem die Zahl von Falschdiagnosen gesenkt wird.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg nutzt Big Data bereits bei der Erforschung neuer Methoden der Krebs-Früherkennung. Bei der sogenannten Flüssigbiopsie sollen Erbgut-Abschnitte von Tumorzellen bereits in kleinen Blutmengen nachgewiesen werden. Die Analyse des Erbguts häuft riesige Datenmengen an, die schließlich mit Big-Data-Tools ausgewertet werden.

Allerdings birgt die Verwendung von Big Data in der Medizin auch Risiken: So werden sehr viele sensible und personenbezogene Daten von Patienten erhoben. Zugleich warnen manche Ärzte, dass sich mit zunehmender Datenerfassung auch die Zahl unnötiger Therapien erhöht.
Einkaufen

Ein Familienfest steht vor der Tür, sie oder er sucht nach einem neuen Kleid oder Anzug. Was früher zu einem nervenaufreibenden Einkaufstrip zu führen drohte, könnte dank Big Data bald kurz und erfolgversprechend werden. So soll dem Kunden bereits bei Betreten seines Lieblingsgeschäfts auf Bildschirmen ein auf seinen Geschmack zugeschnittenes Angebot präsentiert werden.
Video
n-tv Ratgeber: Big Data auf dem Feld: Digitalisierung im Fußball
08.07.16 – 17:37 min
n-tv Ratgeber Big Data auf dem Feld: Digitalisierung im Fußball

Grundlage dafür sind Daten, welche mittels des "Internets der Dinge" bereits im Vorfeld in den Geschäften gesammelt und ausgewertet werden: Kleidungsstücke enthalten spezielle Chips, Regale übertragen Informationen über ihren Bestand in eine Datenbank und der Boden des Geschäfts erstellt ein Bewegungsprofil der Kunden. Zusätzliche Informationen zum Shoppingverhalten und zu den individuellen Vorlieben liefern die Smartphones der Kunden.

An der Umsetzung dieser Vision arbeitet etwa der deutsche IT-Konzern SAP, der dafür seine Plattform "SAP Hana" einsetzen will. Auch der Online-Modehändler Zalando setzt auf die Analyse großer Datenmengen, mit der Branchentrends schnell erkannt und Lieferengpässe vermieden werden sollen.

Allerdings sind Big Data in diesem Bereich auch Grenzen gesetzt: Die bloße Analyse des bisherigen Kundenverhaltens kann etwa keine neuen Trends setzen. Und auch hier wird der Kunde immer mehr zum "gläsernen Menschen".
Sicherheit

In dem Film "Minority Report" haben es die Gesetzeshüter einfach: Sie wissen im Voraus, wo und wann ein Verbrechen geschieht - und können den potenziellen Täter bereits vor der Tat festsetzen. Auch Big Data soll bei der Verbrechensvorhersage helfen. Das Stichwort lautet "Predictive Policing".
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In der Land- und Forstwirtschaft ist mehr als jeder fünfte Mitarbeiter (22 Prozent) Staub ausgesetzt. Foto: Arno Burgi
17.04.16 – 01:34 min
Big Data auf dem Bauernhof So revolutioniert Hightech die Landwirtschaft

Ein System dieser Art ist die Software "Precobs", die bereits seit 2014 der Polizei in Bayern bei der Verbrechensbekämpfung hilft. Analysiert werden Daten zu Einbrüchen: etwa Tatzeit, Tatort, Vorgehensweise und Art der Beute. Das Programm erkennt in den Datensätzen Muster und trifft Vorhersagen darüber, in welchem Gebiet einer Stadt organisierte Banden als Nächstes zuschlagen könnten. Die Polizei reagiert dort mit einer erhöhten Präsenz.

In den von "Precobs" überwachten Bereichen in München ist die Zahl der Einbrüche 2015 um fast 60 Prozent gesunken. Allerdings führt die bayerische Polizei dies nicht alleine auf den Einsatz der Big-Data-Analyse zurück. In Nordrhein-Westfalen hilft in einigen Städten ein Computersystem mit dem Namen "Skala" bei der Verhinderung von Einbrüchen. Bei diesem fließen aber nicht nur rein polizeiinterne Daten in die Analyse ein, sondern auch solche zur Bebauung oder Sozial- und Infrastruktur eines Viertels.

Doch die Verwendung derartiger Daten führt zu Kritik von Datenschützern. Eine Gefahr besteht etwa darin, dass nicht nur Gebiete, sondern auch konkrete Personen, auf die polizeiliche und sozioökonomische Daten zutreffen, unter Verdacht geraten.
Verkehr
Staus in New York: Mit Mobilfunkdaten ermittelt Google Maps das Verkehrsaufkommen in Echtzeit.
Staus in New York: Mit Mobilfunkdaten ermittelt Google Maps das Verkehrsaufkommen in Echtzeit.
(Foto: Google Maps)

Der Albtraum von Pendlern sind Staus auf den Straßen und überfüllte U-Bahnen auf dem Weg zur Arbeit. Um in Zukunft Verkehrsströme besser lenken und die knappe Infrastruktur der Städte optimal nutzen zu können, soll Big Data zum Einsatz kommen.

Auch hierbei spielt das "Internet der Dinge" eine wichtige Rolle: Autos, Busse, Bahnen, Straßen und Laternen sollen mit Sensoren bestückt und mit einer Datenbank vernetzt werden. Sie alle liefern Daten zur aktuellen Verkehrssituation. Besonderes Augenmerk richten Verkehrsforscher auf die Erfassung von Mobilfunkdaten. Sie können die Bewegungsprofile von Einzelpersonen, Fußgängern und Fahrradfahrern liefern. Mobilfunkdaten werden bereits heute für die Ermittlung der Verkehrslage bei Google Maps herangezogen.

In Zukunft könnte Big Data dabei helfen, Ampelphasen genau zu steuern oder Flotten autonom fahrender Autos effizient durch die Stadt zu navigieren. Auch könnte an Schwerpunkten die Infrastruktur für Fußgänger und Fahrradfahrer entsprechend ausgebaut werden.

Aber auch bei Big Data im Straßenverkehr gibt es Risiken im Bereich Datenschutz und Privatsphäre. Auch wenn meistens anonymisierte Datensätze verwendet werden, kann unter gewissen Umständen die Identität der Verkehrsteilnehmer ermittelt werden.
Politik

Nicht nur ein Produkt kann aufgrund von Big Data individuell auf Menschen zugeschnitten werden, sondern auch eine politische Botschaft. Und das ist keine Zukunftsmusik, sondern bereits Realität. In den USA wurde dies bereits von Barack Obamas Team im Präsidentschaftswahlkampf 2012 praktiziert. Auf Grundlage von öffentlich und kommerziell verfügbaren Daten über Menschen wussten Obamas Wahlhelfer vor Ort noch genauer, mit welchen Themen sie welche Wähler für ihre Sache überzeugen mussten.
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Auf die Spitze getrieben wurde der Einsatz von Big Data jedoch von der Wahl-Kampagne des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump. Verantwortlich für die Analyse war das Unternehmen Cambridge Analytica. Quellen waren neben öffentlich verfügbaren Daten auch die Auswertungen von speziellen Persönlichkeitstests im Internet. Auf deren Grundlage wollen die Targeting-Experten Psychogramme von rund 220 Millionen US-Bürgern erstellt haben, wie sie in der Schweizer Publikation "Das Magazin" erklärten.

Die erstellten Persönlichkeitsprofile seien für die gezielte Ansprache der potenziellen Trump-Wähler durch Werbebotschaften genutzt worden, die via Facebook, Twitter und Snapchat verbreitet wurden.

Erfolg und die Auswirkungen dieser sogenannten Microtargeting-Methode auf Basis von Big Data gelten als umstritten. Unklar ist etwa, ob Trump die Wahl nicht auch ohne deren Einsatz gewonnen hätte. Jedoch zeigt sie die Potenziale von Wählerbeeinflussung durch Datenanalyse auf. Das Problem dabei: Politische Inhalte könnten zukünftig maßgeschneidert auf den individuellen Wähler verkauft werden, nur um Wahlen zu gewinnen.

Quelle: n-tv.de

Kai Stoppel ist Redakteur in den Ressorts Wissen und Wirtschaft bei n-tv.de. Er beschäftigt sich häufig mit Astronomie, Raumfahrt und Zukunftstechnologien.
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Keine Angst vor der Wissenschaft - Vatikan diskutiert über Schwarze Löcher

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mai 2017 10:51

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/wissen/Vatikan-disku ... 32131.html
Keine Angst vor der Wissenschaft - Vatikan diskutiert über Schwarze Löcher

Die Beziehung der katholischen Kirche zur Wissenschaft ist mehr als kompliziert. Jahrhundertelang bekriegte man sich. Ein Kongress im Vatikan über den Urknall und Schwarze Löcher zeugt von einer Zeitenwende. Aber auch von Stolpersteinen.

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Galileo Galilei würde seinen Augen nicht trauen. Vor rund 400 Jahren schickte der Vatikan den Astronom in die Verbannung, weil er das katholische Weltbild, alles drehe sich um die Erde, kippte. Mehr als 350 Jahre mussten vergehen, bis die Kirche mit Galilei ihren Frieden machte und die Verurteilung widerrief. Heutzutage ist die Situation eine andere: Vom 9. bis 12. Mai 2017 veranstaltet der Vatikan eine Konferenz mit den angesehensten Kosmologen und Physikern zum Thema Urknall und Schwarze Löcher. Wie passt das zusammen?
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Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster

"Was passiert, wenn Du in ein Schwarzes Loch fällst? Was passierte beim Urknall? Was ist die letztendliche Bestimmung des Universums?" So lauten die Fragen, die der Kongress diskutieren will. Mit der Konferenz würdigt der Vatikan den belgischen Priester und Astrophysiker Georges Lemaitre (1894-1966), der als Begründer der Urknall-Theorie gilt. Eingeladen sind dabei keineswegs Kirchenvertreter, sondern international renommierte Forscher wie der Physik-Nobelpreisträger Gerard 't Hooft. Veranstaltungsort ist die vatikanische Sternwarte in Castel Gandolfo bei Rom, mit der Papst Leo XIII im 19. Jahrhundert den Ruf der Kirche als wissenschaftsfeindlich widerlegen wollte.
Will der Vatikan Aliens taufen?

Daran liegt dem Vatikan auch heute. Der Direktor der päpstlichen Sternwarte, Guy Consolmagno, erklärt das Ziel der Tagung: "Den Mythos entzaubern, dass die Religion Angst vor der Wissenschaft hat." Die Erforschung der Wahrheit führe zu Gott. Dass der Vatikan durchaus Sinn für Humor hat, davon zeugt die Frage auf der Homepage der Sternwarte. Ob der Vatikan im Universum wohl Aliens taufen wolle? "Nein, auch wenn das manche Leute vermuten", heißt es.
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Gefangener Körper, grenzenloser Geist: Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag Gefangener Körper, grenzenloser Geist: Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag Gefangener Körper, grenzenloser Geist: Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag Gefangener Körper, grenzenloser Geist: Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag Gefangener Körper, grenzenloser Geist Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag

Auch mehrere deutsche Forscher sind bei dem Kongress dabei. "Seit Galilei hat sich die katholische Kirche doch sehr gewandelt und die vatikanische Sternwarte hat sich in der Moderne durch streng wissenschaftliche, astronomische und kosmologische Arbeit ausgezeichnet", sagte der deutsche Physiker Achim Kempf, der an der University of Waterloo in Kanada im Bereich Mathematische Physik forscht.

Nach jahrhundertelangen Kämpfen zwischen Kirche und Forschung bemühte sich der Vatikan in den letzten Jahrzehnten tatsächlich verstärkt um eine Annäherung. Der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften gehören Top-Forscher wie der Astrophysiker Stephen Hawking ("Gott ist überflüssig") an, den Papst Franziskus bereits zu einer Audienz empfangen hat. Die Evolutionstheorie von Charles Darwin über die Entstehung der Arten hält der Kirchenstaat mittlerweile mit dem Glauben an die Schöpfungsgeschichte vereinbar.
"Urknall kein Widerspruch zum Schöpfungsplan"

Für Aufsehen sorgte die Rede von Franziskus zur Vollversammlung der Päpstlichen Akademie. "Wenn wir im Buch Genesis den Schöpfungsbericht lesen, so riskieren wir, uns vorzustellen, Gott sei ein Magier gewesen mit einem Zauberstab, der alle Dinge verwirklichen kann. Dem ist nicht so", sagte er 2014. "Der Urknall, den man heute an den Anfang der Welt setzt, steht nicht in Widerspruch zum göttlichen Schöpfungsplan, er verlangt nach ihm. Die Evolution in der Natur steht nicht im Kontrast zum Begriff Schöpfung, denn die Evolution setzt die Erschaffung der Wesen voraus, die sich entwickeln."

Scharf greift der Kirchenstaat dagegen - wenig überraschend - Atheismus-Thesen wie die des Biologen Richard Dawkins an, der die Evolution für einen Beweis dafür hält, dass es Gott nicht geben kann. Auch Gentechnik und medizinische Entwicklungen wie zum Beispiel künstliche Befruchtung und Pränataldiagnostik sind rote Tücher für den Vatikan.

Im Theologie-Studium finde die Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften immer noch nicht statt, sagte Professor Dirk Evers vom Institut für Systematische Theologie und Praktische Theologie und Religionswissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. "Dies sollte Einzug erhalten."
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Mit einem Kongress wie dem derzeitigen und der Akademie der Wissenschaften verfolgt der Vatikan zudem nicht nur Öffentlichkeitsarbeit. "Der Vatikan will sich entsprechende Expertise ins Haus holen und kann bei Interesse darauf zugreifen. Es geht dabei natürlich auch um ein Hineinwirken in die akademische Welt." Während die Fragen der Kosmologie am wenigsten umstritten seien, gebe es viel größere Differenzen zwischen Kirche und Forschung bei der Evolutionstheorie.

Auch wenn die Wissenschaft mittlerweile für den Vatikan mehr Partner als Gegner sein soll - Kampffelder wird es wohl immer geben. "Trotz aller Bemühungen und positiven Signale muss die Theologie noch einen langen Weg zurücklegen, um die Wissenschaft als eine wahre Herausforderung und Inspiration anzuerkennen und sie in den theologischen Lebenslauf zu integrieren", heißt es in einem Artikel des Religions- und Wissenschaftsmagazins "Zygon". Aber wie der damalige Papst Johannes Paul II. in seiner historischen Galileo-Wiedergutmachungsrede im Oktober 1992 sagte: "Nie wieder ein Fall Galilei."

Quelle: n-tv.de , Annette Reuther, dpa
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32 Millionen Euro abgezweigt - Mafia soll an Flüchtlingslager mitverdienen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2017 00:06

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/politik/Mafia-soll-a ... 42710.html
32 Millionen Euro abgezweigt - Mafia soll an Flüchtlingslager mitverdienen

Viele Flüchtlinge, die nach Europa kommen, landen zuerst in Italien. Der Polizei gelingt nun ein Schlag gegen einen Mafia-Clan, der Millionen Euro für ein Flüchtlingslager abgezweigt haben soll. Es gibt Dutzende Festnahmen - darunter ein Priester.

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Die Mafia verdient bei der Flüchtlingsunterbringung in Italien offenbar kräftig mit. Bei einem Schlag gegen die 'Ndrangheta wurden 68 mutmaßliche Mitglieder des einflussreichen Clans Arena festgenommen, teilte die Anti-Mafia-Behörde in Catanzaro mit. Sie sollen unter anderem aus der Verwaltung eines Flüchtlingslagers in der südlichen Provinz Crotone Gewinne in Millionenhöhe gezogen haben.

Das Zentrum gilt als das größte in Italien. Verwaltet wird es von der katholischen Organisation Misericordia. Die EU unterstützt Italien in der Migrationskrise mit Millionen Euro bei der Flüchtlingsunterbringung. Ermittlungen zufolge ist der Mafia-Clan seit mehr als zehn Jahren in die Geschäfte des Aufnahmezentrums in Isola Capo Rizzuto verwickelt. Er soll in den vergangenen zehn Jahren rund 32 Millionen Euro von öffentlichen Geldern abgezweigt haben. Die Mitglieder sollen unrechtmäßig an Aufträge für verschiedene Dienstleistungen wie zum Beispiel für die Verpflegung gekommen sein.
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Neben dem Chef der Organisation La Misericordia di Isola Capo Rizzuto wurde auch der lokale Priester festgenommen. Er soll pro Jahr 150.000 Euro für die "spirituelle Hilfe" für die Migranten bekommen haben. Das Zentrum "C.A.R.A Sant'Anna" sei zu einer "Gelddruckerei für den Mafia-Clan" geworden, erklärte die Vorsitzende der Anti-Mafia-Kommission im italienischen Parlament, Rosy Bindi. Die Polizei sprach von einem "Geldautomaten für die Mafia". Der Dachverband der Misericordie erklärte, auf eine schnelle Aufklärung zu hoffen.

Die kalabrische 'Ndrangheta gilt als eine der mächtigsten Mafia-Organisationen der Welt. Der Vorwurf, dass die Mafia bei der Flüchtlingsunterbringung mitverdient, ist schon mehrmals aufgekommen. Der Chef der italienischen Antikorruptionsbehörde, Raffaele Cantone, sagte, der Fall in Crotone sei wohl nur "die Spitze des Eisbergs".

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Verkehrter Pass, echte Beiträge - Gibt es Rente auch unter falscher Identi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Mai 2017 11:22

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Gibt-es-Ren ... 47722.html
Verkehrter Pass, echte Beiträge - Gibt es Rente auch unter falscher Identität ?

Das Thema Rente ist dröge? Nicht unbedingt, wie ein Fall zeigt, bei dem eine Frau mit falschem Pass einreist und unter fremder Identität Rentenbeiträge zahlt. Die Rentenversicherung lehnt wegen des Schummels eine Rentenzahlung ab. Zu Recht?

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Um hierzulande eine gesetzliche Rente zu beziehen, müssen Beitragszahler bei der Deutschen Rentenversicherung gemeldet sein. Zudem müssen mindestens fünf Jahre Beiträge in die Rentenkasse gezahlt werden, um die Anwartschaft auf die Wartezeit zu erfüllen. Soweit, so einfach. Doch wie sieht die Sache aus, wenn jemand unter einer falschen Identität eigentlich reguläre Beiträge in die Rentenkasse einzahlt? Darüber musste jüngst das Sozialgericht (SG) Düsseldorf entscheiden (Az.: S 20 R 2339/13).

In dem verhandelten Fall reiste eine Türkin 1972 mit dem Pass der Ehefrau ihres damaligen Lebenspartners und späteren Ehegatten in Deutschland ein. Ein Jahr zuvor wurde ihr mit ihrem eigenen Pass ein längerer Aufenthalt verweigert. Seitdem lebte und arbeitete die Frau unter der falschen Identität in Deutschland. Nachdem die erste in der Türkei lebende Ehefrau im Jahr 2008 verstorben war, wandte sie sich an die Rentenversicherung und fragte, was nun zu tun sei und ob sie die seit 1995 bezogene Altersrente behalten dürfte.
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Die Behörde forderte die unter dem Namen der ersten Ehefrau geleistete Altersrente in Höhe von circa 30.000 Euro von der Frau zurück und lehnte es darüber hinaus ab, ihr in Hinblick auf eigene erworbene rentenversicherungsrechtliche Zeiten eine Regelaltersrente zu zahlen, da nicht ausgeschlossen werden könne, dass eine dritte Person diese Zeiten erarbeitet habe.

Die Sache landete vor Gericht. Dort gab man der Frau recht. Zum einen, so das SG, sei die Regelaltersgrenze von 65 Jahren und drei Monaten erreicht und auch die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren ist mit Beitragszeiten erfüllt. Zum anderen seien Beitragszeiten Zeiten, für die nach Bundesrecht Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge gezahlt worden sind. Das Gericht sah es nach der Vernehmung von Zeugen als erwiesen an, dass die Beitragszahlungen für Tätigkeiten der Frau geleistet wurden. Demnach sei es nicht ersichtlich, dass eine dritte Person ebenfalls unter dem Namen der Ehefrau in Deutschland gearbeitet haben solle.

Quelle: n-tv.de , awi
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Viele Betrüger unentdeckt - Beim Passbild schummeln ist leicht

Beitragvon Gudrun Graf » 27. Mai 2017 09:50

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/wissen/Beim-Passbild ... 60348.html
Viele Betrüger unentdeckt - Beim Passbild schummeln ist leicht

Bekannte Gesichter können Menschen gut erkennen, unbekannte hingegen nicht so gut. Bei einer Passkontrolle müssen Polizisten aber genau dies tun. Psychologen zeigen nun: Getarnte Betrüger könnten sich oft durchschmuggeln. Selbst erfahrene Beamte liegen mal falsch.

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Ist die Person auf dem Foto auch der Mensch vor mir? Diese Frage müssen Polizisten an Passkontrollen am Tag unzählige Male für sich beantworten. Sie sind dabei besser als Laien - aber keineswegs fehlerfrei. Oft geht die Erkennung schief, wie Benedikt Wirth von der Uni des Saarlandes und Claus-Christian Carbon von der Uni Bamberg in einer Studie zeigen, die im "Journal of Experimental Psychology: Applied" erschienen ist.

Für ihre Untersuchung legten die Forscher fast 150 Teilnehmern kleine Passbildfotos und großformatige Porträts vor, welche die gleichen oder ähnlich aussehende Menschen zeigten. Zum Teil waren Gesichtsmerkmale wie Brillen, Muttermale oder Frisur verändert worden. An dem Experiment nahmen drei Gruppen teil: 48 Bundespolizisten mit langjähriger Berufserfahrung, 48 Polizisten mit weniger Erfahrung und 48 Studenten.
Lange Berufserfahrung nicht von Vorteil

Dabei war lange Berufserfahrung nicht von Vorteil: Während die alten Hasen bei der Polizei eine Trefferquote von 85 Prozent aufwiesen, lag diese bei den unerfahreneren Beamten bei 89 Prozent. Die Studenten schnitten etwas schlechter ab und kamen auf immerhin 83 Prozent. "Das hat uns überrascht", sagte Hauptautor Wirth. "Wir hätten gedacht, dass der Unterschied zwischen geschultem Personal und der Allgemeinbevölkerung größer ist." Mögliche Gründe für den Unterschied bei den Polizisten sehen die Forscher im Altersunterschied und darin, dass sich das Auswahlverfahren bei der Bundespolizei verbessert hat.

Über alle Teilnehmer hinweg lagen die Probanden in 95 Prozent der Fälle richtig, wenn es sich auf den Bildern um dieselbe Person handelte. Waren es verschiedene Personen, lagen sie nur in 76 Prozent der Fälle richtig. Jeder vierte Betrüger wäre ihnen also nicht aufgefallen. Besonders wirksam wären diese, wenn sie einzelne Merkmale wie etwa die Frisur an Passfotos angleichen würden, erklärt Wirth.
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"Menschen sind zwar sehr gut darin, bekannte Gesichter wiederzuerkennen, also Freunde, Familie und Bekannte, aber ziemlich schlecht darin, unbekannte Gesichter abzugleichen", sagt Wirth. Dabei verarbeiten Menschen zum einen einzelne Merkmale wie die Form der Nase oder des Mundes und zum anderen die Relationen der einzelnen Merkmale zueinander. "Je bekannter uns ein Gesicht ist, desto mehr verwenden wir Relationen."

Carbon schlägt vor, schon bei der Einstellung von Bundespolizisten zu prüfen, wie gut sie sich Gesichter merken können. Und wer Gesichter sehr schlecht erkenne, sollte keine Passkontrollen durchführen. Das Bundesinnenministerium, das für die Bundespolizei zuständig ist, erklärte auf Anfrage, die Wirksamkeit der Verfahren werde regelmäßig überprüft. "Soweit erforderlich erfolgt eine Anpassung. Dabei fließen auch gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse ein."

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Käßmann ätzt weiter ! - JouWatch hat Strafanzeige gestellt !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mai 2017 16:28

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.journalistenwatch.com/2017/0 ... -gestellt/

Käßmann ätzt weiter ! - JouWatch hat Strafanzeige gestellt !
29. Mai 2017
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Eine Hasspredigerin? Margot Käßmann auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 (Foto: Maik Meid/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Der von JouWatch aufgedeckte „Käßmann-Skandal“ schlägt immer höhere Wellen. Heute wird es in den Ämtern Kirchenaustritte hageln, hunderttausende deutsche Bürger fühlen sich zutiefst beleidigt, ob dieser vor Hass triefenden Aussage von Margot Käßmann, die zumindest einen Teil der deutschen Bevölkerung pauschal als Nazis verunglimpft hatte (JouWatch berichtete)

Schützenhilfe bekommt diese Dame von den Mainstream-Medien, die sich auf die Seite der ehemaligen Ratsvorsitzenden stellen und sich damit mal wieder gegen ihre eigenen Leser wenden. Die „Berliner Morgenpost“ und die „WAZ“ zum Beispiel geben Margot Käßmann ein Forum, in dem sie weiter ihren Hass verbreiten darf. Wir zitieren hier mal exemplarisch die „WAZ“:

Die prominente evangelische Theologin Margot Käßmann legt sich mit der AfD an und erwägt rechtliche Schritte gegen die Partei. Grund ist die falsche Darstellung ihrer Aussagen über die AfD in sozialen Netzwerken…

Im Kurznachrichtendienst Twitter wurden vielfach nur die beiden letzten Sätze ohne den Zusammenhang zum Arierparagrafen zitiert und dadurch der Eindruck erweckt, Käßmann habe quasi alle Bürger mit deutschen Ahnen zu Neonazis erklärt. Vor allem von Anhängern und Politikern der AfD wurde auf Twitter gegen Käßmanns Äußerungen geschossen…

Was für eine Frechheit, was für eine unchristliche Haltung dieses „Teufelsweib“ an den Tag legt.

Kann Frau Käßmann belegen, dass die AfD tatsächlich dieses Familienbild fördern will? Nein, kann sie nicht, denn das steht so nicht im Grundsatzprogramm der AfD. Also hat sie gelogen und diese Lüge dazu benutzt, auf der Agit-Prop-Veranstaltung (ehemals Kirchentag) gegen die AfD und damit viele tausend Bürger zu hetzen.

Und nun, anstatt sich bei den Leuten zu entschuldigen und ihre ungerechtfertigte Nazi-Anschuldigungen zurück zu nehmen, legt sie noch nach und will die Verunglimpften rechtlich belangen, weil sie den KURZNACHRICHTENDIENST Twitter benutzt haben, um ihrer berechtigten Wut freien Lauf zu lassen.

Dreist ist auch, dass ausgerechnet die Mainstreammedien, die jedes Wort eines AfD-Politikers im Mund herumdrehen, Sätze zerstückeln, Stellungsnahmen aus dem Zusammenhang reißen und somit Lügen verbreiten, ihr diese Plattform geben.

Es reicht! Höchste Zeit, dass diese „Hasspredigerin“ angezeigt wird. JouWatch hat das gemacht, die Strafanzeige ist raus.

Heute, am späten Nachmittag gibt’s genaueres!

Und hier noch ein Kommentar von Michael Klonovsky:

Käßmann sagt, es sei voll Nazi, wenn jemand fordere, die Deutsche sollten sich vermehren. Und 5000 evangelische Deppen, darunter auch einige mit vierfacher Nazi-Ahnentafel und darob schwerst zerknirscht, spenden solcher exemplarischen Hasssprache „tosenden“ Applaus. Was für eine gemütsverrottete, was für eine abbruchwürdige, was für eine sturmreife Kirche, die solches in ihrer Mitte schwären und eitern lässt! Man versteht täglich immer besser, warum das evangelische Milieu bei den Nazis besonders begeistert mitzog, auf welcher Psychomotorik sein geiler Konformismus beruht(e). Mag der Islam sie platt machen! Dort ist wenigstens noch Stolz.

Eine Hasspredigerin? Margot Käßmann auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 (Foto: Maik Meid/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/


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Ditib-Muslim im Aufsichtsrat des hessischen Rundfunks

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jun 2017 20:26

KRITIKEN - KURIOSES

von Alice Lehmann
10.06.2017

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Ditib-Muslim im Aufsichtsrat des hessischen Rundfunks

Ich reibe mir ungläubig die Augen. Unwillkürlich schießt mir der neudeutsche Begriff „Fake“ in den Kopf. Doch die brandaktuelle Nachricht ist eine offizielle Mitteilung des Hessischen Rundfunks. Harald Brandes, Vorsitzender des Rundfunkrates hat in seiner gestrigen Sitzung mitgeteilt, dass Selçuk Doğruer, Vertreter des DITIB-Landesverbandes Hessen e.V. von den drei muslimischen Glaubensgemeinschaften DITIP, Ahmadiyya und der Alevitischen Gemeinde einen gemeinsamen Vertreter in der Führung des Senders platziert hat.

Wird der hessische Intendant nicht von der SPD kontrolliert? Schnell mache ich mich kundig. Stimmt…! Fassungslos lese ich die Nachricht erneut. Bislang ging ich davon aus, dass nur Vögel so blöd sind, sich von einem Kuckuck ein fremdes Ei ins Nest legen zu lassen. Wie ich sehe, hat die SPD, dank Martin und Siggi das geistige Niveau von Spatzen erreicht. Was bitte, hat der türkisch-Islamische Verband für muslimische Religionsunterricht ausgerechnet in deutschen Medien verloren? Wer um Himmels Willen ist dafür verantwortlich, dass der Chefkoordinator bei Ditib in Hessen zukünftig Einfluss auf den Hessischen Rundfunk nehmen kann?

Obwohl Imame des Ditib zweifelsfrei für türkische Behörden und für den Geheimdienst MIT ihre Mitglieder und Besucher politisch ausspionieren, denunzieren und sie der Verfolgung durch türkisch-staatliche Stellen ausliefern. Und nicht nur das. Ditib ist seit geraumer Zeit im Visier unseres Verfassungsschutzes, und dennoch scheint es für den Hessischen Rundfunk kein Problem zu sein, Selçuk Doğruer ins Kontrollgremium eines wichtigen, deutschen Senders aufzunehmen. Genau genommen wäre schon die Ernennung eines Ditib-Mitgliedes rechtswidrig.

Sofort lese ich die Statuten des Senders nach. Dort steht wortwörtlich: »Mitglied des Rundfunkrats kann künftig nur sein«, so heißt es im neuen HR-Gesetz, »wer insbesondere die grundgesetzlich geschützte Meinungs-, Presse- und Rundfunkfreiheit achtet.« Aha, denke ich. In diesem Fall hat man entweder Fünfe gerade sein lassen oder Deutsche Sender sind längst infiltriert oder unterwandert. Weshalb stellt man als Programmdirektor nicht gleich ein Führungsmitglied des IS ein oder ernennt den Chef der Al Kaida zum Intendanten? Selbst die SPD hüllt sich in beredtes Schweigen, obwohl die Observation des Ditib durch den Verfassungsschutz angeordnet wurde.

Nun ja, muslimische Führung im HR, das hat ja auch Vorteile. Endlich kommen wir auch in den Genuss von lehrreichen Sendungen wie: „Isch fick deine Mutter“ oder „Wie singe ich IS-Kampflieder auf deutsch“. Selbstredend erhielte die Oma aus Offenbach oder der Rentner aus Hanau bessere Einblicke in die alevitische Küche. „Fladenbrot – leicht gemacht“ – oder "Wir schächten einen Hammel auf dem Balkon". In den Hörfunksendungen nach 22 Uhr gibt es dann praktische Anleitungen für terroristisch ambitionierten Bastler. „Splitterbombe für den Hausgebrauch“.

Den Bock zum Gärtner zu machen, das scheint besonders bei unseren Medien Hochkonjunktur zu haben. Merkwürdiges geschieht in unserem Land. Rena Tangens von Digitalcourage erhebt schon seit einiger Zeit gegen deutsche Justizbehörden den Vorwurf, dass beim Generalbundesanwalt auf wundersame Weise Briefe verloren gehen oder manchmal erst drei Wochen später wieder auftauchen. In der Zwischenzeit haben sich mehrere dubiose Imame des Ditib in die Türkei abgesetzt.

Der Verdacht liegt nahe, dass die strafrechtliche Verfolgung krimineller Indoktrinierung von Muslimen verschleppt wird, um sich nicht mit der Türkei anzulegen. Gleichzeitig nimmt man in Kauf, dass solche Staatsfeinde ungeschoren davonkommen. Das Ergebnis? Anis Amrin - zum Beispiel. Nein, ich möchte mir das nicht bis zu Ende ausmalen.

Weshalb die Bürger aber trotzdem brav Rundfunkgebühren zahlen, und sich niemand erhebt, um einmal kritisch zu hinterfragen, das nimmt mich mittlerweile mehr als nur Wunder. Wahrscheinlich verlange ich zuviel, denn es regt sich auch niemand darüber auf, dass Ditib jährlich immer noch Millionenbeträge vom deutschen Steuerzahler erhalten.

Selbst wenn die türkischen Politiker solche Vorwürfe heftig bestreiten, es ist schlechterdings nicht möglich, dass es Ditib nicht verborgen geblieben sein kann, was die Imame in ihren Moscheen tun. Ich frage mich allen Ernstes, was sich in unserem Staat so alles tut. Religionsfreiheit hin oder her, Staatlich kontrollierte Sende müssen säkularisiert werden, ohne wenn und aber. Und das umgehend. Und wenn Religionsführer an öffentlich-rechtlichen Sendern beteiligt werden wollen, dann sollen sie gefälligst mit dem Klingelbeutel an Haustüren für ihre Sendungen sammeln.

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Ramadan Seligenstadt: „Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten“

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jun 2017 12:19

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.berlinjournal.biz/ramadan-f ... chlachten/

Ramadan Seligenstadt: „Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten“
Von
Max Wolf -
13. Juni 2016 125784
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Die christliche Familien erlitt Stichverletzungen und Prellungen, wie die Syrerin Natalie Bekandi im Krankenhaus dokumentierte (Foto: Natalie Bekandi)
Die christliche Familie erlitt Stichverletzungen und Prellungen, wie die Syrerin Natalie Bekandi im Krankenhaus dokumentierte (Foto: Natalie Bekandi)

Natalie Bakandi aus Wetzlar in Hessen arbeitet nach ihren Angaben für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und berichtete gestern auf ihrer Facebook-Seite über folgenden Fall, der sich am 11. Juni 2016 im gerade erst für 2,4 Millionen Euro fertiggestellten neuen Flüchtlingsheim der christlichen Caritas im hessischen Seligenstadt in der Einhardstraße zugetragen haben soll:

„Zu Ramadan gestern wurde eine christliche (4-köpfige) Familie von Muslimen – es leben dort 120 Personen in der Unterkunft in Seligenstadt – mit Messerstichen attackiert und schwer verletzt, weil sie nicht nach den Regeln des Ramadan (6. Juni bis 6. Juli 2016 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – Anmerkung der Redaktion) gefastet haben.“ Nach einem Besuch der christlichen Flüchtlingsfamilien im Krankenhaus, bei der Natalie Bakandi auch Verletzungen dokumentierte, präzisierte Bekandi ihren Bericht dahingehend, dass die Täter mit Stühlen auf die Köpfe der Frau (55) und der beiden Söhne (25 und 28) einschlugen und einem der Söhne mit spitzen Gegenständen in die Arme stachen. Der Vater (57) erlitt wegen der Aufregung eine Herzrhythmusstörung.
Ramadan im Flüchtlingsheim Seligenstadt: „Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten“

Wie die aus Aleppo stammende Syrerin Bakandi weiter berichtete, wurden den Opfern neben der gefährlichen Körperverletzung auch ihre Sachen und Vermögenswerte entwendet. Und weiter: „Zudem hatten die radikalen Moslems im arabischen Wortlaut geäußert: ‚Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten, bestrafen!’“

Nach einem ebenfalls gestrigen Bericht von Offenbach-online hätten sechs Personen am Samstag in der Flüchtlingsunterkunft an der Einhardstraße den Streit mit Shisha, Bratpfanne und Besenstielen ausgetragen. Offenbach-online:

„Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, handelte es sich dabei um eine Auseinandersetzung zwischen Christen und Muslimen. Die Ursache für den Streit habe nicht geklärt werden können. Die Polizei habe die Situation schnell unter Kontrolle gehabt. Drei Personen hätten leichte Verletzungen erlitten. Die einzige christliche Familie in der Unterkunft sei andernorts untergebracht worden, so der Polizeisprecher.“

Die Bundesamtsmitarbeiterin Natalie Bekandi kommentierte auf Facebook:

„Es tut einen im Herzen weh, sowas mitzubekommen, dass man in einem christlichen Land nicht mal seine Freiheit hat. Nichtfastende sollen bestraft werden, weil sie den Islam beleidigen. Es wurde bewirkt, dass die Familie in ein anderes Flüchtlingsheim verlagert wurde. Die Eltern befinden sich noch in der klinik. Die Polizei hat die Täter nicht bestraft oder zur Rechenschaft gezogen. Das kann doch nicht sein. Sie fliehen in christliche Länder und nutzen die christliche Hilfe aus und dann bestrafen sie christliche Flüchtlinge, die nicht zu Ramadan fasten. Solche Menschen müssen abgeschoben werden, wenn sie das Leben anderer bedrohen.“
Update: IGFM fordert staatliche Notrufnummer bei Gewalt gegen Flüchtlinge

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion e.V. aus der Borsigallee 9 in Frankfurt am Main forderte am 16. Juni 2016 die Einrichtung einer staatlichen Notrufnummer für Opfer von Mobbing, Drohungen und Gewalt in deutschen Flüchtlingsunterkünften. Christen, Jesiden und andere Flüchtlinge geraten immer wieder durch radikale Gruppen unter Druck, wenn sie deren Regeln (zum Beispiel am Ramadan, der am 6. Juni begann) nicht folgen. In den Heimen, wo sich radikale Gruppierungen entfalten können, geht nach Einschätzung der IGFM Angst unter Minderheiten um.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin erklärte: „Es müssen zügig Vorkehrungen getroffen werden, damit die Opfer und Bedrohten rasch in Sicherheit gebracht werden können. Wir fordern eine bundesweite mehrsprachige Notrufnummer, wie das bereits erfolgreich bestehende ‚Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen‘, das rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres erreichbar ist. Ein solches bundesweites Notangebot für Gewaltopfer in Flüchtlingsunterkünften ist dringend nötig!“

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte teilte in ihrer Pressemitteilung dazu mit: „In vielen mehrheitlich islamischen Herkunftsländern der Flüchtlinge gilt die religiöse Vorschrift zum Fasten im Ramadan nur für Muslime. Jedoch liegen der IGFM seit Jahren Informationen von Übergriffen gesellschaftlicher Gruppen oder auch von Polizeikräften auf Angehörige der Minderheiten in diesen Ländern vor, um sie im Ramadan zum Mitfasten zu zwingen. Offenbar sind diese Rechtsvorstellungen nun auch unter einigen strenggläubigen Muslimen in deutschen Flüchtlingsunterkünften präsent.

Eine vierköpfige christliche Familie im hessischen Seligenstadt musste erst am Wochenende (Samstag, dem 11. Juni 2016 – Anmerkung der Redaktion) nach einem gefährlichen Angriff in Sicherheit gebracht werden. Eine Gruppe von sechs muslimischen Heimbewohnern ärgerte sich darüber, dass die Christen die Regeln des Fastenmonats nicht befolgt haben. Schließlich wurden die Eltern (55 und 57 Jahre alt) und die Söhne (25 und 28 Jahre alt) mit mehreren Gegenständen (Besenstiele, einer Wasserpfeife und einer Pfanne) angegriffen und verletzt.

Der Familienvater, der Prellungen erlitt, bleibt voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus. Die Mutter wurde am Kopf verletzt, die Söhne ebenso am Kopf und auch an den Armen, wie aus den Krankenhausberichten hervorgeht. Polizei sowie das örtliche Regierungspräsidium wurden eingeschaltet. Die Familie aus dem irakischen Mossul hat ihre Heimat verloren und ist entsprechend traumatisiert.

In München bedrängte eine radikalislamische Gruppe schon vor dem Ramadan alle Bewohner der Einrichtung, zu den fünf Gebetszeiten mitzubeten. Ein 20-jähriger Informatikstudent aus Homs, der als Flüchtling in Sonthofen lebte, musste ebenso von seiner Unterkunft an einen sicheren Ort gebracht werden, weil er das Mobbing nicht mehr aushielt.“
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Deutschlands Rentner unter der Armutsgrenze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2017 13:36

Deutschland 2017.jpg
KRITIKEN - KURIOSES
Deutschlands Rentner unter der Armutsgrenze

Die Renten steigen nur geringfügig,
Die Lebenshaltungskosten dagegen steigen um ein vielfaches
durch enorm steigende Lebensmittelpreise
durch steigende Mieten und deren Nebenkosten
Viele Rentner suchen bei den Sozialämtern Hilfe die aber durch die gesetzlichen Vorgaben nicht alles ausgleichen können
und sogar eventuelle Nebeneinkünfte mit den Zuschüssen verrechnen müssen.
Wo wird das hinführen und was haben zukünftige Rentnergeneration zu erwarten.

Wie sehen Sie die derzeitigen Zustände und die in der Zukunft ?

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90.000 müssen zur MPU - Das Geschäft mit dem Fahreignungstest

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2017 13:03

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-Geschae ... 45870.html
Donnerstag, 20. Juli 2017
90.000 müssen zur MPU - Das Geschäft mit dem Fahreignungstest

Betrunken Auto gefahren, der Führerschein ist weg. Häufig bekommt man ihn nur über einen speziellen Eignungstest zurück. Darauf können sich Verkehrssünder mit Kursen vorbereiten. Ein Markt, der auch schwarze Schafe anzieht.

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Den Führerschein nach einer Verkehrskontrolle zu verlieren, ist ein einschneidendes Erlebnis. Geht es doch darum, eigenes Fehlverhalten einzugestehen, daraus zu lernen und dann den Blick nach vorn zu richten: Wie bekomme ich die Fahrerlaubnis zurück - und wer kann mir auf dem Weg dorthin helfen?

Rund 90.000 Deutsche stehen laut der Statistik der Bundesanstalt für Straßenwesen jährlich vor dieser Frage. Sie müssen zur MPU, einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, die von einem Gericht oder der Führerscheinstelle angeordnet wird. Die allein kostet je nach Vorgeschichte 338 Euro bis mehr als 700 Euro. Mit Vorbereitung und Laborbefunden von Alkohol- oder Drogentests kann schnell ein größerer vierstelliger Betrag zusammenkommen.
41 Prozent durch die Prüfung gerasselt

Nur wenn die Beurteilung des amtlich anerkannten Gutachters positiv ausfällt, kann der Verkehrssünder seinen Führerschein zurückerhalten. Doch die Durchfallquote ist hoch, 41 Prozent der Teilnehmer rasselten im Jahr 2015 durch die Prüfung.

Diese Tatsache hat einen Markt für Kurse und Beratungsgespräche geschaffen, auf dem sich Hunderte von Anbietern tummeln. Das Problem: Es ist bei der Vorbereitung auf die im Volksmund auch "Idiotentest" genannte Prüfung nicht ganz leicht, seriöse von unseriösen Firmen zu unterscheiden. "Es gibt keine Zertifizierung von Beratungsangeboten, darüber hinaus ist "Berater" keine geschützte Bezeichnung", warnt der Autoclub ADAC.

Je größer die Versprechungen sind, desto skeptischer sollte man sein, sagt der erfahrene Verkehrspsychologe Reinhard Barth aus Stuttgart. Die schwarzen Schafe in der Branche lockten etwa mit einer "Erfolgsgarantie" oder sogar "Geld-zurück-Garantie" bei Misserfolg. Dafür verlange zum Beispiel ein Anbieter ein Pauschalhonorar von 1300 Euro, bei einer Gegenleistung von nur drei Beratungsstunden.

Eine Garantie könne ein redlicher Berater gar nicht geben, stellt Barth fest. Schließlich treffe der Gutachter seine Beurteilung unabhängig. Geschulte Psychologen unterstützten ihre Klienten dabei, Alkoholprobleme oder Aggressionen zu überwinden, damit sie dann vor der Begutachtungsstelle glaubwürdig ihre Einsicht darlegen könnten.
80 bis 160 Euro pro Stunde

Seinen Führerschein muss abgeben, wer in der Flensburger Verkehrssünderdatei, die seit 2014 amtlich Fahreignungsregister heißt, acht oder mehr Punkte angesammelt hat. Das gilt auch bei schweren oder wiederholten Alkoholdelikten. Betroffene können dann nach frühestens sechs Monaten einen Antrag auf Neuerteilung stellen. In der Regel fordert die Fahrerlaubnisbehörde ein MPU-Gutachten.

"Ein seriöser Berater wird sie niemals unter Druck setzen, er sagt ihnen nicht, dass sie sicher bestehen werden, er empfiehlt auch nicht, beim Gutachter eine erfundene Geschichte vorzutragen. Er dokumentiert das Gespräch, und er stellt Quittungen aus", fasst Barth die wichtigsten Merkpunkte zusammen.
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Trotz vorgeblicher Garantie zahlten die windigen Geschäftemacher unter den MPU-Beratern meist kein Geld zurück. Ihr Trick: Klappt es im ersten Anlauf mit dem Rückerwerb des Führerscheins nicht, werden in der zweiten Beratungsrunde Termine nur noch in großen Abständen vergeben - "bis der Kunde irgendwann die Lust verliert", erzählt Barth.

Eine andere Masche ist diese: Im Kleingedruckten des Vertrags steht, dass der Klient den Zeitpunkt der Anmeldung zur Untersuchung mit seinem Berater absprechen muss. So kann dieser ein paar Extra-Stunden herausschinden. Und: Wird es dem Betroffenen zu bunt und bucht dieser aus freien Stücken einen MPU-Termin, erlischt die angebliche Erfolgsgarantie.

Günstig sind allerdings auch die seriösen Vorbereitungsgespräche nicht zu haben. Die bundesweit rund 380 Verkehrspsychologen verlangen 80 bis 160 Euro pro Stunde. Zehn oder mehr Sitzungen sind die Regel.

Quelle: n-tv.de , Bernd Röder, dpa
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Weltweite Kritik an WHO-Regel - Wie lange soll man Antibiotika nehmen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2017 19:47

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.n-tv.de/wissen/Wie-lange-sol ... 68242.html
Freitag, 04. August 2017
Weltweite Kritik an WHO-Regel - Wie lange soll man Antibiotika nehmen ?

Die Vorgabe der WHO, die Antibiotika-Packung immer aufzubrauchen, gerät weltweit zunehmend in die Kritik. Wenn man Antibiotika länger nehme als erforderlich, steige das Risiko für Resistenzen, mahnen Mediziner. Und resistente Krankheitserreger sind ein großes Problem.

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Antibiotika soll man nehmen, bis die Packung aufgebraucht ist. Diese Empfehlung dürften die meisten Bundesbürger kennen. Sie soll das Risiko dafür verringern, dass Krankheitserreger Resistenzen gegen die wichtigen Medikamente entwickeln. Die Vorgabe, ausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat manches für sich: Sie klingt plausibel und ist leicht zu befolgen. Doch unter Experten stößt sie zunehmend auf Kritik.

Aufsehen erregte nun ein Aufruf mehrerer Mediziner im "British Medical Journal", die Regel zu widerrufen. Es gebe keine Belege dafür, dass das Aufbrauchen von Antibiotika-Packungen die Entwicklung resistenter Bakterien verhindere, schreiben die Autoren um den Infektiologen Martin Llewelyn von der Brighton and Sussex Medical School. Ganz im Gegenteil: Wenn man Antibiotika länger nehme als erforderlich, steige das Risiko für Resistenzen, mahnen sie. Gewöhnlich genüge es, die bakterientötenden Mittel abzusetzen, sobald Besserung eintritt. Vielen Laien mag das völlig neu sein - in Fachkreisen wird ein solches Vorgehen schon seit Jahren diskutiert.
Das krankheitserregende Darmbakterium EPEC (kurz für: Enteropathogene Escherichia coli): Immer mehr Bakterien werden gegen die gängigen Antibiotika resistent.
Das krankheitserregende Darmbakterium EPEC (kurz für: Enteropathogene Escherichia coli): Immer mehr Bakterien werden gegen die gängigen Antibiotika resistent.
(Foto: picture alliance / dpa)

Das Thema ist nicht nur für den einzelnen Patienten wichtig, sondern für die gesamte Gesellschaft. Denn resistente Krankheitserreger sind ein Problem - unter anderem, weil bei vielen Patienten gängige Antibiotika nicht mehr wirken. "Antibiotika sind essenziell für die moderne Medizin, und Resistenzen gegen Antibiotika sind eine globale, akute Bedrohung für die Gesundheit des Menschen", betonen die britischen Mediziner. "Den unnötigen Einsatz von Antibiotika zu senken ist daher essenziell, um Resistenzen gegen Antibiotika zu schwächen."
Kritik an Darstellung auf WHO-Website

Insbesondere kritisieren die Autoren die Darstellung auf der WHO-Website. Dort rät der zuständige Bereichsleiter Marc Sprenger: "Wenn Sie Antibiotika nehmen, schöpfen Sie stets das volle Rezept aus, auch wenn Sie sich besser fühlen, denn ein früher Stopp der Therapie begünstigt das Wachstum resistenter Bakterien." In Großbritannien steht diese Darstellung sogar auf dem Lehrplan von Schulen.

Das müsse sich ändern, schreiben die britischen Mediziner und fordern, Politik und Ärzte sollten sich öffentlich von der WHO-Regel distanzieren. Deren Vorteil sei, dass die Vorgabe eindeutig und leicht umzusetzen sei. Bei manchen Erregern habe sie auch ihre Berechtigung, etwa bei der Behandlung einer Tuberkulose. Aber generell, so betonen die Ärzte, sollte man die Einnahme von Antibiotika beenden, wenn die Symptome abflauen.
Kürzere Therapie kann vorteilhaft sein

Dass eine kürzere Therapie nicht nur ausreicht, sondern sogar vorteilhaft sein kann, zeigte vor einem Jahr eine spanische Untersuchung zu Lungenentzündungen. Darin wurden insgesamt 312 Erkrankte entweder für fünf Tage - falls keine akuten Probleme dagegensprachen - oder für zehn Tage mit einem Antibiotika-Präparat behandelt. Resultat: Die Erfolgsrate lag bei den kürzer behandelten Patienten sogar etwas höher, wie das Team im Fachblatt "JAMA Internal Medicine" berichtete. Nach einem Monat waren 92 Prozent der kürzer behandelten Teilnehmer beschwerdefrei, in der Kontrollgruppe waren es nur 87 Prozent.

Das seien zwingende Resultate, schrieb Brad Spellberg von der University of Southern California in Los Angeles damals in einem "JAMA"-Kommentar: "Es gibt keinen Hinweis dafür, dass die Einnahme von Antibiotika über den Punkt hinaus, an dem die Symptome verschwinden, Resistenzen vermindert. Im Gegenteil, gerade für Lungenentzündungen zeigen Studien, dass längere Therapien zu mehr Resistenzen führen."

Spellberg spricht von einem Dogma, das es zu ändern gelte. "Man sollte Patienten sagen, dass sie, falls ihre Symptome vor Aufbrauchen der Packung aufhören, mit ihrem Arzt sprechen sollten, ob sie die Therapie vorzeitig beenden können. Das neue Dogma solle heißen: "Kürzer ist besser".

Winfried Kern vom Uniklinikum Freiburg verweist darauf, dass sich Belege dafür häufen, dass bei vielen Infektionen eine kürzere Einnahmedauer ausreiche. "Die empfohlene Therapiedauer hat sich bei vielen Infektionen im Lauf der letzten Jahre verkürzt", sagt der Experte vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI). "Man hat heute andere Behandlungsempfehlungen als früher."
"Regel basiert auf einem grundsätzlichen Missverständnis"

Die weit verbreitete Regel basiere auf einem grundsätzlichen Missverständnis, sagt der Infektiologe. "Die Verpackung von Antibiotika kann nicht über die Behandlungsdauer entscheiden. Die WHO-Empfehlung muss man kritisch hinterfragen." Möglicherweise beruhe sie auf dem Umstand, dass in vielen Ländern Ärzte ihren Patienten abgezählte Tabletten verordnen. Dann könne das durchaus sinnvoll sein.

"Unterm Strich geht es immer darum, den unnötigen Einsatz von Antibiotika zu vermeiden", bestätigt Michael Kresken von der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie. Dies gelte etwa für viele Harnwegsinfekte. "Man sollte ausreichend hoch dosieren, dann ist der größte Teil der Keime schon am ersten Tag erledigt. Man kann auch noch etwas dem Immunsystem überlassen, wenn es sich auf den Erreger eingestellt hat."

Aber auch das Beispiel Harnwegsinfekt zeigt, wie komplex die medizinische Praxis ist. Denn bei solchen Blasenentzündungen können Ärzte unterschiedliche Antibiotika verordnen. Die Therapie dauert je nach Stärke und Halbwertzeit des jeweiligen Präparats entweder einen Tag, drei Tage oder fünf Tage.
Kein Patentrezept für Dauer solcher Behandlungen

Den Rat, Antibiotika bei einer Besserung abzusetzen, teilt der Freiburger Infektiologe Kern nicht grundsätzlich. Das hänge von vielen Faktoren ab, unter anderem der Art der Infektion und der Art der Antibiotika. Daher gebe es kein Patentrezept für die Dauer solcher Behandlungen. "Man kann keine allgemeingültige Regel aufstellen. Dafür ist das Thema zu komplex. Wenn man zu kurz therapiert, können Probleme wiederkommen."
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Dass ein Rückgang der Beschwerden kein Indiz für eine Besserung sein muss, beschreibt Kern am Beispiel der Wanderröte (Erythema migrans) - einem klassischen Symptom vieler Borrelien-Infektionen. Die Hautverfärbung verschwinde auch ohne Antibiotika. Somit berge ein frühes Absetzen der Mittel das Risiko, dass sich die Borrelien weiter im Körper ausbreiten können. Bei den meisten Antibiotika-Therapien gehe es nicht darum, die Zahl der Keime auf null zu bringen, betont Kern. "Es kann genügen, sie auf 10 oder 1 Prozent des Ausgangsniveaus zu senken."

Dass eine lange Therapiedauer die Entwicklung von Resistenzen fördert, stehe außer Frage. "Je länger man therapiert, desto mehr reichern sich die nicht-empfindlichen Keime an", sagt Kern. "Die anderen sind ja weg." Da Bakterien Erbgut-Teile auch an nicht verwandte Arten übertragen können, berge dies das Risiko, dass die Resistenzmechanismen auf gefährliche Keime übergehen.

Generell, so rät Kern, solle man sich bei der Einnahme der Mittel an die Empfehlungen des Arztes halten. Dabei gelte die Maßgabe: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich."
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 78106.html
Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind Gefährliche Erreger: Klinikkeime

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Zu spät und ohne Breitenwirkung - Foodwatch kritisiert Rückrufaktionen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2017 15:35

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.n-tv.de/ratgeber/Foodwatch-k ... 99649.html
Donnerstag, 24. August 2017
Zu spät und ohne Breitenwirkung - Foodwatch kritisiert Rückrufaktionen

Fipronil im Ei, Metallstücke im Keks, Salmonellen im Fleisch: Hunderte Male wurden in den vergangenen Jahren Lebensmittel zurückgerufen. Verbraucherschützern zufolge läuft bei Lebensmittelwarnungen aber längst nicht alles rund.

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Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch schildert in einem erschienenen Report Schwachstellen im System der Lebensmittelwarnung in Deutschland. Dazu Fragen und Antworten.

Wie häufig werden Lebensmittel zurückgerufen?

Im Schnitt der vergangenen Jahre gab es nach Foodwatch-Berechnungen zwei Rückrufe pro Woche. Die Anzahl hat allerdings über die Jahre zugenommen, von 83 Rückrufen im Jahr 2012 auf 148 im vergangenen Jahr. Meist ging es um Verunreinigungen mit Bakterien wie Salmonellen. Aus Sicht von Experten hängt die Zunahme mit einer gestiegenen Bereitschaft der Unternehmen zusammen, fehlerhafte Produkte auch tatsächlich zu melden.

Wie läuft ein Rückruf ab?

Betroffene Chargen werden nicht weiter ausgeliefert und der Verkauf gestoppt, die Ware wird aus den Regalen und Lagern von Händlern geräumt, Kunden werden informiert und zur Rückgabe gekaufter Ware aufgerufen. So sollte es jedenfalls sein. Die öffentliche Warnung gebe es aber nicht immer, berichtet Foodwatch - es komme "immer wieder zum Rechtsbruch". Genaue Zahlen liefert die Organisation dazu aber nicht, sie beruft sich auf Angaben anonymer Branchenexperten. Je nach Fall kann es auch reichen, wenn ein Unternehmen nur Verzehrhinweise herausgibt - zum Beispiel, dass belastetes Hackfleisch gut durchgegart werden sollte.

Was tun die Behörden?

Ihnen seien oftmals die Hände gebunden, so Foodwatch. Denn Risikoeinschätzung und öffentliche Warnung seien vorrangig Aufgabe der Unternehmen. Behörden würden in der Regel überhaupt nur informiert, wenn ein Hersteller sich für Rückruf oder Rücknahme entschieden hat, so Foodwatch. Hinzu kommt: Behörden-Warnungen bergen die Gefahr, dass betroffene Unternehmen Schadenersatz fordern.

Wie erfährt man als Verbraucher von Rückrufen?

Eigentlich gibt es viele Möglichkeiten: Medien, Aushänge, soziale Netzwerke, Firmenwebseite, Newsletter - doch diese werden aus Sicht der Verbraucherschützer längst nicht ausgeschöpft. Unternehmen legen dem Report zufolge weitgehend selbst fest, wie und in welchem Umfang sie warnen. Das staatliche Portal lebensmittelwarnung.de kommt nicht gut weg: Fast jede zweite der gut 90 für den Report untersuchten Warnungen gelangte demnach mit Verspätung auf die Seite, teils geht es um Tage oder gar Wochen. Gründe seien etwa eine verzögerte Weitergabe von Informationen zwischen Behörden, das Warten auf eine Reaktion des Herstellers oder Feiertage.

Was bestimmt die Informationspolitik von Unternehmen?

Die Verbraucherschützer sehen Firmen in einem "unauflösbaren Interessenkonflikt" - es gehe um die Angst vor Umsatzeinbrüchen und vor einem Imageschaden. Entsprechend werde zum Beispiel von einer Information über breitenwirksame, aber für Werbebotschaften gedachte Kanäle wie Facebook tendenziell eher abgesehen. Einheitliche Vorgaben zu den zu Informationskanälen gebe es nicht, beklagt Foodwatch.

Gibt es auch positive Beispiele?
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Foodwatch schildert einen Fall, in dem eine Firmenchefin sogar ihre Handynummer veröffentlicht habe, um Verbrauchern bei Fragen zur Verfügung zu stehen. So etwas sei aber die Ausnahme. Dabei betont die Organisation, dass etwa vorsorgliche Rückrufaktionen zunehmend als Zeichen verantwortlichen Handelns von Kunden honoriert würden. Über den vorsorglichen Eier-Ruckruf großer Discounter im Zuge des Fipronil-Skandals hatte ein Marketing-Experte zum Beispiel kürzlich der dpa gesagt: "Sie signalisieren den Kunden damit, wir kümmern uns, wir tragen Sorge für Euch."

Was sollte sich beim Rückruf-System ändern?

Neben gesetzlichen Klarstellungen - es gehe um das deutsche und das europäische Lebensmittelrecht - und einer Überarbeitung des staatlichen Warn-Portals müssten aus Sicht von Foodwatch Supermärkte an zentraler Stelle über alle Rückrufaktionen informieren, die ihr Sortiment betreffen. Bislang machten das die wenigsten Händler.

Quelle: n-tv.de , Gisela Gross, dpa
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Flüchtlingsgewalt auf Chemnitzer Stadtfest – Medien schweigen, Facebook lö

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Aug 2017 15:30

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.journalistenwatch.com/2017/0 ... nd-sperrt/

Flüchtlingsgewalt auf Chemnitzer Stadtfest – Medien schweigen, Facebook löscht und sperrt
28. August 2017
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»Chemnitz kapituliert – Stadtfest-Abbruch aus Angst vor Massenschlägerei«, titelt noch die Bild in der Regionalausgabe, bevor sie dann in gewohnter Manier auf die AfD einschlägt.

Von Stefan Schubert

Bilder, Videos und Augenzeugenberichte wurden in den sozialen Netzwerken hochgeladen, sodass jetzt eine Einschätzung über die Vorkommnisse möglich ist. Denn in den überregionalen Qualitätsmedien werden die Hintergründe zum Stadtfest-Abbruch bisher verschwiegen. So ist unbestritten, dass es jeweils in den Nachtstunden am Freitag und dann gehäuft am Samstag zu Massenschlägereien, sexuellen Belästigungen und weiteren Straftaten gekommen ist.

Viele Ausländer beteiligt

Es wird von bis zu 4.000 Partygänger berichtet, unter denen sich gegen 0.30 Uhr vor dem Karl-Marx-Monument eine bedrohliche Stimmung entwickelt hat. Darunter, so Sören Uhle, »waren viele Ausländer«. Sören Uhle (41), ist Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, der Organisator des Chemnitzer Stadtfestes. Und in der Tat sprechen die Bilder aus Chemnitz eine eindeutige Sprache, man sieht Männer und Jugendliche mit schwarzen Haaren, rein augenscheinlich handelt es sich um Nordafrikaner und jungen Männern aus Syrien und dem Irak. Also genau dieselben Gruppen, die sich schon zum Kölner Sex-Mob und auf Volksfesten in allen Ecken der Republik gebildet haben, um dann im Schutz der Masse Straftaten zu begehen. Der AfD-Kreisvorstand Lars Franke war einer der Ersten der auf seiner Facebook-Seite auf diese Vorfälle hinwies. Die Bild machte daraus, »Dafür wurde am Tag danach im Netz heftig gehetzt.« Franke hatte in seinem Post von »300 bis 500 angetrunkenen Araber« besprochen, dies ist durch die vorliegenden Bilder eindeutig belegt und sprach weiter davon, dass es zu »dutzendfacher Belästigung von Frauen« gekommen sei. Da die Chemnitzer Polizei jedoch bisher erst den Eingang einer Anzeige wegen sexueller Belästigung bestätigen wollte, versuchte die Bild ihm daraus nun einen Strick zu drehen. Auch unterließ die Bild-Zeitung auf die Erfahrungen des Kölner Sex-Mobs hinzuweisen, wonach erst hunderte Frauen sich trauten eine Anzeige zu erstatten, nachdem große Medienhäuser die skandalösen Zustände bestätigen mussten, die sie zuvor tagelang verschwiegen hatten.

Massenschlägerei zwischen Deutschen und Flüchtlingen

Bis jetzt wurde erst offiziell eingeräumt, dass eine Massenschlägerei mit 100 Beteiligten vor dem Karl Marx Denkmal tobte, bei der sechs Menschen verletzt wurden, dazu sieben weitere bei einer Pfefferspray-Attacke.

Eine Augenzeugin, die Chemnitzerin Nancy B., schildert auf ihrer Facebook-Seite den genauen Ablauf der Massenschlägerei:

»Fazit Chemnitz Stadtfest von gestern: Unmögliches Verhalten ausländischer „Mitbürger“. Neben uns eine Rangelei mehrerer ausländischer Jugendliche. Sie haben ältere Frauen geschupst, beleidigt etc. Es kamen mehrere deutsche dazu (zu einem auch wir) und haben versucht zu helfen. Die Jugendlichen waren total aggressiv und haben auf alle eingeschlagen und getreten. Es kam dann soweit, dann sich 2 Fronten gebildet haben die sich gegenüberstanden. Eine Reihe Deutsche und Ausländer. Es war wie in einem Film…. Unmöglich dieser Zustand…«.

Des Weiteren beschwert sich die Chemnitzerin über eine, trotz Hilfeersuchens, nicht einschreitende Polizei.

Für noch mehr Furore sorgte am Wochenende der Facebook-Post eines weiteren Chemnitzer Beteiligten, Fabian N. Der Post, mit seinem blutig geschlagenen Kopf bebildert, wurde über 7.000 Mal geteilt und tausendfach kommentiert, bevor die Zensurabteilung von Facebook zuschlug und den Augenzeugenbericht zum Verstummen brachte. Ein Opfer einer Straftat, darf also nicht mal mehr über das Erlebte berichten, wenn er von den »falschen« Tätern zusammengeschlagen wurde. Aber lesen Sie selbst:

»Stadtfest Chemnitz…

Womit soll ich anfangen? Zuerst haben 2 Ausländer eine gute Freundin von mir lautstark angeschrien, als ich dazwischen bin wollte er gerade zum Schlag ausholen.

Fazit 1: die 2 Ausländer sind auf mich losgegangen doch ich habe mein Mann gestanden und ein paar Fäuste verteilt (zum Schutz meiner Freundin) als die 2 »Asylbewerber« bemerkten das ich schneller schlage und viel Wut im Bauch hatte haben sie CS Gas gezückt und mir ne volle Packung ins Gesicht gesprüht. Ich habe fast die Hälfte eingeatmet, den Rest bekamen meine Augen ab. Als ich auf den Boden ging und hilflos war, waren zum Glück meine Freunde da!! Knapp 90 (min) später, als die Polizei meine Daten aufgenommen hat haben wir uns alle auf den Heimweg gemacht. Ich bin die letzten 2 km alleine zu meinem Auto gelaufen! Das war ein Fehler! Denn die selben 2 Ausländer + ein Kumpel von denen sind mir entgegengekommen und schlugen erneut auf mich ein. Ich bin zu Boden gegangen, habe 3-4 Tritte in den Rücken und in die Rippen bekommen. Und sind lachend weiter gelaufen mit den Worten »Scheiß Deutschland«…«

Diesen Post von Fabian N. hat Facebook auf allen 7.000 Seiten gelöscht, ohne eine einzige Begründung zu veröffentlichen, dazu ist das Profil von Fabian N. offensichtlich gesperrt, er kann nicht mehr kommentieren und ist auch nicht erreichbar.

Am Montag gegen 11:00 Uhr zog dann die Chemnitzer Polizei eine vorläufige Bilanz des Stadtfestes. Sie sprach von 27 Straftaten die bis zum Sonntagabend angezeigt wurden. Davon allein 14 Körperverletzungen und Anzeigen wegen sexueller Belästigung, deren Anzahl nicht weiter mitgeteilt wurde. Zur Beruhigung der Lage mussten über 100 Platzverweise ausgesprochen werden. Die Regionalseite TAG24, bestätigte noch einmal, dass die Täter der Massenschlägerei mit 100 Beteiligten, »überwiegend als Ausländer und Asylbewerber beschrieben wurden, unter anderem aus Libyen und Syrien…«

Das Fazit des Chemnitzer Stadtfestes dokumentiert die ganze Heuchelei mit dem Umgang von Flüchtlingskriminalität. Flüchtlinge begehen Straftaten, Massenmedien verschweigen die Hintergründe und Facebook zensiert Augenzeugenberichte von Gewaltopfern.

Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

Hier kann man das Buch erwerben:

https://www.amazon.de/dp/3864453992/ref ... 570&sr=1-8
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8,5 Kilogramm Marihuana unter Bett in Asylantenheim entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Okt 2017 09:50

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.journalistenwatch.com/2017/1 ... -entdeckt/

8,5 Kilogramm Marihuana unter Bett in Asylantenheim entdeckt
8. Oktober 2017
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Ulm – In einer Immigrantenunterkunft in Senden – von den Mainstreammedien „Flüchtlingsheim“ genannt, hat ein Bewohner rund 8,5 Kilogramm Marihuana unter seinem Bett vorgefunden.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sei der Mann in dem Zimmer seiner Unterkunft auf eine Sporttasche gestoßen, die randvoll mit Marihuana war.

Daraufhin habe die Polizei noch eine weitere Sporttasche mit Drogen gefunden. Damit nicht genug, denn die Beamten stießen zudem noch auf mutmaßliches Drogengeld in Höhe von 4.000 Euro.

Im Zuge der Ermittlungen konnte die Polizei drei Männer im Alter von 17 bis 23 Jahren als mutmaßliche Besitzer festnehmen. Einer von ihnen wohnte ebenfalls in der Unterkunft. Woher das Rauschgift stammt, war zunächst unklar. Die drei Tatverdächtigen kamen laut einer Polizeimitteilung in Untersuchungshaft. (SB)
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Kurz nach Start in Frankfurt Airbus lässt 40 Tonnen Kerosin über der Pfalz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2017 12:41

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.focus.de/panorama/welt/kurz- ... =fb-shares

Kurz nach Start in Frankfurt - Airbus lässt 40 Tonnen Kerosin über der Pfalz ab
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Lufthansa Airbus A380
dpa/Boris Roessler Ein Lufthansa Airbus A380-800 mit dem Namen „New York“ startet auf dem Flughafen in Frankfurt am Main.
Samstag, 14.10.2017, 07:36

Erneut hat ein Flugzeug über Rheinland-Pfalz Kerosin abgelassen. Im jüngsten Fall am Dienstag waren es 40 Tonnen des Treibstoffs, die ein Passagierflugzeug wegen technischer Probleme über dem Pfälzerwald versprühte.

Das bestätigte die Deutsche Flugsicherung im hessischen Langen am Freitag. Demnach musste ein Airbus A380 am Dienstagvormittag kurz nach dem Start in Frankfurt zum Flughafen zurückkehren, weil die Piloten Probleme am Fahrwerk bemerkten. Um sicher landen zu können, musste das Flugzeug Gewicht verlieren - und ließ 40 Tonnen Kerosin ab. Darüber hatte zuerst die Tageszeitung "Die Rheinpfalz" berichtet. Betroffen war demnach der Lufthansa-Flug LH440, der am Dienstagvormittag nonstop von Frankfurt nach Houston/Texas fliegen sollte.

"Es geht hier um Menschenleben. Deshalb müssen wir den Piloten die Möglichkeit geben, über möglichst unbesiedelten Gebieten ihre Runden zu drehen, um entsprechend Treibstoff abzulassen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS).
Fünf "Fuel Dumpings" in der ersten Jahreshälfte

Nach DFS-Angaben gingen in der ersten Jahreshälfte bei fünf sogenannten "Fuel Dumpings" rund 187 Tonnen Kerosin über Rheinland-Pfalz nieder. Deutschlandweit gab es zwölf Fälle mit knapp 260 Tonnen abgelassenem Treibstoff. Umstritten ist, wie viel Kerosin beim "Fuel Dumping" verdunstet und wie viel auf dem Boden aufkommt. Mit den Risiken von abgelassenem Kerosin für Gesundheit und Umwelt wird sich nach Landtagsangaben der Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr am 18. Oktober befassen.
Im Video: Unglaubliche Pilotenleistung: Hier landet ein A380 bei stürmischem Seitenwind
[Unglaubliche Pilotenleistung: Hier landet ein A380 bei stürmischem Seitenwind]
FOCUS Online Unglaubliche Pilotenleistung: Hier landet ein A380 bei stürmischem Seitenwind
hej/dpa
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Keine milde Gabe vom Jobcenter - Dortmunder Bettler wurde Hartz IV gekürzt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Nov 2017 14:29

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D ... 11900.html

Keine milde Gabe vom Jobcenter - Dortmunder Bettler wurde Hartz IV gekürzt

DORTMUND Wer eine Spende gibt, denkt, er tut etwas Gutes. Doch wenn der Bettelnde Hartz IV-Empfänger ist, kann das Jobcenter dessen Bezüge kürzen. So wie im Fall von Michael Hansen.


Dortmunder Bettler wurde Hartz IV gekürzt

Michael Hansen am Freitag an seinem Stammplatz in der Innenstadt. Foto: Tobias Großekemper

Betteln ist kein Spaß, Michael Hansen (50) weiß das seit einigen Jahren. „Geh arbeiten, du faule Sau“ ist noch einer von den zitierfähigen Sprüchen, die Hansen sich an seinem Stammplatz in der Fußgängerzone so einfängt. „Gib mir Arbeit“, erwidert Hansen dann. „Egal, was.“

Hansen, in Hagen geboren, als Heimkind groß geworden, kein Glück und keine Ausbildung, dafür aber Vorstrafen im Gepäck, hatte – wenn überhaupt – Jobs bei Zeitarbeitsfirmen gefunden. Was auch schon länger her ist: Er bezieht seit 2005 mit kleinen Unterbrechungen Hartz IV. In der Monatsmitte wird dann das Geld knapp. Und so setzt sich Hansen dann vor das Schaufenster eines Modehauses, seinen kleinen Hund neben sich, und hält die Hand auf.

Einnahmenprognose angefordert

Für das, was er da bekommt, interessierte sich Mitte des Jahres das Jobcenter. „Aufforderung zur Mitwirkung“ stand auf dem Schreiben, das er vor einigen Monaten bekam.

Das Jobcenter wollte von Hansen wissen, wie viel er durch die Bettelei einnimmt und ein Einnahmenbuch sehen. Wollte von Hansen wissen, was er erwartet, bis Sommer 2018 einzunehmen und also eine Einnahmenprognose vorgelegt bekommen. Und das Jobcenter wollte wissen, wie viel Hansen und seine Lebensgefährtin in letzter Zeit ausgegeben haben und ein Ausgabenbuch sehen.

Betteln als Beruf betrachtet

Letztlich wurde das Betteln vom Jobcenter als Beruf oder Selbstständigkeit betrachtet und so behandelt. Die Spenden stellen hier für das Jobcenter ein Einkommen in „einer Größenordnung dar, die leistungsrechtlich nicht unberücksichtigt bleiben darf“. Was heißt, dass verrechnet wird. Hansen und seine Frau Christa bekommen als Bedarfsgemeinschaft laut dem Jobcenter zusammen rund 760 Euro im Monat. Dazu die Miete für 60 Quadratmeter am Nordmarkt. Ab dem 1. August 2017 wurde ihnen 300 Euro abgezogen.

Juliane Meuter ist Rechtsanwältin, sie legte Widerspruch ein, ab dem 6. September galt dann ein neuer Bescheid des Jobcenters. Statt der 300 werden aktuell noch 120 Euro abgezogen. Da es für Spenden einen Freibetrag von 30 Euro gibt, werden dem Ehepaar seitdem rund 90 Euro abgezogen.

Sozial wie das Sozialgesetzbuch

Juristisch gesehen verhält sich das Jobcenter korrekt, so steht es im Sozialgesetzbuch II. (Paragraphen 11 und 11a Abs. 5 SGB II)

Doch es gibt hier ja auch noch einen dritten Beteiligten, in dem Fall mehrere dritte Beteiligte. Gemeint sind die Spender. Wenn sie davon ausgehen müssen, dass das, was sie spenden, einem Bettler vom Jobcenter abgezogen wird – schenken sie sich dann das Schenken?

Und was ist mit den vielen Menschen, die sich ihr Essen im Gast-Haus, in der Suppenküche Kana oder bei der Tafel abholen? Ist das nicht, auf den Monat gerechnet, mehr wert als 30 Euro und müsste demnach auf eventuelle Hartz IV-Bezüge angerechnet werden? Wo fängt die Hochrechnerei an? Wo hört sie auf? Und rechnet sich das eigentlich?

Es geht um die Größenordnung, sagt das Jobcenter.

Vergleichbarer Fall in Göttingen

2009 gab es einen vergleichbaren Fall in Göttingen. Dort hatte ein Mitarbeiter des Sozialamtes einen Mann beim Betteln gesehen. Auch hier wurde ein zusätzliches Gehalt erkannt, dem Mann sollten 120 Euro von seinen damals 351 Euro abgezogen werden. Es kam zu bundesweiten Protesten, das niedersächsische Sozialministerium kritisierte das Vorgehen der Stadt, die ruderte schließlich zurück. Die avisierte Kürzung sei dann „letztendlich nicht weiter verfolgt worden, also nicht zu Lasten des Betroffenen“, schrieb die Pressestelle der Stadt Göttingen auf Anfrage am Freitag.

Doch 2009 ist lange her. „Die Gesellschaft hat sich inzwischen an Hartz IV gewöhnt“, sagt der aus Dortmund stammende Armutsforscher Dr. Christoph Butterwegge. In Dortmund gibt es rund 45.000 „Bedarfsgemeinschaften“ wie Michael und Christa Hansen, die Hartz IV beziehen. Oder anders: Rund 88.000 der 600.000 Menschen in Dortmund beziehen Hartz IV. Manche nur als Aufstocker, aber es bleiben 88.000. „Betteln“, sagt Butterwegge, der ehemalige Kandidat der Linken für das Amt des Bundespräsidenten weiter, „ist die entwürdigendste Tätigkeit, die ein Mensch ausüben kann, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wenn jemand das tut, sollte ein Jobcenter so generös sein, das nicht hochzurechnen.“

Hartz IV als „auskömmliches Einkommen“

Jobcenter-Sprecher Michael Schneider sagt, dass Personen, die Grundsicherung nach dem SGB II erhalten, nicht aufs Betteln angewiesen seien. Bettler würden vom Jobcenter grundsätzlich nicht überprüft, Hansen sei im Januar 2017 von einer Mitarbeiterin des Jobcenters beim Betteln gesehen worden. Daraufhin sei er um eine Stellungnahme gebeten worden.

In den letzten zehn Jahren habe es, so Schneider weiter, „lediglich eine sehr geringe Anzahl überhaupt bekanntgewordener Fälle gegeben, bei denen die leistungsrechtliche Relevanz geprüft wurde“. Die Anwältin von Hansen, die er, so sagt er, beim Betteln in der Innenstadt kennenlernte, findet das Vorgehen des Jobcenters unmenschlich. „Muss demnächst“, so fragt Juliane Meuter, „bei jeder 10-Cent-Spende eine Quittung ausgestellt werden?“

Weitermachen, was sonst?

Michael Hansen wird weiter vor dem Modehaus sitzen. An einem Ort, wo im Umkreis von 50 Metern noch zwei weitere Personen sitzen und um Geld bitten. Wird Geld bekommen oder angepöbelt werden, er weiß vorher nicht, was der Tag bringen wird. In Zeiten, in denen über das bedingungslose Grundeinkommen nachgedacht wird, zeigt der Fall Hansen, dass Hartz IV vielleicht eine Grundsicherung, aber bestimmt nicht bedingungslos zu haben ist. Dafür zeigen Veröffentlichungen wie die der Paradise Papers, dass es auf der anderen Seite Menschen mit irrational hohen Einkommen oder Vermögen gibt, die darauf keine Steuern zahlen – weil sie stattdessen Menschen bezahlen, die ihnen Wege aufzeigen, wie das funktioniert.

Von den Paradise Papers hat Hansen noch nichts gehört. Er wartet auf das nächste Schreiben vom Amt.

Laut dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales ist das Jobcenter gesetzlich verpflichtet, nach den gesetzlichen Regelungen vorzugehen.

Das Jobcenter kündigte am Freitag zukünftig eine Beratung im Gast-Haus an, um die Menschen zu erreichen, die die Angebote des Jobcenters nicht annehmen.
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ZIVILCOURAGE NICHT GEWÜNSCHT

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jan 2018 14:48

KRITIKEN - KURIOSES
ZIVILCOURAGE NICHT GEWÜNSCHT
https://www.facebook.com/maria.kerth?hc ... RA&fref=nf
Maria Kerth
5. Januar um 18:02 ·

NACHTRAG:
MITTLERWEILE SIND DIE MEDIEN MIT IM BOOT SOWIE RECHTLICHE UNTERSTÜTZUNG
ICH DANKE ALLEN FÜR DIE VIELEN NACHRICHTEN, JEDOCH KANN ICH SIE NICHT ALLE BEANTWORTEN.
OBWOHL DER BEITRAG ÖFFENTLICH IST FUNKTIONIERT LEIDER DIE KOMMENTARFUNKTION NICHT.
BITTE TEILEN!!!
ZIVILCOURAGE NICHT GEWÜNSCHT
Meinen Eltern wurde heute fristlos der Job gekündigt weil sie nicht weggeschaut haben!!
Seit ein paar Monaten fuhren meine Eltern für den FfB Fahrdienst geistig und körperlich behinderte Menschen morgens und mittags zu ihrer Betreuung, unter anderem die Lebenshilfe.
Seit dem 1.Tag fiel bei einer rollstuhlfahrenden mehrfach geistig und körperlich behinderten Frau auf, das diese offensichtlich vernachlässigt wird. Nicht gepflegt, dreckig, vollgekotet und mit Kot unter den Fingernägeln wurde sie jeden Morgen von ihren, vom Gericht bestellten Vormünder in die Obhut meiner Eltern übergeben. Am Dienstag war es so schlimm das der armen Frau der Durchfall sprichwörtlich die Beine runter lief.
Meine Eltern(Mutter Krankenschwester) fuhren sie wie jeden morgen zur Lebenshilfe und sprachen dann vor Ort die Mitarbeiter auf diese schon langen Missstände an und das hier doch endlich mal gehandelt werden muss.
Die Aussage der LEITUNG DER LEBENSHILFE war dazu:" Ja das ist seit Jahren bekannt"
Unfassbar das seitens der Lebenshilfe nicht gehandelt wird!!!
Aber es sollte noch besser kommen.
Meine Eltern sollten die Dame unverzüglich zurück zu ihren Betreuern fahren, dort angekommen stellten sie diese zur Rede.
Ebenso wendeten sie sich an die Pflegekasse und ihre Chefin der FfB.
Heute nun wurden sie fristlos gekündet, da die Leiterin der Lebenshilfe dies verlangte, denn sie wären nur Fahrer und es stünde ihnen nicht zu und ginge sie nichts an, was mit den Behinderten Menschen passiert.
Wo bitte Leben Wir????
Ich bitte dies großräumig zu teilen um auf diesen Skandal aufmerksam zu machen.
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Losheim am See: Syrischer "Flüchtling" ist mit Wohnsituation unzufrieden u

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jan 2018 10:28

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saa ... id-7024294
Losheim am See: Syrischer "Flüchtling" ist mit Wohnsituation unzufrieden und brennt Asylheim nieder

Losheim am See
Brand in Asylheim: Verdächtiger unzufrieden mit Wohnsituation

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Losheim am See. Der Mann, der am vergangenen Donnerstag Feuer in einer Asylunterkunft in Losheim am See gelegt haben soll, hat die Tat nach ersten Erkenntnissen der Polizei aus Unzufriedenheit mit seiner Wohnsituation begangen. Zudem habe der 18 Jahre alte Flüchtling und Bewohner der Einrichtung erklärt, Probleme in der Beziehung zu seiner Mutter zu haben, sagte ein Sprecher der Polizei gestern auf Anfrage. Dies könnten nach ersten Angaben die Motive sein, die zur Tat geführt haben. In der Asylunterkunft in Losheim am See habe der Syrer seit dem 1. Dezember 2017 gewohnt.

Der Mann, der am vergangenen Donnerstag Feuer in einer Asylunterkunft in Losheim am See gelegt haben soll, hat die Tat nach ersten Erkenntnissen der Polizei aus Unzufriedenheit mit seiner Wohnsituation begangen. Zudem habe der 18 Jahre alte Flüchtling und Bewohner der Einrichtung erklärt, Probleme in der Beziehung zu seiner Mutter zu haben, sagte ein Sprecher der Polizei gestern auf Anfrage. Dies könnten nach ersten Angaben die Motive sein, die zur Tat geführt haben. In der Asylunterkunft in Losheim am See habe der Syrer seit dem 1. Dezember 2017 gewohnt.


In der Asylunterkunft, die am Donnerstagabend brannte, haben insgesamt neun Bewohner gelebt. Bei dem Brand waren drei Menschen verletzt worden. Sie alle wurden mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen. Der mutmaßliche Täter hatte offensichtlich das Inventar seines Zimmers in Brand gesetzt, teilte die Polizei mit.

Am Freitag, also einen Tag nach dem Brand, hatte sich der Tatverdächtige selbst bei der Polizei gestellt und die Tat eingeräumt. Wie ein Sprecher der Führungs- und Lagezentrale der Polizei gestern weiterhin sagte, wurde gegen den 18 Jahre alten Flüchtling Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung erlassen. Der junge Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt nach Ottweiler gebracht.

Quelle Saarbrücker Zeitung
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Ex-Pfarrer von Freisen-Oberkirchen Sexueller Missbrauch in Freisen: Pfarre

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jan 2018 10:52

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saa ... id-7030722
10. Januar 2018 | 15:24 Uhr
Ex-Pfarrer von Freisen-Oberkirchen
Sexueller Missbrauch in Freisen: Pfarrer erwartet kirchliches Strafverfahren

Fast anderthalb Jahre liefen die kirchlichen Voruntersuchungen im Bistum Trier.

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Freisen. Gegen den früheren Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen wird ein Strafverfahren am kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln eingeleitet. Das hat die Glaubenskongregation in Rom nach Prüfung der kirchenrechtlichen Voruntersuchung des Bistums Trier gegen den Priester mitgeteilt. Von Melanie Mai

Da der frühere Pfarrer die gegen ihn erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger nach wie vor bestreitet, hat die Glaubenskongregation die Klärung in einem Gerichtverfahren angeordnet. Es findet am kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln statt, weil der Trierer Bischof Stephan Ackermann die Kongregation gebeten hatte, das Verfahren nicht innerhalb der Diözese Trier zu führen. Damit werde eine größtmögliche Neutralität sichergestellt, heißt es aus dem Bistum.


Fast anderthalb Jahre liefen die kirchlichen Voruntersuchungen im Bistum Trier. Im September des vergangenen Jahres waren diese abgeschlossen. Von einem „erhärteten Verdacht“ war damals die Rede. Bischof Stephan Ackermann hatte den Untersuchungsbericht mit einem Votum auf Eröffnung eines kirchlichen Strafverfahrens dem Vatikan zugeleitet. Die dortige Glaubenskongregation sollte über das weitere Vorgehen entscheiden.

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Quelle Saarbrücker Zeitung
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Sozialbetrug durch Asylbewerber kostet Niedersachsen Millionen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Feb 2018 18:24

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https://www.noz.de/deutschland-welt/nie ... e=Facebook

Sozialbetrug durch Asylbewerber kostet Niedersachsen Millionen

Von Klaus Wieschemeyer
35
Landesaufnahmebehördenchef Jens Grote, Innenminister Boris Pistorius und Niedersachsens Landespolizeipräsident Uwe Binias (v.l.) versuchten am Mittwoch, den Sozialhilfebetrug in Braunschweig zu erklären. Foto: dpa
Landesaufnahmebehördenchef Jens Grote, Innenminister Boris Pistorius und Niedersachsens Landespolizeipräsident Uwe Binias (v.l.) versuchten am Mittwoch, den Sozialhilfebetrug in Braunschweig zu erklären. Foto: dpa
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Hannover. Mit falschen Identitäten sollen sich hunderte Asylbewerber in Niedersachsen Sozialleistungen erschlichen haben. Die Mitarbeiterin der Landesaufnahmebehörde, die zahlreiche Fälle aufdeckte, wurde freigestellt.

Niedersachsens Polizei hat im vergangenen Jahr 2644 Fälle von Sozialbetrug registriert. 487 davon wurden durch Flüchtlinge begangen, teilte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch vor Journalisten in Hannover mit. Das ist eine drastische Steigerung von 351 Fällen im Vergleich zum Vorjahr.

Einen deutlichen Anstieg verzeichnete die Polizeidirektion Braunschweig. In der dortigen Landesaufnahmebehörde (LAB) hatten zwei Mitarbeiterinnen auf eigene Faust knapp ein halbes Jahr lang nach Betrügern unter den Asylbewerbern gesucht. Sie suchten nach Flüchtlingen, die sich an verschiedenen Orten mit verschiedenen Identitäten angemeldet und Sozialleistungen bezogen hatten.
520 Fälle nur in Braunschweig

Allein aus dieser Arbeit resultieren acht Aktenordner mit 520 Verdachtsfällen, die andernfalls wohl nicht aufgefallen wären. Ulf Küch von der Braunschweiger Kripo geht allein in diesem Fall von 240 Verdächtigen und einem Schaden von bis zu 4,8 Millionen Euro aus. Küch zufolge werden Scheinidentitäten vor allem von angeblich sudanesischen Kriminellen „aus dem schwarzafrikanischen Bereich“ genutzt, die daraus ein „Geschäftsmodell“ gemacht hätten. Vor allem auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise Ende 2015 und Anfang 2016 habe es Betrugsfälle gegeben. Damals wurden von den Ankömmlingen noch keine Fingerabdrücke genommen.

Für eine Mitarbeiterin zahlte sich das Engagement nicht aus: Die Zeitarbeiterin Nadja N. wurde vom Standortleiter der LAB Braunschweig wegen Überschreitung ihrer Kompetenzen freigestellt, bevor ihr Vertrag auslief. Heute ist sie arbeitslos. Innenminister Boris Pistorius (SPD) kritisierte den Umgang mit der Mitarbeiterin am Mittwoch als „unglücklich und falsch“ und lobte die Courage. „Ich habe wenig Verständnis dafür, wie mit der Mitarbeiterin umgegangen wurde“, sagte Pistorius. Er denke darüber nach, sich persönlich bei N. zu bedanken.
Hinweise blieben monatelang liegen

Der Minister widersprach allerdings der Aussage von N., der Standortleiter habe versucht, den Fall zu vertuschen und sie angewiesen, die Akten über die mutmaßlichen Betrüger in den Keller zu bringen. Der Standortleiter hatte dem in einer dienstlichen Erklärung widersprochen. „Von einer Vertuschung kann gar keine Rede sein“, betonte der Minister. Niedersachsen habe ein hohes Interesse an der Aufklärung solcher Delikte.

Pistorius musste allerdings eine Panne einräumen: Nachdem die Mitarbeiterin bereits Ende Januar ihrem Standortleiter einen ersten Ordner mit 30 Fällen übergeben hatte, nahm der zwar Kontakt zur Polizei auf. Beide Behörden seien aber untätig geblieben, weil sie auf die jeweils andere Seite gewartet hätten. Erst als die Mitarbeiterin Ende Mai die Polizei anrief, kamen die Ermittlungen ins Rollen. N. wurde wegen „nicht autorisierten Verhaltens“ einen Monat vor Vertragsende freigestellt.Suchbegriff eingeben
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25.01.2017, 17:15 Uhr
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Aufwachen mit Daniele Ganser in 14 MinutenKRITIKEN - KURIOSES

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Feb 2018 21:30

KRITIKEN - KURIOSES
Aufwachen mit Daniele Ganser in 14 Minuten
Fake oder Realität ?
https://www.youtube.com/watch?v=kpuemTD-XI4
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700 Milliarden Euro wurden aus den Rentenkassen gestohlen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Mär 2018 13:58

KRITIKEN - KURIOSES
https://rentnerbetrug.wordpress.com/201 ... gestohlen/
700 Milliarden Euro wurden aus den Rentenkassen gestohlen






35 Votes


Die 700 Millarden € – Plünderung – Oder der große Rentenbetrug
Schon öfter wurde das Thema Renten und Generationenvertrag hier im Forum besprochen. Zumeist gegen Rentner gerichtet und zunächst verständlich, da die jüngere Generation immer höher mit Sozialabgaben belastet wird.

Was aber immer wieder besonders in der Presse verschwiegen wird:
Die Deutsche Rentenversicherung ist eine Versicherung !!! Auf diese hat man eigentlich Rechtsansprüche. Aber immer wieder wird unaufhörlich an ihr herumgebastelt und so getan, als ob Renten ein Geschenk des Staates und eine Wohltat für arme Leute sei.

Eine unerhörtes Vergehen gegen Recht, Wahrheit und die Würde des alternden Menschen.

Unter Kanzler Adenauer ist das Rentensystem umgestellt worden von einem echten Deckungssystem zum Umlageverfahren, aus rein wahltaktischen Motiven – die Stimmen der CDU gingen permanent zurück.Dieses, obwohl die verkrüppelte Alterspyramide jedem Schuljungen klar war: Millionen Deutsche im mittleren Lebensalter verloren im Krieg ihr Leben, die Pyramide wurde ein Baum.

Seither haben nahezu alle Regierungen ungehemmt und willkürlich nach Kassenlage in die Rücklagen und Substanz der RV gegriffen:
Selbst Kanzler Helmut Schmidt hatte keine Hemmungen, 1978 die RV um 100 Mrd. DM zu erleichtern. Noch einige Beispiele:
— Hunderttausende Postbeamte wurden frühzeitig in Pension geschickt.
— Hunderttausende Bahnbeamte wurden zT. mit 55 Jahren in Pension geschickt.
— Hunderttausende Arbeitslose wurden mit Sozialprogrammen in Rente geschickt.
— Hunderttausende Arbeitslose der neuen Länder erhielten ab 55 Jahren Übergangsgeld, rentensteigernd!!
— Millionen Rentner der neuen Länder erhielten Zug um Zug etwa westdeutsches Rentenniveau.
— Zug um Zug wurde die Mindestreserve von 1 Jahr auf wenige Wochen verkürzt !!!.
— Kriegsfolgelasten wurden aus den Rentenkassen bestritten.

— Das alles ohne vergleichbare Zahlungen in die Rentenkassen —

Grob geschätzt wurden seit 1957 rd.
700 000 000 000 € (Siebenhundert Milliarden)
mehr aus der RV genommen als eingezahlt.

Zusammengefasst:
Die Deutsche Rentenversicherung wurde seit Jahrzehnten ausgeplündert und Einzahlungen der Deutschen Bürger, die Sozialabgaben entrichten, versicherungsfremd eingesetzt.

„Was moralisch falsch ist, kann gar nicht politisch richtig sein.“
William Ewart Gladstone (1831 – 1898 )
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Politik » Deutschland Die Rentenkasse: Ein Schattenhaushalt, aus dem sich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Mär 2018 14:57

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.epochtimes.de/politik/deutsc ... 30412.html
Politik » Deutschland
Die Rentenkasse: Ein Schattenhaushalt, aus dem sich der Staat bedient, wenn er die Steuern nicht erhöhen will oder kann

Von Kathrin Sumpf22. January 2017 Aktualisiert: 22. Januar 2017 20:32
Das Rentensystem steuert nach Ansicht des Deutschen Familienverbandes auf eine Katastrophe zu, da Familien benachteiligt werden. Das eigentliche Problem der Rentenkasse sind die "versicherungsfremden Leistungen": Sie betrugen 2015 ganze 81,3 Mrd. Euro – der Staat zahlte einen Bundeszuschuss von 62,4 Mrd. Doch wer zahlt die restlichen 18,9 Mrd.?

"Nach Aussage vieler Experten wäre die Finanzierung selbst höherer Renten gesichert, wenn keine Beiträge für versicherungsfremde Leistungen zweckentfremdet verwendet, sondern aus Steuermitteln aufgebracht würden", sagt der agd-ev.Foto: OLIVER LANG/AFP/Getty Images

Das derzeitige Rentensystem steuert aus Sicht des Deutschen Familienverbandes auf eine Katastrophe zu. Derzeit belohnt das System Erwerbstätigkeit und bestraft Kindererziehung, erklärt Verbandschef Klaus Zeh. Familien mit Kindern „machen den Generationenvertrag überhaupt erst möglich. Was Deutschland dringend braucht, ist deshalb ein nachhaltiges und familiengerechtes Rentensystem“, so Zeh.

Er fordert eine Rentenreform, „die das System auf stabile Beine stellt“. So profitieren Kinderlose von ihrem lückenlosen Einkommen und den zu erwartenden hohen Rentenbeiträgen. Doch: „An den Kosten des Generationenvertrages beteiligen sie sich nicht. Das ist nicht nur verfassungswidrig, sondern schmerzhaft ungerecht“, kritisierte er.

Seit mittlerweile 25 Jahren soll die Bundesregierung nach Urteilen des Bundesverfassungsgerichts die Benachteiligung von Familien beseitigen, sagte Zeh. „Doch die Bundesregierung ignorierte die obersten Richter weitgehend. Die Folge: Viele Familien sind von Armut bedroht.“
Der selbstverständliche Griff in die Rentenkasse: „Versicherungsfremde Leistungen“

Das eigentliche Problem der Rentenkasse sind die versicherungsfremden Leistungen (VFL), die daraus immer wieder entnommen werden.

Im Jahr 2015 betrugen die Rentenausgaben insgesamt ca. 236,2 Milliarden Euro, die versicherungsfremden Leistungen davon 81,3 Mrd Euro. Zum Ausgleich zahlte der Staat einen Bundeszuschuss von 62,4 Mrd. Euro (Quelle: adg-ev.de). Wer bezahlt die restlichen 18,9 Mrd. Euro?

Aus gesellschaftlicher Sicht haben alle diese Ausgaben ihre Berechtigung und Bedeutung. Was zu hinterfragen wäre ist, dass der Gesetzgeber dazu die Rentenkasse benutzt – und die damit verbunden Ausgaben nicht vollständig erstattet. Würden die versicherungsfremden Leistungen regulär vom Steuerhaushalt getragen, könnten die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung um mehr als acht Prozentpunkte gesenkt werden.

Es gibt viele solcher versicherungsfremden Leistungen, die die Rentenkasse bezahlt. Einen kurzen Überblick gibt diese pdf: „Versicherungsfremde Leistungen in der Arbeiter- und Angestelltenrentenversicherung“ vom Oktober 2016.
Was sind versicherungsfremde Leistungen?
Versicherungsfremde Leistungen wurden erstmals 1957 erhoben, seither sind die Zahlungen des Bundes stets zu gering, um die Gelder solide auszugleichen: „Seit 1957 wurden von den Bundesregierungen insgesamt rund 700 Mrd. Euro auf diese Weise zweckentfremdet“, schreibt die Aktion Demokratische Gemeinschaft im März 2015.

So entstand ein Schattenhaushalt, der ausschließlich aus Beiträgen derer finanziert wird, die in die Rentenversicherung einzahlen. Obwohl es sich um die Finanzierung von Aufgaben der Allgemeinheit handelt, beteiligen sich Politiker, Selbständige und Beamte nicht. Auch auf die Kranken- und Arbeitslosenversicherung wird auf diese Art und Weise zugegriffen.

„Nach Aussage vieler Experten wäre die Finanzierung selbst höherer Renten gesichert, wenn keine Beiträge für versicherungsfremde Leistungen zweckentfremdet verwendet, sondern aus Steuermitteln aufgebracht würden“, schreibt die Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V..

Und weiter: „Bis heute werden der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) vom Gesetzgeber gesamtgesellschaftliche Aufgaben übertragen, ohne die dafür anfallenden Kosten in vollem Umfang zu ersetzen. Nicht umsonst weigern sich die Verantwortlichen, die Höhe dieser versicherungsfremden Leistungen offenzulegen. In keinem Jahr seit 1957 hat der sogenannte Bundeszuschuss ausgereicht, diese versicherungsfremden Leistungen in vollem Umfang zu finanzieren. “

Anders gesagt: „Arbeitnehmer und Rentner müssen mit ihren Beiträgen Jahr für Jahr den Bundeshaushalt subventionieren; nicht umgekehrt; wovon diejenigen profitieren, die keine Beiträge zahlen müssen. Vor allem Politiker, höhere Beamte und Richter. Deshalb ist es auch so schwierig, hier eine Änderung zu erreichen“
Beispiel: Kindererziehungszeiten finanzieren für Frauen, die nie in die Rentenkasse einzahlten

Ein Beispiel: Kindererziehungszeiten, die bei der Rente berücksichtigt werden, sind per se versicherungsfremde Leistungen, die der Staat zahlt, weil er das aus verschiedenen Gründen für wichtig hält.

Dies sollte dann aus Steuermitteln getragen werden und nicht von denen bezahlt werden, die auf eine Rente sparen. Denn darüber werden auch Erziehungszeiten an Frauen bezahlt, die nie in die Rentenkasse einzahlten.
Das gleiche bei der Krankenversicherung

Das Problem der „versicherungsfremden Leistungen“ besteht auch bei den gesetzlichen Krankenversicherungen.

Vor wenigen Tagen erklärte ein Soziologie-Professor mit streitbaren Worten, wie „Merkels Migrationsputsch“ die gesetzliche KV zur Explosion bringen könnte. Hier finde ein „staatskapitalistisches Hütchenspiel“ statt.
Siehe:

„Merkels Migrationsputsch“ und die Krankenkassen: Professor erklärt „staatskapitalistisches Hütchenspiel“

Deutsche Krankenkassen zahlen für türkische Angehörige in der Türkei mit



SchlagworteArbeitslosenversicherung, Bundeshaushalt, Bundeszuschuss, Krankenversicherung, Rentenkasse, Rentensystem, Rentenversicherung, Schattenhaushalt, Steuermittel, Versicherungsfremde Leistungen, Vfl
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BKA vertuscht Straftaten von 600.000 Flüchtlingen !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mär 2018 12:54

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.journalistenwatch.com/2017/ ... chtlingen/

BKA vertuscht Straftaten von 600.000 Flüchtlingen !
19. September 2017
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Foto: Collage
Holger Münch und Angela Merkel (Foto: Collage)

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Seit der Flüchtlingskrise wird der Bevölkerung eingetrichtert, dass »Zuwanderer nicht krimineller als Deutsche sind«, wie beispielsweise die Zeit titelte. Alle Belege dieser Behauptungen werden stets mit Erkenntnissen der betreffenden BKA-Studie begründet. Doch blickt man hinter diese Studie, recherchiert die Zusammenstellung und die vorsätzliche Nichtberücksichtigung von Flüchtlingsgruppen, offenbart sich eine gigantische Statistikmanipulation.

Von Stefan Schubert
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Wenn es nach Angela Merkel ginge, würde das Thema der Flüchtlingskriminalität auch im Wahlkampf komplett totgeschwiegen werden. Doch egal ob beim TV-Duell mit Martin Schulz oder bei repräsentativen Umfragen, eines wird deutlich, es ist das Thema welches sämtliche gesellschaftlichen Debatten überlagert. Umso strikter wurde ein öffentlicher Druck aufgebaut, der die Meinung der Bevölkerung in entsprechende Bahnen lenken soll. Bei tagesschau.de heißt es etwa, »Vertraulicher BKA-Bericht. Zuwanderer begehen weniger Straftaten« und auch bei der Süddeutschen Zeitung ist dies zu lesen. Mit ähnlich klingenden Schlagzeilen könnte man einen separaten Artikel füllen. Aber kommen wir zu dem »vertraulichen BKA-Bericht«, von der Tagesschau, der so vertraulich ist, dass das Bundeskriminalamt die Studie quartalsweise auf ihrer Internetseite veröffentlicht, wo es auch für jedermann als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung steht.

Unterschiedliche Manipulationsarten

In der Studie werden nach Auskunft des BKA nur »aufgeklärte Straftaten« durch Flüchtlinge erfasst. Auf Seite 4 der BKA-Studie heißt es dazu »Grundlage … des Lagebildes sind… lediglich aufgeklärte Fälle… bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde.« Also Anzeigen gegen Unbekannt und Straftaten, bei denen Flüchtlinge zwar als Tatverdächtige beschuldigt sind, aber nicht identifiziert wurden, bleiben in dieser Studie unerwähnt.

Auch der Titel, »Bundeslagebild 2016 – Kriminalität im Kontext von Zuwanderung« ist irreführend. Denn das Bundeskriminalamt verwendet den Begriff »Zuwanderung« im Zusammenhang mit Asylbewerbern, obwohl nach allgemeinem Duktus Zuwanderer keine Asylsuchenden sind, sondern Migranten, die zum Arbeiten nach Deutschland einreisen. Aber bleiben wir bei den harten Fakten.

Flüchtlinge verüben jeden Tag 804 Straftaten

Die in der Studie offiziell eingeräumte Flüchtlingskriminalität hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 42 % auf 293.467 Straftaten gesteigert, die von 174.438 ermittelten Tatverdächtigen begangen wurden. Dies bedeutet, dass jeden Tag 804 Straftaten durch Flüchtlingen begangen wurden. Jede Stunde kommen 33 weitere Straftaten dazu. Hinter diesen Zahlen verbergen sich so schwerwiegende Fälle, wie 385 Straftaten gegen das Leben und 3.404 Sexualstraftaten.

Doch meine nachfolgenden Recherchen belegen, dass diese Zahlen nur einen Teil der tatsächlichen Flüchtlingskriminalität wiedergeben. In den Vorbemerkungen zur Studie bin ich auf Seite 2 über folgendem Passus gestolpert, »Tatverdächtige mit positiv abgeschlossenem Asylverfahren („international/national Schutzberechtigte und Asylberechtigte“) werden in der PKS unter dem Sammelbegriff „sonstiger erlaubter Aufenthalt“ erfasst. Sie können im vorliegenden Lagebild nicht berücksichtigt werden.«

Als erstes stellt sich die Frage, wie viele Personen sich hinter diesen behördlichen Umschreibungen verstecken. Die Beantwortung stellte sich jedoch schwieriger heraus als gedacht, da das BKA andere Begrifflichkeiten als das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verwendet.

Warum das BKA hier andere Begriffe benutzt, ist eine entscheidende Frage, ist dies einem anhaltendem Behörden-Chaos geschuldet oder handelt es sich um eine gezielte Irreführung der Öffentlichkeit, um die eigene Statistikmanipulation zu verschleiern?

Es bedurfte mehrere Anfragen an die Pressestelle des BKAs, die sich zudem über Wochen hinzogen, um eine genaue Definition der einzelnen Flüchtlingsgruppen in Erfahrung zu bringen, die das BKA nicht in der Studie zur Flüchtlingskriminalität erfasst. Im Anschluss lieferte die Pressestelle des BAMF die exakte Personenanzahl, die sich hinter den Umschreibungen des Bundeskriminalamtes verstecken, denn das BKA selbst behauptete nicht über diese Zahlen und Kenntnisse zu verfügen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beantwortete die angefragten Zahlen, indem sie die Zahlen aus der Bundesdrucksache 18/11388 des Deutschen Bundestages verwendete.

Ein Dokument welches sicherlich auch dem BKA bekannt sein dürfte.

Bei der Bundesdrucksache handelt es sich um eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke, über in Deutschland lebende Flüchtlinge zum Stand des 31. Dezember 2016.

BKA-Studie verliert jegliche Aussagekraft

Im Anschluss folgen ausschließlich Flüchtlingsgruppen, die in der BKA-Studie zur Flüchtlingskriminalität, nach eigenen Angaben des BKA, nicht berücksichtigt werden:

39.783 Personen mit einer Asylberechtigung,

452.023 Personen mit Flüchtlingsschutz,

37.301 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG und

73.506 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz).

Dies ergibt in der Gesamtsumme 602.613 Flüchtlinge, die in der BKA-Studie »Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – Bundeslagebild 2016« vorsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Jede Straftat, jede Vergewaltigung, jede sexuelle Belästigung, jede Messerstecherei, jede Körperverletzung, jeder Raub, jeder Totschlag und jeder Mord, den einer dieser 602.613 Flüchtlinge begeht, wird dadurch in der BKA-Statistik zur Flüchtlingskriminalität nicht aufgeführt.

Die Taten werden so vor der Öffentlichkeit vertuscht.

Mit der Antwort auf eine eingeforderte Stellungnahme zu diesem Skandal, ließ das BKA einen zugesagten Termin mehrfach verstreichen. Doch die verspätet eingegangene Antwort hätte sich die Leitung des Bundeskriminalamtes auch sparen können. So gut wie jede Frage blieb unbeantwortet, dabei hatte ich den Fragekatalog bewusst kurz und knapp gehalten.

Fragen zur Stellungnahme an das BKA:

Bestätigt das BKA diese Zahlen des BAMF?
Sind und wenn ja, seit wann sind dem BKA diese Hintergründe bekannt?
Wie lautet Ihre Erklärung auf 600.000 nicht berücksichtigte Flüchtlinge?
Welche Bewegründe hat das BKA zu der Entscheidung veranlasst, 600.000 Flüchtlinge in der Studie zur Kriminalität im Kontext von Zuwanderung nicht zu berücksichtigen?
Wie hoch schätzen Sie die Aussagekraft der Studie jetzt noch ein?
Steht diese Entscheidung in einem Zusammenhang mit der stattfindenden Bundestagswahl?

BKA-Präsident Holger Münch nicht mehr tragbar

Im Wesentlichen ist festzustellen, dass es vonseiten des BKA keinerlei Dementi gab, die Pressestelle sich jedoch konkreter Antworten verweigerte. Die Stellungnahme des BKA beschränkte sich inhaltlich auf einen Satz:

»Auf die Einschränkungen hinsichtlich der Extraktion entsprechender Daten wird umfangreich in den Vorbemerkungen der jeweiligen Lagebilder eingegangen.«

Die gigantische Statistikmanipulation wird somit eingeräumt, jedoch fallen nicht Begriffe wie Manipulation, Lüge oder Betrug, sondern das feine Wort der Extraktion wird als Ausrede missbraucht. Das aus dem lateinischen stammenden Wort wird meist zur Erklärung von physikalischen Verfahren gebraucht und bedeutet so viel wie »herausziehen« oder »entnehmen«. Bei dieser Statistikmanipulation handelt es sich also nicht um eine Manipulation, sondern um eine »Extraktion«, so die Rechtfertigungsversuche des BKA.

Dabei wäre es ein leichtes für das BKA Transparenz für die Öffentlichkeit und den Steuerzahler herzustellen, der im Übrigen diese Studie und die Gehälter der BKA-Führung auch noch bezahlen darf. Diese Statistikmanipulation wurde genauso bereits im Jahr 2015 durchgeführt, das BKA verfügt somit über vergleichbare Daten, die die Behörde hätte öffentlich machen können, wenn es denn ein Wille für eine ehrliche Studie gegeben hätte.

Zum Stichtag 31.12.2015 wurden zuvor 530.000 Flüchtlinge vom BKA aus der Statistik zur Flüchtlingskriminalität entfernt, ohne dass dies der Bevölkerung kenntlich gemacht wurde.

So wirken diese Manipulationen auf mich, wie eine gezielte Desinformationskampagne des Bundes, um vor der Bundestagswahl, das erschreckende Ausmaß der Flüchtlingskriminalität vor der Bevölkerung zu vertuschen.

Der BKA-Präsident Holger Münch gilt in Sicherheitskreisen als 100% SPD-Mann, der eng mit Angela Merkels Kanzleramt zusammenarbeitet. Die verhängnisvolle Politik der großen Koalition steckt also auch hinter dieser Statistikmanipulation.

Resümee

Der gesamte Vorgang ist ein ungeheuerlicher Skandal. BKA-Präsident Holger Münch ist untragbar und muss umgehend entlassen werden.

Die Bundesbehörde vertuscht in der Statistik zur Flüchtlingskriminalität die Straftaten von 600.000 Flüchtlingen und verbreitet dann diese manipulierte Studie über alle Kanäle im gesamten Land. Die Medien erweisen sich in der Flüchtlingskrise einmal mehr als regierungskonforme Handlanger und verbreiten ungeprüft verfälschte Regierungspropaganda eins zu eins millionenfach weiter.

Für interessierte Journalisten oder selbsternannte Fake News Jäger stelle ich gerne meine Rechercheergebnisse und Korrespondenz mit dem BKA und dem BAMF zur Verfügung.

Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

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Lügen sind spannender - Unwahre Tweets verbreiten sich besser

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mär 2018 20:33

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.n-tv.de/wissen/Unwahre-Twee ... 26769.html
Lügen sind spannender - Unwahre Tweets verbreiten sich besser

Als wahr wird eine Aussage bezeichnet, wenn sie mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Wie viele davon bei Twitter auftauchen, untersuchen Forscher. Sie stellen fest, Unwahres verbreitet sich über diesen Kanal wesentlich schneller und besser als Wahrheiten.


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Mit gezogener Waffe stürmt im Dezember 2016 ein Mann in eine kleine Pizzeria in der US-Hauptstadt Washington. Er will dort einen Kinderpornoring ausheben, in den angeblich Hillary Clinton verwickelt ist. Doch der vermeintliche Pornoring entpuppt sich als Falschmeldung, der der Vater zweier kleiner Töchter aufgesessen war - weit gestreut auch via Twitter.

Nun haben sich US-Forscher genauer mit der Verbreitung unwahrer Inhalte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter beschäftigt. Ergebnis: Solche Behauptungen und Nachrichten verbreiten sich schneller und erreichen mehr Menschen als richtige Informationen. Das berichtet ein Team um Sinan Aral vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Fachjournal "Science".

In einem aufwendigen Verfahren untersuchten sie in der bisher größten Langzeitstudie dieser Art die Verbreitung von rund 126.000 englischsprachigen Storys via Twitter zwischen 2006 und 2017. Unabhängige Faktenchecker hatten sie zuvor überprüft und als "wahr" oder "falsch" eingruppiert. Die untersuchten Inhalte hatten drei Millionen Menschen insgesamt mehr als 4,5 Millionen mal getwittert.

Den Forschern zufolge hat ein unwahrer Inhalt - ein Bild, eine Behauptung oder ein Link zu einem Onlineartikel - eine um 70 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, weiterverbreitet zu werden. Ob die untersuchten unwahren Behauptungen und Nachrichten mit Absicht verbreitet wurden, nahm die Studie nicht unter die Lupe.
Bessere Verbreitung in allen Bereichen

In allen Sparten verbreiteten sich unwahre Inhalte, am häufigsten jedoch waren politische Themen betroffen. Mit deutlichem Abstand folgten Tweets oder Retweets zu modernen Mythen (urban legends) und dann mit weiterem Abstand solche zu Wirtschaft, Terrorismus, Wissenschaft, Unterhaltung und Naturkatastrophen.

Der Schneeballeffekt für Unwahres nahm mit der Zeit zu und war in den US-Wahlkampfjahren 2012 und 2016 besonders stark.

Ein wichtiger Punkt, der offenbar zum Weiterleiten anregt: Unwahre Inhalte wirken den Forschern zufolge oft spannender, neuartiger auf die Twitter-Nutzer. Ihre Antworten darauf zeigen größere Überraschung, stärkere Angst und mehr Ekel. Wahre Nachrichten hingegen lösten öfter traurige Reaktionen aus, aber auch Vorfreude und Vertrauen.
Mensch- oder robotergemachte Lügen

Software-Roboter, die automatisch Tweets absetzen, treiben die Weiterverbreitung von Unwahrheiten dabei eindeutig an - aber: "Menschliches Verhalten trägt mehr zur unterschiedlichen Ausbreitung von Unrichtigem und Wahrheit bei als automatisierte Roboter", schreiben die Forscher. Das solle man auch bei der Bekämpfung dieses Trends im Blick behalten.
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Auch andere US-Experten glauben, dass man Mittel gegen die Ausbreitung von unwahren Behauptungen im Netz finden muss. Ob dies alleine durch Fakten-Checks gelingen kann, bezweifeln der Politikwissenschaftler David Lazer (North Eastern University) und mehr als ein Dutzend Kollegen in einem "Science"-Begleitartikel jedoch. Viele Menschen bevorzugten schlicht Informationen, die ihre vorhandenen Sichtweisen bestätigen.

Die Fachleute sehen deshalb vor allem die Anbieter Sozialer Medien in der Pflicht. "Die Plattformen könnten den Konsumenten Hinweise auf die Qualität der Quellen liefern." Auch könnten sie aus den sogenannten Trending-Themen die Aktivität von Bots herausfiltern. Trotz erster derartiger Ansätze sollten Facebook, Twitter und Co. dabei mit unabhängigen Fachleuten zusammenarbeiten. "Wir müssen unser Informations-Ökosystem für das 21. Jahrhundert neu designen." Das könne aber nur interdisziplinär und in weltweiter Zusammenarbeit gelingen.

Quelle: n-tv.de , Andrea Barthélémy, dpa
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Gepanschte Wurst erhält DLG-Medaille in Silber

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Apr 2018 21:17

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/v ... tor=CS5-91
Frontal21
Gepanschte Wurst erhält DLG-Medaille in Silber
Wurst mit nur neun Prozent Fleischanteil ausgezeichnet

Politik | Frontal 21 - Gepanschte Wurst erhält DLG-Medaille in Silber

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, DLG, hat eine gepanschte Wurst aus Fleischabfällen mit dem silbernen DLG-Preis prämiert. Frontal 21 hat die Herstellung der Wurst mit der Kamera begleitet.

Beitragslänge:
12 min
Datum:
10.04.2018

aus: Frontal 21 vom 10. April 2018

Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.04.2019, 21:00
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/v ... tor=CS5-91

Die Geflügelwurst bestand nur zu neun Prozent aus Fleisch, zu 27 Prozent aus Wasser und zu 46 Prozent aus sogenanntem Separatorenfleisch, das sind Abfälle aus der Fleischproduktion. Der vom Knochen abgepresste Brei gilt laut Lebensmittelrecht nicht als Fleisch un,d muss gekennzeichnet werden. Außerdem war der Wurst ein handelsübliches Pulver aus Schlachtblutplasma beigemengt, das eine hohe Wasserzugabe kaschiert. Die Zutaten wurden gegenüber der DLG verschwiegen.
Gepanschte Wurst fiel bei Labortests nicht auf

Ein DLG-Sprecher betont, dass der Lebensmittelhersteller die Verantwortung für seine Produkte trage. Separatorenfleisch sei bei der DLG-Qualitätsprüfung von vornherein ausgeschlossen. Warum die gepanschte Wurst nicht auffiel, sondern mit Silber prämiert wurde, konnte die DLG nicht erklären. Die DLG ist nach eigenen Angaben die führende Organisation der Land-, Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Sie zeichnet jährlich Lebensmittel in Gold, Silber und Bronze aus. Alle prämierten Produkte müssen Labortests sowie Zubereitungs-, Verpackungs- und Kennzeichnungsprüfungen bestehen.

"Wenn man so ein Machwerk auszeichnet, dann stellt sich schon die Frage, wie vertrauenswürdig ist dieser Preis", kommentiert Johannes Fechner, Sprecher für Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion die Wurstprämierung. Die DLG verlasse sich offenbar auf die Herstellerangaben kritisiert Fechner. Der Sprecher für Verbraucherschutz der CSU im Bundestag, Volker Ullrich, fordert: "Der Verbraucher muss klar und deutlich erkennen können, was denn tatsächlich in der Wurst ist." Dafür reiche das DLG-Siegel nicht aus. "Wir brauchen andere und bessere Siegel."
foodwatch: "Das ist eine Blamage für die DLG"

"Das ist eine Blamage für die DLG", urteilt Luise Molling von foodwatch. Die Verbraucherschutzorganisation vermutet, dass in vielen Fleischwaren billiges Separatorenfleisch verarbeitet werde, ohne deklariert zu werden. Das befürchtet auch der CSU–Politiker Ullrich: "Ich gehe davon aus, dass die meisten Betriebe nicht nennen wollen, wo Separatorenfleisch drin ist, weil diese Ware dann meistens nicht mehr verkäuflich wäre." Ullrich fordert eine Debatte über ein Verbot von Separatorenfleisch in Wurstwaren. "Das ist eine Aufgabe, der sich die Politik annehmen muss - wir brauchen eine strengere Lebensmittelüberwachung."

Nach Angaben von foodwatch ist Separatorenfleisch, das mit modernen Methoden gewonnen wird, im Endprodukt nicht mehr nachweisbar. Deshalb müssten die Behörden eigentlich die Lieferkette kontrollieren, fordert Molling. "Doch stattdessen werden die Verbraucher hier im Stich gelassen und müssen damit rechnen, betrogen zu werden."
Keine Angaben zu Separatorenfleisch

Nach offiziellen Angaben werden in Deutschland rund 70.000 Tonnen Separatorenfleisch pro Jahr verarbeitet. Frontal 21 hat alle verarbeitenden Betriebe angefragt. Kein Unternehmen wollte offenlegen, in welchen Produkten der billige Fleischbrei landet. Die gepanschte, aber mit Silber prämierte Geflügelwurst hatte aufgrund des hohen Wasseranteils und des billigen Separatorenfleisches einen Materialwert von lediglich 59 Cent pro Kilo. Im Supermarkt könnte sie aber für mehr als sieben Euro über die Theke gehen.
Die Fleischpanscher, Teil 1
Politik | Frontal 21 - Die Fleischpanscher

Wie aus Wasser Wurst wird
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/v ... tor=CS5-91
Videolänge:
14 min
Datum:
20.03.2018

von C. Esser, A. Feist, H. Koberstein und B. Meier
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Lebensmittel werden von Märkten als Abfall entsorgt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Apr 2018 10:23

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Kriegsberichte: Doppelmoral und Propaganda

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mai 2018 09:29

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.infosperber.ch/Medien/Alepp ... Propaganda
Kriegsberichte: Doppelmoral und Propaganda

Joachim Guilliard / 14. Feb 2018 - Ein Vergleich der Berichte westlicher Medien über die Kämpfe um die syrische Stadt Aleppo und die irakische Stadt Mossul.

upg. Auf die ungleich gewichteten Informationen grosser Medien über die Zerstörung von Aleppo und diejenige von Mossul haben wir schon hingewiesen. Joachim Guilliard, Mitglied der Friedensbewegung, ist Spezialist des Nahen und Mittleren Ostens. Er hat den Umgang von Politik und Medien mit den Kämpfen um Aleppo und Mossul genauer analysiert. Im Fokus stehen Medien in Deutschland, doch in der Schweiz wurde ähnlich einseitig informiert.

Der Krieg und die Medien

Die brutale Zerstörungen der Grossstädte Aleppo und Mossul offenbaren eine extreme Doppelmoral in der Berichterstattung. Diese richtete sich weit mehr an strategischen Interessen derer aus, die Assad stürzen möchten, als am tatsächlichen Kriegsgeschehen.

Die Ausgangslage war in den beiden grossen Metropolen ähnlich. Sowohl Ostaleppo als auch Mossul standen unter Kontrolle islamistischer Kräfte. Beide Städte wurden von Regierungstruppen mit ausländischer Unterstützung belagert, bombardiert und schliesslich gestürmt.

Die Darstellung von Politik und Medien hätte jedoch unterschiedlicher kaum sein können.

Die Schlacht um Mossul, wo sich nach Schätzung westlicher Geheimdienste 7'000 bis 10'000 Dschihadisten des «Islamischen Staates» (IS) unter rund eineinhalb Millionen Einwohnern verschanzt hatten, wurde durchgehend begrüsst.

«Grausames Inferno» in Aleppo

Dagegen wurde die Offensive zur Befreiung Ostaleppos aus den Händen von rund 8'000 islamistischen Kämpfern als grausamer und verbrecherischer Angriff auf die «Opposition», die «Rebellen» oder gar die Bevölkerung der Stadt verurteilt. Die Identität dieser «Opposition» wie auch ihr tatsächliches Verhältnis zur Bevölkerung, die zu diesem Zeitpunkt noch 150'000 bis 200'000 Menschen zählte, blendete man dabei aus.

Man liess den Eindruck entstehen, es handle sich um fortschrittliche Kräfte und um Stadtviertel, die von der Mehrheit der Einwohner als «befreit» angesehen würden.

Der Hintergrund für die Verdrehung der Fakten war die enorme strategische Bedeutung, die der Kampf um Aleppo hatte. Wäre es den Islamisten tatsächlich gelungen, die gesamte Metropole unter ihre Kontrolle zu bringen, hätte die Regime-Change-Allianz gute Voraussetzungen gehabt, den Krieg gegen die Assad-Regierung zu intensivieren. Aleppo und das umgebende Gebiet bis zur türkischen Grenze wären auch eine ausreichend grosse und wichtige «befreite Zone» gewesen, um als Basis für eine ernstzunehmende Gegenregierung zu fungieren.

Die Niederlage der dortigen Milizen hingegen bedeutete faktisch das Ende dieses Projektes und damit auch eine empfindliche Niederlage der Nato-Staaten und ihrer Verbündeten. Mit Beginn der Offensive im September 2016 hatte die Berichterstattung im Westen nahezu einhellig nur noch den einen Tenor: Die Regierungstruppen und die russische Luftwaffe lassen die Stadt in einem Inferno untergehen.

«Sie bomben Syrien zurück in die Steinzeit

Die Schlagzeilen zum Sturm auf Mossul lauteten etwa: «Die Offensive kommt schnell voran», «Die Befreiung steht bevor» oder «Im Nordirak feiern die Menschen: Der IS wird zurückgedrängt», so titelte man über die syrische Offensive beispielsweise «Blut im grauen Staub Aleppos» (Süddeutsche Zeitung, 26. September 2016), «Aussenminister Steinmeier: ‹Die Bilder aus Aleppo sind an Grausamkeit kaum zu überbieten›» (Spiegel online, 9. August 2016) oder «Grünen-Chef Özdemir: ‹Assad und Putin bomben Syrien zurück in die Steinzeit›» (Spiegel online, 15. Oktober 2016).

Die damalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, verglich das Geschehen in Ostaleppo gar mit Ruanda und Srebrenica und übernahm dabei fast eins zu eins die Propaganda der Dschihadistentruppe Ahrar Al-Scham.¹ Oft wurde nicht einmal erwähnt, dass sich die Offensive nur auf den Ostteil der zweitgrössten Stadt Syriens konzentrierte, in dem noch 15 Prozent der Einwohner lebten. Es wurde zuweilen der Eindruck erweckt, ganz Aleppo stehe vor dem Untergang.

«Islamisten als letzte Hoffnung»

Dabei war es kein Geheimnis, dass die heroisierten Verteidiger überwiegend aus islamistischen und dschihadistischen Milizen bestanden, unter denen der syrische Al-Qaida-Ableger, die in Dschabha Fatah Al-Scham umbenannte Nusra-Front, und Ahrar Al-Scham die dominierenden Kräfte waren.

Gruppen also, die dem IS in bezug auf reaktionäre islamistische Ideologie und Brutalität nicht viel nachstehen.

Westliche Medien scheuten sich jedoch ungeachtet dieses allgemein bekannten Hintergrunds nicht, sich offen hinter diese Kräfte zu stellen. So räumte Spiegel online am 2. August 2016 in einem Beitrag zwar ein, dass die schlagkräftigsten Milizen «für einen syrischen Staat kämpfen, in dem ihre fundamentalistische Auslegung des islamischen Rechts, der Scharia», gelten solle, bezeichnete sie aber dennoch als «Aleppos letzte Hoffnung».

Im Unterschied zu hiesigen Medien fühlten sich wohl nur wenige der betroffenen Bewohnern Aleppos von den Islamisten und Dschihadisten befreit. Die Enklave war auch keineswegs infolge eines Aufstands in der Stadt selbst entstanden. In Aleppo hatte es 2011 keine nennenswerten Proteste gegen die Regierung gegeben. Die Metropole galt als Hochburg der Regierungsanhänger und blieb über ein Jahr lang von Unruhen verschont.

Zum Verhängnis wurde ihr die Nähe zur Türkei. In der Grenzregion formierten sich die islamistischen Milizen und eroberten von dort aus den Osten der Stadt. Der Grossteil der Bevölkerung flüchtete, die Mehrheit davon in Viertel im Westteil, die von der syrischen Armee gehalten wurden.

Allen Berichten von Betroffenen zufolge, die nicht mit den Islamisten sympathisieren, errichteten die Milizen ein islamistisches Terrorregime inklusive Schleierzwang und Scharia-Gerichten. Sie nutzten Ostaleppo als Basis, um auch unter Einsatz von Autobomben und Selbstmordkommandos in die benachbarten Viertel vorzustossen. Die Mehrheit der Bewohner betrachtete daher die Vertreibung der Terroristen durchaus als Befreiung.

Die romantisierende Darstellung der Medien, die Dschihadisten seien «Verteidiger der Freiheit», führte dazu, dass Quellen aus ihrem Umkreis im Westen als enorm glaubwürdig darstellt wurden. Dies nicht nur von den Medien, sondern auch von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International (AI) und Human Rights Watch (HRW). Beide führten umfangreiche Kampagnen zur Delegitimierung der Assad-Regierung durch, die fast vollständig auf den Informationen oppositioneller Gruppen beruhten.

Dies führte etwa dazu, dass HRW mehrfach Bilder zerstörter Gebäude und Strassenzüge zeigte, welche die Auswirkungen von Fassbombenabwürfen demonstrieren sollten, die jedoch an anderen Orten, etwa im kurdischen Kobani oder gar in Gaza, aufgenommen worden waren (siehe «Junge Welt»-Thema vom 26.1.2016). Egal, ob es sich um Berichte über angebliche Fassbombenabwürfe, Angriffe auf Krankenhäuser oder ähnliche Vorwürfe handelte, primäre Quellen waren in den meisten Fällen ausschliesslich oppositionelle Gruppen wie das «Aleppo Media Center», die mehr oder weniger eng mit den Milizen verbandelt waren. Unabhängige Journalisten hingegen konnten kaum in die von Regierungsgegnern kontrollierten Gebiete vordringen. Das machte die Berichterstattung nicht transparent.

Professionelle PR-Arbeit

Es wäre allerdings blauäugig anzunehmen, dass die professionelle und erfolgreiche PR-Arbeit allein das Werk der Milizen und verbündeter «zivilgesellschaftlicher Gruppen» war. Arabische und westliche Regierungen haben von Beginn an ziemlich offen eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung und Ausbildung regierungsfeindlicher Medieninitiativen gespielt. Was als spontane Gründung eines unabhängigen Medienbüros durch lokale Aktivisten wirkte, hatten häufig syrische Oppositionsgruppen im Exil und westliche Nichtregierungsorganisationen in enger Zusammenarbeit mit westlichen Regierungsstellen aufgebaut.

So wurde etwa das Radioprojekt Syria Radio Network (Syrnet) von der Berliner Organisation «Media in Cooperation and Transition» (MICT) mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes entwickelt – mitfinanziert unter anderem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem belgischen und französischen Aussenministerium und der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung.²

Im Fall Aleppos wurde hauptsächlich durch extreme Einseitigkeit und durch Weglassen wesentlicher Aspekte Stimmung gegen das Vorgehen der syrischen und russischen Streitkräfte gemacht. Dies begann schon mit dem grossen Raum, den die Medien der Offensive – im Verhältnis zu sonstigen Kriegsereignissen in der Welt – von den Medien einräumten. Dies wurde noch dadurch verstärkt, dass die Zerstörungen mit Hilfe der Berichte, Bilder und Videos oppositioneller Gruppen aufgebauscht wurden.

Dagegen blieben Angriffe der «Rebellen» auf den Westen Aleppos unerwähnt, oft sogar die Präsenz bewaffneter Milizen generell. Auf diese Weise entstand zwangsläufig der Eindruck, die Angriffe der Regierungstruppen und ihrer russischen Verbündeten würden sich vorwiegend auf zivile Ziele richten. Nahezu alle Opfer und Kriegsschäden wurden Syrien und Russland angelastet, so als würden diese allein Waffen einsetzen.

Emotionalisierung hätte verdächtig machen sollen

Manche von der «Opposition» verbreiteten Berichte konnten direkt als Fälschung oder Irreführung entlarvt werden. Wenn man die mediale Berichterstattung zu Aleppo überfliegt, so wird offenbar, dass ein wesentlicher Teil rein auf Emotionalisierung zielte anstatt Fakten aufzuzeigen.

Als besonders geeignet hierfür erwiesen sich Geschichten mit Kindern. So machte im Dezember 2016 das Bild eines kleines Mädchens in den «sozialen Medien» die Runde, das in den Ruinen von Aleppo zwischen Leichen herumirrte. Das scheinbar aktuelle Foto war jedoch bereits 2014 im Libanon entstanden und stammt aus einem inszenierten Videoclip der libanesischen Sängerin Hiba Tawadschi über den «arabischen Frühling».

Ein ähnlich lehrreiches Beispiel ist die Geschichte um das rührende Bild von Omran, dem «Jungen von Aleppo». Es wurde im August 2016 geradezu zur Ikone der Schlacht um die Stadt. Es gab kaum eine Zeitung, die das Bild nicht veröffentlichte. Omran sei, so der Fotograf, durch einen syrischen oder russischen Luftangriff verletzt und von den «Weisshelmen» aus den Trümmern geborgen worden.

Der Vater des Jungen, Mohammed Daknisch, bestritt die Geschichte allerdings umgehend: Sein Sohn sei nur leichtverletzt gewesen und dies keineswegs durch einen Luftangriff. Er beschuldigte die «Weisshelme» und die internationalen Medien, seinen Sohn für Propagandazwecke missbraucht zu haben. Über einen interessanten Aspekt dieser Geschichte wurde auch später kaum berichtet: Der Fotograf Mahmud Raslan hatte kurz vor diesem Foto ein «Selfie» gepostet, das ihn grinsend mit Angehörigen der berüchtigten Dschihadistenmiliz Harka Nur Al-Din Al-Senki zeigte. Raslan arbeitete im «Aleppo Media Center» (AMC), das zu den wichtigstes Informationsquellen der westlichen Medien zählte.

Im Westen wurde das AMC als «unabhängiges Netzwerk» sogenannter Bürgerjournalisten dargestellt – es steht jedoch fest im Lager der Regimegegner und ist eng vernetzt mit den Dschihadisten. Gegründet wurde es mit Hilfe der «Syrian Expatriates Organisation» (SEO), die ihren Sitz in Washington hat und wohl auch erhebliche Summen von US-amerikanischen Regierungsstellen erhält.³

Die viel zitierten «Weisshelme»

Noch besser ausgestattet und wesentlich prominenter als das AMC ist die bereits genannte zweite Organisation, die bei der Inszenierung von Omran als Bombenopfer mitwirkte: die «Weisshelme». Auch sie versorgten die Medien fleissig mit Berichten und mit Bildmaterial aus den Kampfgebieten.

Entgegen ihrer Selbstdarstellung handelt es sich bei den «Weisshelmen» jedoch nicht um eine originär syrische Organisation. Sie wurde von einem ehemaligen britischen Offizier gegründet und hat ihren Hauptsitz in Grossbritannien. Die Finanzmittel kamen zunächst aus den Golfstaaten, anschliessend überwiegend aus Washington und London – jeweils mehr als 30 Millionen US-Dollar.⁴ Auch das Auswärtige Amt der BRD hatte Ende 2016 zwölf Millionen Euro überwiesen.⁵ Während die etablierten Hilfsorganisationen mit sinkender staatlicher Unterstützung zu kämpfen haben, hat diese seltsame Zivilschutztruppe in den letzten vier Jahren insgesamt schon weit über 100 Millionen Euro erhalten.

Die «Weisshelme» helfen auch Verletzten. Nach eigenen Angaben haben sie bereits Zehntausenden das Leben gerettet. Bis Ende 2017 sollen es nach eigenen Angaben 99'200 gewesen sein. Überprüfbar ist diese Zahl nicht. Klar ist aber, dass sie nur in Gebieten aktiv sind, die unter Kontrolle regierungsfeindlicher Milizen stehen.

Doch selbst dort fühlen sie sich offensichtlich nicht für die gesamte Bevölkerung zuständig. Bassam Hajak, der Arzt, der im Ärzteverband von Aleppo für die Versorgung der Flüchtlinge verantwortlich war, die über die humanitären Korridore der syrischen Armee in den Westteil gelangten, berichtete, dass weder seine in Ostaleppo verbliebene Familie noch sonst jemand, mit dem er gesprochen habe, etwas von den «Weisshelmen» mitbekommen habe.⁶ Der schwedische Konfliktforscher Jan Oberg fand unmittelbar nach der Befreiung vor Ort ebenfalls keine Spur von ihnen. Sie kümmerten sich nicht um die Versorgung derer, die auch nach Ende der Kämpfe dringend auf Hilfe angewiesen waren. Stattdessen hatten sie sich zusammen mit den regierungsfeindlichen Kämpfern evakuieren lassen.⁷

Gut vertraut sind die geisterhaften Zivilschützer hingegen mit den dschihadistischen Gruppen vor Ort, mit denen sie auch personell eng verflochten sind. Auf zahlreichen Bildern und Videos sind sie mit Al-Nusra-Fahnen zu sehen, wie sie zusammen mit islamistischen Kämpfern Erfolge feiern oder über erschossenen Soldaten posieren.⁸ Zudem kann man einige ihrer Aktivisten, die in Videos beim Einsatz in ihren weissen Uniformen zu sehen sind, auf anderen Fotos auch als bewaffnete Kämpfer erkennen.⁹

All dies schadete jedoch ihrem Ansehen im Westen bisher wenig. So erhielten sie trotz allem den Alternativen Nobelpreis, und eine Kurzdoku über sie wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. Im Dezember 2016 überreichte der damalige deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ihrem Chef Raed Al-Saleh den «Deutsch-französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit».

Auch islamistische Milizen für viele Schäden verantwortlich

Wenn man die gesicherten Erkenntnisse über das Kriegsgeschehen in Aleppo betrachtet, so war die Offensive auf den Ostteil der Stadt mit Luftangriffen, Artilleriebeschuss und Strassenkämpfen für die verbliebene Bevölkerung zweifellos ein Horror, bei dem grosse Verwüstungen angerichtet und Tausende getötet wurden.

Das trifft aber auch auf die pausenlosen Raketen- und Mörserangriffe der «Rebellen» auf den Westteil der Stadt zu. Nach Einschätzung der Unesco waren nach Ende der vier Jahre andauernden Kämpfe 60 Prozent der Altstadt, durch welche die Front verlief, schwer beschädigt und bis zu 30 Prozent völlig zerstört.¹⁰

Es ist jedoch bewusste Irreführung, wenn dafür ausschliesslich die syrischen und russischen Streitkräfte verantwortlich gemacht werden. So wurde bei den vielen anklagenden Bildern über die Zerstörungen völlig verschwiegen, dass ein erheblicher Teil der Schäden bereits im Sommer 2012 beim Eindringen der islamistischen Milizen verursacht worden war. Teile der Altstadt waren damals bereits durch Feuer verwüstet und der berühmte Souk, das weltgrösste überdachte Marktviertel, von den Islamisten geplündert und gebrandschatzt worden.¹¹

Die meisten neueren Schäden waren den Beobachtungen Jan Obergs zufolge während der Strassenkämpfe entstanden. Er schätzt, dass – entgegen dem durch die Medien vermittelten Eindruck – höchstens zehn Prozent der Zerstörungen auf das Konto von Luftangriffen gingen.

Noch viel mehr Verwüstungen in Mossul

Der Westteil von Mossul ist zu 90 Prozent zerstört, berichtet ein Reporterteam des ZDF: «Mossul nach der IS-Herrschaft»

Noch stärker zerstört wurde das irakische Mossul. Hier wurden beim Sturm der Stadt bis zu 80 Prozent zerstört¹² , nach Angaben eines ZDF-Teams von Anfang 2018 im Westteil der Stadt sogar 90 Prozent. Nach Einschätzung der Uno stellt das Ausmass der Schäden jedenfalls alle bisherigen Kriegsschäden im Irak in den Schatten.

Von den 54 Wohndistrikten Westmossuls wurden 15 völlig dem Erdboden gleichgemacht und dabei fast 32'000 Häuser komplett zerstört. In den 23 mittelschwer und 16 leicht beschädigten Distrikten kommen weitere 16'000 vollständig zerstörte Gebäude hinzu. Insgesamt wurden dadurch vermutlich Wohnungen für weit mehr als eine halbe Million Menschen zertrümmert.¹³

Den Weg freigebombt

Ein grosser Teil der Zerstörungen dürfte Berichten zufolge auf den Artilleriebeschuss durch die irakischen Truppen zurückzuführen sein. Ein weiterer geht auch hier – wie in Aleppo – auf das Konto der Dschihadisten. Ein erheblicher Teil der betroffenen Gebäude war aber, wie Aufnahmen zeigen, eindeutig durch Bombardierungen aus der Luft zerstört worden. Die US-geführte Allianz aus Nato-Staaten, Australien, Jordanien und Marokko hatte den Bodentruppen in den letzten Wochen den Weg Meter für Meter regelrecht freigebombt – ohne Rücksicht auf Hunderttausende Bewohner, die dort eingeschlossen waren.

Insgesamt floh im Laufe des fast neun Monate dauernden Angriffs mehr als eine Million Menschen aus der Stadt. Die Zahl der Opfer ist nur schwer zu schätzen. Irakisch-kurdische Geheimdienste gehen von mindestens 40'000 toten Zivilisten aus. Einer Untersuchung der UN-Menschenrechtskommission zufolge wurde mindestens jeder vierte Zivilist, der bei den Kämpfen starb, durch Luftangriffe der US-geführten Koalition getötet.¹⁴

Kein Mitgefühl für zivile Opfer in Mossul

Betrachtet man die Berichterstattung zu Mossul, so fällt hier das völlige Fehlen von Mitgefühl für die Eingeschlossenen auf, deren Zahl meist recht niedrig angesetzt oder verschwiegen wurde. Aus Mossul kamen so gut wie keine Aufnahmen und Berichte über die Verwüstungen durch die Bombardierung, keine Leidensgeschichte Betroffener und keine Bilder von toten oder verwundeten Kindern.

Die westlichen Medien zeigten hauptsächlich feiernde Soldaten und schiitische oder kurdische Milizionäre. Kaum Erwähnung fanden die Konflikte mit der sunnitischen Bevölkerung. Erst vor ihrem Hintergrund und der aus ihnen resultierenden Abneigung gegen die Schiiten und Kurden war es den Islamisten überhaupt möglich gewesen, sich in der Grossstadt und anderen Gebieten festzusetzen. Absolut unkritisch wurde die Schlacht um Mossul als Kampf einer demokratisch gewählten Regierung gegen den IS dargestellt.

Es war keine Rede davon, dass dieser Kampf von schiitischen Kräften, welche die irakische Regierung dominieren und das Gros der Truppen stellten, durchaus als ein Kampf gegen die unbotmässigen Sunniten geführt wurde. Weitgehend ignoriert wurden auch die im Windschatten der Rückeroberung durchgeführten Vertreibungen von Sunniten aus ethnisch und konfessionell gemischten Gebieten.

Realität auf den Kopf gestellt

Vergleicht man die Kämpfe um Aleppo und Mossul, so stellt man fest, dass bei der unterschiedlichen Beurteilung der Kriegführung die tatsächlichen Verhältnisse geradezu auf den Kopf gestellt wurden. Auch wenn die syrischen und russischen Streitkräfte sicherlich nicht besonders zurückhaltend waren und viele Vorwürfe über Zerstörungen ziviler Einrichtungen der Realität entsprechen, gingen sie, wie das Ausmass der Verwüstungen zeigt, im Vergleich zur US-geführten Allianz und ihren irakischen Bodentruppen rücksichtsvoller vor.

Bei der Rückeroberung syrischer Städte bemühten sich die syrischen und russischen Streitkräfte, Entscheidungsschlachten in urbanen Zentren zu vermeiden. Kämpfern, die bereit waren, ihre Waffen abzugeben, boten sie Straffreiheit an. Denjenigen, die es nicht waren, wurde freies Geleit offeriert. In Aleppo erlaubte Damaskus Tausenden Dschihadisten, unbehelligt mit ihren leichten Waffen und ihren Familien aus den umkämpften Stadtvierteln abzuziehen. Im Irak hingegen, namentlich in Mossul, gab es keinerlei Anstrengungen, die verheerenden Endkämpfe durch Verhandlungen zu vermeiden.

In Aleppo kam es bei und nach der Übernahme der Kontrolle zu keinen grösseren Racheaktionen von Seiten der Regierungskräfte. Insgesamt wurden 85 Regierungsgegner ermordet – jedoch nicht von der Armee, sondern von Angehörigen zweier Milizen. Die Vorfälle wurden gerichtlich verfolgt.

Im Irak hingegen folgten der Rückeroberung jeder Stadt Racheaktionen an der verbliebenen Bevölkerung. Die Täter waren dort in erster Linie die berüchtigten schiitischen Milizen. Vorwürfe von Einheimischen und Menschenrechtsorganisationen richten sich jedoch auch gegen reguläre irakische Einheiten und kurdische Kämpfer. In vielen konfessionell gemischten Gebieten nahmen Verschleppungen und Exekutionen von Sunniten oft den Charakter ethnischer Säuberungen an – und dies bei vollständiger Straflosigkeit.

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Dieser Artikel erschien am 22. Januar 2018 in der Tageszeitung «Junge Welt».
Zum Blog des Autors Joachim Guilliard.

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FUSSNOTEN:

1 Thomas Pany: Aleppo: Das neue »Srebrenica«? Telepolis, 15.12.2016, kurzlink.de/Pany_Aleppo

2 Vgl. http://www.mict-international.org; Radio für Syrien – der Kasten, der in den Krieg sendet, Süddeutsche Zeitung, 21.10.2015

3 Tim Anderson: The Omran Deception, Telesur, 31.8.2016, kurzlink.de/Anderson_Omran

4 USAID: Supporting Syrians Who Are Struggling for a Future Syria Based on Democratic Governance and Respect for Human Rights, 12.6.2017, kurzlink.de/US-Aid_Syrien

5 Auswärtiges Amt: Factsheet – Hilfe für Syrien (Stand 2016), kurzlink.de/AA-Factsheet-Syrien

6 Vanessa Beeley: The Real Syria Civil Defence Exposes Fake »White Helmets« as Terrorist-Linked Imposters, 21st Century Wire, 23.9.2016, kurzlink.de/Beeley_Weisshelme

7 Jan Oberg: The Destruction of Eastern Aleppo, Syria, 25.12.2016, kurzlink.de/Oberg_Aleppo

8 Vgl. Marcello Ferrada de Noli: Should UN Consider White Helmets a Politically Neutral Organization, and Its Allegations as Credible Sources by UN Investigative Panels on Syria? The Indicter, 30.11.2017, kurzlink.de/Noli_Weisshelme; Vanessa Beeley: White Helmets: Hand in Hand with Al Qaeda and Extremist Child Beheaders in Aleppo, 21st Century Wire, 12.3.2017, kurzlink.de/Beeley_Weisshelme_2

9 Double Life of White Helmets: Volunteers by Day, Terrorists by Night (Photos), South Front, 29.09.2016, kurzlink.de/Doppelleben

10 UNESCO: 30 Percent of Aleppo's Ancient City Destroyed, AP, 20.1.2017

11 Souk Burns as Aleppo Fight Rages, The Irish Times, 29.9.2012; Historische Stadt in Gefahr, Süddeutsche Zeitung, 1.10.2012

12 Samuel Oakford: Mosul’s Capture Sees ISIS Vanquished – But at a Terrible Cost, Airwars, 1.7.2017, kurzlink.de/Oakford_Mossul

13 Iraq Faces Vast Challenges in Securing, Rebuilding Mosul, AFP, 3.8.2017

14 Vgl. hierzu auch Joachim Guilliard: Befreiung um jeden Preis – der Irak nach der verheerenden Schlacht um Mossul, Ossietzky 15/2017; ders.: Mossul in Ruinen – Konflikte verschärft, Ossietzky 18/2017

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INFOSPERBER HATTE ÜBER DIE EINSEITIGE INFORMATION MEHRMALS BERICHTET:

«Die SRF-Tagesschau und das Drama in Mossul», Infosperber, 11.4.2017

«750'000 Einwohner in Mossul beschossen – Medien schweigen», Infosperber, 1.3.2017

«Mossul: Das entlarvende Schweigen der Medien», Infosperber, 20.12.2016

«Aleppo – und worüber die Medien schweigen», Infosperber, 18.12.2016

«Syrien, Aleppo. Irak, Mossul. Fragen über Fragen» (1), Infosperber, 2.11.2016

«Aleppo und Mossul: Fragen über Fragen» (2), Infosperber, 29.11.2016

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Joachim Guilliard, Jahrgang 1958, hat Physik studiert, arbeitet hauptberuflich als IT-Berater und ist in der Friedensbewegung aktiv. Er befasst sich seit langem mit dem Nahen und Mittleren Osten, schwerpunktmässig mit dem Irak und ist Verfasser zahlreicher Fachartikel sowie Mitherausgeber bzw. -autor mehrerer Bücher über die von Kriegen betroffenen Länder der Region.

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DSGVO: Die Abmahn-Maschinerie ist angelaufen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Mai 2018 13:02

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 61044.html

DSGVO: Die Abmahn-Maschinerie ist angelaufen
30.05.2018 14:55 Uhr Holger Bleich
vorlesen
Abmahnung

(Bild: dpa, Andrea Warnecke/Illustration)

Die ersten Rechtsanwaltskanzleien berichten von Abmahnungen wegen angeblicher Verstöße gegen die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dabei geht es um Beanstandungen von Unternehmen zu Websites von Mitbewerbern.

Es bahnt sich an, was viele deutsche Rechtsexperten befürchtet haben: Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) lädt offenbar Unternehmen dazu ein, Mitbewerber wegen fehlerhafter Umsetzung der neuen Bestimmungen kostenpflichtig abzumahnen. Zwei Kanzleien berichteten heute, dass ihnen erste kostenpflichtige Abmahnungen vorliegen, die bereits am 25. Mai – also am Tag, als die DSGVO gültig wurde – eingegangen sind.
Die DSGVO

Nach zwei Jahren Übergangsfrist tritt die DSGVO am 25. Mai in Kraft. Sie soll den Datenschutz in Europa vereinheitlichen und den Kontrolleuren mehr Macht geben. Zuvor hat es noch einmal jede Menge Verunsicherung gegeben.

Fit für die DSGVO (PDF)
DSGVO: Last-Minute-Hilfe
Folterfragebogen im Selbsttest
Datenschützer fühlen sich unvorbereitet
Kommentar: Auf die Großen zugeschnitten

Rechtsanwalt Matthias Hechler aus Schwäbisch Gmünd etwa erklärt, dass er am 25. Mai bereits drei Abmahnungen in den Händen hielt, in denen Verstöße gegen die DSGVO geahndet würden. In zwei Fällen sei die Verwendung von Google Analytics ohne Opt-In-Möglichkeit gerügt worden, in einem Fall das Setzen von Cookies. Generell ginge es um die angebliche Fehlerhaftigkeit der vorhandenen Datenschutzerklärungen. Die Fristen zur Abgabe einer Unterlassungserklärung betrugen laut Hechler bei allen drei Abmahnungen kurze zwei Werktage.
Fehlende Datenschutzerklärung

Rechtsanwalt Alexander Bräuer von der Kanzlei Weiß&Partner aus Esslingen berichtet, dass ein Unternehmen ebenfalls am 25. Mai von einem vorgeblichen Mitbewerber abgemahnt worden sei. Die Abmahnung wurde demnach vom Augsburger Rechtsanwalt Orhan Aykac ausgesprochen. Grund der kostenpflichtigen Rechtsbelehrung sei eine gänzlich fehlende Datenschutzerklärung. Dies wäre allerdings auch schon vor der DSGVO-Wirksamkeit rechtswidrig gewesen.

Bemerkenswert: Anwalt Aykac nennt Bräuer zufolge einen Gegenstandswert von hohen 7.500 Euro. Dieser setze sich zusammen "aus dem Jahreswert der Kosten für die vollständige und ordnungsgemäße Umsetzung der DSGVO“, habe Aykac erklärt. Dieser Gegenstandswert würde Abmahngebühren von mehr als 700 Euro bedeuten.
Unklare Rechtslage

Die genannten Abmahnungen leiten ihre Berechtigung aus dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ab. Bislang ist unklar, ob Unternehmen ihre Konkurrenten wegen Verstößen gegen Datenschutzrecht aus wettbewerbsrechtlichen Gründen abmahnen oder verklagen dürfen. In Deutschland gab es hierzu auch vor der DSGVO keine einheitliche Rechsprechung. Das OLG Hamburg beispielsweise bejahte 2013 diese Frage, Das Kammergericht Berlin dagegen 2011 nicht. (hob)
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Fußball-WM: Anstatt der Deutschlandfahne hisst sie die Regenbogenfahne

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2018 07:53

KRITIKEN - KURIOSES

Fußball-WM: Anstatt der Deutschlandfahne hisst sie die Regenbogenfahne 😅

Die Grünen-Politikerin Claudia Roth spricht sich gegen Nationalismus beim Fußball aus. Anstelle der deutschen Fahne hisst sie lieber die Regenbogenfahne. Ebenfalls spricht sie sich gegen schwarz-rot-gold-Gesichtsbemalungen aus und die deutsche Nationalhymne zu singen empfindet sie auch als unnötig, sowohl für Fans als auch für die Spieler der Nationalmannschaft.

Link zur kompletten Sendung: https://www.youtube.com/watch?v=9TiNoNWBxb4

Quelle: Informationsschalter
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BKA vertuscht Straftaten von 600.000 Flüchtlingen !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jun 2018 19:53

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.journalistenwatch.com/2017/ ... chtlingen/
BKA vertuscht Straftaten von 600.000 Flüchtlingen !
19. September 2017 Brennpunkt, Meinung, Schwerpunkt Kommentare deaktiviert für BKA vertuscht Straftaten von 600.000 Flüchtlingen!

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Holger Münch und Angela Merkel (Foto: Collage)

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Seit der Flüchtlingskrise wird der Bevölkerung eingetrichtert, dass »Zuwanderer nicht krimineller als Deutsche sind«, wie beispielsweise die Zeit titelte. Alle Belege dieser Behauptungen werden stets mit Erkenntnissen der betreffenden BKA-Studie begründet. Doch blickt man hinter diese Studie, recherchiert die Zusammenstellung und die vorsätzliche Nichtberücksichtigung von Flüchtlingsgruppen, offenbart sich eine gigantische Statistikmanipulation.

Von Stefan Schubert

Wenn es nach Angela Merkel ginge, würde das Thema der Flüchtlingskriminalität auch im Wahlkampf komplett totgeschwiegen werden. Doch egal ob beim TV-Duell mit Martin Schulz oder bei repräsentativen Umfragen, eines wird deutlich, es ist das Thema welches sämtliche gesellschaftlichen Debatten überlagert. Umso strikter wurde ein öffentlicher Druck aufgebaut, der die Meinung der Bevölkerung in entsprechende Bahnen lenken soll. Bei tagesschau.de heißt es etwa, »Vertraulicher BKA-Bericht. Zuwanderer begehen weniger Straftaten« und auch bei der Süddeutschen Zeitung ist dies zu lesen. Mit ähnlich klingenden Schlagzeilen könnte man einen separaten Artikel füllen. Aber kommen wir zu dem »vertraulichen BKA-Bericht«, von der Tagesschau, der so vertraulich ist, dass das Bundeskriminalamt die Studie quartalsweise auf ihrer Internetseite veröffentlicht, wo es auch für jedermann als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung steht.

Unterschiedliche Manipulationsarten

In der Studie werden nach Auskunft des BKA nur »aufgeklärte Straftaten« durch Flüchtlinge erfasst. Auf Seite 4 der BKA-Studie heißt es dazu »Grundlage … des Lagebildes sind… lediglich aufgeklärte Fälle… bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde.« Also Anzeigen gegen Unbekannt und Straftaten, bei denen Flüchtlinge zwar als Tatverdächtige beschuldigt sind, aber nicht identifiziert wurden, bleiben in dieser Studie unerwähnt.

Auch der Titel, »Bundeslagebild 2016 – Kriminalität im Kontext von Zuwanderung« ist irreführend. Denn das Bundeskriminalamt verwendet den Begriff »Zuwanderung« im Zusammenhang mit Asylbewerbern, obwohl nach allgemeinem Duktus Zuwanderer keine Asylsuchenden sind, sondern Migranten, die zum Arbeiten nach Deutschland einreisen. Aber bleiben wir bei den harten Fakten.

Flüchtlinge verüben jeden Tag 804 Straftaten

Die in der Studie offiziell eingeräumte Flüchtlingskriminalität hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 42 % auf 293.467 Straftaten gesteigert, die von 174.438 ermittelten Tatverdächtigen begangen wurden. Dies bedeutet, dass jeden Tag 804 Straftaten durch Flüchtlingen begangen wurden. Jede Stunde kommen 33 weitere Straftaten dazu. Hinter diesen Zahlen verbergen sich so schwerwiegende Fälle, wie 385 Straftaten gegen das Leben und 3.404 Sexualstraftaten.

Doch meine nachfolgenden Recherchen belegen, dass diese Zahlen nur einen Teil der tatsächlichen Flüchtlingskriminalität wiedergeben. In den Vorbemerkungen zur Studie bin ich auf Seite 2 über folgendem Passus gestolpert, »Tatverdächtige mit positiv abgeschlossenem Asylverfahren („international/national Schutzberechtigte und Asylberechtigte“) werden in der PKS unter dem Sammelbegriff „sonstiger erlaubter Aufenthalt“ erfasst. Sie können im vorliegenden Lagebild nicht berücksichtigt werden.«

Als erstes stellt sich die Frage, wie viele Personen sich hinter diesen behördlichen Umschreibungen verstecken. Die Beantwortung stellte sich jedoch schwieriger heraus als gedacht, da das BKA andere Begrifflichkeiten als das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verwendet.

Warum das BKA hier andere Begriffe benutzt, ist eine entscheidende Frage, ist dies einem anhaltendem Behörden-Chaos geschuldet oder handelt es sich um eine gezielte Irreführung der Öffentlichkeit, um die eigene Statistikmanipulation zu verschleiern?

Es bedurfte mehrere Anfragen an die Pressestelle des BKAs, die sich zudem über Wochen hinzogen, um eine genaue Definition der einzelnen Flüchtlingsgruppen in Erfahrung zu bringen, die das BKA nicht in der Studie zur Flüchtlingskriminalität erfasst. Im Anschluss lieferte die Pressestelle des BAMF die exakte Personenanzahl, die sich hinter den Umschreibungen des Bundeskriminalamtes verstecken, denn das BKA selbst behauptete nicht über diese Zahlen und Kenntnisse zu verfügen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beantwortete die angefragten Zahlen, indem sie die Zahlen aus der Bundesdrucksache 18/11388 des Deutschen Bundestages verwendete.

Ein Dokument welches sicherlich auch dem BKA bekannt sein dürfte.

Bei der Bundesdrucksache handelt es sich um eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke, über in Deutschland lebende Flüchtlinge zum Stand des 31. Dezember 2016.

BKA-Studie verliert jegliche Aussagekraft

Im Anschluss folgen ausschließlich Flüchtlingsgruppen, die in der BKA-Studie zur Flüchtlingskriminalität, nach eigenen Angaben des BKA, nicht berücksichtigt werden:

39.783 Personen mit einer Asylberechtigung,

452.023 Personen mit Flüchtlingsschutz,

37.301 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG und

73.506 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz).

Dies ergibt in der Gesamtsumme 602.613 Flüchtlinge, die in der BKA-Studie »Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – Bundeslagebild 2016« vorsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Jede Straftat, jede Vergewaltigung, jede sexuelle Belästigung, jede Messerstecherei, jede Körperverletzung, jeder Raub, jeder Totschlag und jeder Mord, den einer dieser 602.613 Flüchtlinge begeht, wird dadurch in der BKA-Statistik zur Flüchtlingskriminalität nicht aufgeführt.

Die Taten werden so vor der Öffentlichkeit vertuscht.

Mit der Antwort auf eine eingeforderte Stellungnahme zu diesem Skandal, ließ das BKA einen zugesagten Termin mehrfach verstreichen. Doch die verspätet eingegangene Antwort hätte sich die Leitung des Bundeskriminalamtes auch sparen können. So gut wie jede Frage blieb unbeantwortet, dabei hatte ich den Fragekatalog bewusst kurz und knapp gehalten.

Fragen zur Stellungnahme an das BKA:

Bestätigt das BKA diese Zahlen des BAMF?
Sind und wenn ja, seit wann sind dem BKA diese Hintergründe bekannt?
Wie lautet Ihre Erklärung auf 600.000 nicht berücksichtigte Flüchtlinge?
Welche Bewegründe hat das BKA zu der Entscheidung veranlasst, 600.000 Flüchtlinge in der Studie zur Kriminalität im Kontext von Zuwanderung nicht zu berücksichtigen?
Wie hoch schätzen Sie die Aussagekraft der Studie jetzt noch ein?
Steht diese Entscheidung in einem Zusammenhang mit der stattfindenden Bundestagswahl?

BKA-Präsident Holger Münch nicht mehr tragbar

Im Wesentlichen ist festzustellen, dass es vonseiten des BKA keinerlei Dementi gab, die Pressestelle sich jedoch konkreter Antworten verweigerte. Die Stellungnahme des BKA beschränkte sich inhaltlich auf einen Satz:

»Auf die Einschränkungen hinsichtlich der Extraktion entsprechender Daten wird umfangreich in den Vorbemerkungen der jeweiligen Lagebilder eingegangen.«

Die gigantische Statistikmanipulation wird somit eingeräumt, jedoch fallen nicht Begriffe wie Manipulation, Lüge oder Betrug, sondern das feine Wort der Extraktion wird als Ausrede missbraucht. Das aus dem lateinischen stammenden Wort wird meist zur Erklärung von physikalischen Verfahren gebraucht und bedeutet so viel wie »herausziehen« oder »entnehmen«. Bei dieser Statistikmanipulation handelt es sich also nicht um eine Manipulation, sondern um eine »Extraktion«, so die Rechtfertigungsversuche des BKA.

Dabei wäre es ein leichtes für das BKA Transparenz für die Öffentlichkeit und den Steuerzahler herzustellen, der im Übrigen diese Studie und die Gehälter der BKA-Führung auch noch bezahlen darf. Diese Statistikmanipulation wurde genauso bereits im Jahr 2015 durchgeführt, das BKA verfügt somit über vergleichbare Daten, die die Behörde hätte öffentlich machen können, wenn es denn ein Wille für eine ehrliche Studie gegeben hätte.

Zum Stichtag 31.12.2015 wurden zuvor 530.000 Flüchtlinge vom BKA aus der Statistik zur Flüchtlingskriminalität entfernt, ohne dass dies der Bevölkerung kenntlich gemacht wurde.

So wirken diese Manipulationen auf mich, wie eine gezielte Desinformationskampagne des Bundes, um vor der Bundestagswahl, das erschreckende Ausmaß der Flüchtlingskriminalität vor der Bevölkerung zu vertuschen.

Der BKA-Präsident Holger Münch gilt in Sicherheitskreisen als 100% SPD-Mann, der eng mit Angela Merkels Kanzleramt zusammenarbeitet. Die verhängnisvolle Politik der großen Koalition steckt also auch hinter dieser Statistikmanipulation.

Resümee

Der gesamte Vorgang ist ein ungeheuerlicher Skandal. BKA-Präsident Holger Münch ist untragbar und muss umgehend entlassen werden.

Die Bundesbehörde vertuscht in der Statistik zur Flüchtlingskriminalität die Straftaten von 600.000 Flüchtlingen und verbreitet dann diese manipulierte Studie über alle Kanäle im gesamten Land. Die Medien erweisen sich in der Flüchtlingskrise einmal mehr als regierungskonforme Handlanger und verbreiten ungeprüft verfälschte Regierungspropaganda eins zu eins millionenfach weiter.

Für interessierte Journalisten oder selbsternannte Fake News Jäger stelle ich gerne meine Rechercheergebnisse und Korrespondenz mit dem BKA und dem BAMF zur Verfügung.

Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

Hier kann man das Buch erwerben:

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Kritiker wittern Internetzensur - EU-Parlament will Urheberrechte stärken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jun 2018 14:43

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.n-tv.de/politik/EU-Parlamen ... 90604.html
Kritiker wittern Internetzensur - EU-Parlament will Urheberrechte stärken

Geht es nach dem EU-Parlament, sollen Portale wie Google News ohne Erlaubnis keine Ausschnitte aus Pressetexten mehr anzeigen. Plattformen wie Youtube sollen schon beim Hochladen Inhalte prüfen. Kritiker fürchten um die Meinungsfreiheit.


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Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments hat sich für die umstrittene Einführung von Uploadfiltern ausgesprochen. Außerdem soll bei der europaweiten Urheberrechtsreform ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage eingeführt werden. Beide Vorhaben erhielten in einer Abstimmung im maßgeblichen Ausschuss eine knappe Mehrheit.

Kritiker sehen in den möglichen Neuregelungen eine Gefahr für das freie Internet. Grundlage des Entwurfs, über den der Rechtsausschuss abstimmte, war ein Gesetzesvorschlag, den der damalige EU-Digitalkommissar Günther Oettinger 2016 vorgelegt hatte. Aller Voraussicht nach wird das Plenum im Juli darüber entscheiden, ob das Parlament darüber in Verhandlung mit den EU-Staaten tritt. Diese tendieren sowohl zu Uploadfiltern als auch zum Leistungsschutzrecht.

Für das Leistungsschutzrecht, das in ähnlicher Form bereits in Deutschland besteht, hatten sich in den vergangenen Jahren vor allem Verlegerverbände stark gemacht. Demnach sollen Portale wie Google News künftig nicht mehr ohne Erlaubnis Überschriften oder kurze Ausschnitte von Pressetexten in ihren Ergebnissen anzeigen dürfen. Sie argumentieren, ihre Fähigkeit, in unvoreingenommene Berichterstattung aus der ganzen Welt zu investieren, sei gefährdet, da sich Millionen von Menschen an kostenlose Inhalte gewöhnt hätten. Kritiker hingegen führen an, dass das verwandte Schutzrecht nur den bekanntesten Nachrichtenanbietern helfen und kleine und neugegründete Unternehmen benachteiligen würde.

Der verantwortliche Berichterstatter des Ausschusses, Axel Voss, sprach von einer guten Ausgangssituation für die Verhandlungen mit den EU-Ländern. "Rechteinhaber müssen fair entlohnt werden." Eine Einigung mit den EU-Staaten ist laut dem CDU-Politiker noch vor der Europawahl im Mai 2019 möglich.

Deutliche Kritik kam hingegen von den Grünen und der SPD. Auch die FDP und die Linke lehnen die möglichen Neuregelungen ab. Das Leistungsschutzrecht werde die Position von Urhebern nicht stärken, sagte der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken. Kleine Verlage würden dadurch sogar geschwächt. "Damit diese überhaupt eine Online-Leserschaft finden, sind sie darauf angewiesen, von Suchmaschinen gelistet zu werden."
"Wichtiges Zeichen für Journalismus"

Die Verlegerverbände BDZV und VDZ widersprachen dem: "Die positive Entscheidung des Rechtsausschusses ist nicht nur für große, sondern auch für kleinere und mittlere Verlagshäuser, die angesichts der Marktdominanz großer Online-Plattformen dringend eine Rechtsgrundlage für ihre Geschäftsmodelle benötigen, von entscheidender Bedeutung", sagte ein Sprecher. Er sprach von einem wichtigen Zeichen "für die Sicherung des freien, unabhängigen Journalismus in der digitalen Welt". Für Zeitungen und Zeitschriften müsse der gleiche rechtliche Rahmen gelten, wie es ihn für Film, Fernsehen und Musik bereits gebe.

In Deutschland war das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverlage zum 1. August 2013 in Kraft getreten. Im August 2014 erteilten jedoch etliche Verlage innerhalb der Verwertungsgesellschaft Media eine "Gratiseinwilligung" an Google, weil sie sonst nicht mehr mit Vorschaubildern und Anreißer-Texten ("Snippets") dargestellt worden wären. In Spanien hatte Google seinen Dienst Google News indes komplett eingestellt, nachdem ein Gesetz in Kraft getreten war, das noch schärfer als das deutsche Leistungsschutzrecht gefasst ist.

Der vom Ausschuss zugestimmte Entwurf sieht außerdem vor, dass Online-Plattformen wie Youtube künftig schon während des Hochladens der Inhalte prüfen müssen, ob diese urheberrechtlich geschützt sind. Diese müssten sie dann gegebenenfalls sperren oder entsprechende Lizenzen dafür erwerben. Dadurch sollen Kreative letztlich mehr Geld verdienen.
Gravierende Folgen befürchtet

Kritiker sehen durch derartige Uploadfilter jedoch die Meinungs- und Informationsfreiheit gefährdet. Satire, Parodie oder Zitate könnten von Algorithmen nicht erkannt werden und würden zu Unrecht gesperrt. Auch die Bundesregierung lehnt Uploadfilter ab. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es, diese seien "unverhältnismäßig".
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Auch der europäische Verbraucherschutzschutzverband Beuc sieht gravierende Folgen der möglichen Neuregelungen: "Das Internet, wie wir es kennen, wird sich ändern, wenn Plattformen systematisch Inhalte filtern müssen, die Nutzer hochladen", sagte Generaldirektorin Monique Goyens. Dadurch werde das Internet von einem Ort des Teilens zu einem Ort der Kontrolle. "Upload-Filter sind ein Kontroll- und Zensurmittel in autoritären Staaten und haben in Demokratien nichts zu suchen", erklärte Friedemann Ebelt von der Organisation Digitalcourage. Es gebe bessere Alternativen für Reformen des Urheberrechts.

"Die Pläne für automatische Filter sind kurzsichtig und werden legale Inhalte wie Memes und Parodien blockieren. Verlierer sind am Ende Künstler, europäische Plattformen und kleine Start-ups", sagte die Piraten-Politikerin Julia Reda, die Mitglied der Grünen-Fraktion ist. Mehr als 70 Digital-Pioniere, unter ihnen der Erfinder des World Wide Web Tim Berners-Lee und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hatten schon im Vorfeld vor automatisierter Überwachung und Kontrolle gewarnt.

Quelle: n-tv.de , fzö/dpa/AFP
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Re: Kritiker wittern Internetzensur - EU-Parlament will Urheberrechte stär

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jun 2018 15:16

Weltbookadmin47 hat geschrieben:KRITIKEN - KURIOSES
https://www.n-tv.de/politik/EU-Parlamen ... 90604.html
Kritiker wittern Internetzensur - EU-Parlament will Urheberrechte stärken

Geht es nach dem EU-Parlament, sollen Portale wie Google News ohne Erlaubnis keine Ausschnitte aus Pressetexten mehr anzeigen. Plattformen wie Youtube sollen schon beim Hochladen Inhalte prüfen. Kritiker fürchten um die Meinungsfreiheit.


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Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments hat sich für die umstrittene Einführung von Uploadfiltern ausgesprochen. Außerdem soll bei der europaweiten Urheberrechtsreform ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage eingeführt werden. Beide Vorhaben erhielten in einer Abstimmung im maßgeblichen Ausschuss eine knappe Mehrheit.

Kritiker sehen in den möglichen Neuregelungen eine Gefahr für das freie Internet. Grundlage des Entwurfs, über den der Rechtsausschuss abstimmte, war ein Gesetzesvorschlag, den der damalige EU-Digitalkommissar Günther Oettinger 2016 vorgelegt hatte. Aller Voraussicht nach wird das Plenum im Juli darüber entscheiden, ob das Parlament darüber in Verhandlung mit den EU-Staaten tritt. Diese tendieren sowohl zu Uploadfiltern als auch zum Leistungsschutzrecht.

Für das Leistungsschutzrecht, das in ähnlicher Form bereits in Deutschland besteht, hatten sich in den vergangenen Jahren vor allem Verlegerverbände stark gemacht. Demnach sollen Portale wie Google News künftig nicht mehr ohne Erlaubnis Überschriften oder kurze Ausschnitte von Pressetexten in ihren Ergebnissen anzeigen dürfen. Sie argumentieren, ihre Fähigkeit, in unvoreingenommene Berichterstattung aus der ganzen Welt zu investieren, sei gefährdet, da sich Millionen von Menschen an kostenlose Inhalte gewöhnt hätten. Kritiker hingegen führen an, dass das verwandte Schutzrecht nur den bekanntesten Nachrichtenanbietern helfen und kleine und neugegründete Unternehmen benachteiligen würde.

Der verantwortliche Berichterstatter des Ausschusses, Axel Voss, sprach von einer guten Ausgangssituation für die Verhandlungen mit den EU-Ländern. "Rechteinhaber müssen fair entlohnt werden." Eine Einigung mit den EU-Staaten ist laut dem CDU-Politiker noch vor der Europawahl im Mai 2019 möglich.

Deutliche Kritik kam hingegen von den Grünen und der SPD. Auch die FDP und die Linke lehnen die möglichen Neuregelungen ab. Das Leistungsschutzrecht werde die Position von Urhebern nicht stärken, sagte der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken. Kleine Verlage würden dadurch sogar geschwächt. "Damit diese überhaupt eine Online-Leserschaft finden, sind sie darauf angewiesen, von Suchmaschinen gelistet zu werden."
"Wichtiges Zeichen für Journalismus"

Die Verlegerverbände BDZV und VDZ widersprachen dem: "Die positive Entscheidung des Rechtsausschusses ist nicht nur für große, sondern auch für kleinere und mittlere Verlagshäuser, die angesichts der Marktdominanz großer Online-Plattformen dringend eine Rechtsgrundlage für ihre Geschäftsmodelle benötigen, von entscheidender Bedeutung", sagte ein Sprecher. Er sprach von einem wichtigen Zeichen "für die Sicherung des freien, unabhängigen Journalismus in der digitalen Welt". Für Zeitungen und Zeitschriften müsse der gleiche rechtliche Rahmen gelten, wie es ihn für Film, Fernsehen und Musik bereits gebe.

In Deutschland war das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverlage zum 1. August 2013 in Kraft getreten. Im August 2014 erteilten jedoch etliche Verlage innerhalb der Verwertungsgesellschaft Media eine "Gratiseinwilligung" an Google, weil sie sonst nicht mehr mit Vorschaubildern und Anreißer-Texten ("Snippets") dargestellt worden wären. In Spanien hatte Google seinen Dienst Google News indes komplett eingestellt, nachdem ein Gesetz in Kraft getreten war, das noch schärfer als das deutsche Leistungsschutzrecht gefasst ist.

Der vom Ausschuss zugestimmte Entwurf sieht außerdem vor, dass Online-Plattformen wie Youtube künftig schon während des Hochladens der Inhalte prüfen müssen, ob diese urheberrechtlich geschützt sind. Diese müssten sie dann gegebenenfalls sperren oder entsprechende Lizenzen dafür erwerben. Dadurch sollen Kreative letztlich mehr Geld verdienen.
Gravierende Folgen befürchtet

Kritiker sehen durch derartige Uploadfilter jedoch die Meinungs- und Informationsfreiheit gefährdet. Satire, Parodie oder Zitate könnten von Algorithmen nicht erkannt werden und würden zu Unrecht gesperrt. Auch die Bundesregierung lehnt Uploadfilter ab. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es, diese seien "unverhältnismäßig".
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Auch der europäische Verbraucherschutzschutzverband Beuc sieht gravierende Folgen der möglichen Neuregelungen: "Das Internet, wie wir es kennen, wird sich ändern, wenn Plattformen systematisch Inhalte filtern müssen, die Nutzer hochladen", sagte Generaldirektorin Monique Goyens. Dadurch werde das Internet von einem Ort des Teilens zu einem Ort der Kontrolle. "Upload-Filter sind ein Kontroll- und Zensurmittel in autoritären Staaten und haben in Demokratien nichts zu suchen", erklärte Friedemann Ebelt von der Organisation Digitalcourage. Es gebe bessere Alternativen für Reformen des Urheberrechts.

"Die Pläne für automatische Filter sind kurzsichtig und werden legale Inhalte wie Memes und Parodien blockieren. Verlierer sind am Ende Künstler, europäische Plattformen und kleine Start-ups", sagte die Piraten-Politikerin Julia Reda, die Mitglied der Grünen-Fraktion ist. Mehr als 70 Digital-Pioniere, unter ihnen der Erfinder des World Wide Web Tim Berners-Lee und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hatten schon im Vorfeld vor automatisierter Überwachung und Kontrolle gewarnt.

Quelle: n-tv.de , fzö/dpa/AFP


Zitat: von der EU-Demokratie zur EU-Diktatur ?, will man unter dem Deckmantel der Urheberrechte eine breite Streueung von politischen Ereignissen und Kritiken unterbinden ?. WELCHE ÄNGSTE BEHERRSCHEN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT ?
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Rassismus : Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jul 2018 10:30

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... ml?GEPC=s2

Rassismus : Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit

Von Regina Mönch
-Aktualisiert am 15.10.2010-16:34

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Bild: picture-alliance/ dpa

Zu lange wurde geduldet, zu lange auf multikulturelle Beschwörungsrituale gesetzt, zu lange die Debatte vermieden und das Problem rhetorisch verbrämt: Es gibt einen Rassismus in sozialen Brennpunkten, der von muslimischen Schüler ausgeht.

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Als Christoph ein kleiner Junge war, wusste er sehr genau, was zu tun sei. Tauchten am Ende einer Straße türkische und arabische Nachbarjungen auf: mindestens die Straßenseite wechseln, am besten einen Umweg nehmen. Es hat nicht immer geklappt, dann gab es Prügel und Beleidigungen. Er war eben das ideale Opfer, ein deutsches Kind, Angehöriger einer Minderheit im Kiez, noch dazu allein. Das ist fast zwanzig Jahre her.
Regina Mönch

Regina Mönch

Feuilletonkorrespondentin in Berlin.

F.A.Z.
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Eine Schule des Lebens nennt der junge Mann heute sarkastisch diese ungemütlichen, angstbesetzten Heimwege. Sie habe ihn früh resistent gemacht gegen multikulturelle Beschwörungsrituale, öffentlichen Beistand habe er nie erwartet, weil die Erwachsenen ja dazu schwiegen; wohl aus Furcht, glaubt er, in die Rechtsradikalenecke gestellt zu werden oder als Ausländerfeind zu gelten.

Ein alltägliches Beispiel, das sich zehntausendfach wiederholt hat seitdem, mit krasseren Übergriffen inzwischen und nicht nur in Berlin. Ab und an stand darüber auch etwas in den Zeitungen. Doch eine Debatte, wenigstens über die Preisgabe der seelischen und körperlichen Unversehrtheit vieler Kinder für den vermeintlich guten Ruf von was auch immer, die gab es nicht.

Also packte, wer konnte, die Umzugskisten und zog weg, brachte die Kinder in Sicherheit. Nicht nur Deutsche räumten ihre Wohnungen in Vierteln, in denen zuvor schon ihre Eltern aufgewachsen waren. Auch die aufstiegsbewusste türkische Mittelschicht ergriff die Flucht. Das alles ist nicht neu. Neu ist nur das plötzlich so öffentliche Entsetzen über das inzwischen vergiftete Klima an vielen Schulen mit Deutschen als bedrängter Minderheit.

Eine überaus groteske Vorstellung

Nun also, im Oktober des Jahres 2010, melden Zeitungen und Nachrichtenagenturen im ganzen Land, dass jetzt endlich die Lehrer Alarm schlagen, weil die „Deutschenfeindlichkeit“ auch in den Schulen überhandnehme. Aber was soll man davon halten, wenn Spitzenfunktionäre der Lehrerverbände wie Joseph Kraus einräumen, dieses Problem sei zu lange „unter der Decke“ gehalten worden. Unter dieser Decke kämpften engagierte Pädagogen gegen eine verheerende Entwicklung an, über die nur in einem Punkt Einigkeit herrschte: Es wird geschwiegen. Wer sich nicht daran hielt, bekam Ärger mit der Schulbehörde, wurde versetzt oder anders gemaßregelt.

Die Vizechefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marianne Demmer, gibt der Stadtplanung die Schuld. Es sei falsch, „Schulen in Problemvierteln zu errichten“. Eines der schwerwiegendsten Probleme dieser Viertel umschreibt man gern mit Bildungsferne. Die würde, evakuierte man die dortigen Schulen in die friedlichere Parallele unserer Gesellschaft, dann ins Unendliche gedehnt. Eine groteske Vorstellung.

Neue Sei­den­stra­ße
Green Belt, green Road

Die Neue Sei­den­stra­ße ist ein Jahr­hun­dert­pro­jekt. Des­halb müs­sen die Be­tei­lig­ten schon heu­te auf Nach­hal­tig­keit, Um­welt­ver­träg­lich­keit und Wi­der­stands­fä­hig­keit ge­gen den Kli­ma­wan­del set­zen. Mehr...

Die GEW veranstaltete kürzlich einen Workshop zur Deutschenfeindlichkeit. Fazit: Alles nicht so schlimm. Das soziale Desaster der Risikobezirke reicht als Begründung. Kulturelle Differenzen aber und vor allem die Abgrenzungsmacht der orthodoxen Moscheevereine, die Eltern wie Kindern das Bild vom verkommenen Westen und den unsittlichen, ehrlosen Deutschen so erfolgreich einimpfen, das war der Rede nicht wert. Nach diesem Workshop und seiner Relativierungsbotschaft begann jedes Gespräch mit Lehrern wieder entweder mit der freundlichen Absage, man dürfe darüber nicht reden oder, falls doch, bitte anonym. Auch die Schule dürfe nicht genannt werden, weil sie mit anderen um Schüler konkurriere.

Der islamische Abgrenzungswahn

Einige Lehrer aber hatten vor allem einschlägige Erfahrungen mit wütenden Angriffen von unsanft geweckten Schulräten und Politikern, die ihnen nun die ganze Schuld an der Misere gaben, demütigende Stellungnahmen einforderten oder Versetzung androhten. Die eifernden Schulbürokraten hätten es hingenommen, damit auch noch die mühsam errichteten Dämme gegen einen islamisierten Schulalltag einzureißen; den Gitarrenunterricht, das Theaterspiel, das Tanzen, die informelle Handwerkslehre – die es nur dort gibt, wo Pädagogen immer wieder versuchen, nicht alle, aber doch wenigstens einige ihrer Schüler zu retten vor dem islamischen Abgrenzungswahn.

Also wird anonym notiert, dass neben dem Rassismus gegen Deutsche vor allem die Gewalt gegen Romakinder Sorge macht, weil die ganz unten stehen auf der verqueren Werteskala der muslimischen Herren der Straße und der Schulhöfe. Aber auch die Mädchen langen zu, „Kopftuch gegen Blond“ nannte sich eine Hasskampagne an einer Schule. Aber die Kopftücher hatten sich verrechnet, ihre schicken, blonden Gegnerinnen waren Polinnen, denen man offenbar zu Hause nicht eingetrichtert hatte, dass es besser sei, sich wegzuducken.

Rassismus : Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit

Von Regina Mönch
-Aktualisiert am 15.10.2010-16:34

Lehrerinnen, die viele Jahre an Hauptschulen mit inzwischen mehrheitlich muslimischer Schülerschaft aus türkischen und arabischen Familien arbeiten, wissen sich auch zu wehren. Sie drohen erfolgreich mit Klage, wenn die Eltern der renitenten Jungen, die gerade wieder ein „deutsches Schwein“ verprügelt haben, sie als „Faschistin“ denunzieren. Aber im Großen und Ganzen fühlen sich Lehrer im Stich gelassen angesichts eines manifesten Rassismus gegen alle, die anders sind: Die Deutschen, die Roma, die Juden, gute türkische Schülerinnen ohne Kopftuch, die muslimischen „Verräter“, die den Koran-Unterricht schwänzen.

Die Jugendrichterin Heisig hat in ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ ausführlich diese Situationen beschrieben. Auf ihren Elternabenden wurde sie besonders von arabischen Vätern belehrt, was „unsere Ehre“ bedeutet und dass da niemand reinzureden hat und dass die Deutschen noch eine gewaltige Bringschuld abtragen müssten, bevor man sie akzeptiert. Die Multikulturalisten sehen das ähnlich. Als die Richterin einmal drei türkische Schläger, die „deutsche Schlampen“ in einem Bus bespuckt und angegriffen hatten, auch wegen „Volksverhetzung“ verurteilen wollte, musste sie einlenken.

Wowereit sollte sich eine Freitagspredigt anhören

Die Jungen hatten ihren Opfern noch zugerufen: „Wir werden euch alle vergasen!“ Das aber, so die gängige Rechtsprechung, an die sich eine Amtsrichterin zu halten hat, trifft auf junge Türken, die gegen eine „von der übrigen Bevölkerung“ nicht abgrenzbare diffuse Mehrheit hetzen, nicht zu. Im heimischen Viertel wird man sich über diese Nachricht gefreut haben.

Wer jetzt schon wieder, wie etwa Berlins Bürgermeister Wowereit, von Übertreibung spricht oder Lehrern aufgibt, gegen diesen Hass und die Frauenverachtung doch endlich anzugehen, sollte erst einmal dieses aufklärende Buch lesen. Und mit betroffenen Lehrern reden. Oder sich eine Freitagspredigt anhören, in der die verschiedenen Arten von Menschen, streng am Koran entlang, vor Hunderten Frommen erläutert werden: Die Guten, die auch ins Paradies kommen, sind die gottesfürchtigen Väter, die darauf achten, dass ihre Töchter nicht vom schlechten Geist der Ungläubigen infiziert werden; die Schlechten, die in „Erniedrigung und Unwürdigkeit“ leben –, das sind die „Schauspieler, Tänzer, Sänger“ – wird Gottes Strafe treffen, genauso wie die „Westlichen“, die kein Glück im Sinne des Islam spüren können. Das sind die seelischen Aufrüstungen, die Familien sich holen, deren Kinder dann in den Schulen die „Huren“ und „Schlampen“, die „Christen“ und „Schweinefleischfresser“ jagen.

Einmalig in der Geschichte der Migration

Es ist egal, ob die Pöbler und Schläger in schwierigen sozialen Verhältnissen aufwachsen. Das müssen andere auch, und nicht selten teilen die „ungläubigen“, also nichtmuslimischen Schüler, die sich in der Pause nicht mehr auf den Schulhof trauen, mit ihren Peinigern die Erfahrung sozialer Not. Es wird auch nichts helfen, wenn noch mehr Geld für staatliche Wohltaten ausgegeben wird. Denn die Verachtung, die viele muslimische Einwanderer der Gesellschaft entgegenbringen, die sie aufgenommen hat, ist das eigentliche Problem.

Und es ist in der Migrationsgeschichte einmalig. Mit Appellen an die Unwilligen, sich doch bitte zu integrieren, ihre Töchter doch bitte lernen zu lassen und nicht an den unbekannten Cousin aus dem Heimatdorf der Großeltern zu verheiraten und die Lehrerin auch als Frau zu achten, ist es nicht getan.

Intoleranz darf man nicht mit wohlmeinender Toleranz belohnen, sie ist zu ächten, wie der Rassismus, der jetzt niedlich zur „sogenannten Deutschenfeindlichkeit“ herabgestuft werden soll. Beginnen könnten wir diese Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz, das ja vor kurzem vom SPD-Vorsitzenden Gabriel zur neuen Leitkultur erhoben wurde. Und beginnen sollten wir dieses Mal nicht wie sonst, wenn es um islamische Probleme geht, mit der Religionsfreiheit, sondern mit den Artikeln 1 bis 3, mit der Unantastbarkeit der Würde des Menschen, der Gleichberechtigung von Mann und Frau und dem Verbot, andere wegen ihres Glaubens, ihrer Weltanschauung, ihrer Sprache und Heimat zu verachten.

Quelle: F.A.Z.
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"Wagen gehört gar nicht mir" - Mercedes-Fahrer bekam jahrelang Hartz IV

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Sep 2018 11:25

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.n-tv.de/panorama/Mercedes-F ... 09134.html
Donnerstag, 06. September 2018
"Wagen gehört gar nicht mir" - Mercedes-Fahrer bekam jahrelang Hartz IV

Nachdem die Duisburger Polizei einen Mercedes CLS aus dem Verkehr zieht, kommt sie offenbar einem Sozialhilfebetrüger auf die Spur. Laut einem Medienbericht bezieht der polizeibekannte Fahrer seit zehn Jahren Hartz IV. Demnach soll er im Rotlichtmilieu arbeiten.


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In einer großangelegten Aktion haben Polizei und Staatsanwaltschaft in Duisburg mehrere Luxusautos von mutmaßlichen Sozialhilfeempfängern sichergestellt. Einer der Fahrer soll laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung bereits seit zehn Jahren Hartz IV beziehen. Demnach bekommt der 32-Jährige die Sozialleistungen seit 2008 nahezu durchgängig. Die Polizei habe seinen Mercedes CLS beschlagnahmt. Auf das Nummernschild solle vorher ein Porsche Cayenne angemeldet gewesen sein.

Auch die Beifahrerin, eine 26-Jährige, beziehe Sozialhilfe, heißt es weiter. Der Mann sei der Polizei bereits wegen Falschgelddelikten, schweren Raubes und Handel mit Betäubungsmitteln bekannt. Der "Bild" sagte der 32-Jährige, dass er den Mercedes nur fahre, er ihm aber nicht gehöre. Deshalb könne er ihn auch von den Sozialleistungen bezahlen.
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In der Wohnung, wo der Mercedes-Fahrers gemeldet sei, lebe er gar nicht mehr. Dort wohne nur noch seine Stiefmutter. Nachbarn vermuten ihn laut dem Blatt im Rotlichtmilieu. Auf seinen Namen laufe eine Website eines geplanten Escort-Services.

Sollte sich der Verdacht erhärten, droht dem Mann ein Strafverfahren wegen Betrugs. In einem "einfachen Fall" kommen laut Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Haft auf ihn zu. Wer das Jobcenter gewerbsmäßig betrügt, kann sogar für zehn Jahre ins Gefängnis kommen. Sein Wagen müsse in diesem Fall zur Sicherung des Lebensunterhaltes verkauft werden, sagte eine Sprecherin des Duisburger Jobcenters der Zeitung, denn Autos würden bei Beziehern von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II als Vermögenswert behandelt.

Quelle: n-tv.de , cam/fzö
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AUFGEDECKT: Messfehler bei Messstationen – Betrügt der Staat die Autofahre

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Okt 2018 21:21

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.neopresse.com/finanzsystem/ ... utofahrer/

Fake oder Realität ?

AUFGEDECKT: Messfehler bei Messstationen – Betrügt der Staat die Autofahrer ?

https://www.neopresse.com/finanzsystem/ ... utofahrer/

NEOPresse Redaktion NEOPresse in D/A/CH | 21. September 2018
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