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Laufende Verzinsung 2018 - Ein Abgesang auf die Lebensversicherung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jan 2018 14:25

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/ratgeber/Ein-Abgesa ... 25989.html
Montag, 29. Januar 2018
Laufende Verzinsung 2018 - Ein Abgesang auf die Lebensversicherung

Von Axel Witte

Die Zeiten, in denen Verbraucher beim Thema Altersvorsorge reflexartig zur Lebensversicherung gegriffen haben, neigen sich dem Ende zu. Denn auch in diesem Jahr gibt es für Kunden mit den Produkten wenig zu holen. Dafür häufen sich die schlechten Nachrichten.

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Schon lange vor Beginn der Niedrigzinsphase konnten Verbraucherschützer wenig Gefallen an der klassischen Kapitallebensversicherung finden. Denn schon immer schmälern hohe Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie Provisionen die Rendite der Policen. Zudem fließt nicht der volle Anteil der Beiträge in die Altersvorsorge, sondern ein Teil auch in den Hinterbliebenenschutz. Für jene, die ihre Lieben im Todesfall absichern möchten, sind denn auch Risikolebensversicherungen die günstigere Wahl.

Die Entwicklungen an der Zinsfront der letzten Jahre haben die Vorbehalte von kritischen Stimmen zum Verkaufsschlager vergangener Tage nur noch lauter werden lassen. Und die aktuellen Zahlen zur laufenden Verzinsung (Garantiezins und Überschussbeteiligung) für das Jahr 2018 geben ihnen recht. Denn diese liegt bei den größten Anbietern im Schnitt nur noch bei 2,4 Prozent. Im Vorjahr waren es um die 2,6 Prozent. Im Jahr 2014 konnten hingegen noch 3,4 Prozent ausgerufen werden. Schuld ist natürlich die anhaltende Niedrigzinsphase. Behaupten zumindest die Versicherer. Was sicher nicht ganz falsch ist, aber eben nicht die ganze Wahrheit.

Schlechte Anlagepolitik

Denn die bequeme Anlagepolitik der Branche spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die Versicherer haben über Jahrzehnte die Kundengelder vor allem in festverzinsliche Papiere gesteckt - ohne Not. Denn es wäre auch möglich gewesen, bis zu 35 Prozent der Investitionen in sogenanntes Risikokapital anzulegen. Hierzu zählen unter anderem Aktien und Immobilien. Zwei Anlageklassen, die in den vergangenen Jahren bekanntlich nicht die schlechteste Entwicklung genommen haben. Leider wurde aber eine geeignete Diversifikation bei der Anlage der Kundengelder versäumt. Ausbaden müssen dies die Kunden. Und es wird wohl nicht besser.

Beschneidung der Bewertungsreserven

Hinzu kommt, dass mit Inkrafttreten des Reformpakets zur Stabilisierung der Lebensversicherer nicht nur die Garantieverzinsung Stück für Stück gesenkt wird (derzeit 0,90 Prozent), sondern auch die Beteiligung an den Bewertungsreserven geändert wurde. Um die Lebensversicherer in der derzeitigen Niedrigzinsphase zu entlasten, müssen die Reserven aus festverzinslichen Anlagen seit Inkrafttreten der Reform nicht berücksichtigt werden. Zum Leidwesen der Sparer kann dies einige Tausend Euro pro Vertrag ausmachen.

Niedriger Realzins

Die Versicher verweisen an dieser Stelle reflexartig auf die vergleichsweise hohen Renditen, die sie in den vergangenen Jahrzehnten für ihre Kunden erwirtschaften konnten. Aber das ist relativ. Erzielten doch schon Anlagen im sicheren festverzinslichen Bereich in den letzten 40 Jahren eine jährliche Wertentwicklung von rund 5,5 Prozent. Die Konzerne konnten durch Anlage in solche Papiere ohne viel Zutun ihren Verpflichtungen nachkommen und nebenbei an den Verträgen prächtig verdienen. Abgesehen davon darf hier auch nicht vergessen werden, dass sich der Realzins (der nominale Zinssatz im Verhältnis zur Inflation) weitaus weniger beeindruckend darstellt, als die 5 bis 6 Prozent Rendite erwarten lassen. Für eine langfristige Geldanlage, die zumeist auch als Altersvorsorge dienen soll, ist dies viel zu wenig.

Die Branche begegnet solchen Vorbehalten mit neuen Produkten. Bei diesen wird noch nicht einmal mehr der mickrige Garantiezins offeriert, sondern nur noch den Erhalt des eingezahlten Kapitals. Dafür hat der Kunde dann aber die Chance, dass mögliche erzielte Überschüsse in renditestärkere Produkte, sprich Aktien, investiert werden ­oder aber es werden höhere Überschüsse in Aussicht gestellt. Beide Varianten halten Verbraucherschützer für keine gute Idee. Zu teuer, zu intransparent, zu geringe Erfolgsaussichten, so der Tenor.

Belastungen durch Altverträge

Da trifft es sich gut, dass Garantieversprechen aus Alt-Verträgen ihre Gültigkeit behalten. Auch dann, wenn diese über der durchschnittlich laufenden Verzinsung der eigenen Versicherungsgesellschaft liegt. Sparer scheinen also gut beraten, an diesen deutlich steuerbegünstigten Verträgen mit Garantiezinsen von bis zu vier Prozent festzuhalten und sich diese nicht von den Unternehmen abjagen zu lassen. Denn die hohen Zinsversprechen vergangener Jahre belasten die Versicherer. Da eine Kündigung derzeit nicht möglich ist, soll der eine oder andere Kunde selbst zur Kündigung verführt werden. Eine zweifelhafte Praxis.

Doch die Branche ist in Sorge, versuchen doch einzelne Versicherer ihre hochverzinste Altpolicen zu verkaufen. Hierbei werden alte Bestände samt Eigenmitteln und Kapitalanlagen an ein Abwicklungsunternehmen übertragen, welche alle Rechte und Verpflichtungen übernimmt. Verbraucherschützer sehen derlei Bemühungen kritisch, da die Folgen für Kunden noch vollends absehbar sind. Das aber auch dieser Weg für die Unternehmen schwierig ist, zeigt die Ergo Versicherung, die bisher auf ihren Altstlasten sitzen geblieben ist.
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Was nicht gerade zur Beruhigung der Lage beiträgt. Und schon warnen Insider vor dem Kollaps der Anbieter. Zwar gibt es die von der Branche finanzierten Auffanggesellschaft "Protektor", doch deren Rücklagen sind begrenzt und dürften wohl bestenfalls ausreichen, um kleine oder mittlere Versicherer zu retten.

Wahrscheinlicher wäre im Falle eines sich andeutenden Crashs wohl eher, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) die Versicherungssummen und Verzinsung herabsetzten. Sprich, auch der Garantiezins ist nicht in Stein gemeißelt. Was an dieser Stelle aber keinesfalls prognostiziert werden soll. Und ungeachtet dessen ist ein isolierter Zusammenbruch der Versicherungsgesellschaften kaum denkbar - denn das Finanzsystem ist untereinander viel zu vernetzt. Also auch Banken würden darüber wohl mehr als nur ins Straucheln kommen. Und mit den entsprechenden Einlagensicherungen dürfte es im Krisenfall ähnlich mau aussehen wie bei "Protektor".

Experten raten denn auch von Panikverkäufen ab. Grundsätzlich sollte aber jeder, der Zweifel an der Überlebensfähigkeit von Lebensversicherungen hat, sich unabhängig beraten lassen und dann entscheiden, was er mit seinem Vertrag macht, rät beispielsweise der Bund der Versicherten (BdV).

Laufende Verzinsung für das Jahr 2018
Gesellschaft Laufende Verzinsung 2018 in Prozent Verzinsung 2017 in Prozent Veränderung in Prozent-Punkten
Allianz 2,80 2,80 0,00
AachenMünchener 2,30 2,60 - 0,30
Alte Leipziger 2,50 2,65 - 0,15
Axa 2,90 2,90 0,00
Debeka 2,50 2,75 - 0,25
Ergo 2,05 2,25 - 0,20
HUK-Coburg 2,40 2,70 - 0,30
Nürnberger 2,50 2,75 - 0,25
Württembergische 2,40 2,40 0,00
R+V 2,60 2,70 -0,10
Zurich Deutscher Herold 2,10 2,10 0,00

Quelle: n-tv.de ,
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Recht auf ein Konto - Wie Verbraucher ein Basiskonto eröffnen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Feb 2018 16:25

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/ratgeber/Wie-Verbra ... 74614.html
Donnerstag, 08. Februar 2018
Recht auf ein Konto - Wie Verbraucher ein Basiskonto eröffnen

Jeder hat das Recht auf ein Konto - zumindest theoretisch. In der Praxis sieht es oft anders aus: Wollen Menschen ohne regelmäßiges Einkommen oder Wohnungslose ein Konto eröffnen, müssen sie manche Hürde überwinden. Aber es gibt Hilfe.


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Überweisungen, Daueraufträge oder Kartenzahlungen - ohne eigenes Konto geht das nicht. Damit alle die Möglichkeit haben, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen, gibt es seit Mitte 2016 das Recht auf ein Girokonto. Geldinstitute müssen allen Verbrauchern auf Antrag ein entsprechendes Konto ermöglichen - auch Menschen ohne festen Wohnsitz, Flüchtlingen oder finanziell schwachen Verbrauchern.

Was in der Theorie einfach klingt, ist in der Praxis oft schwierig. "Geldinstitute verlangen mitunter hohe Preise für die Basiskonten", sagt Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen. Gemeinsam mit anderen Verbraucherzentralen beobachtet er im Rahmen des Marktwächters Finanzen die Entwicklung des Marktes - und stößt dabei immer wieder auf Probleme.
Verbraucherschützer bemängeln Diskriminierung

Einige davon laden auch vor Gericht - wie jüngst im Dezember, als die Verbraucherschützer mit einem Geldinstitut stritten: Eine Bank hatte in ihrem Preisverzeichnis ein Entgelt in Höhe von 39 Euro für die Einrichtung eines Basiskontos verlangt. Aus Sicht der Verbraucherschützer unzulässig, weil für andere Girokonten keine entsprechenden Gebühren verlangt wurden. Nach einer Abmahnung willigte das Institut ein, eine strittige Entgeltklausel bis auf Weiteres nicht mehr zu verwenden.

In einem anderen Fall verlangte ein Kreditinstitut für sein Basiskonto 5,99 Euro pro Monat und damit mehr als für vergleichbare Kontomodelle. Das Problem: Für die günstigeren Modelle war ein monatlicher Eingang von Lohn-, Gehalts- oder Rentenzahlungen Voraussetzung. Regelmäßige Eingänge von Sozialleistungen berücksichtigte das Geldinstitut aber nicht. Aus Sicht der Marktwächter eine Diskriminierung.

Zu ähnlichen Ergebnisse kommt auch die Stiftung Warentest in ihrer jüngsten Untersuchung. Der Vergleich der Basiskonto-Konditionen von 108 Banken zeigt: "Viele Banken sind zu teuer." Während aus Sicht der Experten 60 Euro Jahresgebühr für ein normales Girokonto akzeptabel sind, verlangten einige der Institute im Test zwischen rund 205 und rund 328 Euro Jahresgebühr für ein Basiskonto. Und dabei tätigte der Modellkunde lediglich typische Buchungen wie Überweisungen und Daueraufträge und nutzte für Bargeldabhebungen den Geldautomaten.

Geldinstitute begründen die Preise oft mit dem Aufwand. Um ein Basiskonto zu eröffnen, muss der Kunde einen Antrag ausfüllen. Die Bank braucht außerdem ein Dokument, das ein Foto des Kunden sowie die wichtigsten Daten enthält. Neben Ausweisen kommen auch Duldungspapiere oder Auskunftsnachweise infrage. Zudem muss der Kunde eine Anschrift angeben, über die er erreichbar ist.
Verweigert werden darf das Konto in der Regel nicht

Eine solche Kontoeröffnung sei aufwendiger, weil die Prüfung der persönlichen Daten oft länger dauere, argumentiert die Branche. So erfolgt die Entscheidung über die Kontoeröffnung nach Angaben der Deutschen Kreditwirtschaft in der Regel innerhalb von 10 Geschäftstagen nach Eingang des Antrages.

Immerhin: "Man kann nicht generell sagen, dass der Markt nicht funktioniert", sagt Verbraucherschützer Görner. Trotz bestehender Probleme gibt es auch nach Ansicht der Stiftung Warentest passende Angebote. So boten immerhin neun Geldinstitute Basiskonten an, die weniger als 60 Euro im Jahr kosten. Bei zwei dieser Banken war das Basiskonto bei Abschluss in der Filiale sogar kostenlos.

Genutzt werden kann ein Basiskonto in der Regel auf Guthabenbasis, das heißt, die Geldinstitute müssen dem Kunden keinen Dispokredit anbieten. Auch auf eine Kreditkarte haben Kunden keinen Anspruch. "Eine Karte, mit der sie Geld abheben können, sollte aber verfügbar sein", sagt Görner. Auch Online-Banking sollte aus Sicht des Verbraucherschützers möglich sein. "Das ist aber nicht bei allen Instituten der Fall."
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Verweigert werden darf das Konto in der Regel nicht. Passiert das trotzdem, können sich Verbraucher direkt an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) wenden. Die Bafin prüft dann, ob die Bank das Basiskonto ablehnen durfte. Möglich ist dies zum Beispiel, wenn der Verbraucher bereits ein Konto bei einer anderen Bank in Deutschland führt. Liegt kein Ablehnungsgrund vor, kann die Bafin die Kontoeröffnung anordnen.

Die Möglichkeit, sich an die Bafin zu wenden, nutzten bis Mitte Dezember 2017 insgesamt 490 Verbraucher. In rund 160 Fällen konnte die Finanzaufsicht den Betroffenen helfen, ein Basiskonto zu erhalten. 22 Mal musste die Eröffnung förmlich angeordnet werden und in den übrigen Fällen korrigierten die Banken ihre Entscheidung nach Anhörung durch die Bafin.

Eine andere Anlaufstelle für Verbraucher ist der Ombudsmann des jeweiligen Bankenverbandes. Die Schlichter prüfen ebenfalls auf Antrag, ob eine Ablehnung berechtigt war. Die Deutsche Kreditwirtschaft listet auf ihrer Homepage die entsprechenden Anlaufstellen auf. Auch ein Beschwerdeformular ist dort zu finden. Der Vorteil für Verbraucher: Die Verfahren bei Bafin und den Schlichtungsstellen sind für sie kostenlos.

Quelle: n-tv.de , Falk Zielke, dpa
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Wie kommt Bewertung zustande ? - Aktivisten wollen Schufa-Code knacken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Feb 2018 21:55

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Aktivisten ... 88673.html
Donnerstag, 15. Februar 2018
Wie kommt Bewertung zustande ? - Aktivisten wollen Schufa-Code knacken

Wer einen Kredit aufnehmen oder ein Konto eröffnen will, wird vorher überprüft. Dabei greifen Banken oder Versicherungen auch auf die Schufa zurück, die Verbraucher bewertet. Doch wie arbeitet die Auskunftei? Aktivisten wollen das ergründen.


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Die zwei Nichtregierungsorganisationen AlgorithmWatch und Open Knowledge Foundation wollen das Geschäftsgeheimnis der Auskunftei Schufa knacken. Das Unternehmen entscheide mit seinen Informationen darüber mit, "wer einen Kredit, eine Mietwohnung, einen Handyvertrag und vieles andere bekommt", teilten die beiden Organisationen mit. Doch wie diese Bewertung zustande kommt, sei nicht bekannt. Mit dem Projekt "OpenSchufa" wollen beide Organisationen daher Daten sammeln, um dies herauszufinden.

Es gebe viele Indizien dafür, dass die Schufa - die größte und bekannteste Auskunftei in Deutschland - schlechte Daten verwende, erklärten die beiden Nichtregierungsorganisationen. Ein Beispiel seien unvollständige Informationen darüber, wer seinen Kredit mittlerweile abbezahlt oder eine Pfändung abgewendet habe. Mehrere Hunderttausend Menschen hätten falsche Negativmerkmale, die dazu führten, dass ihre Kreditwürdigkeit im Keller sei. Die Schufa gebe keine "angemessene Auskunft" über die Informationen, die ihr vorliegen. Betroffene könnten ihre Daten kaum korrigieren.

AlgorithmWatch und die Open Knowledge Foundation riefen die Bürger daher auf, Selbstauskünfte bei der Schufa anzufordern und diese Daten an die Organisationen weiterzugeben. Datenjournalisten des "Spiegel" und des Bayerischen Rundfunks sollen sie dann anonymisiert auswerten.
Schufa kritisiert Aktion

Die Schufa erklärte, die Kampagne "OpenSchufa" sei "irreführend und gegen Sicherheit und Datenschutz in Deutschland". Ihr Verfahren zur Score-Berechnung lege sie bereits seit 2010 gegenüber den Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder offen, sei "wissenschaftlich überprüft und aussagekräftig". Die Schufa trage zur Verhinderung von Betrug und Identitätsmissbrauch bei und helfe, die Überschuldung privater Verbraucher zu vermeiden.
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Wer die Score-Formel gegenüber der Allgemeinheit offenlegen wolle, der leiste Vorschub für Missbrauch und Betrug und führe die Allgemeinheit unter dem Deckmantel der Transparenz in die Irre, hieß es von der Schufa weiter. Nur wer seinen Score "manipulativ verbessern möchte", habe ein Interesse daran, die Details des Berechnungsverfahrens zu kennen.

Auskunfteien speichern Personendaten wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift sowie die "Kredithistorie" mit Anzahl der Konten, Kredite, Handy- und Leasing-Verträge, unbezahlte Rechnungen oder Insolvenzen. Mit Hilfe dieser Daten und einem jeweils eigenen mathematisch-statistischen Verfahren (Scoring) schätzen sie das Zahlungsverhalten eines Verbrauchers ein.

Ihre Scoring-Werte verkaufen die Auskunfteien an Banken, Telefonanbieter oder Versandhändler. Die wiederum nutzen die Angabe, um einen Kunden vor Vertragsabschluss einzustufen - je nach Wert muss ein Kunde etwa Vorkasse leisten oder darf auf Rechnung zahlen, bekommt einen günstigen Kredit oder muss dafür mehr Zinsen aufbringen. Die größte Auskunftei ist die Schufa. Im Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen gibt es aber mehr als hundert Firmen, die Risikodaten ermitteln, darunter etwa Creditreform, Deltavista und Bürgel.

Quelle: n-tv.de , mli/AFP
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Es werden nicht weniger - Stechmücken macht der Frost nichts aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Feb 2018 13:15

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https://www.n-tv.de/wissen/Stechmuecken ... 12515.html
Mittwoch, 28. Februar 2018
Es werden nicht weniger - Stechmücken macht der Frost nichts aus

Nein, sie erfrieren nicht. Ein kalter Winter lässt nicht auf weniger Mücken im Sommer schließen. Das sei ein Aberglaube, sagt eine Biologin und erklärt, wie die Viecher überleben und warum milde Winter ihnen viel gefährlicher werden können.


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Frostiger Winter, weniger Mücken im Sommer? Das sei hartnäckiger Aberglaube - und falsch, sagte die Biologin Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg. Den meisten Stechmücken mache selbst später Frost nichts aus. "Insekten haben so eine Art Frostschutzmittel, um über die Wintermonate zu kommen. Denen ist es völlig egal, ob die Temperaturen minus fünf oder minus zehn Grad oder noch kälter erreichen", erklärte die Mückenexpertin.
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Probleme mache die Kälte allenfalls eingewanderten, wärmeliebenden Mückenarten wie der Asiatischen Tigermücke. Einheimischen Mücken dagegen machten stattdessen eher milde Winter zu schaffen: Dann nämlich seien auch Pilzsporen aktiv, die Insekteneier oder Larven überwucherten.

Sowohl die Larven als auch die in Dachböden oder Baumhöhlen überwinternden Mücken warten auf wärmere Temperaturen, um zu schlüpfen oder ihren Winterschlaf zu beenden. Ob es ein mückenreiches Jahr wird, hängt dann davon ab, wie das Wetter im Frühling und Sommer wird: "Viel Niederschlag und warm und kuschlig finden die Mücken auch toll, dann explodiert das", sagte Walther.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 10919.html
Mücken, Bremsen, Schnaken: Die Plagegeister der Saison Mücken, Bremsen, Schnaken: Die Plagegeister der Saison Mücken, Bremsen, Schnaken: Die Plagegeister der Saison Mücken, Bremsen, Schnaken Die Plagegeister der Saison

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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GroKo wird für Sparer teuer - Bei Aktien bleibt es bei 25 Prozent Steuern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mär 2018 13:33

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Bei-Aktien ... 24803.html
Freitag, 09. März 2018
GroKo wird für Sparer teuer - Bei Aktien bleibt es bei 25 Prozent Steuern

Ein Gastbeitrag von Michael Bormann

Die künftige Regierung sieht verschiedene steuerliche Änderungen vor. Zinsen unterliegen wieder der normalen Einkommensteuer, bei Aktien gilt weiter die Abgeltungssteuer. Der Soli fällt für zahlreiche Steuerzahler weg - aber erst ab 2021.


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Setzt die neue Regierung ihre Beschlüsse aus dem Koalitionsvertrag um, wird es für viele Sparer künftig teurer. Denn vereinnahmte Zinsen sollen nicht mehr pauschal der 25-prozentigen Abgeltungssteuer unterliegen, sondern der individuellen Einkommensteuer. Damit werden die meisten Sparer in Zukunft von ihren Sparerträgen mehr an den Fiskus abliefern müssen als bisher. Denn ab einem jährlichen Einkommen von rund 15.000 Euro beläuft sich bei Ledigen der Grenzsteuersatz auf 25 Prozent oder mehr. In der Spitze sind das 45 Prozent. Das bedeutet, dass von einem zusätzlich verdienten Euro – in diesem Fall durch Zinseinnahmen – mindestens ein Viertel ans Finanzamt fließt.
Michael Bormann

Dabei geht es um nicht unerhebliche Summen. Denn die Deutschen bunkern rund 40 Prozent ihres Geldvermögens auf Spar- und Festgeldkonten. Nach Schätzungen der Deutschen Bundesbank und der DZ Bank summieren sich die entsprechenden Beträge in diesem Jahr auf insgesamt knapp 2,5 Billionen Euro – also auf 2.500.000.000.000 Euro. Zwar gibt es dafür derzeit kaum oder gar keine Zinsen. Dementsprechend gering fallen die Abgaben an die Finanzämter aus.

Doch die Zinsen steigen wieder. Die Renditen von zehnjährigen Bundesanleihen liegen schon wieder im Bereich von 0,7 Prozent. Im Tief hatten sie bei minus 0,4 Prozent gelegen. Wenn die Zinsen wieder auf breiter Front zulegen, also auch bei Spar- und Festgeldkonten, wird diese steuerliche Änderung, die für viele Sparer eine Erhöhung bedeutet, voll durchschlagen.
Vorteil Aktien

Bei Dividendentiteln bleibt die steuerliche Behandlung dagegen unverändert. Für realisierte Kursgewinne und Dividenden gilt weiterhin die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent, auf die noch 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag aufgeschlagen werden. Insgesamt ergibt das einen Steuersatz von 26,375 Prozent. Dazu kommt noch etwaige Kirchensteuer. Allerdings entfallen nur knapp 19 Prozent des Geldvermögens der Deutschen auf Aktien und Publikumsfonds, von denen nicht einmal alle Aktien enthalten. Trotz einer leichten Zunahme gab es im vergangenen Jahr laut Statista gerade einmal 4,9 Millionen Aktionäre.

Der steuerliche Vorteil von Aktien wird bei den meisten Steuerzahlern sogar noch zunehmen. Denn CDU, CSU und SPD haben sich darauf geeinigt, den Solidaritätszuschlag abschaffen zu wollen.
Soli ab 2021 weg

Diese Zusatzsteuer soll für die meisten Steuerzahler künftig entfallen. Nach den Berechnungen des Finanzministeriums kostet es den Staat rund zehn Milliarden Euro, um die unteren 90 Prozent der Steuerzahler von dieser Extraabgabe zu befreien. Der geplante Finanzrahmen deutet darauf hin, dass diese Steuerentlastung im Jahr 2021 kommt.
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Nach den Berechnungen des Bundes der Steuerzahler greift die geplante Befreiung bei einem Ledigen ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 54.000 Euro. Da es sich hier um eine Freigrenze und nicht um einen Freibetrag handelt, müssten Steuerzahler, die mehr als 54.000 Euro im Jahr verdienen, eigentlich den vollen Solidaritätszuschlag zahlen – und zwar für ihr komplettes Einkommen. Damit das nicht passiert, hat sich die Große Koalition auf eine Gleitzone verständigt.

Am 14. März soll Angela Merkel erneut zur Bundeskanzlerin gewählt werden. Wir dürfen gespannt sein, ob die künftige Regierung ihre Versprechen beziehungsweise Vereinbarungen tatsächlich umsetzt. In der Vergangenheit war das nicht immer der Fall – so zum Beispiel bei der Verringerung der "kalten Progression". Der Begriff beschreibt den Effekt, dass Steuerzahler schon bei einem reinen Inflationsausgleich mit ihrem Gehalt oder ihrem Lohn in einen höheren Steuertarif rutschen, obwohl sie netto nicht mehr verdienen als zuvor. Das wollte eigentlich schon die letzte Regierung korrigieren – hat sie aber nicht.

Dr. Michael Bormann ist Steuerexperte und seit 1992 Gründungspartner der Sozietät bdp Bormann Demant & Partner www.bdp-team.de. Schwerpunkte seiner Tätigkeiten sind neben Steuern die Bereiche Finanzierungsberatung sowie das Sanierungs- und Krisenmanagement bei mittelständischen Firmen.

Quelle: n-tv.de ,
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Andere Umstände und Hartz IV - Erstausstattung auch bei zweitem Kind

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mär 2018 12:16

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Erstaussta ... 35584.html
Mittwoch, 14. März 2018
Andere Umstände und Hartz IV - Erstausstattung auch bei zweitem Kind
Bekommen Hartz-IV-Bezieherinnen ihr erstes Kind, muss das Jobcenter die Kosten für die Babyausstattung übernehmen. Beim zweiten Kind besteht dieser Anspruch meist nicht mehr. Es sei denn, es liegen außergewöhnliche Umstände vor.


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Der Bedarf bei Schwangerschaft und Geburt ist vom Regelbedarf bei Hartz IV nicht umfasst. Beim ersten Kind hat man daher Anspruch auf eine Erstausstattung.

Ein Anspruch kann sich aber auch bei einem zweiten Kind ergeben. Hier kommt es aber auf den Einzelfall an. Die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Sozialgerichts (SG) Karlsruhe (Az.: S 12 AS 1866/17).
Der Fall

Die Frau bekam ihren ersten Sohn im Jahr 2013. Seit 2016 lebte sie in einer Bedarfsgemeinschaft mit ihrem Lebensgefährten. Bis dahin hatte sie gemeinsam mit dem Sohn im Haushalt ihrer Mutter gewohnt. Die junge Frau wurde erneut schwanger und bekam im April 2017 einen weiteren Jungen. Ihr Antrag auf Erstausstattung für Säuglinge wurde abgelehnt. Das Jobcenter meinte, sie habe die Erstausstattung bereits beim ersten Kind erhalten. Diese sei drei Jahre aufzubewahren. Die Frau hielt dagegen, dass sie beim Auszug aus der Wohnung ihrer Mutter die Sachen nicht mitgenommen und die Mutter diese wiederum entsorgt habe. Daraufhin fand in der Wohnung der Frau als auch in der Wohnung der Mutter ein Besuch durch den Außendienst des Jobcenters statt. Es wurde festgestellt, dass in keiner der beiden Wohnungen Schwangerschaftskleidung oder Babykleidung gesichtet werden konnte.
Das Urteil
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Die Klage der Frau auf eine erneute Erstausstattung war erfolgreich. Der neue Bedarf nach einer Erstausstattung sei hier aufgrund außergewöhnlicher Umstände begründet. Die Frau habe glaubhaft vorgetragen, dass die vor mehr als drei Jahren bewilligten Gegenstände nicht mehr vorhanden seien. Hierbei sei der besondere Umstand zu berücksichtigen, dass sie bei ihrer Mutter ausgezogen sei.

Das Jobcenter müsse allerdings nicht bei jeder erneuten Geburt eine Erstausstattung bewilligen. Die Weiterbenutzung einer Säuglingserstausstattung sei etwa zumutbar, wenn eine zweite Schwangerschaft unmittelbar auf die erste folge.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Verbraucher aufgepasst - Das ändert sich im April

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Mär 2018 09:54

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Das-aender ... 59743.html
Samstag, 31. März 2018
Verbraucher aufgepasst - Das ändert sich im April


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Eine Silvester-Tradition steht vor dem Aus und Startups kommen leichter an Geld. Zudem lassen sich kostenpflichtige Streaming-Dienste auch im EU-Ausland nutzen. Dies und anderes erwartet Verbraucher im neuen Monat.
Anschubfinanzierung für Startups

Startups erhalten besseren Zugang zu Wagniskapital. Damit schließt die Bundesregierung die bisherige Finanzierungslücke in der Gründungsphase. 790 Millionen Euro aus dem ERP-Sondervermögen stehen zur Verfügung. Das Gesetz tritt rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft.
Weniger Acrylamid in Pommes & Co.

Ab 11. April 2018 müssen Lebensmittelhersteller europaweit Auflagen für die Herstellung und Verarbeitung von Kartoffelerzeugnissen, Brot und Feinbackwaren, Frühstückscerealien, Säuglingsnahrung, Kaffee und Kaffeeersatzprodukten beachten. Dadurch soll in den Produkten der krebserzeugende Acrylamidgehalt sinken, der beim Backen, Braten, Frittieren und Rösten entsteht.
eCall für Neufahrzeuge

Ab dem 1. April wird das eCall-System Pflicht in allen Neufahrzeugen. Bei einem Unfall kann dies automatisch den Notruf wählen und Hilfe rufen - auch wenn die Insassen dazu nicht mehr in der Lage sind. Das System übermittelt auch Ort und Zeitpunkt des auslösenden Ereignisses sowie Insassenanzahl, Treibstoffart und Fahrtrichtung.
Online-Dienste ohne Grenzen nutzen
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Kostenpflichtige Streaming-Dienste für Filme, Sport, Musik, eBooks und Videospiele lassen sich ab 1. April auch im EU-Ausland nutzen. Bisher wurde das durch Ländersperren, das sogenannte Geoblocking, verhindert. Fürs Streamen ohne EU-Grenzen dürfen die Anbieter keine zusätzlichen Gebühren erheben. Die Nutzung der Dienste ist auf vorübergehende Aufenthalte begrenzt. Ursprünglich sollte Geoblocking bereits im März wegfallen. Die EU hatte den Termin aber verschoben.
Verbot von Bleigieß-Sets

Ebenfalls ab April tritt eine Chemikalienverordnung der EU in Kraft. Dann dürfen keine Bleigieß-Sets mehr verkauft werden, die einen höheren Bleigehalt als 0,3 Prozent haben. Die neue Verordnung kommt somit einem Verbot gleich. Besonders zu Silvester werden häufig Sets verwendet, bei denen der Bleigehalt 70 Prozent ausmacht; hierbei entstehen aber giftige Bleioxide.

Quelle: n-tv.de , awi
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Leben am Existenzminimum - Heil deutet Hartz-IV-Erhöhung an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Apr 2018 10:56

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/politik/Heil-deutet ... 82428.html
Freitag, 13. April 2018
Leben am Existenzminimum - Heil deutet Hartz-IV-Erhöhung an

Alleinstehende erhalten seit dem Jahreswechsel 416 Euro statt 409 Euro Hartz IV. Zum kommenden Jahr dürften die Regelsätze erneut steigen. Der neue Bundesarbeitsminister will sich außerdem Ausnahmeprobleme wie neue Waschmaschinen genau angucken.


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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil rechnet damit, dass Hartz-IV-Empfänger Anfang 2019 wieder etwas mehr Geld bekommen. "Die Regelsätze müssen das Existenzminimum abdecken und ein Mindestmaß an sozialer Teilhabe ermöglichen. Es bleibt für die nächste Anpassung bei dem im Gesetz vorgesehen Mechanismus", sagte Heil der "Rheinischen Post". Er erwarte, dass es zum 1. Januar 2019 zu Erhöhungen komme.

"Genauer angucken will ich mir die Frage von besonderen Bedarfen, wenn etwa eine kaputte Waschmaschine ersetzt werden muss", kündigte der Minister an. "Zudem werden wir das Schulstarterpaket für bedürftige Kinder verbessern."

Die Hartz-IV-Sätze werden regelmäßig angepasst, die Fortschreibung erfolgt auf der Basis von Preisen für den täglichen Bedarf sowie der Nettolohn- und -gehaltsentwicklung. Sie soll Empfänger von Grundsicherung und Sozialhilfe an der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung teilhaben lassen. Anfang dieses Jahres stieg der monatliche Regelsatz für Alleinstehende von 409 Euro auf 416 Euro. Für Paare gibt es seither statt 368 Euro 374 Euro pro Partner.
Einheitliche Sanktionen gefordert
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Heil hatte in den vergangenen Tagen angekündigt, dass er auch prüfen will, welche Sanktionen noch sinnvoll sind. Auch dabei soll es nur um einzelne Bestimmungen gehen, wie er jetzt deutlich machte. "Es wird auch in Zukunft Sanktionen für Langzeitarbeitslose, die sich nicht an die Regeln halten, geben können", betonte der SPD-Politiker. "Nicht in Ordnung finde ich, dass bei den Sanktionsmöglichkeiten für junge Erwachsene und Ältere unterschiedliche Regeln gelten." Er plädiere für eine Vereinheitlichung.

"Für fragwürdig halte ich es zudem, dass derzeit auch Kosten der Unterkunft sanktioniert werden können. Das sollte in Zukunft nicht mehr möglich sein", so Heil weiter. Derzeit können Hartz-IV-Empfängern die Bezüge gekürzt werden, wenn sie etwa Termine im Jobcenter nicht wahrnehmen. Dabei wird gegen jüngere Menschen unter 25 Jahren härter vorgegangen als gegen ältere.

Quelle: n-tv.de , chr/dpa
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Keine pauschalen Behauptungen - Testamentsanfechtung muss Gründe haben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2018 22:17

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/ratgeber/Testaments ... 03654.html
Keine pauschalen Behauptungen - Testamentsanfechtung muss Gründe haben

Ein Streit ums Erbe schlägt mitunter hohe Wellen. Mancher Hinterbliebene geht gar so weit, das Testament anfechten zu wollen. Doch dafür muss er gute Gründe haben.


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Ein naher Angehöriger ist gestorben, jetzt wird sein Testament eröffnet. Mitunter fallen die Hinterbliebenen in solchen Situationen aus allen Wolken. Zum Beispiel dann, wenn einer oder mehrere wider Erwarten enterbt wurden, also leer ausgehen. Oft erwägen Benachteiligte dann, das Testament anzufechten - mit dem Ziel, dass die letztwillige Verfügung unwirksam wird und der Nachlass neu aufgeteilt werden muss. Eine solche Testamentsanfechtung ist aber nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

"Der Erblasser muss verstorben, der konkrete Erbfall muss eingetreten sein", erläutert Dietmar Kurze, Fachanwalt für Erbrecht in Berlin. Zudem sind nur bestimmte Erben berechtigt, ein Testament anzufechten - und zwar solche, die aus der Anfechtung einen Vorteil ziehen.
Erblasser muss testierunfähig gewesen sein

Ein Beispiel: Setzt ein Witwer seine Pflegerin als Alleinerbin ein und lässt seine leiblichen Kinder leer ausgehen, dann könnten rein theoretisch die Kinder das Testament anfechten. Denn sie wären es, die profitieren würden, sollte der letzte Wille ihres Vaters für unwirksam erklärt werden.

Diejenigen, die ein Testament anfechten, müssen aber zwingend einen guten Grund dafür vorbringen können. "Es reicht zum Beispiel nicht zu sagen, der Erblasser war zu dem Zeitpunkt, als er sein Testament abfasste, dement", sagt Anton Steiner, Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht. Die Diagnose Demenz ist für sich gesehen juristisch kein Anfechtungsgrund. Vielmehr muss die Demenz so stark ausgeprägt sein, dass der Erblasser testierunfähig war.

"Testierunfähig ist eine Person, wenn sie wegen einer krankhaften Störung ihrer Geistestätigkeit, wegen Geistesschwäche oder wegen einer Bewusstseinsstörung nicht mehr in der Lage ist, die Bedeutung eines Testaments zu erkennen", erklärt Michael Sittig von der Stiftung Warentest. Das Testament einer testierunfähigen Person ist unwirksam. "Das gilt auch dann, wenn der letzte Wille von einem Notar beurkundet wurde", so Sittig.

Allerdings gelingt laut Kurze in der Praxis der Nachweis, dass jemand testierunfähig war, nur selten. Denn auch wenn jemand dement war, kann er durchaus in einem lichten Moment ein rechtswirksames Testament abgefasst haben. Aussagen in Krankenakten oder Schilderungen von Zeugen wie zum Beispiel Pflegern müssten plausibel belegen, dass jemand testierunfähig war.
Geschwister sind keine Pflichtteilsberechtigten

Aber was sind nun Gründe für eine Testamentsanfechtung? Einer davon: Der Erblasser hat einen Pflichtteilsberechtigten übergangen, von dessen Existenz er nichts wusste. Das kann zum Beispiel ein uneheliches Kind oder ein Kind sein, das erst nach dem Abfassen des Testaments geboren wurde.

Zu den Pflichtteilsberechtigten zählen enge Angehörige - das sind Kinder, Ehepartner und bei kinderlosen Erblassern die Eltern des Erblassers. Sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf den Pflichtteil eines Nachlasses, auch wenn sie ansonsten enterbt sind. Nicht zum Kreis der Pflichtteilsberechtigten gehören Geschwister.

Angefochten werden kann ein Testament noch aus einem anderen Grund: "Möglich ist das auch im Fall eines Irrtums oder einer Drohung zu dem Zeitpunkt, als ein Erblasser sein Testament abfasste", sagt Kurze.

Ein Irrtum liegt etwa vor, wenn es im Testament sinngemäß heißt "Weil mein Sohn ein Geigenvirtuose ist, bekommt er meine Stradivari" - der Sohn in Wahrheit aber vom Geigenspielen keine Ahnung hat. "Der Irrtum muss ursächlich für die letztwillige Verfügung gewesen sein, das heißt, ohne diesen Irrtum hätte der Erblasser anders testiert", erläutert Steiner. Auch ein sogenannter Inhalts- oder Erklärungsirrtum kann Grund für eine Testamentsanfechtung sein, also wenn sich der Erblasser zum Beispiel verschrieben oder Namen verwechselt hat.
Anfechtung innerhalb eines Jahres nach Kenntnis

Ebenfalls angefochten werden kann ein Testament bei einer Täuschung oder einer Drohung. In einem solchen Fall hat der Erblasser seinen letzten Willen geschrieben, während ihm zum Beispiel eine Pistole an den Kopf gehalten oder ihm eingeredet wurde, ohne ein Testament zugunsten einer bestimmten Person werde er nicht länger gepflegt.
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Wer ein Testament anfechten will, muss dies innerhalb eines Jahres nach Kenntnis des Anfechtungsgrundes tun. "Dafür muss man eine Erklärung beim Nachlassgericht abgeben", so Kurze. Das Gericht prüft die Erklärung - einschließlich der vorgelegten Beweise.

Die Anfechtung wird öffentlich, sobald jemand einen Erbschein beantragt. Wurde vor Abgabe der Erklärung ein Erbschein bereits erteilt, prüft das Gericht, ob der Schein zu Unrecht erteilt wurde und wieder eingezogen werden muss - weil das Testament aufgrund der vorgelegten Beweise ungültig geworden ist.

Wie lange das Verfahren dauert, ist unterschiedlich. "Das kann sich über ein bis zwei Jahre hinziehen, aber auch darüber hinaus", betont Steiner. Wer ein möglichst unangreifbares Testament verfassen möchte, sollte es nicht eigenhändig aufsetzen, sondern zum Notar gehen. "Das senkt das Risiko von Einflussnahme und Fälschungen", erklärt Warentester Sittig.

Leidet jemand an Demenz im Anfangsstadium, ist es oft sinnvoll, sich von einem Facharzt für Neurologie und Psychiatrie auf Testierfähigkeit hin begutachten zu lassen und dieses Gutachten dem Notar zu präsentieren. "Hilfreich können auch Handyvideos vom Erblasser sein, die dessen geistige Fitness zeigen", rät Sittig.

Quelle: n-tv.de , Sabine Meuter, dpa
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Beschwerde bei der Bafin - So machen Verbraucher Druck auf Anbieter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Mai 2018 12:46

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/ratgeber/So-machen- ... 36655.html
Beschwerde bei der Bafin - So machen Verbraucher Druck auf Anbieter

Ärger mit der Bank? Streit mit der Versicherung? Nicht immer muss so ein Fall zwangsläufig vor Gericht enden. Neben Schlichtungsstellen können sich Verbraucher auch direkt an die Finanzdienstleistungsaufsicht wenden. Was dabei zu beachten ist.


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Die Bank kassiert Gebühren, die so nicht vereinbart waren? Die Versicherung rückt das Geld für die Schadensregulierung nicht raus? Nicht immer läuft mit Finanzanbietern alles rund. Wer sich dagegen wehren will, kann eine Beschwerde bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz Bafin, in Betracht ziehen.

Die Bafin beaufsichtigt Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen, aber ebenso zum Beispiel Kapitalverwaltungsgesellschaften sowie inländische Fonds. Mancher Streit mit Finanzunternehmen lässt sich durch eine Beschwerde vermeiden. Antworten auf wichtige Fragen:

Wer kann sich bei der Bafin beschweren?

"Über die von der Bafin beaufsichtigten Unternehmen kann sich jede Privatperson beschweren, und zwar kostenlos", sagt Bafin-Sprecher Oliver Struck. Das tun jedes Jahr Tausende Kunden.

Was sollte die Beschwerde enthalten?

Neben Angaben zum Kunden (Name, Anschrift) sind Angaben zum Unternehmen, Art des Vertrages, Vertragsnummer sowie Beschwerdegrund notwendig. Außerdem sollte enthalten sein, ob andere Beschwerden erfolgt sind, etwa bei einer Ombudsstelle, oder bereits ein Gerichtsverfahren anhängig ist. Korrespondenz mit dem Unternehmen sollte in Kopie beigefügt sein. "Eine besondere Form gibt es nicht", so Struck. Die Beschwerde muss lediglich schriftlich erfolgen.

Was passiert nach Beschwerdeeingang?

"Die Bafin prüft die eingereichten Unterlagen und fordert, wenn nötig, eine Stellungnahme des Unternehmens an", erklärt Sprecher Struck. Stellt sich heraus, dass die Bafin als Aufsichtsbehörde einschreiten muss, setzt sie sich mit dem betreffenden Unternehmen weiter auseinander. "In welcher Weise die Bafin gegenüber einem Unternehmen tätig wird, darf sie aufgrund ihrer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht allerdings nicht mitteilen", sagt Struck. Der Beschwerdeführer erhält auf jeden Fall ein abschließendes Schreiben.

In welchen Fällen kann die Bafin helfen?

Einzelne Streitfälle kann und darf die Bafin nicht verbindlich entscheiden, auch eine allgemeine Rechtsberatung oder Gutachten kann die Aufsichtsbehörde nicht bieten. Allerdings gibt es Fälle, bei denen Unternehmen aufgrund der Beschwerde einlenken. Ein Beispiel: Eine Frau wollte ihre Riester-Rentenversicherung auf einen anderen Versicherer übertragen. Dafür sollten 4,5 Prozent des Übernahmebetrags als Kosten berechnet werden.

Die Prüfung der Bafin ergab, dass weder der Versicherungsschein noch die Versicherungsbedingungen dafür eine Grundlage boten. Es existiert auch keine gesetzliche Verpflichtung. Der Versicherer verzichtete schließlich auf die Übertragungskosten und erklärte, so auch bei anderen Übertragungen zu verfahren.

Was bedeutet eine Beschwerde-Ablehnung?

Wenn die Bafin keinen Anlass sieht, als Aufsichtsbehörde einzuschreiten, stehen dem Kunden immer noch alle rechtlichen Möglichkeiten offen. Er kann also zum Beispiel eine Klage einreichen oder sein Glück bei einer Ombudsstelle versuchen. "Die Ablehnung hat keine präjudizierende Wirkung", sagt die Düsseldorfer Rechtsanwältin Katia Genkin. Soll bedeuten: Der Kunde kann durchaus im Recht sein und dieses Recht später auch vor Gericht zugesprochen bekommen.

Das liegt daran, dass Aufsichtsrecht und Vertragsrecht zwei unterschiedliche Dinge sind. Wenn zum Beispiel bei einer Versicherung die Schadensregulierung Monate in Anspruch nimmt, weil die Abteilung viel zu wenige Mitarbeiter hat, dann wäre das ein Missstand, den sich die Aufsicht vorknöpfen kann. Wenn aber die Schadenregulierung dauert, weil nach der Sichtweise der Versicherung noch Dokumente fehlen oder andere vertragliche Voraussetzungen nicht erfüllt sind, dann wird die Bafin-Beschwerde nicht viel nutzen.

Wie sinnvoll ist eine Bafin-Beschwerde?
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"Nicht jede Beschwerde erzielt die erhoffte Wirkung", sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Trotzdem ist es wichtig, auch die Bafin über Fehlverhalten der Finanzinstitute zu informieren. Immerhin kann die Aufsicht auch Sanktionen verhängen und hinter den Kulissen im Interesse vieler anderer Verbraucher auf die Institute einwirken".

Was sollten Kunden unbedingt beachten?

"Trotz einer Beschwerde bei der Bafin laufen Verjährungsfristen weiter", so Rechtsanwältin Genkin. "Stehen Ansprüche kurz vor der Verjährung, sind weitere Maßnahmen notwendig, etwa die Zustellung eines Mahnbescheides oder die Klageerhebung. Auch die Beschwerde bei einer Ombudsstelle kann, je nach Verfahrensordnung, dazu führen, dass die Verjährung gehemmt wird." Ferner können einige Ombudsstellen anders als die Bafin verbindlich entscheiden.

Der Versicherungsombudsmann erlässt zum Beispiel bei einem Beschwerdewert von bis zu 10.000 Euro eine Entscheidung. Die Versicherung ist an die Entscheidung gebunden - der Kunde hingegen kann, wenn er sich mehr verspricht, trotzdem noch vor Gericht ziehen.

Quelle: n-tv.de , Andreas Kunze, dpa
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Gebiss lässt keine Zweifel zu - Forscher widerlegen Mythen zu Hitlers Tod

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2018 14:15

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/panorama/Forscher-w ... 42531.html
Samstag, 19. Mai 2018
Gebiss lässt keine Zweifel zu - Forscher widerlegen Mythen zu Hitlers Tod

Ist er mit einem U-Boot nach Argentinien geflohen? Oder befindet er sich gar auf einem Stützpunkt auf der Schattenseite des Mondes? Um den Tod von Adolf Hitler ranken sich zahlreiche Mythen. Forscher schieben den abstrusen Theorien nun einen Riegel vor.


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Französische Wissenschaftler sind den Verschwörungstheorien entgegengetreten, dass Adolf Hitler den Zweiten Weltkrieg überlebt habe. Nach Untersuchung des in Moskau aufbewahrten Gebisses von Hitler stehe zweifelsfrei fest, dass dieser 1945 gestorben sei, sagte der Rechtsmediziner Philippe Charlier. Damit seien alle Verschwörungstheorien über Hitler ausgeräumt.

"Er ist nicht in einem U-Boot nach Argentinien geflohen, er ist nicht in einem versteckten Stützpunkt in der Antarktis oder auf der Schattenseite des Mondes", fügte Charlier hinzu. Hitlers Zähne seien "authentisch, es ist kein Zweifel möglich". Dies habe ein Abgleich mit Röntgenbildern von Hitlers Kopf aus dem Jahr vor seinem Tod ergeben.

Charlier hatte das Gebiss mit vier anderen Wissenschaftlern untersucht. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt "European Journal of Internal Medicine" veröffentlicht. Demnach hatte Hitler schlechte und einige falsche Zähne. Charlier führte aus, dass keine Fleischfasern an den Zähnen gefunden wurden, was dazu passe, dass Hitler Vegetarier war.
Im Führerbunker gestorben

Der russische Geheimdienst FSB hatte im März und Juli 2017 erstmals seit 1946 Wissenschaftlern erlaubt, Hitlers Knochen zu untersuchen. Ein französisches Forscherteam durfte ein Schädelfragment analysieren. Es wies ein Loch in der linken Hälfte auf, das wahrscheinlich durch eine Kugel verursacht wurde.
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Die Kämpfe sind erbittert, erst nach einer Woche gewinnen die Nazis Boden, indem sie mit Flammenwerfern Haus um Haus niederbrennen. 19.04.18 Aufstand im Warschauer Ghetto Als sich Hunderte Juden der SS widersetzten
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Es wird allgemein davon ausgegangen, dass Hitler am 30. April 1945 im Führerbunker in Berlin Suizid beging, als die Niederlage von Nazi-Deutschland absehbar war. Die Untersuchung des Schädelfragments sei hinsichtlich der Todesart von Interesse, sagte Charlier. "Wir wussten nicht, ob er eine Zyanidkapsel benutzte, um sich zu töten, oder ob es eine Kugel in den Kopf war." Aller Wahrscheinlichkeit nach habe Hitler beide Methoden angewandt.

An den Zähnen wurden laut Charlier aber keine Pulverspuren gefunden. Der Schuss sei also offenbar nicht in den Mund, sondern in die Stirn oder den Nacken abgegeben worden. Bläuliche Ablagerungen an Hitlers falschen Zähnen könnten laut Charlier auf eine chemische Reaktion zwischen Zyanid und dem Metall der Prothesen hindeuten.

Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 56241.html
Weltbekannt, langlebig, bizarr: Verschwörungstheorien Weltbekannt, langlebig, bizarr: Verschwörungstheorien Weltbekannt, langlebig, bizarr: Verschwörungstheorien Weltbekannt, langlebig, bizarr Verschwörungstheorien

Quelle: n-tv.de , fzö/AFP
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Veröffentlichung und Speicherung - Entrechtet die DSGVO Fotografen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Mai 2018 12:00

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/technik/Entrechtet- ... 49084.html
Veröffentlichung und Speicherung - Entrechtet die DSGVO Fotografen ?

Es gibt Berichte, mit Einführung der Datenschutzgrundverordnung dürfe niemand mehr an öffentlichen Orten fotografieren, ohne jede möglicherweise abgebildete Person vorher um Erlaubnis zu fragen. Was ist tatsächlich dran?


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Ja, es ist nicht ganz einfach, die neue EU-Datenschutzgrundverordnung in allen Einzelheiten und ihren Auswirkungen zu verstehen, wenn man kein Jurist ist. Auch Rechtsgelehrte rätseln noch über den einen oder anderen Punkt und vermuten, dass es noch einige Jahre dauert, bis völlig Klarheit herrscht. Ein Beispiel sind die Konsequenzen der DSGVO für die Fotografie.

Die Verunsicherung ist derzeit groß. Es heißt unter anderem, mit Einführung der neuen Regelung müssten Fotografen bei öffentlichen Veranstaltungen oder auf öffentlichen Plätzen jede einzelne Person vorab um Erlaubnis bitten, wenn man das Bild speichern und veröffentlichen möchte.
Fotografieren ist Datenverarbeitung

Tatsächlich ist das Fotografieren oder Filmen von Menschen nach der DSGVO wohl grundsätzlich eine Verarbeitung personenbezogener Daten. Das schreibt unter anderem Rechtsanwalt Christian Solmecke, der Spezialist für Medien- und IT-Recht ist. Er beruft sich dabei auch auf eine Antwort der EU-Kommission auf die Anfrage eines Fotografen. "Auch jede nach der Anfertigung eines Fotos vorgenommene Speicherung, Vermarktung und Veröffentlichung, z.B. durch den Auftraggeber, ist dann eine weitere Verarbeitung personenbezogener Daten", schreibt er weiter.

Bisher galt das Kunsturhebergesetz (KUG). Es erlaubt die Veröffentlichung und Verbreitung von Personenfotos nur mit der Einwilligung der Fotografierten. Allerdings sind "Fotos, die im Zusammenhang mit einem zeitgeschichtlichen Ereignis stehen, Fotos von Versammlungen oder Landschaften, auf denen Personen als 'Beiwerk' zu sehen sind, in der Regel auch ohne Einwilligung der abgebildeten Personen erlaubt."
Bundesinnenministerium sieht keine Probleme

Laut Bundesinnenministerium (BMI) wird sich daran auch nach Einführung der DSGVO nichts ändern. "Das Anfertigen von Fotografien wird sich auch zukünftig auf eine - wie bislang schon - jederzeit widerrufbare Einwilligung oder alternative Erlaubnistatbestände wie die Ausübung berechtigter Interessen stützen können", schreibt die Behörde. Die Erlaubnistatbestände, die seit vielen Jahren datenschutzrechtlich die Tätigkeit von Fotografen abdeckten, würden in Artikel 6 der DSGVO fortgesetzt.

Die Ansicht, das KUG würde durch die DSGVO verdrängt sei "falsch", so das BMI. Es stütze sich künftig auf Artikel 85 Absatz 1 der DSGVO, der den EU-Mitgliedstaaten "Gestaltungsspielräume bei dem Ausgleich zwischen Datenschutz und der Meinungs- und Informationsfreiheit eröffnet". Die grundrechtlich geschützte Meinungs- und Informationsfreiheit sei außerdem ein berechtigtes Interesse, das die Verarbeitung personenbezogener Daten auch ohne Einwilligung erlaubt.
Unterschiedliche Rechte

Solmecke sieht aber trotzdem nicht alle rechtlichen Unsicherheiten für Fotografen ausgeräumt. Er weist unter anderem darauf hin, dass die Auslegung des BMI nicht bindend für Gerichte sei, "sondern lediglich bei der Entscheidungsfindung im Rahmen der Auslegung der entsprechenden gesetzlichen Regelungen heranzuziehen ist." Und: Weil das BMI das berechtigte Interesse aus der Meinungs- und Informationsfreiheit ableite, sei es "sehr wahrscheinlich, dass die Anfertigung und auch die Speicherung und Vermarktung einer Fotografie zukünftig der DSGVO unterfallen wird, wenn man nicht aufgrund des Medienprivilegs davon ausgenommen ist." Mit anderen Worten: Gewerbliche Fotografen könnten Probleme bekommen.
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Erfreulich sei dagegen, dass die Veröffentlichung von Fotos nach Auffassung des BMI weiterhin dem KUG unterfalle. "Somit können sich Verarbeiter, die Fotografien veröffentlichen, zumindest in diesem Rahmen weiterhin auf das KUG stützen."

Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Fotografen nach Einführung der DSGVO vor rechtlichen Problemen stehen, möglicherweise auch Abmahnungen. Doch auch Solmecke rät dazu, Ruhe zu bewahren und eine Klarstellung des Gesetzgebers und der Gerichte abzuwarten. Klärungsbedürftig ist dabei wohl vor allem "die Diskrepanz zwischen der Aufnahme einer Fotografie (DSGVO, etwaige Einwilligung frei widerruflich) und deren Veröffentlichung (KUG, Einwilligung nicht frei widerruflich)."

Quelle: n-tv.de , kwe
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Viel mehr als eine Monsterjagd - Forscher klären: Was lebt in Loch Ness ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mai 2018 12:29

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https://www.n-tv.de/wissen/Forscher-kla ... 53218.html
Viel mehr als eine Monsterjagd - Forscher klären: Was lebt in Loch Ness ?

Gibt es das Ungeheuer von Loch Ness wirklich? Diese Frage könnte demnächst beantwortet sein, denn Wissenschaftler wollen eine detaillierte Liste aller in dem schottischen See lebenden Geschöpfe zusammenstellen. DNA-Spuren sollen Auskunft geben.


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Ein internationales Forscherteam will erstmals alle Lebewesen im sagenumwobenen Loch Ness erfassen. Dafür sollen in dem schottischen See auf breiter Basis DNA-Spuren gesammelt werden, teilte die Universität von Otago in Neuseeland mit. Geleitet wird das Team von dem Biomedizin-Professor Neil Gemmell. Nebenbei erhoffen sich die Forscher auch einen Hinweis darauf, ob es eine reale Grundlage für die Legende vom Ungeheuer Nessie gibt.
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... aus Menschen mit übermäßiger Behaarung (Hypertrichose) schnell Werwölfe ... ...töten die Jäger nur einen außergewöhnlich großen Wolf. ... oder eine Entstellung durch Krankheiten wie hier durch Räude. Der Kritik zum Trotz die Forscher hier durchaus Erfolge vorzuweisen: Der legendäre Riesenkraken... Auf der Suche nach dem Unbekannten Kryptozoologie: Die Wissenschaft vom Einhorn

Von Juni an werden die Wissenschaftler Proben aus dem Wasser nach Erbgut von Lebewesen untersuchen. "Immer wenn sich eine Kreatur durch ihre Umgebung bewegt, hinterlässt sie winzige DNA-Fragmente aus Haut, Schuppen, Federn, Fell, Kot und Urin. Diese DNA kann eingefangen, sequenziert und dann verwendet werden, um diese Wesen zu identifizieren", sagte Gemmell.

Ziel sei es, eine detaillierte Liste aller in Loch Ness lebenden Geschöpfe aufzustellen und sie mit den Lebewesen aus anderen Seen zu vergleichen. "Große Fische wie Wels und Stör wurden als mögliche Erklärungen für den Monstermythos vorgeschlagen, und wir können diese Idee und andere sehr gut testen", sagt er. Sollten sie tatsächlich auf DNA stoßen, die der urzeitlicher Meeresbewohner ähnelt, wäre er überrascht, gibt der Forscher zu. Er sei aber offen für alles.
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Loch Ness sei noch nicht bis zur Gänze erforscht und die Wissenschaftler hoffen nun auf eine Menge neuer Informationen. Deswegen ist das Projekt für Gemmell viel mehr als eine Monsterjagd. Es sollen bislang unbekannte Arten dokumentiert werden, insbesondere Bakterien. Außerdem soll das Projekt zu einem besseren Verständnis bekannter Spezies führen.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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