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Neuer Champion im Supermittelgewicht - Zeuge boxt De Carolis den WBA-Titel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Nov 2016 11:54

Zeuge boxt De Carolis den WBA-Titel weg.jpg
Zeuge boxt De Carolis den WBA-Titel weg.jpg (35.87 KiB) 3038-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/Zeuge-boxt-De- ... 17336.html
Sonntag, 06. November 2016
Neuer Champion im Supermittelgewicht - Zeuge boxt De Carolis den WBA-Titel weg

Nur einmal zog Tyron Zeuge in seiner noch jungen Karriere den Kürzeren in einem Profikampf. Die Niederlage gegen Giovanni De Carolis lässt der junge Boxer nicht auf sich sitzen - und vermöbelt den Italiener im Rückkampf nach allen Regeln der Kunst.

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Profi-Boxer Tyron Zeuge ist nach einem überzeugenden Auftritt neuer Weltmeister im Supermittelgewicht. Der Herausforderer aus Berlin gewann in Potsdam den WM-Kampf der WBA gegen den Italiener Giovanni De Carolis nach K.o. in der zwölften Runde und ist nach Weltergewichtler Jack Culcay der zweite Champion im Stall von Sauerland.

Vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften MBS-Arena griff Kraftpaket Zeuge in den ersten Runden beherzt an, kam mit schnellen Kombinationen immer wieder durch und verschaffte sich Vorteile. Carolis blieb zu passiv, konnte nur reagieren und musste in der dritten und vierten Runde schon einige schwere Treffer einstecken. Zum Ende des Kampfes legte der umjubelte Zeuge noch zu, sein Gegner musste in der letzten Runde mehrfach zu Boden, ehe der Ringrichter abbrach.
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Im ersten Duell der beiden Normalausleger musste sich der Neuköllner im Juli noch mit einem Remis begnügen und verpasste den Titel. Damals war der 24-Jährige allerdings durch eine Schulterverletzung gehandicapt. Für Zeuge war es der 19. Sieg im 20. Profikampf. Der Berliner ist nach Graciano Rocchigiani der zweitjüngste Box-Weltmeister, den Deutschland je hatte.

Der acht Jahre ältere Italiener de Carolis kassierte die zweite Niederlage im 32. Profikampf. Im Januar 2016 hatte der Römer die deutsche Boxhoffnung Felix Feigenbutz (Karlsruhe) geschlagen und sich damit den WBA-Titel gesichert.

Quelle: n-tv.de , jve/sid
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Verband reagiert auf Ergebniskrise - Klinsmann als US-Nationaltrainer entl

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Nov 2016 12:06

http://www.n-tv.de/sport/Klinsmann-als- ... 48176.html
Montag, 21. November 2016
Verband reagiert auf Ergebniskrise - Klinsmann als US-Nationaltrainer entlassen

Aus und vorbei: Jürgen Klinsmann ist nicht länger Trainer der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft. Das Team muss um die Teilnahme an der WM 2018 in Russland bangen. Nun soll es ein anderer Trainer richten. Ein Name wird schon gehandelt.

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Kein WM-Sommermärchen mit der Wahlheimat: Jürgen Klinsmann ist nicht länger Chefcoach der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft. Der US-Verband entzog dem 52-Jährigen nach zuletzt enttäuschenden Leistungen das Vertrauen und wagt rund eineinhalb Jahre vor der WM-Endrunde 2018 in Russland einen Neuanfang ohne den früheren Bundestrainer.

"Wir haben eine schwierige Entscheidung getroffen. Wir möchten Jürgen für seine Arbeit und Hingabe in den vergangenen fünf Jahren danken", sagte Verbandsboss Sunil Gulati. Die Form und Entwicklung der Mannschaft habe zu der Überzeugung geführt, einen neuen Weg einschlagen zu müssen. Details hierzu will Gulati am Dienstag in einer Telefonkonferenz erläutern.

Als heißester Anwärter auf Klinsmanns Nachfolge gilt sein Vorvorgänger Bruce Arena. Nach über fünf gemeinsamen Jahren mit Höhen und Tiefen sah sich der Verband angesichts des zuletzt desolaten Auftretens in der WM-Qualifikation zum Handeln gezwungen. Nach einer Niederlage gegen den Erzrivalen Mexiko (1:2) und der peinlichen Pleite in Costa Rica (0:4) ist das US-Team Schlusslicht in der entscheidenden Qualifikationsrunde Nord- und Mittelamerikas.
Die Mechanismen des Geschäfts

Die Befürchtung, das Turnier beim einstigen Klassenfeind zu verpassen, ist groß - noch nie hatten die USA die ersten beiden Partien einer WM-Qualifikation verloren. Die Anzeichen auf die bevorstehende Trennung hatten sich zuletzt verdichtetet, die Mechanismen des Geschäfts begannen zu greifen. Medien wie die Sports Illustrated ("Es ist Zeit zu gehen") oder USA Today ("Diesmal kann sich Klinsmann nicht rausreden") schossen sich auf den Schwaben ein. Und auch Gulati verzichtete auf ein Treuebekenntnis.

Gegen die zunehmende Kritik an seiner Arbeit hatte sich Klinsmann noch am Sonntagabend öffentlich gewehrt. "Fakt ist, dass wir jüngst zwei Spiele verloren haben. Fußball ist emotional, doch viele Leute ziehen voreilige Schlüsse, ohne Ahnung vom Innenleben der Mannschaft oder vom Fußball zu haben", sagte Klinsmann im Gespräch mit der "New York Times".

Auf die Trennungsgerüchte reagierte er gelassen. "Ich habe keine Angst. Ich glaube weiterhin, dass wir die notwendigen Punkte für die Qualifikation sammeln", so Klinsmann. Die Mannschaft befinde sich in einer Übergangsphase, "wir müssen noch immer junge Spieler integrieren, Führungsfiguren finden." Es gebe viele Herausforderungen. Zugleich räumte Klinsmann aber auch Fehler ein: "Ich habe nicht gesagt, dass ich mir nichts vorzuwerfen habe."
Die Bilanz ist positiv

Doch letztlich retteten den Deutschen, der seine Zelte bereits vor Jahren in Kalifornien aufgeschlagen hatte, weder seine Visionen für den US-Fußball, der Spielplan noch der Modus. Mexiko (WM-Achtelfinalist) und Costa Rica (WM-Viertelfinalist) waren auf dem Papier die schwersten Gegner für die US-Amerikaner, die seit 1990 bei jeder Endrunde dabei waren. Auch dass sich zudem die ersten Drei der Sechser-Gruppe direkt für Russland qualifizieren, nützte Klinsmann nichts.
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Klinsmann, Anfang November zum fünften Ehrenspielführer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ernannt, war seit 2011 im Amt und führte die US-Boys unter anderem ins Achtelfinale der WM 2014. Ein Jahr zuvor hatte er mit den USA vor heimischen Publikum den Gold Cup gewonnen, im Vorjahr scheiterte das Team bei der Kontinentalmeisterschaft im Halbfinale an Jamaika. Bei der Copa America im Sommer schieden die USA erst im Halbfinale gegen Vize-Weltmeister Argentinien aus.

Klinsmanns Verdienste für den Fußball im Land des American Football, Baseball und Basketball sind vor allem außerhalb des Platzes groß. Unter seiner Regie stieg das Ansehen des "Soccer" stetig, die WM 2014 verfolgten etwa mehr Fans als jemals zuvor in den USA. Mit ehrgeizigen Zielen sollte 2018 in Russland eine vergleichbare Euphorie entfacht werden. "Unser Ansporn ist ein WM-Halbfinale. Das wird uns viel Schweiß kosten, es wird jede Menge Arbeit", sagte Klinsmann. Seine Aufgabe ist es nun nicht mehr.

Quelle: n-tv.de
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Mal schlampig, mal genial bei Real - Tuchels BVB beflügelt die Fantasie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Dez 2016 12:03

http://www.n-tv.de/sport/fussball/Tuche ... 78671.html
Donnerstag, 08. Dezember 2016
Mal schlampig, mal genial bei Real - Tuchels BVB beflügelt die Fantasie

Von Felix Meininghaus, Madrid

Die Fußballer der Dortmunder Borussia zeigen beim ereignisreichen Remis bei Real Madrid, wozu dieses hochbegabte Team fähig ist - und was ihm noch fehlt. Nach dem Torrekord wissen sie beim BVB genau, woran sie zu arbeiten haben.

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Thomas Tuchel hatte ein Dauerlächeln aufgelegt, das erahnen ließ, wie viel ihm das alles bedeutete. Dortmunds Trainer betont ja gerne, wie unerfahren seine Mannschaft sei und wie viel sie noch zu lernen habe. Alles richtig, aber dabei wird zu oftmals vergessen, dass der Schwabe ja selbst noch ein Novize ist, der den großen Fußball in Europa zum ersten Mal als Protagonist erlebt. Gastspiele in einer Kathedrale wie dem Estadio Santiago Bernabéu sind für den 43-Jährigen genauso eine Premiere wie für den Großteil seiner ebenso jungen wie entwicklungsfähigen Mannschaft. Die ganz große Bühne ist noch längst kein Alltag, da darf man schon mal mit großen Augen und staunendem Blick herumlaufen. Alles aufsaugen und den Augenblick genießen.
"Wir haben unser Ding durchgezogen": Thomas Tuchel.
"Wir haben unser Ding durchgezogen": Thomas Tuchel.
(Foto: imago/MIS)

Vor allem, wenn sich die Dinge so großartig fügen, wie am Mittwochabend, der beim Rekordsieger des Landesmeisterwettbewerbs mit einem mehr als achtbaren 2:2 und einem krachenden Schlussakkord endete. "Es fühlt sich absolut top an", sagte Tuchel, als er nach dem Abpfiff von Kamera zu Kamera gereicht wurde: "Das ist alles andere als selbstverständlich. Nach dem 0:2 auswärts in Madrid haben wir uns nicht hängen lassen. Wir haben unser Ding durchgezogen und uns ins Spiel reingefressen. In den 90 Minuten haben wir eine tolle Entwicklung genommen." Er sei auch deshalb überglücklich, "weil sich dieses Ergebnis verdient anfühlt".

Tuchel uns seine Mannschaft haben in der Vorrunde der diesjährigen Champions League einen Crash Test abgeliefert, der an Spektakel nichts zu wünschen übrig ließ. Allein die Zahlen belegen, wie wuchtig das Auftreten einer Mannschaft ist, die immer noch am Anfang ihrer Entwicklung steht, wie Entscheidungsträger wie Tuchel, Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke immer wieder betonen. Vier Siege und zwei Unentschieden gegen das Schwergewicht Real Madrid brachten den Gruppensieg. Doch viel mehr werden die 21 Tore in sechs Partien in Erinnerung bleiben. Häufiger hat in der Gruppenphase bislang noch kein Verein getroffen, der bisherige Rekord von Manchester United aus der Saison 1998/1999, dem FC Barcelona (2011/2012 sowie 2016/2017) und Real Madrid (2013/2014) ist Vergangenheit.
Grenzen scheint es nicht zu geben

"So viele Tore musst du erst in der Champions League einmal schießen", sagte Stürmer Marco Reus, der beim BVB mit seinem späten Treffer für beste Laune sorgte. Beim achtfachen Deutschen Meister mochte sich niemand die Feierstimmung verderben lassen, auch wenn die Protagonisten des Abends den Blick vor den vielen Unzulänglichkeiten nicht verschließen mochten: "Wenn wir in diesem Wettbewerb weit kommen wollen", so Reus, "müssen wir es in erster Linie schaffen, besser zu verteidigen."
"So viele Tore musst du erst einmal schießen": Marco Reus.
"So viele Tore musst du erst einmal schießen": Marco Reus.
(Foto: imago/DeFodi)

Borussia Dortmund im Herbst dieses Jahres, das ist eine Mannschaft, die viele Emotionen freisetzt. Sowohl das 2:2 im Hinspiel gegen Real Madrid als auch das ereignisreiche Remis im zweiten Kräftemessen beim erfolgreichsten Klub Europas beflügeln die Fantasie. Grenzen scheint es nicht zu geben mit dieser Ansammlung an Ausnahmetalenten. Wenn Hochgeschwindigkeits-Fußballer wie Pierre-Emerick Aubameyang, Ousmane Dembélé, Christian Pulisic und Reus ihr volles Potential auf den Rasen bringen, ohne sich durch Schludrigkeiten selbst zu limitieren, dann kann der BVB nach den Sternen greifen.

Doch das ungeheure Offensivpotenzial ist nur die halbe Wahrheit. Die andere lautet, dass sich Borussia Dortmund mit vielen Unzulänglichkeiten in der Defensive und einer schlampigen Spieleröffnung häufig genug selbst im Weg steht. Selten genug hat eine Mannschaft in Bernabéu streckenweise so dominant agiert und mehr Ballbesitz gehabt als der so erfolgsverwöhnte Gegner. Und doch musste der BVB am Ende froh sein, dem Favoriten durch den Lucky Punch von Reus am Ende noch ein Remis abzutrotzen.
"Toll, aber auch nervenaufreibend"

Haarsträubende Fehler und mitreißende Sequenzen stehen bei dieser Mannschaft im steten Wechsel. Wer dieses Ensemble agieren sieht, entwickelt ein gewisses Verständnis, warum der ehrgeizige Übungsleiter Thomas Tuchel immer wieder an die Grenzen seiner Geduld gelangt. Weil er die riesigen Möglichkeiten dieser Mannschaft tagein, tagaus vor Augen hat, um sich dann ob der dilettantischen Fehlern die Haare zu raufen. "Es stimmt, dass mit dieser Mannschaft immer was los ist", weiß Tuchel: "Das ist toll, aber auch nervenaufreibend."
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Es ist nun am Trainers, dem Team beizubringen, diese Spielfreude, das Tempo und den Esprit zu optimieren und dabei die Fehler in der Rückwärtsbewegung zu reduzieren. Die 90 Minuten von Madrid zeigten exemplarisch, wie weit die Borussia auf ihrem Weg schon ist - und wie viel noch fehlt. Bis zum 0:2 "haben wir durch einfache Fehler unser Gefühl für das Spiel verloren", sagte Tuchel. Und betonte dann, wie besonders es sich anfühle, "nach solch einem Rückstand so zurückzukommen. Und das auch noch vollkommen verdient".

Beim BVB wissen sie ziemlich genau, woran sie arbeiten müssen, damit die Abenteuerreise durch Europa noch ein bisschen weitergeht. "Wir müssen dafür sorgen, dass wir 90 Minuten stark spielen, nicht nur 60", sagt Abwehrchef Sokratis. Und Torhüter Roman Weidenfeller, der im Spätherbst seiner Karriere eine beeindruckende Vorstellung ablieferte, ergänzte: "Wir wissen dass wir vieles verbessern müssen." Um dann ein für einen 36-Jährigen erstaunliches Fazit zu ziehen: "Wir sind noch jung genug, um das zu schaffen."
Champions League
Di., 06. Dez. 20:45 Uhr
Barcelona
4:0 (1:0)
Borussia M'gladbach Spielbericht
Benfica
1:2 (0:0)
Napoli Spielbericht
Dynamo Kiew
6:0 (4:0)
Besiktas Istanbul Spielbericht
FC Basel
1:4 (0:2)
Arsenal Spielbericht
Bayern München
1:0 (1:0)
Atlético Madrid Spielbericht
Manchester City
1:1 (1:1)
Celtic Spielbericht
PSV
0:0 (0:0)
FC Rostov Spielbericht
Paris SG
2:2 (0:1)
Lud. Razgrad Spielbericht
Mi., 07. Dez. 20:45 Uhr
Bayer Leverkusen
3:0 (1:0)
Monaco Spielbericht
Club Brügge
0:2 (0:2)
FC Køpenhagen Spielbericht
FC Porto
5:0 (3:0)
Leicester City Spielbericht
Juventus
2:0 (0:0)
Dinamo Zagreb Spielbericht
Legia Warschau
1:0 (1:0)
Sport. Lissabon Spielbericht
Lyon
0:0 (0:0)
Sevilla Spielbericht
Real Madrid
2:2 (1:0)
Borussia Dortmund Spielbericht
Tottenham Hotspur
3:1 (2:1)
ZSKA Moskau Spielbericht
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Rang Verein Spiele g u v Tore Diff Pkt.
Gruppe A
1.
Arsenal 6 4 2 0 18:6 12 14
2.
Paris SG 6 3 3 0 13:7 6 12
3.
Lud. Razgrad 6 0 3 3 6:15 -9 3
4.
FC Basel 6 0 2 4 3:12 -9 2
Gruppe B
1.
Napoli 6 3 2 1 11:8 3 11
2.
Benfica 6 2 2 2 10:10 0 8
3.
Besiktas Istanbul 6 1 4 1 9:14 -5 7
4.
Dynamo Kiew 6 1 2 3 8:6 2 5
Gruppe C
1.
Barcelona 6 5 0 1 20:4 16 15
2.
Manchester City 6 2 3 1 12:10 2 9
3.
Borussia M'gladbach 6 1 2 3 5:12 -7 5
4.
Celtic 6 0 3 3 5:16 -11 3
Gruppe D
1.
Atlético Madrid 6 5 0 1 7:2 5 15
2.
Bayern München 6 4 0 2 14:6 8 12
3.
FC Rostov 6 1 2 3 6:12 -6 5
4.
PSV 6 0 2 4 4:11 -7 2
Gruppe E
1.
Monaco 6 3 2 1 9:7 2 11
2.
Bayer Leverkusen 6 2 4 0 8:4 4 10
3.
Tottenham Hotspur 6 2 1 3 6:6 0 7
4.
ZSKA Moskau 6 0 3 3 5:11 -6 3
Gruppe F
1.
Borussia Dortmund 6 4 2 0 21:9 12 14
2.
Real Madrid 6 3 3 0 16:10 6 12
3.
Legia Warschau 6 1 1 4 9:24 -15 4
4.
Sport. Lissabon 6 1 0 5 5:8 -3 3
Gruppe G
1.
Leicester City 6 4 1 1 7:6 1 13
2.
FC Porto 6 3 2 1 9:3 6 11
3.
FC Køpenhagen 6 2 3 1 7:2 5 9
4.
Club Brügge 6 0 0 6 2:14 -12 0
Gruppe H
1.
Juventus 6 4 2 0 11:2 9 14
2.
Sevilla 6 3 2 1 7:3 4 11
3.
Lyon 6 2 2 2 5:3 2 8
4.
Dinamo Zagreb 6 0 0 6 0:15 -15 0

Quelle: n-tv.de
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RS.17 - breit, stark, schwarz - Hülkenberg soll Renault titelreif machen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Feb 2017 10:20

http://www.n-tv.de/sport/formel1/Huelke ... 12770.html
RS.17 - breit, stark, schwarz - Hülkenberg soll Renault titelreif machen

Nein, den WM-Titel in der Formel 1 nimmt der Renault-Rennstall nicht ins Visier. Noch nicht. Mit dem neuen Boliden RS.17 soll aber ein erster Schritt Richtung Spitze gemacht werden - mit Nico Hülkenberg als Anführer. Und der Deutsche bekommt direkt Druck.

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Nico Hülkenberg grinste über das ganze Gesicht, als er im flackernden Scheinwerferlicht und zu dröhnenden Gitarrenriffs die Bühne betrat und gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jolyon Palmer seinen neuen Formel-1-Dienstwagen enthüllte. Mit dem Renault RS.17 will und soll Hülkenberg als neuer Nummer-1-Fahrer der Franzosen in der WM 2017 endlich das erreichen, was ihm in seiner durchaus vielversprechenden Karriere bisher versagt blieb: einen Podestplatz.

Als Berater wird auf dem Weg dorthin unter anderem ein Mann helfen, der in der Szene wahrlich kein Unbekannter ist. Der viermalige Weltmeister Alain Prost sah sich fast ein wenig in seine eigene ruhmreiche Vergangenheit zurückversetzt. Die breiteren Reifen des Autos, das wuchtigere Chassis, das alles ließ Prost ins Schwärmen geraten. "Wir dürfen von der Saison einiges erwarten und hoffen vor allem, dass die Formel 1 auch wieder junge Leute anzieht", sagte Prost.

Die Fahrer sagten in London zunächst nichts, die Bühne gehörte allein dem Auto. Breit, stark, schwarz - mit dem neuen Boliden will Renault 2017 den ersten Schritt zum WM-Titel machen, der spätestens 2020 auf der Agenda der Franzosen steht. "2016 war ein Lehr- und Entwicklungsjahr für uns", sagte Renndirektor Jerome Stoll: "2017 muss und wird dieses Auto liefern." Dennoch hält sich Renault mit allzu forschen Prognosen betont zurück: "Unser Ziel ist Platz fünf in der Teamwertung." Hinter Mercedes, Red Bull, Ferrari und Force India - für die im letzten Jahr noch Nico Hülkenberg fuhr.
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Den lobt vor allem Sportdirektor Cyril Abiteboul, der nach der überraschenden Trennung von Teamchef Frederic Vasseur wohl dessen Job an der Boxenmauer übernehmen wird, in den höchsten Tönen. "Er ist ein toller Fahrer, und er hat sehr starke Anführer-Qualitäten", sagte Abiteboul. Vor allem Hülkenberg habe Force India sein "tolles Jahr 2016 zu verdanken".

Hülkenberg steht allerdings in der Saison 2017 durchaus ein wenig unter dem Druck, die Vorschusslorbeeren der letzten Jahre endlich auch mit einem Podestplatz rechtfertigen zu müssen. Der Mann vom Niederrhein gilt als großes Talent, seit er 2010 im Williams seine erste Formel-1-Saison bestritt, zwischenzeitlich galt "Hülk" als ernsthafter Anwärter auf ein Ferrari-Cockpit. Dennoch schaffte er es in seinen bisher 115 Grand Prix noch kein einziges Mal auf das Podest - eine Statistik, die er 2017 definitiv korrigieren will und wohl auch muss.

Quelle: n-tv.de , Angela Bern & Irina Gnep, sid
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Champions League: FC Bayern München scheitert im Viertelfinale gegen Real

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Apr 2017 09:58

SPORTSTAMMTISCH
https://web.de/magazine/sport/fussball/ ... d-32279762
Champions League: FC Bayern München scheitert im Viertelfinale gegen Real Madrid
Kommentare47
Aktualisiert am 19. April 2017, 07:40 Uhr

Mit viel Mut und Leidenschaft kämpfen sich die Bayern gegen Real in die Verlängerung, dann schlägt Ronaldo zu: Sein Treffer aus klarer Abseits-Position besiegelt den schmerzhaften K.o. für die Münchner.

Ist das bitter, tut das weh! Ein grandios kämpfender FC Bayern ist durch einen Abseits-Treffer des Dreifach-Torschützen Cristiano Ronaldo mitten ins Herz getroffen worden.

Beim Auftritt mit vollem Risiko und jeder Menge Herzblut belohnten sich die Münchner beim 2:4 (2:1, 0:0) gegen Real Madrid im Viertelfinal-Rückspiel am Dienstagabend zunächst mit der Verlängerung.
Dramatische Champions-League-Nacht

Robert Lewandowski (53. Minute/Foulelfmeter) und ein Eigentor von Sergio Ramos (78.) hatten die Bayern in einer dramatischen Champions-League-Nacht auf die größte Aufholjagd gegen Real hoffen lassen. Doch Ronaldo mit seinen Königsklassen-Toren 98, 99 und 100 (76./105./110.) zerstörte diesen Traum. Beim 2:2 stand der Portugiese jedoch klar im Abseits. Asensio erzielte den Endstand (112.). Die Münchner hatten nach Gelb-Rot für Arturo Vidal (84.) die Verlängerung in Unterzahl bestreiten müssen.
Münchner sauer auf Unparteiischen Ist der Schiri schuld am Bayern-Aus?

A

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C

So früh wie zuletzt 2011 ist für den deutschen Fußball-Rekordmeister in Europas Eliteliga Schluss – und zum vierten Mal nacheinander ist eine spanische Spitzenmannschaft die Endstation. "Die Mannschaft ist gerade im wahrsten Sinne des Wortes in der Kabine in Trümmern", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
Philipp Lahm: "Wir wollten hier gewinnen"

"Ich glaube, dass die Mannschaft heute auch verdient gehabt hätte, weiterzukommen", sagte Kapitän Philipp Lahm. "Wir wollten hier gewinnen, wollten unbedingt eine Runde weiterkommen." Ihm und Xabi Alonso bleibt vor dem Karriereende im Sommer nun ein großer Abschied auf Europas Bühne verwehrt.

Lewandowski zeigte seine Wichtigkeit nach seiner Schulterverletzung durch das achte Königsklassen-Saisontor in der Festung Bernabéu vor rund 80.000 Zuschauern. Das Wagnis von Trainer Carlo Ancelotti mit den angeschlagenen Jerome Boateng und Mats Hummels lohnte sich im Alles-oder-Nichts-Spiel in der Defensive zunächst – allerdings auch dank fahrlässiger Chancenverwertung von Ronaldo & Co..
Zidane: "Haben gegen ein Topteam gespielt"

In der Verlängerung schlug der Portugiese dann aber zu. "Wir haben gegen ein Topteam gespielt. Am Ende können wir glücklich sein, dass wir weitergekommen sind", lobte Real-Coach Zinedine Zidane.

Die Bayern agierten im gefürchteten Bernabéu-Stadion von Beginn an mit viel Mut, Leidenschaft und Willen. Den perfekten Start verpasste in der 9. Minute Arjen Robben, der einen Nachschuss an das Außennetz setzte, nachdem Thiagos Versuch abgeblockt worden war. In der Abwehr agierten die zuvor verletzten Rückkehrer Hummels und Boateng aufmerksam und mit teils bewundernswertem Einsatz.
Ausschreitungen im Stadion

Beim Champions-League-Spiel der Bayern kommt es zum Polizei-Einsatz.

Nach dem mutigen Beginn schlichen sich beim Bundesliga-Spitzenreiter jedoch Fehler und Lücken in der Defensive ein. Torhüter Manuel Neuer, der sein Team beim 1:2 im Hinspiel mit seinen Glanztaten überhaupt erst im Rennen gehalten hatte, verhinderte mit einer starken Parade gegen Daniel Carvajal den Rückstand (26.). Zwei Minuten später klärte Boateng nach einem Schuss von Ramos auf der Linie.
Flottes und teils wildes Hin und Her

Real hatte nun seine Abstimmung in der Offensive gefunden und spielte gefährlicher nach vorne. Es entwickelte sich ein flottes und teils wildes Hin und Her. Offensiv lief bei den Münchnern gegen Ende der ersten Halbzeit nicht mehr viel zusammen. Die Bayern hatten nun Glück, dass die Gastgeber ihre zahlreichen Chancen nicht nutzten.

In der Halbzeitpause sorgte ein Polizeieinsatz im Bayern-Fanblock für Aufregung, die Situation beruhigte sich dann aber. Real spielte nach dem Seitenwechsel weiter konzentriert nach vorne, doch die Bayern hatten kurz nach Wiederanpfiff die Riesen-Chance zur Führung: Marcelo klärte einen Kopfball von Robben auf der Linie.

Ein Elfmeter brachte dann die Führung für die Münchner. Nach Foul von Casemiro an Robben zeigte Schiedsrichter Viktor Kassai auf den Punkt. Lewandowski machte es besser als Vidal im Hinspiel und verwandelte eiskalt. Und die Münchner blieben am Drücker, Vidal zielte zu hoch (54.). Nun wurden die Schwächen in der Real-Defensive sichtbar, die Ancelotti-Elf konnte jedoch zunächst kein Kapital daraus schlagen.
Ronaldo schlug eiskalt zu

Stattdessen schlug auf der Gegenseite Ronaldo eiskalt zu und traf nach Flanke von Casemiro per Kopf zum Ausgleich (76.). Fast im Gegenzug brachte der bis dahin starke Ramos mit einem Eigentor in seinem 100. Champions-League-Spiel die Bayern wieder in Front und schoss die Bayern in die Verlängerung.

Nach einer Gelb-Roten Karte für Vidal (84.) mussten die Bayern diese in Unterzahl bestreiten.

Neuer hielt die Bayern in der Verlängerung mit weiteren Paraden zunächst im Spiel. Doch dann war erneut Ronaldo da. Nach Vorlage von Ramos stand der portugiesische Europameister, der auch schon im Hinspiel doppelt traf, allerdings im Abseits. Fünf Minuten später machte der Offensivspieler mit seinem dritten Tor endgültig alles klar, der eingewechselte Asensio erhöhte sogar noch auf 4:2.
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Atlético Madrid erreicht gegen Leicester City Königsklassen-Halbfinale

Atlético Madrid hat erneut das Halbfinale der Fußball-Champions-League erreicht.
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Steffen Protzel

Wer das meißte Geld hat, kann sich nun mal die besten Spieler der Welt leisten.
Da können die Spieler vom FC Bayern nur hinterher schauen.
Die Mannschaft beim FC Bayern muss nun neu aufgestellt werden und man muss mal richtig in die Geldbörse greifen um heute in der CL eine Chance und nicht nur Glück zu haben.
#53 | vor 1 Min.
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Heiko Masche

hallo Andre ,den Schwachsinn schreiben hier die anderen ,weil sie die anti Bayernbrille aufhaben .Einen sachlich korrekten Kommentar zu schreiben fällt doch vielen hier sehr schwer und das ist ein Fakt und kein Schwachsinn.
#52 | vor 1 Min.
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Klaus Bartelt

Die Bayern sind zurecht rausgeflogen. Wenn man beide Spiele sieht ist Real der klare Gewinner!
#51 | vor 1 Min.
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Wieland Klitzner

Der FIFA war wahrscheinlich der Fatzke Ronaldo lieber als die Dumpfbacke Müller. Und so kommt es, dass bei dem Einen der Schiri ein Abseits übersieht (dann wurden die Bayern beschissen) und bei den anderen die Länge der Spielzeit unbeachtet gelassen bleibt ... bis die Bayern eben noch den Ausgleich für einen Punkt oder den Siegtreffer für drei Punkte erzielen. Dann war der Schiedsrichterentscheid aber richtig. Fazit : Alles Rosetten.

Wolfgang Große

es war wohl ein tolles Spiel wie es sich Fußball-Fans wünschen. schade das ich, wie viele die nicht besessen sky bezahlen, es nicht sehen konnte. dem fleißig-fairen und klugen Lahm hätt ich das tribl zum Fußballerende gewünscht. Die Millionäre werden es verkraften und lassen nun hoffentlich NICHT (fristriert), noch die anderen Pokale sausen.
#49 | vor 3 Min.
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Billy Monger: Formel-4-Piloten müssen beide Unterschenkel amputiert werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Apr 2017 18:08

SPORTSTAMMTISCH
https://web.de/magazine/sport/mehr-spor ... t-32283004
Billy Monger: Formel-4-Piloten müssen beide Unterschenkel amputiert werden
Kommentare355
Aktualisiert am 20. April 2017, 13:34 Uhr

Der erst 17 Jahre alte Formel-4-Pilot Billy Monger verunglückte am vergangenen Sonntag so schwer, dass ihm beide Unterschenkel amputiert werden mussten. Die Hilfsbereitschaft für den Teenager ist enorm.

Es ist eine schockierende Nachricht, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Dem erst 17 Jahre alten britische Nachwuchspiloten Billy Monger mussten beide Unterschenkel amputiert werden.

Der Teenager war am vergangenen Sonntag bei einem Formel-4-Rennen in Donington Park schwer verunglückt. Mit hoher Geschwindigkeit raste er in ein deutlich langsameres Auto seines finnischen Kontrahenten Patrik Pasma.

Erst nach 90 Minuten konnte Monger aus dem Wrack geborgen werden. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus in Nottingham gebracht.

Pasma war bei Bewusstsein, als er aus dem Auto gezogen wurde. Monger musste für den schweren Eingriff in ein künstliches Koma versetzt werden.
Spendenaufruf für Billy Monger

Mongers Management hat nun eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen.

"Die Spenden werden für Billys Behandlung jetzt und in Zukunft verwendet, um ihm zu helfen, wieder vollwertig und aktiv am Leben teilzunehmen", teilte das Management mit.

Auch die Stars der Motorsport-Szene zeigen sich vom Drama um den Nachwuchspiloten betroffen.

"Meine Gedanken und Gebete sind mit dir und deiner Familie" twitterte Formel-1-Pilot Lewis Hamilton. In einem zuvor abgesetzten Tweet verlinkte der Mercedes-Fahrer auf die Seite des Crowdfunding.

Auch Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button machte auf den Spendenaufruf aufmerksam.

Der mehrmalige schottische Indy-Car-Champion Dario Franchitti teilte bei Twitter mit: "So traurige Nachrichten, ich hoffe Zanardi kann als Inspiration dienen."

Alessandro Zanardi hatte 2001 bei einem schweren Motorsport-Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren.

Ziel des Spendenaufrufs war es, rund 260.000 britische Pfund (etwa 310.000 Euro) für Monger zusammenzubekommen. Dieser Wert wurde mit 390.000 Pfund (etwa 465.000 Euro, Stand heute, 10:55 Uhr) bereits weit übertroffen. (tfr/dpa)
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Bender heroisch, Tuchel beseelt - BVB-Wundergrätsche bricht den FC Bayern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Apr 2017 12:31

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/BVB-W ... 12393.html
Donnerstag, 27. April 2017
Bender heroisch, Tuchel beseelt - BVB-Wundergrätsche bricht den FC Bayern

Von Tobias Nordmann

Dass der BVB den FC Bayern aus dem DFB-Pokal kickt, hat er vor allem dem phänomenalen Ousmane Dembélé zu verdanken. Dass der Wunderknabe überhaupt Matchwinner werden kann, liegt nur an Sven Bender – und seiner Wundergrätsche.

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Dortmunds Nuri Sahin ist ein feiner Fußballer, er kann auch kämpfen. Doch seinen geschundenen Körper in jedem Zweikampf der ganz großen Gefahr auszusetzen, das ist seins nicht. Für Sven Bender schon. Der BVB-Allrounder lässt sich am besten als feiner Fußballkämpfer beschreiben, Sahin sagte über ihn einst anerkennend: "Der geht mit dem Kopf noch dahin, wo ich den Fuß wegziehe." Nun, im Halbfinale des DFB-Pokals am Mittwochabend gegen den FC Bayern hat Bender seinen Kopf geschont. Nicht aber seine Fußspitze. Die hat er in Minute 63 so spektakulär gestreckt, dass die Münchener Medienabteilung geschockt twitterte "Unfassbar…"

Das war ziemlich nah an der Wahrheit. Denn wohl niemand im Stadion konnte fassen, dass der von Arjen Robben – der es übrigens am allerwenigsten fassen konnte - abgefeuerte Ball auf das leere Tor eben nicht im leeren Tor landete, sondern von Benders Fußspitze gegen den Pfosten klatschte und von dort zurück ins Spiel. Statt 3:1 für die Münchener inklusive wahrscheinlicher Finalteilnahme vermasselten es die Bayern danach im Kollektiv und ließen sich final in Person von Jerômé Boateng und David Alaba von Dortmunds aufdrehendem Ousmane Dembélé doppelt düpieren. Aus dem 2:1 wurde ein 2:3 (2:1) und das zweite bittere Pokalaus binnen neun Tagen.

Den Borussen war der anschließend ziemlich bedröppelte Zustand des FC Bayern maximal egal. Sie berauschten sich lieber an sich selbst und an "Manni" Bender, der sich zu seinem 28. Geburtstag am Mittwoch einen Eintrag in den BVB-Annalen geschenkt hatte. Und der gestand: "Ich habe allerdings, ehrlich gesagt, den Überblick verloren. Ich habe zwar gesehen, dass er an den Pfosten gegangen ist, aber nicht, ob er raus- oder reingesprungen ist. Das habe ich erst an der Reaktion der anderen gemerkt. Genau das sind die Situationen, die du in so einem Pokalspiel brauchst." Da waren sie sich im schwarzgelben Lager einig, denn bis zu Benders Wundergrätsche waren die Bayern das bessere Team mit den besseren Chancen.
"So etwas beeindruckt den Gegner"

"Wir hatten das Glück heute auf unserer Seite und haben am Ende die eine Chance mehr genutzt", sagte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer. "Wenn da das dritte Tor fällt, ist das Spiel gelaufen." Auch darin gingen alle d'accord. "Aber so knapp ist es nun mal, selbst solche Situationen beeinflussen ein Spiel auf solch einem hohen Niveau – und beeindrucken dann einen Gegner", erklärte Thomas Tuchel, der seine Freude in keiner Sekunde verbergen wollte. Denn endlich war dem so talentierten Trainer mal ein großer, mal ein entscheidender Sieg gelungen. Der erste Titel im Profibereich ist in realistischer Nähe – denn am 27. Mai geht der BVB als klarer Favorit ins Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt.

Einen unechten, wenn auch durchaus bedeutsamen Titel hat sich Tuchel in den vergangenen Wochen beim BVB erarbeitet. Den des erfolgreichen Krisenmanagers. Der inzwischen aufgeklärte Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus, die beiden Niederlagen in einem surrealen Champions-League-Viertelfinale gegen AS Monaco, das war eine außergewöhnliche und außergewöhnlich belastende Situation. Sie wurde vom BVB-Coach glänzend gemeistert. Nun deutet doch vieles auf eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrags hin. Ein Thema, um das sie in Dortmund in der Vergangenheit einen regelrechten Eiertanz veranstaltet hatten. Denn der im Sommer eingeleitete Umbruch mit einem üppigen Pool an Talenten und den formschwachen Weltmeistern Mario Götze und André Schürrle führte – bei allem Verletzungspech - nicht zum selbstdefinierten Ziel den Bayern konsequent gefährlich zu werden.
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Doch nun, in der schlimmsten Phase der Klubhistorie, gab ausgerechnet der so ehrgeizige und manchmal auch unnahbare Tuchel der Borussia das gute Gefühl zurück. Er bewältigte, so schreibt der Sportinformationsdienst, "hochsensibel den Spagat zwischen Menschlichkeit und Leistungsdruck". Tuchel selbst will die Saison gut zu Ende bringen, ehe er sich mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zusammensetzt. Der Titel wäre ein feines Tüpfchen auf diese unruhige Saison, oder? "Ich habe als Trainer schon mehr den Anspruch, dass meine Arbeit an mehr festgemacht wird, als an einem gewonnenen Halbfinale oder Finale", erklärte Tuchel in der ARD. Genug Argumente hat er zuletzt auch so gesammelt. Ebenso wie Bender. Aber dessen Vertrag wurde zuletzt bis 2021 verlängert. Offenbar keine so schlechte Idee.
DFB-Pokal
Di., 25. Apr. 20:45 Uhr
Borussia M'gladbach
6:7 i.E. (1:1)
Eintracht Frankfurt Spielbericht
Mi., 26. Apr. 20:45 Uhr
Bayern München
2:3 (2:1)
Borussia Dortmund Spielbericht
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vorwärts »

Quelle: n-tv.de
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Abstieg hätte fatale Folgen - TSV 1860 zittert vor "epischem Desaster"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2017 10:47

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/fussball/TSV-1 ... 14517.html
Samstag, 29. April 2017
Abstieg hätte fatale Folgen - TSV 1860 zittert vor "epischem Desaster"

Die Lage beim TSV 1860 München ist angespannt: Als Tabellen-15. trennt den Traditionsklub nur ein hauchdünner Vorsprung vor dem Absturz in die dritte Liga. Das wäre nicht nur hochgradig peinlich, sondern träfe die Löwen da wo es am meisten wehtut.

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Am Donnerstagabend ging es wieder mal hoch her beim TSV München von 1860 e.V. Wie beinahe jeden Tag. Diesmal betraf es die Nachwuchsabteilung, bislang der ganze und zuletzt auch einzige Stolz der Löwen. 500.000 Euro, beklagte der Abteilungsleiter auf einer außerordentlichen Versammlung, fehlten ihm derzeit zur Finanzierung. 500.000 Euro, die "grundlos" von der KGaA, dem Profibereich, "nicht bezahlt wurden".

Der Vorwurf geht auch an Hasan Ismaik, den jordanischen Investor, der bei der "Kommanditgesellschaft auf Aktien" das Sagen hat. Doch der hat gerade ganz andere Sorgen: Die Zweitliga-Mannschaft steht derzeit in der Tabelle nur auf Rang 15, allein die Tordifferenz trennt sie noch vom Relegationsplatz. Bis zum ersten Abstiegsplatz sind es gerade mal noch zwei Zähler. Am Sonntag kommt Eintracht Braunschweig in die Arena - es gibt leichtere Gegner.
Video
"Unzumutbare Zustände": 1860 München schikaniert Journalisten
07.03.17 – 02:07 min
"Unzumutbare Zustände" 1860 München schikaniert Journalisten
Wappnen für den "worst case"

"Es nicht zu schaffen drinzubleiben, wäre ein Desaster epischen Ausmaßes", sagte KGaA-Geschäftsführer Ian Ayre zu Wochenbeginn in einem Interview mit dem "Münchner Merkur" und der "tz". "Jeder", ergänzte er, "muss kämpfen, um das Gute hier zu erhalten." Ayre, unlängst vom FC Liverpool nach München gewechselt, ist Realist, er hat den Worst Case im Blick und auch schon durchgespielt: "Wir müssen auch für den Fall des Abstiegs gewappnet sein."

Doch die Katastrophe beträfe nicht nur die Mannschaft von Trainer Vitor Pereira. Sie hätte zugleich erhebliche Auswirkungen auf die 2. Mannschaft. Die steht, obwohl sie nach wie vor Spieler nach oben abgibt, in der Regionalliga Bayern unangefochten auf Rang zwei, würde aber künftig automatisch eine Klasse tiefer spielen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) schreibt vor: Zwischen der Profi- und der 2. Mannschaft muss ein Abstand von zwei Ligen bestehen.
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Torschützen unter sich: Daniel Ginczek (links) und Simon Terodde. 25.04.17 Klarer Sieg im Spitzenspiel VfB Stuttgart präsentiert sich erstklassig
Kurioses Eigentor in Fürth: 1860 München taumelt ins sportliche Chaos 21.04.17 Kurioses Eigentor in Fürth 1860 München taumelt ins sportliche Chaos
Zurück zu Ruhm und Ehre? Ian Ayre. 03.04.17 "Löwen wieder stark machen" Hoffnungsträger Ian Ayre will Aufstieg

Die U21 wegen der Profis nur noch fünftklassig - das wäre der nächste schwere Schlag für den Nachwuchs. Denn der Abstieg ist im Nachwuchsbereich auch so ein Dauerthema. Seit dem vergangenen Wochenende ist die U17 aus der Bundesliga abgestiegen, auch die U16 muss deshalb mit runter. Die U19, im vergangenen Jahr noch im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft, ist zwei Spieltage vor dem Saisonende kaum noch zu retten.
Ismaik will bleiben

Über allem aber steht die Angst, dass es die Profis erwischt. Gegen Braunschweig, betonte Ayre, stehe das erste von vier Endspielen an, die "über das Schicksal des Klubs entscheiden". Investor Ismaik hat immerhin angekündigt, er wolle seinen "Traum, die Löwen wieder zu einer großen Nummer zu machen, "niemals aufgeben", das gelte auch im Falle eines Abstiegs. "Ich lasse 1860 nie mehr los", versicherte er.

Ismaik, auch das ist am Donnerstagabend betont worden, hat im vergangenen Jahr 100.000 Euro für die Nachwuchsarbeit gespendet - aber reichen wird das auf Dauer nicht.

Quelle: n-tv.de , Thomas Häberlein, sid
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"Rot" schielt auf Pole-Comeback - Vettel düpiert Silberpfeile im Mercedes-

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2017 11:37

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 14990.html
"Rot" schielt auf Pole-Comeback - Vettel düpiert Silberpfeile im Mercedes-Reich

Sebastian Vettel macht da weiter, wo er in Bahrain aufgehört hat. Er ärgert die Silberpfeile und macht die eigene Ferrari-Crew glücklich. Im russischen Sotschi dominiert er das Training. Dabei war die Strecke bisher immer als Mercedes-Revier bekannt.

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Mit einer ultraschnellen Runde auf den ultrasoften Reifen hat Sebastian Vettel sich auf den Kampf gegen die leicht schwächelnden Russland-Regenten von Mercedes eingestimmt. Der viermalige Formel-1-Weltmeister fuhr beim Freien Training die schnellste Runde des Tages. Als Zweiter bestätigte Teamkollege Kimi Räikkönen zum Auftakt des Großen Preises von Russland die starke Form von Ferrari. Mit überraschend deutlichem Rückstand folgten die beiden Rivalen von Mercedes: Valtteri Bottas war 0,670 Sekunden langsamer als WM-Spitzenreiter Vettel.

Der WM-Zweite Lewis Hamilton hatte immer wieder zu kämpfen auf dem Kurs und benötigte 0,709 Sekunden mehr. Für Max Verstappen auf Platz fünf endeten die zweiten anderthalb Stunden auf dem Sotschi Autodrom sogar vorzeitig, der Niederländer musste seinen Red Bull wegen eines Defekts vorzeitig abstellen. Nico Hülkenberg wurde in der schnelleren zweiten Einheit im Renault Achter, Pascal Wehrlein landete im Sauber auf dem 18. und damit drittletzten Platz.

Das erste Freie Training zur frühen Mittagszeit mit Räikkönen auf der eins vor Bottas war nur ein Vorspiel im Kurort am Schwarzen Meer gewesen. Ernst machten die WM-Rivalen in den zweiten 90 Minuten. Jetzt galt es. "Diese Bedingungen werden die gleichen wie in der Qualifikation und im Rennen sein, daher wird das das nützlichste Training sein", twitterte Reifenhersteller Pirelli. Und dann ging es los. Als Erster ließ sich Räikkönen die ultrasoften Reifen aufziehen. Die Gummis mit der lilafarbenen Markierung sind die schnellsten, die Pirelli zu bieten hat, und erstmals in Russland im Einsatz.
Hamilton hat Kurvenproblem

Räikkönen unterbot die bis dahin beste Rundenzeit durch Hamilton auf den supersoften Reifen um eine Sekunde. Dann kam Vettel, den ersten Versuch brach er ab, der Motor stotterte etwas. Beim zweiten schob sich der 29 Jahre alte Heppenheimer vor den 37 Jahre alten Finnen. Der WM-Spitzenreiter und der WM-Vierte, die noch vor dem ersten Training am Morgen neu Turbolader in ihrer Ferraris eingebaut bekommen hatten, forderten den WM-Zweiten Hamilton und den WM-Dritten Bottas heraus.

Vor allem Hamilton versuchte es, kam aber nicht ran. Während er mit der Box funkte, qualmten bei einem harten Bremsmanöver hinter dem deutschen Sauber-Piloten Pascal Wehrlein mächtig die Reifen. Vor allem der mittlere Sektor der 5,848 Kilometer langen Strecke und die beiden letzten der insgesamt 18 Kurven machten dem Sotschi-Sieger von 2014 und 2015 diesmal Probleme.
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Teamorder okay, aber...: Bottas will sich nicht degradieren lassen 27.04.17 Teamorder okay, aber... Bottas will sich nicht degradieren lassen
Formel 1 26.04.17 Und keiner weiß warum Formel 1 schafft neue Regeln wieder ab
Silberpfeile-Boss unzufrieden: Vettel plant Attacke im Mercedes-Reich 26.04.17 Silberpfeile-Boss unzufrieden Vettel plant Attacke im Mercedes-Reich

Was das für die Qualifikation zu bedeuten hat an diesem Samstag (14 Uhr bei RTL und im n-tv.de-Liveticker), ist noch nicht ganz klar. Bisher erwies sich Mercedes im Kampf um die eine schnelle Runde noch immer als die Nummer eins, sicherte sich durch Hamilton in Australien und China sowie Bottas in Bahrain die besten Startpositionen in diesem Jahr. Seit der Rückkehr der Turbos zur Saison 2014 stand 59 von 62 Malen ein Mercedes auf der Pole.

Vettel wartet hingegen seit dem 19. September 2015 in Singapur auf Platz eins in der Qualifikation. Die Pole in Russland wäre umso wichtiger, als dass die taktischen Varianten durch eine Einstopp-Strategie deutlich geringer sind beim Rennen an diesem Sonntag (14 Uhr bei RTL und im n-tv.de-Liveticker). Vor dem vierten Saisonlauf hat Vettel sieben Punkte Vorsprung auf Hamilton, 30 auf Bottas und 34 auf Räikkönen.

Quelle: n-tv.de , Jens Marx, dpa
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Wladimir Klitschko verliert gegen Anthony Joshua

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Apr 2017 10:48

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.sport1.de/boxen/2017/04/boxe ... ony-joshua
Boxen: Wladimir Klitschko verliert gegen Anthony Joshua
K.o.-Sieg! Joshua besiegt Klitschko

30.04.2017 / Update vor 56 Min. / Lesedauer: 4 Minuten

602.004
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Update London - Der prognostizierte Mega-Fight hält was er verspricht. Wladimir Klitschko und Anthony Joshua liefern sich einen heißen Kampf - mit dem glücklicheren Ende für den Briten.

Anthony Joshua stand auf den Ringseilen, streckte die Fäuste in die Höhe und feierte mit den grölenden Fans zu Seven Nation Army.

Der neue Super-Star des Schwergewichtsboxen hatte Wladimir Klitschko nach einer wahren Ringschlacht per Technischem K.o. in der elften Runde geschlagen und sich zum neuen Mehrfach-Champ gekrönt. Dreimal ging Klitschko zu Boden, ehe Ringrichter David Fields den Fight abbracht.

Es war ein Kampf der Superlative und es war ein Kampf, wie es ihn auf einem solchen Niveau schon lange nicht mehr gegeben hat. 90.000 Fans waren im ausverkauften Wembley-Stadion am Ende aus dem Häuschen. "Was soll ich sagen?", meinte Joshua völlig erschöpft am Mikrofon: "Heute hatte ich vor Wladimir nicht den größten Respekt, weil ich ja noch zurückgekommen bin. Aber wenn es um die Hall of Fame im Boxen geht, ist Wladimir ein echtes Vorbild."

Es war der 19. vorzeitige Sieg im 19. Kampf für den Shooting-Star.
Bildergalerie
BOX-GBR-UKR-JOSHUA-KLITSCHKOBoxing at Wembley StadiumBoxing at Wembley StadiumBoxing at Wembley Stadium
Klitschko vs. Joshua: Der Mega-Fight in Bildern37 Bilder
Klitschko: "Ein guter Champ"

Der geschlagene Klitschko zeigte Größe in der Niederlage und gratulierte seinem Gegner. "Der Mann ist gut, ein guter Champ. Er hat es besser gemacht als ich. Ich war kurz vor dem Sieg, aber habe es verpasst." Ob er seine Karriere beenden wird, ließ der 41-Jährige offen: "Ich werde jetzt im Ring nicht erklären, wie es weitergeht. Geben sie mir ein paar Tage oder Wochen. Ich muss mich jetzt erstmal erholen."

Es war ein dramatischer Kampf, auch wenn sich beide Boxer in den ersten Runden zunächst in den Fight hineintasteten. Klitschko konnte vereinzelt seine Rechte platzieren. Joshua hatte aber mehr Treffer.

Spektakulär wurde es ab Runde fünf, als Joshua plötzlich wie wild auf Klitschko losstürmte und den K.o. suchte. Ein Schlag erwischte den Ukrainer, der zu Boden ging und angezählt wurde.

Doch Joshua schien sich übernommen zu haben, pumpte und wirkte wie benommen. Klitschko, der einen Cut über dem linken Auge erlitt, traf seinerseits, der junge Titelverteidiger rettete sich in die Pause.
Joshua erstmals auf den Brettern

In der sechsten Runde witterte Klitschko seine Chance und traf seinen Gegner mehrmals in Folge. Mit einer brutalen Rechten schickte er den Briten auf die Bretter, der ebenfalls angezählt wurde. Noch nie wurde Joshua niedergeschlagen. Hier hätte Klitschko mehr nachsetzen müssen.

"Ich war kurz vor dem Sieg, aber habe es verpasst. Ich habe mir Zeit genommen, die richtigen Schläge zu platzieren, aber er hat sich dann erholt. Ich war wirklich in Topform, daher ist es sehr enttäuschend. Man muss aber akzeptieren, wie es ist. Es war ein tolles Event, das hat uns beiden Spaß gemacht."

Joshua drehte in der elften Runde wieder richtig auf, schickte den Herausforderer zweimal zu Boden, ehe der Ringrichter abbrach. "So ist Boxen, da geht es um den Charakter. Tyson Fury, wo bist du? Irgendwo versteckst du dich! Es würde mir Spaß machen, gegen ihn zu kämpfen."
Jetzt Fury gegen Joshua?

Fury hatte im November 2015 Klitschko durch einen Punktsieg alle Gürtel abgenommen. Seitdem hat der Routinier Klitschko auf seine Rückkehr hingearbeitet - ohne belohnt zu werden.

Klitschko kassierte im 69. Kampf seine fünfte Niederlage und ließ auch die Gelegenheit ungenutzt, zum dritten Mal Weltmeister in der Königsklasse zu werden und damit zu den größten Schwergewichtsboxer aller Zeiten aufzusteigen. Das war zuvor nur Muhammad Ali, Lennox Lewis, Wladimirs Bruder Witali Klitschko und Evander Holyfield geglückt, der sogar viermal Champion wurde.

Direkt nach dem Kampf bot Joshua bereits eine Revanche an. "Ich habe nichts dagegen, nochmal gegen ihn zu kämpfen, wenn er das möchte", sagte Joshua auf der Pressekonferenz.

Freuen durften sich beide Boxer über eine satte Börse. Nach Schätzungen britischer Medien soll der Kampf rund 50 Millionen Euro eingebracht haben. Allein das britische Pay-TV habe demnach 30 Millionen Euro in die Kassen gespült. Ein Ticket für den Kampf im Bezahlfernsehen kostete 19,90 Pfund (23,60 Euro). Beide Boxer sollten dem Vernehmen nach zwischen 15 und 20 Millionen Euro für den Fight erhalten
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Formel 1: Valtteri Bottas gewinnt in Russland - Sebastian Vettel auf Platz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Mai 2017 09:42

SPORTSTAMMTISCH
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https://web.de/magazine/sport/formel-1/ ... z-32300380
Formel 1: Valtteri Bottas gewinnt in Russland - Sebastian Vettel auf Platz zwei

Aktualisiert am 30. April 2017, 16:09 Uhr

Sebastian Vettel hat trotz seiner ersten Pole seit 588 Tagen und einer Alles-oder-Nichts-Reifentaktik seinen ersten Sieg beim Großen Preis von Russland verpasst.

Der viermalige Formel-1-Weltmeister musste sich am Sonntag in Sotschi Premieren-Grand-Prix-Gewinner Valtteri Bottas geschlagen geben. Der Mercedes-Pilot setzte sich am Start nach wenigen Metern vor Vettel und feierte am Ende seinen ersten Sieg in seiner Karriere in der Königsklasse.
Klitschko, bitte mach Schluss!

Er ist eine Box-Legende. Deswegen sollte er aufhören. Ein Kommentar.

Trotz des verpassten Russland-Triumphs baute Vettel seine Führung nach dem vierten Saisonrennen aber aus: Verfolger und Bottas-Kollege Lewis Hamilton verpasste als Vierter hinter Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari sogar das Podest.
Vierter Mercedes-Sieg in Russland

Nach 52 Runden auf dem Autodrom im Olympia-Ort von 2014 lag Bottas knapp vor Vettel und sicherte Mercedes den vierten Sieg im vierten Rennen in Russland. Der 27 Jahre alte Nachfolger von Weltmeister Nico Rosberg schrie über Funk seine Freude heraus.

In der Gesamtwertung liegt Vettel nach vier von 20 Saisonrennen nun mit 86 Punkten vor Hamilton (73 Punkte) und Bottas (63).

Nico Hülkenberg kam als Achter ins Ziel und schaffte sein bestes Ergebnis seit seinem Wechsel zu Saisonbeginn zu Renault. Pascal Wehrlein wurde im Sauber 16. und Letzter. Vier von 20 Piloten waren ausgeschieden.

Das Rennen begann etwas verspätet. Fernando Alonso schaffte nicht einmal die Formationsrunde und stellte seinen dauerhaft maladen McLaren-Honda nach erneuten technischen Problemen wenige hundert Meter vor seiner Startbox ab.

Wütend stapfte der Spanier in die Box, während seine Fahrerkollegen eine zweite Formationsrunde fuhren.

Als dann das von 53 auf 52 Durchgänge verkürzte Rennen richtig losging, war Vettel seine Spitzenposition noch vor der ersten Kurve los.

Erstmals seit 2015 hatte der Heppenheimer wieder von der Pole starten dürfen, neben ihm stand sein finnischer Teamkollege Räikkönen - die erste Doppel-Pole für die Scuderia seit 2008.
Valtteri Bottas mit Traumstart

Doch Bottas machte den Ferrari-Vorteil mit einem Traumstart zunichte. Er schoss erst an seinem Landsmann und dann an Vettel vorbei und setzte sich ganz nach vorn.

Damit blieb es zunächst dabei: In allen Rennrunden seit der Premiere in Sotschi 2014 war ein Mercedes an der Spitze gefahren.

Hinten im Feld knallte es zwischen Romain Grosjean im Haas und Hülkenbergs Teamkollegen Jolyon Palmer. Die Folge: Das Safety Car musste schon in der ersten Runde raus, um die Crash-Teile aufzusammeln.

Als das Rennen nach drei Runden wieder freigegeben wurde, blieb alles beim alten.

Bottas fuhr vorneweg, gefolgt von Vettel. Dahinter versuchte Räikkönen, Mercedes-Mann Hamilton hinter sich zu halten. Das Quartett setzte sich mehr und mehr vom Rest des Feldes ab.

Max Verstappen verlor im Red Bull als Fünfter den Anschluss, sein Teamkollege Daniel Riccicardo war da schon längst ausgefallen. Der Australier musste wegen Bremsproblemen aufgeben. "Es ist sehr unglücklich so früh im Rennen", sagte er.
Hamilton hat Probleme mit seinem Auto

Nach etwa einem Drittel des Rennens klagte Hamilton, dass sein Wagen überhitze. Über Funk versuchte der Kommandostand ihn zu beruhigen. Auch andere hätten das Problem, hieß es. Ein schwacher Trost für den Briten, konnte er nicht wie gewünscht attackieren.

Zwischendurch stellte Vettel an seinem linken Vorderreifen Blasenbildung fest, aber das hinderte ihn nicht, immer näher an Bottas heranzukommen. "Ich verliere Zeit beim Überrunden", klagte der Finne via Funk.

Dann wurde es spannend: Mercedes reagierte und holte in der 27. Runde Bottas zum Reifenwechsel an die Box. Vettel übernahm als erster Nicht-Mercedes-Pilot die Führung auf dem Autodrom. "Hol alles raus", feuerte ihn sein Kommandostand an.
Vettel wechselt erst spät die Reifen

Räikkönen holte sich in der 29. Runde neue Pneus ab. Hamilton folgte einen Durchgang später. Vettel fuhr indes auf seinen alten Reifen weiter und baute Runde für Runde seinen Vorsprung aus.

Nach 35 Durchgängen wurde er endlich an die Box geordert. Mit 3,4 Sekunden fiel die Standzeit aber zu lang aus.

Vettel kehrte hinter dem wieder führenden Bottas auf die Strecke zurück. Der Vorsprung des Silberpfeil-Piloten: 4,6 Sekunden. Der Heppenheimer gab nicht auf, kämpfte sich Zehntelsekunden für Zehntersekunde heran.

In den letzten beiden Runden wurde es dramatisch, doch der Deutsche kam nicht mehr auf Schlagdistanz.
Bild zu Sieg
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Vettel muss Bottas Vortritt lassen - WM-Führung ausgebaut
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Rekorde sollen purzeln - Doping-Regularien ruinieren saubere Athleten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mai 2017 16:27

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/Doping-Regular ... 22557.html
Donnerstag, 04. Mai 2017
Rekorde sollen purzeln - Doping-Regularien ruinieren saubere Athleten

Ein Kommentar von Anja Rau

Europas Leichtathletikverband plant eine Revolution und will die meisten Rekorde streichen. Und künftig soll es schwieriger werden, Bestmarken anerkennen zu lassen. Doch die Leidtragenden sind vor allem nicht gedopte Ex-Athleten.

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Die Leichtathletik steht vor einer einschneidenden Regeländerung. Rekorde werden nur anerkannt, wenn der Athlet eine gewisse Anzahl an Dopingproben nachweisen kann. Nicht bei jedem Wettkampf kann ein Rekord aufgestellt werden. Wird ein Athlet später des Dopings überführt, wird sein Rekord gestrichen. Zudem müssen Dopingproben zehn Jahre lang für Nachtests aufbewahrt werden. Die Idee klingt gut. Doping ist nicht nur in der Leichtathletik ein Problem und muss mit allen denkbaren Mitteln bekämpft werden.

Diese geplante Reform des europäischen Leichtathletikverbandes EAA ist eine Revolution - und ein Versuch, das Image der Sportart aufzupäppeln. Zu sehr dopingverseucht, zu wenig glaubwürdig ist die Leichtathletik inzwischen. Die Regeln sollen auch dem Leichtathletikweltverband IAAF vorgestellt werden. Deren Präsident Sebastian Coe ist sehr angetan.
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Es gibt allerdings einen großen Haken: Die Reform soll rückwirkend gelten. Damit würden die meisten Rekorde gestrichen. Und somit wird aus einem Versuch, mehr Fairness zu erreichen, große Unfairness. Schließlich stellt er alle Ex-Athleten unter Generalverdacht und macht sie zu Tätern - obwohl die allermeisten nie positiv auf Doping getestet worden sind. Das gilt vor allem für die Bestleistungen, die nach der Jahrtausendwende erzielt wurden. Der Bann würde zum Beispiel auch die Sprintrekorde von Usain Bolt treffen, den Marathon-Weltrekord von Paula Radcliffe, den Weitsprung-Europarekord von Sebastian Bayer. Kein Mensch weiß, ob nicht auch Athleten aus dieser Zeit gedopt haben - aber es gilt: Unschuld bis zum Beweis der Schuld.

Und es ist ein Schlag ins Kontor der sauberen Athleten, die es schaffen, auch ohne verbotene Hilfsmittel Höchstleistungen zu erbringen. Deren Ruf wird beschmutzt, sie werden unter Generalverdacht gestellt, ihre harte, ehrliche Arbeit hat ihnen letztlich nichts genützt. Möglich wäre - nur als kleiner Trost - eine zweite Rekord-Liste zu beginnen. Letztlich ähnlich wie bei einer Disziplin der Leichtathletik selbst: dem Speerwurf. Mitte der 80er Jahre wurde die Bauart der Speere verändert - vor allem, weil Weiten von mehr als 100 Metern zu gefährlich wurden. Es gibt also Rekorde mit dem alten Speer und Rekorde mit dem aktuellen Speer. So wäre es möglich, eine neue Rekord-Liste zu beginnen, ohne, dass die alte wegen Doping-Regularien annulliert wird.

Schließlich können die Athleten, deren Rekorde schon seit Langem bestehen, nichts dafür, dass die geplanten Regeln nicht schon zu ihrer aktiven Zeit galten. Sie hätten vielleicht jederzeit für Dopingproben zur Verfügung gestanden, sie hätten zugestimmt, dass ihre Proben eingefroren werden, sie wären nur noch bei Wettkämpfen gestartet, die für Rekorde zugelassen sind. Und nur, weil ihnen dies vom Verband nicht ermöglicht wurde, dürfen die Athleten nicht bestraft werden.

Quelle: n-tv.de
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Die Lilien blühen wieder - Der paradoxe Erfolg des Torsten Frings

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mai 2017 19:07

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Der-p ... 22182.html
Donnerstag, 04. Mai 2017
Die Lilien blühen wieder - Der paradoxe Erfolg des Torsten Frings

Torsten Frings steht mit Darmstadt 98 vor dem Abstieg. Dennoch hat er bei seinem ersten Job als Trainer durchaus Erfolg. Der frühere Nationalspieler holt aus dem kleinen Verein weit mehr heraus, als zu erwarten war. Nun geht es gegen seinen bekanntesten Ex-Klub.

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Über seinen Abschied vom FC Bayern München hat Torsten Frings einmal gesagt: "Jeder Kilometer auf der Autobahn Richtung Bremen war für mich eine Befreiung." 2005 ist der frühere Nationalspieler mit den Bayern deutscher Meister geworden, es war die erfolgreichste Zeit seiner Spielerlaufbahn. Wohlgefühlt hat er sich in München aber nie. Auch das gehört zu den Erfahrungen, die er jetzt als Trainer von Darmstadt 98 an seine Spieler weitergeben kann. An diesem Samstag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) kehrt Frings mit seiner Mannschaft nach München zurück, und wieder ist die Geschichte ein bisschen paradox. Sollte Darmstadt verlieren oder Unentschieden spielen, wäre der Abstieg der Lilien perfekt.
"Ich freue mich, dass die Jungs trotz der sportlichen Situation an das glauben, was wir vorgeben."
"Ich freue mich, dass die Jungs trotz der sportlichen Situation an das glauben, was wir vorgeben."
(Foto: dpa)

Sollte der Tabellenletzte aber selbst beim deutschen Meister gewinnen, würde er damit die längste Siegesserie fortsetzen, die diesem Verein in der Fußball-Bundesliga jemals gelang. Das sind die beiden Möglichkeiten, dazwischen gibt es nichts. In welches Extrem die Darmstädter und ihr neuer Trainer aber auch verfallen: Die Beurteilung seiner Arbeit bleibt davon unberührt. "Torsten Frings tut uns mit seiner Authentizität und seinen Attributen Willenskraft, Ehrgeiz und Siegesmentalität sehr gut", sagte Präsident Rüdiger Fritsch der "Frankfurter Neuen Presse". "Es war nicht zu erwarten, dass man mit dem Punktestand acht im Winter die Liga rockt wie ein heißes Messer, das durch die Butter fährt."

Am 29. Dezember wurde Frings am Böllenfalltor vorgestellt, sein Team war damals wie heute Tabellenletzter. Trotzdem hat der 40-Jährige seitdem mehr aus diesem Verein herausgeholt, als zu erwarten war. Frings allein hat einen Weltmeister - Kevin Großkreutz - und einen früheren Profi von Real Madrid - Hamit Altintop - dazu überredet, nach Darmstadt zu wechseln. Unter ihm haben die Südhessen in den vergangenen vier Monaten mehr Punkte (16) geholt als die Nachbarn Eintracht Frankfurt (12) und Mainz 05 (13). Vor allem aber spielt Darmstadt unter dem Trainer-Debütanten Frings einen besser organisierten und besser anzuschauenden Fußball als selbst unter dem Darmstädter Aufstiegshelden Dirk Schuster.
"Haben Sie morgen nichts vor?"

"Ich freue mich, dass die Jungs trotz der sportlichen Situation an das glauben, was wir vorgeben", sagte der Coach. Eine solche Entwicklung hat kaum jemand dem Darmstädter Kader zugetraut - und auch kaum jemand dem Trainer Frings. Erfolgreiche Spielerkarriere, unkonventionelles Äußeres, mitunter maulfaule Art: Der langjährige Werder-Profi passt nicht in jene akademisierte Trainergeneration, die um ihn herum in der Bundesliga arbeitet. Wie erfolgreich er wirklich ist, wird sich zwar erst in der kommenden Saison zeigen, wenn Frings in der zweiten Bundesliga eine neue Mannschaft aufbauen und unter erhöhtem Erwartungsdruck arbeiten muss.
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Aber schon jetzt lässt sich sagen: Der Trainer Frings passt in keine Schublade. Ein Typ wie er könne seine Spieler nur heiß machen? Das wird niemand mehr behaupten, der diese Darmstädter in den vergangenen Wochen spielen sah. "Wir haben sehr viel Zeit investiert, um den SC Freiburg zu analysieren", sagte Frings am vergangenen Samstag. Da hatte sein Team gerade einen Europaligakandidaten mit 3:0 zerlegt. Ein Typ wie er knurrt Journalisten und Mitarbeiter gern mal an? Auch das hat er sich abgewöhnt.

"Wieso? Haben Sie morgen nichts vor?", fragte er kürzlich einen Reporter, der von ihm wissen wollte, ob am nächsten Tag Training sei oder nicht. "Wir machen frei. Aber Sie können trotzdem gern vorbeikommen", fügte er hinzu. "Man wird nicht automatisch ein guter Trainer, nur weil man ein guter Spieler war", sagte Frings der "Frankfurter Rundschau". Es gibt Generationen von Spielern und später Trainern, die das nie begriffen haben. Er offenbar schon. Zu viele meinungsstarke und aufbrausende Spieler, wie er selbst einer war, könne der Trainer Frings heute gar nicht gebrauchen, verriet er dazu noch: "Wenn mehr Leute an Bord sind, die rudern, dann fällt dem Steuermann das Lenken leichter."
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Der FC Bayern ist wieder deutscher Fußballmeister, … Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zu den Zielen beim deutschen Meister FC Bayern. Und nein, das ist er nicht. Das ist Arturo Vidal. "Jeder ist betroffen von der Leistung, die wir heute gezeigt haben." Die Bundesliga in Wort und Witz "¿Dónde está el alcohol?"
1. Bundesliga
Fr., 05. Mai. 20:30 Uhr
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Rang Verein Spiele g u v Tore Diff Pkt.
1.
Bayern München 31 22 7 2 79:17 62 73
2.
RB Leipzig 31 19 6 6 56:31 25 63
3.
1899 Hoffenheim 31 15 13 3 58:32 26 58
4.
Borussia Dortmund 31 16 9 6 65:35 30 57
5.
Hertha BSC 31 14 4 13 38:37 1 46
6.
Werder Bremen 31 13 6 12 52:51 1 45
7.
SC Freiburg 31 13 5 13 38:55 -17 44
8.
1. FC Köln 31 10 12 9 43:37 6 42
9.
Borussia M'gladbach 31 12 6 13 41:45 -4 42
10.
FC Schalke 31 11 8 12 43:36 7 41
11.
Eintracht Frankfurt 31 11 8 12 32:35 -3 41
12.
Bayer Leverkusen 31 10 6 15 44:50 -6 36
13.
FC Augsburg 31 9 8 14 33:49 -16 35
14.
FSV Mainz 31 9 6 16 40:51 -11 33
15.
VfL Wolfsburg 31 9 6 16 30:49 -19 33
16.
Hamburger SV 31 9 6 16 30:59 -29 33
17.
FC Ingolstadt 31 8 5 18 33:54 -21 29
18.
SV Darmstadt 31 7 3 21 26:58 -32 24

Quelle: n-tv.de , Sebastian Stiekel, dpa
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Schicksalstage eines Urgesteins - "HSV droht der direkte Abstieg"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mai 2017 11:39

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/fussball/HSV-d ... 24402.html
Samstag, 06. Mai 2017
Schicksalstage eines Urgesteins - "HSV droht der direkte Abstieg"

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Der 32. Spieltag hat es in sich: Im Abstiegskampf treffen vier Teams direkt aufeinander. Unter besonderem Druck steht der HSV. "Der muss seinen dritten Elfmeter verwandeln", fordert HSV-Ikone Uli Stein im Interview mit n-tv.de. Stein sagt, worauf es jetzt für den "Bundesliga-Dino" ankommt, was falsch gelaufen ist und vor welchem Problem der Verein in einer etwaigen Relegation steht.

n-tv.de: Herr Stein, drei Spieltage vor Saisonende steht der Hamburger Sportverein wieder auf dem Relegationsplatz. Wie ist die Stimmung in der Hansestadt?
Uli Stein

Uli Stein, 1954 in Hamburg geboren, spielte 512 Mal in der Bundesliga. Neben Arminia Bielefeld (1976-80, 1995-1997) und Eintracht Frankfurt (1987-94) stand er auch im Tor des Hamburger SV (1980-87, 1994/95). Mit dem HSV gewann er den Europapokal der Landesmeister 1983 und wurde zweimal Deutscher Meister (1982, 1983). Sechs Mal stand er im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Bei der WM 1986 in Mexiko bezeichnete er Teamchef Franz Beckenbauer als "Suppenkasper" und flog aus dem Team. Steins Autobiografie "Halbzeit" (1993) war ein Bestseller. Heute ist er unter anderem RTL-Fußballexperte.

Uli Stein: (lacht) Kann man sich sicherlich vorstellen, dass die nicht gut ist. Das zeigen auch die ergriffenen Maßnahmen der vergangenen Tage. Es wurde noch einmal hart durchgegriffen, mehrere Spieler wurden aus dem Kader gestrichen. Ein Kurztrainingslager noch dazu. Man merkt, dass die Stimmung angespannt ist.

Aber dabei war der Verein zwischenzeitlich doch schon alle Abstiegssorgen los ...

Ja, das stimmt. So habe ich das auch gesehen. Es schien so, als ob der HSV die Kurve gekriegt hat. Aber unerklärlicherweise ist die Mannschaft wieder abgerutscht und nun mitten hinein in den Abstiegsstrudel.

Wo liegen die Gründe dafür?

Schwer zu sagen. Die Mannschaft hat Qualität. Wenn man die Spielernamen durchgeht, ist das ein Kader mit so viel individueller Klasse, der nie und nimmer gegen den Abstieg spielen dürfte. Zudem: Der Start in die Rückrunde verlief super. Aber momentan scheint die Stimmung in der Mannschaft nicht gut zu sein, wofür auch die Suspendierungen sprechen. Man ist sich untereinander nicht grün - und das ist keine gute Atmosphäre, um erfolgreich zu arbeiten.

Eines scheint dennoch relativ sicher: Am Trainer Markus Gisdol liegt es nicht, zumindest wackelt sein Stuhl nicht. Noch nicht?
Markus Gisdol steht beim HSV noch nicht in der Diskussion.
Markus Gisdol steht beim HSV noch nicht in der Diskussion.
(Foto: picture alliance / Axel Heimken/)

Es hat für mich den Anschein, als wenn der Trainer fest im Sattel sitzt. Meiner Meinung nach hat die Mannschaft unter Gisdol einen Schritt nach vorn gemacht. Man erkennt inzwischen auch seine Handschrift, sein System. Das Team kämpft, ist bereit, 100 Prozent zu geben.

Abgesehen von den letzten drei Spielen. Vor allem im Derby in Bremen hat der Kampf gefehlt.

Das stimmt. Beim Derby ist man in alte Muster verfallen: Es gab schlichtweg kein Aufbäumen - und das im Nordderby! Eigentlich undenkbar. Das war schon zu meiner Zeit das Spiel des Jahres. Die Partie, egal ob auswärts oder zu Hause, wollte man auf gar keinen Fall verlieren. Da hat die Gegenwehr gefehlt und das hat mich an die alten, schlimmen Zeiten erinnert.

Und in den Spielen danach, was war da los?

Gegen Darmstadt und Augsburg, unmittelbare Abstiegskonkurrenten, hat der HSV es einfach versäumt, den Sack zuzumachen und sich endgültig aller Abstiegssorgen zu entledigen. Diese Chancen hat man nicht genutzt. Jetzt hat man am Wochenende gegen Mainz noch eine weitere gegen einen unmittelbaren Konkurrenzen. Wenn der HSV da wieder verliert, wird es ganz, ganz eng.

Erst Mainz, dann zum Saisonabschluss gegen den VfL Wolfsburg und damit einen Verein, der ebenfalls mittendrin im Abstiegskampf steckt. So gesehen hat der HSV die Ligazugehörigkeit doch in der eigenen Hand, oder nicht?

Der HSV hat es seit Wochen schon selbst in der Hand! Zwei Elfmeter hat der Verein bereits liegen gelassen, zu Hause gegen Darmstadt und in Augsburg. Es wird jetzt höchste Zeit, dass der HSV den dritten verwandelt!

Was denken Sie, steht der HSV wie schon 2014 und 2015 am Ende auf dem Relegationsplatz?
Uli Stein im Trikot des HSV: Das waren noch bessere und erfolgreichere Zeiten.
Uli Stein im Trikot des HSV: Das waren noch bessere und erfolgreichere Zeiten.
(Foto: imago sportfotodienst)

Ehrlich? Das ist schwer zu sagen. Die Bundesliga war lange nicht mehr so spannend, was den Abstieg, aber auch die Europa-League-Plätze angeht. Fünf Teams spielen meiner Meinung nach noch gegen den Abstieg. Vier Mannschaften treffen an diesem Wochenende zudem in direkten Duellen aufeinander: Ingolstadt empfängt Leverkusen und der HSV Mainz. Gewinnt Ingolstadt und der HSV verliert, dann ist der FCI dran und es könnte sogar der direkte Abstieg für die Hamburger drohen.

Der 32. Spieltag könnte also für eine Vorentscheidung im Abstiegskampf sorgen?

Absolut! Gewinnt Ingolstadt, ist auch Bayer Leverkusen noch in der Verlosung. Andererseits: Wolfsburg muss zur Eintracht nach Frankfurt. Die hat ihre Schwächephase hinter sich gelassen. Da wird es für den VfL auch schwer, zu punkten. Gewinnt der HSV gegen Mainz, ist ein direkter Abstieg für mich vom Tisch.

Sollte es wieder in die Relegation gehen für den HSV, wie sind denn die möglichen Gegner einzuschätzen? In der Verlosung sind mit dem VfB Stuttgart, Braunschweig, Hannover und Union Berlin ja noch vier Teams.
30. April 2017: Bobby Wood vom HSV kann es nicht fassen. Augsburg gewinnt mit 4:0.
30. April 2017: Bobby Wood vom HSV kann es nicht fassen. Augsburg gewinnt mit 4:0.
(Foto: picture alliance / Stefan Puchne)

Wenn ich diese Mannschaften mit denen der vorherigen HSV-Relegationsspiele vergleiche, Greuther Fürth und Karlsruhe, wird es dieses Jahr für den HSV oder allgemein den Erstligisten auf alle Fälle schwerer werden als 2014 und 2015. Union, Braunschweig, Hannover und Stuttgart: allesamt schwere, ganz schwere Brocken!

Wer steigt denn direkt auf aus der 2. Liga?

Ich denke, auf alle Fälle der VfB Stuttgart. Die Mannschaft hat das größte spielerische Potenzial. Den zweiten Tabellenplatz machen dann Hannover und Braunschweig unter sich aus. Ich glaube, dass Union nur der vierte Rang am Ende bleiben wird.

Zurück zum HSV: Irgendwie hat man das Gefühl, der Verein steckt jede Saison im Abstiegskampf. Wie kann das eigentlich sein?

Wenn man den Etat der Hamburger hernimmt, ist das eigentlich ein Unding. Meiner Meinung nach hakt es im Team. Und da hat man sicherlich in den vergangenen Jahren eine falsche Personalpolitik betrieben, die falschen Spieler gekauft. Das Team oder einzelne Teile passen einfach nicht zusammen. Von daher: Es muss so oder so einiges aufgearbeitet werden. Ich denke, ein Umbruch muss her.

Bei der schwächsten Abwehr der Liga mit bisher 59 Gegentoren ist das eine logischer Schlussfolgerung. Ist Heribert Bruchhagen, der neue starke Mann an der Spitze des HSV, dafür der Richtige?
Heribert Bruchhagen beendete sein Fußball-Rentendasein für den HSV.
Heribert Bruchhagen beendete sein Fußball-Rentendasein für den HSV.
(Foto: picture alliance / Axel Heimken/)

Ja, ich denke schon. Heribert Bruchhagen hat schon jetzt für mehr Ruhe im Verein gesorgt und das Erscheinungsbild des HSV in der Öffentlichkeit wieder geradegerückt. Er ist mit seiner Arbeit auf einem guten Weg. Ich hoffe, er kann ihn in der 1. Liga fortsetzen, mit dem bereits angesprochenen Umbruch im Team. Bruchhagen ist der richtige Mann dafür.

Was unterscheidet den eigentlich HSV in dieser Saison von dem von 2014 und 2015?

Ich glaube, dass die Mannschaft qualitativ besser ist als die früheren. Die individuelle Klasse ist höher. Es gilt halt jetzt, daraus wieder schnellstmöglich ein Team zu formen, eine Truppe auf den Platz zu bringen, die weiß, wofür sie kämpft, die den Ernst der Lage wirklich erkannt hat. Das ist ein schwieriges Unterfangen, das gebe ich zu, aber kein aussichtsloses.

Okay, Butter bei die Fische: Wer wird am Ende der Saison absteigen?
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So schlecht gelaunt sehen sie doch gar nicht aus: Thomas Müller, Philipp Lahm, Juan Bernat und Javier Martínez in Wolfsburg. 01.05.17 6 Dinge, gelernt am 31. Spieltag Rummenigge sagt basta, Hoeneß zieht zurück

Zum jetzigen Zeitpunkt eine Prognose zu wagen, ist zu früh. Nach dem 32. Spieltag kann man mehr dazu sagen. Allerdings: Darmstadt, so leid es mir auch tut, ist nicht mehr zu retten. Das steht schon fest. Auch wenn sie die letzten Spiele aufopferungsvoll gekämpft und auch guten Fußball gespielt haben. Ich finde es einfach klasse, wie sie sich derzeit verkaufen. Torsten Frings und sein Trainerteam machen eine wirklich tolle Arbeit. Aber der Durchbruch ist leider zu spät gekommen. Von Ingolstadt bis Leverkusen ist dann alles drin.

Anders: Wo spielt der HSV in der kommenden Saison?

(lacht) Ich hoffe in der ersten Liga.

Mit Uli Stein sprach Thomas Badtke

Quelle: n-tv.de
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Hertha beschenkt Klassenfeind - RB Leipzig macht jetzt auf Königsklasse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mai 2017 14:16

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Sonntag, 07. Mai 2017
Hertha beschenkt Klassenfeind - RB Leipzig macht jetzt auf Königsklasse

Von Stefan Giannakoulis, Berlin

Die Rasenballsportler nehmen zwei Gaben der Berliner Hertha dankend an, siegen - und ziehen direktemang in die Champions League ein. Vielen Fußballfans ist das ein Graus, den Leipzigern ist das herzlich egal. "Da geht einem das Herz auf."

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Ja, Ralph Hasenhüttl war durchaus in Feierlaune. Wie sollte es auch anders sein? "Ich bin einfach stolz, sehr stolz. Das ist sensationell", sagte der Trainer der Leipziger. "Bei so einer Kulisse dieses Ziel zu erreichen - das ist einfach unfassbar." Ob es ein Wunder ist, was seine Spieler geschafft haben, wie es Hasenhüttl im Überschwang behauptete, sei dahingestellt. Die Marketingabteilung des Klubs jedenfalls schien etwas geahnt zu haben. Eine gute Stunde nach dem Abpfiff warb sie für die neue Kollektion, T-Shirts und Schals mit den Aufdruck "Willkommen Europa". RB Leipzig macht jetzt auf Königsklasse. Und auf dem Fußballplatz überzeugt hat das Team nicht nur seinen Trainer: "Die Art und Weise, wie diese Mannschaft durch die Liga marschiert ist, nötigt mir allerhöchsten Respekt ab."

Nun sind sie also dort, wo sie hinwollten. Also erst einmal. In die Champions League haben es die Rasenballsportler jedenfalls geschafft. Der Plan ist aufgegangen. In ihrer ersten Saison in der Bundesliga und nicht einmal acht Jahre, nachdem der Konzern Red Bull den Verein gegründet hatte, ist den Leipzigern nach dem 4:1 (1:0) am frühen Samstagabend bei der an sich so heimstarken, in diesem Fall aber chancenlosen Hertha Rang drei in der Tabelle nicht mehr zu nehmen. Es war ein souveräner Sieg, den Timo Werner in der zwölften und 54. Minute mit seinen Saisontoren Nummer 18 und 19 maßgeblich prägte. Oder besser: Er war sich vor den 62.301 Zuschauern im nicht ausverkauften Olympiastadion nicht zu schade, die Geschenke der Berliner Defensive anzunehmen. "Wir haben es uns über das gesamte Jahr erarbeitet und heute etwas ganz Großes erreicht", sagte er hinterher.
"Die wahren Totengräber des Fußballs."
"Die wahren Totengräber des Fußballs."
(Foto: imago/Annegret Hilse)

Wirklich spannend wurde es auch nicht, nachdem Leipzigs Rani Khedira fünf Minuten vor dem Ende der Partie den Ball aus Versehen ins eigene Tor geköpft hatte. Denn kurz drauf traf der kurz zuvor eingewechselte Davie Selke gleich zweimal (89./90+2) zum Endstand ins richtige Tor. Es war ein Sieg, der reichte, um an diesem 32. Spieltag mit nun 66 Punkten direktemang in die europäische Königsklasse einzuziehen. Und es spricht viel dafür, dass sie bei noch zwei Spieltagen am Ende als Zweiter durchs Ziel gehen und sich den inoffiziellen Titel "Best of the rest" sichern, wie Hasenhüttl den Platz hinter dem FC Bayern nennt.
"Die wahren Totengräber des Fußballs"

In der Spielzeit 2009/2010 waren sie in der Oberliga gestartet, stiegen sofort auf und kamen nach drei Jahren Regionalliga in der dritten Liga, mithin im Profifußball an. Schon im August 2013 hatte Vorstandsmitglied Ulrich Wolter im Gespräch mit n-tv.de gesagt: "Wir wollen in die erste Liga. Und wir wollen am Ende dann in der ersten Liga natürlich oben stehen und Deutscher Meister werden. Das ist klar, das ist das Ziel. Sonst bräuchten wir ja nicht antreten." Dazu müssen sie allerdings an FC Bayern vorbei. In dieser Saison zumindest klappt das nicht mehr. Was Sportdirektor Ralf Rangnick natürlich nicht ernsthaft anficht: "Vor vier Jahren standen wir noch auf irgendeinem Schulsportplatz bei Union Berlin II, umgeben von Schneehaufen." Da sei ein Sieg vor dieser Kulisse im Olympiastadion schon eine andere Nummer. "Das ist großartig. Es konnte niemand damit rechnen, dass wir so eine Saison spielen und so viele Punkte holen. Wir haben zu Saisonbeginn von einer sorgenfreien Saison gesprochen. Das war es vom ersten Spieltag an. Deswegen freuen wir uns."
Trainer Ralph Hasenhüttel und Sportdirekor Ralf Rangnick.
Trainer Ralph Hasenhüttel und Sportdirekor Ralf Rangnick.
(Foto: imago/Matthias Koch)

Was die von Red Bull erfundenen Leipziger von den Berlinern und vom Rest der Liga trennt, darauf hatte Herthas Manager Michael Preetz vor der Partie noch einmal hingewiesen: "Die Chancengleichheit ist jetzt nicht gewährleistet." Der 125 Jahre alte Hertha Berliner Sport-Club sieht sich wirtschaftlich von dem 117 Jahre jüngeren Klub abgehängt. "In welchen Preissegmenten Leipzig unterwegs ist, konnte man vor der Saison sehen." Knapp sieben Millionen Euro haben die Berliner in neue Spieler investiert - die Leipziger dem Vernehmen nach 50 Millionen. Und wenn sie nun in der kommenden Saison in der europäischen Königsklasse spielen, wird das mutmaßlich nicht weniger werden. "Sollten wir Champions League spielen", hatte Sportdirektor Ralf Rangnick vor der Partie gesagt, "dann müssen wir den Kader noch verstärken." Ob zwei oder drei neue Spieler reichen, wisse er noch nicht. "Vielleicht brauchen wir auch fünf oder sechs."
"Europapokaaal! Leipzig international"

Und schließlich wollen sie ja irgendwann Meister werden. Nicht nur für die Fans der Hertha ist diese anscheinend nicht aufzuhaltende Entwicklung des Klassenfeinds ein Graus. Vor dem Anpfiff hatten sie ihre Ostkurve in Schwarz getaucht und zunächst ihren Prostest Schwarz auf Weiß in Versalien auf Spruchbänder geschrieben: "Fans als Gefahr!", stand dort. Und: "RB hofieren!" - "Geldgier & Korruption!" - Financial Fairplay?" - "Produkt statt Verein!" - "Keine Mitbestimmung!" - "Der Fehler liegt im System!" Danach ersetzten zwei große Plakate oben und unten in der Kurve die kleineren Spruchbänder: "Die wahren Totengräber des Fußballs". Dazwischen waren die stilisierten Konterfeis von Dietmar Hopp, dem Mäzen der TSG Hoffenheim, von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz zu sehen. Zudem abgebildet waren Ex-Fifa-Präsident Joseph Blatter, Ex-Uefa Präsident Michel Platini und Franz Beckenbauer.
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Die gut 10.000 Anhänger der Leipziger im Westen reagierten mit ihrem Lied: "Vorwärts Rasenball, Leipzig überall." Und sie waren es auch, die hinterher das taten, was sie auch während des Spiels getan hatten: Sie feierten: "Europapokaaal, Europapokaaal! Leipzig international." Den Spielern empfahl der sichtlich gerührte Trainer, das auch zu tun: "Es gehört auch dazu, dass man feiert. Dafür haben wir die ganze Saison gearbeitet." Hasenhüttl gab den Seinen bis Mittwoch frei. "Wenn man die Spieler lachen sieht, geht einem das Herz auf." Und am kommenden Samstag komme es dann am vorletzten Spieltag "zu einem Schaulaufen auf sehr hohem Niveau. Wir spielen ja gegen keine schlechte Mannschaft". Zu Gast im Leipziger Zentralstadion dann: der FC Bayern München.
1. Bundesliga
Fr., 05. Mai. 20:30 Uhr
1. FC Köln
4:3 (3:2)
Werder Bremen Spielbericht
Sa., 06. Mai. 15:30 Uhr
Borussia Dortmund
2:1 (1:0)
1899 Hoffenheim Spielbericht
Borussia M'gladbach
1:1 (0:0)
FC Augsburg Spielbericht
Eintracht Frankfurt
0:2 (0:0)
VfL Wolfsburg Spielbericht
Bayern München
1:0 (1:0)
SV Darmstadt Spielbericht
FC Ingolstadt
1:1 (0:0)
Bayer Leverkusen Spielbericht
Sa., 06. Mai. 18:30 Uhr
Hertha BSC
1:4 (0:1)
RB Leipzig Spielbericht
So., 07. Mai. 15:30 Uhr
Hamburger SV
-:-
FSV Mainz
So., 07. Mai. 17:30 Uhr
SC Freiburg
-:-
FC Schalke
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vorwärts »

Tabelle
Heimtabelle
Auswärtstabelle

Rang Verein Spiele g u v Tore Diff Pkt.
1.
Bayern München 32 23 7 2 80:17 63 76
2.
RB Leipzig 32 20 6 6 60:32 28 66
3.
Borussia Dortmund 32 17 9 6 67:36 31 60
4.
1899 Hoffenheim 32 15 13 4 59:34 25 58
5.
Hertha BSC 32 14 4 14 39:41 -2 46
6.
1. FC Köln 32 11 12 9 47:40 7 45
7.
Werder Bremen 32 13 6 13 55:55 0 45
8.
SC Freiburg 31 13 5 13 38:55 -17 44
9.
Borussia M'gladbach 32 12 7 13 42:46 -4 43
10.
FC Schalke 31 11 8 12 43:36 7 41
11.
Eintracht Frankfurt 32 11 8 13 32:37 -5 41
12.
Bayer Leverkusen 32 10 7 15 45:51 -6 37
13.
FC Augsburg 32 9 9 14 34:50 -16 36
14.
VfL Wolfsburg 32 10 6 16 32:49 -17 36
15.
FSV Mainz 31 9 6 16 40:51 -11 33
16.
Hamburger SV 31 9 6 16 30:59 -29 33
17.
FC Ingolstadt 32 8 6 18 34:55 -21 30
18.
SV Darmstadt 32 7 3 22 26:59 -33 24

Quelle: n-tv.de
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"Sie sind eine Klasse für sich" - DEB gegen Russland - Sensation oder Plei

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Mai 2017 12:13

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/DEB-gegen-Russ ... 27933.html
Montag, 08. Mai 2017
"Sie sind eine Klasse für sich" - DEB gegen Russland - Sensation oder Pleite ?

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Im dritten Vorrundenspiel der Eishockey-WM in Köln und Paris steht die deutsche Nationalmannschaft erneut vor einer riesigen Herausforderung. Gegner am Nachmittag (16.15 Uhr/Sport1) ist Rekordweltmeister Russland. Ein deutscher Sieg wäre eine Sensation.

DER GEGNER: Russland ist 27-facher Weltmeister, Rekordchampion und neben Kanada und Schweden Topfavorit. Noch tritt die Sbornaja ohne Superstar Alexander Owetschkin an, der wie Deutschlands Nationalkeeper Philipp Grubauer mit den Washington Capitals in den NHL-Playoffs gegen das Aus ankämpft. Bislang gehören fünf NHL-Profis zum russischen Aufgebot, den Kern des Teams bilden Spieler aus der starken osteuropäischen KHL. Trainer ist Oleg Snarok, der einst in der zweiten deutschen Liga spielte und einen deutschen Pass hat.

DIE AUSGANGSLAGE: Das deutsche Eishockey-Team muss ein 2:7 gegen die starken Schweden verdauen, hat aber dank des 2:1 zum Auftakt gegen die USA schon drei Punkte auf dem angestrebten Weg ins Viertelfinale gesammelt. Russland rang Schweden 2:1 nach Penaltyschießen nieder und demütigte Italien mit einem 10:1-Sieg. Von 37 WM-Duellen hat die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes nur eins gewonnen: 2011 in der Vorrunde in Bratislava mit 2:0. Die höchste Niederlage war ein 2:18 im Jahr 1973.
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PERSONAL: Der frühere NHL-Verteidiger Christian Ehrhoff hat in den bisherigen beiden WM-Partien wegen einer Oberkörperverletzung gefehlt. In der nicht immer sicheren Defensive wurde der 34-Jährige schmerzlich vermisst, auch wenn er zuletzt nicht in Topform war. Ehrhoff droht das Turnier-Aus. "Eins ist klar, es muss jetzt auch ziemlich bald eine Entscheidung fallen", sagte Sturm. "Wir können nicht ewig darauf warten, bis der Christian zurückkommt." Ein möglicher Einsatz gegen Russland soll erst am Montagmorgen entschieden werden. Bundestrainer Marco Sturm erwägt auch, Stürmer Yannic Seidenberg in der Abwehr einzusetzen. Die Position hat er in München schon gespielt.

DAS SAGT DAS DEUTSCHE LAGER: Marco Sturm fordert eine Reaktion nach der 2:7-Klatsche gegen Schweden, warnte aber: "Die Chancen sind wie in den letzten beiden Spielen auch. Sie sind eine Klasse für sich. Aber wir glauben daran, dass wir jede Mannschaft schlagen können." Stürmer Philip Gogulla sagte: "Wenn wir die 18.000 im Rücken haben, kann noch das eine oder andere Märchen entstehen."

DIE AUSSICHTEN: Am Dienstag hat das deutsche Team spielfrei. Kapitän Ehrhoff hätte noch einen Tag Pause, um für die wichtige Vorrundenphase fit zu werden. Am Mittwoch trifft das DEB-Team auf die Slowakei. Es folgen Partien gegen Dänemark, Italien und Lettland - alles vermeintlich einfachere Gegner als in den ersten drei Spielen.

Quelle: n-tv.de , tno/dpa
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Frage & Antwort, Nr. 481 - Sollte man sich vor dem Training dehnen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2017 10:23

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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 19216.html
Dienstag, 09. Mai 2017
Frage & Antwort, Nr. 481 - Sollte man sich vor dem Training dehnen ?

Von Jana Zeh

Schon lange wird über die Bedeutung von Dehnübungen für Sportler geforscht. Klar ist, dass Dehnen an sich zu jeder Art von Sport dazugehört. Doch gilt dieser Grundsatz auch vor dem Training?

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Nur gedehnte Muskulatur ist auch eine leistungsfähige und auf Dauer gesunde Muskulatur, wurde eine Zeit lang von Experten propagiert. Das ist an sich nicht falsch, jedoch kann das Stretching, wenn es vor bestimmten Sportarten angewendet wird, nicht nur die Leistung der Muskeln schwächen, sondern sogar die Verletzungsgefahr erhöhen.

"Besonders bei Sportarten, bei denen Schnellkraft gefragt ist, wie zum Beispiel beim Fußball, kann das Dehnen vor dem Sport kontraproduktiv sein", bestätigt Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. Wer seine Muskulatur ausgiebig vor einem Training oder sogar Wettkampf dehne, der vergrößere einerseits die sogenannte Gelenkreichweite und erhöhe damit die Verletzungsgefahr, weil die Spannung durch das Dehnen in Muskeln und Sehnen geringer sei. Zum anderen könne durch den Verlust der Spannung die Leistungsfähigkeit des Muskels beeinträchtigt werden, erklärte der Experte weiter.

Die beste Vorbereitung auf ein bestimmtes Training ist sportartspezifisch. Das bedeutet, wer ein Lauftraining absolvieren will, sollte die ersten fünf Minuten ganz locker und relativ langsam lostraben. Wer ein Krafttraining vor sich hat, kann zum Aufwärmen die gleiche Bewegung ohne Gewichte oder mit geringer Last ausführen. Wer Tennis spielen will, sollte mit einem lockeren Lauf und ein paar entspannten Aufschlägen beginnen. Prinzipiell gilt: Ein kalter Muskel sollte nicht gedehnt werden. Freizeitsportler, die sich nach der Aufwärmphase etwas dehnen wollen, können dies durchaus tun.
Verschiedene Stretching-Arten

Dabei ist Dehnen nicht gleich Dehnen. "Wir unterscheiden zwischen statischem und dynamischem Stretching", so Froböse weiter. Beim statischen Dehnen geht man in eine bestimmte Haltung, wie zum Beispiel, wenn man den Oberkörper hängen lässt und die Finger Richtung Zehen streben und bleibt in dieser Haltung, während man lang und tief atmet. Der Muskel wird dabei in die Länge gezogen. Beim dynamischen Stretching dagegen wird der Muskel durch eine sich wiederholende wippende, kreisende oder schwingende Bewegung nur kurzzeitig, dafür aber mehrfach in die Dehnung gebracht, wie zum Beispiel beim Armkreisen. "Die Dehnung sollte zwar gut spürbar sein, aber niemals bis zur Schmerzgrenze reichen", warnt der Sportwissenschaftler.
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Vor allem Menschen mit Defiziten, die also relativ unbeweglich sind oder sich unbeweglich fühlen, sollten Wert auf eine ausgiebige Dehnung nach dem Training legen. Diese Art der sportlichen Nachbereitung sollte in entspannter Atmosphäre, konzentriert und ausgiebig durchgeführt werden. Auch wenn Dehnung nachweislich nicht vor Zerrungen oder Muskelkater schützen kann, ist sie wichtig, um muskulären Dysbalancen vorzubeugen oder zu regulieren und um die Faszien, die die Muskeln umhüllen, geschmeidig zu halten.

Übrigens: Manche Menschen empfinden Dehnübungen als besonders entspannend und stresslösend, deshalb sind sie auch in vielen Yoga-Positionen zu finden. Aber auch diese Dehnungen sollten erst nach einer Phase der Erwärmung praktiziert werden.

Quelle: n-tv.de
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Wir werden wieder gefürchtet" - Ferrari-Boss platzt vor Stolz, Vettel warn

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mai 2017 09:18

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Ferrar ... 31548.html
Wir werden wieder gefürchtet" - Ferrari-Boss platzt vor Stolz, Vettel warnt

Die Stimmung im Ferrari-Lager pendelt in dieser Formel-1-Saison bislang zwischen sehr zufrieden und total euphorisch. Doch Sebastian Vettel mahnt zur Konzentration. Denn womöglich mischt sich in Spanien ein "neuer" Konkurrent ins Titelrennen ein.

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Die Ferrari-Wiederauferstehung in der Formel 1 macht Sebastians Vettels Chef vor dem Europa-Auftakt in Barcelona mächtig stolz. "Ferrari ist wieder konkurrenzfähig und wird von unseren Konkurrenten, den "Deutschen in Stuttgart", gefürchtet", verkündete Konzern-Boss Sergio Marchionne stolz vor Finanzanalysten mit einem kleinen Seitenhieb auf das Weltmeister-Team Mercedes. Sein Angestellter Vettel gab sich da vorsichtiger. "Ich denke, dass wir mehr oder weniger das Maximum herausgeholt haben", meinte der WM-Spitzenreiter und zweimalige Saisonsieger zum bisherigen Jahresverlauf.

"Nichts ist selbstverständlich", mahnte der Vierfach-Weltmeister aus Heppenheim. "Barcelona ist wieder ein anderes Rennen, und wir haben noch viele Rennen in diesem Jahr", Der Große Preis von Spanien am Sonntag (14 Uhr bei RTL und im n-tv.de-Liveticker) in der Nähe der katalanischen Metropole wird allerdings mit besonderer Spannung erwartet. Traditionell haben die Teams bei der Reise nach Barcelona zum Start in die Europa-Saison etliche neue Teile und Upgrades für ihre Autos im Gepäck.

Doch dass dadurch die aktuelle Hierarchie mit Ferrari und Mercedes an der Spitze umgeworfen wird, ist unwahrscheinlich. Einzig den bislang eher enttäuschenden Red Bulls mit Vorjahres-Sensationssieger Max Verstappen wird zugetraut, möglicherweise noch in den Zweikampf Rot gegen Silber einzugreifen. "Momentan gibt es zwei Top-Teams, die um beide Weltmeisterschaften kämpfen. Ich erwarte aber, dass auch Red Bull irgendwann in den Kampf eingreifen wird", glaubt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.
Wer hier schnell ist, ist überall schnell

Barcelona gilt als Referenzstrecke. Wer hier schnell ist, ist überall schnell, heißt es. Die Eindrücke der Testfahren Anfang März an gleicher Stelle und die Ergebnisse der ersten vier Rennen scheinen diese Regel zu bestätigen. Ferrari hatte bei den ersten Ausfahrten vor Saisonbeginn überrascht und sich als Gegner auf Augenhöhe für Mercedes erwiesen. In den Rennen zeigte sich, dass sich Vettel und Kimi Räikkönen anders als 2016 sichtlich wohl fühlen in ihren neuen Dienstwagen.
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Nach der gravierenden Regelreform mit breiteren und schnelleren Autos hat Ferrari auf allen Gebieten große Schritte nach vorn gemacht. Vor allem scheint die Scuderia das Reifen-Rätsel am besten gelöst zu haben. Mit allen Gummimischungen kommt der SF70-H bestens zurecht. "Barcelona wird interessant, da unsere Saisonvorbereitung in Spanien nicht besonders spektakulär verlaufen ist", räumte Mercedes-Macher Wolff ein. Auch der Premieren-Sieg von Valtteri Bottas im vergangenen Grand Prix in Sotschi konnte nicht verdecken, dass die Weltmeister noch vor einigen Herausforderungen stehen. "Ich habe das Gefühl, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden", gab sich Wolff dennoch zuversichtlich. "Aber wir müssen rund um die Uhr arbeiten, um unser großes Ziel zu erreichen."

Grund zum Grübeln liefert der dreimalige Weltmeister und Vettel-Rivale Lewis Hamilton. In Sotschi vor zwei Wochen war der Silberpfeil-Chefpilot nie richtig in Fahrt gekommen. "Es gibt keine Universallösung, um das zu verstehen", sagte Wolff und sieht das Team in der Pflicht: "Wir müssen ihm ein Werkzeug an die Hand geben, mit dem er in den nächsten Rennen seine Leistung abliefern kann." Nach seinem vierten Platz in Russland reist der Brite mit 13 Punkten Rückstand auf Vettel (86 Punkte) nach Spanien. Das Finnen-Doppelpack Bottas (63) und Räikkönen (49) folgt Hamilton auf den Plätzen drei und vier. In der Konstrukteurs-Wertung haben die Silberpfeile (136) gerade einmal einen Punkt vor der Konkurrenz aus Italien. "Dieses Duell wird sich bis zum Saisonende fortsetzen, und wir sind bereit dafür", sagte Mercedes-Mann Wolff.

Quelle: n-tv.de , Claas Hennig, dpa
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"Barbarischer Benzema" - Atlético schlampt, Real macht's genial

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mai 2017 20:46

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Atlet ... 33438.html
Donnerstag, 11. Mai 2017
"Barbarischer Benzema" - Atlético schlampt, Real macht's genial

Von Tobias Nordmann

Eine Chance? Nein. Oder doch? Trotz aussichtslosem Rückstand bietet Atlético dem verhassten Rivalen Real in der Champions League einen epischen Kampf. Entschieden wird er durch eine kleine Schlamperei – oder eben Genialität.


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Diego Simeone war's augenscheinlich fürchterlich egal. Es schüttete heftigst. Und dennoch flüchtete der Coach von Atlético Madrid nach dem Schlusspfiff nicht in die Katakomben des Estadio Vicente Caldéron, sondern feierte seine Mannschaft und deren Fans noch auf dem durchtränkten Rasen. Dabei hätte es eigentlich einen guten Grund für einen schnellen Abgang gegeben. Das Ausscheiden seiner Mannschaft aus der Fußball-Champions-League nämlich. Trotz eines spektakulären 2:1-Erfolgs über Real Madrid. Trotz einer großen, internationalen Abschiedsgala für die völlig euphorisierte Bruchbude Caldéron. Weil die Hypothek aus dem Hinspiel, das von Cristiano Ronaldo im Alleingang herausgeschossene 3:0 für die Königlichen, an diesem Mittwochabend einfach zu groß war. Allerdings irgendwie doch viel kleiner, als vorab vermutet.
Teams & Tore

Atlético Madrid: Oblak - Gimenez (56. Thomas), Savic, Godin, Filipe Luis - Ferreira-Carrasco, Saul Niguez, Gabi, Koke (76. Correa) - Fernando Torres (56. Gameiro), Griezmann; Trainer: Simeone.
Real Madrid: Navas - Danilo, Varane, Sergio Ramos, Marcelo - Modric, Casemiro (77. Vazquez), Kroos - Isco (88. Morata), Benzema (76. Asensio), Ronaldo; Trainer: Simeone
Tore: 1:0 Saul Niguez (12.), 2:0 Griezmann (16./FE), 2:1 Isco /42.)
Zuschauer: 53.422 (Estadio Vicente Caldéron)
Schiedsrichter: Cakir (Türkei)

Simeone aber war's egal. Er war stolz. Und glücklich. Er jubelte. Er verteilte Küsschen ans Publikum. Er dankte ihnen. Ein letztes Mal? Um den Argentinier halten sich hartnäckige Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied im Sommer. In diesem Moment, kein Thema. Denn seine Mannschaft hatte gerade einmal mehr alles rausgehauen, was der Kader hergibt. Leidenschaft, Einsatzfreude und –härte und, ja, auch fußballerische Kraft. Mehr ging nicht. Oder doch? Vielleicht schon, hätte sich das Abwehrkollektiv der Rojiblancos in der 42. Minute nicht komplett dämlich angestellt und Reals Stürmer Karim Benezma einfach mal machen lassen. Der wiederum machte das ziemlich brillant, narrte drei Gegenspieler auf der Torauslinie und ermöglichte so den 1:2-Anschlusstreffer durch Isco.

Eine "kleine Schlamperei" nannte Simeone den Aussetzer seines sonst so beinharten und souveränen Abwehrpersonals. Eine Schlamperei mit großer Wirkung indes. Denn sie war der Todesstoß für die bis dahin famosen Rojiblancos, die durch Saul Niguez (12.) und Antoine Griezmann (16./FE) früh in Führung gegangen waren und so die gefürchtete Kraft des in ein paar Wochen von Abrissbirnen malträtierten Estadio Vicente Caldéron zumindest für eine halbe Stunde freisetzten. "Die ersten 35 Minuten werden unseren Leuten für immer in Erinnerung bleiben", sagte Simeone später. "Diese magischen Momente im Caldéron werden für immer Bestand haben. Wir waren uns sicher, dass wir es schaffen können."
"Wir haben uns nie Sorgen gemacht"

Genauso sicher waren sich auch die Königlichen, dass sie nach ihrer Hinspiel-Gala nicht mehr vom Weg nach Cardiff, vom Weg ins Endspiel am 3. Juni gegen Juventus Turin, abkommen würden. Auch wenn Trainer Zinedine Zidane nach dem Caldéron-Kampf gestehen musste: "Wir hatten es am Anfang sehr schwer, haben schnell zwei Gegentore kassiert." Aber es war eben auch so: "Wir haben uns nie Sorgen gemacht. Wir wussten, dass wir Chancen haben werden. Und wir hatten Möglichkeiten, noch mehr Tore zu erzielen."

Für Zidane, der trotz seiner Erfolge bei Madrid – unter anderem zweites Champions-League-Endspiel in Folge – nicht immer unumstritten ist, an dessen taktischer Reife es regelmäßig Zweifel gibt, war das Weiterkommen ein besonders wichtiges Erfolgserlebnis. Das er sich durch eine clevere Umstellung im Team erarbeitete. So reagierte er bereits im Hinspiel auf die Verletzung von Außenstürmer Gareth Bale mit der Hereinnahme von Isco. Doch anders als der Waliser, der auf Rechtsaußen zunehmend frustet, bekam der spanische Nationalspieler in beiden Partien gegen Atlético alle Freiheiten hinter Ronaldo und Benzema. War so für die Rojiblancos nie zu packen. Und wurde zum Spielentscheider.
"Isco war fantastisch"
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"Isco", freute sich Zidane dann sicher ein wenig auch für sich persönlich, "war fantastisch. Er hat sich gut zwischen den Linien bewegt, dort, wo es Atlético wehtat. Er hat viel Schaden angerichtet und hatte mit seiner Technik einen wichtigen Einfluss auf das Spiel, vor allem in der zweiten Halbzeit." Gut 100 Ballkontakte hatte der 25-Jährige im Caldéron, viele gute Ideen, extreme Ballsicherheit und bewies dazu auch noch harte Zweikampfqualitäten – 71 Prozent seiner 21 Duelle entschied er für sich.

In den Medien wurde der Matchwinner indes deutlich weniger euphorisch gefeiert als sein Tor-Vorbereiter Benzema und Coach Zidane. "Iscos Tor nach einer Riesen-Einzelaktion von Benzema sorgt für Reals Finalteilnahme. Sie waren mal wieder grausam mit Atlético - ein tiefer Messerstich", schrieb die "Marca". Die "AS" nannte das Solo des Franzosen gar eine "barbarische Einzelaktion". Das Trainerlob kam derweil von der "Repubblica" aus Italien: "Juve steht vor einem Duell gegen einen außerordentlichen Gegner mit Zidane. Der Franzose ist zwar kein Stratege nach Guardiola-Modell, in 15 Monaten hat er seine Spieler jedoch überzeugen können, dass sie die Besten überhaupt sind." Dazu gehört manchmal eben auch ein wenig Glück. Eine kleine Schlamperei. Oder eben königliche Genialität.
Champions League
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Formel-1-Frust und IndyCar-Lust - McLaren hält Diva Alonso bei Laune

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mai 2017 21:09

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/formel1/McLare ... 33384.html
Donnerstag, 11. Mai 2017
Formel-1-Frust und IndyCar-Lust - McLaren hält Diva Alonso bei Laune

Alltagsfrust in der Formel 1: Mit seinem McLaren-Honda-Team fährt Fernando Alonso hinterher - oder aber gar nicht. Der Spanier wagt daher den Ausflug in die legendäre IndyCar-Serie und lässt dafür sogar das PR-trächtigste Rennen der Saison sausen.

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Fernando Alonso ist derzeit ein Pendler zwischen zwei Motorsport-Sphären: hier die Formel 1, dort IndyCar, hier Held vergangener Tage, dort Lehrling, hier Frust im McLaren-Team, dort Lust auf Sieg und Ruhm. Seit der 35-Jährige vor dem Großen Preis von Bahrain im April verkündete, in diesem Jahr bei den legendären Indy500 zu starten, fliegt der Spanier zwischen der Formel-1-Welt und den USA hin und her.

Auch unmittelbar nach seinem Heim-Grand-Prix am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und im n-tv.de-Liveticker) in Barcelona setzt sich der zweimalige Formel-1-Weltmeister in das Flugzeug, um nach Indianapolis zu fliegen, zum ersten freien Training für den Klassiker am 28. Mai im Oval des Indianapolis Motor Speedway. Für den motorsportlichen Seitensprung lässt er sogar den zeitgleichen Großen Preis von Monaco aus.

Die ersten Runden auf dem US-Kurs hatte Alonso am Mittwoch vergangener Woche nach dem Grand Prix in Sotschi drehen müssen, um überhaupt die Zulassung für den Start zu bekommen. "Es hat Spaß gemacht. Aber so richtig zuhause fühle ich mich noch nicht im Cockpit", sagte er über seine ersten Eindrücke.
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Dass sein Team McLaren-Honda ihm den Ausflug zu den IndyCars ermöglicht und im PR-trächtigsten Rennen der Formel-1-Saison in Monte Carlo auf ihn verzichtet, sagt einiges zum Binnenverhältnis aus. Die Diva soll bei Laune gehalten werden und endlich mal wieder um einen Sieg mitfahren dürfen. McLaren-Honda ermöglicht ihm den Start mit dem Andretti-Team, das im vergangenen Jahr durch Alexander Rossi die Indy500 gewann. "Ich erwarte, dass er um den Sieg fahren kann", meinte McLaren-Chef Zak Brown.

Davon sind Alonso und McLaren in der Formel 1 weit entfernt: Statt in diesem Jahr nach zwei Saisons Aufbauarbeit endlich an der Spitze mit zu kämpfen, fährt Alonso weiterhin nur hinterher - wenn er überhaupt fahren kann. In keinem der bisherigen vier Saisonrennen sah er die Zielflagge, beim letzten Grand Prix in Sotschi vor zwei Wochen kam er gar nicht erst bis zum Start. Nach der Einführungsrunde musste er sein Auto stehen lassen.

Längst wurde spekuliert, wie lange sich Alonso dies antun will. Sogar ein Ausstieg noch während dieser Saison wurde gehandelt. "Das Team arbeitet hart daran, die Situation zu verbessern. Da kann ich nicht einfach verschwinden", widersprach aber stets der Spanier, dessen Vertrag Ende dieser Saison ausläuft.
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Alonso gilt noch immer als einer der schnellsten Formel-1-Piloten. Mercedes dachte nicht ohne Grund über ihn als Nachfolger für den zurückgetretenen Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg nach. Sein letzter Grand-Prix-Sieg liegt aber bereits vier Jahre zurück. Damals gewann er in seiner Heimat in Barcelona. "Ich denke, dass er weiterhin einer der besten Fahrer ist. Schnelligkeit, Aggressivität - darin ist er der Beste", sagte Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda im spanischen TV-Sender Movistar.

Doch dass Alonso noch einmal eine Chance bei den führenden Rennställen wie Mercedes, Ferrari oder Red Bull bekommt, daran will der Österreicher auch nicht glauben. So muss Alonso seinen Ehrgeiz woanders befriedigen. Er spekuliert auf die "Triple Crown": Siege in Monte Carlo, bei den Indy500 und den 24 Stunden von Le Mans. Bislang gelang das nur Graham Hill.

Alonsos Seitensprung hat übrigens auch schon die ersten Opfer gefordert. Gleich bei seinen ersten Runden in seinem neuen Gefährt in Indianapolis überfuhr er zwei Tauben.
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Wenig später holte er sich noch einmal neue Reifen und reihte sich auf Rang drei hinter Räikkönen ein. Der Ersatzmann für den noch verletzten Worndorfer Pascal Wehrlein zerlegte seinen Sauber, ... ... und wilden Crashs ... Chaos, Crashs und F1-Aufholjagd Hamilton dominiert Action-GP vor Vettel

Quelle: n-tv.de , Claas Hennig, dpa
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Draisaitl kommt, Sorge um Greiss - DEB-Team spielt erst bockig, dann flock

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mai 2017 21:27

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Donnerstag, 11. Mai 2017
Draisaitl kommt, Sorge um Greiss - DEB-Team spielt erst bockig, dann flockig

Von Tobias Nordmann

Das deutsche Eishockey-Team braucht gegen die Slowakei lange, um auf Temperatur zu kommen. Der Sieg im Penaltyschießen soll nun zur WM-Initialzündung werden. Gute Laune hat der Bundestrainer aber auch aus anderem Grund.

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Der deutsche Eishockey-Held musste erst mal gewaltig leiden. Gegen die Slowakei für den angeschlagenen Thomas Greiss aufs Eis gekommen, kassierte Goalie Danny aus den Birken nach wenigen Minuten ein ziemlich blödes Tor – 0:2 (22. Minute). Libor Hudacek scheffelte den Puck eher verlegen als in irgendeiner schwungvollen Absicht von halbrechts in die Mitte. Kein Druck, keine Gefahr – bis die Hartgummischeibe plötzlich hinter der Linie liegt, durch die Schienen von aus den Birken geflippert. "Es hat ihn kalt erwischt", sagte Bundestrainer Marco Sturm noch am Mittwochabend nach dem vierten Vorrunden-Spiel der Heim-WM in der Köln-Arena und schob qua Amt freundlich nach: "Den muss er vielleicht haben."
DEB-Gegner: Dänemark

Seit dem Aufstieg in die A-Gruppe 2003 sind die Dänen zweimal in die Runde der letzten Acht vorgestoßen: 2010 und 2016 wurden sie am Ende Achte.
Wichtigster Akteur bei der WM ist ohne Zweifel Flügelstürmer Nikolaj Ehlers von den Winnipeg Jets. In der abgelaufenen Saison verbuchte der 21-Jährige 64 Scorerpunkte (25 Tore, 39 Assists).
Aus der DEL stieß Mads Christensen von Red Bull München zur Mannschaft, auch Nicholas Jensen von den Fischtown Pinguins Bremerhaven steht im Kader.
Im bisherigen Turnierverlauf gelang den Dänen nur gegen die Slowakei ein 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen, gegen Lettland (0:3) und die USA (2:7) setzte es deutliche Niederlagen.
Die deutsche WM-Bilanz gegen Dänemark: Zwei Siege, drei Niederlagen
Letzter WM-Sieg gegen Dänemark: 2:1 am 12. Mai 2012 in Stockholm

Doch so schlecht der Goalie von Red Bull München auch aussah, so sinnbildlich stand er in dieser Phase für den Rest der Mannschaft. Nervös, irgendwie nicht wach. Ein bisschen verzweifelt, weil es um so viel ging. Ein Knackpunkt-Spiel sollte es doch sein, wie vergangenes Jahr bei der WM in Russland. Als der 5:1-Sieg gegen die Slowaken nach zwei Niederlagen zum Auftakt die Wende zum Besseren brachte. Dieses Déjà-vu hatten sie sich gewünscht. Sie bekamen es – wenn auch erst spät. Im Penaltyschießen. Als Dominik Kahun, ebenfalls Münchener, den Puck als einziger Schütze beider Teams zum 3:2-(2:2)-Sieg elegant versenkte. Als aus den Birken zweimal ganz stark parierte. Und spätestens da seinen blöden Fehler endgültig tilgte.

So lobte Sturm später dann auch: "Danny war ein sehr solider, ruhiger Rückhalt, genauso, wie wir es brauchen." Nicht nur gegen die Osteuropäer, sondern womöglich auch in den nächsten Spielen. Denn die Nummer eins, Thomas Greiss, hatte sich gegen die Slowaken verletzt. Der 31-Jährige war nach wenigen Minuten beim Stand von 0:1, einem ebenfalls unglücklichen Gegentreffer (seinem 13. im Turnier), ausgewechselt worden - offiziell wegen einer Verletzung am Oberkörper, über die er laut Sturm schon vor dem Spiel geklagt hatte. Am Donnerstag verzichtete der Keeper der New York Islanders auf das Training, stattdessen ließ er sich behandeln. Eine Nachnominierung von Philipp Grubauer, der mit den Washington Capitals in der vergangenen Nacht aus den NHL-Playoffs ausgeschieden ist, ließ Sturm offen. "Es muss Sinn machen." Aktuell scheint die Verletzung von Greiss nicht allzu schlimm.
Der auslaufende Vertrag bereitet Probleme

Mehr Klarheit herrscht in der Personalie Leon Draisaitl. Deutschlands Super-Talent will auf jeden Fall zur Heim-WM nachreisen. In der Nacht war der 21-Jährige mit seinen Edmonton Oilers ebenfalls aus der K.o.-Runde geflogen. Bevor sich Draisaitl aber in seine Heimatstadt aufmachen kann, müssen noch einige versicherungstechnische Fragen geklärt werden. Der Vertrag des Jungstars bei den Oilers läuft aus, ein neues, gültiges Arbeitspapier gibt es noch nicht. Der Deutsche Eishockey-Bund muss einen Gehaltsausfall im Falle einer schweren Verletzung versichern.
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In Kanada, Draisaitls sportlicher Heimat, wird spekuliert, dass der Youngster künftig mindestens sechs Millionen Dollar im Jahr verdienen wird, die Versicherungsprämie dürfte deshalb sechsstellig sein. "Wir sind darauf vorbereitet. Wir werden alles tun, dass es klappt", sagte DEB-Präsident Franz Reindl dem Sport-Informations-Dienst, "ich gehe nicht davon aus, dass es Probleme gibt." Die notwendige Summe werde mithilfe von Sponsoren aufgebracht. Spätestens im vermutlich entscheidenden Vorrundenspiel um den Viertelfinaleinzug am Dienstag gegen Lettland soll er aber auf dem Eis stehen.

Gegen die Osteuropäer, die nach Siegen gegen Dänemark (3:0), die Slowakei (3:1) und Italien (1:2) aktuell Tabellenführer der Gruppe A sind, werden sich die Deutschen eine derart lange Anlaufphase wie gegen die Slowaken vermutlich nicht erlauben dürfen. Denn knapp anderthalb Drittel wirkte das Spiel der DEB-Jungs verkrampft und unpräzise. Gegen die Box-Verteidigung gab's kaum gefährliche Situationen. Gegen das harte Körperspiel fehlte die Gegenwehr. "Offensichtlich waren sie zu angespannt", so Sturm über den wackeligen Start. "Das war nicht unser bestes Spiel. Aber die Jungs haben nach dem Rückstand Charakter gezeigt." Der Zittersieg soll nun zur Initialzündung werden. "So ein Spiel muss man erst mal gewinnen. Man hat direkt danach gesehen: Die Jungs waren sofort gelassener und lockerer." Verteidiger Dennis Seidenberg bestätigte das. "Die Erleichterung war sehr groß, weil wir sehr schlecht angefangen haben".

Dann aber kam der spektakuläre 26-Sekunden-Doppelschlag durch die beiden Nürnberger Patrick Reimer und Yasin Ehliz (37.). Dann kämpften und spielten die Deutschen mutig und stark. Dann war auch Danny aus den Birken hellwach. Und wurde zum Helden.

Quelle: n-tv.de
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Kampf um Pole in Barcelona - Kann Vettel Hamilton und Mercedes stoppen ?

Beitragvon Gudrun Graf » 13. Mai 2017 14:52

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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Kann-V ... 39240.html
Samstag, 13. Mai 2017
Kampf um Pole in Barcelona - Kann Vettel Hamilton und Mercedes stoppen ?

Die Pole ist beim Großen Preis von Spanien der Formel 1 in Barcelona besonders bedeutend. Favorisiert in der Qualifikation ist das Mercedes-Duo mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Sebastian Vettel glaubt, dass er und Ferrari sich noch steigern.

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Viele neue Teile, alte Hierarchie: Zum Europa-Auftakt der Formel 1 in Barcelona haben die Teams einige Upgrades mitgebracht. Nach den Eindrücken in den Trainingseinheiten am Freitag hat das Weltmeister-Team von Mercedes mit dem Tagschnellsten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas sich offenbar noch einmal verbessert. Die beiden Silberpfeil-Piloten gehen als Favoriten in die Qualifikation heute (ab 14 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de). Ferrari mit WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen muss zulegen. Im dritten Training an diesem Samstagmorgen zeigten sich die beiden schon einmal gut in Form.

Wie wichtig ist die Pole Position in Barcelona? Sehr wichtig. Auf dem 4,655 Kilometer langen Circuit de Catalunya sind die Überholmöglichkeiten begrenzt. Seit 2001 gewann 13 Mal der Polesetter auch den Großen Preis. Nur 2011 (Sieger Vettel/Pole Mark Webber), 2013 (Sieger Fernando Alonso/Pole Nico Rosberg) und 2016 (Sieger Max Verstappen/Pole Hamilton) konnte der Fahrer auf Startplatz eins nicht gewinnen.
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Was ist von Ferrari und Vettel zu erwarten? Die eigentliche Stärke der Ferraris ist die Renndistanz. Immerhin bewies Vettel vor zwei Wochen in Sotschi mit seiner ersten Pole seit dem 19. September 2015, dass sein Wagen aber auch für die schnelle Runde geeignet ist. Nach seinen beiden vierten Plätzen in den beiden Übungseinheiten am Freitag in Barcelona war der viermalige Weltmeister nicht glücklich. Der rutschige Asphalt und der böige Wind hatten ihm nicht gefallen. Doch Vettel gab sich zuversichtlich: "Wir können mehr, das werden wir auch beweisen", sagte er und blickte auf das Rennen am Sonntag ab 14 Uhr: "Der Sieg wird sich zwischen Mercedes und uns entscheiden."

Können die Upgrades der Teams an der Hierarchie etwas ändern? Wohl kaum. Mercedes und Ferrari sind nach den Trainingseindrücken weiter vorne. Red Bull mit Vorjahres-Sensationssieger Max Verstappen und Daniel Ricciardo bleiben die dritte Kraft. In den Kampf um die Pole werden sie wohl kaum eingreifen können. "Mir war immer klar, dass wir nicht auf einen Schlag vor Ferrari und Mercedes liegen", sagte Ricciardo. "Aber wir sind auf Kurs." Gefahr für die Red Bulls droht möglicherweise von Renault. Das Team von Nico Hülkenberg und Jolyon Palmer rückte im zweiten Training als Siebte und Achte erstaunlich nah heran.

Quelle ntv.de
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Spannung in der Formel 1 - Vettel patzt, Hamilton erobert die Pole

Beitragvon Gudrun Graf » 13. Mai 2017 16:36

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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 39469.html
Samstag, 13. Mai 2017
Spannung in der Formel 1 - Vettel patzt, Hamilton erobert die Pole

Sebastian Vettel ist auf dem Weg zur Pole für die Großen Preis von Spanien. Dann unterläuft dem Ferrari-Star ein Fehler - und er muss seinem Rivalen Lewis Hamilton im Mercedes dann doch Platz eins überlassen. Held der Zuschauer ist aber ein Altmeister.

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Ein Verbremser hat Sebastian Vettel nach einem aufregenden Tag die Pole Position beim Großen Preis von Spanien verdorben. Auf dem Weg zur Bestzeit unterlief dem viermaligen Formel-1-Weltmeister auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona kurz vor Ende der Qualifikation der folgenreiche Fehler: Der Ferrari-Star musste um 0,051 Sekunden seinem schärfsten Titelrivalen Lewis Hamilton im Mercedes Startplatz eins für das Rennen am Sonntag (ab 14 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) lassen. Für den Briten war es die 64. Pole seiner Karriere. Er hat nur noch eine weniger als Legende Ayrton Senna.
Huhu: Lewis Hamilton.
Huhu: Lewis Hamilton.
(Foto: AP)

"Ich bin hier so oft schon gefahren. Aber der letzte Sektor ist immer schwierig für mich", sagte Vettel. Bis zu seinem Fehler lag er vier Zehntelsekunden vor Hamilton. Auf Platz drei fuhr dessen Teamkollege Valtteri Bottas vor seinem finnischen Landsmann Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari. Für Vettel begann der Tag mit viel Aufregung. Nach dem dritten und letzten Training am Vormittag, in dem er hinter Räikkönen Zweiter geworden war, musste bei seinem SF70-H wegen eines Lecks der neue gegen einen alten Motor ausgetauscht werden. "Grazie, ragazzi" ("Danke, Jungs"), funkte der Heppenheimer an seine Mechaniker, als er die ersten Meter in der Qualifikation fuhr. Doch Sekunden später hieß es vom Kommandostand, dass es wieder Probleme gibt. Dann die Entwarnung: Vettel konnte weiterfahren.
Alonso schaut wieder nur zu

So kommt es am Sonntag gleich am Start zum aufregenden Duell zwischen dem Vierfach-Champion Vettel und dem Dreifach-Weltmeister Hamilton. Die Pole Position und der Start sind in Barcelona besonders wichtig, da auf dem 4,655 Kilometer langen Kurs nur schwer überholt werden kann. Vor dem fünften Saisonlauf führt der zweimalige Saisonsieger Vettel (86 Punkte) mit 13 Zählern vor Hamilton, der sich in Spanien für den enttäuschenden vierten Platz vor zwei Wochen in Sotschi revanchieren will. Russland-Sieger Bottas (63) ist Dritter vor Räikkönen (49).

Für Nico Hülkenberg und Pascal Wehrlein kam das Qualifikations-Aus als 13. und 15. im zweiten Abschnitt. Während für Sauber-Fahrer Wehrlein das Ergebnis ein Erfolg war, war Hülkenberg im Renault nach den guten Eindrücken in den Trainingseinheiten am Freitag ernüchtert. "Die Bedingungen haben sich geändert. Unser Auto ist bei Wind anfällig. Und heute ist es windiger und heißer", sagte der Emmericher.
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Wehrlein war indes zufrieden, nachdem er das erste Mal bei seinem dritten Einsatz für den Schweizer Rennstall den ersten Durchgang des Ausscheidungsfahrens überstanden hatte. "Ich war überrascht, weil unser Update hier sich in Grenzen gehalten hatte", sagte der 22-Jährige aus Worndorf. "Es war definitiv das Beste, was wir heute machen konnten." Der frühere DTM-Champion hatte im ersten Abschnitt seinen schwedischen Teamkollegen Marcus Ericsson um fünf Tausendstelsekunde aus der Qualifikation geworfen. Held der spanischen Zuschauer war Fernando Alonso. Der zweimalige Weltmeister zeigte in seinem schwächelnden McLaren-Hondo eine brillante Leistung und fuhr auf Rang sieben - so gut wie noch nie in diesem Jahr. Der 35-Jährige hat als einziger der 20 Fahrer in diesem Jahr noch nicht das Ziel erreicht. Im ersten Training hatte ein Motorschaden seinen Wagen gestoppt.



Quelle: n-tv.de , sgi/sid
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Vettel verliert Zweikampf - Formel 1: Hamilton rast in Spanien zum Sieg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Mai 2017 08:35

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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Formel ... 40608.html
Vettel verliert Zweikampf - Formel 1: Hamilton rast in Spanien zum Sieg

Formel-1-Pilot Lewis Hamilton gewinnt den Großen Preis von Spanien. In Barcelona setzt er sich vor Sebastian Vettel im Ferrari und Daniel Ricciardo im Red Bull durch. Im WM-Klassement führt nach fünf Rennen Vettel mit 104 Punkten vor Hamilton mit 98 Zählern.

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Sebastian Vettel hat nach einem packenden Zweikampf mit Lewis Hamilton beim Europa-Auftakt der Formel 1 seinen dritten Saisonsieg verpasst. Der Ferrari-Star musste sich nach einem Chaosstart in Spanien nur seinem englischen Titelrivalen geschlagen geben. Vettel verdrängte den Mercedes-Mann beim fünften Saisonrennen in Barcelona zwar noch in der ersten Kurve von Position eins, musste sich am Ende im Reifenpoker jedoch geschlagen geben. Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo schaffte es als Dritter noch auf das Podium. Sein Teamkollege und Vorjahressieger Max Verstappen schied nach einer Startkollision früh aus.
Zweiter Sieger: Sebastian Vettel im Ferrari.
Zweiter Sieger: Sebastian Vettel im Ferrari.
(Foto: imago/Crash Media Group)

Vettel, der in der WM-Wertung auf 104 Zähler kommt, geht nun mit einer auf sechs Punkte geschmolzenen Führung auf den zweimaligen Saisonsieger Hamilton in den Traditions-Grand-Prix von Monaco in zwei Wochen. "Sebastian war wirklich sehr sehr nahe dran. Mit ihm im Rücken hat es das nicht einfacher gemacht", sagte der Engländer nach seinem 55. Grand-Prix-Triumph. Vettel entgegnete: "Ich habe wirklich alles versucht, an der Spitze zu bleiben. So bald wir aber alleine waren, ist er an mir vorbeigeflogen." Renault-Mann Nico Hülkenberg landete auf einem hervorragenden sechsten Platz, Pascal Wehrlein sicherte sich als Achter sogar seine ersten Punkte für Sauber. Der Worndorfer trotzte selbst einer Fünf-Sekunden-Strafe und feierte nach Rang zehn in Österreich 2016 seinen größten Formel-1-Erfolg.

Die 740 Meter bis zur ersten Kurve hatten es nach dem Start richtig in sich. Um gerade einmal 51 Tausendstelsekunden hatte Vettel wegen eines Verbremsers in der Qualifikation noch Startplatz eins verpasst. Dabei ist die Pole gerade auf dem an Überholmöglichkeiten armen Circuit de Catalunya so wichtig. 13 Mal hatte vor dem Grand Prix seit 2001 der Qualifikationsbeste auch das Rennen gewonnen. Hamilton konnte die 64. Pole seiner Karriere jedoch nur kurz genießen. Vettel zog an dem Briten vorbei, dahinter schepperte es gewaltig. Bottas im zweiten Silberpfeil touchierte Vettels Ferrari-Teamkollegen Kimi Räikkönen, der auswich und in den Red Bull des sensationellen Vorjahressiegers Verstappen krachte. Für den Finnen war das Rennen kurz darauf mit einem defekten linken Vorderrad beendet, auch der niederländische Youngster musste sein Auto mit einer demolierten Aufhängung in der Garage abstellen.
Entschlossenes Zick-Zack-Manöver

Williams-Mann Felipe Massa handelte sich in einem Rad-an-Rad-Duell mit Fernando Alonso im McLaren einen Platten ein, der spanische Lokalmatador musste von einem starken Startrang sieben den Umweg übers Kiesbett nehmen. Hülkenberg nutzte die Kollisionen und fuhr auf Position sieben vor, Wehrlein verbesserte sich auf Platz zehn. Vettel hatte auch wegen eines Motorwechsels ein problematisches Wochenende erlebt, nun führte er das Feld vor Hamilton an. Der viermalige WM-Champion ging als Erster aus der Spitzengruppe in Runde 15 an die Box und ließ sich frische Reifen aufziehen. Mercedes holte den dreimaligen Weltmeister Hamilton sieben Umläufe später rein. Bottas übernahm nun die Führung.
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"Ich bin nicht hier in der Formel 1, um nur ein Rennen zu gewinnen": Max Verstappen. 12.05.17 Formel-1-Coup in Barcelona? Verstappen ist genervt - und will mehr

Und Vettel steckte erstmal hinter dem Sotschi-Sieger fest. Hamilton kam unterdessen immer näher. Mit einem entschlossenen Zick-Zack-Manöver auf dem 4,655 Kilometer langen Kurs setzte sich Vettel wieder vor Bottas, der seinen Mercedes mit einem brennenden Motor in der 39. Runde abstellen musste. "Es war ein hartes Wochenende, es ist enttäuschend", konstatierte der Finne. An der Spitze gab es damit wieder einmal das Duell Vettel gegen Hamilton. Und was für eines!

Hamilton kam als Erster aus dem Duo zu seinem zweiten Stopp in die Garage, danach folgte der Deutsche. Bei der Ausfahrt aus der Box verteidigte Vettel knallhart seine Führung gegen den Briten. Die Zuschauer applaudierten. Vettel konnte dem Druck aber nicht lange standhalten, mit einem herrlichen Manöver raste der Mercedes-Mann am Ferrari-Star vorbei. Ferrari hatte noch die Hoffnung, dass Hamiltons Reifenmischung schneller abbauen würde. Doch der Mann aus Stevenage gab sich keine Blöße mehr und feierte vor Vettel seinen zweiten Saisonsieg. "Hätten wir den Lewis nicht, hätten wir nicht gewonnen. Das sind die zwei besten Fahrer, er und Sebastian", konstatierte Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda.



Quelle: n-tv.de , Claas Hennig, dpa
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Klare Siege am 37. Spieltag - Barca und Real vertagen Titel-Entscheidung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Mai 2017 09:54

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Barca ... 40992.html
Klare Siege am 37. Spieltag - Barca und Real vertagen Titel-Entscheidung

Im Schlusspurt der spanischen Liga untermauern der FC Barcelona und Real Madrid ihre Ausnahmestellung und siegen im Gleichschritt. Doch während Barca nur noch ein Spiel zum Gewinn der Meisterschaft bleibt, sind es für Real noch zwei.

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Im Titelkampf der spanischen Primera División liefern sich der FC Barcelona und Real Madrid weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Katalanen bezwangen am Sonntag UD Las Palmas 4:1 (2:0) und bleiben einen Spieltag vor Saisonende mit 87 Zählern Tabellenführer. Auf Rang zwei mit ebenfalls 87 Punkten liegt Real Madrid. Die Königlichen gewannen 4:1 (2:0) gegen den Vierten FC Sevilla. Real hat allerdings ein Spiel weniger bestritten als Barça – holt die Mannschaft von Trainer Zinédine Zidane am Mittwoch im Nachholspiel bei Celta Vigo wenigstens einen Punkt, zieht sie vor dem letzten Spieltag an Barcelona vorbei.
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Erzielte seinen 500. Pflichtspieltreffer: Messi 26.04.17 Im Gleichschritt Barca und Real halten Titelrennen spannend
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"Barbarischer Benzema": Atlético schlampt, Real macht's genial 11.05.17 "Barbarischer Benzema" Atlético schlampt, Real macht's genial

Sollten die beiden Klubs nach dem 38. Spieltag punktgleich an der Tabellenspitze stehen, zählt in Spanien der direkte Vergleich. Den hatte Barcelona in dieser Saison mit einem gegen Sieg und einem Unentschieden gegen Real für sich entschieden.

Für Barça trafen gegen das Team des Ex-Schalkers Kevin-Prince Boateng der Brasilianer Neymar mit einem Dreierpack (25./67./71. Minute) und Luis Suarez (27.). Real siegte dank der Tore von Nacho (10.), Cristiano Ronaldo (23./78.) und Nationalspieler Toni Kroos (84.). Der erste Treffer von Ronaldo war zugleich der 400. des Portugiesen im Trikot von Real Madrid. Darunter sind 281 Liga-Tore, 88 in der Champions League, 22 im spanischen Pokal, vier bei der Klub-WM sowie drei im spanischen und zwei im europäischen Supercup
Primera Division
Sa., 13. Mai. 16:00 Uhr
Espanyol
0:1 (0:0)
Valencia CF Spielbericht
Sa., 13. Mai. 18:30 Uhr
Osasuna
2:1 (1:1)
Granada CF Spielbericht
So., 14. Mai. 16:00 Uhr
Alaves
3:1 (3:0)
Celta de Vigo Spielbericht
So., 14. Mai. 20:00 Uhr
Athletic Bilbao
1:1 (1:0)
Leganes Spielbericht
Eibar
0:1 (0:1)
Gijon Spielbericht
Las Palmas
1:4 (0:2)
Barcelona Spielbericht
Real Betis
1:1 (0:0)
Atlético Madrid Spielbericht
Real Madrid
4:1 (2:0)
Sevilla Spielbericht
Real Sociedad
2:2 (1:1)
Malaga Spielbericht
Villarreal
0:0 (0:0)
Coruna Spielbericht
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Tabelle
Heimtabelle
Auswärtstabelle

Rang Verein Spiele g u v Tore Diff Pkt.
1.
Barcelona 37 27 6 4 112:35 77 87
2.
Real Madrid 36 27 6 3 100:40 60 87
3.
Atlético Madrid 37 22 9 6 67:26 41 75
4.
Sevilla 37 20 9 8 64:49 15 69
5.
Villarreal 37 18 10 9 53:32 21 64
6.
Athletic Bilbao 37 19 6 12 52:40 12 63
7.
Real Sociedad 37 19 6 12 57:51 6 63
8.
Eibar 37 15 9 13 54:47 7 54
9.
Alaves 37 14 12 11 40:42 -2 54
10.
Espanyol 37 14 11 12 47:49 -2 53
11.
Malaga 37 12 10 15 49:53 -4 46
12.
Valencia CF 37 13 7 17 55:62 -7 46
13.
Celta de Vigo 36 13 5 18 50:63 -13 44
14.
Las Palmas 37 10 9 18 53:71 -18 39
15.
Real Betis 37 10 8 19 39:62 -23 38
16.
Leganes 37 8 10 19 35:54 -19 34
17.
Coruna 37 7 12 18 40:61 -21 33
18.
Gijon 37 7 9 21 40:70 -30 30
19.
Osasuna 37 4 10 23 40:89 -49 22
20.
Granada CF 37 4 8 25 29:80 -51 20

Quelle: n-tv.de , chr/dpa/sid
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Kosten für Polizei-Großeinsätze - Bremen fordert eine Million Euro von der

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2017 11:51

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Breme ... 41847.html
Dienstag, 16. Mai 2017
Kosten für Polizei-Großeinsätze - Bremen fordert eine Million Euro von der DFL

Wer trägt die Kosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen im Fußball? Bislang zahlen die Bundesländer - doch Bremen will das nicht länger hinnehmen und nimmt die Deutsche Fußball Liga in die Pflicht. Ein Verwaltungsgericht soll die Kostenfrage klären.

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Die Hansestadt Bremen schickt der Deutschen Fußball Liga (DFL) seit April 2015 regelmäßig saftige Gebührenbescheide ins Haus. Es geht um die polizeilichen Mehrkosten für Risikospiele, etwa die Nordderby- Partien zwischen dem HSV und Werder Bremen, deren Fans sich in herzlicher Abneigung verbunden sind. Die Polizei ist bei Spielen der "Kategorie Rot" stets im Großeinsatz - für solche Spiele will Bremen die Liga zur Kasse bitten.

"Wir sehen nicht ein, dass die enormen Polizeikosten, die mit der Durchführung der Bundesliga verbunden sind, allein vom Steuerzahler getragen werden", bekräftigt Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) vor der ersten mündlichen Verhandlung am Verwaltungsgericht Bremen, die für Mittwoch angesetzt ist. Bislang geht es um sechs Spiele der Risiko-Kategorie "Rot": Allein beim Nordderby beläuft sich die Summe auf 425.000 Euro. Insgesamt liegen die Kosten laut Innensenator bei deutlich über einer Millionen Euro.
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Polizeieinsatz bei Risikospiel: Bremen schickt DFL erste Rechnung 18.08.15 Polizeieinsatz bei Risikospiel Bremen schickt DFL erste Rechnung

Der "Bremer Weg" sieht vor, dass die Kosten der Polizeieinsätze von der DFL getragen werden. Kritik kommt indes vom deutschen Fußball: Unter anderem Liga-Präsident Reinhard Rauball moniert den Bremer Vorstoß, Andere sprechen von einem Tabubruch. Bislang wurden sämtliche Kosten für die Sicherheit außerhalb der Stadien aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Ob im Mai schon ein Urteil fällt, ist jedoch fraglich. Die Entscheidung wäre anfechtbar. "Wir gehen davon aus, dass wir gewinnen. Wenn nicht, werden wir das durchfechten, notfalls bis zum Bundesverwaltungsgericht", sagte die Sprecherin der Bremer Innenbehörde, Rose Gerdts-Schiffler vor der erstinstanzlichen Verhandlung.

Quelle: n-tv.de , jgu/dpa
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Ende der Ära Philipp Lahm - Der Weltstar, der für Bielefeld zu schlecht wa

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Mai 2017 13:36

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http://www.n-tv.de/sport/Der-Weltstar-d ... 50746.html
Samstag, 20. Mai 2017
Ende der Ära Philipp Lahm - Der Weltstar, der für Bielefeld zu schlecht war

Von Tobias Nordmann

Philipp Lahm räumt seinen Spind beim FC Bayern. Gegen den SC Freiburg endet am 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga eine der größten deutschen Fußballerkarrieren überhaupt - die sie einst in Ostwestfalen fast verhindert hätten.

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"Trainer, den Kleinen, wir müssen den Kleinen nehmen", sagt Ansgar Brinkmann - und blickt in das völlig überraschte Gesicht seines Trainers Benno Möhlmann. Der antwortet: "Ansgar! Der hat keinen Offensiv-Kopfball und auch keinen Defensiv-Kopfball." Arminia Bielefeld ist in der Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2003/04. Die Ostwestfalen sind Aufsteiger. Eine Kämpfertruppe plus Ansgar Brinkmann, den "weißen Brasilianer". Der ist ein überragender Techniker mit nicht zu bändigendem Freiheitsdrang - und gibt nicht auf.
Video
SA_Spektakulär geringe Fehlerquote: SA_Mit Lahm beendet einer der größten Fußballer seine Karriere
20.05.17 – 01:26 min
Spektakulär geringe Fehlerquote Mit Lahm beendet einer der größten Fußballer seine Karriere

"Benno, der hat in der ganzen Woche keinen Zweikampf verloren. Ich komme an dem nicht vorbei. Das habe ich noch nie erlebt." Der Kleine ist einer von drei Probespielern in Ostwestfalen, empfohlen von Bayern Münchens Nachwuchs-Coach Hermann Gerland. Doch seine Qualitäten, sie passen nicht zur Arminia. Philipp Lahm muss Bielefeld verlassen, er landet auf Leihbasis in Stuttgart, beim VfB. Wird zwei Jahre lang von Felix Magath geschliffen, ehe er zum FC Bayern zurückkehren muss. Wo er eine Ära prägt. Eine Ära, die heute endet.
Lahm konnte alles - schon damals

"Ich weiß wirklich nicht, was die damals gesucht haben. Wir hatten Spieler in Bielefeld, die konnten Kopfballduelle gewinnen. Wir hatten Spieler, die konnten grätschen. Aber dann gingen die Probleme los", erinnert sich Brinkmann im Gespräch mit n-tv.de. Nicht so bei Lahm. Der konnte alles – schon damals. Der 18-Jährige hatte Lösungen für alle Probleme auf dem Platz. Lösungen, die ihn fortan zur prägendsten Gestalt im deutschen Fußball der vergangenen zehn Jahre machten. "Nach drei, vier Monaten in Stuttgart gab's einen Zeitungsartikel, darin stand, dass der VfB Lahm für vier Millionen vom FC Bayern kaufen wollte. Die lehnten wie selbstverständlich ab. Ich habe Benno den Artikel an die Tür genagelt", sagt Brinkmann. Reagiert hat Möhlmann darauf nie. Er weiß wohl auch, warum.

Lahm, ein Intellektueller, vielleicht sogar der größte intellektuelle Fußballer der Gegenwart, er tritt nun an diesem 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg ab. Würdig, vollendet, begleitet von der Sehnsucht nach einem neuen Rechtsverteidiger, dessen schlechteste Spiele immer noch so gut waren, dass Kritiker es mit ihren Mäkeleien an Philipp Lahm so schwer hatten wie seine Gegenspieler.

Und so wundert es wohl niemanden, dass sich der mittlerweile 33-Jährige die härteste Kritik am Fußballer Lahm nicht für einen Ballverlust, ein verschuldetes Gegentor, ein böses Foul einhandelte. Philipp Lahm wurde hart kritisiert, weil er selbst hart kritisiert hatte. Und zwar den FC Bayern München. Den deutschen Fußball-Rekordmeister. Den erfolgreichsten Klub des Landes.
Imageschärfend & -schädigend

Ein Klub, der im Herbst 2009 sportlich vor sich hindümpelte und von den unerwarteten Worten seines Eigengewächses in seinem Mia-san-mia-Verständnis erschüttert wurde. Ohne Absprache mit dem Verein hatte der damals 25-Jährige der "Süddeutschen Zeitung" ein Interview gegeben. Lahm urteilte, dass der FC Bayern keine Spielphilosophie habe, dass hinter den Transfers keine Idee zu erkennen sei und das die ständigen Trainerwechsel (Hitzfeld, Klinsmann, Heynckes) das Team verunsicherten. Die "Zeit" kommentierte die provokanten Aussagen des braven und eloquenten Burschen als imageschärfend - für den Profi Lahm. Sein Verein empfand sie als imageschädigend für den Klub und verurteilte seinen Profi zu einer saftigen Geldstrafe von 50.000 Euro, der höchsten der Klubgeschichte.

"Es war nicht klug, so ein Interview vor so einem wichtigen Spiel (Anmerk. d. Red.: damals gegen den FC Schalke) zu geben. Sie können davon ausgehen, dass er dieses Interview noch bedauern wird", drohte Uli Hoeneß, damals noch Manager des FC Bayern. Eine These, die siebeneinhalb Jahre später wie ein schlechter Witz klingt. Denn die Bayern haben nach dem Weckruf den nationalen Fußball dominiert wie nie zuvor. Sechs Meistertitel, vier DFB-Pokal-Siege, dazu der ersehnte Champions-League-Erfolg (2013) und zwei weitere Finalteilnahmen in der Königsklasse.
Dauerhaft hat Philipp Lahms Generalkritik am FC Bayern und Uli Hoeneß die beiden nicht.
Dauerhaft hat Philipp Lahms Generalkritik am FC Bayern und Uli Hoeneß die beiden nicht.
(Foto: picture alliance / dpa)

Bereut hat Philipp Lahm seine Aussagen übrigens nicht. In seinem Buch "Der feine Unterschied" schrieb er später dazu: "Der Zwischenfall, der so viel Berichte, Kommentare und Diskussionen in Presse und Fernsehen nach sich gezogen hatte wie sonst vielleicht nur die abgekupferte Doktorarbeit eines Ministers, sorgt für eine freie und selbstverständliche Gesprächsbasis zwischen dem Vorstand und mir." Lahms Meinung ist fortan sehr wichtig – und er sagt sie, wenn er gefragt ist, wenn er gefragt wird. Nicht nur nach großen Siegen und Niederlagen in der Mixed Zone oder laufender Kamera, sondern auch im Sommer 2010.
Kampfansage an Ballack

Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. In England findet am 19. Mai das FA-Cup-Finale zwischen dem FC Chelsea und dem FC Portsmouth statt. Die "Blues" gewinnen mit 1:0 – nur für einen wird das Spiel zu einer Niederlage. Für Michael Ballack. Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wird von Kevin-Prince Boateng so hart gefoult, dass er für die WM ausfällt. Ein Schock. Für den Spieler, den Bundestrainer, viele Fans. Nicht aber für Lahm. Der wird zum Kapitän. Erst kommissarisch, später prägend, mitverantwortlich für den vierten Stern, den WM-Titel 2014.

Lahm, der den vielleicht langweiligsten und belanglosesten Twitter-Account im Weltfußball betreibt, wurde während der WM zum internen Wortführer und überraschte im laufenden Turnier mit einer Kampfansage an Ballack. Der "tz" sagte er: "Es ist doch klar, dass ich die Kapitänsbinde gerne behalten möchte."

In einem vor wenigen Wochen veröffentlichten Interview mit der "Zeit" erklärt er über seinen Aufstieg zum Chef der DFB-Elf: "Damals begann eine Kultur des Austauschs und Miteinanders, die es vorher so nicht gegeben hatte. Das jedenfalls wurde mir zurückgespiegelt." Ein ziemlich unverblümte Spitze gegen Ballack, der einen sehr gradlinigen Führungsstil gepflegt haben soll. "Ich hatte Spaß an dem Amt, und ich habe gemerkt, die Mannschaft folgt mir in dem, was ich tue, und ich bekam eine Frage gestellt (Ob er die Binde hergeben möchte, Anm. d. Red.). Da habe ich wahrheitsgemäß geantwortet: Nein, das will ich nicht."
Auf dem Weg zur "absoluten Legende"

Lahm gewann an Macht und Einfluss. Auch bei den Bayern. Sie ernannten ihn nur ein Jahr später zum Kapitän – nach dem Abgang des niederländischen "Aggressiv Leaders" Mark van Bommel. Der gebürtige Münchener führte das Amt weg vom allmächtigen Vertreter des Trainers zu einem kooperativen Miteinander. Jupp Heynckes wusste das zu schätzen und erst recht Josep Guardiola.

Als Lahm in diesem Februar seinen Rücktritt ankündigte, sagte der katalanische Star-Coach, der unter anderem die spanischen Weltklasse-Fußballer Xavi und Andres Iniesta sowie den mehrfachen Weltfußballer Lionel Messi trainiert hatte: "Philipp Lahm ist der intelligenteste Fußballer, den ich je trainieren durfte. Er ist eine absolute Legende." Nun ist es freilich so, dass der Erfinder des katalanischen Superlativs auch Spieler wie Dante oder Mehdi Benatia abfeierte wie große Helden. Doch bei Lahm wirkt das ausgelutschte super-super, toll-toll - ehrlicher als bei jedem anderen Spieler.

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet von einer Anekdote, die die enge Verbindung zwischen dem Taktik-Fanatiker und seinem Spieler-Übersetzer besser zum Ausdruck bringt als jede noch so ausführliche Analyse. Guardiola und Lahm, das war die wohl intellektuellste Fußballliebe der Geschichte. Einmal, so heißt es in dem Bericht, malte der Trainer während eines Spiels auf einen Zettel, sieben von elf Akteuren sollten ihre Positionen wechseln. Lahm nahm das Papier, erklärte vor einem Eckball den Mitspielern den neuen Plan. Anschließend gewannen die Bayern das Spiel. "Er ist ein perfekter Kapitän. Ein Spieler, der alles versteht", erklärte Guardiola.
Faszination vom ersten Training an

Das begeisterte auch Hermann Gerland, Lahms Entdecker. "Schon das erste Training war faszinierend. So etwas hatte ich noch nie gesehen - wie einer so fehlerlos Fußball spielen kann, mit einer Selbstverständlichkeit, die Bälle verarbeitet und nie seine Mitspieler in Verlegenheit bringt. Philipp hatte ein unglaubliches Niveau im Training - und zwar in jedem Training bis jetzt. Er ist nie in Schwierigkeiten gekommen."

Was so nicht stimmt. Denn vor ein paar Wochen ist er tatsächlich einmal in Schwierigkeiten gekommen, ausgerechnet im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund. Lahm vertändelte im Mittelfeld den Ball gegen Raphael Guerreiro und leitete damit den Dortmunder Siegtreffer von Ousmane Dembélé ein. Das nächste mögliche Double zum Karriereende futsch. Anschließend stellte er sich wie gewohnt den kritischen Fragen und gestand: "Ich machte den entscheidenden Fehler zum 2:3." Den Fehler zur Niederlage.
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An seiner Einzigartigkeit ändert das freilich nichts. "Meine Frau", erzählte Gerland in einem Interview mit dem Sportinformationsdienst, "hat mich mal gefragt, ob ich mich bei Philipp Lahm nicht vertue. Da habe ich ihr gesagt: Hör auf, wenn das kein Super-Spieler wird, dann gebe ich meine Lizenz zurück und werde Volleyball- oder Wasserballtrainer."
"So einer ist nicht planbar"

Gerland ist immer noch Fußballtrainer, noch immer in München. Im Sommer übernimmt er dort das Nachwuchsleistungszentrum. Er soll bei den Bayern neue Talente an den Profikader heranführen. Ob ein neuer Philipp Lahm dabei ist? Eher nicht. "So einer ist nicht planbar. Ich habe seit den 1970er Jahren, seitdem ich die Bundesliga hautnah erlebe, noch nie so einen Spieler gesehen. Was mir deshalb überhaupt nicht in den Kopf will: Dass Philipp von den Journalisten noch nie zum Fußballer des Jahres gewählt worden ist. Er spielt zwar nicht spektakulär und er schießt auch keine Tore, aber er spielt seit 2001 immer auf einem unglaublichen Niveau. Das ist für mich unbegreiflich."

Heute, nach seinem 652. Pflichtspiel auf Vereinsebene ist Schluss, hinzu kommen 113 Einsätze im DFB-Trikot. Ein Servus mit der achten deutschen Meisterschaft. Ein Servus mit den wichtigsten Titeln, die ein Fußballer erreichen kann. Diese nun endende Geschichte, so sagt Ansgar Brinkmann, "ist tragisch für Arminia Bielefeld, aber sie ist großartig für Philipp Lahm".

Quelle: n-tv.de
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Der 34. Spieltag im Überblick - BVB spektakelt, Köln schafft Europa

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Mai 2017 10:32

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http://www.n-tv.de/sport/BVB-spektakelt ... 51548.html
Der 34. Spieltag im Überblick - BVB spektakelt, Köln schafft Europa

Der FC Bayern schenkt Philipp Lahm zum Karriereende einen standesgemäßen Heimsieg gegen Freiburg, Köln vollendet sein Wunder und kehrt nach 25 Jahren in den Europapokal zurück. Direkt in der Champions League: Dortmund dank eines Spektakels gegen Bremen. Hertha blamiert sich, RB Leipzig verschenkt zwei Rekorde.

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FC Bayern - SC Freiburg 4:1 (1:0)

Meister FC Bayern hat den überschwänglich gefeierten Kapitän Philipp Lahm als Sieger verabschiedet und sich standesgemäß auf die große Party mit der Schale eingestimmt. Bei ihrem Saisonfinale mit der Ehrung für die 27. deutsche Fußball-Meisterschaft gewannen die Münchner gegen den SC Freiburg dank Arjen Robben (4.), Arturo Vidal (74.), Franck Ribéry (90.+1) und Joshua Kimmich (90.+4) mit 4:1 (1:0). Robert Lewandowski (30 Saisontore) ging leer aus und muss den Titel des Torschützenkönigs dem Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang (31 Treffer) überlassen. Im Kampf um die Europa-League-Teilnahme traf Rekordjoker Nils Petersen (76.) für die Freiburger, die als Tabellensiebter weiter hoffen dürfen.

Ausführlicher Spielbericht: Philipp Lahm hat seine letzte Schale
Borussia Dortmund - Werder Bremen 4:3 (2:1)
BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang traf beim Spektakel gegen Bremen doppelt und sicherte sich mit 31 Treffern die Torjägerkrone.
BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang traf beim Spektakel gegen Bremen doppelt und sicherte sich mit 31 Treffern die Torjägerkrone.


Borussia Dortmund hat am Ende einer schwierigen Bundesliga-Saison das wichtigste Ziel erreicht und eine gelungene Generalprobe für das DFB-Pokalfinale gefeiert. Begleitet von anhaltenden Spekulationen über die Zukunft von Trainer Thomas Tuchel verteidigte der Revierclub mit einem spektakulären 4:3 (2:1) über Werder Bremen den dritten Tabellenplatz. Damit qualifizierte sich der BVB auf direktem Weg für die Champions League. Vor 81.360 Zuschauern sorgten Marco Reus (32./75./Foulelfmeter) und Pierre-Emerick Aubameyang (42./89. Foulelfmeter) für das Dortmunder Happy End. In einem mitreißenden Spiel boten die Bremer lange Zeit erbitterte Gegenwehr und waren nach Treffern von Zlatko Junuzvic (7.), Fin Bartels (46.) und Max Kruse (68.) und zweimaliger Führung auch selbst einem Sieg nahe.
1. FC Köln - FSV Mainz 05 2:0 (1:0)
Zurück in Europa: Die Kölner.
Zurück in Europa: Die Kölner.
(Foto: imago/DeFodi)

Das Europacup-Comeback nach einem Vierteljahrhundert ist perfekt: Dank Nationalspieler Jonas Hector und Yuya Osako hat der 1. FC Köln eine starke Saison gekrönt und erstmals seit 1992 den Einzug in den Fußball-Europapokal geschafft. Nach dem abschließenden 2:0 (1:0) gegen Mainz 05 beendeten die Kölner ihre beste Saison seit 25 Jahren sogar als Fünfter und sind direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert. Hector brachte den FC mit seinem ersten Ligatreffer seit mehr als zwei Jahren in Führung (43.), Oskao erlöste die verkrampft spielenden Kölner (87.). Die Mainzer hatten den Ligaverbleib bereits in der Vorwoche gesichert.
1899 Hoffenheim - FC Augsburg 0:0

Der FC Augsburg spielt ein weiteres Jahr erstklassig - 1899 Hoffenheim hat die direkte Qualifikation für die Champions League verpasst. Den bayerischen Schwaben genügte nach einem starken Schlussspurt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ein 0:0 in Sinsheim, um nicht auf Relegationsrang 16 abzurutschen. Die zu Hause in dieser Saison ungeschlagenen Hoffenheimer kamen nach einer enttäuschenden Vorstellung vor 30.150 Zuschauern nicht über den Punktgewinn hinaus. Nur mit einem hohen Sieg hätten sie Borussia Dortmund noch aus eigener Kraft von direktem Champions-League-Platz drei verdrängen können.
Hamburger SV - VfL Wolfsburg 2:1 (1:1)

Direkt gerettet ist der Hamburger SV - dank eines späten Tors gegen den VfL Wolfsburg. Luca Waldschmidt trifft in der 88. Minute zum 2:1-Sieg der Hamburger, die damit Wolfsburg in die Relegation schicken. Der VfL war durch Robin Knoche (23.) in Führung gegangen. Doch nach dem Ausgleich von Filip Kostic (32.) avancierte Waldschmidt kurz vor Schluss zum HSV-Retter.

Ausführlicher Spielbericht: HSV schießt Wolfsburg in die Relegation
Hertha BSC Berlin - Bayer Leverkusen 2:6 (0:3)

Hertha BSC kehrt trotz eines völlig missglückten Saisonfinals auf die internationale Bühne zurück. Die Berliner verloren nach desolater Vorstellung gegen Krisenklub Bayer Leverkusen daheim zwar mit 2:6 (0:3), beendeten die Saison aber trotz der zehnten Rückrundenniederlage als Tabellensechster. Vor 58.000 Zuschauern erzielten Javier Hernández (5.), Kai Havertz (31./45+1), Stefan Kießling (64.) und Charles Aranguiz (81./beide Foulelfmeter) sowie Joel Pohjanpalo (90.) die Tore für die Gäste. Mitchell Weiser (71.) und Sami Allagui (86., Foulelfmeter) gelang für die Platzherren nur Ergebniskosmetik. Gewinnt Borussia Dortmund den DFB-Pokal, steht Hertha direkt in der Europaliga-Gruppenphase. Sollte Eintracht Frankfurt den Cup holen, muss Hertha in die Qualifikation. Zuletzt spielte die "Alte Dame" in der Saison 2009/2010 im Europapokal.
Eintracht Frankfurt - RB Leipzig 2:2 (0:1)

Eintracht Frankfurt hat sich mit einem furiosen Schlussspurt Selbstvertrauen für das DFB-Pokalfinale geholt und Aufsteiger RB Leipzig die Krönung einer überragenden Premierensaison in der Fußball-Bundesliga ein wenig vermasselt. Eine Woche vor dem Cup-Showdown mit Borussia Dortmund kamen die Hessen gegen den Vizemeister nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2. Vor 51.000 Zuschauern trafen Jesus Vallejo in der 83. Minute und Danny Blum (90.) für die Hessen. Marcel Sabitzer (25.) und Yussuf Poulsen (56.) hatten Leipzig in Führung gebracht. Die Sachsen verpassten damit zwei Rekorde. Die Bestmarke der meisten Siege eines Aufsteigers müssen sie sich weiter mit Bayern München (beide 20) aus der Spielzeit 1965/66 teilen, der Aufsteiger-Punkterekord bleibt im Besitz des 1. FC Kaiserslautern (68) aus der Meistersaison 1997/98.
FC Ingolstadt - FC Schalke 04 1:1 (1:1)
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Der wackere FC Ingolstadt hat bei seiner Bundesliga-Abschiedsvorstellung einen Sieg gegen den FC Schalke 04 verschenkt. Beim 1:1 (1:1) hatte Angreifer Dario Lezcano den Siegtreffer in der 64. Spielminute auf dem Fuß. Der Fußball-Nationalspieler aus Paraguay scheiterte jedoch mit einem Foulelfmeter am besten Schalker, Torwart Ralf Fährmann. Die Gäste konnten das Unentschieden nach der Roten Karte von Benjamin Stambouli wegen dessen Notbremse in Unterzahl halten. Pascal Groß hatte in seinem letzten Spiel für Ingolstadt den ersten Foulelfmeter der Partie zum 1:1 verwandelt (41.). Schalke war durch Donis Avdijaj bereits in der 2. Minute in Führung gegangen.
Bor. M'gladbach - SV Darmstadt 2:2 (0:0)

Borussia Mönchengladbach ist zum Saisonausklang in der Fußball-Bundesliga gegen Absteiger SV Darmstadt 98 nicht über ein 2:2 (0:0) hinausgekommen. In der Endabrechnung belegt das Team von Trainer Dieter Hecking damit Platz neun und spielt in der kommenden Saison nicht international. Vor 54.014 Zuschauern im Borussia-Park erzielte Thorgan Hazard (50.) und Raffael (65.) die Treffer für die Gastgeber. Sven Schipplock (62.) und Marcel Heller (90.) trafen für die Hessen, die nach zwei Jahren in der Bundesliga wieder zweitklassig werden.

Quelle: n-tv.de , cwo/tno/dpa/sid
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U19 schlägt Bayern-Nachwuchs - Dortmunder A-Junioren verteidigen Titel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Mai 2017 11:57

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Dortm ... 54476.html
U19 schlägt Bayern-Nachwuchs - Dortmunder A-Junioren verteidigen Titel

Die U19 von Borussia Dortmund hat als erste deutsche Mannschaft ihren Meistertitel in der A-Junioren-Bundesliga verteidigt. Das Team um die Jungprofis Felix Passlack und Dzenis Burnic setzte sich am Montagabend im Finale in Dortmund in einem dramatischen Elfmeterschießen mit 8:7 gegen die U19 des FC Bayern München durch. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Verteidiger Amos Pieper. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden.
Der Dortmunder Dzenis Burnic (l.) kämpft mit Bayerns Meritan Shabani um den Ball.
Der Dortmunder Dzenis Burnic (l.) kämpft mit Bayerns Meritan Shabani um den Ball.
(Foto: imago/DeFodi)

Mit 33.450 Zuschauern wurde eine neue Bestmarke bei einem A-Junioren-Finale aufgestellt. Bislang lag der Rekord bei 23.000 Zuschauern, aufgestellt im Jahr 1976 beim 5:1 des FC Schalke 04 gegen den Reviernachbarn Rot-Weiss Essen.

Der BVB ist damit der erste Club, der seinen Titel in der A-Junioren-Bundesliga verteidigen konnte. Für die Westfalen war es zudem der insgesamt siebte Titel im U19-Bereich. Der BVB hatte sich als West-Meister im Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt, die Münchner bezwangen den FC Schalke 04.

Im Juni können die Dortmunder als erster Club das Double aus U19- und U17-Titel perfekt machen. Die U17 des BVB trifft im Halbfinale der B-Junioren-Bundesliga auf den SV Werder Bremen.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Glamour, Unvernunft, Spektakel - Mythos Monaco verführt die Formel 1

Beitragvon Gudrun Graf » 27. Mai 2017 11:14

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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Mythos ... 61663.html
Samstag, 27. Mai 2017
Glamour, Unvernunft, Spektakel - Mythos Monaco verführt die Formel 1

Enge Gassen, Tunnelkurve, Geschwindigkeitsrausch vor Traumkulisse, Mauerküsse, Adrenalinkicks: Kein Rennen verführt die Formel 1 so sehr wie der Große Preis von Monaco als Spektakel zwischen Unvernunft und Glamour. Doch nicht alle sind begeistert.

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Die Faszination Formel 1 beginnt für Nico Hülkenberg in diesen Tagen direkt vor der Haustür. Wie acht seiner Fahrerkollegen hat der Rheinländer seinen Wohnsitz in Monaco und ist beim schillerndsten Grand Prix des Jahres Heimschläfer. "Das ist schon ein bisschen komisch, jeden Abend nach den Einheiten nach Hause zu fahren, aber auch eine nette Abwechslung", sagt der Renault-Pilot, der am Sonntag zum siebten Mal die irrsten 78 Runden der Saison in Angriff nimmt. "Es gibt keinen Ort, der dir so ein Kribbeln und das Gefühl von Geschwindigkeit verschafft", sagt der 29-Jährige.

Über 3,337 Kilometer durch enge Gassen, eine Tunnelkurve und dicht vorbei an einigen der teuersten Immobilien der Welt führt die Strecke, die der komplette Gegensatz zu den auf Sicherheit getrimmten Kursen der modernen Formel 1 ist. "Der Große Preis von Monaco ist wie Alkohol: Würde er heute erfunden, dann würde er niemals erlaubt", schrieb einmal der englische "Daily Mirror".
Mit 290 km/h durch die Stadt
Ein Sieg in Monaco ist mehr wert als 25 Punkte.
Ein Sieg in Monaco ist mehr wert als 25 Punkte.
(Foto: imago/HochZwei)

Doch gerade diese Unvernunft, dieses Gefühl von Gefahr elektrisiert die Fahrer bis heute. Zwar stürzt niemand mehr mit seinem Auto ins Hafenbecken wie Alberto Ascari 1955 in seinem Lancia, doch mit bis zu 290 Stundenkilometern durch die Stadt zu rasen, ist noch immer Risiko genug. "Wenn du dann die Mauer küsst, willst du einfach noch mal raus, anstatt dass es dich beängstigt", beschreibt Daniel Ricciardo, ein weiterer Monaco-Resident, den Adrenalinkick des Klassikers.

Die 19 Kurven, deren Namen wie Sainte-Dévote, Mirabeau und Rascasse längst Legende sind, fordern die Steuerkünstler bis zum Anschlag. Mehr als 4000 Gangwechsel müssen die Getriebe der Boliden im Verlauf des Rennens aushalten, jeder Fehler führt in die Leitplanke. "Wir könnten dieses Rennen an jedem Wochenende haben, und es wäre fantastisch. Jedes Mal stehst du vor der größten Herausforderung deines Lebens", schwärmt Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton.
Senna und die Pole für die Ewigkeit

Der Brite hat in seiner Wahlheimat schon zweimal triumphiert. Den Rekord hält die Ikone Ayrton Senna mit sechs Siegen. Die Fahrt des Brasilianers zur Pole Position 1988 gilt Experten als die vielleicht perfekteste Formel-1-Runde, die jemals gedreht wurde. Senna selbst fühlte sich damals "wie in einer anderen Dimension, außerhalb meiner Vorstellungskraft".

Es sind Geschichten wie diese, die den Mythos Monaco unterfüttern. "Es ist das wichtigste Rennen, das, was wir alle gewinnen wollen", sagt Force-India-Fahrer Sergio Perez.

Das irrwitzige Spektakel vor der malerischen Kulisse der Côte d'Azur verführt seit jeher auch durch den Glamour abseits der Strecke. Im Wasser glitzern millionenschwere Superjachten, einige von ihnen so groß, dass sie vor dem alten Hafenbecken ankern müssen. Durch die verstopften Seitenstraßen schieben sich die Luxuskarossen der Monaco-Bewohner, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollen und in der Stadt bleiben.
Siegerschampus mit Justin Bieber
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Unter das Fanvolk mischen sich langbeinige Möchtegern-Models und schrille Paradiesvögel, die auf der Kaikante wie auf einem Laufsteg tänzeln. Dank des oft zeitgleichen Filmfestivals im nahegelegenen Cannes kamen in den vergangenen Jahren Hollywood-Stars wie Brad Pitt, Cameron Diaz oder Will Smith vorbei. In der Vorsaison trank Hamilton seinen Siegerschampus mit Kumpel Justin Bieber.

Für die Teams ist das seit 1955 jährlich aufgeführte Schauspiel indes kein pures Vergnügen. "Es fühlt sich an, als ob wir das ganze Wochenende durch die Gegend laufen. Es ist so eng, so viele Leute", sagt Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen, der für die Begleiterscheinungen des Monaco-Abenteuers eher wenig übrig hat. Die Mechaniker schuften in stickigen und knallengen Garagen, VIP-Gäste und Sponsoren drängeln sich durch Boxengasse und Fahrerlager. "Es ist ein ziemlich großes Theater", sagt Räikkönen, und eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen.

Quelle: n-tv.de , Christian Hollmann, dpa
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Rekordtitel nach Chaossaison - Arsenal stoppt Chelsea und gewinnt Pokal

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Mai 2017 21:09

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Arsen ... 62560.html
Samstag, 27. Mai 2017
Rekordtitel nach Chaossaison - Arsenal stoppt Chelsea und gewinnt Pokal

In der Liga kriselt der FC Arsenal in dieser Saison, im englischen Pokal bleibt das Team von Arsene Wenger das Maß der Dinge. Im Finalderby gegen den FC Chelsea verhindert Arsenal das Double der "Blues" und krönt sich zum Rekordpokalsieger - auch dank Per Mertesacker.

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Die Fußball-Weltmeister Mesut Özil und Per Mertesacker haben mit dem FC Arsenal zum dritten Mal in vier Jahren den FA Cup gewonnen und eine enttäuschende Saison noch gerettet. Die Gunners setzten sich im 136. Finale des ältesten Fußball-Wettbewerbs der Welt gegen den Lokalrivalen und Meister FC Chelsea im Wembleystadion mit 2:1 (1:0) durch und trugen sich als erster Klub zum 13. Mal in die Siegerliste ein.

Alexis Sanchez (4.) und Aaron Ramsey (79.) sicherten Teammanager Arsene Wenger, dem erfolgreichsten Coach der Arsenal-Klubgeschichte, den zehnten Titelgewinn in 21 Jahren. Weil er erstmals seit 1998 die Champions League verpasst hat, steht der Elsässer bei Arsenal aber in der Kritik. Für Chelsea platzte zwei Wochen nach dem Triumph in der Premier League der Traum vom Double. Victor Moses sah nach einer Schwalbe die Gelb-Rote Karte (68.). In Unterzahl gelang Diego Costa der zwischenzeitliche Ausgleich (77.).

Ein umstrittenes Tor brachte Arsenal in Führung: Sanchez hatte die Hand am Ball, zudem stand Ramsey vor Torhüter Thibaut Courtois im Abseits, griff aber nicht ins Spiel ein. Schiedsrichter Anthony Taylor gab den Treffer zunächst nicht, entschied nach Rücksprache mit seinem Assistenten aber dann doch auf Tor.

Die Gunners hatten in einer starken ersten Hälfte mehrfach die Chance, den Vorsprung auszubauen. Özils Heber über Courtois kratzte Gary Cahill von der Linie (15.), Danny Welbeck setzte nach einer Özil-Ecke einen Kopfball an den Pfosten (19.) und scheiterte ebenfalls an Cahill, der noch einmal für den geschlagenen Courtois rettete (30.).

Erst kurz vor der Pause wurde Chelsea stärker. Kurz nach Wiederbeginn parierte Arsenal-Keeper David Ospina einen scharfen Schuss von Moses (51.), Pedro verfehlte knapp das Tor (59.). Der Ausgleich war überraschend, als Mertesacker Costas Schuss abfälschte, aber fast im Gegenzug traf Ramsey zur erneuten Arsenal-Führung. Özil hatte Pech mit einem Pfostenschuss (87.).
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Mertesacker wurde nach rund 13 Monaten ohne Startelfeinsatz gegen die Blues ins kalte Wasser geworfen. Der 32-Jährige hatte nach seiner schweren Knieverletzung erst am vergangenen Wochenende gegen den FC Everton (3:1) sein Comeback und Saisondebüt gefeiert. Gegen Chelsea überzeugte der Weltmeister als Abwehrchef der Gunners durch starkes Stellungsspiel.

Überschattet wurde das Finale vom Terroranschlag Anfang der Woche in Manchester. Chelsea hatte aus Respekt vor den 22 Toten und den vielen Verletzten bereits seine für Sonntag geplante Meisterfeier abgesagt. Auch Arsenal verzichtet auf eine große Party. Rund um Wembley wurden die Sicherheitsmaßnahmen an diesem Wochenende noch einmal drastisch verstärkt.

Quelle: n-tv.de , cwo/sid
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BVB gewinnt Pokalkrimi gegen Frankfurt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Mai 2017 22:28

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BVB gewinnt Pokalkrimi gegen Frankfurt
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Eintracht Frankfurt

1:2


Borussia Dortmund
Tore
Rebic (29.)
Dembélé (8.) Aubameyang (67.)
Karten
Gacinovic (38.) Hrádecky (66.) Abraham (69.) Rebic (87.)
Dembélé (94.)
Aufstellung
Tor: Hrádecky Verteidigung: Abraham, Vallejo, Hector Mittelfeld: Chandler (72. Meier), Oczipka, Gacinovic, Medojevic (56. Tawatha) Sturm: Seferovic, Fabián (79. Blum), Rebic
Tor: Bürki Verteidigung: Bartra (76. Durm), Papastathopoulos, Jose Guerreiro Mittelfeld: Schmelzer (45. Castro), Ginter, Piszczek, Dembélé, Kagawa Sturm: Aubameyang, Reus (45. Pulisic)
Liveticker

Ticker
Highlights

21:59 Uhr

Damit verabschiede ich mich mit jubelnden Dortmunder aus Berlin, in Sachen Fußball haben wir aber kommende Woche noch die Relegations-Rückspiele und das Champions-League-Finale im Angebot. Einen schönen Abend noch!
21:58 Uhr

Frankfurt muss sich hinter der eigenen Leistung nicht verstecken. Die SGE spielte über die gesamte Spielzeit solide und hatte sogar Ende des ersten Durchgangs die Chance zur Führung, kam insgesamt aber zu selten vor das Tor des BVB.
21:57 Uhr

Die Dortmunder holen damit insgesamt den vierten Pokalsieg der Vereinsgeschichte, auch wenn Sie insgesamt nach Wiederanpfiff nicht die großen Chancen hatten. Dennoch reichte der Elfmeter von Aubameyang aus, der Gabuner traf zudem zweimal Aluminium.
95.min
21:56 Uhr

Feierabend! Der BVB ist DFB-Pokalsieger 2017!
94.min
21:54 Uhr

Dembele holt sich nach einem Foul an Abraham nochmal Gelb ab, 30 Sekunden noch.
92.min
21:53 Uhr

Die Dortmunder machen den Ball an der Eckfahne fest, die Wechselspieler der Borussia sind an der Seitenlinie schon aufgestanden.
90.min
21:51 Uhr

Die Nachspielzeit im Olympiastadion läuft, vier Minuten gibt es obendrauf.
89.min
21:50 Uhr

Die Frankfurter werfen jetzt natürlich alles nach vorne, der BVB verteidigt aber solide und macht kaum noch Fehler in der Defensive.
87.min
21:47 Uhr

Rebic holt sich nach einem Schubser gegen Kagawa noch einmal Gelb ab, es dürfte dem Frankfurter aber herzlich egal sein.
85.min
21:46 Uhr

Aubameyang! Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte erobert sich der Gabuner gegen Abraham den Ball und zieht aus neun Metern auf hohe des linken Pfostens ab, die Kugel schrammt rechts über das Lattenkreuz ins Aus.
83.min
21:44 Uhr

Sieben Minuten plus Nachspielzeit bleiben der SGE noch für den Ausgleich: Beißen sich die Hessen nochmal zurück ins Spiel.
81.min
21:42 Uhr

Castro probiert es aus 30 Metern leicht linker Position mit einem direkten Abschluss aufs Tor, zieht die Kugel aber weit oben ins Fangnetz.
79.min
21:39 Uhr

Nächster Wechsel bei der SGE: Blum kommt für die Schlussminuten für Fabian.
78.min
21:38 Uhr

Durch den Wechsel stellt der BVB jetzt auf eine Viererkette um, Ginter und Sokratis bilden die neue Innenverteidigung, Durm dagegen positioniert sich in die Offensive.
76.min
21:36 Uhr

Dritter Wechsel beim BVB, zum dritten Mal wird verletzungsbedingt getauscht: Bartra muss vom Rasen, Durm kommt für ihn ins Spiel.
74.min
21:35 Uhr

Seferovic! Rebic chippt die Kugel von der linken Seite rechts in den Strafraum, wo Seferovic direkt aus neun Metern leicht rechter Position abzieht. Bürki passt im Torzentrum aber auf und begräbt den halbhohen Schuss unter sich.
72.min
21:32 Uhr

#amfg kommt! Meier betritt für Chandler den Rasen, der Eintracht-Star soll die Offensive noch einmal beleben.
71.min
21:32 Uhr

Die letzten 20 Minuten in Berlin laufen, die Frankfurter sind jetzt natürlich gefordert. Alex Meier macht sich an der Seitenlinie warm.
69.min
21:30 Uhr

Nächste Verwarnung für Abraham, nachdem er Guerreiro an der Schulter umgerissen hatte.
68.min
21:29 Uhr

Was ein lässiger Schuss von Aubameyang! Der Gabuner chippt die Kugel im Panenka-Style ins Torzentrum, Hradecky lässt sich zum Sprung nach rechts verleiten und hat keine Chance, sein Foul auszubügeln.
67.min
21:28 Uhr

Toooooor! Eintracht Frankfurt - BORUSSIA DORTMUND 1:2 - Torschütze: Pierre-Emerick Aubameyang (Elfmeter)
66.min
21:28 Uhr

Elfmeter für Dortmund! Pulisic wird am linken Fünfereck von Hradecky umgemäht. Dumme Aktion vom Finnen, Gelb gibt's obendrauf!
64.min
21:27 Uhr

Fabian auf der Linie! Dembele dribbelt sich stark von links in den Strafraum, lässt zwei Frankfurter aussteigen und chippt die Kugel dann an den langen Pfosten zu Aubameyang, der per Seitfallzieher abzieht. Fabian bekommt den Fuß noch auf der Linie an den Ball und blockt diesen ans linke Lattenkreuz. Irre Szene!
62.min
21:24 Uhr

Die Partie droht gerade ein wenig einzuschlafen, die Dortmunder haben Probleme, gegen tief stehende Frankfurter eine Lücke zu finden.
60.min
21:22 Uhr

Nach knapp einer Stunde machen sich die Wechselspieler beider Teams schon intensiv warm. Zur Erinnerung: Geht es in die Verlängerung, dürfen beide Mannschaften sogar ein viertes Mal wechseln.
58.min
21:19 Uhr

Nach der ersten Druckphase der Dortmunder steht die Eintracht jetzt wieder besser, es ist weiterhin eine spannende Partie im Olympiastadion.
56.min
21:16 Uhr

Auch Frankfurt muss verletzungsbedingt wechseln, Medojevic verlässt den Rasen für den jungen Tawatha.
54.min
21:15 Uhr

Frankfurt steht defensiv jetzt im 5-2-3 sehr tief und presst nicht mehr wirklich intensiv, die Euphorie aus dem ersten Durchgang ist wieder verschwunden.
52.min
21:13 Uhr

Der BVB kommt deutlich besser aus der Kabine und findet offensiv wieder statt, während die SGE sich defensiv noch ordnen muss.
50.min
21:11 Uhr

Pulisic in den Berliner Abendhimmel! Guerreiro dribbelt sich von rechts nach innen und bedient dann den einlaufenden Kagawa am rechten Fünfereck, der die Kugel im Fallen ins Zentrum befördert. Dort will Vallejo klären, schießt aber Pulisic an, der das Spielgerät aus zwei Metern aber nicht aufs Tor bekommt.
48.min
21:09 Uhr

Erste Gelegenheit für den BVB: Pulisic bedient Dembele über rechts mit einem Steilpass rechts in den Sechzehner, der Franzose kriegt die Kugel aber nicht mehr ins Zentrum, bevor sie ins Toraus rollt.
46.min
21:06 Uhr

Dann geht's weiter! Der zweite Durchgang in Berlin läuft!
46.min
21:04 Uhr

...und Castro ersetzt den ebenfalls angeschlagenen Schmelzer. Damit rückt Ginter in die Abwehrkette, Castro ins Mittelfeld-Zentrum.
46.min
21:04 Uhr

Verletzungsbedingt wechselt der BVB zur Pause zweimal. Pulisic kommt für den erneut verletzten Reus...
20:48 Uhr

Die Frankfurter dagegen starteten schwach, eroberten sich im Pressing aber nach dem Rückstand einige Male aussichtsreich den Ball und erzielten durch Rebic den Ausgleich. Seferovic hätte die SGE sogar noch in Führung schießen können.
20:46 Uhr

Der BVB startete stark in die Partie und ging auch verdient durch Dembele in Führung, stellte seine Offensivbemühungen im Anschluss aber komplett ein und fing sich nach einem defensiven Stellungsfehler den Ausgleich.
45.min
20:46 Uhr

Pünktlich geht es in die Kabine, zur Pause steht es 1:1.
44.min
20:46 Uhr

Frankfurt presst weiterhin sehr energisch und behindert die Dortmunder im Spielaufbau, der BVB wirkt im Moment weiter von der Rolle.
42.min
20:43 Uhr

Die letzten Minuten vor der Pause laufen, die Frankfurter sind mittlerweile näher am nächsten Treffer als der BVB. Bisher ein durchaus munteres Finale.
40.min
20:41 Uhr

SEFEROVIC! Seferovic erobert sich am rechten Strafraumeck klasse den Ball und spielt dann den Doppelpass mit Gacinovic, bevor er zentral von der Strafraumkante abschließt. Der Flachschuss prallt an den linken Pfosten und dann zurück zu den Dortmundern.
38.min
20:39 Uhr

Aytekin zückt die erste Gelbe Karte, Gacinovic hatte zuvor Aubameyang mit einer Grätsche niedergestreckt.
36.min
20:37 Uhr

Zehn Minuten vor der Pause steht es weiter 1:1, Marco Reus kann aber zunächst erstmal weiterspielen. Gewinnt der BVB-Star heute seinen ersten Titel.
34.min
20:35 Uhr

Nächste Hiobsbotschaft für den BVB: Marco Reus muss an der Seitenlinie am Knie behandelt werden. Hoffentlich geht es für den Nationalspieler schnell weiter.
32.min
20:34 Uhr

Die Dortmunder haben sich selbst in dieses Dilemma begeben, in dem sie schlicht und einfach zu wenig in die Offensive investiert haben. Mal schauen, ob es vor der Pause noch eine Antwort gibt.
30.min
20:32 Uhr

Jetzt dreht die Frankfurter Kurve auf! Gacinovic erobert sich im Mittelfeldzentrum den Ball und findet mit einem schönen Steilpass Rebic auf Höhe des linken Pfostens, da der BVB in der Defensive nicht gut geordnet ist und den Offensivmann alleine lässt. Rebic nutzt die Gelegenheit und zieht aus elf Metern leicht linker Position ab, sein Schlenzer landet im langen Eck - Ausgleich!
29.min
20:30 Uhr

Tooooooor! EINTRACHT FRANKFURT - Borussia Dortmund 1:1 - Torschütze: Ante Rebic
28.min
20:30 Uhr

Die Dortmunder müssen aufpassen, dass sie die Partie jetzt nicht zu locker angehen. Frankfurt ist seit dem 0:1 die bessere Mannschaft.
26.min
20:28 Uhr

Doppelchance für die SGE! Zunächst sprintet Chandler Piszczek nach einem langen Ball auf rechts davon und sucht Seferovic im Zentrum, der Schweizer verpasst die Kugel aber um Zentimeter. Links im Strafraum hat Bartra die Kugel zunächst unter Kontrolle, spielt dann aber einen leichten Fehlpass auf Rebic. Der Offensivmann zieht aus acht Metern und spitzem Winkel ab, Bürki passt aber auf und wehrt den Schuss ab.
24.min
20:26 Uhr

In Sachen Ballbesitz hat der BVB im Moment knapp die Nase vorn und kommt auf 51,5 Prozent aller Ballaktionen - ein von den Erwartungen her durchaus niedriger Wert.
22.min
20:24 Uhr

Nach knapp der Hälfte der ersten Halbzeit sind die Frankfurter mittlerweile deutlich besser im Spiel und erarbeiten sich zarte Offensivansätze, abgesehen vom Chandler-Kopfball musste Bürki aber noch nicht zittern.
20.min
20:21 Uhr

Chandler auf der Gegenseite! Rebic chippt die Kugel aus der Drehung von der linken Strafraumkante an den langen Pfosten, wo Chandler zum Kopfball ansetzt, die Kugel aber nicht unter Kontrolle bekommt und knapp rechts am Tor vorbeisetzt.
19.min
20:20 Uhr

Zauberpass von Ginter! Der Innenverteidiger spielt einen schönen Steilpass durchs Zentrum auf Reus, der aber einen Ticken zu früh startet und wenige Zentimeter im Abseits steht.
17.min
20:17 Uhr

Reus! Dembele bringt eine Ecke von rechts an den langen Pfosten, wo Reus die Kugel aus neun Metern volley nimmt. Hradecky sammelt die Kugel im Torzentrum locker ein.
15.min
20:16 Uhr

Die ersten 15 Minuten im Olympiastadion sind gespielt, die Frankfurter sind jetzt ein wenig besser im Spiel und halten den Ball auch mal in den eigenen Reihen. Wirklich gefährlich wird die Kovac-Elf aber noch nicht.
13.min
20:13 Uhr

Fabian schickt aus 35 Metern mal einen Flachschuss auf die Reise, der Abschluss des Mexikaners aus zentraler Position geht aber deutlich links am Kasten von Bürki vorbei.
11.min
20:12 Uhr

Die Frankfurter wirken gefasst, ihr defensiver Matchplan ist jetzt natürlich aber über den Haufen geworfen. Wird die SGE offensiver, entstehen gefährliche Räume im Umschaltspiel. Und die Herren Dembele und Reus sollen dabei jetzt nicht so schlecht sein.
9.min
20:10 Uhr

Dembele schickt Vallejo in den Schleudergang - und die Dortmunder Kurve ab auf die Partymeile! Reus verlagert die Kugel zunächst von links auf rechts zu Piszczek, der Dembele mit einem klasse Steilpass rechts in den Sechzehner schickt. Dort schickt der junge Franzose Vallejo mit einem Haken auf die Bretter, bevor er vom rechten Fünfereck das lange Eck anvisiert und an Hradecky vorbei in die Maschen trifft.
8.min
20:08 Uhr

Toooooor! Eintracht Frankfurt - BORUSSIA DORTMUND 0:1 - Torschütze: Ousmane Dembele
6.min
20:07 Uhr

Der Flugverkehr im SGE-Strafraum wird dichter, Piszczek bringt die nächste gute Flanke von rechts an den kurzen Pfosten zu Dembele, der allerdings von Hector in letzter Sekunde noch beim Abschluss gestört wird.
4.min
20:05 Uhr

Die Dortmunder geben erwartungsgemäß in den Anfangsminuten den Ton an, die Frankfurter dagegen stehen gut und pressen mit einer Dreierkette um Rebic, Fabian und Seferovic, taktisch macht das ein 3-4-3.
2.min
20:03 Uhr

Um gleich mal die taktischen Verhältnisse beim BVB zu klären: Die Tuchel-Elf agiert mit Dreierkette im 3-1-4-2, Guerreiro mimt dabei den alleinigen Sechser, Piszczek und Schmelzer die Außen.
1.min
20:01 Uhr

Los geht's! Der Ball rollt im DFB-Pokalfinale!
19:57 Uhr

Die Dortmunder Fans zündeln, die Frankfurter überzeugen mit einem jetzt schon legendären Banner mit einem Adler, einer Meisterschale und (noch) vier DFB-Pokal-Titeln. Derweil bringt Katharina Witt den echten Pokal ins Stadion. Die Dortmund-Fans sehen nichts wegen dem gelben Nebel, die Frankfurter wegen ihrem Banner. Ich kann Sie beruhigen: Immerhin sind die Teams schon auf dem Rasen.
19:55 Uhr

Frauen in schwarzen, roten und goldenen Kleidern tanzen über den Rasen, dazu epische Musik und ein riesiger DFB-Pokal-Banner an der Mittellinie. Ich interpretiere für Sie mal die Gesichter der Fans: "Wann geht es endlich los?".
19:09 Uhr

Nico Kovac dagegen tauscht im Vergleich zum 2:2 gegen RB Leipzig auf drei Positionen: Vallejo rückt in die Abwehrkette, wodurch Oczipka zurück auf die linke Außenbahn geht und Tawatha aus der Startelf fliegt. Im Mittelfeld-Zentrum startet Medojevic für den wegen seines Tattoos suspendierten Varela, Rebic erhält in der Offensive den Vorzug vor Hrgota. Besonders für Medojevic: Er absolviert zum ersten Mal seit Niko Kovac' Debüt als SGE-Trainer in einem Pflichtspiel zum Einsatz.
19:06 Uhr

Die Eintracht hält mit folgender Formation dagegen: Hradecky - Hector, Abraham, Vallejo - Chandler, Medojevic, Gacinovic, Oczipka - Fabian - Seferovic, Rebic.
19:05 Uhr

Thomas Tuchel nimmt damit zwei Veränderungen im Vergleich zum 4:3 gegen Werder Bremen vor Wochenfrist vor: Die wiedergenesenen Schmelzer und Piszczek rücken für Sahin und Durm in die Startelf.
19:04 Uhr

Die Aufstellungen flattern herein. Der BVB beginnt mit: Bürki - Ginter, Sokratis, Bartra - Piszczek, Kagawa, Guerreiro, Schmelzer - Dembele, Aubameyang, Reus.
18:54 Uhr

Schiedsrichter der Partie ist übrigens Deniz Aytekin. Der 38-Jährige pfiff die Frankfurter bereits beim 1:0-Erfolg über Köln in der Hinrunde und beim 0:3 in Leipzig. Im Pokal leitete er das Halbfinale der SGE. Die Dortmunder bekamen es im Achtelfinale mit ihm zu tun, dort setzte sich der BVB erfolgreich gegen die Hertha durch.
18:52 Uhr

Die direkte Bilanz in dieser Saison ist gemischt: Während die Eintracht in der Hinrunde mit 2:1 vor heimischer Kulisse siegte, revanchierte sich der BVB mit einem 3:1-Heimsieg im ehemaligen Westfalenstadion.
18:51 Uhr

Dabei hatten die Frankfurter durchaus Glück, bereits in der ersten Runde brachte der FC Magdeburg die SGE im Elfmeterschießen an den Rand einer Niederlage. Siege gegen Ingolstadt, Hannover, Stuttgart und Bielefeld sorgten für den Einzug ins Halbfinale, wo die Eintracht gegen Borussia Mönchengladbach ebenfalls im Elfmeterschießen die Oberhand behielt.
18:50 Uhr

Dies würde heute nur klappen, wenn die Kovac-Elf zugleich zum fünften Mal den DFB-Pokal in die Höhe reckt. Ansonsten darf sich der SC Freiburg freuen, der als Tabellensiebter der Bundesliga in die Relegation gehen würde. Hertha BSC wäre zudem bei einem Dortmunder Erfolg direkt für die Gruppenphase qualifiziert und müsste nicht durch die Qualifikation.
18:49 Uhr

Etwas überraschender dagegen ist der Finaleinzug von Eintracht Frankfurt. Die SGE steht nach 2006 mal wieder im Finale, damals behielten die Bayern gegen die Mainstädter die Oberhand, zogen aber immerhin in den Europapokal ein.
18:47 Uhr

Der Weg ins Finale war für den BVB aber alles andere als einfach: Nach einem lockeren 3:0 zum Auftakt gegen Eintracht Trier wurden Union Berlin und die Hertha in den Folgerunden erst im Elfmeterschießen ausgeknockt. Anschließend verursachte ein Schneechaos das Nachholspiel gegen Lotte, bevor Sven Bender gegen die Bayern erst auf der Linie rettete. Der Ausgang ist bekannt: Die Tuchel-Elf drehte das Spiel und hat nach dem verlorenen Finale gegen den VfL Wolfsburg vor zwei Jahren die Chance auf den vierten DFB-Pokal der Vereinsgeschichte.
18:44 Uhr

Beginnen wir beim Tabellendritten der abgelaufenen Saison: Borussia Dortmund hat sich nach dem Weggang dreier Säulen im vergangenen Sommer (an dieser Stelle Grüße an die Herren Hummels, Gündogan und Mkhitaryan) trotz aller Leistungsschwankungen noch die direkte Champions-League-Qualifikation gesichert. Heute hat Thomas Tuchel die Chance, seinen ersten großen Titel im deutschen Vereinsfußball abzuräumen, für die Borussia wäre es der erste Titel seit dem Double 2012.
18:42 Uhr

Die Bundesliga-Saison ist rum, die halbe Relegation ist schon gespielt - Zeit also für ein weiteres Highlight mitten im Auf- und Abstiegs-Sandwich: Das DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion ruft, Eintracht Frankfurt und der BVB heißen die Protagonisten. Pack ma's!
10:13 Uhr

Herzlich willkommen zum Finale des DFB-Pokals zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund.
DFB-Pokal
Sa., 27. Mai. 20:00 Uhr
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Ferrari dominiert F1-Klassiker - Vettel erobert Monaco und hängt Hamilton

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mai 2017 16:18

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 63307.html
Sonntag, 28. Mai 2017
Ferrari dominiert F1-Klassiker - Vettel erobert Monaco und hängt Hamilton ab

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel triumphiert beim Großen Preis von Monaco und baut seine WM-Führung aus. Verfolger Lewis Hamilton muss sich beim Formel-1-Klassiker nach seinem Qualifying-Debakel mit Rang 7 begnügen. Sauber-Pilot Pascal Wehrlein crasht spektakulär.

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Sebastian Vettel hat Ferrari in Monaco von einer Zentnerlast befreit und der Scuderia den erlösenden ersten Sieg seit 16 Jahren im Fürstentum beschert - mit einer fehlerfreien Fahrt und ein wenig Hilfe vom Kommandostand. Vettel gewann vor seinem Teamrivalen und Pole-Mann Kimi Räikkönen und baute die Führung im WM-Klassement vor Lewis Hamilton auf 25 Punkte aus. Der Mercedes-Star wurde nach seinem völlig verkorksten Qualifying nur Siebter.

Damit trat Vettel in die Fußstapfen von Michael Schumacher. Der Rekordweltmeister hatte genau 16 Jahre und einen Tag zuvor letztmals für Ferrari das prestigeträchtigste Rennen der Saison gewonnen. Bei keinem Grand Prix des aktuellen Kalenders waren die Roten so lange erfolglos gewesen. Vettel profitierte dabei allerdings auch von der Taktik seines Teams, die ihn per Boxenstopp an Pole-Setter Räikkönen im zweiten Ferrari vorbeischleuste.

Dritter wurde der Australier Daniel Ricciardo im Red Bull vor Mercedes-Pilot Valtteri Bottas aus Finnland. Damit stand erstmals seit rund einem Jahr kein Silberpfeil-Pilot auf dem Podium. Nico Hülkenberg im Renault schied früh mit Getriebeproblemen aus. Pascal Wehrlein musste das Rennen nach einem spektakulären Unfall vorzeitig beenden: McLaren-Mann Jenson Button, der für ein Rennen Indy-500-Starter Fernando Alonso ersetzte, wagte ein schwieriges Überholmanöver und hob Wehrleins Sauber dabei in die Bande.



Das schillerndste Rennen der Formel 1 hatte auch in diesem Jahr wieder unzählige Prominente angezogen, so wuselten unter anderem Fußball-Weltmeister Sami Khedira, Bayern-Star Robert Lewandowski und ManUnited-Trainer Jose Mourinho durch die Startaufstellung. Und natürlich war auch der zurückgetretene Weltmeister Nico Rosberg im Fahrerlager unterwegs, er wohnt in Monaco.

15 Minuten vor dem Rennen wurde die Prominenz wie üblich von der Start-Ziel-Geraden vertrieben, die Spannung stieg - und als die roten Ampeln ausgingen, blieb "Iceman" Räikkönen cool. Der Finne legte den besten Start der Top-Fahrer hin. Vettel kam von Rang zwei nicht besonders gut weg, konnte Bottas aber in Schach halten. Etwa 100 Meter dahinter startete Hamilton zumindest mit einem kleinen Erfolgserlebnis ins Rennen, als einer der wenigen Fahrer machte er am Start eine Position gut und war zunächst Zwölfter.
Hamilton muss "Katastrophe" korrigieren

Anschließend drehte er allerdings relativ hilflos seine Runden auf dem für Überholmanöver viel zu engen Kurs. Schon nach dem Qualifying am Samstag war die Laune frostig gewesen bei Mercedes. Niki Lauda hatte von einer "Katastrophe" gesprochen, und Hamilton hatte wenig Lust auf das eigentlich beliebteste Rennen des Jahres. "Ich bin froh, wenn das vorbei ist", sagte er. Letztlich rutschte Hamilton durch eine gute Boxenstrategie zumindest einige Plätze nach vorn.
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Insgesamt dümpelte das Rennen lange Zeit vor sich hin, an der Spitze hatten Räikkönen und Vettel einen beruhigenden Vorsprung auf die Verfolger. Die größte Spannung bot allmählich die Frage, ob Ferrari sich zu einer Stallorder zugunsten Vettels würde hinreißen lassen. "Nein, das möchte ich nicht", hatte der Deutsche noch vor dem Rennen schroff auf eine entsprechende Frage geantwortet. Doch die Taktik der Scuderia war dann doch zumindest verdächtig. Der Führende Räikkönen wurde zuerst zum Reifenwechsel gerufen, Vettel durfte anschließend noch ungewöhnlich viele schnelle Runden drehen, bevor er an die Box musste - und mit diesem Vorteil kam er knapp vor dem Finnen wieder auf die Strecke.

Das hatte sich abgezeichnet und muss auch dem Ferrari-Team klar gewesen sein. In der Folge war Vettel allerdings auch deutlich schneller als Räikkönen und baute seinen Vorsprung aus, unter anderem durch Wehrleins Unfall rückte das Feld hinter dem Safety Car am Ende noch zusammen - an der Spitze änderte sich aber nichts mehr.

Quelle: n-tv.de , cwo/sid
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Nr. 1 der Welt am Tiefpunkt - Kerber erleidet historisches Paris-Debakel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mai 2017 16:52

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http://www.n-tv.de/sport/Kerber-erleide ... 63238.html
Sonntag, 28. Mai 2017
Nr. 1 der Welt am Tiefpunkt - Kerber erleidet historisches Paris-Debakel

Ohne Mumm und ohne Plan geht Tennisspielerin Angelique Kerber in ihr Erstrundenmatch bei den French Open. Logische Konsequenz: Der historisch frühe K.o. für die Nr. 1 der Welt. Der peinliche Auftritt verschärft Kerbers Krise weiter - und ärgert Boris Becker.

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Angelique Kerber ist am Tiefpunkt angekommen. Die Weltranglisten-Erste verlor bei den French Open in Paris ihre Erstrunden-Partie gegen die Russin Jekaterina Makarowa mit 2:6, 2:6 und zeigte dabei eine indiskutable Leistung. Die Russin benötigte gerade einmal 82 Minuten, um Kerber nach allen Regeln der Kunst vorzuführen. Noch nie in der Geschichte des Profi-Tennis war bei den French Open eine Nummer eins der Setzliste bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Kerber setzte ihre schwachen Leistungen in diesem Jahr damit in Paris fort, wo sie auch 2016 in der ersten Runde gescheitert war.
Ebenfalls schon raus: Julia Görges.
Ebenfalls schon raus: Julia Görges.
(Foto: imago/Schreyer)

Kurz vor Kerber hatte sich in Julia Görges bereits eine andere deutsche Fed-Cup-Spielerin schon in der ersten Runde verabschiedet. Die 28-Jährige verlor in ihrem Auftaktspiel gegen Madison Brengle aus den USA völlig unnötig mit 6:1, 3:6, 11:13. Dabei hatte Görges einen Satz lang alles im Griff, verlor dann aber auf unerklärliche Art und Weise ihren Rhythmus und nach 2:48 Stunden auch das Match. Damit sind bereits zwei von 13 deutschen Tennisprofis in Paris raus.
Unfassbar viele leichte Fehler

Bei Kerber hatte man von Beginn an das Gefühl, dass sie selbst nicht an einen Sieg glauben würde. Die Kielerin agierte völlig verunsichert und ängstlich und gab gleich das erste Aufschlagspiel ab. Makarowa musste nicht einmal ihr bestes Tennis spielen, um die Partie auf dem Court Philippe Chatrier zu dominieren. Kerber überließ ihr die Punkte durch unfassbar viele leichte Fehler fast schon von selbst.

Beim Stand von 2:5 leistete die Nummer eins der Welt endlich etwas Widerstand und wehrte zwei Satzbälle ab. Weil sie dann selbst aber zwei Chancen zum Break nicht nutzen konnte, sicherte sich Makarowa nach nur 32 Minuten im dritten Versuch den ersten Durchgang. Auch im zweiten Satz ging die peinliche Kerber-Vorstellung nahtlos weiter. Ohne Mumm, ohne Plan und phasenweise auch ohne den richtigen Willen ergab sich die zweimalige Grand-Slam-Turnier-Siegerin in ihr Schicksal. "Nichts wie weg aus Paris", schien Kerber schon während der Partie womöglich zu denken.
"Man muss anders auf den Platz gehen"
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Gleich ihr erstes Aufschlagspiel gab Kerber ab, danach nahm das Debakel weiter seinen Lauf. Auffällig: Auf der gesamten Anlage im Stade Roland Garros schien niemand auch nur annähernd überrascht zu sein, dass Kerber die Begegnung verlieren würde. Erst als sie bereits wieder aussichtslos mit 0:3 zurücklag, begann Kerber sich endlich zu wehren. Doch weil ihr Aufschlag nach wie vor nicht den Ansprüchen einer Spitzenspielering genügt, nützten ihr auch das Aufbäumen und die daraus resultierenden zwei Breaks nichts.

Makarowa ließ sich den Erfolg nicht mehr nehmen. "Wenn man erste Runde Roland Garros spielt, muss man anders auf den Platz gehen", kritisierte Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker als Experte beim Fernsehsender Eurosport.

Quelle: n-tv.de , Lars Reinefeld, dpa
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Schwarzgelbe Zerrissenheit - Tuchels Finaltaktik öffnet neue BVB-Front

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mai 2017 17:13

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Tuche ... 63026.html
Sonntag, 28. Mai 2017
Schwarzgelbe Zerrissenheit - Tuchels Finaltaktik öffnet neue BVB-Front

Von Felix Meininghaus, Berlin

Trotz des Pokaltriumphs will keine ganz große Freude bei Borussia Dortmund aufkommen. Die Diskussionen um die Zukunft des Trainers überschatten den Sieg. Marcel Schmelzer ergreift Partei - und stellt sich gegen Thomas Tuchel.

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Es wird ja jede Menge hineingedeutet in jede Szene, in jede Geste in diesen Tagen, die so viel Unsicherheit und Spekulationen in sich tragen. Darüber, ob und wie es mit Thomas Tuchel und dem Fußballverein Borussia Dortmund weitergeht. Nach dem Abpfiff eines Pokalfinals, in dem der BVB zwar nicht geglänzt, aber immerhin nach drei vergeblichen Anläufen mal wieder den Pott geholt hatte, wurde ganz genau geachtet auf den Trainer und seinen Antipoden Hans-Joachim Watzke.
Video
Freude sieht anders aus: Watzke gratuliert Tuchel zum Pokalsieg
28.05.17 – 00:41 min
Freude sieht anders aus Watzke gratuliert Tuchel zum Pokalsieg

Die Chronisten beobachteten haarklein, dass der Geschäftsführer des börsennotierten Unternehmens den Frankfurter Trainer Nico Kovac länger und intensiver umarmte als den eigenen. Aber immerhin, auch Tuchel und Watzke hatten sich auf dem Rasen des Olympiastadions getroffen und geherzt, und es machte einen vertrauteren Eindruck als noch eine Woche zuvor nach dem letzten Bundesligaspiel gegen Werder Bremen.

Tuchel ist auch dazu befragt worden, und es klang ein wenig Süffisanz mit, als er Auskunft gab: "Nachdem die letzte Umarmung handgestoppt wurde, haben wir uns dieses Mal Mühe gegeben, es besser zu machen."
Überbordende Freude sieht anders aus

Es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine große Romanze mehr geben zwischen Dortmunds starkem Mann Watzke und seinem ebenso charismatischen wie umstrittenen leitenden Angestellten. Vieles deutet darauf hin, dass sich die Wege trennen werden, obwohl Tuchel doch mit der direkten Champions-League-Qualifikation und dem Gewinn des Pokals hervorragende Arbeitsnachweise vorzulegen hat. Und das in einer Saison, die durch den personellen Umbruch und den schlimmen Bombenanschlag auf die Mannschaft unter schwierigen Vorzeichen stand.
Während sein Team jubelnd losrennt, freut sich Tuchel eher still.
Während sein Team jubelnd losrennt, freut sich Tuchel eher still.
(Foto: imago/Jan Huebner)

Es hätte eigentlich auch die Nacht des persönlichen Triumphs von Thomas Tuchel werden sollen, schließlich feierte er mit 43 Jahren den ersten Titelgewinn seiner Trainerkarriere. Er fühle sich "unglaublich leicht", sagte er, als er nach seinem Gemütszustand gefragt wurde, doch die große Freude wollte im Dortmunder Lager nicht einkehren. Das schwer erkämpfte und wenig triumphale 2:1 wurde geschäftsmäßig abgehakt. Es herrschte eher Erleichterung, überbordende Freude sieht anders aus.
"Natürlich möchte ich Trainer bleiben"

Der spektakuläre Sieg beim Halbfinale in München sei "wie eine Explosion" gewesen, sagte Tuchel, "aber heute bin ich komplett leer". An diesem Abend hinterließ der Dortmunder Auftritt im Olympiastadion den Eindruck, "als hätten wir sehr viel zu verlieren". Die Leichtigkeit, die dieses junge und so talentierte Ensemble in seinen guten Momenten hervorzaubern kann, war komplett abhandengekommen. Das mag auch daran liegen, dass sich die unschönen Debatten um den Trainer wie eine schwere, graue Decke auf die schwarz-gelbe Seele gelegt haben.

Immer wieder haben die Alphatiere Watzke und Tuchel betont, bis zum Saisonende warten zu wollen, bis sie über die Zukunft sprechen. Der Zeitpunkt ist nun gekommen und Tuchel betonte erneut, wie gern er mit dieser Mannschaft zusammenarbeite und wie intakt das Binnenklima sei. "Natürlich möchte ich Trainer bleiben. Ich habe hier einen Vertrag, und den möchte ich erfüllen. Wenn es geht." Er wolle nicht naiv erscheinen, "aber die Gespräche scheinen ergebnisoffen zu sein".
Führungsspieler üben Distanz zum Trainer

Wenn sich Tuchel da mal nicht täuscht. Vieles legt den Schluss nah, dass das Urteil längst gesprochen ist und sich die Wege trennen werden. Auch der Abend des vierten Dortmunder Pokaltriumphs offenbarte Risse in der Beziehung zwischen dem Trainer und der Mannschaft, die sich viel weiter von Tuchel entfernt hat, als dieser zugeben mag. Die Maßnahme, Nuri Sahin weder in die Stammformation noch in den Kader zu berufen, sorgte für Irritationen.
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Kapitän Marcel Schmelzer sprach Klartext: "Mich hat das sehr geschockt", gab der Außenverteidiger zu Protokoll: "Ich verstehe es einfach nicht. Wenn ein Spieler wie Julian Weigl ausfällt, dann ist der Einzige, der das mindestens genauso gut kann, Nuri Sahin. Deshalb war ich sehr überrascht, dass er nicht gespielt hat und nicht mal im Kader war. Wir alle wissen, was er für Qualitäten hat. Die Erklärung, warum er nicht gespielt hat, muss der Trainer geben. Wir stehen komplett hinter Nuri."

Deutlicher kann ein Führungsspieler nicht auf Distanz zu seinem Trainer gehen, die Dortmunder Zerrissenheit wird immer größer. Auch in einer anderen wichtigen Personalie gibt es bei Borussia Dortmund Klärungsbedarf. Wie die "Süddeutsche Zeitung" im Vorfeld des Pokalfinals berichtete, wird Pierre-Emerick Aubameyang in der kommenden Woche darum ersuchen, ihn vorzeitig aus seinem bis 2020 laufenden Vertrag zu entlassen. Allerdings müssten Kaufinteressenten schon sehr tief in die Tasche greifen, eine Rekordablöse von 80 Millionen Euro scheint möglich. Der Torjäger erfüllte in Berlin seine Pflicht, indem er mit einem lässig in die Mitte gelupften Elfmeter das Spiel entschied. Doch zu seiner Zukunft mochte sich Aubameyang nicht äußern an einem Abend, über dem ein Schatten lag, obwohl Borussia Dortmund den Pokal gewonnen hatte.
Bilderserie
Deutlich ausgelassener fiel aber der Jubel der BVB-Profis aus. So sprach Tuchel von "besonderen Momenten" und einem "Meilenstein" auch im Hinblick auf den Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus vor dem Champions-League-Spiel gegen Monaco. Nach dem Erfolg konnte auch Reus wieder lachen, ... Reus-Drama mit finaler Erlösung Der BVB besiegt seinen Pokal-Albtraum

Quelle: n-tv.de
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Fünffacher Abstieg des TSV 1860 - Verein verkauft - die Fans vergessen sic

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Mai 2017 14:37

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Verei ... 66998.html
Fünffacher Abstieg des TSV 1860 - Verein verkauft - die Fans vergessen sich

Ein Kommentar von Roland Peters

Als der Münchner Abstieg bevorsteht, wenden sich die Fans des TSV 1860 gegen die eigene Mannschaft. Verantwortlich ist auch Investor Hasan Ismaik, der wohl schlicht zu wenig Ahnung und ein extremes Kommunikationsproblem hat.

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"Wir haben seit Sommer 2016 viele Millionen in die Mannschaft gesteckt und neben Stuttgart sowie Hannover den teuersten Kader. Und was kam dabei heraus? Die Relegation!" So beschwerte sich Investor Hasan Ismaik über das Ergebnis seines finanziellen Engagements bei TSV 1860 München und kündigte einen personellen Kahlschlag an - am Tag vor dem Rückspiel, das nun über das Schicksal des Klubs entschieden hat. Einen dümmeren Zeitpunkt kann es kaum geben. Der Abstieg in die Dritte Liga ist das Ergebnis, die Löwen verloren zuhause 0:2 (0:2) gegen Jahn Regensburg, und das völlig verdient.
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Ismaik wollte hoch hinaus, und mit ihm Vitor Pereira ab der Winterpause. "We go to the top" - dieses Zitat des portugiesischen Trainers könnte weiter gelten, aber ohne ihn und eben eine Spielklasse tiefer, wenn es bald gegen Konkurrenten wie FSV Zwickau, SG-Sonnenhof-Großaspach und die zweite Mannschaft von Werder Bremen geht. Es ist auch das Ergebnis eines permanenten Machtkampfs zwischen Ismaik und den Gremien des Vereins, seit der milliardenschwere Jordanier vor genau sechs Jahren einstieg und die Münchner vor der Insolvenz rettete.

"Wir sind Löwen und ihr nicht", rief der Heimblock, als das Sportliche schon fast entschieden war. Häufig schon sind diese Worte bei Misserfolg der eigenen Mannschaft durch deutsche Stadien gehallt, aber selten waren sie so nah an der Wahrheit wie an diesem frühen Abend in der Münchner Arena. Sie dürften nicht nur der Mannschaft gegolten haben, sondern auch denen, die sie zusammengestellt haben. Für Ismaik ist 1860 wie ein Spielzeug, er gilt nicht gerade als Fußballexperte. Denn ebenso gefühlt will er überall mitreden und tendiert zu Kurzschlussentscheidungen; trägt Machtkämpfe gerne öffentlich aus, beschimpft die eigenen Funktionäre und Angestellten und sperrt bei unliebsamer Berichterstattung die Presse aus. Jemand mit ausreichendem Sachverstand verhält sich nicht so.
Vorgriff auf die Zukunft
Es könnte einsam werden um Investor Hasan Ismaik.
Es könnte einsam werden um Investor Hasan Ismaik.
(Foto: Andreas Gebert/dpa)

In Bezug auf die Mannschaft waren die Sprechchöre auch als höhnischer Vorgriff auf die Zukunft zu verstehen. Nur sechs Spieler von 1860 haben Verträge für die Dritte Liga. Nicht zu verstehen war jedoch das, was folgte, dass Wut in Hass umschlug, die Anhänger der Löwen sich vergaßen, das Auffangnetz vor dem Block zerschnitten, und dann Sitzschalen und Metallstangen aufs Grün warfen. Die Partie musste mehr als zehn Minuten unterbrochen werden, um den Regensburger Torwart und die anderen Spieler zu schützen, die in seinen Strafraum kamen.
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Der letzte Baustein, der den Klub nach fast einem Vierteljahrhundert nach unten riss, war womöglich Coach Pereira, der zuvor Klubs wie Fenerbahçe Istanbul und den FC Porto trainiert hatte. Der sagte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel, er habe alles gemacht, was er machen konnte. Das war offensichtlich wenig: Der Mannschaft war keine Spielidee anzumerken, und von Coaching war kaum etwas zu sehen. Er dürfte nun den Klub verlassen.

Der Abstieg der Profis wirkt wie ein Abwärtsstrudel für den restlichen Verein. Durch den Gang in die Dritte Liga muss die zweite Mannschaft von 1860 aus der Regionalliga in die Bayernliga absteigen. Unabhängig davon gehen auch die U19, U17 und U16 in die nächsttiefere Spielklasse. Fünf Abstiege auf einmal - viel desaströser kann eine Saisonbilanz nicht ausfallen. Der neue Geschäftsführer Ian Ayre, erst vor wenigen Wochen vom FC Liverpool gekommen, warnte vor dem Abstieg als "Desaster epischen Ausmaßes" - und schmiss der "SZ" zufolge schon kurz vor der Partie in München wieder hin. Investor Ismaik hatte da schon angekündigt, dass er auch in der Dritten Liga weitermachen wolle. Aber mit wem?

Quelle: n-tv.de
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Frist läuft - Konten leer ? - DFB bittet 1860-Investor Ismaik zur Kasse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Mai 2017 20:09

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/DFB-b ... 68822.html
Mittwoch, 31. Mai 2017
Frist läuft - Konten leer ? - DFB bittet 1860-Investor Ismaik zur Kasse

Nach dem Abstieg regiert bei 1860 München das Chaos. Es sieht so aus, als habe nur der Spielbetrieb der zweiten Fußball-Bundesliga den Klub zusammengehalten. Ex-Geschäftsführer Ayre tritt gehörig nach. Und der DFB will bis Freitag Zahlen sehen.

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Der ehemalige deutsche Meister TSV 1860 München muss nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga womöglich um die Teilnahme an der dritten Liga bangen. "Die Lizenz ist nicht zu erlangen, ohne dass es zu weiteren Zahlungen von Herrn Ismaik kommt", sagte Rainer Koch, 1. Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes und Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes.

Die Löwen hatten am Dienstagabend die Abstiegsrelegation gegen Jahn Regensburg verloren. Die Münchner Abendzeitung meldet, die Konten der Profiabteilung des Vereins seien komplett leergeräumt. Demnach haben weder Ex-Geschäftsführer Ian Ayre, noch die Spieler ihre Gehälter überwiesen bekommen. Verwaltungsratschef Drees habe keine Stellungnahme abgeben wollen. 1860 droht die Insolvenz.
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Bis kommenden Freitag, 15.30 Uhr, müssen die Löwen ihre Unterlagen beim DFB eingereicht haben, diese würden dann bis spätestens Mitte Juni geprüft werden. Dazu sind, wie bereits seit Längerem bekannt, weitere finanzielle Mittel von Investor Hasan Ismaik erforderlich. Um bei einem Nichtabstieg eine Lizenz für die zweite Liga zu erhalten, hätte der jordanische Geschäftsmann bis zum 31. Mai 21 Millionen Euro bereitstellen müssen. Der Gang in die dritte Liga verändert die Situation.

Sowohl Präsident der Münchner als auch Ayre haben hingeschmissen. Der Engländer hatte schon vor dem entscheidenden Spiel gegen Regensburg gekündigt und berichtete von Chaos unter den verantwortlichen Führungskräften. "Leider habe ich in meinen kurzen acht Wochen eine Struktur vorgefunden, in der die Anteilseigner weder gemeinsame Interessen verfolgten, noch eine Vision für die Zukunft des Klubs hatten", sagte der Engländer in einer Stellungnahme, aus der mehrere Medien zitierten.
"Erhebliche Unstimmigkeiten"

Besagte Anteilseigner sind Investor Hasan Ismaik und der TSV 1860 München e.V. "Obwohl ein Budget für die kommende Saison verabschiedet wurde, bleiben erhebliche Unstimmigkeiten zwischen den verschiedenen Anteilseignern, was es mir in dieser kritischen Zeit unmöglich macht, in meiner Position weiterzumachen", erklärte er. In der nun beendeten Saison hatten die Münchner mit ihrem Minus von rund sieben Millionen Euro die sechstschlechteste Transferbilanz in der erten und zweiten Bundesliga.
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Ayre versicherte, dass Investor Ismaik, der 49 Prozent der stimmberechtigten und elf Prozent der nicht stimmberechtigten Aktien an der TSV 1860 München KGaA hält, voller Leidenschaft für den Verein sei. "Sein Investment wird allerdings keine Früchte tragen, so lange nicht alle Gesellschafter sich mit Respekt füreinander auf gemeinsame Ziele für die Zukunft einigen können. Derzeit ist dies nicht der Fall", betonte er.

DFB-Vize Koch sieht Ismaik als "Schlüsselfigur". 60 Prozent der Profiabteilung gehören Ismaik, er kaufte sie vor sechs Jahren für 18 Millionen Euro. Bis Freitag sei 1860 ein Drittligaverein, sagte Koch, und was er als BFV-Präsident sagen könne, sei, "dass wir gegebenenfalls auch Platz für eine 19. Mannschaft in der Regionalliga hätten". Manche Anhänger sind einem solchen Neustart im Amateurbereich nicht abgeneigt - allerdings nur ohne Ismaik.

Quelle: n-tv.de , rpe/sid
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Nach Sieg gegen THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen wieder Handball-Meister

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jun 2017 12:49

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Nach Sieg gegen THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen wieder Handball-Meister

Die Mannheimer Rhein-Neckar Löwen krönen sich erneut zum deutschen Handball-Meister. Die Mannschaft bezwingt die Zebras des THW Kiel deutlich und macht die erfolgreiche Titelverteidigung damit bereits am drittletzten Spieltag der Bundesliga perfekt.

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Titel verteidigt, Mannheim steht Kopf: Die Rhein-Neckar Löwen sind erneut deutscher Handball-Meister. Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen sicherte sich die Schale durch einen deutlichen 28:19 (11:10)-Erfolg gegen den THW Kiel am 32. Spieltag vorzeitig und kann angesichts von fünf Punkten Vorsprung in den verbleibenden zwei Saisonspielen nicht mehr abgefangen werden. Verfolger SG Flensburg-Handewitt hatte zuvor bei Frisch Auf Göppingen mit 27:31 (15:14) verloren.

Für die Löwen ist es nach dem Coup im Vorjahr der zweite nationale Titel in ihrer Vereinsgeschichte. 2014 und 2015 waren die Löwen noch zwei Mal Vizemeister hinter Rekordmeister Kiel geworden. Beim Triumph in der SAP Arena präsentierten sich die Löwen vor allem in ihren Gegenstößen wesentlich druckvoller als der norddeutsche Kontrahent. Wenn Kiel durch die robuste Abwehr der Gastgeber kam, war meist beim überragenden Löwen-Keeper Mikael Appelgren Schluss. Besonders im zweiten Durchgang lief Mannheims Spielmacher Andy Schmid heiß und führte sein Team mit einer grandiosen Leistung zum Titel.
Kiel ergibt sich seinem Schicksal

Der Gast aus Schleswig-Holstein wirkte in der entscheidenden Phase mental und physisch unterlegen und ergab sich seinem Schicksal. Durch die Niederlage geraten die drittplatzierten Kieler im Kampf um die Champions-League-Teilnahme weiter unter Druck, auch wenn Verfolger Füchse Berlin überraschend gegen den VfL Gummersbach mit 27:28 (15:19) unterlegen war.

Entscheidender Weichensteller für den erneuten Gewinn der Meisterschaft war für die Löwen der 23:21-Auswärtssieg am vergangenen Wochenende bei Flensburgern gewesen. Mit dem Erfolg gegen Kiel, dem zwölften Liga-Sieg hintereinander, beseitigten die Mannheimer nun alle verbliebenen Restzweifel. Dabei galten die Löwen vor der Saison keineswegs als Top-Favorit auf den Titel. Viele in der Szene hatten Flensburg stärker eingeschätzt, und auch der Abgang von Gallionsfigur Uwe Gensheimer nach Paris sprach nicht unbedingt für eine erfolgreiche Titelverteidigung.
Titelverteidigung in der Liga wiegt alles auf

Doch die Mannen von Coach Jacobsen ließen sich nicht beirren. Selbst die Tatsache, dass der Klub noch vor einigen Wochen binnen zehn Tagen sowohl in der Champions League als auch im DHB-Pokal vorzeitig gescheitert war, brachte die Löwen nicht von seinen Weg ab. Während die Konkurrenten aus Kiel und Flensburgern schwächelten, zogen sie ihr Ding gnadenlos durch.
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Dank eines starken Andreas Wolff geriet der DHB-Sieg nie in Gefahr. 06.05.17 Europameister bezwingt Slowenien DHB-Team sichert sich frühzeitig EM-Ticket
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Neustart nach WM-Schock: Handballer feiern perfektes Prokop-Debüt 03.05.17 Neustart nach WM-Schock Handballer feiern perfektes Prokop-Debüt

Die erfolgreiche Titelverteidigung in der Liga wiegt alles auf. Noch beim Final Four Anfang April in Hamburg war der Ex-Meister von der dänischen Grenze mehr als eine Nummer zu groß für die Löwen gewesen. Mit 23:33 wurde man seinerzeit im Halbfinale förmlich deklassiert, auch im zehnten Anlauf griff die Jacobsen-Truppe am deutschen Handball-Pokal vorbei.

Die diesmal besiegten "Zebras" entpuppten sich in der Champions League als Stolperstein. 25:24 hatten die Mannheimer das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse in der Halle an der Ostsee gewonnen, vor eigenem Publikum indes verlor man mit 24:26. Flankiert von Vorwürfen, der deutsche Rekordmeister angeblich sicher ausfallende Spieler plötzlich doch eingesetzt, der Begriff vom "Flunker Gate" machte die Runde.

Quelle: n-tv.de , kst/sid
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WM-Aus im Achtelfinale - Bolls Traum vom Doppel-Gold platzt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jun 2017 21:07

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http://www.n-tv.de/sport/Bolls-Traum-vo ... 70499.html
Donnerstag, 01. Juni 2017
WM-Aus im Achtelfinale - Bolls Traum vom Doppel-Gold platzt

Es reicht am Ende nicht für Timo Boll und seinen Doppel-Partner Ma Long aus China, der aktuellen Nummer eins der Welt. Im Achtelfinale der Tischtennis-WM in Düsseldorf sind andere stärker. Da können die 5000 Zuschauer in der Halle noch so viel Lärm machen.

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Für Deutschlands Tischtennis-Star Timo Boll bleibt der Traum von einem WM-Titel womöglich endgültig unerfüllt. Im Doppel-Achtelfinale der Titelkämpfe in seiner Wahlheimat Düsseldorf musste sich der Rekordeuropameister mit Chinas Superstar Ma Long den chinesischen Topfavoriten Xu Xin/Fan Zhendong mit 1:4 geschlagen geben und damit wie schon 2015 seine Hoffnungen auf die Krönung seiner Karriere begraben.
Boll siegt im Einzel

Nur zwei Stunden nach seinem Ausscheiden im Doppel hat Timo Boll bei der WM die dritte Runde des Einzel-Wettbewerbs erreicht. Der Weltranglisten-Achte besiegte den Polen Jakub Dyjas mit 11:7, 11:8, 11:8, 11:8. Sein nächster Gegner ist am Freitag der Südkoreaner Woojin Jang, der gegen Bolls Nationalmannschaftskollegen Patrick Franziska klar in vier Sätzen gewann.

"Es ist natürlich schade, aber Xu und Fan waren wirklich einfach besser", sagte Boll nach dem Aus unter den Augen von IOC-Präsident Thomas Bach: "Wir haben uns zwar nochmals steigern können und wirklich stark gespielt, aber gegen dieses Ausnahmepaar war das nicht genug." Über 5000 Zuschauer feuerten Boll und den chinesischen Olympiasieger immer wieder lautstark an, doch nach der 1:0-Satzführung für die Publikumslieblinge setzte sich die Klasse der Champions aus dem Reich der Mitte immer klarer durch. Titelverteidiger Xu und der Weltranglistenzweite Fan nutzten gnadenlos jeden noch so kleinen Fehler von Boll/Ma aus und ließen am Ende keine ernsthaften Zweifel an ihrem Erfolg aufkommen.
Keine deutschen Aktiven mehr dabei

Als eine Vorhand von Ma ins Netz nach einem spektakulären Ballwechsel das Aus besiegelt hatte, klatschten sich die beiden Idole ab und Boll klopfte dem Dominator trotzdem freundschaftlich auf die Schulter. Boll haderte hinterher nur wenig mit der neuerlich unglücklichen Auslosung. "Es ist sicher schon bitter, wenn man zweimal die Chance auf ein Doppel mit dem besten Spieler der Welt bekommt und dann trotzdem schon vor den Spielen um eine Medaille auf das beste Doppel des Turniers trifft. Aber so sind die Regeln, und das muss ich natürlich akzeptieren", sagte der 36 Jahre alte Weltranglistenachte mit erkennbarer Enttäuschung.
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Spektakel für rund 20 Minuten: Boll startet erfolgreich in Heim-WM 30.05.17 Spektakel für rund 20 Minuten Boll startet erfolgreich in Heim-WM
Dimitrij Ovtcharov (l.) und Timo Boll sind nach wie vor die heißesten Kandidaten für eine deutsche Medaille. 29.05.17 Düsseldorf im Tischtennisfieber Ovtcharov & Co. sind heiß auf die Heim-WM

2015 bei der WM-Premiere mit Ma war das Paar schon in Runde zwei an den späteren Titelgewinnern Xu/Zhang Jike gescheitert. Zu Spielbeginn bot sich den Zuschauern ein ungewohntes Bild: Bundestrainer Jörg Roßkopf übernahm in Absprache mit seinem chinesischen Kollegen Liu Guoliang die alleinige Betreuung von Boll/Ma, damit kein chinesischer Coach gegen seine Landsleute eingesetzt werden muss.

Doch auch die Tipps von Roßkopf, der 1989 mit Steffen Fetzner durch das Doppel-Gold in Dortmund für den bislang einzigen WM-Titel des deutschen Tischtennis gesorgt hatte, konnte Boll und dem Olympiasieger nicht zum erhofften Erfolg verhelfen. Den Doppel-Frust bei den Gastgebern machte nahezu gleichzeitig der K.o. von Patrick Franziska in der gleichen Runde mit seinem dänischen Europameister-Partner Jonathan Groth komplett. Damit sind keine deutschen Aktiven mehr in dem Wettbewerb, der vor WM-Beginn als der möglicherweise erfolgversprechendste gegolten hatte, vertreten.

Quelle: n-tv.de , Dietmar Kramer und Elisabeth Huther, sid
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Deutscher Titelrekord im Turnen - Seitz krönt sich zur Mehrkampf-Königin

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jun 2017 10:36

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http://www.n-tv.de/sport/Seitz-kroent-s ... 74347.html
Deutscher Titelrekord im Turnen - Seitz krönt sich zur Mehrkampf-Königin

Ihr Paradegerät ist der Stufenbarren, aber Elisabeth Seitz beherrscht auch die anderen Geräte des Turn-Mehrkampfs. So perfekt, dass die Stuttgarterin jetzt bereits zum sechsten Mal deutsche Meisterin wird - mit erst 23 Jahren.

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Elisabeth Seitz winkte freudestrahlend ins Publikum und konnte ihr Glück kaum fassen: Trotz Trainingsrückstands hat die Stuttgarterin beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin ihren sechsten nationalen Titel im Mehrkampf gewonnen, als erste deutsche Turnerin überhaupt.

Die 23-jährige Seitz setzte sich vor knapp 7000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle mit 54,00 Punkten hauchdünn vor Pauline Schäfer aus Chemnitz (53,90) und der Stuttgarterin Kim Bui mit 53,45 Zählern durch. Da musste auch Fabian Hambüchen, getarnt durch ein tief in die Stirn gezogenes schwarzes Basecap, Beifall zollen.

"Es ist unfassbar: Erst gestern Abend habe ich entschieden, hier überhaupt im Mehrkampf zu starten. Und heute bin ich Rekordmeisterin. Und das hier, wo ich 2011 Vize-Europameisterin wurde und 2010 schon viermal Meisterin war", sagte Seitz und wusste gar nicht, wie sie ihrer Freude Ausdruck verleihen sollte. "Das Geschrei, dieser Jubel - am liebsten wäre ich gar nicht mehr von der Bodenfläche gegangen. Einfach gigantisch, diese Stimmung", sagte sie.
"Die Atmosphäre war grandios"

Vom ersten Gerät an lieferten Seitz, Schäfer und Bui einen spannenden Dreikampf an der Spitze. Nach dem Sprung übernahm Bui, EM-Fünfte im Mehrkampf, die Führung. Am Stufenbarren schlug die Olympia-Vierte Seitz zurück und zog im Zwischenklassement an ihrer Vereinskollegin vorbei. Eine Vorentscheidung fiel jedoch am Schwebebalken. Während Seitz nahezu fehlerfrei über das Zittergerät kam, leistete sich Bui zwei Wackler und war sichtlich unzufrieden mit sich. Schäfer holte mit ihrem Schäfer-Salto auf. "Am Boden habe ich nicht alles abrufen können. Dabei wäre bei diesem knappen Ausgang jedes Zehntel wichtig gewesen", sagte die Chemnitzerin anschließend.
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Hier posiert der Botschafter: Fabian Hambüchen, links, vor dem Berliner Olympiastadion. 03.06.17 80.000 Teilnehmer in Berlin Wenn die Turner groß auffahren
Bestechende Übung am Barren: Lukas Dauser. 24.04.17 "Was ein geiler Barren-Turner" Lukas Dauser spielt seine Perfektion aus
Endlich eine Medaille: Bronze erlöst Seitz vom Barren-Trauma 23.04.17 Endlich eine Medaille Bronze erlöst Seitz vom Barren-Trauma

Alle drei profitierten aber auch von zwei prominenten Absagen für die nationalen Titelkämpfe. Titelverteidigerin Sophie Scheder aus Chemnitz war in der Arena nur im Fernseheinsatz, die Olympia-Dritte am Stufenbarren leidet noch an den Folgen einer Knieoperation. Weltcup-Gesamtsiegerin Tabea Alt aus Ludwigsburg hat eine Wettkampfpause eingelegt, um ihre schulische Entwicklung voranzutreiben.

Bundestrainerin Ulla Koch war vom spannenden Wettkampfverlauf begeistert. "Die Atmosphäre war grandios. Es ist toll, dass mehrere Mädchen von der Leistung her so nahe beieinander liegen. Die WM 2019 in Stuttgart motiviert alle", sagte die DTB-Teamchefin.

Quelle: n-tv.de , Andreas Frank, sid
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