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BVB bestätigt neuen Trainer - Peter Bosz übernimmt Borussia Dortmund

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jun 2017 13:03

SPORTSTAMMTISCH
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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Peter ... 76034.html
Dienstag, 06. Juni 2017
BVB bestätigt neuen Trainer - Peter Bosz übernimmt Borussia Dortmund

Tuchel ist weg, Favre darf nicht, nun geht alles ganz schnell: Der neue Chefcoach von Borussia Dortmund heißt Peter Bosz. Der Niederländer wechselt von einem traditionsreichen Verein in den Ruhrpott - und kommt den BVB teuer zu stehen.

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Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Niederländer Peter Bosz als neuen Cheftrainer verpflichtet. Das gab der Verein bekannt. Der 53-Jährige hatte zuletzt Europa-League-Finalist Ajax Amsterdam betreut. Bosz erhielt einen Zweijahresvertrag bei den Schwarz-Gelben.



Ende vergangener Woche hatte Dortmunds Wunschkandidat Lucien Favre bei den Dortmundern abgesagt, nachdem er keine Freigabe von seinem Arbeitgeber OGC Nizza erhalten hatte. Angeblich müssen die Westfalen für Bosz eine Ablöse von fünf Millionen Euro an Ajax zahlen. Bosz' Vertrag in Amsterdam hatte noch eine Laufzeit bis 2019.


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Borussia Dortmunds neuer Trainer: Bosz soll BVB-Talente das Fliegen lehren 06.06.17 Borussia Dortmunds neuer Trainer Bosz soll BVB-Talente das Fliegen lehren

Bosz, der in der Endphase seiner aktiven Laufbahn 1998 kurz bei Hansa Rostock unter Vertrag gestanden hatte, spricht fließend deutsch und steht für eine offensive und aggressive Spielweise. Die Ablösung von Tuchel, der noch bis 2018 beim BVB unter Vertrag gestanden hatte, hatte sich trotz des DFB-Pokalsiegs angedeutet. Das Verhältnis zur Klubspitze um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war total zerrüttet.
Bilderserie
30. Mai 2017: Der letzte Akt im Dortmunder Tuchel-Theater: der Trainer mit dem besten Bundesliga-Punkteschnitt der BVB-Geschichte muss drei Tage nach dem Pokalsieg gehen. Einziger Wermutstropfen: die unglückliche Niederlage bei Aufsteiger RB Leipzig (0:1). 2. Januar 2017: Eine "Kicker"-Reportage offenbart Differenzen im Verein. Tenor: Tuchel habe taktische Schwächen und Probleme, die Mannschaft zu führen, zudem werde intern wenig kommuniziert. Fazit: Verlängerung des bis 2018 laufenden Vertrags fraglich. Chronik der Eskalation Tuchel-Rauswurf beendet BVB-Saison der Extreme

Quelle: n-tv.de , shu/sid
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"Ruf wird öffentlich ruiniert" - Klopp kritisiert Medien-Umgang mit Traine

Beitragvon Gudrun Graf » 6. Jun 2017 16:47

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Klopp ... 75556.html
Dienstag, 06. Juni 2017
"Ruf wird öffentlich ruiniert" - Klopp kritisiert Medien-Umgang mit Trainern

Der ehemalige BVB-Trainer rügt den Umgang mit seinen Kollegen in der Presse. Viel zu häufig würden kleine Fehler bereits zu negativen Schlagzeilen führen, so Klopp in einem Interview. Doch er lobt auch.

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Teammanager Jürgen Klopp vom englischen Fußball-Traditionsklub FC Liverpool hat die Medien für ihren Umgang mit Trainern kritisiert. "Wenn du nicht funktionierst, wird dir nicht nur die Stelle genommen, sondern im Grunde genommen musst du dir ein neues Betätigungsfeld suchen, da dein Ruf oftmals öffentlich ruiniert ist", sagte der 49-Jährige dem "Kicker".

"Für junge und alte Trainer ist der Beruf nicht einfach, denn ich bin fest davon überzeugt, dass auch Glück dazugehört", sagte der ehemalige Dortmunder Meistercoach, der die Reds in der abgelaufenen Saison auf Platz vier führte, weiter: "Und so viel Glück, wie ich hatte, gibt es nicht zu häufig."
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Packender Dreikampf in England: Klopp lauert auf Guardiola-Ausrutscher 21.05.17 Packender Dreikampf in England Klopp lauert auf Guardiola-Ausrutscher

Gleichzeitig lobte Klopp das Konzept vieler Bundesliga-Klubs, auf junge Trainer aus dem eigenen Jugendbereich zu setzen: "Das ist die absolut richtige Herangehensweise. Ich freue mich unendlich, dass viele junge, gute Leute die Chance bekommen." Dabei hob er die Arbeit von Julian Nagelsmann (1899 Hoffenheim), Hannes Wolf (VfB Stuttgart) und Domenico Tedesco (Erzgebirge Aue) besonders hervor.

Mit Liverpool-Legende Steven Gerrard, der in der "LFC Academy" die U18 des Klubs betreut, bildet auch Klopp einen Jungtrainer aus. "Ich hätte nicht gedacht, dass ein Steve Gerrard tatsächlich einmal was von mir lernen kann", sagte Klopp: "Als ehemaliger Weltklasse-Spieler bringt er unglaublich viel Fußballwissen mit. Aber es gibt im Trainerbereich viele Aspekte, die man einfach lernen muss."

Quelle: n-tv.de , tbu/sid
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Gudrun Graf
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"Debütantenball von Kopenhagen - "Kimmich rettet Deutschland gegen Dänemar

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jun 2017 22:09

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Kimmi ... 76856.html
Dienstag, 06. Juni 2017
"Debütantenball von Kopenhagen - "Kimmich rettet Deutschland gegen Dänemark

Ein halbes Dutzend Neulinge, dazu ein 23 Jahre alter Kapitän: Joachim Löw schickt im Test gegen Dänemark eine bessere B-Elf auf den Platz. Die Jungs sollen sich für den Confed Cup einspielen. Das birgt Probleme, die die Dänen aufdecken.

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Im stürmischen Kopenhagen hat Joshua Kimmich Joachim Löws junge Confed-Cup-Mannschaft vor einer Niederlage im ersten Härtetest bewahrt. Beim Kaltstart ins deutsche Fußball-Sommerexperiment kam das von Kapitän Julian Draxler angeführte Nationalteam gegen Dänemark durch den späten Treffer des Münchners in der 88. Minute zu einem 1:1 (0:1) und verhinderte die drohende erste Saisonniederlage.

Dänemarks Kapitän Christian Eriksen (18. Minute) sorgte vor 15.488 Zuschauern im Brøndby-Stadion für die Führung der Gastgeber. Der zweite und letzte Test vor dem Abflug zum Confederations Cup nach Russland steht am Samstag gegen San Marino an, wenn in Nürnberg die nächsten drei Punkte auf dem Weg zur WM 2018 fix eingeplant sind.
Drei Neulinge in der Startelf

Löw setzte in seiner rundum neu formierten und mit drei Debütanten versehenen Startelf zumindest auf die Erfahrung, die in seinem ungewöhnlichen Confed-Cup-Aufgebot vorhanden ist. Torwart Kevin Trapp sammelte mit Paris Saint-Germain schon Erfahrung in der Champions League. Lars Stindl (28) und Sandro Wagner (29) sind die ältesten der sieben Neulinge im Kader für den WM-Testlauf.
Dänen führen früh 1:0.
Dänen führen früh 1:0.
(Foto: picture alliance / Christian Cha)

Verantwortung übernehmen sollte besonders Draxler (24), dem Löw die Kapitäns-Binde anvertraute. Der PSG-Profi nahm die Rolle motiviert an, verteilte gleich die Bälle und versuchte immer wieder, das Spiel zu verlagern. Dennoch wurde es ungemütlich in der Anfangsphase - nicht nur wegen des heftigen Windes und Regens. Die erste Chance hatte Yannick Vestergaard, der mit seinem Kopfball (15.) aber am glänzend reagierenden Trapp scheiterte. Wenig später gab es ein Geschenk für die Gastgeber zu deren 25. Jubiläum des EM-Sieges von 1992.
Noch Abstimmungsprobleme

Matthias Ginter brachte Antonio Rüdiger mit einem Rückpass in Bedrängnis, dessen Rettungsversuch misslang und Tottenham-Profi Eriksen schoss flach und wuchtig zur Führung ein. Der DFB-Auswahl zeigte nach nur einer Trainingseinheit die erwartbaren Symptome: Abstimmung und Automatismen fehlten, Laufwege gingen oft ins Nichts. Aber: Angetrieben von Draxler und dem gut aufgelegten Schalker Leon Goretzka versuchte man, die offenkundige technische Überlegenheit zu nutzen.

Spätestens nach einer halben Stunde agierte die Löw-Elf dominant, wenn auch nicht effektiv. Goretzka (32.) zwang Dänen-Torwart Frederik Rønnow zu einer guten Parade. Auch Draxler (35.) versuchte es aus der Distanz. Wagner arbeitete viel im Sturmzentrum und kam bei einem Kopfball (40.) nach Flanke von Kimmich zu seiner besten Chance.

Die deutsche Defensive hatte allerdings deutliche Stabilitätsprobleme und bekam in Drucksituationen sogar die Grenzen aufgezeigt. Rüdiger wirkte als zentraler Mann der Dreierkette nicht sicher und räumte den Leipziger Yussuf Poulsen kurz vor dem Strafraum ab. Kurz darauf hielt Trapp (53.) das Experimentier-Team im Spiel, als Poulsen von Jonas Hector angeschossen wurde. Offensiv waren die Verteidiger aber gefährlich. Niklas Süle (59.) und Ginter (59.) prüften den überragenden Rønnow mit Kopfbällen in einer nun offenen Partie. Löw brachte noch Amin Younes, Kerem Demirbay und Marvin Plattenhardt als weitere Debütanten und Leverkusens Julian Brandt als zusätzliche Offensivkraft.
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Joachim Löw bittet zum Test für den Test für die WM - und so ist der Nationalmannschafts-Kader ziemlich zusammengewürfelt. 06.06.17 DFB-Elf testet für den WM-Test "Wenn ihr mich sucht: Ich bin bei Jogi Löw"

Der ebenfalls eingewechselte Emre Can (68.) versuchte es mit dem nächsten Fernschuss - ohne Fortune. Die Dänen wechselten auch kräftig durch und reduzierten in der Schlussphase ihre Offensivbemühungen. Löw hatte da schon auf eine Viererkette umgestellt und die Defensive damit stabilisiert. Kurz vor Schluss traf Kimmich sehenswert per Rückzieher zum verdienten Ausgleich.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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Sechs Jahre nach Horrorcrash - Kubica kehrt ins Formel-1-Cockpit zurück

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jun 2017 11:56

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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Kubica ... 77313.html
Mittwoch, 07. Juni 2017
Sechs Jahre nach Horrorcrash - Kubica kehrt ins Formel-1-Cockpit zurück

Robert Kubica dreht seine Runden - der 32-Jährige sitzt am Steuer eines Renault. Extra für den Ex-Formel-1-Rennfahrer wird die Rennstrecke von Valencia geöffnet. Eben jene, auf der er auch sein bis dato letztes Rennen fuhr, bevor er sich schwer verletzte.

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Es waren Gänsehaut-Momente für alle Beteiligten: Robert Kubica zurück am Steuer eines Formel-1-Wagens. Mehr als sechs Jahre nach dem Rallye-Unfall, der seine Rennfahrer-Karriere maßgeblich veränderte. Über sechs Jahre nach dem Unfall, der die Hoffnungen des hochtalentierten Polen auf den Formel-1-Titel jäh und brutal zerstörte. Zumindest die damals befürchtete Amputation der stark verletzten rechten Hand war Kubica erspart geblieben.

Am Dienstag drehte Kubica in einem Lotus-Renault E20 von 2012 seine Runden auf dem Circuit Ricardo Tormo. Jenem Kurs im spanischen Valencia, der zu Kubicas Formel-1-Zeiten auch nur allzugern für Präsentationen und Testfahrten genutzt wurde. Diesmal gehörte der Kurs nur Kubica, es war ein privater Test von Renault für den 32-Jährigen.

"Robert hat sich über den Grip beklagt, das Untersteuern und den Abtrieb", schrieb Renault anschließend, nicht ohne zu ergänzen: "Und er hatte das breiteste Lächeln nach seinen 115 Runden." Ex-Kollege Fernando Alonso applaudierte umgehend via Twitter mittels zahlreicher Klatsch-Emojs.
Crash bei fast 300 km/h

Kubica, der in den vergangenen Jahren vor allem im Rallye-Sport im Einsatz war, galt als eines der großen Talente, als er 2006 in die Formel 1 aufstieg. Beim deutsch-schweizerischen BMW-Sauber-Team übernahm Kubica nach dem Deutschland-Rennen das Cockpit von Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve - und gab es nicht mehr her. Bereits in seinem dritten Rennen raste der erste Formel-1-Pole als Dritter aufs Podest.

Nur ein Jahr später er- und überlebte Kubica in Montréal, wo die Formel 1 an diesem Wochenende gastiert, einen unfassbaren Crash bei fast 300 km/h nahezu unverletzt. Sein Auto war nur noch ein Wrack, einen Tag danach konnte Kubica das Krankenhaus aber schon wieder verlassen. 2008 gewann Kubica in Kanada, am Ende wurde er WM-Vierter.
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Nicht selten wurde spekuliert, dass der Pole eines Tages auch bei Ferrari landen könnte. Allerdings zog es Kubica zur Saison 2010 zunächst zu Lotus-Renault. Die Saison 2011 gab es dann ohne den Formel-1-Piloten Kubica. Schuld daran war sein Unfall im Februar 2011 bei der Rallye "Ronde di Andora". Er war mit seinem Wagen nahe Genua von der Straße abgekommen. Der gebürtige Krakauer hatte sich schwere Verletzungen vor allem am rechten Arm und rechten Bein zugezogen.

Wenige Tage zuvor hatte Kubica zum Abschluss der ersten Formel-1-Testfahrten des Jahres noch die Bestzeit gefahren - auf dem Circuit Ricardo Tormo Valencia bei seinen bis Dienstag letzten Runden in einem Formel-1-Auto.

Quelle: n-tv.de , Jens Marx, dpa
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Neuer Co-Trainer von Ancelotti - Willy Sagnol kehrt zum FC Bayern zurück

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jun 2017 12:10

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Freitag, 09. Juni 2017
Neuer Co-Trainer von Ancelotti - Willy Sagnol kehrt zum FC Bayern zurück

Für Fans des FC Bayern dürfte dies eine gute Nachricht sein: Willy Sagnol ist zurück beim Fußball-Rekordmeister. Der einstige Publikumsliebling wird Cheftrainer Carlo Ancelotti assistieren - und muss eine große Lücke im Trainerstab der Münchner füllen.

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Der langjährige Bayern-Profi Willy Sagnol kehrt zum deutschen Fußball-Meister Bayern München zurück und wird dort Assistent von Chefcoach Carlo Ancelotti. Der FC Bayern bestätigt die seit Tagen kursierende Meldung offiziell. Sagnol, der zuletzt bis März 2016 als Trainer beim französischen Erstligisten Girondins Bordeaux tätig war, erhält einen Zweijahresvertrag.

Der frühere französische Nationalspieler, der von 2000 bis 2009 seine legendären Halbfeldflanken für die Bayern schlug und als Publikumsliebling galt, fühlt sich geehrt. "Dass Carlo Ancelotti, einer der besten und erfahrensten Trainer des Weltfußballs, sich für mich entschieden hat, macht mich glücklich", sagte der 40-Jährige.

Der Posten des Assistenten war vakant, nachdem Paul Clement im Januar zum englischen Premier-League-Klub Swansea City gewechselt war. Ancelotti setzte seither verstärkt auf seinen Sohn Davide. Im langjährigen Münchner Hermann Gerland ist ihm mit der abgelaufenen Saison außerdem ein weiterer Zuarbeiter abhandengekommen - Gerland wird Leiter des neuen Nachwuchsleistungszentrums des FC Bayern.

Nach Informationen der "Sport Bild" war Sagnol extra nach Vancouver gereist, um Ancelotti in dessen zweiter Wahlheimat Kanada zu Gesprächen zu treffen. Ancelotti habe sich "ausdrücklich" einen ehemaligen Bayern-Spieler mit Trainererfahrung als künftigen Assistenten gewünscht, teilte der Rekordmeister mit. "Beides trifft auf Willy Sagnol zu", sagte Ancelotti, "ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit."
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Sagnol hatte kürzlich bereits in der "Sport Bild" über den italienischen Chefcoach geschwärmt: "Von Ancelotti kann jeder junge Trainer sehr viel lernen, schließlich hat er große Erfahrungen aus allen Topligen in Italien, England, Frankreich und Spanien. Das macht ihn zu einem der besten Professoren im Fußball. Er ist nicht nur ein großer Trainer, sondern auch ein toller Mensch."

Quelle: n-tv.de , cri/sidhttp://www.n-tv.de/sport/fussball/Willy-Sagnol-kehrt-zum-FC-Bayern-zurueck-article19882052.html
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Frankreich patzt gegen Schweden - Oranje wahrt Chance auf WM-Ticket

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jun 2017 11:13

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Oranj ... 83163.html
Frankreich patzt gegen Schweden - Oranje wahrt Chance auf WM-Ticket

Mit einem wichtigen Sieg bleibt die niederländische Fußball-Nationalmannschaft im Rennen um die Tickets für die WM 2018. Auch Portugal kommt der Qualifikation einen Schritt näher, während sich Ungarn gegen einen Fußballzwerg blamiert.

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Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft hat mit einem Sieg beim Debüt des neuen Trainers Dick Advocaat ihre Chance auf die WM 2018 gewahrt. Die Mannschaft um Bayern-Profi Arjen Robben siegte am Freitagabend in Rotterdam 5:0 (2:0) gegen Luxemburg. Auch Europameister und Confed-Cup-Teilnehmer Portugal feierte gut eine Woche vor Beginn des Turniers einen 3:0-Pflichtsieg gegen Lettland. Frankreich dagegen kassierte gegen Schweden in der Nachspielzeit den K.o.. Für Trainer Bernd Storck gab es mit Ungarn in der Qualifikation zu dem Turnier in Russland eine peinliche Pleite in Andorra.
Ola Toivonen schoss in der vierten Minute der Nachspielzeit den schwedischen Siegtreffer.
Ola Toivonen schoss in der vierten Minute der Nachspielzeit den schwedischen Siegtreffer.
(Foto: REUTERS)

Die Niederlande hat nach dem souveränen 5:0 (2:0) gegen Luxemburg in der Gruppe A nur noch drei Zähler Rückstand auf Tabellenführer Schweden und Frankreich. Robben (21. Minute), Wesley Sneijder (34.), Georginio Wijnaldum (62.), Quincy Promes (70.) und Vincent Janssen (84./Elfmeter) trafen zum souveränen Sieg. Sneijder ist nach seiner 131. Partie für Oranje neuer Rekord-Nationalspieler.

Vize-Europameister Frankreich verlor gegen Schweden durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 1:2 (1:1) und stürzte auf Rang zwei der Gruppe. Angreifer Olivier Giroud brachte die Auswahl von Didier Deschamps zunächst in Führung (37. Minute), Jimmy Durmaz (43.) und Ola Toivonen (90.+4) drehten die Partie. Beide Teams haben damit nun 13 Zähler.
Peinliche Niederlage für Ungarn

Confed-Cup-Teilnehmer und Europameister Portugal siegte angeführt von Weltfußballer Cristiano Ronaldo 3:0 (1:0) gegen Außenseiter Lettland. Ronaldo traf doppelt (41./63. Minute), Angreifer André Silva erhöhte auf 3:0 (67.). Die Portugiesen festigten damit ihren zweiten Rang in der Gruppe B hinter der Schweiz, die einen 2:0-Pflichtsieg gegen die Färöer feierte. Der frühere Gladbacher Granit Xhaka (36.) und Ex-Bayer Xherdan Shaqiri trafen (59.) für die Gäste.
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Dick Advocaat ist bereits zum dritten Mal niederländischer Nationaltrainer. Nun soll er Oranje zur Fußball-WM 2018 in Russland führen. 09.06.17 Niederlande kämpfen um WM-Quali Advocaats Elf ist zum Siegen verdammt
Sieg gegen Trinidad und Tobago: BVB-Juwel schießt USA auf WM-Kurs 09.06.17 Sieg gegen Trinidad und Tobago BVB-Juwel schießt USA auf WM-Kurs

Einen herben Rückschlag im Kampf um die WM-Qualifikation kassierte der deutsche Coach Bernd Storck mit Ungarns Nationalmannschaft. Beim Weltranglisten-186. Andorra unterlag die Mannschaft mit Keeper Peter Gulasci von RB Leipzig und Zoltan Stieber vom 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 (0:1). Als Dritter mit acht Punkten Rückstand auf Portugal haben die Ungarn damit kaum noch Chancen auf eine WM-Teilnahme. Für Andorra dagegen war es der erste WM-Quali-Sieg seit 2004.

In der Gruppe H machte Belgien einen großen Schritt in Richtung WM. Die Roten Teufel gewannen angeführt vom Ex-Bundesliga-Profi Kevin De Bruyne gegen Estland in Überzahl mit 2:0 (1:0) und festigten ihre Tabellenführung. Dries Mertens und Nacer Chadli trafen. Der Zweite Griechenland kam mit Nationaltrainer Michael Skibbe nur zu einem 0:0 (0:0) bei Bosnien-Herzegowina. Das Team um den Dortmunder Sokratis hat damit weiter einen Zähler Vorsprung auf die Bosnier. Der Weltranglisten-206. Gibraltar verpasste gegen Zypern knapp seinen ersten Punktgewinn in einem Pflichtspiel. Drei Minuten vor Schluss trafen die Gäste zum 2:1, zuvor hielt Gibraltar lange das Remis.
WM-Qualifikation
Fr., 09. Jun. 20:45 Uhr
Andorra
1:0 (1:0)
Ungarn Spielbericht
Weißrussland
2:1 (1:0)
Bulgarien Spielbericht
Bosnien und Herzegowina
0:0 (0:0)
Griechenland Spielbericht
Estland
0:2 (0:1)
Belgien Spielbericht
Färöer-Inseln
0:2 (0:1)
Schweiz Spielbericht
Lettland
0:3 (0:1)
Portugal Spielbericht
Niederlande
5:0 (2:0)
Luxemburg Spielbericht
Schweden
2:1 (1:1)
Frankreich Spielbericht
Gibraltar
1:2 (1:1)
Zypern Spielbericht
Sa., 10. Jun. 18:00 Uhr
Aserbaidschan
-:-
Nordirland
Kasachstan
-:-
Dänemark
Schottland
-:-
England
Slowenien
-:-
Malta
Sa., 10. Jun. 20:45 Uhr
Deutschland
-:-
San Marino
Litauen
-:-
Slowakei
Montenegro
-:-
Armenien
Norwegen
-:-
Tschechien
Polen
-:-
Rumänien
So., 11. Jun. 18:00 Uhr
Finnland
-:-
Ukraine
Moldawien
-:-
Georgien
Irland
-:-
Österreich
So., 11. Jun. 20:45 Uhr
Island
-:-
Kroatien
Israel
-:-
Albanien
Italien
-:-
Liechtenstein
Mazedonien
-:-
Spanien
Kosovo
-:-
Türkei
Serbien
-:-
Wales
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Rang Verein Spiele g u v Tore Diff Pkt.
Gruppe A
1.
Schweden 6 4 1 1 12:4 8 13
2.
Frankreich 6 4 1 1 11:5 6 13
3.
Niederlande 6 3 1 2 13:6 7 10
4.
Bulgarien 6 3 0 3 9:12 -3 9
5.
Weißrussland 6 1 2 3 4:11 -7 5
6.
Luxemburg 6 0 1 5 6:17 -11 1
Gruppe B
1.
Schweiz 6 6 0 0 12:3 9 18
2.
Portugal 6 5 0 1 22:3 19 15
3.
Ungarn 6 2 1 3 8:7 1 7
4.
Färöer-Inseln 6 1 2 3 2:10 -8 5
5.
Andorra 6 1 1 4 2:13 -11 4
6.
Lettland 6 1 0 5 2:12 -10 3
Gruppe C
1.
Deutschland 5 5 0 0 20:1 19 15
2.
Nordirland 5 3 1 1 10:2 8 10
3.
Tschechien 5 2 2 1 8:4 4 8
4.
Aserbaidschan 5 2 1 2 3:8 -5 7
5.
Norwegen 5 1 0 4 5:9 -4 3
6.
San Marino 5 0 0 5 1:23 -22 0
Gruppe D
1.
Serbien 5 3 2 0 12:6 6 11
2.
Irland 5 3 2 0 7:3 4 11
3.
Wales 5 1 4 0 8:4 4 7
4.
Österreich 5 2 1 2 8:7 1 7
5.
Georgien 5 0 2 3 4:8 -4 2
6.
Moldawien 5 0 1 4 2:13 -11 1
Gruppe E
1.
Polen 5 4 1 0 12:6 6 13
2.
Montenegro 5 2 1 2 10:6 4 7
3.
Dänemark 5 2 1 2 7:5 2 7
4.
Rumänien 5 1 3 1 6:4 2 6
5.
Armenien 5 2 0 3 6:10 -4 6
6.
Kasachstan 5 0 2 3 3:13 -10 2
Gruppe F
1.
England 5 4 1 0 8:0 8 13
2.
Slowakei 5 3 0 2 10:3 7 9
3.
Slowenien 5 2 2 1 4:3 1 8
4.
Schottland 5 2 1 2 7:8 -1 7
5.
Litauen 5 1 2 2 5:9 -4 5
6.
Malta 5 0 0 5 2:13 -11 0
Gruppe G
1.
Spanien 5 4 1 0 19:2 17 13
2.
Italien 5 4 1 0 13:4 9 13
3.
Israel 5 3 0 2 9:9 0 9
4.
Albanien 5 2 0 3 4:8 -4 6
5.
Mazedonien 5 1 0 4 7:11 -4 3
6.
Liechtenstein 5 0 0 5 1:19 -18 0
Gruppe H
1.
Belgien 6 5 1 0 24:2 22 16
2.
Griechenland 6 3 3 0 10:3 7 12
3.
Bosnien und Herzegowina 6 3 2 1 13:5 8 11
4.
Zypern 6 2 1 3 5:9 -4 7
5.
Estland 6 1 1 4 5:17 -12 4
6.
Gibraltar 6 0 0 6 3:24 -21 0
Gruppe I
1.
Kroatien 5 4 1 0 11:1 10 13
2.
Island 5 3 1 1 8:6 2 10
3.
Ukraine 5 2 2 1 7:4 3 8
4.
Türkei 5 2 2 1 7:5 2 8
5.
Finnland 5 0 1 4 3:8 -5 1
6.
Kosovo 5 0 1 4 2:14 -12 1

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Kerber behält Tennis-Weltspitze - Ostapenko gewinnt sensationell French Op

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jun 2017 19:03

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Ostapenko-gewi ... 83783.html
Samstag, 10. Juni 2017
Kerber behält Tennis-Weltspitze - Ostapenko gewinnt sensationell French Open

Im Finale der French Open setzt sich die Lettin Jelena Ostapenko sensationell gegen Simona Halep aus Rumänien durch. Durch den ersten Grand-Slam-Sieg der 20-Jährigen bleibt Angelique Kerber die Nummer eins der Welt.


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Jelena Ostapenko hat die große Überraschung von Paris perfekt gemacht und die French Open gewonnen. Zwei Tage nach ihrem 20. Geburtstag bezwang die Weltranglisten-47. aus Lettland im Endspiel die favorisierte Simona Halep (Rumänien/Nr. 3) mit 4:6, 6:4, 6:3. Durch die Niederlage Haleps bleibt die Kielerin Angelique Kerber trotz ihres Ausscheidens in der ersten Runde die Nummer eins der Weltrangliste.

Nach 1:59 Stunden verwandelte Ostapenko auf dem Court Philippe Chatrier ihren ersten Matchball und nahm wenig später freudestrahlend den Coupe Suzanne Lenglen in Empfang. Im zweiten Satz hatte sie bereits mit 0:3 in Rückstand gelegen. Ostapenko ist die im Ranking am schwächsten platzierteste Spielerin, die jemals den Titel von Roland Garros holen konnte.

Die Wimbledon-Juniorensiegerin von 2014 kassierte für ihren ersten Turniersieg überhaupt ein Preisgeld in Höhe von 2,1 Millionen Euro und wird im neuen WTA-Ranking auf Platz zwölf vorstoßen. Halep indes verpasste durch ihre zweite Finalniederlage von Paris nach 2014 den möglichen erstmaligen Sprung an die Spitze des WTA-Rankings.
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Jelena Ostapenko könnte ihren Geburtstag mit einem Sieg krönen - und ihrer Konkurrentin Timea Bacsinszky die Feier verderben. 08.06.17 Paris-Halbfinale statt Party Tennis-Damen spielen Geburtstagsduell

Ostapenko, die als erste Lettin überhaupt einen Major-Sieg feierte, begeisterte die Zuschauer erneut mit ihrem riskanten Spiel. Den ausgeglichenen ersten Satz gab Ostapenko jedoch nach 36 Minuten und bezeichnenderweise mit ihrem 23. Unforced Error ab. Auch in der Folge blieb Halep ihrer defensiven Taktik treu, erlief viele Bälle und wartete geduldig auf die Fehler der Lettin.

Doch auch eine 3:0-Führung im zweiten Satz konnte die Favoritin aus Rumänien nicht nutzen. Ostapenko wurde für ihr mutiges Spiel belohnt und holte sich den zweiten Durchgang. Die Vorentscheidung fiel danach, als die 20-Jährige mit einem Netzroller das Break zum 4:3 holte.

Quelle: n-tv.de , jgu/sid
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Jahr nach Kreuzband-OP gelaufen - Reus Ausfall lässt Löw leiden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jun 2017 11:42

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Reus- ... 84251.html
Sonntag, 11. Juni 2017
Jahr nach Kreuzband-OP gelaufen - Reus Ausfall lässt Löw leiden

Endlich ist Marco Reus am Ziel seiner fußballerischen Träume angelangt. Der "Hochbegabte" kämpft sich aus der x-ten Verletzungspause zurück, holt mit dem BVB seinen ersten Titel. Doch nun fällt er für den Rest des Jahres aus. Mehr Tragik geht kaum.

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Zwischen Bio-Cranberrys, Ananas und edlen Säften grüßte Marco Reus recht optimistisch aus dem Krankenbett. "Ich bin schon auf dem Wege der Besserung", schrieb der Nationalspieler von Borussia Dortmund bei Facebook nach seiner Kreuzband-Operation, aber: "Nun wird eine relativ lange Reha-Phase folgen, die ich - mit allem, was ich habe - angehen werde!"

Relativ lange ist in diesem Fall: sehr lange. Die Bundesliga-Hinrunde und damit das Jahr 2017 sind für den verletzungsgeplagten 28-Jährigen, dessen Bein in einer roten Schiene ruht, definitiv gelaufen. Frühestens im Januar also wird Marco Reus wieder Fußball spielen können. "Ich werde alles tun, um bald wieder auf dem Platz zu stehen. Ich bin immer stark zurückgekommen, und das wird auch dieses Mal so sein", teilte er seinen Millionen Fans mit.

In der Tat spielte Reus zuletzt groß auf. Ist der Kopf frei, tanzen seine Füße. Nachdem er von einem Muskelfaserriss zurückgekehrt war, erzielte er sagenhafte acht Tore, darunter in Mainz, in Frankfurt, in Mönchengladbach, gegen Hoffenheim und im DFB-Pokal-Halbfinale bei den Bayern. Jedes Mal das 1:0, im Endspiel gewann er sogar "endlich, endlich" seinen ersehnten ersten Titel. Nach dem Eingriff, der bereits am Mittwoch durchgeführt worden war, muss er zum x-ten Mal in die quälenden Mühlen der Rehabilitation.
Löw leidet mit Reus

Allein die Tatsache, dass er sich operieren ließ, war ein erneuter Rückschlag. Bei der Möglichkeit einer konservativen Behandlung hätte die Pause deutlich kürzer ausfallen können, so jedoch drohen im schlimmeren Fall acht Monate. Nach dem Pokalfinale hatte Reus noch über die Blessur gewitzelt: Vielleicht, sagte er in Berlin vor der Siegesfeier, habe er "ein bisschen Kreuzband". Ein bisschen sehr.

In Nürnberg litt am Samstagabend auch Joachim Löw mit. "Marco tut mir unendlich leid, dass er so eine Leidensgeschichte hat", sagte der Bundestrainer, der den Hochbegabten viel zu selten bei der Nationalmannschaft begrüßen darf. "Ich wünsche ihm alles Gute, gute Besserung - und dass er vielleicht zur zweiten Bundesliga-Halbserie wieder ins Training einsteigen kann."
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Für Marco Reus wiederholt sich Geschichte auf schmerzhafte Weise. Der Flügelstürmer hatte sich 2016 im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern 120 Minuten lang derart verausgabt, dass er monatelang wegen einer Schambeinentzündung ausfiel und die EM in Frankreich verpasste. Aus der BVB-Prognose "Comeback Mitte August" wurde letztlich November. Zeitweise schien es, als sei sein Körper nicht für den Profifußball geschaffen.

Die WM 2014 verpasste er nach einem Syndesmoseanriss, später quälten ihn Bänderrisse und Sprunggelenkprobleme. Auch die Adduktoren bereiteten ihm häufig Schmerzen. Seine Confed-Cup-Teilnahme sagte Reus nach Absprache mit Löw ab, um sich auf die Saison vorbereiten zu können. Diese Chance ist dahin. Vor ihm, schrieb Reus, liege nun "eine schwere Zeit". Mal wieder.
Bilderserie
Deutlich ausgelassener fiel aber der Jubel der BVB-Profis aus. So sprach Tuchel von "besonderen Momenten" und einem "Meilenstein" auch im Hinblick auf den Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus vor dem Champions-League-Spiel gegen Monaco. Nach dem Erfolg konnte auch Reus wieder lachen, ... Reus-Drama mit finaler Erlösung Der BVB besiegt seinen Pokal-Albtraum

Quelle: n-tv.de , jgu/sid
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Presse feiert Montréal-Sieger - "Hamilton fegt alle von der Strecke"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jun 2017 11:15

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Hamilt ... 85246.html
Presse feiert Montréal-Sieger - "Hamilton fegt alle von der Strecke"

Mit seinem sechsten Sieg beim Großen Preis von Kanada rückt Lewis Hamilton Dauerkonkurrent Sebastian Vettel auf die Pelle. Die internationalen Zeitungen sind begeistert vom "Spaziergang" des Briten: "Der König Montréals will sein Reich nicht hergeben."

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Großbritannien

"The Telegraph": Vergesst vierblättrigen Klee - Lewis Hamilton sollte das Ahornblatt als Glücksbringer wählen. Mit einem brillanten Start-Ziel-Sieg in Montréal bewies er erneut, dass Kanada sein liebstes Jagdrevier ist. Mit seinem sechsten Sieg auf der Ile Notre-Dame hat Hamilton seine Titelhoffnungen wiederbelebt. Wie im Schaufenster war dabei zweierlei zu bestaunen: Hamiltons Steuerkunst und die Rückkehr der Mercedes-Macht.

Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 84975.html

Christian Danner zur Formel 1: "Ferrari wurde unter Wert geschlagen"
12.06.17 – 00:54 min
Christian Danner zur Formel 1 "Ferrari wurde unter Wert geschlagen"

"Daily Mirror": Meisterhaft und entspannt zugleich: Lewis Hamilton schlendert zum Sieg in Kanada. Der Engländer glaubt, Vettel damit einen heftigen Schlag im Titelkampf versetzt zu haben. Zweifellos ist der Vizeweltmeister zurück in der Spur.

"The Guardian": Schon wieder erobert Lewis Hamilton Kanada, er war unerreichbar in Qualifying und Rennen, eine Klasse für sich. Und sein Lohn für diesen Sieg war noch weit größer als erwartet. Denn Sebastian Vettel erlebte einen harten Sonntag, an dem ihm zwar immerhin ein starkes Comeback gelang. Dennoch war das Rennen in Montréal ein heftiger Rückschlag für den Deutschen.
Italien

"Gazzetta dello Sport": Schlechter Tag für Ferrari: In Kanada ist für Maranello alles schiefgelaufen. Die Träume zerschellen auf den ersten 400 Metern. Das Mercedes von Montréal ist nicht dasselbe wie jenes in Monaco. Die Silberpfeile haben sich in vielen kleinen Aspekten verbessert, die es Hamilton nun ermöglichten, unbesiegbar zu sein. Ferrari bleibt zwar sehr stark, doch Mercedes ist Vettel auf den Fersen.

"Corriere dello Sport": Der König Montréals will sein Reich nicht hergeben. Für Piloten wie Hamilton zählen die Herrschaft und die Dominanz, die der Brite mit seinem wiedererstarkten Mercedes zurückerobert hat. Das Resultat ist für Vettel trotz einer spektakulären Aufholjagd enttäuschend.

"Tuttosport": Mit seinem Sieg in Kanada nähert sich Lewis Hamilton Michael Schumacher, der in Montréal sieben Mal gewonnen hat. Ferrari leidet unter Hamiltons Dominanz, jetzt muss Maranello hart für den Neustart arbeiten.

"Corriere della Sera": Das verwunschene Rennen in Montréal wird zu einer spektakulären Aufholjagd. Vettels vierter Platz ist angesichts der Schäden beim Start ein Meisterwerk. Der Sieg Hamiltons an diesem für ihn perfekten Wochenende ist für ihn ein Kinderspiel."
Spanien

"As": Totale Dominanz von Hamilton und Mercedes. Wenn der Engländer konzentriert zur Sache geht, kann es niemand mit ihm aufnehmen. Bottas wurde Zweiter im Universum Hamiltons. God save King Lewis.
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Lewis Hamilton liebt Montréal: Bereits sechs Mal hat er den Großen Preis von Kanada gewonnen. 12.06.17 Montréal lässt Vettel stottern Hamilton untermauert Kanada-Expertise
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Kimi Räikkönen ärgert die Favoriten. 09.06.17 Freies Training in Montréal Räikkönen stiehlt Favoriten die Show

"Sport": Hamilton fegt alle von der Strecke. Der Engländer setzt seine Unterschrift unter einen unanfechtbaren Sieg. Nun sieht im WM-Kampf alles wieder rosiger aus.
Frankreich

"L'Equipe": Hamilton unantastbar! Nichts ist jemals einfach in der Formel 1, aber der Brite hatte schon schwierigere Rennen zu bestreiten.
Schweiz

"Neue Zürcher Zeitung": Das Imperium hat zurückgeschlagen: Mit dem ersten Doppelerfolg der Saison meldet sich Mercedes beim Großen Preis von Kanada nach dem Debakel von Monte Carlo als Titelaspirant zurück. In der WM-Wertung führt Sebastian Vettel noch - Ferrari ist trotzdem der große Verlierer des siebten WM-Laufes.

Quelle: n-tv.de
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Wer sehen will, muss zahlen - Champions League gibt's nur im Pay-TV

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jun 2017 11:38

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Champ ... 87160.html
Dienstag, 13. Juni 2017
Wer sehen will, muss zahlen - Champions League gibt's nur im Pay-TV

Das ZDF ist raus, für den Zuschauer bedeutet das: Ab der Saison 2018/2019 gibt's den Fußball in der europäischen Königklasse im Fernsehen nur noch gegen direkte Bezahlung. Das ist neu. Mit von der Partie ist auch der Internet-Streamingdienst DAZN.

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Die Fußball-Champions-League wird ab der Saison 2018/2019 erst einmal für drei Spielzeiten einzig und allein beim Bezahlsender Sky im Fernsehen und beim ebenfalls kostenpflichtigen Streaming-Angebot DAZN im Internet zu sehen sein. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Königsklasse, dass alle Spiele in Deutschland und Österreich nur gegen direkte Bezahlung gezeigt werden. Bislang besitzt Sky zwar die Pay-TV-Rechte, allerdings zeigt auch das ZDF ausgewählte Spiele und finanziert das mit der Rundfunkgebühr, die jeder zahlen muss.
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Müssen die Fernsehzuschauer demnächst neben dem Rundfunkbeitrag extra dafür bezahlen, wenn sie sehen wollen, wie der FC Bayern gegen eine spanische Mannschaft aus der Champions League ausscheidet? 16.05.17 Champions League nur im Pay-TV? ZDF wähnt sich im Königsklassen-Rennen

Das von der Uefa erworbene Paket gilt nach Angaben von Sky für alle Verbreitungswege bis zum Jahr 2021. Der Sender arbeitet mit dem Streaming-Anbieter DAZN zusammen, der Sub-Lizenzen für das Internet erhält. Über den Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben. Das ZDF ist in dem Bieterverfahren leer ausgegangen. Der öffentlich-rechtliche Sender darf nur noch in der kommenden Saison insgesamt 18 Partien im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.

Noch nicht vergeben ist das Rechtepaket für die Europaliga. Offen ist auch noch, welche Spiele der Champions League Sky und welche Partien das zur Perform Group zählenden Portal DAZN zeigt. "Rechtzeitig vor Beginn der neuen Rechteperiode werden alle weiteren Einzelheiten zu dieser Vereinbarung bekanntgeben", hieß es.

Quelle: n-tv.de , sgi/dpa/sid
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Südkorea plant Asien-Turnier -Könnte Nordkorea die WM ausrichten ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jun 2017 20:42

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Koenn ... 87976.html
Dienstag, 13. Juni 2017
Südkorea plant Asien-Turnier - Könnte Nordkorea die WM ausrichten ?

Südkorea plant eine Fußball-Weltmeisterschaft mit vier Ausrichtern - und das weitgehend isolierte Nordkorea soll dabei sein. Für Südkorea steht dabei wohl weniger der Sport, als vielmehr die Politik im Vordergrund. Doch China könnte den Plan torpedieren.

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Die Fußball-WM 2030 könnte womöglich erstmals von vier Gastgebern ausgerichtet werden. Südkorea gab bekannt, mit China sowie Japan und pikanterweise auch seinem verfeindeten Bruderstaat Nordkorea eine gemeinsame Bewerbung für die Endrunde in 13 Jahren in Betracht zu ziehen. Der neue Staatspräsident Moon Jae-in erörterte dieses ambitionierte Projekt bereits in einem Gespräch mit Weltverbands-Chef Gianni Infantino.

Der linksliberale Moon ist seit Mai südkoreanischer Staatschef. Zu den ersten Ankündigungen Moons, dessen Vater aus Nordkorea geflüchtet war, gehörte, wieder stärker auf das weitgehend isolierte Nordkorea zuzugehen. Eine gemeinsame WM-Ausrichtung durch das Quartett könnte demnach für Südkorea auch ein Weg sein, die diplomatischen Beziehungen zu Pjöngjang zu verbessern. Nord- und Südkorea befinden sich seit dem Korea-Krieg 1950 offiziell noch immer im Krieg, ein Friedensvertrag wurde nie geschlossen.
China hat vermutlich andere Pläne

"Wir möchten damit beginnen, mit China und Japan Gespräche zu führen", sagte ein Sprecher des südkoreanischen Verbandes KFA zur geplanten Vorgehensweise. Südkorea und Japan hatten bereits 2002 die WM-Endrunde miteinander ausgerichtet. Während die chinesische Nationalmannschaft in der Gruppenphase als letzte der Gruppe C ausschied, war Nordkorea gar nicht erst für das Turnier qualifiziert.

KFA-Präsident Chung Mong-Gyu zufolge würde Nordkorea, das keine diplomatischen Beziehungen zu Japan und Seoul unterhält, auf eine Co-Gastgeberrolle vorbereitet werden, sollten die anderen Parteien zustimmen. China könnte allerdings auch eine alleinige Ausrichtung anstreben, sagte Chung weiter. Chinesische Offizielle hatten entsprechende Pläne in der Vergangenheit schon angekündigt. Infantino sagte, dass er Moons "Vision" respektiere und mit Chinas Staatspräsident Xi Jinping - einem Fußball-Liebhaber - morgen in Peking über den Vorschlag sprechen wolle.
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Was für ein Interesse Nordkoreas an dem durchaus kühnen Plan spricht: Machthaber Kim Jong-Un möchte den Fußball in seinem Land offenbar vorantreiben. Fußballschulen sollen neue Messis herausbilden. Der Ex-Bundesliga-Profi Jörn Andersen ist seit dem vergangenen Jahr Trainer der nordkoreanischen Nationalmannschaft - und will es bis mindestens 2018 bleiben. Seine Arbeit hat allerdings nur etwas gefruchtet: Von Platz 125 in 2016 rückte die Männer-Nationalelf auf Rang 114 vor. Die WM 2018 wird das Team aber dennoch verpassen.

Für die WM 2026 werden unter der Federführung der USA auch Kanada und Mexiko eine gemeinsame Bewerbung abgeben. Das gaben die Staaten im April bekannt. Sogar die gemeinsame Turnier-Ausrichtung von drei Staaten wäre ein Novum bei einer WM-Endrunde. Für 2030 gilt bislang neben China auch Argentinien gemeinsam mit Nachbarland Uruguay als weitere Optionen.

Quelle: n-tv.de , ara/sid/dpa
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Segel-Finale im Bermuda-Dreieck - Schümann drückt Neuseeland die Daumen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2017 12:34

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Schuemann-drue ... 91599.html
Donnerstag, 15. Juni 2017
Segel-Finale im Bermuda-Dreieck - Schümann drückt Neuseeland die Daumen

Mit mehr als 90 Stundenkilometern jagen die Hightech-Boote beim Americas's Cup übers Wasser. Wieder einmal treffen im Finale die Segelteams aus den USA und Neuseeland aufeinander. Mit dabei ist am TV-Mikrofon die deutsche Segel-Legende Jochen Schümann.

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Deutschlands Segel-Legende Jochen Schümann drückt dem Herausforderer aus Neuseeland vor dem America's-Cup-Hit gegen die Amerikaner die Daumen: "Bei Leichtwind glaube und hoffe ich, dass die Kiwis sich gegen die Amerikaner durchsetzen können." Das 35. Match um den America's Cup vor Bermuda bringt von Samstag an die Neuauflage des Duells von 2013: Das Emirates Team New Zealand fordert das Oracle Team USA.

Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 72226.html

"Mount Everest des Segelns": America's Cup verleiht Katamaranen Flügel
02.06.17 – 01:45 min
"Mount Everest des Segelns" America's Cup verleiht Katamaranen Flügel

Servus TV und Sky Sport übertragen das Cup-Finale an den Renntagen zwischen 19 und 20.30 Uhr deutscher Zeit live und frei empfangbar. "Eine tolle Sache für die deutschen Segelfans. Und ich freue mich, als Co-Kommentator dabei zu sein!", sagt Schümann, der bei Sky vor dem Mikrofon sitzt. Für die Neuseeländer ist es die Chance zur Revanche. Sie hatten vor vier Jahren schon 8:1 geführt, konnten aber acht Match-Punkte nicht verwandeln und unterlagen den Amerikanern um Steuermann Jimmy Spithill nach einem der größten Comebacks in der Sportgeschichte noch mit 8:9.
Schümann ist der einzige deutsche Sieger

Nun ringen erneut die beiden besten Cup-Teams des vergangenen Jahrzehnts um die älteste Trophäe der Sportgeschichte. Auch wenn Schümann mit den Kiwis sympathisiert, sind die Amerikaner in der Favoritenrolle. Nicht vergessen dürfe man, "dass Jimmy Spithill und Tom Slingsby bei Oracle über mehr Erfahrung im America's Cup verfügen". Schümann hat 2003 mit dem Schweizer Team Alinghi den Cup gewonnen - als bislang einziger deutscher Segler.

Die Neuseeländer schalteten in der Herausfordererrunde die Favoriten aus Großbritannien und Schweden aus. Das gelang den Neuseeländern mit dem schnellsten Katamaran der Flotte und 49er-Olympiasieger Peter Burling am Rad. Der mit 26 Jahren jüngste Steuermann im Feld sagt vor seinem ersten Cup-Finale: "Das Ziel bleibt: Wir sind hier, um den America's Cup nach Neuseeland zurückzuholen."
Sieben Siegpunkte müssen erkämpft werden
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US-Skipper Spithill steuert seinen dritten Triumph in Serie an. Der 37-jährige Australier in Diensten der Amerikaner war 2010 mit Oracle selbst der jüngste Sieger in der Cup-Geschichte. Vor seinem sechsten Einsatz meinte er: "Wir stehen vor dem Kampf unseres Lebens." Die Hightech-Katamarane erheben sich auf sogenannten Foils (Tragflächen) aus dem Wasser und rasen wie Flugobjekte mit Geschwindigkeiten von mehr als 90 Stundenkilometern über den Great Sound. Das Rennen zwischen Neuseelands "Roter Rakete" namens "Aotearoa" (Land der langen weißen Wolke) und Amerikas rot-schwarzer "17" beginnt am 17. Juni vor Hamilton am äußersten Zipfel des berüchtigten Bermuda-Dreiecks.

Es endet, wenn ein Team sieben Siegpunkte erkämpft hat. Die Neuseeländer starten mit einem Minuspunkt. Die Amerikaner hatten durch eine umstrittene Neuregelung an der Qualifikation teilnehmen dürfen - und die Vorrunde gewonnen. Die bei den Buchmachern leicht favorisierten Amerikaner wollen ihren insgesamt 30. Cup-Sieg seit der Premiere im Jahr 1851.

Quelle: n-tv.de , Tatjana Pokorny, dpa
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Redelings gratuliert Klopp - "Noch limitierter als Jürgen Klinsmann"

Beitragvon Gudrun Graf » 16. Jun 2017 08:30

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/redel ... 91929.html
Freitag, 16. Juni 2017
Redelings gratuliert Klopp - "Noch limitierter als Jürgen Klinsmann"

Von Ben Redelings

Er ist eine der faszinierendsten Gestalten des Fußballs. An sein nun 50 Jahre währendes Leben als Harry Potter-Double, sein Leiden als Kicker und sein amouröses Verhältnis zu Zlatan Ibrahimovic erinnert unser Kolumnist. Um wen es geht? Jürgen Klopp.

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Die Trefferquote seiner Sprüche ist bei der Menge, die Jürgen Klopp raushaut, überraschend hoch. Vor allem, weil er sich selbst zwar gerne in den Mittelpunkt rückt, dabei aber niemals schont: "Mit schlechtem Fußball habe ich mich lange genug rumgeschlagen - und zwar mit meinem eigenen." Der folgende Vergleich ist so ein typischer Satz von ihm. Nach oben austeilen, sich selbst einen Faustschlag auf die Nase drücken und am Ende als sympathischer Gewinner dastehen: "Ich war fußballerisch noch limitierter als Jürgen Klinsmann. Aber immerhin habe ich es auf 325 Zweitligaspiele gebracht, ohne einen einzigen Trick zu beherrschen."
Der Einsatz stimmt: Klopp im Jahr 1999.
Der Einsatz stimmt: Klopp im Jahr 1999.
(Foto: imago/Sämmer)

Das führte damals häufiger zu Situationen wie dieser: "Dragoslav Stepanovic hat mich mal vor einem Hallenturnier gefragt, ob ich auch schon mal Halle gespielt hätte. Als ich das bejahte, sagte er nur: Gut, aber heute nicht." Auch Jahre später wurde Klopp von gemeinsamen Weggefährten an sein begrenztes Talent erinnert: "Wir haben mal beim FC Homburg gespielt, da sprang einem Gegner beim Stoppen der Ball sehr weit weg. Da sagte der Heidel oben auf der Tribüne: Schaut mal, die haben ja auch einen Klopp." Bei seinen Ausflügen zum Fernsehen fühlte sich der gebürtige Stuttgarter ("Ich war ein Kaiserschnitt. Ich habe nur die ersten zwei Wochen meines Lebens dort verbringen müssen und bin dann weggezogen") dann schon bedeutend wohler: "Hätte ich auf dem Platz immer so konzentriert Doppelpässe gespielt wie vor der Kamera, wäre ich als Spieler garantiert erfolgreicher gewesen."

Im Grunde war sein Weg auf die Trainerbank vorbestimmt: "Fußball habe ich schon recht früh verstanden, ich konnte es nur nicht umsetzen. Über dem Hals war ich stärker als drunter." Manager Christian Heidel ("Der Drecksack gab mir als Spieler einen Vertrag - mit dem Geld konnte ich mir die Autos, die er verkauft hat, nicht mal leisten") und Präsident Harald Strutz hatten eigentlich nach einem weiteren Trainer-Rauswurf die Idee, die Saison komplett ohne Übungsleiter zu beenden. Doch dann ergriff Klopp die Chance, die sich ihm bot, im Handstreich. In kürzester Zeit erarbeitete sich Jürgen "Harry Potter" Klopp ("Harry Potter ist mir lieber, als wenn sie mich Kermit getauft hätten") nach leichten Anfangsschwierigkeiten seinen Status als talentierter Bundesliga-Coach. Seine Methoden waren jedoch nicht immer so ganz nach dem Geschmack seiner Spieler - vor allem nicht derer, die noch mit ihm zusammen auf dem Platz gestanden hatten, wie Torwart Dimo Wache: "Früher war er nach Testspielen immer die Nummer eins an der Wurstbude. Heute bevorzugt er diese merkwürdige Trennkost."
"So, Kinder!"

Nach vielen ereignis- und erfolgreichen Jahren verließ er den 1. FSV Mainz 05 im Jahr 2008. Sein tränenreicher Abschied mündete in den Worten: "Sollte ich jemals ein schlechtes Wort über Mainz 05 verlieren, dann möchte ich sofort eins mit der Eisenstange gegen das Schienbein bekommen." Bei seiner Ankunft in Dortmund stellte er erst einmal bescheiden fest: "Mir war es leider nie vergönnt, vor so einer Kulisse wie im Westfalenstadion zu spielen. Bei mir waren es vielleicht in der gesamten Karriere 80.000 Zuschauer."
"Ein Tor würde dem Spiel gut tun"

Ben Redelings ist "Chronist des Fußballwahnsinns" (Manni Breuckmann) und leidenschaftlicher Anhänger des VfL Bochum. Der Autor, Filmemacher und Komödiant lebt in Bochum und pflegt sein Schatzkästchen mit Anekdoten. Seine kulturellen Abende "Scudetto" sind legendär. Für n-tv.de schreibt er stets dienstags die spannendsten und lustigsten Geschichten auf. Sein Motto ist sein größter Bucherfolg: "Ein Tor würde dem Spiel gut tun".

Von Anfang an folgte die Mannschaft seiner Marschroute. In der Saison 2009/2010 waren seine Spieler sogar so trainingsfleißig, dass sie zumeist noch lange nach dem Ende der Übungseinheiten auf dem Platz standen, um Freistöße und Flanken zu üben. Eigentlich ein Grund zur Freude für jeden Coach. Doch Trainer Jürgen Klopp hatte eines Tages genug. Als er nach über 45 Minuten immer noch alleine unter der Dusche auf jemanden wartete, der ihm den Rücken schrubbte, zog er sich wieder an und ging nach draußen. Dort brüllte er dann amüsiert: "So, Kinder! Ich stelle gleich das Flutlicht ab!"

Als das Team 2011 erstmals unter Trainer Klopp Deutscher Meister wurde, jubelte die ganze Stadt. Die Mannschaft spielte einen hervorragenden Fußball, mit einem sehr jungen Team (Klopp: "Bei unserem letzten Sieg in München wurden die meisten meiner Spieler noch gestillt"). Trotzdem zeigte man sich lange Zeit sehr zurückhaltend: "Wir haben uns darauf verständigt, das M-Wort nicht zu benutzen. Aber wir wollen die Tabellenführung mit in die Sommerpause nehmen", sagte beispielsweise Stadionsprecher Norbert Dickel. Nach dem Titelgewinn sagte Klopp: "Wenn du das Glück an dem Tag eingesammelt und es in die Welt rausgeschossen hättest, dann hätte noch ganz China gegrinst." In dieser Hochphase der Gefühle war fast alles erlaubt.
"Müssen wir ihn uns ab und zu auch schönsaufen"

Und so führte Klopp ein legendäres TV-Gespräch mit Moderator Arnd Zeigler: "Wenn man sich das Spiel angeschaut hat, ein Torwart, der weit über 29 ist. Der Altersschnitt ist sicherlich auch ein Problem. Kann sich das eine Spitzenmannschaft erlauben?" Klopp: "Ich fand, heute hat es Roman sogar recht ordentlich gemacht. Wenn man ihn morgens sieht, nach dem Aufstehen, ist das ein schreckliches Bild, das er da abgibt. Aber auch da muss ich sagen, keine Chance, irgendwas zu ändern. Wir müssen ihn da durchschleppen und … ja … wir gucken, wie lange das noch geht. Aber ich habe auch da keine Alternativen. Ich kann keinen Feldspieler hinten reinstellen. Er ist der Einzige, den wir haben, und dementsprechend müssen wir ihn uns ab und zu auch schönsaufen."
"Ach, ich komme doch umsonst."
"Ach, ich komme doch umsonst."

Vor laufenden Kameras fiel Superstar Zlatan Ibrahimovic dem damaligen BVB-Trainer bei der Fifa-Fußball-Gala im Januar 2014 in Zürich um den Hals. Der Schwede lächelte Klopp an: "Sag mal, wann holst du mich denn endlich nach Dortmund?" Klopp taumelte leicht irritiert zurück, schüttelte weiter Ibras Hand und stammelte dann: "Naja, dafür müsste ich erst meine komplette Mannschaft verkaufen." Ibrahimovic schüttelte den Kopf: "Ach, ich komme doch umsonst. Das sollte jetzt nur nicht der Präsident von Paris hören."

Klopp versteht es, das bunte Treiben trotz aller Ernsthaftigkeit nicht zu überhöhen. Und gerade deshalb gelingen ihm immer wieder Momente wie dieser. Nach einem Spiel zwischen dem BVB und dem VfL Wolfsburg wollte Dortmunds Pressesprecher Sascha Fligge die Fragerunde für die Journalisten eröffnen, doch Klopp ergriff selbst als Erster das Wort: "Ich will nur ganz kurz was dazu sagen, ich weiß, die Jungs müssen heim. Aber ich muss mal für kleine Trainer. Falls jemand eine Frage hat, gerne. Wenn nicht, dann ist einfach Schluss. Das Spiel hat für sich gesprochen." Klopp schaute sichtlich bedrückt in die Runde. Weil niemand etwas sagte, fuhr er fort: "Also ich muss wirklich, sonst wird es unangenehm." Im Raum entspannte sich die Atmosphäre schlagartig. Lächelnd meinte der Pressesprecher: "Du kannst auch noch mal wiederkommen." Doch von diesem Vorschlag hielt Klopp wenig und machte keine Mördergrube aus seinen Gedanken: "Da, wo ich hinmuss, da komme ich nicht mehr wieder." Wolfsburgs Trainer Hecking lächelte und blickte erwartungsfroh auf die Pressevertreter: "Ich muss noch nicht."
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Einzig seine emotionalen Ausbrüche am Spielfeldrand sorgen in der ganzen Welt für Irritationen. Der britische "Guardian" hat darüber einmal sehr schön geschrieben: "Es ist hinreichend bekannt, dass Jürgen Klopp der einzige Bundesliga-Trainer ist, der keine Maske tragen muss, um die Kinder an Halloween zu erschrecken."

Für viele Fußballfans ist Jürgen Klopp der geborene Trainer. Da glaubt man es kaum, dass er selbst ganz früher etwas anderes werden wollte: "Ursprünglich Arzt. Ich habe bis heute wohl so ein kleines Helfersyndrom in mir. Aber ich war für diesen Beruf - ehrlich gesagt - wohl nicht schlau genug. Bei der Vergabe der Abiturzeugnisse sagte der Rektor zu mir: Hoffentlich klappt‘s mit dem Fußball, sonst sehe ich schwarz." Es hat geklappt. Und wie. Heute feiert Jürgen Klopp seinen 50. Geburstag. Alles Gute und ein dreifaches Glück auf!

Das Buch unseres Kolumnisten Ben Redelings: "Bundesliga-Album: Unvergessliche Sprüche, Fotos, Anekdoten" bei Amazon bestellen. Außerdem ist er mit seinen Programmen unterwegs: Infos und Tickets.

Quelle: n-tv.de
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DTM-Überraschung in Budapest - Mercedes-Pilot di Resta gewinnt vor Glock

Beitragvon Gudrun Graf » 17. Jun 2017 18:05

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Mercedes-Pilot ... 94943.html
Samstag, 17. Juni 2017
DTM-Überraschung in Budapest - Mercedes-Pilot di Resta gewinnt vor Glock

Im ersten Auslandsauftritt der DTM-Saison feiert Paul di Resta im Mercedes einen Überraschungscoup. Auf dem Hungaroring sortiert sich Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock dahinter ein, die Titelkandidaten gehen in Budapest leer aus.


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Die früheren Formel-1-Piloten Paul di Resta und Timo Glock haben für eine dicke Überraschung in der DTM gesorgt. Di Resta feierte auf dem Hungaroring seinen ersten Sieg seit 13 Monaten. Der 31-Jährige im Mercedes setzte sich vor BMW-Pilot Glock durch. Beide waren aus dem hinteren Mittelfeld ins Rennen gegangen. Dritter wurde Bruno Spengler (BMW).
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Zur großen Enttäuschung wurde das fünfte Saisonrennen indes für die Titelkandidaten: Der Meisterschaftszweite Jamie Green, von Rang zwei gestartet, wurde im Audi nur Siebter. Gesamtspitzenreiter Lucas Auer im Mercedes verpasste nach einem unglücklichen Rennen als 13. die Punkteränge. Vor allem Audi hatte sich vor dem Rennen viel mehr erwartet. Die Ingolstädter waren von den ersten fünf Startplätzen ins Rennen gegangen, hatten dann aber Pech mit einer frühen Safety-Car-Phase, die der Konkurrenz in die Karten spielte.

In der Gesamtwertung liegt weiter Auer (69) vor Green (59), Dritter ist Ex-Meister Mike Rockenfeller (Neuwied/53), der als bester Audi-Mann den vierten Rang belegte.

Quelle: n-tv.de , jgu/
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"Menschenhandel" in der NHL - Vegas wildert sich zum Halb-Traum-Kader

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jun 2017 13:56

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Vegas-wildert- ... 96641.html
Montag, 19. Juni 2017
"Menschenhandel" in der NHL - Vegas wildert sich zum Halb-Traum-Kader

Tom Kühnhackl, Jaromir Jagr oder Philipp Grubauer: Die Vegas Golden Knights dürfen sich vor ihrer Premierensaison in der NHL fast nach Herzenslust ihren Kader zusammenstellen. Die anderen Klubs dürfen in diesem "Spiel" nur ihre Topstars schützen.

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Eigentlich hat Tom Kühnhackl einen Traumjob. In der NHL gewann der Niederbayer gerade zum zweiten Mal in Folge mit den Pittsburgh Penguins den Stanley Cup, ließ sich vergangene Woche von 500.000 Fans bei der Meisterparade bejubeln. Dennoch sitzt Kühnhackl quasi auf gepackten Koffern - schon am Mittwoch könnte es für den Eishockey-Nationalspieler "Leaving to Las Vegas" heißen.
Im Vegas-Fokus: Spieler wie Tom Kühnhackl.
Im Vegas-Fokus: Spieler wie Tom Kühnhackl.
(Foto: Justin Cooper/Cal Sport Media/dpa)

Die Vegas Golden Knights, ab der Saison 2017/18 31. und neuestes Team der Liga, dürfen sich bis Wochenmitte ihren Kader zusammenstellen. Und weil die NHL tunlichst eine von Beginn an absolut konkurrenzfähige Mannschaft im Spielbetrieb sehen mag, können sich die Güldenen Ritter aus der Zocker-Metropole fast nach Herzenslust bei der Konkurrenz bedienen, die nur ihre Topstars schützen darf.

"Das ist der größte Spaß, den ich jemals im Eishockey hatte", sagte General Manager George McPhee, als am Sonntagabend alle anderen 30 Teams die Liste der für die Golden Knights verfügbaren Spieler veröffentlicht hatten. McPhee ist nun Hauptfigur des realistischsten Manager-Spiels der Welt, darf sich aus Hunderten Spielern seine künftige Mannschaft zusammenpicken.
Salary Cap gilt, Top-Stars geschützt

Klar, McPhee ist strengen Regeln unterworfen. Die Gehaltsobergrenze (Salary Cap) gilt auch für Vegas, zudem durften sich die künftigen Gegner aussuchen, welche Spieler sie für die sogenannte "Expansion Draft" zur Verfügung stellen. Einen Torwart, sieben Stürmer, drei Verteidiger oder einen Torwart und acht Feldspieler unabhängig ihrer Position konnten die Teams vor dem Zugriff der Knights schützen.

Die allererste Sahne vom Schlage eines Sidney Crosby (Pittsburgh) oder Alexander Owetschkin (Washington) ist damit vom Markt, auch Spieler in den ersten zwei NHL-Jahren wie Edmontons Wunderknabe Connor McDavid können nicht gewählt werden. Ansonsten darf sich McPhee fühlen wie ein Kleinkind im Spielwaren-Großhandel: Vom jedem der 30 anderen Teams darf und muss er sich jeweils einen Spieler aussuchen. Der 45 Jahre alte Sturm-Haudegen Jaromir Jagr (Florida) ist ebenso im Rennen wie Pittsburghs ins zweite Glied abgerutschter Meister-Goalie Marc-André Fleury.

Von den sieben deutschen NHL-Profis sind vier in der Verlosung. Edmonton setzte freilich Sturmstar Leon Draisaitl auf die Liste der geschützten Spieler, auch Tobias Rieder (Arizona) und Thomas Greiss (New York Islanders) sind geblockt. Mit einem baldigen Umzug nach Nevada müssen allerdings Dennis Seidenberg (Islanders), Korbinian Holzer (Anaheim), Philipp Grubauer (Washington) und Kühnhackl rechnen.
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Schon im vergangenen Jahr konnten sich die Kühnhackls über die Monster-Trophäe freuen. 12.06.17 Vater adelt Sohn für NHL-Triumph Kühnhackl feiert Stanley Cup mit Leberkäse
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Kühnhackl ist der Prototyp des NHL-Profis, den die Knights suchen: Mit 25 Jahren jung, mit seinen beiden Stanley-Cup-Siegen dennoch erfahren, vor allem aber mit rund 600.000 US-Dollar Jahressalär kein Großverdiener. Mitspracherecht hat der Landshuter nicht - im großen Draft-Getümmel ist Kühnhackl nur Passagier.

Menschenhandel sei dies, so rufen die Kritiker dieses Systems. Dabei erwischt es die NHL-Asse mit einem möglichen Umzug ins mondäne Las Vegas glimpflich - das kann Richard Gynge bestätigen. Schwedens Nationalspieler hatte 2012 einen hochdotierten Vertrag bei Dynamo Moskau in der KHL abgeschlossen. Kurz darauf kam Admiral Wladiwostok neu in die Liga - und Gynge fand sich quasi über Nacht an der fernöstlichen Pazifik-Küste wieder.

Quelle: n-tv.de , Christoph Leuchtenberg, sid
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Confed-Cup-Auftakt gelingt - DFB-Team wackelt - und besiegt Australien

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Jun 2017 19:35

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/DFB-T ... 97501.html
Montag, 19. Juni 2017
Confed-Cup-Auftakt gelingt - DFB-Team wackelt - und besiegt Australien

Überlegen und doch bedrängt - die deutsche Fußball-Nationalmannschaft macht sich beim ersten Spiel des Confed Cups das Leben schwer. Gegner Australien nutzt die Patzer und verliert trotzdem. Das DFB-Team ist vor dem Spiel gegen Chile gewarnt.

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Joachim Löw riss seine Arme zu einem kurzen Jubel hoch, seine Spieler sanken vollkommen ausgepumpt auf den Rasen: Mit einigen Wacklern und einem Schuss Genialität von Leon Goretzka hat das deutsche Perspektivteam seine erste Reifeprüfung beim Confed Cup bestanden. Trotz zweier schwerer Torwartfehler von Bernd Leno rang der spielfreudige Weltmeister-Nachwuchs den Asienmeister Australien in Sotschi 3:2 (2:1) nieder und rechtfertigte zum Auftakt der Mini-WM das Vertrauen des Bundestrainers Joachim Löw.
Video
Joachim Löw zu Kader-Experimenten: "Confed Cup ist für mich ein Geschenk"
19.06.17 – 00:26 min
Joachim Löw zu Kader-Experimenten "Confed Cup ist für mich ein Geschenk"

"Es war eine sehr, sehr gute erste Halbzeit", sagte Löw, der nachsichtig mit seinen etwas zu nachlässigen Spielern umging, im ZDF. "Viele Spieler haben ihr erstes Spiel bei einem solchen Turnier gemacht - dafür bin ich sehr zufrieden."

Der herausragende Schalker Goretzka leitete das 1:0 durch Lars Stindl (5.) ein, holte den Foulelfmeter zum 2:1 heraus (Julian Draxler, 44.) und erzielte das 3:1 im halbvollen Olympiastadion von 2014 selbst (48.). Leno ließ beim 1:1 der eigentlich harmlosen Australier durch Tom Rogic (37.) den Ball unter seiner Achsel durchrutschen, vor dem 3:2 patschte er den Ball ungeschickt vor die Füße des Torschützen Tomi Juric (56.).
"Gegen Chile müssen wir besser spielen"

Gegen Chile am Donnerstag (ab 20 Uhr im n-tv.de Liveticker) und Kamerun (25. Juni) könnten derartige Patzer knallhart bestraft werden - das sah auch der Kapitän so. "In der ersten Halbzeit hätten wir mehr Tore machen müssen, in der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr so überlegen. Wir haben da sehr den Faden verloren", sagte Draxler im ZDF: "Gegen Chile müssen wir wirklich besser spielen."

Als Leno zum Anpfiff seines schwarzen Abends gemäß der angekündigten Rotation seinen Platz im deutschen Tor einnahm, blickte er in die pure Trostlosigkeit. Spärlich besetzt war die Fischt-Arena, und bis in die oberste Reihe waren die Kommandos der deutschen Spieler zu hören, die im Gedenken an den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl mit Trauerflor aufliefen. Auf der Ehrentribüne nahm Fifa-Präsident Gianni Infantino diese Minuskulisse säuerlich lächelnd hin - 28.605 Zuschauer sollen es gewesen sein.

Nach vier Minuten wurde es allerdings erstmals lauter. Trotz aller Warnungen vor der "Rugby-Mentalität" der angeblich so kompromisslosen Australier stand es früh 1:0. Julian Brandt hatte nach einem Steilpass des von Beginn an auffälligen Goretzka geschickt auf Stindl zurückgelegt, der mit 28 sein erstes Länderspieltor erzielte. Sandro Wagner, bemühte zweite Spitze neben Stindl, hätte beinahe das 2:0 geköpft (16.).

Der Asienmeister war der deutschen Spielkultur nicht gewachsen. Australien zog sich zurück, presste nicht, massive Probleme im Flachpass waren unübersehbar. Der starke Brandt (20./27.) und Wagner (23.) alleine vor Torhüter Mathew Ryan hätten das zu weiteren Treffern nutzen müssen. Nach 30 Minuten standen bereits 10:1 Torschüsse in der Statistik - nur die Chancenverwertung der DFB-Elf ließ zu wünschen übrig.
Leno macht Australien unfreiwillig stark
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Löw schaute sich den bis dahin rundum gelungenen Auftritt seiner jungen, aber hochmotivierten Mannschaft entspannt an. Gemächlich durchschritt er seine Coaching Zone, nur ab und an rief er der bis zur Großchance für Trent Sainsbury (36.) gut sortierten Vierer-Abwehrkette Anweisungen zu. Doch der arg wacklige Leno brachte Australien zweimal zurück ins Spiel. Draxler, der immerhin kurz darauf seinen Elfmeter sicher verwandelte, war vor dem 1:1 nach einem Fehlpass einfach stehen geblieben. Das 3:2 ging dann aber allein auf Lenos Kappe. Joker Timo Werner hätte das Spiel entscheiden können, traf aber nur den Pfosten (75.).

Nach dem Abpfiff steht für die deutsche Mannschaft schon um 21.30 Uhr der Flug nach Kasan auf dem Programm, wo am Donnerstag das Duell mit Südamerika-Meister Chile wartet. Dort könnte sich auch die Stimmung verbessern: Confed-Cup-Atmosphäre im prachtvollen Bade- und Kurort Sotschi gab es nicht. Hier und da standen einige Blumenkübel im Fußball-Design, ein paar Fähnchen wehten schlaff im Regen. Das war es auch schon.

Quelle: n-tv.de , Oliver Mucha und Marco Mader, sid
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Tennis-Legende hat hohe Schulden - Gericht erklärt Boris Becker für bankro

Beitragvon Gudrun Graf » 21. Jun 2017 18:34

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Gericht-erklae ... 00969.html
Mittwoch, 21. Juni 2017
Tennis-Legende hat hohe Schulden - Gericht erklärt Boris Becker für bankrott

Schwerer Schlag für Boris Becker: Ein englisches Gericht erklärt die Tennis-Legende für pleite. Seine Anwälte versuchen noch, eine Frist zur Zahlung zu erwirken. Doch die Richterin ist nicht davon überzeugt, dass Becker seine Schulden tilgen kann.

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Tennis-Legende Boris Becker ist von einem englischen Gericht für pleite erklärt worden. In dem Prozess, bei dem Becker selbst nicht anwesend war, ging es um eine seit zwei Jahren ausstehende Zahlung an die privaten Bankiers Arbuthnot Latham & Co. Die Privatbank hatte aufgrund ausstehender Zahlungen den Konkurs Beckers beantragt. Um wie viel Geld es genau geht, wurde nicht erklärt. Die Richterin sprach von Schulden in "substantieller" Höhe.

Zuvor hatten Beckers Anwälte im nur 30 Minuten dauernden Prozess englischen Medien zufolge darum gebeten, die Bankrotterklärung hinauszuzögern. Ein "letzter Aufschub" von 28 Tagen sei ausreichend, um die Schulden zu tilgen. Mit einer Hypothek auf eine Immobilie in Spanien hätte er sechs Millionen Euro zur Verfügung, begründeten seine Anwälte dem "Guardian" zufolge. "Wenn es um Geld geht, ist er leider nicht sehr clever", sagte sein Verteidiger John Briggs.
"Mann, der mit dem Kopf im Sand steckt"

Doch der Bitte folgte Richterin Christine Derrett nicht. "Man hat den Eindruck von einem Mann, der mit dem Kopf im Sand steckt." Es sei nicht glaubhaft, dass die erheblichen Schulden bald beglichen werden könnten. Denn trotz seiner Arbeit als Kommentator und Trainer gebe es "keinen Nachweis über persönliche Vermögenswerte, die es Becker möglich machen, die Schulden zurückzuzahlen", zitiert die "Daily Mail" Derrett.
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Auch um das Ansehen des dreimaligen Wimbledon-Siegers machen sich Becker und seine Anwälte offenbar Sorgen. Bei jemandem in seiner Position sei eine Bankrotterklärung nicht förderlich für sein Ansehen, so Beckers Anwalt. Doch das lässt die Richterin kalt: "Darüber hätte er sich vor langer Zeit Gedanken machen sollen", zitiert der englische "Guardian". "Es ist nicht häufig, dass eine prominente Person seit Oktober 2015 Schulden hat."

Trotz des Urteils wurde die Richterin auch persönlich. Sie bedauere das Urteil, sagte Derrett. Sie habe Becker persönlich in Wimbledon spielen sehen. "Das zeigt vielleicht mein Alter." In Deutschland kann man übrigens nicht für pleite erklärt werden, sondern muss eine Privatinsolvenz selbst beantragen.

Quelle: n-tv.de , ara
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Harmlos, aber glücklich - DFB-Elf wackelt, trotzt aber Chiles Power

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jun 2017 21:10

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/DFB-E ... 02939.html
Donnerstag, 22. Juni 2017
Harmlos, aber glücklich - DFB-Elf wackelt, trotzt aber Chiles Power

Erster echter Härtetest für die "Sommer School" des DFB, erster beachtlicher Erfolg: Im zweiten Gruppenspiel beim Confed Cup überfordert Chile die Perspektivfußballer von Bundestrainer Löw phasenweise massiv. Das Ergebnis aber stimmt.

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Glück gehabt. Deutschlands junges Perspektivteam hat beim Confed Cup nach einem schlimmen Fehlstart einen wertvollen Punkt gegen Südamerikameister Chile erkämpft. Nach dem 1:1 (1:1) in Kasan würde dem Fußball-Weltmeister bereits ein weiteres Unentschieden am Sonntag im letzten Gruppenspiel gegen Kamerun zum Halbfinal-Einzug reichen. Der starke Gladbacher Lars Stindl sorgte in der 41. Minute nach dem insgesamt schönsten deutschen Angriff mit seinem schon zweiten Turniertreffer für den Ausgleich.
Teams & Tore

Deutschland: ter Stegen - Süle, Mustafi, Ginter - Kimmich, Rudy, Can, Hector - Goretzka, Draxler - Stindl - Trainer: Löw.
Chile: Herrera - Isla, Medel (71. P. Diaz), Jara, Beausejour - M. Díaz - Vidal, Aránguiz (89. Silva) - Hernandez, E. Vargas (82. Rodriguez), Sánchez - Trainer: Pizzi
Tore: 0:1 Sanchez (6.), 1:1 Stindl (42.)
Zuschauer: 38.822 (Kasan)
Schiedsrichter: Faghani (Iran)

Mit einem Blackout hatte der indisponierte Abwehrchef Shkodran Mustafi vor 38 222 Zuschauern seinem Arsenal-Kollegen Alexis Sanchez in der 6. Minute das Führungstor ermöglicht. Der ehemalige Hoffenheimer Eduardo Vargas hätte mit einem krachenden Lattenschuss gegen das anfangs überforderte DFB-Team beinahe für Chiles 2:0 gesorgt (20.). Im Laufe des Spiels konnte die DFB-Auswahl das Spiel aber ausgeglichener gestalten.

"100 Siege finde ich besser als 100 Niederlagen", hatte Joachim Löw vor dem Spiel noch gescherzt. Auf seinen Jubiläumssieg muss der Bundestrainer aber noch warten. Dafür war der Weltranglistenvierte aus Chile im Vergleich zum Auftaktgegner Australien eine Nummer größer. So wirkte die deutsche Hintermannschaft gegen die extrem aggressiv spielende Elf von Juan Antonio Pizzi phasenweise überfordert, trotzdem zeigte die junge deutsche Mannschaft gegen die im Schnitt sechs Jahre ältere chilenische Auswahl nach Anfangsschwierigkeiten Gegenwehr.
Löw stellt defensiv auf

Seine große Wertschätzung für den Südamerikameister hatte Löw bereits in der deutschen Aufstellung dokumentiert. Im 3-4-2-1-System fand sich zunächst kein echter Stürmer wieder, der Gladbacher Stindl übernahm den offensiven Part im deutschen Spiel. Insgesamt gab es in der Startelf wie angekündigt vier Änderungen, darunter auch die Hereinnahme von Barcelona-Keeper Marc-André ter Stegen für den zuletzt glücklosen Leverkusener Bernd Leno. Und ter Stegen musste bereits nach sechs Minuten hinter sich greifen. Einen krassen Abspielfehler von Mustafi in die Füße von Sanchez nutzten die Chilenen eiskalt aus. Über Bayern-Star Arturo Vidal gelangte der Ball wieder zu Sanchez, der aus kurzer Entfernung traf und nun mit 38 Länderspieltoren alleiniger Rekordschütze seines Landes ist.

Zwar hatte Julian Draxler fast im Gegenzug bei einem Distanzschuss die Chance zum Ausgleich (8.), aber in der Folgezeit geriet erst einmal die deutsche Mannschaft unter dem Druck der Chilenen arg in die Bredouille. Vor allem Mustafi und der Dortmunder Matthias Ginter hatten große Probleme. Ein ordentlicher Spielaufbau war kaum möglich, allzu oft gingen die Bälle bereits im Mittelfeld verloren. Einzig der zukünftige Münchner Niklas Süle behielt in der Abwehr den Überblick und stemmte sich gegen die Angriffswucht der Chilenen. Glück hatte die deutsche Mannschaft in der 20. Minute, als der Ex-Hoffenheimer Eduardo Vargas mit einem Distanzschuss nur die Latte traf.
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Dagegen kam die deutsche Mannschaft nur selten zu gefährlichen Offensivaktionen. Auch, weil Kapitän Julian Draxler zu selten das Spiel an sich reißen konnte. Der im Auftaktspiel gegen Australien noch überragende Schalker Leon Goretzka war diesmal nicht so präsent. So war es der erwartete Härtetest gegen einen der Turnierfavoriten. Und trotzdem belohnten sich die Chilenen nicht für ihren großen Aufwand. Im Gegensatz: Der erste konstruktive Angriff des Weltmeisters führte gleich zum Ausgleich. Ein sehenswerter Pass von Emre Can setzte Jonas Hector auf der linken Außenbahn in Szene. Die direkte Hereingabe verwertete Stindl im Zentrum mit seinem zweiten Turniertor. Es war zugleich die Belohnung für den Gladbacher, der mit klugen Laufwegen zu gefallen wusste.

Im zweiten Durchgang ließ der Druck der Südamerikaner nach, entsprechend kehrte mehr Ordnung ins deutsche Spiel ein. Die Chilenen waren zwar weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, ein Freistoß von Sanchez (48.) und ein Kopfball des unermütlich kämpfenden Vidal (59.) stellten aber keine große Gefahr dar. Auf der Gegenseite war das deutsche Offensivspiel nicht zwingend genug, zu selten kam die DFB-Auswahl in Tornähe. Ein Schuss von Stindl stellte da noch die Ausnahme dar (73.).

Quelle: n-tv.de , Klaus Bergmann und Florian Lütticke, dpa
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Eklat bei Kieler Woche - Segler protestieren gegen Dobrindt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jun 2017 18:53

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/panorama/Segler-prot ... 05013.html
Samstag, 24. Juni 2017
Eklat bei Kieler Woche - Segler protestieren gegen Dobrindt

Zum Abschluss der Kieler Woche reihen sich die Windjammer immer zur Parade in der Förde auf. Eine Sicherheitsverordnung des Verkehrsministeriums könnte der Tradition bald ein Ende setzen. Die Oldtimer-Segler greifen zu kreativem Protest.

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Tausenden Besuchern der Kieler Woche bot sich bei der traditionellen Windjammerparade ein ungewohntes Bild: Nach der Ausfahrt der ersten 20 Schiffe, angeführt vom Dreimaster "Thor Heyerdahl", ließen die übrigen rund 75 Schiffe eine Lücke entstehen - als Protest gegen eine geplante Sicherheitsverordnung des Bundesverkehrsministeriums für Traditionsschiffe.

Die Aktion solle zeigen, "dass in Zukunft sehr viele Schiffe fehlen werden, wenn die Verordnung in Kraft tritt", sagte Michael Saitner, Vorsitzender des Vereins "Thor Heyerdahl", der das gleichnamige Führungsschiff der diesjährigen Windjammerparade betreibt.

Die neue Verordnung gilt demnach vor allem für Nach- und Umbauten, original erhaltene Schiffe dürfen hingegen mit Ausnahmen rechnen. Die Reaktionen sind entsprechend gemischt. Während einige Betreiber sich über die Verbesserung der Sicherheit auf Traditionsschiffen freuen, befürchten andere hohe Umrüstungskosten oder die Unvereinbarkeit mit Denkmalschutzvorgaben.
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Der Vorschlag von Verkehrsminister Alexander Dobrindt sieht strengere Regeln für die bauliche Beschaffenheit, den Brandschutz, die Ausrüstung und die Qualifikation der Segler-Crews vor. In Norddeutschland sind derzeit rund 100 Traditionsschiffe registriert, die sich zumeist durch Charterfahrten finanzieren.

Die Kieler Woche geht am Sonntagabend mit einem großen Feuerwerk über der Förde zu Ende. Sie gilt als größtes Sommerfest Nordeuropas und als weltgrößtes Seglerereignis.

Quelle: n-tv.de , ath/dpa
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Strafpunkte für Hamilton-Rempler - Vettel droht Rennsperre

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2017 09:56

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 06055.html
Montag, 26. Juni 2017
Strafpunkte für Hamilton-Rempler - Vettel droht Rennsperre

Aus Wut über eine vermeintliche Bremsattacke von Lewis Hamilton fährt Sebastian Vettel seinem Widersacher in Aserbaidschan in den Wagen. Der Automobilweltverband Fia verteilt dafür drei Strafpunkte. Einen weiteren Aussetzer darf sich der WM-Führende nicht leisten.

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Sebastian Vettel hat für sein fragwürdiges Manöver gegen Lewis Hamilton beim Großen Preis von Aserbaidschan vom Weltverband Fia drei Strafpunkte erhalten. Damit steht der Ferrari-Pilot bei insgesamt neun Strafpunkten. Leistet er sich im nächsten Rennen am 9. Juli in Österreich einen weiteren Aussetzer, muss er ein Rennen aussetzen.

Die Fia hatte die Strafpunkte zur Saison 2014 eingeführt. Die Regel besagt, dass ein Fahrer, der innerhalb eines Jahres zwölf Strafpunkte sammelt, für ein Rennen gesperrt wird.

Vettel war während einer Safety-Car-Phase in Aserbaidschan von hinten auf den führenden Hamilton aufgefahren. Der Ferrari-Pilot warf dem Briten vor, unnötig gebremst zu haben. Anschließend fuhr er neben Hamilton und rempelte ihn von der Seite an. Dafür bekam der Heppenheimer im Rennen auch eine Zehn-Sekunden-Zeitstrafe. Am Ende belegte Vettel Platz vier, Hamilton wurde Fünfter.
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Seine anderen Strafpunkte hatte Vettel in der vergangenen Saison gesammelt. In Großbritannien drängte er im Juli 2016 Williams-Pilot Felipe Massa von der Strecke und erhielt zwei Strafpunkte. Am 2. Oktober 2016 kamen zwei weitere Punkte für eine Kollision mit dem Mercedes von Nico Rosberg beim Großen Preis von Malaysia dazu. Nur vier Wochen später erhielt er zwei weitere Strafpunkte für ein verbotenes Bremsmanöver beim Großen Preis von Mexiko.

Allerdings hat Vettel ab dem 10. Juli wieder ein bisschen mehr Spielraum, dann werden ihm seine zwei Punkte für das Fehlverhalten beim britischen Grand Prix gestrichen.
Video: https://twitter.com/F1/status/879020902 ... 06055.html

Quelle: n-tv.de
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Herausforderer schlägt USA - Neuseeland gewinnt America's Cup

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2017 20:47

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http://www.n-tv.de/sport/Neuseeland-gew ... 07357.html
Montag, 26. Juni 2017
Herausforderer schlägt USA - Neuseeland gewinnt America's Cup

Neuseeland gewinnt zum dritten Mal nach 1995 und 2000 den America's Cup. Der Herausforderer holt vor den Bermudas durch einen Sieg im neunten Finalrennen gegen Cupverteidiger USA den entscheidenden Punkt zum vorzeitigen Triumph.

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Eine historische Schmach getilgt, die Ehre einer ganzen Segelnation wiederhergestellt: Team Neuseeland hat mit einem furiosen Auftritt den 35. America's Cup gewonnen. Die Crew um den erst 26 Jahre alten Steuermann Peter Burling sicherte sich vor Bermuda den entscheidenden Punkt zum 7:1 - Titelverteidiger und Erzrivale Oracle USA um Skipper Jimmy Spithill hatte in dem Duell nicht den Hauch einer Chance.

Zum dritten Mal nach 1995 und 2000 sicherte sich ein "Kiwi"-Team bei der wichtigsten Segelregatta der Welt die legendäre Silberkanne "Auld Mug". Und schaffte gleichzeitig die Revanche für die schmerzliche 8:9-Niederlage 2013 vor San Francisco. Damals hatte sich Neuseeland eine 8:1-Führung noch vom Australier Spithill aus der Hand nehmen lassen.
Überlegene Technik

Nun setzten sich die "Kiwis" auch mithilfe ihrer bootstechnischen Überlegenheit durch. Mit der Innovation, die Energie für die Hydrauliksysteme an Bord mithilfe von Fahrrad-Ergometern bereitzustellen, radelten Burling und Co. der Konkurrenz förmlich davon. Die USA hatten auf ihrem Hightech-Katamaran auf klassische Grinder mit Handkurbeln gesetzt.

"Wir sind hier, um den Cup nach Neuseeland zu bringen", hatte Rio-Olympiasieger Burling in dem von Sticheleien begleiteten Kampf immer wieder gesagt. Schon in den Herausfordererrunden, an denen auch Schweden, Großbritannien, Japan und Frankreich teilgenommen hatten, deuteten sie ihre Stärke an.

Den Bonuspunkt für das Cup-Duell nahm aber Spithill nach zwei Siegen in den Quali-Rennen gegen den großen Konkurrenten mit. Neuseeland startete dadurch mit einem Minuspunkt in das Final-Duell. Doch da war die Sache schnell klar. Burling zeigte sich bei den so wichtigen Starts erheblich verbessert.
Ungewisse Zukunft

Der erfahrene "Pitbull" Spithill, der seinen dritten Cup-Triumph in Serie feiern wollte, agierte plötzlich fahrig und kassierte immer wieder Strafen. Zudem war das Boots-Setup der Herausforderer einfach besser - auch eine fünftägige Pause brachte die USA trotz aller Kraftanstrengungen nicht mehr entscheidend zurück ins Rennen.
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Im Finale des America's Cup duellieren sich die Teams aus den USA und Neuseeland. 15.06.17 Segel-Finale im Bermuda-Dreieck Schümann drückt Neuseeland die Daumen

Die Zukunft des Cups ist durch den "Kiwi"-Erfolg offen, sie dürfen laut Reglement nun über den Austragungsort und die Bootsklasse bei der nächsten Ausgabe befinden. Als einziges Teilnehmerteam hatten die Sieger das von Oracle USA maßgeblich beeinflusste Zukunftspapier nicht unterschrieben. Es sah eine Fortsetzung der Regatta im ähnlichen Format und Rahmen wie in diesem Sommer vor.

Neuseeland, seit Jahren im Clinch mit den Veranstaltern der diesjährigen Regatta, dürfte Änderungen veranlassen. Doch zuvor steigt eine riesengroße Party in der Heimat der America's-Cup-Sieger von 2017.

Quelle: n-tv.de , shu/dpa/sid
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"CR7 existiert für mich nicht" - Vidal versetzt Chile in den Kampfmodus

Beitragvon Gudrun Graf » 27. Jun 2017 08:54

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Vidal ... 06975.html
Dienstag, 27. Juni 2017
"CR7 existiert für mich nicht" - Vidal versetzt Chile in den Kampfmodus

Europameister Portugal mit Weltfußballer Cristiano Ronaldo? Nur eine Durchgangsstation im Confed-Cup-Halbfinale, mehr nicht. So sieht es Chiles Krieger Arturo Vidal. Dabei ist er bisher der Einzige, der aus Chiles hochgelobtem Kader bisher wirklich liefert. Ob das reicht?

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Trashtalker Arturo Vidal schaltete schnell in den Kampfmodus und schleuderte den Fehdehandschuh Richtung Weltfußballer Cristiano Ronaldo. "Cristiano ist ein Schlaumeier, für mich existiert er gar nicht", tönte der Chilene, kaum dass sich die Südamerikaner mit einem mühsamen 1:1 (0:1) gegen Australien das Weiterkommen beim Confed Cup gesichert hatten. Der Clash der kickenden Alphatiere im Halbfinale am Mittwoch (20 Uhr in der ARD und im n-tv.de Liveticker) in Kasan dürfte im Mittelpunkt des Duells zwischen dem Südamerika-Champion und Europameister Portugal stehen.

Für den stets sehr selbstbewussten Vidal ist die Vorschlussrunde ohnehin nur eine Zwischenstation auf dem Weg ins Finale. "Ich habe meinem Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich schon gesagt, dass wir uns im Endspiel wiedersehen werden", berichtete der Mittelfeldspieler des FC Bayern. Dann müsste auch die deutsche Nationalmannschaft am Donnerstag (20 Uhr in der ARD und im n.tv.de-Liveticker) in Sotschi das zweite Semifinale gegen Mexiko gewinnen.

"Portugal ist Europameister, das wird eine schöne Herausforderung. Aber wir spielen gerne gegen eine Auswahl von höchstem Niveau. Denn so sehen wir, auf welchem Niveau wir selbst sind", so Vidal. Ihre technische Qualität konnte La Roja gegen kämpferische Australier zwar beweisen, aber Treffer erzielte der selbsterklärte Favorit beim Confed Cup zu wenige.

Stürmerstar Alexis Sanchez vom FC Arsenal blieb torlos, Vidal überzeugte wie immer mit unermüdlicher Laufarbeit in Defensive und Offensive. Von vielen "der Krieger" genannt, war der Bayern-Offensivmann mit dem wilden Irokesenschnitt und den vielen Tattoos auf den Armen in der Gruppenphase des Confed Cups eine der zentralen Führungsfiguren im Spiel der Chilenen. Doch ob das gegen den Europameister mit Ronaldo reicht, wird die zentrale Frage des Halbfinales.
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Einer, der direkt mit Ronaldo zu tun haben könnte, ist Verteidiger Gonzalo Jara. "Ich respektiere ihn für seine Qualität, aber ich habe gegen Messi gespielt und habe Mannschaftskollegen wie Alexis, den ich für einen der besten Stürmer der Welt halte", sagte der frühere Profi von Mainz 05. Daher motiviere es ihn nicht speziell, gegen Ronaldo zu spielen. "Was mich motiviert, ist, gegen Europameister Portugal zu spielen, so wie es mich motiviert, gegen Weltmeister Deutschland zu spielen", sagte er. "Jedes Spiel motiviert mich."

Auch Chiles Trainer Juan Antonio Pizzi blickt nach der überstandenen Vorrunde mit Spannung auf das Match gegen den Europameister. "Portugal ist ein sehr schwieriger Gegner. Aber für sie wird es auch nicht einfach, uns zu schlagen. Unser Ziel ist, sie zu besiegen", sagt er. Zumindest mit dem Rückhalt der Fans kann Pizzi gegen Portugal rechnen. Chile hat die größte ausländische Fangruppe beim Confed Cup versammelt. Bei den zwei Gruppenspielen in Moskau schufen die Anhänger mit ihren Gesängen und Pfiffen Heimspielatmosphäre.

Einen kleinen Nachteil räumt Pizzi aber ein. "Portugal hat einen Tag mehr zur Erholung. Das ist sicher ein Vorteil für unsere Gegner." Auch Vidal sieht das Problem der kürzeren Verschnaufpause. "Aber wir müssen versuchen, uns in diesen Tagen zu erholen und am Mittwoch ein gutes Spektakel zu liefern", kündigte Vidal selbstbewusst an.

Quelle: n-tv.de , tno/dpa/sid
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Köln und Gladbach haben Fieber - FC Bayern eröffnet Saison gegen Leverkuse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jun 2017 17:46

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/FC-Ba ... 12099.html
Donnerstag, 29. Juni 2017
Köln und Gladbach haben Fieber - FC Bayern eröffnet Saison gegen Leverkusen

In 50 Tagen ist es so weit: Die 55. Bundesliga-Saison startet. Eröffnet wird der erste Spieltag traditionell vom Deutschen Meister. Bayer Leverkusen darf sich als erster Gegner auf die Reise nach München machen. Heiß her geht es in Mönchengladbach.

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Rekordmeister und Titelverteidiger Bayern München eröffnet die 55. Bundesliga-Saison am 18. August gegen Bayer Leverkusen. Das gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) bei ihrer Spielplan-Präsentation für die 1. und 2. Liga bekannt. Die Partie zwischen den Bayern und der Werkself unter ihrem neuen Trainer Heiko Herrlich wird um 20.30 Uhr (im n-tv.de Liveticker und bei Eurosport und ZDF) angepfiffen.

Der Titelverteidiger genießt bei der Saisonauftaktpartie traditionell (noch) Heimrecht. Und einen Heimvorteil: Zuletzt gaben die Münchner 2008 bei einer Liga-Auftaktpartie Punkte ab. Damals endete das Spiel gegen den Hamburger SV 2:2. Trotz dieser Super-Bilanz der Münchner freut sich Leverkusen-Geschäftsführer Michael Schade über die Ansetzung: "Das wird eine tolle Party. Aber wir fahren sicher nicht nur dahin, um Teil der Eröffnungsfeierlichkeiten zu sein. Irgendwann muss man ja gegen die Bayern spielen."

Schade sieht sogar ein gutes Omen. "Ich kann mich noch an die Premiere unseres letzten Trainers erinnern: Die war in Dortmund, und wir haben 2:0 gewonnen", sagte er. "Nun startet auch Heiko Herrlich mit einem echten Kracher. Und er freut sich darauf."

Gleich richtig heiß her geht es am ersten Spieltag in Mönchengladbach: Die Borussen empfangen ihren Lieblingsgegner aus Köln zum Rheinischen Derby. Vizemeister RB Leipzig muss zu Schalke 04 reisen, Borussia Dortmund gastiert beim VfL Wolfsburg.
Fernsehvertrag bringt neue Spieltermine

Der erste Clásico im Ligabetrieb zwischen dem BVB und den Bayern steigt am 11. Spieltag (3. bis 5. November) in Dortmund, gegen Vizemeister RB Leipzig treten die Münchner eine Woche zuvor an.

Aufgrund des neuen Fernsehvertrags, der künftig rund 1,5 Milliarden Euro pro Spielzeit in die Kassen spülen wird, sind in der Bundesliga weitere Spieltermine hinzugekommen. Zwar wird wie bisher am Freitag (20.30 Uhr), am Samstag (15.30 und 18.30) und Sonntag (15.30) gespielt. Das späte Sonntagsspiel beginnt künftig aber erst um 18.00 Uhr. Zusätzlich rollt der Ball je fünfmal am Sonntag schon um 13.30 Uhr und am Montag (20.30) - für die Montagsspiele optionierte die DFL einen Spieltag in der Hin- sowie 14 in der Rückrunde. Wann genau die Partien stattfinden, hängt vom Abschneiden der jeweiligen Teams in den internationalen Wettbewerben ab.

Eine neue, von der DFL entwickelte Software macht es möglich, beim Spielplan auf regionale und überregionale Feiertage Rücksicht zu nehmen. Wichtig sind auch parallele Großveranstaltungen sowie Sonderwünsche der Klubs , deren Arenen durch andere Events belegt sein können. So wird Dortmund mit dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg beginnen, weil der Revierrivale Schalke 04 am zweiten Spieltag wegen eines Rockkonzerts in seiner Arena kein Heimspiel bestreiten kann - die beiden Nachbarn dürfen nicht am selben Spieltag zu Hause antreten. Wie Schalke (gegen Leipzig) wird auch Hertha BSC im eigenen Stadion (gegen Aufsteiger VfB Stuttgart) in die Saison starten, da eine Woche später im Olympiastadion das Leichtathletikmeeting ISTAF stattfindet.

Aufgrund der WM-Endrunde in Russland dauert die Winterpause nur vom 17. Dezember bis zum 12. Januar, die Saison endet demnach etwas früher am 12. Mai und hat auch insgesamt nur zwei englische Wochen. Einen Tag später geht in der 2. Liga die reguläre Spielzeit zu Ende. Die Relegation zum Oberhaus ist für den 17. und 21. Mai 2018, zum Unterhaus jeweils einen Tag danach angesetzt.
Bochum gegen St. Pauli zum Zweitliga-Auftakt

Die 2. Liga startet noch vor dem Supercup zwischen Pokalsieger Borussia Dortmund und den Bayern (5. August): Das erste Duell im Unterhaus bestreiten am 28. Juli die ehemaligen Erstligisten VfL Bochum und der FC St. Pauli (ab 20.30 Uhr im n-tv.de Liveticker).

Die Erstligaabsteiger SV Darmstadt 98 (gegen SpVgg Fürth) und FC Ingolstadt (gegen Union Berlin) starten jeweils mit Heimspielen. "Zum Auftakt ein Heimspiel zu haben, freut uns wahnsinnig", verkündete Darmstadts Cheftrainer Torsten Frings via Twitter.

Von den drei Zweitligaaufsteigern hat nur Holstein Kiel gegen den SV Sandhausen zunächst Heimrecht, der MSV Duisburg beginnt bei Dynamo Dresden und Jahn Regensburg bei Arminia Bielefeld. Zudem stehen am 1. Spieltag noch die Partien der Traditionsclubs Fortuna Düsseldorf gegen Eintracht Braunschweig und 1. FC Nürnberg gegen den 1. FC Kaiserslautern an. Der FC Heidenheim empfängt Erzgebirge Aue.
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In der neuen Zweitligasaison finden am Freitag nur noch zwei Spiele statt, dafür mindestens drei am Samstag. Am Sonntag stehen nur noch drei Spiele auf dem Programm. Sollte in der Fußball-Bundesliga am Montag gespielt werden, finden am Samstag vier Zweitligaspiele statt.

Quelle: n-tv.de , ara/dpa/sid
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Dopingfrage der Tour de France - Experten zerstören 98-Prozent-Illusion

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jun 2017 11:03

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Experten-zerst ... 12497.html
Freitag, 30. Juni 2017
Dopingfrage der Tour de France - Experten zerstören 98-Prozent-Illusion

Doping bei der Tour de France - das war in den letzten Jahren offiziell kein Thema. Die Zeit der Dummheiten scheint vorbei. Doping-Experten bleiben aber skeptisch: wegen des Falls Cardoso und Kurz-Trainingslagern der Tour-Stars in der Heimat von Fuentes.

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Doping bei der Tour de France? Seit Jahren wird diese Frage mit einem höchstoffiziellen "Nein" beantwortet. Der Kokain-Konsument Luca Paolini aus Italien sorgte 2015 in dieser Beziehung zuletzt für die einzige Auffälligkeit. Aber Experten - unter ihnen die ehemalige deutsche Verbandspräsidentin Sylvia Schenk und der Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel - sind auch vor dem Start der 104. Frankreich-Rundfahrt am Samstag in Düsseldorf skeptisch. Nicht erst nach dem Fall des im Tour-Vorfeld am 18. Juni mit Epo erwischten Portugiesen André Cardoso aus dem Contador- und Degenkolb-Team Trek-Segafredo.

"Die spektakulären Dopingfälle bei der Tour - Landis, Schleck, Ullrich - waren doch ziemliche Dummheiten. Diese Zeiten sind ganz offensichtlich vorbei. Wer aber glaubt, es wird nicht tagtäglich an neuen Methoden des Dopens - gerade auch mit bewährten Substanzen - geforscht, der täuscht sich", sagte der Pharmakologe Sörgel. An die oft kolportierten 98 Prozent der Fahrer, die inzwischen angeblich clean sein sollen - daran glaubt auch Sylvia Schenk, bei Transparency International Leiterin der "Arbeitsgruppe Sport", nicht.
Bleibt Hochrisiko-Sportart

"Im Weltverband UCI hat sich etwas getan. Aber die Zahl 98 Prozent kann ich mir nicht vorstellen. Es gibt sicher weniger Dopingfälle als in der Hochphase. Aber der Radsport bleibt eine Hochrisiko-Sportart. Es gibt ja dort eine fast 100-jährige Doping-Tradition, in der der Radsport unterschwellig noch drinsteckt", sagte Schenk.
98-Prozent-Jünger: Tony Martin.
98-Prozent-Jünger: Tony Martin.
(Foto: imago/Mario Stiehl)

Der auch von Tony Martin in der "Sport-Bild" bemühten 98-Prozent-Einschätzung mag auch Sörgel nicht folgen. "Die Öffentlichkeit liebt Zahlen, die eine Genauigkeit vortäuschen. Sie haben Beruhigendes, umso größer ist der Schreck, wenn man aus diesem Beruhigungsschlaf gerissen wird. Diese Zahl ist ja auch eine Dunkelziffer, oder besser Beruhigungsziffer oder Einlullzahl", sagte Sörgel weiter.
Trainingseinheiten in Teneriffa

Skeptisch ist auch der 2012 wegen Dopings für zwei Jahre gesperrte Jan Ullrich. Auf die Frage, ob man heute ohne verbotene Leistungssteigerungen die Tour gewinnen könne, antwortete der gefallene Star bei "Spiegel online": "Ich will daran glauben. Aber ich will auch daran glauben, dass im Fußball nicht gedopt wird, und dass im Bundestag niemand Aufputschmittel konsumiert."
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Zur aktuellen Tour stimmte auch eine kürzliche Umfrage der "L'Équipe" nachdenklich: Vier Fahrer aus dem Kreis der Topfavoriten legten kurz vor dem Start in Düsseldorf noch Trainingseinheiten in Teneriffa ein, wo ein gewisser Eufemiano Fuentes lebt. Jener Arzt, der 2006 die nach ihm benannte Doping-Affäre auslöste.

"Hoffentlich wächst da nicht eine neue Dopinginsel mit perfektem Versteckspiel heran", fürchtet Sörgel, der das Kontroll-System "genauso löchrig wie früher" einschätzt. "Nur die Löcher sind woanders." Der Wissenschaftler vermutet: "Wer einen optimalen Berater hat, der wird natürlich immer genau die Zehntelprozent hinkriegen, die heute im Hochleistungssport entscheiden. Dafür braucht man noch nicht die leicht nachweisbaren Megadosen." Für Rudolf Scharping, Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer und im weitesten Sinn auch Gastgeber für die Tour in Düsseldorf, sind die Einwände nicht relevant. Das "tödliche Loch der Doping-Krise" sei überwunden, erklärte er zuletzt in Berlin.

Quelle: n-tv.de , Andreas Zellmer und Stefan Tabeling, dpa
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Premiere für den Weltmeister - DFB-Team gewinnt Confed Cup

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jul 2017 21:25

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/DFB-T ... 17138.html
Sonntag, 02. Juli 2017
Premiere für den Weltmeister - DFB-Team gewinnt Confed Cup

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist erstmals Confed-Cup-Sieger. Im Endspiel in St. Petersburg trifft Lars Stindl zum knappen Sieg gegen Chile. Nach dem EM-Triumph der U21-Junioren ist es der zweite große Titel für den DFB binnen drei Tagen.

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Joachim Löws erfrischende Boygroup hat den deutschen Fußballsommer mit dem ersten Gewinn des Confed-Cup-Pokals vergoldet. Zwei Tage nach dem EM-Titelgewinn der U21-Junioren führte der Gladbacher Lars Stindl in der 20. Spielminute mit seinem dritten Turniertor das jüngste Team im Finale am Sonntagabend vor 57.268 Zuschauern in St. Petersburg zum 1:0 (1:0) gegen Südamerika-Meister Chile. Nach einem Wackelstart nutzte das deutsche Team um den überragenden Sebastian Rudy seine erste Chance eiskalt und zitterte den Sieg am Ende über die Zeit.

Ein Jahr vor der WM in Russland gelang dem Bundestrainer das Kunststück, auch ohne seine Stamm-Weltmeister in nur vier Wochen ein Team von internationalem Format zu entwickeln. Jeder der 21 deutschen Akteure erhält vom DFB eine Erfolgsprämie von 50.000 Euro. Der 21 Jahre Leipziger Timo Werner, der Stindl das Siegtor auflegte, gewann mit ebenfalls drei Toren und dazu zwei Vorlagen den Goldenen Schuh als bester Offensivakteur.
DFB-Wackler trotz Löw-Umstellungen

Coach Löw hatte aus dem 1:1 beim Duell in der Gruppenphase seine Lehren gezogen und seine Startelf diesmal etwas offensiver formiert. Torjäger Timo Werner kam für Abräumer Emre Can ins Team, in der Abwehr ersetzte Antonio Rüdiger den Bayern-Neuzugang Niklas Süle. Doch wie zehn Tage zuvor offenbarte die DFB-Auswahl zu Beginn erneut bedenkliche Abwehrschwächen und lud die Chilenen durch leichte Fehler zu Chancen ein.

Nach einem missglückten Pass von Lars Stindl rettete Rüdiger in höchster Not gegen den Leverkusener Charles Aranguiz, den anschließenden Schuss von Arturo Vidal entschärfte Marc-André ter Stegen (3.). In der ersten Viertelstunde gelang den Deutschen kaum etwas in der Offensive, obwohl sie diesmal eigentlich selbst mehr das Geschehen bestimmen wollten.

Das Team von Trainer Juan Antonio Pizzi versäumte es jedoch, seine anfängliche Überlegenheit in eine Führung zu verwandeln. Nach ter Stegens leichtem Patzer, als er einen Vidal-Schuss zu kurz nach vorn abwehrte, traf der umworbene Arsenal-Topstar Alexis Sanchez den Ball nicht richtig (19.).
Chile verteilt lauter Geschenke

Im Gegenzug zeigte das DFB-Team dann, wie eiskalte Chancenverwertung geht. Der einstige Hamburger Relegationsheld Marcelo Diaz verlor am eigenen Strafraum den Ball, allein vor Chiles Halbfinal-Matchwinner Claudio Bravo bediente Werner den freien Stindl, der nur noch ins leere Tor einschieben musste - 1:0.

Die Chilenen reagierten wütend, doch mit der Führung im Rücken stabilisierten sich die Löw-Schützlinge und ließen nun weniger zu. Rudy profilierte sich erneut als ruhiger Gestalter in der Zentrale, auch Leon Goretzka fand immer besser in die Partie. Der Schalker hatte vor der Pause zweimal das 2:0 auf dem Fuß. Zunächst verzog er nach Rudys feinem Zuspiel (36.), dann scheiterte er aus spitzem Winkel an Bravo (45.).

In beiden Fällen waren am Tag der Geschenke wieder dicke Patzer der Chilenen vorausgegangen. In ihrem dritten Finale nacheinander nach den Titeln bei der Copa América 2015 und 2016 konnten die Südamerikaner in dieser Phase ihrem eigenen Anspruch auf den nächsten Triumph nicht gerecht werden.
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Nach der Pause stemmte sich das DFB-Team erfolgreicher als zu Beginn gegen den Versuch der Chilenen, Druck aufzubauen. Kapitän Julian Draxler hatte nach feinem Solo Pech, dass sein Schuss noch abgefälscht wurde (55.). Kurz darauf zofften sich die Bayern-Profis Vidal und Joshua Kimmich, beide sahen Gelb und verzichteten danach auf einen versöhnlichen Handschlag. Dabei hatten sich die beiden Münchner nach dem Gruppenspiel noch zum Wiedersehen im Finale verabredet.
Hitziger Schlussphase

Und es blieb hitzig. Nach Gonzalo Jaras Ellbogenschlag gegen Werner griff der Videoschiedsrichter ein, doch der serbische Referee Milorad Mazic beließ es nach dem Studium der Bilder bei Gelb - eine Fehlentscheidung. Mit Wut im Bauch warfen die Chilenen nun noch einmal alles nach vorn. Rudy rettete gegen Alexis Sanchez (73.), dann parierte ter Stegen einen Schuss von Eduardo Vargas (74.). Löw sah, dass sein junges Team immer mehr in Bedrängnis geriet und brachte Can als Stabilisator anstelle von Werner (79.).

Noch einmal musste ter Stegen sich bei Aranguiz' Schuss strecken (80.). Angelo Sagal schoss kurz darauf über das leere Tor (84.), ehe wieder ter Stegen einen Freistoß von Sanchez hielt (90.+5). Dann war es für völlig entkräftete DFB-Auswahl geschafft. Nur eins gibt im Jubel um den Premierentitel beim WM-Testlauf zu denken: Noch nie wurde ein Confed-Cup-Sieger direkt danach auch Weltmeister. "Abergläubisch sind wir nicht, zumindest ich nicht", hatte Joachim Löw aber vorher schon gesagt.

Quelle: n-tv.de , cwo/dpa
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"Mit Schrecken davongekommen" - Horrorcrash überschattet Martins DTM-Sieg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jul 2017 21:41

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Horrorcrash-ue ... 17086.html
Sonntag, 02. Juli 2017
"Mit Schrecken davongekommen" - Horrorcrash überschattet Martins DTM-Sieg

Gut 30 Minuten läuft der zweite DTM-Lauf auf dem Norisring, als Gary Paffett die Kontrolle über seinen Mercedes verliert. Ungebremst kracht er in den Audi von Mike Rockenfeller. Glück im Unglück: Beide Fahrer verletzen sich nicht schwer. Den Sieg holt ein Belgier.

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Der Schock saß Norisring-Sieger Maxime Martin nur kurz in den Knochen. Nach dem offenbar glimpflich verlaufenen Horrorcrash der früheren DTM-Champions Gary Paffett und Mike Rockenfeller feierte der Belgier seinen Sieg im "fränkischen Monaco" ausgelassen mit einem Sprung in die jubelnde Schar seiner Mechaniker und einer satten Champagnerdusche.

"Es ist ein großartiges Gefühl. Wir waren an beiden Tagen stark. Großer Dank an die Crew", sagte Martin nach seinem dritten DTM-Sieg, mit dem er BMW ein perfektes Wochenende in Nürnberg bescherte.
Kontrollverlust auf der Zielgeraden

Keine Stunde zuvor waren die Fahrzeuge von Paffett (Großbritannien/Mercedes) und Rockenfeller (Audi) auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke heftig kollidiert. Das Rennen wurde für 30 Minuten unterbrochen. Rockenfeller wie auch Paffett kamen offenbar glimpflich davon.
Beide Fahrer konnten selbstständig aus ihren zerstörten Autos steigen.
Beide Fahrer konnten selbstständig aus ihren zerstörten Autos steigen.
(Foto: imago/Pakusch)

Der Mercedes von Paffett wurde am Ende der Start-Ziel-Geraden ausgehebelt und schleuderte unkontrolliert mit hoher Geschwindigkeit in die Fahrertür von Rockenfeller. Beide Fahrer konnten ihre Boliden aus eigener Kraft verlassen, waren aber sichtlich mitgenommen. "Mike hat den linken Mittelfußknochen gebrochen", sagte Audi-Sportchef Dieter Gass dem SID. Wie lange der 33-Jährige ausfallen wird, sei noch nicht abzusehen.

"Er hat ein bisschen gehumpelt. Aber er kam mit dem Schrecken davon", hatte Rockenfellers Teamchef Ernst Moser zuvor in der ARD gesagt. Paffett hob gleich den Daumen. "Gary hat im Funk über Schmerzen am Arm geklagt, aber es geht ihm grundsätzlich gut. Glück im Unglück", sagte Mercedes-DTM-Leiter Uli Fritz: "Wenn so etwas passiert, wartet man sehnsüchtig auf die Reaktion des Fahrers. Die hat es zum Glück relativ schnell gegeben. Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen." Nach Angaben von Mercedes hat der Brite lediglich Prellungen erlitten.
Dramatisches Traumwochenende

Martin rundete in einem dramatischen Rennen mit zahlreichen Führungswechseln das Traumwochenende für BMW ab - bis zum Erfolg von Bruno Spengler (Kanada) tags zuvor hatten die Münchner seit ihrer DTM-Rückkehr im Jahr 2012 vergebens auf einen Sieg auf dem Stadtkurs gewartet.

Die Führung in der Fahrerwertung sicherte der Schwede Mattias Ektröm mit Rang vier. Der Audi-Pilot (89) Punkte nimmt aber nur zwei Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Lucas Auer (Österreich/Mercedes) mit nach Wolokolamsk vor den Toren der russischen Hauptstadt Moskau, wo am 22./23. Juli die Saisonrennen neun und zehn stattfinden. Neuer Dritter in der Gesamtwertung ist Martin (78). Rang drei in einem Fotofinish mit Ekström ging an Mercedes-Pilot Edoardo Mortara (Italien).
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Budapest-Überraschungssieger René Rast erlebte ein Wochenende zum Vergessen. Als Spitzenreiter zur vierten von neun Stationen angereist, wurde der Audi-Pilot am Samstag nach einer Durchfahrtsstrafe nur Zwölfter. Diesmal schied der 30 Jahre alte DTM-Neuling nach einer Kollision mit Mercedes-Pilot Robert Wickens (Kanada) aus.

Nach der Kollision des Duos rückte das Safety Car zum ersten Mal aus und schob das Feld eng zusammen. Kurz nach dem Indy-Car-Restart kam es dann zum schweren Unfall zwischen Paffett und Rockenfeller. Beim Neustart hinter dem Safety Car überrumpelte Auer zunächst Martin. Der Belgier drehte den Spieß aber bald danach um.

Quelle: n-tv.de , cwo/sid
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"Geilste Rennen in meinem Leben" - Sachsenring bebt bei Folgers MotoGP-Par

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jul 2017 21:54

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http://www.n-tv.de/sport/Sachsenring-be ... 17031.html
Sonntag, 02. Juli 2017
"Geilste Rennen in meinem Leben" - Sachsenring bebt bei Folgers MotoGP-Party

Motorrad-Pilot Jonas Folger spektakelt auf dem Sachsenring. Mit Platz zwei im MotoGP-Rennen schafft der Rookie ein fulminantes Ergebnis und beendet eine lange Durststrecke: Es ist der erste Podestplatz eines deutschen MotoGP-Piloten seit vier Jahren.

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Auf der Ehrenrunde blieb Jonas Folger mit der Maschine kurz stehen, riss die Arme in die Luft und ließ sich von den Fans am Sachsenring für seine Meisterleistung ausgiebig feiern. Nach einer sensationellen Vorstellung wurde der 23-Jährige bei seinem MotoGP-Debüt in der Heimat Zweiter, nur Seriensieger Marc Márquez aus Spanien war nicht zu packen - ein echter Coup pünktlich zum Jubiläum in Hohenstein-Ernstthal. "Ich kann nicht glauben, was heute passiert ist. Das war das geilste Rennen in meinem Leben", sagte Folger und fügte lächelnd hinzu: "Bis jetzt."
(Foto: imago/PanoramiC)

So richtig fassen konnte der Oberbayer aus Mühldorf am Inn seinen ersten Sprung auf das Podium in der Königsklasse nach dem Großen Preis von Deutschland nicht: "Ich habe zwischendurch ja sogar geführt, ein großer Moment." Folger egalisierte das bislang beste Ergebnis eines deutschen Piloten seit Einführung der MotoGP vor 15 Jahren. Stefan Bradl war 2013 in Laguna Seca/USA ebenfalls Zweiter geworden, jetzt zog Folger gleich. Seine bislang besten Resultate seit dem Wechsel aus der Moto2 zu Tech3-Yamaha hatte er als jeweils Sechster in Argentinien und Katalonien geholt.
"Was macht der hier?"

Beim 90. Sachsenring-Jubiläum, gleichzeitig der 20. WM-Lauf auf dem neuen Kurs, triumphierte wenig überraschend Márquez (Honda). Der Weltmeister feierte auf dem Kurs klassenübergreifend bereits den achten Triumph nacheinander. "Jonas war eine Überraschung", sagte der neue WM-Spitzenreiter. "Nach ein paar Runden dachte ich: Was macht der hier?"

Folger, der als Fünfter des Qualifyings so weit vorn stand wie nie zuvor in der Königsklasse, ging ohne Respekt vor großen Namen ins Rennen. Ein Topfahrer nach dem anderen wurde kassiert, auch Márquez, doch der Titelverteidiger schlug nach einem Fahrfehler von Folger zurück. Der Lokalmatador ärgerte sich nicht, mit jetzt 71 WM-Punkten verbesserte sich Folger vor der Sommerpause zur Halbzeit der Saison auf den siebten Platz.
Folger begeistert, Kulisse enttäuscht

Nur 77.343 Zuschauer waren am Renntag beim großen Moment dabei. Insgesamt kamen am Wochenende enttäuschende 164.801 Besucher und damit fast 50.000 weniger als im Vorjahr. Das schlechte Wetter und die erhöhten Ticketpreise forderten ihren Tribut. Und so sahen weniger Motorrad-Verrückte als sonst, wie sich Sandro Cortese nach vielen Enttäuschungen zurückmeldete, seine Chance aber nicht nutzte. Der frühere Weltmeister, bislang letzter deutscher Sieger auf dem Sachsenring, wurde nach dem überraschenden dritten Rang im Qualifying in der Moto2 Achter. Sein Teamkollege Marcel Schrötter (beide Suter) kam auf Platz neun ins Ziel.

"Ich habe alles gegeben und lange versucht mitzuhalten. Zufrieden wären wir heute mit einem Platz unter den ersten Fünf gewesen", sagte Cortese. Dennoch überwog das Positive. "Es wäre wirklich traumhaft gewesen, mal ganz vorne abzuschneiden. Aber man muss erst mal wieder einen Grund schaffen, das ist uns mit der Top-10-Platzierung gelungen."
"Ein Wochenende, wie es sein soll"
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Cortese, der 2012 auf dem Weg zum Weltmeistertitel in der Moto3 eine 41-jährige Durststrecke der deutschen Fahrer in Sachsen beendet hatte, steht zur Halbzeit der Saison bei 18 WM-Punkten. Schrötter hat 44 Zähler auf dem Konto. Derweil vergrößerte der Italiener Franco Morbidelli seine WM-Führung durch den sechsten Sieg im neunten Lauf.

Philipp Öttl (Ainring/KTM) reiste zufrieden ab. Der 21-Jährige wurde in der Moto3 beim Sieg des spanischen WM-Spitzenreiters Joan Mir nach einer soliden Vorstellung Fünfter, sein bisher bestes Ergebnis auf der Strecke. "Das Rennen war gut. Wir haben elf Punkte, das ist nicht so schlecht. Wir schauen, dass wir so weitermachen", sagte Öttl, der lediglich in Argentinien (4.) weiter vorn gelandet war: "Das war ein Wochenende, wie es sein soll."

Quelle: n-tv.de , Uli Schember, sid
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Schnellster in Lüttich - Kittel sprintet zum Tour-Etappensieg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jul 2017 22:05

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Kittel-sprinte ... 17016.html
Sonntag, 02. Juli 2017
Schnellster in Lüttich - Kittel sprintet zum Tour-Etappensieg

Der deutsche Sprinter Marcel Kittel gewinnt die zweite Etappe der 104. Tour de France, mit André Greipel rast ein weiterer Deutscher aufs Podest. Die Fans an der Strecke sorgen für eine ausgelassene Radsport-Party. Das Gelbe Trikot bleibt aber in britischer Hand.

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Marcel Kittel hat der deutschen Radsport-Sause ein rauschendes Finale beschert und den ersten Tour-Auftakt in Deutschland seit drei Jahrzehnten mit dem Sieg auf der zweiten Etappe gekrönt. 24 Stunden nach der schmerzhaften Pleite von Hoffnungsträger Tony Martin im verregneten Düsseldorfer Zeitfahren triumphierte Sprintstar Kittel in Lüttich - mehr als eine Million Fans hatten das Peloton zuvor auf dem Weg zur belgischen Grenze gefeiert.

In einem packenden Finish an der Maas hatte der 29 Jahre alte Quick-Step-Profi Kittel die besten Beine und verwies mit einem mächtigen Sprint den Franzosen Arnaud Demaré (FDJeux) auf Platz zwei. Knapp dahinter wurde der Rostocker André Greipel (Lotto-Soudal) Dritter. Für Kittel, der unter Tränen seine ganze Freude herausbrüllte, war es der zehnte Tour-Etappensieg seiner Karriere.

Das Gelbe Trikot trägt nach dem Auftakt-Wochenende der Waliser Geraint Thomas. Der Edelhelfer von Titelverteidiger Chris Froome im Team Sky hatte am Samstag triumphiert. Der deutsche Hoffnungsträger Martin war dabei nicht über den vierten Platz hinausgekommen.
Partystimmung bis zur Grenze

Die zweite Etappe führte über 203,5 Kilometer von Düsseldorf ins belgische Lüttich. Auf den ersten 144 Kilometern bis zur Grenze bei Aachen standen die deutschen Radfans meist dicht gedrängt, in den größeren Städten wie Neuss und Mönchengladbach herrschte trotz des neuerlichen Regenwetters beste Partystimmung. Die Fahrer genossen die Atmosphäre sichtlich.
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Zeit dazu hatten sie schließlich auch, rein sportlich war die zweite Etappe lange eine recht unspektakuläre Angelegenheit. Die obligatorische Ausreißergruppe mit US-Profi Taylor Phinney als prominentestem Fahrer hatte sich früh abgesetzt, das Feld mit Sky und den Sprinterteams fror den Rückstand aber bei gut kontrollierbaren zweieinhalb Minuten ein. Die letzten Ausreißer wurden allerdings erst an der 1000-Meter-Marke geschnappt - eine Punktlandung.

Rund 30 Kilometer vor dem Ziel waren zwei Dutzend Fahrer in einen Massensturz auf rutschiger Straße verwickelt. Auch Froome und der französische Herausforderer Romain Bardet gingen zu Boden, konnten aber das Rennen mit einigen Schrammen fortsetzen. Froome musste mit einigem Aufwand die Lücke zum Feld schließen.

Quelle: n-tv.de , cwo/sid
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Danner zur Formel 1 in Spielberg "Bottas bringt Mercedes in Zugzwang"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jul 2017 17:27

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Bottas ... 27569.html
Sonntag, 09. Juli 2017
Formel-1-Pilot Hamilton Vierter - Bottas hängt Vettel ab und fährt zum Sieg

Der Deutsche Sebastian Vettel setzt sich in der Formel 1 Schritt für Schritt vom Briten Lewis Hamilton im Mercedes ab. Beim Großen Preis von Österreich muss der Ferrari-Star den Sieg zwar einem anderen überlassen - lässt aber seinen Titelrivalen hinter sich.

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Der gezähmte Wüterich Sebastian Vettel hat den Formel-1-Sieg in der Mercedes-Hochburg Spielberg verpasst, sich vom WM-Rivalen Lewis Hamilton aber weiter abgesetzt. Ganz knapp hinter Raketenstarter Valtteri Bottas im Silberpfeil feierte der deutsche Ferrari-Star zwei Wochen nach seinem Wutrempler von Baku am Sonntag mit Position zwei sein bestes Ergebnis in Österreich. Trotz einer Aufholjagd von Startplatz acht schaffte es Mercedes-Mann Hamilton als Vierter hinter Daniel Ricciardo im Red Bull nicht mehr aufs Podium.

In der WM-Wertung vergrößerte Vettel seinen Vorsprung auf den Briten nach dem neunten Grand Prix auf 20 Punkte. "Ich hätte nur eine Runde mehr gebraucht, natürlich wollte ich den Sieg. Aber es ist auch so ein gutes Ergebnis", sagte Vettel nach einem tiefen Schluck aus der Champagnerflasche. Mit dem zweiten Karriereerfolg von Bottas hat seit der Rückkehr der Formel 1 in die Steiermark 2014 dort stets ein Silberpfeil-Fahrer gewonnen. Der Finne war von der Pole Position gestartet und musste erst in den Schlussminuten noch einmal zittern. "Da hatte ich ganz schön Probleme mit meinen Reifen", erklärte Bottas die spannende Endphase.
Video
Danner zur Formel 1 in Spielberg: "Bottas bringt Mercedes in Zugzwang"
09.07.17 – 00:42 min
Danner zur Formel 1 in Spielberg "Bottas bringt Mercedes in Zugzwang"

Der wegen seines prall gefüllten Sündenregisters von einer Sperre bedrohte Hesse blieb diesmal auf der Strecke jedoch ganz brav und machte so einen weiteren kleinen Schritt zum fünften Titelgewinn. "20 Punkte sind schon ein Haufen, Mercedes muss jetzt nachlegen ohne Ende", sagte Mercedes-Teamaufseher Niki Lauda. Nico Hülkenberg als 13. im Renault und Sauber-Pilot Pascal Wehrlein als 14. blieben punktlos. Vor dem Rennen war die Stimmung zwischen Vettel und Hamilton angespannt. Der Ausraster von Baku, als der Heppenheimer seinem WM-Kontrahenten absichtlich gegen den Reifen gefahren war, hat die Beziehung der beiden Topstars abkühlen lassen.

Vettel bat mit Verspätung zwar um Entschuldigung und räumte sein Fehlverhalten ein, doch Hamiltons Ärger scheint noch längst nicht verraucht. Den Mercedes-Mann stört vor allem, dass Vettel bei der nachträglichen Untersuchung des Weltverbands ziemlich ungeschoren davonkam. Zudem war Hamilton mit einem Handicap nach Österreich gereist. Weil sein Getriebe regelwidrig gewechselt werden musste, war schon vorher klar, dass der dreimalige Weltmeister fünf Startplätze weiter hinten starten würde.
Alonso und Verstappen früh raus

In der Qualifikation kam Hamilton dann wegen einiger Fahrfehler nicht über Rang drei hinter Bottas und Vettel hinaus, am Start ordnete er sich daher auf Platz acht ein. Mit etwas Glück kam Hamilton unbeschadet durch die ersten Kurven. Direkt hinter ihm räumte Toro-Rosso-Fahrer Daniil Kwjat den Spanier Fernando Alonso im McLaren und den Red-Bull-Piloten Max Verstappen von der Strecke, der Russe kassierte dafür später eine Durchfahrtstrafe. Den 12.000 extra angereisten Verstappen-Fans, die weite Tribünenteile orange färbten, half das kaum über ihren Schock hinweg. "Es ist sehr enttäuschend", sagte Verstappen nach dem fünften Aus innerhalb der letzten sieben Rennen.
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Vorne zog Bottas davon, Vettel konnte nicht mithalten und unterstellte dem Finnen via Boxenfunk einen Frühstart. Auch Ricciardo meldete sich mit diesem Verdacht an seinem Kommandostand. Die Rennkommissare kamen nach langer Prüfung aber zu dem Schluss, dass sich der inzwischen klar führende Bottas keines Vergehens schuldig gemacht hatte. "Ich glaube, das war der Start meines Lebens", sagte Bottas später. Dahinter wühlte sich Hamilton durchs Feld und war bald Fünfter. Allerdings warnte ihn sein Renningenieur wegen überhitzender Bremsen; Hamilton musste den Angriff auf Kimi Räikkönen im Ferrari vorerst abbrechen. Erst durch seine Reifenstrategie kam der Brite später am Finnen vorbei.

Die Ferrari-Hoffnung, dass der zwischenzeitlich führende Räikkönen vor seinem späten Boxenstopp Bottas etwas aufhalten und damit Vettel helfen könnte, erfüllte sich nicht. Bottas zog bei nächster Gelegenheit vorbei und strebte unbeirrt dem Sieg entgegen. Vettel kam in den Schlussrunden zwar noch einmal ganz nahe, für eine echte Attacke aber reichte es nicht mehr.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 27644.html
Hinter Bottas, vor Hamilton: Vettel baut in Österreich seine WM-Führung aus Wieder kein Sieg, aber WM-Führung ausgebaut: Ferrari-Star Sebastian Vettel hat sich im heißen Formel-1-Titelkampf mit Lewis Hamilton zwar mehr Luft verschafft, seinen ersten Triumph beim Großen Preis von Österreich jedoch um eine halbe Sekunde verpasst. "Wie fühlt man sich, wenn man so knapp hinter dem Sieger Zweiter wird", sagte ein nicht ganz zufrieden wirkender Vettel, der außerdem darauf beharrte, dass Bottas einen Frühstart hingelegt hatte: "Da bin ich ziemlich sicher." Hinter Bottas, vor Hamilton Vettel baut in Österreich seine WM-Führung aus

Quelle: n-tv.de , sgi/dpa
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Nächster Getriebewechsel - Auch Bottas wird um fünf Plätze strafversetzt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jul 2017 11:48

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Auch-B ... 37611.html
Nächster Getriebewechsel - Auch Bottas wird um fünf Plätze strafversetzt

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas wird wegen eines unerlaubten Getriebewechsels in der Startaufstellung zum Großen Preis von England am Sonntag (14 Uhr bei RTL und im n-tv.de-Liveticker) um fünf Plätze strafversetzt. Dies teilte sein Team via Twitter mit.

Beim vergangenen Rennen in Österreich war auch an Lewis Hamiltons Mercedes das Getriebe gewechselt worden - der Brite hatte daraufhin eine Fünf-Plätze-Strafe erhalten und im Rennen nur Rang vier geholt.
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Bottas, der in Silverstone in der ersten Trainingseinheit vorne gelegen hatte, geht damit mit einem großen Handicap in das Qualifying am Samstag. Auch der WM-Führende Sebastian Vettel war "nicht zufrieden", wie er betonte: "Das war ein durchwachsener Tag und wir müssen uns noch ein bisschen steigern."

Bottas, Sieger des Formel-1-Rennens in Spielberg, liegt derzeit als Dritter nur 35 Punkte hinter Vettel (171 Punkte) im Ferrari und 15 hinter Hamilton.

Quelle: n-tv.de , tno/sid
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Test mit James vor Asien-Reise - Bayern-"Granaten" winkt erster Einsatz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jul 2017 12:30

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Bayer ... 37312.html
Samstag, 15. Juli 2017
Test mit James vor Asien-Reise - Bayern-"Granaten" winkt erster Einsatz

"Granaten" hat der FC Bayern versprochen, gekommen sind Real-B-Ware James Rodriguez und Rekordmann Corentin Tolisso. Wie und ob die Neuzugänge zünden, könnte sich beim Test gegen Hoffenheim zeigen - spätestens aber bei der Asien-Reise, die vor der Tür steht.

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Vor der strapaziösen Bayern-Tour nach China und Singapur dürfen sich zwei neue Stars auf ihr Debüt freuen. Nach ihren ersten Tagen in München könnten Rekordeinkauf Corentin Tolisso und Real-Leihgabe James Rodríguez beim Telekom-Cup in Mönchengladbach (15:15 Uhr gegen die TSG Hoffenheim) erstmals im neuen Trikot auflaufen. "Wenn James fit ist, kann er spielen", sagte Trainer Carlo Ancelotti und stellte seinem Wunschspieler einen 45-Minuten-Einsatz in Aussicht.

Ancelotti bastelt an Titel-Elf Jubel für James, Einzeltraining für Robben

Seit Mittwoch ist der WM-Torschützenkönig beim deutschen Fußball-Rekordmeister, der 41,5 Millionen Euro teure Tolisso ist sogar schon seit Montag im Einsatz. Nach dem traditionellen Sponsorenturnier stehen dann mehr Anstrengungen für die Bayern-Stars an. Am Sonntag hebt ihr Sonderflieger zu einer 13-tägigen Reise nach Asien ab, bis zum 28. Juli zeigt sich das Meister-Ensemble in China und Singapur. "Die Reise wird beides beinhalten: wirtschaftliche und sportliche Interessen. Wir wollen uns dort unseren Fans und unseren Partnern präsentieren", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Aber auch der sportliche Wert ist gar nicht so schlecht. Wir spielen gegen namhafte Clubs."
In Asien winken hochkarätige Gegner

Vor einem Jahr war das Team in die USA gedüst. Nach zwei Freundschaftsspielsiegen in der aktuellen Vorbereitung gegen unterklassige Gegner beim 4:1 gegen Wolfratshausen und beim 9:1 gegen Erlangen-Bruck geht es nun gegen namhaftere Gegner. Beim Telekom-Cup kommt es neben dem Spiel gegen Hoffenheim zu einem weiteren gegen Gladbach oder Bremen. In Asien sind der FC Arsenal, der AC Mailand, der FC Chelsea und Inter Mailand Gegner mit Weltruhm. "Die Spiele dort sind attraktiv", sagte Mats Hummels. Und die Klubs können in dem boomenden Markt ihre Eigenvermarktung vorantreiben.
Video
Bankdrücker als Bayern-Granate?: Ballack ist "überrascht" von James-Transfer
14.07.17 – 00:20 min
Bankdrücker als Bayern-Granate? Ballack ist "überrascht" von James-Transfer

Bei der Asien-Tour soll zudem jeden Tag trainiert werden. "Alles ist mit Carlo Ancelotti abgestimmt. Die Spieler können sich auf so einer Reise auch gut kennen lernen, speziell die neuen Spieler können sich gut integrieren", sagte Rummenigge. "Und man darf nicht vergessen: Wenn wir zurückkommen, sind immer noch drei Wochen bis zum ersten Bundesligaspiel. Deswegen sehe ich da überhaupt keine Problematik.
Zahlreiche Spieler melden sich ab
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Nicht dabei sind die Torhüter Manuel Neuer und Sven Ulreich, die nach Verletzungen ihre Reha in München vorantreiben sollen. Dafür hilft der 36-jährige Tom Starke noch einmal aus. Die Confed-Cup-Finalisten Joshua Kimmich, Sebastian Rudy, Niklas Süle und Arturo Vidal sind ebenso noch im Urlaub wie U21-Europameister Serge Gnabry. Auch der verletzte Arjen Robben verzichtet auf den strapaziösen Trip bei schwülwarmen Bedingungen, Jérôme Boateng soll nach seiner Oberschenkelverletzung aus der Vorsaison ebenfalls in München an der Fitness arbeiten. Ergänzt wird der Kader durch einige Amateure- und U19-Spieler.

Der wirtschaftliche Nutzen überwiegt für die Vereine die Erschwernisse in der Saisonvorbereitung mit vielen Flugstunden, großer Hitze und Termin-Stress. "Da muss man hin", sagte Präsident Uli Hoeneß mit Blick auf die Globalisierung. "Die Saison beginnt am 18. August erst spät. Daher bin ich der Meinung, dass nach der Rückkehr immer noch drei Wochen genug sind."
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 34469.html
Ancelotti bastelt an Titel-Elf: Jubel für James, Einzeltraining für Robben
13.07.17 – 01:05 min

Quelle: n-tv.de , Christian Kunz und Manuel Schwarz, dpa
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Vettel zum Silverstone-Fiasko - "Ich verliere nicht gerne, ich hasse es"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jul 2017 21:48

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Ich-ve ... 38904.html
Sonntag, 16. Juli 2017
Vettel zum Silverstone-Fiasko - "Ich verliere nicht gerne, ich hasse es"

Mit 20 Punkten Vorsprung und viel Zuversicht fährt WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel zum zehnten Lauf der Formel-1-Saison in Silverstone. Doch beim Großen Preis von Großbritannien erlebt der Ferrari-Pilot ein Fiasko. Vom siegreichen Mercedes-Rivalen Lewis Hamilton wird Vettel in Qualifying und Rennen deklassiert, zudem brennt an seinem Ferrari erst die Bremse - ehe kurz vor Schluss ein Reifen platzt. Sein Fazit: "Am Ende hatten wir Glück, dass wir noch die Zielflagge gesehen haben."

Haben Sie schon eine Erklärung für das Versagen Ihrer Reifen kurz vor Ende des Formel-1-Rennens in Silverstone?

Vettel: Ich habe noch keine Erklärung. Am Ende hatten wir Glück, dass wir noch die Zielflagge gesehen haben. Es war enttäuschend, dass der Reifen nicht mehr mitmachen wollte. Die Reifen waren nicht brandneu, aber nach unseren Vorhersagen hätte es eigentlich kein Problem sein sollen, damit zu Ende zu fahren.
Schwacher Trost: Einen Zähler Vorsprung konnte Vettel in der WM-Wertung retten.
Schwacher Trost: Einen Zähler Vorsprung konnte Vettel in der WM-Wertung retten.

Sind Sie ein zu hohes Risiko mit den Reifen gegangen?

Dass der Reifen in die Luft geflogen ist, kam überraschend. Wir haben nicht gezockt und das Rennen mutwillig aufs Spiel gesetzt.

Sie liegen in der WM-Wertung nur noch einen Punkt vor Lewis Hamilton ...

Allgemein sind mir die Punkte in der WM gerade egal. Man versucht einfach, das bestmögliche Rennen abzuliefern. Das haben wir versucht, und nur so bleibt man dauerhaft im WM-Kampf. Es macht keinen Sinn, zu diesem Zeitpunkt irgendetwas zu verwalten.

Mercedes hat in den vergangenen Rennen einen großen Schritt nach vorne gemacht. Haben Sie Angst, dass Ferrari nicht mehr folgen kann?

Ich denke, wir dürfen nicht vergessen, dass wir letztes Jahr noch weit, weit weg waren. Es stimmt, dass Mercedes in den letzten Rennen stärker war, aber entscheidend ist das Qualifying. Dort sind sie in der Lage, den Motor aufzudrehen und auf den Geraden zwischen 0,3 und 0,6 Sekunden auf uns herauszuholen. Das können wir nicht, und daran müssen wir arbeiten, aber das passiert nicht über Nacht. Das müssen wir bei Mercedes anerkennen. Trotzdem sind wir das Team, das im Vergleich zum letzten Jahr den größten Schritt nach vorne gemacht hat. Red Bull hat im Winter viel geredet, wie gut sie sein werden, aber sie haben es nicht geschafft.
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Woran muss Ferrari arbeiten?

Wir wissen, wo wir ansetzen müssen, aber das ist nicht so einfach. Es gibt keinen Grund zur Panik oder dafür, sich Sorgen zu machen, denn wir haben ein schnelles Auto. Wir müssen an ein paar Dingen arbeiten, dann könnte es ganz schnell wieder anders aussehen.

Wie zufrieden sind Sie am Ende mit dem siebten Platz?

Wir haben nicht das Resultat bekommen, das wir wollten und vielleicht auch verdient hätten. So ist es eben, wir akzeptieren das und schauen nach vorne. Manchmal gewinnt man, und alles ist schön, wenn es nicht klappt wie heute, sprechen die Leute von großen Enttäuschungen oder einer Katastrophe. Ich verliere nicht gerne, ich hasse es. Deswegen werden wir sicherstellen, dass es nächstes Mal wieder anders läuft.

Quelle: n-tv.de , Aufgezeichnet vom sid
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Mühsamer EM-Auftakt - DFB-Frauen suchen den Weg zum Tor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jul 2017 09:42

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/DFB-F ... 41561.html
Dienstag, 18. Juli 2017
Mühsamer EM-Auftakt - DFB-Frauen suchen den Weg zum Tor

Das war jetzt nicht gerade ein Feuerwerk zum Auftakt dieser Fußball-EM - aber immerhin der erste Schritt ins Turnier. Nach der Nullnummer gegen Schweden sollte die DFB-Elf nun gegen Italien gewinnen, damit der Weg des Titelverteidigers ins Viertelfinale führt.

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Der Auftakt gegen Schweden war noch keine Fußball-Gala, gleichwohl war Steffi Jones nach der Nullnummer bei ihrem EM-Debüt als Bundestrainerin nicht unzufrieden. "Es war unser erstes Spiel, es gibt neue Abläufe, es ist auch ein Lernprozess", sagte die 44-jährige Fußball-Lehrerin nach der ersten Partie bei der Europameisterschaft an diesem Montagabend in Breda. "Jetzt haben wir unentschieden gespielt gegen eine Mannschaft, die sehr kompakt steht und gut verteidigt. Darauf lässt sich jetzt aufbauen."

Natürlich weiß die gesamte deutsche Elf, dass sie sich im zweiten Spiel der Gruppe B am Freitag in Tilburg gegen Italien noch steigern muss - und wird. "Es ist klar, dass wir besser spielen können. Aber wir haben ja nicht alles falsch gemacht. Teilweise liefen die Kombinationen schon ganz gut. Aber verbessern müssen wir uns noch beim Zug zum Tor und im Abschluss", sagte Torhüterin Almuth Schult, die mit guten Paraden in der Schlussphase gegen Lotta Schelin und die eingewechselte Stina Blackstenius den Punkt festhielt. Fast wäre Mandy Islacker die Führung gelungen, doch ihr Schuss in der 65. Minute verfehlte das Tor knapp, einen Heber (83.) lenkte Schwedens Torhüterin Hedwig Lindahl über die Querlatte.
"Schweden ist ja keine Laufkundschaft"

Die 26 Jahre alte DFB-Keeperin, die in der Bundesliga für den VfL Wolfsburg spielt, hatte nach einem groben Patzer beim 3:1 im letzten EM-Test gegen Brasilien noch in der Kritik gestanden. "Ich bin froh, dass ich der Mannschaft heute helfen konnte", sagte Schult nach dem ersten Unentschieden gegen Schweden im 27. Duell der Rivalen. "Schweden ist ja keine Laufkundschaft. Sie sind eine der besten Mannschaften der Welt und Olympia-Zweiter." Immerhin hielt auch die Serie des achtmaligen Europameisters, der noch nie ein EM-Auftaktspiel verloren hat.
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"Ich bin davon überzeugt, dass wir das schaffen können": Steffi Jones. 12.07.17 Steffi Jones im Interview Auf den Spuren von Jürgen Klinsmann?

DFB-Spielführerin Dzsenifer Marozsan glänzte in der Neuauflage des Olympia-Finals im vergangenen Jahr bei den Spielen in Rio de Janeiro, das die deutsche Mannschaft mit 2:1 gegen das Drei-Kronen-Team gewonnen hatte, zwar nicht wie gewohnt. Sie wurde dennoch - und das völlig zurecht - zur besten Akteurin dieses Spiels vor 9500 Zuschauern im gerade einmal halb gefüllten Stadion Rat Verlegh gekürt. "Ich sehe das Positive. Mit der zweiten Hälfte können wir zufrieden sein. Da wäre sogar ein Sieg verdient gewesen", sagte die 25-Jährige.

Und Josephine Henning, die als Innenverteidigerin an der Seite von Simone Peter eine ausgesprochen gute Partie bot, resümierte: "Wir mussten hier einen guten Start hinlegen, das war ein Anfang. Mit der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit kann man leben. Es ist uns nicht alles geglückt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollen uns da einfach weiter steigern." An diesem Dienstag nun steht für die Ersatzspielerinnen ein Training am Morgen in Sint-Michielsgestel an. Für die anderen ist Regeneration und Pflege angesagt. "Es war ein intensives Spiel", sagte Jones. "Ich bin froh, dass die Spielerinnen jetzt ein paar Tage Pause haben."

Quelle: n-tv.de , Jens Marx, dpa
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"Edvald war einfach zu stark" - Mutiger Arndt verpasst Überaschungscoup

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jul 2017 09:59

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Mutiger-Arndt- ... 48990.html
"Edvald war einfach zu stark" - Mutiger Arndt verpasst Überaschungscoup

Pech für Nikias Arndt: Der Helfer aus dem Team Sunweb verpasst auf den letzten Kilometern der 19. Etappe den Erfolg in Salon-de-Provence. Bei der entscheidenden Attacke von Edvald Boasson Hagen gehen dem 25-Jährigen ein wenig zu früh die Kräfte aus.

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Der deutsche Radprofi Nikias Arndt hat bei der Tour de France einen Überraschungssieg und den bislang größten Erfolg seiner Karriere knapp verpasst. Der 25-Jährige musste sich am Freitag auf der mit 222,5 Kilometern längsten Etappe der 104. Frankreich-Rundfahrt mit dem undankbaren zweiten Platz hinter dem norwegischen Tagessieger Edvald Boasson Hagen vom Team Dimension Data begnügen. Sunweb-Profi Arndt, sonst als wichtiger Unterstützter des Australiers Michael Matthews im Einsatz, war im Finale in Salon de Provence als letzter verbliebener Fahrer einer zu Beginn 20-köpfigen Fluchtgruppe zumindest in Reichweite Boasson Hagens, konnte dessen Erfolg aber nicht verhindern.

"Jeder in der Gruppe war stark, jeder wollte gewinnen. Ich habe gekämpft, aber Edvald war einfach zu stark. Er hat verdient gewonnen", sagte Arndt: "Ich habe es probiert." Das Gelbe Trikot verteidigte Titelverteidiger Christopher Froome erfolgreich. Der Brite, der das Ziel mit über zwölf Minuten Rückstand mit dem Hauptfeld erreichte, muss nur noch das Einzelzeitfahren in Marseille am Samstag überstehen und am Sonntag das Ziel in Paris erreichen, um zum vierten Mal die Frankreich-Rundfahrt zu gewinnen.
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Die 19. Etappe nahm zunächst ihren erwarteten Verlauf. Bereits kurz nach dem Start setzte sich die Ausreißergruppe um Arndt vom Peloton ab. Der Vorsprung wuchs und blieb stabil, letztlich auch, weil das Team Sky um Titelverteidiger Froome an der Spitze das Tempo bestimmte und am Scheitern der Flucht kein Interesse zeigte. Während Froome-Helfer Christian Knees im Feld viel Zeit im Wind verbrachte, machten die Ausreißer die Entscheidung unter sich aus.

Der entscheidende Nadelstich gelang Boasson Hagen auf den Schlusskilometern. Der 30-Jährige ging aus dem Sattel und ließ die Rivalen hinter sich, Arndt folgte, musste den Norweger aber ziehen lassen. Auf den letzten Metern verkleinerte Arndt die größer gewordene Lücke zwar noch, mit fünf Sekunden Rückstand rollte er letztlich aber über den Zielstrich.

Quelle: n-tv.de , tno/dpa/sid
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Nach Rio-Debakel kaum WM-Chancen - DSV sucht verzweifelt nach der Trendwen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jul 2017 10:30

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http://www.n-tv.de/sport/DSV-sucht-verz ... 49945.html
Sonntag, 23. Juli 2017
Nach Rio-Debakel kaum WM-Chancen - DSV sucht verzweifelt nach der Trendwende

Die glorreichen Jahre sind für den erfolgsverwöhnten deutschen Schwimmverband vorbei. Mit einer kritisch beäugten Neuausrichtung will Bundestrainer Lambertz die Trendwende einläuten - doch Erfolge lassen auf sich warten. Die WM-Qualifikation schaffen nur wenige.

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Der Druck ist groß, die Kritik zum Teil scharf: Eigentlich müsste Schwimm-Bundestrainer Henning Lambertz auch aus Eigeninteresse eine Medaille bei der WM in Budapest herbeisehnen. "Es ist aber nicht so, dass ich sage: Ich brauche eine Medaille, um meine Kritiker zu überzeugen", sagte Lambertz vor dem Start der Beckenwettbewerbe heute. Aber: "Eine Medaille täte uns allen gut nach etwas durstvollen Jahren."

Im Jahr eins nach der erneuten Olympia-Enttäuschung und dem Rücktritt von Weltrekordler Paul Biedermann ist die Zahl derjenigen, die in der Duna Aréna aufs Podest schwimmen können, wieder sehr überschaubar. Einzig Weltmeister Marco Koch sowie die beiden Weltjahresbesten Philip Heintz und Franziska Hentke haben realistische Chancen. Der Berlinerin Lisa Graf wird genau wie den drei Staffeln zumindest der Finaleinzug zugetraut. Dass das deutsche Team nach den harten WM-Normen nur 14 Schwimmer umfasst, von denen sich nur drei auf den Einzelstrecken sauber qualifizieren konnten, sei "der traurige Ist-Zustand im deutschen Schwimmsport", sagte Lambertz. Die Zeit der großen Kompromisse sei deswegen vorbei: "Das Motto 'Irgendwie geht's schon' hat sich endgültig erledigt."
Heintz ist "heißestes Eisen"

Sein Maßnahmen-Paket mit einer stärkeren Zentralisierung, einem neuen Kraftkonzept und härteren Normen zieht Lambertz durch - auch wenn der Gegenwind rau ist. Paul Biedermann meinte, Lambertz würde "allen eine Doktrin aufdrücken, von der nur er selbst überzeugt ist". Beide haben sich inzwischen ausgesprochen, doch die Kritik - auch an Lambertz' Kommunikation mit Andersdenkenden - kommt auch aus anderen Lagern. Von der fehlenden Aufbruchstimmung ist der Bundestrainer zunehmend genervt. "Es geht immer ums Überzeugen, keiner macht etwas aus Vertrauen", sagte der 46-Jährige: "Das ist sehr ermüdend."

Erfolge machen die Arbeit bekanntlich leichter. In Budapest ist Lagenschwimmer Philip Heintz über 200 Meter "unser heißestes Eisen im Feuer", so Lambertz. Sollte der Weltjahresbeste annähernd an seinen deutschen Rekord (1:55,76) von der Deutschen Meisterschaft vor fünf Wochen in Berlin heranschwimmen, ist sogar Gold möglich. Die Frage ist nur: Kann Heintz die Form halten? "Ich hatte definitiv Bedenken", sagte der Vizeweltmeister auf der Kurzbahn: "Aber es scheint gut zu laufen. Ich habe ähnliche Trainingswerte wie vor den deutschen Meisterschaften."
Koch muss zulegen
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Weltmeister Koch muss dagegen deutlich schneller als bei der DM schwimmen, will er eine Chance auf Edelmetall haben. Nachdem der Darmstädter nur aufgrund einer "Lex Koch" für die WM nominiert worden war, geht es aber bergauf. Mit jedem Trainingstag kommt das Gefühl fürs Wasser, das er durch die vielen Kraftübungen zwischenzeitlich verloren hatte, zurück. "Ich rutsche wieder schön durchs Wasser", sagt Brustschwimmer Koch. Bei der trainingsfleißigen Franziska Hentke kommt es über 200 Meter Schmetterling vor allem darauf an, dass ihr die Nerven keinen Strich durch die Rechnung machen. Auch bei Olympia galt die Magdeburgerin zumindest als klare Finalhoffnung, dann kam jedoch das enttäuschende Halbfinal-Aus.

Die jungen Athleten, die sich über die abgeschwächte U23-Norm qualifiziert haben, sollen WM-Luft schnuppern und möglichst Saisonbestzeiten schwimmen. Talente wie die Freistilhoffnungen Damian Wierling und Poul Zellmann sind Lambertz' Hoffnungen auf erfolgreichere Zeiten - und mehr Ruhe im Verband.

Quelle: n-tv.de , Jörg Soldwisch, sid
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Erst Beifall, dann Pfeifkonzert - FC Bayern wird beim Heimturnier Letzter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Aug 2017 10:38

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/FC-Ba ... 65570.html
Mittwoch, 02. August 2017
Erst Beifall, dann Pfeifkonzert - FC Bayern wird beim Heimturnier Letzter

Mit einer B-Elf kann der FC Bayern München auch im Spiel um den dritten Platz nicht mit internationalen Top-Teams mithalten. Wie schon gegen Liverpool machen die eigenen Fans ihrem Ärger auch nach der Niederlage gegen Neapel lautstark Luft.

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Beim Audi Cup in der heimischen Allianz-Arena verlor der FC Bayern München auch das Spiel um Platz drei mit 0:2 und wurde somit Letzter. Kalidou Koulibaly (14.) und Emanuele Giaccherini (55.) erzielten die Tore für den SSC Neapel. Carlo Ancelotti bot gegen die Italiener vor 66.000 Zuschauern gleich fünf Nachwuchskräfte auf - und die Fans quittierten die Leistung ihrer Mannschaft am Ende mit Pfiffen.

Mit den beiden Hoffenheimer Neuzugängen Sebastian Rudy und Niklas Süle sowie Joshua Kimmich als Kapitän spielte der deutsche Meister einen Tag nach dem ernüchternden 0:3 gegen Liverpool lange Zeit unbeschwert auf, was die Fans zur Pause noch mit Beifall bedachten. Die Italiener präsentierten sich vor dem Tor des erst 17 Jahre alten Schlussmanns Christian Früchtl aber clever und machten das ganze Spiel über den deutlich reiferen Eindruck.
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"Wir hatten in den ersten 20 Minuten die ein oder andere Chance. Wenn wir die verwertet hätten, wäre es vielleicht anders augegangen. Insgesamt war es ganz ordentlich", sagte Rudy und Süle fügte in der ARD hinzu: "Man sollte das Ergebnis jetzt nicht zu hoch hängen. Im Supercup müssen wir aber ein anderes Gesicht zeigen."

Auf zwei große Namen muss der FC Bayern im Super-Cup gegen Dortmund am kommenden Wochenende auf jeden Fall verzichten: James Rodriguez hatte sich gegen Liverpool eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen und auch Thiago fehlt wegen einer Bauchmuskelverletzung.

Quelle: n-tv.de , mba/dpa/sid
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Atlético Madrid gewinnt Audi-Cup - Klopps Liverpool unterliegt im Finale

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Aug 2017 11:13

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Klopp ... 65683.html
Mittwoch, 02. August 2017
Atlético Madrid gewinnt Audi-Cup - Klopps Liverpool unterliegt im Finale

Im Halbfinale des Audi-Cup zerlegte der FC Liverpool noch den FC Bayern - aber Finalgegner Atlético Madrid ist offenbar ein anderes Kaliber. Jürgen Klopps "Reds" scheitern ganz am Ende - vom Punkt.

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Jürgen Klopp hat mit seinem FC Liverpool den Turniersieg beim Audi Cup in München verpasst. Der frühere Dortmunder Meistertrainer unterlag mit dem englischen Erstligisten im Finale vor 66.000 Zuschauern Atlético Madrid im Elfmeterschießen mit 4:5. Nach der regulären Spielzeit hatte es 1:1 (0:1) gestanden. Kapitän Jordan Henderson vergab seinen Strafstoß gegen Keeper Moya.

Einen Tag nach dem 3:0 gegen den FC Bayern besaßen die Liverpooler zwar mehr Ballbesitz, liefen gegen die kompakte Defensive der Spanier in einem abwechslungsreichen Endspiel lange vergeblich an. Keidi Bare (33. Minute) brachte Madrid mit einem Kopfball in Führung. Der frühere Hoffenheimer Roberto Firmino (83./Foulelfmeter) glich wenige Minuten vor dem Ende noch aus.
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Sowohl Klopp als auch Madrids Coach Diego Simeone wirbelten ihre Startaufstellungen gehörig durcheinander. Die Engländer ließen im Vergleich zum Sieg gegen den FC Bayern aber das Tempo und die Zielstrebigkeit in der Offensive lange vermissen - erst in der höchst unterhaltsamen Schlussphase marschierten sie energischer auf das Atlético-Tor zu.

Der FC Bayern München hatte zuvor das Spiel um Platz drei verdient mit 0:2 (0:1) gegen den SSC Neapel verloren. Drei Tage vor dem Supercup gegen Borussia Dortmund schickte Trainer Carlo Ancelotti eine bessere Nachwuchsmannschaft auf's Feld. Kalidou Koulibaly (14. Minute) und Emanuele Giaccherini (55.) fügten den Münchnern in der sehr holprigen Saisonvorbereitung die nächste Niederlage zu.

Quelle: n-tv.de , rpe/dpa
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Supercup-Sieg als echte Wohltat - FC Bayern schießt die Krisengerüchte weg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Aug 2017 10:06

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/FC-Ba ... 70172.html
Sonntag, 06. August 2017
Supercup-Sieg als echte Wohltat - FC Bayern schießt die Krisengerüchte weg

Nach fünf Testspiel-Niederlagen schnappt sich der FC Bayern den Supercup und räumt mit den Krisengerüchten auf. Auf Borussia Dortmund wartet derweil noch jede Menge Arbeit - und die Premiere des Videobeweises stellt den Deutschen Fußball-Bund vor Probleme.

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Aus der Kabine erklang lauter Jubel. Ausgelassen wie selten feierten die Profis des FC Bayern den Gewinn des Supercups. Nach dem 5:4 (2:2;1:1) im Elfmeterschießen gegen DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund schienen die Bedenken der vergangenen Tage mit einem Mal verflogen. "Es war wichtig, dass wir die Niederlagen aus der Vorbereitung etwas abstreifen", sagte Weltmeister Thomas Müller. "Es war eine Wohltat zu gewinnen."

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Fünf Niederlagen in den vergangenen sechs Testspielen hatten die Münchner mächtig ins Grübeln gebracht. Doch in Dortmund behielt das Team von Trainer Carlo Ancelotti trotz zweimaligen Rückstands durch die BVB-Treffer von Christian Pulisic (11. Minute) und Pierre-Emerick Aubameyang (71.) die Nerven. Ein durch viel Druck erzwungenes Eigentor des Dortmunder Torhüters Roman Bürki (88.) wendete die drohende Niederlage ab. "Wir haben gezeigt, dass wir in keiner Krise sind. Heute hat die Mannschaft bewiesen, dass sie sich auf den Punkt konzentrieren kann", lobte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

Ausgerechnet der Ersatz des noch immer verletzten Stammtorhüters Manuel Neuer avancierte im Elfmeterschießen zum Matchwinner. Zwei gehaltene Elfmeter von Sven Ulreich ebneten den Weg zum insgesamt sechsten Triumph im Supercup. "Das tut gut nach dieser Vorbereitung", kommentierte der Keeper. Dagegen schoben die Dortmunder Frust. Nur zwei Minuten fehlten zu einem ermutigenden Erfolgserlebnis nach zuletzt ebenfalls schwachen Testspielen. "Die zweite Halbzeit ging komplett an uns. Deshalb ist es bitter zu verlieren. Wir sind aber auf dem Weg besser zu werden", befand Mittelfeldspieler Nuri Sahin.
Video-Assistent macht Ärger

Der neue Dortmunder Trainer Peter Bosz zeigte sich ebenfalls nicht unzufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung, die seine Mannschaft über weite Strecken gezeigt hatte. "Natürlich muss es immer einen Sieger geben. Das Elfmeterschießen ist immer Lotterie. Das Unentschieden war ein gerechtes Ergebnis. Wir haben gut angefangen, danach war es nicht gut. Die zweite Halbzeit war schon besser. Wir müssen weitere Schritte machen."
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Eine unglückliche Premiere feierte der Videobeweis. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) noch am Abend in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, "lagen die kalibrierten Linien, die dem Video-Assistenten normalerweise bei Abseitsentscheidungen vorliegen und ihn unterstützen, aufgrund technischer Probleme in der ersten Halbzeit noch nicht vor".

Deshalb musste der Videoassistent ohne dieses technische Hilfsmittel entscheiden, ob Vorlagengeber Joshua Kimmich vor seiner Flanke auf Torschütze Robert Lewandowski (18.) im Abseits stand oder nicht. Bis zum Bundesligastart am 18. August sollen die technischen Probleme behoben sein.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 66879.html
Pleitenserie beim FC Bayern: Salihamidzic sieht keinen Grund zur Sorge
03.08.17 – 00:52 min

Quelle: n-tv.de , Heinz Bühse und Holger Schmidt, dpa
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"Collinas Erben" zur Debütpanne - Videobeweis trotzt Supercup-Verschwörung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Aug 2017 16:14

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Video ... 70388.html
Sonntag, 06. August 2017
"Collinas Erben" zur Debütpanne - Videobeweis trotzt Supercup-Verschwörung

Von Alex Feuerherdt

Ein kontroverses Debüt feiert der Videobeweis beim Supercup in Dortmund. Zwei Bayern-Toren verhilft er zur korrekten Anerkennung, doch eine Panne lässt die TV-Zuschauer verwirrt zurück - und empört. Aufgelöst wird die "Fußball-Verschwörung" spät.

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Achtzehn Minuten dauerte es im Supercup-Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München, ehe erstmals in einem Pflichtspiel in Deutschland der Videobeweis für alle erkennbar zur Prüfung einer Entscheidung herangezogen wurde. Soeben hatte Robert Lewandowski für den Rekordmeister nach feinem Zuspiel von Joshua Kimmich zum 1:1-Ausgleich getroffen. Doch war der Treffer regulär?

Auf den ersten Blick schien es, als hätte der Vorlagengeber im Abseits gestanden, als er den Ball von seinem Mitspieler Sebastian Rudy erhielt. Schiedsrichter Felix Zwayer nahm deshalb Kontakt mit dem Video-Assistenten Tobias Stieler auf, der in einem Studio in Köln saß und von dort aus die Partie an einer Vielzahl von Bildschirmen überwachte.
Collinas Erben

"Collinas Erben" - das ist Deutschlands einziger Schiedsrichter-Podcast, gegründet und betrieben von Klaas Reese und Alex Feuerherdt. Er beschäftigt sich mit den Fußballregeln, den Entscheidungen der Unparteiischen sowie mit den Hintergründen und Untiefen der Schiedsrichterei. "Collinas Erben" schreiben jeden Montag auf n-tv.de über die Schiedsrichterleistungen des Bundesligaspieltags. Unser Autor Alex Feuerherdt ist seit 1985 Schiedsrichter und leitete Spiele bis zur Oberliga. Er ist verantwortlich für die Aus- und Fortbildung in Köln, Schiedsrichterbeobachter im Fußball-Verband Mittelrhein und arbeitet als Lektor und freier Publizist.

Dass er gerade mit Stieler kommuniziert, signalisierte Zwayer den Spielern und Zuschauern durch die vorgesehene Geste: Er legte eine Hand ans Ohr. Rund 40 Sekunden nach der Torerzielung deutete der Referee schließlich zum Mittelkreis und zeigte so an: Der Treffer zählt, es geht mit einem Anstoß weiter. Der Video-Assistent hatte die Korrektheit des Tores demnach bestätigt.
Keine Aufklärung für TV-Zuschauer

Die Fernsehzuschauer warteten allerdings vergeblich auf die Bilder, die Stielers Einschätzung belegen. Und das, obwohl die DFL doch angekündigt hatte, den übertragenden Fernsehanstalten nach Abschluss eines Videobeweises die jeweils entscheidenden Aufnahmen zur Verfügung zu stellen.

Bei ZDF und Eurosport, wo man die Partie live zeigte, waren sie jedoch nicht eingetroffen. Eurosport zeichnete die Abseitslinie deshalb in der Halbzeit selbst nach, das ZDF tat es nach dem Schlusspfiff. Beide Sender kamen zum selben Ergebnis: Kimmich stand ganz knapp nicht im Abseits, der Treffer war deshalb regulär. Zu diesem Zeitpunkt zirkulierten in den sozialen Netzwerken bereits allerlei Screenshots mit selbst eingezogenen Linien, die mal zeigen sollten, dass das Tor zu Recht anerkannt wurde, und mal, dass der Schiedsrichter und der Video-Assistent sich geirrt hatten. Einig waren sich viele dagegen in der Ansicht, dass der DFB es an Transparenz fehlen lasse. Aber warum hielt er seine Bilder tatsächlich zurück?
Späte Bilder, richtige Entscheidung

Die Erklärung folgte nach der Partie. "Die kalibrierten Linien, die dem Video-Assistenten normalerweise bei Abseitsentscheidungen vorliegen und ihn unterstützen, lagen aufgrund technischer Probleme in der ersten Halbzeit noch nicht vor", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme von DFB und DFL. Deshalb habe man sie auch nicht den Fernsehsendern zur Verfügung stellen können. Eine Panne also. Tobias Stieler musste seine Einschätzung mithin ohne diese Linien treffen, habe "aber alle zur Verfügung stehenden Kamerapositionen, inklusive Standbilder" studiert, so DFB und DFL. Daraufhin habe er entschieden, "dass vor dem Münchner 1:1 keine Abseitsstellung vorlag und es somit richtigerweise keinen Anlass für sein Einschreiten gab".

Auf Facebook veröffentlichte der DFB am späten Samstagabend von der Szene ein Standbild mit kalibrierter Linie, das den Grafiken von ZDF und Eurosport gleicht. Es zeigt, dass das Schiedsrichterteam auf dem Platz und der Video-Assistent im Kölner Studio mit ihrem Urteil richtig lagen. Und genau das stehe im Vordergrund, so Hellmut Krug, der Projektleiter Videobeweis beim DFB. "Leider konnten die entsprechenden TV-Bilder erst im Anschluss an das Spiel präsentiert und damit gezeigt werden, dass die Entscheidungen korrekt waren." Man habe "stets darauf hingewiesen, dass es in der Anfangsphase des Projekts durchaus zu kleineren Problemen kommen kann", sei aber "optimistisch, dass alle Probleme bis zum Saisonstart der Bundesliga am 18. August behoben werden und alles am ersten Spieltag einwandfrei funktioniert".
(Foto: imago/Jan Huebner)

Es gab im Supercup-Finale noch eine weitere Situation, in der der insgesamt vorzüglich pfeifende Felix Zwayer seinen Video-Assistenten konsultierte, nämlich beim zweiten Treffer der Bayern kurz vor Schluss nach einem wilden Gestocher im Dortmunder Strafraum. Die Szene war äußerst unübersichtlich und schon deshalb in der Realgeschwindigkeit nicht aufzulösen. Es roch ein wenig nach Handspiel, Foul und Abseits, aber auch hier ergab der Videobeweis: Alles in Ordnung. Diesmal wurden auch genügend verlangsamte Wiederholungen aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt, um den Fernsehzuschauern ein eigenes Urteil zu ermöglichen. Und wieder war der Review-Prozess zügig abgeschlossen worden.
Intransparent, aber besser als beim Confed Cup

Die technischen Schwierigkeiten sind der Grund dafür, dass man die Pflichtspielpremiere des Videobeweises in Deutschland nicht uneingeschränkt als gelungen bezeichnen kann. Denn dass die Beweisbilder nach dem Tor zum 1:1 während des Spiels nicht gezeigt wurden, sorgte für Verwirrung und bei manchen sogar für Verschwörungstheorien in der Art, hier wolle der DFB wohl mal wieder eine Fehlentscheidung zugunsten der Bayern unter den Tisch kehren. Bedeutsamer ist allerdings, dass die Überprüfungen in entscheidenden Situationen schnell erfolgten und die - nicht leicht zu treffenden - Entscheidungen am Ende stimmten. Hier gab es ein klares Plus im Vergleich zum Confed Cup zu verzeichnen.
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Gespannt sein darf man darauf, wie sich die Akzeptanz des Videobeweises in Deutschland entwickelt. Vor allem, wenn es zu Szenen kommt wie im niederländischen Supercup-Finale zwischen Feyenoord Rotterdam und Vitesse Arnheim. Da nämlich übersah der Schiedsrichter beim Stand von 1:0 für Feyenoord ein elfmeterwürdiges Foul im Rotterdamer Strafraum und ließ weiterspielen, es kam zu einem schnellen Konter, an dessen Ende der Ball zum zweiten Mal im Arnheimer Tor lag. Der Video-Assistent wies den Unparteiischen jedoch auf seinen Fehler hin, dieser annullierte den Treffer und gab stattdessen den Strafstoß für Vitesse. Statt 2:0 stand es 1:1.

Emotional unerträglich finden das die einen, genau richtig die anderen. Eines kann man schon jetzt mit Hellmut Krug festhalten: "Entgegen so mancher Befürchtung wird es auch weiterhin Diskussionen um Schiedsrichterentscheidungen geben."

Quelle: n-tv.de
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Cottbusser Elfer-Drama - VfB Stuttgart zieht den Kopf aus der Schlinge

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Aug 2017 21:23

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/VfB-S ... 81672.html
Sonntag, 13. August 2017
Cottbusser Elfer-Drama - VfB Stuttgart zieht den Kopf aus der Schlinge

Der VfB schrammt im DFB-Pokal an einer Blamage vorbei und liefert eine schlechte Generalprobe für das Comeback in der Fußball-Bundesliga. In der ersten Runde mühte sich die Mannschaft beim Regionalligisten Energie Cottbus zu einem Sieg im Elfmeterschießen.

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Erst im Elfmeter-Krimi hat der VfB Stuttgart eine kräftige Pokal-Blamage verhindert und Regionalligist FC Energie Cottbus die Revanche für das Finale von 1997 verdorben. 7365 Tage nach dem gewonnenen Endspielduell mit den Lausitzern drehte der lange verunsicherte Bundesliga-Aufsteiger die Erstrunden-Partie und feierte ein schmeichelhaftes 4:3 (2:2, 0:2) im Elfmeterschießen. Björn Ziegenbein und Benjamin Förster vergaben die Strafstöße für Cottbus.

Als Abschluss von turbulenten VfB-Wochen mit dem Rauswurf von Jan Schindelmeiser erlebte der neue Sportdirektor Michael Reschke doch noch ein gelungenes Debüt auf der Tribüne. Die Cottbuser Fabio Viteritti (5. Minute) und Maximilian Zimmer (28.) mit einem Traum-Freistoß überwanden Fußball-Weltmeister Ron Robert Zieler im VfB-Tor und sorgten für die schnelle Führung. Vor 17 516 Zuschauern im Stadion der Freundschaft brachten jedoch Josip Brekalo (49.) und José Matuwila (77.) per Eigentor die Wende. Die Schwaben vermieden damit einen Auftakt-K.o. wie zuletzt 2014, Energie wartet seit 2013 auf den Sprung in die zweite Runde.
Fans beschwören den "Geist von 1997"

Die Heim-Fans beschworen auf Bannern den "Geist von 1997", als die damals drittklassigen Lausitzer erst im Finale mit 0:2 an Stuttgart scheiterten. Und im Stile der Pokalhelden von damals mit ebenso rot-blau-gestreiften Trikots wie vor 20 Jahren legte auch das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz los. Mit schnellen Kontern setzte Energie die Stuttgarter früh unter Druck, angesichts zahlreicher Personalprobleme präsentierte sich der Favorit ungeordnet. Mit einem Querpass im eigenen Strafraum legte Dzenis Burnic die Führung für Cottbus auf, Viteritti brauchte nur noch einzuschieben.
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Vor allem die linke VfB-Abwehrseite hatte Energie als Schwachpunkt ausgemacht. Nicht nur die beiden verletzten Außenverteidiger Emiliano Insua und Ailton fehlten VfB-Coach Hannes Wolf, auch die Neuzugänge Holger Badstuber (gesperrt) und Dennis Aogo standen noch nicht zur Verfügung. Der ebenfalls im Sommer geholte Zieler gab anstelle des bisherigen Stammkeepers Mitch Langerak seine Pflichtspiel-Premiere - war jedoch beim Freistoß von Zimmer unter die Latte zum 2:0 machtlos.

Nach der Pause trat der VfB zielstrebiger auf, und nach feinem Solo über die linke Seite zirkelte Brekalo den Ball aus 17 Metern ins lange Eck. Energie war der hohe Kraftaufwand langsam anzumerken, immer weiter zog sich der Außenseiter zurück. Zunächst lenkte Matuwila den Ball unglücklich ins eigene Netz, auf der anderen Seite rettete Zieler in höchster Not gegen Mamba (87.). Und auch in der Verlängerung steckte Cottbus nicht auf, Marc Stein traf per Kopf die Oberkante der Latte. Stuttgart hatte dann jedoch im Elfmeterschießen das glücklichere Ende für sich.
1. Spieltag
Fr., 11. Aug. 19:00 Uhr
Koblenz icon 2:3 (1:1) icon Dresden
Fr., 11. Aug. 20:45 Uhr
Kiel icon 2:1 (0:0) icon Braunschweig
Karlsruhe icon 0:3 n.V. (0:0) icon Leverkusen
RW Essen icon 1:2 (1:0) icon M'gladbach
Sa., 12. Aug. 15:30 Uhr
Rielasingen-A. icon 0:4 (0:2) icon Dortmund
Chemnitz icon 0:5 (0:1) icon München
Lehe icon 0:5 (0:2) icon Köln
Lüneburg icon 1:3 (1:2) icon Mainz
Eichede icon 0:4 (0:2) icon K'lautern
Unterhaching icon 0:4 (0:1) icon Heidenheim
Erndtebrück icon 0:3 (0:1) icon Frankfurt
Halberstadt icon 1:2 (0:2) icon Freiburg
Sa., 12. Aug. 18:30 Uhr
Bielefeld icon 1:3 n.V. (1:1) icon Düsseldorf
Erfurt icon 0:1 (0:0) icon Hoffenheim
Regensburg icon 3:1 (1:1) icon Darmstadt
Sa., 12. Aug. 20:45 Uhr
Würzburg icon 0:3 (0:0) icon Bremen
So., 13. Aug. 15:30 Uhr
Saarbrücken icon 1:2 n.V. (1:1) icon Union
Schweinfurt icon 2:1 (0:1) icon Sandhausen
Bonn icon 2:6 (1:1) icon Hannover
Norderstedt icon 0:1 (0:0) icon Wolfsburg
Nöttingen icon 2:5 (0:2) icon Bochum
Morlautern icon 0:5 (0:2) icon Fürth
Dorfmerkingen icon 0:5 (0:1) icon Leipzig
1860 icon 1:2 (0:1) icon Ingolstadt
Osnabrück icon 3:1 (1:0) icon Hamburg
So., 13. Aug. 18:30 Uhr
Magdeburg icon 2:0 (0:0) icon Augsburg
Cottbus icon 3:4 i.E. (2:2) icon Stuttgart
W.-Wiesbaden icon 2:0 (2:0) icon Aue
Mo., 14. Aug. 18:30 Uhr
BFC Dynamo icon -:- icon Schalke
Duisburg icon -:- icon Nürnberg
Paderborn icon -:- icon St. Pauli
Mo., 14. Aug. 20:45 Uhr
Rostock icon -:- icon Hertha
Quelle: n-tv.de , Florian Lütticke, dpa
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