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RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN

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Studie zur Finanzierung - Wie teuer wird die Pflegeversicherung ?

Postby Weltbookadmin47 » 21. Nov 2019 09:07

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Wie-teuer-w ... 07408.html

Donnerstag, 21. November 2019
Studie zur Finanzierung - Wie teuer wird die Pflegeversicherung ?
Von Jürgen Wutschke
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Die Bertelsmann Stiftung favorisiert einen dynamischen Steuerzuschuss und einen gedeckelten Beitragssatz zur Finanzierung der Pflegeversicherung.

(Foto: imago/photothek)
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Bis 2050 werden Prognosen zufolge mehr als fünf Millionen auf Pflegeleistungen angewiesen sein. Die Kosten explodieren. Unvermeidbar ist eine höhere Belastung für jeden. Die Bertelsmann Stiftung hat nun untersucht, wie die Versicherung auf gesunde Füße gestellt werden kann.

Sie ist die jüngste Säule der Sozialversicherungen und weist neben der Rentenversicherung den größten Reformbedarf auf. Denn auch wenn eigentlich niemand auf sie angewiesen sein möchte, geht die Zahl derer, die dies direkt oder indirekt doch sind, in die Millionen. Und sie steigt jährlich. Die Rede ist von der Pflegeversicherung, die vor gut zwei Jahren mit der Einführung der Pflegegrade ihre bislang letzte große Reform erlebt hat. Dadurch stieg der Kreis derer, die Anspruch auf Leistungen haben, erheblich und mit ihm die Kosten. Nun geht es darum, die Finanzierung der Pflegeversicherung auf neue Füße zu stellen. Nach der DAK legt nun die Bertelsmann Stiftung eine Modellrechnung vor.

"Wir brauchen bei der Pflege einen neuen Generationenausgleich innerhalb des solidarischen Umlagesystems", sagt Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung. "Denn auch an der Vorsorge müssen alle nach ihrer Leistungsfähigkeit beteiligt werden."

Ende vergangenen Jahres erhielten laut Pflegekassen beinahe 3,7 Millionen Menschen Leistungen aus der Versicherung. Die Ausgaben summierten sich zu diesem Zeitpunkt auf mehr als 41 Milliarden Euro. Sie überstiegen die Einnahmen um mehr als 3,5 Milliarden Euro. Seit ihrer Einführung hat sich die Zahl der Leistungsempfänger mehr als verdreifacht. Die Ausgaben haben sich allein in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten mehr als verdoppelt und sind schneller gestiegen als die Einnahmen - inzwischen übersteigen sie diese.

Und durch die älter werdende Bevölkerung sowie den medizinischen Fortschritt werden die Anforderungen an die Versicherungen nicht geringer. "Der Wechsel der geburtenstarken Jahrgänge von der Gruppe der Beitragszahler in die der Empfänger von Pflegeleistungen wird die Situation zusätzlich verschärfen", heißt es in der Bertelsmann-Studie. Diese geht davon aus, dass die Zahl der Leistungsempfänger bis 2050 auf 5,2 Millionen steigen wird. Die Kosten werden im selben Zeitraum auf mehr als 181 Milliarden Euro zulegen. Um dies zu finanzieren, müsste der Beitragssatz regelmäßig steigen auf bis zu 4,6 Prozent.

Experten des Gesundheitsministeriums gehen davon aus, dass die Zahl der Pflegebedürftigen im nächsten Jahr auf vier Millionen steigen wird. Pro Jahrzehnt kommen laut Prognosen des Gesundheitsministeriums rund 600.000 hinzu, so dass es 2050 bereits knapp sechs Millionen Menschen sein werden, die auf Pflege angewiesen sind.
Beitrag, Steuern, Fonds

Bei der Frage der Finanzierung hat die Bertelsmann Stiftung vier Modelle durchrechnen lassen.

Bundeszuschuss: Einführung eines Bundeszuschusses, der von 2020 bis 2050 von 2 Milliarden auf 5,8 Milliarden Euro steigt. Gleichzeitig erhöht sich der Beitragssatz auf bis zu 4,6 Prozent.
Pflegevorsorgefonds 3,5 Prozent: Zusätzlich zum Zuschuss aus Steuermitteln von zwei Milliarden erhöht sich der Beitrag umgehend auf 3,5 Prozent. Die dabei anfangs entstehenden Überschüsse fließen in den Vorsorgefonds. So bleibt der Beitragssatz bis 2040 stabil.
Pflegevorsorgefonds 4,0 Prozent: Zusätzlich zum Zuschuss aus Steuermitteln von zwei Milliarden erhöht sich der Beitrag umgehend auf 4,0 Prozent. Die dabei anfangs entstehenden Überschüsse fließen in den Vorsorgefonds. So bleibt der Beitragssatz sogar bis 2050 stabil.
Pflegevorsorgefonds 3,5 Prozent / BZ+: Aus Steuermitteln fließen bereits im kommenden Jahr 9,6 Milliarden Euro die bis 2050 auf 24,5 Milliarden Euro steigen. Gleichzeitig steigt der Beitragssatz auf 3,5 Prozent und wird bis 2050 eingefroren.

Die Bertelsmann Studie favorisiert in ihren Berechnungen das vierte Szenario eines bis 2050 festen Beitrages zur Pflegeversicherung von 3,5 Prozent. Zusätzlich schießt der Bund eine jährlich steigende Summe aus Steuermitteln zu. Ein Überschuss - gerade in der Anfangszeit - soll dem bereits existierenden Pflegevorsorgefonds zugeführt werden.

Ein Zuschuss aus Steuermitteln hätte nach Ansicht der Bertelsmann Studie zudem den Charme, dass nicht nur die Beitragszahler entlastet, sondern auch Besserverdienende oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze mit herangezogen würden. "Unabhängig davon müssen wir uns bei der Pflege- wie bei der Krankenversicherung fragen, ob die Aufspaltung in ein gesetzliches und privates Versicherungssystem noch zeitgemäß ist", sagt Mohn.

Das favorisierte Modell bietet den Angaben zufolge zudem eine deutliche und vor allem anhaltende Entlastung der jüngeren Generationen. Über die komplette Zeit der Beitragszahlung ergibt sich eine Ersparnis von rund 2500 Euro im Vergleich zur ersten Variante mit einem Bundeszuschuss und langsam steigenden Beiträgen.
DAK will Eigenbeiträge begrenzen

Ein anderes Modell hatte vor gut einem Monat die DAK präsentiert. Sie hatte sich nicht mit den Beiträgen, sondern mit den Zuzahlungen im Fall der Pflegebedürftigkeit befasst. Der DAK-Plan sieht vor, zu Beginn den Anteil, den Pflegebedürftige selbst aufbringen müssen, bei durchschnittlich 450 Euro im Monat zu deckeln. Derzeit schwankt dieser sogenannte Eigenanteil je nach Bundesland erheblich. Eine Kommission soll die künftigen Eigenbeiträge für jedes Bundesland einzeln festlegen. Doch auch hier soll sich der Staat an der Finanzierung der Leistungen mit einem Steuerzuschuss beteiligen. Angefangen mit 1 Milliarde Euro würde dieser bis 2045 den Berechnungen zufolge auf 18,3 Milliarden Euro steigen.

Derzeit finanziert sich die Pflegeversicherung allein aus Beitragseinnahmen. Seit Jahresbeginn liegt der Beitrag bei 3,05 sowie bei 3,3 Prozent für Kinderlose. Diesen teilen sich in den meisten Fällen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Als fünfte Säule der Sozialversicherungen ist die Pflegeversicherung bei den Krankenkassen angedockt und gehört seit 1995 zu den Pflichtversicherungen. Die Leistungen aus der Versicherung richten sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit, der Dauer der Pflege sowie der Wahl der Pflegeart.

Ende 2018 waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums 72,8 Millionen Menschen in der Pflegeversicherung versichert. Hinzu kamen mehr als 9,2 Millionen Menschen bei privaten Pflegeversicherungen.
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de https://www.n-tv.de/politik/Wie-teuer-w ... 07408.html
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RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN

Postby Weltbookadmin47 » 20. Dec 2019 15:24

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Staat-muss ... 70506.html

Freitag, 20. Dezember 2019
Bei Ausfall und Kürzungen - Staat muss für Betriebsrente geradestehen
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Der Pensions-Sicherungs-Verein muss bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten einspringen.
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Eine Betriebsrente ist eine gute Sache. Solange es dem Arbeitgeber und der entsprechenden Pensionskasse gut geht. Doch wenn es bei einem von beiden nicht mehr läuft, drohen Betriebsrentnern erhebliche Kürzungen der Leistungen. Der EuGH sieht dann allerdings den Staat in der Pflicht.

Betriebsrenten sind in der Europäischen Union vor unverhältnismäßigen Kürzungen geschützt, wenn eine Pensionskasse oder ein früherer Arbeitgeber wirtschaftlich ins Trudeln gerät. Dies hat der Europäische Gerichtshof festgehalten.

Die EU-Richter verwiesen die Prüfung des konkreten Falls aus Deutschland aber an das Bundesarbeitsgericht zurück (Rechtssache C-168/18). In dem verhandelten Fall kämpfte ein Ruheständler darum, die vollen Leistungen aus seiner Betriebsrente zu bekommen. Er musste Kürzungen hinnehmen, da zunächst die zuständige Pensionskasse in Schwierigkeiten geriet und später sein früherer Arbeitgeber insolvent wurde. Aus seiner Sicht muss der Pensions-Sicherungs-Verein einspringen und Kürzungen ausgleichen. Dieser Verein ist in Deutschland gesetzlich damit betraut, Betriebsrenten im Falle von Unternehmenspleiten zu sichern.
Gewissen Schutz zu gewährleisten

Das Bundesarbeitsgericht hatte Zweifel, dass der Verein in diesem Fall zahlen muss, bat aber den EuGH um Auslegung des EU-Rechts. Die EU-Richter halten nun fest, dass die einschlägige Richtlinie die EU-Staaten verpflichtet, "einen gewissen Schutz zu gewährleisten", wenn Kürzungen bei Betriebsrenten offensichtlich unverhältnismäßig sind. Dabei gebe es einen weiten Ermessensspielraum. Die EU-Richter geben aber Hinweise, was "offensichtlich unverhältnismäßig" bedeutet: So müsse ein ehemaliger Arbeitnehmer bei Zahlungsunfähigkeit des früheren Arbeitgebers mindestens die Hälfte der Altersrente gemäß den erworbenen Ansprüchen bekommen; darüber hinaus greife die Mindestsicherung, wenn der Betroffene wegen der Kürzungen unter die Armutsschwelle rutscht.

Das EuGH-Urteil ist auch insofern relevant, als dass im jüngsten Stresstest der Europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa festgestellt wurde, dass Betriebsrentnern in Europa in einer Krise mit plötzlich steigenden Zinsen schmerzhafte Einbußen drohen würden. Demnach würden im Extremfall fast ein Viertel der Vermögenswerte ausradiert, teilte die Behörde in Frankfurt mit. Der Verlust würde sich auf rund 270 Milliarden Euro belaufen. Dabei fehlten den Einrichtungen schon Ende 2018 und ohne Krise rund 41 Milliarden Euro, um ihre Verpflichtungen zu decken, hob die Eiopa hervor.

Quelle: ntv.de, awi/dpa https://www.n-tv.de/ratgeber/Staat-muss ... 70506.html
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906 Euro im Durchschnitt - Renten steigen stärker als die Inflation

Postby Weltbookadmin47 » 31. Dec 2019 12:48

Falsch oder Realität ?
https://www.n-tv.de/politik/Renten-stei ... 83015.html
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Dienstag, 31. Dezember 2019
906 Euro im Durchschnitt - Renten steigen stärker als die Inflation
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Im Alter zählt jeder Euro: Aktuell liegt das Rentenniveau bei rund 48 Prozent.

(Foto: picture alliance / Felix Kästle/)
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Im zu Ende gehenden Jahrzehnt liegen die Aufschläge bei den Zahlungen an die deutschen Rentner einem Bericht zufolge deutlich über dem Anstieg der Verbraucherpreise. Grund zum Feiern sieht Linken-Sozialexpertin Zimmermann jedoch nicht.

Wie hat sich die Einkommenssituation der Rentner in Deutschland im Verhältnis zur allgemeinen Teuerung in den vergangenen Jahren entwickelt? Die Renten sind laut einem Zeitungsbericht in der zurückliegenden Dekade im Schnitt deutlich stärker gestiegen als die Inflation.

Der durchschnittliche monatliche Zahlbetrag bei den gesetzlichen Altersrenten sei von 740 Euro im Jahr 2010 auf 906 Euro im Jahr 2018 gestiegen, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Daten aus dem Bundesarbeitsministerium und von der Rentenversicherung.
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Politik 23.12.19
Weit mehr als 200.000 Anträge Kosten für Rente mit 63 steigen rasant

Dies entspreche einem Anstieg der durchschnittlichen Rentenzahlung um 22,4 Prozent, heißt es in dem Bericht. Dagegen habe nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums das Preisniveau zwischen 2010 und 2018 lediglich um 11,4 Prozent zugenommen.
30 Prozent Teuerung seit 2000

Im ersten Jahrzehnt nach der Jahrtausendwende - als die Inflationsraten und das Leitzinsniveau der Europäischen Zentralbank (EZB) noch deutlich höher lagen - war die Entwicklung für die Rentnerinnen und Rentner laut RND dagegen noch viel ungünstiger verlaufen. Der durchschnittliche Zahlbetrag bei den Altersrenten stieg demnach zwischen 2000 und 2010 um sechs Prozent, die Inflation dagegen um 16,6 Prozent.
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Wirtschaft 05.12.19
Experten-Tipps zur Altersvorsorge Diese Investitionen wirken gegen Altersarmut

Die Sozialexpertin der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann, warnte jedoch, es bestehe "definitiv kein Anlass für die Bundesregierung, sich auf den stärkeren Rentenerhöhungen der letzten Jahre auszuruhen". Diese seien kein politischer Verdienst, sondern "allein der starken Konjunktur geschuldet". Im gesamten Zeitraum der Jahre 2000 bis 2018 lag der Anstieg der Durchschnittsrente und der Inflation dem Bericht zufolge in etwa auf dem gleichen Niveau von rund 30 Prozent.

Die gesetzliche Rente müsse gestärkt werden, unter anderem durch Erhöhung des Rentenniveaus auf 53 Prozent, sagte Zimmermann dem RND. Das Rentenniveau - also das Verhältnis zwischen Rente und dem Durchschnittseinkommen aller Sozialversicherten - liegt derzeit bei etwa 48 Prozent.
Bilder und Videos https://www.n-tv.de/politik/Renten-stei ... 83015.html
Quelle: ntv.de, mmo/AFP
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Finanzaufsicht Bafin besorgt - Niedrigzins ist für Pensionskassen Problem

Postby Weltbookadmin47 » 2. Jan 2020 12:34

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Niedrigz ... 85074.html

Donnerstag, 02. Januar 2020
Finanzaufsicht Bafin besorgt - Niedrigzins ist für Pensionskassen Problem
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Für die Pensionskassen ist die Niedrigzinspolitik problematisch.

(Foto: dpa)
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Nicht nur die Lebensversicherer, sondern auch die Pensionskassen spüren die derzeitige Niedrigzinspolitik besonders hart, warnt die Finanzaufsicht Bafin. In der Vergangenheit kam es wegen finanzieller Probleme bereits teilweise zu Leistungskürzungen.

Es geht um das Geld von Ruheständlern und künftigen Pensionären: "Pensionskassen sind von der anhaltenden Niedrigzinsphase noch stärker betroffen als Lebensversicherer", sagte Deutschlands oberste Versicherungsaufseher Frank Grund den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. "Wir brauchen bei einigen Kassen erhebliche Unterstützung der Arbeitgeber als Träger." Es gebe zwar eine ganze Zahl von Einrichtungen, bei denen die Arbeitgeber Geld nachschössen, um Kürzungen der Betriebsrenten für die Mitarbeiter zu vermeiden. "Sorgen bereiten uns aber vor allem die Pensionskassen, bei denen es den Arbeitgeber als Träger nicht mehr gibt", sagte Grund, Chef der Versicherungsaufsicht bei der Finanzaufsicht Bafin.
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Wirtschaft 27.09.19
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Bei Kassen mit sehr vielen Trägern wiederum sei eine Einigung auf eine Kapitalspritze manchmal schwierig. Die Finanzaufsicht hat nach wie vor 31 der 135 Pensionskassen unter intensivierter Aufsicht, die von der Zinsflaute besonders betroffen sind und bei denen fraglich ist, ob Träger Geld nachschießen. "Ich gehe davon aus, dass die Zahl bei anhaltender Niedrigzinsphase steigen wird", sagte Grund. Die Zinsflaute erschwert es den Kassen, die hohen Zusagen der Vergangenheit zu erwirtschaften. Für Schlagzeilen hatte in der Vergangenheit vor allem die Caritas Pensionskasse gesorgt, die in Turbulenzen geraten war. Die Folge sind Leistungskürzungen für Ruheständler und künftige Pensionäre.
Lösungsmöglichkeiten gegen Ausfälle finden

Die Kürzungen muss der Arbeitgeber ausgleichen - sofern es ihn noch gibt. Viele Pensionskassen sind Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. "Bei diesen gibt es zwar keine Insolvenzabsicherung, aber natürlich besteht - wie bei allen Formen der betrieblichen Altersversorgung - die subsidiäre Haftung des Arbeitgebers", sagte Grund. Im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers drohten bei Leistungskürzungen der Kasse allerdings erhebliche Ausfälle für die Versorgungsberechtigten. Grund fände es positiv, wenn für solche Fälle eine Lösung gefunden würde.

Das Bundesarbeitsministerium hat vorgeschlagen, künftig solle der Pensionssicherungsverein einspringen, wenn eine Pensionskasse ihre Leistungen kürzt und der Arbeitgeber wegen Insolvenz die Differenz nicht ausgleichen kann. Ende 2017 hatten nach jüngsten Daten des Bundesarbeitsministeriums insgesamt 5,03 Millionen aktiv Versicherte Anwartschaften bei einer Pensionskasse. Hinzu kamen etwa 2,24 Millionen Versicherte, für die zu dem Zeitpunkt keine Beiträge an die jeweilige Pensionskasse gezahlt wurden.
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Besser stehen aus Sicht der Bafin im Schnitt die Lebensversicherer da. "Wir gehen davon aus, dass die deutschen Lebensversicherer robust genug sind, die nächsten Jahre zu überstehen", sagte Grund. "Die wirtschaftliche Lage ist deutlich besser als bei den Pensionskassen." Allerdings halte die Bafin weiter etwa 20 der 83 deutschen Lebensversicherer unter verschärfter Beobachtung. "Im internationalen Vergleich stehen die deutschen Lebensversicherer aber erstaunlich robust da", sagte der Versicherungsaufseher.

Grund geht davon aus, dass die Unternehmen auch die Belastungen aus dem Aufbau eines Kapitalpuffers stemmen können, zu dem sie seit 2011 wegen der Zinsflaute verpflichtet sind. Damit werden die hohen Versprechen der Altverträge abgesichert. Der Kapitalpuffer - im Fachjargon Zinszusatzreserve genannt - wird inzwischen zwar langsamer aufgebaut als zu Beginn. Allerdings ist das Umfeld für die Unternehmen durch die weiter verschärften Niedrigzinsen nochmals schwieriger geworden. "Wir gehen davon aus, dass in diesem Jahr etwa 9 Milliarden Euro der Zinszusatzreserve zugeführt werden. Das ist deutlich mehr als die zunächst erwarteten 6 Milliarden Euro", sagte Grund.
Bilder und Videos https://www.n-tv.de/wirtschaft/Niedrigz ... 85074.html
Quelle: ntv.de, sgu/dpa
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Was ändert sich 2020 … … bei der Rente ?

Postby Weltbookadmin47 » 5. Jan 2020 11:51

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https://www.n-tv.de/ratgeber/bei-der-Re ... 46456.html
Was ändert sich 2020 … … bei der Rente ?
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Die Renten steigen. Wenn da nur nicht die Steuerpflicht drohen würde.

(Foto: imago/Westend61)
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Die Zukunft bleibt ungewiss. So viel ist sicher. Abgesehen davon stehen aber auch im neuen Jahr viele Neuerungen und Gesetze an. Diese Änderungen bei der Rente werden dann wichtig, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert.

Renten steigen

Ab dem 1. Juli sollen voraussichtlich die Renten im Westen um 3,15 und im Osten um 3,92 Prozent steigen. So steht es im Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2019 der Bundesregierung. Die Anpassung gilt für alle Altersrenten, für Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten, für gesetzliche Unfallrenten sowie für die Renten der Landwirte aus der landwirtschaftlichen Rentenkasse. Zugleich sollen Rentenniveau und Beitrag bis 2025 stabil bleiben.

Eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf Westbeiträgen beruht, würde sich nach den aktuellen Zahlen um 31,80 Euro erhöhen, eine gleich hohe Rente mit Ostbeiträgen um 39,10 Euro. Der sogenannte Eckrentner mit 45 Jahren Beitragszeit würde monatlich rund 45 Euro mehr an Rente bekommen.

Ob die Rentenerhöhung tatsächlich kommt, wird dann erst wieder im nächsten Frühjahr entschieden, wenn die genauen Zahlen der Lohnstatistik 2019 vorliegen.

Rentenanpassung von Ost und West

Ebenfalls ab dem 01. Juli wird der nächste Schritt gemacht, um den Rentenwert Ost an den im Westen geltenden Rentenwert anzugleichen. Von derzeit 96,5 Prozent steigt der Ost-Rentenwert dann auf 97,2 Prozent des Westwerts.

Jeweils zum 1. Juli der Folgejahre wird er dann weiter um jeweils 0,7 Prozentpunkte angepasst, bis im Jahr 2024 die Rente in allen Bundesländern einheitlich berechnet wird, wie es auch das Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz vorsieht. Im Gegenzug wird die jetzige höhere Bewertung der Löhne für die Rentenberechnung im Osten – auch in sieben Schritten – abgesenkt. Mit der derzeit höheren Bewertung wird bei der Berechnung der Rentenbezüge ein Ausgleich dafür geschaffen, dass die Ostlöhne im Schnitt niedriger sind.

Noch mehr Rentner werden steuerpflichtig

Einhergehend mit den Rentenerhöhungen werden im neuen Jahr voraussichtlich rund 51.000 Rentner erstmals steuerpflichtig. Nach Regierungsangaben müssten im kommenden Jahr rund 5,12 von den rund 21 Millionen Rentnern Steuern zahlen - fast doppelt so viele wie 2005. Ab welcher Rentenhöhe Senioren betroffen sind, lesen Sie hier.

Beitragsbemessungsgrenzen steigen

Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze West steigt ab Januar 2020 von 6700 auf 6900 Euro (82.800 Euro jährlich). Im Osten liegt sie dann bei 6450 Euro im Monat (2019 6150 Euro); jährlich sind das 77.400 Euro. Bis zu diesen Einkommensgrenzen müssen Arbeitnehmer im nächsten Jahr Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung bezahlen.

In der knappschaftlichen Rentenversicherung werden die Grenzen für die Beitragsbemessung im nächsten Jahr bei 8450 Euro im Monat (West), also 101.400 Euro jährlich, und für die östlichen Bundesländer bei 7900 Euro pro Monat (94.800 Euro im Jahr) liegen.

Anhebung der Altersgrenzen

Bereits im Jahr 2012 startete die Anhebung des Renteneintrittsalters. Im Zuge der schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters in der gesetzlichen Rentenversicherung ("Rente mit 67") steigen die Altersgrenzen um einen weiteren Monat. Versicherte, die 1955 geboren sind und für die keine Vertrauensschutzregelungen gelten, erreichen die Regelaltersgrenze mit 65 Jahren und neun Monaten.

Für die folgenden Geburtsjahrgänge erhöht sich die Regelaltersgrenze zunächst um je einen weiteren Monat; später wird in Stufen von zwei Monaten pro Jahrgang angehoben. Erst für die Jahrgänge 1964 und jünger wird die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren liegen.

Verbesserte Absicherung bei Erwerbsminderung

Wer in jüngeren Jahren vermindert erwerbsfähig wird, hat in der Regel noch keine ausreichenden Rentenanwartschaften aufbauen können. Damit die Versicherten dennoch eine angemessene Sicherung erhalten, werden Bezieher einer Erwerbsminderungsrente so gestellt, als hätten diese über den Eintritt der Erwerbsminderung hinaus so weitergearbeitet, wie zuvor (Zurechnungszeit).

Die Zurechnungszeit wurde im Jahr 2019 durch das Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz) in einem Schritt auf 65 Jahre und 8 Monate angehoben. Ab diesem Jahr wird sie in Anlehnung an die Anhebung der Regelaltersgrenze bis zum Jahr 2031 schrittweise bis auf 67 Jahre verlängert. Bei einem Beginn der Erwerbsminderungsrente im Jahr 2020 endet die Zurechnungszeit mit 65 Jahren und neun Monaten.

Mindestbeitrag in der gesetzlichen Rentenversicherung

Der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt ab dem neuen Jahr 83,70 Euro monatlich. Wieso die Zahlung von freiwilligen Beiträgen Sinn machen kann, lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, awi https://www.n-tv.de/ratgeber/bei-der-Re ... 46456.html
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"Nicht befriedigend gelöst" - Brinkhaus will Korrekturen an Grundrente

Postby Weltbookadmin47 » 26. Jan 2020 13:17

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https://www.n-tv.de/politik/Brinkhaus-w ... 34514.html

Sonntag, 26. Januar 2020
"Nicht befriedigend gelöst" - Brinkhaus will Korrekturen an Grundrente
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Union und SPD ringen um die konkrete Ausgestaltung der Grundrente.

(Foto: imago images/Winfried Rothermel)
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Die Grundrente ist weiter ein Streitpunkt zwischen Union und SPD. Inzwischen ringen beide Seiten um die konkrete Ausgestaltung des mühsam ausgehandelten Kompromisses. Die CDU dringt auf Nachbesserungen. Arbeitsminister Heil appelliert an den guten Willen aller Beteiligten.

In der koalitionsinternen Debatte um die geplante Grundrente fordert Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus Korrekturen am Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil. Der Entwurf werde zu Recht sehr kritisch diskutiert, "und es muss noch Korrekturen geben", sagte Brinkhaus der "Bild am Sonntag". Heil verteidigte dagegen seine Pläne. Ursprünglich sollte das Gesetz in der kommenden woche Thema im Kabinett sein. Angesichts ungeklärter Fragen zwischen den Koalitionspartnern heißt es aus Heils Ministerium nun, dass der 12. Februar als Termin angestrebt werde.

Nach Ansicht von Brinkhaus ist derzeit unter anderem die Berücksichtigung der Kapitaleinkünfte "nicht befriedigend gelöst". Die automatischen Verfahren zur Prüfung des Einkommens stünden noch nicht, auch die Refinanzierung sei noch nicht organisiert. "Abstriche wollen wir als Union da nicht machen", sagte er weiter. Der CDU-Politiker hob zugleich hervor: "Wenn man es wirklich will, ist das alles realisierbar." Der Ball liege nicht nur bei Heil, sondern auch bei Finanzminister Olaf Scholz.

Arbeitsminister Heil zeigte sich trotz der Kritik aus der Union zuversichtlich. "Niemand hat versprochen, dass es einfach ist, die gemeinsam von CDU/CSU und SPD gefundene Lösung umzusetzen", sagte er der "Welt am Sonntag". Er arbeite dafür, "dass das gelingt, und es wird gelingen, wenn alle konstruktiv mitarbeiten". Wichtig sei, "dass diese große Sozialreform 2021 in Kraft treten kann".
Kritik von der Rentenversicherung

Heils Entwurf sieht vor, dass Geringverdiener, die mindestens 33 Jahre "Grundrentenzeiten" vorweisen können, einen Zuschlag auf die Rente erhalten sollen. "Grundrentenzeiten" sind Zeiten, in denen Pflichtbeiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit gezahlt wurden. Der Grundrentenzuschlag soll dann in einer Staffelung von 33 bis 35 Beitragsjahren ansteigend berechnet werden.

Die Deutsche Rentenversicherung hatte jüngst unter anderem infrage gestellt, ob die von Heil veranschlagten Kosten von 1,4 Milliarden Euro im Einführungsjahr realistisch sind. "Ich bin mir sicher, dass wir einen soliden Finanzierungsvorschlag haben und dass die Schätzung meines Hauses stimmt", sagte Heil. Wenn es in dem Verfahren Hinweise von der Rentenversicherung gebe, sei das "vollkommen in Ordnung". Die sachdienlichen davon werde man berücksichtigen.

Finanzieren soll die Grundrente die Finanztransaktionssteuer. Dereb Einführung ist aber noch offen; sie ist europaweit stark umstritten. "Die Koalition hat vereinbart, dass die Grundrente aus Steuern und nicht aus Beitragsmitteln finanziert wird. Der Koalitionsausschuss hat auch festgelegt, dass die Finanztransaktionssteuer einen wesentlichen Beitrag dazu leisten soll", sagte Heil der Zeitung. "Wir haben gesagt, das soll im europäischen Geleitzug sein. Und daran arbeitet der Bundesfinanzminister."

Quelle: ntv.de, jwu/AFP/DJ/rts https://www.n-tv.de/politik/Brinkhaus-w ... 34514.html
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"Sorge, dass wir uns blamieren" - Union erwägt Verschiebung der Grundrente

Postby Weltbookadmin47 » 27. Jan 2020 10:43

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Union-erwae ... 35404.html

Montag, 27. Januar 2020
"Sorge, dass wir uns blamieren" - Union erwägt Verschiebung der Grundrente
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Die Grundrente kommt - aber nicht so schnell, wenn es nach der Union geht.

(Foto: dpa)
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Der Bundesarbeitsminister will nächstes Jahr mit der Einführung der Grundrente starten. Doch die Union hat noch Verhandlungsbedarf. Besser sei es vielleicht, das ganze Vorhaben um ein halbes Jahr zu verschieben, heißt es aus Kreisen der Union.

Angesichts des Koalitionsstreits um die Grundrente erwägt die Union eine Verschiebung des Vorhabens um ein halbes Jahr. Wenn es nicht anders gehe, solle die Einführung der Grundrente besser vom Januar auf den Juli 2021 verschoben werden, sagte der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Peter Weiß, der "Augsburger Allgemeinen".

"Meine Sorge ist, dass wir uns blamieren, weil wir bei den Bürgerinnen und Bürgern mit diesem Starttermin Erwartungen wecken, die wir am Ende nicht halten können", argumentierte der CDU-Politiker. Er verlangte von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (beide SPD) ein schlüssiges Konzept zur Finanzierung der Grundrente: "Das liegt uns bisher noch nicht vor."

Bereits zuvor hatte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus Korrekturen an Heils Gesetzentwurf gefordert. Der CDU-Politiker monierte in der "Bild am Sonntag" unter anderem, dass in den Rentenplänen die Berücksichtigung der Kapitaleinkünfte bisher "nicht befriedigend gelöst" sei. Auch stünden die automatischen Verfahren zur Prüfung des Einkommens noch nicht.
Heil und Scholz mit neuen Vorschlägen
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Politik 10.12.19
Finanzierung der Grundrente Scholz erntet massive Kritik für Aktiensteuer

Fraktionsvize Weiß forderte nun vor allem Klarheit darüber, ob die Finanztransaktionssteuer tatsächlich rechtzeitig wie von der SPD zugesagt zur Finanzierung der Grundrente eingeführt werden könne. Es dürfe jedenfalls nicht dazu kommen, dass die Grundrente aus Beiträgen - etwa aus der Rücklage der Rentenversicherung - bezahlt werde. Angesichts des Widerstands in der Union wollten Heil und Scholz heute im Rahmen der Ressortabstimmung neue Vorschläge zur Grundrente präsentieren, berichtete die "Augsburger Allgemeine" unter Berufung auf Unionskreise.

Scholz stößt mit seinen Plänen für eine europäische Steuer auf Aktiengeschäfte, aus der die Grundrente zumindest teilweise gegenfinanziert werden soll, im Kreis seiner EU-Kollegen auf vehemente Opposition. Der österreichische Finanzminister Gernot Blümel nannte kürzlich den Scholz-Vorschlag "nicht akzeptabel", weil er "die kleinen und mittleren Anleger" bei der Altersvorsorge bestrafe. Über eine Abgabe auf Finanzprodukte wird in Europa bereits seit Jahren gestritten.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer betonte im Gespräch mit der "Augsburger Allgemeinen", dass auch ihre Partei die Grundrente wolle. Doch sei das Projekt "ein verflixt schwieriges Thema - weil die Grundrente an der Schnittstelle von Rentensystem und Grundsicherung angesiedelt ist".
Mehr + Video https://www.n-tv.de/politik/Union-erwae ... 35404.html
Quelle: ntv.de, ino/AFP
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420 Millionen Euro mehr Steuern - Rentenerhöhung lässt Fiskus frohlocken

Postby Weltbookadmin47 » 30. Jan 2020 10:52

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Rentenerhoe ... 43926.html

Donnerstag, 30. Januar 2020
420 Millionen Euro mehr Steuern - Rentenerhöhung lässt Fiskus frohlocken
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Die Einkommensteuer von Steuerpflichtigen mit Renteneinkünften steigt auf 42,9 Milliarden Euro.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Die Zahl der steuerpflichtigen Rentner wächst immer weiter. Senioren müssen nach Angaben der Linkspartei inzwischen dreimal mehr Steuern zahlen als 2005. Das sei ungerecht und widerspreche dem Gerechtigkeitsempfinden der Menschen, kritisiert Fraktionschef Bartsch.

Der Staat nimmt immer mehr Steuern von Menschen in Rente ein. So dürften die Einnahmen durch zusätzliche Einkommensteuer durch die Rentenerhöhung in diesem Sommer um 420 Millionen Euro steigen, wie die Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag zeigt. Bei der Schätzung geht das Ministerium von der bisher erwarteten Rentenerhöhung von 3,15 Prozent im Westen und 3,92 Prozent im Osten aus. Wie die Renten sich genau entwickeln, wird allerdings erst im März feststehen.

Die Einkommensteuer von Steuerpflichtigen mit Renteneinkünften insgesamt dürfte demnach von 40,8 auf 42,9 Milliarden Euro ansteigen. Darunter fließen allerdings nur rund 3,5 Milliarden Euro von Steuerpflichtigen mit überwiegenden oder ausschließlichen Renteneinkünften an den Staat. 2015 waren rund 34,65 Milliarden Euro Einkommensteuer von Steuerpflichtigen mit Renteneinkünften an den Staat gegangen - davon knapp 1,3 Milliarden von Menschen, die ausschließlich oder überwiegend Rente bezogen.

Die Zahl der steuerpflichtigen Rentner steigt kontinuierlich. Bis 2005 galt ein Freibetrag von 50 Prozent der Rente. Seitdem steigt der Besteuerungsanteil der Rente um zunächst jährlich zwei Prozentpunkte. Von 2040 an sollen gesetzliche Renteneinkünfte von Neurentnern komplett besteuert werden. Im Gegenzug können seit 2005 Rentenbeiträge mehr und mehr vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden. Geltend gemacht werden können auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und manche alltägliche Ausgaben. Fällig wird die Steuer, wenn die Gesamteinkünfte eines Rentners über dem Grundfreibetrag (9408 Euro) liegen.

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch sagte: "Wir brauchen eine Generalüberholung unseres Steuer- und Rentensystem." Rentner müssten heute dreimal mehr Steuern zahlen als 2005 - das sei ungerecht. "Die Rentenbesteuerung widerspricht dem Gerechtigkeitsempfinden der Mehrheit in unserem Land", sagte Bartsch. "Wenn Rentner zehnmal so viel Steuern zahlen wie Millionenerben, ist es höchste Zeit für eine große Steuer- und Rentenreform."

Quelle: ntv.de, fzö/dpa https://www.n-tv.de/politik/Rentenerhoe ... 43926.html
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Streit um Renteneintrittsalter - Unions-Vorschlag zur Rente stößt auf Krit

Postby Weltbookadmin47 » 14. Feb 2020 11:24

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Unions-Vors ... 76244.html

Freitag, 14. Februar 2020
Streit um Renteneintrittsalter - Unions-Vorschlag zur Rente stößt auf Kritik
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Will die Union am Renteneintrittsalter rütteln?

(Foto: picture alliance/dpa)
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Mit der Grundrente einigt sich die Große Koalition nach langem Ringen auf eine angepasste Sicherung im Alter. Doch nun provoziert eine Arbeitsgruppe der Unionsfraktion mit einem neuen Vorschlag zum Renteneintrittsalter heftige Kritik.

Mit ihren Reformvorstößen zur Rente haben Unionspolitiker heftige Kritik beim Koalitionspartner SPD hervorgerufen. Auch die FDP ließ kein gutes Haar an den Vorschlägen. Eine Arbeitsgruppe der Unionsfraktion hatte vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Außerdem - so ein weiterer Vorschlag - sollen für Geringverdiener höhere Rentenbeiträge fließen. So sollen sie vor Altersarmut geschützt werden.

Die Grundrente könne so auf Dauer auslaufen, schrieb die Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Positionspapier. Die Unionsexperten wollen damit die Arbeit der Rentenkommission der Regierung begleiten.
"Mit uns nicht"
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Politik 10.12.19
Finanzierung der Grundrente Scholz erntet massive Kritik für Aktiensteuer

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kerstin Tack, sagte: "Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters wird es mit uns nicht geben." Menschen mit niedrigem Einkommen hätten eine niedrigere Lebenserwartung als Wohlhabende. "Gerade Menschen mit niedrigem Einkommen würde so weniger Zeit im wohlverdienten Ruhestand bleiben", sagte Tack.

"Darüber hinaus wäre es insbesondere für die, die hart arbeiten und dabei wenig verdienen, eine Rentenkürzung", so die SPD-Politikerin weiter. Trotz Reha und Prävention werde es für sie nur schwer möglich sein, länger als bis 67 am Arbeitsleben teilzuhaben. Statt auf eine Erhöhung des Renteneintrittsalters setze die SPD auf eine Stärkung des Grundsatzes "Prävention vor Rehabilitation vor Rente und Pflege", damit ein Ruhestand in guter Gesundheit möglich werde.
Auch Liberale lehnen Vorschlag ab

Der rentenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Johannes Vogel, lehnte die vorgeschlagenen höheren Rentenbeiträge für Geringverdiener ab. "Dafür zu sorgen, dass Geringverdiener eine gute Rente bekommen, ist richtig, aber dafür müssten Union und SPD endlich über die Zukunftsfähigkeit des Rentensystems insgesamt reden und etwa die Kapitaldeckung besser machen", sagte er. Der Vorschlag der Union sei kein dauerhaftes Instrument gegen Altersarmut.

Der Kern des Problems werde immer noch nicht verstanden. "Überhaupt nur ein Prozent derjenigen, die 35 und mehr Versicherungsjahre haben, sind von Altersarmut bedroht." Vogel warb stattdessen für das FDP-Modell einer Basis-Rente, nach der ein Teil der Rente nicht auf Grundsicherung im Alter angerechnet werden soll. Die Debatte über das Renteneintrittsalter kritisierte Vogel als "lähmend". Mit einem flexiblen Renteneintrittsalter sollten die Menschen selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen wollen.
Video https://www.n-tv.de/politik/Unions-Vors ... 76244.html
Quelle: ntv.de, sgu/dpa
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Nach monatelangem Streit - Bundeskabinett beschließt Grundrente

Postby Weltbookadmin47 » 19. Feb 2020 10:47

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Bundeskabin ... 86896.html
Mittwoch, 19. Februar 2020
Nach monatelangem Streit - Bundeskabinett beschließt Grundrente
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1,3 Millionen Menschen sollen von der Grundrente profitieren.

(Foto: picture alliance / Patrick Pleul)
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Monatelang verhandeln Union und SPD über ein Prestigeprojekt der Sozialdemokraten: die Grundrente. Jetzt ist der Gesetzenwurf endlich beschlossen - doch an den Plänen gibt es viel Kritik.

Rund 1,3 Millionen Menschen mit kleinen Renten sollen ab kommendem Jahr Aufschläge auf ihre Bezüge erhalten. Nach monatelangem Streit hat die Bundesregierung dafür nun die geplante Grundrente auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett beschloss den entsprechenden Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil. Profitieren sollen all jene mit mindestens 33 Jahren Beitragsleistungen für Beschäftigung, Erziehung oder Pflege. Im Startjahr 2021 soll die Grundrente die Steuerzahler 1,3 Milliarden Euro kosten.
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Frühstart 19.02.20
Hubertus Heil im "ntv Frühstart" "Unbürokratische" Grundrente "ist gelungen"

Bereits im vergangenen Frühjahr hatte Heil Pläne für die Grundrente vorgelegt. Für die Union waren diese aber zu weitgehend. Über Monate stritten und verhandelten die Koalitionspartner über die Pläne. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob es eine Bedürftigkeitsprüfung geben soll. Nun soll zwar nicht geprüft werden, welches Vermögen mögliche Grundrentenbezieher haben. Eine Einkommensprüfung soll aber sicherstellen, dass nur Menschen den Aufschlag erhalten, die ihn auch brauchen.
"Politischer Kompromiss"

"Das Ganze ist ein politischer Kompromiss, aber im Kern ist es eine große Sozialreform", sagte Heil im "ntv Frühstart". "Es ist die größte sozialpolitische Reform dieser Legislaturperiode." Es gehe bei der Grundrente um Respekt vor der Lebensleitung. "Mein Ziel war, dass das ganze unbürokratisch stattfindet. Das ist gelungen", so Heil.

Den vollen Aufschlag erhält nur, wer als Rentner beim monatlichen Einkommen bei maximal 1250 Euro liegt. Bei Ehepaaren und Lebenspartnern liegt die Grenze bei 1950 Euro. Einkommen über dieser Grenze sollen auf die Grundrente angerechnet werden. Im Gesetzespaket zur Grundrente sind auch Regeln enthalten, die Menschen mit besonders geringem Lohn Altersbezüge über der Grundsicherung bringen sollen. So soll es einen Freibetrag in der Grundsicherung von maximal 216 Euro für jene geben, die 33 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt, aber besonders wenig verdient haben.

Gewerkschaften und Sozialverbände begrüßten, dass die Grundrente nun kommen soll, bezeichneten die Pläne aber als unzureichend. Die Arbeitgeber kritisierten sie als zu wenig zielgenau gegen Altersarmut und zu teuer.
Video https://www.n-tv.de/politik/Bundeskabin ... 86896.html
Quelle: ntv.de, ftü/dpa
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Frist noch bis 31. März - Freiwillige Rentenbeiträge zahlen ? Ranhalten !

Postby Weltbookadmin47 » 20. Feb 2020 12:33

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Freiwillig ... 87236.html

Donnerstag, 20. Februar 2020
Frist noch bis 31. März - Freiwillige Rentenbeiträge zahlen ? Ranhalten !
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Die Zukunft ist ungewiss, die gesetzliche Rente hingegen sicher - auch wenn sie im Zweifelsfall nicht gerade üppig ausfallen dürfte. Da kann es sich durchaus lohnen, mit der Zahlung von freiwilligen Beiträgen Rentenkürzungen auszugleichen oder sich überhaupt einen Anspruch zu sichern. Doch es eilt.

Lange war die gesetzliche Rente zur Lachnummer verkommen. Das hat sich geändert. Angesichts dürftiger sicherer Alternativen ist eine nicht kapitalmarktgedeckte Altersvorsorge wieder gefragt. Denn diverse wirtschaftliche Krisen haben den Glauben an die Gemeinschaft wieder gestärkt.

Da können auch freiwillige Beitragszahlungen in die gesetzliche Rentenkasse wieder interessant sein. Wer in Deutschland wohnt, hier nicht versicherungspflichtig ist und keine volle Altersrente bezieht, kann sich ab Vollendung des 16. Lebensjahres freiwillig versichern. Dies gilt auch für Deutsche, die im Ausland wohnen.

Auch in diesem Jahr besteht noch bis zum 31. März die Möglichkeit, freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung rückwirkend für das Jahr 2019 zu zahlen, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilt. Bei einer nachträglichen Zahlung für das Jahr 2019 kann die Beitragshöhe zwischen dem Mindestbeitrag von 83,70 Euro und dem Höchstbeitrag von 1283,40 Euro monatlich gewählt werden.
Freiberufler, Beamte und Eltern

Vor allem für jene, die nicht gesetzlich rentenversichert sind oder mit den Zusatzbeiträgen eine für den Rentenanspruch nötige Wartezeit von fünf Jahren Versicherungszeit erfüllen möchten, sind freiwillige Beiträge sinnvoll.

Besonders Mütter und Väter, die nie in die Rentenkasse eingezahlt und sich stattdessen der Kindererziehung gewidmet haben, profitieren. Sie bekommen pro Kind, das ab 1992 geboren wurden, drei Jahre Kindererziehungszeit gutgeschrieben. Müttern und Vätern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, werden seit 2014 zwei Jahre fiktive Beitragszahlung angerechnet - bisher war es nur ein Jahr. Doch das ist zumindest bei einem Kind nicht ausreichend, um in den Genuss einer gesetzlichen Rente zu kommen. Hier kann die Zahlung von freiwilligen Beiträgen den Rentenanspruch sichern.

Auch Freiberufler und Beamte können sich auf diesem Weg ihre gesetzliche Rente sichern und ebenfalls die Höhe ihres monatlichen Beitrages in den genannten Grenzen frei wählen. Im Falle von Beamten schmälert die so erworbene gesetzliche Rente nicht die Höhe der Pension. Aber auch Arbeitnehmer, die pflichtversichert sind und vorzeitig in den Ruhestand gehen möchten, können durch die Zahlung von freiwilligen Beiträgen eine Rentenkürzung kompensieren. Auch lässt sich durch die Zahlung der Versicherungsschutz für eine Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung aufrechterhalten. Die Beiträge sind zudem von der Steuer absetzbar.

Um wie viele Euro die freiwilligen Zahlungen die gesetzliche Rente erhöhen, lässt sich bei dem neuen Rechner der Stiftung Warentest hier errechnen. Aber auch die Deutsche Rentenversicherung steht für Auskünfte, Beratung und Prognosen zur Verfügung.

Quelle: ntv.de, awi
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Tausende neue Stellen nötig - DRV: Grundrente bis 2021 nicht zu schaffen

Postby Weltbookadmin47 » 21. Feb 2020 13:06

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/DRV-Grundre ... 91587.html

Freitag, 21. Februar 2020
Tausende neue Stellen nötig - DRV: Grundrente bis 2021 nicht zu schaffen
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Für die Deutsche Rentenversicherung ist der Zeitplan für die Einführung der Grundrente unrealistisch. Das Vorhaben ist "nicht in wenigen Monaten umsetzbar", schreibt die DRV in ihrem Brandbrief an Arbeitsminister Heil - und rechnet mit einer Vorlaufzeit von mindestens zwei Jahren.

Nach Einschätzung der Deutschen Rentenversicherung ist die Einführung der Grundrente für Geringverdiener zum 1. Januar 2021 nicht zu schaffen. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf einen Brief der Arbeitsgruppe Personalvertretung der Deutschen Rentenversicherung an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil von der SPD. Demnach seien "mehrere tausend neue Stellen" erforderlich, deren Besetzung den Kauf oder das Anmieten von neuen Büroräumen - überwiegend in Ballungsgebieten - zur Folge haben könne, zitiert das Blatt aus dem Schreiben. Zusätzlich müsse die technische Infrastruktur geschaffen werden. "Das ist nicht in wenigen Monaten umsetzbar."
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Frühstart 19.02.20
Hubertus Heil im "ntv Frühstart" "Unbürokratische" Grundrente "ist gelungen"

Laut FAZ ist der Brief auch an die Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD gegangen. An die Adresse des Ministers heißt es dem Bericht zufolge weiter: "Wir bitten daher dringend um eine verwaltungspraktikable Ausgestaltung der geplanten Grundrente."

Das Bundeskabinett hat den Rentenaufschlag für Bezieher von kleinen Renten am Mittwoch auf den parlamentarischen Weg gebracht. Rund 1,3 Millionen Bezieher niedriger Renten sollen ab Anfang 2021 Grundrente bekommen. Heil nannte die Umsetzung der Grundrente einen "riesen Kraftakt". Die Mitarbeiter der Rentenversicherung stünden vor einer "richtig großen Aufgabe".
26 Millionen Renten müssen gecheckt werden

Intern rechnet die Rentenversicherung, angelehnt an die Erfahrungen mit der Riesterrente und der Mütterrente, dem Bericht zufolge mit einer Vorlaufzeit von mindestens zwei bis drei Jahren. Die technischen Voraussetzungen für den notwendigen vollautomatisierten Datenaustausch zwischen den Finanzämtern und der Rentenversicherung sind noch nicht vorhanden.

Im Brief der Personalvertretung heißt es laut "FAZ", der Gesetzentwurf zur Grundrente, "dessen Intention wir teilen", erfülle die Mitarbeiter mit großer Sorge. Der zusätzliche Arbeitsaufwand lasse sich nicht mit bisherigen Gesetzesänderungen wie der Mütter- oder der Flexirente vergleichen. Es müssten knapp 26 Millionen Renten betrachtet werden.

Die Vorschriften zur Anrechnung von in- und ausländischen Einkommen seien arbeitsintensiv. Der Beratungsbedarf im komplizierten Renten- und Steuerrecht steige erheblich. "Selbst wenn die Finanzverwaltung ihre Daten für eine Einkommensprüfung elektronisch zur Verfügung stellt, was angesichts der Komplexität der Materie und des Mangels an IT-Experten in wenigen Monaten nicht umsetzbar ist, muss die Einkommenssituation zahlreicher Antragsteller, die nicht einkommensteuerpflichtig oder EU-Rentner sind, durch eigene Ermittlungen von der Rentenversicherung geprüft werden."
Video https://www.n-tv.de/mediathek/magazine/ ... 86567.html
Video https://www.n-tv.de/politik/DRV-Grundre ... 91587.html
Quelle: ntv.de, uzh/AFP
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Kritik an „Doppelbesteuerung“ - Bundesrichter hält Rentenbesteuerung für v

Postby Weltbookadmin47 » 2. Mar 2020 15:06

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.tagesspiegel.de/politik/kri ... 7EDcRHIGS0
Kritik an „Doppelbesteuerung“ - Bundesrichter hält Rentenbesteuerung für verfassungswidrig

Der Staat dürfe Bürger nicht zweimal zur Kasse bitten, kritisiert BFH-Richter Egmont Kulosa. Kommt nun der Gang vor das Bundesverfassungsgericht?
Eine ältere Frau zählt Geld. (Symbolbild)
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Eine ältere Frau zählt Geld. (Symbolbild)Foto: Marijan Murat/dpa

Ein Richter des Bundesfinanzhofes hält die Art und Weise, wie deutsche Finanzbehörden die Renten besteuern, für verfassungswidrig. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Demnach sei die geltende Reform der Rentenbesteuerung in Teilen missraten.
Quelle: Der Tagesspiegel
Die sogenannte nachgelagerte Rentenbesteuerung gilt seit 2005. Welcher Anteil der Rente besteuert wird, hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab. Bei Rentnern, die 2005 oder vorher in Rente gegangen sind, sind 50 Prozent der Altersbezüge steuerpflichtig. Bei Neurentnern des Jahres 2019 werden es 78 Prozent sein. Ab 2040 werden die gesetzlichen Renten komplett besteuert.

Laut „SZ“ hat nun der BFH-Richter Egmont Kulosa die geltende Rentenbesteuerung untersucht. Diese stufe er als verfassungswidrig ein, weil es dabei zu einer „Doppelbesteuerung“ komme. Der Staat dürfe die Bürger nicht zweimal zur Kasse bitten - bei den Beitragszahlungen an die Rentenkassen, und dann ein zweites Mal bei der Auszahlung der Renten, so Kulosa.

Setze sich Kulosas Einschätzung durch, schreibt die „Süddeutsche“, wären nicht nur Ruheständler betroffen, sondern auch künftige Rentner-Generationen, Menschen, die heute 45 Jahre sind oder jünger.
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Reformpaket von Kommission - So sehen die Empfehlungen zur Rente aus

Postby Weltbookadmin47 » 27. Mar 2020 10:54

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https://www.n-tv.de/politik/So-sehen-di ... 72606.html

Freitag, 27. März 2020
Reformpaket von Kommission - So sehen die Empfehlungen zur Rente aus
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Wenn die Babyboomer in Rente gehen, wird sich die Lage verschärfen.

(Foto: imago/photothek)
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Die Deutschen werden immer älter, wie kann ihre Rente gesichert werden? Experten präsentieren nun ein Reformpaket - radikale Änderungen sind nicht darunter. Nur eines scheint klar: Das Rentenniveau sinkt.

Die Rentenkommission der Bundesregierung schlägt ein Reformpaket vor, um die Rente zukunftsfest zu machen - aber keinen grundlegenden Umbau etwa mit einem höheren Renteneintrittsalter. Das seit Jahrzehnten bewährte System solle angepasst und verändert, aber "nicht vom Kopf auf die Füße" gestellt werden, heißt es in dem Abschlussbericht der Kommission.
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Wirtschaft 25.02.20
Bei Deutschen immer beliebter Wie geht man ohne Abzüge früher in Rente?

Die Empfehlungen für die Zeit nach 2025 sollen im Laufe des Tages an Bundessozialminister Hubertus Heil übergeben werden. In dem Bericht stellt die Kommission fest: "Die demografische Entwicklung wird zu einer erheblichen finanziellen Mehrbelastung in der gesetzlichen Rentenversicherung führen." Für die nächsten Jahrzehnte müsse deshalb das Finanzierungsgefüge neu justiert werden. Ein "dauerhaft verlässlicher Generationenvertrag" verlange eine ausgewogene finanzielle Beteiligung aller - der Beitragszahler, der Steuerzahler und der Rentner.

Konkret solle der Mechanismus mit sogenannten Haltelinien für das Rentenniveau und den Beitragssatz über 2025 hinaus fortgeführt werden. So solle das Sicherungsniveau - also das Verhältnis einer gesetzlichen Standardrente nach 45 Beitragsjahren zu den Löhnen - in einem Korridor zwischen 44 und 49 Prozent liegen. Beim Beitragssatz wird ein Korridor zwischen 20 und 24 Prozent empfohlen. Damit werde Rentnern das Versprechen einer Teilhabe an der Wohlstandsentwicklung gegeben und die Belastung der Beitragszahler begrenzt. Solche verbindlichen Haltelinien sollten künftig jeweils sieben Jahre gelten - die erste Festsetzung also für den Zeitraum von 2026 bis 2032.
Rentenniveau bisher bei mindestens 48 Prozent

Für die Zeit bis 2025 hatte der Bundestag bereits ein Rentenpaket beschlossen. Es schreibt das Rentenniveau bei mindestens 48 Prozent fest. Der Beitragssatz soll bis dahin die 20-Prozent-Marke nicht überschreiten. Derzeit liegt er bei 18,6 Prozent. Die Kommission war 2018 eingesetzt worden, ihr gehören Vertreter von Arbeitgebern und Gewerkschaften, Wissenschaftler und Fachpolitiker der Großen Koalition an. Heil hatte deutlich gemacht, noch in dieser Wahlperiode gesetzliche Weichenstellungen auf Basis der Empfehlungen auf den Weg bringen zu wollen. Im Blick der Kommission steht die Zeit von 2025 bis 2060.

Die Rente steht vor Problemen, weil immer weniger Beitragszahler auf immer mehr Rentner kommen. Wenn die heutigen Mittfünfziger bis Mittsechziger der "Baby-Boomer"-Jahrgänge in Rente gehen, entstehen große Lücken in der Kasse. Nach offiziellen Prognosen ist bis 2035 mit einer Beitragserhöhung bis auf 22,3 Prozent zu rechnen. Das Rentenniveau dürfte von nun 48,2 Prozent auf 44,1 Prozent sinken.
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Politik 30.12.19
Flexibles Modell vorgeschlagen FDP will starres Rentenalter abschaffen

Eine Festlegung für eine höhere reguläre Altersgrenze für den Zugang zur Rente traf die Kommission nicht - sie steigt bis 2031 schon schrittweise auf 67 Jahre. Man sei nach sorgfältiger Abwägung zu dem Schluss gekommen, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht über eine weitere Anhebung über 67 Jahre hinaus entschieden werden solle. Vielmehr solle 2026 ein neuer "Alterssicherungsbeirat" eine Einschätzung abgeben. Die Kommission empfiehlt außerdem, alle sinnvollen Maßnahmen zu ergreifen, damit Beschäftigte länger in Arbeit bleiben können.
Auch bei Beamten keine Änderungen

Allerdings gibt es im Bericht Sondervoten von Mitgliedern der Kommission, etwa gegen eine als zu niedrig empfundene Untergrenze des Rentenniveaus oder die Entscheidung, nicht eine Anhebung des Renteneintrittsalters zu empfehlen. Zu einer möglichen Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung heißt es in dem Bericht, einer nachhaltigen Finanzierung diene dies voraussichtlich eher nicht. Es könnte zwar Entlastung bringen, dem stünden langfristig aber hohe zusätzliche Rentenleistungen gegenüber. Damit die Rentenkassen ein dickeres Finanzpolster haben, wird in dem Bericht auch eine höhere Mindestrücklage vorgeschlagen.

Die private und betriebliche Altersvorsorge solle attraktiver gemacht werden, da der aktuelle Zustand "in vielfacher Hinsicht nicht zufriedenstellend" sei. So sollten Förderungen verstärkt werden. Um bei Riester-Verträgen Kosten zu senken, sollten auf einer staatlichen Online-Plattform alle Produktangebote ohne Vertriebskosten in standardisierter Form eingestellt werden können. Der Staat solle sich zudem die Möglichkeit offenhalten, mit öffentlichen Trägern ein Standardvorsorgeprodukt anzubieten.
Zum Artikel + Videos https://www.n-tv.de/politik/So-sehen-di ... 72606.html
Quelle: ntv.de, ghö/dpa
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Bis zu 4,2 Prozent mehr - Kabinett beschließt höhere Renten ab 1. Juli

Postby Weltbookadmin47 » 22. Apr 2020 11:50

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/politik/Kabinett-be ... 31511.html

Mittwoch, 22. April 2020
Bis zu 4,2 Prozent mehr - Kabinett beschließt höhere Renten ab 1. Juli
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Trotz vieler Unsicherheiten wegen des Coronavirus einigt sich die GroKo auf eine Rentenerhöhung.

(Foto: picture alliance / Marijan Murat)
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Mitten in der Corona-Krise steht für die 21 Millionen Rentner zumindest eine gute Nachricht ins Haus: Im Sommer soll die Rente deutlich angehoben werden. Das beschließt das Bundeskabinett trotz der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten angesichts der Pandemie. Ost- und West nähern sich bei den Bezügen weiter an.

Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland sollen im Sommer wieder spürbar mehr Geld bekommen. Das Bundeskabinett hat eine kräftige Rentenanhebung zum 1. Juli beschlossen. Nach einer Verordnung von Sozialminister Hubertus Heil von der SPD steigt die Rente in Westdeutschland um 3,45 Prozent, in den neuen Bundesländern um 4,20 Prozent. Die Ost-Renten nähern sich damit weiter den West-Bezügen an.
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Wirtschaft 18.03.20
Meyer zum Corona-Crash "Es rappelt auch am Rentenmarkt"

Eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf West-Beiträgen beruht, soll sich demnach um 34,50 Euro erhöhen, eine gleich hohe Rente mit Ost-Beiträgen um 42,00 Euro. Die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft sind in den Festlegungen noch nicht berücksichtigt worden. Auf die nun anstehende Rentenerhöhung hat dies demnach keine Auswirkungen. Der Bundesrat muss der Erhöhung noch zustimmen.

Der aktuelle Rentenwert im Osten steigt nunmehr auf 97,2 Prozent des Wertes West. Bis 2024 soll er aufgrund einer Gesetzesvorgabe von 2017 schrittweise 100 Prozent erreichen. Der Rentenwert gibt konkret in Euro an, wie viel ein Entgeltpunkt in der Rentenversicherung wert ist. Ein Entgeltpunkt - berechnet nach einer komplizierten Formel - ist maßgeblich für die Höhe der Rente. Auch in den Vorjahren waren die Renten gestiegen. Zuletzt legten die Bezüge 2019 in Westdeutschland um 3,18 Prozent zu, im Osten um 3,91 Prozent. 2018 waren es 3,22 Prozent (West) und 3,37 Prozent (Ost).
Probleme für Beitragszahler bleiben

Die Rente steht aber vor Problemen, weil immer weniger Beitragszahler auf immer mehr Rentner kommen. Wenn die heutigen Mittfünfziger bis Mittsechziger der "Baby-Boomer"-Jahrgänge in Rente gehen, entstehen große Lücken in der Kasse. Für die Zeit bis 2025 hat der Bundestag ein Rentenpaket beschlossen. Es schreibt das Rentenniveau - also das Verhältnis einer Standardrente nach 45 Beitragsjahren zu den Löhnen - bei mindestens 48 Prozent fest. Der Beitragssatz soll bis dahin die 20-Prozent-Marke nicht überschreiten. Er liegt nun bei 18,6 Prozent.

Für die Zeit nach 2025 hat eine Kommission der Bundesregierung gerade Vorschläge vorgelegt. Sie empfiehlt ein Reformpaket, aber keinen grundlegenden Umbau etwa mit einem höheren Renteneintrittsalter. Heil kündigte daraufhin bis Herbst eigene Vorschläge an.

Quelle: ntv.de, lwe/dpa
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Corona-Crash „Maßvolle Reduktion“: Jetzt wollen auch IW-Experten die Rente

Postby Weltbookadmin47 » 15. May 2020 10:59

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.focus.de/finanzen/corona-cr ... 93848.html

Corona-Crash
„Maßvolle Reduktion“: Jetzt wollen auch IW-Experten die Rentenerhöhung einstampfen

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FOCUS Online "Wer Geld hält, ist der Dumme": Experte warnt vor Entwertungs-Welle
Freitag, 15.05.2020, 11:22

Die weltweite Pandemie und ihre Folgen treffen die Wirtschaft massiv, auch die Börsen leiden darunter spürbar. Der Finanzmarkt strauchelt, Dax und Dow Jones pendeln zwischen neuem Einbruch und leichter Erholung, der Ölpreis spielt verrückt.
„Maßvolle Reduktion“: Jetzt wollen auch IW-Experten die Rentenerhöhung einstampfen

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fordert, Rentner stärker an der Bewältigung der Corona-Lasten zu beteiligen. „Ich plädiere für eine maßvolle Reduktion der Rentenerhöhung und ein Nachholen der ausgelassenen Anpassung im nächsten Sommer, wenn eine Nullrunde droht“, sagte der IW-Rentenexperte Jochen Pimpertz der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ vom Freitag. „Damit wären die Rentner mittelfristig nicht schlechter gestellt, ohne in der aktuellen Situation Beitragszahler zu überfordern.“

Er betonte: „Wie die Rentner an der Finanzierung der Corona-Kosten beteiligt werden sollen, liegt in der Verantwortung politischer Entscheidungsträger. Aus ökonomischer Sicht eröffnet eine Streckung der Erhöhung auf zwei Jahre aber die Möglichkeit, die Entwicklung der gesetzlichen Renten über den Tag hinaus zu verstetigen und gleichzeitig die Rentenkasse aktuell zu entlasten.“
Jochen Pimpertz

Zum 1. Juli 2020 soll die Rente im Westen bislang um 3,45 Prozent (Ost: 4,2 Prozent) steigen. Doch dagegen regt sich von vielen Seiten Widerstand. So hatte zu Beginn der Woche bereits der Finanzexperte Bernd Raffelhüschen von der Uni Freiburg gefordert, die Rente bis zum Jahresende auf ihrem aktuellen Niveau einzufrieren und über eine Erhöhung später neu zu entscheiden.
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https://www.focus.de/finanzen/corona-cr ... 93848.html
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Vorzeitig in Rente - Früherer Ruhestand ist ein teurer Spaß

Postby Weltbookadmin47 » 19. May 2020 12:22

RENTENVERSICHERUNG - PENSIONEN und SOZIALLEISTUNGEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Frueherer- ... 90892.html

Dienstag, 19. Mai 2020
Vorzeitig in Rente - Früherer Ruhestand ist ein teurer Spaß
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Die Rente mit 63 geht meist mit hohen Einbußen einher.

(Foto: imago/Christian Ohde)
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Davon, vorzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden, ohne dass hierfür gesundheitliche Gründe verantwortlich sind, träumen viele. Für die meisten gilt aber, dass dies nicht ohne finanzielle Einbußen zu realisieren ist. Dennoch kann ein früher Ausstieg aus dem Arbeitsleben gelingen, wie Finanztest berichtet.

Soll keiner sagen, dass hierzulande nicht gern gearbeitet wird. Aber bereits ein paar Jährchen früher freiwillig die Beine hochzulegen, dagegen haben wiederum die wenigsten etwas. Mehr als die Hälfte aller Neurentner verlässt jedes Jahr vor dem regulären Rentenalter die Arbeitsstelle. Allerdings sollte, wer den entsprechenden Wunsch hegt, seinen Plan genau durchrechnen. Denn meist geht es nicht ohne größere finanzielle Einbußen.

Und leider ist auch die Aussage, dass, wer 45 Versicherungsjahre bei der Rentenversicherung nachweisen kann, mit 63 Jahren in Rente gehen kann, nicht richtig. Denn auch für diese Personengruppe gilt die stufenweise Erhöhung der Altersgrenze. Wer 1965 geboren ist, erhält auch bei 45 Versicherungsjahren erst mit 65 eine ungekürzte Rente, 1956 Geborene erst mit 63 Jahren und 8 Monaten. Für noch später Geborene erhöht sich diese Grenze stufen­weise weiter.

Und vor dem Erreichen des 63. Lebensjahres ist sowieso keine Altersrente zu haben. Denn dies ist der früheste Zeitpunkt, aus dem Berufsleben auszusteigen und auch die gesetzliche Rente zu kassieren, berichtet Finanztest. Für sogenannte "langjährig Versicherte" ist die frühere Rente ab 35 Versicherungsjahren zu haben, mit erheblichen Abschlägen. Die genaue Höhe der Einbuße bei der Rente ist dann abhängig vom Geburtsjahr.
Rentenkürzungen bleiben ein Leben lang erhalten

Wer heute 55 Jahre alt ist und mit 63 in Rente will, hat so Rentenabschläge von 14,4 Prozent. Denn die Rente wird um 0,3 Prozent pro Monat vor dem regulären Renteneintritt gekürzt. Allerdings ist ein vorzeitiger Ruhestand nur für jene möglich, die überhaupt 35 Versicherungsjahre beisammen haben. Wer darunterbleibt, kommt erst mit dem Erreichen der Regelaltersrente mit 65 oder 67 Jahren in den Genuss einer Rente. Bedacht werden sollte auch, dass die Rentenkürzung ein Leben lang erhalten bleibt. Sie fällt nicht weg, sobald Versicherte ihr reguläres Rentenalter erreicht haben. Ausnahmen gibt es nur für Menschen mit Schwerbehinderung.

Aber immerhin: Wer eine Mindestversicherungszeit von 45 Jahren hat, muss nicht zwangsläufig das Erreichen der Regelaltersrente abwarten, um abschlagsfrei in Rente zu gehen. Dieser Personenkreis nennt sich "besonders langjährige Versicherte". Zur Mindestversicherungszeit zählen dabei auch Kindererziehungs- und Pflegezeiten, Zeiten aus Versorgungsausgleich, Arbeitslosigkeit, längerer Krankheit, Schulausbildung oder Studium. Versicherte sind also gut beraten, ihren Versicherungsverlauf genau zu prüfen.
Ausgleich kostet kleines Vermögen
Die Rente mit 63 geht meist mit hohen Einbußen einher.
Ratgeber 03.03.20
Extra-Zahlungen boomen So klappt's mit der Rente mit 63

Ein Teil der Abschläge kann durch freiwillige Beitragszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung ausglichen werden. Allerdings nur für Zeiten, in denen keine Arbeitslosigkeit bestand. Um eine Einordnung zu geben, nennt Finanztest ein Beispiel. Hier würde ein heute 63-Jähriger 342 Euro brutto weniger Rente bekommen als bei seinem regulären Rentenbeginn mit 66 Jahren. Diese Summe ergibt sich aus 36 Monaten weniger Beitragszahlung und einer zusätzlichen Rentenkürzung von 10,8 Prozent. Wer diesen Abschlag mit freiwilligen Beiträgen ausgleichen möchte, müsste tief in die Tasche greifen. 50.227 Euro wären derart zu berappen. Entgeltpunkte, welche durch die verkürzte Arbeitsdauer fehlen, lassen sich aber nicht ausgleichen.

Abgesehen davon kann der Ausgleichsbetrag über die Jahre bis zum 63. Lebensjahr gestreckt werden. Solche Teilzahlungen sind nicht nur leichter zu schultern, sondern auch steuerlich sinnvoll. Denn die Beiträge können jedes Jahr ganz oder zumindest teilweise im Rahmen der Altersvorsorgeaufwendungen bei der Steuer abgesetzt werden. Im genannten Beispiel läge die Steuerersparnis für fünf geleistete Raten bei insgesamt 30 Prozent. Würden die Einzahlungen innerhalb eines Jahres geleistet, läge sie bei nur 10 Prozent. Wie hoch die persönliche Ausgleichszahlung individuell ausfällt, kann bei der Deutschen Rentenversicherung auf Antrag in Erfahrung gebracht werden.
450-Euro-Job ohne Abschläge

Die Ausgleichszahlung kann auch dann geleistet werden, wenn der Versicherte gar nicht früher in Rente gehen möchte. Denn mit der Zahlung halten sich Versicherte lediglich die Option auf eine abschlagsfreie vorzeitige Rente offen. Wer dann doch bis zum regulären Rentenbeginn arbeiten möchte, kann dies tun. Das zusätzlich eingezahlte Geld gibt es aber nicht bar zurück, sondern nur in Form einer dann höheren Rente.
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Ratgeber 01.04.20
Vorgezogenen Altersrente Rentner dürfen jetzt üppig dazuverdienen

Wer eine Rentenminderung nicht durch Extra-Zahlungen in die Rentenkasse ausgleichen möchte oder kann, hat aber auch die Möglichkeit, nebenbei noch etwas zu arbeiten. Wer dies auf Basis eines 450-Euro-Jobs macht, spart sich Steuern und Sozialabgaben auf das Gehalt. Aufpassen müssen Frührentner, wenn sie zu viel verdienen. Denn dann werden 40 Prozent ihres Gehalts auf die Rente angerechnet und diese entsprechend gekürzt. 2020 ist der Hinzuverdienst wegen der Corona-Pandemie jedoch großzügiger geregelt.

Quelle: ntv.de, awi
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Erstmals seit Finanzkrise Rentenerhöhung: Im Westen droht Nullrunde

Postby Weltbookadmin47 » 25. Jun 2020 13:08

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https://www.n-tv.de/politik/Rentenerhoe ... 70425.html

Donnerstag, 25. Juni 2020
Erstmals seit Finanzkrise Rentenerhöhung: Im Westen droht Nullrunde
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Erstmals seit 2010 könnten im kommenden Jahr die Renten nicht steigen.

(Foto: REUTERS)
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Ruheständler in Deutschland können sich im kommenden Jahr vermutlich nicht über mehr Geld im Portemonnaie freuen. Die Rentenversicherung geht davon aus, dass eine Erhöhung - zumindest im Westen - ausbleibt. In den ostdeutschen Bundesländern sieht es nicht viel besser aus. Schuld ist die Corona-Krise.

Nach jahrelangen Rentensteigerungen könnte die übliche Erhöhung der Altersbezüge im kommenden Jahr im Westen Deutschlands ausfallen. Im Osten wird es voraussichtlich lediglich eine kleine Anhebung um 0,7 Prozent geben. Zu dieser Einschätzung kommt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung, Alexander Gunkel. Nach derzeitigem Stand sei davon auszugehen, dass die Renten im Westen im kommenden Jahr nicht steigen werden, sagte er bei der Bundesvertreterversammlung der Rentenversicherung. Die Beitragszahler müssen seiner Einschätzung zufolge nach 2021 auch mit höheren Beiträgen rechnen.
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Frühstart 19.05.20
"ntv Frühstart" zur Grundrente Bedingung für Grundrente: "Finanzierung muss stehen"

Zum letzten Mal ist es 2010 passiert - im Jahr nach der Finanzkrise -, dass eine Rentenerhöhung ausfiel. Seitdem sind die Renten jedes Jahr gestiegen, zum Teil kräftig. Auch ab Juli dieses Jahres bekommen die rund 21 Millionen Rentner mehr: im Osten 4,2 und im Westen 3,45 Prozent. Grundlage für die jährliche Anpassung ist unter anderem die Lohnentwicklung im Vorjahr. Die Annahmen gingen nun von sinkenden Durchschnittslöhnen und einer niedrigeren Zahl an Beitragszahlern aus, sagte Gunkel mit Blick auf die Corona-Krise. Er verwies zugleich darauf, dass Rentenkürzungen durch eine Schutzklausel gesetzlich ausgeschlossen seien.

Den voraussichtlich leichten Anstieg im Osten im Vergleich zur möglichen Nullrunde im Westen erklärt die Rentenversicherung mit der sogenannten Angleichungstreppe: Bis 2024 wird der Rentenwert im Osten schrittweise an den im Westen angepasst, bis er 100 Prozent erreicht hat.

Eine endgültige Entscheidung über die Rentenanpassung zum 1. Juli 2021 fällt allerdings erst nächstes Jahr. Die jährliche Anpassung wird von der Bundesregierung per Verordnung üblicherweise im Frühjahr festgelegt. Der Bundesrat muss zustimmen. Die Corona-Krise werden aber wahrscheinlich nicht nur die Rentner zu spüren bekommen, sondern nach Einschätzung der Rentenversicherung auch die Beitragszahler. Nach ihrer Vorausberechnung bleibe der Beitragssatz zwar 2021 konstant bei 18,6 Prozent, sagte Gunkel. Das Niveau wird demnach aber nicht, wie noch vor der Corona-Krise angenommen, bis 2024 zu halten sein. Der Beitragssatz könnte den Aussagen zufolge bereits vor 2024 steigen und bis 2025 wahrscheinlich 20 Prozent erreichen.
Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit kritische Faktoren
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Wirtschaft 18.06.20
Fünfmal mehr als in Finanzkrise Kurzarbeiter-Zahl so hoch wie nie zuvor

Bei 20 Prozent ist per Gesetz eine sogenannte Haltelinie eingezogen, weiter darf der Satz bis 2025 nicht ansteigen. Für die Zeit danach hatte eine Kommission aus Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern, Wissenschaftlern und Fachpolitikern Reformvorschläge vorgelegt. Sozialminister Hubertus Heil hatte danach angekündigt, noch in diesem Jahr eine langfristige Rentenreform angehen zu wollen.

"Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise lassen sich derzeit nur sehr schwer abschätzen", sagte Gunkel. Die starke Zunahme der Kurzarbeit und auch die gestiegene Arbeitslosigkeit infolge der Pandemie wirken sich seinen Angaben zufolge bei der Rentenversicherung begrenzt aus, da auch bei Kurzarbeit mindestens Beiträge in Höhe von 80 Prozent des bisherigen Entgelts gezahlt würden und die Bundesagentur für Arbeit Rentenversicherungsbeiträge für Empfänger von Arbeitslosengeld I zahle. Für 2020 rechnet Gunkel mit einem Defizit in der Rentenkasse von etwa 4,3 Milliarden Euro.
Video: https://www.n-tv.de/mediathek/magazine/ ... 90757.html
Quelle: ntv.de, ibu/dpa
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Dobrindt kritisiert SPD-Minister - Koalition legt Streit über Grundrente b

Postby Weltbookadmin47 » 30. Jun 2020 12:38

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https://www.n-tv.de/politik/Koalition-l ... 80674.html

Dienstag, 30. Juni 2020
Dobrindt kritisiert SPD-Minister - Koalition legt Streit über Grundrente bei
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Es gehe darum, Sicherheit für die betroffenen Rentner zu schaffen, sagt Alexander Dobrindt.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Das zähe Ringen um die Finanzierung der Grundrente hat ein Ende: Die Regierungsparteien wollen noch in dieser Woche ein entsprechendes Gesetz durch den Bundestag bringen. CSU-Landesgruppenchef Dobrindt gibt sich gönnerhaft und übt gleichzeitig Kritik am Koalitionspartner.

Nach langem Streit soll der Bundestag bis Ende der Woche die von der Großen Koalition geplante Besserstellung niedriger Renten verabschieden. Obwohl die Finanzierung der sogenannten Grundrente noch nicht befriedigend sei, wolle die Union zustimmen, machte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt in Berlin deutlich. Es gehe darum, Sicherheit für die betroffenen Rentner zu schaffen.

Aus diesem Grund akzeptiere man, dass die Finanzierung aus dem Bundeshaushalt komme, solange es keine andere Finanzierungsmöglichkeiten gebe. Damit könnte auch der Bundesrat am kommenden Freitag noch vor der Sommerpause zustimmen. Dobrindt betonte, auch seine Partei habe die Grundrente immer gewollt. Das Gesetz zur Grundrente soll zum 1. Januar 2021 starten. Damit sollen die Renten von rund 1,3 Millionen Menschen mit kleinen Bezügen aufgebessert werden. Die Kosten werden auf 1,3 bis 1,6 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.
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Frühstart 15.05.20

In der Union war man verärgert, dass die Grundrente über eine Steuer auf Finanztransaktionen finanziert werden sollte, die weder in Europa noch national bei der Verabredung in der Großen Koalition von Union und SPD in Sicht war. Aus der Union war zuletzt auch die Forderung gekommen, das Vorhaben wegen der finanziellen Lasten der Corona-Krise zu verschieben oder auf Eis zu legen.

Doch der SPD solle nicht die Gelegenheit gegeben werden, mit einem Rententhema die Sommermonate zu bespielen, argumentierte Dobrindt. Dies sei der strategische Hintergrund dafür, das Thema Grundrente voraussichtlich an diesem Freitag abzuschließen, trotz offener Finanzierungsfragen. Möglich ist auch, dass sich der Bundestag schon am Donnerstag mit dem Thema in zweiter und dritter Lesung beschäftigt.
Großer Verwaltungsaufwand erwartet

Hart ging Dobrindt mit SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil ins Gericht. Die Diskussionen mit Heil über die Ausgestaltung und Finanzierung seien bis zuletzt schwierig gewesen, weil alle Finanzierungszusagen nicht eingehalten worden seien. Die von Heil angekündigten 400 Millionen Euro aus dem Haushalt des Arbeitsministeriums seien bis heute nicht gesichert. Man könne mit der Arbeit von Heil nicht sehr zufrieden sein. Auch bei der von SPD-Finanzminister Olaf Scholz in Aussicht gestellten Finanztransaktionssteuer sei immer noch in keiner Art und Weise erkennbar, dass es eine zügige Umsetzung geben werde.

Dobrindt betonte, er wolle eine europäische Finanztransaktionssteuer - bisher gebe es von Scholz aber nicht die notwendigen Vorschläge. Auch der administrative Ablauf bei der Grundrente sei keineswegs gesichert, kritisierte Dobrindt. Bei der Rentenversicherung gehe man etwa davon aus, dass man bis Ende des Jahres 2022 zur Abarbeitung der entsprechenden Akten brauche. Dann glaube man dort, jede Akte in der Hand gehabt zu haben.

Der Direktor der Deutschen Rentenversicherung Bund, Stephan Fasshauer, hatte vor kurzem gesagt, Menschen, die heute schon in Rente sind und einen Anspruch auf den Zuschlag haben, würden ihre Bescheide dafür voraussichtlich erst bis Ende 2022 erhalten. Fasshauer bekräftigte außerdem frühere Aussagen, wonach die Grundrente voraussichtlich erst ein halbes Jahr nach ihrem geplanten offiziellen Start komme. Es sei ein großer Verwaltungsaufwand, aus den knapp 26 Millionen Renten diejenigen herauszufiltern, bei denen ein Anspruch auf den Zuschlag bestehen könnte, hieß es bei der Rentenversicherung.
Borjans im "ntv Frühstart" "Grundrente ist jetzt wichtiger denn je"
https://www.n-tv.de/mediathek/magazine/ ... 83116.html
Quelle: ntv.de, fzö/dpa
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