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Maßnahmen gegen Missbrauch - Papst verbietet US-Bischöfen Abstimmung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Nov 2018 11:34

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.n-tv.de/panorama/Papst-verb ... 19343.html
Maßnahmen gegen Missbrauch - Papst verbietet US-Bischöfen Abstimmung

Über Jahrzehnte vergehen sich Tausende US-Kirchenvertreter an Kindern und vertuschen ihre Taten. Nun planen Bischöfe eigentlich eine Abstimmung über einen Verhaltenskodex. Doch der Vatikan hat etwas dagegen.


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Der Vatikan hat den US-Bischöfen untersagt, auf ihrer Generalversammlung in Baltimore über geplante Maßnahmen im Kampf gegen sexuellen Missbrauch abzustimmen. Die Anweisung aus Rom kam am Montagabend unmittelbar vor Beginn des Bischofstreffens. "Wir sind damit nicht zufrieden", erklärte Kardinal und Vorsitzender der Bischofskonferenz Daniel DiNardo und brachte klar seine "Enttäuschung" zum Ausdruck. Er selbst steht derzeit auch in der Kritik, weil er einen übergriffigen Priester seines Erzbistums nicht rechtzeitig aus dem Amt entfernt haben soll.

Die US-Bischöfe hatten im Herbst nach massiver Kritik an ihrem Umgang mit Missbrauchsfällen unter anderem einen neuen Verhaltenskodex für Priester und ein Meldesystem für Opfer angekündigt. Darüber sollte in Baltimore abgestimmt werden. Der Vatikan forderte nun, dass die US-Bischöfe die Abstimmung auf Februar 2019 verschieben und ein weltweites Bischofstreffen zu den Missbrauchsskandalen in Rom abwarten.
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"Der Vatikan sieht durchaus die Dringlichkeit", sagte der Erzbischof von Chicago, Kardinal Blase Cupich, denn "die gegenwärtige Krise ist global und betrifft nicht nur eine Handvoll Länder". Er plädierte jedoch für ein informelles, nicht bindendes Votum der US-Bischöfe in Baltimore.
17.000 Beschwerden

Zwischen 1950 und 2013 gab es in der katholischen Kirche der USA 17.000 Beschwerden wegen sexueller Gewalt. Allein im US-Bundesstaat Pennsylvania missbrauchten mehr als 300 katholische Priester über Jahrzehnte hinweg über tausend Kinder sexuell. Hochrangige Kirchenvertreter vertuschten den Missbrauch, wie ein Bericht eines Geschworenengerichts ergab. Donald Wuerl, Erzbischof von Washington, der von 1988 bis 2006 Bischof von Pittsburgh in Pennsylvania war, trat im Oktober zurück.

Anne Barrett Doyle von der Organisation BishopAccountability.org, die Missbrauchsopfer der katholischen Kirche vertritt, nannte die Intervention des Vatikans "wirklich unglaublich" und wertete den Eingriff als "Versuch, selbst bescheidenen Fortschritt der US-Bischöfe zu unterdrücken".

Quelle: n-tv.de , lri/AFP
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Deutschlands gesetzliche Krankenversicherungen zahlen für Millionen Türken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Nov 2018 11:37

KRITIKEN - KURIOSES
https://dieunbestechlichen.com/2018/11/ ... r-tuerkei/
Deutschlands gesetzliche Krankenversicherungen zahlen für Millionen Türken in der Türkei!
18. November 2018

Viele benehmen sich hierzulande aber wie die Herrenmenschen. In Deutschland und Europa läuft so einiges falsch, was den Umgang mit Zuwanderern betrifft. Vor allem die Extrawürste für die Muslime – die oftmals von ihnen auch noch eingefordert werden – sorgen für Probleme.

Überall in Europa fühlen sich Muslime zunehmend „beleidigt“, „benachteiligt“, „diskriminiert“ und fordern im Gegenzug immer mehr „Toleranz“ und Rechte ein, die sie in ihren eigenen Heimatländern aber nicht bereit sind zu gewähren (z.B. eine Moschee in eine Kirche umwandeln, gleiche Rechte für Menschen anderer Religionen usw.). Nachfolgend mal Beispiele solch unverschämter Forderungen und Verhaltensweisen:

In englischen Schulbüchern dürfen keine „Würstchen“ oder „Schweine“ mehr erwähnt werden. Das könnte „beleidigend“ für Muslime sein. Britische Medien berichteten darüber.

In Paris beten hunderte Muslime regelmäßig dichtestmöglich gedrängt mitten auf Gehwegen und blockieren ganze Straßenzüge. Anwohner können während der Gebetszeiten weder raus aus ihren Wohnungen noch Zutritt zu diesen erlangen. Die französische Polizei hat den Befehl von oben nicht einzuschreiten. Auch in München konnte man ein ähnliches provokantes Szenario im Oktober 2018 beobachten.

In den Niederlanden hatte ein muslimischer Bürger tatsächlich mal eine Petition gestartet, um das Oktoberfest in Bayern verbieten zu lassen. Der viele Alkohol und die leicht bekleideten Frauen seien „unislamisch“ und „beleidigend für alle Muslime dieser Erde“.

In europäischen Städten wie London oder Wuppertal gab es Vorfälle, wonach Moslem-Gruppen Patrouillen bildeten und z.B. Frauen in der Öffentlichkeit anmahnten, sich züchtiger zu kleiden. Pärchen wurden angehalten, keine Händchen zu halten und andere sollten von Barbesuchen abgehalten werden. Diese Gangs trugen Warnwesten mit der Aufschrift „Sharia Police“ auf dem Rücken.

In Moscheen deutschlandweit werden Muslime radikalisiert. Kriminalität und terroristische Akte unter (muslimischen) Einwanderern nehmen immer mehr zu. Soweit nur ein paar von vielen täglichen Beispielen und „Einzelfällen“ als Vorabinformation für das eigentliche Hauptthema:

Nicht nur die hier lebenden Türken sind gesetzlich krankenversichert, sondern auch ihre in der Türkei lebenden Familienangehörigen sind mitversichert, in vielen Fällen sogar auch die Eltern, wie Welt.de in einem Artikel von 2003 aufklärte. Dies beinhalte auch Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen. Voraussetzung dafür sei laut Auskunft der Bundesregierung im Januar 2018, dass die Angehörigen im Heimatland nicht erwerbstätig sind. Möglich machen dies das deutsch-türkische Abkommen von 1964 und das deutsch-jugoslawische Abkommen 1968 als Dank an die „Gastarbeiter“ für den „Wiederaufbau“ Deutschlands. Diese Abkommen sind schon fünf Jahrzehnte alt. Es hätte von vornherein eine zeitliche Begrenzung geben müssen, anstatt diese Regelungen bis in alle Ewigkeiten weiterlaufen zu lassen.

Bedenkt man, dass türkische, arabische und balkanesische Familien in der Regel sehr groß sind, zahlte Deutschland im Grunde an mehrere Länder womöglich hunderte Millionen Euro bis zum heutigen Tage nur für den Krankenversicherungsschutz allein, wenn man auch die anderen Sozialabkommen mit Italien, Griechenland, Spanien, Marokko und Tunesien mitberücksichtigt. Ungerecht ist das deshalb, weil:

diese Massenverschwendung an Geldern den Deutschen nicht nur fehlt, sondern von letzteren auch noch finanziell mitgetragen werden muss.

deutsche Krankenversicherte ihre (kranken) Eltern aber nicht mitversichern können.

Ehefrauen und Kinder von deutschen Soldaten nicht mitversichert sind (anders als bei regulären Arbeitnehmern). An einen „Beihilfeanspruch“ sind wiederum Bedingungen geknüpft, um einen 70-80%-igen Teilkrankenversicherungsschutz zu erlangen. Der Rest muss über eine private Restkostenversicherung aufgestockt werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei dieser ganzen Geschichte ist, dass laut eines Focus-Berichts vom 10. Juli 2017 gemäß des Statistischen Bundesamts knapp 48% der in Deutschland lebenden Türken, keiner Arbeit nachgehen. So heißt es, dass die große Mehrheit schlichtweg an einem Job nicht interessiert sei, zumindest nicht offiziell. In dem Focus-Bericht wird dann auch die Verknüpfung zur Schwarzarbeit hergestellt. In der Türkei selbst betrage der Anteil der Schattenwirtschaft beachtliche 28% des Bruttoinlandsprodukts!

Dies lässt wiederum folgende Rückschlüsse zu: es gibt mehr Hartz-IV-Bezieher und weniger Steuereinnahmen für die Regierung. Der deutsche Steuermichel darf es ausbaden.

Als dann im März 2017 Sultan Erdogan die in Europa lebenden Türken dazu aufrief, nicht nur drei, sondern fünf Kinder zu kriegen, dann kann man sich ausmalen, dass in Zukunft nicht nur die Anzahl der Türken in Deutschland wachsen wird, sondern automatisch auch die Zahl der zu finanzierenden Familienmitglieder in der Türkei.

Der linke Mob schwingt schon die große „Nazi“-Keule…

Jetzt kommt, wie zu erwarten, aus dem schon vor Wut schäumenden linken Spektrum die große „Nazi“-Keule und als Rechtfertigung, die Türken hätten Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Selbst wenn dies so wäre, rechtfertigt dies immer noch keine Alimente bis in alle Ewigkeit! Aber ist dies tatsächlich so gewesen? Haben Türken und Jugoslawen Deutschland nach dem Krieg aufgebaut?

Halten wir fest:

All diese Gastarbeiter sind in den 1960/70er-Jahren nicht etwa nach Deutschland gekommen, um aus Barmherzigkeit und Mitgefühl Deutschland aufzubauen, sondern um den Großteil des verdienten Geldes außer Landes zu bringen und um im eigenen Land eigene Häuser und Geschäfte aufzubauen. Kaum woanders in Europa war es möglich, so viel Geld zu verdienen wie in Deutschland. Auch die jahrzehntelang teilweise umgangenen Steuern (der vorhin erwähnte Focus-Bericht) wurden dazu genutzt, damit Gastarbeiter und ihre Familien sich in ihren Heimatländern sanieren konnten.

Ehemaliger Focus-Redakteur und Autor Michael Klonovsky auf theeuropean.de fand bei seinen Recherchen heraus, dass bereits in den späten 1950er-Jahren Vollbeschäftigung in Deutschland herrschte! So habe die deutsche Fahrzeugindustrie zwischen 1950 und 1960 ihre Produktion verfünffacht. In wenigen Jahren konnten laut Klonovsky zwei Millionen Arbeitslose sowie Millionen Vertriebener aus der DDR in Beschäftigung gebracht werden. Als die Gastarbeiterreglungen in den 1960er-Jahren in Kraft traten, lag die Arbeitslosenquote bereits unter niedrigen 1%! Klonovsky erklärt weiter (von mir hervorgehoben):

„Nur weil Deutschland mitsamt seiner Industrie und Infrastruktur wieder aufgebaut war, konnte es überhaupt ausländische Arbeitnehmer beschäftigen. Das sind die Fakten, man findet sie in jedem Wirtschaftslexikon und jeder Chronik dieser Zeit. Den staunenswerten Wiederaufbau haben die Deutschen allein bewältigt. Nur zur Demolierung seines Landes brauchen dieses skurril-emsige Volk, so eifrig vor allem die eigenen sogenannten Eliten auch daran mittun, fremde Hilfen, sei es nun vor 1918, vor 1945 oder nach 2015.“

Wobei man hierbei die wirtschaftliche Stütze („Marshallplan“) zur Wiederbelebung der Konjunktur nicht vergessen sollte. Und auch die deutschen und österreichischen „Trümmerfrauen“ wollen wir an dieser Stelle keineswegs vergessen, die am Wiederaufbau Deutschlands mit Blut und Schweiß sehr viel beigetragen haben, als Deutschland noch eine Ruinenlandschaft war.

Den heute hier lebenden Ausländern, einschließlich ihrer Nachkommen der dritten
und vierten Generation, die meinen, ihnen würde aufgrund des vermeintlichen „Wiederaufbaus“ ihrer Vorfahren Deutschland gehören, sollten daher zu Kenntnis nehmen:

Ja, es war Deutschland, das ihnen diese Verdienstmöglichkeiten in erster Linie überhaupt beschert hatte. Deutschland hat nicht nur sich selbst aufgebaut, sondern mehrere Länder gleich mit. Weder Deutschland oder gar die Deutschen als Volk sind den Muslimen und anderen hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund auch nur annähernd irgendetwas „schuldig“. Es besteht daher kein Recht, irgendwelche Forderungen zu stellen oder gar arrogant und „beleidigt“ zu sein. Wem Deutschland nicht gefällt, soll Deutschland verlassen!

Übrigens kommt diese Zurechtweisung zunehmend selbst von gut integrierten Ausländern in dritter Generation hierzulande (oft Buchautoren mit muslimischem Hintergrund), die das arrogante und sozialschmarotzende Verhalten ihrer Landsleute ebenso satt haben (somit sind hier gewiss nicht alle über einen Kamm zu scheren!).

In meinem Buch „Wenn das die Menschheit wüsste…“ räume ich mit weiteren Geschichtslügen der beiden Weltkriege unzensiert auf, sind es diese, die den „Opferkult“ auf der einen und den „Schuldkult“ auf der anderen Seite aufrecht erhalten. Lesen Sie zudem alles über die geplante Islamisierung Europas, den Migrationswahnsinn, warum man die Europäer und besonders die Deutschen abschaffen will und wer die Drahtzieher all dieser Verbrechen sind. Die heutige Situation konnte erst aufgrund der Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs entstehen und weil Deutschland seitdem kein souveräner Staat ist (Mehr zu diesem Themenkomplex in „Wenn das die Deutschen wüssten…“).

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Missbrauch in der Kirche - "Wer ist für Vertuschung verantwortlich?"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Nov 2018 10:43

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.n-tv.de/panorama/Wer-ist-fu ... 32545.html
Freitag, 23. November 2018
Missbrauch in der Kirche - "Wer ist für Vertuschung verantwortlich?"


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Lange Zeit schweigt die katholischen Kirche sexuellen Missbrauch einfach tot. Inzwischen bemüht sie sich mehr um Aufarbeitung und Prävention. Doch tut die Kirche genug? Auf einer Fachtagung der Deutschen Bischofskonferenz, die am heutigen Freitag beginnt, steht diese Frage im Mittelpunkt. n-tv.de hat mit Johannes-Wilhelm Rörig, dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, über die aktuellen Entwicklungen gesprochen.

n-tv.de: Die katholische Kirche hat im September eine Studie zum sexuellen Missbrauch vorgestellt. Wie schätzen Sie den Stand der Aufarbeitung danach ein?

Johannes-Wilhelm Rörig: Die Studie ist ein bedeutendes Forschungsvorhaben, aber noch keine Aufarbeitung. Diese muss jetzt flächendeckend in allen 27 Diözesen gestartet beziehungsweise vertieft werden. Die katholische Kirche macht sich jetzt auf den sicherlich sehr schmerzvollen Weg einer umfassenden Aufarbeitung. Das wird nicht im Expresstempo gehen, aber es bewegt sich etwas.

In der Studie wurden keine Namen genannt, außerdem wurden zuvor Akten vernichtet. Wie bewerten Sie das?
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pa ... 39323.html
Vernichtete und manipulierte Akten?: Missbrauchsbericht der Kirche wirft dunkle Fragen auf
25.09.18 – 02:03 min

Viele Personalakten waren wohl unvollständig. Da herrscht in manchen Bistümern anscheinend eine sehr unterschiedliche Auffassung, was und wie dokumentiert werden sollte. Für die anstehende Aufarbeitung muss dringend geklärt werden, wie Transparenz hergestellt werden kann. Wer ist für Verleugnung und Vertuschung oder die Versetzung von Tätern verantwortlich gewesen? Es ist eine große Herausforderung, den zwingenden Persönlichkeitsschutz für Opfer und Täter mit maximaler Transparenz in Einklang zu bringen.

Was heißt das?

In manchen Pfarreien kennen sich die Leute sehr gut untereinander und das hat auch Auswirkungen auf den Persönlichkeitsrechtschutz. Nicht jedes Missbrauchsopfer möchte, dass alle in einer kleinen oder mittelgroßen Gemeinde wissen, dass eine Vergewaltigung durch den Pfarrer stattgefunden hat.

Was sind denn die großen, strukturellen Probleme der Kirche?

Die katholische Kirche steht vor einer Reihe von neuen Weichenstellungen. Hierzu gehört auch die Klärung innerkirchlicher Angelegenheiten, zum Beispiel der Umgang mit dem Zölibat, dem Beichtgeheimnis oder der bisherigen Sexualmoral. Hierbei wird es auch um Fragen gehen, wie es mit einer modernen Sexualpädagogik aussieht. Die katholische Kirche betreibt ja auch viele Kitas und Schulen. Altersgemäße Aufklärung und pädagogisch gut vermitteltes Wissen zu Sexualität auch und gerade in Abgrenzung zu sexueller Gewalt hilft Kindern dabei, sich zu orientieren und sich bei Übergriffen Hilfe zu suchen.

Was können Sie das als Beauftragter der Regierung konkret tun?
Johannes-Wilhelm Rörig ist seit Dezember 2011 Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs.


Ich arbeite mit der katholischen und übrigens auch evangelischen Kirche, mit der deutschen Ordensobernkonferenz sowie der Caritas zusammen, aber auch mit dem Deutschen Olympischen Sportbund, den Wohlfahrtsverbänden oder den Kultusministerien. Ich versuche fachliche Unterstützung zu geben, damit Schutzkonzepte in allen Organisationen und Einrichtungen gelebter Alltag werden, in denen Kinder und Jugendliche Erwachsenen anvertraut sind. Für die Einrichtungen der katholischen Kirche sind die Rahmenordnung und die Leitlinien der deutschen Bischofskonferenz sehr hilfreich. Mir geht es darum, einen optimalen Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt auf die Beine zu stellen.

Was verbirgt sich denn genau hinter dem Begriff "Schutzkonzept"?

Dazu gehören viele Bausteine. Es geht um klare Regeln von Nähe und Distanz in der Kinder- und Jugendarbeit. Wann ist Körperkontakt notwendig, was wird keinesfalls akzeptiert? Es geht darum, dass der örtliche Pfarrer ganz klar für Offenheit und Achtsamkeit steht. Das heißt auch, dass die Kinderrechte vermittelt und beachtet werden. Außerdem sollen die Geistlichen und Mitarbeitenden zu sexueller Gewalt geschult werden. Es muss Beschwerdemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche geben, in der Pfarrei, aber auch bei gemeindlich organisierten Jugendreisen. Fachkräfte, Haupt- und Ehrenamtliche ebenso wie Mädchen und Jungen müssen wissen, an wen sie sich wenden können, wenn sie ein komisches Bauchgefühl haben, eine Vermutung oder ein Verdacht im Raum steht oder es zu einem Übergriff gekommen ist.

Wie läuft das im Notfall ab?

Wenn ein Verdacht im Raum steht, müssen alle Beteiligen wissen, was sie tun müssen. Es muss für jede einzelne Organisation auch definiert werden, wer wen benachrichtigt. Dabei helfen feste Abläufe. Es ist wichtig, dass eine Kita zum Beispiel mit einer externen Fachberatungsstelle oder dem Jugendamt kooperiert.

Können Sie uns schon einen Einblick in die Zwischenbilanz der bisherigen Präventionsarbeit geben?

Bei der anstehenden Fachtagung der Deutschen Bischofskonferenz werden Verantwortliche aus verschiedenen Einrichtungen der katholischen Kinder- und Jugendarbeit berichten, welche Schutzmaßnahmen eingeführt worden sind beziehungsweise welche Faktoren im Alltag gelebte Prävention ermöglichen oder beeinträchtigen. Die katholische Kirche hat eine wirklich große Fortbildungsoffensive gestartet, die wir uns anschauen. Aber weder im Bereich der Kirchen noch im Bereich der Sportvereine und Schulen sind bis heute alle Handlungsmöglichkeiten ergriffen worden, um Kinder und Jugendliche optimal vor sexueller Gewalt zu schützen. Manche Verantwortungsträger verstecken sich noch immer hinter dem Tabu.

Mit welchen konkreten Forderungen fahren Sie denn zur Fachtagung nach Köln?
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Alle uns bekannten Handlungsmöglichkeiten, die Kindern Schutz und Hilfe bieten, müssen auch tatsächlich realisiert werden. Kinderschutz darf nicht an personellen oder finanziellen Ressourcen scheitern. Eine ganz zentrale Forderung ist natürlich, dass Sexualstraftaten durch Geistliche umfassend aufgeklärt und aufgearbeitet werden. Betroffene sollten in diese Prozesse achtsam einbezogen werden. Auch die ungelöste Frage einer angemessenen Entschädigung zur Anerkennung des Leids muss endlich geklärt werden. Mit der heutigen Fachtagung setzt die katholische Kirche ein wichtiges Zeichen, dass sie sich der kritischen Auseinandersetzung zu Fragen der Prävention und Aufarbeitung stellt und sich zunehmend für eine Zusammenarbeit öffnet, die auf Austausch und Transparenz setzt - und dabei Betroffene auf Augenhöhe beteiligt. Das stimmt mich hoffnungsvoll.

Mit Johannes-Wilhelm Rörig sprach Sonja Gurris

Quelle: n-tv.de
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Facebooks Handel mit Nutzerdaten - Firmen konnten private Nachrichten lese

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Dez 2018 22:06

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Firmen-k ... 81348.html

Mittwoch, 19. Dezember 2018
Facebooks Handel mit Nutzerdaten - Firmen konnten private Nachrichten lesen
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Bei Facebook jagt ein Datenschutzskandal den nächsten: Medienberichten zufolge hatten nicht nur weitere Firmen Zugang zu Nutzerdaten. Unternehmen wie Netflix und Spotify war es zudem möglich, Privatnachrichten zu lesen, zu schreiben und sogar zu löschen.

Facebook hat nach neuen Vorwürfen den Zugang zu Nutzerdaten für Firmen wie Microsoft, Netflix oder Spotify verteidigt. Das Online-Netzwerk betonte, die Schnittstellen seien dazu gedacht gewesen, Nutzern den Kontakt zu ihren Facebook-Freunden auf den anderen Plattformen zu ermöglichen. Sie seien auch lediglich nach einer Anmeldung aktiviert worden, hieß es in einem Blogeintrag. Die "New York Times" berichtete zuvor unter anderem, Microsofts Suchmaschine Bing habe Zugriff auf die Namen von Facebook-Freunden eines Nutzers gehabt und die Streamingdienste Netflix und Spotify auf die privaten Nachrichten.
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Wirtschaft 11.04.18
"Der einzige Weg zu kommunizieren" Deutsche Nutzer grübeln über Facebook-Skandal

Solche Verknüpfungen von Facebook-Accounts mit anderen Diensten werfen nicht zum ersten Mal Fragen auf. Das Online-Netzwerk sieht darin keine Verletzung der Datenschutz-Vorgaben: Die Nutzer hätten einfach auf der Plattform der Partner-Firma den Zugang zu ihren Facebook-Daten gehabt. Kritiker argumentieren, dass dabei zum Beispiel Informationen von Freunden ohne deren Zustimmung weitergegeben worden seien.

Zugleich bestätigte Facebook, dass die entsprechenden Schnittstellen zum Teil noch 2017 verfügbar gewesen seien, obwohl der Datenzugang eigentlich 2014 eingestellt wurde. Das hätte nicht passieren dürfen, räumte der zuständige Manager Konstantinos Papamiltiadis ein. Facebook habe aber keine Hinweise darauf, dass es Datenmissbrauch nach dem Ende des Programms gegeben habe. Das Online-Netzwerk nannte auch die "New York Times" selbst in der Liste der Partner, bei denen es eine Verknüpfung mit Facebook-Daten gab.
"Lediglich die Spitze des Eisbergs"

Die "New York Times" berichtete zugleich auch, dass Facebook von Partnern wie Amazon, Yahoo oder dem chinesischen Smartphone-Anbieter Huawei Daten wie zum Beispiel Kontaktlisten erhalten habe, die dann unter anderem für Freundschaftsvorschläge genutzt worden seien. Das gehe aus internen Unterlagen hervor, die der Zeitung vorliegen. Noch im vergangenen Jahr hätten unter anderem Sony, Microsoft und Amazon E-Mail-Adressen von Facebook-Nutzern über ihre Freunde abrufen können. Netflix und Spotify bekamen dem Blatt zufolge das Recht eingeräumt, private Nachrichten von Nutzern zu schreiben, zu lesen und zu löschen. Die Streaming-Anbieter erklärten, dies sei ihnen nicht bewusst gewesen.
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Wirtschaft 05.04.18
Skandal um Cambridge Analytica Bis zu 87 Millionen Facebook-Profile von Datenklau betroffen

In einem schriftlichen Statement nannte die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Andrea Voßhoff, die Berichte zu Facebooks Umgang mit Nutzerdaten "durchaus besorgniserregend". "Offensichtlich scheinen sich die bereits vor einem Jahr von der BfDI geäußerten Befürchtungen zu bewahrheiten, dass der Cambridge-Analytica-Skandal nur die Spitze des Eisbergs war", heißt es darin weiter.

Das sagte auch der digitalpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Jens Zimmermann. Die Stellungnahme von Facebook klinge außerdem "nur noch hohl". Zimmermann forderte ein schnelles Handeln: "Es müssen jetzt alle Fakten auf den Tisch: Wer hatte und hat wann welchen Zugang zu welchen Daten?" Er kündigte an, das Thema Anfang 2019 erneut auf die Tagesordnung des Digitalausschusses zu setzen. "Facebook muss öffentlich Rede und Antwort stehen."
Schwarzes Jahr für den Datenriesen

Die neuen Vorwürfe sind ein weiterer Höhepunkt in einem schwarzen Jahr für Facebook. Im März schlitterte der Konzern in seine schwerste Krise mit dem Skandal um Cambridge Analytica. Es wurde bekannt, dass die britische Datenanalyse-Firma, die im US-Wahlkampf 2016 auch für den späteren Präsidenten Donald Trump arbeitete, sich vor Jahren unerlaubt Zugang zu Daten von Millionen Nutzern verschafft hatte. Der eigentlich erfolgsverwöhnte Konzernchef Mark Zuckerberg musste sich immer wieder entschuldigen. Nicht nur für den Skandal um Cambridge Analytica, sondern auch generell für das Versagen im Kampf gegen Propaganda und Missbrauch und für Schmutzkampagnen gegen Kritiker.

Inzwischen leidet nach den Krisen auch das Geschäft, in Europa verlor Facebook in zwei Quartalen in Folge jeweils eine Million Nutzer. Und in der Politik werden Rufe nach einer Abspaltung von Diensten wie Instagram und WhatsApp lauter. Kann es Zuckerberg gelingen, das weltgrößte Online-Netzwerk 2019 wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen? Mit den jüngsten Vorwürfen ist das sicher nicht einfacher geworden.

Quelle: n-tv.de, agr/dpa
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