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5-Minuten-Info Bienenkiller

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Apr 2016 10:47

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https://www.campact.de/bienen/appell/te ... t=random-b
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Anonymous_ SkandalAnonymous: Skandal beim ZDF: Staatliche Lügenpresse vers

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Apr 2016 23:26

Skandal beim ZDF.jpg
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http://schutzengel-orga.de/presse-news/ ... asi-sumpf/

Anonymous: Skandal beim ZDF: Staatliche Lügenpresse versackt im Stasi-Sumpf!

Stasi-Journalist drehte im Auftrag des ZDF Hetz-Doku gegen Putin!



In der ZDF-Dokumentation »Machtmensch Putin« feuern die Putin-Hasser noch einmal aus allen Rohren.



Dieses öffentlich-rechtliche Machwerk ist Kriegspropaganda: Ausgerechnet der russische Kronzeuge des Films sagt, dass er nach Drehbuch lügen musste, und legt die Rohfassung des Films offen. Die Story des ZDF-Autors Dietmar Schumann sei frei erfunden. Der ist überführter Staats-Propagandist und wurde beim DDR-Geheimdienst als IM »Basket« geführt – damals noch auf der Seite der Russen.

von Markus Mähler / Kopp Online

Juri Labiskin hieß am 15. Dezember noch »Igor«. Jedenfalls in der Anti-Putin-Doku[2] des ZDF. Dort ging seine abenteuerliche Räuberpistole über den Sender. Der sogenannte »Kriegsfreiwillige Igor« aus Russland erzählte dem Zweiten Deutschen Staatsfernsehen: In der Ostukraine gibt es kaum echte Separatisten, dafür hat sich dort die russische Berufsarmee gleich in Divisionsstärke eingeschlichen. Als Freischärler getarnt, metzelt sich eine russische Soldateska nun durch den brennenden Donbass und feuert mit allem, was Putins Arsenal so hergibt.

MGs oder Panzer hinterlassen brennende Scheunen, Bombentrichter und explosive Feuerbälle. Für Hochhäuser gibt es den »Raketnij privet«, den Raketengruß aus dem Werfer. Der Zuschauer soll den Eindruck gewinnen, dass eiskalte Russen über Leichenberge gehen, die gar nicht hoch genug sein können. »Igor« spricht von 30 000 russischen Berufssoldaten an der gesamten Front.

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Der Lügner »Igor« ist ein Werk von Schumann, dem Staats-Journalisten

Mitten im Bilderfeuerwerk des ZDF – es wirkt beinahe wie eine alte Wochenschau – entdeckt der Zuschauer zwar gelbblaue Ukraine-Flaggen auf der Schulter der vermeintlich russischen Freischärler. Das ist aber nur ein winziger Betrug im Vergleich dazu, was »Igor« jetzt enthüllt hat. Er, der Kronzeuge der Doku, war bloß ein bezahlter Lügner. Der ZDF-Film ist ein dreistes Stück Lügenpresse des deutschen Staatsfernsehens. Einer der Autoren, Dietmar Schumann, ist ein propagandistisch geschulter Staatsjournalist der DDR und wurde von der Stasi als IM »Basket« geführt. Siehe dazu:

http://vk.com/video-86775514_171496605

Doch der Reihe nach: Im russischen Staatsfernsehen verrät Juri Labiskin, dass »Igor« bloß eine bezahlte Rolle war. Eine ziemlich mies entlohnte noch dazu. Labiskin wurden 50 000 Rubel versprochen. Das sind 650 Euro. Dafür musste er ein Drehbuch abarbeiten und die Kernsätze auswendig lernen. Der Produzent, ein Exilrusse namens Waleri Bobkow, und der ZDF-Journalist Dietmar Schumann übten so lange mit »Igor«, bis seine Antworten saßen.

Ausgerechnet die Russen demaskieren die ZDF-Lüge

Bis jetzt wirkt all das noch wie plumpe russische Gegenpropaganda: Frau und Kind, die er im ZDF-Film zurückließ, soll es gar nicht geben. Das deutsche Fernsehteam soll mit »Igor« sogar in den Donbass gereist sein, um dort Szenen mehrfach nachzudrehen. Produzent Bobkow habe ihm dabei gezeigt, wie man möglichst martialisch mit einem Maschinengewehr durch das Bild marschiert. Im Moskauer ZDF-Studio fand dann das eigentliche Interview statt – vor einem grauen Tuch und mit einem verpixelten Gesicht. Das ZDF wollte sichergehen, dass niemand den Menschen hinter »Igor« wiederfinden kann.

Jetzt wird es richtig grotesk: Genau das gelang dem russischen Staatsfernsehen. Der mysteriöse ZDF-»Igor« ist der arbeitslose Juri Labiskin. Er wurde 1988 geboren und haust in seiner Wohnung in Kaliningrad (Königsberg). Die ist verdreckt und bis oben hin mit Flaschen zugemüllt. In diesem Chaos zeigen die Russen einen halbverstörten, verwahrlosten jungen Mann – der beinahe noch ein Kind ist. Dass Labiskin auch nur einen Tag in der Kriegshölle des Donbass überlebt hätte, ist schwer zu glauben. In den Händen hält er vor der Kamera noch das Drehbuch, das ihm die Deutschen geschenkt haben. Ein mit kyrillischen Buchstaben vollgekritzeltes Büchlein.

Das Filmmaterial entlarvt die ZDF-Journalisten

Das ZDF-Team hat »Igor« nach den Dreharbeiten aber etwas noch viel Brisanteres überlassen: Unbearbeitetes Filmmaterial, das tatsächlich eins zu eins in der gesendeten Doku auftaucht! Die nicht gesendeten Szenen bestätigen außerdem Labiskins Aussagen eindrucksvoll: Produzent Bobkow demonstriert dort, wie man das MG zu tragen hat. »Igor« wird in einen Schützengraben gestellt und vergisst bei den Outtakes sogar seinen Text. Dabei wirkt der angebliche Berufssoldat wie ein ängstlicher Schüler mit schmächtigen Schultern, dem zum ersten Mal überhaupt eine Kalaschnikow in die Hand gedrückt wird.

In einer anderen Szene, vor einem Armeezelt, flüstert die Stimme aus dem Hintergrund sogar, was »Igor« sagen soll: »Ich bin froh«, Pause, »Ich bin froh«. Dann setzt »Igor« an: »Ich bin froh, dass ich dem Bataillon ›Wostok‹ diene.« Später wird die Rohfassung einer Szene mit der fertigen Version im ZDF verglichen. Sie stimmen tatsächlich überein! Die deutlichen Regieanweisungen werden dort durch filmreife Orchestermusik und knallige Effekte übertönt.

Bereits 2004 enttarnt: Schumanns Stasi-Kürzel war »Basket«

Wer ist für so viel dreiste Inszenierung verantwortlich? Der ZDF-Journalist Dietmar Schumann. Das nicht gesendete Rohmaterial zeigt[3] ihn sogar im Moskauer ZDF-Studio, während er sein Geschöpf »Igor« interviewt. Was aber selbst den scharfäugigen Russen entgangen ist: Schumann wurde bei der Stasi als der Informelle Mitarbeiter »Basket« geführt. Er flog 2004 auf, als die ARD ihre so genannte Stasi-Studie mit dem Namen »Die Ideologiepolizei« durchführte. Dabei wurden die zahllosen DDR-Staatsjournalisten durchleuchtet, die ihre Bilderbuchkarriere nahtlos[4] im staatsfinanzierten Journalisten-Biotop von ARD und ZDF fortsetzen konnten.

Schumann war damals einer von vielen, die aufflogen. Konsequenzen gab es für kaum einen. Nicht einmal für Hagen Boßdorf, der es bis ganz nach oben im bundesdeutschen Staatsjournalismus brachte: Der damalige Chefredakteur des ORB[4] wurde schon im Studium von der Stasi als Spitzel geführt. Der ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen reagierte auf diesen Skandal mit einem Achselzucken: »Es gibt keinen Grund, gegen [Boßdorf] etwas zu unternehmen.« War ja alles so lange her. Die DDR, die Stasi, das Spitzeln. Die gleiche Ignoranz rettete auch Dietmar Schumann, der gleich 1990 vom ZDF übernommen wurde. Ein Karrierejournalist, immer mitten im System: Er war von 1977 bis 1981 Korrespondent des DDR-Fernsehens in Moskau, dann von 1984 bis 1990 in Ungarn. Beim ZDF ging es nahtlos weiter: als Israel-Korrespondent in Tel Aviv und auch wieder in Moskau.

Schumann kann sich nicht mehr an seine Stasi-Vergangenheit erinnern

Die Hauptverwaltung Aufklärung, die von Markus Wolf geführte Auslandsspionage der Stasi, führte 38 Berichte mit Schumanns Tarnnamen »Basket«. Angelegt wurden sie vom Stasi-Offizier Gerhard Wohllebe in den Jahren zwischen 1982 und 1989. In Moskau sollte Schumann der Stasi sogar Einblick in den Terminkalender einer Kollegin verschaffen. Der Geheimdienst wollte die Journalistin mit ihrer außerehelichen Affäre zur Mitarbeit erpressen. An seine Agenten-Episode wollte sich der systemaffine ZDF-Journalist schon 2004 nicht mehr erinnern: Diese Sache sei ihm »zu hundert Prozent unbekannt« und »ein Buch mit sieben Rätseln«.

In den Stasi-Berichten, die Schumann zugeordnet werden konnten, tauchten sogar die ARD und das ZDF auf. Trotzdem reagierte auch ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender darauf vollkommen gleichgültig: »Es gibt keinen Beweis«, es bestehe für seinen »Mitarbeiter eine unbedingte Fürsorgepflicht«, der als »hochprofessioneller Kollege und guter Journalist« in den letzten 15 Jahren sehr gute Arbeit für das ZDF geleistet habe – als Auslandsjournalist.

26 Jahre nach dem Mauerfall: Kalter Medienkrieg Reloaded

Sehr gute Arbeit für das ZDF leistet Dietmar Schumann immer noch, wenn man seine aufgeflogene »Igor«-Inszenierung in der Doku »Machtmensch Putin« so nennen kann. Fälschungen und Kriegspropaganda werden im neuen Kalten Krieg zwischen NATO und Russland wieder salonfähig und eines fällt auf: Das deutsche Staatsfernsehen greift dafür offenbar auf Staatsjournalisten der DDR zurück, die es mit verbundenen Augen übernommen hat. Gestern noch durchgepäppelt, werden aus ihren Altlasten plötzlich wieder Vorzüge: Sie sind russlanderfahren und propagandagestählt – bereits im alten Kalten Krieg und noch auf der Gegenseite.

Wie konsequent die Propaganda-Schulung von Journalisten wie Schumann war und welche Rolle Geheimdienste dabei spielten, beschreiben nur zwei Wörter: »Rotes Kloster«. Wer in der DDR Journalist werden wollte, war alternativlos und musste diese Kaderschmiede durchlaufen. Auch Schumann wurde im »Roten Kloster« geschliffen – so nannte der Volksmund die Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Die ausgewerteten Stasi-Akten zeigen, dass der DDR-Geheimdienst den journalistischen Nachwuchs dort systematisch auch als Nachwuchsspitzel rekrutierte.

Das »Rote Kloster« und seine spitzelhafte Propaganda

Die Abteilung Auslandsspionage der Stasi bekam den ersten Zugriff auf die Leipziger Journalistik-Studenten. Die HVA interessierte sich dabei besonders für spätere Auslandsjournalisten wie Schumann. Sie arbeitete in jedem Semester die Nachwuchsliste lückenlos ab. Wer übrig blieb, auf den stürzte sich noch einmal die Rest-Stasi. Während die Studenten also in Fächern wie APA saßen – Aktuelles politisches Argumentieren – spähte in jeder Seminargruppe mindestens ein Trio seine Kommilitonen aus und schrieb eifrig Berichte.

Für die Stasi galt das »Rote Kloster« als goldener Jagdgrund: Wenn es überhaupt so etwas wie überzeugte Nachwuchsspitzel gab, dann dort. Die Sektion Journalistik war direkt dem Zentralkomitee der SED unterstellt, ohne Mitgliedschaft in der Diktaturpartei hatten Bewerber praktisch keine Chance. Die Kandidaten wurden ideologisch so lange ausgesiebt, bis nur noch Genossen übrig blieben, die in den Augen der Ausbilder perfekt waren für die Rolle als »kollektiver Propagandist, Agitator und Organisator«. Einer der Ausbilder, Jochen Schlevoigt, fasste das Schleifen der marxistisch-leninistischen Rohdiamanten im »Roten Kloster« so zusammen: »Der Grundsatz blieb immer die Parteilichkeit« und eine »starke ideologische Untersetzung«. Selbst 2006 sagte er noch: »Alle identifizierten sich damit, das war die gemeinsame Basis.«

Sind wir wieder da, wo die DDR aufgehört hat?

Inzwischen kommt genau das wieder im deutschen Staatsfernsehen in Mode. Es wirkt wie eine Auferstehung der Untoten, wenn gelernte Staats-Propagandisten und Agitatoren wie Dietmar Schumann aus dem Winterschlaf erwachen und dabei auch noch eine nie geklärte Vergangenheit mit Geheimdiensten haben. Er leistet plötzlich wieder einwandfreie Arbeit für das ZDF – die sich als ideologisches Fälschungswerk entpuppt, um der Heimatfront vor dem Fernseher den Putin-Hass anzustacheln. Das öffnet eine Büchse der Pandora, gefüllt mit unangenehmen Fragen: Darf die Wahrheit bei den Öffentlich-Rechtlichen eigentlich überhaupt noch Platz nehmen? Wie viel Propaganda verträgt der »unabhängige«[6] Journalismus? Sind wir wieder da, wo die DDR aufgehört hat?

Beitrag im Original erschienen unter:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellunge..

Querverweise:

[1] ZDFzeit: Machtmensch Putin
http://www.zdf.de/zdfzeit/machtmensch-putin-41341490

[2] „Machtmensch Putin“: Das ZDF beim Fabrizieren von Propaganda ertappt
https://www.youtube.com/watch?v=QCBg_W6g-gk

[3] Sreenshot: Dietmar Schumann
http://www.youscreen.de/vmllmcfu05.jpg

[4] Wikipedia: DDR-Fernsehprominenz https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Fernsehfunk#D..

[5] Wikipedia: Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg
https://de.wikipedia.org/wiki/Ostdeutscher_Rundfunk_B..

[6] Claus Kleber und die Gedächtnisstörung der »Lügenpresse«
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellunge..
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KRITIKEN - KURIOSES - Causa Böhmermann - Merkels Erklärung im Wortlaut

Beitragvon Gudrun Graf » 15. Apr 2016 21:03

Causa Böhmermann.jpg
Causa Böhmermann.jpg (11.73 KiB) 6087-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/politik/Merkels-Erkl ... 77936.html
Freitag, 15. April 2016
Causa Böhmermann - Merkels Erklärung im Wortlaut

Meine Damen und Herren,

mit Schreiben vom 7. April 2016, eingegangen im Auswärtigen Amt am 8. April 2016, hat die Republik Türkei ein Strafverlangen hinsichtlich des Moderators Jan Böhmermann wegen dessen Sendungsabschnitts über Präsident Erdoğan gestellt.

Gesetzliche Voraussetzung für die Strafverfolgung des speziellen Delikts der Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten ist eine Ermächtigung der Bundesregierung. Die Bundesregierung hat dieses Ersuchen entsprechend der Staatspraxis geprüft. An dieser Prüfung waren das Auswärtige Amt, das Bundesjustizministerium, das Bundesinnenministerium und das Bundeskanzleramt beteiligt. Es gab unterschiedliche Auffassungen zwischen den Koalitionspartnern Union und SPD. Im Ergebnis wird die Bundesregierung im vorliegenden Fall die Ermächtigung erteilen.

Ich möchte dazu gerne näher Stellung nehmen: Die Türkei ist ein Land, mit dem Deutschland eng und freundschaftlich verbunden ist - über die vielen Menschen mit türkischen Wurzeln hier im Land, über enge wirtschaftliche Verflechtungen und über unsere gemeinsame Verantwortung als Alliierte in der Nordatlantischen Allianz. Die Türkei führt Verhandlungen für einen Beitritt zur Europäischen Union. In dieser engen Partnerschaft sind die gegenseitige, auch völkerrechtlich geschuldete Achtung ebenso wie der offene Austausch zu den Entwicklungen des Rechtsstaats, der Unabhängigkeit der Gerichte und des Meinungspluralismus von besonderer Bedeutung. Umso mehr erfüllen uns die Lage der Medien in der Türkei und das Schicksal einzelner Journalisten wie auch Einschränkungen des Demonstrationsrechts mit großer Sorge.

Die Bundesregierung wird auch in Zukunft auf allen Ebenen die Postulate von Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Pluralismus gegenüber der Türkei anmahnen. Wir treten dafür ein, dass bei unseren Partnern und Verbündeten die Freiheit der Meinung und die Unabhängigkeit der Justiz in gleichem Umfang wie in Europa und anderen Ländern der demokratischen Welt gewährleistet sein müssen. Wir setzen uns gegenüber anderen Staaten dafür ein, Grundrechte wie die Meinungsfreiheit, die Kunstfreiheit und die Pressefreiheit zu achten. Wir fordern ihre Achtung und ihren Schutz auch von der Türkei ein.

Wir fordern das, weil wir von der Stärke des Rechtsstaats überzeugt sind. Im Rechtsstaat sind Grundrechte wie die Meinungsfreiheit, die Kunstfreiheit und die Pressefreiheit elementar. Sie sind elementar für Pluralismus und Demokratie. Im Rechtsstaat ist die Justiz unabhängig. In ihm ist garantiert, dass die Verfahrensrechte des Betroffenen gewahrt werden. In ihm gilt die Unschuldsvermutung.

Im Rechtsstaat ist es nicht Sache der Regierung, sondern von Staatsanwaltschaften und Gerichten, das Persönlichkeitsrecht und andere Belange gegen die Presse- und Kunstfreiheit abzuwägen. In ihm bedeutet die Erteilung einer Ermächtigung zur Strafverfolgung des speziellen Delikts der Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten weder eine Vorverurteilung des Betroffenen noch eine vorgreifende Entscheidung über Grenzen der Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit, sondern lediglich, dass die rechtliche Prüfung der unabhängigen Justiz überantwortet wird und nicht die Regierung, sondern Staatsanwaltschaften und Gerichte das letzte Wort haben werden.

Genau in diesem und in keinem anderen Verständnis, genau in diesem und in keinem anderen Gesamtrahmen wird die Bundesregierung im vorliegenden konkreten Fall hinsichtlich des Moderators Jan Böhmermann die von mir eingangs vorgetragene Ermächtigung erteilen.

Darüber hinaus möchte ich Ihnen mitteilen, dass unabhängig von diesem konkreten Verfahren die Bundesregierung der Auffassung ist, dass § 103 StGB als Strafnorm zum Schutz der persönlichen Ehre für die Zukunft entbehrlich ist. Wir werden deshalb einen Gesetzentwurf zu seiner Aufhebung vorlegen. Der Gesetzentwurf soll noch in dieser Wahlperiode verabschiedet werden und 2018 in Kraft treten. Vielen Dank.

Quelle: n-tv.de
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Türkischem Antrag stattgegeben - Merkel lässt Ermittlungen gegen Böhmerman

Beitragvon Gudrun Graf » 15. Apr 2016 21:22

Türkischem Antrag stattgegeben.jpg
Türkischem Antrag stattgegeben.jpg (14.34 KiB) 6077-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/politik/Merkel-laess ... 77261.html
Freitag, 15. April 2016
Türkischem Antrag stattgegeben - Merkel lässt Ermittlungen gegen Böhmermann zu

Der Weg für ein gesondertes Strafverfahren gegen den Satiriker Böhmermann wegen Beleidigung des türkischen Staatschefs Erdogan ist frei. Die Bundesregierung gibt einem entsprechenden Wunsch der Türkei statt.

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Der Weg für ein gesondertes Strafverfahren gegen den TV-Moderator Jan Böhmermann wegen seines "Schmähgedichts" über den türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan ist frei. Kanzlerin Angela Merkel gab einem entsprechenden Wunsch der Türkei am Freitag in Berlin statt. Sie kündigte zugleich an, dass der Paragraf 103 des Strafgesetzbuchs (StGB) zur Beleidigung ausländischer Staatsoberhäupter - die Grundlage der Entscheidung - noch in dieser Legislaturperiode abgeschafft werden soll. Er sei "für die Zukunft entbehrlich".
Video
Staatsrechtler Thiele zu Böhmermann: TV-Moderator droht "allenfalls eine kleine Geldstrafe" 15.04.16 – 04:52 min Mediathek Staatsrechtler Thiele zu Böhmermann TV-Moderator droht "allenfalls eine kleine Geldstrafe"

Die von Merkel vertretene Entscheidung ist innerhalb der schwarz-roten Bundesregierung allerdings umstritten. Die Kanzlerin verwies auf "unterschiedliche Auffassungen" zwischen den Koalitionspartnern Union und SPD. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann teilte mit: "Ich halte die Entscheidung für falsch. Strafverfolgung von Satire wegen 'Majestätsbeleidigung' passt nicht in moderne Demokratie."

Merkel sagte in ihrer Erklärung im Kanzleramt: "Im Rechtsstaat ist es nicht Sache der Regierung, sondern von Staatsanwaltschaften und Gerichten, das Persönlichkeitsrecht und andere Belange gegen die Presse- und Kunstfreiheit abzuwägen." In Deutschland solle nicht die Regierung, sondern die Justiz das letzte Wort haben.

Merkel betonte, im Rechtsstaat bedeute die Erteilung einer Ermächtigung bei diesem speziellen Delikt "weder eine Vorverurteilung des Betroffenen noch eine vorgreifende Entscheidung über Grenzen der Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit". Es bedeute lediglich, dass die rechtliche Prüfung der unabhängigen Justiz überantwortet werde - "und nicht die Regierung, sondern Staatsanwaltschaften und Gerichte das letzte Wort haben werden". Die Regierung werde die Ermächtigung in diesem konkreten Fall "genau in diesem und keinem anderen Gesamtrahmen" erteilen.
Haftstrafe von bis zu drei Jahren möglich

Böhmermann hatte Ende März in seiner satirischen TV-Show "Neo Magazin Royale" (ZDF) ein Gedicht vorgetragen, in dem er den türkischen Präsidenten mit drastischen Worten angriff. Dies sorgte in der Türkei für große Empörung. Die Bundesregierung hatte Erdogans Wunsch nach einem gesonderten Strafverfahren tagelang geprüft. An der Entscheidung waren neben Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) auch das Auswärtige Amt sowie das Innen- und das Justizministerium beteiligt.

Kritiker werfen der Bundesregierung vor, wegen der Zusammenarbeit der EU mit der Türkei in der Flüchtlingskrise zu viel Rücksicht auf Ankara zu nehmen. Merkel kritisierte am Freitag den Umgang Ankaras mit Presse- und Kunstfreiheit.
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Nach Paragraf 103 StGB muss, wer einen ausländischen Staatschef beleidigt, in Deutschland mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldstrafe rechnen. Ist Verleumdung im Spiel, drohen sogar bis zu fünf Jahre Freiheitsentzug.

Nach eigener Darstellung wollte Böhmermann den Unterschied zwischen erlaubter Satire und Schmähkritik aufzeigen. Dazu trug er ein Gedicht vor, das unter anderem von Sex mit Tieren und Kinderpornografie handelte und Klischees über Türken transportierte. Außerdem wurde an einer Stelle die Unterdrückung von Minderheiten erwähnt.

Quelle: n-tv.de , jwu/dpa
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Öffentliches Rezitieren untersagt - Gericht verbietet "Ziegendemo" in Berl

Beitragvon Gudrun Graf » 15. Apr 2016 21:39

Öffentliches Rezitieren untersagt.jpg
Öffentliches Rezitieren untersagt.jpg (16.85 KiB) 6067-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/politik/Gericht-verb ... 78236.html
Freitag, 15. April 2016
Öffentliches Rezitieren untersagt - Gericht verbietet "Ziegendemo" in Berlin

Eine Demonstration im Zusammenhang mit dem "Schmähgedicht" Jan Böhmermanns vor der türkischen Botschaft in Berlin darf nicht stattfinden. Mit dieser Entscheidung folgt das Berliner Verwaltungsgericht einem Verbot der Polizei.

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat es Demonstranten untersagt, vor der türkischen Botschaft das umstrittene "Schmähgedicht" des ZDF-Moderators Jan Böhmermann zu zeigen oder es zu rezitieren. Das teilte das Gericht angesichts einer geplanten Kundgebung unter dem Motto "Ziegendemo gegen Beleidigung" mit. Es bestätigte damit eine Vorgabe der Berliner Polizei.

Bei der Demo wollten laut Gericht Teilnehmer Ziegenmasken oder Kopftücher tragen und "künstlerische Schrifttafeln" vor sich aufstellen, auf denen Teile des Gedichts zu lesen sein sollten. Das Verwaltungsgericht bestätigte nun die Auflage der Polizei, die das öffentliche Zeigen und Rezitieren untersagt hatte. Das Gericht traf aber nach eigenen Angaben keine Aussage über die Strafbarkeit von Böhmermanns Handeln.

Böhmermanns Satire zeichne sich durch eine "distanzierende Einbettung in einen quasi-edukatorischen Gesamtkontext aus, um so die Grenzen der Meinungsfreiheit zu verdeutlichen", erklärte das Gericht. Im Gegensatz dazu erfülle "die isolierte Zitierung des Gedichts die Voraussetzungen einer beleidigenden Schmähkritik". In diesem Fall gehe der Persönlichkeitsschutz der Meinungsfreiheit vor.

Quelle: n-tv.de , ppo/AFP
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Philologenverband beklagt Ausfälle - Lehrer: Länder fälschen Schulstatisti

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Apr 2016 10:42

Philologenverband beklagt Ausfälle.jpg
Philologenverband beklagt Ausfälle.jpg (13.81 KiB) 6049-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/politik/Lehrer-Laend ... 89791.html
Montag, 18. April 2016
Philologenverband beklagt Ausfälle - Lehrer: Länder fälschen Schulstatistiken

Viele Eltern, Schüler und Lehrer beklagen einen permanenten Unterrichtsausfall, weil es zu wenig Lehrer gebe. Doch in den Zahlen vieler Bundesländer finden sich die Ausfälle nicht wieder. Der Philologenverband fordert mehr Ehrlichkeit.

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Der Deutsche Philologenverband appelliert an die Länder, massiven Stundenausfall aufgrund von Lehrermangel nicht länger statistisch zu verschleiern. "Das Thema ist nach wie vor heiß an den Schulen", sagte der Vorsitzende der Gymnasiallehrergewerkschaft, Heinz-Peter Meidinger, in Berlin. Sein Eindruck sei, dass viele Länder "gar nicht so genau wissen" wollen, wie viel Unterricht tatsächlich komplett ausfällt oder nur vertreten wird.

Meidinger verwies auf aktuelle Debatten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein und verlangte "glasklare Zahlen" aus den Bildungsministerien. Es gebe weiterhin erhebliche Differenzen zwischen dem Eindruck von Elternvertretern und Verbänden sowie offiziellen Statistiken, "die möglichst gut ausschauen sollen".

Der Verbandschef geht aktuell davon aus, dass 6 bis 7 Prozent der Stunden an den Schulen de facto nicht erteilt werden - dies stehe im krassen Gegensatz zu Angaben von 1,7 Prozent Unterrichtsausfall wie zuletzt in NRW.
Internet macht Schulen transparent

"Als Vertretung kann ja auch gelten, dass ein Lehrer in der Aula für 150 Schüler die Hausaufgaben beaufsichtigt", sagte Meidinger, der selbst ein Gymnasium im bayerischen Deggendorf leitet. "Was sich aber zuletzt geändert hat: Die Eltern können oft online sehen, wo Stunden ausfallen, wo Unterricht vertreten wird. Das mag auch ein Grund dafür sein, dass die Unzufriedenheit so zunimmt. Es ist mehr Transparenz da. Und die lässt an den Statistiken zweifeln."
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Nach Meidingers Worten macht jeder Lehrer im Schnitt drei Stunden pro Woche Mehrarbeit, "nur damit die Statistik unter Kontrolle bleibt". Das produziere viele Verlierer: "Die Schüler, denen Unterricht entgeht, und die Lehrer, auf deren Rücken dies ausgetragen wird." Der Philologenverband verlangt Abhilfe etwa durch "mobile und integrierte Reserven" von Lehrern, um Stundenausfall abfedern zu können.

Eine andere große Bildungsgewerkschaft, der Verband Bildung und Erziehung (VBE), fordert bundesweit einheitliche Maßstäbe. Denn derzeit definiere jedes Bundesland für sich, was als kompletter Unterrichtsausfall und was noch als Vertretungsunterricht gewertet werde.

Quelle: n-tv.de , shu/dpa
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Mediale Reizüberflutung - Schüler schlagen Lehrern auf die Gesundheit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Apr 2016 14:51

Schüler schlagen Lehrern auf die Gesundheit.jpg
Schüler schlagen Lehrern auf die Gesundheit.jpg (59.68 KiB) 6017-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Schueler-schl ... 56651.html
Mediale Reizüberflutung - Schüler schlagen Lehrern auf die Gesundheit

Smartphones, Computer und nicht zuletzt der Druck von Eltern - für Grundschüler gibt es heutzutage viele Stressfaktoren, die ihre Gesundheit beeinträchtigen, sagen Lehrer. Doch Pädagogen fürchten nicht nur um das Wohlergehen ihrer Schützlinge.

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Grundschüler haben nach Einschätzung ihrer Lehrer viel häufiger Gesundheitsprobleme als vor zehn Jahren. Das ergab eine repräsentative Befragung von 500 Pädagogen im Auftrag der Krankenkasse DAK, die in Berlin vorgestellt wurde. Demnach stellten 70 Prozent der Lehrer fest, dass Schüler häufiger mit motorischen Defiziten, Konzentrationsproblemen, Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatischen Beschwerden zu tun haben.

Im Einzelnen waren nach Angaben der DAK 50 Prozent der Lehrer der Meinung, dass die Zahl der Kinder mit Konzentrationsproblemen in den vergangenen zehn Jahren zunahmen. 45 Prozent sehen eine stark gestiegene Zahl von Verhaltensauffälligkeiten, 36 Prozent mehr motorische Defizite und 27 Prozent mehr psychosomatische Beschwerden. Der Studie zufolge nahm außerdem die Stressbelastung der Grundschüler in den vergangenen Jahren stark zu.
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Nach Einschätzung der Lehrer sind die mediale Reizüberflutung durch Fernsehen, Computer und ähnliche Geräte sowie elterlicher Erwartungsdruck die dominierenden beiden Gründe. Die Pädagogen machen sich auch Sorgen um ihre eigene Gesundheit. Jeder vierte fürchtet, vorzeitig aus körperlichen oder psychischen Gründen aus dem Beruf ausscheiden zu müssen.

Als besonders belastend nannten 64 Prozent der Pädagogen dabei den Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern und 61 Prozent Lärm. DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher wertete die Ergebnisse der vom Forsa-Institut erstellten Studie als Appell. "Unsere Studie zeigt, dass Gesundheitsförderung in der Schule dringend nötig ist." Die DAK startete am heutigen Dienstag eine entsprechende Initiative, die in den kommenden Jahren 200.000 Schüler erreichen soll.

Quelle: n-tv.de , hla/AFP
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Mensch-Tier-Hybrid ? - Ziege gebärt Baby mit "Menschengesicht"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Apr 2016 21:58

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http://www.n-tv.de/panorama/Ziege-gebae ... 64801.html
Mittwoch, 27. April 2016
Mensch-Tier-Hybrid ? - Ziege gebärt Baby mit "Menschengesicht"

Ibrahim Basir hat schon viele Ziegenbabys gesehen. Doch dieses Zicklein schockiert und fasziniert den Landwirt gleichermaßen - denn Gesicht, Nase, Beine und auch die Beschaffenheit des weichen Körpers ähneln dem eines menschliches Babys.

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In Malaysia sorgt die Missgeburt einer Ziege für Aufsehen. Lokale Anwohner glauben, bei dem fehlgebildeten Zicklein menschliche Gesichtszüge zu erkennen. Das Tier, das bereits kurz nach seiner Geburt starb, wurde dem Veterinäramt übergeben.

Der Besitzer der Ziege, ein Landwirt aus dem südmalayischen Dorf Felda, verweigerte einige Angebote von Menschen, die den toten Körper des mysteriösen Tieres kaufen wollten. Statt für den Verkauf der Überreste entschied sich Ibrahim Basir dazu, den Kadaver an Experten zu übergeben, die nun Untersuchungen durchführen sollen.

Einer der Mitarbeiter hatte den 63-jährigen Landwirt darauf aufmerksam gemacht, dass die Babyziege menschliche Züge aufweise. "Als ich nachsah, war ich ziemlich schockiert, aber auch fasziniert, da das Gesicht, die Nase, die kurzen Beine und auch die Beschaffenheit des weichen Körpers wie ein menschliches Baby aussehen, während das hellbraune Fell, das den Körper bedeckt, wie jenes einer Ziege aussieht", zitiert die britische "Sun" Basir.

Außerdem merkte er an, dass die mysteriöse Kreatur keine Nabelschnur aufwies. Er gehe davon aus, dass die Mutter ihr Baby zertrampelt habe und der Körper deshalb dem eines menschlichen Babys gleiche. "Wir bewahrten den Leichnam in einer Styroporbox, die mit Eiswürfeln gefüllt war, auf, bevor wir sie dem Veterinäramt gestern Nachmittag übergaben", erklärte Basir weiter. Ein Beamter bestätigte den Eingang des Tieres und erklärte, dass die nun aufgenommenen Untersuchungen Aufschluss über die ungewöhnliche Kreatur bringen soll.
Visionen von Mensch-Tier-Wesen
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Mischwesen aus Mensch und Tier, sogenannte Chimären, gelten als rein fiktive Produkte, finden sich jedoch schon in den ältesten künstlerischen Ausdrucksformen nahezu aller Kulturen und gelten unter Psychologen als archetypische Ausformungen von Wünschen des Menschen, sich die Kräfte der Natur zu eigen machen zu können.

Auch im Schamanismus spielen Erfahrungen und Visionen von Mensch-Tier-Wesen eine wichtige Rolle. Das wohl bekannteste Mensch-Ziegen-Mischwesen, auch als Faun oder Satyr bekannt, stellt der griechische Hirtengott Pan dar. Er gilt als Naturgott der Fruchtbarkeit und der Lebenslust. Ähnliche Figuren finden sich auch in anderen vorchristlichen Religionen. Sie dienten wohl als Vorbilder für den späteren Stereotyp der bockshufigen Teufelsgestalt im Volksglauben.

Quelle: n-tv.de , dsi
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Mit Wurst und Radio im Garten - Rundfunkbeitrag für die Laube ?

Beitragvon Gudrun Graf » 6. Mai 2016 17:55

Rundfunkbeitrag für die Laube.jpg
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Rundfunkbei ... 23366.html
Freitag, 06. Mai 2016
Mit Wurst und Radio im Garten - Rundfunkbeitrag für die Laube ?

Die monatlich 17,50 Euro muss jeder Haushalt zahlen. Unabhängig davon, ob überhaupt ein Rundfunkgerät vorhanden ist. Das sorgt für Verdruss. Und für Unsicherheit. So mancher Laubenpieper fürchtet durch sein Gartenhäuschen eine zusätzliche Belastung. Zu Recht?

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Keine Wohnnutzung, kein Rundfunkbeitrag.
Keine Wohnnutzung, kein Rundfunkbeitrag.
(Foto: imago/Stefan Zeitz)

Seit 2013 muss für jede Wohnung der Rundfunkbeitrag in Höhe von 17,50 Euro gezahlt werden - egal ob das öffentlich-rechtliche Medienangebot überhaupt genutzt wird oder aber überhaupt ein dafür notwendiges Geräte im Haushalt vorhanden ist. Daran lässt das Bundesverwaltungsgericht mit seinem Urteil keinen Zweifel.

Das ärgert nicht nur viele Bürger, sondern verunsichert sie auch. Zum Beispiel jene, die es bei schönem Wetter in die eigenen Laube oder ins Gartenhäuschen zieht. Ist auch das Kleinod gestresster Großstädter gebührenpflichtig?

Normalerweise unterliegen Gartenhäuschen oder Lauben nicht der Beitragspflicht, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern. Denn Lauben in Kleingartenanlagen dürfen nicht zum dauerhaften Wohnen geeignet sein. Das regeln das Bundeskleingartengesetz und die Satzungen der Kleingartenverbände. Für Gartenhäuschenbesitzer bedeutet das: keine Wohnnutzung, kein Rundfunkbeitrag. Eine ganzjährige Beitragsfreiheit besteht, wenn die Gartenlaubenbesitzer ihr Häuschen im Grünen das ganze Jahr über nicht zu Wohnzwecken nutzen dürfen. Gleiches gilt, wenn die Unterkunft nicht an das Strom- und Wasserversorgungsnetz angeschlossen ist.
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Anders sieht die Sache für bewohnbare Häuschen aus, die nicht in einer Kleingartenanlage stehen. Sie gelten möglicherweise als Ferienwohnung und damit wird ein monatlicher Rundfunkbeitrag fällig. Aber auch hier kommt es auf den Einzelfall an. Ist im Häuschen das Wohnen aus baurechtlichen Gründen nicht ganzjährig erlaubt, können Eigentümer sich pauschal für sechs Monate im Jahr von der Beitragspflicht befreien lassen. Automatisch ist von der Zahlung hingegen niemand befreit. Für das Bestehen eines solchen "Dauerwohnnutzungsverbots" müssen sie einen behördlichen Nachweis vorlegen. In welchen Monaten, wie lange und wie oft das Häuschen dann tatsächlich genutzt wird, ist dabei nicht entscheidend.

Ungeachtet dessen gibt es für Personen, die Leistungen vom Staat erhalten, die Möglichkeit, sich von der Zahlung des Rundfunkbeitrags befreien zu lassen. Dies betrifft unter anderem Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Empfänger von Ausbildungsförderung oder Grundsicherung im Alter. Auch taubblinde Menschen können sich von der Abgabe befreien lassen. Die Antragsformulare sind online sowie bei Städten und Gemeinden und bei den zuständigen Behörden erhältlich.

Quelle: n-tv.de , awi
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Phänomen Kinderehen in Deutschland - Hunderte Flüchtlingskinder sind verhe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jun 2016 10:31

Hunderte Flüchtlingskinder sind verheiratet.jpg
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http://www.n-tv.de/politik/Hunderte-Flu ... 13901.html
Samstag, 11. Juni 2016
Phänomen Kinderehen in Deutschland - Hunderte Flüchtlingskinder sind verheiratet

Unter den vielen Hunderttausend Flüchtlingen und Neuankömmlingen in Deutschland sind einem Medienbericht zufolge auch viele Hundert verheiratete Minderjährige. Das stellt die Justiz vor Probleme: Wie umgehen mit Kindern, die Ehepartner sind?

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Die Behörden haben nach einem Zeitungsbericht unter den Hunderttausenden Flüchtlingen, die in den vergangenen Monaten nach Deutschland gekommen sind, Hunderte Kinderehen registriert. In den allermeisten Fällen seien minderjährige Mädchen bereits in ihrem Heimatland mit einem Erwachsenen verheiratet worden, anschließend machten sie sich auf den Weg nach Deutschland, schreibt die "Bild"-Zeitung. Das Blatt beruft sich auf Zahlen aus den Bundesländern und Informationen der Justizministerkonferenz.

So hätten die Behörden in Bayern bis Ende April 161 Fälle von verheirateten Asylbewerbern unter 16 Jahren und 550 Fälle von Verheirateten unter 18 Jahren registriert. In Baden-Württemberg seien 117 Fälle festgestellt worden. In Nordrhein-Westfalen habe eine Auswertung der Bezirksregierung Arnsberg mindestens 188 Fälle von verheirateten minderjährigen Mädchen ergeben.

Laut "Bild" prüft die Justizministerkonferenz von Bund und Ländern nun auf Antrag von NRW-Ressortchef Thomas Kutschaty, ob die Ehemündigkeit in Deutschland generell auf 18 Jahre angehoben werden soll. Geklärt werde zudem, ob nach ausländischem Recht geschlossene Ehen die Anerkennung in Deutschland versagt werden soll, wenn keine Ehemündigkeit nach deutschem Recht bestehe.
14-jährige Ehefrau wird nicht wie andere Minderjährige behandelt

Erst gestern hatte der Familiensenat des Oberlandesgerichts Bamberg den Fall einer 14-jährigen, verheirateten Syrerin verhandelt. Demnach unterliegt das Mädchen nach ihrer Flucht nach Deutschland anders als andere Flüchtlinge ihres Alters nicht der Aufsicht des Jugendamts. Auf Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuchs entschied der Senat, dass ein verheirateter Minderjähriger selbst entscheiden kann, wo er sich aufhalten und mit wem er Umgang haben möchte.
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Das OLG Bamberg sieht in dem Fall eine grundsätzliche Bedeutung und ließ deshalb Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof zu. Dieser habe sich nämlich bislang noch nicht dazu geäußert, ob eine Eheschließung im Ausland bei Unterschreitung des in Deutschland geltenden Ehemündigkeitsalters von mindestens 16 Jahren eines Partners die Nichtigkeit der Ehe zur Folge habe.

Die damals 14-Jährige war mit ihrem damals 20 Jahre alten Ehemann im August nach Deutschland gekommen. Der Jugendlichen war nach den Worten eines OLG-Sprechers ein Vormund bestellt worden, der dann an Stelle ihrer Eltern das Sorgerecht übernehmen sollte. Weil die Jugendliche aber verheiratet ist, falle in ihrem Fall nach der Entscheidung des Senats diese Vormundschaft weg.

Quelle: n-tv.de , shu/dpa
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IWF an EU: Enteignet eure Bürger !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jul 2016 11:57

https://lupocattivoblog.com/2016/07/16/ ... e-buerger/
IWF an EU: Enteignet eure Bürger !

Posted by Maria Lourdes - 16/07/2016

Das globale Finanzsystem gleicht seit 2008 einem Patienten, der auf der Intensivstation liegt und künstlich am Leben erhalten wird.
Seine Ärzte sind die Zentralbanken, die ihm immer höhere Dosen immer billigeren Geldes verabreichen und dabei wissen:
Ohne diese Behandlung wäre der Patient innerhalb kürzester Zeit tot.

Bankenrettung

Die Eurokrise ist da und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Währungsunion, wie wir sie kennen, nicht mehr existieren wird.
Haben auch Sie Angst um Ihr Erspartes? Dann sollten Sie hier weiterlesen!
IWF an EU: Enteignet eure Bürger!

Ein Artikel von Ernst Wolff, freiberuflicher Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF- Chronik eines Raubzugs“ –
Mein Dank sagt Maria Lourdes!

Das globale Finanzsystem gleicht seit 2008 einem Patienten, der auf der Intensivstation liegt und künstlich am Leben erhalten wird. Seine Ärzte sind die Zentralbanken, die ihm immer höhere Dosen immer billigeren Geldes verabreichen und dabei wissen: Ohne diese Behandlung wäre der Patient innerhalb kürzester Zeit tot.

Ähnlich wie mit dem Finanzsystem verhält es sich derzeit mit den italienischen Banken. Sie sind aus eigener Kraft nicht überlebensfähig. Für genau diesen Fall hat die EU die Bail-in–Regelung eingeführt. Sie besagt: In Not geratene Banken sollen nicht mehr wie 2008 durch ein Bail-out, also mit dem Geld der Steuerzahler, sondern zunächst durch die teilweise Enteignung von Aktionären, Einlegern und Sparern gerettet werden.

Italien und EU in der Sackgasse

Dieses Prinzip ist allerdings bereits im vergangenen Dezember bei vier Banken in der Toskana angewendet worden und hat nicht nur dort, sondern in ganz Italien für Aufruhr gesorgt: Es wurde nämlich deutlich, dass es alles andere als sozial gerecht ist. Während ultrareiche Investoren ihre Vermögen durch ihren Informationsvorsprung rechtzeitig abziehen und in Sicherheit bringen konnten, wurden Arbeiter, Angestellte, Kleinunternehmer und Rentner kalt erwischt und über Nacht zwangsenteignet. Einige von ihnen verloren ihre gesamten Ersparnisse, ein Rentner nahm sich aus Verzweiflung das Leben.

Die italienische Regierung steht nun vor einem unlösbaren Dilemma: Wendet sie die Bail-in-Regelung erneut an, muss sie mit heftigem sozialem Widerstand, möglicherweise einem Volksaufstand und einem Run auf die Banken rechnen. Wendet sie die Regelung nicht an, ist sie auf die Unterstützung der EU angewiesen.

Die EU aber befindet sich ebenfalls in einer Zwangslage: Gibt sie den italienischen Forderungen nach, macht sie sich nicht nur unglaubwürdig, sondern verteilt das Problem einfach nur auf alle europäischen Steuerzahler. Diese aber sind gleichzeitig die Wähler der nationalen Regierungen und werden jede weitere Maßnahme dieser Art durch Abwendung von den etablierten Parteien und nach dem Brexit-Votum der Briten durch weitere Austrittsforderungen aus der EU quittieren.

Der IWF schaltet sich ein

In die Patt-Situation zwischen der italienischen Regierung und der EU-Führung hat sich nun der IWF eingeschaltet. Die erste Frage, die sich dem Beobachter aufdrängt, lautet: Wieso mischt sich der IWF überhaupt in innere Angelegenheiten der EU ein? Die Antwort: Die Angelegenheit ist alles andere als ein internes Problem der EU. Hier der Grund:

Wegen der seit Jahren instabilen Situation des Finanzsystems wird heute kaum noch ein Kredit ohne Kreditausfallversicherung (englisch: credit default swap oder CDS) vergeben. Dabei versichert sich der Kreditgeber gegen den möglichen Zahlungsausfall seines Schuldners. Was einmal vernünftig als Maßnahme zur Risikobegrenzung gedacht war, ist durch die Deregulierung der Finanzmärkte in eine der gefährlichsten Tellerminen im Finanzgeschäft verwandelt worden: Heute ist es nämlich auch solchen Marktteilnehmern, die an der Vergabe eines Kredites nicht beteiligt sind, gestattet, eine Kreditausfallversicherung abzuschließen.

Das hat jede Menge Spekulanten auf den Plan gerufen, die sich gezielt nach unsicheren Krediten umsehen und darauf Ausfallversicherungen abschließen, d.h.: auf ihren Ausfall wetten. Je mehr von ihnen auf den Zug aufspringen, umso größer die Summe, die bei einem tatsächlichen Ausfall des Schuldners fällig wird – im Falle der italienischen Banken dürfte es sich dabei inzwischen um weit mehr als eine Billion Euro handeln.

Insbesondere Hedgefonds (Vermögensverwaltungen für Milliardäre) lauern im Hintergrund und warten nur darauf, dass es zu Zahlungsausfällen kommt. Da die meisten Kreditausfallversicherungen bei Marktgiganten wie der Deutschen Bank, der Crédit Suisse und den US-Großbanken JPMorgan und Goldman Sachs abgeschlossen wurden, ist das Problem der italienischen Banken also kein nationales, sondern ein internationales. Und in der internationalen Arena hat vor allem einer das Sagen: der IWF.

Allerdings steckt der IWF in Bezug auf die EU ebenfalls in der Klemme. Auf der einen Seite ist die EU ein Konkurrent der USA, daher ist der IWF an ihrer Schwächung interessiert. Auf der anderen Seite ist die EU ein essentieller Teil des globalen Finanzgefüges und könnte es im Falle ihres Zusammenbruchs mit in den Abgrund reißen. Aus diesem Grund muss der IWF also versuchen, die EU trotz aller Störmanöver am Leben zu erhalten.

Das Rezept des IWF ist bereits ausgestellt

In der Tat bemüht sich der IWF zurzeit um eine solche Doppel-Strategie: Indem er die italienische Regierung in ihrer Forderung nach einem Bail-out durch die EU unterstützt, treibt er die seinem Vorschlag ablehnend gegenüberstehenden deutschen Politiker in die Enge: Geben sie nicht nach, droht der Banken-Kollaps in Italien, geben sie nach, wird die Empörung darüber ihren Rückhalt in der Bevölkerung weiter schwinden lassen.

Noch kann niemand sagen, wie das Drama um die italienischen Banken ausgehen wird. Nur eines ist gewiss: Selbst ihre vorübergehende Stabilisierung würde nur einen Bruchteil der Probleme in der Eurozone lösen. Derzeit nicht im Blick der Öffentlichkeit sind nämlich noch die spanischen, portugiesischen und griechischen Banken, deren Bilanzen ebenfalls riesige Löcher aufweisen. Dazu kommen die Staatsschulden, die inzwischen nicht nur in Griechenland, sondern auch in Italien, Spanien, Portugal, Belgien und Irland mehr als 100 % des Bruttoinlandsproduktes ausmachen und damit als untragbar gelten.

Das Problem, vor dem die EU zurzeit steht, ist also erheblich größer als das der italienischen Banken und erfordert langfristig wesentlich mehr Geld als eine „einfache“ Bankenrettung. Doch woher soll es in einer Situation allgemein hoffnungsloser Verschuldung kommen?

Der IWF hat seine Antwort auf diese Frage bereits vor Jahren gegeben: In der Broschüre „Taxing Times“ vom Oktober 2013 hat er zur Lösung der europäischen Schuldenkrise eine „einmalige Vermögensabgabe“ in Form einer Steuer auf Privatvermögen ins Gespräch gebracht und diese Forderung sogar präzisiert: „Um die Schuldenquote auf das Niveau vom Jahresende 2007 zu senken, bedürfte es… eines Steuersatzes von etwa 10 % auf alle Haushalte, die über Kapitalvermögen verfügen.“ Da die Verschuldung seit 2013 um ca. 1,5 Billionen Euro gestiegen ist, müsste der Prozentsatz heute also noch etwas höher liegen.

In anderen Worten: Für den Ernstfall verlangt der IWF von der EU, der arbeitenden Bevölkerung durch einen Rundumschlag einen Teil ihrer hart erarbeiteten Rücklagen zu entziehen. Und das nicht etwa, um die Probleme der EU ein für allemal aus der Welt zu schaffen, sondern nur, um einen Reset auf den Stand von 2007 vorzunehmen!

Da der IWF keinerlei Konsequenzen für die Verursacher der Krise fordert, ist es nicht schwer, sich seine Zukunftsvision auszumalen: Nach der Enteignung darf das gegenwärtige Spiel zu den gleichen Regeln wieder von vorn beginnen: Nachdem die arbeitende Bevölkerung gezwungen wurde, für die von ultrareichen Investoren angerichteten Schäden aufzukommen, dürfen diese nach dem Willen des IWF auch weiterhin ungehemmt auf Kosten der Allgemeinheit spekulieren.

Quelle: Ein Artikel von Ernst Wolff, freiberuflicher Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF- Chronik eines Raubzugs“
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Mängel, Mängel, Mängel - Wenn die 80.000-Euro-Küche fehlerhaft ist

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jul 2016 11:44

Wenn die 80.000-Euro-Küche fehlerhaft ist.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-die-80 ... 85041.html
Mängel, Mängel, Mängel - Wenn die 80.000-Euro-Küche fehlerhaft ist

Eine Einbauküche ist selten preiswert zu haben. Umso ärgerlicher, wenn das gute Stück dann nicht voll funktionstüchtig ist. Doch bei der fälligen Reklamation gibt es einiges zu beachten. Der Bundesgerichtshof schafft Klarheit.

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In der Konsequenz muss das Küchenstudio die mangelhafte Ware zurücknehmen.
In der Konsequenz muss das Küchenstudio die mangelhafte Ware zurücknehmen.
(Foto: imago/Westend61)

Auch wenn Produkte sehr teuer sind, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass sie auch einwandfrei funktionieren. Diese Erfahrung musste ein Münchner Ehepaar machen, welches sich bei einem Küchenstudio eine Einbauküche für 82.913,24 Euro gegönnt hatte. Diese wurde Mitte Januar 2009 im ehelichen Haushalt eingebaut.

Bereits Endes des Monats beanstandete der Ehemann in einem Gespräch mit dem Inhaber des Geschäfts mehrere Sachmängel der Einbauküche. Die Ehefrau behauptete, ihr Ehemann habe "unverzügliche" Beseitigung der gerügten Mängel verlangt. In einer E-Mail vom 16. Februar 2009 äußerten die Käufer die Bitte um schnelle Behebung von näher bezeichneten Mängeln, die sich zusätzlich bemerkbar gemacht hatten. Mit Schreiben vom 11. März 2009 listeten sie alle ihr bekannten Mängel auf und verlangten, diese bis zum 27. März 2009 zu beheben. Nach Behauptung der Eheleute habe der Inhaber des Küchenstudios daraufhin am 16. März 2009 telefonisch zugesagt, die Küche werde bis zum 23. März 2009 "fix und fertig" gestellt.
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Wenn eine gestohlene Einbauküche nicht genutzt wird, kann auch kein Mangel vorliegen, urteilt der BGH. 13.04.16 Bizarre BGH-Verhandlung Küche gestohlen? Keine Mietminderung
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Nach Ausbleiben der Mängelbeseitigung erklärten die Käufer mit Anwaltsschreiben vom 31. März 2009 den Rücktritt vom Vertrag. Ein von ihnen beauftragter Gutachter befand, dass die wichtigsten Bereiche der Einbauküche nicht oder nur bedingt funktionierten. Der Verkäufer wollte jedoch von einer Rückabwicklung nichts wissen und argumentierte, ihm sei keine angemessene Frist zur Nachbesserung gesetzt worden. Das Ehepaar klagte, der Fall landete schließlich vor dem Bundesgerichtshof (AZ: VIII ZR 49/15). Dieser hatte zu entscheiden, in welcher Form und Frist eine Nachbesserung der mangelhaften Ware zu erfolgen hat, bevor ein Rücktritt vom Kaufvertrag gerechtfertigt ist.

Das obersten deutsche Gericht befand, dass es für eine Fristsetzung zur Nacherfüllung genügt, wenn der Käufer durch das Verlangen nach sofortiger, unverzüglicher oder umgehender Leistung oder durch vergleichbare Formulierungen deutlich macht, dass dem Verkäufer für die Erfüllung nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung steht. Der Angabe eines bestimmten Zeitraums oder eines bestimmten (End-) Termins bedarf es dabei nicht. In der Konsequenz muss das Küchenstudio nun die mangelhafte Ware zurücknehmen und dem Ehepaar den Kaufpreis erstatten.

Quelle: n-tv.de , awi
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Neuer Missbrauchsverdacht im Vatikan - Kardinal soll Jungen missbraucht ha

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jul 2016 12:08

http://www.n-tv.de/panorama/Kardinal-so ... 89516.html
Donnerstag, 28. Juli 2016
Neuer Missbrauchsverdacht im Vatikan - Kardinal soll Jungen missbraucht haben

Die Polizei erhebt gegen den Finanzchef des Vatikans schwere Vorwürfe: Kardinal Penn soll in den 70er Jahren zwei Jungen missbraucht haben. Der 75-Jährige wehrt sich. Die Anschuldigungen seien eine "skandalöse Schmutzkampagne" gegen ihn.

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Die australische Polizei prüft Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gegen den Finanzchef des Vatikans, George Pell. Ob Anklage gegen den australischen Kardinal erhoben werde, stehe noch nicht fest, teilte die Polizei im Bundesstaat Victoria mit. Der australische Rundfunk hatte zuvor berichtet, Pell werde von zwei Männern bezichtigt, sie Ende der 70er Jahre missbraucht zu haben.
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Zudem soll sich Pell in den 80er Jahren nackt vor drei Jungen gezeigt haben. In einer von seinem Büro veröffentlichten Erklärung wies der 75-Jährige die Vorwürfe zurück. Es handele sich um eine "skandalöse Schmutzkampagne" gegen ihn. Der ehemalige Erzbischof von Sydney war 2014 von Papst Franziskus zum Finanzchef des Vatikans ernannt worden.

Anfang des Jahres war Pell vier Tage lang von der australischen Missbrauchskommission zu Vorwürfen gegen Geistliche in seiner Heimat befragt worden. Dabei räumte er persönliche Fehler im Umgang mit den Anschuldigungen ein. Nach eigenen Angaben erfuhr Pell etwa im Jahr 1974 von sexuellen Übergriffen eines Priesters. Der Kardinal sagte dazu, er hätte daraufhin "mehr tun müssen".

Die australische Missbrauchskommission war im Jahr 2012 eingesetzt worden. Sie befragte fast 5000 Missbrauchsopfer, die Vorwürfe richten sich gegen Kirchen, Waisenhäuser, Schulen und Jugendeinrichtungen. Die katholische Kirche wird bereits seit Jahren durch zahlreiche Missbrauchsfälle weltweit erschüttert.

Quelle: n-tv.de , kpi/AFP
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Zeitung beruft sich auf Ministerium - Jeder vierte Hartz-IV-Bezieher ist A

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Aug 2016 09:18

http://www.n-tv.de/politik/Jeder-vierte ... 11806.html
Montag, 01. August 2016
Zeitung beruft sich auf Ministerium - Jeder vierte Hartz-IV-Bezieher ist Ausländer

Fast acht Prozent der Deutschen sind noch immer auf Hartz IV angewiesen. Die Zahl ist einem Pressebericht zufolge aber zurückgegangen. Dagegen stieg die Zahl der ausländischen Bezieher.

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Die Zahl der ausländischen Hartz-IV-Bezieher ist einem Zeitungsbericht deutlich gestiegen. Unter Berufung auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) stammten danach Ende April 26 Prozent der Hartz-Bezieher aus dem Ausland, wie die "Bild" schrieb. Insgesamt erhielten 1,541 Millionen Ausländer Hartz IV. Das seien 170.207 oder 12,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
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Schlechte Nachricht zum Kindertag: Jedes siebte Kind von Hartz IV abhängig 31.05.16 Schlechte Nachricht zum Kindertag Jedes siebte Kind von Hartz IV abhängig
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Die Zahl der deutschen Hartz-Empfänger sei dagegen um 239.995 oder 5,2 Prozent auf 4,36 Millionen gesunken. Im Durchschnitt seien 7,7 Prozent der Deutschen auf Hartz IV angewiesen, bei Ausländern in Deutschland seien es 18 Prozent, berichtete das Blatt weiter.

Laut "Bild" kommen die meisten ausländischen Empfänger von Hartz IV aus der Türkei (295.260), Syrien (242.391) und Polen (92.506). Am stärksten gestiegen sei im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Hartz-IV-Empfänger aus Eritrea (plus 229,4 Prozent) auf 16.764 und Syrien (plus 195,1 Prozent).

Quelle: n-tv.de , bad/dpa/AFP
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Schüler machen deutlich mehr Fehler - Studie: Rechtschreibreform war ein F

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2016 11:44

Schüler machen deutlich mehr Fehler.jpg
Schüler machen deutlich mehr Fehler.jpg (39.94 KiB) 5615-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Studie-Rechts ... 63456.html
Montag, 08. August 2016
Schüler machen deutlich mehr Fehler - Studie: Rechtschreibreform war ein Flop

Die große Reform sollte das schwierige Verhältnis der Deutschen zur Rechtschreibung ihrer Sprache verbessern. Doch seit die neuen Regeln vor 20 Jahren in Kraft traten, haben sich die Rechtschreibleistungen der Schüler noch verschlechtert.

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20 Jahre nach Einführung der Rechtschreibreform monieren Forscher eine zunehmende Rechtschreibschwäche an den Schulen. Bei Schülern der Unterstufe (5. bis 7. Klasse) sei die durchschnittliche Fehlerzahl in Vergleichsdiktaten von vier Fehlern in den 1970-er Jahren auf sieben Fehler in den 2000-er Jahren gestiegen, zitierte die "Bild"-Zeitung aus einer Studie des Saarbrücker Bildungsforschers Uwe Grund. Rund die Hälfte aller Schüler der 9. Klasse verfügen demnach bundesweit über "nicht ausreichende" Rechtschreibkenntnisse.
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Chatten steht in Deutschland immer höher im Kurs. Das gilt vor allem für die jungen Frauen zwischen 14 und 29, die damit fast doppelt so viel Zeit verbringen wie ihre männlichen Altersgenossen. 20.11.14 Bäm, nom nom und späta party? Verhunzt das Web unser schönes Deutsch?

Der Studie zufolge entfallen in Vergleichsarbeiten 75 Prozent der gemachten Fehler "auf die drei wichtigsten Reformbereiche: Getrennt-/Zusammenschreibung, Groß-/Kleinschreibung und die s-Schreibung". Die Rechtschreibreform sei "ein Flop", resümierte Grund, der für seine Untersuchung viele Studien zur Rechtschreibreform ausgewertet hat.

Gerade beim "Herzstück der Reform" - den Änderungen bei der Verwendung von "ß" und "ss" - hätten sich die Erwartungen "offensichtlich nicht erfüllt", sagte Grund. Bei der Unterscheidung der Wörter "das" und "dass" hätten "die Schüler, und nicht nur sie, mehr Probleme als früher".

Quelle: n-tv.de , mbo/AFP
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Re: Schüler machen deutlich mehr Fehler - Studie: Rechtschreibreform war e

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2016 11:55

Die Tatsache der staatlich geförderten Verdenglischung unserer deutschen Sprache hat die Folge eines Kauderwelsches der schon in den Kindergärten greift und eben zu solchen Ergebnissen führt
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Folgenschwerer Irrtum - Chinesischer Tourist steckt im Asylheim fest

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Aug 2016 11:08

Folgenschwerer Irrtum.jpg
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http://www.n-tv.de/panorama/Chinesische ... 68806.html
Folgenschwerer Irrtum - Chinesischer Tourist steckt im Asylheim fest

Europa ist für viele Chinesen ein Sehnsuchtsziel. Zum Reisen wohlgemerkt, aber das muss man ja erst einmal verstehen. Einem 31-jährigen Chinesen ist es nicht gelungen, sich verständlich zu machen. Am Ende war er offiziell Asylbewerber.

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Weil er statt einer Diebstahlanzeige einen Asylantrag unterzeichnete, steckte ein chinesischer Tourist fast zwei Wochen lang in einem Flüchtlingsheim im Münsterland fest. "Er hatte eine Maschinerie in Gang gesetzt, aus der er erstmal gar nicht wieder rauskam", sagte Christoph Schlütermann, Kreisvorstand beim Deutschen Roten Kreuz, das das Heim in Dülmen betreibt. Die "Dülmener Zeitung" hatte zuerst berichtet.

Wie schließlich mit Hilfe einer Übersetzungs-App herauskam, war dem Rucksacktouristen nach seiner Ankunft in Stuttgart die Geldbörse abhandengekommen. Statt an die Polizei, geriet er wohl an eine Behörde in Heidelberg, die ihm den Asylantrag vorlegte. In der Annahme, er stelle Anzeige, unterschrieb der 31-Jährige. Ganz nachvollziehen lasse sich das alles aber nicht mehr.

Der Mann, der ausschließlich Mandarin spricht, wurde daraufhin zunächst in die Erstaufnahmeeinrichtung in Dortmund gebracht. Dort nahm man ihm auch noch Reisepass und Visum ab. Nach weiteren Tagen kam er schließlich nach Dülmen.
"Ich will in Italien spazierengehen"
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Erst dort endete seine Odyssee als falscher Flüchtling. Er wurde ärztlich untersucht, Fingerabdrücke wurden genommen, der Mann bekam zu Essen, zu Trinken und auch etwas Taschengeld. Den Rot-Kreuz-Mitarbeitern kam der gutgekleidete Chinese dennoch seltsam vor.

Mithilfe einer Sprach-App auf dem Handy startete Schlütermann schließlich eine Unterhaltung. "Da konnte ich auf Deutsch reinsprechen, das Programm übersetzte dann ins Mandarin." Als bei der Rück-Übersetzung so kuriose Sätze, wie "Ich will in Italien spazieren gehen", rauskamen, war klar: Der Chinese ist Tourist und will gar kein Asyl!

Zwölf Tage lang musste der Chinese jedoch mit der Weiterreise nach Frankreich und Italien warten, bis seine Geschichte rekonstruiert und fehlende Dokumente besorgt waren, wie Schlütermann weiter berichtete.

Quelle: n-tv.de , sba/dpa
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Der nasse Sommer ist schuld - Mücken piesacken Süddeutschland

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2016 11:22

Mücken piesacken Süddeutschland.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Muecken-piesa ... 15361.html
Der nasse Sommer ist schuld - Mücken piesacken Süddeutschland

Sie sind der Feind jeder Gartenparty: Stechmücken. In diesem Jahr nerven sie besonders im Süden der Republik. Und vorbei ist die Zeit der Plagegeister noch lange nicht.

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Sie greifen gern in der Dämmerung an, stechen gnadenlos zu und laben sich am Blut ihrer Opfer: Stechmücken können einen Abend im Freien zur Qual werden lassen, von der am Tag danach juckende Beulen zeugen. In diesem Jahr scheint es vielerorts besonders schlimm zu sein. Fachleute sehen ein Süd-Nord-Gefälle. "Generell kann man sagen: Der Süden Deutschlands ist extrem betroffen", sagt die Biologin Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg.

Walther arbeitet am "Mückenatlas" mit, der die Stechmückenarten in Deutschland und ihre Verteilung erfassen soll. Vor allem am Oberrhein, am Bodensee und in Teilen Bayerns wird derzeit heftig über die lästigen Blutsauger geklagt. Die Mückenjäger von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) am Oberrhein sprechen gar vom schlimmsten Jahr seit dem Start ihrer Arbeit vor 40 Jahren und erheben bei ihren Mitgliedern eine Sonderumlage.
Viel Regen, viele Mücken

"Die intensive Bekämpfung in diesem Jahr hat die finanziellen Mittel der Kabs restlos erschöpft." Auf mehr als 30.000 Hektar haben sie die Plagegeister in dieser Saison bislang bekämpft, das ist so viel wie noch nie. Stechmücken werden in der Region Schnaken genannt, haben aber nichts mit den eigentlichen Schnaken (Tipulidae) zu tun, die harmlos sind.

Dass Stechmücken in diesem Jahr so massiv auftreten, hängt mit dem vielen Regen zusammen. Die sogenannten Überschwemmungsmücken legen ihre Eier in Ufernähe oder in Flussauen ab. Werden sie überspült, schlüpfen die Larven. Andere Vertreter der stechenden Zunft - zum Beispiel die Hausmücken - deponieren ihre Eier in Regenfässern, wieder andere nisten in wassergefüllten Baumhöhlen.
Mückenbekämpfung per Hubschrauber

2014 und 2015 seien wegen der Trockenheit "aus Sicht der Mücke extrem schlechte Jahre" gewesen, sagt Walther. Der Regen dieses Jahres dagegen lasse "die Mücken in die Hände klatschen". Der Süden war besonders betroffen. Am Oberrhein wurden elf Hochwasserwellen gezählt. Zeitweise erschwerten die Überschwemmungen den Mückenjägern von der Kabs die Arbeit, weil sie zu Fuß nicht mehr überall hinkamen. Sie bekämpfen die Mücken mit dem biologischen Mittel Bti, das sie am Boden mit Spritzen oder vom Hubschrauber aus ausbringen. Sie sind nach eigenen Angaben seit über 90 Tagen mit etwa 300 Mitarbeitern im Einsatz, um eine "katastrophale Schnakenplage" zu verhindern.

Walther will nicht von einer Plage sprechen. "Ich würde sagen, wir haben schon ein stark erhöhtes Aufkommen, aber keine Plage", sagt sie. An Oder, Spree und Havel zum Beispiel gebe es auch viele, aber es sei nicht schlimmer als sonst. Regionen mit mehr Mücken gibt es nach Walthers Angaben in diesem Jahr auch in Niedersachsen und Brandenburg. Besser stünden Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern da, die über weite Strecken einen wunderschönen Sommer erlebten. "Wenig Niederschläge, wenig Mücken", so die Biologin.
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Ein besonderes Augenmerk legen die Forscher auf die eingewanderten Arten, von denen einige hier schon Fuß gefasst haben. Dazu gehört die Asiatische Tigermücke, die schon in Baden-Württemberg und Thüringen nachgewiesen wurde und auch den Winter bereits überstanden hat. Sie kann Krankheitserreger wie Dengue- oder Zika-Viren übertragen - wenn sie vorher einen infizierten Menschen gestochen hat.

Mit Angaben zur Zahl der Mücken in Deutschland tun die Experten sich schwer. "Das Problem ist: Außer den Daten der Kabs gibt es keine Daten für den Rest der Republik zum Vergleich", sagt Elke Reinking vom Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI), das ebenfalls am Mückenatlas beteiligt ist. "Es gibt keine zentrale Stelle in Deutschland, die das sammelt." Gewiss dagegen ist, dass die Zeit der Mücken noch nicht vorbei ist. "Eigentlich ist August die Hochzeit", sagt Reinking. Es gebe - je nach Witterung - eine Spitze im Frühsommer, dann im August und September und manchmal im Oktober noch einmal.

Quelle: n-tv.de , Jasper Rothfels, dpa
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Deutsche Behörden sind machtlos - Mit den Flüchtlingen kommt die Kinderehe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Aug 2016 12:36

Mit den Flüchtlingen kommt die Kinderehe zurück.jpg
Mit den Flüchtlingen kommt die Kinderehe zurück.jpg (19.3 KiB) 5501-mal betrachtet

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... rueck.html

Deutsche Behörden sind machtlos - Mit den Flüchtlingen kommt die Kinderehe zurück

Sie 14, er über 20: Solche Ehen sind in Deutschland eigentlich verboten. (Foto: Thomas Kuhlenbeck)

Hochzeiten unter Kindern waren in Deutschland lange kein Thema - bis jetzt: Hunderte Mädchen verschwinden aus Schulen, weil ihre Eltern einen Mann für sie gefunden haben. Die Politik ist machtlos.

Das Mädchen mit den dunklen Augen hockt auf seinem Bett, das Kinn auf den schmalen Knien. Niemand darf wissen, dass sie hier ist. Pinar versteckt sich in dieser Wohnung; auch ihr wirklicher Name soll nicht nach draußen dringen. Dieses Bett, dieses Zimmer, sie sind ihre Fluchtburg. Durchs Fenster sieht man Häuser einer niederländischen Kleinstadt. Die 16-Jährige ist ängstlich und angespannt, auch wenn sie sich freut über den Besuch aus Deutschland. Sie steht auf, streicht die Tagesdecke mit den roten Sternen glatt, schenkt Tee ein und bietet Kekse an, wie sie es früh gelernt hat als Tochter eines kurdischen Jesiden aus dem Irak.

"Pinar, was machst du hier in Holland den ganzen Tag?"

"Nicht viel. Ich kann ja im Moment nicht zur Schule gehen. Und ich habe immer Angst, dass jemand aus meiner Familie mich sieht."

"Warum musst du hier sein?"

"Ich wusste, entweder ich fliehe, oder ich sterbe."

Zwei Jahre alt war Pinar, als die Familie aus dem Irak nach Deutschland kam. Bis vor Kurzem wohnte sie mit ihrem Vater und zwei Brüdern in einem Reihenhaus irgendwo in Westdeutschland. Nach dem Krebstod der Mutter führte der Vater ein strenges Regime, mit Ausgehverbot und vielen Haushaltspflichten. Dann verkündete er plötzlich: Die Tochter, damals erst 15, habe nun den Freund ihres Onkels zu heiraten, einen Iraker von Mitte 30. Der reise bald nach Deutschland, dann werde der Imam das Paar in der Moschee trauen.

Pinar gelang es, diesem Schicksal zu entfliehen, für den Moment zumindest. Sie nahm eines Morgens in aller Frühe den Zug in die nahe Großstadt und fand Beistand bei einer Mädchen-Hilfsorganisation. Von dort wurde sie an ein niederländisches Ehepaar vermittelt, damit ihr Vater sie nicht findet. Doch das kann auf Dauer keine Lösung sein, untergetaucht und wie im Exil leben zu müssen, ohne Freunde oder Schule.
Nicht jedes Mädchen traut sich, zu fliehen

Deutschlands rechtsstaatliche Institutionen haben immer größere Probleme, die Herausforderungen zu bewältigen, die Zuwanderung und Parallelgesellschaften bescheren. Je mehr Migranten zuziehen, desto häufiger sind Behörden und Gerichte mit Fällen konfrontiert, die es so hierzulande kaum gab: Minderjährige Mädchen werden in Imam-Ehen gezwungen und verschwinden aus der Schule, weil sie der Schwiegermutter den Haushalt führen oder ins Ausland umziehen müssen. Roma-Clans vermählen in uralten Zeremonien manchmal 13-jährige Mädchen mit 17-jährigen Jungs – mitten in Deutschland.

Im Caritas-Projekt "Mamica" in Wuppertal, das zwangsverheirateten oder schwangeren Roma-Frauen hilft, tauchen nicht selten Frauen auf, die schon das dritte Kind erwarteten, ehe sie volljährig waren. Oder die, wie die fünffache Mutter Dafina, nicht lesen oder schreiben können. Dafina, mittlerweile 30, sei in Wuppertal bei ihrer Großmutter aufgewachsen, erzählte die Frau den Caritas-Betreuern. Und die sei nie auf die Idee gekommen, das Mädchen in eine Schule zu schicken – nicht als Kind und erst recht nicht, als sie ganz jung schwanger geworden war.

Keine Frau sollte gegen ihren Willen heiraten müssen, fordert die Organisation Terre des Femmes – und schon gar kein Mädchen. Betroffene fänden zwar Hilfe und Schutz, wenn sie sich ans Jugendamt oder eine Beratungsstelle wendeten. Doch so eigenständig ist nicht jeder Teenager, zumal viele Mädchen streng überwacht werden oder schlecht Deutsch sprechen. Kann es der deutsche Staat da überhaupt schaffen, das Selbstbestimmungsrecht junger Frauen zu wahren?
Rechtlicher Zwiespalt bei der religiösen Zwangsehe

Eigentlich stehen Zwangsehen in Deutschland unter Strafe. Doch Paragraf 237 Strafgesetzbuch greift nicht bei einer religiösen Heirat, wie sie für Pinar vorgesehen war. Imam- oder Sinti-Ehen sind nach deutschem Recht nicht existent, gelten nicht als "echte" Verbindungen. Damit sind sie auch nicht sanktionierbar.

Zwar forderte der Deutsche Juristinnenbund eine Ausweitung auf solche Ehen, als der Straftatbestand eingeführt wurde. Aber das hätte logischerweise bedeutet, dass von einer Imam-Ehe eine Rechtswirkung auf das deutsche Strafrecht ausginge. Das wollte der Gesetzgeber auf keinen Fall. Über die Kinderbräute, die bereits im Ausland verheiratet wurden, kommt das Scharia-Recht aber doch nach Deutschland. Akut wird das Thema durch die Flüchtlinge, die aus Kriegsgebieten eintreffen. Vor allem in Flüchtlingscamps in Jordanien, im Libanon, im Irak und in der Türkei habe sich die Zahl der Zwangsehen erhöht.

Unter Syrern ist laut der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer mittlerweile bei der Hälfte aller Hochzeiten ein Ehepartner jünger als 18 Jahre. Vor dem Krieg waren es nur 13 Prozent. Eltern glauben, dass die Ehe mit oft deutlich älteren Männern ihre Töchter finanziell und körperlich absichert, sie vor Vergewaltigungen schützt und ihre Ehre sichert. Häufig werde aber auch eine Mitgift gezahlt, um eine Heiratserlaubnis zu erhalten, heißt es.
Was ist wichtiger: Familienschutz oder Kindeswohl?

In Deutschland stellen diese Paare die Juristen vor immense Probleme. Wenn die Eheschließung im Herkunftsland vollzogen wurde, können sich die Behörden nicht mehr auf die Haltung zurückziehen, dass eine religiöse Ehe eigentlich gar nicht existiere. Und damit ist der Konflikt da: Was ist wichtiger, Familienschutz oder Kindeswohl?

Wie kompliziert diese Frage ist, zeigte sich jüngst am Fall eines syrischen Paares. Sie war 14, er 20 und ihr Cousin, als sie in Syrien heirateten. Kurz danach machten sich die beiden übers Meer auf den Weg nach Deutschland – und wurden hier prompt voneinander getrennt. Schließlich ist hierzulande allein schon Sex mit einer 14-Jährigen strafbar, von Ehe gar nicht zu reden.

Das Jugendamt Aschaffenburg steckte das Mädchen in eine Unterkunft für unbegleitete Jugendliche und setzte einen Vormund ein. Zwar wollte das Paar unbedingt weiter zusammenleben, verweigerte dabei Deutsch- und Integrationskurse und beteuerte die gegenseitige Liebe. Dennoch durften sie sich nur zwei Stunden pro Woche sehen – unter Aufsicht, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Das Paar verstand die Welt nicht mehr.

Der Ehemann klagte und bekam am Oberlandesgericht Bamberg Recht. Die Ehe muss anerkannt werden, das Jugendamt hat das Mädchen zu ihrem Mann ziehen zu lassen. Die Richter hielten sich dabei an einen in Deutschland gepflegten Usus: Was im Ausland nach dort gültigem Recht entstand, wird hier anerkannt, so lange es nicht klar gegen die öffentliche Ordnung verstößt. Das wäre etwa bei einer Mehrehe der Fall.
Wenn es um Kinderehe geht, sind Behörden hilflos

Frauenrechtsorganisationen halten das Bamberger Urteil für ein fatales Signal. Wenn das Jugendamt keine Vormundschaft hat und die Ehe anerkannt wird, dann hat der deutsche Staat keine Zugangsmöglichkeiten mehr zu dem Kind", kritisiert Christa Stolle, die Bundesgeschäftsführerin von Terre des Femmes.

Rechtswissenschaftler bezweifeln allerdings, dass Gerichte und Ämter für solche Fragen ausreichend gewappnet sind. "In den Fällen, die wir momentan vor Gericht erleben, wirken die Behörden zunehmend hilflos", sagt der Islamwissenschaftler und Jurist Mathias Rohe, der das Zentrum für Islam und Recht in Europa an der Universität Erlangen leitet. Der Bamberger Fall liegt nun beim Bundesgerichtshof.

Wie viele Kinderehefrauen nach Deutschland kommen oder hier verheiratet werden, weiß niemand. Die Behörden in Bayern nannten für den Freistaat Ende April die Zahl von 161 Fällen von verheirateten Asylbewerbern unter 16 Jahren und 550 Fällen unter 18 Jahren.

In Nordrhein-Westfalen waren es zur Jahresmitte 188 Fälle, in Baden-Württemberg war die Rede von 177 minderjährigen Flüchtlingsehefrauen, in Rheinland-Pfalz von 130 bis 150, die seit Januar 2015 eingereist waren. Doch weil überall unterschiedlich erfasst wird und teilweise auch gar nicht, sind diese Angaben unzuverlässig.
Das jüngste Mädchen war erst neun Jahre alt

Anlass zur Sorge geben auch Erkenntnisse aus den Niederlanden, wo das Sozialministerium eine Studie zu Zwangsverheiratungen erstellen ließ. Sie löste einen Schock aus – das Problem ist viel größer als gedacht. "Wir beobachten, dass die Zahl der Kinder, die zwangsverheiratet einreisen, enorm zunimmt", sagte Marc Dullaert von der Taskforce "Children on the Move", der sich 33 Länder angeschlossen haben. Das gelte auch für andere europäische Länder. Eine Registrierung sei sehr schwierig. "Deshalb werden wir dauernd mit Zahlen konfrontiert, die in Wirklichkeit viel höher sind."

Was in Moscheen oder privaten Räumen los ist, kann man nur ahnen. Einen vagen Hinweis, wie groß die Dunkelziffer auch in Deutschland sein muss, liefert eine fünf Jahre alte Erhebung des Bundesfamilienministeriums. Es hatte bei Beratungsstellen abgefragt, wie viele Menschen im einem Jahr um Hilfe oder Beistand wegen drohender oder vollzogener Zwangsheirat gebeten hätten. Unter 3443 Personen war ein Drittel noch nicht volljährig. Das jüngste Mädchen, das zur Beratung kam, war neun Jahre alt.
Immer wieder verschwinden Kinder aus der Schule

Wie macht- und hilflos deutsche Behörden sind, erleben vor allem Lehrer. Anweisungen und Vorschriften, berichtet ein Schulleiter mit über 20 Jahren Berufserfahrung, spielten für manche Zugewanderte kaum eine Rolle. Vor allem die Roma, die größte ethnische Minderheit in Europa, ignorierten staatliche Autoritäten massiv, sagt der Mann, der seit fast einem Jahrzehnt Direktor einer nordrhein-westfälischen Schule mit Förderschwerpunkt Lernen ist.

In seiner Schule haben neun von zehn Kindern einen Migrationshintergrund, jedes dritte Kind gehöre der Ethnie der Roma an. Die Fehlquoten, sagt der Pädagoge, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will, "sind astronomisch hoch". Immer wieder verschwänden Kinder völlig aus dem Blickfeld. "Es gab häufiger Fälle, in denen ein Mädchen, meistens zwischen 13 und 15 Jahre alt, von heute auf morgen plötzlich nicht mehr kam." Von Mitschülern oder aus dem Umfeld, das er im Laufe der Jahre recht gut kannte, bekam der Schulleiter mit: Die Mädchen wurden verheiratet.

Manchmal versuchen sich die Mütter auf Nachfrage herauszureden – zum Beispiel mit der Erklärung, die Tochter lebe jetzt bei einem "Großcousin". "Die Schulen sind in solchen Fällen zahnlose Tiger", klagt der Schulleiter. Was bleibt ihm auch groß an Sanktionsmöglichkeiten?

Er kann den Eltern einen Brief schicken oder das Schulamt informieren, das dann ein Bußgeld von bis zu 300 Euro verhängen kann. Der größte Hebel ist noch die Einschaltung des Ordnungsamtes. Dessen Mitarbeiter dürfen einen Schüler zwangsweise zu Hause abholen und zur Schule bringen. Tatsächlich habe er zu dieser Maßnahme immer wieder einmal gegriffen, sagt der Pädagoge. Bei den Roma nütze das aber nichts. "Wenn Sie nicht wissen, wo das Kind ist, weil es irgendwo in der weit verzweigten Verwandtschaft versteckt wird, können Sie es natürlich nicht abholen lassen."
Ein Problem ist die Idee von der jungfräulichen Ehe

Wie wirkungslos die Instrumente der Ämter zuweilen sind, erzählt auch Emel Altintas, Geschäftsführerin des Vereins Apeiros in Leverkusen, der gemeinsam mit Lehrern Schulverweigerer wieder in die Klassen zurückzuholt.

"Einmal saß ich mit Lehrern bei einem Gespräch mit einem Roma-Vater, dessen Kind plötzlich völlig der Schule ferngeblieben war. Ich versuchte, ihn zu überzeugen, indem ich sagte, dass sonst ein Bußgeld fällig würde, bis zu 300 Euro", erinnert sich Altintas. "Der Mann zog sein Portemonnaie aus der Tasche, legte 300 Euro auf den Tisch und sagte: Hier ist das Geld. Ist die Sache jetzt erledigt?" Auch Jurist Rohe erklärt: "Der Staat tut sich generell in Milieus schwer, die weit von der Mehrheitsgesellschaft entfernt sind und über einen starken inneren Zusammenhalt verfügen."

Frauenrechtsorganisationen zufolge ist ein Grund für das junge Alter der Bräute die Familienehre, die an der Jungfräulichkeit hängt: Man will sozusagen auf Nummer sicher gehen. Laut Ortrud Krickau, einer auf nicht sesshafte Völker spezialisierten Ethnologin, fehlen zudem in der Roma-Kultur religiöse Übergangsrituale vom Kind zum Erwachsenen, wie sie das Christentum etwa in der Konfirmation oder Firmung pflegt. Der Eintritt ins Erwachsenenalter werde häufig mit einer Eheschließung vollzogen, der erste Geschlechtsverkehr verpflichte nach Roma-Recht dann direkt zur Heirat.

Zumindest was die im Ausland geschlossenen Ehen angeht, ist die deutsche Politik dabei, das Problem zu erkennen. Die Justizminister von Bayern und Nordrhein-Westfalen wollen mit einer gemeinsamen Initiative eine Rechtsanpassung erreichen. Die Ehemündigkeit soll sich künftig stets nach deutschem Recht richten. Damit wäre das Alter von 16 Jahren als Untergrenze gesetzt. "14- und 15-jährige Mädchen gehören in die Schule und nicht vor den Traualtar", formulierten die beiden Minister in einem Brief, den sie Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zuschickten.

"Wenn Mädchen oder junge Frauen verheiratet werden, beruht der Wille zur Ehe nur in den seltensten Fällen auf Liebe", sagt Thomas Kutschaty (SPD), der Justizminister von Nordrhein-Westfalen. Der Sozialdemokrat will Kinderehen verhindern helfen, auch weil oft ältere Männer die Not von Familien ausnutzten. "Das hinterlässt Wunden, die ein Leben lang nicht heilen." Gemeinsam mit seinem bayerischen Kollegen Winfried Bausback (CSU) hat er eine Initiative angeschoben, an deren Ende ein klares Nein der deutschen Rechtsordnung zu Kinderehen mit unter 16-jährigen Mädchen stehen soll.
Ehemündigkeit ausschließlich nach deutschem Recht

Auch im Bundestag ist das Thema angekommen. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sagte der "Welt": "Der Schutz von Kindern muss absolute Priorität haben. Das muss auch für minderjährige Flüchtlinge gelten." Niemand, erst recht nicht ein Kind, dürfe zur Ehe gezwungen werden.

Auch Armin Schuster, Obmann der CDU/CSU im Bundestagsinnenausschuss, sieht das so: Missbrauch von Minderjährigen und Kindern könne nur unterbunden werden, "wenn sich die Ehemündigkeit ausschließlich nach deutschem Recht richtet." Eine Gesetzesänderung hält er "für dringend erforderlich". Bisher würden "Ehen in Deutschland anerkannt, obwohl sie gegen unser Recht verstoßen".

Die ratlosen Behörden hoffen nun auf eine Klarstellung durch Karlsruhe, aber auch auf das neue Gesetz. "Wir müssen Behörden und Gerichten klare Regeln an die Hand geben, wann eine im Ausland geschlossene Ehe mit unseren Werten in Einklang steht und in Deutschland anzuerkennen ist", sagt Justizminister Kutschaty.

Auch Bausback fordert rasches Handeln vom Bundesjustizminister. "Bei diesem Thema dürfen wir nicht länger die Verantwortung durch schwierige Abwägungsregelungen im Einzelfall auf die Gerichte abwälzen. Es ist vielmehr eindeutig die Aufgabe der Rechtspolitik, die rechtlichen Rahmenbedingungen klar vorzugeben."
"Deutschland ist meine Heimat"

Terre des Femmes hält eine Anhebung des Mindestheiratsalters in Deutschland ohne Ausnahme auf 18 Jahre für notwendig. Im Ausland geschlossene Ehen mit Minderjährigen sollten auf keinen Fall anerkannt werden.

Die Organisation hat über 100.000 Unterschriften gesammelt und dem Justizministerium überreicht. Maas hat unterdessen angekündigt, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, die am 5.September ihre Arbeit aufnehmen soll.

Derweil harrt Pinar in ihrem Exil aus und denkt wehmütig an ihre Kindheit zurück. "Deutschland ist meine Heimat, ich kann mich an den Irak kaum noch erinnern", sagt das Mädchen. Einen 36-jährigen Mann zu heiraten, der im Irak für eine Ölfirma arbeitet: unvorstellbar. Jetzt, nach der Flucht, sagt sie, fühle sie sich zwar auch eingesperrt. "Aber ich weiß, es ist nur vorübergehend."

Wenn alles klappt, wird Pinar bald wieder in Deutschland zur Schule gehen und den Schulabschluss nachholen. Sie soll einen Platz in einer betreuten Wohngemeinschaft bekommen. "Ich möchte versuchen, danach mein Abitur zu machen", sagt die 16-Jährige. Später möchte sie Anwältin werden, um anderen Mädchen zu helfen. Aber erst mal müsse sie sich noch ein bisschen ausruhen.
14.08.2016 | 19:43 Uhr, zuletzt aktualisiert am 15.08.2016 | 06:50 Uhr Hannelore Crolly, Anette Dowideit und Freia Peters, Die Welt, N24
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Milliarden liegen noch bereit - Kommunen rufen kaum Bundesmittel ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Sep 2016 11:47

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http://www.n-tv.de/politik/Kommunen-ruf ... 99706.html
Freitag, 09. September 2016
Milliarden liegen noch bereit - Kommunen rufen kaum Bundesmittel ab

Mit insgesamt 3,5 Milliarden Euro des Bundes sollen klamme Kommunen Schulen oder Straßen sanieren können. Doch die Mittel werden laut einem Bericht kaum abgerufen. Dafür gibt es einen konkreten Grund.

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Die Kommunen haben bislang nur sehr zögerlich die neuen Investitionsmittel des Bundes abgerufen. Von den 3,5 Milliarden Euro, die der Bund vor einem Jahr finanzschwachen Kommunen für Investitionen zur Verfügung gestellt hat, seien erst 27,4 Millionen Euro abgerufen worden, teilte das Bundesfinanzministerium der "Rheinischen Post" mit. Allerdings seien mittlerweile bereits 1,8 Milliarden Euro in den Kommunen verplant.

Der Förderzeitraum sollte ursprünglich von 2015 bis 2018 laufen. Er solle nun bis zum Jahr 2020 verlängert werden, damit die Mittel auch abgerufen werden können, zitierte die Zeitung das Ministerium. Den schleppenden Abruf erklärte das Finanzministerium damit, dass es wegen des Zuzugs von Flüchtlingen in den Verwaltungen der Kommunen zu Kapazitätsengpässen gekommen sei.
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Auch der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, verwies gegenüber dem Blatt darauf, dass Projekte verzögert worden seien, da die Kommunen ihr Personal für die Versorgung von Flüchtlingen gebraucht hätten. "Wir gehen davon aus, dass die bereitstehenden Mittel von 3,5 Milliarden Euro komplett abgerufen werden", sagte Landsberg dem Blatt.

Die Gelder aus dem sogenannten Kommunalinvestitionsförderungsfonds sollen für dringend notwendige Maßnahmen vor Ort eingesetzt werden - etwa die Sanierung von Schulen, Sportanlagen oder Straßen. Die 3,5 Milliarden Euro sind für Städte und Gemeinden gedacht, deren Haushalte tief in den roten Zahlen stecken.

Quelle: n-tv.de , mli/AFP
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"Erst lachen, dann denken" - Ig-Nobelpreis-Verleihung verspottet VW

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Sep 2016 12:18

Ig-Nobelpreis-Verleihung verspottet VW.jpg
Ig-Nobelpreis-Verleihung verspottet VW.jpg (50.35 KiB) 5343-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Ig-Nobelpreis ... 07766.html
Freitag, 23. September 2016
"Erst lachen, dann denken" - Ig-Nobelpreis-Verleihung verspottet VW

"Pseudo-tiefgängiger Schwachsinn": Das Publikum wirft Papierflieger, zu lange Dankesreden werden singend unterbrochen: An der Eliteuni Harvard werden die Ig-Nobelpreise für kuriose Forschungen verliehen. Drei der Spaßpreise gehen diesmal nach Deutschland - auch an VW.

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Mittlerweile Tradition: Die Zuschauer werfen Papierflugzeuge Richtung Bühne.
Mittlerweile Tradition: Die Zuschauer werfen Papierflugzeuge Richtung Bühne.
(Foto: AP)

Steine mit Persönlichkeiten, Vorlieben von Pferdebremsen und ein Spottpreis für Volkswagen: Zehn wissenschaftliche Forschungen, die "erst zum Lachen und dann zum Denken anregen", sind in der Nacht zum Freitag an der US-Eliteuniversität Harvard mit den sogenannten "Ig-Nobelpreisen" ausgezeichnet worden. Zu der traditionell schrillen Gala mit mehr als 1000 Zuschauern, die zum 26. Mal stattfand und live im Internet übertragen wurde, reisten wie jedes Jahr auch echte Nobelpreisträger an. Die Veranstaltung hat längst Kultstatus und ist lange vorher ausverkauft.

Dem Automobilhersteller Volkswagen verliehen die Veranstalter den - ironisch gemeinten - Preis in der Kategorie Chemie für "die Lösung des Problems des übermäßigen Ausstoßes von Autoabgasen, indem automatisch elektromechanisch weniger Abgase produziert werden, wenn die Autos getestet werden". "Der Gewinner konnte oder wollte heute Abend nicht bei uns sein", sagte Moderator Marc Abrahams.
Jucken rechts, kratzen links
Ein "menschlicher Flugplatz" stellt sich als Zielscheibe zur Verfügung.
Ein "menschlicher Flugplatz" stellt sich als Zielscheibe zur Verfügung.
(Foto: AP)

Auch zwei weitere Ig-Nobelpreise (ignoble heißt auf Deutsch unwürdig) gingen zumindest teilweise nach Deutschland: Ein Forscherteam um Christoph Helmchen von der Universität Lübeck bekam den undotierten Spaßpreis in der Kategorie Medizin für die Entdeckung, dass ein Hautjucken auf der linken Seite des Körpers auch gelindert werden kann, indem man sich vor einen Spiegel stellt und die rechte Seite kratzt - und anders herum. "Man kann sein Gehirn austricksen", sagte Andreas Sprenger von der Universität Lübeck, der zu der Gala angereist war und den Preis - in diesem Jahr in Form einer Plastikuhr - entgegennahm.

Der Ig-Nobelpreis für Psychologie ging ebenfalls zum Teil nach Deutschland. Ausgezeichnet wurden Forscher um Evelyne Debey von der Universität in Gent - darunter auch Kristina Suchotzki von der Universität Würzburg - für eine Studie, in der 1000 Lügner befragt wurden, wie oft sie lügen - und für die Entscheidung, ob man ihren Antworten glauben kann.
Persönlichkeiten von Steinen
Der "Haushofmeister" Gary Dryfoos beim Verlesen wichtiger Regularien vor der Verleihung der Preise.
Der "Haushofmeister" Gary Dryfoos beim Verlesen wichtiger Regularien vor der Verleihung der Preise.
(Foto: REUTERS)

Forscher um Mark Avis von der Massey-Universität in Neuseeland bekamen die Auszeichnung in der Kategorie Wirtschaft für Forschungen über empfundene Persönlichkeiten von Steinen aus einer Verkaufs- und Marketingperspektive. Der Preis sei eine "riesige Ehre", sagte Avis' Kollegin Sarah Forbes. "Es ist eine großartige Studie, wir sind sehr stolz darauf."

Wissenschaftler aus Ungarn, Spanien, Schweden und der Schweiz wurden in der Kategorie Physik für die Entdeckung geehrt, dass Pferdebremsen weniger von weißen Pferden angezogen werden als von schwarzen. Der ägyptische Wissenschaftler Ahmed Shafik wurde ausgezeichnet für Studien zu den Auswirkungen von Hosen aus Polyester, Baumwolle oder Wolle auf das Sexleben von Ratten - und für ähnliche Experimente mit Männern.
"Aufdeckung von pseudo-tiefgängigem Schwachsinn"
Bilderserie
3a82bbc7-9448-4748-aea9-b9b51e1ea91b c9eb7d48-055f-4ce6-8130-f2ae46b97946 Ist das Wissenschaft oder kann das weg?: "Unwürdige" Nobelpreisträger feiern schräge Gala ab652827-10e2-4e48-9110-05043612fa89 Ist das Wissenschaft oder kann das weg? "Unwürdige" Nobelpreisträger feiern schräge Gala

Drei Wissenschaftler wurden für außergewöhnlichen Einsatz bei ihren Forschungen geehrt: Charles Foster, der Dachsen, Ottern, Füchsen, Rehen und Mauerseglern in ihre natürlichen Lebensräume folgte, Thomas Thwaites, der sich für seine Forschungen als Ziege verkleidete, und Fredrik Sjöberg, der ein dreibändiges Werk über die Freuden des Sammelns von toten Fliegen - und Fliegen, die noch nicht tot sind - schrieb.

Forscher um Gordon Pennycook von der kanadischen University of Waterloo bekamen den Preis in der Kategorie Frieden für eine Studie namens "Zur Rezeption und Aufdeckung von pseudo-tiefgängigem Schwachsinn". Die japanischen Wissenschaftler Atsuki Higashiyama und Kohei Adachi wurden geehrt für Forschungen darüber, ob Dinge anders aussehen, wenn man sich hinunterbeugt und sie durch die Beine ansieht - und machten das auch gleich auf der Bühne vor.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Rowdytum im Tal des Todes - Autofahrer ruiniert absichtlich Naturwunder

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2016 11:16

Autofahrer ruiniert absichtlich Naturwunder.jpg

http://www.n-tv.de/wissen/Autofahrer-ru ... 30066.html
Dienstag, 27. September 2016
Rowdytum im Tal des Todes - Autofahrer ruiniert absichtlich Naturwunder

Das war pure Absicht: Im schwer zugänglichen Death Valley gibt es wandernde Felsen, die Spuren hinterlassen. Ein Autofahrer rast wild darüber und zerstört so das Naturwunder. Doch damit nicht genug, er hinterlässt auf einem der Steine sogar Initialen.

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Ein Autofahrer hat das Naturwunder der "Wandernden Felsen" im kalifornischen "Tal des Todes" beschädigt. Abdrücke von Autoreifen durchziehen das Gelände im Death-Valley-Nationalpark. Das berichtet der "Spiegel".
Einer der mit GPS ausgerüsteten wandernden Felsen im kalifornischen Death Valley.
Einer der mit GPS ausgerüsteten wandernden Felsen im kalifornischen Death Valley.
(Foto: Mike Hartmann/dpa)

Der Fotograf Kurt Lawson, der die Abdrücke der Autoreifen in der Region entdeckt hat, ist empört. "Ganz üble Menschen sind dort gewesen", schreibt er in seinem Blog, auf dem er auch die Bilder der Beschädigungen zeigt. Eine rund 16 Kilometer lange Spur verrät, dass das Fahrzeug mehrere Male kreuz und quer gefahren ist, obwohl das Befahren und Betreten der Region streng verboten ist.

"Es ist extrem frustrierend, so etwas zu sehen", zitiert das "Las Vegas Review-Journal" Park-Managerin Abby Wines. Man werde der Sache nachgehen. Einen konkreten Plan, wie man die Spuren wieder beseitigen kann, gab es zunächst nicht.

Die teils mehrere Hundert Kilogramm schweren Brocken haben über Jahrzehnte Wissenschaftler verblüfft. Ab und zu bewegen sie sich wie von Zauberhand Hunderte Meter weit und hinterlassen eine Art Schleifspur hinter sich. Das Phänomen sorgte für eine Reihe von Spekulationen: Erdbeben, Algen, Tiere oder sogar Außerirdische wurden dafür verantwortlich gemacht.
Eis als Ursache

Seit mehr als 100 Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit den "Wandernden Felsen". Erst im Herbst 2014 meldeten US-Forscher mit Hilfe moderner GPS-Technik des Rätsels Lösung: Wenn es regnet, gefriert in seltenen Fällen das Wasser auf dem Gelände, auf dem die Steine stehen. Wenn an sonnigen Tagen das Eis wieder schmilzt, entstehen kleine Schollen. Diese werden vom Wind über die dünne Eisfläche getrieben und können die Steine in Bewegung setzten. Für diesen Effekt genügen schon milde Brisen.
Mehr zum Thema

Ein lange Zeit ungeklärtes Phänomen: Was hat diesen Brocken vorangetrieben? 17.09.14 Seltenes Phänomen im Death Valley Geheimnis um "Wandernde Felsen" gelüftet
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Der Fotograf Kurt Lawson hatte die Reifenabdrücke Mitte September diesen Jahres auf dem abgelegenen Gelände entdeckt und abgelichtet. "Ganz üble Menschen sind dort gewesen", schrieb Lawson in seinem Blog, in dem er die Fotos veröffentlichte. Die Unbekannten hätten zudem die Initialen "D.K." auf einen Felsen geschmiert.

Die "Wandernden Felsen" befinden sich in der sogenannten Racetrack Playa, einem ausgetrocknetem See im Nordwesten des US-amerikanischen Nationalparks. Um die Felsen zu besichtigen, nehmen jährlich zahlreiche Touristen eine anstrengende Fahrt zu dem nur schwer zugänglichen Gelände auf sich. Das Befahren und Betreten des Wüstenbodens ist aber strikt verboten.
Bilderserie
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Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Während der Einheitsfeierlichkeiten - Unbekannte zünden mehrere Polizei-Ei

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Okt 2016 11:35

Unbekannte zünden mehrere Polizei-Einsatzwagen in Dresden an.jpg
Unbekannte zünden mehrere Polizei-Einsatzwagen in Dresden an.jpg (65.85 KiB) 5247-mal betrachtet

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 1610020957

Während der Einheitsfeierlichkeiten - Unbekannte zünden mehrere Polizei-Einsatzwagen in Dresden an
Sonntag, 02.10.2016, 09:51
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Polizeifahrzeuge angezündet
dpa Spuren eines Brandanschlags sind an einem Polizeifahrzeug in Dresden (Sachsen) zu sehen. Nach Angaben der Polizei haben Unbekannte auf einem Parkplatz an der Königsbrücker Straße drei Einsatzfahrzeuge der Polizei angezündet. Die Fahrzeuge sind nicht mehr einsatzfähig.

In Dresden haben Unbekannte mehrere Einsatzwagen der Polizei angezündet. Die drei Autos, die auf einem Parkplatz standen, können nicht mehr benutzt werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Sachschaden betrage mehrere zehntausend Euro.

Zu der Tat in der Nacht zum Sonntag bekannte sich den Angaben zufolge zunächst niemand. Die Ermittler gehen von einer politischen Motivation aus und "sehen auch einen Zusammenhang zum aktuellen Polizeieinsatz anlässlich des Tages der Deutschen Einheit". Die Feierlichkeiten in Dresden hatten am Samstag mit einem großen Bürgerfest begonnen - die Polizei meldete am Abend einen "reibungslosen" Einsatz ohne besondere Vorkommnisse.

In der Nacht zum Sonntag gab es hingegen noch einen weiteren Zwischenfall: In einer Straße wurden den Angaben zufolge Graffiti gesprüht, darunter der Spruch: "Ganz Dresden hasst die Polizei". Ein Verdächtiger wurde laut Polizei in der Nähe des Tatorts festgenommen. Nun werde geprüft, ob ein Zusammengang zu den in etwa 2,5 Kilometern Entfernung angezündeten Polizeiautos besteht.

Die Sicherheitsvorkehrungen in Dresden für die Einheitsfeierlichkeiten wurden verschärft, nachdem am Montag Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und ein Kongresszentrum verübt worden waren. Zum offiziellen Festakt am Montag werden Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Stadt erwartet.
Im Video: Fahndungs-Video veröffentlicht: Dieser Mann legte den Sprengsatz vor die Moschee
[Polizei veröffentlicht Fahndungsfotos]
FOCUS Online/Wochit Polizei veröffentlicht Fahndungsfotos
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Polizei warnt vor Facebook-Post - Falschmeldung über Bombenanschlag in Köl

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Okt 2016 11:10

Falschmeldung über Bombenanschlag in Köln.png
Falschmeldung über Bombenanschlag in Köln.png (167.66 KiB) 5206-mal betrachtet

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koe ... -1.6313547
8. Oktober 2016 | 10.17 Uhr
Polizei warnt vor Facebook-Post - Falschmeldung über Bombenanschlag in Köln

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Köln. Bei Facebook kursiert eine Meldung über einen angeblichen Bombenanschlag auf den Hauptbahnhof in Köln. Zahlreiche Notrufe gingen deshalb bei der Polizei ein. Hinter der Falschmeldung stecken Betrüger.

Die über Facebook verbreitete angebliche "Eilmeldung" hat zahlreiche Menschen verunsichert: Mit dem Foto einer zerstörten Häuserzeile wird über einen Bombenanschlag am Hauptbahnhof berichtet. Daraufhin meldeten sich zahlreiche Menschen per Notruf bei der Polizei Köln. Die Beamten warnen nun vor der Falschmeldung: "Sollten Sie per Zufall eine solche Falschmeldung erhalten, teilen Sie solche Beiträge bitte nicht über die sozialen Netzwerke."

Der Facebook-Eintrag wirkt so, als könne ein Video durch einen Klick auf ein Vorschaubild gestartet werden. Diese Aktion führt dann aber nicht zu einem Video, sondern zu einer Gewinnspielseite, berichtet die Polizei. Ziel sei es, möglichst viele Nutzer auf diese Gewinnspielseite zu bekommen.
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US-Giftmischer Monsanto: Produkte, die auf dieser Liste stehen, solltest d

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Nov 2016 14:41

http://derwaechter.net/us-giftmischer-m ... all-kaufen

US-Giftmischer Monsanto: Produkte, die auf dieser Liste stehen, solltest du auf keinen Fall kaufen !
Veröffentlicht am April 24, 2016 in Gesundheit von anonymous

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Produkte, die auf der hier veröffentlichten Liste stehen, sollten nicht gekauft werden, da euch diese krank machen könnten. Monsanto: Der US-Konzern, der die Welt vergiftet! Kein zweites amerikanisches Unternehmen ist dermaßen verhasst und vereint weltweit so viele Gegner. Es gibt gute Gründe, warum der Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln, Saatgut und Chemieprodukten die Gemüter so sehr erregt: In der Vergangenheit wurde mehrfach bewiesen, dass die Produkte von Monsanto nicht nur giftig sind, sondern irreparable Schäden hinterlassen oder gar Krankheiten wie Krebs verursachen. Zudem betreibt Monsanto eine Lobbyarbeit, die ihresgleichen sucht. Sie soll die Politik gefügig machen – und das klappt richtig gut. Übrigens auch in Deutschland, wo man sich vordergründig gegen Gentechnik wehrt.

Monsanto, dass unter anderem Agent Orange zum Entlauben der Wälder im Vietnam Krieg entwickelte, ist eine Gefahr für alle Menschen. Es läuft immer nach dem gleichen Schema. Es wird ein Saatgut entwickelt (genetisch verändert). Es muss jedes Jahr aufs Neue zu völlig überteuerten Preisen gekauft werden. Tausende Farmer in den USA sind dadurch zu Grunde gegangen. Was Monsanto verschweigt ist, dass es jetzt schon Mutationen gibt, die sie selber nicht mehr in den Griff bekommen.
Baumwollfarmer aus Indien können davon ein Lied singen.

Zusätzlich hat Monsanto ehemalige Manager in wichtigen politischen Positionen. Erst vor kurzem wurde ein Gesetz in den USA erlassen, was Bundesstaaten daran hindert, Monsanto Saatgut zu verbieten. Monsanto ist eine der größten Bedrohungen für die Menschheit. Wer die Lebensmittel kontrolliert, kontrolliert alles. Daher muss der Konzern um jeden Preis zerschlagen, bekämpft und behindert werden, wo es nur geht.

Es gibt auch eine App , die heißt buycott. Damit kann man Produkte scannen und leichter raus finden welche Produkte nicht von Nestlé und Co sind.

Hier nochmal die Liste als Bild zum abspeichern oder drucken:
CdQ4tV5WIAANEuF
Weitere wertvolle Informationen zu Monsanto liefern die folgenden Videos:

Monsanto, mit Gift und Genen
» http://youtu.be/7gyThpKbQII

Aspartam, das Gift aus dem Supermarkt
»http://youtu.be/7sZ3GBNgNIA

200.000 Selbstmorde in Indien durch Monsanto
» http://youtu.be/LhRM-Ll5KAY

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anonymous
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98 Comments

Justus Selig
April 24, 2016 at 1:04 pm

Guess it would be a shorter list for the “safe” products…
Reply
Markus
August 23, 2016 at 8:20 pm

Bingo!
Reply
Peter Treu
August 30, 2016 at 3:27 pm

oh yeah, it’s shocking!
Reply
sl
April 24, 2016 at 1:19 pm

ProctEr & Gamble, liebe TU Berlin, man sollte den Feind korrekt benennen können! Ansonsten Top Artikel!
Reply
Katrin
April 26, 2016 at 4:44 pm

Ja, gut. Okay. Aber ansonsten wie gesagt…interessant.

Eine genaue Auflistung der in den einzelnen Produkten verwendeten Monsanto-Zusatzstoffe finde ich nochmal wo?
Reply
inge
April 28, 2016 at 11:12 am

da ist die regierung schuld daß so ein zeugs gift nach deutschland darf
Reply
Angelika
September 2, 2016 at 2:44 pm

Ich wohne in Kanada und glaubt mir, wegen den scheiss GMOS Genetischen Mull sind die meisten menschen in Kanada aber besonders in der USA dick. Es ist nicht weil sie so viel essen, sonder weil hier lassen sie uns nicht wissen was in unserem essen ist. Weil in Europa mussen sie es auf der packung schreiben, hier verstecken sie es. Mexico wollte Corn Syrup verboten aber wegen free trade hat die USA concerne sie verklag, und Mexico must’e millionen von dollars strafe zahlen. Und weil ihr jetzt ein free trade agreement habt mid nord Amerika musst ihr jetzt bald auch den schlimmsten garbage akzeptieren. Den einzigen weg es rueckgaengig zu machen ist das ihr euch alle gegenseitig aufklert wie giftig das alles ist und das ihr den garbage nicht kauft und das sie darauf sitzen bleiben. Baut eure eigenen garten auf boycott alle sachen von firmen die aus America sind. kauft nur Bio und unterstust eure Bio firmen und Bauern, so mehr ihr sie unterstutzt so mehr werden ihre Bauern hoeffen auf Bio um stellen Aber das wichtigste ist das ihr euch zusammen tut und dagegen ankommt und alle leute auf klert was hier wirklich loss ist. Wenn ihr den garbage nicht kauft konnen sie nicht genug verdienen und dann gewinnt ihr
Reply
Hart
September 20, 2016 at 9:29 pm

Die Kalorien machen dick!! Egal von welchem Giftmischer 🙂
Reply
Mnsto Agnt
October 30, 2016 at 2:22 am

Und das Nestle Brand heisst Pure Life und nicht Pur Life. Aber wo ist da Monsanto drin ? Die Verpackung, Filteranlage,… ?
Reply
Evi
April 25, 2016 at 6:14 pm

Ich fände eine Liste “ungiftiger” Marken bzw. Produkte interessant…gibt´s da was?
Reply
Mayer Heinrich
April 28, 2016 at 6:45 am

Hallo Fr. Evi
diese Liste suche ich auch, wenn Sie was in Erfahrung bringen lassen Sie mich das Bitte wissen. Aber wir werden sicherlich umsonst Suchen.
Ich weis von einem Arzt daß die Lebensmittelindustrie uns Krank machen soll, und die Pharmamafie schaut daß das so bleibt. Das schlimmste ist daß unsere Regierung das alles weis und nicht handelt. Entschuldigung aber daß sind alles Verbrecher also müssen wir unser eigenes Hirn zum Denken benutzen. Interessante Seiten die Gesundheit betreffend finden Sie unter http://www.paulski.de
Viel Spaß beim lesen, und bleiben Sie Gesund.
Reply
Elke
June 27, 2016 at 7:09 pm

Es gibt eine App , die heißt buycott. Damit kann man Produkte scannen und leichter raus finden welche Produkte nicht von Nestlé und Co sind.
Reply
mimiluk
August 22, 2016 at 10:41 am

Das ist genial, genau was ich brauche, danke dir!
Reply
Daniela
July 27, 2016 at 10:42 am

Ja, Bio-Artikel
Reply
M. Stobbe
August 19, 2016 at 4:48 am

Stimmt!!!
Das waere hilfreich, weil die Liste mit Monsanto verseuchten Produkten ueberdimensional ist.
Reply
Frank
April 25, 2016 at 7:30 pm

Meine Güte ist das ein unterschichtiger Clickbait-Beitrag. Geht doch zu Bildzeitung, wenn dieses erbärmliche Gewäsch euer Niveau sein soll. Und wer diese Wortgrütze geschrieben hat, hat anscheinend den Beruf verfehlt. Hol’ mal lieber das Abitur nach.
Reply
Manu
April 28, 2016 at 6:58 pm

Right on! Hab mich auch schon über das giftige Saatgut in braun gilette rasierern gewundert
Reply
hawa
April 30, 2016 at 4:47 pm

die Gehirnwäsche hat funktioniert
Reply
Ich der Mensch
June 30, 2016 at 5:13 am

Hallo HERR FRANK !!!
Niemand ist anscheinend so intelligent wie Sie 🙁
Vielleicht haben Sie das Wissen aber anscheinend nicht die Moral 🙁
Und das moralische Wissen ist bedeutend wichtiger als ALLES Wissen dieser WELT !!!
Sie müssen Niemand nieder treten ….. stehen sie wieder aufrecht und werden wieder MENSCH !!!
Reply
Ich der Mensch
June 30, 2016 at 5:16 am

Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.

Hallo HERR FRANK !!!
Niemand ist anscheinend so intelligent wie Sie
Vielleicht haben Sie das Wissen aber anscheinend nicht die Moral
Und das moralische Wissen ist bedeutend wichtiger als ALLES Wissen dieser WELT !!!
Sie müssen Niemand nieder treten ….. stehen sie wieder aufrecht und werden wieder MENSCH !!!
Reply
Ingrid
July 17, 2016 at 1:39 pm

Frank, ich finde Dich frech und arrogant. Sorry.
Ingrid
Reply
Christiane Cam
August 8, 2016 at 9:21 pm

Wir leben noch immer in einem Land der freien Meinungsäußerung!
Auch wenn nicht jeder Kommentar vor profundem Wissen strotzt, ist es lobenswert, dass überhaupt noch jemand ließt und sich informiert.

Zum Thema Abitur, es gibt so viele Menschen mit Abitur, welche trotzdem krank im Hirn sind! Schönen Gruß Christiane
Reply
Mnsto Agnt
October 30, 2016 at 2:11 am

Monsanto Vertreter ?
Reply
Agneta Wildbolz
April 25, 2016 at 10:51 pm

Wie toll! Sie veröffentlichen eine Liste der Produkte die man nicht kaufen sollte, – aber man kann s nicht ausdrucken! Spitzenklasse!
Außerdem verlangen Sie Name und E-mail um einen Kommentar
abzusenden! – Für wen arbeiten Sie? Für monsanto?? Schämen Sie sich!
Reply
anonymous
April 26, 2016 at 9:08 pm

Danke für den Hinweis, wurde aktualisiert. Jetzt können Sie es abspeichern und oder drucken.
Reply
Birgit Mies
May 11, 2016 at 5:13 am

Hallo Zusammen!
Ich würde auch gerne wissen aus welchem Grunde sie Namen und Mail-Adresse benötigen wenn man einen Kommentar abgeben möchte? Das ist an und für sich kein Problem für mich Ich bin einfach nur neugierig?
Ich möchte euch mein Kompliment aussprechen jeder einzelne Artikel hat mir total gut gefallen und war jedenfalls so spannend sodass
ich heute Nacht keine Minute Zeit zum schlafen hatte! Eure Seite ist sehr ansprechend und jeder Artikel entspricht den Themen die für mich von Interesse sind ! Super!! Und Danke!!
Reply
anonymous
July 27, 2016 at 10:35 am

a nick is a nick.
lern mal internet!
Reply
Mnsto Agnt
October 30, 2016 at 2:14 am

Ich spreche fließend internet.
Susan
May 25, 2016 at 6:43 am

Man kann es mit der Maus markieren und über die Tastatur strg und P kommt man ins Druckmenue, wo dann die Auswahl markiert werden muß und … mein Drucker schafft es!
Reply
Joy
September 11, 2016 at 7:45 pm

Liste fotografieren.
Reply
Meg
October 30, 2016 at 12:28 pm

Tja, der eine schreibt weis statt weiß, der andere ließt statt liest, aber solange das Wort Abitur noch richtig geschrieben ist…. :o)
Reply
Pennywise
April 25, 2016 at 11:14 pm

“Yeah, like, come on guys, don’t eat anything that you can buy in Supermarkets”
-Picture on top of the article in a nutshell

This company is the kind of bad guy that you can’t kill with “not buying their KNOWN customers products”. The company has become so big, that you probably can’t even list all their daughter companies or their market shares that they own of OTHER companies.
Naive guys at their best are at work here.
Reply
bob
April 30, 2016 at 8:05 am

alternative?
Reply
Alex Fischer
April 26, 2016 at 7:04 am

Liebe Kollegen,
ich weiß, dass es immer wieder passiert und man es nicht ganz ausschließen kann, die häufigen Tipp- und Rechtschreibfehler in Ihrem Artikel werfen aber ein schlechtes Licht auf den ganzen Text.
Produkte die => Produkte, die
irreprable => irreparable
Shema => Schema
aufs neue => aufs Neue
Famer => Farmer
ehemaluige => ehemalige
Gestz => Gesetz

Der Satz: “Daher muss der Konzern um jeden Preis zerschlagen, bekämpft und behindert werden, wo es nur geht.” ergibt auch wenig Sinn: Der Konzern muss zerschlagen werden…., wo es nur geht?

Ansonsten vermisse ich auch ein paar Hintergrundfakten. Einfach nur zu behaupten: “In der Vergangenheit wurde mehrfach bewiesen, dass die Produkte von Monsanto nicht nur giftig sind, sondern irreprable Schäden hinterlassen oder gar Krankheiten wie Krebs verursachen.” ist reißerisch, aber nicht gerade tiefgründig und schon gar nicht “investigativ”, wie der Claim in dem Namen Ihres Blattes verkündet.

Ich bin auch entschieden gegen Monsanto, aber damit solche Behauptungen auch Wirkung zeigen und den Leser ggf. zum Handeln bewegen, braucht man etwas mehr Tiefgang.
Reply
anonymous
April 26, 2016 at 9:03 pm

Vielen Dank, wurden korrigiert. Wir suchen noch händeringend noch nach freiberuflichen Korrekteuren wie Ihnen. Wenn Sie Interesse haben, bitte kontaktieren Sie uns via job at derwaechter punkt net.
Reply
Mister Y
June 7, 2016 at 7:13 am

…und wo bleiben jetzt die Hintergrundfakten? Jetzt mal Butter bei die Fische…
Reply
Natalia
April 26, 2016 at 7:11 am

Wenn man euch liest, sollte man auch nicht mehr atmen. Ich glaube sowieso nicht was ihr für ein Müll schreiben. wenn es so arg gefährlich wäre, wäre es auch nicht erlaubt sowas zu verkaufen.
Reply
anonymous
April 26, 2016 at 8:56 pm

Das was sie glauben, ist egal. Es geht um Wissen und Fakten. Es gibt zwar Verbraucherschutzorganisationen und ähnliche Organisationen, und das nicht ohne Grund. Jedoch können diese auch nicht alles auf einmal und manches gar nicht durchsetzen oder aufklären. Stichwort Lobbyismus im Bundestag. Ein interessanter Artikel, der Ihnen Ihren “Glauben” mit Fakten erschüttern dürfte: http://derwaechter.net/1909-2
Reply
Miss Anthrop
April 28, 2016 at 8:55 am

Oh man, bist du naiv. Warum sollten sie das nicht verkaufen dürfen? Wer Geld hat, darf alles und so ‘beschränkte’ Leute wie du denken natürlich irgendwer wäre an dem Wohl der Menschen interessiert. Süße, es dreht sich alles nur um Macht und Geld.
Reply
Miss Anthrop
April 28, 2016 at 8:57 am

*…, denken
Reply
Cornelia Kobe
May 27, 2016 at 12:15 am

Und ich beschränkter Loid-äh- Leut – nee – beschränkte Leutin? 😉 na, hau Eva – nee – How ever, jedenfalls dachte ich, dass das inzwischen doch nun wirklich JEDER weiß, dass alles NUR und AUSSCHLIESSLICH um Macht und Geld geht, und dass genau das nun mal die Welt tatsächlich regiert, und nicht etwa die “sogenannten Regierungen”. – Wer da nicht so will, wie die Großkonzerne, der wird zuerst mal bestochen, wenn das nicht greift, bedroht, erpresst und wenn er sich dann immer noch renitent erweist, dann hat meist zum Glück(für den Großkonzern) entweder er selbst oder ein Familienmitglied irgend einen Unfall. – Und es gibt tatsächlich noch Mitbürger, denen dieses System nicht bekannt ist? Ist ja unglaublich!!!
Reply
Eumelmeister
June 28, 2016 at 8:25 pm

Sagt mal. Könnt ihr ausser Andersdenkende beleidigen eigentlich noch etwas?
Reply
Friedel Schmidt
April 28, 2016 at 1:31 pm

So viel Naivität ist schon erschreckend, entspricht aber leider der Auffassung vieler Konsumenten. Wenn es Ihnen ein Tr ost ist: Sie stehen mit Ihrer Naivität nicht allein.
Reply
Nikolaus
April 29, 2016 at 8:56 pm

Liebe Natalie, du glaubst an das Gute im Menschen, das spricht für dich. Aber leider tickt diese Welt nicht so. Hier geht es nur noch um Gier (nach mehr) und Macht !
Leider sind auch die, die das gefährliche Zeug eigentlich verbieten könnten, nämlich die Politiker, in dieses Karussell eingebunden. Die Politik ist oft nur noch am Gängelband der Lobbyisten der großen Konzerne. Sei wachsam!
Nikolaus
Reply
bob
April 30, 2016 at 8:08 am

“wäre es nicht erlaubt” erlaubt ist erstmal womit wer geld verdient, verboten werden müsste es dann hinterher, von jemandem der noch mehr geld verdienen will 😉
Reply
KiKi
May 21, 2016 at 7:47 pm

hehe, verboten sind dann nur die Heilmittel, mit denen man den Dreck dann wieder entgiften kann. WARUM wohl werden wir immer kranker? Warum klärt man die Bevölkerung nicht über die Gefährlichkeit der Impfungen, Amalgam Füllungen, Chemtrails, Elektrosmog… auf? Cui bono?! Weil die Konzerne sich an den Krankheiten der Menschen dumm und dämlich verdienen – und ganz nebenbei hat es den Nebeneffekt, dass die Überbevölkerung verhindert wird 😉
Reply
cascail
May 29, 2016 at 5:37 pm

Oh, Natalia, dann steck schön weiter den Kopf in den Sand! Das ist genau das, was die von uns wollen. Dass wir gaaaaanz brav ihren Chemomüll futtern und mit unserem hart verdienten Geld denn verseuchten Kram auch noch teuer bezahlen. Doch bevor wir unseren Abgang machen, darf sich die Pharmaindustrie auch noch ihre Schnitte vom fetten Kuchen abholen. Und wenn du das nicht glaubst, na dann lang mal kräftig weiter zu! Und was das nicht erlauben anbetrifft? Wer regiert die Welt? Die Lobbys der Multinationalen.
Reply
Petra
September 1, 2016 at 6:06 pm

Also ich bin voll deiner Meinung, bin schon ein halbes Jahrhundert alt habe das was auf der Liste steht bestimmt schon seit dem ich Zähne habe jede Menge gegessen und auf die Haut geschmiert, gesprüht und geschäumt, war erst kürzlich beim jährlichen Check, mein Blutbild ist bestens, ich bin super gesundes was soll diese dämliche Panikmache. Vorsicht Auto fährt vorbei nicht atmen
Reply
Dany
September 26, 2016 at 10:57 am

Warte mal noch ein paar Jahre ab, vielleicht merkst du dann was. Vieles macht sich nämlich erst später bemerkbar. Aber möglicherweise geht der Krug an dir vorbei. Dann hast du Glück gehabt. Helmut Schmidt hatte wohl auch solche Gene, dass der bei seinem Kettenrauchen nicht früher gegangen ist , ist schon erstaunlich. Es trifft halt nicht jeden. Ich (w 65) sorge lieber vor.
Reply
Joy
September 11, 2016 at 7:47 pm

Du lebst noch in der Märchenwelt.
Reply
Gisela
April 26, 2016 at 9:42 am

It will be soon over with poisening of the world and human life.
We will go into a wonderful world pretty soon and the Giftmischer,
in german languages will be called to the table and have to face
judgement.
Like we say in englsih – every dog has its day. There is always light on
the end of the tunnel. Come from Love of the heart, always…..
Reply
AV
April 26, 2016 at 9:44 am

Schön und gut, aber gibt es Belege dafür? Was ist in diesen Produkten drin? Wie schaden diese Produkte uns genau? Ich möchte hier ja nicht boykottieren, aber sich hinstellen und rumschreien kann jeder. Ich könnte mir jetzt auch eine tolle Liste zusammenstellen und behaupten “Alles Gift, macht Krebs”. Solange es nicht belegt ist oder man zumindest mal ein paar Details auf Tasche hat, sollte man vielleicht einfach mal die Klappe halten. Das Netz ist voll von Panikmachern die nicht ernst genommen werden und mit solchen tieffundierten Beiträgen schafft man keine Massenwahrnehmung, man erreicht höchstens Ablehnung als Verschwörungs-Heini. Jemand der sich “investigativ und unabhängig” in den Header schreibt sollte vielleicht ein wenig mehr zu bieten haben als heiße Luft und ein nettes JPEG.
Reply
Daniel Anderson
April 26, 2016 at 11:31 am

Make a list please in which product is NOT Monasanto.
Reply
Jutta Kühn-Rechenmacher
July 28, 2016 at 5:48 pm

I would definitely like such a “positive list”, but nobody seems to be willing or able to put it together. Do you have any idea what we could possibly do?

Going through the list of Monsanto owned food producers I was shocked how many of their products I used to regularly have in my kitchen. I’ll print out the Monsanto list” and give it to my kids and friends, so that they too can take care.

Thank you for the info and all the effort, Daniel Anderson
Reply
Sonja
April 27, 2016 at 6:04 am

Sind ja einfach mal alle die man so im täglichen Gebrauch hat! Ich fände es gut eine liste zu haben mit Marken die man unbedenklich kaufen kann und ob es da eine Garantie gibt das die wirklich nicht diesen scheiß verwenden ist noch die frage!
Reply
JBA
May 24, 2016 at 4:31 pm

Was? Alle, die man im täglichen Gebrauch hat? Dann leben Sie ja auch ohne die Gifte reichlich ungesund 😀
Ich habe die Liste wieder und wieder gelesen, NICHT EIN EINZIGES Produkt gefunden, was ich die letzten Jahre mal gekauft hätte. Anscheinend sind Sie ein Opfer der Werbung geworden. Ich habe seit 15 Jahren keinen TV-Anschluss, weil ich mir den Mist nicht reinziehen will und auch keine Zeit für so etws habe. Anscheinend lebe ich dadurch reichlich besser. Ernähre mich Paleo (http://www.paleo360.de) und verwende keine unnötigen Produkte im Haushalt wie zB Weichspüler und chemische Reinigungsmittel. Für fast alles geht auch Essig oder Orangenöl. Denken Sie mal über Ihr Konsumverhalten nach, dann würden Sie ebenfalls KEINES der genannten Produkte brauchen.
Reply
Schendi
August 22, 2016 at 4:13 am

Die man unbedenklich kaufen kann?? Die würdest du erst recht nicht kaufen, weil du die Produkte noch nie im laden gesehen hast. Wer Trinkwasser in Flaschen kauft, der kauft auch irgendwann Luft in Flaschen zum atmen.
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Giftmüüüüüüscher
April 27, 2016 at 3:47 pm

Die Produkte da oben sind nicht giftig höchstens ungesund oder Genmanipuliert!!! Bitte etwas seriöser wär super!

Das Giftmischer bezieht sich auf Agent Orange das Entlaubungsmittel das als Gift im Vietnamkrieg benutzt und von Monsanto hergestellt wurde. Agent Orange wurde unter anderem von den US-Firmen Dow Chemical und Mobay, einem Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto und der Bayer AG, hergestellt und geliefert. -Die BAyerAG teil der IG Farben stellte ZyklonB, mit dem Millionen Juden Roma Linke und alles was nicht dem arischen entsprach umgast wurden her.- Bis heute gab es keine wirkliche Entschuldigung noch irgendeine Wiedergutmachung. Agent Orange führt bis heute zu erheblichen, oft irreversiblen Gesundheitsschäden bei der Bevölkerung der ehemaligen Einsatzgebiete.

Laut Angaben des Vietnamesischen Roten Kreuzes von 2002 leiden etwa eine Million Vietnamesen an den Spätfolgen von Agent Orange, vor allem an Fehlbildungen (insbesondere Lippen-Kiefer-Gaumenspalten) und Immunschwächen. Viele vietnamesische Neugeborene kommen auch drei Generationen nach dem Einsatz von Agent Orange noch mit schweren Fehlbildungen zur Welt. Auch Krebs zählt zu den Spätfolgen. Es gibt zwar bis heute keine Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen der Exposition mit Agent Orange und der Tumorentstehung bestätigen, jedoch ist Dioxin als krebserregend bekannt.
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Tarie
August 17, 2016 at 2:58 pm

Hast aber schön kopiert…
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NOFOOL
April 28, 2016 at 7:07 am

San Pellegrino ist ein Wasser. Es besteht aus Wasser. Welches Gift wird dort wie hinzugefügt? Eine Quellenangabe,wie die obige Liste zustande kam, wäre auch nicht schlecht. Es würde die Seriösität des Beitrags ungemein steigern.
Gruß
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Danibanane
April 28, 2016 at 1:02 pm

Gerade gesehen bei Kaufland!

Kaufland schmeißt die ganzen Artikel von den Firmen aus dem Sortiment! Richtig so! Bin am überlegen ob ich nun nurnoch zu Kaufland gehe!
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Mister X
May 6, 2016 at 6:45 pm

sagte der Kauflandmitarbeiter…
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Heinz Becker
May 23, 2016 at 10:11 am

Das glaubste doch selbst nicht!! Die hätten ja nix mehr zu verkaufen!!!
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Mister Y
June 7, 2016 at 7:11 am

Das Zeug gibt es heute noch bei Kaufland, so ein Quatsch…war wohl doch der Kauflandmitarbeiter 🙂
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Huaba Sebbl
April 28, 2016 at 6:30 pm

Ja ne is klar.
Da bleiben nicht mehr viele Hersteller bzw Anbieter.
Dann nehmen wir noch alles was geräuchert ist und wo NPS drin ist auf die liste und schon sollte man fast nichts mehr essen.

Wenn ich mal schau was der bio Spargel neben mir gespritzt wird (nachts und Traktor ohne Licht ) rate ich euch auch noch von allen Obst und Gemüsen ab. “Ironie an”
Am besten eine Packung Rasierklingen essen davon bekommt man keinen Krebs. “Ironie aus”
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Margot
May 1, 2016 at 4:33 pm

Irgendwann bekommt auch der Dümmste mit, dass man Geld nicht fressen kann.

Ich frage mich nur, wie die Generationen vor uns ohne diese Artikel, die aufgelistet sind, überleben konnten.
Geile neue Welt und es wird noch schlimmer kommen.

Ich denke es geht nicht um Panikmache, sondern um Aufklärung, damit man bewusster einkauft. Manche Dinge benötigt man wirklich nicht, es wird uns nur eingebleut .
Der Film ” Der mit dem Wolf tanzt ” zeigte es auch schon ganz deutlich, wie manche Menschen keinen Respekt mehr vor anderem Leben haben. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass dies immer schlimmer wird. Jeder zeigt mit dem Finger auf den anderen, anstatt dass er mal bei sich selbst anfängt.
Ich kaufe nur noch das Nötigste und das bewusst. Lebensmittel meist auf dem Wochenmarkt, bei ansässigen Bauern. Fleisch und Wurst bei nem Metzger der das Vieh aus der Region schlachtet. Und Fleisch gibt es so wie früher, höchstens 1 mal die Woche. Giftstoffe kann ich wohl nicht vermeiden, aber reduzieren. Meine Arbeitszeit habe ich reduziert, da Stress auch krank macht und man dem Finanzamt die Möglichkeit gibt, weniger abzugreifen. Möbel kann man auch gebraucht kaufen, da sind die Giftstoffe dann schon ausgedampft 😉 Es gibt viele Möglichkeiten sich aus dem System ein wenig rauszunehmen.
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wonder
May 1, 2016 at 7:52 pm

wow man darf gar nichts mehr. applaus!
ganz ehrlich, wenn es danch geht darf man nicht mal mehr atmen, denn die luft ist auch verseucht. jahre oder gar jahzehnte verwenden wir diese produkte und, oh wunder, wir leben alle noch. und ich kann von mir und meiner familie sagen, dass KEINER irgendwelche krankheiten oder gendefekte hat.
immer diese panikmache
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Ich der Mensch
June 30, 2016 at 6:15 am

DAS ist doch mehr wie DUMM solche Weisheiten los zu lassen !!!
Dann seien sie einfach “nur” GLÜCKLICH , das SIE so Kern GESUND sind !!!
Viele andere Menschen sind es NICHT !!!
Was nicht ist kann ja noch kommen….. irgendwann trifft es an einem Jeden !!!
Haben die schon mal was Krebs gehört , trifft auch immer Leute.
Oder von Allergien ? Neurodermitis ?
Diese Panikmache ist NICHT umsonst !!!
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Dany
September 26, 2016 at 11:01 am

Noch nicht….
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Dany
September 26, 2016 at 11:02 am

Das gehörte zu “wonder”.
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Alexander
May 6, 2016 at 7:45 am

Der FEIND sind nicht diese Unternehmen, sondern das GELD.
Wenn wir das Geld komplett abschaffen, können wir in FRIEDEN und FREIHEIT leben.
Alles andere ist sinnlos.
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Ulrich Küpper
May 7, 2016 at 8:11 am

Warum immer diese Hetze ? Bin trotz dieser Produkte nicht einen Tag in meinem achtzigjährigem Leben krank gewesen. Habe viele tausende Bierfässer in meinem langjährigem Beruf als Getränkehändler geschleppt. Es deutet auch nichts darauf hin, dass mein Leben bald beendet wäre. Also bitte nicht so übertreiben
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Ilka
May 7, 2016 at 11:12 am

Super. Erst ist alles krebserregend, jetzt ist alles vergiftet. Komisch nur,dass die meisten Menschen immer älter werden und somit die Lebenserwartung immer höher wird.
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steiner2
May 29, 2016 at 2:45 pm

Monsato hat die Atombombe von Hiroschimagebaut
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Dany
September 26, 2016 at 11:03 am

Ilka, bloß WIE werden sie älter, mit allen möglichen Gebrechen und Krankheiten.
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Susan
May 25, 2016 at 7:00 am

Ja, ja, der Körper ist schon ein Phänomen für sich, was der alles aushält. Er tut ja auch nicht weh und zeigt keine Anzeichen, wenn wir selbst sie nicht sehen wollen. Die die soweit sind, erwacht oder was auch immer und sich die Kacke beginnen anzuschauen, bei denen erwacht auch das Bewußtsein, dass unser Körper viel älter und schlauer ist als unser Verstand und so kommt es, dass diese Körper das auch zeigen.
Wenn unser Körper noch so, nennen wir es “göttlich” wäre, wie wir eigentlich sein sollten, dann wären in unserem Körper genügend Moleküle vorhanden, welche alle Stadien von Krankheiten in schneller Zeit heilen könnten. Da unsere Nahrung degeneriert ist und das nicht erst seit heute, geben die Körper unserer Mütter und die Milch der Mütter nicht mehr genügend Moleküle an das ungeborene und das geborene Kind ab. So kommt das Kind schon mit einem Selbstheilungsdefizit auf die Welt!!!!
Ein Aids-Kranker hat z. B. gar keine dieser Moleküle mehr. Nun gibt es jedoch schon (ich weiß von einer) Firmen, die in Nahrungsergänzungsmitteln diese Moleküle “einfangen” und man kann sie einnehmen. Die Pharmaindustrie würde jedoch niemals gestatten, dass man diese in hoher Dosierung nimmt, dann wirken sie nämlich. Also muß auf diesen Nahrungsergänzungsmitteln z. B. stehen: Nehmen sie 2 x täglich 2 Kapseln, Bitte überschreiten sie diese .. nicht. Ich habe schon selbst solche Dinge eingenommen und der Effekt den diese haben ist enorm und innerhalb einer halben Stunde arbeitet der Körper auf Hochtouren, genau genommen unsere Abwehr.
Nochmal zurück, unser Körper zeigt uns nur das, was wir sehen wollen und was wir wahrnehmen wollen und wo er überzeugt ist, wir können dies auflösen, nennen wir es Karma oder negative Energien. Also kümmert euch um euch, um eure Anhängsel, dann wird auch euer Körper euch zeigen, was im Argen liegt und wo eure Heilung voranschreiten möchte!!!!
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Judy
June 1, 2016 at 4:42 am

Susan, um welches Nahrungsergänzungsmittel handelt es sich denn? Danke
Reply
Judy
June 1, 2016 at 4:40 am

1. wieso macht ihr nicht eine Anmeldung über Facebook, Google+ oder gmail möglich?

im Grunde ist bereits alles verseucht was nicht natürlichen Ursprungs. Unser Körper kann Gifte assimilieren bis zu einem gewissen Grad, der Rest müllt die Mitochondrien zu und entwickelt alle Erkrankungen. Es gibt ein Gegenmittel Q10 und reines Vit C-googelt-youtube Dr. Enzmann!
Zum anderen horcht auf euren Körper, das sensitivste Messinstrument.

Die Bevölkerung wird zwar immer älter, aber schaut euch die Arztpraxen und Kliniken an wer diese am meisten aufsucht? Welche Altersgruppe kauft die meisten Medikamente gegen was? Schleichende Vergiftung die am Ende zu Leber und Nierenversagen führt, weil Gifte den Lebensfluss blockieren.
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jambasparabo
June 27, 2016 at 6:46 pm

Naja irgendwann sterben wir so oder so alle.
Reply
Hotteeinser
June 28, 2016 at 10:13 pm

Wo genau war jetzt der investigative Teil des Artikels? Und was hat das ganze mit Journalismus zu tun? Ich hab das Gefühl das bewegt sich hier mehr so auf dem Niveau von YouTube Videos von Kondenzstreifen, in denen investigative Journalisten hoch wissenschaftlich über Chemtrails aufklären. Schade investigativen Journalismus so in den Dreck zu ziehen und dem Thema und den selbst gesetzten Zielen so wenig gerecht zu werden.
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Dale
June 29, 2016 at 7:00 pm

Mal die Oma fragen wie man Essen zubereitet, und nicht nur Fertigfraß in den Kopf schieben. Soll ja echt gesünder sein……
Reply
Kerstin
June 29, 2016 at 8:01 pm

Wie kann man denn als Uni eine Liste mit derart vielen Schreibfehlern veröffentlichen??
Gute Idee, aber schlechte Ausführung. Wer nicht mal Firmennamen richtig schreibt, bei dem lässt die Genauigkeit der Recherche leider auch große Zweifel….
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Doris Hoerner
July 1, 2016 at 7:42 pm

Dr- Oetker sollte auf die Liste, weil sie wollen Gentechnik vermeiden, können es aber noch nicht für alle Produkte garantieren
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Alex
July 19, 2016 at 12:33 pm

Meine Güte, es ist doch keine Panikmache und ich werde nicht gleich umfallen wenn ich die Produkte esse weil sie nicht in dem Sinne vergiftet sind! Man sollte nur hinter die Fassade gucken und sich Gedanken machen, was man tun kann um diesen Riesen Konzern nicht noch mehr Macht zu geben! Denn wann alle so denken, wie die Masse, haben wir zukünftig gar nichts mehr zu melden. Momentan können wir noch etwas bewegen, jeder einzelne! Leider ist das alles für die meisten Leute “einfach zu viel” und sie wollen sich damit nicht auseindersetzen.
Reply
Klaus
July 29, 2016 at 9:19 am

Zur besseren Übersicht sollte man die Produkte auflisten, die man überhaupt noch kaufen kann. Da bleibt wohl nicht allzu viel. Erzähl mir jetzt keiner was von Bio – Produkten. Selbst die können in China angebaut sein und sind für den westlichen Verbraucher quasi unkontrollierbar.
Reply
Marcel
August 18, 2016 at 7:40 am

So ein Quatsch. Wer wirklich sicher gehen will keinen Giftcocktail mit Roundup, Glyphosat oder Genmanipuliertem Saatgut zu kaufen der kauft einfach BIO.
Reply
Bart Simpson
August 18, 2016 at 8:28 am

Was ist den so giftig?
Und, wäre es nicht einfacher eine Liste der ungiftigen Nahrungsmittel aufzustellen?
Reply
Jimmy Floyd
August 20, 2016 at 11:10 am

Wäre vielleicht etwas eindrucksvoller wenn nicht jeder zweite Markenname in der Liste falsch und der Artikel insgesamt so bescheiden geschrieben worden wäre.
Reply
Christian Sons
August 26, 2016 at 9:34 am

BOYKOTT, BOYKOTT, BOYOTT…

für alle Firmen als Monsanto, Bayer, Pharmafirmenetc..

mit schädlichen Mitteln…für Mensch, Tier u. Umwelt
Reply
Claus
August 27, 2016 at 6:20 pm

Es fehlt die Information, dass Bill Gates und seine Gattin die Hauptaktionäre von Monsanto sind.
Reply
Kritik ist berechtigt
September 13, 2016 at 5:08 am

Geehrter anonymos,

Ihren Artikel in allen Ehren. Man tappt zu leicht bei dem Thema eigene Sicherheit in die Fallen Emotionalität und Polemik . Diese Sehnsucht nach selbstbestimmter Sicherheit für uns und unsere Familien ist nicht klein und auch nicht schlecht zu reden. Auch mir liegt die Sicherheit der Menschen, die mir nahe stehe sehr am Herzen und Sie berühren mit Ihrem Artikel “US-Giftmscher Monsanto” einen sensiblen Punkt. Gerade weil man sich hier zu leicht von Emotionalität, ich möchte nicht sagen, dass Emotionalität etwas schlechtes ist, leiten lässt, sollten Sie darauf achten Ihren Standpunkt zu stärker begründen. Als technisch-naturwissenschaftlich interessierter Leser wünsche ich eine fundiertere Beweisführung. Andeutungen auf Ereignisse beziehungsweise auf Gifte und Schadstoffe sind in dem reinen Text nahezu vollständig ohne Quellenangabe. Es ist deshalb nicht unverständlich, dass sich auch viele kritische Stimmen gegen Ihren Artikel erhoben haben. So kann man Ihre Befürchtungen und Ängste wahrnehmen, die sie mit vielen von uns teilen , aber kaum einem Leser bietet der Artikel eine Möglichkeit sich eigenständig, rational mit dem Thema auseinander zusetzen. Besonders vermisst wird die exakte Quellenangabe der “Liste”. Technische Universität Berlin reicht nicht aus, das brauch ich Ihnen sicher nicht erzählen. Ich hoffe sie haben das einfach nur übersehen und das ist eine Ausnahme.
Das Thema manipulierte Lebensmittel ist ein auserordentlich interressantes und brisantes Thema. Ich hoffe Sie haben viele sensibel für dieses Thema gemacht, die sich weiter, woanders informieren, denn Ihr Artikel kann leider nich mehr, als auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Das ist Ihnen aber gelungen.
Reply
Gustav
September 16, 2016 at 5:27 am

Diese Liste ist derselbe Witz wie die Listen, die über Konzerne sonst auch rumgehen. Und es sind auch dieselben Fehler drin wie immer. Das ist eine Auflistung von Markennamen und nicht von Produkten. So eine Liste macht meine Oma in 10 Minuten. Nehmen wir mal ein Beispiel: Thomy! Thomy ist eine Marke und kein Produkt. Produkte unter diesem Namen gibt es en masse, und die werden auch an den verschiedensten Orten hergestellt. Daneben gehören sie unterschiedlichsten Produktgruppen an. Eine Aussage wie “Thomy verwendet Monsanto” ist so viel wert wie die Feststellung, dass es im Sommer wärmer ist. Entweder kann man auflisten welches Produkt welches Monsanto-Produkt verwendet, oder das Ganze ist völlig sinnlos. Die erbärmliche Qualität dieser Liste zeigt sich am besten darin, dass die Marke Bärenmarke schon seit 10 Jahren nicht mehr der Nestle gehört sondern der Fa. Hochwald. An so einem Beispiel kann man leicht erkennen, dass das alles nur lächerlicher Murks ist.
Reply
Ute
September 20, 2016 at 8:13 am

Liebe Leute, es geht doch gar nicht darum, dass in den aufgelisteten Produkten Gifte sind sondern darum, die Firma zu boykottieren. Und es sind doch nur Beispiele….ich für meinen Teil werde die wenigen Produkte der Liste, die ich gekauft habe, in Zukunft nicht mehr kaufen.
Reply
Alexander Straub
September 20, 2016 at 9:35 am

Ich hate diese Dreckskonzerne so!!!
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ado
October 29, 2016 at 2:38 pm

haha leider ist Monsanto nicht mehr U.S, sondern GER ….nur so zur info ihr helden der menschheit
Reply
Martin L.
October 29, 2016 at 2:39 pm

na ja, ich werde meinen Elektrorasierer von Braun nicht wegwerfen….obwohl die Firma auf der Liste steht. Beim genaueren Betrachten der Liste ist mein Fazit – 1. nicht mehr Rasieren – 2. biologischer Selbstversorger werden…..weiter vermisse ich die Eigenmarken von Migros und Aldi auf der Liste……am besten ist wohl…..man verzichtet auf alles….und wartet den Moment ab wo man Verhungert ist……..
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Nick
October 30, 2016 at 11:23 am

Mist,grad ne Flasche Domestos getrunken.
Reply
Harald Joerke
October 30, 2016 at 11:46 am

In den USA erfolgt der Leistungsaustausch über US-Dollars, die nichts mehr wert sind, weil es keine Goldparität mehr gibt. Falls die “Menge” verfügbarer US-Dollars nicht reicht, wird eben wieder frisches Geld gedruckt.

Der einzige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, für den ich jemals Bewunderung und Respekt empfunden habe, wurde nach meiner Ansicht deshalb umgebracht, weil er die Machenschaften der “hohen Politik” in die richtige Richtung lenken wollte. Seit dieser Zeit interessiert sich vielleicht nur noch Al Gore dafür, was Unternehmen wie Monsanto langfristig mit ihren Produkten alles anrichten! Aber er alleine ist machtlos – und wenn er Macht hat, werden ihn gewisse Kreise einfach umbringen (lassen), weil sie ihre Profite nicht aufs Spiel setzen wollen.

Abgesehen von dem Mann, der angibt, trotz dieser tollen Produkte ein Alter von über 80 Jahren erreicht zu haben, sehe ich immer mehr Menschen, die schleichend Opfer ihrer Fehlernährung geworden sind – mit enormen Folgeschäden!

Die Ureinwohner der USA, die jetzt noch in Reservaten ihr elendes Dasein fristen, haben nun vielleicht eine Chance, wieder Boden zu gewinnen. Sie müssen nur warten, bis sich die Nachkommen der “Mayflower” endlich alle selbst vergiftet haben.

Fressen, Saufen, Völlerei – sind sichere Mittel, sich langfristig selbst umzubringen.
Gott sei Dank gibt es für Delikte wie “Mord” in vielen Staaten der USA noch die Todesstrafe. Leider sehe ich aber noch nicht die sonst so mutigen Rechtsanwälte, die hier mal etwas für die Gerechtigkeit tun könnten. Aber warum sollen sie den (finanziellen) Ast auf dem sie sitzen, um finanziell “Harakiri” zu betrieben?

Die 50.000 US-amerikanischen Soldaten und ihre Familien sollten schon allein deshalb in Deutschland bleiben, weil sie hier wenigstens nachvollziehen können, was sie sich antun, wenn sie sich mit Monsanto-verseuchten Produkten vollstopfen!
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Millennials sind "schwuler" - Wie homosexuell ist Europa ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Nov 2016 14:21

Wie homosexuell ist Europa.jpg
Wie homosexuell ist Europa.jpg (41.46 KiB) 5072-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/panorama/Wie-homosex ... 99856.html
Freitag, 04. November 2016
Millennials sind "schwuler" - Wie homosexuell ist Europa ?

Wie viele Schwule gibt es eigentlich? Bislang wurde die Zahl homo-, bi- und transsexueller Menschen lediglich geschätzt und mit einer ominösen Dunkelziffer abgerundet. Berliner Marktforscher wollten Klarheit schaffen.

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Die Fragen sind echte Dauerbrenner: Wie viele Schwule gibt es eigentlich? Und wie viele Menschen sind lesbisch, bisexuell oder transgeschlechtlich? Seit vielen Jahrzehnten versuchen Statistiker diese Fragen zu beantworten. Doch Umfrageinstitute tun sich schwer damit.

Genaue Zahlen sind nicht verfügbar. In Deutschland haben es Homosexuelle vergleichsweise gut. Doch in vielen anderen Ländern erfahren sie gesellschaftliche Ächtung, wenn sie ihre Sexualität offen ausleben. Zudem ist Sexualität etwas sehr Privates, über das viele Menschen nicht sprechen wollen. Und die Selbstzuordnung als schwul, lesbisch, bi, trans oder intersex ist nicht immer einfach, manche Menschen fühlen sich von keiner dieser Kategorien richtig erfasst.

All das führt dazu, dass der LGBT-Anteil der Bevölkerung bisher meistens geschätzt und mit einer ominösen Dunkelziffer abgerundet wurde. Je nach Schätzung sollen weltweit zwischen fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung homosexuell sein - in Deutschland wären das also mindestens vier Millionen Menschen.

Das Berliner Marktforschungsinstitut Dalia wollte mit einer Studie Klarheit über den tatsächlichen LGBT-Anteil schaffen und hat jüngst die Ergebnisse der europaweiten Umfrage veröffentlicht.

In einer ersten Frage sollten die Teilnehmer angeben, ob sie sich selbst als "lesbisch, schwul, bisexuell oder transgeschlechtlich" bezeichnen würden. Im zweiten Schritt sollten die knapp 12.000 Befragten ihre aktuelle sexuelle Orientierung mit den Worten "ausschließlich heterosexuell", "hauptsächlich heterosexuell, manchmal homosexuell", "gleichermaßen heterosexuell und homosexuell", "hauptsächlich homosexuell, manchmal heterosexuell", "ausschließlich homosexuell", "asexuell", "keine Angabe" beschreiben.
Deutschland ist am schwulsten

Auch wenn die Statistiker von Dalia auf Lücken in ihrer Umfrage hinweisen, so lassen sich zumindest neun Länder der EU vergleichen. Zehn Prozent der Europäer aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, Österreich, Polen, Ungarn und den Niederlanden bezeichnen sich als etwas anderes als "ausschließlich heterosexuell". Fast sechs Prozent der Teilnehmer beantworteten die Frage danach, ob sie sich als lesbisch, schwul, bisexuell oder transgeschlechtlich (LGBT) bezeichnen würden, mit Ja.

Mit 7,4 Prozent LGBT-Anteil ist Deutschland Spitzenreiter, gefolgt von Spanien (6,9 Prozent) und England (6,5 Prozent). In Ungarn ordneten sich mit nur 1,5 Prozent die wenigsten Menschen der LGBT-Community zu.

Frauen bezeichneten sich häufiger als lesbisch, bisexuell oder transgeschlechtlich, als es Männer taten. Insbesondere die Niederländerinnen zeigten sich sehr offen. Nur in Polen und Großbritannien gaben mehr männliche als weibliche Teilnehmer an, sich zur LGBT-Kategorie gehörig zu fühlen.
Online größere Offenheit
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Noch etwas anderes stellten die Berliner Marktforscher fest: Je jünger die Befragten, umso häufiger gaben sie an, nicht ausschließlich heterosexuell zu sein. Die LGBT-Millennials liegen in Spanien mit 14 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Großbritannien mit mehr als 12 Prozent. In Deutschland sehen sich mehr als 11 Prozent der 14- bis 29-Jährigen als lesbisch, schwul, bisexuell oder transgeschlechtlich.

Befragt wurde ausschließlich online. Aus Sicht der Marktforscher hat das den Vorteil, dass die Leute ehrlicher auf persönliche Fragen antworten, als wenn ihnen ein Interviewer gegenübersitzt. Dennoch seien die Daten weit davon entfernt, ein definitives Bild zu zeigen. Trotz anonymer Befragung bleibe die sexuelle Identität ein sehr persönliches Thema.

Quelle: n-tv.de , dsi
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Wildpinkler bekommen Girlanden - 550 Millionen Inder leben ohne Toilette

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Nov 2016 11:33

http://www.n-tv.de/wissen/550-Millionen ... 14391.html
Wildpinkler bekommen Girlanden - 550 Millionen Inder leben ohne Toilette

Ein Leben ohne Toilette ist für Mitteleuropäer undenkbar, für viele Inder dagegen alltägliche Realität. Die indische Regierung will das ändern und muss kreative Wege gehen, um ihre Bürger ans Stille Örtchen zu gewöhnen.

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Rund 550 Millionen Inder haben keinen Zugang zu Toiletten - mehr Menschen als in jedem anderen Land der Welt. Die Regierung hat sich mit ihrer Kampagne "Sauberes Indien" das Ziel gesetzt, diese Zahl bis 2019 auf null zu reduzieren. Doch Studien zeigen, dass viele Inder selbst dann die Toilette nicht benutzen, wenn sie Zugang zu einer haben. Fünf kreative Wege, wie Indien seine Bürger zu mehr Toilettennutzung bewegen will:

Mach es für Kinder: Eine der jüngeren Kampagnen der indischen Regierung setzt auf Kinder. Die Kampagne "Asli Tarakki" (etwa: "Echter Fortschritt") will mit ihrer Hilfe Erwachsene beeinflussen, die bisher aus Gewohnheit keine Toilette benutzen. Werbefilme und Plakate zeigen Kinder, die sich über Männer lustig machen, die ihre Toilette nicht benutzen, obwohl sie eine haben. "Studien zeigen, dass wir den Menschen nicht nur Toiletten bauen müssen", heißt es dazu von der Regierung. "Wir müssen ihnen auch zeigen, dass es wichtig ist, sie zu benutzen."
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Es stinkt zum Himmel!: Die Not mit der Notdurft Es stinkt zum Himmel!: Die Not mit der Notdurft Es stinkt zum Himmel!: Die Not mit der Notdurft ... Viele Menschen verrichten ihr Geschäft nach wie vor im Freien, und wenn es eine Form von Toiletten gibt, dann handelt es sich meist um verdreckte Grubenlatrinen. Es stinkt zum Himmel! Die Not mit der Notdurft

Keine Toilette, keine Braut: Im Bundesstaat Haryana sorgt die Kampagne "Keine Toilette, keine Braut" seit 2005 dafür, dass mehr Frauen Zugang zu einer Toilette bekommen. Die Kampagne ermutigt Frauen, Ehemänner abzulehnen, die ihnen keine Toilette zur Verfügung stellen. Auch im Bundesstaat Bihar gibt es eine ähnliche Kampagne. Hier wurden junge Frauen dazu ermutigt, Goldschmuck als Geschenk abzulehnen, so lange ihre Eltern keine Toilette für sie gebaut haben. Goldschmuck ist für viele indische Frauen immer noch die wichtigste Form der Altersvorsorge. Traditionell bekommt eine Braut von ihrer Familie zur Hochzeit so viel Goldschmuck wie möglich, als Zeichen des Wohlstands und um sie und die neue Familie finanziell abzusichern.

Girlanden für Wildpinkler: Im IT-Zentrum Hyderabad hat die Polizei 2016 damit begonnen, Wildpinkler an den virtuellen Pranger zu stellen. Wer in der Öffentlichkeit urinierte, musste sich eine Girlande umhängen und sich fotografieren lassen. In einer ähnlichen Aktion im Bundesstaat Rajasthan wurde mit Hilfe von Trommeln vertrieben, wer gegen das Verbot des öffentlichen Urinierens verstieß.
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Kein Amt ohne Toilette: In immer mehr Bundesstaaten in Indien darf sich nur auf ein politisches Amt bewerben, wer eine eigene Toilette besitzt und benutzt. In 2015 wurde ein solches Gesetz im Bundesstaat Gujarat vor Gericht angefochten - und blieb bestehen. "Politische Würdenträger sollten Vorbilder für alle Bürger sein", urteilte das Gericht.

Auf eigene Faust: Neben den offiziellen Kampagnen stechen in Indien auch immer wieder einzelne Aktivisten hervor, die im Kampf für mehr Toiletten einen Unterschied machen wollen. Die bekannteste Kämpferin ist die 105 Jahre alte Kunwar Bai Yadav, die ihre Mitbürger in ihrem Heimatdistrikt Dhamtari unermüdlich über die Vorteile von Toiletten aufklärte. Der Lohn: Dhamtari hat inzwischen offiziell eine Toilettenquote von 100 Prozent. Vor Kurzem dankte der indische Premierminister Narendra Modi der Aktivistin persönlich für ihren Einsatz und berührte ihre Füße - in Indien eine Geste der höchsten Wertschätzung.
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Quelle: n-tv.de , Siddhartha Kumar, dpa
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Stellen kaum zu besetzen - BKA-Bewerber bestehen Deutsch-Test nicht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Dez 2016 12:54

http://www.n-tv.de/politik/BKA-Bewerber ... 44016.html
Samstag, 03. Dezember 2016
Stellen kaum zu besetzen - BKA-Bewerber bestehen Deutsch-Test nicht

Beim Bundeskriminalamt sind Stellen zu besetzen, aber es finden sich einfach keine Kandidaten. Als Haupthürde erweist sich der Deutsch-Test, bei dem mögliche Bewerber ihre Kenntnisse unter Beweis stellen sollen. Das klappt jedoch immer schlechter.

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Weil Bewerber reihenweise den hauseigenen Deutschtest vermasselt haben, kann das Bundeskriminalamt viele Stellen nicht besetzen. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf den Bund Deutscher Kriminalbeamter.

Demnach sollten 120 der in diesem Jahr neu geschaffenen 317 Stellen an Kommissarsanwärter vergeben werden. Doch nur 62 hätten ihre Ausbildung beim BKA angetreten. Als Hauptgrund nannte der BDK-Vorsitzende André Schulz den Rechtschreibtest im Aufnahmeverfahren, an dem die meisten Bewerber trotz Abitur scheitern würden.
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"Die Hürden bei der Aufnahmeprüfung wurden schon in den vergangenen Jahren bei der Polizei in den Ländern und beim Bund gesenkt: sei es beim Mindestalter, bei der Mindestgröße oder beim Sporttest", sagte Schulz dem "Spiegel". "Wenn nun auch der Deutschtest reduziert oder gar abgeschafft wird, muss man sich schon fragen, was mit unserem Bildungssystem nicht in Ordnung ist."

Eine Abschaffung scheint zwar nicht bevorzustehen, wohl aber eine Änderung im Testverfahren. Zwar teilte das Bundesinnenministerium dem Bericht zufolge auf Anfrage mit, es werde an den Sprachtests festhalten. Allerdings sollten die Anforderungen im nächsten Jahr "modernisiert" werden.

Quelle: n-tv.de , sba/dpa
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Renommierter Kirchenrestaurator tritt aus Kirche aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Dez 2016 17:11

http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/ ... 99244.html
Wulf Bennert
09. Dezember 2016
12
Renommierter Kirchenrestaurator tritt aus Kirche aus
Einer der renommiertesten Restauratoren von Kirchen und Baudenkmalen in Deutschland, Prof. Wulf Bennert. Foto: Tino Sieland
Einer der renommiertesten Restauratoren von Kirchen und Baudenkmalen in Deutschland, Prof. Wulf Bennert. Foto: Tino Sieland

Hopfgarten (idea) – Einer der renommiertesten Restauratoren von Kirchen und Baudenkmalen in Deutschland, Prof. Wulf Bennert (Hopfgarten bei Weimar), ist aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Der 74-Jährige begründete seinen Schritt mit dem linkslastigen und islamfreundlichen Kurs der Kirche. Seiner Entscheidung sei ein „schmerzhaftes“ Ringen vorausgegangen, schreibt er in einem Brief an die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann (Erfurt). Schließlich sei die evangelische Kirche ein wesentlicher Inhalt seines Lebens gewesen. So habe er sich bereits zu DDR-Zeiten als Synodaler in der thüringischen Landeskirche engagiert und sei Vorsitzender eines Gemeindekirchrates gewesen. Zudem habe er in den vergangenen drei Jahrzehnten mehrere Hundert Kirchengebäude in ganz Deutschland restauriert. Außerdem setzte Bennerts 1990 gegründete Firma weltberühmte Gebäude wie das Brandenburger Tor in Berlin, die Wartburg in Eisenach und Schloss Neuschwanstein instand.
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Vorgehen der EKD erinnert an „Gesinnungsschnüffelei des DDR-Regimes“

Anlass für den Kirchenaustritt seien Beschlüsse der jüngsten EKD-Synode in Magdeburg gewesen. So habe die Synode den Rat der EKD unter anderem darum gebeten, die politischen Ansichten in Kirchengemeinden überprüfen zu lassen, um so Antisemitismus, Homophobie und Islamfeindlichkeit auf die Spur zu kommen. Bennert: „Es ist für mich nicht hinnehmbar, dass Kirchensteuern dazu verwendet wurden – und in Zukunft noch umfangreicher verwendet werden sollen –, um die politischen Einstellungen der Gemeindeglieder systematisch zu untersuchen.“ Das erinnere ihn „in fataler Weise an die Gesinnungsschnüffelei des DDR-Regimes“. Mit ihrem Motto „Klare Kante gegen rechts“ und ihrer einseitigen Verurteilung der AfD verbreitere die EKD zudem den tiefen Graben, der sich inzwischen durch Deutschland ziehe.

Kirche soll sich nicht wie eine Partei gebärden

Ein weiterer Grund für seinen Kirchenaustritt sei die Entscheidung des EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), während seiner Israel-Reise im Oktober gewesen, das Kreuz beim Besuch des Tempelbergs und der Klagemauer abzulegen, so Bennert. Er wolle kein Mitglied einer Kirche sein, „deren höchster Repräsentant ohne Not das zweitausendjährige, die gesamte Christenheit einigende Symbol des Kreuzes verleugnet“. Er gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass sich die evangelische Kirche irgendwann nicht mehr wie eine politische Partei gebärde, sondern sich wieder auf die Verkündigung des Evangeliums konzentriere. Dann wolle er gern wieder eintreten, so Bennert.

Lieberknecht: Dieser Austritt trifft die Kirche ins Mark

Verständnis für Bennerts Entscheidung äußerte die frühere Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht (CDU), gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Die Pastorin kennt ihn seit über 30 Jahren. Die Politikerin mahnte die Kirche, sich ernsthaft mit den von Bennert vorgebrachten Beschwernissen auseinanderzusetzen: „Wenn sich ein so engagierter und zu allen Zeiten kritisch fragender Christ an Praktiken der DDR-Führung erinnert fühlt, dann muss das für die Kirche Anlass zu kritischer Selbstreflexion sein. Denn solche Austritte treffen sie ins Mark.“ Derartige Entscheidungen seien Ergebnis eines aufseiten der EKD fragwürdigen theologischen Verständnisses davon, was Aufgabe von Kirche sei, sowie ihres „traurigen seelsorgerlichen Versagens“.
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Ärger über Versicherungen - Tausende Beschwerden von Kunden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Dez 2016 12:21

http://www.n-tv.de/ratgeber/Tausende-Be ... 94061.html
Donnerstag, 22. Dezember 2016
Ärger über Versicherungen - Tausende Beschwerden von Kunden

Immer wieder sind Kunden unzufrieden mit ihrer Versicherung. Viele Fälle landen bei der Finanzaufsicht oder beim Ombudsmann. Vor allem zwei Themen sorgten in diesem Jahr für Ärger.

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Zur Startseite - forum-kategorie-f5/kritiken-kurioses-t74.html

Streit mit Lebensversicherungen und Ärger wegen der VW-Abgasaffäre: Tausende Kunden haben sich in diesem Jahr wieder bei der Finanzaufsicht Bafin und beim Ombudsmann für Versicherungen über ihre Assekuranz beschwert. Die Bafin bearbeitete bis Ende September 6110 Einwände abschließend. An der Spitze standen Konflikte von Verbrauchern mit Lebensversicherungen (1374), gefolgt von mehr als jeweils 1000 Klagen über Kraftfahrtversicherungen und Krankenversicherungen, wie die Bafin mitteilte.

Mehr Kunden als im Vorjahr ärgerten sich danach über Rechtsschutz- und Krankenversicherungen. Mit Lebensversicherungen gab es dagegen etwas weniger Auseinandersetzungen. Insgesamt dürfte die Gesamtzahl der Beschwerden in etwa das Vorjahresergebnis erreichen, erklärte die Finanzaufsicht. Am häufigsten kritisierten Kunden - unabhängig von der Art der Assekuranz - die Art der Schadenbearbeitung sowie die Höhe der Versicherungsleistung, die aus ihrer Sicht zu niedrig ausfiel.

Mehr als 500 Beschwerden gingen beim Ombudsmann für Versicherungen allein wegen des Widerrufs von alten Lebensversicherungsverträgen ein. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte Kunden bei fehlerhaften Belehrungen ein "ewiges" Recht zum Widerruf eingeräumt. Damit können Verbraucher auch Jahre später noch günstig aus ihrem Vertrag herauskommen. "Unter ganz eng begrenzten Bedingungen kann sich der Kunde allerdings nicht darauf berufen. Diese Fälle landen dann bei uns", sagte Ombudsmann Günter Hirsch.
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Viele Besitzer von VW-Dieselfahrzeugen ärgerten sich Hirsch zufolge über ihre Rechtsschutzversicherung. Die Autobesitzer wollten sich nicht mit der von Volkswagen angebotenen Nachbesserung der Software zufrieden geben, sondern verlangten Schadenersatz oder wollten vom Kaufvertrag zurücktreten. Nicht alle Rechtsschutzversicherungen gaben den Haltern dafür jedoch Deckungsschutz. Die Begründung: Eine Klage habe keine Aussicht auf Erfolg.

Manche Fälle landeten beim Ombudsmann, "weil einige Rechtsschutzversicherungen das Ergebnis des anschließenden Gutachterverfahrens nicht anerkannten". Der Ombudsmann sucht bei Konflikten eine gütliche Einigung, kann bis zu einem Streitwert von 10.000 Euro aber auch verbindlich entscheiden. Daneben entscheiden über Streitfälle die Bafin und die Amtsgerichte.

Hier eine günstige Rechtsschutzversicherung finden

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Sozialbetrug - Ein Asylbewerber, zwölf Identitäten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jan 2017 13:37

https://www.tagesschau.de/inland/sozialbetrug-101.html
Sozialbetrug - Ein Asylbewerber, zwölf Identitäten

Stand: 02.01.2017 04:02 Uhr

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Es geht um Sozialbetrug in Millionenhöhe: Flüchtlinge haben sich offenbar unter verschiedenen Namen registrieren lassen, um mehrfach Hilfsleistungen zu kassieren. Allein in Niedersachsen sind rund 300 Fälle dokumentiert.

Von Rüdiger Strauch, NDR

Video - https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 46019.html
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Zum Wohle des Klimas - Tierprodukte sollen stärker besteuert werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jan 2017 11:37

http://www.n-tv.de/politik/Tierprodukte ... 76841.html
Donnerstag, 05. Januar 2017
Zum Wohle des Klimas - Tierprodukte sollen stärker besteuert werden

Fleisch und Milch profitieren wie die meisten anderen Grundnahrungsmittel vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz. Weil tierische Produkte in der Herstellung aber klimaschädlicher als Obst und Gemüse sind, fordert das Umweltbundesamt ein Umdenken.

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Das Umweltbundesamt fordert aus Gründen des Klimaschutzes eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Tierprodukte wie Milch und Fleisch. Bislang wird auf diese Lebensmittel - ebenso wie auf die meisten anderen Grundnahrungsmittel in Deutschland - der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent erhoben. "Tierische Nahrungsmittel sollten künftig mit den regulären 19 Prozent besteuert werden", sagte die Präsidentin der Behörde, Maria Krautzberger, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Im Gegenzug könnte der Staat die zusätzlichen entstehenden Steuereinnahmen von rund 5,2 Milliarden Euro verwenden, um den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von derzeit sieben Prozent noch weiter zu senken."

Krautzberger schlug vor, mit den frei werdenden Mitteln zum Beispiel pflanzliche Lebensmittel und öffentliche Verkehrsmittel billiger zu machen. Dies schone das Klima und komme den Steuerzahlern unmittelbar zugute, sagte sie.
Mehr zum Thema

Schweinefleisch ist nach wie vor die Nummer eins in deutschen Schlachthöfen. Die Produktion verfehlte 2015 nur knapp den Rekordwert. 05.02.16 "Armutszeugnis für Bauern" Fleischindustrie produziert so viel wie nie

Hintergrund der Forderung ist der neue Bericht des Umweltbundesamtes mit dem Titel "Umweltschädliche Subventionen in Deutschland". Darin heißt es, dass die Landwirtschaft wesentlich zum Klimawandel beitrage, in Deutschland beispielsweise als Hauptverursacher der Methan- und Lachgasemissionen.

Dennoch würden tierische Produkte wie Fleisch und Milch vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz profitieren, obwohl sie deutlich klimaschädlicher seien als Getreide, Obst oder Gemüse. Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch beispielsweise verursache zwischen 7 und 28 Kilogramm Treibhausgasemissionen - im Gegensatz zu Obst oder Gemüse mit weniger als einem Kilogramm.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Re: Zum Wohle des Klimas - Tierprodukte sollen stärker besteuert werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jan 2017 12:03

Weltbookadmin47 hat geschrieben:http://www.n-tv.de/politik/Tierprodukte-sollen-staerker-besteuert-werden-article19476841.html
Donnerstag, 05. Januar 2017
Zum Wohle des Klimas - Tierprodukte sollen stärker besteuert werden

Fleisch und Milch profitieren wie die meisten anderen Grundnahrungsmittel vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz. Weil tierische Produkte in der Herstellung aber klimaschädlicher als Obst und Gemüse sind, fordert das Umweltbundesamt ein Umdenken.

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Das Umweltbundesamt fordert aus Gründen des Klimaschutzes eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Tierprodukte wie Milch und Fleisch. Bislang wird auf diese Lebensmittel - ebenso wie auf die meisten anderen Grundnahrungsmittel in Deutschland - der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent erhoben. "Tierische Nahrungsmittel sollten künftig mit den regulären 19 Prozent besteuert werden", sagte die Präsidentin der Behörde, Maria Krautzberger, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Im Gegenzug könnte der Staat die zusätzlichen entstehenden Steuereinnahmen von rund 5,2 Milliarden Euro verwenden, um den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von derzeit sieben Prozent noch weiter zu senken."

Krautzberger schlug vor, mit den frei werdenden Mitteln zum Beispiel pflanzliche Lebensmittel und öffentliche Verkehrsmittel billiger zu machen. Dies schone das Klima und komme den Steuerzahlern unmittelbar zugute, sagte sie.
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Schweinefleisch ist nach wie vor die Nummer eins in deutschen Schlachthöfen. Die Produktion verfehlte 2015 nur knapp den Rekordwert. 05.02.16 "Armutszeugnis für Bauern" Fleischindustrie produziert so viel wie nie

Hintergrund der Forderung ist der neue Bericht des Umweltbundesamtes mit dem Titel "Umweltschädliche Subventionen in Deutschland". Darin heißt es, dass die Landwirtschaft wesentlich zum Klimawandel beitrage, in Deutschland beispielsweise als Hauptverursacher der Methan- und Lachgasemissionen.

Dennoch würden tierische Produkte wie Fleisch und Milch vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz profitieren, obwohl sie deutlich klimaschädlicher seien als Getreide, Obst oder Gemüse. Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch beispielsweise verursache zwischen 7 und 28 Kilogramm Treibhausgasemissionen - im Gegensatz zu Obst oder Gemüse mit weniger als einem Kilogramm.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa



Erster politischer Schwachsinn in 2017 ?
Was haben Hühner, Enten, Gänse usw. mit dem Klima zu tun ?
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Alltags-Nahrung oder Delikatesse ? - Reiche essen armen Ländern den Fisch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jan 2017 13:31

http://www.n-tv.de/wissen/Reiche-essen- ... 24416.html
Alltags-Nahrung oder Delikatesse ? - Reiche essen armen Ländern den Fisch weg

Europa importiert wegen Überfischung der eigenen Bestände ein Viertel des weltweiten Fischfangs. Das fehlt dann woanders. Der große Appetit von Menschen in Industrieländern auf Fisch kann zu Hungerkrisen in ärmeren Weltregionen führen.

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Der Fischkonsum in Deutschland und anderen Industrienationen wird einer Untersuchung zufolge ohne besseres Fischereimanagement die Lebensgrundlage von 800 Millionen Menschen in Entwicklungsländern gefährden. Im Jahr 2050 könnten sich Millionen Menschen im globalen Süden ihr Grundnahrungsmittel Fisch nicht mehr leisten, weil sie ihn exportieren müssten, heißt es in einer Studie der Universität Kiel im Auftrag der Umweltorganisation WWF. Fischkonsum werde zur "Gerechtigkeitsfrage".

"Wir Konsumenten sind verantwortlich, wenn wir den Fisch essen, der den Menschen im globalen Süden als Grundnahrungsmittel fehlt: Die einen brauchen den Fisch zum Überleben, die anderen können ihn sich leisten", sagte Co-Autorin Karoline Schacht. "Wir fischen dem globalen Süden die Proteine weg, die wir gar nicht benötigen."
"Wichtigste Proteinquelle oder wirtschaftliches Standbein"
Bilderserie
"Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals" Welchen Fisch man noch essen darf

"Mit der Weltbevölkerung wächst auch ihr Fischbedarf. Weniger Fisch wäre vor allem für jene 800 Millionen Menschen eine Katastrophe, für die Fisch die wichtigste Proteinquelle oder ihr wirtschaftliches Standbein ist", warnt Schacht.

Die WWF-Fischereiexpertin forderte ein verbessertes Fischereimanagement. Sie appellierte an die Verbraucher in Deutschland und Europa, "Fisch als Delikatesse und nicht als alltägliches Konsumgut" zu betrachten und sich beim Kauf für nachhaltige Produkte entscheiden.

Für die globale Ernährungssicherung von bald neun Milliarden Menschen spielt Fisch dem Report zufolge eine zunehmend wichtige Rolle. Den Prognosen zufolge werden sich im Jahr 2050 womöglich Millionen Menschen im globalen Süden wegen stagnierender Fänge und wachsender Weltbevölkerung ihr Grundnahrungsmittel Fisch nicht mehr leisten können. Es werde so teuer sein, dass sie ihren Fisch exportieren müssen, statt ihn zu essen.
Zustand der Fischbestände "besorgniserregend".
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Dem Report zufolge stammen rund 61 Prozent des weltweiten Fischexports aus Ländern des globalen Südens. Allein Europa importiert wegen Überfischung der eigenen Bestände knapp ein Viertel des weltweiten Fischfangs. Der Zustand der Fischbestände sei allerdings "besorgniserregend". Von den wissenschaftlich erfassten Beständen gelten 31 Prozent als überfischt und weitere 58 Prozent als maximal befischt. Deshalb stagniere der weltweite Fang seit drei Jahrzehnten bei rund 100 Millionen Tonnen im Jahr.

Nach Berechnungen der Wissenschaftler kann der wachsende globale Bedarf nach Fisch aber nur dann annähernd gedeckt werden, wenn das weltweite Fischereimanagement deutlich verbessert wird. Die Gesamtfangmenge ließe sich dadurch um über 30 Prozent auf 137 Millionen Tonnen steigern. Voraussetzung für höhere Fänge seien "eine ganzheitliche Betrachtung des Ökosystems Meer", die Bekämpfung der Raubfischerei sowie ein effektives Fischereimanagement, "das gesunde Fischbestände zum Ziel erklärt, und seine Regeln mit Nachdruck durchsetzt, sagte Schacht.

Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Von den Guten und den Anderen - Warum wir so anfällig für Feindbilder sind

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jan 2017 13:58

http://www.n-tv.de/wissen/Warum-wir-so- ... 91582.html
Von den Guten und den Anderen - Warum wir so anfällig für Feindbilder sind

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Flüchtlinge, Merkel und die EU: Die Politik der Populisten basiert auf Feindbildern - und findet Anklang. Warum? n-tv.de spricht mit Prof. Dr. Christoph Weller von der Universität Augsburg. Weller ist Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung und beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Feindbildern. In dem Gespräch geht es um echte Bedrohungen, um deutsche Terroristen und um Nachrichten, die es nicht in die Medien schaffen.

n-tv.de: Herr Weller, was unterscheidet eigentlich ein Feindbild von einer echten Bedrohung?

Christoph Weller: Ob eine Bedrohung echt ist, wissen wir immer erst im Nachhinein. Denn wenn wir von einer Bedrohung sprechen, geht es um die Zukunft und um eine mögliche Entwicklung. Das "echt" müssen wir also streichen. Und dann muss man ganz klar sagen: Über Bedrohungen wird politisch entschieden.

Was meinen Sie damit?
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Muslime, Mexikaner, Frauen: Die Feindbilder des Donald Trump Ende November verunglimpft Trump einen Journalisten der "Washington Post". Bei einer Wahlkampfveranstaltung in South Carolina äfft er Serge Kovaleski, der eine angeborene Gelenkversteifung hat, nach. Muslime, Mexikaner, Frauen: Die Feindbilder des Donald Trump Nicht nur Kelly selbst verstand den Ausspruch als Anspielung auf Kellys Menstruation und reiht sich in die frauenverachtenden Sätze Trumps ein. Muslime, Mexikaner, Frauen Die Feindbilder des Donald Trump

Ein Beispiel: Die Gruppe der unaufmerksamen, rücksichtslosen Autofahrer ist eine sehr viel größere Bedrohung für unser weiteres Leben, als es Terroristen sind. Durch unaufmerksame Autofahrer kommen viel mehr Menschen ums Leben. Aber haben Sie den Verkehrsminister schon einmal über diese Gruppe reden hören und wurde sie jemals als Bedrohung dargestellt, gegen die man etwas tun müsste? Da sieht man: Die Politik legt fest, was sie zur Bedrohung machen will und was nicht. Und sobald etwas zur Bedrohung erklärt wurde, besteht die Tendenz, dass damit Feindbilder gefördert werden.

Einige Menschen in Deutschland fühlen sich vom Islam und von muslimischen Flüchtlingen abstrakt bedroht. Spielen da Feindbilder eine Rolle?

Auf jeden Fall. Im Moment gibt es erschreckende Beispiele. In den aktuellen Debatten sind es stets muslimische Flüchtlinge, die als Terroristen kategorisiert werden. Was ist mit den rechtsradikalen deutschen Terroristen? Die werden dadurch unsichtbar gemacht. Ich will niemandem unterstellen, dass das absichtlich geschieht. Aber zumindest wird dieser Effekt akzeptierend in Kauf genommen. Und das ist schlimm, denn auf diese Weise wird die Welt schwarz-weiß dargestellt, und damit werden alle muslimischen Flüchtlinge zur Bedrohung erklärt. Wer schwarz-weiße Wahrnehmungsmuster vermittelt, fördert Feindbilder.

Haben Sie dafür noch ein anderes Beispiel?
Wie überall gilt auch beim Abgas-Skandal: Gesellschaftliche Zusammenhänge sind nicht schwarz-weiß.
Wie überall gilt auch beim Abgas-Skandal: Gesellschaftliche Zusammenhänge sind nicht schwarz-weiß.
(Foto: picture alliance / Julian Strate)

Ja, das geschieht auch, wenn im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal die gesamte Industrie als tendenziell betrügerisch dargestellt wird. Die genauere Untersuchung der entsprechenden Entscheidungsprozesse wird am Ende ein sehr farbiges Bild von Entscheidern mit Betrugsabsicht, Mitwissern, machtlosen Bremsern und Kontrolleuren sowie unwissend Beteiligten ergeben. Gesellschaftliche Zusammenhänge sind nicht schwarz-weiß.

Warum sind wir so anfällig für Feindbilder?

Da wirken drei Mechanismen zusammen. Zunächst einmal erscheint es uns extrem aufwendig, die Welt in ihrer ganzen Vielfalt und Buntheit wahrzunehmen. Deswegen vereinfachen wir sie und nehmen Kategorisierungen vor. Das ist kognitive Ökonomie. Im Extremfall sieht die so aus, dass wir uns vor allem auf Schwarz-Weiß-Bilder verlassen möchten. Das Bild ist dann also klar zweigeteilt, es gibt Gutes und Schlechtes oder auch Böses und Gutes. Aber eben keine Zwischentöne, keine Farben.

Neigen wir alle zu solchen Kategorisierungen?

Ja, in unterschiedlichem Maße und abhängig von Situation und Kontext. Das lässt sich auch nicht abstellen. Das müssen wir einfach anerkennen.

Und neben den Vereinfachungen - was trägt noch zu unserer Feindbild-Anfälligkeit bei?

Die Tendenz zur Bewertung. Sobald es nämlich um die Wahrnehmung anderer Menschen geht, verbinden wir mit der Kategorisierung gern auch eine Wertung. Wenn wir die Menschen – wieder der Extremfall – in zwei Gruppen einteilen, ist da einmal die Gruppe, zu der wir selbst gehören, und dann ist da noch die Gruppe der Anderen. Und es schwingt immer mit, dass die Gruppe, zu der wir selbst gehören, besser ist als die der Anderen.

Warum ist uns Wertung so wichtig?

Unser Selbstwertgefühl profitiert davon, wenn wir uns als Mitglied einer positiv bewerteten Gruppe sehen können. Außerdem stärkt es unsere soziale Identität. Das bedeutet aber auch: Wer ohnehin ein höheres Selbstwertgefühl hat, kann eher auf die Zugehörigkeit zu einer positiv bewerteten Gruppe verzichten. Wer hingegen ein nur gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl hat, ist darauf stärker angewiesen.

Und der dritte Mechanismus, der mit den anderen beiden zusammenhängt?
Zeitungen, TV und Radio berichten gern über Konflikte. Das kann problematische Folgen haben.
Zeitungen, TV und Radio berichten gern über Konflikte. Das kann problematische Folgen haben.
(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Das sind die Medien - in zweierlei Hinsicht: Zum einen müssen sie uns die Welt vereinfacht präsentieren. Und zum anderen thematisieren sie, wenn es um das soziale Geschehen geht, vornehmlich Konflikte – was ja auch den Lese-, Seh- und Hörgewohnheiten der meisten Menschen entspricht. Konflikte haben einfach den größeren Nachrichtenwert. Wenn sich zum Beispiel ein Runder Tisch der Religionen nach mühsamen Debatten auf eine gemeinsame öffentliche Veranstaltung einigt, dann ist das für das gesellschaftliche Zusammenleben wichtig, aber für Journalisten nicht besonders interessant. Wenn jedoch Vertreter einer bestimmten Religion unter Protest den Runden Tisch verlassen, dann ist das auf jeden Fall eine Nachricht.

Stimmt. Und ich ahne, worauf Sie hinauswollen…

Ja, an diesem Punkt greifen alle drei Mechanismen ineinander: Die Medien zeigen uns eine Welt voller sozialer Konflikte – aus nachvollziehbaren Gründen, aber mit problematischen Konsequenzen. Denn daraus folgt in der Öffentlichkeit die Einschätzung, dass es eine positiv und eine negativ bewertete Konfliktgruppe gibt. Und das wiederum befriedigt unsere kognitive Ökonomie. Dieses Zusammenwirken der drei Mechanismen macht uns so anfällig für Feindbilder.

Wer nutzt Feindbilder und warum?

Sie werden in der Politik instrumentalisiert, etwa um von anderen Konflikten, die man nicht bearbeiten will, abzulenken und sie zu überdecken. Und auch, um eine Gemeinschaft herzustellen. Denn indem ich eine "Outgroup" konstruiere und die mit einer negativen Wertung belege, vermittele ich allen, die zu meiner "Ingroup" gehören: Wir sind gut. Und das hören wir tatsächlich gern. Letztlich nutzt die Politik Feindbilder auch zur Legitimierung von Gewalt. Im Vorfeld von Kriegen kann man immer wieder beobachten, wie Feindbilder und Bedrohungen politisch hervorgebracht werden.

Woran erkennt man es, wenn sich ein Feindbild etabliert?
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Zunächst muss ein Konflikt zwischen zwei gesellschaftlich relevanten Gruppen benannt sein. Wenn dann darauf aufbauend ein Feindbild entsteht, werden immer undifferenziertere Kategorisierungen vorgenommen – bis es letztlich nur noch die zwei Pole Gut und Böse oder Gut und Schlecht oder Freund und Feind gibt. Das spiegelt sich dann auch in der gesellschaftlichen Kommunikation über den Konflikt wider: Sie wird stark wertend.

Kann man bei solchen Anzeichen gegensteuern?

Ja, da spielen diejenigen eine zentrale Rolle, die die gesellschaftliche Kommunikation leichter beeinflussen können als andere. Was also sagen beispielsweise verantwortliche Politiker über einen außenpolitischen Konflikt? Und wie wichtig ist den Medien eine zwar vereinfachende, aber immer noch vielschichtige Berichterstattung? Und auch: Wie wichtig ist uns als Medien-Konsumenten ein differenziertes Bild der gesellschaftlichen Wirklichkeit?

Und wie kann sich jeder einzelne gegen Feindbilder immunisieren?

Da hilft vor allem eines: Jeder Mensch muss aufmerksam schauen, ob das ursprünglich bunte Bild der Welt irgendwo schwarz-weiß wird. Dann muss sofort eine rote Lampe angehen.

Mit Christoph Weller sprach Andrea Schorsch.

Quelle: n-tv.de
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Leistungen gekürzt - Mehr Hartz-IV-Empfänger werden bestraft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Feb 2017 12:50

http://www.n-tv.de/politik/Mehr-Hartz-I ... 05092.html
Donnerstag, 16. Februar 2017
Leistungen gekürzt - Mehr Hartz-IV-Empfänger werden bestraft

Die Jobcenter verhängen wieder mehr Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher. Im vergangenen Jahr steigt die Zahl der Fälle, in denen Leistungen gekürzt werden, im Vergleich zum Vorjahr. Wer sich dagegen wehrt, hat laut einem Bericht oft Erfolg.

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Im vergangenen Jahr haben die Behörden einem Medienbericht zufolge wieder mehr Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher erhoben. Demnach waren 2016 durch Entscheidungen der Jobcenter im Durchschnitt monatlich 134.390 Bezieher von Hartz IV mit Sanktionen belegt, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf die Bundesregierung berichten. Im Jahr zuvor seien es 131.520 gewesen.
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Die Zahlen gehen auf eine Anfrage der Linke-Vorsitzenden Katja Kipping an die Bundesregierung zurück. Aus der Antwort der Regierung gehe auch hervor, dass in jedem dritten von den Leistungskürzungen betroffenen Haushalt Kinder lebten. Auch diese Zahl sei um 1700 auf 44.400 im Monatsdurchschnitt gestiegen, berichteten die Zeitungen.

Die Regierungszahlen zeigten zudem, dass Widersprüche gegen die Leistungskürzungen in vielen Fällen erfolgreich seien: Von 50.805 Widersprüchen wurde 18.667 ganz oder teilweise stattgegeben, was einer Erfolgsquote von 37 Prozent entspricht, wie die Zeitungen schreiben. Ähnliche Zahlen wurden demnach schon für 2014 gemeldet. Auch fast 38 Prozent der 5485 Klagen gegen Sanktionen sei mindestens teilweise stattgegeben worden.

Quelle: n-tv.de , hul/dpa
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Gefangen in der Tiefgarage - Parkautomat verlangt 6800 Euro

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mär 2017 14:03

http://www.n-tv.de/panorama/Parkautomat ... 43141.html

Montag, 13. März 2017
Gefangen in der Tiefgarage - Parkautomat verlangt 6800 Euro

Weil der Kassenautomat in einer Tiefgarage einen Defekt hat, spuckt er einer Frau eine Rechnung über mehrere Tausend Euro für ein Ticket aus. Ohne die Summe zu bezahlen geht die Schranke nicht auf - doch die Betroffene weiß sich zu helfen.

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Einem technischen Fehler sind Polizisten im baden-württembergischen Aalen beherzt begegnet: Wie die Beamten am Montag mitteilten, meldete sich am Samstagnachmittag eine Frau, die sich an einem Parkautomaten in einer Tiefgarage mit der Forderung von 6800 Euro konfrontiert sah. "Ohne diese zu bezahlen, bekam die verdutzte Frau ihr Ticket nicht zurück", erklärten die Beamten.

Beim hauseigenen Notruf der Tiefgarage meldete sich offenbar niemand, weshalb die Polizei kurzerhand selbst tätig wurde. "Glücklicherweise konnte der 56-Jährigen rasch geholfen werden, da die Beamten in der Lage waren, auch ohne Mitarbeiter der Tiefgarage die Schranke zu öffnen", hieß es im Polizeibericht.

Quelle: n-tv.de , vni/AFP
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Trump ist "Ikone der Lieblosigkeit"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Mär 2017 23:01

https://kurier.at/wissen/psychiater-sag ... 54.315.442

Trump ist "Ikone der Lieblosigkeit"
boss blaming staff with angry bear shadow
Foto: Getty Images/id-work/iStockphoto
Im Umgang untereinander fehlt heute oft eine respektvolle Grundhaltung.
Lieblosigkeit im Umgang mit anderen sei ein Kennzeichen unserer Zeit, sagt der Psychiater Michael Musalek. An der Spitze dieser Zeitgeist-Entwicklung stehe der US-Präsident.
Ernst Mauritz Ernst Mauritz
27.03.2017, 06:00
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Lieblosigkeit, extreme Beschleunigung und Vorurteile: Das sind für den Psychiater Michael Musalek, Vorstand des Instituts für Sozialästhetik und psychische Gesundheit der Sigmund-Freud -Privatuniversität Wien, die negativen "Zeitgeister, die durch unsere Köpfe geistern und derer wir uns oft nicht bewusst sind". Das führe dazu, dass viele Menschen von diesen Zeitgeistern vor sich hergetrieben werden, sagte Musalek beim Symposium "Zeitgeist und Zeitgeister".

Viele Menschen würden gar nicht mehr merken, wie lieblos der alltägliche Umgang miteinander oft schon geworden ist – "weil das schon für ganz normal gehalten wird". Mit einem "liebevollen Umgang" meine er "respektvoll, sympathiegetragen, taktvoll und nicht schamlos". Vielen Menschen sei heute aber "die Grundscham" abhanden gekommen: "Ihnen sind dann eigentlich peinliche Äußerungen gar nicht mehr peinlich."

michael Musalek… Foto: /Sonja Bachmayer Musalek: Wir sind keine Hampelmänner. Die "Ikone der Lieblosigkeit" sei US-Präsident Donald Trump: "Wenn man nur darüber diskutiert, ob er die Wahrheit gesagt hat oder nicht, greift das zu kurz: Es geht nicht darum, ob man seine Politik mag oder nicht. Aber wie er umgeht mit Frauen, Mitbewerbern, Menschen mit anderen Ansichten und auch mit Medien – das ist von Lieblosigkeit geprägt." Das alles wäre auch nicht so ein Problem, wenn es nur einen einzige Trump gäbe: "Aber es gibt viele solcher Trumps."
Mangelnder Dialog

Vielfach sei die Dialogfähigkeit verloren gegangen – "diese benötigt viele Voraussetzungen, etwa, dass es gemeinsame Ziele gibt oder eine Grundsympathie den Dialogpartnern gegenüber– das fehlt oft. Ohne echte Dialogfähigkeit befinden wir uns aber nur in einem demokratieähnlichen Zustand."

Der Philosoph und Psychotherapeut Martin Poltrum sieht durch die Beschleunigung des Lebenstempos einen Risikofaktor für psychische Probleme. "Mehrere Berufe, verschiedene Wohnorte, wechselnde Lebensabschnittspartner: Wer auf nichts mehr länger bauen kann, bekommt in einer beschleunigten Zeit vielleicht besonders viel Angst." Burn-out werde deshalb oft auch als "Beschleunigungspathologie" bezeichnet.
Kollektive Erschöpfung

Von 1880 bis 1920 gab es schon einmal eine solche Phase der kollektiven Erschöpfung, "Neurasthenie" lautete damals die Diagnose. Diese war eine Folge der damaligen Lebensbeschleunigung durch die großen Erfindungen – vom Benzinmotor, über die Elektrizität bis hin zum Flugzeug.

Derzeit sei wieder eine Beschleunigung des Lebenstempos und Veränderung der Zeitstruktur zu bemerken: "Eigentlich sollten wir ja dank der modernen Kommunikationsmittel mehr Zeit haben – tatsächlich haben wir aber immer weniger Zeit."

Der permanente Kommunikationsdruck mache aus der Jugend eine "head down generation" ("Kopf-Unten-Generation"), so die Gesundheitspsychologin Ute Andorfer. "Wenn man junge Erwachsene dann bittet, in das Gesicht eines anderen Menschen zu schauen und ein Gefühl zu benennen, tun sie sich wahnsinnig schwer."
Gegentrend

Aber es gebe bereits einen Gegentrend: "Die beliebtesten Zeitgeist-Worte heute sind nicht mehr Vernetzung und Echtzeit, sondern Achtsamkeit und Entschleunigung."

Musalek: "Es ist auch ein Vorurteil, dass die Welt so ist wie sie ist und man nichts machen kann. Aber wir sind keine Hampelmänner – wir haben die Möglichkeit, den Zeitgeist zu verändern."
(kurier) Erstellt am 27.03.2017, 06:00
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Verfolgungsfahrt mit Polizei – Auto prallt gegen Fichte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Apr 2017 13:44

Verfolgungsfahrt mit Polizei – Auto prallt gegen Fichte
Von Matthias Zimmermann,
03. April 2017, 02:00 Uhr
Dies ist ein Vorab-Artikel
aus der morgigen gedruckten Ausgabe.
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Unter Drogen: 17-Jähriger muss in Homburger Uniklinik.

Rallye mit Mercedes von Osterbrücken über Oberkirchen nach Asweiler: Die hat sich ein junger Mann am frühen Samstagmorgen mit der Polizei geliefert. Dabei ließ er zweimal die Beamten hinter sich, bis seine Fahrt ein abruptes Ende fand.

Wie ein St. Wendeler Polizeisprecher berichtet, wollten Kollegen den Fahrer im Stadtteil Osterbrücken routinemäßig gegen 3.20 Uhr kontrollieren. Das wusste er zu vermeiden, trat aufs Gaspedal und rauschte Richtung Freisen in den Ortsteil Oberkirchen. Dort wurde eine weitere Polizeistreife auf ihn aufmerksam. Als der Ottweiler das merkte, gab er erneut Gas und raste ins benachbarte Asweiler.

Dort wurde ihm, weil er viel zu schnell war, eine Rechtskurve zum Verhängnis. Sein Wagen schleuderte nach links von der Straße und prallte dort gegen eine zehn Meter mächtige Fichte. Zwar befreite er sich selbst aus dem Wrack, war aber bei dem Unfall schwer verletzt worden. Er musste in die Uni-Klinik nach Homburg.

Was die Ermittler feststellten: Der 17-Jährige hat keinen Führerschein. Außerdem war er im Drogenrausch unterwegs gewesen. Damit hat er gleich zwei Strafverfahren am Hals. Der Mercedes ist nur noch Schrott wert.
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Aufschrei nach Exzess in Köln

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Apr 2017 13:54

https://kurier.at/politik/ausland/deuts ... 73.403.450

Aufschrei nach Exzess in Köln
Hauptbahnhof Köln
Foto: APA/dpa/Oliver Berg
Der Hauptbahnhof in Köln: Schauplatz massenhafter sexueller Belästigung in der Silvesternacht
Im Netz schäumt die Wut über die sexuellen Übergriffe. Noch immer fehlen Hinweise, die Polizei gibt Fehler zu.
Evelyn Peternel Evelyn Peternel
05.01.2016, 17:00
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"Die Einsatzlage gestaltete sich entspannt – auch weil die Polizei sich an neuralgischen Orten gut aufgestellt und präsent zeigte." Die Pressemeldung der Kölner Polizei nach der Silvesternacht klingt, als wäre nichts passiert.
90 Anzeigen

Heute, fünf Tage später, spricht jedoch ganz Deutschland von jenem Exzess, der sich am Hauptbahnhof der Domstadt ereignet hat: Trotz Polizeipräsenz wurden dort Frauen reihenweise von Männern in Gruppen attackiert, bestohlen und sexuell belästigt – 90 Anzeigen gingen ein, ein Opfer wurde vergewaltigt. Ähnliches soll sich – in kleinerem Format – auch in Hamburg zugetragen haben. Die Täter sollen laut Augenzeugen Männer aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum gewesen sein.

Wie konnte das passieren? Der Aufschrei ist groß, auf politischer Ebene ebenso wie in den sozialen Netzwerken. Während die Politik "harte Konsequenzen" für die Täter fordert, Justizminister Heiko Maas sogar davon spricht, dass es so etwas "in der Dimension noch nicht gegeben" habe, wird im Netz der Vorwurf der Vertuschung laut: Die Exekutive war nicht nur während der Übergriffe vor Ort, sondern ließ sich mit der Veröffentlichung der Fakten auch noch viel zu viel Zeit, heißt es da.
Dürre Faktenlage

Sign warning against pickpockets is displayed outs Foto: REUTERS/WOLFGANG RATTAY Wirken wie Hohn: Warnung vor Taschendieben vor dem Bahnhof Der Vorwurf ist nicht unberechtigt. Erst am Montag gab die Polizei eine Pressekonferenz zu den Vorfällen, die dort präsentierte Faktenlage dort war allerdings dürr: Gut 1000 Männer hätten vor dem Bahnhof randaliert und Böller in die Menge geworfen, aus dieser Gruppe heraus hätten dann einige Männer begonnen, Frauen zu drangsalieren, ließ die Polizei wissen. Die Folge daraus war überschäumende Wut im Netz – und die Rechnungen, die dort angestellt werden, sind denkbar simpel: Der Polizei verschweige die Herkunft der Täter bewusst, um zu vertuschen, dass es sich um Flüchtlinge handle, lauten die noch höflich formulierten Meinungen.

Am Dienstag übte man sich deshalb in Schadensbegrenzung. "Der volle Umfang der Vorfälle ist uns erst am nächsten Tag klar geworden", so Polizeipräsident Wolfgang Albers. In der Silvesternacht selbst habe es nur drei Notrufe gegeben, die Anzeigen seien erst im Laufe des Tages eingetrudelt – deshalb habe man so langsam reagiert. Was die Vertuschungsvorwürfe angeht, wies man aber jegliche Unterstellung von sich: "Es gibt bisher keine Erkenntnisse, keine Tatverdächtigen", so Albers. Man wisse nur, was die Opfer ausgesagt hätten – eben, dass es sich um junge Täter aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum handle." Sie deshalb mit Flüchtlingen gleichzusetzen, verbat sich auch Oberbürgermeisterin Henriette Rekers: "Es gibt keinen Hinweis darauf."
Antanz-Trick

Hinweise gebe es vielmehr darauf, dass die Täter amtsbekannt sind; dies lege ihre Vorgehensweise nahe. Sie gingen mit einem in Köln weit verbreiteten Trick vor – dem "Antanzen", bei dem das Opfer bedrängt und bestohlen wird; neu sei, dass es auch zu sexuellen Übergriffen komme. Ob man der Männer habhaft wird, steht aber in den Sternen: "Die Ermittlungen sind nicht einfach, da die Täter schwer identifizierbar sind", so Albers. In Zukunft werde man bei Großveranstaltungen – wie etwa dem Karneval – auf mehr Präsenz, Videoanlagen und Betretungsverbote für gewisse Personen setzen, um Gefahren zu minimieren.

Gefahren anderer Art ortet die Polizeigewerkschaft. Dort fürchtet man, dass solche Vorfälle rechten Parteien in die Hände spielen – die AfD hat den Vorfall gleich genutzt, um auf "die katastrophale Alsypolitik" Berlins hinzuweisen. In Österreich hat sich die FPÖ des Themas angenommen – sie fordert den Bund auf, die "illegale Masseneinwanderung" zu stoppen. Angela Merkel hingegen forderte, die Schuldigen so schnell und so vollständig wie möglich zu ermitteln – und sie "ohne Ansehen ihrer Herkunft oder ihres Hintergrundes zu bestrafen."
(kurier) Erstellt am 05.01.2016, 17:00
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