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Dürreschäden in Landwirtschaft - Bundesländer geben Milliarden-Verluste an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2018 10:40

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/Bundeslaend ... 79072.html
Samstag, 18. August 2018
Dürreschäden in Landwirtschaft - Bundesländer geben Milliarden-Verluste an

Die Schäden sind enorm, etliche landwirtschaftliche Betriebe sind in Existenznot. Dieses Bild zeichnet der Deutsche Bauernverband angesichts der anhaltenden Dürre in diesem Jahr. Nun werden konkrete Zahlen einzelner Bundesländer bekannt gegeben.


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forum-kategorie-f5/klima-klimawandel-klimaschutz-klimakatastrophen-t34.html

Acht Bundesländer haben der Bundesregierung einem Bericht zufolge Schäden durch die anhaltende Dürre in Höhe von fast drei Milliarden Euro gemeldet. Die größte Summe fällt mit 980 Millionen Euro in Niedersachsen an, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtete. Der Betrag setze sich aus Schätzungen der Landwirtschaftskammern in Niedersachsen und aus feststehenden Schäden bei bereits abgeernteten Feldfrüchten zusammen.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 74973.html
"Tieren hilft kein Geld": Klöckner will Zwischenfrüchte als Futter freigeben
15.08.18 – 00:56 min


So werde der Verlust allein bei Weizen in dem norddeutschen Flächenland mit 136 Millionen Euro beziffert, meldete das Blatt unter Berufung auf gut informierte Kreise. Bei Weiden, die Futtergrundlage für Nutztiere wie etwa Milchkühe, soll der Schaden demnach auf 190 Millionen Euro geschätzt worden sein.

Mecklenburg-Vorpommern hatte der Bundesregierung in den vergangenen Tagen 531 Millionen Euro gemeldet, Schleswig-Holstein 422 Millionen, wie das Blatt weiter berichtete. Zudem hätten Sachsen 308 Millionen, Brandenburg 260 Millionen, Rheinland-Pfalz 180 Millionen, Thüringen 150 Millionen und das Saarland 5,3 Millionen Euro an Schäden aufgrund der Trockenheit in diesem Sommer an die Behörden weitergegeben.
Der Bund kann einspringen
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Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied sagte der "NOZ": "Das derzeitige Schadensbild von nur acht Bundesländern bestätigt unsere Befürchtungen." Die Schäden seien enorm, etliche Betriebe seien in Existenznot. "Deshalb fordern wir Bundesländer und Bund auf, die Nothilfesituation zu erklären und ein Hilfsprogramm für die betroffenen Landwirte auf den Weg zu bringen", sagte Rukwied.

Für Hilfsmaßnahmen bei Extremwetterereignissen sind eigentlich die Länder zuständig, bei Ereignissen von nationalem Ausmaß kann aber auch der Bund einspringen. So geschah es 2003. Ob es sich in diesem Jahr erneut um eine Extremwettersituation von nationalem Ausmaß handelt, prüft die Regierung derzeit. Am kommenden Mittwoch will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Kabinett den Erntebericht vorstellen.

Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 62434.html

Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter "Befinden uns mitten im Klimawandel"

Quelle: n-tv.de , fzö/AFP
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Schrittmacher beim Klimaschutz - EU will Klimaziel hochschrauben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Aug 2018 11:17

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/EU-will-Kli ... 82426.html
Dienstag, 21. August 2018
Schrittmacher beim Klimaschutz - EU will Klimaziel hochschrauben

Das Pariser Klimaabkommen sieht vor, die globale Erwärmung bei möglichst unter zwei Grad zu stoppen. Wie das geschehen soll, wird im Dezember erörtert. Die EU prescht nun vor.

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Das offizielle Klimaziel der Europäischen Union soll nach dem Willen der EU-Kommission deutlich erhöht werden. Für 2030 soll die EU international eine Senkung der Treibhausgase um 45 Prozent im Vergleich zu 1990 zusagen - statt bisher 40 Prozent. "Es ist meine Absicht, diese Frage demnächst den Mitgliedstaaten vorzulegen", erklärte EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete. Im Oktober will der Spanier einen offiziellen Beschluss der EU-Staaten erreichen.

Das nachgeschärfte EU-Klimaziel soll ein Signal an die Partner in den Vereinten Nationen sein, mehr gegen die globale Erwärmung zu tun. Der Klimaschutz steckt in der Krise, seit US-Präsident Donald Trump das Pariser Abkommen von 2015 aufgekündigt hat. Gleichzeitig schürt der Hitzesommer die Sorge, dass der Klimawandel längst Fahrt aufnimmt.
Ehrgeizigere Ziele

Nach Cañetes Berechnungen wird das neue Ziel erreicht, sofern die neuen EU-Beschlüsse zum Energiesparen und zum Ausbau erneuerbarer Energien umgesetzt werden. Die ursprünglich geplanten Ziele in beiden Sparten waren im Frühsommer im Konsens von Kommission, Europaparlament und Mitgliedsstaaten erhöht worden. Statt um 30 Prozent soll die Energieeffizienz bis 2030 um 32,5 Prozent steigen; der Anteil von Ökoenergie am gesamten Bedarf soll auf 32 Prozent wachsen statt nur auf 27 Prozent.

"Auf Grundlage unserer Rechenmodelle würden wir de facto eine Reduzierung der Treibhausgase um 45 Prozent in der EU erreichen", betonte Cañete. "In jedem Fall ist die EU in einer starken Position, sich an der politischen Diskussion über ehrgeizigere Ziele bei der anstehenden Weltklimakonferenz in Kattowitz zu beteiligen." In der polnischen Stadt wird im Dezember über die Regeln zur Umsetzung des Pariser Abkommens verhandelt. Darin ist bereits vorgesehen, dass die Vertragspartner bis 2020 ehrgeizigere Ziele nachmelden.
EU will Schrittmacher sein

2015 hatte die Weltgemeinschaft vereinbart, die globale Erwärmung bei höchstens 2 Grad - möglichst sogar bei nur 1,5 Grad - zu stoppen, um katastrophale Folgen abzuwenden. Gemeint ist die mittlere Temperatur im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten. Die Ziele erfordern bis 2050 eine Abkehr von Kohle, Öl und Gas sowie einen Umbau der Weltwirtschaft.

Die EU versteht sich als Schrittmacher. Allerdings sind nicht alle überzeugt, ob die ehrgeizigen Ziele umsetzbar sind. So hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei den EU-Verhandlungen zur Energieeffizienz und Ökoenergie auf die Bremse getreten. In beiden Fällen hielt der CDU-Politiker nur 30 Prozent für realistisch.
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Deutschland wird sein eigenes Klimaziel verfehlen, bereits 2020 mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen als 1990. Für 2030 hat die Bundesregierung die Latte aber noch höher gelegt als die EU: Dann soll Deutschland ein Minus von mindestens 55 Prozent erreichen.

Umweltschützern ist das mögliche 45-Prozent-Ziel der EU zu wenig. Es reiche noch nicht einmal für das 2-Grad-Ziel - nötig wäre dafür ein minus von 55 Prozent auf EU-Ebene, sagte Klaus Röhrig vom Climate Action Network der dpa in Brüssel. Zuletzt hatte auch der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte dafür plädiert, die EU solle sich 55 Prozent bis 2030 vornehmen.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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Klimakatastrophe: Wie Deutschland daran verdienen will

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Aug 2018 14:20

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv ... he100.html
Klimakatastrophe: Wie Deutschland daran verdienen will
von Stefan Buchen

Gern tritt die Kanzlerin als Weltzuchtmeisterin der Klimapolitik auf. Zuletzt empfahl sie auf dem G-7-Gipfel in Elmau die "Dekarbonisierung" der Weltgesellschaft, also den Abschied von Öl, Gas und Kohle. Erneut bekannte sie sich zum "Zwei-Grad-Ziel". Die Erde dürfe sich nicht um mehr als zwei Grad Celsius, gemessen am Zustand zu Beginn der Industrialisierung, erwärmen.

Klimakatastrophe: Wie Deutschland daran verdienen will
Offshore-Plattformen, Ölterminals und eisbrechende Schiffe: Im Wirtschaftsministerium wird überlegt, wie man aus der Erderwärmung in der Arktis Profit schlagen kann.

Ob Angela Merkel die Pläne im Wirtschaftsministerium ihrer Regierung kennt? Dort wird überlegt, wie man aus der Erderwärmung Profit schlagen kann, und zwar in den Breiten, in denen die Temperaturen am dramatischsten ansteigen: In der Arktis.
"Wachstumspotential" für die heimische Industrie

"Durch den Klimawandel haben die Eisdicken und die Eisausbreitung in der Arktis stark abgenommen", freut sich das Bundeswirtschaftsministerium. "Daraus ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, die dort lagernden Erdöl-, Erdgas- und anderen Rohstoffvorkommen zu fördern und mit eisbrechenden Schiffen abzutransportieren." Hier sehen die Strategen im von Sigmar Gabriel geführten Ministerium erhebliches "Wachstumspotential" für die heimische Industrie. "Die deutsche Polartechnik nimmt weltweit eine führende Rolle ein", etwa wenn es um den Bau von "Offshore-Plattformen", "Ölterminals" und "eisbrechenden Schiffen" gehe.
Wirtschaftsministerium fördert "Eis- und Polartechnik"

So steht es im "Nationalen Masterplan Maritime Technologien". Deutschland möchte also den Klimawandel nutzen, um bei der Erschließung von noch mehr fossilen Brennstoffen, die ja die Ursache für die Erderwärmung sind, zu helfen. Also keine "Dekarbonisierung", sondern Karbonisierung. Das Wirtschaftsministerium fördert die "Eis- und Polartechnik" politisch und finanziell mit jährlichen Millionenbeträgen. Den Goldrausch nördlich des Polarkreises möchte man nicht verpassen.
"Verdammt schlechte Idee"
Prof. Hans-Joachim Schellnhuber, Leiter des Instituts für Klimafolgenforschung in Potsdam

Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom Institut für Klimafolgenforschung warnt davor, neue Ressourcen in der Arktis zu erschließen.

Harsche Worte findet der oberste Klimaberater der Bundesregierung, Prof. Hans Joachim Schellnhuber, der das Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam leitet, für diese Politik. "Pervers" und "schizophren" sei sie. "80 Prozent der bereits bekannten fossilen Vorkommen" müssten im Boden bleiben, "wenn wir das Zwei-Grad-Ziel ernst nehmen", so Schellnhuber. Insofern sei es "hochgradig unsinnig", überhaupt noch neue Ressourcen erschließen zu wollen. Das Öl und Gas, das unter dem Meeresboden des arktischen Ozeans lagert, zu fördern, sei eine "verdammt schlechte Idee".
"Wir fördern keine Technologien für Öl und Gas in der Arktis"?
Uwe Beckmeyer (SPD)

Uwe Beckmeyer, maritimer Koordinator der Bundesregierung, streitet ab, dass seine Arktispolitik mit den Klimazielen der Regierung kollidiert.

Zuständig für diese "schlechte Idee" ist Uwe Beckmeyer, SPD, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium und "maritimer Koordinator" der Bundesregierung. Als wir ihn fragen, wie seine Arktispolitik mit den Klimazielen der Regierung zusammenpasse, streitet er einfach alles ab: "Wir fördern keine Technologien für Öl und Gas in der Arktis."

Es ist allerdings schwer zu leugnen. Schriftlich korrigiert das Ministerium seinen Staatssekretär und räumt die Förderung von "Technologien" ein, die für die "Erschließung von Rohstoffquellen in eisbedeckten Gebieten Relevanz" haben. Das Ministerium betont in seiner Stellungnahme, die Gewinnung von Rohstoffen in der Arktis müsse unter "höchsten Umweltstandards" erfolgen.

Dieses Thema im Programm:
Das Erste | Panorama | 25.06.2015 | 21:45 Uhr
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Eintrag 11 bis 13 von 13
Hans Holtz schrieb am 26.06.2015 23:16 Uhr:

Bernd Fries - genauso denke ich auch! Es wird geschönt, übertrieben und nachweislich gelogen. Erst vorige Woche habe ich herzlich gelacht, weil sich eine Grünen-Dame mit einem
geradezu weinerlichen Gesicht dazu äußerte, wie schlimm es wäre, wenn die zwei Grad Erwärmung überschritten werden, die man als gerade noch vertretbar hält. Wie naiv sind solche Menschen - denken die denn, dass sich die Ukrainer, Chinesen oder andere Bewohner unseres Erdballs, darum scheren, wenn die mit dem Alltag überfordert sind, ja manche Völker mit dem reinen Überlebenskampf, wie es um die Klimaerwärmung steht? Die Kämpfer des IS juckt sowas genauso wenig - die wollen mit Terror und Mord eine Kalifat errichten und bald auch Europas Industrieländer in diese Kämpfe einbeziehen. Es wird viel zu wenig getan, diese REALE GEFAHR FÜR DIE BEVÖLKERUNG zu bekämpfen - man verliert sich in Illusionen, anstatt wahre Bedrohungen als solche zu benennen...
Eisschmelze am Nordpol schrieb am 28.06.2015 09:27 Uhr:

Was den Leuten immer für ein Mist erzählt wird, wenn das Wasser am Nordpol schmilzt, steigt der Meeresspiegel, so ein Quatsch. Der Nordpol ist aus Wasser das zu Eis gefroren ist, das Wasser ist also im Eis gebunden. Dieses kann man selber überprüfen, wenn man ein Glas Wasser im Eischrank gefrieren läßt und hinterher wieder auftaut, das Wasser läuft nicht über. Vor einiger Zeit war zu lesen, dass sich das Eis am Südpol ausbreitet, also müßte nach der Logik, der Meeresspiegel sinken. Also nicht immer so einen Blödsinn erzählen.
topsider schrieb am 28.06.2015 09:36 Uhr:

Die Gefahr für den bewohnbaren blauen Erdball ist die Überbevölkerung. Aber dass will niemand wahrhaben. Denn der Mensch vernichtet, die Wälder, verschmutzt das Wasser, rottet Tier- und Pflanzenarten aus, plündert die Bodenschätze, die Meere sind leergefischt, die Wüsten breiten sich aus, Gier nach mehr Reichtum zerstört die Lebensgrundlage, Kriege und religiöser Wahn macht diesen Planeten bald unbewohnbar. Bin ich froh, das meine Zukunft kürzer ist, als die Vergangenheit. In 30-40 Jahren ist die Menschheit am Ende, denn es fehlt ihr der Verstand und Beten hilft da auch nicht mehr weiter.
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Seit 3 Millionen Jahren wechselt das Klima zwischen Eis- und Warmzeiten.

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Aug 2018 10:38

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.planet-wissen.de/natur/klim ... index.html
Klima
Eiszeit

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Als Eiszeit (Glazial) bezeichnet man eine über mehrere Jahrhunderte oder Jahrtausende anhaltende Phase in der Erdgeschichte, in der es deutlich kühler ist und es zu einer enormen Ausbreitung von Gletschern in den Gebirgen und der polaren Eisschilde kommt. Die Periode zwischen zwei Eiszeiten heißt Warmzeit oder Interglazial.

Seit 3 Millionen Jahren wechselt das Klima zwischen Eis- und Warmzeiten.
Wie kommen Eiszeiten zustande?
Die Meeresströmungen beeinflussen das Klima.
Die Ursachen für schnelle Klimawechsel sind noch nicht bekannt.


Merkmale und Auswirkungen

Die Suche nach den Ursachen für Eiszeiten gehört heute zu den spannendsten Fragen der Paläoklimatologie, einem Teilgebiet der Geologie, das die unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse in der Vergangenheit untersucht und daraus Rückschlüsse auf die klimatische Zukunft zieht.

Seit etwa drei Millionen Jahren ist es weltweit nicht nur bedeutend kühler, sondern das Klima wechselt auch zwischen zwei Extremen, den Eis- und Warmzeiten, mit einer Periode von etwa 100.000 Jahren.

Die letzte Eiszeit hatte ihren Höhepunkt vor etwa 21.000 Jahren und ging vor etwa 10.000 Jahren zu Ende. Es gab bis zu drei Kilometer mächtige Eisschilde. Da so viel Wasser als Eis gebunden war, lag der Meeresspiegel etwa 130 Meter unter dem heutigen Niveau. Die globale Durchschnittstemperatur war fünf bis sechs Grad Celsius niedriger.

Aus den Gaseinschlüssen im polaren Eis weiß man, dass die Konzentration der Treibhausgase Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4) nur 50 Prozent des vorindustriellen Wertes betrug. Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit waren 32 Prozent der Erdoberfläche von Eis bedeckt, heute sind es noch etwa zehn Prozent.

In Eiszeiten breiteten sich innerhalb weniger hundert Jahre die Eismassen von Arktis, Antarktis und den Gebirgen stark aus und bedeckten große Teile Europas, Asiens, Japans und Nordamerikas. Zu den Spuren der Eiszeiten gehören zum Beispiel Moränen, Gletscherschrammen und Findlinge. Auch die heutigen Gletscher sind Reste der letzten Vereisungen.
Aletschgletscher, Wallis, Schweiz

Die Gletscher der Alpen sind Reste der letzten Vereisung
Wie kommen Eiszeiten zustande?

Eine der Hauptursachen für die zyklisch auftretenden Eis- und Warmzeiten sind Veränderungen der Erdbahngeometrie. Diese wird durch wechselseitige Gravitationskräfte im System Sonne, Erde, Mond beeinflusst.

Die Form der elliptischen Erdumlaufbahn um die Sonne (Exzentrizität) ändert sich mit einer Periode von etwa 100.000 Jahren, die Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn (Ekliptik) mit einer Periode von etwa 40.000 Jahren, während die Tag-Nacht-Gleiche auf der elliptischen Umlaufbahn etwa nach 20.000 Jahren wieder dieselbe Position auf der Ellipse einnimmt (Präzession).

Durch diese Zyklen verändert sich die Verteilung der Sonnenenergie auf der Erde. Die Vermutung der Wissenschaftler: Eine Eiszeit tritt immer dann auf, wenn die Sommersonnen-Einstrahlung in hohen nördlichen Breiten minimal wird. Kühle Sommer sind danach für den Eisaufbau entscheidender als kalte Winter.
Meeresströmungen beeinflussen das Klima

Meeresströmungen haben ebenfalls großen Einfluss auf unser Klima. Angetrieben von Erdumdrehung und Winden wirken sie wie Förderbänder für Warm- und Kaltluft. Ihre Temperatur und der Salzgehalt des Wassers regulieren das Klima.

Eine dieser Meeresströmungen ist der Golfstrom. Er transportiert warmes Wasser aus dem Golf von Mexiko quer über den Atlantik bis nach Nordnorwegen. Dort sinkt das warme Wasser ab und fließt als Tiefenströmung zurück: eine klassische Fernwärmeheizung. Sie beeinflusst die arktische Kaltluft sowie Azoren-Hochs und Island-Tiefs.

Aber das System ist empfindlich. Steigen die Temperaturen, zum Beispiel durch den Treibhauseffekt, schmilzt das Eis der Pole, das Salzwasser wird durch Süßwasser verdünnt. Schon die geringste Verdünnung des Salzgehalts bewirkt aber ein Abtauchen des Golfstroms weiter südlich. Die Wärmequelle versiegt.

Die Folge: Überschwemmungen, Stürme, die Winter werden immer länger, Vegetationsperioden immer kürzer.
Das Bild zeigt Video starten, abbrechen mit Escape

Golfstrom - Wärme für Europa | 02:30 Min.
Schnelle Wechsel
https://www.planet-wissen.de/natur/klim ... index.html
Weitgehend noch ungeklärt ist die Ursache sogenannter Rapid Climate Changes, Klimaänderungen in extrem kurzen Zeiträumen. Dabei kann die Temperatur innerhalb von 40 Jahren um zehn Grad fallen. Wissenschaftler vermuten, dass Zyklen verstärkter beziehungsweise zurückgehender Sonnenaktivität dafür verantwortlich sind.

Diese Zyklen wiederholen sich nach heutigem Kenntnisstand etwa alle 1500 Jahre. So ein schneller Klimawechsel ist vermutlich auch die Ursache der sogenannten Kleinen Eiszeit, die im 17. und 18. Jahrhundert für sehr kalte Winter und die Ausbreitung der Gletscher sorgte.

Autor: Harald Brenner
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Klimalüge: Mehr als 31.000 Wissenschaftler machen jetzt mobil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Sep 2018 14:29

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://schluesselkindblog.com/2018/01/ ... tzt-mobil/
Klimalüge: Mehr als 31.000 Wissenschaftler machen jetzt mobil
By Gaby Kraal on 17. Januar 2018 • ( 28 Kommentare )

NPC

Der Alarmismus von Mainstream-Wissenschaftlern und Politikern der globalen Erwärmung sei ein Pseudokrieg, der nur darauf abziele, ein Land zu Fall zu bringen.

Die weltweit forcierte Agenda der sogenannten globalen Erwärmung ist nur wirtschaftlichen Interessen geschuldet. Davon sind immer mehr ernstzunehmende Wissenschaftler überzeugt. Politker und Nutzniesser aus Industrie und Finanz, sollen für ihre Interessen weltweit Mainstream-Wissenschaftler eingespannt haben, die mit falschen Klimamodellen eine Panik um eine angeblich menschengemachte Klimaerwärmung schüren und hier Einfluss auf die Energiepolitik der Länder nehmen und damit neue Absatzmärkte für die Ökologie-Wirtschaft generieren sollten.

Das wollen seriöse Forscher nicht länger hinnehmen. Mehr als 31.000 Wissenschaftler haben sich jetzt in den Vereinigten Staaten für das Projekt „Global Warming Petition Project“ zusammengefunden, um gegen die politische Agenda der globalen Erwärmung zu protestieren. Der wissenschaftliche Kreis, dem mehr als 9.000 promovierte Wissenschaftler und Forscher angehören, unterstützt die Notwendigkeit von Kohlendioxid und untersucht die Agenda der sog. menschengemachten, globalen Erwärmung, welche mittlerweile industrielle Energierationierungen, zentrale Wirtschaftsplanungen und globale Steuersysteme umfasst.

Die Wissenschaftler sprechen sich gegen die Theorie der globalen Erwärmung aus. Globale Vereinbarungen zur Begrenzung der Treibhausgase seien tatsächlich schädlich für alle Pflanzen- und Tierarten auf dem Planeten.

Kohlendioxid: Kein gefährlicher Schadstoff, so wie seit Jahren von Mainstream-Wissenschaftlern suggeriert, der aus der Atmosphäre entfernt werden muss

Die Petition umfasst begutachtete und damit ernstzunehmende Beweise, die von tausenden Wissenschaftlern mit einem breiten Spektrum an Fachkenntnissen unterstützt wird.

Die Petition warnt u.a. die Vereinigten Staaten insbesondere vor der Unterzeichnung internationaler Verträge, die nur eine finanzielle Belastung für die Bürger des Landes darstellen und die nationale Souveränität beeinträchtigen, wenn die Energieproduktion einschränkt werde. Der Alarmismus der globalen Erwärmung sei ein Pseudokrieg, der nur darauf abziele, ein Land zu Fall zu bringen.

Ein Brief von Frederick Seitz, Präsident der U.S. National Academy of Sciences, wird ebenfalls mit der Petition verteilt. Seitz ist ein hochdekorierter Wissenschaftler und erhielt die „National Medal of Science“, den „Compton Award“, die „Franklin Medal“ und zahlreiche andere Auszeichnungen, darunter Ehrendoktorwürden von 32 Universitäten weltweit.

Mangelhafte wissenschaftliche Beleg gegen Kohlendioxide


Seitz‘ Brief warne vor fehlenden wissenschaftlichen Beweisen gegen die „Gefahr Kohlendioxid“. Kohlendioxid ist ein Molekül und wichtiger Baustein des Lebens und kein gefährlicher Schadstoff, der aus der Atmosphäre entfernt werden muss, so wie es heute suggeriert werde. Der Brief des Präsidenten der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften untersucht ganz bewusst die Gefahren, die von den USA ausgehen, wenn sie globale Verträge zustimmen würden, die Energie zu rationieren und damit den Reichtum der Nation beschlagnahmen.

Der Klimaalarmist und Frontkämpfer der Klimalüge Al Gore korreliert dagegen steigende Temperaturen über den Ozeanen mit einem Anstieg vonTreibhausgasen, aber dies mache die globale Erwärmung noch nicht zu einem wirklichen Problem oder zu einer Art „ständiger Wissenschaft“, die den Planeten zerstören wird. Wie die Wissenschaftler betonen, ist der Dampfdruck von CO2 über Meerwasser temperaturabhängig. Es sei ganz natürlich, dass die beiden Datensätze zusammen aufsteigen. Das sei kein Grund zur Beunruhigung.
Petition fordert weltweit Ablehnung von Klimaabkommen

Die Petition fordert die gewählten Regierungschefs und andere politischen Führer auf, das Abkommen über die globale Erwärmung, was in Kyoto, Japan im Dezember 1997 unterzeichnet wurde, und damit auch alle anderen Vorschläge ähnlicher Art, abzulehnen. Präsident Trump hatte die Vereinigten Staaten USA von der Pariser Klimavereinbarung bereits letztes Jahr befreien können.
art-robinson

Dr. Arthur Robinson warnt eindringlich vor internationalen Klimaabkommen

Die Beseitigung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid würde dem Planeten großen Schaden zufügen und der Pflanzenwelt das nehmen, was sie zum Gedeihen braucht. Pflanzenwachstum bedeutet Nahrung für die Weltbevölkerung und wir wissen um sogenannte Philantropen und Super-Milliardäre, die mit ihren finanziellen Möglichkeiten seit langem versuchen, Einfluss auf die Weltbevölkerung zu nehmen.

Die Petition und ihre weiterführende Forschungsarbeiten zerlegen einen Mythos, von prognostizierten Kohlendioxidwerten, die zu einer katastrophalen Erwärmung der Erdatmosphäre und zu einer Störung des Klimas führen sollen. Im Gegenteil: Die Beweise sprechen eindeutig für eine Notwendigkeit von „Treibhausgasen“, die für die Pflanzen- und Tierwelt auf der Erde von großer Bedeutung sind. Die Petition warnt vor der Agenda der globalen Erwärmung und betont, dass sie den Fortschritt von Wissenschaft und Technologie auf der ganzen Welt behindern wird. Die Beschlagnahme der US-Energieproduktion sei eine Bedrohung für die Souveränität der USA und die Fähigkeit der Nation, anderen Ländern Hilfe anzubieten.

Quelle https://schluesselkindblog.com/2018/01/ ... tzt-mobil/
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Naturkatastrophe in Indonesien - 384 Menschen sterben durch Tsunami

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Sep 2018 09:41

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https://www.n-tv.de/panorama/384-Mensch ... 46843.html
Samstag, 29. September 2018
Naturkatastrophe in Indonesien - 384 Menschen sterben durch Tsunami

Nur langsam wird nach einem schweren Erdbeben und Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi das ganze Ausmaß der Katastrophe deutlich. Die Behörden berichten von mehreren Hundert Toten. Die Bergungsarbeiten sind sehr schwierig.


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Nach einem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 384 gestiegen. Bisher beschränkten sich die registrierten Todesfälle auf die Provinzhauptstadt Palu, wie die indonesische Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Krankenhäuser konnten nur mit Mühe die Hunderten Verletzten versorgen, nachdem Wellen mit einer Höhe von 1,50 Metern Teile der Stadt verwüstet hatten.

Die Wellen waren am Freitag von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 vor der Küste von Sulawesi ausgelöst worden. Das Epizentrum lag in nur zehn Kilometern Tiefe knapp 80 Kilometer nördlich von Palu, der 350.000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Provinz Zentralsulawesi.

Videoaufnahmen zeigten, wie die Flutwelle über Palu hereinbrach und zahlreiche Gebäude zum Einsturz brachte sowie eine große Moschee überschwemmte. Bereits das vorausgegangene Beben hatte viele Häuser einstürzen lassen, Bewohner flüchteten ins Freie. "Ich bin einfach gerannt, als ich die Wellen auf die Häuser an der Küste treffen sah", sagte Palu-Bewohner Rusidanto.
Katastrophenhilfe unter erschwerten Bedingungen

Das Beben war so stark dass es noch in mehreren hundert Kilometern Entfernung auf der benachbarten Insel Borneo zu spüren war. Es ereignete sich kurz vor dem Freitagsgebet in dem mehrheitlich muslimischen Land, wenn die Moscheen besonders stark besucht sind.
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Krankenhäuser sind überwältigt von der Zahl der Verletzten. Viele Menschen müssen unter freiem Himmel behandelt werden. Andere Überlebende helfen bei der Bergung der Toten. Nachdem der Tsunami zugeschlagen hatte, wurde der wichtigste Flughafen in Palu geschlossen, was die Katastrophenhilfe erschwert.

Das aus zahlreichen Inseln bestehende Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem tektonische Platten aufeinander stoßen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig. An Weihnachten 2004 hatte ein Beben der Stärke 9,3 vor der westindonesischen Insel Sumatra einen Tsunami ausgelöst, der in der Region insgesamt 220.000 Menschen tötete, davon 168.000 in Indonesien.

Bei einer Erdbebenserie von Ende Juli bis Anfang August waren auf der indonesischen Insel Lombok 555 Menschen ums Leben gekommen. Fast 1500 weitere wurden verletzt.

Quelle: n-tv.de , fhe/AFP

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Nobelpreisträger entlarvt die KlimaLÜGE !!!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2018 19:07

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Das ist auch meine Meinung! Und ich bin kein Physiker !
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Nobelpreisträger entlarvt die KlimaLÜGE !!! BITTE teilen!
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Globale Erderwärmung: Die Klimalüge

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Okt 2018 09:35

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://equapio.com/umwelt/globale-erde ... limaluege/

Globale Erderwärmung: Die Klimalüge
Von
Mario Kienappel
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Globale Erderwärmung anhand einer Skyline mit CO2-Ausstoß
Globale Erderwärmung anhand einer Skyline mit CO2-Ausstoß
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Inhaltsverzeichnis [Anzeigen]
Der Ausstoß von CO² am Pranger

Während 1974 in den Massenmedien noch eine einbrechende Eiszeit propagiert wurde, herrscht seit 2007 Untergangsstimmung in Richtung globale Erderwärmung. Umweltaktivismus entwickelte sich erstmals zu einer politischen Bewegung, die alles an den Pranger stellt, was mehr Ausstoß von CO² hat als abbaut. Über die Ursache des CO²-Wahns, und was wirklich dahinter steckt:

“Keines der größten Klimaveränderungen in den letzten tausenden Jahren kann durch CO² erklärt werden.” (Dr. Piers Corbyn – Klimaforscher)

Theorie der Globalen Erderwärmung
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Laut gängiger Theorie ist das von Menschen produzierte CO² der maßgebende Faktor für einen Klimawandel. Für Margaret Thatcher, Atomenergie-Propagandistin und ehemalige britische Premierministerin, war das Thema globale Erderwärmung ein gefundenes Fressen, als dieses zur internationalen Angelegenheit wurde. Da Atomkraftwerke keine CO²-Emissionen verursachen, stellte die Klimadiskussion eine ideale Strategie für die Umsetzung von Atomenergie dar. Finanzielle Mittel wurden bereitgestellt um Kohlendioxid (CO²) mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen.
Globale Erderwärmung und die vermeintlich katastrophalen Folgen des Klimawandel

Die Pole schmelzen, Länder versinken in reißende Fluten und Malariamücken fallen in die bald tropische Nordhalbkugel ein. Erstmals in der Geschichte ertrinken jetzt auch noch Eisbären… So zumindest zeigen es die Medien und verursachen damit nicht nur Panik, sondern auch Schuldgefühle, denn die Ursache für das Übel sind Sie!

Dass die Landmassen wie sie heute bestehen aber schon so manchen Klimawandel überstanden haben verrät man Ihnen nicht.
Mücken haben kein Problem mit Kälte. In der Arktis wimmelt es von Mücken, tatsächlich brach die schlimmste Malaria-Epidemie der Geschichte, mit 600.000 Toten, im kalten Sibirien der Sowjetunion aus. Erwähnt wird auch nicht, dass die Aufnahmen von Polarbären in relativ eisfreien Regionen, im Sommer aufgenommen wurden.

“ Die Presse kommt andauernd zu uns und will etwas über das Treibhaus-Desaster sehen, ich sage dann: Da gibt es nichts. ”
(Professor Syun-Ichi Akasofu – Leiter des IARC “Internationales arktisches Forschungszentrum”)

Was ist Kohlendioxid (CO²), Ausstoß von CO² und Treibhausgase
Treibhausgase und Treibhauseffekt

Treibhausgase sind strahlungsbeeinflussende Stoffe in der Luft, die zum Treibhauseffekt beitragen, welcher zur Erwärmung der Erde führt. Wenn sich die Erde aufgrund von Treibhausgasen erwärmt, findet die größte und schnellste Erwärmung etwa 10km über der Erdoberfläche statt, also in der mittleren Troposphäre (die unterste Schicht der Erdatmosphäre). Wenn dies nicht der Fall ist, sind Treibhausgase nicht die Ursache für eine globale Erderwärmung. Kohlenstoffdioxid ist nicht nur ein schwaches Treibhausgas sondern auch nur in verhältnismäßig unbedeutenden Mengen vorhanden. Das mit Abstand wichtigste Treibhausgas ist Wasserdampf

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“Jeder der umher läuft und behauptet, dass Kohlendioxid verantwortlich für den größten Teil der Erwärmung des 20. Jahrhunderts ist, hat sich nicht die grundlegendsten Zahlen angeschaut.” (Professor Patrick Michaels – Umweltwissenschaften der “University of Virginia”)

Anteile und Entwicklung von Kohlenstoffdioxid (CO²)

Der Anteil an Kohlendioxid in der Atmosphäre ist so gering, dass er in Teilen per Million gemessen wird. Der prozentuale Anteil liegt bei ca. 0,04%, wovon wiederum nur ein sehr kleiner Teil vom Menschen stammt. Es gab Zeiten in der Geschichte der Erde, in denen wir 3-10 Mal so viel CO² in der Atmosphäre hatten wie heute. Wenn CO² einen Effekt auf das Klima hätte, würde man es in einer Eisschicht-Untersuchung, einer so genannten Temperatur-Rekonstruktion, sehen.
Was ist Kohlendioxid (CO²) und woher kommt es

Kohlendioxid ist ein natürliches Gas, welches von allen Lebewesen produziert wird, es ist aber auch ein Produkt industrieller Produktion und Energiegewinnung, wobei der vom Menschen in die Luft ausgestoßene Anteil an Kohlenstoffdioxid verschwindend gering ist.
Vulkane produzieren beispielsweise mehr CO² als alle Fabriken, Flugzeuge und Autos auf der Welt zusammengenommen. Noch mehr stammt von Tieren und Bakterien, die zusammen 23-Mal so viel CO² ausstoßen wie der Mensch. Wiederum mehr als von Tieren stammt von sterbenden Pflanzen, insbesondere im Herbst. Die mit Abstand größten CO²-Erzeuger überhaupt sind jedoch die Ozeane. In den Ozeanen ist etwa 50 Mal mehr Kohlenstoff enthalten als in der Atmosphäre, welches bei Erwärmung freigesetzt wird.
Ausstoß von CO² und die Bedeutung von steigendem CO²-Gehalt

Die Aufnahmefähigkeit der Ozeane für CO² sinkt mit steigender Temperatur. Es wird also Kohlenstoffdioxid freigesetzt, wenn sich Ozeane erwärmen. Ein erhöhter CO²-Gehalt in der Atmosphäre ist somit das Ergebnis – und nicht die Ursache – von globaler Erderwärmung!

Der Prozess von Beginn der Erwärmung, bis zum ozeanischen Ausstoß von CO² dauert ca. 800 Jahre, weil es so lange braucht bis die Erwärmung der Erde sich bis zur Ozeanoberfläche ausbreitet, von wo der größte Teil des CO² kommt. Ein steigender Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre bedeutet also, dass sich die Erde einmal vor Jahrhunderten bis Jahrtausenden erwärmte. Ein sinkender Wert würde entsprechend auf das Gegenteil verweisen, also eine vor langer Zeit stattgefundene Abkühlung der Erde.
IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaveränderung

“Die IPCC ist, wie jede UN-Organisation, politisch angetrieben”
(Prof. Philip Stott – Professor für Biogeography in der “University of London”)

Die 2.500 Mitglieder der IPCC sind keineswegs die besten Experten auf dem Gebiet der Klimaforschung, viele unter ihnen sind nicht einmal Wissenschaftler, sondern Rezensenten (Kritiker) und Politiker. Ein Großteil der IPCC-Mitglieder lehnt die offizielle Meinung zum Klimawandel ab, wird aber dennoch als Unterzeichner gelistet. [1]

“Die Leute, die Spezialisten sind, aber der Polemik nicht zustimmen und abtreten – und ich kenne eine Menge von ihnen -, werden trotzdem auf die Autorenliste gesetzt und somit Teil der 2.500 besten Wissenschaftler.” (Professor Paul Reiter – IPCC & Pasteur Institut, Paris)

“Die IPCC betreibt pure Propaganda” (Professor Richard Lindzen – IPCC & MIT)

Gründe für die Klimalüge und der Klimawandel Propaganda
1. Geld: Finanzierung einer voreingenommenen Wissenschaft

Die staatliche Förderung für Klimaforschung sprang nach der Klimakampagne alleine in den USA von 170 Mio. jährlich auf 4 Milliarden US-Dollar jährlich. Dieses Geld schaffte eine Menge Arbeitsplätze und damit “neue” Leute ins Feld, die einzig und allein daran interessiert sind CO² mit Klimawandel in Zusammenhang zu bringen bzw. die Existenz von globaler Erderwärmung zu dramatisieren.

“Tatsache ist, dass momentan zehntausende von Arbeitsplätzen von der globalen Erderwärmung abhängen
(Professor Patrick Michaels – Umweltwissenschaften der “University of Virginia”)

Der Wettbewerb um Förderung wissenschaftlicher Studien erfordert oftmals die Erwähnung einer “Untersuchung auf den Effekt auf das Klima”, für eine realistische Chance auf Finanzierung – unabhängig vom eigentlichen Forschungsobjekt. Wer zu Forschungsresultaten kommt, die die Theorie der CO²-Erderwärmung untergraben, wird es beim nächsten Mal schwer haben erneute Forschungsgelder zu erhalten. Auf diese Weise schließt sich ein Kreislauf. Die Massenmedien erhalten so ständig “neuen” Stoff, den sie auf die breite Bevölkerung einrieseln lassen können.

“Klimawissenschaftler brauchen ein Problem um finanziert zu werden” (Dr. Ray Spencer – Teamführer für Wettersatellitten der NASA)

Wer könnte auch besser wissen, wie man Projekte finanziert, als die NASA, die das so seit der vermeintlichen Mondlandung mit großem Erfolg praktiziert.

“Wir haben ein begründetes Interesse darin Panik zu erzeugen, weil dann Geld in Klimaforschung fließt.” (Professor John Christy – Hauptautor der IPCC)

2. Unterstützung von Atomenergie

Da CO² ausstoßende Kohlekraftwerke neben Kernkraftwerken die größten Stromproduzenten der Welt sind, ist eine gegen CO² propagierte Klimakatastrophe das Beste, was der Atomlobby passieren konnte.
3. Verhinderung der Industrialisierung Afrikas

Der verhältnismäßig reiche Westen nimmt sich das Recht auf billige und schmutzige Energiegewinnung, verlangt aber gleichzeitig, dass in Afrika teure und unzuverlässigere Technologien eingesetzt werden sollen um dort grundlegende Stromversorgung zu gewährleisten. Die Errichtung von Wind- und Solaranlagen ist mindestens drei mal so teuer wie herkömmliche Kraftwerke. Afrika verfügt über Erdöl und Kohle, ist aber angehalten diese nicht zu verwenden. Die Klimalüge wird genutzt um zu verhindern, dass CO²-ausstoßende Kohlekraftwerke gebaut werden, damit Afrika weiter ausgebeutet werden kann. Der Westen hat kein Interesse an einem entwickelten Afrika. Die Konkurrenz einer afrikanischen Industrie kann keiner gebrauchen.

“Lass mich eine Sache klar stellen: Wenn wir der dritten Welt sagen, dass sie nur Wind- und Solarenergie benutzen darf, sagen wir ihnen eigentlich, dass sie gar keine Elektrizität haben dürfen.”
(Paul Driessen – Umweltaktivist und Autor von “Green Power, Black Death”)

“Man sagt uns: Lass die Finger weg von euren Ressourcen, lass die Finger weg von eurem Öl, lass die Finger weg von eurer Kohle. Das ist Selbstmord.” (James Shikwati – Ökonom und Autor)

“Die Umweltbewegung entwickelte sich zur stärksten Kraft für Verhinderung der Entwicklung in den Entwicklungsländern.”
(Patrick Moore – Mitgründer von Greenpeace)

4. Globale Erderwärmung als Rechtfertigung für Chemtrails?

Offizielle Patente für den Einsatz von Chemtrail-Aktionen verweisen auf den positiven Effekt gegen globale Erderwärmung durch Dämpfung von Sonnenstrahlen. Werden Chemtrails aber möglicherweise aus ganz anderen Gründen versprüht? Liegt der Grund für den Schwindel um CO² (als maßgeblicher und von Menschen verursachter Faktor für einen Klimawandel) vielleicht darin, Chemtrails rechtfertigen zu können?
Tatsächliche Klimaentwicklung und Klimaveränderung
Die globale Erderwärmung wurde nicht industriell verursacht

Im 20. Jahrhundert erwärmte sich die Erde um einen halben Grad Celsius, der größte Teil davon geschah vor 1940, als die Industrialisierung (und den damit verbundenen Ausstoß von CO²) noch gar nicht wirklich begonnen hatte, und die meisten Länder über gar keine Kohlendioxid-produzierende Industrie verfügte.
Zur Zeiten des ökonomischen Booms in der Nachkriegszeit von 1940 bis 1980 sank die globale Durchschnittstemperatur sogar. Die Fakten zeigen also genau das Gegenteil von dem, was laut Theorie der globalen Erderwärmung der Fall sein müsste.
Natürliche Klimaentwicklung

In der Geschichte der Erde gab es viel kältere, aber auch viel heißere Zeiten. Urwälder überzogen die Erde in einer Epoche, und in der nächsten verwandelte sich die Erde in einen Eisplaneten. Das Klima hat sich schon immer verändert, auch ohne das Zutun des Menschen.

Die so genannte Kleine Eiszeit begann im 14. Jahrhundert und endete vor erst 200 Jahren, zu einer Zeit, in der die Auswirkungen der Kälte bereits gut dokumentiert waren. Vor der “Kleinen Eiszeit” gab es eine Ära, die als die Mittelalterliche Warmzeit bekannt ist, in der es etwa 400 Jahre lang wärmer war als die Temperaturen, die wir heute gewohnt sind. Die “Mittelalterliche Warmzeit” war eine Zeit voller Reichtum und Entwicklung, es war die Zeit in der viele der heute noch verehrten europäischen Kathedralen entstanden. Heute wird im Gegensatz behauptet Temperaturerhöhungen hätten katastrophale Auswirkungen.

Es wird behauptet, dass Eisbären erstmals in ihrer Geschichte davon bedroht sind zu ertrinken, weil die von ihnen benötigten Eisflächen verschwinden. Die Eisbären überstanden offensichtlich aber auch das Atlantikum, vor 5.000 bis 9.000 Jahren, in der es dreitausend Jahre lang erheblich wärmer war als heute.
Ursache für Klimaveränderung

Da CO² keine Rolle bei der Klimaveränderung spielt, fällt der Blick der (echten) Klimaforscher vermehrt auf die Sonne. Wolken reflektieren Sonnenstrahlen und führen so zur Kühlung der Atmosphäre. Die Entstehung von Wolken ist auf kosmische Strahlung zurückzuführen, welche Wasserdampf zu Wolken werden lässt. Bei starker magnetischer Sonnenaktivität (auch am Ausmaß von Sonnenflecken zu beobachten) werden kosmische Strahlen von der Erde abgelenkt, was zu verminderter Wolkenbildung führt.
Extreme Kälte durch globale Erderwärmung

Nachdem immer deutlicher wird, dass die prophezeite globale Katastrophe noch auf sich warten lässt, schrecken die Verantwortlichen der Panikmache nicht davor zurück, mit Erklärungen aufzufahren die immer bizarrer und verrückter zu werden scheinen. Wie schon 2004 im Hollywood-Streifen “The Day After Tomorrow”, soll die vermeintliche arktische Gletscherschmelze dazu führen können, warme Meeresströmungen zu unterbrechen. Das im Eis gebundene Süßwasser droht angeblich den Nordatlantikstrom aussetzen zu lassen, was Europa in eine Kältezeit versetzen würde.
Fazit

Von gezielter Manipulation durch Wetterkontrolltechnologien abgesehen, ist die Sonne direkt und indirekt für das Klima auf der Erde verantwortlich. Das Establishment schreckt nicht vor Maßnahmen und Anpassungen zurück, um die Finanzierung der Klima-Scheinwissenschaft, und damit die Klimalüge, aufrecht zu erhalten.

“Die Sonne treibt Klimaveränderungen an, CO² ist irrelevant” (Dr. Piers Corbyn – Klimaforscher)

Quellenangaben

[1] Professor Richard Lindzen – Mitglied der IPCC und Wissenschaftler des “Massachusetts Institute of Technology” (MIT)
[-] Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen
[-] Das Internationale arktische Forschungszentrum
[-] Dokumentation: The Great Global Warming Swindle
Wie ist Ihre Meinung dazu?

Was dachten Sie, als Sie das erste Mal von globale Erderwärmung gehört haben? Wie haben Sie darauf reagiert? Was halten Sie heute von CO²? Wie finden Sie die aktuelle Klimaentwicklung und Klimaveränderung? Schreiben Sie einen Kommentar und lassen Sie uns Ihre Meinung über die Klimalüge wissen!
Leser-Antworten

Florian Kurz über die Klimaerwärmung und andere mensch-gemachte Pseudokatastrophen:
Damals schon zu Cäsars Zeiten als es in Nordeuropa zwei Fruchtfolgen gab und Wein gar üppig gedieh … Hannibal über schneefreie Alpen spazierte oder ein paar Jährchen davor als sich in ca. 2000 müNN Hochmoore gebildet haben und stämmige Zirben wuchsen (und beide brauchen “seine Zeit” waren sicher die Barbaren mit deren Lagerfeuerchen die “globale Erderwärmung”-Ursache … Dazu ein Link: Holz- und Torffunde als Klimaindikatoren. Meinung kommt von Bildung und nicht von “meinen”.
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Mario Kienappel
Mario Kienappel
http://kienappel.org/
Bevor Mario EQUAPIO mit seinen drei Brüdern geplant und im Jahr 2007 umgesetzt hat, entwickelte er 2005 das Konzept zum Vorgänger Esoturio eigenständig. Er ist im August 1984 geboren, ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Sein Ziel ist es durch Aufklärung die Grundlage für Entscheidungsfreiheit zu erschaffen, wahres Recht zu ermöglichen und gemeinsam mit anderen Menschen, die Frieden und Freiheit schätzen, eine lebenswertere Welt zu realisieren.

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Der gefährliche Irrglaube, dass Technologien den Klimawandel aufhalten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Nov 2018 11:53

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.huffingtonpost.de/entry/der ... 7e4c1acdb7
Der gefährliche Irrglaube, dass Technologien den Klimawandel aufhalten
Geo-Engineering ist eine vielversprechende Chance – wenn wir die Risiken kennen.

Aleszu Bajak
Wissenschaftsjournalist und Dozent an der Northeastern University's School of Journalism

Jose A. Bernat Bacete via Getty Images
Gletscher schmelzen, es gibt immer weniger Schnee – wie hier in den Pyrenäen.

Regen machen, Sonnenstrahlen blocken, CO2 aus der Luft saugen und verhindern, dass die Ozeane versauern.

In Zeiten des Klimawandels denken viele Forscher groß. So groß, dass sie Gott spielen wollen.
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Sie wollen die globale Erwärmung stoppen und schädliche Klimaveränderungen umkehren – mit Hilfe von Technik. Im Rahmen von Geo-Engineering wollen sie großflächig und vorsätzlich in geo- und biochemische Kreisläufe eingreifen.

Das bietet viele Chancen – und genauso viele Risiken und Ungewissheiten.

► So diskutieren Wissenschaftler seit Jahren über “Solar Radiation Management”. Eine Form des Geo-Engineerings, um die Erderwärmung zu mindern.
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Einer dieser Wissenschaftler ist Wake Smith. Der ehemaliger Geschäftsführer einer Fluggesellschaft und plant nun Flugzeuge, die nicht viel größer sind als eine Boeing 757 und eine Flughöhe von 18.000 Metern erreichen können. Hoch genug, dass Leute an Bord die Erdkrümmung sehen können. Diese Flugzeuge sollen Gas in die untere Stratosphäre abgeben.

In fünfstündigen Missionen würden sie den Himmel mit einer Schicht aus klarem, stinkendem, aerosolisiertem Schwefeldioxid bedecken. Über Jahre hinweg würden sie so 100.000 Tonnen Schwefeldioxid in der Erdatmosphäre verteilen. Das Ziel: Mit dem Gas die Sonne abschirmen und so die Temperatur auf der Erde senken.

Vorbild für diese Idee sind Vulkane. Auch sie stoßen bei jeder Eruption Schwefeldioxid aus und sorgen so für eine Abkühlung der Temperatur. So hatte der Ausbruch des Pinatubo-Vulkans auf den Philippinen 1991 kurzzeitig die weltweite Durchschnittstemperatur um ein halbes Grad Celsius gesenkt.

Mehr zum Thema:“Sind dem Untergang geweiht”: Britischer Zukunftsforscher gibt Menschheit auf
Gefahr, dass Schurkenstaaten und skrupellose Organisationen mit dem Klima spielen
AleksandarGeorgiev via Getty Images
Kan Geo-Engineering die Erdatmosphäre reparieren?

Forscher aus angesehen Instituten schenkten Smiths Idee Beachtung. Angespornt von der Aufmerksamkeit für seine Arbeit entwickelte Smith einen Zehn-Jahres-Betriebsplan für Flugzeuge, die ab dem Jahr 2023 das Schwefeldioxid versprühen könnten.

Smith sagt, dass das Ganze viel günstiger und einfacher sei, als er es erwartet hatte. Es gebe keine wirklichen Hindernisse, meint er. Der Gesamtpreis des Projekts? Lumpige 3,5 Milliarden Dollar, schätzt er.

“Ich glaube, es ist schlecht, dass es so billig ist”, erzählte Smith vergangenen Monat einer kleinen Gruppe im Konferenzsaal im “Harvard Center for the Environment”.

► Smith argumentiert, dass für so wenig Geld auch Schurkenstaaten, skrupellose Organisationen oder Einzelpersonen die Möglichkeit hätten, mit dem Klima zu experimentieren.

Auch in Asien beschäftigen sich Wissenschaftler mit Geo-Engineering. Auf der tibetischen Hochebene baut China derzeit Öfen, deren Schornsteine künftig Silberiodid ausstoßen sollen. Das Silberiodid gelangt über den Aufwind der Berge in die Wolken und bringt sie dann dazu, zu regnen. Wasser, dass die Wolken zuvpr über dem Golf von Bengalen und dem Südchinesischen Meer aufgenommen haben.
Regen machen und Kohlenstoff aufsaugen

► Chinas Ziel: Das Regenvolumen im Land um zehn Milliarden Kubikmeter jährlich steigern. Wenn es funktioniert, würden so etwa sieben Prozent des Wassers, das China nutzt, aus künstlich erzeugtem Regen stammen.

Auf der ganzen Welt forschen Experten auch an einer möglichen Nutzung von Geo-Engineering zu Rettung der Weltmeere. Beim sogenannten marinen Geo-Engineering sollen Substanzen im Wasser verteilt werden, die das Wachstum von Algen fördern.

Algen könnten Kohlenstoff binden und sich so positiv auf das Klima auswirken. Geforscht wird auch an Möglichkeiten, mit Mineralstoffen die Versauerung der Meere umzukehren.

Beim Geo-Engineering wird über verschiedene Verfahren diskutiert und an verschiedenen Stoßrichtungen geforscht. Sie lassen sich in drei Kategorien einordnen:

► Natürliche Verfahren: Das Ziel hierbei ist, dass die Erde selbst wieder mehr Kohlendioxid aus der Luft nimmt und im Boden speichert. Helfen könnte der Mensch dabei, indem er Wälder aufforstet oder Feuchtgebiete renaturiert.

► Carbon Dioxide Removal (CDR): Kohlendioxid und andere Treibhausgase sollen aus der Atmosphäre entfernt werden. Zum Beispiel haben Wissenschaftler die Idee, Gestein zu zermahlen und zu verstreuen, das die Gase chemisch bindet.

Die natürlichen Verfahren und die CDRs werden auch als negative Emissions-Technologien (NET) bezeichnet.

► Solar Radiation Management (SDR): Die Idee ist, mit technischen Verfahren in den Strahlungshaushalt der Erde einzugreifen – zum Beispiel durch das Versprühen von Gasen in der Atmosphäre.

All das klingt verlockend. Die Idee: Was der Mensch kaputt gemacht hat, soll die mit Technik wieder reparieren.

Geo-Engineering ist darauf ausgelegt, global Probleme zu beheben. Doch genau dort liegt die Gefahr: Die weitreichenden Auswirkungen von Geo-Engineering sind unbekannt.
Modelle über die Auswirkungen von Geo-Engineering prophezeien Beunruhigendes
Paul Souders via Getty Images
Gletscher und Polkappen auf der ganzen Welt – hier ein Eisberg in Kanada.

► Aber Modelle prophezeien Beunruhigendes: Geo-Engineering könnte den Niederschlag weltweit mächtig durcheinander bringen oder die Ozonschicht zerstören.

Hinzu kommt: Wenn ein bereits gestartetes Geo-Engineering-Projekt einfach abgebrochen würde, könnte das zu einer rapiden Erderwärmung, Artensterben und einer Beschleunigung des Klimawandels führen, fasst eine Studie der US-amerikanischen Rutgers University die Problematik zusammen. Wer einmal etwas in der Natur verändert, kann das nicht mehr rückgängig machen.

Unklar ist auch, wie effizient die Projekte in ihrer Umsetzung wirklich wären.
Geo-Engineering muss weiterentwickelt werden – aber nur mit den Risiken im Blick

► Dennoch sind sich einige Forscher sicher: Wenn die globale Erderwärmung weiter zunimmt, müssen wir uns dringend mit Geo-Engineering beschäftigen.

Mehr zum Thema: 15 Mut machende Beispiele, wie Menschen in Deutschland gegen den Klimawandel kämpfen

Helene Muri ist Geowissenschaftlerin an der Universität in Oslo. Sie glaubt, dass Geo-Engineering vielversprechende Chancen bietet, um die Schäden durch den Klimawandel zu reduzieren – nur jetzt noch nicht.

“Wir müssen mehr über die Risiken herausfinden, bevor wir Gewissheit haben, dass die Nutzung – wenn überhaupt – sicher ist”, sagt sie. “Solar-Geo-Engineering ist in keinem Fall ein Ersatz dafür, dass wir CO2-Emissionen senken müssen.”

Wie uns der Klimawandel bedroht

Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass sich das Weltklima bis zum Jahr 2100 um drei Grad Celsius erhöhen wird. Die Folgen einer solchen Erwärmungen wären katastrophal: Dürren, Tsunamis, Orkane und Überschwemmungen würden große Teile der Menschheit bedrohen.

Klimawissenschaftler verschiedener Universitäten sind überzeugt, dass eine Erwärmung von 3,5 Grad Celsius das Fortbestehen der menschlichen Zivilisation gefährden würde.

Verbraucht die Menschheit weiter so viel Energie und produziert so viel CO2, dann steht ihr Ende wohl irgendwann im 22. Jahrhundert bevor.

Aber mit jedem Jahr und jeder Klima-Konferenz werden Geo-Engineering-Projekte wahrscheinlicher. Denn es gibt nahezu keine Vorschriften, die ein Land oder ein Individuum davon abhalten würden, es zu versuchen, sagt Michael Gerrard, Direktor des Sabin Center for Climate Change Law an der Columbia Universität.
Gesetzliche Regelungen sind dringend notwendig

Aus rechtlicher Sicht sei es einfacher, die Stratosphäre mit einem Gas zu übersäen, als die Genehmigung für eine Hausrenovierung zu bekommen, betont er. ”Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass sich jemand an Geo-Engineering versucht”.

► Deshalb müsse es dringend gesetzliche Regelungen geben, sagt Gerrard. Gemeinsam mit Tracy Hester von der Universität des Houston Law Centers, hat er das Buch “Climate Engineering and the Law” veröffentlicht.

Das Ziel: politischen Entscheidungsträgern, Technologen und Rechtsanwälten ein besseres Verständnis für geltende Bestimmungen und wissenschaftliche Erkenntnisse über Geo-Engineering-Projekte liefern.
Issarawat Tattong via Getty Images
Durch den Klimawandel leiden immer mehr Regionen der Erde unter Dürren.

Die Frage ist: Wann und von wem wird ein derartiges zuerst Projekt gestartet? Gerrard stellt sich ein Szenario vor, in dem ein Land keinen anderen Ausweg mehr vor der vernichtenden Klimakatastrophe sieht.

“Man stelle sich vor, in Indien würde sich eine Klima-Katastrophe ereignen und das Land würde befürchten, dass eine weitere passiert. Dann könnte Indien mit Hilfe von Geo-Engineering versuchen, sich zu schützen. Das ist ein ziemlich plausibles Szenario”, sagt Gerrard.
Bundesregierung und Weltklimarat beschäftigen sich mit Geo-Engineering

Daher brauche es eine globale Regelung und staatliche Gesetze. Alles andere könnte letztlich in einem Krieg enden, warnt er. Würde nämlich ein Land voreilig ein Projekt starten, hätte würde das dem Klima auf der ganzen Welt schaden.

Wie “Spiegel Online” berichtet, arbeitet die Bundesregierung momentan immerhin an Regelungen, die das marine Geo-Engineering betreffen. Demnach soll ein Gesetz entworfen werden, das “das Einbringen von Stoffen in die Hohe See” zu “Zwecken der wissenschaftlichen Forschung” regelt. Forschung in deutschen Gewässern soll dann in Zukunft einem “Erlaubnisvorbehalt” unterliegen.

“Nach den vorgesehenen Neuregelungen soll die Erlaubnis in Übereinstimmung mit den Vorgaben des internationalen Rechts nur erteilt werden dürfen, wenn der Vorhabenträger unter anderem ein hohes Schutzniveau für die Meeresumwelt und die menschliche Gesundheit gewährleistet”, sagt Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Umweltministerium.

Auch der Weltklimarat IPCC beschäftigt sich mit Geo-Engineering. Im Herbst wird ein Sonderbericht des Rats zum Erreichen des Zwei-Grad-Ziels erwartet. In einem vorab geleakten Entwurf des Reports wurde deutlich, dass kein Szenario geplant ist, das ohne NET, also das bewusste Entfernen von CO2 aus der Atmosphäre funktionieren würde. Doch die Umsetzung wurde auch in dem geleakten Entwurf als “zweifelhaft” bezeichnet, wie das Wissenschaftsmagazin “Spektrum” berichtet.
Eine differenzierte Debatte fehlt

► Ein Geo-Engineering-Projekt in großem Maßstab mag kurz bevorstehen. Doch dafür braucht es dringend eine seriöse, differenzierte Debatte.

Mehr zum Thema: Ihr wundert euch, warum es zur Zeit so heftig stürmt in Deutschland? Forscher haben diese Antwort
aquatarkus via Getty Images
Schreitet die globale Erwärmung voran, wird es immer häufiger und heftigere Naturkatastrophen geben – hier Hochwasser im ukrainischen Odessa.

In den USA sind es ironischerweise derzeit gerade die Politiker, die lange Zeit die Wissenschaft hinterfragt und attackiert haben, die jetzt von schnellen Lösungen für den Klimawandel sprechen.

In einem Gastbeitrag für die konservative Nachrichtenseite “The Daily Caller”, hat kürzlich der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, Lamar Smith (ein Republikaner aus Texas), Geo-Engineering als “Forschungsfeld” bezeichnet, “das viel zu lange nicht beachtet wurde”.

Dabei ist er ein bekennender Skeptiker der globalen Erwärmung. Smith schreibt, statt “vager, erdrückender, uneffektiver behördlicher Vorschriften” um ein “willkürliches Klimaziel” zu erreichen, solle man mit Hilfe von Technologie, Lösungen finden.

“Indem sie der Technologie die Zügel überlassen, wie in der Vergangenheit auch schon, werden die Amerikaner ihren Nutzen daraus ziehen und eine bessere Lebensqualität genießen können”, schreibt er.
Geo-Engineering ist der einfachere Weg

► Geo-Engineering lässt sich gut verkaufen. Wer sich darauf verlässt, dass die technologische Lösung schon am Horizont wartet, umgeht die Mammut-Aufgabe, fossile Brennstoffe abzuschaffen.

Auch müssen sich nicht hunderte Länder über die Reduzierung von CO2-Emissionen streiten oder eine gesamte Zivilisation dazu bringen, ihr Konsumverhalten zu ändern. Das sind komplexe Systemabläufe, die tief in unserer Wirtschaft und Kultur verwurzelt sind.

Gletscher abzustützen, damit der Meeresspiegel langsamer steigt, Eisenstaub über die Meere zu streuen, um das Plankton-Wachstum anzuregen und so Kohlenstoff zu binden, oder den Himmel einzusprühen, um die Hitze der Sonne abzuschirmen, erscheint zunehmend einfacher. Und auch immer plausibler.
Wir müssen Wachstum von Fortschritt abkoppeln

John Ehrenfeld ist ehemaliger Direktor des MIT-Programms für Technologie, Wirtschaft und Umwelt. Er bedauert, dass die jetzige Diskussion über Geo-Engineering nicht die ursächlichen gesellschaftlichen Probleme anspreche.

“Es ist ein Fehler, die Komplexität des Systems zu akzeptieren, wenn das System Menschen enthält”, sagt Ehrenfeld. Jahrzehntelang hat der Wissenschaftler, der heute im Ruhestand ist, das Konzept der Nachhaltigkeit erforscht und vorangetrieben.

Ein Problem zu bewältigen, das so tief verwurzelt ist wie die Klimaerwärmung, erfordert es, dass die Menschheit sich mit einer existentiellen Frage auseinandersetzt, für die Geo-Engineering alleine nicht die Antwort sein kann: Sind wir gewillt, den Wachstum aufzuopfern, um das Überleben der Spezies zu gewährleisten?

“Wir werden nicht zum Kern des Problems vordringen, wenn wir es nicht schaffen, den Wachstum vom Fortschritt abzukoppeln”, warnt Ehrenfeld.

Dieser Artikel ist der HuffPost US erschienen und wurde von Patrick Steinke aus dem Englischen übersetzt und von Uschi Jonas bearbeitet und ergänzt.
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"Sie werden schlimmer" - Klimakatastrophen treten öfter zeitgleich auf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Nov 2018 16:17

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Klimakatastr ... 31240.html
Dienstag, 20. November 2018
"Sie werden schlimmer" - Klimakatastrophen treten öfter zeitgleich auf

Die Warnungen werden lauter: Einer Studie der Uni Hawaii zufolge häufen sich Klimakatastrophen; zudem suchen sie einige Regionen öfter gleichzeitig heim. Eindämmen könnte die zerstörerischen Effekte nur die drastische Verringerung des Klimagas-Ausstoßes.


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In vielen Teilen der Erde werden sich bis zum Ende des Jahrhunderts Klimakatastrophen häufen und immer öfter gleichzeitig auftreten - wenn der Ausstoß von Klimagasen nicht umgehend verringert wird. In einer im Fachblatt "Nature Climate Change" veröffentlichten Studie warnen Forschern der Universität Hawaii vor einem Strudel lebensbedrohender Naturgewalten, die durch die Emissionen von CO2, Methan und anderen Gasen bereits in Gang gesetzt wurden.

"Die Menschheit wird sich kombinierter zerstörerischer Auswirkungen verschiedener sich gegenseitig beeinflussender Klima-Gefahren ausgesetzt sehen", sagte Ko-Autor Erik Franklin vom Institut für Meeresbiologie. "Sie passieren jetzt und sie werden schlimmer." Die Wissenschaftler verweisen auf steigende Temperaturen, die in trockeneren Regionen zu Dürren, Hitzewellen und Waldbränden führen; in feuchteren Regionen seien häufiger Starkregen und Überschwemmungen zu erwarten. Über den Ozeanen werde die Klimaerwärmung zur Entstehung von mehr Superstürmen führen.
Extremtrockenheit, Rekordtemperaturen, Waldbrände, Hurrikane
In feuchteren Regionen führen steigende Temperaturen häufiger zu Starkregen und Überschwemmungen.
In feuchteren Regionen führen steigende Temperaturen häufiger zu Starkregen und Überschwemmungen.
(Foto: imago/Eibner Europa)

Als ein Beispiel führt die Studie den US-Bundesstaat Florida an: Dort habe es im vergangenen Jahr extreme Trockenheit und Rekordtemperaturen, mehr als hundert Waldbrände und mit Hurrikan "Michael" den schwersten Wirbelsturm gegeben, der die Region bislang getroffen hat. Sollte es mit dem Klimagas-Ausstoß so weitergehen wie bisher, müssten Städte wie Sydney oder Los Angeles künftig mit drei gleichzeitigen Klimakatastrophen rechnen, Mexiko-Stadt und die brasilianische Atlantikküste sogar mit bis zu fünf. Tropische Regionen seien besonders gefährdet.
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Das Pariser Klimaschutzabkommen sieht vor, die Erderwärmung nach Möglichkeit auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. In der Studie heißt es dazu am Beispiel New York: Sollte es wider Erwarten gelingen, die Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, drohe der US-Ostküstenmetropole Ende des Jahrhunderts pro Jahr ein Klimaereignis wie etwa ein katastrophaler Sturm; andernfalls könnten es bis zu vier jährlich sein.

Selbst unter optimistischen Annahmen sei jedoch davon auszugehen, dass die häufiger zu erwartenden kumulativen Effekte von Klimaereignissen "reiche und arme Länder gleichermaßen betreffen". Das Team um Camilo Mora wertete Daten von mehreren tausend Studien aus, die sich mit insgesamt zehn verschiedenen Klimafolgen-Phänomenen beschäftigten.
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Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter "Befinden uns mitten im Klimawandel"

Quelle: n-tv.de , abe/AFP

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Umfangreicher Maßnahmenkatalog - Grüne fordern radikalen Klimaschutz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Nov 2018 09:45

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/Gruene-ford ... 45863.html
Donnerstag, 29. November 2018
Umfangreicher Maßnahmenkatalog - Grüne fordern radikalen Klimaschutz

Schon Ende 2020 sollen nach dem Willen der Grünen die 20 schmutzigsten deutschen Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden, 2030 nur noch abgasfreie Autos zugelassen werden: Die Grünen fordern einen "tiefgreifenden Wandel".


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Die Grünen nehmen die sich verschärfende Klimakrise zum Anlass, einen "tiefgreifenden Wandel" in Wirtschaft und Gesellschaft zu fordern, heißt es in einem Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion. Dieser ist auch Thema am Donnerstag im Bundestag. Konkret fordern die Grünen in dem Antrag bis zum Jahr 2020 die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke unverzüglich vom Netz zu nehmen. Bis 2030 soll Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen. Über den Kohleausstieg berät derzeit eine von der Regierung eingesetzte Kommission. Der Zeitpunkt des Ausstiegs ist aber heftig umstritten.


Die Grünen sprechen sich außerdem dafür aus, ab 2030 ausschließlich abgasfreie Autos neu zuzulassen und dafür insbesondere die Förderung der Elektromobilität zu intensivieren. Alle Subventionen für klimaschädliche Kraftstoffe im Verkehrssektor, insbesondere die niedrigeren Energiesteuern bei Diesel und die Steuerbefreiung bei Kerosin, sollten schrittweise abgeschafft werden.

Die Fraktion fordert daneben eine Bepreisung des Treibhausgases CO2. Dies lehnt bisher vor allem die Union ab. Eine CO2-Bepreisung würde zum Beispiel das Fahren schwerer Geländewagen (SUV) teurer machen. Außerdem solle erheblich mehr in die Schiene investiert werden, um den Umstieg von der Straße zu fördern. Dazu sollten etwa neue schnelle Sprinter-Verbindungen entstehen, auch im grenzüberschreitenden europäischen Bahnverkehr. Der öffentliche Personennahverkehr soll massiv ausgebaut werden, ebenso wie der Radverkehr. Der Straßenneubau soll auf Projekte beschränkt werden, die keine negative Klima- und Verlagerungswirkung erzeugen, die energetische Gebäudesanierung deutlich beschleunigt werden.
"Radikale Maßnahmen" in allen Sektoren

Zur Begründung heißt es, trotz Aktionsplänen und Programmen seien die Treibhausgasemissionen in Deutschland in den vergangenen Jahren wieder angestiegen. "Deswegen braucht es nun umgehend ein Klimaschutzgesetz, welches alle Sektoren und Bereiche mit verbindlichen Zielen und Verantwortlichkeiten berücksichtigt." Dazu brauche es "radikale Maßnahmen" in allen Sektoren. Nur klar festgelegte Ziele und Zwischenziele könnten den deutschen Beitrag erwirken, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen.
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Das nationale Klimaziel 2020 wird Deutschland voraussichtlich verpassen. Die Konzentration richtet sich nun vor allem darauf, die Ziele bis 2030 zu erreichen. In der nächsten Woche beginnt die Weltklimakonferenz in Kattowitz. Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, 2019 rechtlich verbindliche Klimaziele zum Beispiel im Verkehrssektor zu verabschieden. Derzeit tagt neben der Kohlekommission auch eine Kommission, die sich mit Klimazielen beim Verkehr beschäftigt.

Die Grünen-Klimapolitikerin Lisa Badum sagte, die Grünen wollten mit konkreten Vorschlägen für ein Klimaschutzgesetz das "Durchmogeln" der großen Koalition beenden: "Alle Ressortbereiche, Verkehr, Wirtschaft, Energie und Landwirtschaft und Bauen sind dann selbst für Klimaschutz in ihrem Bereich zuständig. Wir wollen sie finanziell in die Pflicht nehmen: Wer die Ziele verfehlt, zahlt."

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 68110.html
Reisen, Haushalt, Ernährung, Konsum: So leicht kann jeder einzelne das Klima schützen
13.10.18 – 02:22 min

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Re: Umfangreicher Maßnahmenkatalog - Grüne fordern radikalen Klimaschutz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Nov 2018 10:21

Weltbookadmin47 hat geschrieben:KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/Gruene-ford ... 45863.html
Donnerstag, 29. November 2018
Umfangreicher Maßnahmenkatalog - Grüne fordern radikalen Klimaschutz

Schon Ende 2020 sollen nach dem Willen der Grünen die 20 schmutzigsten deutschen Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden, 2030 nur noch abgasfreie Autos zugelassen werden: Die Grünen fordern einen "tiefgreifenden Wandel".


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Die Grünen nehmen die sich verschärfende Klimakrise zum Anlass, einen "tiefgreifenden Wandel" in Wirtschaft und Gesellschaft zu fordern, heißt es in einem Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion. Dieser ist auch Thema am Donnerstag im Bundestag. Konkret fordern die Grünen in dem Antrag bis zum Jahr 2020 die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke unverzüglich vom Netz zu nehmen. Bis 2030 soll Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen. Über den Kohleausstieg berät derzeit eine von der Regierung eingesetzte Kommission. Der Zeitpunkt des Ausstiegs ist aber heftig umstritten.


Die Grünen sprechen sich außerdem dafür aus, ab 2030 ausschließlich abgasfreie Autos neu zuzulassen und dafür insbesondere die Förderung der Elektromobilität zu intensivieren. Alle Subventionen für klimaschädliche Kraftstoffe im Verkehrssektor, insbesondere die niedrigeren Energiesteuern bei Diesel und die Steuerbefreiung bei Kerosin, sollten schrittweise abgeschafft werden.

Die Fraktion fordert daneben eine Bepreisung des Treibhausgases CO2. Dies lehnt bisher vor allem die Union ab. Eine CO2-Bepreisung würde zum Beispiel das Fahren schwerer Geländewagen (SUV) teurer machen. Außerdem solle erheblich mehr in die Schiene investiert werden, um den Umstieg von der Straße zu fördern. Dazu sollten etwa neue schnelle Sprinter-Verbindungen entstehen, auch im grenzüberschreitenden europäischen Bahnverkehr. Der öffentliche Personennahverkehr soll massiv ausgebaut werden, ebenso wie der Radverkehr. Der Straßenneubau soll auf Projekte beschränkt werden, die keine negative Klima- und Verlagerungswirkung erzeugen, die energetische Gebäudesanierung deutlich beschleunigt werden.
"Radikale Maßnahmen" in allen Sektoren

Zur Begründung heißt es, trotz Aktionsplänen und Programmen seien die Treibhausgasemissionen in Deutschland in den vergangenen Jahren wieder angestiegen. "Deswegen braucht es nun umgehend ein Klimaschutzgesetz, welches alle Sektoren und Bereiche mit verbindlichen Zielen und Verantwortlichkeiten berücksichtigt." Dazu brauche es "radikale Maßnahmen" in allen Sektoren. Nur klar festgelegte Ziele und Zwischenziele könnten den deutschen Beitrag erwirken, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen.
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Abschlussbericht kommt erst 2019: Kohlekommission nimmt sich mehr Zeit 26.11.18 Abschlussbericht kommt erst 2019 Kohlekommission nimmt sich mehr Zeit

Das nationale Klimaziel 2020 wird Deutschland voraussichtlich verpassen. Die Konzentration richtet sich nun vor allem darauf, die Ziele bis 2030 zu erreichen. In der nächsten Woche beginnt die Weltklimakonferenz in Kattowitz. Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, 2019 rechtlich verbindliche Klimaziele zum Beispiel im Verkehrssektor zu verabschieden. Derzeit tagt neben der Kohlekommission auch eine Kommission, die sich mit Klimazielen beim Verkehr beschäftigt.

Die Grünen-Klimapolitikerin Lisa Badum sagte, die Grünen wollten mit konkreten Vorschlägen für ein Klimaschutzgesetz das "Durchmogeln" der großen Koalition beenden: "Alle Ressortbereiche, Verkehr, Wirtschaft, Energie und Landwirtschaft und Bauen sind dann selbst für Klimaschutz in ihrem Bereich zuständig. Wir wollen sie finanziell in die Pflicht nehmen: Wer die Ziele verfehlt, zahlt."

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 68110.html
Reisen, Haushalt, Ernährung, Konsum: So leicht kann jeder einzelne das Klima schützen
13.10.18 – 02:22 min

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Zitat: Mal wieder viel Augenwischerei der "Grünen" zum Thema Klimawandel ?. Vertuscht man aus eigenen Interressen die Hauptursache des unaufhaltbaren Klimawandels ?. Auch ihnen müsste bekannt sein dass der Klimawandel in der Hauptsache von die sich seit Millionen von Jahren ständig widerholende Veränderung der Erdachsneigung und die Umlaufbahn der Erde um die Sonne verantwortlich sind.
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Klempnern am Klima - Lässt sich die Erde künstlich kühlen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Dez 2018 14:05

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Laesst-sich- ... 43515.html
Montag, 03. Dezember 2018
Klempnern am Klima - Lässt sich die Erde künstlich kühlen ?

Trockenheit, Waldbrände, Megastürme: Angesichts zunehmender Wetterextreme wächst die Sorge, dass der Klimawandel kaum noch aufzuhalten ist. Möglicherweise müssen nun drastische Schritte wie das sogenannte Climate Engineering her. Aber bringt das auch was?


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Ein heißes, verqualmtes Jahr geht zu Ende, wenn sich Anfang Dezember Regierungsvertreter aus 190 Ländern zur UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice treffen. Sie wollen konkrete Maßnahmen und einheitliche Regeln beschließen, mit denen das Ziel der Pariser Klimakonferenz von 2015 erreicht werden kann. Es sieht vor, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Das scheint angesichts der diesjährigen Wetterextreme dringender denn je. Hitze und Trockenheit wüteten fast überall - selbst in Japan starben Menschen infolge zu großer Wärme. Am arktischen Polarkreis, wo es bislang selten brannte, standen von Grönland bis Alaska Wälder in Flammen. Und in Deutschland und vielen anderen Ländern Nord- und Mitteleuropas führte die monatelange Trockenheit zu Ernteausfällen mit Schäden im dreistelligen Millionenbereich.

In Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation in Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, durch Spitzenforschung dazu beizutragen, große und drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu lösen.
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"Wir haben bereits eine globale Erderwärmung von einem Grad Celsius. Mit ungebremsten Emissionen werden wir bis zum Ende dieses Jahrhunderts einen Temperaturanstieg um vier Grad Celsius und mehr erleben", sagt Hans-Otto Pörtner. Der Klimaforscher am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), ist Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates IPCC und gilt als eines der prominentesten Mitglieder des Expertengremiums. Die bislang von den Unterzeichnern des Pariser Klimaabkommens versprochenen Emissionseinsparungen sind seiner Auffassung nach unzureichend: "Mit ihnen werden wir die Erwärmung nur auf drei Grad Celsius begrenzen können", sagt Pörtner.
Zwei Methoden kommen in Betracht

Klimaforscher untersuchen deshalb eine viel weitreichendere Idee: Lässt sich die Erde künstlich abkühlen? Selbst einen Fachbegriff gibt es für solche Gedankenspiele bereits: Großtechnische Eingriffe in das Klima werden als Climate Engineering bezeichnet. Die dabei angedachten Methoden lassen sich in zwei Ansätze gliedern: Entweder zielen sie darauf ab, dass ein Großteil des Sonnenlichts ins Weltall zurückgestrahlt wird, bevor er die Erdoberfläche erreicht - diese Methoden werden als Solar Radiation Management bezeichnet. Oder aber sie setzen darauf, das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen. Diese Methoden werden unter dem Begriff "Carbon Dioxide Removal" (CDR) zusammengefasst. Der Weltklimarat bezeichnet sie auch als "Negative Emission Technologies".

Beide Ansätze unterscheidet ein wesentlicher Punkt: "Wenn wir Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen, reduzieren wir die Konzentration dieses Treibhausgases, das die Ursache für die Erderwärmung ist", sagt Wilfried Rickels vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel: "Beim Radiation Management hingegen begrenzen wir primär das Ausmaß der Erwärmung und beeinflussen die CO2-Konzentration nur indirekt."

Rickels ist einer der führenden Forscher im DFG-Schwerpunktprogramm "Climate Engineering", dem weltweit größten interdisziplinären Forschungsprojekt zu diesem Thema, welches vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordiniert wird. Seit dem Jahr 2003 untersuchen Natur-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler darin, welche Chancen und Risiken verschiedene Climate-Engineering-Methoden mit sich bringen und wie sie sich auf die Gesellschaft auswirken. Eines ihrer Kernergebnisse lautet: "Je genauer wir die Verfahren untersuchen, desto weiter schrumpft das Potenzial und desto mehr Risiken offenbaren sich - und das auch bei vermeintlich grünen Methoden wie der Aufforstung oder dem Anbau von Bioenergiepflanzen", so Wilfried Rickels.
Fläche von der Größe Brasiliens aufforsten

Für beide Methoden wird nämlich vor allem eines gebraucht: Land. Um bis zum Jahr 2100 etwa ein Viertel des CO2 zu binden, das in der Atmosphäre enthalten ist, müsste man eine Fläche von der Größe Brasiliens aufforsten. Auf diesem Land könnte dann kein Getreide mehr angebaut, keine Nutztiere mehr geweidet werden. Es gäbe weniger Lebensmittel - ein problematisches Szenario angesichts der wachsenden Weltbevölkerung.


Ließe sich das Kohlendioxid vielleicht im Meer speichern? Rund 20 bis 25 Prozent des vom Menschen freigesetzten Kohlendioxids wird von den Meeren aufgenommen. Im Wasser verändert sich das CO2 chemisch. Es reagiert dann zum Beispiel mit Bestandteilen gelöster Minerale, die vom Land ins Meer geschwemmt wurden, und wird dauerhaft im Wasser gebunden. Denkbar wäre es deshalb, große Mengen Gesteinspulver im Meer zu verteilen, um diese Reaktion künstlich hervorzurufen.

"Zahlreiche Untersuchungen zeigen das Potenzial dieser Methode. Die Details einer Anwendung aber müssen - wie bei den vielen anderen Methoden auch - erst noch in Feldstudien untersucht werden", sagt Jens Hartmann, Geologe mit dem Schwerpunkt Hydrochemie an der Universität Hamburg. Der größtmögliche Effekt ließe sich vermutlich auch nur mit speziell gefertigten Gesteinsprodukten erzielen, etwa mit Substanzen aus Kalkstein oder Basalt. Um davon eine ausreichende Menge herzustellen, wäre Bergbau in der Dimension des heutigen Kohleabbaus notwendig.
Ascheteilchen reflektieren Sonnenlicht

Hauke Schmidt erforscht eine andere Methode, um die Erderwärmung aufzuhalten. Der Klimamodellierer vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg analysiert Vulkanausbrüche. Bei solchen Eruptionen werden Millionen Tonnen der Schwefelverbindung Sulfat bis in die Stratosphäre geschleudert. Die Ascheteilchen reflektieren dann das einfallende Sonnenlicht wie winzige Spiegel und verhindern, dass es die Erde erwärmt. "Auf Basis dieser natürlichen Experimente wissen wir, dass man durch das Ausbringen reflektierender Partikel die Erde abkühlen könnte", sagt Schmidt. "Unklar ist allerdings, welche Menge man bräuchte, um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Dazu enthalten unsere Modelle noch zu große Unsicherheiten, weil wir die Mikrophysik der Partikel und auch ihre Wechselwirkungen mit atmosphärischer Zirkulation noch nicht gut genug verstehen."
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Hans-Otto Pörtner sieht Potenzial im sogenannten Direct-Air-Capture-Verfahren. Bei dieser Methode wird Luft über spezielle Bindemittel geleitet, um das enthaltene Kohlendioxid herauszufiltern und anschließend einzulagern oder industriell weiterzuverarbeiten. Testanlagen gibt es bereits und die Kosten für die Extraktion von einer Tonne CO2 sind aufgrund technischer Fortschritte inzwischen von 600 US-Dollar auf 100 bis 230 US-Dollar gefallen. "Deutschland wäre mit seiner chemischen Industrie prädestiniert, die direkte Extraktion aus der Luft weiterzuentwickeln und das CO2 in Verbindung mit der Nutzung von Wind- oder Sonnenenergie in Form von synthetischen Kraftstoffen zu recyceln. Das würde beispielsweise helfen, den Schiffs- und Luftverkehr unabhängiger von fossilen Kraftstoffen zu machen und auch diese beiden Problemkinder des Klimaschutzes einzubinden", sagt Hans-Otto Pörtner.

Weiter lesen: Dieser Artikel erschien zuerst im Magazin "Helmholtz Perspektiven" und auf helmholtz.de

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 02241.html
Klimaschutzziele rücken in weite Ferne: Meere nehmen mehr Wärme auf als vermutet
03.11.18 – 00:49 min

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 91527.html
"Infrastruktur ist nicht vorbereitet": Sommer war Vorbote vermehrt extremer Klima-Events
27.10.18 – 01:36 min

Quelle: n-tv.de , Sina Löschke/helmholtz.de
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Nachhaltig fliegen: Das können Airlines, Flughäfen und Passagiere beitrage

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Dez 2018 18:47

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.huffingtonpost.de/entry/nac ... ER+-+V2%5D

Nachhaltig fliegen: Das können Airlines, Flughäfen und Passagiere beitragen

HuffPost Partner Studio

Fliegen ist schlecht für die Umwelt – keine Frage. Aber ohne geht es nicht. Zusammen mit der Airline KLM Royal Dutch Airlines und dem Amsterdam Airport Schiphol zeigen wir, wie wir das Thema Nachhaltigkeit wachsen lassen können.

Sowohl Privatpersonen als auch die Wirtschaft sind auf den Flugverkehr angewiesen. Gemeinsam können wir es aber schaffen, einen positiven Effekt zu erzielen. Durch bewussteres Fliegen und das Engagement der Flughäfen und Airlines ist das möglich.

Was kann ich als Passagier beitragen?

Als Urlauber oder auf Dienstreise kannst du dir die Frage stellen, ob der Flug wirklich notwendig ist – oder sich auch durch ein anderes Verkehrsmittel bzw. eine Video-Konferenz ersetzen ließe. Manche Ziele lassen sich aber nun mal ohne Flugzeug nur äußerst schwer erreichen.
iStock/Orbon Alija

Für solche Fälle ist es gut zu wissen, dass ein Langstreckenflug ohnehin eine bessere Öko-Bilanz als ein Kurzstreckenflug aufweist, da die Belastung der Umwelt beim Starten und Landen am größten ist. Auch ein längerer Aufenthalt – bei einer Entfernung von 1400 Kilometern werden zwei Wochen empfohlen – verbessert den CO2-Fußabdruck im Vergleich.
iStock/ArtRachen01

Um die bei deinem Flug freigesetzten Schadstoffe auszugleichen, kannst du zudem eine Spende an ein Umweltprojekt tätigen – das wird auch CO2-Kompensation oder Offset genannt. Mehrere Fluggesellschaften und NGOs bieten entsprechende Rechner auf ihren Internetseiten an: Wenn du dein Reiseziel angibst, erfährst du, welche Belastung dein Flug verursacht – und wie hoch eine Spende an ausgewählte Projekte sein müsste, um das wieder auszugleichen. Mit dem Geld werden beispielsweise Wälder aufgeforstet, Naturräume geschützt oder Initiativen unterstützt, die sich für erneuerbare Energien einsetzen.
iStock/tobiasjo

Was können Airlines beitragen?

Mit der Frage, wie das Fliegen an sich effektiver und daher weniger umweltschädlich werden kann, beschäftigen sich die Hersteller von Flugzeugen sowie die Airlines seit Jahren. Die International Air Transport Association (IATA), der Verband der Fluggesellschaften, hat sich dabei klare Ziele gesetzt. Ein Beispiel: Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen in der Luftfahrt nur noch halb so groß sein wie 2005.

Angesetzt wird bei der Effektivität der Flugzeuge durch ihre Bauweise, ihre Ausstattung und ihre Antriebstechnik sowie bei der Art des Treibstoffs. Dabei konnten bereits Erfolge erzielt werden: Beim Fliegen wird heutzutage viel weniger Treibstoff als noch vor 20 Jahren verbraucht – rund ein Drittel kann so eingespart werden.
iStock/Chalabala

Zudem wird intensiv an Bio-Fuel bzw. Bio-Kerosin geforscht, das nicht mehr aus Erdöl, sondern aus Pflanzen hergestellt wird, und daher eine bessere Umweltbilanz hat. Auch aus altem Speiseöl oder anderem Abfall lässt sich Treibstoff gewinnen. Zudem forschen die Unternehmen an regenerativ erzeugtem Wasserstoff und Elektro-Antrieben. Bis diese Alternativen jedoch flächendeckend zum Einsatz kommen, wird es noch einige Zeit dauern.
iStock/izusek

Um weniger Treibstoff zu verbrauchen, werden die Motoren der Flugzeuge immer leistungsstärker, die Maschinen generell leichter. Die Hersteller und Betreiber setzen auf Materialien mit weniger Gewicht – beispielsweise leichtere Sitze und leichteres Geschirr. Auch auf das Gewicht von Zeitungen und Zeitschriften kann verzichtet werden: Durch Presse-Apps steht den Reisenden der gesamte Lesestoff auf ihrem Smartphone oder Tablet zur Verfügung – ohne das gedruckte Exemplar in der Hand halten zu müssen. Ein weiterer Nebeneffekt: Es fällt weniger Papiermüll an.
iStock/GelatoPlus

Generell kann auch an Bord auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Manche Airlines servieren beispielsweise nur fair-gehandelten und schonend angebauten Kaffee oder achten auch bei den Fleisch- und Fischprodukten auf die Herkunft und Haltung der Tiere – verantwortungsvolles Catering eben.

Was können Flughäfen beitragen?

Am Boden gibt es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten, die Belastungen durch den Flugverkehr so gering wie möglich zu halten bzw. so gut es geht auszugleichen. Beispielsweise kann der Flughafen die für seinen Betrieb notwendige Energie selbst auf erneuerbarem Weg produzieren – durch Solarzellen oder Windkraft. Auch die zahlreichen Fahrzeuge – die Shuttle-Busse, Gepäckwagen und Kontrollfahrzeuge – können elektronisch betrieben werden.

Das tun KLM und Amsterdam Airport Schiphol

Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit sind die Fluggesellschaften Air France und KLM Royal Dutch Airlines sowie der Flughafen Amsterdam Airport Schiphol. KLM ist beispielsweise bereits seit dem Jahr 1999 ISO 14001 zertifiziert – erfüllt also internationale Auflagen was das Umweltmanagement angeht.

Die niederländische Fluggesellschaft beschäftigt sich schon seit über zehn Jahren konkret mit der Entwicklung von umweltverträglicherem Treibstoff. Als erste Airline führte sie im Jahr 2009 Flüge mit Bio-Fuel durch. Auf den Strecken Amsterdam-Oslo sowie
Amsterdam-Los Angeles kommt Bio-Kraftstoff heute regelmäßig zum Einsatz.
iStock/ollo

Durch die Verwendung der alternativen Antriebsstoffe sowie moderner Motoren möchte die Fluglinie mit der blauen Krone die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent im Vergleich zu 2011 reduzieren – Ende 2017 waren es bereits 16 Prozent.

Wer um seine Flugreise auszugleichen ein CO2-Kompensationsprogramm unterstützen möchte, kann dies seit zehn Jahren direkt über die KLM-Kampagne “CO2Zero” tun. In dieser Zeit wurden insgesamt 260.000 Tonnen Emissionen kompensiert. Die Airline hat unter anderem Wälder in Panama aufgeforstet und Familien in Afrika mit modernen Öfen ausgestattet, damit sie ihr Essen mit weniger Holzkohle zubereiten können. Generell unterstützt KLM nur Projekte finanziell, die das renommierte Siegel “Golden Standard” tragen, das auch vom Umwelt-Bundesamt empfohlen wird. Mehr Infos zum Thema – allerdings auf Englisch – gibt es hier.
iStock/tirc83

Bei der Verköstigung an Bord wird ebenfalls auf Nachhaltigkeit und Produkte mit entsprechenden Gütesiegeln geachtet, Verschwendung und Müll werden möglichst vermieden – zum Beispiel durch die erwähnte Presse-App. “Eco-Shine”, die neue Reinigungsmethode der Flugzeuge von außen, verbraucht zudem 100-mal weniger Wasser als herkömmliche Verfahren – das sind 8 Millionen Liter im Jahr. Reinigungsteams benutzen spezielle mit Mikrofasertüchern ausgestattete Reinigungsbesen, um das antistatische, biologisch abbaubare, ungiftige und nicht brennbare Reinigungsmittel aufzutragen und wieder abzuwischen.

Neben Recycling ist auch Upcycling ein Thema, also das Herstellen von neuen Produkten aus Abfall: Als KLM vor einigen Jahren neue Uniformen für das Personal eingeführt hat, wurden die alten nicht etwa weggeworfen – aus ihnen besteht der Teppich in der World Business Class.
iStock/VLIET

Auch der Heimatflughafen der niederländischen Fluggesellschaft in Amsterdam hat ein grünes Konzept. 2018 wurde der Amsterdam Airport Schiphol vom Airport Council International Europe (ACI) mit dem “Eco-Innovation Award” ausgezeichnet. Dieser Preis wird Flughäfen mit herausragenden und innovativen Nachhaltigkeitsprogrammen verliehen.
iStock/Nisangha

Die Gründe dafür sind zahl- und facettenreich – hier nur eine Auswahl: Hunderte Betriebsfahrzeuge auf dem Gelände verfügen über einen Elektromotor, die Lichter des Rollfeldes wurden auf die sparsamere LED-Technik umgerüstet, beim Betrieb der Flughafengebäude wird auf Energie-Effizienz geachtet, das neue Terminal wird auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern mit Solarzellen ausgestattet und der derzeit verbrauchte Strom stammt zu 100 Prozent aus niederländischer Windenergie.

Dementsprechend ehrgeizig sind auch die Ziele für die Zukunft: Schiphol plant, im Jahr 2030 ein “zero waste”-Flughafen zu sein und im Jahr 2040 klima-neutral. Das bedeutet: gar keinen Müll zu produzieren sowie keine Treibhausgase auszustoßen bzw. keine Energie zu nutzen, bei deren Produktion dies der Fall ist.

Solltest Du Dich also für einen Flug entscheiden, dann informiere Dich am besten im Vorfeld: Welche Airline, die Dein Ziel anfliegt, setzt am stärksten auf neue umweltschonende Technologien? Welcher Flughafen nutzt erneuerbare Energien und hat ein grünes Konzept? Der Amsterdam Airport Schiphol und die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines sind dabei sicher eine gute Wahl!

Viele weitere Infos und News zum Thema Nachhaltigkeit auf dem Amsterdam Airport Schiphol findest du hier (auf Englisch) sowie alles über nachhaltiges Reisen mit KLM hier.
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Forscher: Klimawandel womöglich für Schneechaos verantwortlich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jan 2019 17:11

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... tlich.html
Forscher: Klimawandel womöglich für Schneechaos verantwortlich

10.01.2019, 12:41 Uhr | dpa
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Deutschland bereitet sich aufs Schneechaos vor
Hier wedelt ein Polizeihubschrauber Schnee von den Bäumen
Bundeswehr hilft in Schneegebieten

Winterchaos: Auf der A8 ist eine 54-Jährige in einem eingeschneiten Stau gestorben. (Quelle: t-online.de)

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Es schneit und schneit in Südbayern und Österreich. Manche Orte sind nicht erreichbar. Für einen Potsdamer Klimaforscher sind das mögliche Folgen des Klimawandels.
Eingeschneit: So erleben die t-online.de-Leser den Schnee

Bayrischzell in Oberbayern (Quelle: Stefan Bregulla)
Schnee in Bayrischzell (Quelle: Stefan Bregulla)
Bayrischzell eingeschneit (Quelle: Stefan Bregulla)
Das Geigenhaus in Mittenwald (Quelle: Anton Sprenger )
Klotzdenkmal in Mittenwald (Quelle: Anton Sprenger)
(Quelle: Geha Mendel)
Bayrischzell in Oberbayern (Quelle: Stefan Bregulla)
Schnee in Bayrischzell (Quelle: Stefan Bregulla)
Bayrischzell eingeschneit (Quelle: Stefan Bregulla)
Das Geigenhaus in Mittenwald (Quelle: Anton Sprenger )
Klotzdenkmal in Mittenwald (Quelle: Anton Sprenger)
(Quelle: Geha Mendel)

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schließt einen Zusammenhang zwischen den aktuellen Schneemassen in den Alpen und dem Klimawandel nicht aus. "Die Atmosphäre ist wärmer geworden, deshalb gibt es mehr Feuchtigkeit", sagte der Klimaforscher Peter Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. Seit Tagen schneit es vor allem im Alpenraum immer wieder. Dort galt am Donnerstag die zweithöchste Lawinenwarnstufe.

Nach Angaben von Hoffmann geht es zum einen um die klimatischen Vorbedingungen und zum anderen um den sogenannten Gebirgseffekt: "Wir haben gerade eine massive Nord-Anströmung, die über die Nordsee geht, die noch relativ milde Temperaturen für die Jahreszeit hat – da ist das Potenzial für Feuchtigkeit da", sagte Hoffmann. "Diese Windströmung läuft genau gegen die Mittelgebirge und gegen die Alpen."

Der Gebirgseffekt verstärkt solche Ereignisse nach Einschätzung des Wissenschaftlers. "Man hat quasi Stauniederschläge an der Vorderseite der Gebirge", sagte Hoffmann. "Im Sommer führen diese Niederschläge zu Hochwasser, im Winter zu intensiven Schneefällen. Der Schnee fällt auch nicht bei tief frostigen Temperaturen, dann hat man eher nassen Schnee." Dazu komme noch das Wechselspiel zwischen Frost und Tau. "Dann wird die Schneelast noch stärker."
Warme Ozeane spielen eine entscheidende Rolle

Im Hinblick auf die klimatischen Vorbedingungen spielt vor allem die Erwärmung der Ozeane eine Rolle: "Wir hatten 2018 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und wir hatten neun Monate von April an, die überdurchschnittlich warm waren. Das hat die Ozeane stärker als normal erwärmen lassen", sagte Hoffmann. "Wenn sich die Strömung klimabedingt verändert und es häufiger zu Nord-Süd-Wetterlagen kommt, verstärkt das den Gebirgseffekt."

Schnee und Glatteis: Alle Infos zum Wintereinbruch in Newsblog
Seit Tagen eingeschneit: "Wir haben 600 Liter Milch"


Aus Sicht des Forschers ist es nicht unwahrscheinlich, dass solche Wetterereignisse künftig häufiger auftreten. "Starkregen oder starker Niederschlag in Form von Schnee werden eher durch Klimawandel begünstigt. Das kann im Hochgebirge genau zu den Folgen wie Lawinengefahr führen", sagte Hoffmann. Am Ende sei entscheidend, wie sich nicht nur die Temperatur, sondern auch die Winddynamik entwickle.
Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa
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Wetterwoche im Schnellcheck - Hochwinter bringt bis minus 20 Grad

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jan 2019 21:18

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/panorama/Hochwinter ... 19449.html
Wetterwoche im Schnellcheck - Hochwinter bringt bis minus 20 Grad
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Sonne und Eis - der Winter zeigt sich zu Wochenbeginn von seiner schönsten Seite.

imago/MiS
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Zwar bleibt die "Russenpeitsche" aus, dennoch steht eine eiskalte Winterwoche vor der Tür. Gleichzeitig bleibt es zunächst klar - gute Voraussetzungen für eine eindrucksvolle Mondfinsternis. Später in der Woche könnte es laut n-tv Meteorologen Björn Alexander weiß im Land werden.

Es sind die kältesten Nächte des Winters bisher. Zum Teil mit Tiefstwerten um oder unter minus 20 Grad. Beispielsweise Richtung Schwäbische Alb oder im Erzgebirge. Und: der Winter wird vorerst noch nicht klein beigeben. Schließlich befinden wir uns ja klimatologisch gesehen mitten im Hochwinter. Allerdings sind die Computerberechnungen in Punkto Eisluft in der neuen Woche inzwischen etwas milder gestimmt und wir können die oft beschriebene "Russenpeitsche", die ja mit sibirischer Kaltluft gleichbedeutend ist, im meteorologischen Phrasenschrank belassen. Zumindest vorerst.
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Wetter 20.01.19
Hervorragende Blutmond-Aussichten Sternklare Nacht schafft es nirgends über null Grad

Aber auch der mitteleuropäische Normalo-Winter wird in der neuen Woche streckenweise schon mal im weißen Gewand um die Ecke kommen. Beispielsweise am Dienstag und Mittwoch im Westen unseres Landes, wenn es im Rheinland und im Ruhrgebiet vorübergehend glatt auf den Straßen werden könnte.

Zuvor erleben wir aber noch ein Ereignis, das fast noch seltener als Schnee in Köln ist. Nämlich eine Mondfinsternis. Am frühen Montagmorgen erleben wir dann den sogenannten Blutmond. Das heißt nichts anderes, als dass der Mond im Schatten der Erde rötlich leuchtet. Gleichzeitig ist es auch noch ein Supermond. Ebenfalls ein bildgewaltiger Begriff, der eigentlich nur dafür steht, dass der Mond den kürzestmöglichen Abstand zur Erde hat (360.000 km) und uns deshalb um etwa 14 Prozent größer erscheint. Eine seltene Kombination, die sicherlich mal einen Blick an den Himmel wert ist. Zumindest wenn das Wetter passt. Hier die Details.
Nacht zu Montag
Björn Alexander.jpg

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Verbreitet ist es frostig bis eisig kalt mit Tiefstwerten zwischen minus 4 und minus 10 Grad. In den Mittelgebirgen teilweise sogar deutlich drunter mit um die minus 15 bis minus 20 Grad. Dafür zeigt sich der Himmel aber oft klar und somit dürfen wir uns auf eine gute Sicht auf den Blutmond freuen. Der Zeitplan im groben Überblick: ab 4.33 Uhr beginnt die farbliche Veränderung und ab 5.41 Uhr folgt die rötliche Einfärbung für etwa eine Stunde. Nur ganz im Norden und Süden stören häufiger dichtere Wolken und Nebel. Im äußersten Süden sind dabei ein paar Flocken möglich.
Montag

Die Aussichten sind dreigeteilt: den Norden streifen kompakte Wolken und zeitweise fällt etwas Schnee oder Regen, der am Boden gefrieren und für Glätte sorgen kann. Auch im Süden halten sich teils dicke Nebel- oder Hochnebelfelder. Derweil schaut es entlang der breiten Landesmitte richtig gut aus. Denn die Sonne dominiert. Dazu erreichen die Temperaturen von den Mittelgebirgen bis zu den Alpen dauerfrostige 0 bis -2 Grad. Sonst 1 bis 4 Grad.
*Datenschutz
Dienstag

Überwiegend geht es freundlich und trocken durch den Tag. Lediglich im äußersten Westen verdichten sich die Wolken und ab dem Nachmittag bis in die Nacht hinein fällt etwas Schnee. Streckenweise mit Glättegefahr. Das Ganze bei Höchstwerten zwischen minus 3 und plus 4 Grad.
Mittwoch bis Freitag

Insgesamt wird es wolkiger und einzelne Schneeschauer sind ebenfalls im Osten möglich. Dazu bleibt es oft dauerfrostig kalt mit Höchstwerten um den Gefrierpunkt und teils zweistelligen Minusgraden in der Nacht.
Am Wochenende

Die Unsicherheiten bei den Prognosen werden rasch größer. Von der Fortdauer des ruhigen Winterwetters bis hin zu deutlich mehr Niederschlägen ist vieles möglich. Das betrifft ebenso die Temperaturen, die sich zwischen milder und kälter noch nicht wirklich entscheiden können. Fakt ist aber: die Kaltluft über Nord- und Nordosteuropa ist nicht weit entfernt und könnte bei einer entsprechenden Wetterlage schnell wieder bei uns Einzug halten.

Quelle: n-tv.de
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KLIMA - Der Klimawandel ein Geschäftsmodell ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Feb 2019 22:42

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Der Klimawandel ein Geschäftsmodell ?

https://www.google.com/search?q=klimawa ... refox-b-ab
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Die Klimalüge – Ist der Klimawandel ein rein natürliches Phänomen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Feb 2019 11:37

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Die Klimalüge – Ist der Klimawandel ein rein natürliches Phänomen

Zu den Informationen
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Klimawandel
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Dieser Artikel befasst sich überwiegend mit natürlichen Klimafaktoren in zeitlichem Bezug zur Erdgeschichte. Zur Veränderung des globalen Klimasystems durch menschliche Einflüsse siehe Globale Erwärmung.

Der Klimawandel, auch Klimaänderung, Klimawechsel oder Klimaschwankung, ist die Veränderung des Klimas auf der Erde und erdähnlichen Planeten, unabhängig davon, ob die Ursachen auf natürlichen oder menschlichen (anthropogenen) Einflüssen beruhen. Die gegenwärtige, vor allem durch den Menschen verursachte globale Erwärmung ist ein Beispiel für einen (noch nicht abgeschlossenen) Klimawandel. Ein Klimawandel kann eine Abkühlung oder Erwärmung über unterschiedliche Zeiträume bezeichnen.

Der Begriff Klimaschwankung bezeichnet gelegentlich speziell Klimaänderungen, die nur wenige Dekaden andauern[1] oder zyklischer Natur mit variabler Periode sind. Zyklische Schwankungen werden auch als Klimafluktuationen bezeichnet, relativ rasche zyklische Wechsel auch als Klimaoszillation.[2] Eine Epoche vergleichsweise kalten Klimas bezeichnet man im Zusammenhang mit solchen Schwankungen manchmal als Klimapessimum, eine relativ warme Phase als Klimaoptimum[3][4] oder Wärmeoptimum.[5] Optimum und Pessimum sind eine Konvention in der Systematik der Klimaschwankungen und keine Wertung. Sie können leicht zu Fehlinterpretationen führen[6] und werden deshalb in der neueren Fachliteratur zunehmend durch den Begriff Klimaanomalie ersetzt. In der öffentlichen Diskussion werden die Bezeichnungen Klimawandel und globale Erwärmung oftmals synonym verwendet. Diese Gleichsetzung könnte zu Missverständnissen führen, da gravierende Klimawandel-Ereignisse während der gesamten Erdgeschichte auftraten, somit nicht auf die Gegenwart beschränkt sind und darüber hinaus auch globale Abkühlungsprozesse umfassen.

Ein Klimawandel auf globaler Ebene beruht im Wesentlichen auf einer Veränderung des Strahlungsantriebs, der das Erdklimasystem aus einem stabilen thermisch-radiativen Gleichgewicht in ein neues Gleichgewicht überführt. Der Strahlungsantrieb resultiert aus den atmosphärischen Konzentrationen von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Wasserdampf (H2O), aus der variierenden Sonneneinstrahlung auf Grund der Milanković-Zyklen sowie aus dem Rückstrahlvermögen (Albedo) der Erdoberfläche einschließlich der Ozeane. Der Klimazustand während der letzten Jahrhunderttausende war der eines Eiszeitalters und hing im Wesentlichen von den Milanković-Zyklen ab, die die Sonneneinstrahlung in Zeiträumen von mehreren Jahrtausenden signifikant veränderten und so den Anstoß für den Wechsel von Kalt- und Warmphasen gaben.[7] Unter Berücksichtigung der oben genannten Faktoren konnten zum Beispiel 11 Interglaziale (Zwischeneiszeiten) während der letzten 800.000 Jahre detailliert beschrieben und charakterisiert werden.[8]

Eine spezielle Form des Klimawandels sind abrupte Klimawechsel. Sie wurden in der Erdgeschichte durch Impaktereignisse, Eruptionen von Supervulkanen, großflächige Magmaausflüsse, stark erhöhte Treibhausgas-Emissionen oder durch rasch ablaufende Rückkopplungsprozesse im Klimasystem ausgelöst, oft in Verbindung mit biologischen Krisen beziehungsweise Massenaussterben.
Temperaturänderungen der letzten 2000 Jahre
Inhaltsverzeichnis

1 Ursachen für natürliche Klimaveränderungen
1.1 Die Sonne
1.2 Variabilität der Erdbahnparameter (Milanković-Zyklen)
1.3 Treibhausgase, Kohlenstoffdioxid
1.4 Die Plattentektonik
1.5 Der Vulkanismus
1.5.1 Supervulkane
1.5.2 Magmatische Großprovinzen
1.6 Weitere klimawirksame Faktoren
2 Anthropogene Klimaveränderung
3 Siehe auch
4 Literatur
4.1 Referenzwerke (englisch)
4.2 Deutschsprachige Literatur
4.3 Wissenschaftliche Zeitschriften
5 Weblinks
5.1 Sammelportale
6 Einzelnachweise

Ursachen für natürliche Klimaveränderungen

Klimaveränderungen können viele verschiedene Ursachen haben. Zahlreiche zyklische und nicht-zyklische Prozesse und Ereignisse wirken auf das Erdklima ein und verstärken oder neutralisieren sich gegenseitig. Die meisten dieser Einflussgrößen sind mittlerweile wissenschaftlich genau verstanden und allgemein akzeptiert, andere sind als grundsätzlicher Kausalzusammenhang plausibel, aber noch nicht quantifiziert, und einige sind aufgrund von guten Korrelationen der vermuteten Einflussgrößen mit bestimmten Klimadaten naheliegend, ihre Wirkungszusammenhänge sind aber im Detail noch nicht endgültig geklärt. Generell wird zwischen positiven und negativen Rückkopplungen unterschieden, wobei positive als sich selbst verstärkende Rückkopplungen bezeichnet werden (wie Eis-Albedo-Rückkopplung oder Wasserdampf-Rückkopplung) und negative als sich selbstständig abschwächende bzw. stabilisierende Rückkopplungen. Ein negativ rückgekoppeltes System wird also Störungen eines Gleichgewichtszustandes abschwächen und zum Gleichgewichtszustand zurückkehren.
Die Sonne
→ Hauptartikel: Hauptreihenstern, Paradoxon der schwachen jungen Sonne und Sternaufbau

Von jenen Faktoren, die das irdische Klima von Beginn an prägten und bis heute bestimmen, spielt der Einfluss der Sonne die wichtigste Rolle. Die in einem thermonuklearen Fusionsprozess erzeugte und abgestrahlte solare Energie ist die Grundlage für die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde. Die langjährig gemittelte Strahlungsintensität in Form der Solarkonstante beträgt gegenwärtig 1367 W/m2. Bedingt durch die Exzentrizität der Erdbahn variiert deren Stärke im Verlauf eines Jahres zwischen 1325 W/m2 und 1420 W/m2. Jedoch ist das Maß der Sonnenstrahlung an der Erdoberfläche wesentlich geringer als außerhalb der Atmosphäre. So beläuft sich die Einstrahlung der sommerlichen Mittagssonne in Zentraleuropa bei klarem Himmel auf etwa 700 W/m2, im Winter hingegen nur auf 247 W/m2.

Die Bezeichnung Solarkonstante ist etwas irreführend, da diese – wenngleich innerhalb enger Grenzen – zyklischen Schwankungen unterliegt (etwa 0,1 Prozent sowohl im sichtbaren Bereich als auch in der Gesamtstrahlung) und ursächlich an die Maxima- und Minimaperioden der Sonnenflecken und damit an die unterschiedlichen Aktivitätsperioden der Sonne gekoppelt sind.[9]
Entstehung eines Sonnenflecks: Gebündelte Magnetfeldlinien dringen aus dem Inneren der Sonne zur Oberfläche vor.

Diese Schwankungen beruhen auf mehr oder minder regelmäßigen Veränderungen des solaren Magnetfelds und gehen mit einer sichtbaren Fluktuation der Sonnenflecken einher. Die beiden Hauptzyklen sind der Schwabe-Zyklus (11 Jahre) und der Hale-Zyklus (22 Jahre). Neben dem Gleißberg-Zyklus (85 ± 15 Jahre) wurde eine Reihe längerfristiger Zyklen postuliert. Das sind im Wesentlichen

der Suess- oder de-Vries-Zyklus (180–210 Jahre),
ein 1470-Jahres-Zyklus, der eventuell mit den Dansgaard-Oeschger-Ereignissen der letzten Eiszeit korreliert,[10]
der Hallstatt- oder Bray-Zyklus (2400 ± 200 Jahre), möglicherweise die Auswirkung einer alle 2318 Jahre stattfindenden Konstellation der großen Planeten (Gasriesen) im Sonnensystem.[11]

Allerdings kann die Sonne auch jahrzehntelang eine verringerte Aktivität verzeichnen und gewissermaßen in einer „Stillstandsphase“ verharren. Der englische Astronom Edward Maunder untersuchte 1890 die historisch dokumentierte Anzahl der Sonnenflecken und fand eine Pause in den 11-Jahres-Zyklen zwischen 1645 und 1720 (Maunder-Minimum), die ungefähr in der Mitte der sogenannten „Kleinen Eiszeit“ lag. Jedoch waren kühlere Klimaabschnitte in historischer Zeit (ebenso Wärmeperioden wie die Mittelalterliche Warmzeit) regional und zeitlich uneinheitlich verteilt und traten global nur selten und lediglich für wenige Jahrzehnte auf.[12] Entsprechend beschränkte sich die Kernphase der Kleinen Eiszeit – vom Ende des 16. bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts – sehr wahrscheinlich in unterschiedlich starker Ausprägung auf die Nordhemisphäre.[13] Dies relativiert den Einfluss der Sonne insofern, da neben den Schwankungen der solaren Einstrahlung auch Faktoren wie vulkanische Aktivitäten, Änderungen der atmosphärischen Zirkulationsmuster sowie der Nordatlantischen Oszillation zu berücksichtigen sind.[14]

Für weiter zurückliegende Epochen kann die magnetische Aktivität der Sonne mithilfe der kosmogenen, durch Höhenstrahlung gebildeten Radionuklide 14C und 10Be ermittelt werden.[15] Im Prinzip liefert die C14-Methode präzisere Resultate (DeVries-Effekt), ist aber aufgrund der vergleichsweise geringen Halbwertszeit des 14C-Isotops von 5.730 Jahren auf längeren Zeitskalen nicht mehr anwendbar. Im Unterschied dazu beträgt die Halbwertszeit des Beryllium-Isotops 10Be 1,51 Millionen Jahre und eignet sich deshalb für einen Analysezeitraum bis zu 10 Millionen Jahre. Die Konzentration von 10Be korreliert mit der kosmischen Strahlung und damit indirekt mit der Stärke des Erdmagnetfelds und der Sonnenaktivität. Zudem weisen hohe 10Be-Anteile – gleichbedeutend mit geringer Sonnenaktivität – auf ebenfalls erhöhte Aerosolkonzentrationen in der Atmosphäre hin.

Die seit 1978 mit Satelliten gemessenen Änderungen der Solarkonstante und Sonnenaktivität sind zu gering, um als Erklärung für die Temperaturentwicklung der letzten Jahrzehnte in Frage zu kommen[16][17][18] Alle Datensätze deuten darauf hin, dass sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts die globale Temperaturentwicklung weitgehend von der Sonnenaktivität abgekoppelt hat.[19] Demnach beträgt der zusätzliche Strahlungsantrieb durch die Sonne seit Beginn der Industrialisierung etwa 0,12 W/m2, während die anthropogenen Treibhausgase mit steigender Tendenz derzeit etwa 2,65 W/m2 zur Erwärmung beisteuern.[20]

Auf der gesamten Zeitskala der Erd- und Klimageschichte hat die Entwicklung der Sonne als Hauptreihenstern im Hertzsprung-Russell-Diagramm primäre Bedeutung. Nach einer relativ kurzen Phase als Protostern begann sie vor 4,6 Milliarden Jahren mit der Energieproduktion durch den Prozess der Kernfusion, bei dem der im Sonnenkern eingelagerte Vorrat an Wasserstoff durch die Proton-Proton-Reaktion allmählich in Helium umgewandelt wird. Dieses Stadium dauert rund 11 Milliarden Jahre, wobei in diesem Zeitraum die Leuchtkraft und der Radius der Sonne konstant zunehmen werden beziehungsweise bereits deutlich zugenommen haben. Das bedeutet, dass die Sonne am Beginn ihrer Existenz (und gleichzeitig am Beginn der Erdgeschichte) nur 70 Prozent der gegenwärtigen Strahlungsleistung aufwies und dass sich diese Strahlung kontinuierlich alle 150 Millionen Jahre um etwa 1 Prozent bis auf den heutigen Wert erhöhte. Dieses sogenannte Paradoxon der schwachen jungen Sonne (englisch Faint Young Sun Paradox) verkörpert nicht nur einen elementaren Klimafaktor über Jahrmilliarden, sondern führt auch zu grundlegenden Fragen zur Entstehung und zur Kontinuität des irdischen Lebens, die aktuell auf breiter Basis interdisziplinär diskutiert werden, vor allem im Hinblick auf die Atmosphärenchemie.[21]
Variabilität der Erdbahnparameter (Milanković-Zyklen)
→ Hauptartikel: Milanković-Zyklen

Die Erdbahn um die Sonne, die Präzession der Erdrotationsachse sowie die Neigung der Erdachse und damit die wechselnden Einfallswinkel der Sonneneinstrahlung auf der Nord- und Südhemisphäre unterliegen verschiedenen Zyklen mit einer Dauer von 25.800 bis etwa 100.000 beziehungsweise 405.000 Jahren. Sie wurden zuerst von dem serbischen Astrophysiker und Mathematiker Milutin Milanković (1879–1958) untersucht und berechnet. Die durch die Milanković-Zyklen verursachten Schwankungen der Insolation auf die Erdoberfläche fallen relativ geringfügig aus, fungieren jedoch im Klimasystem als „Impulsgeber“ und gelten als Hauptursache für den Wechsel der Warm- und Kaltphasen innerhalb eines Eiszeitalters.[7]

Obwohl der Prozess einer sich allmählich verändernden Insolation erhebliche Zeiträume beansprucht, kann er über Jahrtausende messtechnisch nachgewiesen werden. So belegen Sedimentbohrkerne aus der Tiefsee ein holozänes Klimaoptimum vor etwa 8000 bis 6000 Jahren, dessen Temperaturwerte auf globaler Basis erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts wieder erreicht wurden. Durch die Abnahme der Sonneneinstrahlung in nördlichen Breiten während des Sommermaximums, gekoppelt an die Periodizität der Milanković-Zyklen, fand seitdem ein leichter Temperaturrückgang von durchschnittlich 0,1 bis 0,15 °C pro Jahrtausend statt.[22] Dieser Abkühlungstrend würde normalerweise dazu führen, dass auf das Interglazial des Holozäns in 30.000 bis 50.000 Jahren eine neue Kaltzeit folgt. Ob dieses Ereignis wie prognostiziert eintritt oder ob die gegenwärtige Warmzeit von längerer Dauer sein wird, hängt zum größten Teil davon ab, in welchem Umfang anthropogene und natürliche Treibhausgase zukünftig in die Atmosphäre gelangen.[23] Die periodischen Veränderungen der Erdbahnparameter sind als stabile Einflussgröße über große Teile des Phanerozoikums nachweisbar, selbst in den vorwiegend tropisch geprägten Klimata der Kreidezeit.[24] So konnte der Großzyklus mit 405.000 Jahren nach neuen Analysen bis in die Obertrias vor etwa 215 Millionen Jahren zurückverfolgt und chronologisch eingeordnet werden.[25]

Jahrzehntelang nahm die Fachwelt von den als spekulativ beurteilten Berechnungen Milanković’ kaum Notiz. Seit den 1980er Jahren ist die Theorie jedoch in modifizierter und erweiterter Form fester Bestandteil von Paläoklimatologie und Quartärforschung und wird vielfach als Instrument zur Rekonstruktion der Eiszeitphasen herangezogen. In der nachstehenden Tabelle sind die wichtigsten Eckdaten der Milanković-Zyklen zusammengefasst.
Maximaler und minimaler Neigungsbereich der Erdachse
Erdbahnparameter Zyklusdauer Schwankungsbreite Gegenwärtiger Status
Präzession der Erdrotationsachse ca. 25.800 Jahre 360° (Vollkreis) innerhalb eines kompletten Zyklus Entwicklung zur prägnanteren Ausbildung der Jahreszeiten auf der Nordhemisphäre mit längeren Wintern
Neigungswinkel der Erdachse zur Ekliptik ca. 41.000 Jahre zwischen 22,1° und 24,5° 23,43° (mit Tendenz zum Minimum)
Exzentrizität der Erdumlaufbahn ca. 100.000 bzw. 405.000 Jahre1 von 0,0006 (fast kreisförmig) bis 0,058 (leicht elliptisch) 0,016 (mit Tendenz zur kreisförmigen Umlaufbahn)

1 Nächstes Minimum der Exzentrizität mit 0,0023 in etwa 27.500 Jahren, absolutes Minimum mit 0,0006 in über 400.000 Jahren
Treibhausgase, Kohlenstoffdioxid
→ Hauptartikel: Treibhauseffekt und Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre
Der Kohlenstoffdioxidgehalt der Atmosphäre in den letzten 60 Millionen Jahren bis zum Jahr 2007. Die Vergletscherung der Arktis und Antarktis während des Känozoischen Eiszeitalters fällt in diesen Zeitraum.
Klimaänderungen im Lauf der Klimageschichte

In der irdischen Atmosphäre sind mehr als 20 Treibhausgase natürlichen und anthropogenen Ursprungs nachweisbar, darunter hochwirksame Klimagase wie Distickstoffmonoxid (Lachgas), Schwefelhexafluorid und Carbonylsulfid. Obwohl im Hinblick auf prägnante Klimawandel-Ereignisse der Vergangenheit neben dem Wasserdampf nahezu ausschließlich Kohlenstoffdioxid und Methan eine primäre Rolle spielten, ist die Bedeutung der übrigen Treibhausgase durchaus relevant, da sie gegenwärtig in ihrer Gesamtwirkung fast dasselbe Treibhauspotential wie das Kohlenstoffdioxid aufweisen.[26]

Im Unterschied zu Stickstoff, Sauerstoff und allen Edelgasen sind Treibhausgase dank ihrer molekularen Struktur infrarot-strahlungsaktiv. So kann beispielsweise CO2 die solare Wärmeenergie bei Wellenlängen von 4,26 µm und 14,99 µm absorbieren und diese in Richtung Erdoberfläche re-emittieren. Aufgrund dieses Treibhauseffekts, der bereits 1824 von Joseph Fourier erstmals beschrieben wurde, erhöht sich die oberflächennahe Durchschnittstemperatur im mathematisch-physikalischen Modell um annähernd 33 °C auf +14 bis +15 °C. Ohne Treibhauswirkung würde die untere Atmosphäre im globalen Mittel lediglich −18 °C aufweisen und zu einer kompletten Vereisung des Planeten führen (wobei das Temperaturniveau aufgrund mehrerer Wechselwirkungen wahrscheinlich noch weiter absinken würde).

Das wichtigste und seinem Einfluss nach stärkste Treibhausgas ist der Wasserdampf, dessen Anteil am natürlichen Treibhauseffekt zwischen 36 und 70 Prozent schwankt.[27] Da der atmosphärische Wasserdampfgehalt unmittelbar von der Lufttemperatur abhängt, nimmt seine Konzentration bei niedrigeren Durchschnittstemperaturen ab und steigt während einer Erwärmungsphase an (Wasserdampf-Rückkopplung).

Die atmosphärische Konzentration von Kohlenstoffdioxid wird üblicherweise in ppm (= Teile pro Million) angegeben, die von Methan in ppb (= Teile pro Milliarde). Bedingt durch menschliche Einflüsse hat sich seit Beginn des Industriezeitalters der Gehalt an Kohlenstoffdioxid auf über 400 ppm erhöht (vorher 280 ppm) und der von Methan auf 1.800 ppb (vorher 800 ppb). Dies sind die höchsten Konzentrationen seit mindestens 800.000 Jahren.[28] Mit hoher Wahrscheinlichkeit traten auch während der letzten 14 Millionen Jahre (seit dem Klimaoptimum des Mittleren Miozäns) keine signifikant höheren CO2-Werte als im bisherigen 21. Jahrhundert auf.[29] Es gab gleichwohl erdgeschichtliche Epochen mit erheblich größeren CO2-Anteilen, wie im Kambrium vor rund 500 Millionen Jahren, als die Kohlenstoffdioxid-Konzentration im Bereich von 5.000 bis 6.000 ppm lag. Rückschlüsse zur Gegenwart sind allerdings problematisch, da die damaligen Bedingungen (unter anderem die im Vergleich zu heute um 4 bis 5 Prozent verminderte Sonneneinstrahlung, das komplette Fehlen von Landpflanzen und damit verbunden ein veränderter organischer Kohlenstoffzyklus) in keiner Weise auf das Holozän übertragbar sind.

Nicht immer waren Kohlenstoffdioxid und/oder Methan die Hauptfaktoren eines Klimawandels. Sie fungierten in der Erdgeschichte manchmal als „Rückkopplungsglieder“, die begonnene Entwicklungen je nach geophysikalischer Konstellation verstärkten, beschleunigten oder abschwächten.[30] In diesem Zusammenhang sind neben den Erdbahnparametern auch Feedbacks wie die Eis-Albedo-Rückkopplung, die Vegetationsbedeckung, Verwitterungsprozesse und die Variabilität des Wasserdampfgehaltes in der Atmosphäre zu berücksichtigen.[31]

Über die gesamte Dauer des Phanerozoikums betrachtet nahm die CO2-Konzentration im Laufe von 540 Millionen Jahren ab; dabei schwankte sie stark. So lagen vor rund 300 Millionen Jahren während des Permokarbonen Eiszeitalters, am Übergang vom Karbon zum Perm, die CO2-Werte bei durchschnittlich 300 ppm[32] und sanken im frühen Perm möglicherweise auf etwa 100 ppm.[33] 50 Millionen Jahre später, während der Supertreibhaus-Phase an der Perm-Trias-Grenze, erreichte hingegen das CO2-Äquivalent aufgrund großflächiger Flutbasalt-Ausflüsse und weiterer Rückkopplungsprozesse in geologisch sehr kurzer Zeit ein Level von etwa 3.000 ppm.[34]

Basierend auf den Erkenntnissen und Daten der Paläoklimatologie wird in der Wissenschaft übereinstimmend angenommen, dass der gegenwärtig zu beobachtende Klimawandel im vorhergesagten weiteren Verlauf rascher vonstatten gehen wird als alle bekannten Erwärmungsphasen des Känozoikums (das heißt während der letzten 66 Millionen Jahre).[35][36] Selbst während des Paläozän/Eozän-Temperaturmaximums – ein extrem ausgeprägtes Warmklima von rund 200.000 Jahren Dauer – hatte der atmosphärische Kohlenstoffeintrag und die damit gekoppelte Temperaturzunahme im jährlichen Durchschnitt erheblich geringere Steigerungsraten als gegenwärtig.[37] Im Unterschied zu früheren Annahmen wird sich der zusätzliche anthropogene CO2-Eintrag selbst bei einem weitgehenden Emissionsstopp nur allmählich verringern und in signifikantem Umfang noch in mehreren tausend Jahren nachweisbar sein.[38] Darauf aufbauend postulieren einige Studien unter Einbeziehung der Erdsystem-Klimasensitivität eine längere Warmzeit im Bereich von 50.000 bis 100.000 Jahren.[39] Als zusätzliche Gefährdungspotenziale wurden verschiedene Kippelemente im Erdsystem identifiziert, die bei weiterer Erwärmungszunahme kurzfristig eine Reihe irreversibler Prozesse auslösen würden.[40]
Die Plattentektonik
→ Hauptartikel: Plattentektonik, Kontinentalverschiebung und Superkontinent
Schematische Darstellung der Prozesse entlang der Plattengrenzen und den damit einhergehenden geologischen Aktivitäten

Die Plattentektonik als „Antriebsmotor“ aller großräumigen tektonischen Vorgänge in der äußeren Erdhülle (Lithosphäre) ist in erdgeschichtlichem Maßstab einer der wichtigsten Klimafaktoren mit einer Vielzahl von damit verbundenen Prozessen und Auswirkungen. Dazu zählen die Entstehung von Faltengebirgen (Orogenese), die verschiedenen Formen des Vulkanismus (Hotspots bzw. Manteldiapire, Magmatische Großprovinzen u. a.), die Bildung Mittelozeanischer Rücken, das „Abtauchen“ ozeanischer Kruste unter kontinentale Lithosphärenplatten (Subduktion) sowie die Kontinentaldrift, jeweils mit direkten Folgen für die atmosphärische Konzentration von Treibhausgasen und damit auf den Klimazustand der Erde.

Nach geographischer Definition existieren auf der Erde sieben Kontinente,[41] wobei deren gegenwärtige Lage und Anzahl das Ergebnis einer Entwicklung ist, die vor mehr als 150 Millionen Jahren einsetzte. Während des Paläozoikums und über Teile des Mesozoikums prägten hingegen Groß- und Superkontinente das topographische Bild der Erde. Als Superkontinent gilt eine Landmasse, die nahezu alle Kontinentalplatten in sich vereint. Der erdgeschichtlich jüngste Superkontinent Pangaea, entstanden durch die Verschmelzung der beiden Großkontinente Laurussia und Gondwana, existierte vom Oberkarbon bis in das Mesozoikum (vor 310 bis 150 Millionen Jahren). Die Kollision der Kontinentalplatten führte zu einer Auffaltung der Krustengesteine und zur Entstehung einer Hochgebirgskette entlang der Plattengrenzen. Als sich die Verhältnisse stabilisierten, wurden Verwitterungs- und Abtragungsprozesse zu einem relevanten Klimafaktorː Sie entzogen der Atmosphäre große Mengen an Kohlenstoffdioxid und trugen auf diese Weise tendenziell zu einer weltweiten Abkühlung bei. Millionen Jahre später, nach einer Phase tektonischer Ruhe, brachen die Kontinentalschilde unter erheblicher Zunahme des Flutbasalt-Vulkanismus an ihren „Nahtstellen“ wieder auseinander, was zu einem erneuten Anstieg der CO2-Konzentration führte.
Kontinentaldrift der letzten 150 Millionen Jahre

Charakteristisch für Groß- und Superkontinente sind ein ausgeprägtes Kontinentalklima mit einer Jahres-Temperaturamplitude bis 50 °C, großflächige Trocken- und Wüstengebiete im Landesinneren sowie eine gering ausgeprägte Artenvielfalt im Faunenbereich.[42] Auf dem Höhepunkt ihrer Ausdehnung erstreckte sich Pangaea von der Nordpolarregion bis in die Antarktis und besaß einschließlich aller Schelfmeere eine Fläche von 138 Millionen km², wovon 73 Millionen km² auf das südkontinentale Gondwana entfielen.[43] Der lange Zeit die südliche Hemisphäre dominierende Großkontinent Gondwana entstand bereits vor etwa 600 Millionen Jahren und umfasste die Kerngebiete (Kratone) von Südamerika, Afrika, Antarktika, Australien, Arabien, Madagaskar, Neuguinea und Indien. Im Laufe seiner geologischen Geschichte wurden weite Gebiete Gondwanas mehrmals von Gletschern und Eisschilden bedeckt, zuerst während der Anden-Sahara-Eiszeit (auch Hirnantische Eiszeit oder Silur-Ordovizische Eiszeit). Diese begann vor rund 460 Millionen Jahren im Oberen Ordovizium, erreichte ihren Höhepunkt auf der letzten ordovizischen Stufe des Hirnantiums und endete im Unteren Silur vor 430 Millionen Jahren.

Während des Permokarbonen Eiszeitalters (Karoo-Eiszeit) wurde Gondwana erneut zum Zentrum großflächiger Vereisungen. Dies betraf vor 359 bis 318 Millionen Jahren das heutige südliche Afrika sowie große Teile Südamerikas. In einer zweiten Vereisungsphase im Pennsylvanium vor 318 bis 299 Millionen Jahren verlagerten sich die Eisschilde auf die Kratone von Indien und Australien, ehe während des Dwyka-Glazials (bis vor 280 Millionen Jahren) das südliche Afrika abermals vergletscherte. Die Permokarbone Eiszeit war das zweitlängste Eiszeitalter der Erdgeschichte. Es umfasste einen großen Teil des Karbons und endete im Verlauf des Perms vor etwa 265 Millionen Jahren.[44] Die über Jahrmillionen kaum veränderte Position Gondwanas im Umkreis der Antarktis trug wesentlich zur Entstehung der beiden paläozoischen Glazialperioden bei, da polarnahes Festland aufgrund der relativ hohen Albedo schneller und effektiver vereist als offene Meereszonen und dieser Prozess durch die Eis-Albedo-Rückkopplung an Eigendynamik gewinnt.

Wie nahezu jeder natürliche Klimawandel beruhte auch das Ereignis des Permokarbonen Eiszeitalters auf mehreren Faktoren. Das waren zusätzlich zu der oben geschilderten Festlandsvereisung die folgenden, sich gegenseitig verstärkenden Mechanismen:

Durch die in der „Steinkohlenzeit“ des Karbons weiter zunehmende Vegetationsbedeckung in Verbindung mit der Ausbreitung tief wurzelnder und das Erdreich aufspaltender Gewächse[45] sowie umfangreichen Inkohlungsprozessen fiel die atmosphärische CO2-Konzentration auf einen bis dahin einmaligen Tiefstwert.[46] Diese Entwicklung trug maßgeblich dazu bei, dass gegen Ende der Epoche und im frühen Perm mehrere ausgeprägte Klimawechsel stattfanden, mit einer an die verschiedenen Kalt- und Warmphasen gekoppelten Schwankungsbreite des CO2-Levels von 150 bis 700 ppm.[32]
Bedingt durch den extrem hohen Sauerstoffgehalt von 33 bis 35 Prozent traten im Oberen Karbon die wahrscheinlich verheerendsten Wald- und Flächenbrände der Erdgeschichte auf,[47] mit der möglichen Nebenwirkung eines weltumspannenden, das Sonnenlicht dämpfenden Rauch- und Dunstnebels.[48]S. 443 f.
Nachdem sich Laurussia und Gondwana zum Superkontinent Pangaea und damit zu einer riesigen Festlandsbarriere vereinigt hatten, stockte der Wasser- und Wärmeaustausch der äquatorialen Meeresströmungen, und antarktisches Kaltwasser strömte an den Küsten Gondwanas entlang nach Norden. Dies trug dazu bei, den bereits herrschenden Abkühlungstrend nochmals zu intensivieren.

Ein weiteres Beispiel für die klimatische Relevanz der Plattentektonik bietet die jüngere Erdgeschichte mit der Entstehung der heute etwa 480 Seemeilen breiten Drakestraße, die den Atlantik mit dem Pazifischen Ozean verbindet. Bis vor 40 Millionen Jahren waren Antarktika und Südamerika – als umfangreicher Rest des ehemaligen Großkontinents Gondwana – zu einem Festlandsblock verschmolzen, ehe sich die Drakestraße allmählich zu öffnen begann. Dadurch entstand im Südpolarmeer die stärkste Meeresströmung der Erde, der Antarktische Zirkumpolarstrom, der Antarktika von nun an im Uhrzeigersinn umkreiste, den Kontinent von der Zufuhr wärmeren Meerwassers abschnitt und die Grundlage für die Bildung des Antarktischen Eisschildes schuf. Somit war Antarktika nicht nur geographisch, sondern auch thermisch isoliert. Die erste signifikante Vereisung an der Eozän-Oligozän-Grenze vor 33,7 Millionen Jahren war gleichbedeutend mit dem Beginn des Känozoischen Eiszeitalters,[49] und im Pliozän vor rund fünf Millionen Jahren erreichte die Eisbedeckung erstmals die heutige Ausdehnung von etwa 14 Millionen km².
Der Vulkanismus

Große Vulkanausbrüche der Kategorie VEI-6 oder VEI-7 auf dem Vulkanexplosivitätsindex bewirken eine mehrjährige Abkühlung der oberflächennahen Luftschichten aufgrund der weiträumigen Verteilung von Gasen und vulkanischer Asche in der Atmosphäre. Insbesondere Gase können dabei bis in die Stratosphäre (17 bis 50 km Höhe) gelangen. Über drei Prozesse, bekannt als Gas-zu-Partikel- (GPC, gas-to-particle conversion), Tropfen-zu-Partikel- (DPC, drop-to-particle conversion) bzw. Klumpen-zu-Partikel-Umwandlung (BPC, bulk-to-particle conversion), werden dabei ausgeworfene Partikel und Gase zu Aerosolen. Durch die Höhenströmungen (Starkwindbänder) breiten sich diese in der Stratosphäre aus, wo sie über Absorption, Streuung und Reflexion die transmittierte solare Einstrahlung verändern. Diese Prozesse haben einen direkten Einfluss auf die Temperatur in allen Luftschichten.

Der Effekt ist nach einer vulkanischen Eruption über den Verlauf der Zeit nicht gleich. Je nach Entstehungsprozess besitzen Aerosole typische Radien von r < 0,1 μm bis r > 1 μm. In Abhängigkeit von den Radien und den entsprechenden Säuberungsmechanismen haben Aerosole eine Verweildauer, die Zeiträume im Sekunden- und Minutenbereich bis hin zu einigen Jahren umfassen kann, bevor sie durch Auswaschung (Eis, Schnee oder Regen), Ablagerung durch Gravitation oder Koagulation (Gerinnung, kleine Partikel vereinigen sich zu einem großen Partikel) aus der Atmosphäre entfernt werden.[50] Damit ergibt sich ein zeitlich variabler Nettoeffekt auf die Lufttemperatur. Zuerst absorbieren die großen Partikel Sonnenstrahlung und erwärmen damit die Atmosphäre (positiver Netteoeffekt), fallen dann aber schnell aus der Luftsäule. Danach werden die kleinen und mittelgroßen Partikel wichtiger, die die Sonnenstrahlung reflektieren und streuen und damit die Lufttemperatur absinken lassen (negativer Nettoeffekt). Dieser negative Nettoeffekt wird auch als vulkanischer Winter bezeichnet.[51]

Die Eruption des Laki-Kraters auf Island im Sommer 1783 bewirkte wahrscheinlich den extrem kalten Winter 1783/84 in Nordeuropa und Nordamerika sowie Überschwemmungen in Deutschland im Frühjahr 1784.[52] Im April 1815 war der Ausbruch des Vulkans Tambora auf der heute zu Indonesien gehörenden Insel Sumbawa maßgeblich am „Jahr ohne Sommer“ (1816) beteiligt. Von dem Kälteeinbruch betroffen waren vor allem große Gebiete Nordamerikas sowie von West- und Südeuropa. Gegenwärtig umfasst der jährliche vulkanische CO2-Ausstoß ein Volumen von 210 bis 360 Megatonnen.[53][54] Die anthropogenen CO2-Emissionen liegen einige Größenordnungen darüber und erreichten in den letzten Jahren jeweils rund 36 Gigatonnen.
Siehe auch: Liste großer historischer Vulkanausbrüche
Supervulkane

Aufgrund ihrer Auswurfmenge von über 1000 km³ an Lava, Asche und Aerosolen (Tephra) haben Supervulkane in prähistorischer Zeit das Klima über Jahrzehnte hinweg beeinflusst und eine abrupte globale Abkühlung ausgelöst. Auf dem Vulkanexplosivitätsindex sind sie mit dem Wert VEI-8 in die höchste Kategorie eingestuft. Im Gegensatz zu den meisten anderen Vulkanen hinterlassen Supervulkane nach einem Ausbruch, bedingt durch die Größe ihrer Magmakammer, keine Vulkankegel, sondern riesige Calderen. Die bisher letzte Eruption eines Supervulkans ereignete sich auf der nördlichen Hauptinsel Neuseelands vor rund 26.500 Jahren im Gebiet des heutigen Lake Taupo. Ein weiterer Ausbruch fand mit der Toba-Explosion vor 74.000 Jahren auf Sumatra statt. Gegenwärtig existieren mehrere potenzielle Supervulkane, die bei einem erneuten Ausbruch die Kategorie VEI-8 erreichen könnten. Der bekannteste von ihnen befindet sich unter dem Yellowstone-Nationalpark im US-amerikanischen Bundesstaat Wyoming.[55] Für die jüngere Erdgeschichte seit dem Oligozän konnten bisher über 40 derartige Ereignisse eindeutig nachgewiesen werden.[56] Dauerhafte klimatische und ökologische Folgen durch Supervulkane sind jedoch nicht belegt.
Magmatische Großprovinzen

In erdgeschichtlichem Rahmen waren sogenannte Magmatische Großprovinzen (englisch Large Igneous Provinces) die Ursache für tiefgreifende und relativ rasch verlaufende Klimawandel-Ereignisse.[57] Dabei handelt es sich um den großvolumigen Austritt magmatischer Gesteine aus dem Erdmantel, überwiegend in Form von Flutbasalten, die sich im Verlauf von einigen Hunderttausend Jahren gelegentlich über Millionen km2 ausbreiteten. In Abhängigkeit von Ausmaß und Dauer der Flutbasalt-Freisetzung gelangten erhebliche Mengen an Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre, daneben in signifikantem Umfang auch Chlorwasserstoff, Fluor und Schwefeldioxid. Im Unterschied zum „normalen“ Vulkanismus bewirkten die Aktivitäten einer Magmatischen Großprovinz keine aerosolbedingte Abkühlung, sondern führten im Gegenteil zu einer weltweiten Temperaturzunahme, im Extremfall gekoppelt mit einer zusätzlichen Erwärmungsspirale unter Mitwirkung von Methan beziehungsweise Methanhydrat aus ozeanischen Lagerstätten.[34] Sehr wahrscheinlich stehen die meisten Massenaussterben der Erdgeschichte mit dem großflächigen Ausfluss von Flutbasalten und der anschließenden Destabilisierung terrestrischer und mariner Biotope in direkter Verbindung.[57]

Bekannte Magmatische Großprovinzen, die in unterschiedlich starker Weise einen Einfluss auf Klima und Biodiversität ausübten, sind der Sibirische Trapp (Perm-Trias-Grenze, 252 mya), der Dekkan-Trapp im heutigen Westindien (Kreide-Paläogen-Grenze, 66 mya)[58] sowie der nordamerikanische Columbia-Plateaubasalt (Mittleres Miozän, Hauptaktivität 17 bis 14 mya).[59]
Weitere klimawirksame Faktoren
Die gegenwärtige Thermohaline Zirkulation (ohne antarktischen Zirkumpolarstrom)

Weitere Faktoren, die das Klima nachhaltig beeinflussen können bzw. in der Vergangenheit beeinflusst haben:

Die Albedo als Maß des Rückstrahlvermögens nicht selbst leuchtender Oberflächen, im Erdsystem abhängig von der Ausdehnung der Ozeane, Eisschilde, Wüsten und Vegetationszonen
Organismen, die im Laufe der Erdgeschichte durch Fixierung oder Produktion von Treibhausgasen klimawirksame Effekte hervorgerufen haben, wie Korallen, Methanbildner, das Phytoplankton und Pflanzen wie der Schwimmfarn Azolla
Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation, Monsun
Veränderungen der Meeresströmungen: Thermohaline Zirkulation, Nordatlantische Oszillation, Southern Oscillation Index, El Niño (ENSO)
Meeresspiegelschwankungen (Eustasie), hervorgerufen entweder durch die Bindung von Wasser in kontinentalen Eisschilden (bzw. deren Abschmelzen) oder durch Änderungen des Ozeanbeckenvolumens infolge tektonischer Verschiebungen
Der Wärmeinhalt der Ozeane
Der Mond durch seinen Einfluss auf die Gezeiten und damit auf die großen Meeresströmungen
Der temperaturabhängige Wasserdampfgehalt der Atmosphäre und die Wolkenbildung
Die Vegetationsbedeckung in ihrer Funktion als Kohlenstoffsenke
Verwitterungsprozesse binden über längere Zeiträume atmosphärisches CO2 in der Lithosphäre (Carbonat-Silicat-Zyklus) und kommen in Abhängigkeit von den jeweiligen Umweltbedingungen wie Warm- oder Kaltzeiten unterschiedlich stark zur Geltung
Der positive Rückkopplungseffekt der Eis-Albedo-Rückkopplung

Anthropogene Klimaveränderung
Globale durchschnittliche Temperaturanomalie 1850–2016[60]
→ Hauptartikel: Globale Erwärmung und Folgen der globalen Erwärmung

Neben den natürlichen Faktoren beeinflusst der Mensch das Klima vor allem seit Beginn der Industrialisierung in ganz erheblichem und immer weiter zunehmendem Maß: Der „Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen“ (Intergovernmental Panel on Climate Change) (IPCC), der den Stand der Wissenschaft im Auftrag der Vereinten Nationen zusammenfasst, kam 2007 zu dem Schluss, dass die Erwärmung der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch die Anreicherung von Treibhausgasen durch den Menschen hervorgerufen wird.[61] In der Forschung herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass die durch menschliche Aktivitäten bedingte Klimagas-Freisetzung während des bisherigen 21. Jahrhunderts im Jahresdurchschnitt erheblich schneller verläuft als dies bei allen bekannten Erwärmungsphasen der letzten 66 Millionen Jahre der Fall war.[37] Der IPCC schreibt in seinem 2013 erschienenen fünften Sachstandsbericht, dass es extrem wahrscheinlich ist, dass die Menschen mehr als 50 % der 1951–2010 beobachteten Erwärmung verursacht haben. Nach der besten Schätzung stimmt der menschliche Einfluss auf die Erwärmung in etwa mit der insgesamt beobachteten Erwärmung während dieses Zeitraums überein.[62] Eine neuere Untersuchung beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass der in den letzten 60 Jahren registrierte Anstieg der Globaltemperatur ohne anthropogene Treibhausgas-Emissionen ähnlich hoch ausgefallen wäre, mit lediglich 0,001 %.[63]

Der sich voraussichtlich in den nächsten Jahrzehnten weiter verstärkende Klimawandel besitzt das Potential, neben gravierenden Umweltveränderungen[64] weltweite und in erheblichem Ausmaß erfolgende Migrationsbewegungen auszulösen („Klima“- bzw. „Umweltflucht“).[65][66]
Siehe auch

Abrupter Klimawechsel
Forschungsgeschichte des Klimawandels
Klimageschichte, Paläoklimatologie, Klimatologie, Historische Klimatologie, Klimaschutz
Temperaturextrema
Treibhauseffekt
Wetteranomalie von 535/536, Mittelalterliche Warmzeit, Jahr ohne Sommer (1816), Hitzewelle 2003

Literatur
Referenzwerke (englisch)

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Thomas N. Cronin: Paleoclimates: understanding climate change past and present. Columbia University Press, New York 2010, ISBN 978-0-231-14494-0.
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Deutschsprachige Literatur

Monika Huch, Günter Warnecke, Klaus Germann (Hrsg.): Klimazeugnisse der Erdgeschichte. Perspektiven für die Zukunft. Mit Beiträgen von Wolfgang H. Berger, Arthur Block, Werner von Bloh, Werner Buggisch, Klaus Germann, Monika Huch, Gerhard Petschel-Held, Hans-Joachim Schellnhuber, Torsten Schwarz, Hansjörg Streif, Otto H. Wallner, Günter Warnecke, Gerold Wefer. Springer, Berlin/Heidelberg 2001, ISBN 3-540-67421-7.
József Pálfy: Katastrophen der Erdgeschichte. Globales Artensterben? Schweizerbart, Stuttgart 2005, ISBN 3-510-65211-8.
Peter Ward, Joe Kirschvink: Eine neue Geschichte des Lebens. Wie Katastrophen den Lauf der Evolution bestimmt haben. Deutsche Verlags Anstalt, München 2016. ISBN 978-3-421-04661-1.
Norman MacLeod: Arten Sterben – Wendepunkte der Evolution. Theiss Verlag – Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2016, ISBN 978-3-8062-3284-4.
Jens Boenigk, Sabina Wodniok: Biodiversität und Erdgeschichte. Springer Verlag, Berlin – Heidelberg 2014 (Springer Spektrum), DOIː 10.1007/978-3-642-55389-9, ISBN 978-3-642-55388-2 (Lehrbuch u. a. über die Entstehung von Diversität im erdgeschichtlichen Kontext).
Christoph Buchal, Christian-Dietrich Schönwiese: Klima. Die Erde und ihre Atmosphäre im Wandel der Zeiten. Hrsg.: Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, 2. Auflage. Hanau 2012, ISBN 978-3-89336-589-0.
Christian-Dietrich Schönwiese: Klimatologie. 4., überarbeitete und aktualisierte Auflage. UTB, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8252-3900-8.
Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie. 7. vollst. überarb. & aktualis. Aufl. 2012. C. H. Beck, München 2012. ISBN 978-3-406-63385-0 [Buch]; ISBN 978-3-406-63593-9 [eBook]
Jochem Marotzke, Martin Stratmann (Hrsg.): Die Zukunft des Klimas. Neue Erkenntnisse, neue Herausforderungen. Ein Report der Max-Planck-Gesellschaft. Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-66968-2.
Harald Meller, Thomas Puttkammer (Hrsg.): Klimagewalten. Treibende Kraft der Evolution. wbg Theiss, Darmstadt 2017, ISBN 978-3-8062-3120-5.

Wissenschaftliche Zeitschriften

Nature Climate Change, Herausgeberː Nature Publishing Group (GB), Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː monatlich, Linkː offizielle Website, ISSN 1758-678X
Nature Geoscience, Herausgeberː Nature Publishing Group (GB), Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː monatlich, Linkː offizielle Website, ISSN 1752-0894
Geophysical Research Letters, Herausgeberː American Geophysical Union (USA), Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː 14-täglich, Linkː offizielle Website, ISSN 0094-8276
Geology, Herausgeberː Geological Society of America (USA), Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː monatlich, Linkː offizielle Website, ISSN 0091-7613
Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology („Palaeo3“), Verlagː Elsevier, Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː 56 Ausgaben pro Jahr, Linkː offizielle Website, ISSN 0031-0182
Gondwana Research, Verlagː Elsevier, Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː monatlich, Linkː offizielle Website, ISSN 1342-937X
Earth and Planetary Science Letters, Verlagː Elsevier, Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː 2 Ausgaben pro Monat, Linkː offizielle Website, ISSN 0012-821X
Quaternary Science Reviews, Verlagː Elsevier, Spracheː englisch, Erscheinungsweiseː 14-täglich, Linkː offizielle Website, ISSN 0277-3791

Weblinks
Commons: Klimawandel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Klimawandel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

climateactiontracker.org

Sammelportale

Informationsportal Klimawandel der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Forschung zum Klimawandel – Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Klimanavigator Der Wegweiser zum Klimawissen in Deutschland
Dokumentenserver Klimawandel des Climate Service Center 2.0/HZG
Klimawandel – Verschiedene Artikel zu Klimaänderungen und ihren Ursachen auf dem Bildungswiki klimawiki.org
Klimawandel – Warum ändert sich unser Klima? UmweltWissen – Bayerisches Landesamt für Umwelt (PDF-Datei, 326 kB)
Das Klima der Vergangenheit UmweltWissen – Bayerisches Landesamt für Umwelt (PDF-Datei, 269 kB)
Klimawandel auf dem Informationsportal zur politischen Bildung
Klimawandel in einem Themen-Special bei GEO.de
Klimawandel – Verbraucherportal rund um das Thema globale Erwärmung und Klimaschutz
Klima und Klimawandel in den Umweltgesamtrechnungen
Wie ändert sich das Klima in Bayern? - Erklärvideo des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz
Klimawandel und seine Folgen, Online-Kurs des WWF und DKK auf iversity

Einzelnachweise

Franz Mauelshagen: Klimageschichte der Neuzeit. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-534-21024-4, S. 13.
Klimafluktuation. In: Lexikon der Geowissenschaften. Spektrum akademischer Verlag, abgerufen am 12. August 2016.
Brockhaus Enzyklopädie, Band 26, 1996.
Martin Kappas: Klimatologie. Herausforderung für Natur- und Sozialwissenschaften im 21. Jahrhundert. Spektrum akademischer Verlag, 2009, ISBN 978-3-8274-1827-2.
Klimaoptimum. In: Lexikon der Geowissenschaften. Spektrum akademischer Verlag, abgerufen am 12. August 2016.
Christian-Dietrich Schönwiese: Klimaänderungen: Daten, Analysen, Prognosen. Springer, 1995, ISBN 3-540-59096-X, S. 79–80.
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