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Wirksamkeitsnachweis erschwert - Das Dilemma der Impfstoff-Entwickler

Postby Weltbookadmin47 » 3. Jun 2020 14:19

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Das-Dilemma- ... 19854.html
Wirksamkeitsnachweis erschwert - Das Dilemma der Impfstoff-Entwickler
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Rückläufige Infektionszahlen mit Sars-CoV-2 machen die Arbeit von Impfstoff-Entwicklern noch schwieriger.

(Foto: imago images/Westend61)
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Die meisten Menschen sind erleichtert über sinkende Übertragungsraten, für Impfstoff-Entwickler sind sie hingegen ein echtes Problem. Die Forscher müssen deshalb auf neue Hotspots der Pandemie ausweichen. Afrika und Lateinamerika wären denkbar.

Die erste Welle der Coronavirus-Pandemie scheint abzuklingen. Was alle erleichtert, ist für die Impfstoffentwickler ein Problem. Denn die Lockdown- und Abstandsregeln in einigen Ländern könnten nach Einschätzung von Wissenschaftlern zu so niedrigen Übertragungsraten führen, dass Tests mit potenziellen Impfstoffen erschwert werden - es gibt schlicht zu wenige Infizierte, die andere anstecken könnten, um die Wirksamkeit der Impfstoffe zu überprüfen. Um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu gelangen, müssen sich die Wissenschaftler womöglich auf die neuen Hotspots der Pandemie in Afrika und Lateinamerika konzentrieren. "Je erfolgreicher die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus sind, desto schwieriger wird es ironischerweise, einen Impfstoff zu testen", sagt der Direktor des zum US-Gesundheitsministerium gehörenden National Institutes of Health (NIH), Francis Collins.
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Wissen 02.06.20
Ziel ist der Herbst Russland testet Impfstoff an Soldaten

Bislang gibt es noch keinen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus, mit dem sich weltweit fast 6,3 Millionen Menschen angesteckt haben und das bislang rund 375.000 Todesopfer gefordert hat. Ein wirksamer Impfstoff gilt als Voraussetzung für ein schnelles Ende der Pandemie. Doch große klinische Studien mit Impfstoffen gegen eine völlig neue Krankheit sind sehr kompliziert. Die Wirksamkeit von Mitteln nachzuweisen ist umso schwerer, je weniger sich das Virus ausbreitet. "Damit das funktioniert, müssen die Menschen in einer Gemeinschaft einem Infektionsrisiko ausgesetzt sein. Wenn das Virus vorübergehend verschwindet, ist die Übung zwecklos", sagt Ayfer Ali, Wissenschaftlerin an der britischen Warwick Business School.

"Die Lösung besteht darin, sich auf Gegenden zu konzentrieren, wo das Virus weit verbreitet ist, derzeit wären das Länder wie Brasilien und Mexiko", führt sie aus. Bei Impfstoffstudien erhält ein Teil der Teilnehmer den Impfstoff und ein Teil ein Placebo. Die Hoffnung ist, dass die Infektionen in der Kontrollgruppe höher sind und damit gezeigt wird, dass der Impfstoff die andere Gruppe schützt. Für die Wissenschaftler ist es daher eine der Schlüsselaufgaben, Freiwillige für Studien in Regionen zu finden, wo das Virus noch weit verbreitet ist. Das brasilianische Gesundheitsministerium erklärte, es sei in Gesprächen mit verschiedenen Impfstoffentwicklern über die Teilnahme an klinischen Studien. Das Land ist nach den USA das mit den meisten Corona-Infektionen weltweit.
Zehntausende Freiwillige gesucht
Impfung
Wissen 26.05.20
Ungefährliches Virus als Träger Impfstoff aus China zeigt Immunreaktionen

Bei der Erprobung eines neuen Impfstoffes gegen das Ebola-Virus während des großen Ausbruchs 2014 in Westafrika gab es bereits ähnliche Probleme. Damals waren die großen Medikamentenhersteller gezwungen, ihre Pläne für große Studien deutlich zusammenzustreichen, weil ihre Impfstoffe erst zu einem späten Stadium der Epidemie testbereit waren, als die Fallzahlen bereits zurückgingen. Zu den ersten Covid-19-Impfstoffen, die vor dem Übergang in die zweite Phase der klinischen Entwicklung stehen, gehört der des US-Biotechkonzerns Moderna. Das Unternehmen startete im März die erste Impfstoffstudie mit Freiwilligen in den USA. Ein weiterer Impfstoffkandidat wird von der Universität Oxford mit dem Pharmakonzern AstraZeneca entwickelt.

Die USA planen im Juli umfangreiche Wirksamkeitsstudien mit 20.000 bis 30.000 Freiwilligen pro Impfstoff. Sie wollen sich auf das Ausland konzentrieren, wenn die heimischen Infektionsraten zu weit zurückgehen, wie NIH-Direktor Collins sagt. "In Afrika gibt es nun viele Fälle von Covid-19. Wir möchten vielleicht einen Teil der Studie dort ausführen, wo wir effektiv Daten sammeln können." Die Universität Oxford will für ihre Studie in Großbritannien 10.000 Menschen zusammenbekommen. Wenn die Übertragungsraten sänken sei es möglich, dass diese Studie gestoppt werden müsse. "Das wäre enttäuschend und derzeit unwahrscheinlich, aber es ist sicherlich eine Möglichkeit", sagt Adrian Hill, Direktor des Jenner Instituts.

Quelle: ntv.de, Kate Kelland und Julie Steenhuysen, rts
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Medikament gegen Covid-19 - So viel kostet die Remdesivir-Behandlung

Postby Weltbookadmin47 » 30. Jun 2020 14:10

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wirtschaft/So-viel- ... 79061.html
Medikament gegen Covid-19 - So viel kostet die Remdesivir-Behandlung
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Der Preis des Medikaments war Gegenstand hitziger Debatten, seit die US-Gesundheitsbehörde FDA den Einsatz genehmigt hatte.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Unter Hochdruck suchen Forscher nach einem Heilmittel gegen Covid-19. Remdesivir weckt seit Wochen immer wieder hohe Erwartungen. Jetzt legt der zuständige Pharmakonzern Gilead eine detaillierte und gestaffelte Preisliste für das Ebola-Mittel vor.

Der US-Biotechkonzern Gilead hat die Behandlungskosten für sein als Hoffnungsträger geltendes Medikament Remdesivir für Corona-Patienten festgelegt. Der Preis für eine fünftägige Behandlung mit dem Mittel, das Gilead ursprünglich zum Einsatz gegen Ebolainfektionen entwickelt hatte, soll in den USA und anderen Industrieländern ab 2340 Dollar pro Patient betragen, wie das Unternehmen mitteilte. Eine längere Behandlungsdauer kostet 4290 Dollar. Für Privatpatienten sollen es 3120 beziehungsweise 5720 Dollar sein, ausgehend von 520 Dollar pro Dosis. Das ist ein Drittel mehr.
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Panorama 25.06.20
Dr. Specht erklärt Corona-Mittel Wer wird mit Remdesivir behandelt?

Die USA seien das einzige Industrieland, in dem Gilead zwei Preise verlangen werde, sagte Gilead-Chef Daniel O'Day in einem Interview. "Die Logik ist, dass wir einen einzigen Preis für Regierungen in der ganzen entwickelten Welt wollten." Der höhere Preis für privatversicherte US-Patienten ist darauf zurückzuführen, dass staatliche Gesundheitsprogramme wie Medicaid in der Regel gesetzlich festgelegte Rabatte auf die Preise erhalten, die Unternehmen auf dem freien Markt erzielen.

Der Preis war Gegenstand hitziger Debatten, seit die US-Gesundheitsbehörde FDA den Einsatz des Mittels in Notfällen bei Covid-19-Patienten im Mai genehmigt hatte. Experten hatten gefordert, Gilead dürfe die Pandemie nicht für Profitzwecke ausnutzen. Der nun festgelegte Preis liegt unter den 5080 Dollar, die die US-Forschungsgruppe für Arzneimittelpreise (ICER) empfohlen hat. Analysten gehen gleichwohl davon aus, dass Gilead mit Remdesivir in den nächsten Jahren Einnahmen in Milliardenhöhe erzielen könnte.
Nachfrage soll im September gedeckt sein

"Der Preis für dieses Medikament liegt weit unter dem Wert, den es den Gesundheitssystemen bringt, und das gilt sowohl für private als auch für staatliche Zahler", sagte O'Day. Im Durchschnitt sollte das Medikament dazu beitragen, die Krankenhauskosten um 12.000 Dollar pro Patient zu senken, sagte er. Gilead kalkuliert die Einsparungen auf Grundlage von Daten, wonach jeder Tag eines Krankenhausaufenthaltes 3000 Dollar kostet und darauf, dass Patienten, die Remdesivir einnehmen, vier Tage früher entlassen werden als diejenigen, die eine Standardbehandlung erhalten.

Covid-19-Patienten erhalten am ersten Tag zwei Dosen Remdesivir per Infusion und danach täglich eine Dosis. Die kürzeste Behandlungsdauer beträgt fünf Tage, während eine längere Behandlung zehn Tage dauert. Gegenwärtig erhalten 90 bis 95 Prozent der Patienten eine fünftägige Behandlungsserie, sagte O'Day.
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Remdesivir ist das erste antivirale Medikament, das sich in einer großen klinischen Studie zur Behandlung von Covid-19 als wirksam erwiesen hat. Die U.S. Food and Drug Administration (FDA) genehmigte am 1. Mai die Notfallverwendung von Remdesivir. Auch die EU-Arzneimittelbehörde empfiehlt die Zulassung von Remdesivir. Das Medikament solle für Europa eine Marktzulassung unter Auflagen erhalten.

Gilead plant, eine vollständige und dauerhafte Zulassung zu beantragen. Im Juli wird der Konzern das Medikament gegen Berechnung liefern, aber Beamte in den USA und ihren Bundesstaaten werden weiterhin entscheiden, welche Krankenhäuser es erhalten. Im September rechnet Gilead damit, dass das Angebot ausreicht, um die Nachfrage zu decken, und wird das Medikament auf die gleiche Weise wie andere Medikamente verteilen.

Quelle: ntv.de, lri/dj/rts
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