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Frühling lässt Allergiker leiden - Birkenpollen fliegen bald massenhaft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Apr 2018 11:21

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Birkenpollen ... 71139.html
Frühling lässt Allergiker leiden - Birkenpollen fliegen bald massenhaft

Der Frühling ist da - endlich! Doch das Erblühen der Natur ist für Allergiker, die auf Pollen reagieren, der Beginn der Leidenszeit, die dieses Mal vor allem für Birkenpollenallergiker noch massiver ausfallen könnte. Doch es gibt auch gute Nachrichten.


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Der rasante Temperaturanstieg mit dem Aufblühen der Natur kann einigen Allergikern bis zu drei Leidenswochen bescheren. "Wir rechnen in wenigen Tagen in ganz Deutschland mit einem massiven Pollenflug bei der Birke", sagt Thomas Dümmel, Meteorologe an der Freien Universität Berlin.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 57561.html
Beschwerden durch Eiweiße: Auch Nicht-Allergiker leiden unter dem Pollenflug
13.06.15 – 01:26 min

Durch die kalten Wochen im Februar und März habe sich die Blüte verzögert. Nun aber sei mit einer kleinen Explosion zu rechnen. "Und zwar bei allen Birken gleichzeitig, egal ob an sonnigen oder schattigen Standorten", ergänzt Dümmel. Auf natürliche Weise könne Allergikern nur viel Regen helfen, der Pollen zu Boden drücke. "Danach sieht es aber in der nächsten Woche nicht aus."

Birken können pro Kubikmeter Luft Tausende Pollen freisetzen. In der Regel seien es auf diesem kleinen Raum 3000 bis 5000 Pollen, erläutert Dümmel. Sehr schlecht für Allergiker sei trockenes und windiges Wetter. Dann fliegen Pollen besonders gut. Die Birke blühe rund 20 bis 25 Tage lang, erläutert Dümmel.
Hasel- und Erlenpollen fliegen nicht mehr
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Von Hasel und Erle drohe dagegen kein Ungemach mehr. "Die sind jetzt mit ihrer Blüte durch", sagte Dümmel. Ab Mai beginne dann die Gräserblüte, die ebenfalls vielen Allergikern zu schaffen mache.

Dümmel rät Allergikern, die sehr stark auf Birkenpollen reagieren, zu Medikamenten. Sonst helfe es, vor dem Betreten von Innenräumen Schuhe und Jacke auszuziehen und möglichst im Eingangsbereich zu lassen. Kleidungsstücke von draußen sollten auf keinen Fall mit im Schlafzimmer liegen. Bei langen Haaren sei es ratsam, sie vor dem Schlafengehen zu waschen. "Damit verschwinden auch die Pollen", sagte Dümmel.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Beitragvon Kirsten4Schneider » 7. Apr 2018 17:03

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Zurückgesandte Medikamente - Widerrufsrecht auch für Online-Apotheken ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Apr 2018 21:39

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/ratgeber/Widerrufsr ... 02517.html
Dienstag, 24. April 2018
Zurückgesandte Medikamente - Widerrufsrecht auch für Online-Apotheken ?

Bei Bestellungen im Internet haben Kunden ein Widerrufsrecht. Allerdings kann das in bestimmten Fällen ausgeschlossen werden, zum Beispiel für leicht verderbliche Waren. Verschreibungspflichtige Medikamente allerdings zählen nicht zu den Ausnahmen.


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Beim Shoppen im Internet haben Kunden ein Widerrufsrecht. Das gilt auch für Versandapotheken. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe dürfen diese das Widerrufsrecht bei der Bestellung verschreibungs- und apothekenpflichtiger Medikamente nicht generell ausschließen. In dem Urteil (Az.: 4 U 87/17) wurde außerdem klargestellt, dass eine Versandapotheke nicht nur eine gebührenpflichtige Telefonnummer für die Kundenberatung angeben darf.
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Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen die Geschäftsbedingungen einer Online-Apotheke. Darin hatte das Unternehmen das Widerrufsrecht für verschreibungs- und apothekenpflichtige Medikamente vollständig ausgeschlossen. Zur Begründung erklärte die Firma vor Gericht, dass ein Weiterverkauf der zurückgesandten Medikamente nicht möglich sei. Bei Versand von schnell verderblichen Waren gebe es laut Gesetz kein automatisches Widerrufsrecht.

Das bewertete das Gericht anders: Nach dem Willen des Gesetzgebers stehe Verbrauchern auch bei Arzneimitteln grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu, erklärte der Richter. Denn Medikamente seien nur in Ausnahmefällen als verderbliche Waren zu bewerten. Dies sei keine Benachteiligung gegenüber Präsenzapotheken, wo Arzneimittel nicht zurückgegen werden können, da eine zwischenzeitliche korrekte Lagerung beim Kunden nicht gewährleistet werden kann.

Denn dem Nachteil der Unveräußerlichkeit der zurückgesandten Medikamente stehe ein Vorteil erheblich geringerer Sach- und Personalkosten bei gleichzeitig größerem Einzugsbereich gegenüber.

Online-Apotheken seien außerdem gesetzlich verpflichtet, kostenlos zu beraten. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Verbraucher Informations- und Beratungsmöglichkeiten nutzen können, die mit denen einer stationären Apotheke vergleichbar sind. In Deutschland bieten über 3000 Versandapotheken Arzneimittel über das Internet und den klassischen Versandhandel an.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Doktor auf dem Display - Wenn der Telearzt "Hausbesuche" macht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mai 2018 08:38

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Wenn-der-Tel ... 07998.html
Doktor auf dem Display - Wenn der Telearzt "Hausbesuche" macht

Wenn man auf dem Land wohnt oder auch mit steigendem Alter wird der Weg zum Arzt zur Herausforderung. Dank neuen technischen Möglichkeiten können Patienten den Mediziner aber auch nach Hause holen. Wie Telemedizin funktioniert und wer sie in Anspruch nehmen kann.


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Wenn Helga R. aus dem Oberbergischen in Nordrhein-Westfalen von ihrem Hausarzt spricht, leuchten ihre Augen. Obwohl die 78-Jährige in einer sehr ländlichen Gegend wohnt, fühlt sie sich sicher und gut betreut von ihrem Arzt. Auf den beschwerlichen Weg in die Praxis muss sie sich kaum mehr machen. Ihr Hausarzt Thomas Aßmann bietet telemedizinische Betreuung an. Ein Konzept, das Schule machen soll.

Telemedizinische Betreuung bedeutet: Der Arzt versorgt den Patienten, ohne dass sich beide im gleichen Raum aufhalten. Möglich wird das beispielsweise durch eine Videosprechstunde. Dafür braucht man einen internetfähigen Computer mit Kamera und Mikrofon sowie eine spezielle, datensichernde Software. Schon kommt der Arzt mit ein paar Klicks - virtuell - bis ins Wohnzimmer. Vor allem Patienten auf dem Land wie Helga R. profitieren von der Videosprechstunde.
Viel Zeit nur für die Anfahrt

Und auch die Ärzte haben etwas von dem neuen System, findet jedenfalls Aßmann: "Ein Hausbesuch kostet mich fast eine Stunde Zeit, davon gehen drei Viertel der Zeit nur für die Fahrt drauf", erklärt der Experte für Telemedizin im Deutschen Hausärzteverband. Schon jetzt gebe es viel zu wenige Ärzte in ländlichen Regionen. Die Technik sei eine Möglichkeit, diesem Mangel etwas entgegenzusetzen.

Rund 15 Videosprechstunden absolviert der 54-jährige Facharzt für Inneres und Notfallmedizin derzeit pro Woche. Unterstützt wird er von einer Versorgungsassistentin. Bei Hausbesuchen schreibt sie unter anderem EKGs, misst den Blutdruck, nimmt Blut ab, bestimmt den Blutzuckerwert oder versorgt Wunden.

Die dafür notwendigen Geräte und Materialien hat sie im Telemedizin-Rucksack stets dabei. Die Ergebnisse überträgt die Versorgungsassistentin über eine gesicherte Leitung per Computer direkt in die Praxis. Dann stellt sie eine Video-Verbindung zum Arzt her. "Damit liegen mir alle notwendigen Vitaldaten des Patienten vor, und ich kann so, genau wie ich es in der Praxis handhaben würde, eine Diagnose erstellen", erklärt Aßmann.
Ständige Überwachung des Patienten zu Hause

Ein weiterer Bereich der Telemedizin ist die ständige Überwachung des Patienten in seinem häuslichen Umfeld. Bei Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz müssen kontinuierlich Werte gemessen werden, um eine Verschlimmerung rechtzeitig zu erkennen.

"Wenn sich diese Patienten mit Hilfe von technischen Geräten entweder selbst überprüfen können, oder ihre Daten zur laufenden Überwachung zum Arzt oder ins Krankenhaus gesendet würden, wäre ihr Leben sehr viel einfacher", erklärt Franz Bartmann, Ärztekammerpräsident in Schleswig-Holstein, wo mit der Kampagne "Wir lassen uns nicht abhängen!" unter anderem für Telemedizin geworben wird. Gerade Patienten in höherem Alter seien durchaus offen für die neuen Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung, ist Bartmanns Erfahrung.

Wer sich für das Angebot interessiert, kann bei seiner Krankenkasse anrufen und nach einem Tele-Arzt in der Umgebung fragen. Auch auf den Internetseiten http://www.patientus.de und http://www.tele-arzt.com werden Interessierte fündig. Jeder gesetzlich Versicherte hat das Recht, so ein Angebot auf Kassenkosten zu nutzen. Privatversicherte sollten vorab mit ihrer Versicherung sprechen.
Alles geht nicht per Internet
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Alles geht aber nicht via Internet: Ab und an müssen die Patienten immer noch persönlich in der Praxis erscheinen. Der letzte Besuch darf nicht mehr als zwei Quartale zurückliegen. Rezepte darf der Arzt via Telemedizin nur ausstellen, wenn es sich um Folgerezepte handelt. Das Erstrezept gibt es nach wie vor nur in der Praxis.

Voraussetzung für die Nutzung von Telemedizin ist natürlich eine gewisse Offenheit gegenüber technischen Geräten wie Computern oder Smartphones, erklärt Prof. Gerd Hasenfuß, Leiter der Kommission Telemedizin der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Außerdem müssen die Patienten bereit sein, Verantwortung für sich selbst zu tragen. Er ist sich aber sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis alle mit der gängigen Technik vertraut sind - und zwar unabhängig vom Alter.

Quelle: n-tv.de , Corinna Streng, dpa

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Junge Frauen profitieren - HPV-Impfung zeigt ermutigende Ergebnisse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mai 2018 11:11

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/HPV-Impfung- ... 27424.html
Donnerstag, 10. Mai 2018
Junge Frauen profitierenHPV-Impfung zeigt ermutigende Ergebnisse

Seit Jahren gibt es die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Doch längst nicht alle jungen Frauen nutzen sie. Nun gibt es eine neue große Übersichtsstudie zur Impfwirkung.


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Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) schützt junge Frauen recht gut vor Vorformen von Gebärmutterhalskrebs. Das ist das Ergebnis einer großen Übersichtsarbeit der Cochrane Library. Vor allem Frauen, die im Alter von 15 bis 26 Jahren geimpft wurden, haben demnach ein deutlich geringeres Risiko, solche Krebsvorstufen - sogenannte Läsionen - zu entwickeln. Außerdem fanden sich keine Hinweise dafür, dass die Impfung schwere Nebenwirkungen hat und etwa das Risiko für Fehlgeburten erhöht.

Das Informationsportal für evidenzbasierte Medizin sichtete für die Metauntersuchung die Ergebnisse von 26 randomisierten Studien weltweit. Mehr als 73.400 Frauen aus allen Kontinenten hatten über dreieinhalb bis acht Jahre lang daran teilgenommen. Es gibt eine Vielzahl verschiedener, durch Geschlechtsverkehr übertragener HPV-Viren. Ein intaktes Immunsystem bekämpft sie in der Regel mit Erfolg. Gelingt dies nicht, kann sich über Jahre hinweg aus einer HPV-Infektion Gebärmutterhalskrebs entwickeln. Die verschiedenen Impfstoffe sollen deshalb die Immunabwehr und Antikörperproduktion vor allem gegen die Hochrisiko-Varianten HPV 16 und 18 stärken, die 70 Prozent dieser Krebsfälle verantworten. In Zahlen zeigt die Gesamtanalyse: Von 10.000 Frauen, die zum Start der Studien keine HPV-Infektion hatten, entwickelten später zwei Frauen trotz einer Impfung Krebs-Vorstufen. In der Placebo-Gruppe war dies bei 164 Frauen der Fall.

Auch beim Blick auf alle Studienteilnehmerinnen - HPV infiziert oder nicht - verringerte eine Impfung bei 15- bis 26-Jährigen die Zahl derjenigen mit solchen Läsionen durch HPV 16/18. 157 pro 10.000 erkrankten daran. Bei den Placebo-Kandidatinnen waren es 341. Bei älteren Frauen zwischen 25 und 45 Jahren verschafften die Impfstoffe hingegen keine Vorteile - vermutlich, weil die Frauen schon infiziert waren, folgern die Forscher.
Folgestudien für Krebs nötig

Die Cochrane-Mediziner betonen jedoch, dass keine der Studien lange genug lief, um die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs zu untersuchen. "Gebärmutterhalskrebs kann sich viele Jahre nach der HPV-Infektion und nach der Läsionenbildung entwickeln", betont die Onkologin Jo Morrison vom Musgrove Park Hospital im britischen Somerset. "Deshalb sind Folgestudien notwendig." Die Ärztin geht zwar davon aus, dass die Krebsraten in Zukunft durch die Impfung sinken werden. Aber: "Sie kann nicht alle Fälle verhindern, und es ist wichtig, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen - auch nach einer Impfung."
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In Deutschland hat sich die Impfung bislang nicht in der Breite durchgesetzt - auch wegen anhaltender Skepsis über mögliche Nebenwirkungen. 2015 waren nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) nur 45 Prozent der 17-jährigen Mädchen komplett drei Mal geimpft. "Um möglichst hohe HPV-Impfquoten zu erzielen, ist zu erwägen, deutschlandweit Schulimpfprogramme einzurichten, um möglichst auch jene Kinder zu erreichen, die im Alter von 9 bis 14 Jahren keinen Arzt oder keine Ärztin besuchen", ergänzt Thomas Harder, RKI-Experte für Impfprävention. Das ist in Hessen bereits mit Erfolg der Fall. "Das 2015 begonnene Schulimpfprogramm an Grundschulen in Südhessen konnte die Teilnahmerate an der HPV-Impfung auf mehr als 75 Prozent erhöhen", berichtet Mit-Initiatorin Catharina Maulbecker-Armstrong von der TU Mittelhessen.

Auch der Gynäkologe Karl Ulrich Petry (Klinikum Wolfsburg) betont: "Das Allervernünftigste ist, früh zu impfen. Wer mit neun Jahren zweimal gegen HPV geimpft wurde, hat mit 15 Jahren einen Antikörper-Titer wie jemand, die oder der mit 15 Jahren dreimal geimpft wurde." Die Metaanalyse habe die Sicherheit bestätigt. "Wer Vorbehalte hatte gegenüber der HPV-Impfung, sollte diese nun über Bord werfen."
Weltweit gibt es durch das Zervixkarzinom jährlich etwa 266.000 Todesfälle und 528.000 Erstdiagnosen. In Deutschland sind zur Zeit zwei Impfstoffe verfügbar - einer gegen die beiden Hochrisiko-Virustypen, ein anderer gegen insgesamt 9 Virusvarianten.

Quelle: n-tv.de , sba/dpa

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Warum schlafen Füße und Hände ein ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Mai 2018 14:20

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort ... 09689.html
Dienstag, 15. Mai 2018
Warum schlafen Füße und Hände ein ?

Von Jana Zeh

Von eingeschlafenen Füßen oder Händen spricht man, wenn sich diese taub oder sogar leblos anfühlen. Fast jeder hat dieses unangenehme Gefühl schon einmal wahrgenommen. Die Ursache ist aber nicht immer harmlos.


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Kribbelnde Hände oder Taubheitsgefühle in den Füßen: Für solche Empfindungen, die man umgangssprachlich auch als eingeschlafene Hände oder Füße bezeichnet, können unterschiedliche Ursachen Auslöser sein. "Der Hauptmechanismus ist aber immer eine Irritation der Nerven oder Nervenbahnen, die für die Gefühlsempfindungen zuständig sind" erklärt Professor Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, in einem Gespräch mit n-tv.de.

Ungünstige, länger andauernde Haltungen wie beispielsweise übergeschlagene Beine können Gliedmaßen einschlafen lassen. Bei den Händen ist es oft eine unvorteilhafte Schlafhaltung, die diese taub werden lässt. Ist die ungünstige Haltung für die Taubheit verantwortlich, dann entsteht diese immer asymmetrisch, also nur rechts oder nur links. Ursache dafür ist ein zu lange anhaltender Druck auf einzelne Nerven. "Prinzipiell könnte jede Körperregion betroffen sein, am häufigsten jedoch sind es die tatsächlich die Füße oder die Hände", erklärt der Neurologe weiter.
Schwerwiegende Erkrankung möglich

Treten Taubheitsgefühle ohne Fehlbelastung in einzelnen Gliedmaßen auf, kann dies auch Warnsymptom einer ernsten Erkrankung sein. So können sich Durchblutungsstörungen im Gehirn durch eine vorübergehende Gefühlsstörung in Arm, Bein oder Gesicht äußern. Eine solche TIA (Transitorische ischämische Attacke) ist Vorbote eines Schlaganfalls.

Wenn sich anhaltend beide Füße taub anfühlen, dann steckt oftmals eine sogenannte Polyneuropathie dahinter. "Diese ist häufig stoffwechselbedingt, wie zum Beispiel durch Diabetes. Sie kann aber auch durch übermäßigen Alkoholkonsum entstehen", so Berlit. Beide Erkrankungen lösen etwa 80 Prozent aller Polyneuropathien aus. Weitere rund 300 verschiedene Ursachen kommen als Auslöser einer Polyneuropathie hinzu, wie beispielsweise Störungen des Immunsystems, Vitamin-B12-Mangel oder die von Zecken übertragene Borreliose. Eine Polyneuropathie mit Taubheitsgefühlen kann auch als Nebenwirkung der Chemotherapie bei Krebspatienten auftreten.

Menschen, die ständig unter Taubheitsgefühlen in den Gliedmaßen leiden, sollten damit unbedingt zu einem Arzt gehen, um die Ursachen abklären zu lassen.
Haltung schnell korrigieren
Wer im Schlaf ungünstig seinen Arm abknickt, dem schläft die Hand ein.

Bei der Auslösung durch eine Fehlhaltung werden Nerven durch Druck an ihrer normalen Funktion gehindert. Dauert der Druck an, wird die Fähigkeit zur Impuls- und Informationsweiterleitung im Nerv beeinträchtigt. Dies zeigt sich zunächst mit leichtem Kribbeln. Bemerkt man das, sollte man schnell die Körperhaltung wechseln und den Nerv entlasten.

Diese in der Medizin als Neurapraxie bezeichnete leichte Nervenquetschung ist reversibel. Das bedeutet: Nimmt man eine andere Haltung ein, dann erholt sich der abgequetschte Nerv wieder vollständig. Der Fuß oder die Hand wacht allmählich wieder auf. Diesen Prozess allerdings empfinden die meisten Menschen als recht unangenehm: Es kribbelt, pocht und piekt. Viele haben dann den Drang, durch Schütteln, Reiben oder Kreisen schneller wieder Gefühl in ihre tauben Füße oder Hände zu bekommen. Das ist in Ordnung und kann durchaus das Aufwachen der Gliedmaßen ein wenig beschleunigen.
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Mit eingeschlafenen Füßen sollt man jedoch auf keinen Fall rumlaufen, warnten Großmütter und lieferten prompt die Begründung, dass dann die Knochen schneller brechen würden. "Das ist ein Mythos", betont Berlit. "Wenn man allerdings taube Füße hat und mit diesen rumläuft, dann besteht durchaus eine erhöhte Verletzungsgefahr, da die Rückmeldung aus der Peripherie ja nicht normal funktioniert und damit der Gang unsicher wird ", so der Experte. "Die Knochenbrüchigkeit allerdings bleibt, egal ob wacher oder eingeschlafener Fuß, die gleiche."

Übrigens: Füße können auch einschlafen, während man sie benutzt. Das passiert beispielsweise beim Joggen. Auch hier ist Druck die Ursache. Schlecht sitzende Schuhe, zu enge Kleidung, eine andauernde Fehlbelastung oder -haltung oder ein ungünstiger Bewegungsablauf können Druck auf die Nerven ausüben, die die Füße versorgen, so dass diese mit der Zeit taub werden. Dann sollte man nicht weiterlaufen, sondern einen Fachmann zu Rate ziehen.

Quelle: n-tv.de
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Mediziner dämpfen Hoffnungen - Bedenken gegen Cannabis als Arznei

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2018 11:58

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Bedenken-geg ... 40677.html
Freitag, 18. Mai 2018
Mediziner dämpfen Hoffnungen - Bedenken gegen Cannabis als Arznei

Ein altes, pflanzliches Heilmittel, das kann nur gut sein: Diese Vorstellung wollen Experten etwa ein Jahr nach der Freigabe von Cannabis auf Rezept korrigieren. Laut "Cannabis-Report" ist das Mittel nur selten eine Alternative zu bewährten Therapien.


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Trotz verschiedener Bedenken beim Einsatz von Cannabis in der Medizin rechnet die Techniker Krankenkasse (TK) mit einem weiteren Anstieg bei den Verordnungen. Nach der Freigabe im März 2017 habe man eine deutliche Zunahme beobachtet und es sei durchaus noch eine Verdoppelung oder Verdreifachung möglich, sagte TK-Vorstandschef Jens Baas.
Ein Patient in Niedersachsen mit einer Dose mit Cannabis.

Die Kasse stellte am Donnerstag ihren "Cannabis-Report" vor, der mit der Uni Bremen entstand. Demnach gingen seit den Gesetzesänderungen mehr als 16.000 Anträge bei den gesetzlichen Krankenkassen ein (Stand Februar 2018). Davon seien mehr als 60 Prozent genehmigt worden. Laut dem Report ist Cannabis aber nur selten eine Alternative zu bewährten Therapien.

Wie die TK-Daten zeigen, wird Cannabis bislang vor allem wegen Schmerzen eingesetzt. In den alten Bundesländern scheint es gefragter zu sein als in den neuen, über die Ursachen könne man nur spekulieren, hieß es.

Für die TK habe medizinisches Cannabis mit knapp 3000 Anträgen und Kosten von 2,3 Millionen im Jahr 2017 keinen besonderen Stellenwert, betonte Baas. Das große öffentliche Interesse am Thema und auch Mythen seien Anlass für den Report gewesen. Er plädierte dafür, Cannabis wie jedes andere neue Medikament zu behandeln. Es habe jedoch im Vergleich zu anderen Medikamenten eine Sonderstellung im Gesetz. Dadurch müssten Hersteller nicht - wie sonst üblich - nachweisen, dass ihr Produkt einen Zusatznutzen hat.
Weiter unklar, welchen Patienten Cannabis helfen kann

Einen Anlass, Cannabis für ein pflanzliches und damit grundsätzlich gutes Mittel zu halten, sehen die Verfasser der Untersuchung um den Pharmakologen Gerd Glaeske nicht. Bestenfalls "denkbar" sei die Anwendung anhand der Studienlage bei chronischem Schmerz, Spasmen bei Multipler Sklerose, Epilepsien, bei Übelkeit durch Chemotherapie und um den Appetit bei HIV und Aids zu steigern, heißt es im Report. Insgesamt bleibe weiter unklar, welchen Patientengruppen Cannabis in welcher Dosis und welcher Form helfen kann. Nötig seien belastbare und öffentliche finanzierte Studien, betonte Gerd Glaeske.

Nach Erfahrung des Leitenden Oberarztes der Klinik für Anästhesiologie an der Charité, Michael Schäfer, sind es einzelne Patienten mit komplexen Krankheitsbildern, bei denen Cannabis anspricht, nachdem andere Therapien versagten. Nebenwirkungen, die zum Abbruch führen könnten, seien etwa Halluzinationen. Insgesamt seien die Nebenwirkungen - etwa Müdigkeit und Schwindel - angesichts zunächst geringer Dosierungen maßvoll, sagte Glaeske.
Erhebliche Probleme bei Therapie mit Cannabisblüten
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Erhebliche Probleme sieht er insbesondere bei der Therapie mit Cannabisblüten, deren Wirkstoffgehalte schwankten und die umständlich verdampft und mit einer Maske eingeatmet werden müssten - das sei ein "Rückfall in vorindustrielle Zeit". Die vergleichsweise teuren Blüten gehören dem Report zufolge nach einem Öl mit teilsynthetischem THC inzwischen zu den gängigsten Formen. Cannabis wird bislang aus dem Ausland importiert, Deutschland plant aber auch den Anbau.

Seit März 2017 ist es gesetzlich möglich, dass Patienten im Einzelfall Cannabis auf Rezept bekommen. Zuvor brauchten Patienten Ausnahmegenehmigungen. Nun müssen Ärzte die Wahl einer Cannabis-Therapie umfangreich begründen. Einige Experten zeigten sich von Beginn an skeptisch und warnten davor, Schwerkranken falsche Hoffnungen zu machen.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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"Neue Volkskrankheit" - Immer mehr Kinder haben Kreidezähne

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Mai 2018 07:38

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https://www.n-tv.de/wissen/Immer-mehr-K ... 48918.html
"Neue Volkskrankheit" - Immer mehr Kinder haben Kreidezähne

Die Zähne sind schmerzempfindlich, gelb-bräunlich verfärbt und porös: Immer häufiger stellen Zahnärzte bei ihren kleinen Patienten sogenannte Kreidezähne fest. Über ein Drittel aller Zwölfjährigen ist bereits von dieser rätselhaften Störung im Zahnschmelz betroffen.


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Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden immer häufiger unter sogenannten Kreidezähnen. Im Schnitt seien bereits zehn bis 15 Prozent der Kinder von dieser Störung im Zahnschmelz betroffen, wie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde mitteilte. Bei den Zwölfjährigen habe schon mehr als jedes dritte Kind Kreidezähne. Sie seien in dieser Altersgruppe mittlerweile ein größeres Problem als Karies.

Die Fachgesellschaft sprach daher von einer "neuen Volkskrankheit". Es handelt sich demnach um eine Mineralisationsstörung während der Zahnentwicklung, die sich unter anderem durch weiß-gelbliche oder gelb-braune Verfärbungen an den Kauflächen oder Zahnhöckern zeigt. In schweren Fällen kann der Zahnschmelz absplittern. Solche Kreidezähne sind äußerst schmerzempfindlich und reagieren sehr sensibel auf Hitze, Kälte und Zähneputzen.

1987 wurde die sogenannte Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) erstmals wissenschaftlich beschrieben. Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung scheinen Experten zufolge Weichmacher aus Kunststoffen zu spielen, die mit der Nahrung aufgenommen werden. In Tierversuchen ließ sich demnach ein Zusammenhang zwischen der Chemikalie Bisphenol A und der Entwicklung von MIH nachweisen.
Prophylaxe besonders wichtig

Bisphenol A wirkt wie ein menschliches Hormon und steht seit Jahren in der Kritik. Der Stoff kann mit der Nahrung und über die Haut aufgenommen oder eingeatmet werden. In Babyfläschchen ist Bisphenol A seit 2011 EU-weit verboten.
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Als weitere potenzielle Ursachen für MIH kommen Probleme während der Schwangerschaft, Infektionskrankheiten, Antibiotikagaben, Windpocken, Einflüsse durch Dioxine sowie Erkrankungen der oberen Luftwege in Betracht. Die genaue Ursache gilt wissenschaftlich weiterhin als ungeklärt.

Weil es bereits während der Zahnentwicklung zu Veränderungen kommt und die konkreten Ursachen noch nicht geklärt sind, ist eine wirksame Prävention gegen Kreidezähne nicht möglich. Umso wichtiger ist den Experten zufolge die Prophylaxe, weil MIH-Zähne besonders kariesanfällig sind. Nötig seien regelmäßige Untersuchungen beim Zahnarzt und die Behandlung mit Fluoridlack. Auch der Aufbau der Zähne mit verschiedenen Techniken könnte dazu beitragen, auch Kreidezähne ein Leben lang zu erhalten.

Quelle: n-tv.de , hny/AFP
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Gesetzlich krankenversichert - Diese Kassen sind am besten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jun 2018 12:56

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/ratgeber/Diese-Kass ... 87397.html
Dienstag, 19. Juni 2018
Gesetzlich krankenversichert - Diese Kassen sind am besten

Prima, der Zusatzbeitrag soll ab 2019 zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen werden. Aber schon jetzt lässt sich für gesetzlich Versicherte Geld sparen - durch einen Wechsel der Krankenkasse. Denn es gibt günstige Anbieter mit Extraleistungen, wie Finanztest berichtet.


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Gute Nachrichten für gesetzlich Krankenversicherte: Zwölf für alle geöff­nete Kassen hatten zum Jahresbeginn bereits den Zusatzbeitrag gesenkt, den Versicherte zahlen müssen - von 1,1 auf 1,0 Prozent. Für die 54 Millionen Kassenmitglieder reduzierte sich damit der Gesamtbeitrag im Schnitt von 15,7 auf 15,6 Prozent vom Bruttolohn. Ab dem kommenden Jahr sollen die derzeit von den Mitgliedern allein zu zahlenden Zusatzbeiträge zur Hälfte von den Arbeitgebern getragen werden.

Doch außerdem bietet ein Wechsel der Krankenkasse für Versicherte zusätzliches Einsparpotenzial. In Einzelfällen sind so bis zu einigen Hundert Euro drin, wenn von der teuersten bundes­weit geöff­neten Kasse zur güns­tigsten gewechselt wird, wie eine Untersuchung von Finanztest zeigt. ­­­Die Ersparnis ist abhängig vom Einkommen. Verdient jemand monatlich 3000 Euro brutto, bringt ein Wechsel monatlich etwa 33 Euro, pro Jahr also rund 400 Euro Ersparnis. Allerdings ist zu beachten, dass nach einem Wechsel mehr Bruttolohn zu versteuern ist. Ein Teil der Ersparnis fällt dann auch der Steuer zum Opfer. Zudem sollten Wechselwillige prüfen, ob die neue, günstigere Krankenkasse auch alle gewünschten Extraleistungen wie beispielsweise Zahnreinigung, Osteo- oder Homöopathie anbietet.
500 Euro Zuschuss sind drin

Zwölf der überprüften ­Kassen haben den Zusatz­beitrag zu Jahresanfang gesenkt, sechs haben erhöht. Dabei sind alle Kassen frei auswählbar. Auch dann, wenn der Versicherte bereits älter oder gerade in Behandlung ist. Vorausgesetzt, die Kasse ist im Bundesland des Versicherten auch verfügbar. Finanztest hat auch jene Krankenkassen, die besonders die Osteopathiebehandlung bezuschussen­, miteinander verglichen.

Am meisten bekommen Versicherte hier bei der AOK Bremen/Bremerhaven (Gesamtbeitrag 15,4 Prozent) und der BKK Provita (15,9 Prozent Gesamtbeitrag). 500 Euro sind so jährlich drin, bei einem Zuschuss von 80 Prozent pro Sitzung. Vorausgesetzt, diese wurde ärztlich verordnet und der Osteopath ist von der Krankenkasse anerkannt.
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Ungeachtet solcher Zusatzleistungen ist die derzeit günstigste bundesweit geöffnete Krankenkasse die HKK mit einem Gesamtbeitrag von 15,19 Prozent. Leider nur regional verfügbar, nochmals mit geringerem Beitragssatz, sind die Metzinger BKK und die AOK Sachsen-Anhalt (14,6 beziehungsweise 14,9 Prozent Gesamtbeitrag).

Wer nun über einen Wechsel nachdenkt, sollte wissen, dass Versicherte seit mindestens 18 Monaten Mitglied ihrer Krankenkasse sein müssen, bevor sie zur Kündigung berechtigt sind. Es sei denn, die Kasse erhöht den Zusatzbeitrag. Dann besteht ein Sonderkündigungsrecht zum Ende des Monats, in dem erstmals der höhere Beitrag verlangt wird. Wird regulär gekündigt, ist diese zum Ablauf des übernächsten Monats wirksam. Die Kündigung muss schriftlich gegenüber der alten Kasse erfolgen; sie muss innerhalb von 14 Tagen bestätigt werden. Zeitgleich sollte sich um die Mitgliedschaft bei einer neuen Krankenkasse bemüht werden. Ein entsprechender Antrag ist auch meist im Internet zu finden. Hat der Wechsel innerhalb der Wechselfrist geklappt, darf keinesfalls vergessen werden, die neue Mitgliedsbescheinigung dem Arbeitgeber oder der Arbeitsagentur vorzulegen. Denn ansonsten bleibt der Versicherte Mitglied seiner alten Kasse.

Quelle: n-tv.de , awi

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Viele verschiedene Faktoren - Herpes-Viren begünstigen Alzheimer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jun 2018 09:22

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Herpes-Viren ... 91558.html
Freitag, 22. Juni 2018
Viele verschiedene Faktoren - Herpes-Viren begünstigen Alzheimer

Für die Entstehung der gefürchteten Alzheimer-Erkrankung gibt es mehrere Theorien. Unter anderem stehen Viren im Verdacht, die Krankheit zu begünstigen. Nun zeigen Forscher, dass bestimmte Herpes-Viren in Verbindung mit den typischen Ablagerungen stehen.

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Die Alzheimer-Krankheit steht einer Studie zufolge in Verbindung zu bestimmten Herpes-Infektionen. In einer großangelegten Untersuchung zeigen US-Forscher, dass Spuren der Varianten HHV-6A und HHV-7 gehäuft in Gehirnen von Alzheimer-Patienten vorkommen. Beide sind mit Lippen- und Genitalherpes nur entfernt verwandt. Zudem stellen die Forscher im Fachblatt "Neuron" einen Mechanismus vor, über den die Viren in Nervenzellen die typischen Alzheimer-Schäden verursachen könnten. Deutsche Experten halten die Studie zwar für fundiert, betonen aber, sie weise keine kausale Beziehung nach - zeige also nicht, dass die Viren die Krankheit verursachen könnten.



Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar Der Verfall des menschlichen Körpers

Alzheimer ist die mit Abstand häufigste Demenzform weltweit. Allein in Deutschland sind Schätzungen zufolge rund eine Million Menschen betroffen. Seit Jahrzehnten suchen Forscher nach der Ursache der Erkrankung - bisher ohne klaren Erfolg. Auffällig sind Ablagerungen des Proteins tau in Nervenzellen und des Proteins Amyloid beta zwischen Nervenzellen. Die Forschung wird vor allem dadurch ungemein erschwert, dass die Schädigung des Gehirns zunächst unerkannt langsam voranschreitet, zur Zeitpunkt der Diagnose ist die Krankheit schon weit fortgeschritten.

Seit über 65 Jahren hält sich der Verdacht, dass Infektionen an der Krankheit beteiligt sein könnten. Dafür haben Forscher um Ben Readhead von der Mount Sinai School of Medicine in New York nun den nach eigenen Angaben stärksten Beleg gefunden.
"Die Viren sprangen uns sozusagen an"

Das Team hatte ursprünglich nach molekularen Auffälligkeiten bei der Entstehung der Krankheit gefahndet. Dazu untersuchte es zunächst vier von der Krankheit betroffene Hirnareale bei 622 Hirnspendern mit Alzheimer-Symptomen und 322 anderen Menschen. Dabei fanden die Forscher bei Menschen mit der Demenzform häufiger als in der anderen Gruppe Erbgut von Humanen Herpesviren (HHV) der Typen 6a und 7. Die Analyse von drei anderen Datensätzen bestätigte diesen Zusammenhang. "Wir suchten nicht nach Viren, aber die Viren sprangen uns sozusagen an", wird Readhead in einer Mitteilung der Arizona State University zitiert.

Im nächsten Schritt untersuchte das Team, ob die Präsenz der Viren zu den krankhaften Alzheimer-Kennzeichen beitragen könnte. Dazu prüfte es, ob das menschliche Erbgut mit dem der Viren interagieren könnte. Auch diese Analyse ergab, dass die Viren den Hirnstoffwechsel beeinflussen könnten. Möglicherweise, so spekulieren die Forscher, setze eine hohe Virenlast im Gehirn eine Immunreaktion in Gang, die die Entstehung oder das Fortschreiten der Krankheit fördert.
Herpes-Viren stören Netzwerke

Im letzten Schritt prüften die Forscher dann bei Mäusen die Rolle des RNA-Schnipsels miR-155, das an Immunreaktionen beteiligt ist und vermutlich durch HHV-6A beeinflusst wird. Mäuse, denen der Schnipsel fehlte, bildeten im Alter von vier Monaten verstärkt Amyloid-Ablagerungen.

"Wir können die Frage nicht beantworten, ob Herpes-Viren eine primäre Ursache der Alzheimer-Krankheit sind", räumt Studienleiter Joel Dudley ein. "Aber klar ist, dass sie Netzwerke stören und an Netzwerken beteiligt sind, die die Entwicklung des Gehirns Richtung Alzheimer-Struktur beschleunigen."

HHV-6A und HHV-7 sind nur entfernt mit Lippen- und Genitalherpes (Herpes labialis) verwandt, ähnlich wie dieser aber bei weit über 90 Prozent der Bevölkerung verbreitet. HHV-6 und HHV-7 gelten als Verursacher des Drei-Tage-Fiebers, das vorwiegend bei Kindern auftritt. "Dies ist der bisher schlüssigste Beleg, der auf eine virale Beteiligung an der Entstehung oder am Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit hinweist", betont Ko-Autor Sam Gandy.
Solide Studie
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Armin Giese von der Universität München spricht von einer handwerklich soliden Arbeit. "Das ist die umfangreichste und ausführlichste Studie zu diesem Thema, die ich kenne", sagt der Experte vom Zentrum für Neuropathologie und Prionforschung. "Allerdings haben die Forscher keine Kausalität gezeigt." Es sei auch denkbar, dass sowohl das erhöhte Vorkommen der HHV-Varianten als auch eine stärkere Anfälligkeit für die Alzheimer-Krankheit unabhängig voneinander durch gemeinsame Risikofaktoren gefördert würden. Insgesamt seien an der Alzheimer-Krankheit meist viele verschiedene Faktoren beteiligt. "Dass das Immunsystem und Entzündungsprozesse bei der Krankheit eine Rolle spielen, weiß man schon seit langem."

Stefan Bonn vom Uniklinikum Eppendorf (UKE) hält die Arbeit für "einen großen Schritt nach vorne". "Viren und Bakterien spielen möglicherweise bei vielen Krankheiten eine Rolle." Zwar betont auch der Experte vom Zentrum für Molekulare Neurobiologie (ZMNH), dass die Studie keine kausale Verbindung zwischen den Viren und der Demenzform nachweist. "Aber man wird eine Kausalität jetzt gezielt untersuchen." Es sei durchaus denkbar, dass Viren unter bestimmten Umständen die Blut-Hirn-Barriere überwinden und Prozesse im Gehirn ungünstig beeinflussen.

"Wir sind in einer Ära der Wissenschaft, in der wir bemerken, dass wir sehr viele Bakterien und Viren in uns tragen", sagt Bonn. "Darüber, was das bedeutet, ist bisher sehr wenig bekannt. Diese Forschung steht noch ganz am Anfang."

Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 71645.html

Es sieht aus, als stünde Dr. Vahram Haroutunian vor einem Regal mit Einweckgläsern. Dabei ist es weder Obst noch Gemüse, das hier in Laborräumen in der New Yorker Bronx lagert. Es sind vielmehr ... ... menschliche Gehirne. Haroutunian ist Direktor einer Hirnbank. Die Denkorgane Tausender Menschen mit Hirn-Erkrankungen oder ohne sammelt und ... ... katalogisiert er hier für die Forschung. Neurowissenschaftler aus aller Welt können bei Haroutunian Proben beziehen - sei es, um ... Denkorgane scheibchenweise Die Hirnbank in der Bronx

Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 56076.html

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa

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Höhere Ansteckungszahlen - Infektionsrisiko durch Zecken steigt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2018 11:27

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Infektionsri ... 38521.html
Freitag, 20. Juli 2018
Höhere Ansteckungszahlen - Infektionsrisiko durch Zecken steigt

Der Sommer ist Zeckenzeit. Ein Biss von ihnen ist nicht ohne: Zecken können Borreliose oder FSME übertragen. Und die Infektionszahlen steigen an, nicht nur auf dem Land.

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Mit dem anhaltend freundlichen Sommerwetter wächst das Risiko eines Zeckenstichs. Denn je mehr Menschen sich in kurzen Hosen und ärmellosen Shirts in der Natur vergnügen, desto größer ist die Chance der kleinen Parasiten auf eine Blutmahlzeit. "Die Zeckensaison hat früher angefangen, aber die Infektionszahlen liegen insgesamt noch im Rahmen des Üblichen", sagt die Sprecherin des Robert Koch-Instituts, Susanne Glasmacher. Die achtbeinigen Spinnentiere können Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.

Beim Robert-Koch-Institut liegen die Ansteckungszahlen für die vergangenen Sommerwochen höher als im gleichen Zeitraum 2017. Seit Ende Juni wurden dem RKI 1292 Borreliose-Infektionen gemeldet. 2017 waren es im gleichen Zeitraum 920.

Die Bakterien-Infektion, die sich mit Antibiotika behandeln lässt, ist allerdings nicht in allen Bundesländern meldepflichtig. Daten liegen dem RKI aus Ostdeutschland sowie Rheinland-Pfalz und dem Saarland vor. Allein aus Berlin wurden diese Woche 27 Borreliosen gemeldet - ebenfalls mehr als im Vorjahr, in dem 21 gezählt worden waren.

Bei FSME gab es seit Ende Juni bundesweit 120 gemeldete Infektionen, vor allem aus dem Süden Deutschlands. 2017 waren es im gleichen Zeitraum 89 Fälle. Die Zahlen schwankten aber ohnehin stark, sagte Glasmacher. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 485 FSME-Erkrankungen übermittelt. Das entsprach einer Zunahme von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem es 348 Fälle gab. Die jährliche Fallzahl schwankte seit 2001 allerdings zwischen einem Maximum von 546 Meldungen im Jahr 2006 und einem Minimum von 195 im Jahr 2012.
Neue Risikogebiete

In Deutschland besteht ein Risiko für eine FSME-Infektion vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen. Einzelne Risikogebiete liegen zudem in Mittelhessen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz. 2014 kam Sachsen mit dem Vogtlandkreis dazu.

2018 wurden insgesamt zehn weitere Risikogebiete in Sachsen, Thüringen und Bayern ausgewiesen - aktuell sind es insgesamt 156 Landkreise. Gegen FSME gibt es eine Impfung. Eine nachträgliche Behandlung ist bei der Virusinfektion schwierig.
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Für das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZFI) ist 2018 ein Zeckenjahr. "Wir werden die höchste Zahl an Zecken in den letzten zehn Jahren haben", prognostizierte Experte Gerhard Dobler Ende Juni nach Modell-Berechnungen. Damit gebe es auch eine höhere Gefahr, an Hirnhautentzündung oder Borreliose zu erkranken. Allerdings trägt längst nicht jedes Tierchen die Erreger in sich. DZFI-Forscher schätzen, dass etwa jede vierte Zecke Borreliose-Erreger trägt - unabhängig von der Region.

Das Deutsche Rote Kreuz rät, bei Spaziergängen und Wandertouren helle Kleidung zu tragen, auf der man Zecken gut sieht. Sie sitzen oft in Büschen, auf Sträuchern oder Gräsern. "Panik ist jedoch definitiv nicht angebracht", sagt DRK-Arzt Peter Sefrin. Besonders geeignet zur Vorbeugung seien lange Hosen und langärmelige Shirts. Und nach einem Ausflug in die Natur sei bei der Heimkehr ein prüfender Blick auch auf Hautfalten, behaarte Körperpartien sowie in Achselhöhlen und Kniekehlen ratsam. Zecken ließen sich gut mit Zeckenzangen und -karten entfernen.
Bilderserie
Gefährlichstes Tier Deutschlands: Zecken sind auf dem Vormarsch Gefährlichstes Tier Deutschlands: Zecken sind auf dem Vormarsch Gefährlichstes Tier Deutschlands: Zecken sind auf dem Vormarsch Gefährlichstes Tier Deutschlands Zecken sind auf dem Vormarsch

Quelle: n-tv.de , cam/dpa
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Nicht zu lange in der Zugluft - Ventilatoren können der Gesundheit schaden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Aug 2018 10:29

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_M ... 57135.html
Freitag, 03. August 2018
Nicht zu lange in der Zugluft - Ventilatoren können der Gesundheit schaden

Von Jana Zeh

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Ganz Deutschland ächzt unter den Rekord-Temperaturen der letzten Wochen. Ventilatoren sind in vielen Läden bereits ausverkauft. Dabei ist es gar nicht immer so eine gute Idee, sich direkter Zugluft auszusetzen. Was Ventilatoren und Zugluft bewirken können und was nicht, erklärt n-tv.de.

Ventilatoren kühlen die Luft.
Ein Standventilator.
(Foto: imago/Westend61)

Falsch! Ventilatoren, ob Tisch-, Stand- oder Deckengerät, kühlen nicht die Luft, sondern den Körper. Ihr Einsatz kann nichts an der Temperatur in einem Raum verändern. Sie bewegen beziehungsweise beschleunigen lediglich die Luft darin. Der Luftstrom, den die Geräte erzeugen, kann jedoch helfen, dass sich Menschen abkühlen. Das passiert, weil der Ventilator die Luftschicht direkt über der Haut, die auch die Körpertemperatur bei ungefähr 37 Grad Celsius hält, einfach wegbläst. Befindet sich Schweiß auf der Haut, dann wird dessen kühlender Verdunstungseffekt durch den Luftstrom des Ventilators zusätzlich verstärkt, denn auch die feuchte Luft über der Haut wird durch das Gerät oder auch beim einfachen Zufächeln von Luft weggeweht.

Manchmal bringen Ventilatoren gar nichts.

Stimmt! Wie gerade beschrieben, kann der Luftstrom eines Ventilators zwar zur Kühlung des menschlichen Körpers beitragen. Wenn allerdings die Luft sehr feucht ist und die Umgebungstemperaturen bei ungefähr 37 Grad Celsius oder darüber liegen, dann kann auch ein Ventilator nichts mehr ausrichten. Er pustet dann nämlich genau diese feuchte, sehr warme Luft auf die Haut. Der Reiz zur Abkühlung entfällt und im schlechtesten Fall wirkt der erzeugte Luftstrom dann eher wie der aus einem Föhn.

In heißen Nächten gehört der Ventilator ins Schlafzimmer.

Falsch! Hohe Temperaturen hindern in den Sommermonaten viele Menschen beim Ein- und Durchschlafen. Müdigkeit macht sich breit. Aus diesem Grund werden die Fenster aufgerissen oder Ventilatoren aufgestellt. Doch die Zugluft kann die Gesundheit ungünstig beeinflussen. Wenn Ventilatoren die ganze Nacht hindurch laufen und direkt auf den Körper gerichtet sind, dann trocknet die bewegte Luft nicht nur die Schleimhäute aus, sondern kann auch zu Verspannungen, einem steifen Nacken oder sogar einem übermäßigen Auskühlen des Körpers führen. Das schwächt das Immunsystem und trockene Schleimhäute bieten zusätzlich einen guten Nährboden für Krankheitserreger. Erkältungen können so hervorgerufen werden. Auch Allergiker sollten auf Ventilatoren verzichten, denn die Geräte, umgangssprachlich auch als Miefmixer bezeichnet, verwirbeln mit der Luft nicht nur Gerüche, sondern auch Staub und Pollen, die sich darin befinden.

Also macht Zugluft krank.

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine wichtige Frage ist, wie lange der Körper der Zugluft - egal ob sie durch Ventilatoren oder ein geöffnetes Autofenster entsteht - ausgesetzt ist, welche Körperstelle davon direkt getroffen wird, wie stark die Zugluft und wie feucht die Umgebungsluft ist. Prinzipiell gilt: Fühlt sich Zugluft unangenehm, störend oder zu kalt an, dann sollte man diese meiden. Die bewegte Luft sollte nicht direkt auf die Haut treffen. Vor allem Kopf, Nacken, Hals und Ohren sind bei vielen Menschen zugluftempfindliche Körperstellen. Und Zugluft, die direkt ins Gesicht bläst, kann auch die Augen austrocknen. Das führt zu müden, brennenden und juckenden Augen. Vor allem Kontaktlinsenträger sind davon betroffen. Kleine Kinder und ältere oder immobile Menschen sollten niemals länger Zugluft ausgesetzt werden, denn diese könnte zum Dehydrieren führen.

Ein auf leichter Stufe eingestellter Ventilator macht nichts aus.

Falsch! Gerade leichte und kaum spürbare Luftzüge, die direkt auf den Körper treffen, sind tückisch und werden oftmals als Hauptgrund für Erkrankungen oder Verspannungen unterschätzt. Bei kaum spürbarer Zugluft werden nämlich die Thermorezeptoren in der Haut des Menschen nicht aktiviert. Das führt dazu, dass der Ventilator über längere Zeit läuft oder Fenster stundenlang geöffnet bleiben. Der Körper kann auf die Zugluft nicht adäquat reagieren. Man fängt weder an zu frieren noch gibt es eine Erhöhung der Durchblutung an der betroffenen Körperstelle, die der Körper normalerweise als Schutz vor einer Unterkühlung einleiten würde. Die verringerte Durchblutung wiederum erschwert die Thermoregulierung und schwächt gleichzeitig das Immunsystem.

Muss man den Ventilatortod fürchten?
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Nein! Dennoch glauben viele Menschen in Südkorea an ihn. Bei dem verbreiteten Aberglauben in dem ostasiatischen Land geht man davon aus, dass man sterben kann, wenn man über Nacht im gleichen Raum mit einem laufenden Ventilator ist. Als Gründe werden Erstickung, Vergiftung oder Unterkühlung angegeben. Tatsächlich werden in dem Land im Sommer regelmäßig Tode durch Ventilatoren gemeldet. Obwohl es dafür keinerlei wissenschaftliche Beweise gibt, werden die Ursachen für den Ventilatortod auch von vielen südkoreanischen Medizinern akzeptiert. Der Handel hat auf diesen landesspezifischen Mythos reagiert und verkauft Ventilatoren nur mit einer Zeitschaltuhr.

Ventilatoren sollte man lieber nicht nutzen.

Falsch! Wie so oft macht auch hier die Dosis das Gift. Zudem reagiert jeder Mensch individuell verschieden auf die durch Ventilatoren erzeugte Zugluft. Ähnlich wie beim Stoßlüften sollte man auch Ventilatoren mehrmals am Tag für eine eher kurze Zeitdauer auf hoher Stufe laufen lassen. Wenig empfindliche Menschen können sich direkt davon anpusten lassen, allerdings nur so lange, wie sie den kühlenden Luftstrom als angenehm empfinden. Empfindliche Menschen können sich auch mit Fächern weiterhelfen. Alternativ zu Ventilatoren oder Fächer helfen auch feuchte, kühle Lappen oder Fußbäder.

Quelle: n-tv.de
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Ärzte-Quiz - Wären Sie korrupt ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Sep 2018 19:35

Info Gesundheit
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 78374.html

Ärzte-Quiz - Wären Sie korrupt ?

Dürfen Ärzte sich von Pharmaunternehmen Fortbildungen zahlen lassen? Beraterverträge mit Kliniken schließen? Und was ist mit 40 Euro für einen ausgefüllten Fragebogen? Die Anti-Korruptionsregeln für Mediziner sind kompliziert. Machen Sie den Test: Wären Sie bestechlich?

Von Nicola Kuhrt
Wenn das Geld lockt: Was ist erlaubt - und wo beginnt der Betrug?
Corbis

Wenn das Geld lockt: Was ist erlaubt - und wo beginnt der Betrug?
Freitag, 25.01.2013 10:11 Uhr

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Berlin - Der Neujahrsempfang der deutschen Ärzteschaft in Berlin war diesmal weniger gut besucht als sonst. Kein Wunder, unkte so mancher der Gäste im Edelkaufhaus KaDeWe am Ku'damm: In Zeiten heftiger Debatten darüber, ob und wie das Strafrecht verschärft werden muss, um auch niedergelassene Ärzte wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme belangen zu können, war wohl manchem Mediziner nicht nach Feiern zumute.
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Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr gab in der illustren Runde jedenfalls bekannt, jetzt gegen Ärzte im Fall von Korruption und Bestechung juristische Schritte ermöglichen zu wollen. Ermittlungen müssten stattfinden können, erklärte er. Bisher sei allerdings kein Änderungsvorschlag bekannt, mit dem es gelingen würde, Freiberuflichkeit und Therapiefreiheit der Mediziner zu bewahren und gleichzeitig gegen Korruption vorzugehen, sagte sein Sprecher SPIEGEL ONLINE. Bahr wolle die Strafbarkeitsfrage in den kommenden Wochen mit Ärztekammern, Kassen und Justiz beraten.

Ärzte-Quiz

DPA
Korrupt oder kooperativ? Testen Sie hier, ob Sie als Arzt immer korrekt handeln würden!

Für Mobil-Nutzer: Hier klicken, um das Ärzte-Quiz zu starten

Auslöser der jüngsten Korruptionsdebatte ist eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH). Der gab im vergangenen Juni bekannt, dass Bestechung niedergelassener Ärzte nach geltendem Recht nicht strafbar ist. Durch die Annahme von Zuwendungen etwa für die Verordnung bestimmter Arznei- oder Hilfsmittel machen sich Mediziner also nicht wegen Bestechlichkeit strafbar. Der Bundesgerichtshof hat den Gesetzgeber jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nun an ihm sei, die Strafbarkeitsfrage zu regeln. Denn dass Korruption nicht strafbar ist, bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt.

Der korrupte Arzt vermeidet Strafen per Umzug

Ärztefunktionäre wie Andreas Köhler, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), verteidigen ihre Zunft. Bestehende Richtlinien im Berufs- und Sozialgesetz würden vollkommen ausreichen, Fehlverhalten von Medizinern zu ahnden. Dennoch sah er sich angesichts der neuerlichen Debatte veranlasst, die 155.000 Kassenärzte mit einer eigenen Broschüre auf bestehende Spielregeln hinzuweisen, programmatischer Titel "Richtig kooperieren". Zu schnell könnten Ärzte in den Verdacht der Korruption geraten, mahnt Köhler in der Einleitung. Andernfalls könnten Folgen drohen, welche die Zulassung als Vertragsarzt kosten.
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Abrechnungsbetrug der Krankenkassen alarmiert Aufsichtsamt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2018 10:21

Info Gesundheit
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... -1.3198407
Abrechnungsbetrug der Krankenkassen alarmiert Aufsichtsamt
Jens Baas

Jens Baas: "Die Kassen bezahlen zum Beispiel Prämien von zehn Euro je Fall für Ärzte, wenn sie den Patienten auf dem Papier kränker machen." (Foto: dpa)

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Krankenversicherungen hätten Ärzte dazu gebracht, falsche Diagnosen zu stellen, um mehr Geld zu kassieren, sagt der Chef der Techniker Krankenkasse.
Das Bundesversicherungsamt hat den mutmaßlichen Abrechnungsbetrug scharf verurteilt.
Andere Krankenkassen wiesen die Vorwürfe vehement zurück.

Von Kim-Björn Becker und Thomas Öchsner, Berlin/München

Das Bundesversicherungsamt hat den mutmaßlichen Abrechnungsbetrug von gesetzlichen Krankenkassen scharf verurteilt. Wenn Ärzte von Krankenkassen dazu veranlasst werden, falsche Diagnosen zu dokumentieren, sei das "rechtswidrig und zu unterbinden", erklärte die Bonner Behörde. Zugleich kündigte sie an, jedem einzelnen Fall nachzugehen, wenn ein mögliches Fehlverhalten einer Kasse bekannt wird. Die kommunalen Krankenhäuser verlangten, dass umgehend Staatsanwälte Ermittlungen einleiten müssten. Es gehe um "ungerechtfertigte Zahlungen" an die Kassen.

Der Chef der Techniker-Krankenkasse (TK), Jens Baas, hatte in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gesagt, es gebe zwischen den Kassen einen Wettbewerb, die Ärzte dazu zu bringen, möglichst viele Diagnosen zu dokumentieren. "Die Kassen bezahlen zum Beispiel Prämien von zehn Euro je Fall für Ärzte, wenn sie den Patienten auf dem Papier kränker machen." So wollten die Kassen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds erhalten, in den die Beiträge fließen. Dieser sieht einen Risikoausgleich vor: Kassen mit gesünderen Mitgliedern müssen Konkurrenten mit vielen schwer kranken Patienten unterstützen. Baas sagte, die Kassen hätten durch die Schummelei eine Milliarde Euro zusätzlich bekommen. Beteiligt seien vor allem die "großen regionalen Kassen". Er meinte damit wohl Kassen der AOK, aber auch die TK selbst.
SPD-Gesundheitsexperte: "Anleitung für eine Straftat"

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach forderte, das Vorgehen der Kassen unverzüglich aufzuklären. Die genannten Praktiken könnten eine "Anleitung für eine Straftat" sein, sagte Lauterbach der Süddeutschen Zeitung. Unter Umständen könnten Patienten zu Schaden kommen, weil sie falsch behandelt würden. Der Geschäftsführer der Innungskrankenkassen, Jürgen Hohnl, nannte das System der Geldzuweisungen mithilfe des sogenannten Risikostrukturausgleichs "manipulationsanfällig". Es sei bekannt, dass in Betreuungsstrukturverträgen zwischen einer Krankenkasse und der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung in einem Bundesland "unter dem Deckmantel einer besseren Versorgung für Diagnosen Extrageld an Ärzte bezahlt wird". Ein solcher Vertrag für Versicherte einer Kasse in Berlin liegt der SZ vor.

Andere Krankenkassen wiesen die Vorwürfe des TK-Vorstandschefs vehement zurück. Bei der DAK-Gesundheit als auch bei der Barmer GEK hieß es, Kassen würden keine Ärzte dazu verleiten, Patienten kränker zu machen, als sie eigentlich sind. Der Chef des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, sagte, Baas wolle den Risikoausgleich in Verruf bringen und zugunsten der Techniker reformieren. "Offenbar passt es ihm nicht, dass sich für seine Krankenkasse die Risikoselektion zulasten von chronisch Kranken nicht mehr lohnt."

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz stellte nach eigenen Angaben bereits Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hamburg gegen die TK und weitere Kassen. Stiftungschef Eugen Brysch sagte, möglich sei eine Strafbarkeit wegen schweren Betrugs.
Schummel-Vorwürfe gegen Krankenkassen
Der Chef der Techniker Krankenkasse erzählt von zweifelhaften Methoden der Versicherungen. Demnach erhalten Ärzte Prämien, um Patienten auf dem Papier kränker zu machen, als sie es sind. Das kostet Milliarden. mehr...
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Talk bei Anne Will - Organspende - ist Schweigen schon ein Ja ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Sep 2018 08:58

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/politik/Organspende ... 15171.html
Montag, 10. September 2018
Talk bei Anne Will - Organspende - ist Schweigen schon ein Ja ?

Von Volker Petersen

Die Runde bei Anne Will debattiert über eine schwierige Frage: Wie bekommt man mehr Menschen dazu, im Fall eines Hirntods ihre Organe zu spenden? Ein Vorschlag von Gesundheitsminister Spahn löst eine heftige Diskussion aus.


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Es ist Gesundheitsminister Jens Spahn zu verdanken, dass in Deutschland wieder über Organspende diskutiert wird. Der CDU-Politiker schlägt vor, künftig das Einverständnis möglicher Spender vorauszusetzen, wenn sie nicht ausdrücklich widersprochen haben. Ist das in Ordnung? Um diese Frage ging es am Sonntagabend in der Runde bei Anne Will. Dazu hatte sich die Talkerin Gäste eingeladen, von denen nur einer Politiker war. Es war aber nicht Spahn, sondern Karl Lauterbach von der SPD. Der Gesundheitsminister habe abgesagt, wie Will mit einem Augenbrauenzucken sagte.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 03754.html
Kommt die Widerspruchslösung?: Spahn: Jeder soll automatisch als Organspender gelten
03.09.18 – 01:37 min


Die Debatte wird womöglich auch im Bundestag geführt werden - denn Spahns Chefin, Kanzlerin Angela Merkel, hat sich offen für eine Abstimmung gezeigt und angekündigt, dafür den Fraktionszwang aufzuheben. Die Relevanz ist da: 10.000 Menschen warten auf ein Spenderorgan, nicht jeder überlebt die Wartezeit. Die sogenannte doppelte Widerspruchsregelung sähe vor, dass jeder Mensch in Deutschland zu Lebzeiten ausdrücklich Nein sagen müsste, wenn er im Todesfall keine Organe spenden will. Nach dem Tod könnten die Angehörigen ebenfalls ihr Veto einlegen. In der Sendung wurde das Für und Wider der möglichen Neuregelung deutlich, sie endete allerdings in einem lauten Disput.

Zwei Betroffene hatten auf den Stühlen Platz genommen, darunter Profifußballer Ivan Klasnic, der einst für Werder Bremen spielte und sich während seiner aktiven Laufbahn einer Nierentransplantation unterziehen musste. Ihm schräg gegenüber saß Anita Wolf, die die Organe ihres hirntoten Mannes zur Spende freigegeben hatte. Die Gesundheitssoziologin Alexandra Manzei, Professorin an der Uni Augsburg, und der evangelische Bischof Wolfgang Huber waren als Gegner des Spahn-Vorschlags eingeladen worden. Der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen, der wie Lauterbach leidenschaftlich für eine Widerspruchslösung argumentierte, komplettierte die Runde
"Verdammte Pflicht gegenüber Patienten"

Hirschhausen durfte gleich zu Beginn erklären, warum er ein "Riesenfan der Widerspruchslösung" sei. Mit ernster Miene und doch lächelnd sagte er, die Mehrheit der Deutschen sei dann dafür, wenn sie selbst betroffen sei. Die neue Regelung würde es den Menschen leichter machen, sie drücke den Willen der Mehrheit aus. "Wir haben die verdammte Pflicht gegenüber den Patienten", sagte er. "Ich will hier mal für Gemeinwohl statt Egoismus plädieren."

Lauterbach argumentierte wissenschaftlicher in die gleiche Richtung. Nur mit dieser Regelung sei es zu erreichen, dass die Zahlen der Organspenden stiegen, sagte er. Das zeigten Beispiele aus anderen Ländern. In 17 europäischen Staaten gebe es bereits Widerspruchsregelungen, die hätten doppelt und dreifach so hohe Organspenderaten.

Bischof Huber, nach eigenen Angaben Inhaber eines Organspendeausweises, hatte es schwer, dagegen zu argumentieren. Er finde es beunruhigend, die Frage auf die rechtliche Zustimmung zu reduzieren, sagte er. Der feine Unterschied zwischen ausdrücklicher Zustimmung und ausdrücklichem Widerspruch beschäftigte ihn besonders. Die derzeitige Regelung ermögliche es den Angehörigen, eine Entscheidung zu treffen - "in einer Weise, die die Freiheit positiv würdigt." Die Entscheidung bleibt aktuell ganz bei den Angehörigen - es passiert nichts, wenn sie nicht Ja sagen. Bei der neuen Regelung müssten auch sie aktiv widersprechen. Lauterbach hielt dagegen, dass man von den Menschen wohl verlangen könnte, dass sie sich zu Lebzeiten mit dieser Frage befassen, zumal sie ja selbst auch ein Organ wollten, wenn sie eins bräuchten.

Huber versuchte, die Diskussion in eine andere Richtung zu lenken. Die Organspenderate sei nicht deswegen so niedrig, weil die Leute nicht spenden wollten, sondern weil sie kein Vertrauen ins System hätten. Damit spielte er auf Fälle an, bei denen Ärzte Patienten bevorzugt hatten. Mit dieser Argumentation fand er in Alexandra Manzei, der Soziologin, eine Verbündete. Die sprach sich im Gegensatz zu Huber aber sogar insgesamt gegen Organspenden aus und forderte stattdessen alternative Therapiemöglichkeiten ein. Sie wies daraufhin, dass nur spenden kann, wer hirntot ist, und es kaum möglich sein werde, den Bedarf an Transplantationen zu decken. Auch Huber sagte, man solle nicht glauben, dass man mit einer Gesetzesänderung das Problem lösen könne.

In diese Richtung zielte auch ein Einspielfilm, der die Frage aufwarf, ob nicht vor allem die Kliniken an der geringen Spenderquote schuld seien. Denn Transplantationen seien ein Minusgeschäft. Notwendige Untersuchungen, ob ein Hirntoter als Spender infrage komme, seien aufwendig und teuer und unterblieben daher oft. Doch solche eher organisatorischen Fragen gingen am Kernproblem vorbei: der Frage, ob es in Ordnung ist, einem hirntoten Menschen ohne ausdrückliche Zustimmung seine Organe zu entnehmen.
"Wie in einem dunklen Raum"

Wie Angehörige eine solche Situation erleben, davon konnte Anita Wolf den Zuschauern berichten. Ihr Mann hatte einen Schlaganfall erlitten und befand sich eigentlich auf dem Weg der Genesung. Doch dann starb er plötzlich und unerwartet. Wolf stand vor der Frage, ob sie die Organe freigeben sollte oder nicht. "Es ist wie in einem dunklen Raum", sagte sie. "Wie im Vakuum, hilflos und allein." Sie fände es nicht richtig, wenn in dieser Frage Schweigen als Zustimmung zur Organspende gewertet würde. Die doppelte Widerspruchsregelung hätte ihr auch nicht weitergeholfen, weil sie mit der Entscheidung ebenso allein gewesen wäre. Daher plädierte sie vor allem für Aufklärung, wofür sie große Zustimmung bei allen erntete.
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Ivan Klasnics Bericht zeigte, wie schwer es ist, auf eine Niere zu warten. An der Dialyse zu sein, sei eine Qual, sagte er. "Ich wünsche es niemandem." Nachdem seine Eltern ihm je eine Niere gespendet hatten, trägt er nun schon das dritte Organ in sich. Das bekam er allerdings in seinem Heimatland Kroatien, wo die Wartezeit offenbar deutlich geringer war als die sieben Jahre, mit denen er in Deutschland rechnen musste.

Zum Ende der Sendung wurde es dann etwas lauter, als Soziologin Manzei recht plastisch beschrieb, wie der hirntote Patient aufgeschnitten wird und bei noch schlagendem Herzen die Organe entnommen würden. Ihre Ansicht, dass Hirntote nicht mit Leichen gleichzusetzen seien, rief Proteste bei Hirschhausen und Lauterbach - beide gelernte Ärzte - hervor. Moderatorin Will gelang es, die hochkochenden Emotionen zu beruhigen, indem sie noch einmal Anita Wolf das Wort gab, der Frau, die die Organe ihres Mannes freigegeben hatte. Dass dadurch drei Menschen das Leben gerettet worden sei, gebe ihr auch Trost. "Das kann man nicht unterschätzen, das hilft mir auch."

Quelle: n-tv.de
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Personalisierte Medizin - Wann Vitamin E wirkt und wann nicht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Okt 2018 20:12

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Wann-Vitamin ... 54535.html
Personalisierte Medizin - Wann Vitamin E wirkt und wann nicht

Über die Sinnhaftigkeit der Einnahme von Vitaminpräparaten wird seit Jahrzehnten gestritten, auch weil Studienergebnisse nicht eindeutig sind. Forscher untersuchen nun die Wirkweise von Vitamin E und stoßen auf einen Weg, der gewünschte Effekte vohersagbar macht.


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Gegen Hautalterung, Gelenkverschleiß und Krebs: Vitamin E werden viele verschiedene positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. Das sogenannte Antioxidans kann zellschädigende freie Radikale neutralisieren. Es wirkt darüber hinaus entzündungshemmend und schmerzlindernd. Das haben eine Reihe von Zell- und Tierversuchen belegen können. Doch bei Untersuchungen am Menschen können die Vitamin-E-Wirkungen nicht eindeutig belegt werden. "Nicht nur, dass die positiven Effekte oft nicht in der erwarteten Stärke auftreten, manchmal zeigt die Gabe von Vitamin E sogar nachteilige Effekte", erklärt der Biochemiker Andreas Koeberle vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der zusammen mit Professor Oliver Werz die Untersuchung geleitet hat.

Ein internationales Forscherteam untersuchte nun den Weg von Vitamin E im Körper. Dabei zeigte sich, dass nicht das in Form von Tabletten oder Kapseln verabreichte Vitamin E die Wirkungen hervorruft, sondern ein Stoffwechselprodukt, das durch die Vitamineinnahme gebildet wird. Alpha-Carboxychromanol wird in der Leber gebildet und befindet sich in sehr unterschiedlichen Mengen im Blut.
Therapieerfolg auch für andere Mittel vorhersagbar
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Das sei ein Beleg dafür, warum Vitamin E bei einigen Personen gute Wirkungen zeigte und bei anderen nicht, so die Forscher. "Wenn der Effekt von Vitamin E davon abhängt, in welchem Maß der bioaktive Metabolit gebildet wird, dann erklärt das sehr gut, wieso die gleiche Menge Vitamin E bei einer Person eine bestimmte Wirkung zeigt und bei einer anderen Person womöglich eine wesentlich geringere", erklärt Werz. Die Ergebnisse seien zudem Belege dafür, welchen großen Nutzen eine personalisierte Medizin zu bieten habe. "Wenn wir zuvor den Stoffwechsel eines Patienten charakterisieren, lässt sich ein Therapieerfolg, nicht nur für Vitamin E, wesentlich präziser erzielen."

Weil Alpha-Carboxychromanol so entzündungshemmend wirkt, wollen die Forscher ihre Erkenntnisse nutzen, um ein neues Arzneimittel zu entwickeln. Dieses könnte dann vor allem bei Asthma oder Arthritis eingesetzt werden. Ein erster Wirkstoffkandidat, der auf Alpha-Carboxychromanol basiert, sei bereits patentiert worden, erklärt Koeberle.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature Communication".

Quelle: n-tv.de , jaz

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Welche Medikamente machen süchtig ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Okt 2018 10:47

Info Gesundheit
https://www.erkaeltet.info/welche-medik ... -suechtig/
Welche Medikamente machen süchtig ?
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Medikamentenabhängigkeit © panthermedia.net / mdilsiz

Die Sucht ist eine Volkskrankheit und das schon seit vielen Jahrhunderten. Nicht nur Alkohol, Tabak und anderen Drogen machen süchtig, auch alltägliche Dinge wie Essen, Sex oder sogar Schlaf können Abhängigkeiten erzeugen. Besonders perfide sind jene Süchte, die dann entstehen, wenn wir eigentlich etwas für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu tun meinen, so wie die Sucht nach Medikamenten. Aber bei welchen Medikamenten besteht eigentlich Suchtgefahr? Und wie erkennt man eine Medikamentenabhängigkeit?
Achtung Suchtgefahr!

Süchte entstehen, wenn eine Handlung, ein Gegenstand oder ein bestimmter Reiz das Belohnungszentrum im Hirn aktiviert. Geschieht dies wiederholt, wird sich das Gehirn später an die so erzeugte Endorphinausschüttung und die damit verbundenen euphorischen Gefühle erinnern. Das unbedingte Verlangen danach, diese Situation erneut herbeizuführen, nennt man Sucht. Aber nicht nur psychische, sondern auch körperliche Abhängigkeiten können durch bestimmte Substanzen erzeugt werden. Eine körperliche Sucht erkennt man an den Entzugserscheinungen (z.B. Zittern und kalte Schweißausbrüche), die entstehen, sobald die Substanz nicht mehr verfügbar ist. Dauert die Abhängigkeit an, können sich Toleranzen entwickeln. Die gewünschte Wirkung tritt dann nur noch bei einer höheren Dosierung ein. Eine psychische Abhängigkeit dagegen macht sich dadurch bemerkbar, dass die Betroffenen ein unbedingtes Verlangen nach dem Suchtmittel verspüren, das zum Kontrollverlust über das eigene Leben führt [1].

Psychologen unterscheiden Medikamentenmissbrauch und Medikamentenabhängigkeit. Wenn keine oder nur wenige Merkmale einer Sucht vorliegen, das Medikament aber dennoch häufig zur Bewältigung bestimmter Probleme konsumiert wird, spricht man von einem Missbrauch. Zu den Suchtmerkmalen gehören vor allem das Vertuschen des Substanzgebrauchs und die Vernachlässigung sozialer Verpflichtungen. Aufgrund genetischer Voraussetzungen und anderer Faktoren, die mit dem sozialen Umfeld und dem kulturellen Hintergrund zusammenhängen, entwickeln bestimmte Menschen schneller eine Sucht als andere [1][2].
Diese Medikamente machen abhängig

Im Grunde genommen kann jedes Medikament, sofern es ursprünglich zum Wohlbefinden des Patienten beiträgt, Abhängigkeiten erzeugen. Bestimmte Wirkstoffgruppen stehen aber im Ruf, besonders schnell Suchterkrankungen hervorzurufen. In den westlichen Ländern sind die meisten Medikamentenabhängigen süchtig nach Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Schon nach kurzer Zeit kann durch diese Wirkstoffe das Gefühl entstehen, das eigenen Leben nicht mehr ohne das Medikament bewältigen zu können, sei es, um das Einschlafen zu ermöglichen oder in Angst- und Stresssituationen Ruhe zu bewahren. Auch Opioide und Opiate, also besonders starke Schmerzmittel, die häufig nach Operationen verabreicht werden, erzeugen schnell ein starkes Substanzverlangen (Craving) und gravierende Entzugserscheinungen beim Absetzen. Nicht-opioide Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Paracetamol können ebenfalls süchtig machen. Besonders Migränepatienten, die häufig unter Kopfschmerzen leiden, sind suchtgefährdet. Aber auch Abführmittel, Nasensprays, Hustensaft, cortisonhaltige Medikamente, Diätmittel oder Psychopharmaka können Symptome einer Sucht hervorrufen. Deshalb gilt es, sich möglichst genau an die Verschreibungsvorschriften des Arztes zu halten und schon bei den ersten Anzeichen einer Abhängigkeit fachmännische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine Sucht kann gravierende körperliche und seelische Schäden verursachen und sollte niemals auf die leichte Schulter genommen werden [2][3].
Quellenangaben:

[1] „Medikamentensucht und Medikamentenmissbrauch“, http://www.vitanet.de/krankheiten-sympt ... entensucht, 05.02.2016
[2] „Medikamentensucht: Anzeichen erkennen“, http://www.meine-gesundheit.de/medikame ... n-erkennen, 05.02.2016
[3] „Medikamente, die abhängig machen“, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... _8283.html, 05.02.2016

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Veröffentlicht durch: Erkaeltet.info-Redaktion
Erstellt am: 14.05.2016
Zuletzt aktualisiert am: 16.11.2017
Prüfzyklus: jährlich

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Erreger lauern in Krankenhäusern - 33.000 Tote durch Antibiotika-Resistenz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Nov 2018 14:51

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/33-000-Tote- ... 06972.html
Erreger lauern in Krankenhäusern - 33.000 Tote durch Antibiotika-Resistenzen

Die Zahl der Menschen, die in Europa aufgrund von Antibiotika-Resistenzen stirbt, nimmt zu: 33.000 Todesfälle verursachten resistente Bakterien allein im vergangenen Jahr. Doch es gibt beachtliche Unterschiede zwischen den Ländern.


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Jährlich sterben etwa 33.000 Menschen europaweit infolge von Antibiotika-Resistenzen. Gegen die Bakterien, mit denen sie infiziert sind, gibt es kein wirksames Antibiotikum mehr. Die Zahl solcher Todesfälle steige seit 2007, zwischen einzelnen Ländern gebe es teils erhebliche Unterschiede, berichtet eine internationale Forschergruppe im Fachblatt "The Lancet Infectious Diseases". Die Wissenschaftler beziehen sich auf Daten eines europäischen Netzwerks zur Beobachtung antimikrobieller Resistenzen (EARS-Net).

Etwa ein Drittel der Erkrankungen mit antibiotikaresistenten Keimen entstünden in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitssystems, berichten die Forscher weiter. In 39 Prozent der betrachteten Fälle seien die Patienten mit einem Keim infiziert, gegen den auch Reserve-Antibiotika nichts mehr ausrichten können. Die Behandlung einer Infektion ist dann nur noch schwer, teils gar nicht mehr möglich.
Säuglinge und Senioren am stärksten gefährdet
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Am stärksten gefährdet sind Säuglinge unter einem Jahr und Personen über 65 Jahre. In Italien und Griechenland sind die Sterberaten am höchsten. Die Forscher konzentrierten sich auf acht Bakterienarten, die häufig in Blut oder Spinalflüssigkeiten nachgewiesen werden. Berücksichtigt wurden verschiedene Infektionswege, wie Blutkreislauf, Harn- und Atemwege sowie Infektionen von Operationsstellen. Demnach traten 2015 in Europa mehr als 650.000 Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen auf.

Um die Situation zu verbessern, seien gemeinsame Anstrengungen nötig, heißt es von den Forschern. Antibiotika sollten nur dann verschrieben und eingenommen werden, wenn sie wirklich nötig sind. Zudem müssten bestehende Hygienevorschriften, vor allem in Krankenhäusern, eingehalten werden. Schließlich brauche es mehr Forschung, um neue antibiotisch wirkende Substanzen zu entwickeln.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 45960.html
Antibiotika - Kampf gegen Keime: Wunderwaffe der Medizin gerät in Verruf
28.09.18 – 01:58 min


Quelle: n-tv.de , ftü/sba/dpa
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Bei Frauen und bei Männern - Sexsucht ist viel häufiger als gedacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Nov 2018 20:04

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Sexsucht-ist ... 13243.html
Bei Frauen und bei Männern - Sexsucht ist viel häufiger als gedacht

Gibt es Sexsucht überhaupt oder ist das eher ein hochgehyptes Thema? Und wenn es sie gibt - wie häufig kommt sie vor? Forscher finden dazu überraschende Antworten. So etwa, dass besonders schlecht oder besonders gut verdienende Menschen häufiger Probleme hätten.


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Deutlich mehr Menschen als bislang angenommen leiden darunter, dass sie ihr sexuelles Verlangen und Verhalten nur unzureichend kontrollieren können. Das berichten Forscher zumindest für die USA im Fachblatt "JAMA Network Open". Unter den Betroffenen seien wesentlich mehr Frauen als gedacht, zeigt die Befragung von mehr als 2300 Menschen. Fachleute sollten sich der hohen Zahl Betroffener bewusst sein und das Problem sorgfältig ergründen, um Behandlungsmöglichkeiten für Männer und Frauen zu finden. Diese Meinung teilt auch der deutsche Psychiater und Sexualmediziner Tillmann Krüger von der Medizinischen Hochschule Hannover. Was die Zahlen zur Häufigkeit anbelangt, müsse man jedoch vorsichtig sein, sagt er.

Über "Sexsucht" wird in der Öffentlichkeit immer wieder diskutiert, oft in Zusammenhang mit - angeblichem - sexuellem Fehlverhalten von Prominenten. Ob es ein derartiges Problem aber überhaupt gibt und wie groß das Ausmaß ist - das ist unter Wissenschaftlern umstritten. Im Sommer dieses Jahres hatten sich Experten darauf geeinigt, "zwanghaftes Sexualverhalten" als psychische Störung anzuerkennen und in den internationalen Diagnoseschlüssel für Krankheiten aufzunehmen (ICD-11), der ab 2022 gelten soll. Damit können Ärzte eine entsprechende Diagnose stellen und eine Behandlung abrechnen.
Fragebögen zu Sexualverhalten und Gefühlen
Sexsucht (Hypersexualität)

Bei einer Sexsucht ist der Wunsch nach sexueller Befriedigung so groß, dass der Betroffene sich mehr und mehr damit beschäftigt und dabei andere Dinge zunehmend vernachlässigt. Er fühlt sich immer weniger befriedigt, der Drang nach Sex wird noch größer. Im Gegensatz zu Alkohol führt Sex beispielsweise nicht zu physischen Entzugssymptomen. Je nach Ausprägung ähnelt eine Sexsucht eher einem Zwangsverhalten oder einer Impulskontrollstörung als einer Abhängigkeit. Mediziner sprechen deshalb lieber von "Hypersexualität".

Um eine bessere Kenntnis des Problems zu erlangen, werteten die Forscher um Janna Dickenson von der University of Minnesota in Minneapolis Fragebögen von insgesamt 2325 Männern und Frauen zwischen 18 und 50 Jahren aus. Die Teilnehmer gaben etwa an, wie oft sie sich schon unfähig gefühlt haben, ihr sexuelles Verhalten oder ihre Gefühle zu kontrollieren, wie häufig sie sich für ihr Verhalten geschämt haben oder dieses vor anderen verborgen haben, und wie oft sie mehr Sex hatten oder häufiger masturbiert hatten, als sie eigentlich wollten. Gemäß diesem Fragebogen gilt als klinisch auffällig, wer einen Punktestand von 35 oder darüber erreicht.

Die Auswertung ergab, dass insgesamt 8,6 Prozent der Teilnehmer diesen Wert erreichten. Bisher waren Experten von einer Häufigkeit zwischen 1 und 6 Prozent ausgegangen. Die Auswertung zeigte weiter, dass gut 10 Prozent der Männer und 7 Prozent der Frauen unglücklich im Bezug auf die Kontrolle des Sexualverhaltens sind. Die Geschlechtsunterschiede seien deutlich kleiner als bislang angenommen, schreiben die Forscher.

Eine Erklärung sei, dass sich etwa infolge der kulturellen Entwicklung und der gestiegenen sexuellen Selbstbestimmung der Frauen der Anteil von Frauen mit einer gestörten Impulskontrolle erhöht habe. Denkbar sei aber auch, dass das Problem in der Vergangenheit einfach übersehen wurde, weil eventuelle Auffälligkeiten bei Frauen anderen klinischen Beschwerden zugerechnet wurden, etwa einer bipolaren oder einer Borderline-Störung.
Soziokultureller Kontext spielt große Rolle

Die Wissenschaftler stellten weiter fest, dass Menschen mit geringerem Bildungsgrad, besonders schlecht oder besonders gut verdienende Menschen sowie ethnische und sexuelle Minderheiten häufiger von Problemen berichten. Das lege nahe, dass der soziokulturelle Kontext in dem Zusammenhang eine wesentliche Rolle spiele. Die hohe Zahl der Betroffenen deute auf eine erhebliche klinische Bedeutung des Problems hin, das im Gesundheitssystem Beachtung finden müsse.
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"Es gibt derzeit auch für Deutschland keine verlässlichen Zahlen zur Häufigkeit von Hypersexualität in der Bevölkerung", sagt Tillmann Krüger. Die recht hohe Häufigkeit, die die US-Forscher gefunden haben, müsse man mit Vorsicht betrachten. "Die Analysen der Wissenschaftler beruhen auf Fragebögen, mit denen sich eine gewisse Symptomstärke gut messen lässt. Für eine sichere Diagnose müsste sich aber eine Untersuchung anschließen."

Dennoch gebe die Studie wichtige Hinweise und zeige, dass das Thema eine erhebliche Relevanz habe. "Für die Betroffenen geht damit ein echter Leidensdruck einher", erläutert Krüger, der eine Sprechstunde zum Thema Sexsucht anbietet. "Das nimmt unheimlich viel Zeit in Anspruch, die Betroffenen sind etwa stundenlang im Internet oder besuchen entsprechende Etablissements." Das könne zu familiären Problemen führen. Häufig sorgten sich die Betroffenen aber auch, weil sie zum Beispiel auch am Arbeitsplatz nicht von ihren Gedanken loskämen.

Quelle: n-tv.de , Anja Garms, dpa
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Antibiotika haben es schwerer - Resistente Bakterien in Supermarkt-Salat

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Nov 2018 11:56

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Resistente-B ... 16690.html
Montag, 12. November 2018
Antibiotika haben es schwerer - Resistente Bakterien in Supermarkt-Salat

Es gibt immer mehr Bakterien, gegen die Antibiotika nicht mehr helfen. Nun finden Forscher auf abgepackten Salaten und Kräutern in Supermärkten resistente Keime. Die können ihre Resistenzen im Darm auf Krankheitserreger übertragen. Wie kann man sich davor schützen?


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Salate und andere vorgeschnittene Produkte zum Sofortverzehr sind offenbar regelmäßig mit resistenten Bakterien verunreinigt. In einer Studie enthielten alle 24 untersuchten Produkte aus deutschen Supermärkten Kolibakterien mit Resistenzgenen gegen das Antibiotikum Tetrazyklin. Zwar kamen die meisten Keime nur in geringer Konzentration vor. Sie könnten ihre Resistenzgene aber nach dem Verzehr im Darm auf andere Mikroorganismen übertragen, auch auf Krankheitserreger, mahnt ein Team um Kornelia Smalla vom Julius-Kühn-Institut in Braunschweig im Fachblatt "mBio".

"Der Konsum von Salaten wird trotz des Nutzens für die menschliche Gesundheit zunehmend als Quelle von Bakterien erkannt, die Krankheiten verursachen, gegen Antibiotika resistent sind oder Gene für Antibiotika-Resistenzen tragen", schreiben die Forscher. Als Beleg nennen sie Krankheitsausbrüche in den USA und Europa, etwa die EHEC-Epidemie (Enterohämorrhagische Escherichia coli) im Jahr 2011 in Deutschland. Die Kontaminierung der Salate könne nach der Ernte erfolgen oder schon auf den Feldern - etwa durch organische Dünger, Boden, Wind, Bewässerung oder Wildtiere.
Übertragbare Resistenzgene gegen Antibiotika

Für die Studie kauften die Forscher insgesamt 24 Packungen Mischsalat, Rucola und Koriander in Supermärkten in Braunschweig und Magdeburg. Anschließend analysierten sie die Produkte auf Bakterien der Art Escherichia coli. Diese Keime sind zwar meist harmlos, können aber übertragbare Resistenzgene gegen Antibiotika tragen.

Die Forscher fahndeten nach Resistenzen gegen den Wirkstoff Tetrazyklin, der viel in der Tierhaltung genutzt wird. Tiere scheiden sowohl resistente Bakterien aus als auch den Wirkstoff, der dann mit der Gülle als Dünger auf Felder gelangen kann. In allen Proben fanden die Forscher Kolibakterien, die gegen Tetrazyklin resistent waren. Viele dieser Keime waren zudem auch gegen Wirkstoffe anderer Antibiotika-Klassen resistent.

Salate könnten ein Hotspot für Kolibakterien sein, die übertragbare Antibiotika-Resistenzen tragen, schreibt das Team. Die Bakterien seien zwar meist harmlos, nach dem Verzehr könnten sie ihre Resistenzgene im Darm aber auf andere Bakterien übertragen - auch auf Krankheitserreger. Bakterien können Erbgut-Bestandteile untereinander austauschen, sogar zwischen verschiedenen Arten. Experten sprechen von horizontalem Gentransfer.
Besser frisch als vorgeschnitten

Auch wenn die Salate Kolibakterien nur in geringen Mengen enthielten, rät Smalla zu Vorsicht: Die Konzentration könnten schnell deutlich steigen, etwa bei ungekühlter Lagerung. Daher rät sie, eher frische Salate zu konsumieren als vorgeschnittene Produkte. Bakterien auf Produkten seien aber nicht grundsätzlich ein Problem: Pro Gramm Salat könne man etwa 1 bis 10 Millionen Bakterien finden und das natürliche Mikrobiom sei wichtig für den Geschmack. "Wir wollen keinen desinfizierten Salat", betont Smalla.
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Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) äußert sich zu der Studie. "Dieser besorgniserregende Nachweis auf Pflanzen reiht sich in ähnliche Befunde bei anderen Lebensmitteln ein", erklärt BfR-Präsident Andreas Hensel. "Was dies für das gesundheitliche Risiko von Verbraucherinnen und Verbrauchern bedeutet, wird jetzt vordringlich bewertet."

Generell solle man Rohkost, Blattsalate und frische Kräuter vor dem Verzehr gründlich mit Trinkwasser waschen, um das Risiko der Aufnahme von Krankheitserregern oder resistenten Bakterien zu minimieren. Grundsätzlich rät das BfR Schwangeren und Menschen, deren Abwehrkraft durch hohes Alter, Krankheit oder Medikamenteneinnahme geschwächt ist, vom Verzehr vorgeschnittener und verpackter Salate ab. Stattdessen sollten sie Salate aus frischen und gründlich gewaschenen Zutaten kurz vor dem Verzehr selbst zubereiten.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 78106.html
Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind Gefährliche Erreger: Klinikkeime

, Walter Willems, dpa

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Wie kommt Mikroplastik in den Menschen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Nov 2018 11:09

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort ... 11091.html
Dienstag, 13. November 2018
Frage & Antwort, Nr. 558 - Wie kommt Mikroplastik in den Menschen ?

Von Caroline Amme

Sie sind so groß wie ein menschliches Spermium: Mikroplastikteile finden sich längst nicht mehr nur im Meer, sondern werden auch in Mücken und jetzt zum ersten Mal in menschlichem Stuhl nachgewiesen. Wie sind die Teilchen dort hingelangt?


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Kleine Plastikteilchen sind mittlerweile fast überall: im Meerwasser, in Schildkröten und auch in unserem Essen. Zum ersten Mal haben Forscher von der Medizinischen Universität Wien sogar Mikropartikel in menschlichem Stuhl entdeckt. Eine "Bestätigung einer langen Vermutung", sagte Studienleiter Philipp Schwabl n-tv.de. Bislang habe das noch keiner bewiesen.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 84204.html
Kunststoffe im Körper: Erstmals Mikroplastik im Menschen nachgewiesen
23.10.18 – 01:34 min

Für die Untersuchung konnten die Wissenschaftler insgesamt acht Testpersonen - Kollegen und Freunde aus der ganzen Welt - gewinnen. Diese schrieben eine Woche lang in einem Ernährungstagebuch auf, was sie gegessen haben und wie das Essen verpackt war. Anschließend schickten sie eine Stuhlprobe nach Wien, die die Forscher dann analysierten.

Im Stuhl fanden die Wissenschaftler insgesamt neun verschiedene Plastikarten, vor allem aber Polypropylen. Daraus werden viele Alltagsdinge hergestellt, wie zum Beispiel Trinkbecher, Verpackungsfolien oder Handyhüllen. Auch PET entdeckten sie, das vor allem für die Herstellung von Plastikflaschen genutzt wird, aber auch in Sportkleidung vorkommt. Zwischen 50 und 500 Mikrometer waren die Plastikteilchen klein. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von etwa 100 Mikrometern.

Ob die Mikroplastikteilchen über das Essen in den menschlichen Körper kommen, ist noch nicht ganz geklärt. Gegessen zumindest haben die Studienteilnehmer, was sie sonst auch zu sich nehmen. "Eine ganz normale Ernährung, da gab es von uns keine Vorschriften", sagt Schwabl. "Es waren schon ein paar dabei, die auch Meeresfrüchte und Fisch gegessen haben." Aber einen direkten Zusammenhang könnten die Wissenschaftler aufgrund der kleinen Menge an Messungen noch nicht wirklich herstellen, sagt Schwabl und ergänzt: "Wenn ich die Studie vor 100 Jahren gemacht hätte, dann hätte ich wahrscheinlich in keiner der Proben Mikroplastik nachweisen können".
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Wie viel von dem aufgenommenen Plastik im Körper tatsächlich hängenbleibt und was es dort bewirkt, auch dazu gibt es bisher nur Vermutungen. Wahrscheinlich wird der größte Teil ausgeschieden, meint Schwabl. "Aber es gibt Tierstudien, die zeigen, dass Mikroplastik zum Teil auch aufgenommen wird. Das ist dann in Blut, der Lymphe oder auch in der Leber nachweisbar gewesen und sicherlich ein alarmierendes Zeichen. Was das für die menschliche Gesundheit bedeutet, ist definitiv noch etwas, was weiter erforscht werden muss." Und das hat das Forschungsteam nun auch vor und plant eine größere Studie zu diesem Thema.

Wenn Sie mehr zu der Mikropartikel-Studie aus Wien erfahren möchten, hören Sie rein in die aktuelle Folge "Wieder was gelernt", dem Podcast von n-tv.de. Abonnieren Sie uns auch gerne auf iTunes, Spotify, Deezer oder der Podcast-App ihrer Wahl.

Quelle: n-tv.de
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Gründe bisher nicht benennbar - Tägliches Frühstück senkt Diabetes-Risiko

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Nov 2018 18:15

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Taegliches-F ... 19057.htmTägliches Frühstück senkt Diabetes-Risikol
Dienstag, 13. November 2018
Gründe bisher nicht benennbar - Tägliches Frühstück senkt Diabetes-Risiko
Manche müssen gleich nach dem Aufstehen etwas essen, andere können am Morgen mehrere Stunden gar nichts zu sich nehmen. Ob regelmäßiges Frühstücken das Diabetes-Risiko beeinflusst, wissen Forscher nach der Auswertung großer Datenmengen.


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Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit am Tag, hört man immer wieder. Gegner der frühen Mahlzeit sind da anderer Meinung und sagen, dass sie am Morgen wirklich nichts runterbekämen. Ungefähr ein Fünftel aller Erwachsenen in Deutschland verzichtet auf Frühstück. In der Altersklasse von 18 bis 30 Jahre ist es sogar die Hälfte. Wie es sich mit regelmäßigem Frühstück und dem Risiko einer Diabetes-Typ-2-Erkrankung verhält, haben Forscher des Deutschen Diabetes-Zentrums untersucht. Das Team um Sabrina Schlesinger verglich die Daten von insgesamt 96.175 Frauen und Männer aus sechs Langzeitstudien. 4935 davon erkrankten während des Untersuchungszeitraums an Diabetes Typ 2.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 01194.html
Lichtblick für Diabetes-Patienten: Neuer Wirkstoff lässt Pfunde purzeln
03.11.18 – 01:35 min

Die Forscher erkannten einen Zusammenhang zwischen Frühstücksverzicht und dem Risiko eines Typ-2-Diabetes. Die Ergebnisse zeigen eine sogenannte Dosis-Wirkungs-Beziehung. Das bedeutet, dass mit steigender Anzahl der Tage, an denen auf Frühstück verzichtet wird, auch das Diabetesrisiko ansteigt. Es ist am höchsten, wenn an vier bis fünf Tagen die Woche nicht gefrühstückt wird. Ab dem fünften Tag des Frühstücksverzichts in Folge könne kein weiterer Anstieg des Risikos mehr ermittelt werden, schreiben die Forscher, die ihre Ergebnisse im Fachmagazin "The Journal of Nutrition" veröffentlichten.
Übergewicht als Risikofaktor
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Da Übergewicht und Fettleibigkeit bedeutende Risikofaktoren für eine Typ-2-Diabeteserkrankung sind, haben die Forscher auch einen Blick auf den Body-Mass-Index der Probanden geworfen. Sie konnten sehen, dass adipöse Menschen häufiger auf Frühstück verzichten als Normalgewichtige. Einen Grund für diese Zusammenhänge konnten die Forscher mit ihrer Untersuchung jedoch nicht angeben. Sie könnten sich allerdings vorstellen, dass ein gesunder Lebensstil per se mit der regelmäßigen Einnahme von Frühstück zusammenhängt. Bei der Gruppe derer, die darauf verzichten, sei eher eine ungünstigere Ernährungsweise denkbar, führen die Forscher aus.

Auch über die Art und die Zusammensetzung des Frühstücks konnten die Forscher keine Angaben machen. "Weitere Studien sind nötig, die neben der Aufklärung der Mechanismen auch den Einfluss der Zusammensetzung des Frühstücks auf das Diabetesrisiko erforschen", schlussfolgert Schlesinger und rät als Ernährungswissenschaftlerin gleichzeitig allen Menschen zu einem regelmäßigen und ausgewogenem Frühstück.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 98928.html
Süß, herzhaft, kalt oder warm: Frühstück ist fertig! Süß, herzhaft, kalt oder warm: Frühstück ist fertig! Süß, herzhaft, kalt oder warm: Frühstück ist fertig! Süß, herzhaft, kalt oder warm Frühstück ist fertig!

Quelle: n-tv.de , jaz
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Warnung vor Antibiotika - Millionen Infektionen kommen aus Kliniken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Nov 2018 21:09

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Millionen-In ... 23300.html
Donnerstag, 15. November 2018
Warnung vor Antibiotika - Millionen Infektionen kommen aus Kliniken

Krankenhäuser sollten Zentren der Gesundheit sein - doch gerade in Kliniken infizieren sich jährlich Millionen Europäer mit resistenten Krankenhauskeimen. Einer der Gründe dafür ist die unnötige Gabe von Antibiotika.


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Rund 8,9 Millionen Europäer infizieren sich nach EU-Schätzungen jedes Jahr in Kliniken oder Pflegeheimen mit gefährlichen Keimen. Solche Infektionen während der Therapie blieben ein ernstes Problem, warnte die EU-Präventionsbehörde ECDC in Brüssel. Gemeint sind zum Beispiel Lungenentzündungen oder Blutvergiftungen im Krankenhaus oder Blaseninfekte in Heimen. Viele dieser Fälle seien zwar gut behandelbar, teils gebe es aber auch ernste Folgen.

"Therapieassoziierte Infektionen allein in Kliniken verursachen mehr Todesfälle in Europa als jede andere Infektionskrankheit, die vom ECDC überwacht wird", teilte die EU-Agentur mit. Jede zweite dieser Erkrankungen gelte als vermeidbar. Jedes dritte Bakterium, das mit solchen Infektionen in Verbindung gebracht wird, sei resistent gegen herkömmliche Antibiotika.
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Gefährlicher Keimübertragungsweg: Sollte man den Handschlag besser lassen? 05.05.18 Gefährlicher Keimübertragungsweg Sollte man den Handschlag besser lassen?

Anlass der Veröffentlichung ist der heutige jährliche Europäische Antibiotika-Aufklärungstag. Erst Anfang des Monats hatte eine Studie für Aufsehen gesorgt, wonach jährlich 33.000 Menschen in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum sterben, weil es gegen resistente Bakterien keine oder nicht genug wirksame Antibiotika gibt.

Auch in Kliniken und Heimen würden immer noch unnötig oft Antibiotika und andere antimikrobielle Arzneien angewandt, was zur Ausbreitung von Resistenzen beitragen könne, erklärte die ECDC weiter. Jeden Tag bekomme in europäischen Krankenhäusern im Schnitt einer von drei Patienten eine dieser Arzneien, in Pflegeheimen einer von 20. Ein Teil der Patienten werde nur zur Vorbeugung mit Antibiotika behandelt - in Heimen waren es drei von zehn der Bewohner, die solche Medikamente verabreicht bekamen. Die ECDC warb dafür, den Einsatz strikt auf das Nötige zu begrenzen.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 78106.html
Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind Gefährliche Erreger: Klinikkeime

Quelle: n-tv.de , psa/dpa
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Sexuell übertragbare Krankheit - Immer mehr Deutsche leiden an Syphilis

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Nov 2018 10:36

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Immer-mehr-D ... 24777.html
Sexuell übertragbare Krankheit - Immer mehr Deutsche leiden an Syphilis

In den 1980er-Jahren war die Infektion mit Syphilis zurückgedrängt worden. Inzwischen steigen die Fallzahlen weiter an, in Deutschland und weltweit. In Berlin und Hamburg erkranken überdurchschnittlich viele Menschen, berichtet das Robert-Koch-Institut.


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Der Anstieg bei der Zahl der Syphilis-Infektionen in Deutschland setzt sich weiter fort. Im vergangenen Jahr wurden knapp 7500 Fälle der sexuell übertragbaren Krankheit gemeldet, wie aus einem aktuellen Bericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervorgeht. Das sei ein Anstieg um 4,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016. Insbesondere in Berlin und Hamburg erkrankten laut dem Bericht im Verhältnis zur Einwohnerzahl überdurchschnittlich viele Menschen.

Bereits seit 2010 beobachten die RKI-Experten wieder einen kontinuierlichen Anstieg der Fallzahlen, betroffen sind häufig schwule Männer. Insbesondere in den 1980er-Jahren war die bakterielle Infektion mit der Ausbreitung von HIV/Aids und Safer Sex zurückgedrängt worden. Inzwischen ist eine HIV-Infektion wie eine chronische Krankheit behandelbar, wenn auch nicht heilbar. Die Rückkehr der Syphilis kann den Experten zufolge mit einem häufigeren Kondom-Verzicht beim Sex unter Männern zu tun haben. Das komme auch bei wechselnden Partnern vor, hieß es unter Berufung auf Befragungen.
Auch international Anstieg der Fallzahlen
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Die Syphilis-Zahlen steigen auch international an. In ihrem Bericht betonen die Fachleute, Maßnahmen zur Vorbeugung, Diagnostik und Therapie sollten weiter ausgebaut werden. Der Anstieg gehe aber in Teilen auch auf bessere Testangebote zurück. HIV-Infizierte etwa wurden häufig diagnostiziert - wohl auch deshalb, weil ihnen regelmäßig ein Screening angeboten wird. Oftmals verläuft Syphilis ohne Symptome. In anderen Fällen tritt meist wenige Tage oder Wochen nach der Ansteckung ein Geschwür zum Beispiel am Penis auf, das keine Schmerzen verursacht.

Unbehandelt können weitere Anzeichen folgen - von Fieber, Müdigkeit, Kopf-, Gelenk- oder Muskelschmerzen und geschwollenen Lymphknoten bis hin zu Hautveränderungen. Jahre nach der Infektion sind etwa Schädigungen des Gehirns und der Blutgefäße möglich. Bislang wird Syphilis nur bei einem Bruchteil der Patienten frühzeitig erkannt.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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hartaberfair Kaum Kontrollen – wie gefährlich ist das Geschäft mit Medizi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Nov 2018 10:38

Info Gesundheit
https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/

hartaberfair
Kaum Kontrollen – wie gefährlich ist das Geschäft mit Medizin-Implantaten ?


26.11.2018

Knie, Hüfte oder Brust – den Deutschen werden immer öfter Ersatzteile in den Körper operiert. Aber wer kontrolliert eigentlich die Qualität dieser Implantate? Wären Defekte und schwere Komplikationen vermeidbar? Und: Wird in unseren Krankenhäusern so viel operiert, damit die Kasse stimmt?

Zur Sendung https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/
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Schutz, Wirkung, Zeitpunkt - Grippeschutzimpfung muss nicht jeder haben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Nov 2018 14:08

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_M ... 47164.html
Freitag, 30. November 2018
Schutz, Wirkung, Zeitpunkt - Grippeschutzimpfung muss nicht jeder haben


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Die Grippe-Saison hat begonnen und mit ihr die Frage: Soll ich mich impfen lassen? In welchen Fällen eine Impfung ratsam ist, wie viel Schutz diese wirklich bietet und in welchen Fällen die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden, erfahren Sie hier:

Im Herbst ist der richtige Zeitpunkt für eine Impfung.

Stimmt. Nach Erkenntnissen der obersten deutschen Behörde für Infektionskrankheiten, des Robert-Koch-Instituts (RKI), kommt es meist um den Jahreswechsel zu einer richtigen Grippewelle. Da nach einer Impfung bis zu zwei Wochen vergehen können, damit der körpereigene Schutz vollständig aufgebaut ist, empfehlen die Experten eine Impfung im Oktober oder November. Doch kann sie selbst später noch helfen, wenn eine Influenza schon um sich greift. Keiner kann nämlich abschätzen, wie lange die Krankheitswelle dauert oder ob noch eine weitere folgt. Experten gehen davon aus, dass vergangenen Winter rund neun Millionen Menschen in Deutschland wegen Grippe beim Arzt waren. Für einen ausreichenden Schutz muss jedes Jahr geimpft werden, weil sich die Art der Erreger immer wieder ändert. Die EU-Präventionsbehörde ECDC schätzt, dass jedes Jahr zwischen 5000 und 17.000 Menschen nach einer Grippeinfektion in Europa sterben.

Bloß keine Impfung bei Fieber!

Stimmt. Das RKI rät davon ab, sich bei mehr als 38,5 Grad Fieber oder einer schweren Infektion impfen zu lassen. Das Immunsystem der Patienten ist zu sehr geschwächt, um Antikörper zu bilden. Zudem sollen auch Menschen mit schweren Allergien gegen einen der Impf-Inhaltsstoffe - wie etwas Hühnereiweiß - vorsichtig sein.

Eine Grippe-Impfung wird allen Menschen dringend empfohlen.


Falsch. Die Ständige Impfkommission, die entsprechende Maßnahmen nach Nutzen und Risiko einschätzt, empfiehlt Kindern und Erwachsenen nicht ausdrücklich eine Grippe-Impfung - sofern sie gesund sind. Bei Menschen ohne chronische Krankheiten verlaufe die Influenza in der Regel nicht so schwerwiegend. Das heißt aber nicht, dass die Kommission in diesen Fällen von einer Impfung abrät - ganz im Gegenteil: Wer will, soll die Vorsichtsmaßnahme ergreifen. Es spricht selbst nichts dagegen, dass stillende Mütter sich impfen lassen. "Ausdrücklich empfohlen" ist die Vorsorge bei mehreren Risikogruppen, bei denen eine Grippe schwere Komplikationen mit sich bringen kann und möglicherweise zu Lungenentzündungen, Herzinfarkten oder sogar zum Tod führt. Dazu gehören etwa Über-60-Jährige, die wegen eines schwächeren Immunsystems gefährdeter sind, sowie Schwangere und chronisch kranke Menschen. Zudem wird der Schritt Mitarbeitern im Gesundheitswesen empfohlen, damit sie keine Patienten anstecken.

Die meisten Menschen lassen sich impfen.

Falsch. Das RKI sieht schon lange einen Rückgang der Impfquoten in Deutschland. Hat vor neun Jahren noch etwa jeder zweite Maßnahmen gegen die Grippe ergriffen, liegt heutzutage die Zahl bei rund 35 Prozent. Selbst bei Klinikpersonal geben bei einer Umfrage im Herbst 2017 nur 40 Prozent an, in der vorangegangenen Saison gegen Influenza geimpft gewesen zu sein. Das Ziel der Europäischen Union, dass die Mitgliedsstaaten zumindest bei den Risikogruppen eine Rate von 75 Prozent erreichen, wird in Deutschland weit verfehlt. In der EU kommt gerade einmal Großbritannien dem Wert mit 70 Prozent recht nahe.

Mit Grippe-Impfung kann man sich nicht mehr erkälten.

Falsch. Zu unterscheiden ist zwischen einer Grippe und harmloseren Infekten wie Erkältungen oder sogenannten grippalen Infekten. Letztere sind völlig andere Krankheiten. Vor ihnen schützt die Impfung nicht. So ist es auch zu erklären, dass manche Menschen nach einer Impfung krank werden. Das hat aber mit der Wirksamkeit der Spritze nichts zu tun.

Die Impfung wirkt doch gar nicht.
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Das kommt darauf an. Zwar gibt es tatsächlich keinen 100-prozentigen Schutz, zum Beispiel wenn sich Patienten kurz zuvor oder danach mit Grippe-Viren anstecken - also wenn die Impfwirkung noch nicht vollständig eingesetzt hat. Zudem wird der Impfstoff jedes Jahr neu angepasst und wirkt je nach Jahr mehr oder weniger gut. Doch wird nach RKI-Angaben das Risiko zu erkranken in jedem Fall deutlich gesenkt - um rund die Hälfte etwa bei älteren Menschen mit weniger Abwehrkräften. Zudem hätten Studien belegt, dass bei Patienten, die trotz Impfung erkranken, die Grippe sanfter verläuft.

Die Kosten für die Grippe-Impfung übernimmt immer die Krankenkasse.

Falsch. Nicht alle Krankenkassen zahlen für jeden. Nur für diejenigen Patienten, für welche die Ständige Impfkommission eine Grippeimpfung "ausdrücklich empfiehlt", müssen sie die Kosten übernehmen. Einige Krankenkassen bezahlen aber auch für andere Menschen die Leistung.

Falls Sie wissen möchten, warum die Risiken der Grippeimpfung "grotesk überschätzt" werden, hören Sie rein in diese Ausgabe von "Wieder was gelernt", dem Podcast von n-tv.de.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 17271.html
Grippesaison im Anmarsch: Was man bei einem Infekt auf keinen Fall machen sollte
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Quelle: n-tv.de , Sebastian Fischer, dpa
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