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Frühling lässt Allergiker leiden - Birkenpollen fliegen bald massenhaft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Apr 2018 12:21

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Birkenpollen ... 71139.html
Frühling lässt Allergiker leiden - Birkenpollen fliegen bald massenhaft

Der Frühling ist da - endlich! Doch das Erblühen der Natur ist für Allergiker, die auf Pollen reagieren, der Beginn der Leidenszeit, die dieses Mal vor allem für Birkenpollenallergiker noch massiver ausfallen könnte. Doch es gibt auch gute Nachrichten.


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Der rasante Temperaturanstieg mit dem Aufblühen der Natur kann einigen Allergikern bis zu drei Leidenswochen bescheren. "Wir rechnen in wenigen Tagen in ganz Deutschland mit einem massiven Pollenflug bei der Birke", sagt Thomas Dümmel, Meteorologe an der Freien Universität Berlin.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 57561.html
Beschwerden durch Eiweiße: Auch Nicht-Allergiker leiden unter dem Pollenflug
13.06.15 – 01:26 min

Durch die kalten Wochen im Februar und März habe sich die Blüte verzögert. Nun aber sei mit einer kleinen Explosion zu rechnen. "Und zwar bei allen Birken gleichzeitig, egal ob an sonnigen oder schattigen Standorten", ergänzt Dümmel. Auf natürliche Weise könne Allergikern nur viel Regen helfen, der Pollen zu Boden drücke. "Danach sieht es aber in der nächsten Woche nicht aus."

Birken können pro Kubikmeter Luft Tausende Pollen freisetzen. In der Regel seien es auf diesem kleinen Raum 3000 bis 5000 Pollen, erläutert Dümmel. Sehr schlecht für Allergiker sei trockenes und windiges Wetter. Dann fliegen Pollen besonders gut. Die Birke blühe rund 20 bis 25 Tage lang, erläutert Dümmel.
Hasel- und Erlenpollen fliegen nicht mehr
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Von Hasel und Erle drohe dagegen kein Ungemach mehr. "Die sind jetzt mit ihrer Blüte durch", sagte Dümmel. Ab Mai beginne dann die Gräserblüte, die ebenfalls vielen Allergikern zu schaffen mache.

Dümmel rät Allergikern, die sehr stark auf Birkenpollen reagieren, zu Medikamenten. Sonst helfe es, vor dem Betreten von Innenräumen Schuhe und Jacke auszuziehen und möglichst im Eingangsbereich zu lassen. Kleidungsstücke von draußen sollten auf keinen Fall mit im Schlafzimmer liegen. Bei langen Haaren sei es ratsam, sie vor dem Schlafengehen zu waschen. "Damit verschwinden auch die Pollen", sagte Dümmel.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Beitragvon Kirsten4Schneider » 7. Apr 2018 18:03

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Zurückgesandte Medikamente - Widerrufsrecht auch für Online-Apotheken ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Apr 2018 22:39

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/ratgeber/Widerrufsr ... 02517.html
Dienstag, 24. April 2018
Zurückgesandte Medikamente - Widerrufsrecht auch für Online-Apotheken ?

Bei Bestellungen im Internet haben Kunden ein Widerrufsrecht. Allerdings kann das in bestimmten Fällen ausgeschlossen werden, zum Beispiel für leicht verderbliche Waren. Verschreibungspflichtige Medikamente allerdings zählen nicht zu den Ausnahmen.


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Beim Shoppen im Internet haben Kunden ein Widerrufsrecht. Das gilt auch für Versandapotheken. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe dürfen diese das Widerrufsrecht bei der Bestellung verschreibungs- und apothekenpflichtiger Medikamente nicht generell ausschließen. In dem Urteil (Az.: 4 U 87/17) wurde außerdem klargestellt, dass eine Versandapotheke nicht nur eine gebührenpflichtige Telefonnummer für die Kundenberatung angeben darf.
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Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen die Geschäftsbedingungen einer Online-Apotheke. Darin hatte das Unternehmen das Widerrufsrecht für verschreibungs- und apothekenpflichtige Medikamente vollständig ausgeschlossen. Zur Begründung erklärte die Firma vor Gericht, dass ein Weiterverkauf der zurückgesandten Medikamente nicht möglich sei. Bei Versand von schnell verderblichen Waren gebe es laut Gesetz kein automatisches Widerrufsrecht.

Das bewertete das Gericht anders: Nach dem Willen des Gesetzgebers stehe Verbrauchern auch bei Arzneimitteln grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu, erklärte der Richter. Denn Medikamente seien nur in Ausnahmefällen als verderbliche Waren zu bewerten. Dies sei keine Benachteiligung gegenüber Präsenzapotheken, wo Arzneimittel nicht zurückgegen werden können, da eine zwischenzeitliche korrekte Lagerung beim Kunden nicht gewährleistet werden kann.

Denn dem Nachteil der Unveräußerlichkeit der zurückgesandten Medikamente stehe ein Vorteil erheblich geringerer Sach- und Personalkosten bei gleichzeitig größerem Einzugsbereich gegenüber.

Online-Apotheken seien außerdem gesetzlich verpflichtet, kostenlos zu beraten. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Verbraucher Informations- und Beratungsmöglichkeiten nutzen können, die mit denen einer stationären Apotheke vergleichbar sind. In Deutschland bieten über 3000 Versandapotheken Arzneimittel über das Internet und den klassischen Versandhandel an.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Doktor auf dem Display - Wenn der Telearzt "Hausbesuche" macht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mai 2018 09:38

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Wenn-der-Tel ... 07998.html
Doktor auf dem Display - Wenn der Telearzt "Hausbesuche" macht

Wenn man auf dem Land wohnt oder auch mit steigendem Alter wird der Weg zum Arzt zur Herausforderung. Dank neuen technischen Möglichkeiten können Patienten den Mediziner aber auch nach Hause holen. Wie Telemedizin funktioniert und wer sie in Anspruch nehmen kann.


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Wenn Helga R. aus dem Oberbergischen in Nordrhein-Westfalen von ihrem Hausarzt spricht, leuchten ihre Augen. Obwohl die 78-Jährige in einer sehr ländlichen Gegend wohnt, fühlt sie sich sicher und gut betreut von ihrem Arzt. Auf den beschwerlichen Weg in die Praxis muss sie sich kaum mehr machen. Ihr Hausarzt Thomas Aßmann bietet telemedizinische Betreuung an. Ein Konzept, das Schule machen soll.

Telemedizinische Betreuung bedeutet: Der Arzt versorgt den Patienten, ohne dass sich beide im gleichen Raum aufhalten. Möglich wird das beispielsweise durch eine Videosprechstunde. Dafür braucht man einen internetfähigen Computer mit Kamera und Mikrofon sowie eine spezielle, datensichernde Software. Schon kommt der Arzt mit ein paar Klicks - virtuell - bis ins Wohnzimmer. Vor allem Patienten auf dem Land wie Helga R. profitieren von der Videosprechstunde.
Viel Zeit nur für die Anfahrt

Und auch die Ärzte haben etwas von dem neuen System, findet jedenfalls Aßmann: "Ein Hausbesuch kostet mich fast eine Stunde Zeit, davon gehen drei Viertel der Zeit nur für die Fahrt drauf", erklärt der Experte für Telemedizin im Deutschen Hausärzteverband. Schon jetzt gebe es viel zu wenige Ärzte in ländlichen Regionen. Die Technik sei eine Möglichkeit, diesem Mangel etwas entgegenzusetzen.

Rund 15 Videosprechstunden absolviert der 54-jährige Facharzt für Inneres und Notfallmedizin derzeit pro Woche. Unterstützt wird er von einer Versorgungsassistentin. Bei Hausbesuchen schreibt sie unter anderem EKGs, misst den Blutdruck, nimmt Blut ab, bestimmt den Blutzuckerwert oder versorgt Wunden.

Die dafür notwendigen Geräte und Materialien hat sie im Telemedizin-Rucksack stets dabei. Die Ergebnisse überträgt die Versorgungsassistentin über eine gesicherte Leitung per Computer direkt in die Praxis. Dann stellt sie eine Video-Verbindung zum Arzt her. "Damit liegen mir alle notwendigen Vitaldaten des Patienten vor, und ich kann so, genau wie ich es in der Praxis handhaben würde, eine Diagnose erstellen", erklärt Aßmann.
Ständige Überwachung des Patienten zu Hause

Ein weiterer Bereich der Telemedizin ist die ständige Überwachung des Patienten in seinem häuslichen Umfeld. Bei Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz müssen kontinuierlich Werte gemessen werden, um eine Verschlimmerung rechtzeitig zu erkennen.

"Wenn sich diese Patienten mit Hilfe von technischen Geräten entweder selbst überprüfen können, oder ihre Daten zur laufenden Überwachung zum Arzt oder ins Krankenhaus gesendet würden, wäre ihr Leben sehr viel einfacher", erklärt Franz Bartmann, Ärztekammerpräsident in Schleswig-Holstein, wo mit der Kampagne "Wir lassen uns nicht abhängen!" unter anderem für Telemedizin geworben wird. Gerade Patienten in höherem Alter seien durchaus offen für die neuen Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung, ist Bartmanns Erfahrung.

Wer sich für das Angebot interessiert, kann bei seiner Krankenkasse anrufen und nach einem Tele-Arzt in der Umgebung fragen. Auch auf den Internetseiten http://www.patientus.de und http://www.tele-arzt.com werden Interessierte fündig. Jeder gesetzlich Versicherte hat das Recht, so ein Angebot auf Kassenkosten zu nutzen. Privatversicherte sollten vorab mit ihrer Versicherung sprechen.
Alles geht nicht per Internet
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Alles geht aber nicht via Internet: Ab und an müssen die Patienten immer noch persönlich in der Praxis erscheinen. Der letzte Besuch darf nicht mehr als zwei Quartale zurückliegen. Rezepte darf der Arzt via Telemedizin nur ausstellen, wenn es sich um Folgerezepte handelt. Das Erstrezept gibt es nach wie vor nur in der Praxis.

Voraussetzung für die Nutzung von Telemedizin ist natürlich eine gewisse Offenheit gegenüber technischen Geräten wie Computern oder Smartphones, erklärt Prof. Gerd Hasenfuß, Leiter der Kommission Telemedizin der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Außerdem müssen die Patienten bereit sein, Verantwortung für sich selbst zu tragen. Er ist sich aber sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis alle mit der gängigen Technik vertraut sind - und zwar unabhängig vom Alter.

Quelle: n-tv.de , Corinna Streng, dpa

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Junge Frauen profitieren - HPV-Impfung zeigt ermutigende Ergebnisse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mai 2018 12:11

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/HPV-Impfung- ... 27424.html
Donnerstag, 10. Mai 2018
Junge Frauen profitierenHPV-Impfung zeigt ermutigende Ergebnisse

Seit Jahren gibt es die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Doch längst nicht alle jungen Frauen nutzen sie. Nun gibt es eine neue große Übersichtsstudie zur Impfwirkung.


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Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) schützt junge Frauen recht gut vor Vorformen von Gebärmutterhalskrebs. Das ist das Ergebnis einer großen Übersichtsarbeit der Cochrane Library. Vor allem Frauen, die im Alter von 15 bis 26 Jahren geimpft wurden, haben demnach ein deutlich geringeres Risiko, solche Krebsvorstufen - sogenannte Läsionen - zu entwickeln. Außerdem fanden sich keine Hinweise dafür, dass die Impfung schwere Nebenwirkungen hat und etwa das Risiko für Fehlgeburten erhöht.

Das Informationsportal für evidenzbasierte Medizin sichtete für die Metauntersuchung die Ergebnisse von 26 randomisierten Studien weltweit. Mehr als 73.400 Frauen aus allen Kontinenten hatten über dreieinhalb bis acht Jahre lang daran teilgenommen. Es gibt eine Vielzahl verschiedener, durch Geschlechtsverkehr übertragener HPV-Viren. Ein intaktes Immunsystem bekämpft sie in der Regel mit Erfolg. Gelingt dies nicht, kann sich über Jahre hinweg aus einer HPV-Infektion Gebärmutterhalskrebs entwickeln. Die verschiedenen Impfstoffe sollen deshalb die Immunabwehr und Antikörperproduktion vor allem gegen die Hochrisiko-Varianten HPV 16 und 18 stärken, die 70 Prozent dieser Krebsfälle verantworten. In Zahlen zeigt die Gesamtanalyse: Von 10.000 Frauen, die zum Start der Studien keine HPV-Infektion hatten, entwickelten später zwei Frauen trotz einer Impfung Krebs-Vorstufen. In der Placebo-Gruppe war dies bei 164 Frauen der Fall.

Auch beim Blick auf alle Studienteilnehmerinnen - HPV infiziert oder nicht - verringerte eine Impfung bei 15- bis 26-Jährigen die Zahl derjenigen mit solchen Läsionen durch HPV 16/18. 157 pro 10.000 erkrankten daran. Bei den Placebo-Kandidatinnen waren es 341. Bei älteren Frauen zwischen 25 und 45 Jahren verschafften die Impfstoffe hingegen keine Vorteile - vermutlich, weil die Frauen schon infiziert waren, folgern die Forscher.
Folgestudien für Krebs nötig

Die Cochrane-Mediziner betonen jedoch, dass keine der Studien lange genug lief, um die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs zu untersuchen. "Gebärmutterhalskrebs kann sich viele Jahre nach der HPV-Infektion und nach der Läsionenbildung entwickeln", betont die Onkologin Jo Morrison vom Musgrove Park Hospital im britischen Somerset. "Deshalb sind Folgestudien notwendig." Die Ärztin geht zwar davon aus, dass die Krebsraten in Zukunft durch die Impfung sinken werden. Aber: "Sie kann nicht alle Fälle verhindern, und es ist wichtig, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen - auch nach einer Impfung."
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In Deutschland hat sich die Impfung bislang nicht in der Breite durchgesetzt - auch wegen anhaltender Skepsis über mögliche Nebenwirkungen. 2015 waren nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) nur 45 Prozent der 17-jährigen Mädchen komplett drei Mal geimpft. "Um möglichst hohe HPV-Impfquoten zu erzielen, ist zu erwägen, deutschlandweit Schulimpfprogramme einzurichten, um möglichst auch jene Kinder zu erreichen, die im Alter von 9 bis 14 Jahren keinen Arzt oder keine Ärztin besuchen", ergänzt Thomas Harder, RKI-Experte für Impfprävention. Das ist in Hessen bereits mit Erfolg der Fall. "Das 2015 begonnene Schulimpfprogramm an Grundschulen in Südhessen konnte die Teilnahmerate an der HPV-Impfung auf mehr als 75 Prozent erhöhen", berichtet Mit-Initiatorin Catharina Maulbecker-Armstrong von der TU Mittelhessen.

Auch der Gynäkologe Karl Ulrich Petry (Klinikum Wolfsburg) betont: "Das Allervernünftigste ist, früh zu impfen. Wer mit neun Jahren zweimal gegen HPV geimpft wurde, hat mit 15 Jahren einen Antikörper-Titer wie jemand, die oder der mit 15 Jahren dreimal geimpft wurde." Die Metaanalyse habe die Sicherheit bestätigt. "Wer Vorbehalte hatte gegenüber der HPV-Impfung, sollte diese nun über Bord werfen."
Weltweit gibt es durch das Zervixkarzinom jährlich etwa 266.000 Todesfälle und 528.000 Erstdiagnosen. In Deutschland sind zur Zeit zwei Impfstoffe verfügbar - einer gegen die beiden Hochrisiko-Virustypen, ein anderer gegen insgesamt 9 Virusvarianten.

Quelle: n-tv.de , sba/dpa

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Warum schlafen Füße und Hände ein ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Mai 2018 15:20

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort ... 09689.html
Dienstag, 15. Mai 2018
Warum schlafen Füße und Hände ein ?

Von Jana Zeh

Von eingeschlafenen Füßen oder Händen spricht man, wenn sich diese taub oder sogar leblos anfühlen. Fast jeder hat dieses unangenehme Gefühl schon einmal wahrgenommen. Die Ursache ist aber nicht immer harmlos.


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Kribbelnde Hände oder Taubheitsgefühle in den Füßen: Für solche Empfindungen, die man umgangssprachlich auch als eingeschlafene Hände oder Füße bezeichnet, können unterschiedliche Ursachen Auslöser sein. "Der Hauptmechanismus ist aber immer eine Irritation der Nerven oder Nervenbahnen, die für die Gefühlsempfindungen zuständig sind" erklärt Professor Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, in einem Gespräch mit n-tv.de.

Ungünstige, länger andauernde Haltungen wie beispielsweise übergeschlagene Beine können Gliedmaßen einschlafen lassen. Bei den Händen ist es oft eine unvorteilhafte Schlafhaltung, die diese taub werden lässt. Ist die ungünstige Haltung für die Taubheit verantwortlich, dann entsteht diese immer asymmetrisch, also nur rechts oder nur links. Ursache dafür ist ein zu lange anhaltender Druck auf einzelne Nerven. "Prinzipiell könnte jede Körperregion betroffen sein, am häufigsten jedoch sind es die tatsächlich die Füße oder die Hände", erklärt der Neurologe weiter.
Schwerwiegende Erkrankung möglich

Treten Taubheitsgefühle ohne Fehlbelastung in einzelnen Gliedmaßen auf, kann dies auch Warnsymptom einer ernsten Erkrankung sein. So können sich Durchblutungsstörungen im Gehirn durch eine vorübergehende Gefühlsstörung in Arm, Bein oder Gesicht äußern. Eine solche TIA (Transitorische ischämische Attacke) ist Vorbote eines Schlaganfalls.

Wenn sich anhaltend beide Füße taub anfühlen, dann steckt oftmals eine sogenannte Polyneuropathie dahinter. "Diese ist häufig stoffwechselbedingt, wie zum Beispiel durch Diabetes. Sie kann aber auch durch übermäßigen Alkoholkonsum entstehen", so Berlit. Beide Erkrankungen lösen etwa 80 Prozent aller Polyneuropathien aus. Weitere rund 300 verschiedene Ursachen kommen als Auslöser einer Polyneuropathie hinzu, wie beispielsweise Störungen des Immunsystems, Vitamin-B12-Mangel oder die von Zecken übertragene Borreliose. Eine Polyneuropathie mit Taubheitsgefühlen kann auch als Nebenwirkung der Chemotherapie bei Krebspatienten auftreten.

Menschen, die ständig unter Taubheitsgefühlen in den Gliedmaßen leiden, sollten damit unbedingt zu einem Arzt gehen, um die Ursachen abklären zu lassen.
Haltung schnell korrigieren
Wer im Schlaf ungünstig seinen Arm abknickt, dem schläft die Hand ein.

Bei der Auslösung durch eine Fehlhaltung werden Nerven durch Druck an ihrer normalen Funktion gehindert. Dauert der Druck an, wird die Fähigkeit zur Impuls- und Informationsweiterleitung im Nerv beeinträchtigt. Dies zeigt sich zunächst mit leichtem Kribbeln. Bemerkt man das, sollte man schnell die Körperhaltung wechseln und den Nerv entlasten.

Diese in der Medizin als Neurapraxie bezeichnete leichte Nervenquetschung ist reversibel. Das bedeutet: Nimmt man eine andere Haltung ein, dann erholt sich der abgequetschte Nerv wieder vollständig. Der Fuß oder die Hand wacht allmählich wieder auf. Diesen Prozess allerdings empfinden die meisten Menschen als recht unangenehm: Es kribbelt, pocht und piekt. Viele haben dann den Drang, durch Schütteln, Reiben oder Kreisen schneller wieder Gefühl in ihre tauben Füße oder Hände zu bekommen. Das ist in Ordnung und kann durchaus das Aufwachen der Gliedmaßen ein wenig beschleunigen.
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Mit eingeschlafenen Füßen sollt man jedoch auf keinen Fall rumlaufen, warnten Großmütter und lieferten prompt die Begründung, dass dann die Knochen schneller brechen würden. "Das ist ein Mythos", betont Berlit. "Wenn man allerdings taube Füße hat und mit diesen rumläuft, dann besteht durchaus eine erhöhte Verletzungsgefahr, da die Rückmeldung aus der Peripherie ja nicht normal funktioniert und damit der Gang unsicher wird ", so der Experte. "Die Knochenbrüchigkeit allerdings bleibt, egal ob wacher oder eingeschlafener Fuß, die gleiche."

Übrigens: Füße können auch einschlafen, während man sie benutzt. Das passiert beispielsweise beim Joggen. Auch hier ist Druck die Ursache. Schlecht sitzende Schuhe, zu enge Kleidung, eine andauernde Fehlbelastung oder -haltung oder ein ungünstiger Bewegungsablauf können Druck auf die Nerven ausüben, die die Füße versorgen, so dass diese mit der Zeit taub werden. Dann sollte man nicht weiterlaufen, sondern einen Fachmann zu Rate ziehen.

Quelle: n-tv.de
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Mediziner dämpfen Hoffnungen - Bedenken gegen Cannabis als Arznei

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2018 12:58

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Bedenken-geg ... 40677.html
Freitag, 18. Mai 2018
Mediziner dämpfen Hoffnungen - Bedenken gegen Cannabis als Arznei

Ein altes, pflanzliches Heilmittel, das kann nur gut sein: Diese Vorstellung wollen Experten etwa ein Jahr nach der Freigabe von Cannabis auf Rezept korrigieren. Laut "Cannabis-Report" ist das Mittel nur selten eine Alternative zu bewährten Therapien.


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Trotz verschiedener Bedenken beim Einsatz von Cannabis in der Medizin rechnet die Techniker Krankenkasse (TK) mit einem weiteren Anstieg bei den Verordnungen. Nach der Freigabe im März 2017 habe man eine deutliche Zunahme beobachtet und es sei durchaus noch eine Verdoppelung oder Verdreifachung möglich, sagte TK-Vorstandschef Jens Baas.
Ein Patient in Niedersachsen mit einer Dose mit Cannabis.

Die Kasse stellte am Donnerstag ihren "Cannabis-Report" vor, der mit der Uni Bremen entstand. Demnach gingen seit den Gesetzesänderungen mehr als 16.000 Anträge bei den gesetzlichen Krankenkassen ein (Stand Februar 2018). Davon seien mehr als 60 Prozent genehmigt worden. Laut dem Report ist Cannabis aber nur selten eine Alternative zu bewährten Therapien.

Wie die TK-Daten zeigen, wird Cannabis bislang vor allem wegen Schmerzen eingesetzt. In den alten Bundesländern scheint es gefragter zu sein als in den neuen, über die Ursachen könne man nur spekulieren, hieß es.

Für die TK habe medizinisches Cannabis mit knapp 3000 Anträgen und Kosten von 2,3 Millionen im Jahr 2017 keinen besonderen Stellenwert, betonte Baas. Das große öffentliche Interesse am Thema und auch Mythen seien Anlass für den Report gewesen. Er plädierte dafür, Cannabis wie jedes andere neue Medikament zu behandeln. Es habe jedoch im Vergleich zu anderen Medikamenten eine Sonderstellung im Gesetz. Dadurch müssten Hersteller nicht - wie sonst üblich - nachweisen, dass ihr Produkt einen Zusatznutzen hat.
Weiter unklar, welchen Patienten Cannabis helfen kann

Einen Anlass, Cannabis für ein pflanzliches und damit grundsätzlich gutes Mittel zu halten, sehen die Verfasser der Untersuchung um den Pharmakologen Gerd Glaeske nicht. Bestenfalls "denkbar" sei die Anwendung anhand der Studienlage bei chronischem Schmerz, Spasmen bei Multipler Sklerose, Epilepsien, bei Übelkeit durch Chemotherapie und um den Appetit bei HIV und Aids zu steigern, heißt es im Report. Insgesamt bleibe weiter unklar, welchen Patientengruppen Cannabis in welcher Dosis und welcher Form helfen kann. Nötig seien belastbare und öffentliche finanzierte Studien, betonte Gerd Glaeske.

Nach Erfahrung des Leitenden Oberarztes der Klinik für Anästhesiologie an der Charité, Michael Schäfer, sind es einzelne Patienten mit komplexen Krankheitsbildern, bei denen Cannabis anspricht, nachdem andere Therapien versagten. Nebenwirkungen, die zum Abbruch führen könnten, seien etwa Halluzinationen. Insgesamt seien die Nebenwirkungen - etwa Müdigkeit und Schwindel - angesichts zunächst geringer Dosierungen maßvoll, sagte Glaeske.
Erhebliche Probleme bei Therapie mit Cannabisblüten
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Erhebliche Probleme sieht er insbesondere bei der Therapie mit Cannabisblüten, deren Wirkstoffgehalte schwankten und die umständlich verdampft und mit einer Maske eingeatmet werden müssten - das sei ein "Rückfall in vorindustrielle Zeit". Die vergleichsweise teuren Blüten gehören dem Report zufolge nach einem Öl mit teilsynthetischem THC inzwischen zu den gängigsten Formen. Cannabis wird bislang aus dem Ausland importiert, Deutschland plant aber auch den Anbau.

Seit März 2017 ist es gesetzlich möglich, dass Patienten im Einzelfall Cannabis auf Rezept bekommen. Zuvor brauchten Patienten Ausnahmegenehmigungen. Nun müssen Ärzte die Wahl einer Cannabis-Therapie umfangreich begründen. Einige Experten zeigten sich von Beginn an skeptisch und warnten davor, Schwerkranken falsche Hoffnungen zu machen.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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"Neue Volkskrankheit" - Immer mehr Kinder haben Kreidezähne

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Mai 2018 08:38

Info Gesundheit
https://www.n-tv.de/wissen/Immer-mehr-K ... 48918.html
"Neue Volkskrankheit" - Immer mehr Kinder haben Kreidezähne

Die Zähne sind schmerzempfindlich, gelb-bräunlich verfärbt und porös: Immer häufiger stellen Zahnärzte bei ihren kleinen Patienten sogenannte Kreidezähne fest. Über ein Drittel aller Zwölfjährigen ist bereits von dieser rätselhaften Störung im Zahnschmelz betroffen.


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Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden immer häufiger unter sogenannten Kreidezähnen. Im Schnitt seien bereits zehn bis 15 Prozent der Kinder von dieser Störung im Zahnschmelz betroffen, wie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde mitteilte. Bei den Zwölfjährigen habe schon mehr als jedes dritte Kind Kreidezähne. Sie seien in dieser Altersgruppe mittlerweile ein größeres Problem als Karies.

Die Fachgesellschaft sprach daher von einer "neuen Volkskrankheit". Es handelt sich demnach um eine Mineralisationsstörung während der Zahnentwicklung, die sich unter anderem durch weiß-gelbliche oder gelb-braune Verfärbungen an den Kauflächen oder Zahnhöckern zeigt. In schweren Fällen kann der Zahnschmelz absplittern. Solche Kreidezähne sind äußerst schmerzempfindlich und reagieren sehr sensibel auf Hitze, Kälte und Zähneputzen.

1987 wurde die sogenannte Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) erstmals wissenschaftlich beschrieben. Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung scheinen Experten zufolge Weichmacher aus Kunststoffen zu spielen, die mit der Nahrung aufgenommen werden. In Tierversuchen ließ sich demnach ein Zusammenhang zwischen der Chemikalie Bisphenol A und der Entwicklung von MIH nachweisen.
Prophylaxe besonders wichtig

Bisphenol A wirkt wie ein menschliches Hormon und steht seit Jahren in der Kritik. Der Stoff kann mit der Nahrung und über die Haut aufgenommen oder eingeatmet werden. In Babyfläschchen ist Bisphenol A seit 2011 EU-weit verboten.
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Als weitere potenzielle Ursachen für MIH kommen Probleme während der Schwangerschaft, Infektionskrankheiten, Antibiotikagaben, Windpocken, Einflüsse durch Dioxine sowie Erkrankungen der oberen Luftwege in Betracht. Die genaue Ursache gilt wissenschaftlich weiterhin als ungeklärt.

Weil es bereits während der Zahnentwicklung zu Veränderungen kommt und die konkreten Ursachen noch nicht geklärt sind, ist eine wirksame Prävention gegen Kreidezähne nicht möglich. Umso wichtiger ist den Experten zufolge die Prophylaxe, weil MIH-Zähne besonders kariesanfällig sind. Nötig seien regelmäßige Untersuchungen beim Zahnarzt und die Behandlung mit Fluoridlack. Auch der Aufbau der Zähne mit verschiedenen Techniken könnte dazu beitragen, auch Kreidezähne ein Leben lang zu erhalten.

Quelle: n-tv.de , hny/AFP
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