HERZLICH WILLKOMMEN IM WELTINFONETZ

Registrieren sie sich jetzt um die Foren

uneingeschränkt im Mitgliederstatus nutzen  zu können

Gäste können Links in den Foren und Themen nur zum lesen öffnen

Unser Forum steht Ihnen KOSTENLOS zur Verfügung

Ich wünsche Ihnen viel Spass und Erfolg beim surfen

BITTE BEACHTEN SIE UNSERE FORENREGELN ZUM IMPRESSUM

im 1. Forum

Ihr Weltbookadmin


Info Gesundheit

THEMENÜBERSICHT :
KRITIKEN - KURIOSES - DIE ERDE LEBT UND BEBT - UMWELT und NATURSCHUTZ - STAMMTISCH - TREFF - Info Gesundheit - Forschung Universum - ENTHÜLLUNGEN - HAUS und GARTEN - HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche - TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser - Witze von A bis Z - Comedy - Kabarett - Luft und Raumfahrt - AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT - FORSCHUNG ERNÄHRUNG - PC-HILFE zur SELBSTHILFE - RATGEBER - TIPPS und TRICKS - JUSTIZ - JUSTIZIRRTÜMER - VERDACHTS- und HAFTUNGSFÄLLE -
Info KINDER UND JUGENDSCHUTZ - FORSCHUNG - TECHNIK - ENERGIE - KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN - ERD und WELTGESCHICHTE - MEINE FREUNDE - DEINE FREUNDE - Die schleichende Gefahr: ELF-Wellen - VERMISST - GESUCHT - FRAUENTREFF - Altrentner werden diskriminiert - ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER - ARMUT IN REICHEN LÄNDERN - Von Politik und Gesellschaft vergessen ? - KULTUR in DEUTSCHLAND und ihre GEGENSÄTZE - SPORTSTAMMTISCH - MEIN BUNDESLAND - MEINE STADT - DEUTSCHLAND - ÖSTERREICH - SCHWEIZ -
VERSTEIGERUNGEN - ZWANGSVERSTEIGERUNGEN -
Info: VERKÄUFE - KAUFGESUCHE - UFO's - BESUCH AUS FREMDEN WELTEN - REALITÄT oder TÄUSCHUNG - MIT WERBUNG ZUM ERFOLG - Info: IMMOBILIENMARKT Häuser - Wohnungen - Grundstücke - Anlageobjekte -
WELTBOOK-NETZWERKER-TREFF - WELTARMUT - ERNÄHRUNGSARMUT - ONLINE - SPIELE -
WOCHENENDGRUNDSTÜCKE - SCHREBERGÄRTEN -

FollowersFollowers: 2
BookmarksBookmarks: 0
Views: 116739

Symptome wie beim Infarkt - Gebrochenes Herz macht krank

Postby Weltbookadmin47 » 15. Feb 2016 11:16

Gebrochenes Herz macht krank.jpg
Gebrochenes Herz macht krank.jpg (30.92 KiB) Viewed 8454 times
http://www.n-tv.de/wissen/Gebrochenes-Herz-macht-krank-article16966886.html
Symptome wie beim Infarkt - Gebrochenes Herz macht krank

Am Valentinstag wird nicht nur geliebt, sondern auch gestritten. Da kann es schnell zu einem gebrochenen Herzen kommen. Diesen Zustand sollte man nicht unterschätzen. Die körperlichen Symptome ähneln einem Herzinfarkt.

Teilen243
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Am Valentinstag verlassen zu werden oder allein zu sein, tut besonders weh. Blumenläden haben Hochsaison, Juweliere hoffen auf gute Geschäfte, rote Herzen prangen überall. Diejenigen, die Single und unglücklich damit sind, leiden jetzt besonders. Was nach Melancholie klingt, kann schnell zum Krankheitsbild werden. Mit dem Broken-Heart-Syndrom befassen sich Kardiologen seit Anfang der 1990er-Jahre. Die sogenannte Stress-Kardiomyopathie kann bei schweren Verlusten, Trennungen und psychischer Belastung auftreten, berichtet Jürgen Pache, Chefarzt der Kardiologie an der Schön Klinik Starnberger See.
Rat und Nothilfe

Bei Suizidgefahr: Notruf 112
Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333; wochentags von 14 bis 20 Uhr)
Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige.
In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein E-Mail-Beratung als Orientierungshilfe an.
Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Die Erkrankung geht mit ähnlichen Symptomen einher wie ein Infarkt: Das Herz krampft, die Brust schmerzt. Allerdings ist die Ursache keine verschlossene Ader, sondern eine stressbedingte Verengung der Herzkranzgefäße und damit eine Funktionsstörung des Herzmuskels. "Betroffen sind Menschen, die plötzlich existenziell in Not sind, etwa weil plötzlich die ganze Lebensgrundlage entzogen ist", sagt Pache. Allerdings kann das Syndrom auch nach körperlicher Belastung oder im Zusammenhang mit sehr starken körperlichen Schmerzen auftreten, die ihrerseits psychischen Stress verursachen. In einem Drittel der Fälle ist keine Ursache feststellbar. In der Regel heilt ein gebrochenes Herz ohne Folgen aus.

Zunächst war das Gebrochene-Herz-Syndrom vor allem bei älteren Frauen festgestellt worden, die ihren Partner verloren hatten. Mediziner in Japan, die das Phänomen als erste beschrieben, nannten es Takotsubo, weil die Form der linken Herzkammer an die gleichnamigen Tintenfischfallen erinnert. Inzwischen wurden in einem internationalen Register 1700 Fälle gesammelt, um das eher seltene Phänomen besser zu verstehen. Psychischer Stress wie Trennung oder Mobbing können auch den Blutdruck nach oben treiben. "Das sind extreme psychische Belastungen, die ganz gewaltige Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben", sagt Pache. Menschen mit Liebeskummer berichten oft von Schmerzen in der Herzgegend, auch wenn sie meist ohne medizinische Hilfe auskommen.
Liebeskummer beeinträchtigt Körper enorm

Verspannungen, Bauchschmerzen, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, eingeschränkte Leistungsfähigkeit und ein geschwächtes Immunsystem - Liebeskummer kann den Körper gewaltig beinträchtigen, wie Iris Hauth, Präsidentin der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, erläutert. Experimente in den USA hätten gezeigt, dass seelischer Schmerz und soziale Zurückweisung im Gehirn ähnliche Regionen aktivieren wie körperlicher Schmerz, sagt Hauth.
Mehr zum Thema

"Blindheit", Stress und Herzklopfen: Was Verliebtsein anrichten kann 14.02.15 "Blindheit", Stress und Herzklopfen Was Verliebtsein anrichten kann
Für Nutzer mit gebrochenem Herzen: Facebook filtert Ex-Partner heraus 20.11.15 Für Nutzer mit gebrochenem Herzen Facebook filtert Ex-Partner heraus
Untersuchung in einem Herzkatheter-Labor. Neue Daten zur Herzgesundheit in Deutschland stellt die Deutsche Herzstiftung vor. Foto: Stefan Sauer 29.09.15 Häufigste Todesursache Mehr Frauen als Männer sterben an Herzleiden
Unterscheidung von Infarkt möglich: Forscher weisen "gebrochenes Herz" nach 19.09.13 Unterscheidung von Infarkt möglich Forscher weisen "gebrochenes Herz" nach

"Es gibt einige wenige Studien, die die seelische Verarbeitung von Liebeskummer mit funktioneller Kernspintomographie darstellen", sagt die Ärztliche Direktorin am Zentrum für Psychiatrie des Alexianer St. Joseph-Krankenhaus in Berlin. Obwohl fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens Trennung, Schmerz und unerfüllte Liebe durchleidet: "Der Liebeskummer an sich ist wissenschaftlich relativ schlecht untersucht." Langzeitfolgen sind schwer nachweisbar.

Bei Konzentrationsmangel, Depression oder gar Selbstmordgedanken sollten Betroffene laut Hauth einen Therapeuten oder Psychiater zu Rate ziehen. Kaum belegbar, aber häufig beobachtet: Gerade am Valentinstag gibt es - wie zu Weihnachten - Experten zufolge besonders oft Knatsch und Beziehungskrisen. "An Tagen, an denen hohe Erwartungen bestehen an die Einfühlung und das Aufeinandereingehen, kommt es natürlich leichter zur Differenz - gerade wenn die Beziehung schon vorher problematisch war", sagt Hauth.
Bilderserie
Blumen, Romantik, Liebe: Die Legende um den Valentinstag Blumen, Romantik, Liebe: Die Legende um den Valentinstag Blumen, Romantik, Liebe: Die Legende um den Valentinstag Blumen, Romantik, Liebe Die Legende um den Valentinstag

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Nach Schädigung des Rückenmarks - Schrittmacher macht Bewegungen möglich

Postby Weltbookadmin47 » 16. Feb 2016 18:56

Schrittmacher macht Bewegungen möglich.jpg
Schrittmacher macht Bewegungen möglich.jpg (56.44 KiB) Viewed 8444 times

http://www.n-tv.de/wissen/Schrittmacher ... 07351.html
Dienstag, 16. Februar 2016
Nach Schädigung des Rückenmarks - Schrittmacher macht Bewegungen möglich

Über das Rückenmark werden Signale in den gesamten Körper gesendet. Ist es durchtrennt, dann kommen unterhalb des Defekts keinerlei Befehle mehr an. Doch ein Implantat könnte helfen.

Teilen64
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Ist das Rückenmark verletzt, ist auch die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper gestört oder sogar ganz unterbrochen. Funktionsstörungen und lebenslange Lähmungen sind die Folgen. Die Therapiemöglichkeiten sind in diesen Fällen bisher nur sehr eingeschränkt. Aus diesem Grund haben sich Forscher der Charité -Universitätsmedizin Berlin und der ETH Lausanne genau angeschaut, welche Signale über das Rückenmark in den Körper geschickt werden.

Auf dieser Grundlage entwickelten sie ein Implantat, das die alternierenden Impulse des Körpers durch elektrische Impulse ersetzt. Mit dem neuen Gerät konnten die Forscher im Tierversuch gezielt bestimmte Abschnitte des Rückenmarks reaktivieren und sogar Bewegungsabläufe nach einer Schädigung des Rückenmarks wieder herstellen. "Unser Ziel ist es, den Rückenmarkbereich unterhalb einer Verletzung durch elektrische Impulse zu reaktivieren. Das Potenzial, eigenständig Bewegungen zu generieren, wollen wir dabei steigern, indem wir den natürlichen Abläufen möglichst nahe kommen", erklärt Dr. Nikolaus Wenger, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik und Hochschulambulanz für Neurologie der Charité und des Berlin Institute of Health.
Auch für Schlaganfallpatienten
Mehr zum Thema

Wenn auf dem Rumpf ein anderer Kopf sitzt: Wer ist dann Spender, wer Empfänger? 11.05.15 Irre oder medizinisches Novum? Neurochirurg will Kopf transplantieren
Erstmals Rückenmark geflickt: Querschnittsgelähmter kann wieder gehen 21.10.14 Erstmals Rückenmark geflickt Querschnittsgelähmter kann wieder gehen
Eine Therapie mit elektrischen Impulsen direkt in der Wirbelsäule hat einem Querschnittsgelähmtem wieder auf die Beine geholfen. 09.04.14 Großer Fortschritt bei Therapie Querschnittsgelähmte können Knie beugen

Im Tierversuch konnten die Forscher beweisen, dass es während der Bewegung der Beine zu einer wellenförmigen Aktivität von Rückenmarkbereichen kommt. Durch die Impulse der Schrittmacher können auch im menschlichen Rückenmark Bewegungsabläufe angeregt werden. Mit den dauerhaften Geräten soll es in Zukunft möglich sein, den richtigen Rückenmarksbereich zum richtigen Zeitpunkt zu aktivieren und somit Kraft und Balance während des Gehens zu verbessern.

Bis es so weit ist, müssen die Schrittmacher fürs Rückenmark in klinischen Anwendungen getestet werden und sich bewähren. Die Stimulationstechnologie könnte allerdings nicht nur querschnittgelähmten Patienten helfen, sondern auch zur Therapie von Schlaganfallpatienten zum Einsatz kommen.
Bilderserie
Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale So funktioniert das menschliche Gehirn

Quelle: n-tv.de , jaz
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Neue Erkenntnisse aus Brasilien - Forscher stoßen auf Zika-Virus in Babyhi

Postby Weltbookadmin47 » 16. Feb 2016 19:18

Neue Erkenntnisse aus Brasilien.jpg
Neue Erkenntnisse aus Brasilien.jpg (36.13 KiB) Viewed 8431 times

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-stos ... 06461.html
Dienstag, 16. Februar 2016
Neue Erkenntnisse aus Brasilien - Forscher stoßen auf Zika-Virus in Babyhirnen

Brasilianischen Forschern gelingt es, das Zika-Virus im Hirngewebe von Neugeborenen nachzuweisen. Der Virus steht im Verdacht, bei einer Infektion von Schwangeren eine Schädelfehlbildung beim Kind auszulösen. Ein Zusammenhang wird damit immer wahrscheinlicher.

Teilen109
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Brasilianische Forscher haben das Zika-Virus in Gehirnen von Neugeborenen lokalisiert und damit ein weiteres Element zum Zusammenhang zwischen dem Erreger und einer gefährlichen Fehlbildung des Kopfes erbracht. Die Ärztin Lucia Noronha von der Brasilianischen Gesellschaft für Pathologie sagte, das Virus sei im Hirngewebe nachgewiesen worden. Es sei aber noch nicht klar, wie der Erreger wirke.
Mehr zum Thema

20 Fälle in Deutschland: Zika-Virus erreicht Russland 15.02.16 20 Fälle in Deutschland Zika-Virus erreicht Russland
Militär muss ran: Brasilien startet Großangriff auf Zika-Mücke 13.02.16 Militär muss ran Brasilien startet Großangriff auf Zika-Mücke
Stand bisher im Fokus: Aedes aegypti, die Gelbfiebermücke. Nun versuchen Forscher herauszufinden, ob das Zika-Virus auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden kann. 08.02.16 Mücken und andere Infektionsquellen Zika-Virus durch Speichel übertragbar?
Mit Insektenvernichtungsmitteln ausgerüstet ziehen die Menschen in Honduras durch die Straßen. 07.02.16 Kampf gegen Zika-Virus 200.000 Menschen desinfizieren Honduras
Gefahr im Urlaubsparadies: Mücken verbreiten Viren um die Welt 06.02.16 Gefahr im Urlaubsparadies Mücken verbreiten Viren um die Welt

Das Zika-Virus verursache Schäden im Gehirn, und das bestätige die Annahme eines Zusammenhangs zur Mikrozephalie, bei der der Kopf eine vergleichsweise geringe Größe aufweist. Noronha sagte, ihr Team an der Universität PUC Parana habe Gewebeproben von der Stiftung Oswaldo Cruz erhalten. Es seien dieselben Proben, die Wissenschaftler der US-Gesundheitsbehörde CDC bekommen hätten. Diese kamen laut Noronha "zum selben Ergebnis: die Präsenz von Zika im Fötushirn".

Brasilien ist mit geschätzten 1,5 Millionen Fällen das von der Zika-Epidemie am stärksten betroffene Land. Das von der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) übertragene Virus grassiert derzeit in Süd- und Mittelamerika. Nach Angaben der brasilianischen Behörden sind seit Oktober mehr als 4000 Babys mit Verdacht auf Mikrozephalie auf die Welt gekommen, 462 Fälle sind bislang bestätigt.

Der Kopf dieser Kinder ist deutlich zu klein und die Gefahr groß, dass sie geistig behindert sind oder unter neurologischen Schäden leiden werden.
Bilderserie
Ein entwickelter Plan ruht auf drei Säulen: Bekämpfung von Mücken, Gesundheitsfürsorge für Patienten sowie Schulungen und medizinische Forschung. Inzwischen ist der Erreger nicht nur in Brasilien aufgetreten. In bereits mehr als 20 Ländern Lateinamerikas ist er schon aufgetaucht. "Seit 30 Jahren gibt es diese Moskitos im Land und wir haben es nicht geschafft, sie zu eliminieren", erklärt der brasilianische Gesundheitsminister Castro den Einsatz. Vier Millionen Infektionen möglich Zika-Virus verbreitet sich rasant

Quelle: n-tv.de , jki/AFP
Themen
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Implantate aus lebendem Gewebe - Ein Ohr, das aus dem Drucker kommt

Postby Weltbookadmin47 » 17. Feb 2016 19:48

Implantate aus lebendem Gewebe.jpg
Implantate aus lebendem Gewebe.jpg (25.09 KiB) Viewed 8422 times

http://www.n-tv.de/wissen/Ein-Ohr-das-a ... 11781.html
Mittwoch, 17. Februar 2016
Implantate aus lebendem Gewebe - Ein Ohr, das aus dem Drucker kommt

In das sogenannte Bioprinting werden große Hoffnungen gesetzt. Forschern ist es nun gelungen, mit Hilfe des 3D-Druckers Körperteile und Gewebestücke herzustellen, die die bisherige Marke von 200 Mikrometern Gewebedicke überschreiten.

Teilen20
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Ohrknorpel und Kieferknochen: Auch größere Teile lebenden Gewebes lassen sich inzwischen mit einem 3D-Drucker nachbilden. In Ratten oder Mäuse eingebracht wachsen solche Implantate an und Blutgefäße bilden sich, wie US-Forscher im Fachmagazin "Nature Biotechnology" berichten. Bereits seit zehn Jahren tüftelt das Team um Anthony Atala vom Wake Forest Institute for Regenerative Medicine in Winston-Salem (North Carolina) daran, Knochen-, Knorpel- und Muskelgewebe in verschiedenen Formen nachzubilden. Eine Anwendung in der Humanmedizin stehe aber noch in weiter Ferne, betonen die Forscher.

"Dieser neue Gewebe- und Organdrucker ist ein wichtiger Fortschritt in unserem Bestreben, Ersatzgewebe für Patienten zu produzieren", wird Atala in einer Mitteilung seines Instituts zitiert. Sein Team habe einen Weg gefunden, mächtige Gewebeschichten erfolgreich zu implantieren. Bisher scheiterten die meisten Versuche daran, dass bei einer Gewebedicke von mehr als 200 Mikrometern (Tausendstel Millimetern) die einzelnen Zellen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden können. Für diesen Zweck entwickelten die Forscher Mikrokanäle.
Gerüst wird vollständig abgebaut

Atala und Kollegen verwendeten für das Gerüst ihres Gewebes den Kunststoff Polycaprolacton (PCL), der vollständig biologisch abbaubar ist. Allerdings dauert dieser Abbau bis zu zwei Jahre, so dass das PCL das Ersatzgewebe lange stützen kann. In das PCL-Gerüst sind Lagen mit Hydrogel, die lebende Zellen enthalten, sowie die Mikrokanäle eingebaut. Das Hydrogel besteht aus Gelatine, dem Protein Fibrinogen, Hyaluronsäure und Glyzerin in Glukose gemixt. Für die verschiedenen Gewebearten passten die Wissenschaftler die genaue Mischung jeweils an.

Nach den Daten einer Computertomografie (CT) entwarfen die Forscher ein Knochenstück, das den fehlenden Teil eines Kieferknochens passgenau ersetzen kann. Aus den CT-Daten wurden mit Hilfe der Ingenieurssoftware CAD die Steuerdaten für den 3D-Drucker. In einer Nährlösung vermehrten sich die gedruckten Zellen und bildeten schließlich festen Knochen.
Im Tierversuch erfolgreich eingesetzt

Ein gedrucktes Stück Schädelknochen konnte den Forschern zufolge erfolgreich in Ratten verpflanzt werden. Vom angrenzenden Gewebe aus bildeten sich Blutgefäße in das Ersatzgewebe hinein. Ebenso wurde Knorpelgewebe in der Form und Größe eines menschlichen Babyohrs auf den Rücken von Mäusen implantiert und behielt dort seine Form. Bei eingepflanzten Muskelstücken wurde das künstliche Gewebe nicht nur mit Blutgefäßen, sondern auch mit Nervenverbindungen versorgt. Dies ist notwendig, damit der neue Muskel am Ende voll funktionsfähig ist.

Obwohl die Gruppe um Atala teilweise schon mit menschlichen Zellen gearbeitet hat, sieht sie vor einer Anwendung in der Humanmedizin noch großen Forschungsbedarf. So hat sie die Antwort des Immunsystems des Empfängers bisher nicht in ihre Forschung einbezogen. Das Team strebt nun die Herstellung komplexerer Gewebe und ganzer Organe an.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Aluminium ist schlecht für die Spermien – tragen Grippeimpfungen zur Zeugt

Postby Weltbookadmin47 » 19. Feb 2016 10:47

Aluminium ist schlecht für die Spermien.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... maenn.html

19.02.2016


Artikel senden | Drucken |
Aluminium ist schlecht für die Spermien – tragen Grippeimpfungen zur Zeugungsunfähigkeit von Männern bei ?
Ethan A. Huff

Aluminium erweist sich immer mehr als ein Faktor, der wesentlich dazu beiträgt, dass Männer unfruchtbar werden. Jüngste Forschungsergebnisse wecken arge Zweifel an der Sicherheit von Impfungen gegen Kinderkrankheiten und gegen Grippe, denn die Impfungen enthalten sehr viel von diesem giftigen Metall. Wissenschaftler aus Großbritannien und Frankreich stellten bei Männern nun einen direkten Zusammenhang zwischen den Aluminiumwerten im Körper und der Quantität und Qualität der Spermien fest.



Die bahnbrechende Studie wurde im Fachmagazin Reproductive Toxicology veröffentlicht. Die Forscher untersuchten Spermienproben von 62 Patienten. Im Einklang mit den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde in den Proben mithilfe einer Atomabsorptionsspektrometrie die Aluminiumkonzentration gemessen, anschließend erfolgte eine zytologische Analyse, bei der mit Lumogallion gearbeitet wurde, einem Fluorit, das mit Aluminium reagiert.



Zu Beginn der Studie hatten die Wissenschaftler die These aufgestellt, dass Umweltgifte wie eben Aluminium dafür verantwortlich sein könnten, dass in vielen Industrienationen seit 60 Jahren die männliche Zeugungsfähigkeit immer schlechter wird. Das Team konzentrierte sich auf Aluminium als Hauptverdächtigen und versuchte, eine mögliche Verbindung zwischen diesem allgegenwärtigen Metall und der Spermienqualität entweder zu bestätigen oder zu widerlegen.



Der Verdacht der Wissenschaftler bestätigte sich: Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Aluminium – das sich sogar in einzelnen Samenzellen ablagern kann – und einer beeinträchtigten männlichen Zeugungsunfähigkeit. Bei Teilnehmern mit Oligospermie (einer geringen Spermienzahl) ließen sich höhere Konzentrationen an Aluminium im Körper feststellen, während diejenigen Männer mit weniger Aluminium im Körper eine höhere Konzentration an gesunden Spermien vorwiesen.



Der mittlere Aluminiumwert bei den 62 Spendern war mit einem Wert von 339 Teilen pro Milliarde (ppb) eher hoch. Bei einigen Männern lag der Wert mit über 500 ppb aber außergewöhnlich hoch. Gleichzeitig wiesen ihre Samenproben die schlechteste Qualität und Quantität auf, was ein außergewöhnliches umgekehrtes Verhältnis zwischen den beiden zeigt.



»In den vergangenen Jahrzehnten gab es in den Industrienationen einen deutlichen Rückgang der männlichen Fertilität, inklusive der Spermienzahl. Frühere Forschungsarbeiten hatten dies mit Umweltfaktoren wie endokrinen Disruptoren in Verbindung gebracht«, sagte Professor Christopher Exley von der britischen Universität Keele. Exley ist Hauptautor der Studie und ein führender Experte, was die Folgen menschlichen Kontakts mit Aluminium angeht.



»Im selben Zeitraum ist der Kontakt des Menschen [zum Aluminium] deutlich angestiegen. Unsere Beobachtung, dass [Aluminium] die Spermien des Mannes deutlich verunreinigt, muss [Aluminium] als möglichen Verursacher dieser Fertilitätsveränderungen erscheinen lassen.«



Achtung, Eltern: Impfungen gegen Kinderkrankheiten und gegen Grippe enthalten allesamt Aluminium als Adjuvans



Die Ergebnisse der Studie dürften bei Eltern für reichlich Besorgnis sorgen, denn zahlreiche Impfungen gegen Kinderkrankheiten enthalten sehr viel Aluminium. Nach Angaben des National Network for Immunization Information enthalten die folgenden Impfstoffe Aluminiumadjuvantien wie Aluminiumhydroxid, Aluminiumphosphat und Aluminiumkaliumsulfat (auch Alaun genannt):

- DTP-Impfstoff (Diphtherie – Tetanus – Pertussis)

- DtaP-Impfstoff (Diphterie – Tetanus – azelluläre Pertussis)

- einige, aber nicht alle konjugierten Hib-Impfstoffe (Haemophilus influenzae B)

- konjugierter Pneumokokken-Impfstoff

- Hepatitis-A-Impfstoff

- Impfstoff gegen Humane Papillomviren (Gardasil, Cervarix)

- Milzbrand-Impfstoff

- Tollwut-Impfstoff

Wie das forensische Nahrungsmittellabor von NaturalNews feststellte, enthalten auch Grippeimpfungen, die vom Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) hergestellt werden, Aluminiumadjuvantien. Testreihen mit dem Impfstoff FluLaval ergaben teilweise Aluminiumkonzentrationen von etwa 0,4 Teilen pro Million (ppm), also deutlich mehr als das, was bei der Spermienstudie gemessen wurde.



2012 wurde im Nigerian Quarterly Journal of Hospital Medicine eine Studie veröffentlicht, die ähnliche Schäden nach dem Verzehr von Aluminium feststellte. Es wird gerne behauptet, dass der Körper Aluminium leicht wieder ausscheidet, stattdessen stellten die Wissenschaftler fest, dass sich das Metall in der Leber und den Hoden sammelte und zu chronischen Fortpflanzungsschäden führte.



Copyright © 2016 Natural News

Bildnachweis dencg / Shutterstock

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Atemnot und Augenschäden - Pfefferspray kann lebensbedrohlich sein

Postby Weltbookadmin47 » 19. Feb 2016 20:17

Atemnot und Augenschäden.jpg
Atemnot und Augenschäden.jpg (33.08 KiB) Viewed 8396 times

http://www.n-tv.de/wissen/Pfefferspray- ... 34186.html
Freitag, 19. Februar 2016
Atemnot und Augenschäden - Pfefferspray kann lebensbedrohlich sein

Ursprünglich sind sogenannte Pfeffersprays zur Abwehr von Tieren gedacht. Doch seit Jahren vermitteln sie in Handtaschen und Rucksäcken ein Gefühl der Sicherheit. Dass der Inhalt in den kleinen Dosen sogar zum Tod führen kann, wissen die wenigsten.

Teilen188
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Pfeffersprays sind seit den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln zum echten Verkaufsschlager geworden. Dabei ist der Inhalt in den kleinen Dosen alles andere als harmlos. Jeder der entscheidet, sich ein solches Selbstschutz-Spray zuzulegen, sollte sich über dessen Wirkungen im Klaren sein.
Egal welcher Körperteil mit Pfefferspray in Kontakt gekommen ist, es sollte schnellstmöglich mit Wasser abgespült werden.
Egal welcher Körperteil mit Pfefferspray in Kontakt gekommen ist, es sollte schnellstmöglich mit Wasser abgespült werden.
(Foto: picture alliance / dpa)

"Im schlimmsten Fall kann das Einatmen von Pfefferspray einen Asthmaanfall auslösen und das kann tatsächlich lebensbedrohlich werden", erklärt Dr. Hans-Jörg Busch, Ärztlicher Leiter Medizin des Universitäts-Notfallzentrum am Universitätsklinikum Freiburg im Gespräch mit n-tv.de. Asthmatiker mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis sollten möglichst auf andere Selbstverteidigungsmittel zurückgreifen, denn der flüssige Inhalt eines Pfeffersprays verteilt sich in der Luft und kann unter ungünstigen Umständen auch vom Angegriffenen, der es benutzt, eingeatmet werden – mit fatalen Wirkungen.
Pfefferspray mit Chilischärfe

Eigentlich müsste das Pfefferspray Chilispray heißen, denn der Inhaltsstoff wird aus der Chilischote gewonnen. Das sogenannte Oleoresin Capsicum (OC) wirkt innerhalb von wenigen Sekunden auf drei verschiedene Arten: Es lässt die Schleimhäute anschwellen, was dazu führt, dass sich die Augenlider für zehn bis fünfzehn Minuten schließen. Wird es eingeatmet, dann kommt es zu Hustenreizen, manchmal auch zu atemnotähnlichen Zuständen. Bei direktem Hautkontakt entstehen Juckreiz, brennende Stellen und Quaddeln, die bis zu 48 Stunden spürbar sein können.

"Um die Reizungen durch Pfefferspray zu neutralisieren und die teils starken Schmerzen zu lindern, ist es wichtig, so schnell wie möglich mit der Reinigung der betroffenen Stellen zu beginnen", erklärt Busch. Am besten ist fließendes Wasser dafür geeignet. Auch die Augen sollten mit viel klarem Wasser gespült werden, da die Substanz die Augenhornhaut und die Augenbindehaut angreift. Das kann nicht nur zu wochenlangen Entzündungen, sondern auch langfristigen Problemen wie der Verätzung der Hornhaut führen.
Mehr zum Thema

Aus Notwehr wird Körperverletzung: Wer darf sich mit Pfefferspray verteidigen? 08.02.16 Aus Notwehr wird Körperverletzung Wer darf sich mit Pfefferspray verteidigen?
21.000 neue Waffenscheine: Deutsche rüsten auf 09.02.16 21.000 neue Waffenscheine Deutsche rüsten auf
Der Bauernhof-Effekt hilft: Asthma-Gene lassen sich ausschalten 27.11.15 Der Bauernhof-Effekt hilft Asthma-Gene lassen sich ausschalten

Der Mediziner rät Menschen, die mit Pfefferspray in Kontakt gekommen sind, auf keinen Fall an den betroffenen Stellen zu reiben oder zu kratzen, denn das führe zu weiteren Reizungen und sogar zu Entzündungen. Schwer betroffene Personen so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen, um lebensbedrohliche Zustände wie Atemnot oder langfristige Schädigungen beispielsweise an den Augen vorzubeugen.
Drogen und Psychopharmaka

Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Pfefferspray in Kombination mit Drogen oder Psychopharmaka eine tödliche Wirkung haben kann. Die Ergebnisse des Suchtmediziners John Mendelson vom California Pacific Medical Center in San Francisco bestärken diese Annahmen. Er gab einer Gruppe von Mäusen Kokain. Eine andere Gruppe bekam zusätzlich zum Kokain Capsaicin verabreicht. Das Ergebnis: In der Mäuse-Gruppe mit dem Chili-Kokain-Gemsich starben wesentlich mehr Tiere als in der Koks-Gruppe.

Quelle: n-tv.de , jaz
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Die Darmflora muss mitwachsen - Bakterien helfen bei Mangelernährung

Postby Weltbookadmin47 » 21. Feb 2016 10:52

Bakterien helfen bei Mangelernährung.jpg
Bakterien helfen bei Mangelernährung.jpg (53.58 KiB) Viewed 8387 times

http://www.n-tv.de/wissen/Bakterien-hel ... 36141.html
Samstag, 20. Februar 2016
Die Darmflora muss mitwachsen - Bakterien helfen bei Mangelernährung

Unterernährung ist weltweit ein großes Problem. Aus diesem Grund haben Forscher die Darmflora von unterernährten Kindern genau untersucht und darin echte Defizite festgestellt. Die sogenannte Stuhl-Transplantation könnte helfen.

Teilen129
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Die gravierenden Folgen von Unterernährung bei Kindern gehen vermutlich auch auf eine unreife, nicht altersgerecht entwickelte Bakteriengemeinschaft im Darm zurück. Eine internationale Studie zeigt, dass untergewichtige und zu kleine Kinder andere Bakterienarten im Darm tragen als normal entwickelte Gleichaltrige. Das Verabreichen bestimmter Bakterienarten konnte bei Mäusen die Folgen von Mangelernährung wie eingeschränktes Wachstum oder geringes Gewicht verhindern, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt "Science".

Mangelernährung ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine der führenden Ursachen für Kindersterblichkeit weltweit. Sie verhindere zudem eine gesunde Entwicklung, mache anfälliger für Krankheiten und könne letztlich die Produktivität eines ganzen Landes einschränken. 2011 waren etwa 165 Millionen Kinder in Bezug auf das Körperwachstum nicht altersgerecht entwickelt, so die WHO.

Die Forscher um Laura Blanton von der Washington University in St. Louis (US-Staat Missouri) betonen in der aktuellen Studie, dass noch unklar sei, auf welchem Weg eine unzureichende Ernährung die schwerwiegenden Folgen hervorruft. Neben eingeschränktem Wachstum gehörten dazu auch Stoffwechselstörungen und geistige Beeinträchtigungen.
Mikrobiom wächst nicht mit

Um zu prüfen, ob das Mikrobiom des Darms – also die Gemeinschaft der dort lebenden Bakterien – damit zu tun hat, untersuchten die Forscher zunächst Stuhlproben von gesunden Kindern aus Malawi. Sie identifizierten die Bakterienarten darin und erstellten darauf basierend ein Modell, aus dem sich ablesen lässt, welche Arten von Bakterien in welchem Alter zu einem gesunden Mikrobiom gehören. Anschließend zeigten sie an einer Gruppe von Kleinkindern aus Malawi, dass das Mikrobiom unterernährter Kinder unterentwickelt zu sein scheint. Es ähnelte eher dem jüngerer Kinder.

Als nächstes nahmen die Forscher Stuhlproben von 19 gesunden und unterernährten Kindern im Alter von 6 und 18 Monaten. Sie übertrugen die Proben auf zwei Gruppen von fünf Wochen alten Mäusen, die bis dahin keimfrei aufgewachsen waren. Die Mäuse bekamen eine Diät, die auch für viele Kinder in Malawi typisch und unzureichend für eine gesunde Entwicklung ist. Nach vier bis fünf Wochen zeigte sich ein deutlicher Unterschied: Mäuse, die Darmbakterien der unterernährten Kinder bekommen hatten, legten deutlich weniger an Gewicht und Magermasse zu als Mäuse, die die Bakterien der gesunden Kinder erhalten hatten. Auch ihr Stoffwechsel und ihre Knochenstruktur waren krankhaft verändert.
Zwei Bakterienarten lösen Wachstumsbremse

Brachten die Forscher einige Tage nach einer solchen Stuhl-Transplantion Mäuse beider Gruppen zusammen, traten diese Unterschiede nicht auf. Da die Nager Kot fressen, hatten sie anscheinend die förderlichen Bakterien untereinander ausgetauscht. In weiteren Versuchen zeigten die Wissenschaftler, dass allein zwei Bakterienarten – Ruminococcus gnavus und Clostridium symbiosum – die Wachstumsbremse lösen können.

"Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Entwicklung des Mikrobioms bei gesunden Kindern so optimiert ist, dass die unterschiedlichen Wachstumsbedürfnisse in verschiedenen Altersstufen befriedigt werden", schreiben die Forscher. Weitere Untersuchungen müssten klären, ob sich bei unterernährten Kindern therapeutisch ein altersgerechtes Mikrobiom aufbauen lasse und dies die Folgen von Unterernährung aufhalten könne.
Auch spezieller Zucker hilft

In einer zweiten Studie beschreiben Forscher, ebenfalls unter maßgeblicher Beteiligung des Teams der Washington University, ähnliche Experimente. Darin untersuchen sie den Einfluss von bestimmten Zuckern in der Muttermilch auf das Mikrobiom von Mäusen und Ferkeln. Sie fanden zunächst, dass die Milch von Müttern gesunder Babys deutlich mehr Sialinsäure-haltige Zucker enthält als die von Müttern unterernährter Babys. Verabreichten sie Mäusen oder Ferkeln mit einem Darmmikrobiom unterernährter Kinder diese speziellen Zucker, wuchsen die Tiere besser. Sie legten an Magermasse zu, und der Stoffwechsel in Leber, Muskeln und Gehirn normalisierte sich, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt "Cell".
Mehr zum Thema

Ärzte fangen Scheiden-Keime auf: Kaiserschnitte sind für Kinder zu steril 05.02.16 Ärzte fangen Scheiden-Keime auf Kaiserschnitte sind für Kinder zu steril
Ursache für Zivilisationskrankheiten: Verkümmerte Darmflora wird weitergegeben 14.01.16 Ursache für Zivilisationskrankheiten Verkümmerte Darmflora wird weitergegeben
Escherichia coli sendet Signale: Darmbakterien könnten satt machen 24.11.15 Escherichia coli sendet Signale Darmbakterien könnten satt machen
50 Millionen von Hunger bedroht: El Niño schickt die Extreme nach Afrika 11.02.16 50 Millionen von Hunger bedroht El Niño schickt die Extreme nach Afrika

Anschließend identifizierten sie jene Bakterien, die für diese Effekte zuständig sind. Sie stießen dabei auf ein regelrechtes Nahrungsnetz im Darm: Einige Bakterienarten verdauten die Sialinsäure-haltigen Zucker, während andere von den dabei anfallenden Stoffwechselprodukten lebten. "Dieses Vermögen, genau zu analysieren, wie die Nahrung unter den Mitgliedern der mikrobiellen Gemeinschaft aufgeteilt wird und wie die metabolische Leistung dieser Gemeinschaft die menschliche Biologie beeinflussen kann, ist Teil unseres laufenden Forschungsprogramms", sagt Studienleiter Jeffrey Gordon in einer Mitteilung seiner Universität. Denkbar sei es, eines Tages Säuglingsnahrung oder therapeutische Lebensmittel zur Behandlung von Unterernährung mit Sialinsäure-haltigen Zuckern zu optimieren.

Wie essenziell Darmbakterien die Gesundheit beeinflussen, haben in der Vergangenheit etliche Studien gezeigt. Kürzlich berichteten etwa US-Forscher im Fachblatt "Nature", dass die für westliche Gesellschaften typische ballaststoffarme Ernährung die Bakteriengemeinschaft im Darm auf lange Sicht beeinträchtigt. An Mäusen zeigten sie, dass die Vielfalt und Zahl der Darmbakterien bei ballaststoffarmer Ernährung von Generation zu Generation abnimmt. Viele Experten nehmen an, dass Krankheiten westlicher Kulturen, wie Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, mit einem gestörten Darmmikrobiom zusammenhängen.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Mit molekularem Skalpell - Menschliche Zellen von HI-Virus befreit

Postby Weltbookadmin47 » 23. Feb 2016 10:52

Menschliche Zellen von HI-Virus befreit.jpg
Menschliche Zellen von HI-Virus befreit.jpg (23.8 KiB) Viewed 8377 times

http://www.n-tv.de/wissen/Menschliche-Z ... 57376.html
Dienstag, 23. Februar 2016
Mit molekularem Skalpell - Menschliche Zellen von HI-Virus befreit

Es ist eine medizinische Sensation, die Hoffnung macht: Deutschen Forschern ist es erstmals gelungen, HI-Viren aus menschlichen Zellen zu entfernen. Damit könnte der Grundstein für eine Heilung von HIV gelegt worden sein.

Teilen43
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Auch wenn man sie mittlerweile relativ gut unter Kontrolle halten kann, bleibt eine HIV-Infektion ein Leben lang bestehen. Das könnte nun anders werden. Wissenschaftler haben ein Designer-Enzym entwickelt, das das HIV-Genom aus der menschlichen Zelle herausschneiden und die DNA-Enden wieder zusammenfügen kann. Mit dem völlig neuen Verfahren gehen die Forscher direkt an die Wurzel des Übels. Diese sogenannte Rekombinase (siehe Infobox), die natürlicherweise im Körper vorkommt, wurde so verändert, dass sie HI-Viren aufspürt und entfernt. Sie wird als Brec1 bezeichnet.
Rekombinasen

Rekombinasen sind Enzyme, die eine genetische Rekombination katalysieren, also unterstützen. Dabei kommt es zu einer Spaltung und Neuverknüpfung von DNA-Abschnitten. Das wiederum führt zur genetischen Diversität und die Reparatur mutierter DNA wird ermöglicht.

Dem Team von Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, den neuen Heilungsansatz mit Brec1 erfolgreich an menschlichen Zellen zu demonstrieren. Dabei wurden keinerlei Nebenwirkungen beobachtet. Zudem erkennt Brec1 mehr als 90 Prozent der bekannten HIV-Varianten und entfernt sie vollständig. Käme Brec1 zum Einsatz, dann wären von den weltweit 37 Millionen HIV-Infizierten mindestens 28 Millionen der Viren Brec1 gegenüber anfällig, schätzen die Wissenschaftler.

"Das Generieren von molekularen Skalpellen, wie der Brec1 Rekombinase, wird die Medizin verändern. Von dieser Entwicklung werden nicht nur HIV Patienten, sondern auch viele andere Patienten mit genetisch-bedingten Erkrankungen profitieren. Wir stehen kurz davor, das Zeitalter der Genom-Chirurgie einzuläuten", prognostiziert Prof. Frank Buchholz, Leiter der Studie an der Technischen Universität Dresden.
Investoren gesucht
Mehr zum Thema

Mutationen folgen einem Muster: Auch das HI-Virus hat Schwachstellen 15.12.15 Mutationen folgen einem Muster Auch das HI-Virus hat Schwachstellen
In Deutschland haben sich 2014 rund 3200 Menschen mit dem HI-Virus infiziert. 26.11.15 Trauriger Rekord in Europa Zahl der HIV-Infektionen so hoch wie nie
Drei-Monats-Frist passé: HIV schon nach sechs Wochen nachweisbar 22.08.15 Drei-Monats-Frist passé HIV schon nach sechs Wochen nachweisbar
Seit seiner Entdeckung in den 80er Jahren forderte der HI-Virus über 36 Millionen Menschenleben. 11.04.15 Virenlast bei Probanden gesunken HIV-Immuntherapie erfolgreich getestet

Doch bis es soweit ist, vergehen sicher noch Jahre. Die Forscher planen, eine erste Studie mit HIV-Patienten, bei der die Wirkunge von Brec1 getestet werden soll. Doch bis dahin gibt es noch einige Hürden zu überwinden. Auch wenn die Studie bereits genehmigt worden ist, fehlt es noch an finanziellen Mitteln, denn die Kosten für die Pilotstudie mit zehn Patienten werden auf rund 15 Millionen Euro geschätzt. Einen großen Teil davon, rund vier bis fünf Millionen, verschluckt die Herstellung einer sogenannten Genfähre, die Brec1 an seinen Bestimmungsort bringen soll. Diese muss nämlich von einem spezialisiertem Labor entwickelt werden.

An der Entwicklung der Brec1-Rekombinase war neben der Medizinischen Systembiologie der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden wesentlich das Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (Prof. Joachim Hauber) beteiligt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Natur Biotechnology".

Quelle: n-tv.de , jaz
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Sind Chia-Samen eine Wunderwaffe beim Abnehmen ?

Postby Weltbookadmin47 » 27. Feb 2016 11:28

Sind Chia-Samen eine Wunderwaffe beim Abnehmen.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... hmen-.html

27.02.2016


Artikel senden | Drucken |
Sind Chia-Samen eine Wunderwaffe beim Abnehmen ?
Jennifer Lea Reynolds

Dass Chia-Samen ein fantastisches Superfood sind, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Seit Jahren mischen sich mehr und mehr Menschen die Samen ins Essen, geben sie in Smoothies, in den Joghurt, zu Haferflocken oder Obst. Chia enthält dreimal so viel Eisen wie Spinat und doppelt so viel Protein wie andere Samen oder Getreide. Wen überrascht es da noch, dass Chia in der Sprache der Maya so viel wie »Stärke« bedeutet?!



Chia (Salvia Hispanica), das zur Familie der Salbei gehört, versorgt den Körper darüber hinaus mit reichlich Antioxidantien, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie jeder Menge Kalium. Aus all diesen Gründen gelten Chia-Samen als unglaublich gute Energiequelle.



Und wem das noch nicht reicht – Chia ist auch hervorragend für alle geeignet, die abnehmen wollen. Wenn Sie diese Wundersamen noch nicht zu Hause haben, sollten Sie wirklich losgehen und sich welche besorgen. Tatsächlich werden Chia-Samen auch als »Traum aller Diättreibenden« bezeichnet, weil man dank ihnen praktisch zusehen kann, wie die Pfunde schmelzen.

Warum Chia-Samen perfekt zum Abnehmen sind


Wie bereits erwähnt, enthalten Chia-Samen jede Menge Nährstoffe. Wer also hungert, kann gewiss sein, dass es dem Körper nicht an wichtigen Mineralien und essentiellen Fettsäuren fehlt, während man abnimmt. Während sich der Körper an kleinere Portionen und eine gesündere Ernährung gewöhnt, helfen Chia-Samen, dass es gar nicht erst zu Ernährungsdefiziten kommt.



Chia-Samen sind hydrophil. Das heißt, sie saugen Flüssigkeit in sich auf wie ein Schwamm. Das führt dazu, dass sie Nahrung Masse geben. Die kleinen Samen können bis zum Zwölffachen ihres Gewichts an Wasser aufnehmen, und das in weniger als zehn Minuten. »Ist ja toll, aber was hat das mit Abnehmen zu tun?«, höre ich Sie fragen. Die Antwort lautet: Jede Menge!



Wer schon einmal versucht hat, überflüssige Pfunde loszuwerden, weiß, dass die Hungergefühle, die mit der Ernährungsumstellung einhergehen, kein Spaß sind. Und hier kommen die Chia-Samen ins Spiel! Weil sie die Masse von Nahrung so unglaublich vermehren, fühlt sich ein Mensch satt, obwohl er weniger gegessen hat.



Wenn Sie Chia-Samen zu einer normalen Mahlzeit hinzugeben, nehmen Sie nur noch ungefähr halb so viele Kalorien zu sich. Das hat damit zu tun, dass die Samen Kalorien und Fett verdrängen – und zwar, ohne dem Essen seinen guten Geschmack zu nehmen!



Die Ernährungsberaterin Lisa Goldberg sagt, dass Chia-Samen perfekt sind, um Diätziele zu erreichen. Die Samen sind nicht nur gut, weil sie Wasser in sich aufsaugen, sondern auch, weil sie ein sehr guter Lieferant von Ballaststoffen sind (vier Gramm pro Teelöffel). Beides trägt dazu bei, dass man besser abnimmt.



»Man verspürt im Magen ein Sättigungsgefühl, denn wenn die Chia-Samen feucht werden, bilden sie eine gelatineartige Substanz, bei der der Magen länger braucht, um sie zu verdauen«, erklärt Goldberg. »Man überisst sich seltener und neigt dazu, weniger zu snacken. Wer Chia vor einer Mahlzeit zu sich nimmt, isst dann auch weniger. Man bekommt, was den Nährwert angeht, sehr viel für sein Geld, ohne dass dadurch der Teller großartig voller wird.«



Und damit ist immer noch nicht Schluss! Die Liste der Vorteile, die Chia-Samen Abnehmenden bietet, ist praktisch endlos!



Dieses »Traumessen der Diättreibenden« sorgt für ausgeglichene Energiewerte, und das ist großartig für sportliche Aktivitäten. Und ohne die geht es nun einmal nicht, wenn man abnehmen möchte. Auch wer nicht auf Diät ist, kennt das: Man hat sich körperlich richtig angestrengt und fühlt sich nun wie ausgebrannt. Chia-Samen dagegen halten die Energiewerte hoch, sodass Abnehmwillige beim Sport alles geben können – und trotzdem noch reichlich Power haben.



Und noch ein nicht unwesentlicher Faktor: Chia-Samen sind bezahlbar. Warum verrückte Summen für Diätprodukte hinauswerfen? Mit denen schrumpft meistens doch nur Ihr Bankkonto und nicht Ihre Hosengröße! Ein Kilogramm Chia-Samen dagegen gibt es bereits für unter zehn Euro.



Ein halbes Kilo Chia-Gel reicht ungefähr vier Tage, wir sprechen hier, was die Kosten angeht, also letztlich von Cent-Beträgen, die Sie jeden Tag dafür bezahlen müssen.



Wer abnehmen will, sollte Chia-Samen in sein Programm einbauen; das ist in jedem Fall eine kluge Entscheidung.



Chia ist ernährungstechnisch ein Wunderwerk. Chia gibt Ihnen Energie, verleiht Ihnen ein angenehmes Sättigungsgefühl und sorgt dafür, dass Sie auf dem Weg zu Ihrem neuen Ich zufrieden bleiben.


.

Copyright © 2016 Natural News

Bildnachweis AnjelikaGr / Shutterstock

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Teurer Schutz - Wie sinnvoll ist die Meningitis B-Impfung ?

Postby Weltbookadmin47 » 27. Feb 2016 17:07

Teurer Schutz.jpg
Teurer Schutz.jpg (10.71 KiB) Viewed 8349 times

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-sinnvoll- ... 97251.html
Samstag, 27. Februar 2016
Teurer Schutz - Wie sinnvoll ist die Meningitis B-Impfung ?

Meningokokken sind gefürchtete Erreger. Die Infektion ist schwer zu diagnostizieren und führt innerhalb von Stunden zu schweren Krankheitsverläufen, vor allem bei Kindern. In Großbritannien wird für die Impfung gestritten. In Deutschland bleibt man ruhig.

Teilen2
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Das eigene Kind sterben zu sehen, ist für Eltern schier unerträglich - und normalerweise nichts, was sie mit Fremden teilen wollen. Aber in den vergangenen Tagen und Wochen veröffentlichten einige Eltern in Großbritannien Bilder ihrer schwerst kranken, sterbenden Kinder. Sie weisen damit auf eine Krankheit hin, die in ihren Augen nicht genug Beachtung findet: Meningitis B, also einer Infektion mit Meningokokken B.

Diese Bakterien können eine lebensgefährliche Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung auslösen. Betroffen sind meistens Kinder. Die teils grausigen Bilder der sterbenden Kinder haben Großbritannien alarmiert. Eine Petition an das Parlament, die eine Meningokokken-Impfung für alle Kinder "bis mindestens elf Jahren" fordert, haben mehr als 800.000 Menschen unterzeichnet - das ist ein Rekord. Er sei "überwältigt", sagte Lee Booth, der die Petition gestartet hatte, über die Unterstützung. Eine seiner beiden Töchter ist an Meningitis gestorben.

Einen zugelassenen Impfstoff gegen Meningokokken B gibt es noch nicht lange, seit Ende 2013. England ist das erste Land der Welt, dass die Impfung für Babys zum kostenlosen Standard gemacht hat. Mit zwei Monaten bekommen die Kinder die erste Spritze. Was die Eltern im Land erzürnt: Bei älteren Kindern wird die Impfung nicht nachgeholt, wenn die Eltern nicht selbst dafür zahlen.
In Deutschland Impfung nicht für alle

In Deutschland dagegen empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) bislang lediglich eine Impfung für "Personen mit erhöhtem Risiko für Meningokokken-Erkrankungen", etwa Menschen mit angeborener Immunschwäche, mit engem Kontakt zu Meningitis-Patienten und Menschen, die dem Erreger im Labor ausgesetzt sein könnten. Nur gegen Meningokokken C wird bisher flächendeckend und gratis geimpft.

"Die Stiko hat entschieden, erst auf Grundlage von Daten zur tatsächlichen klinischen Effektivität der Meningokokken-B-Impfung eine Entscheidung bezüglich einer möglichen Routineimpfung bei Säuglingen, Kleinkinder oder anderen Altersgruppen zu treffen", teilte die Stiko auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Mit diesen Daten rechne man in ein bis zwei Jahren. Bislang lägen nur Daten zur Fähigkeit des Impfstoffs vor, eine Reaktion des Immunsystems auszulösen.
Keine spezifischen Symptome

Meningokokken lassen sich gut mit Antibiotika behandeln - wenn man die ersten Symptome richtig deutet und direkt zum Arzt geht. Das Problem ist, dass die Symptome eher unspezifisch sind, etwa Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Schwindel. "Innerhalb weniger Stunden kann sich ein schweres, lebensbedrohliches Krankheitsbild entwickeln", warnt das Robert Koch-Institut (RKI). Im Jahr 2015 wurden in Deutschland nach vorläufigen Angaben 287 Meningokokken-Erkrankungen an das RKI übermittelt, 9 mehr als 2014. Es gab weit mehr Fälle des Serotyps B als des Serotyp C, gegen den schon breit geimpft wird.

Von 100 Patienten, die sich mit Meningokokken infizieren, sterben in Deutschland acht bis zehn. "Von den 28 Todesfällen im Jahr 2015 waren 15 Kinder im Alter von 15 Jahren oder jünger", teilt das RKI mit. Auch wenn die Patienten überleben, können die Folgen schlimm sein: Entwicklungsstörungen und Intelligenzminderung gehören dazu, Lähmungen, Krampfanfälle und Schädigungen des Innenohrs. Manchmal müssen Körperteile amputiert werden. Auch das Bild eines kleinen Mädchens ohne Hände kursierte jüngst in den britischen Medien.
Kosten sind hoch
Mehr zum Thema

Ein Arzt untersucht in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen (Baden-Württemberg) zusammen mit einem Dolmetscher eine syrische Familie. 31.12.15 Ärzte geben Entwarnung Flüchtlinge sind "übernormal gesund"
Die Dreifach-Impfung ist um einiges günstiger als die Vierfach-Impfung - und vielen Ärzten zufolge vollkommen ausreichend. 22.10.15 Die Grippe-Zeit beginnt Wie gut wirkt die Impfung?
Bei den Anzeichen einer Meningokokken-Infektion gehört das Baby sofort zum Arzt. 13.02.12 Gefährliche Infektion Schlaffes Baby sofort zum Arzt

Viele Experten empfehlen daher, Babys auch in Deutschland gegen Meningokokken B standardmäßig zu impfen. "Wir befinden uns momentan in einer Phase von abnehmenden Fallzahlen und somit ist es schwierig für die Stiko ein Impfprogramm zu empfehlen", erklärt Ralph Köllges vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. In seinen Impfaufklärungen empfehle er die Impfung gegen Meningokokken B, könne aber weder Risikobewusstsein noch Finanzkraft der Eltern bewerten. Bisher erstatteten nur wenige Krankenkassen bis zum Alter von 24 Monaten die Impfung als freiwillige Extra-Leistung. Da es bei Jugendlichen einen zweiten Erkrankungsgipfel gebe, würde er sich eine Ausdehnung der Empfehlung auf alle Kinder bis 18 Jahre wünschen.

Ob die Petition in Großbritannien etwas bewegen wird, ist offen. Bereits ab 100.000 Unterschriften kommt eine Petition für eine Debatte infrage. Meningitis B wird Thema im britischen Parlament sein, heißt es auf der Webseite. Zunächst wollten die Parlamentarier aber mit betroffenen Eltern und Medizinern sprechen. Britische Mediziner sind nicht alle der Meinung, dass der Impfschutz auf ältere Kinder ausgeweitet werden solle. Denn die Spritzen sind teuer - und dem Gesundheitssystem fehlt Geld. "Wir müssen sicherstellen, dass die am meisten gefährdete Gruppe - Kleinkinder - geschützt sind", schreiben die Kinderärzte und Impfexperten Helen Bedford und David Elliman im "Guardian", "und dass wir unser begrenztes Gesundheitsbudget weise und auf Grundlage verfügbarer wissenschaftlicher Belege ausgeben."

Quelle: n-tv.de , Teresa Dapp, dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Big Pharmas Pillen gegen Sodbrennen erhöhen das Risiko eines Nierenversage

Postby Weltbookadmin47 » 28. Feb 2016 11:01

Big Pharmas Pillen gegen Sodbrennen.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... 8BB940541A

28.02.2016


Artikel senden | Drucken |
Big Pharmas Pillen gegen Sodbrennen erhöhen das Risiko eines Nierenversagens
Harold Shaw

Sodbrennen – fast jeder hat diesen brennenden Schmerz in der Brust schon einmal erlebt. Es ist ein weitverbreitetes Leiden und in den allermeisten Fällen kein Grund zur Besorgnis. Meistens wird es von alleine besser, oder man greift zu einem natürlichen Heilmittel.



Aber wenn wir ohne Medikamente auskämen, würde das ja bedeuten, dass Big Pharma keine fetten Gewinne mehr einstreichen könnte. Also hat man uns darauf gedrillt, nach der »schnellen Abhilfe« zu suchen, sogar bei so simplen Angelegenheiten wie Sodbrennen. Anstatt auf natürliche Weise das Sodbrennen zu kurieren, schlucken wir Medikamente, die zwar die Symptome abstellen, aber im Gegenzug Dutzende anderer gesundheitlicher Probleme mit sich bringen. Für Big Pharma ist das eine prima Sache, denn wenn die hässlichen Nebenwirkungen ausbrechen, was tun wir da? Wir greifen zur nächsten Pille.



Neue Studie bringt Mittel gegen Sodbrennen in Verbindung mit Nierenerkrankung



Allein in Amerika griffen im Jahr 2013 insgesamt 15 Millionen Menschen zu Mitteln gegen Sodbrennen und legten dafür mehr als zehn Milliarden Dollar auf den Tisch. Ganz vorne lagen dabei sogenannte Protonenpumpenhemmer (PPI), Medikamente wie Nexium, Prevacid und Prilosec.



Kürzlich erschien im Fachmagazin JAMA Internal Medicine eine Studie. Hauptautor war der Epidemiologe Morgan Grams von der Johns Hopkins Bloomberg School of Health. In dieser Studie heißt es, dass PPI die Wahrscheinlichkeit einer Nierenerkrankung beträchtlich erhöhen.



An der Studie nahmen insgesamt 250 000 Personen in zwei Gruppen teil. Gruppe 1 umfasste 10 482 Menschen, von denen 322 ein Medikament gegen Sodbrennen nahmen. Für diejenigen, die die Mittel schluckten, lag das geschätzte absolute Risiko einer chronischen Nierenerkrankung bei 11,8 Prozent, bei allen anderen bei 8,5 Prozent. Gruppe 2 umfasste 248 751 Menschen, von denen 16 900 ein Medikament gegen Sodbrennen nahmen. Letztere wiesen eine 15,6-prozentige Wahrscheinlichkeit einer Nierenerkrankung auf. Für die restliche Gruppe lag die Wahrscheinlichkeit bei nur 13,9 Prozent.



Die Studie konnte PPI nicht abschließend mit chronischen Nierenerkrankungen in Verbindung bringen. Aber sie gibt in jedem Fall Anlass zu ernster Besorgnis. Weitere Forschung in dieser Richtung ist erforderlich.



Protonenpumpenhemmer schaden nicht nur den Nieren



Ein erhöhtes Risiko, seine Nieren zu schädigen, sollte eigentlich als Grund ausreichen, keine Mittel gegen Sodbrennen mehr zu nehmen. Aber der Schaden, den diese lästigen Arzneien anrichten, beschränkt sich leider nicht auf die Nieren.



Bei Menschen, die mit PPI ihren Reflux behandelten, stellten Forscher der Uni Stanford ein um 16 Prozent erhöhtes Herzinfarktrisiko fest. Zudem starben diese Menschen mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit an einer Herzerkrankung. Und damit ist noch immer nicht Schluss.



2010 bestimmte die für Medikamentenzulassungen zuständige amerikanische Behörde FDA, dass alle PPI – egal, ob rezeptpflichtig oder frei verkäuflich – auf der Verpackung einen Aufdruck tragen müssen, der vor dem Risiko warnt, dass es zu Brüchen kommt.



Mehrere epidemiologische Studien haben offenbar Mittel gegen Sodbrennen mit einem erhöhten Risiko für Brüche der Hüfte, Handgelenke und Wirbelsäule in Verbindung gebracht. Gleichzeitig wies die FDA darauf hin, dass PPI, weil sie die Magensäure unterbinden, die natürliche Absorption von Vitaminen verhindern und das Risiko deutlich erhöhen, sich bestimmte, potenziell lebensbedrohliche Infektionen zuzuziehen.



Einfache Tricks, um Sodbrennen auch ohne Medikamente loszuwerden



Lange Zeit hielten wir uns für besser als unsere Vorfahren, denn wir hatten Antibiotika entwickelt und moderne Medizin. Je mehr wir forschen, desto mehr beginnen wir heute allerdings zu erkennen, wie leistungsstark Naturmedizin tatsächlich ist und wie sehr wir die Wirksamkeit unterschätzt haben. Das gilt auch im Fall von Sodbrennen, das sich mit einfachen selbst gemachten Mitteln aus der Welt schaffen lässt – und zwar völlig frei von Nebenwirkungen.



Leiden Sie nach dem Essen an Sodbrennen? Dann versuchen Sie es doch einfach mal damit, vor der Mahlzeit simplen Aloe-Saft zu trinken. Auch etwas Ingwertee dürfte den Magen beruhigen und als Puffer gegen die Säure dienen. Und wenn Sie keinen Ingwertee im Haus haben, tut es auch eine Tasse Kamillentee vor dem Schlafengehen.



Werden Sie regelmäßig von Sodbrennen geplagt, ist es empfehlenswert, ein kleines Ernährungstagebuch zu führen und so herauszufinden, welche Lebensmittel es sind, die diesen Zustand herbeiführen. Eine gesündere Ernährung ist doch definitiv die viel bessere Alternative, als sich schädliche Medikamente aus der Apotheke zu holen.




Copyright © 2016 Natural News

Bildnachweis Alice Day / Shutterstock

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Umgebung der Hoden simuliert - Stammzellen zu Spermien umgewandelt

Postby Weltbookadmin47 » 28. Feb 2016 18:50

Stammzellen zu Spermien umgewandelt.jpg
Stammzellen zu Spermien umgewandelt.jpg (9.24 KiB) Viewed 8324 times

http://www.n-tv.de/wissen/Stammzellen-z ... 99616.html
Sonntag, 28. Februar 2016
Umgebung der Hoden simuliert - Stammzellen zu Spermien umgewandelt

In mehreren Schritten gelingt es Forschern Stammzellen von Tieren zu funktionstüchtigen Spermien zu wandeln. Die gewonnenen Keimzellen werden an Mäusen erfolgreich ausprobiert. Eines an dem neuen Verfahren ist anders als sonst.

Teilen68
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Chinesische Forscher haben erstmals aus Stammzellen von Mäusen Spermien-artige Zellen erzeugt, aus denen dann fortpflanzungsfähige Nachkommen entstanden. Dies könne eines Tages dabei helfen, Unfruchtbarkeit bei Männern zu behandeln, schreibt das Team im Fachblatt "Cell Stem Cell". Ein deutscher Experte spricht von einem wissenschaftlichen Durchbruch und einem sehr vielversprechenden Ansatz zur Therapie von Unfruchtbarkeit.

"Das Nachbilden der Entwicklung von Keimzellen im Labor war ein zentrales Ziel, sowohl in der Reproduktionsbiologie als auch in der Reproduktionsmedizin", wird Studienleiter Jiahao Sha von der Universität Nanjing in einer Mitteilung der Zeitschrift zitiert. Die Forscher gingen bei ihren Versuchen in mehreren Schritten vor: Zunächst setzten die embryonalen Stammzellen einem Stoffgemisch aus, das sie zu Urkeimzellen reifen ließ.

Anschließend stellten sie die natürliche Umgebung dieser Keimzellen in den Hoden nach. Dazu brachten sie die Zellen in Kontakt mit Hodenzellen und Sexualhormonen wie etwa Testosteron. Unter diesen Bedingungen wandelten sich die Urkeimzellen zu Spermien-artigen Zellen, samt natürlichem Erbgut und normaler Zahl und Anordnung der Chromosomen.

Diese Zellen injizierten die Wissenschaftler in Eizellen von Mäusen, die entstandenen Embryonen pflanzten sie weiblichen Tieren ein. Sie entwickelten sich zu gesunden Mäusen, die wiederum Nachwuchs zeugen konnten.
Der entscheidende Unterschied

"Das ist zum ersten Mal ein wirklich guter Ansatz", sagt Prof. Stefan Schlatt vom Centrum für Reproduktionsmedizin der Universität Münster. Der entscheidende Unterschied zu früheren Versuchen sei der Ansatz, für die Urkeimzellen die Umgebung der Hoden zu simulieren. Schlatt hält es für durchaus möglich, dass sich das Verfahren auf den Menschen übertragen lässt. "Es gibt zwar einige Unterschiede, aber Mensch und Maus sind diesbezüglich nicht so weit auseinander."
Mehr zum Thema

Fettige Kost beeinflusst Sperma: Ernährung des Vaters kann Kind schaden 31.12.15 Fettige Kost beeinflusst Sperma Ernährung des Vaters kann Kind schaden
Das Bild zeigt einen Embryo im Alter von drei Wochen. So weit entwickelt sind die Embryonen, die sich die britischen Forscher vornehmen wollen, noch nicht. 01.02.16 Forschung betritt Neuland Briten erlauben Genmanipulation an Embryos
Auf die Größe kommt es nicht an: Spermienanzahl kann Länge schlagen 18.11.15 Auf die Größe kommt es nicht an Spermienanzahl kann Länge schlagen
Massenhafte Rinderproduktion: China will massenweise Tiere in Fabrik klonen 24.11.15 Massenhafte Rinderproduktion China will massenweise Tiere in Fabrik klonen

Bevor die chinesischen Forscher das Verfahren am Menschen testen, wollen sie es an anderen Tieren wie etwa Affen prüfen. "Wenn sich unser Ansatz beim Menschen als sicher und wirksam erweist, könnte er funktionsfähige Spermien für die künstliche Besamung oder Befruchtung erzeugen", sagt Sha. "Weil die derzeitigen Therapien bei vielen Paaren nicht funktionieren, hoffen wir, dass unser Ansatz die Erfolgsraten bei Unfruchtbarkeit von Männern deutlich verbessert."

Der Zeitschrift zufolge betrifft Unfruchtbarkeit bis zu 15 Prozent aller Paare. In einem Drittel davon ist der Mann die Ursache. Dies kann daran liegen, dass die Urkeimzellen in den Hoden sich nicht zu funktionsfähigen Spermien entwickeln.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

BfR: Keine Gefahr für Verbraucher - Mehrere Biersorten mit Glyphosat belas

Postby Weltbookadmin47 » 28. Feb 2016 19:13

Keine Gefahr für Verbraucher.jpg
Keine Gefahr für Verbraucher.jpg (36.15 KiB) Viewed 8314 times

http://www.n-tv.de/wissen/Mehrere-Biers ... 78676.html
BfR: Keine Gefahr für Verbraucher - Mehrere Biersorten mit Glyphosat belastet

Das Münchner Umweltinstitut findet in verschiedenen Bieren Rückstände des Pestizids Glyphosat - bis zu 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht darin jedoch keine Bedrohung.

Teilen504
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Mehrere deutsche Biere sind einer Untersuchung des Münchner Umweltinstituts zufolge mit dem Pestizid Glyphosat belastet. Beim Test von 14 der beliebtesten Biermarken Deutschlands wurden Spuren des Unkrautvernichters gefunden. Die Werte lagen zwischen 0,46 und 29,74 Mikrogramm pro Liter und damit im extremsten Fall fast 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser von 0,1 Mikrogramm. Einen Grenzwert für Bier gibt es allerdings nicht. Das Pflanzengift steht im Verdacht, krebserregend zu sein.
Experten streiten um Glyphosat

Glyphosat ist ein Pestizid, genauer gesagt ein Herbizid, also ein Pflanzenvernichtungsmittel.

DIE WIRKUNG: Glyphosat hemmt in Pflanzen ein wichtiges Enzym, das beim Menschen nicht vorkommt. Es wird meist vor dem Auspflanzen eingesetzt, um die Nutzpflanzen nicht zu gefährden. Außerhalb Deutschlands gibt es gentechnisch veränderte Nutzpflanzen wie Mais, die gegen Glyphosat resistent sind. DIE WARNUNG: Die Internationale Krebsforschungsagentur der WHO (IARC) stufte Glyphosat Ende Juli 2015 als wahrscheinlich krebserregend ein. Sie bezieht sich dabei vor allem auf Ergebnisse von Tierversuchen. DIE ENTWARNUNG: Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) kam im November 2015 zu dem Schluss, es sei "unwahrscheinlich, dass von Glyphosat eine Krebsgefahr ausgeht". Einer ihrer Experten habe dieser Aussage aber nicht zugestimmt.

"Ein Stoff, der wahrscheinlich krebserregend ist, hat weder im Bier noch in unserem Körper etwas verloren", erklärte Sophia Guttenberger vom Umweltinstitut. Der Deutsche Brauer-Bund kündigte eine Stellungnahme an. Marike Kolossa, Leiterin des Fachgebiets gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung im Umweltbundesamt, sagte dazu, da nach wie vor zwischen Experten nicht abschließend geklärt sei, ob Glyphosat Krebs beim Menschen erregen könne, sei eine Belastung des Menschen "nicht wünschenswert".
Glyphosatrückstände erwartbar

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hingegen sieht keine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher. Glyphosatrückstände in Bier seien aus wissenschaftlicher Sicht plausibel und grundsätzlich erwartbar, da Glyphosat ein zugelassener Pflanzenschutzmittelwirkstoff sei. Selbst die höchsten Werte von rund 30 Mikrogramm pro Liter seien jedoch so niedrig, dass die rechnerisch resultierende Aufnahmemenge bei einem Erwachsenen mehr als 1000-fach niedriger liegen würde als die derzeit als unbedenklich geltenden Aufnahmemengen, teilte das BfR mit. "Um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen, müsste ein Erwachsener an einem Tag rund 1000 Liter Bier trinken."

Der Deutsche Brauer-bezeichnete die Studie als nicht glaubwürdig. Der Vorwurf des Umweltinstitutes, die Brauereien würden ihre Rohstoffe nicht ausreichend kontrollieren, sei "absurd und völlig haltlos", hieß es. Man betreibe einen hohen Aufwand, um die vier natürlichen Rohstoffe Wasser, Malz, Hopfen und Hefe, die nach dem Reinheitsgebot zum Brauen verwendet werden, auf mögliche Schadstoffe zu kontrollieren.

Der Deutsche Bauernverband wies die Verantwortung von sich. "Wir haben in Deutschland das weltweit strengste Pflanzenschutzgesetz", sagte ein Sprecher in Berlin. Nach Angaben des Bauernverbands sei der Einsatz bei der Vorerntebehandlung von Braugerste hierzulande verboten. Möglich sei jedoch, dass Bauern den Boden vor dem Einbringen des Saatguts mit glyphosathaltigen Mitteln behandeln, um diesen von Unkraut zu befreien. "Wenn das Pestizid beim Einsäen noch vorhanden wäre, würde nichts wachsen", erklärte der Sprecher. Möglich sei aber, dass Spuren von Glyphosat durch den Import von Braugerste Eingang in die Produktionskette gefunden hätten. Demnach werden in Deutschland jährlich rund eine Million Tonnen Braugerste angebaut. Eine ebenso große Menge wird importiert - hauptsächlich aus Frankreich, Dänemark und Großbritannien.
Brauerei: "Absurd und völlig haltlos"
Mehr zum Thema

Mangelhafte EU-Analyse: 96 Forscher kritisieren Glyphosat-Bewertung 30.11.15 Mangelhafte EU-Analyse 96 Forscher kritisieren Glyphosat-Bewertung
Glyphosat, das meistverkaufte Pflanzengift der Welt, ist "wahrscheinlich krebserregend". 29.09.15 Gesundheitsrisiko Pflanzengift Droht Krebsgefahr vom Acker?

Der Brauerei-Riese Anheuser-Busch InBev bezeichnete die Testergebnisse des Umweltinstituts als nicht nachvollziehbar und nicht plausibel. Vorwürfe des Instituts über nicht ausreichende Brauereikontrollen der Rohstoffe seien absurd und völlig haltlos, teilte ein Unternehmenssprecher in Bremen mit. Er verwies auf Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung, wonach Glyphosat-Spuren in Lebensmitteln als gesundheitlich unbedenklich eingestuft seien. Zu Anheuser-Busch gehören die Marken Beck's und Hasseröder Pils sowie Franziskaner Weißbier. Hasseröder hatte nach Angaben des Umweltinstitutes mit 29,74 Mikrogramm pro Liter den höchsten Glyphosat-Wert.

Das Umweltinstitut hatte zunächst mit der sogenannten Elisa-Methode messen lassen, die zwar bei niedrigen Werten anspricht, aber nicht unumstritten ist. Die drei Biere mit Werten ab 20 Mikrogramm pro Liter waren mit der weniger sensiblen LC-MS/MS-Methode gegengecheckt worden. Die Werte bestätigten sich. Mit der Elisa-Methode gemessene und dann mit der LC-MS/MS-Methode bestätigte höhere Werte können als nachgewiesen gewertet werden, sagte Kolossa. Sie berichtete auch, dass bei Studien mit Studenten in den vergangenen 15 Jahren die Belastung mit Glyphosat im Urin gestiegen sei.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Kurkuma ist ein »smarter Killer« von Krebszellen

Postby Weltbookadmin47 » 29. Feb 2016 10:00

Kurkuma.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... ellen.html

29.02.2016


Artikel senden | Drucken |
Kurkuma ist ein »smarter Killer« von Krebszellen
Daniel Barker

Seit Langem zählt Kurkuma zu den meistgeschätzten Gewürzen aus dem Fernen Osten, aber mit seinem wunderbaren Geschmack und seiner satten orangegelben Farbe ist es längst nicht getan, was den Nutzen Kurkumas anbelangt. Seit Jahrtausenden weiß man, dass Kurkuma gut für die Gesundheit ist, aber erst seit Kurzem weiß man auch, dass das Gewürz ein mächtiger Verbündeter ist, wenn es darum geht, Krebs zu heilen oder überhaupt zu verhindern.



In den tropischen Regionen Asiens bauen die Menschen seit über 5000 Jahren die auch Gelbwurz genannte Kurkuma an. Die braune Wurzel mit dem hell orangefarbenen Fleisch wird dort bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, unter anderem bei Zahnschmerzen, Brustbeschwerden, Infektionen der Harnwege, Blähungen, Gelbsucht, Menstruationsbeschwerden, blauen Flecken, Blutungen und Koliken.



Im 13. Jahrhundert gelangte das Gewürz über arabische Handelswege auch in den Westen und von dort in den Rest der Welt. Heute wird Kurkuma in vielen tropischen Regionen angebaut, sei es in Indien, auf den Philippinen oder in der Karibik. Am bekanntesten ist es möglicherweise als zentraler Bestandteil vieler Currygerichte.



Seit Kurzem weiß man auch, dass Kurkuma das Potenzial hat, bei der Behandlung bestimmter Krebsformen die Chemotherapie zu ersetzen und Bestrahlungen überflüssig zu machen.



Forscher haben festgestellt, dass Kurkuma praktisch jede Art von Krebs verhindern und bekämpfen kann. Wie heißt es bei TheTruthAboutCancer.com:

»Aktiver Wirkstoff in der Kurkuma ist eine Verbindung namens Kurkumin. Studien haben gezeigt, dass Kurkumin hilft, mehrere Formen von Krebs zu verhindern, darunter Brust-, Lungen-, Magen-, Leber- und Darmkrebs. Das hängt mit den entzündungshemmenden und antioxidanten Eigenschaften des Kurkumins zusammen. Kurkumin stoppt die Entwicklung von Krebs, weil es die Zellsignale der chronischen Krankheit stört.«

Die Fähigkeiten des Kurkumins als »smarter Killer« sind geradezu wundersam, wenn es darum geht, auf Zellebene Tumorwachstum und die Ausbreitung einer Krebserkrankung zu verhindern.



Im Labor wurde nachgewiesen, dass Kurkumin das krebsfördernde Enzym COX-2 unterdrückt, dass es die Versorgung der Krebszellen mit Blut stört, dass es Gene anregt, die Tumore unterdrücken, dass es ein Metastasieren verhindert (also das »Streuen« von Krebszellen) und dass es Lymphomzellen abtötet und verhindert, dass Krebsstammzellen nachwachsen.



Insbesondere die Fähigkeit, Krebsstammzellen anzugreifen, macht Kurkumin zu einer ausgesprochen mächtigen Waffe im Kampf gegen Krebs, wie gerade erst wieder eine Studie belegte. Von GreedMedInfo.com:

»Die Studie beschreibt die große Bandbreite molekularer Mechanismen, von denen wir bislang wissen, dass Kurkumin auf diesen Wegen Krebsstammzellen angreift. Krebsstammzellen findet man in einer Tumorkolonie, wo sie eine kleine Unterpopulation sich selbst erneuernder Zellen bilden. Nur sie sind imstande, alle anderen Zellen zu bilden, die einen Tumor ausmachen. Dadurch sind Krebsstammzellen die tödlichsten tumorfördernden aller Zellen. Sie sind resistent gegen Chemotherapie, gegen Bestrahlung, und es ist möglich, dass sie durch einen chirurgischen Eingriff zu vermehrter Aktivität angeregt werden. Gemeinhin gelten sie als verantwortlich für das Wiederaufbrechen von Tumoren und für das Scheitern herkömmlicher Behandlungsansätze.«

Lassen Sie uns hoffen, dass es FDA und Big Pharma nicht gelingt, Kurkumin irgendwie verbieten zu lassen. Schließlich scheint es als Krebsprävention und als Behandlungsweg ähnlich vielversprechend zu sein wie Marihuana.



Der Satz mit dem Verbot ist nicht ausschließlich als Scherz gemeint, denn wie immer gilt: Wenn sich in der Natur ein potenzielles Heilmittel für eine Krankheit findet, kann Big Pharma damit nichts anfangen, denn das würde ja die Gewinnmargen drücken!



Erweisen sich natürliche Heil- und Präventivmittel als wirkungsvoll, springt normalerweise der gewaltige PR-Apparat der Arzneimittelbranche an. Dann wird versucht, die Wirksamkeit kleinzureden, die Anwendung zu verhindern oder zumindest Wege zu finden, wie diese Mittel synthetisiert und unter Patentschutz gestellt werden können, um sie den Menschen dann mit gewaltigem Preisaufschlag zu verkaufen.



Ob die Varianten der Pharmafirmen sicher und wirksam sind, spielt dabei nur eine sekundäre Rolle. Meistens sind sie weder das eine noch das andere.



Insofern ist es eine gute Idee, möglichst ab heute Kurkuma auf den Speiseplan zu setzen, falls Sie das nicht ohnehin bereits getan haben. Glücklicherweise ist Kurkuma sehr vielseitig einsetzbar. Currygerichte beispielsweise wären ohne Kurkuma nicht dasselbe, denn das Gewürz kommt in den meisten Varianten vor und steuert seinen typischen Geschmack und seine typische Farbe bei.



Aber diese fantastische Zutat kann auch für zahlreiche andere Rezepte verwendet werden, etwa für Suppen, Fleischgerichte, Reisgerichte und Eintöpfe. Kurkuma passt hervorragend zu Eiern, Kartoffeln und – man höre und staune – Smoothies!



Und wenn man die Wirksamkeit noch steigern will, kann man Kurkuma mit schwarzem Pfeffer kombinieren. Kurkuma ist ein erstaunliches Gewürz und ein weiterer Beweis dafür, dass Mutter Natur uns alles gibt, was wir benötigen.


Copyright © 2016 Natural News

Bildnachweis Remco Ahne / Shutterstock

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Empfindungsstörung und Lähmung - Zika-Virus soll Nervenkrankheit auslösen

Postby Weltbookadmin47 » 1. Mar 2016 12:37

Zika Virus soll Nervenkrankheit auslösen.jpg
Zika Virus soll Nervenkrankheit auslösen.jpg (34.43 KiB) Viewed 8293 times

http://www.n-tv.de/wissen/Zika-Virus-so ... 10816.html
Dienstag, 01. März 2016
Empfindungsstörung und Lähmung - Zika-Virus soll Nervenkrankheit auslösen

Das Zika-Virus soll nicht nur für Schädelfehlbildungen bei Ungeborenen verantwortlich sein, sondern auch eine Nervenkrankheit hervorrufen. Diese stört Empfindungen, ruft Lähmungen hervor und kann sogar Atembeschwerden auslösen.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Forscher haben erstmals eine wissenschaftliche Verbindung zwischen dem Zika-Virus und dem Guillain-Barré-Syndrom, einer entzündlichen Nervenkrankheit, hergestellt. Das Team vom Institut Pasteur in Paris veröffentlichte die Ergebnisse seiner Studie in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet". Grundlage der Untersuchung waren Daten von Erkrankten in Französisch-Polynesien. Das Zika-Virus steht auch im Verdacht, Fehlbildungen bei Babys hervorzurufen, was derzeit aber noch wissenschaftlich untersucht wird.
Video
Erster Zika-Schnelltest entwickelt: Brasiliens Militär führt "Krieg" gegen Tigermücken 15.02.16 – 01:39 min Mediathek Erster Zika-Schnelltest entwickelt Brasiliens Militär führt "Krieg" gegen Tigermücken

In dem Überseegebiet Französisch-Polynesien waren zwischen Oktober 2013 und April 2014 rund 200.000 Bewohner von einer Zika-Epidemie betroffen. Die Forscher machten davon 42 Fälle des Guillain-Barré-Syndroms (GBS) aus, in denen die Nervenkrankheit durch das Virus ausgelöst worden sein muss. Das ergaben unter anderem Bluttests.

Die Autoren sprachen von dem "ersten Beweis" eines Zusammenhangs zwischen dem Zika-Virus und der Nervenkrankheit GBS. Arnaud Fontanet, einer der Autoren der Studie, sagte, der Effekt sei vergleichbar mit der Annahme, "dass Tabak Lungenkrebs auslöst". Mehrere Hinweise machten die Forscher sicher, die Verbindung entdeckt zu haben, führte Fontanet aus.

Zum einen stiegen während der Zika-Epidemie die Fälle des Guillain-Barré-Syndroms um das 20-Fache an. Zum anderen hatten sich 90 Prozent der an dem Syndrom erkrankten Menschen eine Woche zuvor mit Zika infiziert. Bei ausnahmslos allen Patienten wurden demnach außerdem Spuren des Virus mitsamt Antikörpern entdeckt. Nicht zuletzt gelang es den Forschern, andere Ursachen für eine GBS-Erkrankung, etwa Dengue-Fieber, zu kontrollieren.
1,5 Millionen Brasilianer mit Zika infiziert
Mehr zum Thema

Erster Zika-Fall im Raum Paris: Frau infiziert sich durch Sex 27.02.16 Erster Zika-Fall im Raum Paris Frau infiziert sich durch Sex
Moskitolarven im Labor: Dass Zika von Moskitos übertragen wird, ist bekannt - viel mehr allerdings nicht. 24.02.16 Verunsicherung in Südamerika Für die WHO ist Zika ein "Mysterium"
Abtreibung oder Verhütung?: Zika-Virus treibt Papst in die Enge 19.02.16 Abtreibung oder Verhütung? Zika-Virus treibt Papst in die Enge
Zika-Virus in Brasilien: Tausende Schwangere fürchten um ihre Babys 06.02.16 Zika-Virus in Brasilien Tausende Schwangere fürchten um ihre Babys

Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine seltene entzündliche Erkrankung, bei der das Immunsystem des Körpers einen Teil des Nervensystems angreift. Dabei können Empfindungsstörungen und Lähmungen in den Gliedmaßen auftreten. Auch schwere Atembeschwerden sind möglich. Den Forschern zufolge sind in entwickelten Ländern etwa fünf Prozent der Fälle tödlich.

Das von Mücken übertragene Zika-Virus grassiert derzeit vor allem in Südamerika. Besonders betroffen ist Brasilien: Die Zahl der Zika-Infektionen wird dort auf 1,5 Millionen geschätzt. Das Virus steht auch im Verdacht, Mikrozephalie bei Babys auszulösen, eine Missbildung des Kopfes, und gilt damit für Schwangere als besonders gefährlich. Zum Zusammenhang zwischen Zika und Mikrozephalie laufen derzeit ebenfalls wissenschaftliche Untersuchungen.

Ob die Ergebnisse der Studie in Französisch-Polynesien auf die Regionen in Südamerika übertragbar sind, ist noch offen. Fontanet sprach sich indes bereits dafür aus, dort die Gesundheitssysteme zu stärken und sie auf die Intensivbehandlung zahlreicher Patienten vorzubereiten.
Bilderserie
Ein entwickelter Plan ruht auf drei Säulen: Bekämpfung von Mücken, Gesundheitsfürsorge für Patienten sowie Schulungen und medizinische Forschung. Inzwischen ist der Erreger nicht nur in Brasilien aufgetreten. In bereits mehr als 20 Ländern Lateinamerikas ist er schon aufgetaucht. "Seit 30 Jahren gibt es diese Moskitos im Land und wir haben es nicht geschafft, sie zu eliminieren", erklärt der brasilianische Gesundheitsminister Castro den Einsatz. Vier Millionen Infektionen möglich Zika-Virus verbreitet sich rasant
Die Zika-Zone


Quelle: n-tv.de , lsc/AFP
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Gefahr in der Schwangerschaft - Toxoplasmose bleibt oft unentdeckt

Postby Weltbookadmin47 » 4. Mar 2016 22:57

Gefahr in der Schwangerschaft.jpg
Gefahr in der Schwangerschaft.jpg (30.76 KiB) Viewed 8251 times

http://www.n-tv.de/wissen/Toxoplasmose- ... 41046.html
Freitag, 04. März 2016
Gefahr in der Schwangerschaft - Toxoplasmose bleibt oft unentdeckt

Eine Infektion mit Toxoplasmose kann vor allem für Ungeborene gefährlich werden. In Deutschland wird die Erkrankung aber oft nicht diagnostiziert. Infizierte Neugeborene kommen dann mit Nervenschäden oder Augenproblemen auf die Welt.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Die Infektionskrankheit Toxoplasmose ist einer Studie zufolge möglicherweise für mehr Schädigungen bei Babys in Deutschland verantwortlich als bisher angenommen. Berechnungen zufolge müsste es jährlich 345 Neugeborene etwa mit Nervenschäden oder Augenbeschwerden durch den Parasiten geben. Gemeldet werden aber nur 8 bis 23 Fälle jährlich, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte.
Toxoplasmose wird meist durch Katzen übertragen.
Toxoplasmose wird meist durch Katzen übertragen.
(Foto: dpa)

Zwar würden auch leichte Symptome nach der Geburt wohl erkannt, sagte der RKI-Infektionsepidemiologe Hendrik Wilking. Sie würden jedoch meist nicht auf den Erreger Toxoplasma gondii zurückgeführt. Toxoplasmose kann Ungeborenen nur dann gefährlich werden, wenn sich die Mutter während der Schwangerschaft erstmals mit dem Erreger infiziert und ihn auch auf das Kind überträgt. Je nachdem, wie früh eine Schwangere erkrankt, kann es zu Fehlgeburten oder bleibenden schweren Nervenschäden kommen. Allerdings geschieht dies nur in einem Bruchteil der Fälle.

Verbreitet wird der Erreger vor allem durch Katzen oder den Konsum von rohem und unzureichend gegartem Fleisch. Bei Gesunden ist die Infektion meist harmlos, sie haben laut RKI häufig keine Symptome. Nach Schätzungen tragen 30 Prozent der Weltbevölkerung den Parasiten in sich. Nach der ersten Infektion baut der Körper einen Schutz gegen eine neuerliche Erkrankung auf. Zur Gewinnung der aktuellen Daten wurden Blutproben von mehr als 6600 Erwachsenen auf Antikörper untersucht, die für die repräsentative Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) genommen worden waren.
Ostdeutsche häufiger infiziert
Mehr zum Thema

Über den Kot von Katzen wird Toxoplasmose auf den Menschen übertragen. 06.07.12 Vor allem bei Frauen mit Katzen Toxoplasmose steigert Suizidrate
Ärzte fangen Scheiden-Keime auf: Kaiserschnitte sind für Kinder zu steril 05.02.16 Ärzte fangen Scheiden-Keime auf Kaiserschnitte sind für Kinder zu steril
Bei unauffälliger Schwangerschaft: Hausgeburten sind nicht unsicherer 27.12.15 Bei unauffälliger Schwangerschaft Hausgeburten sind nicht unsicherer

Etwas mehr als die Hälfte der getesteten Proben war positiv. Ältere waren häufiger infiziert als Junge, Menschen im Osten Deutschlands öfter als im Westen. Die Unterschiede werden vorrangig mit Katzenhaltung und Essgewohnheiten in Verbindung gebracht. Die Chancen dieser Erkenntnisse lägen vor allem in der Prävention, so Wilking. Ob Screenings bei Schwangeren wie in Frankreich sinnvoll seien, müssten Experten verschiedener Disziplinen diskutieren.

Zumindest eine Neugeborenenstudie in Mecklenburg-Vorpommern ergab, dass die Mehrheit der Schwangeren auf die Vorsorgeuntersuchung zu Toxoplasmose verzichtet. Diese ist umstritten und muss zum Preis von 14 bis 16 Euro selbst bezahlt werden, wenn kein begründeter Verdacht auf eine aktuelle Infektion vorliegt. Gibt es Hinweise auf eine frische Ansteckung mit dem Erreger, erhält die Schwangere Antibiotika. Ob das Kind dadurch vor Toxoplasmose-Schäden geschützt ist, ist laut Techniker Krankenkasse (TK) nicht nachgewiesen. Auch Nebenwirkungen der Therapie werden befürchtet. Schwangere sollten vor allem auf einen hygienischen Umgang mit Katzen achten, so die TK. Vor der aktuellen Untersuchung gab es laut RKI keine belastbaren Daten zum Vorkommen des Erregers in Deutschland. Weitere seien nötig.
Bilderserie
Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens Schwangerschaft und Geburt

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Neue WHO-Studie: Alltagschemikalie als Krebserzeuger

Postby Weltbookadmin47 » 6. Mar 2016 10:25

Alltagschemikalie als Krebserzeuger.JPG

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... euger.html

06.03.2016


Artikel senden | Drucken |
Neue WHO-Studie: Alltagschemikalie als Krebserzeuger
Andreas von Rétyi

Beinahe ständig werden neue Krebserzeuger entdeckt – bald schon zum Abwinken und Weghören. Jetzt ist MBT in Verdacht geraten. Dieser Stoff befindet sich in vielen Gummiprodukten, vom Schnuller bis zum Kondom. Wie gefährlich ist MBT?



Die Weltgesundheitsbehörde WHO hat sich in einer aktuellen Studie der Substanz 2-Mercaptobenzothiazol angenommen, kurz MBT. Ergebnis: Diese Chemikalie »verursacht möglicherweise Krebs«. Selbst diese eher vorsichtige Einschätzung hat alarmierenden Charakter, findet sich MBT doch in vielen Produkten des täglichen Lebens, sofern es um Gummi im engeren und im weiteren Sinn geht.



So könnte die Gefahr aus dem Kondom kommen, ebenso wie aus dem nicht minder verbreiteten Schnuller für Säuglinge. Auch weiche Untergründe von Spielplätzen, Gummihandschuhe, Schuheinlagen, Schwimmbrillen, elastische Bänder oder Autoreifen und viele Produkte mehr enthalten die Substanz. Sie wird unter anderem verwendet, um Kautschuk widerstandsfähiger werden zu lassen.



Kürzlich trafen sich nun zwei Dutzend Fachleute aus acht Ländern im französischen Lyon, um die Verbreitung und die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Chemikalie zu bewerten. Die Gruppe fand ausreichende Belege dafür, MBT in die »Enzyklopädie der Karzinogene« aufzunehmen und damit in die Liste der krebserregenden Stoffe. Professor Hans Kromhout, eines der Komiteemitglieder, stellt fest: »Unlängst wurde [MBT] auch in inhalierbarem Straßenstaub entdeckt, wobei der Abrieb von Gummireifen die wahrscheinlichste Quelle dieser Kontamination darstellt.« Somit wird gerade die Luft in Großstädten mit diesem Produkt angereichert.



Die WHO gibt trotzdem weitgehend Entwarnung, wenn es um die Krebsgefahr durch MBT geht. Das Chemieprodukt werde vor allem bei der Herstellung von Gummiteilen verwendet. Doch kämen Verbraucher für gewöhnlich mit eher unbedenklichen Quantitäten in Kontakt.



Die Aussage klingt dennoch etwas seltsam. So heißt es: »Die Bevölkerung könnte geringen Mengen von MBT über Hautkontakt mit einigen Gummiprodukten ausgesetzt sein … Aber die von solchen Expositionen ausgehenden Risiken für die breite Öffentlichkeit wurden bislang nicht untersucht.« In diesem Fall lässt sich wohl auch kaum Entwarnung geben.



Die der WHO unterstehende internationale Krebsforschungsbehörde (International Agency for Research on Cancer) überprüfte im Rahmen der neuen Bewertung eine Studie, die sich mit Mitarbeitern einer walisischen Chemiefabrik befasste.



Im Ergebnis wurde ein Zusammenhang zwischen MBT und verschiedenen Krebsarten festgestellt – Blasenkrebs, Darmkrebs sowie einer bestimmten Form von Blutkrebs. Doch seien dabei auch andere Chemikalien mit im Spiel gewesen. Daher lasse sich MBT nicht sicher als Verursacher identifizieren.



Leiter jener Studie war Professor Tom Sorahan von der Universität Birmingham. Er glaubt nicht, dass die kleinen Mengen von MBT, wie sie in Alltagsprodukten vorkommen, schädlich sind, und so erklärt er: »Ich zweifle daran, dass MBT für die allgemeine Bevölkerung ein Gesundheitsproblem darstellt.« Doch fügt er hinzu: »Aber Arbeiter, die an Herstellungsprozessen beteiligt sind oder diese Chemikalie nutzen, müssen geschützt werden.«



Nicht alle Experten geben Entwarnung für die Öffentlichkeit. Letztlich musste auch die WHO eingestehen, sich nicht über das Ausmaß des Risikos bewusst gewesen zu sein. Und die hohe Verbreitung von MBT trägt nicht unbedingt zur Beruhigung bei. Die Einstufung »potenzieller Krebserzeuger« stellt MBT auf das gleiche Level wie dunkles Fleisch und nur einen Rang unter Zigaretten, Asbest und andere Substanzen, die definitiv als Krebsverursacher erkannt worden sind. Ohnehin wurden bereits zahlreiche Chemikalien viel zu spät auf die Gefahrenliste gesetzt, was wiederum kaum Vertrauen schaffen kann.



Dr. Michael Warhurst von der Kampagne CHEM Trust fordert die Öffentlichkeit auf, Vorsicht walten zu lassen und Händler vor einem Einkauf zu fragen, ob ein bestimmtes Produkt MBT enthält oder nicht. »Wir brauchen ein schneller funktionierendes Regelwerk, um uns zu schützen«, so betont Warhurst. Die Menschen hätten berechtigten Anlass zur Sorge. In der Praxis wird trotzdem Unsicherheit vorherrschen. Denn nicht immer werden Händler sofort Rede und Antwort stehen können oder wollen. Und wenn bestimmte Gefahrstoffe überhaupt noch nicht als solche ausgewiesen sind, wird es ohnehin schwierig.



Außerdem existieren unsichtbare Quellen, an die zunächst kaum einer denkt. Bestes Beispiel: jener Abrieb von Autoreifen, der sich in der städtischen Luft verteilt. Unsere Gesellschaft zwingt uns weitgehend dazu, ständig mit den verschiedensten gesundheitlichen Zusatzbelastungen zu leben. Eine friedliche Koexistenz mit der Chemie dürfte kaum möglich sein. Und viele Substanzen sind aus der »modernen Welt« kaum mehr wegzudenken.



Natürlich werden die Menschen heute so alt wie nie zuvor, erreichen ein weit höheres Lebensalter als in früheren Zeiten. Kann also die Welt wirklich so ungesund geworden sein? Leicht vergisst man, wie schnell Menschen vor Generationen schon von geringfügigen Verletzungen ins frühe Grab befördert wurden. Ein entzündeter Insektenstich, eine verunreinigte Wunde konnte bereits das Todesurteil sein.



Die großen Seuchen rafften ohnehin Millionen weg, Hygiene war ein Fremdwort. Das alles kann kaum zur Debatte stehen. Heute aber sind es vorwiegend Chemiegifte in Luft, Nahrung, Kleidung, alltäglichen Gegenständen, wo auch immer, die eine regelrechte Krebsepidemie auslösen.



Immer jüngere Menschen fallen dieser gefürchteten »Alterskrankheit« zum Opfer. Das muss doch Gründe haben.



Bei Studien wird leider häufig der Fehler begangen, einen einzelnen Stoff isoliert auf seine Gefährlichkeit zu beurteilen und ihn auch dann als unbedenklich einzustufen, wenn er es gar nicht ist. Im Verbund mit all den anderen auf uns einwirkenden Karzinogenen kann aber gerade er der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.



Und darin liegt eine große Gefahr. So wird die Summe der aktuellen Belastungen ganz wesentlich unterschätzt, was Folgen haben muss, wenn hier nicht weit strengere Maßstäbe angelegt werden.



Verblüffende Heilungen durch UrMedizin

»Das revolutionäre Gesundheitskonzept des Franz Konz! Bestsellerautor und Gesundheitsreformer Franz Konz ist das beste Beispiel dafür, dass auch Schwerkranke durch UrMedizin genesen können. Er befreite sich selbst von Magenkrebs. Mithilfe pflanzlicher Rohkost, Bewegungstraining und positivem Denken. Und Tausende machten es ihm nach und genasen von scheinbar unheilbaren Leiden.« Bio-Magazin

Nachdem er 1965 dem Krankenhaus entfloh und selbst sein schweres Krebsleiden heilte, studierte Franz Konz über drei Jahrzehnte lang in den europäischen und amerikanischen Universitätsbibliotheken Schulmedizin und Naturheilkunde. Er kam dabei zu dem Urteil, dass es sich bei der Krankheits-Schulmedizin um nichts anderes als ein im Laufe der Jahrhunderte geschickt aufgebautes Schwindelsystem handelt. Stück für Stück versammelt er dafür die Beweise in diesem Buch, wobei er es nicht belässt: Anstelle der Schulmedizin setzt er, aufbauend auf Hippokrates, auf die »Klassische Naturheilkunde«. Eine Ganzheitstherapie, nach der sich jeder Kranke schnellstens von seinen Krankheiten befreien kann.

Doch die UrMedizin vermag noch mehr: Sie ist auch in der Lage, alle Krankheiten zu verhüten und damit jedem bleibende Gesundheit zu garantieren, der sie früh genug aufnimmt.

Die Grüne Bibel für alle, die ohne Chemie gesund werden und gesund bleiben wollen. Das Lehrbuch der klassischen Naturheilkunde mit der sanften Ganzheitsbehandlung von Körper, Geist und Seele. Jetzt erstmals als preiswerte Sonderausgabe!



.

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

Bildnachweis By Thorkild Tylleskar - Own work, CC BY-SA 3.0, - cropped

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

WHO zieht beunruhigende Bilanz - Zika-Virus ist gefährlicher als gedacht

Postby Weltbookadmin47 » 9. Mar 2016 19:10

Zika-Virus ist gefährlicher als gedacht.jpg
Zika-Virus ist gefährlicher als gedacht.jpg (38.63 KiB) Viewed 8213 times

http://www.n-tv.de/wissen/Zika-Virus-is ... 78906.html
Mittwoch, 09. März 2016
WHO zieht beunruhigende Bilanz - Zika-Virus ist gefährlicher als gedacht

Vor fünf Wochen ruft die Weltgesundheitsorganisation wegen des Zika-Erregers den globalen Gesundheitsnotstand aus. Nun kommt sie - auch mit Blick auf jüngere Forschungsergebnisse - zu einem ersten Fazit: Es gilt zu handeln. Dringend.

Teilen10
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


"Die geografische Verbreitung ist weiter, die Risikogruppe größer und zu den Übertragungswegen gehört neben Mückenstichen auch Geschlechtsverkehr", sagt die Direktorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, Margaret Chan. Damit umreißt sie in knappen Worten eine neue Erkenntnis der WHO: Das Zika-Virus ist gefährlicher als bisher angenommen.

Zu den neuen Forschungsergebnissen gehört auch, dass der Zika-Erreger möglicherweise nicht nur als Ursache für Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen (Mikrozephalie) gelten müsse, sondern auch eine Rolle bei anderen neurologischen Störungen spiele. "Mikrozephalie ist nur eine von verschiedenen möglichen Anomalien", sagte Chan. Der Erreger könne das Gehirn von Ungeborenen angreifen. Nach Fehl- und Totgeburten sowie Abtreibungen sei das Virus im Blut, Hirngewebe und Hirnwasser nachgewiesen worden, sagte Chan. Zu den Folgen einer Infektion zählten Tod des Fötus, eine Verschlechterung der Plazenta (Mutterkuchen), Wachstumsstörungen des Fötus und Schädigungen des zentralen Nervensystems.
WHO rät zu Kondomen

Im Zentrum der Sorge stehen daher nach wie vor schwangere Frauen. Die WHO empfiehlt ihnen, nicht in betroffene Gebiete einzureisen. Zika ist bereits in mehr als 50 Ländern nachgewiesen worden. Seit 2015 hat sich der Erreger rasant in Lateinamerika ausgebreitet. Er wird vor allem von bestimmten Stechmücken übertragen, manchmal aber auch beim Sex. Werdende Mütter, deren Sexualpartner in betroffenen Gegenden lebten, sollten während der Schwangerschaft daher nur geschützten Geschlechtsverkehr haben, rät die WHO.

Weiterhin erkranken viele Zika-Infizierte gar nicht oder bekommen nur grippeähnliche Symptome. Außerdem fehlt zu Zika als Ursache für Schädelfehlbildungen der letzte wissenschaftliche Beweis. Dennoch gelte es zu handeln, sagt Chan. In Brasilien werden 4222 Verdachtsfälle von Schädelfehlbildungen untersucht. In 82 von 641 eindeutigen Mikrozephalie-Fällen war bei den Müttern eine Ansteckung mit Zika nachgewiesen worden.
Mehr lebensbedrohliche Lähmungen
Mehr zum Thema

Uruguayische Soldaten desinfizieren einen Straßenzug in der Hauptstadt Montevideo. 09.03.16 Vor allem Schwangere betroffen WHO gibt Reisewarnung für Zika-Gebiete aus
Erster Zika-Fall im Raum Paris: Frau infiziert sich durch Sex 27.02.16 Erster Zika-Fall im Raum Paris Frau infiziert sich durch Sex
Moskitolarven im Labor: Dass Zika von Moskitos übertragen wird, ist bekannt - viel mehr allerdings nicht. 24.02.16 Verunsicherung in Südamerika Für die WHO ist Zika ein "Mysterium"
Neue Erkenntnisse aus Brasilien: Forscher stoßen auf Zika-Virus in Babyhirnen 16.02.16 Neue Erkenntnisse aus Brasilien Forscher stoßen auf Zika-Virus in Babyhirnen
Stand bisher im Fokus: Aedes aegypti, die Gelbfiebermücke. Nun versuchen Forscher herauszufinden, ob das Zika-Virus auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden kann. 08.02.16 Mücken und andere Infektionsquellen Zika-Virus durch Speichel übertragbar?
Zusammenhang mit Zika-Virus?: Lähmungskrankheit breitet sich in Rio aus 05.02.16 Zusammenhang mit Zika-Virus? Lähmungskrankheit breitet sich in Rio aus

Das Virus soll auch das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) auslösen können, das lebensbedrohliche Lähmungen verursachen kann. So analysierte ein Team vom Pariser Institut Pasteur Blutproben von Patienten aus Französisch-Polynesien, die vor etwa zwei Jahren während einer Zika-Epidemie die Autoimmun-Erkrankung entwickelt hatten. Bei allen fanden die Forscher Hinweise auf eine vorherige Zika-Infektion. Die von der aktuellen Zika-Epidemie betroffenen Länder sollten sich auf eine Welle von GBS-Patienten in den kommenden Monaten einstellen, mahnten die Forscher im Fachblatt "The Lancet". Seit 2015 haben nach Angaben der WHO acht Länder eine Zunahme von GBS-Erkrankungen oder Zika-Infektionen bei GBS-Patienten gemeldet.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, sagt Chan, dass sich Zika ähnlich ausbreite wie das Dengue-Fieber. An den grippeähnlichen Symptomen von Dengue erkranken jährlich schätzungsweise 50 bis 100 Millionen Menschen. Gegen die Ausbreitung der Zika-übertragenden Moskitos solle "mit besonderer Dringlichkeit" gekämpft werden, so die Expertenkommission. Allerdings stünden von den benötigten 65 Millionen Dollar (59 Millionen Euro) erst 3 Millionen Dollar zur Verfügung.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Infarkte, Totgeburten, Krebs - Fukushima und das jahrzehntelange Leid

Postby Weltbookadmin47 » 10. Mar 2016 19:09

Fukushima und das jahrzehntelange Leid.jpg
Fukushima und das jahrzehntelange Leid.jpg (47.63 KiB) Viewed 8195 times

http://www.n-tv.de/wissen/Fukushima-und ... 59726.html
Donnerstag, 10. März 2016
Infarkte, Totgeburten, Krebs - Fukushima und das jahrzehntelange Leid

Von Andrea Schorsch

Auch fünf Jahre nach der AKW-Katastrophe in Fukushima kommen Menschen in ganz Japan mit damals freigesetzten Radionukliden in Kontakt - über Luft, Trinkwasser und Lebensmittel. Selbst kleinste Strahlenmengen bergen große Gefahren.

Teilen35
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Krebs. Die so gefürchtete, in vielen Fällen unheilbare Krankheit drängt sich schnell in den Vordergrund, wenn es um gesundheitliche Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima geht. Dass Radioaktivität krebserregend sein kann, ist hinlänglich bekannt. Sie kann zum Beispiel Leukämien hervorrufen und Lymphome. Auch der weniger aggressive und mit guten Heilungschancen verbundene Schilddrüsenkrebs kann auf das Konto radioaktiver Strahlung gehen. Aber Krebs ist nur eine Folgeerscheinung von vielen. "Auch Herz- und Hirninfarkte, Diabetes, gutartige Schilddrüsenerkrankungen und Erbgutschäden nehmen in strahlenbelasteten Regionen zu", sagt Angelika Claußen, Europa-Vorsitzende des IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs).
Bilderserie
Zerstörung, Leid und Hoffnung: !!!11. MÄRZ !!! - Die Katastrophe in Japan Nichts hält den Wassermassen stand. Sie überfluten die Küstenstriche im gesamten Nordosten. Auf ihrem Rückweg reißen sie die Trümmer mit hinaus auf die hohe See. Zerstörung, Leid und Hoffnung: !!!11. MÄRZ !!! - Die Katastrophe in Japan Zerstörung, Leid und Hoffnung: !!!11. MÄRZ !!! - Die Katastrophe in Japan Zerstörung, Leid und Hoffnung Die Katastrophe in Japan

Als es im Atomkraftwerk Fukushima im Jahr 2011 gleich dreimal zur Kernschmelze kam, wurde die Region im Umkreis von 50 Kilometern evakuiert. Lebensmittel wie Milch, Obst, Gemüse, Getreide, Rindfleisch und Leitungswasser mussten kontrolliert und vielfach als verseucht beurteilt werden. Die Küstenfischerei wurde verboten, da Fische und Meeresfrüchte in der Nähe des havarierten Kraftwerks stark erhöhte Cäsium-Werte aufwiesen.
Bis zu 66.000 zusätzliche Krebsfälle

Reichten diese Maßnahmen aus, um die Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren? Vor hochdosierter Strahlung wurde sie möglicherweise weitgehend geschützt. Doch wie der IPPNW betont, können auch geringste Mengen Radioaktivität zu Zellschäden, Mutationen des Erbguts und Krebs führen. "Schon bei kleinen Strahlendosen besteht ein signifikant erhöhtes Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fehlbildungen bei Neugeborenen", sagt Claußen. Die Radionuklide Cäsium-137 und Strontium-90 haben eine Halbwertszeit von 30 und 28 Jahren. Noch immer gelangen sie in die Atmosphäre, das Grundwasser und den Pazifik. Menschen in ganz Japan kamen und kommen daher mit den radioaktiven Isotopen in Kontakt, sei es über eingeatmete Luft, verstrahltes Trinkwasser oder kontaminierte Lebensmittel.

Auf der Grundlage von Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt der IPPNW, dass es in Japan in den kommenden Jahrzehnten bis zu etwa 66.000 zusätzliche Krebsfälle geben wird – hervorgerufen durch den GAU. Ob eine diagnostizierte Krebserkrankung tatsächlich mit der Atomkatastrophe in Zusammenhang steht, ist allerdings schwer festzustellen. "Eine Krebserkrankung trägt kein Herkunftssiegel, so dass ein individueller Krankheitsfall nie kausal auf ein bestimmtes Ereignis zurückgeführt werden kann", räumt der IPPNW ein. Dennoch sei es möglich, mit breit angelegten Studien die Zahl der zusätzlichen, strahlungsbedingten Krebserkrankungen aus dem "Hintergrundrauschen" der üblichen Krebsfälle hervorzuheben und nachzuweisen.
Immer mehr Schilddrüsenkrebs bei Kindern
Bilderserie
Ausnahmezustand hält an: Tödliche Dosis in Fukushima Ausnahmezustand hält an: Tödliche Dosis in Fukushima Ausnahmezustand hält an: Tödliche Dosis in Fukushima Ausnahmezustand hält an: Tödliche Dosis in Fukushima Ausnahmezustand hält an Tödliche Dosis in Fukushima

Die medizinische Universität von Fukushima hat sich nach dem GAU auf die Überwachung von Schilddrüsenkrebs bei Kindern festgelegt – und damit auf eine Krebsart, die sich direkt mit dem Reaktorunfall in Verbindung bringen lässt. Sind Luft und Nahrung mit radioaktivem Jod belastet, tritt Schilddrüsenkrebs gehäuft auf. Noch dazu ist dieser Krebs bei Kindern normalerweise – und so war es auch in Japan vor der Atomkatastrophe – so gut wie nicht vorhanden. Für gewöhnlich findet sich unter 300.000 Kindern nur eines pro Jahr, bei dem eine bösartige Veränderung der Schilddrüse festgestellt wird. Innerhalb von fünf Jahren sind statistisch 5 von 300.000 Kindern betroffen. Bei den Untersuchungen nach dem GAU aber ist das Verhältnis ein deutlich anderes: Seit Oktober 2011 ist unter den rund 360.000 Kindern, die in der Präfektur Fukushima leben, in 115 Fällen Schilddrüsenkrebs nachgewiesen worden. Für den IPPNW ein klares Ergebnis. "Dieser Anstieg … lässt sich nicht mehr mit einem sogenannten 'Screening-Effekt' begründen", lautet das Fazit der Organisation.

Auf den Screening-Effekt berufen sich die Kritiker. Sie sagen: Wer viel sucht, der findet auch viel. Soll heißen: Es wurden viele kleine Tumore entdeckt, die sonst unerkannt geblieben wären und im Kindesalter nicht zu Problemen geführt hätten. Doch auch die Studienverantwortlichen in Fukushima halten es angesichts der Zahlen für sehr unwahrscheinlich, dass sie vom Screening-Effekt herrühren. Andere Folgeschäden als Schilddrüsenkrebs bei Kindern schloss die japanische Regierung dem IPPNW zufolge von vorne herein aus. Weitere Reihenuntersuchungen blieben aus.
Mädchen kommen häufiger tot zur Welt

Statistiken allerdings zeigen: Seit der Reaktor-Havarie gibt es mehr Totgeburten. Diese Folge hatte man auch schon in den vom Tschernobyl-GAU betroffenen Gebieten beobachtet. Wie Arbeiten von Hagen Scherb, Biomathematiker am Helmholtz Zentrum München, und seinen Kollegen zeigen, mehrten sich dort auch die Fälle von Down-Syndrom und Fehlbildungen. Und noch etwas bemerkten die Wissenschaftler: Seit dem Reaktorunfall in Tschernobyl werden europaweit weniger Mädchen geboren. Häufiger als Jungen entwickeln sie im Mutterleib schwere Fehlbildungen und kommen tot zur Welt. Den Forschern zufolge weist diese Entwicklung deutlich darauf hin, wie stark Niedrigstrahlung die menschlichen Erbanlagen beeinträchtigt. Auch in Fukushima könnte sich dieser Effekt in den nächsten Jahren zeigen.
Mehr zum Thema

Atomkatastrophe von Fukushima: Immer mehr Japaner sterben an Flucht-Folgen 10.03.15 Atomkatastrophe von Fukushima Immer mehr Japaner sterben an Flucht-Folgen
Fünf Jahre nach dem Atom-GAU: Naraha wird die Geister nicht los 04.03.16 Fünf Jahre nach dem Atom-GAU Naraha wird die Geister nicht los
Reaktorkatastrophe in Fukushima: Strahlung verursacht Schilddrüsenkrebs 03.03.15 Reaktorkatastrophe in Fukushima Strahlung verursacht Schilddrüsenkrebs
Verschweigen, verschleiern, verdrängen: Der Nebel des Schweigens über Fukushima 27.02.14 Verschweigen, verschleiern, verdrängen Der Nebel des Schweigens über Fukushima

Ausgestanden ist die Fukushima-Katastrophe noch lange nicht. Die Aufräumarbeiten in dem Kernkraftwerk dauern an. Noch immer gelangt kontaminiertes Wasser ins Meer. 2015 gab es ein Leck, daneben drückt immer wieder Grundwasser in die Reaktorruine, wird radioaktiv verseucht, muss gereinigt werden, gelangt aber auch ohne Aufbereitung in den Ozean. Eine Eiswand, die das Grundwasser vom AKW-Gelände fernhalten soll, ist bislang erst teilweise in Betrieb. Über das Meer sind radioaktive Nuklide inzwischen auch an der Westküste der USA angekommen.

Einer Anfang des Monats veröffentlichen Studie japanischer Forscher zufolge sind die Fische vor der Küste Fukushimas mittlerweile jedoch kaum noch verseucht. Auch wird immer wieder auf den die Radioaktivität verdünnenden Effekt des Meeres verwiesen. Der IPPNW merkt dazu an, dass die radioaktiven Partikel dennoch nicht verschwänden, sondern sich lediglich über ein größeres Gebiet verteilten. Das sei gefährlich, da es eben keine sichere Untergrenze für Radioaktivität gebe. "Sogar die kleinste Strahlendosis kann, mit Wasser oder Nahrung aufgenommen, Krankheiten verursachen", heißt es im IPPNW-Report.

Welche Langzeitfolgen der GAU hat, wird sich erst in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zeigen. Das Kapitel seiner gesundheitlichen Auswirkungen ist noch lange nicht abgeschlossen. Es hat gerade erst begonnen.

Quelle: n-tv.de
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Unerträglicher Schmerz - Wenn sich Nierensteine verklemmen

Postby Weltbookadmin47 » 14. Mar 2016 11:36

Wenn sich Nierensteine verklemmen.jpg
Wenn sich Nierensteine verklemmen.jpg (39.12 KiB) Viewed 8182 times

http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-sich-Nie ... 02041.html
Sonntag, 13. März 2016
Unerträglicher Schmerz - Wenn sich Nierensteine verklemmen

Von Jana Zeh

Sie können lange Zeit völlig symptomlos in den Nieren sein. Doch wenn sie anfangen zu wachsen und "zu wandern", dann führen sie zu heftigen Schmerzen. Immer mehr Menschen leiden an Nierensteinen.

Teilen123
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken
Zur Startseite

Blut und Schmerzen beim Wasserlassen, Harnstau in den Nieren, Fieber und Schüttelfrost: Die Symptome, die durch Steine in den Nieren und im Harnleiter ausgelöst werden können, sind vielfältig und haben ein breites Spektrum. Liegen die kristallinen Ablagerungen als sogenannter Grieß in den Nieren oder sind die Steine nicht größer als sechs Millimeter, dann sind sie meistens symptomlos und werden oftmals rein zufällig, zum Beispiel bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Nierengrieß und kleine Steine werden häufig mit dem Urin über den Harnleiter ausgeschieden. Bei größeren Steinen jedoch, kann es zu heftigen Schmerzen und Komplikationen kommen.
Eine Sammlung von Nieren- und Harnsteinen.
Eine Sammlung von Nieren- und Harnsteinen.
(Foto: wikipedia)

Ein Nierenstein, der wegen seiner Größe oder Form im Harnleiter feststeckt, löst krampfartige Muskelkontraktionen aus, die wiederum zu starken, wellenförmigen, meist stechenden Schmerzen führen. Diese können sich innerhalb von Minuten fast bis zur Unerträglichkeit steigern. Je nach Lage des Steins können die Schmerzen auch in andere Körperteile, beispielsweise von der Flanke in den Unterbauch, ausstrahlen. Mediziner sprechen in solchen Fällen von Nieren- oder Harnleiterkoliken. Diese gehören zu den am intensivsten empfundenen Schmerzarten des Menschen, die durch die Reizung und Überdehnung des Harnleiters ausgelöst wird.

Steckt ein Stein erst einmal fest, kann der Abgang sogar bis zu ein paar Tage lang dauern. Betroffene, die unter solchen Schmerzen leiden, bekommen meistens noch andere Symptome hinzu: Blut im Urin, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und im schlimmsten Falle Urinstau, Harnleiter- oder Nierenbeckenentzündungen oder sogar Nierenversagen. Aus diesem Grund sollte man bereits bei den ersten Anzeichen für einen Nieren- oder Harnleiterstein einen Urologen aufsuchen, um sich behandeln zu lassen.
Nierensteine – Neue Volkskrankheit?

Immer mehr Menschen leiden in Deutschland unter Nierensteinen. Die Zahl der Neuerkrankungen hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Waren früher vor allem Männer betroffen, bekommen heute Jugendliche und Frauen häufiger Probleme mit den ungeliebten Ablagerungen. Am häufigsten tritt die Erkrankung bei Menschen zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr auf. Gründe dafür, so vermuten Wissenschaftler, könnten in einer ungesunden Lebensweise und einer unzureichenden Wasseraufnahme liegen. Hat man schon einmal einen Nieren- oder Harnleiterstein gehabt, dann liegt das Risiko eines Wiederauftretens bei 60 Prozent.

Die Ursachen für die Entstehung der kristallinen Ablagerungen sind vielfältig und können noch nicht eindeutig geklärt werden. Fakt ist, dass es im Körper zu einer Erhöhung der Konzentration von schwerlöslichen Ionenverbindungen kommt. Die meisten entnommenen Steine bestehen aus Kalziumoxalat oder sind Harnsäuresteine. Um Behandlung und Vorbeugung zu optimieren, ist es angebracht, eine Analyse der Steine im Labor vornehmen zu lassen. Auf diese Art und Weise könnte manche Stoffwechselstörung erkannt und medikamentös behandelt werden.
Am besten vorbeugen
Mehr zum Thema

Organe aus dem Drucker?: Knorpelgewebe mit Biotinte gedruckt 07.01.14 Organe aus dem Drucker? Knorpelgewebe mit Biotinte gedruckt
Eine Pathologin untersucht eine Niere. 16.04.13 Gerüst mit neuen Zellen gefüllt Tote Niere zum Leben erweckt
Frage & Antwort, Nr. 415: Sollten Männer im Stehen pinkeln? 26.01.16 Frage & Antwort, Nr. 415 Sollten Männer im Stehen pinkeln?

Am wichtigsten ist die tägliche Flüssigkeitsaufnahme von mindestens 1,5, noch besser zwei Litern pro Tag. Der größte Teil davon sollte Wasser und/oder ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee sein. So können kleine Steine schon bevor sie Probleme machen einfach aus dem Körper gespült werden. Ein Zusatz von Zitronensaft hilft zudem, die Kristallisierung zu unterbinden. Gleichzeitig sollte auf ausgewogene Ernährung wert gelegt werden, bei der auf übermäßig salzige Lebensmittel verzichtet wird. Auch kalziumreiche Nahrung, wie Milch- und Milchprodukte sollte nicht im Übermaß verzehrt werden. Regelmäßige körperliche Aktivität kann zudem dafür sorgen, dass sich kleine Steine gar nicht erst festsetzen.
Bilderserie
Die Auslöser für Schmerzen sind vielfältig. Neben mechanischen Einwirkungen auf den Körper von außen ... Er kann sich im Körper dumpf, stechend, hämmernd oder ... Der Schmerz ... Akute oder chronische Pein Vom Sinn der Schmerzen

Quelle: n-tv.de
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Sensationelle Studie: Nanopartikel heilen bei Mäusen Brustkrebs im Endstad

Postby Weltbookadmin47 » 17. Mar 2016 11:16

Nanopartikel heilen bei Mäusen Brustkrebs im Endstadium.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... dium-.html

17.03.2016


Artikel senden | Drucken |
Sensationelle Studie: Nanopartikel heilen bei Mäusen Brustkrebs im Endstadium !
Redaktion

Forscher haben mithilfe von Nanotechnologie Mäuse kuriert, die Brustkrebs im Endstadium hatten. Dieses Ergebnis einer neuen Studie könnte einen Wendepunkt in der Krebsbehandlung markieren. Möglicherweise schon nächstes Jahr werden erste klinische Versuche an menschlichen Patienten gestartet.



»Ich würde den tausenden Patienten auf der Suche nach Heilung niemals zu viel versprechen wollen, aber die Daten sind schon erstaunlich«, sagte Mauro Ferrari vom Houston Methodist Research Institute, einer der Co-Autoren der Studie. Die Studie war von Forschern des Houston Methodist Research Institute durchgeführt worden, die Ergebnisse veröffentlichte das Fachmagazin Nature Biotechnology.

Bei der neuen Brustkrebstherapie wurde ein sogenannter »Nanopartikelgenerator« eingesetzt. Er erwies sich bei Mäusen als wirksam und zeigt deshalb nach Meinung von Wissenschaftlern auch bei der Behandlung von Menschen gewaltiges Potenzial. Der Generator hindert die Tumorzellen erfolgreich daran, eine Resistenz gegen Arzneimittel zu entwickeln.



»Es mag wie Science-Fiction klingen, als wären wir in den Todesstern eingedrungen und hätten ihn zerstört, aber was wir herausgefunden haben, ist wirklich bahnbrechend«, sagte Ferrari. »Wir haben eine Methode entwickelt, die Nanopartikel innerhalb des Krebses entstehen zu lassen und die Medikamentenpartikel direkt am Zellkern freizusetzen. Mit diesem injizierbaren Nanopartikelgenerator waren wir imstande, das zu tun, was die herkömmlichen Chemotherapie-Medikamente, Impfstoffe, Strahlentherapie und andere Nanopartikel nicht konnten.«



Ferrari und seine Kollegen arbeiteten für die Chemotherapie mit einem Medikament namens Doxorubicin, das sie in mikroskopisch kleinen Siliziumscheiben verbargen. Auf diese Weise waren die Krebszellen nicht mehr imstande, sich gegen die Behandlung zur Wehr zu setzen. Innerhalb einer Krebszelle löste sich die Scheibe auf und setzte das antikarzinogene Doxorubicin frei.



Die Hälfte der Mäuse, die im Verlauf der Studie das neue Medikament erhalten hatten, wiesen acht Monate lang keine Spuren von Krebs auf. Auf die Lebensspanne des Menschen umgerechnet entspräche dies 24 Jahren, sagten die Wissenschaftler.



»Wenn sich die Forschungsergebnisse beim Menschen bestätigen und wir auch nur einen Bruchteil dieser Überlebenszeit feststellen können, reden wir noch immer über eine dramatische Verlängerung der Lebenszeit um viele Jahre«, sagte Ferrari. »Im Grunde entspricht das einer Heilung bei einer Patientengruppe, der man heutzutage erklärt, dass es keine Heilung gibt.«



Die neue Methode wurde zwar nur für die Behandlung von Brustkrebs getestet, aber Ferrari gab sich zuversichtlich, dass dieser Ansatz auch bei der Bekämpfung anderer Krebsformen genutzt werden könnte.



Für die derzeitige Krebsbehandlung könne die Entdeckung umwälzende Folgen haben, so der Wissenschaftler. »Wir sprechen von einem völlig neuen Bild, was metastasierende Krankheiten anbelangt. Es ist kein Todesurteil mehr.«



»Metastasen in Lunge und Leber sind zwei der Hauptgründe dafür, dass wir Krebspatienten verlieren. Mit diesem Forschungspapier haben wir bewiesen, dass wir eine funktionierende Heilung bieten können. Wir können im Grunde genommen langfristig kurieren, und etwa 50 Prozent der Tiere, die diese Therapie bekommen haben, konnten wir ein krankheitsfreies Überleben bescheren.«



Die Wissenschaftler wollen nun von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA die Genehmigung für klinische Versuche mit Menschen einholen und im Jahr 2017 mit entsprechenden Testreihen beginnen.




Copyright © 2016 RussiaToday

Bildnachweis Mirko Sobotta / Shutterstock

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Wenn's nicht mehr geht - Wie man(n) potent bleibt

Postby Weltbookadmin47 » 24. Mar 2016 10:24

Wie man(n) potent bleibt.jpg
Wie man(n) potent bleibt.jpg (24.13 KiB) Viewed 8139 times

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-man-n-pot ... 84236.html
Donnerstag, 24. März 2016
Wenn's nicht mehr geht - Wie man(n) potent bleibt

Das Thema ist sensibel, denn welcher Mann spricht schon gern über seine Impotenz? Dabei nimmt die Häufigkeit der erektilen Dysfunktion bei Männer ab dem 30. Lebensjahr stetig zu. Doch das muss nicht sein.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Nicht nur für Herz und Kreislauf sind gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung wichtig, sondern auch für die Erhaltung der Potenz. Den Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung der Ernährung und der Häufigkeit der erektilen Dysfunktion haben Wissenschaftler untersucht. Die Forscher der Harvard T.H. Chan School of Public Health stellten fest, dass eine Ernährung mit sekundären Pflanzenstoffen, sogenannten Flavanoiden, das Risiko einer erektilen Dysfunktion senken kann. Wer insgesamt mehr Obst als Träger von sogenannten Anthocyanen - ein sekundärer Pflanzenstoff, der vor allem in roten, violetten und blauen Früchten vorkommt - und Flavanolen einbaut, der könne das Impotenz-Risiko um 14 Prozent senken, so die Forscher. Sekundäre Pflanzenstoffe wirken entzündungshemmend und immunstabilisierend.

Doch nicht nur die Art der Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil für den Erhalt der Manneskraft. Regelmäßige Bewegung führt dazu, dass die Gefäße besser durchblutet werden. Alkohol und Nikotin dagegen schwächen die Durchblutung in diesen wichtigen Körperpartien, genauso wie langes Sitzen. "Gerade Nikotin verdoppelt das Risiko auf Verstopfung der Arterien, was in manchen Fällen sogar zu einer vollkommenen Erektionsunfähigkeit führt", betont der Urologe Dr. Reinhold Schaefer von der Uro-GmbH Nordrhein. Allerdings können auch andere Ursachen zur Impotenz führen. Es ist wichtig, dass sich betroffene Männer mit ihrem Problem an einen Urologen wenden, denn: "Je früher die Erektionsstörung behandelt wird, desto höher sind die Heilungschancen", ermutigt Dr. Schaefer.
Mehr zum Thema

Massive Gesundheitsprobleme: James Bond trinkt sich wohl impotent 13.12.13 Massive Gesundheitsprobleme James Bond trinkt sich wohl impotent
Hosen runter! Erst wenn es zur Impotenz kommt, gehen die meisten Männer zum Arzt. 16.07.11 Gute Diagnose für Veränderungen "Impotenz ist ein Krankheitsvorbote"
"Jeder will doch begehrt, geliebt und potent sein." 23.11.13 Blick in die Praxis eines Sexualmediziners "Lust muss zu zweit entwickelt werden"

Es ist wichtig, herauszufinden, welche Ursache für die Erektionsstörung vorliegt, denn dafür gibt es viele Möglichkeiten. Sie reichen von Stress, Versagensangst oder Depressionen bis hin zu Testosteronmangel, Diabetes, Schilddrüsenfehlfunktion oder Prostataerkrankung. Erst wenn der Urologe herausgefunden hat, welche Ursache für die Dysfunktion vorliegt, kann die richtige Therapie gefunden werden. Wer es erst gar nicht dazu kommen lassen will, der sollte auf einen gesunden Lebensstil mit gesunder Ernährung, genügend Entspannung und ausreichend Bewegung achten. So könne man(n) das Impotenz-Risiko sogar um 21 Prozent senken, betont Schaefer.

Quelle: n-tv.de , jaz
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Gefährliche Krankheit durch Insekten - Können Mücken Borrelien übertragen

Postby Weltbookadmin47 » 24. Mar 2016 20:07

Gefährliche Krankheit durch Insekten.jpg
Gefährliche Krankheit durch Insekten.jpg (47.82 KiB) Viewed 8126 times

http://www.n-tv.de/wissen/Koennen-Mueck ... 06191.html
Donnerstag, 24. März 2016
Gefährliche Krankheit durch Insekten - Können Mücken Borrelien übertragen ?

Bekannt ist, dass ein Zeckenstich zu schweren Erkrankungen wie Borreliose führen kann. Unbekannt ist, welche Insekten außerdem als Überträger infrage kommen. Forscher nehmen deshalb Mücken ganz genau unter die Lupe.

Teilen12
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Jeder, der sich eine Zecke eingefangen hat, ist besorgt. Spätestens wenn sich um die Stichstelle eine kreisrunde Verfärbung zeigt, sollte man zum Arzt gehen. Dann nämlich könnte man durch die Zecke mit Borrelien infiziert worden sein. Dass die Erreger der gefürchteten Krankheit auch in Bremsen, Flöhen und Kriebelmücken nachgewiesen werden konnten, brachte Wissenschaftler um Professor Sven Klimpel vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und der Goethe Universität Frankfurt auf die Idee, auch Mücken auf Borrelien zu testen.
Borreliose

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste, vektorübertragene Krankheit, die schwere Schäden verursachen kann. Die Ansteckungszeit ist in der Zeckensaison von März bis Oktober am größten Zecken. Im Durchschnitt trägt jede fünfte Zecke Borrelien in sich.

Gegen Lyme-Borreliose gibt es keine Impfung. Als ein erstes Symptom gilt die sogenannte Wanderröte, die sich ringförmig um den Zellenstich bildet. Im weiteren Verlauf kann es zu Nervenschmerzen, Lähmungen, Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten, aber auch Rückenmark kommen. Zudem können Gelenkbeschwerden oder Hautveränderungen auftreten.

Eine Borrelien-Infektion wird mit Antibiotika behandelt. Die Behandlung sollte so früh wie möglich begangen werden.

Für ihre Untersuchung fingen die Forscher insgesamt 3615 Stechmücken an 42 verschiedenen Standorten über einen Zeitraum von April bis Oktober 2013 ein. Aus den Tieren wurden anschließend sogenannte Pools gebildet und diese auf Borrelien getestet. Das Ergebnis: In 28 Pools waren die Krankheitserreger nachweisbar. Das bedeutet, dass zehn verschiedene Stechmückenarten aus vier Gattungen an elf Standorten Borrelien in sich trugen.

Zudem bestimmten die Forscher die gefundenen Erreger-Gene genau und konnten drei verschiedene Arten von Borreliose-Erregern feststellen. Borrelia afzelii, Borrelia bavariensis und Borrelia garinii sind humanpathogen (beim Menschen potenziell krankheitserregend) und gelten in Deutschland sowie Europa als die bedeutendsten Erreger der Lyme-Borreliose.
Borrelien schon in den Larven
Mehr zum Thema

Frühzeitiges Entfernen wichtig: Ein Drittel aller Zecken können Borrelien übertragen 11.07.15 Frühzeitiges Entfernen wichtig Ein Drittel aller Zecken können Borrelien übertragen
Eine Zecke auf der Haut eines Menschen 27.05.15 Immer mehr FSME-Risikogebiete Gefährliche Zecken breiten sich aus
Eine startbereite Zecke. Wittert sie Blut, kann sie mit einem meterlangen Sprung ihr Opfer erreichen. 18.06.14 Risiko für Menschen steigt Zecken kommen in die Städte
Sind die Zecken alt genug, lauern sie auf Grashalmen oder Blättern. 30.06.14 Gleich absuchen und entfernen Zecken lauern im Gras

Diese Erkenntnis reichte den Forschern allerdings nicht aus. Sie untersuchten zudem die wild gefangenen und unter Laborbedingungen aufgezogenen Stechmücken auf Borrelien und wurden fündig. "Dass wir die DNA der Erreger auch in den aufgezogenen Mücken gefunden haben, ist erstaunlich und zeigt, dass die Borrelien die Umwandlung der Larve zur Puppe und schließlich zum ausgewachsenen Tier überdauern können", erläutert Klimpel.

Resümierend lässt sich feststellen, dass bei den untersuchten Stechmücken die Befallshäufigkeiten mit Borrelien-Erregern zwischen 0,13 und 8,33 Prozent liegen. Bei der Rheinschnake (Aedes vexans) lag sie bei 0,3 Prozent, bei der häufigen Stechmückenart Aedes cataphylla wurde eine Wert von 11,1 Prozent ermittelt. Aus diesem Grund bestehe auch kein Grund zur Panik, so Klimpel. "Nach unserem derzeitigen Erkenntnisstand sind Stechmücken als Überträger der Lyme-Borreliose auslösenden Erreger nur bedingt geeignet. Wenn überhaupt spielen sie eine eher untergeordnete Rolle", beruhigt der Parasitologe.
Bilderserie
Das gefährlichste Tier Deutschlands: Zecken auf dem Vormarsch Das gefährlichste Tier Deutschlands: Zecken auf dem Vormarsch Das gefährlichste Tier Deutschlands: Zecken auf dem Vormarsch Das gefährlichste Tier Deutschlands Zecken auf dem Vormarsch

Quelle: n-tv.de , jaz
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Marihuana als Arzneimittel - Israel ist das gelobte Land für Cannabis

Postby Gudrun Graf » 28. Mar 2016 21:03

http://www.n-tv.de/wissen/Israel-ist-da ... 23666.html
Sonntag, 27. März 2016
Marihuana als Arzneimittel - Israel ist das gelobte Land für Cannabis

In Israel sieht man für medizinisches Cannabis eine berauschende Zukunft: Seit zehn Jahren fördert die Regierung therapeutische Anwendungen. Die liberalen Gesetze locken nicht nur internationale Forscher ins gelobte Land - auch die Industrie wittert satte Gewinne.

Teilen832
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Graben, Mauer, Stacheldraht, Überwachungskameras und Wachposten lassen eher eine Militärbasis vermuten, doch dafür riecht es hier zu verräterisch nach Marihuana. Am Rande der Landgenossenschaft Kfar Pines im Norden Israels wachsen 50.000 Pflanzen 230 unterschiedlicher Cannabis-Sorten. Die zweitgrößte Plantage des Landes für medizinischen Hanf verströmt den unverkennbaren Geruch.

"Auch für Cannabis ist hier das gelobte Land mit mildem Klima, 300 Tagen Sonnenschein und perfekter Luftfeuchtigkeit", sagt Tamir Gedo, Chef der Firma BOL Pharma. Vom Gesundheitsministerium hat die Farm die Lizenz bekommen, Hanf als Heilpflanze anzubauen und zu vermarkten. Zum reinen Vergnügen ist der Konsum von Haschisch und Marihuana auch in Israel nicht erlaubt. Die therapeutische Anwendung wird dagegen seit zehn Jahren sogar gefördert.
Wirkung unter Medizinern umstritten
In Tel Aviv kommen Forscher zur CannaTech-Konferenz zusammen.
In Tel Aviv kommen Forscher zur CannaTech-Konferenz zusammen.
(Foto: picture alliance / dpa)

Im vergangenen Jahr stellten israelische Ärzte entsprechende Rezepte für rund 25.000 Patienten aus, die an Krebs, Epilepsie, posttraumatischen Störungen oder schmerzhaften degenerativen Erkrankungen leiden. Heilen können die weichen Drogen diese Krankheiten nicht, aber die Symptome deutlich lindern.

In der ganzen Welt streiten Mediziner über Cannabis als Arzneimittel. Es könne abhängig machen und Verhaltensstörungen hervorrufen, wird eingewendet. Andererseits ist lange bekannt, dass der Konsum der weichen Droge Ess- und Schlafstörungen, Angstpsychosen oder Entzündungen hemmen kann.

Vieles muss noch erforscht werden, und das geht in Israel schneller, weil die Gesundheitsbehörden klinische Tests am Menschen eher erlauben als anderswo. Unternehmer, Investoren und Wissenschaftler treten hier zunehmend auf den Plan und suchen nach dem Wunderextrakt aus Marihuana: Einer kondensierten Form der Wirkstoffe, die in genauer Dosis mit einem Minimum an unerwünschten Nebeneffekten verabreicht werden kann.
Israel lockt Forscher aus aller Welt

Auf dem gut geschützten Firmengelände der BOL Pharma finden sich Labors und Treibhäuser. Die biochemischen Kennwerte jeder einzelnen Pflanze werden dort ferngesteuert. Denn die Erzeugung von medizinischem Cannabis erfordert eine minutiöse Überwachung des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC), der die Freizeitkiffer high macht, aber für manche Patienten, vor allem Kinder, abträglich ist.
Mehr zum Thema

Bund plant Cannabis-Agenturen: Marihuana ist in den USA ein Milliardengeschäft 18.02.16 Bund plant Cannabis-Agenturen Marihuana ist in den USA ein Milliardengeschäft
Medikament für chronisch Kranke: Deutsche Bauern wollen Cannabis anbauen 11.03.16 Medikament für chronisch Kranke Deutsche Bauern wollen Cannabis anbauen
In vielen Staaten der USA boomt der Verkauf von Marihuana und Cannabisprodukten. 15.02.16 Milliardengeschäft mit Cannabis US-Marihuana-Markt wächst rasant
Als erstes G7-Land: Kanada legalisiert Cannabis-Konsum 05.12.15 Als erstes G7-Land Kanada legalisiert Cannabis-Konsum
Koordination von Anbau und Verkauf: Cannabisagentur soll Hanf-Handel regeln 01.11.15 Koordination von Anbau und Verkauf Cannabisagentur soll Hanf-Handel regeln

"Dank der Pionierrolle unseres Gesundheitsministeriums konnten wir über klinische Tests eine Fachkompetenz gewinnen, die wir nun mit Firmen in den USA und Europa teilen", erklärt Gedo. Dies gelte aktuell bei Versuchen zur Behandlung der chronischen Darmkrankheit Morbus Crohn. Da Israel die Cannabiserzeugnisse nicht exportieren darf, will es ein Weltzentrum für die agronomische, medizinische und technologische Expertise bei der Arzneiverwertung werden.

So gesellte sich gerade ein Cannabis-Forschungszentrum an der renommierten Hebräischen Universität von Jerusalem zu den rund zwanzig Forscherteams, die sich an israelischen Hochschulen dem Thema widmen. Im März kamen 200 Branchenvertreter in Tel Aviv zur CannaTech-Konferenz zusammen. Verkäufer mit Schlips und Kragen, einige trotz des vom Veranstalter auferlegten Rauchverbots durchaus leicht "bekifft", stellten dort elektrische Joints, hanfbasierte Heilsalben und andere Nebenprodukte vor.
Gigantischer Zukunftsmarkt?

Andere denken ans größere Geschäft: "In den beiden letzten Jahren ist die Legalisierung von Cannabis sprunghaft vorangekommen", sagt Saul Kaye, Chef des ersten israelischen Gründerzentrums für junge Hanfindustrieunternehmen. "Diesen Trend werden wir nicht verpassen und die ersten Großinvestitionen sind äußerst vielversprechend."

Kaye verweist auf die 20 Millionen Dollar, welche der US-Tabakgigant Philip Morris im Januar in das israelische Startup Syke steckte, das Präzisionsinhalatoren für medizinisches Cannabis herstellt. Zugleich verkündete die israelische Firma Eybna, dass es ihr gelungen sei, Essenzen aus den Hanfpflanzen zu gewinnen, welche die psychoaktiven Bestandteile nicht enthalten, wegen denen der rezeptfreie Gebrauch verboten ist.
Bilderserie
"Manche Menschen sind high einfach besser": Diese Stars kiffen um die Wette "Manche Menschen sind high einfach besser": Diese Stars kiffen um die Wette "Manche Menschen sind high einfach besser": Diese Stars kiffen um die Wette "Manche Menschen sind high einfach besser" Diese Stars kiffen um die Wette

Quelle: n-tv.de , Daphne Roddeau, AFP
User avatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Posts: 570
Joined: 10.2014
Gender:

Studie sieht Verbindung zwischen Fettleibigkeit und schlechtem Erinnerungs

Postby Weltbookadmin47 » 30. Mar 2016 10:29

Studie sieht Verbindung zwischen Fettleibigkeit und schlechtem Erinnerungsvermögen.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... oegen.html

30.03.2016


Artikel senden | Drucken |
Studie sieht Verbindung zwischen Fettleibigkeit und schlechtem Erinnerungsvermögen
J. D. Heyes

Die Liste der Gesundheitsprobleme, die mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht werden, wird länger und länger. Offenbar können wir jetzt auch noch Erinnerungslücken mit auf die Liste setzen.



Fettleibige hätten ein schlechteres Erinnerungsvermögen als ihre dünneren Mitmenschen, zitiert die BBC aus einer kleinen, aktuellen Studie. Wissenschaftler führten Tests mit 50 Menschen durch, von denen bei einigen Fettleibigkeit diagnostiziert worden war. Dabei zeigte sich, dass Übergewicht in Verbindung mit einem schlechteren »episodischen Gedächtnis« zu stehen scheint, beziehungsweise mit der Fähigkeit, sich an frühere Erlebnisse zu erinnern.



Die Studie erschien im Magazin Quarterly Journal of Experimental Psychology und stellt die These auf, dass Überessen auch darin begründet sein kann, dass man sich an Einzelheiten kürzlich gegessener Mahlzeiten nicht mehr erinnern kann. Andere Aspekte des Gedächtnisses, beispielsweise das Allgemeinwissen, waren nicht betroffen.



In dem BBC-Artikel heißt es weiter:

»Frühere Tests an Ratten haben gezeigt, dass ein wachsender Taillenumfang mit schlechterem Abschneiden in Erinnerungstests einhergeht. Bei Menschen fielen die Untersuchungsergebnisse nicht eindeutig aus.

Bei den jüngsten Versuchen drehte es sich um das episodische Gedächtnis – das Videoband in Ihrem Kopf. Das episodische Gedächtnis erinnert sich an den Geruch einer Tasse Kaffee oder das Gefühl, jemanden an der Hand zu halten.«

Forscher untersuchten 50 Personen mit einem Body-Mass-Index (BMI), der von 18, was als gesund gilt, bis 51 reichte, was als sehr fettleibig gilt. Jede Person nahm an einem Erinnerungstest teil, einer Art Schnitzeljagd, bei der man ganz alleine antritt. Die Personen wurden gebeten, Gegenstände, die zu bestimmten Zeiten und auf unterschiedlichen Computerbildschirmen gezeigt wurden, zu »verstecken«. Später fragten die Forscher die Personen, wann und wo sie welche Gegenstände versteckt hatten. Das Ergebnis: Fettleibige schnitten 15 Prozent schlechter ab als die normalgewichtigen Teilnehmer.

»Wir stellen die These auf, dass ein höherer BMI die Lebendigkeit der Erinnerung reduziert, aber es ist nicht so, als ob die Menschen einen Totalausfall hätten und an Amnesie leiden würden«, sagte Dr. Lucy Cheke von der Universität Cambridge der Website BBC News. »Aber wenn sie sich weniger stark an eine kurz zurückliegende Mahlzeit erinnern und sich das Essen weniger stark im Geist festgesetzt hat, dann sind sie später vielleicht auch weniger gut imstande, zu regulieren, wie viel sie essen.«

Wissenschaftler wissen: Hungerhormone spielen eine wichtige Rolle bei der Frage, wie viel wir bei einer Mahlzeit zu uns nehmen. Gleichzeitig wissen sie aber auch, welch zentrale Rolle dem Geist zukommt. Auch die Lebensmittelhersteller wissen das, was erklärt, warum sie ihre Produkte so vermarkten, wie sie es tun. Ein Beispiel: Wenn Menschen beim Abendessen fernsehen, essen sie mehr oder fühlen sich rascher wieder hungrig, wie Untersuchungen gezeigt haben. Und noch etwas haben Forscher herausgefunden: Menschen mit Amnesie essen über einen kürzeren Zeitraum hinweg häufiger Mahlzeiten.

»Es ist zu früh, irgendwelche Handlungsempfehlungen abzuleiten, aber wir fangen an, die Mechanismen zu erkennen, die die Fettleibigkeit selbst vorantreiben«, so Cheke. »Man soll sich auf sein Essen konzentrieren, das ist seit Langem die Botschaft. Wenn man übergewichtig ist, könnte sich das aber als ein wenig schwieriger erweisen.«

Cheke weiter: »Wenn wir erkennen, was passiert, können wir hoffentlich auch Methoden entwickeln, den Menschen zu helfen.«



In einem separaten Bericht meldete unterdessen die Website WorldLifeExpectancy.com, ein Gewichtsverlust könne die Gedächtnisfunktion verbessern.



Ein Bericht im Fachmagazin Surgery for Obesity and Related Diseases verweist auf eine Studie, derzufolge immer mehr für einen Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und diversen kognitiven Defiziten spricht, darunter auch Gedächtniseinbußen.



Der Studie zufolge trägt Fettleibigkeit nicht nur zu Herzkrankheiten, Diabetes, Krebs und anderen Krankheiten bei, sondern blockiert auch diverse Abläufe im Stoffwechsel, die Einfluss darauf nehmen können, wie Menschen Informationen verarbeiten.



»Fettleibigkeit beeinflusst eine Reihe physiologischer Mechanismen, die sich negativ auf das Gehirn auswirken können«, sagte John Gunstad von der Universität Kent State, einer der Autoren der Studie.



Die Untersuchungen wurden an Menschen mit einem Durchschnittsgewicht von 300 Pfund durchgeführt, aber der Faktor im Bereich der Fettleibigkeit, der zu Gedächtniseinbußen führt, ist an Gewichtsverlust gekoppelt. Das bedeutet, er kann die Funktion des Gedächtnisses auch verbessern!



Menschen, die 20, 25 Pfund abnehmen können, sollten rasch denselben gesundheitlichen Nutzen verspüren wie Menschen, die einen Magenbypass hinter sich haben, sagte Gunstad.





Wie ein kaum bekanntes Vitamin Ihr Leben retten kann

Millionen von Menschen nehmen für die Gesundheit ihrer Knochen Ergänzungsmittel mit Vitamin D und Calcium ein. Neue Forschungen haben jedoch ergeben, dass dies die Gefahr von Herzinfarkten und Schlaganfällen sogar noch vergrößert, da überschüssiges Calcium sich in den Arterien ablagert. Das wird als Calcium-Paradoxon bezeichnet. Die Geheimwaffe dafür, die Knochen stark zu machen und die Arterien freizuhalten, ist Vitamin K2, ein kaum bekannter Supernährstoff, den die Menschen einst in Hülle und Fülle konsumierten, der aber seit fast 70 Jahren von der Wissenschaft ignoriert wird.

In diesem Buch erfahren Sie:

dass durch die Massentierhaltung Vitamin K2 fast vollständig aus unserer modernen Nahrung verschwunden ist;
dass Vitamin K2 der wichtigste Nährstoff beim Kampf gegen Alzheimer, die Koronare Herzkrankheit und Osteoporose ist;
dass Vitamin K2 auch bei unzähligen anderen Leiden spektakuläre Wirkungen zeigt: angefangen bei Krebs, Diabetes und Nierenleiden über Arthritis bis hin zu Karies;
dass Vitamin K2 ein Anti-Aging-Mittel in Reinkultur ist und typischen Alterungsprozessen entgegenwirkt. Ein Helfer, der beispielsweise Falten oder Krampfadern zuverlässig verschwinden lässt.
dass Vitamin K2 Kindern gerade Zähne ohne Löcher und starke Knochen beschert;
welche köstlichen Nahrungsmittel förmlich von dem herzgesunden Vitamin K2 überfließen;
wie Sie aus Ergänzungsmitteln mit Calcium und Vitamin D ohne Risiko den größten Nutzen ziehen können.



.

Copyright © 2016 Natural News

Bildnachweis shutterstock / creative images

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Info Gesundheit - Altersdiabetes

Postby Weltbookadmin47 » 30. Mar 2016 16:27

Altersdiabetes.jpg
Altersdiabetes.jpg (22.6 KiB) Viewed 8058 times

http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabet ... 50344.html

Altersdiabetes
Altersdiabetes ist eine Bezeichnung für Diabetes Typ 2. Da diese Diabetesform jedoch längst nicht mehr nur alte Menschen betrifft, ist der Begriff "Altersdiabetes" inzwischen überholt
aktualisiert am 27.03.2013
Altersdiabetes
An Typ-2-Diabetes erkranken auch immer mehr jüngere Menschen

An Typ-2-Diabetes erkranken auch immer mehr jüngere Menschen
W&B/Inspirestock

Typ-2-Diabetes wurde früher häufig als "Altersdiabetes" oder "Erwachsenendiabetes" bezeichnet. Diabetes Typ 2 ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Körperzellen zunehmend schlechter auf das Hormon Insulin ansprechen, das den Zucker aus dem Blut ins Zellinnere schleusen soll. Als Folge dieser abnehmenden Insulinempfindlichkeit, auch Insulinresistenz genannt, steigt der Blutzuckerspiegel.

Diabetes Typ 2 kann eine Vielzahl von Folgekrankheiten nach sich ziehen. Der erhöhte Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße, Nerven und Organe. Betroffen sind häufig die Nieren, die Augen und durch das sogenannte diabetische Fußsyndrom auch die Füße und Beine. Das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle ist erhöht. Ausführliche Informationen zu Typ-2-Diabetes finden Sie in unserem Ratgeber Diabetes Typ 2.

Diabetes Typ 2 tritt meist im späten Erwachsenenalter auf

Zu den Risikofaktoren für einen Altersdiabetes beziehungsweise Diabetes Typ 2 zählen neben einer genetischen Veranlagung vor allem Bewegungsmangel und Übergewicht. Die Krankheit entwickelt sich meist im Laufe des späten Erwachsenenalters. Mehr als die Hälfte der Patienten mit Diabetes vom Typ 2 ist älter als 65 Jahre. Die Erkrankung tritt selten vor dem 40. Lebensjahr auf. Daher stammt auch der Begriff "Altersdiabetes".

In den letzten Jahren ist allerdings zu beobachten, dass immer mehr junge Menschen, vereinzelt sogar Kinder, an Typ-2-Diabetes erkranken. Das ist wohl vor allem auf die zunehmende Verbreitung von Übergewicht und Bewegungsmangel zurückzuführen.
Bezeichnung "Altersdiabetes" ist überholt

Laut Gesundheitsbericht Diabetes 2010 sind rund 13 Prozent aller Kinder in Deutschland übergewichtig, sechs Prozent sogar fettleibig. Das sind doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Mittlerweile erkranken jährlich rund 200 Kinder in Deutschland an Typ-2-Diabetes. In den Vereinigten Staaten haben sogar rund ein Viertel der Jugendlichen Diabetes oder eine Vorstufe davon. Die Bezeichnung "Altersdiabetes" gilt aufgrund dieser Entwicklungen als überholt und wird auch nicht mehr in den Klassifikationen der verschiedenen Diabetesformen verwendet.
Der Unterschied zu Diabetes Typ 1

Typ-1-Diabetes, die zweithäufigste Diabetesform, wird auch als "jugendlicher Diabetes" bezeichnet. Er tritt in der Regel bereits in Kindheit, Jugend oder im frühen Erwachsenenalter auf. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Ratgeber Diabetes Typ 1.




Artikel bewerten - Dieser Artikel wurde 19 mal bewertet.
Kommentare




Bildnachweis: W&B/Inspirestock

nicht mit Facebook verbunden
Facebook "Share"-Dummy
nicht mit Twitter verbunden
"Tweet this"-Dummy
nicht mit Google+ verbunden
"Google+1"-Dummy
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Metabolisches Syndrom - Übergewicht ist für Männer riskanter

Postby Weltbookadmin47 » 31. Mar 2016 20:38

Übergewicht ist für Männer riskanter.jpg
Übergewicht ist für Männer riskanter.jpg (18.34 KiB) Viewed 8046 times
Donnerstag, 31. März 2016
Metabolisches Syndrom - Übergewicht ist für Männer riskanter
http://www.n-tv.de/wissen/Uebergewicht- ... 57366.html
Übergewicht muss nicht automatisch Krankheit bedeuten. Wie sich die überschüssigen Kilos tatsächlich auf die Herzgesundheit auswirken, untersuchen Forscher und stellen Unterschiede zwischen Frauen und Männern fest.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Menschen mit Übergewicht schleppen nicht nur überschüssige Pfunde, sondern auch eine Reihe an Gesundheitsrisiken mit sich rum. Das Herz zum Beispiel wird durch jedes überschüssige Kilogramm Körpergewicht stark belastet. Wie sehr sich Übergewicht auf die Herzgesundheit auswirkt, haben Forscher aus München und Regensburg untersucht.
Metabolisches Syndrom

Für das metabolische Syndrom (deadly quartet) gibt es keine einheitliche Definition. Es ist keine eigenständige Erkrankung sondern eine Kombination aus mehreren Krankheiten und Symptomen, dazu gehören: Übergewicht, ein gestörter Fett- und Cholesterinhaushalt, Bluthochdruck und ein krankhaft erhöhter Blutzuckerspiegel durch zu geringe Insulinwirkung.

Alle herangezogenen Faktoren werden maßgeblich durch den Lebensstil beeinflusst. Das metabolische Syndrom ist vor allem in Industrienationen verbreitet. Es gilt als wichtigster Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen. In Deutschland bekommt es jeder vierte Mensch im Laufe seines Lebens.

Dafür wurden verschiedene Werte von insgesamt 377 Personen davon 301 mit Übergewicht und 76 mit normalem Körpergewicht erhoben. Die Forscher maßen den Taillenumfang, die Triglyzerid-Werte, den Blutdruck und die Glukosewerte im Blut im nüchternen Zustand. Sie gingen zudem von einem sogenanntem metabolischen Syndrom aus, wenn drei der Messwerte über einem vorher festgelegten Wert lagen: Taillenumfang bei Männern 102/bei Frauen 88 Zentimeter, Triglycerid 150 Milligramm/Deziliter, Nüchternglukose 110 Milligramm/Deziliter, Blutdruck 130 systolisch zu 85 diastolisch.
Mehr Fett, aber bessere Werte

Die Frauen der Untersuchung waren dreimal öfter metabolisch gesund als die Männer, obwohl übergewichtige Frauen einen höheren Körperfettanteil haben, als übergewichtige Männer. Trotz normaler Werte sollte das Konzept des metabolisch gesunden Übergewichts in Bezug auf die Herzgesundheit nicht überschätzt werden, warnen die Forscher, die im zweiten Teil ihrer Untersuchung auch die Leberfunktion und die Insulinresistenz der metabolisch gesunden Probanden unter die Lupe nahmen.
Mehr zum Thema

Immer noch Grundlagenforschung: "Schalter" zur Fettverbrennung entdeckt 11.03.16 Immer noch Grundlagenforschung "Schalter" zur Fettverbrennung entdeckt
Schon einige Kilos weniger senken das Risiko für gewichtsbedingte Erkrankungen deutlich. 22.02.16 Abnehmen bei Adipositas Schon ein paar Kilo weniger sind ein Gewinn
Ungesunde Kost mit quälenden Folgen: Dicke haben öfter Schmerzen 03.09.15 Ungesunde Kost mit quälenden Folgen Dicke haben öfter Schmerzen

Hatten zuvor 8,1 Prozent der übergewichtigen Personen, 11,2 Prozent der Frauen und 3,3 Prozent der Männer, metabolisch gesundes Übergewicht, blieben nach der Erhebung der Daten zu Leberfunktion und Insulinresistenz nur 4,3 Prozent der Probanden übrig – alle weiblich. Außerdem untersuchten die Forscher die Probanden mit metabolisch gesundem Übergewicht nach im Durchschnitt 6,2 Jahren erneut. Bei ganzen 30 Prozent wurde nun einen Bluthochdruck festgestellt, bei 12 Prozent ein Diabetes mellitus Typ 2. Zudem hatten sich eine Reihe weiterer Risikofaktoren ungünstig entwickelt. "Metabolische Gesundheit" bei Übergewicht sei also weniger harmlos als häufig gedacht, betonen die Forscher. Die Studienergebnisse wurden auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) vorgestellt.
Bilderserie
Zu viel von allem: Problem Übergewicht Zu viel von allem: Problem Übergewicht Zu viel von allem: Problem Übergewicht Zu viel von allem Problem Übergewicht

Quelle: n-tv.de , jaz
Themen
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Studie warnt vor ernsten Problemen - Menschen werden immer dicker

Postby Weltbookadmin47 » 1. Apr 2016 22:49

Menschen werden immer dicker.jpg
Menschen werden immer dicker.jpg (34.96 KiB) Viewed 7987 times

http://www.n-tv.de/wissen/Menschen-werd ... 69611.html
Freitag, 01. April 2016
Studie warnt vor ernsten Problemen - Menschen werden immer dicker

Weltweit sind immer mehr Menschen fettleibig. Einer globalen Studie zufolge gibt es mittlerweile mehr übergewichtige als untergewichtige Menschen. Die Prognose für die Zukunft sieht noch düsterer aus.

Teilen36
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Immer mehr Menschen weltweit bringen zu viele Pfunde auf die Waage. Laut einer jetzt veröffentlichten Studie sind heute mehr als 640 Millionen Erwachsene fettleibig, das sind 13 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung. Sollte sich an der gegenwärtigen Lebens- und Ernährungsweise nichts ändern, könnten es im Jahr 2025 über 1,1 Milliarden (20 Prozent) sein.

Vor 40 Jahren habe es zwei Mal so viele Untergewichtige wie Fettleibige gegeben, heute gebe es dagegen mehr Fettleibige als Untergewichtige, sagte Majid Ezzati vom Londoner Imperial College, der die in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" erschienene Studie koordinierte. Für die nach seinen Angaben umfassendste Untersuchung zu dem Problem hatten die Forscher die Daten von etwa 19 Millionen Menschen im Alter ab 18 Jahren aus 186 Ländern ausgewertet.

Nach den Berechnungen der Forscher leiden heute 641 Millionen Menschen - 375 Millionen Frauen und 266 Millionen Männer - unter extremem Übergewicht. 1975 waren es 105 Millionen Menschen. Grund für die explosionsartige Steigerung sind neben den veränderten Ernährungsgewohnheiten auch genetische Veranlagungen.
Wer gilt als fettleibig?

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt ein Mensch, dessen Body-Mass-Index den Wert von 25 übersteigt, als übergewichtig. Liegt dieser Index bei über 30, gilt ein Mensch als fettleibig (adipös). Bei einem Wert von mehr als 35 ist die Rede von schwerer Fettleibigkeit. Der Index berechnet sich aus dem Gewicht in Kilogramm, geteilt durch die Größe in Metern im Quadrat.
Mehr zum Thema

Metabolisches Syndrom: Übergewicht ist für Männer riskanter 31.03.16 Metabolisches Syndrom Übergewicht ist für Männer riskanter
Schon einige Kilos weniger senken das Risiko für gewichtsbedingte Erkrankungen deutlich. 22.02.16 Abnehmen bei Adipositas Schon ein paar Kilo weniger sind ein Gewinn
Neue Diät aus den USA: Butterkaffee soll Pfunde purzeln lassen 04.02.16 Neue Diät aus den USA Butterkaffee soll Pfunde purzeln lassen
Fettleibigkeit 25.01.16 Immer dicker, egal wo Zahl fettleibiger Kleinkinder steigt weltweit

In 40 Jahren wird der durchschnittliche Body-Mass-Index der WHO zufolge bei Männern von 21,7 auf 24,2 und bei Frauen von 22,1 auf 24,4 gestiegen sein. Das entspricht einer durchschnittlichen Zunahme von 1,5 Kilogramm alle zehn Jahre.

Ernährungswissenschaftler führen Übergewicht und Fettleibigkeit in den Industriestaaten vor allem auf zu viel, zu süßes und zu fettes Essen, verbunden mit zu wenig Bewegung, zurück. Übergewicht gilt als Risikofaktor unter anderem für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und bestimmte Arten von Krebs.

Die Studie warnt, in vielen Regionen mit mittlerem Einkommen - Pazifik, Nahost, Nordafrika, einige südamerikanische und karibische Staaten - sei Fettleibigkeit mittlerweile ein "ernstes Problem für die Volksgesundheit". Ezzati sagte, ohne "rasche" internationalen Maßnahmen zum Kampf gegen die Fettleibigkeit drohten "gesundheitliche Folgen unbekannten Ausmaßes".

Quelle: n-tv.de , kpi/AFP
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Rauschmittel für den Eigenbedarf - Schwerkranker darf Cannabis anbauenRaus

Postby Weltbookadmin47 » 7. Apr 2016 09:29

Rauschmittel für den Eigenbedarf.jpg
Rauschmittel für den Eigenbedarf.jpg (50.91 KiB) Viewed 7945 times

http://www.n-tv.de/wissen/Schwerkranker ... 07521.html
Rauschmittel für den Eigenbedarf - Schwerkranker darf Cannabis anbauen

Fast 16 Jahre nach dem Antrag auf Ausnahmegenehmigung bekommt ein MS-Patient Rückendeckung auf höchster Instanz: "Die Behandlung mit selbst angebautem Cannabis", heißt es, "liegt hier ausnahmsweise im öffentlichen Interesse".

Teilen441
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken
Zur Startseite

Das Bundesverwaltungsgericht hat erstmalig einem schwerkranken Mann den Cannabis-Anbau zu Hause erlaubt. Wenn keine andere Therapiemöglichkeit zur Verfügung stünde, müsse einem Patienten so der Zugang zu Cannabis ermöglicht werden, entschieden die Bundesrichter (BVerwG 3 C 10.14).
Video
Bund plant Cannabis-Agenturen: Marihuana ist in den USA ein Milliardengeschäft 18.02.16 – 01:28 min Mediathek Bund plant Cannabis-Agenturen Marihuana ist in den USA ein Milliardengeschäft

Damit hatte die Klage eines an Multipler Sklerose (MS) erkrankten Mannes in dritter und letzter Instanz Erfolg. Der 52-Jährige aus Mannheim ist seit 1985 an MS erkrankt und lindert die Symptome seiner Krankheit seit vielen Jahren mit Cannabis. Die Pflanzen baut er zu Hause an. Weil das nicht legal ist, kämpfte er für eine Ausnahmegenehmigung.
Hanfanbau im Badezimmer

Im vorliegenden Fall forderte der Kläger vom zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Erlaubnis, in seinem Badezimmer weiter Hanfpflanzen anbauen zu dürfen. Einen ersten Antrag dazu stellte der Mann bereits im Mai 2000, also vor knapp 16 Jahren. Weil sich die Behörde weigerte, schlug der MS-Patient den Rechtsweg ein - und bekam nun schließlich Recht.

Bereits bei früheren Urteilen hielten Richter der Vorinstanz solch eine Erlaubnis zwar für grundsätzlich gerechtfertigt, weil der Kläger schwer erkrankt sei und die Behandlung mit Cannabis zu einer Linderung seiner Beschwerden führe. Dem Mann stehe aber mit dem aus Cannabis gewonnenen Dronabinol ein "gleich wirksames Medikament" zur Verfügung, lautete das wichtigste Gegenargument für eine Freigabe.
Dronabinol und "Medizinalhanf"

Seine Krankenkasse hatte die Kostenübernahme dafür letztlich sogar bereits in vollem Umfang zugesagt. Der Kläger machte jedoch geltend, dass das aus Cannabis gewonnene Medikament negative Nebenwirkungen habe, die er bei Konsum von Cannabis nicht verspüre. Die Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig folgten seinen Argumenten und gaben den privaten Anbau rauschmittelhaltiger Hanfpflanzen unter bestimmten Einschränkungen frei.
Mehr zum Thema

Einige hundert Menschen demonstrierten im Mai 2015 in Bremen für die Legalisierung von Cannabis. 06.04.16 Mehr als ein Rauschmittel Cannabis: Die Droge als Medikament
Für manche kann der Joint nicht groß genug sein. Doch hohe Dosen können zu Psychosen führen. 05.10.15 Hier Heilmittel, da "Einstiegsdroge" Wie gefährlich ist Cannabis wirklich?
Medikament für chronisch Kranke: Deutsche Bauern wollen Cannabis anbauen 11.03.16 Medikament für chronisch Kranke Deutsche Bauern wollen Cannabis anbauen
"Krankheit der 1000 Gesichter": Bei MS gleicht kein Fall dem anderen 27.05.15 "Krankheit der 1000 Gesichter" Bei MS gleicht kein Fall dem anderen
Der Anbau von Hanfpflanzen soll gar nicht so schwer sein. 22.07.14 Therapie statt Rausch So kann Cannabis helfen

"Die Behandlung des schwer kranken Klägers mit selbst angebautem Cannabis liegt hier ausnahmsweise im öffentlichen Interesse", urteilten die Leipziger Richter, "weil nach den bindenden Feststellungen des Berufungsgerichts die Einnahme von Cannabis zu einer erheblichen Linderung seiner Beschwerden führt und ihm gegenwärtig kein gleich wirksames und für ihn erschwingliches Medikament zur Verfügung steht."
"Im öffentlichen Interesse"

Der - ebenfalls erlaubnispflichtige - Erwerb von sogenanntem "Medizinalhanf aus der Apotheke" scheide aus Kostengründen als Therapiealternative aus, heißt es in der Mitteilung des Bundesverwaltungsgerichts. Seine Krankenkasse hat eine Kostenübernahme dafür zuvor wiederholt abgelehnt. Eine "Eigenfinanzierung" des Apothekenhanfs sei ihm mit seiner Erwerbsunfähigkeitsrente "nicht möglich".

Die Richter verpflichteten das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte daher laut Mitteilung, "dem schwer kranken Kläger eine Ausnahmeerlaubnis zum Eigenanbau von Cannabis zu erteilen, weil das Betäubungsmittel für seine medizinische Versorgung notwendig ist und ihm keine gleich wirksame und erschwingliche Therapiealternative zur Verfügung steht".
Bilderserie
Schlafmohn steht vor allen Dingen auf Feldern in Ländern des sogenannten "Goldenen Halbmonds" - Afghanistan (im Bild), Pakistan und Iran. 90 Prozent des weltweit verkauften Heroins stammen von hier. Hier wächst die Hanfplanze, aus der die Droge gewonnen wird gut - wie das recht anspruchslose Gewächs fast überall gedeiht. Zumeist wird der Stoff in Containerschiffen transportiert. Beliebt ist es dabei, die Päckchen mit dem "Schnee" in Obstkisten unter Bananen oder anderen Früchten zu verbergen und am Bestimmungsort wieder aus der Ladung zu nehmen. Wie der Stoff nach Deutschland kommt Auf der Spur der Drogen
Video
Vorbilder Niederlande und USA: Legalisierung von Cannabis birgt Licht und Schatten 03.02.15 – 02:58 min Mediathek Vorbilder Niederlande und USA Legalisierung von Cannabis birgt Licht und Schatten

Quelle: n-tv.de , mmo/AFP/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Leg dir über Nacht eine Zwiebel in die Socke. Der nächste morgen wird Dich

Postby Weltbookadmin47 » 9. Apr 2016 15:09

Zwiebelsocke.png
Zwiebelsocke.png (239.84 KiB) Viewed 7881 times

http://dip.la/2015/10/ueber-nacht-zwiebel/

Leg dir über Nacht eine Zwiebel in die Socke. Der nächste morgen wird Dich umhauen !
13. Oktober 2015
0
37850
Teilen auf Facebook
Tweet auf Twitter
7217
SHARES
Auf Facebook Teilen
zwiebel
In jedem Supermarkt kann man sie spottbillig kaufen, und weil sie etwas derb riecht, gilt die Zwiebel als eher unfeines Alltagsgemüse. Dabei strotzt die Zwiebel nur so vor Heilkräften.
Hier sind nur einige der Dinge, wofür die Zwiebel von Nutzen sein kann.

Entzündungshemmend
Harntreibend
Schleimlösend
Husten
Bronchitis
Halsentzündung
Heiserkeit
Mittelohrentzündung
Infektionen
Fieber

Hier eine Methode, wie man die Kräfte der Zwiebel nutzen kann.
Die Zwiebel-Socken.

zwiebelsocke


Grundsätzlich gibt es in Eurem Fuß über 7.000 Nerven, die alle mit Teilen Eures Körpers verbunden sind.

nervenzwiebel


Wenn man die Zwiebel in die Socke hineinlegt und an den Fuß drückt, zieht die Haut gewisse Heilkräfte aus der Zwiebel heraus.
Neben der Behandlung von Erkältungen, können Zwiebel-Socken für Ohrenschmerzen benutzt werden. ebenso. Kinderkrankheiten und Infektionen der Blase.




Zwiebeln gekauft? Das Erste was ihr tun müsst, ist eure Zwiebel zu zerschneiden.
Es können rote oder weiße Zwiebeln sein.

rotezwiebel


Nun die Zwiebeln hineinlegen und am besten sogar 2 Paar Socken darüber ziehen.


Am nächsten Morgen wird euer Blut reiner und die Bakterien abgetötet sein.
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Sind im Frühling Augen öfter verquollen ?

Postby Weltbookadmin47 » 11. Apr 2016 16:45

Sind im Frühling Augen öfter verquollen.jpg
Sind im Frühling Augen öfter verquollen.jpg (18.66 KiB) Viewed 7838 times

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 56091.html
Sind im Frühling Augen öfter verquollen ?

Von Jana Zeh

Teilen47
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Ich habe morgens manchmal dicke Augen, obwohl ich genug schlafe. Im Frühling allerdings kommt das wesentlich häufiger vor. Woran liegt das? (fragt Jasmin N. aus Jena)

Die Gründe für angeschwollene Augen sind vielfältig. Sie reichen von zu wenig Schlaf über zu trockene Augen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen und sind individuell verschieden. Um Erkrankungen auszuschließen oder zu erkennen und Mittel dagegen zu finden, sollten die Ursachen von einem Arzt identifiziert werden. Tatsächlich ist aber die Gefahr, im Frühling mit dicken Augen zu erwachen, um einiges größer als zu anderen Zeiten. Die fünf häufigsten Gründe dafür:

Allergien: Gerade für Pollenallergiker gehört der Frühling nicht zur schönsten Jahreszeit. Weil die Allergene im Auge direkt auf die Bindehaut und nicht erst auf eine schützende Schleimhaut treffen, ist das Auge besonders anfällig für Reizungen. Die Pollen auf der Bindehaut können Rötungen, Juckreiz und vermehrten Tränenfluss auslösen. Ebenso können die allergieauslösenden Stoffe zu einem Anschwellen der Lider führen. Werden die Augen und die Lider durch Allergene zu sehr gereizt, dann kann es auch zu einer allergischen Bindehautentzündung kommen. Ebenso wie Allergien können auch Erkältungen, bei denen auch die Nasennebenhöhlen betroffen sind, zu geschwollenen Augen führen.
Auch Kontaktlinsen können die Augen reizen.
Auch Kontaktlinsen können die Augen reizen.
(Foto: picture alliance / dpa)

Trockene Umgebungsluft: In beheizten Räumen, in denen sich die meisten Menschen auch noch im Frühling hauptsächlich aufhalten, ist die Luftfeuchtigkeit meistens sehr gering. Das kann zu einem Anschwellen der Augenpartie führen, denn trockene sind die Vorboten von geschwollenen Augen. Wer darüber hinaus in Räumen mit trockener Luft stundenlang auf Monitore blickt, der erhöht das Risiko geschwollener Augen erheblich. Ebenso können zu stark geheizte und schlecht gelüftete Räume, in denen man schläft, die Augenschwellungen verursachen. Allgemein gilt: Je wärmer der Raum ist, umso trockener ist die Luft darin.

Gestörter Lymphfluss: Vor allem am Morgen klagen viele über geschwollene Augen, die aber im Laufe des Tages wieder verschwinden. Grund dafür könnte die Lymphe sein. Die wässrig hellgelbe Flüssigkeit, die durch die Lymphgefäße im ganzen Körper fließt, ist neben dem Blutsystem für den Transport von Nähr- und Abfallstoffen verantwortlich. Im Liegen kann der Fluss der Lymphe gestört werden, so dass sich zu viel Flüssigkeit im empfindlichen Gewebe um die Augen einlagert. Nicht nur im Winter, sondern auch noch im Frühling liegen viele Menschen länger im Bett oder auf dem Sofa als im Sommer.

Ungesunde Lebensweise: Neben den Umweltbedingungen können auch eine zu salz- und fetthaltige Nahrung, wie sie eher im Winterhalbjahr verzehrt wird, übermäßiger Alkoholkonsum, übermäßiger Eiweißkonsum und eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme auf das Aussehen der Augen auswirken. Augen reagieren auch, wenn sie nicht genug Schlaf bekommen, also nicht genug entlastet werden. Dann nämlich können die Augen brennen und jucken. Wer seine müden Augen kräftig reibt, der sorgt selbst dafür, dass sie anschwellen. Also Finger weg!
Mehr zum Thema

Frage & Antwort, Nr. 424: Hilft Solarium gegen Vitamin D-Mangel? 29.03.16 Frage & Antwort, Nr. 424 Hilft Solarium gegen Vitamin-D-Mangel?
Atemnot und Augenschäden: Pfefferspray kann lebensbedrohlich sein 19.02.16 Atemnot und Augenschäden Pfefferspray kann lebensbedrohlich sein
Gerade vor einem Gewitter, wenn es noch nicht so stark regnet, kann sich Heuschnupfen deutlich bemerkbar machen. 08.09.15 Frage & Antwort, Nr. 395 Gibt es Heuschnupfen auch bei Regen?
Volkskrankheit Schlafstörungen: Wie Schlaf wieder erholsam wird 13.05.15 Volkskrankheit Schlafstörungen Wie Schlaf wieder erholsam wird

Erkrankungen, Medikamente, Verletzungen: Ein Anschwellen der Augen ist durch eine Vielzahl an Erkrankungen wie zum Beispiel zu hoher Blutdruck oder eine Schilddrüsenfehlfunktion möglich. Aber auch eine Erkrankung des Auges selbst kann zu den unangenehmen Schwellungen führen. Durch eine bakterielle Infektion kann das sognannte Gerstenkorn entstehen, das nach einer Woche wieder abklingt. Dann ist oftmals nur ein Auge betroffen. Möglich ist auch, dass die Region um die Augen und/oder Lider durch ein Medikament akut oder chronisch dick wird. Auch ein Fremdkörper oder eine Verletzung im oder am Auge kann zu Schwellungen führen. In solchen Fällen sollten Betroffene auf jeden Fall ihren Arzt konsultieren.

Übrigens: Geschwollene Augen zu schminken ist keine gute Idee, denn dadurch könnten die Augen und Lider noch mehr gereizt werden. Besser ist das Auflegen von kühlenden Augenpads, gekühlten Esslöffeln oder der klassischen Gurkenscheiben. Auch abgekühlte Teebeutel eignen sich dafür, außer man ist gegen einen der Inhaltsstoffe allergisch.

Quelle: n-tv.de
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Von Erkrankung bis Langeweile - Wie viel Stress kann Technik machen ?

Postby Weltbookadmin47 » 15. Apr 2016 11:19

Von Erkrankung bis Langeweile.jpg
Von Erkrankung bis Langeweile.jpg (21.71 KiB) Viewed 7808 times

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-viel-Stre ... 65361.html
Von Erkrankung bis Langeweile - Wie viel Stress kann Technik machen ?

Facebook, WhatsApp-Nachrichten oder E-Mails: Kein Tag, an dem man nicht damit zu tun hat. Wie der Technikstress tatsächlich auf Menschen wirkt, nimmt ein Forscher genau unter die Lupe und nimmt den Probanden einfach ihr Facebook weg.

Teilen34
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Bekannt ist, dass sogenannter Technostress zu Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, Müdigkeit und sogar Bluthochdruck führen kann. Wie sich die ständig steigenden Ansprüche durch die Techniknutzung sowohl im Arbeitsbereich als auch im privaten Umfeld tatsächlich auswirken, hat Christian Maier von der Universität Bamberg untersucht. Dafür entzog er insgesamt 130 Probanden für zwei Wochen den Facebook-Zugang.

Vor und während der Nicht-Nutzung hatten die Studienteilnehmer die Aufgabe, verschiedene Fragen zu ihrem Nutzungsverhalten und ihrer Gemütslage in einem Fragebogen zu beantworten. Darüber hinaus überprüfte der Forscher mehrere Stressindikatoren, also die körperlichen Reaktionen der Probanden. "Eine Methode ist, den Hautleitwert festzustellen. Vereinfacht gesagt wird untersucht, inwiefern Personen anfangen zu schwitzen, wenn sie bestimmte Technologien benutzen", erklärt Maier die Vorgehensweise.
Privat oder auf Arbeit
Mehr zum Thema

Neue Technik, neue Leiden: Handynacken muss nicht sein 15.03.16 Neue Technik, neue Leiden Handynacken muss nicht sein
Herzschlag um 38 Prozent erhöht: Horror von heute: Lahmes Laden von Videos 17.02.16 Herzschlag um 38 Prozent erhöht Horror von heute: Lahmes Laden von Videos
Öfter mal "offline" gehen: Jeder fünfte Student ist psychisch krank 01.07.15 Öfter mal "offline" gehen Jeder fünfte Student ist psychisch krank
Das Verfahren simuliert naturgetreu, welche Muskeln und Gelenke besonders beansprucht werden. 11.03.15 Handy-Nacken und SMS-Daumen Wenn Smartphones Schmerzen machen
Neuer Suchtfaktor Smartphone: App soll Alarm schlagen 18.02.14 Neuer Suchtfaktor Smartphone App soll Alarm schlagen

Er stellte für den privaten Bereich fest, dass der Stress nicht zwangsläufig durch die Nutzung der Technologie entsteht, sondern durch die Informationsflut, die man nicht mehr richtig verarbeiten kann. So können auch Technologien, die angeblich Spaß machen, Stress erzeugen. Aber es gab auch andere Befunde. Bei einem Teil der Probanden führte die Nichtnutzung von Facebook zu mehr Stress als die Nutzung. "Es gab tatsächlich einige Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer, die plötzlich nicht wussten, wie sie mit ihrer freien Zeit umgehen sollten. Manche begannen zum Beispiel, sich wieder mehr mit ihren Familienmitgliedern zu unterhalten", so der Forscher.

Nach einer weiteren Untersuchung konnte für den beruflichen Bereich gezeigt werden, dass es einen Anstieg von Erkrankungen gibt, wenn im Unternehmen Veränderungen im IT-Bereich vorgenommen werden. Ein Unverständnis bei der Bedienung führt bei den Beschäftigten zu Stress und im schlimmsten Falle zu krankheitsbedingten Ausfällen. Das gilt vor allem für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem IT-fernen Bildungshintergrund. Befragt wurden für diese Untersuchung insgesamt 306 Beschäftigte.

Quelle: n-tv.de , jaz
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

US-Gesundheitsministerium bestätigt - Studien zeigen: Cannabis tötet Krebs

Postby Weltbookadmin47 » 19. Apr 2016 20:57

Kanabis tötet Krebszellen.jpg

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 1512272118

US-Gesundheitsministerium bestätigt - Studien zeigen: Cannabis tötet Krebszellen
Sonntag, 23.08.2015, 18:15
Teilen
147.9k
122
Drucken
Versenden
Fehler melden
Multiple Sklerose, Krebs, Gesundheitsministerium, USA, Legalisierung, Cannabinoide, Cannabis, Marihuana
dpa/Torsten Leukert Kiffen gegen Krebs - laut verschiedener Studien, die jetzt vom US-Gesundheitsministerium bestätigt wurden, könnte das durchaus funktionieren

Gute Nachrichten aus der Krebsforschung: Cannabis kann bei Krebspatienten offenbar nicht nur die Schmerzen von Krankheit und Behandlung lindern, sondern auch direkt zur Heilung beitragen. In verschiedenen Studien haben Forscher gezeigt, dass Cannabinoide Krebszellen zerstören können.

Viele begeisterte Anhänger des Cannabis-Konsums halten die Pflanze für ein wahres Wundermittel. Damit könnten sie durchaus richtig liegen, denn das US-Gesundheitsministerium hat auf seiner Informationswebsite zu Krebserkrankungen offiziell bestätigt, dass sich der Konsum von Cannabis positiv auf die Heilung von Krebs auswirkt. Die Cannabinoide des grünen Krauts sollen sogar in der Lage sein, Tumorzellen abzutöten.

„Unter Laborbedingungen konnte gezeigt werden, dass Cannabis Krebszellen abtötet“, heißt es auf der Seite des US-Gesundheitsministeriums. Besonders hoffnungsvolle Ergebnisse hätten Studien bei Leber- und Brustkrebs gebracht. Die Forscher betonen allerdings, dass die Tests bisher nur an Mäusen durchgeführt worden wären. Noch wird Cannabis nicht offiziell als Medikament für Krebspatienten empfohlen.
Hoffnung auch für Multiple-Sklerose-Patienten

In mehreren US-Bundesstaaten ist der Konsum von Cannabis mittlerweile entweder völlig legal oder zumindest zu medizinischen Zwecken erlaubt. Auch in Deutschland können Kranke unter bestimmten Bedingungen Marihuana legal erwerben, um beispielsweise Schmerzen zu lindern. Da Cannabis unter anderem appetitsteigernd wirkt, wird es häufig genutzt, um Krebspatienten durch eine kräftezehrende Chemotherapie zu helfen. Experten-Ratgeber als PDF-Download - Brustkrebs - Brusttumore

Neben den positiven Ergebnissen für die Krebsforschung bestätigte das US-Gesundheitsministerium auch zahlreiche andere medizinische Eigenschaften von Cannabis, darunter zum Beispiel die entzündungshemmende Wirkung oder die Fähigkeit Muskelkrämpfe zu lösen. Diese Möglichkeiten könnten sich unter anderem in der Forschung zur Nervenerkrankung Multiple Sklerose als vielversprechend erweisen.
Deutsche Politiker fordern Legalisierung

In Deutschland sind der Besitz, Erwerb und Anbau von Cannabis bis auf wenige medizinische Ausnahmen illegal. Allerdings fordern auch hierzulande mittlerweile immer mehr Politiker, wie Baden-Württembergs Miisterpräsident Wilfried Kretschmann und der Hamburger Justizsenator Till Steffen, die Legalisierung von Marihuana. In Hamburg und Berlin sollen demnächst erste Modellversuche mit Coffeeshops, die legal Cannabisprodukte verkaufen dürfen, starten.
Video: Cannabis - vom Rausch- zum Therapiemittel:
[Wunderstoff CBD: Kommt jetzt Cannabis als Medikament für alle?]
Wunderstoff CBD: Kommt jetzt Cannabis als Medikament für alle?
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Re: US-Gesundheitsministerium bestätigt - Studien zeigen: Cannabis tötet K

Postby Weltbookadmin47 » 19. Apr 2016 21:03

Aber was zerstört Cannabis am Menschen weil es immer noch als gefährliche und verbotene Droge eingestuft ist ?
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Wenn die Lust zur Last wird - Junge Frau kämpft gegen ihre Sexsucht

Postby Weltbookadmin47 » 23. Apr 2016 11:46

Wenn die Lust zur Last wird.jpg
Wenn die Lust zur Last wird.jpg (22.2 KiB) Viewed 7762 times

http://www.n-tv.de/panorama/Junge-Frau- ... 02491.html
Wenn die Lust zur Last wird - Junge Frau kämpft gegen ihre Sexsucht

Jeden Tag Sex, am besten mehrmals. Was sich nach einem Männertraum anhört, ist für den 38-jährigen James Keates allmählich eine Qual. Die Sexsucht seiner Freundin erschöpft ihn.

Teilen83
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Seit vier Jahren sind Sami Walton und James Keates aus dem britischen Ascot schon ein Paar. Die meisten seiner Freunde sind neidisch auf den 38-Jährigen, wenn Walton wie so oft nicht von ihrem Freund lassen kann und ihn zum Schäferstündchen nach Hause zerrt. Doch dahinter steckt eine Krankheit, über die Walton nun aufklären möchte: Die 29-jährige Britin kämpft gegen Sexsucht.

An einem Urlaubswochenende hätten sie insgesamt rund 40-mal miteinander geschlafen, berichtet Keates der britischen "Sun". Und an einem durchschnittlichen Tag sei es immerhin bis zu zehnmal zum Sex gekommen. Zu Beginn habe er daher auch gedacht, er hätte im Lotto gewonnen. Jetzt aber, wo er älter und schneller müde werde, "kann der ständige Sex schon sehr anstrengend sein".
Sexsucht (Hypersexualität)

Bei einer Sexsucht ist der Wunsch nach sexueller Befriedigung so groß, dass der Betroffene sich mehr und mehr damit beschäftigt und dabei andere Dinge zunehmend vernachlässigt. Er fühlt sich immer weniger befriedigt – der Drang nach Sex wird noch größer. Im Gegensatz zu Alkohol führt Sex beispielsweise nicht zu physischen Entzugssymptomen. Je nach Ausprägung ähnelt eine Sexsucht eher einem Zwangsverhalten oder einer Impulskontrollstörung als einer Abhängigkeit. Mediziner sprechen deshalb lieber von "Hypersexualität".

Doch besonders für Walton wurde ihre Lust immer mehr zum Verhängnis. Enge Freunde wandten sich von ihr ab, sie verlor ihren Job im Finanzwesen, weil sie ständig zu spät kam oder gänzlich fehlte. "Sexsucht ist eine ernste Angelegenheit. Nicht jeder hat das Durchhaltevermögen, um mit mir mitzuhalten", berichtet Walton. Obwohl viele Männer glauben würden, eine sexsüchtige Frau sei toll, habe es keiner ihrer Exfreunde lange mit ihr ausgehalten.
Nur noch einmal Sex pro Tag

Erst mit Keates kam die Wende. Er unterstütze sie und "verurteilt mich nicht, wenn ich einen schlechten Tag habe". Um Walton zufriedenzustellen, versuchen sie nun, mindestens einmal am Tag miteinander zu schlafen. Ansonsten greift die Britin auch noch mehrmals am Tag auf ihre 1500 Dollar teure Sexspielzeug-Sammlung zurück.
Mehr zum Thema

Kopfkino und die Realität: So lieben die Deutschen 18.02.16 Kopfkino und die Realität So lieben die Deutschen
Hochschule bildet Berater aus: Wie viel Sex braucht es? 04.02.16 Hochschule bildet Berater aus Wie viel Sex braucht es?

Waltons Sexsucht begann nach dem Ende einer langjährigen Beziehung. Erst habe sie mit Freunden und Bekannten angebandelt, doch schon bald sei sie quer durchs Land gereist, um neue Männer und Frauen für gemeinsame Schäferstündchen zu finden. Deshalb sei sie ständig zu spät zur Arbeit gekommen oder tauchte erst gar nicht auf. "Die Dinge gerieten völlig außer Kontrolle, weil ich mich um nichts anderes scherte als Sex", so Walton.

Hilfe von Ärzten lehnt die 29-Jährige bisher ab: "Ich denke nicht, dass ein Arzt wirklich versteht, was es bedeutet, sexsüchtig zu sein und wie es sich auf dein Leben auswirkt." Sie trifft sich aber regelmäßig mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen und hofft, mit Unterstützung ihres Freundes langsam zu heilen.
Bilderserie
"Deutsche lieben große Brüste": Besuch in einer besonderen Puppenfabrik "Deutsche lieben große Brüste": Besuch in einer besonderen Puppenfabrik "Deutsche lieben große Brüste": Besuch in einer besonderen Puppenfabrik "Deutsche lieben große Brüste" Besuch in einer besonderen Puppenfabrik

Quelle: n-tv.de , dsi
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Tücke der Natur - Pollenallergiker reagieren auf Apfel und Co.

Postby Weltbookadmin47 » 30. Apr 2016 10:36

Tücke der Natur.jpg
Tücke der Natur.jpg (25.19 KiB) Viewed 7715 times

http://www.n-tv.de/wissen/Pollenallergi ... 91836.html
Samstag, 30. April 2016
Tücke der Natur - Pollenallergiker reagieren auf Apfel und Co.

Eine kleine Gemeinheit der Natur: Das Allergen der Birke ist mit dem Allergen des Apfels verwandt. Der Körper kann das nicht unterscheiden. Immer mehr Pollenallergiker reagieren deshalb auf beides und stellen die Fachwelt vor die große Frage: Warum?

Teilen37
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Marina Oppermann kauft mit dem Rotstift im Kopf ein: Nektarinen, Kirschen, Pflaumen, Aprikosen und Äpfel gehen für sie nicht. Vor allem von rohen Äpfeln bekommt sie richtig Schnupfen und Husten. Die 33-Jährige ist allergisch auf Birkenpollen. Sie reagiert aber gleichzeitig auf Lebensmittel, die scheinbar nichts mit der Birke zu tun haben: Stein- und Kernobst und auch Haselnüsse. Das ganze Jahr über, auch wenn keine Birkenpollen fliegen.
(Foto: dpa)

Karotten sind ein Sonderfall: "Rohe Möhren gehen in der Pollenzeit nicht, in der pollenfreien Zeit geht es dann", sagt Oppermann. Die Zahl der Pollenallergiker, die wie Marina Oppermann unter sogenannten Kreuzallergien leiden und auch auf bestimmte Lebensmittel reagieren, nimmt nach Einschätzung von Fachleuten zu. Nach Beobachtung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) reagiert bereits mindestens jeder zweite Pollenallergiker auf bestimmte Obst- und Gemüsearten. "Am liebsten würde man einmal mit der Zahnbürste den Rachen herunterfahren", beschreibt DAAB-Sprecherin Sonja Lämmel das typische Kribbeln und Kratzen im Hals vieler Betroffenen.

Birke, Gräser, Beifuß und Traubenkraut sind demnach für Kreuzallergien auf bestimmtes Obst und Gemüse bekannt. Kleine Eiweißbausteine in den Pollen können beim Menschen Allergien auslösen. In bestimmten Obst- und Gemüsearten gibt es Allergieauslöser, die mit denen in den Pollen verwandt sind. Sonja Lämmel nennt ein Beispiel: "Den Baustein in der Birke gibt es genauso in Möhre, Sellerie, Soja, Kern- und Steinfrüchten. Der Körper kann das nicht auseinanderhalten und reagiert auf beides."
Apfel ist nicht gleich Apfel

Experten überlegen fieberhaft, warum die Zahl der Kreuzallergien innerhalb einer Generation so zugenommen hat. "Es vergeht fast kein Kongress, wo wir uns nicht Stunden, fast Tage lang den Kopf darüber zerbrechen", sagt Professor Ludger Klimek vom Allergiezentrum Wiesbaden. Es gebe zwar einige noch nicht spruchreife Thesen und Untersuchungen, aber noch keinen Durchbruch. "Ich glaube, es hängt wirklich damit zusammen, wie unser Immunsystem gefordert und gefördert wird. Aber man kennt den einen Grund nicht."
Mehr zum Thema

Die Studie wurde an Makaken durchgeführt. 28.04.16 Passive Immunisierung gelingt Impfung schützt Affen monatelang vor HIV
Frage & Antwort, Nr. 425: Sind im Frühling Augen öfter verquollen? 05.04.16 Frage & Antwort, Nr. 425 Sind im Frühling Augen öfter verquollen?

Nur sehr wenige Patienten, die zu Klimek kommen, ist dieser Zusammenhang klar: "Die allermeisten sagen: Ich kenne das Problem, dass ich Heuschnupfen habe. Jetzt komme ich, weil ich viele Nahrungsmittel nicht vertrage", sagt Klimek. Es sei auch sehr schwierig, diesen Zusammenhang zu erkennen. Denn Kreuzreaktionen können das ganze Jahr auftreten, also auch - wie bei Marina Oppermann - ohne Pollenflug der Birke. Außerdem ist Apfel nicht gleich Apfel, wie Sonja Lämmel schildert: Es gibt Sorten, bei denen das Polyphenol herausgezüchtet wird, um die Braunfärbung beim Anschnitt zu verhindern. "Je weniger Polyphenol, desto häufiger die Allergieauslöser", sagt sie. Die Reaktionen können nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich sein. "Das geht hin bis zum allergischen Schock oder zu Todesfällen.

Wenn Leute schwerwiegend reagieren, können sie an den Folgen der allergischen Reaktion ersticken oder anderweitig an Kreislaufversagen sterben", sagt Klimek. Diese Menschen brauchten eine Ernährungsberatung, um auch die versteckten Stoffe zu erkennen. Auch Klimek macht deutlich, wie sehr es bei der Spurensuche manchmal aufs Detail ankommt: "Wie werden die Äpfel angebaut, wann wird geerntet. Bis hin zu Transport und Lagerung gibt es viele Einflüsse, wie sich Inhaltsstoffe und Allergene verändern. Das macht es leider für die Betroffenen sehr kompliziert." Dazu kommen nach DAAB-Angaben noch andere Faktoren, die die allergischen Reaktionen beeinflussen können: Sport, Pollenflug oder Alkohol.

Quelle: n-tv.de , Elke Silberer, dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Apps sind auf dem Vormarsch - Zahl der "Gesundheits-Surfer" nimmt zu

Postby Weltbookadmin47 » 2. May 2016 15:50

Apps sind auf dem Vormarsch.jpg
Apps sind auf dem Vormarsch.jpg (53.1 KiB) Viewed 7685 times

http://www.n-tv.de/wissen/Zahl-der-Gesu ... 94566.html
Apps sind auf dem Vormarsch - Zahl der "Gesundheits-Surfer" nimmt zu

Sprechstunde bei Dr. Google: Für fast die Hälfte aller Deutschen ist das Internet der wichtigste Gesundheitsratgeber. Immer größere Bedeutung kommt dabei Gesundheits-Apps zu. Bezahlen möchten für die Dienste allerdings nur die wenigsten.

Teilen40
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Bei Fragen der Gesundheit suchen immer mehr Menschen Rat im Internet. "Das Internet ist zum wichtigsten Gesundheitsratgeber der Deutschen geworden. Doch Politik und Wissenschaft nehmen dies kaum zur Kenntnis", kritisiert der Gesundheits-Marktforscher Alexander Schachinger in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Andere Länder hätten die digitalen Technologien "längst erfolgreicher in die offizielle Gesundheitsversorgung integriert".
Video
n-tv Ratgeber: Wie hilfreich sind Gesundheits-Apps? 12.11.15 – 06:24 min Mediathek n-tv Ratgeber Wie hilfreich sind Gesundheits-Apps?

Schachinger gibt eine jährliche Online-Befragung zum Thema "Patient im Netz" und Internetmedizin heraus. Nach der diesjährigen noch unveröffentlichten Studie ist der "Gesundheits-Surfer" durchschnittlich 59 Jahre alt. Frauen (54 Prozent) surfen mehr als Männer (46 Prozent), um sich Rat für ihre Gesundheit zu holen.

Fast die Hälfte der Befragten seien selbst Patienten: 43 Prozent surfen, weil sie eine chronische Erkrankung etwa der Atemwege, des Herzkreislaufsystems oder der Haut haben. 29 Prozent suchten im Internet Rat, weil sie akute Beschwerden, eine Erkältung oder eine Verletzung hatten. 15 Prozent gaben an, zu surfen, weil sie sich über eine gesunde Lebensweise etwa durch Ernährung oder Bewegung informieren wollten.
Geringe Investitionsbereitschaft

Jedem zweiten Patienten helfen Gesundheits-Apps beim Umgang mit seinen Medikamenten und bei der rechtzeitigen Einnahme. Gut 46 Prozent sagen, dass sie ihre Medikamente durch die entsprechende Medikamenten-App deutlich regelmäßiger einnähmen. "Die App hat mir im Umgang mit meinen Medikamenten sehr gut geholfen" - dieser Aussage stimmen fast die Hälfte aller Befragten zu. Wenn es um die Speicherung von Krankheitsdaten in Apps geht, sind laut Befragung 43 Prozent prinzipiell für eine webbasierte Datenverarbeitung, genauso viele sind tendenziell dagegen. Wenn es ans Bezahlen für Dienste geht, sind Chroniker wie Gesunde eher zurückhaltend.
Mehr zum Thema

Daten für die Versicherung: Werden Fitness-Apps zur Falle? 09.02.16 Daten für die Versicherung Werden Fitness-Apps zur Falle?
Wearables, Armbänder und Uhren: Fitness boomt und wird zunehmend digital 27.09.15 Wearables, Armbänder und Uhren Fitness boomt und wird zunehmend digital
Gesunde Mischung: Die besten Online-Apotheken 23.07.15 Gesunde Mischung Die besten Online-Apotheken

Gut acht Prozent der befragten Chroniker haben schon mindestens einmal für einen Dienst bezahlt, fast 89 Prozent noch nie. Bei den Gesunden waren es etwas über sieben Prozent, die schon mal einen Bezahldienst in Anspruch genommen haben, mehr als 91 Prozent noch nie.

Etwa 40 Millionen Deutsche über 14 Jahre nutzen nach Angaben von Schachinger das Internet zu Gesundheitsfragen. Hierzu finden sie im deutschsprachigen Raum demnach rund 4000 Webseiten, Foren und Apps, welche Krankheit und Gesundheit als Schwerpunkt haben. Darüber hinaus entwickeln seit einigen Jahren digitale Gesundheits-Startups neue Ansätze für eine webbasierte Versorgung von Patienten aus dem Internet oder auf dem Mobiltelefon.

Quelle: n-tv.de , cri/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Mücken krank machen - Bakterium schwächt Zika-Virus

Postby Gudrun Graf » 6. May 2016 16:35

Mücken krank machen.jpg
Mücken krank machen.jpg (5.62 KiB) Viewed 7620 times

http://www.n-tv.de/wissen/Bakterium-sch ... 29746.html
Mücken krank machen - Bakterium schwächt Zika-Virus

Im Kampf gegen das Zika-Virus werden alle Möglichkeiten geprüft. Brasilianische Forscher greifen nun auf einen Krankmacher zurück. Sie infizieren damit Mücken und setzen diese aus, damit sich die Infektion weiter ausbreitet.

Teilen56
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Die Übertragung des Zika-Virus auf den Menschen und dessen gesundheitlichen Folgen haben zu einer globalen Gesundheitskrise geführt. Aus diesem Grund forschen Wissenschaftler mit Hochdruck daran, ein Mittel gegen das Virus zu finden. Forscher der Oswaldo Cruz Foundation in Rio de Janeiro haben nun einen Weg gefunden, die Verbreitung des Virus zu reduzieren. Durch die Infektion von Mücken mit einem Bakterium kann ihrer Untersuchung zufolge die Übertragung des gefährlichen Zika-Virus verhindert werden. Mit dem Bakterium Wolbachia infizierte Mücken trugen weniger Teile des Zika-Virus in sich, so dass die Übertragung der Krankheit auf den Menschen erschwert wurde. Das geht aus der Veröffentlichung der Ergebnisse der brasilianischen Studie in der Zeitschrift "Cell Host & Microbe" hervor.
Die mikroskopische Aufnahme zeigt Wolbachia in einer Insektenzelle.
Die mikroskopische Aufnahme zeigt Wolbachia in einer Insektenzelle.
(Foto: Scott O'Neill, wikipedia, CC BY 2.5)

Die Forscher setzen demnach darauf, Mücken zuerst mit dem Bakterium anzustecken und danach in der Natur auszusetzen. Sie sollen sich dann mit wilden Mücken paaren und das Bakterium weiterverbreiten. Die Hoffnung sei, dass die infizierten Mücken andere Mücken verdrängten, erklärte Studienautor Luciano Moreira von der Oswaldo Cruz Foundation in Rio de Janeiro.
In mehr als 30 Ländern nachgewiesen

Zika steht im Verdacht, bei Föten zu schweren Schädelmissbildungen zu führen. Der Erreger wird über Mückenstiche und wahrscheinlich auch beim Geschlechtsverkehr übertragen. Das Virus ist bisher in mehr als 30 Ländern aufgetreten. Am schwersten ist Brasilien betroffen.

Bislang hatten Forscher befürchtet, dass durch die Infektion der Mücken mit dem Bakterium Wolbachia andere Krankheiten leichter übertragen würden. Die neuen Studienergebnisse hätten diese Bedenken entkräftet, sagte Jason Rasgon, Insektenforscher an der Penn State University.
Mehr zum Thema

Zika auch unter Männern übertragbar: Mann infizierte seinen Partner 15.04.16 Zika auch unter Männern übertragbar Mann infizierte seinen Partner
Baby mit Mikrozephalie: In Brasilien stieg die Zahl der bestätigten Fälle bereits auf 1113. 14.04.16 US-Forscher weisen nach Zika löst Schädelfehlbildungen aus
Das Zika-Virus gibt Wissenschaftlern nach wie vor Rätsel auf. 25.03.16 Für Olympia-Besucher Brasilien entwickelt Zika-Warn-App

Moreira warnte dagegen, dass die Strategie, Mücken mit dem Bakterium zu infizieren, nicht hundertprozentig wirksam sei. Sie solle deshalb in Verbindung mit anderen Maßnahmen zur Mückenabwehr genutzt werden. Dennoch könnten die infizierten Mücken ein wirksames Mittel sein, um die Verbreitung des Zika-Virus zu reduzieren.
Wolbachia gegen Dengue-Fieber

Weder die Idee, die Mücken als Krankheitsüberträger zu infizieren, noch der Einsatz von Wolbachia-Bakterien ist neu. Forscher setzten das Bakterium bereits erfolgreich im Kampf gegen den Dengue-Virus ein, mit dem sich jährlich schätzungsweise 390 Millionen Menschen vor allem in Asien infizieren. Die Wolbachia-Infektion machte die Mücken weitgehend bis vollständig resistent gegen die Dengue-Erreger.

Quelle: n-tv.de , jaz/rts
User avatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Posts: 570
Joined: 10.2014
Gender:

Brennen und Jucken beim Sex - Sperma-Allergie gibt es wirklich

Postby Weltbookadmin47 » 10. May 2016 20:43

Sperma-Allergie gibt es wirklich.jpg
Sperma-Allergie gibt es wirklich.jpg (19.64 KiB) Viewed 7515 times

http://www.n-tv.de/wissen/Sperma-Allerg ... 55306.html
Dienstag, 10. Mai 2016
Brennen und Jucken beim Sex - Sperma-Allergie gibt es wirklich

Schnupfen wegen Pollen, Hautausschläge wegen Waschmitteln: Allergien sind weit verbreitet - und sie treten selbst bei der schönsten Sache der Welt auf, beim Sex. Doch es gibt Hilfe.

Teilen77
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Sie ist kein Mythos, kein blöder Witz und auch keine Ausrede. Eine Sperma-Allergie gibt es wirklich. "Leider", sagt der Hautarzt und Allergologe Johannes Ring. "Auch wenn das erstmal exotisch klingt, Betroffene finden das überhaupt nicht lustig." Ring hat am Universitätsklinikum der Technischen Universität München zu den Hintergründen der seltenen Allergie geforscht und Patienten behandelt. Das waren allein Frauen - doch auch Männer kann es treffen.
Wenn es beim Sex juckt, muss keine Geschlechtskrankheit dahinterstecken.
Wenn es beim Sex juckt, muss keine Geschlechtskrankheit dahinterstecken.
(Foto: imago/Medicimage)

Es juckt. Ausgerechnet beim Sex. Beim Kontakt von Samenflüssigkeit mit der Haut kann es bei einer Sperma-Allergie zu Schwellungen und Rötungen, Quaddel-Bildung und Ausschlag am ganzen Körper kommen. Ist sie stärker ausgeprägt, bleibt es nicht dabei. Patienten wird übel, sie bekommen Durchfall oder müssen sich erbrechen. Im schlimmsten Fall könne die Allergie, wie etwa Bienen- oder Wespenallergien, lebensgefährlich werden, berichtet Ring.

Denn auch beim Hautkontakt mit Sperma können die Atemwege zuschwellen - und das Herz-Kreislauf-System reagiert. So kommt es zu Atemnot bis hin zur Ohnmacht. Im extremen Fall kann ein tödlicher anaphylaktischer Schock eintreten. "Im Grunde sind das relativ typische allergische Symptome", sagt Spezialist Ring. Frauenärzte sollten aber wissen, dass es diese besondere Form der Allergie gibt.
Ein neuer Partner bringt nichts

Bei einer Sperma-Allergie reagieren Betroffene nicht auf das Sperma selbst, sondern allein auf die Flüssigkeit, die Spermien enthält - das sogenannte Seminalplasma. Das Immunsystem des Körpers verhält sich im Prinzip wie bei Heuschnupfen. Es wertet einen bestimmten, im Grunde harmlosen Stoff als Krankheitserreger - und löst eine heftige Abwehrreaktion aus.
Ein Allergietest kann Klarheit bringen.
Ein Allergietest kann Klarheit bringen.
(Foto: imago/Revierfoto)

Bei Heuschnupfen sind bestimmte Eiweiße von Blütenpollen Ursache für die Überreaktion. Bei der Sperma-Allergie war der Auslöser lange unbekannt. Ring und seinen Kollegen gelang es vor einigen Jahren, ihn zu bestimmen: Es ist ein Eiweiß, das sogenannte Prostataspezifische Antigen (PSA). Das Protein wird in der Prostata produziert und findet sich im Sperma jedes Mannes. Deswegen hilft Betroffenen auch kein anderer Sexualpartner. "Die Allergie ist nicht partnerspezifisch", sagt Ring.
Nur sehr wenige sind betroffen

Sie ist allerdings eine sehr seltene Reaktion des Immunsystems. Weltweit sind nur rund 100 Fälle dieser Allergie in der Literatur beschrieben. "Daten aus den USA gehen von rund 20.000 bis 40.000 Betroffenen aus", sagt der Allergologe und Androloge Jean-Pierre Allam. Seine Kollegen und er erforschen am Universitätsklinikum Bonn vor allem Zusammenhänge der Sperma-Allergie mit anderen Allergien. Sobald sie die Symptome einer Allergie zugeordnet haben, kann ein Test mit Sperma oder isoliertem PSA Klarheit schaffen. So lassen sich auch Nahrungsmittelallergien ausschließen.

"Bei rund der Hälfte der Patienten sind auch andere Allergien bekannt", berichtet Allam. Insgesamt gäbe es eine sehr hohe Dunkelziffer, weil es Betroffenen unangenehm sei, über ihr Problem zu sprechen. "Seit 2005 mehren sich aber Berichte", sagt der Mediziner.
Seit 50 Jahren bekannt

1958 hatte ein Niederländer die Sperma-Allergie zum ersten Mal beschrieben. 44 Jahre später analysierten zwei seiner Landsleute bei Männern das sogenannte Post Orgasmic Illness Syndrome, Krankheitssymptome nach einem Orgasmus. "Bei Männern löst Sperma sehr unspezifische Symptome aus, die nicht richtig zu einer Allergie passen", erläutert Allam die verschiedenen Bezeichnungen. Die Betroffenen litten nach dem Orgasmus unter Kopfschmerzen und grippeähnlichen Anzeichen, die zwei bis sieben Tage anhalten könnten.

Und: sie reagieren positiv auf einen Allergietest mit Sperma. "Der Zusammenhang ist aber noch völlig unerforscht." Immerhin ließe sich die Sperma-Allergie gut behandeln, erläutert Allam. "Goldstandard ist Geschlechtsverkehr mit Kondom", ergänzt er. Patienten blieben durch diesen Schutz beschwerdefrei. Nur wenn sich Frauen Kinder wünschten, werde es kompliziert.
Allergisch bedeutet nicht unfruchtbar
Mehr zum Thema

Frage & Antwort, Nr. 89: Bekämpft das Immunsystem Spermien? 06.10.09 Frage & Antwort, Nr. 89 Bekämpft das Immunsystem Spermien?
Geschlechtsreife kommt viel früher: Gene beeinflussen Alter beim ersten Sex 19.04.16 Geschlechtsreife kommt viel früher Gene beeinflussen Alter beim ersten Sex
Zur Behandlung der Allergie werden unter anderem Antihistaminika und Cortison eingesetzt. 31.01.11 Antikörper unter der Haut Therapie gegen Sperma-Allergie

Sowohl Ring als auch Allam betonen, dass Frauen mit Sperma-Allergie keinesfalls unfruchtbar seien. Bei leichten Symptomen könnten sie vor dem Sex allergieunterdrückende Medikamente einnehmen. Eine andere Möglichkeit sei eine Hyposensibilisierung, bei der der Körper gegenüber dem Allergen eine Toleranz entwickeln soll. Doch auch eine künstliche Befruchtung mit gewaschenen Spermien wäre eine Option. "Das funktioniert bei gesunden Frauen sehr gut", sagt Allam.

Allerdings übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung nicht. "Insgesamt ist bei der Sperma-Allergie noch viel Forschungsarbeit nötig", bilanziert Forscher Ring. Und auch Androloge Allam findet: "Sperma-Allergie ist noch ein ziemlich ungenauer Begriff."

Quelle: n-tv.de , Helena Wittlich, dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

Erster Fall in Deutschland - Frau infiziert sich mit Zika beim Sex

Postby Weltbookadmin47 » 13. May 2016 19:10

Frau infiziert sich mit Zika beim Sex.jpg
Frau infiziert sich mit Zika beim Sex.jpg (8.74 KiB) Viewed 7464 times

http://www.n-tv.de/wissen/Frau-infizier ... 90711.html
Erster Fall in Deutschland - Frau infiziert sich mit Zika beim Sex

Normalerweise wird das Zika-Virus vorrangig durch Mückenstiche übertragen. Nun bestätigen Mediziner die erste Infektion in Deutschland auf sexuellem Wege. Eine Frau erkrankt nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr.

Teilen3
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken
Zur Startseite - forum-kategorie-f5/info-gesundheit-t32.html

Erstmals ist eine sexuelle Übertragung des Zika-Virus in Deutschland bekannt geworden. Es sei angesichts der Jahreszeit und der geografischen Lage auszuschließen, dass Mücken das Virus übertragen hätten, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit.
Mehr zum Thema

Durchbruch bei Virus-Bekämpfung: Billiger Urintest weist zuverlässig Zika nach 06.05.16 Durchbruch bei Virus-Bekämpfung Billiger Urintest weist zuverlässig Zika nach
Mücken krank machen: Bakterium schwächt Zika-Virus 05.05.16 Mücken krank machen Bakterium schwächt Zika-Virus

Betroffen ist ein demnach ein Paar, das ungeschützten Sex hatte. Der Mann hatte sich den Angaben zufolge Anfang April in Puerto Rico aufgehalten und mit Zika angesteckt. Nach seiner Rückkehr übertrug er das Virus auf seine Partnerin, die daraufhin ebenfalls erkrankte. Zum Wohnort des Paares gab es keine Angaben. Ähnliche Fälle sind auch in anderen europäischen Ländern beobachtet worden.

In erster Linie wird das Zika-Virus durch den Stich infizierter Mücken übertragen. Es wird für Schädelfehlbildungen von Babys verantwortlich gemacht. Aktuell verbreitet ist das Virus vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik. Die Symptome bei infizierten Erwachsenen sind verhältnismäßig harmlos, es handelt sich vor allem um Hautausschlag und Gelenkschmerzen. Die Erkrankung ähnelt nach Angaben des RKI einer milden Dengue-Infektion.
Bilderserie
Ein entwickelter Plan ruht auf drei Säulen: Bekämpfung von Mücken, Gesundheitsfürsorge für Patienten sowie Schulungen und medizinische Forschung. Inzwischen ist der Erreger nicht nur in Brasilien aufgetreten. In bereits mehr als 20 Ländern Lateinamerikas ist er schon aufgetaucht. ... die Kinder sind geistig beeinträchtigt. Vier Millionen Infektionen möglich Zika-Virus verbreitet sich rasant

Quelle: n-tv.de , fma/dpa
User avatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Posts: 8134
Joined: 10.2014
Gender:

PreviousNext

Return to "2. Forum in Kategorie 2"

 

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 2 guests

cron