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Deutschland gähnt - Schlafmangel wird zum Problem

Postby Weltbookadmin47 » 29. Nov 2015 11:30

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http://www.n-tv.de/wissen/Schlafmangel- ... 56246.html
Sonntag, 29. November 2015
Deutschland gähnt - Schlafmangel wird zum Problem

Von einem tiefen und erholsamen Schlaf können immer mehr Menschen in Deutschland nur träumen. Die Folge: Sie fühlen sich unwohl, sind weniger leistungsfähig und anfälliger für bestimmte Krankheiten. Experten sehen darin eine Gefahr - und geben Tipps.

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Der größte Feind des Schlafes ist die Anspannung, sagen Schlafforscher und -mediziner. Und so ist es nicht selten die innere Einstellung, die zu einer erholsameren Nacht verhelfen könnte. Doch es gibt noch andere Ursachen für Schlaflosigkeit – und bedenkliche Folgen.

Wie viele Stunden schläft ein Deutscher im Durchschnitt täglich? "Unsere durchschnittliche tägliche Schlafdauer liegt bei 7 Stunden und 15 Minuten", sagt Alfred Wiater, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Wie viel Schlaf jeder von uns braucht, ist aber sehr unterschiedlich. Das hänge von den individuellen sozialen Umständen und auch von der genetischen Disposition ab, erklärt Schlafmediziner Peter Young von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. "Schlaf muss eine hohe Priorität im Leben haben", sagt er.
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Ohne geht es nicht: Schlaf - ein lebenswichtiger Trieb Ohne geht es nicht: Schlaf - ein lebenswichtiger Trieb Ohne geht es nicht: Schlaf - ein lebenswichtiger Trieb Ohne geht es nicht: Schlaf - ein lebenswichtiger Trieb Ohne geht es nicht Schlaf - ein lebenswichtiger Trieb

Wie viele Menschen leiden unter Schlafstörungen? In Deutschland sind es rund sechs Prozent der Bevölkerung, die nicht richtig ein- oder durchschlafen können und eine Behandlung benötigen. Sie sind deshalb weniger leistungsfähig und ihr Wohlbefinden leidet. Experten sehen darin eine große Gefahr. "Wir leben in einer 24-Stunden-Gesellschaft, sind ständig erreichbar, ständig mit dem Arbeitsplatz und anderen Menschen verbunden. Das Abschalten fällt uns einfach immer schwerer", sagt der Psychologe und Leiter eines pfälzischen Schlafzentrums, Hans-Günter Weeß. Eine repräsentative Umfrage der Max Grundig Klinik im baden-württembergischen Bühl ergab, dass 41 Prozent der Deutschen Angst vor Schlaflosigkeit haben.

Welche Ursachen und Folgen können Schlafstörungen haben? Organische Erkrankungen, psychische Störungen, Schichtarbeit und auch Medikamente können als Nebenwirkung Schlafstörungen hervorrufen. Doch es gibt einen Faktor, der laut Expertenmeinung bislang zu selten berücksichtigt wird: "Das ist die innere Einstellung des Patienten zur Nacht und zum Schlaf", sagt Weeß. Den Betroffenen gelinge es oft nicht, sich vom Alltag zu verabschieden. Schlafgestörte machen sich häufig im Bett Gedanken über Alltagsprobleme, oftmals auch über Banalitäten. "Das erhöht die Anspannung. Und die Anspannung ist der größte Feind des Schlafes." Schlafmangel steigere das Herz-Kreislauf-Risiko, genauso wie das Diabetesrisiko.

Wie verhält es sich mit der Partnerschaft während der Schlafphase? "Bei objektiven Messungen schlafen Frauen im gemeinsamen Schlafzimmer schlechter, Männer hingegen besser", sagt Weeß. Subjektiv erleben jedoch beide den Paarschlaf als angenehmer. "Frauen sagen trotzdem, dass sie zu zweit besser schlafen als allein." Da kommt die Psychologie ins Spiel: "Das gemeinsame Schlafen bietet für beide Geschlechter ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit." Den Grund für den objektiv schlechteren Schlaf der Frau kann man evolutionsbiologisch erklären. Sie seien genetisch so programmiert, dass sie für das Wohl der Familienmitglieder und Kinder zuständig sind - auch nachts. "Sie schlafen sozusagen an ihrem Arbeitsplatz."

Beeinflusst das Handy unseren Schlaf? "Wir wissen von Jugendlichen, wenn sie vor dem Einschlafen und später im Bett noch viel mit dem Handy daddeln, dass sie schlechter schlafen", sagt Weeß. Das Abschalten falle immer schwerer. Sie haben weniger Schlaf und sind am Tage weniger ausgeschlafen.
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Ranghohe Politiker und Manager schlafen oft nur wenige Stunden am Tag - wie schaffen sie es trotzdem, ihre wichtigen Jobs auszuführen? "Vielleicht zählt die eine oder andere Politikerin oder der eine oder andere Politiker zu den Kurzschläfern und ist daher trotz wenig Schlaf voll leistungsfähig", vermutet Wiater. Zu bedenken sei aber, dass Schlafmangel zu "realitätsfernem Optimismus und erhöhter Risikobereitschaft führen kann." Wiater betont: "Daher sollten sich Politikerinnen und Politiker über den Stellenwert erholsamen Schlafes für verantwortungsvolles Handeln im Klaren sein."

Was bringen Gesundheits-Apps und Schlaftracker-Armbänder? Solche Hilfsmittel sollten laut Experten nur eingesetzt werden, wenn sie auch wissenschaftlich überprüft wurden. Es bestehe ansonsten die Gefahr, dass man falsche Schlüsse aus den gewonnenen Daten zieht und es eher zu einer Verunsicherung kommt, statt zur Förderung der Gesundheit.

Quelle: n-tv.de , Katharina Hölter, dpa
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Immer platt an freien Tagen - Stress macht krank, aber erst danach

Postby Weltbookadmin47 » 1. Dec 2015 22:49

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http://www.n-tv.de/wissen/Stress-macht- ... 74891.html
Dienstag, 01. Dezember 2015
Immer platt an freien Tagen - Stress macht krank, aber erst danach

Ob im Urlaub oder an Feiertagen: Kaum hört der Stress auf, fangen die Beschwerden an. Das Phänomen, das einem die freien Tage so richtig verhageln kann, trägt den Namen Poststress-Syndrom.

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Stark gestressten Menschen passiert es immer wieder: Kaum haben sie ein paar Tage frei, werden sie krank, haben Schmerzen oder fühlen sich übermäßig erschöpft. Das, was mit ihnen passiert, hat sogar einen Namen. Des sogenannten Poststress-Syndroms haben sich Forscher der Universität Trier angenommen und Patienten zur Häufigkeit solcher Erschöpfungs- und Krankheitszustände befragt.

Für ihre Untersuchung werteten die Forscher die Daten von mehreren Probandengruppen aus. Sie stellten dabei fest, dass gesunde Studienteilnehmern, die nicht über besondere Stressbelastungen im Alltag klagen, auch eher selten (2,9 Prozent) unter Poststress-Symptomen leiden. Demgegenüber steht die Gruppe der Patienten, die wegen stressbedingter Beschwerden ihren Hausarzt (20 Prozent) oder eine Fachklinik (34,6 Prozent) aufsuchen. Zu den Poststress-Symptomen zählen vor allem Infekte, Erschöpfungszustände, Migräne und Rückenschmerzen. Je größer die Stressbelastung für die Patienten und die anschließende Erschöpfung sind, desto häufiger werden auch Poststress-Symptome genannt.
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Für Betroffene, für die die Erholung an den freien Tagen dringend nötig wäre, ist es umso schlimmer, dass sie sich mit den typischen Symptomen herumschlagen müssen. Der Grund dafür liegt in einer Fehlregulierung des Botenstoffes Noradrenalin, der bei Stress besonders stark gebildet wird. "Sind die Anforderungen besonders intensiv und dauerhaft, dann übersteigt der Verbrauch an Noradrenalin die Neusynthese. In Ruhephasen wird dann zu wenig Noradrenalin freigesetzt und es kommt zu einer Balancestörung von Funktionen im Nerven- und Immunsystem, welche Poststress-Symptome hervorrufen", erklärt Professor Dirk Hellhammer, der mit seiner Arbeitsgruppe schon viele Jahre an den Ursachen des Poststress-Syndroms forscht, die Zusammenhänge.

Mit einem neu entwickelten Diagnostikverfahren können solche Fehlregulierungen zuverlässig gemessen werden. Liegt das Poststress-Syndrom vor, dann haben behandelnde Ärzte die Möglichkeit, eine individuelle Therapie zusammenzustellen. Diese kann aus Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln sowie Stress- und Pausenmanagement bestehen. Das Diagnostikverfahren trägt den Namen "Neuropattern". Bisher werden die Kosten dafür nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Besonders hilfreich erwies sich die Neuropattern-Diagnostik bislang bei therapieresistenten Patienten.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Menschheit steht multiresistenten Keimen hilflos gegenüber

Postby Weltbookadmin47 » 2. Dec 2015 07:19

Menschheit steht multiresistenten Keimen hilflos gegenüber.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... ueber.html

02.12.2015


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Menschheit steht multiresistenten Keimen hilflos gegenüber
David Gutierrez

Immer häufiger erweisen sich Infektionen als resistent gegenüber den herkömmlichen Medikamenten. Mehr und mehr Menschen werden deshalb mit sogenannten Reserveantibiotika behandelt, warnt ein neuer Bericht von Public Health England, einer Behörde des britischen Gesundheitsministeriums. Außerdem heißt es dort, dass eine wachsende Zahl von Menschen zwischen 2010 und 2014 eine »schwere Antibiotika-resistente Infektion« erlitten hat.





Antibiotikaresistenz ist eine natürliche Konsequenz des Einsatzes dieser Medikamente. Bakterien sind eine vielfältige und uralte Gruppe von Organismen. Viele von ihnen entwickeln eine Resistenz gegen die Chemikalien, die sie abzutöten versuchen. Kommen Antibiotika zum Einsatz, überleben die von Natur aus resistenten Organismen, während die schwächeren abgetötet werden.



Die überlebenden Bakterien reproduzieren sich und geben ihre Resistenz an die nächste Generation weiter. Je öfter Antibiotika eingesetzt werden, desto schneller verbreiten sich die Resistenzgene innerhalb der Bakterienpopulationen. Verschlimmert wird das Problem noch durch die Fähigkeit der Bakterien, untereinander und sogar artenübergreifend Gene auszutauschen.



Ärzte greifen häufiger zu Reserveantibiotika



In dem Bericht aus Großbritannien heißt es, dass zwischen 2010 und 2014 nicht nur grundsätzlich die Zahl der gegen Antibiotika resistenten Infektionen angestiegen ist, sondern auch speziell die von zwei Arten: E. coli und Klebsiella pneumoniae.



Ein Befall mit E. coli kann Erbrechen, Magenkrämpfe, Durchfälle (häufig blutig) und sogar Nierenversagen und Tod nach sich ziehen. K. pneumoniae verursacht Infektionen der Lunge und der Harnwege und kann zu Blutvergiftung führen.



Um 15,6 Prozent sei in dem genannten Zeitraum die Zahl der E.-coli-Blutbahninfektionen angestiegen, heißt es in dem Bericht. Bemerkenswert ist, dass der Anteil an E.-coli-Bakterien mit Antibiotika-Resistenz in dieser Zeit offenbar nicht zunahm. Das bedeutet, dass sich mehr Menschen mit resistenten Bakterien infizierten, ohne dass gleichzeitig die Bakterien eine stärkere Resistenz entwickelten. Der Anteil der Blutbahn-Infektionen mit K. pneumoniae stieg im selben Zeitraum um 20,8 Prozent an.



Die Forscher stellten fest, dass 74 Prozent der Antibiotika von Allgemeinärzten verschrieben werden, 18 Prozent in den Krankenhäusern. In den Hospitälern ist der Einsatz von Antibiotika zwischen 2011 und 2014 deutlich gestiegen: Ambulante Patienten erhielten 8,5 Prozent mehr Antibiotika, bei stationären Patienten betrug die Zunahme 11,7 Prozent. Das Personal in den Krankenhäusern griff zudem häufiger zu Breitbandantibiotika, die wirksam gegen eine ganze Reihe von Bakterienarten sein sollen. Die Negativseite besteht jedoch darin, dass sie einer Resistenz gegen Antibiotika Vorschub leisten.



Landesweit nahm die Verwendung der Reserveantibiotika Carbapeneme und Piperacillin/Tazobactam um 36 beziehungsweise 55 Prozent zu. Die Verwendung beider Mittel zusammen steigt ebenfalls, allerdings langsamer.



Der Bericht werfe ein Schlaglicht auf die wichtigen Herausforderungen, vor denen die Gesundheitssysteme stehen, sagte Dr. Mike Durkin, beim englischen nationalen Gesundheitsdienst NHS für die Patientensicherheit zuständig:



»Für den NHS als einen der größten Healthcare-Anbieter weltweit ist es wichtig, im Kampf gegen das globale Problem der antimikrobiellen Resistenz eine Führungsrolle einzunehmen, damit diese immens wichtigen Wirkstoffe für jetzt und für künftige Generationen erhalten bleiben.«



Das Ende der modernen Medizin



Gerade erst hat die Weltgesundheitsorganisation WHO eine neue Kampagne unter dem Titel »Vorsicht beim Umgang mit Antibiotika« ins Leben gerufen. Ziel ist es, die unbedachte Verwendung des Medikaments einzudämmen, um die Bildung resistenter Bakterienstämme aufzuhalten. Im Rahmen der Kampagne werden die Patienten gebeten, Antibiotika nur dann zu nehmen, wenn sie vom Arzt verschrieben wurden, und sich genau an die Einnahmeempfehlung zu halten. Die Ärzte wiederum sind angehalten, Antibiotika nur noch zurückhaltender zu verschreiben.



»Die Ärzte müssen Antibiotika wie einen knappen Rohstoff behandeln«, sagte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan. Würde beim Umgang mit Antibiotika nicht mehr Verantwortung an den Tag gelegt, so Chan, würden Antibiotika früher oder später ihre Wirksamkeit einbüßen: »Das würde das Ende der modernen Medizin, wie wir sie kennen, bedeuten.« Was folgte, wäre eine »post-antibiotische Ära, in der gewöhnliche Infektionen ausreichen, Menschen zu töten«.



Antibiotika werden unter anderem benötigt, um während chirurgischer Routineeingriffe und Chemotherapien das Leben der Patienten zu schützen oder um die Überlebenschancen von Frühchen zu verbessern. »Die Zunahme Antibiotika-resistenter Stämme ist eine globale Gesundheitskrise«, sagte Chan. »Mehr und mehr Regierungen erkennen, dass es eine der aktuell größten Bedrohungen für die Gesundheit überhaupt ist.«


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Erhöhen Antibiotika das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 50 Prozent ?

Postby Weltbookadmin47 » 8. Dec 2015 12:20

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http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... zent-.html

08.12.2015


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Erhöhen Antibiotika das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 50 Prozent ?
Julie Wilson

Dass eine übermäßige Verwendung von Antibiotika häufig mehr schadet als nutzt, ist wohlbekannt. Es kann zu einer Vielzahl gesundheitlicher Schäden kommen, von denen einige chronisch sind und sich auf das Alltagsleben und das grundsätzliche Wohlergehen der betroffenen Personen auswirken.



Weniger bekannt ist eine mögliche Verbindung zwischen Antibiotika und Diabetes. Eine neue Studie kam jetzt zu dem Schluss, dass es einen ganz offensichtlichen Zusammenhang gibt.



»Wer über einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren fünfmal oder häufiger mit Antibiotika behandelt wurde, hat eine um 53 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, als eine Person, die nur einmal oder gar nicht Antibiotika erhielt«, heißt es in einem Bericht, der von der britischen Zeitung Express veröffentlicht wurde.



»Es mehren sich die Beweise, dass Bakterien im menschlichen Darm den Ernährungsstoffwechsel beeinflussen können«, schrieben die Autoren der Studie, die im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism veröffentlicht wurde.



Die Studie wurde in Dänemark an 174 404 Patienten mit Diabetes Typ 2 und 1,3 Millionen gesunden Teilnehmern durchgeführt, und zwar vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2012.



Das höchste Risiko, an Diabetes zu erkranken, wurde bei Personen registriert, die Antibiotika erhielten, die »gegen eine eng begrenzte Form von Bakterien wirkte«.


»In unserer Studie stellten wir fest, dass Menschen mit Diabetes Typ 2 in den 15 Jahren vor Diagnosestellung deutlich mehr Antibiotika erhalten hatten als die Teilnehmer der Kontrollgruppe«, schrieb Dr. Kristian Mikkelsen, Hauptautor der Studie.



29 Millionen Amerikaner leiden an Diabetes – drei Millionen mehr als noch 2010



Ihre Untersuchung stütze »die Möglichkeit, dass die Einnahme von Antibiotika das Risiko für Diabetes Typ 2 erhöht«, so die Wissenschaftler.



»Allerdings könnten die Ergebnisse auch für einen erhöhten Bedarf an Antibiotika wegen eines größeren Infektionsrisikos von Patienten mit einem noch nicht diagnostizierten Diabetes sprechen. Wir können von dieser Studie keine Kausalität ableiten, aber die Ergebnisse erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Antibiotika das Risiko vergrößert, an Diabetes Typ 2 zu erkranken«, sagte Dr. Mikkelsen.



Patienten mit Diabetes Typ 2 würden jährlich im Schnitt 0,8 Rezepte für Antibiotika benötigen, die Patienten ohne Diabetes kämen auf 0,5 Rezepte, heißt es in der Studie. »Der Einfluss anderer zentraler Risikofaktoren ließ sich nicht ausschließen und es kann sein, dass Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2 Ursache einer stärkeren Verwendung von Antibiotika sind, denn von beiden heißt es, dass sie das Infektionsrisiko erhöhen«, sagte Dr. Richard Elliott von der britischen Organisation Diabetes UK.



»Weitere Untersuchungen dazu, wie sich der Einsatz von Antibiotika langfristig auf den Zuckerstoffwechsel und die Zusammensetzung der Darmflora auswirkt, könnten wertvolle Antworten zu der Frage liefern, wie man diese Gesundheitskrise anpacken soll«, sagte Mikkelsen. »Muster bei der Verwendung von Antibiotika könnten eine Gelegenheit liefern, wie die Krankheit verhindert oder zumindest frühzeitig erkannt werden kann.«


Noch gibt es keine definitive Verbindung zwischen dem Schlucken von Antibiotika und dem Auftreten eines Diabetes. Was wir jedoch mit Sicherheit wissen, ist, dass diese Medikamente langfristige Folgen für den Körper haben. Wie der Express berichtet, können Antibiotika bis auf 60 Jahre hinaus die Zusammensetzung der Darmflora beeinflussen.



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Für die Impfstoffindustrie sind Sie nur ein Tier

Postby Gudrun Graf » 9. Dec 2015 10:33

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09.12.2015


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Für die Impfstoffindustrie sind Sie nur ein Tier
David Gutierrez

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die erlaubte Anwendung eines Milzbrand-Impfstoffs deutlich ausgeweitet. Die FDA nutzt das 2002 verabschiedete Bioterrorismusgesetz. Eine »Tierregel« genannte Klausel ermöglicht es der FDA, klinische Studien am Menschen zu umgehen, wenn derartige Versuche undurchführbar oder unethisch wären.



Die Regel ist für hochgefährliche Krankheiten wie Milzbrand oder Ebola gedacht, muss aber nicht auf Krankheiten beschränkt sein, die sich als biologische Waffen nutzen lassen. Die Tierregel wurde bislang erst neunmal in Anspruch genommen, aber noch nie für einen Impfstoff.



Tote Kaninchen + Antikörper beim Menschen = Beweis?


Erstmals hat die FDA 1970 den von Emergent BioSolutions hergestellten Anthrax-Impfstoff genehmigt, aber nur zum Schutz von Menschen, die ein hohes Ansteckungsrisiko eingehen. Gemäß der neuen Genehmigung kann der Impfstoff allen Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren verabreicht werden, von denen man weiß oder vermutet, dass sie in Kontakt mit dem Milzbranderreger gekommen sind. Wie die FDA mitteilte, soll der Impfstoff zusätzlich zu den empfohlenen Antibiotika gegeben werden und nicht anstelle dieser Mittel.



Seit 2001 gab es keinen Milzbrandverdacht mehr in den Vereinigten Staaten. Damals hatten Politiker und Medienunternehmen mit Milzbranderregern versetzte Briefe erhalten. 17 Menschen erkrankten und obwohl die Ärzte den Impfstoff auf die Art und Weise verwendeten, wie sie die FDA nun abgesegnet hat, starben fünf der Erkrankten.



Um die Ausweitung der Anwendungsmöglichkeiten ohne die eigentlich obligatorischen Menschenversuche zu rechtfertigen, verständigten sich die Wissenschaftler darauf, dass eine 70-prozentige Überlebensrate bei Kaninchen ein »angemessenes Maß an Schutz« darstelle.



Sie setzten Kaninchen Milzbranderregern aus und behandelten sie dann entweder nur mit Antibiotika oder mit Antibiotika und Impfstoff. In der Gruppe, die Impfstoff erhielt, überlebten zwischen 70 und 100 Prozent der Tiere, in der Antibiotikagruppe waren es nur 23 bis 44 Prozent.



Anschließend gaben die Forscher gesunden Menschen den Milzbrand-Impfstoff, drei separate Dosen in einem zeitlichen Abstand von zwei Wochen. Am Ende der Testphase wies über die Hälfte der Teilnehmer eine Antikörperreaktion auf, wie man sie bei den Kaninchen mit einer 70-prozentigen Überlebenswahrscheinlichkeit gesehen hatte.



Auf dieser dünnen Grundlage gelangte die FDA zu dem Schluss, dass der Impfstoff beim Menschen genauso wirksam sein sollte wie bei Kaninchen.



Bei ihrer Zustimmung geht die Behörde einige sehr gewagte Annahmen ein. Die Richtigkeit ihrer Annahmen wird aber erst dann auf den Prüfstand gestellt, wenn der Impfstoff auf die neu erlaubte Weise zum Einsatz kommt.



Zum Glück sind Milzbrandfälle weiterhin sehr selten, insofern werden wir vielleicht niemals ausreichend Daten haben, um mit Sicherheit sagen zu können, ob der Impfstoff wie beworben wirkt oder ob er bei den von der Krankheit Befallenen für ungewöhnliche Nebenwirkungen sorgt.



Die Regel mag als »Tierregel« bezeichnet werden und suggerieren, dass nur Tierversuche durchgeführt werden, aber das stimmt nicht: Auch die Menschen, die den Impfstoff erhalten, dienen als Versuchskaninchen.



Gehen Sie davon aus, dass noch weitere Medikamente ungeprüft durchgewinkt werden


Es wirkt, als würde sich die FDA künftig häufiger auf das Bioterrorismusgesetz und speziell auf die Tierregel berufen. 2003 wurde diese Klausel das erste Mal angewendet, um eine neue Vorbehandlung gegen Nervengas zu genehmigen. Der nächste Fall kam dann 2006 bei einem Medikament für die Behandlung von Zyanidvergiftungen.



Die folgenden sechs Jahre geschah dann erst einmal nichts, 2012 wurden zwei Mittel auf diesem Weg genehmigt, 2013 noch einmal eines. Dieses Jahr dagegen waren es inklusive des Milzbrand-Impfstoffs gleich sechs.



Im Großteil der Fälle, in denen sich die FDA auf die Tierregel berief, ging es um neue Antibiotika zum Einsatz gegen Milzbrand oder die Pest. Bei zwei drehte es sich um Medikamente, mit denen Menschen nach einem Atomunfall behandelt werden sollen, bei einem ging es um Botulismus.



Man kann davon ausgehen, dass die Tierregel in Zukunft häufiger aktiviert wird, um unerprobte Medikamente durchzudrücken. Jede FDA-Genehmigung, bei der die Tierregel zur Anwendung kommt, mache es für künftige Fälle nur noch einfacher, sagt Amesh Adalja vom amerikanischen UPMC Center for Health Security.


Anmerkungen:

Nonaiswa.org

StatNews.com

FDA.gov

FDA.gov


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Bildnachweis Shutterstock / Yuganov Konstantin

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Hirnleistung von Mäusen verbessert - Neuer Wirkstoff beseitigt Alzheimer-P

Postby Gudrun Graf » 9. Dec 2015 18:54

Neuer Wirkstoff beseitigt Alzheimer-Plaques.jpg
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Mittwoch, 09. Dezember 2015
Hirnleistung von Mäusen verbessert - Neuer Wirkstoff beseitigt Alzheimer-Plaques

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 120.000 Alzheimer-Erkrankungen diagnostiziert. Experten rechnen bis 2050 mit einem Anstieg der Betroffenenzahlen um 100 Prozent. Ein neu entdecktes Molekül lässt Hoffnung im Kampf gegen die Krankheit aufkeimen.

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Ein neu entdecktes Molekül kann offenbar die krankheitsverursachenden Ablagerungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten beseitigen. Diese Eiweißfragmente, Plaques genannt, stören die Reizübertragung zwischen Hirnzellen. In der Folge werden diese Zellen funktionsuntüchtig und sterben ab. Südkoreanischen Wissenschaftlern gelang es jetzt, die Gedächtnisleistung bei erkrankten Mäusen mit Hilfe des Moleküls EPPS deutlich zu verbessern.
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Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar Der Verfall des menschlichen Körpers

Insbesondere im frühen Stadium der Alzheimer-Erkrankung lagern sich im Gehirn Eiweißfragmente ab, sogenannte Amyloid-Peptide. Viele Substanzen, die zur Behandlung der degenerativen Erkrankung erforscht und verwendet werden, konzentrieren sich darauf, die Entstehung dieser Plaques zu verhindern. Darüber hinaus kann das Molekül EPPS bereits vorhandene Ablagerungen beseitigen, wie das Team um Youngsoo Kim vom Korea Institute of Science and Technology (KIST) in Seoul im Fachjournal "Nature Communications" berichtet.
Erfolgreiche Tests an Mäusen

Zunächst testeten die Wissenschaftler EPPS im Reagenzglas, wo die Substanz die Plaques größtenteils auflöste. Anschließend untersuchten sie Mäuse, deren Gehirn Ablagerungen enthielt, die denen von Alzheimer-Patienten ähneln. EPPS verhinderte in den Versuchen die Entstehung neuer Plaques und beseitigte auch bereits bestehende Ablagerungen. Daraufhin besserte sich die geistige Leistungsfähigkeit der Tiere merklich.

Eine Schwäche sieht der Neuropathologe Armin Giese von der Universität München, der an der Arbeit nicht beteiligt war, allerdings bei der Studie: "In den Versuchen wurden deutlich höhere EPPS-Konzentrationen im Reagenzglas verwendet, als schlussendlich im Gehirn der Mäuse gemessen wurden. Fraglich ist daher, ob der angenommene Wirkmechanismus der Substanz im Laborversuch auch auf die Anwendung im Tierversuch oder später beim Menschen übertragbar ist."
Alzheimer-Präparat könnte Milliarden einbringen

Eine Schwierigkeit bei der Suche nach Substanzen zur Bekämpfung der Krankheit sehen Alzheimer-Forscher im Fehlen von Biomarkern. Das sind Substanzen, anhand deren Veränderung der Erfolg oder Misserfolg von Therapien bewertet werden kann. So ist etwa Cholesterin ein Biomarker, um das Risiko für koronare Herzerkrankungen oder Schlaganfälle zu bewerten.
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Seit Jahrzehnten suchen Wissenschaftler nach einer Substanz, die die Plaques im Gehirn beseitigen kann. Bisherige Therapien können den Erkrankungsverlauf geringfügig abmildern, aber nicht aufhalten. Mit der Entwicklung eines wirksamen Alzheimer-Präparates könnten Forscher und Pharmaindustrie Milliarden verdienen. Die erfolgreiche Entwicklung eines Medikaments dauert im Normalfall viele Jahre. Und nur die wenigsten Substanzen, die im Laborversuch vielversprechend aussehen, erweisen sich später als erfolgreich.

Derzeit sind in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen von einer Demenz betroffen, der größte Teil von ihnen leidet an Alzheimer. Bedingt durch die weiter steigende Lebenserwartung rechnet die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in Deutschland bis zum Jahr 2050 mit einer Verdopplung der Alzheimer-Patienten.
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Quelle: n-tv.de , ali/dpa
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Krank durch Sex - Immer mehr Deutsche bekommen Syphilis

Postby Weltbookadmin47 » 11. Dec 2015 18:51

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http://www.n-tv.de/wissen/Immer-mehr-De ... 50101.html
Freitag, 11. Dezember 2015
Krank durch Sex - Immer mehr Deutsche bekommen Syphilis

Syphilis - die gibt es noch? Die einstige Massenerkrankung schien in Deutschland weitgehend verschwunden. Aber seit einigen Jahren steigen die Fallzahlen stark an, vor allem in der Schwulenszene der Großstädte. Auch mit Dating-Apps hat der Anstieg zu tun.

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Sie gilt als "Chamäleon" unter den sexuell übertragbaren Krankheiten: Weil die Symptome der Syphilis oft weder sichtbar noch schmerzhaft sind, bleibt die Bakterieninfektion zunächst häufig unentdeckt. Umso deutlicher wird die Situation beim Blick auf die Zahl gemeldeter Syphilis-Fälle: 2014 stieg sie auf einen neuen Höchstwert von 5722 Neudiagnosen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin kürzlich mitteilte. Demnach gibt es seit 2010 einen kontinuierliche Anstieg - und auch im ersten Halbjahr 2015 hielt der Trend an.
Wachsmodell mit Symptomen eines Syphilis-Patienten im medizinhistorischen Museum der Charite in Berlin.
Wachsmodell mit Symptomen eines Syphilis-Patienten im medizinhistorischen Museum der Charite in Berlin.
(Foto: imago/Bernd Friedel)

Vorrangig ist die Krankheit in der Schwulenszene präsent. Bei Frauen und heterosexueller Übertragung blieben die Zahlen unauffällig. 84 Prozent der Fälle gehen nach den RKI-Daten vermutlich auf einen sexuellen Kontakt zwischen Männern zurück. Hinzu kommt der Faktor Großstadt: Berlin mit seinen vielen Clubs, Saunen und Pornokinos liegt bei den Fallzahlen bundesweit klar vorn.

Die Rate der Neuerkrankungen lag dort 2014 bei 31 Fällen je 100.000 Einwohner. In der Hauptstadt erkranken damit ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt mehr als viermal so viele Menschen wie im bundesweiten Mittel (7,1/100.00). Hamburg steht mit 19,7 Meldungen je 100.000 Einwohner an zweiter Stelle.
Mit Drogen sinkt Risikobewusstsein

Party-Wochenenden unter Einfluss stimulierender Drogen wie Crystal seien eine Ursache, sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für sexuell übertragbare Krankheiten (DSTIG), Prof. Norbert Brockmeyer. Mit den Drogen sinke das Risikobewusstsein der Nutzer, die zudem über traditionelle Drogenberatungsstellen schwer erreicht würden.

Die Fallzahlen bei Geschlechtskrankheiten nehmen demnach generell zu - die Daten zur meldepflichtigen Syphilis seien der Indikator dafür. Doch auch außerhalb der großstädtischen Szene breitet sich die Bakterieninfektion aus: Knapp ein Drittel der Meldungen stammen laut RKI aus Orten mit weniger als 100.000 Einwohnern.
"Neues Dating-System"

"Wir vermuten, dass es für Männer leichter geworden ist, durch das Internet beispielsweise, vielleicht auch durch Dating-Apps, andere Männer kennenzulernen", sagte die RKI-Expertin für sexuell übertragbare Infektionen, Viviane Bremer. "Gefühlt kennt man sich eigentlich, das erschwert die Kondom-Nutzung", sagt Brockmeyer mit Blick auf das "neue Dating-System", bei dem meist ein Nachrichtenaustausch dem ersten Treffen vorausgehe und ein trügerisches Vertrauen schaffe.
Moulagen zeigen das Krankheitsbild Syphilis im Medizinhistorischen Museum Hamburg.
Moulagen zeigen das Krankheitsbild Syphilis im Medizinhistorischen Museum Hamburg.
(Foto: dpa)

Eigentlich glaubte man Syphilis, die einst als Strafe für ein allzu sündiges Leben galt, in Deutschland längst unter Kontrolle. Mit der Ausbreitung von Aids - und Safer Sex - in den 80ern gingen die Fallzahlen zurück. Inzwischen lässt sich das HI-Virus mit Medikamenten im Körper so weit zurückdrängen, dass dem Partner auch bei ungeschütztem Sex kaum Ansteckung droht.

Rühren die nach oben geschnellten Syphilis-Zahlen daher? Ja, glauben manche. Die Aids-Hilfe erwartet in Kürze neue Studienergebnisse und will nicht spekulieren.
"Wir sehen immer wieder in Studien, dass HIV-Positive eher mal ungeschützten Sex mit anderen HIV-Positiven haben", erläutert Bremer vom RKI. "Wir können das nicht in den Meldedaten abbilden, aber vermuten, dass viele der Syphilis-Fälle bei HIV-Positiven vorkommen." Die mögliche Infektion mit den Bakterien werde als "kleineres Übel" in Kauf genommen.
"Wir müssen früher diagnostizieren"

Die RKI-Zahlen legen für Armin Schafberger, Medizin-Referent bei der Deutschen Aids-Hilfe, noch ein anderes Problem offen: "Wir müssen früher diagnostizieren." Nur in etwa einem Drittel der Fälle wurde Syphilis in einer frühen Phase festgestellt. Mindestens einmal jährlich sollten gefährdete Personen zu einem vorbeugenden Test, rät die Aids-Hilfe. Den bezahlt die Kasse allerdings nur, wenn Symptome vorhanden sind. Dazu zählen Geschwüre an Penis oder Scheide und Lymphknotenschwellungen, später auch schmerzhafte Hautknötchen sowie Organveränderungen.
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Erst bei Symptomen zu handeln, hält Schafberger für zu spät - eben weil die Krankheit so oft unbemerkt bleibt. Bei Kontrollen würden oft auch weitere sexuell übertragbare Erreger festgestellt - Chlamydien und Gonokokken etwa. In anderen EU-Ländern sieht es dem RKI-Bericht zufolge sowohl beim Zugang zu Tests als auch spezifischen Untersuchungen weit besser aus.

Die Syphilis-Welle rollt demnach in ganz Westeuropa, auch Großbritannien und die USA sind betroffen. "Gerade Berlin ist attraktiv für Männer, die sich hier am Wochenende vergnügen wollen", sagt Bremer. Wie man vorbeugen könnte? Gute, leicht verständliche Kampagnen zum Schutz beim Sex und neue Beratungsansätze sind das eine, glaubt Brockmeyer. Darüber hinaus sei der einzige Weg: "ein freier Umgang mit Aufklärung" - schon in der Schule.

Quelle: n-tv.de , Gisela Gross, dpa
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Plastik-Schadstoff: Dem schleichenden Gift auf der Spur

Postby Weltbookadmin47 » 12. Dec 2015 07:10

Dem schleichenden Gift auf der Spur.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... F5E7834CB4

12.12.2015


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Plastik-Schadstoff: Dem schleichenden Gift auf der Spur
Andreas von Rétyi

In der weltweiten Medienlandschaft geht so manch wichtiges Thema seltsam einhellig unter. Nur relativ wenig zu hören ist auch von einer besorgniserregenden Chemikalie, die aus Kunststoffverpackungen allmählich in Lebensmittel sickert: DEHP, ein Weichmacher. Zwar wurden die Gesetze in den vergangenen Jahren verschärft, doch treibt diese Substanz in der Welt nach wie vor ihr heimliches Unwesen in der Welt. Zwei neuseeländische Ingenieure haben jetzt einen hochempfindlichen Sensor entwickelt, der selbst geringfügige DEHP-Mengen schnell und zuverlässig identifiziert.



DEHP sorgte 2011 in Thailand für einen Lebensmittelskandal, als bekannt wurde, das gleich mehrere Dutzend Unternehmen diesen Weichmacher verwendet hatten, um Palmöl als Zusatz zu ersetzen, das seinerseits einem Getränk die gewünschte »gesunde Naturtrübe« verleiht. DEHP wurde von den Firmen nicht nur in Fruchtsäfte oder Tees eingebracht, sondern darüber hinaus auch in Lebensmittel wie Brot oder Marmelade.



Die taiwanesische Regierung untersuchte die Vorfälle zwei Jahre lang, um dann Strafen gegen insgesamt 37 Unternehmen zu verhängen. Allerdings kam diese Aktion kaum über einen Symbolcharakter hinaus, musste jede einzelne Firma doch nur wenig mehr als 1000 US-Dollar zahlen.



Bis(2-ethylhexyl)phthalat, auch als »Diethylhexylphthalat« (DEHP) oder »Dioctylphthalat« (DOP) bezeichnet, wird vor allem als Weichmacher verwendet, um Kunststoffgegenstände flexibler werden zu lassen.



Allerdings geht dieses Molekül keine chemische Bindung mit der Kunststoffmatrix ein, sondern wird nur in dessen Struktur eingebettet, um mit der Zeit in die Umgebung zu entweichen.



Entsprechend verpackte Lebensmittel reichern sich also mit diesem Stoff an, und das bleibt nicht ohne gesundheitliche Folgen. Häufig finden sich keinerlei Kennzeichnungen. Entsprechend verunsichert sind Verbraucher weltweit, ob und in welchen Konzentrationen nun toxische Stoffe aus Plastikverpackungen frei werden könnten. Eine unsichtbare, nicht zu unterschätzende Gefahr.



DEHP wird als Teratogen eingestuft, somit als Chemikalie, die bei Embryonen zu äußeren Fehlbildungen führt. Mittlerweile wird stattdessen offiziell von einer »reprotoxischen Substanz« gesprochen, was per definitionem sowohl eine Schädigung des Kindes im Mutterleib als auch eine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit mit einschließt. DEHP gilt somit als hormonaktiver Stoff oder Endokriner Disruptor, der das natürliche Hormonsystem verändert. Vor allem männliche Neugeborene werden geschädigt.



Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft DEHP-Konzentrationen oberhalb von sechs ppb als gefährlich für die menschliche Gesundheit ein. Seltener wird erwähnt, dass die International Agency for Research on Cancer als Unterorganisation der WHO jene Chemikalie auch als mögliches Karzinogen wertet, als potenziell krebsfördernde Substanz. Auch andere Institutionen sehen diese Gefahr als reale Möglichkeit.



Entsprechend wichtig war es zwei neuseeländischen Forschern, sich bei Bedarf sehr schnell Gewissheit über Vorhandensein und Konzentration von DEHP verschaffen zu können. Zu diesem Zweck entwickelten Professor Subhas Mukhopadhyay und Dr. Asif Zia von der School of Engineering and Advanced Technology an der staatlichen Massey-Universität ein kompaktes Prüfgerät: Der elektrochemische Sensor misst lediglich 2,5 Millimeter im Quadrat und wird innerhalb einer Flüssigkeit bewegt, um darin enthaltene DEHP-Moleküle aufzuspüren.



Dabei spricht er bereits auf Konzentrationen von zwei ppb an, wobei der gesamte Test innerhalb von zehn Minuten abgeschlossen ist. Der kleine Sensor ist mit einem Polymer beschichtet, das einem chemischen »Klettband« gleicht und selektiv DEHP-Moleküle aus der Flüssigkeit schöpft. Sie bleiben über schwache Wasserstoffbrückenbindungen am Sensor hängen, der anschließend gewässert wird. Die eingefangenen Moleküle durchlaufen danach ein elektromagnetisches Feld. Dabei wird über den Wechselstromwiderstand ermittelt, in welcher Konzentration die DEHP-Moleküle vorliegen.



Dr. Zia bezeichnet die Technologie als einen Durchbruch, da sie in der Anwendung einfach sei und außerdem empfindlich genug, um geringe Substanzmengen zu messen. Weitere Vorteile seien die Robustheit der ohnehin regenerierbaren Vergütung, die Jahre überdauern könne, ohne sich abzunutzen.



Nicht zuletzt betont Zia die Schnelligkeit des Verfahrens, während »frühere Methoden erforderten, eine Probe ins Labor zu senden, wo zunächst einmal die fraglichen Moleküle ausgesondert und dann mit einem Flammenionisationsdetektor, mit Massenspektroskopie und Hochleistungs-Flüssigchromatografie getestet werden mussten. Das konnte bis zu einer Woche dauern. Unter Verwendung von elektrochemischer Impedanzspektroskopie beanspruchen die Testabläufe lediglich wenige Minuten.«



Die neuseeländischen Wissenschaftler hoffen, dass ihr neuer Sensor irgendwann zum integrierten Bestandteil von »intelligenten Häusern« wird. Diese smarten Wohn-Umgebungen sollen mit Sensoren und Computern ausgestattet sein, um unter anderem die Belastung durch möglicherweise vorhandene toxische Stoffe zu messen, die Bewohner mit entsprechenden Informationen zu versorgen und damit deren Gesundheit zu schützen. Sinnvoll umgesetzt, wäre diese Form der Überwachung sicherlich wünschenswert. Nur darf sie eben nicht wieder neue Möglichkeiten bieten, zusätzlich auch in die Privatsphäre einzudringen.



Eine sattsam bekannte Tatsache ist die enorme Verbreitung von vielfach schädlichen Kunststoffen in der Welt, darauf weist auch Dr. Zia hin und stellt zum DEHP-Problem fest: »Plastik ist ein Lebensstil, man kann das kaum vermeiden. Wir nehmen jeden Tag geringe Mengen dieser Zusatzstoffe auf, die sich über längere Zeit im Körper ansammeln und Schwierigkeiten verursachen können.«



Wie der Forscher festhält, sind kontaminierende Stoffe, wie sie aus dem Plastik ausströmen, ein wirklich globales Thema. Als Weichmacher ist DEHP ein universaler Bestandteil und findet sich in Bodenbelägen, Dichtungen, Schläuchen, Schreibwaren, Verpackungen, Planen, Vorhängen, Matratzen, bedruckten T-Shirts, Werkzeugen, sogar Kinderspielzeug und Medizinprodukten, um nur einige Beispiele aus einer langen Liste zu nennen. Mittlerweile haben die USA und einige andere Länder DEHPs aus Plastik verbannt. Doch dort, wo das nicht der Fall ist, sei der Sensor eine wesentliche Hilfe, erklärt Dr. Zia.



Die Europäische Chemikalien-Agentur ECHA legte bereits Ende Oktober 2008 eine Kunden-Informationspflicht für alle Artikel fest, die DEHP enthalten. Von diesem Zeitpunkt an war auch verboten, die Substanz in Spielzeug und Babyartikel einzubringen. Seit Anfang 2015 darf die Chemikalie nicht mehr ohne Zulassung in Verkehr gebracht werden. Das hält ein Anhang der so genannten REACH-Verordnung als EU-Chemikalienverordnung fest. Allerdings bleiben weiterhin Lücken im System, abgesehen von älteren oder von außerhalb der EU stammenden Produkten.



REACH zielt zwar vor allem auf Nicht-EU-Unternehmen ab, die betreffende Chemikalien in den EU-Raum einführen. Dabei gilt die Regelung ab mehr als einer Tonne des jeweiligen Chemieprodukts. Verstöße sind in Deutschland mit einer Strafe belegt.



Doch erscheinen den neuseeländischen Entwicklern weder die bestehenden Regelungen in den USA noch in der EU als ein Zeichen, mit ihrer Erfindung möglicherweise zu spät gekommen zu sein. Im Gegenteil: Sie betonen, dass nun jedermann, der außerhalb jener Zonen strikterer Gesetze lebt oder sich dort länger aufhält, über einen einfachen und kostengünstigen Weg verfügt, zu prüfen, ob Grenzwerte der Kontamination überschritten werden. Und auch hierzulande dürfte diese Technik durchaus für ein Mehr an Sicherheit sorgen.



Derzeit arbeitet die Gruppe an einer biologischen Version des Sensors, der Kollagen in Blutproben identifizieren soll. Hohe Kollagenwerte könnten frühe Anzeichen für eine einsetzende Osteoporose sein. Hier wollen die Forscher ebenfalls eine schnelle Nachweismethode entwickeln. Über ihre Arbeit haben sie im Fachblatt Biosensors and Bioelectronics berichtet.




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Mehr als vier Tassen am Tag - Kaffee schützt die Leber

Postby Weltbookadmin47 » 13. Dec 2015 18:25

Kaffee schützt die Leber.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Kaffee-schuet ... 50061.html
Mehr als vier Tassen am Tag - Kaffee schützt die Leber

Das Lieblingsgetränk der Deutschen kann offenbar viel mehr als nur wach machen. Der regelmäßige Kaffeegenuss soll das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken, senken können.

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Ob Espresso, Cappuccino oder als Filtervariante: Kaffee geht immer. Mehr als 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sollen jährlich 162 Liter davon trinken. Dass der regelmäßige Genuss des aromenreichen Getränks auch Auswirkungen auf die Leber hat, wurde bereits durch mehrere Studien bestätigt. Worin genau der Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Leberkrebs besteht, haben nun Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke mit Hilfe von Daten der größten europäischen Langzeitstudie (EPIC) untersucht.
EPIC

EPIC steht für European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Sie ist eine der größten vorausschauenden Studien, welche die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht.

An der EPIC-Studie sind zehn europäische Länder mit insgesamt 519.000 weiblichen und männlichen Studienteilnehmern im Erwachsenenalter beteiligt. In Deutschland gehören das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg sowie das DIfE zu den EPIC-Studienzentren.

Die Potsdamer EPIC-Teilstudie schließt mehr als 27.500 erwachsene Studienteilnehmer/innen ein. Bei der Auswertung einer vorausschauenden Studie ist es wichtig, dass die Teilnehmer zu Beginn der Studie noch nicht an der zu untersuchenden Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für eine bestimmte Erkrankung lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen, wodurch eine Verfälschung der Daten durch die Erkrankung weitestgehend verhindert werden kann - ein entscheidender Vorteil gegenüber retrospektiven Studien.

Dabei tritt der Leberschutz durch Kaffee bei Menschen ein, die täglich mehr als 600 Milliliter, also vier Tassen, trinken. Im Vergleich zu Menschen, die weniger als 300 Milliliter täglich (zwei Tassen) trinken, haben die Kaffee-Vieltrinker ein um 75 Prozent vermindertes Risiko, an Leberkrebs zu erkranken. Die Wissenschaftler untersuchten darüber hinaus, den Einfluss von 21 leberrelevanten Biomarkern im Blut. Sie konnten drei davon identifizieren, die wahrscheinlich eine tragende Rolle beim Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Leberkrebs spielen. Der Botenstoff Interleukin-6, der an der Regulation von Entzündungsreaktionen beteiligt ist, sowie die beiden Enzyme Aspartat-Aminotransferase und Gamma-Glutamyltransferase, die auf eine Schädigung der Leberzellen beziehungsweise Gallenerkrankungen hinweisen, konnten ausgemacht werden.

Die Forscher um Krasimira Aleksandrova und Heiner Boeing werteten die Blutproben von insgesamt 375 Probanden aus. 125 davon waren während des Langzeitexperiments an Leberkrebs erkrankt, die restlichen 250 Probanden blieben gesund. Die Blutproben waren zu Beginn der Studie, also 2,4 bis 6,8 Jahre vor dem Auftreten der Leberkrebserkrankungen, entnommen und bis zur Analyse bei minus 196 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff gelagert worden.

"Unsere Biomarkeranalysen sprechen dafür, dass es eine ursächliche Beziehung zwischen einem starken Kaffeekonsum und einem verminderten Leberkrebsrisiko gibt. Sie lassen zudem annehmen, dass Kaffee die Leber vor Entzündungen und Zellschäden schützt und so der Krebsentstehung entgegenwirkt", sagt Autorin Aleksandrova.
Man muss nicht zum Kaffeetrinker werden
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Wer jetzt denkt, dass er mehr Kaffee als sonst trinken oder damit anfangen müsse, um gesund zu bleiben, der irrt. "Wie eine von uns bereits 2012 im Rahmen der EPIC-Studie durchgeführte Untersuchung zudem zeigt, ist der Genuss von Kaffee nicht mit einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen verbunden. Daher spricht aus gesundheitlicher Sicht nichts dagegen, Kaffee zu trinken, wenn man ihn gut verträgt", ergänzt Heiner Boeing, der die Abteilung Epidemiologie am DIfE leitet. "Andersherum sollten sich Menschen aber aufgrund der Ergebnisse nicht genötigt sehen, viel Kaffee zu trinken. Kaffeetrinken sollte Genuss und keine Pflichtübung sein. Um Krankheiten wirksam vorzubeugen, kommt es auf die gesamte Lebensweise an", betont Boeing weiter.

Welche Kaffeezubereitung die Probanden getrunken hatten und ob auch Milch und/oder Zucker darin waren, teilten die Forscher jedoch nicht mit. Klar ist jedoch, dass weder ein sehr süßer noch ein sehr weißer Kaffee der Gesundheit zuträglich ist.
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Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen Der Kult um den Kaffee

Quelle: n-tv.de , jaz
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Krebsindustrie räumt ein: Chemo- und Strahlentherapie sorgen für enorme Fo

Postby Weltbookadmin47 » 15. Dec 2015 10:26

Krebsindustrie räumt ein.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... ewinn.html

15.12.2015


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Krebsindustrie räumt ein: Chemo- und Strahlentherapie sorgen für enorme Folgegeschäfte und Gewinne
Julie Wilson

In den USA nimmt die Zahl der Zweitkarzinome explosionsartig zu, wie aus einer neuen Studie hervorgeht. Jeder fünfte neue Krebsfall betrifft demnach Personen, die zuvor schon einmal an Krebs erkrankt waren. Der Studie zufolge hat die Zahl der Zweitkarzinome seit den 1970er-Jahren um 300 Prozent zugenommen. Bei Zweitkarzinomen handelt es sich nicht um einen Rückfall, sondern um eine völlig neue Form von Krebs. Auch die Zahl der Ersterkrankungen an Krebs hat dramatisch zugenommen und ist seit den 1970er-Jahren um 70 Prozent gestiegen.





Die westliche Schulmedizin kommt mit ihren üblichen (unbefriedigenden) Erklärungsversuchen: Man habe auch keine Erklärung für diese Entwicklung, allerdings würden die Menschen inzwischen immer älter und seien deshalb einem höheren Risiko ausgesetzt, an Krebs zu erkranken.



Aber nur weil man 80 oder 90 wird, heißt das doch nicht, dass man unbedingt und garantiert Krebs kriegen muss. Natürlich spielt die Genetik eine Rolle, aber wenn es um das Krebsrisiko geht, spielen andere Faktoren möglicherweise eine wichtigere Rolle als das Alter – in was für einem Umfeld leben Sie? Was essen Sie? Wie steht es um Ihr Trinkwasser? Was für Luft atmen Sie? Welche Impfungen haben Sie bekommen? Und nicht zuletzt: Welchen medizinischen Behandlungen unterziehen Sie sich?



Jüngste Forschungserkenntnisse sprechen dafür, dass Pestizide, Schwermetalle und endokrine Disruptoren (Umwelthormone) wie BPA und BPS sowie andere Umweltgifte das Krebsrisiko stark beeinflussen.



Wenn jemand das Pech hat, eine zweite Krebsdiagnose zu bekommen, kann er vermutlich der ersten Krebsbehandlung die Schuld geben.



Verursachen Krebsbehandlungen weiteren Krebs?


In einem von der American Cancer Society veröffentlichten Dokument mit dem Titel »Zweitkarzinome bei Erwachsenen« heißt es, dass Krebstherapien durchaus zur Bildung von Zweitkarzinomen beitragen können.



»Bestrahlungstherapie wurde vor vielen Jahren als möglicher Auslöser von Krebs ausgemacht«, heißt es bei der ACS. Sie räumt ein, dass die meisten Formen der Leukämie, darunter die Akute myeloische Leukämie (AML), die Chronische myeloische Leukämie (CML) und die Akute lymphatische Leukämie (ALL), durch Strahlen ausgelöst werden können.



Durch Strahlentherapie verursachte Karzinome entwickeln sich innerhalb weniger Jahre nach der Therapie, ihren Höhepunkt erreicht die Tumorbildung fünf bis neun Jahre nach der Bestrahlung.



Ähnlich sieht es bei Medikamenten zur Chemotherapie aus. Auch sie werden mit unterschiedlichen Formen von Zweitkarzinomen in Verbindung gebracht. An erster Stelle sind da das Myelodysplastische Syndrom (MDS) und AML zu nennen. Auch ALL wurde mit den Arzneien in Verbindung gebracht.



Allein in den USA verursachen Krebsmedikamente jedes Jahr rund 40 000 neue Karzinomfälle. Zum Vergleich: Etwa 13 000 Menschen erhalten jedes Jahr die Diagnose MDS.



Bestrahlung und Chemotherapie sind nicht die einzigen Auslöser. Infrage kommen unter anderem Giftstoffe im Zigarettenrauch oder hohe Dosierungen von Industriechemikalien wie Benzol. Das karzinogene petrochemische Produkt findet Anwendung unter anderem in Kunststoffen, synthetischen Fasern, Gummi, Schmierstoffen, Kunstharzen, Bleichmitteln, Waschmitteln, Medikamenten und Pestiziden.



Nahezu 20 000 Menschen erkranken jährlich an AML, mehr als die Hälfte von ihnen stirbt an der Krankheit. ALL wird jährlich bei schätzungsweise 6000 Menschen diagnostiziert. Unter dem Strich bedeutet das, dass sich mindestens 40 000 Krebsfälle direkt auf Mittel zur Krebsbehandlung zurückführen lassen.



Es ist ausgesprochen schwierig, genau zu bestimmen, wie viele Menschen an den Krebsmedikamenten sterben, denn in den meisten Fällen steht auf dem Totenschein als Todesursache nur »Krebs« und nicht die Behandlung.



Man darf nicht vergessen: Die Krebsindustrie ist eine der profitabelsten Branchen überhaupt. Vergangenes Jahr kam sie auf 100 Mrd. Dollar Umsatz.



In den kommenden drei Jahren sollen die Gewinne jährlich um etwa acht Prozent steigen, da bei mehr und mehr Amerikanern eine Krebserkrankung festgestellt und eine Behandlung nötig wird.



Anmerkungen:

Fortune.com

Cancer.org

Cancer.org

Cancer.org

Leukaemia.org.au

DHS.Wisconsin.gov

Cancer.org

GCMAF.TimSmithMD.com

GCMAF.TimSmithMD.com

MSN.com


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Diagnose muss kein Todesurteil sein - Zahl der Krebsneuerkrankungen stagni

Postby Weltbookadmin47 » 18. Dec 2015 20:29

Zahl der Krebsneuerkrankungen stagniert.jpg
Zahl der Krebsneuerkrankungen stagniert.jpg (52.82 KiB) Viewed 9262 times

http://www.n-tv.de/wissen/Zahl-der-Kreb ... 00661.html
Freitag, 18. Dezember 2015
Diagnose muss kein Todesurteil sein - Zahl der Krebsneuerkrankungen stagniert

Insgesamt machen die Zahlen, die das Robert-Koch-Institut veröffentlicht, Mut. Doch für jeden Einzelnen, der an Krebs erkrankt, ist es ein persönliches Drama, selbst wenn manche Krebsarten heute bereits gut behandelbar sind.

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Das Robert-Koch-Institut hat in seinem Bericht "Krebs in Deutschland" die neuesten Daten veröffentlicht. Bereits zum zehnten Mal zieht das Institut statistische Bilanz und kann in Bezug auf die gefürchtete Erkrankung viel Positives mitteilen. Die aktuellen Daten, die sich auf die epidemiologischen Krebsregister bis zum Jahr 2012 stützen, lassen im Zeitraum von 2007 bis 2012 eine Stagnation der Erkrankungszahlen erkennen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Anzahl älterer Menschen in der Bevölkerung stetig zunimmt, ist das "eine erfreuliche Entwicklung", betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Diese positive Entwicklung wird maßgeblich beeinflusst durch die rückläufigen Zahlen bei einigen Krebsarten, wie zum Beispiel beim Darmkrebs.

Dennoch haben die Krebserkrankungen nach wie vor einen sehr hohen Anteil an der Krankheitslast in Deutschland. Für einige Tumorarten, wie Bauchspeicheldrüsen oder Leberkrebs muss in Zukunft sogar mit steigenden Zahlen ausgegangen werden. 2012 haben nach Schätzungen des Instituts 225.890 Frauen und 252.060 Männer eine Krebs-Diagnose bekommen. Auf der Grundlage dieser Daten rechneten die Experten mit rund 500.000 Krebsneuerkrankungen im Jahr 2016.
Brust- und Prostatakrebs ganz vorn
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Die Liste der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen wird noch immer von Tumoren der Brust mit 69.550 Fällen 2012 angeführt, dahinter Darmkrebs (28.490) und bösartige Veränderungen der Lunge (18.030). Bei Männern wurden im Untersuchungsjahr 63.710 Fälle von Prostatakrebs registriert, am zweithäufigsten, nämlich 34.490 Mal, Lungenkrebs und 33.740 Mal Darmkrebs.

Die einzelnen Krebsarten unterscheiden sich erheblich in ihren Konsequenzen für die Betroffenen: Während beispielsweise die Prognose bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sehr schlecht ist, sind einige Krebserkrankungen, wie Hodenkrebs, so gut behandelbar, dass sie für die Betroffenen in der Regel nicht mit Einschränkungen ihrer Lebenserwartung verbunden sind.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Zusatzbeiträge steigen - So kann man die Krankenkasse wechseln

Postby Weltbookadmin47 » 18. Dec 2015 21:06

Zusatzbeiträge steigen.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/So-kann-man ... 03561.html
Freitag, 18. Dezember 2015
Zusatzbeiträge steigen - So kann man die Krankenkasse wechseln

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei Ersatzkassen steigt auch im zweiten Jahr der Reform moderat. Aber inzwischen wird ein erheblicher Unterschied bei der Höhe der Beiträge erkennbar. Der Versicherte kann auf eine höhere Belastung reagieren und die Kasse wechseln.

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Seit Beginn dieses Jahres legen die gesetzlichen Krankenkassen im Land ihren Zusatzbeitrag selbst fest.
Seit Beginn dieses Jahres legen die gesetzlichen Krankenkassen im Land ihren Zusatzbeitrag selbst fest.
(Foto: dpa)

Der Grundbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 14,6 Prozent, die je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden. Seit 1. Januar 2015 ist es den Kassen möglich, einen Zusatzbeitrag zu erheben, falls diese 14,6 Prozent nicht ausreichen.

Davon verspricht sich der Gesetzgeber mehr Wettbewerb unter den Kassen. Im ersten Jahr der Neuregelung lag der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei 0,9 Prozent. Es gab kaum Ausreißer nach oben. Im zweiten Jahr, also 2016, wird ein Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent erwartet. Hier zeichnen sich schon größere Differenzen zwischen den einzelnen Kassen ab.

Wenn den Versicherten nun ihre Kasse zu teuer wird, können sie zu einer billigeren Kassen abwandern. Denn sie haben ein Sonderkündigungsrecht.

Dieses Recht gilt, wenn ein Zusatzbeitragssatz neu festgelegt wird. Die Krankenkasse muss ihre Versicherten schriftlich auf den vom Gesundheitsministerium ermittelten durchschnittlichen Zusatzbeitrag hinweisen sowie auf die Höhe des eigenen Zusatzbeitragssatzes.

Zudem müssen die Kassen generell auf die Beitragsliste des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hinweisen. Sie ist unter gkv-zusatzbeitraege.de abrufbar. Die neuen Werte werden aber erst vom 1. Januar an eingestellt.
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Auch wenn Arbeitgeber den Verdacht haben, ein Mitarbeiter möchte sich mit einer Krankschreibung zusätzliche Urlaubstage verschaffen, können sie das Attest nur schwer anfechten. Foto: Franziska Gabbert 08.12.15 Zu viel Krankengeld Kommt die Teilzeit-Krankschreibung?

Wenn der eigene Zusatzbeitrag einer Kasse über dem Wert des Jahresdurchschnitts liegt, muss diese in ihrem Anschreiben an die Versicherten explizit darauf hinweisen, dass es günstigere Angebote gibt. Das alles muss sie bis Ende des Monats tun, der dem Monat der Einführung des neuen Zusatzbeitrags vorangeht. In diesem Brief muss auch die Information enthalten sein, bis wann die Versicherten wegen der Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht haben. Nach zwei Monaten wird die Kündigung wirksam - bis dahin muss noch der Zusatzbeitrag an die alte Kasse gezahlt werden.

Der Beitragssatz der größten Versicherung, der Techniker Krankenkasse (TK), steigt um 0,2 Punkte auf 15,6 Prozent. Auch bei der Nummer zwei, der Barmer GEK, geht der Beitrag um 0,2 Punkte nach oben und liegt dann bei 15,7 Prozent, wie deren Verwaltungsrat nun beschloss. Bei der drittgrößten Kasse, der DAK-Gesundheit, steigen die Beiträge am stärksten. Sie verlangt ab Januar 16,1 Prozent vom Bruttoeinkommen - 0,6 Prozentpunkte mehr als 2015. Beispiele für andere Kassen: AOK Bayern 15,7 Prozent (plus 0,2 Punkte), AOK Baden-Württemberg 15,6 Prozent (plus 0,1), AOK Plus 14,9 Prozent (plus/minus 0).

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Die korrupte Medizinindustrie stößt an ihre Grenzen

Postby Weltbookadmin47 » 19. Dec 2015 11:18

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19.12.2015


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Die korrupte Medizinindustrie stößt an ihre Grenzen
David Gutierrez

Die zunehmende bakterielle Resistenz gegen Antibiotika hat ein dermaßen gravierendes Ausmaß erreicht, dass das gesamte globale Gesundheitssystem gefährdet ist. Das meldete am 16. November die Weltgesundheitsorganisation WHO. In ihrem Bericht wirft die WHO ein Schlaglicht auf viele weitverbreitete Mythen um Antibiotika, die dazu beitragen, dass die Resistenz der Bakterien nur noch schneller zunimmt.



»Die Zunahme der Antibiotikaresistenz stellt eine globale Gesundheitskrise dar«, sagte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan. »Mehr und mehr Regierungen stufen sie als eine der größten Bedrohungen ein, die es derzeit für die Gesundheit gibt.«


»Superkeime machen rund um den Globus Krankenhäusern und Intensivstationen zu schaffen«, so Chan. Dass diese Keime immer häufiger auftreten, drohe die Welt »in ein post-antibiotisches Zeitalter zu stoßen, in dem die Menschen wieder an gewöhnlichen Infektionen sterben«.



Tödliche Ammenmärchen



Antibiotikaresistenz ist das Ergebnis natürlicher Auslese, ähnlich wie die Pestizidresistenz von Insekten und Pflanzen. Im Verlauf der Evolutionsgeschichte haben Bakterien eine breite Palette von Verteidigungsmaßnahmen gegen die Chemikalien entwickelt, mit denen andere Organismen sie töten wollen – die Chemikalien also, aus denen auch Antibiotika gewonnen werden oder auf denen sie basieren.



Natürlich reagieren verschiedene Bakterienstämme auch unterschiedlich auf diverse Chemikalien. Bei einer Behandlung mit Antibiotika jedoch sterben alle Bakterien, die am anfälligsten für diesen Wirkstoff sind. Was übrig bleibt, sind die resistentesten Organismen. Sie vermehren sich und geben ihre Resistenz an die nächste Generation weiter.



Dieser Prozess ist unvermeidlich. Aber fahrlässiger Umgang mit Antibiotika verschlimmert und beschleunigt ihn. Genau das geschehe gerade, warnte die WHO. Die Organisation befragte in zwölf Ländern Menschen zu deren Wissen über die Anwendung von Antibiotika und das Thema Resistenz. Die Befragung habe weitverbreitete und gefährliche Fehlannahmen zutage gefördert, so die WHO.



So hätten 64 Prozent der Befragten erklärt, ihrer Meinung nach könne man Antibiotika zur Behandlung von Erkältungen und Grippe einsetzen. Tatsächlich jedoch werden diese Erkrankungen von Viren verursacht. Antibiotika sind nutzlos gegen Viren, sie wirken nur gegen Bakterien.



66 Prozent der Menschen gaben an, wenn sie ihre Antibiotika wie vom Arzt angeordnet einnähmen, würde ihnen die Antibiotikaresistenz nichts anhaben können. Fast 50 Prozent dachten, nur Menschen, die regelmäßig Antibiotika einnehmen, können an Superkeimen erkranken.



Hinter beiden Antworten steht ein falscher, aber weitverbreiteter Denkansatz, nämlich, dass Antibiotikaresistenz etwas ist, was ein Mensch entwickelt. Tatsächlich ist die Resistenz das Ergebnis von Evolution bei Bakterien. Sobald sich ein Superkeim gebildet hat, kann er jeden infizieren.



Rund ein Drittel der Befragten hielt es für angebracht, die Antibiotikaeinnahme abzubrechen, sobald es ihnen besser ging. Das jedoch ist gefährlich. Der Patient läuft Gefahr, einen Rückfall zu erleiden; außerdem beschleunigt es die Entwicklung resistenter Bakterienstämme, denn eine größere Zahl an Bakterien überlebt, wenn die Antibiotikaeinnahme vorzeitig abgebrochen wird.



Das Ende der modernen Medizin?



Die moderne Medizin mit all ihren Errungenschaften fußt auf der Möglichkeit, effektive Antibiotika geben zu können. Antibiotika seien wichtig, um das Leben von Frühgeborenen und Krebspatienten retten zu können und für chirurgische Eingriffe aller Art, erklärte Chan. Wenn sich die Antibiotikaresistenz in diesem Tempo fortsetze, bedeute es »das Ende der modernen Medizin, wie wir sie kennen«, so die WHO-Generaldirektorin.



Um diese Entwicklung zu bremsen, hat die WHO die Kampagne »Vorsicht beim Umgang mit Antibiotika« ins Leben gerufen.



»Um eine der größten Herausforderungen im Gesundheitsbereich zu bewältigen, die das 21. Jahrhundert zu bieten hat, wird auf globaler Ebene ein Umdenken bei Menschen und Gesellschaften nötig werden«, sagte Keiji Fukuda, Sondergesandter der Vereinten Nationen zur Antibiotikaresistenz.



»Antibiotika sind eines der Wunder unserer Zeit. Sie sind ein globales Gut, das wir nicht für gegeben hinnehmen können«, so Fukuda.



Ein Umdenken fordert die WHO beispielsweise dahingehend, dass die Menschen künftig nur noch Antibiotika einnehmen, wenn sie vom Arzt verschrieben wurden, und nur in der verschriebenen Dosis. Gleichzeitig sollen Ärzte künftig seltener Antibiotika verschreiben. »Die Ärzte müssen Antibiotika als kostbaren Rohstoff ansehen«, so Chan.



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Forscher finden die »Anti-Schmerz-Formel«

Postby Weltbookadmin47 » 20. Dec 2015 11:39

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20.12.2015


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Forscher finden die »Anti-Schmerz-Formel«
Andreas von Rétyi

Ein sensationelles Forschungsergebnis lässt alle Patienten hoffen, die unter chronischen Schmerzen leiden. Wissenschaftler der Universitäten Straßburg und London scheinen dem Geheimnis eines alten, universellen Menschheitsproblems auf die Spur gekommen zu sein. Ihnen ist es erstmals gelungen, das Schmerzempfinden komplett auszuschalten. Ein Traum, der sich allerdings in einigen Fällen auch zum Albtraum entwickeln kann.



Ein Leben ohne Schmerzen – für viele eine ferne Illusion. Beinahe jeder Mensch weiß um die Qualen akuter Schmerzen, für manchen ein chronischer Zustand. Betroffene würden beinahe alles opfern oder eher sterben wollen, als ihr Leiden weiter ertragen zu müssen. Nun sind zumindest jene harten Zeiten vorbei, als chirurgische Eingriffe noch ohne Anästhetika ausgeführt wurden, doch regiert der Schmerz unsere Welt weiterhin, und das in den verschiedensten Facetten.



Selbstverständlich hat sich die Natur schon etwas dabei gedacht, den oft mehr als nur lästigen Schmerz zu »erfinden«. Häufig aber schießt die biologische Warnung übers Ziel hinaus. Schwere körperliche Verletzungen peitschen den Schmerz ins Unerträgliche, chronische Schmerzen machen das Leben zur Hölle. Lindernde Medikamente zählen heute bei vielen Leidtragenden gleichsam zum »täglichen Brot«. Doch den Schmerz als solchen hat die Wissenschaft bislang weiterhin nicht in den Griff bekommen.



Das könnte sich allerdings bald ändern, wenn sich die ersten vielversprechenden Experimente einer britisch-französischen Forscherkollaboration weiter bestätigen und auf die Therapie ausweiten lassen. Der britische Neurologe John N. Wood vom Londoner University College sowie Schmerzforscherin Professorin Claire Gaveriaux-Ruff und ihre Kollegen von der Universität Straßburg haben dem schon seit Jahren intensiv untersuchten, spannungsaktivierten Natrium-Ionen-Kanal Nav1.7, der eine Schlüsselrolle im Schmerzgeschehen spielt, ein wesentliches Geheimnis abgerungen.



Dieser Kanal sorgt für die Entstehung jener elektrischen Signale, wie sie durch die betreffenden Nervenzellen laufen, die mit dem Schmerz in Zusammenhang stehen. Bisherige Versuche, diese Aktivitäten zu drosseln, konnten nur wenig zur Besserung beitragen. Eine ziemlich radikale neue Einsicht habe den Forschern nun gezeigt, warum sich kaum ein Erfolg einstellte.



Demnach erfüllt Nav1.7 noch eine weitere, bisher unbeachtete Funktion: Er beeinflusst schmerzstillende Moleküle – die kurzkettigen Opioidpeptide, die bei vielen biologischen Abläufen als Neurotransmitter tätig sind. Wie die Forscher im Fachblatt Nature Communications berichten, gelang es ihnen mithilfe der neuen Erkenntnis, Mäuse komplett von Schmerzen zu befreien. Sie konnten auch einer bei Menschen selten auftretenden Schmerzunempfindlichkeit begegnen.



»Diese Entdeckung lässt nun jene große Zahl an Menschen neu hoffen, die an Schmerzen leiden und die mit den bisher verfügbaren Schmerzmitteln nicht angemessen behandelt werden konnten«, so Gaveriaux-Ruff.



Schmerzforscher waren wie elektrisiert, als 2006 eine Familie gefunden wurde, deren Angehörige infolge einer seltenen genetischen Mutation nicht über Nav1.7 verfügten. Für eine Nav1.7-Untereinheit codiert das SCN9A-Gen; Mutationen verursachen fehlgesteuerte Schmerzempfindungen, die entweder extreme Schmerzwahrnehmung oder aber deren völliges Fehlen bewirken – letzteres bekannt als Congenital Indifference to Pain, kurz CIP.



Nicht anders bei jener Familie. Keines ihrer Mitglieder war in der Lage, Schmerzen zu verspüren. Daraufhin begannen Wissenschaftler nach Möglichkeiten zu suchen, Schmerzen durch Nav1.7-blockierende Medikamente zu lindern. Dass keines der Mittel wirkte, schien zunächst unerklärlich. Außer, jener »Kanal« war doch nicht so einfach gestrickt, weshalb sich hier noch weitere unbekannte Aktivitäten abspielen mussten.



Bei der Untersuchung genetisch veränderter Mäuse stellten Wood und seine Mitarbeiter schließlich fest, dass die komplette Deaktivierung von Nav1.7 nicht nur zu vollständiger Schmerzfreiheit führte, sondern eine Flut von Opioidpeptiden in Nervenzellen bewirkte. Deren extrem gestiegenes Level schaltete alle Schmerzen aus.



Sobald die Wissenschaftler die Opioide medikamentös blockierten, kamen auch die Schmerzen wieder. Die Forscher verabreichten einen solchen Opioid-Antagonisten (Naxalon) auch einer 39-jährigen Frau, die ihr Leben lang noch nie Schmerzen wahrgenommen hatte. Wieder mit gleichem Resultat: Die Testperson begann nun erstmals den Stich eines winzigen Lasers zu spüren.



Wie Wood berichtet, war die Frau sehr froh, nach dem Experiment wieder zu ihrem gewohnten Zustand der absoluten Schmerzfreiheit zurückzukehren. Sie hoffte aber, entsprechende »Therapien« könnten all jene mit einer ähnlichen Mutation geborenen Kinder davor bewahren, sich unwissentlich selbst zu verletzen.



Im nächsten Schritt ging es den Forschern allerdings weit eher darum, das Experiment umzukehren und Schmerzen komplett zu stillen – durch eine Kombination von Nav1.7-Blockern mit sehr niedrigen Opioid-Dosen.



Damit schien ihnen tatsächlich zu gelingen, was bei schmerzunempfindlichen Menschen ganz von selbst geschieht: Der Versuch blockierte offensichtlich den Ionen-Kanal und hob das Opioid-Level genügend an. Selbst wenn viele Einzelheiten noch völlig unklar sind, zeigt die Kombination augenscheinlich Wirkung. Menschen werden ihre Schmerzen los, wobei die hierzu notwendigen Mengen an Opioiden so gering ausfallen, dass keine Suchtgefahr bestehe, betont Wood, der bereits ein Patent angemeldet hat. Er hofft, »Big Pharma« springt möglichst bald in großem Stil auf das neue Konzept an.



Aber um welchen Preis?



Schmerzfreiheit ist selbstverständlich ein äußerst wünschenswertes Ziel. Nie mehr Schmerzen haben, nie damit rechnen müssen, in langes, qualvolles Siechtum zu gleiten, hingegen mit einem gebrochenen Bein einfach noch mit einem Lächeln auf den Lippen ins Krankenhaus marschieren oder sich ohne Narkose eben mal schnell den Blinddarm entfernen lassen, was auch immer, das wären keine schlechten Aussichten.



Und doch, was kann die Schmerzfreiheit sonst mit sich bringen – maßlose Vernachlässigung von physischen Warnsignalen, lebensgefährliche Selbstbehandlungen, einen verantwortungslosen Umgang mit dem eigenen Körper und möglicherweise noch größere Gefühllosigkeit gegenüber anderen; ständige Selbstüberschätzung und Überlastung des Organismus, was auch immer. Eine gefahrvolle Liste, die sich beliebig verlängern ließe. Die Verstümmelungs- und Todesrate würde wohl drastisch steigen.



Doch existieren noch andere Szenarien, die kalte Schauder auslösen, sobald Schmerzfreiheit ins Spiel kommt. Plötzlich tauchen beispielsweise Bezeichnungen wie Enhanced Human Operations (EHO) auf. Gemeint ist damit die Ausweitung menschlicher Aktivitäten durch eine Veränderung des gesamten Organismus von innen heraus. Es sind Konzepte, die den »Super-Soldaten« im Visier haben, die Schaffung übermenschlich kriegstüchtiger Individuen. Dieser beunruhigende Aspekt kam Mitte dieses Monats auch auf einer bemerkenswerten Pressekonferenz des US-Verteidigungsministeriums zur Sprache. Thematisiert wurden künftige Forschungen des Pentagons.



Dabei zeigte sich der stellvertretende US-Verteidigungsminister Robert »Bob« Orton Work besorgt, die USA könnten ihren militärischen Wettbewerbsvorteil einbüßen, sollten sie nicht unter anderem Techniken wie künstliche Intelligenz verfolgen und auch den Menschen selbst verändern.



»Frei heraus gesagt, unsere Gegner verfolgen Enhanced Human Operations und das jagt uns eine Heidenangst ein«, erklärte Work. So hätten der IS und weitere terroristische Organisationen mittlerweile schon eine umfassende Historie, wenn es um den Einsatz von Halluzinogenen und anderer Drogen gehe – und zwar ausschließlich, um die Grausamkeit der Kämpfer noch weiter zu stärken.



Offenbar studierte aber auch das Defense Sciences Office der Pentagon-Denkzentrale DARPA unter anderem einen psychoaktiven Schmerz-Impfstoff. Werde er einem angeschossenen Soldaten injiziert, sei die Substanz in der Lage, Schmerzen zu reduzieren, die durch entzündetes und geschwollenes Gewebe entstehen. Nach einer 30-sekündigen Agonie würde der Soldat 30 Tage lang keinerlei Schmerzen mehr verspüren.



Sofern die Blutung unter Kontrolle gehalten werden könne, sei der Soldat dann sogar auch in der Lage, weiterzukämpfen. Die US-Regierung forscht an vielerlei Projekten dieser unheimlichen Art. Soldaten könnten beispielsweise Millionen mikroskopischer Magnete injiziert werden, die im Fall einer Verletzung gezielt zur Wunde gelenkt werden, um Blutungen zu stoppen.



Wesentlich sind jedenfalls sämtliche Faktoren, die zur Verlängerung der Kampffähigkeit beitragen. Da steht die Unempfindlichkeit gegen Schmerzen weit oben auf dem Wunschzettel von Pentagon und Co. Diese eher unmenschlichen Facetten sind dann auch ein großer Wermutstropfen, wenn es um die schöne neue Welt ohne Schmerzen geht.



Abgesehen von solchen missbräuchlichen Extremen aber bliebe die Hoffnung, dass vielen Menschen in einer nicht zu fernen Zukunft zumindest die physischen Schmerzen genommen werden und auch chronisch Betroffene somit eine völlig neue Dimension an Lebensqualität erfahren.



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Schädelfehlbildungen bei Säuglingen - Starker Anstieg der Verdachtsfälle i

Postby Weltbookadmin47 » 23. Dec 2015 18:41

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http://www.n-tv.de/wissen/Starker-Ansti ... 36101.html
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Schädelfehlbildungen bei Säuglingen - Starker Anstieg der Verdachtsfälle in Brasilien

Innerhalb einer Woche steigen in Brasilien die Verdachtsfälle von Schädelfehlbildungen bei Säuglingen um 16 Prozent. Ursache soll der von Mücken übertragene Zika-Virus sein. Die brasilianische Staatspräsidentin setzt einen Notfallplan in Gang.

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Die Fälle möglicher Schädelfehlbildungen bei Säuglingen sind in Brasilien sprunghaft angestiegen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, gebe es 2782 Verdachtsfälle, 16 Prozent mehr als noch vor einer Woche. Die Behörden vermuten einen Zusammenhang mit dem von Mücken übertragenen Zika-Virus und schweren Schädelfehlbildungen bei Babys (Mikrozephalie), wenn Mütter während der Schwangerschaft mit dem ursprünglich aus Afrika kommenden Zika-Virus infiziert werden.
Anfangs verliefen Infektionen mit dem Zika-Virus milde, übertagen werden soll er von Mücken.
Anfangs verliefen Infektionen mit dem Zika-Virus milde, übertagen werden soll er von Mücken.
(Foto: picture alliance / dpa)

Staatspräsidentin Dilma Rousseff hat bereits einen Notfallplan in Gang gesetzt, tausende Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden sollen durch mehr Prävention und Aufklärung im gerade begonnenen Sommer eine weitere Ausbreitung verhindern. Bisher gibt es keinen Impfstoff gegen das Zika-Virus. Elf Labore im fünftgrößten Land der Welt arbeiten an einer schnelleren Erforschung der Folgen von Infektionen, bisher gibt es viele offenen Fragen. Bei Babys mit Mikrozephalie ist der Schädel zu klein; die Kinder sind geistig beeinträchtigt.

Infektionen mit dem Zika-Virus, das vor Jahrzehnten im Zikawald in Uganda entdeckt worden ist, waren anfangs selten und verliefen meist milde. Symptome sind Kopfschmerzen, leichtes Fieber, Gelenkschmerzen und Hautausschläge. Plötzlich war Zika auch in der Südsee festgestellt worden, bevor es vor einigen Monaten in Südamerika auftauchte und sich seitdem dort ausbreitet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es Indizien für einen Zusammenhang zwischen Zika-Virus und Mikrozephalie - diese kann jedoch unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft oder Genmutationen.

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Wie Feuer hinterm Brustbein - Sodbrennen ist ein Volksleiden

Postby Weltbookadmin47 » 27. Dec 2015 20:03

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http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_My ... 43341.html
Samstag, 26. Dezember 2015
Wie Feuer hinterm Brustbein - Sodbrennen ist ein Volksleiden

Von Jana Zeh

Die meisten Menschen freuen sich auf den Festessen zu Weihnachten - auch am zweiten Tag. Andere wiederum fürchten sich vor den schmerzhaften Auswirkungen – und meinen damit nicht den Blick in den Spiegel nach den Feiertagen.

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Die meisten Menschen freuen sich auf den Festtagsbraten zu Weihnachten - auch am zweiten Tag. Andere wiederum fürchten sich vor den schmerzhaften Auswirkungen – und meinen damit nicht den Blick in den Spiegel nach den Feiertagen. Was Sodbrennen genau ist, wann es für die Gesundheit gefährlich werden könnte und warum es auch helfen kann, seine Schlafposition zu ändern, erläutert Prof. Christian Trautwein, Direktor der Klinik für Gastroenterologie der Uniklinik Aachen.

Sodbrennen ist eine Krankheit

Das ist nicht ganz richtig. "Sodbrennen ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das bei einigen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in verschiedener Stärke auftreten und zu mitunter ernsthaften Folgeerkrankungen führen kann", betont Prof. Christian Trautwein, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten im Gespräch mit n-tv.de. Als Sodbrennen bezeichnet man die Wahrnehmung, wenn Verdauungssäfte vom Magen bis in den Mund aufsteigen. Die Krankheit, die am häufigsten durch Sodbrennen angezeigt wird, nennt sich Refluxkrankheit (gastroesophageal reflux disease, kurz GERD) oder Refluxösophagitis. Häufig liegt ihr ein Zwerchfellbruch zugrunde. Auslösende Ursachen sind häufig Alkohol oder Nikotin. Bei übergewichtigen Patienten kommt die Refluxkrankheit häufiger vor als bei normalgewichtigen Personen.

Sodbrennen ist eine Volkskrankheit
Häufiges Sodbrennen sollte vom Arzt behandelt werden.
Häufiges Sodbrennen sollte vom Arzt behandelt werden.
(Foto: imago stock&people)

Ja und nein, denn geklärt war ja bereits, dass Sodbrennen keine Krankheit sondern ein Symptom ist. Aus diesem Grund ist es besser von einem Volksleiden zu sprechen, denn in Deutschland leidet etwa jeder fünfte Erwachsene zumindest hin und wieder unter aufsteigender Magensäure, auch Reflux genannt, und dann unter dem Symptom Sodbrennen. "In der Gastroenterologie gehört neben dem Gallensteinleiden die Refluxerkrankung zu den häufigen Volksleiden ", bestätigt Trautwein. 15 Prozent der deutschen Bevölkerung haben eine durch Reflux bedingte Krankheit. Auch die Anzahl der in Apotheken erworbenen Magensäurehemmer (auch Protonenpumpen-Inhibitoren oder PPI), die hauptsächlich gegen Sodbrennen zum Einsatz kommen, bestätigt die weite Verbreitung des Symptoms. Der Absatz von Magensäurehmmern hat sich von 2003 bis 2013 verfünffacht. Auch weltweit gehört diese Medikamentengruppe zu den am meisten verkauften.

Sodbrennen ist gar nicht so schlimm.

Das stimmt, allerdings nur, wenn Sodbrennen nur selten auftritt. Wer öfter als einmal die Woche Sodbrennen, Schmerzen oder Druck im Oberbauch hat und/oder sehr häufig aufstößt, der sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn die Gefahr besteht, dass sich die Schleimhaut in der Speiseröhre durch ständig wiederkehrenden Kontakt mit Magensäure entzündet - und im schlimmsten Fall bösartige Veränderungen entstehen. Der Arzt muss die Ursachen für den Hochfluss der Magensäure klären. In Deutschland wird das oft mit einer Magenspiegelung gemacht. Bei einigen Patienten wird dabei die Refluxkrankheit zufällig entdeckt. Obwohl die Krankheit schon jahrelang besteht, spüren sie keinerlei Symptome. Andere Patienten wiederum bemerken recht schnell und oftmals sogar schmerzhaft, wenn die sauren Verdauungssäfte den Magen aufwärts verlassen.

Es gibt wirksame Hausmittel gegen Sodbrennen.

"Das eine Hausmittel gegen Sodbrennen gibt es nicht" betont Trautwein. Menschen, die hin und wieder unter Sodbrennen leiden, müssen ausprobieren, was ihnen hilft oder einfach abwarten. Magenfreundliche Tees, gut gekaute Nüsse oder Mandeln können gelegentliches Sodbrennen lindern. "Insgesamt bringt jede Art von Nahrung zumindest zeitweise Linderung", erklärt Trautwein. Der ph-Wert der Magensäure, der normalerweise bei 1 bis 1,5 liegt, wird durch aufgenommene Nahrung erhöht beziehungsweise durch diese verdünnt. Patienten erzählen oft, dass es ihnen kurz nach dem Essen besser geht. Bei Betroffenen mit häufigem oder sogar chronischem Sodbrennen helfen solche Maßnahmen allerdings nur sehr kurzfristig. Sie müssen oftmals auf Medikamente zurückgreifen, die allerdings langfristig nur in Absprache mit dem behandelten Arzt eingenommen werden sollten.

Hat die Schlafposition Einfluss auf die Beschwerden?

Durchaus. Wer auf den Bauch schläft und häufig unter Sodbrennen leidet, tut sich damit keinen Gefallen, denn der Druck auf den Bauch und die Verdauungsorgane nimmt in dieser Position zu und die Magensäure läuft quasi ungehindert die Speiseröhre hinauf. "Vor allem nachts fließt die Magensäure bei Patienten mit Sodbrennen die Speiseröhre hinauf", sagt Trautwein. Aus diesem Grund ist das Schlafen auf dem Rücken mit hochgelagertem Oberkörper zu bevorzugen. So wirken zumindest Teile der Gravitationskraft und die Magensäure muss beim Hochfließen erst einmal dagegen ankommen.

Kaugummi kauen soll helfen?

"Das ist eher unwahrscheinlich", sagt Trautwein. "Durch das Kauen werden die Bildung von Speichel und Magensäure angeregt. Das führt eher zur Bildung von noch mehr Magensäure als zu weniger", erklärt der Experte. Die Argumentation, dass der vermehrte Speichelfluss die Magensäure "verdünnen" könnte, trifft nicht zu. Da aber jeder Mensch anders ist und auch das Sodbrennen verschiedene Ursachen haben kann, kann ein Kaugummi bei manchen Personen durchaus entlastende Momente bringen.
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Magensäure ist in der zivilisierten Welt überflüssig.

Tatsächlich mehren sich die Stimmen von Experten, die der Meinung sind, dass Magensäure für eine einwandfreie Verdauung heute nicht mehr nötig ist und nur ein evolutionäres Überbleibsel ist, das in Zeiten, in denen die Menschen viele krankheitserregende Mikroorganismen mit ihrer Nahrung aufgenommen haben, eine Berechtigung hatte. Prof. Trautwein sieht das allerdings etwas anders. "Die Magensäure hat auch heute noch eine wichtige Aufgabe. Sie gehört zum Immunsystem dazu. Ihre Aufgabe ist es bis heute, Keime, die über die Nahrung in den Körper gelangen, unschädlich zu machen", so Trautwein. Zudem ist sie ein wesentlicher Bestandteil beim Verdauungsprozess.

Quelle: n-tv.de
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Ayahuasca: Ein natürliches Heilmittel gegen Alkoholismus und Depression

Postby Weltbookadmin47 » 30. Dec 2015 12:42

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30.12.2015


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Ayahuasca: Ein natürliches Heilmittel gegen Alkoholismus und Depression
Andreas von Rétyi

Die im südamerikanischen Dschungel beheimatete »Liane der Geister« liefert ein psychoaktives Getränk, das bei schamanischen Ritualen häufig eine zentrale Rolle spielt. Auch wird ihm schon lange eine besondere Heilkraft zugeschrieben. Der Gebrauch von Ayahuasca ist in den meisten europäischen Ländern illegal. In den USA darf die Pflanze seit 2006 für rituelle Zwecke verwendet werden. Doch auch die westliche Welt entdeckt zögerlich die bemerkenswerten therapeutischen Eigenschaften des ungewöhnlichen Gewächses. Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen, dass Ayahuasca unter anderem bei Alkoholismus und Depression sehr effektiv wirkt.





An Ayahuasca scheiden sich die Geister, dies beinahe schon buchstäblich. Ein Gebräu aus diesem Dschungelgewächs verändert die Wahrnehmung, kann echte »Horrortrips« nach sich ziehen und in Kombination mit verschiedenen Drogen und Medikamenten sogar lebensbedrohlich werden, so einschlägige Warnungen.



Andererseits kann Ayahuasca auch therapeutisch wahre Wunder wirken. Wenn es um die wissenschaftliche Untersuchung von Ayahuasca geht, gilt Brasilien als führend. Wiederholt forderte Eduardo E. Schenberg von der Federal University of São Paulo, die Pflanze verdiene längst eine erhöhte Aufmerksamkeit durch die Forschung. Gerade die in Ayahuasca enthaltenen Harman-Alkaloide seien nicht nur für die psychoaktive Wirkung verantwortlich, sondern auch für therapeutische Effekte, so durch die Aktivierung der halluzinogenen Substanz Dimethyltryptamin (DMT).



Hier zeichnet sich laut Schenberg eine wachstumshemmende Wirkung bei bösartigen Tumoren ab. Aktuelle Studien bestätigen zunehmend andere beobachtete Heilwirkungen.



Ayahuasca entpuppt sich dabei als natürliches Mittel gegen Alkoholismus und Depressionen. Hier häufen sich die Berichte bis hin zur persönlichen Schilderung des Wissenschaftlers Robert Rhatigan von der Universität New Mexico (USA), der bei einer TEDx-Veranstaltung über seine unglaublichen Erfahrungen berichtete. Zehn Jahre lang hatte Rhatigan sich vergebens darum bemüht, vom Alkohol loszukommen. Keine Behandlung wollte greifen. Im Jahr 2010 dann begab er sich auf eine Reise zum Amazonas, wo er an insgesamt vier Ritualen teilnahm, die von einem Schamanen durchgeführt wurden.



Während seiner TEDx-Präsentation schilderte er, wie sich sein Bewusstsein unter dem Einfluss von Ayahuasca veränderte. Dabei »sah« er die »verschiedenen Bestandteile seines Geistes im Raum schweben, so als seien sie Stücke eines Puzzles«. Sein Zustand dauerte rund zwei Stunden an und wurde begleitet von Gesängen und Reinigungssitzungen, ausgeführt von jenem Schamanen. Als die Zeremonie endete, »sah« Rhatigan, wie die einzelnen mentalen Bestandteile wieder in seinen Kopf zurückkehrten. Nur, dass jenes Stück, das mit seiner Alkoholkrankheit in Verbindung stand, nicht mehr passte.



Von diesem Moment an war der Forscher sich sicher, geheilt zu sein. Wie auch immer sich der Einfluss erklärte, Ayahuasca führte Rhatigan mental dazu, das schwerwiegende Problem in einer sehr eindringlichen Weise zu visualisieren und die geistige Komponente der Abhängigkeit auszusondern. Die Botschaft war wirklich unmissverständlich. Dem Wissenschaftler war allerdings auch klar: »Meine Transformation ist natürlich weit davon entfernt, in der westlichen Medizin verstanden zu werden.«



Natürlich experimentieren dennoch nicht nur Geheimdienste, sondern auch Krankenhäuser und Forschungsinstitute unserer Hemisphäre mit sehr starken psychoaktiven Substanzen bis hin zu LSD. Soweit es aber um Ayahuasca geht, besteht weitgehend Nachholbedarf. Wie gesagt, Brasilien war auf dem Gebiet bislang führend, das bestätigt auch der Psychiater Professor Luis Fernando Tófoli von der Landesuniversität von Campinas, kurz UNICAMP.



Tófoli ist der dortige Koordinator des Labors für Interdisziplinäre Studien an Psychoaktiven Drogen. Eine aktuelle Untersuchung brasilianischer Forscher befasst sich mit Einflüssen eines Ayahuasca-Getränks auf zwei Männer und vier Frauen, die mittlere bis starke Symptome von Depressionen aufwiesen. Trotz der sehr geringen Probandenzahl war der Versuch sehr interessant, da die Teilnehmer die Substanz lediglich ein einziges Mal erhielten und dennoch alle positive Veränderungen erfuhren.



Sie wurden zu verschiedenen Zeiten achtmal schriftlich befragt, zunächst 40 Minuten nach der Einnahme, zuletzt drei Wochen danach. Auch andere Studien untermauern die Ergebnisse und die deutlich antidepressive Wirkung, ob nun bei lediglich gedrückter Stimmung über Konzentrationsschwäche bis hin zu Suizidabsichten. Die Veränderungen waren bereits wenige Stunden nach Verabreichung von Ayahuasca-Tee deutlich. Physische Nebenwirkungen waren bis auf nur teilweise auftretende Übelkeit und Erbrechen nicht feststellbar, wobei die Mehrheit der an den diversen Studien mitwirkenden Teilnehmer trotz dieser Beeinträchtigung von einer positiven Erfahrung sprach.



Die Forscher freuten sich ihrerseits über die schnellen und vielversprechenden Resultate, die auch eine gute Nachricht für all jene seien, die einer zügig wirksamen Behandlung bedürften. Die üblichen Antidepressiva benötigten weitaus länger, und das unter erheblichen Nebenwirkungen wie einer Zunahme an Körpergewicht oder auch sexueller Dysfunktionen, so erklären die beiden an der Studie beteiligten Forscher Flávia de Lima Osório und Rafael Guimarães dos Santos. Sie bestätigen auch, dass Ayahuasca von den Probanden gut vertragen worden sei. Tófoli stellt ergänzend fest, dass die neu auf den Markt gekommenen Antidepressiva nichts anderes bewirkten als die älteren Präparate.



Die brasilianischen Forscher erlebten ein unerwartetes Medienecho auf ihre im Fachblatt Nature veröffentlichte Studie. Auch aus dem Ausland kamen zahlreiche Anfragen. Sie begegneten dieser starken Resonanz zurückhaltend und betonten, es handele sich lediglich um eine Pilotstudie. Ein Wirksamkeitsnachweis sei noch nicht erbracht – obwohl die Ergebnisse mehr als erstaunlich ausfallen. Offenbar besteht auch die Sorge vor Angriffen durch »Big Pharma«.



Künftige Studien sollen jedenfalls umfassender und aussagekräftiger angelegt werden, mit entsprechenden Kontrollgruppen und eingehenden Untersuchungen, wie sich Ayahuasca auf den Organismus und die Gehirntätigkeit auswirkt.



Die »Wunderdroge« sei gewiss nicht für jedermann gleichermaßen geeignet; hinzu kämen ethische Fragen wegen der bewusstseinsverändernden Eigenschaften von Ayahuasca. All die Einflüsse wirklich zu verstehen, davon sei die Welt noch weit entfernt, meinen die Forscher. Doch das Potenzial der »Liane der Geister« liegt schon jetzt klar auf der Hand.



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Was ändert sich 2016 ...... bei Gesundheit und Pflege ?

Postby Weltbookadmin47 » 1. Jan 2016 20:55

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Was ändert sich 2016 ...... bei Gesundheit und Pflege ?

Was Experten prophezeit hatten, wird 2016 Gewissheit: Viele Krankenkassen verlangen teils deutlich höhere Zusatzbeiträge. Doch das ist nicht die einzige Neuerung, die 2016 bereithält.

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Monatelang auf einen Termin beim Facharzt warten? Damit soll 2016 Schluss sein. Zumindest in akuten Fällen lässt sich die Terminvergabe etwas beschleunigen. Ein Überblick über die weiteren Änderungen im Gesundheitsbereich.
Viele Krankenkassen erhöhen Beitrag

Das war abzusehen: Viele gesetzlich Versicherten müssen 2016 mehr für die Krankenkasse ausgeben. Jahrelang ergab es finanziell kaum einen Unterschied, bei welcher Krankenkasse man versichert war. 2015 ist Bewegung in den Markt gekommen. Einheitlich ist nur noch der Sockelbeitrag von 14,6 Prozent, den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen. Dazu können die Kassen nach Belieben einen Zusatzbeitrag festlegen, den die Versicherten alleine schultern müssen.

2015 lag dieser Zusatzbeitrag im Schnitt bei 0,9 Prozent, allerdings war klar, dass sich dieses Niveau nicht lange halten würde. Dieses Jahr fällt der Beitrag im Mittel um 0,2 Prozentpunkte höher aus. Der durchschnittliche Krankenversicherungsbeitrag liegt damit ab 2016 bei 15,7 Prozent.

Die günstigste Kasse bleibt die Metzinger BKK, die weiterhin komplett ohne Extragebühren auskommt. Die BKK Euregio hingegen, die Kunden im letzten Jahr ebenfalls mit dem Beitrag von 14,6 Prozent köderte, muss dieses Jahr einen Zusatzbeitrag von 0,7 Prozent einführen. Teuerste Kasse ist künftig die DAK Gesundheit, die auf 16,1 Prozent erhöht. Die größte Krankenkasse, die Techniker, ruft künftig 15,6 Prozent auf.

Alle 18 Monate kann man seine Krankenkasse wechseln. Erhöht die Versicherung ihren Beitrag, hat man aber ein Sonderkündigungsrecht. Frist ist der letzte Tag des Monats, in dem der neue Beitrag erstmals gilt. Bis zum 31. Januar sollte die Kündigung also bei der Versicherung sein.
Zuzahlung bei Rezepten

Egal, ob Medizin, Brillen oder Zahnersatz: Wenn Kassenpatienten Leistungen verschrieben bekommen, müssen sie dazuzahlen. Erst wenn ein bestimmter Betrag überschritten ist, übernimmt die Versicherung den kompletten Beitrag. Ab 2016 sind diese individuellen Belastungsgrenzen leichter zu erreichen, denn die Freibeträge steigen.

Grundsätzlich sind die Zuzahlungen auf zwei Prozent der Bruttoeinnahmen gedeckelt, chronisch Kranke sind befreit, wenn sie Kosten ein Prozent erreichen. Wer Familie hat, kann für jeden Angehörigen, der im Haushalt lebt, Freibeträge abziehen. Für den Ehe- oder eingetragenen Lebenspartner werden künftig 5229 Euro angerechnet statt bisher 5103 Euro. Der Kinderfreibetrag wird von bisher 7152 Euro auf 7248 Euro für jedes Kind angehoben.
Recht auf zweite Arztmeinung

Viele Krankenkassen räumen ihren Versicherten schon länger das Recht ein, vor bestimmten Operationen eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen. Ab Januar 2016 haben Patienten auch einen gesetzlichen Anspruch darauf. So soll sichergestellt werden, dass nur operiert wird, wenn es auch medizinisch geboten ist. Zu den jeweiligen Krankheitsbildern gehören beispielsweise Operationen zum Hüft- oder Kniegelenksersatz, aber auch Mandeloperationen.

Ärzte müssen die Patienten dann auch auf ihr Recht hinweisen. Die Aufklärung darüber sollte mindestens zehn Tage vor dem Eingriff erfolgen, dann hat der Versicherte noch ausreichend Zeit, um zu entscheiden, ob er erst noch eine Zweitmeinung einholen will.
Facharzttermine binnen vier Wochen

Gesetzlich Krankenversicherte haben künftig einen Anspruch auf einen zeitnahen Termin beim Facharzt. Ab 23. Januar 2016 können sich Patienten an die sogenannten Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen wenden. Innerhalb einer Woche bekommen sie dann einen Termin, etwa beim Orthopäden, Röntgenfacharzt oder Neurologen mitgeteilt, auf den sie maximal vier Wochen warten müssen. Wenn das nicht gelingt, muss dem Patienten eine Untersuchung in einem Krankenhaus ermöglicht werden.

Der Service gilt aber nur für akute Fälle. Bei verschiebbaren Routineuntersuchungen sowie Bagatellerkrankungen reicht es, wenn ein Termin in "angemessener Zukunft" vermittelt wird. Außerdem brauchen Patienten, die den Terminservice in Anspruch nehmen, in der Regel eine Überweisung. Frei wählen kann man den Facharzt nicht, man muss den zugewiesenen Termin aber auch nicht annehmen.
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird vereinfacht

Bei Krankschreibungen gibt es für gesetzlich Krankenversicherte ab 2016 nur noch ein Formular. Bislang stellen die Ärzte für den Bezug von Krankengeld einen "Auszahlschein" für die Krankenkasse aus, für den Arbeitgeber gibt es die gelbe Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU). Beide Funktionen sind ab dem Jahreswechsel im AU-Formular integriert.

Neben dem Arzt, der Krankenkasse und dem Arbeitgeber erhält künftig auch der Patient eine Ausfertigung seiner Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Darauf findet er dann auch Fristen oder wichtige Informationen zum Krankengeld.
Pflegegrade statt Pflegestufen
Künftig gilt auch die "erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz" als Maßstab bei der Einstufung in Pflegegrade.
Künftig gilt auch die "erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz" als Maßstab bei der Einstufung in Pflegegrade.
(Foto: imago/CHROMORANGE)

Gleich zu Beginn des neuen Jahres tritt der zweite Teil des Pflegestärkungsgesetzes in Kraft ‒ richtig auswirken wird sich das neue System aber erst 2017. Ab dann gelten nämlich anstelle der bisherigen drei Pflegestufen fünf Pflegegrade. Sie berücksichtigen neben körperlichen Einschränkungen auch psychische Erkrankungen. Wer bis zum 31. Dezember 2016 als pflegebedürftig anerkannt ist, der wird zum 1. Januar 2017 automatisch in einen der neuen Pflegegrade übergeleitet.

Ab Januar 2016 können Pflegebedürftige und deren Angehörige schon von einer besseren Beratung profitieren: So benennen Pflegekassen dann feste Ansprechpartner, die unterstützen und helfen, den Antrag zu stellen. Zudem haben dann auch pflegende Angehörige einen Anspruch auf Beratung ‒ der war bislang nur den Pflegebedürftigen selbst vorbehalten.
Elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Auch Flüchtlinge sollen die elektronische Gesundheitskarte (eGK) erhalten - so will es das Asyl-Beschleunigungsgesetz. Allerdings müssen die medizinischen Leistungen, die über diese Karte zu erhalten sind, nicht in vollem Umfang denen des üblichen Gesundheitsausweises entsprechen.

Außerdem bleibt es den Ländern überlassen, ob sie überhaupt eine Karte für Flüchtlinge einführen und welche Regelungen sie im Detail vorsehen. In Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Berlin, Hamburg und Bremen wollen die Gesundheitskarte zum Jahresbeginn auf den Weg bringen, andere Bundesländer ziehen im Frühjahr nach.
Einfacherer Tarifwechsel für Privatversicherte
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Kunden der privaten Krankenversicherung sind nicht ewig an einen Tarif gebunden, sondern können in einen günstigeren Tarif beim jeweiligen Anbieter wechseln – zumindest theoretisch. In der Praxis funktioniert das oft nicht so ohne Weiteres, weil die Versicherer allerlei Hürden aufstellen. Schon 2014 hat der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV) einen Wechsel-Leitfaden auf den Weg gebracht. Ab dem 1. Januar 2016 verpflichten sich die im Verband organisierten Versicherer, diese Leitlinien verbindlich einzuführen.

So ist zum Beispiel vorgesehen, Wechselanfragen innerhalb von 15 Arbeitstagen zu beantworten, dem Versicherten möglichst viele Tarifmöglichkeiten aufzuzeigen und diejenigen vorab auszuwählen, die im Einzelfall am besten geeignet sind. Außerdem soll die Auswahl von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer testiert sein, damit sie wirklich im Kundeninteresse erfolgt. Wenn eine neue Risikoprüfung nötig wird, soll diese unverzüglich erfolgen.

Die Rückstellungen fürs Alter werden in der Regel mitgenommen, wenn der Versicherte bei seiner Assekuranz intern in einen anderen Tarif wechselt. Bislang haben 25 Versicherer die Leitlinien anerkannt, darunter Allianz, Barmenia, Debeka, HUK Coburg und DEVK.

Quelle: n-tv.de , ino
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Schutz der Darmflora kann dazu beitragen, Typ-1-Diabetes zu verhindern

Postby Weltbookadmin47 » 8. Jan 2016 11:08

Schutz der Darmflora.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... ndern.html

08.01.2016


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Schutz der Darmflora kann dazu beitragen, Typ-1-Diabetes zu verhindern
Julie Wilson

Der menschliche Körper wird von Billionen kleinster Zellen besiedelt. Die meisten von ihnen sind überraschenderweise nicht menschlicher Natur. Es handelt sich vielmehr um mikrobielle Lebensformen wie Bakterien, Archaeen, Pilze, Protisten oder Viren. In ihrer Gesamtheit bilden sie das so genannte »menschliche Mikrobiom«. Dieser Begriff wurde erst vor relativ kurzer Zeit von Joshua Lederberg eingeführt, wird aber im Gefolge neuer wissenschaftlicher Forschungen und Erkenntnisse, etwa im Zusammenhang mit dem Human Microbiome Project (HMP), zunehmend benutzt.



Unser menschlicher Körper dient diesem mikrobiellen »Kollektiv« als Wirt und profitiert von den komplexen Beziehungen zwischen verschiedenen Typen mikrobieller Lebewesen, die unseren allgemeinen Gesundheitszustand und den Ausbruch bestimmter Krankheiten beeinflussen.



Seit Längerem ist bekannt, dass Darmmikroben auf unsere Gesundheit großen Einfluss nehmen. Aber auch in unserer Lunge, auf und in der Haut sowie in den Nasengängen finden sich wichtige mikrobielle Kollektive. Die Darmmikroben wurden seit Langem intensiv untersucht und gelten als das vielfältigste mikrobielle Kollektiv unseres Körpers.



Wissenschaftler: Das Darm-Mikrobiom gehört zu den am dichtesten besiedelten Ökosystemen, die jemals untersucht wurden


Im Darm leben etwa 100 Milliarden Zellen pro Milliliter. Damit gehört er laut Wissenschaftlern der American Academy of Microbiology zu den am dichtesten besiedelten Ökosystemen, die jemals untersucht wurden. Die Darmflora funktioniert wie ein effizienter Bioreaktor und extrahiert Energie aus den verdauten Nährstoffen.



Das mikrobielle Kollektiv des Darms trägt entscheidend dazu bei, uns gegen Krankheitserreger zu schützen, da es ständig mit unserem Immunsystem kommuniziert. Veränderungen in der komplexen Struktur des Darm-Mikrobioms werden mit zahlreichen Erkrankungen, wie etwa entzündlichen Darmerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Diabetes mellitus und krankhaftem Übergewicht, in Verbindung gebracht.



Abnahme der Vielfalt im Mikrobiom steht mit dem Ausbruch von Typ-1-Diabetes in Zusammenhang


In einer der jüngsten Studien zum Bereich des Darm-Mikrobioms wurde eine Korrelation zwischen Veränderungen der Darmflora und dem Ausbruch einer Typ-1-Diabetes (T1D) festgestellt. Wissenschaftler des Broad Institute des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Universität Harvard, des Massachusetts General Hospital (MGH) sowie der Arbeitsgruppe DIABIMMUNE begleiteten wissenschaftlich die Entwicklung von Kleinkindern, die genetisch eine Disposition für eine Typ-1-Diabetes aufwiesen.



Es stellte sich heraus, dass bei denjenigen Kindern, die tatsächlich eine T1D entwickelten, auch eine Abnahme der Vielfalt des Mikrobioms festzustellen war, einschließlich einer »unverhältnismäßigen Abnahme der Zahl der Lebensformen, die nachgewiesenermaßen einen gesunden Zustand des Darms fördern«.



In einem Artikel, der im Fachjournal Cell Host & Microbe erschien, erklärten die Wissenschaftler, nach ihrer Überzeugung könnten diese neuen Forschungsergebnisse neue Wege für diagnostische und therapeutische Methoden auf mikrobieller Grundlage für Patienten eröffnen, die an einer T1D erkrankt seien.



Diese wahrscheinliche neue Korrelation wurde entdeckt, als ein Forscherteam unter der Führung von Ramnik Xavier, einem Mitarbeiter des Broad Institute und Leiter der Abteilung für Gastroenterologie des MGH, die Entwicklung von 33 Kleinkindern (aus einer sehr viel größeren Kohorte finnischer und estnischer Kinder) verfolgte. Diese wiesen eine genetische Disposition für T1D auf.



Vom Tage ihrer Geburt bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres sammelten die Wissenschaftler Stuhlproben und analysierten die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms der Kinder. »Bei den wenigen Kindern, bei denen sich tatsächlich in diesem Zeitraum eine T1D entwickelte, stellte die Arbeitsgruppe ein Jahr vor Ausbruch der Erkrankung einen 25-prozentigen Rückgang in der Kollektivvielfalt fest (d.h., die Zahl der unterscheidbaren Arten, die im Mikrobiom nachweisbar waren, ging um ein Viertel zurück)«, berichtete das Broad Institute des MIT und der Harvard-Universität.



»Unabhängig davon, welche mikrobiellen Lebensformen nachweisbar sind, kodieren sie die gleichen wichtigen Stoffwechselwege. Dies deutet darauf hin, dass sie die gleiche Funktion erfüllen.«


Die Forscher stellten zudem eine Abnahme der Bakterien fest, die die Gesundheit des Darms positiv beeinflussen. Zugleich zeigte sich ein Anstieg der Zahl potenziell gesundheitsschädlicher Bakterien, die nachweislich Entzündungsprozesse fördern. Dieser Aspekt untermauert frühere Ergebnisse, die einen Zusammenhang zwischen entzündlichen Prozessen im Darm und dem Auftreten einer T1D herstellten.



»[Unsere] Untersuchung ist deswegen einzigartig, weil wir eine Kohorte von Kindern über einen längeren Zeitraum untersucht haben, die ein hohes Risiko für die Entwicklung einer Typ-1-Diabetes besaßen. Dabei verfolgten wir genau, welche Veränderungen im Mikrobiom den Ausschlag für die Entwicklung zum Ausbruch der Erkrankung gaben«, erklärte Xavier.



Die Studie verfolgte auch die Entwicklung der Kinder, bei denen keine T1D ausbrach. Dies ermöglichte es den Wissenschaftlern, die normale Entwicklung des Mikrobioms in der Kindheit zu untersuchen. Die Zusammensetzung der Darmflora unterschied sich zwar bei den einzelnen Kindern, aber die Wissenschaftler stellten fest, dass die biologischen Funktionen der verschiedenen Arten innerhalb des Mikrobioms im Laufe der Zeit und bezogen auf die einzelne Person im Wesentlichen konstant blieben.



»Unabhängig davon, ob das bakterielle Kollektiv sehr klein ist, wie es in der frühen Kindheit der Fall ist, oder ob es, wie in späteren Lebensjahren, größer ausfällt, dient das Kollektiv ungeachtet seiner Zusammensetzung immer den gleichen wichtigen Funktionen«, erklärte Aleksandar Kostic, ein Postdoktorand in Xaviers Labor.



Sexualgesundheit und positives Denken: der Weg zur Superpotenz

Aus seiner über 30-jährigen Erfahrung als praktizierender Urologe weiß Dr. Dudley Seth Danoff, dass die meisten Männer (und Frauen) kaum etwas über den Penis und seine Funktionsweise wissen. Wenn Männer Probleme im Schlafzimmer haben, glauben sie, die Ursache sei medizinischer Natur, und befürchten, die Störung sei dauerhaft.


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Medizin: Scharfe Soßen schützen vor Krebs

Postby Weltbookadmin47 » 11. Jan 2016 08:15

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11.01.2016


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Medizin: Scharfe Soßen schützen vor Krebs
Edgar Gärtner

Im deutschsprachigen Raum galten scharf gewürzte Mahlzeiten lange Zeit als angeblich ungesund. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sprechen allerdings eine völlig andere Sprache.



Wer seine Speisen gerne mit scharfen Chili- oder Harissa-Soßen würzt, tut das in der Regel nicht seiner Gesundheit wegen. Im Gegenteil.



Man könnte sich unwillkürlich fragen, wie die Verdauungsorgane diesen ätzenden Chemiecocktail aushalten.



Eine Gruppe chinesischer Mediziner hat nun in einer im August 2015 veröffentlichten Studie solche Bedenken zerstreut.



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Wird Saudi-Arabien zum Ölimporteur?

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Im deutschsprachigen Raum galten scharf gewürzte Mahlzeiten lange Zeit als angeblich ungesund. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sprechen allerdings eine völlig andere Sprache.



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Man könnte sich unwillkürlich fragen, wie die Verdauungsorgane diesen ätzenden Chemiecocktail aushalten.



Eine Gruppe chinesischer Mediziner hat nun in einer im August 2015 veröffentlichten Studie solche Bedenken zerstreut.



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Verbreiteter als bisher gedacht - Melioidose ist so gefährlich wie Masern

Postby Weltbookadmin47 » 13. Jan 2016 20:39

Melioidose ist so gefährlich wie Masern.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Melioidose-is ... 49736.html
Mittwoch, 13. Januar 2016
Verbreiteter als bisher gedacht - Melioidose ist so gefährlich wie Masern

Kaum jemand hat hierzulande je von Melioidose gehört. Dabei sterben an der Infektion jedes Jahr rund 90.000 Menschen weltweit. Die Krankheit, die auch Pseudo-Rotz genannt wird, ist bisher in 45 Ländern bekannt. Weitere könnten folgen.

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Eine gefährliche, Tuberkulose-ähnliche Erkrankung ist nach einer neuen Analyse weit häufiger und in weit mehr Ländern verbreitet als bisher angenommen. Die sogenannte Melioidose verursache weltweit fast 90.000 Todesfälle pro Jahr, fast so viele wie die Masern und weit mehr als das Dengue-Fieber, kalkulieren Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature Microbiology". Das Ausmaß sei bisher auch darum massiv unterschätzt worden, weil die Tropenkrankheit schwer zu diagnostizieren sei. Die Erkrankung ist in Deutschland nicht meldepflichtig, vereinzelt werden aber auch hierzulande immer wieder von Reisenden eingeschleppte Fälle bekannt.

Die Melioidose wird auch Pseudo-Rotz genannt. Die Infektion wird vom Bodenbakterium Burkholderia pseudomallei verursacht, das ursprünglich in Südostasien und Nordaustralien gefunden wurde. Über infizierte Tiere kann es sich jedoch in neuen Gebieten ausbreiten. Die Symptome sind vielfältig – was ein weiterer Grund für die schwierige Diagnose ist. Bei akuten Formen sind Lungenabszesse und Lungenentzündungen häufig – diese Beschwerden ähneln denen der Tuberkulose. Zudem gibt es chronische Verläufe, meist mit Abszessen an anderen Organen wie Milz oder Leber.
Keine Impfmöglichkeit

Eine zugelassene Schutzimpfung existiert bisher nicht. Ein großes Problem sei zudem, dass das Bakterium gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent ist, heißt es in "Nature Microbiology". Selbst bei einer Behandlung könne die Todesrate daher bei über 70 Prozent liegen, wenn nicht mit bestimmten Präparaten und langanhaltend therapiert werde.

Die Wissenschaftler um Direk Limmathurotsakul von der Universität Oxford werteten mehr als 22.000 erfasste Melioidose-Fälle bei Tieren und Menschen sowie Nachweise von B. pseudomallei in der Umwelt zwischen 1910 und 2014 aus. Das Team geht von derzeit rund 165.000 Infektionen jährlich weltweit aus, von denen etwa 89.000 tödlich verlaufen. Fast alle Todesfälle entfallen demnach auf Länder mit geringen oder mittleren Einkommen. Zum Vergleich: An Masern sterben geschätzt knapp 96.000 Menschen jährlich, an Dengue-Fieber bis zu 12.500.
Erreger in immer mehr Ländern nachweisbar

Die Hochrechnung lässt zudem darauf schließen, dass die Zahl der Fälle in den 45 Ländern, in denen die Krankheit bekanntermaßen dauerhaft vorkommt, erheblich unterschätzt wird. Zudem sei der Erreger möglicherweise bereits in 34 weiteren Ländern heimisch, ohne bisher nachgewiesen geworden zu sein. Erst kürzlich sei der Erreger beispielsweise in Indien, dem südlichen China. Brasilien und Malawi entdeckt worden. Auch in den USA und Japan gebe es Regionen mit günstigen Umweltbedingungen für B. pseudomallei – möglicherweise komme das Bakterium auch dort schon vor.

Die Hochrisikozonen lägen aber in Südostasien, Südasien und dem tropischen Australien sowie im Westen Afrikas südlich der Sahara und in Südamerika, heißt es in der Studie weiter. Rund drei Milliarden Menschen lebten in Regionen, in denen B. pseudomallei wahrscheinlich vorkomme. Der Krankheit müsse von Gesundheitsorganisationen und der Politik dringend mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden, betonen die Forscher. Nötig seien etwa Informationskampagnen und bessere Behandlungsrichtlinien.
Ansteckung über kleine Wunden

Für die Landbevölkerung sei nach derzeitigem Stand die Aufnahme des Erregers durch kleine Wunden in der Haut der häufigste Übertragungsweg, erläutert das internationale Team. Erst seit Kurzem gebe es Hinweise, dass das Bakterium vor allem bei Extremwetterlagen auch über die Atemwege ansteckend ist. Ein weiterer wichtiger Infektionsweg sei kontaminiertes Wasser. Besonders groß sei das Erkrankungsrisiko bei Menschen mit Diabetes, chronischen Nierenerkrankungen oder hohem Alkoholkonsum.

Im Zuge des zunehmenden Reise- und Urlaubsverkehrs weltweit werden auch in Ländern immer mehr Melioidose-Diagnosen gestellt, in denen der Erreger nicht im Boden vorkommt. Das sei auch für Deutschland anzunehmen, sagt Roland Grunow vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Da die Krankheit hierzulande anders als in den betroffenen Regionen vielen Hausärzten kaum bekannt sei, dauere es mitunter bis zu einer Diagnose einige Zeit, wenn sie überhaupt gestellt werde. Erschwerend komme hinzu, dass zwischen Ansteckung und Ausbruch oder Wiederauftreten der Krankheit bei chronisch-rezidivierenden Verläufen eine Zeitspanne von Monaten bis Jahren liegen könne. "Deshalb kann es dazu kommen, dass dann erst einmal nicht an die Möglichkeit einer Tropenkrankheit gedacht wird."
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In "Nature Microbiology" nennen die Forscher einen größeren Ausbruch in Paris 1975 als Beispiel für die Einschleppung des Erregers. Zwei Menschen und eine unbekannte Zahl von Tieren seien damals gestorben, das Bakterium habe sich noch jahrelang im Boden gehalten.

Ende 2014 war der Erreger aus einem Hochsicherheitslabor des Tulane National Primate Research Center im US-Bundesstaat Louisiana entwichen, weil sich Rhesusaffen in Außengehegen mit ihm infiziert hatten. In Boden- und Wasserproben vom Gelände der Einrichtung seien die Bakterien nicht nachzuweisen, gaben die Behörden schließlich Entwarnung.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Ursache für Zivilisationskrankheiten - Verkümmerte Darmflora wird weiterge

Postby Weltbookadmin47 » 14. Jan 2016 18:24

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http://www.n-tv.de/wissen/Verkuemmerte- ... 63746.html
Donnerstag, 14. Januar 2016
Ursache für Zivilisationskrankheiten - Verkümmerte Darmflora wird weitergegeben

Die Vielfalt der Bakterien im Darm von Menschen in Industriegesellschaften nimmt ab. Zu wenig Ballaststoffe in der Nahrung und zu viel Antibiotikaeinnahmen sind zwei Hauptgründe dafür. Einfach mal Händewaschen ausfallen lassen, könnte helfen.

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Die für westliche Gesellschaften typische ballaststoffarme Ernährung beeinträchtigt die Bakteriengemeinschaft im Darm wohl über Generationen hinweg. In Versuchen mit Mäusen zeigten US-Forscher, dass Vielfalt und Zahl der Mikroben bei ballaststoffarmer Ernährung von Generation zu Generation abnehmen. Mit einer Rückkehr zu ballaststoffreicher Ernährung allein ließ sich die Bakteriengemeinschaft auch nicht komplett wieder herstellen, berichten die Forscher im Fachblatt "Nature". Diese Erkenntnis sei möglicherweise wichtig für die Behandlung von Erkrankungen, die mit einer beeinträchtigten Darmflora in Verbindung gebracht werden.

Im Darm eines gesunden Menschen leben Tausende verschiedene Bakterienarten, die eine wesentliche Rolle bei der Verdauung unserer Nahrung spielen. Dieses Mikrobiom beeinflusst darüber hinaus auch zahlreiche andere Vorgänge im Körper, etwa die Immunabwehr. Es ist bekannt, dass sich das Mikrobiom von Menschen der heutigen westlichen Welt erheblich von dem ursprünglicher Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften oder noch traditionell ländlich lebender Menschen unterscheidet.
Antibiotika und Kaiserschnitte
Manche schwören auf den täglichen Löffel Leinsamen.
Manche schwören auf den täglichen Löffel Leinsamen.
(Foto: imago/Westend61)

Vor allem der Einsatz von Antibiotika, aber auch die Zunahme an Kaiserschnitt-Geburten und das weniger häufige Stillen in der westlichen Welt werden als Gründe dafür genannt. Viele Experten nehmen an, dass etliche Zivilisationskrankheiten wie Allergien oder Nahrungsunverträglichkeiten mit einem gestörten Mikrobiom im Darm zusammenhängen.

Die Forscher um Erica Sonnenburg von der Stanford University School of Medicine (US-Staat Kalifornien) untersuchten nun, inwieweit auch der westliche Ernährungsstil mit vielen hochverarbeiteten und ballaststoffarmen Lebensmitteln die Bakterienvielfalt im Darm beeinflusst. Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile der Nahrung und bestehen vor allem aus Kohlenhydraten. Sie werden von den Darmbakterien aufgeschlossen.
Vielfalt schwindet innerhalb weniger Wochen

Die Wissenschaftler fütterten Mäuse mit einem vermenschlichten Darm-Mikrobiom zunächst sechs Wochen lang mit ballaststoffreicher Nahrung. Dann teilten sie die Tiere in zwei Gruppen: eine bekam weiterhin ballaststoffreiche Kost, die andere ballaststoffarme. In den folgenden Wochen analysierten die Forscher die Zahl und Vielfalt der Bakterien im Kot der Tiere.
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Das Ergebnis: Innerhalb weniger Wochen nahm die Vielfalt der Bakterien bei den ballaststoffarm ernährten Mäusen erheblich ab. Auch die Anzahl von Bakterien einzelner Arten sank. Stellten die Forscher die Ernährung der Mäuse anschließend auf eine ballaststoffreiche Kost um, normalisierte sich das Mikrobiom wieder, wenn auch nicht vollständig: Bei einem Drittel der ursprünglichen Bakterienarten blieben die Populationen deutlich kleiner.
Verkümmerte Darmflora wird vererbt

Die eigentliche Überraschung kam aber, als die Mäuse beider Gruppen Nachwuchs hatten: Von Generation zu Generation verkümmerte das Mikrobiom im Darm der ballaststoffarm ernährten Tiere immer mehr – und diese Veränderung war mit einer Rückkehr zu ballaststoffreicher Ernährung nicht rückgängig zu machen. Mehr als zwei Drittel der ursprünglichen Bakterien blieben jeweils verschwunden. Erst eine Stuhltransplantation – also die Übertragung von Fäkalien mit ursprünglichem Darm-Mikrobiom – und eine gleichzeitige Rückkehr zu ballaststoffreicher Nahrung stellte die Bakterienvielfalt wieder her.
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Die Ergebnisse hätten auch für den Menschen Bedeutung, schreiben die Forscher. "Es gibt nur sehr wenige Ökosysteme, in denen eine geringe Artenvielfalt eine gute Sache ist. Und es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass unser Darm da eine Ausnahme ist", wird Erica Sonnenburg in einer Mitteilung ihres Instituts zitiert.
Händewaschen ausfallen lassen

"Die extrem ballaststoffarme Ernährung der Industrienationen ist eine recht junge Erscheinung", ergänzt Studienleiter und Ehemann Justin Sonnenburg. Außer einer Reduktion des Antibiotika-Gebrauchs könne womöglich schon die bloße Änderung bestimmter Gewohnheiten helfen, die Verarmung der Bakteriengemeinschaft zu stoppen – etwa, nach der Gartenarbeit oder dem Spielen mit dem Hund auf das Händewaschen zu verzichten.

Die Entwicklung des Menschen sei eng gekoppelt an die seiner Bakterien, schreibt Eric Martens von der University of Michigan Medical School in Ann Arbor (US-Staat Michigan) in einem Kommentar zur Studie. Diese mikrobiellen Partner übernähmen einen Großteil der Arbeit bei der Verdauung komplexer Kohlenhydrate. "Es bleibt abzuwarten, ob ein Teil dieser Funktionalität in einigen Menschen schon verlorengegangen ist und wenn ja, in welchem Ausmaß." In der Zukunft könnten diese Funktionen möglicherweise über die Einnahme probiotischer Zubereitungen wieder hergestellt werden.
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Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Neue Eugenikwelle droht: Wissenschaftler fordern Genomtests bei allen Neug

Postby Weltbookadmin47 » 16. Jan 2016 21:07

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16.01.2016


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Neue Eugenikwelle droht: Wissenschaftler fordern Genomtests bei allen Neugeborenen
J. D. Heyes

Ärzte und Wissenschaftler wollen schon bald mit der umstrittenen DNA-Sequenzierung gesunder neugeborener Babys als Teil eines Forschungsprogramms beginnen, das von der Regierung in Washington »zur Förderung der Genetik« finanziert wird.


Einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) zufolge sollen die entsprechenden Untersuchungen in größeren Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen im ganzen Land durchgeführt werden. Das Projekt »leitet sich aus der zunehmenden Erkenntnis ab, dass DNA-Sequenzierungen eines Tages als Teil der routinemäßigen Untersuchungen bei jedem Neugeborenen durchgeführt werden könnten«, schreibt die Zeitung in ihrer Internetausgabe.



Laut der Befürworter dieser Maßnahme würde diese Art der Untersuchung Ärzten und Eltern zahlreiche Informationen zu einer großen Bandbreite möglicher Risiken für die Gesundheit ihrer Kinder im späteren Leben vermitteln, und zwar in größeren Ausmaß und viel präziser als der gegenwärtige herkömmliche Guthrie-Test, der bei einer vergleichsweise geringen Zahl der Neugeborenen durchgeführt wird, um etwa ein Dutzend potenzieller Gesundheitsrisiken festzustellen oder auszuschließen.



»Alle Medizin ist Genommedizin«


Weiter schreibt das WSJ:

»Eine DNA-Sequenzierung von Neugeborenen und Kindern könnte eines Tages Menschen nach ihrer Geburt mit einem genetischen Bauplan versehen, den sie ein ganzes Leben lang bei sich tragen. Diese Daten könnten Jahre später dazu genutzt werden, speziell auf die individuelle Person zugeschnittene medizinische Behandlung, wie etwa die effektivste medikamentöse Asthma-Behandlungsmethode, zu entwickeln.«

»Wir stehen gegenwärtig am Beginn einer Ära, in der alle Medizin zur Genommedizin wird«, erklärte der Genetiker und Forscher Robert C. Green, der am Brigham and Women’s Hospital (BWH) in Boston tätig ist und zu den Befürwortern des Genomprogramms der Regierung gehört, gegenüber der Zeitung. »Wenn in den kommenden fünf bis zehn Jahren die Kosten gesunken sind und die Auswertung [der Daten] Fortschritte gemacht hat, wird es zunehmend für alle vorteilhaft sein, über Sequenzierungsinformationen zu verfügen, die in ihre [Gesundheits-]Versorgung einfließen.«



Die Befürworter dieses Vorhabens betonen, wenn Krankheiten frühzeitig erkannt würden, könnte das Leben eines Kindes gerettet oder könnten zumindest im weiteren Verlauf Behandlungsmöglichkeiten und Maßnahmen entwickelt werden, die das Fortschreiten der Krankheit eindämmen.



Wissenschaftler erklären, dass die Kenntnisse über die individuelle DNA oder eine vollständige DNA-Sequenzierung – wobei diese sich vorwiegend auf die ein bis zwei Prozent der DNA konzentriert, die für den Großteil genetischer Störungen verantwortlich gemacht werden – dazu beitragen könnten, Mutationen zu entdecken, die mit einigen Krankheiten in Verbindung gebracht werden.



Bereits jetzt schon führen einige medizinische Einrichtungen derartige Sequenzierungen bei einem Teil der Neugeborenen durch, die Anzeichen einer Krankheit oder für Entwicklungsprobleme aufweisen. Auch diese begrenzte Sequenzierung verschafft den Ärzten gleichwohl Informationen, die sie für die Behandlung der entsprechenden Grunderkrankungen einsetzen können.



Aber dennoch bleiben zahlreiche Probleme und Fragen im Zusammenhang mit der DNA-Sequenzierung bei Neugeborenen offen. Über einen Großteil des menschlichen Genoms ist bisher nur wenig bekannt, und es gibt keine Garantie, dass die Ärzte später auch tatsächlich in der Lage sein werden, die durch die Sequenzierung ermittelten Daten im Sinne ihrer Patienten auszuwerten und zu nutzen.



Auch den Kostenfaktor sollte man nicht unterschätzen. Der oben erwähnte Guthrie-Test kostet etwa 25 Dollar; der Preis für eine DNA-Sequenzierung ist zwar dramatisch gesunken, beträgt aber immer noch 1000 Dollar.



Einige Familien wollen keine entsprechenden Informationen


Aber es gibt auch moralische Bedenken: Sollten die Ärzte die Eltern über Testergebnisse informieren, die darauf hindeuten, dass das Neugeborene Mutationen aufweist, bei denen die Ärzte aber nicht sicher wissen, ob diese im späteren Leben zu Problemen führen würden?



Und in der Tat haben einige Familien im Zusammenhang mit Informationen über die genetische Disposition [ihrer Kinder] Bedenken geäußert. Sie empfinden Unbehagen und haben sich daher dafür entschieden, ihre Babys nicht untersuchen zu lassen (wie das WSJ berichtet, ist das Programm freiwillig). Sollte aber eine DNA-Sequenzierung bei allen Neugeborenen verbindlich sein, »werden die Information und die Zustimmung der gesamten Bevölkerung notwendig sein«.



»Und ich fürchte, dass dies längere Zeit als die Lösung der technischen Probleme in Anspruch nehmen wird«, sagte Joshua E. Petrikin, Direktor der Abteilung für Neugeborenengenomik am Children’s Mercy-Krankenhaus in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri, das mit Bundesmitteln die DNA-Sequenzierung bei erkrankten Neugeborenen untersucht, gegenüber dem WSJ. Im letzten Jahr stellte die amerikanische Behörde für biomedizinische Forschung, das National Institute of Health (NIH), insgesamt 25 Millionen Dollar für vier Projekte zur Verfügung, die unterschiedliche Aspekte der DNA-Sequenzierung bei Neugeborenen untersuchen.



Auch andere Einrichtungen wie die Universität von North Carolina in Chapple Hill und die Universität von Kalifornien in San Francisco beteiligen sich an diesem Vorhaben. Letztere will zum Beispiel frühere Proben aus Guthrie-Tests untersuchen, um die Genauigkeit des Neugeborenen-Screenings zu verbessern, berichtete das WSJ.


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Trotz Immunisierung ist Ansteckung mit Masern möglich

Postby Weltbookadmin47 » 18. Jan 2016 12:07

Trotz Immunisierung ist Ansteckung mit Masern möglich.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... dizin.html

18.01.2016


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Trotz Immunisierung ist Ansteckung mit Masern möglich
Julie Wilson

Der Masernausbruch in Disneyland verschwand nach sechs Monaten so schnell, wie er aufgetaucht war. Im vergangenen Jahr hatten sich dort mehr als 60 Personen im Alter zwischen sieben Monaten und 70 Jahren mit Masern infiziert. Erfreulicherweise kam es zu keinem einzigen Todesfall, aber das hinderte die Parlamente (und die, die sie steuern) nicht daran, diesen Zwischenfall als Rechtfertigung zu benutzen, zu versuchen, landesweit einen Impfzwang durchzusetzen.



Ein zahlenmäßig begrenzter Masernausbruch ist keineswegs ungewöhnlich und kommt immer einmal wieder vor – in der Regel ohne dass irgendjemand stirbt. Dennoch haben die Regierungen in 36 Bundesstaaten die Gelegenheit genutzt, mehr als 110 entsprechende Gesetze einzubringen. 2014 waren es lediglich 58 ähnliche Gesetzesinitiativen gewesen.



Der amerikanische Bundesstaat Kalifornien geriet in der jüngsten Zeit in die Schlagzeilen, weil die Landesregierung ihrem Ziel, Zwangsimpfungen für alle Kinder durchzusetzen, die eine öffentliche oder private Schule besuchen, offenbar immer näherkommt. So soll verhindert werden, dass sich Eltern aus persönlichen oder religiösen Gründen gegen eine Impfung entscheiden – für viele ist dies ein Schritt in Richtung einer »medizinischen Tyrannei«.



In der amerikanischen Bevölkerung herrscht irrationale Ablehnung und Ausgrenzung gegenüber »Impfgegnern«


Die Einführung verpflichtender Impfungen schränkt nicht nur die persönliche Freiheit ein, über seine Gesundheit (und die der einem anvertrauten Kinder) selbst zu bestimmen, sondern verhindert, wie etwa das Beispiel der weit verbreiteten MMR-Impfung von Kleinkindern gegen Masern, Mumps und Röteln zeigt, nicht den Ausbruch dieser Erkrankungen.



Wie NaturalNews bereits zuvor berichtete, können sich auch Personen, die eine MMR-Impfung erhalten haben, immer noch mit Masern anstecken. Das beweist der Fall des Masernausbruchs im kalifornischen Disneyland. Mindestens sechs der 34 Personen, die sich vermutlich dort mit Masern infiziert hatten, waren geimpft. Das bedeutet, dass sich etwa 20 Prozent der Erstfälle trotz einer Impfung mit Masern angesteckt haben. Dieser Anteil fällt zu groß aus, als dass man ihn ignorieren könnte.



Aber noch ein anderer Aspekt ist mindestens ebenso wichtig, wurde aber von den Mainstreammedien unterschlagen: Die geimpften Personen können die Krankheitserreger möglicherweise wochen- und in einigen Fällen sogar monatelang in sich tragen und verbreiten. Damit tragen sie möglicherweise stärker zur Verbreitung der Krankheit als diejenigen bei, die sich nicht impfen lassen.



Wenn diese wichtigen Fakten bekannt wären und in ihrer Bedeutung verstanden würden, würde dies mit großer Wahrscheinlichkeit in der Öffentlichkeit zu einem Umdenken hinsichtlich der Bereitschaft führen, Pflichtimpfungen hinzunehmen. Aber da das finanzielle Überleben vieler Mainstreammedien in hohem Maße von den Werbeeinnahmen auch seitens der Pharmakonzerne abhängt, überrascht die »Zurückhaltung« nicht, die sich die meisten Medien bei ihrer Berichterstattung über die Unwirksamkeit und sogar potenzielle Gefährdung durch Impfungen auferlegen.



Immunität gegen Masern tritt nach einer Impfung möglicherweise erst nach vier bis fünf Wochen ein


Ein weiterer »Irrtum«, der in den Berichten über den Masernausbruch in Disneyland immer wieder kolportiert wurde, besagt, wenn man sich jetzt schnell genug gegen MMR impfen lasse, sei man vor einer Infektion mit Masern geschützt. Aber das ist nicht notwendigerweise der Fall.



Der Forschungsstand in dieser Angelegenheit ist heftig umstritten, und möglicherweise steht die Wissenschaft in diesem Bereich auch erst am Beginn weitreichender Erkenntnis. Aber schon jetzt deuten viele Studien darauf hin, dass es bis zu vier oder fünf Wochen dauern kann, bevor die Impfung tatsächlich zu einer Immunisierung führt.



»In einer Studie wurde festgestellt, dass 86,6 Prozent der geimpften Personen nach vier Wochen nach der Immunisierung Anzeichen einer Serokonversion gegen Mumps (d.h. die Entwicklung spezifischer Antikörper) aufwiesen, 93,3 Prozent zeigten nach fünf Wochen Hinweise auf eine Serokonversion«, berichtete die amerikanische Seuchenbekämpfungsbehörde CDC.



Darüber hinaus darf der MMR-Impfstoff nicht bei Personen unter zwölf Jahren und ebenfalls nicht im Falle einer Schwangerschaft eingesetzt werden. Dennoch forderte praktisch jeder Nachrichtensender im Zusammenhang mit dem Ausbruch in Kalifornien alle, die sich bisher noch nicht hatten impfen lassen, dringend auf, dies jetzt unbedingt nachzuholen – eine unverantwortliche und in hohem Maße einseitige Aufforderung.



In der Vergangenheit kam es auch in Regionen mit einer mehrheitlich geimpften Bevölkerung zu Ausbrüchen


1985 kam es in der Küstenstadt Corpus Christi in Texas in einer weiterführenden Schule, in der die Schülerinnen und Schüler nach Angaben von Wissenschaftlern »umfassend geimpft« waren, zu einem Masernausbruch. 99 Prozent der Schülerinnen und Schüler waren »nachweislich gegen Masern geimpft worden«.



Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass »es auch dann zum Ausbruch von Masern in einer weiterführenden Schule kommen kann, wenn mehr als 99 Prozent der Schülerinnen und Schüler geimpft wurden und mehr als 95 Prozent immun sind«.


Fakten und Hintergründe, von denen Sie nichts wissen sollen

Was Sie zum Thema Ebola in den Medien erfahren, ist das, was Sie über Ebola glauben sollen. In Wahrheit jedoch läuft derzeit hinter den Kulissen der vielleicht größte Wissenschaftsbetrug aller Zeiten ab.


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DEHP macht Mäuse rund - Weichmacher sind Dickmacher

Postby Weltbookadmin47 » 20. Jan 2016 11:27

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http://www.n-tv.de/wissen/Weichmacher-s ... 02446.html
Mittwoch, 20. Januar 2016
DEHP macht Mäuse rund - Weichmacher sind Dickmacher

Sie stehen schon länger im Verdacht, nicht nur Einfluss auf das Hormonsystem, sondern auch auf das Körpergewicht zu nehmen. Nun liefern Forscher Erkenntnisse für den meistgebrauchten Weichmacher.

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Für Übergewicht gibt es eine Vielzahl an Ursachen. Neben Bewegungsmangel, genetischer Disposition und falschen Ernährungsgewohnheiten könnten auch Weichmacher (Phthalate) eine Rolle spielen. Die Umweltschadstoffe werden in der Kunststoffverarbeitung eingesetzt, um diese biegsam und dehnbar zu machen. Sie könnten beispielsweise aus Verpackungen auf den Inhalt übergehen und so über die Nahrung aufgenommen werden. Insbesondere fetthaltige Lebensmittel wie Käse und Wurst könnten davon betroffen sein.

Um die Wirkung der Weichmacher zu beweisen, haben die Forscher an der Universität Leipzig Mäuse mit Trinkwasser versorgt, das DEHP (Dietethylhexylphthalat), den mit Abstand meistgebrauchten Weichmacher weltweit, enthielt. Sie stellten fest, dass die Mäuse deutlich an Gewicht zulegten, besonders die weiblichen Tiere. "Phthalate greifen ganz offensichtlich massiv in den Hormonhaushalt ein. Bereits in geringen Konzentrationen führen sie zu deutlichen Veränderungen, wie beispielsweise der Gewichtszunahme", sagt Professor Martin von Bergen, Leiter des Departments Molekulare Systembiologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).
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Doch diese Erkenntnis allein reichte den Forschern nicht aus. Zusammen mit Kollegen des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) Adipositas Erkrankungen am Universitätsklinikum Leipzig wollten sie nun wissen, wie genau der Stoff im Körper wirkt und nahmen deshalb die Stoffwechselprodukte im Blut der Tiere unter die Lupe.

Sie stellten fest, dass der Anteil ungesättigter Fettsäuren im Blut unter Phthalat-Einwirkung zunahm und der Glukosestoffwechsel gestört war. Daneben war auch die Zusammensetzung von im Blut befindlichen Rezeptoren verändert, die für den Gesamtstoffwechsel wichtig sind und zu einer Umstellung des Stoffwechsels führen können. "Einige Stoffwechselprodukte, die vom Fettgewebe gebildet werden, sind unter anderem auch als Botenstoffe aktiv und steuern Funktionen in anderen Organen", erläutert von Bergen. "Noch ist aber nicht abschließend geklärt, wie sich die unterschiedlichen Effekte von Phthalaten auf den Stoffwechsel untereinander beeinflussen und letztlich zu einer Gewichtszunahme führen." Aus diesem Grund wollen die Wissenschaftler die Einflüsse von Phthalaten weiter erforschen.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Wie naturbelassener Honig die Verdauung fördern, Verbrennungen lindern und

Postby Weltbookadmin47 » 23. Jan 2016 07:12

Wie naturbelassener Honig.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... esser.html

23.01.2016


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Wie naturbelassener Honig die Verdauung fördern, Verbrennungen lindern und die Gesundheit verbessern kann
Amy Goodrich

Honig wird von vielen als das »flüssige Gold der Mutter Erde« bezeichnet. Seit Jahrhunderten vertraut man seiner Kraft. Er ist Bestandteil vieler traditioneller Heilmittel und Behandlungsweisen wie etwa der ayurvedischen Heilkunst. Im antiken Griechenland setzte Hippokrates Honig in fast allen seinen medizinischen Rezepturen ein.



Naturbelassener Rohhonig verdankt seine bemerkenswerten, wohltuenden Eigenschaften seiner besonderen Zusammensetzung aus natürlichem Zucker, Spuren von Enzymen, Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren.



Handelsüblicher Honig und naturbelassener Honig


Nicht aller erhältliche Honig wird aber auf die gleiche Weise hergestellt. Der in den Läden verfügbare »normale« Honig wird verschiedenen Verarbeitungsschritten unterzogen, bei denen seine wichtigsten und wertvollsten Bestandteile verloren gehen: Bienenpollen und Bienen-Propolis (Bienenharz).



Vor einigen Jahrzehnten erkannten die Chinesen, dass die Nachfrage nach Honig enorm gestiegen war. Und wie auch in vielen anderen Bereichen begannen sie mit der industriellen Erzeugung von Honig, um so den Gewinn zu maximieren. Sie führten Ultrafiltration ein, um den Honig klarer und »ansprechender« und ihn für den Handel leichter handhabbar zu machen. Aber dies führte dazu, dass seine Wirkstoffe weitgehend herausgefiltert wurden. Zurück bleibt dann eine sehr süße, zähflüssige Masse, die über praktisch keine gesundheitsfördernde Wirkung mehr verfügt.



Naturbelassener Honig ist basisch und enthält noch alle seine gesundheitsfördernden, natürlichen Vitamine, Enzyme, hochwirksame Antioxidantien und andere wichtige natürliche Nährstoffe – von denen die meisten im Verlauf der Pasteurisierung und Filtration zerstört werden. Naturbelassener Honig wird direkt am Bienenstock entdeckelt und dann kalt geschleudert, ohne erhitzt, pasteurisiert oder anderweitig verarbeitet zu werden.



Warum Rohhonig Ihre Gesundheit verbessern kann


Hochwirksame Antioxidantien: Antioxidantien besitzen große Bedeutung beim Kampf gegen freie Radikale. Hierbei handelt es sich um hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die Zellen schädigen können und mit vorzeitigem Altern und der Entwicklung zahlreicher Krankheiten wie der Alzheimer-Erkrankung, mit Arthritis zusammenhängenden Zuständen, Arteriosklerose und Krebs in Verbindung gebracht werden.



Antibakterielle Wirkung: Seit vielen Jahren wird Honig zur lokalen Wundbehandlung bei kleineren Kratzern, Schnittverletzungen oder Verbrennungen eingesetzt. Zahlreiche Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass er aufgrund seines Gehalts an natürlichem Wasserstoffperoxid dazu beitragen kann, Entzündungen zu verhindern. Zugleich beschleunigt er den Heilungsprozess.



Verbesserung der Verdauung: Naturbelassener Honig ist sehr gut für die Verdauung, da er im Magen nicht fermentiert und nachweislich viele Verdauungsbeschwerden wie Magenkrämpfe, Übelkeit und Verstopfung lindern kann.



Herausragende präbiotische Eigenschaften: Aufgrund seines hohen Anteils an präbiotischen (nicht verdaubaren, günstig wirkenden) Bestandteilen kann naturbelassener Honig das Wachstum positiver Darmbakterien fördern, die den Darm reinigen und gesund halten.



Beugt Zahnkaries vor: Anders als andere auf dem Markt verbreitete Süßungsmittel schadet naturbelassener Honig den Zähnen nicht – natürlich nur, wenn er in Maßen genossen wird. Wissenschaftler fanden heraus, dass Bienen-Propolis – das schon erwähnte Bienenharz, das den Stock abdichtet und antibiotisch, antiviral und antimykotisch wirkt – wirksam gegen Parodontitis und bakterielle Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) eingesetzt werden kann und die Bildung von Zahnbelag und damit zugleich auch von Karies verringert.



Linderung bei Halsschmerzen und Husten: Honig wird schon seit Langem als Heilmittel bei Halsschmerzen und leichtem Husten eingesetzt. Eine Untersuchung der Pennsylvania State University aus dem Jahr 2007 ergab, dass Honig die gleiche Wirkung wie Dextromethorphan besitzt, das als Hustenblocker weit verbreitet ist.



Kontrolle erhöhter Blutzuckerwerte: Im Gegensatz zu anderen Süßungsmitteln besitzt Honig eine niedrigere Glykämische Last und trägt dazu bei, die Blutzucker- und Insulinwerte im Zaum zu halten. Aber auch hier gilt es, Maß zu halten, da ein Teelöffel Honig etwa 63 kcal besitzt.



Gut für das Herz: Honig kann sich positiv auf die Verringerung des Cholesterins auswirken und reduziert so das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Zudem entfernt er Fette und Cholesterin aus dem Körpergewebe.



Strahlende und gesunde Haut: Lokal eingesetzt kann Honig milde Ekzeme, Akne und trockene Haut behandeln. Zudem kann er als Hautpeeling verwendet werden und verhindern, dass die Haut austrocknet, sowie ihr ein elastisches und verjüngtes Aussehen verleihen.



Diese ganzen Anwendungen erfassen nur die Oberfläche dessen, was Honig zu leisten in der Lage ist. Wenn Sie Honig kaufen, achten Sie darauf, dass es auch der richtige ist. Vermeiden Sie den klaren, verarbeiteten Honig, wie er in den meisten Läden verkauft wird. Letztlich handelt es sich dabei nur noch um eine Honig-Imitation, die aller wichtigen Inhaltsstoffe beraubt wurde.


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Bakterien oder Viren ? - Bluttest zeigt Infektionsursache an

Postby Weltbookadmin47 » 24. Jan 2016 11:48

Bluttest zeigt Infektionsursache an.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Bluttest-zeig ... 17961.html
Bakterien oder Viren ? - Bluttest zeigt Infektionsursache an

Um die richtige Therapie zu verordnen, ist für Ärzte wichtig zu wissen, ob eine Infektion von Bakterien oder Viren ausgelöst wird. Ein neuer Test soll innerhalb einer Stunde die Verursacher von Atemwegsinfektionen bestimmen können.

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Ein Bluttest kann recht zuverlässig zwischen bakteriellen und viralen Infektionen der Atemwege unterscheiden und damit dem übertriebenen Einsatz von Antibiotika vorbeugen. Das Verfahren analysiert die Aktivierungsmuster bestimmter Gene, sogenannte Gensignaturen. In einer Studie schnitt es besser ab als der vielerorts gängige Procalcitonin-Test, wie die Forscher im Fachblatt "Science Translational Medicine" schreiben. Ihr Ziel ist ein Schnelltest, der binnen einer Stunde Klarheit über die Ursache eines Infekts bringt. Ein deutscher Experte spricht von einem Blick in die Zukunft.

"Atemwegsinfekte zählen zu den häufigsten Gründen, aus denen Menschen zum Arzt gehen", wird Erstautor Ephraim Tsalik von der Duke University in Durham (US-Staat North Carolina) in einer Mitteilung der Universität zitiert. "Etwa drei Viertel der Patienten bekommen schließlich Antibiotika gegen eine bakterielle Infektion, trotz der Tatsache, dass die meisten von ihnen Virusinfektionen haben." Das Problem ist, dass Ärzte bei der Untersuchung kaum zwischen einer – fast immer viral verursachten – Bronchitis und einer beginnenden Lungenentzündung, die meist auf Bakterien zurückgeht, unterscheiden können. Um kein Risiko einzugehen, verordnen viele sicherheitshalber Antibiotika.
Antibiotika haben Nebenwirkungen
Antibiotikum-Test im Labor.
Antibiotikum-Test im Labor.
(Foto: imago/Science Photo Library)

Doch der unnötige Gebrauch dieser Mittel birgt Risiken – sowohl für den Patienten (etwa Magen-Darm-Beschwerden) als auch für die öffentliche Gesundheit. "Die zunehmenden Resistenzen von Bakterien gegen Antibiotika sind ein großes Problem", bestätigt Mathias Pletz, Direktor des Zentrums für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene am Uniklinikum Jena. Daher sei es vordringlich, den Antibiotika-Verbrauch zu senken.

US-Präsident Barack Obama hatte mit Blick auf die Problematik 2014 eine Arbeitsgruppe geschaffen, die neue Diagnoseverfahren finden soll. Das Team um Tsalik ermittelte nun zunächst typische Gensignaturen im Blut, die mit bakteriellen oder viralen Infektionen einhergehen. Ihren Test prüften sie zunächst an fünf Datenbanken und danach an knapp 320 Patienten in Klinikambulanzen. Bei 115 von ihnen waren Viren – etwa Grippe- oder Rhinoviren – Ursache der Atemwegsprobleme, bei 70 Teilnehmern ging die Infektion auf Bakterien zurück, 88 Patienten hatten eine nicht-infektiöse Erkrankung und 44 Menschen waren gesund.
Schnelle Ergebnisse sind nötig

In 87 Prozent der Fälle ermittelte das Verfahren zuverlässig die Ursache der Beschwerden. Der bislang am besten untersuchte Procalcitonin-Test (PCT), der bislang nicht als Schnelltest zur Verfügung steht, kommt den Forschern zufolge auf eine Trefferquote von 78 Prozent. Die Wissenschaftler wollen ihren Test nun so weiterentwickeln, dass er binnen einer Stunde ein Ergebnis liefert. Dies würde den Nutzen in der medizinischen Praxis deutlich steigern.
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Kampf gegen Resistenzen: Kinder bekommen weniger Antibiotika 18.11.15 Kampf gegen Resistenzen Kinder bekommen weniger Antibiotika
MRSA ist der bekannteste Krankenhauskeim. Hinter dem Kürzel verbergen sich Bakterien der Art Staphylococcus aureus. Sie sind gegen Antibiotika wie Methicillin resistent geworden. 07.10.15 Antibiotika zunehmend wirkungslos Der schwierige Kampf gegen "Superkeime"

Pletz spricht von einer sehr durchdachten Studie. Er lobt, dass die Forscher Gruppen mit verschiedenem genetischen Hintergrund einbezogen hätten und auch kranke Menschen ohne eine Infektion. "Das Verfahren bietet einen Blick in die Zukunft", sagt der Experte.

Zurzeit könne man sich aber auch anders behelfen, betont Pletz und verweist auf eine Studie aus Hannover. Dort hätten Ärzte Patienten zwar Rezepte für Antibiotika ausgestellt, aber mit der Bitte, sie nicht sofort einzulösen, sondern am Folgetag in der Praxis anzurufen – wenn das Ergebnis des PCT-Tests vorlag. Das Rezept sollten sie nur bei einer bestätigten bakteriellen Ursache einlösen. Damit sei der Antibiotika-Verbrauch um etwa 40 Prozent gesunken.
Bilderserie
Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind Gefährliche Erreger: Klinikkeime

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Belastung mit giftigen Schwermetallen beschleunigt Zellalterung

Postby Weltbookadmin47 » 24. Jan 2016 18:44

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... erung.html

24.01.2016


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Belastung mit giftigen Schwermetallen beschleunigt Zellalterung
Jennifer Lea Reynolds

Forschungen der Fakultät für öffentliche Gesundheit des Milken Institute (Milken Institute SPH) an der George-Washington-Universität in Washington D.C. ergaben, dass Belastungen durch das Schwermetall Kadmium Zellen stark schädigt und sie schneller altern lässt, was wiederum das Auftreten zahlreicher gesundheitlicher Probleme fördert. Die Studie ist die bisher umfangreichste Untersuchung zur Feststellung der Art und Weise, wie Kadmium auf Teile der DNA wirkt, die sich an den Enden der Chromosomen – den sogenannten Telomeren – befinden, und wurde im American Journal of Epidemiology veröffentlicht.



Die Telomere sind daran beteiligt, das gesunde Funktionieren der Chromosomen zu unterstützen. Dabei wirken sie wie eine Schutzbarriere, die den genetischen Code schützt, und tragen damit letztlich dazu bei, die allgemeine Gesundheit intakt zu halten. Je länger sie sind, desto besser können sie diese Prozesse unterstützen.

Im Laufe der normalen Alterungsprozesse nimmt die Länge der Telomere ab. Dann können Giftstoffe wie etwa Kadmium die Zellteilung beeinträchtigen oder ganz verhindern, was möglicherweise die Entwicklung chronischer Krankheiten begünstigt.



Untersuchung bestätigt: Selbst niedrige Dosen von Schwermetallen sind gefährlich


»Wir haben in unserer Studie Schwermetalle untersucht und stellten eine starke Korrelation zwischen der Belastung durch niedrige Dosen von Kadmium und der Verkürzung der Telomere fest«, erklärte Dr. Ami Zota, Juniorprofessorin für Umwelt- und Arbeitsmedizin am Milken Institute SPH. »Unsere Ergebnisse legen nahe, dass eine Belastung durch Kadmium zur vorzeitigen Zellalterung führen kann. Und sie untermauern andere Hinweise, die nahelegen, dass dieses Schwermetall in den Blutkreislauf gelangen und Nierenkrankheiten und andere gesundheitliche Probleme auslösen kann.«



Im Rahmen der Studie untersuchten Zota und ihre Kollegen Blut- und Urinproben von mehr als 6700 Erwachsenen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren an dem groß angelegten Erhebungs- und Forschungsprogramm National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) teilgenommen hatten. Die Länge der Telomere wurde vermessen und dann die Konzentration von Kadmium in den Proben untersucht.



Als man die erwachsenen Probanden entsprechend den in ihrem Blut vorgefundenen Kadmiumkonzentrationen in vier Gruppen aufteilte, stellte sich heraus, dass die Mitglieder in der Gruppe mit der höchsten Kadmiumkonzentration im Vergleich mit der Gruppe mit den niedrigsten Werten um etwa sechs Prozent kürzere Telomere aufwiesen.



»Die Personen mit der höchsten Kadmiumbelastung wiesen Zellen auf, die im Durchschnitt elf Jahre älter als ihr tatsächliches Alter erschienen«, sagte Zota weiter, auch wenn die nachgewiesenen Mengen des Schwermetalls in ihrem Blut auch in der Gruppe mit den höchsten Werten noch relativ gering ausfiel. Dies zeige, dass es bei der Belastung durch dieses Schwermetall praktisch keine Toleranzschwelle gebe.



Kadmium ist in vielen Dingen von belasteten Lebensmitteln und auch in Kinderspielzeug enthalten


Bei Kadmium handelt es sich um ein giftiges Schwermetall, das nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgrund seiner nachteiligen gesundheitlichen Auswirkungen erheblichen Anlass zur Sorge gibt. Es wird mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen wie Atemwegserkrankungen, Krebs und Herz-Kreislauf-Beschwerden in Verbindung gebracht. Laut Zota kommen bei denjenigen, die Kadmium ausgesetzt sind, im Allgemeinen noch weitere gesundheitsschädliche Faktoren hinzu: Diese Menschen rauchen oft, leben in der Nähe von Industrieanlagen und verzehren Obst und Gemüse, das auf belastetem Boden angebaut wurde.



Die WHO berichtet: »Nahrungsmittel bilden die häufigste Umweltquelle für Kadmium bei Nichtrauchern … In einigen Feldfrüchten wie Reis können sich hohe Konzentrationen von Kadmium anreichern, wenn sie auf Böden angebaut wurden, die stark mit dem Schwermetall belastet sind.«



Vielleicht erinnern sich einige noch an die zahlreichen Warnungen vor aus China stammendem Reis. Erst vor Kurzem meldete die für Nahrungsmittelsicherheit zuständige Behörde in Guanzhou, der Hauptstadt der Provinz Guandong im Süden Chinas, in acht von 18 Reisproben, die man in Restaurants und Kantinen gesammelt hatte, habe die Kadmiumkonzentration die staatlich festgelegte Obergrenze deutlich überschritten.



Aber Kadmium findet sich nicht nur in Nahrungsmitteln, Tabak und in der Umgebung von Industrieanlagen, sondern auch in einigen weit verbreiteten Kinderspielzeugen.



Senator Jeff Klein macht in seinem Bericht »Giftige Neuigkeiten« auf die dringende Notwendigkeit aufmerksam, endlich das Gesetz für sichere Produkte für Kinder (Child Safe Products Act) zu verabschieden.



Der Bericht, der bereits in der Weihnachtszeit 2014 veröffentlicht wurde, zeigt auf, dass in Kinderspielzeugen wie etwa Federmäppchen, die mit den beliebten Comicfiguren SpongeBob Schwammkopf und Dora verziert sind, aber auch in Hello-Kitty-Ringsets Kadmium und Kobalt nachgewiesen wurden. Untersucht wurden in diesem Fall vor allem Angebote in verschiedenen New Yorker Ein-Dollar-Läden.


»Mit ihrer Politik öffnen die USA dem Dritten Weltkrieg Tür und Tor!«

Die Europäer müssen die NATO abschaffen, wenn die Welt und die Europäer selbst überleben wollen - mancher reibt sich angesichts dieser Aussage jetzt vielleicht verwundert die Augen, denn diese Erkenntnis stammt nicht etwa von einem Altlinken, sondern von Dr. Paul Craig Roberts, einem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler, der einst als Staatssekretär für Wirtschaftspolitik im US-Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan diente.

»Mit ihrer Politik öffnen die USA dem Dritten Weltkrieg Tür und Tor!«

Die Europäer müssen die NATO abschaffen, wenn die Welt und die Europäer selbst überleben wollen - mancher reibt sich angesichts dieser Aussage jetzt vielleicht verwundert die Augen, denn diese Erkenntnis stammt nicht etwa von einem Altlinken, sondern von Dr. Paul Craig Roberts, einem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler, der einst als Staatssekretär für Wirtschaftspolitik im US-Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan diente. Für den heute 76-jährigen Roberts bewegt sich die Welt mit atemberaubender Geschwindigkeit auf einen atomaren Schlagabtausch zwischen den USA einerseits und Russland andererseits zu. Und die Hauptverantwortung für diese extrem gefährliche Weltlage sieht er in Washington - und nicht, wie heute allerorten in den Mainstream-Medien zu lesen, zu hören und zu sehen ist, in Russland, dessen Präsidenten Wladimir Putin er ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und diplomatischer Zurückhaltung attestiert.

Aus Sicht der USA sind die Länder Europas und viele andere auch nicht mehr als Vasallen Washingtons. Und jede Bestrebung, eine Politik der eigenen Souveränität zu betreiben, wird als Bedrohung des imperialen Machtanspruchs gesehen und entsprechend bestraft. Verfolgt Europa eine an seinen Interessen orientierte Außenpolitik? Nein, dies ist Europa verboten. Und während der amerikanische Handel mit Russland trotz der Sanktionen blüht und wächst, müssen die Europäer Exporteinbußen in Milliardenhöhe hinnehmen.

Für die Gleichschaltung der westlichen Medien hat Roberts nur Hohn und Spott übrig. Medialer Einheitsbrei und stereotype Propaganda prägen heute die Medienlandschaft, die von wenigen Konzernen kontrolliert wird.

Ein oberflächlicher Leser vermutet hier vielleicht seichten »Antiamerikanismus«. Das Gegenteil ist der Fall. Seit der Clinton-Regierung haben sich die USA von ihren Idealen entfernt und sind zu Verfechtern einer rein imperialistischen Doktrin des Strebens nach alleiniger Weltherrschaft verkommen.

Früher waren die USA für viele Menschen die Verkörperung eines Ideals: Jeder, der fleißig, erfindungsreich und lernbegierig war, konnte es hier zu Wohlstand in Freiheit bringen. Wie anders sieht die heutige Realität aus. Im Inneren entwickeln sich die USA immer mehr zu einem Überwachungs- und Polizeistaat.

Lesen Sie Roberts' eindringliche Warnungen und erfahren Sie in einer Reihe von aktuellen Essays, wie die Welt der Gefahr eines nuklearen Armageddons ausgesetzt wird, weil in den USA »wildgewordene Persönlichkeiten, Psychopathen und Soziopathen« das Sagen haben.


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Zu intensive Nutzung von Elektronikgeräten führt zu weltweiter Zunahme von

Postby Weltbookadmin47 » 25. Jan 2016 07:29

Zunahme von Kurzsichtigkeit bei Kindern.jpg

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25.01.2016


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Zu intensive Nutzung von Elektronikgeräten führt zu weltweiter Zunahme von Kurzsichtigkeit bei Kindern
PF Louis

Die Zahl der Fälle von Myopie oder Kurzsichtigkeit hat in den vergangenen Jahrzehnten unter Erwachsenen deutlich zugenommen und tritt verstärkt bereits bei sehr jungen Menschen auch schon im Vorschulalter auf. Von dieser Art der Fehlsichtigkeit betroffene Menschen können im Nahbereich besser sehen, während sie Objekte in mittlerer oder größerer Entfernung nur unscharf erkennen. Augenärzte und Augenoptiker führen diese starke Zunahme von Kurzsichtigkeit auf die elektronischen Displays zurück.



Computer, iPads, Handys und Videospiele nehmen immer mehr Zeit in Anspruch, heute weitaus mehr als noch vor einigen Jahrzehnten, bevor die rasante Zunahme der Fälle von Kurzsichtigkeit einsetzte. Die Augäpfel von Kurzsichtigen besitzen oft eine eher eiförmige als runde Form. Diese Eigenschaft wird mit einem höheren Risiko in Verbindung gebracht, an schwereren Augenerkrankungen wie Linsentrübung, Netzhautablösung oder Grünem Star zu erkranken.



Der Augenoptiker und klinische Direktor des Unternehmens LensCrafters, Mark Jacquot, verweist auf die »großen Veränderungen unserer Lebensweise, die sich über die letzten 30 Jahre hinweg entwickelt haben … [sie] tragen zur Abnahme der Fähigkeit bei, weiter entfernte Dinge zu erkennen, und das bezeichnet man im Wesentlichen als Kurzsichtigkeit oder Myopie«.



Jacquot spielt hier auf eine Lebensweise und Arbeitsumgebung an, die sich eher in geschlossenen Räumen vollzieht und in der vor allem im Nahbereich des Sehfeldes gearbeitet wird (etwa an Bildschirmarbeitsplätzen).



Diese Veränderung fand zunehmend seit den 1970er-Jahren statt. Mit der Einführung einer immer größeren Zahl elektronischer Geräte bei der Kommunikation, der Arbeit und zunehmend auch zu Hause, die in den 1980er-Jahren einsetzte, stieg auch die Zahl der Fälle von Kurzsichtigkeit exponentiell an.



In den frühen 1970er-Jahren waren 25 Prozent der Amerikaner im Alter zwischen zwölf und 54 Jahren kurzsichtig. Um das Jahr 2000 herum war dieser Anteil bereits auf 41 Prozent angestiegen. Heute ist die Entwicklung so weit fortgeschritten, dass zum Beispiel Christine Wildsoet, Professorin für Sehvermögen und Optometrie an der Universität von Kalifornien in Berkeley, Probleme hat, bei ihren Forschungen zur Kurzsichtigkeit Personen für Kontrollgruppen zu finden, die nicht kurzsichtig sind.



Kurzsichtigkeit betrifft heute sehr viele jüngere Kinder als zuvor. In der Myopia Control Clinic in Berkeley wurden Kinder vorgestellt, die bereits im Alter von vier Jahren eine starke Kurzsichtigkeit aufwiesen. Und Ihnen sind vielleicht auch schon Kleinkinder aufgefallen, die in der Öffentlichkeit mit iPads oder Spielkonsolen spielen, während sich ihre Eltern mit anderen Erwachsenen unterhalten oder selbst mit ihren Notebooks arbeiten.



Auch in anderen Teilen der Welt nimmt die Kurzsichtigkeit fast epidemisch zu


In Ostasien werden Kinder früher eingeschult, und ihre Schulzeit dauert in der Regel länger als bei amerikanischen Kinder. Und es ist kein Geheimnis, dass asiatische Kinder und Jugendliche für fast alles Tragbare elektronische Geräte mit Displays benutzen.



Das Militär in Singapur hatte kurzsichtige Rekruten und Freiwillige in der Vergangenheit zurückgestellt. Das ist jetzt nicht mehr möglich, weil das Land sonst nicht mehr über eine ausreichende Zahl von Rekruten oder anderen Bewerbern verfügte. Heute bietet man einigen Rekruten an, deren Kurzsichtigkeit mithilfe von Lasern zu behandeln.



In Taiwan stieg die Häufigkeit von Kurzsichtigkeit in der Altersgruppe der Siebenjährigen von 5,8 Prozent im Jahr 1983 auf 21 Prozent im Jahr 2000 an, wie eine Studie ergab.



Und in Südkorea stellte man im Rahmen einer umfangreichen, repräsentativen Studie von 19-jährigen männlichen Wehrpflichtigen fest, dass im Jahr 2010 mehr als 96 Prozent von ihnen kurzsichtig waren. »Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass praktisch jeder dort kurzsichtig ist«, fasste Professorin Wildsoet das Ergebnis knapp zusammen.



Einige sinnvolle Vorbeugungsmaßnahmen


Sich mehr im Freien aufzuhalten gehört sicher zu den ersten Ratschlägen. Den Blick einfach einmal in die Ferne schweifen zu lassen und entfernte Objekte anzuvisieren, ist oft im alltäglichen Leben verloren gegangen. Gerade Bildschirmarbeit überfordert die Augen, weil sie sich ständig an wechselnde Helligkeiten und Entfernungen anpassen müssen. Aber schon ein Blick zwischendurch aus dem Fenster in die Ferne kann Erholung schaffen.



Vor allem Kinder sollten angehalten werden, mehr draußen zu spielen. »Wenn wir es schaffen, dass sich Kinder gerne so lange und so oft wie möglich draußen aufhalten, trägt dies schon deutlich dazu bei, einer Verschlimmerung der Situation vorzubeugen«, sagte Dr. Maria Liu, die Leiterin der Myopia Control Clinic in Berkeley. Erwachsene, die arbeitsbedingt täglich viel Zeit in Großraumbüros in kleinen Zellen oder Boxen am Computer verbringen müssen, sollten sich an die »20-20-20-Regel« von Jacquots halten:



Nach 20 Minuten Bildschirmarbeit oder anderer Tätigkeit im Nahbereich sollte man 20 Sekunden lang auf etwas blicken, das 20 Fuß (etwa sechs Meter) entfernt ist. »Dies verschafft den Augen – und natürlich auch dem Verstand – eine kleine Verschnaufpause«, erklärte Jacquot.



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Belastungen nicht gewachsen ? - Grund für Hirndoping ist oft Leistungserha

Postby Weltbookadmin47 » 25. Jan 2016 20:31

Grund für Hirndoping ist oft Leistungserhalt.jpg

http://www.n-tv.de/wissen/Grund-fuer-Hi ... 49686.html
Montag, 25. Januar 2016
Belastungen nicht gewachsen ? - Grund für Hirndoping ist oft Leistungserhalt

Warum nehmen Arbeitnehmer verschreibungspflichtigen Medikamenten - ohne ärztliche Indikation zur Leistungssteigerung? Eine neue Studie gibt Antworten. Sie zeigt auch, dass nur relativ wenige Menschen solche Mittel einnehmen.

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Um im Job leistungsfähig zu bleiben, greift eine Minderheit zu leistungssteigernden Medikamenten. Dahinter steht oft die Angst, sonst nicht bestehen zu können.
Um im Job leistungsfähig zu bleiben, greift eine Minderheit zu leistungssteigernden Medikamenten. Dahinter steht oft die Angst, sonst nicht bestehen zu können.
(Foto: dpa-tmn)

Greifen Menschen zu Gehirndoping (Neuroenhancement ), um im Job zu bestehen, gibt es dafür oft einen ähnlichen Grund. Sie klagen etwa häufiger über psychische Probleme als andere und sind erschöpfter und depressiver. Das ergab eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua).

Forscher hatten für die Studie rund 4000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus vier Berufsgruppen befragt, dazu zählten angestellte Ärzte, Programmierer, Werbefachleute und Publizisten.

Die vier Berufsgruppen wurden ausgewählt, weil die Forscher davon ausgingen, dass diese besonders hohen Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind - und deshalb bei ihnen Gehirndoping (die Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten - ohne ärztliche Indikation) vermutlich eher vorkommt. Die Gruppe sollte zunächst angeben, ob sie jemals, im vergangenen Jahr oder in den vergangenen vier Wochen psychoaktive Substanzen genommen hat. In einem zweiten Schritt wurden dann 700 Personen gebeten, eine Woche lang Tagebuch zu ihrer täglichen Arbeitsbelastung zu führen. In einem dritten Schritt machten die Forscher dann mit 30 Arbeitnehmern, die leistungssteigernde Mittel konsumieren, Tiefeninterviews.
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Bei der Studie kam heraus, dass etwa jeder Zwölfte (8,3 Prozent) schon einmal im Leben leistungssteigernde Medikamente genommen hat. Im vergangenen Jahr waren es 2,8 Prozent, in den vergangenen vier Wochen 1,25 Prozent. Die Tiefeninterviews zeigten, dass die Konsumenten die Mittel nicht nehmen, um ihre Leistung zu steigern, sondern vielmehr in Situationen hoher Arbeitsbelastung dazu greifen, in denen sie sonst Sorge haben, dass sie den Belastungen nicht gewachsen sind. Auch die Persönlichkeit scheint einen Einfluss zu haben: So greifen diejenigen eher zu leistungssteigernden Mitteln, die Schwierigkeiten haben, sich von der Arbeit abzugrenzen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Staatliche Studie beweist: Ungeimpfte sind gesünder !

Postby Weltbookadmin47 » 27. Jan 2016 07:36

Ungeimpfte sind gesünder.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... nder-.html

27.01.2016


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Staatliche Studie beweist: Ungeimpfte sind gesünder !
Angelika Müller und Hans U. P. Tolzin

»KiGGS« ist die größte Studie über die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, die jemals in Deutschland durchgeführt wurde. Verantwortlich ist das Robert-Koch-Institut (RKI), die deutsche Seuchenbehörde. Von fast 18 000 Teilnehmern wurden jeweils etwa 1500 Daten erfasst und schließlich unter großem Aufwand Schritt für Schritt ausgewertet. Viele Impfkritiker waren natürlich gespannt, was der Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften erbringen würde. Tatsächlich zeigt die Studie einen statistisch bedeutsamen gesundheitlichen Vorteil für die Ungeimpften – sobald man einige üble Rechentricks der RKI-Autoren weglässt, die diesen Zusammenhang ganz offensichtlich verschleiern wollten.



Angelika Müller ist Informatikerin, vierfache Mutter – und eine der führenden Impfkritikerinnen Deutschlands. Mathematik und Statistik waren schon immer ihr Steckenpferd. Und so hatte sie sich die »Public Use Files«, die öffentlich zugänglichen Rohdaten der Studie, besorgt, sobald sie vom RKI auf CD zur Verfügung gestellt wurden.

Bereits ihre ersten Auswertungen zeigten einen Vorteil von Ungeimpften unter anderem im Zusammenhang mit Heuschnupfen, Neurodermitis, Nickelallergien, ADHS, Skoliose, Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen, der Häufigkeit mancher Infektionen und der Notwendigkeit von Logopädie sowie dem Tragen einer Brille.



Doch die Ergebnisse lagen größtenteils unter der Schwelle der sogenannten »statistischen Signifikanz«, einer mathematischen Bewertung der Relevanz eines Ergebnisses. Dies hatte damit zu tun, dass es in der Studie verhältnismäßig wenige Ungeimpfte waren. Je geringer aber die Zahl der Testpersonen, desto ungenauer ist natürlich auch die statistische Aussagekraft.

Bei ihren weiteren Recherchen stellte Angelika Müller jedoch fest, dass die Studienautoren das Ergebnis offensichtlich manipuliert hatten. So war die ohnehin schon geringe Anzahl der Ungeimpften zusätzlich durch den willkürlichen Ausschluss von Migranten weiter gesenkt worden. Bei anderen Auswertungen hatten die Autoren die Migranten jedoch berücksichtigt.



Der zweite Rechentrick der kreativen Datenjongleure des RKI bestand darin, ausgerechnet beim Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften den sogenannten »Gewichtungsfaktor« wegzulassen. Der Gewichtungsfaktor soll Abweichungen bei der Zusammensetzung der Studienteilnehmer im Vergleich zur Gesamtbevölkerung korrigieren – was auch bei allen anderen Auswertungen gemacht wurde. Auch dieser Trick drückte die Zahl der Ungeimpften unter die Schwelle der statistischen Signifikanz.



Die für die Abwehr von gesundheitlichen Gefahren zuständige Bundesbehörde fälscht also eine durch Steuern finanzierte Studie, um die gesundheitlichen Nachteile der Massenimpfungen zu vertuschen?


Angelika Müllers Auswertungen werden derzeit noch von ausgewiesenen Fachleuten gegengeprüft. Es zeichnet sich jedoch bereits ab, dass sie richtig gerechnet hat – und das RKI nicht. Wenn sich jedoch unter den Lesern dieses Artikels unabhängige Statistikexperten befinden, die sich aktiv in die Diskussion einbringen möchten, so können sie sich an Frau Müller wenden (E-Mail: efi@efi-online.de).



Am 9. April 2016 wird Angelika Müller im Rahmen des 11. Stuttgarter Impfsymposiums in allen Einzelheiten über den aktuellen Stand ihrer Auswertungen berichten. Weitere Themen der Tagung werden die drohende Impfpflicht und die Verteidigung der freien Impfentscheidung sein. Außerdem wird Dr. Andrew Wakefield erwartet, jener Arzt, der 1998 die Autismus-Debatte im Zusammenhang mit Impfungen angefacht hatte.



Bis 1. Februar 2016 gilt für Anmeldungen noch der Frühbucherpreis.



Fakten und Hintergründe, von denen Sie nichts wissen sollen

Was Sie zum Thema Ebola in den Medien erfahren, ist das, was Sie über Ebola glauben sollen. In Wahrheit jedoch läuft derzeit hinter den Kulissen der vielleicht größte Wissenschaftsbetrug aller Zeiten ab. Mit von der Partie ist eine inzwischen global vernetzte medizinische Forschungsgemeinschaft (einschließlich bestimmter deutscher Institute), die eifrig eine drastische Selbstzensur betreibt, weil sie direkt oder indirekt am finanziellen Tropf einer mächtigen und fast unkontrollierbar gewordenen Industrie hängt.

Ebola ist nach Ansicht von Angelika Müller und Hans Tolzin nicht die erste erfundene Seuche, könnte aber die letzte gewesen sein und zum entscheidenden Wendepunkt eines korrupten und vergewaltigten Gesundheitswesens werden. Es werden deshalb in diesem Buch einige wichtige, tief greifende Reformen vorgeschlagen. Dies ist jedoch die größte Angst der Regisseure dieses globalen Szenarios. Deshalb unternehmen sie alles, damit Sie sich keine eigenen Gedanken über die Ursachen von Ebola machen. Das gigantische Lügengebäude rund um Ebola ist jedoch im Grunde sehr leicht zu durchschauen, wenn man weiß, wo man suchen muss.

Wussten Sie,

dass es in Westafrika seit Beginn der Ebola-Krise nicht mehr Todesfälle aufgrund fieberhafter Infektionen gegeben hat als vorher?
dass die Ebola-Diagnose auf einem manipulativen Umgang mit Labortests basiert und damit völlig willkürlich ist?
dass es in Afrika so etwas wie eine natürliche Durchseuchung gibt, die meisten Infizierten die Krankheit also ohne sichtbare Symptome durchmachen und danach über eine natürliche Immunität verfügen?
dass so gut wie alle schulmedizinischen Medikamente, die in den Tropen verabreicht werden, selbst Ebola-Symptome verursachen?
dass Ebola als Rechtfertigung dafür dient, die westafrikanische Bevölkerung als Versuchskaninchen für völlig neuartige experimentelle Medikamente und Impfstoffe zu benutzen?
dass sich die Pharmaindustrie von diesen neuen Produkten die Erschließung ganz neuer Märkte verspricht?
dass insbesondere die USA und ihre Seuchenbehörde CDC das Erfinden von Seuchen als geopolitische Waffe in den letzten Jahren perfektioniert haben?
dass die US-Regierung und Bill Gates die größten Finanziers der Weltgesundheitsbehörde WHO sind und deshalb das eigentliche Sagen in ihr haben?
dass Westafrika über die vielleicht weltweit umfangreichsten Reserven an Bodenschätzen verfügt - und die Weltmächte seit Jahrzehnten miteinander um deren Kontrolle ringen?
dass die angeblich zu 100 Prozent erfolgreich verlaufene Studie mit dem Impfstoff rVSV-ZEBOV nachweislich auf Wissenschaftsbetrug basiert?



Dieses Buch präsentiert Seite um Seite nachprüfbare Fakten. Überzeugen Sie sich selbst und werden Sie damit Teil des großen Wandels.




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Bringt mehr auch wirklich mehr ? - Zu viel Vitamin D führt im Alter zu Stü

Postby Weltbookadmin47 » 27. Jan 2016 12:48

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Mittwoch, 27. Januar 2016
Bringt mehr auch wirklich mehr ? - Zu viel Vitamin D führt im Alter zu Stürzen

Viele Menschen fühlen sich in der dunklen Jahreszeit matt und ausgelaugt. Ein Vitamin D-Mangel könnte dahinterstecken. Was hohe Dosen im Alter von über 70 Jahren bringen können, untersuchen Forscher aus der Schweiz.

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Vitamin D, das in Wahrheit gar kein Vitamin, sondern die Vorstufe eines Hormons ist, werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Es soll, wenn es ausreichend im Körper vorhanden ist, Knochen und Muskeln stärken, zur Diabetesprävention beitragen und das Immunsystem unterstützen. Da Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht vom Körper selbst gebildet wird, ist eine zusätzliche Gabe nicht notwendig, wenn man sich regelmäßig dreimal die Woche mindestens 15 Minuten mit freien Unterarmen, Gesicht und Nacken im Freien aufhält.

Im Alter allerdings kann es zu einem permanenten Vitamin-D-Mangel kommen, vor allem, wenn man in seiner Mobilität eingeschränkt und deshalb seltener draußen ist. Solche Einschränkungen können schnell zu voranschreitender Osteoporose führen. "Eine vorbeugende Einnahme von Vitamin D kann für Senioren sinnvoll sein, um sie vor Stürzen und Knochenbrüchen zu schützen und ist ein wichtiger Baustein der Osteoporose-Therapie", sagt Professor Dr. Matthias Weber von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Allerdings ist die richtige Dosis entscheidend, denn ein Zuviel an Vitamin D kann auch das Gegenteil bewirken.

Das konnten Wissenschaftler der Universität Zürich nun mit den Ergebnissen ihrer Untersuchung belegen. Sie gaben insgesamt 200 Probanden im Alter von über 70 Jahren unabhängig von ihrem Vitamin-D-Status drei unterschiedliche Dosierungen des Hormons. Ein Drittel erhielt die aktuell empfohlene von 24.000 IE pro Monat, die zweite Gruppe 60.000 IE und die dritte eine Kombination aus 24.000 IE Vitamin D und 300 Mikrogramm Calcifediol, einer aktiveren Form von Vitamin D. Alle Probanden waren in den zwölf Monaten vor Studienbeginn mindestens einmal gestürzt.
Lieber körperlich aktiv

Die Wissenschaftler wollten wissen, ob ein Vitamin-D-Gabe tatsächlich die Funktion der Muskeln verbessern und damit Stürze verhindern kann und welche Dosis dafür nötig ist. "Die Vermutung war, dass die höheren Dosierungen eine größere Wirkung erzielen", erklärt Weber, der auch Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ist. "Die Untersuchung zeigt jedoch, dass die Senioren, die die Hochdosis oder die Kombinationstherapie erhalten haben, zwar häufiger höhere Vitamin-D-Spiegel im Blut erreichten, dass sich aber ihre Muskelfunktion nicht verbesserte." Mit 67 und 66 Prozent stürzten sie dagegen deutlich häufiger als die Vergleichsgruppe mit einer Standard-Dosierung und einer Rate von 48 Prozent erneuter Stürze innerhalb eines Jahres.
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Mit diesem Ergebnis lässt sich klar zeigen, dass eine hohe Dosis Vitamin D für Senioren nicht nur die erhofften Erwartungen enttäuscht, sondern sogar schädlich sein kann. "Wichtig ist zur Sturzprophylaxe, regelmäßig körperlich aktiv zu sein. Am besten beginnt man damit bereits im jüngeren Erwachsenenalter mit der Zielsetzung, Muskelkraft und Koordination zu fördern. So kann man Stürzen und Knochenfrakturen im Alter vorbeugen."

Auch für ansonsten gesunde Menschen kann eine prophylaktische Einnahme von Vitamin D nicht empfohlen werden. Insbesondere hohe monatliche Dosen sollten nur auf Anweisung eines Arztes eingenommen werden. Ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung im Freien sind das A und O auch für eine optimale Vitamin-D-Versorgung.
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Quelle: n-tv.de , jaz
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Die sieben heftigsten Kindheitsallergien überschneiden sich direkt mit Bes

Postby Weltbookadmin47 » 28. Jan 2016 09:10

Die sieben heftigsten Kindheitsallergien.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... toffe.html

28.01.2016


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Die sieben heftigsten Kindheitsallergien überschneiden sich direkt mit Bestandteilen von Impfstoffen
S. D. Wells

In ihrem ersten Lebensjahr werden Kindern bekanntermaßen krebserzeugende Substanzen und Neurotoxine injiziert. Später entwickeln die Kinder dann oft ungewöhnliche Nahrungsmittelallergien, von denen einige so heftig ausfallen können, dass es den betroffenen Personen nicht möglich ist, sich auch nur im gleichen Raum mit anderen Menschen aufzuhalten, die diese Nahrungsmittel wie etwa Erdnüsse verzehren.



Betrachten wir einmal Impfstoffe wie MMR (gegen Masern, Mumps und Röteln), DTaP (gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten) und HPV (gegen Humane Papillomviren) etwas genauer, um zu verstehen, worauf diese extremen Allergien zurückzuführen sind. Der gesamte Körper wird bei einer Impfung sozusagen in einen Panikzustand versetzt, weil er den Eindruck hat, Allergene, die bei ihm eine heftige Immunreaktion auslösen, würden direkt in das Muskelgewebe injiziert werden.



Die Immunreaktion fällt entsprechend massiv aus. Es kommt zu einer »Flucht-nach-vorne-Reaktion«. Und wenn über einen Zeitraum von sieben Jahren 50-mal industriell hergestellte Emulgatoren, genetisch veränderte Bakterien, menschliches Eiklar, Mononatriumglutamat, Eiprotein, reduzierte Tierhaut und Gelatine oder giftige Schwermetalle in das eigene Muskelgewebe injiziert werden, stellt sich dann tatsächlich noch die Frage, warum man selbst oder das Kind extreme Allergien gegen genau dieselben Bestandteile entwickelt hat, die sich in der überwiegenden Mehrheit der heutigen Impfstoffe befinden.



Welche und wie viele der im Folgenden aufgeführten extremen Allergien haben Ihr Partner oder Ihre Partnerin, Sie selbst und Ihre Kinder entwickelt? Schon ein heftiger allergischer Schock kann tödlich verlaufen oder das zentrale Nervensystem oder das Gehirn für den Rest des Lebens schädigen.

Erdnüsse: Bei der Herstellung von Impfstoffen wird Erdnussöleingesetzt. Wenn Sie das nicht glauben, recherchieren Sie selbst. Es muss zwar nicht auf dem Beipackzettel deklariert sein, aber die Allergene sind immer noch vorhanden.


Mononatriumglutamat (MNG): Dieses Natriumsalz der Glutaminsäure kann so stark konzentriert sein, dass es das Gehirn von Säuglingen und Kleinkindern schädigen kann. Bei Erwachsenen treten oft sehr intensive migräneartige Kopfschmerzen auf. Manche Personen müssen sich nach der Einnahme hoher Dosen übergeben. Wenn MNG injiziert wird, wirkt es neurotoxisch.
Molkerei-Kasein: Bei vielen Impfstoffen kommt in der Herstellung Kasein zum Einsatz. Haben Personen mit einer Laktose-Intoleranz diesen Aspekt im Kopf, wenn sie sich gegen Grippe oder etwas anderes impfen lassen? Vermutlich nicht.


Künstliche Süßstoffe: Bei Sorbit handelt es sich um einen synthetisch hergestellten Süßstoff, der 100-mal süßer als Zucker ist und ein Reizdarmsyndrom auslösen kann, weil er nur sehr langsam verstoffwechselt wird. Aus diesem Grund wird er möglicherweise in Impfstoffen eingesetzt. Viele Mediziner warnen vor künstlichen Zuckeraustauschstoffen, die oft vom Körper nicht verarbeitet werden können und sich dann in wichtigen Organen zur Entgiftung des Körpers und der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten (wie etwa Niere und Leber) anreichern. Künstliche Zuckeraustauschstoffe können im Laufe der Zeit zu Übergewicht führen. Was genau geschieht, wenn man Sorbit in Muskelgewebe injiziert, weiß man nicht, da keine Unbedenklichkeitstests durchgeführt wurden. Die entsprechenden Behörden zeigten kein Interesse daran.


Gelatine: Unter Gelatine versteht man ein Gemisch aus tierischen Eiweißen. Ein wichtiger Bestandteil ist Collagen, das aus dem Bindegewebe vor allem von Schweinen und Rindern hergestellt wird. Fast alle Fruchtgummis (Gummibären und anderes) sowie mit Gelatine überzogene Ergänzungsstoffe enthalten Gelatine, die aus dem Bindegewebe, der Haut, den Knochen sowie den Muskeln, Sehnen, Augen und Hufen gewonnen wird – alle diese Tierbestandteile werden geschmolzen und massiv reduziert. Und dann werden diese »Süßigkeiten« mitsamt der Gelatine und gentechnisch verändertem Maissirup (High Fructose Corn Sirup, HFCS) vermarktet und ahnungslosen Kindern angedreht. Wird Gelatine in Muskelgewebe injiziert, besteht aufgrund möglicherweise darin enthaltender Wachstumshormone und BSE-Erreger die Gefahr von Infektionen.


Thimerosal – ein neurotoxisch wirkendes Konservierungsmittel, das zur Hälfte aus Quecksilber besteht: Quecksilber kann zu Autismus führen, das ist allgemein bekannt. Dr. William Thompson, ein leitender Wissenschaftler der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC, hat öffentlich die niederträchtige und illegale Verharmlosung und Vertuschung dieses Zusammenhangs angeprangert.


Ei-Protein: Bei der Herstellung von Impfstoffen werden oft Eier verwendet. Bei diesen Eiern handelt es sich sicherlich nicht um Bio-Eier, darauf kann man wetten: Fragen Sie sich immer noch, woher Ihre Ei-Allergie stammt?



Wie steht es nun mit heftigen Erdnussallergien? Erdnussallergene sind noch in vielen Impfstoffen nachweisbar.


Erdnussöl wurde seit den 1960er-Jahren bei der Herstellung von Impfstoffen verwendet. Da es im Endprodukt nicht auftaucht, mussten die Hersteller Erdnussöl als Inhaltsstoff auf dem Beipackzettel nicht auflisten. Dies bedeutet aber nicht, dass nicht Erdnussantigene im Impfstoff enthalten sein können. Erdnussöl ist wie Ei-Embryonen (Eiweiß) und Kasein eines der »Nährmedien«, in denen die Impfstoffhersteller Bakterien und Viren zur Immunisierung vermehren (dazu werden sie später mit Formaldehyd abgeschwächt).



Diese Bestandteile benutzen sie zur Herstellung von MNR- und Grippe-Impfstoffen. In Bezug auf die Grippe-Impfung heißt es, man solle sich nicht häufiger als einmal im Leben impfen lassen. Viele Kinder reagieren sehr stark auf Formaldehyd, den man gewöhnlich in neuen Kleidungsstücken findet.



Die große offene Frage lautet: Was haben Erdnüsse und Impfstoffe gemein? Die Antwort: Tausende Menschen reagieren auf beides allergisch. Bereits 2010 hieß es auf der Internetseite VacTruth:

»Erdnüsse und Impfstoffe haben etwas miteinander gemein, dessen sich nur sehr wenige Patienten und Ärzte bewusst sind: Erdnussöl ist ein versteckter und nichtdeklarierter Bestandteil bei der Herstellung von Impfstoffen für Kinder.«


Fakten und Hintergründe, von denen Sie nichts wissen sollen

Was Sie zum Thema Ebola in den Medien erfahren, ist das, was Sie über Ebola glauben sollen. In Wahrheit jedoch läuft derzeit hinter den Kulissen der vielleicht größte Wissenschaftsbetrug aller Zeiten ab. Mit von der Partie ist eine inzwischen global vernetzte medizinische Forschungsgemeinschaft (einschließlich bestimmter deutscher Institute), die eifrig eine drastische Selbstzensur betreibt, weil sie direkt oder indirekt am finanziellen Tropf einer mächtigen und fast unkontrollierbar gewordenen Industrie hängt.

Ebola ist nach Ansicht von Angelika Müller und Hans Tolzin nicht die erste erfundene Seuche, könnte aber die letzte gewesen sein und zum entscheidenden Wendepunkt eines korrupten und vergewaltigten Gesundheitswesens werden. Es werden deshalb in diesem Buch einige wichtige, tief greifende Reformen vorgeschlagen. Dies ist jedoch die größte Angst der Regisseure dieses globalen Szenarios. Deshalb unternehmen sie alles, damit Sie sich keine eigenen Gedanken über die Ursachen von Ebola machen. Das gigantische Lügengebäude rund um Ebola ist jedoch im Grunde sehr leicht zu durchschauen, wenn man weiß, wo man suchen muss.

Wussten Sie,

dass es in Westafrika seit Beginn der Ebola-Krise nicht mehr Todesfälle aufgrund fieberhafter Infektionen gegeben hat als vorher?
dass die Ebola-Diagnose auf einem manipulativen Umgang mit Labortests basiert und damit völlig willkürlich ist?
dass es in Afrika so etwas wie eine natürliche Durchseuchung gibt, die meisten Infizierten die Krankheit also ohne sichtbare Symptome durchmachen und danach über eine natürliche Immunität verfügen?
dass so gut wie alle schulmedizinischen Medikamente, die in den Tropen verabreicht werden, selbst Ebola-Symptome verursachen?
dass Ebola als Rechtfertigung dafür dient, die westafrikanische Bevölkerung als Versuchskaninchen für völlig neuartige experimentelle Medikamente und Impfstoffe zu benutzen?
dass sich die Pharmaindustrie von diesen neuen Produkten die Erschließung ganz neuer Märkte verspricht?
dass insbesondere die USA und ihre Seuchenbehörde CDC das Erfinden von Seuchen als geopolitische Waffe in den letzten Jahren perfektioniert haben?
dass die US-Regierung und Bill Gates die größten Finanziers der Weltgesundheitsbehörde WHO sind und deshalb das eigentliche Sagen in ihr haben?
dass Westafrika über die vielleicht weltweit umfangreichsten Reserven an Bodenschätzen verfügt - und die Weltmächte seit Jahrzehnten miteinander um deren Kontrolle ringen?
dass die angeblich zu 100 Prozent erfolgreich verlaufene Studie mit dem Impfstoff rVSV-ZEBOV nachweislich auf Wissenschaftsbetrug basiert?



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Krebs: Neues Mittel begeistert nach Langzeitversuchen australische Wissens

Postby Weltbookadmin47 » 30. Jan 2016 11:09

Krebs.jpg

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30.01.2016


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Krebs: Neues Mittel begeistert nach Langzeitversuchen australische Wissenschaftler
Redaktion

Krebspatienten können vielleicht etwas aufatmen. Australische Wissenschaftler haben ein »Wundermedikament« getestet, das in der überwiegenden Mehrheit der Fälle zu einer Verbesserung und bei einigen Patienten sogar zu einer völligen Heilung führte.



Der über einen Zeitraum von vier Jahren laufende Test mit 116 Probanden fand in der zweitgrößten australischen Stadt Melbourne statt. Die Wissenschaftler des Royal Melbourne Hospital und des Peter-MacCallum-Krebszentrums konnten zeigen, dass das Medikament Venetoclax die Anzahl bösartiger Blutzellen deutlich verringern kann.



In 79 Prozent der Fälle zeigten sich positive Ergebnisse. Dies schloss auch Patienten ein, die an chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) litten. Einige Patienten, die sich bereits zuvor einer Behandlung unterzogen hatten, fühlten sich »wie neugeboren«, nachdem sie an dem Versuch teilgenommen hatten.



Diese Testreihe ist insofern einzigartig, da sie die erste Erprobung eines Medikaments ist, die auf 30-jährige Forschungen zurückgeht.



»Hier stehen wir nun, knapp 30 Jahre später, und haben in Zusammenarbeit mit dem Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research (WEHI) und Pharmaunternehmen hier aus Kanada und aus den USA bewiesen, dass unser Ziel realisierbar ist«, erklärte der Chefarzt der Hämatologischen Abteilung, Prof. John Seymour, gegenüber dem Sydney Morning Herald.


»Wir haben es hier mit einer völlig neuen Klasse von Medikamenten zu tun, und es gibt bisher kein anderes verfügbares Mittel oder Medikament, das dieses BCL-2-Eiweiß hemmen kann.« Die Vorteile des neuen Medikaments kämen auch der Behandlung anderer Krebsformen und Leukämiearten zugute.



Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden im New England Journal of Medicine in der Wochenausgabe vom 22. Januar 2016 veröffentlicht.



Viele chronisch kranke Patienten schilderten, wie erfolgreich die Behandlung bei ihnen angeschlagen habe. Der 63-jährige Rodney Jacobs, der ein Schallplattengeschäft in Melbourne besitzt, erklärte gegenüber der Zeitung, er sei zu den Tests 2012 eingeladen worden, nachdem bereits andere Therapien, darunter auch Chemotherapien, durchgeführt worden waren. Aber ein Erfolg war bis dahin ausgeblieben.



»Es sah damals ziemlich trostlos aus«, sagte er gegenüber der Zeitung, »Die Ergebnisse waren einfach atemberaubend … Es traten praktisch keine oder nur geringe Nebenwirkungen bei mir auf. Ich konnte schon bald wieder meine Arbeit im Geschäft aufnehmen, und langsam, aber sicher konnte ich wieder ein relativ normales Leben führen.«



Roberts erklärte auch die Wirkungsweise des Medikaments. Es hemmt die sogenannten BCL-2 genannten Proteine, die für das Überleben der Krebszellen eine wichtige Rolle spielen. Das Medikament führe dazu, dass »sie einfach dahinschmelzen«.



Das BCL-2 wurde bereits in den 1980er-Jahren entdeckt. Aber den Forschern war es nicht gelungen, einen Hemmstoff zu finden. »Meiner Meinung nach besitzt dieses Medikament sehr große Bedeutung, und diese Ergebnisse sind meines Erachtens deshalb selbst auch bedeutend, weil sie an realen Menschen gezeigt haben, welches Potenzial es besitzt«, sagte Roberts.



»Bei vielen der Menschen, bei denen es zu einem vollständigen Verschwinden der Krankheit kam, ist die Krankheit auch mehr als ein Jahr später nicht wieder aufgetaucht.«



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Wie schädlich ist Cola ?

Postby Weltbookadmin47 » 2. Feb 2016 20:29

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Dienstag, 02. Februar 2016
Frage & Antwort, Nr. 416
Wie schädlich ist Cola ?

Von Andrea Schorsch

Cola wird allerlei nachgesagt. Jahrzehnte hielt sich das Gerücht, sie könne über Nacht ein Stück Fleisch zersetzen. Ein Mythos. Wahr aber ist, dass ein rostiger Nagel - legt man ihn in Cola - blank wird. Und wie wirkt sich das Getränk auf den Körper aus?

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Cola ist wahrlich nicht das, was man gesund nennt. Sie enthält keinerlei Vitamine, dafür aber Phosphorsäure, Koffein und viel Zucker – zumindest in der klassischen Variante. "In 200 Millilitern Cola, also einem Glas, stecken 21 Gramm Zucker", weiß Gisela Olias vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke. Und damit wir uns unter diesen Angaben etwas vorstellen können, fügt sie hinzu: "Das sind etwa sieben Stück Würfelzucker."

Wer viel Cola konsumiert, läuft daher Gefahr, Übergewicht zu entwickeln. Das wiederum kann Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs nach sich ziehen. Bei Kindern und Jugendlichen wirkt sich ein hoher Konsum von Süßgetränken (also nicht nur von Cola) auch auf den Stoffwechsel in den Knochen aus: Deren Mineralgehalt nimmt ab. - So viel allein zum Zucker.
Zähne leiden, auch ohne Zucker

Auch die in Cola enthaltene Phosphorsäure kann gravierende Folgen haben. Es gibt Hinweise darauf, dass sie zu Osteoporose führt. Im Lauf einer Studie zeigte sich, dass Frauen, die regelmäßig Cola tranken, eine geringere Knochendichte hatten. Das war schon bei einem Konsum von weniger als drei Glas Cola pro Woche feststellbar. Allerdings ist noch nicht abschließend geklärt, ob es tatsächlich die Cola war, die die Knochen angegriffen hatte.

Fest steht, dass ein hoher Blutphosphatspiegel die Blutgefäße schädigen kann. Entzündungen und Verkalkungen kommen dann häufiger vor, das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen steigt. Und schließlich sind da noch die sogenannten Erosionsschäden: Wer täglich Cola trinkt, trägt durch die Phosphorsäure zur Zerstörung des Zahnschmelzes bei. Der Zahn wird demineralisiert, er wird empfindlicher, brüchiger und verliert an Substanz. Zahnärzte können ein Lied davon singen, sie sehen das häufig bei ihren Patienten. Die haben allerdings nicht immer zu viel Cola getrunken. Auch die Säure in Orangensaft und Rotwein kann dem Zahnschmelz gefährlich werden.
Moderater Wachmacher

Und wie ist, nach Zucker und Phosphorsäure, der Koffeingehalt von Cola zu bewerten? "150 Milliliter Kaffee, das ist eine Tasse, enthalten 60 bis 120 Milligramm Koffein", sagt Olias, "die gleiche Menge Cola dagegen nur etwa 10 bis 14 Milligramm." Cola ist also der moderatere Wachmacher. Drei bis vier Tassen Kaffee kann ein gesunder Mensch über den Tag verteilt guten Gewissens trinken. "In Maßen ist Koffein für den Erwachsenen nicht schädlich", so der Hinweis der Ernährungsexpertin. Es wirkt anregend auf das zentrale Nervensystem, steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.
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Wer allerdings Bluthochdruck hat, sollte Kaffee – und herkömmliche Cola – besser meiden. Denn Koffein wirkt sich auch auf das Herz aus: Es erweitert die Kranzgefäße und erhöht den Puls. In großen Mengen konsumiert kann es, wie Olias sagt, "zu Unruhe, Zittern, Magenbeschwerden, Schweißausbrüchen und Herzrasen führen" – auch bei Gesunden.

Doch Cola gibt es ohne Koffein, dann ist sie auch gleich zuckerfrei. Natriumcyclamat, Acesulfam K und Aspartam sind es, die Cola light und zero ihre Süße verleihen. Ist diese kalorienfreie Variante grundsätzlich gesünder? "Auch da gilt die Devise: Die Dosis macht das Gift", sagt Olias und fügt hinzu: "Ein maßvoller Konsum von Süßstoffen gilt derzeit als sicher." Wie viel Süßstoff man mit zuckerfreier Cola zu sich nimmt, bleibt dem Verbraucher aber verborgen – und damit ebenso, ab welchem Glas die Unbedenklichkeitsgrenze überschritten ist. Eines ist aber klar: Um die Phosphorsäure kommt man auch mit koffeinfreier Cola light nicht herum. Eine Cola-Variante, die so gesund ist wie ein Glas Wasser, gibt es einfach nicht.

Quelle: n-tv.de
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Zika-Virus als globale Gefahr - WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

Postby Weltbookadmin47 » 3. Feb 2016 08:14

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http://www.n-tv.de/wissen/WHO-ruft-Gesu ... 07196.html
Zika-Virus als globale Gefahr - WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

Die Weltgesundheitsorganisation erklärt wegen des Zika-Virus den globalen Gesundheitsnotstand: Zuletzt sah sie sich vor zwei Jahren während der Ebola-Epidemie dazu gezwungen. Doch wie gefährlich das Virus tatsächlich ist, weiß bisher niemand.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Zika-Virus den globalen Gesundheitsnotstand erklärt. Zu diesem Schritt habe eine Expertenrunde geraten, teilte die WHO am Abend in Genf mit. Es gebe eine räumliche und zeitliche Verbindung zwischen dem Virus und dem Auftreten von Schädelfehlbildungen (Mikrozephalie), sagte die WHO-Direktorin Margaret Chan. Es fehle aber noch der wissenschaftliche Beweis. "Wir brauchen eine koordinierte internationale Antwort", hieß es. Das gelte nicht zuletzt für weitere Aufklärung.
WHO-Direktorin Margaret Chan.
WHO-Direktorin Margaret Chan.
(Foto: dpa)

Das Zika-Virus wird von der Moskitoart Aedes aegypti übertragen und hat sich vor allem in Süd- und Mittelamerika explosionsartig verbreitet. In Brasilien gibt es bisher - neben Hunderttausenden möglichen Zika-Erkrankungen - 4180 Verdachtsfälle für Schädelfehlbildungen. Erst in sechs Fällen von Mikrozephalie konnte aber definitiv nachgewiesen werden, dass sich die Frauen zuvor mit Zika infiziert hatten.
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Wie die Zeitung "Estado de São Paulo" berichtete, ist ein Grund für die Ausbreitung des Virus das viel größere Verbreitungsgebiet der Moskitoart Aedes aegypti, die auch das Dengue-Fieber überträgt. Innerhalb von nur zehn Jahren sei die Fläche, auf der die Moskitoart vorkommt, von 1,5 auf 6,9 Millionen Quadratkilometer gewachsen, was 81 Prozent der Landesfläche entspreche.

Im August 2014 hatte die WHO zum letzten Mal wegen Ebola in Westafrika einen globalen Notstand erklärt. Davor hatte die Schweinegrippe (2009) sowie die Verbreitung der Kinderlähmung (2014) zu diesem drastischen Schritt geführt. Während der Notfallregelung können Staaten außerhalb der Seuchengebiete aufgefordert werden, Maßnahmen einzuleiten, die eine Ausbreitung des Erregers oder seines Überträgers verhindern sollen.
Bilderserie
... die Kinder sind geistig beeinträchtigt. Ein entwickelter Plan ruht auf drei Säulen: Bekämpfung von Mücken, Gesundheitsfürsorge für Patienten sowie Schulungen und medizinische Forschung. Inzwischen ist der Erreger nicht nur in Brasilien aufgetreten. In bereits mehr als 20 Ländern Lateinamerikas ist er schon aufgetaucht. Bilderserie Zika-Virus verbreitet sich explosionsartig

Quelle: n-tv.de , jug/dpa
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Auch ohne Wunderwaffe - Das Krebsrisiko ist beeinflussbar

Postby Weltbookadmin47 » 5. Feb 2016 07:51

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http://www.n-tv.de/wissen/Das-Krebsrisi ... 21461.html
Auch ohne Wunderwaffe - Das Krebsrisiko ist beeinflussbar

David Bowie, Lemmy Kilmister, Alan Rickman: Sie alle sind kürzlich an Krebs gestorben. Vor dieser Krankheit fürchten sich die Deutschen wie vor keiner anderen. Wen trifft es statistisch wann? Und wie lässt sich das Risiko senken? Hier die Fakten.

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Wen trifft es wann? Das Robert-Koch-Institut (RKI) erklärt das statistische Ergebnis zur Zahl des Monats: In Deutschland erkranken 43 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer im Laufe ihres Lebens an Krebs. Es trifft also jeden zweiten Mann und fast jede zweite Frau. Rund 500.000 Menschen erhalten hierzulande jedes Jahr die gefürchtete Diagnose. Die Frauen sind dann im Mittel 69 Jahre alt, die Männer 70; Krebs tritt vor allem im höheren Lebensalter auf. Nach Herz-Kreislauferkrankungen sind bösartige Tumore noch immer die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.
Anteil der häufigsten Tumore an allen Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland 2012 - Angaben in Prozent
Anteil der häufigsten Tumore an allen Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland 2012 - Angaben in Prozent
(Foto: Zentrum für Krebsregisterdaten/Robert-Koch-Institut)

Welche Krebsarten sind am häufigsten? Bei Frauen ist Brustkrebs mit rund 70.000 Neuerkrankungen im Jahr die mit Abstand häufigste Krebserkrankung. Und sie hat eine Besonderheit: Brustkrebs tritt früher auf als die meisten anderen Krebsarten. Fast 30 Prozent der betroffenen Frauen sind noch keine 55 Jahre alt, wenn sie von der Diagnose erfahren. Bei Männern ist es meist die Prostata, die Krebszellen entwickelt. 2012 wurden rund 63.700 neue Fälle erfasst. Für Männer und Frauen gilt: Auch Darm und Lunge sind vergleichsweise krebsanfällig.

Schützt Mammografie vor Brustkrebs? Das Screening kann eine Krebserkrankung nicht verhindern, es kann aber dazu beitragen, dass ein Tumor früh erkannt wird. Nachdem das Screening 2005 in Deutschland eingeführt worden war, stiegen die Erkrankungsraten zunächst sprunghaft an. Seit 2009 sind sie wieder leicht rückläufig. Das deute – so das RKI – darauf hin, dass in der ersten Phase des Programms viele Tumore deutlich früher entdeckt wurden als ohne Screening. Allerdings werden bei der Mammografie auch einige Tumore diagnostiziert, die sonst lebenslang unerkannt geblieben wären und auch keine Beschwerden verursacht hätten.
Trotz der gestiegenen Erkrankungsraten sterben heute weniger Frauen an Brustkrebs als noch vor zehn Jahren. Die Überlebenschancen haben sich durch Fortschritte in der Therapie deutlich verbessert.

Warum ist der PSA-Test zur Prostata-Krebsvorsorge umstritten? Bei dem Test wird nach einer Blutabnahme das prostataspezifische Antigen PSA bestimmt. Liegt es über dem Normwert, kann das ein Hinweis auf Prostatakrebs sein. Es können aber auch gutartige Veränderungen oder eine Entzündung dahinterstecken. Fällt der PSA-Test verdächtig aus, muss daher eine Prostata-Gewebeprobe entnommen werden. Sollte sich der Krebsverdacht dadurch bestätigen, wird der Tumor bestrahlt oder operativ entfernt. Inkontinenz oder Impotenz können die Folge sein. Viele Prostata-Tumore aber wachsen so langsam, dass sie zu Lebzeiten des Patienten nicht zu Beschwerden führen und das Leben der Betroffenen nicht verkürzen würden. Die Behandlungen sind also möglicherweise eine unnötige körperliche und psychische Belastung. Die Deutsche Krebsgesellschaft rät, im Alter von 40 Jahren einmalig den PSA-Wert bestimmen zu lassen. Fällt der Wert hoch aus oder gibt es in der Familie Fälle von Prostatakrebs, sollte die Untersuchung häufiger erfolgen. Ziel ist es, aggressive Tumore rechtzeitig zu entdecken.
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Ausreichend Wohnraum, ... ... ständig gefüllte Teller und ... ... insgesamt mehr Freizeit haben das Leben der Menschen in den Industrienationen in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Vor allem die technischen Neuerungen ... Die andere Seite des Wohlstands Moderne Zivilisationskrankheiten

Was ist von anderen Vorsorgeuntersuchungen zu halten? Eine Darmspiegelung kann Krebs vorbeugen. Bei der Untersuchung lassen sich schon Krebsvorstufen erkennen und direkt entfernen. Darmkrebs kann dann also gar nicht erst entstehen. Ähnliche Effekte gibt es beim Haut-Screening und beim Pap-Abstrich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Selbst wenn Krebs bereits entstanden ist, kann er durch diese Untersuchungen oft frühzeitig entdeckt werden.

Lässt sich das Krebsrisiko auch anders senken? Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, doch nach Ansicht vieler Forscher kann der Lebensstil das Krebsrisiko erheblich beeinflussen. Bis zu 50 Prozent der bösartigen Tumore wären demnach vermeidbar, wenn Menschen nicht rauchen würden, auf Alkohol verzichteten, auf ihre Ernährung achteten, Sport trieben und schlank blieben.

Welche Rolle spielen Zigaretten? Mehr als 70.000 Krebsfälle jährlich sind auf das Rauchen zurückzuführen, heißt es aus dem Robert-Koch-Institut. Tabakkonsum kann Tumore in der Lunge hervorrufen, aber auch im Rachen, am Kehlkopf, im Darm sowie in der Blase. Tabakrauch stellt den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktor für Krebserkrankungen dar. Die Deutsche Krebsgesellschaft weist darauf hin, dass Rauchen nicht nur einen selbst, sondern auch andere betrifft. Jedes Jahr sterben demnach in Deutschland 3000 Menschen durch Passivrauchen an Krebs.
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Wie groß ist der Einfluss von Alkohol? Alkohol verursacht dem RKI zufolge jährlich etwa 13.000 Krebsfälle in Deutschland und damit drei Prozent der Neuerkrankungen. Ein moderater Konsum von zwei Gläsern am Tag kann das Risiko für Darm- und Brustkrebs bereits leicht erhöhen. Gefährlich ist vor allem die Kombination von Alkohol und Rauchen: Mundhöhlen- und Rachenkrebs können die Folge sein. Auch im Verdauungstrakt entsteht eher Krebs, wenn es Raucher sind, die Alkohol konsumieren.

Was sollte man essen? Schützend wirken Ballaststoffe. Rotes Fleisch hingegen stuft die Weltgesundheitsorganisation als wahrscheinlich krebserregend ein. Aus dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke heißt es, man könne jedes Fleisch bedenkenlos essen, es komme aber auf die Menge an.

Was bewirkt Sport? Körperliche Aktivität senkt das Risiko für Darm- und Brustkrebs und möglicherweise auch für viele andere Krebsarten. Laut RKI dürfte jeder fünfte Krebsfall auf Bewegungsmangel, Übergewicht und/oder eine ungesunde Ernährung zurückzuführen sein. Fitness bringt nicht die Garantie mit sich, von Krebs verschont zu bleiben. Doch sie kann in einem gewissen Maß schützend wirken – wie ein gesunder Lebensstil überhaupt.

Quelle: n-tv.de , asc
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Europäische Schwangere infiziert - WHO warnt vor Blutspenden

Postby Weltbookadmin47 » 5. Feb 2016 19:43

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Europäische Schwangere infiziert - WHO warnt vor Blutspenden

In Spanien wurde erstmals das Zika-Virus bei einer Schwangeren diagnostiziert. Die Frau war zuvor auf Reisen in Kolumbien. Und die Weltgesundheitsorganisation mahnt vor einem weiteren Infektionsweg.

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Erstmals ist bei einer schwangeren Frau in Europa das Zika-Virus festgestellt worden, das bei ungeborenen Kindern gefährliche Fehlbildungen verursachen kann. Die Zika-Infektion wurde bei einer Frau in Katalonien diagnostiziert, wie das spanische Gesundheitsministerium mitteilte. Die Frau war zuvor in Kolumbien auf Reisen gewesen.
Video
Infektion in Texas: Venezuela-Urlauber überträgt Zika-Virus durch Sex 03.02.16 – 01:17 min Mediathek Infektion in Texas Venezuela-Urlauber überträgt Zika-Virus durch Sex

Das spanische Gesundheitsministerium sprach von insgesamt sieben "importierten" Zika-Fällen. Die schwangere Frau werde medizinisch betreut, nachdem sie Krankheitssymptome gezeigt habe. Sie befinde sich im zweiten Drittel der Schwangerschaft, ihr Fall sei "nicht schwerwiegend", hieß es.

Spanien hat aufgrund der kolonialen Vergangenheit enge Beziehungen zu zahlreichen Ländern Südamerikas. Wegen der Zika-Epidemie rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 1. Februar einen "weltweiten Gesundheitsnotstand" aus. Betroffen sind bislang vor allem Länder Südamerikas, insbesondere Brasilien.
Dutzende Zika-Fälle in Europa

In Europa wurden bereits einige Dutzend Zika-Fälle erfasst, vor dem Fall in Spanien jedoch noch nicht bei Schwangeren. Das spanische Gesundheitsministerium unterstrich, durch die aufgetretenen Fälle bestehe nicht das Risiko einer Weiterverbreitung in Spanien.

Die WHO gab die Empfehlung aus, Reisende aus Zika-Gefahrengebieten sollten vorerst kein Blut spenden. Derartige Vorsichtsmaßnahmen seien angesichts der Gefahr durch das Zika-Virus angemessen, erklärte die WHO unter Verweis auf die mit der aktuellen Zika-Epidemie offenbar verknüpften Gefahren von Mikrozephalie bei Ungeborenen und des Guillain-Barré-Syndroms, einer Nervenkrankheit. Über das Blut kann Zika übertragen werden.

In Großbritannien und Kanada wurden bereits Maßnahmen in Kraft gesetzt, um Blutspenden von solchen Reisenden auszuschließen, die aus Zika-Risikogebieten eingetroffen sind. In Kanada gilt eine Frist von 21 Tagen nach der Einreise, in Großbritannien sind es 28 Tage.
1,5 Millionen Infektionen in Brasilien

Das von der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) übertragene Virus grassiert derzeit in Süd- und Mittelamerika. Brasilien ist besonders von der Epidemie betroffen: Die Zahl der Zika-Infektionen wird dort auf 1,5 Millionen geschätzt, nach Angaben der Behörden sind seit Oktober über 4000 Babys mit Verdacht auf Mikrozephalie auf die Welt gekommen, 404 Fälle sind bislang bestätigt. Der Kopf der Kinder ist deutlich zu klein und die Gefahr groß, dass sie geistig behindert bleiben oder unter neurologischen Schäden leiden werden.
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Mehr als ein Dutzend lateinamerikanische Staaten einigten sich auf einen gemeinsamen Aktionsplan zur Bekämpfung des Zika-Virus. Die Gesundheitsminister aus 14 Ländern, darunter Brasilien und Kolumbien, beschlossen neben einer besser abgestimmten Gesundheitspolitik unter anderem Aufklärungskampagnen für die Bevölkerung. Zu Angaben aus den USA, wonach das Virus auch durch Sexualkontakte übertragen werden könne, äußerten sich die Teilnehmer des Treffens zurückhaltend.

Nach Bekanntwerden von sechs neuen Zika-Fällen erklärte der US-Bundesstaat Florida unterdessen den Gesundheitsnotstand - und machte damit den Weg frei für das großangelegte Versprühen von Insektengift. Da auch eine sexuelle Übertragung des Virus über die Samenflüssigkeit nicht mehr ausgeschlossen wird, raten mehr und mehr Gesundheitsbehörden Reisenden zur Nutzung von Kondomen.
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Ein entwickelter Plan ruht auf drei Säulen: Bekämpfung von Mücken, Gesundheitsfürsorge für Patienten sowie Schulungen und medizinische Forschung. Inzwischen ist der Erreger nicht nur in Brasilien aufgetreten. In bereits mehr als 20 Ländern Lateinamerikas ist er schon aufgetaucht. "Seit 30 Jahren gibt es diese Moskitos im Land und wir haben es nicht geschafft, sie zu eliminieren", erklärt der brasilianische Gesundheitsminister Castro den Einsatz. Vier Millionen Infektionen möglich Zika-Virus verbreitet sich explosionsartig

Quelle: n-tv.de , kpi/AFP
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Tag gegen Genitalverstümmelung - Wenn Frauen nur Schmerzen kennen

Postby Weltbookadmin47 » 6. Feb 2016 19:07

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http://www.n-tv.de/politik/Wenn-Frauen- ... 40411.html
Samstag, 06. Februar 2016
Tag gegen Genitalverstümmelung - Wenn Frauen nur Schmerzen kennen

Von Nora Schareika

In rund 30 Staaten der Erde erleiden Mädchen und Frauen Höllenqualen, die keine rationale Grundlage haben. Unicef hat neu gezählt und kommt nun auf 200 Millionen Opfer, denen Klitoris oder Schamlippen abgeschnitten worden sind. Jedes vierte stirbt daran.

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Die Qualen kann sich wohl niemand vorstellen, der sie nicht selbst durchgemacht hat. Nach neuen Zahlen der UN-Kinderrechtsorganisation Unicef sind weltweit rund 70 Millionen Mädchen und Frauen mehr von Genitalverstümmelung betroffen als bisher angenommen. Dabei ist auch die neue Zahl – rund 200 Millionen Betroffene weltweit – nur eine Schätzung. In Wahrheit können es noch weit mehr sein. An diesem Samstag erinnern die Vereinten Nationen mit dem internationalen Tag gegen die Genitalverstümmlung an das Schicksal dieser Millionen Frauen und Mädchen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte, die Verstümmelung von Frauen müsse endlich aufhören. "Nie zuvor war es so dringlich, diese Praxis zu beenden", sagte Ban.
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Being a Girl: Augen auf die Mädchen dieser Welt Being a Girl: Augen auf die Mädchen dieser Welt Being a Girl: Augen auf die Mädchen dieser Welt Being a Girl: Augen auf die Mädchen dieser Welt Being a Girl Augen auf die Mädchen dieser Welt

Die Hälfte der an Klitoris und Schamlippen beschnittenen Frauen stammt aus drei Staaten: Ägypten, Äthiopien und Indonesien. Insbesondere Indonesien war bei bisherigen Schätzungen nicht berücksichtigt worden und sorgt nun für den sprunghaften Anstieg der Zahlen. In dem Unicef-Bericht heißt es, allein in dem 250-Millionen-Einwohner-Land sei die Hälfte aller Mädchen unter elf Jahren bereits verstümmelt. In geringeren absoluten Zahlen, dafür vor Ort fast ausnahmslos, werden Mädchen und Frauen in Somalia, Guinea, Dschibuti und Ägypten beschnitten – dort sind es mehr als 90 Prozent. Im Sudan sind es im Durschnitt 88 Prozent, im Norden des Landes jedoch mehr als 99 Prozent.

Die UN unterscheiden vier Varianten, die je nach Region angewendet werden. Bei der ersten wird die Klitoris entfernt, bei der zweiten zusätzlich die inneren Schamlippen und zum Teil die äußeren. Bei der dritten Form handelt es sich um die sogenannte "pharaonische" Beschneidung. Hier wird den Mädchen nach Entfernung der äußeren Geschlechtsteile die Scheide zugenäht, wobei nur eine winzige Öffnung für Urin und die Regelblutung bleibt. An ägyptischen Mumien aus dem 1. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung wurde diese extremste Form der Infibulation (Zunähen der Scheide) nachgewiesen, daher der Name.
Jeder Eingriff eine Gefahr
Hier wird weibliche Genitalverstümmelung praktiziert

Ägypten (> 90 Prozent)
Äthiopien (74 Prozent)
Benin (13 Prozent)
Burkina Faso (76 Prozent)
Dschibuti (93 Prozent)
Elfenbeinküste (38 Prozent)
Eritrea (89 Prozent)
Gambia (76 Prozent)
Guinea (96 Prozent)
Guinea-Bissau (50 Prozent)
Indonesien (keine genauen Zahlen; möglich bis zu 99 Prozent der Muslime, welche 88 Prozent der Bevölkerung stellen)
Irak (72 Prozent Region Kurdistan, 38 Prozent Region Kirkuk, 26 Prozent Region Bagdad)
Jemen (23 Prozent)
Kenia (27 Prozent)
Liberia (66 Prozent)
Mali (89 Prozent)
Mauretanien (69 Prozent)
Nigeria (27 Prozent)
Oman (Zahlen nicht verfügbar)
Senegal (26 Prozent)
Sierra Leone (88 Prozent)
Somalia (98 Prozent, Angabe wegen Bürgerkriegs ungesichert)
Sudan (88 Prozent)
Tansania (15 Prozent)
Tschad (44 Prozent)
Zentralafrikanische Republik (24 Prozent)

Alle Zahlen stammen von Terre des Femmes

Genitalverstümmelung bei Frauen steht seit Jahren auf der Agenda von Frauen- und Menschenrechtsorganisationen. Unicef verurteilt die Praxis, die in rund 30 Ländern üblich ist, als Verletzung von Artikel 25 der Menschenrechtscharta (u.a. das Recht auf einen Lebenstandard, der Gesundheit und Wohl gewährleistet), als Form von Gewalt gegen Frauen sowie als Form von Folter. Zudem verletze die Beschneidung die Rechte von Kindern, denn in den meisten Fällen werden Mädchen vor der Pubertät bereits an den Geschlechtsteilen verstümmelt.

Es wird geschätzt, dass ein Viertel der beschnittenen Mädchen und Frauen unmittelbar durch die Beschneidung an Blutungen und Infektionen oder später an den Folgen sterben. Diejenigen, die überleben, haben ihr Leben lang mit Schmerzen, Entzündungen und Traumata zu kämpfen. Die zugenähten Frauen werden im Lauf ihres Lebens immer wieder aufgeschnitten und zugenäht, um Geschlechtsverkehr nach der Eheschließung sowie Geburten überhaupt möglich zu machen. Jeder einzelne Eingriff ist dabei eine tödliche Gefahr, weil es an Hygiene mangelt. Betroffene schildern Qualen wie die, dass das Wasserlassen eine halbe Stunde dauern könne und die Menstruation zwei Wochen. Die Frauen sind in ihrer körperlichen Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die ständigen Schmerzen und alltäglichen Beeinträchtigungen wirken buchstäblich wie eine Fessel.
Aufklärung ist mühsam

Woher kommt der barbarisch anmutende Brauch, der paradoxerweise mitunter von selbst betroffenen Müttern und Großmüttern an jungen Mädchen praktiziert wird? Der Ursprung wird im pharaonischen Ägypten vermutet, heute gibt es die weibliche Beschneidung vor allem in Afrika. Doch auch einige asiatische Staaten stehen auf der Liste und durch Migration sind Opfer von Genitalverstümmelung inzwischen weltweit anzutreffen. Droht ein solcher Eingriff, ist dies ein Grund für Asyl. Die Praxis wird in muslimischen, aber auch christlichen und andersgläubigen Gemeinschaften durchgeführt, obwohl keine einzige religiöse Schrift dies empfiehlt.

In Ägypten ist die Verstümmelung seit 2008 verboten. Das und aufwendige Aufklärungskampagnen haben zu einem leichten Rückgang geführt. Laut Zahlen der Frauenrechtsorganisation "Terre des Femmes" sind aber immer noch 91 Prozent der Ägypterinnen beschnitten. Der erste Prozess gegen einen Arzt, der ein 13-jähriges Mädchen beschnitten hatte, das danach starb, fand 2014 statt. Er und der Vater des Mädchens wurden freigesprochen. Immer noch halten 34 Prozent der jüngeren Frauen in Ägypten die Beschneidung für richtig. Solche Rückschläge machen den Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung so schwierig.

Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren Fortschritte verzeichnet. Nach Angaben von Unicef ging die Rate unter Frauen und Mädchen in den betroffenen Staaten von 51 Prozent im Jahr 1985 auf 37 Prozent heute zurück. Die Haltung in der Bevölkerung ändere sich, erklärte die Hauptautorin des Unicef-Berichts, Claudia Cappa. Besonders in Liberia, Burkina Faso, Kenia und Ägypten befürworte eine Mehrheit laut Umfragen ein Ende der Praxis. "Wir müssen die nationalen Bemühungen zur Aufgabe der Praxis unterstützen", sagte Cappa. Demnach wurde diese in Kenia, Uganda, Guinea-Bissau, Nigeria und Gambia verboten und seit 2008 weltweit in 15.000 Gemeinden aufgegeben.
Kampf gegen tiefsitzende Mythen und Traditionen
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Vor allem in Afrika und im Mittleren Osten ist die Genitalverstümmelung weit verbreitet. Das Bild zeigt Mädchen in Somaliland, die in einer von Unicef geförderten Schule über die gefährliche Praxis aufgeklärt werden. 22.07.14 Millionen als Kinder verheiratet Gipfel protestiert gegen Zwangsehen
Das vor fünf Tagen beschnittene Mädchen Fay Mohammad liegt in Somalia mit zusammengebundenen Beinen auf einer Decke. Die Zahl der Beschneidungen geht in Somalia kaum zurück. 22.07.13 Trotz sozialem Druck in Gemeinschaften Zahl der Beschneidungen sinkt

Der Kampf gegen die weibliche Beschneidung ist ein Kampf gegen tief verinnerlichte Mythen. Verknüpft ist die Beschneidung mit Vorstellungen von weiblicher Reinheit, ohne die ein Leben innerhalb der Gemeinschaft unmöglich gemacht wird. Unbeschnitten zu sein, bedeutet für viele Frauen und Mädchen, keine Zukunft zu haben, weil sie so keinen Ehemann finden. Ungebrochen sind medizinische Mythen, wonach etwa eine Berührung der Klitoris Männern und Neugeborenen den Tod bringe, oder wonach ohne Zunähen die Organe "herausfallen" könnten. Verbreitet ist auch die Meinung, eine zugenähte Scheide bereite den Ehemännern mehr sexuelles Vergnügen. Bei den Frauen dagegen wird jegliches Empfindungsvermögen mit Verstümmelung der Nervenenden ihres Geschlechts zerstört, was man als gut erachtet, weil die Schmerzen ihre Tugend und Enthaltsamkeit sicherstellten.

Wo die weibliche Genitalverstümmelung verbreitet ist, haben Frauen keinen besonders hohen Status in der Gesellschaft, sodass die hohe Todesrate offenbar nicht Grund genug ist, den Ritus zu begraben. Aufklärungskampagnen bringen nur extrem langsame Erfolge, weil die weibliche Beschneidung als so wichtige Tradition angesehen wird, dass gerade in unterentwickelten Gebieten nur wenige damit brechen wollen. Aufklärung bei diesem Thema ist immer ein schmaler Grat, weil die Beschneidung selbst von denen, die selbst darunter leiden, häufig gar nicht als etwas zu Ächtendes angesehen wird.

Quelle: n-tv.de
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Verbindung zu VolkskrankheitenNeandertaler-Gene können krank machen

Postby Weltbookadmin47 » 13. Feb 2016 11:54

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Verbindung zu Volkskrankheiten - Neandertaler-Gene können krank machen

Im modernen Menschen steckt heute noch ein bis zwei Prozent Neandertaler: Neueste Studien belegen, dass die Ur-Gene für Volkskrankheiten wie Depressionen, Herzinfarkte und Allergien anfällig machen können. Doch sie bergen auch Vorteile.

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nschen auch heute noch für Krankheiten - zum Beispiel Depressionen - anfällig machen. "Die DNA des Neandertalers beeinflusst die klinischen Merkmale der heutigen Menschen", erklärte Forschungsleiter John Capra eine Untersuchung, die im Wissenschaftsmagazin "Science" veröffentlicht wurde. Demnach könne es bei psychiatrischen, neurologischen und dermatologischen Krankheiten Zusammenhänge mit dem Genom des Ur-Menschen geben.
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Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen Eine Stammesgeschichte

Der Neandertaler lebte im Pleistozän vor allem in Europa und Asien, er starb vor 30.000 Jahren nach einiger Zeit der Ko-Existenz mit dem aus Afrika eingewanderten modernen Menschen aus. In dieser Zeit kam es der gängigen Theorie zufolge zu sexuellen Kontakten und dadurch zu gemeinsamen Nachkommen. Bis zu vier Prozent der menschlichen Gene sind nach aktuellem Stand der Wissenschaft heute darauf zurückzuführen.

Capra verglich erstmals direkt die DNA des Neandertalers mit dem Genom von 28.000 Menschen und deren Krankheitsakten. Dabei fand der Wissenschaftler von der Universität Vanderbilt im US-Bundesstaat Tennessee heraus, dass das genetische Erbe des Neandertalers einen nicht zu leugnenden Effekt auf die Biologie des Menschen habe. Unter anderem gebe es ein erhöhtes Risiko für Krankheiten wie Depression, Herzinfarkt und Allergien.
Positiver Einfluss aufs Immunsystem
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Aber: Die genetischen Überbleibsel haben nicht nur Nachteile für den modernen Menschen. Wie Forscher vom Max-Planck-Institut (MPI) für evolutionäre Anthropologie in Leipzig in einer anderen Studie herausfanden, die bereits im Januar vom "American Journal of Human Genetics" veröffentlicht wurde, stärken die Neandertaler-Gene gleichzeitig das Immunsystem und damit den Schutz vor Infektionen.

Der Grund: Als die modernen Menschen Europa und den westlichen Teil Asiens besiedelten, hätten die Neandertaler dort bereits seit 200.000 Jahren gelebt und sich an das Klima sowie die Nahrungsressourcen und Krankheitserreger ihrer Region gut angepasst. "Diese drei vorteilhaften Anpassungen kamen dann auch dem modernen Menschen zugute, als er sich mit diesen alten Menschenarten vermischte", erklärte Janet Kelso vom Leipziger MPI.

Quelle: n-tv.de , jug/AFP
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