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Gebühren rund um das neue Heim - Gucken darf nichts kosten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Aug 2016 10:26

Gucken darf nichts kosten.jpg
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Gucken-darf ... 72731.html
Dienstag, 23. August 2016
Gebühren rund um das neue Heim - Gucken darf nichts kosten

Manche Mietwohnungen sind begehrt. Mitunter bilden sich bei Besichtigungsterminen sogar lange Schlangen vor der Tür. Doch darf ein Anbieter deshalb auch Eintritt von Interessenten verlangen? Und wie sieht es mit anderen Gebühren aus?

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Auch wenn der Andrang noch so groß ist - gucken darf nichts kosten.
Auch wenn der Andrang noch so groß ist - gucken darf nichts kosten.

Der Umzug in ein neues Domizil ist oft teuer. Renovieren, neue Möbel – das kostet. Dabei kann schon die Wohnungssuche ins Geld gehen, weil Makler und Vermieter Geld kassieren wollen. Doch ist das zulässig? Wichtige Fragen und Antworten rund um Gebühren beim Mieten und Kaufen:

Wer bezahlt eigentlich den Makler bei Mietwohnungen?

Für die Vermittlung von Mietwohnungen gilt seit 1. Juni 2015 das Bestellerprinzip: "Wer bestellt, bezahlt". Der Grundsatz ist im Wohnungsvermittlungsgesetz verankert. Und weil überwiegend Vermieter auf die Dienste von Maklern zurückgreifen, zahlen sie auch die Courtage. Diese dürfen sie nicht abwälzen. Tun Vermieter es dennoch, droht ein Bußgeld von 25.000 Euro. Das Bundesverfassungsgericht hat jüngst das Bestellerprinzip bestätigt (Az.: 1 BvR 1015/15).

Ein Mietinteressent zahlt nur dann Provision, wenn er für die Suche nach der neuen Bleibe selbst einen Makler einschaltet und dieser erst mit dem Auftrag in der Tasche loszieht. In dem Fall sprechen Fachleute von einem qualifizierten Suchauftrag.

Sind Besichtigungspauschalen für Mietwohnungen erlaubt?

Nein. "Es gibt keinen Anspruch auf eine Gebühr für Besichtigungen", betont Kai-Peter Breiholdt, Sprecher des Arbeitskreises Mietrecht des Berliner Anwaltsvereins. Juristen leiten das aus dem Bestellerprinzip ab. Das Landgericht Stuttgart schob der Praxis eines Maklers einen Riegel vor, der von jedem Interessenten nur fürs Gucken 35 Euro kassiert hatte (Az.: 38 O 10/16 KfH).

Gibt es andere Gebühren?

Ja, zum Beispiel eine Vertragsausfertigungsgebühr. Hier verlangen Vermieter oder Hausverwaltung Geld – gängig sind 100 bis 200 Euro, – um den Papierkram zu erledigen. Das Geld leiten sie aber an den Makler weiter. Breiholdt hält das für unzulässig. Der Rechtsanwalt schließt aber nicht aus, dass Suchende angesichts des Wohnungsmangels lieber stillschweigend zahlen.

Eine andere Variante kann die Abstandszahlung sein. Wenn Vermieter zum Beispiel für drei abgewetzte Sessel zwei Monatsmieten Abstand haben wollen, kann dahinter eine verkappte Maklergebühr stecken. Dies nachzuweisen sei jedoch schwierig, meint Breihold. Außerdem ist es für Mieter problematisch, das Geld aus solch einem verdeckten Geschäft wiederzubekommen. "Man kann ja nicht sagen, man sei getäuscht worden. Man hat es ja sehenden Auges akzeptiert."

Darf der Interessent nach der bisherigen Miete fragen?

Darf er, sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund (DMB). Von sich aus ist der Vermieter nicht zur Auskunft verpflichtet. Nach der Erfahrung von Ropertz scheuen die meisten Wohnungssuchenden die Frage nach der Vormieter-Miete jedoch wegen des Risikos, aus den Bewerbern aussortiert zu werden. Gleiches gilt für die Frage, warum die verlangte Miete über der Vergleichsmiete liegt. Dafür kann der Vermieter ja Gründe haben: zum Beispiel gute energetische Sanierung.

Wie kommen Mieter trotzdem an die Mietinformationen?

Indem sie kritische Fragen erst nach Einzug stellen. Dann haben sie auch ein Recht auf Antworten. "Das Gesetz zur Mietpreisbremse ist so angelegt", begründet Ropertz den Umweg.

Bekommen Mieter zuviel gezahlte Miete zurück?

Nein. "Aber sie dürfen ihre Miete auf das gesetzliche Maß reduzieren. Das heißt Vergleichsmiete plus zehn Prozent", erläutert Ropertz. Dazu wird die Mietüberschreitung gegenüber dem Vermieter gerügt und die Reduzierung angekündigt. Die Bremse greift allerdings erst in der Zukunft: "Zu viel gezahlte Miete wird nicht erstattet."

Und was gilt bei Kaufimmobilien?

Hier gilt das Bestellerprinzip nicht. Weil ein Kaufvertrag vermittelt wird, ist nach wie vor Maklergebühr fällig. Deren Höhe und die Frage, wer bezahlt, sind vertraglich frei vereinbar. "Hier gilt Vertragsfreiheit", sagt Hans-Joachim Beck vom Immobilienverband Deutschland (IVD). Überwiegend bleibt die Gebühr am Käufer hängen, der sie über einen prozentualen Aufschlag auf den Kaufpreis bezahlt.
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Die Provision fällt nur an, wenn der Kaufvertrag tatsächlich unter Dach und Fach kommt. Der Interessent muss also nicht zahlen, wenn er ein Objekt zwar besichtigt, sich aber gegen dessen Erwerb entscheidet. Das Aushändigen eines Exposés durch den Makler reicht nicht, um Courtage zu fordern, wie Beck erläutert.

Ist eine Reservierungsgebühr für eine Kaufimmobilie zulässig?

Ja, denn als Gegenleistung für das Entgelt stellt der Makler "seine Nachweis- und Vermittlungsbemühungen für einen bestimmten Zeitraum ein und sagt anderen Interessenten ab", sagt IVD-Mann Beck. Die Gebühr muss jedoch in einem Vertrag festgeschrieben werden, damit sie wirksam ist. Als angemessen gelten maximal 10 bis 15 Prozent der Provision. Diese steht im Kaufangebot. Greift der Interessent zu, wird die gezahlte Reservierungsgebühr mit der Maklerprovision verrechnet. Platzt der Kauf, darf der Makler das Geld behalten.

Quelle: n-tv.de , Monika Hillemacher, dpa
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Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Sep 2016 11:51

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Baufirma geht pleite - Wie Bauherren weniger Geld verlieren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Sep 2016 11:59

Baufirma geht pleite.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wie-Bauherr ... 66296.html
Montag, 05. September 2016
Baufirma geht pleite - Wie Bauherren weniger Geld verlieren

Die Baufirma geht pleite – ein Horrorszenario für Bauherren. Ihr Haus ist gerade mal halb fertig, auf der Baustelle passiert ewig nichts, und die Kosten drohen ins Uferlose zu steigen. Doch genau für solche Risiken können Bauherren Sicherheitspuffer einplanen.

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Stopp auf der Baustelle: Wenn die Baufirma Pleite geht, muss der Insolvenzverwalter erst den Weiterbau erlauben.
Stopp auf der Baustelle: Wenn die Baufirma Pleite geht, muss der Insolvenzverwalter erst den Weiterbau erlauben.
(Foto: dpa-tmn)

Die Insolvenz der Baufirma bringt angehenden Eigentümern Probleme: Die Fertigstellung der Immobilie verzögert sich um Monate, die Finanzierung kann ins Wanken geraten. Der Kreditnehmer muss die Raten für das Darlehen weiter bedienen - selbst, wenn auf dem Bau nichts mehr läuft.

"An dem Kredit haben Bauherren dann jahrzehntelang zu knabbern", sagt Holger Freitag, Vertrauensanwalt des Verbandes der Privaten Bauherren (VPB). Denn wer den Kreditvertrag kündigen will, muss meist mit einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung rechnen. Diese könne sich kaum jemand leisten. Zusätzlich schlägt die Miete für die bisherige Wohnung zu Buche. Und wenn der ursprüngliche Kredit nicht mehr reicht, brauchen Bauherrn oft eine Nachfinanzierung. Meist folgen dann harte Verhandlungen mit der Bank - insbesondere wenn der ursprüngliche Kredit schon hoch ist.

Max Herbst von der FMH-Finanzberatung rät, dass Bauherren schon im ersten Kreditvertrag einen sogenannten Nichtabnahmebetrag vereinbaren. Dieses Geld geht über die eigentliche Darlehenssumme hinaus und ist für Unvorhersehbares wie eine Pleite gedacht. Der Betrag sei oft auf zehn Prozent des Darlehens begrenzt.

Bauherren können das finanzielle Risiko aber auch auf anderem Weg abfedern - und zwar bereits wenn sie den Vertrag abschließen. Dafür sollten sie von der Baufirma oder dem Bauträger die Vorlage einer Bürgschaft für die Fertigstellung und Gewährleistung fordern, empfiehlt Hartmut Schwarz von der Verbraucherberatung Bremen.
Weiterbau muss erlaubt werden

Wie schlimm die Folgen der Pleite sind, hängt vom Vertragspartner ab - also ob ein Bauträger die Immobilie errichtet oder der künftige Eigentümer selbst eine Firma beauftragt hat, die auf seinem eigenen Grund und Boden arbeitet. Gerade in Städten lassen viele ihr Eigenheim schlüsselfertig vom Bauträger bauen. Doch er erstellt nicht nur das Haus, sondern bringt auch das Grundstück mit. Das bedeutet: Im Fall einer Pleite droht der Verlust von Geld und Grundstück.
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Die Bank, die den Bauträger finanziert, hat die Wahl, ob sie den Bauherrn mit der Ruine sitzen lässt oder ihm seine bereits geleistete Abschlagszahlungen erstattet, erklärt Freitag. Diese erhält der Bauherr aber meist nicht komplett zurück, sondern höchstens bis zum Wert der Ruine. Bauträger-Kunden können Vorauszahlungen absichern. Das geht ebenfalls mit einer Bürgschaft. Außerdem sollten sie nach und nach Leistungen bezahlen - also nur nach Baufortschritt und idealerweise erst nach mängelfreier Abnahme.

Nach einer Pleite muss der Insolvenzverwalter den Weiterbau erst erlauben - bis dahin können sechs Monate oder mehr vergehen. Wer ohne Genehmigung etwa Wände hochzieht oder das Dach deckt, macht sich eventuell schadenersatzpflichtig. Bauherren sollten für die Gespräche mit dem Insolvenzverwalter den aktuellen Baustand und die erbrachte Bauleistung dokumentieren, empfiehlt Florian Becker vom Bauherren-Schutzbund.

Hat der Bauherr selbst eine Firma beauftragt, kann er dort Bauunterlagen einfordern. Gibt es einen Bauträger, behält dieser in der Regel die Papiere. Käufer sollten deshalb laut Schwarz immer zeitnah Kopien verlangen.

Vom Ausstieg aus den bestehenden Bauverträgen raten sämtliche Experten ab. Käufer von Bauträger-Objekten verlieren die Grundbuchvormerkung und damit ihre einzige insolvenzsichere Sicherheit. Wer auf dem eigenen Grundstück baut, könnte den Schritt erwägen, jedoch nur wenn der Bauherr vertraglich ein Kündigungsrecht für den Pleitefall vereinbart hat.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Schnell weg mit den Flusen - Was Hausstaub alles verrät

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Sep 2016 12:21

Was Hausstaub alles verrät.jpg
Was Hausstaub alles verrät.jpg (38.01 KiB) 4509-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Was-Hausstaub ... 09016.html
Schnell weg mit den Flusen - Was Hausstaub alles verrät

Von Jana Zeh

Ein Blick in den Mülleimer kann viel über dessen Besitzer aussagen. Doch viel mehr Informationen kann gewöhnlicher Hausstaub liefern. In ihm stecken nicht nur Bakterien und Milben, sondern auch echte Gesundheitsrisiken.

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Er ist lästig, kann Allergien auslösen und sogar gesundheitsschädliche Stoffe in sich tragen. Die Rede ist vom Hausstaub, der entweder in Form winziger, gerade noch sichtbarer Teile in der Luft schwebt und sich schließlich auf Oberflächen ablegt oder als Wollmaus unter Schränken oder Betten "lebt". Was genau im Hausstaub drin ist, wie er sich von Wohnung zu Wohnung unterscheidet und wie viel Leben tatsächlich in ihm steckt, haben Forscher gründlich untersucht. Neuesten Erkenntnissen zufolge ist es ratsam, Staub so oft wie möglich wegzusaugen.

Normaler Hausstaub ist eine Mischung anorganischer und organischer Stoffe. Er besteht zu rund 70 Prozent aus Fasern, die von der Kleidung, Handtüchern, Bettwäsche, Kuscheldecken, Kissen und Polstermöbeln stammt. Essenskrümel und Straßenschmutz sind ebenfalls enthalten. Dazu kommen Haare und Hautschuppen der Bewohner, egal ob menschlicher oder tierischer Herkunft - und diese wiederum ziehen Milben an.
Männer- oder Frauenhaushalt?

In allen Staubproben, die beispielsweise die Wissenschaftler der University of Colorado in Boulder untersuchten, wurden verschiedenste mikrobielle Gemeinschaften gefunden. In den Proben dominierten Bakterienarten, die auf der menschlichen Haut vorkommen und Fäkalbakterien. Anhand der Analyse der Bakterienarten in Staubproben konnten die Forscher mit großer Sicherheit bestimmen, ob in einem Haushalt mehr männliche oder mehr weibliche Personen wohnen und ob ein Hund oder eine Katze gehalten wird.

Da Männer mehr sogenannte Corynebakterien auf ihrer Haut tragen, geben sie auch mehr davon an ihre Umgebung ab. So sind entsprechend auch mehr im Hausstaub davon zu finden. In Haushalten, in denen mehr Frauen als Männer leben, sind es Milchsäurebakterien, die häufiger im Staub zu finden sind. Woher diese kommen, ist allerdings nicht eindeutig geklärt. Klar ist aber, dass sich viele davon in der Vagina tummeln.
Pilze sind vom Standort beeinflusst

Noch aufschlussreicher sind allerdings die Erkenntnisse über die verschiedenen Pilze, die ebenfalls im Staub zu finden sind. Es konnten neben typischem Haushaltsschimmel, auch Pilzarten festgestellt werden, die sich auf Holz ansiedeln, normale Lebensmittel-Schimmelpilze und sogenannte Candida-Pilze, die wiederum auf der menschlichen Haut siedeln.

Welche Pilzarten im Hausstaub stecken, hängt aber nicht so sehr mit den Bewohnern des Haushalts zusammen, sondern mit der Lage der Wohnung. Die Forscher stellten fest, dass die Zusammensetzung der Pilze im Hausstaub von Wohnungen, die im Osten der USA lagen eine andere war, als die aus dem Westen des Landes. Es ist anzunehmen, dass sich die klimatischen Bedingungen der Außenwelt direkt auf das Vorhandensein von Pilzen im Hausstaub auswirken.
Gift im Hausstaub

Neben Fasern, Bakterien und Pilzen finden Forscher immer wieder auch Schadstoffe im Hausstaub. Forscher des Milken Institute der George Washington University haben in einer neuen Meta-Analyse die Ergebnisse von insgesamt 27 Studien mit Staubproben aus insgesamt 14 US-Bundesstaaten ausgewertet. Sie fanden insgesamt 45 verschiedene gesundheitsschädliche Chemikalien. Diese stammen von Möbeln, Fußbodenbelägen und Konsumprodukten, aber auch aus Haushaltsreinigern und anderen Objekten aus Plastik.

Am häufigsten waren sogenannte Phtalate – also Weichmacher, die in Kunststoffen enthalten sind, zu finden. Im Durchschnitt wurden 7,7 Mikrogramm pro Gramm Hausstaub nachgewiesen. Phtalate stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und wie Hormone zu wirken. Es ist wahrscheinlich, dass sie zudem das Asthma-Risiko bei Kindern erhöhen und die gesunde Entwicklung von Ungeborenen stören.
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Am zweithäufigsten wurden Phenole nachgewiesen. Diese Chemikalien sind vor allem in Putzmitteln enthalten. An dritter Stelle kamen sogenannte Flammschutzmittel, die in Möbeln, Bodenbelägen und Baustoffen ins Haus und damit auch in den Hausstaub kommen.
Raus mit dem Staub

Die Schadstoffe, die sich im Hausstaub befinden, werden über die Atemluft oder die Haut aufgenommen. Besonders gefährdet sind Kinder. Sie kriechen oft am Boden herum und reagieren auf Schadstoffe sensibler als Erwachsene. Aus diesem Grund sollten vor allem Eltern von Kleinkindern so oft wie möglich einen Staubsauger mit Feinfilter benutzen, auf die Auswahl ihrer Putzmittel achten und bei Neuanschaffungen aucht die Belastung mit Schadstoffen berücksichtigen oder gleich auf Möbel aus unbehandelten Massivholz oder Metall zurückgreifen.

Quelle: n-tv.de
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Wie kann man sich vor Mietnomaden schützen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2016 10:57

Wie kann man sich vor Mietnomaden schützen.jpeg
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https://kurier.at/wirtschaft/immobiz/wi ... 26.602.141

Wie kann man sich vor Mietnomaden schützen ?
CElmer_Marokko_Wueste_JAN16_IMG_2151.JPG
Foto: Claudia Elmer
Wenn Mieter von Wohnung zu Wohnung ziehen:  Juristisch kann man sich dagegen kaum absichern.
Experten beantworten Ihre Leserfragen am KURIER-Telefon. Heute: Sigrid Räth – Rechtsanwältin der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer.
Claudia Elmer Claudia Elmer
22.10.2016, 06:00

Wie kann ich mich aus juristischer Sicht vor Mietnomaden schützen?
Sigrid Räth: Eine Absicherung dagegen ist so gut wie unmöglich. Das Risiko kann aber durch eine hohe Kaution, die vor Übergabe der Wohnung zu erlegen ist, und entsprechende Erkundigungen vermindert werden. Wenn es ein Mieter besonders eilig hat, eine Wohnung zu übernehmen, etwa weil er aus seiner vorigen Bleibe sehr schnell ausziehen muss und Ähnliches, ist es empfehlenswert, die genauen Umstände zu hinterfragen. Es kann auch versucht werden, mit dem vorigen Vermieter Kontakt aufzunehmen.

Unser Verwalter will sich zur Ruhe setzen und an seine Tochter übergeben. Muss er uns darüber informieren? Sind wir verpflichtet, die neue Verwalterin zu akzeptieren? Bis wann muss das Kündigungsschreiben vorliegen, wenn er mit Jahresende in Pension gehen will?
Sigrid Räth: Wenn der Verwalter den Verwaltungsvertrag aufkündigen will, muss dies unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Jahresende erfolgen. Die Kündigung muss daher spätestens am 30. September vorliegen. Der Verwalter hat kein Recht, seinen Nachfolger auszuwählen oder die von ihm verwalteten Liegenschaften weiterzugeben. Es steht ihm aber frei, einen Mehrheitsbeschluss zu initiieren, um die Bestellung seines Nachfolgers in die Wege zu leiten. Sollte es sich um kein Einzelunternehmen handeln, sondern um eine Gesellschaft, wäre eine Weitergabe der Anteile möglich, ohne die Miteigentümer zu informieren. Bei entsprechend gravierenden Veränderungen innerhalb der Gesellschaft besteht aber die Verpflichtung, die Miteigentümer in Kenntnis zu setzen, um diesen einen Widerspruch (Mehrheitswertbescheid) zu ermöglichen.

Im IMMO-Interview informiert Wohnrechtsexpertin und Rechtsanwältin Sigrid Räth über die Rechte und Pflichten von Wohnungseigentümern. Foto: Jürg Christandl Sigrid Räth, Rechtsanwältin der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer. In unserem Wohnhaus gibt es eine freie Fläche, wo seit jeher Fahrräder und Kinderwägen abgestellt wurden. Jetzt hat uns die Hausverwaltung mitgeteilt, dass das verboten ist. Ist das zulässig?
Sigrid Räth: Weder Mieter noch Miteigentümer sind berechtigt, Flächen zu nutzen, die nicht vom Umfang ihres Benutzungsrechtes mitumfasst sind. Allgemeine Flächen des Hauses sind freizuhalten. Es ist nicht zulässig, in Gängen Blumen aufzustellen bzw. Fahrräder oder Kinderwägen abzustellen. Der Mieter müsste die Zustimmung des Vermieters einholen, Wohnungseigentümer könnten durch einstimmige Vereinbarungen Benützungsregelungen treffen. Selbstverständlich sind dabei die öffentlich rechtlichen Vorschriften, insbesondere feuerpolizeiliche, zu beachten.

Wie wirkt sich der Befristungsabschlag aus, wenn die Wohnung nicht in den Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes fällt?
Sigrid Räth: Dem Befristungsabschlag kommt nur dann Bedeutung zu, wenn die Miete nach dem Richtwert zu berechnen ist oder nur eine angemessene Miete zulässig ist. Im Teilanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes ist § 16 Abs. 7, der den Befristungsabschlag regelt, nicht anwendbar. Im Bereich der frei vereinbarten Miete ist er daher wirkungslos.

Wie kann ich erwirken, dass mein Mieter eine Haushaltsversicherung abschließt? Kann ich dies im Mietvertrag auferlegen bzw. ihm die Kosten dafür überwälzen?
Sigrid Räth: Bei der Vermietung einer Eigentumswohnung kann in den Mietvertrag aufgenommen werden, dass der Mieter verpflichtet ist, eine ausreichende Haushaltsversicherung abzuschließen. Oft wird auch vereinbart, dass der Abschluss und die Aufrechterhaltung der Versicherung nachzuweisen ist. Praktisch stellt sich aber häufig die Frage, welche Folgen ein Verstoß gegen diese Bestimmung hat. Es wäre möglich, den Verstoß als Kündigungsgrund zu vereinbaren. Jeder Mieter sollte selbst ein Interesse haben, eine ausreichende Haushaltsversicherung abzuschließen, insbesondere weil auch eine Haftpflichtversicherung für den Mieter inkludiert ist. Theoretisch ist es auch möglich, dass der Vermieter eine entsprechende Versicherung abschließt. Die Kosten können aber nur dann auf den Mieter überwälzt werden, wenn das im Mietvertrag entsprechend vereinbart ist und zu keiner Überschreitung des zulässigen Mietzinses führt.
Nächster Termin

Sandra Cejpek
Wohnrechtsexpertin der Kanzlei Anwalt Guntramsdorf
31. Oktober 2016/ 10 bis 11 Uhr

Tel. 01/52 65 760
(kurier) Erstellt am 22.10.2016, 06:00
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Ein Jahr nach Mietpreisbremse - Nur jeder Dritte checkt Mietvertrag

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Nov 2016 19:42

Nur jeder Dritte checkt Mietvertrag.jpg
Nur jeder Dritte checkt Mietvertrag.jpg (77.38 KiB) 4439-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/Nur-jeder-D ... 17871.html
Sonntag, 06. November 2016
Ein Jahr nach Mietpreisbremse - Nur jeder Dritte checkt Mietvertrag

Damit die Mietpreisbremse auch bremsen kann, müssen Mieter erst einmal wissen, ob sie zu viel zahlen. Doch viele prüfen ihre Verträge erst gar nicht. Und klagen würden die allerwenigsten gegen ihren Vermieter - aus den unterschiedlichsten Gründen.

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Nur knapp jeder dritte Mieter in Deutschland hat schon einmal mithilfe des Mietspiegels geprüft, ob er zu viel für seine Wohnung zahlt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Im Falle einer überhöhten Miete würden demnach nur 13 Prozent der Befragten gegen den Vermieter klagen. 62 Prozent sagten: "Kommt darauf an."

Gemäß der vor gut einem Jahr eingeführten Mietpreisbremse darf bei neuen Verträgen die Miete nur noch zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Bislang nutzen aber nur sehr wenige Mieter ihr Klagerecht und gehen gerichtlich gegen ihre Vermieter vor. Die Gründe dafür sind laut der Umfrage vielfältig. Unter den Mietern, die nicht oder nur vielleicht klagen würden, sagten 35 Prozent, sie hätten kein Geld für eine juristische Auseinandersetzung. 15 Prozent gaben an, sie scheuten die Auseinandersetzung mit dem Vermieter. Und 13 Prozent schreckten wegen fehlender Gerichtserfahrung vor einem Prozess zurück.
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Bei einer Neuvermietung darf die Miete höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. 29.09.16 Mietpreisbremse? Geht doch! Vermieter muss überhöhte Miete erstatten

In Hamburg, München, Frankfurt am Main und Stuttgart waren bis Anfang Oktober keine einschlägigen Klagen an Amtsgerichten eingegangen. In Berlin waren es zu dem Zeitpunkt sechs - dort war eine Entscheidung bekannt: Eine Mieterin erhält zu viel gezahlte Miete zurück. Der Deutsche Mieterbund kritisierte die Mietpreisbremse bereits als wirkungslos und forderte eine "Nachschärfung".

Viele Gemeinden - darunter auch solche, in denen die Mietpreisbremse gilt - haben gar keinen Mietspiegel. Und dort, wo es einen gibt, wird dieser oft von der Realität überholt. Michael Voigtländer, Immobilienexperte beim arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft, sagte: "Die Mietspiegel basieren oft auf veralteten Daten und liegen zum Teil deutlich unter den Marktmieten."

Quelle: n-tv.de , sba/dpa
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BGH klärt Streit aus München - Verdrängt auf dem Wohnungsmarkt ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Dez 2016 09:52

http://www.n-tv.de/ratgeber/Verdraengt- ... 22486.html
BGH klärt Streit aus München - Verdrängt auf dem Wohnungsmarkt ?

Mietervereine beobachten, dass vermehrt Wohnungen wegen Eigenbedarf gekündigt werden. Nicht immer geht es dabei mit rechten Dingen zu.

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Wer zur Miete wohnt, wohnt auf Zeit. Aber auch eine Mietwohnung wird zum Zuhause, erst recht nach Jahrzehnten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am heutigen Mittwoch in einem Fall aus München zu klären, ob zwei Mieter nach mehr als 30 Jahren ausziehen müssen - wegen Eigenbedarf in einer nicht alltäglichen Konstellation.

Eigenbedarf - was bedeutet das für Mieter?

Zuverlässige Mieter sollen nicht ständig mit der Sorge leben müssen, vielleicht am nächsten Tag die Kündigung im Briefkasten zu haben. Vermieter dürfen deshalb in den meisten Fällen nur aus bestimmten, festgeschriebenen Gründen kündigen. Der wichtigste dieser Gründe ist Eigenbedarf. Denn der Vermieter soll wiederum die Möglichkeit haben, in seinen eigenen vier Wänden zu leben oder vielleicht seine Eltern oder das erwachsene Kind einziehen zu lassen. Dieser Wunsch muss gut begründet sein. Und es gelten die Kündigungsfristen: Nach mehr als acht Jahren in der Wohnung sind das beispielsweise neun Monate.

Wo hat der Eigenbedarf seine Grenzen?

Überall da, wo es mit der Begründung hakt. So ist etwa nicht ersichtlich, was eine alte Frau mit einer Wohnung im obersten Stock ohne Aufzug anfangen sollte. Mietern darf außerdem nicht gekündigt werden, wenn in dem Haus vergleichbare Wohnungen leer stehen, der Vermieter nur vorübergehend einziehen will oder von Anfang an klar war, dass die Wohnung bald gebraucht würde. Es liegt aber auf der Hand, dass Eigenbedarf auch vorgeschoben sein kann, um Mieter loszuwerden. Um einen solchen Verdacht geht es vor dem BGH.

Worum dreht sich der Streit?

Er spielt im begehrten Münchner Altbauviertel Lehel, in einem Haus direkt an der Isar. Es gehört vier Investoren, die als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) organisiert sind. Sie haben sich beim Kauf 1991 zusammengetan, um das Gebäude zu sanieren und aus den Mietwohnungen Eigentumswohnungen zu machen. Unsaniert ist heute nur noch eine 166-Quadratmeter-Wohnung im dritten Stock. Die Mieter wohnen dort seit 1985. 2013 haben sie die Kündigung bekommen - Eigenbedarf. Laut Schreiben möchte die Tochter eines der Gesellschafter mit Mann und Kind die Wohnung. Das nehmen die Mieter den Eigentümern nicht ab. Sie blieben und ließen es auf die Räumungsklage ankommen.

Wie stehen in Karlsruhe die Chancen?

Das hängt im Wesentlichen an der Frage, ob die Gesellschafter einer GbR überhaupt Eigenbedarf anmelden können. Der BGH hat dies in zwei Fällen 2007 und 2011 eigentlich schon bejaht. Damals sahen die Richter keinen Grund, warum hier nicht möglich sein sollte, was in einer "einfachen Vermietermehrheit" geht, also wenn ein Ehepaar oder eine Familie gemeinsam vermieten. In dem neuen Fall hat sich das Münchner Landgericht zum Schutz der Mieter bewusst gegen diese Entscheidungen gestellt und die Räumungsklage abgewiesen. Die BGH-Rechtsprechung gehe "insbesondere in angespannten Wohnungsmärkten an der Rechtswirklichkeit vorbei", so das Münchner Urteil.

Verbirgt sich hinter dem Fall ein größeres Problem?
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"GbRs werden primär gegründet, um Objekte umzuwandeln von Miet- in Eigentumswohnungen", sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund. Zahlen liegen ihm nicht vor. Besonders lukrativ seien Umwandlungen aber bei Wohnungsnot - wie im Moment: Bundesweit fehlen laut Mieterbund 800.000 bis eine Million Wohnungen, vor allem in großen Städten und Ballungsräumen. In München ist die Zahl der bescheinigten Umwandlungen von 2010 bis 2014 stark angestiegen. Mieter haben bei Umwandlungen ein Vorkaufsrecht und sind, wenn jemand Anderes die Wohnung kauft, während einer mindestens dreijährigen Sperrfrist vor Kündigung sicher. Erst danach kann der neue Eigentümer aktiv werden.

Welche Rolle spielen dabei Eigenbedarfskündigungen?

"Wenn es auf dem Wohnungsmarkt eng wird, ist das Interesse an der Eigenbedarfskündigung groß", sagt Ropertz. Der Mieterverein München beobachtet diesen Trend aktuell. Dabei kann der Eigenbedarf vorgetäuscht sein, um Mieter loszuwerden und die Wohnung verkaufen oder teurer neu vermieten zu können. "Das ist das eine Phänomen, das mit Sicherheit eine große Rolle spielt", sagt Sprecherin Anja Franz. Andere Eigentümer haben ein ganz legales Interesse: Sie wollen selbst nicht mehr teuer zur Miete wohnen müssen oder sind heilfroh, wenn sie Angehörige nach vergeblicher Suche endlich unterbringen können.

Quelle: n-tv.de , Anja Semmelroch, dpa
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Wer muss zahlen ? - Wenn die Polizei die Tür eintritt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Dez 2016 11:01

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-die-Po ... 27171.html
Wer muss zahlen ? - Wenn die Polizei die Tür eintritt

Keine schöne Vorstellung. Statt höflich zu klopfen, verschafft sich die Polizei gewaltsam Zugang zu einer Wohnung. Dabei wird die Haustür beschädigt. Die Vermieterin möchte den Schaden vom Vermieter ersetzt bekommen - der BGH muss entscheiden.

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Ein Mieter hat seine Wohnung schonend und pfleglich zu behandeln und bei ihrer Benutzung alles zu unterlassen, was zu einer - von dem ihm zustehenden vertragsgemäßen Verbrauch nicht umfassten - Verschlechterung oder einem Schaden an dieser führen kann. Soweit der Grundsatz.

In einem nun verhandelten Fall vor dem Bundesgerichtshof (BGH) wurde die Wohnung eines Mieters von der Polizei aufgrund eines richterlichen Beschlusses durchsucht. Der Mann stand unter dem Verdacht, als Dealer Drogen zu verkaufen. Dabei ging unter anderem die Haustür der Wohnung zu bruch. Die Vermieterin forderte von ihrem Mieter - der von dem Verdacht des gewerblichen Drogenhandels zuvor in einem anderen Verfahren freigesprochen wurde - dass dieser den Schaden an der Haustür ersetzt.

Dies sah der BGH (AZ.: VIII ZR 49/16) jedoch anders. Die Vermieterin bleibt auf dem Schaden sitzen. Zwar habe der Mieter mit der Aufbewahrung von 26 Gramm Marihuana in der Wohnung die Grenzen vertragsgemäßen Gebrauchs überschritten und seine gegenüber dem Vermieter bestehende mietvertragliche Obhutspflicht verletzt. Denn bereits nach allgemeiner Lebenserfahrung muss derjenige, der seine Wohnung als Aufbewahrungsort für illegale Betäubungsmittel nutzt oder zur Verfügung stellt, damit rechnen, dass es im Zuge aufgrund dessen durchgeführter strafprozessualer Maßnahmen - wie Durchsuchungen - zu Schäden an der Wohnung kommen kann.
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Dennoch sah das Gericht keinen für eine Verurteilung erforderlichen Zusammenhang zwischen der feststellbaren Pflichtverletzung und den bei der Durchsuchung entstandenen Schäden. Denn der dem Durchsuchungsbeschluss zugrunde liegende Tatverdacht (unerlaubtes Handeltreiben mit Drogen in nicht geringer Menge) hatte sich weder im Strafverfahren bestätigt noch wurden im vorliegenden Zivilprozess gegenteilige Feststellungen getroffen. Somit fehlt es laut Gericht an der Grunderfordernis einer Schadenszurechnung und eine Ersatzpflicht des Mieters ist ausgeschlossen.

Inwieweit der Freistaat Bayern als Träger der Polizei für den Schaden aufzukommen hat, war nicht Gegenstand des Verfahrens.

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Quelle: n-tv.de , awi
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Was darf ein Makler kosten ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jan 2017 17:08

Was darf ein Makler kosten.jpeg
Was darf ein Makler kosten.jpeg (32.33 KiB) 4302-mal betrachtet
https://kurier.at/wirtschaft/immobiz/was-darf-ein-makler-kosten/237.287.722

Was darf ein Makler kosten ?
Real estate agent symbol and thinking of home mort…
Foto: freshidea/Fotolia
Makler arbeiten nach dem Erfolgsprinzip: Provision ist nur fällig, wenn ein Geschäft zustande kommt.
Wie die Provision berechnet wird und worauf man im Umgang mit den Dienstleistern achten sollte.
Claudia Elmer Claudia Elmer
04.01.2017, 06:00
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Sie vereinbaren Besichtigungstermine, wissen über Objekte im Detail Bescheid und kennen das rechtliche Prozedere: Bei Kauf, Verkauf oder Vermietung ist es ratsam, einen Makler hinzuzuziehen. Wie hoch die Provision sein darf und worauf im Umgang mit den Dienstleistern zu achten ist, erklärt Immobilienrechtsexpertin und Anwältin Katharina Braun:
Woran erkennt man seriöse Vermittler?

Einen ersten Eindruck liefert die Webseite des Unternehmens: Ein professioneller Internetauftritt lässt erkennen, ob das eigene Objekt zum Portfolio des Dienstleisters passt. Der Makler sollte rasch auf Anfragen reagieren und Unterlagen vollständig und verständlich übermitteln. Er sollte sich Zeit für die Beratung nehmen und Kunden über ihre Rechte informieren. „Der Makler hat den Auftraggeber auf die Provisionspflicht hinzuweisen und die Höhe der Provision anzugeben“, sagt Braun. Ein weiteres Indiz für die Professionalität ist die Mitgliedschaft in einer Immobilien-Vereinigung. Die größte des Landes ist der ÖVI, der österreichische Verband der Immobilienwirtschaft. Ein weiterer ist etwa FIABCI Austria (Internationaler Verband der Immobilienberufe). Darüber hinaus belegt die „Immobiliencard“ – der Berufsausweis für Immobilienmakler - die gewerberechtliche Berechtigung und fachliche Kompetenz gegenüber Kunden.
Was bedeutet ein Alleinvermittlungsauftrag?

Ein allgemeiner (schlichter) Maklervertrag verpflichtet den Vermittler nicht, ein Geschäft zustande zu bringen. Er kann, muss aber nicht tätig werden. Der Auftraggeber kann zusätzlich auch andere Makler engagieren. Der Alleinvermittlungsauftrag ist hingegen verbindlich: Einerseits verpflichtet sich der Makler, alles zu tun, um ein Geschäft herbeizuführen und andererseits verpflichtet sich der Auftraggeber während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrages niemand anderen zu engagieren. Braun: „Wer sich dafür entschließt, sollte die Fähigkeiten des Maklers genau prüfen. Für den vereinbarten Zeitraum darf das Objekt nur von dieser Person vermittelt werden.“ Alleinvermittlungsaufträge werden bei Mietobjekten auf drei, beim Immobilienkauf auf sechs Monate befristet. Bei schwierigen Liegenschaften kann auch eine längere Frist vereinbart werden. Wird das Objekt in dieser Zeit von einem anderen vermittelt, entstehen trotzdem Provisionsansprüche – der Auftraggeber muss dann zwei Makler zahlen. Das neue Verbraucherrechte-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (VRUG; seit 13. 6. 2014 in Kraft) wird wirksam, wenn der Vertrag (Provisionsvereinbarung) außerhalb der Geschäftsräume des Maklers (z.B. vor Ort beim Verkäufer/ Vermieter) oder über Fernkommunikationsmittel (zB. aufgrund einer Anfrage über die Webseite) zustande kommt. Der Makler ist dann verpflichtet, den Kunden über das neue Rücktrittsrecht (14 Tage ab Abgabe der Vertragserklärung) zu informieren und muss ein Muster-Widerrufsformular bereitstellten. Auf Wunsch kann der Makler allerdings auch vor dieser 14-tägigen Frist tätig werden, wobei das Rücktrittsrecht dann erlischt. Für den Kunden ändert sich nichts: Er zahlt ohnehin nur, wenn der Makler eine erfolgreiches Geschäft zustande gebracht hat.

fotomitterer-5814.jpg Foto: Doris Mitterer Immobilienrechtsexpertin und Anwältin Katharina Braun.
Wieviel muss man beim Immobilienkauf zahlen?

Bei Kauf, Verkauf oder Tausch einer Liegenschaft richtet sich das Erfolgshonorar nach dem Verkaufspreis. Die Höchstgrenzen, die mit dem Auftraggeber vereinbart werden, sind in drei Etappen festgelegt: Bei einem Kaufpreis bis 36.336,42 Euro werden 4% desselbigen fällig. Bei einem Wert bis zu 48.448,51 Euro liegt das Honorar bei 1.453,46 Euro gem. §12 Abs 4 Immobilienmaklerverordnung. Liegt der Preis darüber, darf die Prämie 3% des Kaufpreises betragen. Hinzuzurechnen ist die gesetzliche Umsatzsteuer von 20%. Dabei ist folgendes zu beachten, erläutert Braun: „Ist der Käufer von einer Fremdfinanzierung abhängig, sollte festgehalten werden, dass das Anbot nur abgegeben wird, wenn der Kredit von der Bank gewährt wird. Wird das nicht gemacht, bleibt der Provisionsanspruch aufrecht – auch wenn der Kauf nicht zustande kommt.“
Wieviel wird für eine Mietwohnung berechnet?

Die Höhe hängt von der Dauer des abzuschließenden Mietvertrags ab, wobei das Erfolgshonorar von beiden Seiten zu tragen ist. Seit 1.9.2010 gelten folgende Obergrenzen: bei befristeten Verträgen (bis auf drei Jahre) müssen der Mieter eine und der Vermieter drei Bruttomonatsmieten zahlen. Bei länger befristeten oder unbefristeten Verträgen entfallen zwei Bruttomieten auf den Mieter und drei auf den Vermieter (jeweils zzgl. 20 % USt). Diese Regelung gilt für Wohnungen wie für Einfamilienhäuser. Bei Geschäftsobjekten kann das Honorar etwas höher liegen. Wird die Immobilie durch den Verwalter vermittelt, der das Haus, in dem sich die Wohnung befindet, auch betreut, reduziert sich der Anspruch um jeweils die Hälfte. Mieter und Vermieter können sich einen Überblick über die zu erwartenden Kosten anhand eines „Maklerprovisionskostenrechner“ verschaffen, der etwa auf der Webseite der Mietervereinigung oder der Arbeiterkammer kostenlos zur Verfügung steht.
Wann ist die Provision fällig?

„Der Anspruch entsteht immer mit Abschluss des Rechtsgeschäfts, also wenn ein Makler bei der Anbahnung eines Vertragsabschlusses verdienstlich tätig gewesen ist“, betont die Anwältin. Das heißt: Sobald er Anbieter und Interessenten zusammengebracht hat und diese in konkrete Verhandlungen treten, wird die Provision fällig. Dabei ist egal, ob der Makler einem Käufer ein Objekt anbietet oder aber für den Verkäufer einen Abnehmer sucht. Finanzielle Forderungen im Voraus sind nicht erlaubt: Braun: „Es dürfen keine Anzahlungen angenommen werden. Erst wenn ein verbindliches Anbot unterzeichnet wird, hat der Makler Anspruch auf Entgelt.“ Ob das Geschäft zustande kommt, obliegt dem Auftraggeber. Wird keine Einigung erzielt (z.B. über den Kaufpreis), muss der Makler weitersuchen – er kassiert nur im Erfolgsfall. Scheitert es aber etwa nur an der Finanzierung oder macht der Verkäufer einen Rückzieher, hat der Makler Anspruch auf sein Honorar – sowohl gegenüber dem potenziellen Käufer als auch gegenüber dem Verkäufer, je nach geschlossenem Vertrag. Nur wenn im Anbot ein Rücktrittsrecht vereinbart wurde, entfällt der Anspruch.
Kaufen und Mieten ohne Provision?

Niemand ist verpflichtet, einen Makler zu beauftragen. Hat der Anbieter aber einen Maklervertrag unterzeichnet, können Interessenten die Provision nicht mehr umgehen (sofern sie nicht vom Auftraggeber übernommen wird). Auch wenn man den Maklervertrag nach Zustandebringen eines Kontakts kündigt oder den Ablauf des Alleinvermittlungsauftrages abwartet, können Forderungen entstehen. Braun: „Für Geschäfte bzw. Kontakte, die der Makler zustande gebracht hat, steht ihm auch nach Vertragsende eine Provision zu.“ Ein Profi nutzt jedenfalls beiden Seiten: Er organisiert Behördenwege und Termine, verfügt über schriftliche Formulare und kann bei Ungereimtheiten als Vermittler auftreten. Der Anbieter spart Zeit und kann aufgrund der Expertise des Maklers höhere Preise erzielen, weil dieser den Markt und das Umfeld genau kennt. Umgekehrt erhält der Interessent eine umfangreiche Auskunft über das Objekt, wird über alle Nebenkosten und eventuelle Schäden aufgeklärt. Makel am Objekt dürfen nämlich nicht verheimlicht werden: Werden relevante Informationen unterschlagen, haftet der Makler.
Ist der Preis verhandelbar?

Die Obergrenzen der Provision sind gesetzlich festgelegt um unangemessen hohe Forderungen zu verhindern. Nach unten ist die Grenze aber offen: „In der Praxis sind Makler durchaus bereit, weniger als die Höchstsätze zu verlangen. Eine derartige Honorarreduktion muss aber vor Abschluss des Rechtsgeschäfts (Anbot) verbindlich vereinbart werden“, sagt Braun. Der jeweilige Satz kann gleichzeitig vom Auftraggeber als auch vom Interessenten eingefordert werden. Braun: „Wird der Höchstsatz bei einem der beiden nicht voll ausgeschöpft, darf der verbleibende Betrag dem anderen zugeschlagen werden.“ Liegt ein Eigengeschäft vor, ist also der Makler selbst Vertragspartner des Geschäfts, darf keine Provision verlangt werden. Auch bei einem familiären oder wirtschaftlichen Naheverhältnis kann der Anspruch auf eine Prämie entfallen. Nur wenn der Makler den Käufer schriftlich vor Vertragsunterzeichnung darüber informiert, ist eine Provision möglich.
(kurier) Erstellt am 04.01.2017, 06:00
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Wohnungsmangel in Deutschland - Regierung verfehlt Ziel für Neubauten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jan 2017 12:54

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Regierung ... 88491.html
Freitag, 06. Januar 2017
Wohnungsmangel in Deutschland - Regierung verfehlt Ziel für Neubauten

Der Negativtrend auf dem deutschen Wohnungsmarkt setzt sich fort: Auch 2016 kann das Bundesbauministerium die gesetzte Quote von 400.000 Neubauten nicht erfüllen. Mittlerweile besteht akuter Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

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Der Wohnungsbau in Deutschland liegt nach wie vor weit unter dem Ziel von 400.000 Neubauwohnungen pro Jahr. "Wir gehen für 2016 insgesamt von etwa 300.000 Wohnungsfertigstellungen aus - davon 260.000 Einheiten in neu errichteten Wohngebäuden", sagte Ludwig Dorffmeister, der Wohnungsbaufachmann des Münchner Ifo-Instituts.
Video
Rolf Buch im n-tv Interview: Vonovia-Chef über Wohnungsbau und Integration von Flüchtlingen
09.12.16 – 03:03 min
Rolf Buch im n-tv Interview Vonovia-Chef über Wohnungsbau und Integration von Flüchtlingen

Für 2017 rechnen die Wissenschaftler mit rund 325.000 Fertigstellungen, für 2018 mit etwa 335.000 Einheiten. Die offiziellen Fertigstellungszahlen für 2016 werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zusammengetragen und noch einige Monate auf sich warten lassen.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks ebenso wie Vertreter der Bau- und Wohnungsbranche halten 400.000 neue Wohnungen im Jahr für notwendig. Doch auch die zwei Bauspitzenverbände in Deutschland waren in ihrer im vergangenen Frühjahr veröffentlichten Prognose von insgesamt etwa 290.000 neuen Wohnungen im Jahr 2016 ausgegangen.

Das Ziel von jährlich 400.000 Wohnungsfertigstellungen über einen Zeitraum von fünf oder zehn Jahren halte er für "absolut unrealistisch", sagte Dorffmeister. "Es kann sogar gut sein, dass wir in den kommenden Jahren nicht einmal die 350.000er-Marke erreichen werden." Die zurückliegenden sieben Jahre des Aufschwungs hätten gezeigt, wie schwierig sich eine rasche Ausweitung der Fertigstellungszahlen gestalte.
Wohnungsbau steigt durch Flüchtlingsstrom

Dorffmeister nennt mehrere Gründe: zu wenig geeignete Grundstücke, Bürokratie und die Auslastung der Handwerker: "Der Mangel an Bauflächen, die diversen, zumeist kostentreibenden Vorschriften - auch in Bezug auf die eigentlich gewünschte Nachverdichtung - aber ebenso die Kapazitätsengpässe im Ausbaugewerbe haben eine enorm bremsende Wirkung auf die Wohnungsbautätigkeit", so der Wissenschaftler.
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Dennoch hat der Wohnungsbau in den vergangenen Jahren stark zugenommen - unter anderem wegen der Flüchtlingskrise. Die zwischenzeitliche Eskalation der Flüchtlingszuwanderung im Jahr 2015 habe aufseiten des Staates zu einem Umdenken geführt, sagte Dorffmeister. "So wurden die Anstrengungen, zusätzlichen (bezahlbaren) Wohnraum zu schaffen, seit damals wesentlich erhöht", sagte Dorffmeister: "Der jüngst erfolgte, extreme Anstieg der Baugenehmigungen im Mehrfamilienhausbau geht maßgeblich auf die öffentlichen Aktivitäten zurück."

Der Ökonom rechnet aber damit, dass viele eilends genehmigte Projekt nicht gebaut werden: "Allerdings ist davon auszugehen, dass etliche Wohnungsbauvorhaben, die bis zum Frühjahr 2016 genehmigt worden sind, wohl nie umgesetzt werden." Nach dem Abebben des Zuwanderungsstroms - als die Länder und Kommunen den Krisenmodus wieder verlassen konnten, seien zahlreiche Projekte neu bewertet worden. "Etliche davon werden inzwischen nicht mehr weiter verfolgt beziehungsweise nun in anderer Form realisiert."

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Immobilien erben - Wann wird Erbschaftssteuer fällig ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jan 2017 13:33

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-wird-E ... 76436.html
Freitag, 06. Januar 2017
Immobilien erben - Wann wird Erbschaftssteuer fällig ?

Von Isabell Noé

Egal ob einem die Eltern ihr Eigenheim vererben, oder einen ganzen Straßenzug mit Mietwohnungen: Das Finanzamt wird sich dafür interessieren. Wann werden Erben zur Kasse gebeten? Und wie lässt sich der Fiskus umgehen?

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Jeder fünfte Deutsche kann in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten mit einer Erbschaft rechnen. Darunter fallen Geld und Wertpapiere, Schmuck, Autos oder Erinnerungsstücke, aber immer öfter auch Immobilien. Heute leben fast 60 Prozent aller 70- bis 79-Jährigen in den eigenen vier Wänden, doppelt so viele wie Ende der 70er Jahre. Und diese Häuser und Eigentumswohnungen werden irgendwann auf die nächste Generation übertragen. Auch fremd genutzte Immobilien gewinnen bei Erbschaften an Bedeutung, stellte die Deutsche Bank in ihrer Erben und Vererben-Studie aus dem Jahr 2015 fest. Egal ob selbstbewohnt oder vermietet: Immobilien machen oft einen großen Teil der Erbmasse aus. Wann wird Erbschaftssteuer fällig?

Relevant wird das Thema Steuer, wenn die Freibeträge ausgeschöpft sind. Ehepartner erben bis zu 500.000 Euro, Kinder bis zu 400.000 Euro, ohne mit dem Fiskus teilen zu müssen. Dazu kommen kleinere Freibeträge für Hausrat, Kunst, Sammlungen oder Autos. Sofern diese Werte nicht überschritten sind, ist das Erbe steuerfrei, egal ob es sich um Immobilien, Aktien oder Antiquitäten handelt. Informieren muss man das Finanzamt übrigens trotzdem über die Erbschaft, dafür hat man drei Monate nach dem Todesfall Zeit.
Selbst einziehen und Steuern sparen

Angenommen, das einzige Kind erbt ein Haus für 350.000 Euro und zusätzlich 150.000 Euro sonstiges Vermögen. Dann muss es 100.000 Euro versteuern – eigentlich. Wenn es sich um das Eigenheim der Eltern gehandelt hat, kommt der Erbe aber womöglich um die Erbschaftssteuer herum. Und zwar dann, wenn er selbst in das Haus einzieht und dort für mindestens zehn Jahre wohnen bleibt. Die Regel gilt für Kinder, aber auch für den überlebenden Ehepartner. Für Kinder gibt es allerdings neben der Zehnjahresfrist eine weitere Bedingung: Die Wohnfläche muss unter 200 Quadratmeter liegen. Für größere Wohnungen wird anteilig Erbschaftssteuer berechnet.

Wichtig ist, dass der Erblasser vor seinem Tod selbst in dem Haus gelebt hat. Eine Ausnahme gibt es lediglich, wenn er daran schuldlos verhindert war, also beispielsweise in ein Pflegeheim ziehen musste. Wenn man dagegen in eine Wohnung zieht, die der Verstorbene vorher vermietet hatte, führt an der Steuer kein Weg vorbei, wenn der Freibetrag ausgeschöpft ist.

Für den hinterbliebenen Ehepartner ist die Selbstnutzungs-Bedingung in der Regel leicht erfüllbar, er wohnt ja normalerweise schon in dem Haus. Problematisch wird es allenfalls, wenn er etwa zu einem neuen Partner oder in eine kleinere Wohnung ziehen möchte. Für Kinder stellt die Eigennutzung dagegen oft eine hohe Hürde dar. Was nutzt das Haus im Münchner Umland, wenn man selbst den Lebensmittelpunkt in Berlin hat? Was hilft die schmucke Dreizimmerwohnung, wenn man selbst schon mit Familie im Eigenheim lebt?
Wer früher auszieht, muss zahlen

Da könnte man natürlich auf den Gedanken kommen, das geerbte Eigenheim der Eltern als Zweitwohnsitz oder Ferienhaus zu nutzen, um Steuern zu sparen. Doch das funktioniert nicht, das hat der Bundesfinanzhof bereits 2013 klargestellt. Im verhandelten Fall ging es zwar um die Schenkungssteuer bei der Übertragung zu Lebzeiten, doch er lässt sich genauso auf Erbschaften übertragen. Entscheidend sei, dass sich der Mittelpunkt des familiären Lebens in der Immobilie befinde, so das Gericht.

Und was, wenn man erst guten Willen ist, die Immobilie tatsächlich selbst zu bewohnen, aber vor Ablauf der Zehn-Jahres-Frist ausziehen muss? Pech gehabt. Wird die Wohnung verkauft oder vermietet, fordert das Finanzamt die Erbschaftssteuer nach. Eine Härtefallregelung, etwa für beruflich bedingte Umzüge, gibt es nicht. Einzige Ausnahme: Der Erbe wird selbst zum Pflegefall und muss in ein Heim wechseln.
Wenn die Steuer zu teuer wird
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Das Haus schon zu Lebzeiten an die Kinder verschenken? Keine leichte Entscheidung. Wer rechtzeitig plant, kann aber mit einer Schenkung unter Umständen Steuern sparen. 20.05.15 Vermögen für die nächste Generation Was ist besser: Schenken oder Vererben?
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Wer fremdgenutzte Immobilien erbt, also beispielsweise vermietete Wohnungen oder gleich ganze Mehrfamilienhäuser, kommt um die Erbschaftssteuer ohnehin nicht herum, sobald der Freibetrag überschritten ist. Wie hoch die Steuer ausfällt, hängt zum einem von der eigenen Steuerklasse, zum anderen vom Wert ab, der besteuert wird. Ist der Erbe beispielsweise in Steuerklasse eins veranlagt und muss bis zu 75.000 Euro versteuern, gilt ein Satz von sieben Prozent. Bei 75.000 Euro kassiert der Fiskus also 5250 Euro. Klingt überschaubar, bei größeren Erbschaften wird es aber schon deutlich teurer. Wer etwa 500.000 Euro versteuern muss, wird mit 75.000 Euro belangt.

Wenn der Verstorbene auch ausreichend Bares vererbt hat, ist das kein Problem. Schwierig könnte es aber werden, wenn man zwar eine Immobilie erbt, aber nicht flüssig genug ist, um die Steuer zu bezahlen. In dem Fall hat das Finanzamt aber ein Einsehen. Wenn man die Immobilie verkaufen müsste, um die Steuer zu bezahlen, kann man die Schulden auch bis zu zehn Jahre lang in Raten abzahlen.

Quelle: n-tv.de
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Mieter verlangt Schadenersatz - Wenn der Eigenbedarf vorgetäuscht ist

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Feb 2017 15:05

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-der-Ei ... 95699.html
Mieter verlangt Schadenersatz - Wenn der Eigenbedarf vorgetäuscht ist

Kündigt der Vermieter wegen Eigenbedarf, muss der Mieter ausziehen. Doch was können Mieter tun, wenn sie feststellen, dass die Wohnung nach ihrem Auszug monatelang leer steht?

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Täuscht ein Vermieter Eigenbedarf vor, steht dem Mieter bei einer Kündigung unter Umständen Schadenersatz zu. Das gilt etwa, wenn der Mieter die Wohnung geräumt hat, die Wohnung dann aber monatelang leer steht.

Im verhandelten Fall gab der Vermieter in einem Schreiben an, dass er die Wohnung dringend für seine pflegebedürftige Mutter bräuchte. Nach der Kündigung wegen Eigenbedarf musste die Mieterin die Wohnung räumen. Dann stand die Wohnung allerdings zwei Jahre lang leer - zeitweise wurde sie als Fahrradstellplatz genutzt. Die Mieterin forderte deshalb vom Vermieter Schadenersatz in Höhe von 23.000 Euro. Sie war davon überzeugt, dass die Mutter des Vermieters nie beabsichtigt habe, in die Wohnung einzuziehen. Der Gesundheitszustand der Mutter habe sich außerdem erst ein Jahr nach dem Auszug der Mieterin verschlechtert.
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Vorkaufsrecht für Mieter: Was, wenn die Wohnung verkauft wird? 20.01.15 Vorkaufsrecht für Mieter Was, wenn die Wohnung verkauft wird?

Der Bundesgerichtshof (BGH) legte fest, eine Vorratskündigung sei nicht ausreichend (Az.: VIII ZR 300/15). Vielmehr muss beim Vermieter ein konkretes Interesse an einer baldigen Nutzung bestehen. Setzt der Vermieter das Vorhaben nicht um, lege der Verdacht nahe, dass er den Eigenbedarf nur vorgeschoben hat. Dann muss er laut BGH unter strengen Vorschriften plausibel darlegen, warum der Eigenbedarf nachträglich entfallen ist. Im verhandelten Fall wurde dies von dem Berufungsgericht übergangen. Der BGH wies den Fall deshalb zur Neuverhandlung zurück.

Bestätigt sich der Verdacht, dass der Vermieter den Eigenbedarf nur vorgetäuscht hat, können Mieter Schadenersatz fordern. "Sie können dann etwa die Kosten für den Umzug, eine erhöhte Miete, Maklergebühren oder Einbauten in der Wohnung geltend machen", sagt Anja Franz vom Mieterverein München. Mieter sollten dafür entsprechende Rechnungen als Nachweis sammeln. Das sei aber nur ein schwacher Trost, schließlich musste der Mieter die Wohnung ja schon räumen.

In der Praxis ist die Beweisführung in solchen Fällen immer schwierig. "Denn der Vermieter kann sich darauf berufen, dass sich die Umstände bei ihm geändert haben." Deshalb rät sie: "Idealerweise sammeln Mieter stichhaltige Beweise, die belegen, dass das Vorhaben des Vermieters vorgetäuscht war."

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Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Diese Öko-Häuser sind so cool, dass jeder drin wohnen will

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Feb 2017 13:23

http://www.huffingtonpost.de/2017/01/31 ... 00340.html
Diese Öko-Häuser sind so cool, dass jeder drin wohnen will
Veröffentlicht: 31/01/2017 09:24 CET Aktualisiert: 31/01/2017 09:24 CET
ECO HAB

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Heutzutage braucht ein Haus zum Angeben keinen Carrera-Marmor in der Küche oder goldene Wasserhähne im Bad. Wirklich besonders wird ein Domizil durch die kluge Verwendung von wiederverwendbaren Materialien – und seine Energiebilanz.

Kurz gesagt: je grüner, desto besser.
Tatsächlich gibt es nichts angesagteres als nachhaltig gebaute Häuser – besonders, wenn die Bauwerke gleichzeitig wie Kunstwerke aussehen.

Lange Zeit allerdings war grüne Architektur nicht gerade für ihren ästhetischen Anspruch bekannt. Sie waren klobige, unmoderne Glasbauten oder eckige Modular-Konstruktionen. Doch das ist vorbei: Häuser, die nach ökologischem Standard gebaut sind, können heutzutage genauso ein Eye-Catcher sein wie eine Zuckerbäckerfassade oder ein Haus aus der viktorianischen Zeit.

Diese Öko-Häuser inspirieren sicher auch euch – vor allem, wenn ihr erfahrt, welche großartigen Eigenschaften hinter der Fassade stecken!

1. Taliesin West, Architekt: Frank Lloyd Wright

öko haus

Dieses 1937 in Scottsdale (US-Staat Arizona) gebaute Haus wurde von einem der Pioniere des nachhaltigen Designs entworfen – Frank Lloyd Wright. Seine innovativen Ideen vereinen das Zusammenspiel der natürlichen Landschaft und einem Haus im Grünen.

Taliesin West war Wrights Winterhaus und erwächst aus der Wüstenlandschaft – dafür benutzte der Architekt Materialien wie Wüstenstein und Holz des Redwood-Baums, der in der Umgebung wuchs. Das organische Design, das mit Elementen wie Sonnenlicht und Wasser spielt, ist ein Vorläufer der heutigen nachhaltigen Architektur.

2. Pickering Home, Architekt Scott Vanular, Construct & Conserve Building

kitchen

Als das Haus des Kanadiers Jason Uher im Jahr 2013 niederbrannte, versuchte er, sein Schicksal in etwas Positives zu verwandeln. Dazu baute er das Haus seiner Familie auf ökologische Weise wieder auf: mit Wänden aus Stroh, Böden aus Bambus, ökologischer Isolierung, einem hocheffizienten Holzofen – alles zusammen ausgeführt als passives Solarhaus.

Auch an das Äußere dachte Uher: Er gestaltete sein Haus in Schwarz, Erd- und Cremefarbe, um die Fassade zeitlos und frisch zu machen. Von einer umlaufenden Terrasse aus lässt sich die Landschaft betrachten, zu der ein Fluss und drei Hektar Waldreservat gehören.

Die Renovierung hat sich gelohnt: Die Energierechnungen der Familie sanken um 75 Prozent.

3. Eco Hab, Architekt Aidan Quinn

eco hab

Wer möchte nicht einmal so tun, als sei er ein Hobbit (der in seinem ureigenen CO2-neutralen Haus in Eierform lebt)? Das ist möglich – für gerade einmal gut 50.000 Euro. Im Eco Hab (auch bekannt als Eco Pod) ist eine Solarheizanlage verbaut, zudem Windturbinen, Photovoltaik-Zellen, Regenwasser-Wiederverwendung und eine energiesparende Isolierung. Natürlich bietet es auch Raum um zu essen, zu schlafen, zu arbeiten und zu entspannen.

4. Crossway Passivhaus, Architekt Richard Hawkes

crossway passivhaus

Dieses Haus wurde von mittelalterlicher Architektur inspiriert – ist aber höchst modern dank einer besonderen Ziegelbauweise mit Solarzellen. Bedeckt ist es mit 80 Tonnen Erde und Kies, auf dem Pflanzen und Blumen wachsen. Der Boden besteht aus zerbrochenen Glasflaschen. Die Türen sind vakuum-isoliert, die Wände mit recycelten Zeitungen gefüllt und die Fenster dreifachverglast, um eine bestmögliche Isolierung zu erreichen – und damit die höchstmögliche Energieeffizienz.

Tatsächlich gibt es fast nichts, was dieses Haus nicht schafft: Es sammelt sogar Regenwasser, um die Waschmaschine anzutreiben. Her mit den Schmutzklamotten!

5. Wohnwagon

wohnwagon

Dieses winzige Haus auf Rädern wurde in Wien gestaltet. Es besteht aus Recycling-Materialien. Die Wände sind mit Schafswolle isoliert, die Fenster dreifachverglast. Auf dem Dach stehen Solarzellen und selbstverständlich wird auch hier Regenwasser wiederverwendet. Das Innere des Wohnwagons ist minimalistisch mit leichten Holzwänden, dunklem Boden und einladender Möblierung. Das Ergebnis ist eine echte Einladung zum Leben abseits der Stadt.

6. Haus von J.D. Doliner, Arlington (Virginia)

jd doliner

J.D. Doliner gestaltete ihren Bungalow aus den 1920-er Jahren im Jahr 2006 neu – auf „grüne“ Art. Dafür nutze sie recycelte Materialien und setzte auf Solarkraft, um Strom zu erzeugen und Wasser zu erwärmen. Das Dach sieht aus wie aus Schiefer, besteht aber aus wiederverwendeten Reifen, während der Boden aus dem Bauholz einer alten Tabakfabrik in Tennessee besteht. Die Isolation der Wände besteht zur Hälfte aus Soja. Die Ausstattung passt zum grünen Grundgedanken – etwa mit dem Fenster in Form eines Friedenszeichens.

7. Prairie Chapel Ranch, Architekt David Heymann

prairie chapel ranch

Das Urlaubsdomizil des früheren US-Präsidenten George W. Bush nahe Crawford in Texas gilt als einer der grünsten Wohnsitze die es gibt. Das einstöckige Passivhaus ist so ausgerichtet, dass es möglichst viel Sonnenlicht aufnimmt. Zugleich verteilen Geothermiepumpen Wasser im Haus, wobei sie nur ein Viertel der Energie nutzen, die für ein normales Wärmesystem anfallen. Eine unterirdische Zisterne mit fast 95.000 Litern Fassungsvermögen sammelt Regenwasser. Um das Gelände zu bewässern, wird Abwasser benutzt.

Gebaut ist das Haus aus wiederverwendetem Material von der Müllkippe. Dabei lässt sich von jedem Raum aus ein Teil der Landschaft bewundern: Schaut man etwa vom Waschbecken im Gästebad nach oben, sieht man eine Reihe Eichen statt des eigenen Spiegelbilds.

Lerne mehr über Nachhaltigkeit auf - a Nissan Mobility Initiative.

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Frischluft nach Plan - Neubauten brauchen ein Lüftungskonzept

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Feb 2017 15:18

http://www.n-tv.de/ratgeber/Neubauten-b ... 99599.html
Frischluft nach Plan - Neubauten brauchen ein Lüftungskonzept

Oft bekommen sie Automatik-Fenster und Lüftungsanlagen: Die moderne Hülle von Neubauten ist so dicht, dass man viel öfter lüften muss als in den meisten Altbauten. Deswegen brauchen sie auch ein Lüftungskonzept.

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Zum Lüften einfach morgens und abends die Fenster öffnen – das war einmal. Heute entscheidet ein Lüftungskonzept darüber, wie der Luftaustausch im Haus vonstattengehen muss. "In Neubauten ist laut DIN-Verordnung 1946-6 ein Lüftungskonzept vorgeschrieben", erklärt Peter Paul Thoma, Geschäftsführer des Bundesverbands für Wohnungslüftung in Frankfurt. Auch nach einer Modernisierung ist es unter Umständen notwendig - nämlich wenn im Ein- oder Mehrfamilienhaus mehr als ein Drittel der Fensterfläche ausgetauscht oder im Einfamilienhaus mehr als ein Drittel der Dachfläche neu abgedichtet wird.

Da in modernen wärmegedämmten Häusern die Gebäudehülle so dicht ist, dass wenig bis keine Luft durch Fugen und Ritzen ins Innere gelangen kann, muss nachgeholfen werden. "Entweder durch häufiges manuelles Lüften rund um die Uhr oder durch technische Maßnahmen, die für einen ständigen Luftaustausch sorgen", erläutert Thoma. In hochwärmegedämmten Gebäuden und damit in quasi allen Gebäuden, die nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) entstehen, muss aus hygienischen und bauphysikalischen Gründen etwa alle zwei Stunden ein Luftaustausch erfolgen.
Lüftungsanlage schon bei der Planung berücksichtigen

Das ist ein Problem: In einem Vier-Personen-Haushalt fallen täglich bis zu elf Liter Wasser in der Raumluft an. Würden sie über längere Zeit im Inneren bleiben, droht Schimmelbildung. Alle zwei Stunden für fünf Minuten die Fenster zu öffnen, wäre den Bewohnern jedoch nicht zuzumuten. "Die Lösung ist eine Wohnraumlüftung, die kontinuierlich den Abtransport feuchter Luft sichert", sagt Thoma. "Wichtig ist, dass das nutzerunabhängig, also auch bei Abwesenheit der Bewohner geschieht."

Bauherren sind gut beraten, die Lüftungsanlage schon bei der Planung des Neubaus zu berücksichtigen, denn dann sind die Montagekosten wesentlich geringer als bei einer Nachrüstung. Die Lüftungsrohre werden schon im Rohbau in den Estrich oder Beton verlegt.

Aber nicht jeder braucht eine Lüftungsanlage. Ob sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig ist, finden Architekten, Energieberater oder Fachplaner mit dem sogenannten Blower-Door-Test zur Ermittlung der Luftdichtigkeit des Gebäudes heraus. So wird klar, wie viel Luft durch Infiltration ins Gebäude gelangt. "Je stärker das Haus gedämmt ist, umso geringer ist der Wert", erklärt Thoma.

Je nach Ergebnis der Berechnungen, erarbeiten die Fachleute ein Lüftungskonzept für das Gebäude. Es enthält Vorschläge, mit welcher Lüftungstechnik die Bewohner be- und entlüften sollten, um die vorgeschriebenen Grenzwerte einzuhalten.

Mitunter reichen schon einfache Einbauten wie Fensterfalzlüfter, um genügend frische Luft hineinzubringen. "Sie werden in die Gummilippen der Fenster eingesetzt und lassen die Außenluft in die Zimmer", erläutert der Lüftungsexperte. Allerdings ist der Luftaustausch hier abhängig vom Wetter: An ruhigen, warmen Tagen passiert wenig. Bei starkem Wind strömt die Luft auch mal so schnell herein, dass sie ein pfeifendes Geräusch an den Fenstern erzeugen kann.
Unauffällig und geräuschlos

"Außerdem wird in der kalten Jahreszeit die mit wertvoller Energie erzeugte Wärme auf diese Weise ständig heruntergekühlt", gibt Günther Mertz, Geschäftsführer des Fachverbandes Gebäude-Klima, zu bedenken. Er rät daher zu Lüftungsanlagen, die ständig die Raumluft abführen und frische Außenluft hineinlassen.

"Die energieeffizienteste Lösung sind Lüftungsanlagen mit Wärmetauscher", sagt Mertz. Sie können 80 bis 90 Prozent der Wärme aus der Abluft gewinnen und wieder ins Gebäude führen. Damit lassen sich Heizkosten deutlich senken. Und so funktionieren sie: Die Geräte saugen Außenluft an, filtern und erwärmen sie und führen sie nach innen. Gleichzeitig wird die verbrauchte Luft über Rohrleitungen nach außen geführt. Dabei wird ihr Wärme entzogen und der einströmenden Luft hinzugefügt. Mit Hilfe von Filtern lassen sich Schadstoffe und Pollen entfernen.
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"Damit wird die Luft insgesamt frischer und gesünder, denn auch freiwerdende Chemikalien aus Möbeln, Teppichen, Farben, Tabakrauch, Putz- und Reinigungsmitteln bleiben nicht lange im Innern des Hauses", erklärt Michael Conradi von der Branchen-Initiative Wärme+ in Berlin. "Und Wärmeverluste, wie sie die klassische Fensterlüftung mit sich bringt, gibt es quasi nicht."

Fachmännisch installierte Anlagen funktionieren unauffällig und geräuschlos. Sie erzeugen keine Zugluft, weil der Luftaustausch in geschlossenen Systemen vonstatten geht. "Die Betreiber müssen auch nicht befürchten, dass ständig kalte Luft in die Zimmer strömt", stellt Thoma klar. "Lüftungsanlagen sind keine Klimaanlagen, sie kühlen die Luft nicht herunter."

Für Neubauten sind zentral gesteuerte Anlagen empfehlenswert, die die Luft im ganzen Haus austauschen. "Sie führen der gesamten Wohnung kontinuierlich die benötigte frische, saubere Luft zu und die verbrauchte, belastete Luft ab", erklärt Conradi. In bestehenden Gebäuden seien sie aber oft aus bautechnischen Gründen nicht einsetzbar. "Dort bieten sich dezentrale Lüftungssysteme an." Einzelne Räume wie Bad, Schlafzimmer oder Küche, in denen besonders viel Feuchtigkeit entsteht, werden damit geregelt belüftet. Die Geräte lassen sich in den meisten Fällen gut integrieren und finden auch Platz in abgehängten Decken oder in Küchenzeilen.

Lüftungsanlagen sind im Betrieb verhältnismäßig wartungsarm. "Sie enthalten zwei Filter, einen gröberen und einen feinen", sagt Mertz. "Die kann der Betreiber selbst austauschen, wenn sie verschmutzt sind." Ansonsten empfiehlt es sich, die Anlage alle zehn Jahre vom Fachmann reinigen zu lassen.

Quelle: n-tv.de , Katja Fischer, dpa
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Wirkungsvoll Schimmel entfernen : Allgemeine Informationen über Schimmel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Feb 2017 12:21

http://schimmel-entfernen-tips.de/

Wirkungsvoll Schimmel entfernen : Allgemeine Informationen über Schimmel
Schimmel ist leider in vielen Wohnungen ein Problem.

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In diesem Artikel zeigen wir was es zu beachten gilt wenn man Schimmel entfernen möchte: Grundsätzlich unterscheiden wir zwei verschiedene Arten von Schimmelbefall. Großflächigen und kleinflächigen Befall.

Die Aufteilung erfolgt da ein großes Schimmelvorkommen nur schwer zu entfernen ist. Großflächiger Befall bedeutet zum Beispiel das ganze Wände, Innendämmungen oder sogar komplette Wohnräume vom Schimmel befallen sind. Wie man diesen Schimmel entfernen kann, erfahrt Ihr hier.

Wenn sich Beispielsweise in Fensterleibungen oder Zimmerecken leichter Schimmel ansammelt, können Sie diesen selber beseitigen. Auch Fugen oder Isolierungen im Badezimmer können bei richtiger Behandlung leicht vom Schimmel befreit werden. Gemeinsam mit der eigentlichen Schimmelbekämpfung sollte man jedoch vor allem auch die Ursachen der Schimmelbildung beseitigen, um ein erneutes auftreten zu verhindern.

Wie man dafür sorgt, dass Schimmel gar nicht erst entsteht erfahrt Ihr hier.
Achtung, beim Schimmel beseitigen setzt man sich Sporenbelastungen aus!

Grundsätzlich gilt es beim Schimmel entfernen zu beachten: Wenn man Ihn unsachgemäß entfernt, können hohe Sporenbelastungen in der Wohnung auftreten! Auch bei sachgemäßer Beseitigung wird man je nach Schimmelvorkommen einer erhöhten Sporenbelastung ausgesetzt. Jedoch auch die Dämpfe von entsprechenden Schimmelentfernern können reizend auf die Atemwege wirken. Das bedeutet, dass insbesondere immunschwache Menschen oder Personen mit Atemwegsbeschwerden abgeraten wird, den Schimmel selber zu entfernen. Mit Hilfe eines Luftreinigers können zwar die Sporen aus der Raumluft entfernt werden, diesen haben aber natürlich nicht alle Personen in Ihrem Haushalt. Deswegen gilt es auf die folgenden Punkte zu achten, bei der Schimmelentfernung.

Damit die gesundheitliche Belastung bei der Schimmelbeseitigung so gering wie möglich gehalten wird, sollte man entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen. Dazu gehören Handschuhe, Schutzbrille, sowie im Idealfall eine Atemschutzmaske. Diese sind im Fachhandel, Baumärkten oder Apotheken erhältlich. Wenn man Schimmel beseitigen möchte sollten die Türen zu anderen Räumen der Wohnung geschlossen, und die Fenster geöffnet sein. Polstermöbel und Textilien sollten beim Schimmel entfernen in andere Räumlichkeiten gestellt werden, damit sich die Pilzsporen nicht in diesen festsetzen können. Nach dem man den Schimmel entfernt hat sollte man die Kleidung wechseln und waschen, sowie sich selbst abduschen.

Nicht bei allen Materialien lässt sich der Schimmel entfernen. Grundsätzlich können aber glatte Oberflächen wie Fliesen mit 70-80 prozentigen Alkohol sehr einfach gereinigt werden. Um eine Verbreitung des Schimmels zu vermeiden, ist es wichtig, den Schimmel mit einem in Alkohol getränkten Lappen zu entfernen. Raue Oberflächen wie zum Beispiel Tapeten werden schneller vom Schimmel befallen als glatte Oberflächen (Fliesen, Kacheln, Laminat). Eine Schimmelentfernung dieser führt oftmals nicht zu dem gewünschten Erfolg. Deswegen sollte man diese Gegenstände am besten entsorgen. Tapeten müssen je nach Grad des Befalls auch entfernt werden, in extremen Fällen muss man vielleicht sogar den Untergrund unter der Tapete reinigen um den Schimmel zu entfernen. Diese extremen Fälle fallen dann aber auch schon fast wieder in die Kategorie großflächiger Befall.

Es gibt die verschiedensten Reinigungsmittel, welche eine Hilfe beim Schimmel entfernen sein können. Von Wandfarben mit einem sehr hohen (Basischem) Ph- Wert bis hin zu einfachen Chlorreinigern. Bei einem kleinen Befall dürfte Alkohol immer noch die beste Lösung sein, da sich dieser definitiv komplett verflüchtigt, und somit keine zusätzliche Gesundheitsbelastung darstellt. Des Weiteren dehydriert der Alkohol die betroffenen Stellen und entzieht dem Myzellgeflecht somit das Wasser. Dies ist bei Reinigern, welche Chlor oder andere Fungizide enthalten nicht unbedingt der Fall. Diese können Dämpfe enthalten welche reizend auf die Atemwege und Schleimhäute wirken, deswegen ist es sehr wichtig nach dem entfernen von Schimmel gut durchzulüften.

Hier erfahrt Ihr mehr über die verschiedenen Schimmelentferner die es gibt um Schimmel zu beseitigen.

Außerdem haben wir hier noch einige Links für Euch die sich auch mit dem Thema Schimmel und Schimmelbekämpfung beschäftigen. Insbesondere denn Wikipedia Artikel und die Informationen vom Bundesumweltamt sind sehr zu empfehlen:

Bundesumweltamt
Wikipedia – Schimmel
Und hier noch ein PDF zum Thema Schimmel vom Gesundheitsamt Bremen
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Verträge werden sicherer - Mehr Schutz für Bauherren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mär 2017 23:51

http://www.n-tv.de/ratgeber/Mehr-Schutz ... 43264.html
Montag, 13. März 2017
Verträge werden sicherer - Mehr Schutz für Bauherren

Die eigene Immobilie ist für viele Deutsche ein Traum - und ein teurer dazu. Wer nicht gebraucht kauft, muss besonders sorgfältig planen. Damit dies besser klappt, stärkt der Gesetzgeber die Rechte von Häuslebauern.

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Wer privat in Deutschland baut, nimmt meist eine Menge Geld für Grundstück und Hausbau in die Hand. Umso wichtiger ist es, dass auch der Vertrag mit dem für die Durchführung beauftragten Bauunternehmen passt. Denn der Bauvertrag ist das wichtigstes Instrument einer Baumaßnahme. Deshalb sollten sich hier alle Vereinbarungen schriftlich wiederfinde, um später Streit zwischen den Vertragspartnern zu vermeiden.

Um Bauherren besser zu schützen, müssen Baubeschreibungen künftig bestimmte Mindestanforderungen erfüllen und Bauverträge einen verbindlichen Termin zur Fertigstellung enthalten. Dies hat der Bundestag im Rahmen seiner "Reform des Werkvertragsrechts" beschlossen.

Demnach müssen Bauunternehmer Verbrauchern künftig rechtzeitig vor Vertragsschluss eine Baubeschreibung aushändigen, die klare und verständliche Angaben zu den wesentlichen Eigenschaften des Bauwerks enthält. Sie wird Inhalt des Vertrags und ermöglicht einen genauen Überblick über die angebotenen Leistungen. Der Vertrag muss außerdem verbindliche Angaben zum Fertigstellungstermin enthalten. Das gibt Bauherren mehr Planungssicherheit. Auch sollen Bauherren einseitig das Recht erhalten, etwaige Änderungen nachträglich in den Vertrag aufzunehmen zu können. Allerdings muss der Unternehmer diese nur dann ausführen, wenn sie für ihn zumutbar sind.
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Häuslebauer sollten das bauausführende Unternehmen fragen, ob dieses eine sogenannte Baufertigstellungsversicherung hat. 12.07.16 Versicherungen rund um den Bau Diese Policen sind beim Hausbau sinnvoll

Zudem haben Verbraucher das Recht, einen Bauvertrag innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu widerrufen. So können sie einen Kauf noch einmal überdenken. Das Widerrufsrecht erlischt spätestens zwölf Monate und 14 Tage nach Vertragsschluss, wenn nicht ordnungsgemäß belehrt wurde. Künftig gibt es im Werkvertragsrecht - und somit auch bei Bauverträgen - ein Kündigungsrecht aus wichtigem Grund.

Außerdem sollen zukünftig Änderung bei der Mängelhaftung zugunsten von Käufern gelten. So ist dann der Verkäufer einer beweglichen Sache gegenüber dem Käufer verpflichtet, die in eine andere Sache eingebaute mangelhafte Kaufsache auszubauen und die Ersatzsache einzubauen, oder die Kosten für beides zu tragen.

Zum Baugeld-Vergleich

Quelle: n-tv.de , awi
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Wenn es dem Vermieter reicht - Sorgen Müll und Gerümpel für Rauswurf ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mär 2017 23:44

http://www.n-tv.de/ratgeber/Sorgen-Muel ... 39552.html
Wenn es dem Vermieter reicht - Sorgen Müll und Gerümpel für Rauswurf ?

Das Leben ist voller Pflichten. Erfüllen Mieter die ihren, können sie nicht einfach aus ihrer Wohnung geworfen werden. Klar, die Miete muss gezahlt werden, aber gibt es auch eine Pflicht zu Ordnung und Sauberkeit?

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Wer fremdes Eigentum bewohnt, hat sich an Regeln zu halten und Pflichten zu erfüllen. So ist es zum Beispiel am Mieter, die Miete pünktlich und im Voraus zu zahlen, Schäden umgehend zu melden, regelmäßig zu lüften und zu heizen und auch ansonsten dafür zu sorgen, dass das fremde Eigentum auch als solches behandelt wird. Nämlich sorgsam.

Inwieweit ein Mieter vor allem gegen Letzteres verstößt, hatte das Landgericht (LG) Nürnberg zu entscheiden (Az.: 7 S 7084/16). In dem Fall bewohnte ein Mieter seit 30 Jahren die Wohnung der späteren Klägerin. Seit 2014 wurde dem Mieter wegen unterschiedlicher Gründe mehrfach die Wohnung gekündigt. Einer der Vorwürfe bezog sich auf den Zustand der Wohnung. Denn diese sei stark verschmutzt und derart mit Gegenständen vollgestellt, dass unter anderem ein Raum gar nicht betreten werden konnte. Und auch das Badezimmer war als solches nicht benutzbar. Hinzu kam, dass der Mann die Räume nur unzureichend beheizte.
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Im erstinstanzlichen Verfahren hatte das zuständige Amtsgericht der Klage des Vermieters entsprochen und den Mieter zum Auszug verdonnert. Wogegen sich dieser vor dem LG wehrte. Aber auch hier waren seine Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Denn auch das LG war der Ansicht, dass der Mieter dadurch, dass er die Wohnung mit Müll und Gegenständen überfrachtete und lediglich mit einem in der Küche befindlichen Radiator beheizte, seine mietvertraglichen Pflichten verletzt hatte. Infolgedessen war die Gefahr eines Schadens an der Mietwohnung signifikant erhöht.

Und das Gericht setzte noch einen drauf. Demnach ist der Vermieter in solch einem Fall sogar dazu berechtigt, die Wohnung außerordentlich zu kündigen. Auch deshalb, da der Bewohner zuvor mehrfach wegen deren Zustand abgemahnt wurde. Denn dann ist es dem Eigentümer nicht zuzumuten, bis zum nächsten ordentlichen Kündigungstermin zu warten.

Quelle: n-tv.de , awi
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Unerträglich für die Nachbarn - Eigentümer muss Wohnung verkaufen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Mär 2017 00:09

http://www.n-tv.de/ratgeber/Eigentuemer ... 37470.html
Unerträglich für die Nachbarn - Eigentümer muss Wohnung verkaufen

Eigentum ist im Grundgesetz besonders geschützt. Darin heißt es aber auch: "Eigentum verpflichtet". Und wer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, der kann unter Umständen dazu gezwungen werden, seinen Besitz abzugeben. Das gilt auch für Immobilien.

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Wohnungseigentümer genießen gewisse Freiheiten. Sie können die Wohnung umbauen, wie es ihnen gefällt und können untervermieten, an wen sie wollen. Ihre vier Wände sind ihnen sicher, egal was kommt. Schließlich können Eigentümer nicht rausgeworfen werden – oder etwa doch? Unter Umständen schon. Selbstnutzer müssen zwar keine Kündigung fürchten. Sie können aber gezwungen werden, ihre Immobilie zu verkaufen, das ist im Wohneigentumsgesetz festgelegt. Ein Fall aus Hamburg zeigt, dass dieses Gesetz nicht nur auf dem Papier besteht.

Eine Wohnungseigentümergemeinschaft hatte gegen eines ihrer Mitglieder geklagt. Der Mann leidet offenbar unter dem Messie-Syndrom. Die Art, wie er seine Wohnung nutzte, war für die Miteigentümer schon länger untragbar, bereits 2011 forderten sie ihn zum Verkauf auf. Das scheiterte damals allerdings an der nötigen Zweidrittelmehrheit. In den Folgejahren wurde die Lage schlimmer. Der Mann vermüllte nicht nur seine Wohnung, sondern auch den Kellerflur und seinen Tiefgaragenplatz. Dort stand unter anderem widerrechtlich seit Jahren ein abgemeldetes Auto. Es gab auch schon Probleme mit Rattenbefall.

Dass der Eigentümer niemanden in die Wohnung ließ, verschärfte die Situation. So konnten in seiner Wohnung keine Kaltwasserzähler eingebaut werden. Das verhinderte eine verbrauchsgenaue Abrechnung auch für die anderen Bewohner. Neue Fenster konnten nicht eingebaut, sondern mussten kostenpflichtig eingelagert werden. 2015 kam die Polizei in die Wohnung. Ein Bekannter hatte den Notruf gewählt, weil er den Mann seit geraumer Zeit nicht mehr erreicht hatte. Den Vermissten fanden die Beamten in der Messie-Wohnung nicht, allerdings schlug ihnen ein unerträglicher Gestank entgegen.
Nicht mehr zumutbar
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Schon 2013 hatte die Eigentümerversammlung den Miteigentümer abgemahnt und als sich die Lage nicht besserte, ein Entziehungsverfahren angestrebt. Vorm Amtsgericht verteidigte sich der Mann und verwies auf die Grundrechte. Eigentum, Wohnung und Handlungsfreiheit seien besonders geschützt. Er sei kein Messie und was er in seiner Wohnung mache, sei privat. Das sahen das Amtsgericht und später das Landgericht Hamburg aber anders (Az.: 318 S 50/15).

Die "Entziehung des Wohneigentums" ist grundsätzlich möglich, wenn ein Eigentümer trotz Abmahnung grob gegen seine Pflichten verstößt. Die Latte für den Grundrechtseingriff hängt sehr hoch. In diesem Fall sahen die Richter die Voraussetzungen aber als erfüllt an. Die Störungen seien schwer und dauerten nun schon Jahre an. Problematisch wertete das Gericht vor allem, dass der Mieter die Arbeiten am Gemeinschaftseigentum blockierte. Außerdem vermülle er Bereiche auch außerhalb seiner Wohnung. Die Eigentümergemeinschaft habe bereits viel Geduld bewiesen und mehrfach das Gespräch gesucht, doch mit einer Besserung sei nicht mehr zu rechnen. Der Miteigentümer sei als Nachbar unzumutbar. Deshalb kann er gezwungen werden, seine Wohnung zu verkaufen.

Quelle: n-tv.de , ino
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Vorgetäuschter Eigenbedarf - Vermieter müssen Schadenersatz zahlen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mär 2017 11:31

http://www.n-tv.de/ratgeber/Vermieter-m ... 70803.html
Vorgetäuschter Eigenbedarf - Vermieter müssen Schadenersatz zahlen

Wer seinem Mieter wegen Eigenbedarf kündigt, sich aber nach der Räumung der Wohnung herausstellt, dass dieser nur vorgetäuscht war, muss Schadenersatz zahlen, wie der BGH entscheidet.

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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Mieterrechte bei mutmaßlich vorgetäuschten Eigenbedarfskündigungen ihrer Vermieter erheblich gestärkt. Vermieter müssen bei solch einem Verdacht in einer Beweislastumkehr "stimmig" erklären, warum sie die Wohnung nach Auszug des Mieters doch nicht selbst nutzen, entschied der BGH mit einem Urteil. Vermietern droht damit Schadenersatz für Auszugskosten und höhere Mieten ihrer gekündigten Mieter. (Az.: VIII ZR 44/16).

Im Ausgangsfall hatte der Kläger 2008 in Koblenz eine Vierzimmerwohnung für monatlich rund 500 Euro gemietet. Ihm war nach dem Verkauf des Hauses vom neuen Besitzer mit der Begründung gekündigt worden, die Wohnung werde für einen neuen Hausmeister benötigt. Als der Mieter dann nach einer Räumungsklage ausgezogen war, zog allerdings nicht der angekündigte neue Hausmeister in die Wohnung, sondern eine nicht mit solchen Diensten betraute Familie.
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Auf die Klage des ehemaligen Mieters wegen vorgetäuschten Eigenbedarfs erklärte der Vermieter dann, der Hausmeister habe sich eine Woche vor Einzug "überlegt", dass er wegen länger andauernder Kniebeschwerden die Wohnung im dritten Obergeschoss doch nicht anmieten wolle. Der Vermieter kam mit dieser Begründung bei der Vorinstanz in Koblenz zwar noch durch - nicht aber beim BGH. Die Darstellung sei "nicht plausibel und kaum nachvollziehbar", heißt es im Urteil.

Könne der Vermieter in solchen Fällen nicht plausibel erklären, warum der Eigenbedarf im Nachhinein entfallen sei, müssten Gerichte von einer "Vortäuschung" und "unberechtigten Kündigung" ausgehen. Vermieter seien dann gegenüber ausgezogenen Mietern zu Schadenersatz verpflichtet. Nun muss die Vorinstanz die Forderung des klagenden Mieters von rund 25.800 Euro Schadenersatz für Umzug und höhere neue Mietkosten erneut prüfen.

Hier eine günstige Rechtsschutzversicherung finden

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Mega-Vermieter in der Kritik - Treiben Immobilienkonzerne die Mieten ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Apr 2017 12:22

HAUS und GARTEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/Treiben-Imm ... 91057.html
Mittwoch, 12. April 2017
Mega-Vermieter in der Kritik - Treiben Immobilienkonzerne die Mieten ?

Börsennotierte Immobilienkonzerne sind Giganten auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Kritiker werfen ihnen vor, sie würden die Mieten mit ihrer Marktmacht übermäßig anheben. Was ist dran an dem Vorwurf?

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Sie verwalten Hunderttausende Wohnungen: In den vergangenen Jahren haben Konzerne wie Vonovia, LEG Immobilien und Deutsche Wohnen einen rasanten Aufschwung erlebt. Allein Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia besitzt 340.000 Wohnungen und ist an der Börse rund 15,7 Milliarden Euro wert. Wie viele andere ist er mit Privatisierungen früherer Arbeiterwohnungen um die Jahrtausendwende gewachsen. Erhöht Vonovia die Mieten, freut das die Investoren, trifft aber Hunderttausende Menschen.

Die Marktmacht sorgt für Kritik von Mieterschützern. So warf der Berliner Mieterverein dem Unternehmen Deutsche Wohnen jüngst eine "expansive Mieterhöhungsstrategie" in der Hauptstadt vor. Sie erhebe Mieten über den ortsüblichen Vergleichswerten. Doch lässt sich belegen, dass börsennotierte Konzerne Gewinne auf dem Rücken der Mieter maximieren?
Mieten werden weiter steigen

Tatsächlich ist die Marktmacht der Privaten geringer als oft angenommen. So gibt es nach letzten verfügbaren Erhebungen von 2011 gut 41 Millionen Wohnungen hierzulande. 17,5 Millionen werden laut Statistischem Bundesamt selbst genutzt, der Rest wird vermietet. "Davon entfallen mit 3,2 Millionen nur rund 15 Prozent auf private Wohnungsunternehmen", sagt Günther Vornholz, Professor für Immobilienökonomie an der EBZ Business School Bochum. Der Rest befinde sich in der Hand von Genossenschaften, öffentlichen Wohnungsunternehmen oder privaten Kleinvermietern.

Konzerne wie Vonovia haben angekündigt, die Mieten weiter anzuheben. "Ich sehe nicht, warum sich das ändern sollte", sagte Chef Rolf Buch jüngst. Kritik wegen überhöhter Steigerungen weisen sie aber zurück. Dort, wo es einen qualifizierten Mietspiegel gebe, habe das Unternehmen diesen anerkannt, sagt eine Vonovia-Sprecherin. Zuletzt habe man die Mieten eher moderat angehoben. Im Schnitt lägen sie bei rund 6 Euro je Quadratmeter kalt. Zu Mieterhöhungen von im Schnitt 1,5 Prozent kamen 2016 noch 1,8 Prozent mehr nach Modernisierungen. So waren die Nettokaltmieten rund 3,3 Prozent höher als im Vorjahr.

Konkurrent LEG Immobilien hat die Mieten um 2,5 Prozent auf 5,34 Euro kalt angehoben, die Deutsche Wohnen um 2,9 Prozent auf 6,09 Euro pro Quadratmeter. Zu Vorwürfen äußerte sich Letztere nicht.
Keine marktbeherrschende Stellung

"Der Trend ist, dass die Mieten weiter steigen", sagt Silke Gottschalk vom Deutschen Mieterbund in Düsseldorf. Gerade Mieter bei Vonovia hätten "ganz ordentliche" Erhöhungen verkraften müssen. Aber steigen die Mieten bei der Privaten stärker als anderswo?

Michael Voigtländer, Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft, sieht das nicht. Er hat auf Basis von 300.000 Wohnungsinseraten in den zehn größten Städten Nordrhein-Westfalens untersucht, wie die Mieten bei verschiedenen Anbietern ausfallen. Sein Fazit: "Die Durchschnittsmieten bei privaten Wohnungsunternehmen sind ähnlich hoch wie etwa bei öffentlichen Verwaltern." Auch kommunale Firmen schauten auf die Rendite. Zwar sagt die Studie nichts über die gesamte Bundesrepublik, doch in Nordrhein-Westfalen sind Konzerne wie Vonovia und LEG mit vielen Wohnungen vertreten.

Und selbst bei großen Übernahmen wie 2015, als Vonovia den Konkurrenten Gagfah schluckte, habe das Kartellamt keine marktbeherrschende Stellung moniert, sagt Voigtländer. Auch die Monopolkommission, die die Entwicklung der Mieten laufend beobachte, erhebe keine Einwände. "Der Wettbewerb funktioniert doch", sagt er.
"Sanierungen treiben die Mieten"

Mieterschützerin Gottschalk stellt indes fest, dass große Wohnungsgesellschaften Mieterhöhungen mit "allen rechtlichen Hebeln" durchsetzen. "Die Großen sind viel professioneller." So werde bei Mieterhöhungen häufig nicht der örtliche Mietspiegel zugrunde gelegt, sondern mit Vergleichswohnungen argumentiert.

Sie kritisiert, dass Sanierungen die Mieten treiben. So will Vonovia künftig jährlich eine Milliarde Euro in Neubau und Modernisierung stecken. Während Mieterschützer früher oft die Vernachlässigung von Wohnungen angeprangert hätten, gebe es heute Streit um Modernisierungen, meint Gottschalk. Es sei oft schwierig abzugrenzen, ob es sich um Instandhaltungen handele, die Vermieter tragen müssten. Nach dem Einbau neuer Fenster oder Bäder würden im Schnitt sieben bis acht Prozent der Kosten auf die Nettokaltmiete umgelegt. Gerade für sozial Schwächere könne das eine hohe Belastung sein.
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In regionalen Märkten könnten die Konzerne schon Einfluss haben, sagt Stefan Mitropoulos, Immobilienexperte bei der Bank Helaba. So hat Vonovia in Bochum und Bremen einen Anteil im Mietmarkt von bis zu 20 Prozent. Und Deutsche Wohnen zählt zu den größten Vermietern in Berlin. "In diesen Bereichen hat die Strategie der Konzerne schon eine Wirkung, aber eben keine marktbeherrschende", sagt Mitropoulos.

Das lange rasante Wachstum der Mega-Verwalter über große Käufe scheint aber ohnehin vorüber. Es gebe einen Trend zu öffentlichem Eigentum, sagt Professor Vornholz. "Städte wollen kommunale Wohnungsgesellschaften nicht mehr veräußern und so politische Steuerungsinstrumente aus der Hand geben", sagt er. Auch habe sich die Haushaltslage vieler Kommunen verbessert. "Die Zeit der großen Deals ist vorerst vorbei."

Quelle: n-tv.de , Alexander Sturm und Uta Knapp, dpa
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Miete zu spät auf dem Konto - Kündigung wegen weniger Tage Verzug ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Apr 2017 12:32

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/Kuendigung- ... 89408.html
Miete zu spät auf dem Konto - Kündigung wegen weniger Tage Verzug ?

Mieter sind verpflichtet, die vereinbarte Miete zu entrichten. So steht es im Bürgerlichen Gesetzbuch. Nur steht dort nicht wann. Deshalb findet sich in vielen Verträgen ein entsprechender Termin. Wird dieser öfters auch nur um ein paar Tage überschritten, droht der Rauswurf.

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In vielen Mietverträgen finden sich Klauseln, bis wann die Miete auf dem Konto des Vermieters eingegangen sein muss. Zumeist ist dies der dritten Werktag (Montag bis Freitag) eines jeden Monats. In den meisten Fällen kommen die Bewohner des fremden Eigentums dem auch auch ohne Probleme nach. Was auch dringend anzuraten ist. Denn wie das Landgericht (LG) Nürnberg-Fürth entschieden hat, kann ein Mietverhältnisses gekündigt werden, wenn Mieter wiederholt die Miete auch nur um wenige Tage verspätet zahlen (Az.: 7 S 6617/16).

In dem verhandelten Fall bemängelte ein Vermieter den wiederholt zu spät entrichteten Mietzins. Bereits im Jahr 2013 war es zu verspäteten Mietzahlungen und Mietrückständen gekommen, welche die Mieter aber aufgrund einer Ratenvereinbarung ausgeglichen hatten. Im Rahmen dieser Vereinbarung sicherten sie zu, künftig die Miete pünktlich zum 3. Werktag des jeweiligen Monats zu bezahlen. Im Jahr 2015 und Anfang 2016 kam es in fünf Fällen zu verspäteten Mietzahlungen, wobei die Miete, von einer Ausnahme abgesehen, immer nur mit wenigen Tagen Verspätung einging.
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Der Vermieter, der zuvor noch in mehreren Schreiben auf die Wichtigkeit des rechtzeitigen Mieteingangs hingewiesen hatte, kündigte daraufhin den Bewohnern seiner Wohnung fristgerecht. Wogegen sich diese mit einer Klage wehrten.

Jedoch ohne Erfolg. Denn nach Auffassung des LG lagen nicht nur Zahlungsunpünktlichkeiten, sondern Vertragsverstöße vor, auch wenn die Zahlungen nur um wenige Tage verspätet eingingen. Das Gericht wertete die verspäteten Mietzahlungen als nicht unerhebliche Pflichtverletzung der Mieter, welche eine ordentliche Kündigung rechtfertige. Nicht zuletzt deshalb, da der Vermieter mehrfach auf die Notwendigkeit pünktlicher Zahlungen hingewiesen hatte. Die Mieter hingegen hätten durch ihr Verhalten gezeigt, dass sie nicht bereit seien, ihre Zahlungsweise ernsthaft und auf Dauer umzustellen.

Quelle: n-tv.de , awi
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Vermieter zieht Reißleine - Wenn der Mieter ein Querulant ist

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Mai 2017 12:35

HAUS und GARTEN WOHNEN
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-der-Mi ... 24806.html
Montag, 08. Mai 2017
Vermieter zieht Reißleine - Wenn der Mieter ein Querulant ist

Wer fremdes Eigentum bewohnt, hat sich an Regeln zu halten und Pflichten zu erfüllen. Wer sich aber permanent über Mitbewohner beschwert, selbst für Lärm verantwortlich ist und auch noch ein klärendes Gespräch ablehnt, dessen Tage sind als Mieter gezählt.

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Von drückenden Pflichten kann uns nur die gewissenhafteste Ausübung befreien, wusste schon Johann Wolfgang von Goethe. Und auch wer fremdes Eigentum bewohnt, hat Pflichten zu erfüllen. So ist es zum Beispiel am Mieter, die Miete pünktlich und im Voraus zu zahlen, Schäden an der Mietsache umgehend zu melden und ansonsten dafür zu sorgen, dass das fremde Eigentum als solches behandelt wird - nämlich sorgsam.

Doch auch darüber hinaus tun Mieter gut daran, Pflichtverletzungen zu vermeiden. Diese Erfahrung musste auch ein Bewohner eines Mehrparteienhauses machen, der sich immer wieder unberechtigt über den Lärm der anderen Mieter beschwerte und mit diesen querulatorischen Beschwerden seinem Vermieter auf die Nerven ging. Denn diese führten zu einem erheblichen Arbeitsaufwand und zu Unverständnis und Unfrieden bei den anderen Mietern. Noch dazu fiel der Mieter selbst durch erheblichen Lärm auf, behielt unberechtigt die Miete ein und kam seinen Pflichten aus der Hausordnung nicht nach. Zudem verweigerte er ein Gespräch zur Konfliktlösung mit den anderen Mietern.

Diese Verfehlungen nahm der Vermieter zum Anlass und kündigte das Mietverhältnis fristgerecht - was wiederum für Streit sorgte, der schließlich vor dem Amtsgericht Augsburg landete (Az.: 25 C 974/16). Mit dem Ergebnis, dass der Mieter ausziehen muss.
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Das Gericht urteilte, dass bereits die Weigerung der Aussprache und das Nichtmitwirken an der Konfliktlösung Pflichtverletzungen darstellen, welche die Kündigung rechtfertigen. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch kann ein Vermieter ein Mietverhältnis nur dann kündigen, wenn er ein berechtigtes Interesse an dessen Beendigung hat. Ein berechtigtes Interesse liegt insbesondere dann vor, wenn der Mieter seine vertraglichen Pflichten schuldhaft nicht unerheblich verletzt hat.

Hier eine günstige Rechtsschutzversicherung finden

Quelle: n-tv.de , awi
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Eine neue Option - Die Brennstoffzellen-Heizung für Hausbesitzer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2017 14:53

HAUS und GARTEN WOHNEN
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Die-Brennst ... 27810.html
Dienstag, 09. Mai 2017
Eine neue Option - Die Brennstoffzellen-Heizung für Hausbesitzer

Die Verbreitung der Brennstoffzellen-Heizung steht in Deutschland noch ganz am Anfang. Und doch ist die Branche bereits gespalten: Der Staat fördert sie und manche Firmen treiben die Entwicklung voran. Andere setzen diese schon wieder aus. Was heißt das für Hausbesitzer?

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Brennstoffzellen-Heizungen gelten als effizient und umweltfreundlich. Durch den hohen Wirkungsgrad von 90 Prozent und mehr lassen sich Heiz- und Stromkosten einsparen. Trotzdem ist die hierzulande noch sehr junge Heiztechnologie nicht unumstritten. Während einige Hersteller auf sie als Zukunftstrend setzen, sind andere skeptisch. Auch Verbraucher halten sich bisher weitgehend zurück, nicht zuletzt wegen der hohen Anschaffungskosten.

Wie funktionieren Brennstoffzellen-Heizungen?

Es ist ein einfaches Prinzip: Brennstoffzellen-Heizungen werden lediglich an das Erdgasnetz angeschlossen. In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff aus der Luft zu Wasser. Dabei entstehen Wärme und Strom. "Haushalte, die erdgasversorgt sind, benötigen keinen neuen Hausanschluss und auch keine Lagermöglichkeit für Gas", erklärt Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima in St. Augustin bei Bonn. "Andere müssen nachrüsten."

Warum sind nicht mehr solche Heizungsanlagen auf dem Markt?

Bisher ist die Technik noch sehr teuer. Die Anlagen kosten laut der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online derzeit ab 30.000 Euro inklusive Einbau. Noch vor einigen Jahren lagen sie bei rund 48.000 Euro ohne Einbau. "Das zeigt, dass Bewegung in den Markt gekommen ist", sagt Jens Hakenes von co2online.

Rechnen sich die Anlagen schon für den Häuslebauer?

"Ein mehrjähriger Praxistest für die Brennstoffzelle im Eigenheim zwischen 2008 und 2016 weist auf eine gute Entwicklung hin", berichtet Hakenes. Für das Callux-Projekt der Bundesregierung mit Testgeräten und Prototypen wurden fast 500 solcher Anlagen verschiedener Hersteller in privaten Haushalten bewertet.

Das Ergebnis: Die Kosten sanken im Laufe des Projekts um etwa 70 Prozent, die für Geräteservice und Ersatzteile um etwa 90 Prozent. Der elektrische Wirkungsgrad konnte auf durchschnittlich 34 Prozent, der Gesamtwirkungsgrad auf 96 Prozent gesteigert werden. Im Vergleich zu den anfangs installierten Geräten schrumpften die dann weiter entwickelten Heizungen in Größe und Gewicht um etwa die Hälfte.

In dieser Zeit stieg schließlich auch die Zahl der Hersteller, und die Geräte werden in größeren Serien produziert. Wenn jetzt noch mehr Heizungen auf den Markt kommen, ist zu erwarten, dass die Preise weiter sinken. "Für einige Verbraucher kann es sich aber dank hoher Förderung schon jetzt rechnen", erklärt Hakenes.

Wird sich die Technik denn überhaupt auf dem Massenmarkt durchsetzen?

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) bezeichnete diese Heiztechnologie auf der Weltleitmesse ISH 2017 als Zukunftstrend. Er hat sogar eine AG Brennstoffzellen ins Leben gerufen. "Wir werden das weiter pushen", versprach BDH-Geschäftsführer Andreas Lücke. Doch die Branche selbst ist sich nicht einig.

Während die Firma Viessmann auf der Messe ein neues Brennstoffzellen-Heizgerät für 2017 ankündigte, sehen andere Firmen die Technik kritisch. Die Vaillant Group kündigte sogar an, ihre Entwicklungskapazitäten in dem Bereich zu reduzieren und die Markteinführung ihres Brennstoffzellen-Heizgerätes für Einfamilienhäuser bis auf Weiteres aussetzen. Auch Bosch zeigte sich auf der ISH skeptisch. Selbst BDH-Präsident Manfred Greis gab zu bedenken: "Es ist völlig klar, dass so eine Technik nicht den Markt beherrschen wird." Die Bundesregierung scheint optimistischer zu sein. Sie fördert die Einführung von Brennstoffzellen-Heizungen - und zwar erheblich.

Wie wird gefördert?

Der Bund unterstützt seit 2016 mit einem Förderprogramm die Einführung der Brennstoffzellen-Technologie. Es wird unter der Bezeichnung "Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle" bei der KfW-Bank geführt. Unterstützt wird der Einbau von Brennstoffzellensystemen mit einer Leistung von 0,25 bis 5 Kilowatt in Wohngebäuden, wenn die Brennstoffzelle in die Wärme- und Stromversorgung eingebunden wird. Möglich ist das im Rahmen eines Neubaus oder einer energetischen Sanierung. Die Förderung erfolgt als Zuschuss mit einem Grundbetrag von 5700 Euro und einem leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangener 100 Watt elektrische Leistung. "Es gibt in der Regel um die 10.000 Euro Förderung pro Anlage", sagt BDH-Geschäftsführer Lücke.
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Worauf sollten Verbraucher jetzt achten?

"Technikinteressierte und umweltbewusste Verbraucher sind in der Regel die Ersten, die sich schon früh für die innovative Technologie interessieren", sagt Frank Ebisch vom Branchenverband ZVSHK. Aber die Technik wird für alle Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern jetzt grundsätzlich attraktiver. Allerdings sollten sie vor dem Kauf unbedingt fachlichen Rat einholen. Denn ob die Brennstoffzelle sich bei ihnen rechnet, hängt ganz wesentlich vom Energieverbrauch und Wasserbedarf und von der Dämmung des Hauses ab. Und davon, ob es schon einen Gasanschluss gibt.

"Die Fachbetriebe bereiten sich aktuell auf die breitere Markteinführung vor", berichtet Ebisch. "Verbraucher sind gut beraten, wenn sie die Technik von qualifizierten Fachbetrieben installieren lassen, die entsprechende Schulungen absolviert haben."

Quelle: n-tv.de , Katja Fischer, dpa
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Entspannung garantiert - Häuser vor Blitzeinschlägen sichern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2017 11:20

HAUS und GARTEN WOHNEN
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Haeuser-vor ... 41419.html
Donnerstag, 18. Mai 2017
Entspannung garantiert - Häuser vor Blitzeinschlägen sichern

Die Angst kommt im Sommer wieder auf: Blitzeinschläge können sämtliche Elektrogeräte im Haus zerstören, Kurzschlüsse und sogar Brände auslösen. Und doch verzichteten früher Hausbesitzer oft auf einen Blitz- und Überspannungsschutz. Lohnt sich das Nachrüsten?

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Ein Blitzeinschlag im Haus macht Angst. Aber er ist vergleichsweise selten. Viel größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass während eines Gewitters Überspannungsschäden an elektrischen Geräten auftreten. Denn diese entstehen nicht nur durch direkte Einschläge, sondern durch Blitze, die relativ weit entfernt einschlagen.

"Dabei fließen große Blitzströme durch die Erde, verzweigen sich und gelangen durch die elektrischen Leitungen ins Haus", erklärt Wilhelmina Katzschmann von der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz. Das verursacht Überspannungsschäden, die Fernseher und Co. außer Gefecht setzen können. Und sie lösen Kurzschlüsse und Brände im Haus aus.
In Neubauten ist Überspannungsschutz Pflicht

Ein Blitzableiter, wie er bis in die 1990er üblich war, ist gegen Überspannung machtlos. Und da in älteren Ein- und Zweifamilienhäusern weder Blitz- noch Überspannungsschutz vorgeschrieben ist, sind die meisten Gebäude auch nicht damit ausgestattet.

"Hausbesitzer müssen nur dann einen Blitzschutz haben, wenn die Blitze schnell Brände auslösen können oder Personen und schützenswerte Güter in besonderer Gefahr sind", erklärt Thomas Raphael, Geschäftsführer des Ausschusses für Blitzschutz und Blitzforschung vom Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) in Frankfurt am Main.

Das gilt zwingend zum Beispiel für hohe Gebäude, bei denen eine Rettung durch die Feuerwehr nicht leicht möglich ist, und solche, die feuergefährdete Bereiche aufweisen wie Dacheindeckungen aus Holz oder Reet. Aber: "Neu ist, dass seit Oktober 2016 in allen Neubauten ein Überspannungsschutz Pflicht ist", ergänzt Raphael. "Besitzer älterer Häuser müssen selbst entscheiden, ob sie ihn nachrüsten."

Das machen viele Hausbesitzer erst bei Betroffenheit, berichtet Raphael. Zunächst haben sie beim Hausbau vor Jahren den Einbau der beiden Schutzarten auf später verschoben - um Kosten zu sparen. "Erst viel später, wenn irgendwo in der Nachbarschaft ein Blitz eingeschlagen ist oder Geräte bei einem Gewitter Schaden genommen haben, wird das Thema aktuell." Die Frage ist dann, wie viel Schutz ausreicht. Hausbesitzer haben drei Möglichkeiten:

Variante 1: Manche fürchten sich vor dem schlimmsten Fall: einem direkten Blitzeinschlag. Sie wollen Feuer und Personengefährdung ausschließen. Diesen Schutz bietet ein äußeres Blitzschutzsystem zusammen mit einem minimalen inneren Blitzschutz, der auch einfache Überspannungsschutzgeräte beinhaltet.

Variante 2: Manche möchten sich nur gegen Überspannungen schützen, die über die Leitungen in das Haus eindringen, da diese viel häufiger auftreten und die empfindlichen und teuren Elektrogeräte wie Fernseher und PC mit persönlichen Daten zerstören können. In diesem Fall installiert ein Fachmann einen umfassenden Überspannungsschutz.

Variante 3: Diese Gruppe wünscht sich einen Rundum-Schutz sowohl bei direkten oder nahen Blitzeinschlägen als auch bei fernen. Dann kommt die Kombination aus den beiden vorher genannten Varianten zum Zuge.
Gibt es empfindliche Geräte in der Wohnung?

Ob die Nachrüstung mit Blitzschutzsystem oder mit Überspannungsschutz ratsam ist, hängt auch stark von der Ausstattung des Hauses mit elektronischen Geräten ab. "Hausbesitzer sollten sich fragen, welche Technik sie im Haus haben und welche Anschaffungen sie für die Zukunft planen", rät Andre Witzel vom Verband Deutscher Blitzschutzfirmen. Gibt es empfindliche Geräte in der Wohnung? Wird im Smart Home ein BUS-System zur Übertragung von Daten genutzt? Sind die technischen Geräte vernetzt? "Je mehr Technik vorhanden ist, desto eher wird ein Überspannungsschutz gebraucht", rät der Experte.

Ein wirksamer Überspannungsschutz besteht aus mehreren Geräten. Die erste Stufe ist ein Schutzgerät direkt am Hausanschlusskasten oder an der Hauptverteilung. Dieser Typ 1 leitet Blitzströme in die Erdungsanlage, so dass die Hausinstallation nur noch mit Überspannungen belastet wird.

In der Praxis kommt oft ein erweitertes Schutzgerät (Typ 1+2) zum Einsatz, das gleichzeitig auch die Überspannungen auf ein niedriges Niveau reduziert. Alternativ kann das zweite Schutzgerät in der Unterverteilung installiert werden, erklärt Raphael.

Bei langen Leitungen für Strom, Telefon oder Fernsehsignale werden weitere Schutzgeräte benötigt, die sich unmittelbar am Gerät in die Leitung einbauen lassen. Diese Überspannungsschutzgeräte des Typs 3 sollen empfindliche elektronische Geräte besonders schützen. Sie werden meist direkt in die Steckdose eingesetzt. "Einen umfassenden Schutz bieten diese allein aber nicht", warnt Katzschmann. "Ohne die Stufen 1 und 2 haben solche Überspannungsschutzgeräte wenig Sinn." Auch die oft angepriesenen Mehrfach-Steckdosen mit Überspannungsschutz haben ihrer Erfahrung nach kaum Wirkung, "wenn die Überspannung erst einmal im Haus ist".
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Ein umfassendes Blitzschutzsystem mit Überspannungsschutz gibt es für 2500 bis 3000 Euro. "Teurer wird es allerdings, wenn beim Neubau nicht an eine spätere Installation des Blitzschutzes gedacht wurde, und die Anschlüsse an die Erdungsanlage fehlen", erklärt Raphael. Denn der Blitzstrom muss sich in die Erde leiten lassen. Dazu ist es notwendig, die am Haus installierten Drähte des Blitzschutzsystems mit der Erdungsanlage zu verbinden. Diese Anschlüsse beim Bau des Hauses vorzusehen, ist nur ein Klacks.

Jedes Gebäude muss eine Erdungsanlage haben. Beim Erstellen des Fundamentes oder der Bodenplatte, führt die Baufirma zusätzliche Erdungsfahnen an den Hausecken aus dem Fundament heraus. Ist die Baugrube aber bereits aufgefüllt, kommen die Handwerker nicht mehr an die vorhandene Erdungsanlage heran. Dann muss für den Blitzschutz eine zusätzliche Erdungsanlage eingebaut und mit der vorhandenen verbunden werden. "Das ist ziemlich aufwendig", erklärt Raphael.

Quelle: n-tv.de , Katja Fischer, dpa
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Wohnungssuche als Senior - Was heißt eigentlich altersgerecht ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Mai 2017 11:14

HAUS und GARTEN WOHNEN
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Was-heisst- ... 27818.html
Samstag, 20. Mai 2017
Wohnungssuche als Senior - Was heißt eigentlich altersgerecht ?

Daran denken will man nicht: Irgendwann im Alter stellt sich die Frage, wie lange man zu Hause wohnen kann. Wer in späteren Jahren auf Wohnungssuche geht, sollte sich daher Details des Gebäudes anschauen. Etwa, wie tief der Siphon unter dem Waschbecken sitzt.

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Bei der Wohnungssuche oder gar einem späten Hauskauf ab 50 stellt sich schon die Frage nach dem Wohnen im Alter. Wie gut ist man in 10, 20, 30 Jahren noch zu Fuß? Welche Voraussetzungen müssen Badezimmer und Wohnräume haben, damit ich möglichst lange zu Hause wohnen kann?

Was ist wichtig neben dem üblichen Blick auf Schwellen, hohe Treppen und augenscheinlichen Hindernissen? Expertenorganisationen haben Hinweise zusammengestellt, welche Gebäudedetails sich Ältere bei der Besichtigung ein wenig bewusster anschauen sollten:

Treppe

Treppenlifte im Eigenheim lassen sich problemlos bei vielen Treppenformen nachträglich einbauen. Ausnahmen sind Wendeltreppen, wie der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin erklärt. Laut Anbietern ist es möglich, aber zum Beispiel eine Mindestbreite von 70 Zentimetern nötig. Gut sind auch für das Treppensteigen ausreichend breite sowie bündig abschließende Stufen. Das Bundesfamilienministerium rät, bei Treppenhäusern darauf zu achten, dass es Handläufe auf beiden Seiten gibt.

Türen

Damit Gehhilfe, Rollstühle und auch eine Notarzttrage etwa ins Badezimmer gelangen, sollte man Türen mit mindestens 80 Zentimeter Breite einplanen, wie die Aktion Barrierefreies Bad erklärt. Der VPB rät sogar zu Breiten von 101 Zentimetern für Innentüren im Rohbau, was 90 Zentimeter nach fertigem Einbau bedeutet.

Und vor den Türen braucht es Raum zum Rangieren und Wenden. Daher sollte es im besten Fall eine Fläche zwischen 1,20 mal 1,20 Meter oder 1,50 mal 1,50 Meter geben. Durchbrüche sind zwar möglich, aber natürlich aufwendig.

Wichtig ist auch die Gängigkeit der Türen: Viel Kraft erfordern etwa Hebeschiebtüren an Terrasse oder Balkon. Außerdem sind die Fenster einen Blick wert: Sie sollten so niedrig sein, dass man im Sitzen bequem nach draußen schauen kann, rät die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Das Bundesfamilienministerium empfiehlt daher Brüstungen, die ab einer Höhe von 60 Zentimetern durchsichtig sind.

Badezimmer

Hier kommt es auf Details an: Sind die Wände stabil genug, so dass sie Haltegriffe tragen? Man sollte nach Griffen bei der Besichtigung bewusst fragen - auch wenn keine zu sehen sind. Ein System könnte in neueren Bauten oder Bädern bereits vorinstalliert und noch hinter Putz und Fliesen verborgen sein. Beim Bau von altersgerechten Badezimmern wird dies inzwischen häufig so gemacht.

Aber auch die Aufteilung des Raums kann später eine Rolle spielen: Gibt es vor dem Waschtisch ausreichend Raum zum Sitzen, wenn man die Morgentoilette nicht mehr im Stehen schafft? Und kann ich mich dann immer noch im Spiegel sehen?

Würde man ein barrierefreies Bad extra bauen, sieht eine DIN-Norm für einen unterfahrbaren Waschtisch eine Höhe von maximal 80 Zentimeter vor. Problematisch können hier natürlich auch unter dem Becken angebrachte Durchlauferhitzer sein. Gut sind zum Beispiel Unterputz-Siphons sowie zudem ein Bodenbelag, der rutschsicher ist. Die Aktion Barrierefreies Bad rät zur Rutschfestigkeitsklasse R10.

Die Dusche sollte bodengleich sein sowie Platz für einen Klappsitz oder Hocker haben. Auch die Badewanne hat am besten eine möglichst niedrige Einstiegshöhe und eine rutschsichere Oberfläche.

Toilette
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In vielen altersgerechten Badezimmern gibt es höhenverstellbare Toiletten. Ist dies nicht der Fall, kann man sich auch hier an der DIN-Norm für barrierefreie Badezimmer orientieren: Die Montagehöhe des WCs sollte 46 bis 48 Zentimeter betragen. Stützgriffe an Wänden sollen 28 Zentimeter über der Sitzhöhe angebracht werden können.

Elektroinstallationen

Häufig benutzte Steckdosen sollten auf einer Höhe von 70 Zentimetern liegen, teils raten die Experten sogar zu 85 Zentimetern. Sinnvoll sind sicherlich elektrische Rollladenheber, gerade wenn im Alter die Kraft in den Armen nachgelassen hat, sowie automatische Fensteröffner. Die Griffe fürs Fenster und Heizung sowie Lichtschalter sollten in bedienfreundlicher Höhe sein, rät die BAGSO.

Quelle: n-tv.de , Simone Andrea Mayer, dpa
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Wenn es plötzlich stark regnet - Wer zahlt die Schäden am Haus ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mai 2017 12:15

HAUS und GARTEN WOHNEN
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Dienstag, 30. Mai 2017
Wenn es plötzlich stark regnet - Wer zahlt die Schäden am Haus ?

Naturgewalten wie Starkregen werden häufiger, überschwemmte Keller oder auch ganze Wohnungen ebenfalls. Hausbesitzer können sich aber gegen Elementarschäden versichern. Doch nur wenige tun das.

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Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft zählte im Jahr 2016 zahlreiche schwere Unwetterfälle. Experten raten Eigentümern daher zu einer Versicherung mit Elementarschadenschutz. Doch nur wenige entscheiden sich dafür.

Der Elementarschadenzusatz der Wohngebäudeversicherung schütze Eigentümer vor den finanziellen Folgen von Naturereignissen, sagt Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Sie zahle für Schäden zum Beispiel durch Starkregen, Überschwemmung, Rückstau, Hochwasser, aber auch durch Schneedruck, Erdrutsche und Erdsenkungen. "Sie übernimmt die Kosten für Reparaturen im und am Haus", sagt Jarosch. Auch ein kompletter Abriss des Gebäudes und die Konstruktion eines neuen, gleichwertigen Hauses seien mitversichert.
Viele unterschätzen Hochwassergefahr

Offenbar schätzen aber viele Eigentümer in Deutschland die Gefahr als gering ein. "Nur 37 Prozent der Wohngebäude sind gegen Elementarschäden versichert", sagt Jarosch. Eine Umfrage des GDV im vergangenen Jahr habe zudem gezeigt, dass viele Besitzer die Gefahr durch Hochwasser unterschätzten. "Viele glauben außerdem, dass sie ausreichend über die Wohngebäudeversicherung geschützt sind."

Das ist aber nicht immer der Fall. Die Gebäudeversicherung selbst biete zwar auch Schutz vor existenziellen Risiken, ergänzt Annegret Jende von der Stiftung Warentest in Berlin. "Versichert sind Schäden durch Leitungswasser, Feuer und Sturm." Dazu zählten Schäden an Heizungs- und Sanitäranlagen durch plötzlichen, nicht vorhersehbaren Frost oder kaputte Fensterscheiben durch Hagel. Elementarschäden seien jedoch über die gesonderte Option abgedeckt.

Die Sparte sei erst 2010 in die Standardbedingungen des GDV als vierter Bereich der Gebäudeversicherung integriert worden. Vorher hätten Eigentümer sie nur als separaten Vertrag abschließen können, sagt Jende. Viele Anbieter hätten den Baustein in ihren Produkten inzwischen eingeschlossen, so dass er gezielt abgewählt werden müsse, bestätigt Jarosch.
Kein Rechtsanspruch auf staatliche Hilfe

"Manche Eigentümer setzen aufgrund von Erfahrungen aus der Vergangenheit darauf, im Schadenfall auch zukünftig Unterstützung vom Staat oder durch Spenden zu erhalten", sagt Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. Darauf gebe es aber keinen Rechtsanspruch. Vielen sei die Versicherung schlicht zu teuer, manche erhielten auch einfach keinen Schutz. Dennoch sei diese Versicherung nötig. "Versicherungen sind dazu da, Existenzrisiken abzusichern. Wenn mein Haus beschädigt wird, werde ich es kaum aus eigenen Mitteln wieder aufbauen können", meint Heyer.

Wie teuer die Versicherung ist, hängt auch ab von der Region, in der das Gebäude steht. Bei Hochwasser unterscheiden die Versicherer die Gefahrenlage in vier Risikozonen, eingeteilt in das Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS Geo). In der niedrigsten Zone 1 kommt ein Hochwasser statistisch alle 200 Jahre vor, in der höchsten einmal in zehn Jahren.
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Die Erfahrung der Versicherer zeige, dass der Schutz auch in Gegenden wichtig sein kann, die nicht zu einer typischen Gefahrenregion zählen, sagt Jende. Viele Versicherer übernähmen aber keinen Schutz für Häuser in Zürs 4.

Neben der Lage des Hauses werden auch Vorschäden in die Kalkulation des Jahresbeitrages einbezogen. Jende empfiehlt, bei einer Wohngebäudeversicherung auf bestimmte Zusatzleistungen zu achten. Dazu gehörten auch die Übernahme der Hotelkosten für eine bestimmte Zeit, falls das Haus nach dem Schaden unbewohnbar sei, sowie die Übernahme der Kosten für einen Sachverständigen bei großen Schäden.

Eine Versicherungspflicht gebe es nicht, ergänzt Heyer. "Daher darf man nicht gleich aufgeben, wenn man von der ersten, zweiten, dritten Versicherung eine Ablehnung bekommt", rät Heyer. Auch Jarosch rät Hausbesitzern zu Beharrlichkeit. "Um die 130 Versicherer in ganz Deutschland bieten Elementarschadenschutz an." Auch wenn nicht jeder der Anbieter bundesweit Risiken abdecke, sei es sinnvoll, hartnäckig zu bleiben.

Quelle: n-tv.de , Sandra Ketterer, dpa
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Eigentümergemeinschaft gefragt - Darf der Eigentümer Fenster austauschen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jun 2017 12:05

HAUS und GARTEN WOHNEN
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Darf-der-Ei ... 68107.html
Eigentümergemeinschaft gefragt - Darf der Eigentümer Fenster austauschen ?

Wer seiner Individualität bei den eigenen Fenstern Ausdruck verleihen möchte, wird enttäuscht. Denn Fenster in Häusern mit Eigentumswohnungen gehören der Eigentümergemeinschaft. Und die darf das Aussehen bestimmen.

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HAUS und GARTEN WOHNEN forum-kategorie-f5/haus-und-garten-wohnen-t59.html

Eigene Wohnung, eigene Regeln? Mitnichten, denn wer meint, in seiner Eigentumswohnung tun und lassen zu können, was er möchte, der irrt. Dies musste auch der Besitzer einer Eigentumswohnung zur Kenntnis nehmen, der eigenmächtig Fenster in seiner Wohnung ausgetauscht und diese nicht der von der Eigentümergemeinschaft vorgegebenen Optik anpasst hatte.

Der entsprechende Streitfall wurde vor dem Amtsgericht (AG) München entschieden (Az.: 481 C 12979/14). Hier hatte ein Eigentümer zwei seiner in der Wohnung befindlichen Fenster selbständig ausgetauscht. Die silbernen Kunststofffenster wurden durch weiße ersetzt, die zusätzlich einen Mittelsteg hatten.

Mit dieser Maßnahme waren viele Eigentümer nicht einverstanden. Sie erwirkten mehrheitlich einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft, nach dem der Eigentümer aufgefordert wurde, die Fenster zurückzubauen. Da dieser sich weigerte, wurde durch die Gemeinschaft gerichtlich beantragt, ihn zu verpflichten, auf seine Kosten die weißen Fenster mit Mittelsteg aus- und silberne ohne Mittelsteg einzubauen.
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Das Anliegen der Gemeinschaft hatte vor Gericht Erfolg. Denn nach der Meinung des AG handelt es sich bei den Fenstern zwingend um Gemeinschaftseigentum, da diese für Bestand und Sicherheit des Gebäudes unverzichtbar sind. Damit sei auch die Gemeinschaft für den Austausch der Fenster zuständig. Zwar könne dies mit einer klaren und eindeutigen Vereinbarung zwischen den Parteien anders vereinbart werden, eine solche Regelung war jedoch in diesem Fall nicht vorhanden. Ungeachtet dessen müsste eine Vereinbarung den strengen Anforderungen an eine solche genügen. Ansonsten bliebe es im Zweifel bei der Zuständigkeit der Gemeinschaft.

Laut Gericht handelte der Eigentümer im verhandelten Fall nicht rechtmäßig und muss deshalb den Rückbau der Fenster auf eigene Kosten vornehmen.

Hier gibt es eine günstige Immobilienfinanzierung

Quelle: n-tv.de , awi
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Rückzahlung von Betriebskosten - Geld zurück für Mieter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jun 2017 20:14

HAUS und GARTEN WOHNEN
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Geld-zuruec ... 76323.html
Dienstag, 06. Juni 2017
Rückzahlung von Betriebskosten - Geld zurück für Mieter

Während in vielen Städten die Mieten steigen, bleibt die "zweite Miete" stabil oder sinkt sogar: Billigere Energie entlastet Mieter bei den Nebenkosten - besonders wenn im Keller ein Öltank steht.

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Viele Mieter in Deutschland können bei der Betriebskostenabrechnung nach Einschätzung des Deutschen Mieterbundes mit einer Rückzahlung rechnen. "Es gibt keine bösen Überraschungen", sagte Geschäftsführer Ulrich Ropertz der Deutschen Presse-Agentur.

"Die Frage ist eher: Wie viel Geld bekomme ich zurück aufgrund der gesunkenen Heizkosten?" Während die Ausgaben für Heizung und Warmwasser 2016 zurückgingen, hätten sich die übrigen Betriebskosten im Durchschnitt nicht großartig verändert - wobei es regionale Unterschiede geben kann.

Nebenkosten für Heizen, Wasser und Abwasser, den Hausmeister oder die Müllabfuhr machen in Deutschland im Schnitt etwa ein Viertel der Wohnkosten aus. Der größte Posten ist das Heizen. Hier sind die Kosten in den vergangenen Jahren aber deutlich gesunken. Wer eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit Öl heizt, musste dafür 2013 noch 1085 Euro bezahlen, wie aus Mieterbund-Berechnungen hervorgeht. Im vergangenen Jahr waren es dann sogar nur noch 649 Euro. Gut jeder vierte Haushalt in Deutschland heizt mit Öl.
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Allein gegenüber 2015 schmolz die Brennstoffrechnung für Mieter in ölbeheizten Häusern um 14 Prozent - je nachdem, zu welchem Preis der Vermieter getankt hat. Bei Fernwärme lag die Ersparnis bei 6 Prozent; 907 Euro schlugen bei einer 70-Quadratmeter-Wohnung noch zu Buche. Bei Gas blieb der Wert bei etwa 830 Euro. "Bei Gas und Fernwärme kann es allerdings lokale Preisunterschiede geben", ergänzte Ropertz. Durchschnittlich ist bei Gas- und Fernwärmekunden aber eine ähnliche Rechnung wie im Vorjahr zu erwarten.

Viele Mieter erhalten nun nach Ende der Heizperiode ihre Nebenkostenabrechnung. Oft müssen sie aber auch deutlich länger darauf warten. "Der Vermieter hat bis Ende des Jahres Zeit, das Vorjahr abzurechnen", hieß es beim Mieterbund. Die Organisation will im Spätsommer eine detaillierte Auswertung der Nebenkosten vorlegen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Raus aus dem Mietvertrag ? - Wenn die Geschäftsräume ein Bordell waren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jun 2017 11:46

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-die-Ge ... 77892.html
Raus aus dem Mietvertrag ? - Wenn die Geschäftsräume ein Bordell waren

Eigentlich gefallen dem potenziellen Betreiber eines Friseurladens die Räumlichkeiten. Doch nach Unterzeichnung des Mietvertrages stellt er entsetzt fest, dass hier zuvor ein Freudenhaus beheimatet war. Da er darüber nicht informiert war, ficht er den Kontrakt an.


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Haben die Mieter von Geschäftsräumen ein Interesse daran, wofür das Objekt vom Vormieter genutzt wurde, müssen sie sich beim Vermieter danach erkundigen. Denn weder der Vermieter noch der Makler haben die Pflicht, einen Mietinteressenten vor Abschluss eines Mietvertrages über Gewerberäume ungefragt über die vorherige Nutzung eines Geschäftes zu informieren. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf entschieden (Az.: 7 U 143/15).

In dem verhandelten Fall hatte ein Geschäftsmann in Düsseldorf in der Nähe des Bahnhofs Räumlichkeiten zum Betrieb eines Frisörladens mit Hilfe eines Maklers angemietet. Erst später erfuhr der neue Mieter davon, dass in den angemieteten Räumen zuvor ein Bordell betrieben wurde – weder Makler noch Vermieter hatten im Vorfeld darauf hingewiesen. Deshalb fühlte sich der Mann getäuscht und erklärte die Anfechtung des geschlossenen Vertrages. Zudem verweigerte er dem Makler, die zuvor vereinbarte Courtage zu zahlen, woraufhin dieser mit Hilfe einer Klage zu seinem Geld kommen wollte.
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Mit Erfolg. Denn im Verschweigen der vorherigen Nutzung als Rotlichtgeschäft liegt laut OLG keine Täuschung. Demnach muss weder der Makler noch der Vermieter einen neuen Mieter ungefragt über die Vormieter informieren. Sofern diese Information für den Mieter von Bedeutung sei, müsse er selbst aktiv werden. Etwas anderes könne nur gelten, wenn zwischen den Parteien ein Ungleichgewicht bestehe. Wenn also der Mieter gar keine Möglichkeiten oder aufgrund von mangelnden Anhaltspunkten oder Unerfahrenheit keinen Anlass habe, eigene Erkundigungen anzustellen, könnten beim Vermieter besondere Aufklärungspflichten bestehen.

Dies war hier aber nicht der Fall. Zudem befand sich das umstrittene Objekt in einer unterdurchschnittlichen Lage in unmittelbarere Bahnhofsnähe. Es sei daher keine völlig überraschende Tatsache, dass in den Räumlichkeiten ein Bordell betrieben wurde, befand das Gericht.

Quelle: n-tv.de , awi
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Hausbau planen - Einliegerwohnung: ja oder nein ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2017 12:16

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/Einliegerwo ... 06267.html
Montag, 26. Juni 2017
Hausbau planen - Einliegerwohnung: ja oder nein ?

So einige Punkte sprechen für die Planung einer Einliegerwohnung im Eigenheim, aber auch einige dagegen. Wiegen die Mieteinnahmen den Verlust von Privatsphäre auf? Oder geht es gar eher darum, schon jetzt ans Alter und an Wohnraum für Pfleger zu denken?

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Warum nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Mit einer Einliegerwohnung bietet das Eigenheim nicht nur der eigenen Familie ein Zuhause. Es kann auch Mieteinnahmen bringen.

Worum es geht: Eine Einliegerwohnung ist eine Wohnung in einem Eigenheim, die selbstständig vermietbar ist. "Es muss nicht immer die klassische Singlewohnung im Dachgeschoss oder in der unteren Etage sein. Auch eine zweite Wohnung in einem Doppelhaus kann eine Einliegerwohnung sein", erklärt Annett Engel-Lindner vom Immobilienverband Deutschland. "Entscheidend ist, dass sie sowohl einen separaten Zugang als auch überschneidende Räume mit der Hauptwohnung hat." Warum - und warum nicht - sollten Bauherren diese extra Investition tätigen?

Pro: Was spricht für eine Einliegerwohnung?

- Mieteinnahmen: "Sie sind der häufigste Grund, sich für eine Einliegerwohnung zu entscheiden", sagt Julia Wagner vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Sie rät, im Vorfeld genau durchzurechnen, ob die Mieteinnahmen die zusätzlichen Kosten decken. Möglich ist auch eine Vermietung als Ferienwohnung. Oder: "Eine Einliegerwohnung ist ideal als Alterssitz für die Eltern. Sie leben in ihrer eigenen Wohnung, sind aber nah bei den Kindern", ergänzt Wagner. Wichtig ist, an Verwandte nicht wesentlich unter dem Marktwert zu vermieten, denn sonst sind die mit der Vermietung zusammenhängenden Kosten steuerlich nicht voll abziehbar.

- Altersvorsorge: Oft wird die Einliegerwohnung erst vermietet, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Dann lässt sich mit den Mieteinnahmen die Rente aufbessern. Zu diesem Punkt gehört noch ein weiterer Aspekt: Die abgeschlossene Wohnung im selben Haus ist besonders praktisch, wenn man im Alter täglich Hilfe benötigt. Pflegekräfte haben kurze Wege und können sich in ihrer Freizeit zurückziehen.

- Sonderkündigungsrecht: Gerade wenn man unter einem Dach wohnt, sollte die Chemie zwischen Vermieter und Mieter stimmen. Doch hier hat die Einliegerwohnung einen Vorteil: "Klappt das Miteinander gar nicht, hat der Vermieter ein Sonderkündigungsrecht", erläutert Engel-Lindner. Wohnt er im selben Haus mit nicht mehr als zwei Parteien, muss er sich nicht an übliche Kündigungsfristen halten.

- Steuerrechtliche Vorteile: Wer eine Einliegerwohnung vermietet, muss die Mieteinnahmen steuerlich geltend machen. Er kann auf der anderen Seite aber auch die Ausgaben rund um die Vermietung absetzen. Dazu gehören zum Beispiel Darlehenszinsen oder Aufwendungen zum Erhalt des Mietobjekts. "Voraussetzung für die Anerkennung der Kosten ist, dass sie klar abgrenzbar sind gegenüber den restlichen Kosten des Hauses", erklärt Wagner. "Optimalerweise trennt man dafür die beiden Wohneinheiten beim Bau- und Darlehensvertrag und nutzt auch ein gesondertes Konto für die Einliegerwohnung."

- Doppelte Förderung: Bauherren, deren Haus die Anforderungen der KfW-Standards erfüllt, können die zinsgünstigen Darlehen gleich zweimal in Anspruch nehmen - und zwar für jede Wohneinheit.

Kontra: Was spricht gegen eine Einliegerwohnung?

- Enge Nachbarschaft: Die Bewohner kommen sich näher als in Mehrfamilienhäusern, nutzen oft Flure oder den Garten gemeinsam. "Darüber muss man sich im Klaren sein", betont Wagner. "Besonders wenn fremde Menschen die Wohnung mieten, sollten eindeutige Regelungen gefunden werden, was wie genutzt werden darf." Die Verbrauchskosten werden am besten separat erfasst und abgerechnet, um Streitigkeiten zu vermeiden.

- Höhere Baukosten: Zwar ist der Bau einer Einliegerwohnung im Vergleich zu einer einzelnen Eigentumswohnung relativ günstig, er erhöht aber die Gesamtkosten.
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- Planungsaufwand: So ein Haus will gut geplant sein. "Einfach ein Bauträgerhaus anzupassen, das funktioniert meist nicht", erklärt Eva Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherren. Sie rät, einen Architekten zu beauftragen. Außerdem lässt nicht jeder Bebauungsplan eine Mietwohnung im Haus zu. "Bauherren sollten sich im Vorfeld bei ihrer Kommune erkundigen, welche Auflagen und Zusatzkosten auf sie zukommen, zum Beispiel durch den Nachweis von Pkw-Stellflächen"

- Wiederverkaufswert: Ein Haus mit Einliegerwohnung zu verkaufen kann ein gutes, aber auch ein schlechtes Geschäft sein. "Es kommt auf die Lage an", sagt Wagner. "In Ballungsgebieten wird man wahrscheinlich bessere Preise erzielen als in ländlichen Gebieten."

Quelle: n-tv.de , Katja Fischer, dpa
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Für Zeiten wo es zu heiß und trocken ist soll man vorbeugen mit einem Rege

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2017 12:50

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://regentonnen.regenwasser-garten.de/regensammler/
Für Zeiten wo es zu heiß und trocken ist soll man vorbeugen mit einem Regensammler
Regensammler


Regenwasser in einer Regentonne auffangen und für trockene Zeiten sammeln ist schon eine gute Idee. Erst einmal sparen Sie das kostbare Trinkwasser, und auch die Gebühr für Abfallwasser fällt ja nicht an. Günstig ist dafür natürlich die Zisterne, denn da paßt jede Menge Wasser rein, und auch bei längeren Trockenzeiten stellt sie genug Sprengwasser für den Garten bereit.

Eine Zisterne ist allerdings kostspielig und benötigt doch eine ganze Menge Platz im Garten. Meistens ist sie auch völlig überdimensioniert, weil gar nicht so viel Regen fällt, damit sie auch nur annähernd voll wird. In diesem Fall hat es sich bewährt, eine (oder mehrere) kleinere Regentonnen aufzustellen. So ist das Wasser an verschiedenen Orten im Garten vorhanden und vor allen Dingen auch immer frisch.
Das Regenwasser mit einem Regensammler in der Regentonne sammeln

Nun ist es aber so, daß es sehr unterschiedliche Zeiten gibt, in denen es regnet. Mal herrscht wochenlange Trockenheit, es kommt kaum Wasser in die Tonne, dann regnet es tagelang so stark, daß die Behälter hoffnungslos überfordert sind und überlaufen. Da kann es Sinn machen, eine zweite Regentonne daneben zu stellen und beide miteinander zu verbinden.

Ein anderes Problem sind Verunreinigungen wie Blätter von den Laubbäumen und auch Nadeln. Sie können ganz schnell den Zulauf zur Regenwassertonne verstopfen, dann kann das Wasser nicht mehr über das Fallrohr ablaufen und die Dachrinne läuft über.

Oder der ganze Schmutz kommt in die Regentonne und das Wasser wird derart verunreinigt, daß es anfängt zu stinken. Laubblätter kann man ja noch von oben absammeln, aber gerade Tannennadeln senken sich schnell nach unten und sind dann nur beim Entleeren der Regentonne wieder zu entfernen.

Abhilfe schafft ein sogenannter „Regensammler„, auch „Regendieb“ genannt. Das ist ein Verbindungsstück, das im Fallrohr eingebaut wird und von dort aus die Regentonne mit Wasser speist. Ein Überlauf-Stopp sorgt dafür, daß die Tonne nicht überlaufen kann, eventuell kann man das überschüssige Wasser dann in eine zweite Tonne leiten.

Wichtig ist aber auch: In diesem Regensammler kann ein Filter eingebaut werden, so kommen grobe Verunreinigungen gar nicht erst in die Regentonne hinein.


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Den Regensammler an das Dachrinnen-Fallrohr anschließen

Regensammler bestehen entweder aus verzinktem Metall, oder aus Kunststoff. Metall ist dabei natürlich viel langlebiger und robuster, Kunststoff aber heute nicht mehr wie frühere Exemplare zu dünn und empfindlich bei Sonneneinstrahlung. Beide Varianten haben ihre Berechtigung und haben sich bewährt auf dem Markt, so daß es an Ihrer Vorliebe und an dem vorhandenen Fallrohr liegt, für welches Material Sie sich entscheiden.

Zu beachten ist vielleicht, daß sich der Selbsteinbau bei einem Regensammler aus Kunststoff eventuell etwas einfacher machen läßt. Wer aber ein wenig handwerklich begabt ist (und das sind wir Gärtner doch alle!), der bekommt auch mit einem Regensammler aus Metall keine Probleme.
Regensammler – zwei Varianten

Um die Regentonne vor dem Überlaufen zu schützen, haben sich zwei Varianten bewährt:

Die einfachste Variante ist eine Wasser-Ablaufklappe, die direkt ins Fallrohr eingesetzt wird. Diese besteht überwiegend noch aus Metall, ist preisgünstig und lange haltbar. Allerdings wird hier manuell mit der Hand die Wassermenge eingestellt, die tatsächlich in die Regentonne fließen soll. Wenn diese voll ist, wird die Klappe geschlossen und das restliche Wasser abgeleitet. Der bekannteste Vertreter dieser Art ist der Regensammler von Marley *, der vorbildlicherweise auch einen groben Filter gegen Verunreinigungen besitzt. Er besteht aus Kunststoff und kann in das Fallrohr eingebaut werden, ohne daß dieses demontiert werden muß.
Regensammler-Modelle mit Überlauf-Stopp machen die Sache noch einfacher: Hier muß man die Klappe nicht selber umstellen, sondern das eingebaute Ventil schließt sich selbst bei einem bestimmten Druck und leitet überschüssiges Regenwasser an der Tonne vorbei. Auch diese Regensammler verfügen üblicherweise über ein Sieb gegen Verunreinigungen, der bekannteste Vertreter, der Regensammler „Rainboy *“, kommt ebenfalls von Marley. Aber es gibt natürlich noch viele andere Hersteller von Regensammlern.



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Zu beachten ist, daß im Winter die drehbaren Elemente möglichst leicht abzubauen sind. Besonders die eingebauten Dichtungen sind meistens nicht frostbeständig und sollten im Herbst beizeiten ausgebaut und trocken und warm überwintert werden. So haben Sie auch im nächstem Jahr wieder viel Freude an Ihrem Regensammler.
Fazit: Regensammler mit Schmutzfilter
Marley Regensammler mit Filter und Überlaufstop, DN 53-75 mm, grau von Marley Deutschland

Beispiel für die Montage eines Regensammlers, ohne das Fallrohr zu demontieren, hier von Marley
Foto: Amazon *

Der Regensammler mit Überlauf-Stopp und Schmutzfilter macht das Sammeln von Regenwasser einfach wie nie. Die Regentonne läuft nicht mehr über, und im Innern haben Sie stets sauberes und gefiltertes Regenwasser für den Garten. Der Filter muß natürlich hin und wieder gereinigt werden, da er aber in einer handlichen Höhe eingebaut werden kann, macht das nicht viel Arbeit. Die Dachrinnen zu reinigen ist aufwändiger!

Regensammler gibt es aus verzinktem Stahl oder aus Kunststoff, wobei beide Systeme zu empfehlen sind und Sie sich ganz nach dem Aussehen und dem Material Ihres Fallrohres richten konnen.

Regensammler lassen sich in der Regel ganz leicht und einfach in das Fallrohr einbauen, oft sogar, ohne daß dieses dabei abgebaut werden muß. Einfach mit der Säge trennen, den Regensammler dazwischen schieben, mit der Regentonne verbinden, und: fertig! Nie mehr überlaufende Regentonnen, nie mehr Schmutz und Blätter und Tannennadeln in der Tonne, kein Verstopfen des Wasserhahns an der Regenwassertonne. Eine äußerst praktische Erfindung.
Die Regentonne und der Regensammler http://regentonnen.regenwasser-garten.de/regensammler/
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Wohin mit dem Gartenabfall ? - Wie Gartenabfall entsorgen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Jul 2017 16:09

HAUS und GARTEN WOHNEN
https://www.haushaltstipps.com/Blog/gar ... l-0001249/

Wohin mit dem Gartenabfall ? - Wie Gartenabfall entsorgen ?

Veröffentlicht am 30. März 2016 von Simone G.

Ein KomposthaufenDer eigene Garten: Das ist eine Oase der Entspannung. Hier finden Hobbygärtner Erholung – doch natürlich gibt es auch immer etwas zu tun. Wer seinen Garten liebt, beschäftigt sich oft auch gerne mit der Gartenarbeit. Am Ende steht aber eine Frage: Wohin bloß mit den Gartenabfällen? Kleinere Mengen von Laubresten, verwelkte Blüten und Rasenschnitt lassen sich in vielen Gemeinden in der braunen Tonne entsorgen. Doch spätestens bei sperrigem Baumabschnitt wird es schwierig. Wir stellen einige Möglichkeiten der Entsorgung vor.
Der eigene Kompost

Eine praktische Möglichkeit, Gartenabfälle zu entsorgen, ist der eigene Komposthaufen. Aus den unschönen Gartenabfällen entsteht neue Erde, die extrem nährstoffreich ist und damit bestens geeignet, um ihren Garten gut zu versorgen. Kompostiert werden dürfen Baum- und Strauchschnitt sowie Rasenschnitt, Laub und verwelkte Blumen, unbehandelte Holzspäne und auch ungekochte Holz- und Gemüsereste. Kaffee- und Teesatz dürfen mitsamt Filterpapier auf den Kompost. In kleinen Mengen dürfen Sie auch Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten kompostieren, Haushaltspapier, schwarzweiß bedrucktes Zeitungspapier und zerkleiner Eierschalen. Nicht auf den Kompost dürfen Fleisch und Knochen sowie gekochte Speisen – diese ziehen Ungeziefer an. Fremdstoffe, die nicht verrotten, haben auf dem Kompost ebenfalls nichts zu suchen.

Hartnäckiges Unkraut
Ein Komposthaufen ist zwar so praktisch wie nützlich, einige hartnäckige Unkrautsorten vermehren sich aber sogar auf dem Kompost. Wurzelunkräuter wie Giersch sollten Sie daher zunächst mehrere Tage trocknen, bevor Sie diese auf dem Kompost entsorgen.
Häckslerdienst für grobe Baumabschnitte

Kleinere Gartenabfälle landen also auf dem Kompost. Doch wohin mit ganzen Ästen? In vielen Gemeinen können Sie einen Häckslerdienst um Hilfe bitten. Eventuell vermietet sogar der Baumarkt in Ihrer Nähe einen Häcksler. Der Baumschnitt ergibt zum Beispiel hervorragenden Reisig.
Gartenabfälle abholen lassen

Befindet sich ein Friedhof in Ihrer Nähe oder vielleicht eine große Gärtnerei? Fragen Sie nach, ob diese daran interessiert sind, Ihnen Grünabfälle abzunehmen. Oft wird ein Aufpreis fällig, wenn die Betriebe den Gartenabfall bei Ihnen abholen.
Wertstoffhöfe

In vielen Gemeinden und Städten nehmen die örtlichen Wertstoffhöfe Grünabfälle an. Dort müssen Sie Ihre Gartenabfälle selbst abliefern. Für große Mengen fällt zumeist eine Gebühr an. Genauere Informationen finden Sie auf der Webseite der jeweiligen Stadt und Gemeinde.
Gartenabfälle verbrennen

Grünabfälle im eigenen Garten zu verbrennen ist nur in wenigen Gemeinden zugelassen. Erkundigen Sie sich auf jeden Fall bei der örtlichen Verwaltung, bevor Sie in Ihrem Garten ein Feuer anzünden.

Foto: M. Schuppich
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Knappheit und steigende Mieten - Regierung denkt über höheres Wohngeld nac

Beitragvon Gudrun Graf » 4. Jul 2017 21:21

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/politik/Regierung-de ... 21012.html
Dienstag, 04. Juli 2017
Knappheit und steigende Mieten - Regierung denkt über höheres Wohngeld nach

Bis 2020 müssten in Deutschland jährlich gut 350.000 Wohnungen gebaut werden. Tatsächlich aber werden deutlich weniger fertiggestellt - und das treibt die Kosten für Mieter. Deswegen will der Bund nun eingreifen.


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Angesichts von Wohnungsengpässen und rasant steigenden Mieten in vielen Städten fasst die Koalition eine weitere Erhöhung des Wohngeldes ins Auge. "Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, könnte dieser mit einer Leistungsanpassung des Wohngeldes begegnet werden", heißt es im "Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft" der Regierung, wie Reuters berichtet.

Ziel einer neuen Bundesregierung müsse es sein, dass das Wohngeld seinen realen Wert für die Bewohner behalte, auch wenn die Mieten weiter stiegen. Geprüft werden soll zudem die Einführung einer zusätzlichen Klimakomponente beim Wohngeld, womit Mieterhöhungen nach einer energetischen Sanierung von Häusern abgefangen werden könnten. Das Wohngeld war erst 2016 deutlich erhöht worden, nachdem es zuvor sechs Jahre unverändert gewesen war. Das Bundeskabinett will den Bericht am morgigen Mittwoch beschließen.
Wohnungsfrage zentral in Wahlprogrammen

Sowohl Union als auch SPD haben der Wohnungsfrage einen zentralen Raum in ihren Programmen für die Bundestagswahl im September eingeräumt. Die SPD will ein Familienbaugeld einführen, um den Kauf von Eigentum für Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen zu erleichtern. Zudem soll die sogenannte Mietpreisbremse verschärft werden, mit der Erhöhungen durch die Eigentümer gebremst werden sollen. Auch eine regelmäßige Anpassung des Wohngeldes ist im SPD-Programm verankert.

"Wohnungsbau ist der beste Mieterschutz", heißt es bei der Union. So sollen Vorschriften beim Bau ausgedünnt und die Kosten auf diese Weise gesenkt werden. Zudem sind Steuervergünstigungen für Bauherren geplant. Ein Baukindergeld von 1200 Euro über zehn Jahre soll für Familien den Erwerb erleichtern.
Bedarf von jährlich 350.000 Wohnungen

Der Regierungsbericht untersucht die Entwicklung auf den Immobilienmärkten in den vergangenen Jahren und gibt Handlungsempfehlungen. "Im Berichtszeitraum hat sich die seit 2012 zu beobachtende angespannte Lage auf den Wohnungsmärkten in einer Reihe von Städten und Regionen verschärft", heißt es. Getrieben sei dies durch die Zuwanderung in Folge des Flüchtlingszuzugs und die Attraktivität Deutschlands für andere EU-Bürger.
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Wohngeld gibt es nur auf Antrag: Neues Wohngeldgesetz gilt 11.01.16 Wohngeld gibt es nur auf Antrag Neues Wohngeldgesetz gilt
Einkommen reicht nicht: Wer hat Anspruch auf Wohngeld? 23.12.13 Einkommen reicht nicht Wer hat Anspruch auf Wohngeld?

Zuletzt sei zwar deutlich mehr gebaut worden. Mit rund 250.000 Neubauten 2015 sei dies aber nicht ausreichend. Pro Jahr würden bis 2020 rund 350.000 Wohnungen gebraucht. Bund, Länder und Kommunen seien daher aufgefordert, mehr Bauland günstig zur Verfügung zu stellen, fordert der Bericht.

Wohngeld erhalten Haushalte, die ihre Miete nicht komplett selbst schultern können. Keinen Anspruch haben jedoch diejenigen, die Zuschüsse aus anderen Quellen erhalten weil sie beispielsweise "Hartz IV" beziehen. Wohnen und Energie ist der größte Einzelposten der Haushalte bei den Konsumausgaben. Laut Bericht gaben sie dafür 2015 rund 36 Prozent der Ausgaben auf.

Quelle: n-tv.de , jwu/rts
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Was zu tun ist - Urlaubs-Vorbereitungen am Haus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Jul 2017 07:48

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/Urlaubs-Vor ... 53196.html
Was zu tun ist - Urlaubs-Vorbereitungen am Haus

Die Pflanzen gießen, Briefkasten leeren, nach schweren Gewittern den Keller kontrollieren: Verwandte, Freunde und Nachbarn, die das Haus während des eigenen Urlaubs hüten, haben damit durchaus Arbeit und Aufwand. Man kann ihnen aber in ein paar Punkten helfen.

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Freizeit ist für jeden knapp. So geht es auch den Verwandten, Freunden und Nachbarn, wenn diese während der Ferien für einige Wochen das Haus oder die Wohnung hüten und umsorgen sollen. Ein paar Ideen, um sie bei ihrem Freundschaftsdienst zu entlasten:

Postzustellung umleiten

In Zeiten von Online-Warenabos und vielen Bestellungen im Netz kann es natürlich vorkommen, dass noch Päckchen eintreffen, wenn man längst am Strand weilt. Was tun? Ist der Empfänger nicht zu Hause, geben Paketdienste die Sendungen oft in der Nachbarschaft ab. Das lässt sich für Urlaubszeiten auch bewusst steuern: Häufig kann man bei der Bestellung eine Wunschadresse angeben, an die das Paket alternativ geliefert werden soll, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Mit etwas Vorplanung lassen sich solche Zustellungen auch vermeiden.

Briefe und Postkarten kann man einlagern lassen - für Gebühren um die zehn bis zwölf Euro. Das verhindert auch, dass Einbrecher am vollen Briefkasten bemerken, dass das Haus länger unbewohnt ist. Die Deutsche Post zum Beispiel rät, am besten zwei bis drei Wochen vor der Abreise, jedoch mindestens fünf Werktage vorher den Dienst zu beauftragen. Ausgenommen von dem Service sind aber unter anderem Pakete und Päckchen sowie Briefsendungen mit Nachnahme und manche Arten von Einschreiben.

Gewitter vorbeugen

Heftige Sommergewitter können schlimme Schäden anrichten. Damit der Haussitter nicht schnell herbeirasen und das Haus vorbereiten muss, sollten Reisende schon einiges vor Urlaubsbeginn selbst erledigen: Dazu gehört, Elektrogeräte am besten vom Stromnetz zu nehmen sowie alles Empfindliche am Haus und im Garten unterzustellen oder festzubinden.

Immer häufiger ist auch Starkregen ein Problem. Er überlastet die Kanalisation. Dann drückt das Abwasser von unten durch die Abflüsse in den Keller. Hausbesitzer sollten daher vor längeren Abwesenheiten sämtliche Rückstauklappen in den Leitungen verriegeln, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Einbrecher abhalten

Nichts ist so anziehend wie ein leerstehendes Haus. Der Haussitter kann natürlich jeden Tag morgens und abends vorbeikommen und etwa die Rollläden runter- und hochlassen. Das geht aber auch einfacher: Zeitschaltuhren übernehmen die Rollläden, knipsen immer mal wieder Lampen an und lassen sogar gelegentlich das Radio dudeln. Dazu rät die Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!".
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Schadensmeldung vorbereiten

Nach einem Einbruch oder auch einem heftigen Gewitter mit Schäden am Hausrat hat der Haussitter gemeinsam mit dem Verreisten das große Problem, schnell der Versicherung den Schaden melden zu müssen. Doch was ist alles kaputt oder gestohlen worden? Hier lohnt es sich nicht nur für Urlaubszeiten, für sich und für beauftragte Freunde eine Liste der Habseligkeiten anzulegen und sicher zu hinterlegen.

Die Polizeiliche Kriminalitätsprävention der Länder und des Bundes empfiehlt, die Gegenstände auch zu fotografieren. Am besten sollte man dazu Kaufbelege, Quittungen, Expertisen und Urkunden zusammensuchen oder Beschreibungen erstellen mit Angaben zum Material, Maßen, Nummern-Codierungen, Hersteller und Typenangaben bei Geräten.

Quelle: n-tv.de , Simone Andrea Mayer, dpa
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Immobilienpreise im Check - Kaufen oder mieten ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jul 2017 21:42

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/Kaufen-oder ... 42005.html
Dienstag, 18. Juli 2017
Immobilienpreise im Check - Kaufen oder mieten ?

Die Immobilienpreise gehen mancherorts nach wie vor durch die Decke. Am stärksten steigen sie dort, wo es ohnehin schon teuer war. Ob überhaupt noch ein Kauf lohnt, zeigt eine Untersuchung von Finanztest.

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Die eigene Immobilie ist beliebt - mehr denn je. Verantwortlich dafür ist auch die lang anhaltende Niedrigzinsphase, die nicht nur Sparer beutelt, sondern auch dafür gesorgt hat, dass Baugeld billig wie nie zu haben ist.

Da es fürs Ersparte ohnehin kaum Zinsen gibt, legen viele Verbraucher ihr Geld in Immobilien an. Mit dem Resultat, dass in Groß- und Universitäts­städten kaum ­freie Wohnungen zu haben sind. ­­Der Wohnungs­bau kommt zwar in Schwung, doch die Fertigstel­lungen hinken dem Bedarf weit hinterher. Und so werden Häuser und Wohnungen immer teurer. Finanztest hat in seiner neusten Ausgabe die Kaufpreise und Mieten in 115 Städten und Kreisen verglichen und zeigt, wie Käufer rechnen müssen, um keine überhöhten Preise zu zahlen.

Denn 2016 sind die Preise mancherorts sogar noch stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Für eine Eigentums­wohnung zahlten Käufer Ende 2016 im Durchschnitt 7 Prozent mehr als Ende 2015. In München und Berlin kletterten die Preise sogar um mehr als 11 Prozent. Im Gegensatz zu Städten wie Chemnitz oder Duisburg - denn hier haben sich die Preise in den letzten fünf Jahren kaum verändert.

Analog dazu haben sich die Mieten entwickelt. In Boomstädten wie zum Beispiel Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Düsseldorf, Stuttgart, Heidelberg und Münster konnte in den letzten Jahren in sehr guten Lagen ein Anstieg zwischen 30 und 50 Prozent beobachtet werden. In weniger gefragten Teilen der Republik hingegen stiegen die Mieten nicht signifikant.
Ist der Markt bereits überhitzt?

Und auch wenn die Preisrallye auch noch einige Jahre weitergehen kann - es mehren sich die Stimmen, die vor einer Über­hitzung des Immobilienmarktes warnen. So schätzt etwa die Bundes­bank, dass die Haus- und Wohnungs­preise in einigen Städten bereits 2016 um 15 bis 30 Prozent über­höht waren. In Berlin, Hamburg und München zahlen Käufer für eine Eigentumswohnung beispielsweise durchschnittlich ­schon mehr als 27 Jahres­mieten, teil­weise sind es sogar mehr als 30 Jahresmieten­. Das entspricht einer anfänglichen Nettomietrendite von nur 2 Prozent, wie Finanztest berichtet.

Solange die Zinsen auf einem niedrigen Niveau verharren, kann die Rechnung von Investoren noch weiter funktionieren. Doch spätestens dann, wenn sich Baugeld deutlich verteuert, würden viele Selbstnutzer als Käufer ausfallen, da sie sich teure Kredite und die hohen Kaufpreise nicht mehr leisten können. Aber auch eine sich abschwächende Konjunktur könnte den Markt kippen lassen. So oder so, Käufer sind in jedem Fall gut beraten, nicht davon auszugehen, dass die Immobilienpreisentwicklung immer so weitergeht.
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Zudem ist die eigene Immobilie als reine Altersvorsorge nur dann attraktiv, wenn auch noch anderes Vermögen vorhanden ist. Mietfrei zu wohnen ist schön, allerdings nur, wenn auch genug Reserven vorhanden sind, um nötige Reparaturen und laufende Kosten zu bezahlen.

Wer nun meint, dort zu kaufen, wo die Preise nicht gestiegen sind, sollte beachten, dass dort vermutlich niemand mehr wohnen möchte - was sich dann vermutlich auch in Zukunft nicht ändert. Wer damit kein Problem hat, die Immobilie selbst nutzen möchte und sich in der Gegend wohlfühlt, ohne auf einen höheren Verkaufspreis zu spekulieren, ist dann natürlich fein raus.

Ungeachtet dessen sollten Käufer die Nebenkosten des Immobilienerwerbs beachten: Mehrwertsteuer, Grunderwerbssteuer, Grundbucheintrag et cetera machen schnell 13 oder 14 Prozent des Kaufpreises aus.

Quelle: n-tv.de , awi
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Fehlende Mieteinnahmen - Wann das Finanzamt Kosten anerkennt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jul 2017 10:46

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-das-Fi ... 42370.html
Fehlende Mieteinnahmen - Wann das Finanzamt Kosten anerkennt

Eigentümer können das Finanzamt an den Kosten ihrer Immobilie beteiligen. Zum Beispiel können laufende Kosten bei vorübergehendem Leerstand die Steuerlast mindern. Das gilt allerdings nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen.

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Vermieter können laufende Kosten für ihre Immobilie bei vorübergehendem Leerstand als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Berücksichtigt werden die Kosten allerdings nur dann, wenn tatsächlich eine ernsthafte Vermietungsabsicht besteht. Nur wenn der Vermieter nachweisen kann, dass er sich ernsthaft und nachhaltig um einen Mieter bemüht, kann er die Kosten für den Unterhalt der Immobilie als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung in der Einkommensteuer-Erklärung absetzen. Mögliche Maßnahmen hierfür wären zum Beispiel wiederholt Zeitungsannoncen und Anzeigen im Internet schalten, einen Makler beauftragen, die Wohnung renovieren, den Mietpreis anpassen.

Steht die Wohnung aber leer, weil die Eigentumsanlage heruntergekommen ist, muss das Finanzamt die Kosten nicht anerkennen, befand der Bundesfinanzhof (BFH) in München (Az.: IX R 17/16), wie die Zeitschrift "NJW-Spezial" (Heft 12, 2017) berichtet. Das gilt auch, wenn der Eigentümer den schlechten Zustand der Wohnanlage nicht verantwortet.

In dem verhandelten Fall hatte der Kläger eine Eigentumswohnung in einer maroden Wohnanlage gekauft. Die Wohnung war zunächst vermietet, stand später aber leer. Die notwendigen Sanierungsarbeiten der Anlage scheiterten über 17 Jahre hinweg, unter anderem wegen Beschlussunfähigkeit auf den Versammlungen.
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Vermietungsbemühungen des Klägers über die Hausverwaltung und später über einen Makler blieben erfolglos. Für die Jahre 2006 bis 2010 machte der Kläger negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung geltend, was das Finanzamt aber ablehnte.

Die Klage hatte keinen Erfolg: Die steuerliche Anerkennung setze den "fortbestehenden Vermietungswillen des Steuerpflichtigen" voraus. Das zuständige Finanzamt entscheide in diesen Fällen nach den Umständen des jeweiligen Falles. Da es hier dem Eigentümer nicht möglich sei, seine Wohnung in einen vermietbaren Zustand zu versetzen, fehle der Wille in diesem Fall.

Baugeld: Konditionen im Vergleich

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Tageslicht und Ausblick - Welches Dachfenster sich eignet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jul 2017 13:18

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/Welches-Dac ... 39351.html
Freitag, 28. Juli 2017
Tageslicht und Ausblick - Welches Dachfenster sich eignet

Unter dem Dach kann eine Traumwohnung entstehen: Die Schrägen geben ein heimeliges Gefühl, die Lage ermöglicht einen Traumblick über Landschaft und Stadtpanorama. Aber: Ein Wohntraum wird das nur mit den richtigen Dachfenstern, die viel Licht in den Raum lassen.

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Das Dachgeschoss gehört oft zu den attraktivsten Räumen im Haus. Mit seinen schrägen Wänden vermittelt es ein gemütliches Flair. Aber es darf nicht zu dunkel sein. Der Handel bietet inzwischen eine große Auswahl an Dachflächenfenstern oder Gauben.

Es gibt Vorschriften, wie viel natürliches Licht in Dachräume oder Dachgeschosse scheinen muss. Die Landesbauordnungen verlangen in der Regel einen Lichteinfall von einem Zehntel bis zu einem Achtel der Grundfläche der Räumlichkeit, erläutert der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks. In einem 50 Quadratmeter großen Dachgeschoss muss es also mindestens 5 Quadratmeter Fensterfläche geben. Dabei ist es dem Eigentümer überlassen, ob er diese Fläche auf ein oder mehrere Fenster verteilt. Diese Vorgaben variieren aber etwas in den einzelnen Bundesländern.

Was darüber hinausgeht, sollte sich der Bauherr überlegen: Benötigt er zum Beispiel lediglich kleinere Fenster, mit denen er die Lüftung im Haus steuern kann? "Geöffnete Dachfenster haben den Vorteil, dass die verbrauchte Luft wie durch einen Kamin nach oben entweicht. So ist ein schneller Luftaustausch möglich", erklärt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade in Frankfurt am Main. Solche Fenster gibt es auch mit automatisierten Öffnungsmechanismen.
Mit Sensor oder ohne

Einen Schritt weiter gehen sensorgesteuerte Systeme, die etwa die Luftfeuchte oder den CO2-Gehalt der Luft messen. Ist die Luft zu schlecht, wird sie vollautomatisch ausgetauscht, indem sich die Fenster so lange wie notwendig öffnen. Außen angebrachte Wind- und Regensensoren helfen bei der Wahl des richtigen Lüftungszeitraumes.

Die Wahl fällt oft auf Dachflächenfenster, die frische Luft ins Haus lassen und einen Rundum-Blick nach draußen ermöglichen. Unterscheiden lassen sich diese Fenster nach Öffnungsarten. Es gibt Schwing-, Klapp-, Schiebe- oder die kombinierten Klapp-Schwing-Modelle.

Für Steildächer bieten sich die klassischen Schwingfenster an, erklärt Christian Anders vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Köln. Weil es nicht die gesamte Fensterfläche öffnet, sondern in der Mitte befestigt ist, darf es auch mit niedriger Fensterunterkante eingebaut werden. So ist im Sitzen ein freier Blick nach draußen möglich.

Die Weiterentwicklung des Schwingfensters, das Klapp-Schwingfenster, lässt sich komplett wie ein Schwingfenster nach oben öffnen. Vorteil: Dabei bleibt das Fenster als schützendes Dach über der Öffnung, so dass bei Regen keine größeren Wassermengen den Raum erreichen. Aber wegen der vollständigen Öffnung des Fensters und der damit verbundenen Gefahr des Herausstürzens muss die Fensterunterkante mindestens 90 Zentimeter oberhalb des Bodens eingebaut werden.

Anders hält große Dachfenster oder Zwillings- und Drillingsfenster in der Dachschräge für "eine einfache und wirtschaftliche Lösung". Durch die Schräglage gelangt viel Licht ins Innere. In Dächer mit Kniestock kommen oft schräge Fenster mit unten senkrechten Elementen.
Dachgeschosse überheizen schnell

"Zu beachten ist, dass durch die geneigten Fenster im Sommer viel mehr Wärme hineinkommt als durch vertikal angebrachte Fenster", erklärt Anders. "Deshalb überheizen Dachgeschosse schnell." Hier lässt sich mit einem wirksamen Sonnenschutz vorbeugen, am besten mit außen angebrachten Rollläden. Je größer die transparenten Flächen sind, desto besser sollten der Wärmedurchgangskoeffizient - besser bekannt als U-Wert - des Glases und der Sonnenschutz sein.
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Dachfenster sollten möglichst so ausgerichtet werden, dass sie nach Süden oder Südwesten zeigen. Dann kommt auch im Winter viel Licht herein. 30.06.15 Groß im Süden, klein im Norden Die richtige Fensterwahl

Auf den Dachschrägen lassen sich auch vertikale Fenster anbringen, zum Beispiel in Form von Dachgauben. "Damit gewinnt man Platz im Zimmer und kann ans Fenster treten", erläutert Anders. Gauben eignen sich besonders gut bei Dachräumen und einem niedrigen Kniestock, wenn die Schrägen knapp über dem Fußboden beginnen. "Wer eine Gaube plant, muss aber bedenken, dass dafür eine Baugenehmigung notwendig sein kann", betont Anders.

Dachfenster spielen auch für den vorbeugenden Brandschutz eine Rolle. "Bauherren müssen bei der Planung bedenken, ob die Dachfenster als zweiter Rettungsweg genutzt werden sollen", erklärt Lars Oliver Laschinsky, Vorsitzender des Vereins der Brandschutzbeauftragten in Deutschland. Ist das der Fall, müssen sie entsprechend der geltenden Landesbauordnung Mindestmaße von 0,90 bis 1,20 Metern erfüllen und mit Aufstiegshilfen für die Rettungskräfte kombiniert werden.

Quelle: n-tv.de , Katja Fischer, dpa
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Immer mehr und immer weiter - Mietpreise sorgen für Pendler-Rekord

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2017 13:08

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Mietpreis ... 61315.html
Montag, 31. Juli 2017
Immer mehr und immer weiter - Mietpreise sorgen für Pendler-Rekord

In Deutschland gibt es immer mehr Pendler, die für ihren Job lange Distanzen zurücklegen. Die Gründe dafür: Wohnen in Großstädten wird immer teurer und immer mehr Menschen finden Arbeit.

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Der Anteil der Pendler mit langen Wegen zum Arbeitsplatz hin und zurück ist im vergangenen Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf einen neuen Rekordwert von 59,4 Prozent gestiegen, wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mitteilte. Damit stieg die Zahl der Pendler auf 18,4 Millionen an. Die Stadt mit den meisten Arbeitnehmern, die außerhalb wohnen, war München mit 365.000 Pendlern (2015: 355.000).

Pendeln mal anders Münchner schwimmt täglich durch die Isar zur Arbeit

Der Grund dafür, dass viele Menschen zur Arbeit pendeln, liegt neben den steigenden Mietpreisen in vielen Großstädten auch an dem deutlichen Beschäftigtenzuwachs in den vergangenen Jahren - mit Vor- und Nachteilen für die ländlichen Regionen. "Insbesondere die Umlandkommunen profitieren vom Wachstum der wirtschaftsstarken Großstädte", sagt dazu BBSR-Direktor Harald Herrmann.

Es habe aber auch Nebenwirkungen, dass immer mehr Beschäftigte außerhalb wohnen. Der Flächenverbrauch und die Verkehrsbelastung sind gestiegen. Deshalb sei es wichtig, dass die Infrastruktur mit dem Wachstum Schritt halte und das Umland gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden bleibe.
Arbeitnehmer nehmen längere Distanzen in Kauf
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Aber nicht nur die Zahl der Pendler, sondern auch die durchschnittliche Länge des einfachen Arbeitsweges ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Bei 14,6 Kilometern Strecke im Jahr 2000, waren es 2015 schon 16,8 Kilometer.

Auch die Zahl der Fernpendler mit einem einfachen Arbeitsweg von mehr als 150 Kilometern ist seit der Jahrtausendwende gestiegen - von 1 Million auf 1,3 Millionen. "Viele Beschäftigte nehmen für eine ihrer Qualifikation entsprechenden Anstellung längere Distanzen in Kauf und sind nur über das Wochenende zu Hause. Die Ballungsräume sind gut vernetzt. Das fördert die Mobilität, auch über große Distanzen", so Herrmann.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan ... 09649.html
Pendeln mal anders: Münchner schwimmt täglich durch die Isar zur Arbeit
01.07.17 – 01:21 min

Quelle: n-tv.de , mba/dpa
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Verzögerungen vermeiden - So geht der Hausbau möglichst zügig

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2017 09:59

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/So-geht-der ... 28170.html
Dienstag, 08. August 2017
Verzögerungen vermeiden - So geht der Hausbau möglichst zügig

Ein Hausbau muss langfristig geplant sein: Bauherren müssen auch aus Kostengründen früh planen können, wann sie ihre aktuelle Wohnung kündigen. Oft aber verzögern sich Bauarbeiten - was aber nur teils an den Firmen liegt. Nicht selten sind die Bauherren selbst schuld.

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Neun Monate plus drei Monate Puffer - so lange soll es im Durchschnitt dauern, bis ein Einfamilienhaus fertig ist. Doch ein Jahr ist schnell vorbei. Und in vielen Fällen ist das Bauende dann noch nicht abzusehen. Was können Bauherren tun, damit ihr Bau zügig vorangeht?

Es lassen sich online und in gedruckter Form diverse Ratgeber, Checklisten und Zeitpläne für Baustellen auftreiben, die Bauherren möglichst effektiv durch ihr Projekt führen wollen. "Solche Dinge sind durchaus hilfreich, um den Überblick zu behalten", sagt Arno Metzler vom Verband Beratender Ingenieure. "Aber sie können nicht ausschließen, dass etwas dazwischen kommt. Deshalb sollte man in alle Abschnitte der Planung Pufferzeiten einstellen."
Finanzierung muss stehen

Das Bautempo hängt von vielen Faktoren ab. "Die meisten - wie das Wetter - können nicht vom Bauherren beeinflusst werden, einige aber schon", sagt Marc Förderer vom Bauherren-Schutzbund. "Wichtig ist, im Vertrag feste Bauzeiten zu vereinbaren, mit exaktem Datum für Baubeginn und -ende. Dann ist die Baufirma daran gebunden und muss Verzögerungen innerhalb des Bauprozesses vertragsgemäß ausgleichen." Viele Verträge enthalten diese Festlegungen nicht.

Entscheidend für einen zügigen Bauablauf ist auch, dass die Finanzierung steht. "Änderungen des Finanzplanes während der Bauphase führen immer zu Verzögerungen", berichtet Metzler.

Störungen sind umso wahrscheinlicher, je mehr Gewerke mit Einzelverträgen am Bau beteiligt sind. "Auch hier kommt es wieder auf die Planung an. Je detaillierter sie ist und je besser die Kommunikation mit den einzelnen Gewerken funktioniert, desto schneller geht's später auf dem Bau voran", erklärt Förderer.

Allerdings sei es gegenwärtig wegen der großen Nachfrage nach Bauleistungen nicht einfach, qualifizierte Handwerker passgenau zu koordinieren. Viele arbeiten parallel an mehreren Baustellen, so dass sie oft nicht sofort da sind, wenn sie gebraucht werden. "Bemerkt ein Bauherr, dass einige Tage Stillstand auf seiner Baustelle herrscht, sollte er ruhig nachhaken", rät Förderer.

Absprachen mit den Firmen oder einzelnen Gewerken sollten möglichst präzise und nicht zwischen Tür und Angel getroffen werden. "Bauherren sind auf der sicheren Seite, wenn sie alles schriftlich fixieren", sagt Metzler. "Also nach dem Treffen gleich der guten Ordnung halber eine E-Mail mit dem Inhalt des Gesprächs an die Bauleitung schicken."
Was für ein Haus wird gewünscht?

Ob sich der Bau im Zeitplan befindet, können Bauherren anhand des Ablaufplanes herausfinden. Den sollten sie sich aushändigen lassen. "Darin steht, wann welche Gewerke dran sind, wie viel Zeit sie benötigen und welche nächsten Schritte folgen", erklärt Sandra Queißer vom Verband Privater Bauherren. "Treten Mängel auf, sollten Bauherren darauf drängen, dass sie umgehend beseitigt werden. Sonst sind später aufwendige Reparaturen nötig, die auch viel Zeit kosten."
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Nicht selten sind Bauherren selbst für Verzögerungen verantwortlich. "Bevor die Planung beginnt, sollte eigentlich klar sein, was für ein Haus gewünscht wird", sagt Metzler. "Es ist jedoch leider gang und gäbe, dass Bauherren sich während der Planungs- oder Bauphase noch kurzfristig umentscheiden und zum Beispiel fünf statt vier Zimmer haben wollen. Das ist dann schwierig umzusetzen und kostet immer zusätzlich Zeit."

Ein kritischer Punkt ist die sogenannte Bemusterung, das Aussuchen der gewünschten Materialien und Bauteile durch den Bauherren. Sie muss schon sehr früh erfolgen, weil viele Waren unterschiedliche Lieferzeiten haben - und das beim Hausbau koordiniert sein muss. Und jede Änderung nach der Bemusterung kann den Bau verzögern. "Wenn neue Fliesen geordert werden, auf die der Fliesenleger dann noch einmal vier Wochen warten muss, kann man das im Nachhinein schwer ausgleichen", erklärt Queißer.

Normalerweise sind die Arbeiten so eng getaktet, dass es keine großen Puffer gibt. Verzögerungen durch Eile aufholen zu wollen, bringt aber nicht viel. "Erzwingen lässt sich gar nichts", sagt Förderer. "Die Materialien brauchen nun einmal ihre Zeit, um auszuhärten oder zu trocknen." Sonst drohen Qualitätseinbußen. Oder die Firmen stellen die Zusatzkosten für maschinelle Trocknung und Beheizung in Rechnung.

Es ist auch nicht unbegrenzt möglich, viele Gewerke übergreifend arbeiten zu lassen. "Irgendwann ist der kritische Punkt erreicht und die Handwerker treten sich gegenseitig auf die Füße", so Queißer.

Quelle: n-tv.de , Katja Fischer, dpa
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Lageplan, Baustrom und Co. - So klappt es mit dem Bauantrag

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Aug 2017 14:15

HAUS und GARTEN WOHNEN
http://www.n-tv.de/ratgeber/So-klappt-e ... 28168.html
Dienstag, 22. August 2017
Lageplan, Baustrom und Co. - So klappt es mit dem Bauantrag

Ein eigenes Haus ist für viele ein Traum. Noch dazu, wenn es ein Neubau ist. Vor dem Baustart gibt es aber eine Menge zu tun. Wie bereiten Bauherren ihre Unterlagen richtig vor?

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Das Kind ist geboren, der Hund eingezogen, die Mietwohnung wird zu klein. Also vielleicht ein Haus bauen? Viele entscheiden sich inzwischen gegen einen Architekten. Beliebt sind Verträge mit Bauträgern, die Haus und Grund aus einer Hand bieten. Möglich ist auch, einen Generalunternehmer beziehungsweise -übernehmer mit dem Bau zu beauftragen. Hier sind die Auftraggeber die Bauherren. Auf sie kommt in der Bauplanungsphase einiges zu - was zu erledigen ist:

Grundstückskauf

"Der Käufer sollte möglichst schon vorab klären, was auf dem Grundstück machbar ist", sagt Holger Schmidt, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbundes aus Oldenburg. Es lohne sich, beim Bauamt nachzufragen, ob es einen gültigen Bebauungsplan gebe und was darin geregelt sei. "In der Regel ist die Art und Größe der Bebauung festgehalten", sagt Schmidt. Ebenso könnten Geschosszahl, Fassadengestaltung, Firsthöhe und andere Dinge vorgeschrieben sein. Er gibt zu bedenken: "Auch in Städten kann es Grundstücke geben, für die es noch keinen Bebauungsplan gibt."

Vorgaben für die Planung klären

Der Bauplaner muss unter anderem wissen, wie das Haus auf das Grundstück gebaut werden darf. Dazu müsse der Bauherr auch den Lageplan des Grundstücks einsehen, sagt Schmidt. Wenn das Grundstück schon vermessen sei, könnten die Käufer den Lageplan möglicherweise über den Vermesser erhalten, der die Arbeit erledigt hat. Schwieriger wird es, wenn noch kein Bebauungsplan vorhanden ist. In diesem Falle sei im Baugesetzbuch festgehalten, dass sich das Gebäude in seiner Gestaltung in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen müsse, sagt Peter Burk vom Institut Bauen und Wohnen in Freiburg.

Fördermöglichkeiten prüfen

Bei einem Neubau kann es sich lohnen, etwa für energetische Maßnahmen Fördergelder zu beantragen. Burk rät, unter anderem die Angebote der KfW zu prüfen. "Dafür muss ich aber gewisse Standards beim Bau einhalten." Für den Antrag sei daher eine detaillierte Baubeschreibung nötig.

Baugrundgutachten

Ein Gutachten über die Beschaffenheit des Bodens ist keine Pflicht. Aber: "Das Baugrundrisiko ist ein originäres Bauherrenrisiko", warnt Schmidt. Stellt sich später heraus, dass der Keller falsch abgedichtet sei, weil die Feuchtigkeit des Bodens falsch eingeschätzt wurde, oder komme es zu Setzungen beim Bau, sei dies das Risiko des Bauherrn.

"Ein Baugrundgutachten erstellen zu lassen, gebietet die Vernunft", sagt auch Eva Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherren in Berlin. "Auch wenn man keinen Keller bauen will, sollte man wissen, auf welchem Boden man baut." In der Regel koste das Gutachten einen vierstelligen Betrag.

Grundstück vorbereiten

Müssen vor dem Baubeginn noch Bäume gefällt werden? Hierfür gebe es klare Vorschriften, erklärt Burk. "Wenn Bäume, die einen bestimmten Durchmesser haben, auf dem Grundstück stehen, muss die Fällung beantragt werden." Dabei müssten Bauherren wiederum beachten, dass Bäume nicht ganzjährig, sondern nur zu bestimmten Zeiten gefällt werden können. "Der Bauherr sollte außerdem seinen Vertrag daraufhin prüfen, ob das Bauunternehmen oder er selbst für die Räumung des Grundstücks verantwortlich ist", sagt Burk.

Energieversorger kontaktieren

Für den Bau benötigen die Handwerker natürlich Strom und Wasser. "Ich muss also vor Baubeginn klären, wo die Anschlüsse liegen und wer dafür sorgt, dass sie ans Haus kommen", sagt Burk. Ansprechpartner seien üblicherweise die örtlichen Versorger, bei denen auch Baustrom und Bauwasser beantragt werden könne. "Eventuell lohnt es sich, die Anschlüsse für den fertigen Bau gleich mitzubeantragen".

Versicherungen

"Der künftige Hausbesitzer sollte sich rechtzeitig um die nötigen Versicherungen für den Bau kümmern", sagt Schmidt. Eine Bauherrenhaftpflicht sei Pflicht, empfehlenswert seien ebenfalls eine Feuerrohbau- und eine Bauleistungsversicherung. "Viele Baufirmen bieten eigene Versicherungspakete an". Wer selbst Hand anlegen will beim Bau oder Freunde und Verwandte einbezieht, müsse zusätzlich an die nötigen Unfallversicherungen denken.
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Erstmals Widerrufsrecht 19.04.17 Verträge werden sicherer Wie sich private Bauherren absichern können
Kommt es unter den Baubeteiligten zu einem Gerichtsstreit, gerät der Bau ins Stocken. Ist im Bauvertrag jedoch eine Schlichtung vorgesehen, werden Verzögerungen oft vermieden. Foto: Andrea Warnecke 13.03.17 Verträge werden sicherer Mehr Schutz für Bauherren

Bauantrag stellen

Ist der Bauherr mit den Planungen einverstanden, kann der Bauantrag zum Bauamt geschickt werden. Wie lange die Prüfung dauert, hänge von den Voraussetzungen ab, erklärt Schmidt. "Wenn es sich um ein Ein- oder Zweifamilienhaus handelt, der Bebauungsplan vorliegt und man sich an die Vorgaben des Bebauungsplans hält, kann der Antrag innerhalb eines vereinfachten Baugenehmigungsverfahrens bewilligt werden." In diesem Fall werde das Vorhaben lediglich zur Kenntnis genommen. "In der Regel sollte dann nach spätestens vier Wochen die Genehmigung vorliegen", sagt Schmidt.

Es komme aber auf die Auslastung der Behörde an. Bei einem klassischen Bauantrag, bei dem die zuständige Behörde - Landkreis oder kreisfreie Stadt - das Vorhaben auf Einhaltung aller Vorschriften prüft, dauere das Verfahren eher zwei bis drei Monate, ergänzt Burk. Wobei die Landesbauordnungen teils Fristen von zwei Monaten sogar gesetzlich vorgeben.

Quelle: n-tv.de , Sandra Ketterer, dpa
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