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Ausnahme nur in Berlin - Großstadt-Mieten steigen um bis zu 12 Prozent

Postby Weltbookadmin47 » 27. May 2020 12:51

HAUS und GARTEN WOHNEN
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Grosssta ... 04127.html
Ausnahme nur in Berlin - Großstadt-Mieten steigen um bis zu 12 Prozent
Häuserfassaden. Foto: Frank Molter/dpa/Symbolbild

In den meisten Großstädten wird Wohnen immer teurer.

(Foto: Frank Molter/dpa/Symbolbild)
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Eine aktuelle Analyse in 81 deutschen Großstädten zeigt, dass die Mieten weiter teils deutlich steigen. Und nicht nur in den üblichen Metropolen wird das Wohnen immer teurer. In Berlin hingegen scheint der Mietendeckel zu greifen.

Die Corona-Krise macht der Wirtschaft schwer zu schaffen, Kurzarbeit und Lohnausfälle sind weit verbreitet. Bei den Mieten zeigt die Richtung aber weiterhin nach oben. In den deutschen Großstädten klettern die Angebotspreise von Ende 2019 bis Anfang 2020 um bis zu zwölf Prozent. In insgesamt 57 von 81 Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern erhöhen sich die Mieten. Dies zeigt eine Analyse von Immowelt, in der die Angebotsmieten von Bestandswohnungen (40 bis 120 Quadratmeter, Baujahr 2016 oder älter) in den letzten vier Monaten 2019 mit den ersten vier Monaten 2020 verglichen wurden.
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Politik 25.05.20
FDP und CDU reichen Klage ein Mietendeckel beschäftigt Verfassungsgericht

Von den Steigerungen sind keineswegs nur kleinere Städte mit bislang günstigen Mieten betroffen. Auch in den teuersten Großstädten und Metropolen wird Wohnen teurer. München weist eine Steigerung von vier Prozent auf. Inzwischen kostet die Miete einer Bestandswohnung im Median 17,30 Euro pro Quadratmeter - so viel wie in keiner anderen Großstadt. Selbst die hochpreisige Finanzmetropole Frankfurt liegt mit 13,60 Euro deutlich dahinter. Auch dort klettern die Mieten in den letzten Monaten um 5 Prozent. Ähnliche Steigerungen konnten auch in Hamburg (vier Prozent) und Düsseldorf (fünf Prozent) festgestellt werden.
Sonderfall Berlin: sinkende Mieten

"Die Nachfrage und das Angebot an Mietwohnungen klaffen in den meisten deutschen Großstädten weit auseinander. Daran hat auch die Corona-Krise nichts geändert", sagt Immowelt-Chef Cai-Nicolas Ziegler. "Die Zahl der Anfragen ist schon jetzt wieder auf dem Niveau vor der Krise. Der Wohnungsbau ist hingegen zum Teil ins Stocken geraten. In den engen Märkten gehen wir daher weiterhin von leicht steigenden Mieten aus."

Eine der wenigen Städte mit sinkenden Mieten ist Berlin. Von 10,70 Euro Ende 2019 auf aktuell 10,20 Euro pro Quadratmeter sind die Angebotsmieten zurückgegangen - das entspricht einem Minus von fünf Prozent. Großen Anteil am Rückgang hat der Mietendeckel, der seit Ende Februar gilt. Demnach werden die Mieten von Bestandsimmobilien (Baujahr vor 2014) für fünf Jahre eingefroren. Gleichzeitig gelten Mietobergrenzen, deren Höhe von Baujahr, Lage und Ausstattung abhängt. Maßstab hierfür ist das Preisniveau des aktuellen Berliner Mietenspiegels.
Größte Anstiege in Reutlingen und Mainz

In 70 Prozent der untersuchten Städte zeigt die Preiskurve hingegen weiter nach oben. Die größten Anstiege verzeichnen dabei die kleineren Großstädte. Ganz vorne ist Reutlingen mit einer Erhöhung von zwölf Prozent zwischen Ende 2019 und Anfang 2020. Nur Mainz (zehn Prozent) weist ebenso ein zweistelliges Wachstum auf. In beiden Städten kostet der Quadratmeter im Mittel über 10 Euro. Diese Grenze ist in Moers (+9 Prozent) und Wolfsburg (sieben Prozent) zwar noch nicht erreicht, doch auch dort müssen sich Neu-Mieter auf gestiegene Preise einstellen.

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den 81 deutschen Städten über 100.000 Einwohner waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils im September bis Dezember 2019 und Januar bis April 2020 angebotenen Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter) im Bestand wieder, die 2016 oder früher fertiggestellt wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Bei den Mietpreisen handelt es sich um Nettokaltmieten bei Neuvermietung.

Quelle: ntv.de, nan/dpa
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Essig, Salz und Spülmittel: Eine einfache und günstige Methode gegen Unkra

Postby Weltbookadmin47 » 28. May 2020 13:45

HAUS und GARTEN WOHNEN
https://www.klickdasvideo.de/video/2656 ... 4zSFIffqKg
Essig, Salz und Spülmittel: Eine einfache und günstige Methode gegen Unkraut


Wenn im Garten oder im Hof lästiges Unkraut wächst, ist wohl der erste Instinkt bei allen, es einzeln herauszurupfen. Denn keiner will Unkraut haben. Da wäre es doch schön, eine endgültige Lösung dagegen zu finden. Vom Gebrauch chemischer Unkrautvernichtungsmittel wird abgeraten, da sie hochgiftig sind und auch andere Pflanzen kontaminieren könnten, die zum Verzehr gedacht sind. Was kann man also tun? Die einfachste, günstigste und somit beste Lösung ist die, eines Unkraut-Gegenmittels aus Essig, Salz und Spülmittel!
via: Home Guides

Um Unkraut vom Hof und aus dem Garten zu entfernen müsst ihr nur dieses Mittel zusammenmischen, dessen drei Zutaten bestimmt jeder im Haus hat: Essig, Salz und Spülmittel. Diese werden folgendermaßen dosiert:

3 Liter Weißweinessig
eine kleine Tasse Salz
ein Esslöffel Spülmittel

Nachdem ihr alles vermischt habt, füllt ihr die Flüssigkeit in eine Sprühflasche. Das Mittel in den sonnigsten Stunden des Tages auf das Unkraut sprühen. Nach einiger Zeit werdet ihr sehen, dass immer weniger Unkraut wächst. Dieses Mittel wird das Unkraut nicht für immer vertreiben, aber auf jeden Fall dessen Wachstum behindern, und das, ohne anderen Pflanzen in der Umgebung zu schaden.

Zum Beitrag
https://www.klickdasvideo.de/video/2656 ... 4zSFIffqKg
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Problem Wohnungsübergabe - Was Mieter beim Auszug beachten müssen

Postby Weltbookadmin47 » 9. Jun 2020 13:42

HAUS und GARTEN WOHNEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Was-Mieter ... 31395.html

Dienstag, 09. Juni 2020
Problem Wohnungsübergabe - Was Mieter beim Auszug beachten müssen
Vor der Wohnungsübergabe: Müssen Mieter nochmal putzen, wenn ihre ehemalige Wohnung schon seit zwei Wochen leersteht? Foto: Kai Remmers

Als Faustregel kann gelten, dass Mieter die Wohnung so zurückgeben müssen, wie sie sie übernommen haben.

(Foto: dpa)
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Damit der Wohnungsauszug glatt verläuft, sollten Mieter einige Sachen beachten. Sonst könnte es später Probleme mit dem Vermieter geben.

Der Auszug aus der Mietwohnung wirft für Mieter viele Fragen auf. Wann muss ich spätestens raus sein? Bin ich verpflichtet, zu renovieren? Muss ich meine Einbauküche ausbauen? Wann bekomme ich die Mietkaution zurück? Die wichtigsten Antworten:

Wann endet der Mietvertrag genau?

Mietverträge sind in der Regel unbefristet. Das heißt: "Sie enden nur, wenn einer der beiden Vertragspartner kündigt", sagt Rechtsanwalt Johannes Hofele vom Deutschen Anwaltverein in Berlin. Mieter dürfen ihren Mietvertrag ohne Begründung mit einer Frist von drei Monaten kündigen.

Vermieter hingegen brauchen für die Kündigung ein berechtigtes Interesse, zum Beispiel Eigenbedarf. Oder sie können den Mietvertrag fristlos kündigen, wenn der Mieter seine Pflichten verletzt hat. "Die fristgemäße Kündigung erfolgt meist zu einem Monatsende, also zum Beispiel zum 30. Juni. An diesem Tag endet dann das Mietverhältnis."

Spätestens am letzten Tag des Mietverhältnisses muss die Wohnung zurückgegeben werden, erklärt Julia Wagner vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Fällt dieser auf einen Sonn- oder Feiertag, gilt der darauffolgende Werktag. "Es kann aber mit dem Vermieter auch ein früherer oder späterer Termin vereinbart werden."

Wer muss renovieren?

Das Renovieren der Wohnung, also die sogenannten Schönheitsreparaturen, sind grundsätzlich Sache des Vermieters. "Er kann diese Pflicht im Mietvertrag aber auf den Mieter übertragen", sagt Hofele. "Ob dieser dann beim Auszug renovieren muss, hängt stark von der Formulierung der entsprechenden Klauseln ab."

"Als Faustregel könnte gelten, dass Mieter die Wohnung nur so zurückgeben müssen, wie sie sie übernommen haben", sagt der Rechtsanwalt. "War sie unrenoviert und hat der Mieter keinen Ausgleich dafür erhalten, muss der Mieter sie vor dem Auszug auch nicht renovieren. Er muss lediglich die Spuren seines eigenen Gebrauchs rückgängig machen."

Wer haftet für Schäden?

"Es gilt der Grundsatz, dass die Wohnung bei der Übergabe an den Vermieter in einem vertragsgemäßen Zustand sein muss", stellt Siegmund Chychla, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg klar. "Dazu muss sie leer geräumt sein und es dürfen keine Schäden vorliegen. Werden Schäden festgestellt, kann der Vermieter verlangen, dass der Mieter sie vor dem Auszug beseitigt."

"Mieter sollten aber nicht bis zum Ende des Mietverhältnisses warten, bis sie dem Vermieter Schäden anzeigen" rät Wagner. "Lieber gleich Bescheid sagen. Dann sind die Chancen günstig, dass der Mieter sich selbst einen Handwerker für die Reparatur suchen oder sie selbst ausführen kann."

Grundsätzlich ist es nämlich Sache des Vermieters, den Schaden zu beseitigen. Der Mieter muss im Zweifel nur für die Kosten aufkommen. Diese können nach Beendigung des Mietverhältnisses mit der Mietkaution verrechnet werden.

Müssen Einbauten des Mieters immer entfernt werden?

Grundsätzlich schon. Auch hier gilt, dass der Mieter die Wohnung im vertragsgemäßen Zustand übergeben muss. Einbauten des Mieters gehören in der Regel nicht dazu. "Der Vermieter kann verlangen, dass alle Einbauten entfernt werden, mögen sie aus Sicht des Mieters noch so sinnvoll sein", betont Chychla.

"Vor Eingriffen in die Bausubstanz, wie zum Beispiel einem Badumbau, braucht der Mieter ohnehin die Zustimmung des Vermieters. Dann sollten beide Vertragspartner auch gleich festhalten, was nach dem Auszug mit den Ein- und Umbauten geschieht." Es ist möglich, dass der Vermieter sie übernimmt und sogar noch etwas dafür bezahlt.

Ist ein Übergabeprotokoll Pflicht?

"Ein Übergabeprotokoll ist nicht verpflichtend, aber sinnvoll", meint Wagner. "Am besten funktioniert es, wenn schon beim Einzug der Zustand der Wohnung festgehalten wurde. Dann kann man Abweichungen und Veränderungen leicht erkennen."

Rechtsanwalt Hofele rät, das Übergabeprotokoll möglichst einvernehmlich mit dem Vermieter zu erstellen. "Es sollte der objektive Zustand festgehalten werden, ohne Schuldzuweisungen. Fotos sind eine gute Hilfe, um eventuelle Schäden und Mängel zu dokumentieren. Wichtig ist auch, alle Zählerstände aufzuschreiben."

"Das Übergabeprotokoll sollte am besten kurz und knapp verfasst werden. Ellenlange Auflistungen des Vermieters muss der Mieter nicht gleich unterschreiben, sondern er darf sich Zeit nehmen, die Fakten zu prüfen", unterstreicht Siegmund Chychla.

Wann wird die Mietkaution zurückgezahlt?
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Der Vermieter muss die Kaution unverzüglich nach der Übergabe der Wohnung zurückgeben. "Üblich sind zwei bis drei Monate", sagt Chychla. Hat er berechtigte Forderungen an den Mieter, kann auch ein längerer Zeitraum gerechtfertigt sein. Für noch abzurechnende Betriebskosten ist allenfalls ein angemessener Sicherheitseinbehalt zulässig.

"Viele Vermieter wissen nicht, dass sie ihre Schadenersatzansprüche gegen den Mieter nur innerhalb von sechs Monaten nach Rückgabe der Wohnung geltend machen können", ergänzt Hofele. "Danach sind diese Forderungen verjährt."

Quelle: ntv.de, Katja Fischer, dpa
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Betriebskosten genau prüfen - Was Vermieter umlegen dürfen

Postby Weltbookadmin47 » 16. Jun 2020 09:57

HAUS und GARTEN WOHNEN
https://www.n-tv.de/ratgeber/Was-Vermie ... 46284.html

Dienstag, 16. Juni 2020
Betriebskosten genau prüfen - Was Vermieter umlegen dürfen
Betriebskostenabrechnung

Die Abrechnung muss gewisse formelle Anforderungen erfüllen.

(Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa)
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Viele Nebenkostenabrechnungen enthalten Fehler. Denn Vermieter dürfen längst nicht alle Kosten umlegen. Mieter sollten die jährlichen Briefe deshalb ganz genau kontrollieren.

Nebenkosten machen einen großen Teil der Bruttomiete aus. Manche bezeichnen sie deshalb als "zweite Miete". Unter Betriebskosten versteht man die Ausgaben, die dem Eigentümer einer Immobilie laufend entstehen. Grundsätzlich gilt, "dass die Betriebskosten immer etwas mit der Nutzung der Immobilie durch den Mieter zu tun haben müssen. Kosten, die allein dem Eigentümer entstehen, fallen nicht darunter", erklärt Siegmund Chychla, Vorsitzender des Mieterverein zu Hamburg.

Im Schnitt zahlen Mieter in Deutschland dafür monatlich 2,16 Euro pro Quadratmeter. Das zeigt der jüngste Betriebskostenspiegel, den der Deutsche Mieterbund auf Basis der Abrechnungen von 2017 erstellt hat.
Die Nebenkostenabrechnung genau prüfen

Doch nicht jede Nebenkostenabrechnung ist korrekt. Etliche enthalten Posten, die die Vermieter gar nicht auf ihre Mieter umlegen dürften. Mieter sollten die jährlichen Abrechnungen genau prüfen. Zumal nicht jede Betriebskostenabrechnung berechtigt ist.

"Mieter müssen neben der Netto-Kaltmiete nur dann Nebenkosten zahlen, wenn das im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart ist", erklärt Chychla. Eine Ausnahme bilden die Kosten für Heizung und Warmwasser.

An Formulierungen im Mietvertrag dazu bestehen keine hohen Anforderungen, urteilte der Bundesgerichtshof (Az.: VIII ZR 137/15). Damit Vermieter die Kosten wirksam umlegen können, genügt eine einfache Klausel, etwa: "Die Betriebskosten sind umlegbar", so Julia Wagner vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland.

Die Abrechnung muss gewisse formelle Anforderungen erfüllen. "Sie muss eine Zusammenstellung der einzelnen Kostenarten enthalten", erläutert Chychla. Und sie muss jeweils die Gesamtbeträge nennen.
Abrechnung muss einzelne Kostenarten aufführen

Auch ein nachvollziehbarer Verteilerschlüssel ist vorgeschrieben. Damit wird der genaue Kostenanteil des Mieters berechnet. Zudem müssen die angefallenen Betriebskosten den bereits geleisteten Vorschüssen des Mieters gegenübergestellt werden.

Aber was genau gehört zu den umlegbaren Betriebskosten? In der Betriebskostenverordnung (BetrKV) sind 17 Kostenarten aufgeführt. Neben Heizung und Warmwasser gibt es 14 "kalte Betriebskosten", etwa Grundsteuer, Versicherung, Abwasser, Müllabfuhr, Hauswart, Reinigung des Hauses, der Straße sowie des Schornsteins und die Gartenpflege.

Unter Position 17 stehen sonstige Betriebskosten, die zusätzlich zu den üblichen 16 Kostenarten anfallen. "Denkbar sind zum Beispiel Concierge- und Bewachungsdienste oder auch die Wartungskosten für Rauchwarnmelder", sagt Rechtsanwalt Johannes Hofele.
Mieter müssen nicht alle Kosten tragen

Diese Kosten sollten Mieter besonders sorgfältig prüfen. "Wichtig ist, dass diese Kosten explizit im Mietvertrag aufgeführt sind, sonst dürfen sie nicht auf die Mieter umgelegt werden. Außerdem muss - wie bei allen anderen Betriebskosten - das Wirtschaftlichkeitsgebot beachtet werden", erklärt Hofele vom Deutschen Anwaltverein.

Unter "Sonstige Betriebskosten" führen manche Vermieter Kosten auf, die woanders hingehören oder nicht umlegbar sind. "Das verstößt gegen das Transparenzgebot. Kosten, die irgendwo aufgeführt werden, wo man sie nicht erwartet, müssen Mieter nicht bezahlen", so Hofele.

Verwaltungskosten für die Immobilie sowie Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten gehören laut BetrKV nicht zu den umlegbaren Kosten. "Gerade Letztere sind streitanfällig", so Wagner.
Abrechnungen nachvollziehen

Bei Beanstandungen können Mieter Nachforderungen in Höhe des streitigen Kostenanteils zurückhalten, erklärt Chychla. Mieter haben das Recht, Original-Belege beim Vermieter einzusehen. Anspruch auf Kopien haben sie meist nicht. Sie können Belege aber fotografieren und die Abrechnungen in Ruhe Zuhause durchsehen, erläutert Chychla.

Wollen Mieter nachzuvollziehen, ob sich die abgerechneten Kosten im angemessenen Rahmen bewegen, können sie sich am Betriebskostenspiegel orientieren. Dieser listet die Höhe der Kostenarten und die üblichen Kostensätze pro Quadratmeter und Monat auf. "Mieter sollten dabei beachten, dass es große regionale Unterschiede gibt", sagt Wagner.

Ist die Abrechnung aus der Sicht des Mieters in Ordnung, muss er eventuelle Nachzahlungen erst nach einer Prüfungsfrist leisten. Angemessen ist hier maximal ein Monat. Ergibt sich für Mieter ein Guthaben, muss der Vermieter es umgehend überweisen.

Quelle: ntv.de, Katja Fischer, dpa
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Re: HAUS und GARTEN WOHNEN

Postby 09Kilousha734 » 22. Jul 2020 15:08

Hab euch mal paar nützliche Infos rausgesucht zu den Themen hier:
Wer trägt die Kosten für Räumungsklage: https://meinung.de/posts/wer-tragt-die- ... mungsklage
Wie lange dauert eine Räumungsklage: https://meinung.de/posts/wie-lange-kann ... age-dauern

liebe Grüße
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