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"Dramatisch verschlechtert" - Euro-Wirtschaft hat Hand an der Bremse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jun 2018 12:50

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Euro-Wir ... 64485.html
Dienstag, 05. Juni 2018
"Dramatisch verschlechtert" - Euro-Wirtschaft hat Hand an der Bremse

Noch sind die Indikatoren im Wachstumsbereich. Doch sie geben nach. Angesichts der zunehmenden politischen Unwägbarkeiten ist vom Optimismus der Unternehmen zu Jahresbeginn wenig übrig geblieben.


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Die Konjunktur in der Eurozone hat im Mai erneut Tempo eingebüßt und so langsam zugelegt wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr. Der IHS-Markit-Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, sank um einen Zähler auf 54,1 Punkte. Das Wachstum beim Neugeschäft ließ deutlich nach und die Unternehmen stellten so wenig ein wie zuletzt im August 2017, wie aus der Umfrage des Forschungsinstituts unter rund 5000 Firmen hervorgeht.

"Angesichts sich verschlechternder Wirtschafts-Indikatoren bei gleichzeitig gestiegener politischer Unsicherheit hat sich der Ausblick der Eurozone im Vergleich zu den rosigen Aussichten zum Jahresbeginn dramatisch verschlechtert," sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson.
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Die Abkühlung seit Jahresbeginn fand auf breiter Front statt. Demnach stemmte sich nur Spanien erfolgreich gegen den Abwärtstrend. "Das krisengeschüttelte Italien vermeldete unterdessen zum vierten Mal hintereinander die niedrigste Wachstumsrate unter den vier größten Euro-Mitgliedsstaaten", sagte Williamson. In Deutschland sank der Index um 1,2 auf 53,4 Punkte und markierte damit ein 20-Monatstief. In Frankreich gab es ein 16-Monatstief von 54,2 Zählern. Das Barometer signalisiert bei mehr als 50 Punkten Wachstum.

Quelle: n-tv.de , jwu/rts
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Die Welt konsumiert amerikanisch - Studie zeigt riesigen US-Handelsübersch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jun 2018 15:22

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Studie-z ... 75576.html
Dienstag, 12. Juni 2018
Die Welt konsumiert amerikanisch - Studie zeigt riesigen US-Handelsüberschuss

Von Max Borowski

US-Präsident Donald Trump riskiert einen Handelskrieg, weil Handelspartner wie China und Deutschland die USA angeblich über den Tisch ziehen. Ein Deutsche-Bank-Analyst macht eine andere Rechnung auf.

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Laut US-Präsident Donald Trump ist es "der größte Diebstahl der Weltgeschichte": das mehr als 550 Milliarden Dollar große Minus der USA in der Handelsbilanz mit China. In Trumps Vorstellung bedeutet dies, dass sein Land "viele Milliarden Dollar verliert", nicht nur an China, sondern an "praktisch jedes Land, mit dem es Geschäfte macht". Eine Studie der Deutschen Bank stellt diese Sicht auf die Dinge jedoch grundsätzlich infrage: Tatsächlich erziele die US-Wirtschaft bei ihren Geschäften mit dem Rest der Welt einen gigantischen jährlichen Überschuss von 1,4 Billionen US-Dollar, berichtet "Bloomberg" unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen-Bank-Analysten Zhang Zhiwei.

Laut Zhang ist die herkömmliche Handelsbilanz, die den Handel von Gütern und Dienstleistungen über Landesgrenzen hinweg berücksichtigt, kein adäquates Abbild der internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Entscheidend sei dagegen, was US-Firmen bei ihren Geschäften mit anderen Ländern verdienen. Deswegen bezieht Zhang in seine Berechnung unter anderem die Gewinne von Tochterunternehmen im Ausland mit ein. Das Ergebnis: "US-Unternehmen haben dem Rest der Welt in den vergangenen zehn Jahren mehr verkauft, als andere Länder den USA verkauft haben", schreibt Zhang in seiner Analyse.

Der Ökonom verdeutlicht seinen Ansatz am Beispiel der enormen Gewinne, die etwa Autobauer wie General Motors oder der iPhone-Hersteller Apple in China machen. "Chinesische Konsumenten kaufen mehr iPhones und mehr Autos von GM als US-Verbraucher", so Zhang. Diese Autos und Telefone zählen in der Handelsbilanz nicht als US-Exporte, da sie großteils in China von Tochterunternehmen der US-Konzerne hergestellt und vertrieben werden. Es handelt sich laut Zhang aber um US-Produkte. Denn die Gewinne gingen letztlich an US-amerikanische Unternehmen.
Deutschland bleibt im Plus

Mit seiner Methode kommt Zhang im chinesisch-amerikanischen Handel statt auf ein Minus von mehreren Hundert Milliarden Dollar auf einen Überschuss zugunsten der USA von 30 Milliarden Dollar. Dabei habe sich die Balance in den vergangenen Jahren zugunsten der USA verschoben und würde das wohl auch weiter tun - falls Trump keinen Handelskrieg vom Zaun breche und die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen nachhaltig störe. Denn der zunehmende Wohlstand der chinesischen Mittelschicht heize die Nachfrage nach solchen Produkten, die Konzerne wie GM und Apple liefern, an.
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Auch im Handel mit vielen anderen Ländern wie Mexiko und Kanada erzielt die US-Wirtschaft laut Zhangs Berechnungen Überschüsse statt der Defizite in der herkömmlichen Handelsbilanz. Zu den wenigen Handelspartnern, die den USA tatsächlich mehr verkaufen, als US-Unternehmen dort absetzen können, gehört allerdings Deutschland, dessen Autoexporte Trump ein besonderer Dorn im Auge sind.

Ob Trump und seine Berater sich von Zhangs Ansatz überzeugen lassen, ist allerdings fraglich. Denn die Berechnungen des Analysten geben zwar ein realistisches Bild der finanziellen Interessen der US-Unternehmen im Ausland. In Trumps Rhetorik geht es aber nicht nur um den angeblichen "Diebstahl" von Hunderten von Milliarden von Dollar. Der US-Präsident argumentiert, trotz Vollbeschäftigung in den USA, immer wieder mit den Arbeitsplätzen in der industriellen Produktion. Und ein Großteil der Produkte, die US-Unternehmen etwa in China verkaufen, werden eben dort von chinesischen Arbeitern hergestellt.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 60214.html
Strafzölle wegen Handelsungleichgewicht: Hat Trump mit seinen Vorwürfen recht ?
02.06.18 – 01:46 min
Quelle: n-tv.de
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Ende des Aufschwungs ? - ZEW-Index deutet ernste Sorgen an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jun 2018 14:45

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/ZEW-Inde ... 75934.html
Ende des Aufschwungs ? - ZEW-Index deutet ernste Sorgen an

Börsenprofis blicken zunehmend skeptisch auf die konjunkturellen Aussichten. Der ZEW-Index bricht im Juni stärker ein als erwartet. Der drohende Handelskrieg mit den USA und die Lage in Italien werfen dunkle Schatten voraus. Sind die deutschen Boom-Jahre vorbei?


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Die Stimmung unter Finanzmarktexperten hat sich im Juni deutlich eingetrübt. Das Barometer für ihre Erwartungen im kommenden halben Jahr sank im Juni um 7,9 Zähler auf minus 16,1 Punkte, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu seiner monatlichen Umfrage unter 207 Analysten und Anlegern mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Absinken auf minus 15 Zähler gerechnet.
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Der ZEW-Index fällt damit im Juni auf den tiefsten Stand seit knapp sechs Jahren. Schlechter stellten sich die Konjunkturaussichten Deutschlands zuletzt im September 2012 dar. Das an den Märkten vielbeachtete Stimmungsbarometer liegt weiterhin erheblich unter dem langfristigen Durchschnittswert von plus 23,4 Punkten.
"Ausblick deutlich verschlechtert"

Die gegenwärtige Lage schätzten die Experten in der ZEW-Umfrage ebenfalls schlechter ein als zuletzt. "Die jüngste Eskalation im Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten sowie Befürchtungen hinsichtlich einer das Finanzsystem destabilisierenden Politik der neuen italienischen Regierung hinterlassen ihre Spuren im Konjunkturausblick für Deutschland", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Hinzu kommen schlechter als erwartet ausfallende Daten für Exporte, Produktion und Aufträge der deutschen Industrie für April.

"Der Ausblick für die nächsten sechs Monate hat sich in Folge deutlich verschlechtert", erklärte Wambach. Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal mit 0,3 Prozent so langsam gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Experten gehen aber davon aus, dass das Tempo im Frühjahr wieder anzieht. Insgesamt befindet sich die deutsche Wirtschaft seit gut acht Jahren in einer weitgehend stabilen Phase des Aufschwungs.

Die frostige Stimmung bleibt offenbar nicht auf Deutschland beschränkt: Auch mit Blick auf die Perspektiven außerhalb der stärksten Wirtschaftsmacht der Eurozone trüben sich die Aussichten ein. Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone fielen auf minus 12,6 (plus 2,4) Punkte und der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage auf plus 39,9 (56,1) Punkte.
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Quelle: n-tv.de , mmo/rts https://www.n-tv.de/wirtschaft/ZEW-Inde ... 75934.html
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"Kräftige Gewitterwolken" - Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jun 2018 13:00

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ifo-Inst ... 87367.html
Dienstag, 19. Juni 2018
"Kräftige Gewitterwolken" - Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose

Deutlich schlechter entwickelt habe sich die deutsche Wirtschaft in den ersten Monaten des Jahres, teilt das Ifo-Institut mit. Die Ökonomen senken ihre Konjunkturprognose gleich um 0,8 Prozentpunkte. Mit ihrer Einschätzung sind sie nicht allein.


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Das Münchner Ifo Institut erwartet im laufenden Jahr ein deutlich schwächeres Wirtschaftswachstum in Deutschland als bisher. "Die Wirtschaft hat sich in den ersten Monaten des Jahres deutlich schlechter entwickelt als gedacht", teilte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser mit.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 73460.html
Weltindex im Mai: Italien und US-Strafzölle belasten weltweite Konjunktur
11.06.18 – 01:50 min

Für 2018 sei demnach nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,8 Prozent zu erwarten. Im Frühjahr hatte das Institut noch einen Anstieg um 2,6 Prozent prognostiziert. Für das kommende Jahr wurde die Prognose von 2,1 Prozent auf 1,8 Prozent reduziert. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr war die deutsche Wirtschaft um 2,2 Prozent gewachsen.

"Am deutschen Konjunkturhimmel brauen sich derzeit kräftige Gewitterwolken zusammen", sagte Wollmershäuser. Er verweist zum Beispiel auf außenwirtschaftliche Risiken, etwa die Ungewissheit über weitere Handelseinschränkungen wie etwa Zölle. Die USA hatten Strafzölle auf Importe von Aluminium und Stahl auch aus Europa verhängt. Zudem eskaliert derzeit der Handelsstreit zwischen Washington und Peking.

Auch das Essener RWI-Institut senkte seine Wachstumsprognose zuletzt deutlich. Die Konjunktur werde 2018 wohl nur um 1,8 Prozent anziehen und nicht wie bisher erwartet um 2,4 Prozent, teilten die Forscher und Regierungsberater mit. Für 2019 rechnen sie mit einem Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung um nur noch 1,5 statt 1,9 Prozent. Ursachen hierfür seien schlechtere Exportaussichten aufgrund der staatlichen Abschottungsmaßnahmen etwa der USA.
"Klima ist rauer geworden"

"Das außenwirtschaftliche Klima ist rauer geworden", sagte RWI-Chefökonom Roland Döhrn. "Selbst wenn nur kleine Teile des deutschen Exports von den durch die USA verhängten Zöllen betroffen sind, dürfte das Aufkeimen des Protektionismus negativ auf das Exportklima wirken und Unternehmen vorsichtiger agieren lassen." Zudem seien die Firmen verunsichert durch die unklare Zukunft der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU vor dem Hintergrund des geplanten EU-Austritts.
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Zuletzt hatten auch andere Institute ihre Wachstumsprognosen deutlich zurückgenommen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) etwa erwartet für das laufende Jahr noch 1,9 Prozent. Die Ökonomen begründeten das unter anderem mit "hohen Risiken". So könnte der Handelskonflikt mit den USA weiter eskalieren und sich die Schuldenkrise in Italien noch verschärfen.

Die Bundesregierung hat ihre Prognose zuletzt ebenfalls heruntergeschraubt. Sie ist aber etwas optimistischer und rechnet für 2018 noch mit einem Wachstum von 2,3 Prozent. 2019 soll es dann noch ein Plus von 2,1 Prozent werden. Die Bundesbank erwartet einen Anstieg des BIP um 2,0 Prozent. Bei ihrer letzten halbjährlich vorgelegten Prognose im Dezember hatten die Ökonomen noch ein Plus von 2,5 Prozent vorhergesagt.

Ein Ende der wirtschaftlichen Erholung sei trotz der deutlichen Prognosesenkung aber nicht in Sicht, betonten auch die Ifo-Experten. "Wir glauben, dass sich der deutsche Aufschwung fortsetzt, wenn auch nicht in demselben Tempo wie 2017", sagte Wollmershäuser.

Laut RWI sorgt am Arbeitsmarkt aber die erwartete schwächere Konjunktur dafür, dass sich der Beschäftigungsaufbau verlangsamt und die Arbeitslosigkeit nur noch wenig sinkt. Insbesondere am Bau und im Pflegebereich bestehe zwar Arbeitskräftebedarf. Dieser werde jedoch häufig durch Zuwanderung gedeckt. Die Arbeitslosenquote werde wohl nur noch leicht von 5,3 Prozent in diesem Jahr auf 5,2 Prozent im kommenden Jahr zurückgehen.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Widerstand gegen Trump wächst - Türkei und Indien verhängen Vergeltungszöl

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jun 2018 13:53

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tuerkei- ... 91087.html
Donnerstag, 21. Juni 2018
Widerstand gegen Trump wächst - Türkei und Indien verhängen Vergeltungszölle

Die Spirale aus neuen Abgaben und Vergeltungszöllen dreht sich weiter: Nach der EU und Russland verhängen nun auch die Türkei und Indien Vergeltungszölle auf Produkte aus den USA. Betroffen sind unter anderem Öl, Autos und Whisky.


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Im Handelsstreit mit den USA wehren sich immer mehr Länder gegen die von der Regierung in Washington verhängten Zölle. In der Türkei werden ab sofort neue Abgaben auf US-Produkte der Öl-, Chemie- und Maschinenbauindustrie fällig. Auch Waren wie Autos, Whisky, Kosmetik, Kohle und Tabak sollen mit Zöllen belegt werden.

Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci erklärte, die Abgaben seien eine Reaktion auf die "nicht tragbaren" Zölle, die die USA auf Stahl erhoben haben. Das Volumen der neuen türkischen Abgaben von knapp 267 Millionen Dollar entspreche der Belastung, die durch die neuen US-Abgaben auf türkische Produzenten zukommt.

Zugleich erhöhte Indien die Zölle auf Stahl und Eisen sowie auf Agrarprodukte aus den USA. Auch hier soll damit laut dem Stahlministerium der Unmut gegenüber US-Abgaben gezeigt werden.
Trump prüft Verhängung neuer Zölle
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Die USA haben Importzölle von 25 Prozent auf Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium verhängt. Die Regierung von Präsident Donald Trump liegt in Handelsfragen vor allem mit der EU und mit China über Kreuz.

Ab Freitag gelten in der EU Vergeltungszölle auf US-Waren wie Jeans, Erdnussbutter und Motorräder im Wert von 2,8 Milliarden Dollar. Trump prüft deshalb nun die Verhängung von zusätzlichen Zöllen auf Autos aus europäischer Produktion. Die Spirale aus neuen Abgaben und Vergeltungszöllen schürt die Furcht vor einem Handelskrieg.

Quelle: n-tv.de , ftü/rts
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Unternehmen ignorieren Risiken - Deutschlands Spitzenplatz ist in Gefahr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jun 2018 09:55

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschl ... 94586.html
Unternehmen ignorieren Risiken - Deutschlands Spitzenplatz ist in Gefahr

Ein Gastbeitrag von Andreas Glunz

Die Situation der deutschen Wirtschaft ähnelt der der Nationalmannschaft: Guter Ruf, tolle Spieler, aber der Platz an der Weltspitze ist in Gefahr. Die Unternehmen müssen jetzt auf neue globale Risiken reagieren.


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"Fußball ist ein simples Spiel. 22 Männer jagen 90 Minuten lang einen Ball und am Ende gewinnen immer die Deutschen." - Gary Lineker hat nicht nur den Ruf des deutschen Fußballs auf den Punkt gebracht. Die englische Fußballlegende fasst auch passend das Bild zusammen, das weltweit von der deutschen Wirtschaft vorherrscht. Aber ähnlich wie "Jogis Jungs" nach der Blamage gegen Mexiko vor einer ungewissen Zukunft bei der laufenden WM stehen, läuft auch die hiesige Wirtschaft Gefahr, ihre Zukunftsfähigkeit aufs Spiel zu setzen, indem sie geopolitische Herausforderungen unterschätzt.



Fakt ist: Die externen Risiken für deutsche Unternehmen sind gestiegen. Die Weltwirtschaft war lange Zeit sehr stabil. Doch nicht erst seit dem Handelsstreit zwischen EU und USA wird die Lage immer volatiler. Wenn die Unternehmen darauf nicht reagieren, könnte es mit den Titeln Exportweltmeister und Wirtschaftsstandort Nummer eins schnell vorbei sein. Denn: Der Wettbewerb wird härter - in der Wirtschaft wie beim Fußball. Oder hätte jemand vor vier Jahren Mexiko oder Island als ernstzunehmende Gegner für die damaligen WM-Finalisten Deutschland und Argentinien kommen sehen? Eben.

Entsprechend bezeichnend sind die Ergebnisse der KPMG-Studie "Future Readiness Index". 70 Prozent der in der Studie befragten Unternehmen blicken optimistisch nach vorne. Doch sehen nur 20 Prozent der Firmen - eine von fünf! - wirtschaftspolitische Entwicklungen als wichtiges Thema der nächsten fünf Jahre an. Iran-Krise, Brexit, Handelsstreit zwischen USA und EU, alles Nebensachen? Vorsicht vor Fehleinschätzungen. Diese Themen sollten die Unternehmen definitiv stärker im Blick behalten.

Nur noch Exportweltmeister der Herzen?
Andreas Glunz ist Wirtschaftsprüfer und Bereichsvorstand International Business bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Andreas Glunz ist Wirtschaftsprüfer und Bereichsvorstand International Business bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Wenn schnell und effektiv reagiert wird, kann die Bewegung in den Märkten auch einen deutlichen Mehrwert schaffen und Chancen eröffnen. So könnte dies der richtige Zeitpunkt sein, das geschäftliche Potenzial von Ländern und Regionen auszuschöpfen, die in letzter Zeit nicht so oft im Fokus der deutschen Wirtschaft waren: Afrika beispielsweise, Südamerika, Indien, der Mittlere Osten oder Südostasien. Neben dem Gewinn neuer Absatzmärkte streut solch eine Strategie außerdem das unternehmerische Risiko - in einer so volatilen Weltwirtschaft ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Der Weggang aus einem Markt kann derweil nur die Ultima Ratio darstellen und sollte wenn möglich vermieden werden.
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Um optimal auf etwaige Entwicklungen der internationalen Wirtschaft und unerwartete geopolitische Störfälle vorbereitet zu sein, sollten Unternehmen fortlaufend Szenario-Analysen durchführen. Dazu gehört auch, geplante Investitionen in potenziell instabilen Regionen umfassend auf den Prüfstand zu stellen. Darüber hinaus kann die Optimierung von unternehmerischen Prozessen - etwa durch Digitalisierung oder Digital-Labor- und Robotics-Lösungen - Unternehmen schlanker und flexibler machen. Dies kann Kosten einsparen und so einen Vorteil im internationalen Wettbewerb bedeuten, gerade wenn es zu Extrakosten wie höheren Zöllen oder anderen Handelshemmnissen kommt.

Das alles zeigt: Die Lösung kann auf keinen Fall "Weiter wie bisher!" lauten. Denn nichts ist so gefährlich wie das Ausruhen auf den bisherigen Stärken. Stattdessen braucht es - und da unterscheiden sich Fußball und Wirtschaft nicht stark voneinander - eine konsequente Analyse und Auseinandersetzung mit neuen Herausforderungen. Viele Länder machen im internationalen Wettbewerb Quantensprünge - China etwa in der Digitalisierung - und wenn deutsche Unternehmen hier nicht massiv investieren, werden Marktanteile verloren gehen. Und dann wird Deutschland maximal noch Weltmeister der Herzen - während andere um den Wirtschafts-World-Cup kämpfen.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 51939.html
Frank Meyer spricht mit Martin Utschneider: "Kurzfristig haben wir ein Horrorszenario"
23.03.18 – 11:39 min

Quelle: n-tv.de
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Kommission empfiehlt Anhebung - Mindestlohn soll in zwei Stufen steigen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2018 13:43

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https://www.n-tv.de/politik/Mindestlohn ... 98223.html
Dienstag, 26. Juni 2018
Kommission empfiehlt Anhebung - Mindestlohn soll in zwei Stufen steigen

Rund drei Millionen Arbeitnehmer in Deutschland können sich auf ein kleines Plus beim Einkommen freuen: Der gesetzliche Mindestlohn soll schrittweise angepasst werden. Die zuständige Kommission empfiehlt eine Anhebung in zwei Stufen bis auf 9,19 Euro.


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Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll zum 1. Januar 2019 von derzeit 8,84 Euro auf 9,19 Euro je Arbeitsstunde steigen. Das geht aus dem Beschluss der zuständigen Kommission hervor. Wie die Mitglieder des eigens eingerichteten Gremiums weiter empfehlen, soll ein Jahr später, zum 1. Januar 2020, eine weitere Erhöhung auf 9,35 Euro folgen.

Streit um Lohnuntergrenze 9,19 Euro - darf's ein bisschen mehr sein?

Die Beschlüsse der sogenannten Mindestlohnkommission gelten formal zwar nur als Empfehlung. Erwartet wird jedoch, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Vorlage annimmt und dem Gesetzgeber vorlegt. Abändern kann er die Zahlen nicht mehr.

Von den Veränderungen beim Mindestlohn sind in Deutschland rund drei Millionen Arbeitnehmer unmittelbar betroffen. Auswirkungen hat die Anhebung allerdings auch auf die Arbeitgeber, die durch das Mindestlohngesetz zur Zahlung eines Lohns auf dem Niveau der Lohnuntergrenze oder darüber verpflichtet sind. Ermittler des Zolls kontrollieren in Stichproben die Einhaltung.

Der Mindestlohn war 2015 mit einer Höhe von 8,50 Euro gestartet. Er gilt flächendeckend in Ost und West gleichermaßen. Nur in Branchen, in denen es allgemeinverbindliche Tarifverträge gibt, waren bis Ende 2016 ausnahmsweise niedrigere Mindestlöhne möglich.

Zum 1. Januar 2017 wurde er dann auf den zurzeit geltenden Wert von 8,84 Euro heraufgesetzt. Die Höhe des Mindestlohns wird alle zwei Jahre einer Überprüfung unterzogen und gegebenenfalls angepasst. Zuständig dafür ist die Mindestlohnkommission.
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Das Gremium setzt sich zusammen aus je drei Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften, einem Vorsitzenden sowie zwei nicht stimmberechtigten Wissenschaftlern. Maßgeblich für die Höhe des Mindestlohns für die Jahre 2019 und 2020 ist die Lohnentwicklung in den Jahren 2016 und 2017.

Die Kommission hat aber Spielraum, davon abzuweichen. Dabei orientiert sie sich zum Beispiel auch an der Höhe der Tarifabschlüsse in den verschiedenen Branchen. Die Kommission soll laut Satzung alle zwei Jahre prüfen, in welchen Schritten der Mindestlohn künftig angehoben wird.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 97787.html
Streit um Lohnuntergrenze: 9,19 Euro - darf's ein bisschen mehr sein?
26.06.18 – 01:39 min

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa/rts
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Größter Rückgang seit 2011 - Einzelhandel erleidet starkes Umsatzminus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jun 2018 15:02

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Einzelha ... 04187.html
Freitag, 29. Juni 2018
Größter Rückgang seit 2011 - Einzelhandel erleidet starkes Umsatzminus

Deutsche Geschäfte und Versandhändler müssen im Mai einen Rückschlag verkraften: Die Umsätze im Einzelhandel sinken so deutlich wie lange nicht. Auch Ökonomen sind von der Deutlichkeit überrascht. Dabei ist die Kauflaune eigentlich intakt.

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Die deutschen Einzelhändler haben im Mai den größten Umsatzrückgang seit sieben Jahren verbucht. Sie hatten 1,7 Prozent weniger Geld in den Kassen als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Preisbereinigt gab es ein Minus von 2,1 Prozent. Ökonomen hatten hier nur mit einem Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat setzten die Einzelhändler nominal 0,2 Prozent mehr um, und das bei einem Verkaufstag weniger als im Mai 2017.
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Besonders gut lief das Geschäft mit Lebensmitteln: Hier gab es ein Plus von fast 4 Prozent zum Vorjahresmonat. Der Internet- und Versandhandel kam auf ein nominales Plus von rund 2 Prozent, während die Umsätze mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zurückgingen. Die Einnahmen im sonstigen Einzelhandel - zu dem etwa Waren- und Kaufhäuser zählen - fielen deutlich um mehr als 5 Prozent. Positiv fällt die Bilanz für die ersten fünf Monate insgesamt aus. Der Einzelhandel setzte preisbereinigt ein Prozent und nominal 2,5 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum.

Nach Angaben der GfK-Konsumforscher sind die Bundesbürger weiter in Kauflaune. Viele Verbraucher rechnen mit höherem Einkommen und sind dementsprechend bereit, Geld auszugeben. Allerdings senkten die Nürnberger Marktforscher ihre Prognose für das ganze Jahr zuletzt etwas. Sie erwarten einen schwächeren Anstieg der Konsumausgaben um 1,5 Prozent, zunächst hatten sie ein Plus von 2 Prozent angenommen.

Quelle: n-tv.de , kst/rts/dpa
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China nimmt US-Autos ins Visier - Geben Trumps Zölle Tes

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jul 2018 21:24

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Mittwoch, 04. Juli 2018
China nimmt US-Autos ins Visier - Geben Trumps Zölle Tesla den Rest ?
Von Hannes Vogel

Gerade sieht es so aus, als ob Elon Musk die Produktionspannen bei Tesla endlich in den Griff bekommt. Doch nun droht dem Elektroauto-Pionier eine neue Gefahr: der Handelskrieg mit China, den Donald Trump losgetreten hat.

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Eigentlich schien es für Elon Musk und Tesla wieder besser zu laufen. Nach Analystenschelte in bester Trump-Manier, einem Jobkahlschlag und der Flucht führender Köpfe will der Elektroauto-Hersteller die monatelangen Probleme bei der Massenfertigung seines "Model 3" in den Griff bekommen haben. 5000 Exemplare des Mittelklasse-Wagens sollen in der letzten Juni-Woche vom Band gelaufen sein. Auch wenn Musk damit nun wahrscheinlich zum ersten Mal sein selbstgestecktes Produktionsziel erreicht hat, bleiben viele Investoren skeptisch.

"Nur Paranoide überleben" Teslas Musk stellt internen Saboteur an den Pranger

Goldman Sachs rät zum Verkauf der Aktie und hat sein Kursziel deutlich herabgestuft. Denn trotz der ermutigenden Nachrichten aus den Produktionshallen in Kalifornien wachsen die Zweifel an der Nachfrage nach den E-Flitzern. Die Analysten von Goldman stören sich vor allem daran, dass die Auslieferungen und Bestellungen nachlassen. Und Ende der Woche kommt wahrscheinlich noch ein weiteres Problem hinzu: Donald Trumps Handelskrieg mit China.

China ist für Tesla inzwischen der zweitgrößte Markt nach den USA. Etwa 17.000 Autos hat Elon Musks Konzern dort 2017 verkauft. Das entspricht rund einem Fünftel des Umsatzes. Und eigentlich konnte sich Tesla dort wie alle anderen Autohersteller auch erst Anfang der Woche über eine unerwartete Verkaufsförderung aus Peking freuen: Die Chinesen haben nach jahrzehntelangem Druck aus Brüssel und Washington ihre Autozölle zum 1. Juli auf 15 Prozent gesenkt.

Doch für Tesla und andere US-Autobauer währt die Freude wohl nur kurz: Am Freitag will Donald Trump er­nst machen und Schutzzölle auf chinesische Waren im Wert von 34 Milliarden Dollar in Kraft setzen. Zur Vergeltung will China Gegenzölle von 25 Prozent auf Autoimporte aus den USA verhängen. Damit gerät einer von Teslas wichtigsten Umsatzbringern in Gefahr.
Tesla hat im Handelskrieg nur schlechte Optionen

Denn Musks Konzern kann Pekings Zoll-Hammer kaum ausweichen. Der einfachste Weg wäre, einfach die Preise in China um 25 Prozent zu erhöhen und zu hoffen, dass es die Kunden nicht juckt. Denn Teslas Autos sind schließlich Luxus-Karossen: Die günstigste Version des Model S kostet bereits jetzt in China rund 120.000 Dollar, die teuerste Variante rund 200.000 Dollar. Macht es da überhaupt einen Unterschied, ob die Preise noch einmal um ein Viertel steigen? Alles hängt davon ab, wie die Kunden reagieren. Auch betuchte Käufer zahlen sicher nicht gerne mehr, ohne mehr zu bekommen.

Für Tesla hätte Trump seinen Handelskrieg mit China jedenfalls nicht zu einem schlechteren Zeitpunkt anzetteln können: Der Abschwung in China reißt den Brokern und anderen Neureichen, die dort Teslas kaufen, ohnehin schon immer größere Löcher ins Portemonnaie. An den Börsen purzeln die Kurse, der Yuan wertet ab. Die Händler von Luxus-Karossen müssen deshalb schon jetzt die Preise erhöhen. Kommt nun auch noch der Vergeltungszoll obendrauf, läuft Tesla Gefahr, erheblich an Umsatz einzubüßen, wenn Kundschaft zur Konkurrenz von Porsche oder Mercedes abwandert, die dann in derselben Preisklasse liegt.

Statt die Preise anzuheben, könnte Tesla die Zollverluste natürlich auch selbst schlucken oder nur teilweise an seine Kunden in China weitergeben. Dann hätte Tesla schlimmstenfalls viel weniger Gewinn aus dem China-Geschäft in der Kasse oder würde damit sogar Verlust machen. Den Konzern, der 2017 ein Minus von über zwei Milliarden Dollar eingefahren und in seiner fünfzehnjährigen Firmengeschichte noch nicht ein einziges Mal Gewinn geschrieben hat, kann sich das kaum leisten. Schon jetzt verbrennt Tesla 390.000 Dollar pro Stunde.

Die dritte Möglichkeit wäre natürlich, die Produktion aus den USA zu verlagern. Diesen Weg dürften andere Hersteller gehen, die von Chinas Vergeltungszöllen noch schwerer getroffen werden als Tesla: BMW und Daimler. 70 Prozent der Autos, die BMW in seinem Werk in Spartanburg in South Carolina produziert, exportiert der Münchner Autoriese wieder aus den USA - ein Viertel der Ausfuhren geht ins Reich der Mitte.
Rettung aus Holland kommt so schnell nicht

Doch BMW und Daimler haben wie andere US-Hersteller etwas, das Tesla bislang fehlt: chinesische Werke, in die sie ihre Fertigung notfalls verlegen können. Auf der Hauptversammlung im Juni hat Musk zwar angekündigt, bald auch eine Gigafactory in Schanghai bauen zu wollen. Doch bis Freitag wird Musk sie nicht aus dem Boden stampfen. An der einzigen Gigafactory in Nevada, die bereits steht, werkelt Tesla schon seit 2014. Bisher ist sie gerade mal auf ein Drittel ihrer geplanten Größe ausgebaut. Und die Fertigstellung wird laut Musk noch mindestens vier Jahre dauern. Ein Mega-Werk in China wird es also so schnell nicht geben.

Eine vierte Alternative wäre daher, die Fertigung für China nach Europa zu verschieben. Denn dort hat Tesla bereits seit 2015 im niederländischen Tilburg eine Fabrik. Auch von hier könnten die Elektroflitzer nach China verschifft werden. Und statt 40 Prozent wie bei der Einfuhr aus den USA würden dann beim Import aus der EU ins Reich der Mitte wie bisher nur 15 Prozent Zoll fällig.
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Das Problem daran ist, dass die Fabrik in Tilburg aber bislang keine echte Produktionsstätte ist: Die Arbeiter montieren dort lediglich Autos fertig, die Tesla im kalifonischen Fremont produziert und dann per Container nach Europa verschifft hat. Und nach den monatelangen Produktionspannen ist es zudem mehr als fraglich, ob Tesla dort seine Produktion schnell erhöhen könnte, wenn es schon bei der Serienfertigung im Stammwerk solche Probleme gibt.

Langfristig will sich Tesla auch in Europa mit einer Gigafabrik niederlassen. Das Saarland hat sich bereits als Standort beworben. Doch kurzfristig bleibt sie wie das Werk in China reine Zukunftsmusik. Egal wie Tesla also auf Chinas Vergeltungszölle reagiert: Die Anpassung an Donald Trumps Handelskrieg wird dauern. Zeit ist neben Geld aber die Ressource, die Elon Musks Konzern immer weniger hat. Inzwischen steht Tesla mit fast 80 Prozent seines Vermögens in der Kreide. Die Aktionäre müssen womöglich schon bald frisches Geld nachschießen. Durch Teslas Zoll-Problem tickt die Uhr bald noch lauter.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 87129.html
"Nur Paranoide überleben": Teslas Musk stellt internen Saboteur an den Pranger
19.06.18 – 01:20 min
Quelle: n-tv.de
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Spuren des Handelsstreits - Deutsche Exporte in USA sinken stark

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jul 2018 18:35

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Montag, 09. Juli 2018
Spuren des Handelsstreits - Deutsche Exporte in USA sinken stark

"Der Protektionismus hat bedauerlicherweise Hochkonjunktur", beklagt DIHK-Außenwirtschaftsexperte Heidenreich. Das bekommt auch die deutsche Wirtschaft zu spüren. Die Exporte in die USA gehen im Mai kräftig zurück.

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Der Handelsstreit mit den USA hinterlässt offenbar Spuren bei der deutschen Wirtschaft. Die deutschen Exporte in die USA gingen im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,2 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt sanken die deutschen Exporte im Vergleich zum Mai 2017 leicht um 1,3 Prozent auf 109,1 Milliarden Euro.

Deutsche Unternehmen exportierten im Mai Waren im Wert von rund 8,5 Milliarden Euro in die USA, wie die Statistiker auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilten. Dem standen Importe aus den USA in Höhe von knapp 5,5 Milliarden Euro entgegen, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Zuwachs um 1,2 Prozent. Damit lag der deutsche Außenhandelsüberschuss mit den USA im Mai bei rund drei Milliarden Euro.

"Die Verunsicherung durch die Einführung von Importzöllen seitens der USA und die Gegenmaßnahmen der EU und China machen sich direkt bei den Unternehmen bemerkbar", erklärte der Außenwirtschaftsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Kevin Heidenreich, mit Blick auf den Exportrückgang. "Noch schwerer wiegt die Sorge, um die Zukunft eines regelbasierten Welthandels."

Die Unternehmen benötigten Sicherheit über die weltweiten Rahmenbedingungen, die aber in letzter Zeit immer mehr in Frage gestellt würden, erklärte Heidenreich weiter. "Der Protektionismus hat bedauerlicherweise Hochkonjunktur."

US-Präsident Donald Trump fährt seit seinem Amtsantritt in der Wirtschaftspolitik einen protektionistischen Kurs. Er hat Strafzölle auf Stahl und Aluminium erhoben, Zölle auf chinesische Waren im Wert von umgerechnet 29 Milliarden Euro in Kraft gesetzt und auch Zölle auf Autos aus der EU angedroht. Das Vorgehen des US-Präsidenten weckt Befürchtungen vor einem weltweiten Handelskrieg mit drastischen Konsequenzen für die Wirtschaft.
BGA ist dennoch zufrieden

Angesichts der schwierigen Lage bewertete der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) die neuesten deutschen Export-Zahlen positiv: "Die Unternehmen überzeugen weiterhin weltweit mit ihren Waren und Dienstleistungen und trotzen so der derzeitigen Unberechenbarkeit des Welthandels", erklärte BGA-Präsident Holger Bingmann. Insgesamt habe die deutsche Außenwirtschaft ein Ergebnis vorgelegt, "mit dem wir mehr als zufrieden sein können".
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Die deutschen Exporte betrugen im Mai 109,1 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das ein Minus von 1,3 Prozent, im Vergleich zum April dagegen ein Plus von 1,8 Prozent.

Die Importe nach Deutschland stiegen im Vergleich zum Mai 2017 um 0,8 Prozent auf 89,4 Milliarden Euro. Der deutsche Außenhandelsüberschuss lag damit im Mai bei 19,7 Milliarden Euro - ein Jahr zuvor hatte er 21,8 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im Mai 2018 den Statistikern zufolge bei 20,3 Milliarden Euro.

Während die Exporte deutscher Unternehmen in Länder der EU um 2,4 Prozent stiegen, gingen die Ausfuhren in Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union - darunter die USA - gegenüber dem Mai des Vorjahres zurück. Sie sanken um 6,4 Prozent. Die Importe aus Drittstaaten gingen mit einem Minus von 1,9 Prozent ebenfalls zurück; die Einfuhren aus EU-Staaten legten um 2,9 Prozent zu.

Quelle: n-tv.de , wne/AFP
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Kritik an Siemens-Alstom-Fusion - EU-Kommission bremst "Schienen-Airbus"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jul 2018 20:32

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Freitag, 13. Juli 2018
Kritik an Siemens-Alstom-Fusion - EU-Kommission bremst "Schienen-Airbus"

Mit einer Fusion ihrer Zug-Sparten wollen sich Siemens und Alstom gegen erwartete Konkurrenz aus China rüsten. Die EU-Kommission fürchtet durch die als "Schienen-Airbus" bekannt gewordene Allianz allerdings erhebliche Nachteile für europäische Verbraucher.

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Siemens muss um die Fusion seiner Zug-Sparte mit dem französischen Rivalen Alstom zum größten europäischen Verkehrstechnik-Konzern bangen. Die EU-Kommission meldete Bedenken gegen die Übernahme von Alstom durch den Münchner Industriekonzern an und kündigte eine vertiefte Prüfung an.
Video
Gegen chinesische Konkurrenz: Siemens und Alstom fusionieren zu Schienenmacht
27.09.17 – 01:01 min
Gegen chinesische Konkurrenz Siemens und Alstom fusionieren zu Schienenmacht

Vor allem bei Hochgeschwindigkeits-Zügen wie dem TGV von Alstom und dem ICE von Siemens sowie bei der Signaltechnik wäre die fusionierte Siemens Alstom mehr als dreimal so groß wie deren größter Konkurrent. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager warnte, dass dadurch die Preise für Züge steigen könnten, "was sich letztlich zum Nachteil von Millionen Europäern, die täglich beruflich oder privat den Schienenverkehr nutzen, auswirken könnte".

Der deutsch-französische Zusammenschluss ist ein wichtiges industriepolitisches Projekt von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Dass die EU-Kommission im ersten Anlauf trotzdem bremst, kommt angesichts der Marktmacht der beiden nicht überraschend. Ungewöhnlich deutlich wendet sie sich aber gegen das Argument von Siemens-Chef Joe Kaeser, dass sich die beiden europäischen Hersteller verbünden müssten, um gegen den chinesischen Branchenriesen CRRC zu bestehen, der mehr als doppelt so groß ist wie beide zusammen. Alstom und die Siemens-Zugsparte kommen auf 15,3 Milliarden Euro Umsatz. "Zum jetzigen Zeitpunkt" halten es die Brüsseler Wettbewerbshüter für unwahrscheinlich, dass neue Anbieter aus China auf den Markt für Züge und Signaltechnik in Europa vordringen.
Konkurrent fürchtet "Dominanz in der Signaltechnik"

In Europa ist CRRC in der Tat bei vielen Ausschreibungen bisher nicht zum Zug gekommen, in den USA ist das schon anders. Die kanadische Bombardier, mit der Siemens ebenfalls verhandelt hatte, bezeichnete die Entscheidung zur eingehenden Prüfung der Fusion als richtig. "Unserer Ansicht nach verzerrt der Deal den fairen Wettbewerb und ermöglicht einem Mitspieler, seine Dominanz in der Signaltechnik auszuspielen, um Wettbewerb bei Zügen auszubremsen", sagte Bombardier-Chefjurist Daniel Desjardins.
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Alstom und Siemens haben nun bis zum 21. November Zeit, die EU- Kommission von ihrer Sicht auf die Dinge zu überzeugen oder Zugeständnisse vorzuschlagen. Am Freitag erklärten beide, sie seien davon überzeugt, "dass der vorgeschlagene Zusammenschluss substanziellen Wert für die Mobilitätsbranche, unsere Kunden und die täglichen Nutzer unserer Transportlösungen bringen wird".

Die Fusion soll nach ihren Vorstellungen wie geplant bis Mitte 2019 unter Dach und Fach sein.

Quelle: n-tv.de , mbo/DJ/rts
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Wegen möglicher Auto-Strafzölle - PSA ziehts nach Kanada statt in die USA

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jul 2018 14:23

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Mittwoch, 18. Juli 2018
Wegen möglicher Auto-Strafzölle - PSA ziehts nach Kanada statt in die USA

Der französische Autokonzern PSA hat sich 1991 vom US-Markt zurückgezogen, plant aber bisher einen Wiedereinstieg bis 2026. Doch nun könnte es stattdessen in Richtung Kanada gehen. Der Grund: US-Präsident Trumps Handelspolitik.

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Der französische Autobauer PSA erwägt im Falle von US-Strafzöllen auf Autos einen Markteinstieg in Kanada statt in den USA. "Die Zölle hätten einen Einfluss darauf, wie schnell und zu welchem Preis wir auf den US-Markt zurückkehren", sagte PSA-Nordamerika-Chef Larry Dominique.

Er verwies zugleich darauf, dass Kanada im Rahmen eines neuen Freihandelsabkommens keine Zölle auf Autos aus europäischer Herstellung erheben wolle. Die Opel-Mutter PSA könne damit Kanada den USA für eine Rückkehr nach Nordamerika vorziehen.
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PSA mit den Marken Peugeot, Citroën und Opel hatte bislang eine Rückkehr in die USA bis 2026 geplant. Der Hersteller hatte den US-Markt 1991 verlassen.

US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen eine Reihe von Strafzöllen verhängt, die unter anderem die EU und China treffen. Trump drohte zuletzt auch höhere Zölle auf europäische Autos an.

Quelle: n-tv.de , bad/AFP
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Auch Roland Koch ist betroffen - Bilfinger fordert von Ex-Managern Million

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2018 11:54

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Freitag, 20. Juli 2018
Auch Roland Koch ist betroffen - Bilfinger fordert von Ex-Managern Millionen

Bilfinger wirft ehemaligen Top-Managern einen laxen Umgang mit Korruption vor. Deshalb sollen sie einen dreistelligen Millionenbetrag zahlen. Noch ist in der Schmiergeldaffäre eine außergerichtliche Lösung möglich.

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Der Industriedienstleister Bilfinger fordert von zwölf ehemaligen Vorständen einen dreistelligen Millionenbetrag. Der Grund: Sie hätten keine ausreichenden Anti-Korruptionsregeln aufgestellt. Zwar sei das Thema Korruption während ihrer Amtszeit noch nicht so im Fokus der Öffentlichkeit gewesen wie heute, sagte der Berater des Konzerns, der ehemalige FBI-Direktor Luis Freeh, in Mannheim. "Doch schon zu dieser Zeit hat es einen Verhaltenskodex gegeben, nach dem die Zahlung von Schmiergeldern an Regierungsmitglieder verboten war." Selbst ohne explizite Standards sei die Führung eines Konzerns zu integrem Geschäftsgebaren verpflichtet, betonte Freeh.
Charts

Bilfinger Bilfinger 42,96

In die geforderte Summe fließen Kosten ein, die das Unternehmen zusätzlich zu bereits vorhandenen, aber ungenügenden Compliance-Systemen zahlen musste. Diese Systeme sollen die Einhaltung von Regeln gegen Korruption und Bestechung sicherstellen. Für Freeh ist Compliance eine Kultur des fairen Wettbewerbs, die ein Unternehmen von der Empfangsdame bis zur Spitze verinnerlicht haben müsse.

Die Vorwürfe betreffen unter anderem den Ex-Ministerpräsidenten von Hessen, Roland Koch. Er leitete das Unternehmen von 2011 bis 2014. Koch hatte die Vorwürfe bisher als substanzlos zurückgewiesen.

Der Konflikt um angebliche Pflichtverletzungen zwischen 2006 und 2015 vor allem in Afrika und Asien hat bislang nicht die Gerichte erreicht. Das auf Wartung und Reparatur von Anlagen spezialisierte Unternehmen und die ehemaligen Vorstände verhandeln laut Freeh derzeit noch. "Ich hoffe auf eine außergerichtliche Lösung."

Heute habe das Unternehmen mit rund 36.000 Mitarbeitern beim Thema Compliance den Stand vergleichbarer Wettbewerber erreicht, sagte Freeh. Er arbeitet seit drei Jahren als Compliance-Berater für Bilfinger.
Freeh soll Compliance installieren

Das US-Justizministerium hatte wegen einer Schmiergeldaffäre in Nigeria im Jahr 2003 ein Verfahren gegen Bilfinger und ein US-Unternehmen eingeleitet. Bilfinger zahlte Ende 2013 in den USA 32 Millionen Dollar und versprach, ein funktionierendes Compliance-System aufzubauen, das von einem Monitor überprüft wird. Damit wurde die Strafverfolgung ausgesetzt. Hätten die Mannheimer das nicht getan, wäre ihr US-Geschäft bedroht gewesen. Der Monitor in Person des Rechtsanwalts und Anti-Korruptionsexperten Mark Livschitz nahm 2013 seine Arbeit auf.
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2015 zeigte er sich unzufrieden mit dem Stand des Verhaltenskodexes und plädierte für eine verlängerte Beobachtung. Daraufhin stellte Bilfinger Freeh ein, der sich monatlich an sieben bis zehn Tagen darum kümmert, ein wirksames Compliance zu installieren. Seit damals hat das Unternehmen 100 Millionen Euro für die Sicherstellung der Regeltreue ausgegeben.

"Der Vorstand nimmt das Thema sehr ernst, und ich glaube, dass das Unternehmen Ende dieses Jahres grünes Licht des Monitors für gutes Compliance erhält", sagte Freeh. Das letzte Wort habe aber das US-Justizministerium. Zu der Kündigung einer internen Chefermittlerin wollte der 68-Jährige sich nicht äußern. Der Vorgang werde in einem Arbeitsgerichtsprozess aufgearbeitet.

Quelle: n-tv.de , cam/dpa
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Nächste Tech-Aktie stürzt ab - Löschwelle treibt Twitter-Anleger in die Fl

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jul 2018 21:58

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Freitag, 27. Juli 2018
Nächste Tech-Aktie stürzt ab - Löschwelle treibt Twitter-Anleger in die Flucht

Twitter feiert im zweiten Quartal den höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte. Allerdings sinkt die Nutzerzahl im Kampf gegen falsche Accounts dramatisch. Angesichts dieses Trends verkaufen viele Anleger ihre Aktien.

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Die Twitter-Aktie ist angesichts von sinkenden Nutzerzahlen eingebrochen. Die Papiere gingen mit einem Minus von mehr als 19 Prozent ins Wochenende, nachdem der Kurznachrichtendienst mitgeteilt hatte, dass die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im Vergleich zum Vorquartal um eine Million auf 335 Millionen Nutzer weltweit gesunken ist.
Charts

Twitter Twitter 29,39

Für Twitter war es das erste Minus bei den Nutzerzahlen seit dem zweiten Quartal 2017. Das Unternehmen begründete die Entwicklung mit seinen Bemühungen um eine "gesunde öffentliche Konversation" auf der Plattform und den neuen Datenschutzvorschriften in Europa. Vor gut zwei Wochen waren Millionen gesperrte Accounts gelöscht worden.

Twitter geht davon aus, dass die Nutzerzahlen auch im laufenden Quartal sinken werden. Analysten hatten für das zweite Quartal einen Zuwachs erwartet.

Twitter steht wie der größere Rivale Facebook in vielen Ländern unter Druck, stärker gegen Hassbotschaften und Falschmeldungen vorzugehen. Auch dank der Fußball-Weltmeisterschaft konnte das Unternehmen seinen Umsatz überraschend im zweiten Quartal stark gesteigert. Er stieg um 24 Prozent auf 711 Millionen Dollar und übertraf die Erwartungen von Analysten deutlich.
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Der Kurznachrichtendienst erzielte zudem das dritte Quartal in Folge einen Nettogewinn. Das bisher größte Plus der Unternehmensgeschichte in Höhe von 100 Millionen US-Dollar geht auf solide Werbeeinnahmen und eine Steuergutschrift von 42 Millionen Dollar in Brasilien zurück. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 17 Cent.

Quelle: n-tv.de , chr/rts/DJ
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Aktien legen kräftig zu - Apple ist erstes Billion-Dollar-Unternehmen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Aug 2018 11:04

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Apple-is ... 56740.html
Aktien legen kräftig zu - Apple ist erstes Billion-Dollar-Unternehmen

Apple ist der wertvollste Technologiekonzern der Welt. Dieses Image hat der iPhone-Hersteller einmal mehr bestätigt: Als erstes privates Unternehmen überhaupt, ist es eine Billion Dollar wert.

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Apple wird als erstes, privates Unternehmen der Welt an der Börse mit mehr als einer Billion Dollar (860 Milliarden Euro) bewertet. Die Aktien des iPhone-Anbieters stiegen um rund 2,7 Prozent auf 207,05 Dollar. Bei 207,04 Dollar war die Schwelle von einer Billion erreicht. Wenig später gab die Aktie allerdings leicht nach. Der Wert von Apple entspricht nun etwa dem Börsenwert der 15 größten Dax-Firmen zusammen.
Charts

Apple Apple 178,41

Die jüngste Quartalsbilanz und der zuversichtliche Ausblick sorgten zuletzt dafür, dass Anleger bei den Papieren des wertvollsten Technologiekonzerns der Welt zugriffen. Zudem wird für September mit der Markteinführung neuer iPhones gerechnet. Der Verkauf seiner teuren Smartphones ließ den Gewinn im zweiten Quartal um mehr als 30 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar anschwellen. Beim Umsatz legte Apple um 17 Prozent auf 53,3 Milliarden Dollar zu.

Bereits in den vergangenen Tag war mit dem Überschreiten der magischen Billion-Grenze gerechnet worden. Wie Apple am Mittwochabend in einer Pflichtmitteilung erklärte, betrug die Anzahl der Aktien am 20. Juli 4,83 Milliarden Stück. Zum Ende des vergangenen Quartals hatte Apple 4,843 Milliarden Stück vermeldet. Ein geringerer Aktienbestand bedeutete, dass der Kurs stärker steigen musste, um die Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar zu erreichen. Dies ist nun gelungen.
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Das Erreichen der symbolisch bedeutsamen Marke ist ein weiterer Triumph für Konzernchef Tim Cook, dem bei seinem Amtsantritt im Jahr 2011 als Nachfolger des verstorbenen Steve Jobs viel Skepsis entgegenschlagen war. Im Unterschied zum legendären Firmengründer präsentierte Cook bislang zwar keine sensationellen neuen Produkte. Doch ist es ihm gelungen, die Verbreitung der Apple-Produkte rund um den Globus weiter voranzutreiben.
Internetbranche gibt den Ton an

Die Liste der - gemessen am Börsenwert - wertvollsten Unternehmen der Welt wird durchweg von Firmen der Hightech- und Internetbranche angeführt. Sie alle kommen aus den USA. Auf Apple folgt der Onlinehändler Amazon mit einem Wert von 881,8 Milliarden Dollar. Danach folgen: der Google-Mutterkonzern Alphabet (851,8 Milliarden Dollar), Microsoft (817,9 Milliarden Dollar) und Facebook (500,7 Milliarden Dollar).

Einen Wert von einer Billion Dollar hatte zwar bereits das chinesische Unternehmen PetroChina kurzzeitig während seines Börsenstarts im Jahr 2007 erreicht. Doch handelt es sich bei PetroChina um einen Staatskonzern. Der Wert des Ölunternehmens ging nach dem Börsenstart dann schnell nach unten.

Quelle: n-tv.de , fzö/rts/AFP
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Analyse zur Autoindustrie - Digitalisierung bedroht jeden dritten Job

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2018 10:27

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Analyse zur Autoindustrie - Digitalisierung bedroht jeden dritten Job

Etliche Arbeitsplätze könnten in der deutschen Autoindustrie im Falle einer Digitalisierung wegfallen. Zu diesem Ergebnis kommt die Beratungsfirma Oliver Wyman. Der Wandel würde alle Bereiche treffen.


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Die Digitalisierung könnte in der deutschen Autoindustrie einer Studie zufolge schlimmstenfalls knapp ein Drittel der Arbeitsplätze vernichten. Um das heutige Produktionsvolumen zu erreichen, benötige die Branche in zehn Jahren 30 Prozent weniger Angestellte, heißt es in einer Analyse der Beratungsfirma Oliver Wyman. Demnach wird durch die Digitalisierung insgesamt bis 2025 jeder zweite Arbeitnehmer bei den deutschen Autobauern von Automatisierung oder Outsourcing betroffen sein oder neue digitale Kompetenzen erwerben müssen.
Charts

VW Vorzüge VW Vorzüge 146,50
Daimler Daimler 58,79

"Dieser Wandel zieht sich durch fast alle Bereiche - mit enormen Konsequenzen für die Angestellten", erklärte Wyman-Partner Romed Kelp. Ob die Mitarbeiterzahl tatsächlich reduziert werden müsse oder aber durch Wachstum ausgeglichen werden könne, hänge vom Unternehmenserfolg ab.
Man lernt nie aus

Die Digitalisierung verspreche mehr Effizienz und Kosteneinsparung für die Branche, bedeute aber auch neue Aufgaben, heißt es in der Analyse weiter, in die den Angaben zufolge öffentlich verfügbare Daten sowie eigene Erkenntnisse etwa aus Interviews mit den Partnern einflossen.

Um die digitalen Tools lohnend nutzen zu können, seien zum einen die Mitarbeiter in der Pflicht, sich laufend neues Knowhow anzueignen. Bis 2025 werde rund ein Viertel der Belegschaft entsprechende Trainings benötigen. Zum anderen müssten die Konzerne vermehrt Arbeitskräfte mit Hightech-Kenntnissen wie beispielsweise Data Scientists einstellen, um dem Wettbewerb standzuhalten.
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Den größten Erneuerungsbedarf sehen die Berater in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Aftersales, Finanzdienstleistungen, Support-Funktionen sowie in Vertrieb und Marketing. Von den F&E-Mitarbeitern müssten sich bis zu 50 Prozent neue Kenntnisse aneignen, um den wachsenden Anforderungen in ihrem Job zu entsprechen. Bei den Mitarbeitern in der Produktion seien es hingegen nur bis zu 15 Prozent, die sich neu ausrichten müssten.

Quelle: n-tv.de , wne/DJ
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Rund um die Uhr - Welche Regeln gelten bei der Schichtarbeit ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Aug 2018 09:52

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Rund um die Uhr - Welche Regeln gelten bei der Schichtarbeit ?


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In manchen Berufen muss man rund um die Uhr arbeiten. Wechselnde Schichtarbeit trifft beispielsweise Industriearbeiter genauso wie Mitarbeiter im Callcenter oder Krankenschwestern. Durch immer kürzere Lieferzeiten und mehr Konkurrenz nehmen Früh-, Spät- und Nachtschichten zu.

Was ist rechtlich erlaubt?

Zwischen zwei Schichten muss eine Ruhezeit von elf Stunden liegen und für Sonntage gibt es Ersatzruhetage. Maximal zehn Stunden am Stück dürfen Beschäftigte laut Arbeitszeitgesetz arbeiten - wenn sie zwischendurch Pausen machen. "Wobei die zehn Stunden auch nur zulässig sind, wenn Sie das im Durchschnitt dann wieder auf acht Stunden reduzieren", erklärt Nathalie Oberthür, Rechtsanwältin in Köln und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein.Ausnahmegenehmigungen für beispielsweise Zwölf-Stunden-Schichten sind rechtlich möglich. "Solche Systeme haben den Vorteil, dass die Leute nur noch etwa drei Tage die Woche arbeiten müssen", sagt Arbeitszeitberater Andreas Hoff aus Potsdam.

Viele Firmen bemühen sich um individuelle Lösungen. "Ein Schichtplan ist immer eine Einzelanfertigung, wenn man es gut macht", sagt Hoff. Das gilt auch für Teilzeitarbeit im Schichtdienst. Die Arbeitszeitsysteme sollte man so einfach wie möglich halten. Also: "Teilzeitbeschäftigten darin mehr freie Tage zu geben, sie aber ansonsten im jeweiligen Schichtsystem lassen", rät Hoff.

Welchen Einfluss kann ein Mitarbeiter auf den Dienstplan nehmen?

Jedes Arbeitszeitsystem ist mitbestimmungspflichtig. Gibt es einen Betriebsrat, muss dieser laut Betriebsverfassungsgesetz bei der Ausgestaltung der Arbeitszeiten beteiligt werden, also auch bei der Planung der Schichten, erklärt Oberthür. "Der Betriebsrat hat auch ein Initiativrecht, kann also Systemänderungen selbst initiieren", erklärt Hoff. Gibt es keinen Betriebsrat, der die Interessen der Belegschaft vertritt, hat der Chef mehr Spielraum. Dennoch muss er seine Mitarbeiter anhören. "Jeder Arbeitgeber ist gut beraten, auf die Mitarbeiter zu hören", sagt Hoff. Denn Fluktuation sei in der Regel in Betrieben nicht erwünscht.

Wie viele Nachtschichten am Stück sind sinnvoll?

Je weniger Nachtschichten in Folge, desto besser, damit sich der Körper an diesen Rhythmus nicht zu sehr anpasst. Zwei bis drei Nachtschichten am Stück empfiehlt Arbeitsmediziner Michael Nasterlack: Was darüber hinausgeht, "scheint eine größere Belastung für die Gesundheit darzustellen, als wenn man sogenannte kurzrotierende Schichten hat". Dabei folgt zum Beispiel nach zwei Nächten schon wieder die Erholungs- und dann die Tagphase, erklärt Nasterlack. Ausreichende Ruhezeiten nach einem Nachtschichtblock sind wichtig, sagt auch Hoff. Er empfiehlt "mindestens 48 Stunden, eher mehr".

Wie kommt man gesundheitlich am besten mit dem Schichtdienst klar?
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Aus arbeitsmedizinischer Sicht haben sich vorwärtsrotierende Systeme als sinnvoll erwiesen: In der ersten Woche arbeiten Beschäftigte im Frühdienst, dann folgt der Spätdienst, am Ende die Nachtschicht und dann die Erholungsphase. Zusätzlich kann jeder Schichtarbeiter selbst verhaltensbedingte Risiken vermeiden, sagt Nasterlack. "Das heißt: bitte nicht rauchen, bitte darauf achten, dass man auch unter Schichtbedingungen Sport treibt und sich vernünftig ernährt", rät der Arbeitsmediziner. Seine Empfehlungen an die Arbeitgeber: "Angebote für Sport zu machen oder gesundes Kantinenessen für Schichtarbeiter anzubieten." Zudem sollte man schlechtem und verkürztem Schlaf möglichst entgegenwirken. "Dazu gehört, dass man einen ruhigen und abgedunkelten Raum zum Schlafen hat und dass die Umgebung einigermaßen Rücksicht nimmt", erklärt Nasterlack.

Schichtarbeiter haben außerdem einen gesetzlichen Anspruch darauf, sich regelmäßig ärztlich untersuchen zu lassen. Eine Krankheit, die zwangsläufig zur Schichtuntauglichkeit führt, gibt es laut Nasterlack jedoch nicht, genauso wenig wie eine feste Altersgrenze. "Die meisten, die gar nicht mit dem Schichtdienst klarkommen, merken das in den ersten zwei, drei Jahren."

Quelle: n-tv.de , Christina Bachmann, dpa
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Panik nach Urteil - Anleger versetzen Bayer in den freien Fall

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Aug 2018 10:30

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Montag, 13. August 2018
Panik nach Urteil - Anleger versetzen Bayer in den freien Fall

Fast 290 Millionen Dollar muss Bayer einem krebskranken US-Amerikaner zahlen. Ein Gericht stufte einen Unkrautvernichter der Tochter als Grund ein. 5000 weitere Klagen sind noch offen. Anleger befürchten Milliardenstrafen.


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Nach dem US-Urteil zur Schadenersatzzahlung schmeißen Anleger beinahe panisch Bayer-Papiere aus ihren Depots. Für das Papier geht es steil bergab. Am frühen Morgen steht es mit mehr als zehn Prozent im Minus und führt die Liste der Verlierer im Frankfurter Leitindex Dax an. Ohne Bayer stünde der Dax leicht im Plus. Er fällt um 0,6 Prozent oder 78 Punkte. In Europa leidet besonders der Stoxx-Healthcare unter dem Crash der Bayer-Aktie. Der Chemie- und Pharmakonzern wurde in den USA zu einer Schadenersatzzahlung von 289 Millionen Dollar verdonnert im Zusammenhang mit einem glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel der Tochter Monsanto.
Charts

Bayer Bayer 82,98

Ein Marktteilnehmer sprach mit Blick auf die Höhe der Zahlung von einer "bombastischen" Zahl. Die Erfahrung zeige zwar, dass diese in Berufungsverfahren zwar typischerweise deutlich reduziert werde. Allerdings steige mit dem Urteil das Risiko anderer Klagen. Er schließt nicht aus, dass auf Monsanto, und damit letztlich auf Bayer, Strafzahlungen in Milliardenhöhe zukommen könnten. Weltweit sieht sich Monsanto noch rund 5000 ähnliche Klagen gegenüber - allein 4000 in den USA.
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Monsanto und Bayer hatten im Prozess auf "mehr als 800 wissenschaftliche Studien, die US-Umweltbehörde EPA, die Nationalen Gesundheitsinstitute und Aufseher weltweit" verwiesen, die zu dem Schluss gekommen seien, dass Glyphosat sicher sei und es keinen Krebs verursache. Dem entgegen steht jedoch insbesondere die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die den Unkrautvernichter 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" für Menschen einstufte.

Quelle: n-tv.de , jwu/DJ/rts/dpa
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Außergewöhnliche Belastung - Unterhalt von der Steuer absetzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Aug 2018 20:33

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Unterhalt- ... 70608.html
Montag, 13. August 2018
Außergewöhnliche Belastung - Unterhalt von der Steuer absetzen

An bestimmten Ausgaben beteiligt sich das Finanzamt - auch an Unterhaltszahlungen. Allerdings müssen Steuerzahler dabei Regeln beachten. Vor allem der Zeitpunkt der Zahlung spielt hierbei eine wichtige Rolle.


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Unterhaltszahlungen können unter bestimmten Voraussetzungen die Steuerlast mindern. Anerkannt werden die Ausgaben als außergewöhnliche Belastung bis zur Höhe des steuerfreien Existenzminimums, erklärt der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL).

Das steuerfreie Existenzminimum liegt in diesem Jahr bei 9000 Euro. Der Höchstbetrag, der als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden kann, kürzt sich allerdings um eigene Einkünfte und Bezüge der unterstützten Person - also zum Beispiel dann, wenn ein Kind, für das Unterhalt gezahlt wird, Zinseinkünfte hat.

Außerdem wird der Höchstbetrag gekürzt, wenn der Unterhalt nicht das gesamte Jahr über gezahlt wird. Wichtig zu beachten ist dabei laut BVL, dass Einnahmen und Ausgaben grundsätzlich in dem Jahr berücksichtigt werden, in dem das Geld zu- oder abfließt. In jedem Jahr sollte die erste Unterhaltszahlung deshalb bereits im Januar erfolgen, um den Höchstbetrag in voller Höhe auszuschöpfen. Der geleistete Geldbetrag kann dann bis zur nächsten Rate des laufenden Jahres oder bis zum Jahresende berücksichtigt werden.
Laufender Bedarf des Empfängers

Warum das wichtig ist, zeigt ein Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH), auf den der BVL hinweist. Dabei leistete ein Ehepaar Unterhalt an den Vater der Ehefrau. Eine erste Zahlung in Höhe von 3000 Euro erfolgte im Dezember, der nächste Geldbetrag wurde im Mai des Folgejahres überwiesen. Das Finanzamt berücksichtigte den Unterhalt für das erste dieser beiden Kalenderjahre erst ab Dezember und reduzierte den Höchstbetrag daher auf ein Zwölftel.
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Das Ehepaar hielt dem entgegen, dass der überwiesene Geldbetrag nicht nur für den Monat Dezember, sondern auch für den nachfolgenden Zeitraum bis zur Überweisung im Mai des Folgejahres verwendet wurde. Das Finanzgericht folgte dieser Argumentation und gewährte den Abzug des Unterhaltes auch für die Folgemonate, sodass sich ein wesentlich höherer Abzugsbetrag ergab. Der BFH hob dieses Urteil aber wieder auf (Az.: VI R 35/16).

Unterhaltsleistungen werden anerkannt, wenn die Aufwendungen dazu dienen, dem laufenden Lebensbedarf des Empfängers in dem jeweiligen Jahr zu dienen. Liegen die Voraussetzungen nur für einige Monate des Jahres vor, muss der Unterhaltshöchstbetrag gezwölftelt werden, so die Richter. Das Ehepaar konnte daher auch im Folgejahr für die Monate bis zu der Zahlung im Mai keine Ausgaben geltend machen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Bürgschaften in Millionenhöhe - Bund sichert deutsche Exporte in Türkei ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Aug 2018 11:39

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bund-sic ... 75518.html
Donnerstag, 16. August 2018
Bürgschaften in Millionenhöhe - Bund sichert deutsche Exporte in Türkei ab

Trotz angespannter diplomatischer Beziehungen und einer um sich greifenden Währungskrise in der Türkei unterstützt die Bundesregierung Exporte deutscher Unternehmen in das Land. Die Opposition hält die Praxis für nicht akzeptabel.


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Der deutsche Staat sichert einem Zeitungsbericht zufolge trotz fortbestehender Belastungen im deutsch-türkischen Verhältnis Exportgeschäfte deutscher Firmen in der Türkei weiter in hohem Maße ab. Das geht nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" aus der Antwort der Regierung auf eine kleine parlamentarische Anfrage der Linkspartei hervor.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ge ... 74618.html
Geldanlage-Check: Türkei-Krise bereitet Sorgen
15.08.18 – 02:29 min

"In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 hat die Bundesregierung Lieferungen und Leistungen in die Türkei in Höhe von 831,7 Millionen Euro mit Exportgarantien abgesichert", zitierte die Zeitung aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums. Eine intensive Einzelfallprüfung trage dem "Gesichtspunkt der Risikosteuerung aktuell ausreichend Rechnung".

Die Bundesregierung hatte im vergangenen Jahr die Risikoabdeckung für Ausfuhrgeschäfte deutscher Firmen mit der Türkei in Form von Hermes-Bürgschaften bei 1,5 Milliarden Euro gedeckelt. Im Februar teilte die Regierung mit, das Abdeckungsvolumen im vergangenen Jahr habe sich auf 1,458 Milliarden Euro belaufen und sei damit unterhalb dieser Grenze geblieben. Anträge auf Übernahme von Exportkreditgarantien unterlägen weiter "einer vertieften Einzelfallprüfung".

Mit der Deckelung der sogenannten Hermes-Bürgschaften wollte die Bundesregierung im vergangenen Jahr auf dem Höhepunkt der deutsch-türkischen Krise Druck auf die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan ausüben. Unter anderem belasteten zahlreiche Festnahmen deutscher Staatsbürger in der Türkei aus politischen Gründen damals die bilateralen Beziehungen. Seit der Freilassung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel im Februar hat sich die Lage wieder etwas entspannt.
Linke übt massive Kritik
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Im Juli teilte das Wirtschaftsministerium mit, dass es für die staatliche Absicherung deutscher Exporte keine Obergrenze mehr geben werde. Die Deckelung der Hermes-Bürgschaften bei 1,5 Milliarden Euro aus dem vergangenen Jahr entfalle wieder, hieß es.

Die Links-Partei übte massive Kritik an dieser Entwicklung. "Es drängen sich Fragen nach der Ernsthaftigkeit dieser Risikoprüfung auf. Im ersten Halbjahr 2018 wurden Verträge in Höhe von 831,7 Millionen abgesichert, obwohl die Lira sich in freiem Fall befindet und die türkische Wirtschaft insgesamt als äußerst schwach gilt", sagte Alexander Neu, Obmann der Linken-Fraktion im Verteidigungsausschuss, der Zeitung. "Es ist nicht akzeptabel, dass die Partnerschaft zwischen deutscher und türkischer Regierung unabhängig von der Menschenrechtslage und den Risiken für die Steuerzahler gepflegt wird."

Quelle: n-tv.de , fzö/rts/dpa
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