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Deutlich mehr als im Sommer 2016 - Deutschlands Exporte schwellen an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Okt 2017 10:17

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschla ... 74632.html
Dienstag, 10. Oktober 2017
Deutlich mehr als im Sommer 2016 - Deutschlands Exporte schwellen an

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts dürften Kritiker des deutschen Exportüberschusses erneut zum Schäumen bringen: Der deutsche Exportmotor läuft weiter auf Hochtouren. Allein im August gehen Waren im Wert von mehr als 100 Milliarden Euro ins Ausland.

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Die deutschen Exporteure haben ihre Umsätze im August so stark gesteigert wie seit einem Jahr nicht mehr. Die Unternehmen verkauften 3,1 Prozent mehr als im Monat davor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 61072.html
Für und Wider: Hat Trump mit seiner Schelte am Exportüberschuss Recht?
26.05.17 – 01:19 min

Auch bei den Einfuhren stehen die Zeichen auf Wachstum: Die Importe kletterten im zurückliegenden Sommermonat um 1,2 Prozent und damit mehr als doppelt so stark wie erwartet. Insgesamt verkauften die Unternehmen Waren im Wert von 103,1 Milliarden Euro ins Ausland, was einer Zunahme von 7,2 Prozent zum August 2016 entspricht. Saison- und kalenderbereinigt kommt das Bundesamt hier sogar auf ein Exportvolumen von 108,4 Milliarden Euro.

Für Deutschland laufen dabei vor allem die Geschäfte mit den übrigen Euro-Ländern hervorragend: Hier gab es ein überdurchschnittliches Plus von 10,6 Prozent, erklärten die Statistiker. Die Ausfuhren in Länder außerhalb der Europäischen Union - wie etwa in die USA oder nach China - stiegen um 5,6 Prozent.
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Der Trend zu starken Exportüberschüssen setzt sich im August fort: Die deutschen Ausfuhren übertrafen die Importe bereinigt um jahreszeitliche Schwankungen um 21,6 Milliarden Euro. Deutschland steht wegen seines enormen Leistungsbilanzüberschusses international schon seit Jahren am Pranger. Prominentester Kritiker der deutschen Exporterfolge ist US-Präsident Donald Trump.

Experten wie die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU-Kommission sehen darin auch einen Hinweis darauf, dass Deutschland zu Hause zu wenig investiert, was langfristig das Wachstum dämpfen könne. Außerdem dürften natürlich auch andere Staaten - wie etwa die USA, die zu den größten Kritikern der deutschen Exportstärke zählen - von einer steigenden Nachfrage in Deutschland profitieren.

Quelle: n-tv.de , mmo/rts
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Ausnahme unter EU-Hauptstädten - Berlin drückt deutsche Wirtschaftskraft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Okt 2017 11:14

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Berlin-dr ... 76418.html
Mittwoch, 11. Oktober 2017
Ausnahme unter EU-Hauptstädten - Berlin drückt deutsche Wirtschaftskraft

Die deutsche Hauptstadt drückt sich selbst gern das Label "Arm, aber sexy" auf - und tatsächlich hat Berlin wirtschaftlich immer noch einen schweren Stand. Im Vergleich mit anderen EU-Hauptstädten wird das noch deutlicher. Doch die Relationen in Deutschland sind andere.

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Die Hauptstädte der Europäischen Union erhöhen in der Regel die Wirtschaftskraft ihres jeweiligen Landes. Berlin ist eine Ausnahme, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) errechnet hat. Würde man die Bundeshauptstadt und ihre Bewohner herausrechnen, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner um 0,2 Prozent höher, heißt es in einer Analyse der Kölner Forscher.

Das IW verwendete für seine Berechnung Daten des Europäischen Statistikamtes Eurostat aus dem Jahr 2015. Viele EU-Hauptstädte spielen dagegen auch wirtschaftlich eine herausragende Rolle und ziehen die Wirtschaftsleistung pro Kopf nach oben. So wäre das Bruttoinlandsprodukt Griechenlands nach der Analyse des Instituts ohne Athen um 19,8 Prozent geringer ausgefallen.

Fast genauso stark ist Bratislava in der Slowakei: Ohne ihre Hauptstadt hätte das BIP pro Einwohner dort um 18,9 Prozent niedriger gelegen. Ließe man die jeweilige Hauptstadt außen vor, schrumpfte auch die Wirtschaftsleistung in Frankreich (minus 14,8 Prozent), Tschechien (minus 14,2), Dänemark (minus 14,2) und den meisten anderen EU-Ländern.
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Das IW erklärt die relativ schwache Position Berlins mit dem föderalistisch organisierten deutschen Staat, der viele verschiedene Wirtschaftszentren habe - häufig auch im ländlichen Raum mit zahlreichen Mittelständlern.

Außer Berlin hat allenfalls noch Rom im eigenen Land ökonomisch einen schweren Stand. Die italienische Hauptstadt hebt das BIP pro Einwohner nur ganz leicht an. Das liege wohl vor allem an der Stärke der anderen Wirtschaftszentren Mailand und Turin, schreiben die IW-Experten.

Quelle: n-tv.de , jug/dpa
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28-Stunden-Woche - "Die IG Metall schlägt Pflöcke ein"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Okt 2017 10:36

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-IG-Me ... 78635.html
Donnerstag, 12. Oktober 2017
28-Stunden-Woche - "Die IG Metall schlägt Pflöcke ein"

Mit Maximalforderungen will die IG Metall in die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern einziehen. Realistisch sind diese zwar nicht. Sie könnte damit aber einen breiteren Diskussionsprozess auslösen, sagt der Arbeitsmarktexperte Werner Eichhorst vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit.

n-tv.de: Was halten Sie vom Vorschlag der IG Metall: Wäre die 28-Stunden-Woche für unsere Arbeitswelt ein Fortschritt?

Werner Eichhorst: Ja und nein. Es geht wohlgemerkt nicht um eine pauschale Arbeitszeitverkürzung für alle als Norm. Die IG Metall fordert, dass die Arbeitnehmer ein Wahlrecht zur Verkürzung ihrer Arbeitszeit um ein Fünftel erhalten. Und nach zwei Jahren sollen sie das Recht auf ihre ursprüngliche Arbeitszeit haben. Wenn es so realisiert wird, bietet es eine zusätzliche Flexibilität für die Beschäftigten und kann im Einzelfall zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit führen. So gesehen, passt es in den Zeitgeist.

Und was spricht dagegen?

Ich halte es für relativ unrealistisch, von den Arbeitgebern eine Kompensation für diese Arbeitszeit zu verlangen. Das wird kaum durchsetzbar sein. Es passt auch nicht, wenn die Arbeitszeitverkürzung so massiv in Anspruch genommen wird, dass die Arbeitgeber Probleme bekommen, den betrieblichen Ablauf aufrecht zu erhalten. Da gibt es bereits Widerstände der Arbeitgeber. Hier ist es unabdingbar, dass es einen Vorlauf gibt, so dass die Arbeitgeber ausreichend Planungssicherheit erhalten. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Verkürzung der Arbeitszeiten gerade bei kleineren und mittleren Betrieben im Verlauf der Verhandlungen kontigentiert wird, um eine zu starke Verknappung von Fachkräften zu verhindern. Ansonsten ist das Modell für all die Arbeitnehmer unpassend, die auf ein Gehalt in voller Höhe angewiesen sind. Sie werden das Angebot kaum in Anspruch nehmen oder eher über Arbeitszeitkonten vor- bzw. nacharbeiten.

Dass die IG Metall die Unternehmer für sozialpolitische Maßnahmen wie Kinderbetreuung oder Pflege der Angehörigen in die Pflicht nimmt, ist in Ordnung?
Werner Eichhorst ist Experte für europäische Arbeitsmarktpolitik am Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit IZA.

Die IG Metall versucht, einen Pflock gegen generelle Flexibilisierungswünsche der Arbeitgeber einzuschlagen. Deshalb lehnt sie sich relativ weit aus dem Fenster. Indirekt will sie wohl gleichzeitig auch Druck auf die Politik ausüben. Wenn sie über eine Ausweitung von Lohnersatzleistungen und verkürzte Arbeitszeiten sprechen will, ist eher der Sozialstaat gefragt, nicht der Arbeitgeber. Es ist denkbar, dass Unternehmen Gehälter freiwillig aufstocken. Wenn aber die Arbeitgeberverbände bei einem Tarifvertrag gerade hier Entgegenkommen zeigen würden, könnte das innerhalb dieser Verbände Spannungen geben und die Akzeptanz von Tarifverträgen vermindern. Kleine Betriebe können sich so einen Tarifabschluss eher nicht leisten.

Die Deutschen arbeiten so viel wie nie. Wäre eine Rückkehr zur 35-Stunden-Woche nicht die richtige Forderung gewesen?

Die effektiv geleisteten Stunden in Vollzeit inklusive Überstunden liegen eher über 40 Stunden. Da ist eine große Diskrepanz - auch wenn die 35-Stunden-Woche nicht in der gesamten Wirtschaft die Norm ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die IG Metall ihr Forderungspaket als Mittel sieht, noch einmal über die praktische Bedeutung der vereinbarten 35-Stunden-Woche zu sprechen.

Laut Arbeitsmarktprognose des Bundes wird die Zahl der Erwerbstätigen bis 2030 um 1,4 Millionen auf 39,2 Millionen zurückgehen. Wie passt das mit der Forderung der IG Metall zusammen? Jede Hand wird gebraucht, möchte man meinen. Wieso führen wir jetzt eine Debatte über Arbeitszeitverkürzung?
Nach 20 Jahren 35-Stunden-Woche beginnt die Debatte um die Flexibilisierung der Arbeitszeit.

Dass es aus Sicht der Arbeitgeber nicht zu einer "künstlichen‘" Verknappung des ohnehin begrenzten Bestandes an Fachkräften kommen sollte, wird eines der Hauptargumente in den kommenden Wochen sein. Wir haben eine starke Nachfrage nach Fachkräften, und das wird auch in Zukunft so bleiben. Deren Be- und Auslastung wird in Zukunft eher noch zunehmen. Das spricht eher dafür, intelligente Formen der Flexibilisierung zu suchen - ohne dass es hier zu einer massiven Verkürzung der Arbeitszeit kommt. Die Arbeitsbedingungen müssen so gestaltet werden, dass Menschen produktiv arbeiten können, ohne sie zu überlasten. Da wird man sich hinbewegen müssen. Wenn es auf breiter Front zu einem Wechsel von Voll- zu Teilzeit käme, wäre das ein Problem.

Sie haben das Stichwort geliefert: "Intelligente Flexibilisierung". Was wäre denn intelligent?

Einer der Knackpunkte in der Diskussion um die Zukunft der Arbeit ist, dass es die großen Prinzipien oder Normen nicht mehr gibt. Je nach Beruf, betrieblichen Anforderungen und individuellen Lebenslagen kann und sollte es sehr unterschiedliche Lösungen geben. Auch das spricht gegen eine Verabsolutierung der 28-Stunden-Woche. Es sind verschiedene Optionen auf dem Tisch und jetzt kommt es darauf an, das richtige Menü anzurichten, das sowohl für die Unternehmen als auch die Beschäftigten passt. In vielen Bereichen wird diese Diskussion gar nicht verstanden, weil es sehr viel Projektarbeit, Vertrauensarbeitszeit und mobiles Arbeiten gibt. Dort regelt sich das im Arbeitsprozess. Private Verpflichtungen lassen sich damit ganz gut vereinbaren. Das ist der Zug der Zeit.

Wo ist die 28-Stunden-Woche praktikabel?
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Das Modell, das hier idealtypisch von der IG Metall angestrebt wird, ist eher eines, das auf größere Unternehmen passt, die Arbeit auch intern leicht umverteilen können. Es ist natürlich die Welt der IG Metall, die hier durchschimmert. Auf der ganzen Breite des Arbeitsmarktes wird das nicht so laufen können. Im Fachkräfte- oder Führungskräftebereich zum Beispiel kann Arbeitszeit nur individuell vereinbart werden. Hier wird es eher nicht zu einer massiven Verkürzung von Arbeitszeit kommen. Der Verdienst der IG Metall könnte es sein, dass sie mit ihrer Positionierung einen breiteren Diskussionsprozess auslöst - bis hinein in die Sozialpolitik, wenn es um die Frage geht einer Lohnergänzungsleistung für bestimmte Bedarfslagen geht.

Mit Werner Eichhorst sprach Diana Dittmer

Quelle: n-tv.de
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Arm trotz Arbeit - Immer mehr Beschäftige haben mehrere Jobs

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Okt 2017 08:47

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http://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr-B ... 81126.html
Freitag, 13. Oktober 2017
Arm trotz Arbeit - Immer mehr Beschäftige haben mehrere Jobs

Von seiner Arbeit leben können? Bei vielen reicht dafür nicht nur ein Job. Die Zahl der Menschen, die parallel mehrere Beschäftigungsverhältnisse haben, ist deutlich gestiegen.

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Immer mehr Beschäftigte in Deutschland gehen mehreren Jobs nach. Binnen zehn Jahren nahm die Zahl der Mehrfachbeschäftigten nahezu kontinuierlich um rund eine Million auf 3,2 Millionen im vergangenen März zu, wie aus einer Erhebung der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht. Die Linken im Bundestag hatte die Zahlen bei der BA angefragt.

Auch im Vorjahresvergleich nahm die Zahl zu. Im März 2016 waren knapp 3,1 Millionen Arbeitnehmer betroffen. Bis Jahresende nahm die Zahl zu, um seither wieder leicht abzusinken.

Mit 2,7 Millionen Betroffenen ist eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit mindestens einer zusätzlichen geringfügigen Beschäftigung die häufigste Kombination. Mehr als 310.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte haben mindestens einen weiteren solchen Job. Eine dritte Variante ist die Ausübung einer ausschließlichen geringfügigen Beschäftigung und mindestens einer weiteren geringfügigen Beschäftigung. Das betraf über 260 000 Menschen.
Arbeitslosigkeit auf Rekordtief
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Die Linken-Fraktionsvize Sabine Zimmermann, die die Anfrage gestellt hatte, kritisierte: "Für immer mehr Beschäftigte reicht das Einkommen aus einem Job nicht mehr aus. Der überwiegende Teil dürfte aus purer finanzieller Not mehr als einen Job haben und nicht freiwillig." Viel zu viele Menschen seien arm trotz Arbeit. "Die scheidende Bundesregierung hat hier auf der ganzen Linie versagt", kritisierte Zimmermann. Die Einführung des Mindestlohns sei nicht ausreichend gewesen, um Arbeit existenzsichernd zu machen. Nötig seien dessen Erhöhung und die Abschaffung von "Niedriglohnbeschäftigung in Form der Leiharbeit".

Die Arbeitslosigkeit ist zuletzt auf ein neues Rekordtief gesunken. Knapp 2,5 Millionen Arbeitslose gab es im September. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nahm in den vergangenen Jahren fast kontinuierlich von 26,8 auf knapp 32 Millionen zu, die der ausschließlich geringfügig Beschäftigten sank von 5,2 auf rund 4,9 Millionen.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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Zigarettenproduktion steigt - Staat verdient mehr an Rauchern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Okt 2017 11:31

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Staat-ver ... 87011.html
Dienstag, 17. Oktober 2017
Zigarettenproduktion steigt - Staat verdient mehr an Rauchern

Etwa 920 Fertigzigaretten hat jeder Bundesbürger statistisch gesehen im vergangenen Jahr geraucht. Das ist deutlich weniger als vier Jahre zuvor. Im dritten Quartal dieses Jahres werden allerdings wieder deutlich mehr Zigaretten produziert.

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Die Raucher haben den deutschen Fiskus zu mehr Einnahmen verholfen. Im dritten Quartal wurden 7,2 Prozent mehr versteuerte Zigaretten produziert als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Damit lag die Menge bei rund 20,5 Millionen Stück.

Auch bei Feinschnitt, Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak gab es kräftige Zuwächse. Insgesamt wurden Tabakwaren im Verkaufswert von 7,0 Milliarden Euro versteuert. Das waren 0,8 Milliarden Euro oder 12 Prozent mehr als im dritten Quartal 2016. Der Betrag ergibt sich aus den Steuerzeichen, die Hersteller ordern.
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Die Daten geben aber wenig Aufschluss darüber, wie viel tatsächlich geraucht wird. Zudem machte sich nach Angaben der Wiesbadener Behörde die technische Umstellung auf größere Verpackungen und auf die Einführung von Schockbildern und größeren Warnhinweisen im vergangenen Jahr bemerkbar. Die Statistik sei daher verzerrt.

Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat die Nachfrage nach klassischen Zigaretten nachgelassen. Knapp 920 Fertigzigaretten rauchte jeder Bundesbürger statistisch gesehen im vergangenen Jahr, rund 100 Stück weniger als im Jahr 2012.

Quelle: n-tv.de , wne/dpa
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Siebtes Rekordhoch in Folge - Dow Jones bleibt auf Höhenflug

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Okt 2017 22:39

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http://www.teleboerse.de/marktberichte/ ... 88717.html
Dienstag, 17. Oktober 2017
Siebtes Rekordhoch in Folge - Dow Jones bleibt auf Höhenflug

An der Wall Street setzt der Dow Jones seine Rekordjagd fort: Erneut markiert der Index ein Rekordhoch und knackt erstmals die Marke von 23.000 Punkten. Für Höhenflüge sorgen vor allem positive Quartalsberichte von wichtigen Unternehmen.

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An der Wall Street ist der Dow-Jones-Index am Dienstag erstmals über die Marke von 23.000 Punkten gesprungen. Er markierte damit den siebten Handelstag in Folge ein Rekordhoch. Börsianer verwiesen auf überzeugende Quartalsberichte von maßgeblichen Unternehmen. "Wir sehen keinen Markt, der davongaloppiert", sagte Peter Cardillo, Marktökonom des Brokerhauses First Standard Financial. "Der Markt ist technisch gesehen erschöpft."
Charts

Dow Jones Dow Jones 22.997,44

Bei Handelsschluss notierte der Dow Jones für die Standardwerte 0,2 Prozent im Plus auf 22.997 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 trat bei 2559 Zählern auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stagnierte bei rund 6623 Punkten. In Frankfurt schloss der Dax 0,1 Prozent tiefer mit 12.995 Punkten.
Quartalszahlen bestimmen die Kurse

Zu den Gewinnern an der Wall Street zählten UnitedHealth, die 6,2 Prozent zulegten. Der Krankenversicherer überzeugte die Anleger mit einem Gewinn über den Erwartungen und einer optimistischeren Prognose. Johnson & Johnson zogen 3,6 Prozent an. Auch der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern erfreute die Börse mit seinem Quartalsbericht. Er profitiert von der Großübernahme des Schweizer Biotechnologieunternehmens Actelion sowie von einer starken Nachfrage nach neuen Krebsmitteln.
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Die Zwischenbilanz von Morgan Stanley kam bei Investoren ebenfalls gut an. Der Kurs der Großbank kletterte 0,8 Prozent. Dagegen konnte Rivale Goldman Sachs mit seinen Vierteljahreszahlen nicht punkten. Die Papiere büßten 2,4 Prozent ein.

Im Fokus standen ferner Netflix, die 1,4 Prozent absackten. Hier machten die Anleger Kasse, nachdem die Online-Videothek zuletzt mehr Zuschauer hinzugewonnen hatte als erwartet.


Quelle: n-tv.de , chr/rts
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Trotz des Dieselskandals - Müller prophezeit VW ein Rekordjahr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2017 11:33

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Mueller-p ... 92901.html
Trotz des Dieselskandals - Müller prophezeit VW ein Rekordjahr

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte kostet Volkswagen eine Milliardensumme, doch Konzernchef Matthias Müller kann der Affäre auch etwas Gutes abgewinnen. Man sei dadurch aufgeweckt worden, sagt er - und meint das vor allem als Kritik an seinen Vorgängern.

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Volkswagen-Chef Matthias Müller sieht den Autobauer trotz des Dieselskandals auf Erfolgskurs. "VW wird in diesem Jahr das beste Jahr seiner Geschichte haben - und nächstes Jahr wird es noch besser", sagte Müller am Abend in Passau. Die Investitionen in neue Technologien müssten nicht unter den Strafzahlungen für die Tricksereien mit Abgaswerten bei Dieselmotoren leiden, so der Konzernchef. "Die 25-Milliarden-Rechnung in den USA tut uns weh. Aber wir können haushalten."
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VW Vorzüge VW Vorzüge 143,60

Volkswagen will bis 2030 mehr als 20 Milliarden Euro in die Elektromobilität stecken. Den Vergleich mit dem Elektroauto-Bauer Tesla hält Müller jedoch für unfair. Die Amerikaner verkauften "mit Mühe" 80.000 Autos im Jahr und vernichteten jedes Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag, erklärte Müller. VW setzte elf Millionen Fahrzeuge ab - mit 13 bis 14 Milliarden Euro Gewinn. "Da bitte ich die Kirche im Dorf zu lassen und nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen."

Der öffentliche Druck nach der Aufdeckung der Manipulationen habe bei Volkswagen einiges schneller ins Rollen gebracht, sagte Müller und griff damit indirekt auch seine Vorgänger an. Unter seiner Ägide habe der Wolfsburger Konzern in zwei Jahren mehr in Angriff genommen als in den zehn Jahre zuvor. "Man muss gestehen, dass der Dieselskandal vielleicht zum richtigen Zeitpunkt kam, um uns aufzuwecken." Dabei sei er nach dem Rücktritt von Martin Winterkorn eher unfreiwillig ins Amt gespült worden, räumte der 64-Jährige ein: "Ich wurde nicht so richtig gefragt, es war mehr ein Muss."
Kritik an früherer Konzernleitung
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Der Dieselskandal sei "die Schattenseite" seines Lebens, sagte der ehemalige Porsche-Manager. Dennoch führe am Otto- und Dieselmotor so schnell kein Weg vorbei: In den kommenden zehn, 20 oder sogar 30 Jahre werde es eine Koexistenz von Verbrennungs- und Elektroantrieben geben. "Es ist ein Unding zu glauben, dass man auf absehbare Zeit ohne den Verbrennungsmotor auskommt." Schließlich gehe es um Lösungen, die nicht nur in Ballungsräumen, sondern auf der ganzen Welt praktikabel seien.

Der Konzernchef kritisierte das ehemalige VW-Management auch beim Umgang mit dem "Streetscooter" - einem Elektro-Lieferwagen, mit dem die Deutsche Post nun in Serie gehen will. VW hatte Gespräche mit den Entwicklern des Fahrzeugs seinerzeit abgelehnt. "Volkswagen glaubte damals, man sei der Mittelpunkt der Welt."

Quelle: n-tv.de , jug/rts
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Kartellverdacht - EU sucht bei BMW nach Informationen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Okt 2017 12:19

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-sucht- ... 94479.html
Freitag, 20. Oktober 2017
Kartellverdacht - EU sucht bei BMW nach Informationen

Im Zusammenhang mit Kartellvorwürfen gegen die deutsche Autoindustrie schickt die EU-Kommission Prüfer zu BMW. Der Konzern betont, er unterstütze die Behörde bei ihrer Arbeit.

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Auf der Suche nach Informationen zu Kartellvorwürfen gegen deutsche Autokonzerne ist die EU-Kommission bei BMW in München vorstellig geworden. Wie der Konzern mitteilte, waren Mitarbeiter der Behörde diese Woche zu einer sogenannten Nachprüfung vor Ort. "Die BMW Group unterstützt die Europäische Kommission bei ihrer Arbeit", so das Unternehmen. Ein formelles Verfahren sei nicht eingeleitet worden. BMW betonte, dem Konzern werde keine Abgasmanipulation vorgeworfen.
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BMW BMW 86,30

Die EU-Kommission teilte mit, Nachprüfungen seien ein erster Schritt in den Ermittlungen beim Verdacht auf kartellrechtliche Verstöße und bedeuteten nicht, dass sich ein Unternehmen etwas zuschulden habe kommen lassen.

BMW-Rivale Daimler hat sich nach eigener Darstellung im Zusammenhang mit dem Kartellverdacht bei der EU-Kommission derweil als Kronzeuge gemeldet. Man könne das nun öffentlich machen, sagte Finanzchef Bodo Uebber am Freitag und bestätigte damit, worüber lange spekuliert worden war. "Es ist gegenwärtig offen, ob die Europäische Kommission ein formelles Verfahren einleiten wird", sagte Uebber weiter - und betonte außerdem, dass Daimler derzeit keine Notwendigkeit sehe, ein finanzielles Polster für mögliche Strafen zu bilden.

Der Kronzeuge in Kartellverfahren darf in der Regel auf den größten Nachlass bei Strafzahlungen bis hin zur kompletten Verschonung hoffen. Noch immer ist allerdings unklar, was an den Vorwürfen überhaupt dran ist.
Voruntersuchung gestartet

"Mehr dürfen wir hierzu derzeit auf Grund des erwähnten Antrags auf Bußgeldimmunität nicht sagen", sagte Uebber. Daimler kooperiere weiterhin vollumfänglich mit den Behörden. Wann genau der Konzern den Antrag eingereicht hat und was er darin den Aufsehern preisgibt, wollte der Finanzchef auch auf Nachfrage nicht sagen.

Bei der EU-Kommission läuft derzeit eine Voruntersuchung zu den Vorwürfen. BMW und Daimler sowie VW samt Töchtern Audi und Porsche sollen sich jahrelang in geheimen Zirkeln über ihre Autos, Kosten und Zulieferer ausgetauscht haben. Solche Absprachen unter Autobauern sind durchaus üblich - zum Beispiel, um Standards für die Ladung von Elektroautos abzusprechen. Die Frage ist nun, ob in diesem Fall eine Grenze überschritten wurde.
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Nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Sommer hatte es in Medienberichten geheißen, dass auch der Volkswagen-Konzern schon vor einiger Zeit eine Art Selbstanzeige rund um den Kartellverdacht bei den Behörden eingereicht habe. Daimler soll den Wolfsburgern aber noch zuvorgekommen sein. VW blieb am Freitag bei der Strategie, an die sich auch Daimler zuvor lange gehalten hatte: Kein Kommentar.

Im Zusammenhang mit Kartellvorwürfen gegen die deutsche Autoindustrie hat die EU-Kommission BMW durchsuchen lassen. Das bestätigte der Konzern.

Quelle: n-tv.de , jga/dpa/rts
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"Unsere Bilanz ist solide" - Henkel erwägt weitere US-Übernahmen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2017 10:20

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Sonntag, 22. Oktober 2017
"Unsere Bilanz ist solide" - Henkel erwägt weitere US-Übernahmen

Kürzlich erst hat Henkel in den USA für über vier Milliarden Euro zwei Unternehmen geschluckt. Wenn es nach Konzernchef Van Bylen geht, könnten weitere Übernahmen folgen.

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Der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Henkel hält weitere Übernahmen zur Stärkung seines Geschäfts in den Vereinigten Staaten für möglich. "Wenn es Kaufgelegenheiten gibt, werden wir uns auch künftig anschauen, ob sie strategisch und preislich passen. In den USA sind wir zum Beispiel beim Verkauf von Schönheitspflegeprodukten insgesamt noch kein führender Anbieter", sagte Konzernchef Hans van Bylen der "Welt am Sonntag".
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Auch bei Wasch- und Reinigungsmitteln sowie im Klebstoffgeschäft sehe der Persil-Hersteller weltweit immer wieder Möglichkeiten, das Beteiligungsportfolio zu stärken. Der finanzielle Spielraum sei vorhanden. "Unsere Bilanz ist solide", sagte Van Bylen.

Henkel hatte im vergangenen Jahr für 3,2 Milliarden Euro den US-Waschmittelhersteller Sun Products übernommen, kürzlich folgte der US-Verpackungsmittelspezialisten Darex für knapp eine Milliarde Euro. Das US-Geschäft werde für Henkel damit immer wichtiger. "Für alle drei Unternehmensbereiche – Schönheitspflege, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Klebstoffe – sind die USA inzwischen der größte Absatzmarkt vor Deutschland, China und Russland", sagte Van Bylen.
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Die Integration von Sun laufe besser als erwartet. "Henkel wird in USA ein sehr erfolgreiches Jahr 2017 verzeichnen. Das wird sich auch auf Konzernebene niederschlagen", kündigte Van Bylen an. Henkel hatte im ersten Halbjahr auch dank seiner Zukäufe Gewinn und Umsatz deutlich gesteigert und damit auf Rekordkurs gelegen. Die Zahlen für das dritte Quartal will das Unternehmen am 14. November vorlegen.

Quelle: n-tv.de , bdk/rts
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Schutz für entsandte Angestellte - Arbeitgeber wettern gegen neue EU-Regel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Okt 2017 19:32

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http://www.n-tv.de/politik/Arbeitgeber- ... 00001.html
Dienstag, 24. Oktober 2017
Schutz für entsandte Angestellte - Arbeitgeber wettern gegen neue EU-Regeln

Millionen Arbeitnehmer in der Europäischen Union sollen künftig besser bezahlt und geschützt werden. Allerdings ist der Streit um die sogenannte Entsenderichtlinie damit nicht beendet. Die EU behindere sie, monieren Arbeitgeber. Selbst Befürworter hoffen auf Korrekturen.


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Rund zwei Millionen EU-Bürger, die von Firmen ihres Heimatlandes in einen anderen Mitgliedstaat zum Arbeiten entsandt werden, sollen künftig besser bezahlt und geschützt werden. Allein in Deutschland waren nach Gewerkschaftsangaben 2016 mehr als eine halbe Million Entsandte tätig. Meist kommen sie aus Ländern mit niedrigeren Löhnen und Sozialbeiträgen in wohlhabendere EU-Länder und erledigen dort vergleichsweise preiswert Aufträge. Die Entsenderichtlinie von 1996 garantiert ihnen Mindestlöhne und einige Vorgaben zum Arbeitsschutz. Doch beklagen Gewerkschafter, die Regeln seien so löchrig, dass die Menschen ausgebeutet und Sozialstandards in Ländern wie Deutschland oder Frankreich untergraben würden.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pol ... 98902.html
Lohndumping und Ausbeutung: EU kämpft gegen Billigarbeiter
24.10.17 – 01:33 min

Tatsächlich verdienen Entsandte nach Angaben der EU-Kommission häufig nur halb so viel wie heimische Arbeitnehmer. Der Kompromiss der EU-Länder folgt nun dem Grundprinzip: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am selben Ort. Künftig sollen Entsandte auch ortsübliche Zulagen, Prämien oder Schlechtwettergeld bekommen. Dabei gilt aber nach Angaben aus dem Bundesarbeitsministerium immer die für die Arbeitnehmer günstigere Variante. Wer aus Deutschland nach Bulgarien entsandt wird, muss nicht mit den dort geringeren Löhnen vorlieb nehmen. "Man verliert nichts, wenn man ins Ausland geht", erläuterte eine Ministeriumssprecherin.
Ausnahmen für das Transportgewerbe

Die EU-Länder waren sich mehrheitlich auch einig, dass Entsendungen in der Regel nicht länger als zwölf Monate dauern sollen, in Ausnahmen 18 Monate. Streitpunkt waren bis zuletzt Ausnahmen für das Transportgewerbe, also Lastwagenfahrer auf dem Weg durch Europa. Nun bleiben sie zunächst von der Reform ausgenommen und sollen eigene Regeln bekommen. Polen wollte solche Ausnahmen, stimmte aber nach Auskunft einer Sprecherin letztlich gegen die Vereinbarung, weil die Formulierungen nicht weit genug gingen. Auch Ungarn, Litauen und Lettland trugen den Kompromiss nicht mit.

Die Bundesregierung ist hingegen zufrieden. "Ich freue mich, dass eine sinnvolle Verständigung gelungen ist, die für Klarheit sorgt", erklärte die amtierende Arbeitsministerin Katarina Barley, die mit am Verhandlungstisch in Luxemburg saß. EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen sagte: "Das wird ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Sozialdumping."
"Schwarzer Tag für den Binnenmarkt"

Die neuen Regeln werden von Gewerkschaftsseite zumeist begrüßt. Die Arbeitnehmervertreter hätten sich "seit Jahren" für eine Überarbeitung der Regeln eingesetzt, "um Schlupflöcher zu schließen", sagte die Sprecherin der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Karin Vladimirov, der Nachrichtenagentur AFP. Auch die Gewerkschaft IG BAU äußerte Zustimmung zum Prinzip "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit". Das sei ein "erster richtiger Schritt" und eine arbeitsrechtliche Verbesserung, sagte ein Sprecher. DGB-Vorstand Annelie Buntenbach kritisierte andererseits, dass der Kompromiss der EU-Minister bei Weitem nicht so günstig für Beschäftigte ausfalle wie ein Entwurf des Europaparlaments.
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Der europäische Wirtschaftsverband Business Europe und die deutschen Arbeitgeber reagierten mit heftiger Kritik. Sie monieren vor allem, dass das freie Angebot von Dienstleistungen in der EU behindert werde. Dies sei "ein schwarzer Tag für den Binnenmarkt und die vier Grundfreiheiten in der EU", sagte Hauptgeschäftsführer Oliver Zander vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall dem "Handelsblatt".

Kritiker beider Seiten setzen nun auf die Verhandlungen zwischen den EU-Ländern und dem Parlament, bei dem die unterschiedlichen Reformentwürfe abgeglichen werden. Sie sollen im November anfangen.

Quelle: n-tv.de , ara/dpa/AFP
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Neuer Anlauf mit Schenker - Regierung stößt Verkauf von Bahn-Tochter an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Okt 2017 21:52

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Regierung ... 00426.html
Dienstag, 24. Oktober 2017
Neuer Anlauf mit Schenker - Regierung stößt Verkauf von Bahn-Tochter an

Die Deutsche Bahn braucht Geld, um sich stabilisieren zu können. Eine neue Staatshilfe gilt als schwierig - bleibt also der Verkauf von Unternehmensteilen. In einem Schreiben wird deshalb ein Verkauf der Tochter Schenker vorgeschlagen. Es wäre nicht der erste Versuch.

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Die amtierende Bundesregierung liebäugelt mit einem neuen Anlauf zum Verkauf der Deutsche-Bahn-Tochter Schenker. In einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages wird zumindest ein Teilverkauf der internationalen Spedition des Staatskonzerns nahe gelegt.

Aus Sicht des Ministeriums sei anzumerken, "dass eine Komplett- oder Teilveräußerung beispielsweise der Schenker AG durchaus wieder aufgegriffen werden könnte", heißt es in dem Schreiben. Der Haushaltsausschuss hatte das Finanzministerium im vergangenen Jahr um Vorschläge gebeten, wie die Bahn weiterentwickelt und finanziell stabilisiert werden könnte. Zwar ist die jetzige Regierung nur noch geschäftsführend im Amt. Die möglichen Koalitionspartner FDP und Grüne sympathisieren aber schon länger mit einem Verkauf der Spedition und auch in der Union gibt es Befürworter.

Eine Sprecherin des Finanzministeriums bestätigte die Existenz des Schreibens. Inhaltlich sei aber das Bundesverkehrsministerium für den Bericht zuständig. Der Bahn-Vorstand selbst hatte bereits den Teilverkauf oder Börsengang von Schenker ins Auge gefasst, nachdem der Konzern für 2015 einen Milliardenverlust ausgewiesen hatte und die Verschuldung die Marke von 20 Milliarden Euro zu überschreiten drohte. Die Pläne wurden aber wieder fallengelassen, nachdem die Bundesregierung den Konzern mit über zwei Milliarden Euro stützte.

Der neue Bahnchef Richard Lutz hatte erst am Montag Schenker als eine integralen Bestandteil des Konzerns bezeichnet und hinzugefügt: "Und das ist auch gut so."
Kritik an Kapitalspritze
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Bei den möglichen Koalitionspartnern Union, FDP und Grüne wird aber eine umfassende Bahnreform einschließlich des Verkaufs von Schenker erwogen oder offen gefordert. Die Kapitalspritze aus Steuermitteln hatte auch bei Unionspolitikern für Unmut gesorgt. Daher ging der Auftrag an die Regierung, dem Ausschuss einen Bericht mit Möglichkeiten zur finanziellen Stabilisierung des Konzerns vorzulegen.

In diesem wird nun gewarnt, sollten die Zinsen an den Kapitalmärkten steigen, könnte der Konzern angesichts seiner hohen Verschuldung erneut in Bedrängnis geraten. Ein Verzicht auf Investitionen sei aus Sicht der Bundesregierung keine Option. Grundsätzlich bestehe aber die Möglichkeit, Unternehmensteile zu verkaufen. Im Anschreiben an den Haushaltsausschuss hebt das Ministerium ausdrücklich die Option des Verkaufs von Schenker noch einmal hervor.

Der Wert der Spedition (Lkw, Schiff, Flugzeug) war vor zwei Jahren auf etwa vier bis fünf Milliarden Euro geschätzt worden. Angesichts der Entwicklung an den Kapitalmärkten und der guten Weltkonjunktur dürfte er heute höher liegen.

Quelle: n-tv.de , mli/rts
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Weniger Auswahl im Regal - Großkonzernfusionen schaden Verbrauchern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Okt 2017 22:09

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Grosskonz ... 10329.html
Dienstag, 31. Oktober 2017
Weniger Auswahl im Regal - Großkonzernfusionen schaden Verbrauchern

Wie wirken sich Fusionen von Branchenriesen aus? Auf Arbeitnehmer und Verbraucher negativ, warnt eine aktuelle Studie. Die Monopolisierung führe zu Stellenabbau, Niedriglöhnen und schränke die Wahlfreiheit der Konsumenten deutlich ein.

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Immer weniger Unternehmen stellen, einer Untersuchung zufolge, einen immer größeren Anteil der Lebensmittel her. Demnach wirken sich Fusionen und der wachsende Einfluss von mächtigen Unternehmen und Supermarkt-Ketten negativ auf die Ernährung der Menschen aus.
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Bayer Bayer 112,16
AB Inbev AB Inbev 105,60

Die Entwicklung von immer mehr Zusammenschlüssen verursache "dramatische Beeinflussungen", unter anderem bei der Wahlfreiheit der Konsumenten, bei ihrem Essen oder den Arbeitsbedingungen, wie die Umweltorganisation "Friends Of The Earth", die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung sowie die Linke-nahe Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brüssel erklärten. "In manchen Fällen sind es nur noch zwei, drei Unternehmen, die Märkte beherrschen. Für uns ist das ein sehr besorgniserregender Trend", sagte Mute Schimpf von der Umweltorganisation.
Stellenabbau und Niedriglöhne als Folge

Anlass der Studie sei die bevorstehende Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto durch den Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer, hieß es. Derzeit nimmt die EU-Kommission den bevorstehenden Zukauf unter die Lupe. Auch in den USA steht eine Genehmigung des Milliardendeals bisher aus.

In dem 56-seitigen Papier kritisieren die Organisationen weitere Aspekte der voranschreitenden Monopolisierung, zum Beispiel Stellenabbau und Niedriglöhne. Immer wieder würden bei Fusionen tausende Stellen abgebaut, um Kosten einzusparen. Als Beispiel wird in dem Report die Übernahme des Brauerei-Riesen SAB Miller durch den weltgrößten Braukonzern Anheuser-Busch Inbev genannt. Über 5000 Stellen sollten dabei gekürzt werden. Anheuser-Busch und SAB Miller kontrollieren sieben der zehn größten Biermarken weltweit, darunter Budweiser, Corona und Becks.
Schwindende Vielfalt
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Zudem habe der Trend negativen Einfluss auf die künftige Produktion von Nahrungsmitteln. Dies wirke sich in manchen Sektoren schon jetzt aus. "Was heißt diese Entwicklung für diejenigen, die mehr Geld für ihre Produkte ausgeben wollen? Da habe ich doch heute schon gar keine Chance mehr, wenn ich im Supermarkt einkaufe", sagte Schimpf und verwies auf die schwindende Vielfalt. So werden 60 Prozent der Babynahrung weltweit von den vier größten Herstellern produziert, heißt es in der Studie.

"Dieser Bericht sollte ein Weckruf für alle sein, die sich um Ernährung und ländliche Lebensgrundlagen sorgen", sagte Oliver de Schutter, Ko-Vorsitzender des Internationalen Expertengremiums für nachhaltige Nahrungsmittelsysteme. Frühstückszerealien werden demnach weltweit sogar zu einem noch höheren Anteil (62 Prozent) als Babynahrung von vier Produzenten hergestellt.

Quelle: n-tv.de , hny/dpa
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Streitfall mit dem Arbeitgeber - Wenn der Resturlaub zur Last wird

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Nov 2017 12:19

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-der-Re ... 10998.html
Mittwoch, 01. November 2017
Streitfall mit dem Arbeitgeber - Wenn der Resturlaub zur Last wird

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Für viele Arbeitnehmer stellt sich deshalb die Frage: Wohin mit dem Resturlaub? So mancher Beschäftigte hat noch ein dickeres Polster an freien Tagen, als seinem Chef lieb ist. Das sorgt für Probleme und kann zum Streitfall werden.

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Der Jahreswechsel naht in großen Schritten, und viele Firmenchefs und Personaler werfen jetzt bange Blicke auf die Urlaubspläne ihrer Beschäftigten. Sind alle Tage genommen oder fest verplant - oder sitzen die Mitarbeiter noch auf ganzen Bergen von Resturlaub? Falls ja, kann das in manchen Unternehmen für Ärger sorgen. Denn für nicht genommene Urlaubstage müssen Rückstellungen gebildet werden, um die Arbeitnehmer im Falle eines Falles auszubezahlen - Geld, das erst einmal auf Eis liegt und nicht für andere Ausgaben zur Verfügung steht.

Ausgerechnet die schönsten Tage des Jahres werden so manchmal auch zum Streitfall. Denn manche Mitarbeiter horten ihren Urlaub für alle Eventualitäten und fallen dann aus allen Wolken, wenn der Chef auf raschen Abbau noch vor Jahresende drängt. Umgekehrt bremsen auch Vorgesetzte gelegentlich die Urlaubspläne ihrer Beschäftigten aus - weil gerade ein wichtiger Auftrag hereingekommen ist, weil zur selben Zeit schon ein anderer Kollege aus der gleichen Abteilung verreist ist oder weil der Mitarbeiter bei einem wichtigen Kundengespräch dabei sein soll, ausgerechnet dann aber der Familienurlaub ansteht.

Zu sehr auf die lange Bank schieben sollten aber beide Seiten das Thema nicht. Denn das Bundesurlaubsgesetz gibt vor, dass möglichst alle Urlaubstage im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden - es sei denn, dringende betriebliche Gründe oder persönliche Umstände des Arbeitnehmers wie eine Erkrankung sprechen dagegen, dann ist ihre Mitnahme ins nächste Jahr möglich. Wirklich vor Gericht landet der Urlaubszwist allerdings selten, sagt Michael Eckert, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Oft hätten Chefs und Mitarbeiter wohl Hemmungen, sich deshalb so richtig miteinander anzulegen, weil sich dadurch das Vertrauensverhältnis nicht gerade verbessert. Wenn die Arbeitsrichter bemüht werden, geht es oft um mehr - vor allem um Kündigungen, heißt es auch bei Personalern.
Millionenbeträge für Resturlaub

Tendenziell schöben die Beschäftigten in konjunkturell guten Zeiten wie momentan deutlich mehr Resturlaub vor sich her, als wenn die Geschäfte schleppender laufen, sagt Eckert. Eine frühzeitige Planung kann helfen, Konflikte zu vermeiden. In vielen Unternehmen wälzen die Mitarbeiter deshalb schon jetzt ihre Kalender, um die freien Tage im kommenden Jahr gut zu nutzen. Auch beim Elektrokonzern Siemens beispielsweise läuft die Urlaubsplanung für das kommende Jahr schon auf Hochtouren. Die Mitarbeiter würden dabei angehalten, ihren Urlaub möglichst komplett im laufenden Jahr zu nehmen - schließlich sei es auch im Interesse des Unternehmens, dass sich die Beschäftigten erholen, sagt ein Siemens-Sprecher.
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Potenzielle Rückstellungen sind dabei aber auch ein Thema: Denn wenn ein nennenswerter Anteil der alleine rund 114.000 Siemens-Beschäftigten in Deutschland seinen Urlaub im laufenden Jahr nicht nimmt, können schnell Millionenbeträge dafür fällig werden. Von einer frühen Festlegung auf Urlaub können aber auch die Arbeitnehmer finanziell profitieren, denn viele Reiseveranstalter bieten Frühbucherrabatte für Schnellentschlossene. Doch es gilt: Vorsicht vor eigenmächtigen Entscheidungen - der Urlaub muss mit Kollegen abgesprochen und vom Vorgesetzten abgesegnet werden, schon damit es nachträglich keine bösen Überraschungen gibt und Pläne nicht noch einmal umgeworfen werden müssen.

Bei kollidierenden Urlaubswünschen mehrerer Mitarbeiter beispielsweise hat der Arbeitgeber nämlich soziale Belange zu berücksichtigen - dazu gehören Schulferien von Kindern und die Urlaubsmöglichkeiten der jeweiligen Partner. Auch wer schon mehrfach für Kollegen zu besonders beliebten Urlaubszeiten zurückgesteckt hat, sollte irgendwann seinen Wünschen entsprechend zum Zuge kommen. In solchen Fällen, oder auch wenn der Chef sich mit der Genehmigung von Urlaub lange Zeit lässt, kommt es häufig zu Knatsch, wissen Personalexperten - auch wenn dieser nicht gleich beim Anwalt oder vor Gericht landet. Für das Betriebsklima ist eine gute Urlaubsplanung also durchaus ein wichtiges Thema.

Quelle: n-tv.de , Christine Schultze, dpa
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Zwei Jahre nach "Dieselgate" - VW schaltet in den USA auf Wachstum

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Nov 2017 21:35

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-schalt ... 12307.html
Mittwoch, 01. November 2017
Zwei Jahre nach "Dieselgate" - VW schaltet in den USA auf Wachstum

Der Abgas-Skandal hat VW in den USA stark geschadet. Doch das veranlasst den Autobauer nicht, einen Gang runter zu schalten auf dem wichtigen Markt. Mit neuen Modellen und extrem günstigen Angeboten holt Volkswagen sich verlorenes Vertrauen zurück.

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Als "Dieselgate" im September 2015 aufgedeckt wurde, schien Amerika für Volkswagen endgültig verloren. Die Wolfsburger steckten auf dem US-Markt ohnehin schon in der Krise, durch den Abgas-Betrug wirkte die Lage dann völlig hoffnungslos. Gut zwei Jahre später keimt jedoch neue Hoffnung auf.
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VW Vorzüge VW Vorzüge 163,35

Die Verkäufe in den USA steigen wieder - zuletzt sogar kräftig. "Dieses Land liebt es, eine zweite Chance zu geben", freut sich Nordamerika-Chef Hinrich Woebcken. Etwas komplexer sind die Gründe allerdings schon. "Die richtigen Autos zum richtigen Zeitpunkt" seien entscheidend dafür, dass VW in den USA wieder auf Wachstumskurs sei, meint Woebcken.

Nachdem Analysten dem Unternehmen jahrelang eine verfehlte Produktpolitik vorwarfen, setzt die neueste Modelloffensive mit den SUVs Atlas und Tiguan auf familientaugliche Stadtgeländewagen. Neben Pick-up-Trucks stehen solche Fahrzeuge in der Gunst der US-Kunden ganz oben. Man habe also endlich die richtigen Lösungen gefunden, versichert Woebcken: "VW verändert sich."
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 88911.html
US-Pionier kommt in der Realität an: VW will Tesla die Stirn bieten
18.10.17 – 01:42 min

Noch ist es zu früh, um zu sagen, ob der Plan aufgehen wird - die Hoffnungsträger Atlas und Tiguan des Modelljahrgangs 2018 starteten gerade erst richtig in den Verkauf. Doch der Auftakt verläuft verheißungsvoll, wie die jüngsten Absatzzahlen zeigen. Im Oktober legten die Verkäufe in den USA im Jahresvergleich um kräftige 11,9 Prozent auf 27.732 Autos zu, wie VW mitteilte. Auftrieb gab es beim wichtigsten US-Modell Jetta, kräftigen Schub verliehen aber vor allem Atlas und Tiguan.
Sechs Jahre Garantie

Im bisherigen Jahresverlauf liegen die Wolfsburger mit 9,4 Prozent im Plus, während der Gesamtmarkt nach dem Rekordjahr 2016 leichte Einbußen verzeichnet. Das liegt allerdings auch daran, dass mit kräftigen Kaufanreizen nachgeholfen wird. So wirbt Volkswagen in den USA nicht nur mit günstigen Preisen, sondern auch mit einem großzügigen Garantie-Angebot, von dem deutsche Kunden nur träumen können.

Für die meisten Neuwagen bietet VW in den USA inzwischen eine kostenlose Herstellergarantie auf eine Fahrleistung von umgerechnet über 115.000 Kilometern und einen Zeitraum von sechs Jahren. "Wir machen unsere Angebote sehr konkurrenzfähig", räumt Woebcken ein. Zum Vergleich: In Deutschland kann die zwei Jahre währende Garantie gegen Bezahlung auf fünf Jahre und maximal 150.000 Kilometer verlängert werden. Beim Tiguan etwa kostete das zuletzt 1725 Euro.

Ein Grund für die üppigen Anreize ist, dass VW sich bemüht, nach der Diesel-Misere das Vertrauen der US-Kunden zurückzugewinnen. Der Skandal um gefälschte Abgaswerte bei Hunderttausenden Autos wirkt sich in mehrfacher Hinsicht auf die Absatzentwicklung aus. So hatte die Abgas-Affäre die Verkaufszahlen zwischenzeitlich zweistellig einbrechen lassen - der Aufwärtstrend in diesem Jahr ist teils also auch den schwachen Vergleichswerten aus dem Vorjahr geschuldet. Zudem musste sich der Konzern gegenüber US-Sammelklägern zu hohen Entschädigungszahlungen und teuren Rückkäufen zahlreicher Dieselwagen mit Manipulations-Software verpflichten.
Rückkäufe erhöhen den Absatz
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Auch wenn VW diese Vergleiche mit Milliarden bezahlt, führen sie letztlich zu steigenden Verkaufszahlen bei Neuwagen. Denn ein erheblicher Anteil der Kunden, die ihre alten Autos zurückgeben, legt sich - nicht zuletzt dank attraktiver Sonderangebote - anschließend gleich einen neuen VW zu. Woebcken sieht große Wachstumschancen. Ende September versprach er den US-Händlern, das Unternehmen dauerhaft auf Erfolgskurs zu bringen. Sein Plan sieht vor, in absehbarer Zukunft jeweils zwei neue US-Modelle pro Jahr herauszubringen.

Der Nordamerika-Chef gibt sich kämpferisch: "Unser Ziel ist es nicht nur, im US-Markt mitzuspielen, sondern von einem Nischen-Akteur zu einer wirklich relevanten Massenmarke zu werden." Auch wenn die Verkaufszahlen davon noch ein erhebliches Stück entfernt sind, sieht 2017 in den USA bislang nach einem guten Jahr für VW aus.

Quelle: n-tv.de , Hannes Breustedt, dpa
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Ernste Krise - Sicherheit wird Facebook-Gewinn drücken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Nov 2017 12:14

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Donnerstag, 02. November 2017
Ernste Krise - Sicherheit wird Facebook-Gewinn drücken

Vor dem Kongress müssen die Chefs von Google, Facebook und Twitter Versäumnisse im Kampf gegen eine Beeinflussung Russlands der US-Präsidentschaftswahl einräumen. Dies trübt die ansonsten guten Facebook-Quartalszahlen. Und das künftig noch viel stärker.

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Facebook hat seine Dominanz bei Online-Werbung im dritten Quartal ausgebaut und deutlich mehr verdient. Das zukünftige Gewinnwachstum droht nun jedoch geringer auszufallen, weil das Unternehmen mehr Geld in die Sicherheit seiner Internetplattform stecken muss. Im dritten Quartal machte das Nettoergebnis auf Jahressicht einen Sprung von fast 80 Prozent auf 4,7 Milliarden US-Dollar. Facebook berichtete über das Gewinnwachstum an dem Tag, als Manager des Unternehmens und auch solche von Twitter und Google zu einer Anhörung vor dem US-Kongress geladen waren, bei der es um die mögliche Beeinflussung der Präsidentenwahl durch Russland ging.
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Facebook Facebook 182,66

Um so etwas in Zukunft zu verhindern, will Facebook nun die Zahl seiner eigenen und fremden Mitarbeiter, die sich mit Sicherheitsfragen beschäftigen, auf 20.000 verdoppeln. Dies soll bis Ende kommenden Jahres geschehen. Auch auf technischer Seite will Facebook die Sicherheitsvorkehrungen verbessern, etwa durch Einsatz künstlicher Intelligenz.
Viel Geld in die Hand nehmen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg sagte, sein Unternehmen müsse verwerfliche Inhalte oder Akteure rasch erkennen. Die Kosten des sozialen Netzes könnten deshalb kommendes Jahr um bis zu 60 Prozent steigen. "Ich meine es todernst", sagte Zuckerberg. "Ich habe unsere Teams aufgefordert, zusätzlich zu den geplanten Investitionen so viel Geld in die Hand zu nehmen, dass dies die künftige Profitabilität beeinträchtigen wird."

Facebook hat in den USA derzeit die schwierigste Zeit der 13-jährigen Unternehmensgeschichte durchzustehen. Der Rechtsberater des Unternehmens muss sich ebenso wie Vertreter von Twitter und Google Kritik anhören, dass es nicht gelungen war, russische Propaganda im Wahlkampf von der Internetplattform fernzuhalten. Es droht nun eine schärfere Regulierung und könnte auch das künftige Wachstum des Unternehmens beeinträchtigen, weil die Anstrengungen nun auf eine erhöhte Sicherheit statt neue Produkte gerichtet sind. Facebook steht außerdem vor dem Dilemma, die Wirkung der russischen Anzeigen herunterspielen, gleichzeitig aber die Vorzüge der eigenen Plattform für Werbung hervorheben zu wollen. Misstrauen verursacht Kosten
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Auch Werbekunden sind zuletzt misstrauischer geworden, nachdem Facebook sich hier einige Fehltritte bei der Kalkulierung der Reichweite von Videos geleistet hatte. Es habe immer schon die Sorge gegeben, dass Fragen dieser Art an der Unternehmensspitze nicht Ernst genug genommen worden seien, sagte Analyst Brian Weiser von Pivotal Research. So entstehe Misstrauen, daraus resultieren mehr Regeln, und das verursache Kosten.

Im dritten Quartal war davon aber noch nichts zu spüren. Der Gewinn je Aktie erreichte 1,59 Dollar, nachdem es vor Jahresfrist lediglich 90 Cent gewesen waren. Der Umsatz kletterte von sieben Milliarden auf 10,3 Milliarden Dollar. Analysten hatten laut Daten von FactSet beim Ergebnis je Aktie 1,28 Dollar geschätzt, beim Umsatz 9,85 Milliarden. Der Popularität des sozialen Netzes hat die Debatte über die russische Werbung bislang auch nicht geschadet. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer stieg weiter und erreichte 2,07 Milliarden. Die Aktien fielen im nachbörslichen US-Handel. Investoren sitzen auf Jahressicht aber noch auf einem Kursplus von 59 Prozent.

Quelle: n-tv.de , jwu/DJ
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Flug nach nirgendwo - Air Berlin wird zum Börsen-Zombie

Beitragvon Gudrun Graf » 4. Nov 2017 11:16

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http://www.teleboerse.de/aktien/Air-Ber ... 15485.html
Samstag, 04. November 2017
Flug nach nirgendwo - Air Berlin wird zum Börsen-Zombie

Von Daniel Saurenz und Egmond Haidt

Die Fluggesellschaft Air Berlin ist pleite. Die Aktie wird allerdings weiterhin an der Börse gehandelt. Wieso eigentlich?

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Die Fluggesellschaft Air Berlin ist Geschichte. Vor wenigen Tagen wurde das Insolvenzverfahren eröffnet, große Teile des Unternehmens sollen an die Lufthansa und an Easyjet verkauft werden. Für die Gläubiger - mit Ausnahme der Bundesregierung - ist wenig zu holen. Air Berlin hat sich mit viel Wehmut verabschiedet, und Tausende Mitarbeiter suchen nach einem neuen Job.
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Air Berlin Air Berlin ,05

Dennoch wird die Aktie an der Börse gehandelt. Und da stellt sich die Frage: Warum?

Eine Insolvenz bedeutet nicht automatisch einen Rückzug von der Börse. Damit es dazu kommt, müsste er vom Vorstand von Air Berlin beantragt werden. Auf Anfrage von n-tv.de sagte ein Firmensprecher, dass noch keine Entscheidung über einen Rückzug getroffen worden sei. Sollte sich das Unternehmen zu einem so genannten Delisting entschließen, würde man das kommunizieren.

"Die Aktie von Air Berlin wird noch unregelmäßig von Anlegern gehandelt, allerdings sind die Umsätze sehr stark zurückgegangen", sagt Manuel Suckart vom Broker Degiro n-tv.de. Und die Richtung ist klar: In den vergangenen Wochen sank die Aktie von 25 Cent auf nunmehr weniger als 5 Cent. Nach der Aufnahme des Insolvenzverfahrens ist der Börsenwert auf 5,5 Millionen Euro implodiert.
Video http://www.teleboerse.de/mediathek/medi ... 06846.html
Letzter Air-Berlin-Flug gelandet: Easyjet übernimmt Teile der Pleite-Airline
28.10.17 – 01:16 min


Trotz Eröffnung des Insolvenzverfahrens dürften Anleger weiterhin mit der Air Berlin-Aktie zocken. Das Handelsvolumen auf der Handelsplattform Xetra der Frankfurter Börse lag zuletzt sogar bei rund 50.000 Euro pro Tag. Das Papier könnte noch lange an der Börse weiterleben - allerdings ist die Lage hoffnungslos und ein Totalverlust dürfte kaum zu vermeiden sein.

Derzeit ist die Aktie im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert, also dem Segment mit den höchsten Anforderungen. Das ist aber bei Air Berlin kein Qualitätsmerkmal mehr, auch wenn Quartalsberichte veröffentlicht werden müssen. Es ist vielmehr eine Belastung, weil sich die Kosten für ein Listing im Prime Standard sich auf 12.700 Euro pro Jahr belaufen. Zudem wird das Papier an den Regionalbörsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart gehandelt.
Weniger als ein Penny-Stock?

Sollte das Unternehmen ein Delisting bei der Deutschen Börse beantragen, kann es Monate dauern, bis das Verfahren abgeschlossen ist. So hatte beispielsweise die ehemalige Solarfirma Sunways im Juni 2014 den Widerruf der Börsenzulassung beantragt. Das Delisting erfolgte dann zum 10. Dezember. Der Sunways-Kurs schwankte am Ende zwischen 0,01 und 0,001 Euro. Aus der Aktie war weniger als ein Penny-Stock geworden. Das könnte auch Air Berlin drohen.

Bleibt die Aktie eines insolventen Unternehmens noch eine ganze Weile börsennotiert, kann sie zum Zombie werden. Ein Beispiel: Der Insolvenzverwalter der Baumarktkette Praktiker stellte knapp erst vier Jahre nach der Insolvenz vom Juli 2013 im vergangenen Mai einen Delisting-Antrag bei der Frankfurter Börse. Begründung: Die Praktiker AG Liquidationsgesellschaft verfüge über keinen Vorstand und sei deshalb nicht in der Lage, "den ihr gegenüber der Deutschen Börse AG obliegenden Verpflichtungen nachzukommen." Zudem seien damit "erhebliche Kosten verbunden".
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Die Börse reagierte, Ende Mai verschwand die Aktie vom Kurszettel. Die Zulassung von Wertpapieren zum Handel kann jederzeit widerrufen werden, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel auf Dauer nicht mehr gewährleistet ist oder der Emittent auch nach Ablauf einer ihm gesetzten angemessenen Frist seinen Zulassungsfolgepflichten nicht nachkommt.

Die Praktiker-Aktie schwankte bereits 2014 zwischen 0,01 und 0,02 Euro, zuletzt kostete sie nur noch 0,002 Euro. Die Praktiker-Aktie war letztmals am 15. Februar 2017 an der Frankfurter Börse gehandelt worden, als 2250 Stück zum Preis von insgesamt sieben Euro umgegangen waren, bevor sie mehr als vier Jahre nach der Praktiker-Pleite verschwand.

Die Aktie der Bremer Vulkan-Werft war nach der Pleite sogar noch zehn Jahre im Handel, ehe er von Amts wegen eingestellt wurde.

Quelle: n-tv.de
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Bargeld im Ausland - So vermeidet man Kreditkarten-Kosten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Nov 2017 12:24

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
http://www.n-tv.de/ratgeber/So-vermeide ... 13058.html
Bargeld im Ausland - So vermeidet man Kreditkarten-Kosten

Im Ausland per Kreditkarte am Automaten Geld abzuheben, ist sehr bequem - aber oft auch teuer. Denn häufig werden hohe Gebühren fällig, bei der eigenen Bank und beim Automatenbetreiber. Viele Kosten lassen sich mit der richtigen Karte vermeiden.

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Eine Kreditkarte ist für Reisende praktisch und oft sogar unverzichtbar. Flüge und Hotelzimmer lassen sich mit ihr bezahlen und auch die Mietwagenkaution. Und natürlich ist die Karte der einfachste Weg, um im Ausland an Bares zu kommen. Geld an einem Automaten zu ziehen, sollte allerdings möglichst wenig eigenes Geld kosten. Die Gebühren der Kartenanbieter unterscheiden sich deutlich. Wie kommen Reisende am günstigsten weg?

Wichtig vorweg: Die Kosten einer Kreditkarte setzen sich aus mehreren Gebührenbestandteilen zusammen. Erstens ist da die Jahresgebühr. Bei kostenlosen Kreditkarten entfällt sie. Andere Anbieter erlassen sie bei bestimmten Umsatzhöhen ganz oder teilweise. Zweitens können weitere Gebühren der ausgebenden Bank anfallen - zum Beispiel für das Abheben am Automaten oder den Karteneinsatz außerhalb der Eurozone. Und drittens können Gebühren des Automatenaufstellers fällig werden.
Vorsicht bei Revolving Cards

Jede Bank regelt die Gebühren anders, wie Kerstin Backofen von der Stiftung Warentest erläutert. Hier hilft nur, genau die Preise zu vergleichen. "Je nach Kreditkartenanbieter können einige der Gebühren nämlich auch wegfallen." Was jedoch der Automatenbetreiber kassiert, hat mit der Karte nichts zu tun.

Für Weltenbummler galt die kostenlose Visa-Card der Deutschen Kreditbank (DKB) lange als Goldstandard. Mit ihr ließ sich weltweit ohne Gebühren Geld abheben. Das hat sich geändert: Zwar sind Zahlungen und Geldabhebungen im Euro-Raum weiterhin kostenlos - außerhalb der Eurozone jedoch gilt dies nach einem Jahr nur noch bei einem monatlichen Geldeingang von 700 Euro. Josefine Lietzau vom Verbraucherportal Finanztip empfiehlt die DKB-Karte aber weiterhin.

Auch die 1plus Visa Card der Santander Consumer Bank ist laut der Expertin empfehlenswert: Es gibt keine Grundgebühr und das Bezahlen und Geldabheben im Ausland ist kostenlos. Einen größeren Haken hat die Karte jedoch: Es handelt sich um eine sogenannte Revolving Card.

Bei diesem Kartentyp tilgt der Nutzer den belasteten Betrag in kleinen monatlichen Raten. "Für den beanspruchten Kreditrahmen fallen dann teilweise sehr hohe Sollzinsen an", erklärt Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "So besteht die Gefahr der Verschuldung." Um das zu verhindern, muss man den Saldo der Karte jeden Monat ausgleichen. "Der Nutzer kann sich den Betrag, mit dem die Kreditkarte belastet ist, bei vielen Karten einfach selbst von seinem Girokonto auf das Kartenkonto überweisen", sagt Lietzau.

Einige Regelungen gelten für die meisten Kreditkarten. Wer innerhalb der Eurozone reist, profitiert von der EU-Preisverordnung. Demnach darf das Bezahlen mit Kredit- und Girokarte nicht mehr kosten als im Inland - und ist laut Verbraucherzentrale damit kostenlos. Auch das Geld abheben darf nicht mehr kosten als im Inland. Hier kommt es auf das Entgelt an, das der Kunde an einem inländischen Automaten einer fremden Bank bezahlen muss. Somit kann das Geld abheben im Ausland des Euroraums mehrere Euro kosten - wie in Deutschland auch.
"Moderne Wegelagerei"

Außerhalb der Eurozone fällt beim Zahlen mit Kreditkarte laut Lietzau fast immer eine sogenannte Fremdwährungsgebühr an. Der Aufschlag liegt häufig zwischen 1,5 und 2 Prozent.

Beim Abheben von Bargeld verlangen außerdem oft die Anbieter von Geldautomaten eine Extragebühr. "In den USA wollen einige Anbieter um die 7 Dollar pro Abheben. Das ist nicht gerade wenig", sagt die Expertin. Ihr Tipp: Mehrere Automaten vergleichen, sofern Zeit dafür ist. Denn auf die Gebühr wird man vor der Transaktion am Automaten hingewiesen. Manchmal hat man Pech: "Ob man einen günstigen Automaten findet, ist einfach ein Glücksspiel."

Und es gibt noch eine Gebührenfalle der Automatenanbieter: Oft wird die Sofortumrechnung in Euro angeboten (Dynamic Currency Conversion). Dabei wird dann aber ein schlechter Wechselkurs angelegt, der Kunde verliert oft Geld. Die Zeitschrift "Finanztest" der Stiftung Warentest nannte diese Praxis einmal "moderne Wegelagerei". Reisende sollten am Automaten daher immer in der Landeswährung abrechnen.

Und was gibt es sonst noch zu beachten? Sogenannte Reisekreditkarten mit Zusatzleistungen empfiehlt Backofen nur eingeschränkt: "Die sind nur sinnvoll, wenn man die Zusatzleistungen tatsächlich nutzen kann. Zum Beispiel einen Tankrabatt, weil man mit dem eigenen Auto reist." Reiseversicherungen sollte man immer separat abschließen, weil die Leistungen der Kartenanbieter oft schlechter sind.
Gültigkeit der Karte und Kreditrahmen prüfen
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Außerdem wichtig: Wer im Urlaub mit Kreditkarte zahlen möchte, sollte vorher noch einmal die Gültigkeit der Karte sowie den Kreditrahmen prüfen. "Außerdem sollte man schauen, dass genug Geld auf dem Girokonto ist, wenn es belastet wird. Sonst gerät man dort in den Dispo und muss Überziehungszinsen zahlen", sagt Lietzau. Und die Karte muss im Zielland akzeptiert werden. Darüber kann die Bank informieren. Außerdem gibt es im Internet Automatenfinder für Visa, Mastercard und American Express.

Für den Notfall eines Verlusts der Karte sollte man wissen, wie sich diese sperren lässt. "Mastercard- und Visa-Kreditkarten kann man telefonisch meist über die 116 116 sperren. Bei anderen Kreditkarten gilt diese Nummer aber nicht unbedingt", sagt Lietzau. Reisende sollten außerdem prüfen, ob sie eine richtige Kreditkarte oder nur eine sogenannte Debitkarte haben. Dieser zweite Kartentyp, bei dem der ausgegebene Betrag direkt vom Girokonto eingezogen wird, findet nicht überall auf der Welt Akzeptanz.

Sich auf Auslandsreisen allein auf die Kreditkarte zu verlassen, ist mit einem Risiko verbunden. Eine Girokarte und etwas Bargeld sollte man ebenfalls dabei haben.

Quelle: n-tv.de , Pauline Sickmann, dpa
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Gläubiger gehen wohl leer aus - KfW lässt Air-Berlin-Erlös pfänden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Nov 2017 10:31

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
http://www.n-tv.de/wirtschaft/KfW-laess ... 16748.html
Gläubiger gehen wohl leer aus - KfW lässt Air-Berlin-Erlös pfänden

Mit 150 Millionen Euro stützt die KfW Bankengruppe die Pleite-Fluglinie Air Berlin. Damit sie beim Verkauf der Reste des Unternehmens nicht leer ausgeht, sorgt die Staatsbank jetzt vor.

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Die staatseigene KfW Bankengruppe hat laut einem Zeitungsbericht den Verkaufserlös für Air Berlin gepfändet. Damit sei die Rückzahlung des Überbrückungskredites über 150 Millionen Euro, den die Bundesregierung der Fluggesellschaft nach ihrem Insolvenzantrag gewährt hatte, nicht gefährdet, berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Finanzkreise.
Charts

Air Berlin Air Berlin ,05

Die KfW habe sich "dingliche Sicherungen" auf den Verkaufserlös eintragen lassen. Damit habe die Bank ein Pfandrecht und dürfe zuerst die Kreditsumme plus Zinsen einziehen, sobald der Kaufpreis an Air Berlin fließe, berichtet die Zeitung. Der Rest der Summe stehe dann für Verfahrenskosten und sonstige Gläubiger zur Verfügung.

Das Unternehmen hat allerdings bereits gewarnt, dass selbst etliche seiner vorrangigen Gläubiger leer ausgehen dürften. Am 1. November hatte Insolvenzverwalter Lucas Flöther im Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg erklärt, dass Air Berlin möglicherweise nur noch die Kosten ihres Insolvenzverfahrens decken könne. Die Masse werde voraussichtlich nicht ausreichen, um die darüber hinausgehenden Masseverbindlichkeiten zu erfüllen.

Der Verkauf soll insgesamt rund 250 Millionen Euro einbringen. Die Deutsche Lufthansa zahlt gut 200 Millionen für Unternehmensteile mit insgesamt 80 Flugzeugen, Easyjet etwa 40 Millionen für 24 Flugzeuge. Die Summe könne sich aber noch um einige Millionen mindern, schreibt die BamS. Sie hänge zum Beispiel davon ab, ob die Lufthansa alle Flüge übernehmen darf oder von den Kartellbehörden die Auflage bekommt, bestimmte Startrechte abzugeben. "Es könnte sein, dass die Lufthansa noch einige Positionen vom Kaufpreis abziehen darf", sagte ein Insider der Zeitung.

Quelle: n-tv.de , jog/DJ
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Entlastung der Bürger gefordert - Wirtschaftsweise warnen vor Überhitzung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Nov 2017 22:40

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirtschaf ... 20906.html
Dienstag, 07. November 2017
Entlastung der Bürger gefordert - Wirtschaftsweise warnen vor Überhitzung

Die Bundesregierung soll die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland nutzen und die Abgabenlast senken, fordern die Wirtschaftsweisen in ihrem Jahresgutachten. Zugleich warnen sie vor Überauslastung.

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Die Wirtschaftsweisen warnen einem Pressebericht zufolge vor einer Überhitzung der Konjunktur und mahnen die möglichen Jamaika-Koalitionäre zur Mäßigung bei Verteilungsfragen. Die fünf Experten sprechen in ihrem Jahresgutachten für die Bundesregierung von "deutlichen Anzeichen für eine Überauslastung" der Wirtschaft, wie das "Handelsblatt" vorab berichtete. Die Experten haben in diesem Zusammenhang bereits früher kritisiert, dass die Europäische Zentralbank angesichts des Aufschwungs in Deutschland und Europa die Geldschleusen zu weit offen halte. Das Gutachten soll Bundeskanzlerin Angela Merkel am morgigen Mittwoch vorgelegt werden.

Als Überhitzung gilt eine stetige Ausweitung der Produktionskapazitäten - bis hin Fehlinvestitionen in der Annahme eines weiteren Wachstums.

In ihrem 463 Seiten starken Papier mit dem Titel "Für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik" fordern die Ökonomen dem Blatt zufolge eine Abkehr vom "Verteilungsdiskurs", der in den vergangenen Jahren im Mittelpunkt der Regierungspolitik der großen Koalition gestanden habe. Die gute konjunkturelle Lage bietet aus Sicht der Weisen die Chance für eine "Neujustierung".
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Der Sachverständigenrat plädiert zugleich für Steuer- und Abgabenentlastungen. So sollte den Bürgern mit einer Reform der Einkommensteuer Mehreinnahmen aus der kalten Progression zurückgegeben werden. Dies müsse mit einer "allmählichen Abschaffung des Solidaritätszuschlags" abgestimmt werden. Außerdem sollte der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von heute drei auf 2,5 Prozent gesenkt werden.

Die fünf Experten rechnen den Angaben zufolge für dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent. 2018 dürfte es dann bei 2,2 Prozent liegen. Damit liegen die Experten auf einer Linie mit den führenden Forschungsinstituten, die ihre Prognosen nach einem unerwartet guten ersten Halbjahr bereits auf jeweils rund zwei Prozent für dieses und nächstes Jahr angehoben hatten.

Quelle: n-tv.de , jwu/rts
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Tausende Jobs gefährdet - Kaeser kündigt schmerzhafte Einschnitte an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Nov 2017 13:12

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Kaeser-ku ... 23571.html
Donnerstag, 09. November 2017
Tausende Jobs gefährdet - Kaeser kündigt schmerzhafte Einschnitte an

Die Aussichten für Siemens-Mitarbeiter sind alles andere als rosig. Konzernchef Kaeser spricht von einem drastischen Sparprogramm, das sie erwartet. Konkret heißt das: Tausende Stellen stehen auf der Kippe.

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Die Siemens-Beschäftigten müssen sich trotz der Milliardengewinne des Unternehmens auf massive Stellenstreichungen vor allem im Kraftwerksgeschäft gefasst machen. "Unsere Division Power and Gas kämpft seit längerem mit sehr schwierigen Marktverhältnissen und strukturellen Herausforderungen", sagte Konzernchef Joe Kaeser in München. "Wenn dieses Geschäft eine Zukunft haben soll, dann müssen wir reagieren. Wir müssen die Kapazitäten anpassen, auch wenn das schmerzhafte Einschnitte bedeutet".
Charts

Siemens Siemens 121,35

Siemens wird wohl in der Kraftwerkssparte sowie im Geschäftsfeld Prozessindustrie und Antriebe mehrere tausend Stellen streichen, über rund 4000 gefährdete Jobs wird spekuliert. Details sollen Arbeitnehmervertreter am 16. November im Wirtschaftsausschuss erfahren. Zusätzlich hat der Windturbinenhersteller Siemens Gamesa angekündigt, bis zu 6000 Jobs zu kappen.

Siemens leidet im Kraftwerksgeschäft unter einer Nachfrageflaute vor allem bei großen Gasturbinen, die Preisdruck und Überkapazitäten nach sich zieht. "Wir sind davon überzeugt, dass es weiterhin einen Weltmarkt für große Gasturbinen geben wird", sagte Kaeser. Dieser werde aber deutlich kleiner sein und die Nachfrage werde sich Richtung Asien, Lateinamerika und Afrika verschieben. "Daher müssen wir jetzt handeln, unsere Kapazitäten anpassen und zugleich in innovative Zukunftstechnologien investieren." Auch in der Antriebssparte müssten "strukturelle Anpassungen" konsequent fortgesetzt werden, sagte Siemens-Finanzvorstand Ralf Thomas.
Siemens will Tempo halten
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Geschäftlich will Kaeser das Tempo derweil in diesem Jahr in etwa halten - auch wenn hohe Kosten durch den bevorstehenden Personalabbau auf Siemens zukommen dürften. Den Umsatz will das Unternehmen 2017/18 (30. September) aus eigener Kraft leicht steigern. Beim Ergebnis wird wieder eine Spanne 7,20 und 7,70 Euro je Aktie angepeilt. Unter dem Strich könnte damit ein Gewinn von bis zu 6,55 Milliarden Euro stehen. In der Prognose sind allerdings Aufwendungen, etwa für den Stellenabbau, nicht enthalten.

Im vergangenen Geschäftsjahr verdiente Siemens unter dem Strich knapp 6,1 Milliarden Euro, nach 5,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz legte von 79,6 Milliarden auf 83 Milliarden Euro zu. Die Probleme im Kraftwerksgeschäft bekam Siemens im Schlussquartal wieder deutlich zu spüren. Die Umsätze in der Sparte schrumpften um 20 Prozent, das Ergebnis brach sogar um 40 Prozent ein. Beim Auftragseingang konnten Rückgänge im Neuanlagengeschäft mit Großaufträgen im Servicegeschäft aufgefangen werden. Insgesamt erhöhte sich der Umsatz des Konzerns in dem Dreimonatszeitraum um zwei Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Steuern kletterte um 10 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

Quelle: n-tv.de , ghö/dpa
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Wegen Zinsanpassungsklausel - Sparkasse erfolgreich abgemahnt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Nov 2017 14:21

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Sparkasse-e ... 18915.html
Wegen Zinsanpassungsklausel - Sparkasse erfolgreich abgemahnt

Die Zinsen für Sparer sind im Keller, daran ist erstmal nicht zu drehen, denken gutgläubige Kunden der Sparkasse Frankfurt. Das sieht das Geldinstitut anders. Und bekommt Ärger mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

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Die Frankfurter Sparkasse ist auf Grund von Verbraucherbeschwerden mit einer intransparenten Zinsanpassungsklausel im Sparvertrag mit der Bezeichnung "Vermögensplan" auffällig geworden. Aus Sicht der Marktwächterexperten der Verbraucherzentralen ist die verwendete Klausel jedoch rechtswidrig.

Nun hat die Sparkasse nach einer Abmahnung durch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg eine Unterlassungserklärung abgegeben und sich dazu verpflichtet, sich nicht mehr auf diese Klausel zu berufen. Verbraucher können deshalb eine Neuberechnung der Verzinsung für betroffene Sparverträge durch die Bank vornehmen lassen.

Das Geldinstitut verwendete in ihrem Sparvertrag "Vermögensplan" folgende Klausel zur Zinsanpassung: "Die Sparkasse zahlt [...][den] jeweiligen durch Aushang bekanntgemachten Zinssatz für Spareinlagen dieser Art". Eine vergleichbare Klausel ist laut einer Entscheidung des Bundesgerichtshof (BGH) von März 2017 (Az.: XI ZR 508/15) nicht wirksam, da sie nicht das erforderliche Mindestmaß an Kalkulierbarkeit möglicher Zinsänderungen aufweist. Verbraucher können also nicht nachvollziehen, wie sich die Zinsen ändern.

"Bei einer derart intransparenten Klausel besteht die Gefahr, dass die Sparkasse die Zinsen im Vertragsverlauf zum eigenen Vorteil anpasst. Deshalb haben wir den Anbieter abgemahnt", sagt Philipp von Bremen, Teamleiter Marktwächter Finanzen bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.
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In einem den Verbraucherschützern vorliegenden Fall stehen der betroffenen Sparerin nach Vertragsauslegung des Marktwächterteams so rund 6800 Euro mehr an Zinseinnahmen zu als von der Frankfurter Sparkasse ausbezahlt wurden. Der Differenzbetrag ergibt sich, wenn man bei der Berechnung der Verzinsung das Äquivalenzprinzip zugrunde legt. "Dieses besagt, dass die Bank das Grundgefüge eines Vertragsverhältnisses durch die Zinsänderung nicht zu ihren Gunsten verändern darf. Als Referenzzins kommt nur ein Zinssatz in Frage, der unabhängig ermittelt wurde und öffentlich zugänglich ist (zum Beispiel Zinsreihen der Deutschen Bundesbank). Die Laufzeit des Referenzzinssatzes muss der des betreffenden Sparvertrags möglichst nahe kommen.

Intransparente Zinsanpassungsklauseln bei langfristigen Sparverträgen sorgen seit Jahren immer wieder für Verbraucherbeschwerden. Solche Klauseln finden sich laut den Verbraucherzentralen nicht nur in den Vermögensplänen der Frankfurter Sparkasse, sondern auch bei Prämiensparverträgen weiterer Institute.

Quelle: n-tv.de , awi
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"Harvey", "Irma", "Maria" & Co. - Naturkatastrophen trüben Allianz-Geschäf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Nov 2017 10:56

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Naturkata ... 25581.html
Freitag, 10. November 2017
"Harvey", "Irma", "Maria" & Co. - Naturkatastrophen trüben Allianz-Geschäft

Alleine im dritten Quartal muss Europas größter Versicherer 529 Millionen Euro ausgeben, um für von Naturkatastrophen verursachte Schäden geradezustehen. Durch einen massiven Aktienrückkauf will die Allianz ihre Aktionäre bei der Stange halten.

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Die Hurrikan-Serie und andere Katastrophen haben auch bei Europas größtem Versicherer Allianz im Sommer deutliche Spuren hinterlassen. Für das Gesamtjahr rechnet Vorstandschef Oliver Bäte nur noch mit einem operativem Ergebnis "in der oberen Hälfte der Zielspanne" von 10,3 bis 11,3 Milliarden Euro. Dabei hatte er erst Anfang August das "obere Ende" ins Visier genommen. Analysten hielten dies auch zuletzt noch für realistisch. Jetzt will das Management die Aktionäre mit einem weiteren Aktienrückkauf über bis zu zwei Milliarden Euro bei Laune halten. Am Aktienmarkt hielt sich die Reaktion auf die Neuigkeiten in Grenzen. Im nachbörslichen Handel legte der Allianz-Kurs zuletzt um ein halbes Prozent im Vergleich zum Schluss des Xetra-Hauptgeschäfts zu.
Chart

Allianz Allianz 202,80

Hauptgrund für den Gewinnrückgang im Sommer waren Zerstörungen als Folge von Naturereignissen wie den Hurrikanen "Harvey", "Irma" und "Maria". So musste die Allianz den Angaben zufolge im dritten Quartal für Schäden durch Naturkatastrophen in Höhe von 529 Millionen Euro geradestehen. Der operative Gewinn fiel deshalb in dieser Zeit mit 2,5 Millionen Euro rund 17 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. Unter dem Strich sank der Quartalsgewinn um 17 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.
Dickes Kapitalpolster trotz jüngster Katastrophenschäden

Dabei musste die Allianz in allen Sparten Rückgänge hinnehmen. Die katastrophengeplagte Schaden-Unfall-Sparte warf 28 Prozent weniger operativen Gewinn ab als im Vorjahreszeitraum. Im Gegensatz zu den großen Rückversicherern wie Munich Re und Hannover Rück reichten die Prämieneinnahmen bei der Allianz jedoch aus, um die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb zu decken. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote blieb mit 96,9 Prozent noch merklich unter der kritischen 100-Prozent-Marke.
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In der Lebens- und Krankenversicherung sank der operative Gewinn im Jahresvergleich um zehn Prozent. Die Allianz führte dies auf weniger realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen und ungünstige Wechselkurse in den USA zurück. In der Vermögensverwaltung, zu der die US-Tochter Pimco und Allianz Global Investors zählen, fiel der operative Gewinn um drei Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. Allerdings konnte der Konzern in dem Bereich netto neue Kundengelder im Umfang von 32 Milliarden Euro einsammeln. Dass der Gewinn dennoch sank, erklärte das Management mit geringeren Erfolgsprovisionen und ungünstigen Währungskursen.

An dicken Kapitalpolstern mangelt es der Allianz trotz der jüngsten Katastrophenschäden nicht. Mit dem Rückkauf eigener Aktien will der Konzern jetzt erneut eine Milliardensumme an die Anteilseigner zurückgeben. Das Programm soll diesmal bis zu zwei Milliarden Euro umfassen und in der ersten Jahreshälfte 2018 umgesetzt werden. Erst im Februar hatte die Allianz ein Rückkaufprogramm im Umfang von drei Milliarden Euro aufgelegt, nachdem der Konzern keine geeigneten Ziele für eine große Übernahme gefunden hatte. Anfang August leitete der Vorstand dann mit einem Milliarden-Deal den Einstieg bei dem britischen Versicherer Liverpool Victoria an.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Experte zur US-Steuerreform - Trumps Plan hilft auch deutschen Firmen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Nov 2017 12:01

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Trumps-Pl ... 09305.html
Experte zur US-Steuerreform - Trumps Plan hilft auch deutschen Firmen

Den "größten Steuererlass in der Geschichte unseres Landes" versprechen US-Präsident Trump und seine Republikaner den Amerikanern. Setzen sie ihren Plan durch, würden nicht nur US-Firmen profitieren, sagt KPMG-Vorstand und Steuerexperte Marko Gründig.

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Den "größten Steuererlass in der Geschichte unseres Landes" versprechen US-Präsident Trump und seine Republikaner den Amerikanern. Setzen sie ihren Plan tatsächlich durch, würden keineswegs nur US-Firmen profitieren, sagt Marko Gründig im Interview mit n-tv.de. Außerdem erklärt der KPMG-Vorstand und Steuerexperte, was Deutschland beim Thema Steuern ändern sollte, um als Investitionsstandort attraktiver zu werden.

n-tv.de: Was bedeutet die Steuerreform, wenn sie denn kommt, für deutsche Unternehmen in den USA?

Marko Gründig: Von den Steuersenkungen würde grundsätzlich jedes Unternehmen profitieren, das in den USA tätig ist - unabhängig davon, ob es dort produziert oder etwa in Deutschland hergestellte Produkte dort vertreibt. Die Senkung der Körperschaftssteuer könnte die USA als Investitionsstandort attraktiver machen. Wenn durch eine niedrigere Einkommenssteuer das verfügbare Einkommen der Amerikaner steigt und die Reform insgesamt das Wirtschaftswachstum ankurbelt, könnten natürlich auch deutsche Exporteure profitieren. Die große Frage ist jedoch, ob und wie Trump steuerlich gegen Importe vorgeht. Gleichwohl: Die Idee einer Grenzausgleichssteuer, die alle Importe massiv verteuern würde, ist allem Anschein nach erst einmal vom Tisch. Das ist für deutsche Unternehmen auf jeden Fall positiv.
Marko Gründig ist Bereichsvorstand Steuern bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.
Marko Gründig ist Bereichsvorstand Steuern bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Erste Stimmen fordern angesichts von Trumps Plänen bereits Steuersenkungen für Unternehmen auch hierzulande. Gerät der Standort Deutschland unter Zugzwang? Löst Trump einen globalen Steuersenkungswettlauf aus?

Ob damit ein Wettlauf beginnt, ist im jetzigen Stadium der Reformbestrebungen schwer einzuschätzen. Aber die USA haben in steuerlicher Hinsicht tatsächlich Nachholbedarf. Im internationalen Vergleich sind die Unternehmenssteuern in den USA recht hoch. Neben den Bundessteuern kommen ja auch noch die Steuern der jeweiligen Bundesstaaten und die lokalen Steuern hinzu. Auch nach der Reform - wenn sie so umgesetzt würde wie derzeit geplant - wäre das Steuerniveau etwa im Vergleich zu Deutschland nicht viel niedriger.

Sie teilen die Forderung nach Steuersenkungen in Deutschland nicht?
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Deutschland liegt bei der Besteuerung von Unternehmen in etwa auf gleicher Höhe wie die anderen Industriestaaten innerhalb der EU. Für Unternehmen sind beim Thema Steuern aber auch andere Punkte wichtig. Dazu gehört vor allem die Rechtssicherheit im Steuersystem. Die deutsche Finanzverwaltung tut sich immer wieder schwer, wenn es darum geht, bei unklarer Gesetzeslage verbindliche Entscheidungen zu treffen. Unternehmen bekommen dann nur sehr eingeschränkt Vorabauskünfte, und Betriebsprüfungen finden oft erst nach Jahren statt. In diesem Bereich ist in Deutschland also noch Luft nach oben.

Mit Marko Gründig sprach Max Borowski

Quelle: n-tv.de , mbo
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Nach Air-Berlin-Insolvenz - Arbeitsagentur rechnet mit 4000 Arbeitslosen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Nov 2017 14:27

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Arbeitsag ... 41189.html
Montag, 20. November 2017
Nach Air-Berlin-Insolvenz - Arbeitsagentur rechnet mit 4000 Arbeitslosen

Die Insolvenz von Air Berlin kostet auch die Bundesagentur für Arbeit eine Menge Geld: Medienberichten zufolge rechnet die Behörde allein mit 55 Millionen Euro für die Zahlung von Insolvenzgeld. Und das ist noch lange nicht alles.

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Die Bundesagentur für Arbeit rechnet damit, dass sich rund 4000 ehemalige Mitarbeiter der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin arbeitslos melden werden. Das geht nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland aus einer Antwort der Behörde auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Danach hat die Pleite der Airline erhebliche finanziellen Folgen für die Arbeitsagentur (BA).

Dem Bericht zufolge haben 7340 bisherige Air-Berlin-Beschäftigte Anspruch auf Insolvenzgeld, das für maximal drei Monate gezahlt wird. Die Nürnberger Behörde rechne dafür mit zusätzlichen Ausgaben von circa 55,2 Millionen Euro, hinzu kämen die Sozialversicherungsbeiträge. Die Kosten für die 4000 erwarteten Arbeitslosmeldungen könnten sich nach Berechnungen der Linken auf knapp 6,3 Millionen Euro belaufen. Der durchschnittliche Arbeitslosengeld-Anspruch habe zuletzt 1574 Euro monatlich betragen, inklusive Sozialversicherungsbeiträgen. In die Transfergesellschaft, die bis zu 650 Mitarbeitern des Bodenpersonals offensteht, wollten laut BA bislang 260 Beschäftigte wechseln. Zunächst hatten sich freigestellte Air-Berlin-Mitarbeiter nur zögerlich arbeitslos gemeldet, weil sie offenbar juristische Nachteile befürchteten.
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Die Fluggesellschaft mit rund 8000 Mitarbeitern hatte Mitte August Insolvenz angemeldet, das Insolvenzverfahren wurde am 1. November eröffnet. Air Berlin stellte Ende Oktober den Flugbetrieb ein. Einen Großteil der Flotte übernimmt die Lufthansa, einen kleineren Teil die britische Easyjet. Bis zu 4000 Beschäftigte können zu den beiden Unternehmen wechseln.

"Die Insolvenz und die damit verbundene Zerschlagung von Air Berlin ist ein weiteres Lehrstück des modernen Raubtierkapitalismus", sagte Linksfraktionsvize Sabine Zimmermann dem Redaktionsnetzwerk. "Ein Konzern, in diesem Fall die Lufthansa, sichert sich die Filetstücke und wälzt einen Großteil der Übernahmekosten und die Verantwortung auf die Gesellschaft ab."

Quelle: n-tv.de , ftü/dpa
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Jetzt Geld vom Fiskus sichern - Das sind die Steuertipps zum Jahresende

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Nov 2017 11:45

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-sind-di ... 31774.html
Jetzt Geld vom Fiskus sichern - Das sind die Steuertipps zum Jahresende

Noch verschwenden Steuerzahler keinen Gedanken an die Steuererklärung. Schließlich bleibt für die Erledigung noch Zeit. Dabei kann in den letzten Wochen des Jahres noch einiges dafür getan werden, die Belastung zu begrenzen. Finanztest weiß, wie es geht.

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Auch das Jahr 2017 ist fast geschafft. Und damit ist dann auch schon wieder die Steuererklärung fällig. Zumindest in einigen Monaten. Wenn sie denn fällig ist. Denn die Abgabe ist für viele steuerzahlende Bürger keine Pflicht, sondern freiwillig. Fordert das Finanzamt in letzterem Fall dennoch etwas zurück, kann die Erklärung einfach wieder zurückgezogen werden. Im Schnitt gibt es aber 900 Euro zurück. Grund genug also, um sich noch in den letzten Wochen des Jahres Gedanken zu machen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Steuerlast für 2017 noch zu drücken.

Finanztest gibt eine Auswahl an Tipps, was jetzt noch erledigt werden kann. Denn für Berufstätige kann es sich lohnen, noch bis zum 31. Dezember in berufliche Ausgaben zu investieren. Dies hat vor allem dann Sinn, wenn 2017 mehr verdient wird als im kommenden Jahr. So oder so, nun heißt es rechnen und Belege sammeln.

Hier sind die Steuertipps zum Jahresende:

Arbeitnehmerkosten

Wie hoch die Steuerersparnis ist, hängt vom tatsächlich zu versteuernden Einkommen ab. Das Finanz­amt erkennt aber auto­matisch für jeden Arbeitnehmer pro Jahr 1000 Euro an Werbungs­kosten an - auch dann, wenn der Beschäftigte weniger für seinen Beruf ausgegeben hat. Viele Arbeitnehmer kommen aber deutlich über diese Pauschale, zum Beispiel durch Kosten für den Arbeitsweg, berufliche Weiterbildung oder Belastungen durch einen beruflich bedingten Umzug.

Auch Ausgaben für Arbeitsmittel wie Büromaterial und Möbel, Computer, Aktentasche und Fachbücher lassen sich absetzen. Allerdings erkennt das Finanzamt die Kosten je Arbeitsmittel nur bis zum vollen Preis von 487,90 Euro sofort an. Was inklusive Umsatzsteuer darüber liegt, muss über die Jahre der der Nutzungsdauer abgeschrieben werden (Beispiel: Notebook 3 Jahre, Smartphone 5 Jahre, Büromöbel 13 Jahre). Ausgaben für die Aus- und Weiterbildung können ebenfalls als Werbungskosten abgesetzt werden.

Ab 2018 können Arbeitsmittel, die nicht mehr als 952 Euro brutto kosten, sofort am Stück abgesetzt werden.

Ausstand bei der Arbeit

Wer zum neuen Jahr die Arbeitsstelle wechselt oder in den Ruhestand geht, kann den Fiskus an der Abschiedsfeier beteiligen. Wichtig: Der Teilnehmerkreis darf sich ausschließlich aus Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern zusammensetzen, denn die Party darf nur einen rein beruflichen Anlass haben. Freunde und Verwandte sind tabu. Belege und Gästeliste als Nachweis aufheben und als Werbungskosten absetzen.

Ausgaben für die Gesundheit

Der Bundesfinanzhof hat die Berechnungsmethode des zumutbaren Eigenanteils geändert. So können selbst bezahlte Medikamente, ärztliche Behandlungen oder medizinische Therapien als außergewöhnliche Belastungen abgesetzt werden. Wie hoch die zu zahlenden zumutbaren Belastungen ausfallen, hängt von der entsprechenden Einkommensklasse ab. Ein Steuerzahler mit einem Kind muss beispielsweise bei einem Einkommen von 30.000 Euro 2 Prozent seines Einkommens selbst aufbringen.

Freibeträge sichern

Arbeitnehmer können für ihre beruflichen Belastungen im Jahr 2018 einen Freibetrag beim Finanzamt beantragen. Zum Beispiel für die Kosten des Arbeitsweges oder Unterhaltszahlungen. So werden gleich weniger Steuern fällig, die ansonsten über den Lohnsteuerjahresausgleich verspätet geltend gemacht werden könnten.

Freistellung von Kapitalerträgen

Alleinstehende Anleger können Kapitaleinnahmen in Höhe von 801 Euro von der Abgeltungssteuer freistellen. Bei Eheleuten und in gesetzlichen Lebenspartnerschaften lebenden Personen sind es bis zu 1602 Euro.

Handwerkerkosten

Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten (inklusive Umsatzsteuer) werden bei Arbeiten im Haushalt mit bis zu 6000 Euro im Jahr vom Finanzamt mit 20 Prozent Steuerrabatt berücksichtigt. Wer bisher weniger ausgegeben hat, aber noch das Wohnzimmer streichen lassen möchte, sollte dies noch in diesem Jahr tun. Sind die 6000 Euro bereits "verbraucht", sollte erst im nächsten Jahr frische Farbe an die Wände.

Minijob-Haushaltshilfen

2550 Euro ist der Höchstbetrag, den das Finanzamt für Minijob-Haushaltshilfen anerkennt. Auch hier gibt es 20 Prozent Steuerermäßigung (maximal 510 Euro) - vorausgesetzt, die Arbeitskraft ist bei der Minijob-Zentrale angemedet.

Hochzeit

Wer sich noch im Jahr 2017 trauen lässt, gilt steuerlich als das ganze Jahr verheiratet und kann von der meist günstigeren Zusammenveranlagung profitieren. Dies lohnt sich immer dann, wenn ein Ehepartner das Haupteinkommen erzielt oder Alleinverdiener ist.

Kinderbetreuung

Maximal 4000 Euro pro Kind und Jahr können für die Betreuung für Kinder unter 14 Jahren geltend gemacht werden. Davon werden maximal zwei Drittel anerkannt. Genau wie bei den Kosten für Kinderfrau, Tagesmutter oder Kindergarten. Diese gelten als Sonderausgaben.

Spenden
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Die Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen kann in der Steuererklärung als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Achtung: Unbedingt auf die Quittung achten. Nur bei Spenden für Flüchtlinge und Spenden von weniger als 200 Euro reicht ein Kontobeleg.

Verluste

Haben Bankkunden Wertpapiere in diesem Jahr mit Verlust verkauft, können sie diese noch bis 15. Dezember durch die Beantragung einer Verlustbescheinigung mit Gewinnen bei einem anderen Institut verrechnen lassen. Werden Gewinne und Verluste bei derselben Bank erzielt, erfolgt die Verrechnung automatisch. Alternativ können Verluste auch mit ins nächste Jahr genommen und dann mit Gewinnen verrechnet werden.

Vorsorge

Alle, die kurz vor Ende des Jahres noch eine Riester-, Rürup- oder Betriebs­rente abschließen, können von Steuer­vorteilen profitieren. Sparer solcher Produkte werden staatlich unterstützt. Die jeweils volle Förderung gibt es auch dann, wenn der Vertrag erst im Dezember abge­schlossen wird.

Quelle: n-tv.de , awi
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Verkehrte Welt - Was, wenn der Arbeitnehmer fristlos kündigt ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Nov 2017 11:08

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Was-wenn-d ... 30007.html
Verkehrte Welt - Was, wenn der Arbeitnehmer fristlos kündigt ?

Wenn man als Arbeitnehmer einen besseren Job in Aussicht hat, will man schnellstmöglich wechseln. Doch eine fristlose Kündigung lässt sich nicht ohne Weiteres durchsetzen, wie ein aktuelles Urteil zeigt.

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Eine außerordentliche Kündigung muss bestimmten Anforderungen entsprechen, um gültig zu sein. Das gilt für Arbeitnehmer ebenso wie für Arbeitgeber, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Dabei beziehen sich die Experten auf eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz (Az.: 4 Sa 307/16). In dem Fall ging es um einen Azubi, der seine Ausbildung in einem anderen Betrieb fortsetzen wollte. Deshalb bat er seinen aktuellen Arbeitgeber um Auflösung des Ausbildungsvertrags. Das lehnte dieser aber ab. Daraufhin kündigte der Azubi fristlos. In seinem Kündigungsschreiben begründete er die Kündigung mit systematisch schlechter Behandlung, ungerechter Kritik und häufigem Anschreien, was andere Mitarbeiter bezeugen können. Der Arbeitgeber wollte die Kündigung so nicht hinnehmen und klagte dagegen. Erfolgreich.
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Die Kündigung ist nichtig, entschied das Gericht. Der Grund: Das Kündigungsschreiben werde den notwendigen Anforderungen nicht gerecht. Eine Kündigung aus wichtigem Grund und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist müsse schriftlich und unter Angabe der Gründe erfolgen. Dabei müssten die für die Kündigung ausschlaggebenden Tatsachen genau angegeben werden - pauschale Angaben reichten nicht aus. Die Begründung der Kündigung enthalte jedoch lediglich schlagwortartige Beschreibungen von Geschehnissen und keine Schilderung konkreter Vorfälle.

Außerdem fehle ein wichtiger Grund für die Kündigung, befand das LAG. Das seien etwa Tatsachen, die es dem Azubi unzumutbar machten, die Ausbildung bis zum Ende fortzusetzen. Solche Tatsachen konnten die Richter jedoch nicht erkennen. Bei der Behauptung, der Ausbilder habe den Azubi "drangsaliert", handele es sich zum Beispiel um eine völlig pauschale und unbewiesene Behauptung.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Protest gegen Stellenabbau - Ledvance-Mitarbeiter machen mobil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Nov 2017 16:00

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ledvance ... 49906.html
Freitag, 24. November 2017
Protest gegen Stellenabbau - Ledvance-Mitarbeiter machen mobil

LED-Leuchtmittel verdrängen seit Jahren klassische Lampen aus Haushalten und Unternehmen. Doch die Mitarbeiter von Ledvance wollen nicht akzeptieren, dass sie deswegen ihre Jobs verlieren.

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Die Beschäftigten des Leuchtmittelherstellers Ledvance wollen sich mit dem Abbau von 1300 Stellen nicht abfinden und ein Alternativkonzept für alle betroffenen Standorte vorlegen. Dazu werde zunächst ein Wirtschaftssachverständiger beauftragt, kündigten die Betriebsratvorsitzenden der Werke nach einer Sitzung in Augsburg an. Bis zum Jahresende sollen erste Ergebnisse vorliegen.

Ledvance hatte angekündigt, mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze in Deutschland streichen zu wollen. Neben Augsburg soll auch das Werk Berlin geschlossen werden. In den Fabriken in Wipperfürth (Nordrhein-Westfalen) und im oberbayerischen Eichstätt sowie in der Zentrale in Garching bei München soll ebenfalls Personal abgebaut werden.

Die ehemalige Osram-Tochter hat seit Jahren Probleme, weil die klassischen Ledvance-Produkte wie Leuchtstoffröhren durch den Trend zu LED-Lampen ein Auslaufmodell sind. In modernen LED-Angeboten sehen die Mitarbeiter ihre Chancen. Die Arbeitnehmervertreter bekräftigten, dass es Zukunftskonzepte für das Unternehmen gebe. Die vorliegenden Papiere sollen zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt werden.
Aigner bei Treffen in Augsburg
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Der Konzernbetriebsratsvorsitzende Andreas Jakob sagte, die "angebliche Alternativlosigkeit" zu den Fabrikschließungen sei nicht haltbar. Die Ledvance-Geschäftsführung sei verpflichtet, Alternativen zu prüfen. Der Abbau von Arbeitsplätzen dürfe immer nur das allerletzte Mittel sein.

Am Mittwoch hatte es erstmals ein Treffen der Stadt Augsburg mit Vertretern des Unternehmens und dem Betriebsrat gegeben. Daran hatte auch Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner teilgenommen. Nach Angaben ihres Ministeriums könnte es eine Technologieförderung geben, falls Ledvance das Augsburger Werk mit rund 700 Beschäftigten doch nicht stilllegt.

Quelle: n-tv.de , wne/dpa
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Zukunftstechnologien in Gefahr - Industrie warnt vor Rohstoffengpässen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Nov 2017 13:19

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Industri ... 52323.html
Sonntag, 26. November 2017
Zukunftstechnologien in Gefahr - Industrie warnt vor Rohstoffengpässen

Wichtige Rohstoffe für den Innovationsstandort Deutschland drohen knapp zu werden. Die Nachfrage sei deutlich größer als das Angebot, warnen Experten. Auch die hohe Abhängigkeit von Importen zum Beispiel bei der E-Mobilität sei ein Problem.

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Die deutsche Wirtschaft steuert nach Warnungen der Industrie auf dramatische Rohstoff-Engpässe zu - unter anderem wegen des absehbaren Trends zur E-Mobilität. "Die Gefahr von Engpässen bei der Rohstoffversorgung steigt. Denn der Bedarf wächst schneller als die Kapazitäten bei der Förderung, sagte Matthias Wachter, Rohstoffexperte beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zeitung "Welt am Sonntag". "Ohne eine ausreichende Versorgung beispielsweise mit Kobalt, Graphit, Lithium oder Mangan wird es keine Zukunftstechnologien 'Made in Germany' geben."

Die Deutsche Rohstoffagentur (Dera) weist darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft bei den Rohstoffen, die für den Bau von Batterien für Elektroautos benötigt werden, völlig auf Importe angewiesen sei. "60 Prozent des global benötigten Kobalts kommen aus dem Kongo, 70 Prozent des Graphits aus China", sagte Dera-Experte Torsten Brandenburg der Zeitung.
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Bei 53 von der Dera untersuchten mineralischen Rohstoffen seien nur zwölf in die Gruppe mit "geringen Beschaffungsrisiken" eingeordnet. "In allen anderen Fällen gibt es entweder nur wenige Anbieter oder die Rohstoffe werden in Ländern mit erhöhten politischen Risiken gefördert", sagte Brandenburg.

Besonders kritisch sei aktuell die Situation bei Kobalt und Graphit, den beiden Treibstoffen für die Batterien der E-Autos. Zwar gebe es auf der Erde reiche Vorkommen, jedoch seien nur wenige Länder bereit, diese Rohstoffe abzubauen - auch weil dies mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden sei.

Quelle: n-tv.de , fhe/dpa
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Plötzlicher Kursrutsch - Platzt jetzt die Bitcoin-Blase ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Nov 2017 13:16

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Platzt-j ... 59778.html
Donnerstag, 30. November 2017
Plötzlicher Kursrutsch - Platzt jetzt die Bitcoin-Blase ?

Von Jan Gänger

Bitcoin jagt von Rekordhoch zu Rekordhoch und bricht dann plötzlich kräftig ein. Dann geht es wieder aufwärts. Was ist da los?

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Das nennt man wohl Achterbahnfahrt: Erst überspringt Bitcoin auf kleineren Plattformen locker die Marke von 11.000 Dollar, nähert sich 11.400 Dollar und bricht dann plötzlich innerhalb weniger Minuten um 15 Prozent ein, nur um sich dann wieder deutlich zu erholen. Rund 10.200 Dollar kostet derzeit ein Bitcoin.

Trotz des Rücksetzers blickt die Kryptowährung auf eine beeindruckende Rallye zurück: Seit Jahresbeginn hat der Kurs um mehr als 1000 Prozent zugelegt. Vor drei Jahren kostete ein Bitcoin 274 Dollar, vor fünf Jahren acht Dollar.
Bitcoin

Im Gegensatz zu den offiziellen Währungen wie Euro und Dollar steht hinter den Bitcoins keine Zentralbank. Vielmehr werden sie an leistungsstarken Rechnern produziert, sie können gestückelt werden. Ihre Menge ist begrenzt, irgendwann soll es höchstens 21 Millionen Bitcoins geben. Im Prinzip sind Bitcoins Goldkörner, die mit einer Seriennummer versehen sind. An bestimmten Börsen können sie in reales Geld getauscht werden

Hinter der digitalen Währung steht die komplexe Blockchain-Technologie. Ihr wird zugetraut, herkömmliche Verfahren zur Absicherung des Zahlungsverkehrs abzulösen. Das heißt: Sie funktioniert wie ein virtuelles Kassenbuch, über das sich Geschäfte direkt zwischen den Parteien durchführen lassen. Einen Abwickler für die Geschäfte - wie etwa eine Börse - braucht es nicht mehr.

Das Prinzip einer Blockchain ist, dass verschlüsselte Daten über alle Transaktionen auf mehreren Rechnern gespeichert werden. Dabei werden neue Informationen wie weitere Blöcke in chronologischer Reihenfolge an die Kette vorheriger Daten angehängt - daher auch der Name (etwa: Blockkette).

Dass der Bitcoin-Kurs stark schwankt, ist nicht ungewöhnlich. Doch angesichts des kräftigen Kursrutsches stellt sich die Frage: Platzt derzeit eine Spekulationsblase oder ist das eine ganz normale Konsolidierung?

"Wie viele erfahrene Händler genau wissen: Alles was hoch steigt, fällt um so schneller wieder runter - wenn die Zeit gekommen ist", sagte James Hughes, Marktanalyst beim Brokerhaus Axitrader. Warnungen über eine aufgeblähte Spekulationsblase blieben bislang ohne Wirkung am Markt. Im Gegenteil: Das in London ansässige Unternehmen Blockchain.info - einer der größten Bitcoin-Anbieter - teilte mit, am Dienstag habe sich eine Rekordzahl neuer Nutzer angemeldet.

"Ich war vor zwei Wochen in London. Die U-Bahn war voller Plakate, die den Kauf von Bitcoin und anderer Kryptowährungen anpriesen", sagte Ökonom Markus Demary vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Gespräch mit n-tv.de. "Wenn sich so etwas an normale Menschen richtet und nicht mehr nur an professionelle Investoren, dann ist das ein Zeichen für eine Blase."

Das sieht Christian Gattiker von der Bank Julius Bär ähnlich. "Das ist etwas für Spieler, für experimentierfreudige Leute oder für chinesische Anleger, die versuchen, aus einem geschlossenen System ihr Geld in Sicherheit zu bringen", sagte er n-tv.

Hinzu kommt: Der kräftig steigende Bitcoin-Kurs weckt Begehrlichkeiten. Immer mehr Menschen wollen auf diese Weise schnell Gewinne erzielen und treiben den Preis in die Höhe. Mit anderen Worten: Der Hype nährt den Hype.
Bundesbank warnt vor Totalverlust
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ge ... 58643.html
Geldanlage-Check: Reizthema Krypto-Währungen
29.11.17 – 02:07 min

Dabei ist die Bewertung eines Bitcoin willkürlich. Sie beruht allein auf Erwartungen und Annahmen. "Es ist schwierig zu sagen, was Bitcoin eigentlich ist. Ist es eine Währung oder eine andere Form von Wertgegenstand, den wir noch nicht richtig kennen? Ich denke, es handelt sich eher um letzteres", sagte Demary und ergänzte: "Wir wissen nicht, was ein Bitcoin wert ist."

Bei Aktien können die Anleger beispielsweise die Gewinne des Unternehmens, die Umsatzprognosen oder die Dividenden heranziehen. Bei Anleihen bewerten sie, wie wahrscheinlich es ist, dass der Schuldner das Geld zurückzahlt.

Nicht nur die Bundesbank warnt derweil vor einem Totalverlust. Jüngst sagten auch der ehemalige Chef-Ökonom des IWF, Kenneth Rogoff, sowie die Nobelpreisträger Robert Shiller und Joesph Siglitz einen Bitcoin-Zusammenbruch voraus.

Das heißt allerdings nicht, dass es dazu in nächster Zeit kommt. "Das kann auch auf 100.000 oder eine Million Dollar hochgehen", sagte Julius-Bär-Stratege Gattiker vor dem jüngsten Kursrutsch.

Für die Anhänger von Bitcoin ist der fulminante Kursanstieg keine Blase, sondern der Ausdruck für den Erfolg der virtuellen Währung. Die Warnungen von Ökonomen und Zentralbankern sehen sie als nachvollziehbare Reaktion des Finanz-Establishments auf eine Technologie, die sich gegen Währungen wie Euro und Dollar durchsetzen wird.

Dabei ist der Sinn einer Währung nicht, ihren Besitzer reich zu machen. Geld soll ermöglichen, dass jederzeit alle Güter gekauft und verkauft werden können. Diese volkswirtschaftliche Funktion ermöglichen der Bitcoin nicht. Denn niemand weiß, ob ein Bitcoin in einer Woche 1000 Dollar, 20.000 Dollar oder gar nichts wert ist. Es ist alles eine Frage des Vertrauens, das ganz schnell wieder verschwinden kann.
"Blockchain wird bleiben"

Und wie wirkt sich ein Crash aus? "Das klassische Platzen ist ja zuerst ein Rumms und dann eine kräftige Gegenbewegung und dann noch ein zweiter Rumms, der dann wirklich in die Breite und Tiefe geht", sagte Gattiker. "Dann ist die Sache in der Regel vorbei."

Ökonom Demary erwartet, dass die Auswirkungen begrenzt sind. "Professionelle Investoren können Verluste sicherlich verkraften. Außerdem ist Bitcoin nicht systemisch relevant. Bei dem Platzen der Immobilienblase war das anders, sie sorgte für eine Bankenkrise". So etwas werde durch Bitcoin nicht passieren. "Beunruhigend ist allerdings, dass nun normale Leute Geld in Bitcoin stecken. Für sie wird es schwieriger sein, wenn dieses Geld plötzlich weg ist."
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Selbst wenn sich Bitcoin irgendwann in Luft auflöst, ein Ende der Kryptowährungen wäre das nicht. "Die Blockchain-Technologie wird bleiben", ist sich Gattiker sicher. "Aber sie wird wahrscheinlich in anderer Form in die Finanzmärkte einfließen."

Demary erinnert in diesem Zusammenhang an das Platzen der Dotcom-Blase. "Damals verschwanden viele dieser Unternehmen - aber einige Geschäftsmodelle wie Amazon, Google oder Ebay überlebten und setzten sich durch."

Quelle: n-tv.de , mit rts
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Zu spät verlangt - Keine Rückdatierung von Arbeitszeugnis

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Dez 2017 13:27

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Freitag, 01. Dezember 2017
Zu spät verlangt - Keine Rückdatierung von Arbeitszeugnis

Selbst das Datum eines Arbeitszeugnisses kann zu einem Streit führen. So zogen eine ehemalige Mitarbeiterin und der Arbeitgeber vor Gericht, um zu klären, welcher Zeitpunkt denn nun angegeben werden muss.

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Ein Arbeitszeugnis trägt in der Regel das Datum, an dem es zuerst ausgestellt wurde. Das gilt auch dann, wenn es nachträglich geändert, also zum Beispiel berichtigt wird. Für Arbeitnehmer ist das ein Vorteil: Denn ein späteres Datum kann ein Hinweis auf Ärger bei der Trennung sein. Der Fall ist jedoch anders, wenn Arbeitnehmer erst nach dem Ausscheiden aus dem Betrieb ein Zeugnis verlangen. Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts (LAG) Baden-Württemberg, auf die der Deutsche Anwaltverein hinweist.

In dem Fall stritten die Parteien vor Gericht darüber, ob ein Arbeitgeber ein Zeugnis auf den Tag datieren muss, an dem das Arbeitsverhältnis endete. Den Wunsch nach einem qualifizierten Zeugnis hatte die Klägerin jedoch erst später und per Gerichtsverfahren geäußert. Der Arbeitgeber war deshalb nur bereit, ein Zeugnis mit dem aktuellem Datum zu fertigen.
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Mehr muss er auch nicht tun, entschied das Gericht: Die Klägerin habe bei einem so späten Wunsch nach einem qualifizierten Arbeitszeugnis keinen Anspruch, dieses auf ein früheres Datum ausstellen zu lassen.

Wird ein Zeugnis geändert oder berichtigt, behält es zwar sein ursprüngliches Datum. So wird zum Beispiel verhindert, dass künftige Arbeitgeber aus dem Datum erfahren, dass es Streit um ein Zeugnis gab. Im vorliegenden Fall sei dies jedoch anders, so das Gericht: Der Arbeitgeber habe erst durch das Gerichtsverfahren vom Wunsch der Klägerin erfahren, ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zu erhalten. In solchen Fällen könne die Arbeitnehmerin keine Rückdatierung verlangen.

Grundsätzlich gilt laut Bundesarbeitsgericht, dass ein Arbeitszeugnis wahr, wohlwollend und vollständig sein. Doch Arbeitgeber verwenden gerne Formulierungen, um auch Negatives über Mitarbeiter zum Ausdruck zu bringen. Diese sollten die Codes entschlüsseln können.

Hier eine günstige Rechtsschutzversicherung finden

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Grenzen setzen - Richtig Nein sagen im Job

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Dez 2017 19:12

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Sonntag, 03. Dezember 2017
Grenzen setzen - Richtig Nein sagen im Job

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Norbert Rohleder

Viele Arbeitnehmer arbeiten mehr, als ihrer Gesundheit guttut. Das hat Gründe: unklare Kompetenzen, ein ausgeprägtes Pflichtgefühl oder auch der Wunsch, ungute Gefühle bei sich selbst und anderen zu vermeiden.

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Ihr Einfluss auf betriebliche Abläufe wird in der Regel beschränkt sein. Umso wichtiger ist es, dass Sie einer dauerhaft ungesunden Arbeitsbelastung selbst aktiv entgegenwirken, indem Sie, wenn es notwendig ist, Nein zu einem zusätzlichen Arbeitsauftrag sagen. Eine solche Grenzziehung erfordert Mut, insbesondere wenn Sie befürchten, dass negative Gefühle die Beziehung zu Kollegen oder Chef trüben und die weitere Zusammenarbeit erschweren könnten.

Damit das Neinsagen gelingt, sind Selbstreflexion, selbstbewusste Kommunikation und Widerstandsfähigkeit vonnöten, um die im ersten Moment vielleicht nicht sehr wohlwollenden Reaktionen von Chef oder Kollegen auszuhalten. Die folgenden Tipps werden Ihnen helfen, im Beruf Grenzen zu setzen, um sich vor belastender, ungewollter Mehrarbeit zu schützen:

Erkennen Sie Ihre Belastungsgrenze

Dieser erste Schritt ist wesentlich, weil es beim Neinsagen zuallererst um Sie geht. Abgrenzung setzt voraus, dass Sie Ihre Leistungsfähigkeit und Ihre Prioritäten kennen. Richten Sie Ihren Blick auf sich selbst und Ihre Belange und prüfen Sie, wozu genau Sie Ja sagen. Welche Belastungen erscheinen Ihnen akzeptabel? Welche Arbeiten übersteigen Ihre Kapazitäten? Bestimmen Sie die wirklich wichtigen Tätigkeiten und priorisieren Sie Ihre Zielstellungen! Vertrauen Sie auf Ihre Intuition und stehen Sie zu Ihren Bedürfnissen und Gefühlen – denn warum sollte Ihr Umfeld Sie ernst nehmen, wenn Sie selbst es nicht tun?

Nehmen Sie sich eine Bedenkzeit
Prof. Dr. Norbert Rohleder ist Professor für Human Resource Management und Soziale Interaktion an der Hochschule Mainz.

Häufig antworten wir auf eine Anfrage reflexhaft mit Ja, weil wir es gewohnt sind, weil es scheinbar höflich ist, weil unbewusste Angst vor Ablehnung uns lenkt, weil … Zeitdruck ist jedoch ein schlechter Berater, denn reflexhafte Zusagen lassen sich nur schwer zurücknehmen, auch wenn sich herausstellen sollte, dass sie nicht einzuhalten sind. Jemand, der spontan zusagt, sich aber später ärgert und wieder absagt, wird als unzuverlässig eingeschätzt. Nehmen Sie sich deshalb Zeit zu überlegen, ob Sie eine zusätzliche Aufgabe übernehmen können und wollen. Ersetzen Sie den Ja-Reflex durch den Ich-gebe-dir-Bescheid-Reflex. Teilen Sie Ihrem Gegenüber mit, dass Sie seine Anfrage prüfen und sich dann melden. Dies gibt Ihnen die Gelegenheit, in sich hineinzuhorchen und den Aufwand für die angefragte Hilfestellung oder Zuarbeit mit Ihren Vorstellungen akzeptabler Arbeitsbelastung abzugleichen: Belastet mich die zusätzliche Aufgabe sehr? Welche meiner Interessen und Bedürfnisse bleiben auf der Strecke? Was passiert, wenn ich Nein sage? Warum fällt es mir schwer, Nein zu sagen?

Sprechen Sie Ihre Limits offen an

Es nützt nichts, klare Vorstellungen von den eigenen Grenzen zu haben, sie aber nicht zu artikulieren. Begrenzen Sie Erreichbarkeitszeiten gegenüber Kollegen oder Chefs und geben Sie eine realistische Einschätzung Ihres leistbaren Arbeitspensums ab. Wenn Sie sich scheuen, diese Punkte offen anzusprechen, fragen Sie sich, was Sie daran hindert: Fürchten Sie sozialen Druck? Haben Sie Angst, das gute Arbeitsklima im Team zu ruinieren? Es ist weder peinlich noch eine Schwäche, eigene Bedürfnisse zu äußern. Ganz im Gegenteil: Mit einer freundlichen, begründeten Absage erarbeiten Sie sich bei Ihren Kollegen langfristig mehr Respekt als mit grenzenloser Hilfsbereitschaft, die Sie überlastet. Statt sich beweisen zu wollen, gilt es, Ihre Leistungsbereitschaft zu kommunizieren, aber auch deren Grenzen klar abzustecken. Denn durch eine klare Positionierung bieten Sie Ihren Kollegen auch Verlässlichkeit und Kontinuität in der Zusammenarbeit.

Begründen Sie Ihre Entscheidung

Sorgfältig bedachte, nachvollziehbare Gründe für Ihre Absage, die Sie entschlossen, selbstbewusst und in einem angemessenen Ton kommunizieren, bewirken zumeist Verständnis für Ihre Entscheidung. So ist es legitim, eine Bitte mit der Begründung abzulehnen, dass bedeutende eigene Interessen auf der Strecke bleiben. Führen Sie Ihrem Gesprächspartner auch mögliche negative Konsequenzen vor Augen, die die Erfüllung seiner Anfrage nach sich zöge; dadurch erleichtern Sie ihm das Akzeptieren Ihres Nein: Zwar seien Sie grundsätzlich bereit, auszuhelfen, allerdings würden wichtige andere Aufträge das in diesem Fall nicht zulassen. Zeigen Sie Verständnis für das an Sie herangetragene Anliegen, vermeiden Sie aber Rechtfertigungen. Es gibt keinen Grund, sich dafür zu entschuldigen, dass Sie auf sich und Ihre Bedürfnisse achten. Sprechen Sie klar aus, was Sie tun werden und was nicht.

Bieten Sie alternative Lösungen an

Indem Sie konstruktive Vorschläge unterbreiten, beispielsweise auf Kollegen verweisen, die für die Bearbeitung der Aufgabe kompetenter sind, "entschärfen" Sie Ihre eigene Ablehnung. Vielleicht können Sie auch bestimmte Tätigkeiten delegieren, eine Aufteilung einzelner Arbeitsschritte auf mehrere Kollegen ins Spiel bringen oder eine gemeinsame Bearbeitung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
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Halten Sie die Enttäuschung Ihrer Kollegen aus

Wenn Sie Anfragen ablehnen, sollten Sie sich keinesfalls schlecht fühlen, weil Sie Erwartungen nicht erfüllen konnten. Eine aus guten Gründen abgelehnte Bitte ist fairer als ein enttäuschendes Arbeitsergebnis. Akzeptiert jemand Ihre Grenzen nicht und ignoriert sie systematisch, hat er Ihre Kollegialität vielleicht gar nicht verdient. Sie sind weder faul noch unkollegial, weil Sie nicht bereit sind, noch mehr zu tun, als Sie ohnehin schon tun. Letztlich tanken Sie durch den achtsamen Umgang mit Ihren Ressourcen Energie für Zeiten, in denen Sie vielleicht wieder Ja sagen. Hingegen ist es unkollegial, ständig Arbeit auf Sie abzuwälzen und Ihren guten Willen ausnutzen zu wollen. Sehen Sie der Enttäuschung Ihrer Kollegen also mit Gelassenheit entgegen!

Auch wenn Sie mit dem hier empfohlenen Vorgehen kurzfristig auf Unverständnis stoßen, werden Sie sich auf lange Sicht den Respekt Ihrer Kollegen, Mitarbeiter oder Chefs erarbeiten. Denn Neinsagen ist keine Schwäche, sondern eine Form der Selbstbehauptung, die Selbstmanagementkompetenz und einen realistischen Blick auf die eigenen Ressourcen signalisiert. Aber vergessen Sie nicht, dass Sie mit Ihren Kollegen oder Ihrem Chef in einem wechselseitigen Verhältnis stehen: Respektieren und wertschätzen Sie also gleichermaßen die Grenzen, die andere ziehen!

Prof. Dr. Norbert Rohleder ist Professor für Human Resource Management und Soziale Interaktion an der Hochschule Mainz.

Quelle: n-tv.de
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Paketdienstleister in der Kritik - Auch Mängel beim Online-Service

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Dez 2017 14:45

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Dienstag, 05. Dezember 2017
Paketdienstleister in der Kritik - Auch Mängel beim Online-Service

Nicht immer klappt die Paketzustellung reibungslos - so weit, so bekannt. Doch darüber hinaus klappt auch die digitale Kundenbetreuung nur dürftig, wie eine Untersuchung zeigt. Was den Ärger der Kunden noch vergrößern dürfte.

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Die deutschen Paketdienstleister zeigen einer Studie zufolge Mängel bei ihren Online-Angeboten. Nutzt ein Verbraucher zum Beispiel E-Mails oder ein Kontaktformular, erhält er häufig unzureichende oder verspätete Antworten, ergab eine Untersuchung des Beratungsunternehmens PwC. Die traditionellen Telefonhotlines schnitten besser ab. Auch bei der Verknüpfung mit Apps und Sozialen Medien zeigten die Paketdienste Schwächen.

"Gute Onlineservices erhöhen die Kundenzufriedenheit", erklärte Dietmar Prümm von PwC. "Hier haben die Paketdienste noch Luft nach oben." Legten Kunden etwa ein Produkt auf der Internetseite in den Warenkorb und wollten sie die Bestellung später per App abschließen, so sei das nur bei einem von sechs Unternehmen möglich. In den Sozialen Medien fehlten bei Unternehmen wie DHL, GLS oder Hermes oft Informationen über das Produktangebot.
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Besser machen es laut PwC Konkurrenten im Ausland: Dort könnten die Kunden beispielsweise über Facebook ihre Sendungen verfolgen. Manche Unternehmen nutzen Chatbots - Programme, die selbständig Kundengespräche führen können. Dazu rät auch Matthias Riveiro von PwC: "Die Anbieter können somit die Kundenanfragen in Echtzeit beantworten und ihre Service-Hotlines entlasten".

Problematisch sind laut PwC auch Überlegungen der Paketdienste, Lieferungen an die Haustür einzuschränken. Unabhängig von der Online-Problematik und den Plänen der Lieferdienste sind die deutschen Verbraucher generell unzufrieden mit dem Lieferservice der Paketdienstleister. Unter dem Beschwerde-Portal der Verbraucherzentrale NRW sammelten sich in den vergangenen knapp zwei Jahren mehr als 20.000 Beschwerdemails. Bemängelt wurden vor allem beschädigte oder verschwundene Pakete, verspätete Lieferungen, Pakete, die in den Hausflur gestellt wurden und Benachrichtigungskarte im Briefkasten, obwohl jemand zu Hause ist.

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Mehr als 14.000 Dollar - Bitcoin ist nicht zu stoppen

Beitragvon Gudrun Graf » 7. Dez 2017 11:49

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bitcoin- ... 71453.html
Donnerstag, 07. Dezember 2017
Mehr als 14.000 Dollar - Bitcoin ist nicht zu stoppen

Die baldige Einführung von Terminkontrakten lässt die Digitalwährung Bitcoin weiter ansteigen. Mit 14.199 US-Dollar erreicht sie eine neue Rekordmarke. Mit dem Start der neuen Kontrakte werden Bitcoins für institutionelle Investoren besser handhabbar.

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Der Bitcoin knackt eine Rekordmarke nach der nächsten: Am Morgen wurde eine Einheit der Digitalwährung über 14.000 US-Dollar gehandelt. Auf der großen Handelsplattform Bitstamp erreichte sie in der Spitze einen Wert von bis zu 14.199 Dollar. Als Grund für den jüngsten Kurssprung gilt die baldige Einführung von Terminkontrakten auf Bitcoins.
Chart

Bitcoin in Dollar Bitcoin in Dollar 14.980,00

Termingeschäfte öffnen den Bitcoin-Markt für finanzstarke Investoren: Damit können "Basiswerte" (das können Schweinehälften, Sojabohnen, Dollar oder eben Bitcoin sein) zu einem festgelegten Preis, der zu einen bestimmten Termin in der Zukunft fällig wird, gehandelt werden. Grundidee solcher Futures-Konstruktionen ist es, die Handelspartner gegen künftige Preisschwankungen abzusichern. Für den Bitcoin kommt die Einführung von Terminkontrakten einem Ritterschlag gleich: Fachleuten zufolge stößt die Digitalwährung damit in die Sphären der traditionellen Finanzgeschäfte vor.

In der Branche ist dieser Schritt allerdings umstritten. Der Interessenverband "Futures Industry Association" kritisiert, die Regulierer hätten zu schnell und ohne intensive Diskussionen ihre Zustimmung erteilt. Vergangenen Freitag hatte die US-Behörde CFTC grünes Licht für Bitcoin-Futures gegeben. Die US-Börse CBOE will Ende der Woche den ersten Bitcoin-Future in den Handel bringen, eine Woche später will die Chicago Mercantile Exchange (CME) folgen. Auch bei der japanischen Tokyo Financial Exchange wird über die Einführung eines Bitcoin-Futures nachgedacht.

Bitcoin-Terminkontrakte dürften den Erwartungen zufolge auch institutionelle Investoren zum Einstieg bewegen - mit entsprechenden Folgen für das Handelsvolumen und etwaige Kursausschläge. Einerseits können die Schwergewichte der Branche sich so auch beim Bitcoin gegen künftige Preisschwankungen absichern. Andererseits können sie damit aber auch auf Kursentwicklungen beim Bitcoin spekulieren. Das Risiko eines Totalverlusts bleibt für die Masse der Anleger allerdings bestehen.
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Für Neil Wilson von ETX Capital stellt die Einführung von Terminkontrakten den Versuch dar, den Bitcoin anderen Anlageformen anzugleichen. Das dürfte nicht im Sinne aller Bitcoin-Fans sein, denn viele von ihnen sehen in der Digitalwährung vor allem eine Alternative zu den klassischen Währungen.

Zu Jahresbeginn stand der Wert des Bitcoin noch bei 1000 Dollar. Seither ist er auf einer rasanten Rekordjagd, die sich in den vergangenen Monaten zunehmend beschleunigt hat und mit teils hohen Kursschwankungen einhergeht. Zuletzt sprang der Bitcoin-Kurs auf einzelnen Handelsplattformen über die Marke von 14.000 Dollar. Unter anderem Notenbanker warnen vor der Unberechenbarkeit der Digitalwährung.

Quelle: n-tv.de , wne/dpa
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Negative Überraschung - Deutschland exportiert weniger

Beitragvon Gudrun Graf » 8. Dez 2017 13:20

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschl ... 73653.html
Freitag, 08. Dezember 2017
Negative Überraschung - Deutschland exportiert weniger

Eigentlich steht Deutschland wegen enormer Exportüberschüsse in der Kritik. Doch im Oktober sackt das Volumen den zweiten Monat in Folge ab. Ökonomen hatten eigentlich mit einem Wachstum gerechnet.


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Die deutschen Exporte sind im Oktober überraschend den zweiten Monat in Folge gesunken. Sie schrumpften erneut um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Ökonomen hatten dagegen mit einem Wachstum von 1,0 Prozent gerechnet. Die Importe zogen dagegen überraschend deutlich an, und zwar um 1,8 Prozent.

Insgesamt verkauften die Unternehmen Waren im Wert von 108 Milliarden Euro ins Ausland, was einer Zunahme von 6,8 Prozent zum Oktober 2016 entspricht. Die Geschäfte mit den anderen Euro-Ländern legten mit 8,7 Prozent kräftig zu, die mit den restlichen EU-Staaten sogar um 9,1 Prozent. Die Ausfuhren in Länder außerhalb der Europäischen Union - von den USA bis China - wuchsen dagegen nur um 4,1 Prozent.
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In den ersten zehn Monaten summierten sich die Exporte auf 1062,2 Milliarden Euro. Das sind 6,3 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Branchenverband BGA rechnet bislang für das Gesamtjahr mit einem Anstieg von fünf Prozent auf den Rekordwert von knapp 1,3 Billionen Euro.

Die Exporte übertrafen die Importe im Oktober bereinigt um jahreszeitliche Schwankungen um rund 20 Milliarden Euro. Deutschland steht wegen seiner enormen Exportüberschüsse international in der Kritik.

Quelle: n-tv.de , wne/rts
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Turnier mit Folgen - Sturz beim Kollegen-Bowling - Arbeitsunfall ?

Beitragvon Gudrun Graf » 9. Dez 2017 15:40

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Sturz-beim ... 71795.html
Turnier mit Folgen - Sturz beim Kollegen-Bowling - Arbeitsunfall ?

Betriebliche Veranstaltungen werden oft mit Freizeitaktivitäten aufgelockert. Wenig vergnüglich wird es aber, wenn sich ein Teilnehmer dabei verletzt. Etwa beim Bowling. Ob es sich dabei um einen Arbeitsunfall handelt, hatte ein Gericht zu entscheiden.

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Darüber, wann die gesetzliche Unfallversicherung zahlen muss, wird oft und ergiebig vor Gerichten gestritten. Denn nicht selten werden Verunglückten Leistungen verweigert. Grundsätzlich muss ein Arbeitsunfall mit der versicherten Tätigkeit bei der Arbeit im Zusammenhang stehen. Im Einzelfall kann dieser auch bei einer Unterbrechung der versicherten Tätigkeit bestehen. Allerdings nur, wenn die Unterbrechung zeitlich und räumlich nur ganz geringfügig ist und einer Verrichtung dient, die "im Vorbeigehen" und "ganz nebenher" erledigt wird. Hierzu gehören im Übrigen weder der Gang zur Toilette noch der in die Kantine.

Aber auch wenn der Mitarbeiter voll bei der Sache ist und gar nicht mit seiner eigentlichen Tätigkeit beschäftigt war, etwa beim Bowling, kann dies als Arbeitsunfall gewertet werden, wie ein Urteil des Sozialgerichts (SG) Aachen zeigt (Az.: S 6 U 135/16).

Was war passiert? Ein Arbeitnehmer hatte auf Anweisung seines Arbeitgebers an einer mehrtägigen betrieblichen Veranstaltung eines Partnerunternehmens teilgenommen. Im Rahmen dessen fand auch ein Bowling-Turnier mit sämtlichen Teilnehmern statt. In dessen Verlauf stürzte der Mann und renkte sich die Schulter aus.

Wie so oft lehnte die zuständige Berufsgenossenschaft ab, das Malheur als Arbeitsunfall anzuerkennen. Begründung: Der Mitarbeiter habe sich beim Bowling privaten Belangen gewidmet. Was der Verunglückte anders sah und gegen die Entscheidung klagte.
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Zeckenbisse können gefährlich werden. Vor einer FSME schützt eine Dreifachimpfung. 19.07.17 Polizist im Einsatz Ist der Zeckenbiss ein Dienstunfall?
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Erfolgreich, denn das SG stufte den Sturz als versicherte Tätigkeit ein. Nicht zuletzt deshalb, weil dem Mann eine Teilnahme an der Fortbildung von seinem Arbeitgeber vorgeschrieben worden und das Bowling-Turnier fester Programmpunkt der Veranstaltung war. Denn da der Zweck der Veranstaltung der Austausch mit Mitarbeitern des Partnerunternehmens gewesen sei, habe der Mitarbeiter mit der Teilnahme eine Nebenpflicht aus seinem Arbeitsverhältnis erfüllt.

Der Umstand, dass das Bowling-Turnier daneben auch der sportlichen Betätigung des Mitarbeiters gedient habe, lässt den im Vordergrund stehenden betrieblichen Zweck nicht entfallen, befand das Gericht.

Quelle: n-tv.de , awi
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90.000 Elektro-Autos seit Januar - BMW verzeichnet starke Nachfrage

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Dez 2017 13:01

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/BMW-verz ... 78095.html
Montag, 11. Dezember 2017
90.000 Elektro-Autos seit Januar - BMW verzeichnet starke Nachfrage

Starke Zahlen aus München: Im November kann der Autobauer BMW deutlich mehr als 200.000 Fahrzeuge an Kunden in aller Welt ausliefern. Die Markteinführung des neuen 5er liefert neuen Schub. Sprunghaft geht es beim Absatz von E-Autos nach oben.

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Der Automobilkonzern BMW hat im November bei den Verkäufen deutlich zugelegt. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Autoabsatz um 5,2 Prozent auf weltweit 220.649 Fahrzeuge, wie das Dax-Unternehmen mitteilte. Nach elf Monaten liegen die Verkaufszahlen bei BMW damit auf Konzernebene 3,6 Prozent im Plus bei 2,23 Millionen verkauften Autos.
Charts

BMW BMW 85,42

Bei der Stammmarke BMW liegt der Zuwachs im Zeitraum seit Jahresbeginn bei 3,7 Prozent oder 1,89 Millionen Pkw. Damit fährt BMW dem Wettbewerber Daimler - trotz aller Zuwächse - noch hinterher: Die Stuttgarter hatten mit der Kernmarke Mercedes-Benz nach elf Monaten bereits 2,1 Millionen Autos verkauft. Die VW-Tochter Audi lag zuletzt bei 1,7 Millionen Fahrzeugen.
Neues Modell im Angebot
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Im November lief es bei BMW nach wie vor in Asien rund, aber auch in den USA gab es wieder ein Verkaufsplus. Vor allem der neue 5er sorgte bei der Hausmarke der Münchner für Schwung. Nach und nach ist das neue Modell in immer mehr Regionen verfügbar, im November stiegen die Verkäufe um ein Fünftel. Zudem kamen Stadtgeländewagen weiter gut bei den Käufern an.

Einen sprunghaften Anstieg verzeichnet BMW im Zukunftsmarkt der Elektrofahrzeuge: Seit Jahresbeginn konnte der Münchner Autobauer bereits knapp 90.000 elektrifizierte Autos an Kunden übergeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von fast zwei Dritteln. Auf Jahressicht strebt BMW an, die Marke von 100.000 verkauften E-Autos zu knacken.

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Da geht noch was ! - Mehr Zinsen für Tages- und Festgeld im Netz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Dez 2017 13:56

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Mehr-Zinse ... 80130.html
Dienstag, 12. Dezember 2017
Da geht noch was ! - Mehr Zinsen für Tages- und Festgeld im Netz

In den Filialbanken gibt es kaum noch Zinsen für das Ersparte. Zeit also, sich im Internet umzusehen. Finanztest hat das übernommen und die besten Angebote bei Tages- und Festgeld herausgesucht. Hier sind sie.

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Sparer können trotz der Zinsflaute laut Stiftung Warentest bei ausländischen Anbietern im Internet teilweise noch Schnäppchen finden. Im Netz gebe es Angebote für Tagesgeld und Festgeld, "deren Verzinsung mehr als Alibicharakter hat", heißt es in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest". Entscheidend ist aus Sicht von Stiftung Warentest allerdings der Sitz des Geldhauses. Bei vielen Kreditinstituten lagen die Zinsen Stiftung Warentest zufolge zum Stichtag 15. November bei oder nahe null Prozent. Ausgewertet wurden die Angebote von 134 Geldhäusern in Europa. Spitzenreiter waren 0,65 Prozent für bis zu 100.000 Euro Tagesgeld (Oney Bank). Tagesgeldkonten sind jederzeit verfügbar. Bei zeitlich befristeten Aktionen können für Neukunden bis zu 1,00 Prozent für sechs Monate rausspringen.

Grundsätzlich sollten zwei bis drei Monatgehälter auf dem Tagesgeldkonto für finanzielle Eventualitäten bereitstehen. Wer das Zinshoppings leid ist, kann gleich zu einem der langfristig für gut befundenen Tagesgeldanbieter wechseln oder auch bleiben. Derart sind um die 0,5 Prozent Zinsen jährlich zu holen. Dies ist zum Beispiel bei Moneyou oder der Akbank der Fall.
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Für Festgeld lag das Topangebot bei einjähriger Laufzeit bei 1,00 Prozent (Klarna Bank) für mindestens 5000 Euro. Je länger sich Sparer festlegen, desto höher fällt die Rendite aus. Bei zehn Jahren sind es in der Spitze 1,85 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsanstiegs in diesem Zeitraum sei aber hoch, mahnen die Tester mit Blick auf die lange Bindung. Zwar würden die Anleger würden aber erst mit Verspätung von den höheren Renditen profitieren. In Deutschland sind im Fall einer Bankenpleite Spareinlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich garantiert. Daneben gibt es zusätzliche Sicherungssysteme der Finanzwirtschaft. In der EU gilt zwar ebenfalls der generelle Schutz von 100.000 Euro. In einigen Mitgliedsstaaten ist den Angaben zufolge eine nationale Einlagensicherung aber erst im Aufbau.

Den nationalen Sicherungssystemen von beispielsweise Bulgarien, Kroatien oder Malta trauen die Tester nicht über den Weg. Empfohlen werden Festgeldangebote aus Großbritannien, Luxemburg, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Schweden und auch Deutschland.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Zusammen mit der EU und Japan - USA kämpfen gegen Wettbewerbsverzerrung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Dez 2017 13:48

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-kaem ... 82316.html
Mittwoch, 13. Dezember 2017
Zusammen mit der EU und Japan - USA kämpfen gegen Wettbewerbsverzerrung

Eigentlich sind die USA mit ihrer "America First"-Politik auf der Konferenz der Welthandelsorganisation isoliert. Doch nun wollen sie mit der EU und Japan gegen Wettbewerbsverzerrungen kämpfen - und haben dabei vor allem ein Land im Auge.

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Die USA wollen gemeinsam mit der EU und Japan gegen Wettbewerbsverzerrungen vorgehen und haben dabei vor allem China im Blick. Die drei Wirtschaftsmächte wandten sich am Dienstag am Rande des Treffens der Welthandelsorganisation (WTO) in Buenos Aires in einer gemeinsamen Erklärung gegen unfairen Wettbewerb. Ursachen sehen sie unter anderem in Subventionen für Staatskonzerne und erzwungenem Technologietransfer. Protektionismus belaste das reibungslose Funktionieren des internationalen Handels, die Schaffung innovativer Technologien und das nachhaltige Wachstum der Weltwirtschaft, heißt es in der Erklärung.
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Die USA, die EU und Japan kündigten an, sie wollten im Kampf gegen Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der Welthandelsorganisation WTO und in anderen multinationalen Organisationen zusammenarbeiten. Die Erklärung ist ein seltenes Zeichen der Solidarität mit den USA bei einem Treffen, das von Differenzen über die Politik des "America First" von US-Präsident Donald Trump dominiert war. Es zeigt, wie sehr China mit seiner Handelspolitik die Industriestaaten verärgert und wie groß die Sorge ist, andere Länder könnten dem chinesischen Beispiel folgen.

In der Erklärung wurden zwar weder China noch ein anderes Land namentlich genannt. Aber die USA, die EU und Japan zielen auf die Politik der Volksrepublik. Für Ärger sorgen beispielsweise die chinesischen Überkapazitäten in der Stahl-und Aluminiumindustrie und die daraus resultierenden Billigexporte, mit denen die Weltmärkte geflutet werden. Dies wirke sich auf die Arbeitnehmer in Europa auf sehr dramatische Weise aus, kritisierte EU-Handelskommissarin Cecilia Malström. "Es ist kein Geheimnis, dass wir davon überzeugt sind, dass China hier ein großer Sünder ist, aber das sind andere Länder auch."

Quelle: n-tv.de , ftü/rts
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Risikofaktor Konjunktur - Barmer-Chef warnt vor Kassen-Aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Dez 2017 22:17

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Mittwoch, 13. Dezember 2017
Risikofaktor Konjunktur - Barmer-Chef warnt vor Kassen-Aus

Müssen sich Millionen Versicherte bald zwangsläufig eine andere Krankenkasse suchen? Es klingt paradox, denn die Kassen haben ein Milliardenpolster. Doch einem halben Dutzend droht laut Barmer das Aus.

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Den Krankenkassen von rund 15 Millionen gesetzlich Versicherten droht laut Barmer binnen weniger Jahre das Aus. "Das Finanzierungssystem der gesetzlichen Krankenversicherung befindet sich in einer deutlichen Schieflage", sagte Barmer-Chef Christoph Straub am Mittwoch in Berlin. Rund ein halbes Dutzend Krankenkassen stehen laut Straub deshalb möglicherweise absehbar vor einer Schließung oder Insolvenz. "Eine solche Entwicklung könnte in der laufenden Legislaturperiode eintreten." Als 2011 die City BKK bankrott war, hatten andere Kassen deren Versicherte zehntausendfach abgewiesen. Drohen bald neue Turbulenzen - nur diesmal für viel mehr Versicherte?

Dass der Chef der mit 9,3 Millionen Versicherten zweitgrößten Kasse nun Alarm schlägt, mag verwundern. Die gesetzliche Krankenversicherung steht blendend da. Zum Ende der ersten drei Quartale hatten Kassen und Gesundheitsfonds Reserven von 24 Milliarden Euro. Den durchschnittlichen Zusatzbeitrag hatte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für 2018 um 0,1 Punkte auf ein Prozent gesenkt. Soviel brauchen die Kassen im Schnitt von ihren Mitgliedern zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent. Hauptargument des Barmer-Chefs: Die einzelnen Versicherungen lägen bei ihrem Vermögen weit auseinander.

"Im Jahr 2016 betrug das Vermögen bei uns 135 Euro pro Mitglied, bei anderen ist es nur halb so viel, bei Ortskrankenkassen sind das aber teils 1200 Euro und mehr." Vor allem wegen der hohen Beitragseinnahmen infolge der guten Konjunktur falle dies derzeit nicht auf. Doch in schlechteren Zeiten könnten die vermögenden Kassen ihre Beiträge länger stabil halten, die mit knappen Mitteln müssten dagegen schnell erhöhen. Dort droht demnach dann vielfach eine Abwärtsspirale. Straub geht nicht ohne Hintergedanken in die Offensive. Das Problem sei der ungerechte Finanzausgleich zwischen den Kassen: "Während die AOKen deutlich mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds bekommen, als sie zur Deckung der Kernleistungen brauchen, gibt es bei allen anderen Kassenarten eine Unterdeckung in unterschiedlichem Ausmaß."
Risikofaktor Konjunktur

Die Regeln, nach denen die Geldströme aus dem GKV-Geldtopf, dem Gesundheitsfonds, an die Einzelkasse fließen, sorgen schon länger für Furore bei den Kassen. Für kranke, teure Versicherte bekommen die Kassen mehr Geld als für junge und gesunde. Ersatzkassen wie TK oder Barmer, Betriebs- und Innungskassen sehen sich stark benachteiligt und die AOK deutlich bevorzugt. Die ersteren kritisieren die Kriterien für die Milliarden-Umverteilung als wettbewerbsverzerrend. AOK-Chef Martin Litsch hielt dem Anfang Dezember entgegen, im Gesundheitswesen gebe es "weitaus dringendere Probleme".
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Kostenfalle Krankenversicherung? Zumindest ist das Wechseln von privat zu gesetzlich alles andere als leicht. Foto: Kai Remmers 11.10.16 Privat krankenversichert Was tun, wenn der Versicherer nicht zahlt?
Auf den Sonderausgabenabzug bei der Einkommensteuer hat ein eventueller Krankenkassenbonus keinen Einfluss. 29.09.16 Prämie von der Krankenkasse Bonus mindert nicht den Steuervorteil

Im Oktober haben Regierungsberater aus der Wissenschaft eine Reform des Finanzausgleichs vorgeschlagen. Mangels neuer Regierung steht in den Sternen, was daraus wird. Erst soll es 2018 noch ein Gutachten geben. Doch laut Straub drängt die Zeit. Niemand wisse, wie sich Konjunktur und Ausgaben entwickeln. "Wenn sich die Bedingungen verschlechtern, droht, ein halbes Dutzend Kassen in Schwierigkeiten zu geraten." Welche das sind, sagte Straub nicht. "Sie müssten den Beitragssatz schnell erhöhen, Mitglieder drohen abzuwandern, während Kassen mit großen Rücklagen den Beitrag stabil halten können." Ist eine Kasse erstmal bankrott, müssen zunächst die anderen von deren Kassenart haften. "Das reicht nicht", sagt Straub. Nötig sei zudem: Das Geld, das eine Kasse im Haftungsfall zahlen muss, nicht nur wie heute von der Höhe ihrer Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds abhängig zu machen, sondern auch ans Vermögen der Kasse zu koppeln.

Ihren Beitragssatz will die Barmer 2018 voraussichtlich bei 15,7 Prozent stabil halten, kündigte Straub an. Sie hat über 200 Millionen Euro Überschuss 2017 und Rücklagen von 1,2 Milliarden. Entscheiden werde der Verwaltungsrat kommenden Mittwoch. Eine Absenkung sei nicht geplant, um künftiges "Beitrags-Pingpong" zu vermeiden. Auch an anderer Stelle zeigt sich Straub besorgt: wegen der SPD-Forderung nach einer Bürgerversicherung. Wenn das schlecht laufe und vor allem ältere, kinderreiche Privatversicherte zu den gesetzlichen Kassen strömen, könne das für diese teuer werden.

Quelle: n-tv.de , Basil Wegener, dpa
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Gang in die Insolvenz - Beate Uhse hängt durch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Dez 2017 12:53

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Beate-Uh ... 86654.html
Freitag, 15. Dezember 2017
Gang in die Insolvenz - Beate Uhse hängt durch

Kaum ein anderes Unternehmen stand so für Sex und Freizügigkeit in Deutschland wie Beate Uhse. Doch in den vergangenen Jahren stand es um die Finanzen des 1946 gegründeten Konzerns schlecht - jetzt macht er endgültig schlapp.

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Der Erotikhändler Beate Uhse will Insolvenz beantragen. "Der Vorstand der Beate Uhse AG, Michael Specht, hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um die Sanierung der gesamten Gruppe in Eigenverwaltung nachhaltig umzusetzen", teilte die Beate Uhse AG in Flensburg mit.
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Beate Uhse Beate Uhse ,09

Die Insolvenzanmeldung betreffe ausschließlich die Beate Uhse AG in ihrer Funktion als Holding, für die Tochtergesellschaften der Beate Uhse AG werde keine Insolvenz beantragt. "Damit halten die operativen Gesellschaften in Deutschland und den Niederlanden ihren Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht und die Handlungsfähigkeit wird gesichert."

Hintergrund des Insolvenzantrags sind gescheiterte Bemühungen, eine Umschuldung im Zusammenhang mit einer Anleihe im Volumen von 30 Millionen Euro zu erreichen. Dabei habe keine Einigung mit den Gläubigern erzielt werden können. Daher habe die Zahlungsunfähigkeit der Beate Uhse AG gedroht.

Mit Blick auf das angestrebte Insolvenzverfahren sagte Specht: "Wir haben damit einen Weg eingeschlagen, bei dem wir sehr zuversichtlich sind, die Unternehmensgruppe als Ganzes sanieren zu können." Die Anleihe hätte im Sommer 2019 zurückgezahlt werden müssen und ist mit 7,75 Prozent hochverzinst.
Strafandrohung durch Bafin

Dass die Holding in größeren Schwierigkeiten steckt, war schon länger bekannt. Beate Uhse hatte zum wiederholten Mal die Vorlage des Jahresberichts für 2016 verschieben müssen und Umsatz- und Gewinnprognosen nach unten korrigiert.
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Der im April berufene Vorstandsvorsitzende Specht hatte im Juni seinen Finanzchef gefeuert und mit einer Unternehmensberatung den Finanzbereich und das Rechnungswesen gründlich durchleuchtet.

Die Finanzaufsicht Bafin hat Beate Uhse bereits Zwangsgelder in Höhe von 220.000 Euro angedroht, weil das Unternehmen Hinweispflichten einer Aktiengesellschaft nach dem Wertpapierhandelsgesetz verletzt hat.

Quelle: n-tv.de , wne/dpa
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