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Kohle-Energie abgehängt - Ökostrom-Anteil auf Rekordniveau

Postby Weltbookadmin47 » 25. Oct 2019 09:59

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Okostrom ... 52200.html

Freitag, 25. Oktober 2019
Kohle-Energie abgehängt - Ökostrom-Anteil auf Rekordniveau
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Im März erreichten erneuerbare Energien einen Anteil von 52 Prozent.

(Foto: picture alliance/dpa)
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In Deutschland ist Ökostrom auf dem Vormarsch. In den vergangenen neun Monaten decken erneuerbare Energien mehr als 40 Prozent des Stromverbrauchs. Trotz der Zahlen sorgen sich Experten um den schleppenden Ausbau der Windenergie.

Der Ökostrom-Anteil in Deutschland ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf einen Rekordwert gestiegen - die erneuerbaren Energien haben Kohlestrom abgehängt. Nach Branchenangaben deckten erneuerbare Energiequellen aus Wind oder Sonne zusammen 42,9 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland. Das ist ein Plus von fast fünf Prozentpunkten zum Vorjahreszeitraum. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Auswertung.
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Wirtschaft 22.09.19
Teurer Strom Energiepreise steigen rasant an

Demnach erreichten die erneuerbaren Energien im März wegen des sehr starken Windaufkommens gar einen Anteil von 52 Prozent. In den ersten drei Quartalen wurden den Angaben zufolge insgesamt rund 183 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Sonne, Wind und anderen erneuerbaren Quellen erzeugt. Damit lagen die Erneuerbaren fast 50 Prozent über der Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle, die insgesamt rund 125 Milliarden Kilowattstunden beitrugen.

Im Vorjahreszeitraum lagen der Anteil der Erneuerbaren und jener der Kohle laut BDEW und ZSW noch fast gleichauf. Die Bundesregierung hat das Ziel, 2030 einen Anteil aus erneuerbaren Energien von 65 Prozent zu erreichen. Jedoch ist gerade der Ausbau der Windkraft an Land ins Stocken geraten. Hauptgründe sind lange Genehmigungsverfahren, zu wenig ausgewiesene Flächen und viele Klagen.

Der BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer sagte, die Rekordzahlen beim Öko-Stromanteil stünden im Kontrast zur dramatischen Situation beim Ausbau der Windenergie. "Aufgrund fehlender Flächen und immer restriktiverer Abstandsregelungen rutschen wir in eine regelrechte Rezession. Wenn die Politik nicht endlich die Bremsen für den Ausbau der Windanlagen lockert, werden wir das 65-Prozent-Ziel krachend verfehlen." Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW, forderte einen schnelleren Zubau der Photovoltaik.

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa Bilder und Videos https://www.n-tv.de/wirtschaft/Okostrom ... 52200.html
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Appell an Gewerkschaften - Metallindustrie droht weiterer Jobabbau

Postby Weltbookadmin47 » 26. Oct 2019 11:28

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Metallin ... 54696.html

Samstag, 26. Oktober 2019
Appell an Gewerkschaften - Metallindustrie droht weiterer Jobabbau
Ein Mitarbeiter eines metallverarbeitenden Betriebes schweißt eine Naht an einem Werkstück. Foto: Carsten Rehder/dpa

Die Metallbranche ist in einer schwierigen Lage.

(Foto: Carsten Rehder/dpa)
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Die deutsche Metall- und Elektroindustrie befindet sich bereits in der Rezession. Gesamtmetall-Präsident Dulger hält einzelne Betriebsschließungen für möglich. Aus seiner Sicht müssen auch die Gewerkschaften zur Beschäftigungssicherung beitragen.

Die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie rechnen angesichts der Rezession in ihrer Branche mit einem weiteren Stellenabbau und rufen die Gewerkschaften zu Zurückhaltung in der bevorstehenden Tarifrunde auf. "Wir werden das Beschäftigungsniveau nicht halten können", sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es werde wohl auch zu einzelnen Betriebsschließungen kommen.

In den ersten drei Quartalen stehe beim Auftragseingang ein Minus von knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, sagte Dulger. Die Branche müsse damit rechnen, dass es noch schlechter werde - "man denke an den Brexit, die Handelskonflikte und das weltweit nachlassende Wirtschaftswachstum".

Das Beschäftigungsniveau sinke bereits: "Zum ersten Mal seit neun Jahren ist die Beschäftigung in unserer Branche seit Mai leicht zurückgegangen", sagte Dulger dem Blazz. Die IG Metall rief der Arbeitgeberpräsident daher zur Zurückhaltung auf: "Es ist wichtig, dass die Gewerkschaften verstehen, dass 2020 keine Tarifrunde wie in den vergangenen acht, neun Jahren ist." Die Branche habe konjunkturelle Probleme und zugleich strukturelle Probleme. "Die Gewerkschaften müssen deshalb schon im Vorfeld verstehen, dass sie ihre Forderungen zurückschrauben müssen."

Die IG Metall hatte Anfang Oktober angekündigt, sie wolle bei den Tarifverhandlungen mindestens einen Ausgleich für die Inflation durchsetzen. Die Tarifverträge in Deutschlands größter Industriebranche mit mehr als vier Millionen Beschäftigten laufen Ende März 2020 aus.

Enorme Kosten durch Streiks

Arbeitgeberpräsident Dulger kritisierte die 24-Stunden-Streiks, zu denen die IG Metall in der Tarifrunde 2018 erstmals aufgerufen hatte. Durch die Streiks seien enorme Kosten entstanden, sagte der Gesamtmetallpräsident. In einer normalen Tarifrunde gebe es etwa 800.000 bis eine Million Streikstunden, 2018 seien es drei Millionen Stunden gewesen. Den Arbeitgebern stehe kein Mittel zur Verfügung, sich gegen solche Aktionen zu wehren.

An die Bundesregierung appellierte Dulger, wieder erleichterte Zugangsmöglichkeiten zum Kurzarbeitergeld zu schaffen, "so, wie wir sie in der Krise 2008/2009 hatten". Noch gebe es zwar kein flächendeckendes Problem, "aber wir sollten Vorsorge treffen für den Ernstfall. Wenn der Blitz einschlägt, ist die Feuerwehr dann schon im Haus."

Quelle: n-tv.de, wne/AFP https://www.n-tv.de/wirtschaft/Metallin ... 54696.html
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Discount-Zertifikat - Siemens mit 6-Prozent-Seitwärtschance

Postby Weltbookadmin47 » 26. Oct 2019 13:11

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Siemens-mi ... 53070.html

Samstag, 26. Oktober 2019
Discount-Zertifikat - Siemens mit 6-Prozent-Seitwärtschance
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(Foto: imago/DeFodi)
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Mit einem ausgewählten Discount-Zertifikat auf die Siemens-Aktie können Anleger in den nächsten 14 Monaten bei einem bis zu neunprozentigen Kursrückgang der Aktie eine Rendite von sechs Prozent erwirtschaften.

Ende Juli 2019 geriet die Siemens-Aktie (ISIN: DE0007236101) wegen der rückläufigen Nachfrage in der Autoindustrie und im Maschinenbau und den daraus resultierenden negativen Quartalszahlen stark unter Druck. Innerhalb von zwei Wochen gab die Aktie von 100 auf bis zu 84 Euro nach. Mitte August wurde die Talfahrt von einer soliden Aufwärtsbewegung abgelöst.
Siemens
Siemens 104,40

Unter anderem hatten auch die immer positiver klingenden Analystenkommentare einen deutlichen Anteil an der Kurserholung der Aktie, die nun wieder deutlich oberhalb der Marke von 100 Euro notiert. Mit Kurszielen von bis zu 133 Euro (Merrill Lynch) wird die Aktie von der überwiegenden Mehrheit der Experten zum Kauf empfohlen.

Die Anlage-Idee

Anleger, die sich einen halbwegs stabilen Kursverlauf der Siemens-Aktie zunutze machen wollen, um in den nächsten 14 Monaten zu deutlich oberhalb der Inflationsrate liegenden Renditen gelangen wollen, könnten - anstelle des direkten Aktienkaufes - eine Investition in Discount-Zertifikate in Erwägung ziehen. Wer das unlimitierte Gewinnpotenzial des direkten Aktieninvestments und die in Aussicht stehende Dividendenzahlung gegen die Chance auf eine Seitwärtsrendite im Bereich von fünf Prozent eintauschen möchte, kann bei Produkten mit Cap (Höchstauszahlungsbetrag) bei 95 Euro aus dem Vollen schöpfen.

Die Funktionsweise

Wenn die Siemens-Aktie am Bewertungstag des Zertifikates auf oder oberhalb des Caps notiert, dann wird das Discount-Zertifikat mit seinem Höchstbetrag von 95 Euro zurückbezahlt. Die Eckdaten: Das Morgan-Stanley-Discount-Zertifikat (ISIN: DE000MF9BBY5) auf die Siemens-Aktie ist mit einem Cap bei 95 Euro ausgestattet. Bewertungstag ist der 18. Dezember 2020, am 28. Dezember 2020 wird das Zertifikat zurückbezahlt. Beim Siemens-Aktienkurs von 103,92 Euro konnten Anleger das Zertifikat mit 89,37 Euro kaufen. Der Erwerb des Zertifikates ist somit um 14 Prozent billiger als die Anschaffung der Aktie.

Die Chancen

Da das Zertifikat derzeit mit 89,36 Euro zu bekommen ist, ermöglicht es in den nächsten 14 Monaten einen Bruttoertrag von 6,31 Prozent (5,45 Prozent pro Jahr), wenn der Aktienkurs am Bewertungstag nicht mit 8,58 Prozent im Vergleich zu seinem aktuellen Wert im Minus notiert. Im Unterschied zu Bonus-Zertifikaten ist bei Discount-Zertifikaten ausschließlich der am Bewertungstag relevante Schlusskurs für das Veranlagungsergebnis von Bedeutung.

Die Risiken

Notiert die Siemens-Aktie am Bewertungstag unterhalb des Caps von 95 Euro, dann wird das Zertifikat mit dem am Bewertungstag festgestellten Schlusskurs der Aktie zurückbezahlt. Notiert die Aktie dann unterhalb des Kaufpreises des Zertifikates, also unterhalb von 89,36 Euro, dann wird das Investment in den roten Zahlen enden.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Siemens-Aktien oder von Anlageprodukten auf Siemens-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Quelle: n-tv.de, Walter Kozubek, Zertifikate-Report https://www.n-tv.de/ratgeber/Siemens-mi ... 53070.html
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Im Schwarm - Anleger finanzieren bei Crowdinvesting direkt

Postby Weltbookadmin47 » 27. Oct 2019 12:07

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Anleger-fi ... 47066.html

Sonntag, 27. Oktober 2019
Im Schwarm - Anleger finanzieren bei Crowdinvesting direkt
Bei Crowdinvesting-Plattformen können Anleger in einzelne Projekte investieren. Sollten sie es sich jedoch anders überlegen, können sie vom Widerrufsrecht Gebrauch machen. Foto: Inga Kjer

Bei Crowdinvesting-Plattformen können Anleger in einzelne Projekte investieren - mit allen Risiken.

(Foto: dpa)
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Crowdinvesting lockt Anleger in Zeiten von Mini-Zinsen mit satten Renditen. Doch Vorsicht: Die Anlageform ist äußerst risikoreich - im schlimmsten Fall droht der Totalverlust des angelegten Geldes.

In Zeiten von Mini-Zinsen halten Anleger zunehmend Ausschau nach lukrativen Anlagemöglichkeiten. Vielen erscheint Crowdinvesting attraktiv. Crowd heißt übersetzt Schwarm. Es geht um Investitionen, die durch eine große Anzahl von kleinen Beträgen über spezielle Internetplattformen finanziert werden.

"Plant ein Anbieter, zum Beispiel ein Start-Up, eine kostenintensive Investition, kann er versuchen, das nötige Kapital über Crowdinvesting zu erhalten", erklärt Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf. Der Mindestbetrag liegt bei manchen Plattformen bei zehn, bei einigen sogar nur bei fünf Euro.

Finanziert werden damit nicht nur Start-Ups, sondern auch mittelständische Unternehmen, Immobilien sowie gezielt Projekte aus bestimmten Branchen wie etwa dem Energiesektor oder der Filmbranche.
Konstante Rendite nicht immer zu erwarten

Der Ertrag scheint vielen Anlegern verlockend. Oft gibt es mehr als fünf Prozent Rendite pro Jahr. "Allerdings ist eine jährlich konstante Rendite nur bei etablierten Unternehmen und klassischen Immobilieninvestments zu erwarten", sagt Professor Ingrid Größl, Vorstand des Instituts für Finanzdienstleistungen (iff) in Hamburg.

Der Grund für die vergleichsweise hohe Rendite: Das Risiko bei Crowdinvesting ist im Schnitt höher als bei herkömmlichen Anlagen. Scheitert das zu finanzierende Projekt, verlieren Anleger ihr Geld ganz oder zumindest teilweise.

Ungeachtet dieses Risikos: "Die Zahl der Anleger, die auf Crowdinvestitionen setzen, nimmt zu", sagt Brigitte Mayer von der Verbraucherzentrale Hessen. Nach Angaben des Informationsportals crowdfunding.de flossen im Jahr 2018 insgesamt 297 Millionen Euro von Privatanlegern in Crowdinvesting-Projekte. Dies bedeutet gegenüber 2017 ein Wachstum von 50 Prozent.
Verbraucherschützerin: Crowdinvestitionen sind Spielerei

Mayer macht als Ursachen für diesen Zuwachs neben dem Niedrigzinsumfeld auch einen gewissen Spieltrieb aus. "Crowdinvestitionen sind eine Spielerei und weniger eine Geldanlage oder eine solide Altersvorsorge", sagt sie.

Das Argument, dass selbst Mini-Summen von Anlegern willkommen sind, zieht aus Scherflings Sicht nicht. "Wer sich mit kleinen Beträgen an Unternehmen beteiligen möchte, kann dies alternativ schon heute über geeignete Investmentfondssparpläne realisieren, ohne das Risiko eines Totalverlustes zu haben", betont er.

Ist für einen Anleger dennoch ein Crowdinvesting-Projekt von Interesse, dann sollte er das konkrete Projekt genau unter die Lupe nehmen. Im Blick sollte er vor allem haben, ob Kosten und Risiken transparent dargestellt werden, wie hoch die Kosten sind und wie realistisch der Anleger den Zeitplan und die Prognosen zu Gewinnen und Renditen einstuft, empfiehlt Scherfling.
Vor Zahlung Seriosität der Plattform einschätzen

Wer über eine Plattform im Internet investieren möchte, muss als erstes deren Seriosität einschätzen. "Dies gilt umso mehr, wenn der Anleger zunächst an die Plattform zahlt und diese es zu einem späteren Zeitpunkt an das Projekt weiterleitet", betont Scherfling.

In dem Fall stellt sich zusätzlich die Frage, was mit dem Geld im Fall der Insolvenz der Plattform geschieht. Oder was passiert, wenn die für das Projekt nötige Mindestsumme nicht eingesammelt wird. "Erfahrungen anderer Nutzer und Siegel können hier eine Hilfe sein, sollten aber keinesfalls die einzige Grundlage für ein Crowdinvesting sein", rät Scherfling.

Zudem können Anleger das Risiko streuen, indem sie in unterschiedliche Unternehmen und Branchen investieren. "Klein halten sollte man wegen ihrer noch nicht gefestigten Stellung am Markt Start-Ups, groß hingegen Immobilien", rät Größl. Eine Ausnahme sind ihr zufolge Immobilienentwicklungsprojekte. Sie sind sehr riskant.
Erfolgsbeteiligung meist erst am Ende

Generell gibt es viele Varianten der Beteiligung - etwa Genussrechte, Inhaberschuldverschreibungen, Darlehen oder stille Beteiligung. "Eine gängige Variante ist zum Beispiel, dem Projektinhaber ein Nachrangdarlehen zu gewähren", sagt Scherfling. In der Regel gibt es im Gegenzug neben der zugesagten Rückzahlung am Laufzeitende nur ein Renditeversprechen oder eine fest zugesagte Gegenleistung.

Beides kann im Fall einer Insolvenz aber schnell wertlos sein. "Andere Sicherheiten gibt es oft nicht", so Scherfling. Auch die Laufzeiten schwanken: "Ein Jahr ist genauso möglich wie fünf Jahre", sagt Größl. Anleger sollten zudem darauf achten, ob vorzeitig gekündigt werden kann und welche Kosten dadurch entstehen.

"In jedem Fall muss es ein Vermögensanlagen-Informationsblatt geben, das Anleger zwingend lesen sollten, bevor sie investieren", betont Mayer. Es ist maximal drei Seiten lang. Darin wird das zu finanzierende Projekt beschrieben und Kosten und Provisionen offengelegt. Auch Laufzeiten und Kündigungsfristen sind festgelegt. "Anleger sollten auf klare Formulierungen achten", so Mayer. Im Zweifelsfall gilt: Besser die Finger von dem Projekt lassen, als es zu finanzieren.

Quelle: n-tv.de, Sabine Meuter, dpa https://www.n-tv.de/ratgeber/Anleger-fi ... 47066.html
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Exporte brechen ein - Süddeutschland leidet unter Brexit-Krimi

Postby Weltbookadmin47 » 29. Oct 2019 11:54

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Sueddeut ... 59025.html

Montag, 28. Oktober 2019
Exporte brechen ein - Süddeutschland leidet unter Brexit-Krimi
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Autos aus dem Süden Deutschlands finden immer weniger Abnehmer in Großbritannien.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Das Gezerre um den Austritt Großbritanniens aus der EU richtet immer mehr Schaden an. Die Exporte aus dem Süden Deutschlands auf die Insel gehen nach und nach zurück. Über den allgemeinen Trend können auch einzelne positive Entwicklungen nicht hinwegtäuschen.

Die anhaltende Unsicherheit um den Brexit hinterlässt nach Darstellung der Beratungsgesellschaft Deloitte gerade in Süddeutschland wirtschaftliche Spuren. Die Rückgänge bei den deutschen Auto- und Pharma-Exporten nach Großbritannien haben vor allem Bayern und Baden-Württemberg getroffen, geht aus einer Studie hervor.
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Wirtschaft 25.10.19
Trotz schlechtem Konsumklima Deutsche Konjunktur stabilisiert sich

Auch das Saarland, wo die Autobranche ebenfalls stark verankert ist, sei in Mitleidenschaft gezogen worden. Gewachsene Ausfuhren von Berlin und Hamburg ins Vereinigte Königreich hätten das nicht ausgleichen können. Der Studie zufolge sind die Exporte zwischen Deutschland und Großbritannien in den drei Jahren 2016 bis 2018 um acht Prozent gesunken. Den größten Anteil daran habe die Autoindustrie gehabt, deren Ausfuhren auf die Insel in dem Zeitraum um 6,6 Milliarden Euro einbrachen. Der Pharmasektor büßte fast drei Milliarden Euro ein.

Baden-Württemberg bekam das wegen der hohen Bedeutung der Auto- und Pharmabranche vor Ort am meisten zu spüren: In dem Bundesland gingen die Exporte nach Großbritannien binnen drei Jahren um 32 Prozent zurück. Bayern und das Saarland verzeichneten Rückgänge von 17 beziehungsweise 28 Prozent. Hamburg und Berlin profitierten hingegen von steigenden Exporten in der Luftfahrt, bei Nahrungsmitteln und Tabakerzeugnissen.

"Der Brexit ist ein langwieriger Prozess, der jetzt schon konkrete wirtschaftliche Auswirkungen hat, vor allem auf die Exporte", sagte Deloitte-Chefökonom Alexander Börsch. Der Anteil Großbritanniens an den deutschen Exporten sei seit 2016 deutlich gefallen und liege nun auf dem Niveau wie zu Zeiten der Finanzkrise. Im Ringen um einen geordneten Brexit einigten sich die EU-Staaten zu Wochenbeginn auf einen Aufschub bis Ende Januar. Damit geht das Gezerre, das mit dem Brexit-Votum im Juni 2016 begann, weiter.
Bilder und Videos https://www.n-tv.de/wirtschaft/Sueddeut ... 59025.html
Quelle: n-tv.de, fzö/dpa
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Heizöl wurde 2018 teurer - Kosten für Gas- und Fernwärme steigen

Postby Weltbookadmin47 » 30. Oct 2019 10:52

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Mittwoch, 30. Oktober 2019
Heizöl wurde 2018 teurer - Kosten für Gas- und Fernwärme steigen
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Wer es zu Hause muckelig warm mag, muss draufzahlen.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Schlechte Nachricht zu Beginn der kalten Jahreszeit: Für mehr als die Hälfte der Haushalte in Deutschland wird das Heizen im laufenden Jahr teurer. Verschont vom Preisanstieg bleiben Heizöl-Nutzer. Neue Zahlen zeigen: Deren Kosten sind 2018 heftig gestiegen.

Auf Nutzer einer Gasheizung kommen im laufenden Jahr steigende Kosten zu. Die Steigerung von bis zu fünf Prozent betrifft mehr als 40 Millionen Haushalte. Beim Erdgas rechnet die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mit durchschnittlich 735 Euro für das laufende Jahr, bei Fernwärme sogar mit 910 Euro. Das wären bis zu sechs Prozent Mehrkosten für die etwa 14 Prozent Haushalte mit Fernwärme.

Die Berechnungen beziehen sich auf eine 70 Quadratmeter große Vergleichswohnung in einem 501 bis 1000 Quadratmeter großen Mehrfamilienhaus. Ausschlaggebend für die tatsächlich anfallenden Kosten sind der technische Stand der Heizung sowie die Isolation des Gebäudes. Der Preisanstieg liegt in den Rohstoffpreisen begründet, die beim Gas gestiegen und beim Öl in etwa gleich geblieben sind.

Beim Heizöl gehen die Experten deshalb für das laufende Jahr von stabilen Preisen aus. Wer mit Öl heizt, hat dafür 2018 draufgezahlt: Rund 845 Euro Heizkosten sind für Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Vergleichswohnung mit Ölheizung im vergangenen Jahr durchschnittlich angefallen. Das war ein Anstieg von rund zwölf Prozent, wie co2online mitteilte. Damit sei Heizöl "der einzige Energieträger, bei dem die Preise im vergangenen Jahr deutlich gestiegen sind".
Wärmepumpen auf dem Vormarsch

Die Gesellschaft erstellt einmal im Jahr gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund im Auftrag des Bundesumweltministeriums den Heizspiegel für die Bundesrepublik. Wer mit Erdgas heizte, zahlte 2018 für die Vergleichswohnung im Schnitt insgesamt 700 Euro und damit rund 50 Euro weniger als noch im Jahr davor. Deutlich teurer waren die Preise für Fernwärme, allerdings gingen auch sie im Vorjahresvergleich zurück: von 895 Euro auf 860 Euro.

"Vor allem aufgrund des Sanierungsstandes gibt es jedoch große Unterschiede", teilte die Gesellschaft mit. Wer etwa in einer energetisch schlecht sanierten Wohnung lebt, zahlte beim Energieträger Erdgas mit insgesamt rund 980 Euro mehr als doppelt so viel wie die Bewohner einer gut sanierten Wohnung.

Wärmepumpen, die natürliche Wärme aus dem Boden, der Luft oder dem Grundwasser nutzbar machen und als weitgehend klimaneutral gelten, beheizen bislang lediglich zwei Prozent der Haushalte. Doch ihre Verbreitung in neu gebauten Wohnungen ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent deutlich größer - Tendenz steigend. "Deshalb wurden sie in diesem Jahr zum ersten Mal in den Heizspiegel aufgenommen", teilten Mieterbund und co2online mit.

Quelle: n-tv.de, shu/dpa https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kosten-f ... 62032.html
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Milliarden für die Autoindustrie - Wer die Zeche für die Elektro-Offensive

Postby Weltbookadmin47 » 6. Nov 2019 13:22

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wer-die- ... 74712.html
Milliarden für die Autoindustrie - Wer die Zeche für die Elektro-Offensive zahlt
Von Diana Dittmer
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Die Bunderegierung steht unter Druck: In der Autoindustrie kriselt es gewaltig, mindestens jeder zweite Job ist in Gefahr.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Bei E-Mobilität klaffen Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander. Das soll sich ändern. Bundesregierung und Industrie einigen sich auf dem Autogipfel auf höhere Kaufprämien und mehr Ladestationen. Ist das der Durchbruch? Eine Einschätzung.

Glaubt man Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, war der Autogipfel ein "guter Abend für die Mobilität". Aber ist der "Masterplan Ladeinfrastruktur", auf den sich Bundesregierung und Autoindustrie geeinigt haben, wirklich ein großer Wurf?

Mitnichten. Eine Million Ladepunkte für Elektroautos soll es bis 2030 geben. Das ist zum einen nichts Neues, weil dieses Ziel schon im Klimapaket formuliert war. Und zum anderen, weil immer noch völlig unklar ist, wie dieses Ziel erreicht werden soll. "Der Aufbau von Ladeinfrastruktur muss langfristig eine Aufgabe der Wirtschaft sein", heißt es vage in der Mitteilung nach dem Gipfel. Tatsache ist: Die Autoindustrie sieht sich nicht in der Pflicht. Ladesäulen interessieren die Hersteller nicht sonderlich, sie wollen eigentlich nur Autos bauen. Immerhin wollen sie von den 50.000 bis 2022 angepeilten Ladepunkten 15.000 beisteuern. Am Ende sollen es 100.000 sein. Ob alle Autobauer mitmachen, bleibt jedoch fraglich. Und noch einen Haken hat die Zusage: Schon jetzt ist klar, dass ein Großteil der zugesagten Ladestationen auf den Werksgeländen der Hersteller entstehen und damit für Otto Normalverbraucher nicht zugänglich sein werden. Deshalb ist auch die Initiative der Energieversorger, Tankstellenbetreiber, Einzelhändler und Vermieter nun für die restlichen Ladestationen gefragt - Ausgang ungewiss. Sicher ist nur: Die Bundesregierung will 3,6 Milliarden Euro locker machen. Berappen werden das die Steuerzahler.

Wieso werden eigentlich eine Million Ladesäulen angepeilt?
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Wirtschaft 05.11.19
Autobranche "vor entscheidenden Jahren" Regierung erhöht Kaufprämie für E-Autos

Die Zahl "eine Million" scheint magisch zu sein, belastbar ist sie nicht. Es sollten auch eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 auf den Straßen fahren. Diese Latte hat die Regierung bereits gerissen. Ob eine Million Ladesäulen bis 2030 überhaupt realistisch sind, ist schwer zu beantworten. Vielleicht ist es nicht unmöglich. Hilfreich wäre dazu vielleicht ein Vortrag von Tesla-Chef Elon Musk gewesen. Aber der war nicht geladen. Kritiker bezweifeln, dass so viele Ladestationen benötigt werden. Laut Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft würden 350.000 reichen. Möglicherweise schießen Regierung und Industrie gemeinsam übers Ziel hinaus. Noch weiß niemand, ob Strom sich als Treibstoff der Zukunft durchsetzen wird - oder doch Wasserstoff.

Was bringt die E-Autooffensive für die Klima-Bilanz?

Nachweislich wenig, profitieren werden erstmal andere. "Das ist eine gute Geschichte für die Autobauer, sie haben sehr gut verhandelt", sagt Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut an der Universität Duisburg-Essen. "Besser wäre es gewesen, ein vernünftiges Klimapaket zu schnüren." Dass Probleme wieder nur mit Geld zugeschüttet würden, zeige die Planlosigkeit der Regierung. Die Mehrheit der Autobauer wird die ab 2021 geforderte CO2-Flottenziele verfehlen. Das heißt, Millionenstrafen können fällig werden. Konkret: pro Auto 10.000 Euro. Eine Förderprämie von 6000 Euro, die nun maximal beim Kauf eines E-Autos gewährt werden, ist somit ein guter Deal. Kritik hagelt es vor allem an dem großzügigen Steuergeschenk an "Dieselbetrüger VW". Die satte Förderprämie macht rund 20 Prozent des Kaufpreises des neuen ID3 aus. Das neue Elektromodell der zweiten Generation läuft seit Montag in Zwickau vom Band. "Im Grunde ist es ein Offenbarungseid von Verkehrsminister Scheuer", sagt Dudenhöffer.

Wie werden die Förderprämien auf die verschiedenen Modelle verteilt?
Wirtschaft 24.07.19
Autobranche im Umbruch So sind VW, Ford und Toyota gerüstet

Ein grundsätzliches Problem ist, dass nicht zwischen reinen Elektroautos und Hybrid-Fahrzeugen unterschieden wird: "Noch in diesem Monat sollen ausgerechnet schwere Verbrenner-SUVs mit kleinem E-Zusatzmotor mit bis zu 4500 Euro nicht nur als Neuwagen, sondern sogar als Gebraucht-Pkw gefördert werden", sagt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, RP Online. Ebenfalls irritierend: Elektroautos mit Preisen über 40.000 Euro werden stärker gefördert als billigere. Außerdem wird die Preisobergrenze für förderbare E-Autos von 60.000 auf 65.000 Euro erhöht. Luxusautos bescheren den Herstellern höhere Margen. Auch hier sind die Beschlüsse für die Industrie also vorteilhaft. Aus Umweltsicht machen Luxus-E-Autos gar keinen Sinn. Immerhin sicherte die Industrie zu, die Hälfte des Kosten für Kaufprämien zu übernehmen.

Wie wäre das CO2-Problem anders zu lösen?

Autoexperte Dudenhöffer hatte im Vorfeld des Gipfels eine neue Förderpolitik weg vom Geschädigten-Prinzip hin zum Verursacherprinzip gefordert. Geld, um die Industrie zu bewegen "umzusteigen", führt in seinen Augen in die Irre. Nicht der Kauf eines CO2-freien Elektroautos sollte belohnt werden, sondern der Kauf eines CO2-belastenden Verbrenners bestraft. "Die Preise an der Tankstelle haben die größte Wirkung. Dort wird der Autofahrer nahezu täglich damit konfrontiert, was CO2 kostet." Würde man zum Beispiel ab 2020 die Tonne CO2 mit 50 Euro bepreisen, würde Benzin durch die Steuer 16 Cent pro Liter teurer, Diesel um 18 Cent.

Sind die Gipfel-Beschlüsse zumindest ein guter Anfang?
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Wirtschaft 23.10.19
Folgen der Autokrise Bosch baut Stellen ab, Continental rutscht in rote Zahlen

Es ist offensichtlich, dass die Runde zu klein war. Die Energiewirtschaft war beim Autogipfel nicht eingeladen. Dabei sind die Ziele ohne sie gar nicht zu erreichen. Laut den Beschlüssen soll sie es sein, die für die Versorgung mit Ladesäulen im ländlichen Raum sorgt. Sie hatte sich im Vorfeld aktiv in die Diskussion eingebracht. Der Energieverband BDEW hatte gefordert, Hürden für den Einbau privater Ladeinfrastruktur bei Elektroautos schneller abzubauen sowie das Wohn- und Miteigentumsrecht anzupassen. Auf dem Gipfel hätte auch sie in die Pflicht genommen werden können. Diese Chance ist vertan. Es gibt auch noch weitere Probleme, die nur gemeinsam zu lösen sind: "Man fährt an die Ladestation. Aber sie funktioniert nicht, weil die Software nicht mit dem Auto zusammenfunkt", gab der Autoexperte Stefan Bratzel im ZDF zu bedenken.

Warum stützt die Regierung die Industrie überhaupt mit Milliardensubventionen?

Der Wandel weg vom Verbrenner hin zur E-Mobilität hat die deutsche Autoindustrie in eine schwere Krise gestürzt. Die Branche ist eine Schlüsselbranche mit 800.000 Beschäftigten. Eine kürzlich veröffentlichte Modellrechnung des Pforzheimer Wirtschaftswissenschaftlers Rudi Kurz im Auftrag des Umweltverbands BUND geht davon aus, dass in den kommenden zehn Jahren 360.000 Jobs wegfallen könnten. In einer Prognose des Fraunhofer-Instituts IAO war zuvor noch von 125.000 Stellen die Rede gewesen. Die Lage ist also dramatisch. Trotzdem: Auto- und Energiewirtschaft sind die beiden Industriezweige, die mit E-Mobilität viel Geld verdienen werden. Hier sind sie billig weggekommen.

Quelle: n-tv.de https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wer-die- ... 74712.html
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Der Börsen-Tag

Postby Weltbookadmin47 » 7. Nov 2019 10:44

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Donnerstag, 07. November 2019
Der Börsen-Tag


09:53 Uhr
Telekom erzielt so hohe Quartalserlöse wie nie zuvor
Deutsche Telekom
Deutsche Telekom 15,12

Die Deutsche Telekom profitiert wieder von gut laufenden Geschäften in den USA sowie von Zukäufen. Im Zeitraum Juli bis September legt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent auf 20 Milliarden Euro zu, wie das Bonner Unternehmen mitteilte. So hoch waren die Quartalserlöse der Firma noch nie.

Der Konzernüberschuss kletterte in dem Zeitraum unerwartet stark auf 1,4 Milliarden Euro, bereinigt um Sondereinflüsse war das ein Plus von 7,5 Prozent. Telekomchef Tim Höttges war sehr zufrieden - die Firma stehe "voll unter Dampf", erklärte er.
Der global aufgestellte Konzern sieht sich auch in Deutschland auf Kurs, wo die Telekom viel Geld in den Ausbau des Mobilfunks und des Festnetzes steckt.
Die Zahl der Haushalte mit schnellen Internetanschlüssen stieg den Angaben zufolge binnen eines Jahres um 20 Prozent auf fast 14 Millionen. Als "schnell" wertet der Ex-Staatsmonopolist allerdings schon ein Download-Tempo von bis zu 100 Mbit pro Sekunde - hierfür wurden Telefonleitungen technisch aufgewertet mit dem Vectoring-Verfahren.


09:32 Uhr
Anleger hoffen auf Zollabbau
Dax
Dax 13.277,06

Die Hoffnung auf weniger Strafzölle im Handelsstreit und eine Flut von Bilanzen treiben den Dax weiter Richtung Allzeithoch. Der deutsche Leitindex gewinnt im frühen Handel 0,6 Prozent auf 13.258 Punkte.

Positiv wurde aufgenommen, dass sich China und die USA nach chinesischen Angaben auf eine schrittweise Streichung von Strafzöllen geeinigt haben. "Mit der schrittweisen Rückführung der bestehenden Zölle haben die USA und China eine Einigung erzielt, die die Konjunktur wirklich stützen wird", sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Handelshaus QC Partners. "Gerade im aktuellen ohnehin euphorischen Umfeld fällt diese Nachricht auf sehr fruchtbaren Boden."


09:43 Uhr
Siemens verdient 2020 nicht mehr, aber gut
Siemens
Siemens 113,22

Siemens erwartet bei der Profitabilität im neuen Geschäftsjahr 2020 keine großen Sprünge. Die Margen der einzelnen Konzernsparten werden in etwa so erwartet wie auch im abgelaufenen Jahr, zum Teil können sie sogar schwächer ausfallen, wie der Industriekonzern bei Vorlage der Jahresbilanz mitteilte.

Für die renditestarke Sparte Digital Industries etwa wird eine bereinigte EBITA-Marge von 17 bis 18 Prozent angepeilt - nach 17,9 Prozent im abgelaufenen Jahr könnte sie sich also abschwächen.
In der Smart Infrastructure mit der Gebäudetechnik wird mit 10 bis 11 Prozent Marge geplant, 2018 wurden 10 Prozent erreicht. Damit ist hier Luft nach oben.
Der Energiebereich Gas and Power, der im Laufe des nächsten Jahres abgespaltet werden soll, soll 2 bis 5 Prozent Marge erwirtschaften. Bei 3,8 Prozent im vergangenen Jahr ist hier sowohl eine Verbesserung als auch eine Verschlechterung denkbar.
Die Eisenbahnsparte Mobility wird mit 10 bis 11 Prozent Marge erwartet; hier wurden 11 Prozent im abgelaufenen Jahr geschafft.

09:22 Uhr
Lufthansa will Streik mit Flugbegleitern schlichten

Bei der Lufthansa legen die Flugbegleiter zwei Tage lang die Arbeit nieder. Das bringt den Luftverkehr durcheinander, viele Flüge wurden abgesagt. Das Tauziehen mit der Gewerkschaft geht weiter. Im Tarifstreit mit der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo strebt die Lufthansa jetzt eine Schlichtung an. Das erklärte Vorstandschef Carsten Spohr in Frankfurt.


08:49 Uhr
Dax feiert Chinas Zoll-Ankündigung

Euphorisch reagieren Aktionäre auf die Meldung, wonach die USA und China erste Schritte zur Aufhebung von Strafzöllen unternähmen. Die Dax-Futures springen um fast 100 Punkte auf 13.268 Zähler. "Das ist die positive Nachricht, die die Aktienmärkte in neue Höhen treibt", sagt Thomas Altmann von QC Partners. Gerade im aktuellen ohnehin euphorischen Umfeld falle diese Nachricht auf "sehr fruchtbaren Boden".
Dax
Dax 13.277,06

Mit der schrittweisen Rückführung der bestehenden Zölle hätten die USA und China eine Einigung erzielt, die die Konjunktur wirklich stütze. "Diese Regelung ist deutlich mehr wert als Abnahmequoten von Agrarprodukten", so der Stratege. Allerdings sollten Anleger bei aller Euphorie nicht vergessen, dass damit lediglich das frühere Grundverständnis eines freien Welthandels schrittweise wiederhergestellt werde.

Am Devisenmarkt macht der Yuan einen Satz nach oben, während der Yen, der als sicherer Hafen gilt, deutlich zurückfällt. Gold, ebenfalls ein sogenannter sicherer Hafen, verbilligt sich um rund 6 auf 1.486 Dollar je Feinunze und am Anleihemarkt, einem weiteren sicheren Hafen, fallen die Kurse, die Renditen steigen also.
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Lufthansa News

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Carsten Spohr, CEO der Deutschen Lufthansa AG, hat am Mittwochabend die Spitzenvertreter von Verdi und CU (Cabin Union) zu einem gemeinsamen Austausch getroffen. Zu dem Ergebnis des Gesprächs sagte #CarstenSpohr: https://twitter.com/lufthansaNews/statu ... 11/photo/1


08:44 Uhr
Munich Re glänzt trotz hoher Schäden beim Gewinn
Munich Re
Munich Re 249,90

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat im dritten Quartal trotz hoher Belastungen aus Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Schäden sehr gut verdient. Der DAX-Konzern profitierte von einem starken Anlageergebnis und hohen Währungsgewinnen. Die jüngst erhöhte Prognose für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen.

Die Munich Re hat im dritten Quartal nach Steuern 865 Millionen Euro verdient nach 483 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Vorläufig hatte der Konzern einen Gewinn von rund 850 Millionen Euro gemeldet. Insgesamt stieg die Großschadenbelastung auf 981 von 599 Millionen Euro.

Im laufenden Jahr geht Munich Re weiterhin davon aus, einen Nachsteuergewinn von über 2,5 Milliarden Euro zu erreichen. Das ist den Münchenern kaum mehr zu nehmen: Nach den ersten neun Monaten wurden diese Marke schon knapp geknackt.
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08:30 Uhr
Commerzbank kassiert Gewinnziele für 2019
Commerzbank
Commerzbank 5,55

Die Commerzbank erwartet trotz eines überraschend guten Sommerquartals einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr. Der Frankfurter MDax-Konzern kassierte am Donnerstag das Ziel, den Konzernüberschuss in diesem Jahr leicht zu steigern. Der Vorstand erwartet nun, dass der Überschuss unter den 865 Millionen Euro von 2018 landen wird.

Grund für die pessimistischere Prognose ist nach Angaben des Instituts, dessen größter Anteilseigner seit zehn Jahren der deutsche Staat ist, dass die Bank im vierten Quartal mit einer "deutlich höheren Steuerquote" rechne.

Wie die Geschäfte im Sommer gelaufen sind, hatte die Bank bereits Ende Oktober mitgeteilt: Der Überschuss kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 35 Prozent auf 294 Millionen Euro. Im Tagesgeschäft lief es im dritten Quartal ebenfalls besser als vor Jahresfrist: Die Erträge legten um zwei Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro zu. Der operative Gewinn erhöhte sich um knapp 30 Prozent auf 448 Millionen Euro.


07:56 Uhr
Toyota überrascht mit Rekorden bei Gewinn und Umsatz
Toyota Motor
Toyota Motor 64,20

Der VW-Rivale Toyota hat in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres – gerechnet mit Beginn 31. März - einen Rekordgewinn eingefahren. Wie der japanische Branchenprimus bekanntgab, erhöhte sich der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent auf 1,27 Billionen Yen (10,5 Mrd Euro). Dazu trug die robuste globale Nachfrage bei.

Der Umsatz der Gruppe erhöhte sich in den sechs Monaten um 4,2 Prozent auf 15,29 Billionen Yen - auch dies Rekord. Zum Umsatzzuwachs trug eine gute Nachfrage auf dem japanischen Heimatmarkt sowie in Nordamerika und Europa bei, hieß es. Für das gesamte Geschäftsjahr geht Toyota unverändert von einem Reingewinn von 2,15 Billionen Yen aus. Dies wäre ein Plus von 14,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
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07:26 Uhr
Verzögerung in US-China-Handelsstreit belastet Märkte
Nikkei
Nikkei 23.330,32

Auf Berichte über eine Verzögerung des vorläufigen Handelspakts zwischen den USA und China haben die asiatischen Aktienmärkte zunächst nahezu unverändert reagiert. Ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zur Unterzeichnung eines Interimshandelsabkommens könnte auf Dezember verschoben werden, da die Gespräche über Bedingungen und Veranstaltungsort noch nicht abgeschlossen sind.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf faktisch unverändert bei 23.295 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index blieb unverändert und lag bei 1695 Punkten. Die Börse in Shanghai lag unverändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,2 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,1 Prozent. Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 108,70 Yen und legte 0,3 Prozent auf 7,0141 Yuan zu.













Lufthansa News

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Carsten Spohr, CEO der Deutschen Lufthansa AG, hat am Mittwochabend die Spitzenvertreter von Verdi und CU (Cabin Union) zu einem gemeinsamen Austausch getroffen. Zu dem Ergebnis des Gesprächs sagte #CarstenSpohr:
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09:05 - 7. Nov. 2019
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Deutschland verliert Milliardäre - Superreiche sind etwas weniger superrei

Postby Weltbookadmin47 » 8. Nov 2019 11:25

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Freitag, 08. November 2019
Deutschland verliert Milliardäre - Superreiche sind etwas weniger superreich
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Auch Deutschlands Milliardäre müssen auf die eine oder andere Münze verzichten.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Die weltweite Konjunkturflaute belastet auch die Konten der Superreichen. Erstmals seit fünf Jahren schrumpft ihr globales Gesamtvermögen. Auch die Zahl der in Deutschland lebenden Milliardäre verkleinert sich, bleibt aber dreistellig.

Die schwächelnde Konjunktur sowie internationale Handelskonflikte machen auch den Reichsten der Reichen zu schaffen: Erstmals in fünf Jahren schrumpft das Gesamtvermögen der Milliardäre rund um den Globus - auch die deutsche High Society hat etwas weniger Geld in der Tasche. Das geht aus Berechnungen der Beratungsgesellschaft PwC und der Schweizer Großbank UBS hervor.
Weltraumtourismus.jpg
Wissen 20.07.19
Sündhaft teurer Weltraumtourismus Milliardäre erobern galaktische Weiten

Das weltweite Gesamtvermögen der Milliardäre schrumpfte demnach 2018 um 4,3 Prozent auf 8,5 Billionen US-Dollar. Im Jahr zuvor hatte es mit 8,9 Billionen Dollar noch einen Rekord gegeben. Auch die Zahl der Superreichen sank von 2158 Männern und Frauen im Jahr 2017 auf nun 2101. So sind viele Superreiche als Unternehmer tätig und damit oft von Aufträgen ihrer Firmen abhängig, die unter der Konjunktureintrübung leiden.

In Deutschland - nach den USA und China das Land mit den meisten Milliardären der Welt - verkleinerte sich der Kreis der Superreichen um neun Mitglieder auf nun 114. Auch ihr Gesamtvermögen schrumpfte stärker als im internationalen Vergleich und betrug rund 501 Milliarden US-Dollar.
90165063.jpg
Wirtschaft 30.09.19
Vermögensranking veröffentlicht Das sind die reichsten Deutschen 2019
Videos und Bilder https://www.n-tv.de/wirtschaft/Superrei ... 81639.html
Quelle: n-tv.de, mra/dpa
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Weltweite Verkaufszahlen - Platzt gerade eine Batterie-Blase ? - Elektroau

Postby Weltbookadmin47 » 9. Nov 2019 10:16

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Weltweite Verkaufszahlen - Platzt gerade eine Batterie-Blase ? - Elektroauto-Verkäufe brechen ein
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Parkplatz für ein Elektroauto
Viehmann Parkplatz für ein Elektroauto

FOCUS-Online-Redakteur Sebastian Viehmann

Freitag, 01.11.2019, 12:01

Das dritte Quartal brachte herbe Verluste für E-Autos und Hybride - Ausnahmen gab es oft nur in Ländern, in denen die Emobilität massiv finanziell gefördert wurde. Was sind die Gründe und was bedeutet es für die Strategie der Hersteller? Eine Analyse.

Der Verkaufserfolg von Elektroautos hängt offenbar immer noch sehr stark an ihrer finanziellen Förderung. Das dritte Quartal 2019 brachte bis auf wenige Ausnahmen weltweit spürbar rückläufige Neuzulassungszahlen bei Stromern und Hybriden, wobei Deutschland eine der Ausnahmen ist. Weltweit geht es vorerst abwärts: "Die Zahl der neu zugelassenen batterieelektrischen und Plug-in-Hybridautos ist von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,8 Prozent zurückgegangen. Der Rückgang bei den Plug-in-Hybriden fiel dabei mit 23,9 Prozent sehr viel deutlicher aus als der bei den reinen Elektroautos, deren Verkaufszahlen nur um 2,8 Prozent gesunken sind. Im dritten Quartal sind weltweit 102.097 Fahrzeuge mit Plug-in-Hybridantrieb und 321.573 batteriebetriebene Elektroautos verkauft worden", berichtet die "Automobilwoche" unter Berufung auf eine Markt-Analyse der Unternehmensberatung PwC.
Elektroautos und Hybride schwächeln

"Der Hochlauf und das Angebot der neuen E-Fahrzeuge trifft auf ein extrem schwieriges wirtschaftliches Umfeld", so PwC-Automotive-Chef Felix Kuhnert. E-Autos seien bislang ein urbanes Phänomen. Immerhin: Insgesamt reicht es in wichtigen Märkten wie China im Quartals-Vergleich noch zu einem Plus.
Elektroauto Verkäufe weltweit: Daten der ersten drei Quartale 2018/2019 im Vergleich
CAM Elektroauto Verkäufe weltweit: Daten der ersten drei Quartale 2018/2019 im Vergleich

Offenbar gibt es besonders zwei Treiber, die den Erfolg von Stromern begünstigen: Finanzielle Förderung und gesetzliche Regularien (etwa CO2-Grenzwerte). Das erklärt, warum etwa in China und der EU derzeit unterschiedliche Trends zu beobachten sind:

In China ging laut PwC Absatz von reinen E-Autos um 15,7 Prozent zurück, der von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen um 27,3 Prozent. Gründe hierfür: Das Zurückfahren staatlicher Fördermittel, der Zollstreit mit China, wirtschaftliche Unsicherheit und wohl auch der wachsende Erfolg von Fahrdiensten in China.
Ganz anders die Situation in der EU. "Auf den europäischen Top-5-Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sowie den E-Auto-Leitmärkten Norwegen und den Niederlanden ist der Absatz der reinen E-Autos im dritten Quartal um durchschnittlich 100 Prozent gestiegen", so die "Automobilwoche".

Tesla zum halben Preis: Mit dem China-SUV vor der BMW-Zentrale
[Tesla zum halben Preis: Mit dem China-SUV vor der BMW-Zentrale]
FOCUS Online Tesla zum halben Preis: Mit dem China-SUV vor der BMW-Zentrale

Zum Erfolg in Europa dürften vier Aspekte geführt haben, die auch künftig dem Elektroauto helfen werden:

Staatliche Förderungen, etwa in Deutschland und Norwegen, begünstigen Elektroautos.
Neue CO2-Steuern sowie höhere Kfz-Steuern sollen durch eine signifikante Kostensteigerung für Benzin- und Dieselfahrer den Umstieg auf alternative Antriebe beschleunigen.
Neue CO2-Grenzwerte - in der EU sind dies übrigens die schärfsten der Welt - führen dazu, dass auch die Autohersteller selbst weitgehend oder ganz auf Emobilität umschwenken müssen, sofern sie noch in Europa Autos produzieren und verkaufen wollen.
Auch die Zahl der neuen Modelle wächst rasant. Tesla Model 3, Porsche Taycan, Audi e-tron oder VW ID3 heißen die Modelle, die im Vergleich mit Dieseln und Benziner zumindest in vielen Bereichen endlich konkurrenzfähig sind oder sein werden.

Der Renault K-ZE soll nach Europa kommen
Benjamin Bessinger/SP-X Der Renault K-ZE soll nach Europa kommen
"Gamechanger"-Modelle von Tesla, VW und Renault

Tatsache bleibt dennoch, dass ohne politischen Druck und Milliarden-Fördergelder das Elektrofahrzeug noch kein flächendeckend konkurrenzfähiges Produkt zu sein scheint. Es fehlen offenbar mehr "Gamechanger"-Modelle wie das extrem erfolgreiche Tesla Model 3, das das große Potenzial des E-Antriebs im Premiumsegment bewiesen hat. Auch dem VW ID3 wird eine solche Eigenschaft zugetraut. Im Low-Budget Segment will derweil Renault auftrumpfen - mit einem elektrischen City-SUV, das in Europa unter dem Dacia-Label für weniger als 10.000 Euro angeboten werden könnte .
Audi e-tron im Test: Tolles E-Auto, enttäuschende Reichweite
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EFAHRER.com Audi e-tron im Test: Tolles E-Auto, enttäuschende Reichweite

Was hinter Chinas Elektro-Strategie steckt

Die Delle auf dem chinesischen Elektro-Markt übrigens ist durchaus politisch geduldet, denn die autoritäre Staatsregierung will den Wildwuchs kleiner Elektro-Hersteller zugunsten weniger, aber schlagkräftiger Elektro-Player begrenzen. Die chinesische Autoindustrie setzt vor allem aus zwei Gründen auf die E-Mobilität: Zum einen soll gemäß des Masterplans der Regierung China die westliche Autoindustrie bei E-Autos und Digitalisierung überrunden. Zum anderen sollen E-Autos die Luftverschmutzung in den Städten reduzieren, die im Gegensatz zu deutschen Städten in China tatsächlich noch erhebliche Ausmaße hat.
Porsche Taycan ist Auto des Jahres 2020
[Porsche Taycan ist Auto des Jahres 2020]
FOCUS Online/Wochit Porsche Taycan ist Auto des Jahres 2020

2030: Verbrenner noch relevant, Elektro wahrscheinlich Marktführer

China förderte bislang neben der batterieelektrischen Mobilität auch die Entwicklung von Brennstoffzellen-Autos - will aber nun auf beiden Feldern die Förderung einstellen. Wie das chinesische Nachrichtenportal german.china.org.cn berichtet, hat sich das zuständige Ministerium in China dazu entschlossen, Brennstoffzellen-Autos staatlich nicht weiter zu fördern. Dieser Schritt kam für viele Autoexperten überraschend. Zu mager ist aber wohl der Erfolg der alternativen Antriebstechnologie und zu groß das Risiko, dass chinesische Autobauer Subventionen beziehen, ohne die erwarteten Resultate zu erzielen: "Einige Autohersteller sind zu sehr auf Subventionen angewiesen und finden es daher schwierig, auf den Weltmärkten zu bestehen. Und trotz der finanziellen Unterstützung hat Chinas Brennstoffzellenindustrie keine Durchbrüche erzielt und keine rasche Entwicklung erlebt", so das Ministerium.
Jack Wey ist Chef des chinesischen Autokonzernes Great Wall - und will mit seiner erst zwei Jahre alten Premium-Sparte Wey 2021 auch in Deutschland starten. Der Wey VV7 Pro GT wurde von Brabus veredelt
Wey Jack Wey ist Chef des chinesischen Autokonzernes Great Wall - und will mit seiner erst zwei Jahre alten Premium-Sparte Wey 2022 auch in Deutschland starten. Der Wey VV7 Pro GT wurde von Brabus veredelt

Die Vorgaben für die Autohersteller kämen dabei immer von oben, sagte kürzlich Jack Wey, CEO eines der größten chinesischen Autobauers, im Interview mit FOCUS Online : "Ob die Zukunft nun Elektro sein wird, Wasserstoff oder Hybridtechnik – bestimmen allein die staatlichen Regulierungen. 2030 werden Elektroautos meiner Einschätzung nach die Mehrheit stellen, das gilt zumindest für China und womöglich auch für Europa. Aber natürlich wird es 2030 auch noch Autos mit Verbrennungsmotoren geben. Denn diese Technologien werden ebenfalls effizienter, sparsamer und umweltfreundlicher", so Wey.
Zahlreiche Länder wollen zwischen 2025 und 2050 Verbrennungsmotoren verbieten
Berylls Zahlreiche Länder wollen zwischen 2025 und 2050 Verbrennungsmotoren verbieten

Es geht nicht ohne Elektro - aber auch mit wird es schwierig

Für Autohersteller ergibt sich damit eine schwierige Situation. Zum einen wird der Anteil von Elektroautos künftig selbst in pessimistischen Szenarien so stark steigen, dass er ein ganz wesentliches Standbein der Fahrzeug- und Zulieferindustrie darstellen wird; zumal viele Länder sogar langfristige Ausstiegsdaten aus dem Verbrennungsmotor setzen. Auf der anderen Seite gibt es Märkte, in den wohl noch über viele Jahrzehnte Benzin- oder Dieselantriebe nötig sind, gegebenfalls auch Gasantriebe mit Erd- oder Flüssiggas. Eine 100%-Fokussierung auf die Emobilität, wie sie etwa der Volkswagen-Konzern beschlossen hat, könnte also ebenfalls Risiken beherbergen.
Wieviel Förderung bekomme ich in Deutschland?

Der Ladespezialist The Mobility House hat eine Liste aller greifbaren Förderungen zusammengestellt. Diese finden Sie ab jetzt auf EFAHRER.com unter dem Reiter "E-Rechner" in "Förderdatenbank".

Auch andere europäische Länder fördern Elektromobilität. Wie Deutschland E-Autos finanziell fördert, lesen Sie hier: Förderprogramme in Deutschland.

Hai-Weibchen verhält sich seltsam und schwimmt plötzlich auf dem Rücken
[Hai-Weibchen verhält sich seltsam und schwimmt plötzlich auf dem Rücken]
PCP Hai-Weibchen verhält sich seltsam und schwimmt plötzlich auf dem Rücken


Alles rund um das Thema Elektromobilität

Auf unserem E-Mobilitäts Portal EFAHRER.com finden Sie alle auf dem deutschen Markt erhältlichen E-Fahrzeuge & Hybride mit technischen Daten, Preisen, Lieferzeiten und Modellvergleichen. Dazu gibt es laufend Insider-News, Tests aller wichtigen Fahrzeuge, einen Überblick zu Ladestationen und einen Reichweitenrechner.

Sie können zudem direkt kostenlos eine Probefahrt für Ihr Wunschauto vereinbaren und so unkompliziert in die E-Mobilität starten.
Qelle - Fotos - Videos: ONLINE FOCUS - https://www.focus.de/auto/elektroauto/w ... SYgCpKI9fo
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Windkraftbranche in der Krise - Enercon streicht Tausende Stellen

Postby Weltbookadmin47 » 10. Nov 2019 15:21

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Windkraftbranche in der Krise - Enercon streicht Tausende Stellen
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Das Unternehmen Enercon baut Tausende Stellen ab.

(Foto: picture alliance / Julian Strate)
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Die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung gefährde Know-how, Arbeitsplätze und die Energiewende, teilt das Unternehmen Enercon mit. Der Hersteller von Windanlagen kündigt den Abbau von 3000 Stellen an. Die IG Metall befürchtet bereits einen "dramatischen Kahlschlag" in der Branche.

Der Windkraftanlagen-Hersteller Enercon hat einen umfassenden Stellenabbau angekündigt und die Energiepolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Allein bei Enercon fallen rund 3000 Arbeitsplätze weg, hieß es aus Branchenkreisen. In der Windindustrie insgesamt dürften mehrere Tausend Jobs von den Einschnitten bei Enercon betroffen sein, sagte der Chef der Enercon-Geschäftsleitung, Hans-Dieter Kettwig, in Aurich.

Zur Begründung verwies das Unternehmen auf die Energiepolitik der Bundesregierung, die zu einem Einbruch des Markts für Windenergie an Land geführt habe. "Die aktuelle Energie- und Klimapolitik gefährdet nicht nur über Jahre aufgebautes Know-how und Arbeitsplätze in unserer Branche, sondern auch den Klimaschutz und die Energiewende insgesamt", sagte Kettwig. Das Marktvolumen habe sich 2019 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 90 Prozent reduziert. "Nach Vorlage des Klimaschutzpakets der Bundesregierung wird klar, dass die Probleme für uns sogar noch größer werden."

Enercon ist einer der größten deutschen Hersteller der Branche. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern angekündigt, sich stärker international auszurichten und in seinen deutschen Werken rund 800 Arbeitsplätze abzubauen.
"Es droht ein dramatischer Kahlschlag"

Im ersten Halbjahr 2019 war der Ausbau der Windkraft an Land in Deutschland fast zum Erliegen gekommen. Als Hauptgründe gelten lange Genehmigungsverfahren, zu wenig ausgewiesene Flächen und viele Klagen von Bürgerinitiativen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier von der CDU hatte nach einem "Windkraftgipfel" Anfang September zwar ein Maßnahmenprogramm angekündigt, um den Ausbau zu beschleunigen - konkrete Ergebnisse gibt es bisher aber nicht.

Der Grünen-Fraktionsvize im Bundestag, Oliver Krischer, machte vor diesem Hintergrund die Energiepolitik der Bundesregierung für den Stellenabbau bei Enercon verantwortlich. "Während weltweit die Windenergie boomt, bricht in Deutschland die Industrie zusammen", sagte Krischer. "Die Bundesregierung treibt nach der Photovoltaik gerade eine weitere Zukunftsbranche aus dem Land." Altmaier warf er vor, mehr Arbeitsplätze bei der Erneuerbaren Energie vernichtet zu haben als es in der Kohleindustrie überhaupt gebe.

"Es droht ein dramatischer Kahlschlag in der Windindustrie", warnte auch der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Meinhard Geiken. "Für die Region Ostfriesland ist das eine katastrophale Meldung." Die Industriegewerkschaft mahnte, Enercon sei gerade in schwierigen Zeiten in der Verantwortung für seine Beschäftigten. "Gefordert sind kluge Konzepte, um möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten und die Folgen für die Beschäftigten abzufedern", sagte Geiken.

Quelle: n-tv.de, mli/dpa
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Vernichtet oder verramscht - Immer mehr Kleidung bleibt unverkauft

Postby Weltbookadmin47 » 11. Nov 2019 11:16

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Vernichtet oder verramscht - Immer mehr Kleidung bleibt unverkauft
Kleidung für die kalte Jahreszeit sind in der Bekleidungsabteilung vom Sozialen Kaufhaus zu finden. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Kleidung wird zur Wegwerfware, landet im Müll oder wird verramscht.

(Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa)
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2,3 Milliarden Kleidungsstücke werden wohl in diesem Jahr in Deutschland angeboten. Laut Experten bleiben davon 10 bis 20 Prozent unverkauft - und landen oft im Müll. Kleidung werde "mehr und mehr zur Wegwerfware", sagt Umweltministerin Schulze. Sie plant ein Gesetz für mehr Nachhaltigkeit.

Immer mehr fabrikneue Kleidungsstücke werden in Deutschland vernichtet oder verramscht. In diesem Jahr würden hierzulande rund 2,3 Milliarden Kleidungsstücke angeboten, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die Marktforschungsfirma Euromonitor International. Bis zu zehn Prozent davon - 230 Millionen Stück - blieben im Einzelhandel unverkauft, schätzt demnach der Textilbranchenexperte Michael Hauf von der Branchenberatung Hachmeister und Partner.

Andere Branchenexperten gingen sogar von doppelt so viel Überschuss aus, von rund 460 Millionen Stück, wie die Zeitung berichtete. Was der Einzelhandel nicht verkaufe, lande in Verwertungs- oder Müllverbrennungsanlagen oder als Ramschware in Ländern außerhalb der EU.
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Ratgeber 03.07.19
Öko für den Kleiderschrank Zwei Förster zeigen, wie nachhaltige Mode funktioniert

Bundesumweltministerin Svenja Schulze sprach von einer "fatalen Entwicklung". Kleidung werde "mehr und mehr zur Wegwerfware", sagte die SPD-Politikerin der "Welt am Sonntag". Viele Kleidungsstücke würden nur für eine Saison gekauft, billig produziert und über große Entfernungen nach Deutschland transportiert. Die Textilbranche brauche eine "Nachhaltigkeitswende".

Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einer Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Demnach soll Herstellern künftig eine Obhutspflicht gegenüber ihrer Ware auferlegt werden, damit weniger überschüssige Waren produziert werden und Unverkauftes nicht mehr so schnell wie bisher vernichtet wird. "Damit wollen wir die Händler unter anderem gesetzlich anhalten, ihre Warenbestellungen stärker am tatsächlichen Kundenbedarf auszurichten und große Überhänge zu vermeiden", sagte Ministerin Schulze.

Der Grünen-Bundestagsfraktion geht die Gesetzesüberarbeitung nicht weit genug, weil sie auf Freiwilligkeit der Hersteller setze. "Damit wird die Lösung des Problems auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben", sagte die Grünen-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast.

Quelle: n-tv.de, mli/AFP
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Überraschend starke BIP-Daten - Deutschland entgeht knapp der Rezession

Postby Weltbookadmin47 » 15. Nov 2019 11:59

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Überraschend starke BIP-Daten - Deutschland entgeht knapp der Rezession
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Die deutsche Wirtschaft schrammt im Herbstquartal knapp an der befürchteten Rezession vorbei. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt in den zurückliegenden drei Monaten überraschend leicht zu.

Die Zeichen stehen auf Sturm, doch Deutschland trotzt im Herbst allen Widrigkeiten. Ungeachtet düsterer Aussichten mit Trumps unkalkulierbarem Zollstreit, dem schier endlosen Brexit-Drama und einer schwächeren Weltwirtschaft fallen die neuesten Daten zur deutschen Wirtschaftsleistung überraschend positiv aus.
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Wirtschaft 06.11.19
Kritik an der schwarzen Null "Wir sparen der schwächelnden Konjunktur hinterher"

Die deutsche Wirtschaft ist entgegen fast aller Erwartungen in den zurückliegenden drei Monaten leicht gewachsen. Im dritten Quartal 2019 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu, wie das Statistische Bundesamt am Morgen mitteilte.

Damit entgeht Deutschland einer "technischen Rezession". Eine solche Abschwächung der Wirtschaftsleistung definieren Wirtschaftswissenschaftler mit zwei Minusquartalen in Folge. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres hatte es nach revidierten Zahlen einen Rückgang um 0,2 Prozent gegeben, nachdem Europas größte Volkswirtschaft zum Jahresauftakt noch neuen Berechnungen zufolge ein Wachstum von 0,5 Prozent verbuchen konnte.
"Der Aufschwung ist beendet"

Das schmale Wachstum im dritten Quartal kommt zwar überraschend, liegt aber nicht weit von den im Vorfeld abgegebenen Prognosen entfernt. Einen dramatischen Absturz der deutschen Wirtschaft hatten die meisten Volkswirte nach mittlerweile gut zehn Jahren Aufschwung ohnehin nicht erwartet.
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Wirtschaft 06.11.19
Risiken, aber keine tiefe Rezession Wirtschaftsweise legen Jahresgutachten vor

"Der Aufschwung ist beendet, bislang ist jedoch nicht von einer breiten und tiefgehenden Rezession auszugehen", schrieben etwa die fünf "Wirtschaftsweisen" als Top-Berater der Bundesregierung in ihrem jüngst veröffentlichten Herbstgutachten.

Allerdings erwarten die Bundesregierung sowie führende Wirtschaftsforschungsinstitute für das Gesamtjahr 2019 deutlich weniger Wirtschaftswachstum als im vergangenen Jahr. Die jüngsten Prognosen gehen von 0,5 Prozent aus. 2018 hatte die deutsche Wirtschaftsleistung noch um 1,5 Prozent zugelegt.
Massive Risiken im Außenhandel

Internationale Handelskonflikte und das Drama um den Brexit belasten vor allem die exportorientierte deutsche Industrie schwer. Die Verunsicherung bremst Investitionen. Schlüsselbranchen wie der Auto- und Maschinenbau sowie die Elektro- und Chemieindustrie bekommen das längst zu spüren.
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Wirtschaft 25.10.19
Trotz schlechtem Konsumklima Deutsche Konjunktur stabilisiert sich

Bei den Exporten konnte der deutsche Außenhandel im September überraschend starke Zahlen verbuchen: In diesem Monat wurden 4,6 Prozent mehr Waren "Made in Germany" ins Ausland verkauft als ein Jahr zuvor. Auf Jahressicht liegen die Ausfuhren mit 997,1 Milliarden Euro noch um knapp ein Prozent im Plus.

Große Hoffnungen liegen nach wie vor auf dem privaten Konsum, der sich mehr und mehr auch in Deutschland zu einer wichtigen Konjunkturstütze entwickelt. Ein Grund für Zuversicht liegt hier in den weiterhin sehr niedrigen Arbeitslosenzahlen. Allerdings dämpft die schwächelnde Konjunktur zunehmend auch die Stimmung der Verbraucher: Die Marktforscher der Nürnberger GfK ermittelten in ihrer monatlichen Konsumklimastudie für November den niedrigsten Wert seit Herbst 2016.
Bilder und Video https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschl ... 94110.html
Quelle: n-tv.de, mmo/dpa
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Re: HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche

Postby Weltbookadmin47 » 17. Nov 2019 16:48

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/ratgeber/Stromanbie ... 98672.html
Kosten weitergereicht - Stromanbieter ziehen Preise kräftig an
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Strom wird teurer - dabei hat die Bundesregierung versprochen, Verbraucher zu entlasten.

(Foto: dpa)
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Dutzende Stromanbieter geben Erhöhungen bei EEG-Umlage und Netzentgelten zum Jahreswechsel an die Verbraucher weiter. Im Schnitt steigen die Preise um mehr als 5 Prozent. Verbraucherschützer werfen den Versorgern vor, ihre Spielräume nicht ausreichend zu nutzen. Schließlich sei mit dem Klimapaket Entlastung in Sicht.

Auf Stromkunden in Deutschland kommt eine Welle an Preiserhöhungen zu. Nach Angaben der Vergleichsportale Verivox und Check24 haben bereits rund 170 Versorger angekündigt, die Preise für private Verbraucher zum 1. Januar anzuheben. Laut Verivox wollen bislang 177 örtliche Stromversorger ihre Preise um durchschnittlich 5,4 Prozent erhöhen. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden müsse in den von den Strompreiserhöhungen betroffenen Regionen mit Mehrkosten von durchschnittlich 64 Euro pro Jahr rechnen. "Die Bundesregierung hat zwar erklärt, die Haushalte bei den Strompreisen entlasten zu wollen, doch davon ist bisher noch nichts angekommen", sagte Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox.
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Politik 15.11.19
Bundestag beschließt Paket Das steht in den Klimagesetzen

Das Portal Check24, das 171 angekündigte und seit August vorgenommene Preiserhöhungen zählt, ermittelte einen durchschnittlichen Anstieg von 5,3 Prozent. Preissenkungen habe bisher kein Stromanbieter vorgenommen oder angekündigt. "Verbraucher zahlen schon seit Monaten Rekordpreise für Strom", sagte Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei Check24. "Daran wird sich auch 2020 nichts ändern." Für einen Jahresverbrauch von 5000 Kilowattstunden hat Check24 ein durchschnittliches Plus von 82 Euro errechnet.

Die Portale erwarten, dass zahlreiche weitere Stromanbieter in den kommenden Tagen Preiserhöhungen zum 1. Januar ankündigen werden. Die Frist dazu laufe nächsten Mittwoch (20. November) ab. Zuletzt hatte es zudem noch viele Erhöhungen im ersten Quartal 2019 gegeben. Als Grund für die Strompreiserhöhungen gaben die Versorger gestiegene Umlagen und Netzgebühren an. Die EEG-Umlage, über die der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert wird, steigt zum Jahreswechsel um rund 5 Prozent auf 6,756 Cent je Kilowattstunde. Sie macht rund 22 Prozent des gesamten Strompreises aus. Auch die Gebühren für die Stromnetze, auf die ein weiteres knappes Viertel des Gesamtpreises entfällt, steigen, allerdings regional unterschiedlich.
Verbraucherschützer appellieren an Versorger und Politik

Die Mehrheit der Netzbetreiber in Deutschland hat Verivox zufolge Erhöhungen von rund 6 Prozent angekündigt. Laut Check24 kaufen die Versorger die Energie an der Strombörse im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent günstiger ein, die gesunkenen Preise würden bislang aber nicht an die Verbraucher weitergegeben.

Verbraucherschützer sehen die Stromanbieter in der Pflicht, für Preisstabilität zu sorgen. "Steigende Strompreise sind jetzt mit Blick auf den Klimaschutz ein völlig falsches Signal", sagte der Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW, Udo Sieverding. Die Versorger könnten "mit den Spielräumen ihrer Beschaffungsstrategien Preisveränderungen durchaus so lange aufschieben, bis das Klimapaket greift". Die Absichtserklärungen im Klimapaket der Bundesregierung müssten "zügig in Maßnahmen münden, die sauberen Strom günstiger machen und fossile Energien teurer", forderte Sieverding. "Es ist Zeit für ein belastbares Versprechen, dass die Strompreise für Verbraucher nicht mehr weiter steigen."

Der Entwurf von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für das Kohleausstiegsgesetz sieht einen Ausgleich für ausstiegsbedingte Preiserhöhungen beim Strom vor. Unter anderem ist ein Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten vorgesehen.

Eine Möglichkeit zum Strompreisvergleich finden Sie hier.

Quelle: n-tv.de, jog/dpa
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Peking stützt Konjunktur - China senkt überraschend den Leitzins

Postby Weltbookadmin47 » 18. Nov 2019 11:19

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-se ... 01198.html
Montag, 18. November 2019
Peking stützt Konjunktur - China senkt überraschend den Leitzins
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Der Staat unternimmt erste Schritte, um die Konjunktur anzukurbeln.

(Foto: imago images/Xinhua)
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Der Handelskonflikt mit den USA und ein sich weltweit abkühlendes Wirtschaftswachstum gehen auch an China nicht spurlos vorbei. Nun greift die Regierung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft ein. Analysten erwarten weitere Schritte.

Die chinesische Zentralbank hat wegen der Konjunkturflaute erstmals seit mehr als vier Jahren einen wichtigen Zins gesenkt. Der Zinssatz für kurzfristige Kredite werde von 2,55 auf 2,50 Prozent zurückgenommen, wie die Notenbank überraschend bekanntgab. Trotz der nur geringen Senkung wurde dieser Schritt an den Märkten als Signal gewertet, dass sich die Zentralbank gegen eine Konjunktureintrübung stemmen wird - zumal sie vor rund zwei Wochen erstmals seit 2016 den Zinssatz für mittelfristige Darlehen an Finanzinstitutionen (MLF) von 3,30 auf 3,25 Prozent gesenkt hatte.

Die Wirtschafts- und Finanzdaten Chinas sind im Oktober auf breiter Front gesunken, während die Lebensmittelpreise weiter stiegen, obwohl die Kerninflation weiterhin schwach blieb. "Dieser Schritt schürt Spekulationen auf weitere Konjunkturhilfen der Regierung in Peking", sagte Analyst David Madden vom Online-Broker CMC Markets. Die Börsen in Asien reagierten positiv darauf: Der japanische Nikkei-Index stieg zum Wochenauftakt, die Börse Shanghai gewann ebenfalls und auch der Hongkonger Hang Seng notierte fester.
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Politik 18.11.19
Scharfe Munition und Brandbomben Proteste eskalieren an Hongkonger Universität

Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist im vergangenen dritten Quartal mit 6,0 Prozent so langsam gewachsen wie seit rund drei Jahrzehnten nicht mehr. Experten begründeten das mit dem Handelskrieg zwischen den beiden mächtigsten Wirtschaftsnationen und der schwächeren Weltkonjunktur. Die Zinssenkung deute auf eine Änderung der Geldpolitik in den kommenden Monaten hin, sagte Commerzbank-Ökonom Zhou Hao. Mit billigerem Geld kann die Zentralbank Investitionen und Konsum anregen. Die Regierung in Peking peilt für das Wirtschaftswachstum 2019 eine Spanne von 6,0 bis 6,5 Prozent an.
Bilder und Videos
https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-se ... 01198.html
Quelle: n-tv.de, jwu/rts/DJ
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Stellenanzeige m/w/d – vie­le Un­ter­neh­mer ver­ges­sen wich­ti­gen Zusat

Postby Weltbookadmin47 » 20. Nov 2019 10:35

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.trialog-magazin.de/category ... 3759520203

Stellenanzeige m/w/d – vie­le Un­ter­neh­mer ver­ges­sen wich­ti­gen Zusatz
Von Frank Wiercks
6. November 2019

Immer noch fehlt vie­len Stel­len­an­zei­gen m/w/d als Zu­satz. Da­mit ris­kie­ren Un­ter­neh­mer schlimms­ten­falls ei­ne Kla­ge we­gen Dis­kri­mi­nie­rung im Sin­ne des AGG. Wer das All­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz ernst nimmt, prüft sei­nen Be­wer­bungs­pro­zess mit dem Anwalt.
Zur Seite https://www.trialog-magazin.de/category ... 3759520203
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Donnerstag, 21. November 2019 - Der Börsen-Tag

Postby Weltbookadmin47 » 21. Nov 2019 10:53

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boer ... 08194.html
Donnerstag, 21. November 2019 - Der Börsen-Tag

Deutsche Exporte in die USA legen deutlich zu
Die "America-first"-Doktrin von US-Präsident Donald Trump belastet zwar den Welthandel – die deutschen Ausfuhren in die USA ficht das jedoch nicht an. Im Gegenteil: Im dritten Quartal sind die deutschen Exporte in die USA sogar deutlich gestiegen. Sie legten im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent, wie aus Daten des Statistikamtes hervorgeht.

Auch Frankreich war ein bevorzugter Absatzmarkt für die deutschen Exporteure. Hier betrug das Plus im Sommerquartal 3,1 Prozent, nach China gab es dagegen nur noch ein Mini-Wachstum von 0,3 Prozent.
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Die deutsche Wirtschaft insgesamt war im dritten Quartal 2019 leicht gewachsen und schrammte damit knapp an einer Rezession vorbei.

(Foto: picture alliance/dpa)


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10:03 Uhr
Ölpreise sinken nach Preissprung wieder
Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 62,08

Öl wird heute am Weltmarkt wieder etwas günstiger gehandelt. Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung, nachdem die Notierungen am Vortag nach der Veröffentlichung neuer Daten zur Entwicklung der US-Ölreserven kräftig gestiegen waren.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet am Morgen 62,21 US-Dollar. Das sind 19 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fällt um 17 Cent auf 56,84 Dollar.

Am Mittwochnachmittag war der US-Ölpreis in kurzer Zeit fast drei Prozent gestiegen. Zuvor hatte die amerikanische Regierung zwar einen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl um 1,3 Millionen Barrel gemeldet. Die Daten blieben deutlich hinter den Werten zurück, die am Dienstag der Interessenverband American Petroleum Institute (API) bekannt gegeben hatte. Dieser hatte einen Anstieg um 5,9 Millionen Barrel ermittelt.
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09:25 Uhr
Schock für Anleger - Thyssenkrupp-Aktie bricht ein
Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 12,07

Die schlechten Neuigkeiten zur Zukunft des Stahlkonzerns Thyssenkrupp versetzen Anleger in Panik: In den ersten Handelsminuten brechen die Papiere um dramatische 9,5 Prozent ein und sind damit Schlusslicht im MDax.

Die neue Chefin Martina Merz hat die Anleger auf eine längere Durststrecke vorbereitet. Die Papiere fallen um dramatische 9,5 Prozent. In ihrem Gefolge geben auch die Papiere von Stahlkocher Salzgitter um 1,6 Prozent nach.

Auch der deutsche Leitindex Dax erwischt einen schlechten Start und verliert in den ersten Handelsminuten 0,5 Prozent auf 13.087 Punkte. Mit der offiziellen Unterstützung der Protestbewegung in Hongkong heizten die USA den Streit mit China weiter an, sagt Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. "Damit wird der angestrebte Handelsdeal noch schwerer erreichbar."

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de..
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08:34 UhrDax vo
Dax vor US-Konjunkturdaten niedriger erwartet

Dax 13.091,61

In Erwartung von US-Konjunkturdaten wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Am Mittwoch hatte er wegen neuer Verstimmungen zwischen den USA und China 0,5 Prozent im Minus bei 13.158,14 Punkten geschlossen.

Etwas Abwechslung vom Dauerbrenner-Thema Zollstreit versprechen das Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von Philadelphia und die US-Frühindikatoren, die am Nachmittag (MEZ) veröffentlicht werden. Von diesen Zahlen versprechen sich Börsianer weitere Hinweise auf die US-Geldpolitik. Für Dezember signalisierte die Fed erst mal den Beginn einer Ruhepause, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen zur Zinssitzung im Oktober hervorgeht.
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07:56 Uhr
Thyssenkrupp im Tal der Tränen - Dividende gestrichen
Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 12,07

Der Mischkonzern Thyssenkrupp hat nach hohen Verlusten die Dividende kassiert und rechnet im laufenden Geschäftsjahr unter dem Strich mit noch schlechteren Zahlen. Die Maßnahmen für eine bessere Performance würden im laufenden Jahr noch nicht voll durchschlagen, der Nettoverlust wegen der geplanten Restrukturierungen deutlich höher sein, kündigte die neue Vorstandschefin Martina Merz an.

Im vergangenen Geschäftsjahr 2018/19 fuhr der Konzern einen Nettoverlust von 304 Millionen Euro ein nach einem Fehlbetrag von 62 Millionen Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) brach insbesondere wegen des schwachen Geschäfts mit Stahl und Autoteilen auf 802 Millionen Euro von 1,4 Milliarden Euro ein. Merz erwartet hier im laufenden Jahr keine Verbesserung, sondern ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Die Dividende fällt aus. Zuletzt hatten die Anleger 15 Cent je Aktie erhalten.
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(Foto: picture alliance/dpa)


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07:38 Uhr
Euro wenig bewegt
Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Der Kurs des Euro hat sich wenig bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1077 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1059 (Dienstag: 1,1077) Dollar festgesetzt.

Seit Beginn der Woche hielt sich der Euro in einer vergleichsweise engen Handelsspanne. In der ersten Wochenhälfte gab es kaum wichtige Konjunkturdaten, an denen sich die Anleger orientieren konnten. Auch das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der vergangenen Zinssitzung der US-Notenbank Fed lieferte keine neuen Erkenntnisse. Die Mitschrift signalisierte eine Zinspause in den USA und bestätigte damit frühere Aussagen.
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07:06 Uhr
US-Gesetzentwürfe drücken asiatische Börsen
Nikkei
Nikkei 23.038,58

Die Spannungen zwischen China und den USA haben am Mittwoch die asiatischen Börsen belastet. Auslöser war die Verabschiedung zweier Gesetzesentwürfe im US-Repräsentantenhaus zur Stärkung der Menschenrechte in Hongkong, die zuvor bereits vom Senat abgesegnet waren. Es wird erwartet, dass Präsident Donald Trump diese in Kraft setzt.

Auf die Stimmung der Anleger drückt zusätzlich die anhaltende Unsicherheit über die Finalisierung eines ersten Handelsabkommens zwischen China und den USA: Insidern und Handelsexperten zufolge werde es möglicherweise erst im kommenden Jahr abgeschlossen. China verlange eine Aufhebung zusätzlicher Zölle, während die US-Regierung ebenfalls weitere Forderungen stelle, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von mit der Sache vertrauten Personen.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,2 Prozent tiefer bei 22.872 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1 Prozent und lag bei 1675 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,5 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,9 Prozent.
Bilder und Videos https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boer ... 08194.html
Quelle: ntv-Der Börsen-Tag
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Suizide aus Armut ? - Türkei schweigt Wirtschaftskrise tot

Postby Weltbookadmin47 » 22. Nov 2019 10:50

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Suizide aus Armut ? - Türkei schweigt Wirtschaftskrise tot
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In der Türkei gingen zuletzt viele Arbeitsplätze verloren.

(Foto: REUTERS)
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Eine Serie von Selbstmorden erschüttert die Türkei. Binnen weniger Tage vergiften sich gleich drei Familien. Alle haben ein gemeinsames Motiv: finanzielle Probleme ausgelöst durch die Wirtschaftskrise im Land. Die Regierung, die davon nichts wissen will, plant harte Maßnahmen.

In der Türkei sorgt eine Suizidserie in Familien für hohe Wellen in der Öffentlichkeit. Innerhalb von zehn Tagen sterben elf Menschen - darunter drei Kinder. Die Fälle haben zwei auffällige Gemeinsamkeiten: Die Todesursache ist Vergiftung durch Zyanid beziehungsweise Blausäure und das vorrangige Motiv hinter der Tat ist offenbar Armut. Die drei Familien - zwei in Istanbul, eine in Antalya - waren zuletzt hoch verschuldet und ihre Mitglieder zum Teil arbeitslos.
Türkische Lira / Euro
Türkische Lira / Euro ,16

Bei einem Fall aus Istanbul handelt es sich laut dem regierungskritischem Portal Ahval um vier Geschwister, die ihre Stromrechnung bereits seit Monaten nicht mehr bezahlen konnten. Drei von ihnen waren arbeitslos, nur eine Schwester hatte noch einen Job. Wegen der hohen Schulden wurde das Gehalt der Schwester durch die Behörden beschlagnahmt.

Die anderen beiden Fälle liegen ähnlich. Ein Juwelier aus Istanbul vergiftete sich, seine Frau und seinen sechsjährigen Sohn. Auch hier das offensichtliche Motiv: finanzielle Probleme. In Antalya fand die Polizei die Leichen einer vierköpfigen Familie - darunter ein neunjähriges Mädchen und ein fünfjähriger Junge. Der Vater, der offenbar keinen anderen Ausweg mehr sah, hatte bereits neun Monate lang die Miete nicht mehr bezahlt. In seinem Abschiedsbrief soll er seine Verzweiflung über die düstere Wirtschaftslage der Familie ausgedrückt haben. Eine Liste mit den Schulden soll beigelegen haben.
Suizid als letzter Ausweg
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Wirtschaft 04.10.18
Verfall der Lira Inflation in der Türkei steigt auf 24,5 Prozent

Die türkische Öffentlichkeit reagiert schockiert. Arbeitslosigkeit und Verschuldung sind weitverbreitete Probleme. Die Wirtschaftskrise und der Verfall der Lira haben in die Geldbörsen der Bürger tiefe Löcher gerissen. Sie hätten zu einem Klima der Verzweiflung beigetragen, die Türken würden keinen anderen Ausweg mehr aus ihrer Not sehen als den Suizid, wirft die Opposition der Regierung vor. "Warum gibt es diesen Massen-Selbstmord?", lautete die rhetorische Frage des Vorsitzenden der größten Oppositionspartei CHP Kemal Kilicdaroglu bei einer Rede am vergangenen Sonntag. "Neben den Müllcontainern sehen Sie Frauen, die Lebensmittel aus dem Müll einsammeln. Wir sprechen über das 21. Jahrhundert in der Türkei", klagte der Politiker. Kilicdaroglu wirft dem Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vor, das Land zu ruinieren. "Wir brauchen einen starken Sozialstaat", forderte der Oppositionelle zum wiederholten Mal.

Seit Sommer 2018 kämpft die Türkei mit einer schweren Wirtschaftskrise. Jeder siebte Türke ist arbeitslos, bei den Jugendlichen ist es mehr als jeder Vierte. Die türkische Lira verlor allein im vergangenen Jahr 30 Prozent zum US-Dollar. Laut offiziellen Daten entspannt sich die Lage derzeit zwar. Im September soll die Teuerung nach offiziellen Angaben unter die 10-Prozent-Marke gefallen sein. Doch sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen: Laut dem Ökonomen Steve Hanke von der Hopkins University in Baltimore lag die Teuerung zum Beispiel im Mai bei knapp 50 Prozent, obwohl die offiziellen Zahlen sie lediglich bei 18,7 Prozent verorteten. Lebensmittel, Medikamente, Benzin sind heute immer noch deutlich teurer als vor der Krise.

Wenig hilfreich ist in diesem Zusammenhang, dass verschuldete Unternehmen anders behandelt werden, als verschuldete Verbraucher. Unternehmen - vor allem die mit Verbindungen zur Regierungspartei AKP - können ihre Kredite umstrukturieren. Dieses Privileg haben Millionen einfacher Bürger nicht. Wer verschuldet ist, wird im Gegenteil seit Kurzem sogar noch rigoroser verfolgt: Laut Ahval hat das Finanzministerium seit Oktober die Löhne und Bankkonten von fast 4 Millionen Menschen wegen unbezahlter Rechnungen gesperrt.
Türken googeln häufiger das Wort Zyanid
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Politik 20.08.18
Marcel Fratzscher im n-tv Interview "Türkei wird Schulden nicht aus eigener Kraft stemmen können"

Experten vermuten, dass es sich bei den Suiziden im Kontext mit der Krise um keine Einzelfälle handelt. Dass die Selbstmordrate in Zeiten von Krieg und Krisen zunehmen, ist kein neues Phänomen. Laut Welthandelsorganisation WHO entfallen 70 Prozent der Selbstmorde auf Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Auch das türkische statistische Institut (TÜIK) kommt zu dem Schluss, dass finanzielle Probleme einer der Hauptgründe dafür ist, dass Menschen in der Türkei den Freitod wählen. Dass es einen Zusammenhang zwischen Suizid und finanzieller Not gibt, darauf deuten auch Daten, die das türkische Portal Habertürk veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der Personen, die das Wort Zyanid gegoogelt haben, zuletzt dramatisch angestiegen. "Es ist falsch, einen Selbstmord als eine individuelle, rein psychologische Angelegenheit zu betrachten", zitiert die Deutsche Welle eine Warnung der Armutsforscherin Hacer Foggo von dem Verein Cimen. Einem Selbstmord gingen meistens gesellschaftliche Ursachen voraus.

Die Regierung leugnet einen solchen Zusammenhang. Mitten in ihren Anstrengungen, das Vertrauen der Investoren in die angeschlagene Wirtschaft zurückzugewinnen, kommen solche Negativ-Schlagzeilen tatsächlich zur Unzeit. Statt die gravierenden Probleme anzugehen, will die Regierung nun kritische Berichterstattung verbieten. Ahval zitiert regierungsnahe Medien, wonach Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Suiziden und der Wirtschaftskrise per Gesetzesänderung künftig unter Strafe gestellt werden sollen. Die Rede ist von Gefängnisstrafen zwischen fünf und sechs Jahren sowie Geldstrafen bei Verbreitung von "falschen und irreführenden Informationen", die Auswirkungen auf Währung und Wirtschaft haben könnten.

Um weitere Suizide durch Zyanid-Vergiftung - möglicherweise auch aus Protest gegen die Regierung - zu verhindern, greift Ankara auch noch zu einer anderen List. Man geht nicht gegen die Ursachen vor, sondern beseitigt die Symptome des Problems: Am Mittwoch kündigte Umweltminister Murat Kurum kurzerhand an, dass die Türkei den Online-Verkauf von Zyanid verbieten wird.

Quelle: n-tv.de, ddi https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tuerkei- ... 09181.html
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Billig-Stromer Zetta - Russisches E-Auto kurz vor Markteinführung

Postby Weltbookadmin47 » 24. Nov 2019 11:07

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Russisch ... 13598.html
Billig-Stromer Zetta - Russisches E-Auto kurz vor Markteinführung
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Das erste russische E-Auto befindet sich nach offiziellen Angaben in der finalen Zertifizierungsphase.

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Noch sind Elektroautos in Russland eine Seltenheit, das soll sich bald ändern. Schon ab Anfang 2020 soll der erste Stromer in Serie produziert werden. Der "Zetta" soll nicht nur unschlagbar billig sein, sondern auch über eine enorme Reichweite verfügen.

Russland will 2020 in den Markt für Elektroautos einsteigen. Die Produktion des "Zetta" soll im ersten Quartal beginnen, sagte Industrieminister Denis Manturow der Agentur Tass. Einen genauen Starttermin nannte er nicht.
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Dem Bericht zufolge wäre es das erste russische Elektroauto, das in Serie gefertigt wird. Der mit drei Türen ausgestattete Wagen soll bis zu 120 Stundenkilometer schnell sein und mit einem Mal Aufladen bis zu 560 Kilometer fahren. Laut der Tageszeitung "Rossijskaja Gaseta" beträgt der Kaufpreis umgerechnet rund 6400 Euro. Damit wäre der Zetta wohl das billigste Elektroauto der Welt. Der Twizy von Renault ist zwar schon für knapp 5000 Euro zu haben, gilt allerdings nicht als Auto, sondern ist als Quad zugelassen.

Russischen Medienberichten vom Mai zufolge besteht das Auto zu 99 Prozent aus russischen Teilen, nur die Batterien werden aus China importiert. Produktionsstandort des Unternehmens ist in Togliatti. Ursprünglich sollte der russische Stromer schon im Dezember in den Verkauf gehen. Für den Anfang wird erwartet, dass bis zu 15.000 Autos pro Jahr in Russland verkauft werden. In ein paar Jahren soll Zetta dann auch in andere Länder exportiert werden.

In Russland sind Elektroautos bislang selten zu sehen. Es gebe mehrere Tausend, berichten Medien. Laut Expertenschätzungen wird ihr Anteil auch in den nächsten Jahren gering bleiben. Das liege auch am schlecht ausgebauten Ladenetz.

Quelle: n-tv.de, ddi/dpa https://www.n-tv.de/wirtschaft/Russisch ... 13598.html
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Wird Grünheide zur Tesla-Produktionshölle ?

Postby Weltbookadmin47 » 27. Nov 2019 10:59

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https://www.n-tv.de/mediathek/audio/Wie ... 16437.html

Mittwoch, 27. November 2019
Wieder was gelernt - Wird Grünheide zur Tesla-Produktionshölle ?
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(Foto: imago images/Emmanuele Contini)
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Anfang November sorgt Elon Musk für großen Jubel in Berlin und Brandenburg. Tesla will in Grünheide seine erste europäische "Gigafactory" bauen und 8000 hochwertige Arbeitsplätze schaffen. Oder droht eine neue "Produktionshölle" wie einst im ersten Tesla-Werk in Kalifornien?

Darum geht es in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.
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Wirtschaft 13.11.19
"Höheres Tempo als der Flughafen" Tesla verkündet Bau von Großfabrik nahe Berlin

Bereits im nächsten Jahr will Tesla mit dem Bau seines Deutschland-Werkes am Berliner Stadtrand beginnen. Ein Jahr später sollen die ersten Elektroautos und Batterien produziert werden. Anfangs sollen rund 3000, später bis zu 8000 Menschen dort arbeiten, erwartet die Brandenburger Landesregierung. In Grünheide soll zunächst das "Model Y", der Tesla-SUV, zusammengebaut werden. Wir haben mit Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer über die Pläne des amerikanischen Elektroautobauers gesprochen.

"Es könnte sein, dass Tesla die Zellen für die Batterien zugeliefert bekommt und in Grünheide dann zu Batterien zusammensetzt. Dazu braucht man eine Automatisierung. Das übernimmt die Firma Tesla Grohmann Automation. Tesla hat den Maschinenbauer Anfang 2017 übernommen, das ist ein Bilderbuch-Unternehmen. Die können das aufbauen, brauchen nur einen Vorlauf, um ihre Anlagen dort aufzubauen."

Tesla baut seine Autos nach dem Baukastenprinzip zusammen. Alles wird geliefert und dann werden die einzelnen Teile zusammengesetzt. Wahrscheinlich erhält Tesla auch in Grünheide Motoren und Karosserieteile in großen Mengen aus dem Ausland und baut nur ein. Wie die Montage genau abläuft, hören Sie im Podcast.
Bilder und Videos https://www.n-tv.de/mediathek/audio/Wie ... 16437.html
Quelle: n-tv.de, sks
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Konzern aktualisiert Anwendungen - Apple erkennt Krim als russisch an

Postby Weltbookadmin47 » 28. Nov 2019 13:14

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Apple-er ... 22722.html
Konzern aktualisiert Anwendungen - Apple erkennt Krim als russisch an
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In Russland weisen Apple-Dienste die Krim als russisch aus.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Seit 2014 betrachtet Russland die Krim als Teil ihres Staatsgebietes. Nun unterstützt auch Apple diesen Anspruch. Verschiedene Dienste des US-Konzerns weisen die Halbinsel als russisches Territorium aus - allerdings nur für Nutzer in Russland.

Auf Druck der russischen Behörden weist der US-Technologiekonzern Apple die von Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim bei der Nutzung verschiedener Dienste in Russland als russisch aus. In der Routenplanung und in der Wetter-App von Apple-Geräten erscheinen beispielsweise die Städte Simferopol und Sewastopol mit dem Zusatz "Krim, Russland". Wird von Deutschland aus in der Wetter-App nach den Städten gesucht, erscheinen sie ohne Verweis auf ein Land.
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Politik 09.08.19
Eiszeit, Krieg und Posen Seit 20 Jahren hat Putin im Kreml das Sagen

Der Vorsitzende des Sicherheitsausschusses im russischen Parlament, Wassili Piskarjew, sagte laut der Nachrichtenagentur Interfax, Apple habe seine Dienste "in Einklang mit dem russischen Recht" gebracht. Der "Fehler" bei der Anzeige der Krim-Städte sei behoben worden.

Laut Piskarjew hatte es seit Mai Verhandlungen mit Apple gegeben. Das Unternehmen strich demnach in einem ersten Schritt den Verweis auf die Ukraine und zeigte die Krim-Städte an, ohne ein Land zu nennen. "Wir werden wachsam bleiben, dass es keinen Schritt zurück gibt", sagte der Abgeordnete.

Anders als Apple nennt der US-Konzern Google in seinem Kartendienst kein Land für die Städte auf der Krim. Bei der Suche von Russland aus passt er ihre Schreibweise jedoch der russischen an; zudem erscheint in dem Fall eine klare Grenze zwischen der Krim und der Ukraine.

Russland hatte die ukrainische Halbinsel Krim im Jahr 2014 annektiert und unterstützt außerdem separatistische Kämpfer im Osten der Ukraine. Die Europäische Union und die USA verhängten daraufhin umfangreiche Sanktionen gegen Moskau.
Es herrschen Tage des Chaos.
Politik 21.02.19
Die Chaostage vorm Ukraine-Krieg Vor fünf Jahren floh Janukowitsch

Quelle: n-tv.de, jpe/AFP https://www.n-tv.de/wirtschaft/Apple-er ... 22722.html
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Streiks am Black Friday - Amazon-Beschäftigte legen Arbeit nieder

Postby Weltbookadmin47 » 29. Nov 2019 12:51

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Freitag, 29. November 2019
Streiks am Black Friday - Amazon-Beschäftigte legen Arbeit nieder
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Unter anderem in Bad Hersfeld wollen die Mitarbeiter streiken.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Am Black Friday will Amazon mit Schnäppchenangeboten richtig Umsatz machen - doch ausgerechnet jetzt treten die Beschäftigten in Deutschland in einen mehrtägigen Streik. Gute Arbeit gebe es nicht "zu Schleuderpreisen", erklärt die Gewerkschaft Verdi.

Am Schnäppchentag Black Friday streiken Amazon-Beschäftigte an allen Standorten in Deutschland für einen Tarifvertrag. Die mehrtägigen Streiks hätten in der Nacht begonnen, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit. Betroffen seien die Standorte Leipzig in Sachsen, Bad Hersfeld in Hessen, Koblenz in Rheinland-Pfalz, Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen und Graben in Bayern.

Nach Angaben von Verdi dauern die Streiks bis einschließlich Montag an, in Koblenz, Leipzig und Bad Hersfeld bis zum frühen Dienstagmorgen. "Amazon bewirbt den Black Friday und den Cyber Monday mit extremen Preisnachlässen", erklärte Verdi-Handelsexperte Orhan Akman. "Die Beschäftigten bei Amazon sagen dagegen: Ihre harte Arbeit ist nicht zu Schleuderpreisen zu haben." Die Beschäftigten forderten einen Tarifvertrag für "existenzsichernde Löhne und gute und gesunde Arbeit". Verdi kämpft seit Jahren dafür, dass die Amazon-Beschäftigten einen Tarifvertrag bekommen und nach dem Tarif für den Einzel- und Versandhandel bezahlt werden.

Der Onlineriese Amazon weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets zurück und bezeichnet sich als "fairen Arbeitgeber". "Wir bezahlen am oberen Ende dessen, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich ist und überprüfen jährlich unsere Löhne", erklärt das Unternehmen. Darüber hinaus gebe es zahlreiche Zusatzleistungen.

Zu den aktuellen Streiks erklärte Amazon, die Pakete kämen pünktlich an, "denn der Großteil der Mitarbeiter kümmert sich heute ganz normal um Kundenbestellungen". Nach Angaben des Unternehmens gibt es in Deutschland 13.000 fest angestellte Mitarbeiter in den insgesamt 13 Logistikzentren, hinzu kommen Saisonkräfte während der Weihnachtszeit.
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Quelle: n-tv.de, ftü/AFP https://www.n-tv.de/wirtschaft/Amazon-B ... 25805.html
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Vorstellung der Industriestrategie - Altmaier will Ausverkauf deutscher Fi

Postby Weltbookadmin47 » 1. Dec 2019 11:34

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https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 26889.html
Vorstellung der Industriestrategie - Altmaier will Ausverkauf deutscher Firmen verhindern
"Made in Germany" steht international für deutsche Wertarbeit. Das gilt für Autos, wie auch für die Erforschung von künstlicher Intelligenz, Robotik und Biotechnologien. Damit das so bleibt, will das Wirtschaftsministerium deutsche Hightechfirmen besser vor feindlichen Übernahmen schützen.

Unternehmer üben Kritik Altmaiers "Nationaler Rückgriff" prallt ab
Kontrolle chinesischer Konzerne Staat will Hightech-Firmen besser schützen
Zu den Bildern und Videos https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 26889.html
Quelle: ntv.de
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Kritik an Greta Thunberg - Evonik-Chef beklagt "Klimahysterie"

Postby Weltbookadmin47 » 3. Dec 2019 11:40

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Evonik-C ... 33158.html

Dienstag, 03. Dezember 2019
Kritik an Greta Thunberg - Evonik-Chef beklagt "Klimahysterie"
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Auch über das Geschäft spricht Kullmann: "Evonik ist zwar nicht in einer Krise, aber wir bereiten uns auf eine Krise vor."

(Foto: picture alliance/dpa)
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"Man muss uns nicht erklären, was Nachhaltigkeit ist", sagt Christian Kullmann. Der Chef des Chemiekonzerns Evonik erhebt Vorwürfe gegen die Bewegung Fridays for Future und spricht von Unsachlichkeit und Polemik in der Klimadebatte.

Evonik-Chef Christian Kullmann kritisiert die Initiatorin der Bewegung Fridays for Future. "Ich empfinde das, was Greta Thunberg mitunter sagt, als unverfroren", sagte Kullmann der "Süddeutschen Zeitung". Die Unterstellung, er als Konzernchef würde Thunbergs Generation die Zukunft rauben, sei "Hysterie und Polemik", so Kullmann. "Ich weise das scharf zurück." Die Klimadebatte sei moralisierend und in weiten Teilen unsachlich geführt. "Wir haben Klimahysterie."
Evonik
Evonik 26,08

Die Chemieindustrie habe Energiebedarf und Emissionen in den vergangenen 30 Jahren deutlich reduziert, führte Kullmann weiter aus: "Und das war die Zeit vor Greta. Man muss uns nicht erklären, was Nachhaltigkeit ist." Ohne Chemie gäbe es weder Elektroautos noch Windräder. "Nur mit uns wird man die Klimaschutzziele erreichen können."

Es sei nicht damit getan, eine klimaneutrale Produktion als Ziel zu proklamieren. Vielmehr komme es auf Rahmenbedingungen an, etwa die zuverlässige Versorgung der Chemieindustrie mit Ökostrom. "Dazu müssten wir aber in Deutschland die Erzeugung aus Sonne und Wind weiter massiv ausbauen und die Stromkosten zugleich deutlich senken", so Kullmann. "Auf dem heutigen Stand der Technik erscheint mir das illusorisch."
Jahresergebnisziel bekräftigt

Kullmann ist seit 2017 Vorstandschef des im MDax gelisteten Chemiekonzerns Evonik. Der 50-Jährige wird in der Branche als wahrscheinlicher künftiger Präsident des Verbands der chemischen Industrie (VCI) gehandelt. "Dazu kann ich heute nichts sagen", erklärte Kullmann dem Blatt. Der VCI habe mit dem scheidenden Henkel-Chef Hans Van Bylen "einen sehr guten Präsidenten an der Spitze".

Evonik werde "aus heutiger Sicht" das Jahresziel erreichen, einen operativen Gewinn (Ebitda) von mindestens 2,15 Milliarden Euro zu erwirtschaften. "Das ist in diesem Jahr deutlich schwerer als 2018", sagte Kullmann. 2020 werde absehbar nicht besser. "Evonik ist zwar nicht in einer Krise, aber wir bereiten uns auf eine Krise vor." Risiken seien eine Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China, ein unkontrollierter Brexit oder eine Verschärfung militärischer Konflikte im Nahen Osten.
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Mehr zum Thema - Bilder und Videos https://www.n-tv.de/wirtschaft/Evonik-C ... 33158.html
Quelle: n-tv.de, bad
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Milliarden Euro für E-Autos - Hyundai kündigt gigantische Investitionen an

Postby Weltbookadmin47 » 4. Dec 2019 13:01

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Mittwoch, 04. Dezember 2019
Milliarden Euro für E-Autos - Hyundai kündigt gigantische Investitionen an
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Ein Elektromobil von Hyundai von bei der Internationalen Automobil Ausstelung in Frankfurt am Main.

(Foto: imago images/Jan Huebner)
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Der größte Autobauer Südkoreas setzt sich ehrgeizige Ziele. In sechs Jahren will Hyundai einer der Weltmarktführer für Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge sein. Dazu steckt der Konzern nun viele Milliarden Euro in die Entwicklung, Forschung - und den eigenen Aktienwert.

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai Motor will stärker in mobile Zukunftstechnologien einschließlich Flugautos investieren. Der VW-Rivale kündigte dazu seinen Strategieplan "Strategy 2025" an, der Investitionen von 61,1 Billionen Won - umgerechnet rund 46 Milliarden Euro – vorsieht. Das Geld soll in den nächsten sechs Jahren in die Forschung und Entwicklung "und die weitere Sondierung künftiger Technologien" fließen. Hyundai-Aktien stiegen nach der Ankündigung zunächst um zwei Prozent.
Hyundai Motor
Hyundai Motor 27,60

Der neue Strategieplan soll auf zwei geschäftlichen Kernpfeilern stehen - smarte Mobilitätsgeräte und smarte Mobilitätsdienstleistungen. Der Gerätebereich soll dabei über Autos hinaus erweitert und unter anderem auch Flugautos sowie Robotertechnik einschließen.

Darüber hinaus hat sich Südkoreas Branchenführer bis 2025 eine Frist gesetzt, um in die Gruppe der drei größten Hersteller von Batterien und Brennstoffzellenfahrzeugen vorzustoßen. Ziel sei es, jährlich 670.000 Elektrofahrzeuge einschließlich batteriebetriebener E-Autos zu fertigen, hieß es.

Aktienrückkauf für 227 Millionen Euro

Vor knapp zwei Wochen hatte auch Volkswagen Milliardeninvestitionen in die Elektromobilität angekündigt. Bis 2024 will der weltgrößte Autobauer knapp 60 Milliarden Euro in klimafreundliche Antriebe und die Digitalisierung stecken. Für den letzten fünfjährigen Planungszeitraum bis 2023 hatte der Konzern ein Investitionsvolumen von 44 Milliarden für diese Themen.

Hyundai kündigte außerdem an, bis Februar für rund 300 Milliarden Won – fast 227 Millionen Euro - eigene Aktien zurückzukaufen, um den Aktionärswert zu steigern. Im Rahmen des ehrgeizigen Strategieplans, der bislang erst in Teilen bekannt gegeben wurde, strebt Hyundai Motor eine operative Gewinnmarge von 8 Prozent im Automobilsegment und einen Anteil von 5 Prozent am weltweiten Automobilmarkt an.
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Mehr zum Thema - Bilder und Videos https://www.n-tv.de/wirtschaft/Hyundai- ... 36567.html
Quelle: n-tv.de, hul/dpa/DJ/rts
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Milliarden Euro für E-Autos - Hyundai kündigt gigantische Investitionen an

Postby Weltbookadmin47 » 4. Dec 2019 13:04

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Mittwoch, 04. Dezember 2019
Milliarden Euro für E-Autos - Hyundai kündigt gigantische Investitionen an
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Ein Elektromobil von Hyundai von bei der Internationalen Automobil Ausstelung in Frankfurt am Main.

(Foto: imago images/Jan Huebner)
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Der größte Autobauer Südkoreas setzt sich ehrgeizige Ziele. In sechs Jahren will Hyundai einer der Weltmarktführer für Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge sein. Dazu steckt der Konzern nun viele Milliarden Euro in die Entwicklung, Forschung - und den eigenen Aktienwert.

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai Motor will stärker in mobile Zukunftstechnologien einschließlich Flugautos investieren. Der VW-Rivale kündigte dazu seinen Strategieplan "Strategy 2025" an, der Investitionen von 61,1 Billionen Won - umgerechnet rund 46 Milliarden Euro – vorsieht. Das Geld soll in den nächsten sechs Jahren in die Forschung und Entwicklung "und die weitere Sondierung künftiger Technologien" fließen. Hyundai-Aktien stiegen nach der Ankündigung zunächst um zwei Prozent.
Hyundai Motor
Hyundai Motor 27,60

Der neue Strategieplan soll auf zwei geschäftlichen Kernpfeilern stehen - smarte Mobilitätsgeräte und smarte Mobilitätsdienstleistungen. Der Gerätebereich soll dabei über Autos hinaus erweitert und unter anderem auch Flugautos sowie Robotertechnik einschließen.

Darüber hinaus hat sich Südkoreas Branchenführer bis 2025 eine Frist gesetzt, um in die Gruppe der drei größten Hersteller von Batterien und Brennstoffzellenfahrzeugen vorzustoßen. Ziel sei es, jährlich 670.000 Elektrofahrzeuge einschließlich batteriebetriebener E-Autos zu fertigen, hieß es.

Aktienrückkauf für 227 Millionen Euro

Vor knapp zwei Wochen hatte auch Volkswagen Milliardeninvestitionen in die Elektromobilität angekündigt. Bis 2024 will der weltgrößte Autobauer knapp 60 Milliarden Euro in klimafreundliche Antriebe und die Digitalisierung stecken. Für den letzten fünfjährigen Planungszeitraum bis 2023 hatte der Konzern ein Investitionsvolumen von 44 Milliarden für diese Themen.

Hyundai kündigte außerdem an, bis Februar für rund 300 Milliarden Won – fast 227 Millionen Euro - eigene Aktien zurückzukaufen, um den Aktionärswert zu steigern. Im Rahmen des ehrgeizigen Strategieplans, der bislang erst in Teilen bekannt gegeben wurde, strebt Hyundai Motor eine operative Gewinnmarge von 8 Prozent im Automobilsegment und einen Anteil von 5 Prozent am weltweiten Automobilmarkt an.
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Quelle: n-tv.de, hul/dpa/DJ/rts
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Weiteres Minusjahr droht - Deutsche Autobauer schwächeln im Ausland

Postby Weltbookadmin47 » 5. Dec 2019 11:04

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche ... 38399.html
Weiteres Minusjahr droht - Deutsche Autobauer schwächeln im Ausland
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Mechaniker montieren im VW-Werk bei Schanghai einen Tiguan.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Der Verband der Automobilindustrie blickt besorgt auf seine Absatzzahlen. In Deutschland läuft das Geschäft zwar gut, aber im Ausland werden weniger Autos nachgefragt als im Vorjahr. Und auch für 2020 stellt sich die Branche auf Einbußen ein. Strengere Auflagen zum Klimaschutz nähren die Sorgen zusätzlich.

Trotz glänzender Geschäfte auf dem Heimatmarkt sehen sich die deutschen Autobauer in einer schwierigen Lage. Grund sind die Absatzeinbrüche auf den großen Märkten China und den USA. Weltweit würden in diesem Jahr rund 80,1 Millionen Autos verkauft und damit fünf Prozent weniger als 2018, sagte Bernhard Mattes, der scheidende Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), in Berlin. Nächstes Jahr drohe ein weiteres Minus auf dann noch 78,9 Millionen Stück. "Der Weg wird also steil, steinig, beschwerlich." Schon jetzt seien die Werke weniger ausgelastet, es würden weniger befristete Arbeitsverträge verlängert und Kurzarbeit eingesetzt. Die Zahl der Mitarbeiter in den Stammbelegschaften werde in diesem Jahr leicht sinken, im nächsten stärker. Die weltweite Pkw-Produktion der deutschen Konzernmarken werde sich 2019 und 2020 "um die 16-Millionen-Marke bewegen" (2018: 16,3 Mio.). Das ist gut jedes fünfte Auto, das weltweit gebaut wird.
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Wirtschaft 27.11.19
Prognose für 2030 Massiver Stellenabbau in deutscher Autoindustrie erwartet

Laut einer Bilanz-Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young fahren die Autokonzerne ihren Gewinnen aus dem Vorjahr hinterher. Die operativen Ergebnisse liegen nach neun Monaten im Schnitt 11,5 Prozent unter den Vorjahreswerten. "Der Trend zu größeren und teureren Autos federt derzeit noch die Auswirkungen sinkender Stückzahlen ab und sorgt für steigende Gewinne", resümiert EY-Experte Peter Fuß. "Mittelfristig stellt diese Entwicklung aber ein Problem dar - es wird immer schwerer, die strengen CO2-Vorgaben einzuhalten." In Deutschland warten die Hersteller dringend auf die konkrete Umsetzung des erhöhten Umweltbonus für Elektroautos. Die entsprechende Verordnung müsse in den nächsten Tagen erscheinen, um die aktuelle Kaufzurückhaltung der Konsumenten zu beenden.

"Alle warten auf die Durchführungsbestimmungen", sagte der Deutschland-Chef von Renault, Uwe Hochgeschurtz. Für das kommende Jahr erwartet der Importeursverband VDIK in einem leicht abnehmenden deutschen Markt einen um 60 Prozent auf 160.000 Autos steigenden Absatz von Elektroautos, die dann gut vier Prozent Anteil erreichen würden. Die Bundesregierung plant im Zuge ihres Klimapakets, die Kaufprämie bis zum Jahr 2025 zu verlängern. Sie gilt für Pkw mit Elektro-, Hybrid- und Wasserstoff-Antrieb. Die Prämie soll für Autos mit einem Listenpreis von unter 40.000 Euro auf bis zu 6000 Euro steigen. Derzeit gibt es 4000 Euro für rein elektrische Fahrzeuge. Die Mittel kommen jeweils zur Hälfte vom Bund und den Herstellern.
VDA: Planungssicherheit statt Klimaschutz

Die E-Autos sollen helfen, die strengen EU-Vorgaben zum CO2-Ausstoß von durchschnittlich 95 Gramm pro Kilometer zu erreichen. Laut Kraftfahrtbundesamt ist der Ausstoß der derzeit zugelassenen Fahrzeuge mit 155,5 Gramm davon weit entfernt. Auf dem deutschen Markt lief es zuletzt rund für nahezu alle Anbieter. Die beiden Herstellerverbände erwarten für das fast abgeschlossene Jahr übereinstimmend eine Steigerung um 4 Prozent auf 3,57 Millionen Neuzulassungen. Mit Ausnahme des von Abwrackprämien geprägten Jahres 2009 sei das der beste Absatz seit 20 Jahren, erklärte der VDIK-Präsident Reinhard Zirpel.

"Am deutschen Wesen werden wir nicht allein genesen", warnte hingegen Mattes. Auch in der EU werde wie in China und USA im kommenden Jahr der Absatz sinken. Pläne der EU-Kommission für mehr Klimaschutz lehnt der VDA deshalb ab. Die Unternehmen brauchten Planungssicherheit. "Was sie nicht brauchen, ist ein erneutes Draufsatteln, Stichwort 'European Green Deal'."
Mehr zum Thema - Bilder und Videos https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche ... 38399.html
Quelle: n-tv.de, ibu/dpa
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EU-Kommission billigt Hilfe - NordLB darf auf Finanzspritze hoffen

Postby Weltbookadmin47 » Yesterday 11:57

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EU-Kommission billigt Hilfe - NordLB darf auf Finanzspritze hoffen
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Die NordLB wird angesichts hoher Verluste derzeit stark verkleinert.

(Foto: picture alliance/dpa)
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Mit der Finanzierung von Schiffen ist die Norddeutsche Landesbank in die tief roten Zahlen geschlittert. Seitdem versucht die Bank sich durch massive Reformen über Wasser zu halten. Ein Hoffnungsschimmer: Die EU-Kommission erlaubt eine von den Ländern geplante Milliardenhilfe.

Die Verantwortlichen bei der Norddeutschen Landesbank können vorerst aufatmen: Nach Monaten des Wartens kam aus Brüssel die erforderliche Zustimmung für eine Finanzspritze. Die EU-Kommission teilte mit, dass die geplante Kapitalmaßnahme von rund 3,6 Milliarden Euro mit dem Wettbewerbsrecht vereinbar sei. Die NordLB mit Sitz in Hannover soll eine Stützung durch die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie die Sparkassen-Gruppe erhalten. Allerdings müssen auch die Landtage in Hannover und Magdeburg dem noch zustimmen.

Die niedersächsische Landesregierung hatte die entsprechende Gesetzgebung bereits im November angeschoben. Geplant ist, dass Niedersachsen als Haupteigentümer mit insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro einen Großteil der Finanzspritze übernimmt. Sachsen-Anhalt will für seinen Anteil von knapp sechs Prozent einen Kredit von 198 Millionen Euro aufnehmen. Die ebenfalls beteiligte Sparkassengruppe soll rund 1,1 Milliarden Euro schultern.

"Das Vorhaben Deutschlands zielt darauf ab, dass die NordLB als stabile und rentable staatliche Bank fortbestehen kann, lässt aber die Möglichkeit einer künftigen Konsolidierung des gesamten deutschen Landesbankensektors offen", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. "Wir haben festgestellt, dass der Staat zu Bedingungen investiert, die auch ein privater Eigentümer akzeptiert hätte; dies steht mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang."
Bank steckt in "tiefgreifender Transformation"

Die Landesbank ist in der Schieflage, weil sie vor allem mit der Finanzierung von Schiffen Milliardenverluste verzeichnet hatte. Die Kernkapitalquote, die künftig 14 Prozent betragen soll, lag Ende September bei lediglich 6,53 Prozent. Unter Aufsehern gilt eine harte Kernkapitalquote von 5,5 Prozent als das Minimum, das Banken unter Stress noch vorweisen sollten.

Derzeit läuft deshalb eine umfassende Verkleinerung der NordLB. "Die NordLB befindet sich mitten in einer tiefgreifenden Transformation", sagte Vorstandschef Thomas Bürkle zuletzt. Für das Gesamtjahr 2019 erwartet die Bank einen Verlust, und auch das kommende Geschäftsjahr dürfte der Umbau belasten. Vorgesehen sind unter anderem Ausgliederungen. So verkaufte die Bank im April ein Portfolio mit Schiffskrediten über 2,6 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Cerberus Capital. Aber auch Stellen fallen weg: Bis zum Jahr 2024 soll die Zahl der Beschäftigten etwa halbiert werden. Von Januar bis September ist die Mitarbeiterzahl bereits von 5850 auf knapp 5450 zurückgegangen.
Mehr zum Thema - bilder und Videos https://www.n-tv.de/wirtschaft/NordLB-d ... 40612.html
Quelle: n-tv.de, ibu/dpa
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