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FORSCHUNG ERNÄHRUNG

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2015 14:25

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FORSCHUNG ERNÄHRUNG LEBENSMITTELTESTS
Forscher und Wissenschaftler suchen nach neuen Formen der Ernährung

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Linderung des Welthungers in Sicht - Süße Kartoffeln gedeihen in salziger

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2015 14:38

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http://www.n-tv.de/wissen/Suesse-Kartoffeln-gedeihen-in-salziger-Erde-article15071306.html
Samstag, 09. Mai 2015
Linderung des Welthungers in Sicht - Süße Kartoffeln gedeihen in salziger Erde

Auf einer kleinen Insel in der Nordsee arbeiten Forscher an einem Projekt. Es könnte weltweit den Hunger lindern. 5000 Kartoffelsorten stehen unter Beobachtung. Und einige Knollen wachsen besonders gut unter salzigen Bedingungen.
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Die Neue Ernährungswissenschaft“

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2015 16:03

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https://www.ernaehrungs-umschau.de/print-artikel/13-02-2006-die-giessener-erklaerung-zum-projekt-die-neue-ernaehrungswissenschaft/

Die Gießener Erklärung zum Projekt „Die Neue Ernährungswissenschaft“
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Ernährungsforschung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2015 16:05

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http://www.bmbf.de/de/1033.php
Ernährungsforschung
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Innovationen und neue Ideen für den Ernährungssektor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2015 16:18

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http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/5088.php
Innovationen und neue Ideen für den Ernährungssektor
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Entomophagie beim Menschen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2015 16:37

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http://de.wikipedia.org/wiki/Entomophagie_beim_Menschen
Entomophagie beim Menschen
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Bilder Insekten als Nahrungsmittel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2015 16:43

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https://www.google.de/search?q=Insekten+als+Nahrungsmittel&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=HBtOVaWIIuegyAOCnoDoBA&ved=0CCgQsAQ&biw=1152&bih=707
Bilder Insekten als Nahrungsmittel
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Insekten auf der Speisekarte Krabbelnde Köstlichkeiten - die Nahrung der Z

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2015 16:48

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Insekten auf der Speisekarte
Krabbelnde Köstlichkeiten - die Nahrung der Zukunft?
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Kann Kaffee Gerüche neutralisieren ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jun 2015 13:54

bild kaffee gerüche neutralisieren.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Kann-Kaffee-Gerueche-neutralisieren-article15231596.html
Kann Kaffee Gerüche neutralisieren ?

Von Jana Zeh

Immer wieder sehe ich in Parfümerien kleine Gläser mit Kaffeebohnen zwischen den Flakons stehen. Der Geruch der Bohnen soll die Nase für Parfüme wieder aufnahmefähig machen. Funktioniert das? (fragt Susan F. aus Giessen)

Jede Frau kennt das, wenn es mal wieder Zeit für einen neuen Duft ist. Doch die Qual der Wahl beginnt bereits am Eingang der Parfümerie, denn schon dort läuft man durch eine Duftwolke, die einen geruchstechnisch völlig vernebelt - und spätestens nach der dritten Duftprobe weiß man weder, was einem gefallen hat, noch zu welchem Fläschchen welcher Duft gehört.
(Foto: picture alliance / dpa)

Um Abhilfe zu schaffen, lassen aufmerksame Verkäuferinnen ihre kaufwilligen Kunden an Kaffeebohnen schnüffeln. Das soll die Nase wieder aufnahmefähig machen, also den Geruch neutralisieren. "Das funktioniert wirklich", sagt Professor Hanns Hatt von der Ruhr-Universität Bochum in einem Gespräch mit n-tv.de. "Wir wissen allerdings bis heute nicht, ob der Effekt, den der Geruch der Kaffeebohnen auslöst, auf der Ebene der Nase oder eher im Gehirn entsteht", erklärt der Duftforscher weiter. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu diesem Thema stehen also noch aus. "In den Tests, die derzeit an Mäusenasen laufen, sieht es so aus, als würde der Effekt im Gehirn erzielt. Es ist aber zu früh, um ein eindeutiges Ergebnis zu benennen", ergänzt Hatt.
Riechen ist kein niederer Sinn

Lange Zeit galt das Riechen im Vergleich zum Sehen und zum Hören als niederer Sinn und wurde auch von der Wissenschaft so behandelt. Dass dem nicht so ist, zeigen neuere Studien, die die Wege von Gerüchen untersuchen. Der komplexe Prozess des Riechens beginnt mit der Aktivierung von sogenannten olfaktorischen Rezeptoren. Diese befinden sich in der oberen Nasenschleimhaut auf einem rund vier Quadratzentimeter großen Bereich. Jede Riechzelle stellt allerdings nur einen Typ von Riechrezeptoren her. Insgesamt besitzt der Mensch Millionen von Duftstoffrezeptoren in 350 verschiedenen Arten in der Nase. Also eine Art für den Duft von Vanille, eine Art für den Duft von Moschus usw.
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Beim Riechen werden die Rezeptoren durch bestimmte Moleküle in der Luft aktiviert, die wir über die Nase vor allem beim Atmen aufnehmen. Da Gerüche meistens aus einer Mischung bestehen, können verschiedene Rezeptoren gleichzeitig "angesprochen" werden. Der geübte Riecher kann laut einer aktuellen Untersuchung bis zu einer Billion verschiedener Geruchsmischungen unterscheiden. Das Problem: Die menschliche Sprache ist so begrenzt, dass es nicht genug Ausdrücke für die Beschreibung der verschiedenen Gerüche gibt.

Zudem werden Gerüche nach einer gewissen Zeit adaptiert, das bedeutet: Gerüche, die als Dauerreiz auftreten, werden nicht mehr als Impulse umgewandelt und dementsprechend auch nicht ans Gehirn weitergeleitet. Ist das der Fall, kann man diese Gerüche nach einer gewissen Zeit nicht mehr registrieren. Das passiert auch, wenn man an zu vielen Parfümproben schnuppert, ohne zwischendurch seine Nase zu entlasten, ob an der frischen Luft oder durch den Geruch von Kaffeebohnen, ist egal.

Übrigens: Kaffeebohnen oder Kaffeepulver können auch unangenehme Gerüche im Auto, Badezimmer oder Kühlschrank "wegzaubern". Da das Pulver stärker hygroskopisch, also feuchtigkeitsbindend wirkt, als die Bohnen, ist es zu bevorzugen. Wenn es als Geruchsneutralisierer ausgedient hat, sollte man es nicht mehr zur Getränkeherstellung benutzen, denn dieser Kaffee schmeckt bestimmt nicht.
Bilderserie
Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen Der Kult um den Kaffee

Quelle: n-tv.de
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Das Meer ist frei von Schädlingen - Taucher züchten Basilikum unter Wasser

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2015 22:48

taucher züchten basilikum.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Taucher-zuechten-Basilikum-unter-Wasser-article15466221.html
Das Meer ist frei von Schädlingen - Taucher züchten Basilikum unter Wasser

Im italienischen Ort Noli pflegen Taucher ein ungewöhnliches Hobby: Sie bauen unter Wasser Basilikum an. In riesigen Plastikglocken wachsen und gedeihen die Pflanzen einwandfrei. Denn der Unterwasser-Anbau hat einige ganz entscheidende Vorteile.


Stabile Temperaturen, ausreichend Süßwasser, keine Schädlinge: In der Heimat des Pesto experimentieren Taucher mit Basilikum-Kulturen unter Wasser. Das Projekt nahe dem ligurischen Ort Noli könnte den Anbau von Nahrungspflanzen in trockenen Küstengegenden revolutionieren. Das intensiv duftende Basilikum, Hauptbestandteil der berühmten Pastasauce Pesto, ist das bekannteste Produkt der norditalienischen Riviera mit ihren steilen, terrassierten Küsten. Initiator der Unterwasserplantagen "Nemos Garten" ist Sergio Gamberini, Geschäftsführer einer auf Unterwasserkommunikation spezialisierten Firma.
"Nemos Garten" nennen die Taucher ihr Projekt.
"Nemos Garten" nennen die Taucher ihr Projekt.
(Foto: twitter.com/4expo)

"Ich hatte die Idee, weil ich mehr Austausch zwischen der Welt über Wasser und den Tauchern wollte", sagt Gamberini. Er habe eine typische landwirtschaftliche Aktivität gewählt und sich gefragt: "Warum verlegen wir das nicht unter Wasser?", erzählt er. "Ich erkannte, dass dies eine Chance ist für neue Orte des Gemüseanbaus."

Zunächst versenkte der Pionier einen einfachen Plastikball, in dem er eine Dose mit Kompost und Kräutersamen platziert hatte - und sah, dass das Basilikum wuchs und gedieh. Inzwischen sind 100 Meter vor der Küste in acht Metern Tiefe drei große Plastikglocken im Meeresboden verankert, in denen sich klassische Pflanzkästen befinden.
Bisher nur begrenzte Genehmigung

Inzwischen gehen die Unterwasserplantagen in die vierte Saison - eine Genehmigung gibt es bisher nur für die Zeit von Juni bis September. Für den Rest des Jahres muss das Material an Land gelagert werden, auch wenn Gamberini versichert, dass die Unterwasser-Gewächshäuser das Ökosystem nicht stören.
Bisher kann in Nemos Garten allerdings nur von Juni bis September angebaut werden.
Bisher kann in Nemos Garten allerdings nur von Juni bis September angebaut werden.
(Foto: twitter.com/HortiBiz)

Die Verdunstung sorgt für 80 bis 90 Prozent Feuchtigkeit in den Glocken, genügend Süßwasser also für die Pflanzen. Und in der sonnigen Region dringen 60 Prozent des Oberflächenlichts bis in diese Tiefe durch - damit können die Pflanzen durch Photosynthese Sauerstoff bilden. Unter jeder Glocke ist eine Plattform angebracht, auf der die Taucher arbeiten können. Denn trotz Sensoren und Kameras unternehmen sie tägliche Tauchgänge zu den Plantagen.
Klimaschwankung und Insekten bleiben an Land

Der größte Vorteil der Unterwasserfarm seien die stabilen klimatischen Bedingungen, betont Projektleiter Gianni Fontanesi: "Das Meer hält die Temperatur Tag und Nacht ohne große Schwankungen." Die Wassertemperatur an der nördlichen Mittelmeerküste liegt derzeit bei 25 Grad, in den Unterwasserglocken herrschen 29 Grad. Hinzu kommt, dass die Pflanzen unter Wasser vor Insekten und Parasiten geschützt sind - an Land gerade zu dieser Jahreszeit eine Plage.
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Bisher sind die Ergebnisse ermutigend: In den Glocken wachsen die Basilikumblätter dichter als sonst - perfekt, um sie mit Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl zu einem Pesto zu mischen. Nun experimentiert Gamberini mit Kopfsalat, noch in diesem Sommer will er zudem Pilze, Tomaten, Erdbeeren und grüne Bohnen unter Wasser anbauen. "Langfristig könnte dies eine Lösung sein für Regionen, in denen das Süßwasser knapp ist und das Meer nah", sagt er. Voraussetzung sei allerdings, dass kostenrentable Methoden entwickelt würden: "Wenn ein Kopfsalat aus der Unterwasserplantage zu viel kostet, hat es keine Zukunft."

Gamberini ist nicht der einzige mit visionären Ernährungsprojekten: Auf der Expo in Mailand mit dem Motto "Den Planeten ernähren, Energie für das Leben" ist das Unterwasser-Basilikum eine von 20 Ernährungs-Innovationen aus Italien.

Quelle: n-tv.de , Olivier Morin und Angus MacKinnon, AFP

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Genmanipuliertes nachtleuchtendes Lamm gelangt »versehentlich« in die fran

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jul 2015 21:20

bild genmanipuliertes lammfleisch.jpg
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/jonathan-benson/genmanipuliertes-nachtleuchtendes-lamm-gelangt-versehentlich-in-die-franzoesische-nahrungskette.html

19.07.2015


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Genmanipuliertes nachtleuchtendes Lamm gelangt »versehentlich« in die französische Nahrungskette
Jonathan Benson

Ist es nur ein bedauerlicher Fall entgleister Biotechnologie? Oder ist es ein Hinweis auf dunkle Machenschaften, wenn ein genmanipuliertes Schaf »versehentlich« in die französische Nahrungskette gelangt? Diese Frage geht um, nachdem das französische Nationale Institut für Agrarforschung (INRA) vor Kurzem mitteilte, dass eines seiner genmanipulierten Versuchsschafe an Privatkunden verkauft wurde – was in Frankreich gesetzlich untersagt ist – und in die Nahrungskette gelangte.



Das fragliche Genschaf wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts über Transplantate bei Herzerkrankungen beim Menschen untersucht. Das transgene Schaf hätte das INRA-Labor niemals verlassen dürfen und war mit Sicherheit nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.



Trotzdem wurde das Tier, das von einem genmanipulierten Muttertier stammte, am 5. August 2014 zu einem »Partner-Schlachthof« gebracht und am 28. Oktober desselben Jahres an einen Privatkunden verkauft.



INRA behauptet, erst am 5. November von dem Verstoß gegen Artikel L 536-4 des französischen Umweltgesetzbuchs, das den Verkauf aller Produkte aus oder mit GVO verbietet, erfahren zu haben.



Als man die entsprechende Information erhalten habe, sei umgehend eine interne Untersuchung angeordnet worden; der Verkauf von Tieren wurde ausgesetzt, alle Versuche gestoppt und alles GV-Material sei vernichtet worden. Auch der Mitarbeiter des höheren Managements, der den Verkauf des Genschafs vertuscht haben soll, sei suspendiert worden. Aber es war bereits zu spät: Das genmanipulierte Tier war in die menschliche Nahrungskette gelangt.



Lachs, Weizen und jetzt Lamm: GVO werden immer wieder ausbrechen und Ökosysteme zerstören



Wie der Londoner Telegraph meldete, war dem so genannten »grünen Schaf« ein Quallen-Gen eingeschleust worden, das seiner Haut eine grünschimmernde Farbe verlieh. Forschern zufolge sollte es diese Veränderung erleichtern, die Aktivität veränderter Gene im Körper des Schafs nachzuverfolgen – in diesem Fall im Rahmen von kardiologischen Forschungsprojekten beim Menschen.



»Das Forschungsprogramm, in dessen Rahmen das Mutterschaf erzeugt wurde, sollte es ermöglichen, beim Schaf (einem ›Modell‹-Tier für Menschen) zu verstehen, wie Zellen transplantiert werden können, sodass sie nach einem Myokard-Infarkt die unzureichende Herzfunktion wiederherstellen können«, heißt es in einer Erklärung des INRA.



»Um die Machbarkeit solcher Transplantate einschätzen zu können (Ort und Entwicklung der verwendeten Zellen), musste ein Tier eingesetzt werden, das ein grün fluoreszierendes Protein (GFP) bildet, durch das seine Zellen fluoreszierend werden.«



Wie konnte das Gen-Schaf diese angebliche Weltklasse-Einrichtung verlassen? Die interne Prüfung der INRA deutet auf ein Fehlverhalten eines verärgerten Angestellten hin, der angeblich versuchte, sich an einem Kollegen zu rächen, mit dem er oder sie im Streit lag. Welche Folgen es für den Mitarbeiter hatte, bleibt unklar, überhaupt wirkt diese Erklärung etwas weit hergeholt.



Dennoch zeigt der Vorfall, dass GVO schlicht und einfach nicht eingedämmt werden können, wie hoch das Niveau der »Biosicherheit« auch ist und welche Versprechungen auch immer abgegeben werden. Wir haben es immer wieder erlebt – auch bei der illegalen Freisetzung von Gen-Weizen in Amerika, der nicht einmal im Handel erhältlich ist, oder beim Ausbruch genmanipulierter »Aqua-Bounty«-Lachse in Panama.



»Wenn Leuten gestattet wird, Gen-Nahrungsmittel anzubauen, zu verkaufen und zu konsumieren, wird bald niemand mehr gentechnikfreie Nahrungsmittel oder eine Biosphäre wählen können«, warnt der Nachhaltigkeits-Experte Roger Levett. »Es ist eine Entscheidung, genauso wie die Einführung von Kaninchen oder Zuckerrohr nach Australien: Einmal geschehen, kann es nicht mehr rückgängig gemacht werden.«


Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

inra.fr

telegraph.co.uk

naturalnews.com

theguardian.com

theguardian.com

gmwatch.org


Copyright © 2015 by NaturalNews

Bildnachweis: vsl / Shutterstock

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Leser-Kommentare (4) zu diesem Artikel
19.07.2015 | 20:20
Livia

.... wichtig ist doch der Hinweis, daß die Schafe zur Untersuchung von Eigenschaften bei Transplantationsverfahren genmanipuliert wurden! Mal wieder so ein Beispiel, daß den Angehörigen des 1Prozentes 100 Jahre Leben noch nicht genug sind, sie möchten am liebsten unsterblich werden und ihre Macht niemals aufgeben! Denn nur Macht über andere macht wirklich besoffen - auch wenn man sonst schon alles hat, davon kann man nicht genug bekommen! Schließlich sind das doch diese (uralten)...

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19.07.2015 | 13:07
THR

Ich wieder hole mich immer sehr gerne wieder, wem haben wir das alles zu verdanken so, wie die Situation im Moment auf der Erde herrscht?! Na klar den „Überstudierten Vollidioten“! Aber anscheinend wissen die Wissenschaftler nicht mehr, was sie tun?! Oder warum wollen sie ständig Gott ins Handwerk pfuschen? Wollt ihr den andauernd Gott spielen oder was, ne da gibt es eine einfache Antwort auf diese Frage es ist das GOTTVERDAMTE Geld das diese Hirne dieser Klientel total...

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19.07.2015 | 09:47
Ben

Man muß sich streng abschotten von der planetaren Zerissenheit, sonst macht einem die schwer zu schaffen. Bei der Vorstellung, daß dieses Murksel alles zusammenhalten soll, da platzt der Kopf. Mit "Verblödung" läßt sich das Gesehene auch nur unzureichend beschreiben. Am besten vielleicht, mit "man, bin ich froh, wenn das vorbei ist". Friedensreich Hundertwasser nannte die Menschheit "Ungeziefer", Arthur Koestler "Krebsgeschwür". In...

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19.07.2015 | 08:23
BewusstSEIN

Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun! .... Oder wissen sie es doch? Die (systemkonforme) Forschung hat sich vollständig von der Ethik abgekoppelt und dem Gott Mammon verschrieben. Wir werden von satanischen Kräften verwaltet, ausgebeutet, versklavt. Das fällt ihnen nicht schwer, denn das Gegengewicht zu Satan fehlt - Gott! ..... Dieser Planet ist ein "Planet der ´Gottlosen´", wie ich im gleichnamigen Buch aufgezeigt habe. Ich bin als...

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Wie Eier im Salat zur Krebsprävention beitragen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jul 2015 11:09

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21.07.2015


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Wie Eier im Salat zur Krebsprävention beitragen
Jennifer Lilley

Eiern, die in der Welt der Gesundheit mal gefeiert, mal verschrien sind (erst heißt es, sie trügen zu hohen Cholesterinwerten bei, dann wieder, sie seien gesund und unbedenklich), wird jetzt erneut großer Nutzen zugeschrieben. Laut einer Studie von Wissenschaftlern der Purdue University empfiehlt es sich besonders, sie an Salate aus rohem Gemüse zu geben.



Das sei äußerst gesund. Der Grund: Die Zugabe von ganzen gekochten Eiern an Salate erhöht die Absorption von Carotinoiden. Das sind fettlösliche Nährstoffe, die oxidativen Stress und Entzündungen lindern.(1)



Es ist kein Geheimnis, dass diese Art von Stress und Entzündung viele Krankheiten begünstigt. Besondere Sorge gilt dabei dem Krebs. Nach Angaben des American Institute for Cancer Research werden Carotinoide, die sich vor allem in gelb-rotem Obst und Gemüse finden, mit Krebsverhütung – insbesondere von Brustkrebs – in Verbindung gebracht.(2)



Geben Sie Eier an den Salat, um die Carotinoid-Absorption zu erhöhen



Allerdings betonten die Forscher der Purdue University, dass viele zwar gern Gemüse im Salat essen, aber oft nicht genug, sodass zu wenig Carotinoide aufgenommen werden.



Außerdem dächten die Menschen nicht an die Gesundheit und mischten deshalb nicht genug Gemüse unter ihren Salat. Stattdessen machten sie ihn mit zu viel kalorienreichen Salatsaucen oder fettarmen Sorten an, sodass sie zu wenig notwendige, gesunde Fette erhielten.



Die Studie ergab, dass Eier hilfreich sein können. Bei der Bewertung verschiedener Arten von Salatbeigaben zeigte sich, dass die Absorption von Carotinoiden drei- bis achtmal höher war, wenn der Salat drei Rühreier enthielt.



In der Studie wurde Rührei verwendet, damit sichergestellt war, dass die Teilnehmer Eiweiß und Eigelb aßen. Doch andere Zubereitungen (z.B. hart gekocht) würden nach Ansicht der Forscher vergleichbare Ergebnisse bringen.(1)



»Die meisten Menschen essen zu wenig Gemüse«, sagt der Ernährungswissenschaftler Jung Eun Kim an der Purdue University, »und gleichzeitig essen sie fettarme oder sogar fettfreie Salatsoßen.



Unsere Ergebnisse bestätigen, dass mehr gesunde Carotinoide aus rohem Gemüse absorbiert werden, wenn ganze gegarte Eier verwendet werden. Eier sind nährstoffreich, liefern essenzielle Aminosäuren, ungesättigte Fettsäuren und B-Vitamine, sie können den Nährwert von Gemüse erhöhen – von dem ohnehin die meisten Menschen in den USA zu wenig essen.«(1)



Studie zeigt: Eier machen gesunde Salate noch gesünder



Die Studie wurde in der Zeitschrift The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. Die Teilnehmer aßen entweder Salate ohne Eier oder Salate mit wechselndem Ei-Anteil. Der gesamte und individuelle Carotinoid-Gehalt, einschließlich Lutein, Zeaxanthin, Alpha-Carotin, Beta-Carotin und Lycopen im TRL (triacylglycerol-rich lipoprotein) wurde analysiert und anhand der Blutwerte berechnet.(3)



Das Fazit der Forscher: Die Zugabe von Eiern erhöht auf natürliche Weise die Carotinoid-Aufnahme, was der Gesundheit zugutekommt. »Die Ergebnisse bestätigen, dass der gleichzeitige Verzehr ganzer gegarter Eier die Carotinoid-Absorption aus Carotinoid-reichen Nahrungsmitteln wie beispielsweise einem gemischten Salat aus rohem Gemüse erhöht«, heißt es in der Zeitschrift weiter.(3)



Eier gelten bei vielen Menschen als gesund, ob mit oder ohne Salat. Nach Angaben der Website The World’s Healthiest Foods enthalten Eier das gesamte Spektrum der B-Vitamine, von B1 und B3 bis zu Cholin und Folsäure.



Darüber hinaus sei erwiesen, so die Website, dass sie den Wert des HDL-Cholesterins (das »gute« Cholesterin) erhöhten und den Organismus insgesamt stärkten. Entgegen der allgemeinen Vermutung führen ein bis sechs Eier pro Woche nicht zu Herzinfarkt oder Schlaganfall.(4)

Quellen:

(1) purdue.edu

(2) aicr.org

(3) nutrition.org

(4) whfoods.com


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Bildnachweis: Samo Trebizan/ Shutterstock

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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel
21.07.2015 | 09:38
Genießer

Meiner Meinung nach sind rohe Eier wesentlich gesünder. Tipp. als "Dressing" in den Salat rühren.

21.07.2015 | 08:22
Nico Storz

Eier -> Tierisches Eiweiß -> Nicht Gesund -> Ende Gelände.

21.07.2015 | 05:26
http://www.gold-dna.de

Entgegen der verbreiteten Meinung sind gesättigte Fettsäuren, wie in Eiern, gesünder als all die beworbenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren: ( https://allesgruene.wordpress.com/2015/ ... -fett-weg/ ), daher haben diese auch nichts im Salat zu suchen, auch wenn die Versuchung noch so groß ist.
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Bis die Flasche platzt - Welche Getränke dürfen ins Tiefkühlfach?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jul 2015 12:29

bild getränkeflasche tiefkühlfach.jpg
bild getränkeflasche tiefkühlfach.jpg (13.18 KiB) 6686-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Welche-Getraenke-duerfen-ins-Tiefkuehlfach-article15564721.html
Mittwoch, 22. Juli 2015
Bis die Flasche platzt - Welche Getränke dürfen ins Tiefkühlfach?

Draußen ist es heiß und jeder Grillabend braucht neben leckerem Grillgut vor allem eines: kühle Getränke. Die Verlockung ist groß, die Flüssigkeiten per Eisfach schnell abzukühlen. Dann darf man sie aber nicht vergessen - es sei denn, der Alkoholgehalt ist hoch genug.


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Es ist Sommer, die Grillsaison längst angelaufen - doch was wäre das saftige Steak vom Grill ohne ein kühles Bier? Die beste Möglichkeit, sein Getränk schnell von Zimmer- auf angenehme Trinktemperatur zu bringen, scheint dann häufig das Gefrierfach zu sein. Eine halbe Stunde bei minus 18 Grad Celsius, schon erfrischt das kühle Nass heiße Gemüter. Doch Vorsicht: Vergesslichkeit wird bestraft. Jeder weiß, dass es keine gute Idee ist, Bier zu lange im Eisfach zu lagern. Denn wenn die Flüssigkeit gefriert, dehnt sie sich aus - mit der Folge, dass es eine ordentliche Sauerei gibt.
Gefrierpunkte von Alkoholmischungen
Bier (mit 4,8 bis 6,5 Prozent) ca. -2 bis -3 °C
Sekt (mit ca. 11 Prozent) ca. -5 °C
Likör (23 Prozent) ca. -10 °C
Doppelkorn (38 Prozent) ca. -22 °C
Wodka, Ouzo (40 Prozent) ca. -24 °C

Doch gibt es Getränke, die man gefahrlos tiefkühlen kann? Ja, durchaus - wenn der Alkoholgehalt hoch genug ist. Denn Alkohol hat einen Gefrierpunkt von -114 Grad Celsius. Reiner Alkohol könnte also mit einer handelsüblichen Tiefkühltruhe niemals gefroren werden. Aber wie verhält es sich mit Alkoholmischungen? Ab wie viel Prozent Alkoholgehalt kann man die Flüssigkeit gefahrlos im Eisfach vergessen?
Sekt und Bier sind tabu
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Wie viele schon aus eigener Erfahrung wissen werden: Mit Bier funktioniert das nicht. Der Gefrierpunkt von Bier liegt bei minus 2 bis 3 Grad Celsius, je nach Alkoholgehalt. Auch die Sektflasche sollte man auf keinen Fall vergessen. Bei einem Alkoholgehalt von etwa 11 Prozent wird die Flüssigkeit bei circa 5 Grad unter null fest - eine Rolle spielt hierbei auch, wie viel Kohlensäure enthalten ist. Auch für Wein, der je nach Alkoholgehalt bei minus 5 bis 7 Grad gefriert, ist die Tiefkühltruhe deutlich zu kalt. Aber mal ehrlich: Wer Wein tiefkühlt, dem sei das spätere Putzen auch gegönnt.

Was aber ist mit dem feinen, 23-prozentigen Kirschlikör? Auch hier reicht der Anteil des Alkohols leider noch nicht aus, um längere Zeit in der Tiefkühltruhe zu überleben. Sobald der Likör auf minus 10 Grad herabgekühlt ist, wird er fest.

Erst bei einem Mindestgehalt von rund 34 Prozent beträgt der Gefrierpunkt eines Alkohol-Wassergemischs ziemlich genau minus 18 Grad. Spirituosen können also auch dann noch gefrieren. Bei höherprozentigen Flüssigkeiten jedoch ist die Gefahr gebannt. Wer seinen Ouzo oder Wodka - der in der Regel um die 40 Prozent Alkohol hat - also wirklich kalt genießen will, kann ihn getrost im Tiefkühlfach lagern.

Quelle: n-tv.de , fma
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Vom Exoten zum Eierlieferanten - Wie kamen die Hühner zu uns ?

Beitragvon Gudrun Graf » 23. Jul 2015 20:12

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http://www.n-tv.de/wissen/Wie-kamen-die-Huehner-zu-uns-article15554956.html
Vom Exoten zum Eierlieferanten - Wie kamen die Hühner zu uns ?

"Kompakte, tragbare und pflegeleichte Fleischpackung": Hühner gehören zu den ältesten Nutztieren des Menschen. Milliarden von ihnen werden heute weltweit gehalten - wegen ihres Fleisches und ihrer Eier. Zuvor erfüllten sie aber lange Zeit einen anderen Zweck.


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Vor etwa 2300 Jahren haben die Menschen im östlichen Mittelmeerraum begonnen, Hühner wegen ihrer Eier und ihres Fleisches zu halten. Das schließen Wissenschaftler aus Funden in der historischen israelischen Stadt Maresha, wie sie in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften berichten. Von Israel und dem Rest der südlichen Levante habe sich dann die landwirtschaftliche Hühnerhaltung bis nach Europa verbreitet. Zuvor waren die Tiere, die bereits im 6. Jahrtausend vor Christus in Asien domestiziert worden waren, außerhalb ihrer Heimat in erster Linie als Exoten für Hahnenkämpfe oder rituelle Zwecke gehalten worden.
In Maresha fanden die Wissenschaftler außergewöhnlich viele Hühnerknochen; diese wurden dann im Zinman-Institut für Archäologie der Universität von Haifa untersucht.
In Maresha fanden die Wissenschaftler außergewöhnlich viele Hühnerknochen; diese wurden dann im Zinman-Institut für Archäologie der Universität von Haifa untersucht.
(Foto: dpa)

Das Haushuhn (Gallus gallus domesticus) stammt von einem südostasiatischen Wildhuhn ab, dem Bankivahuhn (Gallus gallus). Nach seiner Domestizierung gelangte das Huhn über seinen natürlichen Verbreitungsraum hinaus. Funde von Hühner-Überresten an archäologischen Stätten lassen vermuten, dass es zunächst ab etwa dem 3. Jahrtausend vor unserer Zeit nach Westasien und in den Nahen Osten gelangte, dann unter anderem in die Levante und etwa im 9. oder 8. Jahrhundert vor Christus schließlich nach Europa. Allerdings beschränken sich die Funde aus diesem Zeitraum auf einige wenige Knochen und andere Überreste. Sie machten selten mehr als drei Prozent der gesamten tierischen Fundstücke aus.
Wichtiger Bestandteil der Viehhaltung
Die Forscher fanden Schnittspuren an den Knochen, die auf eine Schlachtung der Hühner hinweisen.
Die Forscher fanden Schnittspuren an den Knochen, die auf eine Schlachtung der Hühner hinweisen.
(Foto: dpa)

Die Forscher um Lee Perry-Gal von der University of Haifa (Israel) fragten sich deshalb: Wann wurden die Hühner außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes nicht mehr nur als exotische Art für rituelle oder symbolische Zwecke gehalten? Wo wurden sie zuerst zu einem wichtigen Bestandteil der Viehhaltung in den europäischen und den Mittelmeerländern?

In Maresha, eine an einer traditionellen Handelsroute gelegene historische Stadt im heutigen Israel, fanden die Wissenschaftler dann außergewöhnlich viele Hühnerknochen. Sie machten fast 30 Prozent der gesamten tierischen Überreste aus und wurden auf das Ende des vierten Jahrhunderts vor Christus datiert. Darunter waren besonders viele Knochen von weiblichen Tieren. Das lasse vermuten, dass die Hühner unter anderem wegen ihrer Eier gehalten worden waren. Tatsächlich belegten die Knochenfunde eierlegende Hennen.
Zum Verzehr wohl nicht gebraten worden
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Desweiteren fanden die Forscher Schnittspuren an den Knochen, die auf eine Schlachtung der Hühner hinweisen. Nur wenige Knochen waren verbrannt. Die Tiere waren zum Verzehr wohl nicht gebraten worden. Schließlich analysierten die Forscher das Vorkommen von Hühnern an mehr als 200 weiteren historischen Stätten in der südlichen Levante. Sie fanden einen sprunghaften Anstieg an Überresten in der hellenistischen Periode, die von 336 bis 30 vor Christus dauerte. "Wir nehmen an, dass die allmähliche Anpassung der Hühner an das Klima in der südlichen Levante und die stetige Integration in die lokale Wirtschaft ein entscheidender Schritt für die Aufnahme dieser Art in die europäische Tierzucht etwa 100 Jahre später war", schreiben die Forscher.

Sie verweisen auf andere Wissenschaftler, die vermutet hatten, dass die Hühner in der Levante nach und nach die Schweine als vorherrschende Haustier-Rasse verdrängten. Hühner verbrauchten weniger Wasser und seien leichter zu transportieren. Sie stellten eine kompakte, tragbare und pflegeleichte Fleischpackung dar, die auch über Eier verlässlich Protein liefere.
Bilderserie
Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust Unser täglich Fleisch gib uns heute

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Neues aus Foodistan - Und was essen Sie so ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jul 2015 14:50

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http://www.n-tv.de/panorama/Und-was-essen-Sie-so-article15329821.html
Samstag, 25. Juli 2015
Neues aus Foodistan - Und was essen Sie so ?

Von Diana Sierpinski

Veganismus ist in aller Munde. Die Steinzeiternährung Paleo auch. Aber haben Sie schon mal was von Peganismus, Clean Eating oder Fruganismus gehört? Die aktuellen Ernährungstrends reichen von alltäglich bis absurd.


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Die einen verzichten auf tierische Produkte, die anderen glauben, dass nur eine steinzeitliche Ernährung wirklich gesund ist und wieder andere wollen nur essen, was von selbst vom Baum fällt. Die aktuellen Ernährungstrends reichen von alltäglich bis absurd. Die trendigsten Ernährungsweisen werden nachfolgend mit einem zwinkernden Auge vorgestellt.

Vegetarier

… gibt es viele. Fasst jeder zehnte Deutsche isst laut Vegetarierbund Deutschland (VEBU) vegetarisch. Aus überwiegend moralischen Gründen verzichten Vegetarier auf Fleisch und Fisch, nehmen aber meist andere tierische Erzeugnisse wie Milch und Eier zu sich. Die Unterteilung in "Ovo-Vegetarier" (Eier, aber keine Milchprodukte), "Lacto-Vegetarier" (Milchprodukte, aber keine Eier) und Ovo-Lacto-Vegetarier (Milchprodukte und Eier sind erlaubt) entspringt eher dem Wunsch nach klaren Schubladen, als dass hier tatsächlich bedeutende Strömungen erkennbar wären. Als der erste große Vegetarier gilt der griechische Gelehrte Pythagoras (um 570 bis 500 vor Christus): "Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück."

Veganer

… sind auf dem Vormarsch. Derzeit sollen rund 1,2 Millionen Bundesbürger vegan leben. Sie alle lehnen den Verzehr von Tierprodukten ab. Die Nervensägen unter den Veganern wollen die Fleischesser missionieren: Schweinekoteletts, Fischfilets und Hähnchenschenkel nennen sie "Leichenteile von Individuen". Der Veganismus geht aber über die Ernährung hinaus. Die meisten Veganer ernähren sich nicht nur vegan, sondern sie "leben vegan": Sie verzichten in allen Lebensbereichen auf die Nutzung tierischer Substanzen. Die Oberkorrekten verachten Menschen, die Wollpullover tragen, weil Schafe geschoren werden, ohne sich wehren zu können.

Flexitarier

… liegen voll im Trend. Es handelt sich hierbei um eine Art Teilzeit-Vegetarier. Ab und an landet schon mal ein Stück Fleisch oder Fisch auf dem Teller, denn Flexitariern geht es weniger um den Erhalt des tierischen Lebens als um eine gesunde Ernährung. Sie essen im Idealfall einfach nur etwas weniger Fleisch und Fisch als die Durchschnitts-Bevölkerung. Wobei "weniger" relativ ist und auch mal nur "gefühlt weniger" sein kann. Einer aktuellen Umfrage zufolge essen 42 Millionen Deutsche an drei oder mehr Tagen pro Woche kein Fleisch. Den Flexitariern wird nachgesagt, dass sie auf eine artgerechte Haltung der Tiere achten und deshalb gerne auf Bioprodukte zurückgreifen.

Paleoaner

… erlegen ihr Fleisch selbst, sammeln Beeren und kochen über dem offenen Feuer. Das Wort "Paleo" (auch Paläo) steht für das Paläolithikum, die Altsteinzeit. Erlaubt sind nur solche Lebensmittel, die auch unsere steinzeitlichen Vorfahren (angeblich) schon verzehrt haben. Die Theorie: Unser Körper kann nur diese Lebensmittel richtig verarbeiten, weil wir tief in uns drin eigentlich noch Steinzeitmenschen sind. Erlaubt sind vor allem Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst, Samen, Nüsse und einige Fette. Ausgeschlossen sind Getreide, Hülsenfrüchte, Zucker, Milchprodukte, Zusatzstoffe und stark verarbeitete Fette. Obwohl der Verzicht auf verarbeitete Nahrungsmittel sinnvoll ist, ist die Fleischlastigkeit dieser Ernährungsform nicht nachhaltig. Richtig absurd wird es, wenn die Speisen vornehmlich aus industrieller Massentierhaltung stammen.

Peganer

… sind die neuen Veganer. Vergessen Sie Veganismus und Paleo-Ernährung. Ein findiger US-amerikanischer Wissenschaftler kombinierte kurzerhand die Vorzüge der rein pflanzlichen und das Beste der Steinzeiternährung miteinander und erschuf den Peganismus. Erlaubt sind Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index, viel Gemüse und die richtigen Fette (Omega-3-Fette aus Olivenöl, Nüssen oder Avocados). Fleisch machen Peganer zur Beilage. Nur ein Viertel des Tellers, etwa die Größe einer Handfläche, sollte das Fleischstück ausmachen. Und es soll von Weidetieren kommen. Zucker soll bitteschön eine Seltenheit bleiben und Milchprodukte vermieden werden. Kein Gluten und wenig Vollkornprodukte. Überflüssig zu erwähnen, dass der Peganer natürliche Produkte bevorzugt – unerwünscht sind chemische Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder Farbstoffe.

Frutarier oder Fruganer

… gehen noch einen Schritt weiter als Veganer: Für ihre Lebensmittel sollen nicht nur keine Tiere, sondern auch keine Pflanzen zu Schaden kommen. Daher essen Frutarier nur Lebensmittel, deren Ernte die Pflanze nicht beschädigt: etwa Obst, Nüsse und Samen, viele essen auch Getreide und bestimmte Gemüse. Knollen oder Wurzeln, etwa Kartoffeln oder Zwiebeln, sind tabu. Manche Frutarier versuchen sogar, nur Obst, das von selbst vom Baum gefallen ist, zu verzehren. Der Fruganismus gehört zu den eher absurden Ernährungsideen, denn er birgt die Gefahr der Unterversorgung mit Nährstoffen.

Rohköstler
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… glauben, dass das Erhitzen von Lebensmitteln wichtige Vitamine und Nährstoffe zerstört. Sie essen daher nur Rohes oder auf maximal 42 Grad Erhitztes. Dazu gehören beispielsweise viel rohes Obst und Gemüse, Nüsse, Samen und Kräuter. Gemüse wird nicht mehr als schlappe Beilage wahrgenommen, sondern als Hauptgericht. Es wird mariniert, püriert, gedörrt oder gebeizt. Wahre Experten arbeiten mit Hochleistungsmixern, die ihren Inhalt binnen Minuten zu kalten Suppen, grünen Smoothies oder Desserts pürieren. Rohkostfans schwärmen von neuer Vitalität, reinerer Haut und einem besseren Körpergefühl.

Clean Eater

… verzehren möglichste nur naturbelassene Lebensmittel. Sie versuchen, auf verarbeitete Lebensmittel (Konservierungsmittel, Zusatzstoffe) komplett zu verzichten. Außerdem soll man bei dieser Ernährungsweise fünf bis sechs kleine Mahlzeiten pro Tag essen, viel Wasser trinken, weitgehend auf Zucker und Weißmehl verzichten und viel frisches Obst und Gemüse essen. Tierische Produkte sind erlaubt, solange sie nicht verarbeitet sind. Diese Ernährungsform ist vernünftig, einleuchtend und eigentlich ziemlich "normal". Fragt sich nur, warum es dafür einen Namen braucht. Diese Ernährungsform gibt es schon sehr lange. Man nennt sie "bewusstes, ausgewogenes Essen".
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Quelle: n-tv.de
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Lebensbedrohliche Plage - Giftiger Fisch verbreitet sich im Mittelmeer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2015 11:55

bild Giftiger Fisch verbreitet sich im Mittelmeer.jpg
bild Giftiger Fisch verbreitet sich im Mittelmeer.jpg (30.12 KiB) 6603-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Giftiger-Fisch-verbreitet-sich-im-Mittelmeer-article15720666.html
Lebensbedrohliche Plage - Giftiger Fisch verbreitet sich im Mittelmeer

Der Biss des Hasenkopf-Kugelfischs kann Metall durchschlagen - und sein Gift töten. Er kommt eigentlich aus den Tropen. Doch über den Suez-Kanal ist er inzwischen ins westliche Mittelmeer vorgedrungen, bis nach Italien und Spanien.


Was für ein toller Fisch, denkt sich ein angelnder Tourist an der Mittelmeerküste. Silbern glänzt der Rücken, gesprenkelt mit schwarzen Punkten. Weißer Bauch. Ab auf den Grill mit dem Fang. Es folgt eine tödliche Mahlzeit, denn der tropische Kugelfisch Lagocephalus sceleratus ist hochgiftig. Die Szene ist Fiktion - aber eine, die auf Wirklichkeit beruht. Denn im östlichen Mittelmeer haben sich schon Menschen mit dem lebensbedrohlichen Fisch vergiftet. Inzwischen hat er es bis nach Italien und Spanien geschafft.
Schnell breitete der Kugelfisch sich im östlichen Mittelmeer aus. Forscher sprechen von "Invasion" und "Plage"
Schnell breitete der Kugelfisch sich im östlichen Mittelmeer aus. Forscher sprechen von "Invasion" und "Plage"
(Foto: Maria Corsini-Foka, Hellenic Centre for Marine Research/dpa)

"Der fühlt sich da ja sehr wohl. Und er ist eine Gefahr", sagt der Toxikologe Dietrich Mebs, der früher am Universitätsklinikum Frankfurt lehrte. Er ist Fachmann für Fischgifte und hat das Buch "Gifte im Riff" geschrieben. Andere Experten nennen den L. sceleratus - zu Deutsch Hasenkopf-Kugelfisch - den "schlimmsten fremdartigen Fisch" im Mittelmeer. Erst vor wenigen Jahren war er aus dem Roten Meer über den Suez-Kanal ins Mediterrane geschwommen. Schnell breitete er sich im östlichen Mittelmeer aus.
Zahl der Exemplare im Westen steigt

Forscher sprechen von Invasion - und wegen der Folgen von einer Plage. Jetzt steige die Zahl der Exemplare auch im Westen, sagt Maria Corsini-Foka. Sie ist Meeresbiologin am Griechischen Zentrum für Meeresforschung auf Rhodos, an dessen Küste der Kugelfisch recht häufig ist. Aber inzwischen taucht er sogar in den Gewässern bei Spanien auf. Vor sechs Jahren ging dort vor Katalonien der erste ins Netz, bis 2013 fünf weitere - und im vergangenen Jahr allein waren es nach Angaben der Behörden schon zehn. Aus Malta, Italien und Algerien gibt es ebenfalls Meldungen.

Dennoch: Toxikologe Mebs fürchtet, dass der Fisch in der Bevölkerung nicht bekannt genug ist. Ans Mittelmeer reisen jedes Jahr unzählige Touristen. Und das Gift des Kugelfisches - das Tetrodotoxin - gehört zu den tödlichsten Nervengiften, die derzeit bekannt sind. Alle Kugelfische tragen es in sich, es komme aber auch in Landtieren vor, sagt Mebs. Wer den Hasenkopf-Kugelfisch isst, vergiftet sich.
Lähmung und akute Lebensgefahr
In Japan ist Kugelfisch eine Delikatesse - eine riskante.
In Japan ist Kugelfisch eine Delikatesse - eine riskante.
(Foto: dpa)

Berichte von Vergiftungen gab es zunächst in der Türkei, wo der Kugelfisch 2003 vor Akyaka zum ersten Mal im Mittelmeer entdeckt worden war. Auf einem Markt hatten unbedarfte Fischer den Fisch verkauft. Auch in Israel gab es einen dokumentierten Fall: Ein Hobbyfischer konnte gerade noch gerettet werden. Die Lähmung befalle das äußere Nervensystem, gehe also nicht vom Gehirn aus, erklärt Mebs. "Das heißt: Ich kriege das bei vollem Bewusstsein mit." Zuerst verschwindet das Gefühl unter anderem in den Fingerspitzen. Dann greift die Lähmung um sich. Sobald sie die Atemmuskulatur erreicht, besteht akute Lebensgefahr. Einzige Rettung: künstliche Beatmung.

Türkische, griechische und zypriotische Behörden verboten den Fang und Verkauf von Kugelfischen. Auch in Deutschland ist er illegal. In Japan dagegen werden verschiedene Kugelfischarten - meist von spezialisierten Köchen zubereitet - als Delikatesse verzehrt.
Fisch hat sehr kräftige Zähne

Die professionellen Fischer in Spanien sind noch entspannt. Sie sehen im Hasenkopf-Kugelfisch keine Gefahr. Schließlich ist er mit seinem großen, in die Länge gezogenen Kopf leicht zu erkennen - auch weil er keine Schuppen trägt, sondern kleine Stacheln an Kopf und Rücken. An den östlich gelegenen Küsten dagegen leiden einige Fischer. Nicht nur weil der L. sceleratus, der mehr als einen Meter lang werden kann, ihnen die Tintenfische wegfrisst und als unverkäuflicher Fang Platz im Netz wegnimmt. Sondern weil er auch Netze zerfetzt. Das Tier hat sehr kräftige Zähne - vier Zahnplatten, um genau zu sein. Der Jäger zertrümmert damit die Schalen von Muscheln oder Krustentieren. Angelhaken aus Metall durchzubeißen, ist für ihn kein Problem. Das weckt menschliche Ängste - vor durchgebissenen Fingern oder Zehen.
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Dass allerdings Urlauber etwa in Spanien beim Baden im Mittelmeer einem Kugelfisch begegnen, ist nicht zu befürchten. Die Tiere leben nach Angaben von Experten zwischen 10 und 100 Meter unter der Wasseroberfläche, zuweilen auch noch tiefer. Auch deshalb warnt Timo Moritz vor einer Dramatisierung. Der wissenschaftliche Leiter des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund hält die öffentlichen Reaktion auf den L. sceleratus im Mittelmeer für aufgebauscht. Von den rund 750 Fischarten im Mittelmeer sind ihm zufolge bis zu 150 eingewandert, ein Großteil aus dem Roten Meer. Der L. sceleratus ist nicht die einzige Kugelfisch-Art im Mittelmeer - und auch nicht die einzige giftige.

Tiere, die der Mensch nicht direkt nutzen könne, prinzipiell als Schädlinge darzustellen ist Moritz' Ansicht nach ebenso fragwürdig, wie ihre Nahrung in wirtschaftlichen Schaden umzurechnen. "Und sehr große Exemplare könnten vielleicht auch mal einen Finger durchbeißen, aber den müsste man dem Tier wohl vorher in den Mund stecken", sagt Moritz. Der L. sceleratus ist, anders als seine Artverwandten, ein guter Schwimmer: Er blase deshalb seinen Bauch nicht so häufig auf und der Ballon werde nicht so rund wie bei anderen Kugelfisch-Arten, die man aus Aquarien kennt. Und wenn er sich bedroht fühlt? Dann, sagt Moritz, versucht er erstmal abzuhauen.
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Garantiert tödlich: Die Giftküche der Natur Garantiert tödlich: Die Giftküche der Natur Garantiert tödlich: Die Giftküche der Natur Garantiert tödlich Die Giftküche der Natur

Quelle: n-tv.de , Sophie Rohrmeier, dpa
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Unbekannte Zusammenhänge: Gentechnik und die Fleischversorgung in Europa

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Aug 2015 12:03

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bild Unbekannte Zusammenhänge - Gentechnik und die Fleischversorgung in Europa.jpg (58.09 KiB) 6591-mal betrachtet
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17.08.2015


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Unbekannte Zusammenhänge: Gentechnik und die Fleischversorgung in Europa
Edgar Gärtner

Viele Europäer lehnen Gentechnik strikt ab. Wie selbstverständlich akzeptieren sie allerdings gentechnisch hergestelltes Insulin anstelle von Schweineinsulin.


Die meisten Menschen da draußen werden nicht wissen, dass die Tiere in unserer Landwirtschaft fast nur noch mit gentechnisch verändertem Futter gemästet werden. So wie sie vieles nicht erfahren.

In Frankreich gibt es jedes Jahr ein Medienspektakel, die »Rentrée«. So nennt man dort die Rückkehr zum Alltag nach den großen Sommerferien. Vor drei Jahren war der Anlass eine Pressekonferenz. Und dann kam der große Knall.



Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv


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Medien: Die Propaganda unserer Politiker

Kfz-Reparaturen: Abzocke mit Vollgas

Lord Porno: Londoner Elite im Zwielicht

Fleischversorgung und Gentechnik in Europa



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Leser-Kommentare (4) zu diesem Artikel
17.08.2015 | 11:35
Willst du gesund sein? Bekämpfe den Stress!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

Aufklappen

17.08.2015 | 10:31
???

Wir werden Sensibiliert für die zukünftige Lebensumstände !! Wer diesen Anschlag überlebt, der hat sich genetisch angepasst und ist bereit für das Leben in der Zukunft. Das ist auch eine Art der Selektion vielleicht???

17.08.2015 | 10:10
Marty

man kanns drehen und wenden wie man will, man bekommt garantiert immer das Genverseuchte zeugs untergejubelt, was nützt ein deutsches Verbot wenn es zb über Polen oder anderen EU-Staaten seinen weg zu uns findet??? Maaahlzeit

17.08.2015 | 08:00
Bärbel Müller

gentechnisch hergestelltes Insulin ist im Vergleich zum natürlichen Insulin, ein sehr unreines Produkt und das ist schon das beste, was die Gentechnik je hinbekommen hat. Patienten, die es verabreicht bekommen, sterben häufig an seltsamen Hirnblutungen, was aber die Pharmamafia vehement leugnet.
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Lieber nicht roh essen! - Wann Gemüse giftig ist

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Aug 2015 20:29

bild Wann Gemüse giftig ist.jpg
bild Wann Gemüse giftig ist.jpg (16.3 KiB) 6578-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_Mythen/Wann-Gemuese-giftig-ist-article15770471.html
Lieber nicht roh essen! - Wann Gemüse giftig ist

Von Jana Zeh

Gemüse ist gesund. Doch Vorsicht, denn dieser Spruch gilt nicht in jedem Fall. Einige Sorten sollte man auf gar keinen Fall roh verzehren, um Vergiftungen zu vermeiden. Doch die Natur hat vorgesorgt. Bei welchem Gemüse der Kochtopf dringend nötig ist und in welchem Fall man die Hände davon lassen sollte, erfahren Sie hier.

Grüne Bohnen dürfen nur gekocht gegessen werden.

Richtig! Schon drei bis zehn grüne Bohnen reichen für einen Erwachsenen aus, um innerhalb der nächsten Stunde schwerwiegende Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Krämpfe, Durchfälle und Fieber und im schlimmsten Fall auch einen Kollaps zu bekommen. Der Grund dafür ist ein Zucker bindendes Eiweiß, das Phasin heißt und zur Gruppe der Lektine gehört. Dieses Phasin kann sich einerseits an die roten Blutkörperchen binden und diese dazu bringen, zu verklumpen. Andererseits besitzt es die Fähigkeit, sich an spezifische Zellmembranen wie an die Darmwand anzuhaften und dort schwere Stoffwechselschäden auszulösen. Größere Mengen Phasin schädigen die Darmzotten sogar langfristig. Zum Glück ist das Phasin, wie alle anderen Eiweiße auch, temperaturempfindlich. Werden die grünen Bohnen also mindestens 15 Minuten lang gekocht, dann denaturiert das Phasin und wird für den Menschen unschädlich. Vor allem bei Zubereitungen im Wok sind die Garzeiten kürzer. In diesem Fall sollten die grünen Bohnen vorgegart werden.


Tomaten gibt es in vielen verschiedenen Züchtungen.
(Foto: imago/Westend61)

Richtig! Unreife Tomaten sind giftig! In den allermeisten Fällen sind unreife Tomaten grün. Viele werden beim Reifen rot. Aber es gibt auch Sorten die gelb, orange, weiß, dunkelbraun oder violett werden und sogar solche, die auch im reifen Zustand grün bleiben. Entscheidend ist jedoch, dass unreife - in der Regel also grüne - Tomaten giftig sind. Das Gift, das darin enthalten ist, heißt Solanin und gehört zu den Alkaloiden. Es ist hitzestabil und bleibt auch beim Kochen erhalten. In größeren Mengen aufgenommen kann es gefährlich werden. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Krämpfe und Sehstörungen können die Folgen sein. Tödlich für Menschen sind etwa 400 Milligramm. Schon eine unreife Tomatenfrucht von etwa 80 Gramm macht sich unangenehm bemerkbar. Das Solanin in einem Kilogramm unreifer Tomaten könnte bereits tödlich wirken. Doch bisher ist kein Todesfall durch unreife Tomaten bekannt geworden, denn diese schmecken bitter und sind damit ungenießbar. Kein Wunder, wird Solanin doch als Schutz mit antibiotischer Wirkung von der Pflanze selbst gegen den Befall von Käferlarven, andere Erreger und Erkrankungen gebildet.

Auberginen dürfen nur gegessen werden, wenn sie reif sind.

Richtig! Unreife Auberginen enthalten, wie unreife Tomaten auch, das Alkaloid Solanin. Aus diesem Grund sollten die unreifen Früchte dieses Nachtschattengewächses auf keinen Fall roh verzehrt werden. Aber wahrscheinlich würde das auch niemand freiwillig tun, denn durch den Gehalt an Bitterstoffen, zu denen das Solanin gehört, schmecken unreife Auberginen im rohen Zustand gar nicht gut. Zur Zubereitung, egal ob man Auberginen brät, backt, grillt oder kocht, sollten deshalb nur reife, tiefviolette Früchte verwendet werden, denn in ihnen ist der Solanin-Gehalt geringer als in unreifen Auberginen. Unreife Auberginen kann man übrigens einige Zeit bei Zimmertemperatur zum Nachreifen liegenlassen.

Der Kürbis gehört zu den Heilpflanzen. Es ist egal, wie man ihn isst.
Zierkürbisse in allen Größen und Farben.
Zierkürbisse in allen Größen und Farben.
(Foto: imago/JuNiArt)

Falsch, denn manche Kürbisgewächse, zu denen auch die Zucchinis gehören, können sogenannte Cucurbitacine enthalten. Diese Gifte sind hitzebeständig und kaum wasserlöslich. Das bedeutet, weder durch das Kochen in Wasser noch durch andere Garverfahren kann das Gift neutralisiert werden. Ob sich Cucurbitacine in einem Gemüse befinden, lässt sich jedoch leicht durch den sehr bitteren Geschmack feststellen. Dieser ist schon bei sehr geringen Konzentrationen gut wahrnehmbar. Kürbisse oder Zucchini, die bitter schmecken, sollten auf keinen Fall verzehrt werden, denn im schlimmsten Falle kann es zu einer tödlich verlaufenden Lebensmittelvergiftung kommen. Normalerweise ist das Gift aus Kürbissen und Zucchini herausgezüchtet worden. Es kann aber entstehen, wenn sich beispielsweise Speisekürbisse mit Zierkürbissen kreuzen, weil sie direkt nebeneinander angebaut werden. Auch wenn Hobbygärtner immer wieder ihr eigenes Saatgut verwenden, kann es zu solchen unkontrollierten Rückkreuzungen kommen. Umweltstress wie große Hitze, Temperaturschwankungen oder Pilzinfektionen können ebenso wie Überreife oder falsche Lagerung zur Bildung von Cucurbitacine führen.

Spinat sollte nicht aufgewärmt werden, da sonst Gifte entstehen.

Großmütter warnen bis heute davor, aufgewärmten Spinat zu essen. Tatsächlich gab es in den 1960er-Jahren eine Vielzahl von Notfällen bei Babys, die mit rasendem Puls, Durchfall, Fieber und Atemnot in Krankenhäuser kamen. Die Ärzte konnten feststellen, dass alle Kinder kurz zuvor aufgewärmten Spinatbrei zu essen bekommen hatten und diagnostizierten deshalb Nitritvergiftungen oder Zyanose. Aber stimmte das wirklich? Forscher haben herausgefunden, dass Nitrat, das im Spinat natürlicherweise enthalten ist, von Bakterien zu Nitrit umgewandelt wird. Das passiert in Abhängigkeit von Temperatur und Zeit. Lässt man also Spinat über Nacht bei Zimmertemperatur stehen, entstehen Mikroorganismen. Diese entwickeln sich auch in Spinat, der gekühlt gelagert wird, allerdings wesentlich langsamer. Je länger also der Spinat aufbewahrt wird und je höher dabei die Temperatur ist, umso mehr giftiges Nitrit enthält die Speise, selbst wenn der Spinat noch einmal bei hohen Temperaturen aufgewärmt wird. Aus diesem Grund sollten Spinatreste schnell abgekühlt und bald verzehrt werden. Das gilt übrigens auch für Aufläufe und Soßen mit Spinatanteilen. Der Ratschlag der Großmütter hatte in den 1960er-Jahren also durchaus Sinn. Heute ist er für Erwachsene eher eine Vorsichtsmaßnahme. Säuglinge allerdings sollten bis zum siebten Lebensmonat gar keinen Spinat bekommen. Kleinkindern sollte man nur frisch gekochten Spinat anbieten. Dieser darf auch aus der Tiefkühltruhe kommen. Aber bitte das Kochwasser weggießen!
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Rhabarber ist roh giftig.

Richtig! Das Problem im rohen Rhabarber ist die Oxalsäure, die vor allem in den Blättern steckt, aber auch in den Stängeln in geringen Konzentrationen vorkommt. Oxalsäure kann in großen Mengen verzehrt zu Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen und Kreislaufproblemen führen. Sie bindet zudem Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Eisen und kann mit ihnen einen Komplex bilden. Diese Verbindungen sind kaum noch wasserlöslich, so dass die Mineralstoffe nur noch in sehr geringen Maß von der Darmschleimhaut aufgenommen werden können. Der Körper scheidet die Mineralstoff-Oxalsäure-Komplexe über die Nieren einfach wieder aus. Wer häufig Oxalsäure zu sich nimmt, der kann Blasen- oder Nierensteine bekommen. Menschen, die unter Gicht, Rheuma, Gallen- oder Nierensteinen, Osteoporose oder Arthritis leiden, sollten ganz auf Rhabarber verzichten. Alle anderen können den Gehalt an Oxalsäure verringern, indem sie vor allem rote Stängel auswählen, schälen und gar kochen. Blanchiert man die Stängel nur, um sie dann weiterzuverarbeiten, sollte das Wasser weggegossen werden. Süßen sollte man übrigens erst nach dem Kochen, denn wenn die Fruchtsäure verschwindet, benötigt man auch weniger Zucker. Rhabarber gehört aus botanischer Sicht zum Gemüse und nicht zum Obst. Da er meistens zur Süßspeise verarbeitet wird, kann er auch als Obst und die enthaltene Oxalsäure als Fruchtsäure angesehen werden.

Quelle: n-tv.de
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Giftiges in der Küche - Nahrung, die gefährlich sein kann

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Sep 2015 13:49

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http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_Mythen/Nahrung-die-gefaehrlich-sein-kann-article15864806.html
Giftiges in der Küche - Nahrung, die gefährlich sein kann

Von Jana Zeh


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Löwenzahn, Muskatnuss oder Pilz: Der Verzehr vieler Lebensmittel ist manchmal gar nicht so unbedenklich, wie er scheint. Wer allerdings über die Fallstricke bei der Zubereitung oder über die Tücken der Dosis bestimmter Nahrungsmittel Bescheid weiß, der kann auch unbeschwert genießen. Wir klären auf.

Kichererbsen niemals roh essen.

Richtig. Kichererbsen gehören zu den Hülsenfrüchten. Aus ihnen wird nicht nur Hummus, diese leckere orientalische Paste, gemacht, sondern auch Falafel. Das sind orientalisch gewürzte, frittierte Bällchen aus pürierten Kichererbsen. Auch wenn es schwer nachzuvollziehen ist, dass man Kichererbsen roh isst, passiert es wohl hin und wieder beim Nachkochen dieser orientalischen Köstlichkeiten. Dann werden die Kichererbsen viele Stunden eingeweicht und schließlich püriert. Hummus, der aus ungekochten Kichererbsen hergestellt wird, ist jedoch giftig – und schmeckt auch anders. Das liegt vor allem am Phasin, das in den Erbsen und auch in der heimischen Gartenbohne enthalten ist. Ein Zuviel an Phasin kann zu Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und bei einer sehr hohen Dosis sogar zu Krampfanfällen führen - bereits zwei bis drei Stunden nach dem Verzehr von rohen Kichererbsen. Da es sich beim Phasin um ein Protein handelt, wird dieses durch Erhitzen zerstört, nicht aber beim Trocknen. Darum: Egal wie man Kichererbsen weiter verwendet, vorher lange genug kochen. Wer dafür keine Zeit hat, der kann auch eine Konserve verwenden.

Muskatnuss ist unbedenklich.
Muskatnüsse werden hauptsächlich aus Grenada exportiert.
Muskatnüsse werden hauptsächlich aus Grenada exportiert.
(Foto: imago/Westend61)

Falsch! Muskatnuss ist ein bekanntes Gewürz, das nur sehr sparsam zum Einsatz kommen sollte. Nicht nur, um den Geschmack des Gerichtes nicht zu verderben, sondern auch, um Vergiftungen vorzubeugen, denn die Muskatnuss enthält Phenylpropanoide wie Myristicin, Safrol und Elemicin. Safrol war in Tierversuchen krebserzeugend. Das Gift Myristicin kann bei Erwachsenen in Dosen ab vier Gramm zu Kopfschmerzen, Schwindel, Rauschzuständen, aber auch Leberschäden führen. Bei Kleinkindern kann diese Dosis sogar zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen. Muskatnuss sollte deshalb als Gewürz in Gerichten nur in kleinen Prisen verwandt werden, dann ist sie unbedenklich – und das Essen schmeckt auch. Vor dem Zugriff von Kindern sollte sie zudem sicher aufbewahrt werden.

Bittermandel muss man nicht vermeiden.

Das kommt darauf an, ob man das Bittermandelöl als Aroma meint oder rohe Bittermandeln. Der Verzehr von Bittermandeln ist, wie der Name schon sagt, kein Genuss, weil diese Mandeln unheimlich bitter schmecken. Das Problem an rohen Bittermandeln ist der Gehalt an Amygdalin, das sich während des Verdauungsprozesses im Körper zu hochgiftiger Blausäure abspaltet. In rohen Bittermandeln können demnach bis zu 3000 Milligramm/Kilogramm Blausäure enthalten sein. Tatsächlich sind rund zwei Prozent der süßen Mandeln von Natur aus bitter. Diese sind äußerlich nicht von süßen Mandeln zu unterscheiden. Landen eine oder zwei rohe Bittermandeln im Mund eines Erwachsenen, dann ist die Dosis der enthaltenen Blausäure unbedenklich. Für Kleinkinder können dagegen schon fünf Bittermandeln zur Lebensgefahr werden. Dennoch muss auf den speziellen Geschmack von Bittermandeln, der vor allem in Likören, Marzipan und Christstollen zum Einsatz kommt, nicht verzichtet werden. Das Bittermandelöl - dafür werden Bittermandeln der Unterart Prunus amygdalus amara in speziellen Plantagen angebaut - enthält nämlich keine bedenkliche Blausäure mehr.

Borretsch enthält Gifte.
Die blaue Blüte des Borretsch ist typisch. Nur in seltenen Fällen ist sie weiß.
Die blaue Blüte des Borretsch ist typisch. Nur in seltenen Fällen ist sie weiß.
(Foto: imago/CHROMORANGE)

Richtig. Borretsch, auch als Gurken- oder Kukumerkraut bezeichnet, ist eine beliebte Gewürz- und Heilpflanze. Er ist eines der sieben Gewürzpflanzen, die in die hessische Grüne Soße gehören. Forscher der Technischen Universität Braunschweig haben im Borretsch sogenannte Pyrrolizidinalkaloide gefunden. Das ist eine Gruppe von verschiedenen Giftstoffen, die vor allem zu Leberfunktionsstörungen bis hin zum Lebervenenverschluss führen können. Die Forscher fanden in den Proben von getrocknetem Borretsch bis zu 150 Mikrogramm/Kilogramm der Giftstoffe. Das war das 15-fache der erwarteten Menge und damit durchaus bedenklich. Aus diesem Grund warnten die Forscher vor dem Verzehr von Borretsch und rieten zum Verzicht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schloss sich den Hinweisen der Forscher an und fordert darüber hinaus aufgrund der extremen Giftigkeit schon bei geringen Mengen eine Nulltoleranz für die Gruppe dieser Giftstoffe in Lebensmitteln. Pyrrolizidinalkaloide können auch in Tees, in Salatmischungen oder auch im Honig auftreten.

Pilze bloß nicht roh essen.

Richtig. Die einzige Ausnahme sind Zuchtpilze, wie beispielsweise der Champignon aus dem Supermarkt. Ansonsten sollte man alle anderen Pilze, vor allem aber Wildpilze, garen. So kann man einerseits eine Vergiftung vorbeugen, denn viele Wildpilze wie beispielsweise der Hallimasch sind nur gegart genießbar, und andererseits das Risiko eines Befalls mit einem Fuchsbandwurm minimieren. Allgemein sollten Pilze nach dem Kauf oder auch dem Sammeln im Wald schnell zubereitet werden, da sie sehr empfindlich sind.

Löwenzahn kann man pflücken und essen
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Beim Löwenzahn scheiden sich die Geister. Er wird sowohl als Heil- als auch als Giftpflanze bezeichnet. Und wie so oft hängt auch die Wirkung des Löwenzahns von der Dosis ab. Die jungen Blätter gelten im Salat als Delikatesse, auf der Wiese wird er oftmals als lästiges Unkraut wahrgenommen. Die Blüten können zur Herstellung von Sirup oder Gelees verwendet werden. Aus der getrockneten Wurzel kann eine Art Ersatzkaffee hergestellt werden. Ein aus der Wurzel gewonnener Tee kann sogar gegen Magen-Darm-Verstimmungen helfen. Die Giftinformationszentrale Bonn bezeichnet den Löwenzahn als gering giftige Pflanze. Das Gift steckt im milchigen Saft der Stengel und Blätter. In ihnen sind Bitterstoffe, Harze und sogenannte Triterpene, die zu Magen- und Darmbeschwerden führen können, allerdings nur, wenn größere Mengen davon verzehrt werden. In ganz seltenen Fällen kann es auch zu Herzrhythmusstörungen kommen. Auch auf der Haut kann die "Löwenzahnmilch" zu Rötungen und Juckreiz führen. Wer will, der kann Löwenzahn pflücken und sofort essen. Ihn mit nach Hause zu nehmen, zu waschen und anzurichten, ist allerdings sehr viel leckerer. Löwenzahn, der in Gemüseläden oder auf Märkten angeboten wird, ist dagegen ohne Bedenken verzehrbar.
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Quelle: n-tv.de
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Gemischte Gefühle - Da haben wir den Salat!

Beitragvon Gudrun Graf » 9. Sep 2015 00:14

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http://www.n-tv.de/leute/essen/Da-haben-wir-den-Salat-article15768306.html
Gemischte Gefühle - Da haben wir den Salat!

Von Heidi Driesner

Salat - sein zu nichts tauglicher Saft mache das menschliche Gehirn leer, wetterte einst Hildegard von Bingen. Auch heute vergleichen Wissenschaftler den Nährwert eines Blattsalats mit dem eines nassen Papiertaschentuchs.


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Models kommen mit täglich einem Salatstrunk über die Runden, für "echte Kerle" sind die grünen Blätter Zickenfutter und höchstens als spärliche Deko auf dem Tellerrand geduldet. Das eine ist so einseitig und ungesund wie das andere, auf die richtige Mischung und Dosierung kommt es an. Eigentlich ist Salat gar keine botanische Bezeichnung, sondern ein Begriff der kalten Küche; schließlich gibt es auch Geflügel-, Kartoffel- und Nudelsalate. Dennoch gilt "Salat" als Sammelbegriff für Grünzeug, das auch schon mal rot sein kann wie Lollo Rosso. Charakteristisch ist aber, dass die Blätter vom Salat meist roh gegessen werden.
Salatanbau auf der Bodensee-Insel Reichenau.
Salatanbau auf der Bodensee-Insel Reichenau.
(Foto: imago/Westend61)

Es ist noch gar nicht so lange her, da war Salat nur eine Beilage. Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts umrahmten ein Salatblatt, ein Tomatenviertel und ein paar Krümel geraspelte Möhre mehr oder weniger dekorativ das, was auf dem Teller am meisten begehrt war: ein anständiges Stück Fleisch. Vor allem nach Kriegs- und Hungerzeiten waren Fleisch und Fett, Kartoffeln und Zucker besonders gefragt - all' das, was nährt. Lebensstil, Essgewohnheiten und Schönheitsideal haben sich gewandelt und mittlerweile ist Salat zu einem Hauptgericht geworden, obwohl die meisten Sorten kaum über Eigengeschmack verfügen. Er gilt heutzutage als Inbegriff einer gesunden Mahlzeit, als Symbol für eine naturnahe Ernährung. Bei vielen Menschen ist das "Grünzeug" aber nicht nur aus diesem Grund so beliebt, sondern vor allem deshalb, weil es eben nicht nährt.

Immer mehr Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaftler sind der Auffassung, dass Blattsalate im Vergleich zu anderem Gemüse überbewertet werden. Der Lieblingssalat der Deutschen zum Beispiel, Eisberg, besteht zu 95 Prozent aus Wasser; 100 Gramm liefern mal gerade 13 Kalorien. Was ihn ja für Diätfanatiker so interessant macht. Aber auch mit den "gesunden Inhaltsstoffen" sieht es mau aus, der Vitamin C-Gehalt beträgt nur knapp 4 mg/100 g Salat und ist angesichts des Tagesbedarfs eines Erwachsenen von etwa 70 mg schlichtweg zu vernachlässigen. Wer wirklich gesunde Rohkost mit reichlich Vitamin C essen will, sollte eher zum Weißkohl greifen, der schlägt mit 46 mg/100 g zu Buche. Mit Mineralien kann Eisbergsalat ebenfalls nicht punkten. Dass Eisbergsalat, mitunter auch Eissalat, Krach- oder Knacksalat genannt, so beliebt ist, hat offenbar mit seiner Struktur zu tun. Denn im Unterschied zu anderen Kopfsalaten ist er lange haltbar und übersteht weite Transportwege schadlos. Selbst mit Dressing angerichtet macht er auch nach Stunden auf dem Büfett nicht schlapp. Eisberg ist ein Salat mit "Migrantenhintergrund". Er ist ursprünglich eine kalifornische Züchtung und sein Name stammt aus der Zeit, als er auf dem Transport von Küste zu Küste mit Eis frisch gehalten wurde.
"Krauts" lieben auch Salat

Der Blattsalat-Verbrauch in Deutschland ist seit einigen Jahren relativ konstant und liegt bei 550.000 Tonnen pro Jahr; davon machen allein Kopf- und Eisbergsalat etwa die Hälfte aus. Pro Bundesbürger sind das reichlich 6 Kilo. Der Selbstversorgungsgrad für marktfähiges Gemüse, dazu zählen auch Salate, ist in Deutschland mit knapp 40 Prozent niedrig - entsprechend hoch sind die Importe. Mehr als die Hälfte der Salate werden eingeführt; das macht Deutschland zum Salat-Spitzenimporteur vor Kanada und den USA.
Sauerkraut hat mehr Vitamine als Kopfsalat.
Sauerkraut hat mehr Vitamine als Kopfsalat.
(Foto: imago stock&people)

Kopf- und Eissalat sind nur die klassische Spitze des deutschen Salatbergs. In den Auslagen der Märkte buhlen krause Pflücksalate wie Batavia, Lollo Rosso, Lollo Bionda und Eichbergsalat, herzhafter Romana oder Bittersalate wie Radicchio und Rucola um die Gunst der Käufer. Etwa 15 Sorten bietet inzwischen jeder gewöhnliche Supermarkt an. Neben wiederentdeckten Sorten wie Rauke (Rucola) oder Portulak kommen auch Neuzüchtungen in den Handel, zum Beispiel Salanova. Der "neue Salat" hat deutlich mehr Blätter als ein herkömmlicher Kopfsalat, es gibt ihn in Grün und in Rot und die mild schmeckenden Blätter lassen sich sehr leicht lösen.

Der Gehalt an Inhaltsstoffen im Salat variiert von Sorte zu Sorte: Feldsalat, Löwenzahn und Chicorée haben etwas mehr Vitamin C und Betacarotin, Endividien mehr Eisen. Dazu kommt, dass sich die Vitamine in den Salatköpfen auch noch recht schnell völlig aus dem Staub machen. Licht, Hitze, lange Zeit an der Luft durch Transport und Lagerung sowie langes Waschen sorgen dafür, dass sich die wenigen Vitamine verflüchtigen. Auch die viel beschworenen Ballaststoffe, die nötig sind für eine gute Verdauung, werden eher von Vollkornprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten als von Salaten geliefert. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beläuft sich der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Ballaststoffen auf 30 Gramm - Blattsalate bringen es im Durchschnitt aber nur auf 1 bis 2 g/100 g (Eisberg: 1,8 g).
Auf die Mischung kommt es an

Für den streitbaren Lebensmittelchemiker Udo Pollmer hat Blattsalat die "Ernährungsphysiologie eines Papiertaschentuchs mit einem Glas stillen Wasser". Salat ist also weder besonders gesund noch nahrhaft und gleicht einem nassen Lappen. Warum essen wir ihn dann? Die einen, weil sie glauben, dass sie sich damit gesund ernähren (was nicht stimmt, wenn sie nur Salat essen); die anderen, weil sie abnehmen wollen (es zwar auch tun, sie leben aber gleichzeitig ungesund und werden schlimmstenfalls krank). Am klügsten handeln diejenigen, die Salat als Bestandteil einer normalen Mischkost essen. Vor allem, wenn Salat vor dem Hauptgericht gegessen wird, denn er hat eine vorsättigende Wirkung. So nimmt man insgesamt weniger Kalorien zu sich, vorausgesetzt, der Salat ersäuft nicht im Sahnedressing. Essen ist Genuss, sagt Pollmer. Das Essen sollte abwechslungsreich sein, weil man es mag, aber nicht, weil man es soll oder sich Gesundheit davon verspricht. Jeder, der sich diäthalber schon mal zwang, zum Salatfreak zu mutieren, muss ihm recht geben: Dann wird aus Esslust nämlich ganz schnell Essfrust.
Null Nährwert - das kann nicht gesund sein.
Null Nährwert - das kann nicht gesund sein.
(Foto: imago/Westend61)

"Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist", gab uns schon der weise Paracelsus mit auf den Weg. Das gilt schließlich auch für Salat, der nach reichlichem "Genuss" mitunter zu einem ziemlichen Blähbauch mit all seinen unangenehmen Folgen führen kann. Das Mischen und Würzen eines guten Salates galt schon in der Antike als hohe Kunst. Zusammen mit Kohl oder Mangold stellte er einen wichtigen Teil der Ernährung dar. Einige Inhaltsstoffe von Salaten, zum Beispiel der Bitterstoff Lactucin, brauchen stets etwas Öl, um vom Körper aufgenommen zu werden. Lactucin soll beruhigend auf das vegetative Nervensystem wirken -allerdings nur eingeölt. Es kommt also immer auf eine gesunde Mischung an! Das empfahl auch Hildegard von Bingen, die ja immer herhalten muss, wenn etwas als gesund postuliert wird. Die Äbtissin äußerte sich nämlich mit gemischten Gefühlen über grünen Salat: "Unzubereitet gegessen, macht sein zu nichts tauglicher Saft das menschliche Gehirn leer und erfüllt den Magen und den Darm mit Krankheitsmaterien." Erst mit dem richtigen Dressing aus Essig und Kräutern fand das Grünzeug Gnade in den Augen der Benediktinerin.

Vielleicht war die gemischte Kost unserer Altvorderen wirklich nicht das Dümmste. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören auch Reibekuchen, Krustenbraten und Sahneeis, aber halt in Maßen und nicht in Massen. Ein Salat gleicht dann kleine Sünden wieder aus. Schon die Zugabe von Proteinen, egal ob Käse oder Schinken, macht ihn zu einer gesunden Delikatesse: Für Franzosen zum Beispiel ist ein nackter Salat ein Unding. Ähnlich in Italien, wo Pinienkerne, Mozzarella, Pilze oder Sardellen einen Blattsalat zu einer Köstlichkeit machen.
Blattsalat à la Italia
Zutaten (4 Pers):

100 g Lollo Rosso oder Bionda
100 g Rucola
100 g braune Champignons
2 Fleischtomaten
2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
6-8 EL Olivenöl
2-3 EL Balsamico Bianco
Parmesan, etwas Butter
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

Die Salate putzen, waschen und sehr gut abtropfen lassen oder trocken schleudern. Den Knoblauch fein hacken, die Zwiebeln in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Tomaten längs achteln oder quer in Scheiben schneiden. Die Pilze putzen und halbieren.

Öl und Balsamico verrühren und mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und 1 Prise Zucker würzen. Lollo etwas zerrupfen und mit Rucola, Tomaten, Zwiebeln und der Salatsauce vorsichtig mischen.

Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Pilze mit dem Knoblauch darin bei Mittelhitze in 2 bis 3 Minuten goldbraun braten. Zuletzt leicht salzen.

Die Salatmischung und die Pilze auf Tellern anrichten und mit grob geraspeltem Parmesan bestreuen.

Tipp: Zur Pilzsaison schmeckt der Salat noch besser, nämlich mit frischen Steinpilzen aus dem Wald. Die Blattsalate lassen sich leicht nach Gusto variieren; Eisberg, Romana oder Eichbergsalat sind natürlich auch geeignet. Statt der Pilze eignen sich auch gebratene Hähnchenbruststreifen, gekochter Schinken, geräucherter Lachs.

Viel Spaß wünscht Ihnen Heidi Driesner.

Quelle: n-tv.de
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Verarbeitetes Getreide, Weißbrot und Nudeln verursachen Blutzuckerspitzen,

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Sep 2015 11:38

bild Verarbeitetes Getreide.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/david-gutierrez/verarbeitetes-getreide-weissbrot-und-nudeln-verursachen-blutzuckerspitzen-die-mit-depression-in-ve.html;jsessionid=F45407FA9A633CA032632169FAAE4552

09.09.2015


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Verarbeitetes Getreide, Weißbrot und Nudeln verursachen Blutzuckerspitzen, die mit Depression in Verbindung gebracht werden
David Gutierrez

Eine Ernährung mit viel verarbeitetem Getreide – beispielsweise Weißbrot, weißes Mehl und Zucker – kann möglicherweise bei älteren Frauen das Risiko einer Depression erhöhen. Das ergab eine Studie von Forschern der Columbia University, die im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde. Eine Kost mit der Betonung auf Vollkornprodukte und Gemüse senkt dagegen das Risiko.



Rund drei Prozent der Menschen in Großbritannien leiden an einer Depression. In den Vereinigten Staaten liegt der Anteil bei Jugendlichen bei über zwölf und bei Erwachsenen bei acht Prozent.



Das amerikanische National Institute of Mental Health nennt als Hauptsymptome einer Depression das dauerhafte Gefühl von Angst, Leere, Schuld, Hilflosigkeit, Traurigkeit, Wertlosigkeit, Reizbarkeit, Müdigkeit oder Unruhe sowie Konzentrationsschwierigkeiten, Veränderungen des Schlafmusters und Selbstmordgedanken.



Ernährung kann eine Depression verhindern und womöglich sogar heilen



Bei der Herstellung von raffinierten Kohlenhydraten wie weißem Mehl und weißem Reis wird der Ballaststoffteil des Korns entfernt. Entsprechend haben diese »weißen Kohlenhydrate« einen wesentlich höheren Gehalt an einfachen Zuckern, gleichzeitig aber deutlich weniger sonstige Nährstoffe.



Solche Nahrungsmittel stehen ganz oben auf der Skala des glykämischen Indexes (GI). Der glykämische Index gibt an, wie viel Zucker sich nach dem Verzehr eines bestimmten Nahrungsmittels im Blut findet.



Um einzuschätzen, wie sich verschiedene Arten von Nahrungsmitteln auf eine Depression auswirken, sammelten die Forscher Daten von über 70 000 älteren Frauen, die zwischen 1994 und 1998 an der Studie Women’s Health Initiative teilgenommen hatten. Sie untersuchten, welche Kohlenhydrate sie verzehrten, und verglichen anschließend die glykämische Last und die Häufigkeit von Depressionen.



Es zeigte sich eine Verbindung zwischen höherem Konsum von Zucker und raffiniertem Getreide und einem höheren GI-Wert; beide wurden mit einem erhöhten Risiko einer neu einsetzenden Depression in Verbindung gebracht. Hingegen war das Risiko bei Frauen, die mehr Ballaststoffe, Vollkornprodukte, Gemüse und Obst (ausgenommen Fruchtsaft) zu sich nahmen, niedriger.



»Das lässt darauf schließen, dass eine Ernährungsumstellung bei einer Depression hilfreich sein oder diese verhindern kann«, erklärte der Wissenschaftler James Gangwisch.



Ursache und Wirkung?



Als eine mögliche Erklärung für die Verbindung führten die Forscher an, der Verzehr von Nahrungsmitteln mit hohem glykämischen Index führe zu Blutzuckerspitzen, die dann höhere Insulinwerte nach sich ziehen. Es ist bekannt, dass ein hoher Insulinspiegel die Symptome einer Depression wie Stimmungsschwankungen und Müdigkeit verstärkt.



Außerdem beobachteten die Forscher, dass eine Ernährung mit viel raffinierten Zuckern und Getreide mit einem höheren Risiko für Entzündung und Herz-Kreislauf-Erkrankung in Verbindung steht; beide gelten als Risikofaktoren einer Depression.



Andere Wissenschaftler waren eher skeptisch und verwiesen darauf, die Studie sei nicht darauf angelegt, zu beweisen, dass eine Kost mit hohem GI die höhere Depressionsrate verursache. »Wer Körper und Geist gesund, vollwertig und nährstoffreich ernährt, fühlt sich besser«, sagte die Ernährungswissenschaftlerin Lona Sandon von der University of Texas. »Vielleicht fühlt man sich besser und ist besserer Stimmung, weil man weiß, dass man seinem Körper etwas Gutes tut.«



»Zudem geht aus dem Bericht nicht hervor, was eher kam, die Depression oder der Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten«, sagte Sandon. »Viele Menschen ernähren sich schlecht, wenn sie deprimiert oder gestresst sind, und greifen vielleicht eher zu raffinierten Kohlenhydraten – wie beispielsweise Schokolade –, um sich in bessere Stimmung zu versetzen.«



Die Ernährungswissenschaftlerin Penny Kris-Etherton von der Penn State University reagierte positiver, sie bezeichnete die Studie als »wichtigen Beitrag einer neuen wissenschaftlichen Literatur«.



»Viele entdecken erst jetzt die Verbindung zwischen Ernährung und geistiger Gesundheit«, sagte Kris-Etherton. »Ich glaube, es verleiht einem faszinierenden und lohnenden Forschungsbereich neuen Schub.« Den Forschern selbst sind die Grenzen ihrer Studie bewusst, sie fordern deshalb weitere wissenschaftliche Untersuchungen, um die Ergebnisse bei Männern und jüngeren Frauen zu bestätigen.


Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

dailymail.co.uk

sciencedaily.com

cbsnews.com

psychcentral.com

philly.com

cdc.gov

Copyright © 2015 by NaturalNews

Bildnachweis: Africa Studio / Shutterstock

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Erfolg! Das größte Land der Welt verbietet GVO-Nahrungspflanzen

Beitragvon Gudrun Graf » 21. Sep 2015 19:02

bild Das größte Land der Welt verbietet GVO-Nahrungspflanzen.jpg
bild Das größte Land der Welt verbietet GVO-Nahrungspflanzen.jpg (28.74 KiB) 6484-mal betrachtet

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... anzen.html

Erfolg! Das größte Land der Welt verbietet GVO-Nahrungspflanzen
F. William Engdahl

Erfolge soll man feiern, und wenn es um die Zukunft des Lebens auf der Erde geht, haben wir dazu auch einen guten Grund. Das größte Land der Welt, die Russische Föderation, die sich im Westen von der Ostsee und der ukrainischen Grenze bis nach Wladiwostok und dem Pazifischen Ozean im Osten erstreckt, hat formell erklärt, den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO) zu verbieten.



Über das Thema wurde in Russland seit Monaten hitzig debattiert. Im Februar 2014, nur wenige Tage vor dem US-inszenierten Staatsstreich in der Ukraine, rief Ministerpräsident Dmitri Medwedew ein nationales Forschungsprojekt ins Leben, das Regierung und Parlament die wissenschaftlichen Grundlagen für die Entscheidung über GVO in Russland liefern sollte. Jetzt fiel die endgültige Entscheidung gegen Monsanto und das US-geführte GVO-Kartell. Eines ist sicher: Durch die Krise in Russland konzentrieren sich die Überlegungen auf die wesentlichen Fragen des Lebens.



Am 18. September erklärte Vize-Ministerpräsident Arkadi Dworkowitsch bei einer internationalen Biotechnologie-Konferenz in Kirow: »In der Frage gentechnisch veränderter Organismen haben wir entschieden, in Nahrungsprodukten keine GVO zu verwenden.«



Letztes Jahr votierte das Parlament – die Duma – als ersten Schritt in Richtung auf das neue Verbot für eine strenge Kennzeichnungspflicht, um die Verbraucher darüber zu informieren, dass die gekauften Lebensmittel Gentechnik-Produkte enthielten. Das war noch bevor Russland als Antwort auf die Sanktionen von USA und EU seinerseits Sanktionen gegen Importe für Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse aus der EU und anderen Ländern verhängte. Das Resultat ist überraschend: Seit dem Importverbot für Nahrungsmittel erlebt die russische Landwirtschaft eine spektakuläre Wiedergeburt.



Supermärkte von Rostow am Don bis Sotschi oder Moskau bieten heute überwiegend russische Produkte an, die im eigenen Land angebaut wurden. Russen, mit denen ich im August dieses Jahres bei einem Besuch in der Region Rostow gesprochen habe, erzählten mir, sie hätten gemerkt, dass russische Produkte, beispielsweise Tomaten, viel besser schmeckten als importierte Ware, die oft künstlich gefärbt sei oder mit chemischen Konservierungsstoffen länger haltbar gemacht werde.



Nach dem chaotischen Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre öffnete die korrupte Jelzin-Regierung westlichen Agrobusiness-Konzernen wie Kraft, Nestlé oder Unilever die Tore, sodass sich die Regale in den Läden mit deren industriell produzierten Nahrungsmitteln füllten.



Ertragreiche organische Böden



Die Entscheidung, die heimische Nahrungsproduktion aufzubauen, ist keine Kleinigkeit. Russland besitzt heute einige der fruchtbarsten Ackerböden der Welt. Da die Produkte der chemischen Industrie während des Kalten Krieges in die Rüstungsindustrie dirigiert wurden, fiel dieses russische Ackerland nicht einer jahrzehntelangen Zerstörung durch chemische Düngemittel oder das Besprühen der Pflanzen zum Opfer wie die Böden in weiten Teilen der westlichen Welt.



Das erweist sich heute als Segen, während Landwirte in der EU und in Nordamerika mit den negativen Auswirkungen der Chemikalien auf ihren Ackerböden zu kämpfen haben, die wichtige Mikroorganismen weitgehend zerstört haben. Es dauert Jahre, fruchtbare Äcker zu entwickeln, aber nur wenig Zeit, sie zu zerstören. In einem feuchtwarmen Klima bilden sich in Jahrtausenden wenige Zentimeter fruchtbaren Bodens – in kaltem, trockenem Klima dauert es noch viel länger.



In Russland findet sich eine von nur zwei Regionen der Welt, deren Böden als »Chernozem« bezeichnet werden. Diese Region erstreckt sich von Südrussland bis nach Sibirien, über die Bezirke Kursk, Lipetsk, Tambow und Woronesch. »Chernozem«, das russische Wort für Schwarzerde, sind schwarze Böden mit hohem Anteil an Humus, Phosphorsäure, Phosphor und Ammoniak.



Chernozem ist ein äußerst fruchtbarer Boden, der hohe Ernteerträge bringt. Der russische Chernozem-Gürtel erstreckt sich bis in die nordöstliche Ukraine und weiter entlang der Donau bis auf den Balkan. Der zweite große Chernozem-Gürtel liegt in der Manitoba-Prärie in Kanada.



Agrobusiness versus Nahrungssicherheit



Russlands Landwirtschaftsministerium hat zudem eine Doktrin für die russische Nahrungssicherheit definiert und gibt regelmäßig Ziele für die heimische Landwirtschafts- und Fischereiproduktion bekannt. In diesem Monat wurde ein neues Ziel von 85 Prozent für den heimischen Fischkonsum verkündet.



Einem von der Rockefeller-Stiftung finanzierten und von zwei Professoren der Harvard Business School formulierten Projekt entstammt das so genannte »Agrobusiness«. Die Rockefeller-Stiftung wollte in der Landwirtschaft wiederholen, was die Rockefellers beim Erdöl geschafft hatten: ein Monopol oder Kartell, bei dem einige wenige Konzerne über die Nahrungsmittelversorgung der Welt herrschen.



Das Projekt zählte zu den effektivsten und folgenschwersten Rockefeller-Initiativen. Unter dem Druck der Welthandelsorganisation sollte der »freie Handel« in der Landwirtschaft Landesgesetze über Gesundheit und Sicherheit außer Kraft setzen. Russlands Rückkehr zu einem höheren Grad an Selbstversorgung in der Nahrungsproduktion bedeutet für diese Agrobusiness-Globalisierungsstrategie einen schweren Schlag. Die Entscheidung, Gen-Nahrungspflanzen zu verbieten, durchkreuzt alle Bemühungen der westlichen Agrobusiness-Lobby.



Schon jetzt führen die EU-Sanktionen zu großen Veränderungen in der russischen Nahrungsmittelproduktion. Zum Beispiel in der Fischproduktion des russischen Klosters Walaam auf einem Archipel im nördlichen Abschnitt des Ladoga-Sees in der Republik Karelien nahe der Grenze zu Finnland.





Der wirtschaftliche Leiter des historischen Klosters hat angekündigt, die Fischproduktion von zurzeit 60 bis 70 Tonnen auf 200 Tonnen Forellen jährlich zu erhöhen. »Früher gab es unseren Fisch in Läden in St. Petersburg und Murmansk. Aber wir haben die einzelnen Geschäfte nicht direkt beliefert, sondern nur Zwischenhändler, die die Verarbeitung übernahmen. Jetzt suchen wir Investoren für den Bau von Anlagen zur Fischverarbeitung. Dann könnten wir ihn nicht nur zwei oder drei Tage, sondern auch länger lagern, und wir könnten ihn direkt an die Geschäfte liefern«, erklärte der verantwortliche Mönch in der russischen Zeitung Iswestija.



Außerdem wird im Kloster Käse hergestellt, darunter auch italienische Sorten wie Mozzarella, Casciotta und Ricotta. In den letzten Jahren waren Marktanteile durch billigeren industriell produzierten norwegischen Lachs verlorengegangen. Norwegen ist von den Sanktionen gegen Russland betroffen.



Auch die Nahrungsmittelproduktion im dünnbesiedelten russischen äußersten Osten steht vor einem neuen Boom. Am 3. September kündigte das Landwirtschaftsministerium beim ersten Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok die Gründung eines zehn Milliarden Dollar umfassenden russisch-chinesischen Entwicklungsfonds für die Landwirtschaft an.



Beteiligt werden mehrere Finanzinstitute, darunter die staatliche russische Sberbank. Ab 2020 soll die Produktion von zehn Millionen Tonnen Getreide und landwirtschaftlichen Produkten jährlich gefördert werden.



China und Russland werden sich an gemeinsamen Investitionsprojekten in vordringlichen Entwicklungsregionen beteiligen. Neun davon lägen in Russlands Fernost-Distrikt, fügte das Ministerium hinzu. Die Projekte umfassen Investitionen in Getreideanbau, Verarbeitung, Lagerung und Logistik sowie Bau und Betrieb landwirtschaftlicher Infrastruktur. Kurz: Bezüglich Nahrungssicherheit und Selbstversorgung ist in Russland einiges im Gang.



Russlands neues Heimstätten-Gesetz



Im Juli dieses Jahres gab die russische Regierung bekannt, man arbeite an einem »Heimstätten-Gesetz« für Russland – ein Gesetz zur Landwirtschaft, das es in den USA bereits seit dem 19. Jahrhundert gibt. Danach hat jeder russische Bürger das Recht auf einen Hektar Land, maximal fünf Hektar für eine fünfköpfige Familie, im fernen Osten des Landes, kostenlos.



Das Land kann für Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder den Bau eines Wohnhauses verwendet werden; Voraussetzung ist, dass es in den ersten fünf Jahren selbst genutzt wird. Danach wird es dem Nutzer übertragen, sofern es nicht für Zwecke verwendet wird, die nach russischem Gesetz verboten sind, berichtete die Nachrichtenagentur TASS. Wird das Land nicht genutzt, wird es beschlagnahmt und geht wieder in staatlichen Besitz über. Ausländer haben kein Anrecht auf kostenloses Land. Das neue Gesetz wird, sofern es von der Duma verabschiedet wird, im Januar 2016 in Kraft treten.



Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage besteht reges Interesse an dem Angebot; etwa 30 Millionen vor allem junge Russen sind bereit, »in den Osten zu gehen«. Durch die wirtschaftliche Zerstörung Russlands in der Jelzin-Ära der 1990er Jahre kollabierte die Wirtschaft der östlichen Regionen, die Menschen zogen in die Städte, um zu überleben.



Im Kontext der jüngsten Entwicklungen bedeutet das Verbot für den Anbau von GVO-Nahrungspflanzen in der Russischen Föderation einen weiteren Vorteil. Russland wird zu einem der gefragtesten Produzenten naturbelassener Gentechnik-freier Bio-Nahrungsmittel für die Welt.



Die einst so großartige amerikanische Landwirtschaft ist heute durch große Landwirtschaftskonzerne industrialisiert und hat ihr menschliches Antlitz verloren. Sie ist verseucht von Monsanto und deren Gen-Pflanzen mit den zugehörigen Glyphosat-haltigen Unkrautkillern. Über 80 Prozent des amerikanischen Maises und fast 100 Prozent der Sojabohnen sind gentechnisch verändert. Dank verschiedener Schlupflöcher gelangen exportierte Gen-Sojabohnen und -Mais ohne Kennzeichnung in die EU und nach China. Das bedeutet, dass fast alles Fleisch und sogar der Fisch aus Fischfarmen, die in Europa und China gegessen werden, indirekt GVO-Pflanzen und Giftstoffe enthalten. So gesehen wäre es sinnvoll, Russland in Zukunft etwas freundlicher zu behandeln, wenn wir Gesundes essen wollen. Es tut, was wir auch tun sollten, aber leider unterlassen. Warum?


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Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel
21.09.2015 | 18:10
Sebastian

Generell eignеt sich modernste Technologie zum Einsаtz für gute wie schlеchte Zwеcke. Zum Beispiel verwеnde ich die Tеchnik, um monаtlich einige Tausendеr aus der Sportszеne auf mеin Bаnkkoпto umzuleiten, ganz lеgal bei minimаlstem Zеitaufwand: http://www.5.gp/jM4W

21.09.2015 | 17:07
Heipit7

Wow, das nenn ich Fortschritt, aus der Not ne Tugend machen, es den Lenkern und Pseudodenkern dieser Welt versauen, uns zu bevormunden, zu versklaven und zu malträtieren. Bravo Ivan, das machst Du grossartig, lasse Dich ja nicht von den Rothschilds dieser Welt drangsalieren!! Das sollten wir hier auch machen, anstatt uns dem US-Diktat in allen Formen und Variationen zu beugen. Lieber ehrlich und aufrecht, als geknüppelt und gebeugt durch´s Leben!!

21.09.2015 | 15:58
ctzn5

bin mal gespannt, wie lange die WTO brauchen wird, um diesen kurs zu beanstanden.

21.09.2015 | 15:26
Rustikal

Ich fürchte mich zu früh für die Russland zu freuen und zu gratulieren. Tue ich es trotzdem. Aber warten wir noch ab! Ich hoffe und bete es kommt nicht zu einem desaströsen krieg! Libyen wollte auch autark sein und wie ist es heute??

21.09.2015 | 15:23
ctzn5

ich kenne sogar westdeutsche und us-amerikaner, die die sprache zwar nicht akzentfrei aber fliessend sprechen - daran dürfte es wirklich nicht scheitern. bzgl. eurer qualifikationen habe ich aber so meine zweifel - ihr schafft es ja noch nicht mal, die deutschen gebiete von der us-besatzung zu befreien, obwohl ihr seit 25 jahren die dahingehenden möglichkeiten ausdrücklich habt und bspw. auch von der Gemeinde Neuhaus aufgezeigt bekommt, dass es nicht nur theoretisch möglich ist...

Aufklappen

21.09.2015 | 15:18
Germane

Russland, weiter so!! Ich steh hinter euch und nicht hinter diesem durchgeknallten Weltverbesserer USA!! Die Amis machen uns krank und sorgen Weltweit nur für Unfrieden!
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Gudrun Graf
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Global Seed Vault angefragt - Tresor für den Weltuntergang wird geöffnet

Beitragvon Gudrun Graf » 25. Sep 2015 20:16

bild Tresor für den Weltuntergang wird geöffnet.jpg
bild Tresor für den Weltuntergang wird geöffnet.jpg (14.57 KiB) 6467-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Tresor-fuer-d ... 08136.html
Global Seed Vault angefragt - Tresor für den Weltuntergang wird geöffnet

Von Benjamin Konietzny

Im ewigen Eis, irgendwo zwischen Norwegen und dem Nordpol, lagert eine der größten Saatgut-Sammlungen der Welt. Sie soll die Welternährung auch im schlimmsten Katastrophenfall sichern. Nun gibt es die erste Anfrage.


Etwa 800 Kilometer vom nördlichsten Punkt Europas entfernt liegt ein Schatz im ewigen Eis vergraben: Tief im Inneren eines Berges auf dem polaren Inselarchipel Spitzbergen, auf halbem Weg zwischen Norwegen und dem Nordpol, liegt die Sicherungskopie der weltweiten Ernährung. Samen aus fast allen Staaten der Erde lagern hier - weit weg von Kriegen und Zerstörung in der ewigen Kälte des Permafrostbodens. 860.000 Samenproben lagern hier inzwischen - 4,5 Millionen sollen es einmal werden.
120 Meter tief im Berg liegt die Sammlung in einem alten Bergbaustollen.
120 Meter tief im Berg liegt die Sammlung in einem alten Bergbaustollen.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Selbst ohne Strom könnten die Samen in der Svalbard Global Seed Vault über 200 Jahre überstehen. Mit Stromversorgung ist kein Limit geplant. In der Anlage sollen sie 120 Meter tief im Berg auch vor Atomkriegen oder ähnlichen Katastrophen geschützt werden. Die Svalbard Global Seed Vault lässt sich auch als Vorsorge für die Apokalypse verstehen. Um die Anlage mit den Worten der UN zu beschreiben: "Die ultimative Versicherungspolice für die Nahrungsversorgung der Welt". Im Englischen spricht man auch vom Doomsday Seed Vault, dem "Weltuntergangs-Saat-Tresor".
Syrienkrieg macht Arbeit unmöglich

Erstmalig wurde der Tresor nun geöffnet. Die Welternährung braucht Unterstützung aus Spitzbergen. Der Krieg in Syrien zerstört nicht nur Menschenleben und Kulturgüter, sondern auch die Samenbank Aleppos, in denen die Vielfalt der hitzeresistenten Saaten des Nahen Ostens aufbewahrt werden.

Das ICARDA in Aleppo.
(Foto: Global Crop Diversity Trust)

Das Institut, einer von vielen kleineren Saatgut-"Tresoren" weltweit, an sich habe den Krieg bisher weitgehend unbeschadet überstanden, doch die Forscher könnten das Saatgut nicht mehr gefahrlos an Züchter und Wissenschaftler weitergeben - das Internationale Zentrum für Agrarforschung in trockenen Regionen (ICARDA) habe seine Funktion als Verteilknoten verloren, erklärt der Sprecher des UN Crop Trust, die die Anlage unterhält. Es fordert 130 von 325 Kisten mit insgesamt 116.000 Proben, die es nach Spitzbergen geschickt hat, zurück - um fernab des Krieges neue Institute in Beirut und in Marokko aufzubauen.

Der brutale Krieg in Syrien sei eine der Katastrophen, für die die Anlage auf Spitzbergen aufgebaut worden sei, sagt Colin Khoury, Wissenschaftler am International Center for Tropical Agriculture. "Die wirklichen Gefahren für Saatgut-Vielfalt sind die alltäglichen Katastrophen", so Khoury. Es muss also nicht immer der allesvernichtende Atomkrieg sein. "Stromausfälle, finanzielle Engpässe und so weiter, solche Dinge passieren tagtäglich auf der Welt und machen die Anlage in Spitzbergen so wichtig."
Durch Abfrage entsteht Lücke in Spitzbergen
Benjamin Konietzny


Nun würden Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Proben - hauptsächlich Weizen, Gerste und Kichererbsen - aus dem Berg zu holen. Die Saaten würden dann in den Libanon und nach Marokko weitergeschickt. Dort sollen neue Verteilzentren, als Ersatz für die Einrichtung in Aleppo, entstehen.
Mehr zum Thema

Die größte Gefahr für Kulturpflanzen ist, nicht mehr angebaut zu werden. Denn dann ist ihr Fortbestand gefährdet. 12.03.12 Genbank in Gatersleben Samen sammeln für die Zukunft
Im Februar 2008 wurde die "Arche Noah" auf Spitzbergen offiziell eröffnet. 13.03.10 "Arche Noah" für Pflanzen 500.000 Samen bereits eingefroren
So sieht er aus, der größte Samen der Welt: der Samen der Seyschellenpalme (Lodoicea maldivica). Er lagert in der Samenbank im Botanischen Garten Berlin. 13.01.11 Gewappnet für den Klimawandel Grüne Zukunft in der Kältekammer
Hier soll eine gigantische Sammlung von Pflanzensamen aus aller Welt eingelagert werden. 26.02.08 Eine ganz besondere Samenbank Saatgutbank Spitzbergen

Im Gegensatz zu der Anlage auf Spitzbergen sind diese regionalen Verteilzentren sehr gefragt. Sie dienen nicht bloß der Aufbewahrung und Sicherung des Saatgutes, sondern sorgen auch für die Weitergabe. Sieben solcher Verteilzentren existieren weltweit, in den vergangenen 25 Jahren haben sie rund eine Million Proben an Forscher, Züchter und Bauern weitergegeben. Der Verlust des ICARDA in Syrien ist daher ein großer Verlust für den Crop Trust.

Durch den Zugriff auf die Svalbard Global Seed Vault entsteht zunächst eine Lücke in der Sammlung. Doch die Forscher, die nun ihre Proben zurückfordern, sind dafür zuständig, diese nun zu vervielfältigen. Lainoff schätzt, dass die Sammlung auf Spitzbergen in rund zehn Jahren wieder komplett ist. Dass der Svalbard Global Seed Vault abgefragt wird, zeigt für ihn, wie viel Sinn die Sammlung hat.

Quelle: n-tv.de
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Gesund essen ist wichtiger als Kalorien zählen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2015 11:13

bild Gesund essen ist wichtiger als Kalorien zählen.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/edgar-gaertner/gesund-essen-ist-wichtiger-als-kalorien-zaehlen.html

27.09.2015


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Gesund essen ist wichtiger als Kalorien zählen
Edgar Gärtner

Ständig gibt es neue Ernährungstipps. Mal sollen wir weniger Fett essen, dann weniger Salz und Zucker. Nachfolgend ein aktueller Überblick über die vielen verwirrenden neuen Studien.



Vier Esslöffel Olivenöl haben ungefähr 500 Kalorien. Etwa den gleichen Nährwert hat auch eine Mischung von 30 Gramm Walnüssen, 15 Gramm Mandeln und 15 Gramm Haselnüssen. Ein süßer Softdrink hingegen bringt es nur auf etwa 150 Kalorien.



Und doch gilt er inzwischen im Vergleich zu den fetten Nüssen oder Oliven zu recht als ungesund, weil er nach in Amerika durchgeführten epidemiologischen Untersuchungen eindeutig das Risiko für Diabetes 2 und Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöht.



Würden die Amerikaner jede Woche zwei zusätzliche Portionen Nüsse essen, dann gäbe es in den USA jährlich 90.000 weniger Todesfälle infolge von Herz-Kreislauf-Problemen, haben die Statistiker berechnet.



Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv



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Darf man Pilzgerichte wieder aufwärmen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Okt 2015 13:44

Darf man Pilzgerichte wieder aufwärmen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 26196.html
Darf man Pilzgerichte wieder aufwärmen ?

Von Jana Zeh

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Wie immer, wenn die Pilzsaison beginnt, frage ich mich, warum man Pilze nicht aufgewärmt essen sollte. Stimmt das denn überhaupt? (Katrin R. aus Bad Düben)

Nichts geht über den Geschmack und Geruch von selbst gesammelten Waldpilzen, wissen Gourmets. Die Delikatessen sind selten, teuer und nur saisonal zu bekommen. Der Grund: Waldpilze sind empfindlich und wachsen nur im Herbstwald. Sie haben einen hohen Gehalt an Eiweißen und Aminosäuren. Diese können durch Sauerstoff aus der Luft und Bakterien in sehr kurzer Zeit zu Harnsäure, Ammoniak und einigen hochgiftigen Aminosäuren zersetzt werden.

Außerdem besitzen alle Pilze statt der sonst bei Pflanzen üblichen Cellulose ein Grundgerüst aus Chitin. Dieses ist eine stickstoffhaltige und leicht verderbliche Substanz, die ebenfalls zu Vergiftungen führen kann. Symptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen können durch eine solche Pilzvergiftung auftreten. Im schlimmsten Fall kann es zu Nervenschäden und in Einzelfällen sogar zum Tod führen. Aus Sicherheitsgründen wird tatsächlich vor einem Aufwärmen von Waldpilzen gewarnt.
Nicht einfach lossammeln

Damit solche Vergiftungen nicht entstehen, sollten beim Sammeln, Putzen und Zubereiten von Waldpilzen bestimmte Dinge beachtet werden. Messer, Korb und grundlegendes Pilzwissen sollte man sich zulegen, bevor man den ersten Pilz "pflückt". Selbst gesammelte Waldpilze sollten gründlich auf ihre Essbarkeit überprüft werden, denn jeder essbare Waldpilz hat mindestens einen giftigen "Doppelgänger".

Die Sammelausbeute sollte so frisch wie möglich zubereitet werden. Pilze sollten zum Putzen niemals ins Wasser gelegt werden, denn sie saugen sich damit voll und verlieren so ihr Aroma. Geputzt werden sie gründlich mit einem feuchten Tuch oder durch vorsichtiges Abbürsten. Alle Waldpilze sollten zudem niemals roh verzehrt werden, sondern mindestens 15 Minuten garen. So können mögliche Giftstoffe deaktiviert werden.
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Lieber nicht roh essen!: Wann Gemüse giftig ist 21.08.15 Lieber nicht roh essen! Wann Gemüse giftig ist
Frisch geerntet: Rhabarber schmeckt nicht nur gut, mit Schale und Blättern werden auch Alu-Töpfe wieder blitzblank. (Bild: dpa) 20.05.14 Frage & Antwort, Nr. 327 Kann Rhabarber giftig werden?

Waldpilze sind kalorienarm und reich an Mineralien. Dennoch raten Ernährungsexperten nicht zu viel davon zu essen, da das in ihnen enthaltene Chitin schwer verdaulich ist. Wer also zu viele Pilze gesammelt hat, der kann entweder Freunde zum Pilzessen einladen oder die übriggebliebenen, nicht zubereiteten Pilze gründlich putzen und in kleine Scheiben oder dünne Stücke geschnitten zum Trocknen auslegen.

Übrigens: Für Zuchtpilze, die man im Supermarkt zu kaufen bekommt, gelten alle bisher erklärten Regelungen nicht. Dürfte man diese Pilze nicht aufwärmen, dann gäbe es auch keine Pilzpfannen auf Jahrmärkten, denn dort werden Champignons oftmals stundenlang warmgehalten.

Quelle: n-tv.de
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Auf einer Liste mit Asbest - WHO erklärt Wurst für krebserregend

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Okt 2015 18:55

WHO erklärt Wurst für krebserregend.jpg
WHO erklärt Wurst für krebserregend.jpg (51.35 KiB) 6241-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/WHO-erklaert- ... 15236.html
Montag, 26. Oktober 2015
Auf einer Liste mit Asbest - WHO erklärt Wurst für krebserregend

Räucherware hält sich länger? Das stimmt zwar, aber solche Konservierungsmethoden haben auch Nachteile. Die WHO warnt vor dem regelmäßigen Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten - sie begünstigten die Entwicklung von Darmkrebs.


Verarbeitete Fleischerzeugnisse wie Wurst und Schinken sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Entstehung von Darmkrebs mitverantwortlich. Auch bei rotem Fleisch sei dies "wahrscheinlich" der Fall, erklärte die zur WHO gehörende internationale Krebsforschungsagentur (IARC). Die Ergebnisse würden bisherige Ernährungsempfehlungen stützen, den Fleischkonsum zu beschränken, erklärte IARC-Direktor Christopher Wild.

Bei ihren Ergebnissen stützen sich die Wissenschaftler auf die Auswertung von mehr als 800 Studien, die sich mit einem möglichen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Krebsrisiko beschäftigen. Laut der Agentur ist das individuelle Risiko einer Krebserkrankung durch den Verzehr verarbeiteter Fleischerzeugnisse statistisch gesehen "gering", steigt jedoch mit der gegessenen Fleischmenge. "Jede verzehrte Portion verarbeiteten Fleischs von täglich 50 Gramm erhöht das Darmkrebsrisiko um 18 Prozent", hieß es in der IARC-Studie.

Fleisch lässt sich beispielsweise durch Salzen, Pökeln, Räuchern oder Fermentieren verarbeiten und haltbar machen. Zu den laut der Studie potenziell gesundheitsschädlichen Produkten gehören daher zum Beispiel Würstchen, Dosenfleisch, Trockenfleisch oder Soßen auf fleischlicher Basis.
"Starke Anzeichen" für direkten Zusammenhang
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Bei diesen Nahrungsmitteln gebe es "hinreichend Anzeichen" dafür, dass ein Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs existiere, stellten die Wissenschaftler fest. Ob eine bestimmte Art der Zubereitung das Risiko verändert, ließ die Studie offen.

Zudem gebe es "starke Anzeichen" für einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von rotem Fleisch und Darmkrebs, schrieben die Forscher. Auch bei Bauchspeicheldrüse und Prostata sei eine krebserregende Wirkung von rotem Fleisch naheliegend, wenn auch nicht so stark wie beim Darmkrebs.

Die IARC fügte verarbeitete Fleischerzeugnisse nun der selben Kategorie krebserregender Stoffe hinzu, in der sich beispielsweise auch schon Tabakrauch und Asbest befinden. Sie betonte jedoch, dass dies nicht mit einem genauso hohen Risiko durch Fleischkonsum gleichzusetzen sei.
Bilderserie
Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust Unser täglich Fleisch gib uns heute

Quelle: n-tv.de , ppo/AFP
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Re: Auf einer Liste mit Asbest - WHO erklärt Wurst für krebserregend

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Okt 2015 19:00

Auf einer Liste mit Asbest - WHO erklärt Wurst für krebserregend ??

könnte man verstehen wenn diese aus den USA importiert würde, oder diese aus gentechnischen Produkten aus den USA hergestellt werden würde
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"Öko-Test" prüft Räucherlachs - Welchen Fisch soll man essen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Nov 2015 21:04

Räucherlachs.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Welchen-Fis ... 67061.html
Montag, 02. November 2015
"Öko-Test" prüft Räucherlachs - Welchen Fisch soll man essen ?

Beim Thema Massentierhaltung denkt man an Hühner oder Schweine. Doch auch Fische vegetieren unter beengten Bedingungen. Welchen Lachs kann man guten Gewissens kaufen? Das "Öko-Test"-Magazin hat nachgeforscht.

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Lachskäfige in Norwegen: Hier und in Schottland sind die Zuchtbedingungen normalerweise besser als auf chilenischen Farmen.
Lachskäfige in Norwegen: Hier und in Schottland sind die Zuchtbedingungen normalerweise besser als auf chilenischen Farmen.
(Foto: imago stock&people)

Zum gediegenen Sonntagsfrühstück, auf dem Kanapee oder abends auf Schwarzbrot – Räucherlachs geht immer, wenn es etwas Besonderes sein soll. Doch schon länger ist klar, dass man den Fisch nicht bedenkenlos genießen kann. Das "Öko-Test"-Magazin hat 20 Sorten Räucherlachs überprüft und die Ergebnisse sind geeignet, einem den Appetit zu verderben. Lachs aus Aquakulturen wird demnach oft unter schlechten Haltungsbedingungen und mit umstrittenen Futtermitteln gemästet. Bei Wildlachs moniert das Verbrauchermagazin die teils fragwürdigen Fangmethoden.

In der freien Natur ist der Lachs ein Wandertier. Er lebt im Meer und zieht zum Ablaichen ins Süßwasser zurück, oft tausende Kilometer. In Aquakulturen kann er nicht einmal 50 Meter ungehindert geradeaus schwimmen. In kreisförmigen Netzkäfigen im Meer sind oft Hunderttausende Tiere eingepfercht. Idealerweise sollten auf einen Kubikmeter Wasser nicht mehr als zehn Kilo Fisch kommen, das sind zwei bis drei ausgewachsene Tiere. Tatsächlich drängen sich aber oft mehr als doppelt so viele auf diesem Platz.
Eng ist ungesund

Die beengten Verhältnisse erhöhen die Verletzungsgefahr und senken die Wasserqualität. Entsprechend anfälliger werden die Tiere für Krankheiten, Ausschläge und Parasiten. Die Züchter reagieren, indem sie Pestizide und andere Chemikalien ins Wasser kippen, die dann natürlich nicht nur in den Fischen landen, sondern auch im Meer. Immerhin zeigt die Prophylaxe Wirkung: Bedenkliche Keime fand das Labor in keinem der getesteten Produkte, übrigens auch nicht im Wildlachs. "Der Fisch ist sauber, das Meer trüb", bilanziert "Öko-Test".

Wobei "sauber" auch nur eingeschränkt gilt. Übers Futter nehmen die Tiere Stoffe auf, die dann später auch im Fleisch nachzuweisen sind. Farbstoffe, die für das typische Lachsrosa sorgen, sind dabei weniger problematisch. Die meisten Hersteller sind inzwischen auf das harmlose Astaxanthin ausgewichen, das in der Natur auch Krebstieren ihre rosa Farbe verleiht.
Lachs ist ein Buffet-Klassiker.
Lachs ist ein Buffet-Klassiker.
(Foto: imago/CHROMORANGE)

Kritisch ist laut "Öko-Test" aber der Einsatz von Ethoxyquin zu sehen, einem Konservierungsmittel, das Futter länger haltbar macht. Es steht in Verdacht, die Erbsubstanz zu schädigen und krebserregend zu sein. Der Hersteller Monsanto hat nie nachgewiesen, dass es unbedenklich ist. Als Pestizid ist Ethoxyquin deshalb seit einigen Jahren in der EU verboten, als Futtermittel allerdings weiterhin erlaubt. Fast alle konventionellen Züchter setzen auf den billigen Konservierungsstoff, bei den meisten ist er später aber nicht mehr im Fisch nachweisbar. In drei Fällen wurde das Labor aber fündig, unter anderem im teuren Schottischen Lachs von Wechseler. Das ist insofern verwunderlich, als der Hersteller auf Nachfrage angegeben hat, das Mittel nicht zu verwenden. Dafür wurde der Fisch als "mangelhaft" abgewertet.
Biolachse haben mehr Platz

Am besten unter den konventionellen Zuchtlachsen schnitt der Quality Räucherlachs von Real ab – trotz eines groben Fehlers bei der Deklaration. Das Labor fand fast 60 Prozent mehr Fett als auf der Packung angegeben. Wer auf eine vernünftige Aufzucht Wert legt, ist hier aber noch am besten bedient. Im Schnitt kommen hier nämlich nur 8,7 Kilo Lachs auf einen Kubikmeter Wasser. Bei den Konkurrenten sind es oft weit über 20 Kilo. Von ihnen schaffte dann auch keiner ein besseres Gesamturteil als "ausreichend", für das Real-Produkt gibt es immerhin ein "befriedigend".

Besser sieht es bei den Bio-Lachsen im Test aus. Hier haben die Fische deutlich mehr Bewegungsfreiheit und das Futter ist frei von kritischen Farb- und Konservierungsstoffen. Wechseler steht hier mit seinem "Bio Mare" Lachs mit einer "sehr guten" Gesamtwertung an der Spitze der Tabelle, die anderen vier Anbieter im Test wurden durchweg "gut" bewertet – trotz eines etwas erhöhten Quecksilber-Gehaltes bei Friedrichs und Rewe Bio.
Ist Wildlachs besser?
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Die Alternative zur Käfighaltung ist Wildlachs. Der ist in aller Regel fettärmer und wächst ohne chemische Hilfsmittel heran. Trotzdem finden sich bisweilen Dinge, auf die man lieber verzichten würde. In drei der fünf Wildlachsprodukte im Test entdeckte das Labor Larven von Fadenwürmern, sogenannte Nematoden. Die Parasiten sterben beim Einfrieren zwar ab, sind aber dennoch etwas unappetitlich. Die betreffenden Marken wurden um eine Stufe abgewertet, sind aber immer noch "gut".

Ob Wildlachs ökologisch die bessere Alternative zur Aquakultur ist, hängt davon ab, wie und wo er gefangen wurde. Alle Produkte im Test stammen aus dem Nordostpazifik vor Alaska, wo die Bestände relativ stabil sind. Zum Teil arbeiten die Fischer aber mit Kiemen- oder Wadennetzen. Wegen der höheren Beifangquoten ist das nicht optimal. Besser sind Schleppangeln, wie sie oft auch verwendet werden. Das weit verbreitete MSC-Siegel ist laut "Öko-Test" noch kein Qualitätskriterium für nachhaltigen Fischfang. Die Vorgaben seien zu lasch, kritisieren die Tester. Der Wildlachs von Friedrichs ist frei von Fadenwürmern und wird mit Schleppangeln gefangen und kommt deshalb als einziger auf die Testnote "sehr gut".

Quelle: n-tv.de , ino
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Selbst nach dem Pasteurisieren - Orangensaft ist gesünder als Orangen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Nov 2015 11:12

Orangensaft ist gesünder als Orangen.jpg
Orangensaft ist gesünder als Orangen.jpg (22.28 KiB) 6201-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Orangensaft-i ... 70096.html
Selbst nach dem Pasteurisieren - Orangensaft ist gesünder als Orangen

Obst ist gesund, heißt es immer wieder von Experten. Ernährungswissenschaftler müssen jetzt ihren eigenen Slogan überdenken, denn eine Untersuchung bringt eindeutige Ergebnisse.

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Frisch gepresster Orangensaft kann ein gesundes, kulinarisches Highlight sein. Dachte man bisher: Doch der Saft aus der Packung ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht der frischen Frucht überlegen. Das haben Forscher der Universität Hohenheim nun festgestellt. Die Nährstoffe im pasteurisierten Orangensaft werden vom Körper doppelt so gut aufgenommen wie aus der frischen Frucht, so das Untersuchungsergebnis.

Bisher galten frische Orangen als gesunde Lebensmittel. Ihr Gehalt an reichlich Vitamin C und einer Vielfalt an Carotinoiden und Flavonoiden wird als Hemmer für bestimmte Krebsarten und Herzkreislauferkrankungen eingestuft. Die sogenannten Antioxidantien schützen die Körperzellen vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die Carotinoide sorgen zudem dafür, dass der Körper mit dem Provitamin A versorgt wird.

Der Ruf des Orangensaftes dagegen sieht ganz anders aus. Er wurde von Ernährungsberatern oftmals als so ungesund wie Cola eingestuft. Vor allem wegen des hohen natürlichen Zuckergehalts solle er nur in Maßen genossen werden. Doktorand Julian Aschoff und Prof. Dr. Dr. Reinhold Carle vom Lehrstuhl Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel der Universität Hohenheim mit Hilfe eines in vitro-Modells, wie gesund Orangensaft in Wirklichkeit ist.

Bereits bei den Untersuchungen im März 2015 gab es Hinweise, dass Orangensaft eine bessere Quelle für Carotinoide darstellt als die Orange selbst. Diese Ergebnisse haben die Wissenschaftler nun mit einer Untersuchung an Menschen bestätigt.
Kein Spinat, keine Tomaten

Zur Vorbereitung auf die Untersuchung mussten die zwölf Probanden zunächst zwei Wochen lang völlig auf Carotinoide verzichten. Im Verlauf des sogenannten "Wash-out" waren grüne und rote Lebensmittel wie Tomaten, Karotten oder Spinat vom Speiseplan gestrichen und durften nicht verzehrt werden, damit die im Körper gespeicherten Carotinoide ausgewaschen werden.

Anschließend erhielten die Probanden einmal ein standardisiertes Frühstück mit Orangen und eines mit pasteurisiertem Orangensaft. Zwischen den beiden Testphasen lagen 14 Tage. Nach dem Frühstück entnahmen die Wissenschaftler den Probanden innerhalb von knapp zehn Stunden acht Blutproben und bestimmten anschließend den Carotinoid-Gehalt.
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"In der Humanstudie hat sich unsere Hypothese aus der in vitro-Studie voll bestätigt. Orangensaft ist eine bessere Carotinoid-Quelle als eine Orange", sagt Julian Aschoff. "Bei unseren Untersuchungen konnten wir feststellen, dass aus pasteurisiertem Orangensaft ungefähr doppelt so viele Carotinoide aufgenommen werden wie aus einer handelsüblichen Orange."
Herstellung trennt Ballaststoffe ab

Der Grund dafür liege in der Herstellung des Saftes, erklärt Prof. Reinhold Carle, Inhaber des Lehrstuhls für Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel. "Bei der Herstellung des Orangensaftes werden Ballaststoffe wie beispielsweise Pektin oder auch Cellulose teilweise abgetrennt. Diese Stoffe hemmen die Absorption von Carotinoiden während der Verdauung. In der Orange sind mehr unverdauliche Ballaststoffe enthalten als im Saft, weshalb die Aufnahme der Carotinoide aus der Frucht stark vermindert ist."

Doch damit nicht genug, auch die Konsistenz spiele bei der Nährstoffaufnahme eine Rolle, erklärt Aschoff, denn beim Zerkauen der Orange werden die Fruchtbestandteile nie komplett zerkleinert. Viele Zellen bleiben intakt und die Aufnahme und Verwertung von Carotinoiden im Körper werden erschwert.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Ist Salz ein Gewürz ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Nov 2015 22:14

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Ist Salz ein Gewürz ?

Von Jana Zeh

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"Würzen Sie mit Salz und Pfeffer" kann man oft in Rezepten lesen. Dass Pfeffer ein Gewürz ist, steht außer Frage, aber was ist mit Salz? Gehört es auch zu den Gewürzen? (fragt Anneliese G. aus Aachen)

Das Salz, um das es hier gehen soll, ist das Speisesalz, das in keinem Haushalt und in keinem Gericht fehlen sollte. Selbst beim Zubereiten von Süßspeisen und Gebäck ist die Prise Salz das sprichwörtliche "Salz in der Suppe". Es steuert den Wasserhaushalt, die Verdauung und die Funktionen von Nerven und Muskeln. Ebenso hat es Einfluss auf den Knochenaufbau. Jeder Mensch benötigt zwischen drei und sechs Gramm Salz am Tag, denn ohne Salz könnte der Mensch nicht überleben.
Sowohl zu viel an Salz als auch zu wenig ist gesundheitsschädlich.
Sowohl zu viel an Salz als auch zu wenig ist gesundheitsschädlich.
(Foto: imago/Westend61)

Speisesalz ist eine Verbindung von Natrium und Chlorid. Es gehört streng genommen nicht zu den Gewürzen, da es sich um einen anorganischen Stoff handelt, der entweder in Salinen, in Bergwerken oder aus dem Meerwasser gewonnen wird. Bei Gewürzen hingegen handelt es sich um einen Oberbegriff, der Pflanzen oder Pflanzenteile mit besonderen Geschmacks- oder Geruchsstoffen zusammenfasst, die man als Zutat zu Speisen und Getränken einsetzt.

Sämtliche andere Stoffe, die der Geschmacksverbesserung oder der Bekömmlichkeit von Speisen dienen, werden als Würzmittel bezeichnet. Salz ist also kein Gewürz, sondern ein Würzmittel, das sogar zu den Lebensmitteln gezählt werden kann. Der Satz: Würzen Sie mit "Salz und Pfeffer" ist also richtig.
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Salz ist heute eine alltägliche und für jeden erschwingliche Zutat. Doch das war nicht immer so. Bei den Römern und Griechen in der Antike galt es als Geschenk der Götter. Ab dem Mittelalter war es schließlich so wertvoll, dass es auch als "weißes Gold" bezeichnet wurde. Es soll in Zeiten der Knappheit sogar mit echtem Gold oder Edelsteinen aufgewogen worden sein.

Übrigens: Es gibt Salze, die über Buchenholz, Hickoryholz (aus der Familie der Wallnussgewächse) oder Roterlenholz mehrere Tage lang geräuchert werden. Diese so behandelten Salze werden durch ihren besonders intensiven Rauchgeschmack zu Gewürzsalzen. Die eignen sich besonders für Fisch- und Fleischgerichte, aber auch Salate, Eintöpfe und Grillgerichte profitieren davon. Doch auch ein Gewürzsalz bleibt (nur) ein Würzmittel.
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Zu viel des Guten?: Salz in Lebensmitteln Zu viel des Guten?: Salz in Lebensmitteln Zu viel des Guten?: Salz in Lebensmitteln Zu viel des Guten Salz in Lebensmitteln

Quelle: n-tv.de
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Studie: Hochgradig verarbeitete Nahrungsmittel machen ähnlich süchtig wie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Nov 2015 14:14

Hochgradig verarbeitete Nahrungsmittel.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... rogen.html

07.11.2015


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Studie: Hochgradig verarbeitete Nahrungsmittel machen ähnlich süchtig wie harte Drogen
Daniel Barker

Wer Andrew Weils bahnbrechendes Buch The Natural Mind [deutscher Titel: Drogen und höheres Bewusstsein] aus den 1970er Jahren gelesen hat, kennt bereits den Zusammenhang zwischen hochgradig verarbeiteten Nahrungsmitteln und süchtig machenden Drogen.



Weil beobachtete schon damals, dass beispielsweise das Raffinieren natürlicher Zucker zu reinweißen Kristallen beim Menschen ein Suchtverhalten auslösen kann, ähnlich dem, das durch das Raffinieren von Kokablättern zu reinem Kokain erzeugt wird. Er ging davon aus, dass zu starke Verarbeitung und der Verzehr vieler Nahrungsmittel und anderer Substanzen zu ähnlichen Resultaten führt.



Eine Studie, die jüngst von Wissenschaftlern der University of Michigan durchgeführt wurde, untermauert diese Theorie über Nahrungsmittelabhängigkeit. Der Bericht, der in der U.S. National Library of Medicine veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, Käse sei „in Wirklichkeit Crack“. Die Los Angeles Times schreibt:

Pizza landete – kaum überraschend – auf Platz eins der süchtig machenden Nahrungsmittel. Sie ist nicht nur eine Art Grundnahrungsmittel für Jugendliche, Collegestudenten und Erwachsene, sondern es gibt einen wissenschaftlichen Grund, warum wir alle gern Pizza essen, und es hat mit dem Käse zu tun.

Die Studie ergab, dass manche Nahrungsmittel süchtig machen, weil sie auf bestimmte Weise verarbeitet werden. Je stärker verarbeitet und je fetter das Nahrungsmittel, desto mehr wurde es mit süchtigem Essverhalten in Verbindung gebracht.

Auch wenn Sie noch nie von Weil oder von dieser neuen Studie gehört haben, kennen Sie wahrscheinlich die süchtig machende Eigenschaft bestimmter Nahrungsmittel, besonders von klebrigem, fetten, leckeren Käse auf der Pizza.



Wenn nicht, sind Sie vielleicht stattdessen ein Limo-Junkie? Wir wissen schon, dass die schlimmsten Nahrungsmittel am stärksten süchtig machen. Dazu brauchen wir keine grandiose wissenschaftliche Studie.



Trotzdem sind die Ergebnisse interessant. Zumindest haben wir jetzt eine gewisse Entschuldigung dafür, uns Kekse, Camembert oder was immer unsere Dröhnung ist, in den Mund zu stecken.



In der Zusammenfassung des Berichts heißt es:



Die vorliegende Studie liefert vorläufige Beweise dafür, dass nicht alle Nahrungsmittel gleichermaßen zu suchtähnlichem Essverhalten führen, und dass hochgradig verarbeitete Nahrungsmittel, die gemeinsame Charakteristika des Missbrauchs mit Drogen aufweisen können (z.B. hohe Dosierung, schnelle Absorptionsrate), offenbar besonders mit „Nahrungsmittel-Abhängigkeit“ in Zusammenhang stehen.



Mit anderen Worten, die hochgradig verarbeiteten Nahrungsmittel wirken auf unseren Körper ähnlich wie süchtig machende harte Drogen: Sie gelangen schnell und hochdosiert ins Blut, aber versetzen sie uns auch in einen „Rausch“ oder machen sie uns „high“ ähnlich wie harte Drogen?



Wie ähnelt Käse dem Heroin?



Dr. Neal Barnard ist Präsident des amerikanischen Ärztekomitees für verantwortungsbewusste Medizin und Autor des Buchs Breaking the Food Seduction, in dem er den Mechanismus der Nahrungsmittelabhängigkeit untersucht.



Barnard erklärt die süchtig machende Wirkung der »Casomorphine«, die bei der Verdauung von Käse im Körper gebildet und im Gehirn freigesetzt werden:

Casomorphine binden sich an die Opiat-Rezeptoren des Gehirns und entfalten eine ähnlich beruhigende Wirkung wie Heroin und Morphin. Tatsächlich ist Käse aufgrund seiner Verarbeitung, bei der die gesamte Flüssigkeit ausgepresst wird, eine unglaublich konzentrierte Quelle von Casomorphinen – man könnte ihn als Milchprodukte-Crack bezeichnen.

Es ist also offiziell: Käse ist das neue Heroin. Heißt das, dass wir alle auf Entzug gehen sollten und ganz auf Käse verzichten?



Was Käse anbelangt, so bin ich der Ansicht, dass man ihn nicht ganz aus der Ernährung streichen muss (natürlich ausgenommen den pasteurisierten verarbeiteten Käse-Ersatz). Natürlich kann Käse süchtig machen und dick, aber er ist nicht unbedingt ungesund, wenn er in Maßen genossen wird. Es gilt das Gleiche wie bei raffiniertem Zucker: Sie sollten ihn so weit wie möglich meiden.



Überhaupt sollten Sie keine verarbeiteten Nahrungsmittel essen und stattdessen wo immer möglich frisches Bio-Obst und Gemüse, sowie Fleisch und Milchprodukte aus nachhaltiger Viehhaltung wählen.



Quellen waren u.a.:

KirkusReviews.com

NCBI.NLM.NIH.gov

LATimes.com

LATimes.com

VegetarianTimes.com



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Ressourcen, die endlich sind" - Modernes Grundwasser" erstmals kartiert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Nov 2015 11:56

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http://www.n-tv.de/wissen/Modernes-Grun ... 73616.html
Mittwoch, 18. November 2015
Ressourcen, die endlich sind" - Modernes Grundwasser" erstmals kartiert

Die Grundwasservorräte der Erde scheinen enorm groß zu sein. Doch der Schein trügt, finden Forscher nun heraus. Der Anteil des nutzbaren Wassers ist gering. Zudem regeneriert sich dieses langsamer, als der Mensch es verbraucht.

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Forscher haben erstmals das Gesamtvolumen des Grundwassers auf der Erde ermittelt und kartiert. Das internationale Team um Tom Gleeson von der kanadischen University of Victoria gibt das Gesamtvolumen in den obersten zwei Kilometern der Erdkruste mit rund 23 Millionen Kubikkilometern Grundwasser an. Das würde reichen, um die Landoberfläche der Erde 180 Meter hoch zu bedecken, so die Wissenschaftler im Fachjournal "Nature Geoscience". Allerdings seien weniger als sechs Prozent davon modernes Grundwasser, also Wasser, das jünger als 50 Jahre sei und in den aktiven Wasserkreislauf einfließe, schreiben die Autoren.
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Wasser - Ursprung allen Lebens: "Watermark" Wasser - Ursprung allen Lebens: "Watermark" Wasser - Ursprung allen Lebens: "Watermark" Wasser - Ursprung allen Lebens: "Watermark" Wasser - Ursprung allen Lebens "Watermark"

Der größte Teil des Grundwassers befindet sich dagegen in tieferen Schichten der Erde, oftmals in porösem Gestein und ist bis zu mehrere Millionen Jahre alt. Die Wasservorräte dagegen, die sich regelmäßig innerhalb von 25 bis 100 Jahren wieder auffüllen, sind begrenzt und zudem weltweit sehr unterschiedlich verteilt. Die größten Vorräte modernen Grundwassers befinden sich im Amazonasbecken, dem Kongo, Indonesien und in Gebirgen wie den Rocky Mountains, die geringsten in trockenen Gebieten wie beispielsweise der Sahara.

Bisher war unbekannt, wie groß die Vorkommen des modernen Grundwassers weltweit sind, das von der Erdoberfläche her aufgefrischt wird und von dem Ökosysteme und unsere Wasserversorgung abhängen. Gleesons Team schätzt sie nach weiteren Analysen auf etwa 0,35 Millionen Kubikkilometer. Das sind rund 1,5 Prozent des gemessenen Grundwasservolumens. Eine Menge, die die Erde immer noch drei Meter hoch mit Wasser bedecken würde. Dennoch wird das moderne Grundwasser knapp. "Wir nutzen unsere Grundwasserressourcen zu schnell - schneller, als sie erneuert werden können", betont Gleeson.
Drei verschiedene Untersuchungsmodelle
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Für ihre Untersuchung des Grundwassers legten die Forscher drei Berechnungsmodelle übereinander: Sie sammelten bereits dokumentierte Werte des radioaktiven Wasserstoff-Isotops Tritiums, das seit den Atomtests vor 50 Jahren weltweit im Grundwasser zu finden ist. Außerdem nutzten sie Simulationsmodelle für den unterirdischen Wasserfluss und bezogen ein, dass die Durchlässigkeit der Gesteinsschichten mit der Tiefe durch steigenden Druck abnimmt.

Der US-Hydrologe Ying Fan von der Rutgers University New Jersey bewertet die Erkenntnisse in einem Begleitartikel zur Studie so: "Dieser globale Blick auf das Grundwasser wird hoffentlich die Aufmerksamkeit dafür erhöhen, dass diese jüngsten Grundwasservorkommen, die am empfindlichsten auf menschliche und Umwelteinflüsse reagieren, endlich sind."
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Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Christstollen im Test - Für drei Euro gibt's kaum Gute

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Nov 2015 15:04

Christstollen im Test.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Fuer-drei-E ... 51441.html
Christstollen im Test - Für drei Euro gibt's kaum Gute

Die Vorweihnachtszeit ist bekanntlich recht kalorienreich, dazu trägt auch der Christstollen bei. Mit dem Dresdner Original kann man nicht viel verkehrt machen. Aber was taugt die Ware vom Discounter?

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Wer keine Rosinen mag, wird mit Stollen nicht glücklich.


Der Stollen gehört zum Adventsgedeck wie Plätzchen und Dominosteine. Wer keine Zeit zum Selberbacken hat, greift auf gekaufte Ware zurück. Die ist allerdings nicht immer ein kulinarischer Hochgenuss, wie die Stiftung Warentest feststellt. Mit original Dresdner Stollen kann man demnach wenig falsch machen, Marzipanstollen sind dagegen oft nur Mittelmaß.

18 Produkte haben die Tester untersucht, darunter fünf original Dresdner Christstollen. Diesen Namen dürfen nur Stollen tragen, die in Dresden oder in einer von zwölf Ortschaften rund um die sächsische Landeshauptstadt gebacken werden. Für sie darf nur Butter oder Butterschmalz verwendet werden, außerdem müssen sie bestimmte Mindestmengen an Sultaninen, Zitronat und Orangeat sowie Mandeln enthalten. Die Rezeptur geht auf: "Alle fünf Dresdner sind geschmacklich spitze, lobt die Stiftung Warentest. Die Stollen überzeugten durch aromatische Butter und ausgewogene Trockenfrüchte. Ein "Sehr gut" gab es in der Sensorikprüfung für alle Dresdner im Test, wobei die beiden Christstollen von Emil Reimann und Lafer Confiserie Collection nahezu makellos waren. Der Reimann-Stollen gehört mit seinen acht Euro pro Kilo auch zu den günstigeren unter den Premium-Produkten. Andere Hersteller rufen bis zu 20 Euro auf.
Marzipanstollen meist mit Billig-Fett

Marzipanstollen müssen nicht mit Butter gebacken werden. Die meisten Hersteller setzen stattdessen auf Palmfett oder auf Rapsöl. Auch beim Marzipan greifen viele auf billigere Zutaten zurück. Statt hochwertiger Marzipanrohmasse verwenden sie Edelmarzipan. Das klingt erlesen, dabei ist Edelmarzipan nur mit Zucker versetzte Rohmasse. Die beiden besten Marzipanstollen im Test sind auch die teuersten: Sie kommen vom Lübecker Marzipanspezialisten Niederegger und von Emil Reimann aus Dresden. Ein Kilo kostet im Schnitt 22 bzw. 20 Euro. Anders als die großen Dresdner Stollen wird das Marzipangebäck aber oft auch in kleineren Einheiten zwischen 250 und 750 Gramm verkauft.
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Beim Discounter sind die Stollen groß und billig, 2,99 Euro verlangen Aldi, Lidl und Co. für ihre Ein-Kilo-Stücke. Die Lidl-Ware ist geschmacklich immerhin gut und liegt hier gleichauf mit dem etwas teureren Gebäck von Edeka, Real oder Lieken Urkorn. Die anderen Billig-Stollen waren dagegen allenfalls Mittelmaß. "Brotartig" fanden die Tester den Geschmack bei Penny und Aldi Süd, der Netto-Stollen hatte leichte Pflanzenfettnoten und hinterließ ein etwas klebriges Mundgefühl. Für ein "Befriedigend" reichte es aber. Die Produkte von Norma und Aldi Nord kamen dagegen nicht über ein "Ausreichend" hinaus. "Brotartig, brandig und flach" seien Geruch und Geschmack beim Norma-Stollen, die stückigen Zutaten seien zudem ungleichmäßig verteilt, notierten die Sensorik-Prüfer. Die Ware von Aldi-Nord bezeichneten sie als trocken, "leicht gärig und sehr süß".

Egal wie er schmeckt: Eine Diätmahlzeit ist Stollen nie. Die Dresdner kommen im Schnitt auf 417 Kalorien pro 100 Gramm, Marzipanstollen sind mit durchschnittlich 398 Kalorien unwesentlich weniger belastend. Wer auf die Linie achtet, kommt bei Edeka mit 377 Kalorien noch am besten weg. Die Marzipan-Variante von Niederegger schlägt mit 448 Kalorien am meisten ins Kontor.

Quelle: n-tv.de , ino
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Frage & Antwort, Nr. 407 - Gibt es Lebensmittel, die wach machen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Dez 2015 00:43

Gibt es Lebensmittel die wach machen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 47146.html
Dienstag, 01. Dezember 2015
Frage & Antwort, Nr. 407 - Gibt es Lebensmittel, die wach machen ?

Von Jana Zeh

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Ich habe in einer Zeitschrift gelesen, dass es Lebensmittel gibt, die einen wach machen, und Lebensmittel, die einen müde werden lassen. Nun weiß ich aber nicht mehr, welche was machen. Können Sie mir weiterhelfen? (fragt Anne-Marie K. aus Bünde)

Essen ist mit Emotionen verbunden. Dass die Dinge, die man isst, zufrieden oder schläfrig machen können, schlechtes Essen zu schlechter Laune führt, dürften wohl die meisten Menschen schon einmal am eigenen Leib erfahren haben. Doch welche Lebensmittel können beim Ein- und Durchschlafen helfen und welche können wach und fit machen? Wir fragen einen Experten.

"Es gibt keine normalen Lebensmittel, die tatsächlich und nachgewiesenermaßen schlaffördernd oder aufputschend wirken", sagt Uwe Knop, Ernährungswissenschaftler und Autor . "Von Inhaltsstoffen, wie beispielsweise Mineralien auf eine bestimmte Wirkung auf den Menschen zu schließen, ist rein hypothetisch, denn es gibt diesbezüglich keine seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen, die man zitieren könnte", betont Knop.
Pflanzenstoffe können beruhigen

Anders ist das mit bestimmten Stoffen aus Pflanzen. Es gibt eine Reihe von Pflanzenstoffen, die beruhigend, entspannend, angstlösend und schlaffördernd wirken. Die bekanntesten in unseren Breiten sind Johanniskraut, Hopfen Baldrian, Melisse und Lavendel. Diese Pflanzen oder Teile davon werden aber nicht als Lebensmittel, sondern als pflanzliche Arzneimittel angeboten. Sie sind meistens frei verkäuflich in Apotheken und Drogerien zu bekommen, können aber auch nicht allen Menschen mit Nervosität oder Schlaf- oder Angststörungen helfen.
Schon der Anblick einer guten Tasse Kaffee kann die Laune verbessern.
Schon der Anblick einer guten Tasse Kaffee kann die Laune verbessern.
(Foto: imago/Westend61)

Auch die bekannten Wach- und Glücklichmacher wie Banane, Milch oder Schokolade, um nur einige zu nennen, zeigen nicht bei jedem Menschen die erwartete Wirkung. "Wenn man den Geschmack oder die Konsistenz von Banane nicht mag, dann macht sie auch nicht glücklich und wem Schokolade einfach zu süß ist, der kann auch nichts über die versprochenen Effekte berichten", erklärt der Experte. Echte Wachmacher sind in der Regel nur in Tee und Kaffee zu finden. Koffein und Teein haben nachweislich eine aufputschende Wirkung. Es kann die Konzentrationsfähigkeit verbessern und sogar die Stimmung aufhellen. Doch auch diese Effekte treten nicht bei allen Menschen auf.
Herzklopfen durch Kaffee
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Manche Menschen fühlen sich nach einer Tasse nicht wacher, sondern aufgeputscht und unruhig - und andere bekommen schon nach der ersten Tasse Kaffee unangenehmes Herzklopfen. "Wer vom Kaffee beispielsweise Sodbrennen bekommt, der wird auch keine gute Laune durch den Kaffee bekommen", gibt Knop zu bedenken. "Menschen, die das koffeinhaltige Heißgetränk nicht vertragen, könnten sich jedoch von den immer wiederkehrenden Meldungen über die positiven Effekte auf die Gesundheit durch Kaffeekonsum genötigt fühlen, auch unbedingt viel 'gesunden Kaffee' zu trinken", so Knop, "doch das bringt dann gar nichts." Wem hingegen Kaffee gut schmeckt, der kann sich Deutschlands Lieblingsgetränk schmecken lassen. "Aktuelle Studien zeigen keine negativen Zusammenhänge zwischen Kaffee und Krankheiten."

Jeder Mensch sollte deshalb unbedingt auf seinen Körper hören und nur das essen und trinken, was ihm wirklich schmeckt. Sicher gibt es dann auch Lebensmittel, die einen zufrieden, wach oder schläfrig machen, doch das muss jeder für sich selbst herausfinden.

Übrigens: Natürlich kommt es nicht nur darauf an, was man isst, sondern auch wie viel und zu welcher Tageszeit. Eine große Portion Gänsebraten zu verdrücken und danach einen Marathon zu laufen, darauf käme wohl keiner, der auf seinen Körper hört.

Quelle: n-tv.de
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Chia-Samen: Ein Superfood der Extraklasse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Dez 2015 20:11

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http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... lasse.html

15.12.2015


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Chia-Samen: Ein Superfood der Extraklasse
Janne Jörg Kipp

Die bekannte Gesundheitsjournalistin Brigitte Hamann hat nach ihrem kürzlich erschienenen Werk zu Magnesiumöl ein zweites Buch vorgelegt, das unter jeden Weihnachtsbaum in Deutschland gehört: Chia-Samen – das Superfood der Extraklasse. Sie beschreibt eindrucksvoll, wie Chia-Samen helfen können, ein energievoller, strahlender und lebensfroher Mensch zu werden.





Chia-Samen sind derzeit in aller Munde, nachdem sie bereits vor 20 Jahren als besondere Quelle nährstoffreicher Nahrung und gesundheitsfördernder Eigenschaften wieder entdeckt worden waren. Brigitte Hamann beschreibt dies nicht nur, sondern gibt gleich eine öffentliche Liebeserklärung für die kleinen schwarzen und weißen Samen ab.



Sie verfolgt mit ihrer Arbeit stets das Ziel, die persönliche, innere Stärke und Glücksfähigkeit von Menschen zu fördern. So beschreibt sie in ihren Werken kraftvolle, lichtvolle Nahrung, die Körper und Seele fundamental nähren sollen.



Weg von den Krankmachern in der alltäglichen Nahrung, »zurück zur Natur« lautet ihr Ratschlag, um ein energievoller, strahlender und lebensfroher Mensch zu sein.



Chia-Samen stellen eine der besonderen Möglichkeiten dafür dar. Sie gehören zu den Superfoods, also »Supernahrungsmitteln«, die über eine sehr hohe Nährstoffdichte verfügen und darüber hinaus

die Gesundheit fördern. Die Autorin schreibt unumwunden, wie sie selbst auf Chia, die magische Pflanze, stieß.



Falsche Ernährungsgewohnheiten hatten zu massiven Erschöpfungserscheinungen geführt. Sie beschloss, wieder völlig gesund werden zu wollen, und begab sich auf die Suche…



Die Lösung war schnell gefunden:



Verschiedene Superfoods, hochwertige Darmbakterien und schließlich Chia-Samen brachten ihr wieder einen deutlichen Energieschub.



Und ihr Wissen um diese alte und magische Pflanze teilt sie in diesem großartigen Buch, das weit über die üblichen Sachbücher hinausgeht. In jedem Abschnitt spürt der Leser, dass die Autorin Chia-Samen tatsächlich selbst kennen-, schätzen- und schließlich liebengelernt hat. So enthüllt sie, dass die kleinen schwarzen und weißen Samen bereits vor 3500 Jahren in Mittel- und Südamerika kultiviert worden waren.



Chia-Samen wurden zum begehrten Grundnahrungsmittel, da durch die hohe Nährstoffdichte bereits eine kleine Menge reichte, um reichlich Kraft zu spenden. Zudem waren Chia-Samen traditionell als Heilmittel verehrt worden und schafften es sogar zum Zahlungsmittel.



Diese spannende Einführungsgeschichte krönt Brigitte Hamann mit einer Erzählung über historische Ereignisse und Helden wie die Tarahumara-Läufer sowie deren Bezug zu Chia-Samen in Form von brisanten Rezepten. Wir erfahren mehr vom Kraftgetränk der erstaunlichen Läufer bzw. könnten es selbst herstellen! »Iskiate« nennt sich das inzwischen auch bei zahlreichen Anwendern beliebte Getränk.



Diesen einleitenden Eindrücken folgt eine eingängige und wertvolle Beschreibung des Kerns dieses Wunders: Ein erstaunlicher Nährstoffvergleich, ein verblüffender Vergleich der wertvollen Nährstoffe von Chia-Samen mit anderen »Referenz«-Lebensmitteln und schließlich eine vollständige Übersicht der erlesenen und überlebenswichtigen Inhaltsstoffe sowie schließlich das sagenhafte Proteinprofil der Pflanze.



Wir erfahren hier zudem alle bedeutenden Fakten über die wertvollen Bausteine des Chia-Samens klar und einfach so, dass Sie die Informationen direkt anwenden können. Chia-Samen beispielsweise eignet sich als rein pflanzliche und komplette Proteinquelle besonders für Vegetarier und Veganer. Auch Bodybuilder werden ihre helle Freude haben. Asparaginsäure bewirkt einen Anstieg des Testosteronwertes, womit die Muskelbildung gefördert wird. Chia-Samen bietet auch hiervon reichlich.



Reichlich Mineralstoffe


Schließlich verfügt Chia-Samen gerade im Vergleich zu anderen Ölsaaten oder Getreidesorten über einen hohen Anteil wichtiger Mineralstoffe. Diese helfen, Säuren zu neutralisieren, die bei der Verstoffwechslung der Nahrung sowie in den Zellen anfallen. So könnte ein saures Milieu verhindert werden, dem nach der Lehre des Chemikers und Pharmazeuten Antoine Béchamp zerstörerische Keime entwachsen. Daneben sind Mineralstoffe bekanntlich auch für viele andere Funktionen bedeutend.



Kalzium und Magnesium, in Chia-Samen reichlich enthalten, wirken bei den Festigungsprozessen im Körper in Knochen und Muskeln, während der Gegenspieler Magnesium ergänzend dazu wiederum Weichheit, Flexibilität und die energetische Aufladung sicherstellt. Magnesium fördert nicht nur die Herzbewegungen, sondern auch die Darmschwingungen, sodass sich entsprechende Verhärtungsprozesse auflösen würden.



Dennoch unterschätzen die meisten Menschen die Wirkung und Wichtigkeit von Magnesium, der Mangel ist lange nachgewiesen. Auch Zink, Kalium, Eisen oder Mangan werden Sie in Chia-Samen reichlich vorfinden. Schließlich enthalten Chia-Samen selbstverständlich auch wertvolle Vitamine. So auch an den besonders wichtigen B-Vitaminen, die wir für unseren Energiehaushalt benötigen. Eine gute Versorgung mit B-Vitaminen wirkt auf die hervorstechenden vitalen Eigenschaften: die Haut, die Nägel, die Fülligkeit unseres Haares oder auf die Augen.



Selbst die Leber kann bei hinreichender Versorgung mit Vitamin B fitter werden. Deshalb ist dieser Abschnitt aus dem Buch von Frau Hamann besonders wichtig: Chia-Samen helfen. Und Sie werden erfahren, warum – und wie nachhaltig.



Zudem enthalten Chia-Samen wie alle anderen Superfoods auch Antioxidantien. Die benötigen Sie im Kampf gegen freie Radikale, die unsere Zellzerstörung vorantreiben. Asthma, Parkinson, Alzheimer, Tumore oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen: All diese Erkrankungen beruhen auf der Zellzerstörung. Brigitte Hamann erläutert auf einfache, bildhafte Weise, wie dies geschieht und welche Antioxidantien uns Chia-Samen zur Verfügung stellen.



Ebenso benötigen wir die kostbaren Fettsäuren des Chia-Samens, Omega-3 oder Omega-6. Mehr als 30 Prozent der Chia-Samen bestehen aus diesen so wertvollen Fettsäuren, die wir aus der Nahrung aufnehmen müssen. Chia-Samen stellen das optimale Verhältnis der beiden Säuren zur Verfügung, eins zu fünf, während wir in unserer sonst üblichen Nahrung meist einen Überschuss an Omega-6 verzehren.



Hinweise wie diese stehen beispielhaft dafür, warum ich das Buch von Brigitte Hamann wirklich jedem Haushalt empfehle. Es ist für Normalsterbliche geschrieben, die viele wesentliche Zusammenhänge oft nicht erkennen können und durch die Lebensmittelindustrie längst auf Irrwege geführt wurden. Hier erfahren Sie detailliert, aber bildhaft und leicht verständlich, was unserem Körper guttut, was im Alltag häufig nicht so gut läuft und wie Chia-Samen Ihnen bei der Steigerung des Wohlbefindens helfen.



Die Belohnung für den geringen Aufwand, diese Seiten zu studieren, lässt nicht auf sich warten. Brigitte Hamann belegt schließlich noch einmal eindrucksvoll, wie sich Chia-Samen auf Sie auswirken werden. Ausdauer, Kraft und Wohlbefinden sind lediglich eine Seite der Medaille. Darüber hinaus hält sie Ratschläge und Belege dafür parat, dass Chia-Samen auch beim Abnehmen helfen – ohne zu hungern.



Die Samen zügeln den Appetit, helfen gegen den Heißhunger und kurbeln die Verdauung an. Dafür gibt es dann zusätzlich im Buch noch einen Schlank-mit-Chia-Cocktail oder ein »Chia-Gel, das Basisrezept für alle Anwendungen« sowie Chia-Öl-Masken, mit denen Anwender ihre Schönheit durch Hautbehandlungen ganz einfach selbst beeinflussen können.



Abschließend versammelt die Autorin allerlei wichtige Anwendungshinweise, ganz konkrete Tipps und vor allem viele leckere Rezepte. Also alles, um, wie anfangs versprochen, ein energievoller, strahlender und lebensfroher Mensch zu werden.



Diesem Anspruch wird das Buch von Brigitte Hamann in außergewöhnlicher Weise gerecht. Ein wichtiger Wegbegleiter für Sie, wenn auch Sie mit dem Gedanken spielen, Chia-Samen einzusetzen. Dieses Buch wird Sie überzeugen. Sollten Sie ein Weihnachtsgeschenk für gesundheitsbewusste oder aufgeschlossene Menschen suchen, lösen Sie sicher Freude aus.



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Die Klonfabrik: Wenn das Grauen im Lebensmittelladen einen Namen hat

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Dez 2015 12:12

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21.12.2015


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Die Klonfabrik: Wenn das Grauen im Lebensmittelladen einen Namen hat
Andreas von Rétyi

Da draußen entsteht derzeit eine geheimnisvolle und völlig neuartige Fabrik. Ein Unternehmen will dort millionenfach Tiere klonen. Für die Fleischtheken in unseren Supermärkten.



Allein der bloße Gedanke ruft kalten Schauder hervor: Eine Fabrik, in der jährlich bald eine Million Rinder zum Verzehr geklont werden.

Dazu genetische Kopien von Rennpferden und Hunden, letztere als Haustiere oder für polizeiliche Einsätze. Geplant wird die Fließbandproduktion genetisch identischer Tiere.



Gewiss, der Mensch hat sich die Erde schon lange untertan gemacht und dabei unter anderem eine grausame Massentierhaltung verwirklicht.



Doch jetzt kommt eine neue Dimension der Verwerflichkeit, für die uns auch noch Tierschutzmotive vorgegaukelt werden. Nein, es ist kein verfrühter Aprilscherz, denn es wird schon gebaut.



Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv


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Studie: Helfen Nahrungsergänzungsmittel bei MS ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Dez 2015 20:20

Helfen Nahrungsergänzungsmittel bei MS.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... i-ms-.html

27.12.2015


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Studie: Helfen Nahrungsergänzungsmittel bei MS ?
David Gutierrez

Bei Frauen, die an multipler Sklerose (MS) leiden, sind die Werte wichtiger Antioxidantien schlechter als bei gesunden Frauen. Das haben Forscher der Johns Hopkins University in einer Studie herausgefunden. Finanziert wurde diese vom National Institute of Neurological Disorders and Stroke.



Die Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass eine schlechte Ernährung Einfluss auf das Voranschreiten von MS haben kann. Allerdings müsste diese These in weiteren Untersuchungen abgeklopft werden. Es könnte auch heißen, dass die Aufnahme von mehr Antioxidantien über die Nahrung möglicherweise die Symptome der Krankheit reduziert.



»MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung. Insofern könnte es bei der Prävention der Krankheit helfen oder die Gefahr von Anfällen bei bereits Erkrankten reduzieren, wenn man ausreichend Nährstoffe mit entzündungshemmenden Eigenschaften zu sich nimmt«, sagte die Forscherin Sandra D. Cassard.



Besonders niedrige Folsäurewerte



Bei mutipler Sklerose scheint es sich um eine Autoimmunkrankheit zu handeln, bei der das Immunsystem die sogenannten Myelinscheiden angreift, die isolierende äußere Schicht einer Nervenfaser. Das führt zu einer Verlangsamung der Nervenimpulse und den klassischen MS-Symptomen: Der Patient verliert die Kontrolle über die Muskeln und erleidet Gleichgewichtsstörungen. Auch Sehstörungen und der Verlust kognitiver Funktionen können auftreten.



Bis heute können die Ärzte nicht genau erklären, was MS auslöst. Ältere Studien haben gezeigt, dass Umwelteinflüsse und der Lebensstil das Risiko für einen Ausbruch der Krankheit erhöhen können, etwa Vitamin-D-Mangel und Rauchen.



An der neuen Studie nahmen weiße Frauen zwischen 18 und 60 Jahren und einem Body-Mass-Index von maximal 30 teil (also untergewichtig bis übergewichtig, aber nicht fettleibig). 27 MS-Patientinnen wurden mit einer Kontrollgruppe aus 30 gesunden Frauen verglichen.



Alle Teilnehmer machten über ein Jahr hinweg Angaben zu ihrer Ernährung und erhielten Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel.



Bei der Gruppe der MS-Patientinnen waren die Durchschnittswerte von fünf Antioxidantien oder Entzündungshemmern niedriger als in der Kontrollgruppe: Folsäure, Vitamin E, Magnesium, Lutein/Zeaxanthin und Quercetin. Die Frauen mit MS bezogen im Vergleich zu den gesunden Frauen auch einen geringeren Anteil ihrer täglichen Kalorien aus Fetten.



Folsäure z. B. nahmen die an MS erkrankten Frauen durchschnittlich täglich nur 244 mcg zu sich, bei den gesunden Frauen waren es 321 mcg. Beide lagen damit unter der Tagesempfehlung, die 400 mcg beträgt. Die erkrankten Frauen nahmen täglich durchschnittlich 254 mg Magnesium zu sich, die gesunden Frauen kamen auf 320 mg und lagen damit genau bei der empfohlenen Tagesdosis (321 mg).



»Antioxidantien sind entscheidend für eine gute Gesundheit und helfen, die Auswirkungen anderer Schäden zu reduzieren, die auf Zellebene auftreten und zu neurologischen Erkrankungen wie MS beitragen«, so Cassard. »Noch können wir nicht sagen, ob die im Rahmen der Studie festgestellten Unterschiede in der Ernährung eine Ursache für MS sind oder ein Resultat der Erkrankung.«



Lebensstil entscheidend für Umgang mit MS und Prävention von MS



Die Wissenschaft gewinnt laufend neue Erkenntnisse zu der Frage, in welcher Form der Lebensstil dazu beitragen kann, MS zu verhindern oder das Leben mit der Erkrankung zu erleichtern. Wer beispielsweise mit dem Rauchen aufhört, reduziert die Symptome, hat sich in Studien gezeigt.



In anderen Studien wurde eine Verbindung zwischen einer natriumreichen Ernährung und Schlafapnoe mit einer Verschlimmerung der Symptome festgestellt. Die Untersuchungen ließen den Schluss zu, dass sich die Symptome verbessern lassen könnten, wenn der Patient besser schläft und weniger Natrium über die Nahrung zu sich nimmt.



Ebenfalls vielversprechende Ansätze haben Visualisierungstechniken gezeigt, wie sie bei Patienten mit Gehirnverletzungen zum Einsatz kommen, aber auch einfache Sportübungen. Viele Neurologen empfehlen ganz speziell Salsa-Tanz, denn die Vorwärts-rückwärts-Schrittfolgen scheinen die Gehirnfunktion zu stimulieren.



Der allerwichtigste Faktor jedoch kann darin bestehen, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen. Vitamin D gilt seit Langem als Aspekt, der Einfluss auf das MS-Risiko hat, und neuen Untersuchungen zufolge kann es sein, dass höhere Vitamin-D-Werte auch die Symptome der Krankheit lindern.



Copyright © 2015 by NaturalNews

Bildnachweis R_Szatkowski / Shutterstock

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Kann Koffein abhängig machen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Dez 2015 21:51

Kann Koffein abhängig machen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 49386.html
Kann Koffein abhängig machen ?

Von Jana Zeh

Ich habe in den letzten drei Tagen keinen Kaffee mehr getrunken, da ich nicht arbeiten musste. Dann ging es mir gar nicht gut. Ich hatte Kopfschmerzen und war schwermütig. Bin ich koffeinabhängig? (fragt Sieglinde P. aus Arnstedt)


Bilderserie
Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen Der Kult um den Kaffee

Er ist der Wachmacher am Morgen und der Fithalter am Abend: Kaffee. Doch nicht das beliebte Heißgetränk an sich macht wach, sondern das in ihm enthaltene Koffein. Das Stimulans, das in mehr als 60 verschiedenen Pflanzen als natürlicher Schutz gegen Insekten vorkommt und bitter schmeckt, wirkt beim Menschen auf das Zentralnervensystem. Es regt den Blutkreislauf, den Herzschlag und die Peristaltik im Darm an. Aufmerksamkeit, Konzentrations- und Lernvermögen können durch Koffein erhöht werden.

Alle diese Eigenschaften nutzen täglich Milliarden Menschen weltweit, um Leistungstiefs auszugleichen oder vor allem am Morgen schneller leistungsfähig zu sein. Egal, ob das Koffein aus Kaffee, Schokolade, Tee oder Energiedrinks stammt - es wirkt, allerdings nur in der richtigen Konzentration. Nimmt man nämlich zu viel Koffein in zu kurzer Zeit zu sich, dann wird aus den positiv empfundenen Wirkungen schnell das Gegenteil. Vergiftungserscheinungen wie Unruhe, Erregung, Zittern oder Herzrasen sowie Harndrang und Schlaflosigkeit können bei den meisten Menschen schon ab einem Gramm Koffein am Tag eintreten. Das ist die Menge, die in 10 Litern handelsüblicher Cola oder in 12 Dosen (250 Milliliter) Energy-Drinks oder in 20 Tassen doppeltem Espresso steckt.
Koffeinsucht ist umstritten
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Heilkraut, Warmmacher, Grünes Gold: Ein Hoch auf den Tee Heilkraut, Warmmacher, Grünes Gold: Ein Hoch auf den Tee Heilkraut, Warmmacher, Grünes Gold: Ein Hoch auf den Tee Heilkraut, Warmmacher, Grünes Gold: Ein Hoch auf den Tee Heilkraut, Warmmacher, Grünes Gold Ein Hoch auf den Tee

Ob Koffein zu einer Abhängigkeit führen kann oder nicht, ist unter Forschern umstritten. Einerseits kann der Entzug von Koffein zu typischen Entzugserscheinungen führen. Die stellten Forscher in einer Studie bereits im Jahr 2004 fest. Dabei zeigten Probanden, denen über einen längeren Zeitraum Koffeinkapseln gegeben wurden, bereits rund 12 Stunden nach der Einstellung der Koffeingaben deutliche Anzeichen: Müdigkeit, Erschöpfung, Lethargie und Kopfschmerzen waren die häufigsten Entzugserscheinungen der Studienteilnehmer. Damit konnten die Forscher der John Hopkins Medicine in Baltimore (USA) eindeutig feststellen, dass Koffeinentzug zu Entzugserscheinungen führt. Andererseits wird durch Koffein nicht, wie bei anderen Drogen, der dopaminergene Stoffwechsel im Belohnungssystem des Gehirns aktiviert. Das spricht gegen eine echte Abhängigkeit von Koffein.
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Doch auch wenn Koffein nicht wirklich abhängig macht, kann sich bei langen und relativ hochdosiertem Konsum eine gewisse Gewöhnung einstellen. Nimmt man nämlich zu lange hohe Dosen Koffein (zum Beispiel mehr als acht Tassen Kaffee täglich) zu sich, verpuffen die leistungssteigernden Effekte. Alle koffeinhaltigen Getränke sollten also bewusst als Genussmittel konsumiert werden und auf keinen Fall literweise als Durstlöscher. So bleibt der Spaß an den positiven Effekten auch erhalten. Wer dennoch vom Koffein loskommen will oder muss, leidet nicht lange unter den Entzugserscheinungen. Sie sind in den ersten zwei Tagen am stärksten und dauern höchstens bis zu neun Tage an.

Übrigens: Jeder Mensch reagiert auf koffeinhaltige Getränke verschieden. Frauen reagieren im Allgemeinen sensibler auf Koffein als Männer. Zudem benötigt der weibliche Organismus mehr Zeit als der männliche, um das Stimulanz wieder abzubauen. Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch wird empfohlen, auf Koffein ganz zu verzichten. Auch Schwangere und Stillende sollten die Finger davon lassen, denn der Stoff kann die Plazentaschranke passieren und direkt zum Bestandteil der Muttermilch werden.

Quelle: n-tv.de
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Ernährungsreport 2016 - Salat schlägt Schnitzel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jan 2016 20:39

Ernährungsreport 2016.jpg
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Dienstag, 05. Januar 2016
Ernährungsreport 2016 - Salat schlägt Schnitzel

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Verzichten wirklich mehr Menschen in Deutschland auf Fleisch? Naschen Frauen tatsächlich öfter als Männer? Und kochen Jugendliche überhaupt selbst? Glaubenssätze und Meinungen rund um die Ernährung gibt es reichlich. Welche davon nicht mit den Tatsachen übereinstimmen, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft untersuchen lassen und veröffentlicht die Antworten im Ernährungsreport 2016.

Immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch.

Lediglich drei Prozent der Befragten gaben an, nie Fleisch und Wurst zu essen. (2007 war es ein Prozent der Befragten.) Insgesamt stehen heute sechs Prozent Vegetarierinnen einem Prozent Vegetariern gegenüber. 47 Prozent der Männer und nur 22 Prozent der Frauen gaben an, täglich Fleisch zu essen.

Frauen naschen mehr als Männer.

Das konnten die Meinungsforscher im Ernährungsreport 2016 nicht bestätigen. Ganze 22 Prozent der männlichen Befragten gaben an, jeden Tag etwas Süßes zu konsumieren. Bei den Frauen waren es fast genauso viele. 21 Prozent der befragten Frauen gaben zu, täglich zu naschen und das, obwohl es doch immer heißt, dass sich Frauen gesünder ernähren als Männer. Tatsächlich gaben 85 Prozent der Frauen an, täglich Obst und Gemüse zu essen. Nur 66 Prozent der Männer konnte von sich das Gleiche behaupten. 37 Prozent der Männer gaben an, sich schnell mal eine Tiefkühlpizza zuzubereiten. Das bestätigten nur 27 Prozent der Frauen. Womit wir beim Thema Kochen angelangt wären.

Deutsche kochen gern.
Auch die Mehrzahl der Jugendlichen kocht gern.
Auch die Mehrzahl der Jugendlichen kocht gern.
(Foto: imago/MITO)

Das stimmt. Immerhin 77 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie gern kochen. Nur 22 Prozent macht es dagegen nicht so viel Spaß. Die Begeisterung dafür durchzieht alle Altersgruppen - egal, ob allein lebend oder in Familien. Allerdings wird die Lust am Kochen nur selten umgesetzt. Lediglich 41 Prozent aller Befragten kochen täglich. Frauen (51 Prozent) und über 60-Jährige (50 Prozent) sind bei den täglich Kochenden überrepräsentiert. 22 Prozent schaffen es höchstens einmal pro Woche, den Kochlöffel zu schwingen und 12 Prozent davon stehen nie am Herd.

Jugendliche halten nichts vom Kochen.

Stimmt nicht. Immerhin 81 Prozent der Befragten zwischen 14 und 18 Jahren gaben an, sehr gern zu kochen, allerdings klafft auch hier eine Lücke zwischen gern tun und tatsächlich tun. Denn 30 Prozent davon gaben an, normalerweise gar nicht selbst zu kochen.

Deutsche essen am liebsten Schnitzel.
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Falsch! Ohne jede Vorgabe sollten die Befragten drei Lieblingsgerichte nennen. Nudeln in allen Formen lagen mit 35 Prozent ungeschlagen auf Platz eins. Danach wurden Gemüse- und Kartoffelgerichte (18 Prozent) und Fischgerichte (16 Prozent) genannt, dicht gefolgt von Salat (15 Prozent). Erst dann kommt das Schnitzel (11 Prozent).

Der Staat sollte sich einmischen, wenn es um gesunde Ernährung geht.

92 Prozent aller Befragten sagten Ja und waren für eine kindgerechte Aufklärung und verpflichtende Ernährungsbildung in Kindertagesstätten und Schulen. Zwangsmaßnahmen – wie eine höhere Besteuerung von besonders fett- und zuckerreichen Lebensmitteln – stimmten immerhin 43 Prozent zu. Für die repräsentative Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa wurden 1000 Deutsche ab 14 Jahren befragt.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Muss man Eier vor dem Kochen anpiksen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jan 2016 23:08

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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 39936.html
Dienstag, 19. Januar 2016
Muss man Eier vor dem Kochen anpiksen ?

Von Andrea Schorsch

Das perfekte Frühstücksei ist eine Wissenschaft für sich. Wer die richtige Kochzeit für wachsweiche Dotter gefunden hat, darf sich glücklich schätzen. Und natürlich sollte das Ei beim Kochen nicht platzen. Hilft anpiksen da wirklich?

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Was wäre der Sonntag ohne das in Deutschland so beliebte Frühstücksei? Viel ist darüber schon gefachsimpelt worden. Die bestmögliche Konsistenz muss es haben, es darf nicht zu weich sein, aber auch nicht zu hart. Physiker stellten Formeln für die perfekte Kochdauer auf, Loriot widmete den familiären Diskussionen über das "zufällig weiche Ei" einen Sketch. Doch es ist nicht allein das optimale Dotter, das für Gesprächsstoff sorgt. Muss man Eier vor dem Kochen anpiksen? An dieser Frage scheiden sich die Geister.

Die Antwort ist ganz klar: Nein, man muss Eier nicht anpiksen. Es ist unnötig, sie vor dem Kochen mit einem kleinen Loch zu versehen. Wer es lässt, wird erleben, dass gelegentlich ein Ei platzt. Wer es tut, ist davor aber auch nicht gefeit. Mit dem Anpiksen steigt nicht mal nachweislich die Wahrscheinlichkeit, dass das Ei heil bleibt.
3000 Eier im Test

Es war der WDR, der sich 2011 um diese Erkenntnis verdient gemacht hat. Für die Sendung "Kopfball" beauftragte der Sender seine Zuschauer, in einer Datenbank im Internet festzuhalten, wie sie ihre Eier kochen und mit welchem Ergebnis. So wurden 3000 Eier einem Test unterzogen, genug für ein aussagekräftiges Ergebnis. Etwa die Hälfte der Eier war angepikst worden, die andere Hälfte nicht. Auch die Kochmethoden waren unterschiedlich: Etwa die Hälfte der Eier war in siedendes Wasser gelegt worden, ein Viertel in kaltes, um dann erhitzt zu werden, und das restliche Viertel war im Eierkocher zum Frühstücksei geworden.

Das Ergebnis: Von den angepiksten Eiern gingen im Schnitt 10 Prozent kaputt, von den nicht angepiksten Eiern waren es 12 Prozent. Das sieht nach einem Vorteil für Eier mit Mini-Loch aus. Doch dem widersprechen Statistiker. Denn statistisch gesehen unterscheiden sich die Zahlen nicht. Anders ausgedrückt: Der Unterschied ist so gering, dass er auch dem Zufall geschuldet sein könnte.
Überraschend robust

Das ändert sich übrigens auch mit dem Einsatz eines Eierkochers nicht. Sofern sie einen solchen benutzten, piksten manche "Kopfball"-Zuschauer die Eier vorher an, andere verzichteten darauf. Mit Loch platzten 8 Prozent der Eier im Kocher, ohne Loch waren es 11 Prozent. Der Unterschied scheint hier deutlicher zu sein, aber der Schein trügt: Statistisch ist er nicht signifikant, wie es im Wissenschaftler-Jargon heißt.
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Deutschlands höchster Gipfel: die Zugspitze. Dort kocht das Wasser schon bei etwa 90 Grad Celsius. 26.03.13 Frage & Antwort, Nr. 268 Müssen Eier in den Bergen länger kochen?
Zum Färben scheint sie eher ungeeignet: die braune Bio-Variante. 05.04.12 Frage & Antwort, Nr. 219 Gibt es auch weiße Bio-Eier?
Ostereier sollten hart gekocht sein. 22.04.11 Frage & Antwort, Nr. 169 Warum wird Eigelb blau?

Während sich im Internet die Datenbank füllte, nahm eine WDR-Redakteurin zusammen mit einem Physiker das Ei experimentell unter die Lupe. Die beiden stellten fest: Wird ein Ei erwärmt, baut sich in seinem Innern tatsächlich ein Druck auf. Die im Ei befindliche Luft dehnt sich aus, auch der Wasserdampfdruck steigt (das Eiklar besteht zu 88 Prozent aus Wasser). Es lässt sich berechnen, wie hoch der zusätzliche Druck ist, der von innen auf die Schale wirkt, wenn ein gekühltes Ei auf 90 bis 100 Grad Celsius erhitzt wird: Es geht um etwa 1 Bar. Ist das eine Größe, die ein Ei im Allgemeinen aushalten kann?

Um das herauszufinden, füllten die beiden Eier-Forscher ausgeblasene Eier so lange mit Luft, bis sie platzten. Es zeigte sich: Einen Überdruck von 1 Bar halten Eier locker aus. Die Test-Eier zerbrachen ab einer Druckdifferenz von 1,5 Bar, zum Teil hielten sie sogar mehr als 2,5 Bar Überdruck noch stand. Das Experiment unterstützte somit das aus der Datenbank gewonnene Ergebnis: Eier sind erstaunlich robust – und Eierpikser verzichtbar. Und falls doch mal ein Ei kaputtgeht, ist nicht gesagt, dass es mit Loch ganz geblieben wäre.

Quelle: n-tv.de
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