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ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER

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ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jan 2015 13:29

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https://www.facebook.com/groups/VerbraucherTipps/
ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER

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Das sind die schlimmsten Verpackungslügen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jan 2015 14:26

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http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... uegen.html

Wirtschaft
Mogelpackungen
12.01.15
Das sind die schlimmsten Verpackungslügen

Lebensmittelkonzerne sind sehr einfallsreich bei versteckten Preiserhöhungen. Einmal im Jahr küren Verbraucher die schlimmsten Mogelpackungen. Diesmal belegen prominente Produkte die Spitzenplätze.
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Lyoner in der falschen Pelle

Beitragvon Gudrun Graf » 12. Feb 2015 17:55

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http://www.saarbruecker-zeitung.de/saar ... 98,5624542
Lyoner in der falschen Pelle
Verbraucherschutzminister Jost spricht von „übler Täuschung“ – Kripo ermittelt
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Falscher Zeitzeuge? Formale Programmbeschwerde gegen ZDF-Doku „Mensch Puti

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Feb 2015 12:15

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https://marbec14.wordpress.com/2015/02/ ... sch-putin/
Falscher Zeitzeuge? Formale Programmbeschwerde gegen ZDF-Doku „Mensch Putin“
marbec14.wordpress.com
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Gefährliche Sicherheitsmeldung - Vorsicht vor falschen Paypal-Mails!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mär 2015 20:54

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http://www.n-tv.de/technik/Vorsicht-vor ... 93906.html
Gefährliche Sicherheitsmeldung - Vorsicht vor falschen Paypal-Mails!

Viele Nutzer erhalten derzeit E-Mails, in denen Paypal auf "ungewöhnliche Aktivitäten" hinweist und sie auffordert, ihre Kontodaten zu verifizieren. Die Nachrichten sehen täuschend echt aus, sind aber gefährliche Fälschungen.
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Jubel-Berichte im Mainstream: Gravierende Beichte der medialen Drückerkolo

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Apr 2015 10:57

bild mediale drückerkolonnen.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 67944C7C80
Jubel-Berichte im Mainstream: Gravierende Beichte der medialen Drückerkolonne
Markus Gärtner

So schwatzen Medien ihren Lesern in gefährlich gealterten Boomphasen Wertpapiere auf: Erst schreiben sie die Konjunktur schön. Dann preisen sie Immobilien und Aktien an, wie es hierzulande auch Spiegel und Focus gerne tun. Das Ganze wird mit Berichten gemacht, die schön umrahmt sind von Werbeflächen diverser Börsenfirmen und Immobilien-Dienstleistern.
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Wie erkennt man Kopien? - Gefälschte Samsung-Akkus bei Amazon

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Apr 2015 19:36

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http://www.n-tv.de/technik/Gefaelschte- ... 24711.html
Wie erkennt man Kopien? - Gefälschte Samsung-Akkus bei Amazon

Bei einem Test stellen sich alle bei Amazon bestellten Ersatz-Akkus für Samsung-Smartphones als Fälschungen heraus. Manche von ihnen sind leicht als Plagiat zu erkennen, andere sind für Käufer kaum vom Original zu unterscheiden - für Händler aber sehr wohl.
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Bausparen: Vom Bestseller zur Abzocke

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2015 14:15

bild bausparen.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... DB000F622A
Bausparen: Vom Bestseller zur Abzocke
Michael Brückner

Unglaublich: Wer sieben Jahre in einen Bausparvertrag einzahlt, steht am Ende vor einem Verlust. Die Kombination von extrem niedrigen Zinsen und hohen Abschlussgebühren macht den einstigen Bestseller unter den deutschen Finanzprodukten zunehmend unattraktiv.
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Ethanol & Elektroautos – Die »klimafreundlichen« Mogelpackungen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mai 2015 20:26

bild elektroautos.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... ungen.html
Ethanol & Elektroautos – Die »klimafreundlichen« Mogelpackungen
Julie Wilson

Sie fahren ein E-Auto, weil Sie etwas für die Umwelt tun wollen? Möglicherweise erreichen Sie genau das Gegenteil dessen, was Ihnen vorschwebte. Das gilt vor allem dann, wenn Sie in einer Region leben, in der Strom überwiegend durch Kohlekraftwerke produziert wird. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die Professor Christopher Kennedy von der Uni Toronto jetzt vorgestellt hat.
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Spenden-Abzocke Hey, Big Blender!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mai 2015 12:32

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http://www.stern.de/wirtschaft/news/spe ... 52140.html

Spenden-Abzocke Hey, Big Blender!
1. April 2010, 14:47 Uhr

Rund 4,5 Milliarden Euro sammeln deutsche Wohltätigkeitsorganisationen jährlich ein. Das meiste Geld kommt bei den Hilfsbedürftigen an. Ein Teil aber versickert in dunklen Kanälen, weil sich einige Spendensammler skrupellos bereichern - und der Staat fast immer wegschaut. Von Jens Brambusch
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Bilder zu spendenabzocke

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mai 2015 12:39

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Spendenabzocke Millionen in die eigene Tasche

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mai 2015 12:42

bild spendenabzocke.jpg
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http://www.sueddeutsche.de/muenchen/spe ... e-1.705616

Spendenabzocke
Millionen in die eigene Tasche


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Von Alexander Krug
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Anlagebetrug - Die spektakulärsten Fälle von Abzocke

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2015 22:50

bild anlagebetrug horizontal bohrsysteme.jpg
bild anlagebetrug horizontal bohrsysteme.jpg (25.3 KiB) 7957-mal betrachtet

http://www.handelsblatt.com/finanzen/ma ... 16760.html
Anlagebetrug
Die spektakulärsten Fälle von Abzocke

Autor:

ax
rrl
fw
iw

Datum:

01.07.2012 13:04 Uhr

Milliardenverluste durch Phantombohrer oder die Verschleierung von langen Laufzeiten - die Betrugsliste ist ebenso lang wie der Schaden bei den Anlegern hoch. Welche Firmen Tausende von Aktionären und Kunden schädigten.
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Wie Versicherungen Kunden systematisch abzocken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2015 00:27

abzocke versicherer.jpg
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https://www.google.de/search?q=abzocke+ ... sgHv7oDwCg
Wie Versicherungen Kunden systematisch abzocken
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Altersvorsorge: Abzocke oder sinnvolle Vorsorge?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2015 00:42

bild betrug altersvorsorge.jpg
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https://www.google.de/search?q=abzocke+ ... sgGS_YHoDA
Altersvorsorge: Abzocke oder sinnvolle Vorsorge?
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Neue Urteile: Schluss mit der Blitzerabzocke

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Mai 2015 10:51

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... zocke.html
Neue Urteile: Schluss mit der Blitzerabzocke
Michael Brückner

Bußgelder von Autofahrern sind inzwischen fester Bestandteil vieler kommunaler Budgets. Aber sie sind nicht immer legal.
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Sie werden manipuliert! Trügerische Statistiken: So dreist belügen uns Pol

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mai 2015 14:20

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http://www.focus.de/wissen/mensch/tricks-und-manipulationen-die-truegerische-sicherheit-der-statistik-so-beluegen-uns-unternehmen_id_4700267.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-finanzen&fbc=facebook-focus-online-finanzen&ts=201505241018
Sie werden manipuliert! Trügerische Statistiken: So dreist belügen uns Politik und Wirtschaft
Sonntag, 24.05.2015, 07:17


Unternehmen, Studie, Statistik, Prognose
colourbox.de Statistiken haben das Image, sehr genau zu sein. Doch das täuscht.
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Das Preis-Genuss-Verhältnis

Statistik scheint den meisten Menschen wenig sexy – aber vertrauenswürdig. Das sollte besser anders sein: Ob Medikamentenwirksamkeit, Kriminalitätsrate oder Armutsgrenze, mit Zahlentricksereien lassen vor allem Unternehmen und Politiker allzu gern und allzu oft ein falsches Weltbild entstehen.

Viele Unternehmen und Behörden legen Statistiken so aus, dass sie zu positiv klingen.
Seit zwei Jahren untersuchen drei Wissenschaftler Statistiken sowie Berichterstattung darüber.
So entstehen Meldung wie: „Schokolade macht dünn“, schreiben die Forscher.

„Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“ Dass diesem Spruch viel Wahrheit innewohnt, zeigen drei deutsche Forscher seit gut zwei Jahren mit ihrer „Unstatistik des Monats“.
Armutsstudie sagt fast nicht aus

„Vor allem wenn es um viel Geld geht, ist die Versuchung zu schummeln groß“, sagt der Ökonom Thomas Bauer, Vizepräsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Zusammen mit dem Berliner Psychologen Gerd Gigerenzer und dem Dortmunder Statistiker Walter Krämer veröffentlicht er die monatlichen Kommentare zu Statistiken, Umfragen oder Zahlenangaben, die der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Kürzlich setzte sich das Trio – schon zum zweiten Mal – mit einer Armutsstudie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes auseinander. Demnach liegt die Armutsquote bei 15,5 Prozent aller Bundesbürger – definiert als die Menschen, die pro Monat weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens zur Verfügung haben.

„Unabhängig davon, ob diese Zahl nun korrekt ist, hat sie mit Armut nichts zu tun“, heißt es im Unstatistik-Kommentar. „Denn dieser Prozentsatz bleibt der gleiche, auch wenn sich das reale Einkommen aller Bundesbürger verdoppelt.“ Wenn es allen schlechter gehe, nehme die so gemessene Armut unter Umständen sogar ab.
Im Video: 6 aus 49 - Auf diese Zahlen sollten Sie beim Lottospielen setzen
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FOCUS Online Auf diese Zahlen sollten Sie beim Lottospielen setzen
Mehr Statistik in Schulen lehren

„Wir könnten mindestens zehn Unstatistiken schreiben jeden Monat“, betont Bauer. Oft seien Analysen schon im Ansatz fragwürdig. Von der Öffentlichkeit aber werde dies ganz anders wahrgenommen. „Statistiken besitzen eine hohe Glaubwürdigkeit, ein Image von Genauigkeit“, sagt Bauer. „Das machen sich Firmen zum Beispiel bei der Werbung zunutze.“ So werde von bis zu 95 Prozent zufriedenen Kunden geschwärmt – ein Wert, der wenig erstaune, da ja nun mal nur Kunde ist, wer das entsprechende Produkt gut findet und kauft.

„Erheblich zugenommen hat zudem die Zahl der Umfragen, damit allerdings nicht unbedingt auch deren Qualität.“
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Obwohl es im täglichen Leben so präsent sei, werde auf das Thema Statistik in Schule und Ausbildung kaum eingegangen. „Wir werden mit Daten überflutet, können aber mit den damit verbundenen Unsicherheiten gar nicht umgehen“, kritisiert Bauer. „Schon das Prozentrechnen besser zu beherrschen, könnte viel Unheil vermeiden helfen.“ Dies gelte etwa bei der Einordnung medizinischer Ergebnisse oder der Kreditberechnung beim Hauskauf.
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GEMA-Abzocke: Rentner sollen für das Singen alter deutscher Volkslieder za

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Mai 2015 12:06

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https://www.netzplanet.net/gema-abzocke-rentner-sollen-fuer-das-singen-alter-deutscher-volkslieder-zahlen/

GEMA-Abzocke: Rentner sollen für das Singen alter deutscher Volkslieder zahlen

Janina 24. Mai 2015 Panorama Kommentare

M4377

Es wird immer absurder! Einmal in der Woche treffen sich betagte Rentner zum Singen deutscher Volkslieder in Fahrdorf, wie „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Im Frühtau zu Berge“, „Es tönen die Lieder“, nach Ansicht der GEMA werden damit Urheberrechte verletzt und bittet zur Kasse. „Wir schützen das geistige Eigentum der Musikschaffenden. Wenn Musik gemacht wird, muss man den Urhebern zugutehalten, dass sie einen kleinen Betrag dafür bekommen“, erklärt Gema-Sprecherin Gaby Schilcher. Ein Tischler verschenke seine Stühle schließlich auch nicht.

Wohlbemerkt, die Senioren singen selber, wie „Hoch auf dem gelben Wagen“, der Text stammt aus den 1870er von Rudolf Baumbach und komponiert von Heinz Höhne, und ist seit dem Jahr 1976 urheberrechtsfrei. „Im Frühtau zu Berge“, ist ein schwedisches Volkslied und der Urheber ein Schwede, das Lied wurde nur ins Deutsche übersetzt, „Es tönen die Lieder“ entstand vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts, der Autor ist nicht bekannt, und damit auch nicht der Urheber.

Also passen Sie auf, wenn Sie demnächst pfeifend in der Badewanne oder trällernd auf der Straße ein altes Volkslied singen, es könnte teuer werden. (Janina)

Über den Vorfall berichtet Schleswiger Nachrichten
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Wir sind die, vor denen uns unsere Eltern gewarnt hatten
Wir sind die, vor denen uns unsere Eltern gewarnt hatten

Wenn heute gefragt wird, woher die Mißwirtschaft, Amtsmißbrauch bis hin zum illegalen Kindesentzug kommt, ist ...
12 Kommentare

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Donauschwabe
24. Mai 2015 um 19:39

Da glaubt man das ehemalige Deutschland ist nun am Tiefpunkt angelangt kommt die GEMA daher und zeigt, daß man noch viel tiefer sinken kann :(
Guter Kommentar39
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Andreas Hofer
Andreas Hofer
24. Mai 2015 um 20:46

Wir sind erst am Anfang. Wartet nur, bis Ferkel und die fettgefressene Sau Gabriel TTIP in Europa durchgesetzt haben. Dann zahlt ihr Gebühren wenn ihr zu Hintern putzen die rechte statt der linken Hand benutzt. diese beiden korrupten Verbrecher sind längst von den Amis gekauft und machen für sie und die Inselaffen Politik.
Guter Kommentar22
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Odin
24. Mai 2015 um 21:21

kann ich Dir nur Recht geben!!!!Glaube aber langsam werden die Schafe wach 😉
Guter Kommentar12
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Daniel
24. Mai 2015 um 21:05

Wann kommt die Frischluftsteuer?
Guter Kommentar8
Antworten
Harry
Harry
24. Mai 2015 um 21:22

GEMA & GEZ vom Niveau gleichzusetzen und überflüssig.
Guter Kommentar21
Antworten
Germania2013
Germania2013
24. Mai 2015 um 22:34

Ich hab schon bei facebook darüber geschrieben. Einfach wehren. Volkslieder haben keinen Urheberrechtsschutz. Ab 80 Jahre ist sowieso jedes Urheberrecht verflogen. Es gibt große Archive im Netz, da kann man erfahren, wie alt die LIeder sind. Es ist absurd, dafür Geld zu verlangen. Anwalt beauftragen und gut ist!
Guter Kommentar14
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schnuprisch
24. Mai 2015 um 22:54

Vielleicht muss man noch fürs Deutschsprechen eine Nazisteuer abdrücken
Guter Kommentar14
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B R D - G O J I M
25. Mai 2015 um 00:55

DIE “NUR” DIE BISHER GEZAHLTEN 800 MILLIARDEN TRIBUT, MULTIKULTI-VÖLKERMORD,
U-BOOTE UND DEREN PRIVILEGIEN 1.KLASSE REICHEN! NEIN! DEM “GOJIM” DER ZIONISTISCHEN
BESATZER-BRD WIRD AUF JEDER ERDENKLICHEN WEISE DER LETZTE BLUTSTROPFEN AUSGESAUGT!
Guter Kommentar10
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Mario S.
25. Mai 2015 um 08:05

Also das ist mir zu hoch. Sind die Leute so blöd, und fragen bei der GEMA nach, ob sie für das Singen zahlen sollen?
Oder gibt es Leute, die bei der GEMA anrufen, wenn sie von irgendwo Gesang hören?
Wenn ich Musik aufführe, habe ich für eine CD gezahlt. Wenn ich selbst singe, wem soll ich da schaden?

“Ein Tischler verschenkt seine Stühle auch nicht”… ist ja wohl die lächerlichste Argumentation überhaupt. Denn wenn ich die Stühle selber baue, muss ich auch nicht an den “Erfinder des Stuhls” zahlen.
ES IST ZEIT FÜR EISERNEN WIDERSTAND!
Guter Kommentar11
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Heidekraut
Heidekraut
25. Mai 2015 um 08:21

Ich lass mir das Furzen patentieren, dann kauf ich mir ne Gulaschkanone und verkauf Erbsensuppe.

Bringt mit Sicherheit doppelt und dreifachen Gewinn.

Die sind doch krank im Hirn.
Guter Kommentar8
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Die sich den Wolf sabbelt
Die sich den Wolf sabbelt
25. Mai 2015 um 08:49

Grübel – grübel ? — den Alten will man den aller letzten Spaß an gemeinsamen Tätigkeiten nun auch noch vergraulen , bzw. sie einschüchtern Angst machen. — Aber wie ist das den dann mit mit dieser verblödenden –
verarschenden Riesenshow mit dem Bohlen????????????? – bei der sowieso schon klein – verhirnte Jugendliche von Riesen -Zaster -Karriere träumen –wie heißt die ??- die lassen doch auch wochenlang in sogenannten Castings, abendfüllende—gesangliche Maulfürze— sprich NEUE HITS — von– als für die Massen– dumm-verkauften Jugendlichen vor würgen —- als— Du bist echt in jeder Beziehung – ein Vollpfosten, singen kannste nicht— (O-ton– von- volle Taschen – um jeden Preis – Bohlen)( Brot und Spiele !!!????– für DIE vor dem TV sitzenden Chips fressenden oder Shopping -Queen verstrahlten – will Sänger und Model werden Generation ) immer und immer wieder durch das Programm laufen — ach ja — Deutschland sucht den Superstar?????????
Guter Kommentar5
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Betrug an alten Damen - "Superstar" Severino entgeht dem Knast

Beitragvon Gudrun Graf » 2. Jun 2015 22:42

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http://www.n-tv.de/leute/Superstar-Severino-entgeht-dem-Knast-article15215756.html
Betrug an alten Damen - "Superstar" Severino entgeht dem Knast

Der frisch erkorene Superstar Severino Seeger kann aufatmen. Zwar spricht ihn das Frankfurter Gericht des Betruges schuldig. Er kommt jedoch mit einer Bewährungsstrafe davon. Den Schaden will er jetzt wiedergutmachen.

RTL-"Superstar" Severino Seeger (28) ist jetzt ein verurteilter Betrüger, entgeht aber einer Gefängnisstrafe. Ein Gericht in Frankfurt verurteilte ihn wegen gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Betrugs zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung.

Seeger hat vor Gericht zugegeben, alte Frauen um ihr Geld betrogen zu haben. Er habe "zu spät gemerkt, dass dies der falsche Weg war", sagte der 28-Jährige zu Beginn seines Prozesses in Frankfurt. Er räumte ein, in den Jahren 2012 und 2013 in neun Fällen ältere Damen aufgesucht und von diesen Scheckkarte und Geheimnummer ausgehändigt bekommen zu haben.

Seeger und zwei Komplizen hatten die Opfer zuvor angerufen und sich als Bankangestellte ausgegeben. In das Computersystem sei ein Virus eingedrungen, die Scheckkarte mit Geheimnummer müsse eingezogen werden, so die damals aufgetischte Lüge. Seeger soll als "Abholer" der Scheckkarten mitgewirkt haben.

Superstar will Geldbeträge zurückzahlen

Sein Verteidiger kündigte an, der 28-Jährige wolle seinen Schaden wiedergutmachen. Die Richter des Frankfurter Landgerichts legten Seeger die Rückzahlung von 101.000 Euro auf. Dazu will der 28-Jährige Teile seines Preisgelds aus der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) einsetzen.
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Der Angeklagte zeigte sich reuig: Ein Cousin habe ihn zum Mitmachen "manipuliert". "Ich hab Ja gesagt, weil ich einfach dumm war." Über Details der laut Anklage nach einem ausgeklügelten und durchdachten "Modell" organisierten Bande wisse er nichts.

Seeger hatte Mitte Mai das Finale der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" gewonnen. Das bedeutet einen Plattenvertrag und eine halbe Million Euro Prämie. Seeger sollte schon im März vor Gericht gestellt werden - wegen einer Erkrankung des Richters wurde der Prozess aber abgesagt. Später verschob man die Verhandlung auf die Zeit nach Seegers Teilnahme an der RTL-Fernsehshow.

Quelle: n-tv.de , mas/dpa
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Wie Banken bei Zinsen und Gebühren absahnen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jun 2015 12:42

bild banken absahner.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/michael-brueckner/wie-banken-bei-zinsen-und-gebuehren-absahnen.html
Wie Banken bei Zinsen und Gebühren absahnen
Michael Brückner

Wer 10 000 Euro auf ein Tagesgeldkonto einzahlt, bekommt bei manchen Banken nach zwölf Monaten einen Euro Zinsen (manche zahlen auch gar nichts). Wer in gleicher Höhe einen Dispo-Kredit in Anspruch nimmt, wird mit bis zu 1100 Euro zur Kasse gebeten. So lässt sich auch in Niedrigzinsphasen ordentlich verdienen.



Um das Bankgeschäft zu verstehen, muss man nur folgende einfache Geschäftsvorgänge durchspielen. Ein Sparer, der heute 10 000 Euro auf ein Tagesgeldkonto einzahlt, darf sich zum Beispiel bei der politisch korrekten Ethik Bank nach einem Jahr über einen Zinsertrag von einem Euro (!) freuen, sofern zwischenzeitlich keine Zinserhöhung erfolgt, was recht unwahrscheinlich ist.



Manche Geldinstitute, wie etwa die Sparda Bank Hessen oder die Santander Bank, zahlen gar keine Zinsen mehr. Nur weil die filiallosen Direktbanken in der Regel etwas großzügiger sind, ergibt sich laut dem Verbraucherportal Biallo.de derzeit eine durchschnittliche Verzinsung auf Tagesgeldkonten von 0,35 Prozent pro Jahr. Bei 10 000 Euro Einlagen wären dies also 35 Euro vor Steuern.



Geld, so scheint es, ist nicht mehr viel wert. Zu einer ganz anderen Einschätzung kommt ein Bankkunde, wenn er einen Dispo-Kredit in Anspruch nimmt. Für ein Jahr zahlt er zum Beispiel bei der Commerzbank oder der HypoVereinsbank über 1100 Euro Zinsen. Das ist schon eine beeindruckende Spanne: Für Einlagen gibt’s im Schnitt 35 Euro, für Kredite zahlt man 1100 Euro.



Nun mag man einwenden, dass ein informierter Verbraucher nicht auf die Idee kommt, einen teuren Dispo-Kredit für ein Jahr in Anspruch zu nehmen. Dieses Produkt ist eigentlich nur dafür da, um kurzfristige Liquiditätsengpässe von ein paar Wochen oder wenigen Monaten zu überbrücken. Bei längerfristigem Geldbedarf gibt es günstigere Lösungen. Zum Beispiel den Ratenkredit oder den abrufbaren Privatkredit, wie ihn manche Direktbanken anbieten. Doch nur sehr wenige Geldinstitute in Deutschland machen ihre Kunden auf solche Alternativen aufmerksam. Klar, weshalb soll man sich als Bank mit rund sieben Prozent begnügen, wenn man über elf Prozent Zinsen kassieren kann?



Doch auch die Ratenkredite sind nicht alle wirklich günstig. Wer die Konditionen vergleicht, kann immerhin viel Geld sparen. Für eine Kreditsumme von 20 000 Euro und bei einer Laufzeit von 36 Monaten zahlt der Kunde aktuell zwischen drei und sieben Prozent Zinsen pro Jahr.



Jahrelang stritten die Banken über die Höhe der Gebühren bei der Nutzung institutsfremder Geldautomaten. Konkret: Was darf zum Beispiel eine Sparkasse berechnen, wenn ein Commerzbank-Kunde Geld an einem ihrer Automaten abhebt? Die höchsten Gerichte befassten sich mit dieser Frage, sogar das Bundeskartellamt wurde aktiv.



Zwar berechnen die Privatbanken pro Fremdverfügung an einem Geldautomaten aus ihrer Gruppe inzwischen »nur« noch 1,95 Euro. Manche PSD- und Sparda-Banken sind noch etwas günstiger. Vor allem die Sparkassen, die deutschlandweit über die meisten Geldautomaten verfügen, schlagen bei Fremdverfügungen jedoch weiterhin kräftig zu.



Eine Anfang Mai erschienene Untersuchung belegt: Im Schnitt berechnen die Kreditinstitute für Fremdverfügungen an ihren Automaten immer noch vier Euro pro Transaktion. Das ist zwar etwas weniger als vor einigen Jahren, aber nach Ansicht von Experten nach wie vor zu viel. Die durchschnittlichen Gebühren der im Rahmen dieser Untersuchung befragten Sparkassen lagen sogar bei 4,30 Euro, manche Genossenschaftsbanken verlangen bis knapp fünf Euro. Eine Volks- und Raiffeisenbank in Bayern bittet fremde Kunden sogar mit fast sechs Euro pro Bargeldverfügung zur Kasse.



Dass diese Gebühren in den nächsten Jahren nennenswert sinken dürften, glaubt keiner so recht. Immerhin läuft die Strategie vieler Regierungen, Notenbanken und Geschäftsbanken klar auf eine bargeldlose Zukunft hinaus. Unglaublich, aber wahr: Manche Kirchengemeinden in Deutschland haben bereits den »elektronischen Opferstock« eingeführt. Gespendet wird am Eingang zum Gotteshaus mit Kreditkarte.



Immer mehr Banken entdecken derweil das Girokonto, um an der Gebührenschraube zu drehen und sich auf diese Weise zusätzliche Einnahmen zu sichern. Als die Postbank vor einigen Wochen ankündigte, ihren Kunden künftig für jede Überweisung in Papierform eine zusätzliche Gebühr von 99 Cent zu berechnen (frei nach dem Motto: »Kleinvieh macht auch Mist«), sorgte dies in den Medien für heftige Kritik. Dabei sind die Postbanker ganz offenkundig gar nicht die Vorreiter in Sachen kreativer Gebührenpolitik. So meldeten sich zum Beispiel Kunden der Sparkasse München zu Wort, die für Überweisungen in Papierform ebenfalls zahlen müssen.



Die Argumentation der Banken bei entsprechender Kritik geht stets in die gleiche Richtung: Die Bearbeitung von Papierformularen sei aufwendig und damit teuer. Der Kunde könne diese Gebühren aber umgehen, indem er seine Überweisungen per Online-Banking vornehme. Und genau das machen immer mehr Kunden. Inzwischen erledigen 54 Prozent der Deutschen ihre Bankgeschäfte online – mit weiter steigender Tendenz. Selbst Senioren suchen ihre Bankfiliale im Schnitt nur noch einmal im Quartal auf, um dort Serviceleistungen am Schalter in Anspruch zu nehmen.



Damit stehen die in der Fläche präsenten Banken aber vor einem entscheidenden Problem, das man einfach auf den Punkt bringen kann: Die Kunden gehen, die Kosten bleiben. Wenn aber die Bankkunden ganz offensichtlich keine Bankfilialen mehr brauchen, dann stellt sich die Frage, weshalb sie dafür mit hohen Gebühren und ungünstigen Konditionen dafür zahlen sollen. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company geht in einer 2014 veröffentlichten Studie ohnehin davon aus, dass in den nächsten Jahren rund 11 000 Bankfilialen in Deutschland verschwinden werden.



Das freilich dürfte nichts daran ändern, dass die Bankkunden künftig in immer stärkerem Maße über Gebühren zur Kasse gebeten werden. Die extreme Niedrigzinspolitik der EZB und zunehmende Regulierung stellen das klassische Geschäftsmodell der Geldinstitute in Frage. Und wer schließt angesichts der aktuellen Konditionen bei seinem Bankberater noch einen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung ab? Somit sinken auch die Provisionseinnahmen. Ein Glück, dass man wenigstens bei den Gebühren ordentlich absahnen kann.


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So werden Spendengelder verschleudert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jun 2015 11:20

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So werden Spendengelder verschleudert
Udo Ulfkotte

Wer Geld für Menschen in Not spendet, der erwartet den respektvollen Umgang mit seiner Gabe. Wenn Spender wüssten, was mit ihrem Geld geschieht, dann würden viele wohl nicht mehr so großzügig sein.



Vor wenigen Tagen fand in einem bayerischen Kloster der G7-Gipfel statt. Er kostete die deutschen Steuerzahler 24 Stunden lang pro Minute 90.000 Euro. Nicht wenige Bürger waren darüber verärgert.

Denn während die Politiker im Schloss Kaviar speisten und Champagner tranken, sterben immer noch viele Menschen an Hunger. Selbst im EU-Land Ungarn bekommt jedes dritte Kind zu wenig zu essen.



Bei den Protesten gegen den G7-Gipfel sah man auch einige schwarze Frauen, welche in dunkle Kutten gekleidet waren und mit Sensen durch die Demonstranten gingen. Sie waren der symbolische Hungertod.



Die dunklen Frauen schafften es als Foto auf die Titelseiten vieler Zeitungen und ins Fernsehen. Und zwar als Werbefiguren für die Deutsche Welthungerhilfe. Lesen Sie, was die Menschen nicht erfuhren.



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Re: ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2015 10:07

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15.06.2015


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Kunde König wird nur noch abgezockt
Markus Gärtner

Hinter der Diskussion um ein mögliches Bargeldverbot stehen derzeit handfeste Interessen, über die bislang keiner spricht. Es geht eben nicht nur um die Kontrolle von Sparguthaben, sondern um eine Einnahmequelle, an die viele arglose Bürger gar nicht denken.



Die Diskussion über die Abschaffung von Bargeld nimmt konkretere Formen an. Einer der größten Nutznießer in einer Welt ohne Geldscheine und Münzen wären die Banken. Denn den Kreditkarten würde das Ende der Bargeldära einen enormen Boom bescheren. Das gilt ganz besonders für Deutschland.



Der bekannteste Befürworter hierzulande für den Übergang zu einer bargeldlosen Wirtschaft ist Peter Bofinger. Den haben die Gewerkschaften in den Sachverständigenrat berufen. Doch nicht nur linke Ökonomen und Politiker wollen Banknoten und Münzen loswerden. Denn es gibt da noch ein dunkles Geheimnis, welches uns die Massenmedien verschweigen.





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Vorsicht Fälschung: Der Krügerrand als »Deko-Münze«

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jun 2015 20:35

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25.06.2015


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Vorsicht Fälschung: Der Krügerrand als »Deko-Münze«
Michael Brückner

Gold wird mittlerweile so raffiniert gefälscht, dass selbst Fachleute Probleme damit haben, solche Münzen oder Barren als Falsifikate zu erkennen.



Für den Käufer sind die immer besser werdenden Fälschungen zunehmend ein Problem. Er kann später kaum noch nachweisen, wo er eine bestimmte Münze oder einen Barren erstanden hat. Und für die Fälscher ist das Geschäft lukrativ. Sie verdienen an einem Kilobarren mit Goldmantel und Wolframkern rund 20.000 Euro.



Bei solchen Angeboten müsste man eigentlich sofort zugreifen: Auf einer Internet-Handelsplattform bietet ein Händler einen Krügerrand ab 250 US-Dollar an (natürlich 22 Karat und eine Unze schwer), umgerechnet also rund 220 Euro. Bei seriösen Goldhändlern kostete die begehrte Anlagemünze Mitte Juni 2015 knapp 1.100 Euro.



Wie kann man erkennen, ob es sich um »echtes« Gold handelt? Wie schützt man sich vor einer bösen Überraschung? Und warum verkaufen auch Banken Fälschungen?



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Immobilienauktionen: Schnäppchen als Mogelpackung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jul 2015 14:40

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05.07.2015


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Immobilienauktionen: Schnäppchen als Mogelpackung
Michael Brückner

Eine Eigentumswohnung für weniger als 10.000 Euro? Auf Immobilienauktionen ist das durchaus möglich. Dafür gibt es dann allerdings meist Schrottimmobilien an sozialen Brennpunkten, in denen kein solventer Mieter auf Dauer wohnen möchte. Viele scheinbare Schnäppchen sind daher reine Geldvernichtung.



Höchst ungern erinnert sich der Immobilienexperte einer deutschen Großbank an eine Zwangsversteigerung kurz nach der Jahrtausendwende. Unter den Hammer kamen mehrere Eigentumswohnungen in Frankfurt zum Mindestpreis von sagenhaften 1.500 Euro. Wohneigentum für nur 1.500 Euro? Dafür bekommt man normalerweise nicht mal einen Autostellplatz.



Eigentlich hätten diese Wohnungen weggehen müssen wie warme Semmeln. Doch die Bank blieb auf ihren Wohnungen sitzen. Nicht einmal zu diesem absoluten Schnäppchenpreis fand sich ein Käufer.



Ein paar Jahre später wurde das gesamte Objekt abgerissen. Wie kann so etwas passieren? Noch in den 1970er-Jahren waren diese Wohnungen zu guten Preisen verkauft worden. Die Erklärung ist einfach.





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Vorsicht Falle: Medien warnen vor der Inflation

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jul 2015 12:33

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13.07.2015


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Vorsicht Falle: Medien warnen vor der Inflation
Markus Gärtner

Über die Qualitätsmedien soll jetzt mit Panikmache der Konsum angekurbelt werden. Wir sollen schnell viel kaufen, weil angeblich bald alles teurer wird. Dahinter steckt ein berechnendes Kalkül. Die Mainstream-Presse ist mit der Einschätzung wichtiger Entwicklungen überfordert und führt uns alle in die Irre.



Das war schon so, als niemand die Finanzkrise von 2008 kommen sah, aber auch, als die Kurse am Neuen Markt während der Internetblase bis zum Schluss in die Höhe gejubelt wurden und die entscheidenden Warnungen erst kamen, als alles zu spät war. Aktuell wichtige Entwicklungen belegen, dass sich an diesem ständigen Versagen nichts geändert hat.


Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv


Interesse an mehr Hintergrundinformationen?


Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information.

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Heimliche Staatssubvention: Medienbranche kassiert durch Sozialbetrug

Beitragvon Gudrun Graf » 17. Jul 2015 20:23

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Heimliche Staatssubvention: Medienbranche kassiert durch Sozialbetrug
Peter Harth

Auf Kosten der deutschen Steuerzahler unterschlagen Journalisten-Verlage im großen Stil Sozialversicherungsbeiträge. Das System: Sie beschäftigen Scheinselbstständige. Staatsnahe Behörden schustern den fehlenden Arbeitgeberanteil zu. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Kölner DuMont-Verlag. Aber auch Springer, Spiegel, Zeit, Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung und Berliner Tagesspiegel stehen im Fokus.

Künstlersozialkasse Wilhelmshaven



Die taz greift fast die gesamte deutsche Medienbranche an und bezichtigt sie des Sozialbetrugs. Das klingt erstaunlich, sitzt die links-alternative Zeitung doch selbst mit im Glashaus. Sie wirtschaftet auch mit der Selbstausbeutung ihrer Mitarbeiter und spart durch Mini-Gehälter Sozialabgaben. Trotzdem wirft die taz jetzt mit den großen Steinen und berichtet über einen anonymen Whistleblower. Der legte der Deutschen Rentenversicherung eine brisante Liste vor: Darauf stehen 100 Namen von Journalisten des Kölner DuMont-Verlags.



Die scheinselbstständigen Pauschalisten auf der Liste sollen alle Sozialbetrüger sein. Alle müssten eigentlich fest angestellt sein, weil sie die tägliche Redaktionsarbeit beim Kölner Stadtanzeiger oder beim Express am Laufen halten: Fünf Tage die Woche schreiben, recherchieren, redigieren, planen, berichten und Praktikanten betreuen.



Das ist illegal, denn die Pauschalisten haben nur einen Auftraggeber und damit gesetzlich ein Recht auf Anstellung. Doch das lehnen Verlage wie DuMont ab. Angeblich aus Kostengründen werden so immer mehr Journalisten in die Scheinselbstständigkeit gedrängt. Nach dem Motto: Das, oder gar nichts.



Die staatsnahe Melkstation für Sozialbetrug



Ein Trick. DuMont umgeht mit diesem System den Arbeitnehmerschutz. Urlaub-, Krankengeld, Kündigungsschutz – alles nicht mehr vertraglich geregelt. Außerdem spart der Verlag die Sozialversicherungsbeiträge bei den 100 Pauschalisten. Zumindest dabei entsteht den Honorar-Schreibern kein finanzieller Nachteil – sie profitieren von einem Journalistenbonus.



Sie müssen sich nicht wie andere Freiberufler komplett selbst versichern. Die Künstlersozialkasse (KSK) springt ein und bezahlt den Arbeitgeberanteil. Außerdem sind die Pauschalisten rentenversichert. Im Geldbeutel ändert sich für die Journalisten nicht viel, aber über diesen Umweg, so die taz, kassiert der Kölner Verlag »auf Kosten der Steuerzahler« staatliche Subventionen: Die KSK arbeitet mit Bundesmitteln.



Ursprünglich war die KSK ein Auffangbecken für Schreiber, die sich ohne festen Arbeitgeber durchschlagen müssen. Jetzt dient sie der milliardenschweren Medienbranche als staatsnahe Melkstation für Sozialbetrug.



Weder die KSK noch die Deutsche Rentenversicherung gehen gezielt gegen den Missbrauch vor, dabei sparen die Verlage schon bei einem einzigen scheinselbstständigen Mitarbeiter monatlich etwa 580 Euro. Aktiv wurden die Justizbehörden erst, als sie es mussten: durch die Enthüllungen des Whistleblowers.



»Nicht wundern, wenn der Zoll oder die Polizei anrücken«



Die taz recherchierte weiter. Gegen DuMont läuft ein »Ermittlungsverfahren wegen Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen«. Peter Pauls, Chefredakteur des Kölner Stadtanzeigers, warnte in einer Redaktionskonferenz, »man solle sich nicht wundern, wenn der Zoll oder die Polizei demnächst anrücken würden«. Der Springer-Verlag zeigte sich im Februar selbst an – wegen des Verdachts auf Scheinselbstständigkeit unter seinen Pauschalisten. Die taz spekuliert, dass es auch dort einen Whistleblower gibt und dass der Verlag als reuiger Sünder »Schlimmeres verhindern will«.



Der Spiegel warf freie Mitarbeiter bei Spiegel Online raus, die länger als zwei Jahre für das Nachrichtenmagazin gearbeitet haben. Die Betroffenen hätten sonst vor Gericht eine Festanstellung einklagen können. Unschöne Nebenwirkung: Das wäre für den Spiegel teuer geworden, denn er hätte rückwirkend alle gesparten Sozialabgaben nachzahlen müssen.



Die betroffenen Pauschalisten wagen keinen öffentlichen Widerspruch. Sie bleiben anonym: »Keiner legt sich mit dem Spiegel-Verlag an. Das spricht sich rum in Hamburg. Da kannst du gleich einpacken.« Zeit Online und der Berliner Tagesspiegel stellen notgedrungen Pauschalisten wieder als feste Redakteure an. Auslöser soll hier laut taz eine Buchprüfung im Winter 2014 gewesen sein.



Für die Süddeutsche ein »bewusst forciertes Sparmodel«



Die taz berichtet auch, dass der Sozialbetrug ausgerechnet in der Süddeutschen Zeitung besonders abnormale Formen annimmt. Vor allem bei Sueddeutsche.de sollen Pauschalisten als »bewusst forciertes Sparmodell« eingesetzt werden. Im Haus herrsche ein Klima der Angst, keiner der Betroffenen will aus Angst um die eigene Karriere sprechen.



Auch sie klagen nur anonym: »Bei Online gibt es Ressorts, da ist der Leiter festangestellt und alle restlichen Mitarbeiter nicht.« Insgesamt liegt ihr Anteil bei fast 50 Prozent. Ihr Honorar sehen die Scheinselbstständigen deshalb auch als »Schmerzensgeld«, weil sie »das illegale System unfreiwillig stützen«, schreibt die taz.



Die SZ bedrängt ihre Pauschalisten und macht sie zu Mittätern beim Sozialbetrug. Eine ehemalige Mitarbeiterin von Sueddeutsche.de bringt es auf den Punkt: »Würde man sich beklagen, müsste man zugeben, dass man von Anfang an nur einen Arbeitgeber hatte und die KSK beschissen hat.« Deshalb erfinden die Betroffenen für die Künstlersozialkasse zusätzliche Auftraggeber, die es gar nicht gibt. Etwa SZ Print und Online, obwohl beide im selben Haus sitzen.



»Rätselhaft« – KSK und Rentenversicherung drücken »beide Augen« zu



Dieses System läuft aber nicht nur durch das Schweigen der Journalisten wie geschmiert. Offenbar sieht der deutsche Staat selbst kein Problem.



Er subventioniert ohne Murren die Journalisten-Verlage indirekt mit Steuergeldern. Seine staatsnahen Behörden, die Künstlersozialkasse und die Deutsche Rentenversicherung, gehen nicht gezielt gegen das illegale Treiben vor. »Rätselhaft« nennt das die taz. Die KSK sagt, dass es »bei der Prüfung« einfach kein »systematisches Fehlverhalten gebe«. Die Deutsche Rentenversicherung verweigert sogar die Aussage und beruft sich auf den »Datenschutz«. Die Zeitung kommt zu dem Fazit, dass hier »bewusst beide Augen« zugedrückt werden.


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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel
17.07.2015 | 18:31
Caro

nicht nur die Medien treiben diese Masche : auch zum Beispiel Telefonbuch Verlage, wiez.B RÖSER etc. die Mitarbeiter im Vertrieb behandeln und scheuchen wie die Sklaven , und alle zur Scheinbelständigkeit zwingen d.h. Handelsvertreter Status , aber die Behandlung wie Angestellte. - man hat ja politische Freunde - die decken das. Jeder Bauunternehmer wird vom ZOLL kontrolliert , DIE nicht ????

17.07.2015 | 16:04
Iomio

Jetzt also auch die Journalisten - auch viele freie Mitarbeiter von Bildungsträgern arbeiten schon lange als Scheinselbständige, die Lehrer im Angestelltenverhältnis müssen im Sommer"stempeln gehen" und ihr verkürztes Gehalt von der Agentur für Arbeit beziehen, seit Jahren werden Ein-Euro-Jobber für 1,50 € in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen eingesetzt, Beschäftigte werden nur so lange in Unternehmen gehalten, wie die Finanzierung durch das...

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17.07.2015 | 16:01
Bob

Mein Boykott zeigt Wirkung. Sehr schön !!

17.07.2015 | 15:54
Ich01

Ey, Jawol , 2000 Euronen für alle. Hey, Aber täglich, nä! Heil Draghi, lang lebe Billiggeld-Kanonen Gott aus Kölle, oder wo der nochemal herkommt, na, ist ja auch egal. Hehe, voll der Schotter, Geil Ey , noooormal ne!

17.07.2015 | 15:24
Kritischer Beobachter

Jeder Sozialstaat, der unkontrolliert dahinmetastasiert, landet in "Griechenland". Warum sollten sich die genannten Institutionen aufregen, jeder Euro den sie ausgeben, erhöht deren Umsatz und deren Bedeutung und damit letztlich auch die Gehälter ihrer Manager. Es ist schon interessant, dass sich niemand mit dieser daran verdienenden mafiösen Struktur anlegt. Es müsste doch ein Leichtes sein, zu ermitteln, wieviel Geld der Staat für "Soziales" bezahlt, wieviel...

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17.07.2015 | 14:54
Na und ?

VOR DEM BUNTEN+BLUTIGEN UNTERGANG SOLLEN ALLE NOCH MAL RICHTIG GLÜCKLICH SEIN! KOMM AFFRIKA, KOMM ZU UNS IN DIE BRD! ALLE BEKOMMEN 2000 €, FREIE KRANKENVERSORGUNG, PUFF UMSONST, SOFORTIGE EINBÜRGERUNG!! BRD-PÄSSE FÜR ALLE. GEFÄNGNISSE WERDEN ABGESCHAFFT UND ALLE GEFANGENEN (BIS AUF NATIONALISTEN ;-)) WERDEN FREIGELASSEN! HURRAHH! ES LEBEN DIE MÖÖÖNSCHENRECHTE!! ES LEBE EU+BRD!! ALLUAH AKBAR!! KOMMT ALLE!! REFUGEES WELCOME!! BRINGT DIE STASI-BRD ZUM ZUSAMMENBRUCH!!

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Gudrun Graf
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Mehr als 50.000 falsche Banknoten: So viele Blüten wie Anfang 2015 hat die

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jul 2015 19:33

bild falschgeld.jpg
bild falschgeld.jpg (33.78 KiB) 7657-mal betrachtet
http://weltbook.phpbb8.de/forum-kategorie-f5/abzocke-tauschungen-betrug-verbraucher-t27. class="postlink" href="html
http://www.n-tv.de/ratgeber/So-erkennt- ... 40861.html
Mehr Blüten als je zuvorSo erkennt man Falschgeld

Mehr als 50.000 falsche Banknoten: So viele Blüten wie Anfang 2015 hat die Bundesbank noch nie in einem Halbjahr registriert. Doch Verbraucher können sich davor schützen, Falschgeld angedreht zu bekommen.


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Farbe, Format, Bildelemente - diese Faktoren sind bei Falschgeld meistens so gut nachgemacht, dass man die unechten Noten nicht sofort erkennt.
Farbe, Format, Bildelemente - diese Faktoren sind bei Falschgeld meistens so gut nachgemacht, dass man die unechten Noten nicht sofort erkennt.
(Foto: picture alliance / dpa)

50.500 falsche Banknoten wurden in diesem Zeitraum von der Bundesbank entlarvt - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Ein Grund: Die Geldfälscher haben den Online-Markt für sich entdeckt.

"Fast jeder zehnte falsche Fünfziger ist mit diesem imitierten Hologramm versehen, das über das Internet vertrieben wird", sagt Rainer Elm, Leiter des Nationalen Analysezentrums der Bundesbank. Geldhüter stellt das vor Herausforderungen: "Früher war das Fälschen quasi ein "Handwerk", heute kann potentiell fast jeder fälschen."

Dass Geldnoten künftig vor allem von Kleinkriminellen zu Hause im stillen Kämmerchen nachgedruckt werden, ist aber unwahrscheinlich. Denn nach wie vor werden Blüten Elm zufolge insbesondere in Werkstätten organisierter Fälscherbanden in Süd-Italien im großen Stil produziert. Das Problem liegt in der steigenden Zahl derer, die das Geld unter die Leute bringen. "Die Vertriebswege haben sich aufgrund des Internets verändert", sagt Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Das Bundeskriminalamt bestätigt: "Falschgeld wird zunehmend durch organisierte Gruppen im Internet auf illegalen Handelsplattformen verkauft."

Wer bei Falschgeld-Dealern nur an Profis denkt, der irrt jedoch. Laut BKA verschaffen sich gerade junge Täter zunehmend Falschgeld über das Internet, um es anschließend zu verbreiten. Es sei sogar schon vorgekommen, dass im Klassenzimmer mit Blüten gehandelt wurde, sagt Elm. Vermutlich werde Falschgeld auch von Drogensüchtigen Online gekauft, die sich so ihr Rauschgift finanzierten.

Müssen sich Händler und Verbraucher also große Sorgen machen, unechte Scheine untergejubelt zu bekommen? Thiele gibt Entwarnung. "Die Zahlen erscheinen riesig. Verglichen mit dem Bargeldumlauf ist der Falschgeldanteil in Deutschland sehr niedrig." Denn die Bundesbank prüft jährlich etwa 15 Milliarden Banknoten: "Rein statistisch muss man 833 Jahre alt werden, um einmal im Leben mit Falschgeld in Berührung zu kommen."

Ohnehin tauchen hierzulande weniger unechte Banknoten auf als im Euroraum insgesamt. Dort kommen laut Bundesbank auf das Jahr hochgerechnet 27 falsche Scheine auf 10 000 Einwohner, hierzulande sind es zwölf.

Eine weitere gute Nachricht: Nicht nur Betrüger sind innovativ, auch Europas Notenbanken sind es. "Wir bemühen uns, Fälschern immer eine Nasenlänge voraus zu sein", sagt Thiele. Nach den Fünfern und Zehnern der Europa-Serie kommt am 25. November auch der überarbeitete Zwanzig-Euro-Schein in Umlauf - unter anderem mit einem neuen Hologramm-Fenster, das nicht ohne weiteres zu fälschen sein dürfte, wie Thiele betont hatte: "Das bedarf hoher technischer Fähigkeiten." Auch die Weichen für den neuen Fünfziger sind bereits gestellt.

Farbe, Format, Bildelemente - diese Faktoren sind bei Falschgeld meistens so gut nachgemacht, dass man die unechten Noten nicht sofort erkennt. Besser man achtet auf die Sicherheitsmerkmale. Die Deutsche Bundesbank erklärt, welche das sind:

Wasserzeichen und Glanzstreifen

Auf der Seite entdecken Verbraucher durch Kippen des Scheins das Wasserzeichen. Auf der Rückseite wird bei manchen Scheinen beim Bewegen ein Glanzstreifen sichtbar.

Hologramm

Auf den Vorderseiten der Euroscheine befinden sich Hologramme: bei den Scheinen bis einschließlich 20 Euro als Streifen, ab 50 Euro als daumennagelgroßes Symbol rechts unten. Beim Kippen bewegen sich die Regenbogenfarben auf dem Hologramm.

Smaragdzahlen

Bei den neuen Versionen des 5-, 10-, und 20-Euro-Scheins glänzt die Zahl unten links auf der Vorderseite - und zwar in Smaragdgrün bis Tiefblau.

Mikroschrift

Wer eine Lupe zur Hand hat, kann sich den Schein einmal ganz genau ansehen. Denn an manchen Stellen wird dann eine Mikroschrift erkennbar.
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Relief

Die Finger langsam über die Buchstabenkombination am oberen Rand des Scheins gleiten lassen, kann ebenfalls Aufschluss geben über eine mögliche Fälschung. Das "BCE ECB..." ist bei einem echten Schein nämlich als Reliefstruktur ertastbar. Bei den neuen Scheinen befindet sich diese Buchstabenkombination in Reliefstruktur am linken Rand.

Sicherheitsfaden

Ein bisschen versetzt zur Mitte des Scheins befindet sich ein Sicherheitsfaden - nicht zu verwechseln mit dem Glanzstreifen. Der Faden ist viel dünner. Darin ist der Wert des Scheins angegeben.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Wer wo was bezahlen soll - Das sind die absurdesten Bankgebühren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jul 2015 11:59

bild absurte bankgebühren.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-sind-die-absurdesten-Bankgebuehren-article15569291.html
Freitag, 24. Juli 2015
Wer wo was bezahlen soll - Das sind die absurdesten Bankgebühren

Ein Gastbeitrag von Max Herbst

25 Euro für die Dienste eines Schalterbeamten, 15 Euro im Monat für ein leistungsschwaches Girokonto: Deutsche Banken werden immer erfinderischer, wenn es darum geht, ihren Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.


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Wer über ein verlockendes Angebot für ein Girokonto stolpert, sollte sich nicht blenden lassen. Foto: Daniel Reinhardt
(Foto: dpa)

"Wir bieten mehr als Geld und Zinsen." Mit diesem Slogan warben die Volks- und Raiffeisenbanken in den 1980er-Jahren – und bis heute hat die Aussage nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil. Die Genossenschaftsbanken, aber auch viele Sparkassen beweisen eine fast unerschöpfliche Kreativität, wenn es darum geht, fremden wie eigenen Kunden absurde Gebühren abzuverlangen.

Nehmen wir zum Beispiel die Sparkasse Oberpfalz Nord. In ihrem Einzugsgebiet, unweit der tschechischen Grenze, sollte man sehr genau überlegen, wann und vor allem wie häufig man einen Bankautomaten oder eine Filiale aufsucht. Der Grund: Selbst Stammkunden berappen ab der sechsten Bargeldaus- oder Einzahlung pro Monat 40 Cent. Und zwar sowohl am Schalter als auch am Automaten.

Dass es anders geht, zeigt der Giro-Vergleich der FMH-Finanzberatung. Leider gibt es aber noch eine Vielzahl von Geldhäusern, die ihre Kunden mit absurden Gebühren belasten.
Oberbayerischer Erfindungsreichtum

Auch die Vereinigten Sparkassen im Landkreis Weilheim sind ausgesprochen einfallsreich, wenn es um das Generieren neuer Einnahmequellen geht. Sie verlangen bei ihrem "S-Giro Standard" für fast alle Leistungen ein Entgelt. Dass die Bank von ihren Kunden ohnehin schon 4,95 Euro im Monat einstreicht, und zwar für das Privileg, dort ein Konto zu besitzen? Egal. In Weilheim schafft man es, selbst für Online-Buchungen am heimischen PC 19 Cent zu verlangen. Am SB-Terminal fallen sogar 25 Cent je Buchungsvorgang an.
Max Herbst ist Inhaber der FMH-Finanzberatung, die seit 1986 unabhängige Zinsinformationen erstellt.
Max Herbst ist Inhaber der FMH-Finanzberatung, die seit 1986 unabhängige Zinsinformationen erstellt.

Und die Liste der Absurditäten geht noch weiter: Wer als Inhaber das "S-Giro-Standard"- Kontos den Geldautomaten für Ein- und Auszahlungen nutzt, wird jeweils mit 49 Cent belastet. Wer mit seinem Begehr auf Ein- oder Auszahlung auch noch einen Schaltermitarbeiter behelligt, zahlt 69 Cent pro Vorgang. Selbst das Einrichten oder Ändern einer SEPA-Lastschrift ist bei den Vereinigten Sparkassen im Landkreis Weilheim nicht für lau zu haben: Der Kunde bezahlt dafür drei Euro.

Zwar haben die Bayern auch noch andere Angebote in ihrem Portfolio. Das Online-Konto zum Beispiel kommt ohne Kontoführungsgebühr aus. Wirklich günstig ist es trotzdem nicht. Denn im Gegenzug verlangt die Bank für fast alle Transaktionen eine Gebühr von 95 Cent – darunter auch die Geldauszahlung an der Kasse und die SB-Terminalnutzung.

Bleibt das "S-Giro Premium" für Erwachsene. Der Name ist Programm – zumindest, was die Kosten angeht. Die belaufen sich auf stolze 14,95 Euro. Monatlich. Dafür bekommen Kunden eine kostenlose Kreditkarte mit individuellem Motiv und dürfen kostenlos Geld abheben und einzahlen. Ganz ohne Zusatzkosten mag man aber auch die Premium-Kunden nicht davonkommen lassen: Dauerlastschriften einrichten und ändern werden mit drei Euro zusätzlich berechnet. Pro Vorgang, versteht sich.
Einkommensabhängige Gebühren

Auf den ersten Blick fast schon wohltuend sind da die Entgelte, die die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien von ihren Kunden verlangt. Für das Girokonto fallen pro Monat 3,90 Euro an. Auf den zweiten Blick allerdings zeigt sich: Die Bank langt – ausgerechnet bei Geringverdienern – deutlich heftiger zu. Die besagten 3,90 Euro gelten nämlich nur, wenn auf dem Konto jeden Monat mindestens 1250 Euro eingehen. Liegt der Betrag darunter, verdoppelt sich die Gebühr.

Der Fairness halber sei jedoch angemerkt: Der Dispozins von 8,51 Prozent ist bei den Lausitzern erfreulich niedrig und auch, dass Jugendliche auf ihre Ersparnisse (bis zur Höhe von 500 Euro) zwei Prozent Zinsen bekommen, verdient Lob.

Fremdkunden hingegen sollten sich von der Bank fernhalten. Zumindest, wenn sie Geld loswerden wollen. Der Grund: Die Bank bietet an, auch Münzgeld von Fremdkunden anzunehmen. Und zwar ab einem Betrag von einem Cent. Die Gebühren für diesen Service sind allerdings stolz. Zwei Prozent zahlen die Betroffenen – mindestens aber 20 Euro. Ob man so die Straßenmusikanten abschrecken will, bleibt das Geheimnis des Geldhauses.
Drückerkolonne in Brandenburg

Ebenfalls interessant ist das Marketing-Konzept der Sparkasse Barnim. Die Brandenburger werben mit verschiedenen FlatRate-Konten. Deren Inhaber, so das Versprechen, kann kostenlos all seine Bankgeschäfte verrichten und zahlt dafür, je nach Modell, 5,55 Euro oder 3,33 Euro. Die FlatRate-Zero kommt sogar ganz ohne Gebühr aus.

Ein tolles Angebot – wäre da nicht das Problem, dass man der Bank dafür das sogenannte Bank Cross-Selling erlauben muss. Konkret bedeutet das: Um in den Genuss des vermeintlich preiswerten Girokontos zu kommen, müssen Kunden mindestens einen Altersvorsorgevertrag mit mindestens 50 Euro Beitrag pro Monat unterschreiben oder vier Produkte aus drei Bereichen der sogenannten Lebenspyramide des Sparkassen Finanzkonzeptes. Vermutlich ist das teuerste Girokonto noch lukrativer als die Sparkassenprodukte.
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Auch die Volksbank Donau-Iller Bank eG lässt sich von ihren Kunden die Bargeldein- und Auszahlung bezahlen. Am Schalter werden 50 Cent, am Geldautomaten 30 Cent pro Vorgang fällig. Dass fast alle Dienstleistungen der Bank etwas kosten (zum Beispiel 10 Cent für die Online-Überweisung und 50 Cent für den beleghaften Auftrag) versteht sich von selbst.

Bleibt die KSK Saale-Orla. Wer von diesem Geldhaus als Nichtkunde Bargeld ausgezahlt haben möchte, wird mit einem Prozent des Betrages, mindestens aber mit 25 Euro belastet. Im Südosten Thüringens scheinen Schalter-Mitarbeiter ganz besonders teuer zu sein.


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Betrüger wollen Apple-ID - Gefälschte Apple-Mails im Umlauf

Beitragvon Gudrun Graf » 27. Jul 2015 20:45

bild gefälschte applemails.jpg
bild gefälschte applemails.jpg (9.79 KiB) 7565-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/technik/Gefaelschte-Apple-Mails-im-Umlauf-article15601851.html
Montag, 27. Juli 2015
Betrüger wollen Apple-ID - Gefälschte Apple-Mails im Umlauf

Vorsicht: Derzeit sind Phishing-Mails im Umlauf, mit denen Betrüger die Zugangsdaten ahnungsloser Apple-Kunden stehlen wollen. Wer seine Apple-ID bereits preisgegeben hat, muss schnell handeln.



Wieder einmal machen E-Mails von Betrügern die Runde, die den Namen eines großen Unternehmens ausnutzen, um sensible Kundendaten von arglosen Nutzern zu ergaunern. Waren es in der Vergangenheit Unternehmen wie Google, Amazon oder Paypal, ist es dieses Mal Apple, das als vermeintlicher Absender missbraucht wird. Die Phishing-Mails werden ungeachtet vom Betriebssystem verbreitet, gefährdet ist erst einmal also jeder, der ein Nutzerkonto bei Apple und damit eine Apple-ID hat - egal ob PC, Mac, Smartphone oder Tablet.

Die Masche der Betrüger ist nicht neu, aber nicht für jeden sofort durchschaubar. Wie "Netzwelt" berichtet, versenden die Identitätsdiebe derzeit gefälschte E-Mails, die den Eindruck erwecken, Apple sei der Absender. Darin wird der Kunde über einen vermeintlichen Kauf über seine Apple-ID informiert. Wer nichts gekauft hat, soll einen Link anklicken. Der führt zu einer Seite, wo der Nutzer sich mit seiner Apple-ID anmelden soll, um die Sicherheitseinstellungen zu überprüfen und gegebenenfalls das Passwort zu ändern. Doch wer das tut, tappt in die Falle: Die Website ist nämlich gar nicht von Apple, und wer seine Zugangsdaten dort eingibt, händigt sie direkt den Betrügern aus.
Keine persönliche Anrede, falsche URL

Die E-Mail von Apple sieht authentisch aus und kann von weniger erfahrenen Nutzern nicht direkt als klassischer Fall von Phishing erkannt werden. Doch wer genau hinschaut, erkennt den Betrug. Erstes Zeichen: Die Mail enthält weder den eigenen Namen noch eine Apple-ID oder überhaupt eine persönliche Anrede, stattdessen wird der Nutzer pauschal mit "Dear customer" ("Werter Kunde") angesprochen.
Die URL "ireset.apple.com" gibt es nicht.
Die URL "ireset.apple.com" gibt es nicht.
(Foto: jwa)

Zweitens: Die angebliche URL "ireset.apple.com" existiert gar nicht. Hinter dem Link verbirgt sich laut "Netzwelt" eine ganz andere URL. Das tatsächliche Ziel eines Links erkennt man, indem man mit dem Mauszeiger auf den Link zeigt. Die hinterlegte Adresse wird dann in einem kleinen Fenster direkt am Link oder unten links in der Fußzeile des Browsers angezeigt. Zum Zurücksetzen des Passworts für die Apple-ID müssen Apple-Nutzer "iforgot.apple.com" aufrufen - ein kleiner, aber entscheidender Unterschied. Die zentrale Anlaufstelle für alle Belange rund um die Apple-ID heißt "appleid.apple.com".

Drittes Indiz für den Betrug: In der E-Mail erscheint zwar "Apple" als Absender, die hinterlegte E-Mail-Adresse des Absenders enthält jedoch keine der Endungen "@apple.com", "@id.apple.com", "@email.apple.com" oder "@itunes.com". Grundsätzlich gilt: Bei Zweifeln an der Echtheit einer E-Mail immer die hinterlegte Adresse überprüfen und mit dem angezeigten Namen vergleichen. Stimmen diese nicht überein oder ist die E-Mail-Adresse nur eine kryptische Abfolge von Buchstaben und Zahlen, ist Vorsicht geboten.
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Grundsätzlich gilt: Im Umgang mit persönlichen Daten im Internet so zurückhaltend wie möglich sein. Doch es kommt immer mal vor, dass man leichtfertig und ohne nachzudenken seine Zugangsdaten preisgibt. Wer bereits auf die Masche hereingefallen ist, sollte schleunigst seine Zugangsdaten bei Apple ändern und, falls das schon nicht mehr gelingt, den Kundenservice kontaktieren. Wer Bank- oder Kreditkartendaten eingegeben hat, sollte zusätzlich sein Konto sperren.

Wie man Phishing-Attacken erkennt, erklärt Apple auch auf seinen Support-Seiten. Identitätsdieben wird das Leben am besten erschwert, wenn man sich gründlich absichert. Bei Apple bietet sich hier die Zwei-Wege-Authentifizierung an. Wer die aktiviert hat, braucht zur Anmeldung nicht nur seine Apple-ID, sondern muss seine Identität noch über einen zusätzlichen Schritt bestätigen, zum Beispiel über einen PIN, der ans iPhone gesendet wird.

Quelle: n-tv.de , jwa
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+++ Achtung, Facebook-Betrüger unterwegs+++

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2015 10:39

bild warnung vor geklonten facebookprofilen.jpg
+++ Achtung, Facebook-Betrüger unterwegs+++
+++ Bitte teilen! +++

Liebe Facebook-Freunde,

Nach wie vor tummeln sich Betrüger in Facebook und erbeuten durch Fake-Profile das Geld argloser User. Auch in Baden-Württemberg sind bereits über 200 solcher Fälle bekannt.

Die Vorgehensweise in Kürze:
Kriminelle kopieren ein Profil eins zu eins mit dessen Namen, Titelbild und Profilbild. Mit diesem Fake-Profil werden Freundschaftsanfragen (FA) versandt, meistens an die Freunde, welche im Originalprofil angegeben sind. Nehmt Ihr diese FA an, werdet Ihr nach Eurer Handynummer gefragt. Wenn Ihr die Handynummer rausgegeben habt, bekommt Ihr eine SMS mit einem Zahlencode, den Ihr an den „Fake-Freund“ senden sollt. Achtung! Mit diesen Codes werden auf Eure Kosten Onlinezahlungen zu Gunsten der Täter durchgeführt!

Wie kann ich mich vor dieser Masche schützen?
- Kontrolliert Euren Facebook-Account und Privatsphären-Einstellungen. Je weniger Ihr öffentlich macht, desto schwieriger ist es ein Fake-Profil von Euch zu erstellen. Tipp: Ihr könnt auch Eure Freundeslisten verbergen!

- Bekommt Ihr eine FA von einem Freund, kontrolliert zunächst, ob dieser bereits in Eurer Freundesliste ist und Ihr ihn dann „doppelt“ hättet; Schreibt dem bereits bestehenden, ob er/sie Euch gerade eine FA geschickt hat. Falls nicht, nehmt die neue FA nicht an! Auch keine von Personen, die Ihr nicht kennt!

- Kontrolliert hin und wieder, ob es Euch selbst doppelt gibt mit der Eingabe Eures Namens in der Suchleiste. Sollte das der Fall sein, meldet das kopierte Profil sofort Facebook und verständigt Eure Freunde durch einen Post oder Nachrichten.

- Solltet Ihr bereits die FA angenommen haben, versendet keinesfalls den angeforderten Code! Habt Ihr das bereits getan, informiert sofort den Online Bezahldienst und Eure Bank!

Eure Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
‪#‎LKABW‬ ‪#‎Polizei‬ ‪#‎Stuttgart‬ ‪#‎Cybercrime‬
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Wissenschaftsbetrug bei Ebola-Impfstoff: Ist die WHO eine kriminelle Verei

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2015 12:44

bild Wissenschaftsbetrug bei Ebola-Impfstoff.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/angelika-mueller-und-hans-u-p-tolzin/wissenschaftsbetrug-bei-ebola-impfstoff-ist-die-who-eine-kriminelle-vereinigung-.html;jsessionid=71DFC77AC70F82F738FA980A4B4120C7

08.08.2015


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Wissenschaftsbetrug bei Ebola-Impfstoff: Ist die WHO eine kriminelle Vereinigung ?
Angelika Müller und Hans U. P. Tolzin

Seit vergangenen Freitag überschwemmen uns die Mainstream-Medien mit der Nachricht, in Westafrika sei der experimentelle Ebola-Impfstoff »rVSV-ZEBOV« erfolgreich getestet worden. Die Erfolgsrate liege bei sagenhaften 100 Prozent! Doch bei näherem Hinschauen entpuppt sich diese Behauptung als ein gigantischer Wissenschaftsbetrug der Weltgesundheitsbehörde WHO.



Den Herstellern ein Dorn im Auge: Goldstandard für Zulassungsstudien



Um herauszufinden, ob ein Impfstoff einen echten gesundheitlichen Vorteil für Geimpfte bietet, muss man natürlich Geimpfte und Ungeimpfte miteinander vergleichen. Damit das Ergebnis nicht durch die Voreingenommenheit (bereits der reine Glaube an ein Medikament kann ja schon heilen) und Interessenkonflikte verfälscht wird, bekommt die eine Hälfte der Testpersonen einen Scheinimpfstoff (Placebo).



Erst nach Abschluss der Studie wird aufgedeckt, wer den echten Wirkstoff bekommen hat und wer das Placebo. Dieses Vorgehen ist weltweit anerkannter wissenschaftlicher Standard, also ein sogenannter »Goldstandard«.

Seit Jahren versuchen die Hersteller diesen Standard zu verwässern, indem keine echten Placebos, sondern Scheinplacebos eingesetzt werden. Dafür wurde von der deutschen Zulassungsbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), eigens eine neue und völlig abstruse Definition von »Placebo« eingeführt. Demnach darf ein »Placebo« auch nervengiftige Impfstoffbestandteile enthalten oder aus einem anderen, bereits zugelassenen Impfstoff bestehen. Wie man bei einem solchen Studiendesign aussagekräftige Daten über Wirksamkeit und Sicherheit erzielen will, bleibt wohl das Geheimnis der Experten vom PEI.



Abstruse Ethik-Diskussion über Anwendung von Placebos



Bereits beim Impfstoff-Kandidaten »ChAd-ZEBOV« des Herstellers GSK wurde nämlich kein Placebo verwendet, sondern stattdessen ein Impfstoff gegen eine andere Infektionskrankheit. Um die Öffentlichkeit – und die meist schlecht informierten Fachkreise ‒ irrezuführen, wurde diese Impfung trotzdem »Placebo-Impfung« genannt.



Dem ging eine völlig abstruse Diskussion über »ethische Bedenken« innerhalb der (weitgehend industrieabhängigen) Fachkreise voraus. Angeblich sei es nicht ethisch, einer Testgruppe bewusst den Impfstoff vorzuenthalten.



Diese krude Argumentation entbehrt jeder Logik, sowohl bei den bisher durchgeführten »Placebo«-Impfstoffstudien, z. B. gegen HPV, als auch bei der aktuellen Ebola-Impfstoffstudie: Unabhängig davon, ob ich einer Testgruppe ein echtes Placebo oder nur ein Scheinplacebo gebe, in jedem Fall erhält diese Testgruppe nicht den wahren Impfstoff-Kandidaten, beide Studiendesigns wären in dieser Sichtweise »unethisch«!



Damit sind aber auch die aktuellen Ebola-Impfstoffstudien unethisch, dürften also eigentlich gar nicht durchgeführt werden.



Vom Goldstandard für Zulassungsstudien hat sich die Weltgesundheitsbehörde WHO bei Ebola nun endgültig verabschiedet. Um dieses angebliche Ethik-Problem von Placebos zu umgehen, wurde bei der rVSV-ZEBOV-Studie die Hälfte der erfassten Kontaktpersonen von akuten Ebola-Fällen sofort und die andere Hälfte – anstelle einer Placebo-Gruppe ‒ erst nach Ablauf der Inkubationszeit, also nach 21 Tagen, geimpft.



Angenommen, der experimentelle Impfstoff wäre tatsächlich wirksam und sicher: Was ist ethisch daran, bei einer Hälfte der Kontaktpersonen erst einmal 21 Tage abzuwarten, ob sie an Ebola erkranken und daran sterben, bevor man sie impft?



Zudem wurde auf diese Weise eine Verbindung unmöglich gemacht und der Möglichkeit der Manipulation Tür und Tor geöffnet. Und doch wurde die Studie, wie aus dem Artikel im Lancet hervorgeht, von mehreren, aus anerkannten Fachleuten bestehenden, Ethikkommissionen abgesegnet.



Offensichtlicher Wissenschaftsbetrug



Die in den Medien behauptete 100 prozentige Wirksamkeit des Impfstoffs kommt nun dadurch zustande, dass in der Gruppe der vorerst nicht Geimpften, 16 Ebola-Fälle aufgetreten sein sollen, gegenüber null Fällen in der sofort geimpften Gruppe. Das klingt zunächst einmal beeindruckend, ist allerdings die Folge einer Änderung des Studiendesigns während der Studie! Und dies ist in der Wissenschaft absolut verboten, auf Neu-Deutsch ein »No-Go«. Doch das kümmert die WHO-Verantwortlichen nicht. Und so haben sie ihren Wissenschaftsbetrug durchgezogen:



Am 11. Mai 2015, also etwa sechs Wochen nach dem Beginn der Studie, wurde das Studiendesign dergestalt geändert, dass man alle Ebola-Fälle, die in beiden Gruppen innerhalb der ersten zehn Tage auftraten, einfach wegzensiert hat.



Begründung: Der Impfstoff brauche zehn Tage, um seine Wirkung zu entfalten. Diese Info findet man übrigens nur in einem ursprünglich streng vertraulich eingestuften Dokument (siehe Seite 88), (Kopie des Dokuments). Ist das Ethik-Argument eine offensichtliche Ausrede, um ein manipulierbares Studienergebnis zu ermöglichen, so ist die nachträgliche Änderung des Designs offensichtlicher Wissenschaftsbetrug.



Bewusste Verwirrung soll Betrug verschleiern



Die nächste Frage wäre nun, wie denn das Ergebnis ohne Ausschluss der ersten zehn Beobachtungstage ausgesehen hätte. Leider geht dies aus den freiwillig und unfreiwillig veröffentlichten Daten nicht hervor. Überhaupt ist die Dokumentation der Studie völlig wirr, sodass es eines enormen Zeitaufwands bedarf, um sie überhaupt zu verstehen.



Zeit, welche die meisten Experten und interessierten Mediziner normalerweise im Alltag nicht haben – sofern sie überhaupt die Motivation aufbringen, eine offiziell gefeierte WHO-Studie kritisch zu hinterfragen.



Das ganze Studiendesign macht auch schon deshalb keinen Sinn, weil beide Versuchsgruppen im Zusammenhang mit der Impfung unterschiedlich intensiv überwacht wurden: Die Gruppe der sofort Geimpften wurde von zwei unabhängigen Überwachungsteams besucht, da sie zum einen Ebola-Kontaktpersonen waren, zum anderen auch Studienteilnehmer.



Da bei der Impfstoff-Studie auch Kontakte der Kontaktpersonen geimpft und damit automatisch in der Überwachung durch die Studienärzte eingeschlossen waren, wurde in der zweiten Gruppe der später Geimpften dieser Personenkreis zunächst überhaupt nicht überwacht. Dadurch wurden neue Ebola-Infektionen in der ersten Gruppe viel schneller identifiziert.



Somit wurde aus schulmedizinischer Sicht die lokale Ausbreitung von Infektionen in der ersten Gruppe viel effektiver verhindert als in der zweiten Gruppe. Das wird besonders bei dem Drittel der Probanden in jeder Gruppe deutlich, die nicht geimpft werden konnten (minderjährig oder schwanger). Dieses nicht geimpfte Drittel hatte in der zweiten Gruppe ein fast drei Mal so hohes Ansteckungsrisiko wie in der ersten Gruppe.



Dass in der zweiten Gruppe mehr Infektionen auftraten, war daher durch das Design der Studie bedingt und von Anfang an bewusst so gewollt. Dieses Studiendesign ist im höchsten Grade manipulativ und unwissenschaftlich.



Darüber hinaus sind die Ausschlusskriterien für die Teilnahme an der Studie, auf die man bei der Beurteilung einer Studie ein Hauptaugenmerk haben muss (da sich dadurch ein Ergebnis leicht in sein Gegenteil verkehren lässt), nicht nachvollziehbar.



Unterschlagung einer bewährten Alternative zur Ausbruchskontrolle



Dabei wusste die WHO spätestens seit Oktober 2014, dass Impfstoffe zur Bewältigung von Ebola-Ausbrüchen völlig unnötig sind. Denn Nigeria, die größte Nation Westafrikas, hatte den eigenen Ebola-Ausbruch durch eine aus WHO-Sicht vorbildliche Kampagne zur Identifizierung und Isolierung von Erkrankten und Kontaktpersonen schnell unter Kontrolle gebracht. Die anderen Länder Westafrikas brauchen diese erfolgreiche Strategie eigentlich nur genau zu studieren und mit Unterstützung der WHO zu übernehmen.



So etwas nennt man eigentlich eine kriminelle Vereinigung



Warum also propagiert die WHO völlig fragwürdige Menschenversuche mit neuen Impfstoffen der 3. Generation, über deren Wirksamkeit und Sicherheit man auch nach Beendigung der Studien nicht wirklich mehr weiß als vorher? Dabei haben wir die Unzulänglichkeiten der WHO-Impfstoffstudie hier nur oberflächlich angekratzt. Weitere Publikationen zu diesem Thema werden folgen.



Bei der Zulassungsstudie zu dem rVSV-ZEBOV-Impfstoff handelt es sich eindeutig um Wissenschaftsbetrug.



Da dieses Fehlverhalten der WHO keinen Einzelfall darstellt (siehe z. B. Schweinegrippe-Skandal), sondern um ein systematisches Vorgehen, das bestimmten Interessengruppen dient, halten wir die WHO für eine kriminelle Vereinigung, die entweder unverzüglich aufgelöst oder komplett reformiert werden muss.


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Leser-Kommentare (11) zu diesem Artikel
08.08.2015 | 12:35
Loup

Märchenprinz@ Das war eine echter Seelenstreeptease des Onkel Doktors. Der Impfzwang kommt tatsächlich, und Eltern, die die Impfung verweigern, landen in einer netten Zelle mit Gitterstäben, während die Täter auf freiem Fuß weiter ihr Unwesen treiben können. Aber selbst das rüttelt die dumme Masse nicht auf. Wenn ihnen die Atombombe um die Ohren fliegt, murmeln sie höchstens etwas über unzumutbaren Lärm, der den Schlaf stört, vor sich hin. Die Masse der Menschen ist nicht die...

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08.08.2015 | 12:24
Loup

Ludger@ Gehe mit Ihnen völlig konform!!

08.08.2015 | 11:28
Seychellton

Impfungen sind rechtlich gesehen eine Körperverletzung!

08.08.2015 | 10:42
edmundotto

@Märchenprinz, was sie da mit dem Impfarzt schildern, ist kein Einzelfall. Der Impfarzt ist verpflichtet, eine ausführliche Beratung durchzuführen und sich diese schriftlich bestätigen lassen. Um Kontraindikationen ausschließen zu können, sind umfangreiche Untersuchungen notwendig, zusätzlich muss er für den Fall allergischer Reaktionen geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmaßnahmen bereitstellen. Ein Riesenproblem ist die fehlende Information bei Eltern und...

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08.08.2015 | 09:34
Ludger

Wenn ich an die Panikmache und vor allem das Bombengeschäft mit der Schweinegrippe zurück denke, drängt sich schon der Verdacht lobbygesteuerte kriminelle Vereinigung mit mafiösen Strukturen auf. Auf der anderen Seite, für welche NGOs gilt die nicht; sie wurden ja mit der Zielsetzung der Ausbeutung der Völker und Zerstörung der Nationalstaaten implementiert, da gehen WHO, IWF, ... alle Hand in Hand.

08.08.2015 | 09:28
Ah nee!

--- Ist die WHO eine kriminelle Vereinigung?--- ist das jetzt eine ernste Frage?????
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Der Fiskus als Zins-Wucherer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Aug 2015 09:21

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11.08.2015


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Der Fiskus als Zins-Wucherer
Michael Brückner

Wer beim Fiskus in der Kreide steht, zahlt pro Jahr das 120fache des EZB-Leitzinses an Verzugszinsen. Fallen gar Säumniszuschläge an, wird der Bürger noch wesentlich stärker zur Kasse gebeten. Während die Bundesregierung die Banken zu transparenteren Dispozinsen zwingen will, erweist sich der Fiskus seit Jahren als Wucherer, der sich auf diese Weise zusätzliche Milliarden sichert.



Noch nie waren Kredite so günstig wie derzeit. Seit der von der EZB festgelegte Leitzins mit 0,05 Prozent nahe der Nulllinie kriecht, gibt es fremdes Geld zu Schnäppchenpreisen. Für einen Ratenkredit zahlen die Kunden derzeit zwischen drei und 4,5 Prozent. Und der durchschnittliche Zinssatz für Immobiliendarlehen mit zehnjähriger Laufzeit lag Anfang August sogar nur bei 1,76 Prozent.

Überdurchschnittlich hoch sind nur noch die sogenannten Dispozinsen, die anfallen, wenn ein Bankkunde den auf sein Girokonto gewährten Kreditrahmen in Anspruch nimmt. Und auch das soll sich nach Ansicht der Bundesregierung bald ändern. Vor Kurzem verabschiedete das Kabinett einen Gesetzentwurf, der die Banken zu mehr Transparenz bei den Dispozinsen zwingen soll. Dafür gibt es gute Gründe, denn Dispozinsen deutlich über zehn Prozent sind maßlos überzogen.



Kein Pardon dürfen Schuldner aber erwarten, wenn sie bei den Finanzämtern in der Kreide stehen. Als sei die Realität der faktischen Nullzinspolitik am Fiskus vorbeigegangen, müssen Steuerzahler für ihre Schulden beim Finanzamt nach wie vor monatlich 0,5 Prozent der Schuldsumme an Zinsen zahlen.



Unglaublich, aber wahr: Die Finanzbehörden berechnen pro Monat das Zehnfache des aktuellen Leitzinses. Daraus ergibt sich ein satter Jahreszins von sechs Prozent. Auf dem Kapitalmarkt ist eine solche Rendite bei Sparanlagen schon lange nicht mehr zu erwirtschaften.



Zinsen von sechs Prozent per annum drohen aber nicht nur saumseligen Bürgern, die nicht rechtzeitig ihre Steuerschulden begleichen. Auch wer Einspruch gegen einen Steuerbescheid einlegt und die Aussetzung des Vollzugs beantragt, muss auf die Steuerschulden bis zur endgültigen Entscheidung Verzugszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat zahlen.



Doch damit nicht genug: Die sogenannten Säumniszuschläge machen sogar unglaubliche zwölf Prozent pro Jahr oder ein Prozent pro Monat aus. Sie fallen an, wenn ein Steuerzahler die im Bescheid genannte Zahlungsfrist um mehr als drei Tage überschreitet.



Aber auch dann, wenn das Finanzamt keine Stundung gewährt (die dann sechs Prozent Zinsen p.a. zur Folge hätte) und der Betroffene bei der Vollstreckungsstelle seines Finanzamts die Aussetzung des Vollzugs beantragt, fallen Säumniszuschläge in Höhe von jährlich zwölf Prozent an. Da können sehr schnell ein paar tausend Euro zusammenkommen, die der Bürger neben seiner eigentlichen Steuerschuld ans Finanzamt überweisen muss.



Wenn es gilt, diese völlig überzogenen Säumniszuschläge, die im Grunde nichts anderes sind als Strafzuschläge, zu verteidigen, scheint es den Finanzämtern an Argumenten nicht zu mangeln. Erstens habe der Steuerzahler durch seine verspätete Zahlung einen Zinsvorteil, den das Finanzamt abschöpfe. Zweitens entstehe den Finanzämtern zusätzlicher Verwaltungsaufwand, und drittens solle die Höhe dieser Strafzuschläge disziplinierend wirken.



Das erste Argument ist schon lange nicht mehr nachvollziehbar. Angenommen, ein Steuerzahler schuldet dem Finanzamt 15 000 Euro. Er hat auf seinem Tagesgeldkonto aber ein Guthaben in derselben Höhe.



Bei einer durchschnittlichen Verzinsung von aktuell 0,33 Prozent könnte er in einem halben Jahr also gerade einmal 24,75 Euro Zinsen erwirtschaften. Das Finanzamt berechnet aber Verzugszinsen von 450 Euro. Es schöpft also das 18fache des tatsächlichen Zinsvorteils des Steuerzahlers ab. Sollte es sich gar um Säumniszuschläge handeln, wird der betreffende Bürger nach einem halben Jahr mit 900 Euro zur Kasse geben.



Von erhöhtem Verwaltungsaufwand wiederum, der so extrem hohe Zinsen rechtfertigen würde, kann kaum gesprochen werden, da durch den Einsatz von modernster Datenverarbeitung in den Finanzämtern sich die Mehrarbeit in Grenzen halten dürfte. Und ob Zinssätze von sechs oder zwölf Prozent im derzeitigen Zinsumfeld als Sanktion für verspätete Steuerzahlungen wirklich noch dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit entsprechen, darf bezweifelt werden.



Die Banken verteidigen ihre hohen Dispozinsen mit den Risiken solcher Kredite, die – sieht man von den laufenden Gehaltszahlungen einmal ab – nicht mit Sicherheiten hinterlegt sind. Dieses Argument trifft auf den Fiskus aber nicht zu. Keinem privaten Gläubiger stehen ähnlich rabiate Methoden und Instrumente zur Eintreibung seiner Forderungen zur Verfügung wie den Finanzämtern. So kann der Fiskus auf der Grundlage eines Steuerbescheids sofort vollstrecken.



Ein Titel oder die Einschaltung eines Vollstreckungsorgans ist somit nicht erforderlich. Zahlt der Steuerpflichtige nicht (oder kann er nicht zahlen), so stehen dem Finanzamt neben Zinsen, Säumnis- und Verspätungszuschlägen noch weitere »Folterinstrumente« zur Verfügung, wie zum Beispiel Strafen und Kontosperrungen. Kein privater Gläubiger hat so weitreichende Rechte. Die Finanzbehörden sind also beim Geldeintreiben in der Regel auf der sicheren Seite.



Insofern lassen sich die Wucherzinsen des Fiskus auch nicht mit höheren Risiken begründen. Allenfalls dürften die Finanzämter die durchschnittlichen Zinsen für Ratenkredite von knapp vier Prozent als Maßstab heranziehen. Selbst dann würde die Steuerbehörde noch gut verdienen, denn in diesen Zinssatz ist bekanntlich die Gewinnmarge der Bank einkalkuliert.



Der Fiskus verdient an diesen überhöhten Zinsen sehr gut: Allein im Jahr 2013 hat er auf diese Weise rund 1,3 Milliarden Euro vereinnahmt. Zinsen, Verspätungs- und Säumniszuschläge gelten längst als zusätzliche Einnahmequellen des Staates.



Die Gerichte haben Klagen der Steuerzahler gegen überhöhte Zinsen in der Vergangenheit mehrfach zurückgewiesen. Auch in dieser Hinsicht gilt das bekannte Prinzip: »In dubio pro fiskus.« Demnächst muss sich der Bundesfinanzhof mit diesem Thema befassen. Allzu große Hoffnungen sollten sich die Steuerzahler freilich nicht machen.


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Leser-Kommentare (22) zu diesem Artikel
11.08.2015 | 23:39
Theo

Die haben gar kein Recht Steuern einzufordern! Ansonsten kann man diese BRD-GmbH Bediesnteten vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag schleifen. Alleine 2012 gab es 170.000 Strafanzeigen gegen BRD-Bdienstete die KEINE Beamten sind!!!! Echte Beamte gibt es nicht mehr! Die haben nur einen Dienstausweis aber keinen...

Aufklappen

11.08.2015 | 20:43
ravanello

11.08.2015 | 20:03 GlennM Ich stimme Ihnen voll zu!! Ich bin gerade dabei, diese Dinge neu zu regeln, mit Hilfe des Gelben Scheins. Wollen wir doch mal sehen, ob diese Kriminellen nicht auszuhebeln sind.

11.08.2015 | 20:42
der Schwarzarbeiter

Steuern sind Diebstahl und Steuergeldverschwendung ist Hehlerei.

11.08.2015 | 20:03
GlennM

Es gibt weder Steuerhinterziehung noch Steuerschulden! Die erfundene Gesetzeslage der BRD GmbH sagt folgendes: Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland enthält keine Steuerpflicht. Es gibt keinen Artikel, in dem eine Steurpflicht für welche Person auch immer festgeschrieben ist. Das Gericht für eine Bundesverfassung, das komischerweise immer nur Bezug auf das Grundgesetz nimmt, kommentiert so: Die Besteuerungsmöglichkeit im Verhältnis zum Bürger wird vom GG...

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11.08.2015 | 18:51
Marty

deutsche sind halt WELTMEISTER ,,, im Abzocken sowieso, ganz besonders das eigene dumme Volk das schön brav Meckert aber trotzdem BLECHT , obs da nun eine rechtliche grundlage gibt oder nicht,,,, egal, Abzocke ist inn

11.08.2015 | 17:53
Was´n nen "Finanzamt" ???

(Davon mal abgesehen, daß es heutzutage wirklich kein hoheitliches Amt in D gibt): Haben wir das Bargeldverbot verpaßt? (Davon abgesehen, daß wir "deren" Zettel ja gar nicht als Geld betrachten müssen). Haben wir die Abschaffung von steuerlichen Grundfreibeträgen verpaßt? (Davon abgesehen, daß man mehr gar nicht benötigt, es sei denn, man will am Konsum-Un-System "teilhaben"). Wollen alle ihre Garagentore nur weiß, rot oder blau angestrichen haben und niemand...

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Kfz-Reparaturen: Abzocke mit Vollgas

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2015 09:01

bild Kfz-Reparaturen -  Abzocke mit Vollgas.jpg
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15.08.2015


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Kfz-Reparaturen: Abzocke mit Vollgas
Michael Brückner

Hohe Rabatte, günstige Finanzierungs- oder Leasingraten: Wer ein neues Auto braucht, kann sich dies heutzutage meist ohne allzu großen finanziellen Kraftakt leisten. Die Abzocke folgt dann später.



Die Kosten für Originalersatzteile sind in Deutschland mit am höchsten in ganz Europa. Und damit auch die Vertragswerkstätten verdienen, werden selbst einfache Reparaturen erschwert. Die Folge: Der Kunde muss Rechnungen auf Chefarztniveau zahlen.



Wer als Unternehmer erfolgreich sein möchte, der muss manchmal »um die Ecke denken«. So wie J. D. Rockefeller (1839-1937).



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Kfz-Reparaturen: Abzocke mit Vollgas

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Ratenkauf zu null Prozent Zins - Wenn kostenlose Kredite zur Falle werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Aug 2015 10:50

bild Wenn kostenlose Kredite zur Falle werden.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-kostenlose-Kredite-zur-Falle-werden-article15749086.html
Ratenkauf zu null Prozent Zins - Wenn kostenlose Kredite zur Falle werden

Ein Gastbeitrag von Max Herbst

Kein Geld und trotzdem einkaufen? In Deutschland kein Problem: Per Null-Prozent-Finanzierung wird Luxus für jedermann erschwinglich. Das zumindest suggeriert der Handel. Die Risiken des Modells werden dabei geflissentlich verschwiegen.


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Wer über ein verlockendes Angebot für ein Girokonto stolpert, sollte sich nicht blenden lassen. Foto: Daniel Reinhardt
(Foto: dpa)

„Heute kaufen – morgen zahlen.“ „Null Prozent auf alles“. Um selbst klamme Verbraucher zu teuren Lustkäufen zu animieren, legen sich vor allem Möbel- und Elektrohändler massiv ins Zeug. Besonders beliebt: Der kostenlose Ratenkauf, bei dem die Kunden den Preis peu à peu abstottern – ganz ohne Zinsen. Die vermeintlich reizvollen Angebote haben jedoch eine Menge Tücken.
Problem Nummer eins

Verbraucher sind bei solchen Finanzierungen deutlich schlechter geschützt, als bei gewöhnlichen Darlehen. Weil es sich bei den Gratis-Finanzierungen nicht um klassische Verbraucherkredite handelt, entfällt zum Beispiel das sonst geltende Widerrufsrecht. Kunden können sich folglich nicht – wie bei kostenpflichtigen Verträgen – in den ersten zwei Wochen ohne Angabe wieder vom Geschäft lösen. Auch wenn die Kaufsache Mängel aufweist, sind Probleme programmiert. Zwar können Kunden den Kaufvertrag rückabwickeln, wenn der frisch erworbene Fernseher implodiert oder in der neuen Schrankwand bereits der Holzwurm haust. Der Kreditvertrag wird damit aber (anders als bei echten Verbraucherdarlehen) nicht ohne weiteres hinfällig. Und das bedeutet: Die Raten an die Bank werden trotzdem fällig. Heil aus der Sache heraus kommt man nur, wenn der Händler das Geld für die bezahlte Ware erstattet oder Ersatz liefert.
Problem Nummer zwei
Max Herbst ist Inhaber der FMH-Finanzberatung, die seit 1986 unabhängige Zinsinformationen erstellt.
Max Herbst ist Inhaber der FMH-Finanzberatung, die seit 1986 unabhängige Zinsinformationen erstellt.

Die Schufa. Wer zahlreiche Null-Prozentfinanzierungen laufen hat, sich aber zeitgleich um ein entgeltliches Darlehen bemüht – etwa, um ein Haus zu kaufen – muss damit rechnen, dass die Banken skeptisch werden. Die nämlich machen keinen Unterschied zwischen der Art der Finanzierung. In ihrer Logik ist ein Kredit ein Kredit. Und wer selbst kleine Beträge von um die tausend Euro regelmäßig finanziert, um dessen Bonität kann es – aus Bankersicht – nicht zum Besten stehen.
Problem Nummer drei

Die Risiken stehen in keinem Verhältnis zum Vorteil der vermeintlichen Schnäppchen. Wer bei einer Laufzeit von 36 Monaten einen Kredit über 10.000 Euro mit einem klassischen Verbraucherdarlehen finanziert, muss bei bonitätsunabhängigen Zinsangeboten mit Kosten von 650 bis 900 Euro rechnen. Das sind zwischen 18 bis 25 Euro pro Monat. Statt 277,83 im Fall des kostenlosen Ratenkaufs fallen 295,73 Euro pro Monat an. Für die meisten Kunden dürfte das zu stemmen sein. Verbraucher, die über etwas Verhandlungsgeschick verfügen und den Preis für die neue Anschaffung 650 Euro drücken, hätten bei einem Zinssatz von 4,19 Prozent sogar nur noch 276,51 Euro pro zu bezahlen. Jeder weitere Rabatt senkt die Rate zusätzlich.
Tipp
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Beim Autokauf mit Null-Prozent Zinsen können die Dinge anders liegen. Hier braucht man sehr viel Verhandlungsgeschick, um auch ohne Gratis-Darlehen auf der Gewinnerseite zu stehen. Wie hoch der Händler-Rabatt gegenüber einer Null-Prozent-Finanzierung sein muss, damit der Kauf sich lohnt, zeigt ein Vergleichsrechner der FMH-Finanzberatung.
Fazit

Null-Prozent-Finanzierungen bergen ein hohes Risiko und wenig Vorteile. Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase ist es daher deutlich sinnvoller, per gezielt ausgewähltem Kredit zu finanzieren als den bequemen Weg über das Warenhaus zu wählen. Oft spart sogar ein Preisvergleich oder eine gute Verhandlungstaktik am meisten – denn wer günstig einkauft, zahlt von Haus aus weniger.
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Online-Verkauf ankurbeln - Der Trick mit der Knappheit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2015 10:29

bild Der Trick mit der Knappheit.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Der-Trick-mit-der-Knappheit-article15837681.html
Online-Verkauf ankurbeln - Der Trick mit der Knappheit

Es ist einer der ältesten Verkaufstricks: Zu behaupten, die Ware sei knapp. Im Internet heißt das dann: "Nur noch drei Artikel verfügbar". Doch allzu ernst nehmen muss der Verbraucher das nicht immer.

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Zur Startseite forum-kategorie-f5/abzocke-tauschungen-betrug-verbraucher-t27.html#p145

"Nur noch drei Artikel verfügbar": Von solchen Marketing-Tricks sollten sich Verbraucher nicht beirren lassen.
"Nur noch drei Artikel verfügbar": Von solchen Marketing-Tricks sollten sich Verbraucher nicht beirren lassen.
(Foto: dpa)

Wer im Internet ein Hotelzimmer buchen will, muss manchmal starke Nerven haben. Denn auf vielen Online-Seiten wird ziemlich Druck gemacht. "Nur noch zwei Zimmer verfügbar", heißt es dann zum Beispiel auf dem Reiseportal zu der ins Auge gefassten Unterkunft. Und vielleicht noch: "Es sehen sich gerade acht Personen dieses Hotel an." Auch wer im Netz auf Textilien-Shopping-Tour geht, dem geht es nicht unbedingt besser. Er liest vielleicht die Warnung: "Nur noch drei Artikel verfügbar". Die Versuchung ist groß, schnell zuzuschlagen.

Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU sieht solche Warnungen eher nüchtern. "Das ist einer der ältesten Marketing-Tricks der Welt. Sobald eine Knappheit suggeriert wird, kaufen die Kunden eher."

Allzu ernst muss man dies tatsächlich nicht immer nehmen. Das zeigten jetzt Stichproben des NDR-Wirtschafts- und Verbrauchermagazins "Markt" sowie von NDR Info. Zahlreiche Artikel, die beim Versandhändler Zalando mit dem Hinweis "3 Artikel verfügbar" ausgewiesen waren, konnte das NDR-Team noch fünf- oder sogar zehnmal bestellen.

Zalando bestreitet das auf Nachfrage auch gar nicht. Eine Sprecherin erklärte der Deutschen Presse-Agentur: Wenn auf der Internetseite angegeben worden sei, dass es nur noch einen oder zwei Artikel gebe, sei dies korrekt gewesen. Mit der Angabe "3 Artikel verfügbar" habe Zalando dagegen dem Kunden lediglich deutlich machen wollen, dass nur noch eine geringe Stückzahl vorhanden sei und er bei Interesse besser nicht allzu lange mit der Bestellung warten dürfe. Schließlich riefen oft Kunden an, die sich beklagten, wenn ein Artikel ausverkauft sei.

Der Wettbewerbsverband hat Zalando indes eine Abmahnung geschickt - wegen Irreführung des Verbrauchers. "Wir denken, dass eine solche Praxis den Verbraucher zu einer vorschnellen Kaufentscheidung veranlassen kann", meinte Rechtsanwältin Sennur Pekpak. Zalando hat nach eigenen Angaben die Daten auf der Website inzwischen korrigiert. Mittlerweile laute der Hinweis: "Mehr als 3 Artikel verfügbar".

Auch bei Hotelportalen sollten sich die Kunden vor Panikkäufen hüten. Denn wenn etwa signalisiert wird, es sei "nur noch 1 Zimmer verfügbar", heißt dies erst einmal nur, dass das Kontingent dieses Reiseportals fast erschöpft ist. Bei anderen Reiseportalen oder beim Hotel selbst können durchaus noch Zimmer zu haben sein.
Stress und negative Emotionen
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Und der Hinweis, dass sich gerade soundsoviele andere Personen das Hotel ansehen, könne erst recht ignoriert werden, meint der Marketing-Experte Thorsten Henning-Thurau von der Universität Münster. Schließlich sei die Wahrscheinlichkeit gering, dass die anderen genau das gleiche Zimmer zum gleichen Zeitpunkt suchen. Ein NDR-Test zeigte zudem, dass auch diese Angaben nicht unbedingt verlässlich sind.

Henning-Thurau hält das Vorgehen vieler Online-Anbieter zwar für nachvollziehbar - aber auch für riskant. "Das ist kein Ansatz, mit dem man langfristige Geschäftsbeziehungen aufbaut." Denn das sogenannte Hard-Selling sorge beim Verbraucher für Stress und negative Emotionen. "Das kennt man aus alten Verkäuferschulungen. Mit kundenorientiertem Marketing hat das nichts zu tun."

Kollege Fassnacht rät Verbrauchern zur Gelassenheit im Umgang mit den marktschreierischen Warnungen: "Als Käufer sollte man cool bleiben und sich nicht nervös machen lassen. Es gibt ja viele Modeanbieter und viele Reiseportale."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Kostenfalle bei Aldi Talk - Falscher Haken ? - Zehnfacher Preis !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2015 11:59

bild Kostenfalle bei Aldi Talk.jpg
bild Kostenfalle bei Aldi Talk.jpg (38.35 KiB) 7304-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Falscher-Haken-Zehnfacher-Preis-article15884796.html
Kostenfalle bei Aldi Talk - Falscher Haken ? - Zehnfacher Preis !

Werbung für billige Smartphone-Tarife ist allgegenwärtig. Besonders attraktiv wirkt das Angebot des Mobilfunkanbieters Aldi Talk. Doch Vorsicht: Wer ein Häkchen an der falschen Stelle setzt, zahlt statt der annoncierten 7,99 leicht über 100 Euro.

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Viele Kunden übersehen die wenig deutlichen Hinweise zur Preisfalle.
Viele Kunden übersehen die wenig deutlichen Hinweise zur Preisfalle.

"Einfach und super günstig" soll er sein, der Smartphone-Tarif "Paket 300" von Aldi Talk. Und auch bei Testbewertungen sahnt das Angebot vom Discounter Bestnoten ab. Grund genug für Millionen Kunden, zuzugreifen. Beinhaltet das Paket doch 300 Einheiten (Gesprächsminuten oder SMS) je Monat - inklusive einer Surf-Flatrate mit 300 MB ungedrosseltem Datenvolumen. Der Preis liegt bei nur 7,99 Euro.

Doch nicht selten wird das günstige Angebot zur Kostenfalle, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt. Nämlich dann, wenn Kunden an der falschen Stelle ein Häckchen setzen. Dann verteuert sich die monatliche Belastung nicht selten auf über 100 Euro. Diese sogenannte Häkchen-Falle schnappt zu, wenn Vorgaben für die automatische Aufladung der Prepaid-Karte online eingestellt werden. Wer dort die niedrigste Auflade-Option "unter fünf Euro" anklickt, bringt sich und das Aldi-System in Schwierigkeiten.

Denn wenn das Prepaid-Guthaben zwischen 5 und 7,98 Euro liegt, kann der Paketpreis nicht abgebucht werden. Es erfolgt auch keine automatische Aufladung, weil das Guthaben nicht unter 5 Euro gesunken ist. Die Flatrate kann somit nicht mehr gebucht werden. Mit der Konsequenz, dass eine Flatrate-Nutzung nicht mehr möglich ist. Der Discounter beendet nach Ablauf des Monats einfach die 300er-Flatrate.
Basistarif deutlich teurer

Die Folgen kommen die Kunden teuer zu stehen. Telefoniert, gesimst und gesurft wird jetzt zu den Konditionen des rund zehn Mal teureren Basistarifs. Nutzer, die ihre Flatrate voll ausnutzen, zahlen dann statt 7,99 fast 100 Euro. Wer ungebremst weitersurft und auch mobil datenhungrige Filme schaut, muss noch mehr bezahlen.
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Warnhinweise zum unfreiwilligen Tarifwechsel finden sich zwar in den "Besonderen Geschäftsbedingungen" für die mobile Prepaid-Karte. Zudem steht neben dem Aufladungsbetrag ein kleines Fragezeichen, das Tipps zur Einstellung gibt. Doch viele Kunden übersehen die wenig deutlichen Hinweise. Dabei wäre diese Falle leicht zu beheben. Dazu müsste die niedrigste Stufe für eine automatische Aufladung von "unter fünf" auf acht Euro hochgesetzt werden. Damit würde sichergestellt sein, dass der Obolus für die Flat stets verfügbar ist.

Die Verbraucherzentrale rät deshalb, E-Mails oder SMS, die eine unerwartet frühe Aufladung bestätigen, stets als Alarmzeichen zu werten. Darüber hinaus sollten sich Verbraucher über die Aldi-Talk-App oder die Servicehotline 1155 zeitnah den aktuellen Status anzeigen lassen. Nur so lässt sich eindeutig klären, ob sie zu preiswerten Flatrate- oder teuren Basis-Tarif-Konditionen abgerechnet werden.

Quelle: n-tv.de , awi
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Auch andere Banken betroffen - Vorsicht, falsche Paypal-App !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Okt 2015 13:52

Vorsicht falsche Paypal-App.png
Vorsicht falsche Paypal-App.png (149.38 KiB) 7109-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/technik/Vorsicht-falsche-Paypal-App-article16059886.html
Auch andere Banken betroffen - Vorsicht, falsche Paypal-App !

Wer Paypal oder die Apps anderer Banken auf seinem Android-Smartphone nutzt, muss derzeit gut aufpassen. Machen Kunden das falsche Update, erhalten Betrüger nicht nur ihre Zugangsdaten.


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Antivirus-Software-Hersteller Trend Micro warnt in einem Blogeintrag vor einem Angriff auf Mobile-Banking-Kunden. Gangster verschicken Spam-Nachrichten in deutscher Sprache, die zum Installieren eines Updates für Banking-Apps auffordern. Dabei haben die Angreifer Kunden von Paypal, der Commerzbank, der ING Bank und der Postbank im Visier.

Die Nachrichten sind offenbar zum Teil dilettantisch angefertigt, Trend Micro zeigt einen Text mit gescheiterten Umlauten. Kunden, die trotzdem der Update-Aufforderung nachkommen, haben nur noch eine Gelegenheit, zu erkennen, dass sie sich einen Trojaner aufs Smartphone holen: Der Schädling verlangt bei der Installation die Berechtigungen eines Geräteadministrators. Tut dies eine Android-App, sollten Nutzer immer alarmiert sein. Denn damit erhält eine Anwendung Zugriff auf fast alle sensiblen Bereiche und hat dann viele Möglichkeiten, Schaden anzurichten.
Trojaner taucht ab

Selbst wenn der Anwender die Administrator-Berechtigungen verweigert, verschwindet die bösartige App vom Hauptbildschirm, läuft aber weiterhin im Hintergrund. Sie wird auch vom Startbildschirm ausgeblendet, so dass es fast unmöglich ist, sie zu entfernen.

Darüber hinaus fordert der Schädling weitere Berechtigungen: zum Ändern des Passworts für die Bildschirmsperre, für das Setzen von Passwortregeln, das Sperren des Bildschirms oder das Verschlüsseln der gespeicherten Anwendungsdaten. Außerdem überwacht der Trojaner die App-Aktivitäten auf dem infizierten Gerät und kann sogar auf SMS-Befehl Anrufe tätigen.

Stellt der Trojaner fest, dass eine Banking-App geöffnet wird, kapert er den Bildschirm des Geräts und platziert eine gefälschte App-Anzeige statt der echten. Wer jetzt seine Zugangsdaten zum mobilen Online-Banking eintippt, wird das Opfer der Angreifer. Die Betroffenen merken dies zunächst nicht, denn der Schädling kontrolliert auch den SMS-Eingang. Schickt eine Bank Nachrichten, sortiert der Schädling diese aus, um möglichst lange unentdeckt zu bleiben.
PINs in Gefahr?

Da über die gefälschten Apps kein Banking-Vorgang stattfindet, werden wohl keine mobilen PINs versendet, die der Trojaner abfangen könnte. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass er dies beim Einsatz der echten Anwendungen doch noch tut. Trend Micro hat mehr als 200 Apps gezählt, die zu dieser Malware-Familie gehören. Sie tragen unterschiedliche Bezeichnungen und einige davon haben nichts mit Banken zu tun.

Die gute Nachricht: Nutzer, die sich vor solchen Trojaner-Apps schützen wollen, müssen eigentlich nur Googles Voreinstellungen in Android unverändert lassen und sich an einige grundsätzliche Sicherheitsregeln halten.
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Erpresser-Software sperrt Handys: "Lockerpin" fordert 500 Dollar Lösegeld 14.09.15 Erpresser-Software sperrt Handys "Lockerpin" fordert 500 Dollar Lösegeld

- In den Einstellungen ist unter Sicherheit die Installation aus unbekannten Quellen deaktiviert. Das sollte nicht geändert, sondern Apps grundsätzlich nur aus dem Play Store bezogen werden.

- In E-Mails oder anderen Nachrichten nie auf Links tippen oder klicken, wenn man nicht ganz genau weiß, wer sie geschickt hat. Selbst bei bekannten Absendern sollte man misstrauisch sein und überprüfen, ob Adresse und weitere Details korrekt sind.

- Niemals bei einer App-Installation die Berechtigungen einfach akzeptieren, sondern genau lesen, was gewünscht wird. Bei Verständnis-Problemen bietet Google eine gute Hilfe-Seite.

Quelle: n-tv.de , kwe
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Preiserhöhung um 5500 Prozent - Shkreli-Abzocke bald in Deutschland möglic

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Okt 2015 17:17

Shkreli-Abzocke bald in Deutschland möglich.jpg
Shkreli-Abzocke bald in Deutschland möglich.jpg (64.35 KiB) 6933-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Shkreli-A ... 43181.html
Samstag, 17. Oktober 2015
Preiserhöhung um 5500 Prozent - Shkreli-Abzocke bald in Deutschland möglich ?

Von Max Borowski

Die Erhöhung des Preises für ein lebenswichtiges Medikament auf 750 Dollar pro Pille schockt die USA. In Deutschland ist das derzeit unvorstellbar. Doch der hiesige Pharmamarkt ist in Bewegung und könnte künftig Spekulanten anlocken.



Auf dem Pharmamarkt in den USA geht es zu wie einst im "Wilden Westen", so scheint es. Der Investor Martin Shkreli erwirbt die Zulassung für das Medikament Daraprim und erhöht den Preis über Nacht von 13,50 Dollar pro Pille auf 750 Dollar - das kommt einer Preiserhöhung von rund 5500 Prozent gleich. Der Trick: Das Medikament ist nicht patentgeschützt und wird selten verschrieben. Für einige wenige Patienten ist es aber lebenswichtig. Daher waren auf der einen Seite die Rechte daran günstig zu haben, auf der anderen Seite ist das Erpressungspotenzial gegenüber den Patienten groß - zumal Shkreli der einzige Anbieter ist und der Einstieg in die Produktion für Nachahmer mit hohen Investitionen verbunden wäre.

In den USA ist Daraprim zwar ein Extrem- aber kein Einzelfall. Für das Tuberkulosemittel Cycloserine etwa setzte der Anbieter eine ähnliche Preiserhöhung durch. In Deutschland dagegen ändert sich für Daraprim-Patienten nichts. Die Tabletten werden hier vom bisherigen Hersteller GlaxoSmithKline weiter vertrieben - für 13,20 Euro Herstellerpreis abzüglich Rabatt für die Krankenkassen. Auch bei anderen Generika, also nicht patentgeschützten Medikamenten, sagt der Gesundheitsökonom Gerd Glaeske von der Universität Bremen, habe es einen solch krassen Fall von "Wild-West-Abzocke" noch nicht gegeben.

Anders als in den USA können in Deutschland Pharmaunternehmen die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente nicht einfach selbst festlegen. Sie werden zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Herstellern ausgehandelt. Bei solchen Verhandlungen konnten die Kassen laut Glaeske die Kosten für Generika in den vergangenen Jahren sogar um mehrere Milliarden Euro drücken. Preiserhöhungen für Generika müssen Pharmaunternehmen zudem derzeit als Rabatte an die gesetzlichen Krankenkassen erstatten. Sie sind also nur gegenüber Privatpatienten möglich. Diese Regel läuft allerdings 2017 aus.

Sind deutsche Patienten damit vor einem möglichen Missbrauch der Marktmacht von Pharmafirmen geschützt? Ein Sprecher des hiesigen Daraprim-Anbieters GlaxoSmithKline sagt, das Vorgehen des Investors Shkreli sei "befremdlich" und in Deutschland "nicht vorstellbar". Gesundheitsökonom Glaeske gibt GlaxoSmithKline grundsätzlich Recht. Allerdings seien es weniger die komplexen gesetzlichen Regeln, die derartiges verhindern, als ein "Grundkonsens innerhalb der Industrie, das System, von dem diese Firmen leben, nicht zu überfordern".
Konzerne verkaufen Generika-Zulassungen

Das Prinzip, "aus einem Medikament den maximal möglichen Gewinn herauszuholen", ist laut Glaeska allerdings in Deutschland keineswegs unbekannt. Da es letztlich für den Nutzen von Arzneimitteln nur wenig objektive Maßstäbe geben, gehe es in den Verhandlungen zwischen Pharmakonzernen und Krankenkassen gelegentlich zu "wie beim Teppichhandel". Bei seltenen Medikamenten müssen auch hierzulande die Kassen teilweise bis zu 100.000 Euro pro Patient im Jahr zahlen. Derartige Preise kommen in Deutschland bislang allerdings nur bei patentgeschützten Medikamenten vor.
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Bei Generika sind die Gewinnmargen dagegen bei einigen Mitteln so gering, dass die großen Konzerne das Interesse daran verlieren. "Wir beobachten, dass Pharmakonzerne vermehrt Zulassungen für unrentable Generika weiterverkaufen", sagt der Leiter des Instituts für Medizinmanagement der Universität Bayreuth, Eckhard Nagel.

Genau das könnte in Zukunft auch hierzulande zu einem Einfallstor für Spekulanten nach Shkrelis Vorbild werden. Investoren, die sich um den "Grundkonsens" der Pharmabranche nicht kümmern. Wenn 2017 die Regel, die Preiserhöhungen für Generika gegenüber den Krankenkassen verhindert, ausläuft, könnten sie bei einigen wichtigen Medikamenten den Kassen die Pistole auf die Brust setzen.

Quelle: n-tv.de
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Schäden in Milliardenhöhe - Tachobetrug bei Drittel der Gebrauchtwagen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2015 19:35

Tachobetrug.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Tachobetrug ... 94661.html
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Schäden in Milliardenhöhe - Tachobetrug bei Drittel der Gebrauchtwagen ?

Mogeleien überall, möchte man meinen. Auch beim Tachostand von Gebrauchtwagen wird massiv manipuliert, wie der Tüv Rheinland berichtet. Demnach hat die Trickserei weitreichende Konsequenzen. Denn es geht nicht nur um den wirtschaftlichen Wert der Fahrzeuge.


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Tachobetrug entlarven: Den Kilometerstand können Kunden etwa über den Vorbesitzer überprüfen.

Nach Berechnungen von Polizei und Automobilclubs müssen private Käufer und Verkäufer davon ausgehen, dass bei knapp einem Drittel aller Gebrauchtfahrzeuge der Kilometerstand zurückgedreht wurde. Hersteller und Händlerverbände halten diese Zahl für zu hoch gegriffen. Und auch die Polizei räumt ein, dass es ein riesiges Dunkelfeld gibt und es schwierig sei, den Betrug nachzuweisen.

Ziel der illegalen Manipulation ist es, einen höheren Verkaufspreis für das Auto zu erzielen, wie Prof. Jürgen Brauckmann, Bereichsvorstand Tüv Rheinland, im Rahmen der Präsentation der Studie "Das Problem Tachomanipulation" feststellte. Demnach schätzten mehr als 40 Prozent der in der Studie befragten Gebrauchtwageninteressenten die Wahrscheinlichkeit einer Manipulation als groß bis sehr groß ein. Sie gehen davon aus, dass bei knapp einem Drittel aller gebrauchten Autos der Kilometerstand heimlich zurückgedreht wurde.
Haft für Tacho-Betrug

Reduzieren Betrüger bei einer Mercedes-Benz E-Klasse, Baujahr 2011, die Laufleistung um 66.000 Kilometer von 114.000 auf 48.000, bedeutet das demnach einen höheren Erlös von 5.400 Euro. Bei einem VW Polo, Baujahr 2014, schlägt eine um 36.000 Kilometer verringerte Laufleistung mit 1200 Euro Mehrgewinn zu Buche. Den jährlichen Schaden in Deutschland beziffert die Polizei auf fast sechs Milliarden Euro. Geräte zum Manipulieren des Tachostandes sind im Internet freiverkäuflich. Tacho-Betrug wird derzeit mit höchstens einem Jahr Haft bestraft.
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Doch neben dem wirtschaftlichen Schaden spielen bei Tachomanipulation auch Aspekte der Verkehrssicherheit eine Rolle, wie Prof. Brauckmann betonte: "Geht ein Käufer von einem erheblich geringeren Kilometerstand des Fahrzeugs aus, fährt er möglicherweise zu spät zur Inspektion. So können Defekte oder Verschleiß etwa an Bremse und Fahrwerkskomponenten unentdeckt bleiben." Bei dem Verdacht auf Tachomanipulation, sollten sich Betroffene an einen Kfz-Sachverständigen wenden.

Automobilverbände und mit der Problematik vertraute Politiker fordern indes technische Lösungen. Etwa einen schon im Neuwagen eingebauten Chip oder eine freiwillige Datenerfassung der gesammelten Kilometerstände bei Hauptuntersuchungen, Reifenwechseln oder Pannen.

Quelle: n-tv.de , awi
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Markenfälschern auf der Spur - Banken müssen Daten rausrücken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2015 19:47

Markenfälschern auf der Spur.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Banken-mues ... 87366.html
Markenfälschern auf der Spur - Banken müssen Daten rausrücken

Gefälschte Parfüms, Markenklamotten oder Handtaschen sind nicht nur auf dem "Polenmarkt" zu bekommen, sondern auch bequem übers Internet. Für die betroffenen Firmen ist es oft schwer, an die Händler heranzukommen. Ein BGH-Urteil könnte da sehr hilfreich sein.


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Parfumfälschungen erkennt man unter anderem am billigen Preis.

Produktfälscher können sich nicht mehr auf die Verschwiegenheit ihrer Banken verlassen. Die Geldhäuser müssen bei einer Anfrage von betroffenen Firmen Name und Anschrift verdächtiger Kunden an die betroffenen Konzerne herausrücken, hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Die Kreditinstitute könnten sich dann nämlich nicht auf das Bankgeheimnis berufen und die Auskunft verweigern. (Az.: I ZR 51/12)

Die Richter gaben damit dem Parfüm- und Kosmetikkonzern Coty recht. Das Unternehmen darf nun von der Stadtsparkasse Magdeburg erfahren, wer 2011 auf der Internetplattform Ebay gefälschte Davidoff-Produkte angeboten hat. Die Imitate von "Davidoff Hot Water" waren von einem Verkäufer namens "sandyundbert2009" eingestellt worden. Coty gehören unter anderem die Rechte an diesem Parfüm. Der Konzern kaufte, prüfte und stellte schnell fest, dass es sich um Fälschungen handelte. Eine Anfrage bei der Internet-Plattform über den Verkäufer der Imitate führte allerdings nicht weiter.

Daraufhin wandte sich das Unternehmen an die Sparkasse, über deren Konto die Geschäfte abgewickelt worden waren. Eine Umsatzanalyse ergab, dass in einem Monat etwa 11.000 Euro auf das Konto geflossen waren. Unter Berufung auf das Bankgeheimnis gab das Geldhaus aber Name und Anschrift des Kontoinhabers nicht heraus. Coty klagte - und verlor beim Oberlandesgericht Naumburg.
Kein Datenschutz für Produktfälscher

Jetzt hatte die Revision des Unternehmens Erfolg: Der BGH wog die Rechte der Markeninhaber gegen die der Banken und die der verdächtigen Kunden ab. Ergebnis: Das Recht der betroffenen Firmen auf Schutz ihres geistigen Eigentums und auf effektiven Rechtsschutz gehen vor das Grundrecht des Kontoinhabers auf den Schutz seiner persönlichen Daten. Bei leicht erkennbaren Fälschungen müssten die Banken die gewünschten Auskünfte daher herausgeben.
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"Wenn die Betriebs- und Zahlungswege verschleiert werden, ist das der einzige Weg für die Rechteinhaber, an die Rechtsverletzer heranzukommen", erklärte der Vorsitzende BGH-Richter Wolfgang Büscher. Eine solche offensichtliche Rechtsverletzung lag im aktuellen Fall vor. "Schon die Verpackung wies nicht die Originalfarben auf. Das war leicht zu erkennen", sagte der Anwalt von Coty. Die Firma will den Kontoinhaber nun auf Unterlassung und Schadenersatz verklagen. Letztendlich will sie auch an die Produzenten der Imitate herankommen, die häufig in China oder Polen säßen.

Der Konzern müsse sich nicht auf eine Strafanzeige verweisen lassen und damit auf die Möglichkeiten der Staatsanwaltschaft, die Herausgabe der Daten von der Bank zu erzwingen, hieß es weiter. "Ein Strafverfahren ist nicht dazu da, zivilrechtliche Ansprüche durchzusetzen", sagte Büscher. Produktfälschungen kosten die deutsche Wirtschaft jährlich Milliarden Euro.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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