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ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER

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Werbefallen auf dem Spielplatz Internet

Postby Weltbookadmin47 » 25. Nov 2018 14:48

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.nw.de/nachrichten/wirtschaf ... ernet.html

Werbefallen auf dem Spielplatz Internet

Bundesverband der Verbraucherzentralen kritisiert Webseiten für Kinder
VON JULIA GESEMANN
06.12.2012 | Stand 06.12.2012, 00:49 Uhr
Werbefallen auf dem Spielplatz Internet - © Wirtschaft
Werbefallen auf dem
Spielplatz Internet | © Wirtschaft

Bielefeld. Das Layout ist knallbunt. Alle paar Sekunden öffnet sich ein neues Fenster mit einem flotten Spruch oder einem animierten Bild. Figuren aus beliebten Fernsehsendungen tauchen neben Gewinnspielen auf, zwischendrin immer wieder eingebaute Werbeanzeigen, die den übrigen Bildern ähnlich sehen. Das Projekt "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) hat 52 Kinderspielseiten im Internet untersucht. Das Ergebnis: Auf jeder zweiten geprüften Seite gibt es Probleme mit der Werbung. Und das ist nicht alles.
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"Es ist schon erschreckend, wie hemmungslos manche Anbieter die Unerfahrenheit von Kindern für Geschäfte ausnutzen", sagt vzbv-Vorstand Gerd Billen. Werbung und redaktionelle Inhalte sind in vielen Fällen auf den Seiten für Kinder nicht hinreichend getrennt.

Da gibt es blinkende Banner, Programmtrailer und animierte Bildchen – die Hinweise auf Werbung am Rand sind auf manchen Seiten schwer zu erkennen. Ein Klick in dem Glauben, es startet ein neues Spiel, schon beginnt ein Werbefilm. Oder das Kind wird auf die Unternehmensseite weitergeleitet. Im Internet existieren längst nicht so klare Regeln bei der Werbung wie im Fernsehen.
Werbung und Inhalt sind hier oft kaum getrennt. - © FOTO: DPA/MONTAGE: THOMAS LÖHRIG
Werbung und Inhalt sind hier oft kaum getrennt. | © FOTO: DPA/MONTAGE: THOMAS LÖHRIG

Kommerzielle Botschaften lassen sich einfacher auf den Seiten platzieren, sie sind allgegenwärtig. Sie schweben über Erklärtexten, erscheinen in Geschichten und verstecken sich in Spielen. Werbung und Inhalt verschmelzen.

"Spiele und Unterhaltung sind gut und schön", sagt Michael Wenzel. Er ist Medienberater und -pädagoge beim Bielefelder Netzwerk "Surfen mit Sin(n) – Sicherheit im Netz". Das Projekt schult Schüler, Eltern und Lehrer im Umgang mit dem Internet. Wenzel sagt: "Aber es ist üblich, dass Werbung und Spiele miteinander verbunden werden." Layout und Design der Seiten sei durchaus verwirrend gestaltet. "Wir wissen, dass zum Teil Psychologen an der Gestaltung mitarbeiten." Der Aufbau der Seiten habe keine klare Logik, Werbung werde so platziert, dass sie nicht weggeklickt werden kann. "Da ist kein Zufall dahinter, das ist Strategie", sagt Wenzel.

Der vzbv hat von August bis Oktober 2011 Seiten wie kika.de, toggo.de und kindercampus.de untersucht. Von 29 eingeleiteten Unterlassungsverfahren konnten 17 Verfahren durch außergerichtliche Unterlassungserklärung erledigt werden; die Betreiber haben ihre Seiten bereits entsprechend geändert. In acht Fällen hat der vzbv Klage erhoben.

Der vzbv kritisiert auch, dass auf einigen Kinderspielplattformen zu viele Daten abgefragt werden. Vor- und Nachname, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Wohnort und Land – das sei für eine Teilnahme am Gewinnspiel oder an einer Umfrage nicht erforderlich. "Kinder wissen häufig nicht, welche Folgen es hat, wenn sie persönliche Daten eintragen", so der vzbv. "Schlimm: Die Daten, die ich bei der Registrierung angebe, werden ohne mein Wissen an entsprechende Werbepartner weitergegeben", sagt auch Wenzel. Bei dieser personalisierten Werbestrategie fehle es an Transparenz. "Nur selten wird in den entsprechenden Datenschutzerklärungen darauf hingewiesen."

Kritisch sieht Wenzel auch die sogenannte Credits-Strategie. "Die Kinder müssen Münzen oder virtuelle Gegenstände kaufen, um ein Level höher zu rücken und weiterspielen zu können." So entstünden Zwänge und Abhängigkeiten, "die Kinder geraten in Versuchung". Auffällig sei diese Strategie bei Spielen wie Farmerama oder Ponyrama, die anfangs noch kostenlos sind. "Die Kinder werden so angefüttert." Erreichen sie erst einmal ein bestimmtes Level, kostet es. "Das sind dann kleine Beträge, die sich aber in der Summe unglaublich bemerkbar machen." Wenzel fordert auch hier eine klare Grenze und mehr Transparenz.

"Wir wünschen uns generell eine Kategorisierung und Bewertung von Online-Spielen, vielleicht ein zulassungsähnliches TÜV-Verfahren." Da bestehe großer Aufholbedarf. Eltern sollten mit ihren Kindern darüber sprechen, sie aufklären. "Erschwert wird das allerdings durch Smartphones", weiß Wenzel. "Die meisten Onlinespiele funktionieren mobil auch mit einer geringen Übertragungsrate – das entzieht sich dann der Kontrolle der Eltern."
Links zum Thema
www.spieleratgeber-nrw.de www.internet-abc.de/eltern www.klicksafe.de

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Verbraucherschützer warnen vor neuer Internet-Abzocke - Online-Shops kassi

Postby Weltbookadmin47 » 11. Dec 2018 14:35

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER

Verbraucherschützer warnen vor neuer Internet-Abzocke - Online-Shops kassieren schon bei der Anmeldung ab
...und dann drohen sie rechtswidirg mit Schufa-Einträgen

Klick hier
https://www.bild.de/digital/internet/sc ... .bild.html

Zur Startseite - ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER - mit weiteren Fällen
forum-kategorie-f5/abzocke-tauschungen-betrug-verbraucher-t27.html#.XA-8dPVCddg
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Versteckte Preissteigerung - Das ist die "Mogelpackung des Jahres"

Postby Weltbookadmin47 » 21. Jan 2019 13:42

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.n-tv.de/ratgeber/Das-ist-di ... 20422.html

Montag, 21. Januar 2019
Versteckte Preissteigerung - Das ist die "Mogelpackung des Jahres"
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Jedes Jahr erhält die vzhh weit mehr als 1000 Beschwerden zu Mogelpackungen.

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Die Verbraucher haben ihr Urteil getroffen. Auf Initiative der Verbraucherzentrale Hamburg waren sie aufgerufen, über Produkte, mit denen sie besonders getäuscht wurden, abzustimmen und den Herstellern einen Denkzettel zu verpassen. Hier ist der "Sieger".

Die Chipsletten von Lorenz Snack-World sind die "Mogelpackung des Jahres 2018". Sie wurden von Verbrauchern via Online-Abstimmung der Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) gewählt. Das Produkt wurde mit einem Ergebnis von 58,7 Prozent (23.279 Stimmen) unter fünf Kandidaten zum "Sieger" gekürt.

Auf dem zweiten Platz der Abstimmung landete die Truthahnsalami Light 1A von Dulano (Lidl, 17,6 Prozent), Platz drei belegte der Mini Babybel von Bel (10,1 Prozent). Danach folgten auf den Rängen vier und fünf die Smarties von Nestlé (8,7 Prozent) und das Obstwiese Rheinisches Apfelkraut von Grafschafter (4,9 Prozent).

Noch nie war das Votum der Verbraucher so klar wie bei dieser Wahl der Mogelpackung des Jahres. Es ist ein Denkzettel, den Hersteller Lorenz völlig zu Recht bekommen hat, befanden die Verbraucherschützer. Der versteckte Preisanstieg bei den Chipsletten ist besonders krass, dreist umgesetzt und nicht der erste dieser Art, befindet die vzhh. Lorenz hatte den Inhalt der Chips im vergangenen Jahr von 170 auf 100 Gramm gesenkt, was bei gleichem Preis einer versteckten Preiserhöhung von 70 Prozent entspricht.
Weit mehr als 1000 Beschwerden zu Mogelpackungen

Die neue Pappdose der Chipsletten ist kaum kleiner als die alte und zusätzlich mit einem sogenannten Servier-Tray aus Plastik und Frischefolie bestückt. Verbraucher bekommen weniger Chips, aber bezogen auf den Inhalt mehr Müll für ihr Geld. Einige Händler, darunter Kaufland, haben den Preis für das Produkt zwar zwischenzeitlich etwas gesenkt, doch Verbraucher zahlen am Ende immer noch fast 50 Prozent mehr als zuvor.

Die Chipsletten sind kein Einzelfall. Auch bei anderen Produktmarken wie den Crunchips, Saltletts Brezeln, Naturals Chips und Erdnusslocken hat Hersteller Lorenz in den vergangenen Jahren durch geringere Füllmengen versteckt die Preise erhöht.

Die Verbraucherschützer konnten sich auch dieses Jahr wieder über eine rege Beteiligung bei der Umfrage freuen. Insgesamt beteiligten sich fast 40.000 Verbraucher.

Jedes Jahr erhält die vzhh weit mehr als 1000 Beschwerden zu Mogelpackungen. Viele davon werden seit zwölf Jahren in einer Mogelpackungsliste dokumentiert. Rein rechtlich können die Verbraucherschützer gegen den Weniger-drin-Preis-gleich-Trick kaum etwas unternehmen. Während die Hersteller die Füllmenge reduzieren, legen die Händler laut Kartellrecht die Preise fest. Am Ende waschen beide ihre Hände in Unschuld und der Verbraucher zahlt die Zeche, wie die vzhh beklagt.

In den vergangenen Jahren bekamen das Vitalis-Früchtemüsli von Dr. Oetker (2017), das Evian-Wasser von Danone Waters (2016), die Bebe-Zartcreme von Johnson & Johnson (2015) und die Pampers-Windeln von Procter & Gamble (2014) den Negativpreis.

Quelle: n-tv.de, awi
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Doku | ZDFinfo Doku - Patienten im Visier - Ärzte zocken ab

Postby Weltbookadmin47 » 26. Feb 2019 11:07

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinf ... b-102.html
Doku | ZDFinfo Doku - Patienten im Visier - Ärzte zocken ab

In kaum einer Branche wird so viel Geld umgesetzt wie im Gesundheitswesen: jährlich fast 350 Milliarden Euro. Die Kontrollen: mangelhaft! Das nutzen einige Ärzte und Unternehmen aus.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
14.02.2019

Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 30.06.2019, 23:59
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2018

Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist auch immer ein Geschäftsverhältnis. Patienten sind auch die Kunden ihrer behandelnden Ärzte. Aber nur selten können Patienten die Notwendigkeit von Behandlungen, Kosten oder Abrechnungen beurteilen und kontrollieren.
So kassieren Mediziner doppelt

Das machen sich manche Mediziner und Unternehmen im Gesundheitswesen zunutze. Meist unbemerkt, mit unterschiedlichsten Maschen, werden Patienten und auch Krankenkassen abgezockt. Experten und Ermittler sind sich aufgrund aufgedeckter Fälle und vorsichtiger Hochrechnungen sicher, dass der jährliche Schaden bundesweit im zweistelligen Milliardenbereich liegt.

Zum Beispiel: Ärzte, die falsch abrechnen. Sie stellen Leistungen in Rechnung, die gar nicht oder nicht so umfangreich erbracht wurden, wie sie abgerechnet wurden. Oder sie verkaufen Patienten angeblich zuzahlungspflichtige "IGel-Leistungen", obwohl die Leistungen von der Krankenkasse übernommen werden. So kassieren Mediziner doppelt.
Die Tricks im Gesundheitswesen

Wenn unseriöse Firmen für zweifelhafte oder unwirksame Gesundheitsprodukte mit Fotos, Expertisen oder Studien von angeblichen Ärzten werben, die es gar nicht gibt - auch dann zahlen dafür immer die Patienten: entweder direkt oder über ihre Versicherungsbeiträge.

Die investigative Dokumentation deckt die Tricks im Gesundheitswesen auf. Ärzte und Branchen-Insider packen aus. Versicherer und Fahnder schildern Probleme bei den Ermittlungen - aber auch von Erfolgen. Es kommen auch Juristen zu Wort, betroffene Patienten schildern ihre Erfahrungen, und Verbraucherschützer geben Tipps, wie sich Patienten davor schützen können, über den Tisch gezogen zu werden.
Doku | ZDFinfo Doku https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinf ... b-102.html
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Mutmaßlicher Betrug mit Öko-Siegel Pestizid-Erdbeeren als Bio verkauft

Postby Weltbookadmin47 » 17. Mar 2019 18:29

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
http://www.taz.de/Mutmasslicher-Betrug- ... m0660bsYPw

Mutmaßlicher Betrug mit Öko-Siegel
Pestizid-Erdbeeren als Bio verkauft


Aus der Türkei werden 40 Tonnen Tiefkühlware nach Deutschland geliefert. Dort stellt sich heraus: Die Früchte enthalten 25 verschiedene Ackergifte.
rote Erdbeeren

Lecker aussehen tun sie auf jeden Fall: frische Erdbeeren Foto: ap

BERLIN taz Ein türkischer Exporteur hat 40 Tonnen offenbar konventioneller Erdbeeren als Bioprodukte nach Deutschland geliefert. Ein Labor fand in Proben der Tiefkühlware rund 25 im Ökolandbau verbotene Pestizidwirkstoffe. Die Europäische Kommission schreibt in einer Meldung an die Behörden der EU-Staaten, dass unter anderem „aufgrund der Menge der verschiedenen gefundenen Pestizidrückstände es einen starken Verdacht gibt für Lebensmittelbetrug und wahrscheinlich Umlenkung vom konventionellen zum ökologischen Landbau“.

Daraufhin wurden die 4.000 Kartons mit je 10 Kilogramm der Früchte für die Vermarktung gesperrt. Das geht aus Unterlagen der EU-Kommission und beteiligten Unternehmen hervor, die der taz vorliegen. Die Erdbeeren sollten dem Importeur zufolge zum Beispiel Müslis, Früchtetees oder Snacks beigemischt werden.
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Der Fall gehört zu „Opson VIII“. Das ist eine von den Polizeiorganisationen Interpol und Europol koordinierte Operation gegen irreführende und betrügerische Praktiken in der Lebensmittelbranche. Die verdächtige, im September angekommene Lieferung entspricht etwa 2 Prozent der gesamten deutschen Bio-Erdbeerernte von 2017.

Betroffen ist wieder einmal die Nürnberger Bio-Kontrollstelle Kiwa BCS. Sie hat den Lieferanten in der westtürkischen Provinz Izmir zertifiziert. Kiwa BCS hatte auch der Dubaier Handelsfirma Hakan Organics das Biosiegel verschafft. Dieses Unternehmen exportierte laut US-Landwirtschaftsministerium Anfang 2017 Zehntausende Tonnen konventionelle Sojabohnen und Mais aus der Ukraine beziehungsweise Rumänien über die Türkei in die Vereinigten Staaten. Lieferdokumente zeigten den Ermittlern zufolge, dass die Sojabohnen mit einem im Ökolandbau verbotenen Schädlingsbekämpfungsmittel behandelt wurden. Daraufhin ordnete das Ministerium in Washington an, das US-Biosiegel zu entziehen. Dagegen hat Hakan Widerspruch eingelegt, weshalb die Firma Anfang März noch zertifiziert war.
Importeur fand Pestizide

Nicht Kiwa BCS, sondern dem deutschen Importeur der Erdbeeren ist aufgefallen, dass die Ware offenbar nicht bio war. Er ließ die Früchte im Labor untersuchen, nachdem sie in Deutschland angekommen waren. Die Laboranten fanden die Pestizide.

Das Unternehmen verließ sich nicht auf den Bericht eines Hamburger Labors, den der türkische Exporteur vorgelegt hatte, wonach die Ware sauber war. Möglicherweise sind die Proben falsch gezogen worden – oder sie stammten gar nicht von den Erdbeeren, die dann nach Deutschland geliefert wurden.

Die EU-Kommission hat denn auch Kontrolleure im Visier: „Wir raten dringend, dass die Kontrollstellen nicht direkt in diese Untersuchungen involviert werden, weil sie (in einigen Fällen) Ziel der Aktion sind“, schrieb sie an die nationalen Aufsichtsbehörden. Auf eine Anfrage der taz antwortete eine Sprecherin der Kommission über den Fall nur: „Die Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat darauf reagiert und das Netzwerk gegen Nahrungsmittelbetrug benachrichtigt.“ In dem Netzwerk informieren sich die EU-Staaten bei solchen Vorkommnissen gegenseitig.
Fast nur Importware in Müslis

Weder Kiwa BCS noch Europol oder das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wollten sich auf Anfrage der taz zu der Sache äußern. „Das wird untersucht“, sagte eine Sprecherin der Kontrollstelle. Auch zu Vorwürfen wegen früherer Skandale nahm sie nicht Stellung. Der türkische Exporteur ließ eine Bitte der taz um Stellungnahme unbeantwortet.

Der deutsche Importeur betonte, dass nur 2 Messwerte von Pestiziden in den Erdbeeren leicht über dem Orientierungswert des Bundesverbands Naturkost Naturwaren von 0,010 Milligramm Wirkstoff pro Kilogramm Produkt lägen. Manche Unternehmen recherchieren erst ab dieser Menge, ob gegen die Regeln für den Ökologischen Landbau verstoßen wurde oder ob die Chemikalien beispielsweise durch unvermeidbare Abdrift von konventionellen Feldern in die Bioware gelangt sind. Derzeit wird dem Importeur zufolge geklärt, ob die Ware als konventionell oder bio einzustufen ist.

Erdbeeren für Joghurt, Quark oder Müslis werden laut Agrarmarkt Informationsgesellschaft fast ausschließlich importiert. „Die Hauptmengen kommen aus Polen und dem Baltikum“, sagte Ökomarktanalystin Diana Schaack der taz. Kunden, die Wert auf regionales Essen legen, können solche Ware kaum vermeiden. Denn auf den Packungen geben die Hersteller die Herkunft dieser Zutaten meistens nicht an.

Quelle taz.de
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Warnung vor Streaming-Angeboten - Statt Filmchen gibt's gepfefferte Rechnu

Postby Weltbookadmin47 » 26. Mar 2019 19:40

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.n-tv.de/ratgeber/Statt-Film ... 29478.html

Dienstag, 26. März 2019
Warnung vor Streaming-Angeboten - Statt Filmchen gibt's gepfefferte Rechnung
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Kein Grund zur Freude - hinter manchem kostenlosen Probe-Abo verbirgt sich Betrug.

(Foto: imago/Westend61)
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Der Tag ist geschafft oder hat vielleicht auch noch nicht richtig begonnen, da lockt auch schon der Rechner, um sich via Streaming mit bunten Bildern berieseln zu lassen. Doch Vorsicht: Viele Webseiten werben mit einem Gratis-Probeabo - statt der versprochenen Unterhaltung werden Nutzer aber zur Kasse gebeten.

Über das Frühwarnnetzwerk der Verbraucherzentralen erhält das Marktwächter-Team aus Rheinland-Pfalz viele Beschwerden zu einem Netzwerk von dubiosen Video-Streaming-Webseiten. Die Verbraucherschützer warnen vor einer teuren Abzock-Falle.

Demzufolge tauchen im Internet immer neue Webseiten mit "flix", "play" und "stream" im Namen auf. Die Verbraucherschützer raten hier zur Vorsicht: Wer hier nach einem kostenlosen Streaming-Dienst sucht, kann leicht auf eine dieser dubiosen Webseiten stoßen. Anstelle von Filmen und Serien erhält man Rechnungen für angebliche Jahresabos, gefälschte Inkassoschreiben und Pfändungsandrohungen.

Über Verbraucherbeschwerden und eigene Recherchen identifizierten die Marktwächter-Experten inzwischen über 200 nahezu identisch aussehende, dubiose Streaming-Webseiten – und regelmäßig kommen neue dazu. Die Webseiten unterscheiden sich lediglich durch die URL und den Namen im Logo. Aufgrund ihrer professionellen Aufmachung sind sie schwer von seriösen Webseiten zu unterscheiden.
Keinesfalls zahlen

Die Betreiber dieser Seiten versuchen Nutzer mit vorgetäuschten kostenlosen Angeboten in eine Abofalle zu locken. Nach der Registrierung kann aber weder der beworbene Film oder Serien geschaut werden, noch kommt eine Vertragsbestätigung per E-Mail, in der über die Kosten eines automatisch verlängerten Jahresabos informiert wird. Eine Rechnung über bis zu 360 Euro für ein Jahresabo erhalten betroffene Verbraucher - darunter auch Minderjährige - aber wenige Tage später trotzdem. Dabei werden sie nicht nur per E-Mail, sondern zum Teil auch per Telefon aggressiv aufgefordert, den Betrag umgehend zu begleichen.

Zudem verschicken die Betrüger falsche Inkassoschreiben mit Zahlungsaufforderungen, auch E-Mails mit konkreten Pfändungsterminen. "Natürlich sind betroffene Verbraucher verunsichert, ob sie die Rechnung begleichen müssen", so Manfred Schwarzenberg, Teamleiter Marktwächter Digitale Welt der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "Aber alle diese Druckmittel entbehren im konkreten Fall jeglicher rechtlichen Grundlage. Es geht einzig und alleine darum, Verbrauchern Geld aus der Tasche zu ziehen."

Wer eine Rechnung von einem dubiosen Anbieter bekommen, aber keinerlei Leistung erhalten hat, sollte sich nicht unter Druck setzen lassen und den Verbraucherschützern zufolge keinesfalls zahlen. Stattdessen sollten Betroffene Strafanzeige bei der Polizei stellen.

Verbraucher, die unsicher sind, ob die Forderung einer Streaming-Webseite berechtigt ist, können sich bei Ihrer Verbraucherzentrale individuell beraten lassen. Das Marktwächter-Team hat seine Erkenntnisse an rheinland-pfälzische Ermittlungsbehörden weitergegeben.

Quelle: n-tv.de, awi
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Verbraucher zahlen unnötig - Falsches Spiel mit dem Strompreis

Postby Weltbookadmin47 » 14. Apr 2019 20:26

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.n-tv.de/ratgeber/Falsches-S ... 65539.html

Sonntag, 14. April 2019
Verbraucher zahlen unnötig - Falsches Spiel mit dem Strompreis
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Die meisten der Preiserhöhungen finden zum Jahreswechsel statt.

(Foto: picture alliance / dpa)
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Eine Untersuchung der jüngst erfolgten Strompreiserhöhungen macht deutlich: Während die Beschaffungskosten für einen typischen Haushalt um 30 Euro gestiegen sind, haben Stromanbieter den Preis im Schnitt um das Doppelte erhöht. Hier lesen Sie, ob und was man dagegen tun kann.

Seit dem Jahreswechsel sind die Preise für Strom und Gas durchschnittlich um etwa fünf Prozent gestiegen. Für einen typischen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden führt dies laut einer Berechnung vom Vergleichsportal Verivox im Schnitt zu 60 Euro Mehrkosten pro Jahr. Als Begründung für die Preissteigerungen geben Anbieter vor allem gestiegene Einkaufspreise an.

Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind die Strom-Beschaffungskosten von 6,20 Cent (2018) auf 6,88 Cent (2019) gestiegen. Praktisch ergeben sich dadurch Mehrkosten für den Anbieter von 27,20 Euro bei einem typischen Verbrauch von 4000 kWh. Also weit weniger als 60 Euro. Selbst wenn man die ebenfalls gestiegenen Netzentgelte hinzu addiert, die von 7,29 Cent auf 7,39 Cent gestiegen sind, kommt man gerade einmal auf Mehrkosten von 31,20 Euro. Da gleichzeitig die Steuern, Abgaben und Umlagen von 15,98 Cent leicht auf 15,95 Cent gesunken sind, ergeben sich in Summe Mehrkosten von genau 30 Euro.

Folglich stellt sich die Frage, warum Anbieter in diesem Jahr die Strompreise für Verbraucher im Schnitt um 60 Euro angehoben haben, zumal die Strom-Beschaffungskosten jüngst wieder gesunken sind?
"Die Branche macht sich unglaubwürdig"

Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie bei der Verbraucherzentrale NRW und einer der führenden Energieexperten Deutschlands, hält die Erhöhung nicht für gerechtfertigt: "Zwar sind in der Tat die Großhandelspreise für Strom in den letzten Monaten gestiegen, aber nicht in dem Maß, dass die Strompreise um fünf Prozent steigen müssten. Die Branche macht sich auch unglaubwürdig, da sie uns Verbraucher in Zeiten sinkender Börsenstrompreise auf ihre langfristige Beschaffungsstrategie verwiesen hat."

Doch sobald die Energiepreise einen leichten Anstieg verzeichnen, ist diese zögernde Haltung wie weggeblasen: Es scheint sehr viel leichter zu fallen, die Kunden zur Kasse zu bitten, als ihnen Zugeständnisse zu machen.

Die meisten der Preiserhöhungen finden zum Jahreswechsel statt. Sieverding beschreibt jedoch auch ein Phänomen, das schon in den letzten Jahren zu beobachten war: "Erfahrungsgemäß kleckern aber auch zahlreiche Unternehmen zum 1. Februar oder später nach. Wir vermuten aus taktischen Gründen, um sich der medialen Diskussion zu entziehen".
Wo kein Kläger, da kein Richter

In anderen Märkten würden Kunden derartige Preiserhöhungen Anbietern quittieren, indem sie sich einen anderen Anbieter suchen. So jedoch nicht bei Stromtarifen. Schließlich haben die wenigsten Verbraucher Lust, sich um solch ein Thema zu kümmern. Dies wissen natürlich auch die Anbieter und können sich aus diesem Grund auch drastische Erhöhungen wie in den letzten Monaten erlauben, ohne eine Konsequenz zu befürchten. Grund dafür ist die bisher bedingungslose Treue der Kunden zu ihren Anbietern. Mit dem am 29. April 1998 in Kraft getretenen "Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts" begann in Deutschland die von der Europäischen Union vorgegebene Liberalisierung der Strommärkte. Das ist nun schon fast 21 Jahre her. Seit dieser Zeit kann man sich zwischen Hunderten einzelner Anbieter entscheiden.

Das Ergebnis des jüngsten Monitoringberichts der Bundesnetzagentur zeigt, dass diese Freiheit nicht wirklich genutzt wird – 69 Prozent der Deutschen haben nach wie vor nie den Stromanbieter gewechselt und sind ihrem Anbieter fast bedingungslos treu ergeben. Damit ist Deutschland auch im internationalen Vergleich weit abgeschlagen. Und das in einem Land, wo sonst gerne jeder Cent zweimal umgedreht wird, um ja nicht zu viel zu bezahlen. Dabei ist die Möglichkeit der Ersparnisse enorm, wie das Vergleichsportal Check24 vor kurzer Zeit vorrechnete: Im Schnitt spart ein Vierpersonenhaushalt 199 Euro pro Jahr.
Die Macht der Verbraucher

Wer als treuer Kunde seines Stromanbieters nicht länger mehr berechnet bekommen möchte, kann etwas dagegen unternehmen. Schließlich werden wechselwillige Kunden mit allerlei Geschenken belohnt. Verbraucherschützer Sieverding hält daher den Anbieterwechsel für den logischen Schritt: "Der Wechsel des Anbieters ist eine gute Sache. Da kann man viel sparen, da kann man auch Druck auf den Wettbewerb ausüben."

Mittels des eigenen Portemonnaies ein Zeichen zu setzen, ist häufig das wirkungsvollste Mittel. Allerdings sollte man nicht blindlings einfach nur den billigsten Tarif auf einem der Vergleichsportale wählen, da sich in den letzten Jahren einige Billiganbieter regelmäßig auf den klassischen Vergleichsportalen durch künstlich abgesenkte Erstjahrespreise ganz oben platziert haben. Deren Strategie ist, nichtsahnenden Kunden mit Ablauf des ersten Vertragsjahres eine versteckte Preiserhöhung unterzujubeln.
Warentest empfiehlt Tarifaufpasser

Stiftung Warentest hat in ihrer jüngsten Finanztest-Ausgabe das neue Marktsegment sogenannter Tarifaufpasser oder Tarifoptimierer in einem Langzeittest beleuchtet. Der Gedanke hinter diesen Unternehmen richtet sich an Menschen, die keine Lust haben, sich Jahr für Jahr mit ihrem Strom- und Gastarif zu beschäftigen. Wobei die Tarifaufpasser nicht nur rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist aktiv werden und überprüfen auf Basis aller Stromangebote, ob sich eine Tarifoptimierung lohnt, sondern nehmen diese auf Wunsch vollautomatisch vor, ohne das man selber aktiv werden braucht. Fragwürdige Stromanbieter werden von diesen Tarifaufpassern von vornherein ausgeschlossen. Sogar auf Preiserhöhungen passen die Dienstleister auf und sorgen dafür, dass diese nicht übersehen werden, sondern wehren sie aktiv ab.

Die neun von Stiftung Warentest überprüften Tarifaufpasser, zu denen Esave, SwitchUp, Wechselpilot oder Wechselstrom gehören, wurden größtenteils als empfehlenswert beziehungsweise sehr empfehlenswert eingestuft. Die Tester kommen zu einem klaren Fazit: "Das ist bequem und lohnt sich".

Die Kosten für den Service dieser Tarifaufpasser variieren – so berechnen viele der Anbieter 20-30 Prozent der Ersparnisse. Unter den Testsiegern ist mit SwitchUp auch ein Dienstleister, der eine kostenfreie Lösung anbietet. Das Berliner Start-up, welches laut Stiftung Warentest der Marktführer ist, finanziert sich über eine kleine Provision des neuen Anbieters und ist so in der Lage, den eigenen Service für Verbraucher kostenfrei anzubieten. Der Dienstleister geht dabei noch einen Schritt weiter und schließt auf eigene Kosten für jeden Verbraucher einen Wechselschutz ab, den laut Stiftung Warentest die übrigen Tarifaufpasser in dieser Form nicht beinhalten.

Ob man nun über einen der Tarifaufpasser oder über die Vergleichsportale wechselt, eines sollte allen Verbrauchern klar sein: Solange man nicht aktiv wird, darf man sich nicht wundern, wenn Stromanbieter das falsche Spiel mit dem Strompreis fortsetzen und ihren treuesten Kunden wie selbstverständlich die höchsten Preise berechnen.

Quelle: n-tv.de, awi
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Verbraucherzentrale warnt - "Kreditvermittler" täuschen Verbraucher

Postby Weltbookadmin47 » 1. May 2019 21:18

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Kreditverm ... 96987.html

Mittwoch, 01. Mai 2019
Verbraucherzentrale warnt - "Kreditvermittler" täuschen Verbraucher
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Einen seriösen Kredit ohne vorherige Kreditwürdigkeitsprüfung werden Verbraucher in Deutschland nicht bekommen.

(Foto: imago/CHROMORANGE)
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Vorsicht, Falle: Sie locken mit kostenlosen Kreditanfragen und werben mit goldenen Mastercards. Doch tatsächlich erhalten Verbraucher keinen Kredit, und bei den Kredit- handelt es sich meist um teure Prepaid-Karten. Auf diese Masche haben sich einige dubiose Anbieter und deren Inkassobüros spezialisiert.

Verbraucherschützer warnen eindringlich vor Angeboten rund um "Schufa-freie" Kredite und vor "exklusiven" Mastercard-Kreditkarten im Internet. Wer sich darauf einlässt, den erwarten lediglich hohe Kosten, wie der Marktwächter Digitale Welt des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) mitteilte. Ein Widerspruch ist demnach zudem zwecklos, eine Stornierung teuer.

Die finanzielle Not von Verbrauchern habe in den vergangenen Jahren eine Menge zweifelhafter Anbieter auf den Plan gerufen, erläuterten die Verbraucherschützer. Die in den Niederlanden, der Schweiz oder Großbritannien registrierten Unternehmen ködern demnach Verbraucher mit Darlehen ohne vorherige Kreditwürdigkeitsprüfung oder mit goldenen Mastercards. Ihre Angebote bewerben sie demnach mit zweifelhaften Gütesiegeln und falschen Bewertungen.

Doch: "Einen seriösen Kredit ohne vorherige Kreditwürdigkeitsprüfung werden Verbraucher in Deutschland nicht bekommen", sagte Kerstin Schultz, Teamleiterin Marktwächter Finanzen bei der Verbraucherzentrale Sachsen. Und statt der bestellten Mastercard erhalten Kunden in der Regel eine Prepaid-Karte, die mit hohen Kosten verbunden ist.
Immer wieder neue Anbieter

Auf Widerruf reagieren die Anbieter laut den Verbraucherschützern nicht, Betroffene erhalten aber Mahnungen mit weiteren Kosten. Ein Unternehmen biete im Vorfeld eine Art Stornierung an - sie koste allerdings 139,90 Euro.

Die Verbraucherschützer gingen nach Beschwerden in den vergangenen Jahren schon mehrfach gegen einschlägige Anbieter vor: mit erfolgreichen Abmahnungen, Klageverfahren und Behördenmeldungen. Zugleich führten die Verbraucherschützer mehrere Gespräche mit Mastercard.

Doch es tauchen immer wieder neue Anbieter auf. Aktuell warnen die Marktwächter vor dubiosen Anbietern und Inkasso-Büros auf den folgenden Internetseiten: credifant.com; cards24.credit; meister.cards; verbraucher.cards; kreditanfrage.gratis; volks.cards.

Quelle: n-tv.de, awi/AFP
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Gütesiegel missbraucht - Wie Finanzdienstleister Kunden locken

Postby Weltbookadmin47 » 5. May 2019 11:45

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.n-tv.de/ratgeber/Wie-Finanz ... 99853.html

Sonntag, 05. Mai 2019
Gütesiegel missbraucht - Wie Finanzdienstleister Kunden locken
Anlageberatung ist Vertrauenssache. Doch auf Falschberatung können sich Betroffene nur berufen, wenn sie sich ausreichend über eine Geldanlage informiert haben. Foto: Andrea Warnecke

Wer im Internet nach Angeboten von Banken, Versicherern oder Investmentverwaltern sucht, sollte sich durch irreführende Werbung mit dem Bafin-Logo nicht blenden lassen.

(Foto: dpa)
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Besonders im komplizierten Finanzbereich sind Siegel und Bewertungen von Produkten willkommene Hinweisgeber für Verbraucher. Unternehmen wissen das. Einige werben deshalb mit einer Bewertung der Finanzaufsicht Bafin. Doch das ist nur selten erlaubt.

Siegel sind bewährte Methoden, mit denen Firmen Produkte besser anpreisen und teils verkaufen können. Immer wieder werben auch Unternehmen aus der Finanzbranche etwa mit dem Namen der Bafin - also der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Nicht immer halten sie sich dabei an die Regeln. Mitunter ist der Hinweis auch irreführend. "Eine Aufsicht oder Prüfung durch die Bafin ist kein Qualitätskriterium für die ökonomische Tragfähigkeit", erklärt Lena Ribka vom Marktwächter Finanzen der Verbraucherzentralen. "Als Gütesiegel für das Produkt sollten Verbraucher das nicht begreifen."
Name wird häufig missbraucht

Die Bafin beaufsichtigt Finanzdienstleister und prüft etwa, ob sie sich an Regeln und Gesetze halten. Wer in Deutschland etwa Versicherungs- oder Bankgeschäfte betreiben, Finanz- sowie Zahlungsdienstleistungen erbringen oder Investment verwalten will, braucht dafür meist eine Erlaubnis der Bafin. Empfehlungen oder Bewertungen der Produkte gehören nicht zu den Aufgaben der Behörde.

Dennoch nutzen immer wieder Firmen den Namen der Bafin als Qualitätsbeweis. Dagegen geht die Wettbewerbszentrale vor, eine Institution der Wirtschaft gegen unlauteren Wettbewerb.

Syndikusanwalt Peter Breun-Goerke vertritt sie: "Teilweise nennen die Anbieter schlicht falsche Tatsachen. So behauptete etwa ein Spendeninformationsportal, dass es von der Bafin als einziges Portal eine Freigabe erhalten habe. Das stimmte aber nicht." Stattdessen hatte das Portal bei der Behörde angefragt, ob es deren Aufsicht unterliegt und die Mitteilung, dass es keine spezielle Erlaubnis brauche, auf seiner Homepage als erfolgte Prüfung uminterpretiert.
Bafin prüft nur gesetzliche Mindeststandards

Breun-Goerke kennt solche Fälle. Ob ein Finanzdienstleister, der Immobilien vermittelt, eine Plattform für Krypto-Crowdfunding oder ein Unternehmen, das Lebensversicherungen aufkauft: Sie alle warben mit der Bafin - teils sogar mit dem Logo der Aufsichtsbehörde. "Für Verbraucher erweckt das den Eindruck, als ob die Bafin tatsächlich die Art und Weise der Geldanlage überprüft", sagt Breun-Goerke. "Teilweise sehen wir auch Fälle, bei denen Unternehmen aus der Finanzbranche angeben, dass ihr Prospekt von der Bafin 'gebilligt' oder 'gestattet' wurde", erzählt Ribka. Auch das erlaube das Gesetz bei bestimmten Produkten wie Vermögensanlagen nicht.

Wer Wertpapiere oder Vermögensanlagen anbietet, muss vorher ein Prospekt veröffentlichen, das die Produkte beschreibt. Die Bafin muss dieses Dokument vorab billigen. "Die Aufsicht prüft dabei nicht, ob das Produkt gut oder die angegebene Rendite realistisch ist", erklärt ein Bafin-Sprecher. "Stattdessen geht es darum, ob im Prospekt die gesetzlichen Mindestangaben enthalten sind", ob er vollständig und verständlich ist oder ob es offensichtliche Widersprüche gibt.
Bafin-Logo ist tabu

Unterliegen Unternehmen der Aufsicht, müssen sie darauf im Impressum hinweisen - das gilt etwa für Banken, Versicherungen, Kapitalverwaltungsgesellschaften. Laut einer Richtlinie dürfen sie darüber jedoch lediglich neutral informieren. Sobald die Werbung unsachlich sei "und beim Verbraucher falsche Vorstellungen über Art und Umfang der Aufsicht hervorruft, beanstanden wir dies", erklärt der Sprecher. Die Nutzung des Bafin-Logos sei tabu, auch die Nennung in Verbindung mit erdachten Siegeln untersagt die Behörde.

"Stößt ein Verbraucher im Netz auf wirklich prominente Werbung mit der Bafin, sollte er skeptisch sein", rät Ribka. "Gibt es einen Prospekt, ist es sinnvoll, die Finanzzahlen, genannte Risiken, Anlagebedingungen und Anlagestrategie durchzuarbeiten." Ist für das Produkt kein Prospekt nötig, ist noch mehr Vorsicht geboten.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa
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Zoll und Polizei warnen - Betrüger nehmen unsereSozialkassen aus

Postby Weltbookadmin47 » 8. May 2019 10:02

ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER
https://www.bild.de/politik/inland/poli ... BLkvZ4uxmY

Zoll und Polizei warnen - Betrüger nehmen unsereSozialkassen aus
Zoll und Polizei warnen von Sozialbetrug
Zoll und Polizei warnen von SozialbetrugFoto: ©fotolia.com

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Artikel von: Dirk Hoeren veröffentlicht am
06.05.2019 - 22:57 Uhr

Abzocke beim Kindergeld, Schwarzarbeit und Betrug bei Sozialleistungen nehmen offenbar immer dramatischere Ausmaße an! Bei einer Anhörung im Bundestag warnten Polizei und Zoll gestern: die Organisierte Kriminalität nimmt unser Sozialsystem in großem Stil aus.

„Die Familienkassen verzeichnen einen verstärkt auftretenden Missbrauch beim Bezug von
Sozialleistungen und Kindergeld“, erklärte die Präsidentin der Generalzolldirektion Colette Hercher.

Oft würden „in organisierten Strukturen die jeweiligen Voraussetzungen für den Bezug von Sozialleistungen fingiert“. Mit Hilfe von Scheinarbeitsverhältnissen und gefälschten Dokumenten, „wird vermehrt ein unberechtigter Bezug von weiteren Sozialleistungen erreicht, der durch die organisierte Begehungsweise einen immensen Schaden zulasten der Sozialversicherung hervorruft“.
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Auch bei der illegalen Beschäftigung und Schwarzarbeit gebe es „seit Jahren eine stetige
Zunahme“ von Taten durch Organisierten Kriminalität, betonte die Zoll-Chefin. Die ihr unterstellte „Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS)“ ist für die Bekämpfung der Schwarzarbeit zuständig.

Illegale Beschäftigung, Sozialleistungsmissbrauch und Schwarzarbeit hätten sich örtlich zu einem „Massenphänomen“ entwickelt, erklärte die Abteilungsleiterin Polizei des Innenministeriums NRW, Daniela Lesmeister, bei der Anhörung. Unser Rechtssystem biete „noch immer zu viel Freiraum für lukrative kriminelle Geschäftsmodelle“.
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So habe die „Ermittlungskommission Tal“ in Dortmund einen groß angelegten Betrug bei Sozialleistungen durch eine rumänische Bande aufgedeckt. Sie habe kinderreiche Familien aus Rumänien nach Deutschland gelockt, für sie Kindergeld und Hartz IV beantragt und die Gelder auf eigene Konten überweisen lassen.
Zoll und Polizei warnen: Betrüger nehmen unsere Sozialkassen aus


Anlass für die Anhörung war das von der Bundesregierung vorgelegte „Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch“. Es sieht u.a. vor, dass nicht erwerbstätige EU-Ausländer in den ersten drei Monaten kein Kindergeld mehr erhalten. Zudem sollen Zoll und Familienkassen mehr Kompetenzen bekommen, um bei Verdacht auf Sozialbetrug einschreiten zu können.

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Zoll und Polizei warnen - Betrüger nehmen unsereSozialkassen aus

Postby Weltbookadmin47 » 8. May 2019 16:08

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Zoll und Polizei warnen von SozialbetrugFoto: ©fotolia.com

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Artikel von: Dirk Hoeren veröffentlicht am
06.05.2019 - 22:57 Uhr

Abzocke beim Kindergeld, Schwarzarbeit und Betrug bei Sozialleistungen nehmen offenbar immer dramatischere Ausmaße an! Bei einer Anhörung im Bundestag warnten Polizei und Zoll gestern: die Organisierte Kriminalität nimmt unser Sozialsystem in großem Stil aus.

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Freitag, 24. Mai 2019 Vorsicht Händler-Kreditangebot Wo die Schuldenfalle

Postby Weltbookadmin47 » 24. May 2019 22:09

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Freitag, 24. Mai 2019
Vorsicht Händler-Kreditangebot - Wo die Schuldenfalle lauert
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Einen seriösen Kredit ohne vorherige Kreditwürdigkeitsprüfung werden Verbraucher in Deutschland nicht bekommen.

(Foto: imago/CHROMORANGE)
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Minikredit, Null-Prozent-Finanzierung, Kurzzeitdarlehen: Wenn Verbraucher sich Geld leihen wollen, dann bekommen sie es in der Regel auch schnell. Wer sich auf verlockende Finanzierungsangebote einlässt, kann am Ende aber auch vor einem Schuldenberg stehen.

Ein neuer Laptop, das schicke Auto, eine moderne Küche: Konsumwünsche können sehr unterschiedlich sein. Bei teureren Anschaffungen bieten Verkäufer oft Finanzierungen gleich mit an. Doch dabei gibt es ein Problem.

"Eine wirkliche Kreditberatung findet in solchen Fällen oft nicht statt", sagte Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen auf der Internationalen Konferenz zu Finanzdienstleistungen (iff) in Hamburg. Genau dies könne der Einstieg in eine Schuldenspirale sein.

In einer Studie hat das Marktwächter Team der Verbraucherzentrale Sachsen die Kreditvermittlungen am sogenannten Point-of-Sale - also in den Geschäften - untersucht. Ein Ergebnis: Ob Kunden sich die Finanzierung leisten können, wird meist nicht geprüft.
"Man muss auch mal Nein sagen"

"Weder Ausgaben noch Verbindlichkeiten wurden in der Regel abgefragt", sagte Heyer auf der iff-Konferenz. "So kann eigentlich kein Bild von dem jeweiligen Kunden entstehen." Die für den Kreditantrag nötigen Daten wie Einkommen und Vermögenssituation würden zudem mitunter einfach an der Kasse abgefragt.

Verbraucher können durch solche leicht zugänglichen Finanzierungen schnell in eine Schuldenfalle geraten. Laut dem aktuellen iff-Schuldenreport sind die meisten Betroffenen wegen verhältnismäßig geringer Summen überschuldet: Deutlich mehr als die Hälfte hat Schulden von weniger als 20.000 Euro, die sich auf maximal zehn Forderungen verteilen. Im Schnitt liegen die Schulden bei rund 14.300 Euro und das Pro-Kopf-Einkommen der Überschuldeten bei 900 Euro.

"Man muss eine klare Vorstellung von seinem Kreditbedarf haben", sagte Heyer. Denn oft werden bei solchen Kreditvermittlungen größere Beträge angeboten, als eigentlich nötig sind.

"Man muss auch mal Nein sagen", forderte Heyer. Und vor allen Dingen gelte, sich nicht unter Zeitdruck zu setzen. "Lassen Sie sich die Vertragsunterlagen aushändigen und schauen Sie sich das zu Hause genau an", riet die Verbraucherschützerin. "Den Kredit, den es heute gibt, den gibt es auch noch morgen."
*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, awi/dpa
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