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Earthcruiser Explorer XPR440 - Das Wohnmobil ohne Grenzen

Postby Weltbookadmin47 » 14. Aug 2018 11:14

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https://www.n-tv.de/auto/Das-Wohnmobil- ... 69865.html
Earthcruiser Explorer XPR440 - Das Wohnmobil ohne Grenzen

Sie wollen ohne Stop von Marrakesch nach Timbuktu fahren, querfeldein mit nur einer Tankfüllung und dabei auf Ferienluxus nicht verzichten? Der Explorer XPR440 von Earthcruiser Australia macht's für ein entsprechendes Entgelt möglich.


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Markise, Außengrill - selbst in der Wildnis schafft der Explorer angenehme Rahmenbedingungen.

Der australische Wohnmobilspezialist Earthcruiser hat sich einen Namen mit Campern gemacht, die auch weit jenseits von Straßen und Zivilisation ihren Weg finden. Dabei setzt die in den 1950er-Jahren gegründete Firma unter anderem auf eine besonders robuste Basis "Made in Germany": den Unimog. Das Mercedes-Modell bietet für den Seecontainer-Transport passende Abmessungen und außerdem ein extrem geländefähiges Fahrwerk. Jüngstes Modell auf Basis der Mercedes-Allzweckwaffe ist der imposante aber auch teure Explorer XPR440.

Bereits auf dem ersten Blick ist klar, dass der mit einem 300 PS starken 7,7-Liter-Turbodiesel gerüstete Allrader keine Herausforderung scheuen muss. Trotz einer robusten Kraxelausstattung bietet der Aufbau seinen bis zu fünf Fahrgästen eine gediegene Herberge. Ob Mikrowelle, Kühlschrank mit Gefrierfach, Waschmaschine, Klimaanlage, Außengrill, Küchenzeile oder diverse Betten – auf Annehmlichkeiten muss man selbst in den entlegensten Winkeln der Welt nicht verzichten. Dabei hilfreich sind auch zwei riesige Tanks. Der eine kann bis zu 860 Liter Wasser aufnehmen, während der zweite bis zu 800 Liter Treibstoff fasst. Eine Tankfüllung ermöglicht somit eine Reichweite von 3500 Kilometern.
Im Wohnbereich geht es im Explorer eigentlich wie zu Hause zu.
Im Wohnbereich geht es im Explorer eigentlich wie zu Hause zu.

Darüber hinaus bietet der Explorer eine Spezialausrüstung für das Leben in der Wildnis. Diese umfasst Kettensäge, Axt, elektrische Seilwinden, Telematik mit Satellitenverbindung und sogar fünf externe Kameras, die bis zu 45 Tage Echtzeit-Aufnahmen der Expedition machen können. Eine derart gerüstete Explorer-Version auf Unimog-Basis hat allerdings ihren Preis. Die Basisversion mit kurzem Radstand liegt umgerechnet bei rund 370.000 Euro, die 430er-Variante mit langem Radstand kostet mindestens 460.000 Euro.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Mini auch für Offroad-Fans - Teardrop-Caravans im Lifestyle-Format

Postby Weltbookadmin47 » 29. Aug 2018 14:25

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https://www.n-tv.de/auto/Teardrop-Carav ... 94379.html
Mini auch für Offroad-Fans - Teardrop-Caravans im Lifestyle-Format

Die Idee der Teardrop-Caravans ist in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufgekommen. Vor wenigen Jahren feiert diese Gattung ihre Wiedergeburt. Mittlerweile ist daraus ein echter Trend geworden.


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Es ist kaum zu glauben: Ausgerechnet aus den USA, dem Land des "Think Big" mit seinen gigantischen Wohn-Trailern, soll die Idee der Teardrop-Caravans kommen. Tatsächlich wurden die Mini-Wohnwagen, deren Name auf die ursprüngliche Tropfenform zurückzuführen ist, dort in den 1930er-Jahren populär, weil sie vor allem auch in Do-it-Yourself-Manier gebaut werden konnten.
Der Steeldrop präsentiert sich mit einer Außenhaut aus rostfreiem Edelstahl. Kostet aber auch mindestens 12.000 Euro.
https://www.n-tv.de/auto/Teardrop-Carav ... 94379.html
In Nordamerika waren sie bis in die 60er sehr beliebt, ehe sie nach und nach von den Campingplätzen verschwanden. Ende der 1990er feierte das Konzept dann eine Renaissance, und seit der Jahrtausendwende bieten wieder vermehrt kommerzielle Anbieter fertige Teardrop-Anhänger an. Auch in Europa. Dabei handelt es sich aber nicht um US-Importe. Die Hersteller produzieren überwiegend in Osteuropa und der Türkei, verkaufen aber hauptsächlich in Deutschland, wo die Fangemeinde der Kleinstwohnwagen wächst und wächst. Auch auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon registriert man auf den Ständen von Caretta, Kulba oder LSC steigendes Interesse.
Rollende Doppelbetten mit Freiküche

Im Prinzip sind diese Anhänger lediglich rollende Doppelbetten mit einer Freiküche. Der Aufbau ist zwischen 2,50 und 4,50 Meter lang und zwischen 1,30 und zwei Meter breit. Bei einem Maß von 1,10 bis 1,50 Meter zwischen Boden und Decke bietet er im Innenraum keine Stehhöhe, sondern ausschließlich Schlafplätze für zwei Erwachsene. Durchaus kommod, aber mehr eben auch nicht. Der Platz über den Füßen wird als Stauraum für Kleidung und die Campingausrüstung genutzt. 230-Volt- und USB-Anschlüsse lassen ebenso wie Radio oder Mini-TV hier auch noch unterbringen. Unter der Heckklappe befindet sich meist noch eine einfache Außenküche mit Ein-Flammen-Kocher, Kühlbox und kleiner Spüle samt Wasseranschluss. Weil die Teardrops nur bis zu 500 Kilogramm wiegen, können sie fast von jedem Pkw gezogen werden und bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 750 Kilogramm noch ordentlich zuladen.
Auch Kulba bietet seinen Teardrop mit einer schicken Außenküche an.
Auch Kulba bietet seinen Teardrop mit einer schicken Außenküche an.

"Das hat mit Billig-Caravan nichts zu tun", erklärt Ingo Host, einer der beiden Geschäftsführer der seit 2011 existierende Marke Kulba aus Riga in Lettland. "Teardrops müssen vor allem cool sein und Spaß machen. Sie werden von aktiven Menschen gekauft, die ihren Hobbys in der freien Natur nachgehen wollen." Und er zieht einen Vergleich zur Pkw-Branche. "Viele Menschen sind ja auch mit einem Kleinwagen zufrieden. Dann muss es aber ein Mini sein. Genauso ist das bei uns." So wird der kuschelige Kulba-Teardrop mit einer Innenraumhöhe von nur 1,13 Metern bei gleicher Form in drei Ausführungen angeboten: als Woody mit Seitenwänden aus Birkensperrholz mit UV-resistentem Epoxyharz, als Rebel mit Polyurethan-Schutzbeschichtung oder als Silversurf mit Aluminium. Die Grundpreise liegen zwischen 8000 und 11.800 Euro.
Für freizeitaktive Kunden

Noch mehr streicht Carsten Papendick, der über seine Firma Camping Adventure in Mömbris bei Aschaffenburg die Mini-Caravans der ukrainischen Marke LSC (Lifestyle-Camper) vertreibt, den Lifestyle-Charakter heraus. "Ob Angler, Kite-Surfer, Kletterer oder Bergsteiger – unsere Kunden sind extrem freizeitaktiv", erklärt Papendick. "Sie wollen Outdoor- und Erlebniscamping pur erleben. Mit Stil und Komfort." Das sei ähnlich wie mit dem VW California bei den Reisemobilen – alles Notwendige dabeihaben, aber möglichst in Premium-Qualität.
Der X-Line von LSC ist ein echter Hardcore-Offroad-Caravan.


Deshalb hat die seit knapp einem Jahr existierende Marke aus Kiew mit dem X-Line auch einen Hardcore-Offroad-Caravan im Programm, der in Vollausstattung mit einem kleinen Fernseher an Bord für rund 18.000 Euro das obere Ende der Teardrop-Caravans markiert. Ebenfalls in einem außergewöhnlichen Look präsentiert sich der Steeldrop mit einer Außenhaut aus rostfreiem Edelstahl zu Preisen ab rund 12.000 Euro, der von Lifestyle-Camper als eleganter Citytourer angepriesen wird.

Immerhin auf fast 100 Fahrzeuge ist die Produktion im ersten Jahr angestiegen. Tendenz weiter steigend. Papendick gibt allerdings auch zu, dass er sich in der Zielgruppe total verschätzt habe. "Erwartet haben wir eigentlich eine Kundschaft im Alter zwischen 35 und 50 Jahren", erzählt er, "doch der jüngste Kunde war bisher 55 Jahre alt, der älteste 78." Und der habe als Alleinfahrer ein hoch erfreutes Feedback gegeben, denn mit seinem Mini-Caravan bekäme er auf jedem Campingplatz sofort Kontakt.

Caretta 1500 ab 8790 Euro
Die Außenküche des Caretta 1500 Outdor.
https://www.n-tv.de/auto/Teardrop-Carav ... 94379.html

Der erfahrenste und größte Hersteller unter den Düsseldorfer Teardrop-Ausstellern kommt aus der Türkei. Firmenchef Engin Basoglu hat den Familienbetrieb von seinem Vater übernommen, der 1976 mit dem Bau von Caravans begonnen hatte. Nachdem in Sakarya, 120 Kilometer entfernt von Istanbul, lange Zeit Wohnwagen in allen Größenordnungen entstanden, konzentriert Engin Basoglu sich heute ganz auf die Teardrop-Camper, die er unter anderem nach USA, Australien und Neuseeland in 26 Länder dieser Erde exportiert.
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Mit dem Grand California dürfte VW die Konkurrenz schwer unter Zugzwang bringen. 25.08.18 VW schockt die Konkurrenz Grand California zum Hammerpreis

Mit zwei Modellen ist die türkische Marke in diesem Jahr an den Rhein gekommen. Der Caretta 1500 ist die einfachste Ausführung mit einem 1,50 Meter breiten Bett und 1,10 Meter hohen Innenraum, der ab 8790 Euro zu haben. Aber auch der Caretta wird für Outdoor-Fans in einer Offroad-Variante angeboten, die dann schon mindestens 14.450 Euro kostet.

Basoglu zeigt in der Türkei, dass das Format der Mini-Camper aber auch noch mehr Potenzial hat, und offeriert dort auch Cabrio-Varianten im Kutschen-Outfit. Aber das hat mit Camping und Caravaning nun wirklich nichts zu tun.

Quelle: n-tv.de , Michel Lennartz, sp-x
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Alternative zum eigenen Auto - Was beim Carsharing zu beachten ist

Postby Weltbookadmin47 » 26. Sep 2018 13:54

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Was-beim-C ... 39250.html
Mittwoch, 26. September 2018
Alternative zum eigenen Auto - Was beim Carsharing zu beachten ist

Über zwei Millionen Autofahrer in Deutschland nutzen Carsharing. Doch es gibt große Unterschiede zwischen den Anbietern. Für wen eignet sich was? Und wann lohnt es sich überhaupt?


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Kein Auto besitzen und dennoch regelmäßig mit einem fahren? Klar geht das, mit einem Taxi. Doch das kostet viel Geld, vor allem auf weiten Strecken. Es gibt aber Alternativen, um Kurz- oder Langstrecken mit einem fremden Auto zurückzulegen. Dazu zählen Mitfahrzentralen, Fahrdienste - und natürlich Carsharing.

Letzteres ist inzwischen etabliert. Nach Angaben des Bundesverbandes Carsharing (bcs) nutzten Anfang 2018 über zwei Millionen Autofahrer eines der Angebote - derzeit in 677 Städten und Gemeinden in Deutschland.

"Carsharing eignet sich für alle, die wiederkehrend ein Auto benötigen, aber nicht jeden Tag. Die nicht mehr als 10.000 Kilometer im Jahr fahren", sagt Anja Smetanin vom Auto Club Europa (ACE). Sie rät Interessenten, sich zu erkundigen, wie groß das Einsatzgebiet des Anbieters ist. Weitere Fragen: "Kann ich mit dem Carsharing-Auto alle Ziele erreichen, die ich plane anzusteuern, geht dies gut zu kombinieren mit den weiteren Angeboten des öffentlichen Nahverkehrs?" Ebenso zu klären: Passt zu den Bedürfnissen eher ein Free-Floating-Angebot oder das stationsbasierte Carsharing?
Mehrere Anbieter können lohnen

Bei stationsbasiertem Carsharing werden die Fahrzeuge auf einem festen Platz abgestellt. Dort können Kunden sie ausleihen, müssen sie aber auch an einem festen Platz wieder abstellen. Das eignet sich für Autofahrer, die mehrere Wege hintereinander erledigen wollen und auch mal am Wochenende ein Auto in ihrer Nähe benötigen.

Wer nur eine Einzelfahrt von A nach B plant, ist mit Free-Floating-Angeboten besser bedient. "Die Stadtautos können in einem vom Anbieter festgelegten Bereich überall abgestellt und angemietet werden", sagt Smetanin. Deren Fahrzeuge gibt es jedoch nur in Großstädten. Für manche Kunden, vor allem solche, die auf das eigene Auto verzichten, können sich mehrere Anbieter lohnen. Gebucht wird über Telefon, Computer oder Smartphone-App. Die Mitgliedschaft kostet entweder eine Anmeldegebühr oder ein paar Euro im Monat, abgerechnet wird meist nach Zeit und/oder nach Strecke.

"Carsharing lohnt sich vor allem für jene, die auch Bus, Bahn und das Fahrrad nutzen können und wollen", sagt Gunnar Nehrke vom bcs. Stationsbasiertes Carsharing sei günstiger. Eine Stunde Kleinwagen fahren in der Stadt koste bei diesen Anbietern etwa 4 bis 8 Euro pro Stunde, beim Free-Floating zwischen 14 und 19 Euro. Kraftstoff sei bei allen Anbietern inklusive. Bei stationsbasierten Fahrzeugen müssen in der Regel Start- und Endzeitpunkt der Fahrt vorher festgelegt werden, beim Free-Floating entfällt es. Allerdings können die Fahrzeuge nicht immer oder nur kurz reserviert werden.

"Free-Floating Anbieter beschränken ihre Fahrzeugpalette meist auf Klein- und Mittelklasse-Autos, stationsbasierte Anbieter haben in aller Regel für jeden Zweck das richtige Fahrzeug im Portfolio", sagt Nehrke. Einige stationsbasierte Anbieter betreiben in einigen Städten kombinierte Systeme.
Auf das Nutzungsmodell achten

Haben sich Interessenten einen Anbieter ausgewählt, folgt ein genauer Blick in die Bedingungen, auf Tankregelung, Parkbestimmungen, Tarife und Versicherungsschutz inklusive der Höhe der Selbstbeteiligung. Vor der ersten Fahrt rät Smetanin, sich mit dem Auto vertraut zu machen und es auf Schäden hin zu kontrollieren und diese gegebenenfalls sofort zu melden. "Empfehlenswert ist auch, ein paar Runden auf gewohntem Terrain zu fahren, um das Auto besser kennen zu lernen".

Auch der ADAC rät, bei der Wahl des Anbieters auf das Nutzungsmodell zu achten. "Es existieren die unterschiedlichsten Varianten aus Grund-, Zeit- und Streckentarifen, Sondergebühren und Wochenend-Specials", sagt Christian Buric vom ADAC. Carsharing eigne sich besonders für Stadtbewohner auch als Ersatz für den Zweitwagen.

Zu den größten Anbietern zählen Car2go (rund 890.000 Mitglieder, Daimler), DriveNow (720.000, BMW), Flinkster (315.000, Deutsche Bahn), Cambio (66.000), Stadtmobil (63.000), Book N Drive (38.500), TeilAuto (31.000), Stattauto München (13.000) und Greenwheels (10.000). Car2Go und DriveNow haben gemeinsam über 20.000 Fahrzeuge in 31 internationalen Metropolen, die mehr als vier Millionen Fahrer nutzen. Um das Angebot besser zu verknüpfen, wollen beide Unternehmen künftig eng zusammenarbeiten.
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Auch in der Tiefgarage gelten Regeln: Rücksichtsloses Ausparken ist auch hier nicht gestattet. Foto: Peter Endig 25.01.18 Rückfahrt sichern Carsharing-Auto im Parkhaus abstellen?
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Klassische Alternativen sind Autovermietungen wie Hertz, Sixt, Avis oder Europcar. Die Leihdauer beträgt im Gegensatz zu den Carsharing-Anbietern meist mindestens eine Stunde oder einen Tag.

Wer nicht selbst fahren möchte, greift auf Fahrdienstvermittlungen oder Ridesharing-Dienste wie Uber, Blablacar, Allygator oder Clevershuttle zurück. Oder er steigt in ein normales Taxi, das einen auf der Straße aufsammeln darf. Andere Fahrdienste dürfen keine Passagiere ohne vorherigen Auftrag von der Straße aus einsteigen lassen.

In Zeiten von Smartphones und Apps stellt das zumindest in Großstädten kein großes Problem da. Uber vermittelt derzeit in Deutschland nur Taxis und Mietwagen mit Chauffeur in Berlin und München. VW hat mit seinem neuen Dienst Moia seit einigen Wochen ein eigenes Ridesharing-Angebot in Hannover am Start. Mehr Komfort und Luxus bieten professionelle Chauffeur-Fahrdienste wie Blacklane. Fahrten lassen sich im Voraus zu Festpreisen über eine App, Internet oder Telefon buchen. Die Firma kooperiert mit lokalen Chauffeurdiensten. Der Preis liegt über dem normaler Taxifahrten.

Quelle: n-tv.de , Fabian Hoberg, dpa
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Im Osten wird am meisten geklaut - Autodiebe lieben Audi, BMW und Co.

Postby Weltbookadmin47 » 23. Oct 2018 10:52

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https://www.n-tv.de/auto/Autodiebe-lieb ... 82221.html
Im Osten wird am meisten geklaut - Autodiebe lieben Audi, BMW und Co.

Für professionell organisierte Autodiebe sind auch moderne Wegfahrsperren kein unüberwindliches Hindernis. Vor allem wenn es um hochpreisige Luxus-SUV geht, schlagen sie gerne zu. Vor allem im Osten Deutschlands.


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Autodiebe haben im vergangenen Jahr einen wirtschaftlichen Schaden in Rekordhöhe angerichtet, und das, obwohl sie weniger versicherte Fahrzeuge gestohlen haben. Der Grund ist einfach: Die Diebe nahmen noch mehr als früher die teuren Geländewagen, Sportwagen und Limousinen mit. Das geht aus den veröffentlichten Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.
Im Durchschnitt beträgt der Schaden pro gestohlenem Auto 18.500 Euro
Im Durchschnitt beträgt der Schaden pro gestohlenem Auto 18.500 Euro

Gestohlen wurden insgesamt 17.493 versicherte Autos, immerhin 4 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Das waren 0,04 Prozent des Gesamtautobestandes von 46 Millionen in Deutschland. Autos, die nur haftpflichtversichert sind, tauchen in der GDV-Statistik nicht auf. Die tatsächlichen Diebstahlszahlen liegen deshalb höher. Für Brandenburg etwa weist der GDV 1531 gestohlene Autos aus. Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst für das östlichste Bundesland hingegen 2513 Fälle. Dabei sind auch die Diebstähle erfasst, in denen die Autos keine Teilkaskoversicherung hatten. Der durchschnittliche Schaden betrug laut GDV 18.500 Euro. Im Vergleich mit dem letzten Jahr ist das ein Plus von 13 Prozent. Die Gesamtsumme des Schadens bezifferte sich auf 324 Millionen Euro.
Diebe lieben hochpreisige Marken

Am häufigsten wurden Autos der Marken VW, Audi, BMW und Mercedes gestohlen. Im Verhältnis zur Verbreitung der Modelle führt der Audi Q7 die Negativ-Liste an. Von 1000 versicherten Fahrzeugen wurden im vergangenen Jahr 15 gestohlen. Aber auch Range Rover und Porsche waren sehr beliebt bei den oft organisierten Kriminellen.
Im Osten agieren Autodiebe am liebsten
Die wenigsten Autodiebstähle hat Bayern zu verzeichnen.
Die wenigsten Autodiebstähle hat Bayern zu verzeichnen.
(Foto: picture alliance/dpa)

Am unsichersten lebten die Besitzer teurer Wagen im Osten Deutschland, wo organisierte Banden aus Osteuropa fast unbehelligt agieren können. Am wenigsten Verluste gab es im Süden. In ganz Bayern mit seinen 13 Millionen Einwohnern wurden nur 821 Autos mit Teilkaskoversicherung gestohlen. In der Hauptstadt Berlin mit 3,7 Millionen Einwohnern registrierten die Versicherungsfirmen dagegen 3355 Diebstähle bei ihren Kunden. Das waren 3,6 gestohlene Autos auf 1000 kaskoversicherte Personenwagen. Es folgte in der Liste mit großem Abstand Hamburg mit 1143 Diebstählen. Dann die östlichen Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Bayern hat die wenigsten Diebstähle
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Kaum gestohlen, schon in Holland: Aachen ist Hochburg der Autodiebe 22.06.17 Kaum gestohlen, schon in Holland Aachen ist Hochburg der Autodiebe

Im Mittelfeld lagen nördliche und westliche Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Deutlich seltener kamen die Autos in Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz weg. Die niedrigsten Diebstahlsquoten erzielten das Saarland, Baden-Württemberg und Bayern. Auch der Vergleich von Großstädten ändert nichts an den großen Unterschieden zwischen dem Osten und Süden. In München gab es nur 135 Diebstähle, in Stuttgart 43. Berlin hat 2,5 Mal so viel Einwohner wie München - aber 25 Mal so viele Autodiebstähle.
Teuersten Autos wurden in Hessen gestohlen

Die teuersten Autos stahlen die Diebe allerdings nicht im Osten sondern in Hessen. Da lag der durchschnittliche Schaden bei rund 25.500 Euro. Es folgten Hamburg mit knapp 22.700 Euro und Nordrhein-Westfalen mit knapp 20.000 Euro. Blickt man nur auf die Städte lag auf Platz eins Düsseldorf mit rund 30.300 Euro vor Wuppertal und Köln. Die niedrigsten Schäden pro Diebstahl registrierten die Versicherer in Karlsruhe und Bielefeld mit jeweils etwa 11.500 Euro.
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Quelle: n-tv.de , hpr/dpa

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Die Autoindustrie braucht ihn - Kommt der Plug-in-Hybrid aus der Krise ?

Postby Weltbookadmin47 » 4. Nov 2018 17:18

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https://www.n-tv.de/auto/Kommt-der-Plug ... 97239.html
Die Autoindustrie braucht ihn - Kommt der Plug-in-Hybrid aus der Krise ?

Der Plug-in-Hybridantrieb gilt als Brückentechnologie zum Elektroauto. Auch wenn er aktuell in der Krise steckt und die E-Autos immer besser werden: Ganz so schnell, wie es scheint, wird er wohl nicht von den Straßen verschwinden.


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Der Plug-in-Hybrid könnte die Lösung aller Probleme der E-Mobilität sein. Sein Elektromotor sorgt für emissionsfreie Fahrt auf der Kurzstrecke, auf langer Distanz nimmt der Verbrenner den Insassen die Reichweitenangst. Doch der Steckdosen-Hybrid vereint nicht nur das Beste aus zwei Welten, sondern auch die Nachteile der beiden Antriebskonzepte. Nicht nur deswegen steckt er aktuell in einer Krise. Kommt er dort wieder heraus?
Die schleppen was mit

Eigentlich hatten es die Autohersteller gut gemeint, als sie vor wenigen Jahren die Plug-in-Hybride als unverzichtbare Brückentechnologie bewarben. Solange nämlich die Batterien für reine E-Autos noch zu teuer seien, um hohe Reichweiten zu ermöglichen, könne der zusätzliche Verbrennungsmotor für die vom Kunden gewohnte und gewünschte Fernreisetauglichkeit sorgen. Eine gute Idee, die aber gleichzeitig bereits das schale Aroma der Kompromisshaftigkeit mit sich brachte. Denn ein "richtiges" E-Auto, so lässt sich heraushören, ist der Plug-in-Hybrid dann eben doch nicht.
2013 präsentiert Mercedes den S500 als Plug-in-Hybrid mit rechnerisch erstaunlichen Verbrauchswerten.
2013 präsentiert Mercedes den S500 als Plug-in-Hybrid mit rechnerisch erstaunlichen Verbrauchswerten.
(Foto: picture alliance / dpa)

In der Tat kann der Plug-in-Hybrid rein elektrisch fahren und umgeht so beispielsweise künftig mögliche Fahrverbote in Innenstädten. Allerdings ist er nur vergleichsweise kurze Strecken – meist um die 50 Kilometer - elektrisch unterwegs, bevor die kleine Traktionsbatterie leer ist. Der Elektromotor muss dabei zudem noch den Verbrennungsmotor, seine Nebenaggregate und die ganze Mechanik mitschleppen, auf die ein reines E-Mobil verzichtet. Entsprechendes gilt umgekehrt für den Verbrennungsmotor, der bei leerem Akku übernimmt. Allerdings ist ein Plug-in-Hybrid aufgrund seiner deutlich kleineren und damit billigeren Batterie günstiger als es ein vergleichbar großes E-Auto sein könnte. Zudem ist natürlich auch die Produktion der relativ kleinen Batterie weniger energieintensiv als bei einer großen E-Auto-Batterie. Der CO2-Fußabdruck des Fahrzeugs vor dem ersten Kilometer, der vor allem E-Mobile mit großen Batterien in der Gesamtökobilanz belastet, ist also recht klein.
Keine Schnäppchen

Schnäppchen sind die Plug-in-Modelle aber auch nicht, preisgünstigstes Angebot ist aktuell die Kompakt-Limousine Hyundai Ioniq PHEV mit rund 30.000 Euro. Die meisten anderen Modelle sind noch deutlich teurer, denn sie basieren auf Luxusautos wie Porsche Panamera, Audi Q7, Mercedes GLE oder Volvo XC90. Der Spargedanke steht bei diesen Modellen nicht im Vordergrund, die Hersteller werben vor allem mit den Extra-PS des E-Motors. Als Öko-Antrieb hat es der Plug-in-Hybrid daher bislang kaum in die öffentliche Wahrnehmung geschafft.
Preiswert sind die Plug-in-Hybride wie der Volvo XC90 T8 nicht. Kommen sie doch vorzugsweise aus dem Premiumsegment.
Preiswert sind die Plug-in-Hybride wie der Volvo XC90 T8 nicht. Kommen sie doch vorzugsweise aus dem Premiumsegment.

Einem größeren Erfolg der Technik stehen auch weitere Faktoren im Weg. Unter anderem hakt es aktuell ein wenig auf der Angebotsseite. Und zwar nicht nur, weil der überwiegende Teil der Plug-in-Hybriden im obersten Preissegment angesiedelt und deshalb für viele Käufer unerreichbar sind, sondern weil zahlreiche Modelle aktuell auch mit dem passenden Bankkonto gar nicht verfügbar sind, darunter vor allem Autos deutscher Hersteller wie VW Passat GTE, Porsche Panamera Hybrid und Mercedes C-Klasse. Sie werden aktuell schlicht gar nicht gebaut. Für die Lieferengpässe gibt es mehrere Gründe. Der wohl wichtigste: Für die Autos fehlt aktuell in vielen Ländern Europas die staatliche Förderung – und damit auch die Nachfrage von Kundenseite.
CO2-Werte stimmen nicht mehr

Um sich für die Zuschüsse zu qualifizieren, müssen die Autos bestimmte Anforderungen erfüllen, etwa mindestens 50 Kilometer elektrisch zurücklegen können oder nicht mehr als 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Was lange Zeit kein Problem war, klappt bei vielen Modellen nun nicht mehr, seit im September das Messverfahren für die CO2-Emissionen verschärft wurde. Die Hersteller hatten ihre Autos so konzipiert, dass sie knapp unter den alten Grenzwerten blieben. Nun jedoch liegen sie knapp über den neuen. Das betrifft zahlreiche Modelle. Das Branchenblatt "Automotive News" berichtet, dass neun der zehn meistverkauften Plug-in-Hybride sich nicht mehr für die europäischen Förderprogramme für sogenannte "Ultra Low Emission"-Modelle qualifizieren.

Die Folge von sinkender Nachfrage und schrumpfendem Angebot: Allein in Deutschland gab es im September ein Minus von 24 Prozent bei den Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden. In Großbritannien, dem mit Abstand größten Einzelmarkt in Europa für derartige Modelle gab es ein Minus von 14 Prozent.
Comeback ist gestartet
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Das Comeback der Antriebstechnik hat aber im Hintergrund bereits begonnen, die Hersteller arbeiten an aktualisierten Varianten, die die 50-Gramm-Grenze dann wieder unterbieten. Die Lösung heißt dabei: größere Batterien. Denn je weiter das Auto im E-Modus kommt, desto weniger Normstrecke muss es im Benzinbetrieb zurücklegen – und desto weniger CO2 wird ausgestoßen. Skoda etwa hat kürzlich einen Plug-in-Hybridantrieb angekündigt, der 70 Kilometer elektrischer Fahrt ermöglichen soll und wohl auch in Fahrzeugen anderer VW-Konzernmarken eingesetzt werden wird. Mittelfristig dürften die elektrischen Reichweiten gegen 100 Kilometer tendieren. Bis auf die jährliche Urlaubsreise ist dann ein Großteil der Mobilitätsanforderungen potenzieller Kunden emissionsfrei abgedeckt.

Verzichten mag die Autoindustrie auf den Plug-in-Hybriden ohnehin nicht. Sein niedriger Normverbrauch und der entsprechend niedrige CO2-Ausstoß sorgen für Entlastung beim CO2-Flottenausstoß, der für die nach 2020 drohenden Strafzahlungen maßgeblich ist. Gerade in der aktuellen Dieselkrise sind die Grenzwerte ohne die Steckdosen-Hybriden kaum einzuhalten. Gerade bei großen Limousinen und SUV bringen andere Elektrifizierungsansätze wie Mild-Hybrid oder Voll-Hybrid nur wenig Effekte. Spätestens bei den anstehenden Generationswechseln dürften daher auch die aktuell pausierenden Pkw-Modelle wieder mit einem Plug-in-Hybridoption zu haben sein. Dann hoffentlich auch zu bezahlbaren Preisen für die Mehrheit der Kunden.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Raser, Rüpel, Drängler: Werden Autofahrer immer aggressiver ?

Postby Weltbookadmin47 » 22. Nov 2018 13:00

Werden Autofahrer immer aggressiver ?
https://www.ardmediathek.de/tv/Maischbe ... d=57959178
Raser, Rüpel, Drängler: Werden Autofahrer immer aggressiver ?

21.11.2018 | 75 Min. | UT | Quelle: Das Erste

Wie können wir vor Rasern, Rüplern und Dränglern geschützt werden? Immer mehr Autos, immer mehr Verkehr und immer mehr Stress führen zu einem neuen Höchststand bei Unfällen. Macht die Verkehrsdichte auch ganz normale Autofahrer aggressiv?

Zur Sendung https://www.ardmediathek.de/tv/Maischbe ... d=57959178
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Im Fall des Knalls - Was nach einem Autounfall zu tun ist

Postby Weltbookadmin47 » 29. Nov 2018 14:21

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Was-nach-e ... 42547.html
Donnerstag, 29. November 2018
Im Fall des Knalls - Was nach einem Autounfall zu tun ist

Ein unachtsamer Moment, schon kracht es - und dann? Nach einem Unfall sind sich viele unsicher, wie sie vorgehen sollen. Die Polizei rufen, die Versicherung informieren oder die Sache selbst regeln? So handeln Autofahrer richtig.


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Auf Deutschlands Straßen sind immer mehr Autos unterwegs, und immer öfter kracht es auch. Laut Statistischem Bundesamt waren 2017 bereits 57,6 Millionen Autos gemeldet, und die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle stieg auf gut 2,6 Millionen, rund 58.000 mehr als im Vorjahr. Statistisch gesehen hat die Polizei damit alle 12 Sekunden einen Verkehrsunfall aufgenommen. Allerdings geben die Zahlen keine Auskunft darüber, in wie vielen Fällen die Polizei gar nicht hätte ausrücken müssen. Denn wirklich notwendig ist die Präsenz der Ordnungshüter längst nicht immer.

"Wenn niemand verletzt wurde und der Schaden überschaubar ist, benötigt man in der Regel keine Polizei", sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Wenn hingegen ganz offensichtlich Alkohol oder Drogen im Spiel seien, es Verletzte gebe oder der Unfallhergang streitig ist, sollte die 110 angerufen werden.
Bagatellunfall? Nicht die Straße blockieren!

Zu den größten Fehlern, die Unfallbeteiligte beim Absetzen des Notrufs machen, zähle das unfreiwillige Unterschlagen wichtiger Informationen, sagt Gerrit Reichel vom Automobil-Club Verkehr (ACV). "Zunächst sollten Unfallbeteiligte der Notrufzentrale den genauen Unfallort und die Anzahl der beteiligten Personen mitteilen und dann Informationen darüber, ob jemand verletzt ist."

Ist die Sache eindeutig, muss die Fahrbahn möglichst schnell geräumt werden, damit der Verkehr fließen kann. "Bei Bagatellunfällen gibt es keinen Grund, die Straße zu blockieren, bis die Polizei eintrifft. Wer sich daran nicht hält, muss sogar mit einer Geldbuße rechnen", sagt Tobias Goldkamp, Fachanwalt für Verkehrsrecht aus Neuss.

Zuvor jedoch gilt es, Fotos zu machen, die den Unfall gut aus verschiedenen Perspektiven dokumentieren. Hilfreich dabei laut Zunk: die Positionen der Fahrzeuge durch Kreide zu umreißen, bevor sie weggefahren werden. "Das erleichtert möglicherweise die anschließende Erstellung des Unfallprotokolls."

Zu diesem Protokoll gehören die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge sowie die Namen und Adressen der Fahrzeugführer. Am besten eigne sich dafür der europäische Unfallbericht, der bei nahezu allen Versicherungen und Automobilclubs erhältlich ist und heruntergeladen werden könne, so Zunk. Auch eine Unfallskizze und die Schilderung des Unfallhergangs sollten notiert werden.
Rechtliche Bewertung entscheidend

Was hingegen nicht ins Protokoll gehört, ist das Schuldeingeständnis eines der Unfallbeteiligten. "Wer am Ende für welchen Schaden aufkommt, hängt nicht nur vom Sachverhalt, also vom Unfallhergang ab, sondern auch von seiner rechtlichen Bewertung", erklärt Goldkamp. Manchmal stelle sich im Nachhinein durch ein Gutachten heraus, dass der Unfall sich anders ereignet hat, als die Beteiligten es in dem Moment wahrnahmen. Auch die Versicherungsdaten seien nicht entscheidend für den Unfallbericht, da diese auch später über das Kennzeichen ermittelt werden könnten.

Wichtige Unfalldetails wie Beschädigungen oder die Endpositionen der Fahrzeuge hingegen ließen sich im Nachhinein nicht mehr ohne weiteres nachvollziehen, so der Jurist. Wenn möglich sollten auch Zeugen für den Unfallhergang benannt werden. Das helfe, den Unfallhergang besser zu rekonstruieren. Allerdings sei auch das im Nachgang oft schwierig, so Goldkamp. "Deshalb ist es wichtig, Zeugen möglichst vor Ort anzusprechen und die Schadensregulierung zügig voranzutreiben."

Welche Versicherung für welchen Schaden aufkommt, ist bei einem unstrittigen Unfallereignis eindeutig: "Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers übernimmt den Schaden des Unfallgegners. Die Vollkaskoversicherung übernimmt die Kosten für die Reparaturen am eigenen Auto", erklärt Zunk. Erstattet werden jeweils die Reparaturkosten, bei Totalschaden der Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwerts des Fahrzeugs.
Schmerzensgeld dient nicht als Strafe

Die Frage, wer einen Gutachter zur Bewertung des Unfallschadens bestellt, hängt von der Schuldfrage ab. "Wer selbst den Unfall verursacht hat und kaskoversichert ist, bekommt von seiner Versicherung einen Gutachter oder eine bestimmte Werkstatt für die Bewertung und Reparatur des Schadens benannt", erklärt Bernd Grüninger von der Sachverständigenorganisation Dekra.

Wer selbst Geschädigter ist, habe grundsätzlich Anspruch auf den Gutachter seiner Wahl. Das von einem Sachverständigen erstellte Schadengutachten dient als Grundlage für die Regulierung des Schadens. Ist von einer "fiktiven Abrechnung" die Rede, entscheidet sich der Geschädigte dazu, sich die voraussichtlichen Reparaturkosten auf Basis des Gutachtens ausbezahlen zu lassen, erklärt der Dekra-Experte. Im Anschluss kann der Geschädigte dann selbst darüber entscheiden, ob, wo und in welchem Umfang er den Schaden wirklich reparieren lassen möchte.

Um hier nicht auf mögliche Ansprüche zu verzichten, sollte ein Autofahrer nach einem Unfall sich nicht vorschnell mit der gegnerischen Versicherung auseinandersetzen. "Es reicht völlig aus, erst einmal die eigene Versicherung zu kontaktieren. Im Zweifel nimmt die dann auch Kontakt mit der gegnerischen Versicherung auf", sagt Reichel.
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Wer bei einem Unfall verletzt wird, kann von der gegnerischen Haftpflichtversicherung auch ein Schmerzensgeld einfordern. "Bei einem Halswirbelschleudertrauma, also dem klassischen steifen Nacken, liegt dies je nach Ausprägung zwischen 250 und 1000 Euro", sagt Goldkamp. Denn anders als in den USA diene das Schmerzensgeld in Deutschland nicht dazu, den Schädiger zu bestrafen.

Bei schweren Verkehrsunfällen übernehmen die Haftpflichtversicherungen auch mehr. "Neben einem Schmerzensgeld oder Verdienstausfall können Schwerverletzte auch Leistungen für sogenannte "vermehrte Bedürfnisse" erhalten, worunter etwa auch der behindertengerechte Umbau eines Hauses oder Fahrzeugs fällt", erklärt Zunk. Ziel sei es, dass das Leben nach einem Unfall dem früheren Leben so nahe wie möglich komme.

Quelle: n-tv.de , Claudius Lüder, dpa
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Premiere für den Lyseo Time T Neuer teilintegrierter Einsteiger von Bürst

Postby Weltbookadmin47 » 22. Dec 2018 14:29

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Premiere für den Lyseo Time T - Neuer teilintegrierter Einsteiger von Bürstner
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Mit dem Lyseo Time T ist die untere Mittelklasse bei Bürstner komplett.

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Der Lyseo Time T komplettiert die untere Mittelklasse von Bürstner. Nach der Alkoven- und Integrierten-Baureihe gibt es die preisgünstigeren Time-Modelle nun auch als teilintegrierte. Der Einstieg gelingt hier bei knapp 50.000 Euro.

Caravaning-Hersteller Bürstner stellt zur Stuttgarter Freizeitmese CMT eine neue Baureihe vor. Nach den Alkoven- und Integrierten-Modellen komplettiert das Unternehmen mit der teilintegrierten Baureihe sein Lyseo-Time-Programm und rundet sein Portfolio bei den T-Modellen damit nach unten ab. Der neue Einstiegspreis in die Welt der Teilintegrierten liegt bei 51.490 Euro, womit die etwas preisgünstigere Time-Linie etwa 3500 Euro unter den anderen Lyseo-Modellen liegt.
Grundlage ist der Citroen Jumper

Doppelbetten im Lyseo Time T690G und ein Queensbett im T736.

Der neue Lyseo Time T baut auf dem Citroen Jumper auf, der serienmäßig mit dem 130 PS starken Dieselmotor angeboten wird, für 900 Euro Aufpreis auch in der 160-PS-Variante zu haben ist und in beiden Fällen die AdBlue-Abgasreinigungstechnik an Bord hat. Der Kunde hat die Wahl zwischen vier Grundriss-Versionen, von denen drei vom 12. Bis 20 Januar 2019 in Stuttgart zu sehen sind.

Als Basismodell der in der unteren Mittelklasse angesiedelten Baureihe bietet der Lyseo Time T690 G auf 6,98 Metern Länge eine Einzelbetten-Lösung im Heck, Variobad und eine Zweiersitzbank, die sich mit den beiden drehbaren Frontsesseln zu einer Vierer-Sitzgruppe erweitern lässt. Der 43 Zentimeter längere T727 G kostet ab 52.990 Euro und setzt ebenfalls auf Einzelkojen im hinteren Abteil, nutzt den zusätzlichen Platz aber für ein Raumbad und eine großzügigere Sitzlandschaft mit zwei gegenüberliegenden Längsbänken.
Queensbett und Extra-Duschkabine

Die Couch-Couch-Sitzgruppe im Lyseo Time T727G mit Blick nach hinten und im T727G mit Blick nach vorn.

Die identische Couch-Couch-Architektur kommt auch im T736, den es bereits ab 52.490 Euro gibt, zum Einsatz, mit der einzigen Ausnahme, dass hier ein mittiges Queensbett die separaten Schlafstätten im Heck ersetzt. Das Quartett vervollständigt etwas später der T700, ein kompaktes Queensbett-Fahrzeug auf knapp sieben Metern Länge mit Extra-Duschkabine und Zweier-Querbank, das wie der 690er zu Preisen ab 51.490 Euro angeboten wird.

Alle Lyseo-Time-T-Modelle sind mit vier gurtgesicherten Sitzplätzen ausgestattet. Doppel-Ausstellfenster und die 70 Zentimeter breite XL-Aufbautür sind ebenfalls stets serienmäßig. Auch Kunststoff-Dach und –Boden gehören in dieser Preisklasse keineswegs zur Selbstverständlichkeit. Optional wird ein 2,00 x 1,40 Meter breites Hubbett über der Sitzgruppe angeboten. Äußerlich orientiert sich das Design an der Integrierten-Baureihe in Weiß. Das Möbeldekor "Riva Loft" sorgt mit hellen Beige-Tönen und weißen, glänzenden Möbelklappen für ein gastfreundliches Ambiente.

Wer besonderen Wert auf schickes Outfit, Lichtpaket, Alu-Rahmenfenster, großes Dachfenster und weitere Annehmlichkeiten legt, kann als Option für 5500 Euro Aufpreis auch die aus anderen Baureihen bekannte "Harmony-Line" wählen. Äußerlich wird das weiße Chassis dann durch eine "Silver-Metallic"-Variante und 16-Zoll-Alu-Räder ersetzt.

Zu den Fotos https://www.n-tv.de/auto/Neuer-teilinte ... 77530.html
Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x
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Neuheiten für das Caravaning - Fünf Innovationen im Reisemobil

Postby Weltbookadmin47 » 26. Jan 2019 14:05

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Samstag, 26. Januar 2019
Neuheiten für das Caravaning - Fünf Innovationen im Reisemobil
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Sollte es den Camper mal in unwirtliche Gegenden verschlagen ist das kein Problem, der Allradantrieb holt ihn hier wieder raus.
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Der Reisemobil-Boom bringt es mit sich: Der Kundenkreis wächst, die Wünsche der Kunden werden differenzierter, Vielfalt ist gefragt. Die Branche reagiert und bietet inzwischen einiges an Innovationen, die die Kundschaft begeistern dürfte.

Die großen Caravaning-Messen entwickeln sich immer mehr zu Neuheiten-Schauen. Die Reisemobil- und Wohnwagenbranche hat dabei längst mehr zu bieten, als mit ein paar abgewandelten Grundrissen, neuen Möbeldekoren und hübscheren Polstern die Abkehr vom "Gelsenkirchener Barock" zu zementieren. Innovatives bringen zwar vor allem die Autohersteller in die Reisemobil-Szene, aber auch die Auf- und Ausbaumarken stellen immer öfter ihren Ideenreichtum unter Beweis, was mit fünf Beispielen untermauert werden soll.
Freie Antriebsauswahl
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VW hat mit dem Crafter als Wohnmobil die Steilvorlage für alle anderen geliefert.

Der VW Crafter hat im Reisemobil-Sektor vor zwei Jahren die Zukunft bei den Basisfahrzeugen eingeläutet – mit einem modernen Cockpit, einer ganzen Armada von Assistenzsystemen und der Möglichkeit der freien Antriebswahl: Front-, Heck- oder Allradantrieb. Der neue Mercedes Sprinter hat in allen Belangen nachgezogen und bietet ebenfalls die Qual der Antriebswahl.

Umgesetzt in einem einzelnen Modell hat dies bisher nur die Marke Knaus mit dem Van TI Plus, mit dem MAN TGE als Basis, dem baugleichen Halbbruder des Crafter. Nur hier hat der Kunde die schwere Wahl zwischen dem preisgünstigsten Frontantrieb, dem 1970 Euro teureren Heckantrieb, der wegen des auf der Hinterachse lastenden Aufbaugewichts Traktionsvorteile hat, oder gar dem permanenten Allradantrieb als Traktionsoptimum. Mit einem relativ günstigen Aufpreis von 4320 Euro ist dieser Vierradantrieb im Wettbewerbsumfeld ein verlockendes Angebot.
Konnektivität
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Eine gute Ergänzung zum Infotainment MBUX ist die neue "Mercedes-Benz Advanced Control", kurz MBAC.

Zu den großen Pluspunkten des neuen Sprinters zählt zweifellos das aus der A-Klasse übernommene, lernfähige Multimedia-System "Mercedes-Benz User Experience" (MBUX), das mit seiner Sprachsteuerung das Infotainment im Reisemobil auf ein neues Niveau hievt. Die perfekte Ergänzung dazu stellt die neue "Mercedes-Benz Advanced Control", kurz MBAC, dar, die auf der Stuttgarter CMT präsentiert wurde und demnächst auch als Option verfügbar sein soll. Dabei handelt es sich um ein Schnittstellenmodul, das die Trennung zwischen Basisfahrzeug und Wohnbereich aufhebt.

Während einige Caravaning-Firmen durchaus schon im Wohnraum die Fernbedienung per App anbieten, werden bei MBAC die Komponenten vor und hinter der B-Säule vernetzt, so dass eine bequeme Regelung aller Funktionen entweder über ein zentrales Display im Fahrerhaus, im Wohnraum oder auch per Smartphone-App möglich ist. Den Füllstand des Dieseltanks kann man dann ebenso kontrollieren wie Frisch- und Abwasser. Heizung und Klimaanlage lassen sich regulieren, die Markise lässt sich elektrisch ausfahren und auch der Grauwassertank per Knopfdruck entleeren, ohne dreckige Finger zu bekommen.
Sichere Sitze
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So sieht das umgebaute Knaus-Sofa mit Sicherheitsgurten aus.

Wer mit mehr als zwei Personen im Reisemobil unterwegs ist, muss zwangsläufig im Fahrbetrieb Sitzgelegenheiten im Wohnraum nutzen. Die feste Verankerung mit Anbringung von Dreipunktgurten bereitet aber oft Probleme, speziell bei L-Sitzgruppen oder bei der aktuell sich immer stärker durchsetzenden Lounge-Anordnung. Zwei gegenüberliegende Längssofas lassen sich eben nicht so einfach in gurtgesicherte Sitze in Fahrtrichtung umwandeln.

Ohne Umbau geht das nicht. Knaus hat hier eine neuartige Lösung umgesetzt: Die Rückenlehne des Längssofas wird abgenommen, ein kleiner Teil der Sitzfläche vorn wird heruntergeklappt, das Polster zur Beinstütze umfunktioniert und am anderen Ende der Sitzfläche ein massiver Teil mitsamt eines Dreipunktgurtes in eine aufrechte Position gebracht. So entsteht eine Rückenlehne, die sich über einen seitlichen Hebel einfach justieren lässt und die optimale Position für bequemes Sitzen auch auf langen Fahrten ermöglicht.
Flexible Möbel
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Hubbetten können wahre Wunder vollbringen. Beim Challenger 274 geht das soweit, dass überhaupt kein fest installiertes Bett mehr an Bord ist.

Um den immer differenzierteren Wünschen der Kunden nachzukommen, ist ein Höchstmaß an Flexibilität und Variabilität gefragt. Hubbetten können wahre Wunder vollbringen. Beim Challenger 274 geht das so weit, dass überhaupt kein fest installiertes Bett mehr an Bord ist, sondern hinten ein Doppelbett und vorn zwei übereinander angeordnete Kinderbetten heruntergelassen werden können. Knaus bietet beim neuen Boxlife sogar zwei Doppelbetten als Hubbett in zwei Etagen an, so dass in einem Sechs-Meter-Kastenwagen bis zu sechs Personen nächtigen können. Und im neuen Kronos-Alkoven 290 M reicht eine Höhenverstellung des Doppelbetts im Heck aus, um in der riesigen Heckgarage ein Quad unterzubringen.
Fahrradträger

Das Fahrrad ist an Ort und Stelle im Urlaub das beliebteste Fortbewegungsmittel der Reisemobilisten. Immer häufiger in Form von E-Bikes. Da wird die Heckgarage bevorzugt. Eine saubere Lösung, die für leichtes Beladen und Ordnung im Laderaum sorgt, ist der Thule Velo Slide. Auf Montageschienen wird ein rechts wie links ausziehbarer Träger installiert, auf dem sich die Räder außerhalb des Fahrzeugs einfach festzurren lassen. Zurück in die Garage schieben und zur besseren Raumnutzung an die Rückwand heranrücken – fertig.
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Auf Ford-Transit- und demnächst auch Fiat-Ducato-Kastenwagen ausgelegt ist der Agito-Van-Heckträger.

Die Garage muss freilich hoch und groß genug sein, was den Velo Slide auch wegen eines Preises knapp über 700 Euro eher für die reisemobile Oberklasse prädestiniert. Auf Ford-Transit- und demnächst auch Fiat-Ducato-Kastenwagen ausgelegt ist der Agito-Van-Heckträger, bei dem der beladene Träger mit einem Schwenkarm komplett zur Seite geklappt werden kann. Für 1350 Euro allerdings kein billiges Zubehör. Caravanern ermöglicht die Firma Fendt ihre Fahrräder beim Sondermodell Bianco Rosso auf einer Kugelkupplung am Wohnwagenheck mit einem gängigen Pkw-Trägersystem zu transportieren.

Quelle: n-tv.de, Michael Lennartz, sp-x https://www.n-tv.de/auto/Fuenf-Innovati ... 28201.html
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90 Jahre Automobilproduktion - BMW-Geschichte gleicht einer Achterbahnfahr

Postby Weltbookadmin47 » 30. Jan 2019 13:21

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Mittwoch, 30. Januar 2019
90 Jahre Automobilproduktion - BMW-Geschichte gleicht einer Achterbahnfahrt
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Der BMW 303 wurde ab1933 mit Niere am Kühlergrill zum Markenzeichen.

BMW
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Es waren nicht Autos, die BMW bekannt machten, sondern Flugzeugmotoren und Motorräder. Zum Autobau kam der Konzern erst durch einen in Lizenz gefertigten Kleinstwagen. Mit ihm begann auch eine wilde Achterbahnfahrt der Bayern, die fast in den Armen von Daimler geendet hätte.

Es sind gute Nachrichten, mit denen BMW gerade in das 90. Jahr weißblauer Automobilproduktion gestartet ist. Lieferten die Münchner doch 2018 über 2,1 Millionen Fahrzeuge aus und damit genügend Einheiten für einen vorderen Platz im Ranking der größten Premiummarken. Ganz anders, nämlich mit preiswertem Fahrspaß und ohne Premiumfeatures sollten dagegen 1929 die ersten BMW Automobile punkten. Dazu übernahmen die durch Motorräder und Flugaggregate bereits bekannt gewordenen Bayerischen Motoren Werke die traditionsreiche Thüringer Fahrzeugfabrik Eisenach und den dort als Dixi in Lizenz gebauten winzigen englischen Austin Seven.
Mit dem 303 startet die BMW-Story
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Im BMW-Verkaufsraum in Berlin steht 1929 ein Dixi.

(Foto: BMW)

Kleinwagen gab es damals viele, aber BMW fand für den Dixi eine Nische, die ihm auf Anhieb Kultstatus garantierte: Der gerade einmal drei Meter messende Zwerg startete eine Sportkarriere und tatsächlich sicherte sich der Typ BMW 3/15 PS sofort den Sieg bei der berüchtigten Rallye "Internationale Alpenfahrt". Den nächsten Coup landeten die Bayern mit dem BMW 303, der 1933 kompakte Limousinen in der gehobenen Klasse gesellschaftsfähig machte. Für Furore sorgte der 303 durch einen temperamentvollen Sechszylinder und mit einem Kühlergrill in Form einer Doppelniere. Es war der eigentliche Beginn der BMW-Story und zahlloser legendärer Modelle von der Knutschkugel Isetta über die ersten V8, die flinken "02"-Typen bis zum elektrischen i3, die sämtlich neue Wege wagten, es aber auch an Drama nicht missen ließen.
Obendrein fuhr er gegen die zum Teil deutlich stärker motorisierte Konkurrenz auch die schnellste Rennrunde.
Auto 07.03.16
Die BMW-Geschichte Vom Propellerflugzeug zum Luxusauto

Vielleicht lag es daran, dass der Dixi in der Weltwirtschaftskrise geboren wurde und dennoch rund 16.000 Käufer fand. Jedenfalls blieb BMW das Glück bis heute gewogen, selbst wenn das Schicksal des Autobauers bereits besiegelt schien. So das erste Mal im Jahr 1945 als das Werk Eisenach, die Heimat der BMW Automobile, an die sowjetischen Besatzer verlorenging und BMW in München ganz von vorne beginnen musste. Während in Eisenach für die neuen Eigentümer unter BMW- und EMW-Logo erfolgreiche Vorkriegstypen wie 326 und 340 weitergebaut wurden, setzte die Münchner BMW-Führung 1951 alles auf eine Karte. Die liebevoll Barockengel genannten BMW 501/502 waren die ersten deutschen Nachkriegsmodelle der Luxusklasse und glänzten mit dem weltweit ersten Leichtmetall-V8. Fast wäre der Achtender sogar Kanzler Konrad Adenauers Staatskarosse geworden, hätte der Politiker bei einer Probefahrt nicht seinen Hut verloren. Eine Legende. Wahr ist dagegen der Promihype um den 1956 lancierten V8-Roadster BMW 507, den sogar Elvis Presley oder Alain Delon kauften.
1500 rettet BMW vor Daimler
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Der BMW 1500 bildet ab 1961 eine neue Klasse.

(Foto: BMW)

Geld in die chronisch klammen Kassen der Bayern brachte trotzdem allein der Kabinenroller Isetta auf Basis einer Lizenz des italienischen Herstellers Iso. BMW machte das von Motorradmotoren angetriebene Vehikel zum Bestseller in seiner Klasse, was jedoch nicht verhinderte, dass BMW 1959 vor dem finanziellen Aus stand und der Verkauf an Daimler-Benz unabwendbar schien. Doch dann wurden die Weichen im letzten Augenblick Richtung Zukunft gestellt durch den finanziellen Einstieg der bis heute engagierten Industriellenfamilie Quandt. Wichtiger Bestandteil des Rettungsprogramms war der BMW 1500, der als sportliche Mittelklasse auf der IAA 1961 debütierte – und zwar exakt auf der Ausstellungsfläche, die eigentlich für die Borgward Isabella gebucht worden war. Borgward war jedoch insolvent und BMWs "Neue Klasse" der Typen 1500 bis 2000 kam gerade recht, die so entstandene Nische bei den dynamischen Familien- und Businesslimousinen zu füllen.

Kurze Zeit schien, als ob BMW mit Glas aus dem niederbayerischen Dingolfing ein Konkurrent erwachsen könnte. Allerdings übernahm sich dieser vom Goggomobil bis zum V8-Coupé agierende Autobauer finanziell – und wurde 1966 von BMW übernommen. Seitdem ist Dingolfing ein wichtiges Werk für die Münchner und mit einem ehemaligen Glas-Modell begann für BMW die Auslandsfertigung. Zu Golden Sixties wurde diese Dekade für BMW aber auch durch die zweitürigen 1600-2 bis 2002 tii, die alle Sportfahrerherzen im Sturm gewannen. Wieder hatte BMW eine Nische aufgetan, zudem bahnten die schnellen 02-Typen der 1975 lancierten 3er Serie den Weg. Zurück in die Oberklasse fand BMW 1968 durch dynamische Sechszylinder-Limousinen und Coupés mit 2,5 bis 3,3 Liter Hubraum, die einen reizvollen Kontrast zur konservativen Mercedes S-Klasse boten.
Kuenheim steht 23 Jahre an der Spitze von BMW
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Mit den M-Modellen findet BMW auch zum Erfolg im Motorsport.

(Foto: BMW)

Dieser automobile Wachstumskurs beschleunigte sich seit 1970 unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Eberhard von Kuenheim. Wohl kein Manager hat ein deutsches Automobil-Unternehmen in der Nachkriegszeit so geprägt wie von Kuenheim. Heute kaum mehr vorstellbare 23 Jahre lang stand er an der Spitze von BMW und führte die jetzt noch bestehenden Modellreihen ein - den 3er, 5er, 6er, 7er und 8er. In von Kuenheims Ära fallen die nachhaltigen Bekenntnisse zum Lifestylekombi Touring und zum viersitzigen bügelfreien Cabriolet, damals mutige Karosseriekonzepte, die rasch Erfolg hatten und viele Konkurrenten fanden. Der BMW-Chef machte die BMW Motorsport GmbH mit Modellen wie M1, M3 und M5 zur leistungsstärksten Macht in München und er baute neue Werke. Das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Südafrika und schließlich in den USA, wo 1995 der BMW Z3 die Roadster-Tradition fortführte und 1999 mit dem BMW X5 der Schritt ins SUV-Segment erfolgte.

In jenem Jahr beendete von Kuenheim auch seine Tätigkeit als BMW-Aufsichtsratschef – während die Autofirma unter der einzigen, dafür gigantischen Fehlentscheidung von Kuenheims litt: Die Übernahme des maladen Rover-Konzerns. Wie einst beim allerersten Austin-Lizenzmodell Dixi waren es jetzt wieder Engländer, die BMWs Geschicke beeinflussten. Und wie schon 1929 beim Dixi, aber auch 1955 bei der Isetta, demonstrierte BMW, dass die Bayern nicht nur die teuren Klassen können, sondern auch kleine Kultstars kreieren. Kaum hatte BMW die verlustreiche Rover Group im Jahr 2000 verkauft, erwies sich der in München erdachte "New Mini" mit Modellvarianten von Cooper über Cabrio bis hin zu Crossover als auflagenstarker Segen fürs Unternehmen.
Die Mobilität von morgen
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Mit der Elektrifizierung seiner Modelle war BMW bis heute noch nicht so erfolgreich, setzte aber einige Ausrufezeichen.

(Foto: BMW)

Gleiches galt übrigens auch für den Einstieg ins SUV-Segment exakt zum richtigen Zeitpunkt. Aus dem X5 der Jahrtausendwende wurde eine ganze Modellfamilie, die heute von X1 bis X7 reicht und sich auch in China zum Wachstumstreiber entwickelte. Ob BMW bei der Mobilität von morgen ebenfalls das Glück auf seiner Seite hat? Experimentierfreudig sind die Bayerischen Motoren Werke jedenfalls. Abzulesen an der 2010 gegründeten Submarke BMW i für Elektrofahrzeuge und Mobilitätsdienstleistungen sowie deren Serientypen, dem skurrilen i3 und dem Plug-in-Racer i8, die beide zumindest durch ihre Formensprache Emotionen freisetzen. Ob der Kompakt-SUV iX3 kommendes Jahr als erstes Massenmodell elektrifizieren wird? Klarheit gibt es spätestens beim nächsten BMW-Jubiläum.

Quelle: n-tv.de, Wolfram Nickel, sp-x
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Metallteilchen in Airbags - BMW ruft eine halbe Million Autos zurück

Postby Gudrun Graf » 12. Feb 2019 20:33

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Dienstag, 12. Februar 2019
Metallteilchen in Airbags - BMW ruft eine halbe Million Autos zurück
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Defekte Airbags waren in der jüngeren Vergangenheit bereits drei Mal ein Rückrufgrund.

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Für BMW beginnt das Kalenderjahr mit einer Negativmeldung. Weil möglicherweise defekte Airbags Fahrer älterer 5er- und X5-Modelle verletzen können, müssen nun rund 480.000 Autos zurück in die Werkstatt. Ein Großteil entfällt dabei auf Deutschland.

BMW ruft weltweit knapp eine halbe Million Autos wegen möglicherweise gefährlicher Airbags zurück. Wie ein Unternehmenssprecher sagte, handelt es sich bei den betroffenen Fahrzeugen um Modelle der 5er- und der X5-Reihe mit Baujahr 2000 bis 2004. Bei diesen könnten nachträglich Lenkräder eingebaut worden sein, deren Airbags zu heftig auslösen. Dabei könnten Metallteilchen die Insassen verletzen.
BMW
BMW 69,91

In Deutschland sind etwa 95.000 Fahrzeuge betroffen, weltweit 480.000. Die Halter bekommen von BMW einen Brief. "Die Lenkräder werden in der Werkstatt geprüft und im Zweifel auf Kosten von BMW ausgetauscht", sagte der Sprecher. Die Reparatur dauere nicht länger als eine Stunde. Es handle sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Wegen der defekten Airbags des japanischen Herstellers Takata musste BMW bereits zweimal Autos jüngeren Datums in die Werkstatt holen. Auch zahlreiche andere Autohersteller mussten deshalb in den vergangenen Jahren weltweit Millionen Fahrzeuge zurückrufen.
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Auto 09.02.19
Blick in die Zukunft BMW iNext verwandelt sich in mobiles Büro

Erst im Oktober musste der Autobauer wegen möglicher Brandgefahr durch austretende Kühlflüssigkeit bei Dieselfahrzeugen eine Rückrufaktion starten. Damals wurden in Europa und Asien mehr als eine Million weitere Autos in die Werkstätten zurückbeordert. Insgesamt umfasste der Rückruf nach BMW-Angaben weltweit rund 1,6 Millionen Fahrzeuge.

Quelle: n-tv.de, mba/DJ
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Neue Autos in der Formel 1 - Mercedes und Red Bull präsentieren Boliden

Postby Weltbookadmin47 » 13. Feb 2019 22:36

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Mittwoch, 13. Februar 2019
Neue Autos in der Formel 1 - Mercedes und Red Bull präsentieren Boliden
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Neuer Silberpfeil für alte Dominanz: So stellt sich Weltmeister Lewis Hamilton die Saison in der Formel 1 vor. Sein neues Auto soll es ihm ermöglichen. Auch die Konkurrenz von Red Bull hat sich in Sachen Dienstwagen etwas einfallen lassen. Der sieht zumindest gut aus.

Titelverteidiger Mercedes und Herausforderer Red Bull haben ihre neuen Formel-1-Autos erstmals auf die Strecke geschickt. 32 Tage vor dem Erlöschen der Roten Ampeln im Albert Park von Melbourne begann für Mercedes die nächste Titel-Mission mit den ersten Kilometern des W10 auf dem Grand-Prix-Kurs in Silverstone. "Ein neues Auto zu fahren ist wie jemanden zum ersten Mal kennenzulernen - du möchtest so schnell wie möglich alles darüber erfahren, bevor ihr euch auf die gemeinsame Reise begebt", sagte der fünffache Weltmeister Lewis Hamilton. Sein ehemaliger Teamkollege, Ex-Weltmeister Nico Rosberg, schwärmte: "Großartiger Job. Der Mercedes sieht ultraschnell aus wie immer."
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Ultracool kam der neue Red Bull kurze Zeit später daher. Wieder zeigte das Team des österreichischen Milliardärs Dietrich Mateschitz seinen neuen Wagen erst einmal mit einer spektakulären Sonderlackierung. Die Schriftzüge auf dem dunkelblauen Auto waren in Rot gehalten. Wie auch die Schraffierungen, die wie bei einem "Erlkönig" genannten Prototypen in der Autoindustrie die Detailerkennung für die Konkurrenz schwieriger mache soll.

Mercedes und Red Bull nutzten vor dem Testauftakt bei Barcelona am Montag die Gelegenheit, die Autos für Filmaufnahmen auf die Strecke zu schicken. Pikanterweise beide in Silverstone, weil es in der Nähe zu den jeweiligen Formel-1-Werken der Teams liegt. Wie bei den bereits vorgestellten Autos fallen auch beim Silberpfeil W10 und dem RB15 die Frontflügel auf. Den Regeln entsprechend sind sie breiter und wurden vereinfacht. Sie sollen das Überholen erleichtern. Daran müssen sich alle gewöhnen, Hamilton inklusive. Der 34 Jahre alte Brite durfte erst später den Silberpfeil übernehmen, die Jungfernfahrt blieb Valtteri Bottas vorbehalten.
"Bin optimistisch, aber auch realistisch"

Der 29 Jahre alte Finne startet in seine dritte Saison bei Mercedes, Hamilton in seine siebte. 2014, 2015, 2017 und 2018 gewann der Engländer die WM. 2016 hatte Rosberg gesiegt. In all den Jahren holte Mercedes auch den Titel in der Konstrukteurswertung. "Fünf Doppel-Meisterschaften sind weit mehr, als wir jemals gedacht hätten", sagte Teamchef Toto Wolff. Wie vor jeder neuen Saison wies der Österreicher daraufhin, dass sein Team trotz der Erfolge bei Null beginne. "Deshalb dürfen wir nichts als selbstverständlich ansehen und es gibt absolut keinen Grund dafür, automatisch anzunehmen, dass wir erneut vorne liegen werden", betonte Wolff. Durch die Regeländerungen habe jedes Team eine Chance auf den Titel "und wir sehen jeden als einen möglichen Konkurrenten an."
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Hier noch mal der Mercedes, obwohl es ja in diesem Abschnitt um Red Bull geht. Sehen Sie es uns bitte nach.

(Foto: dpa)

Zu den Mitbewerbern gehört Red Bull. Max Verstappen durfte die ersten Kilometer mit dem neuen Wagen fahren. Der 21 Jahre Niederländer tritt in diesem Jahr zusammen mit dem 23 Jahre alten Franzosen Pierre Gasly an. Verstappens bisheriger Teamkollege Daniel Ricciardo, 29 Jahre alt, wechselte zu Renault. "Ich denke nicht, dass es ein Vorteil ist, aber es ist auch kein Nachteil", sagte Verstappen.

Spannender ist ohnehin die Frage, wie sich der Wechsel vom langjährigen Motorenpartner Renault zu Honda auswirkt. Seit dem Wiedereinstieg kommen die Japaner nur sehr langsam mit ihren Triebwerken auf Touren. "Wir erwarten sehr viel. Es braucht aber sicher auch Zeit, wir können nicht erwarten, dass es vom ersten Rennen an sofort perfekt läuft", sagte Verstappen. "Ich bin optimistisch, aber auch realistisch." Red Bull wartet seit der Erfolgsära mit Sebastian Vettel auf den nächsten Titel. Von 2010 bis 2013 hatten der Deutsche, der zur Saison 2015 zu Ferrari wechselte, und Red Bull die Fahrer- und Konstrukteurswertung gewonnen. Vettel wird seinen neuen Wagen am Freitag vorstellen. Am 17. März wird es ernst, wenn in Melbourne der Große Preis von Australien startet.

Quelle: n-tv.de, sgi/dpa https://www.n-tv.de/sport/formel1/Merce ... 855967.htm
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Führerschein-Umtausch: 43 Millionen Lappen betroffen ! - SO läuft der Umta

Postby Weltbookadmin47 » 16. Feb 2019 18:33

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http://www.news.de/auto/855745522/fuehr ... WNYuOwI4Cs

Führerschein-Umtausch: 43 Millionen Lappen betroffen ! - SO läuft der Umtausch ab

Sie haben einen Führerschein, der vor dem 18. Januar 2013 ausgestellt wurde? Dann sollten Sie sich darauf gefasst machen, Ihre Fahrerlaubnis umtauschen zu müssen. Die Gründe dafür erfahren Sie mit Fristen, Kosten und Co. hier.
43 Millionen Füherschein-Besitzer müssen ihren Führerschein umtauschen lassen (Symbolbild). (Foto)
43 Millionen Füherschein-Besitzer müssen ihren Führerschein umtauschen lassen (Symbolbild). Bild: Marius Becker / picture alliance / dpa

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All jene, die ihren Führerschein vor dem 18. Januar 2013 in die Hand gedrückt bekommen haben, dürfen sich auf einen Besuch bei der Führerscheinbehörde einstellen. Einem aktuellen EU-Beschluss zufolge müssen nämlich alle Fahrerlaubnisdokumente, die bis zu diesem Stichtag ausgestellt wurden, umgetauscht und durch ein neues Dokument ersetzt werden.
Führerschein-Umtausch: 43 Millionen Menschen von EU-Aktion betroffen

Ziel der Aktion, der der rund 43 Millionen Führerschein-Besitzer betroffen sein werden, ist es der EU-Entscheidung zufolge, die Dokumente fälschungssicherer zu gestalten und gleichzeitig alle Führerscheine in einer Datenbank zu sammeln. Im Klartext heißt das: Papier-Führerscheine, die bis Ende 1998 ausgegeben wurden, sind künftig ebenso hinfällig wie die Führerscheine im Scheckkartenformat, die ab 1999 ausgestellt wurden. Betroffen sind dem ADAC zufolge Kartendokumente, die vor dem 18. Januar 2013 ausgegeben wurden - immerhin etwa 28 Millionen an der Zahl - sowie rund 15 Millionen Papier-Führerscheine, die noch in Gebrauch sind.

Stichtage im Überblick: Welche Fristen gelten für den Umtausch des Führerscheins?

Das neue fälschungssichere Führerscheindokument wird europaweit vereinheitlicht ab 19. Januar 2033 im Umlauf sein und bisherige Führerscheine ablösen. Daraus erklärt sich auch der Stichtag, bis zu welchem alte Fahrerlaubnisdokumente umgetauscht sein müssen. Um Chaos in den Meldestellen zu vermeiden, soll es gestaffelte Fristen geben, die aktuell im Bundesrat zur Debatte gestellt werden. Für ältere Dokumente ist das Geburtsdatum des Inhabers ausschlaggebend, wie folgende Staffelung zeigt:
Geburtsjahrgang Stichtag für Umtausch
vor 1953 19. Januar 2033
1953 bis 1958 19. Januar 2022
1959 bis 1964 19. Januar 2023
1965 bis 1970 19. Januar 2024
ab 1971 19. Januar 2025

Sie haben Ihren Führerschein nicht vor 1999 erhalten? Dann entscheidet das Ausstellungsdatum des Lappens darüber, wann Sie zum Umtausch antreten können:
Ausstellungsdatum des Führerscheins Stichtag für Umtausch
1999 - 2001 19. Januar 2026
2002 - 2004 19. Januar 2027
2005 - 2007 19. Januar 2028
2008 19. Januar 2029
2009 19. Januar 2030
2010 19. Januar 2031
2011 19. Januar 2032
2012 bis 18. Januar 2013 19. Januar 2033
Führerschein umtauschen bis 2033: Diese Dokumente sind Pflicht

Wer sich auf den Weg zur Führerscheinstelle macht, um seinen alten Lappen umzutauschen, sollte einige Dokumente mitbringen, damit der Vorgang reibungslos vonstatten geht. Dazu gehört einerseits die Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises - beispielsweise Personalausweis oder Reisepass - sowie ein biometrisches Passfoto und den aktuellen Führerschein. Damit können Sie bei der Führerscheinstelle Ihres Wohnortes vorstellig werden und Ihre Fahrerlaubnis für Auto respektive Motorrad umtauschen.

Der neu ausgestellte Führerschein gilt ab Ausstellungsdatum 15 Jahre. Die Kosten für einen Umtausch liegen bei rund 25 Euro. Übrigens: Wer nach 2033 noch mit alten Fahrerlaubnispapieren unterwegs ist und erwischt wird, muss mit einem Verwarngeld in Höhe von 10 Euro rechnen.

Auch interessant: 18-Jähriger ohne Führerschen rast Frau (39) auf Parkplatz tot

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loc/jat/news.de

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Warnung für Temposünder - Sind Blitzer-Apps verboten ?

Postby Weltbookadmin47 » 7. Mar 2019 23:44

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Sind-Blitz ... 68288.html

Warnung für Temposünder - Sind Blitzer-Apps verboten ?
Von Axel Witte
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Auch mobile Messgeräte bringt die Polizei gern flexibel zum Einsatz.

(Foto: picture alliance / dpa)
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Viele haben es im Straßenverkehr ja etwas eiliger - und geben Gas. Wäre da nur nicht die Sorge, bei einer Geschwindigkeitsübertretung erwischt zu werden, denn Radarfallen lauern allerorten. Gut, dass es entsprechende Warnsysteme vor Blitzern fürs Smartphone gibt - aber sind die auch legal?

Wer rast, gefährdet sich und andere. So viel einmal vorneweg. Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Straßen tragen dem Rechnung und sind durchaus sinnvoll. Aber vielen kann es dennoch nicht schnell genug gehen. Schließlich ist es ein menschlichen Grundbedürfnis, auf direktem und schnellsten Weg von A nach B zu kommen.

Und auch wenn dieses Ziel nicht immer mit Vollgas verfolgt wird, ein paar Stundenkilometer mehr als erlaubt dürfen es eigentlich immer sein. Schließlich gibt es bei der Messung von Tempoverstößen ja meist auch sogenannte Toleranzgrenzen. Doch die sind schnell überschritten. Insofern fährt die Sorge, beim Überschreiten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit erwischt zu werden, bei vielen Autofahrern mit. Aus gutem Grund - denn in Deutschland gibt es allein rund 4500 stationäre Blitzer. Hinzu kommen noch die mobilen Messgeräte, welche die Polizei flexibel zum Einsatz bringt.
Was ist erlaubt, was verboten?

Da liegt der Impuls nahe, der Gefahr aus dem Weg zu gehen. Aber nicht etwa dadurch, dass der Fuß vom Gas genommen wird, sondern oft dadurch, dass sich darüber informiert wird, wo stationäre oder mobile Geräte zur Geschwindigkeitsüberwachung auf Sünder lauern. Hierfür kommen verschiedene Möglichkeiten infrage. Beispielsweise kann der Fahrer aufmerksam den ­Blitzer-Warnungen im Radio lauschen. Die sind völlig legal, denn die Warnungen werden ganz allgemein und unabhängig vom Standort des Verkehrsteilnehmers abgegeben.

Anders sieht die Sache allerdings bei der Verwendung von sogenannten Blitzer-Apps aus. Hier werden auf dem Smartphone oder Naviga­ti­ons­system die Standorte von Blitzern angezeigt und der Fahrer wird entsprechend dazu ermahnt, sein Tempo rechtzeitig zu drosseln. Klingt wie so vieles, was es als mobiles Miniprogramm gibt, äußert praktisch. Aber ist die Verwendung solcher Apps auch legal?

Nein, ist sie nicht. Die Straßenverkehrsordnung klärt eindeutig darüber auf, dass, wer ein Fahrzeug führt, ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen darf, welches dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen. Bei Zuwiderhandlung kann die Polizei ein Bußgeld von 75 Euro verhängen. Einen Punkt in Flensburg gibt es noch oben drauf. Das Smartphone darf zwar nicht beschlagnahmt werden, im Gegensatz zu einem Radarwarner. Dafür darf aber die Deinstallation der App gefordert werden.
Beweis? Schwierig!

Gleiches gilt für den Blitzer-Warner auf dem Navi. Allerdings dürfte die Polizei Schwierigkeiten haben, die Nutzung einer Blitzer-App nachzuweisen. Denn ohne konkreten Verdacht, bei dem auch noch Gefahr in Verzug besteht, dürfen die Beamten weder Fahrzeug noch Smartphone durchsuchen.

Ob diese Regelungen auch für Beifahrer gelten, ist bisher noch nicht abschließend juristisch geklärt. Fahrer sollten aber ohnehin besser beide Hände am Steuer haben, statt mit dem Smartphone rumzuspielen. Das ist grundsätzlich sicherer. Die Smartphone-Nutzung ist aus diesem Grund laut Straßenverkehrsordnung auch während der Fahrt verboten.

Gleiches gilt übrigens auch, wenn andere Autofahrer vor Blitzern per Lichthupe oder Hupen gewarnt werden sollen. Denn beides darf nur eingesetzt werden, wenn man außerhalb geschlossener Ortschaften überholt oder sich oder andere gefährdet sieht. Womit nicht die finanzielle Gefährdung durch ein Bußgeld gemeint ist. Per Handzeichen hingegen darf schon auf eine Radarfalle hingewiesen werden. Da sind zwar auch nicht beide Hände am Steuer, dafür wirkt so eine von Hand ausgeführte Geste gleich viel freundlicher und zeigt zudem, dass es manchmal eben doch ganz ohne App geht.

Quelle: n-tv.de
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Modernität mit Retro-Charme - Devinci DB 718 - ein Elektrorenner ohne Eile

Postby Weltbookadmin47 » 27. Mar 2019 13:27

Devinci DB 718 - ein Elektrorenner ohne Eile.jpg
Devinci DB 718 - ein Elektrorenner ohne Eile.jpg (30.49 KiB) Viewed 3660 times
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Modernität mit Retro-Charme - Devinci DB 718 - ein Elektrorenner ohne Eile
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Der Devinci DB 718 in der Ausstattung Adele.

(Foto: Devinci)
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Man muss schon ein echter Liebhaber von Elektroauto-Kuriositäten sein, um für ein 20 PS starkes und 100 km/h schnelles Retro-E-Auto mindestens 50.000 Euro auszugeben. Dennoch muss zugegeben werden, dass der Devinci DB 718 Charme hat.

Neben einigen großen haben auch viele kleine Autohersteller das E-Auto für sich entdeckt. Wie etwa die noch junge französische Manufaktur Devinci, die seit kurzem mit dem Roadster DB 718 eine Lifestyle-Kuriosität anbietet, bei der Oldtimer-Flair und zukunftsweisende Antriebstechnik aufeinandertreffen.
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Von der Optik möchte man mit dem Devinci 718 sofort auf die Rennstrecke.

(Foto: Devinci)

Optisch erinnert der DB 718 an Sportwagen der späten 1920er- und frühen 30er-Jahre, was unter anderem schmale, freistehende Speichenräder oder ein riesiges Holzlenkrad betonen. Eigentlich sollte man unter der langen Motorhaube des weniger als vier Meter kurzen Zweisitzers einen Qualm und Lärm erzeugenden Verbrenner erwarten.
20 PS und maximal 100 km/h

Tatsächlich aber kommt ein leiser und sauberer E-Antrieb mit 20 PS zum Einsatz, der wahlweise mit einer 15- oder 23-kWh-Batterie kombinierbar ist. Die Reichweite variiert damit zwischen 150 und 230 Kilometer. Trotz sportlicher Optik handelt es sich um einen entspannten Cruiser, der, ohne besondere Hast zu entwickeln, maximal 100 km/h erreicht. Fürs sonnige Dahingleiten im südfranzösischen Hinterland reicht das allemal.
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Lediglich 200 Exemplare des Divinci 718 sollen 2019 verkauft werden.

(Foto: Devinci)

Devinci bietet den DB 718 in den drei Ausstattungen Brigitte, Lucie und Adele zu Preisen von rund 50.000, 68.000 beziehungsweise 100.000 Euro an. Die Produktion von 2019 wird auf insgesamt 200 Exemplare limitiert. Ein großer Teil ist bereits reserviert, aber noch kann man sich einen 718 bestellen. Es gibt einige wenige Händler in Frankreich aber auch der Schweiz und Italien, die Devinci bereits anbieten.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x
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So umweltfreundlich sind E-Autos wirklich !

Postby Gudrun Graf » 5. Apr 2019 18:40

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https://www.autobild.de/artikel/co2-bil ... =646979915
So umweltfreundlich sind E-Autos wirklich !

Zur Bildergalerie https://www.autobild.de/bilder/elektroa ... html#bild1

Elektroautos: Vergleich CO2-Bilanz

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CO2-Bilanz: Elektroautos im Vergleich — 29.06.2018
So umweltfreundlich sind E-Autos wirklich!
Der ADAC hat die CO2-Bilanz von E-Autos mit Verbrennern verglichen – und Erstaunliches über dicke Diesel herausgefunden.
Auf den ersten Blick scheint die Sache klar: Elektroautos sind umweltfreundlicher als Verbrenner, weil sie mit Strom statt mit Benzin oder Diesel fahren. Oder? Ganz so einfach ist es dann doch nicht: Denn Energie wird bei Autos nicht nur beim Fahren, sondern auch für die Herstellung und das spätere Recyceln sowie für die Bereitstellung von Kraftstoffen aufgewendet. Bei elektrifizierten Fahrzeugen (also auch bei Hybridautos) kommt noch ein nicht unerheblicher Energieaufwand für die Batterie hinzu. Das alles wirkt sich auf die CO2-Bilanz und damit aufs Klima aus. Der ADAC hat nun Vertreter aus drei Segmenten miteinander verglichen. Die große Frage: Fahren E-Autos klimafreundlicher? Ergebnis: Eine generelle Aussage sei unmöglich. Aber: Elektrofahrzeuge in Deutschland seien bereits heute in vielen Fällen eine gute, weil umweltfreundliche Wahl. Allerdings könnten sie eine noch deutlich bessere CO2-Bilanz aufweisen, würden sie ausschließlich mit regenerativem Strom fahren.

Reichweite von E-Autos
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So umweltfreundlich sind E-Autos

Bei einem elektrischen Kleinwagen wie dem BMW i3 ist für die CO2-Bilanz die Laufleistung besonders wichtig.
Im Fokus des ADAC waren Diesel-, Benzin-, Erdgas- und Autogas-Pkw sowie Hybridfahrzeuge, Plug-in-Hybride und E-Autos der Segmente "Kleinwagen" (Mazda2, Mitsubishi Space Star, Toyota Yaris, BMW i3), "Kompaktklasse" (Mazda3, VW Golf, Mercedes B 200, Dacia Logan MCV, Toyota Prius, Toyota Prius Plug-in Hybrid, Hyundai Ioniq Electric) und "obere Mittelklasse" (Mercedes E 220 d, Mercedes E 400 Coupé, Volvo XC90 Twin Engine, Tesla Model X). Diese Modelle hatten im vergangenen ADAC EcoTest jeweils am besten abgeschnitten. Zugrunde gelegt wurde eine Gesamtlaufleistung von 150.000 Kilometern und der deutsche Strommix von 2013 mit 23 Prozent Anteil regenerativer Energie, da es laut einer aktuellen Aussage des ADAC damals noch keine gesicherten aktuelleren Zahlen gab. Inzwischen bestätigte das Umweltbundesamt einen deutschen Brutto-Strommix von 2017, in dem der Anteil regenerativer Energien auf gut 33 Prozent gestiegen ist. Dementsprechend würde sich nun ein Vorteil für Elektroautos und Hybride ergeben, neue Testwerte gibt es aber noch nicht.

Elektroautos: Irrtum und Wahrheit
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Erstaunlich: Nur in der Kompaktklasse hatte das E-Auto mit 22,5 Tonnen CO2 die beste Ökobilanz (mit ausschließlich grünem Strom wären es sogar nur zehn Tonnen). Am meisten Kohlendioxid kam vom Benziner mit 30 Tonnen. Gegenüber dem Benziner amortisiert sich das mit dem Strommix geladene E-Auto aus Umweltsicht schon nach etwa 45.000 Kilometern. Bei den Kleinwagen hat das Elektroauto zwar auch die Nase vorn, allerdings nur mit dem optimistischen Wert von 150.000 Kilometern Laufleistung. In der Realität werden kleine E-Pkw oft als Zweit- oder Stadtwagen benutzt. Und bei 50.000 Kilometern Fahrstrecke kann das E-Auto die hohen CO2-Emissionen aus Pkw-Herstellung, Recycling und Strombereitstellung nicht ausgleichen.
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Jetzt kommt die Masterline Hymer mit neuem Flaggschiff

Postby Weltbookadmin47 » 6. Apr 2019 16:10

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https://www.n-tv.de/auto/Hymer-mit-neue ... 43278.html
Jetzt kommt die Masterline Hymer mit neuem Flaggschiff
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Die neue Hymer B-Klasse Masterline wird zu einem Grundpreis von 104.990 Euro ab Ende Mai verfügbar sein.

(Foto: Hymer)
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Viel hat man sich bei der Premiere der neuen B-Klasse Masterline von Hymer versprochen. Ist sie doch auch ein Produkt der intensivierten Kooperation mit der Nutzfahrzeug-Abteilung von Mercedes-Benz. Das Ergebnis: Mehr Luxus geht immer.

Die Marketing-Strategen versprachen für die Premiere in der Stuttgarter Carl-Benz-Arena nicht weniger als den "Hymer unter den Reisemobilen". Nicht ungewollt adaptierte der Caravaning-Hersteller aus Bad Waldsee damit einen Slogan, den man in ähnlicher Form vom Kooperationspartner Daimler kennt. Das ließ Großes erwarten. Ein neues Topmodell etwa. Vielleicht sogar die Renaissance der wohnmobilen S-Klasse? Fehlanzeige. Mit der B-Klasse Masterline wurde zwar in Sichtweite des Cannstatter Mercedes-Werks eine neuen Baureihe als Flaggschiff des Hymer-Portfolios enthüllt, letztlich handelt es sich aber doch "nur" um eine weitere Spielart der breit gefächerten Hymermobil B-Klasse. Allerdings auf höchster Ebene. Zu einem Grundpreis von 104.990 Euro werden die ersten Exemplare des Luxusliners ab Ende Mai verfügbar sein.
Leichtbau konsequent weiterentwickelt
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Mit dem neuen Hymer-Gesicht passt sich der Integrierte gut dem Familienbild an.

Technisch ist das neue Produkt die konsequente Fortführung einer Entwicklung, die 2017 mit der Einführung des Hymer-eigenen Super-Leichtbau-Chassis (SLC) eingeleitet wurde und im vergangenen Jahr in der Kombination des SLC-Fahrwerks mit dem Sprinter-Triebkopf zu der Vorstellung der B-Klasse Modern-Comfort als teil- oder vollintegriertes Fahrzeug führte. Die Masterline verfügt über dieselbe Aufbautechnik, dringt allerdings in neue Dimensionen vor.

Das trifft einmal auf die Verlängerung des Radstandes, die auf 7,89 Meter angewachsene Längenausdehnung und die nunmehr 2,35 Meter Außenbreite zu, die im Innenraum großzügigere Platzverhältnisse garantiert. Das trifft aber auch auf das Design, den Wohnkomfort und die Innenraumgestaltung zu, mit denen sich die ausschließlich in integrierter Ausführung lieferbare Masterline von allen anderen B-Klasse-Baureihen abheben soll.

Besondere Mühe haben sich die Oberschwaben mit dem Exterieur-Design gegeben. Mit dem neuen Hymer-Gesicht passt sich der Integrierte gut dem Familienbild an. Die Visier-Optik der großflächigen Panoramascheibe, die fugenlos in die gebogenen Seitenfenster übergeht, ist stark ausgeprägt.
Möbelfronten in Supermatt
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Die über zwei Meter langen Einzelmatratzen kommenauf eine stolze Breite von 90 Zentimetern.

Zum Verkaufsstart Ende Mai stehen zwei Grundrisse zur Wahl: Das Hymermobil B780 ML wird in der klassischen Aufteilung mit zwei Einzelbetten im Heck und die Variante B790 ML mit einem Queensbett im hinteren Abteil angeboten. Beide Bettenarten nutzen die größere Innenraumbreite von 2,18 Metern aus. So kommen die über zwei Meter langen Einzelmatratzen auf eine stolze Breite von 90 Zentimetern, können aber auch zu einer Gesamtliegefläche verbunden werden. Bei der Doppelbett-Ausführung bieten zwei seitliche Kleiderschränke und ein raumhoher Apothekerschrank gut zugänglichen Stauraum. Zusätzlich gibt es in beiden Modellen Hubbetten über den Frontsitzen.

Sehr edel wirken die weißen Möbelfronten sowohl in Hochglanz als auch in exklusivem Supermatt, die sparsam, aber effektvoll ganz nach eigenem Gusto mit hellem oder etwas dunklerem Eichenholz kontrastiert werden. Bei dem ausgeklügelten Beleuchtungssystem mit vier Ebenen vom Funktions- bis zum Ambiente-Licht ließen sich die Interieur-Designer von der Hotel-Gastronomie inspirieren.
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Bei dem Beleuchtungssystem ließen sich die Interieur-Designer von der Hotel-Gastronomie inspirieren.

(Bei der Sitzgruppe hält Hymer an der L-förmigen Sitzbank mit hochwertigen Polstern fest, auch wenn die Anordnung mit zwei gegenüberliegenden Längsbänken immer mehr Freunde gewinnt. Die Winkelküche ist wohl durchdacht, lässt sich optional mit einem Gas-Strom-Hybridkocher ausrüsten, bietet einen guten Arbeitsbereich, einen halbhohen Apothekerauszug und Schubladen, in denen sich auch größere Flaschen unterbringen lassen.
An Stauraum mangelt es nicht

An Stauraum mangelt es nirgends, zumal das SLC-Chassis ja auch einen durchgängigen Doppelboden offeriert - als zusätzlichen Laderaum ebenso wie als sicheren Platz für sämtliche technischen Komponenten. Außerdem garantiert die Hymer-Entwicklung einen stufenfreien, völlig ebenen Wohnraumboden ohne Stolperfallen. Völlig neu ist auch die 65 Zentimeter breite Aufbautür, die gegen Aufpreis mit Zuziehhilfe und schlüsselfreiem Zugang per Chip ausgerüstet werden kann.
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Die Winkelküche ist wohl durchdacht.

Die Vorzüge des Mercedes-Sprinters als Basis-Fahrzeug sind hinlänglich bekannt. Das reicht von einer Vielzahl an Assistenzsystemen wie Abstandstempomat, Notbremsfunktion oder Seitenwindassistent über die hervorragende Neungangautomatik als aufpreispflichtige Alternative zur manuellen 6-Gang-Schaltung bis hin zum kräftigen, ebenfalls optionalen 177-PS-Dieselmotor, den Mercedes ausschließlich an Reisemobil-Hersteller liefert. Serienmäßig ist die 143 PS starke Ausführung des 2,2-Liter-Selbstzünders an Bord.

Die Hymer Masterline wird ausschließlich mit Frontantrieb angeboten. Das ist für einen 4,5-Tonner auf einer nassen Wiese gewiss nicht unbedingt von Vorteil. Produktmanager Oliver Reuther beteuert aber, dass durch den verlängerten Radstand absolut kein Nachteil gegenüber einem Heckantrieb bestünde: "Mercedes macht da sehr strenge Vorgaben, was die Achslasten betrifft." In puncto Traktion sei nur der Allradantrieb wirklich besser. Aber das ist eine Option, die sich technisch mit der Kombination Sprinter-Triebkopf und SLC-Chassis nicht darstellen lässt.

Quelle: n-tv.de, Michael Lennartz, sp-x https://www.n-tv.de/auto/Hymer-mit-neue ... 43278.html
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Hans-Werner Sinn bleibt dabei: E-Autos sind „der neueste Dreck“

Postby Weltbookadmin47 » 5. May 2019 23:17

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https://www.zaronews.world/zaronews-pre ... jEVdQV0ub8

ZARONEWS PresseAgentur
Hans-Werner Sinn bleibt dabei: E-Autos sind „der neueste Dreck“
Von
Publisher -
26. April 2019
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Foto: Hans-Werner Sinn (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Der frühere Präsident des Münchener Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, und der Kölner Physikprofessor Christoph Buchal haben ihre in die Kritik geratene Studie zur Klimabilanz von Elektroautos verteidigt. In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ widersprechen Sinn und Buchal dem Vorwurf, das E-Auto künstlich schlechtgerechnet zu haben. Die Forscher hatten den CO2-Ausstoß zweier Autos gleicher Größenklasse (Tesla Model 3 mit 75 kWh Batterie und Mercedes C 220 d) verglichen und kamen zu dem Schluss, dass das E-Auto beim deutschen Strommix einen um 11 bis 28 Prozent größeren CO2-Ausstoß je Kilometer mit sich bringe.

Im Gegenteil hätten sie das E-Auto „durch verschiedene Annahmen optimistischer beurteilt, als es möglich gewesen wäre“, schreiben die beiden Forscher. Sie legten unter anderem dar, dass sie weder durch die Verwendung bestimmter Fahrzyklen (NEFZ) das Dieselauto bevorzugt hätten, noch die Lebensdauer der Batterie zu kurz beziffert hätten. Sinn und Buchal verweisen zudem auf Berechnungen des Volkswagen-Konzerns, die am Mittwoch veröffentlicht wurden.

VW hatte errechnet, dass ein E-Golf beim heutigen deutschen Strommix geringfügig mehr CO2 je Kilometer ausstoße als ein Diesel-Golf. „VW kommt so gesehen zu fast identischen Werten wie wir“, schreiben die Forscher in dem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

(Quelle!: dts)
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Diebstahl auf Campingplatz - Welche Versicherung zahlt ?

Postby Weltbookadmin47 » 4. Jul 2019 12:30

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Welche-Ver ... 11485.html

Donnerstag, 04. Juli 2019
Diebstahl auf Campingplatz - Welche Versicherung zahlt ?
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Assekuranzen bieten spezielle Campingversicherungen an.

(Foto: imago/CHROMORANGE)
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Das Gefühl von Freiheit, ein Hauch von Abenteuer - das reizt viele am Camping-Urlaub. Doch was, wenn man im Urlaub Opfer von Dieben wird? Greift dann eine Versicherung?

Das Wohnmobil aufgebrochen, die Schubladen durchwühlt, die Wertsachen gestohlen - für Urlauber ist das ein Schreckensszenario. Stellt sich die Frage: Besteht in diesem Fall Versicherungsschutz?

Ja und nein, lautet in etwa die Antwort: "Habseligkeiten beziehungsweise Hausratsgegenstände können auch im Campingurlaub versichert sein", sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV) in Hamburg im Interview. "Zumindest dann, wenn eine private Hausratversicherung abgeschlossen ist." Allerdings ist der Schutz eingeschränkt.

Wie sind meine Habseligkeiten im Campingurlaub geschützt?

Bianca Boss: Jede Hausratversicherung beinhaltet eine sogenannte Außenversicherung. Diese bewirkt, dass Hausratsgegenstände gegen die klassischen Gefahren Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl versichert sind, zumindest wenn sich die Sachen nur vorübergehend außerhalb des eigentlichen Versicherungsortes befinden.

Zu beachten ist allerdings, dass bei einem Einbruch in ein Campingmobil und dem Diebstahl von Gegenständen kein Einbruchdiebstahl im Sinne der Versicherungsbedingungen der Hausratversicherung vorliegt. Der Markt bietet auch deswegen sogenannte Inhaltsversicherungen oder auch Campingversicherungen an.

Hier sollte sich jeder Verbraucher allerdings gut informieren, welche Risiken konkret versichert sind und ob spezielle Ausschlüsse vorhanden sind. Versicherungsschutz besteht hier meist gegen Beschädigung, Verlust oder Zerstörung, unter anderem durch Brand, Sturm, Überschwemmung, Diebstahl und Raub.

Was muss ich bei dieser Außenversicherung beachten?

Der Außenversicherungsschutz ist zeitlich begrenzt. Das heißt, er greift nur bei Sachen, die sich vorübergehend, in der Regel nicht länger als drei Monate, außerhalb des eigentlichen Versicherungsorts befinden. Die Höhe der Entschädigung ist meist auf zehn Prozent der Versicherungssumme begrenzt. Bei bestimmten Risiken - zum Beispiel Sturm und Hagel - können in der Außenversicherung weitere Einschränkungen gelten.

Und was ist mit Wertsachen?

Für Wertsachen gelten in Hausratversicherungen Summenbegrenzungen. Außerdem ist die beschriebene Besonderheit zum Einbruchdiebstahl beim Camping zu beachten.

Quelle: n-tv.de, Falk Zielke, dpa
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Postby Weltbookadmin47 » 6. Jul 2019 13:34

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E-Tankstellen in Europa | E-Tankstellen-Finder

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Rabatte für Umweltbewusste - Welche Versicherungen für E-Autos ?

Postby Weltbookadmin47 » 12. Aug 2019 10:25

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Montag, 12. August 2019
Rabatte für Umweltbewusste - Welche Versicherungen für E-Autos ?
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Manche Versicherer haben besondere Pakete für E-Autos im Programm.

(Foto: imago/Rene Traut)
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Bei Elektroautos ist vieles anders: Strom statt Sprit, E-Motor statt Verbrenner und der klassische Ölwechsel entfällt auch. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist aber weiter nötig. Wer zudem eine Vollkasko möchte, kann spezielle Angebote nutzen - lohnt sich das?

Wer sein Auto versichern will, hat die Qual der Wahl auf der Jagd nach dem besten Tarif. Über 90 Kfz-Versicherer gibt es in Deutschland.

Wer ein Elektroauto fährt, hat es noch schwerer, zumindest wenn es neben der Kfz-Haftpflichtversicherung noch eine Vollkasko-Versicherung speziell für E-Autos sein soll. Was tun?

"Es gibt Versicherer, die haben besondere Pakete für E-Autos im Programm", sagt Kurt Sigl vom Bundesverband Elektromobilität (BEM). Gleichwohl halte er diese besonderen Policen für nicht erforderlich.
Vor allem bei dem Akku lohnt sich eine Versicherung

"In der Regel wird da die Batterie besonders versichert, diesen Schutz aber haben Kunden bereits über die Garantie des Herstellers, das sind meist sechs bis acht Jahre beziehungsweise 160.000 bis 180.000 Kilometer", so Sigl. Sinnvoller sei es, etwa eine Anschluss-Garantieversicherung abzuschließen, um so das Herzstück des Autos, den Akku, noch längerfristig abzusichern.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hingegen sieht durchaus Vorteile im Abschluss einer speziellen E-Auto-Versicherung: "Wichtig ist eine Allgefahrendeckung für die Batterie, die beispielsweise auch Bedienfehler oder einen Akkubrand einschließt", sagt Kerstin Becker-Eiselen. Auch sollte die Versicherung Schäden am Fahrzeug abdecken, die beim Abschleppen eines E-Autos entstehen können, denn das ist bei einem Stromer nicht so einfach wie bei einem Verbrennerfahrzeug.

Gut und sinnvoll sei, so die Verbraucherschützerin, wenn alle Versicherer ihre Bedingungen auf die Besonderheiten von E-Autos ausweiten würden. Denn viele E-Autokunden wüssten nicht, dass ihre alte Versicherung gar nicht für ein Stromauto ausgelegt sei. "Es wäre wünschenswert, wenn die Versicherer ihre Kunden darauf hinweisen würden", sagt Becker-Eiselen.
Viele Versicherer noch nicht auf E-Autos eingestellt

Tatsächlich jedoch berücksichtigen viele Kfz-Versicherer E-Autos bislang gar nicht extra. "In sehr vielen Bedingungen tauchen Begriffe wie Akku oder Hochvolttechnik gar nicht auf", sagt der unabhängige E-Auto-Versicherungsmakler Peter Bieger. Wenn jedoch der Akku beispielsweise aufgrund einer Beschädigung am Unterboden getauscht werden müsse, greife die Herstellergarantie nicht.

Ob und wie viel der Kosten dann die Vollkaskoversicherung übernehme, bleibe bei vielen Anbietern unklar, so Bieger. Auch Kurzschlussfolgeschäden an der Verkabelung und angrenzenden Aggregaten seien oft nur unzureichend abgedeckt.

Der Grund, warum E-Autos bei vielen Anbietern nicht gesondert versichert werden können, liegt nach Ansicht des BEM vor allem in der bisher geringen Anzahl der Fahrzeuge. "Aktuell sind rund 85.000 reine E-Autos auf unseren Straßen unterwegs. Viele Versicherer sind erst noch dabei, Daten zu Elektrofahrzeugen zu sammeln", meint Sigl.
Spezielle E-Auto-Tarife erwartet

Er rechne daher damit, dass die Zahl spezieller Tarife weiter steigen werde. Denkbar sei auch, dass sich E-Autofahrer in Zukunft günstiger versichern könnten, weil sie erwiesenermaßen weniger Unfälle verursachen würden. "E-Autofahrer sind keine Raser", sagt Sigl.

Das sieht auch die HUK Coburg so, die bislang jedoch noch keinen E-Auto-Tarif anbietet und stattdessen auf die "umfangreichen Leistungen" ihres "normalen Kfz-Produkts" verweist. "Beispielsweise bezahlen wir den Neupreis des Akkus, wenn dieser wegen eines versicherten Schadens ausgetauscht werden muss", sagt Karin Benning.

Die HUK gewähre E-Autofahrern aber einen generellen Nachlass von zehn Prozent, da sich umweltbewusste Kunden in der Regel auch sehr umsichtig im Straßenverkehr verhalten würden. Ähnliche Rabatte gibt es auch bei anderen Versicherern.

Teurer ist es also nicht unbedingt, ein E-Auto zu versichern - im Gegenteil. "Das hängt letztlich von der Typ- und Regionalklasse ab, in die das Fahrzeug eingestuft ist, und natürlich von der Schadenfreiheitsklasse des Versicherungsnehmers", sagt Henning Engelage vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Bislang habe der GDV durch die E-Autos auch keine Veränderung in den Typklassen feststellen können. Das Thema Batteriebrand etwa, das immer wieder im Zusammenhang mit Stromern als Gefahr genannt werde, spiele hier überhaupt keine Rolle.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa https://www.n-tv.de/ratgeber/Welche-Ver ... 96891.html
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"Ein fantastisches Auto, aber …" Dyson beerdigt Elektroautoprojekt

Postby Weltbookadmin47 » 12. Oct 2019 11:23

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"Ein fantastisches Auto, aber …" Dyson beerdigt Elektroautoprojekt

(Foto: picture alliance/dpa)
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Völlig überraschend will der britische Staubsaugerhersteller nun doch keine Elektroautos mehr auf den Markt bringen. Konzernchef, Erfinder und Designer James Dyson schwärmt zwar von dem Modell aus der eigenen Elektroschmiede. Aber das größte Manko von E-Autos konnte offenbar auch er nicht lösen.

Der Hausgeräte-Spezialist Dyson gibt seine ambitionierten Pläne für den Einstieg ins Geschäft mit Elektroautos auf. "Unser Automotive-Team hat in den letzten Jahren ein fantastisches Elektroauto entwickelt, allerdings sehen wir aufgrund der aktuellen Situation im Bereich Automotive keine Möglichkeit, das Produkt kommerziell gewinnbringend zu vertreiben", erklärte Dyson. Das Autoprojekt werde deshalb eingestellt.

Dyson, bekannt vor allem für seine beutellosen Staubsauger, hatte 2017 angekündigt, ein Elektrofahrzeug entwickeln zu wollen. Rund 2,5 Milliarden britische Pfund (umgerechnet 2,8 Milliarden Euro) sollen dafür investiert werden. Noch im Mai hatte Firmengründer James Dyson versichert, man liege beim anvisierten Marktstart zum Jahr 2021 weitgehend im Plan und habe die Kosten im Griff.

Die britische Firma hatte zuletzt auch mit dem Plan für Schlagzeilen gesorgt, ihren offiziellen Sitz nach Singapur verlagern zu wollen, um dort die neuen Fahrzeuge zu bauen. In Großbritannien stieß der Plan auf Kritik, weil James Dyson sich zuvor als lautstarker Brexit-Befürworter hervorgetan hatte.
Kein Käufer in Sicht

In einer E-Mail an die Mitarbeiter betonte Dyson nun, die Aufgabe der Autopläne sei "weder auf Mängel beim Produkt noch auf ein Versagen des Entwicklungsteams zurückzuführen". Dyson habe auch versucht, einen Käufer für das Projekt zu finden - "was allerdings bisher leider erfolglos geblieben ist". Die Firma werde aber von der für das Auto entwickelten Batterietechnologie profitieren. Wie viel der Konzern bis dato in das Projekt gesteckt hat, teilte er nicht mit.

Für die rund 500 Angestellten in der Automobil-Sparte sollen den Angaben zufolge neue Aufgaben im Unternehmen gefunden werden. Hierfür gebe es genug offene Stellen, beschwichtigte der Konzernchef. "Dies ist nicht das erste Projekt, das die Richtung geändert hat, und es wird nicht das letzte sein."

Der Plan, im Alleingang ein Elektroauto zu bauen, stand von vornherein unter einem schlechten Stern. Alle großen Hersteller haben sich auf das Geschäft mit Elektroautos gestürzt und wollen ihre Modelle in den kommenden Jahren auf den Markt bringen. Gleichzeitig ächzen aber auch alle unter den hohen Investitionen. Selbst der Elektroauto-Pionier Tesla tut sich damit schwer, profitabel zu wirtschaften.

Am härtesten trifft die Entscheidung den Wirtschaftsstandort Singapur. Der Stadtstaat hatte große Hoffnungen an Dysons Elektro-Projekt geknüpft. Die herstellende Industrie schrumpft. Singapur wirbt deshalb um Firmen, die beim Leuchtturm-Projekt "Industrie 4.0" helfen sollen. Die Wirtschaftsförderungsbehörde (EDB) setzt nun darauf, dass wenigstens Dysons Batterietechnologie eine Zukunft in Singapur hat.

Quelle: n-tv.de, ddi/dpa https://www.n-tv.de/wirtschaft/Dyson-be ... 24932.html
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Autogipfel zur E-Mobilität - Deutschland fehlen Millionen Ladestationen

Postby Weltbookadmin47 » 2. Nov 2019 12:16

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Autogipfel zur E-Mobilität - Deutschland fehlen Millionen Ladestationen
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Bei der Ladeinfrastruktur besteht in Deutschland großer Nachholbedarf.

(Foto: picture alliance/dpa)
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So richtig kommt der Ausbau der Elektromobilität in Deutschland nicht voran. Dass so wenige E-Autos unterwegs sind, liegt auch an fehlenden Lademöglichkeiten. Experten fordern wesentlich mehr Ladepunkte. Auf einem Autogipfel geht es Politik und Industrie um eine erste Einigung dazu.

Spitzenvertreter aus Politik und Autobranche wollen sich am Montagabend erneut zu einem Autogipfel treffen. Geklärt werden sollen dabei unter anderem Details zum Ausbau der Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Experten fordern den massiven Aufbau einer Ladeinfrastruktur. Sprecher der Bundesregierung und des Branchenverbandes VDA bestätigten den Termin im Kanzleramt. Kanzlerin Angela Merkel wird dann unter anderem Verkehrsminister Andreas Scheuer, Finanzminister Olaf Scholz und Arbeitsminister Hubertus Heil empfangen.
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Wirtschaft 31.10.19
Opel-Beschäftigte sind besorgt Fiat Chrysler und PSA schmieden neuen Autogiganten

Unklar ist noch die Teilnahme von Wirtschaftsminister Peter Altmaier, der sich zuletzt bei einem Sturz das Nasenbein gebrochen hatte. Erwartet werden zudem Vertreter der Gewerkschaften und mehrere Vorstände der Hersteller. Zu den Themen zählen neben den Ladestationen unter anderem auch die Digitalisierung und autonomes Fahren, wie Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagten. In einigen Bereichen könne es dazu Beschlüsse geben.

Beim Thema Ladestationen dürfte eine Einigung mindestens skizziert werden. Hier gebe es seit längerem Gespräche der Energiekonzerne mit dem Verkehrsministerium, sagten die Insider weiter. Um letzte Details dürfte auf dem Autogipfel noch gerungen werden. Befürchtungen der Versorger, bereits gebaute Ladesäulen könnten zur Investitionsruine werden, seien beseitigt.

Der scheidende VDA-Präsident Bernhard Mattes hatte zuletzt betont, dass bei der Ladeinfrastruktur für E-Autos Fortschritte geben müsse. Um die CO2-Ziele der EU bis 2030 zu erreichen, müssten bis dahin auf deutschen Straßen sieben bis 10,5 Millionen E-Autos unterwegs sein. Bei Lademöglichkeiten sei auch die Politik gefordert, vor allem die Kommunen, weil sie die Gegebenheiten vor Ort am besten kennen würden. "Die heute vorhandenen gut 20.000 öffentlichen Ladepunkte reichen nicht. Notwendig bis 2030 sind eine Million öffentliche Ladepunkte, zusätzlich 100.000 Schnellladepunkte und mehrere Millionen private Ladepunkte."
"Eine Million öffentliche Ladepunkte"

Der Verbraucherzentrale Bundesverband forderte die Autoindustrie auf, mehr in die Ladeinfrastruktur für Elektroautos zu investieren. Vorstand Klaus Müller sagte, der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos sei für eine wirksame Klimapolitik unentbehrlich. Er begrüßte es zwar, dass die Bundesregierung geholfen habe, die Zahl der öffentlichen Ladepunkte 2018 um mehr als 50 Prozent zu steigern. Neben öffentlichen Ladepunkten müsse nun aber der Ausbau privater Ladepunkte vorangetrieben werden.
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Wirtschaft 12.10.19
Internet, Direktvertrieb, E-Mobilität Jeder dritte Autohändler steht vor dem Aus

Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur im öffentlichen und privaten Bereich gilt als zentrale Voraussetzung dafür, dass E-Autos den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen. Mit einem "Masterplan Ladeinfrastruktur" soll der Aufbau eines Netzes mit Ladepunkten beschleunigt und besser koordiniert werden.

Merkel sagte zuletzt, der strategische Dialog mit der Autobranche werde auf dem Autogipfel fortgesetzt. "Dabei wird es natürlich auch um die Frage gehen, wie wir als Staat die Transformation zum Beispiel der Antriebstechnologien so mitgestalten und mitbegleiten können, dass Fachkräfte erhalten bleiben und das Fachkräftepotenzial nicht verloren geht." Details nannte sie nicht.

Quelle: n-tv.de, mli/rts/dpa https://www.n-tv.de/politik/Deutschland ... 68213.html
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Die Autobumser-Masche - Ende der fiktiven Schadensregulierung ?

Postby Weltbookadmin47 » 28. Jan 2020 13:21

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Dienstag, 28. Januar 2020
Die Autobumser-Masche - Ende der fiktiven Schadensregulierung ?
Nicht alle Verkehrsunfälle passieren zufällig: Sogenannte Autobumser provozieren Crashs, um Versicherungsleistungen zu erschleichen. Die Folgen für die Betrugsopfer können gravierend sein. Foto: Robert Schlesinger

Nicht alle Verkehrsunfälle passieren zufällig: Sogenannte Autobumser provozieren Crashs, um Versicherungsleistungen zu erschleichen. Die Folgen für die Betrugsopfer können gravierend sein.

(Foto: dpa-tmn)
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In Deutschland werden jedes Jahr rund 1,5 Millionen Kfz-Haftschäden "fiktiv" abgerechnet - das ist legal, aber nicht alle Autohalter sind ehrlich. Müssen neue Gesetze her, um Betrügern das Handwerk zu legen?

Im vergangenen Jahr sorgte ein Kriminalfall in Nordrhein-Westfalen für Schlagzeilen. Die Polizei in Essen kam einer Bande auf die Spur, die mindestens 50 Verkehrsunfälle absichtlich herbeigeführt haben soll, um anschließend hohe Versicherungssummen einzustreichen. Kein Einzelfall, berichtet die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Immer wieder verursachen sogenannte Autobumser vorsätzlich Kollisionen. Anschließend kassieren sie reichlich Geld, obwohl die Fahrzeuge allenfalls notdürftig repariert wurden. Erleichtert wird die Betrugsmasche durch die sogenannte fiktive Schadensregulierung.

Wer einen fremdverschuldeten Unfallschaden am Auto hat, braucht nur einen Kostenvoranschlag oder ein Sachverständigengutachten zur Schadenshöhe und kann sich dann den entsprechenden Betrag von der Versicherung auszahlen lassen. Ob und wie das Fahrzeug aber repariert wird, darf der Autohalter selbst entscheiden. Beim diesjährigen Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar (29. bis 31.1.) wird darüber diskutiert, ob die fiktive Schadensregulierung zu ungerechtfertigter Bereicherung führt und ob deshalb Gesetzesänderungen erforderlich sind.
Fiktive Wiederherstellungskosten

Nach Angaben des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) gibt es bundesweit pro Jahr etwa vier Millionen Kfz-Haftpflichtschäden. "Etwa 35 bis 40 Prozent davon werden fiktiv abgerechnet", sagt ein Sprecher.

Das geht zwar meistens mit rechten Dingen zu - aber eben nicht immer. Die fiktive Schadensabrechnung begünstige Betrüger, meint der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Michael Mertens. Die Strategie der Gauner sei dabei ganz einfach: "Zunächst sorgen sie absichtlich dafür, dass es zu einem Unfall kommt, bei dem das eigene Fahrzeug beschädigt wird." Anschließend verlangen die Betrüger laut Mertens dann von der Versicherung die Schadensregulierung auf Basis der fiktiven Wiederherstellungskosten.

Ähnlich sieht es das Landgericht Darmstadt. Die fiktive Schadensabrechnung, so heißt es in einem Urteil vom Herbst 2018 (Az. 23 O 386/17), sei "das Einfallstor für Versicherungsbetrügereien und gestellte, provozierte oder sonst manipulierte Verkehrsunfälle". Zumeist würden Fahrzeuge der Oberklasse eingesetzt, beschädigt und dann bei der Versicherung "zur Regulierung auf der Basis fiktiver Reparaturkosten vorgestellt". Die Kosten lägen dabei oft um "ein Vielfaches über den zumeist nur kosmetisch in Hinterhofwerkstätten durchgeführten tatsächlichen Kosten der Beseitigung der Unfallspuren".
Alte und schrottreife Fahrzeuge können gut zu Geld gemacht werden

"Grundsätzlich könnten Kriminelle die Möglichkeit der fiktiven Schadenabrechnung nutzen, um Schäden überhöht abzurechnen", bestätigt ein Sprecher des GDV. So sieht man es auch beim Automobilklub Europa ACE. "Alte und schrottreife Fahrzeuge können durch einen gefakten Unfall noch relativ gut zu Geld gemacht werden", sagt Sprecher Sören Heinze. "Stichwort: gestellte Auffahrunfälle."

Die Abschaffung der fiktiven Schadensregulierung lehnen viele Experten trotzdem ab. Geschädigte dürften in ihrer Dispositionsfreiheit nicht eingeschränkt werden, sagt zum Beispiel ein Sprecher des ADAC. Nur der Geschädigte entscheide darüber, ob er sein Fahrzeug vollständig, teilweise oder überhaupt nicht reparieren lasse. Auch der Automobilklub von Deutschland (AvD) möchte, dass alles bleibt, wie es ist. Geschädigte behielten so "die volle Entscheidung darüber, wie sie den Schaden beheben wollen und auch, ob und welche Werkstatt gewählt wird", sagt Sprecher Herbert Engelmohr.

"Dem Geschädigten muss es auch in Zukunft freistehen, wie er mit seinem Schaden umgeht", meint auch die Verkehrsrechtsexpertin Nicola Meier-van Laak von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). "Er muss selbst entscheiden können, wie er abrechnet und wie er einen Geldbetrag verwendet."
Betrüger betrügen

Und auch die Versicherer wollen am Status quo festhalten. Dieser habe Vorteile für beide Seiten, sagt der GDV-Sprecher. "Weil nicht bis zum Abschluss der Reparatur gewartet werden muss und sich der Nachweis einer fachgerechten Reparatur erübrigt, spart der Versicherer Zeit und Bearbeitungsaufwand." Und der Geschädigte erhalte sein Geld früher und könne frei entscheiden, ob und wie er den Schaden reparieren lässt.

Im Übrigen sei die Assekuranz nicht untätig gegen Gauner: "Zur Betrugsabwehr werden Schäden, die fiktiv auf Basis eines Gutachtens oder Kostenvoranschlags abgerechnet werden und eine gewisse Höhe überschreiten, in das Hinweis- und Informationssystem (HIS) der deutschen Versicherungswirtschaft eingegeben", sagt der GDV-Sprecher. Nach Angaben des ADAC lassen die Versicherungen überdies Gutachten und Kostenvoranschläge bei fiktiver Abrechnung durch Sachverständigen-Organisationen auf Plausibilität überprüfen.

Fazit der DAV-Expertin Meier-van Laak: "Die fiktive Abrechnung ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass Betrüger betrügen."

Haftpflicht- und Kaskoschutz: Kfz-Versicherungen im Vergleich

Quelle: ntv.de, Matthias Brunnert, dpa https://www.n-tv.de/ratgeber/Ende-der-f ... 36897.html
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Kein Blitzer vorhanden - Darf Polizei Rotlichtdauer mit Handy messen ?

Postby Weltbookadmin47 » 4. Feb 2020 13:12

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Kein Blitzer vorhanden - Darf Polizei Rotlichtdauer mit Handy messen ?
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Steht die Ampel auf Dauerrot, könnte ein Defekt vorliegen.

(Foto: imago/blickwinkel)
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Für Autofahrer kann ein Rotlichtverstoß teuer werden: Punkte und ein Fahrverbot sind mögliche Folgen. Aber darf die Polizei wirklich mit dem Handy messen, wie lange eine Ampel bereits Rot gezeigt hat?

Wer als Autofahrer eine Ampel missachtet, die schon länger als eine Sekunde Rot zeigt, begeht einen sogenannten qualifizierten Rotlichtverstoß. Darauf folgen 200 Euro Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg, aber auch ein Monat lang ein Fahrverbot.

Wie lange die Ampel schon auf Rot gestellt ist, darf die Polizei auch mit der Stoppuhrfunktion eines Smartphones messen. Allerdings muss dann ein höherer Toleranzabzug erfolgen. Das zeigt ein Beschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts (Az.: 201 ObOWi 238/19), auf den der ADAC hinweist.
Polizeistreife greift zum Handy

Im verhandelten Fall ging es darum, dass eine Polizeistreife vor einer Ampelanlage ohne Blitzer Rotlichtverstöße kontrollierte. Ein Autofahrer fuhr bei Rot drüber und erhielt einen Bußgeldbescheid, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Bei der Frage, ob die Ampel bereits länger als eine Sekunde lang Rot angezeigt hatte, beriefen sich die Polizisten auf eine Messung mit der Stoppuhrfunktion eines Smartphones.

Dagegen legte der Autofahrer Einspruch ein. Ein Messung mit so einer nicht geeichten Stoppuhr war seiner Meinung nach nicht verwertbar.
Messung mit nicht geeichtem Gerät zulässig

Die Sache ging vor Gericht - und das entschied, dass eine Messung per Smartphone grundsätzlich nicht rechtswidrig ist. Auch mit einem nicht geeichten Gerät ließen sich Rückschlusse darüber ziehen, wie lange die Ampel bereits Rot anzeigte. Aber auch der fehlenden Eichung wollte das Gericht Rechnung tragen: Während der Toleranzabzug bei einer Messung von Hand mit einer geeichten Stoppuhr 0,3 Sekunden betrage, müsse der Abzug bei Smartphone-Messungen höher ausfallen.

Das Amtsgericht war in erster Instanz von 0,3 Sekunden ausgegangen, die Messung hatte eine Rotlichtphase von 1,49 Sekunden ergeben. Das Amtsgericht muss laut ADAC nun entscheiden, wie viel davon abgezogen werden muss und ob dann noch ein qualifizierter Verstoß vorliegt.

Grundsätzlich gilt: Wer über eine rote Ampel fährt und dabei erwischt wird, dem sind mindestens 90 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg sicher. Werden bei der Aktion andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, wird das Vergehen mit 200 Euro zuzüglich zweier Punkte und eines Fahrverbots für einen Monat geahndet. Dieselbe Strafe wird fällig, wenn die Ampel bereits länger als eine Sekunde auf Rot steht. Kommt auch noch eine Sachbeschädigung dazu, sind wahlweise 240 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot oder sogar 360 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot fällig. Letzteres gilt wieder, wenn das Verkehrslicht länger als eine Sekunde rot aufgeleuchtet hat.

Bliebt die Ampel dauerhaft auf Rot, liegt es nahe, dass sie defekt ist. Was dann gilt, lesen Sie hier.
Gefühlt dauert jede Rot-Phase viel zu lange. Aber es gibt auch Fälle, da bleibt die Ampel einfach auf rot. Dauerhaft. Weil sie defekt ist. Was nun? Ein Bußgeld und Punkte riskieren oder das Fahrverbot ignorieren? Was zu beachten ist, lesen Sie hier.

Wer über eine rote Ampel fährt und dabei erwischt wird, dem sind mindestens 90 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg sicher. Werden bei der Aktion andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, wird das Vergehen mit 200 Euro zuzüglich zweier Punkte und eines Fahrverbots für einen Monat geahndet. Dieselbe Strafe wird fällig, wenn die Ampel bereits länger als eine Sekunde auf Rot steht. Kommt auch noch eine Sachbeschädigung dazu, sind wahlweise 240 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot oder sogar 360 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot fällig. Letzteres gilt wieder, wenn das Verkehrslicht länger als eine Sekunde rot aufgeleuchtet hat.

Ein derartiger Verkehrsverstoß sollte also tunlicht unterbleiben. Was nicht immer leicht ist. Vor allem dann, wenn die Ampel auf Rot stehen bleibt und nicht mehr umspringt. Was mitunter der Fall ist, wenn die Anlage kaputt ist. Doch was ist zu tun, wenn die Ampel Dauerrot zeigt?

Die gute Nachricht lautet: Es kann von niemanden erwartet werden, dass er so lange an der Kreuzung stehen bleibt, bis der Defekt behoben ist. Was allerdings nicht bedeutet, dass wenn es sich abzeichnet, dass es mal wieder länger dauert, einfach losgefahren werden darf. Den auch bei funktionierendem Verkehrslicht können mitunter einige Minuten vergehen, bis dieses wieder regulär umspringt.

Das Oberlandesgericht Hamm (Az.: 2 Ss OWi 486/99) hat zum Beispiel entschieden, dass von einer defekten Ampel erst nach deutlich mehr als drei Minuten Rotlichtzeit ausgegangen werden kann. Auf der sicheren Seite sind Verkehrsteilnehmer aber wohl erst ab einer Wartezeit von fünf Minuten. Nach dieser Zeit kann wohl davon ausgegangen werden, dass mit der Ampel etwas nicht stimmt. Der Wartende kann dann in die Kreuzung einfahren - mit äußerster Vorsicht. Allerdings auch nur dann, wenn die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen ist. Kommt es dennoch zu einem Unfall, liegt die Schuld - ungeachtet der kaputten Ampel - voll beim "Rotfahrer".

In aller Regel sind moderne Ampelanlagen aber so programmiert, dass bei einem Defekt für alle Verkehrsteilnehmer das gelbe Licht blinkt. Dann gilt an Kreuzungen die Beschilderung beziehungsweise die Anweisung der Polizei. Ansonsten gilt "rechts vor links".

Quelle: ntv.de, awi
Quelle: ntv.de, awi/dpa
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„Großer Schwindel“: Hans-Werner Sinn räumt mit Mythos über E-Autos auf Bus

Postby Weltbookadmin47 » 6. Feb 2020 13:14

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„Großer Schwindel“: Hans-Werner Sinn räumt mit Mythos über E-Autos auf
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Hans-Werner Sinn hält nicht viel von den neuen CO2-Grenzwerten der EU. (Foto: Peter Kneffel/picture alliance via Getty Images)

Die Autoindustrie ist besorgt. Tief besorgt. Wie soll es weitergehen, wenn die neuen EU-Grenzwerte für CO2-Ausstoß gelten? Ab 2021 dürfen neu zugelassene Autos nur noch 95 Gramm pro Kilometer ausstoßen. Und das ist noch nicht alles. Bis 2025 soll der CO2-Ausstoß um 15, bis 2030 um 37,5 Prozent verringert werden. So scharf sei keine andere Vorgabe weltweit, klagt der Verband der Automobilindustrie. Schließlich seien in den USA bis 2020 121 Gramm CO2 je Kilometer vorgeschrieben, in China 117 Gramm, in Japan 105 Gramm.

Besorgt ist auch Hans-Werner Sinn. Sinn gilt als einer der renommiertesten Ökonomen Deutschlands. Von 1999 bis 2016 leitete er das nicht minder renommierte Münchner Ifo-Institut. Und was hält Sinn von den EU-Vorgaben? Naja, nicht so viel, wie er kurz vor Weihnachten in einem Gastbeitrag im „Handelsblatt“ deutlich machte.
Sinn: Klimafreundliches E-Auto? „Ein großer Schwindel“

Vor allem hält er nicht viel davon, wie die EU den CO2-Ausstoß in den Griff bekommen will: nämlich mit mehr E-Autos. Denn E-Autos stoßen ja keinerlei CO2 aus. Richtig? Falsch, schreibt Sinn im „Handelsblatt“. „Die Formel der EU ist nichts als ein großer Schwindel, denn auch E-Autos emittieren in erheblichem Umfang CO2. Nur liegt der Auspuff ein bisschen weiter entfernt im Kraftwerk.“ Er meint: E-Autos brauchen Strom. Und Strom kommt zurzeit noch immer zum Großteil von fossilen Energieträgern. Von Öl, Gas, Kohle. Zudem werde schon bei der Batterieproduktion viel fossile Energie eingesetzt. Das E-Auto, ein Umweltfreund? Demnach nichts mehr als ein Mythos.

Sinn verweist in seinem Gastbeitrag auf eine Studie, die er selbst mit Physikprofessor Christoph Buchal veröffentlichte. Demnach stoße das E-Auto beim deutschen Energiemix etwas mehr CO2 aus als ein moderner Diesel.
Hans-Werner Sinn zitiert ADAC-Studie

Warum? Werfen wir einen Blick auf Deutschlands Bruttostromerzeuger 2018 (hier geht’s zur Quelle des Bundeswirtschaftsministeriums). Erneuerbare Quellen machen gut ein Drittel aus. Die Windkraft allein ist für 17,3 Prozent der gesamten Stromerzeugung zuständig. Aber: 22,5 Prozent werden noch immer von Braunkohle getragen. Zusammen mit Steinkohle (12,9 Prozent) toppen sie noch immer alle Erneuerbaren. Ein Problem für E-Autos.
Quelle: Business Insider Deutschland https://www.businessinsider.de/wirtscha ... mqO3L_fm7g
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Bei der Versicherung sparen - Die Voraussetzungen für ein H-Kennzeichen

Postby Gudrun Graf » 11. Feb 2020 20:22

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Dienstag, 11. Februar 2020
Bei der Versicherung sparen - Die Voraussetzungen für ein H-Kennzeichen
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Ist das Auto älter als 30 Jahre alt, kommt dabei auch ein H-Kennzeichen infrage.

(Foto: imago images / Manfred Segerer)
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Werden Autos älter als 30 Jahre, können die Besitzer über ein H-Kennzeichen nachdenken. Was ist bei diesem Nummernschild für Oldtimer zu beachten?

Noch dösen viele automobile Schätze im Winterschlaf. Doch sobald die Sonne das Winterwetter verdrängt hat, steht die erste Ausfahrt an. Vorab sollte aber geprüft werden, ob das Fahrzeug korrekt angemeldet ist, so die Expertenorganisation Dekra.

Ist das Auto älter als 30 Jahre alt, kommt dabei auch ein H-Kennzeichen infrage. Welche Bedingungen müssen aber erfüllt sein und welche Vorteile bietet dieses Sonderkennzeichen?
Nicht nur das Alter ist entscheidend
Noch bis 1994 gebaut, war der Audi 100 (C4) der letzte seiner Art. Danach wurde das Modell der oberen Mittelklasse in A6 umgetauft.
Auto 18.01.20
Man kennt sie noch Diese Autos werden 2020 Oldtimer

Oldtimer sind Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind. Sie müssen weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, sich in einem guten Erhaltungszustand befinden und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen, erklärt Dekra-Experte Andreas Lahne mit Verweis auf die Fahrzeug-Zulassungsverordnung.

Das Alter eines Fahrzeugs ist also nicht allein ausschlaggebend dafür, ob es als Oldtimer angemeldet werden kann. So sollte es zum Beispiel nur Lackierungen haben, die in seinem Baujahr verfügbar waren. "Zulässig sind darüber hinaus nur Anbauteile, die in den ersten zehn Jahren nach der Erstzulassung üblich waren", erläutert Lahne.

Für die Erteilung des H-Kennzeichens ist ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers erforderlich, die entsprechende Begutachtung erfolgt zum Beispiel im Rahmen einer gesonderten Fahrzeugabnahme oder einer Hauptuntersuchung.

Zur Beantragung des Kennzeichens muss das Gutachten beim Straßenverkehrsamt vorgelegt werden. Zu den Vorteilen des H-Kennzeichens für einen Pkw zählt unter anderem die pauschale Besteuerung mit rund 192 Euro im Jahr. Ebenso kann das Sonderkennzeichen zu einer besseren Einstufung bei der Versicherung führen, da derartige Fahrzeuge in der Regel wenig bewegt werden. Und mit H-Kennzeichen dürfen Besitzer auch in Umweltzonen einfahren, sofern keine regionalen Einschränkungen getroffen worden sind.

Quelle: ntv.de, awi/dpa
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Spüli auf die Armatur - Hausmittel für ein sauberes Auto

Postby Weltbookadmin47 » 8. Mar 2020 12:30

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Spüli auf die Armatur - Hausmittel für ein sauberes Auto
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Autowaschen gelingt mit zwei Eimern lauwarmem Wasser, in dem einen ein mildes Autowasch-Shampoo, im anderen klares Wasser.

(Foto: imago/Westend61)
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Zeitungspapier, Backofenspray, Zahnpasta und Kaffee: Die Liste der Hausmittel für die Autopflege ist lang. Doch nicht alle halten, was sie versprechen - und manche richten sogar eher Schaden an.

Günstige Zahnpasta ersetzt teure Polierpaste, Kaffeesatz wirkt wie ein Duftspray: Statt für Spezialreiniger tief in die Tasche zu greifen, schwören manche Autofahrer auf Hausmittel, die ohnehin in Bad oder Küche stehen oder sonst im Müll landen würden.
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Die Frage ist aber: sind das Problemlöser oder Verschlimmbesserer? "Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht", sagt Dieter Thiel, Fachmann für Fahrzeugaufbereitung. Thiel importiert per Schiff Neuwagen, aber auch Oldtimer aus den USA nach Deutschland und kennt sich aus mit der Konservierung und Aufbereitung von Autos.
Zahnpasta funktioniert zwar, aber ...

Zu Zahnpasta, die erblindende Scheinwerfer wieder auf Vordermann bringen soll, sagt der Experte: "Das funktioniert zwar wegen der Polierstoffe in der Zahnpasta ein Stück weit." Dennoch rät Thiel davon ab. "Der Grund ist schlicht und einfach, dass es verboten ist." Denn Autoscheinwerfer besäßen eine Bauartgenehmigung und dürften deshalb grundsätzlich nicht verändert werden. Spätestens bei der nächsten Hauptuntersuchung könnte man den Putztrick dann bereuen.

Bernd Stürmer bestätigt das: "Jede Veränderung an den Scheinwerfern und anderen mit E-Nummern versehenen Kfz-Bauteilen führt automatisch zum Erlöschen der Bauartgenehmigung", betont der Fachreferent für Fahrzeugtechnik und Fahrzeugprüfung beim Tüv Nord.

Stürmer hält generell recht wenig von den meisten Hausmitteln. Er würde zu den Spezialreinigern greifen: Die Zubehörindustrie habe mittlerweile sehr hochwertige Pflege- und Wartungsmittel entwickelt, die perfekt auf die Erfordernisse bei Autos abgestimmt seien.
Backofenspray ist kein Felgenreiniger

Sören Heinze vom Auto Club Europa (ACE) kennt ein Beispiel, bei dem ein bekanntes Hausmittel eher Schaden anrichtet: "Backofenspray ist kein Felgenreiniger", warnt er. Denn die im Spray enthaltene Säure greife die Oberfläche der Felgen an, Korrosionsschäden drohten.

Zur Vorsicht rät Heinze beim Umgang mit haushaltsüblichen Spülmitteln. Bei der Innenraumreinigung, zum Beispiel am Armaturenbrett, sei gegen sie zwar nichts einzuwenden. "Der Fahrzeuglack aber sollte damit nicht in Berührung kommen, weil die im Spülmittel enthaltenen Tenside den Lack angreifen können."

Damit Gummidichtungen an den Türen bei kalten Temperaturen nicht festfrieren, behandelt Dieter Thiel sie mit Ballistol. Das kenne man vor allem als Waffenöl. Von Hirschtalk, einem anderen Hausmittel für geschmeidige Dichtungen, hält Bernd Stürmer dagegen nichts: Es hafte nur schlecht, begründet er und rät eher zu speziellem Pflegewachs.
Spiritus im Scheibenwasser sorgt für Schlieren

Ebenso untauglich ist das Hausmittel Spiritus als Frostschutz in der Scheibenwaschanlage. "Spiritus verhindert zwar tatsächlich das Gefrieren des Wischwassers", erläutert Sören Heinze. Weil es aber zugleich Schlieren verursacht, hilft es am Ende nicht wirklich.

Die Experten warnen auch vor dem Einsatz von Zeitungspapier beim Säubern und Trocknen beschlagener Scheiben. Es saugt zwar Nässe auf, zugleich landet aber Druckerschwärze auf dem Glas. "Dann sieht man gerade nachts nur noch konzentrische Kreise auf der Frontscheibe", so Bernd Stürmer. Bessere Dienste leisten sogenannte Antibeschlagtücher.

Ganz außen vor aber ist das Altpapier nicht - zumindest für Dieter Thiel. "Wenn im Winter zum Beispiel durch Schnee an den Schuhen Nässe ins Fahrzeuginnere gelangt und die Fußmatten und vielleicht sogar der Teppich durchnässt werden, hilft die enorme Saugfähigkeit von Zeitungspapier, das man im Fußraum auslegt", erläutert der Experte.
Kaffee ist ein Geruchskiller

Feuchtigkeit im Auto kann schnell auch zu miefigem Geruch führen. Kaffee - ob als Bohne, Pulver oder Kaffeesatz - soll hier helfen. Bernd Stürmer, der sonst kein Freund von Hausmitteln ist, hat Kaffeesatz selbst ausprobiert: "Und siehe da, es funktioniert".

Auch Hausmittel-Skeptiker Sören Heinze bestätigt die geruchshemmende Wirkung: "Einfach eine Handvoll Bohnen oder Kaffeemehl in eine Tasse oder kleine Schale geben und über Nacht im Fußraum stehen lassen. Das wirkt." Aber man dürfe nicht vergessen, die Ursache des schlechten Geruchs zu beseitigen - sonst helfe irgendwann auch kein Kaffee mehr.

Quelle: ntv.de, Andreas Kötter, dpa
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Händlerfinanzierung oder Kredit - Wie Sie ein neues Auto besonders günstig

Postby Weltbookadmin47 » 18. Mar 2020 12:33

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Händlerfinanzierung oder Kredit - Wie Sie ein neues Auto besonders günstig finanzieren
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Sie planen den Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens, um zum Start der warmen Jahreszeit richtig durchzustarten? Mit der richtigen Finanzierung können Sie dabei schnell mehrere hundert Euro sparen. Hier erfahren Sie, warum Rabattaktionen von Autohändlern manchmal attraktiver aussehen, als sie in Wahrheit sind, und wie Sie im Internet ganz einfach einen günstigen Autokredit finden.

Uns Deutschen wird oftmals nachgesagt, eine Nation von Autofahrern zu sein. Angesichts zahlreicher bekannter Automobil-Hersteller und einem fehlenden allgemeinen Tempolimit auf den hiesigen Autobahnen klingt das nicht allzu weit hergeholt. Ihr eigenes Auto kann Ihnen gerade bei einem längeren Arbeitsweg zur notwendigen Flexibilität verhelfen. Auch bei Familienzuwachs oder altersbedingten Einschränkungen der Mobilität können Sie auf den Kauf eines neuen oder gebrauchten Fahrzeugs angewiesen sein. Ungeachtet der vielfältigen Beweggründe, die Sie für die Anschaffung eines PKW haben können, stellt sich Ihnen über kurz oder lang auch die Frage nach der richtigen Finanzierung.

Reichen Ihre Ersparnisse nicht aus, um den Kaufpreis komplett aus eigener Tasche zu begleichen, stehen Ihnen als Autokäufer mehrere Möglichkeiten offen: eine Finanzierung über die Autobank des Kfz-Händlers, ein Autokredit von einem unabhängigen Kreditinstitut oder ein Leasingvertrag. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, was die Vor- und Nachteile der jeweiligen Finanzierung sind und wie Sie oft noch zusätzliche Rabatte herausschlagen können.
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Wenn Ihr Fahrzeug zunächst der Bank gehört

Die häufigste Variante der Autofinanzierung stellt der klassische Autokredit dar. Bei diesem zahlen Sie als Kreditnehmer den aufgenommenen Betrag über eine vereinbarte Laufzeit in monatlichen Raten zurück, die über den gesamten Zeitraum gleich hoch ausfallen. Die Höhe der zu zahlenden Zinsen richtet sich meist auch danach, ob Sie den Kredit ausschließlich zur Kfz-Finanzierung verwenden können. Bei einem solchen zweckgebundenen Darlehen ist es üblich, dass Sie die Zulassungsbescheinigung Teil II – früher als Fahrzeugbrief bekannt – bis zur vollständigen Rückzahlung bei der kreditgebenden Bank hinterlegen. Erst nach Zahlung der letzten Rate werden Sie dann auch offiziell zum Eigentümer des finanzierten Wagens. Da das Fahrzeug dem Kreditinstitut als Sicherheit für den Fall von Zahlungsschwierigkeiten dient, weisen spezielle Autokredite in der Regel etwas günstigere Zinsen auf als Darlehen zur freien Verwendung. Besonders einfach können Sie sich im Kreditvergleich von CHECK24 einen Überblick über die Angebote verschiedener Kreditinstitute verschaffen und den Autokredit direkt im Internet abschließen, ohne dass Sie noch einmal extra eine Bank aufsuchen müssen.
Wie die Finanzierung mit Schlussrate funktioniert

Vom herkömmlichen Kfz-Kredit unterscheidet sich die ebenfalls weitverbreitete Ballonfinanzierung insofern, als dass die normalen Monatsraten vergleichsweise niedrig ausfallen. Dafür begleichen Sie als Kreditnehmer hier mit der letzten Rate auf einmal einen beträchtlichen Teil des gesamten Darlehensbetrags. Wegen ihres Umfangs wird diese Schlussrate auch als Ballonrate bezeichnet, von der sich wiederum der häufig verwendete Begriff „Ballonkredit“ ableitet.

Auf den ersten Blick mögen die niedrigeren Monatsraten der Finanzierung mit Schlussrate durchaus reizvoll erscheinen. Sie sollten jedoch bereits bei Abschluss des Kreditvertrags wissen, aus welchen Mitteln Sie die Schlussrate bezahlen werden, die mehrere tausend Euro betragen kann. Fehlt Ihnen am Ende der Laufzeit das Geld für die hohe letzte Rate, müssen Sie für deren Tilgung eine Anschlussfinanzierung aufnehmen, die mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Ansonsten bleibt Ihnen nur der Verkauf des finanzierten Fahrzeugs – der Erlös kann dabei aber deutlich unter dem für die Ballonrate benötigten Betrag liegen.
Was sich hinter einer Null-Prozent-Finanzierung für PKW verbergen kann

Entscheiden Sie sich für die Finanzierung über einen Autokredit, gilt es noch eine weitere Grundsatzfrage zu beantworten: Wollen Sie das Darlehen über die Bank des Autohauses oder über ein unabhängiges Kreditinstitut aufnehmen? Händler versuchen oft, Kunden mit speziellen Sonderaktionen von einer Händlerfinanzierung zu überzeugen. Diese Angebote können auf den ersten Blick jedoch besser aussehen, als sie bei genauerer Überprüfung tatsächlich sind. Sie sollten daher vorab klären, ob Ihr gewünschtes Modell in der von Ihnen bevorzugten Ausstattungsvariante nicht von der Aktion ausgeschlossen ist. Zudem sollten Sie sich nicht von vermeintlich günstigen „Null-Prozent-Finanzierungen“ blenden lassen. Die mögliche Zinsersparnis wird nicht selten bereits im Vorfeld auf den Kaufpreis aufgeschlagen.
Rabatt bei Barzahlung: Wie Sie das volle Sparpotential beim Autokauf ausschöpfen

Viele Autokäufer wissen zudem nicht, dass sie bei den meisten Händlern deutlich höhere Preisnachlässe erzielen können, wenn sie den benötigten Kredit bei einer Bank aufnehmen, die nicht in einer direkten Verbindung zum Autohändler steht. Auf diese Weise können Sie im Autohaus oder beim Online-Autokauf als „Barzahler“ auftreten. Das bedeutet, dass Sie mithilfe des Kredits den vollen Betrag auf einmal begleichen können. Der Autoverkäufer kann Ihnen hierfür einen sogenannten „Barzahlungsrabatt“ in Höhe von oft bis zu zehn Prozent des gelisteten Preises gewähren – der tatsächliche Rabatt kann sich je nach Anbieter und Fahrzeugmodell unterscheiden.
Warum Leasing vor allem für Selbstständige interessant ist

Eine weitere Option, um für einen gewissen Zeitraum Zugriff auf ein Auto zu bekommen, ist das Leasing. Grob gesagt handelt es sich dabei um eine Fahrzeugmiete. Der PKW gehört während der gesamten Vertragslaufzeit und auch danach dem Leasinganbieter. Entscheiden Sie sich dafür, auf diese Weise ein Recht auf vorübergehende Nutzung eines Autos zu erwerben, zahlen sie monatliche Raten – ganz ähnlich wie bei einem Kfz-Kredit.

Da Selbstständige ihre Ausgaben für ein geleastes Fahrzeug in ihrer Einkommenssteuererklärung geltend machen können, ist das Modell bei dieser Berufsgruppe besonders beliebt. Für alle anderen ist ein Autokauf per Kredit auf lange Sicht meist die kostengünstigere Variante, da Sie Ihren Wagen so in der Regel über einen deutlich längeren Zeitraum nutzen können.
Wer vergleicht, kann viel Geld sparen

Für welche Art von Auto-Finanzierung Sie sich letztlich auch entscheiden: Mit einem Kreditvergleich auf CHECK24 können Sie nicht nur die besten Angebote miteinander vergleichen. Sie können auch viele Autokredite direkt online über das Vergleichsportal abschließen – oft komplett digital und ohne Papierkram. Mit der passenden Finanzierung ist der Weg zum Ihrem Traumwagen dann ebenfalls nicht mehr weit.

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VW-Diesel-Musterklage - Lohnt die Annahme des Vergleichs ?

Postby Weltbookadmin47 » 25. Mar 2020 16:31

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VW-Diesel-Musterklage - Lohnt die Annahme des Vergleichs ?
Ein Gastbeitrag von Roland Klaus
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Ist das VW-Angebot wirklich die beste Lösung für die Teilnehmer an der Sammelklage?

(Foto: imago/Ralph Peters)
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Volkswagen bietet dieser Tage vielen Teilnehmern an der Musterfeststellungsklage eine Entschädigungszahlung für die Abgas-Manipulationen an. Lohnt es sich, den Vergleich anzunehmen? Und was ist mit Diesel-Besitzern, die nicht an der Klage teilgenommen haben?

Der Vergleich, den Volkswagen mit den Anwälten der Kläger in der Musterfeststellungsklage ausgehandelt hat, sieht Folgendes vor: Der Autohersteller bietet rund 260.000 Kunden wegen der Abgas-Manipulationen durchschnittlich 15 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises. Je nach Modell und Alter des Fahrzeugs sind das zwischen 1350 und 6257 Euro. Die Kläger dürfen ihre Autos behalten.

Doch ist dieses Angebot wirklich die beste Lösung für die Teilnehmer an der Sammelklage? Was ist mit jenen, die zwar an der Klage teilgenommen haben, aber kein Angebot erhalten? Und wie sieht es aus mit den Besitzern anderer Diesel-Modelle, für die die Klage gar nicht galt?

Die Anwälte der Interessengemeinschaft Widerruf haben das Angebot unter die Lupe genommen und sind zu dem Schluss gekommen, dass es nach den individuellen Voraussetzungen bewertet werden sollte.

Kläger mit Rechtsschutzversicherung

Schätzungen zufolge hat rund jeder dritte Teilnehmer an der Musterfeststellungsklage eine Rechtsschutzversicherung. In diesem Fall stellt der angebotene Vergleich keine attraktive Lösung dar. Sehr wahrscheinlich wird eine individuelle Klage ein besseres Ergebnis bringen. Wichtig ist jedoch, dass die Rechtsschutzversicherung bereits zu dem Zeitpunkt bestand, als das Auto gekauft wurde. Dann besteht kein Kostenrisiko für ein weiteres Vorgehen.
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Roland Klaus arbeitet als freier Journalist in Frankfurt und ist Gründer der Interessengemeinschaft Widerruf.

In den nächsten Wochen stehen wichtige Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (am 28. April) und des Bundesgerichtshofs (am 5. Mai) zum Diesel-Thema auf der Tagesordnung – sofern sie nicht wegen des Corona-Virus verschoben werden müssen. Wir erwarten, dass hier verbraucherfreundliche Urteile gefällt werden. Die Entschädigung sollte höher ausfallen als jene Summen, die VW nun in der Sammelklage bietet.

Kläger ohne Rechtsschutzversicherung

Wer keine Rechtsschutzversicherung hat, sollte dagegen ernsthaft erwägen, das Angebot von Volkswagen anzunehmen. Zwar können auch diese Kunden mit einer individuellen Klage am Ende besser fahren, doch steht dem ein Kostenrisiko gegenüber. Problem: Diesel-Besitzer können nicht abwarten, wie EuGH und BGH urteilen werden. Denn die Entschädigung der Musterklage kann nur bis zum 20. April angenommen werden. Wer das Angebot annimmt, verzichtet zudem auf alle weiteren Ansprüche. Alternativ zu einer Annahme der Entschädigung kann die Zusammenarbeit mit einem Prozessfinanzierer geprüft werden, der die Kosten einer individuellen Klage übernimmt.

Alle anderen Diesel-Besitzer

Nicht alle Teilnehmer an der VW-Musterklage bekommen ein Angebot für eine Entschädigungs-Zahlung. Das kann verschiedene Gründe haben. Einige haben ihre Fahrzeuge zu spät gekauft. Andere fahren Modelle, für die die Sammelklage gar nicht gilt oder sie wohnen im Ausland. All dies heißt aber nicht, dass sie keinen Anspruch auf Schadensersatz haben! Sie sollten deshalb prüfen lassen, welche Chancen sie nun haben – beispielsweise kostenlos und unverbindlich bei der IG Widerruf.

Das gilt einerseits für Diesel-Fahrer, die sich gar nicht der Sammelklage angeschlossen haben, obwohl sie einen VW/Audi Diesel mit EA189 Motor fahren. Andererseits gilt es aber vor allem für Besitzer von Fahrzeugen, für die es noch gar keine Musterklage gibt. Besonders aussichtsreich erscheinen dabei Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern (VW, Audi, Seat, Skoda, Porsche) mit den Motoren EA288 oder EA897. Ebenfalls gute Chancen dürften Besitzer eines Mercedes Benz Diesel mit den Motoren OM651, OM642, OM622 und OM626 haben. Aber auch Besitzer anderer Marken haben durchaus Chancen. Gerade die anstehenden Urteile des EuGH und des BGH dürften unserer Meinung nach den Vorwurf der Abgas-Manipulation auf andere Hersteller erweitern.

Über den Autor: Roland Klaus arbeitet als freier Journalist und ist Gründer der Interessengemeinschaft Widerruf. Bekannt wurde er als Frankfurter Börsenreporter für ntv, N24 und den US-amerikanischen Finanzsender CNBC.

Quelle: ntv.de
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Negative Ölpreise am Weltmarkt - Deutsche Autofahrer profitieren nicht

Postby Weltbookadmin47 » 22. Apr 2020 15:13

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Negative Ölpreise am Weltmarkt - Deutsche Autofahrer profitieren nicht
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Viel günstiger geht es an deutschen Zapfsäulen nicht.

(Foto: imago images/Frank Sorge)
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Ausgelöst durch die Corona-Krise hat sich an den Ölmärkten historisch Einmaliges ereignet: Zum ersten Mal in der Geschichte fiel der Preis für Rohöl der US-Sorte WTI am Montagabend ins Negative. Das Phänomen verdeutlicht die zuletzt dramatische Entwicklung am Rohölmarkt. Eine Trendwende ist angesichts der krisenbedingt zusammengebrochenen Nachfrage und der immer noch hohen Förderung aber nicht zu erwarten. Genauso wenig werden deutsche Autofahrer von den Niedrigpreisen profitieren. Finden Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen des Ölabsturzes im Überblick.

Warum stehen die Ölpreise so stark unter Druck?

Experten verweisen auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. In vielen Ländern der Welt droht die Wirtschaft in eine schwere Rezession zu rutschen. Dies dämpft die Nachfrage nach Rohöl. So ist der Flugverkehr fast zum Erliegen gekommen. Dort werden normalerweise große Mengen an Rohöl in Form von Kerosin verbraucht. Hinzu kommt, dass die Lager schon vor der Krise sehr gut gefüllt waren: Die Mitglieder des Ölkartells Opec und verbündete Länder wie Russland konnten sich lange Zeit nicht darauf einigen, ihre Fördermengen zu beschränken. Stattdessen förderten sie trotz der sinkenden Nachfrage Rekordmengen. Erst als sich die Preise bereits im freien Fall befanden, kam es doch noch zu einer Vereinbarung, die Experten allerdings als halbherzig ansehen.

Wie können Ölpreise überhaupt negativ werden?

Der negative Ölpreis für WTI bezog sich auf den Terminkontrakt für Mai. Dieser läuft an diesem Dienstag aus. Mit einem solchen Kontrakt verpflichtet sich ein Käufer, Rohöl zu einem bestimmten Termin zu erwerben. Derzeit will aber wegen der fehlenden Nachfrage kaum jemand Rohöl tatsächlich haben. Die Lagerung ist extrem teuer, da die Kapazitäten oftmals ausgeschöpft sind. Beispielsweise wird auch versucht, Rohöl auf sehr großen Öltankern zu parken. Offenbar waren Anleger in diesem Umfeld bereit, einen Preis für die Übernahme von Rohöl zu bezahlen.
Rohöl (WTI)
Rohöl (WTI) 13,38

Experten schließen aber auch eine Panne und technische Probleme angesichts des geringen Handels am Montagabend nicht aus. "Der späte Handel war ausgedünnt und anfällig für eine Manipulation, weil die meisten Broker ihren Kunden bei negativen Preisen wahrscheinlich keinen Handel gewähren können", sagt Commerzbank-Rohstoffexperte Eugen Weinberg. "Man darf gespannt sein, ob die Börse den Handelsverlauf im Nachhinein revidiert."
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Bleiben die Ölpreise negativ?

Dies ist nicht zu erwarten, der Juni-Kontrakt für US-Rohöl liegt derzeit bei 20 Dollar. Eine größere Erholung der Preise ist aber auch nicht in Sicht. Die weitere Entwicklung hängt vor allem vom Fortgang der Corona-Krise ab. Solange es in vielen Staaten der Welt starke Einschränkungen der Wirtschaft gibt, dürfte die Konjunktur kaum anziehen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet ein Schrumpfen der Weltwirtschaft in diesem Jahr um drei Prozent. Dies wäre die schwerste Rezession seit der großen Depression in den 1930er Jahren. Vor allem der Reise- und Flugverkehr wird lange brauchen, um sich zu erholen.

Wird Tanken jetzt noch billiger?

Der historische Ölpreisabsturz in den USA wirkt sich voraussichtlich nicht an deutschen Zapfsäulen aus. Die betroffene Ölsorte WTI aus den USA ist nach Angaben des ADAC "nicht entscheidend für den deutschen Markt". Hierzulande komme es vielmehr auf die Nordseesorte Brent an. Deren Preis liege derzeit oberhalb des Tiefs von Ende März.
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Wirtschaft 21.04.20
Dofel: "Dramatische Zuspitzung" Expertin erklärt den historischen Öl-Crash

Auch der Mineralölwirtschaftsverband MWV verwies auf Brent als für Europa entscheidende Sorte. Die aktuellen Preise seien "angemessen", hieß es beim ADAC. Der MWV betonte, die gesunkenen Ölpreise seien an die Verbraucher weitergegeben worden. Der Preis an der Zapfsäule hänge zudem auch von anderen Faktoren als dem Ölpreis ab: Alleine Steuern machen bei Benzin 72 und bei Diesel 60 Prozent aus.

Was sind die Auswirkungen auf die US-Ölbranche?

Die USA haben mit Hilfe der Fracking-Methode ihre Förderung in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet und sind so zu einem der wichtigsten Ölförderländer der Welt geworden. Bereits vor dem Absturz am Montagabend wurde die US-Ölindustrie durch die niedrigen Preise schwer belastet. Es sind zahlreiche Arbeitsplätze verloren gegangen. Hinzu kommt, dass die zumeist mittelständischen Ölunternehmen stark verschuldet und ihre Geldgeber oft amerikanische Banken sind. Fallen reihenweise Kredite aus, dürfte das den US-Finanzsektor ebenfalls stark belasten.
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Quelle: ntv.de, Jürgen Sabel, dpa-AFX
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Neuer Bußgeldkatalog für Autofahrer ab nächsten Dienstag

Postby Weltbookadmin47 » 24. Apr 2020 14:47

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https://de.newsner.com/news/neuer-bussg ... z2u_5HGdfM
Neuer Bußgeldkatalog für Autofahrer ab nächsten Dienstagwer mindestens 21 km/h zu viel fährt, verliert Führerschein


Zwar sind die Straßen in ganz Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie nicht so voll wie sonst, trotzdem wird es ab nächsten Dienstag Änderungen geben.

Nämlich Änderungen hinsichtlich des Bußgeldkatalogs für Autofahrer. Diesem neuen Katalog stimmte der Bundesrat der Straßenverkehrsnovelle bereits im Februar zu und wie der Focus berichtete, werden diese neuen Bestimmungen am 28. April in Kraft treten.

Unter anderem kommen die folgenden Änderungen und Neuerungen auf die Verkehrsteilnehmer zu:

Tempolimit

Einen Punkt gibt es für jeden Autofahrer, der inner- und außerorts 16 km/h zu schnell unterwegs ist.

Innerorts erwartet die Autofahrer zudem ein Bußgeld von 70 Euro und außerhalb geschlossener Ortschaften eins in Höhe von 60 Euro.

Wer innerorts 21 km/h über dem Tempolimit liegt, den erwarten ein Bußgeld von 80 Euro, zwei Punkte in Flensburg und mit dem neuen Bußgeldkatalog ein einmonatiges Fahrverbot. Außerorts beläuft sich die Strafe auf 95 Euro und Fahrverbot für einen Monat ab 26 km/h zu viel.

Rettungsgasse

Bislang erwartet jeden Autofahrer, der keine Rettungsgasse bildet seit 2017 eine Strafe von 200 Euro Bußgeld und zwei Punkte. Mit dem neuen Bußgeldkatalog kann auch ohne Verwirklichung einer konkreten Gefahr oder Behinderung ein einmonatiges Fahrverbot ausgesprochen werden.

Werden Dritte gefährdet und es kommt zu einer Sachbeschädigung, bleiben die Bußgelder gleich bei 240, 280 und 320 Euro (inklusive zwei Punkte und einmonatiges Fahrverbot). Autofahrer, die die Rettungsgasse widerrechtlich nutzen, zahlen 240 Euro und erhalten zwei Punkte sowie ein Fahrverbot von einem Monat.

Parkverstöße

Wer sein Auto an einer unübersichtlichen Stelle parkt, der zahlt jetzt 35 anstatt 15 Euro. Parken vor einer Feuerzufahrt wird ab Dienstag mit 55 Euro (vorher 35 Euro) bestraft. Behindert ein Autofahrer einen Einsatz- oder Rettungswagen, liegt das Bußgeld in Zukunft an bei 100 Euro und einem Punkt.

Unzulässiges Abstellen von Fahrzeugen auf Schwerbehinderten-Parkplätzen und E- und Carsharing-Fahrzeugen vorgesehenen Parkplätzen kostet 55 Euro, mindestens die gleiche Höhe gilt als Strafe für Fahrzeuge, die in der zweiter Reihe parken oder anhalten.

Radfahrer

Fahrradfahrer werden durch die neuen Bestimmungen mehr geschützt. Während die Strafen für das Parken von Pkws auf Schutzstreifen oder Radwegen erhöht wurden, dürfen etwa Transporter oder Lkws über 3,5 Tonnen innerorts nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn sie rechts abbiegen wollen. Wer dagegen verstößt, der wird mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt belegt.

Fahrradfahrer dürfen außerdem nebeneinander fahren, solange sie nicht den Verkehr behindern. Möchte ein Autofahrer sie überholen, muss innerorts ein Mindestabstand von 1,50 und außerorts von 2 Metern eingehalten werden.

Blitzer-Apps

Benutzt ein Autofahrer während der Fahrt eine Blitzer-App, erwartet ihn ein Bußgeld von 75 Euro und ein Punkt in Flensburg. Wer unnötigen Lärm oder Abgase oder unnützes Hin- und Herfahren erzeugt, der muss mit einer Strafe von bis zu 100 Euro rechnen.

Ein richtiger Schritt in eine hoffentlich sicherere Zukunft im Straßenverkehr.

Teile diesen Artikel, wenn du die neuen Strafen als gerechtfertigt ansiehst.
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Elektro-LKW 2020: Hersteller & Modelle von Elektro-Transporter

Postby Weltbookadmin47 » 8. May 2020 18:20

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Elektro-LKW 2020: Hersteller & Modelle von Elektro-Transporter
Der Elektromotor zeigt 2020 Größe und hält auch bei den Lastwagen Einzug. Alle wichtigen Hersteller haben dieses Jahr einen Elektro-LKW am Start.
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Verkehrssünder im Sammelfieber - Wann verfallen meine Punkte in Flensburg

Postby Weltbookadmin47 » 11. May 2020 20:47

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-verfa ... 59020.html
Verkehrssünder im Sammelfieber - Wann verfallen meine Punkte in Flensburg ?
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Bei insgesamt acht Punkten ist Schluss und die Fahrerlaubnis wird eingezogen.
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Für viele Vergehen im Straßenverkehr drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch Punkte in Flensburg. Doch wann verfallen die eigentlich? Und muss ich dafür etwas tun?

Viel zu schnell gefahren, mit dem Handy am Steuer erwischt worden oder über eine rote Ampel gerauscht? Für solche Vergehen im Straßenverkehr muss man nicht nur mit Bußgeldern rechnen, sondern auch mit Eintragungen im Fahreignungsregister (FAER) in Flensburg.

Bei insgesamt acht Punkten ist Schluss und die Fahrerlaubnis wird eingezogen, erklärt der ADAC. Doch die Punkte bleiben nicht ewig auf dem Konto. Je nach Art der Eintragung werden sie automatisch nach gewissen Fristen getilgt. Welche Fristen gelten für Einträge? Nicht nur die Anzahl der Punkte allein entscheidet, wie lange sie bestehen bleiben. Relevant ist auch, in welchen Zusammenhang sie vergeben worden sind.
Punkt verschwindet nach frühestens 2,5 Jahren

Nach zweieinhalb Jahren verschwindet der Eintrag für Ordnungswidrigkeiten mit einem Punkt. Wurde ein Fahrverbot dazu verhängt, dauert es fünf Jahre. Das ist derselbe Zeitraum, der für Straftaten mit zwei Punkten gilt. Zehn Jahre muss auf eine weiße Weste warten, wer wegen Straftaten mit Fahrerlaubnisentzug Punkte ansammelte.

Während dieser Prozess automatisch verläuft, können Autofahrer auch aktiv Punkte abbauen. Doch das geht nur eingeschränkt, bremst der ADAC voreilige Hoffnungen von Punktesündern. So kann jemand mit einem Stand von einem bis fünf Punkten durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar (FES) einen Punkt abbauen. Rund 400 Euro kostet so eine Schulung laut ADAC.

Sie werde von Fahrschulen, Tüv oder Dekra angeboten. Doch diese Seminarteilnahme ist nur einmal in fünf Jahren möglich. Und ein Punkteabbau durch eine Teilnahme ist nicht zu erreichen, wenn sechs oder mehr Punkte auf dem Konto sind.
Punktestand erfragen

Seinen Punktestand kann man kostenlos durch Antrag vor Ort, schriftlich per Post oder online beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg erfragen. Telefonisch sei das nicht möglich, so der ADAC. Dazu ist der Nachweis der Identität erforderlich.

Das kann durch eine amtliche Beglaubigung der Unterschrift oder durch Kopien von Personalausweis oder Pass erfolgen. Wer einen Personalausweis mit Online-Funktion nutzt, kann den Antrag auch online stellen.

Übrigens nicht erst bei acht Punkten drohen Konsequenzen: Wer schon vier Punkte auf dem Konto hat, wird schriftlich ermahnt, bei sechs Punkten folgt eine Verwarnung. Beides ist mit je 17,90 Euro plus Zustellgebühren kostenpflichtig, so der Autoclub.

Quelle: ntv.de, Matthias Brunnert, dpa
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Vor dem Abbiegen - Nicht nur auf Blinker der anderen verlassen

Postby Weltbookadmin47 » 17. May 2020 21:24

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Vor dem Abbiegen - Nicht nur auf Blinker der anderen verlassen
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Augen auf im Straßenverkehr ...

(Foto: imago/photothek)
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Wenn der andere blinkt, will er abbiegen. Davon gehen viele im Straßenverkehr aus. Doch wer sich allein auf dieses Zeichen verlässt, kann nach Unfällen auf Schäden sitzen bleiben.

Verlassen Sie sich im Straßenverkehr nicht nur auf die Blinkzeichen der anderen Verkehrsteilnehmer! Kommt es ansonsten, etwa beim Abbiegen, zu einem Unfall, kann man auf einem Teil des Schadens sitzen bleiben.

Das zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichts Dresden, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) (Az.: 4 U 1354/19).

Eine Frau hielt mit ihrem Motorrad an einem Stoppschild und wollte links in eine Vorfahrtsstraße einfahren. Von rechts kam ein Auto, das aber den Blinker eingeschaltet hatte. Was der Fahrer des Pkw allerdings konstant bestritt. Die Bikerin fuhr los: Sie dachte, das Auto biegt ab. Doch das tat es trotz des eingeschalteten Blinkers nicht und erfasste die Motorradfahrerin. Diese klagte auf Schadenersatz und Schmerzensgeld.
Zusätzliche Vertrauensgrundlage erforderlich

Das Gericht stand ihr am Ende aber nur ein Drittel der Summe zu - einen Teil der geltend gemachten Schadenspositionen und ein Schmerzensgeld von 5000 Euro. Denn nach Ansicht der Richter hatte die Bikerin den Unfall zum überwiegenden Teil verursacht. Nur wenn zusätzlich zum reinen Betätigen des Blinkers Anzeichen wie ein langsamer werdendes Fahrzeug oder ein beginnender Abbiegevorgang eine "zusätzliche Vertrauensgrundlage" schafften, dürfte man sich auf ein Abbiegen verlassen. Denn der Wartepflichtige an einer Kreuzung, der in eine Vorfahrtsstraße einbiegen will, darf nur dann darauf vertrauen, dass der Vorfahrtsberechtigte seinerseits abbiegen will, wenn dieser blinkt und zusätzlich die Annäherungsgeschwindigkeit deutlich und erkennbar herabsetzt oder zweifelsfrei bereits mit dem Abbiegen bereits begonnen hat. Zwar sei das Auto mit 40 statt der erlaubten 70 km/h gefahren. Doch das reichte dem Gericht nicht.

Zudem konnte der Autofahrer nachweisen, dass er gerade nach Hause fuhr und dafür in der Tat geradeaus fahren musste. Die Mithaftung zu einem Drittel resultiert demnach aus seinem versehentlichen Blinken, was das Gericht als bewiesen angesehen hat.

Quelle: ntv.de, awi/dpa
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Üblen Dreck entfernen - So wird das Auto wieder richtig sauber

Postby Weltbookadmin47 » 25. May 2020 11:26

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Üblen Dreck entfernen - So wird das Auto wieder richtig sauber
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Reiniger oder Pflegemittel sollten zuerst auf einen Lappen aufgetragen und nicht direkt auf die Fahrzeugteile gesprüht werden.

(Foto: imago stock&people)
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Manche Flecken oder Rückstände im Auto sehen nicht nur unschön aus, sondern beleidigen auch die Nase. Mit ein paar Tricks wird der Innenraum aber wieder sauber.

Bei starken Verschmutzungen im Innenraum müssen Autobesitzer nicht gleich in Panik verfallen. Aber manchmal ist etwas Eile geboten. "Je geringer die Einwirkzeit ist, desto einfacher lässt sich die Verunreinigung entfernen", sagt Fahrzeugpflege-Profi Christian Petzoldt aus Hagen. Hartnäckigen Dreck wie Kaugummi, Schokolade oder andere klebrige Speisen lassen sich am einfachsten mit Kältespray aus der Apotheke entfernen. "Einfach aufsprühen bis der Schmutz bröckelt, ausbürsten, dann absaugen", erklärt Petzoldt.

Gegen Milch, Urin, Blut oder Erbrochenes helfen biologische Reiniger mit Mikroorganismen. "Die werden auf die Stelle gesprüht und fressen alles Organische rückstandslos auf. Nach ein bis zwei Tagen ist die entsprechende Stelle sauber sowie geruchsfrei und die Mikroorganismen sterben ab", sagt Petzoldt. Gegen Tierhaare helfen spezielle Gummibürsten, Handschuhe und ein starker Sauger.
Gute Saugarbeit ist gute Vorarbeit

Wer generell den Innenraum auf Vordermann bringen will, setzt am besten zunächst den Staubsauger ein und saugt lose grobe Verschmutzungen und Sandpartikel ab. Bei der Reinigung sollten Autofahrer generell auf harte Bürsten und Tücher verzichten, weil sonst feine Kratzer oder Schrammen entstehen. Besser seien weiche Werkzeuge, auch wenn die Arbeit dann länger dauert.

Petzoldt rät, die Reiniger oder Pflegemittel zuerst auf einen Lappen aufzutragen und nicht direkt auf die Fahrzeugteile zu sprühen. Andernfalls könne Nässe in Ritzen dringen und elektrische Schalter sowie elektrische Bauteile schädigen. Bei Leder verursacht zu viel Wasser irreparable Schrumpfungen.

Beim Saubermachen von Sitzen gilt zudem, das Reinigungsmittel wieder aus dem Polster oder Leder zu entfernen, und zwar möglichst vollständig. "Es ist wie beim Haare waschen. Wenn das Shampoo nicht vollständig ausgespült wird, greift es die Kopfhaut und Haarwurzeln an", erklärt Petzoldt.
Haushaltsreiniger können aggressiv sein

Generell empfiehlt der Fachmann milde Seifen oder Reiniger mit milden Tensiden. "Grundreiniger aus dem Haushalt sind meist zu aggressiv. Die reinigen zwar vordergründlich, schädigen aber später die Substanz", sagt er. Und im Gegensatz zu Haushaltsmitteln bieten spezielle Kfz-Reiniger für Kunststoffteile einen UV-Schutz. "Der ist wichtig, da die meisten Fahrzeuge draußen oft in der Sonne stehen. Ohne UV-Schutz kann der Kunststoff schneller altern, ausbleichen und dadurch grau und unansehnlich werden", sagt er.
Sattelseife aus dem Reitsport für den Ledersitz

Philipp Ballas, Sattler-Meister der Autosattlerei Ballas in Köln, rät bei normaler Verschmutzung auf Sitzen zu einem feuchten Schwamm und wenig oder mildem Reiniger. "Autofahrer sollen auf keinen Fall zu chemischen Produkten oder Alkohol greifen. Bei verschmutzten Ledersitzen reicht häufig ein bisschen Sattelseife, um den ersten Schmutz zu entfernen", sagt Ballas.

Das Reinigen erfolgt einfach mit einem Schwamm oder einer Lederbürste. Mit starken Reinigern wird häufig neben den Schmutz auch die Farbe abgerieben. "Schadhafte Stellen lassen sich häufig ausbessern und nachlackieren, bei großen Schäden können wir Einzelteile austauschen oder komplett neu beziehen", sagt Ballas. Schwierig sei bei historischen Fahrzeugen nur, dass ein Farbunterschied selten zu vermeiden ist. Viele Bezugsstoffe werden dafür mittlerweile in originaler Optik wieder nachproduziert.
Von oben nach unten

Markus Herrmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Fahrzeugaufbereitung rät zu einer Reinigung von oben nach unten. Also zuerst bei den Sitzen anfangen und anschließend die Fußmatten und den Fahrzeugteppich bearbeiten. Bei besonders hartnäckigem Schmutz kann man mit Nasssauger und Essig arbeiten. Der Nasssauger nimmt viel Schmutz auf und reinigt den Teppich leicht. Dann lässt sich mit einem in warmem Essigwasser getränkten Handtuch die Stelle abtupfen, damit die letzten Bakterien zerstört werden.

"Das verhindert üblen Geruch, ganz ohne chemische Keule im Auto", erklärt Herrmann. Wasserverdünnter Essig in kleinen Schalen dient anschließend über zwei Tage als Geruchskiller, da er die letzten Bakterien im Fahrzeug tötet.

Quelle: ntv.de, Fabian Hoberg, dpa
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Postby Weltbookadmin47 » 13. Jun 2020 13:49

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