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Arnie setzt auf die US-Army - Doku zeigt "Schlacht" gegen Klimawandel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jun 2017 14:26

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Doku-zeigt-Sc ... 95828.html
Arnie setzt auf die US-Army - Doku zeigt "Schlacht" gegen Klimawandel

Von Kai Stoppel

Wenn Ex-Terminator Schwarzenegger eingreifen muss, wird es ernst: Die Doku-Reihe "Years of Living Dangerously" setzt auf Prominente und Action im Kampf gegen den Klimawandel. Doch dieser taugt nicht so richtig zum Gegner.

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Was vielen Menschen als Gewissheit gilt, wird seit Neuestem wieder infrage gestellt – und zwar von ganz oben: Der neue US-Präsident Donald Trump ist kein Freund von dem Narrativ, dass der Mensch für einen globalen Klimawandel verantwortlich ist. Auch von internationalen Bemühungen gegen die weltweite Katastrophe scheint er wenig zu halten - und steigt mal eben aus dem Pariser Klimaabkommen aus.
Die DVD-Reihe "Years of Living Dangerously – Season 2" ist für 19,99 Euro im Handel erhältlich.


Während Trump vor allem Arbeitsplätze in den USA im Auge hat, sträuben sich bei Wissenschaftlern, Prominenten und Normalbürgern bei so viel Gleichgültigkeit und Leichtsinn die Nackenhaare. Auch ein Aufgebot von Weltstars aus Film und Fernsehen ist anderer Meinung als Trump und kämpft dafür, die drohende Umweltkatastrophe und ihre Folgen ins Bewusstsein der Menschen zu hämmern.

So geschehen in der jetzt auf DVD erschienenen National-Geographic-Serie "Years of Living Dangerously, Season 2". Wie der Name schon andeutet, geht es ums blanke Überleben: Action-Star Arnold Schwarzenegger kreist im Helikopter über einer Nahost-Basis der bald klimaschützenden US-Armee, Super-Model Gisele Bündchen stürmt mit Umwelt-Polizisten durch den Amazonas-Regenwald, während Don Cheadle dem kalifornischen Central Valley und seinen Bewohnern beim Kampf gegen die Dürre beisteht.
Actionhelden ziehen in die "Schlacht"

Die achtteilige Serie "Years of Living Dangerously" geizt nicht mit Zutaten, welche auch die Weltuntergangs-Kassenschlager aus Hollywood auszeichnen: gutaussehende Helden, dramatische Musik, wackelige Kameraführung sowie das US-Militär, das unter der Aufsicht von "Arnie" Schwarzenegger auch noch seinen Teil zum Kampf gegen die Erderwärmung beiträgt. Schwarzenegger spricht wohl deshalb auch von einer "Schlacht", die gewonnen werden muss.

Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wis ... 92786.html

Rekord-Eisschmelze in der Arktis: Forscher wollen Klimawandel im Grönlandeis auf die Spur kommen
17.06.17 – 01:28 min
Rekord-Eisschmelze in der Arktis Forscher wollen Klimawandel im Grönlandeis auf die Spur kommen

Allerdings hat die Dokumentation ein wesentliches Manko gegenüber fiktiven Apokalypsen: Der Gegner ist oft nur bei genauem Hinsehen erkennbar. Während in Hollywood-Streifen Aliens mit gigantischen Raumschiffen der Erde den Garaus zu machen drohen, ist es bei der Klimaerwärmung die uns vertraute Umgebung, die sich ohne viel Bombast schleichend verändert.

Zwar wirken die aus der Luft aufgenommenen Bilder von fast leeren Stauseen in Kalifornien beeindruckend. Doch die Veränderungen gehen oft zu langsam vonstatten, um wirklich zu ängstigen. So steht Schauspieler Bradley Whitford mit einem Forscher zwar bis zur Hüfte im Meer vor Florida, um das Zurückweichen der Küstenlinie zu demonstrieren - allerdings auch nur ein paar Meter vom Strand entfernt, was nicht recht erschreckend wirkt.

Die wirklich existenzbedrohenden Auswirkungen der Erderwärmung sind bisher weitgehend Prophezeiungen - anders als andere große Probleme, wie etwa die Massenflucht von Afrikanern in Richtung Europa. Zwar versucht New-York-Times-Journalist Thomas Friedman den Klimawandel als Hauptgrund für diese Völkerwanderung auszumachen. "Noch ist der Klimawandel nur ein Teil des Problems", stellt der ehemalige US-Außenminister John Kerry im Gespräch mit Friedman jedoch richtig.
Menschen sind die besseren Gegner

Wenn der Klimawandel sich als schwer fassbarer Gegner präsentiert, müssen eben doch Menschen als Antagonisten herhalten: also US-Präsident Trump und seine Republikaner-Clique, heimliche Beschützer der mächtigen Energiekonzerne. Und es funktioniert: Die Episoden, in denen der Kampf gegen das Establishment gezeigt wird, sind die unterhaltsamsten der DVD-Serie.
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So dröselt die US-Schauspielerin Cecily Strong genüsslich auf, wie die Energieindustrie in manchen US-Bundesstaaten erfolgreich einen möglichen Siegeszug der Sonnenenergie verhindert. Und Bradley Whitford führt Republikaner in Washington vor, welche frei heraus die Erderwärmung oder den Anstieg der Meeresspiegel bestreiten. Gleichzeitig wird Schwarzweißmalerei jedoch vermieden: Es kommen auch Republikaner zu Wort, die sich gegen den Klimawandel engagieren.

Und es bleibt nicht aus, dass US-Präsident Trump als derzeit größter "Klima-Bösewicht" in den Fokus gerät: "Der Präsidentschaftswahlkampf 2016 in den USA war bizarr", hört man Whitfords deutsche Synchronstimme aus dem Off. "Besonders grotesk erschienen mir die Aussagen republikanischer Politiker zum Klimawandel." Dann ist Trump zu sehen mit den Worten: "Die Erderwärmung ist nicht unser größtes Problem, glaubt mir." Für einen Moment hofft man, er möge recht behalten.

Ebenfalls zum Thema Klimawandel im Mai auf DVD erschienen: die National-Geographic-Serie "Before the Flood".
Bilderserie
Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! January 28, 2017 - Washington, District of Columbia, United States of America - United States President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia, Malcolm Turnbull in the Oval Office on January 28, 2017 in Washington, DC, The call was one of five calls with foreign leaders scheduled for Saturday. .Credit: / Pool via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright: xPetexMarovichx January 28 2017 Washington District of Columbia United States of America United States President Donald Trump Speaks ON The Phone With Prime Ministers of Australia Malcolm Turnbull in The Oval Office ON January 28 2017 in Washington DC The Call what One of Five Calls With Foreign Leaders scheduled for Saturday Credit Pool Via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright xPetexMarovichx Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden Der Klimawandel existiert, Mr. Trump!

Quelle: n-tv.de
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Zwei Menschen sterben - Unwetter zieht übers Land - Bahnverkehr gestört

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jun 2017 11:03

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/panorama/Unwetter-zi ... 03075.html
Freitag, 23. Juni 2017
Zwei Menschen sterben - Unwetter zieht übers Land - Bahnverkehr gestört

Mit Starkregen und Gewittern ziehen Unwetter über Teile Deutschlands. Zwei Menschen kommen ums Leben. Viele Bahnstrecken sind unterbrochen, auch der Flugverkehr ist betroffen. Zudem gibt es etliche Blitzeinschläge und umgestürzte Bäume.

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Heftige Unwetter sind in der Nacht über Deutschland hinweggezogen. Betroffen waren vor allem die östlichen Bundesländer und Berlin. In den meisten Regionen kam es hauptsächlich zu kleineren Schäden durch umgestürzte Bäume, Starkregen oder Blitzeinschläge.


Orkanböen, Gewitter, Starkregen: Schwere Unwetterfront tobt in der Nacht über Deutschland
23.06.17 – 01:31 min
Orkanböen, Gewitter, Starkregen Schwere Unwetterfront tobt in der Nacht über Deutschland

In Hamburg erreichten die Windböen laut n-tv Meteorologe Björn Alexander Spitzenwerte von 106 Kilometern pro Stunde. In Uelzen und Faßberg in Niedersachsen wurden 107 km/h gemessen. In Sachsen-Anhalt gab es Werte bis zu 104 Stundenkilometern in Dessau und 113 Kilometern pro Stunde in Barleben. Einen Orkan erlebte Neu Ulrichstein in Hessen mit 128 Kilometern pro Stunde.

Heute und am Wochenende geht es laut Alexander ruhiger weiter. Auch die große Hitze ist demnach vorbei. Nur im Osten gebe es noch letzte Schauer- und Gewitterreste aus der Nacht, die aber rasch ostwärts abziehen, so der Meteorologe. Dahinter werde es von Westen her freundlicher bei einem trockenen Mix aus Sonne und Wolken. Hartnäckiger seien die Wolken mit etwas Regen allerdings im Norden und in Richtung Alpen.
Flug- und Zugverkehr betroffen

Am Donnerstag hatte schwerer Sturm vor allem in Norden und Osten Deutschlands schwere Verwüstungen angerichtet. Auch in Süddeutschland gewitterte es heftig, das große Chaos blieb dort aber aus. Am Donnerstagabend tobte das Unwetter besonders in Niedersachsen. Mindestens zwei Menschen kamen hier ums Leben: Ein 50-Jähriger wurde in der Nähe von Uelzen in einem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen. Im Kreis Gifhorn starb eine 83 Jahre alte Frau, nachdem sie mit ihrem Auto durch das Geäst eines umgestürzten Baumes gefahren war.
Im Stadtteil Ricklingen in Hannover stand das Wasser auf den Straßen.
Im Stadtteil Ricklingen in Hannover stand das Wasser auf den Straßen.

In Thüringen schlugen Blitze in drei Wohngebäude ein, wie die Landeseinsatzzentrale in Erfurt mitteilte. Wegen eines Erdrutschs musste eine Landstraße im Landkreis Nordhausen gesperrt werden. Zudem beschädigten umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste Autos und Stromleitungen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

In Berlin fielen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel in der Nacht erneut Flüge aus oder starteten verspätet, wie die Flughafengesellschaft über Twitter mitteilte. An gestrandete Reisende wurden nach Angaben eines Sprechers Decken und Wasser verteilt, Feldbetten wurden aufgestellt. Erst am Morgen lief der Flugverkehr wieder an. "In Tegel erwarten wir, dass bis 9.00 Uhr alles wieder planmäßig läuft, in Schönefeld im Laufe des Vormittags", sagte ein Sprecher. Dennoch könne es weiterhin zu Verspätungen kommen.

Der Zugverkehr zwischen Hamburg und Hannover sowie Hamburg und Bremen ist weiter unterbrochen. Am Bremer Hauptbahnhof waren nach Polizeiangaben zeitweise mehr als 800 Menschen gestrandet. Sie wurden versorgt, kamen in umliegenden Hotels unter oder setzten ihre Reise mit anderen Verkehrsmitteln fort. In Hamburg, Hannover, Bremen und Kassel stellte die Bahn Züge mit Schlafwagen als Notunterkünfte bereit.
Vielfach brachen Äste ab oder stürzten Bäumen um - hier in Havighorst in Schleswig-Holstein.
Vielfach brachen Äste ab oder stürzten Bäumen um - hier in Havighorst in Schleswig-Holstein.

Wegen eines Unwetterschadens auf der Bahnstrecke zwischen Bielefeld und Gütersloh ist auch der Fernverkehr zwischen Berlin und Düsseldorf unterbrochen. Die Züge wurden umgeleitet. Auch der Regionalverkehr sei betroffen, wie eine Bahnsprecherin sagte. Ein ICE musste seine Fahrt auf der Strecke gegen 3.00 Uhr unterbrechen und wurde später mit einer Diesellok abgeschleppt. Im Großraum Magdeburg wurden mehrere Bahnstrecken gesperrt. In Mitteldeutschland ist der Regionalverkehr weiter teils massiv gestört.
Unwetter stören Konzerte

In Hannover musste ein Guns-N'-Roses-Konzert unterbrochen werden. Die Band spielte die Schau vor 70.000 Zuschauern später zu Ende. Im Hauptbahnhof stand das Wasser in der Halle. ZUdem brach das Wasser in die Oper und in Kliniken ein, wie der NDR berichtet.

Besucher beim "Hurricane"-Festival in Scheeßel bei Bremen flohen am Abend kurzzeitig vor dem Regen in ihre Autos. Der Veranstalter bat anreisende Gäste, möglichst erst am Freitag zu kommen. In Hamburg wurde das Konzert von Schlagerstar Andreas Gabalier abgesagt. In der Hansestadt war zudem ein Tornado gesichtet worden.

Der MDR berichtet von einer Schlammlawine im Harz. In Magdeburg beschädigte ein umgestürzter Baum Teile des Raubtiergeheges im Zoo, der nun für ein paar Tage geschlossen bleibt. Bei Gardelegen stürzte ein Lkw um - der Fahrer wurde schwer verletzt. In der Altmark seien Hagelkörner groß wie Tischtennisbälle gewesen. In Chemnitz standen laut dem Sender einzelne Straßen unter Wasser.
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Am späten Donnerstagnachmittag erwischte es auch Hessen. Vor allem die Mitte und der Norden des Landes waren betroffen. In Kassel schlug der Blitz in einen Schornstein ein. Eine 67-jährige Bewohnerin wurde von herabfallenden Trümmerteilen getroffen und leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. In Gießen rückte die Polizei zu insgesamt 95 Einsätzen aus. Der Zugverkehr im Gießener Großraum war unterbrochen.

Der Süden Deutschlands war nach Hitzerekorden am Tag bis zum Abend verschont geblieben. Dann zogen auch hier in manchen Regionen Bayerns heftige Unwetter durch. Polizeisprecher berichteten von umgestürzten Bäumen, abgedeckten Dächern und vollgelaufenen Kellern. Verletzte oder höhere Sachschäden gab es aber nicht.

Am Donnerstag hatten mindestens 20 Wetterstationen neue Juni-Temperaturrekorde gemeldet. Laut n-tv Meteorologe Alexander galt das etwa für die Flughäfen Münster/Osnabrück mit 35,6 Grad, Hannover mit 33,1 Grad, Köln/Bonn mit 36,7 Grad und Düsseldorf, wo 35,2 Grad gemessen wurden. Am Freitag soll das Wetter demnach südlich der Mainlinie oft noch hochsommerlich mit 28 bis 34 Grad werden. Im großen Rest sorgt der teilweise kräftige Westwind für frischere Temperaturen, zwischen 18 Grad in Schleswig-Holstein und 27 Grad im Rheinland.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan ... 03034.html

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Steile Wälder und Schwamm-Städte - Klimawandel: wie eine Anpassung gelingt

Beitragvon Gudrun Graf » 28. Jun 2017 20:52

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Helmholtz/Kli ... 10158.html
Mittwoch, 28. Juni 2017
Steile Wälder und Schwamm-Städte - Klimawandel: wie eine Anpassung gelingt

Wetterextreme und verschobene Jahreszeiten - der Klimawandel ist bereits jetzt spürbar. Forscher wollen die Anpassung an seine Folgen ermöglichen. Auch wenn die Anforderungen je nach Region verschieden sind, gilt hier wie da: Die Natur kann helfen.

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Der Wald mitten in Mailand ragt steil nach oben. 900 Bäume wachsen dort auf den Balkonen zweier Hochhäuser in den Himmel. "Bosco verticale" nennen die Architekten ihren Bau, zu Deutsch "vertikaler Wald": Würde man die Bäume auf ebener Erde pflanzen, bildeten sie ein Wäldchen von 7000 Quadratmetern.

Bei Gebäuden wie diesen Mailänder Wohntürmen, die 2014 den Internationalen Hochhauspreis gewannen, geht es nicht nur um das Aussehen. Einer durchdachten Architektur kommt im Zuge des Klimawandels eine Schlüsselrolle zu: Begrünte Fassaden und Dächer helfen mit, in überhitzten Städten die Temperaturen zu senken und schaffen ein besseres Mikroklima. Experten fassen solche Ideen unter dem Schlagwort der "naturbasierten Lösungen" zusammen – Ansätze, die mit der Natur arbeiten oder von ihr inspiriert sind.

Welche Folgen mit dem Klimawandel einhergehen und wie man sich dagegen wappnen kann, das erforscht Daniela Jacob, Leiterin des Climate Service Center Germany (GERICS) vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht. "Schon bei einer Erderwärmung von zwei Grad im Vergleich zu der Zeit vor der Industrialisierung werden wir sehr deutliche Veränderungen in ganz Europa sehen", sagt sie. "Wir müssen zum Beispiel davon ausgehen, dass die Wintermonate im Norden Europas deutlich nasser werden und dass wir Europäer mehr Hitzewellen erleben werden."
Eine Stadt wie ein Schwamm

Einen der radikalsten Entwürfe für eine Stadt der Zukunft liefert der visionäre belgische Architekt Vincent Callebaut mit seiner Utopie "2050 Paris Smart City". Bei dieser wird Ökologie und Nachhaltigkeit groß geschrieben - etwa durch die Vermeidung von Treibhausgasen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Callebaut unter anderem ... ... sogenannte "Photosynthese-Türme" entworfen. Diese sind eigentlich in vertikaler Richtung verlaufende Parks. In den Fassaden dieser Türme sind Algen gespeichert, die den Klima-Killer CO2 in Biomasse umwandeln sollen. Eine andere Idee ... ... ist ein "ökologischer Korridor" in Paris - mehr als 20 Kilometer lang und von begrünten Türmen umsäumt, welche den Smog in der Stadt reduzieren sollen. Grün ist in der Vision von Callebaut ohnehin die dominierende Farbe, sei es ... ... bei den mit Gärten bepflanzten Bambus-Türmen mit integrierten Windkraftanlagen oder ... Visionen und erste Versuche Die grünen Städte der Zukunft

Diese Folgen betreffen Städte und Gemeinden genauso wie Privatpersonen und beispielsweise die Landwirtschaft. "Es müssen Möglichkeiten zur Anpassung gefunden werden", sagt Jacob. Anpassungen können so aussehen wie der vertikale Wald am Mailänder Hochhaus oder schlichtweg großzügige Parkanlagen. Solche gezielten Begrünungen treten dem "Hitzeinsel-Effekt" von Städten entgegen. Um wiederum Starkregenfällen zu begegnen, gibt es die Idee der "Sponge Cities" – Städte werden dabei so geplant, dass sie das Wasser wie ein Schwamm aufnehmen. Speziell gestaltete Parkplätze können etwa als Überflutungsflächen für den Ernstfall dienen. "Solche Maßnahmen können von vornherein und relativ einfach in der Stadtplanung bedacht werden", sagt Jacob.

Auf den Klimawandel müssen sich aber nicht nur Metropolregionen vorbereiten, sondern auch ländliche Gegenden. Dort sind die Herausforderungen andere: In der Forstwirtschaft etwa gilt es, Generationen im Voraus zu denken – zum Beispiel bei der Frage, welche Bäume für die nächsten 30 bis 60 Jahre gepflanzt werden sollen. Die Antworten auf solche Fragen sind deshalb besonders schwer zu finden, weil die Folgen des Klimawandels regional unterschiedlich sein werden. "Während es bei der Vermeidung von CO2-Ausstoß um globale Strategien geht, müssen Anpassungsstrategien lokal umgesetzt werden", sagt Jacob. Der Dialog vor Ort ist wichtig.
Tropische Moore sind eine Zeitbombe

Das zeigt auch das Forschungsthema, mit dem sich Aletta Bonn vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig befasst: Die Wissenschaftlerin hat analysiert, welche Rolle Moore spielen, wenn es um die Milderung des Klimawandels geht. "Moore nehmen in Deutschland rund fünf Prozent der Fläche ein. Obwohl das zunächst nicht viel zu sein scheint, sind sie für den Klimaschutz doch ein bedeutungsvolles Ökosystem", sagt Bonn. "In ihnen sind nämlich im Verhältnis zu anderen Flächen besonders große Mengen Kohlenstoff eingelagert."

Werden die Moore entwässert, dann werden diese Böden "belüftet". Der eingelagerte organische Kohlenstoff aus den Tausende Jahre alten Pflanzenresten verbindet sich dann mit Sauerstoff aus der Luft und wird als Kohlendioxid, also CO2, frei. "Die Moore sind in Deutschland stark durch die Landwirtschaft übernutzt. Je stärker die Moore dafür trockengelegt werden, desto höher ist ihr CO2-Ausstoß." Die in ihnen eingelagerte Menge Kohlenstoff entspricht etwa 4300 bis 8600 Millionen Tonnen CO2. Zum Vergleich: Insgesamt wurden 2014 in Deutschland rund 800 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt. "Wiedervernässung von Moorböden ist eine der effektivsten und volkswirtschaftlich kostengünstigsten Klimaschutzmaßnahmen. Extrem ist der globale Blick. Insbesondere die tropischen Moore sind eine tickende Zeitbombe. Entwässerte und übernutzte Waldmoore Südostasiens brennen immer wieder und tragen jedes Jahr messbar zu den weltweiten Emissionen bei", sagt Bonn.
"Vergleichsweise günstige Investition"
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Eine Lösung könnte sein, mit der Natur zu arbeiten. Das würde für die Flächen in Deutschland bedeuten, noch intakte Moore zu schützen und bereits landwirtschaftlich genutzte Flächen umzugestalten, um weitere Emissionen zu vermeiden: Statt Maisfelder könnten weniger stark entwässerte Weiden angelegt werden, optimal wäre es aber, durch sogenannte Wiedervernässung den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen – oder zumindest Schilf anzubauen und so die Moore "nass" zu nutzen.

"Gut wäre es", sagt Bonn, "wenn es uns gelingt, solche Renaturierungsmaßnahmen generell nicht als Kosten zu betrachten, sondern als vergleichsweise günstige Investitionen in die Zukunft." Bonn betont aber auch, dass die Wiederherstellung von Moorlandschaften nur einen Teil der CO2-Problematik abfangen kann: "Natürlich müssen wir intensiv daran arbeiten, weniger neue Treibhausgase auszustoßen."

Um welche Klimaschutzmaßnahme es auch geht: Daniela Jacob plädiert für sorgfältige Planung, Hektik sei nicht zielführend. "Wir müssen herausfiltern, welche Entscheidungen wir heute treffen müssen und welche noch fünf oder sogar zehn Jahre warten können", sagt sie. Anpassung an die Folgen des Klimawandels sei in erster Linie als Risikominimierung zu verstehen. Die genaue Entwicklung des Klimas sei nicht vorhersagbar. Deswegen seien solche Optionen gut, bei denen man auch in 15 Jahren noch nachsteuern kann.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 93211.html
Zum Weiterlesen: helmholtz.de/erde_und_Umwelt

Quelle: n-tv.de , asc
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Der große Erderwärmungs-Schwindel

Beitragvon Gudrun Graf » 29. Jun 2017 14:07

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
Der große Erderwärmungs-Schwindel (Die Co2-Lüge - Doku - Deutsch!) - "The
https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik
Great Global Warming…
Was beeinflusst tatsächlich das Klima ?

.
Ich muss erneut feststellen, dass in der Öffentlichkeit die Wissenslücken im Bereich Meteorologie und Klimatologie gewaltig sind. Das ist aus den ständigen naturwissenschaftlichen Falschinterpretationen, Annahmen und Behauptungen der Medien ersichtlich. Wissenslücken sind nur mit entsprechender Fachliteratur zu beseitigen, wie z. B. von Prof. Malberg "Einführung in die Meteorologie und Klimatologie" oder von Herrn Dr. Thüne "Freispruch für CO2". Außerdem sollten die Veröffentlichungen von Prof. Gerlich, Prof. Hebert, Prof. Negendank, Prof. Veizer, Prof Reichholf, von Hans-Georg Beck, Heinz Thieme u.a. INTENSIV gelesen werden, um sich den realistischen naturwissenschaftlichen Fakten zu stellen!

..
Das „Spurengas CO2“ – ist weder „Luftschadstoff noch Klimakiller“

Der große Erderwärmungs-Schwindel („The Great Global Warming Swindle") ist ein britischer Dokumentarfilm von Martin Durkin aus dem Jahr 2007, der sich gegen die vorherrschende scheinbare wissenschaftliche Sichtweise der globalen Erwärmung wendet. https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik

Es ist bis heute wissenschaftlich nicht nachgewiesen worden, dass CO2 den „Treibhauseffekt" (THE) verursacht ! In der Troposphäre gibt es nur einen thermodynamischen Atmosphäreneffekt (TAE – siehe Thieme) – weder einen Glashauseffekt oder "Treibhauseffekt"! Der physikalische "Glashauseffekt" und der thermodynamische Atmosphäreneffekt sind NICHT identisch! Da CO2 keinen Einfluss auf das Wetter hat, hat es auch keinen auf das Klima oder auf eine imaginäre „Klimasensitivität“!

KLIMA ist ein ABSTRAKTUM, eine BEGRIFF für den statistischen MITTELWERT des Wetters der Vergangenheit an einem BESTIMMTEN geografischen Ort über mindesten 30 Jahre. KLIMA ist eine REGIONALE Größe, daher gibt auch KEIN "Globalklima", sondern nur ein GLOBALES SYSTEM von KLIMAZONEN mit unterschiedlichsten KLIMATEN!
Klima wird NUR durch die KLIMAZONEN bestimmt und die KLIMAFAKTOREN beeinflusst!

Hier bitte weiterlesen: https://www.facebook.com/groups/5131517 ... 591262933/
Der große Erderwärmungs-Schwindel (Die Co2-Lüge - Doku in voller Länge - Deutsch!) https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik
Der große Erderwärmungs-Schwindel (Die Co2-Lüge - Doku - Deutsch!) - "The Great Global Warming…
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Leben im Aufruhr - Wie der Klimawandel Alaska verändert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Jul 2017 12:01

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Wie-der-Klima ... 11098.html
Leben im Aufruhr - Wie der Klimawandel Alaska verändert

Alaska ist der größte Bundesstaat der USA. Und einer, der vom Klimawandel besonders betroffen ist. Doch vom Klima-Kompromiss haben sich die Vereinigten Staaten gerade verabschiedet. Ureinwohner Alaskas sagen: "Wir haben ein Problem."

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Richard Carroll ist nicht allzu gut auf Donald Trump zu sprechen. "Trump?", fragt er. "Der kann froh sein, wenn er bei uns zehn Stimmen kriegt." Zehn Stimmen sind zu Hause bei Richard Carroll in Fort Yukon immerhin mehr als zehn Prozent. Bei der zurückliegenden Wahl hatten sich 90 Bürger an der Abstimmung in dem kleinen Dorf in Alaska beteiligt. Die meisten von ihnen sind Ureinwohner und sie treibt vor allem eine Frage um: Wer hat eine Antwort auf den Klimawandel?

Die Polarregion ist wie keine andere auf der Welt von dem betroffen, was Donald Trump noch immer nicht wahrhaben will: Die Temperatur steigt bedrohlich. Wenn es noch wärmer wird, sagen Einheimische, haben sie bald nichts mehr zu essen. Vor allem die Ureinwohner, die zur Wahrung der Würde ihrer Völker nur ungern auf Nahrungsimporte zurückgreifen wollen, leiden schon jetzt.
Fünf Grad mehr sind hier schon Realität

Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! January 28, 2017 - Washington, District of Columbia, United States of America - United States President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia, Malcolm Turnbull in the Oval Office on January 28, 2017 in Washington, DC, The call was one of five calls with foreign leaders scheduled for Saturday. .Credit: / Pool via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright: xPetexMarovichx January 28 2017 Washington District of Columbia United States of America United States President Donald Trump Speaks ON The Phone With Prime Ministers of Australia Malcolm Turnbull in The Oval Office ON January 28 2017 in Washington DC The Call what One of Five Calls With Foreign Leaders scheduled for Saturday Credit Pool Via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright xPetexMarovichx Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden Der Klimawandel existiert, Mr. Trump!

In Savoonga, einer der wohl isoliertesten Siedlungen Alaskas auf der St.-Lorenz-Insel in der Bering-Straße haben die Einheimischen vor ein paar Jahren noch 500 Walrosse gefangen. Im letzten Winter waren es fünf, erzählt Vi Waghivi, eine Einheimische, die inzwischen in Anchorage lebt. Während in den "Lower 48" - wie man in Alaska den Rest der Vereinigten Staaten unter völliger Ignorierung Hawaiis nennt - zumindest Wissenschaftler noch nach Wegen suchen, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, sind in der Polarregion fünf Grad schon längst Realität.

Das hat extreme Auswirkungen. Die Rentierherden verändern ihre Wanderrouten, zugefrorene Flüsse dienen mangels tragfähiger Eisdecke nicht mehr ausreichend lange als Verkehrswege, Walrosse haben keine Jagdgrundlage mehr. Das ganze Leben in der Arktis ist im Aufruhr. "Die Winter werden milder, manchmal regnet es", sagt Carroll.

Alaska leidet unter dem Klimawandel. Schon 2007 hatte die damalige Gouverneurin Sarah Palin eine eigene Abteilung gegründet, die nach Lösungen für bedrohte Menschen und Dörfer suchen sollte. Hohe Millionenbeträge flossen in die Forschung. Doch ihr Nachfolger Sean Parnell machte 2011 alles wieder rückgängig, der Geldhahn war plötzlich zu. Parnell hatte Angst, der Ölindustrie zu viel Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Donald Trump will jetzt auch noch den Bundesanteil eindampfen.
Trump ist weit weg von Alaska
Das Gemeindezentrum des Gwichin-Stammes in Fort Yukon.
Das Gemeindezentrum des Gwichin-Stammes in Fort Yukon.

Der Immobilienmilliardär von der Ostküste ist ganz weit weg von den Nöten in Alaska. 15 Flugstunden und vier Zeitzonen, um genau zu sein. In Fort Yukon, einem ehemaligen Handelsposten für Felle, 13 Kilometer nördlich des Polarkreises gelegen und nur aus der Luft oder mühsam per Floß über den Yukon River zu erreichen, leben vor allem Ureinwohner vom Stamme der Gwitchin. Ungefähr 550 Menschen sind hier zu Hause, die Zahl ist in den vergangenen Jahren einigermaßen stabil.

"Meine Kinder sind mit 400 von ihnen verwandt", sagt Richard Carroll, ein kleiner, drahtiger Mann mit der typischen Physiognomie der Ureinwohner und einem langen schwarzen Pferdeschwanz unter der Baseballmütze. Er ist der Bürgermeister des Dorfes. "Ich empfehle allen, hier wegzugehen. Es gibt keine Jobs. Und die, die es gibt, die sind besetzt", sagt er frei heraus. "Isolation und Alkoholismus als Folge, das ist hier ein ernstes Problem." Fort Yukon macht auf den ersten Blick einen Eindruck, den man woanders als trostlos beschreiben würde. Die wenigen Straßen sind nicht asphaltiert, die oft im Eigenbau errichteten Häuser wirken vernachlässigt. Davor stehen alte Autos, manche liegen auf der Seite, anderen fehlen Türen, Fenster oder Motorhauben.

Doch der Eindruck trügt. Was nach Verwahrlosung aussieht, ist eher Effizienz. Geteerte Straßen wären bei den enormen Temperaturschwankungen ein Groschengrab. Für ihre Autos brauchen die Menschen eigene Ersatzteillager. Ein Besuch in einer Werkstatt würde eine Mehrtagesreise mit dem Floß über den Yukon River bedeuten. Und selbst das geht nur im Hochsommer.
Von der Natur leben, das war gestern

Die Arbeitslosenquote in Fort Yukon liegt bei 85 Prozent, 20 Prozent der Menschen leben offiziell unter der Armutsgrenze. Keine untypischen Werte für das ländliche Alaska. Wer hier nicht zu den drei Dutzend Glücklichen zählt, die einen Job bei einer Gemeindeeinrichtung haben oder eine gute Idee, der hat ein Problem. Die Grundlage für die traditionelle Lebensweise - in Abhängigkeit von der Natur und mit ihr im Einklang - sie fällt immer mehr weg. "Der Klimawandel nimmt den Ureinwohnern Alaskas die Nahrungssicherheit", sagt Vi Waghivi.

Die Verlockungen der Bodenschätze kommen hinzu. Schon 1988 haben die Gwitchin-Völker aus Alaska und Kanada einen gemeinsamen Steuerkreis gebildet, weil die mächtigen Ölfirmen auf Land bohren wollten, wo die Tiere der großen Rentierherde ihre Jungen zur Welt bringen. Bernadette Dementieff ist heute Mitglied des Steuerkreises. Die 40-Jährige stammt aus Fort Yukon. Wie Tausende andere aus den Dörfern Alaskas hat sie ihre Heimat nach dem Schulabschluss verlassen und lebt jetzt in der Stadt.
Zugefrorener See in Alaska. Doch es wird wärmer, der Permafrost geht zurück und gibt Bakterien frei, die bislang im Eis eingeschlossen waren.
Zugefrorener See in Alaska. Doch es wird wärmer, der Permafrost geht zurück und gibt Bakterien frei, die bislang im Eis eingeschlossen waren.

Die Lage ihrer Landsleute sieht sie wegen des Klimawandels als dramatisch an. "Wir haben da oben Tausende Jahre überlebt", sagt sie. "Jetzt werden die Menschen krank, weil die Tiere krank sind." Der zurückgehende Permafrost gebe Bakterien frei, die jahrhundertelang im Eis eingeschlossen waren. Jetzt gelangen sie ins Meer und von dort in die menschliche Nahrungskette. "Alaska hat eine irrwitzig hohe Krebsrate", beklagt Dementieff. "Das Wasser gefriert nicht mehr, die Fischeier werden mit Bakterien verseucht - wir haben ernsthaft ein Problem."
Stammesausweis statt Reisepass

Als Bürgermeister von Fort Yukon ist Richard Carroll Herr über ein Rathaus, eine Schule, eine Krankenstation und ein Kraftwerk. Auch ein kleines Eishockey-Spielfeld gibt es und natürlich den Flughafen - die Lebensader des Dorfes. Die Kies-Piste, die Flugsicherheitsbeamten europäischer Prägung ein wenig Kopfschmerzen bereiten dürfte, ist mitsamt einer Baracke bei kleinlicher Definition sogar ein internationaler Flughafen.

Die meisten Maschinen kommen aus Fairbanks, der nächsten größeren Stadt in Alaska, und bringen in einer guten Flugstunde Lebensmittel oder andere Waren. Manchmal ist auch ein Zahnarzt an Bord. Oder sogar ein paar Touristen, die sehen wollen, wie der Einheimische so lebt. Carroll fährt sie dann mit einem alten Schulbus durchs Dorf und erklärt ihnen, wie das Leben so aussieht. Dass sich ein eigener Sozialarbeiter um das Alkoholproblem kümmert, das unter Indianern so stark ausgeprägt ist. Dass andererseits die Gemeinde einen kleinen Liquor-Shop betreibt, wo man Bier und Schnaps kaufen kann. Das Bier kostet sechs Dollar die Dose, der Preis ist etwa dreimal so hoch wie in der Stadt. Der Transport macht alles teuer.

Einige der Flugzeuge auf dem kleinen Airport kommen auch aus Kanada herüber. Donald Trumps Grenzfantasien sind hier graue Theorie. "Ich muss nicht einmal meinen Reisepass zeigen, mein Stammesausweis reicht", sagt Carrol. Auch er ist Mitglied des Stammes der Gwitchin-Indianer, des nördlichsten Indianerstammes Nordamerikas. Ihr Gebiet reicht von Kanada herüber nach Alaska, die Ebene des Yukon bildet die Jagdgründe der Gwitchin.
Wenn es noch wärmer wird in Alaska, sagen Einheimische, haben sie bald nichts mehr zu essen.
Wenn es noch wärmer wird in Alaska, sagen Einheimische, haben sie bald nichts mehr zu essen.

Alaska ist der mit Abstand größte Bundesstaat der USA. Er ist auch der nördlichste und der westlichste. Mit dem 6190 Meter hohen Denali (bis: 2015: Mount McKinley) steht der höchste Berg Nordamerikas in Alaska. Auf der 1,6 Millionen Quadratkilometer großen Fläche, 1867 vom klammen russischen Reich für 7,2 Millionen Dollar erstanden, spiegeln sich die Nordlichter in drei Millionen Seen.
"Man muss auch die Chancen sehen"

Damit gibt es in Alaska ungefähr vier Mal so viele Seen wie Menschen. Die Amerikaner machten nach der Übernahme zweierlei: Alaska wurde zum Zentrum für die Ausbeutung von Bodenschätzen - vor allem Öl und Gas wurden in dem arktischen Gebiet gefunden. So viel Öl, dass eine mehr als 1200 Kilometer lange Pipeline den Rohstoff vom hohen Norden bis nach Valdez, einen eisfreien Hafen an der Südküste, bringt. Zudem wurde Alaska, auch wegen seiner geopolitisch strategischen Lage zum Militärstützpunkt ausgebaut. 20.000 US-Soldaten sind dort stationiert.

Viele von ihnen blieben nach dem aktiven Dienst dort hängen. Veteranen, ihre Angehörigen und ihr Nachwuchs machen einen nicht zu unterschätzenden Teil der Bevölkerung aus. Weiße Zuwanderer, vor allem im urbanen Anchorage zu Hause, stellen inzwischen die Bevölkerungsmehrheit.
Ölförderung vor der Küste Alaskas. Zusammen mit der Seefahrt erhält sie den US-Bundesstaat wirtschaftlich am Leben.
Ölförderung vor der Küste Alaskas. Zusammen mit der Seefahrt erhält sie den US-Bundesstaat wirtschaftlich am Leben.

Und die haben mit den Sorgen und Nöten der Ureinwohner nicht viel am Hut. Dan Sullivan gehört dazu. In Ohio geboren und aufgewachsen, verschlug der Militärdienst beim US Marine Corps ihn vor fast 25 Jahren nach Anchorage, in die größte Stadt Alaskas. Er ist es, der für Alaska heute im US-Senat sitzt - nicht etwa ein Indianerhäuptling. "Man muss auch die Chancen sehen", sagt Sullivan, wenn er über den Klimawandel spricht.
Hillary Clinton? "Eine Verbrecherin"

Eine im Sommer dauerhaft eisfreie Nordwest-Passage, ein Seefahrer-Traum seit Jahrhunderten, und die damit verbundenen wirtschaftlichen Möglichkeiten, schweben ihm vor. Frachtschiffe sparen so von New York nach Ostasien 4000 Kilometer, im Vergleich zur Route durch den Panamakanal. Von Europa aus ist die Ersparnis noch größer. Im August 2016 hatten Satelliten-Bilder der Nasa erstmals die komplette Durchfahrbarkeit gezeigt.

Seefahrt und Öl - das sind die Branchen, die Alaska wirtschaftlich am Leben halten. 60 Prozent der Jobs in dem Bundesstaat hängen direkt oder indirekt davon ab. Kein Wunder dass die der Öl-Lobby nahestehenden Republikaner dort die Mehrheit halten, kein Wunder, dass der Hass auf Barack Obama groß ist, der Bohrlizenzen von Ölfirmen zurückhielt und ganze Meeresabschnitte unter Schutz stellte. "Wenn man das Wohl von zwei Dritteln der Bevölkerung abhängig macht von nur einer Branche, und diese auch noch Auflösungserscheinungen zeigt, dann kommt Frust heraus", sagt Enei Begay, eine Aktivistin der Climate Action Coalition in Fairbanks.
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Wer den Frust sehen und spüren will, muss ins "12-Mile-Roadhouse" gehen, eine kleine Bar am Highway in dem Örtchen North Pole, zwischen Fairbanks und Anchorage. "Natürlich habe ich Trump gewählt", sagt Rob, 58 Jahre alt und als gescheitert zu betrachten. "Das ist das mit Abstand kleinste von mehreren Übeln", sagt er im Schein der im Sommer nicht untergehenden Sonne. Langsam öffnet er die Lose der staatlichen Lotterie, die er sich mit jedem Drink über den Tresen reichen lässt. Ein verzweifelter Ruf nach mehr Wohlstand.

Wer mit Leuten wie Rob spricht, bekommt den ganzen Hass aufgetischt, der sich über die Jahre auf das politische Establishment im fernen Washington und anderswo aufgestaut hat. Hillary Clinton? "Eine Verbrecherin." Es herrscht eine düstere Stimmung in Alaska, obwohl schon im Frühjahr die Sonne fast durchgehend scheint, es jeden Tag sieben Minuten länger hell ist. Nicht viele Menschen sind fröhlich. Wortkarg ist als Beschreibung für den Redefluss bei manchem untertrieben.

Abgeschnitten vom Wohlstand der US-Ostküste und den großen Technologieregionen Kaliforniens, angewiesen auf Öl- und Gasbarone, teils aus dem Ausland, kämpfen die "Alaskans" um ihre Existenzen. Zugezogene wie Ureinwohner. Donald Trump ist weit weg.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 79311.html
Quelle: n-tv.de , Michael Donhauser, dpa
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Hitzewellen rund um den Globus - Rekordhitze alarmiert Wetterexperten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jul 2017 08:39

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Rekordhitze-a ... 20239.html
Hitzewellen rund um den Globus - Rekordhitze alarmiert Wetterexperten

Auf der Nordhalbkugel steuert der meteorologische Sommer auf seine Höhepunkte zu: Aus weit auseinanderliegenden Weltregionen gehen Meldungen über schweißtreibende Spitzenwerte ein. Eine Stadt in Pakistan meldet volle 54 Grad im Schatten.

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Eine Serie an Hitzewellen sorgt auf der nördlichen Erdhalbkugel seit Wochen für rekordverdächtige Temperaturen. In der Stadt Ahwas im Iran verzeichneten Beobachter am 29. Juni einen Spitzenwert von 53,7 Grad im Schatten, wie die Weltwetterorganisation (WMO) berichtete. Die Eine-Million-Einwohner-Stadt liegt fast auf Meereshöhe in der Ebene nördlich des Persischen Golfs.

Macron: "Haben keinen Planeten B": So reagiert die Welt auf den Klimaabkommen-Ausstieg der USA
02.06.17 – 02:23 min

Aus Turbat in Südwestpakistan wurden vor einigen Wochen sogar volle 54 Grad gemeldet, ähnlich wie aus Mitrabah in Kuwait im Juli 2016. Die irakische Stadt Basra meldete damals eine Temperatur von 53,9 Grad. Experten untersuchen, ob diese Messungen nach wissenschaftlichen Standards erfolgten und als gesichert angesehen werden können. Sollte dies zutreffen, werden die schweißtreibenden Spitzenwerte aus dem Iran und Pakistan offiziell als neue Rekordwerte für die Region registriert.

Der bisherige Welt-Temperaturrekord liegt noch einmal ein paar Grad Celsius höher: Am 10. Juli 1913 registrierten Wetterbeobachter im kalifornischen Wüstental Death Valley mit einem standardisierten Meteorologen-Thermometer einen Spitzenwert von 134 Grad Fahrenheit. Das entspricht 56,7 Grad Celsius.
47 Grad Celsius in Las Vegas

Auch aus anderen Weltregionen gehen Meldungen über Rekordtemperaturen ein: In den USA sei der 20. Juni nach Angaben der US-Wetterbehörde NOAA besonders heiß gewesen. Las Vegas in Nevada habe mit 47,2 Grad eine frühere Rekordmarke erreicht, aber nicht übertroffen. In der Ortschaft Needles in Kalifornien lasen Beobachter eine Temperatur von 51,7 Grad im Schatten ab. In Phoenix in Arizona seien 48,3 Grad gemessen worden, hieß es.
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Die Hitzewellen träfen in der Regel Regionen, in denen regelmäßig hohe Temperaturen auftreten. Der vom Menschen ausgelöste Klimawandel trage jedoch zu höheren Spitzenwerten und häufigeren Hitzewellen bei, sagte WMO-Sprecherin Clare Nullis. "Wir rechnen damit, dass sich diese Erwärmung fortsetzt und es damit noch längere und heißere Hitzewellen gibt."
Wetterbericht für das Jahr 2100

Wie schon 2014 präsentiert die WMO zusammen mit Fernseh-Meteorologen in aller Welt demnächst fiktive Wetterberichte für Tage, die weit in der Zukunft liegen. Damals begrüßte ARD-Meteorologe Sven Plöger die Zuschauer zur Wettervorhersage für den 7. August 2050. Er zeigte beängstigende Sturmwolken, Temperaturen im Schwarzwald von 42 Grad und warnte vor Hagel mit einem Korndurchmesser von sieben bis neun Zentimetern.

Der fiktive neue Wetterbericht für einen Sommertag im Jahr 2100 soll am 7. Juli unter anderem auf dem Youtube-Kanal der Weltwetterorganisation zu sehen sein. Er basiert wie der erste ebenfalls auf wissenschaftlichen Klimaszenarien. Ob die Vorhersagen zutreffen, dürfte auch von dem weiteren Umgang der Menschheit mit dem Klimawandel abhängen.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 79311.html
Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! January 28, 2017 - Washington, District of Columbia, United States of America - United States President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia, Malcolm Turnbull in the Oval Office on January 28, 2017 in Washington, DC, The call was one of five calls with foreign leaders scheduled for Saturday. .Credit: / Pool via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright: xPetexMarovichx January 28 2017 Washington District of Columbia United States of America United States President Donald Trump Speaks ON The Phone With Prime Ministers of Australia Malcolm Turnbull in The Oval Office ON January 28 2017 in Washington DC The Call what One of Five Calls With Foreign Leaders scheduled for Saturday Credit Pool Via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright xPetexMarovichx Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden Der Klimawandel existiert, Mr. Trump!
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pol ... 72189.html
Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Sieben Mal so groß wie Berlin - Gigantischer Eisberg treibt in der Antarkt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jul 2017 21:47

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http://www.n-tv.de/wissen/Gigantischer- ... 32579.html
Mittwoch, 12. Juli 2017
Sieben Mal so groß wie Berlin - Gigantischer Eisberg treibt in der Antarktis

Er löste sich vom Larsen-C-Schelfeis und ist einer der größten Eiskolosse, den Forscher in den vergangenen 30 Jahren registriert haben: Ein riesiger Eisberg hat sich im Westen der Antarktis gelöst. Es wird zwei bis drei Jahre dauern, bis er geschmolzen ist.

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Wissenschaftler haben es schon vorhergesehen: Ein gigantischer Eisberg, einer der größten, der jemals dokumentiert wurde, hat sich in der Westantarktis vom Larsen-C-Schelfeis gelöst. In der letzten Zeit war eine Gletscherspalte in Larsen C enorm gewachsen. So hatte sich das spektakuläre Ereignis bereits angekündigt.
Larsen-Schelfeis

Ein langgezogenes Eisschelf im nordwestlichen Teil des Weddell-Meeres, das an der Nordwestküste der Antarktis liegt. Benannt wurde es nach dem norwegischen Kapitän Carl Anton Larsen, der 1893 mit der "Jason" an dem Schelfeis entlangsegelte.

Das Larsen-Schelfeis besteht aus vier einzelnen Eisschelfen: Larsen A, B, C und D (von Nord nach Süd). Larsen A ist der kleinste, Larsen C der größte dieser Eisschelfe.

Der Eiskoloss, der jetzt in der Antarktis treibt, ist fast sieben Mal so groß wie Berlin. Das teilte das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) mit. Er treibe nun nach Norden und werde wohl zwei, drei Jahre brauchen, bis er geschmolzen ist. Möglicherweise zerfällt er auch in kleinere Teile. Aktuell misst er etwa 175 Kilometer in der Länge und 50 Kilometer an seiner breitesten Stelle. Insgesamt ist der Gigant rund 6000 Quadratkilometer groß. Larsen C hat damit gut zehn Prozent seines Eises verloren.

Der Vorgang wurde von Forschern aus dem britischen Projekt "Midas" unter der Leitung der Swansea University überwacht. Der Riss im Schelfeis hatte sich in den vergangenen Jahren immer weiter vorgearbeitet und besonders im vergangenen Jahr große Sätze nach vorn gemacht. Zuletzt trennten, wie Satellitenaufnahmen zeigten, nur noch wenige Kilometer die Rissspitze von der Schelfeiskante.

Der Eiskoloss wird nach Angaben von "Midas" vermutlich den Namen A68 erhalten. Er driftet wahrscheinlich zunächst mit einer Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Tag. AWI-Glaziologin Daniela Jansen, die am "Midas"-Projekt beteiligt ist, geht davon aus, dass er sich vor der Inselgruppe Südgeorgien, etwa 1400 Kilometer östlich der argentinischen Küste, vollständig auflösen wird. Eine Gefahr für Menschen gehe von dem Giganten nicht aus. "Er schwimmt in einem sehr abgelegenen Teil der Erde", sagt Jansen. "Und einen Eisberg dieser Größe kann man per Satellit super verfolgen." Schiffe wüssten somit, wo er sich gerade aufhalte.

Schelfeise sind, wie es das AWI beschreibt, dicke, schwimmende Platten aus Eis, die die Antarktisküste säumen. Sie entstehen dadurch, dass Eis durch die Auslassgletscher vom Inland in den Ozean fließt. Dort, wo das Eis das Land verlässt, an der Gründungslinie, beginnt es aufzuschwimmen. Wenn mehrere Gletscher in eine Bucht münden, können diese sich zu einem Schelfeis vereinen. Das Larsen-C-Schelfeis ist das viertgrößte Schelfeis der Antarktis. Es hat eine Fläche von fast 50.000 Quadratkilometern und ist damit etwa so groß wie Niedersachsen.
Meeresspiegel steigt zunächst nicht

Schelfeise schieben sich stetig vorwärts Richtung Meer. Die Kante des Larsen-Schelfeises rückt nach AWI-Angaben etwa 700 Meter pro Jahr vor. Daher ist das Kalben von Tafeleisbergen etwa alle 15 bis 20 Jahre ein natürlicher Vorgang. Doch bei den nördlichen Nachbarn von Larsen C wurde dieses Gleichgewicht gestört: "Statt des regelmäßigen Kalbens mit Zeitintervallen, in denen die Kante wieder vorstoßen konnte, begann sich die Front immer weiter zurückzuziehen. Dieser Prozess mündete schließlich in dem kompletten Zerfall der Schelfeise", so das AWI.

Die aktuelle Loslösung des gigantischen Eisbergs dürfte auf den Meeresspiegel keine wesentlichen Auswirkungen haben, denn er schwamm ja bereits auf dem Meer, bevor er abriss. Wenn allerdings das Schelfeisgebiet Larsen C komplett abdriftet und Gletscher dann direkt vom Land ins Meer fließen können, könnte das Forschern zufolge zu einem Meeresspiegel-Anstieg führen.
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Dem AWI zufolge spricht einiges dafür, dass das Larsen-C-Schelfeis in Gefahr ist: Nie zuvor sei beobachtet worden, dass sich die Kante des Schelfeises so weit zurückgezogen hatte. Auch zeigen Modellrechnungen, dass die neue Front instabil sein könnte. Die gesamte Eisplatte stehe unter Spannung. Wenn nun an einer Schlüsselstelle ein Stück abbricht, könnten sich auch an anderen Stellen Risse ausbreiten. So könnte das Schelfeis tatsächlich zerfallen.

Sie hätten keine Beweise, um den Abriss des gigantischen Eisbergs mit dem Klimawandel zu verknüpfen, sagen die Forscher. Allerdings sei es weithin akzeptiert, dass die Erwärmung des Ozeans und der Temperaturen zum frühen Zerfall von Schelfeis auf der Antarktischen Halbinsel beigetragen habe, vor allem bei Larsen A (1995) und Larsen B (2002). In den letzten 20 Jahren sind sieben Schelfeise an der Antarktischen Halbinsel zerfallen oder stark zurückgegangen.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 31206.html
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Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Wetterextreme nehmen weiter zu - Dieser Regen-Sommer bleibt keine Ausnahme

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2017 09:11

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http://www.n-tv.de/wissen/Dieser-Regen- ... 53846.html
Mittwoch, 26. Juli 2017
Wetterextreme nehmen weiter zu - Dieser Regen-Sommer bleibt keine Ausnahme

Das Regenwetter in Deutschland geht vielen auf die Nerven. Andere Regionen in Europa werden von Hitze geplagt. Entweder ist es im Sommer zu heiß oder zu nass, ein ständiger Wechsel. Der Klimawandel zeigt sich in vielen Facetten. Forscher erwarten weitere Kapriolen.

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Ein Sommer mit Stark- und Dauerregen über mehrere Tage wird nach Ansicht von Potsdamer Klimaforschern in Deutschland bald nicht mehr nur Ausnahme sein. "Ganz "normale" Bilderbuchsommer, trocken und mit Temperaturen um die 25 bis 30 Grad über mehrere Wochen werden immer seltener", sagte der Meteorologe Peter Hoffmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Normal werden nach seiner Einschätzung zunehmend längere Trockenperioden und Hitzephasen, gefolgt von Stark- und Dauerregen.

"Es gibt erste Hinweise, dass der Klimawandel nicht nur die Temperaturen allmählich steigen lässt", sagte Hoffmann. Das sei schon einige Zeit zu beobachten. Da sich die Arktis stärker erwärme als der Rest der Welt, verändere das auch die Zirkulation in der Atmosphäre. "Ein häufiger Wechsel von Wetterlagen mit Unwetterpotenzial könnte die Folge sein", sagte der Meteorologe. "Und wenn die Atmosphäre potenziell wärmer ist, fallen Niederschläge intensiver aus." Tagesrekorde bei Hitze um 40 Grad in Süddeutschland im Vorjahr oder sintflutartige Regenfälle wie Ende Juni in Berlin seien dann ohne weiteres häufiger möglich.
Kanalisation kann Wassermengen kaum aufnehmen
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Die Folgen seien fast vorhersehbar, sagte Hoffmann. In urbanen Ballungszentren hätten die Wassermassen keinen Raum, überfluteten Straßen und Keller. Die Kanalisation könne die Wassermengen kaum aufnehmen. "Es bleibt nur übrig, sich auf Wechselspiele der Extreme einzustellen", sagte Hoffmann. Das Potsdamer Institut beschäftigt sich mit Themen in den Bereichen Klimawirkung, globaler Wandel und Nachhaltige Entwicklung.

In Teilen Deutschlands ist in 24 Stunden mehr Regen heruntergekommen als gewöhnlich im ganzen Juli. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach am Dienstag von "beeindruckenden Regenmengen", die seit Wochenbeginn bereits gefallen seien. Grund für den Dauerregen ist das Tief "Alfred", das sich langsam von Südpolen nach Norden verlagert.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Forscher geben Hoffnung auf - Schweizer Gletscher nicht mehr zu retten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Aug 2017 11:39

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Schweizer-Gle ... 68019.html
Forscher geben Hoffnung auf - Schweizer Gletscher nicht mehr zu retten

Allein 2016 verloren die Schweizer Gletscher einen Kubikkilometer an Eisvolumen oder 900 Milliarden Liter Wasser. Selbst eine Verlangsamung der Erderwärmung käme laut Experten für sie zu spät, der Schwund sei unaufhaltsam. Eine Folge: Der Meeresspiegel steigt.

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Die Gletscher in der Schweiz sind angesichts des Temperaturanstiegs nach Expertenangaben nicht mehr zu retten. Selbst mit den größten Anstrengungen zur CO2-Verringerung würden 80 bis 90 Prozent der Eismassen bis 2100 schmelzen, sagte der Glaziologe Matthias Huss von der ETH Zürich dem "Tages-Anzeiger". "Eine Verlangsamung der Erderwärmung kommt für die Schweizer Gletscher zu spät", so Huss.

Das Blatt berichtet in einer aufwendigen Darstellung über den Rückgang der Gletscher in der Schweiz in den vergangenen 170 Jahren. Seit 1850, dem Höhepunkt der sogenannten Kleinen Eiszeit, sei das Eisvolumen von 130 auf 54 Kubikkilometer gesunken. Der Rückgang verlief gerade in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten dramatisch. 1973 zählte die Schweiz 2150 Gletscher, heute sind es noch rund 1400.
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Kampf gegen Eisschmelze: Schweizer hüllen Gletscher in Decken 17.09.15 Kampf gegen Eisschmelze Schweizer hüllen Gletscher in Decken
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Sechs der acht extremsten Schmelz-Jahre ereigneten sich seit 2008. Allein 2016 verloren die Gletscher nach Recherchen der Zeitung fast einen Kubikkilometer an Eisvolumen oder rund 900 Milliarden Liter Wasser. Angesichts der aktuell sehr hohen Temperaturen werde auch 2017 kein gutes Jahr für die Gletscher. Ihr Schmelzwasser trage spürbar zum Anstieg des Meeresspiegels bei, der bis 2100 insgesamt um 30 bis 100 Zentimeter steigen könnte. "Ein steigender Meeresspiegel betrifft uns in der Schweiz nicht direkt, aber es wird Millionen von Klimaflüchtlingen geben", so das Blatt.

Der Schweizer CH2014-Impacts-Bericht zur Abschätzung der Klimafolgen zeigte bereits im Jahr 2014 anhand einer Simulation an 50 Gletschern, dass deren Eismasse bis Ende des Jahrhunderts fast ganz verlorengehen wird. Auch viele weitere Alpenregionen dürften bis dahin weitgehend gletscherfrei sein. Seit Längerem wird versucht, die Gletscherschmelze durch eine Abdeckung mit Vliesplanen wenn nicht zu verhindern, so doch wenigstens zu verlangsamen - mit wenig Erfolg.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Einfluss auf unser Wetter - Aschewolken aus Kanada ziehen bis Europa

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2017 14:19

KLIMA - UMWELT & NATURSCHUTZ - NATURKATASTROPHEN - UNWETTER
http://www.n-tv.de/wissen/Aschewolken-a ... 99965.html
Einfluss auf unser Wetter - Aschewolken aus Kanada ziehen bis Europa

In der kanadischen Provinz British Columbia vernichten riesige Brände mehr als eine Million Hektar Wald. Die Auswirkungen der Katastrophe sind auch bei uns zu spüren. Ruß- und Aschepartikel überwinden in mehreren Kilometern Höhe große Distanzen.

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Die Folgen der Waldbrände in Kanada sind auch in Europa zu spüren. In Deutschland, Tschechien und Griechenland wurde per Lichtradar eine Staubschicht in rund 12 bis 17 Kilometern Höhe gemessen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Waldbrände in Kanada zurückgeht und in der Atmosphäre über die Arktis nach Europa transportiert wurde, wie das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig mitteilte.

In der westkanadischen Provinz British Columbia breitete sich nach Behördenangaben ein riesiger Brand auf einer Fläche von 467.000 Hektar aus. Es ist demnach das größte Feuer in der Geschichte der Provinz. Seit April wurden bereits mehr als 1,2 Millionen Hektar Wald zerstört.

Bei Waldbränden können Ruß- und Aschepartikel durch die große Hitze weit hinauf in die Atmosphäre transportiert werden. Wenn diese sogenannte Aerosolmischung die Troposphäre überwunden hat, befindet sie sich oberhalb der Regenwolken und wird durch Regen nicht wieder aus der Atmosphäre ausgewaschen.
Rauch mit Lichradaren gemessen
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"In der Stratosphäre können diese Partikel dann ähnlich der Asche von Vulkanausbrüchen lange unterwegs sein und mit den Höhenwinden große Entfernungen über die Kontinente hinweg überwinden", erklärte Holger Baars vom Leipziger Leibniz-Institut. In Deutschland und anderen Teilen Europas wurde der Rauch nun mit Hilfe von Lichtradaren gemessen, die mit Laserstrahlen die Atmosphäre vom Boden aus erforschen.

Selbst in der Troposphäre, also in 10 bis 15 Kilometern Höhe, zeigen die Messungen seit Tagen Partikelschichten, die wahrscheinlich auch aus Westkanada herantransportiert wurden. Da in dieser Höhenregion Wolken und Niederschlag entstehen, können die Rauch- und Staubpartikel den Experten zufolge auch das Wetter in Europa beeinflussen, etwa weil die Aerosole die Einstrahlung des Sonnenlichts dämpfen.

Quelle: n-tv.de , mbo/AFP
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CO2-Ausstoß sinkt nicht mehr - Deutschlands Klimaziele sind in Gefahr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Sep 2017 21:41

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/politik/Deutschlands ... 23295.html
Donnerstag, 07. September 2017
CO2-Ausstoß sinkt nicht mehr - Deutschlands Klimaziele sind in Gefahr

Um 35 Prozent will die Bundesregierung den deutschen Treibhausgasausstoß bis 2020 reduzieren. Doch auch dieses bereits nach unten korrigierte Ziel rückt laut einer Studie in weite Ferne. Unter anderem, weil die Luftverschmutzung auf den Straßen zunimmt.

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Deutschland droht seine Klimaziele drastisch zu verfehlen. Ohne zusätzliche Maßnahmen dürfte der Treibhausgasausstoß bis 2020 lediglich um 30 bis 31 Prozent verringert werden, steht in einer neuen Studie der Denkfabrik Agora Energiewende. Die Bundesregierung war bislang von einer Verringerung von immerhin 35 Prozent verglichen mit 1990 ausgegangen. Wiederholt zugesagt war sogar eine Reduzierung um mindestens 40 Prozent.

Nach den Zahlen von Agora Energiewende dürfte Deutschland 2020 etwa 120 Millionen Tonnen CO2 zu viel ausstoßen, wenn nicht noch zusätzlich gegengesteuert wird. Als Ursachen nennt die Klima-Stiftung das Ausmaß der Kohleverstromung, mehr Straßenverkehr, ein stärkeres wirtschaftliches Wachstum sowie einen Rückstand bei der energetischen Gebäudesanierung.
Drei Jahre lang keine Verbesserung
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Selbstversorger dank Riesenbatterie: Brandenburger Dorf wird zum Zentrum der Energiewende
20.05.17 – 02:31 min
Selbstversorger dank Riesenbatterie Brandenburger Dorf wird zum Zentrum der Energiewende

"Ein deutliches Verfehlen des Klimaschutzziels würde dem internationalen Ansehen Deutschlands erheblich schaden", warnen die Experten der Denkfabrik. Dies sei nicht nur schlecht für das Klima, sondern würde "auch die deutsche Vorreiterrolle international grundlegend in Frage stellen".

Die neue Bundesregierung müsse daher "kurzfristig deutlich nachlegen", fordert Agora Energiewende. De facto wurden die Emissionen der Studie zufolge in den vergangenen drei Jahren überhaupt nicht mehr reduziert, im Verkehr gibt es sogar verglichen mit 1990 einen Zuwachs.

Das Bundesumweltministerium erklärte, es sei klar, "dass zu Beginn der kommenden Legislaturperiode noch einmal kräftig nachgesteuert werden muss". Dies gelte auch für die Arbeit an einem "Kohleausstiegspfad". Zudem müssten die Zubauraten bei den erneuerbaren Energien "deutlich erhöht werden" und die Elektrifizierung des Verkehrs mit "mehr Tempo" erfolgen. Ein Sprecher wies aber auch darauf hin, dass das Ministerium "die äußerst negative Einschätzung der Agora Energiewende nicht teilt".
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Der Umweltverband BUND warf der Bundesregierung ein "klimapolitisches Versagen auf ganzer Linie" vor. Ursache sei deren "Angst vor der Kohle- und Auto-Lobby", hieß es. Greenpeace kritisierte: "Während Monsterstürme einen Vorgeschmack auf das drohende Klimachaos geben, versagt ausgerechnet das Energiewendeland Deutschland" bei der CO2-Minderung, kritisierte Karsten Smid von Greenpeace. Der WWF Deutschland forderte nach der Bundestagswahl ein Sofortprogramm, "in dessen Mittelpunkt die schnelle Abschaltung der Uralt-Kohlekraftwerke steht".

Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir verwies auf die Forderung seiner Partei, nach der Wahl die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke umgehend vom Netz zu nehmen. Besonders im Verkehrsbereich hinterließen Union und SPD einen "klimapolitischen Totalschaden". Damit liefere Deutschland nicht das, was das Land im Pariser Klimaschutzabkommen versprochen habe.

"Die Klimaschutzpolitik der Bundeskanzlerin zerplatzt wie eine Seifenblase", erklärte auch die Eva Bulling-Schroeter von der Linken. Allerdings stand die Linkspartei zuletzt selbst wegen Rücksichtnahme auf die Braunkohlewirtschaft in der Kritik.

Quelle: n-tv.de , chr/AFP
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Nasa-Videos - So riesig ist "Irma"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Sep 2017 11:20

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/So-riesig-ist ... 23792.html
Nasa-Videos - So riesig ist "Irma" http://www.n-tv.de/wissen/So-riesig-ist ... 23792.html

Der andere Blick: Die Nasa hat mehrere Videos veröffentlicht, die "Irma" von oben zeigen. Aus der Ferne ist das Ausmaß des zerstörerischen Hurrikans gut zu erkennen. "Irma" hat ungefähr die Größe von Frankreich.

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"Irma" hat in der Karibik schon mindestens 17 Menschen in den Tod gerissen. Mit Windgeschwindigkeiten im Innern des Sturms von bis zu 300 Kilometern pro Stunde nähert sich der extrem gefährliche Hurrikan dem amerikanischen Festland. Die Nasa veröffentlichte mehrere Videos, die den gewaltigen Hurrikan von der Internationalen Raumstation (ISS) zeigen.
Video http://www.n-tv.de/wissen/So-riesig-ist ... 23792.html
Die spektakulären Aufnahmen wurden von einer der Außenkameras der Raumstation eingefangen - aus einer Höhe von rund 400 Kilometern. Die Kamera blickt dabei direkt in das Höllenauge des wohl gefährlichsten Sturms aller Zeiten.

Am Freitagabend könnte der Wirbelsturm in Kuba auf Land treffen und dürfte dann zur Südostküste der Vereinigten Staaten weiterziehen. An Kubas Nordküste wurden 10.000 ausländische Touristen vorsorglich in Sicherheit gebracht, die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus.
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Bis zu eine Million Menschen erhielten in den Küstengebieten Floridas und des Nachbarstaates Georgia die Anordnung, ihre Häuser zu verlassen. Denen, die nicht evakuiert werden, rät die Regierung, Wasser und Lebensmittel für mindestens drei Tage auf Vorrat zu haben. Laut dem Bürgermeister der Region Miami-Dade, Carlos A. Gimenez, haben über 650.000 Menschen Florida vorübergehend verlassen müssen. Es ist die "größte Evakuierung der Geschichte", sagt der Bürgermeister.

Experten befürchten Schlimmstes. "Irma" werde Florida mit voller Wucht treffen, glaubt etwa Joel N. Myers von "AccuWeather". "Unglücklicherweise gibt es keinen Weg, die nächste Wetter-Katastrophe für die USA zu verhindern", so Myers. "Es wird massive Schäden in Florida geben und der schlimmste Hurricane seit Andrew 1992 sein."
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 21990.html
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Quelle: n-tv.de , dsi
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Große Bedrohung für Florida - Was Sturmfluten so gefährlich macht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Sep 2017 13:28

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http://www.n-tv.de/wissen/Was-Sturmflut ... 26020.html
Große Bedrohung für Florida - Was Sturmfluten so gefährlich macht

Es ist nicht der Wind allein, der Hurrikans so gefährlich macht. Es sind auch die Wassermassen, die er Richtung Küste drückt. Sie können kilometerweit ins Landesinnere vordringen. Das droht nun auch Florida.

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Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan ... 25781.html
Flut katastrophalen Ausmaßes möglich: So könnte Miami nach "Irma" aussehen
10.09.17 – 01:06 min

Flut katastrophalen Ausmaßes möglich So könnte Miami nach "Irma" aussehen

Sturmfluten sind während eines Hurrikans oft die größte Gefahr für Menschenleben: Nach Angaben der US-Ozean- und Wetterbehörde NOAA kamen die meisten der 1800 Todesopfer des Hurrikans "Katrina" im Jahr 2005 durch eine Sturmflut ums Leben. Durch den Wirbelsturm "Irma" drohen dem US-Bundesstaat Florida an der Küste Wasserstände von bis zu 4,50 Meter über Normalhöhe.

Wie entsteht eine Sturmflut?

Sturmfluten entwickeln sich, wenn starker Wind über den Ozean fegt und die Wassermassen in Richtung der Küste drückt. So entstehen dort sehr hohe Wasserstände, unabhängig von den Gezeiten und Regenfällen.

Was macht Sturmfluten so gefährlich?

Sturmfluten sind tückisch, denn sie beginnen bereits, bevor ein Hurrikan auf Land trifft. Die Wassermassen können dutzende Kilometer ins Landesinnere vordringen und Gebäude und Straßen in kürzester Zeit unter Wasser setzen. Diese Unberechenbarkeit macht es schwer, Menschen rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Welche Faktoren beeinflussen Sturmfluten?
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Neben der Windstärke und der Größe des Sturms hängt das Ausmaß einer Sturmflut auch von anderen Faktoren ab. Die US-Wetterbehörde NOAA nennt hier vor allem die Beschaffenheit des Meeresgrunds. Bei flachen Ufern können die Wassermassen bis ins Hinterland vordringen, steil ansteigender Meeresgrund erschwert dies. "Irma" sollte die Westküste Floridas entlangwandern. Dort könnte eine Sturmflut nach Angaben von Meteorologen bis zu elf Kilometer ins Landesinnere vordringen.

Welchen Effekt hat der Klimawandel?

In den kommenden Jahrzehnten könnten Sturmfluten wegen steigender Meeresspiegel und erhöhter Wassertemperaturen stärker ausfallen. Wissenschaftlichen Studien zufolge könnten sie auch weitaus häufiger geschehen.

Quelle: n-tv.de , asc/AFP
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Winter is coming: Tiefste Kälte seit 100 Jahren im Anmarsch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Sep 2017 13:11

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https://de.sputniknews.com/panorama/201 ... -kleidung/
Winter is coming: Tiefste Kälte seit 100 Jahren im Anmarsch
© REUTERS/ Christian Hartmann
Panorama
20:31 16.09.2017(aktualisiert 07:54 17.09.2017) Zum Kurzlink
2564276122257

Der kommende Winter soll britischen Klimaexperten zufolge der kälteste seit 100 Jahren sein. Darüber berichtet das Portal planetanovosti.com.

Winter-Schock für Spanier mitten im Sommer: Plötzlich war alles weiß
© YouTube/ Grado Noticias
Winter-Schock für Spanier mitten im Sommer: Plötzlich war alles weiß – VIDEO https://www.youtube.com/watch?v=i633u9PkyrY
Nach Auffassung der Wissenschaftler ist die Erde in einen neuen Klimazyklus eingetreten, der mit einer geringeren Sonnenaktivität einhergehen soll. Diese Erscheinung wurde zum bisher letzten Mal in den 1950er Jahren beobachtet.

Die Klimaexperten empfehlen den Einwohnern Europas, sich schon jetzt warme Kleidung zu beschaffen, weil Mitte Oktober rekordniedrige Lufttemperaturen zu erwarten seien.
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Ein Hurrikan nach dem nächsten - Werden Wirbelstürme häufiger ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Sep 2017 12:39

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http://www.n-tv.de/wissen/Werden-Wirbel ... 41166.html
Ein Hurrikan nach dem nächsten - Werden Wirbelstürme häufiger ?

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Erst "Harvey", dann "Irma", nun "Maria" - mit immenser Wucht haben die drei Wirbelstürme große Zerstörungen angerichtet. Forscher gehen davon aus, dass die Intensität solcher Stürme weiter zunehmen wird, nicht aber ihre Häufigkeit.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 73771.html
Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal Tornados und andere Wirbelstürme
Hurrikan, Zyklon oder Taifun?

Während die Wirbelstürme im Nordatlantik und im nordöstlichen Pazifik als Hurrikans bezeichnet werden, ist im Indischen Ozean und im Südpazifik von Zyklonen die Rede. Taifune werden die Stürme im nordwestlichen Pazifik genannt.

Die Atlantische Hurrikansaison begann in diesem Jahr offiziell am 1. Juni, sie endet ungefähr am 30. November. In diesem Zeitraum entstehen die meisten Hurrikans über dem nördlichen Teil des Atlantiks.
Unklare Datenlage im 20. Jahrhundert
Zerstörungen des Hurrikans "Irma" am Biras Creek Resort auf Virgin Gorda in den British Virgin Islands.

Angesichts fehlender Satellitenbilder für alle Weltregionen vor dem Jahr 1970 kann keine Aussage darüber getroffen werden, wie sich die Wirbelstürme über das 20. Jahrhundert hinweg entwickelt haben. Vor Beginn der vollständigen Satellitenüberwachung kam es mitunter vor, dass selbst besonders heftige Hurrikans nicht wahrgenommen wurden, wenn sie nicht auf Land trafen. Wegen der schwachen Datenlage ist eine wissenschaftliche Auswertung der Stürme schwierig.

Im Nordatlantik wird seit rund 20 Jahren eine Zunahme von Hurrikans registriert. Franck Roux von der Universität Paul-Sabatier im französischen Toulouse zufolge war aber zwischen 1970 und 1995 das Gegenteil der Fall.

Tatsächlich sind sich die Forscher einig, dass die Aktivität von Wirbelstürmen in dieser Region Zeitzyklen von mehreren Jahrzehnten folgt. Sie können deshalb noch nicht sicher sagen, ob die gegenwärtige Zunahme der Stürme einem natürlichen Zyklus oder dem Klimawandel geschuldet ist.

Im nordwestlichen Pazifik etwa war im Zeitraum von 1998 bis 2010 ein leichter Rückgang an Wirbelstürmen zu verzeichnen.
Größere Intensität im 21. Jahrhundert
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 25798.html
"Irma" verwüstet die Karibik: Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten "Irma" verwüstet die Karibik: Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten "Irma" verwüstet die Karibik: Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten "Irma" verwüstet die Karibik: Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten "Irma" verwüstet die Karibik Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten

Computermodelle zur Klimasimulation zeigen eine verstärkte Intensität der Wirbelstürme. Dies betrifft die Windgeschwindigkeiten und die Regenfälle. Die Modelle weisen aber auch auf eine mögliche zukünftige Abnahme der Häufigkeit solcher Stürme weltweit hin.

"Heftigere Wirbelstürme sind eine der erwarteten Konsequenzen des Klimawandels", sagt Valérie Masson-Delmotte, Mitglied der internationalen Expertengruppe zum Klimawandel (Giec).

Wirbelstürme erlangen ihre Kraft durch die von den Ozeanen freigesetzte Energie. Der Klimaforscherin zufolge werden die Stürme mit der Erwärmung der Meere und der zunehmenden Feuchtigkeit in der Atmosphäre immer heftiger.

"Der Klimawandel lässt diese Stürme nicht entstehen, aber er verschärft ihre Auswirkungen", sagt Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
Der Meeresspiegel - ein Doppeleffekt
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Darüber hinaus produzieren die Wirbelstürme Wellen, die wiederum "Wogen an Stürmen" verursachen. Küstengebiete werden den Unwettern durch beide Phänomene künftig stärker ausgesetzt sein.
Verlagerung von Wirbelstürmen

Dem Wetterdienst Méteo France zufolge zeigen Studien, dass sich das Gebiet, in denen die Stürme ihre maximale Intensität erreichen, in den vergangenen 35 Jahren auf der Nord- wie auf der Südhalbkugel in Richtung der Pole bewegt hat. Dies könnte auf die Ausdehnung der Tropen, also des Gebiets beiderseits des Äquators, zurückzuführen sein, wo ein heißes und feuchtes Klima vorherrscht.
Bilderserie
"Fast apokalyptisch": Die zerstörerische Kraft von Hurrikan "Irma" ... oder diese Tankstelle in North Miami - "Irma" kannte auch in Florida kein Erbarmen. "Fast apokalyptisch": Die zerstörerische Kraft von Hurrikan "Irma" "Fast apokalyptisch" Die zerstörerische Kraft von Hurrikan "Irma"

Quelle: n-tv.de , Céline Serrat, AFP
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A68 macht sich auf den Weg - Eisberg-Koloss treibt aufs Meer hinaus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Sep 2017 15:19

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Eisberg-Kolos ... 45378.html
Donnerstag, 21. September 2017
A68 macht sich auf den Weg - Eisberg-Koloss treibt aufs Meer hinaus

Es ist einer der größten Eisberge, die je beobachtet wurden: A68, fast siebenmal so groß wie Berlin, ist im Juli vom antarktischen Schelfeis abgebrochen. Jetzt geht er auf die Reise.

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Der gigantische Eisberg A68 treibt aufs Meer hinaus. Satellitenbilder der europäischen Raumfahrtagentur Esa vom 16. September zeigen, dass eine 18 Kilometer große Lücke zwischen dem Eisberg und dem Larsen-C-Schelfeis entstanden ist.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 32991.html
Berge auf dem Meer: Wenn Eis-Giganten abreißen Berge auf dem Meer: Wenn Eis-Giganten abreißen Berge auf dem Meer: Wenn Eis-Giganten abreißen Berge auf dem Meer: Wenn Eis-Giganten abreißen Berge auf dem Meer Wenn Eis-Giganten abreißen

A68 ist einer der größten Eisberge, die je beobachtet wurden. Er wiegt nach Angaben von Experten des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts mehr als eine Gigatonne und hat eine Fläche von 5800 Quadratkilometern. Damit ist er fast siebenmal so groß wie Berlin.

Der Eisberg war im Juli in der Westantarktis abgebrochen und hatte sich über Wochen kaum von der Stelle bewegt. Recht schnell waren kleinere Teile abgebrochen, sodass bereits von A68-A und A68-B die Rede ist.
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Bis der Eiskoloss geschmolzen ist, wird es Forschern zufolge zwei bis drei Jahre brauchen - wenn er nicht noch weiter zerfällt. Man geht davon aus, dass er mit einer Geschwindigkeit von etwa zehn Kilometern am Tag driften wird. Gefährlich für den Schiffsverkehr ist er Experten zufolge nicht. Er bewegt sich in einem sehr abgelegenen Teil der Erde und lässt sich - dank seiner Größe - bestens per Satellit verfolgen.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 31206.html
In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten Die Antarktis

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Australien droht Klimaschock - Großstädte erwarten 50 Grad und mehr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Okt 2017 08:38

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Grossstaedte- ... 65456.html
Australien droht Klimaschock - Großstädte erwarten 50 Grad und mehr
Tagestemperaturen von 50 Grad drohen in absehbarer Zeit den australischen Millionenstädten Melbourne und Sydney, wie eine neue Studie ermittelt. Auch für andere Städte liegen demnach nie dagewesene Hitzeextreme nahe.

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Den australischen Großstädten Sydney und Melbourne könnten regelmäßig Temperaturen von 50 Grad Celsius bevorstehen: Nach einer neuen Studie der Australian National University könnten sie auch dann zukünftig unter der Rekordhitze leiden, wenn sich die Welt an die Ziele des Pariser-Klimaschutzabkommens hält und die globale Erwärmung mindestens unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter hält.

"Der Anstieg der Sommertemperaturen in Australien legt nahe, dass sich auch andere Großstädte künftig auf noch nie dagewesene Hitzeextreme einstellen müssen", erklärte die führende Autorin der Studie, Sophie Lewis. Das Forscherteam errechnete, dass sich die dramatische Erwärmung in einem Zeitraum von rund 25 Jahren ereignen wird. Demnach könnten die Temperaturen in den australischen Bundesstaaten New South Wales und Victoria um das Jahr 2040 3,8 Grad über den derzeitigen Spitzenwerten liegen - allen Klimaschutz-Bemühungen Australiens zum Trotz.
Forscher raten zur Vorbereitung auf Hitze

Während die höheren Temperaturen sich auf ganz Australien auswirkten, sei für die Städte mit ihrem vielen Beton und geringerer Luftzirkulation eine besondere Belastung zu erwarten. Wie Lewis dem australischen "Daily Telegraph" sagte, müssten die Städte sich vorbereiten. Wie der Berufsverkehr an 50 Grad heißen Tagen aussehen könnte, wie Kinder trotzdem zur Schule geschickt und Krankenhäuser vorbereitet werden können, seien dabei die Hauptfragen.
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Nur sofortiges weltweites Handeln könne verhindern, dass sich diese Hitzerekorde Jahr um Jahr wiederholten, erklärten die Forscher im Fachjournal "Geophysical Research Letters".

Quelle: n-tv.de , fhe/AFPhttp://www.n-tv.de/wissen/Grossstaedte-erwarten-50-Grad-und-mehr-article20065456.html
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Ministerium besorgt um Ansehen - Klimaschutzziele rücken in weite Ferne

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Okt 2017 09:49

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/politik/Klimaschutzz ... 76472.html
Mittwoch, 11. Oktober 2017
Ministerium besorgt um Ansehen - Klimaschutzziele rücken in weite Ferne

Deutschland will als Vorreiter beim Klimaschutz eine deutliche CO2-Reduktion bis 2020 umsetzen. Doch die gesetzten Ziele werden voraussichtlich verfehlt - einer Einschätzung des Umweltministeriums zufolge deutlicher als bislang angenommen.

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Deutschland verpasst einem Medienbericht zufolge sein selbst gestecktes Klimaschutzziel deutlicher als gedacht. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete unter Berufung auf interne Berechnungen des Bundesumweltministeriums, ohne "Nachsteuerung" sei bis 2020 bestenfalls ein Minus beim CO2-Ausstoß von 32,5 Prozent zu erwarten; schlimmstenfalls würden die Emissionen nur um 31,7 Prozent sinken. Offiziell wird ein Minus von 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 1990 angestrebt.

"Eine Zielverfehlung in einer solchen Größenordnung wäre für die Klimaschutzpolitik Deutschlands ein erheblicher Rückschlag", heißt es der Zeitung zufolge in einem ihr vorliegenden Ministeriumspapier. Im Projektionsbericht 2017 der Bundesregierung gehen Experten von einem Korridor zwischen 33,7 und 37,5 Prozent aus. Vor einem Jahr noch ging die Regierung von einem Wert zwischen 37 und 40 Prozent aus.

Dem "SZ"-Bericht zufolge sind der Hauptgrund für die Zielverfehlung die weiterhin hohen Emissionen bei der Stromerzeugung. Zwar sei der Anteil der erneuerbaren Energien weiter gestiegen. Doch zugleich seien die Treibhausgas-Emissionen um zehn Millionen Tonnen durch Kohlekraftwerke gestiegen. Grund sei die Zunahme von Stromexporten.
Sprit- und Ölpreise tun ihr Übriges
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Ein weiterer Grund für das Verfehlen der Ziele sind dem Bericht zufolge die gute wirtschaftliche Lage und das Bevölkerungswachstum. Dies schlage noch einmal mit zehn Millionen Tonnen CO2 zu Buche, heißt es in dem Bericht. Hinzu komme eine höhere Lkw-Fahrleistung, die den Diesel-Absatz steigen lasse. Wegen der günstigen Spritpreise nehme auch die Nutzung von Pkw und Kleinlastern zu. Wegen der günstigen Heizölpreise sei schließlich in der jüngeren Vergangenheit in Wohngebäuden mehr Öl als Gas verheizt worden.

In dem Bericht wiesen die Experten des Ministeriums explizit darauf hin, dass einige der Zahlen mit Unsicherheiten behaftet seien. Es heißt weiter: "Dennoch lassen sie zumindest die Gefahr einer deutlich größeren Klimaschutzlücke in 2020 plausibel erscheinen." Die Beamten weisen darauf hin, dass ein Verfehlen der Ziele für das "internationale Ansehen Deutschlands als Klimaschutzvorreiter verheerend" sei.

Quelle: n-tv.de , jog/dpa
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Schäden durch Sturm "Herwart" - Bahn stellt Zugverkehr in Norddeutschland

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Okt 2017 12:24

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/panorama/Bahn-stellt ... 07467.html
Schäden durch Sturm "Herwart" - Bahn stellt Zugverkehr in Norddeutschland ein

Herbststurm "Herwart" trifft Deutschland mit voller Wucht: In Berlin ruft die Feuerwehr den Ausnahmezustand aus. In Hamburg droht eine Sturmflut. Ein Fußgänger wird schwer verletzt. Die Deutsche Bahn stellt in mehreren Bundesländern ihren Betrieb ein.

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Die Deutsche Bahn hat ihren Zugverkehr am Sonntagmorgen in weiten Teilen Deutschlands eingestellt. Wegen des Sturmtiefs "Herwart" führen derzeit keine Züge mehr in Nord- und Mitteldeutschland, teilte ein Bahnsprecher am Morgen in Berlin mit. Betroffen seien die Strecken in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Züge aus anderen Regionen in diese Gebiete endeten vorzeitig. Alle für Sonntag gekauften Tickets könnten binnen vier Wochen kostenlos storniert oder umgetauscht werden.

"Herwart" hat aber nicht nur den deutschen Norden fest im Griff. Die Berliner Feuerwehr rief wegen zahlreicher Schäden den Ausnahmezustand aus. Ein Feuerwehrsprecher begründete dies mit der Vielzahl der Einsätze: Zwischen vier und sieben Uhr seien es 100 gewesen. Alle Freiwilligen Feuerwehren wurden in den Dienst gerufen.

Der Sturm deckte in der Hauptstadt ein komplettes Hausdach ab. "Teile liegen auf der Straße", sagte der Sprecher. An zwei weiteren Orten stürzten zudem Baugerüste um - ein Fußgänger wurde dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Zwei S-Bahnen rammten umgestürzte Bäume.
Sturmflug am Hamburger Hafen

Am Hamburger Hafen ist am Morgen die Elbe über die Ufer getreten. Feuerwehr und Polizei sind im Einsatz. So drohe eine Tiefgarage in der Nähe der Elbphilharmonie vollzulaufen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Offenbar hätten die Flutschutztore der Garage nicht ausreichend funktioniert. Die Elbchaussee entlang des Hamburger Hafens ist einem Polizeisprecher zufolge ebenfalls überspült worden. Sie wurde teilweise gesperrt. Auch der Hamburger Fischmarkt wurde gesperrt.
In Wilhelmshaven in Niedersachsen steht der Parkplatz vorm Aquarium unter Wasser.

In Hamburg wird am Vormittag eine schwere Sturmflut mit einem Pegel von 2,5 Metern über dem mittleren Hochwasser erwartet. Der Pegelhöchststand wird voraussichtlich um etwa 10 Uhr erreicht. Die Hamburger Feuerwehr rückte bis zum Morgen etwa 170 Mal aus. Bei den Einsätzen handele es sich im Wesentlichen um Bäume und Äste auf Straßen, aber auch auf Autos und Häusern.

Die Leitstellen in Schleswig-Holstein berichteten in der Nacht von umgekippten Bäumen, eingestürzten Baugerüsten und weggeflogenen Trampolinen. Im nordfriesischen Oldenswort fiel eine historische Mühle dem Sturm zum Opfer. Ein Mitarbeiter des Innenministeriums in Mecklenburg-Vorpommern beschrieb die Nacht als unruhig. Im Landkreis Rostock wurde ein Haus von einem Baum getroffen, die Bewohner blieben unverletzt.
An der Nordsee drohen Sturmböen

In Brandenburg war die Nacht ruhig, die ersten Sturmschäden meldete der Lagedienst des Innenministeriums am frühen Morgen. Unter anderem gebe es entlang der Autobahnen 11 und 12 umgestürzte Bäume.
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Seine volle Kraft dürfte "Herwart" nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Deutschland im Laufe des Vormittags entfalten. An der Nordsee und im höheren Bergland müsse gar mit Orkanböen gerechnet werden, warnten die Meteorologen. So werden an der Nordsee Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern in der Stunde erwartet. Im Westen und Südwesten hingegen ist die Sturmgefahr nach DWD-Angaben geringer.

Ungemütlich kann es trotzdem werden: Landesweit wird mit schauerartigem und teilweise gewittrigem Regen gerechnet. Voraussichtlich fällt "Herwart" nicht ganz so stark aus wie "Xavier" Anfang Oktober. Das Fortschreiten des Herbstes könnte zudem dazu beitragen, dass er weniger zerstörerisch wirkt als sein Vorgänger: Die Bäume tragen weniger Laub als vor vier Wochen und bieten damit weniger Angriffsfläche.

Quelle: n-tv.de , jug/dpa
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Niveau wie vor Millionen Jahren - CO2-Konzentration steigt in Rekordtempo

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Okt 2017 10:06

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/CO2-Konzentra ... 09206.html
Niveau wie vor Millionen Jahren - CO2-Konzentration steigt in Rekordtempo

Kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz in Bonn schlagen die Vereinten Nationen Alarm: Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre habe ein Niveau erreicht wie seit Millionen Jahren nicht mehr, warnen UN-Klimaexperten. Das könne schlimme Folgen haben.

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Die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) hat sich im vergangenen Jahr so schnell erhöht wie noch nie. Sie sei jetzt so hoch wie seit Millionen Jahren nicht mehr, teilte die UN-Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf mit. Als vor drei bis fünf Millionen Jahren die CO2-Werte diese Höhe hatten, sei die Welt im Schnitt um etwa drei Grad wärmer gewesen. Das Eis in Grönland und Teilen der Antarktis sei geschmolzen und der Meeresspiegel habe zehn bis 20 Meter höher gelegen.

Im Jahr 2016 legte die CO2-Konzentration laut WMO 50 Prozent schneller zu als im Schnitt der vergangenen zehn Jahre. Kohlendioxid ist das Haupt-Treibhausgas. Aber auch die Konzentration anderer Treibhausgase - wie etwa - Methan erhöhten sich, wenn auch nicht in gleichem Tempo wie CO2. Die Daten wurden rund eine Woche vor der Weltklimakonferenz in Bonn veröffentlicht.

Deutschland ist organisatorischer Gastgeber für die Fidschi-Inseln, die die Präsidentschaft innehaben und besonders von der Erderwärmung und dem Anstieg des Meeresspiegels bedroht sind. Bis zu 25.000 Menschen werden in Bonn erwartet, wo das UN-Klimasekretariat UNFCCC seinen Sitz hat. Neben Delegierten aus 196 Staaten zählen dazu rund 500 Nichtregierungsorganisationen und mehr als tausend Journalisten aus aller Welt.
Klimawandel auch Thema bei Sondierungen
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Die Bonner Konferenz könnte auch einen Einfluss auf die Koalitionsgespräche haben, bei denen sich Union, FDP und Grüne über das Thema Klimaschutz in der vergangenen Woche nicht verständigen konnten. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird voraussichtlich Mitte November bei der zweiwöchigen Konferenz sprechen und muss sich dann auch zu den deutschen Klimazielen äußern.

Nach bisherigem Stand wird Deutschland die selbst gesteckten Ziele für 2020 deutlich verfehlen. Zwar besteht bei den Jamaika-Parteien Konsens, dass das nationale Klimaziel eingehalten werden muss, doch vor allem der Weg zum 2020er Ziel sorgt für Streit. So lehnt die FPD etwa die Forderung der Grünen nach einem Kohleausstieg bis zum Jahr 2030 ab.
Bilderserie
Der Meeresspiegel steigt jedes Jahr weiter an und überschwemmt weitere Teile der Insel. Trump kündigte im Juni den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen an. Seit 1850 sind bereits fast 70 Prozent der Landmasse verloren gegangen. Tangier Island verschwindet Inselbewohner wollen Klimawandel nicht wahrhaben

Quelle: n-tv.de , jug/rts/AFP
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"Geist ist aus der Flasche" - Kulturwende beim Klimaschutz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Nov 2017 17:18

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Kulturwende-b ... 39785.html
Samstag, 18. November 2017
"Geist ist aus der Flasche" - Kulturwende beim Klimaschutz

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Zur Startseite KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN forum-kategorie-f5/klima-klimawandel-klimaschutz-klimakatastrophen-t34.html

Eine Atmosphäre wie beim Kindergeburtstag stellte Klimaforscher Hans-Joachim Schellnhuber am Rande des Klimagipfels in Bonn zeitweise fest und sieht darin eine Aufbruchsstimmung. Viele würden merken, dass sich etwas tun müsse. Für Deutschland bedeutet das: Der Kohleausstieg ist unverzichtbar. Der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

Kann die Menschheit die Erderwärmung zumindest bei unter 2 Grad noch bremsen? Wir sind schon bei rund einem Grad ...

Hans-Joachim Schellnhuber: Die Zwei Grad-Grenze können wir halten mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Drittel oder drei Viertel, wenn wir alles nutzen, was wir technisch können. Und wenn wir statt jeden Tag Billigfleisch lieber einmal die Woche einen schönen Sonntagsbraten essen, denn die Massentierhaltung ist auch klimaschädlich. Es gibt bereits Fahrpläne aus der Wissenschaft: Man muss raus aus der Kohle, die Trends beim Ausbau der erneuerbaren Energien verstärken, und die ganz schwierigen Themen internationaler Transport und Landwirtschaft anpacken. Das kann man ohne mirakulöse Entwicklungen machen.

Was bedeutet das Ergebnis von Bonn für den Klimaschutz?
Der Physiker Prof. Hans Joachim Schellnhuber leitet das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und war bei vielen internationalen Gipfeln Berater der Bundesregierung.
Der Physiker Prof. Hans Joachim Schellnhuber leitet das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und war bei vielen internationalen Gipfeln Berater

Allen ist klar, dass man das Ambitionsniveau erhöhen muss. Bonn hat erstmal geholfen, ein Regelwerk oder Maßstäbe zu entwickeln, damit wir sehen, was die versprochenen nationalen Beiträge zum Klimaschutz wirklich wert sind. Und das kann dann 2018 Grundlage sein für das unbedingt nötige große Nachbessern bei den Emissionsreduktionen.

Sehen Sie auch die Aufbruchsstimmung, von der in Bonn viele Teilnehmer reden?

Es zeichnet sich eine Art Kulturwende ab. Das kann mit den verheerenden Hurrikans dieses Jahres zusammenhängen oder auch mit US-Präsident Trump. Viele merken, so geht es nicht weiter, jetzt muss sich etwas tun. Manches von den Aktionen am Rand der Verhandlungen hatte die Atmosphäre eines Kindergeburtstages, der ja auch schön ist. In Bonn hat sich außerhalb und innerhalb der Konferenzsäle ein Geist entwickelt, der weiter wirkt. Der alte technokratische Stil der Klimaverhandlungen stößt ins Leere. Manche Politiker werden sich unangenehm berührt fühlen, aber dieser Geist von Paris und Bonn ist aus der Flasche und wird sich nicht mehr einfangen und zurückstopfen lassen.

Meinen Sie, das gilt das auch außerhalb der Klimakonferenzen?

Das Thema Klimaschutz bewegt die Menschen, es ist vom Rand ins Zentrum der Gesellschaft gerückt. Viele junge Menschen engagieren sich sehr. Bei der Bambi-Verleihung wird Arnold Schwarzenegger für sein Engagement im Klimaschutz geehrt und dieser nicht mehr so junge Kerl hält eine wirklich kraftvolle Rede dazu. Und auch in der Wirtschaft sprechen sich zum Beispiel deutsche Unternehmen von Weltrang für Klimapolitik aus - die Lifestyle-Marke Adidas, der Software-Riese SAP, der Technologiekonzern Siemens.

Aber was sagen Sie Kohle-Arbeitern, die ihren Job verlieren?
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In Deutschland werden nach einer Studie der Industrie- und Handelskammern im Jahr 2018 rund 600.000 neue Jobs entstehen. 600.000! Die Braunkohle bietet derzeit etwa 20.000 Arbeitsplätze. Wer behauptet, die Arbeit in der Kohle hat Zukunft, belügt die Menschen. Man müsste einen vernünftigen Plan für einen sozialverträglichen Strukturwandel aufsetzen, älteren Arbeitern einen früheren Ruhestand ermöglichen, andere umschulen, neue Unternehmen ansiedeln. Der große Elefant im Raum der Arbeitswelt ist aber nicht der Klimaschutz, sondern die Digitalisierung. In der Lausitz sind die Braunkohle-Arbeitsplätze in den vergangenen Jahren nicht aus Klimaschutzgründen von grob 100.000 auf 10.000 gefallen, sondern wegen des technischen Fortschritts.

Wo muss beim Klimaschutz noch viel getan werden?

Die nächste Bundesregierung muss den Ausstieg aus der Kohle einleiten, wenn sie das Klima stabilisieren und Deutschland modernisieren will. Das ist unverzichtbar, und unser Land wird hier im Guten wie im Schlechten international genau beobachtet. Dabei ist der Kohleausstieg noch leicht im Vergleich zum Verkehr. Dass Deutschlands Automobilindustrie die Nummer Eins in der Welt auch mit neuen und sauberen Antrieben bleibt, das ist viel schwieriger. Aber okay, dann übernehmen wahrscheinlich die Chinesen, auch wenn das für uns schade wäre. Die größte Herausforderung des Klimaschutzes aber ist das Tempo. Die Natur verhandelt nicht.

Quelle: n-tv.de , Simone Humml, dpa
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Kältewelle in Kanada und den USA - Trump macht Witze über Klimawandel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Dez 2017 12:54

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/Trump-macht ... 05634.html
Freitag, 29. Dezember 2017
Kältewelle in Kanada und den USA - Trump macht Witze über Klimawandel

US-Präsident Trump lässt kaum eine Gelegenheit ungenutzt, um seine Zweifel am Klimawandel der Welt kundzutun. Diesmal gibt ihm die extreme Kältewelle im Norden Amerikas eine Steilvorlage.

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Angesichts des Kälteeinbruchs im Norden der USA und in weiten Teilen Kanadas hat sich US-Präsident Donald Trump über die Erderwärmung lustig gemacht. "Im Osten könnte es der kälteste jemals registrierte Silvesterabend werden", schrieb Trump bei Twitter. "Vielleicht könnten wir ein bisschen von dieser guten alten Erderwärmung gebrauchen, für die unser Land, aber nicht andere Länder, Billionen an Dollar zahlen sollte, um sich davor zu schützen. Zieht euch warm an", twitterte Trump.

In Geraldton in der kanadischen Provinz Ontario fiel die Temperatur auf minus 40 Grad. Nach Angaben von Meteorologen war es zuletzt 1993 ähnlich kalt in Ontario und Quebec. Die kanadischen Gesundheitsbehörden warnten vor Gefahren: Ab minus 35 Grad drohten binnen zehn Minuten Erfrierungen an nicht bedeckter Haut. Obdachlosenunterkünfte kämpften mit massivem Andrang.
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Trump hat den Klimawandel in der Vergangenheit als Erfindung der Chinesen bezeichnet, mit dem Ziel, den USA zu schaden. Im Juni kündigte er den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen an. Mit "Billionen Dollar" spielt Trump offenbar auf finanzielle Verpflichtungen der USA an, die mit den Vereinbarungen zusammenhängen. Die Staatengemeinschaft hatte sich 2015 in Paris darauf verständigt, die Erderwärmung nach Möglichkeit auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Trumps Äußerungen lösten empörte Reaktionen aus. "Wetter ist nicht dasselbe wie Klima", twitterte die demokratische US-Abgeordnete Pramila Jayapal. "Der Präsident sollte in der Lage sein, das zu verstehen. Es ist nicht so schwierig."

"Glauben Sie es oder nicht, der globale Klimawandel ist sehr real, auch wenn es jetzt gerade kalt außerhalb des Trump Towers ist", schrieb der Chef der Akademie der Wissenschaften in Kalifornien, Jon Foley, auf Twitter. "So wie es immer noch Hunger auf der Welt gibt, auch wenn Sie gerade einen Bic Mac gegessen haben."
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 79311.html
Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! January 28, 2017 - Washington, District of Columbia, United States of America - United States President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia, Malcolm Turnbull in the Oval Office on January 28, 2017 in Washington, DC, The call was one of five calls with foreign leaders scheduled for Saturday. .Credit: / Pool via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright: xPetexMarovichx January 28 2017 Washington District of Columbia United States of America United States President Donald Trump Speaks ON The Phone With Prime Ministers of Australia Malcolm Turnbull in The Oval Office ON January 28 2017 in Washington DC The Call what One of Five Calls With Foreign Leaders scheduled for Saturday Credit Pool Via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright xPetexMarovichx Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden Der Klimawandel existiert, Mr. Trump!

Quelle: n-tv.de , sra/AFP
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Re: Kältewelle in Kanada und den USA - Trump macht Witze über Klimawandel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Dez 2017 13:16

Weltbookadmin47 hat geschrieben:KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/politik/Trump-macht ... 05634.html
Freitag, 29. Dezember 2017
Kältewelle in Kanada und den USA - Trump macht Witze über Klimawandel

US-Präsident Trump lässt kaum eine Gelegenheit ungenutzt, um seine Zweifel am Klimawandel der Welt kundzutun. Diesmal gibt ihm die extreme Kältewelle im Norden Amerikas eine Steilvorlage.

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Angesichts des Kälteeinbruchs im Norden der USA und in weiten Teilen Kanadas hat sich US-Präsident Donald Trump über die Erderwärmung lustig gemacht. "Im Osten könnte es der kälteste jemals registrierte Silvesterabend werden", schrieb Trump bei Twitter. "Vielleicht könnten wir ein bisschen von dieser guten alten Erderwärmung gebrauchen, für die unser Land, aber nicht andere Länder, Billionen an Dollar zahlen sollte, um sich davor zu schützen. Zieht euch warm an", twitterte Trump.

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"Glauben Sie es oder nicht, der globale Klimawandel ist sehr real, auch wenn es jetzt gerade kalt außerhalb des Trump Towers ist", schrieb der Chef der Akademie der Wissenschaften in Kalifornien, Jon Foley, auf Twitter. "So wie es immer noch Hunger auf der Welt gibt, auch wenn Sie gerade einen Bic Mac gegessen haben."
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Quelle: n-tv.de , sra/AFP


Liegt Trump so falsch in seiner Meinung wenn man fälschlicherweise die erdnahe Luft und Umweltverschmutzung mit dem Klimawandel in Verbindung bringt ?
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Seltenes Phänomen in Hitzeregion - Schnee bedeckt Dünen der Sahara

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jan 2018 17:08

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Schnee-bedec ... 21244.html
Dienstag, 09. Januar 2018
Seltenes Phänomen in Hitzeregion - Schnee bedeckt Dünen der Sahara

Normalerweise erstrahlt die Sahara in leuchtendem Rot. Momentan sind die charakteristischen Sanddünen allerdings von einer weißen Schneeschicht überzogen. Schuld daran ist der derzeitige Sonnenschein über Europa.

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Schnee im Winter ist nichts Ungewöhnliches. Schnee in der Sahara hat allerdings hohen Seltenheitswert. Aktuell sind die roten Dünen der größten Trockenwüste mit einer zentimeterdicken Schneedecke bedeckt. Es ist erst das vierte Mal in 37 Jahren, dass die Sahara in weiß gehüllt ist, meldet der Sender Euronews.
Video https://www.n-tv.de/wissen/Schnee-bedec ... 21244.html
In der algerischen Stadt Ain Séfra sind der Nachrichtenwebsite "TSA Algerie" zufolge in der Nacht zu Sonntag 40 Zentimeter Schnee gefallen. Am Abend begannen die ersten Schneemassen allerdings wieder zu schmelzen. Normalweise herrschen in der algerischen Stadt laut dem Deutschen Wetterdienst im Januar durchschnittlich 6 Grad, im Juli sogar 28 Grad.

Verantwortlich für die aktuelle Wetterlage ist das aktuelle Hochdruckgebiet über Europa, das eine selten auftretende Kaltwetterfront mit eisigen Temperaturen in Nordafrika, Spanien und Portugal verursacht. Es drückt kalte feuchte Luft über dem Atlasgebirge zusammen, in dem Ain Séfra liegt. Das Wetterphänomen ist auch eine Folge der Verschiebung von Luftfronten durch den plötzlichen Wintereinbruch im Osten der USA gab - der unter anderem die Niagarafälle gefrieren ließ - und der extremen Hitze in Australien mit Temperaturen von mehr als 45 Grad.
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Namibia ist nur spärlich besiedelt und landschaftlich extrem abwechslungsreich. Wer die Weiten des Landes besonders intensiv erkunden will, macht eine Mietwagen-Rundreise. Karte: dpa-infografik Foto: dpa-infografik 02.06.16 Afrika mal anders Skifahren in Namibia

In den vergangenen beiden Jahren waren die Sahara-Dünen ebenfalls mit Schnee bedeckt, ebenso im Jahr 1979. Laut n-tv Meteorologe Björn Alexander kommt Schnee in der Wüste etwa alle zehn bis zwanzig Jahre vor. Ob die derzeitige Häufung im Zusammenhang mit dem Klimawandel steht, ist bisher noch nicht ausreichend erforscht worden.

2017 verursachte der plötzliche Kälteeinbruch am "Tor zu Wüste" - wie Ain Séfra genannt wird - ein Verkehrschaos, da viele Straßen mit Eis und Schnee bedeckt waren. Die algerische Stadt liegt etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel und ist laut einer Zählung von 1998 von rund 35.000 Menschen bewohnt.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 85406.html
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Quelle: n-tv.de , lsc
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Dramatische Hochwasserzahlen - Wer sich nicht schützt, geht unter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jan 2018 12:45

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Wer-sich-nic ... 25002.html
Donnerstag, 11. Januar 2018
Dramatische Hochwasserzahlen - Wer sich nicht schützt, geht unter

Hochwasser wird bis 2040 in Deutschland sieben Mal mehr Menschen bedrohen als heute und große Schäden verursachen. Forscher können zeigen, an welchen Stellen mit Überschwemmungen zu rechnen sein wird und mahnen Maßnahmen an.

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Der Hochwasserschutz muss nach Ansicht von Experten in Deutschland und vielen anderen Regionen der Welt erheblich erweitert werden. Ohne Verbesserungen wie Deichausbau, veränderte Baustandards oder Siedlungenverlagerungen werde die Zahl der von Hochwasser und Überschwemmungen betroffenen Menschen bis in die 2040er Jahre erheblich steigen, berichten Forscher um Sven Willner vom Potsdam-Institut für Klimaforschung (PIK) im Fachblatt "Science Advances". Für Deutschland könnte sich die Zahl der Menschen, die von den stärksten Hochwasserereignissen betroffen sind, versiebenfachen.

"Wir waren überrascht, dass selbst in hoch entwickelten Ländern mit guter Infrastruktur der Anpassungsbedarf so groß ist", sagte Mit-Autor Anders Levermann, Leiter der globalen Anpassungsforschung am PIK. Außer in Mitteleuropa sei der Anpassungsbedarf in den USA, Teilen Indiens und Afrikas sowie in Indonesien am größten. Grund für das erhöhte Risiko von Überschwemmungen seien veränderte Regenfälle infolge der globalen Erwärmung.
Am meisten betroffene Bundesländer
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Die Wissenschaftler hatten die Entwicklungen von Flüssen auf der ganzen Welt mithilfe von Computersimulationen untersucht. Allein in Brandenburg soll laut der Studie die Zahl der Menschen, die von Hochwasserereignissen betroffen sind, in den Jahren 2035 bis 2044 um das Achtfache ansteigen. Am höchsten sei das Risiko in Baden-Württemberg (Anstieg um das Fünfzehnfache) und Niedersachsen (Anstieg um das Zwölffache).

"Wir beobachten dieser Tage, dass Hochwasser bei uns im Land starke Schäden verursachen kann. Flüsse haben zu wenig Raum und das Wasser wird durch sie wie durch Kanäle gelenkt", erklärte Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz Deutschland beim WWF, zu der Studie. Die Problematik werde sich durch Erderhitzung und Starkregenereignisse weiter verschärfen. Flüssen müsse wieder mehr Raum gegeben werden. "Das bedeutet, ursprüngliche Überflutungsgebiete wiederherzustellen, Auen zu renaturieren und Flussbegradigungen zurückzunehmen. Es ist höchste Zeit für mehr ökologischen Hochwasserschutz."

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Deutschlandwetter Regenradar Pollenkarte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jan 2018 11:15

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Bislang profitieren viele Arten - Alpenflora verändert sich durch Klimawan

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jan 2018 11:04

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Bislang profitieren viele Arten - Alpenflora verändert sich durch Klimawandel

Der Klimawandel lässt Pflanzenarten im Gebirge in immer größerer Höhe wachsen. Eine Studie aus den Alpen zeigt, dass es dabei Gewinner und Verlierer gibt. Die Arten aus höheren Zonen geraten nun doppelt unter Druck.

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Der Klimawandel führt in den Alpen zu einer Flora "der ungleichen Geschwindigkeiten". Eine Studie aus Österreich und der Schweiz zeigt, dass viele Alpenpflanzen von der Erderwärmung profitieren, etwa 20 Prozent aber unter starken Konkurrenzdruck geraten. Dazu zählen vor allem jene Arten, die in höheren Lagen wachsen, wie die Wissenschaftler in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften berichten.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 48600.html
Fußabdrücke der globalen Erwärmung: Das Wetter spielt immer öfter verrückt
24.01.18 – 01:33 min

Das Team um Sabine Rumpf von der Universität Wien hatte 183 Pflanzenarten in 1500 Alpenarealen in Deutschland, Österreich, Slowenien, Italien und der Schweiz untersucht. In diesen Gegenden hatten Biologen schon einmal vor 1970 die gesamte Pflanzenwelt erfasst. Erwartungsgemäß verlagerte der Temperaturanstieg die jeweiligen Schwerpunkte sowie die Grenzen der Verbreitungsgebiete in die Höhe - und zwar im Schnitt um 20 bis 35 Meter.
Mehr Heidelbeeren als 1970

Viele Pflanzen - 51 der 183 Arten - hätten davon profitiert, schreibt das Team. Sie kommen heute öfter vor als vor 1970. Dazu zählen etwa die Heidelbeere und der Alpenbrandlattich. "Der größte Teil der Alpenflora scheint sein gesamtes Verbreitungsgebiet langsam und gleichmäßig nach oben zu verschieben und vom Klimawandel bisher eher zu profitieren", wird Erstautorin Rumpf in einer Mitteilung ihrer Universität zitiert.

Knapp 20 Prozent der Arten jedoch seien Verlierer: Sie sind seltener geworden und besiedeln ein schmaleres Höhenspektrum als noch vor etwa 50 Jahren. "Diese 33 Arten, wie etwa die Alpenaster oder der Schnee-Enzian, sind bevorzugt in den höheren und höchsten von uns untersuchten Lagen zu finden", sagt der Wiener Projektleiter Stefan Dullinger.
In höheren Lagen wächst der Konkurrenzdruck
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"Es ist daher zu befürchten, dass alpine Arten neben direkten Klimawirkungen auch zunehmend mit konkurrenzstarken subalpinen und montanen Arten konfrontiert sein werden, die schneller nach oben wandern, als sie selbst dazu in der Lage sind." Die Verlierer-Arten könnten demnach doppelt unter Druck geraten: Sie müssen sich nicht nur gegen den Klimawandel behaupten, sondern auch gegen immer mehr konkurrierende Pflanzen.

Als Ursache für die Veränderungen sehen die Forscher zwar vor allem den Klimawandel - aber nicht nur: Auch andere Faktoren könnten die Entwicklung beeinflusst haben. So würden zum Beispiel Wiesen, die früher bewirtschaftet wurden, nun von den Pflanzen zurückerobert. Ein weiterer Faktor sei die zunehmende Verbreitung des Nährstoffs Stickstoff über die Luft bis in hohe Gebirgslagen - insbesondere durch den Straßenverkehr und die Landwirtschaft, wie Rumpf erklärt.

Quelle: n-tv.de , Nadja Wolf, dpa
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Berechnung übertrifft Prognosen - Meeresspiegel steigt immer schneller

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Feb 2018 22:39

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https://www.n-tv.de/wissen/Meeresspiege ... 81234.html
Montag, 12. Februar 2018
Berechnung übertrifft Prognosen - Meeresspiegel steigt immer schneller

Die Erderwärmung lässt den Meeresspiegel steigen – doch wie weit? Bis Ende des Jahrhunderts mehr als doppelt so hoch wie bisher angenommen, errechnen Forscher und betonen: Das ist eine vorsichtige Schätzung.


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Der Meeresspiegel steigt jedes Jahr etwas schneller - und der Zuwachs könnte bis zum Jahr 2100 mehr als das Doppelte bisheriger Prognosen erreichen. Das haben Wissenschaftler anhand von Satellitenmessungen errechnet. Seit 1993 stieg der Meeresspiegel im weltweiten Durchschnitt jährlich um etwa drei Millimeter. Die nun gemessene Beschleunigung könnte dazu führen, dass der Anstieg im Jahr 2100 zehn Millimeter pro Jahr beträgt. Das berichtet die Forschergruppe um Steve Nerem von der University of Colorado in Boulder in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS").

Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte demnach der Durchschnittspegel an den Küsten um 65 Zentimeter höher liegen als im Jahr 2005 - bisher waren häufig etwa 30 Zentimeter angenommen worden. "Und das ist mit ziemlicher Sicherheit eine vorsichtige Schätzung", wird Nerem in einer Mitteilung seiner Universität zitiert. Bei ihrer Kalkulation gingen die Forscher davon aus, dass sich die Veränderungsrate der vergangenen 25 Jahre in Zukunft fortsetzt. "Angesichts der großen Veränderungen, die wir heute in den Eisschilden sehen, ist das unwahrscheinlich", betont Nerem. Anders ausgedrückt: Der Anstieg wird wahrscheinlich noch höher ausfallen als von den Forschern prognostiziert.
Eisschmelze und größere Ausdehnung

Läuft sehr flach aus: der im Frühjahr 2017 eingeweihte Klimadeich auf Nordstrand, im Westen von Husum. Er ist 8,70 Meter hoch - und kann noch weiter wachsen. 21.09.17 "Europaweit Vorreiter" Deutschland hat die ersten Klimadeiche
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Nerem und Kollegen verwendeten die längste bisher vorhandene Satellitenmessreihe zur globalen Meereshöhe. Sie begann mit dem Start des Erdbeobachtungssatelliten "Topex/Poseidon" im August 1992 und wurde mit den drei "Jason"-Satelliten fortgesetzt. Die Wissenschaftler berücksichtigten verschiedene Faktoren, die den globalen Meeresspiegel beeinflussen, etwa das Klimaphänomen El Niño im Pazifik. Auch die Schwankungen in den Wassermengen, die an Land gespeichert werden, gingen in die statistische Analyse ein. Bedeutsam war zudem der Ausbruch des philippinischen Vulkans Pinatubo 1991: Dessen Auswirkungen auf den Meeresspiegel zeigten sich noch zu Beginn der Satellitenmessreihe.

Ebenso glichen die Forscher die Satellitenmessungen, die sich auf das offene Meer beziehen, mit Gezeitenpegelständen an den Küsten ab. Nach Berücksichtigung all dieser Faktoren errechnete das Team um Nerem eine jährliche Beschleunigung des globalen Meeresspiegelanstiegs um 0,08 Millimeter. Es ergibt sich also eine exponentielle Kurve mit stets zunehmenden Anstiegsraten. Verantwortlich für den Anstieg ist zum einen das Abschmelzen der Eisschilde, zum anderen der Umstand, dass Wasser sich bei Erwärmung ausdehnt.

"Die Studie stellt sehr glaubhaft dar, dass es eine Beschleunigung des Anstiegs gibt", urteilt Ingo Sasgen vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven. Die Forscher hätten nicht nur neue Messdaten verwendet, sondern diese auch sehr gründlich ausgewertet. So seien zahlreiche Effekte, die nichts mit dem Klimawandel zu tun haben, herausgerechnet worden. Dass beim deutschen Küstenschutz zum Teil mit einem Meeresspiegelanstieg um bis zu 1,70 Meter gerechnet werde, erklärt Sasgen mit Extremwerten, die dabei angenommen worden seien.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Grönland verliert Eis schneller - Schmelzwasser lässt Gletscher rutschen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mär 2018 12:45

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Schmelzwasse ... 39573.html
Grönland verliert Eis schneller - Schmelzwasser lässt Gletscher rutschen

Grönlands Eisschild "verliert heute täglich eine Milliarde Tonnen Eis", so ein Forscher. Schmelzende Seen auf den Gletschern setzen Kettenreaktionen in Gang. Das lässt den Meeresspiegel schneller steigen als bisher bekannt.


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Der Eisschild in Grönland könnte schneller ausdünnen als bislang angenommen. Ein internationales Forscherteam um Poul Christoffersen von der englischen Universität Cambridge hat einen Mechanismus entdeckt, der viele Gletscherseen innerhalb kurzer Zeit abfließen lässt. Das Wasser sorgt am Boden des Gletschers dafür, dass der Eisfluss sich drastisch beschleunigt und zunehmend Eis ins Meer gelangt. Das beschleunige den Anstieg des Meeresspiegels, mahnen die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature Communications".
Satellitenbilder zeigen das Abfließen und Verschwinden eines Sees auf dem grönländischen Eisschild im Sommer 2017.

"Dieser Eisschild, der 1,7 Millionen Quadratkilometer bedeckt, war vor 25 Jahren relativ stabil, verliert aber heute täglich eine Milliarde Tonnen Eis", wird Christoffersen in einer Mitteilung seiner Universität zitiert. Allein dadurch steige der Meeresspiegel jährlich um einen Millimeter, "eine viel höhere Rate, als noch vor ein paar Jahren vorhergesagt wurde". Der Weltklimarat (IPCC) ging in seinem jüngsten Bericht Anfang 2014 davon aus, dass Schmelzwasserseen keinen Einfluss auf das Fließen eines Gletschers haben.
Wissenschaftler an einer großen Spalte, die sich unter einem See gebildet hat, der abgeflossen ist.
Wissenschaftler an einer großen Spalte, die sich unter einem See gebildet hat, der abgeflossen ist.

Christoffersen und Kollegen zeigen hingegen, wie diese Seen, die sich im Frühjahr und Sommer auf dem Eis bilden, Gletscher in Bewegung bringen. Sie werteten Satellitenaufnahmen einer 9000 Quadratkilometer großen Fläche in Westgrönland bei Kangerlussuaq aus dem Jahr 2010 aus. Dabei erfassten sie 663 Ereignisse, bei denen Gletscherseen verschwanden. Allein vom 6. bis 10. Juni flossen 124 Seen in den Untergrund ab.
Theorie zu Kettenreaktion

Auf Basis der Beobachtungen und der Kenntnisse über die fünf Gletscher in dem Gebiet entwarfen die Forscher ein Modell, das die Ereignisse abbildete. Zugleich entwickelten sie eine Theorie, wie ablaufende Seen eine Kettenreaktion in Gang setzen können. Dies beginnt damit, dass durch eine Gletschermühle - ein größeres Loch im Eis - große Mengen Schmelzwasser zum Grund des Gletschers strömen. Dort verteilt sich das Wasser zwischen dem felsigen Untergrund und dem Eis. Dies verringert die Reibung zwischen Eis und Fels, auf abschüssigem Untergrund gerät der Gletscher in Bewegung.
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Da sich der Gletscher nur an manchen Stellen bewegt, an anderen jedoch nicht, kommt es zu starken Spannungen im Eis. Die Folgen sind, so die Forschergruppe, Risse unterhalb der Gletscherseen. Selbst wenn die entstehende Gletscherspalte zunächst nur etwa zehn Meter tief ist, sorgt das einfließende Wasser durch Druck und Wärme dafür, dass sich der Riss in die Tiefe frisst, das Wasser zum Grund gelangt und dort die Reibung verringert. In der Folge entstehen laut Modell weitere Spannungen im Eis, die in eine Entfernung bis zu 80 Kilometer wirken; es bilden sich weitere Spalten und weitere fließen Seen ab – eine Kettenreaktion. "In einem Fall entwässerten 58 von 59 beobachteten Seen in einer einzigen Kettenreaktion", sagt Christoffersen.

Dem Computermodell zufolge können ablaufende Seen die Fließgeschwindigkeit eines Gletschers im Sommer im Vergleich zum Winter vervierfachen. Auffällig ist auch, dass die Forscher auf Satellitenaufnahmen aus dem Jahr 2012 wassergefüllte Gletscherspalten noch in 1800 Metern Höhe und 135 Kilometer entfernt vom Eisrand entdeckt. "Das ist viel weiter landeinwärts, als man bisher für möglich hielt." Bei fortschreitendem Klimawandel erwarten die Wissenschaftler, dass solche Kettenreaktionen noch weiter im Landesinneren auftreten können.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 47313.html
Land aus Eis: Grönland - Die größte Insel der Welt Land aus Eis: Grönland - Die größte Insel der Welt Land aus Eis: Grönland - Die größte Insel der Welt Land aus Eis Grönland - Die größte Insel der Welt

Quelle: n-tv.de , Stefan Parsch, dpa
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Häufiger und länger - Hitzewellen treffen auch Ozeane

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Apr 2018 13:13

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https://www.n-tv.de/wissen/Hitzewellen- ... 77316.html
Häufiger und länger - Hitzewellen treffen auch Ozeane

Nicht nur an Land gibt es Hitzewellen. Auch in den Weltmeeren kommt es zu Phasen mit anhaltend hohen Temperaturen. Zudem dauern diese auch immer länger. Welche Auswirkungen hat das auf den Menschen?


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In den Weltmeeren kommt es immer häufiger zu Hitzewellen, die zudem immer länger andauern. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern um Eric Oliver von der Dalhousie University in Halifax (Kanada). Im Zeitraum von 1925 bis 2016 nahm die weltweite Häufigkeit von Hitzewellen demnach in den Ozeanen um 34 Prozent zu, die Dauer dieser Perioden um 17 Prozent. Die Anzahl der Tage, die zu einer Hitzewelle gerechnet werden, erhöhte sich um 54 Prozent. Die Studie der Forscher ist im Fachjournal "Nature Communications" erschienen.
Karibische Fächerkoralle: Hitzewellen verursachen auch einen Verlust von Korallen.

Um zu erklären, wie dramatisch solche Hitzewellen für die Meeresbewohner sind, ziehen Oliver und Kollegen einen Vergleich zu Hitzewellen an Land: "Beispielsweise verursachte die Hitzewelle in Europa im Jahr 2003 Zehntausende von Todesfällen und sie wurde später durch die europäische Hitzewelle von 2010 übertroffen." Für die Meeresökosysteme gehe aus regionalen Studien hervor, dass Hitzewellen "einen weitverbreiteten Verlust von lebensraumbildenden Arten wie Tangwäldern und Korallen verursachen". Veränderungen in den Ökosystemen hätten über die Fischerei und den Tourismus auch direkte Auswirkungen auf menschliche Interessen.
Definition für Hitzewellen im Meer

Die Forscher übernahmen für ihre Studie eine anerkannte Definition für Hitzewellen im Meer: Demnach muss die Temperatur der Meeresoberfläche mindestens fünf Tage in Folge oberhalb von 90 Prozent aller Temperaturwerte liegen. Die Daten stammen aus drei Quellen: Satellitenmessungen in den Jahren 1982 bis 2016, Langzeitmessungen an sechs Stationen auf der Nordhalbkugel sowie fünf globale Datensätzen, die aus Hochrechnungen vorhandener Messdaten entstanden sind. Daraus wurden weltweite monatliche Temperaturmittelwerte für den Zeitraum von 1900 bis 2016 erstellt.

Der Verlässlichkeit der Daten wegen wählte das Team um Oliver Daten aus der Zeit von 1925 bis 1954 (erster Zeitraum) als Vergleichswerte für die Messungen von 1987 bis 2016 (zweiter Zeitraum, jeweils 30 Jahre). Dauerten Hitzewellen im ersten Zeitraum durchschnittlich elf Tage, so waren es im zweiten Zeitraum 15 Tage. In mehr als 91 Prozent der globalen Meeresregionen hat sich die Dauer der Hitzewellen erhöht. Gab es im ersten Zeitraum weltweit jährlich 26 Hitzewellentage, stieg die Anzahl im zweiten Zeitraum auf 40 Tage.
Langjährige Veränderungen von Meeresströmungen
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Einen großen Einfluss auf die Temperaturen der Meeresoberfläche haben langjährige Veränderungen von Meeresströmungen. So rechneten die Forscher den Einfluss des ozeanischen Klimaphänomens El Niño/südliche Oszillation sowie der pazifischen Dekaden-Oszillation und der atlantischen Multidekaden-Oszillation aus den Daten heraus. Dadurch sei der ansteigende Trend bei den Hitzewellen noch deutlicher hervorgetreten.

Die Forscher fanden einen großen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Oberflächentemperaturen und dem Auftreten von Hitzewellen. Deshalb gehen sie davon aus, dass Meereshitzewellen im Zuge des Klimawandels häufiger werden und länger andauern werden.

Quelle: n-tv.de , Stefan Parsch, dpa
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Massenhaft abgestorben - Hitze zerstört Drittel des Great Barrier Reefs

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Apr 2018 13:16

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https://www.n-tv.de/wissen/Hitze-zersto ... 93679.html
Donnerstag, 19. April 2018
Massenhaft abgestorben - Hitze zerstört Drittel des Great Barrier Reefs

Das Great Barrier Reef leidet unter dem Klimawandel und dem Phänomen El Niño: Auf 1000 Kilometern ist jede dritte Koralle einer Hitzewelle zum Opfer gefallen. Kann das Riff überhaupt noch überleben?


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Eine Hitzewelle zerstörte in den Jahren 2016 und 2017 fast ein Drittel des australischen Great Barrier Reefs. Die Erwärmung schädigte die Korallen auf einer mehr als 1000 Kilometer langen Strecke des Riffs, berichten Wissenschaftler aus Australien und den USA in der Fachzeitschrift "Nature".

Das Ökosystem an der Nordostküste des Landes hat eine Gesamtlänge von 2300 Kilometern. Die Korallen seien an der Hitze gestorben, erklärte Professor Terry Hughes laut einer Mitteilung der James Cook University in Townsville. "Sie sind nicht langsam verhungert, sie sind direkt als Folge des Hitzestresses abgestorben", sagte der Direktor des dortigen Zentrums für Korallenriffstudien.

Als Grund für die starke Erwärmung des Wassers nennen die Forscher eine Kombination von Klimawandel und dem Klimaphänomen El Niño. "Wenn Korallen nach einer Hitzewelle verbleichen, könne sie entweder überleben und langsam ihre Farbe zurückgewinnen, sobald die Temperatur sinkt - oder sie können sterben", sagt Hughes. In den neun Monaten zwischen März und November 2016 allein seien etwa 30 Prozent der Korallen des gesamten Great Barrier Reef verloren gegangen. Die tödliche Korallenbleiche war demnach zwischen 2016 und 2017 so umfangreich wie nie zuvor.
Noch eine Milliarde Korallen im Great Barrier Reef
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Trotzdem bleibt Hughes zuversichtlich. Rund eine Milliarde Korallen lebten noch und diese seien im Schnitt widerstandsfähiger als die abgestorbenen. "Wir müssen uns dringend darauf konzentrieren, das noch halb volle Glas zu schützen, indem wir diesen Überlebenden helfen, sich zu erholen", so der Wissenschaftler.

Die Unesco hatte das Great Barrier Reef 1981 zum Weltnaturerbe erklärt. Das aus 2500 einzelnen Riffen bestehende, riesige Gebiet beherbergt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt und ist grundlegend für das Funktionieren des Ökosystems der Meere. Doch seit Jahren schrumpft das Korallenriff in Folge des Klimawandels sowie von Wasserverschmutzung, der Hafenwirtschaft und der Fischerei.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 21636.html
Das größte Korallenriff der Erde: Great Barrier Reef Das größte Korallenriff der Erde: Great Barrier Reef Das größte Korallenriff der Erde: Great Barrier Reef Das größte Korallenriff der Erde Great Barrier Reef

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 16027.html
Regeneration kaum noch möglich: Korallenbleiche zerstört gigantische Ökosysteme
06.01.18 – 01:54 min

Quelle: n-tv.de
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Südatlantische Anomalie - Anzeichen für beginnende Umkehr der Pole ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Mai 2018 12:15

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https://www.n-tv.de/wissen/Anzeichen-fu ... 05865.html
Südatlantische Anomalie - Anzeichen für beginnende Umkehr der Pole ?

Das Magnetfeld der Erde schützt uns vor Strahlung aus dem Weltraum. Es ist aber instabil und schwächelt: Seine Stärke nimmt stetig leicht ab. Ist die entstandene Schwächezone, die südatlantische Anomalie, ein Vorbote dafür, dass sich die Pole erneut umkehren?


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Das Erdmagnetfeld schützt unseren Lebensraum vor Strahlung aus dem Weltraum, insbesondere vor dem Strom geladener Teilchen des Sonnenwinds. Seit Beginn der systematischen Messungen im Jahr 1840 nimmt die Stärke des Magnetfelds pro Jahrhundert um rund fünf Prozent ab. Über Südamerika und dem südlichen Atlantik bildete sich seitdem eine ausgeprägte Schwächezone, die als südatlantische Anomalie bezeichnet wird.
Magnetfeldstärke an der Erdoberfläche vor 48.500 und vor 47.250 Jahren sowie im Jahr 2015.
Magnetfeldstärke an der Erdoberfläche vor 48.500 und vor 47.250 Jahren sowie im Jahr 2015.
(Foto: M. Korte/GFZ)

Seit einiger Zeit diskutieren Forschende kontrovers, ob diese Anomalie ein Anzeichen für eine beginnende magnetische Polumkehr ist oder nicht. Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ und der Universitäten von Island, Liverpool und Nantes zeigen nun jedoch anhand der Rekonstruktion des Erdmagnetfelds der Vergangenheit, dass die südatlantische Anomalie vermutlich kein Vorbote einer Umkehr der Pole ist.
Satellitenausfälle und erhöhte Strahlungsdosen in Flugzeugen

Im Bereich der südatlantischen Anomalie ist das Erdmagnetfeld deutlich schwächer als in vergleichbaren Breiten in anderen Regionen auf dem Erdball. Der Schutz vor Strahlung aus dem Weltraum ist hier entsprechend abgeschwächt. Das führt beispielweise dazu, dass über dieser Region häufiger als andernorts Satellitenausfälle beobachtet werden und Passagiere auf Langstreckenflügen erhöhten Strahlungsdosen ausgesetzt sind.

Umkehrungen des Magnetfelds sind ein häufiges Phänomen der Erdgeschichte. Der Prozess einer Umkehr der Polarität des Erdmagnetfelds geht stets mit einer Phase sehr geringer Feldstärken einher, also einer Phase erhöhter Strahlungsdosen aus dem All.

In ihrer neuen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the Unitedt States of America), rekonstruieren die Forscherteams Änderungen des Erdmagnetfelds der Vergangenheit. Sie nutzen dazu Messdaten aus Sedimentbohrkernen und vulkanischen Gesteinen, die über die ganze Erde verteilt sind. Die im Gestein enthaltenen magnetischen Minerale wie Magnetit oder Hämatit "speichern" die Ausrichtung und Stärke des Erdmagnetfelds zur Zeit ihrer Bildung. Für einen Zeitraum von 50.000 bis 30.000 Jahren vor heute gibt es besonders viele Daten, weshalb die Wissenschaftler für diesen Zeitraum die Änderungen im Erdmagnetfeld weltweit modellieren konnten.

Für diesen Zeitraum ähnelte demnach die Verteilung der Intensität des Magnetfelds mindestens zwei Mal dem heutigen Feld, mit schwachen Werten über dem Südatlantik oder Südamerika. In beiden Fällen nahm die Feldstärke in diesen Schwächezonen nach einiger Zeit wieder zu und die Anomalien verschwanden, ohne dass es zu einer Polumkehr kam.
"Magnetische Exkursion" vor 41.000 Jahren
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Starke "Oh-mein-Gott-Teilchen": Ferne Galaxien senden Kosmische Strahlung 21.09.17 Starke "Oh-mein-Gott-Teilchen" Ferne Galaxien senden Kosmische Strahlung
Das Magnetfeld der Erde im Juni 2014 auf einer Illustration der European Space Agency (ESA). 19.06.14 "Swarm"-Satelliten liefern Daten Erdmagnetfeld wird nicht überall schwächer
Die Satelliten umkreisen die Erde in Dreiecksformation. 22.11.13 "Es kann auch zu einer Polumkehr kommen" "Swarm" checkt schwächelndes Erdmagnetfeld
Magnetfeld der Erde schwächelt: Satellitenschwarm soll Geheimnisse lüften 21.11.13 Magnetfeld der Erde schwächelt Satellitenschwarm soll Geheimnisse lüften
Das Dipolfeld der Erde in seiner einfachen Geometrie: Noch sieht es aus der Ferne betrachtet aus wie das Feld eines Stabmagneten. 30.06.10 Südafrika im Magnetfeld-Chaos Zeigt der Kompass bald nach Süden?

Vor 41.000 Jahren ereignete sich eine kurzfristige Polumkehr, eine sogenannte magnetischen Exkursion. Sie wird nach ihrem Entdeckungsort als Laschamp-Exkursion bezeichnet. Zu dieser Zeit änderte das Erdmagnetfeld vermutlich für weniger als 1000 Jahre seine Polarität. Zu Beginn der Laschamp-Exkursion weist das Feld eine deutlich andere Verteilung von Schwächezonen auf als heute.

Monika Korte, Ko-Autorin der Studie und Arbeitsgruppenleiterin in der GFZ-Sektion Geomagnetismus, schließt aus den Beobachtungen: "Aus unserer Betrachtung der vergangenen 50.000 Jahre schließen wir, dass die heutige südatlantische Anomalie nicht als Beginn einer Feldumkehr gedeutet werden kann. Auf Zeiten, die anders als der Beginn der Laschamp-Exkursion eine Verteilung von Schwächezonen zeigten, die der heutigen Verteilung ähneln, folgte keine Polumkehr und die Schwächezonen verschwanden wieder".

Wie lange die heutige südatlantische Anomalie noch anhält, können die Wissenschaftler nicht sagen. Die Feldstärke könnte noch über einige Jahrhunderte weiter abnehmen. Die letzte Polumkehr hin zur heutigen Ausrichtung des Erdmagnetfelds fand vor 780.000 Jahren statt. Bevor sich das Magnetfeld erneut umkehrt, könnten noch Jahrtausende vergehen.

Quelle: n-tv.de , abe
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Neue "kleine Eiszeit" ? - Die Sonne schwächelt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Mai 2018 21:21

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Die-Sonne-sc ... 08710.html
Donnerstag, 03. Mai 2018
Neue "kleine Eiszeit" ? - Die Sonne schwächelt

Ein großes Aktivitätsminimum der Sonne bahnt sich an - wann es genau kommt, ist noch unklar. Auf das Klima könnte sich das durchaus deutlich auswirken, meinen Forscher. Wäre da nicht inzwischen ein anderer, viel stärkerer Effekt.


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Energie, Nahrung, Leben - die Sonne ist für die Erde von mehr als zentraler Bedeutung. Zurzeit durchläuft unser Tagesgestirn eine Phase besonders niedriger Aktivität, was bereits Spekulationen über eine bevorstehende "kleine Eiszeit" durch reduzierte Sonneneinstrahlung geweckt hat.

Während des sogenannten Maunder-Minimums, einer ausgedehnten Phase niedriger Sonnenaktivität in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, sanken in Europa die Temperaturen, so dass die Londoner, bei denen heutzutage nur ausnahmsweise mal Schnee fällt, im Winter sogar regelmäßig auf der Themse Schlittschuh laufen konnten. Und die schwedische Armee marschierte 1658 zum Feldzug gegen Dänemark einfach über die gefrorene Ostsee.

Der Forscher Dan Lubin von der Scripps Institution an der Universität von Kalifornien in San Diego sieht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass die Sonne im Laufe dieses Jahrhunderts in ein weiteres großes Aktivitätsminimum rutscht. Das Muster der abnehmenden Sonnenaktivität erinnere an die Vorläufer vergangener großer Minima, argumentieren er und manche seiner Kollegen. Allerdings würde eine solche Phase heute kaum zu einer Abkühlung führen, sondern allenfalls die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung etwas abbremsen, betont die Scripps Institution.

Ob sich ein großes Aktivitätsminimum anbahnt, ist jedoch alles andere als klar. "Das nächste große Minimum kommt bestimmt, aber wir können überhaupt nicht vorhersehen, wann", sagt der Sonnenphysiker Sami Solanki, Direktor am Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung im Vorfeld des Tags der Sonne am 3. Mai. "Wir können keine Vorhersagen machen, die über einige Jahre hinausgehen."
Elfjähriger Aktivitätszyklus

Die Sonne durchläuft regelmäßig einen etwa elfjährigen Aktivitätszyklus, in dem sich Zeiten hoher Sonnenaktivität mit Phasen geringer Aktivität abwechseln. In ausgedehnten Aktivitätsminima wie dem Maunder-Minimum verharrte die Sonnenaktivität Jahrzehnte auf niedrigem Niveau. "Der aktuelle Sonnenzyklus ist ein sehr schwacher, man muss fast 100 Jahre zurückblicken, um so einen schwachen Zyklus zu finden", berichtet Solanki. "Danach folgte damals allerdings direkt ein sehr starker Zyklus. Man kann auf dieser Grundlage also keine Prognose machen."

Verbesserte Einblicke erhoffen sich die Physiker unter anderem vom Satelliten "Solar Orbiter" der europäischen Raumfahrtagentur Esa, der erstmals auch die Pole der Sonne beobachten soll, die für das solare Magnetfeld und damit für die Aktivität unseres Sterns von zentraler Bedeutung sind. Zu dem Satelliten, der nach derzeitigem Plan im Februar 2019 starten soll, steuert das Göttinger Institut eines der Hauptinstrumente bei.
Sieben Prozent geringere UV-Strahlung

Um abschätzen zu können, wie viel schwächer die Sonne in einem großen Minimum strahlt, haben Lubin und seine Kollegen sich mehr als 30 andere Sterne angeschaut, die der Sonne ähneln und die sich gerade in einem ausgedehnten Aktivitätsminimum befinden. Ergebnis: Die Forscher erwarten, dass die ultraviolette (UV) Strahlung der Sonne um etwa sieben Prozent zurückgeht, wie sie im Fachblatt "Astrophysical Journal Letters" berichtet haben. "Wir haben jetzt einen Orientierungswert, mit dem wir bessere Klima-Modellrechnungen machen können", erläutert Lubin. "Somit erhalten wir eine bessere Vorstellung, wie Änderungen in der solaren UV-Strahlung den Klimawandel beeinflussen."

Die Änderung in der gesamten Sonnenstrahlung wäre viel kleiner als im UV-Bereich. Aber: "Die UV-Strahlung spielt eine Schlüsselrolle für das Klima, da sie nicht nur weitgehend in der Atmosphäre geschluckt wird, sondern auch für die Atmosphärenchemie ein entscheidender Faktor ist", erläutert Solanki, der nicht an der Untersuchung beteiligt war.
Eingriffe des Menschen ins Klimasystem viel stärker

Wie stark das Maunder-Minimums - benannt nach dem britischen Astronomenpaar Annie und Edward Walter Maunder - im 17. Jahrhundert zur ohnehin bereits herrschenden "kleinen Eiszeit" beigetragen hat, ist unter Forschern umstritten. "Wenn über viele Jahrzehnte eine geringere Sonnenaktivität herrscht, kann sich dieser Effekt durchaus zu messbaren Auswirkungen ansammeln", sagt der Helioseismologe Markus Roth vom Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik in Freiburg. Die Eingriffe des Menschen ins Klimasystem seien jedoch deutlich stärker.
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Entsprechend würde es auch durch ein erneutes Maunder-Minimum heute nicht kühler, erläutert die Scripps Institution mit Verweis auf eine entsprechende Simulation. Demnach könnte die globale Durchschnittstemperatur am Boden zunächst um "bis zu einige Zehntel Grad" sinken, werde aber zum Ende des Minimums den bei normaler Sonnenaktivität erreichten Wert wieder nahezu einholen. "Der Einfluss der Sonne aufs Klima wird immer kleiner und unbedeutender gegenüber dem des Menschen", betont auch Solanki.

Einen Vorteil hat eine niedrige Sonnenaktivität: Sie schont Satelliten und Astronauten im Erdorbit. "In Zeiten des Aktivitätsmaximums der Sonne ereignen sich mehr Sonnenstürme, die Einfluss haben auf unsere Technologie im Weltall", erläutert Roth. Die Sonne sendet einen beständigen Strom elektrisch geladener, subatomarer Teilchen ins All, die als Sonnenwind bezeichnet werden.

Durch Ausbrüche auf der Sonne kann sich dieser Wind zu einem Sturm entwickeln, der nicht nur Satelliten und Astronauten gefährdet, sondern auch Navigation, Flug- und Funkverkehr sowie Stromnetze beeinträchtigen kann. "Wir hatten im 20. Jahrhundert ein ausgeprägtes Maximum der Sonnenaktivität. Jetzt kehrt die Sonne eher in ihre gemütliche Phase zurück", sagt Roth. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst und seine Kollegen können also in dieser Hinsicht relativ entspannt zur Internationalen Raumstation ISS fliegen.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 40651.html
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Quelle: n-tv.de , Till Mundzeck, dpa
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Deutschlandwetter Regenradar Pollenkarte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Mai 2018 16:01

Weltbookadmin47 hat geschrieben:KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wetter/

Deutschlandwetter
Regenradar
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https://www.n-tv.de/wetter/



Bislang schwerste Unwetter des Jahres am Vatertag - Hier drohen Hagelschlag, Gewitter, Sturm!
Der Dienstag wird der schönste und wärmste Tag der Woche. Der Himmel zeigt sich fast wolkenlos und die Temperaturen steigen auf bis zu 30 Grad. Allerdings brodelt es schon an den Rändern Deutschlands und erste Gewitter machen sich auf den Weg. Ausgerechnet zum Feiertag entwickelt sich eine gefährliche Unwetterlage.
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Weltmeere im Klimawandel - Ostsee zeigt Forschern die Zukunft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mai 2018 23:29

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/wissen/Ostsee-zeigt ... 31214.html
Sonntag, 13. Mai 2018
Weltmeere im Klimawandel - Ostsee zeigt Forschern die Zukunft

Kletternde Wassertemperaturen, Verlust von Sauerstoff, Übersäuerung: Durch menschliches Einwirken verändern sich die Ozeane. Die Ostsee scheint die Entwicklungen im Schnelldurchlauf zu machen. Daraus wollen Forscher für die Zukunft lernen.


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Die Folgen des Klimawandels und anderer menschlicher Einflüsse auf die Meere sind nach Überzeugung von Experten in der Ostsee bereits jetzt deutlich zu erkennen. Erwärmung, Versauerung, Überdüngung und der Verlust von Sauerstoff seien nur einige Beispiele für gravierende Veränderungen. Diese Prozesse spielten sich in der Ostsee ausgeprägter und schneller als in anderen Meeren ab. Zu diesem Fazit kommt ein internationales Team vor rund 25 Forschern aus sieben Ländern im Fachjournal "Science Advances".

"Dieses einzigartige Brackwassermeer kann als eine Art Zeitmaschine dienen, die uns zukünftige globale Entwicklungen besser abschätzen lässt", erklärte Thorsten Reusch vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ostseeforschung in Kiel. Veränderungen, die für die Ozeane erwartet würden, seien in der Ostsee bereits eingetroffen. Als Beispiel nennen die Forscher die Wassertemperatur. Während sich die Ozeane in den vergangenen 30 Jahren um durchschnittlich 0,5 Grad Celsius erwärmt hätten, zeigten Messreihen für die Ostsee im selben Zeitraum eine Erwärmung um etwa 1,5 Grad Celsius.

Es gebe zudem inzwischen ausgeprägte sauerstofffreie Zonen in tiefen Bereichen der Ostsee. Deren Ausdehnung habe sich im vergangenen Jahrhundert verzehnfacht. Der Säurewert (pH-Wert) des Ostsee-Wassers erreiche bereits heute regelmäßig Werte, die im Zuge der Ozeanversauerung in tieferen Ozeanen erst im nächsten Jahrhundert erwartet würden.
Auch positive Rückschlüsse

"Diese Extremwerte kommen durch das Zusammenwirken der besonderen Topographie der Ostsee und der intensiven Nutzung durch den Menschen zustande. Schließlich grenzen neun zum Teil hochindustrialisierte und dicht besiedelte Länder an die Ostsee, die die Ressourcen des Meeres nutzen", erläuterte Daniel Oesterwind vom Thünen-Instituts für Ostseefischerei in Rostock.
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Die Ostsee sei jedoch keineswegs nur ein Negativbeispiel für menschgemachte Umweltbeeinträchtigungen. Sie biete auch Beispiele für gelungenes Management. So hätten es die Anrainer geschafft, die bis dahin viel zu hohen Nährstoffeinträge von den 1980er Jahren an deutlich zu reduzieren. Basis dafür seien verbindliche Vereinbarungen gewesen, in die frühzeitig auch Russland einbezogen worden sei.

Ähnlich sei es mit der Vorgabe von Fangquoten für die Fischerei, für den Schutz von Meeressäugern und Vogelbeständen. Die Forscher sprechen sich dafür aus, den Ostseeraum als Modellregion zu nutzen. Das vergleichsweise geringe Wasservolumen und der langsame Wasseraustausch mit dem offenen Ozean wirkten wie ein Verstärker, der viele Prozesse schneller ablaufen lasse.

Quelle: n-tv.de , fhe/dpa
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Wetterdienst warnt Wo in Deutschland heute heftige Gewitter oder gar Unwet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mai 2018 13:16

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.stern.de/panorama/wetter/un ... ce=twitter
Wetterdienst warnt Wo in Deutschland heute heftige Gewitter oder gar Unwetter drohen

Geflutete Keller, blockierte Bahnschienen und ein Festivalabbruch: Am Sonntag tobten sich heftige Gewitter über Teile Deutschlands aus, nun stehen dem Süden ab Montagmittag ungemütliche Stunden bevor - je nach Region ist laut Wetterdienst gar mit Unwettern zu rechnen.
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Unwetter - Wetter -Deutschland - Süden - Gewitter - Starkregen

Ein Blitz entlädt sich im vergangenen Sommer über München. Auch heute drohen dem Süden Deutschlands ungemütliche Stunden - je nach Region auch Unwetter.
© Marcel Kusch
DPA

Nachdem am Sonntag teils heftige Frühlingsgewitter über Niedersachsen und Hessen tobten, muss sich am Montag die südliche Hälfte Deutschlands auf ungemütliches Wetter einstellen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) drohen im Süden teils kräftige Gewitter, die sich lokal auch zu Unwettern mit Starkregen entwickeln können.

Einer aktuellen Pressemitteilung zufolge sei bereits mittags, spätestens nachmittags mit einer erneut auflebenden Gewittertätigkeit zu rechnen. Je nach Region könne es zu Hagel, Sturm und Starkregen kommen. Im Alpenvorland sei nicht auszuschließen, dass binnen weniger Stunden bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter fielen, schreibt der DWD. Auf besonders viel Wasser von oben muss sich demnach der östliche Alpenrand einstellen. Dort könne eine bis Mittwochnachmittag andauernde Dauerregenlage eintreten, die in der Folge Unwetterausmaße annehme, heißt es.

Ganz anders die Aussichten für den Norden: Dort es sonniger und es bleibt trocken. Im Norddeutschen Tiefland klettern die Temperaturen auf sommerliche 28 Grad.
Keller liefen voll, Seaside Festival abgesagt
nachrichten deutschland
Nachrichten aus Deutschland
Grill mit reingenommen - Mann stirbt in Campingbus, Frau schwer vergiftet

In Niedersachsen und Hessen kämpften Rettungskräfte indes am Sonntag stundenlang gegen starke Gewitter. In Osnabrück liefen Keller voll Wasser, Straßen wurden überflutet. Innerhalb von zwei Stunden habe die Feuerwehr mit 70 Einsätzen zu tun gehabt, sagte ein Sprecher. Nach Blitzeinschlägen gerieten zwei Feldflächen in Brand.

Das Seaside Festival in Aurich wurde wegen des Unwetters vorzeitig beendet. Das Konzert von Otto Waalkes, das der Abschluss des dreitägigen Festivals hätte sein sollen, fiel aus. Das Gelände sei geräumt worden, die 5000 Besucher hätten es binnen einer Stunde verlassen, teilte eine Polizeisprecherin am Abend mit. Das Areal habe unter Wasser gestanden.

In Wirdum in Ostfriesland ließ vermutlich ein Blitzeinschlag ein Wohnhaus in Flammen aufgehen. Die darin wohnende vierköpfige Familie und ihr Hund brachten sich in Sicherheit. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, rund 90 Feuerwehrleute kämpften drei Stunden gegen den Brand.
Bahnstrecke Osnabrück-Oldenburg wegen Unwetters gesperrt
Video https://www.stern.de/panorama/weltgesch ... 82600.html
Das Wetter in Deutschland am 14. Mai 2018

Das Unwetter sorgte auch für eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Oldenburg. "Umgestürzte Bäume lagen am Sonntagabend im Gleis und wurden von der Feuerwehr weggeräumt", sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Die Sperrung zwischen Bersenbrück und Quakenbrück dauerte ungefähr von 17.25 bis 19.00 Uhr.

Auch in Hessen gab es Blitz, Donner und Starkregen. "Von 20.30 bis 22.30 Uhr hatten die Rettungskräfte im Vogelsbergkreis unheimlich viel zu tun", sagte ein Sprecher der Polizei in Fulda. Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll, Schlamm wälzte sich Abhänge herunter.

In Feldatal wurde ein Auto vom Wasser mitgerissen und gegen eine Hauswand geschleudert. Verletzte gab es nicht. "Das Ausmaß der Schäden wird wohl erst bei Tageslicht deutlich", sagte der Sprecher.


mod / DPA
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Unwetter in vielen Regionen - Blitzschlag verletzt Radfahrerinnen schwer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Mai 2018 23:27

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://www.n-tv.de/panorama/Blitzschla ... 52482.html
Sonntag, 27. Mai 2018
Unwetter in vielen Regionen - Blitzschlag verletzt Radfahrerinnen schwer

Bei einer Radtour werden zwei Frauen bei Bochum von einem Gewitter überrascht - und von einem Blitz getroffen. Andernorts überschwemmen Unwetter Straßen und Keller. In Rheinland-Pfalz rufen die Behörden lokalen Katastrophenalarm aus.


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Ein Blitz hat zwei Frauen bei Bochum getroffen und schwer verletzt. Eine der Frauen musste laut Feuerwehr sogar wiederbelebt werden, sie schwebt in Lebensgefahr. Die beiden Frauen, deren Alter die Einsatzkräfte mit Anfang 20 angaben, waren in Wattenscheid auf einem Fuß- und Radweg unterwegs, als der Blitz einschlug. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht.
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Bei dem Gewitter kam es laut Feuerwehr vor allem im Süden Bochums zu Starkregen und Hagel. Mehrere Keller seien voll Wasser gelaufen. Auch einige Straßen wurden überflutet und eine unterspült.

Die Region um Bochum war nicht die einzige, über die am Abend schwere Gewitter hinwegzogen. Auch der Norden Hessens war betroffen. Im Werra-Meißner-Kreis etwa war die Feuerwehr pausenlos im Einsatz, allein in der Gemeinde Waldkappel sollen mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen sein.

Besonders dramatisch ist die Lage offenbar im rheinland-pfälzischen Herrstein. Lokalen Medien zufolge haben die Behörden Katastrophenalarm in der Gemeinde ausgerufen. Auf Twitter-Videos ist zu sehen, wie Wassermassen durch den Ort walzen.

Auch Deutschlands größter Flughafen ist von den Unwettern betroffen: In Frankfurt am Main fielen am Abend etliche Flüge aus. 66 Starts und Landungen seien annulliert worden, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Es müsse mit Verspätungen gerechnet werden.

Quelle: n-tv.de , ftü/dpa
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Widerstandsfähiger als gedacht - Great Barrier Reef schon fünfmal gestorbe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mai 2018 10:53

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https://www.n-tv.de/wissen/Great-Barrie ... 54343.html
Widerstandsfähiger als gedacht - Great Barrier Reef schon fünfmal gestorben

Die steigenden Meerestemperaturen machen dem Great Barrier Reef vor Australiens Nordküste zu schaffen. Ein Forscherteam beweist nun, dass das Korallenriff schon fünfmal abgestorben und immer wieder auferstanden ist. Grund zur Entwarnung sei das aber nicht.


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Das Great Barrier Reef ist in den vergangenen 30.000 Jahren fünfmal praktisch abgestorben - und hat sich an anderer Stelle neu gebildet. Das schreiben im Fachmagazin "Nature Geoscience" Forscher, die bei Bohrungen entnommenes fossiles Material untersucht haben.

Vor etwa 30.000 und etwa 22.000 Jahren sei der Meeresspiegel deutlich gesunken. Das heute größte Korallenriff der Erde sei dadurch an die Luft gekommen. Vor 17.000 und 13.000 Jahren sei der Meeresspiegel wieder angestiegen, die Korallen waren dadurch in zu tiefem, sauerstoffarmem Wasser. Dem Riff ist es den Forschern zufolge aber gelungen, weiter landauswärts (beim Sinken) oder landeinwärts (beim Steigen) zu überleben. Vor 10.000 Jahren, so die Wissenschaftler, war es durch schlechte Wasserqualität und hohen Sedimenteintrag praktisch hinüber, konnte sich aber ebenfalls erholen.
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Studienleiter Jody Webster von der Universität Sydney schließt aus den Ergebnissen, dass das Great Barrier Reef gegen Umwelteinflüsse widerstandsfähiger ist als angenommen. Zugleich warnte er davor, die Auswirkungen des aktuellen Klimawandels zu unterschätzen. Sie könnten das Riff überfordern. "Ich habe große Sorgen, was die Fähigkeit des Riffs angeht, die Geschwindigkeit des Wandels in naher Zukunft zu überleben."

Für Schutz und Regenerierung des Ökosystems hatte Australiens Regierung kürzlich mehr als 300 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Riff an Australiens Nordostküste erstreckt sich über insgesamt 2300 Kilometer. Durch sogenannte Korallenbleiche aufgrund von hohen Temperaturen wurde 2016 und 2017 fast ein Drittel zerstört. An der internationalen Studie wurde insgesamt zehn Jahre lang gearbeitet. Dazu wurden an insgesamt 16 Stellen des Riffs Proben entnommen und mit verschiedensten wissenschaftlichen Methoden analysiert.

Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 26736.html

Korallenbleiche breitet sich aus: Das Great Barrier Reef stirbt Korallenbleiche breitet sich aus: Das Great Barrier Reef stirbt

Quelle: n-tv.de , fhe/dpa

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Forscher warnen vor Gefahr - Klimasystem könnte in eine Heißzeit kippen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Aug 2018 20:33

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https://www.n-tv.de/wissen/Klimasystem- ... 60192.html
Forscher warnen vor Gefahr - Klimasystem könnte in eine Heißzeit kippen

Waldbrände, Rekordhitze und Dürre: Das Wetter kennt derzeit wohl nur noch Extreme. Klimaforschern zufolge wird es künftig schwerer als gedacht, die globale Erwärmung bei zwei Grad Celsius zu stoppen - auch bei Einhaltung des Pariser Klimaabkommens.


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Die Gefahr einer Heißzeit kann aus Sicht von Klimaforschern selbst beim Einhalten des Pariser Klimaabkommens nicht ausgeschlossen werden. Dabei würde sich die Erde langfristig um etwa vier bis fünf Grad Celsius erwärmen und der Meeresspiegel um 10 bis 60 Meter ansteigen, schreibt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Ein internationales Team von Wissenschaftlern diskutiert diese Möglichkeiten in den "Proceedings" der Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS") der USA und blickt dabei insbesondere auf Kippelemente im Klimasystem.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 53882.html
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01.08.18 – 01:14 min

Dazu gehören laut Studie etwa die auftauenden Permafrostböden in Russland, die sich erwärmenden Methanhydrate auf dem Meeresboden und die großen Ökosysteme wie der Amazonas-Regenwald. Sie könnten sich wie eine Reihe von Dominosteinen verhalten, sagte Mitautor Johan Rockström, Direktor des Stockholm Resilience Centre und designierter Ko-Direktor des PIK. "Wird einer von ihnen gekippt, schiebt dieses Element die Erde auf einen weiteren Kipppunkt zu."

"Der Mensch hat als geologische Kraft bereits seine Spuren im Erdsystem hinterlassen", sagte Mitautor und PIK-Gründungsdirektor Hans Joachim Schellnhuber. "Werden dadurch empfindliche Elemente des Erdsystems gekippt, könnte sich die Erwärmung durch Rückkopplungseffekte selbst weiter verstärken. Das Ergebnis wäre eine Welt, die anders ist, als alles, was wir kennen", ergänzte er. "Die Forschung muss sich daran machen, dieses Risiko schnellstmöglich besser abzuschätzen."
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Nach Angaben der Autoren könnte es schwieriger werden als bislang angenommen, die globale Erwärmung wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart zwischen 1,5 und unter 2 Grad Celsius zu stoppen. Man könne sich nicht darauf verlassen, dass das Erdsystem bei 2 Grad langfristig sicher "geparkt" werden könne, sagte Schellnhuber. Derzeit ist die Erde im Durchschnitt bereits gut 1 Grad wärmer als noch vor Beginn der Industrialisierung.

Selbst bei vorläufiger Begrenzung der menschengemachten Erderwärmung auf maximal 2 Grad könnten kritische Prozesse im Klimasystem angestoßen werden, die eine noch stärkere Erwärmung - auch ohne weiteres menschliches Zutun - bewirken, erläuterte Erstautor Will Steffen von der Australian National University (ANU) und dem Stockholm Resilience Centre (SRC). Nach PIK-Angaben könnte das bedeuten, dass sich der Klimawandel dann selbst verstärkt - "auf lange Sicht, über Jahrhunderte und vielleicht Jahrtausende".

Kippelemente im Erdsystem seien mit schweren Felsbrocken am Strand vergleichbar, erläuterte Schellnhuber. Würden diese langsam, aber unaufhörlich unterspült, könnte irgendwann schon die Landung einer Fliege an einer neuralgischen Stelle ausreichen, um die Brocken kippen zu lassen. "Wir weisen in unserem Artikel darauf hin, dass es im planetarischen System bereits derart unterspülte Felsbrocken gibt, die wir als Kippelemente bezeichnen. Ist die Erderwärmung weit genug fortgeschritten, reicht vielleicht schon eine kleine Veränderung aus, um diese Elemente in einen ganz anderen Zustand zu stoßen."
"Wichtiger und provozierender Artikel"

In Teilen der Westantarktis seien bereits einige Kipppunkte überschritten worden. "Der Verlust des Eises in einigen Regionen könnte dort schon ein weiteres, noch umfangreicheres Abschmelzen über lange Zeiträume vorprogrammiert haben", sagte Schellnhuber. Und der Kollaps des grönländischen Eisschildes könnte bereits bei einer Temperaturerhöhung um 2 Grad einsetzen. "Die roten Linien für einige der Kippelemente liegen wohl genau im Pariser Korridor zwischen 1,5 und 2 Grad Erwärmung."

Der Artikel biete eine Synthese und Einordnung von vielen Einzelstudien, bleibe aber recht unkonkret, kommentierte Klimaforscher Reto Knutti von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Das Autorenteam argumentiere zwar, dass schon bei 2 Grad eine Schwelle hin zu einem deutlich anderen Zustand der Erde liegen könne, verweise aber zugleich darauf, dass es noch unsicher sei, wo eine solche Schwelle tatsächlich liege.
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"Das ist ein wichtiger und provozierender Artikel", meint dagegen Jonathan Overpeck von der University of Michigan, der nicht daran beteiligt war. Auch wenn es nicht möglich sei, die exakte Erdtemperatur zu bestimmen, bei der eine Kaskade von Kippelementen die Erde in eine Heißzeit bringe, sei es richtig, sich Sorgen zu machen. "Die Risiken zu ignorieren, könnte katastrophal für den Menschen und den Planeten werden."

Jeder Einzelne könne etwas beitragen, um dem Klimawandel zu begegnen, aber vor allem sei die Politik gefordert, sagte Schellnhuber, der Mitglied der Kommission der Bundesregierung zum Kohleausstieg ist. Aus wissenschaftlicher Sicht sei klar, dass der Kohleausstieg so schnell wie möglich umgesetzt werden sollte. "Die Kohleverstromung ist das Schädlichste, was man dem Klima antun kann", sagte er. Als hochentwickeltes Industrieland habe Deutschland alle Möglichkeiten, die alte, auf fossilen Brennstoffen basierende Wirtschaftsweise bis 2040 komplett hinter sich zu lassen. Dafür müsste auch der Verbrennungsmotor bis 2030 ausgemustert werden. "Klimapolitisch sind Neuwagen mit Verbrennungsmotor völliger Unsinn", betonte Schellnhuber.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 56426.html
Einbußen bei der Erntebilanz: Landwirte warten sehnlichst auf den nächsten Regen Einbußen bei der Erntebilanz: Landwirte warten sehnlichst auf den nächsten Regen Einbußen bei der Erntebilanz: Landwirte warten sehnlichst auf den nächsten Regen Einbußen bei der Erntebilanz Landwirte warten sehnlichst auf den nächsten Regen

Quelle: n-tv.de , lri/dpa
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Künftiges Klima in Deutschland - "Extreme Sommer werden häufiger"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Aug 2018 11:00

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
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Künftiges Klima in Deutschland - "Extreme Sommer werden häufiger"

Seit Wochen ist es heiß und trocken in Deutschland. Wird der Sommer der Zukunft noch extremer? Kann sich der Mensch anpassen? Was muss sich in Städten ändern, damit man dort auch in 30 Jahren gut leben kann? Wir müssen uns vorbereiten, sagen Experten - jetzt.


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Dürre, Waldbrandgefahr, Kreislaufprobleme: Der Sommer in Deutschland zeigt seit Wochen Schattenseiten - und in Zukunft müssen wir uns auf noch viel mehr Hitzetage und tropische Nächte einstellen. Davon sind Klimaexperten überzeugt. "Es wird weiterhin schöne und schlechte Sommer geben, aber die extremen Sommer werden häufiger auftreten", sagt Daniela Jacob, Direktorin am Climate Service Center in Hamburg. Das Institut ist eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht in Schleswig-Holstein.
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Einbußen bei der Erntebilanz: Landwirte warten sehnlichst auf den nächsten Regen Einbußen bei der Erntebilanz: Landwirte warten sehnlichst auf den nächsten Regen Einbußen bei der Erntebilanz: Landwirte warten sehnlichst auf den nächsten Regen Einbußen bei der Erntebilanz: Landwirte warten sehnlichst auf den nächsten Regen Einbußen bei der Erntebilanz Landwirte warten sehnlichst auf den nächsten Regen

Zukünftige Klimaszenarien zeigen laut Jacob: Ob beim Städtebau oder in der Landwirtschaft - überall brauche es Anpassung an das Extremwetter. "Wir müssen heute handeln", betont die Professorin.
Bereits zur Mitte des Jahrhunderts wird es nach Worten von Jacob in Deutschland mehr Hitze- und Dürreperioden sowie Starkregen und heftigere Stürme geben. "Aber zum Ende des Jahrhunderts wird es sich noch viel deutlicher zeigen, ob wir Klimaschutz betrieben haben oder nicht", erklärt sie. Das Klima reagiere sehr langsam. "Heute eingeleitete globale Klimaschutzmaßnahmen greifen erst ab Mitte des Jahrhunderts." Veränderungen bis 2050 seien nur noch wenig zu beeinflussen.
Gravierende Unterschiede bei Erwärmung möglich
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Hohe Wassertemperaturen: Extremhitze führt zu Fischsterben
06.08.18 – 01:34 min

Für die Zeit 2050 bis 2100 aber sind laut Jacob noch gravierende Unterschiede bei der Erwärmung möglich - abhängig vom Klimaschutz. Das zeige sehr anschaulich die Zahl der Hitzetage, die die Temperaturen auf mehr als 30 Grad steigen lassen: Zum Ende dieses Jahrhunderts sind es den Modellen zufolge im Schnitt in Deutschland lediglich drei Hitzetage mehr als im Vergleichszeitraum 100 Jahre zuvor, wenn das Ziel des Pariser Klimaabkommens - die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen - wirklich geschafft wird. Wenn aber wie bisher Treibhausgase in die Atmosphäre entlassen werden, das sogenannte Weiter-wie-bisher-Szenario, dann sind es schon zwölf Hitzetage mehr. Die Jahresmittel-Temperatur würde dabei um etwa 3,7 Grad steigen.

"Das bedeutet, extreme Sommer wie 2003 oder wie wahrscheinlich auch dieser können dann ein mittlerer Sommer werden", sagt Peter Hoffmann, Meteorologe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Es werde eine Verschiebung geben: "Das zukünftige Berlin wird nach unseren Berechnungen 2050 das gegenwärtige Freiburg sein." Die Temperaturen in Freiburg wiederum könnten dann mediterran werden.
Mehr Kühlung - höherer Energieverbrauch

Was oberflächlich betrachtet vielleicht nett klingt, bringt viele Probleme mit sich. "Je wärmer es zukünftig im Sommer wird, umso mehr müssen wir auch kühlen. Dabei verbrauchen wir mehr Energie, das wird richtig teuer werden", sagt etwa der Sprecher des Deutschen Wetterdienstes, Gerhard Lux, in Offenbach. Auch Ernteausfälle, Fischsterben, niedrige Wasserstände in den Flüssen und schlechter Schlaf gehören zu den Folgen von Hitze und Trockenheit - die ja auch jetzt schon spürbar sind. "Alle haben außerdem nur 30 Tage Urlaub, wenn nicht sogar weniger", sagt Hoffmann. "Man muss auch bei solchen Extrembedingungen seine tägliche Arbeit leisten, das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Produktivität."

Die Klimaveränderungen zeigen sich nach Angaben von Jacob auch im Winter: Sie werden milder und feuchter, die Zahl der Frosttage geht zurück. "18 Tage weniger, wenn wir Klimaschutz betreiben und wenn wir so weitermachen wie bisher, sind es über 55 Tage weniger", erklärt Jacob. "Wir brauchen den Frost aber für die Vegetation."
"Es wird wehtun"
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Das Climate Service Center berät Politiker und Unternehmen zur Anpassung an den Klimawandel. Es untersucht Änderungen des Klimas auf Basis regionaler Simulationen der vom Bund finanzierten Initiative namens ReKliEs-De. Was muss heute konkret getan werden, um sich auf diese Änderungen einzustellen? "In einem gewissen Rahmen können wir uns in Deutschland anpassen, aber es wird wehtun", meint Lux.

In den Großstädten gibt es laut Jacob einen Konflikt: Verdichtung spare zwar Energie, sei aber ein Problem für die wichtige Anpassung an die Hitzeperioden. "Dafür müsste man Lüftungskorridore schaffen und viel Grün in die Städte bringen", sagt die Wissenschaftlerin. Der Einsatz von Materialien sollte überdacht werden. "Ich weiß, dass es einige Regionen in Europa gibt, die wieder an die Lehmbauweise denken, weil das einfach Feuchtigkeit und Kühle speichert", erklärt Jacob. Beim Hausbau solle man in den kommenden Jahren weniger auf Glasfassaden setzen. "Klimaanlagen überall einzubauen, ist keine Alternative, weil sie zu viel Energie verbrauchen."

Das ganze Kanalsystem in den Städten müsse auf mehr Starkregen angepasst werden. In der Landwirtschaft laufe derzeit die Diskussion über hitze- und trockenstressresistente Sorten. Aufhalten lässt sich die Klimaveränderung nach Expertenangaben nicht mehr, nur noch mit Schutzmaßnahmen eindämmen. "Wir können das Rad nicht mehr zurückdrehen", sagt Lux. "Aber wir können verhindern, dass es bis Ende des Jahrhunderts noch schlimmer wird."
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Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter: "Befinden uns mitten im Klimawandel" Hitze, Dürre, Extremwetter "Befinden uns mitten im Klimawandel"

Quelle: n-tv.de , Stephanie Lettgen, dpa
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