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AUTO - KONKURENTEN IM TEST

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Feb 2015 02:04

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AUTO - KONKURENTEN IM TEST

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Re: KONKURENTEN IM TEST

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Feb 2015 02:06

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Kia Rio und vier Konkurrenten im Test

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Feb 2015 00:24

http://www.autobild.de/bilder/bilder-ki ... html#bild1
Kia Rio und vier Konkurrenten im Test - Autobild.de
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Stromschlag aus Rüsselsheim - Opel Ampera-e feiert Weltpremiere in Paris

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2016 13:54

Stromschlag aus Rüsselsheim.jpg
Stromschlag aus Rüsselsheim.jpg (39.05 KiB) 880-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/auto/Opel-Ampera-e-f ... 82376.html
Mittwoch, 24. August 2016
Stromschlag aus Rüsselsheim - Opel Ampera-e feiert Weltpremiere in Paris

Von Holger Preiss

In den USA feiert der Chevrolet Bolt EV bereits vor einem halben Jahr seine Premiere. Sein europäischer Zwillingsbruder mit dem Blitz auf dem Kühlergrill wird auf dem Autosalon in Paris erstmals dem Publikum gezeigt.

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Es ist nicht so, dass alles, was man über den neuen Opel Ampera-e weiß, bis ins Detail verbrieft ist. Sicher ist aber, dass er seine Weltpremiere auf der "Mondial de l'Automobil" oder schlicht auf dem Autosalon in Paris feiern wird. Die Basis für den Stromer aus Rüsselsheim liefert der Chevrolet Bolt EV. Das bringt die beiden Elektroautos nicht nur optisch, sondern auch technisch ganz dicht zusammen. Für den Bolt EV verspricht Chevrolet eine Reichweite von 200 Meilen. Wie weit der Ampera-e mit einer Akkuladung fährt, wurde noch nicht verraten, aber in der Umrechnung ist davon auszugehen, dass es etwa 322 Kilometer sind.

Fahrspaß verspricht der Ampera-e vor allem durch sein kontinuierlich anliegendes Drehmoment von 360 Newtonmetern. Für die Energie zum Betreiben des Elektromotors sorgt ein im Unterboden verbauter Batterieblock aus 288 Lithium-Ionen-Zellen mit einer Kapazität von 60 kWh. Das entspricht etwa einer Leistung von 204 PS, was in der Summe für eine ordentliche Beschleunigung sorgt. Vor allem an der Ampel und auf Autobahnauffahrten dürfte das Blitz-Mobil nichts anbrennen lassen. Die Rede ist von 3,2 Sekunden für den Sprint von null auf Tempo 50, beim Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h braucht es 4,4 Sekunden. Diese Werte, so Opel, sind vergleichbar mit den sportlichen OPC-Modellen der Marke.
Cruisen mit dem Opel-Blitz
Das ist der Blick in den Chevrolet Bolt EV.
Das ist der Blick in den Chevrolet Bolt EV.

Spätestens in der Spitzengeschwindigkeit kann der Ampera-e hier aber nicht mehr standhalten. Die liegt nämlich bei 150 km/h, was eher für die rechte Spur auf der Autobahn und zügiges Cruisen spricht. Ist die Batterie alle, muss sie natürlich wieder geladen werden. Für den Ampera wurden hier noch keine Angaben gemacht, aber mit einem Blick auf den Bolt lässt sich diese Informationslücke rasch schließen.

Laut Chevrolet kann der Stromer über einen serienmäßigen 7,2-kW-Lader an einer 240-V-Wallbox in weniger als zwei Stunden so weit geladen werden, dass es für 80 Kilometer reicht. An kompatiblen Ladepunkten ist ein noch schnelleres Aufladen möglich. Die Reichweite soll hier nach 30 Minuten für 145 Kilometer reichen. Die Energierückgewinnung während der Fahrt erfolgt - wie bei anderen Elektroautos auch - über die Rekuperation, zum Beispiel beim Bremsen.
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Fahrspaß bedeutet im Ampera-e aber auch reichlich Platz für die Passagiere und einen Kofferraum mit dem Fassungsvermögen eines ausgewachsenen Fünftürers in der Kompaktklasse. Was das in Zahlen heißt, kann auch mit Blick auf den Bolt noch nicht beantwortet werden. Sicher ist aber, dass auch der Opel Ampera-e mit dem IntelliLink, dem Infotainmentsystem, das auf Wunsch auch alle anderen Modelle von Opel ziert, ausgestattet werden kann.

Ebenfalls an Bord ist OnStar mit WLAN-Hotspot für bis zu sieben Endgeräte. Das letzte technische Detail, das potenzielle Kunden elektrisieren soll, ist die Kompatibilität mit Apple CarPlay und Android Auto.

Quelle: n-tv.de
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Testlauf für ein Jahr - Mercedes bringt schweren E-Lkw in Serie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Feb 2017 12:15

http://www.n-tv.de/auto/Mercedes-bringt ... 05094.html
Testlauf für ein Jahr - Mercedes bringt schweren E-Lkw in Serie

Der 2016 auf der IAA als Studie vorgestellte schwere Elektro-Lkw Urban eTruck von Mercedes wird jetzt in Kleinserie gehen. In einem zwölfmonatigen Testlauf soll so die Grundlage für die Großserie gelegt werden.

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Elektrische Transporter und Leicht-Lkw gibt es bereits. Mercedes will nun den ersten schweren Lastwagen mit E-Antrieb auf den Markt bringen. Das vorerst auf 150 Stück begrenzte Kleinserienmodell auf Basis der letztjährigen IAA-Studie Urban eTruck soll noch 2017 in einer niedrigen zweistelligen Stückzahl an Kunden in Deutschland und anschließend in Europa, Japan und den USA ausgeliefert werden. Im Lieferumfang ist auch ein spezielles Ladegerät enthalten, das den erhöhten Anspruch an einen Lkw berücksichtigt.

So ausgestattet, sollen die Anforderungsprofile des E-Lasters von Mercedes über zwölf Monate im realen Transporteinsatz überprüft und gemeinsam mit den Kunden optimiert werden. Getestet werden beispielsweise der Einsatz im Schichtbetrieb, Ladezeiten sowie Batterie- und Reichweitenmanagement. Ziel ist es das Fahrzeug so zu optimieren, das 2020 die Produktion der Großserie starten kann.
12,8 Tonnen Zuladung
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Der lokal emissionsfrei fahrende Lkw für den Verteiler-Verkehr hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 18 bis 25 Tonnen. An Zuladung sind bis zu maximal 12,8 Tonnen erlaubt. Fahren wird der E-Laster zunächst mit klassischem Koffer, mit Kühlaufbau und als Pritschenwagen. Haupteinsatzbereich für den Testlauf dürfte zunächst der innerstädtische Bereich werden, etwa zur Belieferung von Geschäften.

Genaue technische Daten für das Kleinserienmodell nennt Mercedes nicht. Bei der Messestudie sorgten zwei Elektromotoren an der Hinterachse für den Vortrieb. Sie stellten eine Gesamtleistung von 340 PS und ein Drehmoment von 1000 Newtonmeter zur Verfügung. Die drei modularen Batteriepakete mit einer Gesamtleistung von 212 kWh sollen für eine Reichweite von 200 Kilometern reichen, was für eine Tagestour im Verteilerverkehr ausreichend ist. Die Ladezeit an einer 100-kW-Säule, soll nur knapp über zwei Stunden betragen.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Re: AUTO - KONKURENTEN IM TEST

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Feb 2018 21:34

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Sauber, sicher und bequem - Ein Black Cab wie ein Schweizer Messer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Mär 2018 14:32

AUTO - KONKURENTEN IM TEST
https://www.n-tv.de/auto/Ein-Black-Cab- ... 54442.html
Montag, 26. März 2018
Sauber, sicher und bequem - Ein Black Cab wie ein Schweizer Messer

Nachdem Londons Stadtväter die Autofahrer seit Jahren mit der Citymaut zur Kasse bitten, bekommen nun auch die Black Cabs neue Auflagen. Eine Zulassung gibt es nur noch, wenn die Taxen elektrisch fahren können. Die Chinesen haben das passende Auto.


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Insgesamt kann das Black Cab 630 Kilometer zurücklegen.

Ian Collins hat schon ein paar spannende Projekte in seiner Karriere betreut. Schließlich war der Ingenieur nicht nur 20 Jahre bei Rover, sondern danach auch bei McLaren und dort verantwortlich für die Entwicklung des Mercedes SLR. Doch kein anderer Auftrag hat ihn so sehr gereizt, wie sein aktueller. Denn Collins arbeitet seit fünf Jahren bei der London Electric Vehicle Company und hat dort nichts Geringeres auf die Räder gestellt als ein neues Taxi für die britische Hauptstadt. Die Stückzahlen sind zwar bescheiden, räumt Collins ein, wenngleich das natürlich auch für den SLR gegolten hat.
Black Cab in der Moderne

Doch wenn es – neben dem Mini, dem Rolls-Royce Phantom und vielleicht dem Land Rover Defender eine automobile Ikone gibt auf der Insel, dann ist es das Black Cab, das zu London gehört wie die roten Doppeldecker, die Tower Bridge oder der Buckingham Palace. Und als wäre das nicht schon Bürde genug, musste Collins auch noch eine technische Revolution umsetzen. Denn während die Stadtväter bei uns noch Dieselfahrverbote diskutieren, haben sie in London längst Nägel mit Köpfen gemacht, schon vor Jahren die Citymaut eingeführt und jetzt auch noch die Legende an die Leine gelegt: "Seit dem 1. Januar dürfen gibt es eine neue Zulassung nur noch für Taxen, die elektrisch Fahren können", erläutert Collins.
130 km/h wird das Black Cab schnell.

Mit dem Geld des chinesischen Autoriesen Geely und technischer Hilfe der Schwestermarke Volvo hat Collins den seit Jahrzehnten nahezu unveränderten Klassiker deshalb ins nächste Jahrtausend geholt und das erste Auto für diese neue Ära entwickelt. Statt eines rustikalen Diesels unter der Haube surrt im Heck nun ein E-Motor mit 150 PS und man steuert den Koloss flüsterleise, aber dafür umso kraftvoller durch die Rushhour und jedes Mal, wenn sich vor dem Taxi eine Lücke auftut oder die Ampel auf Grün springt, huscht ein Grinsen über das Gesicht des Fahrers.

Von der Spurtkraft der Stromer profitieren in London künftig nicht mehr nur die Tesla-Fahrer und man muss sich fast schon zurücknehmen, damit einem beim Kickdown nicht die Fahrgäste durch den Fond kullern. Dass es auf der Autobahn mit dem Spaß schnell vorbei ist, fällt im Dauerstau zwischen der Hauptstadt und dem Flughafen Heathrow kaum auf. Und dass bei umgerechnet 130 km/h schon wieder Schluss ist, wird niemanden stören in einem Land, in dem man nirgends schneller als 115 km/h fahren darf.
Zum Nachladen ein Range Extender
Dank Range Extender gibt es keine Wartezeiten an der Ladesäule.

Wenn man bisweilen trotzdem das vertraute Brummen eines Verbrenners hört, liegt das am Range Extender, mit dem Chefentwickler Collins dem realen Leben der Taxler Rechnung trägt. Denn Batterien groß und leistungsstark wie in einem Tesla könnten sich die Cabbies genauso wenig leisten wie die stundenlangen Stopps an der Ladesäule. Und kein Fahrgast würde akzeptieren, dass er auf dem Weg zum Flughafen den Wagen wechseln muss, nur weil gerade der Akku leer ist. Deshalb hat er einen vergleichsweise kleinen Akku unter den Wagenboden geschraubt und stattdessen noch einen aus dem Volvo-Regal übernommenen Dreizylinder-Benziner an Bord genommen, der allerdings genau wie zum Beispiel im BMW i3 mit konstanter Drehzahl nur einen Generator antreibt, wenn die Batterie nach 130 Kilometern leer ist. Eine Verbindung zu den Rädern gibt es nicht.

Mit den 38 Litern Sprit im Tank kommt das Taxi dann noch einmal über 500 Kilometer weit und ist nach einem ganz konventionellen Boxenstopp sofort wieder einsatzbereit, erläutert Collins. Das reicht offenbar: "Über den Tag nachladen musste ich noch nie", sagt Taxifahrer Pad, der den Wagen als einer der ersten schon seit letztem Herbst im Einsatz und bei den letzten Praxistests geholfen hat. Stattdessen lädt er daheim mit billigem Nachtstrom und zahlt nur zwei Pfund für einmal Tanken. So spart er pro Woche immerhin 80 Pfund. "Bei 1200 Pfund Umsatz in einer Woche macht das eine ganze Menge aus", rechnet er vor.
Wie auf dem Karussell
Auch Rollstuhlfahrer können das Black Cab problemlos besteigen.

Aber Pad lobt das London Cab nicht nur, weil es für die Umwelt und für seinen Geldbeutel gut ist. Selbst wenn der Hersteller nach Abzug der staatlichen Förderung noch immer 55.599 Pfund für das neue Modell verlangt – rund ein Viertel mehr als bisher für den Verbrenner. Pad schätzt vor allem die Ergonomie vor der Plexiglasscheibe, die seinen Arbeitsplatz von den Passagieren trennt: Bequemere Sitze, eine wirkungsvolle Klimatisierung, die Stille des Motors und dazu noch Assistenzsysteme wie die automatische Notbremse mit Fußgängererkennung. "Ich steige am Abend viel entspannter aus und muss nicht mehr alle zwei Stunden eine Pause mit ein paar Kniebeugen machen", freut sich der Mittfünfziger, der an normalen Tagen schon mal zwölf Stunden hinter dem Lenkrad sitzt.

Antrieb und Ausstattung des Taxis mögen neu sein. Und auch wenn es bis auf die LED-Scheinwerfer irgendwie vertraut aussieht, haben die Exil-Chinesen auch Form und Format angepasst, den Wagen etwas gestreckt und das Dach angehoben. Doch eines ist so wie immer: Der winzige Wendekreis. Denn was sich in London ein Taxi nennen will, dem müssen 8,50 Meter zwischen zwei Wänden für eine Runde reichen, erläutert der Chefentwickler und schickt seinen knapp fünf Meter langen Koloss auf eine Kreisbahn als wolle er Karussell fahren. Kein Wunder, wenn sich die Vorderräder um bis zu 63 Grad einschlagen lassen, während man sie zum Beispiel in einem Volvo CXC90 nur um maximal 38 Grad drehen kann. So wird die Rushhour zum Rummelplatz und man fühlt sich ganz schnell wie auf dem Karussell.
Wie ein Schweizer Messer
Wenn es etwas im Black Cab gibt, was es früher nicht gab, dann ist es Platz.


Aber von der neuen Taxi-Generation sollen nicht nur die Fahrer und die Umwelt profitieren, sagt Collins. "Wir wollen auch den Passagieren ein neues Erlebnis bieten." Denn auch wenn das London Cab auf den ersten Blick so aussieht wie seit über 30 Jahren, ist es außen ein bisschen und innen deutlich größer geworden. Und vor allem komfortabler. Schon seit je her geräumiger als jedes Taxi auf dem Festland, bietet es jetzt mehr Platz als eine Stretch-Limousine. Für die Beine, weil der Radstand auf imposante 2,99 Meter gestreckt wurde. Und für den Kopf, weil das London Cab 1,89 Meter hoch ist. Zu zweit reist man im Black Cab von morgen auf diese Weise komfortabler als im Erste-Klasse-Abteil der Bahn. Und wenn es sein muss, können sogar sechs Passagiere gemeinsam zum Abenteuer ins Londoner Nachtleben starten – drei hinten auf der großen Bank und nochmal drei auf leidlich bequemen Klappsitzen, die mit dem Rücken zur Trennwand montiert sind.
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Aber es ist nicht der Platz alleine, der den Unterschied macht, und auch nicht die himmlische Ruhe in der Hektik der Großstadt, die nur dann gestört wird, wenn sich der Range Extender zuschaltet oder der Fahrer durch die Wechselsprechanlage mit dem Smalltalk beginnt. Es sind vor allem die vielen pfiffigen Details, die Collins dem Auto mit auf den Weg gegeben hat: Das Panoramadach für den besseren Blick auf St. Pauls Cathedral oder Lord Nelson auf dem Trafalger Square ist buchstäblich offensichtlich. Aber über die sechs USB-Anschlüsse, die 220 Volt-Steckdose fürs Laptop, das halbe Dutzend LED-Fluter an der Decke oder das kostenlose WLAN-Netz stolpert man wie über Ostereier im Garten. Und spätestens, wenn der Fahrer die Rampe aus dem Wagenboden zieht, über die Rollis problemlos durch die breite Seitentüre fahren können, wird das London Cab gar vollends zum Schweizer Messer unter den Autos – für jede Gelegenheit gerüstet.

Den größten Clou des schwarzen Riesen mit der grünen Seele erlebt man allerdings gleich beim Einsteigen. Denn wie sonst nur bei Rolls-Royce sind die Türen beim neuen London-Taxi entgegen der Fahrtrichtung angeschlagen. "So kommt man für ein paar Pfund nicht nur sauber, sicher und bequem durch die Stadt", freut sich Taxifahrer Pad. "Man kann sich zumindest für ein paar Minuten mal so fühlen, als würde man einmal im Leben in einen Phantom oder Ghost steigen und das Taxi wird zum Rolls-Royce des kleinen Mannes." Nur mit dem saubereren Antrieb.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 36461.html
Für 2019 angekündigt ist auch die elektrische Version eines Mini, dessen seriennahe Studie bereits auf der IAA 2017 zu sehen war. Die Japaner haben einen Kleinwagen auf Basis der putzigen IAA-Studie "Urban EV Concept" angekündigt, die mit ihrem leichten Retro-Einschlag an den ersten VW Golf erinnert. In Sachen Elektro-SUV steht für 2019 ebenfalls einiges in den Startlöchern: Mit bis zu 500 Kilometern elektrischer Reichweite kommt der Mercedes EQC. Ein elektrisierender Ausblick Diese Elektroautos kommen jetzt

Quelle: n-tv.de , Benjamin Bessinger, sp-x
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Rolls-Royce Cullinan - Ein Wüstling unter den Edelsten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mai 2018 12:17

AUTO - KONKURENTEN IM TEST
https://www.n-tv.de/auto/Ein-Wuestling- ... 26412.html
Rolls-Royce Cullinan - Ein Wüstling unter den Edelsten

Von Axel F. Busse

Lange wurde spekuliert, erst seit Februar ist es amtlich: Cullinan heißt das erste allradgetriebene Fahrzeug von Rolls-Royce. Jetzt lüftet der Hersteller Stück für Stück die Geheimnisse um seine technische Ausstattung. An Superlativen fehlt es nicht.


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Mit 5,34 Metern Länge überragt der Cullinan alle Serienfahrzeuge vergleichbarer Bauart.
(Foto: Rolls-Royce)

Geister, Gespenster und Phantome hatten in den vergangenen Jahrzehnten die Namensgebungen bei Rolls-Royce bestimmt, nun schien wohl deren schattenhaftes und flüchtiges Wesen nicht recht zu der wuchtigen Erscheinung des Neulings zu passen. Cullinan heißt die gewichtige Luxuskarosse, ursprünglich ist es der Name einer Kleinstadt in Südafrika und des Eigentümers jener Mine, wo einst der größte Rohdiamant der Geschichte gefunden wurde.

Stolze 3106,75 Karat wog der Edelstein vor seiner Spaltung, ein Wert, von dem in Kilogramm gerechnet und mit Insassen an Bord der Cullinan mit dem Doppel-R nicht mehr weit entfernt sein dürfte. Nicht nur beim Gewicht, sondern auch bei den Abmessungen setzt der neue Rolls-Royce Maßstäbe. Mit 5,34 Metern Länge und 2,14 Metern Breite verweist er selbst die Strech-Version eines anderen SUV-Giganten auf den zweiten Platz: Den Range Rover "Extended Wheel Base" übertrifft er um 14 bzw. sieben Zentimeter. Bei einem wichtigen Indikator für die Beinfreiheit im Fond, dem Radstand, liegt der Diamant aus Goodwood selbstverständlich auch vorne. Erstaunliche 17 Zentimeter mehr Platz zwischen den Achsen als der englische Konkurrent hat er aufzubieten.
Ohne Mühe überall hin

Typisch Rolls: Schmaler Lenkradkranz, der Zentralmonitor hat eine Abdeckung.
(Foto: Rolls-Royce)

Infantiles Ranglisten-Posing per Maßband ist für Rolls-Royce-Offizielle natürlich undenkbar. Ihre Motivation, das erste Allrad-Automobil der Marke in 114 Jahren zu entwickeln, sei allein von den Kundenwünschen inspiriert. "Sie haben darauf gewartet", sagt CEO Torsten Müller-Ötvös, "dass Rolls-Royce ein Automobil herstellt, das kompromisslosen Luxus bietet, wohin auch immer sich sein Besitzer damit wagt". Folgerichtig wurde die mühelose ("effortless") Fortbewegung, die seit Generation als Markenethos gilt, um die geografische Komponente ergänzt: "Effortless, everywhere".

Damit das in der Praxis tatsächlich auch so funktioniert, muss für den 4x4-Antrieb ein kräftiger Motor her. Den hat Rolls-Royce im Regal. Es ist der Sechsdreiviertelliter-Zwölfzylinder, der dank Biturbo-Aufladung 571 PS bereitstellt. Die werden vor allem dann gebraucht, wenn sich der Trumm der abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h nähert. Durchzugskraft ist natürlich nicht minder wichtig, denn Rolls Royce konnte es den Eigentümern ihrer Fahrzeuge unmöglich noch länger zumuten, ihre Boots- oder Pferdeanhänger von anderen Fabrikaten ziehen zu lassen. 850 Newtonmeter Drehmoment stehen zu Buche, verfügbar ab 1600 Umdrehungen.
Herrschaftliches Ambiente: Außer der 4-sitzigen Variante ist auch eine mit fünf Plätzen verfügbar.
Herrschaftliches Ambiente: Außer der 4-sitzigen Variante ist auch eine mit fünf Plätzen verfügbar.
(Foto: Rolls-Royce)

Außer dem neu entwickelten Allradantrieb findet sich im Cullinan auch eine neue entwickelte Allradlenkung. Beides dient dem Ziel, den Insassen in einer Umgebung von ultimativem Luxus uneingeschränkten Zugang in unerschlossene Offroad-Bereiche zu gewährleisten. So wird er zum Wüsten unter den Edelsten. Der Sonderstatus der Neuschöpfung ist nicht zuletzt daran zu erkennen, dass Rolls Royce zur Beschreibung der Produkteigenschaften ungewohntes Vokabular anwendet. Von "Vielseitigkeit" ist die Rede, von "Familientauglichkeit" und von "Fahrspaß". Dem Anspruch, jedweder Herausforderung im Gelände gewachsen zu sein, trägt das Fahrzeug dadurch Rechnung, dass die Luftfederung nach Betätigen des Startknopfes die Karosserie um 40 Millimeter anhebt.
Entspannt die Aussicht genießen

Mit dem Erscheinen des aktuellen Phantom hat Rolls Royce die "Architektur des Luxus" ausgerufen. Dem ist auch der Cullinan verpflichtet, obwohl ein Detail der Spitzen-Limousine vorbehalten bleibt: "The Gallery", die individuell gestaltbare Fläche vor dem Beifahrersitz, findet sich beim SUV nicht. Das Cockpit folgt eher herkömmlichen Gestaltungsprinzipien, außer den großen Bildschirmen belegt ein Dreh-Drücksteller auf der Mittelkonsole die Verwandtschaft zu bekannten BMW-Limousinen.
"Darfes noch ein Gläschen sein?": Champagner-Kühlbox und Kelche dürfen nicht fehlen.
"Darfes noch ein Gläschen sein?": Champagner-Kühlbox und Kelche dürfen nicht fehlen.
(Foto: Rolls-Royce)

Es gibt wenig, was bei Rolls-Royce so wichtig ist wie Wahrung der Tradition. Deshalb ist es wichtig, dass die mächtige Motorhaube zwischen den Kotflügeln spitz zuläuft, die polierten Lamellen des Grills aufrecht im Wind stehen und die hinteren Türen gegenläufig zur Fahrrichtung öffnen. Diese unverhandelbaren Merkmale authentisch mit echten Innovationen zu verknüpfen, ist die Herausforderung, der sich die Ingenieure stellen müssen. Zum Beispiel dann, wenn sie eine bewegliche Aussichtsplattform im Heck installieren wollen. Wie eine faltbare Campinggarnitur sind dort zwei Sessel und ein Tischchen untergebracht, wo man ein Glas Champagner zu sich nehmen kann, während man im Freien die Abendsonne genießt.
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Damit die Ruhe und Abgeschiedenheit, die von jeher das Fahrerlebnis in einem Rolls-Royce kennzeichnen, nicht hinter die der Limousinen zurückfällt, haben die Entwickler einen Trick angewendet. Die Trennung von Passagier- und Gepäckabteil nach dem Muster klassischer "3-Box"-Pkw soll das "Schweben auf dem Zauberteppich", das der Hersteller für eine Schöpfungen reklamiert, sicherstellen. Dass handelsübliche Sicherheits-, Assistenz- und Kommunikationssysteme an Bord sind, versteht sich von selbst.

Verbrauchswerte sind vermutlich die letzte Sorge, die einen potenziellen Käufer vor dem Erwerb eines Rolls Royce bewegt. Die 15 Liter je 100 Kilometer im Mittel sind, wie der Hersteller jetzt die Öffentlichkeit wissen lässt, bereits auf der Basis des neuen internationalen WLTP-Standards gemessen. Unzweifelhaft ist der 310 Kilogramm schwere Motor ein High-Tech-Produkt, aber gleichzeitig recht genügsam. Er gibt sich auch mit Sprit zufrieden, der weniger als die in Europa gängigen 95 Oktan aufweist. Das "everywhere" gilt schließlich weltweit, und nicht überall wird Sprit mit der gleichen Klopffestigkeit verkauft.

Quelle: n-tv.de

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