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7,2 auf der Richterskala - Schweres Beben erschüttert Philippinen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2017 12:24

DIE ERDE LEBT UND BEBT
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http://www.n-tv.de/panorama/Schweres-Be ... 15508.html
Samstag, 29. April 2017
7,2 auf der Richterskala - Schweres Beben erschüttert Philippinen

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 hat in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) die südlichen Philippinen erschüttert. An zahlreichen Gebäuden des Inselstaats in Südostasien entstanden Sachschäden. Mehrere tausend Menschen flohen aus ihren Häusern. Nach ersten Angaben der Rettungsdienste wurden mindestens zwei Menschen verletzt. Die Behörden erließen zunächst eine Tsunami-Warnung, hoben diese nach mehreren Stunden aber wieder auf.

Als Vorsichtsmaßnahme wurden aber einige Küstenorte geräumt. Bei der Evakuierung der Städte Glan und Malapatan wurden zwei Menschen verletzt, wie ein Vertreter der Zivilschutzbehörde sagte. Ein Mensch sei von einem herunterfallenden Stein getroffen worden, eine schwangere Frau habe sich bei einem Sturz verletzt.
Das Zentrum des Bebens lag zum Glück vergleichsweise weit entfernt von menschlichen Ballungsräumen.
Das Zentrum des Bebens lag zum Glück vergleichsweise weit entfernt von menschlichen Ballungsräumen.
(Foto: Philippine Institute of Seismology)

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des philippinischen Zentrums für Vulkanologie und Seismologie etwa 53 Kilometer westlich der Stadt Sarangani. In der Stadt General Santos stürzte ein Gebäude ein. In einem Einkaufszentrum kamen die Decken herunter. Eine Einwohnerin, Maggie Diaz, sagte: "Es war wahnsinnig beängstigend. Wir wurden aus dem Schlaf geschüttelt und mussten dann ganz schnell aus dem Haus."

Die Philippinen liegen entlang des Pazifischen Feuerrings ("Ring of Fire"), eines Vulkangürtels, der den Pazifischen Ozean von drei Seiten umgibt. Dort ereignen sich etwa 90 Prozent der Erdbeben weltweit. Das letzte schwere Beben mit einer Stärke von 7,1 hatte im Oktober 2013 mehr als 220 Menschen das Leben gekostet. Im Juli 1990 starben auf der Insel Luzon bei einem Beben der Stärke 7,8 mehr als 2400 Menschen.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Forschung mit Sicherheitsabstand - Vulkanologen wollen Ausbrüche vorhersag

Beitragvon Gudrun Graf » 16. Jun 2017 09:52

DIE ERDE LEBT UND BEBT
http://www.n-tv.de/wissen/Vulkanologen- ... 90440.html
Freitag, 16. Juni 2017
Forschung mit Sicherheitsabstand - Vulkanologen wollen Ausbrüche vorhersagen

Wenn es unruhig wird in einem Vulkan, bricht er bald aus, oder? So einfach ist es nicht. In den meisten Fällen nämlich beruhigt sich der Vulkan wieder. Aber warum? Forscher wollen das herausfinden - ohne dem lebensgefährlichen Studienobjekt zu nahe zu kommen.

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In Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation in Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, durch Spitzenforschung dazu beizutragen, große und drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu lösen.
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Es war ein Ereignis mit Ansage: Im März brach auf Sizilien der Ätna, Europas größter und aktivster Vulkan, aus. Aus dem schneebedeckten Gipfel sprühten glühende Fontänen in die Höhe, am Südostkrater wälzte sich ein Lavastrom die Hänge hinab. Der Lavastrom bedeckte auch winterliche Schnee- und Eisfelder und löste eine verheerende Kettenreaktion aus: Das Schmelzwasser kam mit glühend heißer Lava in Kontakt und wurde zu Wasserdampf. Dabei wird die Lava abgeschreckt, während sich das Wasservolumen tausendfach ausdehnt. Die sogenannte phreatische Explosion, die sich daraufhin ereignete, verletzte Besucher, Reporter, Bergführer und Wissenschaftler.

Für Forscher sind solche phreatischen Explosionen eine Herausforderung. Sie vorherzusagen erfordert nicht nur eine genaue Beobachtung des Vulkans, sondern auch des Wetters, des Niederschlags und der vorhandenen Schneemassen, erklärt Thomas Walter von der Arbeitsgruppe Vulkangefahren am Helmholtz-Zentrum-Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ). Das Thema ist hochaktuell. Am GFZ haben es sich gleich zwei Forschungsprojekte zum Ziel gesetzt, die Überwachung von Vulkanen zu verbessern.
Vulkan verändert sich vor Ausbruch
Magma unter Druck: Vulkane entstehen vorwiegend an Stellen, an denen verschiedene Erdplatten aufeinander stoßen.
Magma unter Druck: Vulkane entstehen vorwiegend an Stellen, an denen verschiedene Erdplatten aufeinander stoßen.
(Foto: Quellen: Heidi Wehrmann/GEOMAR, USGS, Inge Niedeck & Harald Frater: Naturkatastrophen 2004. Grafik: eskp.de)

Vor einem Ausbruch kommt es zu verschiedenen Veränderungen am Vulkan: Die vulkanischen Gase sind messbar, Temperaturen ändern sich, Erdbeben entstehen und der Boden bewegt sich leicht. Darüber hinaus führt eine Druck- und Temperaturänderung des Magmas dazu, dass sich die Oberfläche des Vulkans verformt – Bewegungen, die Thomas Walter mit seinem Team per Satellitenradar und hochauflösenden Überwachungskameras analysiert. Außerdem lassen sich durch chemische und petrologische Studien einzelne Magmaquellen in der Tiefe identifizieren. "Genaugenommen sind Vorhersagen an Vulkanen also eher Frühwarnungen, weil letztlich nicht aufhaltbare Prozesse in der Tiefe rechtzeitig gedeutet werden müssen", sagt Walter.

Eine zentrale Frage der Vulkanforschung ist daher: Wann kommt es zu einem Ausbruch und wie wird er aussehen? "Obwohl es jedes Jahr etwa 60 Vulkanausbrüche gibt, ist ein Vulkanausbruch vor allem ein seltenes Ereignis", sagt Walter. Wissenschaftler konnten mit verschiedenen Studien belegen, dass über 80 Prozent aller Unruhezustände – so nennen es die Forscher, wenn sich Magma im Untergrund sammelt oder bewegt – nicht zu einer Eruption führen. Das heißt im Umkehrschluss, dass weniger als 20 Prozent tatsächlich in Vulkanausbrüchen enden. Für die Forscher ist es zentral, herauszufinden, warum sich ein Vulkan oftmals wieder beruhigt. Nur dann sind genauere Frühwarnungen möglich.

Bei den Projekten am GFZ geht es darum, diese Prozesse eingehend zu untersuchen und Methoden für die Frühwarnung zu entwickeln. Die Forscher stehen dabei vor großen Problemen: Sie können sich Vulkanen häufig nicht nähern; Asche verhindert oft die Sicht auf einen Vulkan, herabfallende Gesteinsbrocken und pyroklastische Ströme – heiße Glutwolken, die die Hänge hinabschießen – werden schnell lebensgefährlich. Deshalb sollen jetzt insbesondere Messverfahren aus sicherer Entfernung entwickelt werden – sei es aus dem Weltraum oder von unbemannten Drohnen aus.
Ätna ist schwer berechenbar
Bilderserie
Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken Die Welt der Vulkane

Dank solcher Daten wollen die Geoforscher künftig die Vorboten nahender Vulkanausbrüche erkennen und das Gefährdungspotenzial während Eruptionen ermitteln. Derzeit wird am GFZ außerdem an neuen Verfahren für die Datenauswertung gearbeitet, vor allem mithilfe von Computersimulationen. "Das hat zum Ziel, ein möglichst detailgenaues Abbild der Erde und der Veränderungen im Unterbau von Vulkanen zu erhalten und verbesserte Vorhersagemodelle zu entwickeln", sagt Torsten Dahm, Leiter der Sektion für Erdbeben- und Vulkanphysik. Da der Ätna zu den am besten beobachteten Vulkanen der Welt gehört, geht Dahm davon aus, dass die Bevölkerung rechtzeitig vor einem gefährlichen Ausbruch gewarnt werden kann. Dennoch ist der Ätna schwer berechenbar, weil die Art seiner Ausbrüche – mal mit gemächlich ausfließender Lava, mal mit heftigen Explosionen verbunden – sehr weit gefächert ist, betont Walter.

"Auch in anderen Teilen der Welt wird es weiterhin Ausbrüche ohne Vorwarnung geben", sagt der Forscher. Ein Grund ist die schiere Anzahl von Vulkanen: 1500 aktive Vulkane gibt es weltweit. Vielen Ländern fehlen das Know-how und die Technologie. Nach Jahrzehnten ohne besondere Vorkommnisse wird oft vergessen, dass weiterhin eine Vulkangefährdung besteht.
Bardarbunga: größte Vulkaneruption Europas

So war es zum Beispiel beim isländischen Eyjafjallajökull, einem der schlagzeilenträchtigsten Vulkane der vergangenen Jahre, der nach beinahe 200-jähriger Ruhephase im Jahr 2010 ausbrach. Die wirtschaftlichen Folgen sind bis heute nicht genau zu beziffern. Überraschend war die große Wirkung des relativ kleinen Vulkans. Verstärkt wurde sie auch hier dadurch, dass Magma auf Eis und Wasser traf. Über dem Vulkan befindet sich ein Gletscher, das Eis schmolz, riesige Wassermengen verdampften und rissen kleine Aschepartikel explosionsartig in die Höhe. Die Vulkanaschewolken wurden bis zu 10.000 Meter hoch in die Atmosphäre geschleudert, und verteilten sich über eine Fläche von über sieben Millionen Quadratkilometern. Starke Winde konnten diese weit nach Europa wehen.
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Umso alarmierter waren die Forscher, als sich 2014 die Anzeichen verdichteten, dass beim isländischen Vulkan Bardarbunga ein Ausbruch bevorstand. Auch hier war eine phreatische Explosion wahrscheinlich, es gibt einen mächtigen Gletscher, deutlich dicker noch als an Eyjafjallajökull. Tatsächlich kam es zur größten Vulkaneruption Europas, die jemals durch moderne Monitoringsysteme aufgezeichnet wurde: Ihr Volumen war mit etwa zwei Kubikkilometern rund zehnmal größer als beim Eyjafjallajökull. Am Bardarbunga kündigte sich zunächst eine Eruption unter dem Gletscher an, verborgen unter bis zu 800 Meter dicken Eisschichten.

Dass sich die Ereignisse von 2010 nicht wiederholten, lag daran, dass das Magma nicht senkrecht zum Gletscher aufstieg, sondern horizontal eine Spalte bildete, die sich vom Eisschild wegbewegte und über 45 Kilometer in nördliche Richtung führte. Anhand von Computersimulationen konnten die Forscher des GFZ zeigen, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang gab: Dort, wo das Magma eruptierte, kam es zu einer Einsenkung im Eisschild. Nur dadurch, dass das Magma neben dem Eis hervorbrach, kam es nicht zur gefürchteten Magma-Wasser-Interaktion wie beim Eyjafjallajökull.

Dass die Aschewolke vergleichbar gering blieb, obwohl das Volumen der Eruption gewaltig war, interpretierte man zunächst als glücklichen Zufall. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass derart lange Bewegungen von Magma durch das Spannungsfeld in der Erdkruste erklärbar sind. Nun gilt es, diese Erkenntnisse auch in zukünftige Vorhersagemodelle einfließen zu lassen.

Zum Weiterlesen: helmholtz.de/erde_und_Umwelt
Bilderserie
Auf fernen Planeten und Monden: Vulkane weit draußen im All Auf fernen Planeten und Monden: Vulkane weit draußen im All Auf fernen Planeten und Monden: Vulkane weit draußen im All Auf fernen Planeten und Monden Vulkane weit draußen im All

Quelle: n-tv.de , asc
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ErdbebenItalien 2017

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Aug 2017 21:29

DIE ERDE LEBT UND BEBT
Italien Erdbeben aktuell


Serienberichte zusammengefasst
ErdbebenItalien 2017 https://de.wow.com/search?q=erdbeben+it ... _it=rs-mid
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Kleiner Tsunami ausgelöst - Erdbeben kostet Dutzende das Leben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2017 17:35

DIE ERDE LEBT UND BEBT
http://www.n-tv.de/panorama/Erdbeben-ko ... 24499.html
Freitag, 08. September 2017
Kleiner Tsunami ausgelöst - Erdbeben kostet Dutzende das Leben

Nach dem schweren Erdbeben vor Mexiko wird nun das Ausmaß der Zerstörung deutlich. Es gibt viele Tote und Verletzte. An der Küste fliehen Menschen wegen Tsunamigefahr. Das Beben ist so stark, dass es sogar die deutsche Hauptstadt um ein paar Millimeter bewegt.

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Beim schwersten je gemessenen Erdbeben in der Geschichte Mexikos sind mindestens 32 Menschen getötet worden. Das geht aus neuen Zahlen des Katastrophenschutzes hervor. Der Gouverneur des Staates Oaxaca, Alejandro Murat, sagte im Sender Televisa, dass in Oaxaca 23 Menschen umgekommen seien. Im benachbarten Bundesstaat Chiapas wurden bisher sieben Tote gefunden. Zwei Kinder starben im Bundesstaat Tabasco, darunter ein Baby, weil ein Beatmungsgerät in einem Krankenhaus keinen Strom mehr hatte.

Am schlimmsten wurde bisher die Stadt Juchitán im Bundesstaat Oaxaca getroffen, wo 17 Menschen starben. Dort stürzte auch ein Teil des Rathauses ein. Einheiten der Streitkräfte wurden zur Hilfe in die Katastrophenregion geschickt. Das Erdbeben hatte sich am späten Donnerstagabend (Ortszeit) den Süden des Landes vor der Pazifikküste ereignet. Es hatte eine Stärke von 8,2 und war damit noch stärker als die bisherigen Rekordbeben 1932 und 1985. Für die gesamte Region wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben.
Menschen verlassen Hafenort
Bloß nach draußen: Bewohner von Mexiko-Stadt stehen auf der Straße.
Bloß nach draußen: Bewohner von Mexiko-Stadt stehen auf der Straße.
(Foto: dpa) http://www.n-tv.de/panorama/Erdbeben-ko ... 24499.html

Im Bundesstaat Chiapas haben die Behörden Menschen wegen der Tsunamigefahr in Sicherheit gebracht. Die Bewohner von Puerto Madero, einem Hafenort in der Nähe der Grenze zu Guatemala, seien vorsichtshalber in Sicherheit gebracht worden, teilte die Zivilschutzbehörde von Chiapas am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) mit. Die Behörde veröffentlichte Bilder von der Evakuierung. Darauf war zu sehen, dass Bewohner in Lastwägen in Sicherheit gebracht wurden.

Das Epizentrum lag vor der Küste des Bundesstaates Chiapas im Pazifik. Die Erschütterungen waren sogar in der rund tausend Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-Stadt zu spüren. Dort gerieten Häuser ins Wanken. Menschen rannten in Panik aus ihren Häusern. An der Küste stellte die wichtige Ölraffinerie Salina Cruz als Vorsichtsmaßnahme vorübergehend den Betrieb ein.
Tsunami-Wellen ausgelöst

In den am stärksten betroffenen Regionen suchten die Rettungskräfte nach Verschütteten. In dem Touristenort Oaxaca stürzten Augenzeugen zufolge Teile eines Hotels ein. In Mexiko-Stadt gingen Fensterscheiben zu Bruch, in einigen Stadtteilen fiel der Strom aus.
Ein Supermarkt in Oaxaca.
Ein Supermarkt in Oaxaca.
(Foto: dpa) http://www.n-tv.de/panorama/Erdbeben-ko ... 24499.html

Auch im benachbarten Guatemala bebte die Erde. Die Erdstöße lösten Tsunami-Wellen aus, die mit einer Höhe von etwa 70 Zentimetern auf die mexikanische Küste trafen. Dies sei jedoch kein Anlass zu großer Besorgnis, sagte Präsident Enrique Pena Neto. Dennoch waren einige Regionen vorsorglich evakuiert worden. An diesem Freitag wurden zahlreiche Nachbeben der Stärke 4,3 bis 5,7 registriert. Bei dem starken Beben im Jahr 1985 waren weite Teile von Mexiko-Stadt dem Erdboden gleichgemacht worden.
Erdbeben bewegt Berlin um Millimeter
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Das Beben war auch in Deutschland messbar. Die seismischen Wellen seien unter anderem von der seismologischen Station in Rüdersdorf bei Berlin erfasst worden, erklärte das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam. "Die ersten Wellen trafen hier knapp 13 Minuten nach dem Ereignis um kurz nach 7 Uhr (MESZ) ein. Gegen halb acht seien dann die sogenannten Oberflächenwellen hier eingetroffen, hieß es weiter. "Diese haben dazu geführt, dass die Region Berlin jeweils um rund vier Millimeter nach oben und unten bewegt wurde." Für Menschen sei das aber nicht wahrnehmbar gewesen.

Eine ähnliche Bewegung hatte es auch nach dem schweren Erdbeben am 11. März 2011 vor Japan gegeben, das zur Fukushima-Katastrophe führte. Dem GFZ zufolge wurde durch das Beben der Raum Berlin um rund sieben Millimeter angehoben und um zehn Millimeter gesenkt. Dass sich eine Region bewegt, ist an sich nicht ungewöhnlich. Laut den Forschern wird das Festland durch die Gezeiten "zwei Mal am Tag um einige Zentimeter gehoben und bei der Gegenbewegung ("Ebbe") entsprechend gesenkt.
(Foto: n-tv.de / stepmap.de)

Quelle: n-tv.de , hul/dpa/rts/AFP
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Mindestens 237 Tote in Mexiko - Rettungskräfte haben Kontakt zu Schülern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Sep 2017 17:21

DIE ERDE LEBT UND BEBT
http://www.n-tv.de/panorama/Rettungskra ... 46018.html
Donnerstag, 21. September 2017
Mindestens 237 Tote in Mexiko - Rettungskräfte haben Kontakt zu Schülern

Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko suchen die Rettungskräfte weiterhin nach Vermissten. In den Trümmern der eingestürzten Schule haben sie Kontakt zu Schülern. Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig - und die Zeit läuft gegen die Retter.

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Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben mit mindestens 237 Toten wird in Mexiko weiter fieberhaft nach Überlebenden gesucht: Mit wachsender Sorge verfolgte das lateinamerikanische Land dabei vor allem die Bergungsarbeiten in den Trümmern einer Schule im Süden der Hauptstadt Mexiko-Stadt, wo immer noch zahlreiche Menschen vermisst wurden.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan ... 45682.html
Rettungsarbeiten in Mexiko: Experte vom Deutschen Roten Kreuz: "Ein Wettlauf gegen die Zeit"
21.09.17 – 02:41 min
Rettungsarbeiten in Mexiko Experte vom Deutschen Roten Kreuz: "Ein Wettlauf gegen die Zeit"

Bislang konnten elf Kinder lebend aus dem Schutt der Enrique-Rebsamen-Schule gerettet werden. Mindestens 21 Kinder und fünf Erwachsene kamen jedoch ums Leben. Am Morgen versuchten die Helfer weiter verzweifelt, mehrere lebend in den Trümmern vermutete Kinder zu erreichen. Ein Wärmedetektor hatte zuvor an mehreren Stellen angeschlagen. Ein Retter berichtete, er habe fünf Kinder lebend gesehen. Sie seien jedoch unter Metallstreben gefangen, die nun vorsichtig durchtrennt werden müssten.

"Wir wissen, dass da drinnen eine Kind am Leben ist, wir wissen aber nicht, wie wir es erreichen können, ohne einen Einsturz zu riskieren oder Retter in Gefahr zu bringen", sagte Einsatzleiter José Luis Vergara dem Sender Televisa über eine eingeschlossene Schülerin, deren Schicksal das Land bewegte. Die Rettungskräfte hätten kurz mit dem Mädchen sprechen können - es sei "sehr müde". Zahlreiche freiwillige Helfer schlossen sich den Rettungskräften an. Einem zivilen Helfer gelang es, das Mädchen mit Wasser und Sauerstoff zu versorgen, indem er sich mutig durch einen schmalen Hohlraum in den Trümmer zwängte.
Dreitägige Staatstrauer angeordnet
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/Was ... 45123.html
Das war der Morgen bei n-tv: "Was hier an Hilfsbereitschaft passiert, ist einzigartig"
21.09.17 – 01:38 min
Das war der Morgen bei n-tv "Was hier an Hilfsbereitschaft passiert, ist einzigartig"

Das Erdbeben der Stärke 7,1 hatte am Dienstag das Zentrum Mexikos erschüttert. 72 Stunden nach einem Beben gibt es erfahrungsgemäß kaum noch Chancen, Überlebende zu finden. Daher liefen die Rettungsarbeiten 40 Stunden nach dem Beben am Donnerstag weiter auf Hochtouren. Mehrere Länder boten Mexiko Unterstützung an - neben Chile und El Salvador auch die USA und Israel. Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto besuchte die am schwersten betroffenen Gebiete und kündigte eine drei Tage lange Staatstrauer an. "Die höchste Priorität bleibt immer noch, Leben zu retten", sagte er. Demnach seien bislang 50 Menschen aus eingestürzten Gebäuden gerettet worden. Der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Miguel Ángel Mancera, sagte er Televisa, 39 Gebäude in der Hauptstadt seien eingestürzt.
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Unterdessen wurde Kritik am Erdbeben-Warnsystem des Landes laut: Im Jahr 1993 wurde an der Westküste Mexikos, die häufig von Beben erschüttert wird, ein Frühwarnsystem eingerichtet. Doch da das Epizentrum des Bebens nur 120 Kilometer von Mexiko-Stadt in der Landesmitte entfernt gewesen sei, hätten die Sensoren die Erschütterungen nicht erfasst, sagte Carlos Valdés vom Nationalen Katastrophenschutzzentrum. Die Erschütterung erinnerte viele an die Erdbeben-Tragödie vom 19. September 1985, bei der 10.000 Menschen in Mexiko gestorben waren. Erst wenige Stunden vor dem neuerlichen Beben, hatte wie jedes Jahr am 19. September, eine Übung für den Katastrophenfall stattgefunden. Erst vor anderthalb Wochen waren bei einem starken Beben im Süden des Landes mindestens 90 Menschen ums Leben gekommen.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 42207.html
Der 19. September in Mexiko: Erdbeben am Jahrestag einer Katastrophe Der 19. September in Mexiko: Erdbeben am Jahrestag einer Katastrophe Der 19. September in Mexiko: Erdbeben am Jahrestag einer Katastrophe Der 19. September in Mexiko Erdbeben am Jahrestag einer Katastrophe

Quelle: n-tv.de , Jennifer Gonzale Covarrubias, AFP
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Drittes Beben in zwei Wochen - Neues Erdbeben erschüttert Mexiko

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Sep 2017 15:28

DIE ERDE LEBT UND BEBT
http://www.n-tv.de/panorama/Neues-Erdbe ... 49150.html
Samstag, 23. September 2017
Drittes Beben in zwei Wochen - Neues Erdbeben erschüttert Mexiko

Rund 300 Menschen sterben bei dem verheerenden Beben in Mexiko am vergangenen Dienstag. Während Retter mit letzter Hoffnung noch immer nach Verschütteten suchen, bebt erneut die Erde. Zwei Frauen sterben. Mehrere Gebäude stürzen ein.

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Mexiko ist vier Tage nach dem schweren Beben mit rund 300 Toten erneut von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,1 lag im Süden des Landes im Bundesstaat Oaxaca, teilte das Seismologische Institut mit. Mehrere Gebäude und eine Brücke stürzten ein. Auch in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt wurde Erdbebenalarm ausgelöst. Hier starben zwei alte Frauen durch die Aufregung an Herzinfarkten.

Das neue Beben ereignete sich um 7.52 Uhr Ortszeit, viele Menschen wurden im Schlaf überrascht und rannten zum Teil in Pyjamas auf die Straßen. Es folgten weitere Nachbeben der Stärken 5,2 und 5,0.

Damit gab es nun innerhalb von rund zwei Wochen drei schwere Erdbeben in dem Land. Durch ein Beben der Stärke 8,1 starben am 7. September 98 Menschen - damals lag das Zentrum aber draußen im Pazifik, es traf vor allem den Süden, der heute erneut besonders von dem Beben betroffen war. Das Beben der Stärke 7,1 am Dienstag traf besonders Mexiko-Stadt und die Bundesstaaten Morelos und Puebla.
Zentrum in Juchitán

Durch das starke Beben vom Dienstag starben nach neuen Zahlen bisher 303 Menschen - davon 165 allein in Mexiko-Stadt, wie Bürgermeister Miguel Ángel Mancera mitteilte. Etwa 40 Gebäude stürzten seinen Angaben zufolge ein, hunderte wurden beschädigt. 69 Menschen konnten bisher aus den Trümmern gerettet werden.

Durch das Beben am Samstag wurde wie schon beim Beben vom 7. September die Stadt Juchitán im Bundesstaat Oaxaca schwer getroffen, dort stürzten mindestens acht Gebäude ein. Die meisten waren aber bereits evakuiert, weil sie bereits vom letzten Beben schwer beschädigt waren. Eine eingestürzte Brücke in der Stadt Ixtaltepec soll Verkehrsminister Gerardo Ruiz Esparza zufolge schnell wieder aufgebaut werden.

Mexikos Staatspräsident Enrique Peña Nieto versprach rasche Notfallhilfe. Der Präsident betonte via Twitter mit Blick auf die Menschen im Süden des Landes: "Eine Umarmung für die Bevölkerung, die erneut schwierige Momente erlebt."
Rettungsarbeiten unterbrochen
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Das Zentrum des Bebens vom Samstag lag nach Angaben d der Zivilschutzbehörde bei der Stadt Union Hidlago. Sie liegt 700 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt, rund 30 Kilometer von Juchitán entfernt. Um die Rettungskräfte nicht zu gefährden, ordnete die Behörde vorübergehend eine Unterbrechung aller Rettungsarbeiten an - nach mehreren Stunden Pause gingen die Bergungsarbeiten weiter.

Mexiko liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, einer Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans. Sie wird häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht. Hier treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. Es kommt zu tektonischen Verschiebungen und Verwerfungen, was immer wieder die Erde beben lässt. Zwar wurden in Mexiko Bauvorschriften verschärft und Katastrophenpläne verbessert, aber den absoluten Schutz gegen die Kraft der Natur gibt es nicht.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 42207.html
Der 19. September in Mexiko: Erdbeben am Jahrestag einer Katastrophe Der 19. September in Mexiko: Erdbeben am Jahrestag einer Katastrophe Der 19. September in Mexiko: Erdbeben am Jahrestag einer Katastrophe Der 19. September in Mexiko Erdbeben am Jahrestag einer Katastrophe

Quelle: n-tv.de , chr/dpa
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Höchste Alarmstufe auf Bali - Brodelnder Feuerberg droht auszubrechen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Sep 2017 15:47

DIE ERDE LEBT UND BEBT
http://www.n-tv.de/panorama/Brodelnder- ... 49573.html
Sonntag, 24. September 2017
Höchste Alarmstufe auf Bali - Brodelnder Feuerberg droht auszubrechen

Die Lage ist beunruhigend: Auf Bali brodelt der Vulkan Mount Agung immer heftiger. Befürchtet wird, dass er jederzeit ausbrechen kann. Viele Tausend Anwohner müssen fliehen. Für Urlauber sehen die Behörden keine Gefahr.

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Aus Furcht vor einem gewaltigen Vulkanausbruch haben sich auf der indonesischen Urlauberinsel Bali mehr als 17.500 Menschen in Sicherheit gebracht. Befürchtet wird, dass der 3030 Meter hohe Mount Agung im Westen der Insel nach tagelangem heftigen Brodeln im Inneren nun jederzeit ausbrechen kann. Es wäre das erste Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert. Damals kamen mehr als tausend Menschen ums Leben.

Rund um den Mount Agung (in der Landessprache: Gunung Agung) gilt seit Freitagabend die höchste Warnstufe vier. Die indonesischen Behörden registrierten allein am Samstag mehr als hundert starke Erdstöße. Rund um den Vulkan gilt nun im Umkreis von bis zu zwölf Kilometern eine Sperrzone, deren Betreten verboten ist. Der Mount Agung ist der höchste Berg auf Bali. Der nahezu kegelförmige Vulkan liegt relativ weit entfernt von den bekannten Urlaubszentren um die Städte Kuta und Ubud. Mit dem Auto sind es dorthin mehr als zwei Stunden. Trotzdem sind an dem Vulkan immer wieder auch ausländische Besuchergruppen unterwegs. Nach Bali kommen mehr als fünf Millionen Urlauber pro Jahr.

In der Nähe des Vulkans leben insgesamt etwa 80.000 Menschen, viele unter ärmlichen Bedingungen. Mehr als 17.500 mussten nach Angaben der Behörden von Sonntag ihre Unterkünfte verlassen. Mit Lastwagen der Regierung wurden sie in Not-Quartiere gebracht, die in Schulen, Sporthallen und auch auf dem offenen Feld eingerichtet wurden. Dort wurden sie mit Lebensmitteln und Wasser versorgt. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde sind mehr als 10.000 Helfer im Einsatz. Der Vulkanforscher Gede Suantika, der für Indonesiens Regierung arbeitet, sagte: "Die Lage ist beunruhigend. Es gibt die Sorge, dass es zu einer plötzlichen Eruption kommt." Der vorige Ausbruch des Mount Agung dauerte 1963/1964 mehrere Monate lang. Insgesamt starben dabei 1148 Menschen.
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Das Auswärtige Amt empfahl deutschen Bali-Urlaubern, sich möglichst noch vor Abflug mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. In den offiziellen Reisehinweisen hieß es: "Reisenden in den betroffenen Gebieten wird empfohlen, die lokalen Medien zu verfolgen und den Anweisungen lokaler Behörden Folge zu leisten."

Ein Sprecher der Einsatzkräfte betonte jedoch, dass für Urlauber aktuell keinerlei Gefahr bestehe. "Die Leute können immer noch nach Bali kommen, um die Schönheit der Natur, die Kultur, die Küche und andere Dinge zu genießen", sagte Sprecher Putu Juli Adnyana. "Unser Fokus liegt darauf, die Anwohner aus der Gegend zu bringen." Der Flugverkehr lief am Samstag weiterhin normal. Der Inselstaat Indonesien mit seinen mehr als 250 Millionen Einwohnern liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. Es kommt oft zu Erdbeben und vulkanischen Eruptionen. In Indonesien gibt es insgesamt etwa 130 aktive Vulkane.

Quelle: n-tv.de , dsi/dpa
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Epizentrum bei Darmstadt - Erdbeben schreckt Anwohner in Hessen auf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Sep 2017 13:16

DIE ERDE LEBT UND BEBT
http://www.n-tv.de/panorama/Erdbeben-sc ... 56210.html
Donnerstag, 28. September 2017
Epizentrum bei Darmstadt - Erdbeben schreckt Anwohner in Hessen auf

Für viele Menschen im Süden Hessens endet die Nacht mit einem Rumpeln: Ein Erdbeben reißt sie aus dem Schlaf. Die Behörden geben die Stärke mit 2,5 an. Erst Anfang des Monats hatte ein Erdbeben die gleiche Region erschüttert.

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Der Süden Hessens ist am Morgen von einem leichten Erdbeben erschüttert worden. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) gab die Stärke des Bebens mit 2,5 an. Das Zentrum des Bebens lag demnach bei Ober-Ramstadt bei Darmstadt.
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Der Süden Hessens wird demnach regelmäßig von schwachen Erdbeben erschüttert. Bei Twitter berichteten viele Menschen, dass sie von dem Beben geweckt worden seien.

Erst Anfang September war in Rödermark (Offenbach) ein Beben der Stärke 2,5 zu spüren gewesen. Am Abend des 14. Oktober vergangenen Jahres hatte ein Erdbeben mit einer Stärke von 2,9 auf der Richter-Skala die Region um Darmstadt erschüttert. Viele Menschen in der Region spürten das Beben sowie mehrere Vor- und Nachbeben, mehr als 60 Meldungen zu dem Beben gingen damals auf der Internetseite des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie ein.

Quelle: n-tv.de , vck/AFP
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Erdbeben in Grenzregion zu Irak - Iran meldet mehr als 400 Todesopfer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Nov 2017 22:06

DIE ERDE LEBT UND BEBT
http://www.n-tv.de/panorama/Iran-meldet ... 29020.html
Montag, 13. November 2017
Erdbeben in Grenzregion zu Irak - Iran meldet mehr als 400 Todesopfer

Ein schweres Erdbeben erschüttert die Grenzregion zwischen Iran und Irak. Allein im Iran sterben Hunderte Menschen. Auch der Irak meldet Tote und Verletzte. Die Opferzahlen könnten noch deutlich steigen.

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Ein schweres Erdbeben in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Nordirak hat viele hundert Menschen in den Tod gerissen. Allein im Iran gibt es nach Angaben staatlicher Medien mehr als 400 Tote und 6600 Verletzte. Iranische Behördenvertreter erklärten, die Opferzahl werde noch steigen. Die irakischen Behörden meldeten sieben Tote und mehr als 300 Verletzte. Weitere Opfer werden befürchtet. Der iranische Präsident Hassan Ruhani versprach den Menschen in der Erdbebenregion sofortige Hilfe.
Rettungskräfte suchen Sarpol-e Sahab in Trümmern nach Überlebenden.

Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte die Region am Abend erschüttert. Die Erde bebte gegen 21.20 Uhr (Ortszeit), als viele Menschen zu Hause waren. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von 25 Kilometern und war auch in der irakischen Hauptstadt Bagdad und im Osten der Türkei zu spüren. Dem Geoforschungszentrum Potsdam und der US-amerikanischen Erdbebenwarte zufolge lag das Zentrum des Bebens in der iranischen Provinz Kermanschah rund 500 Kilometer westlich der Hauptstadt Teheran. Später am Abend wurde ein Nachbeben der Stärke 4,5 registriert, am frühen Morgen gab es ein weiteres Nachbeben der Stärke 4,7.

Die betroffene Gegend ist eine relativ dünn besiedelte und abgelegene Bergregion. Das genaue Ausmaß der Katastrophe ist bisher noch nicht abzusehen. Besonders verheerend war das Beben in Sarpol-e Sahab, wo allein 142 Tote zu beklagen waren. Die amtliche Nachrichtenagentur Irna berichtete über schwere Auswirkungen auch in Städten wie Qasr-e Schirin. In der Provinz bereiteten die Behörden nach eigenen Angaben die Einrichtung von Notunterkünften vor. Aus Angst vor Nachbeben verließen zahlreiche Menschen ihre Häuser und verbrachten die Nacht unter freiem Himmel. Die Schulen in den gesamten Grenzprovinzen zum Nordirak sollen geschlossen bleiben.
Notstand in Kurdengebieten

Mehreren kurdischen Medien zufolge war das Beben auch in zahlreichen kurdischen Städten und Provinzen wie Halabdscha, Erbil und Duhok zu spüren gewesen. Die irakischen Grenzstädte Halabdscha und Sulaimaniyya riefen Medienberichten zufolge den Notstand aus. Die Hilfsorganisation Roter Halbmond in der Türkei sowie das türkische Gesundheitsministerium sagten den Betroffenen ihre Hilfe zu.

Laut einem Bericht des kurdischen Fernsehsenders Rudaw will der Rote Halbmond unter anderem 3000 Zelte, jeweils 10.000 Betten und Decken sowie mobile Küchen und Heizgeräte in die Region senden. Auch das International Rescue Committee (IRC) teilte auf Twitter mit, man beobachte die Situation in dem Erdbebengebiet und halte sich für Einsätze bereit.
Hunderte Verletzte in Irak

Im Irak wurden im Kurdengebiet sieben Menschen getötet und 321 verletzt, wie das Innenministerium in Bagdad mitteilte. Ein AFP-Reporter in der Stadt Suleimanija berichtete von Menschen, die auf die Straße rannten. An Gebäuden entstanden Schäden.

Fotos aus dem nahegelegenen Darbandichan zeigten eingestürzte Mauern und Betonbauten. In der Stadt kamen vier Menschen ums Leben, wie der Gesundheitsminister der autonomen Kurdenregion, Rekot Raschid, sagte. Zwei Tote gab es demnach in Karmijan und einen in Suleimanija.

In der irakischen Hauptstadt Bagdad war das Beben rund 20 Sekunden lang zu spüren, wie AFP-Reporter berichteten. In anderen Provinzen war die Erschütterung länger zu spüren. Auch im Südosten der Türkei schreckte das Beben die Menschen auf, wie ein AFP-Journalist berichtete. In der Stadt Diyarbakir flohen Menschen Medienberichten zufolge aus ihren Häusern.
Angebot der Bundesregierung
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Die Bundesregierung bot beiden Ländern Hilfe an. Regierungssprecher Steffen Seibert sprach den Ländern und der betroffenen Bevölkerung die "tief empfundene Anteilnahme" der Bundesregierung aus. Welche Hilfsgüter genau gebraucht würden, müsse nach Absprache geklärt werden.

Die bergige Grenzregion zwischen dem Iran und dem Irak wird regelmäßig von Erdbeben erschüttert. Im Nordiran kamen bei einem Erdbeben der Stärke 7,4 im Jahr 1990 rund 40.000 Menschen ums Leben. 300.000 wurden verletzt, eine halbe Million Menschen wurde obdachlos. 2003 erschütterte ein Erdstoß die historische Stadt Bam im Südosten des Iran. Dabei kamen mindestens 31.000 Menschen ums Leben. Auch 2005 und 2012 kam es im Iran zu schweren Beben mit Hunderten Toten.

Quelle: n-tv.de , bad/chr/lri/dpa/AFP
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Höchste bekannte Explosionsstufe - Supervulkane brechen öfter aus als geda

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Dez 2017 21:14

DIE ERDE LEBT UND BEBT
https://www.n-tv.de/wissen/Supervulkane ... 62188.html
Höchste bekannte Explosionsstufe - Supervulkane brechen öfter aus als gedacht

Sie können aus Sommern Winter machen und Kontinente mit Staub bedecken: Durchschnittlich alle 17.000 Jahre bricht ein sogenannter Supervulkan aus, deutlich häufiger als gedacht. Einer von ihnen liegt in unserer Nachbarschaft.

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Sogenannte Supervulkane brechen deutlich häufiger aus als gedacht - im Durchschnitt vermutlich alle 17.000 Jahre. Das schließen britische Forscher der Universität Bristol in der Fachzeitschrift "Earth and Planetary Science Letters" aus Datenbank-Analysen. Bislang war man davon ausgegangen, dass entsprechende Supereruptionen nur in einem Abstand von 45.000 bis 714.000 Jahre auftreten.

Eine Supereruption ist die höchste bekannte Explosionsstufe eines Vulkans. Dabei werden rund 1000 Gigatonnen (= 1 Billion Tonnen) Gesteinsschmelze aus dem Erdinnern ausgeworfen. Die bei einer Supereruption entstehende Aschewolke kann einen ganzen Kontinent bedecken und das Weltklima dauerhaft verändern.
Kleinere Eruptionen mehrfach täglich
Dampf steigt auf im Yellowstone-Nationalpark.
(Foto: dpa) https://www.n-tv.de/wissen/Forscher-fin ... 75406.html

Auch wenn diese extremen Ausbrüche nur äußerst selten vorkommen, kleinere Eruptionen ereignen sich mehrfach täglich irgendwo auf der Welt. Allerdings sind diese Vulkanausbrüche meist nur sehr klein oder sie finden verborgen in der Tiefsee statt. Zu einem größeren Ausbruch könnte es derzeit am Vulkan Agung auf Bali kommen. Dort rumort es schon seit einigen Wochen.

Die letzte Supereruption ereignete sich vor etwa 26.500 Jahren im Gebiet des Taupo-Sees in Neuseeland. Zum Vergleich: Der Mensch wurde erst deutlich später sesshaft. "Alles in allem können wir ein bisschen glücklich sein, seither keine Supereruption erlebt zu haben", sagt Jonathan Rougier, einer der Autoren der Studie. "Allerdings bedeutet das nicht, dass eine Supereruption lange überfällig wäre. Die Natur ist nicht so regelmäßig."
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Eine Supereruption ist so stark, dass sie eine Landschaft aus Kratern, den sogenannten Calderen, hinterlässt. Ein typisches Beispiel ist der Vulkan Yellowstone im gleichnamigen Nationalpark in den USA. "Der sieht nicht aus wie ein Vulkan aus dem Kinderbuch, sondern ist ein System aus großen eingebrochenen Kratern", erklärt Sebastian Müller von der Universität Mainz, der nicht an der Studie beteiligt war.

Auch in Europa hat es vor etwa 40.000 Jahren eine Supereruption gegeben. Dadurch entstanden die Phlegräischen Felder, eine Kraterlandschaft in der Nähe von Neapel. "Dort ist auch weiterhin vulkanische Aktivität vorhanden", berichtet Müller. "Der letzte Lavaausstoß fand allerdings im Jahr 1538 statt."

Wann ein Supervulkan ausbricht, lässt sich nicht vorhersagen. "Präzise Prognosen sind nicht möglich", sagt Müller. "Allerdings gibt es Anzeichen, die auf eine bevorstehende Eruption hinweisen." Dazu zählen Deformationen an der Erdoberfläche, die Zunahme von Erdbeben oder eine veränderte Zusammensetzung austretender Gase. Werden solche Entwicklungen festgestellt, ist es möglich, die Menschen vorzuwarnen.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Gefahr auf den Philippinen - 12.000 Menschen fliehen vor Vulkan

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jan 2018 14:03

DIE ERDE LEBT UND BEBT
https://www.n-tv.de/panorama/12-000-Men ... 30833.html
Montag, 15. Januar 2018
Gefahr auf den Philippinen - 12.000 Menschen fliehen vor Vulkan

Auf den Philippinen steht der Ausbruch des Vulkans Mayon unmittelbar bevor. Der Zivilschutz warnt vor Einatmen der Asche, vor gefährlichen Schlamm und Schuttlawinen. Mehr als 12.000 Menschen müssen das Gefahrengebiet verlassen.

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Aus Sorge vor einem baldigen Ausbruch des Vulkans Mayon sind auf den Philippinen mehr als 12.000 Menschen aus der Gefahrenzone geflohen. Vulkanologen warnten, ein Ausbruch stehe möglicherweise unmittelbar bevor. Der Vulkan spuckte schon mehrfach Rauch aus, der Berg war zudem von Erdstößen und Steinschlägen erschüttert worden. Der Krater des Vulkans ist glühend rot.

Der Zivilschutz hatte die Menschen aufgefordert, das Gebiet in einem Radius von sieben Kilometern um den Vulkan zu verlassen. "Es ist für Familien gefährlich, in dem Gebiet zu bleiben und Asche einzuatmen", sagte der örtliche Chef des Zivilschutzes, Claudio Yuco. Weil es in den vergangenen Woche viel geregnet habe, könne ein Vulkanausbruch zudem gefährliche Schlamm- und Schuttlawinen auslösen.
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Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring mit besonders starker vulkanischer Aktivität. Der 2460 Meter hohe Mayon ist einer der aktivsten Vulkane der Philippinen und liegt rund 330 Kilometer südwestlich der philippinischen Hauptstadt Manila.

Im Jahr 1814 waren bei einem Ausbruch des Vulkans mehr als 1200 Menschen gestorben, als Lava die Stadt Cagsawa nahe dem Vulkan unter sich begrub. Im Mai 2013 kamen bei einem Ausbruch des Mayon vier ausländische Touristen, darunter auch zwei Deutsche, und ihr einheimischer Fremdenführer ums Leben. 2014 floss zum letzten Mal Lava aus dem Berg, 63.000 Menschen mussten fliehen.

Quelle: n-tv.de , ftü/AFP
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"Alarm, Panik, Angst" - Schweres Erdbeben in Mexikos Süden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Feb 2018 16:39

DIE ERDE LEBT UND BEBT
https://www.n-tv.de/panorama/Schweres-E ... 91008.html
Samstag, 17. Februar 2018
"Alarm, Panik, Angst" - Schweres Erdbeben in Mexikos Süden

Die Mexikaner sind noch von den heftigen Beben mit Hunderten Toten vor einem knappen halben Jahr traumatisiert, da zittert schon wieder die Erde. Doch die Menschen haben Glück, diesmal geht das Beben glimpflich aus.


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Fünf Monate nach zwei verheerenden Beben hat ein erneuter Erdstoß in Mexiko für bange Momente gesorgt. Das Zentrum des schweren Bebens der Stärke 7,2 lag knapp zehn Kilometer südlich der Stadt Pinotepa Nacional im Bundesstaat Oaxaca im Süden des Landes, wie die mexikanische Erdbebenwarte am frühen Freitagabend (Ortszeit) mitteilte. Todesopfer oder Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. In fast einer Million Haushalten fiel vorübergehend der Strom aus.

Nahe dem Zentrum in Oaxaca wurden einige Schäden an Gebäuden gemeldet. "Alle Leute sind auf die Straße gerannt. Es gab Alarm, Panik, Angst", sagte Roxana Hernández in der Stadt Juchitán. Einige Krankenhäuser wurden evakuiert. Die Marine flog Aufklärungsflüge und suchte aus der Luft nach Schäden.
Bis Mexiko Stadt zu spüren

Auch in der rund 500 Kilometer entfernten Hauptstadt war das über eine Minute dauernde Erdbeben noch deutlich zu spüren. Viele Menschen rannten in Panik auf die Straße, als die Sirene des Warnsystems ertönte. "Wir haben uns sehr erschreckt und haben das Gebäude verlassen", sagte eine junge Frau auf der Geschäftsstraße Paseo de la Reforma im Zentrum der Stadt. "Ich will mit meinem Vater sprechen. Ich will wissen, ob es allen gut geht."

Hubschrauber kreisten über der Millionenmetropole, um mögliche Schäden zu orten. In den Stunden nach dem Erdstoß wurden 150 Nachbeben registriert. Das heftigste hatte eine Stärke von 5,9. "Glücklicherweise gibt es keine Berichte über schwere Schäden oder Tote", sagte Regierungssprecher Eduardo Sánchez im Fernsehsender Televisa. Das Verkehrsministerium erklärte nach einer ersten Revision, die Infrastruktur des lateinamerikanischen Landes sei nicht beschädigt worden.
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Im September vergangenen Jahres war Mexiko von zwei schweren Erdbeben heimgesucht worden. Bei einem Beben der Stärke 8,2 Anfang September 2017 in Oaxaca kamen rund 100 Menschen ums Leben, zahlreiche Häuser wurden zerstört. Am 19. September erschütterte ein Beben der Stärke 7,1 Mexiko-Stadt. Knapp 40 Häuser stürzten sofort ein, Hunderte weitere wurden schwer beschädigt und mussten abgerissen werden. In der Millionenmetropole und den angrenzenden Bundesstaaten kamen über 360 Menschen ums Leben, Tausende wurden obdachlos.

In Mexiko ereignen sich immer wieder heftige Beben. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Vulkanausbruch auf Hawaii - Graue Aschewolke - Alarmstufe Rot

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Mai 2018 21:41

DIE ERDE LEBT UND BEBT
http://www.tagesschau.de/ausland/hawai- ... h-101.html

Vulkanausbruch auf Hawaii - Graue Aschewolke - Alarmstufe Rot

Stand: 16.05.2018 14:13 Uhr

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Riesige Aschewolken, die mehrere Tausend Meter hoch aufsteigen - viele Menschen auf Hawaii verfolgen dieses Naturschauspiel fasziniert. Doch tatsächlich ist die Asche aus dem Vulkan Kilauea eine ernste Gefahr.

Wegen einer riesigen Aschewolke des Vulkans Kilauea haben die Behörden des US-Bundesstaates Hawaii für die Umgebung erneut Alarmstufe Rot ausgerufen. Die Anwohner wurden vor einer "schwerwiegenden Situation" gewarnt, die eine "direkte Gefahr" für ihre Gesundheit darstelle.

Wegen der Aschewolke, die eine Höhe von 3600 Metern erreichen könne, drohten erhebliche Atemprobleme, warnte die Zivilschutzbehörde. Die neue enorme Aschewolke stieg auf, kurz nachdem durch den Ausbruch des Kilauea neue Risse im Boden der sogenannten Großen Insel von Hawaii aufgetreten waren. Damit bildeten sich insgesamt bereits 20 Risse, aus einigen quillt Lava.

Eine Ortschaft in der Nähe des Vulkans Kilauea im Mai 2017 und nach dem Vulkanausbruch im Mai 2018.
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Einer der aktivsten Vulkane der Welt

Bislang wurden rund 40 Privathäuser und andere Gebäude durch die glühenden Lavamassen zerstört. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Wissenschaftler warnen vor weiteren Rissen und einem größeren Ausbruch des Kilauea, der zu den aktivsten Vulkanen der Welt zählt.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 16. Mai 2018 um 13:30 Uhr in den Nachrichten.

Mehr zu diesem Thema:

Vulkanausbruch auf Hawaii: Neue Lavaströme, 08.05.2018 | video http://www.tagesschau.de/ausland/hawaii-145.html
Die Gegend um den Vulkan Kilauea - vorher und nachher | bilder
Nachrichtenatlas | USA | Honolulu
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Schwarmbeben im Vogtland - "Wir wissen nicht, wann sie aufhören"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Mai 2018 15:34

DIE ERDE LEBT UND BEBT
https://www.n-tv.de/wissen/Wir-wissen-n ... 45342.html
Dienstag, 22. Mai 2018
Schwarmbeben im Vogtland - "Wir wissen nicht, wann sie aufhören"

Deutschland gehört nicht zu den typischen Erdbebengebieten. Dennoch rüttelt auch hierzulande der Boden unter den Füßen immer mal wieder. Was es mit den jüngsten Schwarmbeben auf sich hat, erklärt Professor Torsten Dahm im Gespräch mit n-tv.de.


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Die vielen kleinen Erdbeben im Vogtland sensibilisieren nicht nur Anwohner, sondern auch Forscher. Die wichtigsten Fragen zu den sogenannten Schwarmbeben stellt n-tv.de an Professor Torsten Dahm vom Deutschen Geoforschungszentrum des Helmholtz-Zentrums Potsdam. Dahm leitet dort die Abteilung Erdbeben- und Vulkanphysik

n-tv.de: Herr Professor Dahm, was sind Schwarmbeben?

Dahm: Bei Schwarmbeben gibt es viele, kleine Beben, die über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet werden können. Es gibt kein ausgesprochenes Hauptbeben. Ein typischer Mechanismus, der Schwarmbeben erzeugen kann, sind sogenannte magmatische Intrusionen. Das bedeutet, fließendes Gestein dringt in bereits existierende Gesteinskörper beziehungsweise in dessen Ritzen und Hohlräume ein. Wir finden Schwarmbeben oft in der Nähe von Vulkanen, die aktiv sind. Im Fall des Vogtlandes und Nordwest-Böhmen sind wir nicht ganz sicher, ob das die einzige Erklärung für die Entstehung der spürbaren Beben ist. Es existieren weitere Erklärungsmodelle. Eines zieht die massive Entgasungen vom Erdmantel, insbesondere von Kohlendioxid, als Erklärung heran. Ein drittes geht davon aus, dass sogenannte aseismische Rutschungen entlang von Verwerfungen in der Nachbarschaft die aktuellen Schwarmbeben auslösen könnten.

Werden in den nächsten Wochen noch mehr davon im Vogtland erwartet?

Das Typische an einem Bebenschwarm ist ja, dass er nicht abrupt beginnt und ebenso auch nicht abrupt aufhört. Unter Umständen können Schwarmbeben über Wochen oder sogar Monate hinweg beobachtet werden. Wir gehen im jüngsten Fall davon aus, dass die Aktivitäten auch in den nächsten Tagen anhalten werden. Ganz genau kann das aber niemand vorhersagen.

Müssen sich Anwohner im Vogtland vor stärkeren Beben ängstigen?

Die Historie zeigt, dass die Beben, die bisher im Vogtland gemessen wurden, nicht stärker als Magnitude 4,5 waren. Das heißt aber nicht, dass dies die maximal mögliche Erdbebenstärke in dieser Region ist. Wir denken, dass es dort in Zukunft durchaus auch stärkere Beben geben kann. Insofern sollten Anwohner sich nicht ängstigen, sondern eher darauf vorbereitet sein. Dazu gehört beispielsweise die Einhaltung von Baunormen bei Neubauten, aber auch die Kenntnis von typischen Verhaltensregeln bei Erdbeben.

Häufen sich in den letzten Jahren die Beben in Deutschland?

Also, wir können keine deutliche Häufung von Erdbeben in Deutschland beobachten. Der Erdbebenschwarm im Vogtland beispielsweise ist ein Phänomen, das bereits seit vielen Jahrhunderten auftritt. Da gibt es zwar immer wieder Zyklen, in den die Aktivität höher ist. Eine messbare Häufung in den letzten Jahren ist trotzdem nicht zu beobachten, auch nicht in anderen Regionen Deutschlands.

Hängen die Beben im Vogtland mit denen zwischen Halle und Leipzig in irgendeiner Art und Weise zusammen?
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Ganz spontan würde ich darauf mit Nein antworten. Die beiden Regionen sind weit voneinander entfernt und in der Region Halle-Leipzig finden wir gar keine Schwarmbeben. Bei näherer Betrachtung allerdings fällt auf, dass wir einen Erdbebengürtel mit Nord-Süd-Ausrichtung zwischen dem Vogtland und der Region Halle/Leipzig haben. Dieser zeigt eine hohe Schwarmbebenaktivität im Vogtland. Gleichzeitig lassen sich aber auch entlang dieses Gürtels immer wieder kleinere Erdbeben in Richtung Halle-Leipzig beobachten. Insofern wissen wir es also nicht so ganz genau, ob und wie diese beiden Prozesse miteinander verbunden sind. Man kann also nicht ausschließen, dass es geodynamisch in größerer Tiefe einen Zusammenhang gibt. Dieser müsste jedoch wissenschaftlich erst noch belegt oder eben widerlegt werden.

Mit Professor Torsten Dahm sprach Jana Zeh.

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