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Autokäufer versteht keinen Spaß - Ist ein Scherzangebot gültig ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jun 2017 19:51

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/Ist-ein-Sch ... 00655.html
Autokäufer versteht keinen Spaß - Ist ein Scherzangebot gültig ?

"Für 15 Euro kannste ihn haben" - eigentlich braucht es nicht viel gesunden Menschenverstand, um das Angebot eines Autoverkäufers als Scherz zu verstehen. Doch ein Interessent nimmt den Satz für bare Münze und klagt sich durch zwei Instanzen.

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Einen hochwertigen Gebrauchtwagen für nur 15 Euro kaufen – diesen Traum eines Hessen hat das Oberlandesgericht Frankfurt endgültig platzen lassen (Az.: 8 U 170/16). Der Mann hatte den Verkäufer über zwei Instanzen hinweg verklagt, das Auto für den Niedrigpreis herauszugeben. Der Kläger bezog sich dabei auf zwei Äußerungen, die der Autobesitzer nach den eigentlich schon gescheiterten Preisverhandlungen im Laufe einer Internet-Kommunikation gemacht hatte.

In seinem Inserat auf einem Internetportal hatte der Besitzer klar gemacht, dass er den Wagen nur zum fünfstelligen Festpreis abgeben würde. "Ich bitte höflichst von Preisvorschlägen, Ratenzahlungen, Tauschen gegen (…) abzusehen, der Wagen ist sein Geld echt wert", hieß es da. Das hielt den späteren Kläger nicht davon ab, nach gescheiterten Kaufverhandlungen ein Tauschangebot zu unterbreiten.

Der Anbieter reagierte ironisch: "Also für 15 kannste ihn haben", schrieb er. Der Interessent reagierte prompt: "Guten Tag, für 15 Euro nehme ich ihn" antwortete er und erkundigte sich nach der Kontonummer und Abholmöglichkeit. Der Beklagte schrieb daraufhin "Kannst Kohle überweisen, Wagen bringe ich dann." Eine Bankverbindung nannte er nicht – auch nicht auf Nachfrage. Statt es dabei zu belassen, schaltete der Möchtegern-Käufer wenig später seinen Rechtsanwalt ein.
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Doch der konnte ihm den Wagen auch nicht beschaffen. Das Oberlandesgericht sah die Sache wie die Vorinstanz: Ein Kaufvertrag sei nicht zustande gekommen. Vielmehr habe es sich um eine "Scherzkonversation" gehandelt, auf die sich der Kläger eingelassen habe. So eine Scherzkonversation könne auch schriftlich erfolgen, stellte das Gericht klar. Denn auch ohne nonverbale Auslegungshilfen wie Tonfall, Mimik oder Gestik sei erkennbar gewesen, dass keine rechtsgeschäftlich bindenden Erklärungen abgegeben werden sollten.

Weil es keinerlei nachvollziehbaren Gründe für die Annahme gab, dass der Beklagte das Fahrzeug an den ihm völlig unbekannten Kläger für nur 15 Euro verkaufen wollte, muss dieser auf das Auto-Schnäppchen verzichten. Auch auf den Rechtsanwaltskosten bleibt er sitzen.

Mit Rechtsschutzversicherung klagt sich's leichter: Hier geht's zum Vergleich

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Viel Motorrad für viel Geld - BMW S 1000 XR - die Leichtfüßige

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jun 2017 19:03

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/BMW-S-1000-XR-d ... 04189.html
Viel Motorrad für viel Geld - BMW S 1000 XR - die Leichtfüßige

Sie ist die kleine Schwester der erfolgreichen R 1200 GS, hat aber einen ganz anderen Konkurrenten im Visier: die Ducati Multistrada. Dafür wurde die BMW S 1000 XR jetzt noch einmal gründlich überarbeitet.

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Bis zu 444 Kilogramm Zuladung verträcgt die BMW S 1000 XR jetzt.

Als Ducati seinerzeit die Multistrada auf den Markt brachte, wusste man zunächst nicht so recht, was man mit diesem Konzept anfangen sollte. Offroad? Onroad? Touren? Nicht lange hat es gedauert und man merkte, dass da ein echtes Multitalent auf zwei Räder gestellt wurde. Und ebenfalls nicht lange währte es, bis die Konkurrenz nachzog. Da traf es sich bei BMW gut, dass man mit dem 1000er-Reihenvierzylinder das passende Aggregat zur Hand hatte, um neben dem Racer S 1000 RR und der nackten S 1000 R ein weiteres Derivat zu realisieren. Mit der S 1000 XR war dies auch von Start weg gut gelungen.

Für das Modelljahr 2017 nahmen sich die Münchner nun der XR an, um sie fein dosiert weiterzuentwickeln. Dazu spendierte man dem Motor fünf PS mehr auf nunmehr 165 Pferdestärken, lagerte den Lenker flexibler, um die Vibrationen zu verringern, und natürlich wurde das Bike an die Anforderungen der Euro-4-Norm angepasst. Zudem wuchs die Zuladung um 10 auf 216 Kilogramm.
Mehr Performance
Alles im Blick auf der BMW S 1000 XR.

Für zusätzliche Performance stehen weiterhin zwei Ausstattungspakete parat, von denen man bei Neukauf mindestens eines mitbestellen sollte. Das Dynamik-Paket für 1010 Euro bringt "Fahrmodi Pro" (ABS Pro, DTC plus zwei Fahrmodi "Dynamic" und "Dynamic Pro") und LED-Blinker mit. Das Touring-Paket ist mit 1265 Euro eingepreist und beinhaltet das elektronische Fahrwerk ESA, Heizgriffe, Kofferhalter, Vorbereitung für das Navigationsgerät mit Multi-Controller, Hauptständer und Gepäckbrücke. Wer den Schaltassistenten pro möchte, muss 410 Euro auf den Tisch blättern, der Tempomat schlägt mit 330 Euro zu Buche.

So bestückt vermisst man wahrlich wenig auf dem Alleskönner, der beim Wiedersehen nach zwei Jahren erneut mit seiner Leichtfüßigkeit verblüffte. Müht man sich beim Rangieren noch mit einem knapp 230 Kilo schweren und hoch aufbauenden Motorrad ab, so verlieren sich die Pfunde in dem Moment, wenn man darauf sitzt und die ersten Kurven angeht. Die XR lechzt fast danach, in diese hinein zu sinken und sich wieder daraus zu erheben und vermittelt stets ein präzises Gefühl für die Straße und das Motorrad.
Auch mit Schaltautomaten
Wer mehr Sound möchte ordert den Akrapovic-Auspuff.

Diese Empfindung der Leichtigkeit wird unterstützt vom exzellent arbeitenden Schaltautomaten (unbedingt bestellen), mit dessen Hilfe man ohne zu kuppeln nicht nur hoch-, sondern auch runter schalten kann. Und der breite Lenker trägt ein Übriges dazu bei, die große BMW allzeit im Griff zu behalten. Freilich ist das alles kein Hexenwerk, sondern Ergebnis der immer besser arbeitenden Fahrwerke und der Fahrwerksgeometrie – Stichwort ESA. Der Fahrer hat die Wahl zwischen verschiedenen Fahrmodi, die er über einen Schalter am Lenker auch während der Fahrt bedienen kann: "Rain" für gedrosselte Leistung, "Road" für volle Leistung und relativ weiches Fahrwerk sowie zwei Dynamik-Regelungen für ein sportliches Fortkommen, wobei die zweite Dynamik-Stufe nur mechanisch über einen Stecker aufgerufen werden kann. Trotz der Modellpflegemaßnahmen finden aber immer noch feine Vibrationen über den Lenker und die Fußrasten den Weg in die Rückspiegel und die Extremitäten des Fahrers, was sich bei langen Tagesetappen durchaus bemerkbar macht.

Wer den direkteren Kontakt zur Straße liebt, wird meist im ersten Dynamik-Modus unterwegs sein, der auch für Fahrten zu zweit gut taugt. Der Motor spricht direkter an, ohne seine vorbildliche Dosierbarkeit zu verlieren, und das Fahrwerk versteift sich. Zielgenau lassen sich Kurven durchfahren, wobei die Pirelli Rosso III ebenfalls sehr gute Rückmeldung liefern und kaum Aufstellmoment zeigen.
Über alle Zweifel erhaben
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Über alle Zweifel erhaben bleibt der Motor, dessen 5-PS-Zuwachs man indes kaum bemerkt. Er zieht ohne Leistungslöcher bis weit über 200 km/h – und das bei einem Sound, der wenig aufdringlich ist. Der etwas magere Klang mag Euro 4 geschuldet sein, es sei jedoch anzumerken, dass auch die Vorgängerversion akustisch recht zurückhaltend agierte. Enthusiasten bietet man als Zugabe für 1155 Euro einen Endtopf von Akrapovic an. Der Verbrauch pendelte sich mit zwischenzeitlichem Soziusbetrieb bei 6,2 Liter ein.

Natürlich kann man sich werksseitig mit vielem eindecken, was einem Bike vom Schlage einer XR gut steht: So gibt es in Motorradfarbe lackierte Koffer und ein Topcase, die mit einer praktischen Innentasche versehen sind, eine Absenkung der Sitzbank auf 82 Zentimeter für 269 Euro sowie Dinge wie Protektoren und Schutzbügel. Kaum zu erwähnen braucht man, dass es sich dank der aufrechten Haltung des Piloten auf dem Soziusplatz sehr kommod reist. So lässt sich sowohl die Hausstrecke flink durcheilen als auch die große Tour zu zweit mit Gepäck herunterspulen. Wer beides plant, der sollte auch beide Pakete ordern.

Der Preis der S 1000 XR summiert sich dann zwar auf 18.310 Euro, was auf einem Grundpreis von 15.300 Euro basiert. Dafür bekommt man aber viel Motorrad für viele Einsatzbereiche. Und schließlich bewegt sich die besagte Multistrada in ähnlichen Preisregionen.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-
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Dethleffs erbringt den Beweis - Alkhoven-Modelle sind noch lange nicht tot

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jul 2017 18:35

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Alkhoven-Modell ... 12736.html
Dethleffs erbringt den Beweis - Alkhoven-Modelle sind noch lange nicht tot

Während die einen den Alkoven totsagen, baut Dethleffs fleißig derartige Modelle. Präsentiert werden die auf dem nächsten Caravan-Salon in Düsseldorf. Freunde der mobilen Luxusreise dürfte das freuen, denn bei den Schwergewichten sind sechsstellige Summen im Spiel.

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Die Trend-Baureihe erhält mit dem A7877-2 Zuwachs bei den Alkoven-Modelle.

Da sage noch einer, der Alkoven sei mausetot. Der traditionsreiche Caravan- und Reisemobilhersteller Dethleffs aus Isny stellt diese "Nasenbären", welche die Wohnmobil-Szene einst prägten wie keine andere Aufbauart, sogar in den Mittelpunkt der Neuheiten-Präsentation für die Saison 2018. Natürlich ist diese Gattung in der Käufergunst längst von teil- und vollintegrierten Fahrzeugen sowie Kastenwagen überholt wurden. Gerade die Allgäuer haben zuletzt allerdings beste Erfahrungen mit der Schlafhöhle überm Fahrerhaus gemacht, denn der auf dem vergangenen Caravan-Salon vorgestellte Grand Alpa hat alle Erwartungen übertroffen.

Und so wird bis zum nächsten Düsseldorfer Messegipfel vom 26. August bis 3. September die Alpa-Baureihe um ein neues Modell auf Basis eines Iveco Daily ergänzt, wird der Globetrotter XXL A komplett überarbeitet und um die A9050-2-Variante mit Queensbett erweitert, und schließlich bekommt auch die Trend-Baureihe mit dem A7877-2 Zuwachs bei den Alkoven-Modellen. Während sich die ersten beiden, schwergewichtigen Debütanten weit jenseits der 3,5-Tonnen-Marke in sechsstelligen Preisregionen bewegen, geht der Trend-Alkoven zu Preisen ab 65.000 Euro wenn auch nicht mit einem volkstümlichen Tarif, so aber doch mit einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis an den Start.
Zum Überwintern geschaffen
Der GrandAlpa A7820 auf Basis des Fiat Ducati bietet ab 90.000 Euro einiges an Luxus.
Die drei A-Modelle unterscheiden sich in ihrem Charakter gründlich. Der Grand Alpa Plus A9820-2 baut auf dem Iveco-Daily-Chassis 65C 18 mit einem 180 PS starken Dieselmotor auf und wird erst zum Caravan-Salon fertig. Trotz 8,86 Meter Länge, 2,35 Meter Breite und stattlichen 3,45 Meter Höhe ist das mächtige Fahrzeug gezielt auf zwei Personen mit großem Platzbedarf ausgerichtet. Also auf Paare, die im dritten Lebensabschnitt die Reiselust packt und die beim Überwintern in südlichen Gefilden auf einen gewissen Wohnkomfort nicht verzichten wollen.

Und diese Zielgruppe ist offensichtlich größer als selbst die Verantwortlichen bei Dethleffs gedacht haben. Das Konzept mit den Längsbetten im Alkoven, die über eine Ausklapptreppe gut zu erreichen sind, allerdings nicht einmal Sitzhöhe haben, ermöglicht eine Innenarchitektur mit einer Rundumsitzgruppe im Heck. "Dieses erhabene Sitzen im hinteren Fahrzeugbereich mit einem Rundumblick und einem großzügigen Raumgefühl ist für unsere Kunden das schlagkräftigste Argument", erklärt Marketing-Chef Helge Vester.
Mit dem Globetrotter XXL A9050 will Dethleffs Menschen mit erhöhtem Platzbedarf erreichen.
Mit dem Globetrotter XXL A9050 will Dethleffs Menschen mit erhöhtem Platzbedarf erreichen.

Das führte schon auf Basis des Fiat Ducato (Alpa A6820-2 ab 76.500 Euro, Grand Alpa A7820-2 ab 90.000 Euro) zu verhältnismäßig starker Nachfrage in dieser Preisregion, wird jetzt durch den A9820-2 auf dem Iveco-Leiterrahmen-Chassis und mit dem stärkeren 3,0-Liter-Triebwerk aber noch einmal getoppt. Bei 6,7 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sind Zuladungen bis zu 1,7 Tonnen möglich. Der genaue Preis steht zwar noch nicht fest, die 100.000-Euro-Marke wird aber ganz sicher geknackt.
Es geht auch richtig teuer

Es geht auch noch teurer. Im gleichen XXL-Format, aber mit einem ganz anderen Zuschnitt. Familientypisch eher. Der Globetrotter XXL A9050-2 als neue Alternative zum Einzelbetten-Grundriss hat nicht nur ein Doppelbett im Dachjuchhe über dem Fahrerhaus, sondern auch ein festes Schlafzimmer im Heckbereich mit einem 2,00x1,50-Meter großen Queensbett. Vor dem großzügigen Raumbad und der Küchenzeile befindet sich in der Fahrzeugmitte eine große Sitzgruppe, die einerseits zu einer gemütlichen Halbrundsitzgruppe umgebaut werden kann, andererseits aber auch nachts bei Bedarf zwei weiteren Personen als Schlafstätte dienen kann. Da hier vier vollwertige Gurtplätze vorhanden sind, können also maximal sechs Personen auf Reise gehen.
Die XLi-Reihe glänzt vor allem mit ihrer luxuriösen Ausstattung
Die XLi-Reihe glänzt vor allem mit ihrer luxuriösen Ausstattung

Der Globetrotter-Alkoven ist zudem winterfest, bietet einen doppelten Boden über die gesamte Fahrzeuglänge und ist mit einer geräumigen Garage ausgestattet, die eine zusätzliche Klappe in der Rückfront besitzt und somit von drei Seiten zugänglich ist. Das Innendesign übernehmen die beiden Globetrotter-Alkoven von ihrem integrierten Schwestermodell XLI, damit die Dethleffs-Oberklasse sich nun im einheitlichen Look präsentiert. Das Möbeldekor in Holzoptik mit den weißen Dachschrankklappen, die jetzt auch über eine Softclose-Technik verfügen, eingeschlossen. Mit einem Grundpreis von 123.000 Euro bilden die XXL-Modelle mit dem Iveco-Daily-Unterbau bei dem Allgäuer Hersteller auch die Spitze des Reisemobil-Portfolios.
Überarbeitete Trend-Baureihe

Der ebenfalls neue Trend A7877-2 ist 26 Zentimeter kürzer und 22 Zentimeter niedriger als die beiden Oberklasse-Alkoven. Im Heck ist allerdings ein weniger komfortabel zugängliches, quer eingebautes Doppelbett installiert und die Mittelsitzgruppe besteht aus drei Einzelbänken. Dennoch ist auch der große Bruder der A5887- und A6977-Modelle auf eine sechsköpfige Familie ausgelegt. Allerdings in einer ganz anderen Preisklasse. Auf Basis des Fiat Ducato mit einem AL-KO-Tiefrahmen wird der Debütant zu Tarifen ab 65.000 Euro besonders auch für Vermieter attraktiv.
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Komplett überarbeitet wurden aber auch alle anderen Modelle der Trend-Baureihe, die als einzige im Dethleffs-Programm sämtliche Aufbauvarianten anbietet und mit sechs Teilintegrierten (ab 48.000 Euro), sechs Integrierten (ab 59.000 Euro) und drei Alkoven-Fahrzeugen (ab 48.000 Euro) die am breitesten gefächerte Palette aufweist.

Mit Blick aufs eigene Bankkonto könnte sich aus dem Reigen der Dethleffs-Neuheiten allerdings auch der Advantage Edition als günstigstes Angebot herausschälen. Dabei handelt es sich um ein Sondermodell mit neuem Außendesign, quergemasertem Holzdekor im Innern und einer umfangreicheren Serienausstattung, die mit unter anderem Klimaanlage, LED-Leuchten, Rückfahrkamera und Dachfenster dem Kunden einen ordentlichen Preisvorteil verspricht. Der teilintegrierte Advantage, den es ausschließlich noch in der Sonderedition gibt, wird in drei Grundrissen als knapp sieben Meter langer T6611 mit Einzelbetten ab 58.000 Euro sowie in der 7,40-Meter-Ausführung als T7051 mit Queensbett und T7051 EB mit Einzelkojen für je 59.000 Euro angeboten.
Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Fahrverbote und Bußgelder - Wenn die Rettungsgasse blockiert wird

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2017 19:44

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-die-Re ... 29166.html
Dienstag, 11. Juli 2017
Fahrverbote und Bußgelder - Wenn die Rettungsgasse blockiert wird

Wer trotz Blaulicht und Martinshorn mit seinem Fahrzeug nicht umgehend Platz macht und eine Rettungsgasse bildet, den erwarten in Zukunft wohl deutlich höhere Bußgelder. Denn im Ernstfall reagieren viele Autofahrer gar nicht oder zu zögerlich.

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Laut Statistik werden rund 30 bis 40 Prozent aller Einsatzfahrten von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten durch andere Verkehrsteilnehmer behindert. Nach wie vor ist vielen von ihnen nicht klar, wie sie sich verhalten sollen, wenn sich ein Einsatzfahrzeug nähert. Dabei ist klar geregelt, wie die Rettungsgasse gebildet werden muss. Unabhängig von der Anzahl der Fahrbahnspuren muss die ganz linke Spur nach links ausweichen und die anderen nach rechts. Dabei wissen viele Fahrer nicht, dass die Rettungsgasse bereits dann gebildet werden muss, wenn der Verkehr ins Stocken gerät. Ist beispielsweise auf Autobahnen ein Stau entstanden, kann es mitunter schwerfallen, Platz zu machen.

Der Bundesrat trägt der Unkenntnis und dem Fehlverhalten vieler Verkehrsteilnehmer nun Rechnung und appelliert deshalb, die Geldbußen für das Nichtbilden einer Rettungsgasse deutlich zu erhöhen sowie Fahrverbote vorzusehen. Die Mindestsumme im Bußgeldkatalog soll demnach bei 200 Euro liegen (bisher 20 Euro). Dieser Bußgeldrahmen orientiert sich an den Sanktionen für Rotlichtverstöße im Straßenverkehr. Die Länder verweisen darauf, dass Unfälle mit Schwerstverletzten und leider auch Toten gerade in jüngster Vergangenheit gezeigt haben, wie wichtig das Bilden von Rettungsgassen ist.
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Das vorsätzliche Behindern von Rettungskräften ist zwar seit 30. Mai 2017 ein eigener Straftatbestand. Diese Strafverschärfung, die ebenfalls auf einen Vorschlag des Bundesrates zurückgeht, betrifft allerdings nur absichtliche Verstöße. Aber auch fahrlässiges Verhalten der Verkehrsteilnehmer nach Unfällen gefährde Menschenleben. Daher müssten die Sanktionen auch im Ordnungswidrigkeitsbereich deutlich erhöht werden. Die Bundesregierung wird sich in den nächsten Wochen mit den Vorschlägen des Bundesrates befassen.

Grundsätzlich besteht schon jetzt die Verpflichtung, einem Einsatzfahrzeug Platz zu machen, allerdings nur im Rahmen des Zumutbaren. Der Verkehrsteilnehmer muss und darf sich und andere dabei nicht gefährden. Überfährt ein Fahrer beim Versuch, einen Einsatzfahrzeug Platz zu machen, eine rote Ampel und wird dabei geblitzt, muss er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit einem Bußgeld rechnen. Sicherheitshalber sollte er sich aber Datum und Uhrzeit und Art des Einsatzfahrzeugs notieren, um die Notsituation dokumentieren zu können.

Quelle: n-tv.de , awi
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222.000 Kilometer statt 160.000 - Wenn beim Tachostand getrickst wird

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jul 2017 12:01

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-beim-T ... 28724.html
222.000 Kilometer statt 160.000 - Wenn beim Tachostand getrickst wird

Gebrauchtwagenkauf ist Vertrauenssache. Blöd nur, wenn das Vertrauen missbraucht wird. Zum Beispiel derart, wenn der Tacho manipuliert wurde - trotz anderslautender Zusicherungen des Verkäufers.

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Mogelpackung Gebrachtwagen? Nach Berechnungen von Polizei und Automobilclubs müssen private Käufer und Verkäufer davon ausgehen, dass bei knapp einem Drittel aller Gebrauchtfahrzeuge der Kilometerstand zurückgedreht wurde. Hersteller und Händlerverbände halten diese Zahl für zu hoch gegriffen. So oder so, Ziel der illegalen Manipulation ist es, einen höheren Verkaufspreis für das Auto zu erzielen.

Ein gewagtes Unterfangen, denn bei derartigen Tricksereien handelt es sich um eine Straftat. Aber auch wer unwissentlich ein solches Fahrzeug weiterverkauft und gleichzeitig eine Garantie für das Auto übernimmt, muss mit Unbill rechnen, wie ein Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Oldenburg zeigt (Az.: 1 U 65/16).
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Hier hatte ein Käufer einen gebrauchten Mercedes für 8000 Euro von einem privaten Verkäufer erworben. Nach kurzer Zeit wollte er das Auto jedoch wegen eines angeblich falschen Tachostandes zurückgeben. Der Verkäufer verweigerte die Rücknahme. Auf die Klage des Käufers hin hat der gerichtliche Sachverständige im Verfahren festgestellt, dass das Fahrzeug bereits Jahre vor dem Kauf eine tatsächliche Laufleistung von über 222.000 Kilometern aufgewiesen hatte. Verkauft wurde er aber fünf Jahre später mit einem Tachostand von 160.000 Kilometern. Der Verkäufer berief sich darauf, dass er selbst keine eigene Kenntnis von der tatsächlichen Laufleistung gehabt habe, weil er den Wagen selbst gebraucht gekauft hatte. Doch die Behauptung ließ das Gericht unbeeindruckt.

Zwar könne der Käufer bei einem Privatverkauf nicht ohne Weiteres davon ausgehen, dass der Verkäufer den Tachostand auf seine Richtigkeit überprüft hat. Aber im vorliegenden Fall hatte der Verkäufer die Laufleistung im Kaufvertrag unter der Rubrik "Zusicherungen des Verkäufers" eigenhändig eingetragen. Er habe damit ausdrücklich eine Garantie übernommen, an der er sich auch messen lassen muss, befand das OLG.

Quelle: n-tv.de , awi
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Zur Teststrecke degradiert - Dekra übernimmt den Lausitzring

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jul 2017 21:35

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http://www.n-tv.de/auto/Dekra-uebernimm ... 40239.html
Montag, 17. Juli 2017
Zur Teststrecke degradiert - Dekra übernimmt den Lausitzring
Der ganz große Erfolg bleibt der Rennstrecke in Brandenburg verwehrt. Die Einnahmen am Lausitzring reichen für den Betrieb - nicht aber für Investitionen. Nun betreibt die Dekra die Strecke und will autonomes Fahren erproben.

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Der Lausitzring wechselt den Besitzer und dürfte damit in Zukunft nur noch am Rande als Motorsport-Standort genutzt werden. Die Sachverständigenorganisation Dekra übernimmt die Rennstrecke in Klettwitz zum 1. November dieses Jahres von den aktuellen Betreibern, wie beide Seiten mitteilten. Künftig soll der Lausitzring schwerpunktmäßig als Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren dienen. Zu diesem Zweck wird Dekra am Standort in Brandenburg einen zweistelligen Millionenbetrag investieren.

Die EuroSpeedway Verwaltungs GmbH, bisheriger Betreiber, wolle mit diesem Schritt "langfristig den Erhalt des Lausitzrings sichern, auch wenn sich damit der Schwerpunkt der Nutzungsart verschieben wird", hieß es in der Mitteilung: "Wir hoffen sehr, dass auch weiterhin Veranstalter das Angebot des neuen Eigentümers nutzen und starke Zuschauerveranstaltungen mit packendem Motorsport auf dem Lausitzring durchführen."
Kein Geld - nirgends

Eine der derzeit größten jährlichen Veranstaltungen auf dem Lausitzring ist das "Motorsport-Festival", bei dem unter anderem die DTM und das ADAC GT Masters ein gemeinsames Rennwochenende veranstalten. Ob dieses Event dem Lausitzring erhalten bleibt, war zunächst unklar. Das gilt auch für die Superbike-WM, die dort seit dem vergangenen Jahr wieder fährt.
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Die bisherigen Eigentümer hatten die 2000 erbaute Strecke 2009 übernommen. Nach anfänglichen Verlusten konnte der Betrieb in der Folge zumindest stabilisiert werden. Die Bildung von Rücklagen war aber nicht möglich. Dadurch seien die nun notwendigen Sanierungen und Modernisierungen nicht realisierbar gewesen.

Es habe zuletzt zwar "auch in Brandenburg wieder eine zumindest kleine Bereitschaft" zur Unterstützung durch die Öffentliche Hand gegeben, teilten die EuroSpeedway-Betreiber mit: "Dennoch war es der zuständigen Politik nicht möglich, der Betreibergesellschaft einen ausreichenden Umfang an Unterstützung verbindlich zuzusagen, beziehungsweise zur Verfügung zu stellen."
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Quelle: n-tv.de , jwu/sid
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Abgas-Skandal in Deutschland - Autobranche fordert präzisere Vorgaben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jul 2017 11:38

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Autobranc ... 59561.html
Samstag, 29. Juli 2017
Abgas-Skandal in Deutschland - Autobranche fordert präzisere Vorgaben

Zu große gesetzliche Spielräume sind nach Meinung der Automobilindustrie Ursache des Abgas-Skandals. Mit neuen EU-Regelungen will sie verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Umfassende Fahrverbote hält die Branche für unnötig.

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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat die EU-Kommission aufgefordert, präzisere gesetzliche Vorgaben für den Abgasausstoß zu machen. "Die Politik sollte Ziele vorgeben, etwa für weniger Schadstoffe oder mehr Klimaschutz, und das in einem präzisen gesetzlichen Rahmen", sagte Verbands-Präsident Matthias Wissmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Seine eigene Branche forderte der VDA-Präsident dazu auf, sich an diese Regeln zu halten: "Die Regulierer müssen Graubereiche vermeiden. Und wir in der Industrie sind allgemein gut beraten, mit den Grenzen der Regulierung sensibel umzugehen." Die Manipulationen bei Abgaswerten seien möglich gewesen, weil die EU-Regulierungen zu große Spielräume eröffnet hätten, sagte Wissmann. Er räumte ein, es habe "mehr als problematische Entwicklungen in einigen Unternehmen" gegeben. Jetzt gelte es, das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen.
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Das jüngste Urteil zu Fahrverboten hält Wissmann dagegen für den verkehrten Schritt. "Wenn der Diesel-Gipfel in der kommenden Woche in Berlin ein überzeugendes Konzept erarbeitet, sehe ich durchaus Chancen, dass das Bundesverwaltungsgericht als höchste Instanz zu einem anderen Ergebnis kommen könnte als Stuttgart", sagte Wissmann. Es gebe intelligentere Lösungen als Fahrverbote, um die Luftqualität in Städten zu verbessern.

Wissmann zufolge will die Autoindustrie der Bundesregierung und den Bundesländern beim "Diesel-Gipfel" in der kommenden Woche anbieten, Autos der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6 mit neuer Software für die Motoren nachzubessern. "Im Ergebnis soll das die Schadstoffe in der Luft mindestens so stark reduzieren wie Fahrverbote", kündigte Wissmann an. Eine Nachrüstung mit neuen technischen Bauteilen sei "technisch und wirtschaftlich nicht machbar", weil die Fahrzeuge schon zu alt seien.

Quelle: n-tv.de , chr
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"Eine unglaubliche Reise" - Kubica lässt's bei F1-Rückkehr krachen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Aug 2017 16:47

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Kubica ... 64958.html
"Eine unglaubliche Reise" - Kubica lässt's bei F1-Rückkehr krachen

Robert Kubica ist zurück in der Formel 1: Sechseinhalb Jahre nach seinem Horrorunfall testet der Pole in Ungarn im aktuellen Renault-Boliden. Zahlreiche Fans und Fotografen begleiten Kubicas Comeback, das mit einem Mini-Crash startet und famos endet.

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Unter Sprechchören seiner Fans hat Robert Kubica die Spekulationen über sein Formel-1-Comeback befeuert. Sechs Jahre nach seinem schweren Rallye-Unfall absolvierte der Pole bei offiziellen Testfahrten in Ungarn wieder die ersten Kilometer in einem aktuellen Formel-1-Auto. Im Dauerklicken der Fotografen legte der 32-Jährige auf dem Hungaroring beachtliche 142 Runden zurück - das entspricht etwas mehr als zwei Grand-Prix-Distanzen.

In 1:18,572 Minuten fuhr Kubica sogar die viertschnellste Zeit auf dem anspruchsvollen Kurs in Budapest. WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel verabschiedete sich im Ferrari mit der Bestzeit von 1:17,124 Minuten in den verdienten Sommerurlaub. "Es war ein fantastisches Gefühl für mich", meinte Kubica nach seinem Test-Comeback. "Bis hierhin war es eine unglaubliche Reise, wo ich mir so viele Fragen beantworten konnte."Es sei jedoch noch zu früh zu sagen, "was der nächste Schritt" sein werde.

Von "Kubica Day" war in den sozialen Netzwerken die Rede, "Forza Robert" stand auf einem riesigen Banner seiner Fans. 2372 Tage nach seiner Bestzeit in den Formel-1-Abschlusstests für Renault in Valencia war der Krakauer wieder in der Boxengasse. Bei seiner ersten Ausfahrt schepperte es gleich mal. Kubica steuerte den R.S.17 aus der Garage, dabei löste sich ein Garagenschild mit der Aufschrift "Hülkenberg" von der Decke und krachte über das Heck auf den Asphalt. Der Wagen blieb jedoch unbeschädigt, Kubicas Formel-1-Rehabilitation konnte starten und Renault feixte bei Twitter: "Sogar unsere Garage ist einfach zu aufgeregt."
Stresstest für Pilot und Physis
Kubicas rechter Arm zeigt immer noch deutliche Spuren des schweren Rallyeunfalls.

Für Kubica ist es der optimale Testlauf gewesen. Dass er noch immer eine Motorsport-Begabung ist, daran zweifelt niemand. Allein seine Physis, vor allem sein beim Unfall von einer Leitplanke durchbohrter rechter Arm, musste sich im Stresstest bewähren.

Keine leichte Aufgabe, schließlich wird den Piloten seit dieser Saison mit den schnelleren und breiteren Wagen physisch noch mehr abverlangt. "Ich will nicht zuviel Risiko eingehen. Es geht ja nicht nur um meine Chance, sondern auch darum für das Team zu testen", hatte Kubica vor den Probefahrten gewarnt.

Der 76-malige Grand-Prix-Teilnehmer weiß jedoch selbst, dass ihn jeder Kilometer einem Formel-1-Cockpit näher bringt - vor allem jenem neben Nico Hülkenberg. Denn der Brite Jolyon Palmer hat Renault in eineinhalb Jahren gerade mal einen mickrigen Punkt beschert. Über seine Ablösung nach der Sommerpause zum Grand Prix von Belgien wird längst spekuliert. Kubica wäre eine verlockende Alternative. "Robert könnte ein Kandidat für 2018 sein", hatte Renault-Teamchef Cyril Abiteboul jedoch zuvor die Erwartungen gedämpft. Der Rennstall stehe hinter Palmer.
Erster Pole mit F1-Stammcockpit

Kubica hatte 2006 als erster Pole ein Stammcockpit in der Formel 1 bekommen. Zwei Jahre später gewann der Mann aus Krakau im BMW den Grand Prix von Kanada. "Robert ist einer der schnellsten Piloten, gegen die ich je gefahren bin", erzählte Mercedes-Mann Lewis Hamilton am Rande des Ungarn-Rennens. "Wenn er immer noch mit uns fahren würde, würde er mit uns um die Weltmeisterschaft kämpfen - wenn er sie nicht schon längst gewonnen hätte."
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Stattdessen bremste Kubica ein Horrorcrash im Februar 2011. Das Formel-1-Talent verunglückte bei der Rallye "Ronde di Andora". Kubica zog sich schwere Verletzungen vor allem am rechten Arm und rechten Bein zu. Die betroffenen Stellen sind von Narben gezeichnet. Kubica kämpfte sich nach der Rehabilitation aber zurück und war danach insbesondere als Rallye-Pilot unterwegs.

Anfang Juni saß er wieder in einem Formel-1-Auto. Bei einem Privattest von Renault steuerte er einen Lotus-Renault E20 von 2012 über den Circuit Ricardo Tormo von Valencia. "Die letzten beiden Monate, in denen ich zweimal einen Renault von 2012 getestet habe, haben mir richtig Auftrieb gegeben", befand Kubica. Seine Ausfahrt auf dem Hungaroring sicher noch viel mehr.

Quelle: n-tv.de , Martin Moravec, dpa
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Archaisch und spartanisch - Bollinger bringt Elektro-SUV B1

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Aug 2017 21:58

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Bollinger-bring ... 63235.html
Archaisch und spartanisch - Bollinger bringt Elektro-SUV B1

In ein SUV gehört eigentlich ein Diesel. Doch dessen Zukunft scheint ungewiss. Da kommt das US-amerikanische Start-up Bollinger mit seinem B1 gerade zur rechten Zeit - und ist durch den fehlenden Motor ein echtes Ladewunder.

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Kantige und kernige Offroader sind selten geworden. Sogar der ewige Defender musste mittlerweile abdanken. Doch in den USA kündigt sich mit dem Bollinger B1 ein würdiger Nachfolger an. Das SUV sieht zwar aus wie ein Auto der Vergangenheit, doch unterm Alublech steckt zukunftsweisende Antriebstechnik: Der Allradler wird rein elektrisch angetrieben. 2019 sollen die ersten Fahrzeuge in den USA in Kundenhände gehen.
Im Innenraum des SUV geht es spartanisch zu.
Im Innenraum des SUV geht es spartanisch zu.
(Foto: Bollinger Motors) http://www.n-tv.de/auto/Bollinger-bring ... 63235.html


Ein dynamisches Gesicht oder schwungvolle Sicken in den Flanken sucht man beim B1 vergeblich. Das Auto sieht wie aus großen Legosteinen zusammengesetzt aus. Auch der Innenraum ist maximal nüchtern gestaltet und archaisch. Angesichts dieser Eindrücke mag es verwundern, dass man bei Bollinger Motors auf einen E-Antrieb setzt, genauer gesagt auf zwei, denn an jeder Achse kommt ein E-Motor zum Einsatz.

Diese Lösung gewährleistet permanenten Allradantrieb, der zusammen mit hoher Bodenfreiheit, langen Federwegen und mächtigen Offroad-Reifen ein gehobenes Maß an Geländetauglichkeit ermöglichen soll. Die beiden Maschinen sollen 360 PS und 640 Newtonmeter leisten, was einen Sprint in unter fünf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 erlaubt und eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h.
Kein Leichtgewicht

Obwohl das Aluchassis nur 130 Kilogramm wiegt, ist der B1 kein Leichtgewicht, denn aufgrund einer großen Batterie liegt das Gesamtgewicht bei mindestens 1,8 Tonnen. Kunden sollen zwischen zwei Akkuvarianten mit 60 oder 100 kWh wählen können, was Reichweiten von 190 beziehungsweise 320 Kilometer mit einer Stromladung erlaubt.
Da vorne kein Motor stört, lassen sich auch besonders lange Gegenstände bequem im Bollinger B1 transportieren.
Da vorne kein Motor stört, lassen sich auch besonders lange Gegenstände bequem im Bollinger B1 transportieren.
(Foto: Bollinger Motors) http://www.n-tv.de/auto/Bollinger-bring ... 63235.html

Vor allem als Nutzfahrzeug könnte der B1 große Dienste leisten. Bollinger verspricht hohe Werte bei Zuladung und Anhängelast. Als Besonderheit bietet das SUV zudem die Möglichkeit, Gegenstände auf kompletter Fahrzeuglänge einzuladen, denn wo sonst bei Autos der Motor untergebracht wird, herrscht im B1 gähnende Leere. Bis zu 3,80 Meter lange Holzlatten können so problemlos im Wageninneren transportiert werden.

Und wie es sich für ein klassisches Arbeitstier gehört, verzichtet der B1 auf jegliche Komfort- und Sicherheitsausstattung. Dämmmaterialien, Airbags oder ein Schminkspiegel sind nicht zu bekommen. Einen offiziellen Preis für den B1 gibt es noch nicht. Aber ab Anfang 2018 kann man 1000 Dollar an Bollinger Motors überweisen, um sein Kaufinteresse zu bekunden. Wer einen Vorschuss zahlt, wird bevorzugt behandelt, wenn es um die Zuteilung der ersten Serien-B1 geht. Derzeit erwartet Bollinger in 19 Monaten mit der Produktion starten zu können.

Quelle: n-tv.de , kse/sp-x
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Absatzrekord in Deutschland - Wohnmobile werden immer beliebter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2017 21:04

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Wohnmobile-werd ... 86805.html
Absatzrekord in Deutschland - Wohnmobile werden immer beliebter

Neue Rekordhöhen erreichen die Verkaufszahlen von Wohnmobilen und Caravans in Deutschland. Und ein Ende des Trends ist laut Branchenverband nicht absehbar. Neben dem steigenden Image gebe es noch weitere Gründe für den Boom.

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Wohnmobile und Caravans sind in Deutschland so gefragt wie nie zuvor. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres seien mehr als 48.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen worden, berichtete der Caravaning Industrie Verband (CIVD). Die Verkaufszahlen hätten damit eine neue Rekordhöhe erreicht und das Vorjahresniveau noch einmal um 13,7 Prozent übertroffen.

Ein Ende des Trends sei nicht in Sicht, betonte der CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso. Die Branche profitiere nicht nur von einem verbesserten Image des Wohnmobil-Urlaubs, vom Niedrigzinsniveau und vom anhaltenden Wirtschaftswachstum in Deutschland. Der Boom der Wohnmobile spiegele auch den von der Terrorgefahr im arabischen Raum ausgelösten Trend zum Urlaub in Europa.
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Zusätzliche Impulse erwarten die Reisemobil- und Caravan-Hersteller von der weltgrößten Branchenmesse, dem Caravan Salon in Düsseldorf, der am 26. August seine Tore öffnet. Dort präsentieren mehr als 600 Aussteller ihre Neuheiten.

Der Trend geht dabei laut Onggowinarso zu noch mehr Komfort und leichterer Bedienbarkeit. So halten zunehmend elektronische Helfer Einzug in die Wohnmobile. Das reicht von Rückfahrkameras und Caravan-Rangiersystemen bis hin zu Apps, die es erlauben, Füllstände von Batterien, Wassertanks und Gasversorgung problemlos zu kontrollieren. Auch Spurhalteassistenten, Berg-Anfahrhilfen und Abstandswarner sind immer häufiger in den Wohnmobilen zu finden.
Bilderserie
Doch bevor das Wohnmobil in seiner ganzen Schönheit genutzt werden kann, muss es ersteinmal an den Ort der Begierde manövriert werde. Mit 6,99 Metern Länge, 2,12 Meter Breite und 2,96 Meter Höhe gehört das Hymermobil B-Klasse 588 DL zu den größeren Wohnmobilen. Hier der Grundriss, der bereits einiges über das üppige Raumkonzept verrät. Wohnmobil im Test Hymermobil B-Klasse DL 588

Quelle: n-tv.de , kst/dpa
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Dienstwagen im Job - So bringt das Fahrtenbuch Vorteile

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Aug 2017 20:43

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/So-bringt-d ... 88123.html
Dienstwagen im Job - So bringt das Fahrtenbuch Vorteile

Ein Fahrtenbuch kann eine Steuererleichterung bringen. Allerdings muss es dafür ordentlich geführt werden. Welche Punkte zwingend aufgeschrieben werden müssen, ist bei privaten und dienstlichen Fahrten unterschiedlich.

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Wer ein Fahrtenbuch für seinen Dienstwagen führt, muss sich an strenge Vorgaben halten. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass das Finanzamt das Fahrtenbuch nicht anerkennt und stattdessen die Privatnutzung des Firmenwagens pauschal nach der sogenannten Ein-Prozent-Regel abrechnet.

Bei dienstlichen Fahrten müssen das Datum der Fahrt sowie der Kilometerstand zu Beginn und am Ende jeder Fahrt festgehalten werden. Auch das Reiseziel und Reisezweck, das heißt die genaue Zieladresse mit Straße und Hausnummer, müssen festgehalten werden, erklärt der Bund der Steuerzahler in Berlin.

Gleiches gilt für die aufgesuchten Geschäftspartner, deren vollständiger Name angegeben werden muss. Kann keine konkrete Person genannt werden, ist die aufgesuchte Behörde, Filiale oder Baustelle genau zu bezeichnen. Wichtig: Auch Umwege - zum Beispiel zu einer Tankstelle - müssen aufgezeichnet werden. Hier sollte dann aber auch die Tankquittung aufgehoben werden.
Dokumentation privater Fahrten einfacher

Die Dokumentation von privaten Fahrten ist wesentlich einfacher: Hier sind lediglich die gefahrenen Kilometer zu vermerken. Auch für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte reicht ein kurzer Hinweis im Fahrtenbuch mit Kilometerstandsangabe aus.

Geführt werden muss ein Fahrtenbuch in geschlossener Form, also in Form eines gebundenen Buches und in einem fortlaufenden Zusammenhang für das gesamte Jahr. Eine Sammlung loser Blätter genügt nicht. Ein kürzerer Zeitraum als das gesamte Jahr wird nur bei einem Fahrzeugwechsel anerkannt. Die notwendigen Angaben sollen am besten direkt nach Fahrtende vorgenommen werden.
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Ein Fahrtenbuch zu führen, ist lästig. Hat nicht der Fahrzeughalter, sondern ein anderer Fahrer den Verstoß begangen, muss die Behörde zumutbare Maßnahmen ergreifen, diesen zu finden. 11.07.16 Nichtermittelbarkeit des Fahrers Bei Verweigerung droht Fahrtenbuchauflage

Fahrtenbücher dürfen auch mithilfe von Computerprogrammen erstellt werden. Allerdings muss dann sichergestellt sein, dass die Angaben nachträglich nicht mehr geändert werden können.

Die Berechnungsmethoden - Fahrtenbuch oder Ein-Prozent-Regel - lassen sich jährlich wechseln. Innerhalb eines Jahres dagegen ist ein Methodenwechsel nur bei einem Fahrzeugwechsel vorgesehen. Damit möchte die Finanzverwaltung verhindern, dass Steuerpflichtige in Monaten mit hoher Privatnutzung die Ein-Prozent-Methode und in anderen den Nachweis per Fahrtenbuch anwenden.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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"Jede Distanz verloren" - Dobrindt empört mit Werbung für Autobauer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Aug 2017 20:11

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Dobrindt- ... 92197.html
Sonntag, 20. August 2017
"Jede Distanz verloren" - Dobrindt empört mit Werbung für Autobauer

Verkehrsminister Dobrindt warnt Besitzer älterer Diesel vor einer möglicherweise "verpassten Chance", wenn sie sich nicht an den Umtauschaktionen der Autobauer beteiligen. Dabei gibt es Zweifel an diesen "Schnäppchen". Die Kritik lässt nicht lange auf sich warten.

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat sich mit seiner offenen Werbung für die Diesel-Umtauschaktionen der deutschen Autobauer Kritik aus der Opposition eingehandelt. "Dass Dobrindt jetzt auch noch Reklame für die Rabatt-Angebote einzelner Hersteller macht, zeigt vor allem eines: Er hat jede Distanz zur Autoindustrie verloren und wahrscheinlich nie gehabt", sagte der Fraktionsvize der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer. Es sei die Aufgabe des Verkehrsministers, die Industrie zu kontrollieren, "nicht für ihre Schnäppchen zu werben".

"Nicht zu schnell entscheiden" Das kostet ein neuer VW Golf mit Diesel-Deal

In einem ungewöhnlichen Schritt hatte Dobrindt offen für die Angebote zum Umtausch von Diesel-Fahrzeugen geworben. "Wer etwa seinen alten Diesel-Golf gegen einen neuen Golf tauscht, kann zusätzlich von Volkswagen 5000 Euro Umtauschprämie erhalten. Ich halte das in der Tat für ein gutes Angebot", sagte Dobrindt der "Passauer Neuen Presse".

"Wer ein altes Diesel-Fahrzeug besitzt und jetzt nicht wechselt, verpasst möglicherweise eine Chance", sagte der Minister gut fünf Wochen vor der Bundestagswahl. Tatsächlich weisen Kritiker jedoch darauf hin, dass die Angebote der Konzerne geringer sind als der tatsächliche Restwert der jeweiligen Gebrauchtfahrzeuge. Fraglich ist zudem, ob die der aktuellen Euro-6-Norm entsprechenden Neufahrzeuge überhaupt sauberer sind als die älteren.
Seehofer warnt vor "Kriegserklärung"

Auch der Obmann der Linksfraktion im Verkehrsausschuss, Herbert Behrens, warf Dobrindt Distanzlosigkeit vor. "Bundesverkehrsminister Dobrindt ist nicht einmal mehr bemüht, Regierungsamt und Konzern-Lobbyismus zu trennen", sagte der Bundestagsabgeordnete. Die Interessen von Verbrauchern und Beschäftigten hätten angesichts solch einer Haltung keine Chance, sagte Behrens.
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Experten und Politiker hatten die Ergebnisse des Dieselgipfels Anfang August als unzureichend kritisiert. Dabei hatten die deutschen Autobauer unter anderem zugesagt, selbst "Umstiegsprämien" für Besitzer alter Diesel zu finanzieren. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hatte die Industrie aufgefordert, nachzulegen.

Hingegen hatte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer vor einer "Kriegserklärung" an die Branche gewarnt. Dobrindt wies die Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach einer EU-weiten Quote für Elektroautos als "Schmarrn" zurück. "Ich bin dafür, dass wir technologieoffen weitergehen und nicht die Politik entscheidet, welche Technik zukünftig unsere Autos bewegt." Es sei noch völlig offen, welche emissionsarmen Antriebe in Zukunft zur Verfügung stünden – "ob das ein Wasserstoffauto mit Brennstoffzelle ist, ob das CO2-neutrale, synthetische Antriebsstoffe sind, die in Verbrennungsmotoren angewandt werden, oder alle drei Varianten nebeneinander".
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 75035.html
"Nicht zu schnell entscheiden": Das kostet ein neuer VW Golf mit Diesel-Deal
09.08.17 – 01:41 min

Quelle: n-tv.de , mbo/dpa
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Camper für das wirklich Grobe - Unicat MD77h MAN - das andere Wohnmobil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Aug 2017 12:39

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http://www.n-tv.de/auto/Unicat-MD77h-MA ... 00800.html
Camper für das wirklich Grobe - Unicat MD77h MAN - das andere Wohnmobil

Die Firma Unicat aus dem süddeutschen Dettenheim hat sich eigentlich auf den Bau von Expeditionsfahrzeugen spezialisiert. Ihr jüngstes Werk, der MD77h, ist allerdings ein Wohnmobil der Superlative, das kein Abenteuer scheut.

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Wer mit Wohnmobilen verreist, träumt meist auch von Übernachtungen in einsamen Gegenden mitten in der Natur. Der überwiegende Teil der Durchschnitts-Camper hat allerdings nicht das Rüstzeug, sich abseits asphaltierter Pfade vorzuwagen. Ganz anders der Unicat MD77h - der geländegängige Dreiachser mit 1000-Liter-Tank und feiner Wohnkabine braucht keine Herausforderung zu fürchten.
MAN als Basis für das Wohnmobil
Der Innenraum wirkt richtig kuschelig.

Als Basisfahrzeug für den MD77h, ein Einzelstück, das sich bereits in Kundenhand befindet, dient ein MAN TGS 33.540 6x6 Fahrgestell mit L-Fahrerhaus. Angetrieben wird der Dreiachser von einem 540 PS starken Diesel in Kombination mit einem Zwölf-Gang Tip-Matic-Getriebe. Um auf schwierigem Untergrund voranzukommen, gibt es ein Verteilergetriebe mit Geländeuntersetzung, einen zuschaltbaren Vorderradantrieb sowie Differenzialsperren in Vorder- und Hinterachsen. Für Fahrten durch widriges Geläuf dient unter anderem ein pneumatisch ausfahrbarer hinterer Unterfahrschutz.

Zudem verfügt das Fahrzeug über Astabweiser und einen robusten Dachgepäckträger aus einer Aluminium-Rohrkonstruktion. Damit die Nacht zum Tag werden kann, sind dort vier H1-Zusatzfernscheinwerfer sowie seitliche LED-Arbeitsleuchten angebracht. In der Stoßstange integriert sind vier weitere H1-Scheinwerfer und unter der Stoßstange finden Nebelscheinwerfer ihren Platz.
Zwei Einzelbetten sorgen für süße Träume in der Wildnis.

Auch über die Reichweite braucht man sich keine Gedanken zu machen, denn die Zwei-Kammer-Kraftstoffanlage kann über 1000 Liter Dieselkraftstoff aufnehmen. Zusätzlich bietet der MD77h einen 125-Liter-Benzintank mit Pumpstation zum Betanken anderer Fahrzeuge.
Feiner Luxus im Innenraum

Bei aller Robustheit bietet das Fahrerhaus feinen Luxus. Pilot und Co-Pilot nehmen auf zwei luftgefederten und beheizbaren Recaro-Leder-Komfortsitzen Platz. Klimaanlage, sowie zusätzlicher Schall- und Wärmedämmung für komfortables Reisen auf langen Strecken gehören natürlich auch zur Azusstattung. Für gute Rundumsicht sorgen vier HD-Kameras sowie eine Rückfahr-Kamera. Obendrein ist eine Wärmebildkamera mit 7" LCD Monitor an Bord.
Das Bad dürfte auch keine Wünsche offen lassen.

Rustikal und gleichsam edel präsentiert sich der Wohnbereich. Das Mobiliar besteht aus Tischlerplatten mit Oberflächen aus Bambus mit weißen Kanten. Dazu gibt es einen Teak-Schiffsboden, Wand- und Deckenverkleidung aus Alcantara im Wohn- und Schlafbereich. Hinter dem Fahrerhaus befindet sich eine U-förmige Sitzgruppe für vier Personen mit einem drehbaren und elektrisch absenkbaren Tisch. Im Bedarfsfall kann die Sitzgruppe zu einem 1,40 Meter x 2 Meter großen Bett umgewandelt werden.
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Im Heck des rustikalen Wanderers ist das Schlafzimmer mit zwei längs eingebauten Einzelbetten mit Federung, Unterlüftung und Heizung untergebracht. Zwischen den Betten sorgen Ablagekästen mit Schubladen für Ordnung. Das Bad bietet Fußbodenheizung, getrennte Dusch- und Toilettenräume, einen Waschtisch mit Unterschrank und integrierte Corian-Waschbecken. Selbst auf eine Waschmaschine muss nicht verzichtet werden. sDie dürfte auch weitab jeder Zivilisation laufen, denn auf dem Dach befindet sich eine Solaranlage. Falls die Sonne mal nicht scheint, hilft ein wassergekühlter Dieselgenerator mit einer Dauer-Ausgangsleistung von 10,7 kW / 12,6 kVA weiter.

Derart viel Luxus, Hightech und Survival-Equipment hat natürlich seinen Preis, den man aus Gründen der Diskretion gegenüber den Kunden bei Unicat nur vage andeutet. Die Expeditions-Fahrzeuge der Dettenheimer sind ab 450.000 Euro zu haben, es gibt aber auch Kunden, die das Dreifache oder mehr investieren. In dieser Preisregionen dürfte sich auch der MD77h bewegen.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Neue Regionalklassen - Hier wird das Autofahren teurer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2017 22:02

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Hier-wird-d ... 09535.html
Mittwoch, 30. August 2017
Neue Regionalklassen - Hier wird das Autofahren teurer

In Deutschlands Norden fahren Autofahrer günstiger - zumindest gilt das für ihre Einstufung in der Kfz-Haftpflicht. Das zeigt die neue Regionalstatistik der Versicherer, die auf der Schadenbilanz basiert. Höhere Klassen gibt es vor allem in den Großstädten.

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Auch dieses Jahr profitieren Autohalter besonders in Nord- und Ostdeutschland in der Kfz-Haftpflicht von niedrigen Einstufungen in den Regionalklassen der Versicherer für 2018. Das zeigt die neue Regionalstatistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Der GDV errechnet jedes Jahr die Schadenbilanzen in Deutschlands Zulassungsbezirken und teilt diese in die sogenannten Regionalklassen ein. Besonders günstige Einstufungen gibt es demnach in den Bundesländern Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Vor allem in Großstädten und in Teilen Bayerns sind die Klassen wegen der höheren Schadenbilanz oftmals weitaus schlechter als woanders. Den schlechtesten Wert bildet wie im Vorjahr Offenbach am Main. Beim errechneten Indexwert liegt der Bezirk knapp 34 Prozent über dem Durchschnitt. Am besten schneidet Elbe-Elster in Brandenburg ab, der fast 30 Prozent unter dem Bundesmittel liegt.

Nach GDV-Angaben können sich knapp 5,5 Millionen Autofahrer in 67 Bezirken über bessere Regionalklassen freuen, während 3,6 Millionen in 41 Bezirken heraufgestuft werden. Für insgesamt 31 Millionen Haftpflichtversicherte indes ändert sich laut GDV gegenüber dem Vorjahr nichts.
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Die Statistik ist nach GDV-Angaben zwar für die Versicherungsunternehmen unverbindlich. Und über eine Veränderung bei der Regionalklasse allein lasse sich keine Aussage über die Entwicklung des gesamten Kfz-Versicherungsbeitrages treffen. Denn es gibt viele Parameter, die dabei eine Rolle spielen. Dennoch sei sie ein Anhaltspunkt bei der Berechnung neuer Tarife. Für bestehende Verträge ergeben sich Veränderungen in der Regel zum 1. Januar 2018. Für Neuverträge können die neuen Klassen ab sofort gelten.

Für die Kfz-Regionalklassen sind die Schadenbilanzen aus insgesamt 413 Kfz-Zulassungsbezirken relevant. Dabei ist laut GDV nicht entscheidend, wo ein Unfall passiert oder ein anderer Schaden entstanden ist. Sondern die Grundlage ist der Wohnsitz des Fahrzeughalters. Die dabei erfassten Schäden bilden die Basis für einen Indexwert - bei der Haftpflicht gibt es 12, bei der Vollkasko 9 und bei der Teilkasko 16 verschiedene Klassen.

Neue Regionalklassen gelten im Jahr 2018 auch für die Voll- und Teilkaskoversicherung. Von den mehr als 34 Millionen Versicherten kommen 2,8 Millionen in niedrigere Klassen und 2,6 Millionen in höhere. Bei den übrigen Kaskoversicherten bleibt alles beim Alten.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Vision EQ fortwo - Smart zeigt autonome Knutschkugel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Aug 2017 12:28

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http://www.n-tv.de/auto/Smart-zeigt-aut ... 10000.html
Donnerstag, 31. August 2017
Vision EQ fortwo - Smart zeigt autonome Knutschkugel

Von Holger Preiss

In Zukunft bewegen sich die Menschen in den Städten in autonomen Fahrzeugen, die zu einer riesigen Carsharing-Flotte gehören. Wie so ein Auto aussehen könnte, zeigt Smart mit der Studie vision EQ fortwo, einer stylischen gläsernen Knutschkugel.

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Die Elektromobilität wird kommen. Das machen auch die Hersteller deutlich, die auf der 67. IAA wieder mehr Elektrisches auf den Messeständen platzieren werden. Ob das die Massen elektrisiert bleibt abzuwarten, denn die Zeitspannen bis zur Realisierung der engagiertesten Visionen sind recht weit gesteckt. Beredtes Zeichen dafür ist die Studie smart vision EQ fortwo, ein Konzept der noch jungen Submarke EQ von Mercedes, die vor allem für neue Technologien steht und unter deren Ägide die gesamte E-Mobilität von Daimler geschmiedet werden soll.
Einer für alle
Smart-Chefin Annette Winkler ist vom Konzept des vision EQ fortwo überzeugt.

Und weil hier mit den Jahren nach 2030 weit in die Zukunft gedacht wird, ist der innovative Stadtzwerg auch gar kein Auto mehr für den Einzelkunden, sondern ein Fortbewegungsmittel für die Allgemeinheit. "Der smart vision EQ fortwo ist unsere Vision der urbanen Mobilität der Zukunft, es ist das radikalste Carsharing-Konzeptauto überhaupt: vollautonom, maximal kommunikativ, freundlich, umfassend personalisierbar und natürlich elektrisch", so Smart-Chefin Annette Winkler.

Genau mit diesen Attributen im Blick wurde das Showcar entwickelt. Nach wie vor handelt es sich um einen Zweisitzer, der mit maximalem Platz bei den Passagieren punkten soll, das Ganze natürlich auf minimalen Raum. Wie seinerzeit das Google-Car verzichtet auch der Smart in der Zukunft auf Lenkrad und Pedale. Das lässt natürlich nur die Annahme zu, dass bis zum Jahr 2030 die Fahrzeuge vollautonom unterwegs sein sollen. Ein Umstand, der Sicherheitssysteme wie den Gurt überflüssig werden lässt. "Denn", so heißt es zur Begründung, "wenn diese Stufe des autonomen Fahrens erreicht ist, wird es keine Unfälle mehr geben."
Die Studie des Smart vision EQ fortwo belebt auch die Idee der Tridion-Sicherheitszelle neu.

Andererseits, und hier tut sich ein Widerspruch auf, wurde die alte Idee der Tridion-Sicherheitszelle, die die Passagiere wie die Muschel die Perle schützt, neu interpretiert. Alle Bodypanels bilden nämlich eine Art Schutzschild für die Glaskugel, in der die Reisenden eben die Perlen sind. Allerdings sind die bei einem Aufprall ohne Gurt den bekannten physikalischen Gesetzen ausgeliefert.

Darüber darf jetzt genauso gegrübelt werden wie über den Umstand, dass der smart vision EQ fortwo keinen Kofferraum mehr hat. Wer also mal schnell größere Sachen transportieren will, der sollte allein fahren. Andernfalls, so wird weiter argumentiert, müssten sich die Reisenden ein zweites Fahrzeug für das Gepäck bestellen. Der ökologisch bewanderte Leser wird jetzt sofort die Umweltfreundlichkeit anzweifeln, obgleich die Studie selbstredend vollelektrisch betrieben wird.
Eine Studie ist eine Studie ist eine Studie
Gurte gibt es im Smart vision EQ fortwo nur noch für den Teddy am Boden.

Nun sind Studien in der Regel das, was der Name schon besagt: Entwürfe. Insofern soll hier auch gar nicht auf den "Unzulänglichkeiten" rumgeritten werden, sondern bestaunt werden, was sich Smart weiter für die Zukunft vorgestellt. An Stelle eines Armaturenbretts dominiert ein 24 Zoll großer Bildschirm, der von einem roségoldfarbenen Rahmen eingefasst wird, den Innenraum. Die Sitzbank ist mit einem neuartigen Kunstleder bezogen, das sich besonders leicht reinigen lässt. Das ist ebenso wichtig, wie die Desinfektionsfläschchen an den Außenseiten der Sitzbank, wenn der Wagen dauerhaft im Car-Sharing-Programm fährt. Auffällig ist auch das neue Türkonzept. Die beiden gläsernen Eintrittsportale lassen sich nämlich flügelartig über die Hinterachse hinwegdrehen. Das erleichtert nicht nur den Einstieg, sondern reduziert gleichsam die Kollisionsgefahr mit Radfahrern oder Fußgängern.

Wichtig ist auch, dass mit dem Showcar eine neue Architektur Einzug hält. Sie ist eine Neuinterpretation des ersten smart fortwo. Der Kühlergrill ist wie damals unter den Scheinwerfern positioniert. Allerdings dienen beide beim Showcar der Kommunikation. Während die einen blinzeln und den Weg weisen, wird der Grill zur Projektionsfläche der personellen Begrüßung oder zur Informationstafel für andere Verkehrsteilnehmer. Gleiches gilt für die Rückleuchten. Nach Ansicht der Entwickler fühlt sich das Fahrzeug so lebendig an. Und tatsächlich hat der Augenaufschlag der Scheinwerfer etwas sehr sympathisches.
Carsharing der Zukunft
Die über die Hinterachse aufschwingende Glastür, die auch als Projektionsfläche genutzt werden kann, ist ein Highlight des Smart vision EQ fortwo.

Zudem zeigt das Showcar, wie sich Smart das Carsharing der Zukunft vorstellt. Bestellt wird das Fahrzeug - auch heute schon - über ein mobiles Endgerät. Allerdings muss sich der Entleiher heute noch selbst zum Wagen bewegen. In Zukunft wird der dann eigenständig vorfahren. Auch die Fahrzeugfunktionen werden über das Smartphone gesteuert. Und da die Technik Zugriff auf die personalisierten Daten des Kunden hat, sind auch die Farbwelten, Informationen und Entertainment-Angebote genau auf den Einzelnen zugeschnitten. Wer das Auto mit anderen Passagieren teilt, spart bares Geld oder erhält für zukünftige Fahrten verwertbare Credits.

Darüber, dass das Carsharing ein probates Mittel zur Beförderung von Menschen in dicht besiedelten urbanen Umfeldern ist, sind sich die Verantwortlichen bei Daimler einig. Einig ist man sich auch darüber, dass das Konzept des autonomen Carsharings nur aufgehen kann, wenn es eine funktionierende Nachfragevorhersage gibt. Der Flottenbetreiber muss wissen, wann und wo ein Kunde ein Fahrzeug benötigt, noch bevor der aktiv auf die Suche gegangen ist. Nur so können beispielsweise bei einem Fußballspiel schon vor dem Anpfiff Autos zum Stadion geschickt werden, um nach dem Spiel Gäste aufzunehmen.
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Bereits jetzt dienen moovel, mytaxi und car2go genau aus diesem Grund als Datensammler, um zukünftige Algorithmen zur Verfügbarkeit zu entwickeln. Zudem sehen die Verantwortlichen das Herzstück des autonomen Carsharings in einer ausgereiften Flottenintelligenz. So ist es zum Beispiel nicht sinnvoll bei einem Fußballspiel alle Fahrzeuge aus der Innenstadt abzuziehen und zum Stadion zu schicken. Hier würde eine Verfügbarkeitslücke in der City entstehen. Effizienter wäre es, Autos aus den Außenbezirken zum Stadion fahren zu lassen. Allerdings müssten auch hier Leerfahrten vermieden werden. Darum sollen die Wagen dann auch für Kurier- oder Paketfahrten genutzt werden. Hinzu kommt, dass es auf allen Wegen eine optimale Ladeinfrastruktur für die Batterien gibt.
Zukunftsmusik zum Träumen

Auch das ist alles Zukunftsmusik. Denn car2go hat auf Grund seiner datenbasierten und automatisierten Fahrzeugverteilung festgestellt, dass die Nachfrage in Außenbezirken von Großstädte derzeit so gering ist, dass man sich beispielsweise in Berlin wieder auf den inneren Zirkel der Stadt beschränken will. Zudem wird das Carsharing den Individualverkehr zwar verringern aber es wird ihn genauso wenig abschaffen wie den öffentlichen Nahverkehr. Beide Komponenten werden auch in der Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der Mobilität bleiben.

Dennoch - und das ist unbenommen - sind Studien wie der smart vision EQ fortwo und die damit verbundene Forschungsarbeit immens wichtig, um die Mobilität der Zukunft zu planen und zu verstehen. Dass es am Ende immer ein wenig anders aussieht, stört dabei nicht. Und wer sich die gläserne Knutschkugel auf der IAA genauer ansieht, der kann schon ein wenig ins futuristische Träumen geraten.

Quelle: n-tv.de
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Wer haftet ? - Wenn es auf dem Parkplatz kracht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Sep 2017 23:01

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-es-auf ... 16373.html
Dienstag, 05. September 2017
Wer haftet ? - Wenn es auf dem Parkplatz kracht

Die Straßenverkehrsordnung gilt meist überall dort, wo öffentlicher Verkehr stattfindet. Also auch auf öffentlichen Parkplätzen. Und dennoch gibt es Besonderheiten - vor allem wenn es kracht.

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Hier gilt die StVO (Straßenverkehrsordnung) - ein Schild mit diesem Hinweis ist auf vielen öffentlichen Parkplätzen zu finden. Und auch wenn diese ohne entsprechende Kenntlichmachung gilt, ist in der Rechtsprechung vergangener Jahre bei Unfällen durchaus ein Unterschied darüber gemacht worden, ob diese auf einer Straße oder eben auf einem Parkplatz stattgefunden haben. Denn da der Parkplatz vor allem dem ruhenden Verkehr dient, müssen Verkehrsteilnehmer hier besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksicht walten lassen.

Setzen beispielsweise zwei Autos auf einem Parkplatz gleichzeitig zurück und stoßen aneinander, liegt die Haftung meist zu gleichen Teilen bei den Fahrern. Kommt ein Wagen jedoch vor der Kollision zum Stehen, liegt die Schuld laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs (Az.: VI ZR 6/15) überwiegend bei dem Fahrzeug, welches nicht abgebremst hat.

Ungeachtet dessen, muss wer ein- oder ausparkt, auf dem Schirm haben, dass auch ein anderer Verkehrsteilnehmer gerade mit dem selben Vorgang beschäftigt sein könnte. Daher sollten Autofahrer auch jederzeit bereit sein, den Parkvorgang zu unterbrechen und abzuwarten, um eine Kollision zu vermeiden.
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Derartige Vor- und Rücksicht war auch in einem Fall gefordert, bei dem es auf dem Parkplatz eines Fast-Food-Restaurants gekracht hatte. Hier fuhr ein Autofahrer rückwärts aus einer Parkbucht. Ein Lieferwagen fuhr ebenfalls rückwärts auf der "Fahrbahn" des Parkplatzes. Dabei kam es zum Unfall. Der Autofahrer klagte auf Schadensersatz. Und hatte Erfolg.

Das mit dem Streit betraute Amtsgericht (Az.: 4 C 195/16) verurteilte den Lieferwagen-Fahrer zur Übernahme von 75 Prozent des Schadens. Der Kläger selbst musste 25 Prozent übernehmen. Besonders auf Parkplätzen ohne Fahrbahnteilung sei eine Verständigung notwendig, so das Gericht. Aber auch bei markierten Fahrspuren gewährten diese Fahrbahnen keine Vorfahrt – auch nicht gegenüber Ausparkenden.

Aber auch der Autofahrer hätte aus seiner Parkbucht nur ausfahren dürfen, nachdem er sich vergewissert hat, dass auch wirklich kein Hindernis im Weg ist. Allerdings trifft den Lieferwagen die Hauptschuld. Gerade wer auf einem Parkplatz rückwärts fahre, müsse besonders achtsam sein und sich, wenn notwendig, auch einweisen lassen.

Quelle: n-tv.de , awi
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Morgen mit dem Flugmobil - UFOs auf der IAA

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Sep 2017 12:13

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/UFOs-auf-der-IA ... 35712.html
Morgen mit dem Flugmobil - UFOs auf der IAA

Der Ausstieg einiger Hersteller schafft auf der IAA Platz für neue oder auch alte Ideen. Der Traum vom fliegenden Auto wird jetzt in Frankfurt wiederbelebt. Und mehr als nur eine Firma stellt am Main ihre Vision vor.

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Auf der IAA präsentieren Autohersteller, Zulieferer und IT-Firmen in großer Zahl Lösungen für die Mobilität von morgen. Vor allem Vernetzung, Autonomie und die Elektrifizierung der Antriebe werden in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen. Das klingt spannend, doch handelt es sich letztlich um recht bodenständige Ansätze, wenn man diese mit einigen im Wortsinn hochfliegenden Ideen eigentlich branchenfremder Anbieter auf der IAA vergleicht. Mit Volocopter, Aeromobil und PAL-V präsentieren sich nämlich auch drei Unternehmen auf der Messe, die die Mobilität mit Flugkünsten revolutionieren wollen.
Der Volocopter - Flugtaxi von Daimler
Der Velocopter soll voraussichtlich bereits 2018 auf den Markt kommen.

Vor der Halle des Daimler-Konzerns steht zum Beispiel eine Riesendrohne mit einer Zweipersonen-Kabine von Volocopter. Das Start-up aus dem süddeutschen Bruchsal, an dem sich Daimler erst kürzlich mit einer kräftigen Finanzspritze beteiligt hat, stellt die bereits serienreife Version namens 2X vor, die voraussichtlich schon 2018 in Deutschland auf den Markt kommen soll. Bei der mehrere Hunderttausend Euro teuren Serienvariante handelt es sich um ein Sportgerät, welches man mit Sportpilotenlizenz fliegen kann. Der von 18 Rotoren angetriebene Flieger verfügt über neun Batterien, die eine Flugzeit von gut einer Stunde erlauben.

Vorläufig braucht es dafür einen Piloten, doch Volocopter will den 2X zum autonomen Flugtaxi weiterentwickeln, welches seine Gäste über Staus hinweg besonders schnell zum Ziel bringen soll. Einsatzgebiete für ein solches Taxi könnten Großstädte wie etwa Sao Paulo sein. Passagiere könnten dann auf kleinen Landeplätzen etwa auf Hochhausdächern einsteigen und sich zum Beispiel zum Flughafen bringen lassen. Volocopter will noch in diesem Jahr einen entsprechenden Testbetrieb in Dubai aufnehmen.
Aeromobil
Bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren will Aeromobil sein Flugauto in den Verkehr bringen.
Einen anderen Ansatz verfolgt die Firma Aeromobil. Seit gut 10 Jahren tüfteln die Slowaken an ihrem Flugauto, das allerdings auf einen klassischen Flugplatz nicht verzichten kann. Zu diesem kann man mit dem gut sechs Meter langen Zwitter problemlos hinfahren, denn das Vehikel hat Zulassungen für den Flug- und Straßenverkehr. Auf der Straße wird das vierrädrige Gefährt bis zu 160 km/h schnell und kommt bis zu 700 Kilometer weit.

Hat man die Startbahn erreicht, soll das Aeromobil innerhalb von drei Minuten flugbereit sein. So lange dauert es, bis die im Straßenmodus seitlich angelegten Tragflächen ausgeklappt sind. In der Luft ist der Zwitter bis zu 360 km/h schnell und kann bis zu 750 Kilometer weit fliegen. Auf der IAA stellen die Slowaken die nunmehr serienreife Version 4.0 vor. Wer will, kann sich das über eine Million Euro teure Flugauto schon jetzt bestellen. Um das Jahr 2020 will Aeromobil erste Exemplare in Kundenhand übergeben.

Schließlich zeigt auch die Firma PAL-V auf der IAA ihre Vision eines Flugautos. Neben einem schon betagten Entwicklungsprototypen steht auf dem Messestand der Holländer auch das 1:1-Modell einer angeblich schon 2018 serienreifen Version namens Liberty. Diese Tragschrauber-Konstruktion bietet eine geschlossene Fahrgastzelle mit zwei Sitzplätzen und Scheinwerfern, die auf drei größeren Rädern steht. Dank der Räder soll der Liberty auf dem Boden ähnlich wie ein Auto fahren. Das gut vier Meter kurze und knapp unter 700 Kilogramm schwere Gefährt wird im Straßenbetrieb von einem 100 PS starken Motor angetrieben. Damit sprintet der fliegende Holländer in gut neun Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
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Alternativ lassen sich in wenigen Minuten Luftleitelemente am Heck sowie ein Rotor mit fast elf Metern Spannweite ausklappen, um in die Luft zu gehen. Typisch für Gyrokopter ist der sich nur passiv durch Fahrtwind drehende Rotor, der für Auftrieb sorgt, aber den Liberty nicht antreibt. Dafür ist ein von 200 PS angetriebener Propeller im Heck verantwortlich. Entsprechend kann der Liberty auch nicht senkrecht starten, sondern benötigt den Anlauf einer Startbahn, die 180 Meter lang und 30 Meter breit sein muss. Eine Landung ist hingegen auf den Punkt möglich. In der Luft erreicht das Flugauto eine Reisegeschwindigkeit von rund 140 km/h, in der Spitze sind 180 km/h möglich. Die maximale Flughöhe beträgt gut 3,5 Kilometer, der Radius bis zu 500 Kilometer.

Wer den Liberty bewegen will, braucht neben Autoführerschein und Fluglizenz gut 600.000 Euro, das ist der Kaufpreis der sogenannte Pioneer Edition. Hierbei handelt es sich um eine stark personalisierte Luxusversion. Es ist auch eine Standardvariante namens Liberty Sport geplant, die gut 360.000 Euro kosten soll. Anzahlungen und Reservierungen werden bereits entgegengenommen.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Spanier gibt ganz schön Gas - Seat Leon TGI - Alternative zum Diesel ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Okt 2017 09:58

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/praxistest/Seat ... 23644.html
Spanier gibt ganz schön Gas - Seat Leon TGI - Alternative zum Diesel ?

Von Holger Preiss

Der Diesel ist noch nicht tot, aber eine rosige Zukunft kann ihm nicht prophezeit werden. Auf der Suche nach Alternativen rückt eine nicht ganz neue Antriebsvariante wieder in den Fokus: der Gasantrieb. Aber kann er dem Diesel wirklich das Wasser reichen?

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Nach dem Dieselskandal ist für die Autoindustrie guter Rat teuer. Die Kollektivhaftung zwingt zu neuen Ideen und alternativen Antrieben. Die sind aber noch nicht so weit, als dass sie die Fahrzeuge weit genug und damit die Masse der Autofahrer bewegen könnten. Insofern wundert es nicht wirklich, dass sich Volkswagen gemeinsam mit seinen Töchtern auf eine Technologie besinnt, die schon 2009 propagiert und seinerzeit bereits als Alternative zum Diesel angepriesen wurde: Die Rede ist vom Erdgasantrieb.
1000 Kilometer am Stück
Am Heck verweist das Kürzel TGI auf den bivalenten Antrieb des Seat Leon ST.

Theoretisch hat Erdgas als Kraftstoff nämlich viele Vorteile. Es produziert weniger klimawirksame Emissionen und andere giftige Abgase. Zudem wird Erdgas, chemisch Methan, in Deutschland noch bis Ende 2026 subventioniert, was heutzutage an Tankstellen zu einem Durchschnittspreis von knapp unter einem Euro pro Kilogramm führt. Hinzu kommt, dass es hierzulande momentan 868 Tankstellen gibt, die das Gas unter dem Kürzel CNG (Compressed Natural Gas) anbieten. Alles in allem genug Gründe für n-tv.de, um der CNG-Initiative zu folgen und sich einen Seat Leon ST 1.4 TGI zum Praxistest zu bestellen.

Der bivalent ausgerichtete Wagen fährt nicht nur mit Erdgas, sondern auch mit Benzin. Das hat zwei Gründe: Zum einen wird die maximale Reichweite so auf stattliche 1000 Kilometer gesteigert, zum anderen hat Gas extrem schlechte Kaltstarteigenschaften. Bei niedrigen Außentemperaturen muss der Motor mit Benzin zum Laufen gebracht werden, schaltet nach Erreichen der Betriebstemperatur aber wieder auf Gas um.
110 statt 125 PS - reicht das?
Der 1,4-Liter-Vierzylinder ist aus dem TSI bekannt, leistet dort aber 125 statt 110 PS.

Für den Vortrieb sorgt im Seat der vom TSI bekannte 1,4-Liter-Vierzylinder. In der bivalenten Variante leistet er allerdings nicht 125 PS, sondern lediglich 110, wobei ein gemeinsames Motormanagement die Befeuerung des Aggregats mit Gas als auch mit Benzin möglich macht. Ist das CNG verbraucht, erfolgt unmerklich die Umschaltung ohne einen sogenannten Momentensprung. Ob diese Vorgabe im Alltagsgebrauch Vorteile hat oder ob eine individuelle Wahl für die Art des Treibstoffes besser wäre, muss jeder selbst entscheiden. Fakt ist, dass die Elektronik im Seat der preiswerten und umweltschonenden Fortbewegung immer den Vorrang gibt und eine individuelle Änderung ausschließt.

Tatsächlich fühlt sich der Fahrer durch diesen Umstand auch gemüßigt, wenn er auf der letzten Gas-Rille fährt, eine entsprechende Tankstelle aufzusuchen. Denn subjektiv heißt Tank leer immer noch Stillstand. Im Fall des Testwagens natürlich Blödsinn, weil der Benzintank locker weitere 700 Kilometer möglich macht. Allerdings sorgt auch eine dauerhaft brennende Warnlampe in Form eines Ausrufezeichens unterhalb der Matrix für Unwohlsein. Suggeriert es doch einen schweren Fehler im Antrieb. Dabei will das Lämpchen den Fahrer nur daran erinnern, dass sein Auto jetzt mit Benzin angetrieben wird, und erlischt, sobald der Gastank gefüllt wurde.
Drücken Sie "O.K."
1000 Kilometer fährt der Seat Leon ST TGI mit beiden Tankfüllungen.
1000 Kilometer fährt der Seat Leon ST TGI mit beiden Tankfüllungen.
(
Das Tanken selbst ist ein Leichtes. Vorausgesetzt, man hat eine Zapfsäule gefunden, an der CNG feilgeboten wird. Bei der ersten Anfahrt hat sich der Autor nämlich von der Angabe "Gas" verführen lassen. Als er versuchte, den kleinen Zapfen am Seat mit der Tankpistole zu verbinden, ruckelte er hilflos herum, bis er erkannte, dass er an einer LPG, also einer Flüssiggassäule stand. CNG war bei diesem Anbieter gar nicht verfügbar. Zur Ehrenrettung muss angeführt werden, dass der Weg zu dieser Tankstelle nicht planlos gesucht wurde. Bevor der Gas-Tank nämlich sein letztes Wölkchen in die Brennkammer schickte, fragt die Multimediaeinheit für 1540 Euro extra, ob eine "CNG-Tankstelle" gesucht werden soll. Natürlich, denkt der pfiffige Pilot und drückt auf "O.K". Allerdings schert sich das System den Teufel um sein Angebot und wirft frech sämtliche Tankstellen der Umgebung aus. Soll das Navi ausschließlich Tankstellen mit CNG suchen, muss im Menü unter "Point of Interest" (POI) ein entsprechender Haken gesetzt werden.

Das Tanken selbst ist äquivalent zur Zapfsäule, an der Benzin oder Diesel gezogen wird. Die Pistole wird auf den Stutzen aufgesetzt, bis sie einrastet. Dann wird der Einfüllhebel bis zum Anschlag nach oben gezogen und verankert. Jetzt blinkt an der Säule ein grüner Knopf, der anzeigt, dass alles seine Ordnung hat und bei Druck den Tankvorgang freigibt. Ist der Tank voll, sind 15 Kilogramm Gas aufgenommen und an der Kasse etwa 12 Euro abzugeben. Für – und das soll noch einmal erwähnt werden – 300 Kilometer. Am Ende des Tests durfte erfreut zur Kenntnis genommen werden, dass für 1200 Kilometer Wegstrecke lediglich 47,96 Euro berappt wurden. Es darf natürlich nicht verschwiegen werden, dass wie bei jeder anderen Antriebsart die Reichweite immer mit der Fahrweise einhergeht. Wer die Leistungsfähigkeit des 110 PS starken Triebwerks ausreizt und unbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 194 km/h über längere Strecken fahren muss, wird in Summe deutlich weniger Strecke machen.
Manchmal etwas zögerlich
Die schicken Sportledersitze gibt es im Seat Leon ST TGI für 1505 Euro.

Allerdings muss angemerkt werden, dass die Potenz des Seat Leon ST TGI nicht wirklich zu sportlichen Exzessen animiert. Im Gas-Betrieb wirkt der Motor beim spontanen Tritt auf den Pin etwas zögerlich und weigert sich, dem Wunsch der flotten Fortbewegung nachzukommen. Das ist besonders im Stadtverkehr misslich, wo an mancher Stelle der kraftvolle Antritt benötigt wird. An der Ampel verbläst der bivalente Seat mit einer Sprintzeit von 11 Sekunden auf Landstraßentempo jedenfalls niemanden. Wer das Gaspedal hingegen mit Bedacht bewegt, der darf sich über eine angenehm lineare Kraftentfaltung und im Falle des Testwagens über ein hervorragendes Doppelkupplungsgetriebe freuen, das die Gänge sanft über sieben Stufen führt. Am Ende kann man mit dem Seat ausgezeichnet im Verkehr mitschwimmen und muss auch auf der Autobahn nicht bummeln.

Dazu tragen auch die kleinen Helferlein bei, die dem TGI optional mit auf den Weg gegeben werden können. Für 750 Euro gibt es nämlich einen Stau- und Notfall-, Fernlicht- und Spurhalteassistenten, Verkehrszeichenerkennung und eine automatische Distanzregelung bis 210 km/h. Gut investiertes Geld, denn die unsichtbaren Mitarbeiter machen genau das, was der Fahrer von ihnen erwartet und entspannen die Reise, gerade bei unangenehm dichten Verkehr, kolossal. Einziger Mangel ist bei der VW-Technik nach wie vor, dass der Spurhalteassistent nur durch einen Haken im entsprechenden Menü der Matrix an- und ausgeschaltet werden kann.
Preiswerter als ein Diesel
Mit 482 Litern ist der Kofferraum des Seat Leon ST TGI knapp 100 Liter kleiner als bei den monovalenten Versionen.
Mit 482 Litern ist der Kofferraum des Seat Leon ST TGI knapp 100 Liter kleiner als bei den monovalenten Versionen.
(Foto: Holger Preiss)

Und da wir das Thema Reise gerade aufgebracht haben: Hier muss der Fahrer eine Einschränkung in Kauf nehmen. Statt der beim ST üblichen 587 Liter Stauraum sind es bei der TGI-Variante ob des zweiten Tanks nur noch 482 Liter. Ein Umstand, der sich bei ausgedehnten Urlaubsreisen bemerkbar machen könnte, im Alltagsbetrieb hingegen keine negative Rolle spielt. Ansonsten ist der Seat Leon ST auch mit Gasantrieb ein ganz normaler Seat. Der Innenraum kann mit Lederpolstern für 1500 Euro aufgewertet werden, für 360 Euro gibt es den schlüssellosen Zugang sowie ein Stopp-Start-System. Eine an dieser Stelle empfohlene Rückfahrkamera gibt es für 260 Euro und die Ultraschall-Einparkhilfe vorn und hinten kostet zusätzlich 525 Euro.

Bleibt zu klären, zu welchem Preis man in den TGI einsteigen kann. Momentan wird der ST mit bivalenten Antrieb lediglich in der Ausstattungslinie Style ab 26.260 Euro angeboten. Was immerhin 750 Euro weniger sind als für einen gleichwertigen Diesel mit 115 PS. Ist der Knabe mit Doppelantrieb aber technisch voll aufgerüstet, werden am Ende knapp 36.000 Euro auf der Rechnung stehen.

Fazit: Tatsächlich ist der TGI bezüglich Reichweite, Verbrauch und Kosten sogar dem Diesel überlegen. Was Platz im Innenraum, Handling und Fahrverhalten betrifft, unterscheidet er sich ohnehin nicht von den Brüdern. Lediglich beim Gepäckabteil muss ein Abstrich von 100 Litern gemacht werden. Wer also bedacht und sparsam unterwegs sein will, der ist mit einem TGI gut beraten. In Zukunft wird es bei Seat auch monovalente Varianten geben, bei denen der Gastank deutlich mehr Reichweite bietet als der Benzintank. Und wer weiß, vielleicht wird in naher Zukunft für die Sportfreunde ja auch noch eine leistungsoptimiert Motorisierung angeboten. Dann hat der TGI echte Chancen, einem Diesel den Rang abzulaufen.
DATENBLATT Seat Leon ST Style 1.4 TGI
Abmessungen (Länge/Breite/Höhe) 4,55 / 1,97 / 1,45 m
Radstand 2,63 m
Leergewicht (DIN) 1421 kg
Sitzplätze 5
Ladevolumen 482 / 1365 Liter
Motor Vierzylinder Ottomotor mit 1395 ccm Hubraum
Getriebe 7-Gang-Automatik (DSG)
Systemleistung 81 kW / 110 PS
Kraftstoffart Erdgas (CNG)/ Benzin
Antrieb Frontantrieb
Höchstgeschwindigkeit 194 km/h
Tankvolumen 15 kg (CNG) / 50 Liter (Benzin)
max. Drehmoment 200 Nm bei 1500 - 3500 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 11,0 Sekunden
Normverbrauch (kombiniert) 5,4 Liter Superbenzin/100 km und 3,5 kg Erdgas/100 km
Testverbrauch (kombiniert) 4,3 kg (CNG) / 6,9 l (Benzin)
CO2-Emission kombiniert 96 g/km
Effizienzklasse A / EU6
Grundpreis 26.260 Euro
Preis des Testwagens 35.755 Euro

Quelle: n-tv.de
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Herr Kaiser" verliert an BodenDer - Kampf um die Kfz-Versicherung tobt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2017 14:10

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/Der-Kampf-u ... 93470.html
Freitag, 20. Oktober 2017
"Herr Kaiser" verliert an BodenDer - Kampf um die Kfz-Versicherung tobt

Es ist eine massenhafte Schnäppchenjagd: Alljährlich im Herbst wechseln Millionen Bürger ihre Kfz-Versicherung. Check24 und andere Online-Portale nehmen den Versicherungsvertretern das Geschäft weg. Der Ton wird zunehmend rauer.

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Die Kampfansage kommt im Fernsehen: "Mach Schluss mit deinem Versicherungsvertreter." Mit dem neuen Werbespot will das Maklerportal Check24 den scharfen Wettbewerb um die Kfz-Versicherung anheizen, mit dem Versprechen, für die Kunden die günstigeren Tarife zu bieten. In dem Spot wird der vielen Fernsehzuschauern noch bekannte "Herr Kaiser" in die Wüste geschickt, der einst für die inzwischen nicht mehr existente Hamburg-Mannheimer warb.

Der Anlass: Die alljährliche Wechselsaison in der Kfz-Versicherung hat begonnen, alljährlich im Herbst schließt eine seit Jahren wachsende Millionenschar von Autofahrern neue Policen ab. 2016 vermittelte Check24 erstmals über eine Million Kfz-Versicherungsverträge. Dieses Mal hofft das Münchner Online-Unternehmen auf noch mehr Kunden. "Wir wollen weiter wachsen", sagt ein Sprecher.
Vergleichsportale zu teuer?

Doch sowohl die zwei größten Kfz-Versicherer als auch die selbstständigen Versicherungsvertreter setzen sich zur Wehr. HUK Coburg und Allianz haben zusammen mit mehr als 20 Millionen Verträgen fast die Hälfte aller privaten Kfz-Versicherungspolicen in Deutschland abgeschlossen. Doch die Angebote der zwei Großen fehlen auf Check24 und anderen Vermittlungs-Portalen.

Die Allianz als größter deutscher Versicherer und Nummer zwei auf dem Kfz-Markt ist mit ihrer Online-Tochter Allsecur auf Portalen vertreten, nicht aber mit der eigentlichen Marke Allianz. Der Kfz-Marktführer HUK Coburg ist in diesem Herbst noch einen Schritt weiter gegangen und hat sich auch mit der Online-Tochter HUK24 aus dem Portalgeschäft zurückgezogen.

Der Ton wird zunehmend rauer. Die Portale werben mit dem Argument, für die Kunden den günstigsten Tarif zu finden. Die HUK antwortete im September mit einem frontalen Gegenangriff und drehte den Spieß um: "Vergleichsportale sind zu teuer", lautete die Überschrift der Pressemitteilung, in der das Unternehmen seinen Portalboykott verkündete.

Das bezieht sich darauf, dass die Vergleichsportale Online-Makler sind und daher ebenso Provision kassieren wie menschliche Vertreter. In der Versicherungsbranche ist von teilweise über 100 Euro pro Kfz-Vertrag die Rede. Häufig genannt wird für Check24 eine Provision von 80 bis 100 Euro, offiziell sagen aber weder Check24 noch die Versicherungen etwas zum Thema Provision. Und da die Online-Konkurrenten oft aufwendige Werbekampagnen führen, argumentiert die HUK, dass der Versicherungskauf per Portal sogar teurer sei.
Provisionen immer auch Verhandlungssache

Und außerdem setzt auch der Bundesverband der Versicherungskaufleute (BVK) seinen juristischen Feldzug gegen Check24 fort. BVK-Präsident Michael Heinz will erreichen, dass der Online-Konkurrent die Besucher der Webseite möglichst frühzeitig auf die Maklertätigkeit hinweist. Check24 warf Heinz und seinem Verband im Gegenzug vor, selbst gegen die gesetzlichen Informationspflichten zu verstoßen.

Check24 dagegen argumentiert, dass das Portal echte Vorteile biete: Auf der Webseite seien weit mehr Versicherungsunternehmen vertreten als bei einem traditionellen Vermittler - allein 60 Anbieter von Kfz-Policen. "Das ist die Demokratisierung des Vergleichswettbewerbs", sagt Sprecher Daniel Friedheim. Etwa zwei Drittel der Kunden entscheide sich für Anbieter, die sie vorher nicht kannten. "Gerade die kleinen Anbieter, die der Kunde normalerweise nicht kennt, tauchen bei uns auf."

Nicht alle Großen der Branche gehen auf Distanz zu den Vergleichsportalen. Keinen Kampf gegen Check24 und Co. führt die italienische Generali-Gruppe, nach der Allianz der zweitgrößte Privatkundenversicherer in Deutschland. "Vergleichsportale sind für bestimmte Produkte, wie zum Beispiel der Kfz-Versicherung, ein durchaus starker Vertriebsweg, da er zunehmend von Kunden nachgefragt wird", sagt David Stachon, der Chef des Digitalgeschäfts. Generali wolle allen Kunden über den von ihnen bevorzugten Kanal ein Angebot unterbreiten.
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Provisionen seien immer auch Verhandlungssache. "Wir würden daher niemals Provisionsniveaus bezahlen, die die Profitabilität der Produkte infrage stellen würden", sagt Stachon. "Für uns ist entscheidend, wie lange die vermittelten Kunden beim Versicherer bleiben. Ein Kfz-Kunde, der jedes Jahr wechselt, kann für Versicherer nicht interessant sein."

Am ungemütlichsten ist die Lage jedenfalls tatsächlich für "Herrn Kaiser": den Versicherungsvertreter alter Schule. Nach den Zahlen des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft wurden 2016 bereits 18,5 Prozent des Neugeschäfts in der Versicherungsbranche über Portale oder im Direktvertrieb abgeschlossen, 2014 waren es noch 16,3 Prozent. Mit einem Ende dieses Trends rechnet derzeit niemand in der Branche. Der Kampf um die Kunden wird sich voraussichtlich weiter verschärfen.

Quelle: n-tv.de , Carsten Hoefer, dpa
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Akt der Selbstjustiz - Vollbremsung zwecks Disziplinierung ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Nov 2017 12:27

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/Vollbremsun ... 11127.html
Akt der Selbstjustiz - Vollbremsung zwecks Disziplinierung ?

Wer auffährt, hat Schuld? Das gilt bei einer Kollision nicht immer. Erst recht nicht, wenn der Vordermann meint, sich ein nachfolgendes Fahrzeug durch eine Vollbremsung als Erziehungmaßnahme vom Leib zu halten, wie ein aktuelles Urteil zeigt.

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Die Straße als Kampfbahn: Die einen ärgern sich über zu langsame Fahrer, die anderen fühlen sich von den "Verfolgern" bedrängt. Je nachdem, in welcher Form und Penetranz beide Fahrweisen praktiziert werden, können auch beide den Tatbestand der Nötigung erfüllen. Beispielsweise dann, wenn ein auffahrendes Fahrzeug mit Lichthupe den Vordermann in Angst und Schrecken versetzt. Aber eben auch dann, wenn der Vordermann die Geschwindigkeit ohne ersichtlichen Grund massiv reduziert, um den Hintermann zu einer unangemessen niedrigen Geschwindigkeit zu zwingen.

Aber abgesehen vom Tatbestand der Nötigung sind solcherlei Manöver zumeist auch gefährlich. Mitunter lebensgefährlich. Vergleichsweise glimpflich verlief ein Auffahrunfall, der vor dem Amtsgericht (AG) Solingen verhandelt wurde (Az.: 13 C 427/15). Hier hatte eine Autofahrer sein Fahrzeug beim Anfahrvorgang an einer Ampel grundlos scharf abgebremst, wohl um die Fahrerin des nachfolgenden Wagens zu disziplinieren.
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Vorausgegangen war der Aktion bereits ein längeres "Gerangel" der Fahrer. So fuhr der später beklagte Fahrer längere Zeit hinter der Frau her. Strittig ist, ob dies in bedrängender Weise erfolgte. Als ihm schließlich der Überholvorgang gelang, bremste er bei nächster Gelegenheit beim Anfahren an einer Ampel sein Auto ab, wobei der Grund hierfür ebenfalls strittig ist. Ein verkehrsbedingter Anlass für die Bremsung bestand jedoch nicht. Die Frau fuhr mit ihrem Fahrzeug auf. Dabei wurde es beschädigt.

Vor Gericht war nun zu klären, wer für die Kollision haftet. Und wieder einmal zeigte sich, dass der Auffahrende nicht immer schuld ist. Im verhandelten Fall wurde dem Abbremsenden eine Haftung von 100 Prozent zugesprochen. Denn ein Sorgfaltspflichtverstoß der Klägerin wurde vom AG nicht festgestellt. Vielmehr stand zur Überzeugung des Gerichts fest, dass der Mann im Rahmen des Anfahrvorgangs plötzlich und ohne verkehrsbedingten Grund sein Fahrzeug absichtlich scharf abgebremst habe, um die nachfolgende Fahrerin zu disziplinieren. Die vorgetragene Begründung für die durchgeführte Vollbremsung, er habe beim Anfahren den falschen Gang eingelegt, sei für sich genommen weder plausibel noch nachvollziehbar, befand das Gericht.

Quelle: n-tv.de , awi
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Wie ein Stern zum Star wird - Mercedes CLS feiert Weltpremiere in LA

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Dez 2017 14:03

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Mercedes-CLS-f ... 57520.html
Wie ein Stern zum Star wird - Mercedes CLS feiert Weltpremiere in LA

Von Holger Preiss, Los Angeles

Wo, wenn nicht auf der Automesse in Los Angeles könnte ein Luxus-Coupé wie der Mercedes CLS seine Weltpremiere feiern? Nun, zum Beispiel in den Hollywood-Studios. Und tatsächlich hat der neue Stern das Zeug zum Star, wie eine erste Begegnung nahelegt.

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Das Heck ist keck, macht es aber der Aerodynamik nicht leicht.

Das Licht der Welt erblickte der Mercedes CLS im Jahr 2004. Seinerzeit zeichnete der US-amerikanische Automobildesigner Michael Fink für die Linien des CLS 219 verantwortlich und erschuf eine Mischung aus sportlichem Coupé und praktischer Limousine. Die Kombination führte auch dazu, dass es den luxuriösen Dynamiker nur als Viertürer gibt. Im Jahr 2011 fand die zweite Generation den Weg zu den Händlern. Wenige Monate später wurde ihm der Shooting Brake an die Seite gestellt. Eines der wenigen Autos aus Stuttgart, das die Herzen der Käufer wohl nie so richtig erwärmen konnte. In Zukunft wird es den aber nicht mehr geben. Was schade ist, denn das Kombi-Coupé hat so einige Vorteile. Doch wir schweifen ab.
Auf das Wesentliche reduziert

Am Vorabend der Automesse in Los Angeles steht nämlich der neue CLS im Fokus der Besucher der Smashbox Studios in Culver City. Und ganz ehrlich: Viel ist von dem, was Fink in den Wagen gezeichnet hat, ist nicht geblieben. Chefdesigner Gorden Wagener hat das Coupé ganz in seine Designsprache gezwungen und das tut dem Schwaben wahrlich gut. Die Falze im Blech wurden sichtlich reduziert, die Seitenscheiben gefühlt noch einen Tick schmaler und das Kabine für die Insassen duckt sich noch tiefer.
An der Front nimmt der CLS Anleihen bei AMG.

Dafür strecken sich Heck und Front weit in die ihr zugedachten Richtungen und paaren Sportlichkeit mit einer gehörigen Portion Eleganz. Wagener selbst spricht gar von einer "erotischen Schönheit" mit "emotionaler Aufladung". Das ist vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, aber zwei Winkelzüge hat der Design-Chef an der Front vollführt, um sie noch länger wirken zu lassen. Zum einen zitiert er mit der Form des Kühlergrills den AMG GT, zum anderen verlängert er mit der sogenannten Haifischnase die Motorhaube deutlich. Bei den Scheinwerfern setzt Mercedes optisch nicht nur auf ein "Predatort"-Antlitz, sondern auch auf LED-Technik und lässt die Designer mit einer sogenannten "Edgelight-Hinterleuchtung" eine kristalline Optik schaffen.

Interessant ist auch das Heck. Die stark ausgeformten Radhäuser des Vorgängers haben ausgedient und Wagner streckt es unterhalb der Abrisskante des Heckdeckels, zieht die Schürze darüber hinaus und schafft so eine enorme Spannung. Aber nicht nur das: Mit einer Länge von 4,99 Meter überragt der CLS seinen Plattformspender die E-Klasse immerhin um sechs Zentimeter. Doch trotz seiner schnittigen Figur liegt der cW-Wert, also der Strömungswiderstandkoeffizent, mit 0,26 um 0,03 über dem der E-Klasse. Dass das so ist, ist dem Design geschuldet. Die schicke Hülle sorgte nämlich gerade bei Entwicklungschef Michael Kelz für einiges Kopfzerbrechen. Um den Sportler mit dem schicken Heck nämlich am Boden zu halten, musste einiges am Unterboden und an der Dämpferabstimmung getan werden. "Dafür", so Kelz, "fährt er sich jetzt gerade mit den potenten Sechszylindern ganz hervorragend".
Zum Start mit Reihen-Sechszylinder
Neue Reihen-Sechszylinder werden den CLS vorerst befeuern.

Apropos Sechszylinder: Befeuert wird der scharfe Schwabe zum Marktstart im kommenden Jahr von drei nagelneuen Reihen-Sechszylinder-Motoren. Darunter zwei Diesel mit 286 PS und 600 Newtonmeter maximalen Drehmoment sowie mit 340 PS und 700 Newtonmeter. Abseits eines AMG dürfte für Sportfreunde der Benziner mit 48-Volt-Bordnetz und 367 PS interessant sein. Während de Überflieger regulär 500 Newtonmeter zur Verfügung stellt, kann er im EQ Boost für einen kurzen Moment 250 Newtonmeter und 22 PS zusätzlich zur Verfügung stellen.

Was das mit Blick auf die Leistungsdaten im Sprint bedeutet kann, an dieser Stelle noch nicht gesagt werden. Warum? Weil Mercedes sie noch nicht verraten hat. Und weil das so ist, gucken wir uns schnell noch den im CLS zu erwartenden Vierzylinder an. Hier werden wahrscheinlich 299 PS und 400 Newtonmeter das Coupé beflügeln. V8-Triebwerke wird es erst in den AMG-Modellen geben, dann auch wieder mit Panamericana-Grill.
Licht, wohin das Auge blickt
Das Innenleben des CLS orientiert sich an E- und S-Klasse.

Unabhängig von der Motorisierung kann das Wageninnere in 64 Farben illuminiert werden. Das gibt es schon? Stimmt, aber dass jetzt auch die Lüftungsdüsen von innen beleuchtet sind, ist neu. Wird die Temperatur über die Klimaanlage gewechselt, ändert sich die Beleuchtung der Lüftungsdüsen. Strömt es warm, werden sie rot, wird es kalt, leuchten sie blau. Braucht man nicht? Nein, sieht aber schick aus. Noch dazu, wenn man das Farbspiel aus den exklusiv für die Baureihe gefertigten Sitzen betrachtet. Und noch etwas ist beachtenswert: Die äußeren Plätze im Fond gleichen den Vordersitzen. Das schafft zum einen einen sportlichen Einzelsitzcharakter, zum anderen kann man Kindern suggerieren, dass sie ja wie der Pilot sitzen. Allerdings ist der Platz, wie in einem Coupé üblich, auf der hinteren Reihe nicht gerade üppig. Obgleich der Radstand mit 2,94 Meter dem der E-Klasse gleicht.

Dabei gilt das CLS Coupé erstmals als Fünfsitzer. Die Rückenlehnen im Fond können übrigens auf Wunsch im Verhältnis 40/20/40 umgelegt werden. Wer abseits dieser Raumerweiterung Gepäck in den Kofferraum laden will, hat dafür 520 Liter zur Verfügung. Das sollte auch für die nächste Urlaubsreise taugen.
Im Langlauf zur Wellness-Flunder

Die kann im Übrigen ganz entspannt angegangen werden. Zumindest wenn die optionale "Energizing Komfortsteuerung" gebucht wurde. Mit ihr werden verschiedene Komfortsysteme im Fahrzeug vernetzt: Klimaanlage, Beduftung, Massagefunktion der Sitze, Licht- und Musikstimmung werden zu einem großen Wellness-Paket verpackt, das sich in sechs Programme unterteilt: Frische, Wärme, Vitalität, Freude, Behaglichkeit oder Training. Wobei Letztgenanntes auf Wunsch für Muskelentspannung, Muskelaktivierung oder Balance sorgen soll. Wie das letztlich wirkt, konnte bei der ersten Sitzprobe noch nicht getestet werden. Zu kurz war die Zeit, in der man auf den Polstern der Ausstellungsstücke Platz nehmen konnte. Eins kann aber bereits jetzt gesagt werden: Es sitzt sich ganz famos auf dem neuen Gestühl.

Klar, das Beschriebene gibt es auch in der neuen S-Klasse. Nur dass es da nicht in einer so dynamischen Hülle ruht. Insofern schließt der CLS in vielen Punkten zum Sternenkreuzer auf. Insofern verwundert es nicht, dass in der Optionsliste auch eine ganze Armada von Assistenten zu finden ist, die bereits das Mutterschiff in Richtung autonomes Fahren treiben sollen. Insofern kann auch das Coupé selbständig Lenken, Bremsen - auch an Kreuzungen -, Hindernissen ausweichen, die Spur und den Abstand halten. Dank der Einbeziehung von Navigationsdaten kann die Elektronik vor und in Kurven die Geschwindigkeit reduzieren oder einfach nur anpassen. Das funktioniert natürlich auch im Kreisverkehr. Verbessert wurde laut Mercedes auch der Aktive Spurwechsel-Assistent, der jetzt noch sensibler arbeitet. Wie bereits bei der S-Klasse erfolgt die Steuerung aller Assistenten jetzt über das Lenkrad.
Dynamik ist versprochen
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Natürlich kann der Fahrer den CLS auch selbständig bewegen. Das sollte bereits in der Serienausstattung mit dem Komfort-Stahlfahrwerk recht dynamisch gehen, denn Mercedes verspricht hier eine sportliche Grundabstimmung. Darüber hinaus gibt es natürlich das Fahrwerk mit "Dynamic Body Control", was nichts anderes heißt, als dass während der Fahrt eine kontinuierliche Verstelldämpfung an Vorder- und Hinterachse stattfindet. Und wer richtig mondän über den Asphalt gleiten möchte, entscheidet sich für die Luftfederung mit regelbaren und adaptiven Dämpfern. "Allerdings haben wir die Dämpferrate noch mal deutlich sportlicher gemacht", erklärt Kelz. "Dort wo die E-Klasse sanft ausfedert, geht der CLS straff in die Knie. Ohne dabei aber etwas von seinem Komfort vermissen zu lassen."

Das alles gibt es natürlich nicht zum Nulltarif. Was die Stuttgarter für den CLS aufrufen, wurde in Los Angeles noch nicht verraten. Wenigstens aber so viel, dass der Marktstart für März kommenden Jahres vorgesehen ist und dass das europäische Publikum den schicken Gleiter erstmals auf dem Autosalon in Genf bestaunen und besteigen kann.

Quelle: n-tv.de
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Teurer Purist - Moto Morini Milano bringt Naked Bike

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Dez 2017 15:36

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Moto-Morini-Mi ... 53917.html
Teurer Purist - Moto Morini Milano bringt Naked Bike

Die kleine, aber feine Motorradschmiede Moto Morini erweitert zum Frühjahr 2018 ihre Modellpalette um ein besonders puristisches Naked Bike. Es leistet 110 PS und dürfte sich preislich auf dem Niveau einer BMW R nineT bewegen.

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Es ist erst zwei Jahre her, dass die italienische Zweiradschmiede Moto Morini wiederbelebt wurde. Im kommenden Jahr wird die Traditionsmarke die bestehenden Baureihen Corsaro, Scrambler und Ganpasso um das puristische Naked Bike Milano erweitern. Allerdings dürfte die technisch recht anspruchsvolle Schönheit nicht ganz billig werden.
V2 mit 87-Grad-Zylinderwinkel
Eine LED-Leuchte ziert das Heck und gerollt wird auf 17-Zoll-Schmiederädern.

Herzstück der unverkleideten Italienerin ist ein 1,2-Liter-Zweizylinder-V-Motor mit einem recht eigenwilligen Zylinderwinkel von 87 Grad. Wie sich das fahrtechnisch niederschlägt verraten die Italiener noch nicht. Bislang hat Moto Morini lediglich eine Leistung von 110 PS und ein hohes Drehmoment angekündigt, das über einen breiten Drehzahlbereich zur Verfügung stehen soll.

Beim Rahmen setzt Moto Morini auf eine modifizierte Variante ihrer bereits in den anderen Modellen verwendeten Stahlrohrkonstruktion. Optische Besonderheiten sind ein freischwebendes Heck mit kleinem LED-Rücklicht, die 17-Zoll-Schmiederäder aus Aluminium und eine Auspuffanlage aus mattiertem Edelstahl mit kurvenreichen Krümmern und doppelläufigem Endschalldämpfer.
Mit Sicherheit kein Schnäppchen
Ein Blickfang ist auch die Auspuffanlage aus mattiertem Edelstahl.

Ein Blickfang dürfte auch die Zweifarblackierung in Schwarz-Rot sein. Bei den Fahrwerkskomponenten setzt Moto Morini unter anderem auf radial verschraubte Vierkolben-Monoblock-Stopper von Brembo mit zwei 320-Millimeter-Scheiben vorn sowie eine Upside-down-Gabel. Trotz eines eher klassischen Auftritts mit Rundscheinwerfer werden fahrrelevante Informationen auf einem 5-Zoll-Farbdisplay angezeigt. Ob es Assistenten wie ABS, ESP und andere elektronische Helferlein geben wird ist ebenfalls unbekannt.

Angesichts der zum Teil hochwertigen Komponenten sowie einer Produktion weitgehend in Handarbeit dürfte der Preis für die zum Frühjahr 2018 angekündigte Milano auf gehobenem Niveau, aber unterhalb des rund 20.000 Euro teuren Topmodells Corsaro liegen. Unter 15.000 Euro wird das Naked Bike aber nicht zu bekommen sein.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Gegen alle Linien - VW Arteon - schönster Wolfsburger im Test

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Dez 2017 16:25

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/praxistest/VW- ... 35925.html
Gegen alle Linien - VW Arteon - schönster Wolfsburger im Test

Von Holger Preiss

Autos aus Wolfsburg bestechen eher durch solide Bauart und Zuverlässigkeit als durch eine ausgefallene Optik. Der Nachfolger des VW CC bildet eine Ausnahme. Schön wie kein anderer, will der Arteon eine Alternative zu Mercedes CLS oder Audi A7 sein.

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Es ist schon eine Krux. Seitdem VW versucht, abseits seiner Premiummarken Audi und Porsche den Fuß in die schwere Luxustür zu bekommen, klemmen sich die Wolfsburger regelmäßig ein. Dabei ist das ungerecht. Denn der Phaeton war alles andere als ein schlechtes Auto. Und auch der Passat CC, den man später nur noch Volkswagen CC nannte, um ihn vom Alltagsbruder deutlich abzugrenzen, war ausgesprochen schön, aber absolut kein Knaller bei der verwöhnten Premiumklientel.
Langer Schwung der Dachlinie, breites Heck und geschärfte Endrohrblenden. Alles, was ein Gran Coupé braucht, hat der VW Arteon.

Droht dem VW Arteon ein ähnliches Schicksal? Der Wagen ist ein Traum an ausgewogenen Proportionen, scharfen Kanten und fließenden Linien. Er wirkt riesig, einmal mehr, wenn er mit 20-Zoll-Felgen besohlt ist, steigt benzinseitig mit einem 190 PS starken Vierzylinder ein, den man aber gerne auch als 280-PS-Überflieger ordern kann. Mit dieser Powerunit, die ordentlich Druck macht, und der guten Verarbeitung scheint auf den ersten Blick alles stimmig und weist ganz klar in Richtung Premium.
Doch nur ein Passat?

Aber schon wenn man den schicken Wolfsburger besteigt, wird klar: Das kennt man doch alles vom Passat. Und tatsächlich, der Arteon adaptiert den Alltagsbruder gnadenlos. Das ist nicht schlecht, denn der Liebling der Geschäftsreisenden ist ein super Auto. Er hat alles, was sich der Fahrer von einem Fahrzeug diese Klasse wünscht und sogar noch einiges darüber hinaus. Für den Arteon ist es wiederum zu wenig, denn aus dem gleichen Haus steht ihm eine Stufe höher nicht nur ein bis unter die Dachkante aufgerüsteter Audi A7 im Weg. Auch ein Skoda Superb Sportsline mit einem 280 PS starken Triebwerk ist im Angebot und kostet unterm Strich knapp 5000 Euro weniger. Das könnte für Arteon-Interessenten, die für den bei n-tv.de vorgefahrenen Tester alles in allem 60.315 Euro ausgeben müssten, nur ein kleiner Schritt zurück.
Der Innenraum des Arteon ist schlichte Schönheit, die man so aber auch aus dem Passat kennt.

Doch wer ganz genau hinsieht, kann sich den Wolfsburger Gran Tourismo dann doch richtig schöngucken und findet einiges, was weder Superb noch Konkurrenten wie zum Beispiel ein Opel Insignia bieten. Tief in die extrem gut ausgeformten Lederpolster der Ausstattungslinie Exclusive gesogen, freut sich der Fahrer nicht nur über den exzellenten Halt der Seitenwangen, sondern auch über die verlängerte Oberschenkelauflage und eine Massagefunktion, die diesen Namen auch verdinet. Das Lederlenkrad ist griffig, Knöpfe und Schalter sind an den richtigen Stellen und zur Rechten fällt der Blick auf einen 9,2 Zoll großen TFT. Interessant, dass die Symbole zur Steuerung des DAB-Radioempfangs, des Navis, Telefon und des Setups für Fahrwerk und Motor ganz schlicht, ja eigentlich monochrom sind. Das wirkt mit Blick auf die kribbelbunten Displays der Mitbewerber zurückhaltend-elegant.
Beim Head-up-Display geht Premium anders

Auch die sich über die gesamte Breite des Dashboards ziehenden Luftauslässe mit unterlegten und strukturierten Intarsien machen im Zusammenspiel mit der Analoguhr oberhalb der Mittelkonsole echt was her. Nimmt man dann noch das volldigitale Display mit Tacho, Drehzahlmesser und auf Wunsch Navi ins Visier, wird das Bild rund und ein Head-Up-Display nicht vermisst. Wobei es das natürlich auch gibt. Auf Wunsch fährt es per Knopfdruck oberhalb des Dashboards aus. Na gut, Premium geht eigentlich anders. Normalerweise werden die Fahrdaten in die Windschutzscheibe projiziert und nicht auf ein extra Plexiglaskärtchen, das für 565 Euro zusätzlich erworben werden muss.
Die Sitze im Arteon sind perfekt, Platz in der zweiten Reihe gibt es reichlich und auf Wunsch wird die Fond-Sitzbank auch beheizt.

Warum das so ist? Nun, VW hatte seinerzeit für den Arteon kein Head-up-Display vorgesehen. Als man dann merkte, dass es in diesem Segment State of the Art ist, war es zu spät. Um den Schaden zu begrenzen, wurde mit der oben beschriebenen Hilfsvariante nachgerüstet. Aber ganz ehrlich - das Geld kann man getrost sparen, denn die relevanten Infos gibt es fein aufbereitet im volldigitalen Zentraldisplay. Vorausgesetzt, man macht das entsprechende Kreuz in der Optionsliste. Doch wie dem auch sei, der Arbeitsplatz des Fahrers ist in sich schlüssig, funktional und ja, in seiner Klarheit irgendwie auch schön. Aber - und da ist es wieder - das gibt es im Passat auch. Auch im Skoda Superb sieht es nicht viel anders aus. Selbst die murkeligen Schaltwippen zur manuellen Gangwahl dürfen beim Arteon wie beim Superb bemängelt werden.
Sportlich und sparsam

Natürlich sind das alles keine Ausschlusskriterien, denn fahrtechnisch hat der schnittige Wolfsburger auch einiges zu bieten. Der stärkste Benziner trumpft mit schon erwähnten 280 PS auf und reicht 350 Newtonmeter an alle vier Räder weiter. Das garantiert auch bei volldurchgetretenem Gaspedal aus dem Stand einen kavalierstartfreien Sprung aus den Blöcken. In nur 5,9 Sekunden fliegt der Arteon an der 100-km/h-Marke vorbei und beschleunigt sich auf Wunsch bis auf 250 km/h. Das geht im Sportmodus natürlich deutlich kraftvoller als im Komfortprogramm. Hier gönnen sich die Turbolader und das automatische 7-Gang-Getriebe doch eine Sekunde, bis sie den durch den Gasfuß geforderten Vortrieb umsetzen.

Den dynamischen Lauf quittiert die Verbrauchsanzeige übrigens auch mit einer Ausgabe im zweistelligen Bereich. Zwischen 10,8 Liter und 12,0 Liter sind dann die Regel. Das ist bei den Leistungsparametern nicht verwerflich, aber umso schmerzlicher, als dass VW möchte, dass in den Tank teures Super Plus gefüllt wird. Im Kleingedruckten geht auch Super. Als Entschädigung gelingt es dann aber auch, bei verhaltener Fahrweise den Konsum auf schlanke 8,4 Liter zu drücken. Im Schnitt wurde der Arteon im Testzeitraum über die obligaten 1000 Kilometer mit 9,8 Litern bewegt.
Der 2,0-Liter-Turbobenziner ist mit seinen 280 PS ein wunderbar dynamischer Motor.

Wer also sparen will und nicht den sportlichen Moment sucht, wird auch von der Komforteinstellung begeistert sein. Der Arteon glänzt nämlich dank seines serienmäßigen DCC-Fahrwerks, dessen Spreizung der Adaptivdämpfer größer als im Passat ist, mit einem ausgezeichneten Abrollverhalten, federt Querfugen fast unmerklich weg und sorgt auch auf Kopfsteinpflaster für einen angenehm stoßarmen Lauf. Zudem erfreut das Coupé mit einer unglaublichen Geräuschdämmung, die dann doch Premium-Feeling hat.
Keine Soundexperimente

Akustisch versucht VW, mit dem Vierzylinder künstlich dort anzuknüpfen, wo der 3.0-Liter-V6 des CC auf natürliche Weise grollte. Um hier aber keine falschen Hoffnungen zu wecken, haben die Sounddesigner den Moment des sportlichen Aufwallens kurzweilig gestaltet. Laut wird es im Wolfsburger Luxusgleiter jedenfalls nie. Und das wirkt auch gar nicht störend. Die Aufmerksamkeit der Passanten hat der Fahrer auf der Straße ja bereits durch die auffallende Optik und künstliches Sportgebrumme im Innenraum nervt ohnehin eher, als das es die Insassen auf Dauer begeistert.

Begeistert dürften die aber vom allgemeinen Platzangebot sein. Der Radstand, der fünf Zentimeter über dem des Passat liegt, bringt vor allem den Fondpassagieren ein üppiges Raumgefühl. Auch hinter der weit abtauchenden Heckklappe findet sich für ein Coupé mit 563 Litern ein üppig dimensionierter Kofferraum. Der kann bei ungelegter Rücksitzlehne auf 1557 Liter erweitert werden. Dass man bei einem Grand Tourismo im Gepäckabteil nicht hoch bauen kann, dürfte selbstverständlich sein. Das Sofa aus dem Möbelhaus kann hier also nicht abgeholt werden, aber das geht mit einem Mercedes CLS ebensowenig wie mit dem schon erwähnten Audi A7.
Feine Assistenten
Mit 563 Litern Stauraum dürfte die Urlaubsfahrt auch zu viert gelingen.
Mit 563 Litern Stauraum dürfte die Urlaubsfahrt auch zu viert gelingen.
(Foto: Holger Preiss)

Mit dem und den Kollegen aus Zuffenhausens teilt sich der Arteon auf Wunsch aber eine ganze Armada an Assistenzsystemen, die es zum Beispiel im Superb nicht gibt. Wie dort arbeitet die automatische Abstandsregelung ACC bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h, nutzt aber jetzt die Infos des Navis, um die Geschwindigkeit vor engen Kurven oder Kreisverkehren selbständig zu drosseln. Bei entsprechender Eingabe bremst der Wagen zudem auf das durch die Verkehrszeichen verordnete Tempo ab. Leider ist die Menüführung hier alles andere als intuitiv. Und wer sich nicht intensiv mit den Tastenkombinationen beschäftigt, wird nie sicher sein, ob sein Wagen tatsächlich vor der Kurve bremst oder mit vollem Karacho reinrauscht.

Unabhängig davon soll aber der Emergency Assist arbeiten. Wenn der Fahrer längere Zeit das Lenkrad nicht bedient, kein Pedal tritt und auch auf folgende Warnhinweise nicht reagiert, stellt das Notsystem den Arteon unter Beachtung aller Verkehrsregeln sicher am Straßenrand ab. Zugegeben, im Test wurde diese Funktion nicht ausprobiert. Verpackt ist das Ganze neben der sehr hilfreichen adaptiven Spurwechsel- und Spurwechsel-Unterstützung im Fahrassistenzpaket für zusätzlich 1635 Euro.
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Und da wir gerade bei den Paketen sind, soll hier noch eine Empfehlung für das mit den Parkassistenten ausgesprochen werden. Damit übernimmt nämlich auf Wunsch die Elektronik den Lenkvorgang in Längs- oder Querparkbuchten. Anders als bei den Systemen anderer Hersteller kann sogar eingeparkt werden, ohne dass andere Autos die natürliche Grenze für die Lücke bilden. Ergänzt wird das Ganze durch eine 360-Grad-Ansicht und eine brillante Bilder liefernde Rückfahrkamera. Ebenfalls zu empfehlen ist das Active Lighting System für 1260 Euro mit adaptivem Fern- und Kurvenlicht.

Fazit: Der Arteon ist mit 60.000 Euro, will man ihn in vollem Ornat und mit dem potentesten Benziner fahren, kein Schnäppchen. Dennoch ist er deutlich preiswerter als die hauseigene und fremde Konkurrenz, die im Segment der waschechten Coupés fährt. Schade, dass die Abgrenzung zum Passat im Innenraum nicht so konsequent vollzogen wurde wie an der Außenhaut. Denn am Ende geht es gerade in der Premium-Liga um Prestige, Image und Eigenständigkeit. Und das vermisst man im Innenraum ein wenig. Ansonsten ist der Arteon ein rundum gelungener Gran Tourismo, der sich weder äußerlich noch technisch vor irgendjemandem verstecken muss.
DATENBLATT VW Arteon 2.0 Eleganca
Abmessungen (Länge/Breite/Höhe) 4,86 / 1,87 / 1,45 m
Radstand 2,83 m
Leergewicht (DIN) 1716 kg
Sitzplätze 5
Ladevolumen 563 / 1557 Liter
Motor Vierzylinder Ottomotor mit 1984 ccm Hubraum
Getriebe 7-Gang-Automatik (DSG)
Systemleistung 206 kW / 280 PS bei 5100 U/min
Kraftstoffart Benzin Super Plus
Antrieb Allradantrieb
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Tankvolumen 66 Liter
max. Drehmoment 350 Nm bei 1700 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 5,9 Sekunden
Normverbrauch (kombiniert) 7,3 Liter
Testverbrauch (kombiniert) 9,8 Liter
CO2-Emission kombiniert 164 g/km
Effizienzklasse C / EU6
Grundpreis 41.275 Euro
Preis des Testwagens 60.315 Euro

Quelle: n-tv.de
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Riiisikooo - Im Robo-Smart durch Akihabara

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Dez 2017 11:43

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Im-Robo-Smart- ... 86914.html
Sonntag, 17. Dezember 2017
Riiisikooo - Im Robo-Smart durch Akihabara

In Japans Hauptstadt gehen die Uhren anders. Erste recht dann, wenn Daimler die Zeit zehn Jahre vor dreht und den Smart Vision EQ von der Messebühne in den Stadtverkehr von Tokio entlässt. Zumindest für einige Meter.

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Riiisikooo..... Erinnern Sie sich noch an den "Großen Preis" mit Wim Thoelke und die drei Kandidaten in ihren riesigen Glaskugeln? Ein bisschen fühlt man sich so, wenn man mitten in der Nacht in Tokio zum ersten Mal in einem Smart Vision EQ Platz nehmen darf, und sich langsam die riesige elektrische Drehtür geschlossen hat.
Die Front des Robo-Smart als Informationsträger.

Auf einer Messe mag das ja noch angehen. Da wundert sich kein Mensch mehr über futuristische Studien. Selbst dann nicht, wenn jetzt der gute alte Daimler ein Robotaxi auf die Räder stellt, das bald elektrisch und autonom durch die Stadt flitzen soll und dabei funkelt wie eine Mischung aus Waschmaschine, Litfaßsäule und HD-Fernsteher. Auch wenn die nächtlichen Straßen des Tokioter Stadtteils Akihabara mit denen von Hamburg oder Berlin nicht zu vergleichen sind, weil die Uhren hier am Hotspot der japanischen Manga-Kultur und Spiele-Industrie ein bisschen vorausgehen, fühlt es sich in der echten Welt noch einmal ganz anders an, wenn man in einem Auto ohne Lenkrad und Pedale sitzt. Kein Wunder, dass man als Insasse fast so nervös ist wie Thoelkes Große Preis-Kandidaten, wenn sich vor der letzten Runde die Kugeln schließen und es ganz dunkel wird im Studio.

Hier hingegen ist es taghell, obwohl draußen tiefe Nacht ist. Millionen Neonröhren die verwandeln die Dunkelheit in eine bunte Disco-Welt. Und drinnen, weil der Smart blütenweiß ausgeschlagen ist, blaues Ambientelicht aus den Konsolen schimmert und dort, wo früher mal das Cockpit war, ein fetziges Musikvideo über den riesigen Monitor flimmert. Und falls sich auf die weißen Oberflächen doch mal ein Fleck verirrt, ist auch das kein Problem – wofür steckt schließlich am Rand der Sitzbank gleich ein Desinfektionsspray.
Wie in der Geisterbahn
Selbst in Japan fällt der Robo-Smart noch auf.

Aber für solche Details hat man bei der Jungfernfahrt in der Stuttgarter Zeitmaschine erst einmal keinen Blick. Denn kaum ist die Tür zu und der Beckengurt eingeschnappt, beginnt sich der Smart ohne eigenes Zutun zu bewegen. Als Insasse fühlt man sich so hilflos wie in einer Geisterbahn – nur dass es hier in Akihabara natürlich keine Gespenster gibt. Und der Plastikteddy, den die Designer offenbar zur Beruhigung in den Fußraum gelegt haben, ist jetzt auch nicht gerade zum Fürchten. Im Gegenteil ist man versucht, ihn aus der magnetischen Halteschlaufe zu nehmen und ein bisschen zu knuddeln, schließlich hat man ja die Hände frei.

Dafür gibt es - genau wie auf der Geisterbahn - jemanden, der das ganze steuert. Später, die Entwickler hoffen, in weniger als zehn Jahren, soll sich der Smart tatsächlich autonom durch den Stadtverkehr bewegen, seinen Weg zwischen den anderen Autos, zwischen Bordsteinen und Busspuren, Mautstationen und den induktiven Ladeplatten für die Lithium-Ionen-Zellen mit Radarscannern, Laseraugen und Car-to-Car-Kommunikation alleine suchen. Doch weil die Sensoren dafür gerade erst erprobt werden und noch so groß sind, dass sie eine ganze V-Klasse füllen, ist die Jungfernfahrt durch Akihabara nur eine Simulation wie bei den vielen Computer-Spielen, denen die Menschen hier in den vielen Pajinko-Hallen bis in die Morgenstunden verfallen.
Das Manga-Girl mit dem Smart ED oder umgekehrt?

Na immerhin ist der Elektroantrieb echt – aber der kommt mit seinen 60 kWh-Akkus für 155 Kilometer Reichweite und den 60 kW oder 82 PS an der Hinterachse für 130 km/h Spitze ja auch 1:1 aus dem Smart ED, den man schon heute kaufen kann. Und zwar in der zweiten Generation. So unterwegs will man gar nicht wissen wer den Smart der Zukunft hier bewegt. Denn erstens wissen wir spätestens seit "Lost in Tanslation", dass die Grenzen zwischen dem Hier und dem Heute in einer Nacht in Akihabara schon mal verschwimmen können. Und zweitens kann man durchaus Gefallen an der Zeitreise in der kleinen Knutschkugel empfinden.
Dating-App oder Mitfahrzentrale?

Während die Fahrer der anderen Autos in den nächtlichen Straßen nervös nach dem Verkehr schauen und sich Millimeter für Millimeter durch die Nacht kämpfen, kann der Knutschkugel-Insasse während der Fahrt die Augen schließen, im Internet surfen oder auf dem Gehweg nach Scarlett Johannson suchen wie einst Bill Murray. Und statt mich mit Händen und Füßen mit einem japanischen Taxifahrer zu verständigen, gebe ich meine Route einfach über das Smartphone ein, lasse mich vom Car2Go der Zukunft am Bordstein aufsammeln und am Ziel wieder absetzen, bevor die App gleich auch noch automatisch die Zahlung abwickelt.
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Und weil der Smart Vision EQ im Geist der neuen Mercedes-Politik Case geboren ist, fährt die Zeitkapsel nicht nur Connected, Autonom und Elektrisch, sondern sie ist auch shared. Und zwar viel geteilter, als wir das heute von Car2Go kennen. Denn in der Vision der Daimler-Vordenker nutzt der Großstädter von morgen den Robosmart nicht nach- sondern miteinander. Deshalb bleibt auch hier niemand lange alleine. Schon nach ein paar Minuten ploppt auf dem Bildschirm das Foto von Yui auf, die im Manga-Kostüm durch die Nacht turnt und gerne ein Stück des Weges mit fahren möchte.

Woher der Fahrgast das alles weiß, auch wenn er kein Wort japanisch spricht? Weil das Auto über mögliche Mitfahrer informiert. Auch damit man sich überlegen kann, ob man wirklich die Fahrt mit einem Mädchen wie Yui teilen will. Ob man dafür allerdings gleich auch die Hobbies und die persönlichen Vorlieben kennen muss ist fraglich. Schließlich handelt es sich hier um eine hochmoderne Mitfahrzentrale und nicht um eine Dating-App. Wobei: Wer weiß, was der Abend noch bringt? Es muss sich ja keiner um den Verkehr kümmern. Warum hat man bei diesem Gedanken plötzlich wieder Wim Thoelke und den großen Preis im Ohr? "Riiisikooo"!

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Alte Diesel - Autobauer verlängern Umtauschbonus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Dez 2017 14:27

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Autobaue ... 92564.html
Dienstag, 19. Dezember 2017
Alte Diesel - Autobauer verlängern Umtauschbonus

Alte Dieselfahrzeuge sollen von den Straßen, schließlich droht ein Fahrverbot. Wer seine alte Dreckschleuder abgibt, bekommt ein neues Auto billiger – damit locken Autohersteller seit dem Sommer. Die Aktion soll doch noch nicht Ende des Jahres auslaufen.

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Deutsche Autohersteller wollen die Umtauschprämie für alte Dieselfahrzeuge verlängern. Daimler und BMW zahlen den Bonus für Altfahrzeuge nun bis Ende Juni 2018, wie die Branchenzeitung "Automobilwoche" berichtet. Ursprünglich sollte die beim Diesel-Gipfel im August zugesagte Maßnahme nur bis Ende dieses Jahres dauern.
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"Wir werden unseren Beitrag für eine saubere Luft in den Städten leisten und haben uns daher entschieden, die Aktion bis zum 30. Juni 2018 fortzuführen", sagte eine BMW-Sprecherin dem Blatt. Auch der Daimler-Konzern hat eine Fristverlängerung beschlossen. "Wer bis Mitte nächsten Jahres ein Auto bestellt, profitiert noch von der Umtauschprämie", sagte eine Sprecherin der Automobilwoche.

Auch der Volkswagen-Konzern kündigte an, die Umtauschprämie zu verlängern. Die Konzernmarken VW, Audi, Seat, Skoda und VW Nutzfahrzeuge bieten den Bonus für Altautos mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4 nun bis zum 31. März 2018 an, wie der der Autobauer mitteilte. Bisher hätten sich mehr als 110.000 Kunden in Deutschland für die Prämie entschieden. Hintergrund der Verlängerung dürften auch drohende Fahrverbote in zahlreichen Kommunen sein.

VW hatte nach dem Dieselgipfel erklärt, Besitzern alter Dieselautos Preisnachlässe von bis zu 10.000 Euro gewähren. Das Angebot richtet sich an alle Fahrer eines beliebigen Diesel-Fahrzeugs der Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, die einen Euro-6-Neuwagen von VW oder der Ingolstädter Tochter Audi kaufen.

Quelle: n-tv.de , hul/dpa/rts
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Triumph Bonneville Bobber Black - Rundum düster mit den Genres gespielt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Dez 2017 15:04

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Rundum-duester ... 93258.html
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Triumph Bonneville Bobber Black - Rundum düster mit den Genres gespielt

Im Amerika der Nachkriegszeit schraubten Biker alle unwichtigen Teile ihrer Serienbikes ab, montierten Einzelsitze und kappten die Kotflügel. Im US-Jargon wurde das "bobbed Fenders" bezeichnet. Mit dem Genre spielt Triumph und erschafft die Bonneville Bobber Black.

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Ein Wunder an Dynami k ist die Bonneville Bobber Black nicht.

Triumph hat das Ohr ganz nah am Puls der Motorrad-Zeit und bedient schon seit einiger Zeit geschickt die Trends der Szene. Die Wendung hin zum klassischen Retrobike und die weitgehende Individualisierung stehen hoch im Kurs, das haben die Briten erkannt und setzen mit ihrer neuen Bonneville Bobber Black zum Preis von 13.750 Euro gleich auf drei Trends. Ungeachtet des eindeutigen Namens kommt das neue Bike in zwei Farben: Mattschwarz und Schwarz glänzend.
Hommage an die "bobbed Fenders"

Gegenüber der erst im letzten Jahr vorgestellten Bobber zeigt sich das neue Modell rundum düster, denn sämtliche Anbauteile von der Telegabel über die Schalldämpfer bis zu den Motordeckeln sind in der klassischen Motorradfarbe lackiert. Doch die Engländer belassen es hier nicht bei optischen Retuschen, vielmehr orientiert sich die Neue mit einem modifizierten Fahrwerk stärker an den traditionellen Vorbildern und befriedigt mit aufgewerteter Ausstattung moderne Geister.
Der Briten-Twin mit Kühlrippen und zwei knackig-kurze Schalldämpfer dominieren das Zentrum der Bonneville Bobber Black.

Doch zuallererst beeindruckt die puristisch gestylte Bonneville Bobber Black mit ihrer außergewöhnlichen Aufmachung, die in der frei schwebenden Aluminiumsitzschale gipfelt, die dem Heck eine ungewohnte Leichtigkeit verleiht. Unter dem Einzelsitz verbirgt sich ein Zentralfederbein, das zusammen mit der Stahlrohrschwinge einen markanten Hardtail-Look verleiht. Hinzu kommen stilechte Speichenräder mit dicken Gummiwalzen, Faltenbälge an der Gabel und ein die Optik dominierender Briten-Twin mit Kühlrippen und zwei knackig-kurzen Schalldämpfern, was als Reminiszenz an die umgebauten Bikes des Nachkriegs-Amerika aufgefasst werden darf. Damals schraubten die wilden Kerle alle unwichtigen Teile ihrer Serienbikes ab, montierten Einzelsitze und kappten die Kotflügel, was im US-Jargon als "bobbed Fenders" bezeichnet wird - damit war der "Bobber" als Motorradgattung geboren.
Höher Drehen bringt wenig

Die Mitte des Briten-Bobbers wird optisch wie technisch vom drehmomentoptimierten Reihenzweizylinder mit 1200 ccm Hubraum geprägt, den Triumph auch in andere Retrobikes einbaut. Gegenüber dem Einsatz dort sorgt eine drehmomentorientierte Abstimmung für 77 PS Spitzenleistung und ein fülliges Drehmoment im unteren und mittleren Sektor mit einem Maximum von 106 Newtonmeter schon bei niedrigen 4000 Touren.
Der Einzelsitz lässt sich in Höhe und Länge verschieben.

Diese Auslegung macht zusammen mit einem langen ersten Gang das Fahren für jedermann leicht und einfach. Ab Standgas schon spielt sich der Twin gutmütig in den Vordergrund, um zwischen 3000 und 5000 Touren mit bärigem Schub zu verwöhnen. Dies wird zum bevorzugten Drehzahlbereich jedes Bobber-Piloten, denn höher Drehen bringt wenig - oben herum wirkt das Triebwerk unnötig angestrengt, und den schönsten Sound produzieren die Peashooter-Endtöpfe in der Drehzahlmitte.

Die gute Fahrbarkeit steuert eine äußerst leichtgängige Kupplung ebenso bei wie zwei Fahrmodi, die sich über eine separate Taste am rechten Lenkerende anwählen lassen: Bei Rain geht der Twin arg gehemmt ans Werk, die gute Dosierbarkeit des Road-Modus prädestiniert ihn für einen Einsatz selbst unter schlechten Bedingungen.
Stets Vertrauenerweckend
Autentische Speichenräder mit schwarzen Felgen gehören bei der Bonneville Bobber Black dazu.
Autentische Speichenräder mit schwarzen Felgen gehören bei der Bonneville Bobber Black dazu.

Wie früher trägt der heutige Bobber fast ballonartige Reifen. Anders als beim Basis-Bobber mit 19-Zoll-Vorderrad rotieren unisono Sechzehnzöller - am Heck im 150/80-Format, vorn in 130/90 -, selbstredend auf authentischen Speichenrädern mit schwarzen Felgen. Der lange Radstand und die stabilitätsorientierte Geometrie der neuen fetten 47er-Telegabel sorgen für tadellosen Geradeauslauf und ein neutrales Lenkverhalten, besonders handlich benimmt sich der Briten-Bobber aber nicht. Doch stets sicher und Vertrauen erweckend. Sportliche Ambitionen erstickt die geringe Schräglagenfreiheit im Keim, die beiden Bremsscheiben vorn verzögern den bei 237 Kilo Trockengewicht nicht gerade leichten Single Seater ausreichend wirkungsvoll.
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Trotz der minimalistischen Erscheinung kann sich die Serienausstattung durchaus sehen lassen: Die Aluminium-Sitzschale ist in Höhe und Neigung verschiebbar, auch das stylische Rundinstrument lässt sich im Anstellwinkel variieren. An der Front leuchtet ein Rundscheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht, dazu gibt’s eine abschaltbare, wenig sensibel agierende Traktionskontrolle, ein ABS und einen auf Knopfdruck zu aktivierenden Tempomaten. Die individuelle Optik, feine Detaillösungen, der durchzugsstarke Antrieb und das unkomplizierte Fahrverhalten machen die Triumph Bonneville Bobber zu einem besonderen Motorrad, was sich Triumph mit 13.750 Euro aber auch gut bezahlen lässt.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Umfrage bestätigt es - Autonomes Fahren gewinnt an Akzeptanz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jan 2018 17:20

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Autonomes-Fahr ... 15840.html
Sonntag, 07. Januar 2018
Umfrage bestätigt es - Autonomes Fahren gewinnt an Akzeptanz

Deutsche Autofahrer haben zwar kaum Fahrassistenzsysteme in ihren Wagen - sie hätten aber gerne mehr. Und wenn es richtig autonom wird, haben sie auch schon eine klare Präferenz, was sie mit der gewonnenen Freizeit anfangen wollen.

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Die Gewöhnung erhöht auch beim autonomen Fahren die Akzeptanz.

Der deutsche Autofahrer ist prinzipiell bereit, sein Lenkrad aus der Hand zu geben. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Allianz-Versicherung zeigt, dass 60 bis 70 Prozent der Deutschen den Assistenzsystemen wie automatische Notbremse, Abstandsregel-Tempomat oder Spurhalteassistent vertrauen. Beim Parkassistenten sind es sogar rund 80 Prozent.

Gerade die letzte Zahl zeigt, wie stark der Faktor Gewöhnung für die Akzeptanz der Technik ist. Denn in den Fahrzeugen von einem Drittel der Befragten ist ein Parkassistent bereits eingebaut. Das zweithäufigste Assistenzsystem, der Notbremsassistent, kommt aber gerade einmal in 16 Prozent der Autos zum Einsatz. Mehr als die Hälfte der Deutschen haben überhaupt keinen Fahrassistenten in ihrem Auto.
Vollautonom auf der Langstrecke
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Dennoch würden die meisten Befragten dem höchsten Ausbaustand dieser Technik sogar seelenruhig ihr Leben anvertrauen. 62 Prozent wünschen sich auf Langstreckenfahrten ein voll autonom fahrendes Auto. Und wenn sie so Fahrzeug hätten, würde mehr als die Hälfte der Befragten die gewonnene Zeit an Bord zum Entspannen, aus dem Fenster schauen oder schlafen nutzen. Mediennutzung und Essen folgen in der Beliebtheit. Immerhin 40 Prozent der voll autonom Fahrenden würden die gewonnene Zeit zum Arbeiten nutzen.

Die Mehrheit rechnet damit, dass sich in den kommenden zehn Jahren die autonome Technik auf deutschen Straßen durchsetzt. Rund ein Drittel der Befragten steht der Technik dennoch skeptisch bis ablehnend gegenüber - meist aus Angst, dass die Autos Fehler machen und der Fahrer nicht mehr eingreifen kann.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Etwas Demut bitte - Die schlimmsten Staufallen der Welt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Feb 2018 18:58

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Die-schlimmste ... 81082.html
Etwas Demut bitte - Die schlimmsten Staufallen der Welt

Sich in Stoßzeiten durch den Stadtverkehr zu quälen, ist nicht schön. In anderen Teilen der Welt ist die Stausituation aber noch deutlich schlimmer, wie eine Studie belegt. Insofern sollten Autofahrer in Deutschland fast demütig sein.

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Die Stauhauptstädte der Welt im Überblick.

Wer in der deutschen Stauhauptstadt München im Verkehr feststeckt, sollte beim nächsten Mal voller Demut an seine Autofahrer-Kollegen auf der anderen Seite des Erdballs denken. Denn während man der bayrischen Landeshauptstadt durchschnittlich 51 Stunden pro Jahr während der Rushhour im Stau steht, kommen Pendler in der kalifornischen Stadt Los Angeles noch weniger voran: 102 Stunden sind weltweiter Staurekord.

Zum sechsten Mal in Folge steht die Stadt der Engel an der Spitze der weltweit schlimmsten Staufallen, die Verkehrsdaten-Analyst Inrix errechnet hat. Auf Rang zwei liegen Moskau und New York (91 Stunden), es folgen Sao Paulo (86 Stunden) und San Francisco (79 Stunden). 1360 Städte in 38 Ländern weltweit hat der Datenanbieter ausgewertet, nach eigenen Angaben die größte Untersuchung ihrer Art.
Europas Stauhauptstadt ist London
In Europa steht man in London am längsten im Stau.

Als zweite europäische Stadt - nach Moskau - liegt London (74 Stunden) auf Rang sieben, knapp hinter Kolumbiens Hauptstadt Bogota (75 Stunden). Auf Platz acht liegt mit Atlanta (70 Stunden) eine weitere US-amerikanische Stadt, dahinter folgen in den Top Ten Paris (69 Stunden) und Thailands Hauptstadt Bankok (64 Stunden). München liegt als erste deutsche Stadt auf Rang 76, auf Platz 81 folgt Hamburg (44 Stunden).

Im Vergleich der 38 in der Analyse betrachteten Länder liegt Thailand vorn. Hier stehen die Menschen im Schnitt 56 Stunden im Stau. Es folgen Indonesien (51 Stunden) und Kolumbien (49 Stunden). Deutschland rangiert auf Platz elf mit 30 Stunden Durchschnittlicher Wartezeit im Stau in Stoßzeiten.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Ich drehe schon seit Stunden ...Wenn die App die Parklücke findet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Feb 2018 21:24

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Wenn-die-App-d ... 86430.html
Ich drehe schon seit Stunden ...Wenn die App die Parklücke findet

So angenehm die Fahrt mit dem Auto auch sein kann, so nervig ist am Ende die Suche nach einem Parkplatz. Nicht nur App-Anbieter versuchen das zu vereinfachen, auch Bosch und TomTom sind einer Lösung auf der Spur.


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forum-kategorie-f4/auto-motorrad-oldtimer-motorsport-camping-t6.html


Am Ende einer Autofahrt steht immer die Frage: Wohin jetzt mit dem Wagen? Wie einfach wäre es, könnte man im Navi das Ziel "freie Parklücke in der Nähe, passend für mein Auto" eingeben. Tatsächlich ist diese Wunschvorstellung gar nicht mehr so weit entfernt. Und im Schritt danach muss man gar nicht mehr selbst parken.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 56804.html
Lücken-Lotse in Innenstädten: Apps sollen lästige Parkplatzsuche erleichtern
29.01.18 – 01:33 min

Intelligente Lösungen sind gefragt: Etwa ein Drittel des Stadtverkehrs ist auf parkplatzsuchende Autofahrer zurückzuführen, die ihre Kreise ziehen, um eine freie Lücke zu finden. Geht man mit Automobilzulieferer Bosch davon aus, dass sich bis 2050 der urbane Verkehr verdreifacht haben wird, liegt auf der Hand, warum die Parkplatzsuche dringend effizienter werden muss.
Helfende Apps für die Parkplatzsuche

Bereits heute unterstützen zahlreiche Apps die Suchenden. Dienste wie "Park Now" oder "Ampido" zeigen Parkmöglichkeiten mit Preisen in der Umgebung an und vereinfachen vor allem das Bezahlen. Auch bei "easy park", "Park.Me" oder "Park and Joy" muss man kein Ticket mehr ziehen. Die Abrechnung erfolgt automatisch und zeitgenau über das Smartphone, auch das Nachlösen aus der Ferne ist möglich. Die Reservierung von Parkplätzen ist ebenfalls bei einigen Anbietern möglich. Verschiedene Parkhaus-Betreiber bieten Park-Apps an, die eine aktuelle Übersicht über die freien Plätze in Tiefgarage oder Parkdeck geben.

Andere Apps gehen weiter und zeigen sogar Parkplätze am Straßenrand, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit frei sein könnten: Die App "ParkU" beispielsweise nutzt Information von Inrix. Der Verkehrsdatenanbieter verknüpft so genannte historische Daten – also wo in der Vergangenheit um eine bestimmte Uhrzeit wenig los war – mit Echtzeitdaten über die aktuelle Verkehrslage und berechnet eine statistische Wahrscheinlichkeit, wo die besten Chancen bestehen, einen Parkplatz zu finden. Auch der neue BMW 5er nutzt solche Echtzeit-Informationen, um über sein Navi die Parkplatzsuche zu vereinfachen.
Die Fahrt zu solchen Parkplätzen wolle die Apps den Nutzern eigentlich ersparen.

Informationen zum so genannten On-Street-Parking ("Auf der Straße parken") gibt auch Navi-Hersteller TomTom: Die Niederländer prognostizieren die Wahrscheinlichkeit, eine Parklücke zu finden und geben die durchschnittliche Suchdauer anderer Autofahrer an dieser Stelle an. Das errechnet ein Algorithmus, der anhand von GPS-Daten typische Verhaltensweisen von Parkplatzsuchern erkennt: gleichmäßige Geschwindigkeit oder ständiges Im-Kreis-Fahren. Implementiert wird der Dienst, der in gut zwei Dutzend Städten (u.a. Hannover, München) in Deutschland funktioniert, in Neuwagen, die als festinstalliertes Navi TomTom nutzen.
Hat Bosch die Lösung?

In Echtzeit einen konkreten freien Parkplatz am Straßenrand anzeigen ist im Moment für die App-Anbieter ein Ding der Unmöglichkeit. Ein Dienst, der das realisiert, soll aber noch in diesem Jahr starten. Bosch arbeitet an einer digitalen Echtzeit-Karte der freien Parkplätze. Nach Pilotprojekten mit verschiedenen Herstellern im vergangenen Jahr soll der Dienst 2018 an den Start gehen.

Der Clou: Im Vorbeifahren, ohne, dass die Fahrer selbst aktiv werden müssen oder überhaupt etwas merken, finden und melden Autos selbstständig freie Stellplätze am Straßenrand. Mit den Ultraschallsensoren des Parkassistenten – immerhin fast jedes dritte Neufahrzeug heute hat sie – vermessen die Wagen automatisch Lücken zwischen parkenden Fahrzeugen während sie in der Stadt unterwegs sind. Die Informationen werden an den jeweiligen.
Der Clou ist, wenn das Auto eines Tages allein in die Parklücke fährt.

Fahrzeughersteller gesendet und anonymisiert an die Bosch-Cloud weitergeleitet. Eingefügt in eine digitale Parkplatzkarte stellt der Zulieferer sie den Fahrzeugherstellern wieder zur Verfügung, der parkplatzsuchende Autofahrer kann sie sich über sein Navi anzeigen lassen.

Bosch geht davon aus, dass 2020 alle neuzugelassenen Fahrzeuge in Märkten wie Europa oder Nordamerika mit dem Internet verbunden sein werden. Denn auf Schwarmintelligenz kommt es beim so genannten Community-based Parking an. Je mehr Fahrzeuge teilnehmen, desto genauer und umfangreicher ist der Service. Das geht so weit, dass Länge und Breite der Lücke angegeben werden können, der Autofahrer also vorher sehen kann, ob sein Fahrzeug hineinpasst.

In der Königsdisziplin muss der Autofahrer natürlich gar nicht mehr selbst suchen oder in die Lücke kurbeln. Wie das gehen könnte, haben Daimler und Bosch im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart gezeigt. Der Fahrer steigt aus und gibt per Smartphone den Park-Befehl, Sensoren im Parkhaus überwachen den Fahrkorridor bis in die freie Parklücke und dirigieren das Auto fahrerlos dorthin. Ab März können Besucher des Museums im Parkhaus den Service selbst ausprobieren, dafür stehen zwei Mercedes E-Klassen bereit.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Alle in einem - Das ist bei Fahrgemeinschaften wichtig

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Mär 2018 11:59

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/ratgeber/Das-ist-be ... 46623.html
Montag, 05. März 2018
Alle in einem - Das ist bei Fahrgemeinschaften wichtig

Fahrgemeinschaften sind eine gute Sache für die Umwelt und für den Geldbeutel. Doch wie finden sich diese? Und was ist im Vorfeld zu beachten, damit es mit den Mitfahrern klappt?


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Eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit spart Zeit und Geld und schont die Umwelt. "Wenn statt nur einer Person mehrere Menschen in einem Fahrzeug sitzen, reduziert das die Emissionen und den Energieverbrauch pro Person entsprechend", sagt Karin Dziekan vom Umweltbundesamt.

Auch bei der Einkommensteuererklärung stellt eine Fahrgemeinschaft kein Hindernis dar. Ob man selber fährt oder Beifahrer ist: "Angesetzt werden kann die Entfernungspauschale von 0,30 Euro pro Entfernungskilometer", sagt Herbert Engelmohr vom Automobilclub von Deutschland (AvD). Beachten müssen reine Mitfahrer dabei aber die Obergrenze von 4500 Euro pro Jahr, die sie maximal geltend machen können, wie die Vereinigte Lohnsteuerhilfe informiert. Fahrer, die einen eigenen Wagen nutzen, unterliegen ihr nicht. Bei sich abwechselnden Fahrern ist entsprechend ein wenig Rechnerei nötig.
Gesuche in sozialen Netzwerken einstellen

Für sich sprechen die praktischen Vorteile: Die Parkplatzsuche ist zu fünft mit einem Auto weniger lästig, und am Zielort werden weniger Stellplätze benötigt. Das könne auch bei der Stadtplanung mehr Freiräume ermöglichen, sagt Dziekan: "Mit weniger Autos in der Stadt haben wir mehr Platz, der anders viel besser genutzt werden könnte."

Wer mit einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit will, muss eine solche aber erstmal finden. Am einfachsten ist es natürlich, wenn man sich mit bereits bekannten Kollegen zusammenschließt. Doch was, wenn man neu in der Firma oder der Stadt ist und noch niemanden richtig kennt? Den Aushang am Schwarzen Brett gibt es zwar immer noch. Viel verbreiteter ist es heute aber, Gesuche in sozialen Netzwerken einzustellen.

Darüber hinaus gibt es Mitfahrzentralen, an die man sich wenden kann. "Die Vorteile sind eine relativ unkomplizierte Nutzung online oder per App sowie überregionale oder internationale Streckenangebote", erklärt Engelmohr. "Nachteile sind bei den meisten die Registrierungspflicht und bei einzelnen Anbietern eine Gebühr." Darüber hinaus weist er auf Projekte hin, die von Anbietern des öffentlichen Personennahverkehrs betrieben und zum Teil öffentlich gefördert würden. Einige wenden sich sogar gezielt an Pendler.

Dazu zählt Pendlerportal.com. Es finanziert sich über seine Partnerbetriebe wie Bundesländer, Gemeinden, Landkreise oder Verkehrsverbünde. Die Nutzung für angemeldete Pendler ist kostenlos. "Auch der Arbeitgeber kann helfen", sagt Dziekan. "Unternehmen erkennen zunehmend die Vorteile, die betriebliches Mobilitätsmanagement bietet." Es gibt Betriebe, die Plattformen zur Vermittlung von Fahrgemeinschaften anbieten oder Zusammenschlüsse fördern, indem für diese bevorzugte Parkplätze ausgewiesen werden.
Praktisch, aber meist nicht umsonst

Wer eine Gemeinschaft gefunden hat, sollte vor der ersten Fahrt aber ein paar Dinge klären. Denn wer morgens pünktlich anfangen muss, muss sich auf seine Mitfahrer verlassen können. Treffpunkte und Uhrzeiten müssen festgelegt und eingehalten werden. "Gerade wer regelmäßig zu seinem Arbeitsplatz und zurück pendeln will, sollte sich mit seinen Mitfahrern genau über die Details absprechen und diese vorab im Zweifel schriftlich niederlegen", sagt Engelmohr. "Vor allem die finanziellen Punkte sowie wer wann sein Fahrzeug zur Verfügung stellt."

Es müssen aber nicht zwingend unterschriebene Vereinbarungen abgeschlossen werden. Im Hinblick auf das Finanzielle lautet Engelmohrs Faustregel, die immer vom Einzelfall, der Regelmäßigkeit der Fahrten und der Anzahl der Mitfahrer abhängt: "Das Gesamtentgelt, welches die Mitfahrer zahlen, sollte die Betriebskosten der Fahrt nicht übersteigen." Betriebskosten sind vor allem Treibstoff, Öl und sonstige Flüssigkeiten sowie die Abnutzung der Reifen.

Eine gesonderte Versicherung benötigt eine Fahrgemeinschaft nicht. Zumindest nicht, solange es sich nicht um eine gewerbliche Beförderung handelt, bei der der Fahrer mehr Geld einnimmt als zur Deckung seiner Kosten nötig ist. "Wer quasi als Taxi fungiert, für den gibt es nochmal andere Regeln", sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Ansonsten gilt in der Regel: Die Haftpflichtversicherung entschädigt etwaige Unfallopfer einschließlich der Mitfahrer des Unfallfahrers bis zur vereinbarten Mindestversicherungssumme. "Ob Sie nun Freunde, Verwandte oder Arbeitskollegen mitnehmen - da macht die Haftpflichtversicherung keinen Unterschied", sagt Zunk.
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Wer als Fahrer sicher gehen will, kann seine Mitfahrer aber auch ein Formular unterzeichnen lassen, das die Haftung beschränkt. Der Mitfahrer erklärt laut Engelmohr darin, dass er auf eigene Gefahr mitfährt und mit Ausnahme von Fällen grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz auf Ersatzleistungen verzichtet, "sofern diese Leistungen nicht durch eine Versicherung ohnehin abgedeckt sind." Die Beschränkung beuge zum Beispiel Inanspruchnahmen des Halters durch Insassen wegen höherer Gewalt wie umstürzende Bäume vor.

Manches Eigentum von Insassen würde bei Beschädigung nicht von einer Versicherung des Verursachers ersetzt. Dazu zählen Brillen, die Kleidung und die Geldbörse, aber auch ein Laptop, Musikinstrumente oder das Reisegepäck. Engelmohr gibt dabei zu bedenken: "Kein Mitfahrer muss eine solche Erklärung unterzeichnen. Andererseits muss der Fahrer dann aber auch nicht den Insassen mitnehmen."

Quelle: n-tv.de , Diana Pfister, dpa
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Für jeden ist was dabei - Visionen auf dem Genfer Autosalon

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mär 2018 12:52

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Visionen-auf-d ... 26627.html
Für jeden ist was dabei - Visionen auf dem Genfer Autosalon

Von Holger Preiss und Michael Gebhardt, Genf

Jedes Jahr debütieren in Genf auf der Automesse zahlreiche neue Serienmodelle. Doch dazwischen finden sich immer wieder einige spannende Zukunfts-Studien. Wir präsentieren einige der interessantesten Visionen.

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Serienfahrzeuge gibt es auf dem Genfer Auto Salon zu Hauf. Doch spannend sind auch die Autos am Lac Léman, die vielleicht nie in die Schauräume der Händler rollen, sondern lediglich einen Ausblick auf die Mobilität von Morgen und Übermorgen geben.
Der Skoda Vision X ist der Ausblick auf ein SUV auf Fabia-Basis.

Da ist zum Beispiel die seriennahe Studie des Skoda Vision X. Die neongrüne Studie soll in nicht allzu ferner Zukunft als rund 4,20 Meter langes SUV auf Fabia- beziehungsweise Polo-Basis an den Start gehen - dann allerdings wohl ohne den beleuchteten Kühlergrill. Typisch Skoda ist das geräumige Platzangebot. Die Kameradrohne im Kofferraum des Concept Cars geht mit etwas Fantasie als Simply-Clever-Idee durch. Für den Antrieb sorgen jedenfalls zwei E-Motoren und ein Verbrenner, der sowohl Benzin als auch Erdgas verarbeiten kann. Das ist glaubhaft und lehnt sich ganz an die geplante Motorisierungsstrategie abseits des Diesels in dieser Fahrzeugklasse an.
Tata ist weg vom Billigauto

Wir erinnern uns noch gut an den kleinen Tata Nano der ob seines geringen Preises die Autowelt revolutionieren sollte. Aber selbst in Indien wollte da Billigauto keiner haben. Unterdessen hatte der indische Autokonzern aber bereits die Marken Jaguar und Land Rover gekauft, viel investiert und unterdessen Autos auf die Straße gebracht, die den renommierten britischen Marken wirklich gut zu Gesicht stehen. In Genf nun tritt Tata sehr bescheiden neben den beiden Marken auf und präsentiert zwei wenig beachtete, aber in Wahrheit beachtliche Fahrzeuge.
Der Tata H5X war nur am Rand der Ausstellung zu sehen, dabei ist das ein echtes Oberklasse SUV.

Ohne weitere Informationen zum Antrieb zu geben hat Tata seine Kleinwagen-Studie enthüllt: Der indische Auto-Gigant will mit dem Concept Car 45X eine neue Design-Ära einläuten und setzt auf scharfe Linien, schmale Scheinwerfer und einen schlanken Kühlergrill. In Serie gehen soll der 45X 2019, ob die Marke damit dann auch den Sprung nach Europa wagt, ist allerdings offen.
H5X, der indische Discovery mit mehr

Deutlich wuchtiger kommt da schon der H5X daher. Die Plattform und auch einen guten Teil seiner Optik mit den riesigen 22-Zoll-Rädern hat sich das SUV vom Land Rover Discovery Sport geliehen. Bereits im April 2019 will ihn Tata auf den Heimmarkt bringen. Obgleich die Verantwortlichen sich mit Angaben zum Antrieb in Genf sehr zurück hielten, ist zu vermuten, dass auch hier die neuen Vierzylinder-Triebwerke von Jaguar und Land Rover zum Einsatz kommen. Die Kraftverteilung erfolgt über ein 6-Gang-Schaltgetriebe und natürlich über die 9-Gang-Automatik von ZF.
Auch optisch hat der Tata H5X einiges zu bieten.
Auch optisch hat der Tata H5X einiges zu bieten.
(Foto: Holger Preiss)

Billig wird der indische Discovery Sport aber nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn er so ausgestattet ist wie die Studie. Die hat nämlich nicht nur ein ausgeklügeltes Entertainmentsystem mit Bildschirmen in den Rückenlehnen der Vordersitze sondern verzichtet auch komplett auf Knöpfe. Selbst die Lenkradbedienung erfolgt ausschließlich über Touchflächen. Hinzu kommt ein versenkbarer Kühlschrank in der hinteren Mittelkonsole, was den Wagen gleich als Viersitzer ausweist. Billig sind auch die Echtholzeinlagen nicht, die den gesamten Innenraum zieren.
GFG Style Sibylla

Wer keine Lust auf SUV hat, wird beim italienischen Stardesigner Giugiaro fündig: Hinter dem etwas sperrigen Namen GFG Style Sibylla verbirgt sich die Studie einer fünf Meter langen E-Limousine, die zusammen mit dem chinesischen Energie-Unternehmen Envision entstanden ist. Den Antrieb übernehmen vier E-Motoren (zwei an jeder Achse), der zum Fahren benötigte Strom steckt in einer 75-kWh-Batterie. Die Leistung wird auf 400 kW beziffert, die Reichweite mit 450 Kilometern angegeben. Für den Spurt von Null auf 100 km/h werden 4,5 Sekunden genannt. In Sachen Höchstgeschwindigkeit sollen über 200 km/h drin sein.
GFG Style Sibylla, mutmaßlich die ausgefallenste Frau auf der Messe.
GFG Style Sibylla, mutmaßlich die ausgefallenste Frau auf der Messe.
(Foto: Holger Preiss)

Erstaunlich: Obwohl der E-Antrieb weit weniger Frischluft braucht als ein Verbrenner, ist die Front der Sibylla eine einzige, breite Kühleröffnung. Spektakulär ist der Zustieg der Passagiere in den Fond. Die gesamte Kuppel, die sich bei Sonneneinstrahlung wie eine Heliomatic-Brille dunkel färbt, gleitet über die Motorhaube und gibt den Zustieg frei. Auch die hinteren Türen ziehen sich beim Öffnen weit nach oben in die C-Säule zurück. Auch hier klappen die Glaselemente hoch.
Der Boxer und der Schnelle

Im Kombi-Kleid und recht bodenständig tritt der Subaru Viziv Tourer auf. Die Studie könnte den Levorq-Nachfolger vorwegnehmen, ob die reichlich zerklüftete Front allerdings so in Serie geht, ist fraglich. Auch haben die Designer, wie so oft bei Messe-Autos, auf Außenspiegel und Türgriffe verzichtet. Letztere dürften auf jeden Fall noch hinzukommen, den Blick nach hinten könnten dagegen zukünftig Kameras übernehmen.
Bei Porsche trifft ein Elektro-Studio den neuen Panamera.
Bei Porsche trifft ein Elektro-Studio den neuen Panamera.
(Foto: Holger Preiss)

In denen könnte dann auch das auftauchen, was Porsche als Studie auf seinen Stand in Genf gestellt hat. Die Stuttgarter legen in Sachen E-Mobilität nach, haben einen aufgebockten Panamera Sport Turismo mit der bereits bekannten Mission-E-Studie gekreuzt. Das 4,95 Meter lange Ergebnis heißt Mission E Cross Turismo und soll mit rund 600 PS Systemleistung in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in weniger als 12 Sekunden auf 200 km/h beschleunigen. Die Reichweite gibt Porsche mit mehr als 400 Kilometern an, zahlreiche Kavalierstarts dürften den Aktionsradius allerdings einschränken. Immerhin: Dank 800-Volt-Technik sollen die Akkus in 15 Minuten aufgeladen sein.
Ein Buggy namens Kite

Hyundai zeigt auf dem Genfer Autosalon einen wandelbaren Buggy namens Kite, der sich in kurzer Zeit vom zweisitzigen Spaßmobil zum Jetski umfunktionieren lässt. Allerdings steht das taffe Mobil weit ab vom Hyundai Stand am anderen Ende der Halle 2. Warum? Vielleicht, weil das elektrisch angetriebene Konzeptfahrzeug von der italienischen Designhochschule Istituto Europeo di Design (IED) entwickelt wurde und Hyundai an seinem Stand die volle Aufmerksamkeit für die eigenen Markenfahrzeuge benötigt.
Kite ist Buggy und Jetski zu gleich.

Doch wie dem auch sei: Das tragende Element des Kite ist ein nach oben offenes Monocoque-Chassis, das zwei Fahrgästen Platz bietet. Statt eines klassischen Cockpits gibt es lediglich ein Lenkrad, in dessen Mitte sich ein Smartphone befestigen lässt, das gleichzeitig als Kombiinstrument dient. Die vier großen freiliegenden Räder mit grobstolligen Reifen beherbergen nicht näher spezifizierte Radnabenmotoren.

Leider konnte am Stand niemand so richtig erklären, wie denn am Ende die Verwandlung vom Buggy zum Jetski vollzogen wird. Neben den Rädern sind wohl auch einige Verkleidungsteile abnehmbar. Der zurückbleibende Karosseriekörper soll sich dann mit Hilfe einer integrierten elektrischen Strahlturbine für den Einsatz auf dem Wasser eignen, als Jetski eben. Aber selbst wenn man den Kite nicht zu Wasser lassen kann, am Ende haben die 15 Studenten doch ganze Arbeit geleistet, denn krass sieht der Hobel schon aus.

Quelle: n-tv.de
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Autobauer in der Verantwortung - Schulze drängt auf Hardware-Nachrüstungen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Apr 2018 14:46

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/politik/Schulze-dra ... 63664.html
Sonntag, 01. April 2018
Autobauer in der Verantwortung - Schulze drängt auf Hardware-Nachrüstungen

Der Streit um drohende Fahrverbote beschäftigt auch die neue Umweltministerin Svenja Schulze. Die SPD-Politikerin hält nicht viel von Fahrverboten oder einer blauen Plakette. Doch sie sieht die Industrie in der Pflicht - etwa bei technischen Nachrüstungen.


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Umweltministerin Svenja Schulze hat die Autoindustrie zu verstärkten Anstrengungen für bessere Luft in Städten aufgefordert. Es müsse auch Hardware-Nachrüstungen geben. Eine blaue Plakette will Schulze aber möglichst verhindern. "Plaketten machen nur Sinn, wenn man Fahrverbote hat", sagte die SPD-Politikerin. "Aber wenn wir jetzt nur über Fahrverbote reden, ändert sich technisch erst einmal nichts, die Autos werden nicht sauberer und fahren woanders weiter."
Svenja Schulze lehnt blaue Plaketten ab.

Deswegen wolle sie den Druck aufrechterhalten, damit es technische Nachrüstungen gebe und die Autos spürbar sauberer werden, sagte Schulze. Sie sei keine Freundin von Fahrverboten. "Dann wären die Verursacher des Problems, die Autohersteller, aus dem Schneider. Der politische Druck, die Autos sauberer zu machen, der muss bleiben."

In vielen deutschen Städten ist die Luft höher als von der EU erlaubt mit Stickoxiden belastet, die in verkehrsreichen Gebieten zu einem großen Teil aus Diesel-Abgasen stammen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte Fahrverbote für Diesel generell für zulässig erklärt, dies müsse aber das letzte Mittel sein.

Die Kommunen fordern eine Kennzeichnung wie die bundeseinheitliche Regelung mit einer blauen Plakette schon lange, um einen Flickenteppich verschiedener Verbote zu vermeiden. Schulzes Vorgängerin Barbara Hendricks hielt eine solche Kennzeichnung für notwendig, wenn es zu Fahrverboten kommen sollte - hatte aber zugleich betont, dass das Ziel sei, Fahrverbote zu vermeiden.
"Muss auch Hardware-Nachrüstungen geben"
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Die neue Umweltministerin äußerte nun scharfe Kritik an der Autoindustrie. "Viele Leute haben sich einen Diesel gekauft, weil sie dachten, er sei umweltfreundlicher. Teilweise ist massiv betrogen worden. Die Abgaswerte stehen meistens nur auf dem Papier, haben aber mit den realen Werten auf der Straße wenig zu tun", so Schulze. "Die Industrie steht hier in der Verantwortung. Man kann sie nicht juristisch zwingen, das geben die Gesetze nicht her. Aber die Industrie hat eine Verantwortung, da jetzt nachzusteuern."

Die Hersteller wollen mit Software-Updates von Dieselfahrzeugen die Schadstoffe senken. Hardware-Nachrüstungen, also Umbauten direkt am Motor, lehnen sie als zu aufwendig und teuer ab. Schulze dagegen sagte: "Es muss auch Hardware-Nachrüstungen geben. Auch der ADAC sagt, dass das sehr viel bringen wird. Dass wir etwas tun müssen, um die Luft sauberer zu machen, das bezweifelt keiner mehr."

Der Bund hatte im vergangenen Jahr ein milliardenschweres Programm für bessere Luft in Kommunen auf den Weg gebracht. Es sieht unter anderem die Umrüstung von Bussen und Taxen vor sowie eine bessere Taktung des öffentlichen Nahverkehrs. "Meine Vorstellung ist, dass wir aus diesen guten Vorschlägen eine Art Baukasten erstellen, der den Kommunen hilft. Wir dürfen die Kommunen mit dem Thema nicht alleine lassen", sagte Schulze.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Jung erträumt, alt gekauft - So viele Oldtimer fahren in Deutschland

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Apr 2018 13:22

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https://www.n-tv.de/auto/So-viele-Oldti ... 70631.html
Jung erträumt, alt gekauft - So viele Oldtimer fahren in Deutschland

Autos, die älter als 30 Jahre sind und als historisches Kulturgut gelten, dürfen ein "H" in ihrem Kennzeichen tragen. Und davon sind immer mehr unterwegs. Deutsche Oldtimer-Hochburg ist NRW. Doch welche Automarken sind die beliebtesten?


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forum-kategorie-f4/auto-motorrad-oldtimer-motorsport-camping-t6.html

Geschwungene Linien, viel Chrom, großer Spritverbrauch - das zeichnet viele Oldtimer aus, deren Zahl stetig zunimmt. 477.386 Fahrzeuge mit Historien-Kennzeichen waren nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes zum Stichtag 1. Januar 2018 auf Deutschlands Straßen unterwegs - knapp elf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das "H" am Ende des Kfz-Kennzeichens dürfen nur Fahrzeuge führen, die älter als 30 Jahre sind und als "historisches Kulturgut" gelten. Für den Halter kann dies Vorteile bei der Versicherung und dem Kfz-Steuersatz haben.
Jaguar E Type 4,2 zwischen mehreren Mercedes Benz 190 SL.

Allerdings hat nicht jeder Oldtimer ein H-Kennzeichen. Am Gesamtbestand von 63,7 Millionen zugelassenen Kraftfahrzeugen zum Jahresbeginn - Autos, Motorräder, Anhänger - machen 30 oder mehr Jahre alte Fahrzeuge mit rund 600.000 ein Prozent aus. Bei besonders kleinem Hubraum zahlt sich das H-Kennzeichen steuerlich nicht wirklich aus.

Die Oldtimer-Hochburg ist Nordrhein-Westfalen mit 107.876 historischen Kraftfahrzeugen, darunter Pkw (97.715), Lkw, Motorräder und auch Anhänger.
Daimler führt vor Volkswagen und Porsche
Verschiedene Mercedes Benz 190 SL: Bei der Oldtimer-Rangliste führt Daimler.

Laut ADAC hat die Zulassung als Oldtimer unter anderem den Vorteil eines pauschalen Steuersatzes von 192 Euro (Pkw/Lkw) beziehungsweise 46 Euro im Jahr für ein Motorrad. Die Liste der beliebtesten Oldtimer führen - auch wohl mangels Masse - keine Modelle von NSU, DKW oder Borgward an.

Seit Jahren sei die Reihenfolge der Hersteller auf den Spitzenplätzen unverändert: Daimler führt vor Volkswagen und Porsche, so der Verband der Deutschen Automobilindustrie.
"Autos, von denen man in der Jugend geträumt hat"

Horst F. Beilharz hat nicht nur einen Jaguar Baujahr 1965 in der Garage, sondern auch ein elfenbeinfarbenes Mercedes-Coupé Baujahr 1957, das er vor Jahren in Schweden erwarb. "6 Zylinder, 2,2 Liter, 106 PS", nennt der 74 Jahre alte Präsident des Vereins Allgemeiner Schnauferl-Club Landesgruppe Niedersachsen die Eckdaten. Nur 1900 Stück gab es von dem Modell. Sowohl der Jaguar als auch der Mercedes fahren mit H-Kennzeichen. "Das sind Autos, von denen man in der Jugend geträumt hat, die man sich dann, wenn man im Alter die Mittel hat, kauft."
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Versicherungen bieten für Oldtimer auch deshalb günstigere Tarife an, weil sie wissen, dass deren Halter die Fahrzeuge hegen und pflegen und besonders achtsam mit ihnen umgehen. "Bewahren der technischen Tradition und ein Erhalt in möglichst originalem Zustand sind zwei Ziele des im Jahr 1900 gegründeten Allgemeinen Schnauferl-Clubs (ASC). Für Beilharz sind die Oldtimer auch, aber nicht nur, zum Anschauen da. "Das ist schließlich ein Automobil und kein Autosteher." Deshalb fährt er öfter mit dem Coupé nach Südengland durchs Cornwall. "Da ist beim Reisen dann der Weg das Ziel."

Dem stimmt auch Marion Kayser zu, die gleich vier Oldtimer der Marke Borgward aus den Baujahren 1956 bis 1961 in der Garage hat, darunter ein Isabella Coupé und einen Borgward Hansa 2400, von denen es weltweit wohl gerade noch ein Dutzend gibt. Alle fahren mit H-Kennzeichen. Die Vorsitzende des Borgward-Clubs e.V. mit Sitz in Bremen war 2016 mit der Isabella sogar in China unterwegs, wobei der Oldtimer zuvor mit dem Schiff auf Reise geschickt wurde. Die H-Kennzeichen seien nicht nur steuerlich von Vorteil, betonte Kayser. "Wir dürfen damit auch in Umweltzonen von Städten fahren."
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 02432.html
30 Jahre ist das her, dass der Corrado als sportliche Speerspitze bei VW fahren durfte. Doch nicht nur er kann sich 2018 das H-Kennzeichen anheften. Als Nachfolger des Scirocco kam der VW Corrado 1988 das beim Karosseriebauer Karmann in Osnabrück gefertigte Coupé auf den Markt. Auch die Ingolstädter brachten ein Auto für ambitionierte Hobbysportler heraus, das sich allerdings auch als Luxuslimousine verstand: Audi V8. Über fünf handgeschaltete Gänge bretterte die viertürige Limousine per Heckantrieb in 6,4 Sekunden auf Tempo 100, das Maximaltempo lag bei 242 km/h. Auch der Sierra Cosworth ist heute mit 19.600 Euro kein Schnäppchen. Endlich ein H-Kennzeichen Diese Autos werden 2018 Oldtimer

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Blechschaden im Halteverbot - Unfall mit falsch geparktem Wagen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Apr 2018 12:44

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Unfall-mit ... 71126.html
Blechschaden im Halteverbot - Unfall mit falsch geparktem Wagen ?

Wer auffährt, hat Schuld? Das gilt bei einem Unfall nicht immer. Dies kann zum Beispiel dann nicht der Fall sein, wenn ein Fahrzeug im Halteverbot geparkt und dann gerammt wurde. Zumindest bei entsprechenden Sicht- und Straßenverhältnissen.

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Falsch parken: Was für viele Autofahrer als Kavaliersdelikt gilt und oftmals der Parkplatznot geschuldet ist, kann bei einem Unfall teuer werden. Denn auch wenn das Auto abgestellt ist und nicht aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, kann ein Falschparker eine Mitschuld an einem Unfall mit seinem Wagen bekommen. Dabei hängt die Höhe der Haftung von den Sicht- und Lichtverhältnissen am Unfallort ab. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt entschieden (Az.: 16 U 212/17).

Was war passiert? In dem verhandelten Fall hatte ein Mann sein Auto unmittelbar hinter einer die Fahrbahn verengenden Verkehrsinsel im Halteverbot am rechten Straßenrand geparkt. Ein anderer Fahrer stieß bei Dunkelheit mit seinem Wagen ungebremst gegen die hintere linke Ecke des verkehrswidrig abgestellten Fahrzeugs. Dieses wurde nun gegen ein weiteres – bereits zuvor im Parkverbot abgestelltes – Fahrzeug geschoben und dieses wiederum gegen ein Drittes. Die Haftungsfrage landete vor Gericht.

Das OLG befand, dass der Auffahrende unstrittig den falsch geparkten Wagen beschädigt hat. Der Umfang des Schadensersatzanspruchs richte sich jedoch nach dem Maß der beiderseitigen Verursachung und des Verschuldens. Regelmäßig überwiege zwar der Verursachungsanteil des aktiv fahrenden Verkehrsteilnehmers. Dieser könne bei Tageslicht ein verkehrswidrig parkendes Fahrzeug "in der Regel wahrnehmen und bei entsprechender Aufmerksamkeit einen Zusammenstoß leicht verhindern". Der Halter des beschädigten, verbotswidrig haftenden Autos erhalte in diesen Fällen grundsätzlich vollen Schadensersatz.
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Bei der strittigen Kollision erhielt der Falschparker aber eine Mitschuld von 25 Prozent. Denn laut Urteil wäre der Zusammenstoß mit ganz überwiegender Wahrscheinlichkeit vermieden worden, wenn der Halter sein Fahrzeug nicht an dieser Stelle im Park- und Halteverbot geparkt hätte. Der Wagen sei nicht nur wegen der Dunkelheit schlecht zu sehen gewesen. Es sei zudem in einer Weise geparkt worden, die eine nicht unerhebliche Erschwerung für den fließenden Verkehr darstellte, befand das OLG.

Denn grundsätzlich ist entscheidend, wie stark der Einfluss des verkehrswidrig geparkten Fahrzeugs auf das Entstehen des Unfalls war. Wovon dann auch die Höhe der Teilschuld abhängig gemacht wird. Falschparker müssen vor allem dann mit einer Mitschuld rechnen, wenn sie näher als fünf Meter entfernt von Kreuzungen und Einmündungen von Straßen parken. Oder aber ihren Wagen in zweiter Reihe abstellen, wodurch der nachfolgende Verkehr behindert wird und zum Ausweichen auf die andere Fahrbahnseite gezwungen wird.

Quelle: n-tv.de , awi
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Blechschaden im Halteverbot - Unfall mit falsch geparktem Wagen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Apr 2018 12:45

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Blechschaden im Halteverbot - Unfall mit falsch geparktem Wagen ?

Wer auffährt, hat Schuld? Das gilt bei einem Unfall nicht immer. Dies kann zum Beispiel dann nicht der Fall sein, wenn ein Fahrzeug im Halteverbot geparkt und dann gerammt wurde. Zumindest bei entsprechenden Sicht- und Straßenverhältnissen.

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Falsch parken: Was für viele Autofahrer als Kavaliersdelikt gilt und oftmals der Parkplatznot geschuldet ist, kann bei einem Unfall teuer werden. Denn auch wenn das Auto abgestellt ist und nicht aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, kann ein Falschparker eine Mitschuld an einem Unfall mit seinem Wagen bekommen. Dabei hängt die Höhe der Haftung von den Sicht- und Lichtverhältnissen am Unfallort ab. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt entschieden (Az.: 16 U 212/17).

Was war passiert? In dem verhandelten Fall hatte ein Mann sein Auto unmittelbar hinter einer die Fahrbahn verengenden Verkehrsinsel im Halteverbot am rechten Straßenrand geparkt. Ein anderer Fahrer stieß bei Dunkelheit mit seinem Wagen ungebremst gegen die hintere linke Ecke des verkehrswidrig abgestellten Fahrzeugs. Dieses wurde nun gegen ein weiteres – bereits zuvor im Parkverbot abgestelltes – Fahrzeug geschoben und dieses wiederum gegen ein Drittes. Die Haftungsfrage landete vor Gericht.

Das OLG befand, dass der Auffahrende unstrittig den falsch geparkten Wagen beschädigt hat. Der Umfang des Schadensersatzanspruchs richte sich jedoch nach dem Maß der beiderseitigen Verursachung und des Verschuldens. Regelmäßig überwiege zwar der Verursachungsanteil des aktiv fahrenden Verkehrsteilnehmers. Dieser könne bei Tageslicht ein verkehrswidrig parkendes Fahrzeug "in der Regel wahrnehmen und bei entsprechender Aufmerksamkeit einen Zusammenstoß leicht verhindern". Der Halter des beschädigten, verbotswidrig haftenden Autos erhalte in diesen Fällen grundsätzlich vollen Schadensersatz.
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Bei der strittigen Kollision erhielt der Falschparker aber eine Mitschuld von 25 Prozent. Denn laut Urteil wäre der Zusammenstoß mit ganz überwiegender Wahrscheinlichkeit vermieden worden, wenn der Halter sein Fahrzeug nicht an dieser Stelle im Park- und Halteverbot geparkt hätte. Der Wagen sei nicht nur wegen der Dunkelheit schlecht zu sehen gewesen. Es sei zudem in einer Weise geparkt worden, die eine nicht unerhebliche Erschwerung für den fließenden Verkehr darstellte, befand das OLG.

Denn grundsätzlich ist entscheidend, wie stark der Einfluss des verkehrswidrig geparkten Fahrzeugs auf das Entstehen des Unfalls war. Wovon dann auch die Höhe der Teilschuld abhängig gemacht wird. Falschparker müssen vor allem dann mit einer Mitschuld rechnen, wenn sie näher als fünf Meter entfernt von Kreuzungen und Einmündungen von Straßen parken. Oder aber ihren Wagen in zweiter Reihe abstellen, wodurch der nachfolgende Verkehr behindert wird und zum Ausweichen auf die andere Fahrbahnseite gezwungen wird.

Quelle: n-tv.de , awi
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Wo die Luft am dünnsten ist - 30 Jahre Audi V8 - ein Auto will nach oben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2018 14:48

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https://www.n-tv.de/auto/30-Jahre-Audi- ... 34779.html
Wo die Luft am dünnsten ist - 30 Jahre Audi V8 - ein Auto will nach oben

Einst überholte der Audi V8 alle und blieb doch das Schlusslicht. Dabei bewältigte er den steilen Weg ins Oberhaus als erster Hightech-Luxusliner mit serienmäßigem Allradantrieb und zwei Titeln in der DTM. Nur bei den Verkaufszahlen konnte der V8 nicht überzeugen.


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forum-kategorie-f4/#.Wv7MNbgsxdg


"Keine andere Marke rund um den Globus bietet – auch nicht auf Wunsch – was im neuen Audi V8 serienmäßig geliefert wird."

Es war ein hartes Stück Arbeit für die Audi-Kommunikatoren: Nein, der Audi V8 sei kein Nachfolger des legendären Horch V8 aus den 1930er Jahren, wiederholten sie stoisch vor Medienvertretern, die 1988 zur Pressevorstellung des neuen Flaggschiffs im Zeichen der vier Ringe eingeladen worden waren. Wichtiger als der Bezug auf die glorreiche Vergangenheit war Audi die künftige Alleinstellung in der Luxusliga: "Audi fährt aufwärts – in das höchste Segment des internationalen Automobilmarktes. Keine andere Marke rund um den Globus bietet – auch nicht auf Wunsch – was im neuen Audi V8 serienmäßig geliefert wird." Wer bei diesem vollmundigen Versprechen in der Pressemitteilung an exklusive Komfortausstattungen dachte, lag nicht falsch – so verarbeitete Rolls-Royce-Hauslieferant Connolly im Audi V8 Classic feinste Lederqualitäten – aber ebenso ging es um Hightech.

Unter Führung von Ferdinand Piëch war den Ingolstädtern für den am Standort Neckarsulm gebauten V8 kein technischer Aufwand zu teuer. Als weltweit erste Luxuslimousine mit serienmäßigem Allradantrieb und 32-Ventil-Achtzylinder in Aluminiumbauweise sowie einer vollverzinkten Karosserie wagte sich der Audi V8 in dünne Höhenluft. Dorthin, wo Mercedes allmächtig schien und selbst Zwölfzylinder-Marken wie Jaguar und BMW nur Achtungserfolge erzielten. Für Audi Ansporn, besser zu sein. So stellte der V8 ab 1990 seine fahrdynamischen Qualitäten im Motorsporteinsatz unter Beweis und gewann gleich zwei Jahre in Folge den Titel der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft. Bilderbuch-Siege, die der 4,87 Meter langen Limousine Respekt bescherten, aber nicht genügend Käufer.
Nicht für Führungskräfte
In den Läufen der DTM 1990 und 1991 schubste Audi selbst Mercedes aus dem Rennen.

Denn vorläufig blieben Vorstandsfahrzeuge und Staatslimousinen ohne Stern die Ausnahme, waren doch Audi und BMW nach landläufiger automobiler Hierarchie eher für gesellschaftliche Aufsteiger als für Führungskräfte zuständig. Allgemeine Akzeptanz im automobilen Oberhaus erfuhr erst der Audi A8, der 1994 den V8 ablöste, favorisierter Dienstwagen von Bundeskanzler Gerhard Schröder wurde und mit BMW 7er und Mercedes-S-Klasse um die Pole Position in den Verkaufsstatistiken stritt. Allerdings konnte Audi beim A8 auch wichtige Stolperfallen vermeiden, die den Sturmlauf des V8 ins Stocken gebracht hatten.

Größte Problemzone des Audi V8 war seine Formensprache, die den kleineren Vier- und Fünfzylinder-Modellreihen 100 und 200 fast zum Verwechseln ähnlich sah. Tatsächlich sollte der rund 100.000 Mark teure König der Ringe ursprünglich sogar den Typencode 300 tragen, der prestigeträchtige Name V8 wurde erst kurz vor der Premiere festgelegt. Gleichzeitig spendierte Audi seinem Topmodell eine prägnantere Front, die klar machen sollte: Die anfangs 250 PS und später bis 280 PS starken Allradler waren Neukonstruktionen. Zu mindestens 90 Prozent, wie Ferdinand Piëch betonte.
"Die Alternative in der Oberklasse"
Äußerlich war der Audi V8 kein Aufreger.

Dumm nur, dass die äußere Form der 3,6-Liter- und 4,2-Liter-V8 etwas anderes behauptete. Immerhin, wohlhabende Liebhaber des Understatements und leistungshungrige Hightech-Fans goutierten auf Anhieb "die Alternative in der Oberklasse", wie Audi sein Dickschiff nannte. Darunter Prominente wie Formel-1-Fahrer Gerhard Berger, Modedesigner Otto Kern, Bundesbankpräsident Karl Otto Pöhl oder der österreichische Bundeskanzler Viktor Klima. Chauffieren ließen sich im Audi V8 aber auch Mitglieder des englischen und spanischen Königshauses.

Standesgemäßen Komfort für die Aufgaben als "Chauffeur- und Repräsentationswagen für Regierungen..." (Auszug aus der Pressemappe) bot der im Herbst 1989 vorgestellte Audi V8 Lang, der seinem Namen Ehre machte. Erreichte das bei Steyr-Daimler-Puch (heute Magna) in Österreich gebaute Fahrzeug doch ein Außenformat von 5,19 Metern, womit BMW 7er und Mercedes SEL klar deklassiert wurden. Der Radstand wuchs beim V8 Lang um 32 Zentimeter auf 3,02 Meter, verfehlte damit allerdings knapp die Stuttgarter Konkurrenz. Die beiden Passagiere im Audi-Fond werden solche Petitessen nicht bemerkt haben, konnten sie doch den Komfort von elektrisch vielfältig verstellbaren Einzelsitzen genießen. Auf höchstem Niveau bewegten sich allerdings auch die Preise für diese Noblesse.
Ab 1989 gab es dann auch eine Langversion des Audi V8.

Mindestens 163.000 Mark verlangte Audi für den V8 in Langversion, kostspieliger waren allenfalls Limousinen von Bentley und Rolls-Royce. Dafür bot der Audi avantgardistische Optionen, an die sich bei den konservativen Briten noch niemand wagte. So gab es für Fahrer und Fondpassagiere ein innovatives C-Netz-Telefon mit Anrufbeantworter, das fast so teuer war wie ein neuer Citroen 2 CV (die Gesprächsminute kostete dafür "nur" zwei Mark).

Astronomisch muteten auch die Preise für futuristische Features an, wie ein Faxgerät in der hinteren Mittelarmlehne (9000 Mark) und die Videoanlage mit Fernbedienung (8000 Mark). Überdies präsentierte Audi einen tragbaren "Personal-Computer", der via Telefon kommunizieren konnte. So viel Büro-Technologie verlangte nach einer eigenen Modellvariante: Der Audi V8 L Office zählte zu den Publikumsstars der Frankfurter IAA 1989, präsentierte er sich doch wie Raumschiff Enterprise. Wer trotz aller spaciger Technologien auf konventionelle Klapptische nicht verzichten wollte - "damit Schriftstücke abgelegt und in Ruhe studiert werden können", wie Audi warb, konnte diese für abgehobene 4500 Mark ordern.
Deutlich teurer als Mercedes S-Klasse

Der anspruchsvolle V8-Kunde sollte König sein bei Audi und dies unterstrich die Marke in einer Art, die dann doch an die glamourösen Horch-Limousinen der Vorkriegszeit erinnerte und in der Serienausstattung alle aktuellen Konkurrenten deklassierte. Seien es die Polster in edelstem Leder oder in reiner Wolle, Aluräder im damals stattlichen 7,5x15-Zoll-Format, das High-End-Soundsystem oder die Klimaautomatik – alles war im Grundpreis von rund 100.000 Mark für den 3,6-Liter-V8 bereits eingeschlossen.
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Allerdings war der Audi V8 dadurch deutlich teurer als etwa die Mercedes S-Klasse mit 5,0-Liter-V8. Ein zu hoher Preis für zu wenig Prestige, befanden nicht wenige potentielle Kunden. Weshalb Audi sein Angebot ausbaute. Einerseits durch eine V8-Basisversion, die durch Weglassen von Klimaanlage, Lederpolstern und Audiosystem 17.000 Mark preiswerter wurde. Andererseits durch die sogenannte Classic Line mit einem Individualisierungsprogramm, dessen Angebotsvielfalt an exklusive englische Manufakturen erinnerte. Ein Engagement, das den Boden für den späteren Audi A8 bereitete, aber die Verkaufszahlen des V8 nicht wirklich beschleunigte. Mit insgesamt 21.565 verkauften Fahrzeugen verfehlte er die ursprünglichen Vorgaben um mehr als die Hälfte.

Wirklich erschüttern konnte der Allradler das Establishment durch seine formidablen Fahreigenschaften. Das Quattro-Konzept in dem bis zu 249 km/h schnellen Businessjet machte es möglich – und ließ die Konkurrenz an eigenen Allradkonzepten arbeiten. Auch technische Finessen wie zwei automatische Differentialsperren, innenumfasste Scheibenbremsen sowie natürlich die kompakt bauenden Doppelnockenwellen-V8 zeigten: Audi hatte sich nach oben gewagt, um zu bleiben.

Quelle: n-tv.de , Wolfram Nickel, sp-x

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Rundum-Schutz bei Reifenschäden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mai 2018 14:03

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/native/boerse/Thema ... aimler_nz-
t%3An-a%3A1
Rundum-Schutz bei Reifenschäden

Sie sind rund, sie sind schwarz – und sie sind für eine sichere Autofahrt genauso wichtig wie Gurt oder Airbag: die Reifen. Doch viele Fahrer unterschätzen diesen Aspekt. Und wissen ein paar Jahre nach der Fahrschule nicht mehr, wie man sich korrekt bei Reifenproblemen verhält. Testen Sie sich – hätten Sie in den folgenden Situationen richtig reagiert?

Mercedes Benz

Wenn der Reifen platzt
Ob bei Tempo 50 in der Stadt oder mit 130 km/h auf der Autobahn: Platzt während der Autofahrt ein Reifen, ist vorsichtiges Reagieren gefragt. Jetzt heißt es: das Lenkrad gut festhalten, weiter geradeaus fahren und gefühlvoll bremsen. Reduzieren Sie so nach und nach die Geschwindigkeit und steuern Sie vorsichtig den rechten Straßenrand an. Bei abrupten Bewegungen droht das Auto ins Schleudern zu geraten – wenn es ausrollt, kann es aber auch mit einem geplatzten Reifen noch ausreichend kontrolliert werden.
Wenn Sie sich einen Gegenstand in den Reifen gefahren haben
Haben Sie sich eine Schraube oder einen Nagel in die Lauffläche des Reifens gefahren, sollten Sie diesen Gegenstand nicht entfernen, da ansonsten ein Platten droht. Um weitere Schäden zu verhindern, ist der Besuch einer Fachwerkstatt angeraten. Auf der Fahrt dahin sollten Sie zudem immer wieder den Fülldruck überprüfen und korrekt einstellen.
Um den Abrieb der Reifen so gering wie möglich zu halten
Reifen nutzen sich ab und dabei verringert sich die Profiltiefe – das ist normal. Allerdings können Sie beeinflussen, wie stark der Abrieb ausfällt. Achten Sie stets darauf, dass die Spur des Fahrzeugs korrekt eingestellt ist. Ansonsten nutzen sich die Reifen auf einer Seite stärker ab als auf der anderen. Auch der richtige Fülldruck beeinflusst wesentlich die Lebensdauer Ihrer Reifen und bestimmt damit die Wirtschaftlichkeit des Autos. Bei zu geringem oder zu hohem Luftdruck verändern sich auch die Roll- und Bremseigenschaften – und damit sinkt die Sicherheit während der Fahrt. Der optimale Fülldruck für die Reifen wird für jedes Fahrzeugmodell individuell von den Reifen- und Fahrzeugherstellern gemeinsam festgelegt. Die korrekten Angaben für Ihr Modell – aufgeschlüsselt nach Belastung – finden Sie im Handbuch sowie auf den Aufklebern im Türeinstieg und an der Innenseite des Tankdeckels.


Auch wenn viele von uns sich nur wenig Gedanken um die vier schwarzen Pneus an unseren Autos machen, ist doch eines klar: Der Zustand der Reifen ist wichtig. Denn letztendlich stellt der Reifen den Kontakt zwischen Auto und Fahrbahn her – und sorgt dafür, dass wir unser Fahrziel sicher erreichen.

Auf der Straße lauern viele Gefahren – sichern Sie sich richtig ab
Während wir vieles dafür tun können, dass die Reifen intakt und damit sicher sind, gibt es auch etliche Unwägbarkeiten. So können wir uns nie sicher sein, dass die Fahrbahn immer optimal beschaffen ist. Ebenso wenig haben wir Einfluss auf die Menschen, die uns im Straßenverkehr begegnen. So kommt es leider regelmäßig vor, dass Reifen gestohlen oder zerstochen werden. Diese Schäden sind auch vom Versicherungsschutz ausgenommen, eine Vollkaskoversicherung würde z. B. die Kosten für zerstochene Reifen nicht ersetzen.

Mercedes Benz

Zu allem Unmut über die Beschädigung müssen wir uns auch noch um neue Reifen kümmern und dafür sorgen, dass diese montiert werden. Hier wäre es doch eine Erleichterung, wenn es jemanden gäbe, der uns zumindest dieses Problem abnehmen könnte. Eine Rundum-Versicherung, die neue Reifen besorgt und sicherstellt, dass diese auf die Felgen aufgezogen werden. Die dafür sorgt, dass die Räder ausgewuchtet werden. Und die sich anstrengt, damit die neuen Reifen so schnell wie möglich am Auto montiert werden.

Die neue Reifengarantie Premiumschutz von Mercedes-Benz ist dieser Helfer in der Not. Der Rundum-Schutz überzeugt durch zahlreiche Leistungen und einen attraktiven Preis. Abgedeckt sind zum einen typische Schadenfälle an Reifen wie das Einfahren spitzer Gegenstände (Nägel, Schrauben usw.), Anprallschäden durch Bordsteinkanten und geplatzte Reifen. Zum anderen umfasst die Reifengarantie Premiumschutz auch Leistungen, die von einer Vollkaskoversicherung erstmal nicht abgedeckt sind, etwa Vandalismus an Reifen und Diebstahl.

Der Premiumschutz ist ein optionales Produkt. Das heißt: Wenn Sie einen Reifen- oder kompletten Radsatz bei Mercedes-Benz kaufen, können Sie die Reifengarantie zusätzlich erwerben. Diese besteht dann für drei Jahre. Außer von einer langen Laufzeit des Versicherungsschutzes profitieren Sie von der Übernahme der Materialkosten im Schadenfall – und zwar zu 100 Prozent! Zusätzlich kommt der Premiumschutz für Montagekosten in Höhe von maximal 30 Euro je beschädigtem Reifen auf.

Die Mercedes-Benz Premium Reifengarantie. Weil man nie weiß, wem man auf der Straße begegnet.
Leistungen im Überblick:

Erhältlich für Ihren neuen Reifen- oder Komplettradsatz
Kauf des Premiumschutzes auch für die Bereifung Ihres Neufahrzeuges möglich
Lange Laufzeit von 36 Monaten
100 % Reifenersatz im Schadensfall
30 Euro Montagekosten (inkl. MwSt.) je beschädigtem Reifen inklusive
Vielzahl an abgedeckten Schadensfällen wie:
eingefahrene spitze Gegenstände (Nägel, Schrauben usw.)
Anprallschäden durch Bordsteinkanten
Platzen eines Reifens
Vandalismus
Diebstahl
Unkomplizierte Abwicklung mit dem Versicherer
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Blitzer voraus - Gibt es Toleranzgrenzen fürs Rasen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jun 2018 15:07

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Gibt-es-To ... 62041.html
Blitzer voraus - Gibt es Toleranzgrenzen fürs Rasen ?

Hier und da mal ein paar Stundenkilometer schneller - ist doch nicht so schlimm, oder? Schließlich hat die Polizei ja Toleranzgrenzen und ahndet nicht zwangsläufig jedes Vergehen. Ob das stimmt, beantwortet ein Verkehrsrechtsexperte.


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Manche Frage traut man kaum zu stellen - nicht einmal dem Partner, auch nicht einem Arzt oder Anwalt. Das Thema ist unangenehm, vielleicht drohen sogar rechtliche Konsequenzen. Doch wie gut, dass einen Freund gerade dasselbe Problem beschäftigt. Fragen wir also doch mal für ihn.

Die Frage heute: Mein Freund fährt gerne schneller Auto, als er darf. Er behauptet, die Polizei habe Toleranzgrenzen. Hat er recht?

Die Antwort: Die Polizei selbst äußert sich nicht zu möglichen Toleranzgrenzen. Und Rechtsanwalt Christian Janeczek, Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV), betont: "Nach dem Gesetz gibt es keine Toleranzgrenzen." Allerdings würden in der Regel abhängig von der Messmethode 3 km/h bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h abgezogen, um ein zuverlässiges Messergebnis zu erhalten. Bei mehr als 100 km/h gemessener Fahrtgeschwindigkeit werden laut Janeczek drei Prozent des Messwertes weggerechnet. Der ADAC bestätigt diese Zahlen.
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"Die Geräte werden daher häufig auch so eingestellt, dass sie erst ab einem bestimmten Wert auslösen", berichtet Janeczek von seiner Prozesserfahrung. "Derjenige, der die Messung durchführt, kann das festlegen. Man kann aber davon ausgehen, dass das auf interne Anweisungen der örtlichen Behörden zurückgeht."

Der ADAC betont in diesem Zusammenhang, dass es keine allgemeingültige Antwort für ganz Deutschland gibt, da die Geschwindigkeitsüberwachung grundsätzlich Ländersache ist. In manchen Bundesländern gibt es laut der Recherchen der Verkehrsexperten keinen offiziellen Toleranzabzug. In anderen Gebieten ist das abhängig von der Messmethode sowie von den Angaben im Eichschein des jeweiligen Gerätes oder den Herstellerangaben. Die 3 km/h-Regelung kommt den Recherchen zufolge häufig bei Radar, Lichtschranke und Laser zum Einsatz.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa https://www.n-tv.de/ratgeber/Gibt-es-To ... 62041.html

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Forscher fordern höheres Bußgeld - Warum Gurtmuffel ihr Leben riskieren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jun 2018 12:57

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https://www.n-tv.de/wissen/Warum-Gurtmu ... 92004.html
Forscher fordern höheres Bußgeld - Warum Gurtmuffel ihr Leben riskieren
Im vergangenen Jahr sterben mehr als 1400 Autoinsassen bei Verkehrsunfällen in Deutschland. 200 von ihnen hätten nach einer aktuellen Studie von Unfallforschern überleben können - wenn sie angeschnallt gewesen wären.


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Nur rund zwei Prozent der Deutschen sind Gurtmuffel und schnallen sich im Auto nicht an. Diese kleine Gruppe macht aber laut einer Studie von Unfallforschern ein Viertel der bei Unfällen getöteten Autoinsassen aus. Nicht alle von ihnen hätte ein Gurt gerettet, aber: "Hätten wir eine Anschnall-Quote von 100 Prozent, hätten wir pro Jahr rund 200 Verkehrstote und knapp 1500 Schwerverletzte weniger", sagte Siegfried Brockmann vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bei der Vorstellung der Studie.

Die Untersuchung berücksichtigte nur Unfälle mit getöteten Autoinsassen. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 1439 Menschen, die im Auto saßen, durch Unfälle getötet. 360 dieser Opfer, also ein Viertel, waren nicht angeschnallt gewesen. Hochrechnungen zufolge hätten 200 dieser Getöteten mit Gurt den Unfall überlebt. Brockmann forderte eine Erhöhung der seit 1984 gültigen Höhe des Bußgeldes, das bei 30 Euro liegt, und mehr Polizeikontrollen.

Der Leiter der Unfallforschung des Verbandes sprach sich zudem für eine neue Aufklärungskampagne aus. Den Anschnall-Verweigerern müsse klargemacht werden, dass selbst bei Unfällen bei geringem Tempo ohne Gurt schwerste Verletzungen die Folge sein können. Unter den Gurtverweigerern seien auffällig viele Männer. "Sie glauben wohl, Verletzungen beim Aufprall durch die Kraft ihrer Arme und den Airbag verhindern zu können", sagte der Unfallforscher. Das sei ein Irrglaube.

So löst der Airbag im Fahrzeug in der Regel erst ab einer Geschwindigkeit ab 25 km/h aus. "Aber bereits bei einem Frontalunfall bei nur 20 Kilometern pro Stunde müsste ein 75 Kilogramm schwerer Mann mit seinem Armen ein Gewicht von 1800 Kilogramm abstützen. Der Weltrekord beim Gewichtheben liegt bei 266 Kilogramm", erläutert Brockmann. Kein Mensch könne das.
"Soziale Kontrolle ist wichtig"

Für die Studie hatten die Forscher die Unfalldatenbank der Versicherer ausgewertet. Um die Motive der Gurtmuffel zu ergründen, wurde in einer Umfrage auch gefragt, wie oft und warum denn kein Gurt angelegt wurde. Das Teilergebnis der Befragung ist allerdings nicht repräsentativ, denn mit den nur zwei Prozent Anschnall-Verweigerern war die Fallzahl zu gering.
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Für Forscher Brockmann aber ist das Ergebnis dennoch interessant. Demnach sind bei den Fahrern ohne Gurt mit 62 Prozent deutlich mehr Männer vertreten. Bei den Mitfahrern ist das Verhältnis ausgeglichen. Unter den 45- bis 64-Jährigen ist die Unlust auf den Gurt am größten. Und die aussagestärkste Zahl: 87 Prozent der Gurtmuffel schnallen sich nur dann nicht an, wenn sie allein im Auto sind. "Die soziale Kontrolle ist offenbar wichtig. Wenn die Enkel mit im Auto sitzen, schnallt die Oma sich an. Denn rational kann sie dem Nachwuchs nicht erklären, warum sie das nicht tut", sagt Brockmann.

In Deutschland gilt seit 1976 eine Anschnallpflicht auf den Vordersitzen in Autos, seit 1984 gilt die Pflicht auch für die Rückbank. Allein 1985 ging die Zahl der Unfalltoten vor allem dank dieser Regelung um 1461 zurück. Die Zahl der Schwerverletzten sank um 15.091.

Brockmann weiß, dass es immer eine Restgruppe von Leuten geben werde, die sich nicht anschnallen. Und im Europavergleich steht Deutschland mit 98 Prozent gut da. In südeuropäischen Ländern liegt die Anschnallquote zum Teil nur bei 80 Prozent. Dennoch sein Appell: "Wir können mit jedem Prozentpunkt mehr hinter dem Komma bei der Anschnallquote zehn Verkehrstote im Jahr verhindern."

Quelle: n-tv.de , fzö/dpa
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Todesfalle Roboterauto ? - Autonomes Fahren nur mit Tempolimit!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jun 2018 12:12

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Autonome ... 78990.html
Montag, 25. Juni 2018
Todesfalle Roboterauto ? - Autonomes Fahren nur mit Tempolimit!

Von Helmut Becker

Roboterautos gehören die Zukunft. Das suggerieren Autoindustrie und Experten. Tödliche Unfälle zeigen jedoch, dass noch viele Baustellen zu umfahren und Probleme zu lösen sind. Ein Schlüssel dazu: das Tempolimit.


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"Selbstfahrende Autos werden kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche", sagt Ralf Lenninger, Manager bei Continental. Wenn er sich nur da nicht irrt! Das, was Skeptiker von Roboterautos und deren Einsatz im normalen Straßenverkehr schon immer befürchtet haben, ist in den USA eingetreten: Ein Roboterauto hat in Arizona einen Passanten getötet. In diesem Fall eine Frau, die bei Dunkelheit mit dem Fahrrad eine Straße überquerte und von den Laserscannern und Sensoren des selbstfahrenden Autos nicht registriert worden war. Der Test-Fahrer saß zwar am Steuer, doch das Geisterauto fuhr autonom ungebremst weiter.
Datenschutz

Bisher sieht alles danach aus, als sei eindeutig ein Software-Fehler die Ursache für den tödlichen Unfall. Auch als die Frau klar im Scheinwerferlicht erkennbar war, fuhr das Roboterauto weiter. Nach Einschätzung der Polizei hätte ein menschlicher Fahrer den Unfall wohl nicht verhindern können. Das ändert aber nichts daran: Wenn die Technik richtig funktioniert hätte, wäre es nicht zu dem Unfall gekommen.

Der von Internetgiganten wie Google geschürte Glaube an eine quasi Taxi-Mobilität ohne Restrisiko hat damit einen schweren Schlag erlitten. Bislang waren die Computerboys aus dem Silicon Valley davon ausgegangen, die Mobilität der Zukunft bestehe darin, sich mit dem Smartphone eine führerlose Fahrkabine zu bestellen, dann einzusteigen und sich ans Ziel bringen zu lassen. Bei älteren Herrschaften würden daraus autonome Kaffeefahrten, bei Kneipenbesuchern Katerrückfahrten - gelegentlich könnte beides auch zusammenfallen.
Großes Risiko Mischverkehr

Von den Risiken dieser Geisterautos war allenfalls im Kleingedruckten die Rede. Gemeint sind damit nicht die "normalen" Verkehrsrisiken: die 46 Millionen Pkw hierzulande, die zwei Millionen Unfälle und mehr als 3000 Verkehrstoten pro Jahr. Gemeint sind die zusätzlichen Risiken, die durch den Betrieb von Roboterautos entstehen werden.

Das größte Risiko ist der Mischverkehr. Um Unfälle völlig auszuschließen, müssten sich die Roboterautos in einer abgeschotteten Infrastruktur bewegen, ohne Radfahrer und Fußgänger - und vor allem ohne nicht vernetzte Normalautos. Kollisionen und Missverständnisse ob der mangelnden Entscheidungsfähigkeit und vor allem -Befugnis der Fahrautomaten sind unvermeidlich. "Ein autonomes Auto darf niemals ein Opfer wählen!", konstatiert Ex-Verkehrsminister Alexander Dobrindt.
Sonntagsfahrer der schlimmsten Art
Helmut Becker schreibt für n-tv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt. Becker war 24 Jahre als Chefvolkswirt bei BMW tätig und leitet das "Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK)". Er berät Unternehmen in automobilspezifischen Fragen.
Helmut Becker schreibt für n-tv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt. Becker war 24 Jahre als Chefvolkswirt bei BMW tätig und leitet das "Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK)". Er berät Unternehmen in automobilspezifischen Fragen.

Nicht gemeint sind hier technische Defekte der Roboterautos, wie sie bei rund 60 Millionen Fahrzeugrückrufen der globalen Autohersteller 2016 tatsächlich notwendig wurden. Und von lebensgefährdenden technischen Defekten sollen Computerautos künftig gefeit sein? Zu erwarten, dass es mit autonomen Autos keinen einzigen Unfall mehr geben werde, sei Unsinn, so Andre Seek, Leiter Fahrzeugtechnik Bundesanstalt für Straßenwesen.

Hinzu kommt, dass Roboterautos sich im Normalverkehr aufführen wie Sonntagsfahrer der schlimmsten Art. Sie sind von Haus aus programmiert auf äußerst defensive Fahrweise und verhalten sich im Verkehr zurückhaltender als blutige Anfänger.

Nach Eingeständnissen von Experten aus der Branche halten Roboterfahrzeuge so viel Sicherheitsabstand, dass sich die Verkehrsleistung einer Straße im Berufsverkehr glatt halbiert. Sie warten lieber stundenlang an einer Autobahneinfahrt, als sich gekonnt und nach allgemeinem Usus in den dichten Verkehr einzufädeln.
Extrem wetterfühlig

Test ohne Fahrer Autonome Busse umrunden die Berliner Charité

Kurz: In Ballungsgebieten und auf deutschen Autobahnen käme damit der Verkehr komplett zum Erliegen. Erwiesen ist zudem, dass die Schönwetter-Automaten aus Kalifornien vor dem Wetter in nördlicheren Gefilden kapitulieren. Denn zwei ihrer drei Schlüsselsensoren - Kamera und Laser - sind extrem wetterfühlig. Regen, Nebel, Schneegestöber und vor allem Glatteis können sie völlig außer Gefecht setzen. Kein Wunder, dass bisher nur in den US-amerikanischen Südstaaten wie Kalifornien, Arizona oder Nevada autonome Autos eine Straßenzulassungen erhalten haben.

Auch verschmutze Verkehrsschilder und/oder unkenntliche Straßenmarkierungen und Hinweisschilder machen autonome Autos blind. GPS hilft da auch nicht weiter, weil es unpräzise ist und keine weiteren Verkehrsteilnehmer erkennt.
Tempo, Tempo

Die größten Gefahren für und von selbstfahrenden Autos sind jene, die es in den USA und in den meisten Ländern der Welt aufgrund der vorhandenen Tempolimits nicht gibt: die hohen Geschwindigkeiten auf deutschen Autobahnen. Das Problem sind die möglichen hohen Differenzgeschwindigkeiten zwischen langsam fahrenden Roboterautos und Normalautos mit hoher Geschwindigkeit.
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Bei Überholvorgängen müsste das Roboterauto von hinten mit hoher Geschwindigkeit heranbrausende Autos mindestens auf eine Distanz von 250 bis 300 Metern erfassen können, um das Manöver gefahrlos zu starten. Dazu sind seine heutigen Sensoren präzise nicht in der Lage.

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Autonomes Fahren mit selbstfahrenden Autos mag dazu beitragen, den Verkehr sicherer zu machen und Unfälle zu vermeiden. Was aber gerne verschwiegen wird: Mit dem autonomen Fahren in Roboterautos kommen für den Autofahrer auch neue, wesentliche größere Risiken für Blech, Leib und Leben hinzu.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 56049.html
Test ohne Fahrer: Autonome Busse umrunden die Berliner Charité
27.03.18 – 01:37 min


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