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Autokäufer versteht keinen Spaß - Ist ein Scherzangebot gültig ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jun 2017 18:51

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/Ist-ein-Sch ... 00655.html
Autokäufer versteht keinen Spaß - Ist ein Scherzangebot gültig ?

"Für 15 Euro kannste ihn haben" - eigentlich braucht es nicht viel gesunden Menschenverstand, um das Angebot eines Autoverkäufers als Scherz zu verstehen. Doch ein Interessent nimmt den Satz für bare Münze und klagt sich durch zwei Instanzen.

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Einen hochwertigen Gebrauchtwagen für nur 15 Euro kaufen – diesen Traum eines Hessen hat das Oberlandesgericht Frankfurt endgültig platzen lassen (Az.: 8 U 170/16). Der Mann hatte den Verkäufer über zwei Instanzen hinweg verklagt, das Auto für den Niedrigpreis herauszugeben. Der Kläger bezog sich dabei auf zwei Äußerungen, die der Autobesitzer nach den eigentlich schon gescheiterten Preisverhandlungen im Laufe einer Internet-Kommunikation gemacht hatte.

In seinem Inserat auf einem Internetportal hatte der Besitzer klar gemacht, dass er den Wagen nur zum fünfstelligen Festpreis abgeben würde. "Ich bitte höflichst von Preisvorschlägen, Ratenzahlungen, Tauschen gegen (…) abzusehen, der Wagen ist sein Geld echt wert", hieß es da. Das hielt den späteren Kläger nicht davon ab, nach gescheiterten Kaufverhandlungen ein Tauschangebot zu unterbreiten.

Der Anbieter reagierte ironisch: "Also für 15 kannste ihn haben", schrieb er. Der Interessent reagierte prompt: "Guten Tag, für 15 Euro nehme ich ihn" antwortete er und erkundigte sich nach der Kontonummer und Abholmöglichkeit. Der Beklagte schrieb daraufhin "Kannst Kohle überweisen, Wagen bringe ich dann." Eine Bankverbindung nannte er nicht – auch nicht auf Nachfrage. Statt es dabei zu belassen, schaltete der Möchtegern-Käufer wenig später seinen Rechtsanwalt ein.
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Doch der konnte ihm den Wagen auch nicht beschaffen. Das Oberlandesgericht sah die Sache wie die Vorinstanz: Ein Kaufvertrag sei nicht zustande gekommen. Vielmehr habe es sich um eine "Scherzkonversation" gehandelt, auf die sich der Kläger eingelassen habe. So eine Scherzkonversation könne auch schriftlich erfolgen, stellte das Gericht klar. Denn auch ohne nonverbale Auslegungshilfen wie Tonfall, Mimik oder Gestik sei erkennbar gewesen, dass keine rechtsgeschäftlich bindenden Erklärungen abgegeben werden sollten.

Weil es keinerlei nachvollziehbaren Gründe für die Annahme gab, dass der Beklagte das Fahrzeug an den ihm völlig unbekannten Kläger für nur 15 Euro verkaufen wollte, muss dieser auf das Auto-Schnäppchen verzichten. Auch auf den Rechtsanwaltskosten bleibt er sitzen.

Mit Rechtsschutzversicherung klagt sich's leichter: Hier geht's zum Vergleich

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Viel Motorrad für viel Geld - BMW S 1000 XR - die Leichtfüßige

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jun 2017 18:03

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/BMW-S-1000-XR-d ... 04189.html
Viel Motorrad für viel Geld - BMW S 1000 XR - die Leichtfüßige

Sie ist die kleine Schwester der erfolgreichen R 1200 GS, hat aber einen ganz anderen Konkurrenten im Visier: die Ducati Multistrada. Dafür wurde die BMW S 1000 XR jetzt noch einmal gründlich überarbeitet.

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Bis zu 444 Kilogramm Zuladung verträcgt die BMW S 1000 XR jetzt.

Als Ducati seinerzeit die Multistrada auf den Markt brachte, wusste man zunächst nicht so recht, was man mit diesem Konzept anfangen sollte. Offroad? Onroad? Touren? Nicht lange hat es gedauert und man merkte, dass da ein echtes Multitalent auf zwei Räder gestellt wurde. Und ebenfalls nicht lange währte es, bis die Konkurrenz nachzog. Da traf es sich bei BMW gut, dass man mit dem 1000er-Reihenvierzylinder das passende Aggregat zur Hand hatte, um neben dem Racer S 1000 RR und der nackten S 1000 R ein weiteres Derivat zu realisieren. Mit der S 1000 XR war dies auch von Start weg gut gelungen.

Für das Modelljahr 2017 nahmen sich die Münchner nun der XR an, um sie fein dosiert weiterzuentwickeln. Dazu spendierte man dem Motor fünf PS mehr auf nunmehr 165 Pferdestärken, lagerte den Lenker flexibler, um die Vibrationen zu verringern, und natürlich wurde das Bike an die Anforderungen der Euro-4-Norm angepasst. Zudem wuchs die Zuladung um 10 auf 216 Kilogramm.
Mehr Performance
Alles im Blick auf der BMW S 1000 XR.

Für zusätzliche Performance stehen weiterhin zwei Ausstattungspakete parat, von denen man bei Neukauf mindestens eines mitbestellen sollte. Das Dynamik-Paket für 1010 Euro bringt "Fahrmodi Pro" (ABS Pro, DTC plus zwei Fahrmodi "Dynamic" und "Dynamic Pro") und LED-Blinker mit. Das Touring-Paket ist mit 1265 Euro eingepreist und beinhaltet das elektronische Fahrwerk ESA, Heizgriffe, Kofferhalter, Vorbereitung für das Navigationsgerät mit Multi-Controller, Hauptständer und Gepäckbrücke. Wer den Schaltassistenten pro möchte, muss 410 Euro auf den Tisch blättern, der Tempomat schlägt mit 330 Euro zu Buche.

So bestückt vermisst man wahrlich wenig auf dem Alleskönner, der beim Wiedersehen nach zwei Jahren erneut mit seiner Leichtfüßigkeit verblüffte. Müht man sich beim Rangieren noch mit einem knapp 230 Kilo schweren und hoch aufbauenden Motorrad ab, so verlieren sich die Pfunde in dem Moment, wenn man darauf sitzt und die ersten Kurven angeht. Die XR lechzt fast danach, in diese hinein zu sinken und sich wieder daraus zu erheben und vermittelt stets ein präzises Gefühl für die Straße und das Motorrad.
Auch mit Schaltautomaten
Wer mehr Sound möchte ordert den Akrapovic-Auspuff.

Diese Empfindung der Leichtigkeit wird unterstützt vom exzellent arbeitenden Schaltautomaten (unbedingt bestellen), mit dessen Hilfe man ohne zu kuppeln nicht nur hoch-, sondern auch runter schalten kann. Und der breite Lenker trägt ein Übriges dazu bei, die große BMW allzeit im Griff zu behalten. Freilich ist das alles kein Hexenwerk, sondern Ergebnis der immer besser arbeitenden Fahrwerke und der Fahrwerksgeometrie – Stichwort ESA. Der Fahrer hat die Wahl zwischen verschiedenen Fahrmodi, die er über einen Schalter am Lenker auch während der Fahrt bedienen kann: "Rain" für gedrosselte Leistung, "Road" für volle Leistung und relativ weiches Fahrwerk sowie zwei Dynamik-Regelungen für ein sportliches Fortkommen, wobei die zweite Dynamik-Stufe nur mechanisch über einen Stecker aufgerufen werden kann. Trotz der Modellpflegemaßnahmen finden aber immer noch feine Vibrationen über den Lenker und die Fußrasten den Weg in die Rückspiegel und die Extremitäten des Fahrers, was sich bei langen Tagesetappen durchaus bemerkbar macht.

Wer den direkteren Kontakt zur Straße liebt, wird meist im ersten Dynamik-Modus unterwegs sein, der auch für Fahrten zu zweit gut taugt. Der Motor spricht direkter an, ohne seine vorbildliche Dosierbarkeit zu verlieren, und das Fahrwerk versteift sich. Zielgenau lassen sich Kurven durchfahren, wobei die Pirelli Rosso III ebenfalls sehr gute Rückmeldung liefern und kaum Aufstellmoment zeigen.
Über alle Zweifel erhaben
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Über alle Zweifel erhaben bleibt der Motor, dessen 5-PS-Zuwachs man indes kaum bemerkt. Er zieht ohne Leistungslöcher bis weit über 200 km/h – und das bei einem Sound, der wenig aufdringlich ist. Der etwas magere Klang mag Euro 4 geschuldet sein, es sei jedoch anzumerken, dass auch die Vorgängerversion akustisch recht zurückhaltend agierte. Enthusiasten bietet man als Zugabe für 1155 Euro einen Endtopf von Akrapovic an. Der Verbrauch pendelte sich mit zwischenzeitlichem Soziusbetrieb bei 6,2 Liter ein.

Natürlich kann man sich werksseitig mit vielem eindecken, was einem Bike vom Schlage einer XR gut steht: So gibt es in Motorradfarbe lackierte Koffer und ein Topcase, die mit einer praktischen Innentasche versehen sind, eine Absenkung der Sitzbank auf 82 Zentimeter für 269 Euro sowie Dinge wie Protektoren und Schutzbügel. Kaum zu erwähnen braucht man, dass es sich dank der aufrechten Haltung des Piloten auf dem Soziusplatz sehr kommod reist. So lässt sich sowohl die Hausstrecke flink durcheilen als auch die große Tour zu zweit mit Gepäck herunterspulen. Wer beides plant, der sollte auch beide Pakete ordern.

Der Preis der S 1000 XR summiert sich dann zwar auf 18.310 Euro, was auf einem Grundpreis von 15.300 Euro basiert. Dafür bekommt man aber viel Motorrad für viele Einsatzbereiche. Und schließlich bewegt sich die besagte Multistrada in ähnlichen Preisregionen.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-
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Dethleffs erbringt den Beweis - Alkhoven-Modelle sind noch lange nicht tot

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jul 2017 17:35

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Alkhoven-Modell ... 12736.html
Dethleffs erbringt den Beweis - Alkhoven-Modelle sind noch lange nicht tot

Während die einen den Alkoven totsagen, baut Dethleffs fleißig derartige Modelle. Präsentiert werden die auf dem nächsten Caravan-Salon in Düsseldorf. Freunde der mobilen Luxusreise dürfte das freuen, denn bei den Schwergewichten sind sechsstellige Summen im Spiel.

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Die Trend-Baureihe erhält mit dem A7877-2 Zuwachs bei den Alkoven-Modelle.

Da sage noch einer, der Alkoven sei mausetot. Der traditionsreiche Caravan- und Reisemobilhersteller Dethleffs aus Isny stellt diese "Nasenbären", welche die Wohnmobil-Szene einst prägten wie keine andere Aufbauart, sogar in den Mittelpunkt der Neuheiten-Präsentation für die Saison 2018. Natürlich ist diese Gattung in der Käufergunst längst von teil- und vollintegrierten Fahrzeugen sowie Kastenwagen überholt wurden. Gerade die Allgäuer haben zuletzt allerdings beste Erfahrungen mit der Schlafhöhle überm Fahrerhaus gemacht, denn der auf dem vergangenen Caravan-Salon vorgestellte Grand Alpa hat alle Erwartungen übertroffen.

Und so wird bis zum nächsten Düsseldorfer Messegipfel vom 26. August bis 3. September die Alpa-Baureihe um ein neues Modell auf Basis eines Iveco Daily ergänzt, wird der Globetrotter XXL A komplett überarbeitet und um die A9050-2-Variante mit Queensbett erweitert, und schließlich bekommt auch die Trend-Baureihe mit dem A7877-2 Zuwachs bei den Alkoven-Modellen. Während sich die ersten beiden, schwergewichtigen Debütanten weit jenseits der 3,5-Tonnen-Marke in sechsstelligen Preisregionen bewegen, geht der Trend-Alkoven zu Preisen ab 65.000 Euro wenn auch nicht mit einem volkstümlichen Tarif, so aber doch mit einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis an den Start.
Zum Überwintern geschaffen
Der GrandAlpa A7820 auf Basis des Fiat Ducati bietet ab 90.000 Euro einiges an Luxus.
Die drei A-Modelle unterscheiden sich in ihrem Charakter gründlich. Der Grand Alpa Plus A9820-2 baut auf dem Iveco-Daily-Chassis 65C 18 mit einem 180 PS starken Dieselmotor auf und wird erst zum Caravan-Salon fertig. Trotz 8,86 Meter Länge, 2,35 Meter Breite und stattlichen 3,45 Meter Höhe ist das mächtige Fahrzeug gezielt auf zwei Personen mit großem Platzbedarf ausgerichtet. Also auf Paare, die im dritten Lebensabschnitt die Reiselust packt und die beim Überwintern in südlichen Gefilden auf einen gewissen Wohnkomfort nicht verzichten wollen.

Und diese Zielgruppe ist offensichtlich größer als selbst die Verantwortlichen bei Dethleffs gedacht haben. Das Konzept mit den Längsbetten im Alkoven, die über eine Ausklapptreppe gut zu erreichen sind, allerdings nicht einmal Sitzhöhe haben, ermöglicht eine Innenarchitektur mit einer Rundumsitzgruppe im Heck. "Dieses erhabene Sitzen im hinteren Fahrzeugbereich mit einem Rundumblick und einem großzügigen Raumgefühl ist für unsere Kunden das schlagkräftigste Argument", erklärt Marketing-Chef Helge Vester.
Mit dem Globetrotter XXL A9050 will Dethleffs Menschen mit erhöhtem Platzbedarf erreichen.
Mit dem Globetrotter XXL A9050 will Dethleffs Menschen mit erhöhtem Platzbedarf erreichen.

Das führte schon auf Basis des Fiat Ducato (Alpa A6820-2 ab 76.500 Euro, Grand Alpa A7820-2 ab 90.000 Euro) zu verhältnismäßig starker Nachfrage in dieser Preisregion, wird jetzt durch den A9820-2 auf dem Iveco-Leiterrahmen-Chassis und mit dem stärkeren 3,0-Liter-Triebwerk aber noch einmal getoppt. Bei 6,7 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sind Zuladungen bis zu 1,7 Tonnen möglich. Der genaue Preis steht zwar noch nicht fest, die 100.000-Euro-Marke wird aber ganz sicher geknackt.
Es geht auch richtig teuer

Es geht auch noch teurer. Im gleichen XXL-Format, aber mit einem ganz anderen Zuschnitt. Familientypisch eher. Der Globetrotter XXL A9050-2 als neue Alternative zum Einzelbetten-Grundriss hat nicht nur ein Doppelbett im Dachjuchhe über dem Fahrerhaus, sondern auch ein festes Schlafzimmer im Heckbereich mit einem 2,00x1,50-Meter großen Queensbett. Vor dem großzügigen Raumbad und der Küchenzeile befindet sich in der Fahrzeugmitte eine große Sitzgruppe, die einerseits zu einer gemütlichen Halbrundsitzgruppe umgebaut werden kann, andererseits aber auch nachts bei Bedarf zwei weiteren Personen als Schlafstätte dienen kann. Da hier vier vollwertige Gurtplätze vorhanden sind, können also maximal sechs Personen auf Reise gehen.
Die XLi-Reihe glänzt vor allem mit ihrer luxuriösen Ausstattung
Die XLi-Reihe glänzt vor allem mit ihrer luxuriösen Ausstattung

Der Globetrotter-Alkoven ist zudem winterfest, bietet einen doppelten Boden über die gesamte Fahrzeuglänge und ist mit einer geräumigen Garage ausgestattet, die eine zusätzliche Klappe in der Rückfront besitzt und somit von drei Seiten zugänglich ist. Das Innendesign übernehmen die beiden Globetrotter-Alkoven von ihrem integrierten Schwestermodell XLI, damit die Dethleffs-Oberklasse sich nun im einheitlichen Look präsentiert. Das Möbeldekor in Holzoptik mit den weißen Dachschrankklappen, die jetzt auch über eine Softclose-Technik verfügen, eingeschlossen. Mit einem Grundpreis von 123.000 Euro bilden die XXL-Modelle mit dem Iveco-Daily-Unterbau bei dem Allgäuer Hersteller auch die Spitze des Reisemobil-Portfolios.
Überarbeitete Trend-Baureihe

Der ebenfalls neue Trend A7877-2 ist 26 Zentimeter kürzer und 22 Zentimeter niedriger als die beiden Oberklasse-Alkoven. Im Heck ist allerdings ein weniger komfortabel zugängliches, quer eingebautes Doppelbett installiert und die Mittelsitzgruppe besteht aus drei Einzelbänken. Dennoch ist auch der große Bruder der A5887- und A6977-Modelle auf eine sechsköpfige Familie ausgelegt. Allerdings in einer ganz anderen Preisklasse. Auf Basis des Fiat Ducato mit einem AL-KO-Tiefrahmen wird der Debütant zu Tarifen ab 65.000 Euro besonders auch für Vermieter attraktiv.
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Komplett überarbeitet wurden aber auch alle anderen Modelle der Trend-Baureihe, die als einzige im Dethleffs-Programm sämtliche Aufbauvarianten anbietet und mit sechs Teilintegrierten (ab 48.000 Euro), sechs Integrierten (ab 59.000 Euro) und drei Alkoven-Fahrzeugen (ab 48.000 Euro) die am breitesten gefächerte Palette aufweist.

Mit Blick aufs eigene Bankkonto könnte sich aus dem Reigen der Dethleffs-Neuheiten allerdings auch der Advantage Edition als günstigstes Angebot herausschälen. Dabei handelt es sich um ein Sondermodell mit neuem Außendesign, quergemasertem Holzdekor im Innern und einer umfangreicheren Serienausstattung, die mit unter anderem Klimaanlage, LED-Leuchten, Rückfahrkamera und Dachfenster dem Kunden einen ordentlichen Preisvorteil verspricht. Der teilintegrierte Advantage, den es ausschließlich noch in der Sonderedition gibt, wird in drei Grundrissen als knapp sieben Meter langer T6611 mit Einzelbetten ab 58.000 Euro sowie in der 7,40-Meter-Ausführung als T7051 mit Queensbett und T7051 EB mit Einzelkojen für je 59.000 Euro angeboten.
Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Fahrverbote und Bußgelder - Wenn die Rettungsgasse blockiert wird

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2017 18:44

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-die-Re ... 29166.html
Dienstag, 11. Juli 2017
Fahrverbote und Bußgelder - Wenn die Rettungsgasse blockiert wird

Wer trotz Blaulicht und Martinshorn mit seinem Fahrzeug nicht umgehend Platz macht und eine Rettungsgasse bildet, den erwarten in Zukunft wohl deutlich höhere Bußgelder. Denn im Ernstfall reagieren viele Autofahrer gar nicht oder zu zögerlich.

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Laut Statistik werden rund 30 bis 40 Prozent aller Einsatzfahrten von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten durch andere Verkehrsteilnehmer behindert. Nach wie vor ist vielen von ihnen nicht klar, wie sie sich verhalten sollen, wenn sich ein Einsatzfahrzeug nähert. Dabei ist klar geregelt, wie die Rettungsgasse gebildet werden muss. Unabhängig von der Anzahl der Fahrbahnspuren muss die ganz linke Spur nach links ausweichen und die anderen nach rechts. Dabei wissen viele Fahrer nicht, dass die Rettungsgasse bereits dann gebildet werden muss, wenn der Verkehr ins Stocken gerät. Ist beispielsweise auf Autobahnen ein Stau entstanden, kann es mitunter schwerfallen, Platz zu machen.

Der Bundesrat trägt der Unkenntnis und dem Fehlverhalten vieler Verkehrsteilnehmer nun Rechnung und appelliert deshalb, die Geldbußen für das Nichtbilden einer Rettungsgasse deutlich zu erhöhen sowie Fahrverbote vorzusehen. Die Mindestsumme im Bußgeldkatalog soll demnach bei 200 Euro liegen (bisher 20 Euro). Dieser Bußgeldrahmen orientiert sich an den Sanktionen für Rotlichtverstöße im Straßenverkehr. Die Länder verweisen darauf, dass Unfälle mit Schwerstverletzten und leider auch Toten gerade in jüngster Vergangenheit gezeigt haben, wie wichtig das Bilden von Rettungsgassen ist.
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Das vorsätzliche Behindern von Rettungskräften ist zwar seit 30. Mai 2017 ein eigener Straftatbestand. Diese Strafverschärfung, die ebenfalls auf einen Vorschlag des Bundesrates zurückgeht, betrifft allerdings nur absichtliche Verstöße. Aber auch fahrlässiges Verhalten der Verkehrsteilnehmer nach Unfällen gefährde Menschenleben. Daher müssten die Sanktionen auch im Ordnungswidrigkeitsbereich deutlich erhöht werden. Die Bundesregierung wird sich in den nächsten Wochen mit den Vorschlägen des Bundesrates befassen.

Grundsätzlich besteht schon jetzt die Verpflichtung, einem Einsatzfahrzeug Platz zu machen, allerdings nur im Rahmen des Zumutbaren. Der Verkehrsteilnehmer muss und darf sich und andere dabei nicht gefährden. Überfährt ein Fahrer beim Versuch, einen Einsatzfahrzeug Platz zu machen, eine rote Ampel und wird dabei geblitzt, muss er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit einem Bußgeld rechnen. Sicherheitshalber sollte er sich aber Datum und Uhrzeit und Art des Einsatzfahrzeugs notieren, um die Notsituation dokumentieren zu können.

Quelle: n-tv.de , awi
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222.000 Kilometer statt 160.000 - Wenn beim Tachostand getrickst wird

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jul 2017 11:01

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-beim-T ... 28724.html
222.000 Kilometer statt 160.000 - Wenn beim Tachostand getrickst wird

Gebrauchtwagenkauf ist Vertrauenssache. Blöd nur, wenn das Vertrauen missbraucht wird. Zum Beispiel derart, wenn der Tacho manipuliert wurde - trotz anderslautender Zusicherungen des Verkäufers.

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Mogelpackung Gebrachtwagen? Nach Berechnungen von Polizei und Automobilclubs müssen private Käufer und Verkäufer davon ausgehen, dass bei knapp einem Drittel aller Gebrauchtfahrzeuge der Kilometerstand zurückgedreht wurde. Hersteller und Händlerverbände halten diese Zahl für zu hoch gegriffen. So oder so, Ziel der illegalen Manipulation ist es, einen höheren Verkaufspreis für das Auto zu erzielen.

Ein gewagtes Unterfangen, denn bei derartigen Tricksereien handelt es sich um eine Straftat. Aber auch wer unwissentlich ein solches Fahrzeug weiterverkauft und gleichzeitig eine Garantie für das Auto übernimmt, muss mit Unbill rechnen, wie ein Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Oldenburg zeigt (Az.: 1 U 65/16).
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Hier hatte ein Käufer einen gebrauchten Mercedes für 8000 Euro von einem privaten Verkäufer erworben. Nach kurzer Zeit wollte er das Auto jedoch wegen eines angeblich falschen Tachostandes zurückgeben. Der Verkäufer verweigerte die Rücknahme. Auf die Klage des Käufers hin hat der gerichtliche Sachverständige im Verfahren festgestellt, dass das Fahrzeug bereits Jahre vor dem Kauf eine tatsächliche Laufleistung von über 222.000 Kilometern aufgewiesen hatte. Verkauft wurde er aber fünf Jahre später mit einem Tachostand von 160.000 Kilometern. Der Verkäufer berief sich darauf, dass er selbst keine eigene Kenntnis von der tatsächlichen Laufleistung gehabt habe, weil er den Wagen selbst gebraucht gekauft hatte. Doch die Behauptung ließ das Gericht unbeeindruckt.

Zwar könne der Käufer bei einem Privatverkauf nicht ohne Weiteres davon ausgehen, dass der Verkäufer den Tachostand auf seine Richtigkeit überprüft hat. Aber im vorliegenden Fall hatte der Verkäufer die Laufleistung im Kaufvertrag unter der Rubrik "Zusicherungen des Verkäufers" eigenhändig eingetragen. Er habe damit ausdrücklich eine Garantie übernommen, an der er sich auch messen lassen muss, befand das OLG.

Quelle: n-tv.de , awi
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Zur Teststrecke degradiert - Dekra übernimmt den Lausitzring

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jul 2017 20:35

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http://www.n-tv.de/auto/Dekra-uebernimm ... 40239.html
Montag, 17. Juli 2017
Zur Teststrecke degradiert - Dekra übernimmt den Lausitzring
Der ganz große Erfolg bleibt der Rennstrecke in Brandenburg verwehrt. Die Einnahmen am Lausitzring reichen für den Betrieb - nicht aber für Investitionen. Nun betreibt die Dekra die Strecke und will autonomes Fahren erproben.

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Der Lausitzring wechselt den Besitzer und dürfte damit in Zukunft nur noch am Rande als Motorsport-Standort genutzt werden. Die Sachverständigenorganisation Dekra übernimmt die Rennstrecke in Klettwitz zum 1. November dieses Jahres von den aktuellen Betreibern, wie beide Seiten mitteilten. Künftig soll der Lausitzring schwerpunktmäßig als Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren dienen. Zu diesem Zweck wird Dekra am Standort in Brandenburg einen zweistelligen Millionenbetrag investieren.

Die EuroSpeedway Verwaltungs GmbH, bisheriger Betreiber, wolle mit diesem Schritt "langfristig den Erhalt des Lausitzrings sichern, auch wenn sich damit der Schwerpunkt der Nutzungsart verschieben wird", hieß es in der Mitteilung: "Wir hoffen sehr, dass auch weiterhin Veranstalter das Angebot des neuen Eigentümers nutzen und starke Zuschauerveranstaltungen mit packendem Motorsport auf dem Lausitzring durchführen."
Kein Geld - nirgends

Eine der derzeit größten jährlichen Veranstaltungen auf dem Lausitzring ist das "Motorsport-Festival", bei dem unter anderem die DTM und das ADAC GT Masters ein gemeinsames Rennwochenende veranstalten. Ob dieses Event dem Lausitzring erhalten bleibt, war zunächst unklar. Das gilt auch für die Superbike-WM, die dort seit dem vergangenen Jahr wieder fährt.
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Die bisherigen Eigentümer hatten die 2000 erbaute Strecke 2009 übernommen. Nach anfänglichen Verlusten konnte der Betrieb in der Folge zumindest stabilisiert werden. Die Bildung von Rücklagen war aber nicht möglich. Dadurch seien die nun notwendigen Sanierungen und Modernisierungen nicht realisierbar gewesen.

Es habe zuletzt zwar "auch in Brandenburg wieder eine zumindest kleine Bereitschaft" zur Unterstützung durch die Öffentliche Hand gegeben, teilten die EuroSpeedway-Betreiber mit: "Dennoch war es der zuständigen Politik nicht möglich, der Betreibergesellschaft einen ausreichenden Umfang an Unterstützung verbindlich zuzusagen, beziehungsweise zur Verfügung zu stellen."
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Quelle: n-tv.de , jwu/sid
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Abgas-Skandal in Deutschland - Autobranche fordert präzisere Vorgaben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jul 2017 10:38

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Autobranc ... 59561.html
Samstag, 29. Juli 2017
Abgas-Skandal in Deutschland - Autobranche fordert präzisere Vorgaben

Zu große gesetzliche Spielräume sind nach Meinung der Automobilindustrie Ursache des Abgas-Skandals. Mit neuen EU-Regelungen will sie verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Umfassende Fahrverbote hält die Branche für unnötig.

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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat die EU-Kommission aufgefordert, präzisere gesetzliche Vorgaben für den Abgasausstoß zu machen. "Die Politik sollte Ziele vorgeben, etwa für weniger Schadstoffe oder mehr Klimaschutz, und das in einem präzisen gesetzlichen Rahmen", sagte Verbands-Präsident Matthias Wissmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Seine eigene Branche forderte der VDA-Präsident dazu auf, sich an diese Regeln zu halten: "Die Regulierer müssen Graubereiche vermeiden. Und wir in der Industrie sind allgemein gut beraten, mit den Grenzen der Regulierung sensibel umzugehen." Die Manipulationen bei Abgaswerten seien möglich gewesen, weil die EU-Regulierungen zu große Spielräume eröffnet hätten, sagte Wissmann. Er räumte ein, es habe "mehr als problematische Entwicklungen in einigen Unternehmen" gegeben. Jetzt gelte es, das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen.
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Das jüngste Urteil zu Fahrverboten hält Wissmann dagegen für den verkehrten Schritt. "Wenn der Diesel-Gipfel in der kommenden Woche in Berlin ein überzeugendes Konzept erarbeitet, sehe ich durchaus Chancen, dass das Bundesverwaltungsgericht als höchste Instanz zu einem anderen Ergebnis kommen könnte als Stuttgart", sagte Wissmann. Es gebe intelligentere Lösungen als Fahrverbote, um die Luftqualität in Städten zu verbessern.

Wissmann zufolge will die Autoindustrie der Bundesregierung und den Bundesländern beim "Diesel-Gipfel" in der kommenden Woche anbieten, Autos der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6 mit neuer Software für die Motoren nachzubessern. "Im Ergebnis soll das die Schadstoffe in der Luft mindestens so stark reduzieren wie Fahrverbote", kündigte Wissmann an. Eine Nachrüstung mit neuen technischen Bauteilen sei "technisch und wirtschaftlich nicht machbar", weil die Fahrzeuge schon zu alt seien.

Quelle: n-tv.de , chr
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"Eine unglaubliche Reise" - Kubica lässt's bei F1-Rückkehr krachen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Aug 2017 15:47

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Kubica ... 64958.html
"Eine unglaubliche Reise" - Kubica lässt's bei F1-Rückkehr krachen

Robert Kubica ist zurück in der Formel 1: Sechseinhalb Jahre nach seinem Horrorunfall testet der Pole in Ungarn im aktuellen Renault-Boliden. Zahlreiche Fans und Fotografen begleiten Kubicas Comeback, das mit einem Mini-Crash startet und famos endet.

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Unter Sprechchören seiner Fans hat Robert Kubica die Spekulationen über sein Formel-1-Comeback befeuert. Sechs Jahre nach seinem schweren Rallye-Unfall absolvierte der Pole bei offiziellen Testfahrten in Ungarn wieder die ersten Kilometer in einem aktuellen Formel-1-Auto. Im Dauerklicken der Fotografen legte der 32-Jährige auf dem Hungaroring beachtliche 142 Runden zurück - das entspricht etwas mehr als zwei Grand-Prix-Distanzen.

In 1:18,572 Minuten fuhr Kubica sogar die viertschnellste Zeit auf dem anspruchsvollen Kurs in Budapest. WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel verabschiedete sich im Ferrari mit der Bestzeit von 1:17,124 Minuten in den verdienten Sommerurlaub. "Es war ein fantastisches Gefühl für mich", meinte Kubica nach seinem Test-Comeback. "Bis hierhin war es eine unglaubliche Reise, wo ich mir so viele Fragen beantworten konnte."Es sei jedoch noch zu früh zu sagen, "was der nächste Schritt" sein werde.

Von "Kubica Day" war in den sozialen Netzwerken die Rede, "Forza Robert" stand auf einem riesigen Banner seiner Fans. 2372 Tage nach seiner Bestzeit in den Formel-1-Abschlusstests für Renault in Valencia war der Krakauer wieder in der Boxengasse. Bei seiner ersten Ausfahrt schepperte es gleich mal. Kubica steuerte den R.S.17 aus der Garage, dabei löste sich ein Garagenschild mit der Aufschrift "Hülkenberg" von der Decke und krachte über das Heck auf den Asphalt. Der Wagen blieb jedoch unbeschädigt, Kubicas Formel-1-Rehabilitation konnte starten und Renault feixte bei Twitter: "Sogar unsere Garage ist einfach zu aufgeregt."
Stresstest für Pilot und Physis
Kubicas rechter Arm zeigt immer noch deutliche Spuren des schweren Rallyeunfalls.

Für Kubica ist es der optimale Testlauf gewesen. Dass er noch immer eine Motorsport-Begabung ist, daran zweifelt niemand. Allein seine Physis, vor allem sein beim Unfall von einer Leitplanke durchbohrter rechter Arm, musste sich im Stresstest bewähren.

Keine leichte Aufgabe, schließlich wird den Piloten seit dieser Saison mit den schnelleren und breiteren Wagen physisch noch mehr abverlangt. "Ich will nicht zuviel Risiko eingehen. Es geht ja nicht nur um meine Chance, sondern auch darum für das Team zu testen", hatte Kubica vor den Probefahrten gewarnt.

Der 76-malige Grand-Prix-Teilnehmer weiß jedoch selbst, dass ihn jeder Kilometer einem Formel-1-Cockpit näher bringt - vor allem jenem neben Nico Hülkenberg. Denn der Brite Jolyon Palmer hat Renault in eineinhalb Jahren gerade mal einen mickrigen Punkt beschert. Über seine Ablösung nach der Sommerpause zum Grand Prix von Belgien wird längst spekuliert. Kubica wäre eine verlockende Alternative. "Robert könnte ein Kandidat für 2018 sein", hatte Renault-Teamchef Cyril Abiteboul jedoch zuvor die Erwartungen gedämpft. Der Rennstall stehe hinter Palmer.
Erster Pole mit F1-Stammcockpit

Kubica hatte 2006 als erster Pole ein Stammcockpit in der Formel 1 bekommen. Zwei Jahre später gewann der Mann aus Krakau im BMW den Grand Prix von Kanada. "Robert ist einer der schnellsten Piloten, gegen die ich je gefahren bin", erzählte Mercedes-Mann Lewis Hamilton am Rande des Ungarn-Rennens. "Wenn er immer noch mit uns fahren würde, würde er mit uns um die Weltmeisterschaft kämpfen - wenn er sie nicht schon längst gewonnen hätte."
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Stattdessen bremste Kubica ein Horrorcrash im Februar 2011. Das Formel-1-Talent verunglückte bei der Rallye "Ronde di Andora". Kubica zog sich schwere Verletzungen vor allem am rechten Arm und rechten Bein zu. Die betroffenen Stellen sind von Narben gezeichnet. Kubica kämpfte sich nach der Rehabilitation aber zurück und war danach insbesondere als Rallye-Pilot unterwegs.

Anfang Juni saß er wieder in einem Formel-1-Auto. Bei einem Privattest von Renault steuerte er einen Lotus-Renault E20 von 2012 über den Circuit Ricardo Tormo von Valencia. "Die letzten beiden Monate, in denen ich zweimal einen Renault von 2012 getestet habe, haben mir richtig Auftrieb gegeben", befand Kubica. Seine Ausfahrt auf dem Hungaroring sicher noch viel mehr.

Quelle: n-tv.de , Martin Moravec, dpa
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Archaisch und spartanisch - Bollinger bringt Elektro-SUV B1

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Aug 2017 20:58

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Bollinger-bring ... 63235.html
Archaisch und spartanisch - Bollinger bringt Elektro-SUV B1

In ein SUV gehört eigentlich ein Diesel. Doch dessen Zukunft scheint ungewiss. Da kommt das US-amerikanische Start-up Bollinger mit seinem B1 gerade zur rechten Zeit - und ist durch den fehlenden Motor ein echtes Ladewunder.

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Kantige und kernige Offroader sind selten geworden. Sogar der ewige Defender musste mittlerweile abdanken. Doch in den USA kündigt sich mit dem Bollinger B1 ein würdiger Nachfolger an. Das SUV sieht zwar aus wie ein Auto der Vergangenheit, doch unterm Alublech steckt zukunftsweisende Antriebstechnik: Der Allradler wird rein elektrisch angetrieben. 2019 sollen die ersten Fahrzeuge in den USA in Kundenhände gehen.
Im Innenraum des SUV geht es spartanisch zu.
Im Innenraum des SUV geht es spartanisch zu.
(Foto: Bollinger Motors) http://www.n-tv.de/auto/Bollinger-bring ... 63235.html


Ein dynamisches Gesicht oder schwungvolle Sicken in den Flanken sucht man beim B1 vergeblich. Das Auto sieht wie aus großen Legosteinen zusammengesetzt aus. Auch der Innenraum ist maximal nüchtern gestaltet und archaisch. Angesichts dieser Eindrücke mag es verwundern, dass man bei Bollinger Motors auf einen E-Antrieb setzt, genauer gesagt auf zwei, denn an jeder Achse kommt ein E-Motor zum Einsatz.

Diese Lösung gewährleistet permanenten Allradantrieb, der zusammen mit hoher Bodenfreiheit, langen Federwegen und mächtigen Offroad-Reifen ein gehobenes Maß an Geländetauglichkeit ermöglichen soll. Die beiden Maschinen sollen 360 PS und 640 Newtonmeter leisten, was einen Sprint in unter fünf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 erlaubt und eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h.
Kein Leichtgewicht

Obwohl das Aluchassis nur 130 Kilogramm wiegt, ist der B1 kein Leichtgewicht, denn aufgrund einer großen Batterie liegt das Gesamtgewicht bei mindestens 1,8 Tonnen. Kunden sollen zwischen zwei Akkuvarianten mit 60 oder 100 kWh wählen können, was Reichweiten von 190 beziehungsweise 320 Kilometer mit einer Stromladung erlaubt.
Da vorne kein Motor stört, lassen sich auch besonders lange Gegenstände bequem im Bollinger B1 transportieren.
Da vorne kein Motor stört, lassen sich auch besonders lange Gegenstände bequem im Bollinger B1 transportieren.
(Foto: Bollinger Motors) http://www.n-tv.de/auto/Bollinger-bring ... 63235.html

Vor allem als Nutzfahrzeug könnte der B1 große Dienste leisten. Bollinger verspricht hohe Werte bei Zuladung und Anhängelast. Als Besonderheit bietet das SUV zudem die Möglichkeit, Gegenstände auf kompletter Fahrzeuglänge einzuladen, denn wo sonst bei Autos der Motor untergebracht wird, herrscht im B1 gähnende Leere. Bis zu 3,80 Meter lange Holzlatten können so problemlos im Wageninneren transportiert werden.

Und wie es sich für ein klassisches Arbeitstier gehört, verzichtet der B1 auf jegliche Komfort- und Sicherheitsausstattung. Dämmmaterialien, Airbags oder ein Schminkspiegel sind nicht zu bekommen. Einen offiziellen Preis für den B1 gibt es noch nicht. Aber ab Anfang 2018 kann man 1000 Dollar an Bollinger Motors überweisen, um sein Kaufinteresse zu bekunden. Wer einen Vorschuss zahlt, wird bevorzugt behandelt, wenn es um die Zuteilung der ersten Serien-B1 geht. Derzeit erwartet Bollinger in 19 Monaten mit der Produktion starten zu können.

Quelle: n-tv.de , kse/sp-x
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Absatzrekord in Deutschland - Wohnmobile werden immer beliebter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2017 20:04

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Wohnmobile-werd ... 86805.html
Absatzrekord in Deutschland - Wohnmobile werden immer beliebter

Neue Rekordhöhen erreichen die Verkaufszahlen von Wohnmobilen und Caravans in Deutschland. Und ein Ende des Trends ist laut Branchenverband nicht absehbar. Neben dem steigenden Image gebe es noch weitere Gründe für den Boom.

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Wohnmobile und Caravans sind in Deutschland so gefragt wie nie zuvor. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres seien mehr als 48.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen worden, berichtete der Caravaning Industrie Verband (CIVD). Die Verkaufszahlen hätten damit eine neue Rekordhöhe erreicht und das Vorjahresniveau noch einmal um 13,7 Prozent übertroffen.

Ein Ende des Trends sei nicht in Sicht, betonte der CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso. Die Branche profitiere nicht nur von einem verbesserten Image des Wohnmobil-Urlaubs, vom Niedrigzinsniveau und vom anhaltenden Wirtschaftswachstum in Deutschland. Der Boom der Wohnmobile spiegele auch den von der Terrorgefahr im arabischen Raum ausgelösten Trend zum Urlaub in Europa.
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Zusätzliche Impulse erwarten die Reisemobil- und Caravan-Hersteller von der weltgrößten Branchenmesse, dem Caravan Salon in Düsseldorf, der am 26. August seine Tore öffnet. Dort präsentieren mehr als 600 Aussteller ihre Neuheiten.

Der Trend geht dabei laut Onggowinarso zu noch mehr Komfort und leichterer Bedienbarkeit. So halten zunehmend elektronische Helfer Einzug in die Wohnmobile. Das reicht von Rückfahrkameras und Caravan-Rangiersystemen bis hin zu Apps, die es erlauben, Füllstände von Batterien, Wassertanks und Gasversorgung problemlos zu kontrollieren. Auch Spurhalteassistenten, Berg-Anfahrhilfen und Abstandswarner sind immer häufiger in den Wohnmobilen zu finden.
Bilderserie
Doch bevor das Wohnmobil in seiner ganzen Schönheit genutzt werden kann, muss es ersteinmal an den Ort der Begierde manövriert werde. Mit 6,99 Metern Länge, 2,12 Meter Breite und 2,96 Meter Höhe gehört das Hymermobil B-Klasse 588 DL zu den größeren Wohnmobilen. Hier der Grundriss, der bereits einiges über das üppige Raumkonzept verrät. Wohnmobil im Test Hymermobil B-Klasse DL 588

Quelle: n-tv.de , kst/dpa
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Dienstwagen im Job - So bringt das Fahrtenbuch Vorteile

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Aug 2017 19:43

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/So-bringt-d ... 88123.html
Dienstwagen im Job - So bringt das Fahrtenbuch Vorteile

Ein Fahrtenbuch kann eine Steuererleichterung bringen. Allerdings muss es dafür ordentlich geführt werden. Welche Punkte zwingend aufgeschrieben werden müssen, ist bei privaten und dienstlichen Fahrten unterschiedlich.

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Wer ein Fahrtenbuch für seinen Dienstwagen führt, muss sich an strenge Vorgaben halten. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass das Finanzamt das Fahrtenbuch nicht anerkennt und stattdessen die Privatnutzung des Firmenwagens pauschal nach der sogenannten Ein-Prozent-Regel abrechnet.

Bei dienstlichen Fahrten müssen das Datum der Fahrt sowie der Kilometerstand zu Beginn und am Ende jeder Fahrt festgehalten werden. Auch das Reiseziel und Reisezweck, das heißt die genaue Zieladresse mit Straße und Hausnummer, müssen festgehalten werden, erklärt der Bund der Steuerzahler in Berlin.

Gleiches gilt für die aufgesuchten Geschäftspartner, deren vollständiger Name angegeben werden muss. Kann keine konkrete Person genannt werden, ist die aufgesuchte Behörde, Filiale oder Baustelle genau zu bezeichnen. Wichtig: Auch Umwege - zum Beispiel zu einer Tankstelle - müssen aufgezeichnet werden. Hier sollte dann aber auch die Tankquittung aufgehoben werden.
Dokumentation privater Fahrten einfacher

Die Dokumentation von privaten Fahrten ist wesentlich einfacher: Hier sind lediglich die gefahrenen Kilometer zu vermerken. Auch für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte reicht ein kurzer Hinweis im Fahrtenbuch mit Kilometerstandsangabe aus.

Geführt werden muss ein Fahrtenbuch in geschlossener Form, also in Form eines gebundenen Buches und in einem fortlaufenden Zusammenhang für das gesamte Jahr. Eine Sammlung loser Blätter genügt nicht. Ein kürzerer Zeitraum als das gesamte Jahr wird nur bei einem Fahrzeugwechsel anerkannt. Die notwendigen Angaben sollen am besten direkt nach Fahrtende vorgenommen werden.
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Ein Fahrtenbuch zu führen, ist lästig. Hat nicht der Fahrzeughalter, sondern ein anderer Fahrer den Verstoß begangen, muss die Behörde zumutbare Maßnahmen ergreifen, diesen zu finden. 11.07.16 Nichtermittelbarkeit des Fahrers Bei Verweigerung droht Fahrtenbuchauflage

Fahrtenbücher dürfen auch mithilfe von Computerprogrammen erstellt werden. Allerdings muss dann sichergestellt sein, dass die Angaben nachträglich nicht mehr geändert werden können.

Die Berechnungsmethoden - Fahrtenbuch oder Ein-Prozent-Regel - lassen sich jährlich wechseln. Innerhalb eines Jahres dagegen ist ein Methodenwechsel nur bei einem Fahrzeugwechsel vorgesehen. Damit möchte die Finanzverwaltung verhindern, dass Steuerpflichtige in Monaten mit hoher Privatnutzung die Ein-Prozent-Methode und in anderen den Nachweis per Fahrtenbuch anwenden.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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"Jede Distanz verloren" - Dobrindt empört mit Werbung für Autobauer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Aug 2017 19:11

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Dobrindt- ... 92197.html
Sonntag, 20. August 2017
"Jede Distanz verloren" - Dobrindt empört mit Werbung für Autobauer

Verkehrsminister Dobrindt warnt Besitzer älterer Diesel vor einer möglicherweise "verpassten Chance", wenn sie sich nicht an den Umtauschaktionen der Autobauer beteiligen. Dabei gibt es Zweifel an diesen "Schnäppchen". Die Kritik lässt nicht lange auf sich warten.

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat sich mit seiner offenen Werbung für die Diesel-Umtauschaktionen der deutschen Autobauer Kritik aus der Opposition eingehandelt. "Dass Dobrindt jetzt auch noch Reklame für die Rabatt-Angebote einzelner Hersteller macht, zeigt vor allem eines: Er hat jede Distanz zur Autoindustrie verloren und wahrscheinlich nie gehabt", sagte der Fraktionsvize der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer. Es sei die Aufgabe des Verkehrsministers, die Industrie zu kontrollieren, "nicht für ihre Schnäppchen zu werben".

"Nicht zu schnell entscheiden" Das kostet ein neuer VW Golf mit Diesel-Deal

In einem ungewöhnlichen Schritt hatte Dobrindt offen für die Angebote zum Umtausch von Diesel-Fahrzeugen geworben. "Wer etwa seinen alten Diesel-Golf gegen einen neuen Golf tauscht, kann zusätzlich von Volkswagen 5000 Euro Umtauschprämie erhalten. Ich halte das in der Tat für ein gutes Angebot", sagte Dobrindt der "Passauer Neuen Presse".

"Wer ein altes Diesel-Fahrzeug besitzt und jetzt nicht wechselt, verpasst möglicherweise eine Chance", sagte der Minister gut fünf Wochen vor der Bundestagswahl. Tatsächlich weisen Kritiker jedoch darauf hin, dass die Angebote der Konzerne geringer sind als der tatsächliche Restwert der jeweiligen Gebrauchtfahrzeuge. Fraglich ist zudem, ob die der aktuellen Euro-6-Norm entsprechenden Neufahrzeuge überhaupt sauberer sind als die älteren.
Seehofer warnt vor "Kriegserklärung"

Auch der Obmann der Linksfraktion im Verkehrsausschuss, Herbert Behrens, warf Dobrindt Distanzlosigkeit vor. "Bundesverkehrsminister Dobrindt ist nicht einmal mehr bemüht, Regierungsamt und Konzern-Lobbyismus zu trennen", sagte der Bundestagsabgeordnete. Die Interessen von Verbrauchern und Beschäftigten hätten angesichts solch einer Haltung keine Chance, sagte Behrens.
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Experten und Politiker hatten die Ergebnisse des Dieselgipfels Anfang August als unzureichend kritisiert. Dabei hatten die deutschen Autobauer unter anderem zugesagt, selbst "Umstiegsprämien" für Besitzer alter Diesel zu finanzieren. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hatte die Industrie aufgefordert, nachzulegen.

Hingegen hatte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer vor einer "Kriegserklärung" an die Branche gewarnt. Dobrindt wies die Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach einer EU-weiten Quote für Elektroautos als "Schmarrn" zurück. "Ich bin dafür, dass wir technologieoffen weitergehen und nicht die Politik entscheidet, welche Technik zukünftig unsere Autos bewegt." Es sei noch völlig offen, welche emissionsarmen Antriebe in Zukunft zur Verfügung stünden – "ob das ein Wasserstoffauto mit Brennstoffzelle ist, ob das CO2-neutrale, synthetische Antriebsstoffe sind, die in Verbrennungsmotoren angewandt werden, oder alle drei Varianten nebeneinander".
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 75035.html
"Nicht zu schnell entscheiden": Das kostet ein neuer VW Golf mit Diesel-Deal
09.08.17 – 01:41 min

Quelle: n-tv.de , mbo/dpa
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Camper für das wirklich Grobe - Unicat MD77h MAN - das andere Wohnmobil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Aug 2017 11:39

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http://www.n-tv.de/auto/Unicat-MD77h-MA ... 00800.html
Camper für das wirklich Grobe - Unicat MD77h MAN - das andere Wohnmobil

Die Firma Unicat aus dem süddeutschen Dettenheim hat sich eigentlich auf den Bau von Expeditionsfahrzeugen spezialisiert. Ihr jüngstes Werk, der MD77h, ist allerdings ein Wohnmobil der Superlative, das kein Abenteuer scheut.

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Wer mit Wohnmobilen verreist, träumt meist auch von Übernachtungen in einsamen Gegenden mitten in der Natur. Der überwiegende Teil der Durchschnitts-Camper hat allerdings nicht das Rüstzeug, sich abseits asphaltierter Pfade vorzuwagen. Ganz anders der Unicat MD77h - der geländegängige Dreiachser mit 1000-Liter-Tank und feiner Wohnkabine braucht keine Herausforderung zu fürchten.
MAN als Basis für das Wohnmobil
Der Innenraum wirkt richtig kuschelig.

Als Basisfahrzeug für den MD77h, ein Einzelstück, das sich bereits in Kundenhand befindet, dient ein MAN TGS 33.540 6x6 Fahrgestell mit L-Fahrerhaus. Angetrieben wird der Dreiachser von einem 540 PS starken Diesel in Kombination mit einem Zwölf-Gang Tip-Matic-Getriebe. Um auf schwierigem Untergrund voranzukommen, gibt es ein Verteilergetriebe mit Geländeuntersetzung, einen zuschaltbaren Vorderradantrieb sowie Differenzialsperren in Vorder- und Hinterachsen. Für Fahrten durch widriges Geläuf dient unter anderem ein pneumatisch ausfahrbarer hinterer Unterfahrschutz.

Zudem verfügt das Fahrzeug über Astabweiser und einen robusten Dachgepäckträger aus einer Aluminium-Rohrkonstruktion. Damit die Nacht zum Tag werden kann, sind dort vier H1-Zusatzfernscheinwerfer sowie seitliche LED-Arbeitsleuchten angebracht. In der Stoßstange integriert sind vier weitere H1-Scheinwerfer und unter der Stoßstange finden Nebelscheinwerfer ihren Platz.
Zwei Einzelbetten sorgen für süße Träume in der Wildnis.

Auch über die Reichweite braucht man sich keine Gedanken zu machen, denn die Zwei-Kammer-Kraftstoffanlage kann über 1000 Liter Dieselkraftstoff aufnehmen. Zusätzlich bietet der MD77h einen 125-Liter-Benzintank mit Pumpstation zum Betanken anderer Fahrzeuge.
Feiner Luxus im Innenraum

Bei aller Robustheit bietet das Fahrerhaus feinen Luxus. Pilot und Co-Pilot nehmen auf zwei luftgefederten und beheizbaren Recaro-Leder-Komfortsitzen Platz. Klimaanlage, sowie zusätzlicher Schall- und Wärmedämmung für komfortables Reisen auf langen Strecken gehören natürlich auch zur Azusstattung. Für gute Rundumsicht sorgen vier HD-Kameras sowie eine Rückfahr-Kamera. Obendrein ist eine Wärmebildkamera mit 7" LCD Monitor an Bord.
Das Bad dürfte auch keine Wünsche offen lassen.

Rustikal und gleichsam edel präsentiert sich der Wohnbereich. Das Mobiliar besteht aus Tischlerplatten mit Oberflächen aus Bambus mit weißen Kanten. Dazu gibt es einen Teak-Schiffsboden, Wand- und Deckenverkleidung aus Alcantara im Wohn- und Schlafbereich. Hinter dem Fahrerhaus befindet sich eine U-förmige Sitzgruppe für vier Personen mit einem drehbaren und elektrisch absenkbaren Tisch. Im Bedarfsfall kann die Sitzgruppe zu einem 1,40 Meter x 2 Meter großen Bett umgewandelt werden.
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Im Heck des rustikalen Wanderers ist das Schlafzimmer mit zwei längs eingebauten Einzelbetten mit Federung, Unterlüftung und Heizung untergebracht. Zwischen den Betten sorgen Ablagekästen mit Schubladen für Ordnung. Das Bad bietet Fußbodenheizung, getrennte Dusch- und Toilettenräume, einen Waschtisch mit Unterschrank und integrierte Corian-Waschbecken. Selbst auf eine Waschmaschine muss nicht verzichtet werden. sDie dürfte auch weitab jeder Zivilisation laufen, denn auf dem Dach befindet sich eine Solaranlage. Falls die Sonne mal nicht scheint, hilft ein wassergekühlter Dieselgenerator mit einer Dauer-Ausgangsleistung von 10,7 kW / 12,6 kVA weiter.

Derart viel Luxus, Hightech und Survival-Equipment hat natürlich seinen Preis, den man aus Gründen der Diskretion gegenüber den Kunden bei Unicat nur vage andeutet. Die Expeditions-Fahrzeuge der Dettenheimer sind ab 450.000 Euro zu haben, es gibt aber auch Kunden, die das Dreifache oder mehr investieren. In dieser Preisregionen dürfte sich auch der MD77h bewegen.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Neue Regionalklassen - Hier wird das Autofahren teurer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2017 21:02

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Hier-wird-d ... 09535.html
Mittwoch, 30. August 2017
Neue Regionalklassen - Hier wird das Autofahren teurer

In Deutschlands Norden fahren Autofahrer günstiger - zumindest gilt das für ihre Einstufung in der Kfz-Haftpflicht. Das zeigt die neue Regionalstatistik der Versicherer, die auf der Schadenbilanz basiert. Höhere Klassen gibt es vor allem in den Großstädten.

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Auch dieses Jahr profitieren Autohalter besonders in Nord- und Ostdeutschland in der Kfz-Haftpflicht von niedrigen Einstufungen in den Regionalklassen der Versicherer für 2018. Das zeigt die neue Regionalstatistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Der GDV errechnet jedes Jahr die Schadenbilanzen in Deutschlands Zulassungsbezirken und teilt diese in die sogenannten Regionalklassen ein. Besonders günstige Einstufungen gibt es demnach in den Bundesländern Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Vor allem in Großstädten und in Teilen Bayerns sind die Klassen wegen der höheren Schadenbilanz oftmals weitaus schlechter als woanders. Den schlechtesten Wert bildet wie im Vorjahr Offenbach am Main. Beim errechneten Indexwert liegt der Bezirk knapp 34 Prozent über dem Durchschnitt. Am besten schneidet Elbe-Elster in Brandenburg ab, der fast 30 Prozent unter dem Bundesmittel liegt.

Nach GDV-Angaben können sich knapp 5,5 Millionen Autofahrer in 67 Bezirken über bessere Regionalklassen freuen, während 3,6 Millionen in 41 Bezirken heraufgestuft werden. Für insgesamt 31 Millionen Haftpflichtversicherte indes ändert sich laut GDV gegenüber dem Vorjahr nichts.
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Die Statistik ist nach GDV-Angaben zwar für die Versicherungsunternehmen unverbindlich. Und über eine Veränderung bei der Regionalklasse allein lasse sich keine Aussage über die Entwicklung des gesamten Kfz-Versicherungsbeitrages treffen. Denn es gibt viele Parameter, die dabei eine Rolle spielen. Dennoch sei sie ein Anhaltspunkt bei der Berechnung neuer Tarife. Für bestehende Verträge ergeben sich Veränderungen in der Regel zum 1. Januar 2018. Für Neuverträge können die neuen Klassen ab sofort gelten.

Für die Kfz-Regionalklassen sind die Schadenbilanzen aus insgesamt 413 Kfz-Zulassungsbezirken relevant. Dabei ist laut GDV nicht entscheidend, wo ein Unfall passiert oder ein anderer Schaden entstanden ist. Sondern die Grundlage ist der Wohnsitz des Fahrzeughalters. Die dabei erfassten Schäden bilden die Basis für einen Indexwert - bei der Haftpflicht gibt es 12, bei der Vollkasko 9 und bei der Teilkasko 16 verschiedene Klassen.

Neue Regionalklassen gelten im Jahr 2018 auch für die Voll- und Teilkaskoversicherung. Von den mehr als 34 Millionen Versicherten kommen 2,8 Millionen in niedrigere Klassen und 2,6 Millionen in höhere. Bei den übrigen Kaskoversicherten bleibt alles beim Alten.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Vision EQ fortwo - Smart zeigt autonome Knutschkugel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Aug 2017 11:28

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http://www.n-tv.de/auto/Smart-zeigt-aut ... 10000.html
Donnerstag, 31. August 2017
Vision EQ fortwo - Smart zeigt autonome Knutschkugel

Von Holger Preiss

In Zukunft bewegen sich die Menschen in den Städten in autonomen Fahrzeugen, die zu einer riesigen Carsharing-Flotte gehören. Wie so ein Auto aussehen könnte, zeigt Smart mit der Studie vision EQ fortwo, einer stylischen gläsernen Knutschkugel.

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Die Elektromobilität wird kommen. Das machen auch die Hersteller deutlich, die auf der 67. IAA wieder mehr Elektrisches auf den Messeständen platzieren werden. Ob das die Massen elektrisiert bleibt abzuwarten, denn die Zeitspannen bis zur Realisierung der engagiertesten Visionen sind recht weit gesteckt. Beredtes Zeichen dafür ist die Studie smart vision EQ fortwo, ein Konzept der noch jungen Submarke EQ von Mercedes, die vor allem für neue Technologien steht und unter deren Ägide die gesamte E-Mobilität von Daimler geschmiedet werden soll.
Einer für alle
Smart-Chefin Annette Winkler ist vom Konzept des vision EQ fortwo überzeugt.

Und weil hier mit den Jahren nach 2030 weit in die Zukunft gedacht wird, ist der innovative Stadtzwerg auch gar kein Auto mehr für den Einzelkunden, sondern ein Fortbewegungsmittel für die Allgemeinheit. "Der smart vision EQ fortwo ist unsere Vision der urbanen Mobilität der Zukunft, es ist das radikalste Carsharing-Konzeptauto überhaupt: vollautonom, maximal kommunikativ, freundlich, umfassend personalisierbar und natürlich elektrisch", so Smart-Chefin Annette Winkler.

Genau mit diesen Attributen im Blick wurde das Showcar entwickelt. Nach wie vor handelt es sich um einen Zweisitzer, der mit maximalem Platz bei den Passagieren punkten soll, das Ganze natürlich auf minimalen Raum. Wie seinerzeit das Google-Car verzichtet auch der Smart in der Zukunft auf Lenkrad und Pedale. Das lässt natürlich nur die Annahme zu, dass bis zum Jahr 2030 die Fahrzeuge vollautonom unterwegs sein sollen. Ein Umstand, der Sicherheitssysteme wie den Gurt überflüssig werden lässt. "Denn", so heißt es zur Begründung, "wenn diese Stufe des autonomen Fahrens erreicht ist, wird es keine Unfälle mehr geben."
Die Studie des Smart vision EQ fortwo belebt auch die Idee der Tridion-Sicherheitszelle neu.

Andererseits, und hier tut sich ein Widerspruch auf, wurde die alte Idee der Tridion-Sicherheitszelle, die die Passagiere wie die Muschel die Perle schützt, neu interpretiert. Alle Bodypanels bilden nämlich eine Art Schutzschild für die Glaskugel, in der die Reisenden eben die Perlen sind. Allerdings sind die bei einem Aufprall ohne Gurt den bekannten physikalischen Gesetzen ausgeliefert.

Darüber darf jetzt genauso gegrübelt werden wie über den Umstand, dass der smart vision EQ fortwo keinen Kofferraum mehr hat. Wer also mal schnell größere Sachen transportieren will, der sollte allein fahren. Andernfalls, so wird weiter argumentiert, müssten sich die Reisenden ein zweites Fahrzeug für das Gepäck bestellen. Der ökologisch bewanderte Leser wird jetzt sofort die Umweltfreundlichkeit anzweifeln, obgleich die Studie selbstredend vollelektrisch betrieben wird.
Eine Studie ist eine Studie ist eine Studie
Gurte gibt es im Smart vision EQ fortwo nur noch für den Teddy am Boden.

Nun sind Studien in der Regel das, was der Name schon besagt: Entwürfe. Insofern soll hier auch gar nicht auf den "Unzulänglichkeiten" rumgeritten werden, sondern bestaunt werden, was sich Smart weiter für die Zukunft vorgestellt. An Stelle eines Armaturenbretts dominiert ein 24 Zoll großer Bildschirm, der von einem roségoldfarbenen Rahmen eingefasst wird, den Innenraum. Die Sitzbank ist mit einem neuartigen Kunstleder bezogen, das sich besonders leicht reinigen lässt. Das ist ebenso wichtig, wie die Desinfektionsfläschchen an den Außenseiten der Sitzbank, wenn der Wagen dauerhaft im Car-Sharing-Programm fährt. Auffällig ist auch das neue Türkonzept. Die beiden gläsernen Eintrittsportale lassen sich nämlich flügelartig über die Hinterachse hinwegdrehen. Das erleichtert nicht nur den Einstieg, sondern reduziert gleichsam die Kollisionsgefahr mit Radfahrern oder Fußgängern.

Wichtig ist auch, dass mit dem Showcar eine neue Architektur Einzug hält. Sie ist eine Neuinterpretation des ersten smart fortwo. Der Kühlergrill ist wie damals unter den Scheinwerfern positioniert. Allerdings dienen beide beim Showcar der Kommunikation. Während die einen blinzeln und den Weg weisen, wird der Grill zur Projektionsfläche der personellen Begrüßung oder zur Informationstafel für andere Verkehrsteilnehmer. Gleiches gilt für die Rückleuchten. Nach Ansicht der Entwickler fühlt sich das Fahrzeug so lebendig an. Und tatsächlich hat der Augenaufschlag der Scheinwerfer etwas sehr sympathisches.
Carsharing der Zukunft
Die über die Hinterachse aufschwingende Glastür, die auch als Projektionsfläche genutzt werden kann, ist ein Highlight des Smart vision EQ fortwo.

Zudem zeigt das Showcar, wie sich Smart das Carsharing der Zukunft vorstellt. Bestellt wird das Fahrzeug - auch heute schon - über ein mobiles Endgerät. Allerdings muss sich der Entleiher heute noch selbst zum Wagen bewegen. In Zukunft wird der dann eigenständig vorfahren. Auch die Fahrzeugfunktionen werden über das Smartphone gesteuert. Und da die Technik Zugriff auf die personalisierten Daten des Kunden hat, sind auch die Farbwelten, Informationen und Entertainment-Angebote genau auf den Einzelnen zugeschnitten. Wer das Auto mit anderen Passagieren teilt, spart bares Geld oder erhält für zukünftige Fahrten verwertbare Credits.

Darüber, dass das Carsharing ein probates Mittel zur Beförderung von Menschen in dicht besiedelten urbanen Umfeldern ist, sind sich die Verantwortlichen bei Daimler einig. Einig ist man sich auch darüber, dass das Konzept des autonomen Carsharings nur aufgehen kann, wenn es eine funktionierende Nachfragevorhersage gibt. Der Flottenbetreiber muss wissen, wann und wo ein Kunde ein Fahrzeug benötigt, noch bevor der aktiv auf die Suche gegangen ist. Nur so können beispielsweise bei einem Fußballspiel schon vor dem Anpfiff Autos zum Stadion geschickt werden, um nach dem Spiel Gäste aufzunehmen.
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Bereits jetzt dienen moovel, mytaxi und car2go genau aus diesem Grund als Datensammler, um zukünftige Algorithmen zur Verfügbarkeit zu entwickeln. Zudem sehen die Verantwortlichen das Herzstück des autonomen Carsharings in einer ausgereiften Flottenintelligenz. So ist es zum Beispiel nicht sinnvoll bei einem Fußballspiel alle Fahrzeuge aus der Innenstadt abzuziehen und zum Stadion zu schicken. Hier würde eine Verfügbarkeitslücke in der City entstehen. Effizienter wäre es, Autos aus den Außenbezirken zum Stadion fahren zu lassen. Allerdings müssten auch hier Leerfahrten vermieden werden. Darum sollen die Wagen dann auch für Kurier- oder Paketfahrten genutzt werden. Hinzu kommt, dass es auf allen Wegen eine optimale Ladeinfrastruktur für die Batterien gibt.
Zukunftsmusik zum Träumen

Auch das ist alles Zukunftsmusik. Denn car2go hat auf Grund seiner datenbasierten und automatisierten Fahrzeugverteilung festgestellt, dass die Nachfrage in Außenbezirken von Großstädte derzeit so gering ist, dass man sich beispielsweise in Berlin wieder auf den inneren Zirkel der Stadt beschränken will. Zudem wird das Carsharing den Individualverkehr zwar verringern aber es wird ihn genauso wenig abschaffen wie den öffentlichen Nahverkehr. Beide Komponenten werden auch in der Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der Mobilität bleiben.

Dennoch - und das ist unbenommen - sind Studien wie der smart vision EQ fortwo und die damit verbundene Forschungsarbeit immens wichtig, um die Mobilität der Zukunft zu planen und zu verstehen. Dass es am Ende immer ein wenig anders aussieht, stört dabei nicht. Und wer sich die gläserne Knutschkugel auf der IAA genauer ansieht, der kann schon ein wenig ins futuristische Träumen geraten.

Quelle: n-tv.de
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Wer haftet ? - Wenn es auf dem Parkplatz kracht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Sep 2017 22:01

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-es-auf ... 16373.html
Dienstag, 05. September 2017
Wer haftet ? - Wenn es auf dem Parkplatz kracht

Die Straßenverkehrsordnung gilt meist überall dort, wo öffentlicher Verkehr stattfindet. Also auch auf öffentlichen Parkplätzen. Und dennoch gibt es Besonderheiten - vor allem wenn es kracht.

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Hier gilt die StVO (Straßenverkehrsordnung) - ein Schild mit diesem Hinweis ist auf vielen öffentlichen Parkplätzen zu finden. Und auch wenn diese ohne entsprechende Kenntlichmachung gilt, ist in der Rechtsprechung vergangener Jahre bei Unfällen durchaus ein Unterschied darüber gemacht worden, ob diese auf einer Straße oder eben auf einem Parkplatz stattgefunden haben. Denn da der Parkplatz vor allem dem ruhenden Verkehr dient, müssen Verkehrsteilnehmer hier besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksicht walten lassen.

Setzen beispielsweise zwei Autos auf einem Parkplatz gleichzeitig zurück und stoßen aneinander, liegt die Haftung meist zu gleichen Teilen bei den Fahrern. Kommt ein Wagen jedoch vor der Kollision zum Stehen, liegt die Schuld laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs (Az.: VI ZR 6/15) überwiegend bei dem Fahrzeug, welches nicht abgebremst hat.

Ungeachtet dessen, muss wer ein- oder ausparkt, auf dem Schirm haben, dass auch ein anderer Verkehrsteilnehmer gerade mit dem selben Vorgang beschäftigt sein könnte. Daher sollten Autofahrer auch jederzeit bereit sein, den Parkvorgang zu unterbrechen und abzuwarten, um eine Kollision zu vermeiden.
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Derartige Vor- und Rücksicht war auch in einem Fall gefordert, bei dem es auf dem Parkplatz eines Fast-Food-Restaurants gekracht hatte. Hier fuhr ein Autofahrer rückwärts aus einer Parkbucht. Ein Lieferwagen fuhr ebenfalls rückwärts auf der "Fahrbahn" des Parkplatzes. Dabei kam es zum Unfall. Der Autofahrer klagte auf Schadensersatz. Und hatte Erfolg.

Das mit dem Streit betraute Amtsgericht (Az.: 4 C 195/16) verurteilte den Lieferwagen-Fahrer zur Übernahme von 75 Prozent des Schadens. Der Kläger selbst musste 25 Prozent übernehmen. Besonders auf Parkplätzen ohne Fahrbahnteilung sei eine Verständigung notwendig, so das Gericht. Aber auch bei markierten Fahrspuren gewährten diese Fahrbahnen keine Vorfahrt – auch nicht gegenüber Ausparkenden.

Aber auch der Autofahrer hätte aus seiner Parkbucht nur ausfahren dürfen, nachdem er sich vergewissert hat, dass auch wirklich kein Hindernis im Weg ist. Allerdings trifft den Lieferwagen die Hauptschuld. Gerade wer auf einem Parkplatz rückwärts fahre, müsse besonders achtsam sein und sich, wenn notwendig, auch einweisen lassen.

Quelle: n-tv.de , awi
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Morgen mit dem Flugmobil - UFOs auf der IAA

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Sep 2017 11:13

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/UFOs-auf-der-IA ... 35712.html
Morgen mit dem Flugmobil - UFOs auf der IAA

Der Ausstieg einiger Hersteller schafft auf der IAA Platz für neue oder auch alte Ideen. Der Traum vom fliegenden Auto wird jetzt in Frankfurt wiederbelebt. Und mehr als nur eine Firma stellt am Main ihre Vision vor.

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Auf der IAA präsentieren Autohersteller, Zulieferer und IT-Firmen in großer Zahl Lösungen für die Mobilität von morgen. Vor allem Vernetzung, Autonomie und die Elektrifizierung der Antriebe werden in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen. Das klingt spannend, doch handelt es sich letztlich um recht bodenständige Ansätze, wenn man diese mit einigen im Wortsinn hochfliegenden Ideen eigentlich branchenfremder Anbieter auf der IAA vergleicht. Mit Volocopter, Aeromobil und PAL-V präsentieren sich nämlich auch drei Unternehmen auf der Messe, die die Mobilität mit Flugkünsten revolutionieren wollen.
Der Volocopter - Flugtaxi von Daimler
Der Velocopter soll voraussichtlich bereits 2018 auf den Markt kommen.

Vor der Halle des Daimler-Konzerns steht zum Beispiel eine Riesendrohne mit einer Zweipersonen-Kabine von Volocopter. Das Start-up aus dem süddeutschen Bruchsal, an dem sich Daimler erst kürzlich mit einer kräftigen Finanzspritze beteiligt hat, stellt die bereits serienreife Version namens 2X vor, die voraussichtlich schon 2018 in Deutschland auf den Markt kommen soll. Bei der mehrere Hunderttausend Euro teuren Serienvariante handelt es sich um ein Sportgerät, welches man mit Sportpilotenlizenz fliegen kann. Der von 18 Rotoren angetriebene Flieger verfügt über neun Batterien, die eine Flugzeit von gut einer Stunde erlauben.

Vorläufig braucht es dafür einen Piloten, doch Volocopter will den 2X zum autonomen Flugtaxi weiterentwickeln, welches seine Gäste über Staus hinweg besonders schnell zum Ziel bringen soll. Einsatzgebiete für ein solches Taxi könnten Großstädte wie etwa Sao Paulo sein. Passagiere könnten dann auf kleinen Landeplätzen etwa auf Hochhausdächern einsteigen und sich zum Beispiel zum Flughafen bringen lassen. Volocopter will noch in diesem Jahr einen entsprechenden Testbetrieb in Dubai aufnehmen.
Aeromobil
Bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren will Aeromobil sein Flugauto in den Verkehr bringen.
Einen anderen Ansatz verfolgt die Firma Aeromobil. Seit gut 10 Jahren tüfteln die Slowaken an ihrem Flugauto, das allerdings auf einen klassischen Flugplatz nicht verzichten kann. Zu diesem kann man mit dem gut sechs Meter langen Zwitter problemlos hinfahren, denn das Vehikel hat Zulassungen für den Flug- und Straßenverkehr. Auf der Straße wird das vierrädrige Gefährt bis zu 160 km/h schnell und kommt bis zu 700 Kilometer weit.

Hat man die Startbahn erreicht, soll das Aeromobil innerhalb von drei Minuten flugbereit sein. So lange dauert es, bis die im Straßenmodus seitlich angelegten Tragflächen ausgeklappt sind. In der Luft ist der Zwitter bis zu 360 km/h schnell und kann bis zu 750 Kilometer weit fliegen. Auf der IAA stellen die Slowaken die nunmehr serienreife Version 4.0 vor. Wer will, kann sich das über eine Million Euro teure Flugauto schon jetzt bestellen. Um das Jahr 2020 will Aeromobil erste Exemplare in Kundenhand übergeben.

Schließlich zeigt auch die Firma PAL-V auf der IAA ihre Vision eines Flugautos. Neben einem schon betagten Entwicklungsprototypen steht auf dem Messestand der Holländer auch das 1:1-Modell einer angeblich schon 2018 serienreifen Version namens Liberty. Diese Tragschrauber-Konstruktion bietet eine geschlossene Fahrgastzelle mit zwei Sitzplätzen und Scheinwerfern, die auf drei größeren Rädern steht. Dank der Räder soll der Liberty auf dem Boden ähnlich wie ein Auto fahren. Das gut vier Meter kurze und knapp unter 700 Kilogramm schwere Gefährt wird im Straßenbetrieb von einem 100 PS starken Motor angetrieben. Damit sprintet der fliegende Holländer in gut neun Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
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Alternativ lassen sich in wenigen Minuten Luftleitelemente am Heck sowie ein Rotor mit fast elf Metern Spannweite ausklappen, um in die Luft zu gehen. Typisch für Gyrokopter ist der sich nur passiv durch Fahrtwind drehende Rotor, der für Auftrieb sorgt, aber den Liberty nicht antreibt. Dafür ist ein von 200 PS angetriebener Propeller im Heck verantwortlich. Entsprechend kann der Liberty auch nicht senkrecht starten, sondern benötigt den Anlauf einer Startbahn, die 180 Meter lang und 30 Meter breit sein muss. Eine Landung ist hingegen auf den Punkt möglich. In der Luft erreicht das Flugauto eine Reisegeschwindigkeit von rund 140 km/h, in der Spitze sind 180 km/h möglich. Die maximale Flughöhe beträgt gut 3,5 Kilometer, der Radius bis zu 500 Kilometer.

Wer den Liberty bewegen will, braucht neben Autoführerschein und Fluglizenz gut 600.000 Euro, das ist der Kaufpreis der sogenannte Pioneer Edition. Hierbei handelt es sich um eine stark personalisierte Luxusversion. Es ist auch eine Standardvariante namens Liberty Sport geplant, die gut 360.000 Euro kosten soll. Anzahlungen und Reservierungen werden bereits entgegengenommen.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Spanier gibt ganz schön Gas - Seat Leon TGI - Alternative zum Diesel ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Okt 2017 08:58

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/praxistest/Seat ... 23644.html
Spanier gibt ganz schön Gas - Seat Leon TGI - Alternative zum Diesel ?

Von Holger Preiss

Der Diesel ist noch nicht tot, aber eine rosige Zukunft kann ihm nicht prophezeit werden. Auf der Suche nach Alternativen rückt eine nicht ganz neue Antriebsvariante wieder in den Fokus: der Gasantrieb. Aber kann er dem Diesel wirklich das Wasser reichen?

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Nach dem Dieselskandal ist für die Autoindustrie guter Rat teuer. Die Kollektivhaftung zwingt zu neuen Ideen und alternativen Antrieben. Die sind aber noch nicht so weit, als dass sie die Fahrzeuge weit genug und damit die Masse der Autofahrer bewegen könnten. Insofern wundert es nicht wirklich, dass sich Volkswagen gemeinsam mit seinen Töchtern auf eine Technologie besinnt, die schon 2009 propagiert und seinerzeit bereits als Alternative zum Diesel angepriesen wurde: Die Rede ist vom Erdgasantrieb.
1000 Kilometer am Stück
Am Heck verweist das Kürzel TGI auf den bivalenten Antrieb des Seat Leon ST.

Theoretisch hat Erdgas als Kraftstoff nämlich viele Vorteile. Es produziert weniger klimawirksame Emissionen und andere giftige Abgase. Zudem wird Erdgas, chemisch Methan, in Deutschland noch bis Ende 2026 subventioniert, was heutzutage an Tankstellen zu einem Durchschnittspreis von knapp unter einem Euro pro Kilogramm führt. Hinzu kommt, dass es hierzulande momentan 868 Tankstellen gibt, die das Gas unter dem Kürzel CNG (Compressed Natural Gas) anbieten. Alles in allem genug Gründe für n-tv.de, um der CNG-Initiative zu folgen und sich einen Seat Leon ST 1.4 TGI zum Praxistest zu bestellen.

Der bivalent ausgerichtete Wagen fährt nicht nur mit Erdgas, sondern auch mit Benzin. Das hat zwei Gründe: Zum einen wird die maximale Reichweite so auf stattliche 1000 Kilometer gesteigert, zum anderen hat Gas extrem schlechte Kaltstarteigenschaften. Bei niedrigen Außentemperaturen muss der Motor mit Benzin zum Laufen gebracht werden, schaltet nach Erreichen der Betriebstemperatur aber wieder auf Gas um.
110 statt 125 PS - reicht das?
Der 1,4-Liter-Vierzylinder ist aus dem TSI bekannt, leistet dort aber 125 statt 110 PS.

Für den Vortrieb sorgt im Seat der vom TSI bekannte 1,4-Liter-Vierzylinder. In der bivalenten Variante leistet er allerdings nicht 125 PS, sondern lediglich 110, wobei ein gemeinsames Motormanagement die Befeuerung des Aggregats mit Gas als auch mit Benzin möglich macht. Ist das CNG verbraucht, erfolgt unmerklich die Umschaltung ohne einen sogenannten Momentensprung. Ob diese Vorgabe im Alltagsgebrauch Vorteile hat oder ob eine individuelle Wahl für die Art des Treibstoffes besser wäre, muss jeder selbst entscheiden. Fakt ist, dass die Elektronik im Seat der preiswerten und umweltschonenden Fortbewegung immer den Vorrang gibt und eine individuelle Änderung ausschließt.

Tatsächlich fühlt sich der Fahrer durch diesen Umstand auch gemüßigt, wenn er auf der letzten Gas-Rille fährt, eine entsprechende Tankstelle aufzusuchen. Denn subjektiv heißt Tank leer immer noch Stillstand. Im Fall des Testwagens natürlich Blödsinn, weil der Benzintank locker weitere 700 Kilometer möglich macht. Allerdings sorgt auch eine dauerhaft brennende Warnlampe in Form eines Ausrufezeichens unterhalb der Matrix für Unwohlsein. Suggeriert es doch einen schweren Fehler im Antrieb. Dabei will das Lämpchen den Fahrer nur daran erinnern, dass sein Auto jetzt mit Benzin angetrieben wird, und erlischt, sobald der Gastank gefüllt wurde.
Drücken Sie "O.K."
1000 Kilometer fährt der Seat Leon ST TGI mit beiden Tankfüllungen.
1000 Kilometer fährt der Seat Leon ST TGI mit beiden Tankfüllungen.
(
Das Tanken selbst ist ein Leichtes. Vorausgesetzt, man hat eine Zapfsäule gefunden, an der CNG feilgeboten wird. Bei der ersten Anfahrt hat sich der Autor nämlich von der Angabe "Gas" verführen lassen. Als er versuchte, den kleinen Zapfen am Seat mit der Tankpistole zu verbinden, ruckelte er hilflos herum, bis er erkannte, dass er an einer LPG, also einer Flüssiggassäule stand. CNG war bei diesem Anbieter gar nicht verfügbar. Zur Ehrenrettung muss angeführt werden, dass der Weg zu dieser Tankstelle nicht planlos gesucht wurde. Bevor der Gas-Tank nämlich sein letztes Wölkchen in die Brennkammer schickte, fragt die Multimediaeinheit für 1540 Euro extra, ob eine "CNG-Tankstelle" gesucht werden soll. Natürlich, denkt der pfiffige Pilot und drückt auf "O.K". Allerdings schert sich das System den Teufel um sein Angebot und wirft frech sämtliche Tankstellen der Umgebung aus. Soll das Navi ausschließlich Tankstellen mit CNG suchen, muss im Menü unter "Point of Interest" (POI) ein entsprechender Haken gesetzt werden.

Das Tanken selbst ist äquivalent zur Zapfsäule, an der Benzin oder Diesel gezogen wird. Die Pistole wird auf den Stutzen aufgesetzt, bis sie einrastet. Dann wird der Einfüllhebel bis zum Anschlag nach oben gezogen und verankert. Jetzt blinkt an der Säule ein grüner Knopf, der anzeigt, dass alles seine Ordnung hat und bei Druck den Tankvorgang freigibt. Ist der Tank voll, sind 15 Kilogramm Gas aufgenommen und an der Kasse etwa 12 Euro abzugeben. Für – und das soll noch einmal erwähnt werden – 300 Kilometer. Am Ende des Tests durfte erfreut zur Kenntnis genommen werden, dass für 1200 Kilometer Wegstrecke lediglich 47,96 Euro berappt wurden. Es darf natürlich nicht verschwiegen werden, dass wie bei jeder anderen Antriebsart die Reichweite immer mit der Fahrweise einhergeht. Wer die Leistungsfähigkeit des 110 PS starken Triebwerks ausreizt und unbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 194 km/h über längere Strecken fahren muss, wird in Summe deutlich weniger Strecke machen.
Manchmal etwas zögerlich
Die schicken Sportledersitze gibt es im Seat Leon ST TGI für 1505 Euro.

Allerdings muss angemerkt werden, dass die Potenz des Seat Leon ST TGI nicht wirklich zu sportlichen Exzessen animiert. Im Gas-Betrieb wirkt der Motor beim spontanen Tritt auf den Pin etwas zögerlich und weigert sich, dem Wunsch der flotten Fortbewegung nachzukommen. Das ist besonders im Stadtverkehr misslich, wo an mancher Stelle der kraftvolle Antritt benötigt wird. An der Ampel verbläst der bivalente Seat mit einer Sprintzeit von 11 Sekunden auf Landstraßentempo jedenfalls niemanden. Wer das Gaspedal hingegen mit Bedacht bewegt, der darf sich über eine angenehm lineare Kraftentfaltung und im Falle des Testwagens über ein hervorragendes Doppelkupplungsgetriebe freuen, das die Gänge sanft über sieben Stufen führt. Am Ende kann man mit dem Seat ausgezeichnet im Verkehr mitschwimmen und muss auch auf der Autobahn nicht bummeln.

Dazu tragen auch die kleinen Helferlein bei, die dem TGI optional mit auf den Weg gegeben werden können. Für 750 Euro gibt es nämlich einen Stau- und Notfall-, Fernlicht- und Spurhalteassistenten, Verkehrszeichenerkennung und eine automatische Distanzregelung bis 210 km/h. Gut investiertes Geld, denn die unsichtbaren Mitarbeiter machen genau das, was der Fahrer von ihnen erwartet und entspannen die Reise, gerade bei unangenehm dichten Verkehr, kolossal. Einziger Mangel ist bei der VW-Technik nach wie vor, dass der Spurhalteassistent nur durch einen Haken im entsprechenden Menü der Matrix an- und ausgeschaltet werden kann.
Preiswerter als ein Diesel
Mit 482 Litern ist der Kofferraum des Seat Leon ST TGI knapp 100 Liter kleiner als bei den monovalenten Versionen.
Mit 482 Litern ist der Kofferraum des Seat Leon ST TGI knapp 100 Liter kleiner als bei den monovalenten Versionen.
(Foto: Holger Preiss)

Und da wir das Thema Reise gerade aufgebracht haben: Hier muss der Fahrer eine Einschränkung in Kauf nehmen. Statt der beim ST üblichen 587 Liter Stauraum sind es bei der TGI-Variante ob des zweiten Tanks nur noch 482 Liter. Ein Umstand, der sich bei ausgedehnten Urlaubsreisen bemerkbar machen könnte, im Alltagsbetrieb hingegen keine negative Rolle spielt. Ansonsten ist der Seat Leon ST auch mit Gasantrieb ein ganz normaler Seat. Der Innenraum kann mit Lederpolstern für 1500 Euro aufgewertet werden, für 360 Euro gibt es den schlüssellosen Zugang sowie ein Stopp-Start-System. Eine an dieser Stelle empfohlene Rückfahrkamera gibt es für 260 Euro und die Ultraschall-Einparkhilfe vorn und hinten kostet zusätzlich 525 Euro.

Bleibt zu klären, zu welchem Preis man in den TGI einsteigen kann. Momentan wird der ST mit bivalenten Antrieb lediglich in der Ausstattungslinie Style ab 26.260 Euro angeboten. Was immerhin 750 Euro weniger sind als für einen gleichwertigen Diesel mit 115 PS. Ist der Knabe mit Doppelantrieb aber technisch voll aufgerüstet, werden am Ende knapp 36.000 Euro auf der Rechnung stehen.

Fazit: Tatsächlich ist der TGI bezüglich Reichweite, Verbrauch und Kosten sogar dem Diesel überlegen. Was Platz im Innenraum, Handling und Fahrverhalten betrifft, unterscheidet er sich ohnehin nicht von den Brüdern. Lediglich beim Gepäckabteil muss ein Abstrich von 100 Litern gemacht werden. Wer also bedacht und sparsam unterwegs sein will, der ist mit einem TGI gut beraten. In Zukunft wird es bei Seat auch monovalente Varianten geben, bei denen der Gastank deutlich mehr Reichweite bietet als der Benzintank. Und wer weiß, vielleicht wird in naher Zukunft für die Sportfreunde ja auch noch eine leistungsoptimiert Motorisierung angeboten. Dann hat der TGI echte Chancen, einem Diesel den Rang abzulaufen.
DATENBLATT Seat Leon ST Style 1.4 TGI
Abmessungen (Länge/Breite/Höhe) 4,55 / 1,97 / 1,45 m
Radstand 2,63 m
Leergewicht (DIN) 1421 kg
Sitzplätze 5
Ladevolumen 482 / 1365 Liter
Motor Vierzylinder Ottomotor mit 1395 ccm Hubraum
Getriebe 7-Gang-Automatik (DSG)
Systemleistung 81 kW / 110 PS
Kraftstoffart Erdgas (CNG)/ Benzin
Antrieb Frontantrieb
Höchstgeschwindigkeit 194 km/h
Tankvolumen 15 kg (CNG) / 50 Liter (Benzin)
max. Drehmoment 200 Nm bei 1500 - 3500 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 11,0 Sekunden
Normverbrauch (kombiniert) 5,4 Liter Superbenzin/100 km und 3,5 kg Erdgas/100 km
Testverbrauch (kombiniert) 4,3 kg (CNG) / 6,9 l (Benzin)
CO2-Emission kombiniert 96 g/km
Effizienzklasse A / EU6
Grundpreis 26.260 Euro
Preis des Testwagens 35.755 Euro

Quelle: n-tv.de
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Herr Kaiser" verliert an BodenDer - Kampf um die Kfz-Versicherung tobt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2017 13:10

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/Der-Kampf-u ... 93470.html
Freitag, 20. Oktober 2017
"Herr Kaiser" verliert an BodenDer - Kampf um die Kfz-Versicherung tobt

Es ist eine massenhafte Schnäppchenjagd: Alljährlich im Herbst wechseln Millionen Bürger ihre Kfz-Versicherung. Check24 und andere Online-Portale nehmen den Versicherungsvertretern das Geschäft weg. Der Ton wird zunehmend rauer.

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Die Kampfansage kommt im Fernsehen: "Mach Schluss mit deinem Versicherungsvertreter." Mit dem neuen Werbespot will das Maklerportal Check24 den scharfen Wettbewerb um die Kfz-Versicherung anheizen, mit dem Versprechen, für die Kunden die günstigeren Tarife zu bieten. In dem Spot wird der vielen Fernsehzuschauern noch bekannte "Herr Kaiser" in die Wüste geschickt, der einst für die inzwischen nicht mehr existente Hamburg-Mannheimer warb.

Der Anlass: Die alljährliche Wechselsaison in der Kfz-Versicherung hat begonnen, alljährlich im Herbst schließt eine seit Jahren wachsende Millionenschar von Autofahrern neue Policen ab. 2016 vermittelte Check24 erstmals über eine Million Kfz-Versicherungsverträge. Dieses Mal hofft das Münchner Online-Unternehmen auf noch mehr Kunden. "Wir wollen weiter wachsen", sagt ein Sprecher.
Vergleichsportale zu teuer?

Doch sowohl die zwei größten Kfz-Versicherer als auch die selbstständigen Versicherungsvertreter setzen sich zur Wehr. HUK Coburg und Allianz haben zusammen mit mehr als 20 Millionen Verträgen fast die Hälfte aller privaten Kfz-Versicherungspolicen in Deutschland abgeschlossen. Doch die Angebote der zwei Großen fehlen auf Check24 und anderen Vermittlungs-Portalen.

Die Allianz als größter deutscher Versicherer und Nummer zwei auf dem Kfz-Markt ist mit ihrer Online-Tochter Allsecur auf Portalen vertreten, nicht aber mit der eigentlichen Marke Allianz. Der Kfz-Marktführer HUK Coburg ist in diesem Herbst noch einen Schritt weiter gegangen und hat sich auch mit der Online-Tochter HUK24 aus dem Portalgeschäft zurückgezogen.

Der Ton wird zunehmend rauer. Die Portale werben mit dem Argument, für die Kunden den günstigsten Tarif zu finden. Die HUK antwortete im September mit einem frontalen Gegenangriff und drehte den Spieß um: "Vergleichsportale sind zu teuer", lautete die Überschrift der Pressemitteilung, in der das Unternehmen seinen Portalboykott verkündete.

Das bezieht sich darauf, dass die Vergleichsportale Online-Makler sind und daher ebenso Provision kassieren wie menschliche Vertreter. In der Versicherungsbranche ist von teilweise über 100 Euro pro Kfz-Vertrag die Rede. Häufig genannt wird für Check24 eine Provision von 80 bis 100 Euro, offiziell sagen aber weder Check24 noch die Versicherungen etwas zum Thema Provision. Und da die Online-Konkurrenten oft aufwendige Werbekampagnen führen, argumentiert die HUK, dass der Versicherungskauf per Portal sogar teurer sei.
Provisionen immer auch Verhandlungssache

Und außerdem setzt auch der Bundesverband der Versicherungskaufleute (BVK) seinen juristischen Feldzug gegen Check24 fort. BVK-Präsident Michael Heinz will erreichen, dass der Online-Konkurrent die Besucher der Webseite möglichst frühzeitig auf die Maklertätigkeit hinweist. Check24 warf Heinz und seinem Verband im Gegenzug vor, selbst gegen die gesetzlichen Informationspflichten zu verstoßen.

Check24 dagegen argumentiert, dass das Portal echte Vorteile biete: Auf der Webseite seien weit mehr Versicherungsunternehmen vertreten als bei einem traditionellen Vermittler - allein 60 Anbieter von Kfz-Policen. "Das ist die Demokratisierung des Vergleichswettbewerbs", sagt Sprecher Daniel Friedheim. Etwa zwei Drittel der Kunden entscheide sich für Anbieter, die sie vorher nicht kannten. "Gerade die kleinen Anbieter, die der Kunde normalerweise nicht kennt, tauchen bei uns auf."

Nicht alle Großen der Branche gehen auf Distanz zu den Vergleichsportalen. Keinen Kampf gegen Check24 und Co. führt die italienische Generali-Gruppe, nach der Allianz der zweitgrößte Privatkundenversicherer in Deutschland. "Vergleichsportale sind für bestimmte Produkte, wie zum Beispiel der Kfz-Versicherung, ein durchaus starker Vertriebsweg, da er zunehmend von Kunden nachgefragt wird", sagt David Stachon, der Chef des Digitalgeschäfts. Generali wolle allen Kunden über den von ihnen bevorzugten Kanal ein Angebot unterbreiten.
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Provisionen seien immer auch Verhandlungssache. "Wir würden daher niemals Provisionsniveaus bezahlen, die die Profitabilität der Produkte infrage stellen würden", sagt Stachon. "Für uns ist entscheidend, wie lange die vermittelten Kunden beim Versicherer bleiben. Ein Kfz-Kunde, der jedes Jahr wechselt, kann für Versicherer nicht interessant sein."

Am ungemütlichsten ist die Lage jedenfalls tatsächlich für "Herrn Kaiser": den Versicherungsvertreter alter Schule. Nach den Zahlen des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft wurden 2016 bereits 18,5 Prozent des Neugeschäfts in der Versicherungsbranche über Portale oder im Direktvertrieb abgeschlossen, 2014 waren es noch 16,3 Prozent. Mit einem Ende dieses Trends rechnet derzeit niemand in der Branche. Der Kampf um die Kunden wird sich voraussichtlich weiter verschärfen.

Quelle: n-tv.de , Carsten Hoefer, dpa
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Akt der Selbstjustiz - Vollbremsung zwecks Disziplinierung ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Nov 2017 11:27

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/Vollbremsun ... 11127.html
Akt der Selbstjustiz - Vollbremsung zwecks Disziplinierung ?

Wer auffährt, hat Schuld? Das gilt bei einer Kollision nicht immer. Erst recht nicht, wenn der Vordermann meint, sich ein nachfolgendes Fahrzeug durch eine Vollbremsung als Erziehungmaßnahme vom Leib zu halten, wie ein aktuelles Urteil zeigt.

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Die Straße als Kampfbahn: Die einen ärgern sich über zu langsame Fahrer, die anderen fühlen sich von den "Verfolgern" bedrängt. Je nachdem, in welcher Form und Penetranz beide Fahrweisen praktiziert werden, können auch beide den Tatbestand der Nötigung erfüllen. Beispielsweise dann, wenn ein auffahrendes Fahrzeug mit Lichthupe den Vordermann in Angst und Schrecken versetzt. Aber eben auch dann, wenn der Vordermann die Geschwindigkeit ohne ersichtlichen Grund massiv reduziert, um den Hintermann zu einer unangemessen niedrigen Geschwindigkeit zu zwingen.

Aber abgesehen vom Tatbestand der Nötigung sind solcherlei Manöver zumeist auch gefährlich. Mitunter lebensgefährlich. Vergleichsweise glimpflich verlief ein Auffahrunfall, der vor dem Amtsgericht (AG) Solingen verhandelt wurde (Az.: 13 C 427/15). Hier hatte eine Autofahrer sein Fahrzeug beim Anfahrvorgang an einer Ampel grundlos scharf abgebremst, wohl um die Fahrerin des nachfolgenden Wagens zu disziplinieren.
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Vorausgegangen war der Aktion bereits ein längeres "Gerangel" der Fahrer. So fuhr der später beklagte Fahrer längere Zeit hinter der Frau her. Strittig ist, ob dies in bedrängender Weise erfolgte. Als ihm schließlich der Überholvorgang gelang, bremste er bei nächster Gelegenheit beim Anfahren an einer Ampel sein Auto ab, wobei der Grund hierfür ebenfalls strittig ist. Ein verkehrsbedingter Anlass für die Bremsung bestand jedoch nicht. Die Frau fuhr mit ihrem Fahrzeug auf. Dabei wurde es beschädigt.

Vor Gericht war nun zu klären, wer für die Kollision haftet. Und wieder einmal zeigte sich, dass der Auffahrende nicht immer schuld ist. Im verhandelten Fall wurde dem Abbremsenden eine Haftung von 100 Prozent zugesprochen. Denn ein Sorgfaltspflichtverstoß der Klägerin wurde vom AG nicht festgestellt. Vielmehr stand zur Überzeugung des Gerichts fest, dass der Mann im Rahmen des Anfahrvorgangs plötzlich und ohne verkehrsbedingten Grund sein Fahrzeug absichtlich scharf abgebremst habe, um die nachfolgende Fahrerin zu disziplinieren. Die vorgetragene Begründung für die durchgeführte Vollbremsung, er habe beim Anfahren den falschen Gang eingelegt, sei für sich genommen weder plausibel noch nachvollziehbar, befand das Gericht.

Quelle: n-tv.de , awi
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Wie ein Stern zum Star wird - Mercedes CLS feiert Weltpremiere in LA

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Dez 2017 13:03

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Mercedes-CLS-f ... 57520.html
Wie ein Stern zum Star wird - Mercedes CLS feiert Weltpremiere in LA

Von Holger Preiss, Los Angeles

Wo, wenn nicht auf der Automesse in Los Angeles könnte ein Luxus-Coupé wie der Mercedes CLS seine Weltpremiere feiern? Nun, zum Beispiel in den Hollywood-Studios. Und tatsächlich hat der neue Stern das Zeug zum Star, wie eine erste Begegnung nahelegt.

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Das Heck ist keck, macht es aber der Aerodynamik nicht leicht.

Das Licht der Welt erblickte der Mercedes CLS im Jahr 2004. Seinerzeit zeichnete der US-amerikanische Automobildesigner Michael Fink für die Linien des CLS 219 verantwortlich und erschuf eine Mischung aus sportlichem Coupé und praktischer Limousine. Die Kombination führte auch dazu, dass es den luxuriösen Dynamiker nur als Viertürer gibt. Im Jahr 2011 fand die zweite Generation den Weg zu den Händlern. Wenige Monate später wurde ihm der Shooting Brake an die Seite gestellt. Eines der wenigen Autos aus Stuttgart, das die Herzen der Käufer wohl nie so richtig erwärmen konnte. In Zukunft wird es den aber nicht mehr geben. Was schade ist, denn das Kombi-Coupé hat so einige Vorteile. Doch wir schweifen ab.
Auf das Wesentliche reduziert

Am Vorabend der Automesse in Los Angeles steht nämlich der neue CLS im Fokus der Besucher der Smashbox Studios in Culver City. Und ganz ehrlich: Viel ist von dem, was Fink in den Wagen gezeichnet hat, ist nicht geblieben. Chefdesigner Gorden Wagener hat das Coupé ganz in seine Designsprache gezwungen und das tut dem Schwaben wahrlich gut. Die Falze im Blech wurden sichtlich reduziert, die Seitenscheiben gefühlt noch einen Tick schmaler und das Kabine für die Insassen duckt sich noch tiefer.
An der Front nimmt der CLS Anleihen bei AMG.

Dafür strecken sich Heck und Front weit in die ihr zugedachten Richtungen und paaren Sportlichkeit mit einer gehörigen Portion Eleganz. Wagener selbst spricht gar von einer "erotischen Schönheit" mit "emotionaler Aufladung". Das ist vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, aber zwei Winkelzüge hat der Design-Chef an der Front vollführt, um sie noch länger wirken zu lassen. Zum einen zitiert er mit der Form des Kühlergrills den AMG GT, zum anderen verlängert er mit der sogenannten Haifischnase die Motorhaube deutlich. Bei den Scheinwerfern setzt Mercedes optisch nicht nur auf ein "Predatort"-Antlitz, sondern auch auf LED-Technik und lässt die Designer mit einer sogenannten "Edgelight-Hinterleuchtung" eine kristalline Optik schaffen.

Interessant ist auch das Heck. Die stark ausgeformten Radhäuser des Vorgängers haben ausgedient und Wagner streckt es unterhalb der Abrisskante des Heckdeckels, zieht die Schürze darüber hinaus und schafft so eine enorme Spannung. Aber nicht nur das: Mit einer Länge von 4,99 Meter überragt der CLS seinen Plattformspender die E-Klasse immerhin um sechs Zentimeter. Doch trotz seiner schnittigen Figur liegt der cW-Wert, also der Strömungswiderstandkoeffizent, mit 0,26 um 0,03 über dem der E-Klasse. Dass das so ist, ist dem Design geschuldet. Die schicke Hülle sorgte nämlich gerade bei Entwicklungschef Michael Kelz für einiges Kopfzerbrechen. Um den Sportler mit dem schicken Heck nämlich am Boden zu halten, musste einiges am Unterboden und an der Dämpferabstimmung getan werden. "Dafür", so Kelz, "fährt er sich jetzt gerade mit den potenten Sechszylindern ganz hervorragend".
Zum Start mit Reihen-Sechszylinder
Neue Reihen-Sechszylinder werden den CLS vorerst befeuern.

Apropos Sechszylinder: Befeuert wird der scharfe Schwabe zum Marktstart im kommenden Jahr von drei nagelneuen Reihen-Sechszylinder-Motoren. Darunter zwei Diesel mit 286 PS und 600 Newtonmeter maximalen Drehmoment sowie mit 340 PS und 700 Newtonmeter. Abseits eines AMG dürfte für Sportfreunde der Benziner mit 48-Volt-Bordnetz und 367 PS interessant sein. Während de Überflieger regulär 500 Newtonmeter zur Verfügung stellt, kann er im EQ Boost für einen kurzen Moment 250 Newtonmeter und 22 PS zusätzlich zur Verfügung stellen.

Was das mit Blick auf die Leistungsdaten im Sprint bedeutet kann, an dieser Stelle noch nicht gesagt werden. Warum? Weil Mercedes sie noch nicht verraten hat. Und weil das so ist, gucken wir uns schnell noch den im CLS zu erwartenden Vierzylinder an. Hier werden wahrscheinlich 299 PS und 400 Newtonmeter das Coupé beflügeln. V8-Triebwerke wird es erst in den AMG-Modellen geben, dann auch wieder mit Panamericana-Grill.
Licht, wohin das Auge blickt
Das Innenleben des CLS orientiert sich an E- und S-Klasse.

Unabhängig von der Motorisierung kann das Wageninnere in 64 Farben illuminiert werden. Das gibt es schon? Stimmt, aber dass jetzt auch die Lüftungsdüsen von innen beleuchtet sind, ist neu. Wird die Temperatur über die Klimaanlage gewechselt, ändert sich die Beleuchtung der Lüftungsdüsen. Strömt es warm, werden sie rot, wird es kalt, leuchten sie blau. Braucht man nicht? Nein, sieht aber schick aus. Noch dazu, wenn man das Farbspiel aus den exklusiv für die Baureihe gefertigten Sitzen betrachtet. Und noch etwas ist beachtenswert: Die äußeren Plätze im Fond gleichen den Vordersitzen. Das schafft zum einen einen sportlichen Einzelsitzcharakter, zum anderen kann man Kindern suggerieren, dass sie ja wie der Pilot sitzen. Allerdings ist der Platz, wie in einem Coupé üblich, auf der hinteren Reihe nicht gerade üppig. Obgleich der Radstand mit 2,94 Meter dem der E-Klasse gleicht.

Dabei gilt das CLS Coupé erstmals als Fünfsitzer. Die Rückenlehnen im Fond können übrigens auf Wunsch im Verhältnis 40/20/40 umgelegt werden. Wer abseits dieser Raumerweiterung Gepäck in den Kofferraum laden will, hat dafür 520 Liter zur Verfügung. Das sollte auch für die nächste Urlaubsreise taugen.
Im Langlauf zur Wellness-Flunder

Die kann im Übrigen ganz entspannt angegangen werden. Zumindest wenn die optionale "Energizing Komfortsteuerung" gebucht wurde. Mit ihr werden verschiedene Komfortsysteme im Fahrzeug vernetzt: Klimaanlage, Beduftung, Massagefunktion der Sitze, Licht- und Musikstimmung werden zu einem großen Wellness-Paket verpackt, das sich in sechs Programme unterteilt: Frische, Wärme, Vitalität, Freude, Behaglichkeit oder Training. Wobei Letztgenanntes auf Wunsch für Muskelentspannung, Muskelaktivierung oder Balance sorgen soll. Wie das letztlich wirkt, konnte bei der ersten Sitzprobe noch nicht getestet werden. Zu kurz war die Zeit, in der man auf den Polstern der Ausstellungsstücke Platz nehmen konnte. Eins kann aber bereits jetzt gesagt werden: Es sitzt sich ganz famos auf dem neuen Gestühl.

Klar, das Beschriebene gibt es auch in der neuen S-Klasse. Nur dass es da nicht in einer so dynamischen Hülle ruht. Insofern schließt der CLS in vielen Punkten zum Sternenkreuzer auf. Insofern verwundert es nicht, dass in der Optionsliste auch eine ganze Armada von Assistenten zu finden ist, die bereits das Mutterschiff in Richtung autonomes Fahren treiben sollen. Insofern kann auch das Coupé selbständig Lenken, Bremsen - auch an Kreuzungen -, Hindernissen ausweichen, die Spur und den Abstand halten. Dank der Einbeziehung von Navigationsdaten kann die Elektronik vor und in Kurven die Geschwindigkeit reduzieren oder einfach nur anpassen. Das funktioniert natürlich auch im Kreisverkehr. Verbessert wurde laut Mercedes auch der Aktive Spurwechsel-Assistent, der jetzt noch sensibler arbeitet. Wie bereits bei der S-Klasse erfolgt die Steuerung aller Assistenten jetzt über das Lenkrad.
Dynamik ist versprochen
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Natürlich kann der Fahrer den CLS auch selbständig bewegen. Das sollte bereits in der Serienausstattung mit dem Komfort-Stahlfahrwerk recht dynamisch gehen, denn Mercedes verspricht hier eine sportliche Grundabstimmung. Darüber hinaus gibt es natürlich das Fahrwerk mit "Dynamic Body Control", was nichts anderes heißt, als dass während der Fahrt eine kontinuierliche Verstelldämpfung an Vorder- und Hinterachse stattfindet. Und wer richtig mondän über den Asphalt gleiten möchte, entscheidet sich für die Luftfederung mit regelbaren und adaptiven Dämpfern. "Allerdings haben wir die Dämpferrate noch mal deutlich sportlicher gemacht", erklärt Kelz. "Dort wo die E-Klasse sanft ausfedert, geht der CLS straff in die Knie. Ohne dabei aber etwas von seinem Komfort vermissen zu lassen."

Das alles gibt es natürlich nicht zum Nulltarif. Was die Stuttgarter für den CLS aufrufen, wurde in Los Angeles noch nicht verraten. Wenigstens aber so viel, dass der Marktstart für März kommenden Jahres vorgesehen ist und dass das europäische Publikum den schicken Gleiter erstmals auf dem Autosalon in Genf bestaunen und besteigen kann.

Quelle: n-tv.de
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Teurer Purist - Moto Morini Milano bringt Naked Bike

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Dez 2017 14:36

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/Moto-Morini-Mi ... 53917.html
Teurer Purist - Moto Morini Milano bringt Naked Bike

Die kleine, aber feine Motorradschmiede Moto Morini erweitert zum Frühjahr 2018 ihre Modellpalette um ein besonders puristisches Naked Bike. Es leistet 110 PS und dürfte sich preislich auf dem Niveau einer BMW R nineT bewegen.

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Es ist erst zwei Jahre her, dass die italienische Zweiradschmiede Moto Morini wiederbelebt wurde. Im kommenden Jahr wird die Traditionsmarke die bestehenden Baureihen Corsaro, Scrambler und Ganpasso um das puristische Naked Bike Milano erweitern. Allerdings dürfte die technisch recht anspruchsvolle Schönheit nicht ganz billig werden.
V2 mit 87-Grad-Zylinderwinkel
Eine LED-Leuchte ziert das Heck und gerollt wird auf 17-Zoll-Schmiederädern.

Herzstück der unverkleideten Italienerin ist ein 1,2-Liter-Zweizylinder-V-Motor mit einem recht eigenwilligen Zylinderwinkel von 87 Grad. Wie sich das fahrtechnisch niederschlägt verraten die Italiener noch nicht. Bislang hat Moto Morini lediglich eine Leistung von 110 PS und ein hohes Drehmoment angekündigt, das über einen breiten Drehzahlbereich zur Verfügung stehen soll.

Beim Rahmen setzt Moto Morini auf eine modifizierte Variante ihrer bereits in den anderen Modellen verwendeten Stahlrohrkonstruktion. Optische Besonderheiten sind ein freischwebendes Heck mit kleinem LED-Rücklicht, die 17-Zoll-Schmiederäder aus Aluminium und eine Auspuffanlage aus mattiertem Edelstahl mit kurvenreichen Krümmern und doppelläufigem Endschalldämpfer.
Mit Sicherheit kein Schnäppchen
Ein Blickfang ist auch die Auspuffanlage aus mattiertem Edelstahl.

Ein Blickfang dürfte auch die Zweifarblackierung in Schwarz-Rot sein. Bei den Fahrwerkskomponenten setzt Moto Morini unter anderem auf radial verschraubte Vierkolben-Monoblock-Stopper von Brembo mit zwei 320-Millimeter-Scheiben vorn sowie eine Upside-down-Gabel. Trotz eines eher klassischen Auftritts mit Rundscheinwerfer werden fahrrelevante Informationen auf einem 5-Zoll-Farbdisplay angezeigt. Ob es Assistenten wie ABS, ESP und andere elektronische Helferlein geben wird ist ebenfalls unbekannt.

Angesichts der zum Teil hochwertigen Komponenten sowie einer Produktion weitgehend in Handarbeit dürfte der Preis für die zum Frühjahr 2018 angekündigte Milano auf gehobenem Niveau, aber unterhalb des rund 20.000 Euro teuren Topmodells Corsaro liegen. Unter 15.000 Euro wird das Naked Bike aber nicht zu bekommen sein.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Gegen alle Linien - VW Arteon - schönster Wolfsburger im Test

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Dez 2017 15:25

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
https://www.n-tv.de/auto/praxistest/VW- ... 35925.html
Gegen alle Linien - VW Arteon - schönster Wolfsburger im Test

Von Holger Preiss

Autos aus Wolfsburg bestechen eher durch solide Bauart und Zuverlässigkeit als durch eine ausgefallene Optik. Der Nachfolger des VW CC bildet eine Ausnahme. Schön wie kein anderer, will der Arteon eine Alternative zu Mercedes CLS oder Audi A7 sein.

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Es ist schon eine Krux. Seitdem VW versucht, abseits seiner Premiummarken Audi und Porsche den Fuß in die schwere Luxustür zu bekommen, klemmen sich die Wolfsburger regelmäßig ein. Dabei ist das ungerecht. Denn der Phaeton war alles andere als ein schlechtes Auto. Und auch der Passat CC, den man später nur noch Volkswagen CC nannte, um ihn vom Alltagsbruder deutlich abzugrenzen, war ausgesprochen schön, aber absolut kein Knaller bei der verwöhnten Premiumklientel.
Langer Schwung der Dachlinie, breites Heck und geschärfte Endrohrblenden. Alles, was ein Gran Coupé braucht, hat der VW Arteon.

Droht dem VW Arteon ein ähnliches Schicksal? Der Wagen ist ein Traum an ausgewogenen Proportionen, scharfen Kanten und fließenden Linien. Er wirkt riesig, einmal mehr, wenn er mit 20-Zoll-Felgen besohlt ist, steigt benzinseitig mit einem 190 PS starken Vierzylinder ein, den man aber gerne auch als 280-PS-Überflieger ordern kann. Mit dieser Powerunit, die ordentlich Druck macht, und der guten Verarbeitung scheint auf den ersten Blick alles stimmig und weist ganz klar in Richtung Premium.
Doch nur ein Passat?

Aber schon wenn man den schicken Wolfsburger besteigt, wird klar: Das kennt man doch alles vom Passat. Und tatsächlich, der Arteon adaptiert den Alltagsbruder gnadenlos. Das ist nicht schlecht, denn der Liebling der Geschäftsreisenden ist ein super Auto. Er hat alles, was sich der Fahrer von einem Fahrzeug diese Klasse wünscht und sogar noch einiges darüber hinaus. Für den Arteon ist es wiederum zu wenig, denn aus dem gleichen Haus steht ihm eine Stufe höher nicht nur ein bis unter die Dachkante aufgerüsteter Audi A7 im Weg. Auch ein Skoda Superb Sportsline mit einem 280 PS starken Triebwerk ist im Angebot und kostet unterm Strich knapp 5000 Euro weniger. Das könnte für Arteon-Interessenten, die für den bei n-tv.de vorgefahrenen Tester alles in allem 60.315 Euro ausgeben müssten, nur ein kleiner Schritt zurück.
Der Innenraum des Arteon ist schlichte Schönheit, die man so aber auch aus dem Passat kennt.

Doch wer ganz genau hinsieht, kann sich den Wolfsburger Gran Tourismo dann doch richtig schöngucken und findet einiges, was weder Superb noch Konkurrenten wie zum Beispiel ein Opel Insignia bieten. Tief in die extrem gut ausgeformten Lederpolster der Ausstattungslinie Exclusive gesogen, freut sich der Fahrer nicht nur über den exzellenten Halt der Seitenwangen, sondern auch über die verlängerte Oberschenkelauflage und eine Massagefunktion, die diesen Namen auch verdinet. Das Lederlenkrad ist griffig, Knöpfe und Schalter sind an den richtigen Stellen und zur Rechten fällt der Blick auf einen 9,2 Zoll großen TFT. Interessant, dass die Symbole zur Steuerung des DAB-Radioempfangs, des Navis, Telefon und des Setups für Fahrwerk und Motor ganz schlicht, ja eigentlich monochrom sind. Das wirkt mit Blick auf die kribbelbunten Displays der Mitbewerber zurückhaltend-elegant.
Beim Head-up-Display geht Premium anders

Auch die sich über die gesamte Breite des Dashboards ziehenden Luftauslässe mit unterlegten und strukturierten Intarsien machen im Zusammenspiel mit der Analoguhr oberhalb der Mittelkonsole echt was her. Nimmt man dann noch das volldigitale Display mit Tacho, Drehzahlmesser und auf Wunsch Navi ins Visier, wird das Bild rund und ein Head-Up-Display nicht vermisst. Wobei es das natürlich auch gibt. Auf Wunsch fährt es per Knopfdruck oberhalb des Dashboards aus. Na gut, Premium geht eigentlich anders. Normalerweise werden die Fahrdaten in die Windschutzscheibe projiziert und nicht auf ein extra Plexiglaskärtchen, das für 565 Euro zusätzlich erworben werden muss.
Die Sitze im Arteon sind perfekt, Platz in der zweiten Reihe gibt es reichlich und auf Wunsch wird die Fond-Sitzbank auch beheizt.

Warum das so ist? Nun, VW hatte seinerzeit für den Arteon kein Head-up-Display vorgesehen. Als man dann merkte, dass es in diesem Segment State of the Art ist, war es zu spät. Um den Schaden zu begrenzen, wurde mit der oben beschriebenen Hilfsvariante nachgerüstet. Aber ganz ehrlich - das Geld kann man getrost sparen, denn die relevanten Infos gibt es fein aufbereitet im volldigitalen Zentraldisplay. Vorausgesetzt, man macht das entsprechende Kreuz in der Optionsliste. Doch wie dem auch sei, der Arbeitsplatz des Fahrers ist in sich schlüssig, funktional und ja, in seiner Klarheit irgendwie auch schön. Aber - und da ist es wieder - das gibt es im Passat auch. Auch im Skoda Superb sieht es nicht viel anders aus. Selbst die murkeligen Schaltwippen zur manuellen Gangwahl dürfen beim Arteon wie beim Superb bemängelt werden.
Sportlich und sparsam

Natürlich sind das alles keine Ausschlusskriterien, denn fahrtechnisch hat der schnittige Wolfsburger auch einiges zu bieten. Der stärkste Benziner trumpft mit schon erwähnten 280 PS auf und reicht 350 Newtonmeter an alle vier Räder weiter. Das garantiert auch bei volldurchgetretenem Gaspedal aus dem Stand einen kavalierstartfreien Sprung aus den Blöcken. In nur 5,9 Sekunden fliegt der Arteon an der 100-km/h-Marke vorbei und beschleunigt sich auf Wunsch bis auf 250 km/h. Das geht im Sportmodus natürlich deutlich kraftvoller als im Komfortprogramm. Hier gönnen sich die Turbolader und das automatische 7-Gang-Getriebe doch eine Sekunde, bis sie den durch den Gasfuß geforderten Vortrieb umsetzen.

Den dynamischen Lauf quittiert die Verbrauchsanzeige übrigens auch mit einer Ausgabe im zweistelligen Bereich. Zwischen 10,8 Liter und 12,0 Liter sind dann die Regel. Das ist bei den Leistungsparametern nicht verwerflich, aber umso schmerzlicher, als dass VW möchte, dass in den Tank teures Super Plus gefüllt wird. Im Kleingedruckten geht auch Super. Als Entschädigung gelingt es dann aber auch, bei verhaltener Fahrweise den Konsum auf schlanke 8,4 Liter zu drücken. Im Schnitt wurde der Arteon im Testzeitraum über die obligaten 1000 Kilometer mit 9,8 Litern bewegt.
Der 2,0-Liter-Turbobenziner ist mit seinen 280 PS ein wunderbar dynamischer Motor.

Wer also sparen will und nicht den sportlichen Moment sucht, wird auch von der Komforteinstellung begeistert sein. Der Arteon glänzt nämlich dank seines serienmäßigen DCC-Fahrwerks, dessen Spreizung der Adaptivdämpfer größer als im Passat ist, mit einem ausgezeichneten Abrollverhalten, federt Querfugen fast unmerklich weg und sorgt auch auf Kopfsteinpflaster für einen angenehm stoßarmen Lauf. Zudem erfreut das Coupé mit einer unglaublichen Geräuschdämmung, die dann doch Premium-Feeling hat.
Keine Soundexperimente

Akustisch versucht VW, mit dem Vierzylinder künstlich dort anzuknüpfen, wo der 3.0-Liter-V6 des CC auf natürliche Weise grollte. Um hier aber keine falschen Hoffnungen zu wecken, haben die Sounddesigner den Moment des sportlichen Aufwallens kurzweilig gestaltet. Laut wird es im Wolfsburger Luxusgleiter jedenfalls nie. Und das wirkt auch gar nicht störend. Die Aufmerksamkeit der Passanten hat der Fahrer auf der Straße ja bereits durch die auffallende Optik und künstliches Sportgebrumme im Innenraum nervt ohnehin eher, als das es die Insassen auf Dauer begeistert.

Begeistert dürften die aber vom allgemeinen Platzangebot sein. Der Radstand, der fünf Zentimeter über dem des Passat liegt, bringt vor allem den Fondpassagieren ein üppiges Raumgefühl. Auch hinter der weit abtauchenden Heckklappe findet sich für ein Coupé mit 563 Litern ein üppig dimensionierter Kofferraum. Der kann bei ungelegter Rücksitzlehne auf 1557 Liter erweitert werden. Dass man bei einem Grand Tourismo im Gepäckabteil nicht hoch bauen kann, dürfte selbstverständlich sein. Das Sofa aus dem Möbelhaus kann hier also nicht abgeholt werden, aber das geht mit einem Mercedes CLS ebensowenig wie mit dem schon erwähnten Audi A7.
Feine Assistenten
Mit 563 Litern Stauraum dürfte die Urlaubsfahrt auch zu viert gelingen.
Mit 563 Litern Stauraum dürfte die Urlaubsfahrt auch zu viert gelingen.
(Foto: Holger Preiss)

Mit dem und den Kollegen aus Zuffenhausens teilt sich der Arteon auf Wunsch aber eine ganze Armada an Assistenzsystemen, die es zum Beispiel im Superb nicht gibt. Wie dort arbeitet die automatische Abstandsregelung ACC bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h, nutzt aber jetzt die Infos des Navis, um die Geschwindigkeit vor engen Kurven oder Kreisverkehren selbständig zu drosseln. Bei entsprechender Eingabe bremst der Wagen zudem auf das durch die Verkehrszeichen verordnete Tempo ab. Leider ist die Menüführung hier alles andere als intuitiv. Und wer sich nicht intensiv mit den Tastenkombinationen beschäftigt, wird nie sicher sein, ob sein Wagen tatsächlich vor der Kurve bremst oder mit vollem Karacho reinrauscht.

Unabhängig davon soll aber der Emergency Assist arbeiten. Wenn der Fahrer längere Zeit das Lenkrad nicht bedient, kein Pedal tritt und auch auf folgende Warnhinweise nicht reagiert, stellt das Notsystem den Arteon unter Beachtung aller Verkehrsregeln sicher am Straßenrand ab. Zugegeben, im Test wurde diese Funktion nicht ausprobiert. Verpackt ist das Ganze neben der sehr hilfreichen adaptiven Spurwechsel- und Spurwechsel-Unterstützung im Fahrassistenzpaket für zusätzlich 1635 Euro.
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Und da wir gerade bei den Paketen sind, soll hier noch eine Empfehlung für das mit den Parkassistenten ausgesprochen werden. Damit übernimmt nämlich auf Wunsch die Elektronik den Lenkvorgang in Längs- oder Querparkbuchten. Anders als bei den Systemen anderer Hersteller kann sogar eingeparkt werden, ohne dass andere Autos die natürliche Grenze für die Lücke bilden. Ergänzt wird das Ganze durch eine 360-Grad-Ansicht und eine brillante Bilder liefernde Rückfahrkamera. Ebenfalls zu empfehlen ist das Active Lighting System für 1260 Euro mit adaptivem Fern- und Kurvenlicht.

Fazit: Der Arteon ist mit 60.000 Euro, will man ihn in vollem Ornat und mit dem potentesten Benziner fahren, kein Schnäppchen. Dennoch ist er deutlich preiswerter als die hauseigene und fremde Konkurrenz, die im Segment der waschechten Coupés fährt. Schade, dass die Abgrenzung zum Passat im Innenraum nicht so konsequent vollzogen wurde wie an der Außenhaut. Denn am Ende geht es gerade in der Premium-Liga um Prestige, Image und Eigenständigkeit. Und das vermisst man im Innenraum ein wenig. Ansonsten ist der Arteon ein rundum gelungener Gran Tourismo, der sich weder äußerlich noch technisch vor irgendjemandem verstecken muss.
DATENBLATT VW Arteon 2.0 Eleganca
Abmessungen (Länge/Breite/Höhe) 4,86 / 1,87 / 1,45 m
Radstand 2,83 m
Leergewicht (DIN) 1716 kg
Sitzplätze 5
Ladevolumen 563 / 1557 Liter
Motor Vierzylinder Ottomotor mit 1984 ccm Hubraum
Getriebe 7-Gang-Automatik (DSG)
Systemleistung 206 kW / 280 PS bei 5100 U/min
Kraftstoffart Benzin Super Plus
Antrieb Allradantrieb
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Tankvolumen 66 Liter
max. Drehmoment 350 Nm bei 1700 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 5,9 Sekunden
Normverbrauch (kombiniert) 7,3 Liter
Testverbrauch (kombiniert) 9,8 Liter
CO2-Emission kombiniert 164 g/km
Effizienzklasse C / EU6
Grundpreis 41.275 Euro
Preis des Testwagens 60.315 Euro

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