HERZLICH WILLKOMMEN IM WELTBOOKNETZ

Registrieren sie sich jetzt um die Foren

uneingeschränkt im Mitgliederstatus nutzen  zu können

Gäste können Links in den Foren und Themen nur zum lesen öffnen

Unser Forum steht Ihnen KOSTENLOS zur Verfügung

Ich wünsche Ihnen viel Spass und Erfolg beim surfen

BITTE BEACHTEN SIE UNSERE FORENREGELN ZUM IMPRESSUM

im 1. Forum

Ihr Weltbookadmin


TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser

THEMENÜBERSICHT :
KRITIKEN - KURIOSES - DIE ERDE LEBT UND BEBT - UMWELT und NATURSCHUTZ - STAMMTISCH - TREFF - Info Gesundheit - Forschung Universum - ENTHÜLLUNGEN - HAUS und GARTEN - HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche - TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser - Witze von A bis Z - Comedy - Kabarett - Luft und Raumfahrt - AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT - FORSCHUNG ERNÄHRUNG - PC-HILFE zur SELBSTHILFE - RATGEBER - TIPPS und TRICKS - JUSTIZ - JUSTIZIRRTÜMER - VERDACHTS- und HAFTUNGSFÄLLE -
Info KINDER UND JUGENDSCHUTZ - FORSCHUNG - TECHNIK - ENERGIE - KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN - ERD und WELTGESCHICHTE - MEINE FREUNDE - DEINE FREUNDE - Die schleichende Gefahr: ELF-Wellen - VERMISST - GESUCHT - FRAUENTREFF - Altrentner werden diskriminiert - ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER - ARMUT IN REICHEN LÄNDERN - Von Politik und Gesellschaft vergessen ? - KULTUR in DEUTSCHLAND und ihre GEGENSÄTZE - SPORTSTAMMTISCH - MEIN BUNDESLAND - MEINE STADT - DEUTSCHLAND - ÖSTERREICH - SCHWEIZ -
VERSTEIGERUNGEN - ZWANGSVERSTEIGERUNGEN -
Info: VERKÄUFE - KAUFGESUCHE - UFO's - BESUCH AUS FREMDEN WELTEN - REALITÄT oder TÄUSCHUNG - MIT WERBUNG ZUM ERFOLG - Info: IMMOBILIENMARKT Häuser - Wohnungen - Grundstücke - Anlageobjekte -
WELTBOOK-NETZWERKER-TREFF - WELTARMUT - ERNÄHRUNGSARMUT - ONLINE - SPIELE -
WOCHENENDGRUNDSTÜCKE - SCHREBERGÄRTEN -

AbonnentenAbonnenten: 2
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 26235

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Feb 2015 07:09

logo Tierfreunde.jpg
logo Tierfreunde.jpg (17.31 KiB) 4485-mal betrachtet
TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser

Dieses Forum ist verknüpft mit
TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ (Facebook)
https://www.facebook.com/groups/1539509239637696/

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ (ALLES für ALLE google +)
https://plus.google.com/u/0/communities ... d28a013255
Für unsere neuen Mitglieder eine kurze Anleitung zur Bedienung
Zum eingeben eines Beitrages "Antworten anklicken"
In das offene Textfeld zuerst den Link des Beitrages eingeben, dann Entertaste
darunter die Beschreibung die auch oben im Betreff eingegeben werden muss.
Wer möchte kann im Menü seine Schriftwahl, Schriftgröße und Schriftfarbe einstellen.
Wer ein Logo oder Bild hinzufügen möchte, scrolle nach unten in Optionen, Datenanhang hochladen,
wenn hochgeladen darunter Datei hinzufügen im Beitrag anzeigen anklicken anklicken
Dann die Taste "Absenden" drücken und der Beitrag ist gebucht.

Oder rufe mich einfach an unter 0178 178 1963
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 544
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Australiens Säuger in Gefahr - Wildkatzen bedrohen Kängurus

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Feb 2015 07:11

http://www.n-tv.de/wissen/Wildkatzen-be ... 76966.html
Australiens Säuger in Gefahr - Wildkatzen bedrohen Kängurus

Während sich der Koala dank des Artenschutzes wieder ungestört vermehren kann, steht es um andere australische Säugetiere schlecht. Zwei Arten sollen bereits ausgestorben sein. Schuld daran sind Wildkatzen und Füchse.
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 544
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Möglicher Einsatz bei EpilepsieKorallenotter tötet mit einzigartigem Gift

Beitragvon Gudrun Graf » 12. Feb 2015 18:17

http://www.n-tv.de/wissen/Korallenotter ... 84586.html
Möglicher Einsatz bei Epilepsie - Korallenotter tötet mit einzigartigem Gift

Ihr Gift legt Rezeptoren im Gehirn lahm, die für Schmerzen oder Epilepsie beteiligt sind. Genau diese Eigenschaft der Korallenotter wollen sich Forscher nun zunutze machen und mithilfe des Schlagengifts das Hirn lahmlegen.
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 544
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Warentest prüft Vierbeiner-Kost - Jedes zweite Hundefutter fällt durch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Feb 2015 11:13

http://www.n-tv.de/ratgeber/Jedes-zweit ... 96356.html
Warentest prüft Vierbeiner-Kost - Jedes zweite Hundefutter fällt durch

Futterhersteller werben mit hochwertigen Zutaten und appetitlichen Rezepturen. Am Ende zählt aber vor allem, ob das Hundefutter dem Tier die nötigen Nährstoffe liefert. Viele teure Anbieter versagen hier.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Halbe Erde umrundet - Grauwal stellt Streckenrekord auf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Apr 2015 20:20

http://www.n-tv.de/wissen/Grauwal-stell ... 96846.html
Halbe Erde umrundet - Grauwal stellt Streckenrekord auf

Grauwale sind wahre Langstreckengiganten. Nun stellt ein Weibchen einen satellitenüberwachten Rekord auf - es schwimmt um die halbe Erde, mehr als 22.000 Kilometer weit. Zu den Gründen der langen Strecken der Wale haben die Wissenschaftler nur Vermutungen.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Insektenmittel machen süchtig - Bienen fliegen auf Pestizid-Nektar

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Apr 2015 19:37

http://www.n-tv.de/wissen/Bienen-fliege ... 68521.html
Insektenmittel machen süchtig - Bienen fliegen auf Pestizid-Nektar

Seit Jahren ist in vielen Regionen der Welt, ein regelrechtes Massensterben von Bienen zu beobachten. Die genauen Ursachen sind bislang noch unklar. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln spielt aber scheinbar eine größere Rolle als bisher angenommen.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Komplizierte Partnersuche - Bergvögel zwitschern mit Dialekt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2015 14:47

http://www.n-tv.de/wissen/Bergvoegel-zw ... 01376.html
Komplizierte Partnersuche - Bergvögel zwitschern mit Dialekt

Die Stimme ist ein wichtiges Instrument, nicht nur für die tägliche Kommunikation, sondern auch beim Flirten. In der Tierwelt ist das nicht anders. Bei Vögeln kann sogar der Dialekt ausschlaggebend für die Partnerwahl sein.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Hund säugt Katze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Mai 2015 10:26

Hund säugt Katze.jpg
Hund säugt Katze.jpg (86.23 KiB) 4470-mal betrachtet
Hund säugt Katze
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Massensterben der Bienenvölker Jetzt ist es amtlich: Diese Pflanzenschutzm

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Mai 2015 11:01

http://www.focus.de/wissen/natur/tiere- ... 41511.html
Massensterben der Bienenvölker Jetzt ist es amtlich: Diese Pflanzenschutzmittel vergiften Bienen
Samstag, 02.05.2015, 10:33 · von FOCUS-Redakteur Michael Odenwald
Teilen
527
8
Drucken
Versenden
Fehler melden
Bayer AG, Neonikotinoide, Pflanzenschutzmittel, Varroamilbe, Varroa-Milbe, Bienensterben, Bienen
dpa/Roland Weihrauch Pestizide stehen im Verdacht für das vielfache Bienensterben verantwortlich zu sein.

Die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln versprechen: Zehn Prozent höhere Erträge auf den Feldern dank eines bestimmten Wirkstoffs. Allerdings führt gerade diese Substanz zum Tod vieler Bienen. Wissenschaftler fürchten, dass der Kipppunkt bald erreicht sein könnte.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Tierspezialisten in Ihrer Nähe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Mai 2015 15:37

http://www.tierklinik.de/
20.000 Adressen in ganz Deutschland
Tierspezialisten in Ihrer Nähe

Tierklinik.de
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Das Ende der Artenvielfalt – Pestizide töten Vögel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mai 2015 11:13

http://netzfrauen.org/2015/05/03/das-en ... en-voegel/
Das Ende der Artenvielfalt – Pestizide töten Vögel

VoegelDas Insektizid Imidacloprid geriet vor allem durch seine negativen Auswirkungen auf Bienen in die Diskussion. Imidacloprid ist das am häufigsten verwendete Insektizid im Agrarsektor. Es wird auch im Gartenbau zur Saatgutbehandlung eingesetzt. Hierbei wird das Saatgut mit dem Pestizid ummantelt und in den Boden gesät.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Mit 67,8 Dezibel - Kater Merlin schnurrt am lautesten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mai 2015 10:28

http://www.n-tv.de/panorama/Kater-Merli ... 93346.html
Mit 67,8 Dezibel - Kater Merlin schnurrt am lautesten
[attachment=0]bild Kater schnurrt am lautesten.jpg
Dateianhänge
bild Kater schnurrt am lautesten.jpg
bild Kater schnurrt am lautesten.jpg (16.7 KiB) 4452-mal betrachtet
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Massenwahn der Tiere und Schlachten Doku 2015

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mai 2015 11:44

https://www.youtube.com/watch?v=yTzrHl-jWQQ
Massenwahn der Tiere und Schlachten Doku 2015
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Unnötige Qualen Sterben Tiere ohne Betäubung, leiden sie stark

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mai 2015 11:51

bild tierqualen in schlachthöfen.jpg
bild tierqualen in schlachthöfen.jpg (39.96 KiB) 4450-mal betrachtet
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/143211/index.html
Unnötige Qualen
Sterben Tiere ohne Betäubung, leiden sie stark

In Schlachtbetrieben sollten Mitarbeiter vor dem Schlachten bei jedem einzelnen Tier überprüfen, ob es richtig betäubt ist, findet der Tierarzt, Prof. Klaus Troeger.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Per Katapult aus der Löwen-Falle - Mundwerkzeug kann Ameisen Leben retten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mai 2015 10:30

bild ameise.jpg
bild ameise.jpg (55.71 KiB) 4449-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Mundwerkzeug-kann-Ameisen-Leben-retten-article15100186.html
Per Katapult aus der Löwen-Falle - Mundwerkzeug kann Ameisen Leben retten

Normalerweise nutzen Schnappkiefer-Ameisen ihre Mundwerkzeuge, um ihre Beutetiere zu erlegen. Auch beim Nestbau oder zur Pflege von Eiern kommen die Kiefer zum Einsatz. Doch sie bringen den Insekten noch ganz andere Vorteile, wie Forscher nun herausfinden.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Der Bienen wegen auf Pflanzenschutz verzichten?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Mai 2015 17:11

bild bienen kein pflanzenschutz.jpg
bild bienen kein pflanzenschutz.jpg (155.65 KiB) 4448-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/edgar-gaertner/der-bienen-wegen-auf-pflanzenschutz-verzichten-.html
Der Bienen wegen auf Pflanzenschutz verzichten?
Edgar Gärtner

Nach dem angeblichen Klimawandel wird derzeit immer öfter über das Bienensterben gesprochen. Aber gibt es das wirklich?
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Ultrascharf und in Farbe - Springspinnen haben den Durchblick

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2015 17:11

bild springspinne.jpg
bild springspinne.jpg (7.36 KiB) 4446-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Springspinnen-haben-den-Durchblick-article15115346.html
Ultrascharf und in Farbe - Springspinnen haben den Durchblick

Alle Bewegungen werden registriert, Opfer in Sekundenbruchteilen anvisiert - die Augen der Springspinne sind Hochleistungsinstrumente. Nicht nur mit seiner Sehschärfe besticht das Tier. Eine einzigartige biologische Sonnenbrille hilft den Jägern bei der Partnersuche.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Jäger mit winzigen Hinterbeinen - Schlangen entstanden doch an Land

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Mai 2015 19:19

bild schlange.jpg
bild schlange.jpg (23.19 KiB) 4445-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Schlangen-entstanden-doch-an-Land-article15125511.html
Jäger mit winzigen Hinterbeinen - Schlangen entstanden doch an Land

Wie haben sich Schlangen entwickelt? Und wo haben sie ursprünglich gelebt? Neue Erkenntnisse stoßen diese Fragen neu an. US-Forscher widersprechen damit gängigen Theorien über Alter und Herkunft der Ur-Echsen.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Iowa ruft den Notstand aus - USA keulen 40 Millionen Hühner

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Mai 2015 13:19

bild hühnerkeulung usa.jpg
bild hühnerkeulung usa.jpg (83.93 KiB) 4440-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/panorama/USA-keulen-40-Millionen-Huehner-article15158696.html
Iowa ruft den Notstand aus - USA keulen 40 Millionen Hühner

15 US-Staaten sind inzwischen betroffen, zig Millionen Hühner und anderes Geflügel haben sich dort mit einem aggressiven Vogelgrippe-Virus infiziert. Allein in Iowa werden 25 Millionen Tiere gekeult. Eine der Folgen: Eier und Truthahnfleisch werden deutlich teurer.

Die USA kämpfen mit der Vogelgrippe: Zur Eindämmung der hochansteckenden Krankheit wurden dort fast 40 Millionen Hühner und anderes Geflügel gekeult. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums aus dieser Woche sind mehr als 39 Millionen Vögel von dem aggressiven Erreger H5N2 betroffen. Der Preis für Eier schnellte dadurch in den USA in die Höhe. Er kletterte seit dem Ausbruch der Epidemie um 80 Prozent. Auch Truthahnfleisch ist teurer geworden.

Alleine im US-Staat Iowa, dem größten Eierproduzenten des Landes, wurden 25 Millionen Tiere gekeult, die meisten von ihnen Legehennen. "Das Ausmaß dieses Ausbruchs ist ohne Beispiel. Wir müssen deswegen alle Schritte unternehmen, um die weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern", sagte Iowas Landwirtschaftsminister Bill Northey. Er rief schon am Donnerstag den Notstand aus, so dass nun unter anderem alle Geflügelschauen verboten sind, nachdem die Zahl der betroffenen Betriebe auf 63 gestiegen war.
Mehr zum Thema

Stallpflicht in Risikogebieten: Nutzgeflügel soll sich nicht bei Wildvögeln anstecken. 17.12.14 Von Ansteckung bis Weihnachtsgans Wie gefährlich ist die Vogelgrippe?

Die besonders gefährliche Variante der Vogelgrippe war im vergangenen Jahr zunächst im US-Staat Washington aufgetaucht. Sie wurde vermutlich von Wildtieren übertragen. Inzwischen sind 15 US-Staaten und die kanadischen Provinzen British Columbia und Ontario betroffen.

Auch wenn die Ansteckungszahlen allmählich zurückgehen, ist bei den Eierpreisen keine Entspannung abzusehen. Die Epidemie klinge offenbar ab, sagte der Sprecher von Iowas Landwirtschaftsministerium, Dustin Vande Hoef. Das wärmere Wetter mache es für das Virus schwieriger, zu überleben. Aber es werde Zeit brauchen, um das gekeulte Geflügel zu ersetzen. Die angespannte Versorgungslage könne bis Ende des Jahres fortdauern.

Quelle: n-tv.de , AFP/asc
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Skurrile Tierwelt am Mekong - Seelenaussauger und schicke Motte entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Mai 2015 12:18

bild motte.jpg
bild motte.jpg (12.54 KiB) 4433-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Seelenaussauger-und-schicke-Motte-entdeckt-article15175701.html
Mittwoch, 27. Mai 2015
Skurrile Tierwelt am Mekong - Seelenaussauger und schicke Motte entdeckt

Tiere wie aus einem Science-Fiction-Film oder Märchen: Forscher haben in der Mekong-Region in Südostasien ungewöhnliche Arten entdeckt. Darunter sind eine Wespe, die nach Kreaturen aus "Harry Potter" benannt ist und eine besonders schmucke Motte.

Die wundersame Tier- und Pflanzenvielfalt in Südostasien ist noch viel skurriler als bislang gedacht. Forscher haben dort im vergangenen Jahr 139 bislang unbekannte Arten entdeckt, wie die Umweltstiftung WWF berichtete. Darunter sind eine Motte so hübsch wie ein Schmuckstück, ein Frosch mit Schmirgelpapierhaut, ein Klapperschlangen-Nachahmer und eine Wespe, die nach Kreaturen der Harry-Potter-Filme benannt ist.
Bilderserie
Die Letzten ihrer Art: Besonders stark bedrohte Spezies Die Letzten ihrer Art: Besonders stark bedrohte Spezies Die Letzten ihrer Art: Besonders stark bedrohte Spezies Die Letzten ihrer Art: Besonders stark bedrohte Spezies Die Letzten ihrer Art Besonders stark bedrohte Spezies

Für Tier- und Pflanzenkundler ist die sogenannte Mekong-Region - von Myanmar über Thailand, Laos und Kambodscha bis Vietnam - eine wahre Fundgrube. Im Schnitt werden jeden Tag drei neue Arten entdeckt. Seit 1997 waren es insgesamt mehr als 2000. Von vielen gibt es nur wenige Exemplare.

Der Lebensraum vieler Tiere ist bedroht: weil Plantagen angelegt und Staudämme gebaut werden und weil die Städte wachsen. "Man fragt sich, wie viele Arten schon verschwunden sind, ehe sie überhaupt entdeckt wurden", meinte Carlos Drews vom WWF. Eine Auswahl der jetzt entdeckten Tiere:

Sirindhornia-Motte
(Foto: Nantasak Pinkaew/WWF/dpa)

Sie hat nur fünf Millimeter lange Flügel und wurde in Thailand entdeckt. Die Forscher interessieren sich vor allem für die Genitalien des hübschen Tierchens. Sie sind bei Motten höchst komplex. 53 Merkmale haben die Forscher bei den winzigen Motten gefunden, die sie von allen anderen unterscheiden und Aufschluss über die Evolutionsgeschichte geben.

Frosch Gracixalus lumarius
(Foto: Jodi Rowley/Australian Museum/WWF/dpa)

Den entdeckten zwei Studenten in Vietnam. Der Frosch ist nachts gelblich-pink, tagsüber eher braun. Wie er seine Farbe ändert, wissen die Forscher noch nicht. Ungewöhnlich ist auch die Beschaffenheit seiner Haut, die Sandpapier ähnelt. Gracixalus lumarius gehört auch zu den seltenen Fröschen, die in Baummulden laichen, wo die Kaulquappen fern von gefräßigen Raubtieren heranwachsen können.

Wespe Ampulex dementor
(Foto: Kelsey Hartman/WWF/dpa)

Ein Insekt wie aus dem Horrorfilm: Diese Wespe lähmt ihre Beute mit einem einzigen Stich und verschlingt sie dann lebend. Opfer sind etwa Küchenschaben. Besucher des Naturkundemuseums Berlin durften über den Namen abstimmen und entschieden sich für Dementor, nach den Seelen aussaugenden Kreaturen der Harry-Potter-Serie.

Schlange Lycodon Zoosvictoriae
(Foto: Thy Neang MoE/FFI/WWF/dpa)

Das Reptil aus Kambodscha wird bei gefühlter Gefahr aggressiv. Lycodon Zoosvictoriae vibriert dann wie eine Klapperschlange mit dem Schwanz, ist aber ungiftig. Die Wissenschaftler fanden nur ein einziges Exemplar. Die Schlange verzehrt kleine Eidechsen.
Bilderserie
Die an Ingwer erinnernde "Koralle" Balanophora coralliformis hat lange Äste und eine überirdische Wurzelknolle. Ihr Aussehen ähnelt einer Koralle. Auch auf dem Meeresgrund gibt es Kornkreise. Runde Formen, etwa zwei Meter breit, haben Wissenschaftler bislang vor ein Rätsel gestellt. Jetzt wissen sie: ... Die vielleicht schönste der neuen Arten lebt im Meer vor Japan und ist gerade 17 bis 28 Millimeter groß: Phyllodesmium acanthorhinum, eine aufregend gefärbte Schnecke in Rot, Blau, Weiß oder sogar Gold. Die neue Art erlaubt auch einen Einblick in die Lebensweise der Seeschnecken - inklusive ihres komplizierten Verdauungssystems. Kuriositätenkabinett der Natur Neu entdeckte Arten mit skurrilen Eigenheiten

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Mysteriöses Massensterben - 120.000 Saiga-Antilopen verenden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mai 2015 23:06

bild antilopensterben.jpg
bild antilopensterben.jpg (33.81 KiB) 4412-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/120-000-Saiga-Antilopen-verenden-article15192041.html
Mysteriöses Massensterben - 120.000 Saiga-Antilopen verenden

Für Experten ist es ein Rätsel: Innerhalb weniger Tage sterben Zehntausende Saiga-Antilopen in Kasachstan. Woran, weiß niemand. Die Behörden befürchten, dass die Zahl noch weiter ansteigt - eine Katastrophe angesichts der Tatsache, dass das Tier ohnehin eine bedrohte Art ist.

In Kasachstan ist der Bestand der bedrohten Saiga-Antilope drastisch kollabiert. Binnen weniger Tage sind dort mindestens 120.000 Tiere gestorben - mehr als ein Drittel der gesamten Population auf der Erde. Das bestätigen Experten des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep). Vor allem Mütter und Kälber seien unter den Kadavern. Das betroffene Gebiet umfasst etwa 16.000 Hektar und liegt in den weiten Steppen Zentralkasachstans in der Koustanay-Region.

Erste Berichte über sterbende Antilopen wurden bereits am 10. Mai bekannt, binnen weniger Tage stieg die Zahl der toten Tiere auf 27.000 an. Die Meldungen reißen bis heute nicht ab, die Zahl der verendeten Antilopen steigt weiterhin stetig an. Die Tiere hätten Schaum vor dem Mund und Durchfall, bevor sie verenden, berichten Experten vor Ort.

"Dieser Verlust ist ein riesiger Rückschlag für die Erhaltung der Saigas, vor allem angesichts der Tatsache, dass 90 Prozent der weltweiten Population in Kasachstan lebt", sagt der kasachische Vize-Landwirtschaftsminister Erlan Nysynbaev. "Saiga-Antilopen sind bereits ohne derartige Katastrophen stark bedroht. Ein Massensterben dieses Ausmaßes bedeutet einen dramatischen Rückschlag für die Schutzbemühungenzum Erhalt dieser Art", sagte Nabu-Vizepräsident Thomas Tennhardt. Das kasachische Landwirtschaftsministerium geht davon aus, dass das Sterben weitergeht und die Zahl der toten Tiere noch weiter ansteigt.
Nicht das erste Sterben

Den genauen Grund für das Massensterben kennt bisher niemand. Nach Angaben der Unep deuten erste vorläufige Untersuchungen darauf hin, dass eine Kombination aus Umwelt- und biologischen Faktoren für das Massensterben verantwortlich sein könnte. Experten sind vor Ort, bislang stehen Bakterien- oder Viruserkrankungen im Fokus der Untersuchungen.
Mehr zum Thema

Wenn es Tierpopulationen dahinrafft: Forscher enträtseln Massensterben 13.01.15 Wenn es Tierpopulationen dahinrafft Forscher enträtseln Massensterben

Nach Angaben des Nabu ist es nicht das erste Mal, dass Zehntausende Saiga-Antilopen dahingerafft werden. 1984 seien etwa 100.000 Tiere gestorben, 1988 sogar 634.000. Auch die Gründe für dieser Massensterben seien bis heute nicht abschließend geklärt. Wie das Unep geht auch der Nabu von mehreren Faktoren aus, die bei der Tötung der Tiere eine Rolle spielen.

Quelle: n-tv.de , fma
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Schnee-Eulen, Haie, Rochen - Jede sechste Vogelart ist in Gefahr

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Jun 2015 19:26

bild schneeeule.jpg
bild schneeeule.jpg (16.28 KiB) 4400-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Jede-sechste-Vogelart-ist-in-Gefahr-article15227656.html
Mittwoch, 03. Juni 2015
Schnee-Eulen, Haie, Rochen - Jede sechste Vogelart ist in Gefahr

Die Rote Liste bedrohter Tierarten alarmiert mit ihren neuesten Zahlen: Viele Vogelarten und Meeresfische sind in Europa vom Aussterben bedroht. Besonders paradox beim Schutz der Vögel: Vor allem häufige Vogelarten sind bedroht.

Mehr als jede sechste Vogelart ist in der Europäischen Union vom Aussterben bedroht. 82 von 451 Arten stehen auf einer Roten Liste, die die Organisation Birdlife International gemeinsam mit der Europäischen Kommission und der Weltnaturschutzunion IUCN veröffentlichte.

Elf Arten - darunter die Schnee-Eule, der Balearensturmtaucher und die Weidenammer - werden in dem Bericht als kritisch gefährdet eingestuft. Für sie bestehe ein extrem hohes Risiko, in der unmittelbaren Zukunft in der Region auszusterben. Abgetragenes Ackerland, kleinere Lebensräume und der Klimawandel seien die Gründe für die "schockierenden Daten", hieß es.

Auch viele Meeresfischarten - insgesamt knapp 7,5 Prozent - sind laut der EU vom Aussterben bedroht. Betroffen sind demnach vor allem Haie und Rochen. So lebe etwa der Engelhai, der früher überall in europäischen Meeresgewässern zu finden war, nur noch im Gebiet der Kanarischen Inseln.
Vögel können vor Depressionen schützen

"Diese Berichte enthalten einige beunruhigende Statistiken", sagte EU-Umweltkommissar Karmenu Vella. Vizekommissionspräsident Frans Timmermans warnte, die biologische Vielfalt müsse erhalten werden, da sie die Grundlage für Gesundheit und Wohlstand bilde. Beide Rote Listen schließen mit Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen, wie etwa eine Berücksichtigung der Flugrouten von Zugvögeln außerhalb Europas oder die frühzeitige Entdeckung fremder Arten. Diese sind für die Politik indes nicht verpflichtend.

Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood und ihr Kollege Graeme Gibson betonen im Vorwort des Birdlife-Berichts, Vögel seien sowohl wirtschaftlich als auch emotional wichtig für den Menschen. Ohne die Tiere könnten Depressionen und Hoffnungslosigkeit zunehmen, schreiben sie: "Erst die Vögel, dann wir. Wenn wir nicht aufpassen, werden wir die Nächsten auf der Roten Liste sein."
Gerade häufige Vogelarten sind bedroht
Mehr zum Thema

Vor allem Wildbienen sind extrem bedroht. 20.05.15 Deutschland muss Tiere schützen Jede dritte einheimische Art ist gefährdet
Fundsache, Nr. 1293: Fossil eines Vogelwinzlings 02.06.15 Fundsache, Nr. 1293 Fossil eines Vogelwinzlings
Lebendig oder tot: Onlinehandel mit bedrohten Wildtieren boomt 25.11.14 Lebendig oder tot Onlinehandel mit bedrohten Wildtieren boomt

In Deutschland ist es um den Vogelschutz nach Angaben des Naturschutzbunds Nabu nur geringfügig besser bestellt als im EU-Durchschnitt. "Es gelingt vergleichsweise gut, sehr seltene Arten vor dem Aussterben zu bewahren", erklärte Nabu-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. "Gleichzeitig schaffen wir es nicht zu verhindern, dass häufige Vogelarten so selten werden, dass wir sie bald nur noch in Schutzgebieten beobachten können." Es gebe mehr bedrohte Vogelarten, deren Lage sich verschlechtere, als Spezies, die sich erholten. Als Positivbeispiele nannte der Nabu Seeadler und Großtrappe.

Die Rote Liste der Vögel basiert überwiegend auf offiziellen Angaben der EU-Mitgliedsstaaten. Kroatien wurde dabei noch nicht berücksichtigt, da das Land der EU erst im Juli 2013, während der Datenerfassung, beitrat. Im geografischen Europa, zu dem die Autoren unter anderem Island und den Ural zählen, sind der Mitteilung zufolge 67 von 533 Vogelarten bedroht, also knapp jede achte.
Bilderserie
... den sogenannten Filtrierern unter den wirbellosen Tieren. Kegelrobbe und ... Die aktuelle Rote Liste ist den Angaben zufolge die bisher umfassendste nationale Gefährdungsanalyse für Meeresorganismen. Sie entstand in sechsjähriger Arbeit. Dornhai, Glattrochen, Muscheln Gefährdete Arten in Nord- und Ostsee

Quelle: n-tv.de , sko/dpa
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 544
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Je leuchtender, desto schlimmer - Sehr bunte Marienkäfer sind besonders gi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jun 2015 16:43

bild marienkäfer.jpg
bild marienkäfer.jpg (79.8 KiB) 4396-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Sehr-bunte-Marienkaefer-sind-besonders-giftig-article15239151.html
Freitag, 05. Juni 2015
Je leuchtender, desto schlimmer - Sehr bunte Marienkäfer sind besonders giftig

Marienkäfer kennt und mag eigentlich jeder. So hübsch und niedlich sie sind, so gut wissen sie sich zu wehren - mit einem übelriechenden Giftsekret. Ein wirkungsvoller Schutz gegen Angreifer.

Je leuchtender, desto übler im Geschmack: Die Farbe der Deckflügel von Marienkäfern verrät ihre Giftigkeit. Vögel verstünden das Signal und attackierten die besonders auffälligen und bunten Arten weniger, berichten Forscher der britischen Universitäten Exeter und Cambridge im Fachmagazin "Scientific Reports". Den meisten Menschen vertraut ist der Siebenpunkt (Coccinella septempunctata) - es gibt aber etliche ähnliche Arten wie den in Europa und den USA eingebürgerten Asiatischen Marienkäfer (Harmonia axyridis) und den Zweipunkt (Adalia bipunctata). Ihre Färbung reicht von gelb, orange und rot bis zu braunem Camouflage-Look. Auch die Zahl der Punkte variiert.

Wer schon einmal einen Marienkäfer knuddeln wollte, hat sicher eine Ladung abbekommen: Bei Gefahr scheiden die Käfer ein gelbliches Sekret aus speziellen Poren, das nicht nur übel stinkt und widerlich schmeckt, sondern für Angreifer wie Ameisen oder Vögel auch giftig sein kann.

Die Forscher bezogen nun fünf in Großbritannien vorkommende Marienkäfer-Arten in ihre Analyse ein. Die Giftigkeit maßen sie, indem sie ihr Sekret in Behälter mit Daphnien gaben: Je mehr der kleinen Krebstiere starben, umso giftiger wurde das Sekret eingestuft. Die Käfer mit der intensivsten Färbung - wie der Zweipunkt - hatten demnach die tödlichste Abwehr zu bieten. Am harmlosesten zeigte sich der unauffällig gelbbräunlich gefärbte Nadelbaum-Marienkäfer (Aphidecta obliterata).
Mehr zum Thema

Glücksbringer ernsthaft bedroht: Asiatischer Verwandter verdrängt Marienkäfer 17.05.13 Glücksbringer ernsthaft bedroht Asiatischer Verwandter verdrängt Marienkäfer
Die Wissenschaftler forschen auch an Fauchschaben. 10.08.13 Junge Disziplin der Biotechnologie Insekten sind mehr als Plagegeister

Für die Analyse nutzten die Wissenschaftler dabei auch Aufnahmen mit UV-Licht, um die Wahrnehmung bestimmter Vögel nachzuahmen. In einem zweiten Schritt prüften die Forscher, ob typische Fressfeinde den Zusammenhang zwischen Färbung und Gift-Sekret zu deuten wissen. Dafür fertigten sie Käfer-Attrappen der untersuchten Arten an und präsentierten sie Wildvögeln.

Das Ergebnis: Die farbenprächtigsten Marienkäfer wurden am seltensten attackiert. "Unsere Studie zeigt, dass die Farbe der Marienkäfer nicht nur offenbart, wie giftig sie für Feinde sind, sondern auch, dass Vögel dieses Signal verstehen", erklärt Lina María Arenas von der Universität Exeter.
Bilderserie
Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat Von lecker bis zerstörerisch Neobiota fern der Heimat

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Affen und Löwen auf vielen Fotos - Serengeti-Tiere entdecken die Kamera

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Jun 2015 18:48

bild löwe.jpg
bild löwe.jpg (18.52 KiB) 4369-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Serengeti-Tiere-entdecken-die-Kamera-article15260971.html
Affen und Löwen auf vielen Fotos - Serengeti-Tiere entdecken die Kamera

Erdwolf, Honigdachs und Zorilla - wer diese Geschöpfe noch nie gesehen hat, sollte sich in die Serengeti begeben. Dort sind in den vergangenen Jahren tausende Tiere in Fotofallen getappt. Forscher hoffen, die Savanne dank der Bilder besser verstehen zu können.

Die Nase eines neugierigen Geparden in Großaufnahme, die langen Wimpern einer Antilope im Gegenlicht, das faltige Hinterteil eines Nilpferds: Gleichermaßen überraschende wie entzückende Einblicke in das Tierleben der ostafrikanischen Serengeti bietet eine neue Fotodatenbank. Wissenschaftler haben dafür zusammen mit 28.000 freiwilligen Helfern rund 1,2 Millionen Aufnahmen von Kamerafallen ausgewertet und katalogisiert.
Buntes Treiben am Wasserloch.
Buntes Treiben am Wasserloch.
(Foto: dpa)

Die Vielfalt der Bilder ist immens: Ein Zebrafohlen stakst auf die Kamera zu, ein Vogel beschnäbelt den seltsamen Kasten, auf dem Rücken eines Löwen läuft Blut aus einer frischen Wunde, eine Hyäne zerrt Beute vorbei. Auch stimmungsvolle Aufnahmen von durch die Savanne galoppierenden Gnus vor einem aufsteigenden Heißluftballon oder Elefantenherden im Abendlicht sind zu bewundern.

Die Bilder stammen von 225 Kamerafallen in einem 1125 Quadratkilometer großen Gebiet des Serengeti-Nationalparks, berichten die Forscher um Alexandra Swanson von der University of Minnesota in Minneapolis. Für die Datenbank begutachteten demnach jeweils mehrere Helfer die Bilder und ermöglichten eine Einordnung, indem sie Merkmale wie die fotografierte Art, die Zahl der Tiere, ihr Verhalten und das Vorhandensein von Jungtieren angaben.
Mehr als 322.000 Bilder
Bilderserie
"Wie im Paradies": Serengeti - Die endlose Ebene "Wie im Paradies": Serengeti - Die endlose Ebene "Wie im Paradies": Serengeti - Die endlose Ebene "Wie im Paradies": Serengeti - Die endlose Ebene "Wie im Paradies" Serengeti - Die endlose Ebene

Alle Fotos der Datenbank wurden zwischen 2010 bis 2013 in dem Gebiet in Tansania aufgenommen. Auf den über 322.000 Bildern, auf denen Tiere zu sehen sind, wurden etwa 40 verschiedene Arten identifiziert - darunter auch ungewöhnliche wie Erdwolf, Honigdachs und Zorilla (ein marderähnliches Raubtier). Die übrigen der gut eine Million Aufnahmen seien Fehlschüsse gewesen, ausgelöst etwa durch hohe Temperaturen oder Pflanzen in der Umgebung.

Kamerafallen hätten in den vergangenen 20 Jahren die Verhaltensforschung revolutioniert, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal "Scientific Data". Anfangs seien sie vor allem dazu genutzt worden, in Schutzgebieten sehr seltene Tiere nachzuweisen oder Bestandsschätzungen vorzunehmen. Inzwischen gebe es immense Mengen solcher Aufnahmen und die Herausforderung sei vor allem, diese über spezielle Algorithmen sinnvoll auswerten zu können. Mit solchen Analysen lasse sich dann die dynamische Entwicklung eines Ökosystems in vielen Facetten nachvollziehen.
"Endlose Ebene"
Mehr zum Thema

Die Masai bilden einen der Volksstämme in Tansania und Kenia und leben hauptsächlich von der Viehzucht. 18.11.14 Jagdrevier für Reiche geplant? Tansania soll 40.000 Masai vertreiben wollen
Staaten sagen Wilderern den Kampf an: Drohnen über der Serengeti 12.02.14 Staaten sagen Wilderern den Kampf an Drohnen über der Serengeti
... um die Tiersendung des bekannten Tierarztes und Direktors des Frankfurter Zoos sowie seine tierische Begleitung zu sehen und zu hören. 13.03.12 Naturschützer und Medienstar Bernhard Grzimek
Naturdokumentation ohne Flecken: Schöne, heile Serengeti 02.02.11 Naturdokumentation ohne Flecken Schöne, heile Serengeti

Der Serengeti-Nationalpark gehört mit knapp 15.000 Quadratkilometern Fläche zu den größten Nationalparks der Welt, 1981 wurde er zum Weltnaturerbe erklärt. Sein Name bedeutet in der Sprache der örtlichen Massai etwa so viel wie "endlose Ebene" - tatsächlich erstreckt sich das Grasland unermesslich weit. Rund 90.000 Besucher aus aller Welt kommen jährlich in die Region.

Berühmt ist vor allem die große Tiermigration: Jedes Jahr wandern rund zwei Millionen Zebras, Gnus und andere Antilopen von der Serengeti in Tansania in das Masai-Mara-Gebiet in Kenia. Der deutsche Naturschützer Bernhard Grzimek hatte die Massenwanderung bereits 1959 in seiner oscargekrönten Dokumentation "Serengeti darf nicht sterben" in beeindruckenden Bildern festgehalten.
Bilderserie
Oder wie diese Oryxantilope. Eine erstaunliche Erkenntnis: Die Tiere nutzen die Kameras offenbar gern für einen Selfie - wie dieser junge Löwe. Auch bei diesem Pavian sieht es schon ganz gut aus. Selfie-Alarm in der Savanne In der Serengeti wird geknipst

Quelle: n-tv.de , cri/dpa
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 544
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Sozialkommunikation wie Menschen - Schimpansen lachen nicht nur aus Zufall

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jun 2015 09:05

bild schimpanse lacht.jpg
bild schimpanse lacht.jpg (17.24 KiB) 4362-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Schimpansen-lachen-nicht-nur-aus-Zufall-article15272231.html
Donnerstag, 11. Juni 2015
Sozialkommunikation wie Menschen - Schimpansen lachen nicht nur aus Zufall

Wenn Menschen laut und herzlich Lachen, ist das oft ansteckend. Bei Schimpansen ist das ebenso, wie Forscher herausfinden. Genau wie Menschen nutzen sie zudem das Lachen als komplexe Lösung für soziale Kommunikation.


Schimpansen nutzen ihr Lachen ähnlich flexibel wie der Mensch. Beim Spielen mit anderen unter vollem Körpereinsatz krakeelen sie oft lachend herum - in anderen Situationen grimassieren sie lautlos grinsend. Auch die Muskeln im Gesicht bewegen sich wie die lachender Menschen, berichten Forscher der britischen Universität Portsmouth im Fachmagazin "Plos One".

Die Fähigkeit, Mimik unabhängig von Lautäußerungen zu nutzen, gilt als eine Schlüsselkomponente menschlicher Kommunikation: Da Menschen über Gesichtsausdrücke verfügen, die bewusst mit Lauten wie einem Lachen kombiniert werden können, ist ihre Kommunikationspalette vielseitiger. Ob Menschenaffen dazu ebenfalls in der Lage sind oder das Verziehen der Gesichtszüge bei ihnen automatisch mit dem Lachen gekoppelt ist, war bislang unklar.
Lachende Schimpansen zeigten drei Bewegungen ihrer Gesichtsmuskeln: das Hoch- und Zurückziehen der Mundwinkel, das Öffnen der Lippen und das Senken des Kinns.
Lachende Schimpansen zeigten drei Bewegungen ihrer Gesichtsmuskeln: das Hoch- und Zurückziehen der Mundwinkel, das Öffnen der Lippen und das Senken des Kinns.
(Foto: dpa)

Das Team um die Neurowissenschaftlerin Marina Davila-Ross beobachtete nun über einen Zeitraum von drei Monaten vier Kolonien von Schimpansen (Pan troglodytes) in der sambischen Wildtierstation Chimfunshi. Davila-Ross beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Evolution des Lachens und leitete etwa eine Studie mit Menschenaffen, die gekitzelt wurden.
Tiere nutzen Mimik bewusst

Gemeinsam mit Kollegen filmte sie 46 Affen im Alter von zwei bis 35 Jahren in Spielsituationen und wertete die Daten mit "ChimpFACS" aus. Dieses Verfahren zur Beschreibung von Gesichtsausdrücken bei Schimpansen basiert auf dem "Facial Action Coding System" (FACS) für Menschen. Die Affen zeigten demnach 14 Gesichtsausdrücke mit offenem Mund - egal, ob sie lauthals lachten oder stumm grimassierten. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass die Tiere ihre Mimik flexibel und unabhängig von einer Lautäußerung nutzen.

Zudem beobachteten die Forscher situationsabhängige Unterschiede: Ein von Lauten untermaltes Lachen zeigten die Affen vor allem beim körperlichen Spiel mit Artgenossen sowie als spiegelnde Reaktion auf ein ebenfalls lachendes Gegenüber. Entsprechend gehen die britischen Forscher davon aus, dass lautes Lachen insbesondere in interaktiven sozialen Spielsituationen gezielt eingesetzt wird und hier eine kommunikative Funktion erfüllt. Eine Alternativerklärung sei allerdings, dass in derartigen Situationen die Erregung oder Freude der Schimpansen größer sei, was zu mehr Lauten führe, heißt es in der Studie.
Lachen als soziale Kommunikation
Mehr zum Thema

Ähnlich wie bei Menschen: Schimpansen würden auch lieber kochen 03.06.15 Ähnlich wie bei Menschen Schimpansen würden auch lieber kochen
Wie der Vater, so der Sohn?: Intelligenz ist doch vererbbar 10.07.14 Wie der Vater, so der Sohn? Intelligenz ist doch vererbbar
Einzigartig im Tierreich: Rhesusaffen rufen ganz bewusst 06.09.13 Einzigartig im Tierreich Rhesusaffen rufen ganz bewusst
Schneller ans Futter: Auch Affen nutzen soziale Netzwerke 28.06.13 Schneller ans Futter Auch Affen nutzen soziale Netzwerke
"Kein Mensch schafft das": Kluge Affen verblüffen Forscher 25.03.13 "Kein Mensch schafft das" Kluge Affen verblüffen Forscher

Die Wissenschaftler untersuchten außerdem die evolutionäre Beziehung zwischen den Gesichtsausdrücken mit offenem Mund beim Schimpansen und beim Menschen. Lachende Schimpansen zeigten drei Bewegungen ihrer Gesichtsmuskeln, die auch für Menschen typisch sind: das Hoch- und Zurückziehen der Mundwinkel, das Öffnen der Lippen und das Senken des Kinns. Einige Tiere zogen zusätzlich die Oberlippe hoch, so dass die Zähne sichtbar wurden - ein Gesichtsausdruck, der ebenfalls vom Menschen bekannt ist.

Insgesamt, so die Forscher, sei das lachende Gesicht des Menschen wahrscheinlich aus dem Minenspiel mit offenem Mund eines Affen-Vorfahren entstanden. Je umfassender soziale Kommunikation wurde, umso mehr habe sich das primitive Lachen in Form und Funktion verändert. "Das Lachen muss nach dem gemeinsamen Vorfahren von Menschen und Schimpansen eine immer wichtigere Rolle in sozialen Interaktionen bekommen haben - es löste sich von Spielsituationen und wurde zu einem grundlegenden Instrument der Sprache und der emotionalen Intelligenz beim Menschen."

Wie eng die Verwandtschaft von Schimpansen und Menschen ist, machte kürzlich schon eine andere Studie deutlich: US-amerikanische Wissenschaftler berichteten, dass die Affen über die elementaren kognitiven Fähigkeiten verfügen, die für das Kochen von Nahrung notwendig sind: Geduld, Selbstbeherrschung und Motivation. Auch Schimpansen bevorzugen demnach gekochte Speisen und warten sogar darauf, statt lieber sofort ein rohes Nahrungsmittel zu fressen.
Bilderserie
Mit Hilfe von 230 Probanden filterten die Forscher aus 5000 Fotos insgesamt 21 Emotionen heraus, ... ... bringen damit bestimmte Emotionen zum Ausdruck. Ein solches Computermodell könne beispielsweise Autisten helfen, die Gefühle anderer Menschen besser einzuordnen, so die Forscher. Hätten Sie es erkannt? Gefühle im Gesicht

Quelle: n-tv.de , hla/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Ewig jung, vom Aussterben bedroht - Umsiedlung könnte Axolotl retten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2015 10:05

bild axolotl.jpg
bild axolotl.jpg (30.85 KiB) 4348-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Umsiedlung-koennte-Axolotl-retten-article15296736.html
Montag, 15. Juni 2015
Ewig jung, vom Aussterben bedroht - Umsiedlung könnte Axolotl retten

Das Axolotl ist ein Wunderwerk der Natur, denn es kann seine Organe selbstständig nachbilden. Doch trotz dieser Eigenschaft ist der mexikanische Lurch vom Aussterben bedroht. Nun suchen Forscher einen neuen Lebensraum für den "Peter Pan" der Tierwelt.


Um Peter Pan zu retten, fährt Carlos Sumano Tag für Tag raus auf die verzweigten Kanäle im Süden von Mexiko-Stadt. Dort spricht er mit Gemüsebauern, prüft die Wasserqualität und nimmt Bodenproben. Sumano, ein großer, bärtiger Mann Anfang 30, ist Wissenschaftler an der Universität UNAM und "Peter Pan" der Spitzname des mexikanischen Schwanzlurchs Ambystoma mexicanum, besser bekannt als Axolotl.

Dessen körperliche Entwicklung endet mitten im Larvenstadium. Er wird also - wie Peter Pan - niemals ganz erwachsen. Der Axolotl ist akut vom Aussterben bedroht. "Beim letzten Zensus wurden hier fast keine Exemplare mehr gefunden", erzählt Sumano. Die Population in den Kanälen von Xochimilco, dem weltweit einzigen natürlichen Habitat des Axolotl, ist innerhalb von 15 Jahren von 6000 auf gerade noch 0,3 Tiere pro Quadratkilometer geschrumpft.
Urbanisierung gefährdet Ökosystem
Bilderserie
Ihm wächst alles nach!: Wunder-Molch unter der Lupe Ihm wächst alles nach!: Wunder-Molch unter der Lupe Ihm wächst alles nach!: Wunder-Molch unter der Lupe Ihm wächst alles nach!: Wunder-Molch unter der Lupe Ihm wächst alles nach! Wunder-Molch unter der Lupe

Damit droht ein Lebewesen auszusterben, das über die Jahrhunderte vom Heiligtum zum Labortier geworden ist. Die Azteken verehrten den Lurch als Nachkommen ihres Gottes Xolotl und verspeisten ihn als Delikatesse. Als Biologen dann herausfanden, dass der Axolotl seine Gliedmaßen und sogar Teile von Herz, Hirn oder Rückenmark selbstständig nachbilden kann, entstanden in Laboren weltweit Populationen zu Forschungszwecken. Beim Axolotl heile eine Verletzung komplett ohne Narbenbildung, erläutert die Biologin Andrea Meinhardt vom Zentrum für Regenerative Therapien der TU Dresden. "Die Organe bleiben vollständig funktionell. Nach der Regeneration kann man das neu gebildete nicht mehr vom ursprünglichen Gewebe unterscheiden."

An der UNAM arbeitet eine Forschergruppe an der Rettung der ungewöhnlichen Spezies. "Wir haben festgestellt, dass es nicht die Lösung ist, die Tiere einfach zu züchten und den Kanälen zuzuführen", erklärt der Gruppenleiter und Biologe Luis Zambrano. "Das Problem ist nicht der Axolotl, sondern das Ökosystem." Dieses müsse wieder so gestaltet werden, dass der Axolotl sich wohlfühlen kann. Entworfen wird die Axolotl-Traumwelt in einem kühlen, fensterlosen Laborraum der UNAM. An den Axolotl-Kolonien, die in hellblauen Plastikbecken in der Mitte des Raumes schwimmen, haben die Wissenschaftler in den vergangenen Jahren untersucht, wie die Tiere auf äußere Reize reagieren, etwa auf Lärm oder andere Tiere in ihrer Umgebung. So wollten sie herausfinden, was die Gründe für das Massensterben sind und unter welchen Bedingungen die Population in Xochimilco wieder wachsen könnte.
Forscher Carlos Sumano prüft die Wasserqualität in einem Kanal in Xochimilco, dem Lebensraum der Axolotl.
Forscher Carlos Sumano prüft die Wasserqualität in einem Kanal in Xochimilco, dem Lebensraum der Axolotl.
(Foto: picture alliance / dpa)

Neben einer wachsenden Population aggressiver Fressfeinde, vor allem Karpfen oder Barsche, hat in erster Linie der Mensch den Axolotl vertrieben. "Die Urbanisierung hat dem Axolotl große Probleme bereitet", erklärt Zambrano. Der gestiegene Wasserverbrauch der Metropole Mexiko-Stadt senkte den Wasserspiegel in den Kanälen, das künstlich zugeführte Wasser verunreinigte sie. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts siedelten außerdem immer mehr Menschen an den Ufern der Kanäle von Xochimilco. "Für den Axolotl bedeuten Bewegung, Licht und Lärm großen Stress", sagt Zambrano. "Er wird krank und stirbt."
Gemüsebauern sollen helfen

Was seine Kollegen im Labor herausfinden, setzt Sumano eine halbe Autostunde südöstlich des Campus' gemeinsam mit den Chinamperos, den Gemüsebauern von Xochimilco, um. Sie haben zehn Refugien angelegt, die sich wie kleine Nebenkanäle rund um die Bohnen-, Mais- und Blumenfelder schlängeln. Mit engmaschigen Metallgittern sind sie von den Kanälen abgetrennt, damit Wasser zirkulieren kann, die Fressfeinde und Barsche aber ausgesperrt bleiben. "Wenn man die Farbe und Transparenz des Wassers draußen im Kanal mit der hier vergleicht, sieht man, dass die Qualität im Refugium deutlich besser ist", sagt Sumano. Das Wasser ist voller hellgrüner Pflanzen, ein Hinweis auf einen hohen Sauerstoffgehalt.

Die Chinamperos bauen und schützen die Refugien auf ihren Grundstücken, als Gegenleistung soll ihr Gemüse von der guten Wasserqualität der Refugien profitieren, die die Felder mit Wasser versorgen. Ende des Jahres sollen hier probeweise Labortiere ausgesetzt werden, um zu prüfen, ob die Refugien tatsächlich als Schutzraum taugen und man die letzten verbliebenen Exemplare aus den Kanälen umsiedeln könnte. Langfristig kann die Laborzucht laut Zambrano aber keine Lösung sein. "Die Tiere dort werden oft krank und sind genetisch gesehen minderwertig", erklärt er.
Mehr zum Thema

Die Axolotl wachsen praktisch ihr ganzes Leben lang. 13.09.14 Mysteriöses Wassermonster Axolotl drohen auszusterben

Parallel startet das Forscherteam deshalb ein neues Projekt: Die Zucht der Tiere soll in ein natürliches Umfeld verlagert werden, das dem in Xochimilco ähnelt. In einem Naturschutzgebiet mit vier großen Tümpeln auf dem Campus der UNAM hat das Team zehn Tiere ausgesetzt, deren Verhalten nun mit Hilfe implantierter Chips untersucht werden soll. Nehmen sie den Lebensraum gut an, könnte der weltweit erst zweite Lebensraum für den Lurch entstehen, der nie erwachsen wird.
Bilderserie
Besonderheiten der Evolution: Verrückte Überlebensstrategien Besonderheiten der Evolution: Verrückte Überlebensstrategien Besonderheiten der Evolution: Verrückte Überlebensstrategien Besonderheiten der Evolution Verrückte Überlebensstrategien

Quelle: n-tv.de , Jannis Carmesin, dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Lebensräume überschneiden sich - Cappuccino-Bären werfen Fragen auf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2015 10:28

bild bären nordpol.jpg
bild bären nordpol.jpg (67.48 KiB) 4340-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Cappuccino-Baeren-werfen-Fragen-auf-article15300146.html
Montag, 15. Juni 2015
Lebensräume überschneiden sich - Cappuccino-Bären werfen Fragen auf

Eisbären und Grizzlys begegnen sich wegen des Klimawandels in den Regionen rund um den Nordpol immer häufiger. Und sie zeugen miteinander Nachkommen. Könnte dies zum Verschwinden einer Art führen?


Ihr Vater war ein Eisbär, ihre Mutter eine Braunbärin: Die cremefarbenen Mischlinge Tips und Taps im Zoo Osnabrück sollte es eigentlich nicht geben. Sie sind Produkte der gemeinsamen Haltung verschiedener Bärenarten in einem Gehege vor mehr als zehn Jahren. Dass ein Eisbär (Ursus maritimus) mit einer Braunbärin (Ursus arctos) Nachkommen zeugt, hätten Tierpfleger damals nicht für möglich gehalten. Nach der Geburt der Geschwister 2004 wurden die Arten sofort getrennt.

Heute nutzt der Zoo die putzigen Cappuccino-Bären, um bei Führungen und in einer Ausstellung auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Denn auch in arktisnahen Regionen, etwa in Kanada, wurden 2006 und 2010 Bären geschossen, die sich per DNA-Nachweis als Mischlinge entpuppten. Sie wurden "Grolar" oder "Pizzly" genannt. Ihr Auftauchen hat vermutlich damit zu tun, dass sich die Lebensräume von Polarbären und Grizzlys - der amerikanischen Variante des Braunbären - aufgrund der Erderwärmung zunehmend überschneiden.
(Foto: dpa)

Wissenschaftler interessieren sich schon lange für die Verwandtschaft dieser Bären. "Unsere Arbeiten haben gezeigt, dass sich Eis- und Braunbären vor etwa 600.000 Jahren getrennt haben", sagt Axel Janke vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt. "Seither gab es drei Warmzeiten in denen das Eis geschmolzen ist. Die Eisbären haben vermutlich in kleinen Populationen in Nischen überlebt."

Ist die heutige Erderwärmung und das Schmelzen des Eises rund um den Nordpol dann überhaupt eine Gefahr für die Existenz des Eisbären? "Gelegentliche Hybridisierungen sind nicht unbedingt gefährlich für die Art", sagt der Evolutionsbiologe Janke. Sehr viele Kreuzungen würden aber mit Sicherheit auf Kosten der Eisbären gehen, denn aktuell gibt es nur etwa 25.000 Eisbären und mindestens eine halbe Million Braunbären.

Tips und Taps im Osnabrücker Zoo zeigen Verhaltensweisen beider Arten. "Im Winter versuchen sie, das Eis auf dem zugefrorenen Teich aufzubrechen", berichtet Tierpfleger Thorsten Vaupel. Dies sei typisch für Eisbären, die in der Wildnis auf diese Weise an Robben als Beute kommen wollen. Im Sommer liegen beide gern faul im Gehege und dösen vor sich hin. "Typisch Braunbär", sagt der Pfleger. Wenn Thorsten Vaupel mit einem Eimer Makrelen kommt, werden die Geschwister sofort hellwach. Beim Schnappen der Fische erinnert Bärendame Tips mit ihrem cremefarbenen Fell eher an einen Eisbär, das Gesicht ist aber braunbärtypisch. Bei Bruder Taps ist es umgekehrt: dunkleres Fell, aber eine kantige, lange Nase wie ein Eisbär.
Mischling wurde kastriert
(Foto: dpa)

Ob Taps Nachkommen zeugen kann, wurde nicht ausprobiert. Er ist kastriert. Wissenschaftler haben aber Hinweise darauf gefunden, dass Hybridbären fortpflanzungsfähig sind. Damit unterscheiden sie sich etwa vom Maultier, der Kreuzung zwischen Pferd und Esel. In der Beringsee zwischen Alaska und Russland wurden auch schon Mischlinge zwischen verschiedenen Walarten beobachtet. Auch unter einigen Robbenarten soll es zu Hybridisierungen kommen.

Die größte Gefahr für Eisbären sind nach Überzeugung der Wissenschaftler jedoch nicht nach Norden wandernde, paarungswillige Grizzlys. Vielmehr bedrohten menschengemachte Einflussfaktoren die Art, sagt Janke: "Dazu zählen Umweltgifte, die Jagd, die Zersiedlung der Landschaft sowie die Rohstoffförderung in der Arktis."

Quelle: n-tv.de , Elmar Stephan und Christina Sticht, dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Bienenvölker von hochansteckender Krankheit befallen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2015 19:59

bild bienenvölker krankheit.jpg
bild bienenvölker krankheit.jpg (48.97 KiB) 4331-mal betrachtet
http://www.unzensuriert.at/content/0017937-Bienenvoelker-von-hochansteckender-Krankheit-befallen

Bienenvölker von hochansteckender Krankheit befallen
Top Themen

Familienvater erschießt Einbrecher und wandert dafür ins Gefängnis
Profil: Mit Halb- und Unwahrheiten gegen „Lügenpresse“-Vorwurf
Familienbeihilfe: Auch Minister Kurz jetzt gegen Überweisung ins Ausland
Braunschlag-Regisseur Schalko beschimpft Österreich: "Land mit Debilen und Nazis"
Österreich blieb 2014 Spitzenreiter bei Einwanderungen
„Nichts geht mehr!“ – FPÖ will Volk über weitere EU-Mitgliedschaft abstimmen lassen
Zweite Demonstration der Identitären Bewegung Wien
SPÖ-Minister Hundstorfer ignoriert Steuererhöhungen für Konsumenten
Situation in Traiskirchen artet aus: Asylwerber belästigen Kinder
„Fang den Haider“: Linker Film über einen längst Verstorbenen

Verwandte Artikel

Bienensterben: Neonicotinoide wirken wie Drogen auf Bienenvölker
Bürger schlagen Alarm: Windrad-Monster zerstören Waldviertel
Pestizide vernichten weiterhin Bienenvölker
Dritter Platz für Unzensuriert beim Fußballturnier in Pfaffenschlag
Eigene Autobahn soll Region Waldviertel stärken

F. William Engdahl
Krieg in der Ukraine
von F. William Engdahl
Preis: 16,95 EUR
Karl Albrecht Schachtschneider
Die Souveränität Deutschlands
vonKarl Albrecht Schachtschneider
Preis: 19,95 EUR
15. Juni 2015 - 15:46
Zigtausende Waldviertler Bienen sind von der „Amerikanischen Faulbrut“ befallen. Foto: Onésime / Wikimedia (CC BY-SA 3.0) Zigtausende Waldviertler Bienen sind von der „Amerikanischen Faulbrut“ befallen.
Foto: Onésime / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Neue Gefahren drohen nach einem verlustreichen Winter den heimischen Bienenvölkern. Im Bundesland Niederösterreich ist es in der Region Waldviertel zu einer massiven Verbreitung der sogenannten „Amerikanischen Faulbrut“ in den Bienenstöcken gekommen. Bei der „Amerikanischen Faulbrut“ handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung der Bienen, die von Bienenstock zu Bienenstock übertragen werden kann. Befallen wird dabei die Bienenbrut, die durch das Bakterium getötet wird.

Die Symptome der Erkranung sind eindeutig und auch für Hobbyimker leicht zu erkennen:

lückenhaftes Brutnest, eingesunkene, löchrige, feucht glänzende Zelldeckel, stehengebliebene verdeckelte Brutzellen, hell- bis dunkelbraune, fadenziehende Masse in der Brutzelle, festsitzende Schorfe in der unteren Rinne der Brutzelle, eventuell charakteristischer Geruch der schleimigen Masse nach Leim

Heimische Bienenstöcke durch Umwelteinflüsse geschwächt

Krankheiten wie die „Amerikanischen Faulbrut“ sind auch schon in der Vergangenheit in Österreich aufgetreten. Durch die Schwächung der heimischen Bienenstöcke durch Umwelteinflüsse, wie etwa Pestizide und Monokulturen, sind viele Bienenvölker nun aber für Krankheiten und Parasiten extrem anfällig.

Nun will man durch sogenannte Schutzzonen und eine Sanierung der befallenen Bienenstöcke eine weitere Ausbreitung der „Amerikanischen Faulbrut“ in Niederösterreich verhindern.
Biene, Bienenvolk, Niederösterreich, Krankheit, Amerikanische Faulbrut, Winter, Waldviertel, Bakterium, Bienenbrut, Region, Schutzzone, Parasit, Monokultur, Pestizid
DRUCKEN +++ PDF +++ E-MAIL
Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Vier Kinder haben am Sonntagabend beim Spielen den abgetrennten Kopf eines

Beitragvon Günther Wolfram » 17. Jun 2015 14:43

Bild

Rauenberg. Dieses schreckliche Bild wird sie wohl noch lange verfolgen: Vier Kinder haben am Sonntagabend beim Spielen den abgetrennten Kopf eines erst wenige Tage alten Rehkitzes gefunden. Das Tier war am 10. Juni im Angelbach-Tierpark geboren worden. Jetzt haben es Unbekannte brutal getötet.

Erst am Freitag habe man das Kitz bei einem Kontrollgang noch bei seiner Mutter im Gehege gesehen, sagt Timo Teufert vom Verein der Vogelfreunde Rauenberg. Am Samstag hätten es die Tierparkmitarbeiter dann nicht entdecken können, berichtet Teufert. Sie seien aber davon ausgegangen, dass das Jungtier wieder im hohen Gras zwischen den Erdhügeln Deckung gesucht habe. "Was hier geschehen ist, liegt jenseits jeder Vorstellungskraft", sagt Teufert. Das ganze Team des Tierparks sei schockiert.

Derzeit, so Teufert weiter, wisse man überhaupt noch nicht, wie das Ganze abgelaufen sei. Der Zaun um das Gehege sei über zwei Meter hoch und richtig stabil. "Da muss man sich schon anstrengen, um da hineinzugelangen."

Zusammen mit der Polizei habe man nach Spuren gesucht, aber nichts gefunden. "Kein Blut, überhaupt nichts", sagt Teufert. Dann nennt er noch unappetitliche Einzelheiten. Auch die Ohren seien dem Kitz abgeschnitten worden. Vom Rest des Körpers fehle nach wie vor jede Spur. "Das alles ist nicht zu fassen", schüttelt der Vorsitzende den Kopf.

Auch im Internet herrscht Entsetzen über diese sinnlose Tat. Auf der Facebook-Seite des Fördervereins "Tierpark Freunde Rauenberg e.V." wird Klartext gesprochen: "Was ist bloß los? Was gibt es nur für kranke Leute? Denen wünsche ich die Pest an den Hals", wütet ein User. "Schrecklich! Wie können Menschen nur so grausam sein? Das arme Tier!" "In was für einer kranken Welt leben wir eigentlich? Das ist unfassbar." Drei Kommentare, die exemplarisch stehen für über 200 Meinungsäußerungen, die bis gestern Abend auf der Seite gepostet wurden.

"Der Tierpark soll ein Ort sein, wo sich Familien wohlfühlen", sagt Teufert. "Und nun passiert so etwas!" Laut Homepage der Gemeinde Rauenberg leben auf dem etwa drei Hektar großen Gelände des Angelbach-Tierparks rund 100 Tiere aus 25 Arten. In circa 30 Volieren kann man Sittiche, Fasane und Ziervögel beobachten. In den Gehegen findet man Esel, Damwild und Ziegen. Außerdem verfügt der Angelbach-Tierpark über einen großen Teich mit Enten und Schwänen sowie ein Kaninchengehege.

Info: Wer Hinweise geben kann oder im Zeitraum zwischen Freitag, 12. Juni, und Sonntag, 14. Juni, am Damwildgehege etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeiposten Mühlhausen, Telefon 06222/662850, in Verbindung zu setzen. Auch der Verein der Vogelfreunde als Betreiber des Parks nimmt Hinweise unter Telefon 06222/ 5719612 oder per E-Mail unter info@tierpark-rauenberg.de entgegen.
Benutzeravatar
Günther Wolfram
 
Beiträge: 62
Registriert: 10.2014
Wohnort: Oberbayern
Geschlecht:

Nur noch ein paar Dutzend - Seltenste Delfinart der Welt ist am Ende

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jun 2015 20:35

bild delfine.jpg
bild delfine.jpg (20.14 KiB) 4284-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Seltenste-Delfinart-der-Welt-ist-am-Ende-article15337236.html
Freitag, 19. Juni 2015
Nur noch ein paar Dutzend - Seltenste Delfinart der Welt ist am Ende

Die Zahl der Maui-Delfine vor der Küste Neuseelands schrumpft immer weiter. Mittlerweile gibt es noch nicht mal 50 von ihnen - vor 40 Jahren waren es noch Tausende. Schuld am Aussterben sind vor allem die Schlepp- und Kiemennetze industrieller Fischer.


Vielleicht noch 15 oder 20 Jahre, dann könnte Schluss sein: Das Aussterben der seltensten und kleinsten Delfinart der Welt ist nach Einschätzung von Umweltschützern kaum noch aufzuhalten. Die Zahl der Maui-Delfine werde auf noch etwa 45 geschätzt, sagte die Artenschutz-Leiterin bei Nabu International, Barbara Maas. Davon sei wohl nur ein kleiner Teil fortpflanzungsfähig.

Maui-Delfine (Cephalorhynchus hectori maui) leben ausschließlich vor der Küste Neuseelands. Vor 40 Jahren hat es dort nach Nabu-Angaben noch bis zu 2000 Individuen gegeben.

Maas hat die Zahl der verbliebenen Delfine für Beratungen der Internationalen Walfangkommission (IWC) berechnet. Grundlage dabei war die Annahme aus den Jahren 2010/11 von etwa 55 mindestens einjährigen Tieren. Die Zahl war damals anhand genetisch untersuchter Gewebeproben zustande gekommen. Einkalkuliert hat Maas den Verlust an Delfinen, die sich jedes Jahr in den Schlepp- und Kiemennetzen industrieller Fischer verheddern. Etwa 95 Prozent aller Todesfälle gingen demnach auf die Fischerei zurück.
Sehr langsame Vermehrung

Betrachtet hat die Expertin auch die jährliche Fortpflanzungsrate. Schon lange ist bekannt, dass sich Maui-Delfine, eine Unterart der Hector-Delfine, von Natur aus nur sehr langsam vermehren und damit die Todesfälle nicht kompensieren können. Mehr als 80 Jahre würde es laut Nabu dauern, bis die Zahl der Delfine wieder auf 500 steigt, selbst wenn die Bedrohung durch den Menschen ein Ende nähme. Inzwischen sei der Delfin-Lebensraum in den Fokus von Ölfirmen gerückt - Tests und Bohrungen seien eine Zusatzbedrohung.

Der gesamte Lebensraum der Tiere müsse unter Schutz gestellt werden, hätten mehrere Gremien, darunter die IWC, empfohlen, so Maas. Sie sieht die Möglichkeiten der Wissenschaft ausgeschöpft: "Es braucht öffentliches Aufbegehren." Neuseeland sitze das Thema seit Jahren aus. "Es geht nur ums Geld."
Mehr zum Thema

Japan gibt Protesten nach: Aquarien verzichten auf Taiji-Delfine 20.05.15 Japan gibt Protesten nach Aquarien verzichten auf Taiji-Delfine
Insgesamt leben laut WWF in der Region Südostasien/Ozeanien noch etwa 6000 Iriwadi-Delfine - im Mekong sind es jedoch nur noch rund 85 Exemplare. 20.02.14 WWF warnt Laos Staudamm bedroht Fluss-Delfin

Die dortige Regierung hatte die Schutzgebiete in der Vergangenheit als ausreichend bezeichnet. Der Widerstand in der Industrie gilt als groß: Vertreter kritisierten, dass Krankheiten, Umweltverschmutzung und natürliche Feinde in der Debatte nicht beachtet würden. Die Maui-Delfine haben rundliche Körper mit schwarzen Markierungen und halten sich in flachen Gewässern auf. Charakteristisch ist nach Angaben der Umweltorganisation WWF ihre schwarze, abgerundete Rückenflosse, die an Mickey-Maus-Ohren erinnert. Erwachsene Tiere können 20 Jahre alt und bis zu 1,40 Meter groß werden.
Bilderserie
Freie Bahn für schlaue Schwimmer: Menschenrechte für Delfine? Freie Bahn für schlaue Schwimmer: Menschenrechte für Delfine? Freie Bahn für schlaue Schwimmer: Menschenrechte für Delfine? Freie Bahn für schlaue Schwimmer Menschenrechte für Delfine?

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Blind, taub, ohne Geruchssinn - Knuts Mutter wird eingeschläfert

Beitragvon Gudrun Graf » 22. Jun 2015 21:12

bild knuts mutter.jpg
bild knuts mutter.jpg (13.88 KiB) 4256-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/panorama/Knuts-Mutter-wird-eingeschlaefert-article15353626.html
Montag, 22. Juni 2015
Blind, taub, ohne Geruchssinn - Knuts Mutter wird eingeschläfert

Die Mutter des berühmten Berliner Eisbären Knut soll eingeschläfert werden. Das teilte der Zoologische Garten mit. "Sie ist erblindet und taub, findet ihr Futter nicht mehr", erklärte der Zoo Berlin. "Ihr Geruchssinn ist erloschen." Und dement soll sie auch noch sein, berichtet die "B.Z.". Es sei nicht davon auszugehen, dass sich ihre Situation noch ändere. Um Eisbärdame Tosca unnötiges Leid zu ersparen, soll sie demnach in den kommenden Tagen eingeschläfert werden. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest.
Mehr zum Thema

Abschlussbericht leitet Todesursache her: Knut litt an Gehirnentzündung und Krämpfen 03.01.14 Abschlussbericht leitet Todesursache her Knut litt an Gehirnentzündung und Krämpfen
Tier-Tomograph in der Forschung: Ein Wolf kommt in die Röhre 18.03.15 Tier-Tomograph in der Forschung Ein Wolf kommt in die Röhre

"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und dafür erstmals im Zoo Berlin eine Ethikkommission einberufen", erklärte Zoodirektor Andreas Knieriem. Anschließend soll das Tier in das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) gebracht werden, wo Pathologen den Grund ihrer Krankheit untersuchen sollen.

Tosca ist fast 30 Jahre alt. Knut war 2011 mit Alter von vier Jahren an einer Viruserkrankung gestorben.
Bilderserie
Mit echtem Fell und Glasaugen: Eisbär Knut wird unsterblich Mit echtem Fell und Glasaugen: Eisbär Knut wird unsterblich Mit echtem Fell und Glasaugen: Eisbär Knut wird unsterblich Mit echtem Fell und Glasaugen Eisbär Knut wird unsterblich

Quelle: n-tv.de , ppo/dpa
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 544
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

"Gebremste Katastrophe" - Die Ameisen in Deutschland schwinden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2015 19:38

bild ameisen verschwinden.jpg
bild ameisen verschwinden.jpg (40.56 KiB) 4241-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Die-Ameisen-in-Deutschland-schwinden-article15384661.html
Freitag, 26. Juni 2015
"Gebremste Katastrophe" - Die Ameisen in Deutschland schwinden

Ameisen gelten eigentlich als sehr zäh, doch derzeit schrumpfen die Bestände von 92 Prozent der in Deutschland lebenden Arten. Das liegt vor allem an der intensiven Landwirtschaft. Dabei sind die Tiere für Ökosysteme extrem wichtig.


Unter Insektenforschern hält sich ein Gerücht: Alle Ameisen auf der Erde wiegen zusammen etwa so viel wie alle Menschen. Eine Waage mit allen Vertretern der nur wenige Milligramm leichten Tiere auf der einen und mehr als sieben Milliarden Menschen auf der anderen Seite wäre demnach etwa ausgeglichen. Eine beeindruckende Vorstellung.

Der Vergleich – mag er exakt stimmen oder nicht – verdeutlicht, wie viele dieser Winzlinge auf dem Planeten wuseln. Nicht nur bezüglich ihrer Gesamtmasse werden diese Insekten oft unterschätzt, sondern auch hinsichtlich ihrer Rolle für die Ökosysteme. "Ameisen sind einer der Gipfel der sozialen Evolution und in manchen Gegenden wichtiger für die Böden als Regenwürmer", sagt Prof. Jürgen Heinze von der Universität Regensburg.
Populationen schrumpfen
Blattscheiderameisen transportieren kleine Stücke von Brombeerblättern in ihren Bau.
Blattscheiderameisen transportieren kleine Stücke von Brombeerblättern in ihren Bau.
(Foto: picture alliance / dpa)

Überraschenderweise berichtete das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Mai in seinem ersten Artenschutz-Report, dass die Populationen von 99 der hierzulande insgesamt 108 Ameisenarten schrumpfen. "Die Bestände von fast 92 Prozent der Arten nehmen derzeit ab", heißt es in dem Bericht zur Gefährdung dieser Insekten. 56 Arten gelten demnach als bestandsgefährdet, 1 als ausgestorben.

"Für diesen kurzfristigen Trend haben sich Experten die Entwicklung der Ameisen in den vergangenen 25 Jahren angeschaut", erläutert Sandra Balzer, Leiterin des Fachgebiets Zoologischer Artenschutz beim Bundesamt. Unter anderem wurden dabei Kolonien gezählt. Auch wenn ein Biotop stark zurückgehe und eine Art sehr an diesen Lebensraum angepasst sei, wurde das als Zeichen einer Bedrohung gewertet.

Einen besonders deutlichen Rückgang verzeichnete das Bundesamt bei zwei Arten: der Kerbameise Formica foreli und der Großen Wiesenameise (Formica pratensis). Vor allem solchen Offenland-Ameisen geht der Lebensraum in Deutschland zunehmend verloren. Seit den 1990er Jahren sei etwa der Lebensraum von Formica foreli um rund 80 Prozent geschrumpft, heißt es.
Ameisen können nicht ausweichen

Offenland-Ameisen lieben Landschaften ohne dichte Pflanzendecke. Bewuchsarme Böden, Trockenrasen und Sand sind ihnen am liebsten. "Diese Ameisen brauchen gut-besonnte Trockenflächen mit niedriger Vegetation. Ausweichen können sie nicht", sagt der Myrmekologe – also Ameisenforscher – Bernhard Seifert vom Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz.

Gründe für die schwindenden Lebensräume der Offenland-Ameisen sind aus Seiferts Sicht vor allem die Ausweitung der Landwirtschaft und die Verbuschung ehemaliger Truppenübungsplätze. "Aktive Truppenübungsplätze sind Goldgruben der Biodiversität", meint Seifert. "Hier halten sich Arten, die woanders in der Agrarlandschaft oft nur ein klägliches Dasein fristen oder vollends ausgelöscht sind."

Mit den Soldaten verschwindet meist auch die offene Landschaft: Sie wächst zu oder wird aufgeforstet – zu Lasten jener Ameisen, die Bewuchs meiden. Und wenn Brachflächen als Äcker genutzt werden, steigt mit der Düngung auch der Stickstoffeintrag. "Das führt zu einem Einbruch in der Artenvielfalt", sagt Seifert.
Waldbewohnende Ameisen sind vor allem dadurch bedroht, dass Bäume abgeholzt werden.
Waldbewohnende Ameisen sind vor allem dadurch bedroht, dass Bäume abgeholzt werden.
(Foto: imago/blickwinkel)

Intensive Landwirtschaft setzt auch einer zweiten Gruppe Ameisen zu: den Moor-Ameisen. Sie leiden unter zunehmender Entwässerung der Moore, etwa durch Torfgewinnung. "Entscheidend ist auch der Eintrag von Nährstoffen in Moore, bedingt durch die Landwirtschaft", sagt BfN-Mitarbeiterin Balzer. Das verändert die Pflanzenwelt und damit auch den Lebensraum dieser Ameisen.

Waldbewohnende Ameisen schwinden ebenfalls: Sie sind vor allem dadurch bedroht, dass Bäume abgeholzt werden. "Alte Eichen sind seit Jahrhunderten der Lebensraum für Ameisen", erläutert Experte Seifert. "Es dauert lange bis so ein Lebensraum wiederhergestellt ist." Ähnliches gelte für jene Arten, die in totem Holz siedeln. "Totholz braucht 20 bis 30 Jahre, bis sich Ameisen dort niederlassen wollen." Zum Schutz der Tiere fordert Seifert, etwa ein Zehntel von jedem Wald in Ruhe zu lassen.
Weitreichende Folgen

Ein Verschwinden der Insekten hätte weitreichende Folgen, sagt der Biologe Heinze: "Würde man die Ameisen aus einem Ökosystem entfernen, würde es mehr oder weniger zusammenbrechen oder sich zumindest stark verändern." Eine Modellrechnung von tropischen Regenwäldern habe ergeben, dass rund 30 Prozent der tierischen Biomasse Ameisen und Termiten seien. Allein wegen dieser Masse wären gravierende Folgen unausweichlich.

Die mehr als 100 hiesigen Ameisen-Arten erfüllen in ihren Lebensräumen unterschiedliche Funktionen. Manche räuberischen Spezies fressen etwa Raupen und Spinnen, andere dienen als Beute. Ihre Larven werden etwa von Wildschweinen oder Spechten gemümmelt. Und viele Ameisen verbreiten Samen von Pflanzen wie etwa Buschwindröschen, sagt Heinze. Er betont: "Ameisen, die unterirdische Nester haben, spielen bei der Bodenaufbereitung eine wichtige Rolle. In bestimmten Gegenden wälzen sie mehr Boden um als Regenwürmer."

Forscher staunen auch über die kognitiven Leistungen von Ameisen. So finden Kolonien rasch den kürzesten Weg zwischen Nest und einer Futterquelle. Wer den schnellsten Weg zu einem Leckerbissen gefunden hat, kehrt als erster zum Nest zurück. Die anderen Ameisen folgen dem Geruch von Duftstoffen – im Nu entsteht eine Ameisenstraße.
"Es müssen nicht immer Schutzgebiete sein"

Ameisen sollten besser geschützt werden, sagen Wissenschaftler unisono. "Es müssen aber nicht immer Schutzgebiete sein", betont BfN-Mitarbeiterin Balzer. Bei Wäldern sei eine naturnähere Bewirtschaftung das Ziel. Und bei Renaturierungsmaßnahmen müsse man immer auch an die Habitate der Ameisen denken. "In erster Linie geht es um mehr Verständnis für die Tiere und ihren Lebensraum."
Mehr zum Thema

Per Katapult aus der Löwen-Falle: Mundwerkzeug kann Ameisen Leben retten 14.05.15 Per Katapult aus der Löwen-Falle Mundwerkzeug kann Ameisen Leben retten
Erkunden unbekannter Territorien: Ameisen neigen zum Linksdrall 28.12.14 Erkunden unbekannter Territorien Ameisen neigen zum Linksdrall
Insekten bauen lebendes Floß: Ameisen verteilen Plätze an Bord mit System 23.02.14 Insekten bauen lebendes Floß Ameisen verteilen Plätze an Bord mit System
Von Insektiziden belastete Ameisen zeigen sich fremden Arten gegenüber sehr tolerant. 23.10.13 Unerwünschte Invasionshelfer Insektizide machen Ameisen zahm
Rationale Wohnungssuche: Ameisen scannen "Immobilienmarkt" 02.10.13 Rationale Wohnungssuche Ameisen scannen "Immobilienmarkt"

Ähnlich sieht es Biologe Heinze: "Ameisen direkt zu schützen, ist schwierig. Wir müssen an ihre Habitate denken." Wichtig sei, möglichst alle Lebensräume, seien es Trockenrasen, Moore oder Wälder, so zu belassen, wie sie sind. "Je mehr große Flächen wir in Äcker oder in Monokulturen umwandeln, desto mehr Arten verlieren wir."
"Wilde Mutmaßung"

Wie viele Ameisen und Ameisen-Arten stark bedroht sind, ist nach Auffassung der Wissenschaftler trotz des Artenschutz-Berichtes unklar. Die Daten seien nur eine Annäherung, ein kurzfristiger Trend, eine "wilde Mutmaßung", wie es Seifert nennt. Er sieht eine "gebremste Katastrophe".

Helfen würde seiner Meinung nach nur mehr Forschung: "Wir haben die Leute nicht, die Ameisen im Freiland in Deutschland sachkundig erfassen. Das ist geradezu ein Armutszeugnis, wenn man bedenkt, dass Ameisen eine Schlüsselrolle im Stoff- und Energiefluss vieler Ökosysteme einnehmen."

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Re: TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jun 2015 20:04

bild Seestern.jpg
bild Seestern.jpg (73.45 KiB) 4232-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Seesterne-leben-laenger-ohne-Sex-article15400501.html
Montag, 29. Juni 2015
Klonen statt Fortpflanzung - Seesterne leben länger ohne Sex

Wozu Sex, wenn man sich auch einfach klonen kann? Seesterne haben die Fähigkeit, sich asexuell zu vermehren. Mit dem Klonen der eigenen Gene verschaffen sie sich einen enormen Vorteil gegenüber Artgenossen, die Mutter und Vater haben.


Ein längeres Leben dank Sexverzicht: Das gilt zumindest für den vielarmigen Seestern Coscinasterias tenuispina. Wie Wissenschaftler aus Spanien und Schweden zeigten, haben Tiere, die sich durch Klonen vermehren, längere Endstücke an ihren Chromosomen als solche, die sich sexuell vermehren. Die Verkürzung dieser Teleomere ist eine Kennzeichnung von Alterungsprozessen, berichten die Forscher im Fachjournal "Heredity".
Bilderserie
Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten Wenn sich Tiere selbst klonen

Coscinasterias tenuispina kommt im Mittelmeer und im Atlantik vor und kann sich sowohl sexuell als auch asexuell durch Klonen (Parthenogenese) vermehren. Dabei teilen sich die Tiere in zwei oder mehr Teile, aus denen wieder vollständige Seesterne heranwachsen.

Helen Nilsson Sköld von der Universität Göteborg und ihre Mitarbeiter untersuchten nun die Länge der Telomere bei insgesamt 58 Exemplaren aus verschiedenen Populationen des Seesterns. Zudem analysierten sie, wie groß der Anteil geklonter Tiere in den jeweiligen Populationen ist.

Das Ergebnis: Bei den Mittelmeer-Populationen waren die Telomere deutlich länger als bei den Populationen aus dem Atlantik. Und bei diesen war auch der Anteil geklonter Seesterne besonders hoch. Die Mittelmeer-Exemplare alterten also langsamer. Bei zwölf weiteren Tieren untersuchten die Forscher zudem, ob sich die Telomer-Länge verändert, wenn der Seestern einen seiner Arme regeneriert. Tatsächlich hatten die Chromosomen in neugebildetem Gewebe längere Enden.
Plattwürmer machen es vor
Mehr zum Thema

Korallen vermehren sich sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich. 02.03.12 Embryonen auseinandergerissen Unruhige See klont Korallen
Da hat es die Aga-Kröte in Mittel- und Südamerika leichter. 18.11.11 Eliminieren und verdoppeln Keiner vermehrt sich komplizierter
Eine Eidechse im Garten. 22.02.10 Eidechsen brauchen keinen Sex Genetische Vielfalt ohne Väter
Einer der Nachkommen von Bambushai "Mariechen". 12.02.10 Erstaunliche Strategie Haidame befruchtet sich selbst

Die Verjüngung der Telomere im Zusammenhang mit der Neubildung von Gewebe beim Klonen sei vermutlich eine Erklärung für die besonders gute Gesundheit geklonter Seesterne, berichten die Forscher. Das Prinzip, dass Klone das Altern über die Regulation der Telomer-Länge vermeiden, sei kürzlich bereits in Plattwürmern gezeigt worden.

"Die Stärke unserer Studie liegt darin, dass wir diese Ergebnisse bei einer vollständig anderen Tiergruppe bestätigt haben, und diese Daten von freilebenden Populationen kommen", sagt Nilsson Sköld in einer Mitteilung der Universität Göteborg. Das erste Klonschaf Dolly hatte dagegen verkürzte Telomere – einige Forscher führen seine früh aufgetretenen Alterskrankheiten wie Arthritis darauf zurück. Je nach Spenderzelle können jedoch auch geklonte Säugetiere normale oder sogar verlängerte Telomere haben.

Quelle: n-tv.de , dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Aus Mangel an Partnern - Wurm spritzt sich eigenes Sperma in Kopf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jul 2015 20:35

bild würmer.jpg
bild würmer.jpg (51.21 KiB) 4222-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Wurm-spritzt-sich-eigenes-Sperma-in-Kopf-article15419376.html
Mittwoch, 01. Juli 2015
Aus Mangel an Partnern - Wurm spritzt sich eigenes Sperma in Kopf


In dem britischen Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society B" haben Forscher der Universität Bielefeld und der Uni Basel über die wohl ungewöhnlichste Form der Selbst-Befruchtung bei Tieren berichtet. Sie vermuten, dass Plattwürmer sich ihr Sperma in den eigenen Kopf spritzen, wenn es an Partnern zur Fortpflanzung mangelt.
Mehr zum Thema

Frisst Schnecken und Regenwürmer: Gefährlicher Plattwurm in Europa gelandet 05.03.14 Frisst Schnecken und Regenwürmer Gefährlicher Plattwurm in Europa gelandet
Plattwürmer: Die zwei Punkte, die in die Kamera schielen, sind die Augen. 07.06.10 Selbstheilung und ewiges Leben Würmer machen's vor

Die nur einen Millimeter großen Würmer sind Zwitter, haben also männliche und weibliche Geschlechtsorgane. Normalerweise durchsticht ein Plattwurm mit seinem nadelförmigen Penis die äußere Membran eines anderen Wurmes und befruchtet ihn dabei.

In Versuchen isolierten die Wissenschaftler nun einige Würmer und stießen dabei auf die Selbst-Befruchtung. Die Tiere injizieren sich das eigenen Sperma in den Kopf. Von dort wandert das Sperma in die Körpermitte, wo es zur Befruchtung der Eizelle kommt. Die Befruchtung eines Partners ziehen die Mini-Würmer aber vor.
Bilderserie
Die an Ingwer erinnernde "Koralle" Balanophora coralliformis hat lange Äste und eine überirdische Wurzelknolle. Ihr Aussehen ähnelt einer Koralle. Auch auf dem Meeresgrund gibt es Kornkreise. Runde Formen, etwa zwei Meter breit, haben Wissenschaftler bislang vor ein Rätsel gestellt. Jetzt wissen sie: ... Die vielleicht schönste der neuen Arten lebt im Meer vor Japan und ist gerade 17 bis 28 Millimeter groß: Phyllodesmium acanthorhinum, eine aufregend gefärbte Schnecke in Rot, Blau, Weiß oder sogar Gold. Die neue Art erlaubt auch einen Einblick in die Lebensweise der Seeschnecken - inklusive ihres komplizierten Verdauungssystems. Kuriositätenkabinett der Natur Neu entdeckte Arten mit skurrilen Eigenheiten

Quelle: n-tv.de , kno/AFP
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

100 000 deutsche Imker fordern ein GVO-Verbot

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jul 2015 07:13

bild biene.jpg
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/daniel-barker/1-deutsche-imker-fordern-ein-gvo-verbot.html;jsessionid=D4D78D113EC67973666427DA40B88F0F

04.07.2015


Artikel senden | Drucken |
100 000 deutsche Imker fordern ein GVO-Verbot
Daniel Barker

Fast 100 000 deutsche Imker fordern ein bundesweites Anbauverbot gentechnisch veränderter (GV-) Feldfrüchte. Vertreten werden sie vom Deutschen Imkerbund DIB, der sich nach der Einführung eines neuen EU-Gesetzes, das den Mitgliedsländern Handlungsspielräume (»Opt-Out«) beim GVO-Anbau einräumt, weiterhin für ein Verbot einsetzt.



Laut dem neuen Gesetz kann ein Mitgliedsland den Anbau auf Teilen oder der Gesamtheit seines Territoriums verbieten. GV-Befürworter protestieren gegen das Gesetz, der Streit erstreckt sich über die gesamte EU.



Der Deutsche Imkerbund appelliert an Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), ein Verbot für das gesamte Land zu verhängen, doch der Minister vertritt die Linie, jedes Bundesland solle eigene Bestimmungen erlassen.



Für die Imker ist das keine Lösung, da Bienen beim Einsammeln des Nektars keine Landesgrenzen respektieren und Strecken von bis zu acht Kilometern zurücklegen. Ein »Flickenteppich«, bei dem einige Gebiete Gentechnik-frei sind und andere nicht, sei weder umweltpolitisch noch landwirtschaftlich vertretbar.



In der GV-Landwirtschaft droht den Honigbienen Gefahr durch den verbreiteten Einsatz bestimmter Neonicotinoid-haltiger Pestizide. Neonicotinoide sind nachweislich giftig für Bienen und andere Lebensformen. Die britische Zeitung Guardian berichtet:

Neonicotinoide sind bereits als wichtige Ursache für den Rückgang von Bienen und anderen Bestäubern bekannt. Diese Pestizide können auf das Saatgut ausgebracht werden, sie bleiben in der Pflanze, während diese wächst, und töten die Insekten, die sie fressen. Es braucht nur erstaunlich geringe Mengen, um Insekten zu töten:

Auf die Menge bezogen sind diese Gifte 10 000 Mal stärker als DDT. Werden Honigbienen nur fünf Nanogramm Nicotinoiden ausgesetzt, wird die Hälfte von ihnen sterben. Während sich die Bienen, Schwebefliegen, Schmetterlinge, Motten, Käfer und andere Bestäuber von den Blüten behandelter Feldfrüchte ernähren, können sie anscheinend so viel von dem Pestizid aufnehmen, dass ihr Überleben in Gefahr ist.

Viele Experten halten diese Pestizide zumindest teilweise verantwortlich für den Tod von Millionen Bienen, den so genannten Bienenvolkkollaps. 2014 starben in Kanada plötzlich 37 Millionen Bienen, nachdem auf nahegelegenen Feldern Genmais angepflanzt worden war.

Umgehend erklärten GV-Unterstützer und Befürworter, die Bienen seien nicht durch den Genmais getötet worden; Experten vermuten jedoch, dass der Tod die Folge des Neonicotinoid-Einsatzes war.



Vielleicht war das Bienensterben tatsächlich nicht direkt auf die Genpflanzen zurückzuführen, es gibt aber Beweise zuhauf, dass sie durch die Pestizide starben, die beim Anbau von Genmais zum Einsatz kommen.



Deutschen Imkern steht ein harter Rechtsstreit bevor



Obwohl die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten den Anbau gentechnisch veränderter Feldfrüchte in Teilen oder der Gesamtheit ihres Staatsgebiets verbieten dürfen, steht Deutschland eine harte rechtliche Auseinandersetzung über die Einführung eines landesweiten Verbots bevor.



Erhebt die GVO-Industrie Einspruch gegen ein solches Verbot, was sie mit einiger Sicherheit tun wird, muss der Europäische Gerichtshof entscheiden. Laut GMWatch.org tendiert dieser zu Entscheidungen zugunsten eines einheitlichen Marktes in der EU.



Es wird interessant sein, was in Deutschland passiert, denn der Fall könnte für die übrige EU einen Präzedenzfall bedeuten. Es bleibt zu hoffen, dass es den Imkern gelingt, ein landesweites Verbot durchzusetzen.



Wie GMWatch.org weiter berichtet, könnte die »gentechnische Industrie als der Faktor in die Geschichte eingehen, an der die Europäische Union zerbrach« und der den einen Sektor der Nahrungsmittel- und landwirtschaftlichen Industrie gegeneinander aufbrachte.







Quellen



gmwatch.org

organicconsumers.org

theguardian.com

naturalsociety.com


Copyright © 2015 by NaturalNews
Bildnachweis: Shaiith / Shutterstock

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Leser-Kommentare (1) zu diesem Artikel
04.07.2015 | 06:51
Fasian Irmenov

Ein weiteres Puzzles-Teil im großen Verbrechens-Teppich, mit denen uns allen, für mich hat Deutschland Vorrang, die USA und ihre EU- Vassallen in Brüssel und die Länderregierungen, der Garaus gemacht werden soll!! Auch TTIP gehört dazu, wir sollen beherrschbar werden, um den großen Weltkonzernen ihre menschenfeindlichen Profite zu sichern!! Dazu werden Völker, Kontinente geopfert und dazu werden wir noch verhöhnt, geduldet von unserer durch Wahlfälschung ( niemals beweisbar, weil...

Aufklappen
Alle Kommentare lesen »
Kommentar abgeben
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Zu Hunderten unterwegs - Junikäfer irritieren Stadtmenschen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jul 2015 23:31

bild junikäfer in stadt.jpg
bild junikäfer in stadt.jpg (40.63 KiB) 4168-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Junikaefer-irritieren-Stadtmenschen-article15458021.html
Dienstag, 07. Juli 2015
Zu Hunderten unterwegs - Junikäfer irritieren Stadtmenschen

Im Frankfurter Grüngürtel, auf dem Tempelhofer Feld in Berlin oder am Kölner Rheinufer: Derzeit schwärmen Junikäfer zu Hunderten aus. Experten schätzen, dass die Tiere vermehrt auftreten - der warme Sommer kommt ihnen zugute.


Mit der Dämmerung wird die idyllische Abendstimmung auf der Wiese plötzlich getrübt: Hunderte große, brummende Käfer tauchen wie aus dem Nichts auf und fliegen scheinbar unkoordiniert umher. Vor allem in Großstädten sind Menschen irritiert, ängstlich oder laufen den Insekten mit Schmetterlingsnetzen kreischend hinterher.

Die sogenannten Junikäfer sind Verwandte der Maikäfer und auf Paarsuche. "Wir sind eine Millionenmetropole, da irritiert manchmal alles, was Natur ist", sagt Derk Ehlert von der Berliner Senatsverwaltung schmunzelnd. "Sie beißen und stechen aber nicht", betont Klaus-Dieter Klaas vom Forschungsinstitut Senckenberg in Dresden. "Junikäfer sind völlig harmlos", sagt Rainer Michalski vom Naturschutzbund Nabu Hessen. "Sie landen aber schon mal aus Versehen auf der Fensterscheibe, dem Grill oder im Bier."
Junikäfer, auch Gerippte Brachkäfer genannt, bei der Paarung.
Junikäfer, auch Gerippte Brachkäfer genannt, bei der Paarung.
(Foto: dpa)

Wegen ihres unkoordinierten Flugs würden sie auch "Torkelkäfer" genannt. Deshalb und wegen des brummenden Flügelschlags der behaarten Käfer entstünde bei manchem der Eindruck, er werde angegriffen. Die Insekten orientierten sich bei ihrem Schwarmflug am Horizont und flögen auf etwas Hohes wie Bäume oder Häuser zu, sagt Käferspezialist Günter Hofmann aus dem unterfränkischen Stockstadt am Main. Da könne es auch schon mal passieren, dass sie bei einem Erwachsenen in den Haaren landeten.
"Erst als Rentner richtig hübsch"

Als Junikäfer werden nach Einschätzung von Fachleuten eine ganze Reihe von mit dem Maikäfer verwandte Arten bezeichnet. Am häufigsten und bekanntesten sei der Gerippte Brachkäfer. Acht Arten dieses Amphimallon solstitiale seien in Deutschland nachgewiesen, sagt Lutz Behne vom Institut Senckenberg. Die meiste Zeit lebten sie als Larven in der Erde, eine Delikatesse für Wildschweine. Die Entwicklungsdauer der Käfer betrage im Durchschnitt zwei Jahre, hänge aber von der Bodenart und den Temperaturen ab.

"Sie werden erst als Rentner so richtig hübsch und fliegen aus", beschreibt es Ehlert. Von Juni bis August sind die erwachsenen Käfer zu beobachten. "Wenn sie Glück haben, leben sie drei bis vier Wochen. Im Juli werden es schon schlagartig weniger", sagte Michalski vom Nabu.
Mehr zum Thema

Je leuchtender, desto schlimmer: Sehr bunte Marienkäfer sind besonders giftig 05.06.15 Je leuchtender, desto schlimmer Sehr bunte Marienkäfer sind besonders giftig
Benennen, bevor sie aussterben: 98 unbekannte Käferarten gefunden 22.12.14 Benennen, bevor sie aussterben 98 unbekannte Käferarten gefunden
Auf den Spuren der Evolution: Neu entdeckte Käferarten geben Rätsel auf 19.03.14 Auf den Spuren der Evolution Neu entdeckte Käferarten geben Rätsel auf

Wie viele Insekten wählten die Junikäfer - aus Schutz vor Vögeln - die Dämmerung für ihre Paarungsflüge. Aufgabe der Käfer sei es, sich zu paaren und die Eier im Boden abzulegen, bevor sie sterben. Dabei fressen sie vor allem Blätter von Laubbäumen. "Die Larven fressen andauernd, die Käfer nicht mehr viel", sagt Bernd Hannover vom Nabu Hessen. Anders als der Maikäfer finde sich der Gerippte Brachkäfer eher auf Wiesen und im Brachland. Trockener Rasen könne ein Zeichen für die Larven sein. Ihre Fraßschäden hielten sich aber in Grenzen.

Ob die Käfer 2015 häufiger sind als sonst, können die Fachleute nicht sicher sagen. "Es gibt immer wieder Jahre, in denen das ein bisschen kulminiert", sagt Käferforscher Hofmann. Möglicherweise hätten die vergangenen milden Winter einfach mehr Larven überleben lassen. Außerdem gebe es erhebliche regionale und lokale Unterschiede. Fest steht, dass den Tieren die Klimaerwärmung zugute kommt. "Sie fliegen erst ab einer bestimmten Temperatur", sagt Käferforscher Behne. "Und nicht bei Regen", ergänzt Hofmann: "Der heiße Sommer ist für sie genial."
Bilderserie
Sie flattern, flitzen, schwimmen, springen: Die größten Insekten der Welt Sie flattern, flitzen, schwimmen, springen: Die größten Insekten der Welt Sie flattern, flitzen, schwimmen, springen: Die größten Insekten der Welt Sie flattern, flitzen, schwimmen, springen Die größten Insekten der Welt

Quelle: n-tv.de , Ira Schaible, dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

"Menschen brauchen Haie" - Haifische werden erstmals weltweit gezählt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jul 2015 17:12

bild haifische zählung.jpg
bild haifische zählung.jpg (18.92 KiB) 4159-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Haifische-wer ... 68796.html
Mittwoch, 08. Juli 2015
"Menschen brauchen Haie" - Haifische werden erstmals weltweit gezählt

Viele Menschen fühlen sich von Haien bedroht - dabei ist es eher umgekehrt: Jährlich werden bis zu 100 Millionen Haie getötet. Viele Hai-Populationen sind stark dezimiert. Nun sollen die Tiere erstmals gezählt werden - mithilfe eines Tricks.


Zur Startseite

Mit Hilfe eines Köder-Tricks wollen Meeresbiologen erstmals weltweit Haifische zählen. Dazu würden mit Ködern bestückte Unterwasser-Kameras an 400 ausgewählten Riffen der drei Ozeane angebracht, erklärt der Haifischexperte Mike Heithaus von der Florida International University in den USA. Das "Global FinPrint" genannte Projekt soll demnach bis 2018 klären, wo Haifischbestände noch gesund sind oder wo schon gefährdet. Zudem solle der Einfluss der Haie auf das Ökosystem von Riffen erforscht werden.

Weltweit werden jedes Jahr bis zu hundert Millionen Haie getötet. Zahlreiche Hai-Populationen gelten deshalb als bedroht.
Haie erhalten das natürliche Gleichgewicht

"Viele wissen es nicht, aber Menschen brauchen Haie", sagt Heithaus und verweist auf deren Schlüsselrolle in der Nahrungskette wie etwa zum Schutz von Seegraswiesen: Haie erhalten das natürliche Gleichgewicht, indem sie Schildkröten und Seekühe fressen. Ohne Haie würden sich diese Arten wiederum stark vermehren und das Seegras überweiden. Seegraswiesen seien aber ein wichtiger Lebensraum und Kindergarten für Fischarten und Krabben, die wiederum von Menschen konsumiert werden, erläutert Heithaus.

Das Projekt wird von der Familienstiftung des Microsoft-Mitbegründers Paul G. Allen mit vier Millionen US-Dollar (etwa 3,6 Millionen Euro) unterstützt. Stiftungsvertreter Dune verwies zur Begründung des Engagement auf eine Studie der Weltnaturschutzunion (IUCN), wonach für die Hälfte aller Hai- und Rochenarten Daten fehlen, um ihre jeweiligen Bestände genau einschätzen zu können.
Mehr zum Thema

Sechs Meter langer Riesenkalmar, der vor der Küste Neuseelands gefangen wurde, im Ozeaneum Stralsund. 13.01.15 Weißer Hai nur halb so lang Meeresriesen sind gar nicht so groß
Riesige Tiere ziehen Taucher an: Walhai-Gruppe bringt Millioneneinnahmen 12.08.14 Riesige Tiere ziehen Taucher an Walhai-Gruppe bringt Millioneneinnahmen

Die Kameras sollen nun in Regionen angebracht werden, wo wenig über die jeweiligen Haifisch-Populationen bekannt ist. Dies gilt für Riffe im Indo-Pazifik, im tropischen Westatlantik, vor Süd- und Ostafrika sowie rings um Inseln im Indischen Ozean.

Über diese Bestandserhebungen hinaus soll das Projekt laut Heithaus die Frage beantworten: "Was passiert in empfindlichen maritimen Ökosystemen, wenn Haie weggefangen wurden?" Dies sei eine enorm wichtige Frage: Viele Länder seien auf gesunde Riffe angewiesen, als Nahrungsquelle, für den Küstenschutz und für Einnahmen aus dem Tourismus.
Bilderserie
Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster ... ist ihr Gebiss. Haie haben ein sogenanntes Revolvergebiss mit mehreren Zahnreihen. Nur die erste Reihe ... Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster Wer jagt wen? Haie - der Mythos vom Monster

Quelle: n-tv.de , Kerry Sheridan, AFP

Zur Startseite:
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Kein Ausweichen nach Norden - Verschwinden die Hummeln für immer ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2015 11:50

bild hummeln verschwinden.jpg
bild hummeln verschwinden.jpg (41.73 KiB) 4151-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Verschwinden-die-Hummeln-fuer-immer-article15487316.html
Freitag, 10. Juli 2015
Kein Ausweichen nach Norden - Verschwinden die Hummeln für immer ?

Hummeln sind wichtige Bestäuber für Wild- und Nutzpflanzen. Die pelzigen Insekten drohen im Zuge der Erderwärmung den Anschluss zu verlieren. Forscher schlagen Umzugsaktionen vor - und warnen vor dem Aussterben der Tiere.


Der Klimawandel verkleinert den von Hummeln genutzten Lebensraum. Die südliche Grenze der Verbreitung der meisten Arten in Europa und Nordamerika habe sich nach Norden verschoben - die nördliche Grenze jedoch nicht, berichten Forscher im Fachmagazin "Science".

Die Südgrenze liegt demnach inzwischen bis zu 300 Kilometer nördlicher als vor 100 Jahren. "Für Arten wie Hummeln, die sich unter kühlen Bedingungen entwickelt haben, ist der Klimawandel womöglich die Bedrohung, die sie für immer verschwinden lässt", warnt Jeremy Kerr von der kanadischen University of Ottawa.
Reaktion auf Klimawandel

Einige Tierarten reagieren mit einem veränderten Lebenszyklus auf den Klimawandel. Auch Verbreitungsgebiete verändern sich: Die Tieren wandern allmählich Richtung Norden oder in größere Höhen, um in ihrem bevorzugten Temperaturbereich zu bleiben.

Das Team um Kerr wollte nun wissen, ob dies auch bei Hummeln der Fall ist. Dafür werteten die Forscher mehr als 420.000 Daten von insgesamt 67 europäischen und nordamerikanischen Hummelarten aus dem Zeitraum von 1901 bis 2010 aus. Als Basis wurde das Vorkommen der Insekten von 1901 bis 1975 gewählt - also in einem Zeitraum, in dem die mittleren Temperaturen noch deutlich niedriger lagen. Die Verbreitungsgebiete in diesem Zeitraum verglichen die Forscher dann mit der Verbreitung der Insekten in den Jahrzehnten danach.
"Nicht geschafft, mit der Erwärmung mitzuziehen"
Eine Hummel und eine Biene an einer Stockrose.
Eine Hummel und eine Biene an einer Stockrose.
(Foto: dpa)

Anders als viele andere Tierarten reagieren die Hummeln demnach auf die Erderwärmung nicht mit einer Erweiterung ihres Lebensraums in Richtung Norden. "Obwohl sich ihre Lebensräume mit rund plus 2,5 Grad deutlich erwärmt haben, haben es die Hummeln nicht geschafft, mit der Erwärmung mitzuziehen", erklärt Mitautor Oliver Schweiger vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig. Es hätten lediglich einige Populationen ihren Lebensraum in kühlere Höhenlagen verlagert, heißt es in der Studie.

"Die Bewegung hangaufwärts bedeutet aber nicht unbedingt, dass die Hummeln das Verbreitungsgebiet nicht verloren haben", sagt Mitautor Leif Richardson von der University of Vermont. Irgendwann sei der Berg letztlich zu Ende und kein weiteres Aufsteigen möglich. Die Wissenschaftler untersuchten auch, inwiefern sich die Verwendung von Pestiziden und Veränderungen in der Landnutzung auf die Verbreitungsgebiete der Hummeln ausgewirkt haben.
Insektenschutzmittel nicht für Rückzug verantwortlich

Auch wenn aggressive Insektenschutzmittel regional durchaus negative Folgen für die Hummeln haben, sind sie demnach nicht für den starken Rückzug der Insekten in südlichen Gebieten verantwortlich. Dieser habe bereits vor dem Einsatz der Mittel begonnen. "Hummeln verschwinden genauso wahrscheinlich in warmen, südlichen Gebieten, wenn es dort nur wenig Landwirtschaft gibt und keine Pestizide benutzt werden", so Kerr.

Der Rückgang der Verbreitungsgebiete der Hummeln (Bombus), die zur Familie der Echten Bienen gehören, sei nicht nur für die Insekten selbst fatal. "Hummeln bestäuben viele Pflanzen, die Menschen und Tieren als Nahrungsquelle dienen", erklärt Richardson. "Wenn wir den Rückgang der Hummeln nicht stoppen, werden wir uns vielleicht höheren Nahrungsmittelpreisen, einer geringeren Vielfalt und anderen Problemen stellen müssen."
Evolutionäre Erklärung
Mehr zum Thema

Studie mit 32.000 Völkern: Im Nordwesten gehts den Bienen schlecht 07.04.14 Studie mit 32.000 Völkern Im Nordwesten gehts den Bienen schlecht
Dramatische Konsequenzen: Die Hummel ist stark bedroht 03.04.14 Dramatische Konsequenzen Die Hummel ist stark bedroht
Die Wissenschaftler forschen auch an Fauchschaben. 10.08.13 Junge Disziplin der Biotechnologie Insekten sind mehr als Plagegeister
Fällt ein Bestäuber aus, verteilen sich die Hummeln auf zu viele unterschiedliche Pflanzenarten. 22.07.13 Empfindliches Ökosystem Hummeln werden ihren Blüten untreu
Längere Wege für mehr Vielfalt: Hummeln brauchens bunt 25.12.12 Längere Wege für mehr Vielfalt Hummeln brauchens bunt

Doch warum gelingt es einigen Tieren, ihr Verbreitungsgebiet an die veränderten globalen Temperaturen anzupassen, nicht aber den Hummeln? Die Wissenschaftler vermuten, dass es eine evolutionäre Erklärung gibt. So hätten viele andere Insektenarten ihren Ursprung in den Tropen, die Hummeln hingegen in der nicht-tropischen Paläarktis. Kerr fordert neue Strategien, um Hummeln bei der Anpassung an den Klimawandel zu helfen. Vorstellbar sei etwa eine "assistierte Migration" - also die gezielte Umsiedlung von Tieren in nördlicher liegende Regionen.

Hummeln leben überwiegend in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel, es gibt weit über 200 Arten. Weil sie die zum Fliegen notwendige Körpertemperatur durch Vibration der Brustmuskulatur erzeugen können, starten sie im Frühjahr bereits bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt zu Flügen. Hummeln spielen bei der Bestäubung unter anderem von Tomatenpflanzen in Treibhäusern eine immense Rolle: Millionen künstlich aufgezogener Hummelvölker werden jährlich an Agrarproduzenten verschickt.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa

Zurück zu forum-kategorie-f5/tierfreunde-info-tierschutz-luft-land-und-wasser-t46.html
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Kräftezehrender Konkurrenzkampf - Partnerwahl verkürzt Dachs-Leben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jul 2015 17:04

bild Dachs.jpg
bild Dachs.jpg (46.71 KiB) 4131-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Partnerwahl-verkuerzt-Dachs-Leben-article15502086.html
Montag, 13. Juli 2015
Kräftezehrender Konkurrenzkampf - Partnerwahl verkürzt Dachs-Leben

Für einen Dachs kann der Kampf um ein Weibchen schwere Folgen haben. Sich gegen Konkurrenten durchzusetzen, ist anstrengend. So anstrengend, dass der Körper des Tieres deutliche Signale sendet.


Teilen

Zur Startseite
- forum-kategorie-f5/tierfreunde-info-tierschutz-luft-land-und-wasser-t46.html

Der Kampf um Weibchen kann kräftezehrend sein und langfristig auch Folgen für den Organismus haben: Dachse, die sich in ihrer Jugend gegen große Konkurrenz durchsetzen müssen, altern im späteren Leben schneller. Sie verlieren stärker an Gewicht als Weibchen oder als Männchen, die in kleineren Gruppen mit weniger Geschlechtsgenossen zusammengelebt hatten, berichten Forscher in der Zeitschrift "Proceedings of the Royal Society B".

Das Wissenschaftlerteam um Christopher Beirne von der University of Exeter hatte Daten von Europäischen Dachsen (Melis melis) ausgewertet, die im Woodchester Park in Gloucestershire leben und seit den 1970er Jahren unter wissenschaftlicher Beobachtung stehen. Regelmäßig werden Tiere dieser Population eingefangen und vermessen, ihre Gruppenzusammensetzung und Reviergrenzen erfasst.
Weniger Gewicht, weniger Erfolg

Die Forscher stellten fest, dass männliche Dachse, die als junge Erwachsene in Gruppen mit vielen anderen Männchen leben - und damit viel Konkurrenz hatten -, im Alter schneller an Gewicht verlieren. Ähnlich wie auch Menschen werden Dachse im Alter gebrechlicher und leichter, schreiben die Forscher. Mit sinkender Körpermasse nähmen ihr Paarungserfolg und ihre Überlebenschancen ab. Für die Weibchen fanden die Wissenschaftler keinen Zusammenhang zwischen der Gewichtsentwicklung und der Größe ihrer Gruppe oder der Zahl anderer Weibchen.
Mehr zum Thema

Komplizierte Partnersuche: Bergvögel zwitschern mit Dialekt 29.04.15 Komplizierte Partnersuche Bergvögel zwitschern mit Dialekt
Trick von Bonobo-Weibchen: Sexbereitschaft macht Männchen sanft 15.07.13 Trick von Bonobo-Weibchen Sexbereitschaft macht Männchen sanft

"Die Studie zeigt, dass männliche Dachse, die nicht um eine Partnerin kämpfen müssen, sich um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden kümmern können und in der Folge langsamer altern", erläutert Beirne in einer Mitteilung seiner Universität. "Dachse hingegen, die in ihrer Jugend viel kämpfen, zahlen dafür, indem sie im späteren Leben schneller altern." Wie starke Konkurrenz und Altern genau zusammenhängen, müsse weiter untersucht werden, schreiben die Forscher. In freier Wildbahn werden Dachse etwa 13 Jahre alt. Die Weibchen paaren sich mit mehreren Männchen ihrer Gruppe. Manchmal paaren sich Männchen auch mit Weibchen anderer Gruppen.
Bilderserie
Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten Wenn sich Tiere selbst klonen

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa

Zurück zu - forum-kategorie-f5/tierfreunde-info-tierschutz-luft-land-und-wasser-t46.html
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 6295
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Forscher entdecken Speedzellen - Ratten haben einen "Tacho" im Gehirn

Beitragvon Gudrun Graf » 15. Jul 2015 19:13

bild ratten speedhirn.jpg
bild ratten speedhirn.jpg (15.29 KiB) 4096-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Ratten-haben-einen-Tacho-im-Gehirn-article15521196.html
Mittwoch, 15. Juli 2015
Forscher entdecken Speedzellen - Ratten haben einen "Tacho" im Gehirn

Warum finden Katzen immer nach Hause? Der Orientierungssinn von Säugetieren ist komplexer als bisher bekannt. Zwei Nobelpreisträger entdecken neben Rasterzellen zur Orientierung jetzt spezielle Zellen zur Geschwindigkeitsmessung.

Teilen

Seite versenden
Seite drucken
Zur Startseite - forum-kategorie-f5/tierfreunde-info-tierschutz-luft-land-und-wasser-t46.html

Forscher haben bei Ratten bislang unbekannte Zellen entdeckt, die die Laufgeschwindigkeit anzeigen. Die sogenannten Speedzellen geben Signale in einer umso höheren Frequenz weiter, je schneller sich die Tiere bewegen. Das norwegische Forscherehepaar May-Britt und Edvard Moser hatte 2014 bereits den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung von Rasterzellen bekommen. Rasterzellen sind wichtig für den Orientierungssinn im Raum. Das Paar beschreibt nun seine neu entdeckten Speedzellen erstmals in der Fachzeitschrift "Nature".

Moser und Kollegen ließen Ratten in einem Wagen ohne Boden auf einem Laufband laufen. Mithilfe dieses Wagens konnten die Forscher die Laufgeschwindigkeit genau kontrollieren: 7, 14, 21 und 28 Zentimeter pro Sekunde. Dann maßen sie durch Elektroden im entorhinalen Cortex und im Hippocampus die Aktivität der Nervenzellen. Das Ergebnis: Bestimmte Zellen wurden mit zunehmender Geschwindigkeit aktiver. Der entorhinale Cortex liegt direkt neben dem Hippocampus und sendet ihm Signale. Beide sind wichtig für die Orientierung im Raum und die Lernfähigkeit. Speedzellen machen nach Angaben der Forscher etwa 15 Prozent der Nervenzellen im entorhinalen Cortex aus. Im Hippocampus seien es zehn Prozent.
Speedzellen ist die Umgebung egal

Bei weiteren Experimenten stellte das Forscherteam fest, dass das Feuern der Speedzellen nicht von der Umgebung abhängt, durch die sich eine Ratte bewegt. Auch die visuelle Wahrnehmung spielt keine Rolle: Die Speedzellen sendeten ihre Signale immer in derselben Weise, egal ob die Ratten im Hellen oder im Dunkeln liefen. Moser und Kollegen vermuten, dass die Speedzellen ihre Informationen zumindest teilweise aus jenen Hirnregionen erhalten, in denen die Selbstwahrnehmung und die Körperbewegung verarbeitet werden.

Bisher waren neben Rasterzellen, die eine Art virtuelle Karte im Gehirn bilden, noch mehrere Zellen des Orientierungssystems im Säugetierhirn bekannt. Dazu zählen Grenzzellen zur Erkennung von Hindernissen, Kopfrichtungszellen als eine Art Kompass und Ortszellen.
Mehr zum Thema

Das menschliche Gehirn ist einzigartig. 16.06.15 Sprache sichtbar gemacht Forscher hören Worte direkt aus dem Hirn
Mäuse orientieren sich besser: Kohlenmonoxid schützt bei Schlaganfall 13.06.15 Mäuse orientieren sich besser Kohlenmonoxid schützt bei Schlaganfall

Das Ehepaar Moser hatte den Medizin-Nobelpreis 2014 zusammen mit dem Briten John O'Keefe erhalten. O'Keefe hatte 1971 die Ortszellen im Hippocampus entdeckt, das Ehepaar Moser 2005 die Rasterzellen im entorhinalen Cortex. Diese Forschung hielt das Nobelkomitee auch deshalb für wegweisend, weil die Hirnareale zur Orientierung beim Menschen zu den ersten gehören, die von Alzheimer betroffen sind. Die Erkrankten verlaufen sich deshalb häufig, noch bevor sich Alzheimer anderweitig bemerkbar macht.
Bilderserie
Aus dem Rampenlicht ins Vergessen: Prominente Alzheimer-Kranke Aus dem Rampenlicht ins Vergessen: Prominente Alzheimer-Kranke Aus dem Rampenlicht ins Vergessen: Prominente Alzheimer-Kranke Aus dem Rampenlicht ins Vergessen Prominente Alzheimer-Kranke

Quelle: n-tv.de , kpi/dpa
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 544
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Nächste

Zurück zu "2. Forum in Kategorie 2"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron