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Ausschließlich weibliche Tiere - Neue Krebsart hilft in der Forschung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Nov 2015 20:47

Ausschließlich weibliche Tiere.jpg
Ausschließlich weibliche Tiere.jpg (53.64 KiB) 5537-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Neue-Krebsart ... 73416.html
Mittwoch, 04. November 2015
Ausschließlich weibliche Tiere - Neue Krebsart hilft in der Forschung

Der Marmorkrebs hat sich als neue Tierart innerhalb kurzer Zeit etabliert, obwohl es nur weibliche Tiere gibt. Diese Besonderheit könnte ihn nun zum geeigneten Modelltier in der Krebsforschung werden lassen.

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Der Marmorkrebs ist ein Süßwasserkrebs, der weltweit verbreitet ist. Die Tiere sind in süddeutschen Badeseen, in Gewässern in Schweden, Japan und in jedem gut sortierten Aquarienhandel zu finden. Auf Madagaskar vermehrt sich der Marmorkrebs mittlerweile so schnell, dass er dort zur Plage wird, sowohl ökologisch als auch ökonomisch. Die Tiere fressen die Reisfelder kahl.
Epigenetik

Die Epigenetik ist ein Fachgebiet der Biologie. Sie beschäftigt sich im Gegensatz zur Genetik nicht mit Fehlern im Erbgut, sondern mit kleinsten Veränderungen am Erbgut, die zur Folge haben, dass ein Gen stärker oder weniger stark aktiv ist.

Das Fachgebiet untersucht die Änderung der Genfunktion, die nicht auf Mutationen beruht und dennoch auf Tochterzellen weitergegeben wird.

Das spielt eine Rolle beim Anpassen des Organismus an verschiedene Umweltbedingungen, beispielsweise die Ernährung, die Populationsdichte und die Temperatur betreffend.

Günter Vogt, ein Zoologe der Universität Heidelberg, legte den Wissenschaftlern vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) den Marmorkrebs als Forschungsobjekt nahe. "Ich hatte vermutet, dass sich dieser Krebs durch Klonen fortpflanzt, weil es von ihm ausschließlich Weibchen gibt", erzählt Vogt. "Die Tiere müssten daher alle das gleiche Erbgut besitzen und ihre große Vielfalt in Aussehen oder Verhalten könnte nur auf epigenetische Ursachen zurückzuführen sein."

Die Forscher des DKFZ beherzigten den Tipp und holten die Tiere ins Labor. Dort bestätigte sich die Vermutung Vogts: "Wir haben bei vier Tieren aus verschiedenen Quellen das Erbgut entschlüsselt. Alle Tiere waren identisch, wir haben keinen einzigen genetischen Unterschied gefunden. Es handelt sich beim Marmorkrebs also tatsächlich um einen Klon, bei dem Millionen von Tieren aus einem einzigen Ursprungskrebs hervorgegangen sind", sagte Frank Lyko, Wissenschaftler am DKFZ.
Kälteschock als möglicher Auslöser

Der Marmorkrebs hat sich aus dem Everglades-Sumpfkrebs entwickelt. Diesen züchten Aquarianer seit vielen Jahren. Vermutlich hat ein Kälteschock bei einem Weibchen verhindert, dass die Eizellen eine Reifeteilung durchlaufen, bei der der Chromosomensatz halbiert wird. Die Krebse legen in diesem Fall sogenannte diploide Eier mit doppeltem Chromosomensatz. Werden solche Eier befruchtet, entstehen sogenannte triploide Krebse – also Tiere mit dreifachem Chromosomensatz. Die sind im ausgewachsenem Zustand zwar größer als ihre Eltern, aber normalerweise steril und können keine Nachkommen mehr bekommen.

Anders beim Marmorkrebs: "Im Fall vom Marmorkrebs hat sich etwas im Erbgut ereignet, wodurch die Tiere die Fähigkeit erlangt haben, sich durch Jungfernzeugung fortzupflanzen", erklärt Lyko. Die Tiere legen triploide Eier, die sich alleine und ohne Befruchtung zu vollständigen Krebsen entwickeln.
Schlüssel der Jungfernzeugung gesucht
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Zudem stellten die Forscher fest, dass das "Ereignis im Erbgut" nicht nur zu einer eigenen Art geführt hat, sondern auch zu einer Verringerung des Erbmaterials. Statt der erwarteten 1,5-fachen Menge an Erbgut, die der Marmokrebs im Vergleich zum Sumpfkrebs durch seinen tripoloiden Chromosomensatz haben müsste, konnten die Forscher nur eine etwas 1,4-fache Menge feststellen. Vermutet wird, dass bei der Artbildung etwas verloren gegangen ist. "Jetzt untersuchen wir, welche Teile des Erbguts aus dem Floridasumpfkrebs beim Marmorkrebs fehlen, vielleicht liegt hier der Schlüssel zur Jungfernzeugung", blickt Lyko in die Zukunft.

Weil epigenetische Faktoren auch bei der Bildung von bestimmten Tumoren eine Hauptrolle spielen, scheint der Marmorkrebs zur Grundlagenforschung besser geeignet zu sein als Mäuse und Ratten, aber auch als Bienen und Heuschrecken. "Bienen lassen sich nicht im Labor züchten, vor den Heuschrecken ekeln sich alle", erklärt Lyko, der beide Tierarten auf ihre Tauglichkeit für die Krebsforschung im Labor getestet hatte.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Kleptoparasiten am Werk - Möwen stibitzen von Enten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Nov 2015 12:40

Möwen stibitzen von Enten.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Moewen-stibit ... 81161.html
Kleptoparasiten am Werk - Möwen stibitzen von Enten

Möwen sind schlechte Taucher. Doch bei der Nahrungsbeschaffung sind sie äußerst einfallsreich. Um an Muscheln zu kommen, folgen sie Tauchenten, lassen diese die begehrten Leckerbissen aus der Tiefe holen und schlagen dann zu.

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Möwen am Stettiner Haff stibitzen Enten gern Muscheln direkt vom Schnabel weg. Sie selbst seien schlechte Taucher und könnten die Schalentiere nicht erreichen, schreiben polnische Forscher im Fachmagazin "The Auk: Ornithological Advances". Manche Möwen begnügen sich demnach mit fallengelassenen Resten, andere aber begehen direkten Mundraub - Ein klarer Fall von sogenanntem Kleptoparasitismus.

Die Forscher um Dominik Marchowski von der Universität Stettin hatten von Oktober 2013 bis November 2014 gezielt das Verhalten der Silbermöwen (Larus argentatus) und Sturmmöwen (Larus canus) in dem Brackwassergebiet an der deutsch-polnischen Grenze beobachtet. Zudem analysierten sie Kotproben der Vögel. Analysiert wurde vor allem, wie die Möwen auf die Ankunft am Haff überwinternder Tafelenten (Aythya ferina), Reiherenten (A. fuligula) und Bergenten (A. marila) reagierten.
Dramatische Veränderungen in der Ernährung
Wo Tafelenten auf Tauchgang gehen, sind räuberische Möwen meist nicht weit.
Wo Tafelenten auf Tauchgang gehen, sind räuberische Möwen meist nicht weit.
(Foto: imago/Nature in Stock)

Diese Tauchenten holen Wandermuscheln (Dreissena polymorpha) aus der Tiefe, die dort an Pflanzen und Steinen wachsen. Mehr als 80 Prozent der Entengruppen, bei denen Tiere gerade auf Nahrungssuche waren, wurden von Möwen begleitet, beobachteten die Forscher. Mit zehn Prozent mehr fressenden Enten verdoppelte sich die Zahl der Möwen etwa, errechnete das Team. Ihr Verhalten ließ sich zwei Kategorien zuordnen: Einige der Möwen begnügten sich mit Muschelbrocken, die Enten fallengelassen hatten. Andere hingegen schnappten den Tieren die Beute direkt vorm Schnabel weg.

Auf beide Arten eroberten sich die Möwen eine Futterquelle, an die sie selbst nie herankämen, schreiben die Forscher. Ihre Ernährung verändert sich demnach dramatisch, sobald die Enten in ihrem Winterquartier auftauchen: Die Kotproben zeigten, dass der Anteil der Fischgräten darin von mehr als 90 auf weniger als ein Prozent sank, der von Muschelschalen hingegen von zwei auf 99 Prozent stieg.
Erstaunliche Anpassungsfähigkeit

Das Beispiel der schmarotzenden Möwen verdeutliche, dass diese Vogelgruppe zu den anpassungsfähigsten überhaupt zähle, so das Fazit der Forscher. Die Tiere nutzten nicht nur eine immense Spanne an Nahrungsquellen, sondern reagierten auch rasch auf neue Möglichkeiten. Die Wandermuschel ist eine sehr konkurrenzstarke Art, die sich in den vergangenen Jahrzehnten stark ausgebreitet hat. Fische hingegen sind im Haff in den Wintermonaten schwerer zu finden, weil sie in tieferen Wasserschichten ruhen und weil sich neben den Enten auch Zehntausende fischfressende Vögel an dem Gewässer im Mündungsbereich der Oder einfinden.

Kleptoparasitismus ist bei Möwen ein weit verbreitetes Phänomen – aber auch viele andere Arten sind als diebische Schmarotzer aktiv. Afrikanische Trauerdrongos zum Beispiel erschrecken mit falschen Warnschreien andere Tiere, um an deren Futter zu gelangen. Der Lebensraum der pechschwarzen Vögel (Dicrurus adsimilis) in der Kalahari-Wüste überlappt sich zum Beispiel mit dem von Erdmännchen und einigen Elsterdrosslingen, berichteten Forscher in den "Proceedings B" der britischen Royal Society.
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Wenn sie diesen Tieren folgten, sorgten Diebstähle für fast ein Viertel ihrer Nahrungsaufnahme. Zur Beute zählen Insektenlarven, Skorpione oder kleine Reptilien. Die Forscher sahen hinter dieser Art des Betrugs eine ausgefeilte Strategie, denn die Drongos warnen ja tatsächlich auch vor realen Gefahren. Jugendliche Vögel lernten dieses Verhalten von den älteren, heißt es in dem Journal weiter. Zudem könnten die Drongos auch Warnrufe anderer Arten nachmachen und sich diese zunutze machen.

Hierzulande sind unter anderem Seeadler mitunter als Kleptoparasiten unterwegs: Sie jagen anderen fischfressenden Vögeln wie Fischadlern ihre Beute ab. Auch Milane und Fregattvögel stehlen anderen Vogelarten gern ihr Futter. Weit verbreitet ist das Wegnehmen von Nahrung oder Baumaterial zudem bei Insekten.

Quelle: n-tv.de , ail/dpa
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Auferstehung eines Urriesen - Mammutfant könnte Sibirien besiedeln

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Nov 2015 11:24

Mammutfant könnte Sibirien besiedeln.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Mammutfant-ko ... 06136.html
Auferstehung eines Urriesen - Mammutfant könnte Sibirien besiedeln

In der Tundra herrschen Bedingungen, mit denen nur wenige Lebewesen zurecht kommen. Eines davon war vor 4000 Jahren das Mammut. Der Urzeit-Elefant könnte nun wiederbelebt werden. Forscher arbeiten am Mammutfanten.

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Wer in der russischen oder finnischen Tundra überleben will, braucht ein dickes Fell. Dort herrschen meist Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und es liegt acht bis elf Monate im Jahr Schnee. Das sind genau die richtigen klimatischen Bedingungen für ein Mammut, wenn es nicht bereits vor 4000 Jahren ausgestorben wäre. Eine Forschergruppe um George Church von der Harvard University will den ausgestorbenen Verwandten des heutigen Elefanten wiederbeleben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Die Molekulargenetiker konnten bereits einen ersten Erfolg verbuchen. Es gelang ihnen, mehrere Mammutgene in die Hautzellen von Elefanten zu übertragen, sodass sich die Mischlingszellen vermehrten. Die Forschung auf diesem Gebiet wird auch als De-Extinction, als sogenannte Rück-Ausrottung, bezeichnet. Neben Church bemühen sich auch andere Wissenschaftler aus den USA, Australien und Europa, ausgerotteten Arten neues Leben einzuhauchen.
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Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten Wenn sich Tiere selbst klonen

Stuart Brand, Präsident der amerikanischen Long Now Fondation, finanziert solche Projekte, um "Schaden wieder gut zu machen, den Menschen in der Vergangenheit angerichtet haben, schreibt er in den "National Geographic News". Noch sind solche Projekte allerdings eine Utopie. Bisher ist es nicht gelungen, ein bereits ausgestorbenes Tier durch Zellvermehrung in einer Wirtszelle am Leben zu erhalten.
"Ausgestorbene Arten sind verloren"

Spanischen Forschern ist es bereits gelungen, eine De-Extinction erfolgreich durchzuführen. Per Kaiserschnitt kam ein Pyrenäen-Steinbock auf die Welt, lebte allerdings aufgrund seiner deformierten Lunge nur wenige Minuten. Während das Team um Alberto Fernandez-Arias den kleinen Steinbock bereits als erste erfolgreiche De-Extinction feierte, reichte die kurze Lebensdauer des Tieres anderen Wissenschaftlern nicht.

Die Biologin Beth Shapiro, die mit ihrem Buch "How to Clone a Mammoth" ("Wie man ein Mammut klont") für Furore sorgte, gibt jedoch zu bedenken: "Ausgestorbene Arten sind für immer verloren. Das Produkt einer De-Extinction wird nicht exakt das Gleiche sein wie die ursprüngliche Art." Andere Forscher bemängeln bereits den Begriff De-Extinction, da eine verlorene Spezies niemals wieder identisch zurückgebracht werden kann.

So würden in der sibirischen Tundra beispielsweise keine prähistorischen Mammuts herumwandern, sondern sogenannte Mammutfanten, eine Kreuzung zwischen urzeitlichem Mammut und modernem Elefanten. Sie könnten beispielweise als "Öko-Polzei" fungieren und mit ihrem Gewicht die Schneedecke in der Steppe verdichten, in der Kohlendioxid eingeschlossen ist. Der Potsdamer Evolutionsgenetiker Michael Hofreiter hält solche Erwartungen allerdings für überzogen: "Ich glaube nicht, dass Mammuts etwas am Klimawandel ändern können. Da wäre es sinnvoller, die PS-Zahl von Autos zu reduzieren", stellt er gegenüber der "SZ" klar. Andere Biologen befürchten, dass die De-Extinction zu einem verminderten Artenschutz führen könne, da jede Spezies wiederherstellbar gemacht würde.
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Natürlich gibt es auch neben der Wiederherstellung ausgerotteter Arten auch noch einen weiteren Nutzen für die heutige Flora und Fauna. So können Wissenschaftler einzelne Gene aus vergangenen Arten extrahieren und sie gezielt gegen bestimmte Krankheiten oder Anfälligkeiten in lebende Tiere injizieren, um Resistenzen zu schaffen.

Um als De-Extinction-Kandidat in Frage zu kommen, müssen allerdings zahlreiche weitere Faktoren neben dem ökologischen Nutzen erfüllt sein. So müsse für ein Mammutfantenbaby eine geeignete Leihmutter gefunden werden, die mit der Aufzucht des Mischlingswesens zurecht kommt. Anschließend müssen eine geeignete Umgebung für die artgerechte Haltung, sowie weitere Tiere für ein gesundes soziales Umfeld zur Verfügung stehen, da die Spezies enge Sozialkontakte benötige.

Quelle: n-tv.de , lsc
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Das meisterforschte Insekt - Mensch nutzt Biene schon viel länger

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Nov 2015 20:39

Das meisterforschte Insekt.jpg
Das meisterforschte Insekt.jpg (25.42 KiB) 5503-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Mensch-nutzt- ... 38341.html
Das meisterforschte Insekt - Mensch nutzt Biene schon viel länger

Die Biene gilt als wichtiges Haustier des Menschen. Honig und Wachs des Tieres werden bereits seit 9000 Jahren genutzt. Das finden Forscher anhand von Tonscherben nun heraus.

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Der Mensch nutzt Honigbienen schon weit länger als bisher bekannt. Forscher schließen aus der Analyse Tausender Tonscherben, dass die frühen Bauern der Jungsteinzeit in Anatolien schon vor fast 9000 Jahren Bienenwachs verwendeten. In Österreich und Deutschland reicht die Nutzung demnach etwa 7500 Jahre zurück – also anderthalb Jahrtausende weiter als bisher vermutet.

Nördlich des 57. Breitengrades – das entspricht Norddänemark – fand das Team um Mélanie Roffet-Salque von der englischen University of Bristol dagegen keine Hinweise mehr auf Bienenwachs, wie es im Fachblatt "Nature" berichtet.
Ausdehnung des Lebensraumes

Die Honigbiene (Apis mellifera) nehme in der Kultur des Menschen einen einzigartigen Platz ein, schreiben die Forscher. Wegen ihrer wirtschaftlichen Bedeutung als Bestäuber von Blütenpflanzen und ihrer komplexen sozialen Organisation sei sie das meisterforschte Insekt. Dennoch lagen die Anfänge der Nutzung von Bienen durch den Menschen bisher im Dunkeln. Nach dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren dehnten die Bienen ihren Lebensraum nach Norden aus. In den folgenden Jahrtausenden profitierten die Menschen vor allem vom Honig, nutzten aber auch das Bienenwachs – etwa als Heilmittel, Kosmetikum, Brennstoff oder zum Abdichten von Gefäßen.

Dies deute auf eine ökologische Grenze der damaligen Verbreitung von Honigbienen hin, folgern sie. Auch in Irland und Schottland wurden sie nicht fündig – in England dagegen schon. Dies widerlege eindeutig die Meinung, dass die Tiere erst später auf die britischen Inseln gelangt seien. In dem Großprojekt untersuchten nun Dutzende Forscher rund 6400 Tongefäße aus Vorderasien, Nordafrika und Europa auf eindeutige Rückstände von Bienenwachs – etwa bestimmte Alkane. Die ältesten Belege fanden sie an Scherben aus Anatolien, die aus dem 7. Jahrtausend vor Christus stammen. Rückstände von Bienenwachs entdeckten sie in Çatalhöyük und im weiter östlich gelegenen Çayönü Tepesi. Dies sei der älteste eindeutige Beleg für die Nutzung von Honigbienen bei Bauern der Jungsteinzeit, betonen sie.
Scherben aus Niederhummel analysiert
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In Mitteleuropa wiesen die Wissenschaftler reines Bienenwachs an Scherben aus Brunn am Gebirge in Niederösterreich nach, die etwa 7500 Jahre alt sind. Der älteste deutsche Beleg stammt demnach mit einem Alter von etwa 7300 Jahren aus Niederhummel nördlich von München. Damit reiche die Bienen-Nutzung in Mitteleuropa etwa 1500 Jahre weiter zurück als bisher bekannt, schreiben die Autoren.

Die meisten Funde machten sie auf der Balkanhalbinsel – in Griechenland, Rumänien und Serbien. In 5,5 Prozent der gut 1900 analysierten Scherben aus dieser Region wurden die Wissenschaftler fündig. Im Norden des Kontinents hatten sie dagegen keinen Erfolg: "Die nördliche Grenze der Bienen-Nutzung in Europa war anscheinend Dänemark", schreiben die Wissenschaftler. Jenseits des 57. Grads nördlicher Breiten – das entspricht etwa der Lage von Aalborg – entdeckten sie keine Hinweise mehr auf Bienenwachs.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Otto fährt gerne auf vier Rollen - Skatende Bulldogge bricht Rekord

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Nov 2015 19:48

Skatende Bulldogge bricht Rekord.jpg
Skatende Bulldogge bricht Rekord.jpg (34.44 KiB) 5493-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/panorama/Skatende-Bu ... 50116.html
Freitag, 13. November 2015
Otto fährt gerne auf vier Rollen - Skatende Bulldogge bricht Rekord

Bulldogge Otto hat ganz besondere Fähigkeiten. Der Hund fährt gerne Skateboard. Bei einem Rekordversuch landet er mit einer besonderen Aktion mit seinem Brett im Guinness-Buch.

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Otto fährt gerne Skateboard - auf vier Beinen. Seine ungewöhnliche Leidenschaft hat der Bulldogge nun einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde eingebracht. In Perus Hauptstadt Lima skatete der dreijährige Hund unter 30 Menschen hindurch, die mit ihren Beinen einen Gang bildeten. Das ist der längste menschliche Tunnel, durch den je ein Hund gefahren ist.
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"Alles hat als Spiel begonnen", sagten seine Besitzer Luciana Viale und Robert Rickards der Nachrichtenagentur Andina. Nachdem sie Videos von den Kunststücken eines anderen Hundes sahen, hätten sie die Talente von Otto gefördert. Die Idee zu dem Rekord sei Viale gekommen, als Otto einmal sehr schnell mit dem Skateboard auf sie zugerast sei.

Bei dem Rekordversuch in einem Park in Lima ging alles glatt. Auf einem abschüssigen Weg nahm Otto Anlauf und fuhr dann unter den Helfern hindurch. Nur einmal musste er mit der Pfote leicht die Richtung korrigieren. Guinness-Rekordrichterin Sarah Cusson bestätigte den Rekord und überreichte den Besitzern von Otto die offizielle Urkunde.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Asiatischen Mücken reichen Pfützen - Exoten erobern große Teile Deutschlan

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Nov 2015 20:29

Exoten erobern große Teile Deutschlands.jpg
Exoten erobern große Teile Deutschlands.jpg (29.06 KiB) 5484-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Exoten-erober ... 61221.html
Montag, 16. November 2015
Asiatischen Mücken reichen Pfützen - Exoten erobern große Teile Deutschlands

50 verschiedene Stechmücken-Arten gibt es in Deutschland, weltweit mehrere Tausend. Was hierzulande genau herumschwirrt, wird seit einiger Zeit mit Bürgerhilfe erfasst. In diesem Jahr ist der Anteil der Exoten viel höher als sonst. Der Gebrauchtreifen-Handel befördert das.

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Angler und Ausflügler haben es in diesem Sommer zufrieden bemerkt: 2015 war kein Mückenjahr. "Es war einfach viel zu trocken. Im Frühjahr fehlte nach dem milden Winter die Schneeschmelze und auch später regnete es kaum", erläutert Doreen Walther, Biologin am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg. "Mücken lieben es nass und brauchen Brutgewässer."
Die Biologin Doreen Walther im Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg mit einer Sammlung von Mücken. Auf dem Monitor ist eine Mücke der Art "latl. ochlerotatus geniculatus" zu sehen.
Die Biologin Doreen Walther im Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg mit einer Sammlung von Mücken. Auf dem Monitor ist eine Mücke der Art "latl. ochlerotatus geniculatus" zu sehen.
(Foto: dpa)

Seit vier Jahren arbeitet Walther gemeinsam mit Helge Kampen vom Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit in Greifswald an einem bundesweiten Mückenatlas. Das Portal soll Aufschluss über die Verbreitung heimischer und zugewanderter Stechmückenarten geben. Es basiert auf der Mithilfe von Bürgern: Sie sollen im Umfeld vorkommende Mücken einfangen und an das ZALF schicken. Biologin Walther bestimmt anschließend die Art und speist die Datenbank mit dem Fund. "Jede Mücke zählt", sagt sie. "Wir brauchen noch viel mehr Einsendungen gerade aus dünn besiedelten Regionen Deutschlands."

Dass es in diesem Jahr kaum Mücken gab, zeigt auch die Zahl der Einsendungen: Nur etwa 3000 Tiere wurden seit Januar in Streichholzschachteln, Pillen- und Filmdöschen oder gepolsterten Briefumschlägen nach Müncheberg geschickt. Vor zwei Jahren, bei weitaus mückenfreundlicherer Witterung, erhielt Walther 12.000 Exemplare. Dennoch sei das Jahr "sehr spannend" gewesen, sagt sie. Während heimische Arten tiefe Wasserflächen brauchen, reichen eingewanderten Exoten wie der Asiatischen Tigermücke und der Asiatischen Buschmücke kleine Gefäße mit geringem Wasserstand. "Sie legen ihre Eier beispielsweise in Untersetzer von Blumentöpfen oder in die kleinste Pfütze", erklärt die Forscherin.
Asiatische Buschmücke erobert große Bereiche
Präparierte Mücken im ZALF.

(Foto: dpa)

Nachweise, dass beide Arten vor allem im Süden Deutschlands bereits vorkommen, gibt es schon seit einigen Jahren. In diesem Jahr wurden vergleichsweise viele der Exoten eingeschickt. "Weil es so wenige einheimische Mücken gab, haben die Einwanderer möglicherweise einen Entwicklungsvorteil", sagt Walther. Welchen Einfluss sie auf die heimischen Arten haben, bleibt noch zu klären.

"Wir gehen davon aus, dass die Asiatische Tigermücke im Raum Freiburg bereits überwintert hat, inzwischen aber auch in Thüringen eine Population zu Hause ist", sagt die Mückenexpertin. Zudem liegen Hinweise aus Nordrhein-Westfalen und Bayern vor. Die Asiatische Buschmücke hat in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen umfangreiche Bereiche erobert. Erste Vorkommen gebe es auch in Hessen und Bayern, so Walther.
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"Tigermücken kommen immer wieder in Autos über die Alpen und werden an Raststätten freigesetzt", sagte der Parasitologe Egbert Tannich vom Hamburger Bernard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) zu Beginn des Sommers. Schon damals zeichnete sich eine schwache Mücken-Saison ab. Auch der Gebrauchtreifen-Handel nutzt dem Mücken-Transfer: Per Schiff kommen Reifen aus Asien nach Europa, wo sie zerschreddert und für den Straßenbau genutzt werden. In kleinen Wasserpfützen in den Reifen legen die Mücken ihre Eier ab, die dann mit auf die Reise gehen.

Was die exotischen Insekten so gefährlich macht, sind nicht die Stiche an sich, sondern die Krankheiten, die so auf den Menschen übertragen werden können - wie West-Nil-Fieber, Chikungunya oder Dengue. "Der Mückenatlas ist für uns eine wichtige Arbeitsgrundlage. Er zeigt uns, wo sich welche dieser gefährlichen Exoten bereits in Deutschland angesiedelt haben", sagt die Direktorin des Institutes für Tropenmedizin an der Berliner Charité, Gundel Harms-Zwingenberger. "Wir können das Gefährdungspotenzial für die Verbreitung von Tropenkrankheiten besser abschätzen."

Quelle: n-tv.de , Jeanette Bederke, dpa
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Keine Rolle bei der Partnerwahl - Warum sind Vogelspinnen strahlend blau ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Nov 2015 13:26

Warum sind Vogelspinnen strahlend blau.jpg
Warum sind Vogelspinnen strahlend blau.jpg (41.1 KiB) 5469-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Warum-sind-Vo ... 45861.html
Keine Rolle bei der Partnerwahl - Warum sind Vogelspinnen strahlend blau ?

Vor Vogelspinnen gruseln sich viele Menschen, dabei sind es äußerst faszinierende Tiere. Manche von ihnen sind leuchtend blau - aber warum eigentlich? Die Lösung könnte bei der Entwicklung neuer Farbdisplays hilfreich sein.

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Vogelspinnen beeindrucken - durch ihre Größe, die imposanten Beißklauen und oft auch ihr strahlendes Blau. Die faszinierende Farbe vieler Vogelspinnen entsteht jedoch nicht durch Pigmente. Ursache sind vielmehr unterschiedliche, mehrschichtige winzige Strukturen, sogenannte Nanostrukturen, auf den dichten Haaren der Spinnen. Das haben US-Forscher jetzt bestätigt, die sich auf die Suche nach Erklärungen für dieses Blau gemacht hatten.
Chromatopelma cyaneopubescens (Cyanblaue Venezuela-Vogelspinne) auf einem Ast.
Chromatopelma cyaneopubescens (Cyanblaue Venezuela-Vogelspinne) auf einem Ast.
(Foto: Michael D. Kern/dpa)

Zumindest eines schließen sie nun aus: dass die intensive Farbe, anders als etwa bei Schmetterlingen oder Vögeln, bei der Partnerwahl der Taranteln eine Rolle spielt. "Obwohl Vogelspinnen acht Augen haben, wie die meisten anderen Spinnen, ist ihr Sehvermögen sehr beschränkt", schreiben Bor-Kai Hsiung von der University of Akron (Ohio) und Kollegen im Journal "Science Advances". Sowohl die Sehschärfe als auch die Wahrnehmungsfähigkeit für blaue Wellenlängen sei gering. Zudem würden die Vogelspinnen, die teils nur Teile des Körpers blau gefärbt haben, ihre strahlenden Farben bei der Partnerwerbung gar nicht zeigen.
Interessantes evolutionäres Modell der Farbentwicklung

Warum also blau? Um dem auf den Grund zu gehen, untersuchten Hsiung und Kollegen 53 von mittlerweile 131 bestimmten Gattungen der Vogelspinnen-Familie (Theraphosidae). Mit Hilfe von Reflektions-Spektroskopie und Elektronenmikroskop-Techniken fanden sie heraus, dass die blauen Haare diverser Vogelspinnen-Spezies jeweils verschiedene Strukturen aufweisen: Sowohl die äußere Haarform als auch die darunter liegenden Nanostrukturen unterscheiden sich. So seien manche Härchen glatt, andere wie von Längsröhren umlagert, schreiben die Forscher.
Eine Ornamentvogelspinne (Poecilotheria metallica) von unten. Teile der Beine sind metallicblau.
Eine Ornamentvogelspinne (Poecilotheria metallica) von unten. Teile der Beine sind metallicblau.
(Foto: Michael D. Kern/dpa)

Die winzigen Nanostrukturen weisen demnach eine schwammförmige Ordnung auf oder sie liegen in mehreren Schichten übereinander. "In mindestens acht Fällen entwickelte sich die blaue Farbe bei Vogelspinnen unabhängig voneinander." Zugleich sei das Blau bei allen untersuchten Spinnen überraschend ähnlich. Für die Forscher ist dies ein interessantes evolutionäres Modell der Farbentwicklung - unterschiedliche Wege, identische Wirkung.

Der Sinn des Blaus bleibt jedoch weiter mysteriös. Die meisten blauen Taranteln leben im Unterholz von Tropenwäldern. Die dominierenden Lichtstrahlen liegen dort nach Forscherangaben im gelb-grünen Bereich. Da viele Tiere - auch Fressfeinde - in dem Lebensraum gelb-grün gut erkennen könnten, sei es für Spinnen weniger günstig, in dieser Farbe zu strahlen. Das besondere Blau könne daher eventuell ein Kompromiss sein, nicht von Feinden gesehen zu werden, dafür aber von einem anderen Lebewesen, spekulieren die Wissenschafter.
Hilfreich bei Display-Entwicklung
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Es sei noch weitere Forschung nötig, dieses zu identifizieren. Dem Blau der nachtaktiven Spinnen ist auch gemeinsam, dass es zwar strahlt, aber kaum schillert. Diese Nanostrukturen im Labor nachzubauen, könnte deshalb dabei helfen, neue und energiesparende Weitwinkel-Farbdisplays für Smartphones oder Computer zu entwickeln, hoffen die Forscher.

Vogelspinnen leben vor allem in Süd- und Mittelamerika, in Asien und Afrika. Sie sind nachtaktiv, lauern auf Beute in ihren Netzen und töten sie durch Gift. Für Menschen ist ihr Biss zwar schmerzhaft, aber kaum lebensgefährlich.
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Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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"Wie ein apokalyptisches Bild" - 337 tote Wale schockieren Forscher

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Dez 2015 19:03

337 tote Wale schockieren Forscher.jpg
337 tote Wale schockieren Forscher.jpg (66.21 KiB) 5457-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/337-tote-Wale ... 79296.html
Mittwoch, 02. Dezember 2015
"Wie ein apokalyptisches Bild" - 337 tote Wale schockieren Forscher

Hunderte gestrandete Wale vor der chilenischen Küste machen Meeresbiologen ratlos. Sie vermuten noch viel mehr tote Meeressäuger in einem schwer zugänglichen Gebiet. Das große Rätsel bleibt die Ursache für das Massensterben.

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Im Süden Chiles sind mehr als 330 Wale gestrandet - eine der größten Strandungen dieser Art, die jemals registriert wurden. "Es erschien uns wie ein apokalyptisches Bild. Noch nie hatte ich so etwas gesehen", berichtete die Direktorin des Wissenschaftszentrums Huinay, Vreni Häussermann. Sie hatte an der Expedition teilgenommen, die die toten Wale zählte.

Mehr als 20 Sei-Wale mit einer Länge von etwa zehn Metern waren im vergangenen April als tot gemeldet worden, nachdem sie im Norden des Golfs von Penas in Patagonien fast 2000 Kilometer südlich der chilenischen Hauptstadt Santiago gestrandet waren. Wissenschaftler, darunter Häussermann, überflogen dann im Juni das schwer zugängliche Gebiet.

Die Auswertung ihrer Zählung zusammen mit Fotos und Satellitenaufnahmen ergab nun, dass die tatsächliche Zahl der toten Wale weit höher liegt. "Wir konnten 337 tote Wale zählen", sagte Häussermann. Es gebe aber immer noch viele Gebiete, in die die Wissenschaftler nicht vorgedrungen seien, sodass wahrscheinlich noch mehr Wale tot seien.
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Zur Ursache des Walsterbens wollte Häussermann keine genauen Angaben machen. Dies soll demnächst in dem wissenschaftlichen Fachblatt "National Geographic", das die Expedition finanzierte, enthüllt werden. Wunden wurden bei den Tieren nicht entdeckt. Die chilenischen Behörden schlossen auch eine Einwirkung des Menschen aus. Mögliche Ursachen könnten eine Algenpest oder eine Viruserkrankung sein. Häussermann sagte lediglich, dass erste Analysen ergeben hätten, dass alle Wale "bei demselben Ereignis" gestorben seien.

Sei-Wale sind noch wenig erforscht, es gibt daher nur Schätzungen über die Größe ihrer Population. Die zur Familie der Furchenwale zählenden Säuger werden durchschnittlich 16 Meter groß und bis zu 30 Tonnen schwer. Sie ernähren sich von Krill, einem garnelenartigen Krustentier, und Schwarmfischen, vor allem aber Seelachs. Aus diesem Umstand leitet sich auch ihre Name "Sei" ab, der auf norwegisch Seelachs bedeutet.
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Das heißt: Wale leben ausschließlich im Wasser. An Land sterben sie. Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere ... die sie mit einer extrem fettreichen Muttermilch, die aus speziellen Milchdrüsen kommt, säugen. Säugetiere unter Wasser Wale - die bedrohten Giganten der Meere

Quelle: n-tv.de , lsc/AFP
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Entzifferung des Genoms - Afrikanischer Fisch altert im Zeitraffer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Dez 2015 19:59

Afrikanischer Fisch altert im Zeitraffer.jpg
Afrikanischer Fisch altert im Zeitraffer.jpg (16.89 KiB) 5447-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Afrikanischer ... 92631.html
Donnerstag, 03. Dezember 2015
Entzifferung des Genoms - Afrikanischer Fisch altert im Zeitraffer

Nothobranchius furzeri wird nur einige Monate alt. Damit ist der Türkise Prachtgrundkärpfling das ideale Forschungsobjekt, um den Alterungsprozess zu erforschen. Denn seine Gene sind denen des Menschen sehr ähnlich.

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Auf einen Fisch aus Afrika setzen Alternsforscher große Hoffnungen: den Türkisen Prachtgrundkärpfling. Mit einer Lebensspanne von gerade einmal vier bis zwölf Monaten gilt Nothobranchius furzeri nicht nur als das kurzlebigste Wirbeltier, das im Labor gehalten wird. Er altert auch quasi im Zeitraffer. Für Wissenschaftler beste Voraussetzungen, um an ihm den Mechanismen des Alterns auf den Grund zu gehen.
Der Türkise Prachtgrundkärpfling altert im Zeitraffer und das Gros seiner Gene ähnelt denen des Menschen.
Der Türkise Prachtgrundkärpfling altert im Zeitraffer und das Gros seiner Gene ähnelt denen des Menschen.
(Foto: dpa)

Ein internationales Team unter Leitung von Matthias Platzer vom Jenaer Leibniz-Institut für Alternsforschung hat das Genom des Fisches nun entziffert und berichtet darüber im Fachmagazin "Cell". Rund fünf Jahre haben die Jenaer Wissenschaftler zusammen mit Kollegen aus Würzburg, Dresden, Ulm und weiteren Städten gebraucht, um das Genom zu entziffern. Nun sprechen sie von einem "Meilenstein" für die weitere Forschung.

"Wir legen hier einen Arbeitsstand vor, der vergleichbar ist mit der ersten Sequenzierung des menschlichen Genoms im Human Genome Project vor 15 Jahren", sagte Platzer. "Jetzt können wird zum Beispiel gezielt einzelne Gene ausschalten oder überaktivieren und die genauen Auswirkungen beobachten", erklärte Co-Autor Christoph Englert. So wollen die Forscher mehr über die genauen Prozesse verstehen lernen, die das Altern beeinflussen.
Fisch dem Menschen sehr ähnlich

Laut Englert ähneln mehr als 90 Prozent der Gene des Menschen denen des Fisches. Da es von dem Fisch langlebige und kurzlebige Stämme gibt, wird in vergleichenden Untersuchungen zudem danach gefahndet, welche Gene die Lebensspanne beeinflussen, erläuterte Platzer. Die Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass bei dem Fisch viele Gene, die für das Altern zuständig sind, nicht zufällig auf den Chromosomen verteilt sind, sondern gebündelt auftreten.
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Diese "Hotspots des Alterns" deuteten darauf hin, dass die Regulation dieser Gene gekoppelt sein könnte, berichtete Alessandro Cellerino von der Scuola Normale Superiore in Pisa. "Das könnte auch für den Menschen ein wichtiger Schlüssel zur gezielten Steuerung von Alternsprozessen sein." Mit Hilfe einer neuen Genomkarte zu dem Fisch werde gezeigt, wie Gene die Lebensdauer bestimmen, erklärte Dario Valenzano vom Kölner Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns. Seine Arbeitsgruppe hat einen weiteren Artikel über das Erbgut des Kärpflings in derselben Ausgabe von "Cell" geschrieben.

"Gene, die den Alterungsprozess steuern, kommen in verschiedenen Formen in der Natur vor", erklärte er. Die Evolution kann mit verschiedenen Varianten des gleichen Gens eine kurze oder lange Lebensdauer bewirken." Mit Hilfe des Fisches könnten die evolutionären Kräfte untersucht werden, die das Altern bestimmen. Die Sequenz des Genoms beziehungsweise eine spezielle Genomkarte sowie Erkenntnisse darüber, welche Gene wofür zuständig sind, werden mit Erscheinen der beiden Artikel über Datenbanken im Internet weltweit zugänglich gemacht.
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Von Minuten zu Jahrtausenden: Lebenserwartungen Von Minuten zu Jahrtausenden: Lebenserwartungen Von Minuten zu Jahrtausenden: Lebenserwartungen Von Minuten zu Jahrtausenden Lebenserwartungen

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Kokosöl gegen Zecken – Wirksamer Schutz in der Tierpflege

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Dez 2015 21:02

Kokosöl gegen Zecken – Wirksamer Schutz in der Tierpflege.jpg
Kokosöl gegen Zecken – Wirksamer Schutz in der Tierpflege.jpg (56.41 KiB) 5437-mal betrachtet

http://www.biokokosöl.de/bio-kokosoel/tierpflege/

Kokosöl gegen Zecken – Wirksamer Schutz in der Tierpflege
Kokosöl Zecken – Ein besonders wirksames Tierpflege -Mittel ist Bio Kokosöl gegen Zecken und Herbstmilben. Durch Zecken, wie beispielsweise den Gemeinen Holzbock, der in Europa am stärksten verbreitet ist, werden Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen. Eine Infektion ist sowohl beim Menschen als auch beim Tier möglich. Tiere wie Hunde, Katzen oder Pferde, deren Fell und Haut mit Kokosöl behandelt wurden, werden durch eine Fellbehandlung mit Kokosöl auf natürliche Weise vor Zeckenbissen und Milbenbefall bewahrt. Grund hierfür ist der hohe Gehalt an Laurinsäure in Bio Kokosöl. Bei Virgin Coconut Oil liegt der Anteil bei etwa 45-55%, normale Butter hingegen enthält lediglich 2 – 5%. Die Wirkung der Laurinsäure wurde von Forschern an der Freien Universität Berlin entdeckt und erforscht. Bei Untersuchungen fanden sie heraus, dass ca. 75% bis etwa 88% der Hautpartien, die mit einer Laurinsäure-Lösung behandelt waren, von Zecken gänzlich gemieden wurden, bzw. dass sich die Zecken von den behandelten Hautstellen schnell wieder abfallen ließen. Die Wirkung der Laurinsäure hielt etwa 6 Stunden an.
Kokosöl Zecken
Kokosöl Zecken

Bildquelle: aleksandr / Fotolia.com

Ebenso wirkt Bio Kokos-Öl gegen die lästige Herbstmilbe und deren Larven. Die Bisse rufen stark juckende Hautausschläge und Pusteln hervor, welche oftmals erst mehrere Tage später zum Vorschein kommen. Ebenso wirkt Bio Kokosöl gegen Kriebelmücken, die hauptsächlich Pferde heimsuchen und deren Bisse heftige Ausschläge verursachen können. Bereits eine kleine Menge Bio Coconut Oil, in der Hand geschmolzen und über das Fell und die Haut der Tiere gestrichen, wirkt all diesen Plagegeistern entgegen und somit schützt Kokosöl Hunde, Katzen und Pferde vor dem Befall. Wir empfehlen eines der Öle von der Kokos-Oase.de. Dort gibt es eine große Auswahl verschiedener Hersteller in verschiedenen Größen. Selbstverständlich hilft das natürliche Mittel auch bei anderen Tierarten und ebenso beim Menschen.
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Kokosöl gegen Zecken für Hunde

Pflegen Sie das Fell Ihres Hundes mit Kokosöl, denn ein weiteres Plus neben der Wirkung gegen Zecken, Milben und andere Plagegeister ist der besondere Glanz, den Bio Kokosöl dem Fell Ihres Vierbeiners verleiht. Einfach eine geringe Menge des Öls leicht über das Fell streichen. Nach dem Verwenden von Kokosöl lässt sich selbst längeres Fell leichter kämmen und es bekommt einen wunderbar glänzenden Schimmer ohne fettig zu wirken. Bio Kokosöl ist ebenso ein besonders wertvolles Nahrungsergänzungsmittel für Tiere. Es ist aufgrund der enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren eine hervorragende Energiequelle mit sehr wenigen Kalorien. Kokosöl unterstützt auf natürliche Weise das Immunsystem und die Verdauung der Tiere. Als Richtlinie für eine gesunde Ernährung des Tieres gilt: Etwa 1 Tl Bio Kokosöl je 10Kg Gewicht pro Tag unter das Futter mischen.
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Auch das Fell Ihrer Katze kann mit dem Tropenöl gepflegt werden. Wenn Ihr Haustier das Fell leckt, ist das nicht schädlich für das Tier, denn natives Bio Kokosöl ist naturbelassen und ohne chemische Zusätze hergestellt. Das Fell Ihres Lieblings wird seidig glänzend und gepflegt. Als positiver Nebeneffekt kann das Kokosöl Ihr Tier vor Milbenbefall schützen. Oftmals sind gerade die Ohren der Katzen von Milbenbefall betroffen. Ein paar Tropfen Kokosöl, die in die Ohrpartie eingerieben werden, können hier vorbeugen.
Kokosöl Pferde

Oft werden Pferde und andere Weidetiere von lästigen Kriebelmücken heimgesucht. Diese beißen die Tiere und hinterlassen juckende Bissstellen. Um Ihr Pferd vor diesen Angriffen zu schützen, müssen Sie lediglich auf das natürliche Hausmittel Kokosöl zurückgreifen. Hochwertiges Kokosöl aus biologischem Anbau enthält ein hohes Maß an Laurinsäure, das abschreckend auf Mücken, Zecken und andere Parasiten wirkt. Den Plagegeistern „stinkt“ diese mittelkettige Fettsäure förmlich und sie suchen sich einen anderen Wirt, den sie mit ihren Bissen peinigen können.
Lassen Sie eine kleine Menge des Kokosöls in der Hand zergehen und reiben Sie es vor dem Bürsten gleichmäßig auf das Fell des Pferdes, der Ziege, der Kuh, etc. . Durch die Bürste wird das Öl im ganzen Fell verteilt und bietet Ihrem Tier ausreichend Schutz. Die Wirkung des Kokosöls hält einige Tage an, sollte jedoch öfters wiederholt werden.
58 Kommentare zu “Tierpflege”

Zecken
1. April 2014

Hallo,

hat schon jemand ein Kokosöl beim Hund ausprobiert? Wie viel Öl nimmt man da? Reibt man es in das Fell ein, oder trägt man es nur auf das Fell auf? Ich meine das Kokosöl ist nicht gerade günstig, aus diesem Grund würde die Menge ja schon eine große Rolle spielen…

Grüsse
Zeckenhasser
Antworten
Doro
1. April 2014

Hallo Zeckenhasser,
je nachdem wie groß dein Tier ist, reicht etwa ein viertel bis halber Teelöffel Kokosöl.
Das Öl solltest du in deinen Händen verreiben und dann großzügig damit über das Fell streichen, vor allem im Kopfbereich, am Bauch und an die Beine.
Es reicht aus wenn das Öl auf das Fell aufgetragen wird. Zecken hassen den Duft der darin enthaltenen Laurinsäure und meiden den „Wirt“, der danach „stinkt“.

Einen freundlichen Gruß von Biokokosöl.de
Antworten
Ramona
1. April 2014

Für meine Hündin nehme ich maximal 1/2 Teelöffel voll Kokosöl. Das lasse ich in der Hand schmelzen und reibe es dann an Pfoten, Beinen, Bauch, Hals und Kopf in das Fell (da wo sie vorher immer bevorzugt die Zecken sitzen hatte). Richtig einmassiert hab ich es bisher nie, aber offensichtlich reicht es auch aus wenn man das Öl nur gleichmäßig auf das Fell streicht. Ich bestelle meistens gleich ein Liter Glas, das reicht dann eine ganze Weile.
Übrigens hab ich eine Kanadische Schäferhündin mit relativ langem Fell. Enya scheint das Öl sogar zu schmecken, zumindest leckt sie es gerne von ihren Pfoten ab. Das kann ich dann guten Gewissens zulassen weil es ja ein reines Naturprodukt ist.

LG Ramona
Antworten
Isa
9. Mai 2014

Hallo! Kann man das Kokosöl auch auf die Haut auftragen? Mein Kater hat nach Auftrag des Spot ons sehr stark schuppige Haut bekommen und es juckt ihn auch ziemlich! Würde das Kokosöl der Haut helfen und Feuchtigkeit spenden?

Liebe Grüße
Antworten
Doro
11. Mai 2014

Hallo Isa,
das Kokosöl kann problemlos auf die Haut deines Katers aufgetragen werden. Durch seine feuchtigkeitsspendende Wirkung sollte es die Haut normalisieren und die schuppigen Stellen sollten nach einer Weile wieder verschwinden. Giftig ist Kokosöl nicht und es macht nichts, wenn das Tier sich mit der Zunge „putzt“. Im Gegenteil, auf diese Weise wird das Öl sogar noch besser auf dem Fell verteilt. Achte aber bitte darauf, dass du wirklich nur eine kleine Menge (etwa eine Messerspitze) Kokosöl verwendest. Lass es auf deiner Hand schmelzen und streiche es danach sanft über das Fell.
Katerchen wirds lieben.

Freundliche Grüße von
BioKokosöl.de
Antworten
virginia
10. Mai 2014

Hallo,

wie oft macht man das mit dem Kokosöl,
habe bis jetzt immer Frontline genommen aber das ist natürlich eine Chemiekeule.

virginia
Antworten
Doro
11. Mai 2014

Hallo Virginia,
normalerweise reicht es aus, wenn man das Fell des Tieres alle drei-vier Tage behandelt.
Bitte beachte dabei, dass du nicht zu viel Öl verwendest.
Kokosöl ist schon in geringen Mengen wirksam gegen Zecken und das Fell muss nicht damit getränkt sein.
Keine Sorge, dein Tier darf das Öl auch gerne ablecken. So wird es noch besser auf dem Fell verteilt und die enthaltenen Nährstoffe bringen auch innerlich angewendet nur gesundheitliche Vorteile. Man kann Kokosöl auch als Nahrungsergänzung ins Tierfutter mischen.

Es ist übrigens der Duft der im Kokosöl enthaltenen Laurinsäure, der die Parasiten abschreckt.

Viel Erfolg
und einen freundlichen Gruß
BioKokosöl.de
Antworten
virginia
12. Mai 2014

Hallo,vielen Dank für deine Antwort,habe auch nicht zu viel genommen,grade was so auf einen Fingernagel geht,es schmilz ja und ist sehr ergiebig.
Kann ich das Fronline weg lassen?
Möchte von der chemie eigentlich weg…

VG.Virginia
Antworten
Doro
12. Mai 2014

Hallo Virginia,
es ist absolut ratsam auf die Chemiekeulen zu verzichten. Gewöhnlich reicht das Kokosöl aus, um die lästigen Blutsauger fernzuhalten.
Falls du dennoch einen Befall feststellen solltest, kannst du die Behandlung einfach etwas öfter wiederholen. Schaden tut es auf keinem Fall.

Liebe Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Janette Fischer
16. Mai 2014

Guten tag, habe den Bericht gelesen über das kokussnusöl gegen Parasiten. Hilft das öl gegen alle Parasiten und auch bei Meerschweinchen.
Antworten
Doro
16. Mai 2014

Hallo Janette,

Ihre Frage, ob das Kokosöl gegen jegliche Art von Parasiten hilft, ist nicht so leicht zu beantworten. Fakt ist, dass das Öl Milbenbefall bekämpft und Zecken sowie lästige, blutsaugende Fluginsekten abwehrt. Das gilt bei Tieren (insbesondere bei Hunden, Katzen, Weidetieren) und auch beim Menschen.
Es ist davon auszugehen, dass diese Wirkung auch bei Meerschweinchen vorhanden ist.

Da ein reines, natives Bio-Kokosöl pflanzlicher Natur ist und keinerlei chemische Zusatzstoffe enthält, wäre es auf jedem Fall einen Versuch wert, das Meerschweinchen damit zu behandeln. Schaden wird es dem Tierchen auf keinem Fall. Auch dann nicht, wenn das Öl aus dem Fell geleckt wird.
Die Behandlung sollte jedoch, je nach Befall, über einen etwas längeren Zeitraum erfolgen. Nach zwei-drei Wochen sollte sich aber auf jedem Fall schon ein Erfolg abzeichnen.

Bitte verwenden Sie nur eine ganz geringe Menge (für das kleine Tier etwa in Linsengröße) des Öls. Schmelzen Sie das Öl in Ihrer Hand und streichen Sie es sanft über das komplette Fell. Alle zwei bis drei Tage sollte der Vorgang wiederholt werden.

Mögliche Reste des Öls können Sie nach der Behandlung Ihres Meerschweinchens auch prima zum Braten, Backen und Frittieren oder für die Haut- und Haarpflege verwenden. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie das Öl stets mit einem sauberen Messer/Löffel entnehmen um Verunreinigungen zu vermeiden.

Falls Sie einen Erfolg feststellen können (wovon wir ausgehen), wäre es sehr nett, wenn Sie uns an dieser Stelle darüber informieren würden. Ebenso wäre es für uns in diesem Fall sehr interessant zu erfahren um welche Art von Parasiten es sich handelt. Wir wären Ihnen sehr dankbar.

Einen durchschlagenden Erfolg wünscht Ihnen
BioKokosöl.de
Antworten
Soltau
22. Mai 2014

Hallo.

Ich habe gestern das erste mal mein Pferd damit eingerieben. Er empfand es sichtlich als Super angenehm. Vorallem an der Schweifrübe. Auch das er sich über Nacht gescheuert hat (er hat leider ein kleines Ekzem) konnte ich heute morgen verneinen.
Nun meine frage: muss das Tier die ganzen drei vier Tage danach riechen? Oder wirkt das Öl auch noch wenn man nichts mehr riechen kann? Das es vom schwitzen ,,aufgebraucht“ ist?

Lg
Antworten
Doro
23. Mai 2014

Hallo,

es ist sehr schön, dass das Kokosöl bei dem Pferd offensichtlich seine Wirkung zeigt.
Das Tier muss nicht die ganze Zeit über nach dem Öl riechen. Die Wirkung ist auch dann noch da, wenn der Kokosduft verflogen ist.
Es kommt eben auch immer auf die Haltung des Tieres an… steht es auf der Koppel, dann kann es z.B. nach Regenschauern möglich sein, dass man die Behandlung öfters wiederholen muss. In der Box, im Stall, reicht es normalerweise vollkommen aus, wenn man das Tier alle drei-vier Tage mit dem Öl einreibt. Am besten wäre es natürlich, das mal zwei bis drei Wochen lang zu beobachten. Dann wird schnell klar, wie lange die Wirkung bei dem Tier anhält.

Weiterhin viel Erfolg wünscht
BioKokosöl.de
Antworten
René
26. Mai 2014

Hallo Tierliebhaber,
was fürs Tier gut ist, ist auch für uns Menschen gut – nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich!!!
Äußerlich habe ich die Entdeckung in Südostasien schon vor längerem gemacht. Tägliche Hauptpflege mit Kokosöl und man wird von den stechenden Plagegeistern nahezu in Ruhe gelassen (besonders wirksam: im Meer baden bzw. duschen und Kokosöl in die nasse Haut einreiben). Auch hiesige Mücken mögen den Geruch (bzw. Gehalt an Laurinsäure) nicht. Zur „Wirkverstärkung“ helfen ggf. 2-3 Tropfen Nelken-, Zimt-, Citronella-, Muskatnußöl o.ä. pro Handvoll Öl. Aber daruaf achten, daß es Öl etra vergine ist; öl mit Kopra als Zwischenstufe sollte gemieden werden.
Kokos, innerlich als Kokoswasser oder Kokosfruchtfleisch (zumindest in Südostasien) genossen, ist nicht nur lecker sondern eine sehr gute Energiequelle. Hierzulande tun es Kokoschips oder Kokos pur (vielleicht nicht jedermanns Sache aber mal mit kleinen Mengen anfangen). Und überhaupt: schon mal in Kokosöl frittiert oder das Steak in Kokosöl gebraten?
Antworten
Gänseblümchen
26. Mai 2014

Hallo,
Ist es auch möglich das Kokosöl zu verdünnen um es mit Sprühkopf aufs Pferd aufzubringen?
Liebe Grüße
Antworten
Doro
26. Mai 2014

Hallo Gänseblümchen,

das Öl lässt sich nicht mit Wasser verdünnen, beide Komponenten trennen sich voneinander. Außerdem verflüssigt sich Kokosöl erst bei Temperaturen über 25°C.
Für die Sprühflasche eignet es sich deshalb nicht wirklich. :(
Mit der Striegelbürste lässt sich das Öl aber relativ leicht auf dem Fell verteilen.

Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
chilli
26. Juni 2014

Eine meiner 3 Hündinnen schwimmt sehr viel während des spaziergangs….bringt es dann überhaupt was, das öl aufzutragen? Oder muss ich es dann täglich erneuern?
Antworten
BioKokosöl.de
28. Juni 2014

Hallo chilli,

durch das Schwimmen wird das Kokosöl schon aus dem Fell ausgewaschen. Eventuell ist es sinnvoll, gerade bei „Gerneschwimmern“ das Kokosöl als Nahrungsergänzung anzubieten, also unters Futter zu mischen. Beim Menschen zumindest ist es so, dass wenn viel Kokosöl mit der Nahrung aufgenommen wird, die Viehcher lieber einen anderen Wirt zum Blutsaugen aufsuchen. Scheinbar riecht dann auch der Schweiß anders.
Einen Versuch wäre es wert und schaden wird es deinem Tier nicht.
Kokosöl unterstützt auf natürliche Weise das Immunsystem und die Verdauung der Tiere.

Als Richtlinie für Kokosöl als Nahrungsergänzung gilt: Etwa 1 Tl Bio Kokosöl je 10Kg Gewicht pro Tag unter das Futter mischen.

Viele Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
ilse
30. Juli 2014

hallo, macht es Sinn, wenn ich meinen Hunden Kokosflocken ins Futter mische (habe Bioflocken im Haus)
Antworten
BioKokosöl.de
30. Juli 2014

Hallo Ilse,
ja, das macht durchaus Sinn, denn auch in den Kokosflocken bzw. -raspeln sind mittelkettige Fettsäuren (MTC) enthalten. Alle zwei-drei Tage einen Esslöffel voll Flocken sind bei einem mittelgroßen Hund ausreichend.
Es kann aber auch reines Kokosöl unter das Futter gemischt werden. Hier ist die Konzentration an MTC’s etwas höher.

Näheres dazu finden Sie hier: http://www.biokokosöl.de/verwendung/kokosoel-fuer-tiere/kokosoel-hund/

Viele Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Mona
3. August 2014

Hallo wir haben große Probleme mit Zecken bei unserem golden retriever. Wie verwende ich das kokosöl. Reicht es wenn es mit dem Futter aufgenommen wird oder lieber das Fell einreiben? Danke
Antworten
BioKokosöl.de
3. August 2014

Hallo Mona,
bei einem sehr starken Zeckenaufkommen in Ihrer Umgebung würden wir beides in Verbindung miteinander empfehlen.
Täglich eine geringe Menge des Öls ins Fell geben… wirklich nur ganz wenig, um ein Verfetten des Fells zu vermeiden. Wichtig sind Beine und Bauch sowie Kopf und Hals. Weiterhin kann Kokosöl über das Futter aufgenommen werden, was die Anti-Zecken-Wirkung noch unterstützt und dem Tier zusätzliche Energie verleiht.

Viele Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Naomi
4. August 2014

Hallo,
vor einigen Tagen habe ich die Schweifrübe meiner Stute mit Kokosöl eingeschmiert. Nun habe ich gesehen, dass sich die Haut in grossen Schuppen ablöst! Zudem fallen die neben dem Schweif liegenden Fellhaare samt Haut aus! Ist das normal?
Danke und lieber Gruss
Naomi
Antworten
BioKokosöl.de
29. August 2014

Hallo Naomi,

nein, normal ist das ganz sicher nicht.
Allerdings sind uns auch keine weiteren Fälle mit diesen oder auch nur ähnlichen Auswirkungen bekannt.
Für uns ist solch eine Hautreaktion auf Kokosöl absolut nicht nachvollziehbar.
Es wäre auf jedem Fall wichtig, das von einem Tierarzt abklären zu lassen.

Viele Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Sonson
5. August 2014

Hilft es auch gegen Flöhe?
Antworten
BioKokosöl.de
29. August 2014

Hallo Sonja,

ja, Kokosöl soll auch gegen Flöhe helfen.
Dies lässt sich wohl damit erklären, dass das Öl den Chitinpanzer der Flöhe angreift und auflöst. Die Parasiten werden auf diese Weise vernichtet.

Viele Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Rike
16. September 2014

Hallo,
wirkt das öl gegen ohrmilben beim hund?
wenn ja,wird das öl ins ohr getropft?
viele grüße
Antworten
BioKokosöl.de
19. September 2014

Hallo Rike,
bei Milbenbefall sollten Sie auf jedem Fall den Tierarzt aufsuchen.
Äußerlich können Sie die Ohren mit einem sauberen, in flüssiges Kokosöl (auf die Temperatur achten!) getränkten Tuch abwischen.
Kein Öl ins Innenohr träufeln!

Kokosöl hat eine „vorbeugende“ Wirkung…, d.h. es schreckt Milben ab, ehe sie das Tier befallen. Im Ohr selbst würde ich an Ihrer Stelle nichts machen, sondern es einem Fachmann überlassen.

Viele Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Freya
10. Oktober 2014

Hallo.
also jetzt hab ich trotzdem noch eine frage. Ich dachte bis eben noch ich kann jetzt meine Katzen mit dem Öl einreiben und die Milben sind dann nach einer Zeit weg.aber in ihrem letzten Kommentar haben sie geschrieben „…Kokosöl hat eine “vorbeugende” Wirkung…, d.h. es schreckt Milben ab, ehe sie das Tier befallen…“
Also kann ich es nur vorbeugend benutzen und nicht, wenn ich vermute, dass sie Milben bereits haben?
Und wenn Nein, wieso denn nicht?wenn die Viecher doch den Geruch nicht mögen?
Antworten
BioKokosöl.de
13. Oktober 2014

Hallo Freya,
sicher, Milben mögen das Kokosöl nicht, aber die Behandlung mit Kokosöl gibt selbstverständlich keine Garantie, dass es niemals zu einem Milbenbefall kommen wird.
Das Öl hat zwar sehr wohl eine abschreckende Wirkung auf Milben, aber die Viehcher sind leider auch sehr hartnäckig. Schließlich sind Mensch und Tier eine hervorragende Futterquelle und bieten das benötigte Milieu, um sich zu vermehren.

Man sollte bedenken, dass jede weibliche Milbe bis zu 40 Eier legt und etwa alle 3-4 Wochen eine neue Generation entsteht.
Ist das Haustier also bereits von den Plagegeistern befallen, dann kann das sehr schnell unbeschreibliche Ausmaße annehmen.

Natürlich kann das Öl auch bei einem bereits vorliegenden Befall eingesetzt werden. Berücksichtigt man aber die enorm schnelle Vermehrung der kleinen Spinnentiere, ist die Wahrscheinlichkeit, jede einzelne Milbe alleine durch den Einsatz von Kokosöl abtöten zu können, doch recht gering.
Und überlebt nur eine einzige weibliche Milbe, so geht der Teufelskreis von vorne los.

Bei einem offensichtlichen Milbenbefall sollte dann vorsichtshalber auch der tierärztliche Rat eingeholt werden. Es geht schließlich um die Gesundheit Ihres Tieres.

Kokosöl ist eben mal ein reines Naturprodukt ohne jegliche Chemie und man kann es mit einem homöophatischen Arzneimittel vergleichen.
Beim Menschen wirkt die Homöopathie auch nicht immer und man muss zu härteren Bandagen greifen. Wieso sollte das beim Tier anders sein?

Es ist aber immer einen Versuch wert, erst einmal zu sanften Mitteln zu greifen. Zur Vorbeugung ist Kokosöl aber wirklich ein gutes Mittel.
Antworten
BioKokosöl.de
10. November 2014

Hallo Freya,
Kokosöl soll den harten Chitinpanzer der Parasiten auflösen.
Allerdings würde ich mich darauf nicht verlassen. Bei starkem Milbenbefall gehört der Rat eines Tierarzts eingeholt.
Sollte nur ein leichter Befall vorhanden sein, kann man durchaus probieren, diesen erst einmal mit Kokosöl in den Griff zu bekommen.

Gruß
BioKokosöl.de
Antworten
Schöneberg
14. Oktober 2014

Hallo
mein Hund hat seit 8 Tagen immer wieder mal einen Floh.
Da sie im Bett meiner Tochter schläft, muß ich auf jeden Fall die Flöhe wegbekommen.
Unser Hund ist sehr allergisch und bekommt bei den ganzen Zeckenmitteln u. Floh mittel eitrigen Ausschlag.
Auf sämtliche chemischen Produckte die Sie einnehmen muß bekommt sie Durchfall und ist ganz
apathisch.
Ist das Kokosöl wirklich unbedenklich?
Antworten
BioKokosöl.de
31. Oktober 2014

Hallo,
Bio Kokosöl ist ein reines Naturprodukt, das nicht behandelt oder mit Chemie „verseucht“ ist. Daher ist es vom gesundheitlichen Aspekt her tatsächlich unbedenklich.
Sie sollten jedoch mit nur einer geringen Menge Öl (maximal 1 TL) beginnen und diese einmal täglich dem Futter beimischen.
Außerdem ist es ratsam, zusätzlich das Fell leicht mit dem Kokosöl einzureiben. Hier reicht eine Messerspitze voll Öl aus.
Einfach in der Hand verreiben bis es flüssig ist und gleichmäßig über das Fell streichen.

Jeder Organismus reagiert anders, der Magen des Tieres muss sich erst an diese Art von Fett gewöhnen. Aber wenn Sie es erst einmal gering dosieren, sollten keine Probleme auftreten. Nach etwa einer Woche können Sie die Dosis auf einen EL pro Tag erhöhen.

Wir wünschen viel Erfolg bei der „Floh-Jagd“
BioKokosöl.de
Antworten
Jessy
7. November 2014

Wie sieht es aus mit Demodex-Milben aus, die sich eigentlich vom Talg (also Fett/Öl) ernähren. Schaden indem Fall Kokosöl-Einreibungen nicht?
Antworten
BioKokosöl.de
10. November 2014

Hallo Jessy,
bei der Behandlung von Demodex Milben steht das Abtöten der Milben im Vordergrund. Oft wird durch einen Tierarzt das Mittel Ivermectin verwendet, das entweder oral verabreicht oder gespritzt wird. Außerdem gibt es spezielle Tiershampoos, die die Milben bekämpfen sollen. Außerdem sollte bei einem Tier das mit einer bakteriellen Infektion der Haut zu kämpfen hat eine Antibiotika-Gabe erfolgen.
Auf jedem Fall sollte nachgeforscht werden, weshalb das Immunsystem des Tieres so immens geschwächt ist, dass ein derartiger Befall möglich ist.
Die Gabe von Vitamin E und Kokosöl kann sich positiv auf das Hautbild auswirken und die Haut beim Regenerieren unterstützen.
Die Behandlung von Demodex-Milben kann sich äußerst langwierig über viele Monate erstrecken und sollte auf jedem Fall von einem Tierarzt begleitet werden.

Um das Immunsystem des Tieres zu stärken und erst gar keinen Befall zustande kommen zu lassen, kann Kokosöl sehr hilfreich sein.
Einfach täglich eine kleine Menge dem Futter beimischen und das Fell mehrmals in der Woche mit einer kleinen Menge Öl einreiben.

Viele Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Jessy
13. November 2014

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort! Laut Arzt hat mein Hund eingeborene Immunschwäche, die meiner Meinung nach durch Cortisonsalbe verschlimmert wurde (ich habe nach Arztanweisung halben Jahr damit immer wiederkehrende Ohrenentzündung behandelt, die ich dann letztendlich nach langer Internetrecherche mit natürlichen Mittel endlich bekämpft habe und meinem Arzt auch empfohlen habe). Nun nach 4-Monatige Schampoo und Ivermectin-Behandlung wurden keine Milben mehr nachgewiesen, und die Behandlung mit der Artztabsprache wurde beendet, was nicht heißt dass mein Hund keine Milben mehr hat. Nach kurzer Zeit hat sie wieder leichten Ausschlag bekommen, kratzt sich etwas mehr und stellenweise kommen etwas mehr Haare raus als ich es unter normalen Fellwechsel empfinden würde. Deswegen würde ich lieber versuchen ihr erstmal auf natürlichen Wege helfen und Immunsystem aufbauen. Wenn es nicht hilft muss ich dann wieder mit ivermectin die Milben und in gewisserweise auch mein Hund „vergiften“. Vielen Dank für Ihre Antwort, ich werde meinem Hund hauptsächlich Kokosöl ins Futter geben (habe bis jetzt ca 1 mal monatlich gemacht, sonst hauptsächlich Lachs oder Leinöl verwendet) und mehrmals die Woche mit Kokosöl einreiben und werde berichten, falls wir damit Erfolg haben.
LG Jessy und Olga
Antworten
Mona
4. Januar 2015

Hallo,

kann allen Hundeliebhabern nur zum Einsatz eines Bio-Kokosöls raten. Haben eine DSH und die schwimmt für ihr Leben gern. Sie wird dann einfach jeden 2.Tag mit etwas Kokosöl eingesalbt und hatte letztes Jahr nur 3 Zecken, die aber schon tot im Fell hingen., also noch nicht mal gesaugt haben. Wir geben auch immer wieder Kokosöl ins Futter – wirkt dort auch wurmaustreibend. Was wir ganz wichtig finden ist eine artgerechte Ernährung – und das kann nur BARF und die Ergänzung mit Kräutern und hochwertigen Ölen wie z.B. dem Kokosöl sein. Unsere ersten beiden Hunde bekamen nur Trockenfutter mit all seinen negativen Folgen für die Tiere: Juckreiz, Kratzen, Milben, Verfettung, schlechte Verdauung, Krankheiten usw.

Auch bei schubbernden Pferden haben wir die Erfahrung gemacht, dass ein hochwertiges Öl, hier Bio-Sesamöl,wahre Wunder wirkt. Da reicht`s einmal im Monat die Schweifrübe damit einmassieren und das Geschubber hört sofort auf und das ganz ohne Antibiotika, Kortison, Fungizid-Präparate oder sonst irgend was. Und auch denen geben wir keine Wurmkuren mehr, sondern wurmtreibende Kräuter und Bio-Kokosöl. Regelmäßige negative Kotproben bestätigen uns immer wieder darin, so weiter zu machen.

Ach übrigens: Vielen Dank noch liebe Doro, für deine tolle Info-Seite über Kokosöl 😉
Antworten
BioKokosöl.de
5. Januar 2015

Hallo Ramona,

als Erstes möchte ich Ihnen einen guten Start in das neue Jahr, mit viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit, wünschen.

Vielen Dank für das Lob :) und die umfangreiche Mitteilung über Ihre positiven Erfahrungen mit Kokosöl.
Für uns sind solche Rückmeldungen sehr wertvoll, und sie bestärken uns darin, die Seite weiter zu betreiben und stets nach neuen Informationen zu forschen.

Viele liebe Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Jacqueline
25. März 2015

Hallo. Wie sieht es aus mit dem kokosöl und sonnenmilch? Gibt’s da etwas zu beachten? Würde die Kinder morgens nach dem waschen mit dem Öl einreiben und zum raus gehen extra Sonnenschutz auftragen. Ist das so möglich oder übertönt die Sonnenmilch das Öl?

Kann ich den Katzen das Öl auch nur füttern und nichts ins Fell reiben? Wirkt es da genau so?

Viele grüße.
Antworten
BioKokosöl.de
25. März 2015

Hallo Jacqueline,

wollen Sie ihre Kinder wegen des Zeckenschutzes einreiben? Das würde ich erst direkt vor dem Rausgehen in Freie machen. Die Sonnenmilch kann eine Weile vorher aufgetragen werden, sie sollte ja sowieso erst einmal richtig in die Haut einziehen ehe man sich der Sonne aussetzt. Danach ein wenig Kokosöl an Beine und Arme. Nicht die Kinder einfetten!!! 😉 Sie benötigen wirklich nur maximal einen halben Teelöffel voll Öl. Das sollte ausreichend Schutz bieten. Zumindest habe ich es so immer bei meinen Kindern gemacht und die beiden hatten, seit wir Kokosöl zur Zeckenabwehr benutzen, keinen einzigen Zeckenstich mehr. Davor war es eine richtige Katastrophe und wir mussten bei jedem Streifzug durch die Wiese Zecken von Kleidung und Körper absammeln. Ich hatte schon regelrecht eine Manie entwickelt. Heute kann ich gelassener sein – dank Kokosöl. :)
Noch ein weiterer Vorteil: Stechmücken mögen den Geruch auch nicht.

Ihren Katzen können Sie gerne auch das Öl als Zusatz zum Futter geben. Die Wirkung gegen Zecken ist allerdings nicht ganz so stark, als wenn Sie das Tier einreiben. Die Blutsauger mögen nämlich den „Duft“ der im Kokosöl enthaltenen Laurinsäure nicht und bleiben deshalb fern. Dieser Geruch wird zwar nach der oralen Aufnahme des Öls auch über die Haut ausgeschieden (für uns nicht wahrnehmbar), aber nicht in der Intensität, wie es bei einer Einreibung der Fall ist.

Viele Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
mercy
14. April 2015

Hallo!

Hilft das Öl auch bei Schuppiger haut bei Hunden?

Und was kann ich machen wenn ich beim ersten mal beim Fell einmasieren zu viel Öl verwendet habe?
Antworten
Walli
4. Juni 2015

Meine Hündin leidet sehr unter Grasmilben Allergie. Sie bekam schon zweimal Cortison gespritzt. Aber ich bin gegen chemische Keulen.nun hat meine Hündin ihr Hinterteil wieder rote und kahle Stellen.kann ich das Kokosöl trotzdem drauf reiben?l, g.
Antworten
BioKokosöl.de
4. Juni 2015

Hallo Walli,
sehr schön, dass auch Sie sich gegen Chemie entschieden haben.
Das Kokosöl können Sie ohne Bedenken auch auf die wunden Stellen reiben. Da es keinerlei chemische oder synthetische Stoffe und auch kein Parfüm enthält, wird es Ihrem Tier auch keine zusätzlichen Schmerzen oder Brennen bereiten.
Das Kokosöl unterstützt die Wundheilung.
Möglicherweise halten sich die Grasmilben auch ein wenig fern, wenn Sie das Fell Ihrer Hündin ein wenig mit Kokosöl einreiben. Vor allem Beine, um die Schnauze, Bauch und Hinterteil. Bitte nicht „einölen“, sondern nur eine kleine Menge Öl in der Hand schmelzen lassen und dann Ihren Liebling an den betreffenden Stellen „durchwuscheln“. Ein Ablecken des Kokosöls ist für Ihr Tier nicht schädlich.
Probieren Sie es einfach mal aus. Laut einer Studie der FU Berlin hilft die Laurinsäure im kaltgepressten Kokosöl auch gegen Zecken.

Viele Grüße und ein schönes verlängertes Wochenende
BioKokosöl.de
Antworten
Hubertz
16. Juni 2015

Hallo,

meine Katze hat Giardien.
Wir bekommen sie einfach nicht los.
Das Tier leidet unter den Chemie Versuchen sehr, ist abgemagert.
Jetzt habe ich gelesen Kokosöl könnte Helfen.
Wäre es ein Versuch wert und welche Dosierung ist auf keinen Fall schädlich?

Liebe Grüße
Antworten
BioKokosöl.de
17. Juni 2015

Hallo Hubertz,

das Kokosöl könnte tatsächlich hilfreich sein bei der Behandlung.
Geben Sie vorsichtshalber erst einmal täglich nur 1/2 TL Kokosöl unter das Futter. Der kleine Magen-Darm-Trakt Ihres Lieblings muss sich zuerst an das „fremde“ Fett gewöhnen. Ansonsten könnte es zu unliebsamen Durchfällen kommen.
Bei der Abendmahlzeit könnten ein paar Kokosflocken zusätzlich unterstützen.
Die Fettsäuren der Kokosnuss schaffen ein wurmwidriges Darmniveau und haben auch bei Giardien schon zahlreiche Erfolge erzielt.
Eine Garantie gibt es nicht, weil jedes Tier individuell reagiert, aber einen Versuch ist es auf jedem Fall wert.
Schaden tut es ihrer Katze jedenfalls nicht.
Achten Sie aber bitte auf ein hochwertiges Bio-Öl, das nicht mit Pestiziden verunreinigt ist. Billigöle, die es leider an jeder Ecke gibt und fast in jedem Asia-Shop zu Dumpingpreisen angeboten werden, würden dem Tierchen nämlich eher schaden, als ihm gut zu tun. Oft sind diese industriell raffiniert und enthalten kaum noch Wirkstoffe.

Die Öle, die im BioKokosöl-Shop angeboten werden, können alle auch für Tiere verwendet werden und haben eine gute, empfehlenswerte Qualität. Sie können diese dann auch selbst zum Kochen oder für die Haut- und Haarpflege verwenden.
Bitte darauf achten, dass die erforderliche Menge stets mit einem sauberen Löffel oder Messer entnommen wird.

Herzliche Grüße und viel Erfolg
BioKokosöl.de
Antworten
Luca
16. Juni 2015

Hallo, tolle Sache mit dem Kokosöl dachte ich mir, mein 12 jähriger Kater reagiert so arg auf Frontline und Co. mit Haarausfall und Ekzemen,daß ich mir dachte es ist einen Versuch wert.
Leider hab ich vorher nich ordentlich recherchiert und konnte nicht ahnen das es so ergiebig ist. Nun ja das Ende vom Lied, der arme Kater sieht ganz seltsam aus nach der „ÖLUNG“
Ich hab schon versucht ihn auszubürsten und zu waschen aber es ist einfach zu viel Kokosöl.
Versuch macht zwar klug aber er tut mir schon leid.
Gibt es irgendeinen Trick, das Zuviel zu entfernen bzw. Wie lange dauert es eventuell bis er wieder normal und nicht verfettet aussieht?
Konnte bislang beim durchforsten der Kommentare keine passende Antwort finden.
Vielen herzlichen Dank für eine Antwort
Sonnige Grüße
Antworten
BioKokosöl.de
17. Juni 2015

Ohjeee, Luca,

das arme Tierchen.
Würde als erste Maßnahme Katzen-Trockenshampoo (gibts soweit ich weiß in Tierhandlungen und bei Fressnapf) versuchen. Ansonsten ein mildes Babyshampoo mit feuchten Händen drauf, gut ins Fett einwuscheln und danach ab in die Wanne oder Dusche. :(
Aber Wasser lieben Katzen ja nicht unbedingt und man sollte es ihnen in diesem Fall möglichst ersparen.
Und wenn beides nicht hilft… dann einfach abschlecken lassen. Das dauert zwar eine Weile, aber es schadet dem Tierchen nicht und wirkt gleichzeitig noch Würmern und Milben entgegen.

Daher: Am besten weitestgehend gelassen bleiben und einfach für die Zukunft daraus lernen. 😉

Hoffentlich habt Ihr Erfolg!!!

Einen sonnigen Gruß zurück
BioKokosöl.de
Antworten
Yasmin
28. Juni 2015

Hallo,
Meine kleine Katze Mia bekommt seit einiger Zeit von mir das kokosöl ins Fell. Sie hasst es allerdings und rennt weg wenn sie es riecht. . Dann beschäftigt sie sich den ganzen Tag mit dem weglecken davon. Was kann ich dagegen tun?
Antworten
BioKokosöl.de
29. Juni 2015

Hallo Yasmin,
wenn das mit dem Einreiben bei Mia nicht funktioniert, dann versuchen Sie doch einmal, ihr das Kokosöl unter das Futter zu mischen. Vielleicht nimmt sie es ja an?!
Ich gehe mal davon aus, dass Sie das Öl bei Ihrer Katze zum Schutz vor Zecken und Ungeziefer nutzen wollen.
Am besten rühren Sie täglich 1/4 – 1/2 Teelöffel mit einem Löffel unter das Nassfutter. Einen Versuch ist es wert, denn das Öl schützt auch bei oraler Einnahme gegen Parasiten. Allerdings ist der Effekt nicht ganz so stark und es dauert ein paar Tage, bis überhaupt eine Wirkung erkennbar ist. Aber immer noch besser als Chemiehalsbänder.

Ansonsten können Sie auch mal ein Kokosfett mit neutralem Geruch versuchen. Die Nährstoffe sind zwar da nicht mehr vollständig erhalten, aber es ist immer noch ausreichend Laurinsäure drin, um einen Zeckenschutz zu erzielen.
Alternativ können auch Kokosraspel untergemischt werden, die aber einen wesentlich geringeren Anteil an Laurinsäure enthalten.

Das Ablecken des Kokosöls aus dem Fell schadet Ihrem Tier aber auch nicht. Vielleicht sollten Sie, falls noch nicht geschehen, einfach mal eine geringere Menge Öl nehmen (vielleicht einfach mal nur eine Fingernagelspitze voll). Sollte sich Mia dann dennoch vehement gegen das Einölen wehren, muss man sie ja nicht unbedingt dazu zwingen. Die meisten Katzen lieben aber die Extra-Schmuseeinheit.

Viele Grüße und hoffentlich viel Erfolg
BioKokosöl.de
Antworten
Sandra
1. Juli 2015

Ich habe eine kleine Schafherde, die bei dem aktuellen Wetter sehr unter Gnitzen und anderen Blutsaugern leidet. Nun kann ich ja den Schafen das Kokosöl schlecht in die Wolle wuscheln, aber auf die weniger dicht bewollten Beine würde ich gern etwas geben.
Gibt es Erfahrungen wie das Öl von Polygastriern bei der Aufnahme (durch Ablecken) vertragen wird?
Antworten
BioKokosöl.de
1. Juli 2015

Hallo Sandra,
da kann ich Sie beruhigen: Das Ablecken des Kokosöls schadet Ihren Tieren nicht.
Es gibt sogar Milchaustauscher für Schaflämmchen, die neben Magermilchpulver und Molkepulver auch Kokosfett enthalten.
Allerdings sollten Sie die Schafe nicht mit Kokosöl füttern. Größere Mengen des Öls könnten den empfindlichen Magen dann doch zu sehr herausfordern.

Meist werden bei Schafen sowieso weniger die „bewollten Hautpartien“ belästigt und die blutsaugenden Biester setzen sich eher an besser erreichbaren Stellen ab um ihre Mahlzeit zu bekommen. Diese können problemlos mit Kokosöl behandelt werden. Aber bitte nicht einölen, sondern nur mit einer kleinen Menge (vielleicht in Haselnussgröße) einreiben.
Viel Erfolg!

Freundliche Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
julia-roux@hotmail.com
2. Juli 2015

Hallo :)

Ich habe zwei Griechische-Landschildkröten.
Da man liest, dass das Kokosöl für Hunde, Katzen usw.. zur Bekämpfung von Zecken usw.. und auch zur Regulierung der Darmflora ist, wollte ich nachfragen, ob ich es bei meinen Schildkröten auch innerlich, sowie äusserlich anwenden darf?

Vielen Dank für die Antwort.

Freundliche Grüsse
Julia
Antworten
BioKokosöl.de
3. Juli 2015

Hallo Julia,
leider haben wir bisher mit Kokosöl noch keine ausreichende Erfahrung in Bezug auf Reptilien gemacht.

Auch wenn es von manchen Züchtern, Zoohändlern und in Büchern empfohlen wird: Öl hat auf dem Panzer der Schildkröte nichts verloren! Öl kann die Poren des Panzers verstopfen und möglicherweise könnten sich eingedrungene Keime unter der Ölschicht prima vermehren, was zu einer Nekrose führen kann. Dieses Risiko besteht, auch wenn Kokosöl eine keimabtötende Wirkung hat.
Weiterhin lenkt das Öl auf dem Panzer die wichtige UVB-Strahlung ab, die gerade für den Skelettaufbau bei Reptilien besonders wichtig ist.

Ich selbst besitze zwei Madagaskar Taggeckos, die ab und an eine Messerspitze voll Öl als Nahrungsergänzung in ihren Futternapf bekommen. Das Öl wird von beiden gerne aufgenommen und sie gedeihen seit nunmehr sieben Jahren prächtig. Ich selbst habe das Gefühl, dass das Öl die Häutung ein wenig erleichtert. Früher, noch vor der Kokosölgabe, hingen nach der Häutung immer noch abgestoßene Hautreste an den Beinen und an der Schwanzspitze fest und es dauerte einige Tage, bis diese von selbst abgefallen sind. Inzwischen ist das nicht mehr der Fall und wir haben meistens die komplette Haut in Gecko-Form im Terrarium liegen.

Auch wenn ich bei meinen Reptilien gute Erfahrungen gemacht habe, möchte ich Ihnen nicht raten, es bei Ihren Landschildkröten auszuprobieren. Sie häuten sich ja meines Wissens nach auch nur partiell und nicht so häufig wie beispielsweise Schlangen, Geckos und Echsen, die ja die komplette Haut abstoßen.
In Schildkröten-Foren konnte ich leider auch keinerlei Hinweise in Bezug auf Kokosöl finden.
Tut mir leid! Da muss ich eine Antwort schuldig bleiben.

Trotzdem viele Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Julia
3. Juli 2015

Kein Problem! Vielen Dank für die Nachforschung und Ihre Antwort.

Freundliche Grüsse
Julia
Antworten
anger
26. Juli 2015

Ab welchem Alter darf ich das Öl bei Welpen benutzen?
Habe eine Franz. Bulldogge Hündin 6 Wochen alt

Danke schonmal im voraus
Antworten
BioKokosöl.de
10. August 2015

Hallo Frau Anger,
dabei kommt es darauf an, wie sie das Öl benutzen möchten.
Zur Fellpflege und als Zeckenschutz kann das Öl von Anfang an verwendet werden.
Wenn Sie Kokosöl als Nahrungsergänzung geben möchten, würde ich warten, bis das Tier etwa ein halbes Jahr alt ist und dann mit ganz kleinen Mengen beginnen und wochenweise steigern.

Grüße
BioKokosöl.de
Antworten
Daniela
20. August 2015

Liebes BiokokosölTeam!

Hilft das Mittel gegen Ohrmilben und Giardien bei Katzen?

Ich habe zwei Bengalen die leider mit Ohrmilben und Giardien zu kämpfen haben (4 und 5 Monate jung).

Gegen Ohrmilben: wie wird das Öl angewandt? Reicht es aus, wenn der Kopf mit ein wenig Öl einmassiert wird? Wie oft sollte das gemacht werden?

Gegen Giardien: hilft hier das Öl wenn es unter das Futter gemischt wird? Wenn ja, wieviel Öl sollte man darunter mischen? Gibt es Nebenwirkungen?

Vielen lieben Dank für Ihre Rückantwort.

Liebe Grüße

Daniela
Antworten
BioKokosöl.de
21. August 2015

Hallo Daniela,
die Ohrmilben bei ihren Katzen können Sie unter Umständen durch mehrere äußerliche Anwendungen mit nativem Kokosöl erfolgreich behandeln. Hier kommt es auf die Schwere des Befalls an. Ohrmilben können sehr hartnäckig sein und es kann eine ganze Weile in Anspruch nehmen, bis ein Behandlungserfolg erkennbar ist. Dies ist jedoch bei allem Anti-Milben-Mitteln so, auch bei jenen, die auf chemischer Basis aufgebaut sind.
Auf im Eistadium befindliche Milben hat das Kokosöl keine Auswirkung. Man muss also so lange behandeln, bis die letzten Larven geschlüpft und keine Eier mehr vorhanden sind, um alle Milben erfolgreich abtöten zu können. Das kann einige Wochen dauern.
Daher: Durchhalten und nicht schon frühzeitig mit der Behandlung aufhören!

Die Behandlung:
Träufeln Sie einige Tropfen flüssiges Kokosöl auf ein weiches Baumwolltuch und streichen Sie damit die Ohren behutsam von innen nach außen aus. Das Öl sollte nicht ins Ohr laufen, sondern nur leicht die Ohrmuschel benetzen, um das leichte Abstreifen der Milben ermöglichen.
Prophylaktisch kann man auch die Ohren täglich mit einem Tröpfchen Öl einmassieren. Die Milben werden von den im Kokosöl enthaltenen Ölsäuren Laurinsäure und Caprylsäure abgetötet, da diese den Chitin-Panzer der Parasiten auflösen.
Bei der Behandlung mit Kokosöl sind keine Nebenwirkungen und auch keine Resistenz der Parasiten gegenüber dem Öl zu befürchten.

Auf keinen Fall sollten Sie Wattestäbchen oder spitze Gegenstände in das Ohr einführen, denn damit könnten Sie das Tier verletzen!!!

Was die Giardien angeht, verhält es sich ähnlich. Auch hier greifen die genannten Ölsäuren den Panzer des Parasiten an und können ihn auf diese Weise abtöten. Das Kokosöl wirkt günstig auf die gesunde Darmflora. Beim Menschen und auch beim Tier.
Die über das Futter verabreichte Dosierung sollte auf eine aufmerksame Beobachtung Ihrer beiden Stubentiger gestützt werden. Empfehlen würden wir, täglich etwa 1/3 bis 1/2 Teelöffel Kokosöl über das Futter zu verabreichen. Die Menge kann auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden.
Mehr davon könnte zu Durchfällen führen, was man ja auf jeden Fall vermeiden will.
Beginnen Sie am besten mit einer geringen Menge und steigern Sie diese im Laufe mehrerer Tage, um die kleinen Mägen Ihrer Samtpfoten Schritt für Schritt an das Öl zu gewöhnen. Sie können auch versuchen, sich das Öl von Ihren Lieblingen erst einmal tropfenweise vom Finger schlecken zu lassen.

Später können Sie zusätzlich zum Öl einen halben Teelöffel Kokosflocken unter das Futter mischen. Diese bilden zusammen mit dem Kokosöl ein parasitenwidriges Darm-Milieu und stärken das Immunsystem der Tiere, welches die zentrale Voraussetzung der körpereigenen Abwehr gegen Würmer und andere Darmparasiten ist.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer Antwort weiterhelfen konnten.

Herzliche Grüße und viel Erfolg beim Kampf gegen die „Übeltäter“
BioKokosöl.de
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Moralisches Urteil benötigt ? - Fragen Sie Ihren Hund

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Dez 2015 07:07

Fragen Sie Ihren Hund.jpg

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbil ... F6B27CF900
05.12.2015


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Moralisches Urteil benötigt ? - Fragen Sie Ihren Hund
L. J. Devon

Eine aktuelle Studie aus Yale wirft ein neues Licht darauf, wie komplex der Geist von Hunden beschaffen ist. Wie die Wissenschaftler festgestellt haben, versucht des Menschen bester Freund auf mehr als eine Art und Weise, mit seinem Herrchen zu kommunizieren. So beobachten Hunde nicht nur das Verhalten der Menschen, sondern nehmen offenbar auch eine moralische Bewertung der Menschen in ihrem engsten Umfeld vor.



In neuen interaktiven kognitiven Studien gingen Forscher in Yale der Frage nach, wie Hunde denken und ticken. Man habe Hunderten von Hunden eine Puppenshow vorgeführt, die normalerweise eine emotionale Reaktion hervorrief, sagte Laurie Santos, Leiterin des Yale Canine Cognition Center. Die interessanten Reaktionen der Hunde auf die Handlungen der Puppen sprechen dafür, dass die Tiere moralische Bewertungen vornehmen können.



»Hunde sind einfach faszinierend«, sagte Santos. »Wir lieben sie und sie leben mit uns. Jeder, der sich mit Hunden befasst, fragt sich doch: ›Was denken die nur? Lieben die mich?‹«



Hunde mögen keine Rüpel


Einige Tests ergaben, dass Hunde in gewissen Situationen Empathie zeigen. In einem Kognitivtest sahen die Hunde, wie eine Rattenpuppe einer Igelpuppe einen Hügel hinaufhalf. Bei einem anderen Test stieß dieselbe Rattenpuppe die Igelpuppe den Hügel wieder hinunter.



»Ähnliche Studien wurden mit Kleinkindern durchgeführt. Dabei stellte man fest, dass die Kleinkinder die Person, die sich gemein verhalten hat, nicht leiden können«, so Santos. »Also versuchen wir dasselbe mit Hunden, um herauszufinden, ob Hunde auf dieselbe Weise wie Menschen moralische Bewertungen vornehmen.«



Und tatsächlich: Genauso wie die Kleinkinder begegneten die meisten Hunde in der Studie der Rattenpuppe, die die Igelpuppe geschubst hatte, mit Argwohn.


Hunde reagieren argwöhnisch auf Diebe und böse Aktivitäten

In einem anderen Test wurden die Hunde vor ihrem Halter oder ihrer Halterin platziert, die auf einem Stuhl saß und ein Buch las. Die Person legte das Buch dann hinter ihrem Stuhl auf dem Boden ab, woraufhin eine fremde Person den Raum betrat und das Buch nahm.



»Wir wollten damit herausfinden, ob Hunde es registrieren, wenn wir etwas übersehen haben«, sagte Santos. »Frage eins: Merken sie es? Frage zwei: Wenn sie es merken, ist das für sie ein Grund zu helfen?«



Wenn ein Fremder sich näherte und das Buch wegnahm, erkannten die Hunde zumeist, dass etwas nicht stimmte. Aber damit nicht genug: Die meisten versuchten, ihre Halter darauf aufmerksam zu machen, dass da etwas im Busch war.

Hunde können also nicht nur aufpassen, sondern erkennen auch, wenn etwas nicht stimmt. Das spricht dafür, dass sie die Menschen, die sich mit ihnen im Raum aufhalten, moralisch beurteilen können.



Hunden sind die Werte ihrer Halter wichtig



In einem dritten Test ließen die Forscher von Yale einen Hund und seinen Halter in einen Raum. Während sich die beiden entspannten, betrat ein Wissenschaftler den Raum und stellte Mensch und Tier ein neues Objekt vor. Die Forscher wollten herausfinden, ob der Hund sich für denselben Gegenstand interessieren würde wie sein Halter. Und in der Tat: Die meisten Tiere, die an der Studie teilnahmen, mochten dieselben neuen Objekte wie ihre Halter.



»Bislang am meisten überrascht hat mich, wie viele unserer intuitiven Einschätzungen von Hunden zutreffend sind«, sagte die in Yale studierende Rebecca Spaulding. »Hunde haben Gefühle und Hunde wollen mit uns kommunizieren.«


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Überlebenszeit nur kurz - Exotische Fische tauchen in der Ostsee auf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Dez 2015 19:32

Exotische Fische tauchen in der Ostsee auf.jpg
Exotische Fische tauchen in der Ostsee auf.jpg (30.46 KiB) 5393-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Exotische-Fis ... 52796.html
Freitag, 11. Dezember 2015
Überlebenszeit nur kurz - Exotische Fische tauchen in der Ostsee auf

In der Ostsee zieht ein Fischer einen toten Mondfisch aus dem Meer. Ein anderer wird am Strand von Rostock entdeckt. Ungewöhnlich daran: Die größten Knochenfische der Welt kommen eigentlich nur in tropischen und subtropischen Meeren vor.

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Exotische Fische sind in der Ostsee aufgetaucht. Am vergangenen Wochenende seien zwei tote Mondfische entdeckt worden, teilte das Thünen-Institut in Braunschweig mit. Die größten Knochenfische der Welt kommen in allen tropischen und subtropischen Meeren vor, nicht aber in der Ostsee. Dennoch zog ein Fischer einen toten Mondfisch aus der Mecklenburger Bucht, ein weiteres Exemplar lag am Rostocker Strand. Die Exoten sind dem Institut zufolge durch einen Salzwasser-Einstrom aus dem Kattegat in die westliche Ostsee gespült worden. Der Mondfisch (Mola mola), der einen seitlich zusammengedrückten Körper hat, sieht aus wie ein schwimmender Kopf.
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Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat 24.07.10 Von lecker bis zerstörerisch Neobiota fern der Heimat

Den Angaben zufolge kann salz- und sauerstoffreiches Frischwasser nur bei sehr speziellen Wetterlagen von der Nordsee in die sonst abgeschottete Ostsee strömen. Die Mondfische, die träge Schwimmer sind, wurden vermutlich im November in die Ostsee gespült, wie Uwe Krumme vom Thünen-Institut sagte. "Hier können die Tiere kurze Zeit überleben, aber dann setzen ihnen Nahrungsmangel, verringerter Salzgehalt und die niedrigen Temperaturen zu."

Die gefundenen Fische sind Jungtiere, ausgewachsene Exemplare bringen es auf einen Durchmesser von drei Metern und können mehr als eine Tonne wiegen. Der Salzwasser-Einstrom brachte laut Thünen-Institut auch andere Exoten in die Ostsee, darunter einen Schwertfisch. Fischer und Strandbesucher sollen nun die Augen offen halten und Tiere, die eigentlich nicht in der Ostsee vorkommen, melden.

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Mehr Sex, mehr Nachkommen - Pandas bevorzugen selbst gewählte Partner

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Dez 2015 23:28

Pandas bevorzugen selbst gewählte Partner.jpg
Pandas bevorzugen selbst gewählte Partner.jpg (36.35 KiB) 5362-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Pandas-bevorz ... 72841.html
Mehr Sex, mehr Nachkommen - Pandas bevorzugen selbst gewählte Partner

Von Panda-Pornos bis hin zu Viagra für Tiere: Zoos haben nichts unversucht gelassen, um die knuffigen Tiere zur Zucht zu bewegen. Was tatsächlich zu mehr Panda-Babys führt, finden Forscher nun heraus.

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Pandas suchen sich ihre Partner zu Paarung anscheinend am liebsten selbst: Mit einem Wunschpartner haben die Tiere mehr Sex und zeugen mehr Nachwuchs, berichten Forscher im Fachblatt "Nature Communications". Der Erfolg der Zuchtprogramme ließe sich womöglich erheblich verbessern, wenn außer der genetischen Eignung auch persönliche Vorlieben der Pandas berücksichtigt würden.

In freier Wildbahn gilt der Große Panda (Ailuropoda melanoleuca) als stark gefährdet, auch wenn nach den letzten Zählungen von einem Anstieg der Bestände auszugehen ist. Um das Überleben der symbolträchtigen Tiere zu sichern, setzen Experten auch auf die Nachzucht der Tiere in Gefangenschaft und die spätere Auswilderung des Nachwuchses. Von künstlicher Befruchtung über Viagra bis hin zu Panda-Pornos ließen sie dabei in der Vergangenheit nichts unversucht, um die Tiere zur Paarung zu animieren.

Wenn es allerdings um die Zusammenstellung möglicher Zuchtpaare gehe, spiele fast ausschließlich die genetische Eignung der Partner eine Rolle, schreiben die Forscher um Meghan Martin-Wintle vom Institute for Conservation Research des San Diego Zoo Global (Escondido/US-Staat Kalifornien). Dieser Ansatz sei sicher wichtig, um die genetische Vielfalt zu erhalten. Es nütze aber wenig, wenn auf diese Weise nur sehr wenige Nachkommen gezeugt würden.
Herumrollen, wenn der andere gefällt
Pandas rollen sich nicht nur im Schnee, sondern auch, wenn ihnen der andere gefällt.
Pandas rollen sich nicht nur im Schnee, sondern auch, wenn ihnen der andere gefällt.
(Foto: imago/Xinhua)

Die Wissenschaftler untersuchten nun, wie sich die Möglichkeit zur freien Partnerwahl auf den Paarungserfolg auswirken könnte. Sie stellten zunächst bei etwa 40 Pandas fest, wie diese auf Tiere des anderen Geschlechts reagierten. Eine positive Einstellung äußere sich etwa durch Herumrollen oder das Setzen von Duftmarken. Jammern oder aggressives Verhalten werteten die Forscher als mangelndes Interesse.

Dann stellten die Forscher Panda-Paare zur Paarung zusammen - auch in diesem Fall gemäß Zuchtplan nach der genetische Eignung der Tiere. Anders als bisher wussten sie nun aber, ob sie Paare zusammengestellt hatten, die sich mochten oder sich eher unsympathisch waren. Das Ergebnis: Am häufigsten hatten Tiere mit einem bevorzugten Partner Sex. Das galt sowohl für Männchen als auch für Weibchen. Solche Paare bekamen auch häufiger Nachwuchs.
Mehr Sympathie, mehr Sex, mehr Nachwuchs
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Am größten waren die Erfolgschancen, wenn sich beide Partner anscheinend zugetan waren. Panda-Paare, in denen sich beide Tiere nicht mochten, paarten sich gar nicht und bekamen auch keinen Nachwuchs. Die genauen Mechanismen hinter ihrer Beobachtung kennen die Forscher nicht. Vermutlich hatten die Tiere mehr Sex, wenn sie vom Verhalten einfach besser zueinander passten. Dass Wunschpaare mehr Nachwuchs bekamen deute zudem darauf hin, dass sie auch genetisch besser kompatibel seien. Ihre Ergebnisse sollten bei der Planung von Zuchtprogrammen künftig neben der genetischen Eignung berücksichtigt werden - bei Pandas und womöglich auch bei anderen bedrohten Tierarten, schreiben die Wissenschaftler.

Die Population der in freier Wildbahn lebenden Großen Pandas ist in den vergangenen rund zehn Jahren um 268 auf 1864 Pandabären gestiegen, hatte das chinesische Forstamt in Peking im März diesen Jahres berichtet. Im Vergleich zur vorigen Zählung der Tiere bis Ende 2003 war ihre Zahl damit um rund 17 Prozent gewachsen. Ein Grund für die Entwicklung liegt den Angaben zufolge in neuen Schutzgebieten.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Domoinsäure zerstört Gedächtnis - Kieselalgen vergiften Seelöwen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Dez 2015 11:56

Kieselalgen vergiften Seelöwen.jpg
Kieselalgen vergiften Seelöwen.jpg (24.86 KiB) 5349-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Kieselalgen-v ... 89026.html
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Domoinsäure zerstört Gedächtnis - Kieselalgen vergiften Seelöwen

Das Rätsel um die Strandungen hunderter Seelöwen an der Küste Kaliforniens ist gelöst. Das Gift einer Alge führt zu Krämpfen oder Orientierungslosigkeit bei den Tieren - und zu bleibenden Schäden im Gehirn. Auch Menschen können sich damit vergiften.

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Ein von Kieselalgen produziertes Nervengift lässt jedes Jahr Hunderte Seelöwen an der Küste von Kalifornien stranden. Die sogenannte Domoinsäure schadet nicht nur dem räumlichen Gedächtnis der Robben, sondern dem Erinnerungsvermögen insgesamt, wie US-Forscher im Fachblatt "Science" berichten. Mit Sorge beobachten die Biologen, dass die Algenblüte seit Jahren räumlich wie zeitlich zunimmt. Das Gift könne auch anderen Meeresbewohner schaden, mahnen die Autoren.
In Kalifornien gestrandete tote Seelöwen werden im Marine Mammal Center in Sausolito obduziert.
In Kalifornien gestrandete tote Seelöwen werden im Marine Mammal Center in Sausolito obduziert.
(Foto: picture alliance / dpa)

Jedes Jahr stranden Hunderte Kalifornische Seelöwen (Zalophus californianus) an der Küste des US-Staates. Die Tiere sind desorientiert oder haben epileptische Anfälle und werden in Auffangstationen gepflegt. Als Ursache hatten Forscher bereits die Domoinsäure ermittelt. In der Regel sind die Vergiftungen reversibel und die Tiere erholen sich wieder.
Blüte mit riesigen Ausmaßen

Das Nervengift wird von Kieselalgen der Art Pseudo-nitzschia produziert. Die Algen blühen gewöhnlich im Frühjahr und im Herbst. Die Dauer und Ausdehnung nehmen jedoch seit Jahren zu – vermutlich wegen steigender Nährstoffkonzentrationen in Küstennähe. 2015 hielt die Blüte auch im Sommer an und reichte von Santa Barbara in Südkalifornien bis nach Alaska – dieses Ausmaß ist nach Angaben der Universität bislang beispiellos.
Nicht nur Seelöwen, sondern auch tausende Krabben sind an kalifornischen Stränden verendet. (Bild von Juni 2015)
Nicht nur Seelöwen, sondern auch tausende Krabben sind an kalifornischen Stränden verendet. (Bild von Juni 2015)
(Foto: picture alliance / dpa)

Das Gift wird im Wasser von Schalentieren und kleinen Fischen aufgenommen und kann sich so in Seelöwen und anderen Meeresbewohnern wie Seevögeln oder Walen anreichern. Auch Menschen können sich durch den Verzehr etwa von Muscheln Vergiftungen zuziehen. Die Forscher um Peter Cook von der University of California in Santa Cruz untersuchten nun 30 gestrandete Seelöwen, die in einem Aquarium gepflegt wurden.
Störungen des Gedächtnisses nachgewiesen

Sie testeten das Verhalten der Tiere etwa in einem Labyrinth und untersuchten zudem die Gehirne per funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT) – insbesondere das Areal des Hippocampus, das maßgeblich am Gedächtnis beteiligt ist. "Wir konnten das Ausmaß der Schäden am Hippocampus mit bestimmten Verhaltensbeeinträchtigungen verbinden, die für das Überleben der Tiere in der Wildnis wichtig sind", wird Cook in einer Mitteilung der University of California zitiert.

Zudem zeigte die Untersuchung, dass bei den Tieren nicht nur der Hippocampus geschädigt war, sondern auch dessen Verbindungen zu anderen Hirnregionen wie etwa dem Thalamus. "Das ist der erste Beleg für Veränderungen im Hirnnetzwerk von Seelöwen und deutet darauf hin, dass diese Tiere an einer breiten Störung des Gedächtnisses leiden und nicht nur an Defiziten der räumlichen Orientierung", sagt Cook.
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"Bisher wussten wir nicht genau, warum die Algen das Stranden verursachen", sagt sein Kollege Charan Ranganath. "Aber Seelöwen jagen dynamisch und wenn so ein Tier nicht mehr weiß, wo es ist, hat es ein Riesenproblem." Dies kann auch die Beobachtung erklären, dass Seelöwen oft weit jenseits ihres eigentlichen Lebensraums auftreten – etwa auf offenem Meer oder in Binnengewässern.

Bei gestrandeten Seelöwen könne man nun anhand von Hippocampus-Messungen vorhersagen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Tiere später in der Wildnis überleben könnten, schreiben die Forscher. Das gelte vermutlich auch für andere durch das Gift beeinflusste Gruppen wie Seevögel oder Wale.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Massensterben befürchtet - Deutscher Feuersalamander ist in Gefahr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Dez 2015 17:28

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Feuersalamander.jpg (36.21 KiB) 5338-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Deutscher-Feu ... 12276.html
Sonntag, 20. Dezember 2015
Massensterben befürchtet - Deutscher Feuersalamander ist in Gefahr

Als Werbeträger für Schuhe ist der Feuersalamander in Deutschland ein kleiner Star geworden. Doch die Geschichte der Verbindung zwischen Lurch und Mensch reicht viel weiter zurück. Jetzt bedroht ein asiatischer Pilz den beliebten schwarz-gelben Laubbewohner.

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Das Tier sei resistent gegen Feuer und habe die Fähigkeit, Brände zu löschen: Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) verdankt seinen Namen einem alten Volksglauben an seine enormen Kräfte. Der Irrglaube war ganz zum Nachteil der Tiere. Um Brände zu löschen, warfen Menschen in früheren Jahrhunderten Feuersalamander in die Flammen. Jetzt ist der auffällige Lurch mit der schwarz-gelben Haut einer noch größeren Gefahr ausgeliefert: In Belgien und den Niederlanden fielen dem gefährlichen Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) ganze Populationen zum Opfer. Nun haben Forscher den Pilz erstmals bei freilebenden Feuersalamandern in Deutschland entdeckt.
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Ihm wächst alles nach!: Wunder-Molch unter der Lupe Ihm wächst alles nach!: Wunder-Molch unter der Lupe Ihm wächst alles nach!: Wunder-Molch unter der Lupe Ihm wächst alles nach!: Wunder-Molch unter der Lupe Ihm wächst alles nach! Wunder-Molch unter der Lupe

"Wir sind uns sicher, dass es infizierte Tiere gibt", sagt Stefan Lötters von der Universität Trier. Die befallenen Salamander seien von Mitarbeitern der Biologischen Stationen Aachen und Düren in der Eifel gefunden worden. "Wir haben mehrere Infektionen, aber noch kein Massensterben." Das stellt die Forscher vor viele Fragen. Eventuell töte der Pilz erst unter speziellen Umweltbedingungen wie etwa bestimmter Temperatur und Luftfeuchtigkeit, sagt Lötters. Der Forscher fürchtet, dass ein dramatisches Massensterben folgen könnte. Doch man stehe erst ganz am Anfang der Untersuchungen.

"Es gibt im Moment großen Forschungsbedarf", bestätigt auch Miguel Vences von der Technischen Universität Braunschweig. Man arbeite mit Wissenschaftlern in Belgien und den Niederlanden zusammen. Doch erst nach den Wintermonaten könne man im Freiland nach infizierten oder toten Tieren suchen. Vences warnt zwar vor Panikmache, fügt aber hinzu: "Eine akute Gefahr besteht definitiv." Der Feuersalamander ist der größte heimische Schwanzlurch. Er lebt vorwiegend in feuchten Laubmischwäldern der Mittelgebirge.
Pilz tötet innerhalb weniger Tage

Experten vermuten, dass Bsal mit dem Tierhandel aus Asien eingeschleppt wurde. Forscher wiesen den tödlichen Pilz auch bereits in Terrarien in Deutschland nach. "Die infizierten Salamander zeigten klassische Symptome wie Hautblessuren und offene Geschwülste und starben innerhalb weniger Tage", berichtete der Evolutionsbiologe Sebastian Steinfartz von der TU Braunschweig damals. Eine Ausbreitung des Erregers könne die Feuersalamander an den Rand des Aussterbens bringen.
Die Autoren der Studie fordern strengere Kontrollen für den Zoo- und Tierhandel.
Die Autoren der Studie fordern strengere Kontrollen für den Zoo- und Tierhandel.
(Foto: picture alliance / dpa)

Die Angst vor dem gefährlichen Erreger treibt auch Forscher in Nordamerika um, wo mehr als die Hälfte aller Salamanderarten weltweit lebt. "Alle Beweise deuten darauf hin, dass wir uns an einem kritischen Punkt befinden, um die Vielfalt des Amphibien-Artenreichtums weltweit zu schützen", heißt es in einem Aufruf, den Forscher um Matthew Gray von der University of Tennessee in Knoxville nun in der Zeitschrift "PLOS Pathogens" veröffentlichten. Behörden, Tierhandlungen, Wissenschaftler, Zoos und Bürger müssten zusammenarbeiten, um die Verbreitung des Erregers abzuwenden.

Um zu verhindern, dass die Krankheit Nordamerika erreicht, müssten mögliche Einfuhrrouten von Bsal identifiziert und das Risiko einer Einschleppung nach Kanada, Mexiko oder in die USA vermindert werden. Zoo- und Tierhandel sowie Tiere in der Wildnis sollten systematisch überwacht werden, fordern die Autoren.
Einfuhrverbot in der Schweiz

Anfang 2015 gründeten US-Forscher ein Sonderteam. Die Experten sollen eine Strategie entwickeln, um auf ein mögliches Auftreten von Bsal in Nordamerika zu reagieren und die Ausbreitung zu verhindern.

Die Schweiz ist noch einen Schritt weiter gegangen. "Neu auftretende und hochansteckende Krankheiten werden vermehrt als Gründe für den globalen Artenverlust verantwortlich gemacht", teilt ein Sprecher des dortigen Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen mit. Um die heimische Population zu schützen, erteilt die Eidgenossenschaft derzeit keine Genehmigungen mehr für die Einfuhr von Salamandern und Molchen.
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Die Lurch-Experten Lötters und Vences sehen solche Maßnahmen kritisch. Amphibien-Fans fänden bei einem Verbot eventuell andere Mittel und Wege, Tiere unkontrolliert ins Land zu holen, warnt Lötters. Vences hält ein Verbot für kontraproduktiv. Viele Besitzer in Deutschland seien auch Hobbyforscher, arbeiteten mit Experten zusammen und meldeten Beobachtungen, so Vences. Für ihn käme höchstens eine zeitweilige Aussetzung des Importes infrage – so lange, bis die vielen Fragen um die gefährliche Infektion geklärt sind.

Quelle: n-tv.de , ali/dpa
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Wilderei, Giftköder, Klimawandel WWF: So viele Arten gefährdet wie nie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Dez 2015 10:24

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http://www.n-tv.de/wissen/WWF-So-viele- ... 51311.html
Wilderei, Giftköder, Klimawandel WWF: So viele Arten gefährdet wie nie

Auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen mehr Pflanzen und Tiere denn je. Dazu gehören Elefanten, Nashörner und Flughunde. Inzwischen verschwinden ganze Ökosysteme, warnen Umweltschützer. Zum Glück geht es einigen Arten auch wieder besser.

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Jahresrückblick 2015

Die Welt wird Naturschützern zufolge immer ärmer an Tier- und Pflanzenarten. Mehr als 23.000 Spezies gelten zum Jahreswechsel als bedroht, wie die Umweltstiftung WWF bilanzierte. Nie zuvor habe die Rote Liste gefährdeter Arten mehr Einträge verbucht. "Tiere und Pflanzen, sogar ganze Ökosysteme verschwinden, dabei ist jede Art einmalig und ein Wert an sich", erklärte WWF-Vorstand Eberhard Brandes. Die Menschheit verursache "nicht nur das größte Artensterben seit Ende der Dinosaurier, sondern verspielt zugleich auf Kosten nachfolgender Generationen leichtfertig ihre Lebensgrundlage".
Für Riesenfrösche in Südamerika war es kein gutes Jahr.
Für Riesenfrösche in Südamerika war es kein gutes Jahr.
(Foto: Arturo Munoz Saravia - WWF)

Als Ursachen nennt die Organisation Wilderei, Raubbau, Ressourcen-Gier und den Klimawandel. Wilderer etwa rückten in Afrika Wildtieren zu Leibe: Elefanten und Nashörner seien dort 2015 zu Hunderten und Tausenden abgeschossen worden. Auf Mauritius trifft es laut WWF Tausende Maskaren-Flughunde: Behörden sprachen sich für deren Tötung aus, wegen angeblicher Schäden durch Flughunde beim Obstanbau.

Mit Wilderei verbunden sehen die Umwelt-Experten auch den Rückgang bei der Zahl Afrikanischer Geier. Diese sank um die Hälfte seit Mitte der 80er Jahre. Da die kreisenden Vögel Rangern anzeigen, wo Wilderer zugange sind, würden Kadaver vergiftet - und damit auch die Vögel.

Ähnlich wie bei Trophäen werden auch manche Pflanzen illegal gehandelt: Seltene Orchideen aus den asiatischen Tropen stuft der WWF als begehrtes Schmuggelgut ein. Die Folge: Alle der mehr als 80 Frauenschuh-Arten stünden seit diesem Jahr auf der Roten Liste.
Ganze Art wegen Umweltsünden vor Ausrottung

Eine der größten Froscharten der Welt könnte aussterben. Laut WWF kam es im südamerikanischen Titicacasee wegen der ungefilterten Einleitung von Abwässern zu einem Massensterben. Der Titicaca-Riesenfrosch kommt nur dort vor. Die Frösche sind bis zu einem Kilo schwer.
Über 30 Wolfsrudel soll es in Deutschland geben. Diese hier gehören zu einem Rudel in Russland.
Über 30 Wolfsrudel soll es in Deutschland geben. Diese hier gehören zu einem Rudel in Russland.
(Foto: Sergey Gorshkov - WWF)

Eine verheerende Seuche dezimierte außerdem den Bestand an Saiga-Antilopen in Kasachstan: Dort sind dem WWF zufolge im Frühjahr bis zu 85.000 Exemplare verendet. Experten nehmen angesichts des Ausmaßes an, dass auch Umweltfaktoren eine Rolle spielten.

Lichtblicke gab es laut WWF dafür bei ganz seltenen Tieren: Die Population des Iberischen Luchses etwa habe sich wieder auf mehr als 300 Exemplare erhöht. Dank eines Schutzgebiets nahe Wladiwostok in Russland gebe es inzwischen auch wieder rund 70 Amur-Leoparden. Ein gute Nachricht gibt es auch vom Großen Panda: Dessen Population sei in den vergangenen Jahren wieder auf mehr als 1860 Tiere angewachsen.
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In Deutschland werten die Tierschützer die Rückkehr der einst ausgerotteten Wölfe als Erfolg - und zugleich als Herausforderung. Seit Mitte des Jahres wurden demnach hierzulande 32 Wolfs-Rudel gezählt, fünf mehr als 2014. Verbesserungsbedarf sieht der WWF allerdings in einigen Regionen beim Wolfs-Management der Bundesländer, damit Konflikte - etwa mit Tierhaltern - vermieden werden können.

Von enormer Bedeutung ist laut WWF zudem der Kampf gegen die Erderwärmung. Denn der Klimawandel habe das Potenzial, zu einem globalen Arten-Killer zu werden: Vor allem hoch spezialisierte Arten wie der Schneeleopard oder auch der Eisbär litten unter den Veränderungen ihrer Ökosysteme.

Andere Arten wie beispielsweise Schwertwale profitieren hingegen von der Erwärmung: So dringen Orcas laut WWF wegen des ausbleibenden Meereises immer weiter in arktische Gewässer vor und verändern das dortige empfindliche Jäger-Beute-Gefüge. Zudem trägt der Klimawandel demnach dazu bei, dass auch die Ostsee zunehmend unter Quallen-Plagen leidet. Auch die als lästig empfundenen oder gar gefährlichen Tiere profitierten von den Veränderungen der marinen Ökosysteme.
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Quelle: n-tv.de , hul/AFP/dpa
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Tiere verirren sich bei Atlantik-ReiseElf Wale

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jan 2016 20:12

Tiere verirren sich bei Atlantik-Reise.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Elf-Wale-vere ... 61721.html
Mittwoch, 13. Januar 2016
Tiere verirren sich bei Atlantik-Reise - Elf Wale verenden an Nordseeküste

Im Abstand von wenigen Tagen werden an der Nordseeküste tote Wale gefunden. Die Tiere gerieten ins flache Wasser, wo ihr eigenes Körpergewicht ihnen die Organe zerquetschte. Experten untersuchen nun, was die Meeresriesen vom Weg abbrachte.

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An der Nordseeküste sind mindestens elf Pottwale verendet. Fünf Tiere starben nach einem stundenlangen Todeskampf in der Nacht an der Küste der niederländischen Wattenmeer-Insel Texel. Drei Pottwale kamen an der Küste Schleswig-Holsteins um Leben, bereits am Freitag waren zwei Wale auf der ostfriesischen Insel Wangerooge gestrandet. Ein weiterer toter Meeressäuger trieb in der Wesermündung. Weshalb die Tiere sich in die Nordsee verirrten, ist unklar.

Michael Dähne vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund berichtete von verschiedenen möglichen Gründen: "Es kann natürliche Ursachen haben, an Unterwasserlärm, an Solaraktivitäten oder an Krankheiten liegen, aber auch an seismischen Aktivitäten oder militärischem Sonar." Auf Texel begannen Experten sofort mit der Untersuchung der Kadaver. Eine Rettungsaktion war zuvor gescheitert. Augenzeugen berichteten von einem quälenden Todeskampf der Giganten. "Sie drehten sich hin und her und lagen auf der Seite", sagte ein Fischer im niederländischen Fernsehen.
Schiff nimmt zwei Jungbullen an Deck
Ein toter Pottwal, der vor Helgoland trieb, wird geborgen.
Ein toter Pottwal, der vor Helgoland trieb, wird geborgen.
(Foto: dpa)

In Schleswig-Holstein entdeckten Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) Tönning nach zwei Funden bei Helgoland ein weiteres totes Tier auf einer Sandbank, wie WSA-Sprecher Asmus Plötz sagte. Der zehn bis zwölf Meter lange Kadaver solle am Donnerstag geborgen werden.

Unterdessen konnte ein Gewässerschutzschiff einen der beiden am Dienstag nahe Helgoland entdeckten Jungbullen an Deck nehmen. Mit Seilen und einem Kran hatte die Besatzung zuvor bereits über einen Tag lang an der Bergung der 12 bis 16 Meter langen Meeresriesen gearbeitet. Anschließend wurde das erste Tier auf den Schlepper "Odin" des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) verladen. Ein Transport nach Nordstrand in Schleswig-Holstein ist noch am Abend geplant.

Die Wale sollen an der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersucht werden. Auf Wangerooge zieht sich die Beseitigung der beiden Pottwale hin. Laut der niedersächsischen Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz müsse für den rund 80 000 Euro teuren Abtransport der Kadaver zunächst eine Rinne gegraben werden. Mit einem Patrouillenflug sollte nach weiteren toten Walen Ausschau gehalten werden. Mit den jüngsten Funden sind nach Angaben des schleswig-holsteinischen LKN seit 1990 insgesamt 80 Pottwale an den Küsten Dänemarks, Deutschlands und der Niederlande gefunden worden.
Tiere geraten bei Atlantik-Reise auf Abwege

In aller Regel handle es sich um Jungbullen, die auf ihrer Wanderung durch den Atlantik zwischen November und März vom Kurs abkommen. Ein Zusammenhang zwischen den Strandungen gilt nach Einschätzung eines Sprechers als wahrscheinlich, da die Tiere in Gruppen auftreten. Nach Angaben der Leiterin des Büsumer Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, Ursula Siebert, seien Strandungen seit dem 16. Jahrhundert dokumentiert.
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"Bisher müssen wir davon ausgehen, dass das ein Phänomen ist, das seit vielen hundert Jahren auf der Wanderroute der Pottwale stattfindet." Es gibt ihr zufolge "keine direkten Hinweise, dass ein bestimmter, einzelner Einfluss dazu geführt hat, dass die Tiere in die Nordsee kommen und stranden".

Die gelegentlich in der Nordsee vorkommenden Tiere werden dem LKN zufolge dem Azoren-Bestand der weltweit rund einer Million Pottwale zugerechnet. Mit ihrem akustischen Orientierungssinn finden sich die schweren Tiere in der Nordsee schlecht zurecht. Geraten sie ins Flachwasser und stranden kann das Gewicht ihres Körpers ihre Blutgefäße und die Lunge abdrücken - daran sterben sie.

Quelle: n-tv.de , ahe/dpa
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An Gesichtsausdruck und Stimme - Hunde erkennen menschliche Emotionen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Jan 2016 10:01

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An Gesichtsausdruck und Stimme.jpg (32.46 KiB) 5226-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Hunde-erkenne ... 59251.html
Mittwoch, 13. Januar 2016
An Gesichtsausdruck und Stimme - Hunde erkennen menschliche Emotionen

Was Hundebesitzer schon immer wussten, wissenschaftlich aber umstritten war, ist nun bewiesen: Die Vierbeiner wissen die Mimik von Menschen zu deuten.

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Hundebesitzer haben es schon immer geahnt: Hunde können einer Studie zufolge anhand von Gesichtsausdrücken und Stimme menschliche Emotionen erkennen. Die britische Fachzeitschrift "Biology Letters" veröffentlichte die Ergebnisse einer Untersuchung mit 17 Tieren, die vor Bilder mit verschiedenen Gesichtsausdrücken gesetzt worden waren, während sie zugleich fröhliche, verärgerte oder genervte Stimmen hörten.
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Die Fähigkeit der Einschätzung von Gefühlen war bislang nur dem Menschen beziehungsweise Tieren innerhalb einer Rasse zugerechnet worden. Um die Gefühle einer anderen Spezies zu erkennen, muss das Gehirn in der Lage sein, Bilder und Töne in Emotionen umzuwandeln und diese wiederum zu vergleichen und zu bewerten.
Dauer der Bindung unerheblich

Die Studie zeige nun, dass Hunde die Fähigkeit besäßen, zwei "verschiedene sensorische Informationen zu integrieren" und daraus menschliche Emotionen abzuleiten, erklärte Kun Guo von der Universität von Lincoln in Großbritannien, die gemeinsam mit der Universität von São Paulo an der Studie beteiligt war. Um auszuschließen, dass das Verhalten der Hunde auf eine lange Bindung zum Besitzer zurückzuführen ist, kannten die Tiere weder die Menschen auf den Bildern noch die Stimmen.

Die Tiere waren der Studie zufolge nun in der Lage, Bilder von freudigen oder verärgerten Gesichtern den entsprechenden Stimmlagen zuzuordnen. Die Forscher mutmaßten, dass die seit Langem enge und besondere Bindung zwischen Hunden und Menschen zur Ausprägung der Fähigkeit bei den Tieren beigetragen haben könnte.
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Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Evolution der Freundschaft - Auch Schimpansen vertrauen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jan 2016 19:31

Auch Schimpansen vertrauen.jpg
Auch Schimpansen vertrauen.jpg (50.24 KiB) 5202-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Auch-Schimpan ... 83626.html
Sonntag, 17. Januar 2016
Evolution der Freundschaft - Auch Schimpansen vertrauen

Freundschaft und Vertrauen gehen Hand in Hand - offenbar nicht nur beim Menschen. In einem sozialen Experiment zeigen Schimpansen, dass sie ihren Freunden trauen. Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die Ursprünge der Freundschaft.

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Menschen haben offenbar kein Monopol auf echte Freundschaften. Wie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig herausgefunden haben, führen auch Schimpansen Beziehungen, die auf Vertrauen basieren. Damit scheint erwiesen, dass Freundschaften im Laufe der Evolution sehr viel früher entstanden, als bisher angenommen.
Beim Versuchsaufbau orientierten sich die Forscher an dem aus der Spieltheorie bekannten Vertrauensspiel.
Beim Versuchsaufbau orientierten sich die Forscher an dem aus der Spieltheorie bekannten Vertrauensspiel.
(Foto: Engelmann and Herrmann/Current Biology 2016)

"Menschen vertrauen häufig nur ihren Freunden, wenn es um entscheidende Ressourcen oder wichtige Geheimnisse geht", sagt Jan Engelmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. "In unserer Studie haben wir untersucht, ob Schimpansen vergleichbare Verhaltensmuster zeigen und gezielt den Artgenossen vertrauen, mit denen sie eine enge Bindung teilen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass dies tatsächlich der Fall ist und dass die Merkmale, die wir menschlichen Freundschaften heute zuschreiben, eine lange evolutionäre Geschichte besitzen. Sie lassen sich auch auf die sozialen Bindungen anderer Primaten übertragen."
"Freund" und "Nicht-Freund"

Dass Schimpansen für einige ihrer Artgenossen stärkere Sympathien als für andere empfinden, konnten frühere Studien bereits belegen. Die Frage, ob diese Freundschaften wie beim Menschen auf Vertrauen basieren, wurde jedoch erst durch die vorliegende Studie angegangen. Um dies herauszufinden, analysierten Engelmann und Esther Herrmann über fünf Monate hinweg das Verhalten von 15 Schimpansen, die im "Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary" in Kenia beheimatet sind. Basierend auf den beobachteten Interaktionen zwischen den Tieren, wie der gegenseitigen Fellpflege oder der gemeinsamen Nahrungsaufnahme, ordneten die Forscher jedem Schimpansen einen besten "Freund" und einen "Nicht-Freund" zu.

Anschließend nahmen die Schimpansen an einer abgewandelten Version des so genannten "Human Trust Game" teil, einem Vertrauensspiel. In dem Spiel standen die Schimpansen vor der Wahl, an einem "Kein Vertrauen"-Seil oder an einem "Vertrauen"-Seil zu ziehen. Wählten sie das "Kein Vertrauen"-Seil, erhielt der am Seil ziehende Schimpanse sofortigen Zugriff auf ein nicht sonderlich beliebtes Nahrungsmittel. Zog er stattdessen am "Vertrauen"-Seil, erhielt sein Gegenüber ein besonders attraktives Futterstück und die Möglichkeit, dem Schimpansen, der am Seil gezogen hatte, davon etwas zurückzuschicken (oder nicht). In anderen Worten: Das "Vertrauen"-Seil stellte ein Win-Win-Potenzial dar, jedoch nur, wenn der erste Schimpanse ausreichend darauf vertraute, dass der zweite Schimpanse etwas zurückschicken würde.
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Die so getesteten Schimpansen schenkten ihren Freunden sehr viel häufiger Vertrauen als nicht befreundeten Tieren. "Schimpansen waren sehr viel eher bereit, ihrem Gegenüber freiwillig Ressourcen zu überlassen – also die riskantere, doch potenziell ertragreichere Option zu wählen – wenn es sich bei ihr oder ihm um einen Freund handelte", fassen die Forscher die Ergebnisse zusammen.

Das deutet darauf hin, dass die menschliche Freundschaft nicht so einzigartig ist, wie bisher angenommen. "Freundschaften beim Menschen sind keine Anomalie im Tierreich", sagt Engelmann. "Andere Tiere, wie Schimpansen, gehen mit ausgewählten Individuen enge und langfristige Bindungen ein. Diese Tierfreundschaften weisen wichtige Parallelen zu engen Beziehungen zwischen Menschen auf. Ein gemeinsames Merkmal ist das Vertrauen, das Freunden in wichtigen Situationen gezielt entgegengebracht wird."

Engelmann und Herrmann planen, die Ähnlichkeiten zwischen den engen Beziehungen der Menschen und der Schimpansen weiter zu erforschen. Dazu gehört auch die Frage, ob Schimpansen ihren Freunden eher Hilfe leisten als nicht befreundeten Artgenossen.

Quelle: n-tv.de , ail
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Vielfalt in der TiefeKorallenmeer birgt einzigartiges Leben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jan 2016 10:45

Vielfalt in der Tiefe.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Korallenmeer- ... 12771.html
Mittwoch, 20. Januar 2016
Vielfalt in der TiefeKorallenmeer birgt einzigartiges Leben

Bizarre Kreaturen in immer neuen Gemeinschaften: Ein Tauchgang in die Tiefsee wirkt wie eine Reise in ferne Welten. Wie vielfältig das Leben dort ist, zeigen jetzt Aufnahmen eines Tauchroboters.

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Vielfältige Korallen hat ein deutsch-australisches Forscherteam mit einem Tauchroboter vor der Nordostküste Australiens aufgespürt. Schwarze Korallen in bis zu 450 Metern Tiefe zählen dazu, noch weiter unten wachsen goldglänzende Chrysogorgia- und rote Edelkorallen, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Marine Biodiversity". Entdeckt wurden auch viele sogenannte lebende Fossilien, die schon seit Millionen Jahren existieren.

Eine Seelilie. Der Tauchroboter kam 800 Meter tief.
(Foto: picture alliance / dpa)

Das Team um Gert Wörheide von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hatte 2009 Vorriff-Bereiche am Osprey Reef östlich des Great Barrier Reefs vor Queensland in Wassertiefen von 92 bis fast 800 Metern erforscht. Dabei kam ein mit mehreren Kameras und einem Greifarm ausgestatteter ferngesteuerter Tauchroboter zum Einsatz. Im Fachjournal berichten die Wissenschaftler nun von der immensen Vielfalt in den Tiefen des Korallenmeeres und mehreren neu entdeckten Arten.
Selten vor der Kamera: eine Seekröte.
Selten vor der Kamera: eine Seekröte.
(Foto: picture alliance / dpa)

Seit etwa 40 Millionen Jahren sei das Plateau, dessen Boden heute in etwa 1000 Meter Tiefe liegt, permanent von Meer bedeckt, heißt es in einer LMU-Mitteilung zur Studie. "Das macht das Gebiet so interessant", erklärt Wörheide. "Das Ökosystem hat sich hier seit vielen Millionen Jahren kaum verändert, deshalb konnten Reliktfaunen und "lebende Fossilien" überdauern, die anderswo schon lange verschwunden sind." Dazu zählten gestielte Seelilien und Glasschwämme, aber auch Armfüßer und der Nautilus, ein urzeitlicher Kopffüßer.

Das Osprey Reef erhebt sich im Korallenmeer vom Meeresboden rund 1500 Meter steil in die Höhe, bis es die Wasseroberfläche erreicht. Das Riff ist reich an Fischen und farbenprächtigen Korallengärten.
Bilderserie
Schönheit unter Wasser: Korallen Schönheit unter Wasser: Korallen Schönheit unter Wasser: Korallen Schönheit unter Wasser Korallen

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Energiesparen im Abfall - Störche überwintern auf Müllkippen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jan 2016 12:05

Energiesparen im Abfall.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Stoerche-uebe ... 27231.html
Energiesparen im Abfall - Störche überwintern auf Müllkippen

Viele Störche fliegen im Winter nicht mehr in den tiefen Süden. Stattdessen futtern sie sich auf Mülldeponien in Spanien oder Marokko durch. Das ist nicht unbedingt gesund. Außerdem fehlen sie bei der Bekämpfung von Heuschreckenplagen.

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Statt im Winter in den warmen Süden zu fliegen, bleiben immer mehr Störche auf dem Weg auf Abfallbergen in Spanien oder Marokko hängen. Mit den Zwischenstopps auf Müllkippen sparten sich die Tieren viel Energie, berichten Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell und Kollegen im Fachblatt "Science Advances". Sie beobachteten für ihre Studie das Flugverhalten von 70 jungen Weißstörchen aus unterschiedlichen Ländern.

"Damit wir eine Idee haben, wie viel Energie die Tiere brauchen", sagte Verhaltensforscherin Andrea Flack. Ergebnis: Die Vögel auf den Müllhalden verausgaben sich weniger als weitreisende Artgenossen, leben aber nicht unbedingt länger.

Die Forscher legten den Weißstörchen aus acht Populationen GPS-Sender mit Beschleunigungsmessern an. Sie beobachteten die gefiederten Tiere auf den ersten fünf Monaten ihrer Reise. Zugvögel etwa aus Russland oder Polen verbrauchen auf der Tausende Kilometer langen Ostroute in den Süden Afrikas viel Energie.
Reichlich Futter
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Ihre trägen Artgenossen etwa aus Süddeutschland, die im Herbst eigentlich über die sogenannte Westroute in den tiefen Süden ziehen, sparen sich hingegen immer häufiger den Weg und bleiben auf Mülldeponien entlang der Route hängen. Die Tiere finden dort reichlich Futter wie Fleisch- und Fischreste. "Auf den Müllhalden müssen sie nicht nach Nahrung suchen, in den natürlichen Habitaten in Afrika ist die Nahrungssuche aufwendiger", sagte Flack.

Der Verhalten der Wandervögel könnte sich aber auf Ökosysteme auswirken. "Wir wissen nicht, was das für Langzeitfolgen hat", meint Flack. Die Wandertiere können etwa nützlich sein bei der Bekämpfung von Heuschreckenplagen. Und trotz aller Energie lebten die Störche, die Müllkippen nutzen, nicht zwangsläufig länger: Verletzungen und Krankheiten drohten auf den Deponien, sagte Flack: "Die Gefahr ist groß, dass man was Falsches frisst."

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Millionen Bienen starben in der Umgebung von Feldern mit gentechnisch verä

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jan 2016 07:54

Millionen Bienen.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... anzen.html

27.01.2016


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Millionen Bienen starben in der Umgebung von Feldern mit gentechnisch veränderten Maispflanzen
David Gutierrez

Anstatt darüber nachzudenken, die Verbote von drei Pestiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide aufzuheben, wäre die Europäische Union besser beraten, sich mit einem Phänomen auseinanderzusetzen, das kanadischen Imkern sehr bekannt ist: einem massiven Bienensterben kurz nach Beginn der Maisaussaat.



»Kurz nach der Aussaat von Mais begannen unsere Bienen in Millionenzahl zu sterben«, sagte der Großimker Dave Schuit im Sommer 2013, wie Eat Local Grown berichtete. Damals verlor Schuit 500 Bienenstöcke, in denen mehr als 37 Millionen Bienen gelebt hatten. Im gleichen Jahr berichtete der kanadische Landwirt Gary Kenny, die Völker von acht der zehn Bienenstöcke, die er auf seinem Anwesen aufgestellt hatte, seien gestorben, kurz nachdem seine Nachbarn Mais auf ihren Feldern ausgesät hatten.

Gentechnisch veränderte Maissorten, sogenannter GMO-Mais, werden in Kanada häufig angebaut. Aber da das Bienensterben bereits kurz nach der Aussaat einsetzte, können die Maispflanzen an sich vermutlich nicht für dieses besondere Bienensterben verantwortlich gemacht werden.



Die Imker gehen davon aus, dass der eigentliche Grund darin liegt, dass das Saatgut mit Neonicotinoiden vorbehandelt wurde. Bei der pneumatischen Einzelkornsaat werden Neonicotinoide als Staub vom Saatgut weggewirbelt und über die Umgebung verbreitet.



Zahlreiche Studien machen Neonicotinoide verantwortlich


Wissenschaftler der Universität Purdue im US-Bundesstaat Indiana untersuchten die Bienen, die im Frühjahr 2013 gestorben waren. »Die Bienen wiesen neurotoxische Symptome auf. Die Analyse der toten Bienen wies in allen Fällen Spuren [der Neonicotinoide] Thiamethoxam und Cloththiadin nach«, hieß es in der Studie. »Die Behandlung des Saatguts von Nutzpflanzen (im Wesentlichen Mais) ist die einzige größere Quelle dieser chemischen Substanzen.«



Eine Untersuchung der lokalen Niederlassung der kanadischen Behörde Pest Management Regulatory Agency (PMRA), der Aufsichtsbehörde für Pestizide, kam zu dem gleichen Schluss und erklärte, Maissaatgut, das mit Neonicotinoiden vorbehandelt worden war, sei die Hauptursache für das Bienensterben.



»Die pneumatischen Saatmaschinen (sogenannte ›Airseeder‹) sind das Problem«, meinte Paul Wettlaufer, ein vor Ort lebender Landwirt und Direktor der Landwirtschaftlichen Vereinigung von Ontario.



Neonicotinoide gehören zu den sogenannten »systemischen Pestiziden«. Sie werden vor der Saat auf das Saatgut aufgebracht und verteilen sich beim Heranwachsen der Pflanze in allen Gewebearten wie Blättern, Samen, Pollen, Blüten und dem Nektar. Daher wirken sie nicht nur tödlich auf landwirtschaftliche Schädlinge, sondern auf alle Insekten oder andere Tiere wie Vögel, die Blätter fressen, Pollen sammeln oder Nektar saugen.



»Ein groß angelegter prophylaktischer Einsatz [von Neonicotinoiden] in der Landwirtschaft, ihre Langlebigkeit in Böden und im Wasser sowie ihre Aufnahme durch die Pflanzen und ihre Verteilung bis in die Blütenspitzen … gefährden die Tätigkeit der Bestäuber«, heißt es in einer internationalen Untersuchung.



Aber nicht nur die Bestäuber sind bedroht. Zwei große Studien aus dem Jahr 2015 stellten fest, dass die Pestizide weit verbreitete gefährliche Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem haben. Eine der Studien, die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde, fand heraus, dass der Einsatz von Neonicotinoiden dazu führte, dass die Vogelpopulationen dramatisch zurückgingen. Dies wurde aller Wahrscheinlichkeit nach sowohl durch direkte Vergiftung als auch indirekt durch die Vernichtung ihrer wirbellosen Futtergrundlagen verursacht.



Eine Meta-Analyse von 800 verschiedenen Untersuchungen durch die Task Force on Systemic Pesticides kam zu dem Schluss, selbst bei sachgerechter Anwendung entsprechend der Richtlinien der Hersteller schädigen Neonicotinoide »Nichtzielarten« wie Erdwürmer, wirbellose Wassertiere, Eidechsen und andere Echsen sowie Fische massiv. Diese Pestizide verfügen aller Wahrscheinlichkeit nach »über eine große Bandbreite negativer biologischer und ökologischer Folgewirkungen«, heißt es dort.



Immer mehr Stimmen fordern ein Verbot


2013 verhängte die Europäische Behörde für Nahrungsmittelsicherheit (EFSA) ein auf zwei Jahre befristetes Verbot des Einsatzes von drei Neonicotinoiden und berief sich dabei auf ein hohes wahrscheinliches Risiko für Bienen. Jetzt hat die EFSA eine neue Studie in Auftrag gegeben, um das Verbot zu überprüfen. Die Ergebnisse sollen im Januar 2017 vorliegen.



Aber in der Zwischenzeit sind die Qualität und die Zahl der Belege, die für ein endgültiges Verbot der Neonicotinoide sprechen, noch deutlich aussagekräftiger und überzeugender als schon vor zwei Jahren.



Selbst die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA musste einräumen, dass sich die Pestizide verheerend auf die Bestäuber auswirken. Die Behörde veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse eines Feldversuchs, der ergeben hatte, dass selbst sehr geringe Konzentrationen von Neonicotinoiden (im Verhältnis von 25 : 100 000 000) in Pflanzenpollen und dem Nektar zu einem deutlich messbaren Rückgang der Honigbienenpopulation führten.



Nach Ansicht von Wissenschaftlern schädigen die Neonicotinoide die Gehirne der Bienen und insbesondere die Orientierungsfähigkeit der Insekten.


Bienengarten, Insektenhotel und Stadtimkerei

Bienen sind für uns Menschen unverzichtbar, doch unsere Honig- und Wildbienen sind in Not. Parasiten, Krankheiten und Pestizide bedrohen die Honigbiene. Wildbienen sind auf dem Rückzug, ihre Lebensräume werden zerstört und viele Arten stehen auf der Roten Liste.
Cornelis Hemmer und Corinna Hölzer von der Initiative Deutschland summt erklären anschaulich die zerbrechliche Welt der Wild- und Honigbienen. Sie betrachten Zusammenhänge, reflektieren die Ursachen für die Bedrohung und zeigen, wie jeder in seinem Rahmen helfen kann: ein blütenreicher Bienengarten, Nisthilfen für Wildbienen, der Aufbau einer kleinen Stadtimkerei oder auch der offene Dialog über Imkermethoden. So wie bei den Bienen viele kleine Individuen ein starkes Volk ergeben, können viele kleine Hilfestellungen für diese Insekten etwas Großes bewirken.
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die sich mit den Tipps und praktischen Anleitungen dieses Buches umsetzen lassen.
Machen Sie mit!



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Vom Eisbären bis zum Fischotter - Größeres Gehirn, schnellere Problemlösun

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jan 2016 17:51

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http://www.n-tv.de/wissen/Groesseres-Ge ... 52811.html
Mittwoch, 27. Januar 2016
Vom Eisbären bis zum Fischotter - Größeres Gehirn, schnellere Problemlösung

Es kommt doch auf die Größe an, zumindest auf die des Gehirns im Zusammenhang mit Problemlösungen. Das finden Forscher mit einer besonderen Kiste heraus und widerlegen gleichzeitig eine andere Annahme.

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Es war bereits vermutet worden, doch bislang fehlten klare Belege: Nun zeigt eine US-Studie, dass Säugetiere mit großem Gehirn besser Probleme lösen. Dazu testeten die Forscher 39 Arten von Raubtieren (Carnivora) – von Eisbären über Fischotter, Tiger und Hyänen bis zu Wüstenfüchsen, die in verschiedenen nordamerikanischen Zoos leben. Die Tiere mussten eine ihrer Größe entsprechenden Box entriegeln, um an den darin versteckten Leckerbissen zu gelangen. Entscheidend für den Erfolg war tendenziell die Größe des Gehirns im Verhältnis zum Körper. Das berichtet das Team um Sarah Benson-Amram von der University oy Wyoming in Laramie in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" ("PNAS").

Die Forscher unterzogen insgesamt 140 Tiere aus US-Zoos dem Intelligenztest. Im Mittel kamen 35 Prozent von ihnen an das Futter, allerdings schnitten diverse Gruppen unterschiedlich ab. Am erfolgreichsten waren Bären (Ursidae), die zu 70 Prozent den Kniff fanden. Kleinbären (Procyonidae) wie etwa Waschbären kamen zu 54 Prozent an das Futter, Marder (Mustelidae) zu 47 Prozent. Schlusslicht waren die Mitglieder aus der Familie der Mangusten (Herpestidae), zu der etwa Erdmännchen oder Mungos zählen. Kein Vertreter dieser Gruppe konnte die Box öffnen.

Ein Video zeigt, wie einige Tiere sofort zielstrebig mit ihren Pfoten den Riegel öffnen. Andere dagegen umschleichen die Box oder beißen einfach hinein. Wer den Dreh einmal raus hatte, wurde den Forschern zufolge mit der Zeit immer besser. "Die Resultate geben einen wichtigen Hinweis auf den Zusammenhang von Hirngröße und Problemlösungsfähigkeit von Tieren", betont Erstautorin Benson-Amram in einer Mitteilung der Universität.
Keine eindeutige wissenschaftliche Meinung
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Guppys in einem Aquarium. Die weiblichen Tiere sind bereits im dritten Lebensmonat geschlechtsreif und sind lebendgebärend. 05.01.13 Großes Gehirn, weniger Nachkommen Guppys zeigen Eigenheiten

Die Frage, ob die Größe des Gehirns wichtig ist, um komplexe Probleme zu lösen, ist unter Wissenschaftlern umstritten. Zwar legten manche Studien diesen Verdacht nahe, doch wissenschaftlich wurde der Zusammenhang nur für wenige Tiergruppen belegt – etwa Vögel, Fische und Primaten.

Die Ergebnisse widerlegen den Forscher zufolge jedoch eine andere, weit verbreitete Annahme zur Entwicklung von Intelligenz. Nach dieser "social brain"-Hypothese sind Tiere, die in großen Sozialverbänden leben, besonders pfiffig. In den Versuchen von Benson-Amram waren jene Arten, die in Gruppen leben, nicht erfolgreicher als Einzelgänger. Auch die Geschicklichkeit der Gliedmaßen stand nicht in Zusammenhang mit einer besonders ausgeprägten Fähigkeit, Probleme zu lösen.
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Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale So funktioniert das menschliche Gehirn

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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75 Prozent der weltweiten Fischbestände wurden vom Menschen ausgerottet: J

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jan 2016 08:10

75 Prozent der weltweiten Fischbestände wurden vom Menschen ausgerottet.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... staende-wu
rden-vom-menschen-ausgerottet-jetzt-droht-der-zusammenbr.html;jsessionid=3DC29269FB836306A826DF8B36D0A95B

28.01.2016


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75 Prozent der weltweiten Fischbestände wurden vom Menschen ausgerottet: Jetzt droht der Zusammenbruch zahlreicher Meeres-Ökosysteme
Jennifer Lea Reynolds

Viele Menschen machen den allgemeinen Klimawandel, unterirdische Atomwaffenversuche, Ozeanbeben und Biodiversität für den Zusammenbruch vieler Meeres-Ökosysteme verantwortlich. Es lassen sich gute Argumente dafür finden, dass diese Aspekte tatsächlich zum Rückgang des Meereslebens beitragen, aber es bleibt eine Tatsache, dass auch die anhaltenden Auswirkungen der Nuklearkatastrophe in Fukushima und die damit verbundene Strahlenbelastung eine wichtige Rolle spielen.



2006 – also knapp fünf Jahre vor der Katastrophe in Japan – erschien im Wissenschaftsmagazin Science ein Artikel, in dem vor dem düsteren Schicksal des maritimen Lebens gewarnt wurde. Der Verfasser Boris Worm, Junior-Professor für Meeresschutzbiologie an der Dalhousie-Universität im kanadischen Halifax, schrieb damals: »… es wird davon ausgegangen, dass alle Arten von Fischen und anderen Meerestieren bis 2048 – also noch innerhalb meines Lebens – massiv gefährdet sein werden.«

In der kurzen Zusammenfassung dieses Aufsatzes mit dem Titel »Die Auswirkungen der Verluste an Artenvielfalt auf die Funktionsweise der Meeres-Ökosysteme« hieß es: »Wir kommen zu dem Schluss, dass der Verlust an Artenvielfalt in den Meeren zunehmend die Fähigkeit der Meere beeinträchtigt, Nahrungsmittel bereitzustellen, die Wasserqualität aufrechtzuerhalten und sich von Störungen zu erholen.«



Betrachten wir diese schockierende Prognose des drohenden Untergangs aller Fisch- und Meeresfrüchtearten bis zum Jahre 2048 und ergänzen sie durch einen Aspekt, der noch nicht bekannt war, als Artikel 2006 veröffentlicht wurde: die Nuklearkatastrophe von Fukushima. Man muss davon ausgehen, dass seit 2011 täglich über kontaminiertes Wasser erhebliche Mengen an radioaktivem Caesium-134 in den Pazifik freigesetzt werden. Zu den schon genannten Faktoren kommt seit fünf Jahren nun noch der Faktor Strahlenbelastung hinzu, wenn man nach Antworten auf die Frage nach der tragischen Ausrottung des Meereslebens sucht.



Bereits jetzt sind erschreckenderweise schon drei Viertel der weltweiten Fischbestände verschwunden, ein Verlust, der wahrscheinlich nicht mehr rückgängig zu machen ist. Es könnte daher gut sein, dass das endgültige Aus für alle Fischarten und andere Meereslebewesen schon vor 2048 eintreten wird, da Fukushima die negativen Veränderungen im Meeresleben ohne Zweifel bereits beschleunigt hat und noch weiter beschleunigen wird.



Aber nicht nur die radioaktive Strahlung beeinträchtigt das Meeresleben, sondern auch Erdölkatastrophen


Die radioaktive Belastung ist nur eines der zahlreichen Probleme, die die Wasservorräte der Erde schädigen. Auch Unfälle im Zusammenhang mit der Erdölförderung im Meer oder an Küstennähe haben das Meeresleben massiv geschädigt.



Als die BP-Bohrplattform Deepwater Horizon im April 2010 im Golf von Mexiko in Brand geriet und wenig später unterging, strömten an die 760 Millionen Liter Erdöl ins Meer. Nach Angaben von Wissenschaftlern ließ dieser Zwischenfall einen riesigen Ölteppich etwa von der Größe von Rhode Island auf dem Boden des Ozeans zurück.



Charles Fisher von der Pennsylvania State University erklärte im Zusammenhang mit dieser Erdölkatastrophe: »Wir wissen immer noch nicht – sollten es aber immer im Hinterkopf behalten –, ob es dort potenzielle nicht sofort sichtbare Auswirkungen gibt. Dabei könnte es sich mit anderen Worten etwa um Einflüsse auf das Fortpflanzungssystem der Korallen handeln – langsam wachsende Krebserkrankungen, Veränderungen in der körperlichen Leistungsfähigkeit der Tiere. Diese Faktoren lassen sich nur sehr schwer untersuchen, und es vergeht sehr viel Zeit, bis wir erkennen, was dort unten vorgeht.«



… Pestizide und Körperpflegeprodukte können bei Fischen Tumore auslösen


Dass auch Fische Tumore in ihren Körpern tragen können, zeigte sich im November 2014, als ein Schwarzbarschfischer im Fluss Susquehanna einen solchen Fisch fing. Es handelte sich um den ersten dokumentierten Fall dieser Art in der Region, und es stellte sich heraus, dass es sich bei der deutlich erkennbaren Vorwölbung im Maulbereich um einen bösartigen Tumor handelte.



Interessanterweise stießen die Fischer in der Region in den letzten Jahren auf eine wachsende Zahl von Fischen mit Läsionen und Geschwüren sowie sogar auf Fische mit gemischtgeschlechtlichen Merkmalen (Intersex- oder Zwitterfische). Man geht heute davon aus, dass in der Landwirtschaft eingesetzte Pestizide und von Menschen genutzte Körperpflegeprodukte, die in den Wasserkreislauf und damit irgendwann auch in die Meere gerieten, für diese verheerenden Veränderungen mitverantwortlich sind.



Diese Liste lässt sich noch lange fortsetzen.



… Mikrokugeln in den Wassersystemen


Seit einigen Jahren machen Mikrokügelchen Schlagzeilen, nachdem einige Länder ihren Verkauf und ihre Verwendung in verschiedenen Produkten untersagt hatten. Die kleinen Kügelchen, die im Allgemeinen einen Durchmesser von einem Zehntel Millimeter bis zu einem Millimeter aufweisen, gelangten ins Wasser und wurden dort von den Fischen mit Fischeiern verwechselt und gefressen. Im Lake Michigan etwa finden sich pro Quadratkilometer 17 000 dieser Mikroteilchen, ein deutlicher Hinweis auf die Dimensionen des Problems.



… Einwohner von Flint müssen giftiges Wasser trinken


Die Einwohner der Stadt Flint im amerikanischen Bundesstaat Michigan haben keine andere Wahl, als stark belastetes Trinkwasser zu benutzen, nachdem der vom Gouverneur eingesetzte Notverwalter die Stadt vom Wasserwerk in Detroit abkoppelte, um Geld zu sparen. Das Wasser aus dem Flint Weber ist stark mit Blei und anderen Giftstoffen belastet.



Dieser Umstand war allgemein bekannt. Infolge dieser Maßnahme kam es zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigung vieler Menschen. Von unseren Bächen und Flüssen bis hin zu den großen Ozeanen zeigt sich, dass die Wasservorräte der Erde offensichtlich in hohem Maße gefährdet sind.



Die Gründe dafür sind verschiedene vom Menschen verursachte und Naturkatastrophen, Gier, vernachlässigte Sicherheitsvorschriften usw. Möglicherweise ist die Entwicklung schon so weit fortgeschritten, dass sich der Zusammenbruch von Meeres-Ökosystemen tragischerweise wohl kaum noch verhindern lässt.



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Spider in Black - Vogelspinne heißt jetzt Johnny Cash

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Feb 2016 21:39

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http://www.n-tv.de/wissen/Vogelspinne-h ... 25326.html
Donnerstag, 04. Februar 2016
Spider in Black - Vogelspinne heißt jetzt Johnny Cash

In der Nähe des Gefängnisses von Folsom, das durch Cashs "Folsom Prison Blues" berühmt wurde, wird eine Vogelspinnenart neu entdeckt. Sie ist zudem auch noch tiefschwarz - was liegt da näher, als sie nach dem "Man in Black" zu benennen?

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Komplett in Schwarz wie der "Man in Black": Forscher haben eine Vogelspinne nach Johnny Cash benannt. Die Aphonopelma johnnycashi ist eine von 14 Vogelspinnenarten, die ein Team nun im Südwesten der USA entdeckt hat. Sie wurde zudem in der Nähe des Gefängnisses von Folsom in Kalifornien gefunden, das durch Cashs "Folsom Prison Blues" berühmt wurde.
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Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig Die größten Spinnen Deutschlands

Das Team um den Biologen Chris Hamilton von der Auburn University (Alabama) durchkämmte dazu über ein Jahrzehnt lang das Gebiet von zwölf US-Bundesstaaten westlich des Mississippi bis hinüber nach Kalifornien. Dabei nahmen die Forscher fast 3000 Vogelspinnen-Exemplare unter die Lupe, taxierten Körperbau, Verhalten, Vorkommen sowie genetische Daten der Tiere.

Das Ergebnis, veröffentlicht im Fachjournal "ZooKeys": Während man zuvor glaubte, dass es mehr als 50 Vogelspinnen-Arten in den USA gibt, sind es tatsächlich nur 29. 14 davon sind allerdings echte Neuentdeckungen. "Wir hören oft davon, dass neue Arten in den entferntesten Ecken der Welt entdeckt werden, aber was bemerkenswert ist: Diese Spinnen leben in unserem Hinterhof", sagt Hamilton.
Besondere Spinnenarten

Die diversen Vogelspinnen der Gattung Aphonopelma gehören zu den besonderen Spinnenarten in den USA. Während manche so klein sind, dass sie auf einer 2-Euro-Münze Platz finden, haben andere eine Beinspannweite von 15 Zentimetern. "Zwei der neuen Arten sind beschränkt auf einzelne Bergzüge im Südosten von Arizona, einem Hotspot in Sachen Biodiversität in den USA", betont Co-Autor Brent Hendrixson. "Diese empfindlichen Lebensräume sind durch wachsende Verstädterung, Freizeitverhalten und Klimawandel bedroht." Auch bestehe die Gefahr, dass der Bestand der seltenen Tiere durch Tierhändler leiden könnte.
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Die Faszination der imposanten Krabbeltiere auf Menschen ist groß - in der typischen, auch in vielen Filmen aufgegriffenen Mischung aus Begeisterung und Angst. Die in den USA lebenden Vogelspinnen-Arten stellten für Menschen jedoch keine Gefahr dar, sagt Hamilton. Sie würden nicht schnell beißen und glichen eher "Teddybären mit acht Beinen".

Erst vor kurzem hatten Forscher festgestellt, dass die strahlend blaue Farbe mancher Vogelspinnenarten anders als gedacht keine Rolle bei der Brautwerbung der Achtbeiner spielt - die Tiere können blaue Wellenlängen kaum erkennen.
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Meiste Vorfälle in USA - Hai-Angriffe erreichen 2015 Rekordniveau

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Feb 2016 17:46

Hai-Angriffe erreichen 2015 Rekordniveau.jpg
Hai-Angriffe erreichen 2015 Rekordniveau.jpg (21.2 KiB) 5044-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Hai-Angriffe- ... 54901.html
Dienstag, 09. Februar 2016
Meiste Vorfälle in USA - Hai-Angriffe erreichen 2015 Rekordniveau

Immer wieder kommt es zu blutigen Zusammenstößen zwischen Menschen und Haien - ob beim Schwimmen, Surfen oder Angeln. Im vergangenen Jahr sind es so viele Hai-Attacken wie nie zuvor. Der Anstieg der Angriffe wird auf zwei Ursachen zurückgeführt.

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Die Zahl der weltweiten Hai-Attacken hat 2015 ein Rekordhoch erreicht. Insgesamt sei es im vergangenen Jahr zu 98 unprovozierten Angriffen auf Menschen gekommen, heißt es in einem Bericht von Forschern der Universität Florida. Sechs davon hätten ein tödliches Ende genommen. Der bisherige Höchstwert war im Jahr 2000 erreicht worden. Damals war es zu insgesamt 88 Hai-Attacken gekommen - mit elf Todesfällen.
Video
2015 ungewöhnlich viele Angriffe: Kanufahrer rettet Mann nach Hai-Biss vor Hawaii 20.10.15 – 01:11 min Mediathek 2015 ungewöhnlich viele Angriffe Kanufahrer rettet Mann nach Hai-Biss vor Hawaii

Den Anstieg führten die Forscher auf das weltweite Bevölkerungswachstum zurück. Wegen der Erwärmung der Ozeane sei zudem mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen zu rechnen, da Raubfische und badende Menschen schon früher im Jahr in Küstengewässern aufeinanderträfen.

Die mit Abstand meisten Hai-Angriffe gab es dem Bericht zufolge in den USA. 59 Vorfälle zwischen Menschen und Haien wurden erfasst, wobei alleine 30 auf den Bundesstaat Florida entfielen. Dahinter folgten Australien mit 18 und Südafrika mit acht Attacken. Solche Schwankungen in der Statistik seien allerdings nicht ungewöhnlich, mahnen die Forscher, da es sich nur um Trends über einen längeren Zeitraum handele. Zudem würden heutzutage viele Hai-Angriffe per Mail oder über soziale Netzwerke bekannt werden, die früher nicht erfasst wurden.
In acht Fällen zu Unrecht beschuldigt
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Als unprovozierte Angriffe werden jene bezeichnet, bei denen der Mensch unabsichtlich in den Lebensraum der Haie eindringt und damit ihr natürliches Jagdverhalten anspricht, ohne die Tiere jedoch absichtlich zu reizen. Insgesamt kam es der Studie zufolge zu 164 Zusammenstößen mit Haien. Hierunter fallen auch jene Attacken, die explizit vom Menschen provoziert wurden, zum Beispiel bei Fütterungen, beim Fischen oder Angeln.

In 14 aller erfassten Fälle attackierten Haie ein Boot, wodurch Menschen zu Schaden kamen. In einem Fall ging ein Schiff mit Besatzung sogar unter. Acht Vorkommnisse gehen allerdings nicht auf das Konto von Haien. In diesen Fällen wurden die Raubfische fälschlicherweise eines Angriffs beschuldigt. Stattdessen waren Stechrochen, Blaubarsche und Aale in die Unfälle involviert.
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Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster ... ist ihr Gebiss. Haie haben ein sogenanntes Revolvergebiss mit mehreren Zahnreihen. Nur die erste Reihe ... Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster Wer jagt wen? Haie - der Mythos vom Monster

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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EU-Kommission plant schweren Schlag gegen alternative Tiermedizin – noch i

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Feb 2016 12:09

EU-Kommission plant schweren Schlag gegen alternative Tiermedizin.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... ndern.html

11.02.2016


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EU-Kommission plant schweren Schlag gegen alternative Tiermedizin – noch ist Zeit, das zu verhindern
Hans U. P. Tolzin und Stefanie Olhöft

Im Zuge der zunehmenden Auseinandersetzungen rund um die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA vergisst man allzu leicht, dass die Lobbyisten der Industrie nicht nur bei diesen Themen, sondern in allen Bereichen versuchen, rücksichtslos ihre Interessen durchzusetzen. Neuestes Beispiel: Eine neue EU-Verordnung will die Zulassung und Verordnung von Tierarzneimitteln zentral regulieren. Einige der offiziellen Ziele sind durchaus lobenswert. Doch so ganz »nebenbei« würde die Umsetzung dieses Vorschlags den Beruf des Tierheilpraktikers stark gefährden – und die Verfügbarkeit alternativer Tierarzneien wie Pflanzenmittel und Homöopathie drastisch einschränken.


Der Vorschlag der Europäischen Kommission trägt den Titel »COM (2014) 558«. Demzufolge will man »die Belastung durch Rechtsvorschriften« und den Einsatz von Antibiotika reduzieren, die Verfügbarkeit von Tierarzneimitteln und den Binnenmarkt verbessern.



Um dies zu erreichen, will die EU u.a. ein zentrales Zulassungsverfahren für Tierarzneimittel schaffen. Es soll eine Datenbank zur Erfassung von Meldungen zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen (Pharmakovigilanz) errichtet werden. Das ist natürlich grundsätzlich sinnvoll.



Zudem sollen Tiere allerdings künftig nur noch solche Arzneimittel erhalten dürfen, die ausdrücklich als Tierarzneimittel zugelassen sind.



Bisher gibt es jedoch auf dem deutschen Markt keine getrennten Zulassungsverfahren für Human- und Tierarzneimittel. Insbesondere diese Änderung würde den Einsatz von komplementär-alternativmedizinischen Arzneimitteln (Homöopathika, Pflanzenpräparate u. a.) faktisch unmöglich machen.



Bisher werden nämlich insbesondere für nicht-lebensmittelliefernde Tiere in der Alternativmedizin überwiegend Humanarzneimittel eingesetzt. Für klassische Tierhomöopathen, die überwiegend mit homöopathischen Einzelmitteln in Hochpotenzen arbeiten, wäre diese Regelung existenzbedrohend: Da es kaum Hochpotenzen gibt, die für Tiere zugelassen sind, wenden klassische Tierhomöopathen und Tierhalter im Wesentlichen Humanarzneimittel an.



Absurd erscheint die Forderung, homöopathische Arzneimittel für Tiere gesondert zuzulassen, also neben einer Registrierung als Humanarzneimittel, auch vor dem Hintergrund, dass gerade diese Arzneimittelgruppe für die Behandlung von Nutztieren besonders gefördert werden soll, da sie anerkanntermaßen keine Rückstände im Tier hinterlässt. Wie will man den Einsatz z. B. von Antibiotika senken, wenn man den Tierhaltern die nebenwirkungs- und rückstandsfreien Alternativen nimmt?



Einschneidende Änderungen sind bei der Verschreibungspflicht vorgesehen: Nach dem Entwurf kann ein Mitgliedsstaat künftig alle Medikamente, die zur Anwendung bei lebensmittelliefernden Tieren eingesetzt werden können, für verschreibungspflichtig erklären.



Dies würde eine Existenzvernichtung für Tierheilpraktiker bedeuten, die überwiegend Nutztiere behandeln. Darüber hinaus wären auch diejenigen Landwirte betroffen, die ihre Tiere vorrangig naturheilkundlich und damit rückstandsfrei behandeln wollen. Da die Verordnung Tierhalter nicht ausnimmt, ist faktisch jeder Tierhalter betroffen.


Problematisch am Entwurf ist auch, dass entgegen den bisherigen Regelungen im Arzneimittelgesetz künftig Pflegestoffe und Futterergänzungen als Arzneimittel definiert werden. Sie bedürfen damit einer gesonderten Zulassung als Tierarzneimittel. Dies wird mit großer Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass eine ganze Reihe von Medikamenten, v. a. pflanzlichen Ursprungs, die bisher ohne Gefahr für Mensch und Tier einsetzbar sind, vom Markt verschwinden werden. Stattdessen werden diese Produkte einem kostenintensiven und aufwendigen Zulassungsverfahren unterzogen, den sich nur wenige größere Hersteller – und die Pharmaindustrie – leisten können.



Gegen den Vorschlag regt sich Widerstand. Es hat sich u. a. eine Allianz der deutschen Tierheilpraktikerverbände gebildet, die sowohl die Bevölkerung als auch die Parlamentarier über die geplanten Änderungen informiert.



Die Beratung des Entwurfs wird voraussichtlich noch mehrere Monate dauern. Auf deutscher Seite ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft federführend für die Beratungen im Ausschuss.



Daher nutzen die Tierheilpraktikerverbände diese Zeit, um zu informieren, aber auch im Sinne der Tierhalter und Therapeuten und zum Wohle der Tiere nach Kräften aktiv in das Geschehen mit einzugreifen. So wurden bereits viele Gespräche mit Abgeordneten der jeweiligen Ausschüsse geführt, die in den Prozess der Entwicklung der Verordnung involviert sind. Ziel war es, einzelne Abgeordnete oder Fraktionen von unserem Anliegen zu überzeugen, Änderungsvorschläge der Verbände zu unterstützen bzw. Vorschläge der Verbände in Änderungsvorschläge der jeweiligen Abgeordneten im Stellungnahmeverfahren mit einfließen zu lassen, was auch gelungen ist.



Weiterhin wurde von der Kooperation deutscher Tierheilpraktiker-Verbände e.V. und dem Verband Artgerechte Tiergesundheit e.V. eine Online-Petition auf den Weg gebracht, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, dem Entwurf in der zurzeit vorliegenden Form nicht zuzustimmen. Diese Petition hat bereits etwa 17 000 Unterstützer. Bis zum 24.02.2016 ist noch Zeit, das Quorum von 50 000 Online-Unterschriften zu sammeln, damit es vor dem Bundestag zu einer Anhörung kommt.



Es bleibt zu hoffen, dass alle Bemühungen dahin führen, dass die Verordnung überarbeitet wird, dahingehend, dass die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit natürlicher Arzneimittel, Pflegeprodukte und Futterergänzungsmittel erhalten bleibt.



Das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen

Reich werden mit Armut. Das ist das Motto einer Branche, die sich nach außen sozial gibt und im Hintergrund oft skrupellos abkassiert. Die deutsche Flüchtlingsindustrie macht jetzt Geschäfte, von denen viele Konzerne nur träumen können. Pro Monat kostet ein Asylbewerber den Steuerzahler etwa 3500 Euro. Bei einer Million neuer Asylbewerber allein 2015 sind das monatlich 3,5 Milliarden Euro - also pro Jahr 42 Milliarden Euro. Das ist die Summe, die in einem Jahr an alle Arbeitslosen ausgezahlt wird. Es sind nicht nur Betreuer, Dolmetscher und Sozialpädagogen oder Schlepper und Miet-Haie, die davon profitieren. Die ganz großen Geschäfte machen die Sozialverbände, Pharmakonzerne, Politiker und sogar einige Journalisten. Für sie ist die Flüchtlingsindustrie ein profitables Milliardengeschäft mit Zukunft.

Es ist ein Tabu, über die Profiteure der Flüchtlingswelle zu sprechen.

Jeder neue Zuwanderer bringt der Asyl-Industrie Gewinn. Wer die Zustände bei der Asylpolitik verstehen will, der kommt um unbequeme Fakten nicht herum.

Wissen Sie,

wie gewinnorientierte Aktiengesellschaften an Flüchtlingen verdienen?
dass die Pharmaindustrie wegen der vielen Flüchtlinge mit einem Umsatz-plus in Milliardenhöhe rechnet?
dass Polizisten und Journalisten einen Maulkorb beim Thema Kriminalität von Asylbewerbern verpasst bekommen haben?
dass viele SPD-Politiker nebenberuflich Posten in Organisationen haben, welche Unterkünfte von Asylbewerbern betreiben?
wie Parteien über die Betreuung von Flüchtlingen eine illegale Parteien-finanzierung betreiben?
wie Journalisten für tränenreiche Geschichten über Asylbewerber geschmiert werden?
wo die Bundeswehr insgeheim schon jetzt künftige Kampfeinsätze probt, um die innere Sicherheit gewährleisten zu können?
wie stark die Immobilienpreise in der Umgebung von Asylunterkünften fallen?
dass die Bremer Flüchtlings-Großfamilie Miri pro Jahr 5,1 Millionen Euro an Sozialhilfe erhält und zugleich noch mindestens 50 Millionen Euro im Rauschgifthandel erwirtschaftet?
dass die 3000 Moscheen in Deutschland beim Flüchtlingsstrom aus Nahost und Nordafrika wegschauen und das Helfen lieber christlichen Organisationen überlassen?


Ein Buch voller Fakten, Fakten, Fakten ... und mit über 750 Quellenangaben belegt!


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Der Frühling naht - Die ersten Störche sind zurück

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Feb 2016 10:55

Die ersten Störche sind zurück.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Die-ersten-St ... 27756.html
Der Frühling naht - Die ersten Störche sind zurück

Der Zug der Vögel ist eine kraftraubende und gefährliche Sache. Kein Wunder, dass die meisten Störche nur so weit fliegen, bis sie keinen Frost mehr spüren. Die kürzeren Strecken lassen die Tiere früher als sonst zurückkehren.

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Die ersten Störche sind aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurückgekehrt. Vor allem im Südwesten des Landes, aber auch in Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt wurden bereits Tiere gesichtet. Etwa zehn Prozent der Vögel seien wieder da, schätzt Biologe Kai-Michael Thomsen vom Michael-Otto-Institut im Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in Bergenhusen (Schleswig-Holstein). Die früh zurückkehrenden Störche überwinterten in Spanien oder Frankreich. Außerdem blieben immer mehr der Tiere in Deutschland.
Einige Störche sind an ihren Standorten zurück.
Einige Störche sind an ihren Standorten zurück.
(Foto: picture alliance / dpa)

Die früh ankommenden Störche seien Winterflüchter, sagt der Biologe. "Sie fliegen aber nur so weit in den Süden, bis es frostfreie Bedingungen und keine Probleme mit dem Futter gibt." Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell (Baden-Württemberg) fanden heraus, dass immer mehr Störche auf dem Weg in den Süden auf Abfallbergen in Spanien oder Marokko bleiben. Mit den Zwischenstopps auf Müllkippen sparten sich die Tiere viel Energie. Dieses Verhalten habe in den vergangenen 15 bis 20 Jahren zugenommen, erläutert Thomsen.
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Wo genau die früh zurückkehrenden Vögel diesmal herkommen, kann er nicht genau sagen. Einige der Tiere verließen Deutschland gar nicht mehr: "Dass Störche hier überwintern, hat zugenommen." Mildere Winter sind nach Ansicht des Biologen Thomsen dafür aber nicht der alleinige Grund. Vor allem in Baden-Württemberg und Bayern gebe es Vögel, die dort auch in der kalten Jahreszeit blieben. In Bayern etwa überwintern rund 200 Störche. Auslöser für dieses Verhalten waren Zuchtprogramme in den 1950er und 1960er Jahren in der Schweiz, dem Elsass und Baden-Württemberg.

Störche aus Ostdeutschland fliegen zur Winterpause zum größten Teil auf einer Route östlich der Alpen noch bis nach Afrika. Sie beginnen, je nach Wetterbedingungen, zwischen Anfang und Mitte Februar ihre Rückreise. "Die Störche, die der Nabu mit Sendern versehen hat, sind vor einer Woche in Afrika aufgebrochen", erklärt Thomsen. Die Tiere waren im zentralafrikanischen Tschad und im nordostafrikanischen Sudan. "Sie werden nicht vor Ende März hier sein." Der größte Teil der deutschen Störche kehrt von Ende März bis Anfang April nach Deutschland zurück. Nach der Rückreise-Zeit leben insgesamt rund 6000 Storchpaare in Deutschland.
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Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Geschlechterrollen im Tierreich - Größe der Keimzellen ist ausschlaggebend

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Feb 2016 19:58

Geschlechterrollen im Tierreich.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Groesse-der-K ... 34476.html
Geschlechterrollen im Tierreich - Größe der Keimzellen ist ausschlaggebend

"Typisch Mann" oder "typisch Frau" wird schnell mal eingeworfen. Ob solche Zuschreibungen auch auf die Geschlechter im Tierreich zutreffen und welche Ursachen sie haben, können Forscher nun erklären.

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In nahezu allen Organismengruppen finden sich Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen in Bezug auf das Verhalten, den Stoffwechsel oder der äußeren Erscheinung. Doch woher kommen diese? Diese Frage haben sich Forscher für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit Dr. Tim Janicke von der französischen Universität Montpellier und Dr. Marc Lajeunesse von der Universität Tampa in den USA gestellt und kommen zu einer klaren Antwort: Die klassischen Geschlechterrollen im Tierreich basieren auf einem ganz ursprünglichen Geschlechterunterschied.

An insgesamt 66 Tierarten haben die Forscher die Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Zusammenhang mit deren Paarungsverhalten untersucht. Sie konnten dabei feststellen, dass Männchen im Allgemeinen meist deutlich stärker von einer höheren Anzahl von Verpaarungen profitieren als Weibchen. "In diesen Fällen unterliegen Männchen einem stärkeren Selektionsdruck hinsichtlich des Paarungserfolgs als Weibchen", erklärt Janicke. Zudem habe sich herausgestellt, dass die Stärke dieses Geschlechtsunterschieds mit der Ausprägung zweier weiterer Merkmale sich geschlechtlich fortpflanzender Tiere einhergeht: Einer auffälligeren äußeren Erscheinung bei Männchen und einer stärker ausgeprägten Brutpflege durch die Weibchen.
Bestätigung der Selektionstheorie von Darwin

Die Ergebnisse der Studie untermauern die Vorhersagen von Charles Darwin. Die von ihm beschriebenen Geschlechterrollen werden als Konsequenz des grundlegendsten Geschlechterunterschieds angesehen, nämlich der Größe der Keimzellen. Männchen produzieren in der Regel viele kleine Spermien, Weibchen hingegen wenige, aber meist erheblich größere Eizellen. Die Vielzahl winziger Spermien der Männchen fördert demnach eine erhöhte Rivalität um die vergleichsweise geringe Anzahl weiblicher Eizellen. Dies geht einher mit der Ausprägung auffallenderer sekundärer Geschlechtsmerkmale für die Balz und einer geringeren Beteiligung an der Brutpflege.
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Die Befunde der Wissenschaftler zeigten aber auch, dass die in der Größe der Keimzellen begründbaren Geschlechterrollen durch Einflüsse der Umwelt geschwächt oder verstärkt werden können. Belege hierfür finden sich beispielsweise bei Vögeln und Fischen mit vertauschten Geschlechterrollen: Hier unterliegen die Weibchen einer stärkeren sexuellen Selektion, konkurrieren also um die wählerischen Männchen, und überlassen auch den Vätern den Großteil der Brutpflege.
Keine Belege für alternative Theorie

Zu den Theorien von Darwin zu Geschlechterrollen gibt es die alternative Theorie durch soziale Selektion. Hierbei wird davon ausgegangen, dass Geschlechterrollen ausschließlich durch Umwelt- beziehungsweise soziale Einflüsse entstehen. "Damit hätten sich Geschlechterrollen unabhängig von der Stärke der sexuellen Selektion und der Größe der Keimzellen entwickelt. Für diese Vermutung haben wir in unserer Studie keine Belege gefunden", erklärt jedoch Ines Häderer vom Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen.
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Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten: Wenn sich Tiere selbst klonen Kuriose Paarungsverhalten Wenn sich Tiere selbst klonen

Quelle: n-tv.de , jaz
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Wie finden Bienen die Blüten ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Feb 2016 11:54

Wie finden Bienen die Blüten.jpg
Wie finden Bienen die Blüten.jpg (23.32 KiB) 4947-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 83221.html
Frage & Antwort, Nr. 419
Wie finden Bienen die Blüten ?

Von Jana Zeh

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Wie schön, wenn Bienen über einer blühenden Wiese ausschwärmen. Doch woher wissen die Tiere, wo sie ihr Futter finden? Sehen oder riechen sie es oder finden sie es ganz anders? (fragt Isabell N. aus Berlin)

Im allgemeinen Verständnis ist bei dem Begriff Biene die Honigbiene gemeint, die als Nutztier gehalten wird. Es gibt aber eine ganze Reihe verschiedener Bienenarten. Alle Arten ernähren sich vegetarisch, das heißt, die Bienen leben von süßen Pflanzensäften, die sie aus Blüten sammeln, vor allem aber vom Blütennektar. Da dieser nur aus Zucker und Wasser besteht, sind Bienen außerdem auf den Pollen von Blüten angewiesen. Dieser liefert Eiweiße, Vitamine und essenzielle Fettsäuren. Doch wie findet die Biene ihre Leckereien?

"Tatsächlich haben sich die Sinne der Bienen und anderer blütenbestäubender Insekten seit Jahrmillionen angepasst, um möglichst effektiv Nahrungsquellen zu erschließen", erklärt Dennis Klein, Geograf und Wildbiologe vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Auch die Pflanzen, die von Insekten bestäubt werden, haben sich parallel entwickelt. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer koevolutiven Entwicklung, sowohl bei den Bienen als auch bei den Pflanzen.
Mehrere Sinne im Einsatz
Nahaufnahme eines Bienenkopfes.
Nahaufnahme eines Bienenkopfes.
(Foto: imago/blickwinkel)

Bienen nehmen mit ihren Augen ihre Umgebung anders wahr als Menschen. Sie sehen die Grundfarben Gelb, Blau und Ultraviolett. Scharlachrot nehmen sie als schwarz wahr. Landschaften sind für Bienen hellgrau. "Durch diese besondere Art und Weise zu sehen können Bienen nektarreiche Blüten in der Landschaft viel besser wahrnehmen als wir Menschen", so Klein weiter. Wissenschaftler sprechen sogar von Bienenfarben, wenn sie das Farbensehen der Bienen beschreiben.

Grundsätzlich orientieren sich die Bienen also mit den Augen an den Farben der Blüten. So ist auch die Vielzahl der Blütenpracht nachvollziehbar, denn die Pflanzen konkurrieren untereinander um Bestäubung durch die Insekten. Ab einer Fluggeschwindigkeit von fünf Kilometern pro Stunde aufwärts sieht die Biene jedoch nur noch schwarzweiß. Das führt dazu, dass sie fliegend die Farbe einer Blüte aus einem Meter Entfernung fast nicht mehr erkennen kann.

Aus diesem Grund orientiert sich die Biene eben nicht nur an der Farbe einer Blüte, sondern auch am Duft der Pflanze, des Pollens und des Nektars. "Bienen riechen mit ihren Antennen und können damit auch die Richtung bestimmen, aus welcher der Duft stammt. Der ausgeprägte Geruchssinn der Tiere hat auch viele andere Aufgaben, zum Beispiel bei der Kommunikation untereinander", erklärt Klein weiter. Pflanzen, die durch ihre Farbe und ihren Duft auffallen, haben dadurch für ihre Bestäubung einen echten Vorteil.
Zeit- und Landgedächtnis

Doch auch damit nicht genug. Die Bienen haben im Laufe ihrer Entwicklung ein Zeitgedächtnis entwickelt. Das ist wichtig, weil viele Pflanzen ihren Nektar nur zu bestimmten Zeiten liefern. Durch die Begrenzung der Futtersammlung auf bestimmte Stunden spart die Biene Zeit und Kraft. Das macht ihre Futtersuche effektiv. "Bienen sind zudem imstande, Landmarken im Gedächtnis abzuspeichern", betont der Experte. Dabei orientieren sie sich am Erdmagnetfeld und der Sonne und finden reichhaltige Futterplätze wieder.

Britische Forscher haben außerdem nachweisen können, dass sogenannte Bestäuberinsekten, also auch Schmetterlinge oder Hummeln, eine Art Kommunikation mit der Pflanze eingehen. Die Insekten sollen anhand elektrischer Signale, die die Pflanzen aussenden, diese erkennen und sogar unterscheiden können. Diese besondere Kommunikationsform war bisher unbekannt.
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Neben den Sinnes- und Gedächtnisleistungen der Bienen bildet die Kommunikation untereinander bei allen staatenbildenden Arten einen weiteren wichtigen Bestandteil beim Auffinden der Nahrungsquellen. Mit dem sogenannten Schwänzeltanz gibt eine Biene Informationen über Art, Lage und Menge an Nahrung an Ihre Schwestern weiter – allerdings erst, wenn sie den kürzesten Weg zur Nahrungsquelle gefunden hat.

Übrigens: Honigbienen sind haariger als gedacht. Sie besitzen rund drei Millionen Haare am Körper. Damit vergrößern sie ihre Körperoberfläche auf die Größe einer Toastscheibe, haben Forscher errechnet. An diesen Haaren bleibt der Pollen hängen und trägt bei der nächsten Blüte zur Bestäubung bei.
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Quelle: n-tv.de
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Dominanzverhalten oder Ritual ? - Schimpansen schleudern Steine auf Bäume

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Feb 2016 20:06

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Dominanzverhalten oder Ritual.jpg (44.28 KiB) 4911-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Schimpansen-s ... 02866.html
Montag, 29. Februar 2016
Dominanzverhalten oder Ritual ? - Schimpansen schleudern Steine auf Bäume

In Westafrika gelingt Forschern eine seltene Beobachtung. Sie entdecken Schimpansen, die Steinhaufen bauen und sie anschließend auf Bäume werfen. Die Wissenschaftler haben verschiedene Thesen für dieses eigenartige Verhalten.

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Forscher haben bei Schimpansen eine bisher völlig unbekannte Verhaltensweise entdeckt. In einigen Gegenden Westafrikas häufen die Affen Steine an und werfen diese immer wieder gegen Bäume. Das berichten Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in den "Scientific Reports". Aus der Forschung über unsere nächsten lebenden Verwandten erhoffen sich die Wissenschaftler auch Erkenntnisse darüber, wie sich beim Menschen Verhaltensunterschiede herausgebildet haben.

Warum die Affen zu den Steinen greifen, sei noch unklar. Denkbar sei, dass es eine Abwandlung des von allen Schimpansen-Populationen bekannten Trommelns mit Händen und Füßen gegen Baumwurzeln sei, sagte Wissenschaftler Hjalmar Kühl. Das diene der Kommunikation und sei zudem ein typisches Verhalten erwachsener männlicher Schimpansen - sie wollten damit zeigen, wer sie sind.
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Auffällig sei außerdem die Ähnlichkeit der Steinhaufen zu von Menschen geschaffenen rituellen Stätten. "Man könnte hier nach Parallelen fragen", sagte Kühl. In jedem Fall seien noch weitere Forschungen nötig, um das Verhalten der Affen zu enträtseln. Es wurde etwa in Liberia und Guinea beobachtet.

Im Gegensatz zu anderer Werkzeugnutzung hängt das Verhalten den Forschern zufolge nicht mit der Nahrungssuche zusammen. Die Steinwürfe wurden im Rahmen Pan-African-Programms gefilmt, das die Max-Planck-Forscher seit 2010 betreiben. Es unterscheidet sich von anderen, seit Jahrzehnten laufenden Langzeitbeobachtungen einzelner Schimpansen-Populationen. In dem Programm erheben die Forscher laut Kühl ein Jahr lang standardisiert Daten und vergleichen sie miteinander. An 40 verschiedenen Orten soll bis 2018 so geforscht werden.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Gemeinsamkeiten der Hirnarchitektur - Einige Vogelarten sind so schlau wie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mär 2016 18:12

Einige Vogelarten sind so schlau wie Affen.jpg
Einige Vogelarten sind so schlau wie Affen.jpg (51.11 KiB) 4825-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Einige-Vogela ... 41596.html
Freitag, 04. März 2016
Gemeinsamkeiten der Hirnarchitektur - Einige Vogelarten sind so schlau wie Affen

Die kognitiven Fähigkeiten einiger Vogelarten sind mit denen von Menschaffen ebenbürtig. Obwohl sich die Gehirne der Tiergruppen sehr unterscheiden, finden die Forscher einige Gemeinsamkeiten.

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Bisher war man davon ausgegangen, dass Vögel zwar ausgeklügelte kognitive Fähigkeiten besitzen, diese aber nur in speziellen Bereichen, wie zum Beispiel zum Verstecken von Futter einsetzen können. Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Wien haben nun herausgefunden, dass dem nicht so ist.
Auch Papageien haben besondere Fähigkeiten.
Auch Papageien haben besondere Fähigkeiten.
(Foto: imago/Xinhua)

Sie trugen Studien zusammen, bei denen diverse kognitive Fähigkeiten bei Vögeln nachgewiesen werden konnten. "Das mentale Geschick von Rabenvögeln und Papageien ist ebenso ausgeprägt und vielfältig wie das der Menschenaffen", sagt Professor Onur Güntürkün, Leiter der Abteilung Biopsychologie in Bochum. Sie können unter anderem logisch denken, sich selbst im Spiegel erkennen und sich in andere hineinversetzen.
Komplexe kognitive Fähigkeiten auch ohne Kortex

Die kognitiven Fähigkeiten bei allen Säugetieren werden der Großhirnrinde, dem sogenannten Neocortex, der aus mehreren Schichten besteht, zugeschrieben. Einen solchen besitzen Vögel gar nicht, die im Vergleich zu Menschaffen auch ein erheblich kleineres Gehirn besitzen. Bei ihnen werden im sogenannten Pallium die komplexen Aufgaben bewältigt. Professor Onur Güntürkün (RUB) stellte nun die Frage: "Ist es möglich, dass sich in den 300 Millionen Jahren unabhängiger Entwicklung von Vögeln und Säugetieren sehr unterschiedliche Hirnmechanismen für komplexe Denkprozesse entwickelt haben?"

Das Forscherteam wertete in Bezug auf diese Fragestellung die Ergebnisse von neuroanatomischen Studien aus und stellte fest, dass die Gehirne beider Tiergruppen tatsächlich sehr verschieden aufgebaut sind. Im Detail jedoch, kann man auch Gemeinsamkeiten erkennen. So sind zum Beispiel einzelne Module der Gehirne ähnlich miteinander verschaltet. Zudem finden sich in den Gehirnen beider Tiergruppen eine präfrontale Hirnstruktur, die vergleichbare exekutive Funktionen steuert.
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Geklärt werden konnte bisher aber nicht, wie diese Gemeinsamkeiten entstanden sind. Möglich wäre, dass der letzte gemeinsame Vorfahre von Säugetieren und Vögeln diese Hirnstrukturen vererbt hat oder sie sind unabhängig voneinander in der Evolution entstanden, weil beide Tiergruppen vor ähnlichen Herausforderungen standen. Die letzte Variante halten die Forscher für wahrscheinlicher.

Resümierend lässt sich feststellen: "Klar ist, dass der mehrschichtige Kortex der Säugetiere für komplexe Kognition nicht erforderlich ist", so Güntürkün. "Auch das absolute Hirngewicht spielt für die mentalen Fähigkeiten keine Rolle." Gehirne von Menschenaffen wiegen durchschnittlich 275 bis 500 Gramm. Die Gehirne der kognitiv ebenso geschickten Vögel ohne Kortex bringen gerade einmal auf 5 bis 20 Gramm auf die Waage.
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Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale So funktioniert das menschliche Gehirn

Quelle: n-tv.de , jaz
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Kleiner Krake geistert durchs Meer - Casper erschreckt Meeresbiologen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mär 2016 20:39

Kleiner Krake geistert durchs Meer.jpg
Kleiner Krake geistert durchs Meer.jpg (77.95 KiB) 4806-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Casper-erschr ... 52741.html
Sonntag, 06. März 2016
Kleiner Krake geistert durchs Meer - Casper erschreckt Meeresbiologen

Auf einer Expedition machen Forscher eine geisterhafte Entdeckung. Der Tauchroboter erspäht einen weiß schimmernden Kraken. Solch ein Tier ist bisher nie dokumentiert. Durch seine Ähnlichkeit zu einer Filmfigur taufen sie ihn Casper.

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Sein Spitzname ist Casper, weil das kleine weiße Meereswesen mit den schwarzen Knopfaugen aussieht wie der freundliche Geist aus dem gleichnamigen Fantasyfilm. Einen richtigen Namen hat der geisterhafte Krake noch nicht. "Es handelt sich höchstwahrscheinlich um eine unbeschriebene Art, die möglicherweise keiner bekannten Gattung gehört", berichtet der Meeresbiologe Michael Vecchione der US-Meeresbehörde NOAA.
So sieht der Namensgeber aus: Casper im gleichnamigen Film von 1995.
So sieht der Namensgeber aus: Casper im gleichnamigen Film von 1995.
(Foto: imago/United Archives)

Forscher entdeckten den achtarmigen Tintenfisch Ende Februar bei einer Expedition im Pazifik nahe der Insel Necker, die zu Hawaii gehört. Casper saß auf einem flachen Felsen am Meeresgrund in rund 4300 Metern Tiefe, als sich der ferngesteuerte Tauchroboter näherte. Sein Äußeres erstaunte die Wissenschaftler, weil ein derartiger Kopffüßer nie zuvor in solcher Tiefe gesichtet worden war.

Das Tier hat im Gegensatz zu den Cirrentragenden Kraken (Cirroctopoda), die noch unterhalb von 5000 Metern leben können, keine Flossen und ähnelt eher gewöhnlichen Kraken (Octopoda), die aber sonst im flacheren Meer zu Hause sind. Casper ist laut NOAA auch deshalb ungewöhnlich, weil er keine Pigmentzellen hat: Dies lasse ihn weiß und geisterhaft erscheinen. Zudem scheint er mit weniger Muskeln ausgestattet zu sein als verwandte Arten, was ihn zusätzlich wie einen Geist erscheinen lässt.
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Das Team um Vecchione ist begeistert von Casper. Sie wollen nun - in Abstimmung mit deutschen Meeresbiologen - nach ähnlichen Arten suchen und eine wissenschaftliche Publikation über ihre Entdeckung schreiben. Ursprünglich planten die Forscher, mithilfe des Tauchroboters geologische Verbindungen zu Neckar Island nachzuweisen. Stattdessen stießen sie auf den geisterhaften Kraken.
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Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Auf dem Weg ins Winterquartier - Kolibris schaffen 2000 Kilometer nonstop

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mär 2016 18:48

Auf dem Weg ins Winterquartier.jpg
Auf dem Weg ins Winterquartier.jpg (28.09 KiB) 4775-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Kolibris-scha ... 82826.html
Donnerstag, 10. März 2016
Auf dem Weg ins Winterquartier - Kolibris schaffen 2000 Kilometer nonstop

Sie wiegen nur drei Gramm - und fliegen Riesenstrecken: Forscher haben Mini-Kolibris beobachtet. Die Vögelchen sausen selbst mit dickem Bauch mit enormer Ausdauer durch die Lüfte.

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Winzige Rubinkehlkolibris können immense Strecken von mehr als 2000 Kilometern nonstop zurücklegen. Das berichten US-Ornithologen, die das Flugverhalten der nur etwa drei Gramm schweren und kaum zehn Zentimeter langen Kolibris (Archilochus colubris) auf dem Weg in die Winterreviere untersucht haben.
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Die Minis mit dem im Sonnenlicht bunt schillernden Gefieder ziehen ab Ende August vom Osten der USA zum Überwintern nach Mittelamerika. Auf dieser 3000 Kilometer langen Reise, die im Schnitt 62 Tage dauert, liegt auch die nördliche Küste des Golfs von Mexiko. Ob die Rubinkehlkolibris diesen überqueren oder an der Küste entlang fliegen, ist noch nicht vollständig geklärt.

Theodore Zenzal und Kollegen von der University of Southern Mississippi in Hattiesburg konnten aufgrund der gemessenen Flügelspanne und des Gewichts der Vögel jedoch am Computer simulieren, dass vor allem männliche Kolibris rund 2200 Kilometer ohne Unterbrechung fliegen können. Über ihre Ergebnisse berichten sie im Fachjournal "The Auk: Ornithological Advances".
Fliegen auch mit doppeltem Gewicht

Das Forscherteam kennzeichnete von 2010 bis 2014 im Spätsommer insgesamt mehr als 2700 Kolibris an ihren Nistplätzen in Alabama mit Radiotranspondern, Farb- oder vor allem Aluminiumbändern. Das Flug- und Rastverhalten von einem Teil der Tiere konnte dann durch Radiotracking oder auch durch Fangnetze nachvollzogen werden. Dabei bestätigte sich auch die Vermutung der Forscher, dass ältere Vögel früher losfliegen und ihr Ziel zeitiger und in besserer Verfassung erreichen als Jungvögel. Zwischen weiblichen und männlichen Kolibris waren die Unterschiede hingegen wesentlich geringer. Meist dauerten die diversen Zwischenstopps zur Rast und Futteraufnahme nur ein bis vier Tage.
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"Besonders interessant daran war, dass manche der Vögel während der Migration ihr Gewicht effektiv verdoppelten und trotzdem in der Lage waren zu fliegen", erläuterte Zenzal. Das sei umso erstaunlicher, als es manche fülligere Kolibris nach dem Messen und Freilassen kaum auf den nächsten Ast schaffen würden.

"Es ist interessant zu sehen, dass die Einjährigen nach den Erwachsenen fliegen und auch ein anderes Zwischenstopp-Verhalten haben", kommentierte der Kolibri-Spezialist Chris Clark von University of California in Riverside. Die Experten vermuten, dass Jungvögel wegen der besseren Orientierungsmöglichkeiten die Küstenroute bevorzugen, während die Älteren möglicherweise 1000 Kilometer über das offene Meer fliegen.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Konfettizellen dank Gentechnik - Regenbogenfisch erstrahlt in bunten Farbe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Mär 2016 19:20

Regenbogenfisch erstrahlt in bunten Farben.jpg
Regenbogenfisch erstrahlt in bunten Farben.jpg (54.05 KiB) 4724-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Regenbogenfis ... 75856.html
Montag, 21. März 2016
Konfettizellen dank Gentechnik - Regenbogenfisch erstrahlt in bunten Farben

Wie ein Mosaik sieht die Haut des neu erschaffenen Regenbogen-Zebrafisches aus. Mittels Gentechnik gelingt Wissenschaftlern das farbenprächtige Wunderwerk. Dabei dient der Fisch nicht nur der reinen Zierde, sondern leistet einen wichtigen Forschungsbeitrag.

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Einen Fisch mit schier unglaublicher Farbenpracht haben Forscher in den USA mit gentechnischen Methoden geschaffen. Jede einzelne Hautzelle des Tieres leuchtet in einer anderen Farbe - unter dem Mikroskop betrachtet, reihen sich Hunderte bunte Tupfen aneinander. Der Effekt reiche bis in die kleinste Flossenspitze, berichtet das Team im Fachjournal "Developmental Cell".
Jede Zelle auf der Schuppe des Fisches hat eine andere Farbe.
Jede Zelle auf der Schuppe des Fisches hat eine andere Farbe.
(Foto: Chen et al./Developmental Cell 2016/dpa)

Geschaffen wurde das faszinierende Geschöpf mit wissenschaftlicher Zielsetzung: An ihm soll sich leichter verfolgen lassen, wie Hunderte einzelne Zellen bei einer Verletzung zusammenwirken, um die Haut heilen zu lassen. Mit der Färbung habe jede Zelle eine Art Barcode und könne so über Tage und Wochen beobachtet werden, erklären die Wissenschaftler um Chen-Hui Chen und Kenneth Poss von der Duke University in Durham (US-Staat North Carolina).

"Bevor wir Geweberegeneration vollständig verstehen können, müssen wir in der Lage sein, zu verfolgen, was jede einzelne Zelle tut", erklärt Poss. Die verwendete Methode - "Skinbow" genannt - sei ein Wegbereiter dafür, in einem einzigen Schritt Hunderte oder sogar Tausende Zellen in einem regenerierenden Gewebe sichtbar zu machen.
Biografie für jede einzelne Zelle

Die Hautzellen der "Skinbow"-Zebrafische bilden nach dem Zufallsprinzip verschiedene Gemische roter, grüner und blauer fluoreszierender Proteine, schreiben die Forscher. Auf diese Weise entstünden mehr als 70 klar unterscheidbare Farbtöne - genug, um eine identische Nuance benachbarter Zellen sehr unwahrscheinlich zu machen. "Die Farben werden nur in der äußersten Hautschicht gebildet und bleiben während der gesamten Lebenszeit der jeweiligen Zelle erhalten."
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Das Team schuf nicht nur den Fisch, sondern entwickelte auch Software zur Auswertung von Bilderserien. Für jede einzelne Zelle der beobachteten Stelle könne so eine eigene Biografie geschrieben werden, erläutern die Forscher. Bewegungen seien darin erfasst, Größen- und Formveränderungen und andere Reaktionen auf eine Hautverletzung. Ursprünglich wurde die Technik demnach dafür entwickelt, einzelne Neuronen im Gehirn einzufärben ("Brainbow"). Für ausgefeiltere Beobachtungsmöglichkeiten soll das System nun noch weiter ergänzt und mit anderen bildgebenden Techniken kombiniert werden.
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Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Bizarre Höhlenwesen - Gespenster-Drachentausendfüßer entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Apr 2016 20:09

Drachentausendfüßer entdeckt.jpg
Drachentausendfüßer entdeckt.jpg (39.47 KiB) 4607-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Gespenster-Dr ... 03471.html
Mittwoch, 06. April 2016
Bizarre Höhlenwesen - Gespenster-Drachentausendfüßer entdeckt

Durchsichtig, farblos, extrem lange Beine und Antennen: Wissenschaftler entdecken in Südchina mehrere Arten von Drachentausendfüßern, die in vielerlei Hinsicht als ungewöhnlich zu bezeichnen sind.

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Einen gespenstisch wirkenden Tausendfüßer haben Forscher in einer Höhle im Süden Chinas entdeckt. Die Tiere seien durchsichtig und farblos, teilte das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn mit. Der Verlust der Pigmentierung sei für Bodentiere in Höhlen typisch. Der Gespenster-Drachentausendfüßer (Desmoxytes similis), gefunden in der Höhle Bangjiao Dong nahe der Stadt Yingde, ist eine von insgesamt sechs neuentdeckten Desmoxytes-Arten, die Wissenschaftler im Fachjournal "ZooKeys" beschreiben.
Extrem lange Beine geben dem Stabschrecken-Drachentausendfüßer (Desmoxytes phasmoides) ein außergewöhnliches Aussehen, das an Stabheuschrecken erinnert. Diese Art wurde in der Fengliu-Dong-Höhle gefunden.
Extrem lange Beine geben dem Stabschrecken-Drachentausendfüßer (Desmoxytes phasmoides) ein außergewöhnliches Aussehen, das an Stabheuschrecken erinnert. Diese Art wurde in der Fengliu-Dong-Höhle gefunden.
(Foto: Sunbin Huang/Xinhui Wang/South China Agricultural University/dpa)

Spektakulär sei darunter auch der Stabschrecken-Drachentausendfüßer mit seinen extrem langen Beinen und Antennen, hieß es vom Museum weiter. Mit seinem Aussehen erinnere er an eine Stabschrecke. Vier der entdeckten Arten kommen demnach nur in Höhlen vor. Alle neu beschrieben Arten stammen aus Südchina, aus der Provinz der Guangdong und aus dem autonomen Gebiet Guangxi Zhuang.

Drachentausendfüßer sind eine in Südostasien verbreitete Gruppe von Tausendfüßern, die sich mit Stacheln, Dornen und Blausäuregas vor Fressfeinden schützen.
Noch viele unentdeckte Tausendfüßerarten

Die Forscher gehen davon aus, dass in vielen tropischen Ländern noch unentdeckte Tausendfüßerarten leben. Besonders aus China seien bisher nur wenige Arten bekannt geworden.

Diese Tiere wurden durch den Fund des "abschreckend pink gefärbten Drachentausendfüßers" bekannt, der im Jahr 2007 aus Thailand beschrieben wurde.
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Der fast gläsern wirkende Tausendfüßer gehört zur Gattung der Glomeridesmida, welche seit 350 bis 400 Millionen Jahren die Erde bewohnen. 16.11.12 Fundsache, Nr. 1165 Durchsichtiger Urtausendfüßer
Die leuchtenden Tausendfüßler schützen sich vor möglichen Feinden. 27.09.11 Als Abschreckung und Warnung Tausendfüßler leuchten grün

Diese jetzt entdeckten spektakulären Drachentausendfüßer seien nur ein besonderes Beispiel, das zeige, wie viele Arten bisher noch unbekannt und unbeschrieben seien – innerhalb der Tausendfüßer, in der Mekongs-Region sowie weltweit. Auch wenn den jetzt aus chinesischen Höhlen beschriebenen Drachentausendfüßern die sensationelle Warnfarbe ihrer an der Erdoberfläche lebenden Verwandten fehlte, seien sie nicht weniger spektakulär, so das Forschungsmuseum Koenig.
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Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Erster Anstieg seit 100 Jahren - Es gibt wieder mehr wilde Tiger

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Apr 2016 15:16

Es gibt wieder mehr wilde Tiger.jpg
Es gibt wieder mehr wilde Tiger.jpg (49.04 KiB) 4517-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Es-gibt-wiede ... 37801.html
Montag, 11. April 2016
Erster Anstieg seit 100 Jahren - Es gibt wieder mehr wilde Tiger

Die Zahl der in der Wildnis lebenden Tiger steigt erstmals seit 100 Jahren wieder. Im Jahr 2010 war das Rekordtief mit weltweit etwa 3200 erreicht, heute sind wieder es etwa 3890 Tiger. Was hat für den Anstieg gesorgt?

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Eine gute Nachricht nach einer langen Zeit der schlechten: Die Zahl der wild lebenden Tiger ist erstmals seit 100 Jahren wieder gestiegen. Während die Zahl der Tiere 2010 mit weltweit etwa 3200 auf einem Rekordtief lag, leben heute etwa 3890 Tiger in der Wildnis, wie die Organisation WWF sowie das Global Tiger Forum mitteilten. Grund dafür sei eine gute Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Bevölkerung und Umweltschützern beim Schutz der Populationen in den betroffenen Ländern.

"Wer Tiger schützen will, braucht Ausdauer", sagte Eberhard Brandes vom WWF Deutschland. Das Engagement habe sich aber ausgezahlt. "Zum ersten Mal seit Jahrzehnten steigt die Zahl der wild lebenden Tiger zumindest in einigen Ländern wieder an." Demnach liegt Indien mit einer Steigerung von mehr als 500 Tieren vorn. Mit einer Population von 2226 Tieren lebt in Indien mehr als die Hälfte der weltweit vorkommenden wilden Tiger. Auch Russland, Bhutan und Nepal verzeichneten Zuwächse.
Wildlebend in 13 asiatischen Staaten
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In der Wildnis leben Tiger in 13 asiatischen Staaten: Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland, Thailand und Vietnam. Der WWF und das Global Tiger Forum veröffentlichten ihre Zahlen einen Tag vor dem Beginn eines Treffens dieser Länder, das am Dienstag in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi startet. Bei einem ähnlichen Treffen 2010 hatten die Teilnehmer das Ziel formuliert, die Zahl der wild lebenden Tiger bis 2022 von 3200 auf 6400 zu verdoppeln.

WWF-Vertreter Brandes forderte nun einen noch energischeren Kampf gegen Wilderei sowie Maßnahmen zum Erhalt des Lebensraums der Tiger. Alle betroffenen Staaten müssten "ihre Verantwortung" wahrnehmen und Aktionspläne für die kommenden sechs Jahre entwickeln, "um das Ziel der Verdoppelung" zu erreichen, forderte der WWF.
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Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Tests im Süßwasser - Wie Mikroplastik auf Wasserflöhe wirkt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Apr 2016 09:07

Wie Mikroplastik auf Wasserflöhe wirkt.png
Wie Mikroplastik auf Wasserflöhe wirkt.png (561.7 KiB) 4480-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Mikroplas ... 46806.html
Donnerstag, 14. April 2016
Tests im Süßwasser - Wie Mikroplastik auf Wasserflöhe wirkt

Kunststoff in Fischen, Walen und Robben: Die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll ist schon lange ein Thema. Doch wie sieht es mit dem Süßwasser aus? Ein typischer Vertreter wird dafür mit Mikroplastik "bombardiert" und kann sich kaum noch bewegen.

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Bisher wurden die schädigenden Effekte von sogenannten Mikroplastikteilchen vor allem in Meeren untersucht. Forscher der Universität Tübingen und des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei haben nun die Auswirkungen auf Wasserflöhe, die im Süßwasser heimisch sind, nachempfunden.

In ihren Versuchen mit dem Großen Wasserfloh hatten die Forscher Plastikteilchen einheitlichen Materials, einheitlicher Größe und Form verwendet, um solide Ergebnisse zu den physikalischen Effekten zu erhalten. "Wir haben auch hohe Konzentrationen an Plastikteilchen getestet, um kritische Grenzen für Schäden bei den Wasserflöhen zu bestimmen", erklärt Professorin Christiane Zarfl vom Zentrum für Angewandte Geowissenschaften der Universität Tübingen.
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Bei den Untersuchungen zeigte sich, dass die typischen Süßwasserbewohner winzige Teilchen von einem Mikrometer – einem Tausendstel Millimeter – aufnahmen, was ihre Bewegungen deutlich verminderte und dadurch die Nahrungsaufnahme verhindern würde. Größere Teilchen hatten dagegen keinen messbaren Effekt. Die Forscherinnen und Forscher sehen dies als Beginn vieler weiterer notwendiger Untersuchungen zur Auswirkung von Mikroplastikverschmutzung im Süßwasser. Zum einen gehen sie davon aus, dass der Kunststoff mit verschiedenen Chemikalien Wechselwirkungen eingeht, zum anderen müssten die Tests auf ganze Ökosysteme ausgeweitet werden.

"Messungen zufolge lassen sich in Europa, Süd- und Nordamerika, Afrika und Asien pro Quadratkilometer Wasseroberfläche bis zu mehreren Hunderttausend Mikroplastikteilchen finden", erklärt Zarfl. Besonders hoch seien die Werte bei hoher Besiedlungsdichte, intensiver Landnutzung und in der Nähe von Industriegebieten. "Je nach Art der Kunststoffe schwimmen die Teilchen im Wasser oder setzen sich als Sedimente am Boden ab", erklärt die Wissenschaftlerin. Bisher gebe es wenig geeignete Analysemethoden, um die ganze Vielfalt zu erfassen. "Wir wollten mit unserer systematischen Untersuchung einen Grundstein legen, um Auswirkungen von Mikroplastik auf Süßwasserorganismen besser zu verstehen."
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Quelle: n-tv.de , jaz
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Ins Fischgehirn geschaut - Hunger verändert die Sinneswahrnehmung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Apr 2016 10:47

Ins Fischgehirn geschaut.jpg
Ins Fischgehirn geschaut.jpg (30.94 KiB) 4446-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Hunger-veraen ... 73181.html
Ins Fischgehirn geschaut - Hunger verändert die Sinneswahrnehmung

Jeder kennt das: Wenn man hungrig einkauft, kauft man mehr, als man braucht. Die feilgebotenen Lebensmittel sehen dann auch viel appetitlicher aus als sonst, oder?

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Hunger ist ein körperlich unangenehmer Reiz, dem schnell entgegengewirkt werden muss. Wie er im tierischen Gehirn wirkt, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie (MPG) in Martinsried am Zebrafisch untersucht. "Der Zebrafisch ist ein exzellentes System, um die neuronalen Grundlagen von Verhalten zu untersuchen", erklärt Professor Herwig Baier vom MPG. Der Vorteil für die Forschung ist, dass die knapp fünf Millimeter großen Tiere durchsichtig sind. Mithilfe von genetischen Modifikationen und den neuesten Mikroskopie- und Färbemethoden konnten die Wissenschaftler die Nervenzellaktivität hungriger und zuvor gefütterter Fische direkt unter dem Mikroskop beobachten.

Grundvoraussetzung für die Wissenschaftler ist die Tatsache, dass Tiere ständig Entscheidungen treffen müssen. Ist ein bestimmtes Objekt eine potenzielle Beute oder eine Gefahr? Die Einschätzung kann über Leben und Tod entscheiden. Ein Tier, das kurz davor ist, zu verhungern, kann jedoch nicht auf Nummer sicher gehen. Die Forscher wollten wissen, wie Hunger die Wahrnehmung im Gehirn verändert und wie er die Verhaltensentscheidungen beeinflusst.
Große und kleine Objekte

Dafür ließen sie computeranimierte Kreise unterschiedlicher Größe durch das visuelle Feld von Fischlarven ziehen. Die Fische verfolgten, wie erwartet, kleine Punkte als potenzielle Nahrung und wichen größeren Punkten aus. "Interessanterweise verfolgten hungrige Fische kleine Punkte deutlich häufiger als satte Fische und wichen größeren Punkten seltener aus", erzählt Alessandro Filosa, der Erstautor der Studie. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass hungrige Tiere zu größeren Risiken bereit sind als satte.
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Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der Untersuchung, dass Hunger das Verhalten auf mindestens zwei molekularen Signalwegen beeinflussen kann. Er kann erstens die sogenannte HPA-Achse im neuroendokrinen System, in dem komplexe Interaktionen zwischen Hormon- und Nervensystem zusammengefasst sind, hemmen. Und zweitens führt Hunger zu einer erhöhten Serotonin-Ausschüttung. Das Hormon, das umgangssprachlich als Wohlfühlhormon bezeichnet wird, wirkt unter anderem auf Blutdruck, Darm und Muskeltonus.

Beide Effekte führen dazu, dass zusätzliche Nervenzellen im Tectum der Fische auf kleine und mittelgroße Punkte reagieren. Das Tectum ist die Region im Fischhirn, in der visuelle Eindrücke mit Verhaltensantworten verbunden werden. Das Ergebnis: Hungrige Fische nehmen potenziell essbare Objekte verstärkt wahr. Der Sättigungszustand der Tiere verändert also die visuelle Klassifizierung von Objekten.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Re: TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Apr 2016 18:41

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DER HUND - MEIN FREUND
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