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Vierbeiner leiden unter der Hitze besonders

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jul 2015 19:59

vierbeiner leiden unter hitze.jpg
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http://www.pfaelzischer-merkur.de/lokales/zweibruecken/Zweibruecken-Zweibruecken-Haustiere-Herzkrankheiten-Schiebedach-Tieraerzte-Tod-und-Trauer;art447597,5811563
Vierbeiner leiden unter der Hitze besonders
Tierklinik gibt Tipps: Gassigehen sollte man nur am frühen Morgen und am späten Abend

Von Norbert Rech, 07.07.2015 00:00


Auch Hunde lechzen bei dieser Hitze geradezu nach jeder nur denkbaren Erfrischung. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Aber nicht nur sie kommen bei den tropischen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen: Haustiere leiden oft viel mehr unter der Hitze, als manche meinen.
„Besonders alten und chronisch kranken Tieren mit Herzleiden machen die hohen Temperaturen zu schaffen“, berichtet Andrea Hüther, Tierärztin in der Zweibrücker Tierklinik. Im schlimmsten Fall würden sie einen Hitzeschlag erleiden, der sogar tödlich sein könne. „Auch Durchfall-Erkrankungen treten öfter als zu anderen Zeiten auf“, sagt die Veterinär-Medizinerin. Damit es keinesfalls so weit kommt, müssten Halter ihre Tiere genau im Blick haben.

Abkühlung verschafften sich Hunde über Hecheln. Deshalb sei es besonders wichtig, immer genug Flüssigkeit für den Vierbeiner bereitzustellen. „Am besten sollte man den Wassernapf an einer schattigen Stelle aufstellen“, so die Tierärztin. Kühle Plätze im Haus oder in der Wohnung sollten für den Hund immer frei zugänglich sein. Vom Gassigehen in der prallen Mittagssonne rät Hüther grundsätzlich ab: „Wer im Sommer mit dem Hund raus will, sollte das am frühen Morgen und am späten Abend machen."

Ganz wichtig: Halter sollten das Tier niemals im geparkten Auto lassen – selbst bei offenem Fenster oder Schiebedach. Es reiche auch nicht aus, den Wagen im Schatten abzustellen. Selbst, wer nur eben ein paar Brötchen kaufen möchte, könne aufgehalten werden. Die Sonne wandere und schon werde es im Inneren des Wagens höllisch heiß. Auch bei bedecktem Himmel oder bei vorherigem Betrieb der Klimaanlage werde es in einem Auto schnell extrem heiß. Für das Tier kann das tödlich enden. Denn im Gegensatz zum Menschen können sich Hunde und nicht durch Schwitzen über die Haut Kühlung verschaffen und sind deshalb gegenüber Hitze sehr empfindlich. Dem Hundehalter drohe bei solchen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz unter Umständen sogar eine Gefängnisstrafe, wie der Deutsche Tierschutzbund mitteilt. Wer einen Hund in Not bemerkt, solle umgehend die Polizei oder auch die Feuerwehr informieren, um schnellstmöglich das Fahrzeug öffnen zu lassen, so der Verein.
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Sex bis zum Lebensende - Das Liebesleben der Libellen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2015 13:47

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http://www.n-tv.de/wissen/Das-Liebesleben-der-Libellen-article15546971.html
Sex bis zum Lebensende - Das Liebesleben der Libellen

Libellen paaren sich ihr Leben lang. Dass dieser Lebensstil keine Nachteile für die Überlebenschancen der Tiere bringt, können Forscher nun mit Sicherheit sagen. Das könnte auch für den Rest der Insektenwelt wichtige Erkenntnisse liefern.

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Libellen lieben ihr ganzes Leben lang: Ältere Hufeisen-Azurjungfern (Coenagrion puella) zum Beispiel finden genauso leicht einen Partner wie jüngere und paaren sich bis zu ihrem Tod. Nachteilige Auswirkungen auf ihre Überlebenschancen habe das andauernde Liebesleben nicht, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt "Journal of Animal Ecology". Das sei überraschend angesichts der häufig geäußerten Annahme, dass Sex anstrengend und risikoreich sei und das Leben verkürze.

In den Grundzügen ist das Liebesleben der Hufeisen-Azurjungfern gut verstanden: Die Männchen erwarten die Weibchen an einem Gewässer zur Paarung. Fliegen die Weibchen heran, greifen die Männchen sie mit ihren Hinterleibszangen – die beiden bilden das typische Paarungsrad. Nach der Paarung fliegen beide, noch immer miteinander verbunden, gemeinsam zur Eiablage an Wasserpflanzen.

Die Wissenschaftler um Christopher Hassall von der University of Leeds (Großbritannien) wollten nun wissen, ob sich das Paarungsverhalten mit dem Alter der Libellen verändert. Sie hatten dazu über zwei Sommer an einem kleinen Teich in Südengland mehr als 1000 Hufeisen-Azurjungfern markiert und ihr Sexleben untersucht.
Alter ist kein Paarungshindernis

Das Ergebnis: Alterungsprozesse scheinen das Liebesleben der Libellen nicht zu beeinträchtigen. Weibchen fanden jedes Mal einen Partner, sobald sie an dem See auftauchten und paarten sich auch erfolgreich mit diesem. "Es ist auch klar, dass es egal ist, wie viel Sex die Individuen in der Vergangenheit hatten, sie können bis zur ihrem Tod einfach immer weiter machen", erläutert Hassall in einer Mitteilung seiner Universität.
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Die Hufeisen-Azurjungfern seien ein ausgezeichneter Modellorganismus, so Hassall weiter. Die Ergebnisse lieferten aber sicherlich auch neue Erkenntnisse für Insekten mit größerer Bedeutung für die menschliche Gesundheit, etwa Mücken oder die Tse Tse-Fliegen. "Um Insektenpopulationen in der freien Natur zu verstehen, müssen wir herausfinden, wie die Reproduktion während des gesamten Lebenszyklus abläuft, und diese Studie hat die Ansichten über das Altern und die Vermehrung in diesen Insekten verändert."

Die Idee, dass Lebewesen für Sex - zumindest für übermäßigen Sex - einen hohen Preis zahlen, habe eine lange Geschichte, berichten die Wissenschaftler. Schon Aristoteles habe vor mehr als 2000 Jahren geschrieben, dass Wollust das Leben verkürzen könne.
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Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Mehr als nur Plagegeister - Mücken können gefährliche Blutsauger sein

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jul 2015 13:09

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http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_Mythen/Muecken-koennen-gefaehrliche-Blutsauger-sein-article15578006.html
Samstag, 25. Juli 2015
Mehr als nur Plagegeister - Mücken können gefährliche Blutsauger sein

Von Jana Zeh

Ein lauschiger Platz in der Abendsonne, ein kühles Getränk und ein paar leichte Häppchen: Der Sommer könnte so schön sein, wären da nicht die Mücken, die einem schnell den Abend vermiesen können. Womit man sich vor den Biestern schützen kann, wer besonders gern gestochen wird und wieso man nicht kratzen sollte, erfahren Sie hier.

Nicht alle Mücken stechen.

Richtig! Mücken sind feingliedrige Insekten mit zwei Flügeln. Sie gehören zu den sogenannten Zweiflüglern. Nicht alle Tiere, die den Mücken zugeordnet werden, können auch stechen. Alle stechenden Arten werden zu den Stechmücken gezählt. Von ihnen gibt es weltweit mehr als 3500 Arten, 105 davon sind in Mitteleuropa bekannt. Doch auch bei dieser Insektenfamilie muss man ein weiteres Mal differenzieren, denn nur die weiblichen Tiere sind die blutsaugenden Übeltäter.

Mücken können Krankheiten übertragen.

Verschiedene Mückenpräparate.
(Foto: picture alliance / dpa)

Richtig! Die Liste der übertragbaren Erreger ist lang, denn mit jedem Stich können Mücken Viren, Bakterien sowie ein- und mehrzellige Parasiten und sogar Würmer übertragen. Manche dieser Krankheiten können tödlich enden. Doch nicht jede Mücke kann auch jede Krankheit übertragen. Zu den bekanntesten durch Mücken übertragbaren Erkrankungen zählt Malaria, die von der Malaria-Mücke übertragen wird. Die Mücken selbst sind in diesem Falle nicht erkrankt. Sie sind nur die Überträger der sogenannten Plasmodien. Daneben werden Viren, die Gelb-, Dengue-, West-Nil-, Chikungunya- oder Rift-Valleyfieber auslösen, von den Insekten weitergegeben. Diese zumeist schweren Erkrankungen treten vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten auf. Durch die Erderwärmung und die Globalisierung gibt es jedoch immer wieder Fälle in anderen Regionen der Erde. Diese werden einerseits durch infizierte Reisende und andererseits durch eingewanderte Mückenarten eingeschleppt. Neben den Viren werden auch Bakterien durch Mücken verbreitet. Eine Bakterienart führt zu Tularämie, einer Erkrankung, die von Nagetieren auf den Menschen übertragen wird. Darüber hinaus können bestimmte Mückenarten parasitär lebende Würmer übertragen, die sich dann im Lymph- oder Blutsystem des Menschen breitmachen. In Europa werden vor allem Sindbis-, Tahyna- oder Batai-Viren durch die Blutsauger weitergegeben. Die Infektionen sind in der Regel nicht schwerwiegend und gehen meist mit leichten Symptomen einer Sommergrippe einher. Aus diesem Grund sind sie auch nicht so bekannt. Der HI-Virus, der zur Immunschwächekrankheit Aids führt, kann von Mücken nicht übertragen werden.

Mücken ernähren sich von Blut.

Falsch! Auch die blutsaugenden Mückenweibchen ernähren sich wie ihre männlichen Artgenossen nicht von Blut, sondern von Pflanzensäften. Das Blut, das sie nach einem Stich aus ihrem Opfer saugen, brauchen sie für die Fortpflanzung. Genauer gesagt: Sie benötigen Proteine und Eisen aus dem Blut ihres Opfers, um Eier zu produzieren. Nach der Blutmahlzeit, bei der eine Mücke auf das doppelte ihres Körpergewichtes kommen kann, legen heimische Mückenarten 100 bis 300 Eier auf die Oberfläche von stehenden Gewässern ab. Ein Mückenweibchen kann bei guten Bedingungen im Jahr bis zu einer Million Eier ablegen. In solchen Jahren gibt es sogenannte Mückenplagen.

Vor allem süßes Blut lockt Mücken an.

Falsch, denn süßes Blut gibt es nicht. Aber Mücken sind tatsächlich wählerisch. Wenn die Blutsauger die Auswahl haben, dann bevorzugen sie Frauen, Schwangere und Kinder, vor allem wegen ihrer höheren Körpertemperatur. Neben dieser gibt es jedoch noch andere Merkmale, die Mücken anlocken. Welche das sind, haben Forscher untersucht und konnten feststellen, dass auch bestimmte Bestandteile des Körpergeruchs die Blutsauger anziehen. Diese wiederum werden wahrscheinlich von den Genen beeinflusst. Welche Gene genau Menschen zum Mückenliebling machen, muss noch herausgefunden werden.

Mit Knoblauch oder Bier kann man sich vor Mücken schützen.
Mücken werden erst betrunken, wenn das Blut ihrer Opfer rund fünf Promille Alkohol enthält. Dieser Wert ist tödlich für Menschen.
Mücken werden erst betrunken, wenn das Blut ihrer Opfer rund fünf Promille Alkohol enthält. Dieser Wert ist tödlich für Menschen.
(Foto: picture alliance / dpa)

Falsch! Dass Menschen mit einer Bier- oder Knoblauchfahne unangenehme Ausdünstungen verbreiten, scheint Mücken nicht zu interessieren. In wissenschaftlichen Untersuchungen jedenfalls konnten diese Annahmen nicht bestätigt werden. Manche Mückenopfer sind sich sicher, dass Bierausdünstungen die Tiere sogar anlocken.

Gegen Mücken hilft nur die Chemiekeule.

Falsch! Fliegengitter, Moskitonetze oder Gaze-Rollos sind wirksame Mittel gegen Mücken, die man nicht im Haus, Zelt oder Wintergarten haben möchte. Selbst Ventilatoren, Lagerfeuer oder Räucherstäbchen können die stechenden Biester auf Abstand halten, da Mücken Luftbewegungen und Rauch nicht mögen. Duftende Teelichter oder Gartenfackeln, Klebeblättchen mit ätherischen Ölen oder spezielle Armbänder können dagegen nicht viel ausrichten. Wer sich wirklich über einen längeren Zeitraum vor Mückenstichen schützen will, der muss tatsächlich zur Chemiekeule in Form von Anti-Mücken-Sprays oder -Lotionen greifen. Stiftung Warentest hat herausgefunden, welche die wirksamsten sind.

Tanzende Mückenschwärme sind ungefährlich.
Ein Mückenschwarm.
Ein Mückenschwarm.
(Foto: imago stock&people)

Richtig. Ganze Schwärme von tanzenden Mücken in sommerlicher Abendsonne sind keine Seltenheit. Bei fast allen Insekten gibt es nämlich die sogenannte Schwarmbildung. Bei den Mücken schwärmen allerdings nur die Männchen. Mit ihrem Summen und Tanzen locken sie die Weibchen an. Jedes Mückenweibchen, das in einen solchen Schwarm fliegt, findet also auch einen Partner. Die Befruchtung erfolgt in der Luft, beim sogenannten Hochzeitsflug. Kurz danach verlässt das Weibchen den Schwarm wieder und begibt sich auf die Suche nach Blut, denn nur mit diesem kann sie auch Eier produzieren und ablegen.

Wenn Mücken summen, braucht man keine Angst vor ihnen zu haben, denn das sind nur die nicht stechenden Männchen.
Bilderserie
Piepen, Summen, Kreischen: Die fiesesten Geräusche Piepen, Summen, Kreischen: Die fiesesten Geräusche Piepen, Summen, Kreischen: Die fiesesten Geräusche Piepen, Summen, Kreischen: Die fiesesten Geräusche Piepen, Summen, Kreischen Die fiesesten Geräusche

Falsch, denn beide Mückengeschlechter summen oder genauer, geben Geräusche von sich. Diese entstehen nicht durch die Mund- beziehungsweise Saugrüsselpartie der Tiere, sondern durch die Muskulatur im vorderen Teil ihres Körpers. Beim Schlagen der Flügel ziehen sich diese Muskeln blitzschnell zusammen und entspannen sich wieder. Dadurch wird die Luft in Schwingung versetzt. So entsteht das typische Mückengeräusch, das sich zwischen den Geschlechtern unterscheidet. Mückenweibchen summen etwas tiefer als Mückenmännchen, weil sie etwas langsamer mit ihren Flügeln schlagen. Durch die unterschiedlichen Frequenzen können sich die Geschlechter erkennen und unterscheiden.

Licht aus, dann gibt es auch keine Mückenstiche.

Falsch! Mücken werden, anders als andere Insekten, nicht vom Licht angezogen. Sie reagieren eher auf (Körper-)Wärme, Kohlendioxid aus der Atemluft und im Schweiß enthaltene Stoffe, aber auch auf Parfüm. Es gibt tag- und nachtaktive Mücken. Tagaktive sind vor allem in Feucht- oder Überschwemmungsgebieten zu finden. Die nachtaktiven Tiere, wie zum Beispiel die Hausmücken, die bevorzugt in menschlichen Siedlungen leben, finden ihre Opfer auch nachts ganz ohne Licht. Insektenvernichtende UV-Lampen können deshalb gegen diese Mückenart gar nichts ausrichten.

Mücken können nicht durch Kleidung stechen.

Falsch! Manche Mücken schaffen es sogar, durch eine Jeans zu stechen. Dennoch kann Kleidung ein wirksames Mittel gegen Mückenstiche sein, vor allem wenn sie dicht gewebt und hell ist, denn Mücken bevorzugen dunkle Kleidung. Zudem sollte sie nicht dicht am Körper anliegen, denn ansonsten hätten die Blutsauger wieder eine gute Chance durchzustechen. Kleidung, die vor Mücken schützen soll, sollte so viel Haut wie möglich bedecken.
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Wenn es nicht juckt, dann passiert auch nichts.

Falsch! Alle Mückenstiche jucken. Bei manchen Menschen mehr als bei anderen. Das Jucken ist eine Begleiterscheinung, denn das Immunsystem des Körpers reagiert sofort auf das Insektengift, das beim Stechen über den Speichel des Insektes in den Körper des Opfers übertragen wird. Die Bildung des Botenstoffes Histamin führt dann zwangläufig zu Jucken, Hautrötung und Quaddelbildung. Damit beide Symptome gelindert werden, ist Kühlen das beste Mittel der Wahl. Wie stark der Körper auf einen Stich reagiert, ist von Mensch zu Mensch und auch von Mücke zu Mücke verschieden. Starke Reaktionen gibt es vor allem dann, wenn man eine Insektengiftallergie oder die Mücke einen Krankheitserreger beim Stechen übertragen hat. Dennoch ist der Hinweis, nicht zu kratzen, ein guter Rat. Wer an seinen Mückenstichen kratzt, riskiert nämlich nicht nur, dass der Stich noch weiter anschwillt und deshalb noch mehr juckt, sondern auch eine Infektion an der Einstichstelle.

Quelle: n-tv.de
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Krähen gemäß sozialer Hierarchie - Ranghöchster Hahn bestimmt die Weckzeit

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Jul 2015 20:56

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Krähen gemäß sozialer Hierarchie - Ranghöchster Hahn bestimmt die Weckzeit

Erst finden japanische Forscher heraus, dass Hähne ihrer inneren Uhr entsprechend krähen. Nun untersuchen sie die sozialen Komponenten des Kikeriki und kommen zu neuen Ergebnissen. Demnach ist der Chef-Gockel entscheidend für den Weckruf.


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Beim morgendlichen Kikeriki der Hähne bestimmt der Chef-Gockel die Weckzeit. In der Morgendämmerung krähe stets der Hahn zuerst, der in der Hackordnung am höchsten steht, schreiben japanische Wissenschaftler im Fachmagazin "Scientific Reports". Die Artgenossen folgen nach einigen Sekunden und krähen weniger häufig als der Anführer, berichtet das Team um Tsuyoshi Shimmura der Universität in der japanischen Stadt Nagoya.

"Das Krähen eines Hahns hat die Menschen über die Ankunft des Morgens seit der Indus-Kultur (2600 bis 1800 vor Christus) unterrichtet und dieser Laut symbolisiert den Anbruch der Morgendämmerung in vielen Kulturen", schreiben die Forscher. Vor zwei Jahren wiesen Shimmura und seine Kollegen bereits nach, dass das erste Kikeriki des Tages von der inneren Uhr (dem circadianen Rhythmus) der Hähne gesteuert wird. Licht oder andere äußere Reize seien für das Auslösen des morgendlichen Rufes nicht nötig.
Chef-Gockel kräht am häufigsten

Nun untersuchten sie die soziale Komponente des Krähens. Die Zoologen bildeten drei Gruppen mit je vier Hähnen aus einer Zuchtlinie. Sie beobachteten die aggressiven Begegnungen der Hähne untereinander und erstellten daraus eine soziale Rangordnung. Außerdem maßen sie über implantierte Sensoren die Körpertemperatur der Tiere, woraus sie die biologische Uhr jedes einzelnen Tiers bestimmten. Zwei Wochen lang verbrachten die Hähne je zwölf Stunden bei hellem und stark gedämpftem Licht, anschließend zwei Wochen lang rund um die Uhr nur bei Minimalbeleuchtung.
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In allen drei Gruppen krähte der ranghöchste Hahn morgens als erster und am häufigsten. Die anderen Hähne krähten mit abnehmendem sozialem Rang weniger oft. Wurde der Chef aus der Gruppe entfernt, stieg der zweithöchste Hahn auf und krähte fortan als erster und so häufig wie sein Vorgänger. Dabei hing der Kräh-Start nicht direkt davon ab, wann das Licht eingeschaltet wurde. Bei ununterbrochen stark gedämpftem Licht verschob sich das erste Kikeriki entsprechend der inneren Uhr des ranghöchsten Hahns. Sie hat selten genau 24 Stunden und schwankte in dem Experiment der Japaner zwischen 23,2 und 24,5 Stunden.

Quelle: n-tv.de , kbe/dpa
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Nach Aufregung um "Cecil " - Auch Deutsche jagen geschützte Wildtiere

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2015 20:06

bild auch deutsche jagen.jpg
bild auch deutsche jagen.jpg (75.56 KiB) 5494-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/panorama/Auch-Deutsche-jagen-geschuetzte-Wildtiere-article15639561.html
Sonntag, 02. August 2015
Nach Aufregung um "Cecil " - Auch Deutsche jagen geschützte Wildtiere

Die Tötung des Löwen "Cecil" löst weltweit große Empörung aus. Daten des Bundesamtes für Naturschutz bestätigen nun, dass auch Deutsche weltweit exotische Tiere jagen und die Trophäen dann sogar legal einführen können.


Die Jagdtrophäen von elf Löwen haben Jäger einem Bericht zufolge 2014 legal nach Deutschland eingeführt. Das geht aus den Daten des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) hervor, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Unter den Einfuhren waren demnach auch 43 Schwarzbären, 36 Leoparden sowie sieben Afrikanische Elefanten und ein Eisbär.
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Tod von Löwe Cecil: Simbabwe schränkt Großwildjagd ein 02.08.15 – 01:06 min Mediathek Tod von Löwe Cecil Simbabwe schränkt Großwildjagd ein

Insgesamt wurden dem Bericht zufolge 325 geschützte, aber dennoch getötete Tiere legal nach Deutschland eingeführt. Der in Simbabwe von einem US-Zahnarzt getötete Löwe "Cecil" hätte dem Bericht zufolge nicht als Jagdtrophäe nach Deutschland gebracht werden dürfen: "Der Löwe "Cecil" wäre nach unserer Rechtsauslegung der entsprechenden EU-Artenschutzverordnungen nicht nach Deutschland gekommen", zitierte die Zeitung den zuständigen BfN-Abteilungsleiter für Artenschutz, Dietrich Jelden. Nach seinen Worten hätte das BfN eine Einfuhr dieser Trophäe nicht genehmigt, weil der Löwe in einem Nationalpark beheimatet war.

Die Tötung von "Cecil" hatte in der vergangenen Woche weltweit Empörung ausgelöst. Simbabwe will die Auslieferung des Jägers aus den USA erreichen. Der im Bundesstaat Minnesota lebende Zahnarzt Walter Palmer soll den 13 Jahre alten Löwen, der als eine Art Wahrzeichen eines Nationalparks im Nordwesten Simbabwes galt, Anfang Juli mit einem Trick aus dem Park gelockt haben.
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Um geschützte Tiere als Trophäen nach Deutschland einführen zu können, benötigen Jäger eine entsprechende Genehmigung des BfN. "Jeder Einzelfall wird überprüft", sagte Jelden. "Der Jäger muss wahrheitsgemäße Angaben machen, wo und wann das Tier erlegt wurde. Außerdem muss eine Ausfuhrgenehmigung vorgelegt werden, die zeigt, dass es sich um eine legale und nachhaltige Jagd handelt."

Die Wilderei - Opfer sind vor allem Elefanten und Nashörner - in Afrika hat Umwelt- und Tierschutzorganisationen zufolge zuletzt stark zugenommen. Dabei sterben jedes Jahr beispielsweise rund 30.000 Elefanten weltweit - Tendenz steigend.

Quelle: n-tv.de , lda/dpa
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Keine Hatz mit Pfeil und Bogen mehr -Simbabwe verbietet die Jagd auf Löwen

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Aug 2015 18:18

bild Simbabwe verbietet die Jagd auf Löwen.jpg
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http://www.n-tv.de/panorama/Simbabwe-ve ... 40571.html
Keine Hatz mit Pfeil und Bogen mehr - Simbabwe verbietet die Jagd auf Löwen

Der Fall des elend verendeten Löwen "Cecil" hat in Simbabwe die Aufmerksamkeit auf die Grausamkeit der Jagd im Nationalpark gelenkt. Nun reagiert die Regierung und verbietet nicht nur die Tötung von Löwen.


Nach der Tötung des berühmten Löwen "Cecil" hat Simbabwe mit einem Jagdverbot auf Löwen, Leoparden und Elefanten reagiert. Eine solche Jagd sei nur noch mit schriftlicher Behördengenehmigung sowie in Begleitung von Mitarbeitern eines Parks gestattet, zitierte die Zeitung "New Zimbabwe" eine Mitteilung des Chefs der Parkbehörde.

Nach Deutschland wurden einem Bericht zufolge im Jahr 2014 die Jagdtrophäen von elf Löwen eingeführt. Das geht aus Daten des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) hervor. Speziell die Jagd mit Pfeil und Bogen sei mit sofortiger Wirkung untersagt, hieß es in Simbabwe. Verstöße würden mit Festnahmen und Prozessen geahndet.
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Die Tötung des 13-jährigen "Cecil" hatte vorige Woche weltweit Empörung ausgelöst. Simbabwe will die Auslieferung des Jägers aus den USA erreichen. Der im Bundesstaat Minnesota lebende Zahnarzt Walter Palmer soll den Löwen, der als eine Art Wahrzeichen des Hwange-Nationalparks galt, mit einem Trick aus dem Park gelockt haben. Anschließend schoss er mit Pfeil und Bogen auf das Tier, das lange litt, bis Palmer es schließlich erschoss.

Widersprüchliche Berichte gab es am Wochenende über "Jericho", den Bruder des Löwen "Cecil": Eine Tierschutzorganisation in Simbabwe erklärte zunächst, "Jericho" sei ebenfalls getötet worden. Dagegen erklärten Forscher, ihrer Satellitenüberwachung zufolge sei das Tier im Hwange Nationalpark am Leben. Die Tierschützer zogen ihre Mitteilung zurück - bei dem getöteten Löwen habe es sich um ein anderes Tier gehandelt.
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"Ich bedauere zutiefst, dass das Hobby, das ich so liebe und mit großer Verantwortung und in völliger Legalität verfolge, zum Tod dieses Löwen führte", hieß es in der Erklärung weiter. Tatsächlich steht das Schicksal von Cecil nur stellvertretend für Tausende Wildtiere, die in Afrika Hobbyjägern mit viel Geld zum Opfer fallen. Palmer soll ihn zunächst versucht haben, mit Pfeil und Bogen zu erlegen. Dabei wurde Cecil jedoch nur verletzt. Erst 40 Stunden später wurde er dann erschossen. Dutzende wütende Tierschützer demonstrieren vor dem Gebäude. Empörung nach dem Tod eines Löwen Cecils Jäger wird selbst zum Gejagten

Quelle: n-tv.de , ahe/dpa
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Ein Hauen und Stechen - Die Wespen sind los

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Aug 2015 11:59

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http://www.n-tv.de/wissen/Die-Wespen-sind-los-article15660666.html
Ein Hauen und Stechen - Die Wespen sind los

2015 ist in Deutschland ein Wespenjahr: Im Freien lässt sich kaum ein Bissen genießen. Wie hält man die Insekten fern? Was tun, wenn eine Wespe zugestochen hat? Und wann können wir wieder ungestört essen? Hier das Wichtigste in Kürze.


In Düsseldorf schließt ein Bäckerei-Stand, weil zu viele der schwarz-gelben Insekten das Kuchenangebot belagern. In Monheim, ebenfalls am Rhein, werden Kita-Kinder auf einem Ausflug im Wald von mehreren Tausend Wespen attackiert – offenbar war ein Kind in ein Erdnest der Insekten getreten. Das südliche Niedersachsen berichtet von so vielen Wespen wie seit 2007 nicht mehr. In Hessen verliert eine Frau die Kontrolle über ihr Motorboot und landet damit auf dem Radweg, weil sie gegen die Plagegeister kämpft. Kurz gesagt: 2015 ist in Deutschland ein Wespenjahr.

Warum gibt es in diesem Sommer so viele Wespen? Daran sind der milde Winter und das warme, trockene Frühjahr schuld. Die angenehmen Temperaturen sorgten dafür, dass sich die Wespenvölker wunderbar entwickeln konnten.
Die Sächsische Wespe interessiert sich nicht für unser Essen.
Die Sächsische Wespe interessiert sich nicht für unser Essen.
(Foto: imago/blickwinkel)

Was lockt Wespen an? Unser Essen und süße Getränke – auch wenn nur zwei der acht in Deutschland beheimateten Wespenarten darauf fliegen. Die Deutsche und die Gemeine Wespe mögen, genau wie wir, Eis, Obst, Kuchen, Gegrilltes und Apfelschorle. Es ist der Duft, dem die Wespen folgen.

Verständigen sich Wespen untereinander über Futterstellen? Nein. Eine jede Wespe folgt dem guten Duft und sammelt für sich allein. Eine Verständigung der Tiere ist nicht nötig und anders als bei Honigbienen gibt es diese Kommunikation unter Wespen auch nicht. Bei leckerem Essen kommt es an den Futterstellen aber unweigerlich zur Grüppchenbildung. Was einer Wespe schmeckt, schmeckt vielen anderen eben auch.

Wie hält man die Wespen vom Tisch fern? Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Tieren so wenig Nahrung wie möglich zu bieten. Gläser sollten abgedeckt sein, Käse und Wurst unter einer Glocke verschwinden. Nach dem Essen sollte man den Tisch auf Terrasse oder Balkon direkt abräumen.
Weintrauben zehn Meter vom Kuchenbüffet entfernt könnten helfen.
Weintrauben zehn Meter vom Kuchenbüffet entfernt könnten helfen.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Eine Methode wird immer wieder genannt, ist in ihrer Wirksamkeit aber umstritten: Manchmal scheint es zu helfen, den Insekten eine Extraportion Obst beiseitezustellen. Am effektivsten sind hier offenbar stark gereifte Weintrauben. Doch natürlich lassen sich die Wespen daneben auch vom Kuchen an der Kaffeetafel verführen. Deswegen ist es ratsam, das Wespen-Obst etwa zehn Meter davon entfernt aufzustellen. Finden die Tiere hier jeden Tag aufs Neue am immer gleichen Platz ihr Futter, legen sie – mit etwas Glück – auf den Kuchen am Nachbartisch nicht mehr viel Wert.

Was auf jeden Fall wirkt, sich aber nicht überall anbietet: ein Lagerfeuer. Wespen mögen keinen Rauch.

Lassen sich Wespen dressieren? Ja, recht einfach sogar. Und genau das geschieht unfreiwillig immer wieder. Denn Wespen merken sich nicht nur, welcher Duft zu welchem Essen gehört und was davon besonders lecker war, sondern auch, wo sie die Nahrung gefunden haben. Dort schauen sie auf den nächsten Rundflügen wieder vorbei.
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Sind Wespen aggressiv? Nur in der Nähe ihres Nestbereichs. An sich sind die Tiere friedliebend. An der Futterstelle, also auch auf unseren Tellern, sind sie ängstlich und weichen zurück – vorausgesetzt, sie fühlen sich nicht bedroht. Letzteres kann eintreten, wenn man nach ihnen schlägt oder auch, wenn man sie anpustet. Der Atem enthält Kohlendioxid; das ist für Wespen ein Alarmsignal.

Was, wenn einem die Wespe um den Kopf schwirrt? Ruhe bewahren und abwarten. Nicht nach dem Tier schlagen, nicht pusten. Es fliegt im Allgemeinen von selbst davon.

Was tun, wenn eine Wespe zugestochen hat? Kühlen hilft. Bewährte Hausmittel sind zudem eine frisch aufgeschnittene Zwiebel oder Zitrone. Legt man sie etwa 15 Minuten auf den Stich, lindert das den Schmerz und die Schwellung sollte zurückgehen. Hält diese jedoch an: Arzt aufsuchen.

Wie lange sind die Wespen in diesem Sommer noch aktiv? Im Lauf des Septembers sterben die Völker. Einzelne Tiere können auch bis November überleben, aber mit dem großen Ansturm auf unsere Teller ist es etwa Mitte September vorbei.
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Wofür sind Wespen gut? Sechs der acht bei uns heimischen Wespenarten, so zum Beispiel die Sächsische Wespe, ernähren sich ausschließlich von lebender Beute. Das bedeutet: Sie fressen nichts als andere Insekten. Zum Beispiel Mücken – was wir zweifellos als nützlich empfinden. Der Landwirtschaft helfen sie, indem sie Raupen und andere Schädlinge vertilgen. Zwei Wespenarten - die Deutsche und die Gemeine Wespe - ernähren sich zusätzlich von Aas. Nur diese Arten also sind es, die auch an Grillwürstchen Interesse haben. Daneben fressen sie aber auch tote Kaninchen oder Igel, die auf den Straßen verendet sind. Um es zusammenzufassen: Wespen räumen auf, sie sind wichtig für den Naturhaushalt und sie gelten als Gesundheitspolizei unter den Insekten.

Quelle: n-tv.de , asc
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Sechzehn verschlungene Arme - Kraken-Sex überrascht Forscher

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Aug 2015 20:49

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bild Kraken-Sex überrascht Forscher.jpg (29.46 KiB) 5456-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Kraken-Sex-ueberrascht-Forscher-article15708916.html
Sechzehn verschlungene Arme - Kraken-Sex überrascht Forscher

Das Liebesspiel von Kraken ist normalerweise alles andere als leidenschaftlich. Die meisten Arten halten beim Techtelmechtel möglichst viel Abstand zum Partner. Kein Wunder, dass Forscher bei der Beobachtung einer Pazifik-Krake jetzt mehr als erstaunt sind.


Eine bisher kaum beobachtete Spezies hat offenbar eine überraschende Form von Kraken-Sex: Anders als die meisten anderen Kraken paaren sich Männchen und Weibchen dieser Art einander zugewandt. Die Tiere fummeln, umarmen sich von Angesicht zu Angesicht und legen ihre Saugnäpfe aneinander, berichten US-Forscher von der Universität im kalifornischen Berkeley.

Der sogenannte Larger Pacific Striped Octopus (LPSO) ist erst seit den 1970er Jahren bekannt. Wie einige andere Kraken auch können die LPSO Farbe und Musterung ihrer Körperoberfläche sehr schnell verändern. Am Kopf können sie Streifen zeigen, am Mantel Punkte. Wissenschaftlich beschrieben ist die Krake jedoch bis heute nicht.

Zwischen 2012 und 2014 erwarben die kalifornischen Wissenschaftler insgesamt 24 ausgewachsene LPSO im kommerziellen Aquarienhandel, um das zuvor meist nur sporadisch beschriebene Verhalten der Tiere genauer zu untersuchen. Die Kraken waren vor der Küste Nicaraguas von Tauchern mit einer entsprechenden Genehmigung gefangen worden. Im Labor setzten sie die Tiere - 13 männliche und 11 weibliche - in Aquarien und beobachteten sie.
Alles andere als romantisch
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Einzigartig im Vergleich zu anderen Kraken seien das Paarungs- und das Eibablage-Verhalten. Die Weibchen des LPSO können Zeit ihres Lebens Eier legen, sobald sie einmal damit angefangen haben. Sie stellen die Eiablage erst einige Wochen vor ihrem Tod ein.

Warum sich die Pazifikkraken einander bei der Paarung zudrehen, sei noch unklar. Vielleicht erlaube diese Position es den Weibchen, sich mit ihrem Mantel - dem sackförmigen Teil der Kraken - ihren Eiern zuzuwenden. Die Forscher beobachten auch, dass sich einige Paare eine Höhle teilten. Manche fraßen gar gemeinsam an einem Beutetier.

Wer da auf romantische Gedanken kommt, liegt aber wahrscheinlich falsch. Die Forscher vermuten, dass das Verhalten der Oktopus-Art eher aggressiver als liebevoller Natur ist.
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Mythenumrankte Meerestiere: Von Sepien, Kraken und Kalmaren Beides ... Mythenumrankte Meerestiere: Von Sepien, Kraken und Kalmaren Mythenumrankte Meerestiere Von Sepien, Kraken und Kalmaren

Quelle: n-tv.de , ats/dpa

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Geheimnisvolle Tierverstümmlungen in Russland: Neue Opfer des »Chupacabra«

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2015 07:50

bild Geheimnisvolle Tierverstümmlungen in Russland.jpg
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15.08.2015


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Geheimnisvolle Tierverstümmlungen in Russland: Neue Opfer des »Chupacabra« ?
Andreas von Rétyi

Vor allem im süd- und mittelamerikanischen Raum treibt er sein Unwesen: Der Chupacabra, ein fremdartiges Geschöpf, das nachts Tiere verstümmelt und ihr Blut saugt. Doch auch aus anderen Regionen der Erde sind Berichte über solche unheimlichen Vorgänge bekannt. Schon seit geraumer Zeit macht sich ein unbekanntes Wesen in Russland über Geflügel her und tötet in einer Nacht Dutzende von Tieren. Aktuell wurden wieder Fälle aus der Region von Woronesch bekannt.



Ursprünglich schien der Chupacabra auf Ziegen und Schafe spezialisiert zu sein, nicht umsonst bedeutet sein Name so viel wie »Ziegensauger«, wobei dieses mysteriöse Geschöpf zunächst auf Puerto Rico sein Unwesen trieb. Zumindest wurde seit 1995 verstärkt aus der Region berichtet.



Doch unter anderem nach Ansicht des amerikanischen Autors Scott Corrales reicht das Phänomen viel weiter zurück. Er beruft sich unter anderem auf ein einheimisches Lied, das seit über 100 Jahren gesungen wird ‒ »Herr, befreie uns von dieser schrecklichen Bestie«, so heißt es darin, und Corrales empfiehlt, zwischen den Zeilen zu lesen:



Während Folkloristen auf einem christlichen Kontext beharren, glaubt Corrales nicht, dass mit der »schrecklichen Bestie« etwa der Teufel gemeint sei, sondern weit mehr jener Chupacabra, der Tiere heimsucht, und das schon sehr lange. Wer oder was soll aber dieses Geschöpf eigentlich sein? Die Beschreibungen sind nicht homogen, oft taucht dieses Wesen jedoch ungesehen aus dem Dunkel der Nacht auf, um als einziges Zeichen seiner realen Präsenz grausam zugerichtete Tiere zurückzulassen.

Einige Zeugen sprachen von einem bis zu 1,5 Meter großen geflügelten Wesen mit Stacheln auf dem Rücken. Kein Wunder also, wenn schnell von einer modernen Legende die Rede war, von einem Fabelwesen. Dazu trugen auch Schilderungen bei, die eher einen grauen Außerirdischen beschrieben, da war dann von einem großen Kopf und jenen ebenfalls überdimensionierten typischen mandelförmigen Augen die Rede.



Dann wieder gab es Berichte über ein seltsames Tier, das auf vier Beinen lief und einem größeren Hund ähnelte, allerdings unbehaart, mit einer blaugrauen, runzeligen Haut. Einige dieser Berichte mochten sich durch grassierende Räude erklären lassen. Räudige Hunde sind durch den massiven Befall mit Krätzmilben schrecklich abgemagert und verlieren ihr Fell, der Anblick ist so erbarmungswürdig wie verwirrend, vor allem zu nächtlicher Stunde.



Aber können sie die Chupacabra-Sichtungen und die massenweisen Verstümmlungen wirklich erklären? Das Phänomen geht weit über Puerto Rico hinaus, wobei unterschiedliche Ursachen damit verbunden sein können. Gerade auch in den USA werden bekanntlich schon seit vielen Jahrzehnten grauenhaft verstümmelte Tierkadaver aufgefunden, vielfach sind es große Tiere – Kühe, Rinder, Pferde.



Doch in diesen Fällen lassen sich oftmals präzise Schnittführungen feststellen, beigebracht bei hoher Temperatur, offenbar mit leistungsfähigen portablen Lasern. Innere Organe wurden durch so geschaffene, teils winzige Öffnungen entfernt, bestimmte Abschnitte des Körpers sind aber auch bis zu den Knochen sauber vom Fleisch befreit.



Auffallend ist die oft beinahe vollständige Blutleere. Dabei geht alles blitzschnell und geräuschlos vor sich, die Täter, wer auch immer sie sein mögen, hinterlassen keinerlei Spuren. Etliche Erklärungen wurden angeboten, unter anderem auch geheime Versuche durch das Militär. Doch keine These kann alle Beobachtungen wirklich befriedigend erklären.



Seit einiger Zeit schon macht sich ein unbekannter Räuber in Dörfern der russischen Woronesch-Region wieder verstärkt an Geflügel zu schaffen. Die Züchter erklären, das fremde Tier töte alles, was es nur in die Fänge bekomme. Auffallend dabei: Die teils brutal zerrissenen Hühnervögel haben kaum mehr Blut in sich. Bereits vor zwei Jahren wurde die Region von unheimlichen Vorfällen dieser Art heimgesucht. Auch im vergangenen April kam es zu vergleichbaren Attacken, ohne dass der Verursacher selbst je gesehen wurde.



Die aktuelle Welle begann am 23. Juli im kleinen Dorf Dawydowka. Dort tötete der phantomgleiche Jäger auf einen Schlag nun gleich 95 Hühner der ortsansässigen Golubew-Familie. Nur einen Tag später machte er sich dann bei zwei weiteren Anwesen zu schaffen und tötete insgesamt 100 weitere Tiere. Wie Sergei Golubew erstaunt feststellt, gelang es dem räuberischen Geschöpf, ein Drahtgewebe zu zerreißen und sich Zugang zum Geflügel zu verschaffen, um bis auf ein einziges Tier alle anderen Hühner zu töten.



Golubew kümmerte sich um die übrig gebliebene, ebenfalls verletzte Henne und brachte sie gesondert unter. Doch fiel sie der bald folgenden nächsten Attacke zum Opfer. Einige Tage später setzte sich das Töten fort. Zeugin der Vorgänge war die Anwohnerin Elena Kontschagina, die nachts von ungewöhnlichen Geräuschen aufgeschreckt wurde: »Meine Tochter wurde gerade eben sechs Monate alt und ich habe einen sehr leichten Schlaf. Ich hörte, wie meine Hühner angegriffen wurden. Es ging gegen 1:24 Uhr morgens los, als irgendetwas rund drei Minuten lang an die Türen meines Stalls schlug«, so erinnert sich Kontschagina.



Da ihr Mann an jenem Abend nicht zu Hause gewesen sei, habe sie sich nicht getraut, nach draußen zu gehen. Am nächsten Tag entdeckte sie dann ihre getöteten Tiere. Wieder war nur ein Vogel am Leben geblieben. Auch er trug aber deutliche Bissmarken am Körper. Ähnliches berichteten auch andere Tierbesitzer wiederholt. Die gut sichtbaren Bissmarken schienen von großen Fangzähnen zu stammen. Ebenso fiel auf, dass nur sehr wenig Blut vorzufinden war.



Einige Ortsanwohner vermuten einen Hund oder Wolf als Verursacher. Nach früheren Attacken fanden sich auffallend große Fährten in mehreren Gemüsegärten, doch hätten sie von einem mehr als 40 Kilogramm schweren Hund stammen müssen, größer als alle im Gebiet gehaltenen Exemplare. Deshalb zweifeln viele Anwohner an dieser Erklärung. Eine andere Anwohnerin, Elena Owtscharowa, berichtete allerdings ihrerseits von einem »seltsam aussehenden Hund«, den sie in ihrem eigenen Gemüsegarten gesehen habe. Das Tier habe einen recht schlanken Körper besessen, glänzendes dunkelbraunes Fell und eine lange Schnauze.



Das klingt nicht direkt nach einem Chupacabra und auch nicht sonderlich bemerkenswert. Doch die Zeugin erklärt verzweifelt: »Wir leben hier im Kriegszustand. Wir wachen um sechs Uhr morgens auf, gehen aber erst nach Mitternacht zu Bett, sichern die Hühnerställe und lassen einige Gegenstände direkt am Eingang stehen, damit es laut klappert, wenn es kommt … . In meinem ganzen Leben habe ich noch keinen solchen Hund gesehen. Ich bekam es mit der Angst zu tun und lief zu meiner Nachbarin hinüber, um ihr zu raten, nach den Hühnern zu sehen.« Einige ihrer Nachbarn blieben ohnehin bereits die ganze Nacht lang auf, um den unheimlichen Eindringling endlich zu fassen, so Elena Owtscharowa.



Schließlich baten die Anwohner den Naturschutzbeauftragten für die Region um Hilfe, Wadim Wasiliew. Er vermutet einen oder zwei streunende Hunde als tatsächliche Verursacher. Sie würden am Schauplatz auch kaum Blut zurücklassen, da sie ihre Beute erwürgten, anstatt sie zu Tode zu beißen. Diese Theorie scheint einigen Anwohnern mehr als fragwürdig. Auch Elena Kontschagina zeigt sich wenig überzeugt davon: »Es gibt zwar nicht so etwas wie ein Chupacabra, aber ich erinnere mich daran, wie einmal ein Hund meinen Gockel angegriffen hat – danach war alles voller Blut. Aber jetzt haben wir hier nichts. Und selbst, wenn es wirklich ein Hund ist, könnte er dann nicht tollwütig sein? Unsere Kinder gehen bald zur Schule, wir machen uns Sorgen, dass er sie angreifen könnte.«


Also doch kein Chupacabra? Vielleicht nicht. Doch die Vorgänge in Woronesch konnten bislang nicht aufgeklärt werden.



Was nun die diversen Gerüchte und Geschichten um den Chupacabra angeht, scheint die Ursache wieder eine andere zu sein. Selbst, wenn nur ein geringer Prozentsatz der Schilderungen zutrifft, dürfte die Erklärung »Hund« oder »Wolf« schwerlich anwendbar sein. Zumindest Scott Corrales, der dem Chupacabra bereits lange auf der Spur ist, gibt sich damit nicht zufrieden. Sein 1996 privat publizierter Bericht The Chupacabras Diaries – An Unofficial Chronicle of Puerto Rico's Paranormal Predator befasst sich ausführlicher mit dem Phänomen und beschreibt etliche unheimliche Vorgänge in Puerto Rico.



Das Phänomen der Tierverstümmlungen ist jedenfalls absolut real und versetzt die Tierbesitzer in Angst und Schrecken, nicht zu vergessen, dass auch Menschen mit sehr ähnlichen tödlichen Verletzungen aufgefunden wurden. Am bekanntesten davon dürfte der brasilianische Guarapiranga-Fall von 1988 sein, der erstmals im Sommer 1995 bekannt wurde. Allerdings dringen zu solchen Menschenverstümmlungen kaum Informationen nach außen, Fakten werden aus naheliegenden Gründen schleunigst vertuscht.


Der im März 2009 verstorbene britische Ex-Polizist Tony Dodd hatte sich ungewöhnlichen Phänomenen gewidmet und auch zu »Human Mutilations« recherchiert. Er erklärte 1996, auf der ehemaligen, damals gerade wieder von der US-Marine an das britische Verteidigungsministerium überstellten schottischen Militärbasis RAF Machrihanish seien unter striktester Geheimhaltung 130 verstümmelte Leichname gelagert, alle mit sehr ähnlichen Merkmalen wie sie am Opfer von Guarapiranga unübersehbar festgestellt wurden. Was auch immer hier vor sich geht, allgemein bleiben viele Details zu den unheimlichen Verstümmlungen bei Mensch und Tier bis heute völlig rätselhaft, ebenso die jeweiligen Verursacher.


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Leser-Kommentare (1) zu diesem Artikel
15.08.2015 | 07:04
219

Und wie lautet jetzt die gute Nachricht ? Das sind keine normalen Reifenspuren.
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Affen-Studie überrascht - Wer viel spielt, wächst langsamer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2015 12:30

bild Affen-Studie überrascht.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Wer-viel-spielt-waechst-langsamer-article15727686.html
Samstag, 15. August 2015
Affen-Studie überrascht - Wer viel spielt, wächst langsamer

Das weiß doch jeder: Spielen fördert die Entwicklung. Dass sich durch wilde Tollerei allerdings das Wachstum verlangsamt, ist neu. Entdeckt wurde der Zusammenhang bei Beobachtungen von Assam-Makaken.

Wer viel spielt, wächst langsamer – das gilt zumindest für Affenbabys. Intensiv herumtollende Junge seien motorisch geschickter und bei Flucht oder Kampf im Vorteil, berichten Göttinger Forscher im Fachmagazin "Science Advances". Sie riskierten aber, deutlich später als gemütlichere Altersgenossen geschlechtsreif zu werden und darum im Lebensverlauf insgesamt weniger Nachwuchs zu bekommen.

"Auf den Menschen übertragen ist meine Empfehlung an alle Eltern: Schicken Sie die Kinder zum Spielen vor die Tür, aber gönnen Sie ihnen danach ein reichhaltiges Abendessen, wenn sie clever, groß und stark werden sollen", so Mitautorin Julia Ostner von der Universität Göttingen. Ihr Ergebnis stütze Beobachtungen beim Menschen, schreiben die Forscher. Demnach beeinflusst extreme Aktivität in der Kindheit – etwa bei jungen Athleten – das Wachstum und die sexuelle Reifung.
Spielverhalten als Wachstumsfaktor
Affen tollen herum.
Affen tollen herum.
(Foto: imago stock&people)

Evolutionsbiologen waren bisher davon ausgegangen, dass Tiere nur dann wild spielen, wenn dafür überschüssige Energie vorhanden ist, die nicht zum Wachsen benötigt wird – oder das Spiel überlebenswichtige Vorteile bringt. Das Spielverhalten sei darum als Faktor bei Studien zu Wachstumsunterschieden meist gar nicht erst berücksichtigt worden, erklärt das Forschertrio.

Julia Ostner, Oliver Schülke und Andreas Berghänel von der Universität Göttingen hatten 17 junge Assam-Makaken (Macaca assamensis) im thailändischen Reservat Phu Khieo beobachtet. Sie erfassten, wie oft und wie wild die Männchen und Weibchen spielten und wie schnell sie sich neue motorische Fähigkeiten aneigneten. Parallel dazu wurde das jeweilige Nahrungsangebot registriert und mit Hilfe von gut 1700 Fotos und speziellen Analyseprogrammen auf die Wachstumsrate der einzelnen Tiere geschlossen.
Affenjungen verausgaben sich beim Spiel

Schon bei etwas eingeschränktem Nahrungsangebot bestimme das jeweilige Spielverhalten bis zu 50 Prozent der Wachstumsunterschiede bei den Äffchen, schreiben die Forscher. Das bedeute, dass die bisherige Theorie – Energie zum Spiel nur bei keinem Bedarf fürs Wachstum – nicht stimme. "Die ungehinderte Entwicklung scheint nicht wichtiger zu sein als das Spielen, die kleinen Affen verausgaben sich dabei so sehr, dass sie mit dem Wachsen nicht hinterherkommen", erklärt Julia Ostner, die auch am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen eine Forschungsgruppe leitet.

Vor allem die Männchen toben demnach so viel herum, dass ihnen Energie zum Wachsen fehlt – nicht, weil sie weniger fressen, sondern weil sie seltener ruhen. Sie bleiben darum in ihren ersten Lebensjahren oft kleiner als ihre Artgenossinnen und faulere Männchen. Dass die Evolution Spiel über Wachstum stellt, überrascht: Schließlich hat ein größeres Tier meist weit bessere Chancen bei der Abwehr von Feinden und Rivalen. Offenbar wiege die bessere Motorik der "Viel-Spieler" den Nachteil verzögerten Wachstums wieder auf, erläutern die Forscher. Auch Faktoren wie die im Spiel erworbene Sozialkompetenz oder die Fähigkeit, mit unerwarteten Situationen umzugehen, spielten möglicherweise eine Rolle.
Affenmädchen wollen schnell wachsen
Affen-Weibchen legen eher Wert auf Wachstum als aufs Spielen.
Affen-Weibchen legen eher Wert auf Wachstum als aufs Spielen.
(Foto: imago/China Foto Press)

Es verwundere nicht, dass Weibchen eher Wert auf Wachstum und frühe Reife legen: Ihr biologischer Lebenserfolg werde durch die Zeitspanne bestimmt, in der sie Junge gebären können. Und diese sei umso länger, je eher das Weibchen fortpflanzungsfähig werde. Für die Männchen gebe es diese Einschränkung nicht. Die Zahl ihrer Nachkommen hänge eher vom Rang in der Gruppe und der Fähigkeit ab, Angriffe möglichst unverletzt zu überstehen. Weibliche Assam-Makaken werden mit fünf bis sechs Jahren geschlechtsreif, Männchen sind erst mit neun bis zehn Jahren ausgewachsen.

"Spiel" wird von Wissenschaftlern unter anderem darüber definiert, dass es keinem unmittelbaren Zweck dient. Es bringt keinen direkten Gewinn – kostet aber Energie. Spaß zu haben, scheint weit weniger lebensnotwendig zu sein als Nahrung oder Schlaf. Warum die Evolution dennoch etlichen Tieren die Fähigkeit verlieh, sich prächtig zu amüsieren, hat Forscher lange rätseln lassen. Spaß und Spiel ermöglichen es Tieren, Fähigkeiten in relativer Sicherheit zu erwerben und zu verbessern.
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Für junge Steinböcke etwa ist es zwar riskant, aus Jux über steile Berghänge zu toben – für die spätere Flucht vor Räubern aber ist dies eine gute Schule. Und dieser Vorteil überwiegt offensichtlich. Auch für das soziale Miteinander ist das Spielen wichtig: Pavian-Jungs zum Beispiel raufen gern mit ihresgleichen und trainieren so für den Kampf um sozialen Status in der Gruppe. Pavian-Mädchen hingegen spielen lieber mit dem Nachwuchs hochrangiger Weibchen, der zum idealen – weil ebenfalls hochrangigen – Verbündeten heranwächst.

Spielspaß wurde zudem lange nur intelligenten Säugetieren wie Affe, Hund, Elefant, Otter oder Bär zugestanden, zudem einigen Vögeln wie Papagei und Krähe. Doch auch einfachere Tiere sind dazu in der Lage: Fische wurden – wenn auch äußerst selten – zum Beispiel beim Überspringen von Hindernissen beobachtet. Eine Froschart, der sozial lebende Goldbaumsteiger, liefert sich zweckfrei kurze Ringkämpfe. Und Komodowarane können beim Spiel mit alten Schuhen oder Bällen wie Hunde wirken.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Natürliche Feinde fehlen - Quallen werden immer mehr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Aug 2015 15:03

bild Quallen werden immer mehr.jpg
bild Quallen werden immer mehr.jpg (42.9 KiB) 5432-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Quallen-werden-immer-mehr-article15728706.html
Natürliche Feinde fehlen - Quallen werden immer mehr

Die Zahl der Quallen in Nord- und Ostsee ist Biologen zufolge stark gestiegen. An Deutschlands Küsten seien derzeit drei- bis fünfmal so viele Quellen zu beobachten wie zu Beginn der 90er Jahre, sagte die Biologin Jamileh Javid vom Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Experten fürchten zudem eine Ausbreitung gefährlicher Arten.

http://www.n-tv.de/wissen/Quallen-werde ... 28706.html

Doch nicht nur in Ost- und Nordsee , sondern auch im Mittelmeer zählen Experten mehr Quallen denn je. "Weil eine Quallenplage die Touristen verschreckt, gehen nicht alle Länder offen damit um", sagte der italienische Meeresbiologe Stefano Piraino dem RND. "Die Quallen zu zählen, ist keine einfache Aufgabe. Aber dass es im Mittelmeer immer mehr davon gibt, ist eine Tatsache."
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Auch für das Japanische Meer oder bei Thailand sei die Zunahme klar dokumentiert. Oft tauchten Arten mittlerweile an Stellen auf, an denen es sie früher nicht gegeben habe.

Laut Biologen tragen die Menschen eine Mitverantwortung: Weil viele Meere überfischt seien, fehlten den Quallen natürliche Feinde. Auch der Klimawandel begünstige einen Vormarsch giftiger Arten wie der Portugiesischen Galeere Richtung Norden. Der Suezkanal, dessen Verbreiterung Ägypten kürzlich feierte, ist einer der Hauptwege für die Tiere.
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Steinalter Überlebenskünstler: Die Qualle Steinalter Überlebenskünstler: Die Qualle Steinalter Überlebenskünstler: Die Qualle Steinalter Überlebenskünstler Die Qualle

Quelle: n-tv.de , jze/dpa
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Springaffen im Urwald von Peru - Forscher entdecken neue Primatenart

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Aug 2015 20:33

bild Springaffen im Urwald von Peru.jpg
bild Springaffen im Urwald von Peru.jpg (37.42 KiB) 5423-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-entdecken-neue-Primatenart-article15765111.html
Donnerstag, 20. August 2015
Springaffen im Urwald von Peru - Forscher entdecken neue Primatenart

Im peruanischen Urwald machen sich Forscher auf die Suche nach bislang unbekannten Tierarten - mit Erfolg. Einen Namen hat die Neuentdeckung auch bereits: Callicebus urubambensis. Oder: Brauner Urubamba-Springaffe.


Im Urwald von Peru haben Forscher eine neue Springaffenart entdeckt. Der Primat hat ein schwarzes Gesicht und einen rötlich-braunen Körper und Schwanz und wurde auf den Fachnamen Callicebus urubambensis getauft, wie Expeditionsleiter Jan Vermeer mitteilte. Sein zweiter Name lautet Brauner Urubamba-Springaffe, denn die neue Art lebt im Regenwald nahe des Flusses Urubamba.
Die neue Affenart lebt im Regenwald nahe des Flusses Urubamba. Von diesem leitet sich auch ihr Name ab.
Die neue Affenart lebt im Regenwald nahe des Flusses Urubamba. Von diesem leitet sich auch ihr Name ab.
(Foto: AFP)

Die peruanische Tierschutzorganisation Proyecto Mono Tocón hatte die Expedition Ende 2013 organisiert. Die Ergebnisse hatten die Forscher Jan Vermeer und Julio Tello-Alvarado kürzlich in der Fachzeitschrift Primate Conservation veröffentlicht.

Das Forscherteam hatte erst den Wald östlich des Urubamba durchforstet und dabei eine in Vergessenheit geratene Art wiederentdeckt. Der Toppini-Springaffe (Callicebus toppini) war schon 1914 beschrieben worden, laut Vermeer lebte er vermutlich einst in dem riesigen Gebiet im Süden Perus, im Westen Brasiliens und im Norden Boliviens.

Auf ihre wichtigste Entdeckung stieß die Expedition dann westlich des Urubamba. Der neue Springaffe unterscheide sich deutlich von seinen Verwandten, sagte Vermeer. Sein Team konnte mehrere Familien beobachten, fotografieren und filmen. Bei einem zufälligen Treffen mit einem Jäger habe dieser ihnen auch ein Fell und einen Schädel überlassen, die im Naturkundemuseum von Lima ausgestellt würden.

Die Springaffen bilden die größte Affengruppe in Südamerika mit 34 bekannten Unterarten, die sich vor allem durch verschiedene Körperfarben unterscheiden. Sie sind etwas kleiner als Katzen, leben in kleinen Familienverbänden und verteidigen ihr Territorium mit lautem Geschrei.

Quelle: n-tv.de , spt/AFP
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Warum streicheln wir Tiere so gerne ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Aug 2015 10:35

bild Warum streicheln wir Tiere so gerne.jpg
bild Warum streicheln wir Tiere so gerne.jpg (27.14 KiB) 5416-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Warum-streicheln-wir-Tiere-so-gerne-article15262966.html
Warum streicheln wir Tiere so gerne ?

Von Jana Zeh


Dass Haustiere es meist genießen, gestreichelt zu werden, ist bekannt. Aber warum kraulen wir sie so gerne? (fragt Carola S. aus Hohenaspe)

Das kennt wohl jeder Tierliebhaber: Kaum ist ein kuscheliges und zahmes Haustier in greifbarer Nähe, muss es auch schon gestreichelt und gekrault werden. Der Drang, das Tier anzufassen, ist groß. Doch warum müssen Tierfreunde ständig ins Fell langen? Die Hundetrainerin Carola Baum weiß es: "Dafür gibt es mehrere Gründe. Bei vielen Menschen löst das Streicheln des weichen, flauschigen Fells eine beruhigende Wirkung aus." Stressabbau mit allen dazugehörigen Effekten, wie beispielsweise der Senkung des Blutdrucks, ist also als erster und wahrscheinlich wichtigster Grund für das Streicheln zu nennen. Doch könnte man diesen auch mit einem leblosen Pelz erreichen?
Hundehalter verwöhnen ihre Tiere mit Streicheleinheiten, doch nicht jeder Hund mag die auch.
Hundehalter verwöhnen ihre Tiere mit Streicheleinheiten, doch nicht jeder Hund mag die auch.
(Foto: imago/Westend61)

"Wahrscheinlich nicht", mutmaßt Baum, "denn Streicheln ist für den Menschen ja nicht nur beruhigend, sondern gleichzeitig auch eine nonverbale Form, seine Zuneigung zum Ausdruck zu bringen." Und da Haustierbesitzer ihre Tiere lieben, werden diese manchmal nicht nur gestreichelt und gekrault, sondern sogar geküsst. Damit können die meisten Haustierarten nichts anfangen und Tierhalter, die sich überlegen, woran das Tier als Letztes geschnüffelt hat, verkneifen sich schnell diese Art der Liebesbekundung.
Tiere lassen sich gut bekümmern

Neben der beruhigenden Wirkung und der Liebesbekundungen gibt es aber noch eine dritten wichtigen Punkt, warum Menschen so gern streicheln – das sogenannte parentale Verhalten. "Besonders Frauen neigen dazu, sich gern zu kümmern", weiß Baum. Die Kinder sind aus dem Haus oder noch gar nicht geboren und ab einem bestimmten Lebensalter wird jemand zum Bekümmern gebraucht. Dazu zählen natürlich auch streicheln, schmusen und kraulen.
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Oftmals werden dann Haustiere angeschafft, die das Bekümmern dann aushalten müssen. Katzen und Nagetiere können sich gegen Schmuseattacken meistens besser wehren als Hunde. "Einige Hunde mögen das und kommen damit relativ gut klar. Andere sind damit aber überfordert. So manch ein Hund, den ich im Training hatte, hat dadurch Problemverhalten entwickelt", erzählt die Expertin aus der Praxis.

Übrigens: Vor allem Hunde geben sich gern den Schmuseattacken ihrer Halter hin. Die geliebten Vierbeiner müssen manchmal mehr sein als tierische Begleiter. Sie werden als Ersatz für Partner, Enkel oder Kind gehalten oder sogar für die beste Freundin oder den besten Freund. Vermenschlicht zu werden, kann Haustieren enormen Stress bereiten. Tierhalter sind verpflichtet, ihren Lieblingen die Möglichkeit zu geben, einfach nur Tier zu sein.
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Nacktmodelle, Millionäre, Retter: 8.8. Die Katze ist der beste Freund der Deutschen Nacktmodelle, Millionäre, Retter: 8.8. Die Katze ist der beste Freund der Deutschen Nacktmodelle, Millionäre, Retter: 8.8. Die Katze ist der beste Freund der Deutschen Nacktmodelle, Millionäre, Retter Die Katze ist der beste Freund der Deutschen

Quelle: n-tv.de
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Insekt auf der Überholspur - Gefährliche Tigermücke erobert Spanien

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Aug 2015 10:42

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http://www.n-tv.de/wissen/Gefaehrliche-Tigermuecke-erobert-Spanien-article15799956.html
Insekt auf der Überholspur - Gefährliche Tigermücke erobert Spanien

Ursprünglich stammt die krankheitserregende Tigermücke aus Südostasien. Während ihres Lebens bleibt sie innerhalb eines Umkreises von 500 Metern. Doch nun wird das Insekt in weiten Teilen Südspaniens gesichtet. Wie ist das möglich?

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Bei der Ausbreitung der Tigermücke in Spanien hat die Autobahn entlang der Mittelmeerküste eine wichtige Rolle gespielt. Wie die Zeitung "El País" unter Berufung auf Experten berichtete, trugen der Reise- und Güterverkehr auf der Autobahn A-7 maßgeblich dazu bei, dass das aus Afrika und Asien eingeschleppte Insekt sich von Barcelona bis in die Gegend von Málaga verbreiten konnte.

Die Tigermücke überträgt das Chikungunya-Virus. Das durch das Virus ausgelöste Fieber ähnelt im Ablauf ungefähr einer akuten Grippe. Bei gesunden Menschen halten sich die Beschwerden in Grenzen. In Spanien wurden seit Anfang des Jahres knapp 100 Fälle registriert, die aber fast alle auf Infektionen außerhalb des Landes zurückgingen. In diesem Sommer wurde in der Region Valencia erstmals eine Infektion mit dem Chikungunya-Virus festgestellt, die sich innerhalb Spaniens ereignet hatte.
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Die Tigermücke war in Spanien erstmals 2004 in der Gegend von Barcelona aufgetreten. Experten vermuten, dass Eier des Insekts möglicherweise mit dem Import von Autoreifen ins Land kamen. "Um in kurzer Zeit weite Gebiete entlang der Mittelmeerküste zu besiedeln, benötigt das Insekt Hilfsmittel", berichtet die Zeitung.

"Eine ausgewachsene Tigermücke bleibt in ihrem Leben innerhalb eines Umkreises von 500 Metern." Dass das Insekt von Barcelona bis in das rund 900 Kilometer entfernte Málaga gelangte, sei nur dadurch möglich gewesen, dass Eier der Mücke an Bord von Last- oder Personenwagen transportiert worden seien.

Quelle: n-tv.de , rri/dpa
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Potenziell invasiv - Papageien erobern Europas Städte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Aug 2015 15:16

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Samstag, 29. August 2015
Potenziell invasiv - Papageien erobern Europas Städte

Überkopf und seitwärts - wie selbstverständlich hangeln sich knallgrüne Papageien durch Bäume in Brüssel oder Köln. Dass sie eigentlich in Asien und Afrika beheimatet sind, stört die Halsbandsittiche nicht. Vogelkundler sind weniger entspannt.

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Diskretion ist des Sittichs Sache nicht. Wo der Halsbandsittich (Psittacula krameri) auftaucht, da ist er zu hören - da mag sein grünes Gefieder noch so sehr verschmelzen mit dem Sommerlaub der Bäume. "Sie haben sich eben viel zu erzählen", erklärt Alain Paquet vom belgischen Naturschutzverband Natagora. Doch wo der Ornithologe ein munteres Schwätzchen vernimmt, hört der Laie vor allem eins: lautes Kreischen. Und das ertönt mittlerweile in vielen Parks der belgischen Hauptstadt Brüssel.
Halsbandsittich3 im Schlosspark Biebrich in Wiesbaden knabbern an Knospen. Die wildlebenden Papageien haben sich dem Klima angepasst und schaffen es meist gut durch den Winter.
Halsbandsittich3 im Schlosspark Biebrich in Wiesbaden knabbern an Knospen. Die wildlebenden Papageien haben sich dem Klima angepasst und schaffen es meist gut durch den Winter.
(Foto: picture alliance / dpa)

Nicht jeder nimmt die exotischen Vögel mit Wohlwollen zur Kenntnis. Nach Studien des Forschungsnetzwerks ParrotNet ist die belgische Population die drittgrößte in Europa, nach Großbritannien und den Niederlanden. Demnach gibt es in Brüssel inzwischen 9350 Vögel. Eine aktuelle Zählung von Natagora kommt dagegen auf etwa 7000 Tiere in Brüssel und 1000 weitere im Rest des Landes. In Deutschland fühlt sich der Sittich vor allem im Rhein-Neckar-Gebiet wohl, wo 4010 Exemplare gezählt wurden. Weitere Hochburgen sind Köln, Düsseldorf, Mainz und Wiesbaden. Das Bundesamt für Naturschutz schätzt die Gesamtzahl der wilden Halsbandsittiche in Deutschland auf etwa 8500.
12.000 eingewanderte Arten

Über Jahrhunderte sind viele sogenannte "gebietsfremde Arten" nach Europa gelangt, oft als zufällige Folge von Handel und Tourismus. Doch seit den 1970er Jahren hat sich ihre Anzahl um etwa drei Viertel erhöht, schreibt die EU-Kommission unter Verweis auf Studien. Um die 12.000 eingewanderte Tier- und Pflanzenarten gebe es mittlerweile in Europa.
Ein wildlebender Halsbandsittich (Psittacula krameri), auch Kleiner Alexandersittich genannt, in einem Park in Düsseldorf.
Ein wildlebender Halsbandsittich (Psittacula krameri), auch Kleiner Alexandersittich genannt, in einem Park in Düsseldorf.
(Foto: picture alliance / dpa)

Vielleicht 10 bis 15 Prozent davon gelten als "invasive Arten", die die heimische Tier- und Pflanzenwelt ernsthaft aus dem Gleichgewicht bringen könnten. In welche Kategorie der Halsbandsittich fällt, darüber streitet die Wissenschaft. Das Bundesamt für Naturschutz behält ihn als "potenziell invasiv" unter Beobachtung. Denn zumindest bei Nistplätzen ist Wettbewerb mit heimischen Arten nicht ausgeschlossen. Der etwa 40 Zentimeter große Halsbandsittich ist ein Höhlenbrüter, besonders gern legt er seine Eier in Baumhöhlen ab. Solchen Wohnraum bietet die belgische Hauptstadt mit ihren riesigen Parkbäumen reichlich. Doch auch Tiere wie Specht, Kleiber oder Fledermaus sind an den Unterkünften interessiert. Durch die vergleichsweise frühe Brutzeit des Halsbandsittichs kommen sich die Konkurrenten allerdings vermutlich nicht ernstlich ins Gehege.

Die Brüsseler Stadtverwaltung behält die Situation aber im Auge. "Niemals, niemals exotische Tiere (in die Umwelt) einbringen!", rät Paquet. Doch beim Halsbandsittich lässt sich die Uhr nicht mehr zurückdrehen. Das Problem begann dem Vogelkundler zufolge 1974 mit der Freilassung von etwa 40 Exemplaren aus einem Vergnügungspark. Auch der dem Halsbandsittich ähnliche Alexandersittich (Psittacula eupatria) und der kleinere Mönchssittich (Myiopsitta monachus) gelangten offenbar aus Gefangenschaft in Brüsseler Parks. Dort werden sie wohl vorerst bleiben. "Einige Leute hängen sehr an den Sittichen", sagt Corentin Rousseau vom Königlich-Belgischen Vogelschutzverband (LRBPO). "Es gäbe einen Aufschrei, wenn die Verwaltung versuchen würde, sie zu beseitigen." Eine grüne Invasion ist vorerst aber nicht zu fürchten, jedenfalls nicht im Norden.
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"Viele Populationen in Europa wachsen exponentiell", sagt Diederik Strubbe von der Universität Antwerpen. "Aber ihre räumliche Verbreitung ist in der Tat ziemlich langsam." Denn Sittiche seien gesellige Tiere. "Die Population wächst, bis die Kapazität eines Gebietes völlig erschöpft ist. Erst dann zieht eine Gruppe in ein neues Gebiet." Hinzu kommt: Der Vogel mag's gerne städtisch. Die höheren Temperaturen und das reichhaltige Nahrungsangebot erleichtern ihm das Überleben im kühlen mitteleuropäischen Winter.

Also am Ende viel Lärm um ein paar harmlose Vögel? Nicht ganz, meint Strubbe. Denn im heimatlichen Indien oder auch im klimatisch behaglicheren Israel ist der Halsbandsittich ein teils verhasster Landwirtschaftsschädling. Im nördlichen Westeuropa hält er sich zwar an die Städte. "Aber in Südeuropa, wo es viel wärmer ist, können sie sich auch außerhalb städtischer Gegenden ausbreiten", warnt Strubbe. Besonders auf Sonnenblumen hätten es die Tiere abgesehen, aus einigen spanischen Regionen gebe es bereits Berichte über erhebliche Schäden. Auch auf Obstplantagen fühlten sich Halsbandsittiche wohl. "Sittiche haben die Gewohnheit, von beinahe jeder Frucht nur einen Happen zu nehmen", sagt Strubbe. "Das macht den Verkauf schwierig." Auch Maisfelder könnten zum Ziel werden. Beim Forschungsnetzwerk ParrotNet heißt es: "Die klimabedingte Ausbreitung der Sittich-Populationen in Europa wird zunehmenden Druck auf die Wirtschaft ausüben." Noch halte sich der Schaden in Europa aber in Grenzen, meint Strubbe.

Quelle: n-tv.de , Martina Herzog, dpa
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Afrikas Aasfresser sterben aus - Geier im Sturzflug

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Sep 2015 20:04

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http://www.n-tv.de/wissen/Geier-im-Sturzflug-article15855266.html
Donnerstag, 03. September 2015
Afrikas Aasfresser sterben aus - Geier im Sturzflug

Sie gelten als Gesundheitspolizei der Savanne: Geier geben Hinweise auf Wilderei und verhindern die Ausbreitung von Krankheiten. Doch illegale Tötungen und Gifte machen auch vor ihnen nicht Halt. Nun warnt der WWF vor dem großen Geiersterben.

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Der WWF schlägt Alarm: "Afrikas Geier stehen vor dem Aus", befürchtet die Umweltschutzorganisation. Der WWF bezieht sich auf eine Studie der kanadischen Universität von Britisch-Kolumbien, für die Biologen die Bestände von acht der neun afrikanischen Geierarten überprüften. Das Ergebnis: Die Zahl der Tiere hat sich in den vergangenen 30 Jahren mehr als halbiert. Bei sieben der acht Arten registrierten die Forscher sogar einen Rückgang um mehr als 80 Prozent.

"Die Ergebnisse sind extrem alarmierend", sagt Arnulf Köhncke vom WWF Deutschland. "Geier sind quasi die Gesundheitspolizei der Savanne und spielen eine immens wichtige Rolle im Ökosystem." Ohne die Aasfresser müsse man beispielsweise davon ausgehen, dass sich Krankheiten wie Tollwut deutlich schneller und weiter verbreiten.
Geier sind schneller als Elfenbein-Jäger

Als Ursache für das große Geiersterben sieht der WWF die gravierende Wildereikrise in Afrika. Jäger, die auf Elfenbein oder Nashorn aus sind, haben es nicht direkt auf die Vögel abgesehen. Doch sie vergiften die Kadaver getöteter Elefanten, um sich die Vögel vom Hals zu schaffen. Der Grund: Kreisende Geier sind für Wildhüter ein Hinweis auf akute Fälle von Wilderei. Nicht einmal 30 Minuten brauchen Geier, um einen frisch getöteten Elefanten zu finden. Damit steigt für Wilderer die Gefahr, erwischt zu werden. Sie benötigen nämlich etwa doppelt so lange, um die Stoßzähne des getöteten Tieres zu entfernen.
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Die Studie zeigt, dass insgesamt mehr als 60 Prozent der verendet aufgefundenen Geier dem Gifttod zum Opfer gefallen sind. Neben Wilderern sind Rinderhirten für die Vergiftung der Vögel verantwortlich. Auch sie haben nicht die Geier selbst im Visier; sie legen Giftköder aus, um sich potenzieller Räuber wie Hyänen, Löwen oder Schakalen zu entledigen.

Und dann ist da noch die gezielte, illegale Jagd auf Geier: Den Vögeln wird ein Wert in der traditionellen Medizin zugeschrieben. Um sie vor dem Aussterben zu bewahren, ist nach Einschätzung des WWF ein Bündel an Maßnahmen nötig. Geierforscher fordern, die Nutzung von gefährlichen Giften strikter zu regulieren und den Strafvollzug gegen illegale Tötung von und Handel mit Geiern zu verschärfen. Auch der Kampf gegen die ausufernde Wilderei auf Elefanten und Nashörner könnte den Geiern helfen – indirekt.
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Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne Elefanten - die sensiblen Dickhäuter

Quelle: n-tv.de , asc
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Trotz menschlichen Eingreifens - Mehr Wild- im Hausschwein als gedacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Sep 2015 21:09

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http://www.n-tv.de/wissen/Mehr-Wild-im-Hausschwein-als-gedacht-article15839771.html
Trotz menschlichen Eingreifens - Mehr Wild- im Hausschwein als gedacht

Hausschweine sichern die Salami am Morgen, den Braten am Mittag und die Currywurst am Abend. Die Tiere sind über jahrtausende vom Menschen domestiziert - dachte man jedenfalls bisher.

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Hausschweine haben sich in ihrer jahrtausendelangen Entwicklung immer wieder mit Wildschweinen gepaart. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher um Laurent Frantz von der Universität in Wageningen (Niederlande). Die Wissenschaftler hatten das Erbgut von mehr als 700 Schweinen analysiert, darunter europäische und asiatische Hausschweine sowie Wildschweine verschiedener Regionen.
Hausschweine halten sich gern im Freien auf und erkunden ihre Umgebung.
Hausschweine halten sich gern im Freien auf und erkunden ihre Umgebung.
(Foto: imago/Mint Images)

"Herkömmlich wird vom Prozess der Domestikation angenommen, dass er von Menschen eingeleitet wird, wenige Tiere einbezieht und auf Fortpflanzungsisolation zwischen wilden und domestizierten Formen beruht", schreiben Frantz und Kollegen im Fachjournal "Nature Genetics". Die Genomanalyse bei den Schweinen zeige ein anderes Bild: In der Entwicklungsgeschichte des Hausschweins seien mehrmals Gene wilder Populationen ins Erbgut gezüchteter Artgenossen gelangt.
"Inseln der Domestikation"

Die Auswahl der Menschen habe einer Angleichung von Wild- und Haustieren jedoch entgegengewirkt und im Hausschweinerbgut "Inseln der Domestikation" geschaffen. Diese betreffen demnach vor allem mehrere Entwicklungsprozesse für Knochen und Körpergröße, Zähne und das Nervensystem.
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Die Wissenschaftler speisten die Daten der Erbgutuntersuchungen in Computersimulationen ein. Die Unterschiede in den Genomen der Populationen ergaben verschiedene Wahrscheinlichkeiten für mehrere Entwicklungsmodelle. Das Modell einer strikten Trennung zwischen Wild- und Hausschweinen ist demnach nicht ganz auszuschließen, aber sehr unwahrscheinlich. Sehr hoch liegt die Wahrscheinlichkeit bei einem Modell, in dem es zu mehreren Zeiten Paarungen zwischen europäischen und asiatischen Wild- und Hausschweinen gab.

Eine weitere, sehr wahrscheinliche Variante bezieht eine bisher unbekannte Gruppe von Schweinen ein, über die die Gene ausgetauscht wurden. Dabei könnte es sich um eine ausgestorbene Schweinepopulation handeln, spekulieren die Wissenschaftler. Für das zuerst in Anatolien gezüchtete europäische Hausschwein seien die gefundenen Daten sehr beweiskräftig, schreiben Frantz und Kollegen. Beim asiatischen Hausschwein könne die Domestikation ähnlich abgelaufen sein, jedoch seien die Ergebnisse nicht ganz so klar.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Geplanter Werkzeuggebrauch - Schimpanse holt Drohne vom Himmel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Sep 2015 20:17

bild Schimpanse holt Drohne vom Himmel.png
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http://www.n-tv.de/wissen/Schimpanse-holt-Drohne-vom-Himmel-article15861811.html
Freitag, 04. September 2015
Geplanter Werkzeuggebrauch - Schimpanse holt Drohne vom Himmel

Mit einem fast zwei Meter langen Zweig holt Schimpansin Tushi in einem niederländischen Zoo gezielt eine Drohne vom Himmel. In einer Fachzeitschrift beschreiben Forscher den Vorfall jetzt genauer und ziehen überraschende Schlüsse.

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Ein Schimpanse hat eine Drohne in einem Zoo in den Niederlanden gezielt zum Absturz gebracht. Eine Filmcrew wollte mit dem kleinen Fluggerät Aufnahmen aus der Luft von einer Affengruppe im Royal Burgers' Zoo in Arnheim machen. Doch Weibchen Tushi brachte die Drohne kalkuliert zur Strecke: Sie kletterte auf ein Gerüst und attackierte mit einem fast zwei Meter langen Zweig das Flugobjekt. Ein Bericht dazu ist jetzt in der Fachzeitschrift "Primates" erschienen, wie der Wissenschaftsverlag Springer mitteilte.

Der Vorfall ereignete sich bereits im April. Die Wissenschaftler Jan van Hooff und Bas Lukkenaar sehen diesen Vorfall demnach als weiteren Beweis dafür, dass Schimpansen nicht lange fackeln und als Werkzeug benutzen, was immer ihnen zwischen die Finger kommt. Bereits bei einem Testlauf erweckte die Drohne die Aufmerksamkeit der Schimpansen: Manche schnappten sich Weidenzweige vom Boden.

Vier der Tiere erklommen so bewaffnet ein Klettergerüst in der Nähe der Drohne. Dieses Verhalten sei für Schimpansen eher untypisch. Als die Aufnahmen begannen, zoomte die Kamera auf die beiden Schimpansen-Weibchen Tushi und Raimee: Sie saßen immer noch auf dem Holz-Gerüst und hielten Zweige in den Händen, die etwa 180 Zentimeter lang waren. Tushi schwenkte ihren Zweig zweimal schwungvoll durch die Luft - der zweite Streich holte die Drohne erfolgreich auf den Boden und zerstörte sie, wie die letzten Aufnahmen zeigen. Vor und während des Hiebs schnitt sie Grimassen.
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Obwohl ihr Gesicht ihre Anspannung verriet und sie ihre Zähne bleckte, zeigte sie den Angaben zufolge keinerlei Anzeichen von Furcht. Daraus - so die Studie - kann man schlussfolgern, dass sie mit Absicht auf die Drohne einschlug, nicht aus Reflex oder Angst. "Die Benutzung eines Stocks als Waffe war eine in diesem Kontext einzigartige Handlung", kommentierte van Hooff. "Sie schien sehr durchdacht." Lukkenaar ergänzte: "Diese Begebenheit liefert uns weitere Anzeichen, dass Schimpansen die Benutzung von Werkzeug vorausplanen." Nach dem Absturz inspizierten die Schimpansen die Drohne und warfen sie herum, bis sie das Interesse daran verloren.

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Wie sich der Vogelzug verändert - Alle Vögel bleiben da?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Sep 2015 10:27

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http://www.n-tv.de/wissen/Alle-Voegel-bleiben-da-article15862611.html
Samstag, 05. September 2015
Wie sich der Vogelzug verändert - Alle Vögel bleiben da?

Derzeit sind viele Vögel in Deutschland dabei, sich auf den Abflug in wärmere Regionen vorzubereiten. Wegen der vielen milden Winter bleiben manche inzwischen aber auch einfach hier. Besonders dramatisch ist die Veränderung bei Kranichen.


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Früh aufstehen und in die Luft gucken könnte sich in den kommenden Tagen und Wochen lohnen: Zugvögel brechen in ihre Winterquartiere auf und sind vor allem am Morgenhimmel gut zu sehen - in Scharen oder allein, auf dem Weg in wärmere Gefilde, wo die Suche nach Insekten und Samen leicht ist.

"Insektenfresser wie Rohr- und Laubsänger, Grasmücken und Schwalben finden nur im Frühjahr und Sommer genug Futter", sagt der Vogelkundler Peer Cyriacks von der Deutschen Wildtierstiftung mit Blick auf unsere Breiten. Auch weil es einige Winter in Folge mild war, ersparen sich manche Vogelarten den kräftezehrenden Weg inzwischen aber teilweise oder ganz, wie Experten berichten. Von den rund 250 Vogelarten, die in Deutschland brüten, sind etwa die Hälfte Zugvögel, nimmt der Naturschutzbund (Nabu) an.
Große Städte sind Wärmeinseln
Männliche Mönchsgrasmücke im Frühling: Bleibt der Winter mild, fliegt der Zugvogel nicht so weit oder gar nicht weg.
Männliche Mönchsgrasmücke im Frühling: Bleibt der Winter mild, fliegt der Zugvogel nicht so weit oder gar nicht weg.
(Foto: dpa)

Die klassischen Zugvögel wie Schwalben verschwinden zwar "sämtlich" aus Deutschland, wie der Verhaltensbiologe Jörg Böhner von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Berlin sagt. Gerade große Städte bieten aber auch im Winter fast alles, was das Vogelherz begehrt: Als "Wärmeinseln", so Böhner, heben sie sich vom Umland ab. Nicht nur sei die Temperatur für Vögel angenehmer, auch gebe es seltener eine geschlossene Schneedecke - was die Nahrungssuche vereinfacht. Daran, dass der Teller trotz Winters gut gedeckt sei, habe sich etwa die Mönchsgrasmücke gewöhnt. Vogelhäuschen und Meisenknödel tragen ihr Übriges dazu bei.

"Es ist bei vielen Vogelarten so, dass ein paar dableiben und ein paar wegziehen", erläutert der Nabu-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Die Populationen dieser sogenannten Teilzieher entwickelten sich entsprechend der jeweiligen Bedingungen: Seien in Mitteleuropa mehrere Winter in Folge mild, profitiere die Gruppe, die bleibe, und andersherum.
Kraniche ziehen immer kürzere Strecken

Bei Kranichen etwa habe sich die Zahl der "Dableiber" in Deutschland innerhalb weniger Jahre dramatisch erhöht, sagt Lachmann: Ging man 2012 noch von 1000 Kranichen aus, schätze man die Zahl inzwischen auf 30.000. "Kraniche ziehen zudem immer kürzere Strecken." Das liege aber nicht nur am wärmeren Klima. Auch die gestiegene Zahl der Maisfelder in unseren Breiten biete nach der Ernte genug Vogelfutter.
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Der Trieb zum Zug sei den Vögeln je nach Art angeboren und müsse nicht aktiv erlernt werden, berichtet Ornithologe Cyriacks. Dabei seien die Flugstrategien der Arten aber "höchst unterschiedlich". Einige Vogelarten machen sich früher, andere später auf den Weg. Manche fliegen ohne Zwischenstopp und auf dem kürzesten Weg, andere bevorzugen Strecken über Land.
Fettpolster für die Reise

Wie gut sich die Vögel im relativ trockenen Sommer Fettpölsterchen für ihre Reise anfuttern konnten, lasse sich nicht pauschal beantworten, meint Böhner: "Manche Vögel haben womöglich auch profitiert, weil sie sich von Insekten ernähren, die es trocken mögen."

Auf ihrer Reise in die Wärme orientieren sich die Vögel etwa an Küstenlinien und Flüssen. Sonnenstand und Sternenhimmel helfen ebenso bei der Orientierung wie das Magnetfeld der Erde. Ein "eingebauter Magnetkompass", so der Nabu, weise bei schlechtem Wetter den Weg.
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Faszinierendes Naturspektakel: Wenn die Vögel ziehen Faszinierendes Naturspektakel: Wenn die Vögel ziehen Faszinierendes Naturspektakel: Wenn die Vögel ziehen Faszinierendes Naturspektakel Wenn die Vögel ziehen

Quelle: n-tv.de , Gisela Gross, dpa
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Dialekte schweißen Pottwale zusammen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2015 18:46

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bild Dialekte schweißen Pottwale zusammen.jpg (15.18 KiB) 5350-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Dialekte-schweissen-Pottwale-zusammen-article15887866.html
Dienstag, 08. September 2015
Schwäbisch, Sächsisch und Walisch ? -
Dialekte schweißen Pottwale zusammen

Pottwale kommunizieren über Klicklaute, nutzen dabei aber auch verschiedene Dialekte. Will ein Tier zu einer Gruppe gehören, muss er nicht nur ein ähnliches Verhalten zeigen, sondern auch den Gruppendialekt erlernen.

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Pottwale kommunizieren in Dialekten und grenzen sich dadurch von Artgenossen anderer Gruppen ab. Sie lernen einer neuen Studie im US-Fachjournal "Nature Communications" zufolge ihre Lautfärbung besonders häufig von Tieren, die sich ähnlich wie sie verhalten und tun sich dann mit ihnen zusammen. Nach Ansicht der Forscher entwickeln sich dabei komplexe Sozialstrukturen auf ähnliche Weise wie die unterschiedlichen Kulturen beim Menschen.

Maurício Cantor von der Dalhousie University im kanadischen Halifax untersuchte mit Kollegen die verschiedenen Klickmuster der riesigen Meeressäuger, die sie über 18 Jahre hinweg gesammelt hatten. Ähnlich wie auch Menschen leben Pottwale in größeren Gemeinschaften zusammen. Clans bestehen aus mehreren Walfamilien, denen wiederum mehrere Individuen angehören. Jeder dieser Pottwal-Clans nutzt zur Kommunikation ein ganz spezifisches Repertoire an akustischen Klicklauten, sogenannte Codas - also eine Art Dialekt.

Bislang war unklar, wie sich die Clans und ihre Dialekte herausbilden. Junge Pottwale hören durchaus auch die Codas anderer Clans. Um das herauszufinden, beobachteten die Biologen eine Gruppe Pottwale in der Nähe der Galapagos-Inseln und sammelten eine große Datenmenge über deren soziale Interaktionen und Klickmuster. Die führten sie dann in einem computerbasierten Modell zusammen. Das Ergebnis: Die Clans entstünden wohl nicht zufällig, etwa durch genetische Abweichungen, bilanzierte Cantor. Stattdessen lernen die Wale vor allem dann die Klickmuster ihrer Artgenossen, wenn diese sich ähnlich wie sie selbst verhalten - ganz nach dem Motto "Gleich und Gleich gesellt sich gern".
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Andere mögliche Erklärungen, etwa die Vererbung der Klickmuster oder die willkürliche Bindung an einen bestimmten Dialekt konnten die Modellrechnungen für die im Pazifik beobachteten Wale hingegen nicht bestätigen. Das legt nahe, dass tatsächlich der Informationsfluss innerhalb der Gruppen, etwa durch akustische Signale, für die Bildung der Clans und auch ihren Zusammenhalt wichtig ist. Der Prozess, wie sich komplexe und diverse Kulturen unter Menschen entwickeln, könne also durchaus auch bei tierischen Gesellschaften eine Rolle spielen, so Cantor. Solche Erkenntnisse seien ein entscheidender Schritt, um Unterschiede und Übereinstimmungen zwischen menschlichen und tierischen Kulturen zu beurteilen.
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Das heißt: Wale leben ausschließlich im Wasser. An Land sterben sie. Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere ... die sie mit einer extrem fettreichen Muttermilch, die aus speziellen Milchdrüsen kommt, säugen. Säugetiere unter Wasser Wale - die bedrohten Giganten der Meere

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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See-Elefanten geben viel Gift ans Wasser ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Sep 2015 12:04

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http://www.n-tv.de/wissen/See-Elefanten-geben-viel-Gift-ans-Wasser-ab-article15887516.html
Quecksilber in der Nahrungskette - See-Elefanten geben viel Gift ans Wasser ab

Seit Langem steigt die Quecksilber-Konzentration in der Umwelt, hochgiftiges Methylquecksilber reichert sich über die Nahrungskette immer weiter an. Überraschend: Eine große Giftquelle ist das Fell von See-Elefanten.


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Beim Fellwechsel geben Robben, zu denen die See-Elefanten gehören, große Mengen des hochgiftigen Stoffes Methylquecksilber an die Umwelt ab. US-Biologen fanden um Kolonien von See-Elefanten in Kalifornien teils drastisch erhöhte Werte des Nervengiftes im Wasser. So gelange es erneut in die Nahrungskette, mahnen die Forscher um Jennifer Cossaboon von der University of California in Santa Cruz in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS").

Seit Langem steigen die Quecksilber-Konzentrationen in der Umwelt – etwa als Folge von Kohleverbrennung oder Bergbau. Besonders problematisch ist, dass Mikroorganismen im Wasser das Metall zu dem hochgiftigen Methylquecksilber umwandeln. Dieser Stoff reichert sich entlang der Nahrungskette immer weiter an – bis um den Faktor 1 Million bis 10 Millionen im Vergleich zum Wasser. Daher sind etwa Haie, Thunfische, aber auch Robben besonders belastet.
Nördlicher See-Elefant in Kalifornien.
Nördlicher See-Elefant in Kalifornien.
(Foto: imago/Mint Images)

Ende der 1970er-Jahre hatte Ko-Autor Russell Flegal in der Nähe von kalifornischen Robbenkolonien in Muscheln (Mytilus californianus) erhöhte Quecksilberwerte gefunden. "Damals hatten wir nicht die Messinstrumente, um Quecksilber in den in Meerwasser gängigen Konzentrationen festzustellen", sagt der Toxikologe. "Daher nahmen wir Muscheln, die Meerwasser filtern."
Fell samt der obersten Hautschicht

Nun, fast vier Jahrzehnte später, untersuchten die Forscher den Quecksilbergehalt an Kolonien von Nördlichen See-Elefanten (Mirounga angustirostris) nahe der Insel Año Nuevo, die zwischen San Francisco und Monterey vor der Küste liegt. Die Tiere kommen nur zweimal jährlich an Land – zur Paarungs- und Brutzeit sowie zum Fellwechsel, bei dem die Tiere im späten Frühling ihr gesamtes Fell samt der obersten Hautschicht verlieren.

Während der Paarungszeit lagen die Konzentrationen von Methylquecksilber mit 0,6 Picomolar (pM) um das Doppelte über anderen Orten der Region (0,3 pM). Während des Fellwechsels waren sie dagegen im Mittel um das 15-Fache höher (4,5 pM), stellenweise sogar um den Faktor 32 (9,5 pM). "Während des Fellwechsels der See-Elefanten haben die Werte wirklich abgehoben", sagt Flegal. "Dieses Recycling zurück in die Umgebung der Küste macht das Problem noch schlimmer."
Kiloweise Quecksilber durch See-Elefanten

Untersuchte Proben von abgeworfenem Fell enthielten 4 Mikrogramm Quecksilber pro Gramm Trockengewicht. Die Forscher gehen davon aus, dass mehr als 80 Prozent davon hochgiftiges Methylquecksilber sind. Insgesamt, so kalkulieren sie, werfen die rund 4000 erwachsenen See-Elefanten der Kolonie pro Jahr rund 54 Tonnen Fell ab. Damit gelangten hier 200 Gramm Methylquecksilber in die Umwelt. Die gesamte Population von See-Elefanten der Nordhalbkugel bringe an der Pazifikküste von Mexiko und den USA 10 bis 12 Kilo Quecksilber ein, davon der Großteil Methylquecksilber. Damit gelange das hochgiftige Metall erneut über Muscheln oder Zooplankton in die lokale Nahrungskette, wo es sich wiederum anreichere, mahnen die Autoren.
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Der Meereschemiker Joachim Kuss vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde hält zwar die Folgerung, dass sich Methylquecksilber durch den Fellwechsel lokal anreichern kann, für plausibel. Allerdings seien die Hochrechnungen auf die Gesamtmenge des in die Umwelt eingebrachten Methylquecksilbers etwas spekulativ, zumal einige Fragen der Datenerhebung nicht ausführlich dargestellt seien – etwa, wo und wie die Wasserproben entnommen wurden.

Schon in einer früheren Studie hatten Forscher der University of California in Santa Cruz um Sarah Peterson festgestellt, dass die Quecksilberwerte in Blut und Muskeln von See-Elefanten zu den höchsten je bei einem Meerestier gemessenen Konzentrationen zählen. 99 Prozent der Tiere hatten demnach Werte, die beim Menschen über dem Schwellenwert für eine Gefährdung liegen würden. Was dies für die Tiere bedeute, sei allerdings unklar.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Monogame Tiere gehen auf Distanz - Felsenpinguine führen Fernbeziehungen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Sep 2015 18:44

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http://www.n-tv.de/wissen/Felsenpinguin ... 10676.html
Monogame Tiere gehen auf Distanz - Felsenpinguine führen Fernbeziehungen

Pinguine suchen sich einen Partner aus und verbringen mit diesem ihr gesamtes Leben. Dass das monogame Leben der Tiere auch über große Distanzen Bestand hat, können Forscher nun belegen.


Felsenpinguine verbandeln sich auf Lebenszeit, die Zeit außerhalb der Brutsaison verbringen sie allerdings getrennt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des japanischen Nationalen Instituts für Polarforschung. Die Meeresbiologen vermuten, dass die Trennung den Tieren einen Wettbewerbsvorteil bringt.

Felsenpinguine (Eudyptes chrysocome), zu deren Merkmalen markante schwarz-gelb gestreifte abstehende Federn über den Augen gehören, leben wie alle anderen Pinguinarten monogam. Das Verbreitungsgebiet der 45 bis 60 Zentimeter großen Tiere reicht von Südamerika bis nach Neuseeland. Zwei Subspezies werden unterschieden. Die südamerikanische Unterart brütet im subantarktischen Sommer an felsigen Steilküsten wie den Falklandinseln, während sie im Winter wärmere Regionen vor der argentinischen Küste bevorzugt. Die Wanderrouten können mehrere Tausend Kilometer umfassen.
Trennung über weite Distanzen

Die Wissenschaftler rund um den Meeresbiologen Jean-Baptiste Thiebot gingen nun der Frage auf den Grund, ob die verpaarten Felsenpinguine während dieser Reise zusammenbleiben. Mit Peilsendern und biochemischen Markern verfolgten sie die Routen von sieben Männchen und neun Weibchen. Das Ergebnis: Im Winter befanden sich die Tiere im Mittel 600 Kilometer voneinander entfernt. Ein Paar hatte sogar eine Distanz von 2500 Kilometer zwischen sich.

Eigentlich stellt eine solche Trennung einen Nachteil dar. Besteht doch zum einen das Risiko, dass die Paare zur Brutzeit nicht wieder zueinanderfinden, und zum anderen die Gefahr, dass die Bindung zwischen Männchen und Weibchen schwächer wird. Die Forscher stellten allerdings fest, dass alle sieben Paare wieder zusammenfanden – und das, obwohl die Weibchen die Niststätten sechs Tage vor den Männchen verließen und in der kommenden Brutsaison auch sechs Tage später wieder eintrafen.
"Qualitätszeit" stärkt die Beziehung
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Die Tiere verbringen den Daten nach nur eine begrenzte Zeit während der Paarung, des Nistens und der Aufzucht miteinander – etwa ein Viertel eines Jahres. Daher könne die Monogamie der Felsenpinguine kaum durch die Menge der Zeit erklärt werden, die die Tiere zusammen hätten, heißt es in der Studie, die im Fachblatt "Biology Letters" der britischen Royal Society vorgestellt wird. Allerdings werde diese Zeit hauptsächlich gemeinsam am Nest verbracht, was die Treue der Vögel beeinflussen könnte. Jene Pinguinarten, die keine Nester bauen, seien weniger treu.

Die Trennung der Paare ließ sich zudem nicht auf geschlechtsspezifische Wanderrouten zurückführen, wie die Auswertung der Tracking-Daten und biochemischen Marker ergab. Die Vielzahl der individuellen Wanderrouten lasse eher auf ein ausschwärmendes Migrationsverhalten schließen, das eine Reaktion auf den Wettbewerb um Überwinterungsplätze sein könnte. Ein weiterer Grund könne die um einige Tage verschobene An- und Abreise der Weibchen sein.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Fleischkonsum steigt und steigt - Chinesische Klonkuh bringt Kalb zur Welt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Sep 2015 18:51

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http://www.n-tv.de/wissen/Chinesische-K ... 27081.html
Montag, 14. September 2015
Fleischkonsum steigt und steigt - Chinesische Klonkuh bringt Kalb zur Welt

Der weltweite Klontier-Zoo hat ein neues Mitglied: In China kommt das Kalb von Klonkuh Niu Niu auf die Welt. Diese verfügt über ein Gen, das für einen höheren Fettanteil der Muskeln sorgen soll.



Eine geklonte und genetisch veränderte Kuh hat in China ihr erstes Kalb zur Welt gebracht. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Demnach ist der Nachwuchs, der vor zwei Wochen geboren wurde, Teil eines Forschungsprojektes, das die Qualität von chinesischem Rindfleisch verbessern soll.

Die Klonkuh mit dem Namen Niu Niu war mit einem Gen ausgestattet worden, das für einen höheren Fettanteil der Muskeln sorgen soll. Dieses Gen konnten die Wissenschaftler der Pekinger Landwirtschaftsuniversität nun auch beim Nachwuchs von Niu Niu nachweisen. Solche Kühe sollen den Forschern zufolge dabei helfen, in großen Mengen hochwertiges Rindfleisch herzustellen. Damit soll China unabhängiger von teuren Importen aus Südamerika werden. Der Fleischkonsum des Landes wächst seit Jahren rasant. Der aktuelle Fleischatlas der Böll-Stiftung listet für die Volksrepublik 46 Millionen geschlachtete Rinder auf. Noch deutlich größer ist der Hunger auf Schwein: 660 Millionen werden pro Jahr geschlachtet.
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Inzwischen gibt es weltweit einen regelrechten Klontier-Zoo. Züchter vermehren auf diese Weise zum Beispiel die besten Milchkühe oder die besten Zuchtbullen. Bei der chinesischen Klonkuh Niu Niu war zudem die Genmanipulation vorgenommen worden.

Zur Schaffung des Klonschafs Dolly, des ersten Säugetiers ohne biologischen Vater, hatten Forscher einer Eizelle den Zellkern entnommen, in dem die Erbinformation steckt. An seine Stelle platzierten sie den Zellkern aus der Euterzelle eines Schafes. Die umfunktionierte Eizelle wurde in einer Nährlösung zur Teilung angeregt und dann in eine Ersatzmutter eingepflanzt. Dolly kam 1996 in Schottland auf die Welt, kränkelte und starb nach relativ kurzem Leben.

Quelle: n-tv.de , kbe/dpa
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Neue Spinnengattung entdeckt - "May bruno" mag's beim Sex wohl bissig

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Sep 2015 19:26

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http://www.n-tv.de/wissen/May-bruno-mags-beim-Sex-wohl-bissig-article15936371.html
Neue Spinnengattung entdeckt - "May bruno" mag's beim Sex wohl bissig

Dass manche weibliche Spinnen ihre Männchen nach dem Liebesakt gerne mal verspeisen, ist bekannt. Eine neu entdeckte Gattung der Achtbeiner aus Südafrika zeigt bei der Paarung ganz andere Vorlieben.


Auf Bisse beim Liebesspiel scheint eine neu entdeckte Spinnengattung zu stehen. Peter Jäger vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt hat die bislang unbekannte Gattung aus der Familie der Riesenkrabbenspinnen ausfindig gemacht, wie das Institut mitteilte. Die weiblichen Spinnen haben paarweise Bissspuren an ihren Vorderkörpern. "Gut möglich, dass die Verletzungen bei der Paarung entstanden", sagte Jäger.

Die männlichen Spinnen haben hingegen keine Spuren. Warum sie wohl bei der Paarung gegenüber den Weibchen etwas rabiater vorgehen, weiß Jäger nicht. Die neu entdeckten Riesenkrabbenspinnen leben in der südafrikanischen Wüste. Die Tiere sind nachtaktiv und halten sich hauptsächlich in Röhren im Sand auf. Da es sehr schwierig ist, die Spinnen dort aufzuspüren, griff Jäger auf Sammlungen des Instituts in Deutschland und Namibia zurück.
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Dort entdeckte er die Achtbeiner - molekular-genetische Untersuchungen haben den Angaben zufolge die Zugehörigkeit zur neuen Gattung bestätigt. Er nannte sie "May bruno". Innerhalb der neuen Gattung machte Jäger zusätzlich vier neue Arten ausfindig, wie er im Fachjournal "African Invertebrates" berichtete.

Auffällig an den Tieren sind außerdem Borstenbüschel an den Fußspitzen, die helfen sollen, auf der Sandoberfläche nicht einzusinken. Die Beinspannweite der Spinnen liegt zwischen acht und zehn Zentimetern. Vor einigen Jahren entdeckten Jäger und seine Kollegen in Laos eine Riesenkrabbenspinne ohne Augen.
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Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig Die größten Spinnen Deutschlands

Quelle: n-tv.de , kbe/dpa
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Zwischen Florida und Delaware - Forscher zählen wieder mehr Haie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Sep 2015 11:34

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http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-zaehlen-wieder-mehr-Haie-article15958201.html
Freitag, 18. September 2015
Zwischen Florida und Delaware - Forscher zählen wieder mehr Haie

Es ist wahrscheinlicher, von einer Kuh gebissen zu werden als von einem Hai, sagen Experten. Dennoch müssen Haie immer noch gegen ihr Monster-Image ankämpfen - vor allem nach Angriffen auf Menschen. Doch die Bestände der großen Meerestiere sind bedroht.


Der Anblick ist in der Tat beunruhigend: "Warning - sharks sighted" steht auf den knallgelben Schildern, die an US-Stränden vor Hai-Angriffen warnen. Was in Kalifornien oder Florida keine Seltenheit ist, hat in diesem Sommer auch Menschen in den Staaten South Carolina und vor allem in North Carolina in Atem gehalten. Gerade in der ersten Sommerhälfte gab es dort ungewöhnlich viele Hai-Angriffe auf Badende, acht innerhalb weniger Wochen. Einmal, Mitte Juni, sogar zwei an einem Tag am selben Strand in Brunswick (North Carolina). Verletzt wurden zwei Kinder, die im seichten Wasser geplanscht hatten.
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Messer, Dolche, Spieße: Die schärfsten Zähne der Tierwelt Messer, Dolche, Spieße: Die schärfsten Zähne der Tierwelt Messer, Dolche, Spieße Die schärfsten Zähne der Tierwelt

Prompt war die Aufregung groß, denn dem Internationalen Shark Attack File zufolge gab es in den zehn Jahren zuvor in North Carolina insgesamt nur 25 Angriffe. In der zweiten Sommerhälfte blieb es zwar deutlich ruhiger, dennoch fragen sich viele, was den Anstieg bewirkt hat. Werden die Tiere möglicherweise aggressiver? Doch Hai-Experten betonen: Es sei wahrscheinlicher, von einer Kuh gebissen zu werden als von einem Hai. "Das Risiko ist wirklich extrem gering", sagt Hai-Forscher Tobey Curtis von der Meeres- und Klimabehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration).

Einer der Gründe für das Phänomen sei eigentlich erfreulich: Die Bestände der bedrohten Tiere vor der Ostküste der Vereinigten Staaten erholen sich. Das bestätigen jüngste Zahlen der NOAA-Abteilung für Fischerei. Stolzes Ergebnis des jüngsten Hai-Surveys, der seit 1986 geführt wird: Mehr als 2800 Haie wurden von April bis Mai zwischen den Staaten Florida und Delaware von einem Forschungsboot aus gefangen, vermessen und mit Erkennungsmarken versehen.
Größter Fang war ein Tigerhai

Beim vorigen Survey 2012 waren es nur gut 1800 gewesen. "Die Anzahl der Fische in diesem Jahr war irre. Wir haben mehr Tiere gefangen und gekennzeichnet als je zuvor", sagt NOAA-Mitarbeiterin Lisa Natanson. "Sandhaie haben wir entlang der gesamten Küste gefangen, die meisten Schwarzhaie aber vor North Carolina." Sogar drei Weiße Haie gingen den Forschern ins Netz, wurden mit Marken versehen und wieder freigelassen. Der größte Fang war ein etwa 3,80 Meter langer Tigerhai vor der Küste von North Carolina.

"Haie sind sehr verwundbar. Obwohl sie an der Spitze der Nahrungskette im Ozean stehen und Jahrzehnte alt werden, sind sie im Vergleich zu anderen Fischen verletzlich, weil sie sehr langsam wachsen, sich spät fortpflanzen und nur wenig Nachkommen haben", sagt NOAA-Experte Karyl Brewster-Geisz. Der stetige Anstieg der Fangzahlen während der früheren Surveys zeige eine langsame Erholung an. "Das sind sehr gute Neuigkeiten für die Hai-Bestände und für das Ökosystem."

Auch Curtis ist zufrieden: "Diese Entwicklung scheint eng damit zusammenzuhängen, dass wir 1993 Fischerei-Maßnahmen zum Schutz der Tiere eingeführt haben. Für manche Hai-Arten wird es zwar noch Jahre dauern, bis sie sich erholt haben, aber wir scheinen auf dem richtigen Weg zu sein."
Der Mensch dringt in Hai-Reviere vor

George Burgess, Direktor des Hai-Forschungsprogramms am Florida Museum of Natural History, bestätigt das. "Was viele ja gar nicht mehr wissen: Wir hatten früher sehr viel mehr Haie hier an der Atlantikküste. Aber sie wurden gejagt, und die Bestände schrumpften stark bis in die späten 1980er Jahre", sagt er. Für die hohen Zahlen vom Frühjahr nennt Burgess weitere Gründe: "Dieses Jahr hatten wir im Frühsommer große Bestände an Menhaden, das sind spezielle Heringe. Außerdem haben außergewöhnlich viele Wasserschildkröten in North Carolina gebrütet und ihre Eier an den Stränden abgelegt. Das sind Leckerbissen für Haie."
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Die Angriffe in South Carolina und North Carolina könnten, so Burgess, auch mit den steigenden Wassertemperaturen im Atlantik zusammenhängen: "Die Haie, die im Februar aus von Florida mit dem wärmer werdenden Wasser gen Norden schwimmen, sind früher vor Ort: genau wenn die Sommerferien beginnen, Familien erstmals an den Strand gehen, und noch niemand an Haie denkt", sagt er. Selbst vor Long Island im Staat New York sei jüngst ein Hai-Angriff gemeldet worden. "Soweit im Norden, das ist sehr ungewöhnlich." Hinzu komme: "Heute gehen sehr viel mehr Menschen schwimmen als früher." Viele tragen Neoprenanzüge, bleiben deutlich länger im Wasser, und: Sie machen Aktivsportarten wie Surfen oder Tauchen, dringen also in Hai-Reviere vor.

Doch den Angriffen zum Trotz bessert sich das Monster-Image der großen Fische in der Öffentlichkeit. Hai-Tracker etwa sind ein riesiger Publikumserfolg: Kleinere Institute wie Ocearch versehen die Tiere mit Satellitensendern. So kann jeder Hai-Freund die immensen Wanderungen der Tiere auf einer Website begleiten.

Auf Twitter folgen mehr als 13.000 Hai-Fans etwa Mary Lee, einer fast 5 Meter langen Weißen Hai-Dame, oder dem Makrelenhai Carl. Er tauchte zuletzt vor Neuschottland auf, und Carl-Fan Anthony twitterte: "Diese App kann einen echt besessen machen: Ich möchte wissen, was diese Tiere fühlen."
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Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster ... ist ihr Gebiss. Haie haben ein sogenanntes Revolvergebiss mit mehreren Zahnreihen. Nur die erste Reihe ... Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster Wer jagt wen? Haie - der Mythos vom Monster

Quelle: n-tv.de , Andrea Barthélémy, dpa
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"Wir haben den Bogen überspannt" - Maritimes Ökosystem vor dem Kollaps

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Sep 2015 21:08

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http://www.n-tv.de/wissen/Maritimes-Oek ... 48401.html
"Wir haben den Bogen überspannt" - Maritimes Ökosystem vor dem Kollaps

Überfischung und Klimawandel machen sich deutlich bemerkbar: Die Populationszahlen vieler Meerestiere haben sich mindestens halbiert. Noch könnten sich einige Bestände erholen - doch dafür muss der Mensch tätig werden.


Jede vierte Hai- oder Rochenart ist vom Aussterben bedroht, die Bestände von Makrelen, Thunfischen und Bonitos sind innerhalb von 40 Jahren um 74 Prozent eingebrochen, die Populationszahlen von Fischen allgemein sowie von Meeressäugern, Seevögeln und Reptilien haben sich in diesem Zeitraum halbiert. In seinem jetzt veröffentlichten "Living Blue Planet Report", der auf 5829 marinen Populationen von 1234 Meerestierarten basiert, warnt der WWF: Die biologische Vielfalt der Meere nimmt deutlich ab.
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Tödliche Falle für Meerestiere: Geisternetze - die lautlose Gefahr Tödliche Falle für Meerestiere: Geisternetze - die lautlose Gefahr Tödliche Falle für Meerestiere: Geisternetze - die lautlose Gefahr Tödliche Falle für Meerestiere: Geisternetze - die lautlose Gefahr Tödliche Falle für Meerestiere Geisternetze - die lautlose Gefahr

Als Hauptursache dafür nennt die Umweltschutzorganisation die weltweite Überfischung. Und die beeinträchtigt nicht nur die Balance des Lebens in den Meeren, sondern trifft auch Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern, in Küstengemeinden, in denen soziale und wirtschaftliche Strukturen vom Fischfang abhängen. "Ein Kollaps der marinen Ökosysteme hält den weltweiten Kampf gegen Armut und Hunger auf und verursacht eine wirtschaftliche Talfahrt", warnt Karoline Schacht, Fischereiexpertin des WWF.

Für drei Milliarden Menschen ist Fisch die wichtigste Eiweißquelle. Weltweit ist Fisch eines der am intensivsten gehandelten Güter mit einem jährlichen Handelsvolumen von 144 Milliarden US-Dollar. Laut einer WWF Studie stellen die Weltmeere Güter und Dienstleistungen im Wert von 2,5 Billionen US-Dollar pro Jahr zur Verfügung und wären damit die siebtgrößte Volkswirtschaft.
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Verstärkt werden Überfischung, Verschmutzung und Habitatverlust durch den fortschreitenden Klimawandel. Die Versauerung und die Erwärmung der Ozeane gehen derzeit schneller voran als in Millionen Jahren zuvor. Bis 2020 müssten mindestens zehn Prozent der wertvollen marinen Lebensräume in Küstennähe und auf hoher See als Meeresschutzgebiete ausgewiesen und mit entsprechendem Management versehen werden, fordert der WWF. Daneben müssen auch Klimaschutz und nachhaltige Fischerei mehr Beachtung finden. "Wir haben den Bogen extrem gespannt", sagt Schacht. "Unsere Meere brauchen dringend Erholung, um nicht vor unseren Augen zu kollabieren."
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Quelle: n-tv.de , asc
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"Es gibt keinen Anlass zur Panik" - Am Wolf scheiden sich die Geister

Beitragvon Gudrun Graf » 25. Sep 2015 19:49

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bild Am Wolf scheiden sich die Geister.jpg (31.74 KiB) 5245-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Am-Wolf-schei ... 06521.html
"Es gibt keinen Anlass zur Panik" - Am Wolf scheiden sich die Geister

Viele Menschen fremdeln noch mit dem neuen Mitbewohner. Befürworter beschwören immer wieder "Sachlichkeit". Wird es gelingen, Mensch und Wolf gleichermaßen gerecht zu werden?



Irgendwo da draußen ist er unterwegs - der Wolf. Oder besser gesagt: die Wölfe. Seit Anfang der 90er-Jahre kommen sie zurück nach Deutschland. Einige Hundert sind es schon, und es werden immer mehr. Die Frage ist nur: Ist das gut oder schlecht? Der Graben zwischen Naturschützern und Wolfsgegnern ist tief.
Video
Wildtiere kommen Menschen zu nah: Niedersachsen stattet einzelne Wölfe mit Peilsendern aus 25.06.15 – 01:21 min Mediathek Wildtiere kommen Menschen zu nah Niedersachsen stattet einzelne Wölfe mit Peilsendern aus

Der Naturschutzbund Nabu - ein Befürworter des Wolfes in Deutschland - hat deshalb zu einer Konferenz in Wolfsburg geladen. Unter dem Motto "Mensch, Wolf!" diskutieren seit dem heutigen Donnerstag Politiker, Wissenschaftler und Vertreter von Verbänden über das Zusammenleben von Mensch und Tier. Dabei wird klar: Politisch wird die Erholung der Wolfsbestände in Europa und in Deutschland begrüßt.
Bundesweit 350 Tiere

Derzeit leben laut Nabu 31 Wolfsrudel und 4 Wolfspaare in Deutschland. Ein Rudel besteht aus zwei erwachsenen Tieren und in der Regel aus zwei bis zehn Jungwölfen. Die Wölfe kommen hauptsächlich in Sachsen und Südbrandenburg vor. Auch in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gibt es einige Rudel. Nach Angaben der Landesjägerschaft Niedersachsen wird der bundesweite Bestand derzeit auf rund 350 Tiere geschätzt.

EU-Umweltkommissar Karmenu Vella, der sich per Videobotschaft äußert, nennt die Rückkehr des Wolfes dabei eine große Herausforderung. Es sei "eine sehr anspruchsvolle Aufgabe", das Tier wieder in den dicht besiedelten Regionen der Europäischen Union anzusiedeln. Mehr Forschung sei nötig, beispielsweise über das Verhalten der Tiere, ihre Verbreitung und das Risiko, das von ihnen ausgeht.
Schutz des Menschen vorrangig
Video
Esel sollen Alarmanlage spielen: Wolf attackiert Radfahrerin und bedrängt Jäger 17.04.15 – 01:28 min Mediathek Esel sollen Alarmanlage spielen Wolf attackiert Radfahrerin und bedrängt Jäger

Elsa Nickel, die für den wegen der VW-Krise verhinderten Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, einsprang, sprach sich für eine Versachlichung der Debatte aus. "Es gibt keinen Anlass zur Panik." Zutrauliche Wölfe, die jüngst immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hatten, entsprächen nicht der Norm. Außerdem könnten auffällige Wölfe notfalls per Ausnahmegenehmigung erschossen werden. "Denn der Schutz des Menschen muss immer Vorrang vor dem Artenschutz haben."

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel sagte, es sei sehr spannend, welche Rolle die großen Raubtiere wie der Wolf für die Ökosysteme spielten. Trotz des Wunsches nach "Sachlichkeit" wird die Debatte um den Wolf über weite Strecken auch hitzig geführt.
Entschädigung für gerissenes Vieh

Einerseits freuen sich Tierschützer und viele Menschen über die Wölfe, die mehr als 150 Jahre nach ihrer Ausrottung wieder in Deutschland leben. Der Nabu hatte mehr als 2000 Menschen in den Bundesländern mit Wolfsbestand zu dem Thema befragen lassen. Ergebnis: Rund 80 Prozent finden es erfreulich, dass der Wolf wieder in der Landschaft anzutreffen ist. Nur 17 Prozent können dieser Tatsache nichts Positives abgewinnen.
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Andererseits fürchten sich viele Menschen vor dem Wolf. Sie wollen nicht Gefahr laufen, das Raubtier im Wald zu treffen. In den vergangenen Monaten war es vermehrt zu Begegnungen mit dem Tier gekommen. So hatten Bewohner der Region um Munster immer wieder von Annäherungen bis auf wenige Meter berichtet. Gleichzeitig melden Schäfer und Landwirte gerissenes Vieh. Sie fordern von den Behörden, ihnen den Schaden schnell und unkompliziert zu ersetzen. Zudem wollen sie finanzielle Unterstützung für Schutzmaßnahmen wie Zäune. Einzelne Tierhalter fordern sogar die Tiere zu jagen.

Von der Mensch-Wolf-Beziehung hänge die Zukunft des Tieres in Deutschland ab, sagte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke. Und zeigte Dialogbereitschaft nach allen Seiten: "Es gibt auch sehr intensiv Betroffene. Auch die muss man ernst nehmen."

Quelle: n-tv.de , Valentin Frimmer, dpa
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Großer Erfolg auf Galápagos- Tausende Riesenschildkröten geschlüpft

Beitragvon Gudrun Graf » 25. Sep 2015 20:05

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http://www.n-tv.de/wissen/Tausende-Ries ... 06761.html
Großer Erfolg auf Galápagos- Tausende Riesenschildkröten geschlüpft

Auf den Galápagos-Inseln versuchen Forscher, die Riesenschildkröten vor dem Aussterben zu bewahren. Sie sammeln Eier ein und legen sie in Brutkästen. Erfolgreich - Tausende Tiere sind schon geschlüpft.


Mehr als 5000 Riesenschildkröten sind in den vergangenen 50 Jahren auf den Galápagos-Inseln geschlüpft. Dies sei ein Erfolg für das Brutprogramm auf der Insel Santa Cruz, sagte das Umweltministerium in Ecuador anlässlich des Beginns der diesjährigen Brutsaison. Mit dem Programm versucht Ecuador, die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren. Ratten, verwilderte Hunde, Schweine und andere Tiere, die mit menschlichen Siedlern auf die Inseln kamen, gefährden die Riesenschildkröten in ihrem natürlichen Lebensraum. Sie fressen mit Vorliebe Eier und Jungtiere aller Art.
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"Labor des Lebens": Galápagos - Naturwunder im Pazifik Die Galápagos-Inseln sind Heimat für auffällige Vögel wie die Blaufußtölpel ... ... für uralte Riesenschildkröten ... "Labor des Lebens": Galápagos - Naturwunder im Pazifik "Labor des Lebens" Galápagos - Naturwunder im Pazifik

Die Biologen sammeln daher jedes Jahr im Galápagos-Nationalpark, der mehrere Inseln umfasst, Schildkröteneier ein, die in Brutkästen kommen. Es dauert etwa 60 Tage, bis die Schildkröten schlüpfen.

In der freien Natur graben die Tiere mehrere Tage lang eine bis zu 40 Zentimeter tiefe Grube, in die sie ihre Eier ablegen, erklärte das Ministerium. Geschützt werden die Eier mit einer Paste aus Urin und Exkrement. Studien zufolge bestimmt die Temperatur im Nest das Geschlecht: Bei 29,5 Grad schlüpfen Weibchen, bei 28 Grad Männchen. Die Galápagos-Inselgruppe im Pazifik etwa 1000 Kilometer westlich von Ecuador ist Welterbe der UN-Organisation Unesco. Es leben dort 15 Unterarten von Riesenschildkröten.
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Die wohl berühmteste Schildkröte der Inselgruppe ist "Lonesome George". Das Tier wurde 1971 gefunden. Lange galt "Lonesome George" als letzter Vertreter seiner Unterart. Paarungsversuche mit Weibchen einer verwandten Unterart waren gescheitert. Nach dem Tod von "Lonesome George" an Herzversagen 2012 konnten Forscher jedoch auf den Galápagos-Inseln verwandte Schildkröten identifizieren. Das New Yorker Naturkundemuseum stellte den einbalsamierten Tierkörper der vermutlich mehr als 100 Jahre alten Schildkröte anschließend aus.

Quelle: n-tv.de , lda/dpa
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Forscher entdecken neue Arten - Zehn Schnecken in einem Nadelöhr

Beitragvon Gudrun Graf » 28. Sep 2015 20:22

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http://www.n-tv.de/wissen/Zehn-Schnecke ... 25536.html
Montag, 28. September 2015
Forscher entdecken neue Arten - Zehn Schnecken in einem Nadelöhr

Klein, kleiner, am kleinsten: In China kriechen Landschnecken herum, deren Gehäuse mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Nur im Meer gibt es noch kleinere Exemplare.

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Wissenschaftler haben in China sieben neue Arten winziger Landschnecken entdeckt. Zehn Exemplare der beiden kleinsten Arten unter ihnen füllen gerade einmal ein Nadelöhr. Ihre Schale misst in der Höhe 0,86 Millimeter, erklären die Forscher aus Japan, Ungarn und der Schweiz im Fachblatt "ZooKeys". Die Mikro-Schnecken gehören zu den kleinsten bisher bekannten Landschnecken.

Die Wissenschaftler um Barna Páll-Gergely von der japanischen Shinshu Universität entdeckten die Winzlinge beim Durchsieben von Bodenproben aus der Guangxi Provinz in Südchina. Lebende Exemplare fanden sie nicht, nur die Schneckenhäuser. Mit feinen Bürsten reinigten sie diese vorsichtig und untersuchten sie dann unter einem Mikroskop. Sie zählten die Windungen der Häuser und vermaßen die Schalen.

Die Vertreter der größten neu entdeckten Art - Krobylos sinensis - maßen demnach zwischen 2,2 und 2,7 Millimetern. Die beiden kleinsten Arten nannten die Forscher Angustopila dominikae und Angustopila subelevata. Von der ersten Art fanden sie nur ein Exemplar. Dessen Schale war 0,86 Millimeter hoch. Im Durchschnitt nur einen Hundertstel Millimeter mehr maßen die Häuser der acht Exemplare von Angustopila subelevata. Sie kamen auf eine Größe von 0,87 Millimetern.
Die kleinsten Schnecken leben im Meer
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Lege man die Höhe der Schalen als Maßstab zugrunde, gehörten die beiden Arten zu den kleinsten bekannten Landschnecken, schreiben die Forscher in den Artikel. Berechne man das Volumen der Häuser, gebe es allerdings noch kleinere Arten. Die kleinsten Schnecken überhaupt seien im Meer zu finden. Die marine Art Ammonicera minortalis etwa messe nur 0,32 bis 0,46 Millimeter.

"Die Untersuchung von Landschnecken mit winzigen Schalen ist wichtig, um die Artenvielfalt und die Naturgeschichte einzuschätzen und um eine Grundlage zu schaffen, die Entwicklung von Zwergwuchs bei wirbellosen Tieren zu untersuchen", so die Wissenschaftler.
Bilderserie
Die an Ingwer erinnernde "Koralle" Balanophora coralliformis hat lange Äste und eine überirdische Wurzelknolle. Ihr Aussehen ähnelt einer Koralle. Auch auf dem Meeresgrund gibt es Kornkreise. Runde Formen, etwa zwei Meter breit, haben Wissenschaftler bislang vor ein Rätsel gestellt. Jetzt wissen sie: ... Die vielleicht schönste der neuen Arten lebt im Meer vor Japan und ist gerade 17 bis 28 Millimeter groß: Phyllodesmium acanthorhinum, eine aufregend gefärbte Schnecke in Rot, Blau, Weiß oder sogar Gold. Die neue Art erlaubt auch einen Einblick in die Lebensweise der Seeschnecken - inklusive ihres komplizierten Verdauungssystems. Kuriositätenkabinett der Natur Neu entdeckte Arten mit skurrilen Eigenheiten

Quelle: n-tv.de , kpi/dpa
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Warum haben Hunde keine Popel ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Sep 2015 13:39

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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Warum-haben-Hunde-keine-Popel-article16020716.html
Warum haben Hunde keine Popel ?

Von Andrea Schorsch


Warum haben Hunde keine Popel? (fragt Jordi B. aus Berlin)

Der Mensch gehört zu den Primaten, das ist weithin bekannt. Aber wussten Sie, dass Sie ein Trockennasenprimat sind? Dass wir zu dieser Unterordnung gehören, können wir gelegentlich spüren. Immer dann nämlich, wenn ein kleines Stück trocken gewordenes Sekret in der Nase drückt und die Atmung behindert. Popel sind eben eine Eigenheit von Trockennasenprimaten. Neben dem Menschen haben Affen und Koboldmakis mit ihnen zu kämpfen. Sie gehören ebenfalls zu den Trockennasenprimaten. Alle anderen Lebewesen kennen keine Popel. Auch nicht der Hund.

Warum sich in der Nase des beliebtesten Haustieres kein Schleim verfestigt, kann uns Astrid Behr vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. genauer erklären. Es hängt damit zusammen, dass Hundenasen andere Aufgaben erfüllen als Menschennasen. Während unser Riechkolben ein wenig zum Riechen, vor allem aber für die Atmung da ist, "kommt beim Hund neben dem wesentlich deutlicher ausgeprägten Riechvermögen die überlebenswichtige Funktion der Wärmeregulierung hinzu", wie Behr sagt. Wird der Hundekörper zu heiß, sodass er Wärme abgeben muss, werden bestimmte Teile der Nase stärker durchblutet; die Teile nämlich, die dem Blut Kühlung verschaffen. Das sind, wie uns die Expertin wissen lässt, die Nasenschleimhaut des Hundes und die venösen Schwellkörper in der Nasenscheidewand.
Hundenasen sind feucht
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Atmung, exzellenter Geruchssinn, Temperaturausgleich: Um das alles leisten zu können, ist die Nase eines Hundes anatomisch sehr viel komplexer aufgebaut als die des Menschen. "Sie besteht aus drei Nasenmuscheln mit 20 bis 50 Mal so vielen Riechzellen wie beim Menschen, verfügt über weitaus mehr Schleimdrüsen und zwei voneinander getrennte Venensysteme", erläutert die Tierärztin. Die Hundenase ist dadurch nicht nur gut durchblutet, sondern – und das ist wichtig in Sachen Popel – auch sehr feucht. "Schmutz und Schleim trocknen in der Hundenase nicht an, und somit entstehen auch keine Popel", sagt Behr. Auch die Luftströmung bei der Einatmung spielt hier eine Rolle. Auch sie gewährleistet, dass die Hundenase kühl, sauber und feucht bleibt. Hundehalter wissen das: Ist die Nase ihres Vierbeiners einmal warm und trocken, stimmt etwas nicht mit dem Tier.

Und wenn nun doch einmal kleine Schmutzteilchen die Nasenschleimhaut reizen? "Dann niest der Hund", sagt Behr. "Damit befördert er den Schmutz nach draußen. Und eine Portion Nasenschleim gleich mit." Das klappt auch beim Menschen – zumindest zum Teil. Der Rest verfestigt sich in der Nase und wird zum Popel. Wir sind eben Trockennasenprimaten.

Quelle: n-tv.de
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Eroberung unbewohnter Region - Tschernobyl wird zum Paradies für Wildtiere

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Okt 2015 20:32

Tschernobyl wird zum Paradies für Wildtiere.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Tschernobyl-w ... 84041.html
Dienstag, 06. Oktober 2015
Eroberung unbewohnter Region - Tschernobyl wird zum Paradies für Wildtiere

Nach der Atomkatastrophe vor beinahe 30 Jahren ist die Region um Tschernobyl verlassen. Was für Menschen unbewohnbar ist, erobern zahlreiche Wildtiere für sich. Das Gebiet gleicht mittlerweile einem Naturreservoir.


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In der menschenleeren Sperrzone um das Atomkraftwerk Tschernobyl siedeln sich nach einer Datenanalyse inzwischen so viele Wildtiere an wie sonst nur in Schutzgebieten. Nach einem Knick direkt nach der Katastrophe seien die Bestände von Elch, Reh, Rotwild, Wildschwein und Wolf beständig gewachsen, schreiben Forscher im Fachjournal "Current Biology". "Sehr wahrscheinlich gibt es inzwischen mehr Wildtiere um Tschernobyl als vor dem Unglück", schätzt Jim Smith von der University of Portsmouth in Großbritannien.

Im April 1986 hatte die Anlage nach einer Explosion wegen eines Fehlers bei einer Sicherheitsprüfung tagelang gebrannt. Radioaktiver Niederschlag verseuchte mehr als 100.000 Quadratkilometer umliegendes Land, mehr als eine Viertelmillion Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Städte und Dörfer in einer 30-Kilometer-Sperrzone um den Reaktor sind abgesehen von wenigen, meist älteren Rückkehrern bis heute unbewohnt - zuvor hatten dort mehr als 100.000 Menschen gelebt.
Wölfe vermehren sich prächtig
Besonders Wildschweine weisen noch immer hohe Strahlendosen auf.
Besonders Wildschweine weisen noch immer hohe Strahlendosen auf.
(Foto: picture alliance / dpa)

Das Team um Smith hatte Daten von Helikopterüberflügen und Zählungen von Tierspuren im Schnee ausgewertet. Demnach ist die Säugetierdichte im 4200 Quadratkilometer großen Sperrgebiet inzwischen so groß wie in vier unverstrahlten Naturreservaten Weißrusslands. Die Zahl der Wölfe liege sogar mehr als siebenfach höher. In vielen anderen Regionen der ehemaligen Sowjetunion schwänden die Bestände von Elchen und Wildschweinen dagegen, weil Jagd, Forst- und Landwirtschaft ihnen zusetzten.

Eines betonen die Forscher: Die Zunahme der Bestände bedeute nicht, dass sich die nun schon fast drei Jahrzehnte anhaltende Verstrahlung nicht auf die Gesundheit der Tiere auswirke. Sie belege vielmehr die Widerstandskraft vom Druck menschlicher Besiedlung befreiter Populationen, erläutert Mitautor Jim Beasley von der University of Georgia in Athens (USA). Mit der Freiheit vom Menschen könnte es in den nächsten Jahren allerdings zu Ende gehen: Das Gebiet wird zunehmend zur Touristenattraktion.

Ein großer Teil der Strahlungsdosis, die sich in Pflanzen und Tieren anreicherte, war innerhalb der ersten Monate nach dem Unglück aufgenommen worden. Die Kontamination ist im Sperrgebiet zudem unterschiedlich stark. In besonders betroffenen Teilen sei die Tierdichte offensichtlich nicht geringer als andernorts, ergänzen die Forscher. Aussagen darüber, wie lange die einzelnen Tiere lebten oder wie oft es zu Fehlgeburten oder Missbildungen komme, ließen sich aus den Daten allerdings nicht ableiten.
Wildschweine überschreiten Grenzwerte deutlich
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Eine Analyse in Bayern hat gezeigt, dass viele der Wildschweine dort noch immer radioaktiv belastet sind. Der zulässige Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm wird teilweise um mehr als das Zehnfache überschritten, ging aus der Antwort des bayerischen Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen Anfang des Jahres hervor. Im Landkreis Augsburg überschritt im Jahr 2013 mehr als die Hälfte der 612 genommenen Proben den Grenzwert.

In der Kraftwerksruine befindet sich noch immer hoch radioaktives Uran. Derzeit wird für die Anlage ein neuer Sarkophag zum Schutz vor Strahlung gebaut. Ein Großteil der Bewohner des heutigen Sperrgebiets war 1986 erst am Tag nach der Explosion in Sicherheit gebracht worden. In der Folge stieg unter anderem die Zahl der Erkrankungen an Schilddrüsenkrebs.
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Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Vögel, Fische, Affen - 211 neue Arten in Himalaya-Region entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Okt 2015 21:02

http://www.n-tv.de/wissen/211-neue-Arte ... 79536.html
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Dienstag, 06. Oktober 2015
Vögel, Fische, Affen - 211 neue Arten in Himalaya-Region entdeckt

Noch immer gibt es auf der Erde unentdeckte Arten und unbekannte Paradiese. Zum Beispiel in der östlichen Himalaya-Region. Dort haben Forscher jahrelang gesucht und etliche bislang unbekannte Tiere entdeckt - etwa einen laufenden Fisch.


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Ein "niesender Affe" und ein "laufender Fisch" sind zwei von mehr als 200 Arten, die in den vergangenen Jahren in der östlichen Himalayaregion entdeckt wurden. In einem Bericht der Naturschutzorganisation WWF werden unter anderem bläuliche sogenannte Schlangenkopffische vorgestellt. Diese können an der Luft atmen, bis zu 4 Tage an Land überleben und auf feuchtem Grund bis zu 400 Meter weit voranschlittern.

Der WWF-Bericht fasst Entdeckungen aus Bhutan, dem nordöstlichen Indien, dem nördlichen Myanmar, Nepal und dem südlichen Tibet zusammen und warnt vor Bedrohungen für das sensible Ökosystem im Himalaya. Aufgelistet werden 211 Arten, die in den Jahren 2009 bis 2014 entdeckt wurden - 133 Pflanzen, 26 Fische, 10 Amphibien, 39 wirbellose Tiere, ein Reptil, einen Vogel und ein Säugetier.

Berichtet wird auch über schwarz-weiße Affen mit nach oben gewandter Nase, die bei Regenwetter zu niesen beginnen. An regnerischen Tagen sitzen sie häufig beieinander und stecken die Köpfe zwischen die Beine, damit sie kein Wasser in die Nasen bekommen. Vorgestellt werden zudem eine rot-orange-gelbe Grubenotter, die an ein Schmuckstück erinnert, ein "Draculafisch" mit Vampirzähnen und drei neue Bananenarten.
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In dem Bericht warnt der WWF vor Bedrohungen für Flora und Fauna durch das Bevölkerungswachstum, die Abholzung von Wäldern, Überweidung, Wilderei, Bergbau und den Ausbau der Energiegewinnung durch Wasserkraft. Inzwischen könne nur noch rund ein Viertel der Lebensräume in der Region als intakt bezeichnet werden, heißt es darin. Hunderte Arten müssten als weltweit bedroht eingestuft werden.
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Quelle: n-tv.de , vpe/AFP
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Hoffnung - Panda-Sensation in Kanada

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2015 12:54

Panda-Sensation in Kanada.jpg
Panda-Sensation in Kanada.jpg (40.93 KiB) 5056-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Panda-Sensati ... 32361.html
Mittwoch, 14. Oktober 2015
187,7 und 115 Gramm
Hoffnung - Panda-Sensation in Kanada

Große Pandas sind notorische Sexmuffel, die Weibchen nur an drei Tagen im Jahr paarungsbereit. Sie gehören zu den am meisten bedrohten Tierarten der Welt. Die Nachricht aus einem Zoo in Toronto gilt daher als kleines Wunder.



Zum ersten Mal sind in einem Zoo in Kanada Riesenpandas geboren. Die Bärin Er Shun brachte Zwillinge zur Welt, wie der Zoo von Toronto mitteilte. Sie habe "hervorragende Mutterinstinkte" gezeigt und gleich nach der Geburt des ersten Jungtieres damit begonnen, den Winzling "zu putzen und zu liebkosen".

Das Geburtsgewicht der Kleinen betrug nach Angaben des Zoos 187,7 und 115 Gramm. Die kommenden Tage, die sie unter Beobachtung kanadischer und chinesischer Experten hauptsächlich im Brutkasten verbringen werden, seien nun "entscheidend für ihr Überleben", erklärte der Zoo. Zoodirektor John Tracogna zeigte sich jedoch bereits begeistert. Der Zoo sei sehr stolz, beim Überleben dieser gefährdeten Art zu helfen.
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Der Große Panda gehört zu den am stärksten bedrohten Tierarten der Erde. Den als notorische Sexmuffel bekannten Tieren setzt der Verlust ihres natürlichen Lebensraums in China zu, deshalb spielt ihre Zucht in Gefangenschaft für das Überleben ihrer Gattung eine wichtige Rolle. Panda-Nachwuchs kommt in Gefangenschaft allerdings nur sehr selten vor. Weil die Weibchen nur an drei Tagen im Jahr paarungsbereit sind, greifen Zoos oft auf künstliche Befruchtung zurück.

Er Shun war im Mai künstlich mit dem Sperma von drei Männchen befruchtet worden, wie der Zoo mitteilte. Einer der möglichen Väter der Jungtiere ist Er Shuns Partner Da Mao, der seit 2013 zusammen mit ihr im Zoo von Toronto lebt. 2018 sollen sie für fünf Jahre in den Zoo von Calgary umziehen, bevor sie nach China zurückkehren.

Im August waren auch im Zoo von Washington Riesenpanda-Zwillinge zur Welt gekommen. Das kleinere der beiden Tiere war aber nach wenigen Tagen gestorben.

Quelle: n-tv.de , bad/AFP
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Meeresfreundin, Biologin und Model - Die Frau, die mit weißen Haien taucht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Okt 2015 12:12

Die Frau, die mit weißen Haien taucht.jpg
Die Frau, die mit weißen Haien taucht.jpg (19.72 KiB) 5044-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/panorama/Die-Frau-di ... 35456.html
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Meeresfreundin, Biologin und Model - Die Frau, die mit weißen Haien taucht

Von Diana Sierpinski

Schon als Kind schwamm sie lieber im Meer, als Prinzessin zu spielen. Ocean Ramsey liebt das Meer und deren Bewohner. Im Internet wimmelt es nur so von Bildern, auf denen die schöne Meeresbiologin mit weißen Haien schwimmt. So intim, als wäre sie eine von ihnen.


Es muss wohl an ihrem Vornamen liegen. Ocean Ramsey liebt Delphine, Seelöwen, Wale und jegliche Art von Fischen. Seit ihrer Kindheit fühlt sie sich nirgends so wohl wie im Wasser. Ihre Leidenschaft für den Ozean machte aus ihr eine professionelle Freitaucherin, eine Meeresbiologin und ein Model. Ihre größte Leidenschaft aber gilt den gefährlichsten aller Meeresbewohner - den Haien.

Im Internet wimmelt es nur so von Bildern und Videos von der schönen Biologin, auf denen sie mit Haien und anderen Meeresbewohnern schwimmt. So intim, als wäre sie eine von ihnen. Das Bedürfnis, sich für den Artenschutz der Haie einzusetzen, sei tief in ihr verwurzelt, berichtete Ramsey jüngst im Interview mit einem österreichischen Magazin. Haie hätten ihr die schönsten Erlebnisse ihres Lebens beschert. Sie würden völlig falsch dargestellt, deshalb sei sie es den Tieren schuldig, für sie zu sprechen und sie zu schützen.

Deshalb gründete die US-Amerikanerin, die größtenteils auf Hawaii lebt, ein eigenes Meeresforschungs- und Artenschutz-Institut. Ramsey erklärt: "Es gibt nicht viele Menschen, die sich für Haie starkmachen. Ich hatte das Glück, mein Leben damit verbringen zu dürfen, sie zu erforschen und mit ihnen eine Interaktion aufzubauen. Durch die wissenschaftlichen Untersuchungen in meinem Fachgebiet kann ich die Körpersprache der Haie genau beobachten und habe einen engen Austausch mit ihnen, was unheimlich wichtig ist, um sie zu verstehen."
"Haie machen sehr wenige Fehltritte."

Neben ihrer Forschungsarbeit gründete die Blondine eine Non-Profit Organisation. Water Inspired benutzt einzigartige Unterwasseraufnahmen, um den Artenschutz der Haie und andere Meeres-Anliegen an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Tatsache, dass Menschen zweimal hinsehen, wenn sie eine junge Frau mit langen blonden Haaren zusammen mit einem gefährlichen Meeresräuber sehen, kommt der schönen Meeresbiologin dabei offensichtlich sehr zu Gute. Über 120.000 Menschen folgen ihr derzeit auf Instagram.

Ramsey will beweisen, dass Menschen und Weiße Haie nebeneinander existieren können. "Es ist wahrscheinlicher, dass ich bei einem Autounfall auf dem Weg zu den Haien sterbe, als durch einen Hai selbst", ist sie sicher. Nur am Anfang ihrer Studien tauchte sie mit einem Käfig. Der Schutz sei nötig gewesen, um die Verhaltensweisen der Meerestiere zu analysieren. Mittlerweile schwimmt sie in den ihr bekannten Gebieten frei mit den Weißen Haien und sammelt Informationen.

Seit dem Beginn ihres Studiums vor mehr als zehn Jahren widmet Ramsey ihr Leben den Haien. An normalen Tagen verbringt sie acht Stunden pro Tag im Wasser. Mit Haien und aktuell auch mit Buckelwalen. Für sie steht fest: "Haie machen sehr wenige Fehltritte. Wenn sie welche machen, dann sind es durch Menschen verursachte Fehler. Die meisten Unfälle mit Haien passieren aufgrund von Verwechslungen, zum Beispiel wenn Surfer mit ihrem Outfit wie Robben aussehen."

Die Heldengeschichte, die den Surfer Mick Fanning Mitte Juli auf einen Schlag bekannt machten, ist für Ramsey eine "Einfach-nur-Schwein-gehabt-Story": "Fanning surfte im Revier des Hais, der Hai kam ihm nahe, verfing sich in der Surfleine und drehte durch. Wenn der Hai gewollt hätte, hätte er ihn gefressen. Die Sicht war schlecht und Fanning strampelte wie eine verwundete Robbe." Sie warnt davor, Haie zu dämonisieren. Stattdessen sollten Menschen Konflikte mit Haien vermeiden und versuchen, ihr Verhalten anzupassen.
Kommt ein Hai, dann halten Sie Augenkontakt

Auch Ramsey ist schon in Situationen geraten, in denen Haie ihr gegenüber aggressiv wurden. Ihren eigenen Aussagen zufolge, waren das immer auch Situationen, in denen Fischfutter im Spiel war. Haie, so sagt sie, sind wilde Tiere und Jäger und als solche müsse man sie respektieren.
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Zwischen Florida und Delaware: Forscher zählen wieder mehr Haie 18.09.15 Zwischen Florida und Delaware Forscher zählen wieder mehr Haie

Wer doch einmal Gefahr läuft mit einem Hai in Kontakt zu kommen, für den hat die Meeresexpertin folgenden Rat: "Augenkontakt ist das Wichtigste, um nicht als Beute wahrgenommen zu werden, sondern als gleichwertiger Jäger." Zudem sei es wichtig, sich langsam zu bewegen. Man sollte immer vorbereitet sein, einen Hai wegzustoßen, wenn er zu nahe kommt.

"Dazu muss man ihn nicht schlagen, es reicht ein kurzes Wegdrücken mit steifem Arm", erklärt Ramsey, die nicht nur wegen ihres Aussehens ein Social Media Star geworden ist. "Es sind meine Hoffnung und meine persönlichen Beobachtungen, dass die Zahl der Menschen, die sich für den Schutz der Meere interessiert, stetig steigt. Es ist toll zu sehen, wie viele Leute mit aufs Boot springen, Interesse zeigen und sich aktiv für die Erhaltung und größere organisierte Projekte einsetzten."
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Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster ... ist ihr Gebiss. Haie haben ein sogenanntes Revolvergebiss mit mehreren Zahnreihen. Nur die erste Reihe ... Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster Wer jagt wen? Haie - der Mythos vom Monster

Quelle: n-tv.de
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Wieso haben Katzen vertikale Pupillen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2015 11:46

Wieso haben Katzen vertikale Pupillen.jpg
Wieso haben Katzen vertikale Pupillen.jpg (41.71 KiB) 4986-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 97041.html
Wieso haben Katzen vertikale Pupillen ?

Von Fabian Maysenhölder

Wenn ich in den Spiegel blicke, sehe ich runde Pupillen. Bei meiner Katze aber ist das ganz anders - sie hat dünne, senkrechte Schlitze. Warum? (fragt Alois G. aus Winterberg)

Haben Sie schon mal einer Katze tief in die Augen geschaut? Vielleicht haben Sie dann bemerkt, dass dort etwas nicht stimmt. Denn anders als beim Menschen sind die Pupillen der Katze - meistens - nicht rund. Es sind vielmehr vertikale Schlitze. Und das hat gute Gründe.
Deutlich horizontal: Ziegen und Schafe haben ganz anders geformte Pupillen als zum Beispiel Katzen.
Deutlich horizontal: Ziegen und Schafe haben ganz anders geformte Pupillen als zum Beispiel Katzen.
(Foto: picture alliance / dpa)

Wissenschaftler haben diese Frage untersucht. Schon lange gibt es die Beobachtung, dass viele Raubtiere eher vertikale und viele Beutetiere eher horizontal geformte Pupillen haben. Gezählt wurde das nie - bis jetzt. Denn erst vor Kurzem ist eine Studie im Journal "Science Advances" publiziert worden, die einen genaueren Blick gewagt hat. 214 Landtiere haben die Forscher untersucht und die Pupillenform in Zusammenhang mit Tag- oder Nachtaktivität und deren Fressverhalten gesetzt. Sie fanden heraus: Bei nachtaktiven Raubtieren, die ihrer Beute auflauern, tauchen die vertikalen Schlitze am häufigsten auf.
Jäger = vertikal, Beute = horizontal

Aber warum? Mit völliger Sicherheit können die Wissenschaftler diese Frage nicht beantworten. Doch sie haben eine starke Vermutung: Eine so geformte Pupille ist vor allem dann von Vorteil, wenn es gilt, die Entfernung zu einem Beutetier möglichst genau abzuschätzen. Ein wichtiger Faktor, wenn der fleischfressende Jäger plötzlich aus seiner Deckung springt.

Doch in der Tierwelt gibt es nicht nur vertikale Pupillen. Schafe beispielsweise haben eher rechteckig-horizontal geformte. Auch das führen die Wissenschaftler auf die besonderen Vorteile dieser Form zurück: Eine solche Pupille habe den Effekt, dass das Beutetier eine Art Panoramablick bekomme und so herannahende Gefahren besser sehen könne, schreiben die Wissenschaftler. Dazu kommt: Viele dieser Tiere haben ihre Augen auch auf den Seiten des Schädels, was den Effekt noch verstärkt.

Übrigens: Bei der Frage nach runden Pupillen - wie bei uns Menschen - tappen die Wissenschaftler noch etwas im Dunkeln. Die Tendenz gehe dahin, dass Tiere mit runden Pupillen aktive Jäger sind, die sowohl tags als auch nachts wach sind, heißt es in der Studie. Aber die Korrelation sei bei diesen Befunden deutlich weniger signifikant als bei horizontalen und vertikalen Pupillen.
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Quelle: n-tv.de
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Werkzeug zur Ortung - Zitteraale nutzen Stromstöße für Beutefang

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2015 20:47

Zitteraale nutzen Stromstöße für Beutefang.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Zitteraale-nu ... 72421.html
Dienstag, 20. Oktober 2015
Werkzeug zur Ortung - Zitteraale nutzen Stromstöße für Beutefang

Nicht nur zur Orientierung, Verteidigung und Fortpflanzung nutzen Zitteraale ihre stromerzeugenden Organe. Ein US-Forscher findet heraus: Es ist auch ein präzises Werkzeug für die Ortung ihrer Beute.



Jagende Zitteraale nutzen starke Stromstöße nicht nur als effektives "Betäubungsgewehr", sondern zugleich als hochpräzises Werkzeug zur Ortung ihrer Beute. Dieses an Fledermäuse erinnernde "Beute-Tracking" entdeckte der US-Forscher Kenneth Catania von der Vanderbilt University in Nashville (Bundesstaat Tennessee). Er erforscht seit längerem die ungewöhnlichen Süßwasserfische, die Stromschläge von mehreren hundert Volt erzeugen können. Seine neuen Ergebnisse veröffentlicht er im Fachjournal "Nature Communications".

Schon in vorherigen Untersuchungen hatte Catania gezeigt, dass Zitteraale versteckte Beutefische zunächst durch einige schwache Stromschläge aufspüren, die zu unwillkürlichen, verräterischen Zuckungen führen. Anschließend legen die Raubfische ihre Beute mit einer Salve starker Stromschläge lahm, wie der Wissenschaftler im Fachblatt "Science" berichtet hatte.
Leitende und nicht leitende "Beutemodelle"

Unklar war bislang jedoch, wie sie die betäubten Tiere danach ausfindig machten. Catania präparierte nun tote Fische mit einem elektrischen Leiter, so dass sie - wie echte Beute - bei einem Stromstoß kurz aufzuckten und das Wasser so in Bewegung versetzten. In verschiedenen komplizierten Versuchsanordnungen mit leitenden und nicht leitenden "Beutemodellen" fand Catania anschließend heraus, dass den Zitteraalen nur dann ein zielgerichteter Angriff auf das betäubte "Opfer" gelang, wenn dort ein elektrischer Leiter vorhanden war.
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Visuelle, chemische oder sensorische Reize allein, etwa durch Wasserbewegungen des zappelnden Fisches, führten hingegen nicht zum Ziel. "Diese Ergebnisse zeigen den Zitteraal in einem neuen Licht, als formidablen Räuber und als einzigartigen Sensor-Spezialisten gleichermaßen", resümiert Catania. Zitteraale (Electrophorus electricus) sind keine Aale, wie der Name und das langgestreckte Aussehen vermuten lassen, sondern gehören zu den Neuwelt-Messerfischen.

Sie leben in schlammigen, sauerstoffarmen Süßgewässern im tropischen Südamerika, beispielsweise im Amazonas. Diese Fische werden bis zu etwa zweieinhalb Meter lang und 20 Kilogramm schwer. Fast der ganze Körper ist mit stromerzeugenden Organen besetzt, Elektroplax genannt. Das sind umgebildete Muskeln, die hohe Spannungen freisetzen können. Die Zitteraale nutzen sie auch zur Orientierung, Verteidigung und Fortpflanzung.

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Bis zu 300 Tiere auf Galápagos - Forscher entdecken neue Riesenschildkröte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2015 19:09

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http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-entd ... 94221.html
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Bis zu 300 Tiere auf Galápagos - Forscher entdecken neue Riesenschildkröte

Seit 1979 gehören die Galápagos-Inseln dem Unesco-Weltnaturerbe an. Das Archipel bietet für Wissenschaftler ein unerschöpfliches Feld für ihre Forschung. Mithilfe von Gentests gelingt nun die Entdeckung einer neuen Schildkröten-Spezies.


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Ein internationales Forscherteam hat auf den Galápagos-Inseln eine neue Riesenschildkröten-Art entdeckt. Es handele sich um einige hundert Tiere, teilte das ecuadorianische Umweltministerium mit. Sie seien auf den wissenschaftlichen Namen Chelonoidis donfaustoi getauft worden.
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"Labor des Lebens": Galápagos - Naturwunder im Pazifik Die Galápagos-Inseln sind Heimat für auffällige Vögel wie die Blaufußtölpel ... ... für uralte Riesenschildkröten ... "Labor des Lebens": Galápagos - Naturwunder im Pazifik "Labor des Lebens" Galápagos - Naturwunder im Pazifik

Bislang waren Experten davon ausgegangen, dass die beiden Schildkröten-Populationen auf der Insel Santa Cruz zur gleichen Art gehören. Gentests hätten nun aber gezeigt, dass die Tiere, die im östlichen Teil der Insel leben, einer anderen Spezies angehören, hieß es in der Mitteilung.

"Wir schätzen, dass es 250 bis 300 Tiere der neuen Art gibt", sagte der ecuadorianische Wissenschaftler Washington Tapia. Die Untersuchungen unter Leitung von Biologen der US-Universität Yale wurden 2002 in die Wege geleitet, nachdem Forschern die unterschiedliche Panzerform der Riesenschildkröten aufgefallen war.

Mit der neuen Entdeckung steigt die Zahl der bekannten Unterarten der Riesenschildkröten auf den Galápagos-Inseln auf 15, vier von ihnen sind aber bereits ausgestorben. Zu ihnen gehört auch die Chelonoidis abingdoni auf Pinta, deren letzter Vertreter "Lonesome George" im Juni 2012 im Alter von mehr als hundert Jahren gestorben war. Die neue Unterart wurde nun nach dem langjährigen Pfleger von "Lonesome George", Fausto Llerena, benannt.
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Die Galápagos-Inseln, ein isoliert im Pazifik gelegenes Archipel, beherbergen weltweit die größte Zahl an endemischen Arten - also Arten, die nur dort vorkommen. Ein Besuch der Inseln und ihrer einzigartigen Tierwelt im Jahr 1835 inspirierten den britischen Wissenschaftler Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie. Seit 1979 gehört die Inselgruppe dem Unesco-Weltnaturerbe an.

Quelle: n-tv.de , lda/AFP
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Gleich und gleich gesellt sich gern - Rote Mauerbiene lässt nur "Landsleut

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Okt 2015 20:30

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http://www.n-tv.de/wissen/Rote-Mauerbie ... 03916.html
Freitag, 23. Oktober 2015
Gleich und gleich gesellt sich gern - Rote Mauerbiene lässt nur "Landsleute" ran

Biologen in Ulm erforschen den Balztanz der roten Mauerbiene und kommen zu einem überraschenden Ergebnis. Die Signale geben nicht nur, wie bislang angenommen, Aufschluss über die Fitness des Männchens.


Weibchen der roten Mauerbiene stehen bei der Partnerwahl auf Männchen aus dem eigenen Land. Das fanden Biologen der Universität Ulm heraus. Mit seinen von Flugmuskeln erzeugten Vibrationen, verrate das Männchen beim Balztanz seine regionale Herkunft, teilte die Universität am Freitag mit. "Wir waren sehr überrascht, dass Bienen die Vibrationssignale nicht nur als Hinweis auf die 'Fitness' des Männchens nutzen, sondern offenbar auch als Information, woher es stammt", sagte die Biologin Taina Conrad.

Bislang gingen Forscher davon aus, dass die Männchen die Weibchen unter anderem mit chemischen Duftstoffen beeindrucken. Die Bienen-Damen springen aber auch auf den heimischen "Dialekt" beim Balztanz an.

Bei Paarungsversuchen verschmähten die weiblichen Mauerbienen ihre Artgenossen aus England oder Dänemark. "Für die Bienen macht das durchaus Sinn", ergänzte Conrad. Schließlich seien heimische Artgenossen an Klima und Pflanzen der Umgebung angepasst.

Quelle: n-tv.de , lda/dpa
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"König der Tiere" ist gefährdet - Löwen in Afrika vom Aussterben bedroht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Okt 2015 12:09

Löwen in Afrika vom Aussterben bedroht.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Loewen-in-Afr ... 12161.html
"König der Tiere" ist gefährdet - Löwen in Afrika vom Aussterben bedroht

Allen Schutzbemühungen zum Trotz: In vielen afrikanischen Regionen sind Löwen einer Studie zufolge vom Aussterben bedroht. Sie werden vermutlich innerhalb von 20 Jahren die Hälfte der Tiere verlieren. Es gibt aber auch Hoffnung: in Schutzgebieten im südlichen Afrika.


Die Zahl der Löwen in Afrika hat in den letzten Jahrzehnten dramatisch abgenommen. In einigen Regionen sind Löwen einer Studie zufolge sogar vom Aussterben bedroht. Lediglich in Schutzgebieten auf dem südlichen Kontinent steigt die Zahl der Tiere, wie eine internationale Forschergruppe um Hans Bauer von der Universität Oxford in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS") berichtet.
Die Löwen-Bestände sind in West- und Zentralafrika regional vom Aussterben bedroht.
Die Löwen-Bestände sind in West- und Zentralafrika regional vom Aussterben bedroht.
(Foto: dpa)

Die Forscher verglichen Studien aus 47 verschiedenen Regionen Afrikas aus den letzten 25 Jahren. Die statistische Auswertung ergab klare regionale Unterschiede. Besonders kritisch ist die Entwicklung in West- und Zentralafrika: Diese Region werde vermutlich innerhalb der nächsten 20 Jahre die Hälfte ihrer Löwen verlieren, schreiben die Forscher. Auch in Ostafrika nehmen die Populationen deutlich ab. Viele Löwenbestände sind in diesen Regionen bereits verschwunden oder werden dies innerhalb der nächsten Jahrzehnte tun, schreiben Bauer und seine Kollegen.

Lediglich in vier Ländern im Süden Afrikas - Botsuana, Namibia, Südafrika und Simbabwe - nimmt die Zahl der Großkatzen zu, berichten die Forscher. In all diesen Ländern leben Löwen in eingezäunten Schutzgebieten. Das deute darauf hin, dass gut finanzierte und organisierte Reservate eine wichtige Rolle bei der Rettung der Löwen spielen können.
"Dramatisch im Rückgang"

Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) gilt der Löwe derzeit als gefährdet. Angesichts der neuen Daten schlagen Bauer und seine Kollegen vor, diese Einstufung zu überdenken. Die Bestände seien in West- und Zentralafrika regional vom Aussterben bedroht und in Ostafrika regional bedroht. Das rasante Verschwinden der Großkatzen in großen Teilen Afrikas deute auf eine deutliche ökologische Verschiebung, bei der Löwen nicht länger die Schlüsselrolle des obersten Räubers spielen.
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"Die Forscher bestätigen die Sicht des WWF, dass Löwenpopulationen in Afrika dramatisch im Rückgang sind", sagt Brit Reichelt-Zolho, Afrika-Referentin beim WWF Deutschland. "Löwen leiden stark unter dem zunehmenden Verlust ihrer Lebensräume durch den Menschen." Zudem setzen den Populationen Konflikte mit Siedlern und Bauern, ein Rückgang der Beutetiere durch menschliche Jagd sowie der Handel mit Körperteilen von Löwen für medizinische Zwecke zu. "Zur Lösung dieser Probleme will der WWF einerseits die Beutetiere des Löwen schützen, andererseits existierende Schutzgebiete mit Hilfe von Wildtierkorridoren untereinander verbinden", sagt Reichelt-Zolho. "Im südlichen Afrika setzen wir auch auf Tourismus, der die lokale Bevölkerung einbindet."

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Salamander war kein Sonderfall - Tiere konnten Beine nachwachsen lassen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Okt 2015 19:43

Tiere konnten Beine nachwachsen lassen.jpg

http://www.n-tv.de/wissen/Tiere-konnten ... 21526.html
Dienstag, 27. Oktober 2015
Salamander war kein Sonderfall - Tiere konnten Beine nachwachsen lassen

Die Fähigkeit von Salamandern, ein abgetrenntes Bein einfach nachwachsen zu lassen, macht Wissenschaftler neugierig. Dass einmal alle vierbeinigen Landwirbeltiere dazu in der Lage waren, halten Forscher nach neuesten Untersuchung für möglich.

Salamander können nicht nur amputierte Beine nachwachsen lassen, sondern auch abgetrennte Schwänze und sogar Teile ihrer inneren Organe. Dieses hohe Regenerationsvermögen macht die Tiere einzigartig und zu beliebten Forschungsobjekten. Ziel der Forschungen ist es, die Regenerationsmechanismen der Amphibien vollständig zu verstehen, um die daraus gewonnenen Erkenntnisse schließlich in der Humanmedizin einsetzen zu können.
Lebendrekonstruktion des fossilen Amphibs Micromelerpeton. Die Regeneration der Vorderextremität ist in der Sequenz angedeutet und resultiert in einer Hand mit Fehlbildung
Lebendrekonstruktion des fossilen Amphibs Micromelerpeton. Die Regeneration der Vorderextremität ist in der Sequenz angedeutet und resultiert in einer Hand mit Fehlbildung
(Foto: Kalliopi Monoyios – Science Illustration & Communication)

Auch wenn andere Tiere, wie beispielsweise Eidechsen, ebenfalls die Fähigkeit besitzen, ihren abgetrennten Schwanz ein bis zwei Mal nachwachsen zu lassen, bilden sie verlorene Wirbel dagegen nur provisorisch nach. Salamander sind in der Tierwelt die letzten Lebewesen, die mehrfach amputierte Beine vollständig nachbilden können. Doch das war nicht immer so, haben Wissenschaftler des Museums für Naturkunde Berlin nun herausgefunden.
Alle Landwirbeltiere konnten das

Die Paläontologen stellten anhand von Fossilienmaterial verschiedener Amphibiengruppen aus den Erdzeitaltern des oberen Karbon und unteren Perm (vor ca. 300 Millionen Jahre) fest, dass verschiedene Gruppen vierfüßiger Wirbeltiere in der Lage waren, ihre Beine und Schwänze auf eine Art zu regenerieren, wie sie unter heutigen Wirbeltieren nur noch von Salamandern bekannt ist.
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"Der Fossilbericht zeigt, dass die Form der Beinentwicklung moderner Salamander und das hohe Regenerationsvermögen nicht etwa etwas ganz Besonderes für Salamander ist, sondern vielmehr vermutlich der Urzustand für alle Landwirbeltiere darstellt", sagt Dr. Nadia Fröbisch. "Die hohe Regenerationsfähigkeit ging dann im Laufe der Evolution der verschiedenen vierfüßigen Landwirbeltiere mindestens einmal, möglicherweise aber auch mehrfach unabhängig voneinander verloren, darunter auch in der Linie zu den Säugetieren."

Diese neuen Erkenntnisse könnten ein wesentlicher Hinweis darauf sein, dass nicht nur Salamander zur vollständigen Regeneration von Körperteilen in der Lage sind, sondern diese Mechanismen möglicherweise in allen Landwirbeltieren aufgrund ihrer gemeinsamen Entwicklungsgeschichte angelegt sind.

Quelle: n-tv.de , jaz
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