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Drohnenvideo zeigt Naturspektakel - Schwertwal zerfleischt Hai

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Dez 2016 13:07

http://www.n-tv.de/panorama/Schwertwal- ... 61426.html
Drohnenvideo zeigt Naturspektakel - Schwertwal zerfleischt Hai

Slater Moore ist in der Monterey Bay in Kalifornien Wale beobachten, als ihm ein unglaubliches Naturspektakel vor die Linse kommt. Mit einer Drohne filmt er, wie sich ein Killerwal einen Hai schnappt - und die Beute an die Jungtiere weitergibt.

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Nicht nur weil er zu den größten Raubtieren der Welt zählt, heißt der schwarz-weiße Schwertwal auch Killerwal - er verfügt auch über raffinierte Jagdtechniken. Schon Jungtiere üben, selbst gefährliche Beute außer Gefecht zu setzen und perfekt im Team anzugreifen. Wie das funktioniert, zeigen beeindruckende Luftaufnahmen, die vor wenigen Tagen vor der Küste von Monterey Bay in Kalifornien gedreht wurden.

Mitarbeiter von "Monterey Bay Whale Watch" waren eigenen Angaben zufolge auf der "SeaWolf II" unterwegs, als sie eine Gruppe von rund 25 Schwertwalen entdeckten. In der Gruppe befanden sich auch mehrere sehr junge Kälber.
Bilderserie
Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster ... ist ihr Gebiss. Haie haben ein sogenanntes Revolvergebiss mit mehreren Zahnreihen. Nur die erste Reihe ... Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster Wer jagt wen? Haie - der Mythos vom Monster

In dem Video, das Fotograf Slater Moore mit einer Drohne filmte, ist zu sehen, wie sich ein erwachsener Killerwal einen Hai schnappt. Nach einigen Sekunden im mächtigen Maul des Orcas ist alles Leben aus dem Hai entwichen. Der Killerwal lässt daraufhin von dem leblosen Tier ab, der Hai wird zum Häppchen für die Gruppe.
"Außergewöhnliche Beobachtung"

"Es ist eine sehr seltene und außergewöhnliche Beobachtung", sagt Alisa Schulman-Janiger, Forscherin beim "California Killer Whale Project", "Grind TV". "Ich glaube nicht, dass noch so ein Video existiert, das auch zeigt, wie die Beute geteilt wird." Der Biologin zufolge zeigen die Aufnahmen, wie ältere Schwertwale jüngeren Tieren das Jagen beibringen.
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Blutiges Spektakel in Monterey Bay: Orcas jagen Hunderte Delfine 27.04.16 Blutiges Spektakel in Monterey Bay Orcas jagen Hunderte Delfine

Erst im April gelangen ähnlich spektakuläre Aufnahmen in der Monterey Bay. Damals tummelten sich hunderte Delfine nichtsahnend im Wasser, bis ein halbes Dutzend Orcas auftauchte. Die meisten Delfine können sich retten, doch für mindestens einen Delfin nimmt die Geschichte kein gutes Ende. Wie in dem viereinhalbminütigen Video zu sehen ist, wird das Tier von den großen Orcas eingekreist und getötet. Noch vor Ort zerlegen die Orcas ihren Fang.
Bilderserie
Das heißt: Wale leben ausschließlich im Wasser. An Land sterben sie. Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere ... die sie mit einer extrem fettreichen Muttermilch, die aus speziellen Milchdrüsen kommt, säugen. Säugetiere unter Wasser Wale - die bedrohten Giganten der Meere

Quelle: n-tv.de , dsi
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Tierwelt-Gewinne und Verluste 2016 - "Größtes Artensterben seit den Dinosa

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Dez 2016 14:36

http://www.n-tv.de/wissen/Groesstes-Art ... 31896.html
Tierwelt-Gewinne und Verluste 2016 - "Größtes Artensterben seit den Dinosauriern"

Seit 1970 sind die Tierbestände weltweit um knapp 60 Prozent zurückgegangen. Vom Feldhamster gibt es in Teilen Deutschlands nur noch wenige Exemplare - anderswo auf der Welt erholen sich jedoch fast schon totgeglaubte Arten. So verlief 2016 in der Tierwelt.

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Zur Startseite - forum-kategorie-f5/tierfreunde-info-tierschutz-luft-land-und-wasser-t46.html

Die Tiere werden illegal abgeschossen oder ihre Lebensräume zum Baugebiet erklärt: Bestände etlicher Arten weltweit schrumpfen. Rund 24.000 Tier- und Pflanzenarten sind nach Daten der aktuellen Roten Liste nachweislich vom Aussterben bedroht. Untersucht wurden für diese Liste 110.000 Arten.

Die Umweltstiftung WWF warnt: Seit 1970 sind die Tierbestände weltweit um knapp 60 Prozent zurückgegangen. Der Mensch verursache gerade "das größte globale Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier". Es gibt aber auch Lichtblicke. Die Gewinner und Verlierer 2016:
Verlierer
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Ob Wildtier, ... ... Lurch oder ... ... Schmetterling: In jedem Jahr werden von verschiedenen Institutionen und Vereinen die Tiere des Jahres auserkoren, ... ... um das Bewusstsein gegenüber den Auserwählten und ihren Lebensräumen zu erhöhen. Vor allem, wenn die Tiere selten geworden sind und besonderen Schutz benötigen, aber auch, ... Feldhamster und Feuersalamander Die Tiere des Jahres 2016

Feldhamster sterben hierzulande aus, mahnen die Deutsche Wildtier Stiftung und andere Experten. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gibt es nach Zahlen des Bundesamts für Naturschutz (BfN) von 2012 längst keine Exemplare mehr, auch in Nordrhein-Westfalen sind die kleinen Nager ausgestorben. In Baden-Württemberg leben nicht einmal mehr 100 Feldhamster, bundesweit sind Experten zufolge inzwischen weniger als 100.000 verblieben.

Menschenaffen: Mit der Hochstufung des Östlichen Gorillas auf der Roten Liste sind nun vier der sechs großen Menschenaffen-Arten nur noch einen Schritt von ihrer Auslöschung entfernt, darunter Orang-Utans. Schimpanse und Bonobo sind "stark gefährdet".
Bilderserie
Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne Elefanten - die sensiblen Dickhäuter

Elefanten: Vor allem Wilderei hat die Zahl der Dickhäuter in Afrika schrumpfen lassen. Laut WWF wird derzeit pro Jahr im Schnitt alle 30 Minuten ein Elefant illegal abgeschossen, das Elfenbein landet in Asien auf dem Schwarzmarkt. Immerhin: Mitglieder der Weltnaturschutzunion (IUCN) einigten sich 2016 auf eine Resolution für ein Verbot des Elfenbeinhandels auch auf Binnenmärkten. Teilnehmer sprachen von einem guten Tag für Elefanten.

Wald- und Wiesenvögel: Wie der Feldhamster kämpft auch die Feldlerche ums Überleben - sie wird auf der Roten Liste in Deutschland als gefährdet eingestuft. Der WWF sieht die intensivierte Landwirtschaft als Ursache. Bei Rebhühnern gab es demnach seit 1980 ein Minus von 90 Prozent, bei Turteltauben und Braunkehlchen sind es um 70 Prozent.
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Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster ... ist ihr Gebiss. Haie haben ein sogenanntes Revolvergebiss mit mehreren Zahnreihen. Nur die erste Reihe ... Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster Wer jagt wen? Haie - der Mythos vom Monster

Giraffen: Giraffenhirn und -knochenmark als Mittel gegen Aids? In Teilen Afrikas glaubt man daran. "Immer mehr Wilderer stellen den Tieren nach", teilte der WWF in einer Bilanz mit. Binnen 30 Jahren sind nach Angaben der Weltnaturschutzunion knapp 40 Prozent des Bestands verschwunden.

Haie gelten zwar als Bedrohung. Manche sind aber selbst bedroht: Um Walhaie und Vaquitas - die kleinsten Haie der Welt - sorgt sich der WWF. Beide verendeten immer wieder als Beifang in Netzen großer Fischerei-Flotten. Vor der Küste Mexikos gebe es noch 60 Vaquitas. "Wenn nicht schnell ein wirksamer Schutz gelingt, ist die Art dem Tod geweiht", so der WWF.
Gewinner
Riesenpanda Tien Tien in seinem Gehege im Smithsonian National Zoo in Washington.
Riesenpanda Tien Tien in seinem Gehege im Smithsonian National Zoo in Washington.
(Foto: EPA)

Riesenpanda-Bestände haben sich erholt. Die Art wurde auf der Roten Liste heruntergestuft - und ist statt "stark gefährdet" jetzt noch "gefährdet". Laut WWF wurden in freier Natur zuletzt 1860 Pandas gezählt, knapp 20 Prozent mehr als noch 2004. Und das, obwohl die schwarz-weißen Bären als Sex-Muffel gelten.

Pinguine: In der Antarktis entsteht nach einem Übereinkommen von 2016 das größte Meeresschutzgebiet der Welt. Für den WWF werden dadurch Adelie- und Kaiserpinguine zu Siegern dieses Jahres. Ein Drittel beziehungsweise ein Viertel ihrer Bestände ist in der 1,55 Millionen Quadratkilometer großen Schutzzone zu Hause.
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Wölfe breiten sich 150 Jahre nach ihrer Ausrottung wieder in Deutschland aus. Naturschützer sprechen von einer Erfolgsgeschichte: In einem noch lückenhaften Band von der Lausitz im Osten bis ins westliche Niedersachsen leben inzwischen nachweislich etwa 120 bis 130 erwachsene Wölfe, wie das BfN berichtete. Unter Tierhaltern gibt es allerdings Widerstand.

Rotfeuerfische werden im sich erwärmenden Mittelmeer häufiger, beobachtet der WWF. Sie kamen demnach durch den Suezkanal. Die giftigen Fische haben allerdings keine natürlichen Feinde - und bedrohen ihrerseits das ökologische Gleichgewicht.

Tibetantilopen: Fünf Tiere für einen Schal aus Königswolle: Früher ging es Tibetantilopen häufiger zur Fertigung von "Shahtoosh-Schals" an den Kragen - und ans feine Unterfell. Inzwischen haben sich die Bestände nach WWF-Angaben erholt, dank Handelskontrollen und Bekämpfung der Wilderei.
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Das kuriose Artenkabinett des WWF: Klingonen-Molche und Stardust-Schlangen Das kuriose Artenkabinett des WWF: Klingonen-Molche und Stardust-Schlangen Das kuriose Artenkabinett des WWF: Klingonen-Molche und Stardust-Schlangen Klingonen-Molche und Stardust-Schlangen Das kuriose Artenkabinett des WWF

Quelle: n-tv.de , Gisela Gross, dpa
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Neue Untersuchung - Bienen leben in der Stadt besser

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Jan 2017 10:32

http://www.n-tv.de/wissen/Bienen-leben- ... 48396.html
Neue Untersuchung - Bienen leben in der Stadt besser

Pflanzenschutzmittel setzen den Bienen zu. Das Resultat ist nach Expertenmeinung: Statt auf dem Land geht es den Bienen in der Stadt oft besser. Die Politik ist alarmiert.

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Honigbienen leben Experten zufolge in der Stadt oft besser als in ländlichen Gebieten. In Parks und Gärten fänden sie ein reiches und vielfältiges Blüten-Angebot, schreiben Imkermeister Benedikt Polaczek und Veterinärmedizinerin Monika Krahnstöver von der Freien Universität Berlin. Dagegen wirke die intensive Landwirtschaft außerhalb der Städte sich negativ aus: "Zusätzlich zum reduzierten Nahrungsangebot der Landwirtschaft erschwert der Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln das Überleben der Biene."

Als Kriterien für die Gesundheit der Honigbienen haben die Fachleute sich Zahlen dazu angeschaut, wie viel Honig die Tiere produzieren - mit klarem Ergebnis: "Ihre Honigerträge sind in urbanen Gebieten doppelt so hoch wie in landwirtschaftlichen Gebieten." Das dokumentierten etwa Statistiken des Deutschen Imkerbundes. Im Boom der Stadtimkerei sehen die beiden auch Risiken für die Bienen, zum Beispiel weil viele Halter unerfahren seien.
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Die Auswertung der Daten hatten die Grünen im Bundestag in Auftrag gegeben. Die Grünen-Abgeordnete Bärbel Höhn, die dem Umweltausschuss des Bundestags vorsitzt, nannte die Entwicklung "absurd". In Deutschland drohten damit "Verhältnisse wie in den USA oder in China, wo viele Bienenvölker kreuz und quer durchs Land gefahren oder Apfelbäume gar per Hand bestäubt werden müssen", warnte sie.

Grünen-Agrarexperte Harald Ebner sagte, die Lösung seien "deutlich weniger Pestizide in der konventionellen Landwirtschaft und mehr Ökolandbau". Zudem müsse weniger Gülle auf den Wiesen verteilt werden, da Wildblumen sonst vertrieben würden. Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) hatte vergangene Woche gesagt, neue Regeln fürs Düngen seien "auf der Zielgeraden".

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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Vernachlässigter Bodenschatz - Regenwurm-Mangel hat fatale Folgen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Jan 2017 23:51

http://www.n-tv.de/wissen/Regenwurm-Man ... 60106.html
Vernachlässigter Bodenschatz - Regenwurm-Mangel hat fatale Folgen

Sie zählen wohl zu den unterschätztesten Lebewesen: Regenwürmer können für bessere Ernten sorgen und die Hochwassergefahr mindern. Obwohl sie so immens wichtig sind, werden sie kaum geschützt - viele Regenwurmarten sind mittlerweile "extrem selten".

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Zur Startseite - forum-kategorie-f5/tierfreunde-info-tierschutz-luft-land-und-wasser-t46.html

Für die Ernährung der Menschheit sind sie von immenser Bedeutung - beachtet oder gar geschützt werden Regenwürmer dennoch kaum. Auch in Deutschland sei es um die Bodenlebewesen vielerorts schlecht bestellt, warnt die Naturschutzorganisation WWF in einem nun vorgestellten "Regenwurmreport".

"Wenn die Regenwürmer leiden, leidet der Boden und damit die Grundlage für unsere Landwirtschaft und Ernährung", erklärte Birgit Wilhelm, Landwirtschaftsreferentin beim WWF Deutschland. Von den bundesweit 46 bekannten Regenwurmarten sind demnach mehr als die Hälfte als "sehr selten" oder "extrem selten" eingestuft.
Ihr Dung ist ein guter Dünger
Bei der Bodenbildung spielen Regenwürmer eine ganz entscheidende Rolle.
Bei der Bodenbildung spielen Regenwürmer eine ganz entscheidende Rolle.
(Foto: picture alliance / dpa)

Regenwürmer zählen wohl zu den unterschätztesten Lebewesen überhaupt, was ihre Bedeutung für den Menschen angeht: Bei der Bodenbildung spielen sie eine ganz entscheidende Rolle, ihr Dung ist einer der besten Dünger - es gibt riesige Wurmfarmen, die die Tiere eigens züchten und den Kot teuer verkaufen.

Gute Böden bringen bessere Ernten, gerade angesichts des weltweiten Bevölkerungswachstums ist dies ein immens wichtiger Faktor. Es gelte, politisch und gesellschaftlich eine humusaufbauende und bodenschonende Landwirtschaft stärker zu fördern, so der WWF. Schädlich für die Würmer sind demnach etwa Monokulturen, Gülle-Ammoniak und zu viel Bodenbearbeitung.

"In den meisten Äckern leben durchschnittlich nur drei bis vier, maximal zehn verschiedene Arten", schreibt der WWF. Auch die absolute Bestandszahl sei gering: Mit eintöniger Fruchtfolge und starkem Maschinen- und Chemieeinsatz sinke sie auf unter 30 Tiere pro Quadratmeter. "Der Durchschnitt in kleinstrukturierten Äckern liegt bei rund 120 Exemplaren, auf wenig gepflügten Öko-Äckern können über 450 Würmer gezählt werden."
Wurmmangel hat Folgen

Für die intensiv bewirtschafteten Flächen hat der Wurmmangel Folgen: Kompakte, schlecht durchlüftete Böden nehmen weniger Wasser auf und leiten es weniger gut weiter. Hinzu könnten faulende Erntereste oder eine zu langsame Nährstoffrückgewinnung und Humusbildung kommen, heißt es in dem Report. "Ohne Regenwürmer ist der Boden lahm", erklärte Wilhelm. "Um trotzdem noch gute Erträge vom Acker zu bekommen, wird mit viel Dünger und Pestiziden von außen nachgeholfen, was wiederum oft den Würmern schadet. Es ist ein Teufelskreis."

Doch nicht nur auf die Ernten wirke sich Regenwurmarmut aus, betont die Organisation: Ein Boden mit sehr vielen Regenwürmern nehme dank der vielen Röhren im Untergrund bis zu 150 Liter Wasser pro Stunde und Quadratmeter auf, ein verarmter hingegen reagiere auf Regen wie ein verstopftes Sieb. Das verstärke die Hochwassergefahr - im Zuge des Klimawandels mit regional mehr starken Regenfällen könnte das noch bedeutsamer werden als jetzt schon.
Mehrere Tonnen Gewicht je Hektar

Bodenorganismen können mehrere Tonnen Gewicht je Hektar ausmachen, etwa ein Fünftel dieser Masse stellen die Regenwürmer. Von den mindestens 46 verschiedenen Arten in Deutschland kommt eine nur hierzulande vor: der bis zu 60 Zentimeter lange Badische Riesenregenwurm (Lumbricus badensis), der im südlichen Schwarzwald lebt. Nicht so groß, aber eine schillernde Persönlichkeit ist Aporrectodea smaragdina, ein in den bayerischen Alpen lebender, leuchtend grüner Wurm.
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Den meisten Menschen bekannt ist der Tauwurm (Lumbricus terrestris), der zu den tiefgrabenden Regenwürmern zählt. Die Tiere buddeln bis zu zwei Meter in den Boden reichende Wohnröhren. An der Oberfläche suchen sie nach Pflanzenmaterial, ziehen es in ihre Röhren und bringen so Nährstoffe in die Tiefe. Von der Getreideernte bis zur Einsaat im Folgejahr können Regenwürmer mehrere Tonnen Stroh pro Hektar in den Boden einarbeiten, ergaben Analysen. Auch Sauerstoff gelangt so in die Tiefe, zudem wurzeln Pflanzen an den Röhrenwänden entlang nach unten.

Regenwürmer werden erst nach etwa einem Jahr geschlechtsreif und legen oft nur 15 bis 30 Eier jährlich. Darum dauert es lange, bis sich eine einmal dezimierte Population wieder erholt. Auch Zuwanderung vom Nachbarfeld gibt es kaum: "Obwohl es schwierig ist, die Geschwindigkeit eines Wurms in freier Natur zu messen, wissen wir, dass Gemeine Regenwürmer nur wenige Meter pro Jahr wandern", schreibt die Naturautorin Amy Stewart in ihrem Buch "Der Regenwurm ist immer der Gärtner".

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Zum Jaulen - Bio-Hundenassfutter im Test

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jan 2017 15:14

http://www.n-tv.de/ratgeber/Bio-Hundena ... 57116.html
Mittwoch, 04. Januar 2017
Zum Jaulen - Bio-Hundenassfutter im Test

Auch Tierliebe geht durch den Magen. Neben viel Zuwendung und langen Spaziergängen trägt auch die Ernährung des Vierbeiners maßgeblich zu einem gesunden Hundeleben bei. Grund genug für Öko-Test, zu schauen, was in den Fressnapf kommt.

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Rund 11 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Und die wollen satt werden, nach Möglichkeit durch gesundes Futter. Neben Trockenfutter steht den Vierbeinern auch Nassfutter zu Verfügung. 15 entsprechende Produkte hat Öko-Test für seine neuste Ausgabe untersucht - alle in Bio-Qualität, zum Teil auch vegetarisch und vegan.

Wer sein Tier mit Bio-Nassfutter versorgt, muss mit Kosten von fünf Euro pro Tag rechnen. Im Gegensatz zu konventionellen Produkten steckt dann aber keine Gentechnik im Futter, das Fleisch stammt nicht aus Massentierhaltung, und beim Transport dürfen die Tiere nicht mit Stromstößen angetrieben werden. Ansonsten kommen häufig die gleichen Zutaten zum Einsatz wie in konventionellem Futter, aber eben in Bio-Qualität.

Und dennoch ist das Ergebnis eher entäuschend. Denn die Hersteller haben ein Problem mit der richtigen Dosierung von Vitaminen, Calcium, Phosphor und anderen Nährstoffen. Zum Glück sind wenigstens Schadstoffe nur in Spuren oder gar nicht zu finden. Trotzdem reicht es für zehn Produkte nur für ein "ausreichend" oder eine schlechtere Note.
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Alle getesteten Produkte sind als Alleinfutter deklariert, die meisten erfüllen aber nicht die Kriterien dafür, bemängeln die Tester. So konnte in elf Marken kein Vitamin D und in drei kein Vitamin B1 nachgewiesen werden. Vitamin-B1-Mangel führt zu Fressunlust und Krämpfen. Vitamin D fördert die Calciumabsorption im Darm sowie den Einbau von Calcium in das Skelett. Bei vier Marken ist zu wenig Vitamin A enthalten, was langfristig zu einem verminderten Sehvermögen und zu Haut- und Schleimhautproblemen führen kann. Auch scheint die optimale Calcium- und Phosphorversorgung den Futtermittelherstellern Probleme zu bereiten. Das kann langfristig gesehen einen Calciumabbau aus den Knochen zur Folge haben. Ökö-Test rät deshalb Hundebesitzern, sich nicht über lange Zeit auf ein Futter zu verlassen, sondern immer wieder die Marke zu wechseln, damit es nicht zu Nährstoffmangel kommt.

Immerhin: Ein Futter konnte vollends überzeugen. "Dog's Love 100% Bio Rind" wurde mit "sehr gut" bewertet. Allerdings schlägt die Tagesportion für einen normalgewichtigen 10-Kilo-Hund auch mit 5,45 Euro zu buche. Günstiger ist es da für Frauchen und Herrchen, ihren Liebling mit "Dein Bestes Bio reich an Huhn mit Buchweizen" satt zu bekommen. Das mit "gut" bewertete Futter kostet pro Tag nur 1,98 Euro.

Quelle: n-tv.de , awi
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Warum nur? - Menschen reden mit Hunden wie mit Babys

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jan 2017 12:29

http://www.n-tv.de/wissen/Menschen-rede ... 12271.html
Mittwoch, 11. Januar 2017
Warum nur? - Menschen reden mit Hunden wie mit Babys

"Du Süßer!" Wenn Hundefreunde mit einem der Vierbeiner reden, geht ihre Stimmlage in die Höhe - ähnlich wie beim Sprechen mit einem Baby. Warum passiert das? Und wie reagieren die Hunde darauf?

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Menschen sprechen mit einem Hund häufig wie mit einem Baby. Sie wechseln in eine höhere Tonlage und reden besonders deutlich, berichtet ein Forscherteam in den "Proceedings B" der britischen Royal Society. Das passiere bei Hunden aller Altersklassen - aber nur Welpen reagierten besonders aufmerksam darauf.

Die Forscher glauben, dass die Benutzung der Babysprache weniger eine Reaktion auf ein niedliches Welpen- oder Babygesicht ist. Stattdessen werde sie vor allem zur Verständigung mit einem Gegenüber genutzt, das nicht sprechen kann oder die Sprache nur schlecht versteht.
Bilder von Welpen, ausgewachsenen und alten Hunden

Das Team um Tobey Ben-Aderet von der City University in New York hatte 30 Frauen Bilder von Welpen, ausgewachsenen und alten Hunden gezeigt und sie gebeten, sich mit einem typischen Satz an die virtuellen Gefährten zu wenden. Etwa mit: "Hallo, Süßer, komm her, guter Junge, so ist's fein." Die Forscher zeichneten das Gesagte auf, um die Sprachmerkmale später analysieren zu können. Es seien keine echten Hunde eingesetzt worden, weil die Interaktion der Tiere mit den Versuchspersonen die Analyse der Sprachmerkmale erschwert hätte, erklären die Forscher.

Im zweiten Teil des Versuchs wurden dann Hunden unterschiedlichen Alters die Aufnahmen vorgespielt. Es zeigte sich, dass die Versuchspersonen Hunde aller Altersstufen so anredeten wie klassischerweise Babys, bei Welpen war die Stimmlage dabei besonders hoch. Und es waren später auch vor allem die Welpen, die auf das kindgerechte Gesäusel aufmerksam reagierten. Sie wendeten sich rascher den Lautsprechern zu, näherten sich ihnen schneller und widmeten ihnen länger ihre Aufmerksamkeit als ältere Hunde. Diese sprangen auf die Babysprache nicht besonders an. Womöglich hätten sie im Laufe ihres Lebens gelernt, menschliche Laute, die nicht direkt von ihrem Herrchen oder Frauchen kommen, weitgehend zu ignorieren, schreiben die Wissenschaftler.
Säuseln in hoher Tonlage

Warum aber säuseln Hundefreunde trotzdem auch ältere Tiere in hoher Tonlage und mit deutlicher Aussprache an? Die Forscher vermuten, dass dies ein genereller Impuls ist, wenn es darum geht, sich mit Tieren zu verständigen, da diese mehr auf Intonation und Rhythmus des Gesprochenen und weniger auf den Inhalt reagieren. Der Anblick eines Welpen verstärke diesen Impuls getreu des Kindchen-Schemas, welches besagt, dass der Anblick kindlicher Proportionen und Gesichtszüge ein Schutz- und Versorgungsverhalten auslöst.

Hunde sind schon seit Tausenden von Jahren enge Begleiter des Menschen. Einer neueren Studie zufolge wurden Wölfe möglicherweise bereits vor 27.000 bis 40.000 Jahren domestiziert - und nicht wie bisher angenommen erst vor etwa 16.000 Jahren.

Obwohl das vertraute Verhältnis der beiden Spezies mithin wenig überraschend ist, versuchen Wissenschaftler immer wieder, es tiefergehend zu ergründen. So zeigten einige Forscher kürzlich, dass Hunde, die an Menschen gewöhnt sind, menschliche Gesichtsausdrücke unterscheiden können. Sie erkennen zum Beispiel, ob ein Menschen freudig oder ärgerlich schaut, berichteten sie im Fachblatt "Current Biology". Ob sie auch verstünden, was das bedeutet, sei aber unklar.
Wie verarbeiten Hunde Sprache?
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Andere Forscher haben untersucht, wie Hunde Sprache verarbeiten. Das Ergebnis: Die Vierbeiner bewerten Inhalt und Tonfall des Gesagten separat - ganz ähnlich wie Menschen. Ein Lob werde von ihnen deshalb nur dann als Lob erkannt, wenn sowohl der Tonfall als auch die Wörter lobend sind, schrieben die Forscher im Fachblatt "Science".

In einer weiteren Studie zeigten japanische Wissenschaftler, dass Blickkontakte zwischen Hunden und ihren Besitzern die gegenseitige Bindung stärken. Fängt ein Hundehalter den Blick seines Lieblings auf, steigt in seinem Körper der Gehalt des Hormons Oxytocin. Umgekehrt wird durch den Augenkontakt auch beim Hund mehr von diesem Bindungshormon freigesetzt, berichteten sie im Fachblatt "Science".

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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"Verblüffender Moment" - Erstmals Rote Seedrachen beobachtet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jan 2017 11:54

http://www.n-tv.de/wissen/Erstmals-Rote ... 41991.html
Freitag, 13. Januar 2017
"Verblüffender Moment" - Erstmals Rote Seedrachen beobachtet

Die etwa 25 Zentimeter großen, roten Seedrachen waren bisher ausgesprochen scheu. Forscher konnten stets nur tote Exemplare finden. Doch nun beobachten australische Wissenschaftler erstmals ein Tier beim Fressen.

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Vor der Küste Westaustraliens haben US-Forscher erstmals lebende Exemplare des Roten Seedrachens entdeckt. Die rubinroten, an große Seepferdchen erinnernden Meeresfische (Phyllopteryx dewysea) waren erst 2015 beschrieben worden, allerdings nur mit Hilfe toter Exemplare.
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Die nun im Journal "Marine Biodiversity Records" vorgestellten Seedrachen tummelten sich in mehr als 50 Metern Tiefe in den Seetangwiesen des Recherche Archipels. Bewegt vom heftigen Wellengang wurden die 25 Zentimeter langen Tiere sogar beim Fressen beobachtet. Allerdings verfügen sie über einen Greifschwanz, mit dem sie sich vermutlich am Seetang festhalten, um nicht von starker Strömung fortgetrieben zu werden.

Zwei nahe Verwandte sind in der Region bereits bekannt: der Kleine und der Große Fetzenfisch. Ihre an Seetang erinnernden, blätterigen Fortsätze ermöglichen eine perfekte Tarnung. "Es war ein verblüffender Moment, als wir entdeckten, dass der Rote Seedrache keinerlei Fortsätze hat", sagt Co-Autorin Josefin Stiller vom Scripps Institut für Ozeanographie (La Jolla).
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Die beiden Verwandten können jedoch ihre Schwänze nicht zum Greifen nutzen, so dass die Forscher sich fragen, wie sich der Greifschwanz des Roten Seedrachens entwickelt hat. Zudem leben sie in seichteren Gewässern, so dass sie schon oft von Sporttauchern vor der Südküste Westaustraliens gesichtet wurden.
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Quelle: n-tv.de , bdk/dpa
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Für die Landwirtschaft ein Problem - Hummel in den USA vom Aussterben bedr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jan 2017 14:00

http://www.n-tv.de/wissen/Hummel-in-den ... 30621.html
Für die Landwirtschaft ein Problem - Hummel in den USA vom Aussterben bedroht

Die US-Behörden setzen eine Hummelart auf die Liste der bedrohten Arten. Sie ist aus weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes verschwunden. Das hat Auswirkungen auf die Agrarwirtschaft.

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Die US-Behörden haben zum ersten Mal eine Hummelart auf die Liste der bedrohten Tiere gesetzt. Die einstmals in Nordamerika weitverbreitete Rostbraungefleckte Hummel (Bombus affinis) sei inzwischen aus 87 Prozent ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets verschwunden und drohe auszusterben, begründete die US-Naturschutzbehörde USFWS die Maßnahme. Sie tritt im Februar in Kraft.
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Nach Angaben der Naturschutzbehörde war die Hummelart in den 1990er-Jahren noch in 28 Bundesstaaten weitverbreitet. Inzwischen sei sie nur noch in "verstreuten Populationen" in 13 Bundesstaaten und einer Provinz anzutreffen. Nach Angaben von Experten sind diese Hummeln aber wichtig, weil sie für die Agrarwirtschaft wichtiges Gemüse und Früchte bestäuben.

Für ihren massiven Rückgang sind demnach verschiedene Faktoren verantwortlich, darunter der zunehmende Verlust des Lebensraums, Krankheiten und Parasiten, der Einsatz von Pestiziden, der Klimawandel sowie die extrem kleinen Hummel-Populationen. Ihre Auflistung als vom Aussterben bedrohte Tierart ermögliche es, rasch Partner und Mittel zu mobilisieren, um das Verschwinden der Hummelart zu stoppen, erklärte der für den Mittelwesten zuständige USFWS-Regionalleiter Tom Melius.

Im vergangenen Jahr hatten die USA bereits sieben Bienenarten aus Hawaii auf die Liste der bedrohten Tiere gesetzt.

Quelle: n-tv.de , agö/AFP
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Weibchen fressen ihre Jungen - Mais macht Hamster- zu Rabenmüttern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jan 2017 09:21

http://www.n-tv.de/wissen/Mais-macht-Ha ... 70681.html
Mittwoch, 18. Januar 2017
Weibchen fressen ihre Jungen - Mais macht Hamster- zu Rabenmüttern

Artenarme Lebensräume und Pestizide machen Feldhamstern schon lange zu schaffen. Nun besagt eine Studie, dass die allgegenwärtigen Mais-Monokulturen weibliche Hamster zu Rabenmüttern machen, sogar ihren Nachwuchs fressen. Woran liegt das?

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Eine einseitige Ernährung mit Mais beeinträchtigt das Brutverhalten von Hamster-Weibchen: Die Nager gebären ihre Jungen achtlos außerhalb ihres Nestes, packen sie zu ihren Nahrungsvorräten und fressen sie mitunter sogar auf. Das zeigen Fütterungsexperimente französischer Wissenschaftler. Verantwortlich für die erschreckende Verhaltensänderung sei ein Mangel an dem Vitamin B3, schreiben die Forscher um Mathilde Tissier von der Université de Strasbourg in den "Proceedings B" der britischen Royal Society. Da wildlebende Hamster oft großflächig von Maisfeldern umgeben seien, fürchten die Forscher ähnliche Verhaltensveränderungen auch bei wildlebenden Hamstern.
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Ob Wildtier, ... ... Lurch oder ... ... Schmetterling: In jedem Jahr werden von verschiedenen Institutionen und Vereinen die Tiere des Jahres auserkoren, ... ... um das Bewusstsein gegenüber den Auserwählten und ihren Lebensräumen zu erhöhen. Vor allem, wenn die Tiere selten geworden sind und besonderen Schutz benötigen, aber auch, ... Feldhamster und Feuersalamander Die Tiere des Jahres 2016

Dass eine einseitig auf Mais basierende Ernährung der Gesundheit schaden kann, sei lange bekannt, schreiben die Forscher. Zwischen 1735 und 1940 seien Hunderttausende Menschen in Nordamerika und Europa an Pellagra gestorben - einer Erkrankung, die durch einen Mangel an Vitamin B3 hervorgerufen wird.

Das Team untersuchte nun in Fütterungsexperimenten, wie eine maishaltige Kost die Fortpflanzung von Feldhamstern (Cricetus cricetus) beeinflusst. Sie fütterten dazu Gruppen von Tieren mit einer Nahrung, die maßgeblich entweder auf Mais oder aber auf Weizen basierte. Ergänzend bekamen die Hamster entweder Klee oder Regenwürmer zu fressen. Die Wissenschaftler bestimmten dann unter anderem Gewicht, Größe sowie Zahl und Überlebenswahrscheinlichkeit des Nachwuchses der Versuchstiere.
Gegenseitig aufgefressen

Ergebnis: Bei Hamster-Jungen, deren Mütter Weizen und Würmer zu fressen bekommen hatten, betrug die Überlebenswahrscheinlichkeit zum Zeitpunkt der Entwöhnung 30 Tage nach der Geburt etwa 80 Prozent. Bei allen anderen Gruppen lag sie deutlich darunter, bei unter 12 Prozent. Die Mütter hatten ihren Nachwuchs mitunter gleich nach der Geburt einfach aufgefressen. Zum Teil fraßen sich die Jungen auch gegenseitig auf.

In einem zweiten Experiment verabreichten die Wissenschaftler einem Teil der Mais-gefütterten Hamster-Weibchen ein Vitamin-B3-Präparat. Daraufhin normalisierte sich das Verhalten der Tiere wieder, die Überlebensrate der Jungtiere stieg erheblich. Die Forscher vermuten, dass der Vitamin-Mangel das Nervensystem der Tiere schädigt. Menschen mit Pellagra zeigen unter anderem Demenz-Symptome.
In Nahrungswahl eingeschränkt
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Ohne Zweifel seien auch viele wildlebende Hamster in ihrer Nahrungswahl eingeschränkt, oft seien sie von Mais-Monokulturen fast völlig umgeben, mahnen die Autoren. Ein seltener Wechsel der angebauten Feldfrüchte auf den Feldern und der hohe Einsatz von Pestiziden verhinderten das Wachstum alternativer Nahrungspflanzen. Die einseitige Ernährung trage vermutlich zum Rückgang der Feldhamster-Populationen bei.

Die industrielle Landwirtschaft macht auch dem Feldhamster in Deutschland zu schaffen. Die Art gilt hierzulande als stark gefährdet. Es mangele häufig an artenreichen Feldrainen und Hecken entlang der Felder, berichtet der Naturschutzbund Nabu. Hamster legen in ihren unterirdischen Bauten große Nahrungsvorräte an, von denen sie während der Winterruhe zehren. Sie fressen Pflanzenteile wie Wurzeln, Knollen und Samen, aber auch Schnecken oder Regenwürmer. Bis zu fünf Kilogramm Nahrung hamstert sich ein Tier zusammen.

Quelle: n-tv.de , Anja Garms, dpa
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Die Genschere machts möglich - Tuberkulose-resistente Rinder geschaffen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Feb 2017 10:10

http://www.n-tv.de/wissen/Tuberkulose-r ... 82137.html
Die Genschere machts möglich - Tuberkulose-resistente Rinder geschaffen

Die Einsatzmöglichkeiten der Genschere Crispr erforschen Wissenschaftler seit einigen Jahren mit Hochdruck. Nun manipulieren chinesische Forscher mit ihrer Hilfe Rinder und wollen damit zeigen, dass man so erfolgreich "transgene Nutztiere" erzeugen kann.

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Mit Hilfe der Genschere Crispr haben chinesische Forscher Rinder erzeugt, die eine erhöhte Widerstandkraft gegen Tuberkulose besitzen. Sie schleusten dazu ein Resistenzgen in das Erbgut der Rinder ein. Die Studie zeige, dass die Technik eingesetzt werden könne, um erfolgreich transgene Nutztiere zu erzeugen, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Genome Biology".

Die Genschere Crispr, genauer gesagt das Crispr-Cas-System, wird seit gut vier Jahren in zahlreichen Labors rund um die Welt intensiv erforscht. Mit dem System lässt sich Erbgut relativ präzise verändern, es können zum Beispiel unerwünschte Gene entfernt oder neue eingefügt werden.

Das Team um Yuanpeng Gao von der Northwest A&F University in Xianyang hatte das Crispr-Cas-System etwas modifiziert und dann das Tuberkulose-Resistenzgen NRAMP1 in fetale Rinder-Fibroblasten eingeschleust. "Will man ein neues Gen in ein Säuger-Genom einschleusen, kann es schwierig sein, die beste Stelle dafür im Erbgut zu finden", erläutert Studienleiter Yong Zhang in einer Mitteilung des Verlags. "Wir haben einen sehr genauen und methodischen Ansatz genutzt, um die am besten geeignete Region im Erbgut zu identifizieren und, wie wir zeigen, keine unerwünschten Stellen im Rindergenom zu treffen."
Zellen mit verändertem Erbgut eingeschleust

Die Kerne dieser manipulierten Zellen samt dem veränderten Erbgut schleusten die Forscher dann in zuvor entkernte Eizellen ein. Nach einigen Tagen Wachstum im Labor übertrugen sie den entstandenen Embryo in die Gebärmutter einer Kuh, die das Kalb dann wie bei einer natürlich entstandenen Schwangerschaft austrug. Elf Kälber kamen auf diese Weise zur Welt.

Anschließend testeten sie, inwieweit der Einbau des Gens die Kühe tatsächlich vor Tuberkulose schützt, zunächst in Zellversuchen, anschließend auch in Versuchen mit den Rindern selbst. Die transgenen Tiere konnten die Erreger weit besser abwehren als herkömmliche Vergleichstiere: In ihrem Blut fanden sich zum Beispiel deutlich weniger Hinweise auf eine Infektion.
"Entdeckung einer nützlichen Position im Rindergenom"

"Unsere Studie hat zur Entdeckung einer nützlichen Position im Rindergenom geführt, in die mit Hilfe der Gen-Editing-Technik erfolgreich neue Gene eingebaut werden können, von denen die Nutzvieh-Haltung profitieren kann", sagt Zhang.
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Es gibt bereits etliche Lebewesen, die mit Hilfe der Crispr-Cas-Technik modifiziert wurden. So gibt es Schweine mit besonders ausgeprägter Muskulatur und eine Variante, bei der Virensequenzen aus dem Erbgut geschnitten wurden - ein wichtiger Schritt für Xenotransplantationen, also die Übertragung tierischer Organe auf den Menschen. Weitere Ideen sind Hühner ohne Allergene im Eiklar, neue Hunderassen und Wirkstoff-produzierende Tiere, Farmaceuticals genannt. Auch bei Pflanzen und Bakterien wird das Verfahren angewandt.

Es ist jedoch ethisch umstritten. Eine der meistdiskutierten Fragen ist die, ob die erzeugten Lebewesen genmodifiziert sind oder als Züchtung einzustufen sind. Auch die Risiken von möglichen Gentherapien beim Menschen - obwohl es sie noch nicht gibt - werden unter Fachleuten diskutiert.

Quelle: n-tv.de , Von Anja Garms
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Überlebensstrategie - Gecko überlässt Angreifer seine Haut

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Feb 2017 10:42

http://www.n-tv.de/wissen/Gecko-ueberla ... 91500.html
Überlebensstrategie - Gecko überlässt Angreifer seine Haut

Um nach einem Angriff trotzdem mit dem Leben davonzukommen, verfügen einige Tierarten über ungewöhnliche Strategien. Der bisher unbekannte Fischschuppengecko versetzt mit seiner Fähigkeit sogar Forscher in Erstaunen.

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Eidechsen überlassen Angreifern ihren Schwanz, Seegurken können ihre Eingeweide verschleudern. Geckos auf Madagaskar haben bei einem Angriff die Fähigkeit, blitzschnell ihre gesamte Haut abzustreifen. Der Angreifer bleibe mit einem Maul voller Schuppen zurück, berichten Forscher im Journal "PeerJ". Von vielen Eidechsen ist bekannt, dass sie ihren Schwanz abwerfen können, um dem Gefressenwerden zu entgehen. Bei den nun beschriebenen Geckos liegen die Hautschuppen nur an einigen Stellen am Körper an, so dass sich die Haut besonders leicht ablöst.

Die besondere Eigenheit machte es schwierig, den Tieren überhaupt habhaft zu werden: Man habe die Tiere einfangen müssen, ohne sie zu berühren, erklärt Markus Scherz von der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Früher hätten Wissenschaftler mit Wattebäuschen versucht, solche Fischschuppengeckos zu fangen. Doch selbst beim Kontakt mit der weichen Watte hätten diese sich gehäutet. Für die aktuelle Untersuchung lockten die Forscher die Tiere deshalb in Plastiktüten.
Die größten Schuppen, die es gibt

Die im Ankara-Reservat im Nordwesten Madagaskars gefundene Geckoart erhielt den Namen Geckolepis megalepis. Die Tiere hätten die größten Schuppen, die man bei Geckos bislang entdeckt habe, berichten die Wissenschaftler. Sie vermuten, dass die großen Schuppen sich durch eine Art Hebelwirkung sogar noch leichter vom Körper lösen als bei verwandten Arten.

Auch die Bestimmung der Tiere sei schwierig gewesen, weil sich viele der Arten sehr ähnlich sähen, erklärt Scherz. Eigentlich bestimme man sie anhand der Struktur und der Lage der Schuppen - doch da die Tiere sich ständig gehäutet hätten, sei das kaum möglich gewesen. "Es ist ein Alptraum, Fischschuppengeckos zu bestimmen."
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Die Forscher durchleuchteten die Tiere schließlich via Mikro-Computertomografie (CT), um sie anhand ihres Körperbaus zu identifizieren. Beeindruckend bei Fischschuppengeckos ist auch die Geschwindigkeit, mit der die Schuppen nachwachsen: Es dauert nur wenige Wochen, bis ihr Körper wieder komplett bedeckt ist - und es bleiben keine Narben zurück, obwohl zusammen mit den Schuppen auch ein Teil der Haut abreißt. Wie es den Tieren gelingt, so schnell zu regenerieren, ist noch nicht bekannt.

Doch diese Frage ist besonders für die Medizin interessant: Möglicherweise ließen sich mit darauf basierenden Ansätzen Heilungsprozesse beim Menschen verbessern und beschleunigen.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Hatten sie Angst vor Haien ? - Wieder 200 Wale in Neuseeland gestrandet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Feb 2017 12:16

http://www.n-tv.de/wissen/Wieder-200-Wa ... 98056.html
Samstag, 11. Februar 2017
Hatten sie Angst vor Haien ? - Wieder 200 Wale in Neuseeland gestrandet

Trotz Hai-Alarm stehen die Helfer im Wasser, um die Meeressäuger mit einer Menschenkette im tieferen Wasser zu halten. Letztlich vergeblich. Warum die Tiere gestrandet sind, ist ungeklärt. Doch Bisswunden könnten einen Hinweis geben.

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An der Küste Neuseelands sind abermals 200 Wale gestrandet. Hunderte Helfer versuchten vergeblich, die Tiere bei Farewell Spit, einer Landzunge im äußersten Norden der neuseeländischen Südinsel, im Wasser zu halten. Bei Einbruch der Dunkelheit entschied die Naturschutzbehörde aus Sicherheitsgründen, die Tiere an dem Strand an der Golden Bay vorerst sich selbst zu überlassen.
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Das heißt: Wale leben ausschließlich im Wasser. An Land sterben sie. Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere Säugetiere unter Wasser Wale - die bedrohten Giganten der Meere

Bei Farewell Spit waren bereits am Freitag mehr als 400 Grindwale gestrandet. Die meisten von ihnen verendeten. Am Samstag gelang es den Helfern zunächst, die hundert überlebenden Tiere nach Einsetzen der Flut wieder ins Wasser zu bugsieren. Die Wale schlossen sich jedoch einer zweiten Gruppe von rund 200 Grindwalen an, die sich ebenfalls vor der Küste versammelt hatte. Trotz einer Hai-Warnung wateten die Helfer bis zum Hals ins Wasser, um mit einer Menschenkette eine erneute Strandung zu verhindern.
Tiere verlieren die Orientierung

Trotz "größter Bemühungen" aller Helfer seien die 200 Grindwale bei Ebbe aber schließlich auch gestrandet, sagte der Behördensprecher Herb Christophers. "Vielleicht können wir einige der gestrandeten Wale retten", fügte er hinzu. Vermutlich könnten aber nicht alle Tiere zurück ins offene Meer geleitet werden. Auch eine erneute Strandung könne nicht ausgeschlossen werden. Rund 20 Wale, die im Laufe des Tages an Land kamen, wurden bereits eingeschläfert.

An den Küsten Neuseelands stranden immer wieder Wale. Warum die Meeressäuger die Orientierung verlieren, ist unklar. Vermutlich folgen sie einem verirrten oder kranken Tier in seichtes Gewässer. Die große Grindwal-Gruppe reagierte möglicherweise auf Rufe ihrer am Freitag gestrandeten Artgenossen, sagte Daren Grover von der an der Rettung beteiligten Tierschutzgruppe Project Jonah.
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Bisswunde von einem Hai

Die Naturschutzbehörde vermutet, dass die Wale aus Angst vor Haien ins seichte Wasser geschwommen sein könnten. Vor Farewell Spit gebe es Weiße Haie, und an einem der verendeten Wale seien Bisswunden gefunden worden, sagte der Behördenvertreter Mike Ogle im Rundfunksender Radio New Zealand.

Grindwale werden bis zu sechs Meter lang. Sie sind die häufigste Walart in neuseeländischen Gewässern. Die größte Massenstrandung von Grindwalen in Neuseeland gab es 1918, als auf der abgelegenen Insel Chatham tausend Säuger landeten. 1985 strandeten 450 Grindwale in Auckland. An der Landzunge Farewell Spit, die rund 150 Kilometer westlich der Touristenstadt Nelson liegt, hat es in den vergangenen zehn Jahren mindestens neun Massenstrandungen gegeben.
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Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster ... ist ihr Gebiss. Haie haben ein sogenanntes Revolvergebiss mit mehreren Zahnreihen. Nur die erste Reihe ... Wer jagt wen?: Haie - der Mythos vom Monster Wer jagt wen? Haie - der Mythos vom Monster

Quelle: n-tv.de , asc/AFP
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Brasilianische Fischer entdecken gigantische Anakonda

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Feb 2017 08:39

http://www.maennersache.de/brasilianisc ... a-469.html
Brasilianische Fischer entdecken gigantische Anakonda
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Keine gute Idee: Ein Fischer versucht, eine riesige Anakonda aus dem Wasser zu ziehen
© YouTube / Animal Wire

Allein beim Anblick dieser Würgeschlange bleibt einem ja die Luft weg.

Eine Gruppe Fischer entdeckte in den verzweigten Wasserläufen des Brasilianischen Regenwaldes eine gigantische Anakonda. Mehrfach versuchten sie das riesige Tier mithilfe ihres Bootes aus dem Wasser zu ziehen.

Mehr: Bauarbeiter finden größte Schlange der Welt

Nicht nur eine ziemlich gefährliche sondern auch illegale Aktion: Denn Anakondas stehen in Brasilien unter strengem Schutz.

Und weil die Männer ihren Versuch, das wütende Reptil aus dem kühlenden Nass zu befördern, auch noch filmten und voller Stolz veröffentlichten, kassierten sie kurze Zeit späte die Quittung: 600-Dollar-Strafe wegen Verstoß gegen das Gesetz zum Schutz von Wildtieren, plus mehrere Stunden Gemeinschaftsdienst!

Anakondas zählen zu den größten Schlangenarten der Welt. Ausnahmeexemplare werden bis 9 Meter lang und erreichen ein Gewicht von über 100 Kilo!

Quelle: Männersache

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Inzwischen warm genug - Austern und Anchovis zieht es in die Nordsee

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Feb 2017 11:43

http://www.n-tv.de/wissen/Austern-und-A ... 10151.html
Inzwischen warm genug - Austern und Anchovis zieht es in die Nordsee

Die Nordsee wird wärmer. Der Klimawandel lässt die Temperaturen steigen. Dem Kabeljau gefällt das nicht. Doch viele andere Arten werden angelockt.

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Man kennt sie eigentlich aus wärmeren Gewässern: Inzwischen zählt aber auch die südliche Nordsee zu den Stammplätzen von Sardinen, Anchovis und Pazifischen Austern. "Die Nordsee ist in den vergangenen Dekaden wärmer geworden", erklärt Meeresbiologin Anne Sell vom Thünen-Institut für Seefischerei in Hamburg.
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"Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals" Welchen Fisch man noch essen darf

Doch nicht jeder Nordsee-Bewohner findet den Anstieg der Temperaturen gut. Beispiel Kabeljau: Er ist der kommerziell stark genutzte "Brotfisch" der Nordsee und bekommt gleich von zwei Seiten Druck. Zum einen ist er stark überfischt, zum anderen wird es dem kaltwasserliebenden Fisch in der Nordsee langsam zu warm. "Für den Kabeljau hat sich die Erwärmung in der Nordsee auf jeden Fall negativ ausgewirkt", sagte Wissenschaftlerin Sell, die seit 2005 am Thünen-Institut forscht und regelmäßig im Winter oder im Sommer mit Forschungsschiffen auf mehrwöchige Nordsee-Tour geht.

Für den Kabeljau bildet die Nordsee die südliche Grenze seines Verbreitungsgebietes. Der Temperaturanstieg hat für ihn jedoch nicht ausschließlich Nachteile, denn auch in der Barentssee an der Grenze zum Polarmeer wird es wärmer, wodurch immerhin der Lebensraum des Fisches nach Norden größer wird.

Zunehmend wohl fühlen sich dagegen Sardinen und Sardellen (Anchovis) in der Nordsee. Früher lebten diese Fische vor allem in etwas südlicheren Meeresbereichen. Schon in den 1970er und 1980er Jahren kamen sie ganz vereinzelt in der Nordsee vor, wie Langzeituntersuchungen zeigten. Inzwischen hat sich die Sardine gut etabliert und auch Sardellen-Jungtiere zieht es nordwärts. Nicht ohne Grund: Nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erreichte die durchschnittliche Wassertemperatur der Nordsee 2016 mit 11,0 Grad den zweithöchsten Wert seit 1969. Lediglich 2014 sei das Wasser mit 11,4 Grad noch wärmer gewesen.
Aus Miesmuschelbänken wurden Austernriffe
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UNESCO-Weltnaturerbe: Das Wattenmeer UNESCO-Weltnaturerbe: Das Wattenmeer UNESCO-Weltnaturerbe: Das Wattenmeer UNESCO-Weltnaturerbe: Das Wattenmeer UNESCO-Weltnaturerbe Das Wattenmeer

Der Meeresökologe Christian Buschbaum beobachtet von Sylt aus für das Alfred-Wegener-Institut bodennahe Organismen im Wattenmeer. Dabei hat er es mit vielen eingeschleppten Arten zu tun, die sich aufgrund des wärmeren Wassers und der milderen Winter in der Nordsee teils stark verbreitet haben. "Ökologische Schläfer" nennt Buschbaum solche Lebewesen, die bei wärmeren Temperaturen in der Nordsee "erwachen" und sich gut fortpflanzen können.

Beispiel: Pazifische Auster. Der war es vor allem im Sommer zu kalt. "Heute beherrscht sie im Prinzip das ganze Wattenmeer", sagt Buschbaum. Über mehrere Wochen braucht die Auster Wassertemperaturen von mindestens 18 Grad, um sich vermehren zu können, und die hatte das Wattenmeer in den letzten Jahren locker zu bieten. Aus Miesmuschelbänken wurden so Austernriffe, die aber die Miesmuscheln nicht ganz verdrängten.
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Auch die in den 1950er Jahren eingeschleppte Australische Seepocke und die seit den 1930er Jahren vorhandene Amerikanische Pantoffelschnecke vermehren sich zusehends. Es gibt sie schon lange, doch brachen ihre Populationen wegen der strengen Winter regelmäßig zusammen. "Lange Frostperioden haben früher viele wärmeliebende eingeschleppte Arten klein gehalten. In den letzten Jahrzehnten haben wir aber deutlich weniger Eiswinter. Hinzu kommen dann die warmen Sommer", sagt Meeresökologe Buschbaum mit Blick auf die verbesserten Bedingungen für einige neue Nordseearten.

Die Ostsee hingegen lässt sich kaum mit der Nordsee vergleichen. "Es ist ein abgeschlossenes Brackwassermeer", sagt Sells Kollege, der Meeresbiologe Christopher Zimmermann, der in Rostock das Thünen-Institut für Ostseefischerei leitet. Für das Ökosystem Ostsee spielten vor allem Salz- und Sauerstoffgehalt eine Rolle und weniger die Temperaturen.

Quelle: n-tv.de , Helmut Reuter, dpa
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Furzende Heringe und präzise Präriehunde

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Feb 2017 11:38

https://kurier.at/wissen/neues-buch-gut ... 47.078.549

Furzende Heringe und präzise Präriehunde
Präriehunde Nase an Nase
Foto: /Marcus Führer
Präriehunde sind Kommunikationsgenies.
Der deutsche Biologe Mario Ludwig beschreibt die unterschiedlichsten Kommunikationsmittel – von Delfin bis Schabe.
Hedwig Derka Hedwig Derka
20.02.2017, 06:00
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Delfine, die sich mit Namen vorstellen. Schimpansen, die mit Liedern Kontakt halten. Knurrhähne, die im Vorbeischwimmen grunzen. Amseln, die im ortsüblichen Slang zwitschern. Grillen, die mit den Flügeln aufgeigen. Spinnen, die achtbeinig stampfen und kratzen, um ihre Absichten mitzuteilen. Papageien, die – auch mit Menschen – plappern, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Von wegen "Gut gebrüllt!". Den Löwen erwähnt Mario Ludwig in seinem 23. Buch mit eben diesem Titel nicht. Die 228 Seiten kommen hervorragend ohne den König der Tiere aus. Die "Untertanen" haben genug zu erzählen. Sie nützen dafür die unterschiedlichsten Kanäle – von Tönen, Gesängen und Klopfzeichen über Gesten bis zu Duftsignalen. Inhaltlich geht es immer um Sex und Macht, ums Überleben. Biologe Ludwig präsentiert sich in "Die Sprache der Tiere", so der Untertitel des Buches, als wortgewandter Dolmetscher.
Kommunikationsmittel

"Artgenossen müssen ständig über Futterquellen und Bedrohungen informiert werden, sie müssen Geschlechtspartner anlocken und Territorien abstecken", sagt der deutsche Autor. Die Natur hat sie zu diesem Zweck mit gefinkelten Kommunikationsmitteln ausgestattet. "Ich stoße bei meinen Recherchen andauernd auf Verblüffendes. Oft wissen Forscher gar nicht, was sie tolles herausgefunden haben." Alles, was der Prüfung des promovierten Biologen standhält, wird zu Papier gebracht: "Ich will unterhalten – und aufklären."
Irrglaube

mario ludwig … Foto: /Kirsten Bohlig Zum Beispiel über das Chamäleon. "Es ist nicht totzukriegen, dass sich Chamäleons zur Tarnung an die Blumentapete anpassen", bedauert Ludwig. Dabei tauschen sich die Schuppenkriechtiere über prächtige Farbspiele aus. Besonders grelle Streifen und Punkte sollen Weibchen beeindrucken beziehungsweise Rivalen einschüchtern.

"Es gibt jeden Tag neue Geschichten", sagt der 59-Jährige. Jüngsten Erkenntnissen zufolge verfügen etwa Krokodile mit zwanzig Lauten über das größte Repertoire unter den Reptilien. Schon die Babys synchronisieren piepsend im Ei ihre Schlupfzeit. Die damit ebenfalls herbeigerufene Krokodilmutter kann ihren Nachwuchs optimal schützen.
Infraschall

… Foto: Anke van Wyk - Fotolia/Anke van Wyk/Fotolia Oder Elefanten. Nach aktuellen Studien können die Rüsseltiere nicht nur 70 verschiedene Töne trompeten, sondern auch den Infraschallbereich nutzen. 70 Prozent ihrer Kommunikation laufen – jenseits des menschlichen Hörvermögens – via Boden oder Luft.
Stumme Fische?

Alt und immer noch gut findet Ludwig die furzenden Heringe. Vor 13 Jahren bemerkten kanadische Wissenschaftler, dass die Schwarmfische gezielt Luft aus ihrer Schwimmblase in den Analtrakt pumpen und damit pulsierende, lange Töne erzeugen. Das Spektrum reicht über mehr als drei Oktaven.
Achtung, dicker Mann

Sweden Dung Beetle Foto: dapd/DRAGO PRVULOVIC Die Beobachtung, dass sich südafrikanische Mistkäfer mit stecknadelkleinem Hirn auf ihrer Wanderschaft an der Milchstraße orientieren, kam zu spät. Sie wird wohl Eingang in eines der nächsten Werke finden. "Ich bin mit meinen Ideen immer schon zwei Bücher weiter", sagt der Vielschreiber. Soeben veröffentlicht hat Ludwig die ausgeklügelte Sprache der Präriehunde. Die Nagetiere können mit einem einzigen Ruf von einer Zehntelsekunde präzise Informationen weitergeben.

Es ist wie "Achtung, da kommt ein kleiner, dicker Mensch, der blau gekleidet ist, in einem langsamen Tempo auf unsere Siedlung zu", beschreibt der Naturbuchautor, der auch vom Schabenmännchen, das über Duftstoffe seine soziale Stellung darlegt, beeindruckt ist. Oder von den Bienen, die nobelpreiswürdig tanzen. Oder. Oder. Oder. Von der Katze.
Sprachliche Allrounderin Katze

"Unsere Miezen setzen auf ihre gut entwickelte Lautsprache und auf ihre nuancierte Körper- und Duftsprache", schwärmt der bekennende "Katzenfanatiker": "Katzen durften im Buch nicht fehlen." Das Kapitel über "Die sprachliche Allrounderin" beginnt auf Seite 194.

cover gut gebrüllt… Foto: /Verlag
(kurier) Erstellt am 20.02.2017, 06:00

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Der Spray Macho Man

Beitragvon Edwardjaill » 27. Feb 2017 08:44

Fruher verdachtigte nicht, dass die Wurmer so gefahrlich sein konnen. Ich mag die Haustiere sehr. Ich habe privates Haus und viele freie Stelle auf dem Grundstuck. Deshalb habe ich vier Kater und zwei Hunde gefuhrt. Mit den Tieren fuhre ich sehr viel Zeit jeden Tag durch, ich spiele mit ihnen, ich bade sie. Sie sind ein Teil meiner Familie. Ich nachdenken konnte nicht, dass meine hauslichen Lieblinge eine Quelle meiner Krankheit werden.
Plotzlich habe ich begonnen, zu genesen. Fur mich ist es nicht charakteristisch, doch betreibe ich Sport, jeden Morgen mache ich Lauf, ich bemuhe mich, in die Nahrung nur die naturlichen Lebensmittel anzuwenden. Bei mir hat plotzlich begonnen, den Bauch zu wachsen. Die Hande und die Beine tatsachlich wurden dicker nicht. Es entstand solcher Eindruck, dass bei mir nur einen Bauch wachst. Es machte mich sehr stark hellhorig. Ich habe an den bekannten Arzt dem Diatassistenten behandelt. Sie ernannte mir die Uberprufung.


die Erfahrung der Befreiung von den Parasiten
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Gefrorenes Sperma - Nebelparder-Baby aus der Tiefkühltruhe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Mär 2017 12:12

http://www.n-tv.de/wissen/Nebelparder-B ... 28718.html
Gefrorenes Sperma - Nebelparder-Baby aus der Tiefkühltruhe

In der freien Natur sind Nebelparder eine gefährdete Spezies. In Zoos bemüht man sich um den Erhalt der Großkatzen-Art. In Nashville wurde nun ein ganz besonderer Nebelparder geboren.

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Noch sind die Augen des kleinen Nebelparders fest geschlossen - wie bei Katzen nach der Geburt üblich. Aber er tapst schon eifrig umher und saugt kräftig an dem angebotenen Fläschchen. Die Großkatze kam am 1. März nach einer künstlichen Befruchtung mit zuvor gefrorenem Sperma im Nashville Zoo im amerikanischen Gliedstaat Tennessee zur Welt und wird dort nun von Hand aufgezogen.

Nashville Zoo & Smithsonian Make History with Birth of Clouded Leopard from Nashville Zoo on Vimeo.

Es ist nicht der erste Nebelparder-Nachwuchs, der in Nashville geboren wurde. Der Zoo beteiligt sich an einem Zuchtprogramm für die bedrohte Art. Bei der Zeugung dieses männlichen Tieres sei aber erstmals tiefgefrorenes und wieder aufgetautes Sperma eingesetzt worden - eine enorme Leistung, wie Heather Robertson, leitende Tierärztin des Zoos, betont. "Es bedeutet, dass wir rund um die Welt Samen von Nebelpardern einsammeln und aufbewahren können und die Schwangerschaftsraten nach künstlicher Befruchtung bei dieser Art verbessern können."

Nebelparder (Neofelis nebulosa) erinnern mit ihrem gemusterten Fell ein wenig an Leoparden. Allerdings sind die Tiere viel kleiner, die Flecken hingegen grösser. Der Nebelparder bewohnt vorzugsweise bewaldetes Gebiet, aber ist auf Grund seiner Anpassungsfähigkeit nicht auf diese Gebiete beschränkt. Freilebend kommen die Großkatzen vor allem in tropischen Regenwäldern vor. Genau dieser Lebensraum wird in Südostasien gegenwärtig am schnellsten durch Abholzung zerstört. Eine weitere Gefahr für den Nebelparder ist der illegale Handel mit Fellen und Knochen.

Die Gesamtpopulation wird auf weniger als 10.000 erwachsene Tiere geschätzt. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Nebelparder als gefährdet ein.

Quelle: n-tv.de , dsi/dpa
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Schwere Lebererkrankung - Berliner Eisbärenjunge Fritz ist tot

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mär 2017 12:47

http://www.n-tv.de/panorama/Berliner-Ei ... 32733.html
Dienstag, 07. März 2017
Schwere Lebererkrankung - Berliner Eisbärenjunge Fritz ist tot

Demnächst sollte Fritz den Berlinern vorgestellt werden. Dazu kommt es nun nicht mehr. Der kleine Eisbär stirbt in der Nacht, nachdem es ihm schon zwei Tage nicht gut ging.


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Das erst gut vier Monate alte Berliner Eisbärenbaby Fritz ist gestorben. Das teilte der Tierpark mit. Das Bärenjunge sei an den Folgen einer Leberentzündung gestorben. "Wir sind fassungslos, sehr traurig und deprimiert", sagte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem. Fritz habe am frühen Montagabend nur noch unregelmäßig geatmet. Weder eine Herzdruckmassage noch die Zuführung von Sauerstoff halfen demnach, sein Leben zu retten.

Das Tier sollte zur Klärung der genauen Todesursache im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung obduziert werden. "Es ist unglaublich, wie schnell uns dieser kleine Eisbär ans Herz gewachsen ist", erklärte Knieriem.
Nacht voller Sorge

Am Montag hatte sich der Tierpark bereits sehr besorgt gezeigt. "Fritz hat eine massive Leberentzündung, das deutet auf eine ernsthafte Krankheit hin", hatte Knierim gesagt. Unklar sei, ob eine Infektion oder eine Intoxikation vorliege.

Pfleger hatten den kleinen Polarbären am Montagmorgen teilnahmslos im Stall bei seiner Mutter Tonja gefunden. Stundenlange Untersuchungen mit Ultraschall, CT und Röntgengerät am benachbarten Leibniz-Institut brachten zunächst keinen konkreten Befund. Gegen die schlechten Leberwerte bekam der kleine Bär ein spezielles Antibiotikum und Schmerzmittel.
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Sorge wegen Leberentzündung: Eisbär Fritz schwebt in Lebensgefahr 06.03.17 Sorge wegen Leberentzündung Eisbär Fritz schwebt in Lebensgefahr
Das Eisbärenbaby aus dem Berliner Tierpark ist auf den Namen Fritz getauft worden. 01.02.17 Berliner Mini-Eisbär getauft Hallo, ick bin der Fritz!

Bereits am Sonntag hatte sich Fritz auffällig ruhig verhalten, gegen Abend hatte sich sein Zustand nach Angaben des Tierparks jedoch zunächst stabilisiert. Fritz war Anfang November im Tierpark Berlin zur Welt gekommen. Ein zweites Junges war bereits in der Wurfhöhle gestorben. Er war das erste Eisbärenjunge im Tierpark seit 22 Jahren. Publikumsliebling Knut lebte seinerzeit im Zoo im Westen der Stadt.

In den kommenden Tagen sollte Fritz zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt werden. Bislang hatte er sich nur im Stall aufgehalten. In freier Wildbahn werden Eisbären deutlich älter als 20 Jahre.

Quelle: n-tv.de , sba/dpa
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Erste Aufnahmen von seltenem "True-Wal"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Mär 2017 10:55

https://kurier.at/wissen/forscher-filmt ... 50.458.977

Erste Aufnahmen von seltenem "True-Wal"
Kopie von fig-6-full.png
Foto: Petra Szlama (CW Azores).
Die Tiere verbringen viel Zeit in großer Tiefe, verborgen vor menschlichen Beobachtern. Nun hatten Wissenschaftler großes Glück.
07.03.2017, 16:12

Die wohl ersten Unterwasseraufnahmen überhaupt sowie zahlreiche Fotos und Untersuchungen gestrandeter Tiere geben Einblick in das Leben der sehr selten beobachteten True-Wale. Die Wissenschafter entdeckten unter anderem ein Farbmuster am Kopf dieser Art von Schnabelwal, das zuvor noch nicht beschrieben war.

fig-6-full.png Foto: Petra Szlama (CW Azores). Außerdem bestätigten sie mit molekulargenetischen Tests, dass die Tiere im Bereich der Azoren und der Kanarischen Inseln vorkommen. Sie präsentieren ihre Beobachtungen im Fachmagazin PeerJ. True-Wale (Mesoplodon mirus) leben im Nordatlantik und auch in den gemäßigten Meeren auf der Südhalbkugel. Wie viele es von ihnen gibt, ist unbekannt. Die Tiere verbringen viel Zeit in großer Tiefe, verborgen vor menschlichen Beobachtern.
Live-Sichtungen sind selten

True-Wale können sehr lange tauchen und kommen deshalb nur selten zum Atmen an die Oberfläche. Das Wenige, das man über die Tiere weiß, geht meist auf die Untersuchung gestrandeter Tiere zurück. Nur sehr selten wurden Live-Sichtungen gemacht und in vielen Fällen ist unklar, ob es sich bei dem beobachteten Tier tatsächlich um einen True-Wal handelte. Die Meeressäuger werden leicht mit anderen Arten von Schnabelwalen verwechselt.

Die Forscher um Natacha Aguilar de Soto von der University of St. Andrews (Großbritannien) berichten in ihrer Studie von insgesamt sieben True-Wal-Beobachtungen im Bereich der Azoren und der Kanarischen Inseln, dem südlichsten Punkt ihres Verbreitungsgebietes im Nordost-Atlantik.

Auf einem Unterwasser-Video ist eine Gruppe von drei Tieren zu sehen, die anscheinend gemeinsam tauchen. Bisher ist über das Sozialverhalten der True-Wale wenig bekannt. Ein Foto zeigt Nahaufnahmen eines Kalbs. Des weiteren untersuchten die Wissenschafter ein männliches Tier, das auf der Kanaren-Insel El Hierro gestrandet war. Und ein weiteres, das nahe der Azoren tot im Wasser trieb. Molekulargenetische Untersuchungen bestätigten, dass es sich in beiden Fällen um True-Wale handelte.

Die Region sei möglicherweise ideal, um die Tiere weiter zu studieren, schreiben die Forscher. Dort fällt das Wasser nahe der Küste steil ab, was Beobachtungen der Tiere erleichtere.
Fotos und Video: https://kurier.at/wissen/forscher-filmt ... 50.458.977
(APA) Erstellt am 07.03.2017, 16:12
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Im Mausgehirn verankert - Juckreiz ist auch bei Tieren hochansteckend

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mär 2017 18:04

http://www.n-tv.de/wissen/Juckreiz-ist- ... 41629.html
Samstag, 11. März 2017
Im Mausgehirn verankert - Juckreiz ist auch bei Tieren hochansteckend

Jucken, Lachen, Gähnen: Es gibt ansteckendes Verhalten, das mit Empathie in Zusammenhang gebracht wird. Nun finden Forscher heraus, dass der Juckreiz bei Mäusen im Gehirn als Programm festverankert ist und nichts mit Empathie zu tun hat.

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Juckreiz ist sozial ansteckend - nicht nur für Menschen und Affen, sondern auch für Mäuse. Beim Anblick sich kratzender Artgenossen fangen auch sie binnen Sekunden an, sich zu kratzen. Das Verhalten zeige aber keine Einfühlsamkeit, sondern sei fest im Gehirn verankert, berichten Forscher im Fachblatt "Science". Sie identifizierten sowohl die verantwortliche Hirnregion als auch einen einzelnen Botenstoff, der diese Art Kratzen steuert. "Juckreiz ist hochansteckend", sagt Studienleiter Zhou-Feng Chen von der Washington University in St. Louis (US-Staat Missouri). "Manchmal reicht es schon, das Wort Kratzen zu erwähnen, und jemand fängt damit an. Unsere Versuche zeigen, dass dieses Verhalten programmiert ist und keine Form der Empathie."

Neben dem Kratzen ist vor allem Gähnen bei manchen sozialen Tierarten ansteckend. Das Team um Chen zeigte, dass neben Primaten auch Mäuse beim Anblick sich kratzender Artgenossen Juckreiz verspüren und sich ebenfalls kratzen. Das funktioniert sogar, wenn sie die anderen Mäuse lediglich auf einem Bildschirm sehen. "Nach wenigen Sekunden fangen die Mäuse im Käfig an, sich ebenfalls zu kratzen", sagt Chen.
Botenstoff wird ausgeschüttet

Hinter dem Verhalten steckt demnach das Hirnareal Nucleus suprachiasmaticus (SCN), das zum Hypothalamus gehört. Bisher wusste man, dass das Areal am Tag-Nacht-Rhythmus der Tiere beteiligt ist. Beim Anblick von Kratzen schüttete der SCN der Mäuse die Substanz GRP (Gastrin-Releasing Peptide) aus. Der Botenstoff war schon dafür bekannt, Juckreiz-Signale von der Haut zum Rückenmark zu übermitteln.
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Blockierten die Forscher GRP oder dessen Rezeptor an den Nervenzellen, so kratzten sich die Tiere nach dem Anblick von Artgenossen nicht mehr. Das galt aber nur für sozial ansteckenden Juckreiz. Bekamen sie den Stoff Histamin, das Juckreiz auslöst, kratzten sie sich weiterhin ganz normal.

Chen folgert für die Ursache des sozialen Kratzens: "Es handelt sich um ein angeborenes Verhalten und einen Instinkt. Ein einzelner Stoff und ein einzelner Rezeptor reichen dafür aus." Er glaubt, dies sei auf den Menschen übertragbar und gelte auch für das Gähnen: "Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal als Reaktion auf jemand anders gähnen oder sich kratzen: Das ist weder eine Wahl noch eine psychologische Reaktion, sondern in Ihrem Gehirn vorprogrammiert."

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Bis zu 2000 Euro pro Kilogramm - Wilderer "ernten" die letzten Seegurken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mär 2017 18:29

http://www.n-tv.de/panorama/Wilderer-er ... 41290.html
Samstag, 11. März 2017
Bis zu 2000 Euro pro Kilogramm - Wilderer "ernten" die letzten Seegurken

Je rarer etwas wird, umso teurer kann es verkauft werden. Das gilt auch für Seegurken. Wilderer aus Vietnam fahren zu einer Inselgruppe im Südpazifik und plündern dort die letzten Vorkommen. Die einheimischen Fischer sind erbost.

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Sie sehen nicht gerade appetitlich aus: von der Form wie eine dicke Wurst, braun bis schwarz in der Farbe. Doch Seegurken sind in Asien als Delikatesse begehrt. Vielerorts sind diese Bewohner des Meeresgrundes bereits selten geworden. In den Gewässern Neukaledoniens, der zu Frankreich gehörenden Inselgruppe im Südpazifik, leben sie noch zuhauf. Das haben nun auch vietnamesische Wilderer entdeckt.

"Seit etwa neun Monaten beobachten wir das", sagt Jean-Louis Fournier, zuständig für die Überwachung der neukaledonischen Gewässer. "70 Schiffe haben wir entdeckt, 55 mit einem Bußgeld verwarnt und fünf zum Anlegen gezwungen." Mehrere Tonnen illegal gefischter Seegurken wurden beschlagnahmt und fünf vietnamesische Kapitäne sitzen inzwischen im Gefängnis.
Wilderer sind ohne Papiere unterwegs

"Blue boats" werden die Schiffe wegen ihres blauen Rumpfes genannt. Drei bis vier Wochen sind sie meist im Norden Neukaledoniens unterwegs und plündern die Bestände dort. Die Fischer haben keine Papiere, kein Geld, nicht einmal eine Karte. "Aber sie sind sehr entschlossen", sagt Fournier. Bei der Suche nach den Seegurken riskieren sie ihr Leben. Sie springen ins Wasser, tauchen bis zu 40 Meter tief und versorgen sich durch ein dünnes, mit dem Schiff verbundenes Röhrchen mit Sauerstoff.

Nach dem Fang werden die Tiere, die genauso wie Seesterne zur Familie der Stachelhäuter gehören, ausgenommen, gekocht und getrocknet. Vor allem in China ist die Seegurke sehr beliebt - als Zutat für Eintöpfe und Suppen oder als Heilmittel und Aphrodisiakum. "Alle kleinen Inselstaaten im Pazifik und die asiatischen Länder haben ihre Bestände erschöpft", sagt Pascal Dumas, Wissenschaftler in der neukaledonischen Hauptstadt Nouméa. Inzwischen würden teilweise bis zu 2000 Euro pro Kilo bezahlt.
Gebiet für nachhaltige Seegurken-Fischerei

Neukaledonien versucht, mit seinen Beständen sorgsam umzugehen. An der Westküste der Nordprovinz wurde ein Gebiet für nachhaltige Seegurken-Fischerei eingerichtet. Acht Arten dürfen erst ab einer bestimmten Mindestgröße gefangen werden. Außerdem sind Genehmigungen für das Fischen vorgeschrieben und die Bestände werden regelmäßig überwacht. Neukaledonien exportiert jährlich etwa 50 Tonnen getrocknete Seegurken nach Asien und versucht diesen Wirtschaftszweig auszubauen - ohne die Vorkommen zu dezimieren.

Die illegale Fischerei der Vietnamesen durchkreuzt diese Pläne und erregt den Zorn der einheimischen Fischer. "Wir sind beunruhigt, die Piraten gefährden unsere Bestände und der Staat ist nicht in der Lage, die Überwachung zu gewährleisten", sagt Yann Moilou, Vorsitzender eines Fischereiverbandes. Einige seiner Kollegen seien von den "vietnamesischen Wilderern" auf dem Meer bereits direkt angegriffen worden.

Quelle: n-tv.de , jaz/AFP
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Ist Schokolade für Hunde giftig ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mär 2017 11:07

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 34867.html
Dienstag, 14. März 2017
Frage & Antwort, Nr. 473 Ist Schokolade für Hunde giftig ?

Von Andrea Schorsch

Da lässt man mal die angebrochene Schokoladentafel herumliegen, und schwupps, macht sich der Hund darüber her. Schade um die Schokolade. Kurz darauf allerdings geht es dem Tier so richtig dreckig. Besteht da ein Zusammenhang?


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Schokolade? Schmeckt einfach gut. Das finden fatalerweise auch Hunde. Sie sollten auf keinen Fall Schokolade zwischen die Kiefer bekommen. Denn während die kakaohaltige Leckerei beim Menschen einfach schlecht ist für Zähne und Figur, können Hunde daran sterben. Für sie ist Schokolade giftig.

Das liegt an einem Inhaltsstoff der Kakaobohne, dem Theobromin. "Der Mensch hat Enzyme, die das Theobromin schnell umwandeln und ausscheiden. Hunde dagegen haben diese Enzyme nicht", erklärt uns Astrid Behr vom Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. "Der Hund verstoffwechselt das Theobromin deshalb nur langsam. Und das führt dazu, dass die giftige Wirkung eintreten kann."
Bei Bewusstlosigkeit kommt Hilfe zu spät

Je höher der Kakaoanteil, umso gefährlicher ist die Schokolade für den Hund. Milchschokolade enthält weniger Theobromin als Zartbitterschokolade. Natürlich kommt es zudem noch darauf an, wie viel das Tier von dem Naschwerk gefressen hat. Und auch das Gewicht des Hundes ist entscheidend. "Ein kleiner Hund ist da gefährdeter als ein großer", sagt Behr. "Wenn ein Hund 6 Kilo wiegt und 100 Gramm Schokolade frisst, ist das etwas anderes als wenn der Hund 40 Kilo wiegt."

Etwa ein bis vier Stunden nach der verhängnisvollen Mahlzeit, manchmal auch ein bisschen später, zeigt der Hund dann Symptome: "Da kann es zu Durchfall und Erbrechen kommen, zu Urinabsatz, Herzrasen, zu Zittern und Krämpfen bis hin zu Bewusstlosigkeit", sagt die Tierärztin. "Ist der Hund tatsächlich bewusstlos, ist das allerdings ein Stadium, bei dem man therapeutisch nichts mehr machen kann." Dann also kommt jede Hilfe zu spät.
Statt Hausbesuch besser in die Praxis

Grundsätzlich gilt, dass man sofort zum Tierarzt gehen sollte, wenn man sieht, dass der Hund die Weihnachtsmänner vom letzten Jahr verdrückt hat. Man kann auch den Tiernotarzt zu sich nach Hause rufen, aber "besser ist es", wie Behr sagt, "in die Praxis zu gehen. Denn dort bestehen mehr Behandlungsmöglichkeiten als bei einem Hausbesuch."
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Und was genau macht der Tierarzt? "Je nachdem, wie viel Zeit zwischen dem Schokoladefressen und der Vorstellung beim Tierarzt vergangen ist, wird er den Hund zum Erbrechen bringen", sagt die Fachfrau. "Unter Umständen gibt er ihm auch Aktivkohle." Auf deren Oberfläche bleibt das Theobromin im Verdauungstrakt dann nämlich hängen, sodass es nicht über den Darm ins Blut geht. Zusammen mit der Kohle wird es unverstoffwechselt wieder ausgeschieden. "Ansonsten", so Behr, "werden Krämpfe und Herzrasen symptomatisch behandelt. Und wenn der Hund viel Urin abgesetzt hat, bekommt er noch eine Infusion, um die Flüssigkeit wieder aufzufüllen. Sonst trocknet das Tier aus." Welche dieser Maßnahmen nötig sind, hängt davon ab, in welchem Zustand der Hund den Tierarzt erreicht und wie lange es her ist, dass er die Schokolade gefressen hat.

Übrigens: Auch für Katzen ist Schokolade giftig. Aber anders als Hunde finden sie die meist auch gar nicht so lecker.
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Quelle: n-tv.de
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Farc-Rebellen geben Urwald frei - Pfeilgiftfrosch durch Friedensvertrag be

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mär 2017 13:06

http://www.n-tv.de/wissen/Pfeilgiftfros ... 44663.html
Dienstag, 14. März 2017
Farc-Rebellen geben Urwald frei - Pfeilgiftfrosch durch Friedensvertrag bedroht

Sein Gift ist für Menschen tödlich - doch jetzt ist der seltene Pfeilgiftfrosch selbst vom Tod bedroht. Durch den Abzug der Farc-Rebellen aus ihren Gebieten in Kolumbien wird der Zugang zum Urwald wieder frei und damit auch der Weg für die Jäger des Tieres.

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Schon der Name lässt schaudern: Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch gilt als giftigste Froschart weltweit. Kommt sein Gift mit offenen Wunden in Kontakt, ist das für Menschen tödlich. Doch der kleine, gelbe Bewohner von Kolumbiens nördlicher Pazifikzone ist selbst bedroht - und zwar ausgerechnet durch den Friedensprozess in dem lange vom Rebellenkonflikt erschütterten Land.

Im Zuge des Friedensvertrages der Regierung mit den Farc-Rebellen legen die rund 6900 Guerilleros derzeit in 26 Entwaffnungszonen unter UN-Kontrolle ihre Waffen ab, bis Ende Mai soll die linke Guerilla Geschichte sein. Auch einen Friedensvertrag mit der kleineren ELN-Guerilla strebt die Regierung an. Die Einigung ist wichtig, damit jene Rebellen nicht in früheren Farc-Gebieten die Kontrolle übernehmen. Doch mit dem Abzug aus den von der Guerilla bisher kontrollierten Gebieten geben die Rebellen auch den Zugang zum Regenwald wieder frei, in dem der Frosch zu Hause ist - und damit den Weg für seine Jäger, die das Gebiet jahrzehntelang eher mieden.
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Garantiert tödlich: Die Giftküche der Natur Garantiert tödlich: Die Giftküche der Natur Garantiert tödlich: Die Giftküche der Natur Garantiert tödlich: Die Giftküche der Natur Garantiert tödlich Die Giftküche der Natur

Wegen seiner grellgelben Färbung ist Phyllobates terribilis - so der wissenschaftliche Name - auch als Goldener Giftfrosch bekannt. Er wird zwischen zwei und fünf Zentimeter lang und lebt in den riesigen Regenwäldern auf Höhe des Departements Chocó in der Nähe der Grenze zu Panama. Wertvoll ist der auf der Roten Liste als "stark gefährdet" eingestufte Lurch vor allem wegen des Abwehrgiftes in seiner Haut. Damit haben ausländische Labors erfolgreich Schmerzmittel entwickelt, die ähnliche Eigenschaften haben wie Morphin, aber nicht seine Suchtwirkung.
Schutz der Tiere ist essenziell

Die Jagd auf die Pfeilgiftfrösche und ihr Verkauf nach Europa und Nordamerika begannen in den 1970er-Jahren. Innerhalb Kolumbiens war die Amphibie durch den bewaffneten Konflikt relativ gut geschützt Doch mit dem Friedensprozess und dem damit einhergehenden freien Zugang zu "ehemals unzugänglichen Zonen" habe sich die Lage für dieses und andere Tiere verändert, erklärt der für den Regenwald verantwortliche Mitarbeiter der regionalen Behörde für die nachhaltige Entwicklung von Chocó (Codechocó), Sidney Moreno.
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"Wir glauben, dass (der Konflikt) die Arten und Ressourcen irgendwie bewahrt hat", erklärt der Biologe. Die bestehenden Maßnahmen zum Schutz der Tierwelt seien nicht genug. Für Moreno ist die Präsenz der Frösche in den Regenwäldern von Chocó nicht zuletzt wegen ihrer regulierenden Funktion für die Umwelt essenziell. "Sie helfen, die Populationen von Insekten zu kontrollieren, die Nutzpflanzen schaden und bei Menschen heimische Krankheiten wie Malaria übertragen." Zuletzt verstärkte die Regierung die Überwachung von sieben Korridoren für den Handel mit Pfeilgiftfröschen mit Kontrollen an den Land-, Luft- und Binnenhäfen des Landes.

Amphibien-Händler haben jedoch Methoden zur Ausfuhr der Frösche unter dem Radar der Behörden entwickelt - wie etwa den Verkauf von Kaulquappen, die im Ausland bis zu 500 US-Dollar (474 Euro) einbringen. Der Amphibien-Experte am Biologischen Forschungsinstitut Alexander von Humboldt, Andrés Acosta, gibt zu bedenken, dass eine Jagd auf die Frösche eigentlich vergeblich ist: Das Gift, das sie über ihre Haut absondern, produzieren sie nur in ihrem natürlichen Umfeld, wo sie sich von bestimmten Insekten ernähren. "In Gefangenschaft verliert sich das Gift."

Quelle: n-tv.de , Tatiana Rodríguez und Gaby Malberg, dpa
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Äußerst gefräßige Raubtiere - Spinnen fressen Millionen Tonnen Insekten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Mär 2017 11:20

http://www.n-tv.de/wissen/Spinnen-fress ... 46193.html
Mittwoch, 15. März 2017
Äußerst gefräßige Raubtiere - Spinnen fressen Millionen Tonnen Insekten

Alle Menschen weltweit essen zusammengenommen im Jahr rund 400 Millionen Tonnen Fleisch und Fisch - das klingt sehr viel. Aber alle Spinnen zusammen schaffen sogar noch mehr.


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Eine beeindruckend große Zahl: Alle Spinnen auf der Welt fressen im Jahr zusammen zwischen 400 und 800 Millionen Tonnen Insekten und andere Kleinsttiere. Das haben Forscher aus Deutschland, Schweden und der Schweiz hochgerechnet. Zum Vergleich: Alle Menschen weltweit essen demnach zusammengenommen etwa 400 Millionen Tonnen Fleisch und Fisch im Jahr, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "The Science of Nature" schreiben. Wale nehmen demnach zwischen 280 und 500 Millionen Tonnen Nahrung auf. Und Meeresvögel schaffen 70 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte.

Für ihre Studie nutzten die Wissenschaftler Daten aus 65 früheren Untersuchungen und machten eigene Beobachtungen. Ihre Funde unterstrichen die Rolle, die Spinnen als Raubtiere in der Natur spielten, erklärten die Forscher. Vor allem in Wäldern und Graslandschaften, wo die meisten Spinnen lebten, verhinderten die Tiere viele Insektenplagen.
Auch als Beute sind Spinnen wichtig

Auch als Beute seien die Spinnen wichtig. "Zwischen 8000 und 10.000 Räuber und Parasiten ernähren sich ausschließlich von Spinnen", sagte Martin Nyffeler von der Universität Basel laut einer Mitteilung. Außerdem seien die Achtbeiner ein bedeutender Teil des Speiseplans von etwa 3000 bis 5000 Vogelarten.
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Stinkende Warnung: Mundgeruch schützt vor Räubern 31.12.13 Stinkende Warnung Mundgeruch schützt vor Räubern

Spinnen heißen korrekt Webspinnen und gehören zu den Spinnentieren, so wie auch Skorpione, Milben, Zecken und Weberknechte. Die meisten von ihnen sind Jäger und töten ihre Beute mit Gift; manche bauen die bekannten kunstvollen Netze, um ihre Opfer zu fangen.

Seit mehreren hundert Millionen Jahren bevölkern Spinnen die Erde. Sie haben fast jeden Lebensraum erobert - ob Wasser, Wüste, Felsen, Erdhöhlen, Bäume oder Wiesen. Von Wissenschaftlern wurden bisher mehr als 46.000 Arten entdeckt - und es kommen ständig neue hinzu. In Deutschland gibt es etwa 1000 Spinnenarten.
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Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig: Die größten Spinnen Deutschlands Von grazil bis gruselig Die größten Spinnen Deutschlands

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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In der Fußspur zu Hause - Elefanten schaffen Lebensräume

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mär 2017 08:13

http://www.n-tv.de/wissen/Elefanten-sch ... 65105.html
In der Fußspur zu Hause - Elefanten schaffen Lebensräume

Wo ein Elefant hintritt, da wächst kein Gras mehr, heißt es manchmal. Leben ist da aber trotzdem, stellen Wissenschaftler fest. Die Fußstapfen der sensiblen Riesen spielen eine wichtige Rolle für Ökosysteme.

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Elefanten leben auf großem Fuß - immerhin wiegen manche Exemplare der größten Landsäugetiere der Erde mehr als fünf Tonnen. Wenn eine Elefantenherde auf der Suche nach Wasser oder Nahrung unterwegs ist, kann sie die Umgebung buchstäblich platt machen. Doch dabei wird auch neuer Lebensraum geschaffen: In den zurückbleibenden Fußstapfen siedeln sich unzählige kleine Lebewesen an. Wissenschaftler des Senckenberg-Instituts für Naturforschung haben solche Mikrohabitate in Elefantenspuren untersucht.
Keine Pfütze, sondern ein Riesen-Fußabdruck. Darin fühlen sich viele Tierchen wohl.
Keine Pfütze, sondern ein Riesen-Fußabdruck. Darin fühlen sich viele Tierchen wohl.
(Foto: Viola Clausnitzer/Senckenberg Museum of Natural History Görlitz/dpa)

Viola Clausnitzer, Senckenberg-Wissenschaftlerin in Görlitz, forscht eigentlich zu sehr viel kleineren Lebewesen als Elefanten: Ihr Spezialgebiet sind Libellen. Die sichtete sie während eines Fortbildungsprojekts mit jungen afrikanischen und europäischen Naturschützern in Uganda - und zwar in den wassergefüllten Fußspuren, die Elefanten hinterlassen hatten.
Auch Eimerspuren locken Leben an

Während des vierwöchigen Aufenthalts im Kibale Forest, einem Regenwald in etwa 1600 Metern Höhe, seien die Studenten von der Größe der Elefantenfußabdrücke beeindruckt gewesen, erzählt Clausnitzer. Sie habe dann darauf hingewiesen, dass in einigen dieser Abdrücke Libellen saßen. "Libellen sind territorial - die Männchen sitzen dann da, hoffen, dass ein Weibchen kommt und verscheuchen alle anderen Männchen." Dieses Territorialverhalten zeigten die Insekten auch im Fußabdruck - er schien also mehr zu sein als ein Zwischenstopp.
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Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne: Elefanten - die sensiblen Dickhäuter Gejagt wegen hohler Zähne Elefanten - die sensiblen Dickhäuter

Mit einer Gruppe von Studenten untersuchte die Wissenschaftlerin etwa 30 natürliche Fußabdrücke. Zu Vergleichszwecken wurden zudem mit Zehn-Liter-Eimern künstliche Spuren angelegt. Innerhalb weniger Tage sei eine "erstaunliche Vielfalt" von Lebewesen nachgewiesen worden, sagt Clausnitzer. "Wir haben 61 verschiedene Tierarten aus 27 Familien gefunden, die meisten von ihnen Insekten." In den 18 Eimerspuren wurden nach nur fünf Tagen bereits mehr als 400 Exemplare gefunden. "Das waren zunächst einmal nur Flugtiere, also Wasserkäfer oder Wasserwanzen", schildert die Forscherin die Entwicklung im künstlichen Fußabdruck. "Es waren aber auch schon die ersten Larven da, etwa von Mücken oder Libellen." Sie legten ihre Eier in den wassergefüllten Vertiefungen ab.
Elefanten schaffen Rastplätze

Als Ökosystem-Ingenieure sind Elefanten schon seit längerem bekannt: Sie verändern Lebensräume, etwa wenn sie auf ihrer Wanderung eine Schneise durch bewaldete Gebiete schlagen oder sich an Flussläufen im Schlamm wälzen. Zwar wird Wald zerstört, auf dem entstehenden Grasland entstehen aber Rastplätze für Vögel oder Weideflächen für kleinere Antilopenarten.
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Studien zeigten, dass im kongolesischen Regenwald, wo Wilderer die Waldelefanten wegen ihrer Elfenbein-Stoßzähne fast ausgerottet haben, die Flussläufe zuwüchsen, erklärt Clausnitzer zur Bedeutung der Elefanten für das Ökosystem. Natur- und Tierschutzorganisationen weisen ebenfalls auf die Bedeutung der Elefanten für die Tiere in den Savannenregionen Afrikas hin. Wenn sie in der Trockenzeit in ausgetrockneten Flussläufen nach Wasser graben, profitieren auch andere Tiere, heißt es etwa von der Naturschutzorganisation Save the Elephants.

Mit den Mikro-Lebensräumen in den Fußspuren kommt nun eine weitere Facette für die Artenvielfalt und den Nachschub in der Nahrungskette hinzu. Die Mücken etwa, die in den bis zu einem halben Meter tiefen Mini-Tümpeln schlüpfen, dienen Libellen und anderen Tieren als Nahrung.
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Rekorde zu Wasser, zu Land und in der Luft: Die größten Lebewesen der Welt Rekorde zu Wasser, zu Land und in der Luft: Die größten Lebewesen der Welt Rekorde zu Wasser, zu Land und in der Luft: Die größten Lebewesen der Welt Rekorde zu Wasser, zu Land und in der Luft Die größten Lebewesen der Welt

Quelle: n-tv.de , Eva Krafczyk, dpa
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Antilopen auf dem Speiseplan - Wie Riesenschlangen ihre Beute verzehren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mär 2017 09:31

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Riesensch ... 70519.html
Antilopen auf dem Speiseplan - Wie Riesenschlangen ihre Beute verzehren

Boas und Pythons fressen üblicherweise kleine und mittelgroße Wirbeltiere wie etwa Vögel, Kaninchen oder Wasserschweine. Manchmal aber fallen ihnen auch Antilopen oder Alligatoren zum Opfer. Wie schafft die Schlange das?

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Eines vorab: Dass ein Mensch, wie gerade in Indonesien geschehen, zur Beute einer Riesenschlange wird, geschieht äußerst selten. Aber tatsächlich wirkt die pure Körpergröße nicht abschreckend auf große Würgeschlangen. Im Verhältnis zu ihrer eigenen Masse können Schlangen enorme Mengen zu sich nehmen. Das Nahrungsspektrum von Boas und Pythons reicht von Vögeln und kaninchengroßen Säugern bis hin zu Wasserschweinen, Antilopen oder auch Alligatoren. Doch wie schafft die Schlange das?
Geplatzt. Mit diesem Alligator hatte sich der Python zu viel vorgenommen.
Geplatzt. Mit diesem Alligator hatte sich der Python zu viel vorgenommen.
(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Würgeschlangen beißen ihre Beute – ohne Gift – und umschlingen das verletzte Tier dann mit dem Körper. Atmet das Opfer aus, zieht die Schlange die Schlinge fester zu. Meist stirbt die Beute schließlich an Kreislaufversagen. Die Schlange verleibt sich das Tier mit dem Kopf voran ein, denn so bilden Fell oder Federn keinen Widerstand beim Schlucken. Und sie verschlingt die Beute in einem Stück. Eine umfangreiche Mahlzeit ist der Schlange daher anzusehen: Ihr Körper weist dann große Ausbuchtungen auf.

Das Fressen und auch das anschließende Verdauen sind für die Schlange Schwerstarbeit. Während sie ihre Beute verschlingt, beginnt sie heftig zu atmen, Herz und Lunge kommen auf Hochtouren. Beim Verdauen braucht sie 40 Mal mehr Sauerstoff als im Ruhezustand. Es dauert ein paar Tage, bis die Salzsäure im Schlangenmagen die Nahrung zu Brei verarbeitet hat. Bis ein ganzes Schwein verdaut ist, vergeht eine gute Woche. Danach kann die Riesenschlange dann aber auch, wenn es sein muss, ein ganzes Jahr auf weitere Nahrung verzichten.
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Mann in Indonesien getötet: Vier-Meter-Python verschlingt Erntearbeiter 29.03.17 Mann in Indonesien getötet Vier-Meter-Python verschlingt Erntearbeiter

Allerdings beginnt die große Beute im Schlangenmagen auch von innen heraus zu verwesen. Dabei entstehen nicht nur blähende Gase, sondern auch Gifte. Die sind mitunter tödlich. So kann es passieren, dass die Schlange an ihrer eigenen Gefräßigkeit zugrundegeht. In den Everglades im US-Bundesstaat Florida wurde auch schon ein Python entdeckt, der sich mit einem Alligator übernommen hatte. Die Schlange bezahlte die Mahlzeit mit dem Leben: Sie platzte.
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Von Gift und Würgegriffen: Schlangen: dämonisiert, verehrt, gefürchtet Von Gift und Würgegriffen: Schlangen: dämonisiert, verehrt, gefürchtet Von Gift und Würgegriffen: Schlangen: dämonisiert, verehrt, gefürchtet Von Gift und Würgegriffen Schlangen: dämonisiert, verehrt, gefürchtet

Quelle: n-tv.de , asc
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Wo der Dachs sein Kalb vergräbt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Apr 2017 19:01

https://kurier.at/wissen/grossartiges-v ... 55.894.524

Wo der Dachs sein Kalb vergräbt
Badger walks in woodland in Perthshire, Scotland
Foto: REUTERS/RUSSELL CHEYNE
Dachs, du hast das Kalb vergraben, gib es wieder her!
Selten zu sehendes Naturschauspiel auf Video gebannt: Kleiner Aasfresser vergräbt ein ganzes Kalb zum Futtern.
02.04.2017, 15:40
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US-Forscher haben in den USA zufällig aufgenommen, wie ein Silberdachs ein mindestens doppelt so schweres totes Kalb vergräbt. Möglicherweise spielten die Raubtiere eine wichtige Rolle bei der Beseitigung großer Kadaver in der Region, schreiben die Wissenschaftler der University of Utah im Fachblatt „Western North American Naturalist“. Das könne den Rinderzüchtern des Great Basin im US-Bundesstaat Utah nutzen: Möglicherweise vergrüben Silberdachse häufiger Kadaver verendeter Weidetiere und verhinderten so die Ausbreitung von Krankheiten.

Silberdachse (Taxidea taxus) seien dafür bekannt, Beute wie kleine Nagetiere und Kaninchen für später zu vergraben - für einen so großen Kadaver sei das aber wohl noch nie beobachtet worden, erklären die Forscher um Ethan Frehner. Fünf Tage lang buddelte der Silberdachs demnach seitlich und unterhalb des Kalbes, bis der knapp 23 Kilogramm wiegende Kadaver komplett im Erdreich verschwunden war.

Das Video zur Buddelaktion des Silberdachses: http://dpaq.de/a7OYk
(Kurier) Erstellt am 02.04.2017, 15:40
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Nur noch 30 Schweinswale ? - Sex in Gefangenschaft soll Vaquitas retten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Apr 2017 17:46

http://www.n-tv.de/wissen/Sex-in-Gefang ... 85880.html
Samstag, 08. April 2017
Nur noch 30 Schweinswale ? - Sex in Gefangenschaft soll Vaquitas retten

Die Vaquitas sind vom Aussterben bedroht. Nur noch wenige Dutzende Exemplare des Kalifornischen Schweinswals leben im Nordwesten von Mexiko. Jetzt sollen einige Tiere in Schutzzonen gebracht werden. Doch es gibt Zweifel an dem Plan.

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Es sieht nicht gut aus für den Kalifornischen Schweinswal. Weniger als 60 Exemplare des kleinen Meeressäugers tummeln sich noch im Golf von Kalifornien im Nordwesten von Mexiko. "Das sind schlechte Zeiten für die Vaquita", sagt der mexikanische Direktor der Umweltschutzorganisation Greenpeace, Gustavo Ampugnani. "Sie steht kurz vor dem Aussterben." Einige Schätzungen gehen sogar davon aus, dass der Bestand der Vaquitas (deutsch etwa: "Kälbchen der Meere"; Phocoena sinus) bereits auf nur noch 30 erwachsene Tiere gesunken ist.
Einem Fischer ins Netz gegangen: Auf keinen Fall dürfe ein Notfallplan davon abhalten, endlich die illegale Fischerei zu stoppen, sagen Umweltverbände.
Einem Fischer ins Netz gegangen: Auf keinen Fall dürfe ein Notfallplan davon abhalten, endlich die illegale Fischerei zu stoppen, sagen Umweltverbände.
(Foto: Cristian Faesi/WWF/dpa)

Immer wieder verfangen sich die Schweinswale in Treibnetzen von Fischern und verenden dort. Zwar wurde der kommerzielle Fischfang mit Treibnetzen in der Region für zwei Jahre untersagt, aber auch das hat nichts geholfen. In den vergangenen fünf Jahren ist die Population um 90 Prozent zurückgegangen.

Mit einem Notfallplan soll der Kalifornische Schweinswal nun gerettet werden. Das mexikanische Umweltministerium will einige Tiere einfangen und vorübergehend in eine Schutzzone umsiedeln. Dort sollen sich die Wale in Ruhe vermehren. Die Idee stammt vom Internationalen Komitee zur Rettung der Vaquita (Cirva). Die mexikanische Regierung hat drei Millionen US-Dollar für das Projekt bereitgestellt.
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Das heißt: Wale leben ausschließlich im Wasser. An Land sterben sie. Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere Säugetiere unter Wasser Wale - die bedrohten Giganten der Meere

"Eine unglaubliche, endemische Spezies verschwindet vor unseren Augen", sagt Umweltminister Rafael Pacchiano Alamán. "Die Rettung der Vaquita hat für uns Priorität. Wir vertrauen darauf, dass es noch Hoffnung gibt." Der Kalifornische Schweinswal gehört zu den kleinsten Walen der Welt. Die Tiere werden nur rund 1,50 Meter lang und wiegen etwa 40 Kilogramm.
Gefangenschaft bedeutet Stress

Der Plan ist ambitioniert und mit vielen Risiken behaftet. Selbst die beteiligten Umweltschutzexperten und Tierärzte räumen ein, dass die Aktion scheitern könnte. "Bezüglich Suche, Fang und Pflege der Vaquitas in der Schutzzone gibt es Unsicherheiten", heißt es in einer Mitteilung des Umweltschutzministeriums. Der Schweinswal sei schwer zu orten und weiche Motorbooten aus. Niemand könne vorhersagen, wie er reagiert.

Die Umweltorganisation Greenpeace steht dem Plan kritisch gegenüber. Wie die meisten anderen Meeressäuger fühlten sich auch Schweinswale in Gefangenschaft nicht wohl, teilte Greenpeace mit. Der Fang könne zudem großen Stress für die Tiere bedeuten. Auch die Tierschutzorganisation WWF sieht große Risiken, schließt die Maßnahme jedoch nicht aus. Die Notfallaktion müsse in einen langfristigen Plan zum Schutz der Art und des Lebensraums eingebunden werden.
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Tödliche Falle für Meerestiere: Geisternetze - die lautlose Gefahr Tödliche Falle für Meerestiere: Geisternetze - die lautlose Gefahr Tödliche Falle für Meerestiere: Geisternetze - die lautlose Gefahr Tödliche Falle für Meerestiere: Geisternetze - die lautlose Gefahr Tödliche Falle für Meerestiere Geisternetze - die lautlose Gefahr

"Auf keinen Fall darf ein Notfallplan davon abhalten, endlich die illegale Fischerei zu stoppen. Damit die Vaquita überleben kann, muss ihr natürlicher Lebensraum wieder sicher werden", sagt der Walschutzexperte von WWF Deutschland, Stephan Lutter. "Die Chancen stehen gegen uns, aber wir müssen handeln", sagt der Präsident der US-Stiftung für Meeressäuger, Sam Ridgway. Als Vorbild dient die Rettung des Kalifornischen Kondors in den 1980er Jahren. Die Vögel wurden eingefangen, in einem Schutzprogramm nachgezüchtet und später wieder ausgewildert.
"Ein verwegener Rettungsplan"

"Im Gegensatz zu den Kondoren hoffen wir, dass der Großteil der Vaquitas in freier Wildbahn bleiben kann. Schon einige wenige einzufangen, wird sehr schwierig", sagt Cirva-Chef Lorenzo Rojas-Bracho. "Es handelt sich um einen verwegenen Rettungsplan." Im kommenden Herbst sollen die ersten Vaquitas eingefangen und in die Schutzzonen gebracht werden. Dann ist das Meer im Golf von Kalifornien am ruhigsten.
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Gleichzeitig wollen die mexikanischen Behörden weiter gegen die illegale Fischerei vorgehen. Die Marine überwacht die Einhaltung des Fischereiverbots mit Drohnen und Schnellbooten. Auch die lokalen Fischer beteiligen sich an den Patrouillen und werden dafür entlohnt. Allerdings gehen noch immer Fischer in der Region mit Treibnetzen auf die Jagd nach Totoabas. Die Schwimmblasen dieser Fische werden in Hong Kong und auf dem chinesischen Schwarzmarkt zu hohen Preisen gehandelt. Das darin enthaltene Kollagen wird in bestimmten Suppen verwendet. Der WWF warnt zudem vor der Gefahr sogenannter Geisternetze. In diesen verlorengegangenen oder von Fischern zurückgelassenen Stellnetzen verfangen sich die Kleinwale und ertrinken.

"Drastische Maßnahmen helfen wenig, wenn das grundlegende Problem nicht gelöst wird", sagt Greenpeace-Chef Ampugnani. "Um die Vaquita in ihrem natürlichen Lebensraum zu schützen, muss der Totoaba-Fang gestoppt werden. Wir brauchen wirtschaftliche Hilfen für die Region, die Anwohner sollten in den Schutz einbezogen werden, und wir müssen Fischerei-Techniken entwickeln, die andere Spezies nicht gefährden."

Quelle: n-tv.de , Denis Düttmann, dpa
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Tierheimtieren eine Chance geben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Apr 2017 10:44

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser
https://kurier.at/wissen/tierheimtieren ... 57.191.726

Tierheimtieren eine Chance geben

Foto: KURIER/Jürg Christandl
Selten ist bekannt, wie der Hund vor dem Tierheim gehalten wurde.
Tag der Haustiere. Hunde aus dem Tierheim bringen viel Dankbarkeit mit, Katzen tut man Gutes.
Hedwig Derka Hedwig Derka
10.04.2017, 06:00
1.20k shares
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Schon einmal vom "Tag der Haustiere" gehört? Oder von Colleen Paige? Die Amerikanerin ist selbst ernannte Expertin für Haustiere und Lifestyle. Und über die Grenzen hinweg bekannte Tierschützerin. Als solche hat sie bereits zahlreiche Feiertage ausgerufen: den Hundetag, den Katzentag, den Welpentag, den Tag der Nutztiere, der Wildtiere usw. Auf den 11. April fällt ihr "National Pet Day".

KURIER-Tiercoach Katharina Reitl nimmt den US-Aktionstag zum Anlass, um – ganz im Sinne Paiges – das Bewusstsein für Leid und Leben von Haustieren in Tierheimen zu fördern. Denn "auch in Österreich sind die Tierheime überfüllt".
Kumpel aus dem Tierheim

"Wenn man einen Kumpel möchte, wäre es schön, an ein Tier aus einer Schutzeinrichtung zu denken, bevor man ein ,Neues‘ kauft", sagt Reitl. Bei Meerschweinchen, Kaninchen und Ziervogel sollte die Wahl zwischen verwaistem Schützling und Kleintier aus dem Handel leicht fallen. Meist stehen Aussehen und Größe im Vordergrund, putzige Exemplare aller Art gibt es auch aus zweiter Hand.
Überraschungen beim Hund

Beim Hund sind die Vorstellungen der Halter in spe differenzierter. Rassewelpen gibt es bei seriösen Züchtern, Stammbaum, Gesundheitschecks und Informationen über die ersten Lebenswochen kosten. Doch auch im Tierheim warten hübsche Hunde – Rassehunde und Mischlinge. Selten ist bekannt, wie der Vierbeiner vor dem Tierheim gehalten wurde. Die Ungewissheit lässt Raum für Überraschungen. "Hunde aus dem Tierheim brauchen manchmal länger, um sich einzugewöhnen, dafür bringen sie sehr viel Dankbarkeit mit", sagt der Zoodoc aus der Ordination Tiergarten Schönbrunn.
Schüchterne Katze

Katzen aus dem Tierheim behalten oft ihre Schüchternheit und bleiben zurückgezogen. "Das stört nicht jeden Besitzer", sagt Reitl. Der Schutzgedanke geht vor: "Man hält das Tier nicht für sich selbst, sondern, um der Katze etwas Gutes zu tun."
Tierschutz im Ausland

Der Wunsch zu helfen ist auch das übliche Motiv für die Rettung von Tierheim-Tieren aus dem Ausland. Der KURIER-Tiercoach gibt zu bedenken: "Jeder Hund, der aus einer Tötungstation oder einem Tierheim geholt wird, wird sofort durch einen anderen ersetzt. Es ändert nichts an der Vorgehensweise in diesen Ländern." Tiere bleiben Ware. Umdenken ist angesagt – und die Unterstützung von lokalen Projekten zur Kastration von Streunern und gegen Tierquälerei.

Probleme mit der Katze, Sorgen um den Hund, Fragen zu Sittich, Schildkröte & Co? Schreiben Sie an: tiercoach@kurier.at


(kurier) Erstellt am 10.04.2017, 06:00
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Wundertüte Vierbeiner - Wenn der Hund zubeißt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Apr 2017 21:15

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-der-Hu ... 89708.html
Wundertüte Vierbeiner - Wenn der Hund zubeißt

Nicht immer wird ein großes Herz belohnt. Da nimmt ein Mann einen Hund aus dem Tierheim zu sich, um dann von dem Tier unvermittelt angefallen zu werden. Ob das Tierasyl für den Ausraster Schadenersatz zahlen muss, hat ein Gericht zu entscheiden.

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Rund 500 Tierheime gibt es in Deutschland. Dort fristen auch viele Hunde ihr Dasein. So auch ein Hund der Rasse "Australian Kelpie Mix" mit dem Namen Kinsch. Aber da Tierliebe hierzulande weit verbreitet ist, findet auch Kinsch einen neuen Besitzer.

Doch dieser, ein ehemaliger Hundeführer, muss sein großes Herz schmerzhaft bezahlen. Denn eines Tages, während er und seine Familie gemütlich auf dem Sofa sitzen und der Hund zunächst auf dem Boden schläft, erwacht das Tier plötzlich und fällt sein Herrchen an. In dem Kampf mit dem Hund kann der Mann glücklicherweise Halsverletzungen verhindern, wird aber mehrmals in die Hände und Arme gebissen. Mit Hilfe der Feuerwehr und der Hundestaffel der Polizei kann Kinsch schließlich eingefangen und zurück ins Tierheim gebracht werden.
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Es dauert mehrere Monate, bis die Bisswunden verheilen. Der ehemalige Hundebesitzer fordert deshalb vom Tierheim ein Schmerzensgeld in Höhe von 4500 Euro. Nach seiner Ansicht hätte das Tierheim ihn nicht genügend darüber aufgeklärt, dass der Hund so gefährlich sei und ohne jeden Anlass angreifen würde. Das Tierheim weigerte sich, zu zahlen - mit der Begründung, dass die Mitarbeiter der Einrichtung den Mann deutlich darauf hingewiesen hätten, dass der Hund aggressiv sei, vor allem beim Füttern oder gegenüber Kleinkindern. Deswegen hatten ihn die Vorbesitzer auch im Tierheim abgegeben. Der Familienvater habe hingegen immer wieder betont, dass er sich als ehemaliger Hundeführer gut mit Hunden auskenne.

Schließlich landete der Streit vor Gericht. Dort sah man allerdings keine Schuld für die Attacke beim Tierheim. Vielmehr befand das Gericht nach der Vernehmung der Ehefrau des Opfers sowie der Vernehmung des Mitarbeiters des Tierasyls, dass der Mann ausreichend über die Angriffslust des Hundes aufgeklärt wurde. Insbesondere hätten letztere auch nicht vorhersehen können, dass Kinsch auch ohne Anlass Menschen anfällt.

Quelle: n-tv.de , awi
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Natürliche Nahrung bevorzugt - Wildschweine plündern nur selten Müll

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Apr 2017 18:46

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser
http://www.n-tv.de/wissen/Wildschweine- ... 93030.html
Natürliche Nahrung bevorzugt - Wildschweine plündern nur selten Müll

Berlin ist auch als "Hauptstadt der Wildschweine" bekannt. Kein Wunder, ist doch ein Fünftel der Stadt Waldgebiet. Dass die Tiere sich aber nicht nur dort aufhalten, ist klar. Was sie bei ihren Ausflügen in die Stadt verzehren, untersuchen Forscher und wundern sich.

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Wildschweine sind gefräßige Allesfresser, die auf der Suche nach Nahrung vor nichts Halt machen. So das geläufige Bild vom Schwarzkittel. Dass die Tiere, sogar wenn sie im städtischen Bereich unterwegs sind, bei ihrer bewährten natürlichen Kost bleiben, beweisen Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo und Wildtierforschung in Berlin.

Für ihre Studie untersuchten die Forscher den Mageninhalt von insgesamt 247 gejagten Tieren, die aus Berlin und Brandenburg stammten, und verglichen Zusammensetzung und Energiegehalt der "Stadtschweine" mit denen vom Land. "Überraschenderweise fressen Wildschweine in Berlin und Brandenburg fast ausschließlich natürliche Nahrungsmittel, vorrangig Eicheln, Engerlinge, Fasern oder auch Mais", so Milena Stillfried vom Leibniz-Institut. Nahrungsmittel aus direkter menschlicher Herkunft machten dagegen nur einen Bruchteil aus. In nur 4 der 247 Mägen wurden Brot mit Wurst und Käse und in weiteren 5 Mägen Plastikpartikel gefunden.
"Stadtschweine" stehen mehr Eicheln zur Verfügung

Dennoch stellten die Forscher einen Unterschied zwischen den Brandenburger und den Berliner Wildschweinen fest. Der Energiegehalt der Nahrung bei den Berliner Wildtieren war höher als bei den Brandenburger Artgenossen. Der Grund dafür ist auf die unterschiedlichen Landschaftsstrukturen zurückzuführen. Brandenburger Wälder sind vor allem "nahrungsarme" Kiefernwälder. In Berlins Wäldern dagegen existiert mehr Mischwald, so dass beispielsweise mehr Eicheln und Bucheckern als Nahrung für die Tiere zur Verfügung stehen.
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Die Analysen der Makronährstoffe wie Protein, Fett, Stärke oder auch der Fasergehalt zeigen, dass nicht das Stadt- oder Landleben an sich, sondern die Zusammensetzung der Landschaft innerhalb des Streifgebiets eines Wildschweins die Nahrungsqualität bestimmt.

Auch wenn die Tiere bisher noch eher natürliche Lebensräume und natürliche Nahrung bevorzugen, sollte man Kompostbehälter und Mülltonnen sichern, denn die Tiere sind schnell lernfähig und würden, falls natürliche Nahrungsvorkommen knapp werden oder Nahrung leicht zu erreichen ist, durchaus auf diese zurückgreifen. Vor allem das Füttern von Wildtieren sollten Menschen in der Stadt unterlassen, betonen die Forscher. Nur so könnten langfristig Konflikte mit den sonst friedlichen und eigentlich menschenscheuen Tieren in der Stadt vermieden werden.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Plos one".
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Letzterer hat in diesem Jahr auch den ersten Platz belegt: Eine Tierklinik in Texas nahm mit einem Röntgenbild teil, das 30 Kieselsteine im Bauch des Lurchs zeigt. Das Tier hatte die Steine vom Boden seines Aquariums gefressen, in der Klinik mussten sie dann operativ entfernt werden. Ein dreijähriger Doggenrüde aus der US-Stadt Portland futterte gleich 43,5 davon, wie sein Tierarzt verdutzt auf einer Röntgenaufnahme vom Magen des Vierbeiners feststellte. Der Verbleib der restlichen halben Socke jedoch kann bis heute nicht geklärt werden. Die Dogge, deren Name das Herrchen nicht in der Zeitung lesen möchte, ist nicht das einzige US-Haustier mit verhaltensauffälligen Fressgewohnheiten. Röntgen bringt es an den Tag Tiere fressen absurde Sachen

Quelle: n-tv.de , jaz
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http://www.n-tv.de/wissen/Nacktmulle-sind-echte-Uberlebenskuenstler-articl

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Apr 2017 08:56

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser
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http://www.n-tv.de/wissen/Nacktmulle-si ... 01054.html
Freitag, 21. April 2017
18 Minuten ohne Sauerstoff - Nacktmulle sind echte Überlebenskünstler

Faltige Haut, kein Fell: Nacktmulle verzücken nicht. Die fast blinden Nager sind jedoch für die Forschung hoch interessant. So weiß man bereits, dass sie fast schmerzunempfindlich sind und nicht trinken müssen. Nun kommt ein weiteres Detail dazu.

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Nacktmulle können bis zu 18 Minuten ganz ohne Sauerstoff überleben. Extremen Sauerstoffmangel überstehen die Tiere mehrere Stunden, wie Forscher im Fachblatt "Science" berichten. Ihr Trick: Sie stellen ihren Stoffwechsel um. Fehlt ihnen der Sauerstoff, um lebenswichtige Organe wie Herz und Gehirn mittels Glukose am Laufen zu halten, nutzen sie stattdessen Fruchtzucker.

Die Arbeit sei der erste Nachweis für einen solchen Vorgang bei einem Säugetier, erklärte Gary Lewin vom Berliner Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC). Die Wissenschaftler werten die Eigenschaft als Anpassung der nahezu unbehaarten Nagetiere an das Leben in unterirdischen Höhlen in der ostafrikanischen Wüste. Weil bis zu 280 von ihnen zusammenleben und sich die Tiere oft kilometerweit zu Wurzeln von Wüstenpflanzen graben, müssen sie stickige Luft ertragen können.
Nacktmulle liegen in ihrem Bau beim Ruhen oftmals übereinander.

Wie genau ihnen das gelingt, wollten die Forscher um Studienleiter Thomas Park von der Universität Illinois in Chicago nun genau wissen. Sie setzten die Tiere zunächst Luft mit einem sehr geringen Sauerstoffgehalt von nur fünf Prozent aus. Während Mäuse dabei in weniger als 15 Minuten starben, hielten es Nacktmulle fünf Stunden ohne ersichtliche Probleme aus, berichten die Forscher.

Menschen brauchen nach MDC-Angaben mindestens zehn Prozent Sauerstoff in der Atemluft, um etwa Gehirnzellen mit Energie versorgen zu können. Der Sauerstoff dient dazu, Glukose aus der Nahrung zu verstoffwechseln und so Energie für die Organe des Körpers bereitszustellen.
Kein Sauerstoff, kein Bewusstsein

Selbst wenn die Forscher den Nacktmullen den Sauerstoff ganz entzogen, erwiesen diese sich als hartnäckige Überlebenskünstler: Sie schafften es bis zu 18 Minuten, am Leben zu bleiben - während Mäuse nach rund 45 Sekunden starben. Die Nacktmulle verloren das Bewusstsein und ihr Puls verringerte sich stark von 200 auf 50 Herzschläge pro Minute, sie fielen in einen winterschlafähnlichen Zustand. Sobald wieder sauerstoffhaltige Luft an ihre Nasen gelangte, wachten sie wieder auf und gingen unbeschadet ihrer Wege, schreiben die Wissenschaftler.

Im Bau kommt es zu solchen Situationen zum Beispiel dann, wenn sich die Tiere zum Ruhen zu Dutzenden übereinander legen: Die zuunterst Liegenden bekommen dann in den ohnehin stickigen Kammern kaum mehr Sauerstoff ab. Löst sich der Schlummerhaufen später wieder auf, bleiben diese Artgenossen zunächst wie tot liegen - rappeln sich dann aber wieder auf, als wäre nichts gewesen.
Wie überstehen sie so lange Zeit ohne Sauerstoff?

Die Forscher fanden über Blut- und Gewebeproben heraus, dass Nacktmulle in den Mangelphasen weiter Zucker in ihr Blut freisetzen - Fruktose und Saccharose, wie Forscherin Jane Reznick erklärte. Saccharose sei bislang nur aus Pflanzen bekannt. Spezielle Mechanismen erlauben es Nacktmullen demnach, Fruchtzucker als Energieersatz zu nutzen, folgern die Forscher. Woher der Ersatzzucker stammt, ist bisher noch unklar.
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Nacktmulle sind zwar insbesondere für ihre Hässlichkeit bekannt, ihre Eigenschaften lassen Wissenschaftler aber immer wieder staunen - und auf Mittel gegen menschliche Leiden hoffen. Die Tiere bekommen kaum Krebs, sind schmerzunempfindlich und ihre Lebenserwartung liegt bei knapp 30 Jahren - eine ähnlich große Maus hält nur ein bis zwei Jahre durch. Auch den Überlebensmechanismus bei Sauerstoffmangel hoffen Forscher eines Tages gezielt beim Menschen auslösen zu können. "Wir würden Patienten gern vor den Folgen von Sauerstoffmangel bewahren, die Herzinfarkt oder Schlaganfall binnen Minuten anrichten", so Lewin.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachblatt "Science".

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Wenn Haustiere das Futter verweigern

Beitragvon Gudrun Graf » 24. Apr 2017 08:21

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser
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https://kurier.at/wissen/tiercoach-wenn ... 59.650.345

Wenn Haustiere das Futter verweigern
Puppy sitting near his bowl with food…
Foto: Getty Images/iStockphoto/agencyby/thinkstock
Futterverweigerung ist in den meisten Fällen anerzogen.
Legen Katze oder Hund einen Fasttag ein, ist das kein Grund zur Sorge. Manches Fressverhalten kann aber zum Problem werden.
Hedwig Derka Hedwig Derka
24.04.2017, 06:00

Von einem Tag auf den anderen schmeckt der Lachs nicht mehr. Gegen jede Gewohnheit vertrocknet Markenfutter im Napf. Auf einmal bleiben die geliebten Karottenspalten unbeachtet. Ob Katze, Hund oder Kaninchen – auch bei Haustieren gibt es Futterverweigerer. KURIER-Tiercoach Katharina Reitl kennt die Ursachen und erklärt, wie die heiklen Fresser wieder Hunger bekommen.
Keine Panik

Futterverweigerung ist bei Katzen ein großes Thema. Auch Kaninchen entwickeln häufig Eigenheiten bei der Nahrungsaufnahme. Bei Hunden streiken am ehesten kleine Rassen. "Legen Hund oder Katze einen Fasttag ein, muss man nicht in Panik ausbrechen", beruhigt Reitl. Steht Appetitlosigkeit allerdings auf der Tagesordnung, müssen medizinische Ursachen abgeklärt werden. Hunde und Katzen laborieren eventuell an Verdauungsproblemen. Auch Schmerzen im Bewegungsapparat und Entzündungen schlagen sich auf den Magen. Kleintieren wollen oft wegen Zahnerkrankungen nichts beißen, Kaninchen müssen sofort zum Tierarzt. Sind die Patienten wieder gesund, nehmen sie meist ihre üblichen Fressgewohnheiten auf.
Anerzogenes Fressverhalten

Anders verhält es sich mit wählerischen Feinschmeckern. "Es gibt Haustiere, die wollen jeden Tag etwas anderes", weiß der Zoodoc aus der Ordination Tiergarten Schönbrunn. Die Intelligenzbestien lernen schnell, wie sie sich verwöhnen lassen können. Sie rümpfen die Nase, und der Besitzer füllt die Schüssel mit einer neuen Köstlichkeit. Futterverweigerung ist großteils anerzogen.

Das kapriziöse Fressverhalten kann zum Problem werden: Entwickelt das Haustier eine Allergie, funktioniert die Ausschlussdiät nicht. Oft hat sich der Patient bereits durch das ganze Sortiment gefressen – von Dorsch bis Känguru. "Die Besitzer sollten nicht alles anbieten, was es auf dem Markt gibt", rät Reitl vorbeugend. Das Verdauungssystem darf nicht überstrapaziert werden.
Appetit verdorben

"Manche Tiere verknüpfen ein Unwohlsein mit dem Futter, obwohl es keinen direkten Zusammenhang gibt", kennt der KURIER-Tiercoach ein weiters Phänomen. Hat sich die Katze einmal an einer aufgewärmten Kost verbrannt, wird sie den Geschmack nicht wollen. Hat ein lautes Geräusch den Hund beim Fressen erschreckt, wird der Angsthase die Speise nicht mehr anrühren. Die Lösung ist einfach, das Produkt kommt nicht länger auf die Einkaufsliste, für diese Futterverweigerer gibt es genügend Alternativen.

Probleme mit der Katze, Sorgen um den Hund, Fragen zu Sittich, Schildkröte & Co? Schreiben Sie an: tiercoach@kurier.at


(kurier) Erstellt am 24.04.2017, 06:00
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Viele Zugvögel kommen nie an - Rotkehlchen als teure Delikatesse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Apr 2017 09:23

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser
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http://www.n-tv.de/wissen/Rotkehlchen-a ... 06189.html
Viele Zugvögel kommen nie an - Rotkehlchen als teure Delikatesse

80 Euro pro Portion Rotkehlchen: Sie bleiben in Netzen hängen oder an Leimruten kleben und verenden elendig. Dann landen sie auf dem Teller. Millionen Vögel werden jedes Jahr im Mittelmeerraum getötet. Gesetze dagegen helfen offenbar kaum.

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Die Luft ist erfüllt von verzweifeltem Flattern und Fiepen. Dazwischen hört man die lauten Rufe zweier Wilderer, die immer mehr Vögel in ein weit aufgespanntes Netz treiben. Anschließend pflücken die Männer die Tiere mit geübten Griffen aus dem feinmaschigen Geflecht und füllen sie in Plastikeimer. Die Videoaufnahmen der britischen Vogelschutzorganisation RSPB (Royal Society for the Protection of Birds) sind nichts für schwache Nerven. Aufgenommen wurden sie im Herbst 2016 auf der Mittelmeerinsel Zypern, wo Erhebungen zufolge allein zu diesem Zeitpunkt wieder mehr als 2,3 Millionen Wildvögel der illegalen Jagd zum Opfer fielen.
Ein Rotkehlchen hängt auf Zypern in einem Netz fest.
Ein Rotkehlchen hängt auf Zypern in einem Netz fest.
(Foto: dpa)

Wenn die Zugvögel im Frühjahr nach Deutschland zurückkehren, ist ihre Zahl also längst nicht nur auf natürliche Weise dezimiert. Die Jagd auf kleine Vögel ist im ganzen Mittelmeerraum verbreitet. In Südfrankreich ebenso wie auf Malta, in Italien und eben auch auf Zypern - die drittgrößte Mittelmeerinsel ist bei Zugvögeln als Zwischenstation besonders beliebt. Und das wird vielen Tieren zum Verhängnis, denn "Ambelopoúlia" (Weinbergvögel) gelten dort als Delikatesse. Bis zu 80 Euro lassen sich die Zyprer eine Portion der nur wenige Gramm schweren Singvögel kosten, obwohl deren Verkauf längst verboten ist.
Mehr als 150 Vogelarten betroffen

Von der wahllosen, umfassenden Jagd sind Vogelschützern zufolge mehr als 150 Vogelarten betroffen, von denen 78 auf der EU-Liste gefährdeter Arten stehen. In örtlichen Restaurants und Tavernen angeboten werden unter anderem Nachtigallen, Mönchsgrasmücken, Bienenfresser, Rotkehlchen, Weidenlaubsänger und Singdrosseln. Sie stehen nicht auf der Speisekarte, sondern werden unter der Hand gehandelt.
Ein Neuntöter klebt auf Zypern an einer Leimrute fest.
Ein Neuntöter klebt auf Zypern an einer Leimrute fest.
(Foto: dpa)

Allein das zeige schon, dass man es auf Zypern mit einer Art Vogelmafia zu tun habe, sagt Tassos Shialis, der als Mitglied der Umweltschutzorganisation Birdlife Cyprus den Nationalen Aktionsplan gegen illegale Vogeljagd koordiniert. "Die Jagd ist zum Wirtschaftsfaktor geworden, es handelt sich im Grunde um organisierte Kriminalität. Deshalb ist es auch so schwer, dagegen anzukämpfen."

Rund 15 Millionen Euro schlagen die illegalen Jäger pro Jahr um - schwarz, versteht sich. Die Schätzung stammt aus dem Jahr 2010 und dürfte sich kaum nach unten verändert haben. Wie viele Wilderer auf Zypern derzeit ihr Unwesen treiben, vermag Shialis nicht zu sagen - die Zahl könnte in die Tausende gehen. Dies schließt Mafiastrukturen genauso ein wie Hobbyjäger, die ihre Beute selbst essen. Nach Erhebungen der Umweltschützer spannten sie im vergangenen Herbst mindestens 21 Kilometer engmaschiger Netze und hängten unzählige Leimruten auf. Obendrein wurden Lockruf-Geräte installiert. In die Fallen geraten auch viele nicht essbare Vögel, darunter der Zyprische Steinschmätzer, den es nur auf der Mittelmeerinsel gibt, sowie der Wiedehopf und verschiedene Eulen-Arten.
Hier ist es ein Fächer-Waldsänger, der an einer Leimrute festklebt.
Hier ist es ein Fächer-Waldsänger, der an einer Leimrute festklebt.
(Foto: dpa)

Besonders perfide: Die Wilderer pflanzen im großen Stil Akazienbäume und bewässern sie mit den knappen Wasserressourcen der Insel, um ihre Netze aufzuspannen. Die Bäume werden von den Vögeln gerne als Anflugstationen genutzt, sind aber auf Zypern gar nicht heimisch. Sie haben - abgesehen von ihrem Einsatz für die illegale Vogeljagd - auch negative Folgen für die dortige Flora und Fauna. So kämpfen die Vogelschützer von Birdlife Cyprus an vielen Fronten - und das gefühlt weitgehend vergebens, obwohl sie durchaus Fortschritte erzielen.
Gesetze helfen bisher wenig

Über den Europarat organisierte man 2011 die erste EU-Konferenz gegen illegale Vogeljagd und verabschiedete die "Deklaration von Larnaka", die null Toleranz gegen die illegale Jagd der Tiere propagierte. Auf Zypern sind zudem längst Gesetze in Kraft getreten, die das Wildern unter Strafe stellen. Im Alltag helfen sie allerdings herzlich wenig, erklärt Vogelschützer Tassos Shialis. "Die festgelegte Höchststrafe für illegalen Vogelfang beträgt 17.000 Euro oder bis zu drei Jahre Gefängnis." In Wirklichkeit aber sei noch nie jemand für Wilderei ins Gefängnis gekommen. Die verhängten Strafen für ertappte Wilderer bewegten sich bei lediglich 600 bis 800 Euro. "Dieses Geld wird einkalkuliert - ein Wilderer kann pro Saison bis zu 20.000 Euro verdienen. Im Zweifelsfall spannt er einfach noch mehr Netze auf."

Ein weiterer Kampf gilt den Akazien - hierzu hatten die Vogelschützer sogar die Briten mit einbezogen, die in der Republik Zypern zwei große Militär-Stützpunkte unterhalten. Selbst der britische Thronfolger Prinz Charles engagierte sich: 2014 rief er dazu auf, das "barbarische Abschlachten" der Singvögel zu stoppen. Es wurden extra 150 Soldaten ausgeschickt, die Akazien auf Militärgrund zu fällen. Und sofort wieder abgezogen, als Dorfbewohner und sogar Abgeordnete der betreffenden Regionen auf die Barrikaden gingen.

"Unsere Regierung setzt die vorhandenen Möglichkeiten der Strafe leider nur begrenzt ein - und die Briten möchten es sich mit den Zyprern nicht verderben", sagt Tassos Shialis. Die höchste Strafe, von der er wisse, sei gegen einen Wirt verhängt worden. Der musste 10.000 Euro zahlen, weil er 2000 Singvögel in der Tiefkühltruhe gelagert hatte. Touristen bekommen von der Problematik nicht viel mit, ergänzt er.
Kann man als Tourist was tun?
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Auf die Frage, ob man als Tourist etwas tun könne, sagt er: "Absolut - aber nicht, indem man der Insel aus Protest fernbleibt." Das würde dem Vogelschutz einen Bärendienst erweisen und alle Zyprer gegen die Aktivitäten von Birdlife Cyprus aufbringen. "Vielmehr arbeiten wir derzeit mit unserer Tourismus-Organisation daran, dass die Menschen auch wegen der Natur und der Vögel herkommen", so Shialis. Wer möge, könne sich angesichts der Wilderei bei der Tourismus-Organisation oder den Hoteliers beschweren, um vor Ort das Bewusstsein für die Problematik zu erhöhen.

Die Einladung, auf Zypern Vögel zu beobachten, gelte auch ohne politischen oder umweltschützenden Hintergrund, sagt er noch. Denn auf der Insel sind im Herbst und Winter viele Singvögel unterwegs, die den Frühling und Sommer bei uns in Mitteleuropa verbringen.
Bilderserie
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Quelle: n-tv.de , Alexia Angelopoulou, dpa
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Warum sind Bienenwabenzellen sechseckig ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Mai 2017 10:37

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser
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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 14978.html
Dienstag, 02. Mai 2017
Frage & Antwort, Nr. 480 - Warum sind Bienenwabenzellen sechseckig ?

Von Andrea Schorsch

Ihre Gleichmäßigkeit verblüfft. Die Waben eines Bienenstocks sind kunstvolle Architektur. Jede Zelle ist ein Sechseck, jeder Winkel misst genau 120 Grad. Sind Bienen mathematisch begabt oder wie bekommen sie ein solches Bauwerk hin?

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Wenn die Kirschbäume blühen, hat die Bienenkönigin viel zu tun: 2000 Eier legt sie dann - täglich. So kann ein Bienenvolk, das Mitte April noch 6000 Individuen zählte, bis Mitte Juni auf 50.000 heranwachsen. Damit die Brut gut untergebracht ist, müssen Wabenzellen her. Viele Baubienen sind also damit beschäftigt, bestehende Zellen um neue zu erweitern. Und immer gelingt es ihnen, aus hauchdünnem Wachs vollkommen gleichmäßige Sechsecke zu errichten. Eine wunderbar exakte Struktur.

Seit Jahrhunderten schon versucht die Wissenschaft zu verstehen, wie diese überraschend regelmäßigen Wabenzellen zustande kommen. Nicht allein, dass jeder ihrer Winkel genau 120 Grad misst, auch sind die Wände frisch gebauter Zellen überall gleich dick und noch dazu perfekt geglättet.

Johannes Kepler, der berühmte Astronom und Mathematiker, der vor 400 Jahren lebte, schrieb den Bienen einen mathematischen Verstand zu. Tatsächlich lässt sich mathematisch beweisen, dass sechseckige Wabenzellen am effizientesten sind: Sie kommen mit einem Minimum an Wachs aus, haben das größtmögliche Fassungsvermögen und sind auch noch besonders stabil. Doch "wissen" Bienen das? Berücksichtigen sie das instinktiv?
Die Wärme macht's
Liebevoll gestaltet und anschaulich geschrieben: "Die Honigfabrik" hat 288 Seiten und einen farbigen Bildteil und kostet 19,99 Euro.
Liebevoll gestaltet und anschaulich geschrieben: "Die Honigfabrik" hat 288 Seiten und einen farbigen Bildteil und kostet 19,99 Euro.
(Foto: Verlagsgruppe Random House GmbH, Muenchen / Gütersloher Verlagshaus)

Jüngere Forschungsansätze sprechen dagegen. "Die frisch errichteten Zellen sind zunächst gar nicht sechseckig, sondern rund", sagt Prof. Jürgen Tautz, emeritierter Bienenwissenschaftler an der Universität Würzburg und Initiator von HOBOS, den HOneyBee Online Studies. Tautz und sein Team haben mit neuen Untersuchungstechniken - wie etwa einer Wärmebildkamera - in den Bienenstock geschaut und die Temperaturen im Bienenvolk sehr kleinräumig und genau gemessen.

Dabei stellten sie fest, dass die Baubienen die neuen, runden Zellen am Rand der Wabe anlegen und dabei, wie Tautz sagt, "ihren eigenen Körper als Schablone benutzen können". Danach geschieht etwas für die Zellform sehr Wichtiges: Die Heizerbienen sind am Zug. Sie werden so genannt, weil sie dafür sorgen, dass es die Brut in den Wabenzellen des Brutnestes schön warm hat. "Heizerbienen schlüpfen in die frisch entstehenden Zellen hinein und bringen die Wände und Böden auf eine Temperatur von über 40 Grad Celsius", erläutert Tautz. Dafür benutzen die Bienen ihre Flugmuskulatur. Mit der zittern sie bei ausgeklinkten Flügeln - wie ein Motor im Leerlauf - und erzeugen so die nötige Wärme.

Doch was geschieht, wenn Wachs warm wird? Klar, es wird weicher und verformt sich. Während die Bienen nun dabei sind, die zunächst runden Zellen ein wenig in die Länge zu ziehen, bewirkt die Wärme, wie Tautz ausführt, dass die Wände dabei ganz glatt gezogen werden. Es passiert das Gleiche wie zum Beispiel bei Seifenblasen: "Wenn zwei Seifenblasen zusammenstoßen", veranschaulicht der Forscher, "entsteht zwischen ihnen ganz von selbst eine vollkommen ebene und überall gleich dicke Wand." Rund sind die Blasen an dieser Stelle nicht mehr. Dieses Phänomen ist bei einer Wabenzelle, die von sechs anderen Zellen umgeben ist, gleich an sechs Seiten zu beobachten. "Die innere mechanische Spannung der Zellwände zieht das geschmeidig gewordene Wachs so zurecht, dass jede der dicht gepackten Zylinder-Zellen am Ende des Prozesses sechs gerade Wände ausbildet", erklärt Tautz.
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Die Sechsecke entstehen unter den gegebenen Bedingungen also von ganz allein. Mathematisches Können brauchen die Bienen dafür nicht. Es sind vielmehr die physikalische Beschaffenheit von Wachs und die Fähigkeit der Bienen, es zu erwärmen, die zu der beeindruckenden Waben-Architektur führen.

Dennoch haben Bienen - auch ohne mathematische Begabung - viele erstaunliche Talente. Tautz beschreibt sie zusammen mit dem Imker Diedrich Steen in dem Buch "Die Honigfabrik". Auf fast 300 Seiten erzählen die Autoren, was Bienen können und wie das Leben in einem Bienenkasten funktioniert. Während Steen aus der Praxis berichtet, liefert Tautz die wissenschaftlichen Hintergründe. Was hat es mit dem Wabentelefon auf sich? Was treiben die männlichen Bienen und wie bringt die Königin ihre "Callboys" förmlich zum Explodieren? Wie überhaupt produzieren Bienen Honig? Und warum ist der Imker eine Spaßbremse? Auf amüsante und zugleich fundierte Weise geben Tautz und Steen Antworten. Dabei kommen sie zu dem Schluss: "Bienen lehren uns, wieder zu staunen über die Wunder, von denen wir umgeben sind." - Das perfekte Sechseck ist da nur ein Beispiel von vielen.

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Quelle: n-tv.de
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Im Urwald von Borneo - Seltener Albino-Orang-Utan gerettet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Mai 2017 12:00

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Mittwoch, 03. Mai 2017
Im Urwald von Borneo - Seltener Albino-Orang-Utan gerettet

Weißes Fell und blaue Augen: Im indonesischen Teil von Borneo machen Tierschützer eine höchst ungewöhnliche Entdeckung. Sie stoßen in einem entlegenen Dorf auf einen eingesperrten Albino-Orang-Utan.

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Auf der südostasiatischen Insel Borneo ist ein extrem seltener Albino-Orang-Utan mit weißem Fell und blauen Augen entdeckt worden. Das etwa fünf Jahre alte Tier - ein Weibchen - wurde vergangene Woche von den Bewohnern eines abgelegenen Dorfes im Urwald gefangen, wie die Tierschutzorganisation Borneo Orangutan Survival Foundation (BOSF) mitteilte.

Schätzungen zufolge leben in Indonesien - wozu auch ein Teil der Insel Borneo gehört - nur noch zwischen 45.000 und 65.000 Orang-Utans. Zuverlässige Zahlen, wie viele Albinos darunter sind, gibt es nicht. Die Dorfbewohner brachten den Menschenaffen nach Angaben der Tierschützer zunächst in einem Käfig unter. Nach zwei Tagen wurden dann aber die Behörden darauf aufmerksam.

Mittlerweile befindet sich der Menschenaffe in einem Tierheim von BOSF. Ein Sprecher der Tierschützer, Nico Hermanu, sagte, der Orang-Utan sei gesund. Es gebe aber Anzeichen, dass er in einen Kampf verwickelt gewesen sei. Auf Fotos ist getrocknetes Blut an seiner Nase zu sehen. Den Tierschützern zufolge könnte das Orang-Utan-Weibchen versucht haben, sich gegen die Dorfbewohner zu wehren und dabei verletzt worden sein.
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Die Organisation kümmert sich auf Borneo seit 25 Jahren um Orang-Utans. Einen Albino-Affen hatte sie dem Sprecher zufolge noch nie ihrer Obhut. Hermanu sagte: "Orang-Utans sind selten, und Albino-Orang-Utans noch viel seltener."

Bedroht werden die Menschenaffen vor allem durch das dramatische Schwinden ihres Lebensraumes, nicht zuletzt wegen der rasanten Ausbreitung von Palmölplantagen. Zudem werden die Menschenaffen von Dorfbewohnern getötet oder von Wilderern als Haustiere verkauft.

Quelle: n-tv.de , dsi/dpa
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Bedrohlich oder bereichernd ? - Diskussion über Wölfe erhitzt sich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mai 2017 12:24

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Bedrohlich oder bereichernd ? - Diskussion über Wölfe erhitzt sich

Seit der Jahrtausendwende erobert der Wolf Deutschland zurück. Über seine rasante Verbreitung freut sich nicht jeder. Jeder zehnte Wolf wird illegal getötet. Naturschützer und Wissenschaftler kämpfen deshalb um Akzeptanz für das geschützte Raubtier.

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Immer wenn sich Claudia Szentiks Gummistiefel und Atemschutz anzieht, ist wieder einer gestorben. Auf ihrem Seziertisch im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin landen seit 2012 alle Wölfe, die in Deutschland tot gefunden werden. 24 Tiere waren es allein seit Beginn dieses Jahres. Die Tierpathologin öffnet Körperhöhlen, entnimmt Organproben und forscht wie eine Detektivin nach der Todesursache. Je nach Zustand des Kadavers hantiert sie dafür bis zu sieben Stunden mit Skalpell und Mikroskop.

Die meisten der Wölfe, die Szentiks untersucht, sind im Straßen- und Schienenverkehr ums Leben gekommen. Erfasst und überrollt auf Streifzügen durch ihr etwa 250 Quadratkilometer großes Territorium. Andere wurden im Kampf mit Artgenossen verletzt oder sind schwer erkrankt. Für jeden zehnten Wolf muss Szentiks jedoch eine Todesursache notieren, die sie besonders betroffen macht: illegale Tötung. Am häufigsten lassen sich Schussverletzungen nachweisen, drei Tiere sind sogar geköpft worden. "Diese Fälle zeigen leider, dass es bei einigen Menschen sehr an Akzeptanz mangelt", sagt die Pathologin. "Es ist für mich unbegreiflich, warum jemand ein geschütztes Tier gezielt umbringt."

Tatsächlich wird in der Öffentlichkeit regelmäßig Ärger laut, seit der Wolf um die Jahrtausendwende begann, Deutschland für sich einzunehmen. Während Artenschützer vom beispiellosen Vormarsch begeistert sind, erfüllt er viele Landwirte und Anwohner mit Sorge. Aus Polen kommend hat sich der Wolf verbreitet. Längst sind es nicht mehr ausschließlich Brandenburg und Sachsen, denen das Thema Kopfzerbrechen bereitet.
Bislang keine Angriffe auf Menschen

Nach Daten des Bundesamtes für Naturschutz sowie der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) gab es im vergangenen Jahr Nachweise für 120 bis 130 erwachsene Tiere in Deutschland: von Oberbayern bis zur Nordsee, von der deutsch-polnischen Grenze bis ins Rheinland. Schwerpunkt ist ein noch lückenhaftes Band von der Lausitz bis nach Niedersachsen. Eine der größten Ängste, die Kritiker mit der Ausbreitung des Wolfes verbinden, hat sich bislang nicht bewahrheitet: Angriffe auf Menschen sind nicht dokumentiert worden.

Als bedrohlich empfundene Situationen hat es allerdings in Einzelfällen schon gegeben. So hielt im Frühjahr 2016 "Problemwolf" Kurti Niedersachsen in Atem. Wiederholt näherte er sich Menschen, bevor er mit einer Sondergenehmigung erschossen wurde. Der Fall des verhaltensauffälligen Tieres habe dem Ansehen der Wölfe "massiv geschadet", sagte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) damals. Sie erklärte, Kurti sei vermutlich von Menschen angefüttert und deshalb zutraulich geworden.

Dass Wölfe hingegen Schafe, Ziegen und Kälber reißen, halten Zoologen für ein völlig natürliches Verhalten. Freilaufendes Weidevieh locke die Raubtiere an. Ein Umstand, der vielen Landwirten die Wutfalten auf die Stirn treibt. Jüngst forderte der Bauernbund Brandenburg, örtliche Jäger müssten jene Wölfe erschießen dürfen, die sich Weidetieren und Siedlungen auf weniger als 1000 Meter näherten. Die finanziellen Belastungen für die Landwirte seien schlicht zu groß geworden, trotz staatlicher Kompensationen für getötete Nutztiere und trotz Zuschüssen für Präventionsmaßnahmen. Zu letzteren zählen die Errichtung hoher Zäune und die Anschaffung von Herdenhunden.
"Weniger Konflikte führen zu mehr Akzeptanz"
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Die Forderung, den Artenschutz zu lockern und Schießerlaubnisse zu erteilen, trifft beim Naturschutzbund (Nabu) erwartungsgemäß auf wenig Begeisterung. Der Verein appelliert nun an Bund, Länder und Landwirte, die Maßnahmen zum Schutz von Weidetieren noch umfangreicher zu finanzieren und flächendeckend umzusetzen. Nur so könne letztlich auch das Verhältnis von Mensch und Wolf verbessert werden. "Weniger Konflikte führen zu mehr Akzeptanz - richtiger Herdenschutz nutzt also auch den Wölfen", sagt Nabu-Wolfsexperte Markus Bathen.

Insbesondere der Einsatz von Herdenhunden sei erfolgversprechend und müsse weiter gefördert werden. Solche Hunde werden schon als Welpen an die Weidetiere gewöhnt und schlagen sofort Alarm, wenn sich ein Wolf nähert.

Tierpathologin Claudia Szentiks denkt ganz ähnlich. Auch sie betont die Notwendigkeit gegenseitiger Akzeptanz: "Landwirte dürfen auf keinen Fall alleingelassen werden, Herdenschutz ist dringend notwendig." Sie macht eine pragmatische Rechnung auf: Je mehr in die Prävention investiert werde, desto mehr spare man bei den Schadensausgleichen. Und am Ende, wer weiß, könnte das auch zu einer dauerhaften Beruhigung der Gemüter führen. Weniger Projektile in leblosen Wolfskörpern finden zu müssen, wäre in jedem Fall ein schöner Erfolg.

Quelle: n-tv.de , Janne Kieselbach, dpa
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Verlust mit schweren Folgen - Wenn diese Tiere aussterben, droht Chaos

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Mai 2017 20:00

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http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-diese-Ti ... 52095.html
Sonntag, 21. Mai 2017
Verlust mit schweren Folgen - Wenn diese Tiere aussterben, droht Chaos

Säugetiere, Fische, Vögel, Würmer, Käfer, Algen, Pilze, Pflanzen - es gibt Millionen Arten auf der Welt. Doch die Vielfalt ist bedroht. Viele Tierarten spielen eine besondere Rolle für ihren Lebensraum. Ihr Verlust hätte verheerende Konsequenzen.

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Seit 1970 sind die Wirbeltierbestände nach einer Untersuchung der Umweltstiftung WWF um 58 Prozent zurückgegangen. Die meisten Probleme verursacht der Mensch - sei es durch den Klimawandel, Umweltverschmutzung, Wilderei oder die Vernichtung von Lebensraum. Seit 1990 wurden Waldflächen zerstört, die sechseinhalb Mal so groß sind wie Deutschland. 24.000 Arten weltweit sind nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) bedroht.

Auch Touristen tragen zu Problemen bei, etwa, wenn Naturgelände in Golfkurse verwandelt werden oder empfindliche Ökosysteme wie Küstengebiete Besucheranstürme mit Spaßgeräten erleben. Touristen können aber auch den Artenschutz unterstützen, etwa, indem sie Orte ansteuern, an denen die Umwelt geschützt wird. "Nachhaltiger Tourismus" ist das Motto des Tags zur Erhaltung der Artenvielfalt am Montag, 22. Mai. Einige Tierarten haben besondere Funktionen in ihrem Lebensraum - und ihr Verlust hätte besonders verheerende Konsequenzen. Eine Auswahl:

Der indische Geier (Gyps indicus): Geier säubern die Welt von Tierkadavern. Durch ihren Schwund verrotten in Indien mehr Kadaver an der Luft und verseuchen zum Beispiel Trinkwasser. Wilde Hunde sind auch Aasfresser, aber während Geier immun gegen die Mikroben der Kadaver sind und sie vernichten, können Hunde manche der Krankheitserreger übertragen. Mehr noch: Durch das Verschwinden der Geier wächst die Zahl der wilden Hunde in Indien, die etwa auch Tollwut übertragen. Status Rote Liste: vom Aussterben bedroht.
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Dürfen wir vorstellen? Das ist Acanthosaura phuketensis, eine drachenähnliche Eidechse, die - wie die Umweltschutzorganisation WWF findet - "dem Reich aus Games of Thrones entsprungen sein könnte". Acanthosaura phuketensis ist eine von 37 Tierarten, die ... ... im vergangenen Jahr in der asiatischen Mekong-Region neu entdeckt wurden und die der WWF nun in einem Bericht vorstellt. Hier ist das Weibchen von Acanthosaura phuketensis zu sehen. Auch Parafimbrios lao kannten Forscher bis vor Kurzem nicht. Der WWF beschreibt sie als eine Schlange, "deren Kopf in den Farben des Regenbogens leuchtet und die an David Bowies Alter-Ego Ziggy Stardust erinnert". Überhaupt findet die ... ... Umweltschutzorganisation, dass die Natur die Fantasie von Drehbuchautoren, Maskenbildnern und Rockstars übertreffen könne. Hier im Bild: der neu entdeckte Tylototriton anguliceps. Mit seinen ... Klingonen-Molche und Stardust-Schlangen Das kuriose Artenkabinett des WWF

Die Crau-Schrecke (Prionotropis rhodanica):
Die Heuschreckenart kommt ausschließlich in der Crau-Steinsteppe in Frankreich vor und ist dort als größte vorhandene Art überlebenswichtiges Nahrungsmittel für viele bedrohte Vögel - darunter die Zwergtrappe, der Rötelfalke und das Spießflughuhn. Status Rote Liste: vom Aussterben bedroht.

Der Flachlandtapir (Tapirus terrestris): Die Tiere mit dem markanten Rüssel leben in tropischen Wäldern und fressen dort vor allem Blätter, Obst und Knospen. Durch ihren Magen geschleust, keimen viele Samen besser. Mit der Ausscheidung über den Kot sorgen die Tiere in ihrem großen Lebensraum zudem für die Verbreitung der Samen. Tapire gelten deshalb als "Gärtner des Waldes" oder "Ökoingenieure". Status Rote Liste: verletzlich.

Der Seeotter (Enhydra lutris): Die intelligenten Raubtiere leben in Küstennähe vor Alaska und der nordamerikanischen Pazifikküste und stehen dort auf der obersten Stufe der Nahrungskette. Das heißt, sie kontrollieren die Bestände anderer Nahrungssucher, etwa der Seeigel, die sich im Zuge des Seeotterschwundes rapide ausgebreitet haben. Die Seeigel wiederum fressen den Seetang, den zahlreiche Fischarten als Spielwiese für ihre Jungen brauchen. Seetang bindet zudem Unmengen klimaschädliches CO2 und schützt Küsten vor Stürmen. Status Rote Liste: stark gefährdet.
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Sieht aus, als hätte sie einen Hut auf - und zwar den Sprechenden Hut aus "Harry Potter". Deswegen heißt diese Spinne jetzt Eriovixia gryffindori. 20.05.17 Spinne mit Hut und Stachelameise Die "Top Ten" der bizarrsten neuen Arten
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Der Tiger (Panthera tigris): Was der Seeotter vor der Küste, ist der Tiger in seinem Lebensraum: mächtigstes Raubtier. Er reduziert die Zahl der Pflanzenfresser und sorgt dafür, dass Pflanzen in Ruhe nachwachsen können. Gesunde Wälder wiederum sind unter anderem für den Wasserkreislauf wichtig. Status Rote Liste: stark gefährdet.

Das Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis): Sein Mist ist eine Nährstofffundgrube für Insekten und Vögel. Es ist Wirt bestimmter Biesfliegen, die nirgends sonst vorkommen. Weil Nashörner von keiner Safari wegzudenken sind, kommt der Art auch als Touristen-Attraktion eine wichtige Rolle zu. Die Besucher spülen mit ihrem Urlaub Geld für Naturschutz in die Kassen von Regierungen. Der Schutz großer Nashorn-Lebensräume käme auch Hunderten anderen dort lebenden Arten zugute. Status Rote Liste: vom Aussterben bedroht.

Quelle: n-tv.de , Christiane Oelrich, dpa
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Mensch oft nicht tolerant genug - Schwalben machen sich rar

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Mai 2017 11:49

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser
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http://www.n-tv.de/wissen/Schwalben-mac ... 53102.html
Montag, 22. Mai 2017
Mensch oft nicht tolerant genug - Schwalben machen sich rar

Von Haus und Hof waren Schwalben einst nicht wegzudenken. Heute sind die geselligen Vögel vielerorts seltene Gäste. Oft bereitet der Kot den Menschen Probleme. Tierschützer geben Tipps, die den Vögeln zugutekommen.

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Der Frühling hat sich endlich aus der Deckung gewagt, doch einige seiner zwitschernden Boten sucht man vielerorts vergebens: die Schwalben. Wo einst das kecke Gezirpe von Mehl- und Rauchschwalben den Himmel erfüllte, herrscht Stille. In diesem Jahr schlagen Naturschützer einmal mehr Alarm. Der Bestand der beiden Vogelarten geht schon seit Jahren zurück, Futtermangel und fehlende Brutplätze setzen ihnen zu. Zum Überleben brauchen sie die Hilfe desjenigen, der ihnen das Leben überhaupt erst so schwer gemacht hat: des Menschen.

Vor gar nicht so langer Zeit war es umgekehrt. Den Menschen wurde von den Schwalben geholfen, sie profitierten vom Heißhunger der Vögel auf Insekten, wie Lorena Heilmaier vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) sagt. Haus und Hof seien dadurch weniger von lästigen und schädlichen Insekten befallen gewesen. "Das tat nicht nur dem Vieh gut, sondern auch den Feldfrüchten." Heute kämen überall Insektengifte zum Einsatz, auf die Schwalben als Insektenvertilger sei der Mensch nicht mehr angewiesen.
Kotspuren gefallen den Menschen nicht

Den Vögeln macht das in zweierlei Hinsicht zu schaffen. Sie kämen zum einen an viel weniger Insekten für sich und ihre Küken heran, sagt Heilmaier. Zum anderen mangele es vermehrt an Toleranz - etwa, wenn bei den Mehlschwalben die Natur ruft. Die geselligen Flugakrobaten mit dem blau-schwarzen Gefieder und weißem Bauch nisten gern an rauen Außenmauern von Gebäuden, unter Dächern und anderen Vorsprüngen. "Fällt Kot aus ihren an Häusern gebauten Nestern, wird das heute als störend empfunden."
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Faszinierendes Naturspektakel: Wenn die Vögel ziehen Faszinierendes Naturspektakel: Wenn die Vögel ziehen Faszinierendes Naturspektakel: Wenn die Vögel ziehen Faszinierendes Naturspektakel: Wenn die Vögel ziehen Faszinierendes Naturspektakel Wenn die Vögel ziehen

Die Rauchschwalben mit ihrem typischen kastanienbraunen Gesichtsfleck nisten bevorzugt in Kuhställen und Scheunen auf dem Land. Dort hätten sie es zwar etwas leichter, zumal es dort nie klinisch sauber sei, sagt Heilmaier. Doch gebe es auch da Probleme, wenn größere Mengen Kot in die Futtertröge fielen.

Nach ihrer Tausende Kilometer langen Rückreise aus dem Winterquartier in Afrika finden die ortstreuen Schwalben ihren Nistplatz dann mitunter abgesperrt wieder. Moderne Ställe und Hallen sind ohnehin oft so abgedichtet, dass sie den Vögeln keinen Unterschlupf bieten. Auch durch Abriss, Sanierung oder Gebäudedämmung verlieren Schwalben Lebensraum.
Freiheitsstrafe für Nestzerstörung

Oft sei kein böser Wille im Spiel, sondern schlicht Unwissenheit, sagt Heilmaier, die beim LBV das vom bayerischen Umweltministerium geförderte Projekt "Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur" betreut. Dabei könne für das Zerschlagen von Schwalbennestern sogar eine Freiheitsstrafe drohen, denn die Vögel wie auch ihre Behausungen seien nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt. In der Praxis komme es aber selten zur Anzeige - und wenn doch, werde meist nur eine Geldstrafe verhängt.

Heilmaier und ihre Mitstreiter setzen beim Schwalbenschutz vor allem auf Aufklärung und die Warnung, dass die Vögel jetzt schon bedroht sind. Auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands sind Rauch- und Mehlschwalbe als "gefährdet" eingestuft. Um die Mehlschwalbe sei es besonders schlecht bestellt, sagt Lars Lachmann vom Naturschutzbund Deutschland mit Verweis auf seit 2006 erhobene Ergebnisse der "Stunde der Gartenvögel", einer landesweiten Zählaktion. "2016 hatten wir nur noch 60 Prozent des Bestandes von 2006."

Bei der Rauchschwalbe sei in diesem Zeitraum zwar auch ein leichter Rückgang beobachtet worden, doch sei dieser bisher statistisch noch nicht gesichert. "Klar ist aber, dass diese auf Fluginsekten als Nahrung angewiesenen Arten genauso wie der Mauersegler besonders stark abnehmen", erklärt Lachmann. Sylvia Weber kümmert sich beim LBV um das Projekt "Artenschutz an Gebäuden" in München. "Ich setze mich dafür ein, dass die Tiere nicht ums Leben kommen, dass ihre Eier und Jungen überleben", sagt die Vogelexpertin. Zudem sorge sie dafür, dass Schwalben nach Ende der Bauarbeiten künstliche Nisthilfen vorfänden, falls die alten Nester nicht erhalten werden können.
Kotbretter sind eine einfache Lösung

Architekten und Bauherren berät die Expertin zudem beim Anbringen von Kotbrettern, die Gebäude von den Hinterlassenschaften der Vögel abschirmen sollen. Wichtig sei dabei, die Bretter nicht zu nah unters Nest zu hängen, da sie sonst zur idealen Rennbahn für Marder würden, die dann ein Nest nach dem anderen ausräumten, warnt Weber. Der LBV sucht zudem Ehrenamtliche, die in den Städten den Schutz von Gebäudebrütern unterstützen.
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Susanne Rieck engagiert sich seit 2015 in ihrer Heimatstadt Landshut. In der Altstadt tummeln sich 50 Rauchschwalben-Paare, wie sie sagt. Als sie beobachtet habe, wie während der Brutzeit Nester abgeschlagen wurden, habe sie die Initiative ins Leben gerufen, so die Projektleiterin der örtlichen Aktion "Schwalben für Landshut." Rieck wirbt bei Hauseigentümern und Mietern um Milde im Umgang mit Schwalben.

Und sie hat Tipps, wie den Vögeln das Leben einfacher gemacht werden kann. Sie rät zum Beispiel zum Aufstellen von Lehmpfützen, damit Schwalben wieder Baumaterial für Nester finden. Das ist gar nicht so schwierig: Einen großen Lehmklumpen in einen größeren Blumenuntersetzer geben, mit Wasser vermischen, etwas Stroh und ein paar Pferdehaare dazu und an einen Ort aufstellen, an dem Schwalben vorbeifliegen, empfiehlt Rieck. Bei den Vögeln komme das gut an. "Seit der Lehmpfützen-Aktion halten die Nester wieder."

Quelle: n-tv.de , Bernard Darko, dpa
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Enormer Wachstumsschub - Was ließ Wale so riesig werden ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Mai 2017 10:14

TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser
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http://www.n-tv.de/wissen/Was-liess-Wal ... 55358.html
Enormer Wachstumsschub - Was ließ Wale so riesig werden ?

Einige Walarten wie Blau- und andere Bartenwale haben ihre Größe erst vor zwei bis drei Millionen Jahren mehr als verdoppelt, so eine Studie. Ursache soll eine deutliche Abkühlung des Klimas gewesen sein. Wie hängt das zusammen?

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Blauwale und andere Bartenwale sind erst vor zwei bis drei Millionen Jahren so riesig geworden, wie sie heute sind. Das berichten US-Forscher nach der Analyse von Walfossilien. Nicholas Pyenson vom National Museum of Natural History in Washington und seine Kollegen vermuten kaltes, nährstoffreiches Wasser als Grund für das enorme Wachstum. Durch dieses Wasser hätten sich kleine Krebse (Krill) an einigen Stellen so stark vermehrt, dass die Meeresgiganten evolutionäre Vorteile gehabt hätten, schreiben die Forscher im Fachjournal "Proceedings B" der britischen Royal Society.

Blauwale sind die größten Tiere, die jemals auf der Erde gelebt haben. Selbst die größten Dinosaurier reichen zwar mit ihrer Länge von über 30 Metern an sie heran, nicht aber mit ihrem Gewicht. Bartenwale filtern mit ihren Barten Krill aus dem Wasser. Es ist bekannt, dass einige Arten bereits vor 30 Millionen Jahren lebten. Doch wann und weshalb die Tiere so groß wurden, war unter Meeresbiologen umstritten. Vermutet wurden unter anderem Meeresströmungen um die Antarktis oder das Auftreten größerer Räuber, etwa bestimmter Haiarten.
Mehrere Walarten wurden unabhängig voneinander so groß
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Pyenson nutzte den Umstand, dass sein Museum die weltweit größte Sammlung an Walknochen lebender und ausgestorbener Arten beherbergt. Er fand 2011 heraus, dass die Größe der Jochbeinknochen von Walschädeln ein guter Hinweis auf die Größe des gesamten Tiers ist. Auf dieser Basis erstellten die Forscher eine Übersicht, wie groß die verschiedenen ausgestorbenen Arten waren. Dabei stellten sie zum einen fest, dass das enorme Größenwachstum erst vor zwei bis drei Millionen Jahren eingesetzt hat. Bis dahin waren die größten Meeressäuger gerade einmal zwölf Meter lang. Zum anderen wurden mehrere Walarten unabhängig voneinander so groß.

Das Team vermutet, dass sich die Nahrungssituation in den Meeren zu Beginn des Pleistozäns vor rund 2,6 Millionen entscheidend veränderte. Die Vereisung der Arktis habe im Sommer zu nährstoffreichem Schmelzwasser geführt, zudem kann kaltes Wasser mehr Sauerstoff aufnehmen als warmes. In der Folge hätten sich an manchen Küsten Krill und Plankton stark vermehrt und die Nahrungsgrundlage für die Bartenwale gebildet.
Günstigeres Verhältnis von Stoffwechsel und Masse

Größere Wale hätten ein günstigeres Verhältnis von Stoffwechsel und Masse als kleinere Wale, auch bei der Nahrungsaufnahme und beim Zurücklegen weiter Strecken hätten sie Vorteile, argumentieren die Forscher. "Unsere Forschung gibt Aufschluss darüber, weshalb die Ozeane und das heutige Klima die massivsten Wirbeltiere der Erde ernähren können", wird Pyenson in einer Mitteilung seines Museums zitiert. Daraus ergibt sich für ihn allerdings die Frage, ob angesichts der schnellen Veränderungen der Ozean die Fähigkeit hat, die weltweit größten Wale weiter zu erhalten.
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Krill-Forscherin Lavinia Suberg vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven geht davon aus, dass die Erwärmung der Erde einen "extremen Effekt auf das Ökosystem" und die Menge des Krills haben wird. Die Krill-Larven seien in besonderem Maße auf das Meereis angewiesen: Es sei für sie eine Schutzzone vor Fressfeinden. Auch ernährten sie sich von Algen, die unter dem Eis eingeschlossen sind.

Für die Antarktis sei es sehr wahrscheinlich, dass mit dem Meereis auch die Krill-Biomasse zurückgehen wird, sagt Suberg. Allerdings nähmen Meeresbiologen an, dass Wale auf andere Nahrungsquellen ausweichen könnten.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 54026.html
Das heißt: Wale leben ausschließlich im Wasser. An Land sterben sie. Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere Säugetiere unter Wasser: Wale - die bedrohten Giganten der Meere Säugetiere unter Wasser Wale - die bedrohten Giganten der Meere

Quelle: n-tv.de , Stefan Parsch, dpa
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