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STAMMTISCH - TREFF

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jul 2015 11:50

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Bettlaken und Schutzfolien - So übersteht man die Backofen-Hitze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jul 2015 20:57

bild abkühlung.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/So-uebersteht-man-die-Backofen-Hitze-article15432091.html
Bettlaken und Schutzfolien - So übersteht man die Backofen-Hitze

Der Sommer kommt spät, aber gewaltig. Wer in den nächsten Tagen ein kühles Plätzchen sucht, könnte es sich im Keller bequem machen. Mit diesen Hitze-Tipps kommt man aber auch so durch die heißen Tage.


Bis zu 40 Grad werden am Wochenende in manchen Gegenden Deutschlands erwartet und sehr viel kühler wird es wohl auch danach nicht werden. Am Baggersee lässt sich das ganz gut aushalten. Am Arbeitsplatz womöglich schon weniger, wenn es keine Klimaanlage gibt. Und auch in der eigenen Wohnung kann die Hitze zur Belastung werden. Was kann man tun, um die heißen Tage erträglich zu gestalten?
Im Haus

Klimaanlagen in Privathaushalten sind in Deutschland kein Standard, also müssen sich die Bewohner anders behelfen, um die Temperatur auf ein erträgliches Level zu bringen. Die wichtigste Maßnahme ist auch die einfachste: Die Fenster tagsüber geschlossen halten. Die Wärme aus der Luft von draußen wird ansonsten in den Wänden gespeichert und das heizt die Wohnung nur zusätzlich auf. Besser man lüftet am späten Abend, am Morgen oder über Nacht.

Wer Rollläden hat, tut gut daran, sie tagsüber herunterzuziehen, es gibt kaum einen besseren Hitzeschutz. Denn wenn die Sonne gar nicht erst aufs Fenster trifft, heizt sich das Glas auch nicht so auf. Gibt es keine Rollläden, kann man sich mit innenliegenden Rollos oder schweren Gardinen helfen. Sie reduzieren die Sonneneinstrahlung immerhin noch um 25 Prozent. Manche moderne Fenster verfügen auch schon über einen integrierten Sonnenschutz, der Sonnenstrahlen reflektiert. Solche Fenster halten bis zu 80 der Energie draußen. Das gleiche gilt für Sonnenschutzfolien, die man individuell nachrüsten kann. Sie werden - am besten von Profis - auf die Außenseite des Fensters geklebt und haben dort einen spiegelnden Effekt. Die Sonne halten sie recht gut ab - Licht allerdings auch. Da man die Folien im Winter nicht einfach abkratzt, sollte man sich gut überlegen, ob und wo man sie einsetzt. Für Dachgeschosswohnungen, die im Sommer zum Backofen werden, könnten die Folien beispielsweise eine gute Lösung sein.

Manche Menschen hängen feuchte Handtücher oder Bettlaken vors Fenster, die in heißen Sommernächten Abkühlung schaffen sollen. Der Hintergrund: Beim Trocknen wird der Luft Wärme entzogen, dabei kühlt auch die Umgebung etwas ab. Das kann aber auch kontraproduktiv sein, denn beim Verdunsten steigt natürlich auch die Luftfeuchtigkeit und die Luft wird schwüler.

Ein Ventilator macht einen Raum zwar nicht kühler, er sorgt aber für Bewegung in der Luft und lässt den Schweiß schneller verdunsten. Oft ist das schon ganz hilfreich. Das Gerät sollte allerdings nicht die ganze Nacht laufen, dafür verbraucht es zu viel Energie. Außerdem drohen Verspannungen.
Am Körper

Hitze mit Kälte bekämpfen? Keine gute Idee. Auf eiskalte Duschen reagiert der Körper mit thermischer Regulierung, sprich: Er heizt auf. Der kurzen Abkühlung folgt dann starkes Schwitzen. Am besten hat das Duschwasser um die 35 Grad, also knapp unter Körpertemperatur. Statt sich mit einem Handtuch trocken zu rubbeln, lässt man die Feuchtigkeit besser verdunsten.

Wie beim Duschen gilt auch beim Trinken: Zu kalt ist kontraproduktiv. Die Cola mit Eiswürfeln mag erfrischend schmecken, provoziert aber nur verstärktes Schwitzen und bei empfindlichen Menschen auch Magen-Darm-Probleme. Besser sind warmes – nicht heißes – Wasser oder Tee in ausreichender Menge. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollte man bei Hitze mindestens zu sich nehmen, Kaffee und Schwarztee eher in Maßen, denn auch sie fördern das Schwitzen.

Je heißer das Wetter, desto kürzer die Kleidung - so lässt es sich zumindest auf der Straße beobachten. Dabei kommt es gar nicht darauf an, so wenig wie möglich anzuziehen, sondern das Richtige. Unter engen Hosen und Shirts kann sich die Hitze stauen, besser ist luftig-leichte Kleidung, die dann auch ruhig den Körper bedecken kann. Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder kühlende Seide nehmen den Schweiß gut auf. Kunstfasern wie Polyester oder Viskose vermeidet man besser, denn sie sind nicht atmungsaktiv.
Am Arbeitsplatz

Männer mit kurzen Hosen, Frauen mit Spaghettitops – was in manchen Firmen völlig okay ist, kann anderswo schon ein Grund für eine Abmahnung sein. Gerade in Bereichen mit Kundenkontakt bestehen Arbeitgeber oft auf Sakko, Langarmhemd und Feinstrumpfhosen zum Rock. Und dazu sind sie auch berechtigt. Erleichterung können aber auch hier die richtigen Materialien schaffen. So trägt sich ein Anzug aus leichter Merinowolle meist angenehmer als einer aus Baumwolle. Auch helle Farben wie beige, khaki oder braun sind im Hochsommer vorteilhaft, weiß ist dagegen oft nicht gern gesehen, weil es zu urlaubshaft wirkt.
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Klimaanlagen sind in modernen Büros üblich, aber längst nicht überall Standard. Aber kann es Mitarbeitern zugemutet werden, bei Innentemperaturen von 30 Grad oder mehr am Schreibtisch zu sitzen? Jein. Laut Arbeitsstättenrichtlinien sollte die Temperatur in Arbeitsräumen nicht über 26 Grad Celsius liegen. Das ist aber nur eine Empfehlung, kein verbindlicher Wert. Arbeitgeber sind lediglich dazu angehalten, "im Rahmen des betrieblich Möglichen" erträgliche Bedingungen zu schaffen. Das heißt nicht, dass die Firma nun Klimaanlagen installieren muss. Es kann schon reichen, Jalousien nach der Arbeit geschlossen zu halten oder früh morgens durchzulüften. Außerdem könnte der Arbeitgeber Trinkwasser stellen oder Gleitzeitregelungen für die Arbeitszeitverlagerung anbieten. Wenn es strenge Bekleidungsvorschriften gibt, könnten sie gelockert werden.

Erst ab 35 Grad Innentemperatur gilt ein Arbeitsraum als "ungeeignet". Dann sollten wenn möglich technische Maßnahmen wie Luftduschen Abhilfe schaffen. Es kann aber auch schon reichen, Mitarbeiter zu "Entwärmungsphasen" in einen anderen Raum zu schicken. Hitzefrei gibt es für Arbeitnehmer nicht. Auch wenn es im Büro so heiß ist, dass man ohnehin nicht mehr klar denken kann, darf man nicht einfach zu Hause bleiben. Nur dann, wenn der Arbeitgeber überhaupt keine Schutzmaßnahmen ergreift und deshalb ein konkretes Gesundheitsrisiko besteht, kann man ungestraft die Arbeit einstellen.

Quelle: n-tv.de , ino
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Uno erhöht Prognosen für 2050 - Weltbevölkerung wächst auf 9,7 Milliarden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jul 2015 10:30

http://www.n-tv.de/wissen/Weltbevoelker ... 19886.html
Uno erhöht Prognosen für 2050 - Weltbevölkerung wächst auf 9,7 Milliarden

Die Menschheit wächst schneller als vermutet: Schlechte Aufklärung und mangelhafter Zugang zu Verhütungsmitteln sorgen dafür, dass die Erdbewohner sich schnell vermehren. Doch der Trend gilt nicht für alle Regionen.



Die Weltbevölkerung wird bis zum Jahr 2050 stärker wachsen als bislang angenommen. Wie die Stiftung Weltbevölkerung erklärte, korrigierte die Uno Hochrechnungen von 2013 und rechnet nun mit einem Anstieg der globalen Bevölkerung von heute etwa 7,3 Milliarden auf rund 9,7 Milliarden Menschen bis 2050. Das seien mehr als 170 Millionen mehr Weltbewohner als angenommen. Im Jahr 2100 rechnet die Uno mit 11,2 Milliarden Menschen auf der Erde.

Verantwortlich für das Wachstum sind den Angaben zufolge beinahe ausschließlich die Entwicklungsländer. So wird damit gerechnet, dass die Bevölkerung in Afrika von heute rund 1,2 Milliarden auf fast 4,4 Milliarden Menschen im Jahr 2100 steigt. In Europa wird hingegen mit einem Rückgang von derzeit 738 Millionen Menschen auf rund 646 Millionen Menschen im Jahr 2100 gerechnet.
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Grund für den Anstieg außerhalb Europas ist unter anderem die Annahme, dass die Fertilitätsrate, also die Anzahl der Geburten pro Frau, weniger stark sinkt als noch vor einigen Jahren angenommen. Die Stiftung Weltbevölkerung forderte vor diesem Hintergrund einen besseren Zugang zu Aufklärung und freiwilliger Familienplanung für Frauen und Jugendliche in Entwicklungsländern. "Jedes Jahr werden nach wie vor 74 Millionen Frauen und Mädchen in Entwicklungsländern ungewollt schwanger - unter anderem weil sie nicht verhüten können", erklärte die Geschäftsführerin der Stiftung, Renate Bähr.

Dem Bericht zufolge würde es jährlich 9,4 Milliarden Dollar (8,5 Milliarden Euro) kosten, Frauen und Mädchen in Entwicklungsländern Verhütung zu ermöglichen. Derzeit werde nicht einmal die Hälfte davon investiert. Auch die Bundesregierung müsse sich an dieser Stelle "stärker finanziell einbringen", forderte Bähr.
Bilderserie
Weltbevölkerung wächst und wächst: Pro Minute 158 Menschen mehr Weltbevölkerung wächst und wächst: Pro Minute 158 Menschen mehr Weltbevölkerung wächst und wächst: Pro Minute 158 Menschen mehr Uno rechnet mit 9,7 Milliarden Menschen bis 2050 Weltbevölkerung wächst und wächst

Quelle: n-tv.de , fma/AFP
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Abschlagsfreie Rente mit 63 - Können Alt-Rentner wechseln ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jul 2015 11:04

http://www.n-tv.de/ratgeber/Koennen-Alt ... 06516.html
Abschlagsfreie Rente mit 63 - Können Alt-Rentner wechseln ?

Wer früher in Rente will, muss Abschläge in Kauf nehmen, so war das bisher. Seit einem Jahr gibt es eine Sonderregelung für langjährig Versicherte. Doch was ist mit jenen, die zwar die Voraussetzungen erfüllen, aber zum fraglichen Zeitpunkt schon in Rente waren?



Für Bestandsrentner kommt das Rentenpaket zu spät.
Für Bestandsrentner kommt das Rentenpaket zu spät.
(Foto: imago/Christian Ohde)

Seit Juli 2014 gilt das Rentenpaket. Wer 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, kann mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Diejenigen, die schon vorher aus dem Berufsleben ausgestiegen sind und dafür weniger Rente bekommen, haben Pech gehabt. Sie können nicht in die abschlagfreie Rente für besonders langjährig Versicherte wechseln. Das hat das Sozialgericht Dortmund klargestellt. (Az.: S 61 R 108/15)

Die Klägerin ist im Mai 2013 in Rente gegangen, 19 Monate vor der regulären Altersgrenze und 14 Monate zu früh, um vom neuen Gesetz zu profitieren. Der vorzeitige Ausstieg kostet die Frau 5,7 Prozent ihrer Rente, 0,3 Prozent für jeden Monat. Dieser Abschlag gilt nicht nur bis zum regulären Renteneintrittsalter, sondern lebenslänglich. Die Frau beantragte bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) den Wechsel in die abschlagsfreie Rente, doch das Ansinnen wurde abgelehnt.

Die Rentnerin klagte daraufhin wegen Ungleichbehandlung. Sie erfülle die gesetzlichen Voraussetzungen für die neue Rente, also müsse auch ein Wechsel möglich sein. Der Gesetzgeber habe den langjährig versicherten Jahrgängen eine abschlagsfreie Rente ermöglichen wollen. Da könne es nicht auf den Zeitpunkt der Rentenantragstellung ankommen.
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Das Sozialgericht bestätigte nun aber die geltende Stichtagsregelung. Laut Sozialgesetzbuch ist der Wechsel in eine andere Rentenart ausgeschlossen, wenn eine Rente erstmal bindend bewilligt wurde. Das gelte auch nach der Einführung der abschlagsfreien Altersrente mit 63. Hier habe der Gesetzgeber einen Stichtag festlegen dürfen, damit liege weder eine Regelungslücke noch eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung von Bestandsrentnern vor.

Die Rente ab 63 erfreut sich großer Beliebtheit. Allein bis Ende April waren bei der DRV über 300.000 Anträge eingegangen. Voraussetzung sind 45 Beitragsjahre, wobei auch kurze Zeiten der Arbeitslosigkeit berücksichtigt werden.

Quelle: n-tv.de , ino
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Auch ein zweiter Satz ist drin - Jobcenter muss Babybettwäsche zahlen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2015 19:34

http://www.n-tv.de/ratgeber/Jobcenter-m ... 27051.html
Auch ein zweiter Satz ist drin - Jobcenter muss Babybettwäsche zahlen



Eine Hartz-IV-Empfängerin hat Anspruch auf einen zweiten Satz Babybettwäsche für ihr Kleinkind. Das Jobcenter müsse die Kosten dafür übernehmen, entschied das Sozialgericht Heilbronn (Az.: S 11 AS 44/15).
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Der Anspruch auf eine Erstausstattung schließe eine zweite Garnitur ein, weil Babybettwäsche häufig gewechselt werden müsse. Es reiche nicht - wie das Jobcenter vorgeschlagen hatte - verunreinigte Bettwäsche mit einer Decke abzudecken.

Auch muss das Jobcenter der Frau einen Auto-Babysitz zahlen, obwohl sie keinen eigenen Wagen besitzt. Die Frau war im Juli 2014 mittellos und schwanger bei ihren Eltern in Heilbronn eingezogen, die sie und das im November geborene Kind regelmäßig in ihrem Wagen mitnahmen.

Quelle: n-tv.de , nsc/dpa
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Christenverfolgung und Christenhass nehmen rund um den Globus zu

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2015 10:57

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbil ... 07BA21C147

02.08.2015


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Christenverfolgung und Christenhass nehmen rund um den Globus zu
Michael Snyder

Die Welt ist sich nur bei sehr wenigen Themen einig, aber ein sehr beunruhigender Trend greift dennoch derzeit in vielen Ländern um sich: Es macht sich leidenschaftlicher Hass auf Christen breit. Bislang trauen sich nur wenige führende Politiker, öffentlich die wachsende Verfolgung von Christen anzuprangern. In vielen Teilen des Nahen Ostens, Afrikas und Asiens werden Gläubige unerbittlich von Extremisten gejagt, werden Kirchen zerstört und werden Gesetze verabschiedet, die die Ausbreitung des christlichen Glaubens eindämmen.



An einigen Orten ist die Lage inzwischen so extrem, dass Christen wissentlich ihr Leben riskieren, wenn sie den Gottesdienst besuchen. Würden Sie Ihr Leben riskieren, um in die Kirche gehen zu können? Auch in Nordamerika und Europa findet Verfolgung statt, aber auf einer viel subtileren Ebene. Gewalttätige Übergriffe sind dort noch absolute Ausnahmen, aber neue Gesetze untergraben den christlichen Glauben, Komiker und Fernsehsendungen verspotten regelmäßig den christlichen Glauben und viele Arbeitgeber sieben, zumindest mental, Bewerber sofort aus, wenn sie feststellen, dass sie es mit streng gläubigen Menschen zu tun haben. Leider ist das erst der Anfang. In den kommenden Jahren werden die Anhänger Jesu noch schlimmerer Verfolgung ausgesetzt sein.



Bei dem Begriff »Verfolgung von Christen« denken die meisten Leute sofort an das, was gerade im Nahen Osten geschieht. Was ISIS den Christen im Irak und Syrien antut, ist furchtbar, daran besteht kein Zweifel. Und dennoch: Diese Ereignisse sind nur ein Teil des Ganzen. In diesem Artikel werde ich zehn Beispiele dafür anführen, wie die Verfolgung von Christen schlimmer wird und wie der Christenhass die Welt ergreift. Und die meisten Beispiele stammen noch nicht einmal aus dem Nahen Osten! Was ich damit zeigen will, ist, dass es sich um ein wirklich globales Phänomen handelt.

Doch zunächst wollen wir uns einmal ansehen, wie ISIS die Christen in den Gebieten behandelt, die die Organisation erobert hat:



1 Irak

Der Autor Eliza Griswold (The Tenth Parallel: Dispatches From the Fault Line Between Christianity and Islam) hat viel Zeit damit verbracht, den Untergang des christlichen Glaubens im Herzen des Nahen Ostens zu untersuchen. Hier ein Auszug aus einem Artikel, den er kürzlich für die New York Times geschrieben hat:

»In aktuellen Videos hat ISIS deutlich gemacht, dass die Christen im Kalifat nur Bürger zweiter Klasse sind. Wer sich weigere, die Dschizya [eine Steuer für Nicht-Muslime] zu bezahlen oder zu konvertieren, werde vernichtet, so der Sprecher. Höhepunkt der Videos waren die mittlerweile berühmt-berüchtigten Szenen von ägyptischen und äthiopischen Christen in Libyen, die an einen Strand geführt und dort enthauptet werden, während ihr Blut in die Brandung strömt.

Wie es mit dem Christentum in der Region weitergeht, ist derzeit offen. ›Wie lange können wir fliehen, bevor wir und andere Minderheiten nur noch eine Erzählung in einem Geschichtsbuch sind?‹, fragt Nuri Kino. Der Journalist hat die Menschenrechtsgruppe Demand for Action gegründet. Laut einer Umfrage von Pew werden heutzutage mehr Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt seit den Frühzeiten der christlichen Kirche. ›ISIS hat ein Schlaglicht auf das Thema geworfen‹, sagt die amerikanische Kongressabgeordnete Anna Eshoo. Ihre Eltern stammen aus der Region, die Demokratin Eshoo macht sich stark für Christen der Ostkirche. ›Das Christentum ist in seiner Existenz bedroht.‹«

2 Kenia

Wie bereits erwähnt, ist die Verfolgung von Christen im Nahen Osten nur ein Teil des Bildes. Deutlich weniger Schlagzeilen findet die furchtbare Verfolgung, denen Christen in weiten Teilen Afrikas ausgesetzt sind. Hier ein Auszug aus einem aktuellen CNN-Bericht über die Zustände in Kenia:

»Im April wurden Hunderte Studenten der Universität Garissa im Norden Kenias zum Ziel von Angriffen. Al-Schabaab-Milizen aus Somalia hatten die Grenze überschritten und plünderten nun Schlafsäle der Hochschule. Die Angreifer trennten christliche Studenten von ihren muslimischen Kommilitonen, dann töteten die Angreifer 147 Menschen und verwundeten Dutzende weitere. Heute steht das Unigebäude leer.

Christen im Nordosten Kenias wurden wiederholt zur Zielscheibe von Angriffen der Al-Schabaab-Miliz.

Bei der Sonntagsmesse in der Kathedrale in Garissa sind alle Bänke voll. Die Gemeinde betet, während sie von bewaffneten Wächtern geschützt wird, aber immerhin betet sie.

Jeder neue Sonntag bringt weitere Drohungen von Al-Schabaab. Den Christen von Garissa wird gesagt: ›Wenn du hier betest, wirst du sterben.‹ Patrick Gitau besucht trotz aller Risiken den Sonntagsgottesdienst. Er sagt: ›Ich bin jeden Sonntag hier, das ist meine Kathedrale. Ich komme her, schließlich wurde ich hier getauft.‹«

3 Indien

Es ist nicht so, als ob nur Muslime Christen gewaltsam verfolgen würden. In Indien verüben radikale Hindus regelmäßig Gewaltakte gegen Christen und Kirchen. Hier nur ein aktuelles Beispiel:

»Diesen Monat sei ein Gewaltakt gegen Christen begangen worden, meldete die Evangelical Fellowship of India (EFI). Über 200 radikale Hindus hätten ein protestantisches Gotteshaus in der Stadt Attingal im Bundesstaat Kerala gestürmt, den Pastor und einige Mitglieder der Gemeinde verprügelt und den Altar zerschlagen.

EFI gab die Meldung weiter an die Nachrichtenagentur Fides und erklärte, der Angriff habe am 14. Juni stattgefunden. Die Radikalen riefen während des Überfalls offenbar Parolen wie ›Bharat Mathaki Jai‹ (›Heil Mutter Indien‹). Der Angriff endete mit dem Eintreffen von Polizeikräften.«

4 Pakistan

Einige der schlimmsten Übergriffe gegen Christen in den vergangenen Jahren trugen sich in Pakistan zu. Leider schauen die Behörden in diesen Fällen oftmals vorsätzlich weg. Hier nur einige der Zwischenfälle aus der jüngeren Vergangenheit:

»Am 24. Mai wurde ein Christ im Stadtteil Sanda von Lahore der Blasphemie angeklagt. Der Mann hatte Zeitungen verbrannt, die nach Aussage einiger Muslime arabische Verse aus dem Koran enthielten. Eine aufgebrachte muslimische Volksmenge jagte den Mann, verprügelte ihn schwer und versuchte sogar, ihn anzuzünden. Einige Monate zuvor hatte ein anderer muslimischer Mob ein christliches Paar lebendig in einem Ofen verbrannt. Auch diesem Paar hatte man vorgeworfen, den Islam beleidigt zu haben. Der junge Christ Humayun Masih, Berichten zufolge ›psychisch labil‹, wurde inhaftiert und nach Paragraf 295-B des pakistanischen Strafgesetzbuchs wegen Entweihung des Korans angeklagt. Nach dem Angriff auf den jungen Christen zog der muslimische Mob, der angeblich aus Tausenden Menschen bestand, durch die Nachbarschaft und zündete dort Häuser von Christen und eine Kirche an. Christen, die sich in der Region aufhielten, wurden angegriffen; die meisten flohen. Einige Mitglieder des Mobs waren bewaffnet, es waren auch Schüsse zu hören.«

5 Nigeria

Wussten Sie, dass in Nigeria islamistische Terroristen dieses Jahr über 2000 Menschen getötet haben (und zwar größtenteils Christen)? Warum ist das in den globalen Medien kein Thema?

»Seit Boko Haram 2009 gegründet wurde, hat die Organisation mehr als 10 000 Nigerianer getötet, darunter auch Tausende Christen. Allein dieses Jahr fielen den Angriffen der Gruppe über 2000 Menschen zum Opfer, geschätzte 750 000 sind vor der Gruppe geflohen. Der Großteil der Angriffe erfolgte im Norden Nigerias, aber in den vergangenen Monaten weitete die Organisation ihren Aktionsradius auf Kamerun und den Tschad aus.

Im Juli fielen muslimische Extremisten in Dörfern im Nordosten Nigerias ein. Sie töteten neun Dorfbewohner, brannten 32 Kirchen und etwa 300 Häuser nieder, sagte Stephen Apagu, Leiter einer Bürgerwehr im Verwaltungsbezirk Askira-Uba im Bundesstaat Borno.«

6 China

Seit Jahrzehnten greift die chinesische Regierung brutal gegen bibeltreue Christen durch, aber dieses Jahr haben die Zustände eine ganz neue Ebene erreicht. Hier ein Auszug aus einem aktuellen Artikel des Washington Free Beacon:

»Die chinesische KP sehe in der wachsenden Beliebtheit des Christentums eine Bedrohung ihrer Dominanz, so China Aid, deshalb versuche sie, mit aggressiven Maßnahmen die Gläubigen einzuschüchtern.

In dem Bericht heißt es: ›Zur Verfolgungskampagne der chinesischen Regierung gehört es, Kirchen und Kreuze vorsätzlich zu beschädigen. Pastoren und Gemeindemitglieder werden krimineller Handlungen beschuldigt, in Polizeigewahrsam genommen und ins Gefängnis gesteckt. Kirchen werden in den Bankrott getrieben, indem man ihr Eigentum beschlagnahmt und sie mit Bußgeldern belegt. Staatliche Medien sind angehalten, Hauskirchen als ‹Kulte› zu bezeichnen.‹

In der ostchinesischen Küstenstadt Wenzhou beschädigte vergangenes Jahr eine örtliche Polizeitruppe – darunter 600 Mitglieder eines mobilen Einsatzkommandos und Regierungsagenten – das Kreuz einer christlichen Hauskirche. Am 21. Juli griffen die Beamten 14 Gemeindemitglieder an, fünf erlitten dabei schwere Verletzungen, heißt es in dem Bericht.

Zhang Shaojie, ehemaliger Pastor der Nanle County Christian Church aus Zentral-China, wurde zu einer Gefängnisstrafe von 12 Jahren verurteilt und mit einem Bußgeld belegt. Er war angeklagt worden, ›einen Menschenauflauf zu organisieren mit dem Zweck, die öffentliche Ordnung zu stören‹, außerdem warf man ihm Betrug vor. Zhang mobilisierte seine Gemeinde, bei der Zentralregierung in Peking eine Eingabe zu machen, nachdem die örtlichen Behörden Grund und Boden beschlagnahmten, auf dem die Kirche hatte ein neues Gebäude bauen wollen. Die örtlichen Behörden reagierten, indem sie einige Gemeindemitglieder inhaftierten und ihnen die Reise nach Peking untersagten.«

7 Nepal

In Nepal kann die Kirche kein Land kaufen und die neue Verfassung verbietet es, zum Christentum zu konvertieren:

»Das zum größten Teil von Hindus bevölkerte Nepal hat einen Verfassungsentwurf vorgelegt, der ein Übertreten zu einer anderen Religion vorsieht. ›Im Gegensatz zu Hinduismus, Buddhismus oder Islam ist das Christentum hier nicht als Religion anerkannt‹, sagte Vater Silas Bogati, Generalvikar des apostolischen Vikariats Nepal, dem Catholic News Service. ›Deshalb können sich Kirchen nicht als Rechtswesen registrieren lassen und wir dürfen keinen Grund und Boden erwerben‹, fügte er hinzu. ›Das ist eine schwere Einschränkung für uns.‹«

8 Italien

Italien? Wer denkt denn an Italien, wenn es um Länder geht, in denen Christen verfolgt werden? Aber das ändert sich aufgrund der Zuwanderung von Muslimen rasch:

»Die Berichte über muslimische Einwanderer, die Christen in Italien verhöhnen oder sogar angreifen, nehmen zu. Dieses Jahr wurde ein Kreuz in der Nähe einer stark besuchten Moschee brutal zerstört und eine Gruppe Nordafrikaner hat eine Statue der Jungfrau Maria zerstört und auf sie uriniert.«

9 Kanada

Auch in Kanada wird die Stimmung zusehends feindseliger gegen bibeltreue Christen. Die Angriffe auf Kirchen nehmen zu. Hier nur ein aktuelles Beispiel:

Am 26. Mai wurde ein 22-jähriger Mann mit muslimischem Hintergrund Hassverbrechen angeklagt, die er in Mississauga in Ontario gegen die St. Catherine of Siena Church und die angrenzende Grundschule verübt haben soll. Iqbal droht eine Verurteilung in fünf Fällen von Störung der öffentlichen Ordnung und ein Bußgeld von über 5000 Dollar. Am 20. Mai wurde die Jesus-Statue vor der Kirche schwarz angemalt und die Finger an den ausgebreiteten Armen der Statue wurden abgebrochen. Auf die Steinmauer hinter der Kirche wurde das Graffito »Es gibt keinen Judengott« gesprüht, dazu ein Gesicht, unter dem »Jewsus« stand. Es war das vierte Mal, dass die Kirche zur Zielscheibe von Vandalismus wurde.

10 Die USA

Normalerweise werden Christen in diesem Land in Ruhe gelassen, wenn sie hübsch zu Hause bleiben und die Klappe halten. In den vergangenen Jahren mehrten sich jedoch die Fälle, in denen Straßenprediger und andere Personen gewaltsam angegriffen wurden, die aktiv Einfluss auf die Kultur im Land nehmen wollen. Ein Fall trug sich kürzlich in Seattle zu:

»Bei einem Gay-Pride-Festival in Seattle wurden zwei Straßenprediger von einer Menschenmenge brutal verprügelt, geschlagen und getreten. Der gesamte Vorfall wurde auf Video aufgezeichnet.

Die Prediger hatten Schilder hochgehalten, auf denen ›Bereut, sonst …‹ und ›Jesus rettet vor der Sünde‹ stand. Auf dem Video ist zu sehen, wie auf dem Pridefest an der Space Needle von Seattle eine Gruppe Menschen die Männer anschreit und bedroht.

Der Fernsehsender KOMO berichtete, einige der Angreifer seien Mitglieder einer Gruppe namens NOH8 gewesen.

Einige Frauen hätten vergeblich versucht, die Schilder zu stehlen. Auf dem Video ist zu sehen, wie eine Gruppe Männer das Schild von einem der Prediger greift und den Mann zu Boden drückt. Er wird ein paar Mal an den Hinterkopf geschlagen, andere sind zu sehen, wie sie den Mann treten.«

Das ist natürlich alles erst der Anfang. In den kommenden Jahren wird der Hass auf Christen zunehmen und viele Gläubige werden sich mit einigen extrem schwierigen Entscheidungen befassen müssen.



Was würden Sie tun, wenn Sie sich zwischen Ihrem Job und Ihrer Beziehung zu Jesus entscheiden müssten? Was würden Sie tun, wenn Sie sich zwischen Ihrem Leben und Ihrer Beziehung zu Jesus entscheiden müssten?



Vor fast 2000 Jahren erklärte Jesus, dass seine Anhänger gehasst und verfolgt werden würden.



Insofern sollte uns das alles nicht überraschen. Wie sagt Jesus im Johannes-Evangelium in Kapitel 15:

»So euch die Welt hasst, so wisset, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum hasst euch die Welt. Gedenket an mein Wort, das ich euch gesagt habe: ›Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr.‹ Haben sie mich verfolgt, sie werden euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.«

In der Zeit der Frühkirche haben wir gesehen, dass das Feuer der Verfolgung manchmal der perfekte Brennstoff für das Wachstum des Gottesreichs ist. Und manchmal werden aus den Verfolgern sogar extrem radikale Gläubige. Hier ist ein besonders wundersames Beispiel:

»›Bei einem unserer Mitarbeiter im Nahen Osten meldete sich dieses Jahr ein Freund. Sie trafen sich und er wurde einem ISIS-Kämpfer vorgestellt, der schon viele Christen getötet hatte. Was für eine schreckliche Situation und natürlich war er sehr argwöhnisch‹, erzählte kürzlich Gina Fadely bei einem Auftritt im Radiosender Voice of the Martyrs. Fadely ist in den USA Direktorin der Organisation Jugend mit einer Mission (JMEM).

JMEM ist seit 1960 als wohltätige missionarisch wirkende Organisation aktiv und bezeichnet sich der deutschen Website zufolge als ›internationale Bewegung junger Christen, die sich dazu berufen wissen, Jesus Christus zu dienen und das Evangelium vom Reich Gottes ganzheitlich zu leben und zu verkünden‹. Voice of the Martyrs ist ebenfalls eine gemeinnützige Organisation, die mehr Aufmerksamkeit für das Thema Verfolgung von Christen erreichen will.

Fadely trat in der Radiosendung gemeinsam mit Kevin Sutter auf, einem weiteren ranghohen JMEM-Mitglied. Sie erzählte, dass dieser Gotteskrieger des ›Islamischen Staats‹ nicht nur gestand, er habe Christen getötet, sondern auch, dass es ›mir Vergnügen bereitet hat‹.

›Er sagte dem JMEM-Mitarbeiter, dass er seit einer Weile von einem Mann in Weiß träume, der zu ihm kam und sagte: ‹Du tötest meine Leute.› Daraufhin wurde ihm richtig schlecht und er fühlte sich nicht mehr gut, was seine Taten anging‹, so Fadely weiter. ›Der Krieger sagte, bevor er einen Christen tötete, sagte der Mann zu ihm: ‹Ich weiß, du wirst mich töten, aber ich will dir meine Bibel geben.› Der Christ wurde getötet, aber der ISIS-Kämpfer nahm die Bibel tatsächlich mit und begann, darin zu lesen. In einem anderen Traum erschien ihm Jesus und forderte ihn auf, ihm zu folgen. Nun bat dieser Mann darum, Christ werden zu können und Unterweisung im christlichen Glauben zu bekommen.‹«



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Leser-Kommentare (25) zu diesem Artikel
02.08.2015 | 10:43
THR

Das die Menschheit immer noch nicht begriffen hat das die Religionen eigentlich doch nur einen gemeinsamen Tenor haben,der GLAUBE,der glaube an das Göttliche! Warum erkennen diese Religionen unter einander dieses Phänomen einfach nicht gegenseitig einfach einmal an! Oder wie sollte man dies sonst nennen,wenn alle gläubigen Menschen an diese Gestalt,ich nenne sie einfach einmal für alle Gott egal in welcher Religion er auf taucht an beten und an ihn GLAUBEN?! Und darin erstellt...

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02.08.2015 | 10:34
So!

Dass die Kirche nichts gegen die Christenverfolgung unternimmt sagt ja schon alles!!

02.08.2015 | 10:29
Grossvater

Für mich als Kathole gilt: Gott finde ich nicht in der Kirche sondern in der Natur. Die Kirche ist ein von Menschen geschaffenes Unternehmen , was mit Gott nichts zu tun hat. Leider wird durch diese Institution mit Gottes Namen Schindluder getrieben und im Sumpf von Irreführungen Kapital gesammelt das von ihren Mitläufer geopfert wird, im Glauben den Himmel kaufen zu können. Denen ist es egal ob und wo Christen abgeschlachtet werden Hauptsache die Kasse stimmt und die von...

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02.08.2015 | 10:28
@ Scharfrichter

Wie Sie oft bemerkt haben dürften bringen "gesunde" Gespräche mit völlig Kranken -oder soll man Verblödete sagen- rein gar nichts. Wie wußte schon Nietzsche im ´Antichrist´: "Glaube heißt: Nicht wissen WOLLEN, was wahr ist." u.v.a.m.

02.08.2015 | 10:24
Spätregen

"Gegen die Nachfolger Christi offenbart sich der gleiche Geist der Feindschaft wie gegen ihren Meister. Wer das abschreckende Wesen der Sünde sieht und in der Kraft von oben der Versuchung widersteht, wird sicherlich den Zorn Satans und seiner Anhänger erwecken. Haß gegen die reinen Grundsätze der Wahrheit und Schmach und Verfolgung gegen deren Verteidiger wird es geben, solange es Sünde und Sünder gibt. Die Nachfolger Christi und die Knechte Satans können nicht...

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02.08.2015 | 10:13
Krisenvorsorge und Fluchtplan

Da dаs Grоs keine umfassеnde Krisenvorsorge getroffеn hat und keinen Fluchtplаn hat, wird der Plаn der Schlächtеr aufgehen und sehr viele Todesopfer fordern. Und da der Mainstream auch nichts über http://7.ly/mpZT schreibt, kennen nur die Lesеr der alternativen Medien diese pfiffigе Mеthode, um jederzeit und an jedem (Flucht-)Ort genügеnd Geld zu haben. - Authentischе Erfahrungen dаzu hat Kuгt B. auf http://7.ly/mpZU geschrieben.
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Laurentius-Tränen und großer Mond - August bringt massenhaft Sternschnuppe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2015 19:35

http://www.n-tv.de/wissen/August-bringt ... 52371.html
Laurentius-Tränen und großer Mond - August bringt massenhaft Sternschnuppen

Der Meteorstrom der Perseiden schenkt uns ein grandioses Himmelschauspiel. Dutzende Sternschnuppen sausen über den Himmel. Aber wo sind Venus und Jupiter? Und warum sieht der Mond so besonders groß aus?


In den lauen Sommernächten im August dürfen sich Sternengucker auf besonders viele Sternschnuppen freuen. Sie kommen vom prominenten Meteorstrom der Perseiden. Der Höhepunkt der Perseidenaktivität ist in den Morgenstunden des 13. zu erwarten. Stündlich flammen dann über hundert Meteore auf, darunter auch sehr helle Exemplare. Die Sternschnuppen scheinen dem Sternbild Perseus zu entströmen. Sie flitzen in alle Himmelsrichtungen.
Die Perseiden sind abgelöste Trümmerstücke des Kometen 109P/Swift-Tuttle.
Die Perseiden sind abgelöste Trümmerstücke des Kometen 109P/Swift-Tuttle.
(Foto: dpa)

Die Perseiden sind recht schnelle Sternschnuppen. Sie treten mit rund 60 Kilometer pro Sekunde - 216.000 Kilometer pro Stunde - in die Erdatmosphäre ein. Mit dieser Geschwindigkeit dauert ein Flug von der Erde zum Mond nur eineinhalb Stunden. In den Tagen vor und nach dem Maximum ist immer noch mit rund fünfzig Meteoren pro Stunde zu rechnen. Die Perseiden sind abgelöste Trümmerstücke des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Im Volksmund werden sie auch Laurentius-Tränen genannt. Der Märtyrer Laurentius wurde am 10. August 258 auf glühendem Rost zu Tode gefoltert.
Paradeplanet Saturn
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Seit zehn Jahren dicht am Ringplaneten: "Cassini" bringt uns den Saturn näher Seit zehn Jahren dicht am Ringplaneten: "Cassini" bringt uns den Saturn näher Seit zehn Jahren dicht am Ringplaneten: "Cassini" bringt uns den Saturn näher Seit zehn Jahren dicht am Ringplaneten: "Cassini" bringt uns den Saturn näher Seit zehn Jahren dicht am Ringplaneten "Cassini" bringt uns den Saturn näher

Saturn ist im August Paradeplanet der ersten Nachthälfte. Mit Einbruch der Dunkelheit sieht man den ringgeschmückten Planeten am Südwesthimmel im Sternbild Waage an der Grenze zum auffälligen Skorpion. Anfang des Monats geht Saturn eine Stunde nach Mitternacht unter, zu Monatsende aber bereits um 23 Uhr. Am 22. passiert der zunehmende Halbmond den Ringplaneten in zwei Grad nördlichem Abstand.

Mars kann unter extrem guten Sichtbedingungen ab 20. August in der Morgendämmerung tief am Nordosthimmel mit einem Fernglas erspäht werden. Im Mai nächsten Jahres wird der Rote Planet dann zu einem auffällig hellen Gestirn werden, das die Blicke auf sich zieht. Venus, die mit ihrem Glanz in den vergangenen Monaten den Abendhimmel beherrschte, ist von der Himmelsbühne abgetreten und bleibt unsichtbar.
Venus am Morgenhimmel

Erst Ende August erscheint Venus am Morgenhimmel. Sie bleibt Morgenstern bis weit ins Frühjahr 2016. Jupiter, der Anfang Juli von Venus überholt wurde, hat sich ebenfalls vom Abendhimmel zurückgezogen und kann nicht mehr gesehen werden. Am 26. August wird der Riesenplanet von der Sonne im Sternbild Löwe eingeholt. Er steht mit ihr am Taghimmel und bleibt nachts unter dem Horizont.

Auch Merkur bleibt in unseren Breiten unsichtbar. In den Mittelmeerländern und in den Tropen kann man den flinken Planeten Ende August für rund eine Viertelstunde in der Abenddämmerung knapp über dem Westhorizont erkennen.
Vollmondscheibe besonders groß
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Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit 250709 Treuer Trabant Der Mond, unser natürlicher Satellit

Der Mond kommt am 2. August mittags mit 362.140 Kilometern Abstand in Erdnähe, am 18. frühmorgens passiert er seinen erdfernsten Punkt. Dabei trennen ihn 405.850 Kilometer von uns. Am 14. tritt um 16.53 Uhr die Neumondphase ein. Vollmond wird am 29. um 20.35 Uhr im Sternbild Wassermann erreicht. Die Vollmondscheibe erscheint besonders groß, da der Mond einen Tag später zum zweiten Mal im August in Erdnähe kommt - mit einer Entfernung von nur 358.300 Kilometern.

Am Fixsternhimmel dominiert das Sommerdreieck mit Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler. Zu Monatsbeginn steht es gegen 23 Uhr hoch im Süden, Ende August bereits zwei Stunden früher. Weit im Westen funkelt der Bärenhüter, besser unter dem Namen Arktur bekannt. Arktur leuchtet orange-rot und ist der Hauptstern des Sternbildes Bootes oder Rinderhirt. Er zählt zu den fünf hellsten Sternen am irdischen Himmel und ist etwa gleich hell wie die bläuliche Wega. Im Südwesten bereitet sich der Skorpion auf seinen Untergang vor. Nahe dem Stern Acrab im Skorpion leuchtet ein helles Gestirn, das in keiner Sternkarte eingetragen ist. Es ist Saturn, der Ringplanet, der sich in diesem Jahr hier aufhält.
Pluto im Schützen
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Es ist der 13. Juli 2015, noch ist die Sonde "New Horizons" 766.000 Kilometer von Pluto entfernt. Da gelingt dieses Bild von dem Zwergplaneten und seinem Mond Charon. Zwar entsprechen die Farben nicht der Wirklichkeit, doch sie machen deutlich, dass die Oberfläche der beiden Himmelskörper aus sehr vielen unterschiedlichen Materialien besteht. "Diese Bilder zeigen, ... ... dass Pluto und Charon wirklich komplexe Welten sind. Da geht eine Menge vor sich", sagt der an der Mission beteiligte Forscher Will Grundy. Gestärkt wird dies Erkenntnis von der ersten Nahaufnahmen der Pluto-Oberfläche vom 15. Juli 2015, auf der kilometerhohe Berge zu erkennen sind. Auch von dem Pluto-Mond ... ... Charon funkt die Sonde "New Horizons" am 15. Juli die erste Nachaufnahme zur Erde. Sie offenbart tiefe Risse auf dessen Oberfläche und einen Nordpol aus dunklem Material. So genau ... ... hatten Forscher den Planeten und seinen Begleiter noch nie beobachten können. Bis auf 12.500 Kilometer fliegt "New Horizons" am 14. Juli an Pluto heran. Doch bereits am 11. Juli 2015 entstehen Aufnahmen, die den Zwergplaneten in bis dahin nicht gekannter Schärfe zeigen. Darauf sind ... "New Horizons" auf Erfolgskurs Pluto zeigt Menschheit sein wahres Gesicht

Dem Skorpion folgt im Tierkreis der Schütze. Im Schützen hält sich zur Zeit der ferne Zwergplanet Pluto auf, an dem am 14. Juli 2015 die Raumsonde "New Horizons" vorbeiflog, der erste Besuch eines irdischen Spähers bei Pluto. Anfang August steht Pluto knapp südlich des Sternes Sigma1 Sagittarii.

Der prominente Zwergplanet kann jetzt am Abendhimmel beobachtet werden, vorausgesetzt, man verfügt über ein Teleskop mit mindestens 25 Zentimeter freier Öffnung und eine gute Sternkarte. Wegen seiner enormen Entfernung von 4770 Millionen Kilometern ist Pluto nur 14. Größenklasse und damit fast 10.000 Mal lichtschwächer als die schwächsten Sterne, die man an unserem aufgehellten Nachthimmel mit bloßen Augen sehen kann.

Östlich vom Schützen nimmt der lichtschwache Steinbock seinen Platz ein. Dem Steinbock folgt im Südosten der Wassermann, der ebenfalls zu den lichtschwachen Sternbildern zählt.
Pegasus, Leitbild des Herbststernenhimmels

Im Osten steigt das markante Sternenquadrat des Pegasus empor. Es wird auch als Herbstviereck bezeichnet. Denn der Pegasus ist das Leitbild des Herbststernenhimmels. Der Große Wagen sinkt im Nordwesten herab während das Himmels-W, die Königin Kassiopeia, im Nordosten immer höher steigt.
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Das schimmernde Band der sommerlichen Milchstraße zieht sich im hohen Bogen über das vormitternächtliche Himmelsgewölbe. Allerdings bietet sich in unseren lichtüberfluteten Städten nur noch selten die Gelegenheit, dieses Naturphänomen wahrzunehmen.

Die Sonne wandert am absteigenden Ast ihrer Jahresbahn und nähert sich dem Himmelsäquator, den sie im September zu Herbstbeginn erreicht. Die Mittagshöhen der Sonne nehmen dabei um gut neun Grad ab. Am 11. August verlässt die Sonne das Sternbild Krebs und wechselt in das Sternbild Löwe. Am 23. tritt sie mittags in das Zeichen der Jungfrau. Die Tageslänge nimmt im August in Hamburg um eine Stunde und 56 Minuten ab, in Köln um eine Stunde und 54 Minuten und in Stuttgart um eine Stunde und 36 Minuten.

Quelle: n-tv.de , Hans-Ulrich Keller, dpa
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Bahncards, Erbrecht, Unterhalt - Das ändert sich zum 1. August

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2015 19:47

http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-aendert ... 16521.html
Bahncards, Erbrecht, Unterhalt - Das ändert sich zum 1. August

Drei Tage nachdem die neue Düsseldorfer Tabelle veröffentlicht wurde, tritt sie auch schon in Kraft. Neben den neuen Unterhaltssätzen bringt der August noch eine Reihe weiterer Änderungen.


Hausbesitzer können mehr Geld bekommen, getrennt lebende Eltern müssen mehr ausgeben.
Hausbesitzer können mehr Geld bekommen, getrennt lebende Eltern müssen mehr ausgeben.
(Foto: imago/Westend61)

Die Mietpreisbremse gilt auch in Bayern, getrennt lebende Väter und Mütter müssen für ihre Kinder mehr zahlen und die Deutsche Bahn führt neue BahnCards ein: Ab dem 1. August treten einige Änderungen in Kraft. Diese hier könnten für Privatpersonen interessant sein:
Mietpreisbremse

Seit 1. Juni können die Bundesländer auf die Mietpreisbremse treten. Bislang machen das neben Berlin nur Hamburg und Nordrhein –Westfalen. . Jetzt zieht Bayern nach. Ab August gibt es in insgesamt 144 bayerischen Kommunen ein Preislimit. Die Mietpreisbremse gilt für Gebiete "mit angespannten Wohnungsmärkten", die von den einzelnen Bundesländern festgelegt werden. Sie sieht vor, dass bei Wiedervermietungen die Miete nicht mehr als zehn Prozent über der örtlichen Vergleichsmiete liegen darf.
KfW-Förderung

Ab August können auch Eigentümer jüngerer Häuser energetische Sanierungsmaßnahmen mit Fördergeldern der staatlichen KfW durchführen. Die Fördergrenze wird um sieben Jahre vorverlegt: Dafür muss der Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem 1. Februar 2002 gestellt worden sein. Zudem werden die Förderhöchstbeträge im Programm "Energieeffizient Sanieren" deutlich erhöht.
Unterhalt

Getrennt lebende Väter oder Mütter müssen ihren Kindern mehr Unterhalt zahlen. Das ergibt sich aus der neuen "Düsseldorfer Tabelle", an der sich die Familiengerichte bei der Festsetzung des Unterhalts orientieren. Bei einem Nettoeinkommen bis 1500 Euro steigt beispielsweise der Mindestunterhalt eines Kindes bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres von bisher 317 auf 328 Euro pro Monat. Für Kinder im Alter von sechs bis elf Jahre müssen Elternteile 376 Euro zahlen, für Zwölf- bis 17-Jährige 440 Euro. Der Unterhalt volljähriger Kinder beträgt künftig 504 statt bislang 488 Euro im Monat.
Bafög

Mehr Geld für Studenten gibt es zwar erst im Herbst 2016, doch schon im August ändert sich einiges. Unter anderem steigen Die Überbrückungszahlungen, die Studenten erhalten können, wenn ihr Bafög-Antrag nicht schnell genug bearbeitet werden kann. Bislang gab es maximal 360 Euro pro Monat, nun bis zu 80 Prozent des voraussichtlichen Bedarfs. Zudem können jetzt auch Studenten, die nur vorläufig für ein Master-Studium zugelassen sind, Bafög erhalten.
Mindestlohn

Friseure bekommen deutschlandweit mehr Geld: Für sie gilt nun der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Bislang haben angestellte Friseure in den neuen Bundesländern laut Tarif 7,50 Euro in der Stunde bekommen, in Westdeutschland acht Euro. Für Auszubildende gilt der Mindestlohn nicht. Gleiches gilt für Praktikanten, die nicht länger als drei Monate beschäftigt werden.
Neue Bahncards

Die Deutsche Bahn verändert ihr BahnCard-Modell: Künftig sind alle Karten - die BahnCard 25, die BahnCard 50 und die BahnCard 100 - als Probe-Angebote für drei Monate erhältlich. Die BahnCard 25 und die BahnCard 50 werden danach als Jahresabo weitergeführt, sofern sie nicht gekündigt werden. Die BahnCard 100 für 1249 Euro läuft automatisch aus.
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Für Jugendliche und Erwachsene bis zum Alter von 26 Jahren wird zudem die My BahnCard 50 eingeführt. Sie ist mit 69 Euro pro Jahr deutlich günstiger als die konventionelle BahnCard 50, die 255 Euro kostet.
EU-Erbrecht

Nicht am 1. August, sondern am 17. August tritt die neue europäische Erbrechtsverordnung in Kraft. Sie regelt grenzüberschreitende Erbschaften, wenn Vermögen in mehreren EU-Staaten zu vererben ist. Künftig soll dies nach einem einfachen Prinzip geschehen: Das Erbe unterliegt den Regelungen des Landes, in dem der Verstorbene seinen "gewöhnlichen Aufenthalt" hatte. Das Erbe eines deutschen Rentners beispielsweise, der in seinem spanischen Alterssitz verstirbt, muss in Spanien versteuert werden. Ausnahme: Der Verstorbene hat ausdrücklich im Testament die Anwendung des Rechts des Staates festgelegt, dessen Staatsbürgerschaft er innehatte.

Quelle: n-tv.de , ino/AFP
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Profil nach dem Tod - Facebook-Nutzer können Erben bestimmen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2015 19:58

http://www.n-tv.de/technik/Facebook-Nut ... 38481.html
Profil nach dem Tod - Facebook-Nutzer können Erben bestimmen

Die in den USA schon vor einigen Monaten eingeführte Funktion des "Gedenkzustandes" existiert nun auch in Deutschland. Jeder Nutzer kann zu Lebzeiten einen Erben bestimmen, der sich nach seinem Ableben um das digitale Profil kümmert.



Ein immer größerer Teil des Lebens vieler Menschen trägt sich in der digitalen Welt zu. Da stellt sich die Frage, was mit den Profilen Verstorbener geschieht. Ein neues Facebook-Feature ermöglicht es Nutzern des sozialen Netzwerkes, einen Account-Erben zu bestimmen.

Im Todesfall erhält der ausgewählte Freund dann die Kontrolle über das Profil. Private Nachrichten des Verstorbenen kann der Erbe nicht einsehen, vielmehr soll er damit die Seite verwalten, etwa ein neues Profil- und Titelbild posten können oder einen Beitrag verfassen können, um beispielsweise eine letzte Botschaft im Namen des Verstorbenen zu veröffentlichen.
So kann ein Freund das Profil übernehmen

Einrichten lässt sich die neue Facebook-Funktion wie folgt: Nach dem Login ist unter dem Reiter "Einstellungen" der Punkt "Sicherheit"auszuwählen. Im Sicherheits-Menü gibt es den Punkt "Nachlasskontakt". Mit einem Klick auf die Schalfläche "bearbeiten" und anschließend auf "FreundIn auswählen" kann der Profil-Erbe dann bestimmt werden.
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Fotos sichern, Freunde annehmen: Facebook lässt Nachlassverwalter zu 12.02.15 Fotos sichern, Freunde annehmen Facebook lässt Nachlassverwalter zu

Nach dem Klick auf "Hinzufügen" öffnet sich schließlich ein Fenster, in welchem der Nachlasskontakt optional über die Entscheidung informiert werden kann. Schließt man stattdessen das Fenster, wird die Person erst kontaktiert, wenn das betreffende Facebook-Konto in den sogenannten "Gedenkzustand" versetzt wird.

Jenen Zustand können Freunde oder Familienmitglieder einer verstorbenen Person bei Facebook beantragen. Verstirbt beispielweise ein guter Freund, kann man Facebook darüber informieren, im besten Fall mit einem Todesnachweis, etwa dem Link zu einem Nachruf. Die Mitarbeiter prüfen daraufhin die Anfrage und versetzten dann das Profil in den "Gedenkzustand".

Quelle: n-tv.de , ahe/spot
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Jenfeld muss Aufnahme von Flüchtlingen stoppen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Aug 2015 12:11

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... e2174.html
Stand: 03.08.2015 08:28 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.
Jenfeld muss Aufnahme von Flüchtlingen stoppen
Flüchtlinge ziehen in eine Zelt-Unterkunft in Hamburg-Jenfeld © dpa - Bildfunk Fotograf: Daniel Bockwoldt)
Weil in der Erstaufnahme in Jenfeld Krätze aufgetreten ist, werden dort vorerst keine neuen Flüchtlinge untergebracht.

In Hamburgs Zentralen Erstaufnahmen (ZEA) leben die Flüchtlinge in drangvoller Enge. Die medizinische Versorgung wird offenbar immer schwieriger. Nachdem in der Unterkunft am Jenfelder Moorpark nun mehrere Fälle von Scabies (Krätze) aufgetreten sind, hat die Stadt dort laut "Hamburger Abendblatt" (Montagsausgabe) die Aufnahme neuer Flüchtlinge gestoppt. Dies gehört zu einer Reihe gesetzlich vorgeschriebener Hygienemaßnahmen.
Auch Fälle in der Schnackenburgallee?

Sämtliche Personen, die Kontakt zu der Einrichtung und ihren Bewohnern haben seien informiert worden. Medizinisches Personal ist demnach vor Ort. Die durch eine Milbe verursachte Hautkrankheit wird über Kleidung oder Hautkontakt übertragen. Sie lässt sich durch Medikamente abtöten. Auch in Hamburgs größter Unterkunft in der Schnackenburgallee soll es nach Auskunft von Bewohnern Fälle geben.
CDU-Abgeordnete: "Hohe Dunkelziffer an Infektionen"

Von Januar bis Juni dieses Jahres sind nach offizieller Auskunft in den Flüchtlingscamps bislang 119 Menschen an meldepflichtigen Krankheiten erkrankt, darunter Hepatitis, Tuberkulose und Mumps. Dies habe eine Kleine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Karin Prien (CDU) ergeben, so das "Hamburger Abendblatt". Prien stellt die medizinische Versorgung in den Erstaufnahmen infrage. Sie vermutet eine weitaus höhere Dunkelziffer an Gesamtinfektionen. In den Unterkünften gebe es keine Isolierräume für ansteckende Krankheiten, Ärzte seien für die Bewohner oft nur drei oder vier Tage in der Woche ansprechbar, zitiert das "Abendblatt" einen Sozialarbeiter.
Suche nach neuen Flächen bislang ergebnislos

Unterdessen findet Hamburg offenbar keine Flächen für die geplanten Flüchtlingsdörfer mit bis zu 3.000 Menschen. Wie NDR 90,3 berichtete, kommen Wirtschaftsbehörde und Bezirke bei der Suche nach solchen freien Gewerbeflächen aber bisher nicht voran. Alte Industriestandorte sind oft mit Schadstoffen belastet und scheiden deshalb aus. Landwirtschaftlich genutztes Gebiet ist unbefestigt, liegt oft abgelegen und ist ohne Anbindung an Energie- und Wasserversorgung. Die Stadt braucht Areale zwischen fünf und acht Hektar.
Bis zum Herbst sollen Zeltbewohner in feste Unterkünfte

Nach Ankündigung von Innensenator Michael Neumann (SPD) sollen in allen sieben Bezirken große Flüchtlingsdörfer errichtet werden. Diese sollen den Plänen zufolge eine soziale Infrastruktur mit Läden, Kitas, Schulen und Treffpunkten haben. Bis zum Herbst sollen mehr als 2.000 Menschen aus Zelten in feste Unterkünfte wechseln.
Weitere Informationen
Wohncontainer für Flüchtlinge auf einem Parkplatz in Hamburg-Stellingen © n-joy Fotograf: Antje Barthold
mit Video
Diskussion über Großunterkünfte für Flüchtlinge

Neue Containerdörfer für bis zu 20.000 Flüchtlinge hatte Hamburgs Innensenator Neumann angekündigt. Dies sorgt nun offenbar in anderen Behörden für Irritationen. (24.07.2015) mehr
Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Hamburg-Wandsbek über ein Flüchtlingsunterkunft in Jenfeld. © dpa-Bildfunk Fotograf: Axel Heimken
Weiter Unmut über Zeltdorf für Flüchtlinge

Anwohner eines Zeltdorfs für Flüchtlinge in Hamburg-Jenfeld haben ihren Unmut über die Errichtung der Notunterkunft geäußert. Die zuständigen Politiker wurden ausgepfiffen. (17.07.2015) mehr

Dieses Thema im Programm:
NDR 90,3 Aktuell | 03.08.2015 | 07:00 Uhr
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Familientragödie an Rombachtalbrücke - Mann stürzt sich mit Kindern in den

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Aug 2015 18:41

http://www.n-tv.de/panorama/Mann-stuerz ... 46541.html
Montag, 03. August 2015
Familientragödie an Rombachtalbrücke - Mann stürzt sich mit Kindern in den Tod

Der Fund von drei Leichen unter einer Brücke in der Nähe von Fulda ist laut Behördenangaben aufgeklärt. Ein 37-jähriger Mann stürzte sich mit seinen beiden Kindern von der Rombachtalbrücke in den Tod, weil er offenbar Angst hatte, die Kinder in einem Sorgerechtstreit an deren Mutter zu verlieren, wie die Staatsanwaltschaft in Gießen mitteilte.
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Die Leiche des aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Mannes, seiner zehnjährigen Tochter und seines neunjährigen Sohns waren am Sonntagnachmittag unter der 95 Meter hohen Brücke gefunden worden. Die dort verlaufende ICE-Strecke von Fulda nach Kassel musste deshalb für mehrere Stunden gesperrt werden.

Den weiteren Angaben zufolge lebten die Eltern getrennt, die beiden Kinder seien jedoch mit dem Einverständnis der Mutter beim Vater gewesen. Die Mutter wird der Staatsanwaltschaft zufolge psychologisch betreut.

Quelle: n-tv.de , lda/AFP
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Schrott mit chinesischen Zeichen - Metallteil gehört nicht zu MH370

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Aug 2015 19:00

http://www.n-tv.de/panorama/Metallteil- ... 44486.html

Montag, 03. August 2015
Schrott mit chinesischen Zeichen - Metallteil gehört nicht zu MH370

Ein Steuerruder einer Boeing 777 hat der Indische Ozean bereits an die Strände der Insel La Réunion getragen. Auf der Suche nach weiteren Teilen stoßen Inselbewohner auf ein Metallteil. Doch das stammt wohl eher aus der Haushaltsabteilung.


Täglich werden an den Stränden der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean unzählige Dinge angespült. Doch seit ein Steuerruder einer Boeing 777 gefunden wurde, das mit großer Wahrscheinlichkeit von der verschollenen Malaysia-Airlines-Maschine MH370 stammt, wird jeder Strandfund genauestens unter die Lupe genommen.

Am Sonntag hieß es, ein weiteres Teil der wohl auf dem Meer abgestürzten Maschine sei gefunden worden. Es handele sich um ein zehn mal zehn Zentimeter großes Metallteil. Der Fund weise eine Art Griff auf, der mit Leder überzogen ist und zwei aufgedruckte Ideogramme zeigt. Vermutet wurde, dass es aus der Innenausstattung der Boeing stammen könnte. Das Teil sei als mutmaßliches Beweisstück aufgenommen worden, hieß es aus den Ermittlerkreisen.

Doch nun steht fest: Der Fund gehörte nicht zu dem vermissten Flugzeug. Ein malaysischer Behördenvertreter sagte dem Sender Sky, vermutlich handele es sich um ein Teil von einer Haushaltsleiter. Die beiden chinesischen Schriftzeichen deuten auf eine Stadt in China hin, möglicherweise der Produktionsort der Leiter.
Schwimmender Müll

Ähnlich äußerte sich auch der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt in der "Bild"-Zeitung. "Die Schriftzeichen auf dem Teil sehen asiatisch aus. Das spricht gegen den US-Hersteller Boeing", sagte Großbongardt dem Blatt. Die gefundene Steuerklappe sei "schwimmfähig" gewesen, ein Metallteil hingegen gehe unter. Dies spreche dagegen, dass das Metallstück ein Flugzeugteil sei, so der 59-Jährige.
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Nicht nur das Teil des Flügels, auch andere Fundstücke, die zu dem Flugzeug gehören könnten, wurden in Kisten verpackt und nach Frankreich ausgeflogen. 01.08.15 Untersuchung beginnt Mittwoch Wrackteil ist auf dem Weg ins Labor
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Inzwischen übergaben Inselbewohner weitere Objekte an die Polizei. Darunter waren eine Waschmittelflasche mit indonesischer Aufschrift und eine chinesische Wasserflasche. Bisher sei aber "nichts Auffälliges" dabei gewesen, hieß es vom australischen Verkehrsministerium. Damit bleibt das Steuerruder bislang die einzige verlässliche Spur zu MH370. Das Wrackteil wird ab Mittwoch in einem Labor des französischen Verteidigungsministeriums in Toulouse von Experten untersucht.

Der unerwartete Fund des Wrackteils in rund 4000 Kilometern Entfernung des vermuteten Absturzorts hatte Hoffnungen geweckt, eines der großen Rätsel der Luftfahrtgeschichte werde doch noch gelöst. Die Malaysia-Airlines-Maschine war am 8. März 2014 auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Insassen an Bord von den Radarschirmen verschwunden. Es wird vermutet, dass sie vom Kurs abwich und nach stundenlangem Flug anschließend mit leerem Tank in den Indischen Ozean stürzte.

Quelle: n-tv.de , sba
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Til Schweiger baut Flüchtlingsheim und streichelt damit sein Ego - Mit Flü

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2015 11:38

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... n-ego.html

Til Schweiger baut Flüchtlingsheim und streichelt damit sein Ego
Peter Harth

Was für eine Show mit Flüchtlingen. Erst brüllte Schweiger auf Facebook seine Fans nieder – weil die gegen seine Asyl-Romantik waren. Danach ätzte der Fernsehstar in der Tagesschau über die rassistischen Deutschen. Jetzt krönt Schweiger den PR-Stunt. Er baut ein Flüchtlingsheim. Betrieben wird es wie ein gewinnorientiertes Unternehmen. Medien-Narzissmus soll schließlich nicht wehtun, sondern sich lohnen: Mit Flüchtlingen lässt sich Geld machen.



»Jetzt schaffe ich etwas viel Relevanteres«, verkündete Til Schweiger in der letzten Woche ganz und gar nicht unbescheiden. Für den Regisseur von Filmen wie Honig im Kopf, Keinohrhasen, Kokowääh und Zweiohrküken klang das wie eine veritable Kampfansage. Mit großem PR-Tamtam enthüllte Schweiger nun das Geheimnis – exklusiv in der Bild am Sonntag. Das Boulevard-Blatt schreibt: »Als Til Schweiger (51) auf Facebook um Spenden für Flüchtlinge bat, traf ihn ein Shitstorm von Tausenden. Hier erklärt der Kino-Star exklusiv, warum und wie er jetzt selbst helfen will.«



Schweiger wird ein »Vorzeigeheim für Flüchtlinge« bauen und eine »Stiftung für traumatisierte Kinder« gründen. Zusammen mit Freunden soll der TV-Star bereits Anfang 2014 die Rommel-Kaserne in Osterode am Harz gekauft haben. Alle Verträge, um aus der Kaserne ein Flüchtlingsheim zu machen, seien laut Schweiger am vergangenen Donnerstag unterschrieben worden. Das ist seine Version.



Hinter der Fassade des selbstlosen Stars



600 handverlesene, traumatisierte aber bestimmt bald überglückliche Flüchtlinge dürfen sich in der alten Rommel-Kaserne in Osterode am Harz auf viel Platz freuen. »Freizeitangebote, Werkstätten, eine Näherei und eine Sportanlage« sind geplant. Die Realität in den allermeisten deutschen Kommunen ist eine andere. Die Flüchtlinge werden am Reißbrett verteilt – Schnellabfertigung ungeachtet der tatsächlichen Kapazitäten.



Doch auch die Bild-Story über Tils verträumtes Flüchtlingsheim ist offenbar nicht so ganz real. Hinter der Fassade agiert der Star nicht ganz so selbstlos. Er behauptet, dass die Verträge über das Flüchtlingsheim bereits am vergangenen Donnerstag unterschrieben wurden. Doch davon weiß das niedersächsische Innenministerium noch gar nichts. Ein Sprecher gab sich überrascht: »Das ist noch nicht eingetütet. Wir freuen uns, dass sich auch Herr Schweiger dort engagieren möchte.«



Schweiger, eine dubiose Firma und eine Söldner-Agentur



Schweiger gibt selbst an, die Kaserne Anfang 2014 mit Freunden gekauft zu haben. Mit dem Ziel, daraus ein Flüchtlingsheim zu machen. Ob und was der TV-Star mit dem Kauf zu tun hat, dahinter stehen viele Fragezeichen. Das ganze Areal gehörte der insolventen Phalanx Investment GmbH. Der Gesellschafter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hatte Großes versprochen. Hotels, eine Brauerei, ein eigenes Kraftwerk und sogar ein Schaubauernhof. Am Ende wurden die Kasernengebäude ausgeschlachtet und zu schnellem Geld gemacht. Der Gesellschafter setzte sich nach Saudi-Arabien ab, Phalanx ging in die Pleite.



Im März 2014 kaufte das Unternehmen Princess of Finkenwerder die ausgeschlachtete Rommel-Kaserne. Dubios ist daran nicht nur der Name. Geschäftsführer Wolfgang Koch präsentierte sich damals stolz vor der Kamera mit Jan Karras aus Hamburg. Brisant: Geschäftspartner Karras ist auch Berater von Greenzone Consulting – eine Söldner-Agentur, die in den Kriegsgebieten dieser Welt aktiv ist. Laut Eigenwerbung kann Greenzone Consulting »bis zu ca. 600 internationale Einsatzkräfte« bereitstellen. Allesamt »erfahrene ehemalige Militärangehörige«.



Mit Flüchtlingen lässt sich Geld machen



Sind das die Freunde von Til Schweiger? Eine Söldner-Agentur und die Firma Princess of Finkenwerder, die sich einmal als »Spezialist für Kasernen und Konversionsflächen« anpreist, ein anderes Mal aber Akten einlagert und IT-Serverfarmen betreibt. Was auf jeden Fall über diese dubiose Firma bekannt ist: Sie hat noch nie ein Flüchtlingsheim geführt und besitzt auch nicht die dafür notwendige Fachkenntnis.



Beim Kauf täuschte Geschäftsführer Wolfgang Koch die Bürger Osterodes über seine wahren Absichten – er verschwieg, dass die Kaserne zu einem Flüchtlingsheim umgebaut werden soll. Die Bürgerinitiative »Für Osterode« äußerte »erhebliche Bedenken zur Betreiberauswahl für die Erstaufnahmestelle«.



Der Zorn der kleinen Stadt richtet sich auch gegen das niedersächsische Innenministerium. Das legte bereits im März 2015 einfach fest: Die Rommel-Kaserne wird zum fünften Erstaufnahme-Lager im Bundesland – und Princess of Finkenwerder darf der Betreiber sein. Das ist einmalig. Ausgerechnet ein unqualifiziertes, gewinnorientiertes Privatunternehmen – das auch noch mit einer Söldner-Agentur in Verbindung steht – übernimmt eine staatliche Aufgabe. Diese Gemengelage und auch Schweigers Beteiligung daran sind dubios.



Der Medien-Star setzt sich öffentlich dafür ein, dass immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Gleichzeitig baut der Geschäftsmann Schweiger offenbar bald ein privates Flüchtlingsheim – das Steuergelder kassiert und schon längst als Erstaufnahmelager feststeht. Für ihn besteht hier wohl kein Gewissenskonflikt. Die deutsche Öffentlichkeit mag darüber anders denken. Immerhin missbraucht der Schauspieler und Regisseur die Flüchtlinge nicht nur für seine Image-Kampagne, er hat auch erkannt: Mit Flüchtlingen lässt sich Geld machen.



Der PR-Stunt: Schauspieler rettet die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung



Dahinter steckt nicht der Trotz eines in seiner Eitelkeit gekränkten Stars – es ist ein genialer PR-Stunt. Schweiger produziert Erfolgsfilme. Seine Nase für die Stimmung im Land machte ihn zum Mächtigsten in der TV-Branche.



Er weiß, wie sehr die Flüchtlingskrise das Land spaltet. Wie verzweifelt Mainstream-Medien und das politische Establishment die Werbetrommel für Flüchtlinge rühren, die Deutschen bearbeiten – und damit nichts erreichen.



Die Stimmung im Land kippt. Nicht einmal jeder vierte Deutsche steht noch hinter dem Plan der Bundesregierung, die immer mehr Flüchtlinge aufnehmen will. In fünf Jahren hat sich die Zahl der Asylbewerber fast verzehnfacht, abgeladen werden sie aber bei den überforderten Kommunen.



Endlich Anerkennung: Eine neue Rolle für Til Schweiger



Ein geschickter TV-Star, der jetzt die grenzenlose Liebe zu Flüchtlingen heraufbeschwört, katapultiert sich nicht nur in ein gesellschaftliches Top-Thema, er rennt auch offene Türen bei der politischen Elite Deutschlands ein.



Der TV-Star Til Schweiger erschafft für sich selbst eine neue Rolle. Aber warum tut er das? Im Bild-Interview verrät Schweiger den Grund. Die Erfolgsmaschine sehnt sich nach Anerkennung. »Ich habe früher immer mit meiner Rolle als Schauspieler gehadert: Ich mache ja nur Faxen vor der Kamera und kriege dafür auch noch Geld.«



Schweiger will nicht nur ein Großer an der Kasse sein, sondern bei den ganz Großen mitspielen. Die sehen in ihm bisher nur eine Art Rattenfänger, einen Messias des billigen Massengeschmacks. Der Filme produziert, die erfolgreich aber belanglos sind. Kaum spannt sich Schweiger PR-tauglich vor den Flüchtlingskarren der Bundesregierung, befördern die Mainstream-Medien den Macher von Honig im Kopf zur moralischen Instanz des Landes.



Deutschlands neuester Philosoph darf in der Tagesschau der ARD vor einem Millionenpublikum die Verblödung des Volkes diagnostizieren und behauptet schamlos, dass es immer »mehr Menschen mit sehr rechtem Gedankengut« gibt.



Mit Hollywood-Kitsch gegen »den Hass« und »die Dummheit«



Schweiger erhält für seine Hetze den Segen von ganz oben. Dort trägt man aber die Schuld daran, dass der unkontrollierte Flüchtlingsstrom zu einer organisatorischen Krise ausufert. Das will die Bundespolitik aber nicht zugeben – lieber erteilt sie dem Sturmgeschütz Schweiger Feuererlaubnis.



Der macht, was er gut kann: Alles zusammenschießen, bis nur noch simple Emotionen übrig sind. Schwarz oder weiß. Für oder gegen Flüchtlinge. Dafür sind die Tapferen, die Guten, die sich der besonderen moralischen Verantwortung Deutschlands auch in diesem Fall wieder bewusst sind. Schweiger ruft auf zur Schlacht gegen »den Hass« und »die Dummheit«.



Damit produziert er am Ende wieder nur hollywoodreifen Kitsch und verschweigt die hässlichen Seiten, die Flüchtlinge mit sich bringen: Importierte Gewalt aus ihren Heimatländern. Wer Menschen importiert, kann ihre Probleme nicht aussperren. Den Lohn für seinen PR-Stunt hat Schweiger bereits bekommen. Er darf sich endlich ernst genommen fühlen. Beweise gefällig? Vizekanzler Sigmar Gabriel schenkte Schweiger ein halbstündiges Telefonat.



Zur Lage der Nation: Schweiger telefoniert mit Vizekanzler Gabriel



Am vergangenen Mittwoch hatte der Filmemacher wieder auf Facebook Stimmung gemacht. Er teilte dort einen Artikel über den Anschlag auf ein Flüchtlingsheim und kommentierte: »Diesem Artikel kann ich nichts mehr hinzufügen! Frau Merkel, Herr Gabriel bitte übernehmen Sie!!!!!!«



Herr Gabriel nahm erst einmal den Telefonhörer in die Hand, um mit Herrn Schweiger zu konferieren. 30 Minuten Krisengipfel zur Lage der Nation. Das ist ein Ritterschlag. Aufgeregt kommentierte Schweiger nach dem Gespräch auf Facebook: »Bäm!!! Der Vizekanzler hat sich gemeldet!« Der habe sich »eine halbe Stunde an seinem Feierabend meinen Frust angehört.... meinen Frust darüber, dass es in diesem Land, das noch vor nicht allzu langer Zeit selbst auf der Flucht war (und wer weiss, vielleicht irgendwann wieder sein wird) soviel Fremdenfeindlichkeit und blanken Hass gibt«.



Mit Film-Polemik zur Polit-Karriere



Der Medien-Star mutiert in Rekordzeit zum Vollzeit-Politiker und übt mit Gabriel bereits die politische Stimmungsmache. Beide seien sich schnell einig gewesen: »Dass die Mehrheit der Deutschen diesen Hass nicht teilt!!!!« Der politisierte Schweiger rekrutiert sogar bereits hollywoodreif die Facebook-Nutzer für den deutschen Flüchtlingskrieg: »ERHEBT EURE STIMME NOCH LAUTER! ES IST AN DER ZEIT!«



Das ist billige Film-Polemik. Sie kann aber die Türen zu einer politischen Karriere öffnen. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist das längst Realität. US-Präsident Reagan, Governator Schwarzenegger. Gibt es bald den deutschen Flüchtlings-Minister Schweiger? Jetzt lässt der Noch-TV-Star seinen Worten medienwirksame Taten folgen und baut ein Vorzeigeheim für Flüchtlinge. Es wirkt wie der nächste Schritt in einem minutiös geplanten PR-Stunt.


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Leser-Kommentare (113) zu diesem Artikel
04.08.2015 | 11:11
Klaus-Dieter Delacroix

In Zeiten niedriger Zinsen bietet die Asylindustrie die Chance, richtig Kohle zu machen. Die Gewinnmargen stehen denen des Rauschgiftgeschäfts in nichts nach. Dabei völlig legal, und staatlich garantiert. Und den Gutmenschen-Orden am Bande bekommt man auch noch. Besser geht nicht. Der Schweiger hätte lieber mal seinem Namen Ehre machen sollen. Aber anscheinend hat er Honig im Kopf.

04.08.2015 | 11:01
Leo

Das einfachste Mittel Schweiger an seinem eigenen Unsinn eingehen zu lassen ist ihn zu boykottieren.Der Möchtegernheld ist einfach nur naiv, wenn er glaubt das die Menschen ihn für seinen Pressehokuspolus mögen. Diese Menschen wollen manipuiieren, doch wenn ihnen die Quoten um die Ohren fliegen, dann schwenken sie schnell um, wegen Charakterschwäche

04.08.2015 | 11:00
Ha ha ha

@Rudi 8:55 , Ihre Zitat ---Helmut Schmidt hat, aus den Millionenerträgen, die er durch seine verkauften Bücher verdient hat, etliche Millionen gespendet. Das ist eine gute Tat!--- na was denken sie wohl, wo diese Spenden angekommen sind ?? Sind Sie gutgläubig man!!! Lol.

04.08.2015 | 10:11
Raroke

Mein Gott, wie hat sich dieser Mensch verändert, wenn ich an die ersten Tage seiner Karriere denke. Er entwickelt sich ja wirklich zu einem - Entschuldigung - Psychopathen und sein Gesichtsausdruck hat sich auch in diese Richtung mit verändert. Man könnte denken, er steht unter Cristal meth oder anderer Beeinflussung.

04.08.2015 | 09:59
Krisenvorsorge und Fluchtplan

Da dаs Grоs keine umfassеnde Krisenvorsorge getroffеn hat und keinen Fluchtplаn hat, wird der Plаn der Schlächtеr aufgehen und sehr viele Todеsopfer fordern. Und da der Mainstream auch nichts über http://7.ly/mpZT schreibt, kennen nur die Lesеr der alternativen Medien diesе pfiffigе Mеthode, um jederzeit und an jedem (Flucht-)Ort genügеnd Geld zu haben. - Authentischе Erfahrungen dаzu hat Kuгt B. auf http://7.ly/mpZU geschrieben.

04.08.2015 | 09:51
Klärchen

Liebe Eltern verzeiht mir, dass ich in der heutigen Zeit sagen muss, dass ich erstmals froh bin, keine Kinder bekommen zu haben. Und dennoch mache ich mir mehr Sorgen um die Zukunft der Kinder als die Mütter, die ich auf meiner Arbeit erlebe. Wie sagte eine Kollegin jüngst zu mir, als ich das Flüchtlingsproblem ansprach? "Ach weißt du was, ich habe derzeit genug eigene Probleme." Traue mir schon gar nicht mehr das Problem anzusprechen. Die Menschen sind indoktriniert,...

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Wovor ausländische Besucher in Deutschland gewarnt werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Aug 2015 11:20

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 604F28221A

05.08.2015


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Wovor ausländische Besucher in Deutschland gewarnt werden
Udo Ulfkotte

Haben Sie schon einmal einen für Ausländer bestimmten Reiseführer über Deutschland oder Österreich gelesen? In chinesischer, arabischer oder russischer Sprache? Sie können sich kaum vorstellen, wie kriminell die Deutschen dort dargestellt werden – ganz ohne böse Absicht.

Nicht nur in chinesischen Reiseführern wird vor einer angeblich kaum zu glaubenden allgegenwärtigen Kriminalität in Deutschland gewarnt. Deutschland, so heißt es da, sei »ein Mekka für Taschen- und Trickdiebe«, auch für Mörder und Vergewaltiger.

Man reibt sich da als Durchschnittsdeutscher verwundert die Augen. Dummerweise sehen das nicht nur Chinesen so. Denn auch Russen, Indonesier, Araber, Südamerikaner und Australier lesen solche Sätze in ihren Reiseführern. Man kann das den Verfassern nicht einmal übel nehmen.

Aber woher kommt das? Früher galt Deutschland doch im Ausland als Land der Dichter und Denker. Warum stellt man es in den letzten Jahren zunehmend als Land der Kriminellen dar?

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Auch für Obdachlose und Asylbewerber - Das Girokonto für alle kommt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Aug 2015 15:35

http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-Girokon ... 27931.html
Auch für Obdachlose und Asylbewerber - Das Girokonto für alle kommt

In Zeiten, in denen über die Abschaffung von Bargeld diskutiert wird, ist es kaum zu glauben, dass einige Menschen kein Konto haben. Um Abhilfe zu schaffen, dringt die Bundesregierung darauf, dass Banken auch "unattraktiven Kunden" ein Basiskonto einrichtet.



Banken dürfen demnächst niemanden mehr abweisen, der bei ihnen ein einfaches Girokonto eröffnen will. Auch Obdachlose, Asylbewerber und Ausländer, die mit einer sogenannten Duldung in Deutschland leben, sollen das Recht erhalten, ein sogenanntes Basiskonto zu eröffnen - und zwar bei einer Bank ihrer Wahl. Einzige Voraussetzung ist, dass sich der potenzielle Kunde legal in der EU aufhält.

Die Bundesregierung veröffentlichte in dieser Woche einen Referentenentwurf für ein entsprechendes Gesetz, mit dem auch EU-Vorgaben umgesetzt werden sollen. Bei dem "Basiskonto" handelt es sich um ein Konto auf Guthabenbasis. Das heißt, der Kunde kann Geld erhalten und auch selbst überweisen. Er erhält auch eine Bankkarte, kann aber nicht sein Konto überziehen. Die Möglichkeit der Banken, Kunden abzuweisen, weil sie in der Filiale randalieren oder gegenüber Mitarbeitern handgreiflich werden, bleibt von der geplanten Neuregelung unberührt.
Auch Behörden profitieren

Von den Verbraucherverbänden wurde der Entwurf begrüßt. Es sei gut, dass der Verlust des Wohnsitzes nicht mehr automatisch auch den Verlust des Kontos nach sich ziehe, erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband. Außerdem müssten Obdachlose, wenn sie über Geld verfügten, dieses nicht mehr ständig bei sich tragen.

Seit 1995 gibt es für die Einrichtung sogenannter Jedermann-Konten in Deutschland eine Selbstverpflichtung der Banken. Die Bundesregierung war mit der Umsetzung dieser freiwilligen Maßnahme jedoch nicht zufrieden.
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Wer über ein verlockendes Angebot für ein Girokonto stolpert, sollte sich nicht blenden lassen. 28.05.15 Banken heben Preise an War es das mit kostenlosen Girokonten?
Neuer Rechtsanspruch: Alle Bürger in der EU dürfen ab 2016 ein Girokonto einrichten - selbst wenn sie keinen festen Wohnsitz haben. 15.04.14 Auch ohne festen Wohnsitz Jeder bekommt Recht auf Bankkonto

Von dem geplanten Gesetz profitieren auch die Behörden. Die Bundesregierung erwartet, dass die Abwicklung staatlicher Sozialleistungen erleichtert wird, wenn das Geld nicht mehr bar ausgezahlt werden muss. In manchen Bürgerämtern können Gebühren - etwa für die Beantragung eines Personalausweises - inzwischen nur noch bargeldlos bezahlt werden, was zu neuen Problemen für Menschen ohne Girokonto geführt hatte.

Bisher waren wirtschaftlich "unattraktive Kunden" vor allem bei den Sparkassen gelandet. Diese unterliegen in einigen Bundesländern dem Kontrahierungszwang. Das bedeutet, dass sie jetzt schon verpflichtet sind, ein sogenanntes Jedermann-Konto anzubieten.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Neues EU-Erbrecht - Testamente jetzt überprüfen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Aug 2015 13:25

http://www.n-tv.de/ratgeber/Testamente- ... 34376.html
Montag, 17. August 2015
Neues EU-Erbrecht - Testamente jetzt überprüfen

Ab heute gilt die neue EU-Erbrechtsverordnung. Erben über Grenzen hinweg soll damit einfacher werden. Wer im Ausland lebt, sollte jetzt einen Blick in sein Testament werfen.


Wichtigste Änderung des EU-Erbrechts: Wer im EU-Ausland lebt, seinen Nachlass aber nach deutschen Erbrechtsgesetzen regeln möchte, muss dies künftig im Testament festhalten.
Wichtigste Änderung des EU-Erbrechts: Wer im EU-Ausland lebt, seinen Nachlass aber nach deutschen Erbrechtsgesetzen regeln möchte, muss dies künftig im Testament festhalten.
(Foto: dpa)

Erben über EU-Grenzen hinweg soll bald unkomplizierter werden. Ab dem 17. August gelten neue Regeln in Europa. Eine größere Rolle spielt jetzt etwa der Wohnort des Erblassers.

Bei grenzüberschreitenden Erbfällen gilt ab dem Stichtag für den gesamten Nachlass in der Regel die Rechtsordnung des Staates, in dem der Erblasser zuletzt seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Auch die Zuständigkeit von Gerichten und Behörden bestimmt sich danach.

"Künftige Erblasser, die im Ausland leben, sollten wegen dieses Wohnsitzprinzips genau prüfen, welche Folgen das Erbrecht der Wahlheimat bei ihrem Tode hat", empfiehlt Anton Steiner vom Deutschen Forum für Erbrecht in München. "Viele wissen nicht, wie unterschiedlich die Erbrechtsgesetze der Mitgliedstaaten sind." Ein Beispiel: In Deutschland erben etwa Ehegatten und Kinder grundsätzlich gemeinsam, in Schweden erbt unter Umständen der Ehegatte alleine, und in Frankreich haben Ehepartner meist nur eine Art Nießbrauch am Nachlass.
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Bald gilt in Deutschland das neue EU-Erbrecht. Damit kommt auch das europäische Nachlasszeugnis. 22.05.15 Nachlasszeugnis kommt Erben innerhalb der EU wird einfacher
Erben über EU-Grenzen hinweg ist bisher mitunter kompliziert. Ab dem 17. August soll sich das ändern. Dann treten neue Regelungen in Kraft. 22.04.15 Vererben in Europa wird einfacher Beim Erben plötzlich Spanier?
Bitte komplett selbst schreiben - sonst ist das Testament ungültig. 14.03.15 Nachlass mit Tücken 5 Fehler beim Verfassen eines Testaments

Wer zu dem Schluss kommt, dass er trotz Wahlheimat im Ausland nach dem Recht seines Heimatlandes vererben will, kann das in der Verordnung vorgesehene Wahlrecht ausüben: In einem Testament können Betroffene bestimmen, dass für ihren Nachlass das Recht ihrer Staatsangehörigkeit gelten soll.

Das Wahlrecht können auch diejenigen nutzen, die ihren letzten Willen bereits verfasst haben - egal, ob sie im Ausland leben oder nicht. Nach Auskunft der Bundesnotarkammer in Berlin reicht im Prinzip eine Ergänzung des Testaments, die einfach auf einem Zettel formuliert sein kann und dem Dokument beigelegt wird. Wichtig ist, die Entscheidung für das heimatliche Erbrecht mit der Hand zu schreiben sowie Ort, Datum und Unterschrift hinzuzufügen. Bei notariell errichteten Verfügungen sind Notare die Ansprechpartner. Wer sein Testament erstellen will, kann die Klausel vorsorglich hineinschreiben.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Pflegekosten senken - Finanzamt erkennt viele Ausgaben an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Aug 2015 11:57

http://www.n-tv.de/ratgeber/Finanzamt-e ... 49296.html
Mittwoch, 19. August 2015
Pflegekosten senken - Finanzamt erkennt viele Ausgaben an

Kochen, duschen, putzen - ältere Menschen brauchen oft Hilfe im Alltag. Das aber geht meist ins Geld. Die gute Nachricht: Steuerzahler können sich einen Teil vom Finanzamt erstatten lassen. Die schlechte: Einfach ist das nicht.



Pflege ist nicht nur zeitäufwändig. Sie kann auch ins Geld gehen. Betroffene können sich zumindest einen Teil der Ausgaben vom Finanzamt zurückholen.
Pflege ist nicht nur zeitäufwändig. Sie kann auch ins Geld gehen. Betroffene können sich zumindest einen Teil der Ausgaben vom Finanzamt zurückholen.
(Foto: dpa-tmn)

Zuerst sind es die hohen Fenster. Dann die Ecken im Wohnzimmer. Im zunehmenden Alter fallen Arbeiten wie Fensterputzen oder Staubsaugen zunehmend schwer. Oft brauchen Senioren auch Hilfe beim Kochen, Einkaufen, Essen oder bei der Körperpflege. Das geht ins Geld.

Pflegebedürftige können ihre Kosten zwar nachträglich über die Steuererklärung reduzieren. Gleiches gilt für Kinder, die ihre Eltern finanzieren. Einfach macht es das Finanzamt den Betroffenen jedoch nicht. "Dieser Bereich ist umkämpft wie sonst kaum einer", sagt Christian Böke aus Braunschweig, Vizepräsident des Steuerberaterverbandes Niedersachsen Sachsen-Anhalt. Der Gesetzgeber sei sehr zögerlich bei Verbesserungen für Pflegebedürftige. Es habe vieler Gerichtsverfahren bedurft, bis sich etwas änderte.

Wer nicht als pflegebedürftig eingestuft ist, aber Unterstützung im Alltag braucht, kann vieles als haushaltsnahe Dienstleistung abrechnen. "Dazu zählt zum Beispiel eine Putzfrau, eine Haushaltshilfe, die kocht und einkauft, oder auch ein ambulanter Pflegedienst", erläutert Tobias Gerauer von der Lohnsteuerhilfe Bayern in München.
Welche Belastung ist zumutbar?

20 Prozent der Lohnkosten lassen sich direkt von der Steuerlast abziehen, allerdings maximal 4000 Euro pro Jahr. "Den Höchstbetrag von 4000 Euro erreichen diejenigen, die 20.000 Euro im Jahr für haushaltsnahe Dienstleistungen ausgeben", rechnet Gerauer vor.

Kosten für einen Platz im Heim können Pflegebedürftige unter bestimmten Bedingungen als außergewöhnliche Belastungen absetzen. Zuvor müssen sie aber Pflegegelder der gesetzlichen und möglicherweise der privaten Pflegeversicherung abziehen, ebenso wie mögliche Kostenerstattungen der Beihilfe, sagt Christina Georgiadis vom Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe in Neustadt.

Außerdem zieht das Finanzamt eine sogenannte Haushaltsersparnis ab. "Der Fiskus geht nämlich davon aus, dass man durch die Aufgabe seiner Wohnung 8354 Euro pro Jahr spart", sagt Georgiadis. Vom Restbetrag wiederum wird ein Eigenanteil abgezogen, erläutert Böke. Ein bis sieben Prozent der Gesamteinkünfte wertet der Fiskus als zumutbare Belastung - berechnet unter anderem durch das Gesamteinkommen und die Zahl der Kinder. Diesen Eigenanteil darf der Steuerzahler aber möglicherweise als "haushaltsnahe Dienstleistung" geltend machen, sagt Böke: "20 Prozent der Kosten werden direkt von den zu zahlenden Steuern abgezogen. Das ist schon attraktiv."
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Scheidungskosten können nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden. Aber diese Regelung ist juristisch umstritten. Das letzte Wort haben jetzt die Richter des Bundesfinanzhofs. 21.05.15 Finanzamt vor Gericht So profitiert man von Musterprozessen
"Zweifelhafte Praxis": Begrenzte Mithaftung für Pflegeplatzkosten 14.08.14 "Zweifelhafte Praxis" Begrenzte Mithaftung für Pflegeplatzkosten
Heimkosten sind oft sehr hoch. Können Bedürftige die Pflege nicht allein finanzieren, müssen laut BGH notfalls die Kinder zahlen. 12.02.14 Familie verpflichtet Was Kinder für Eltern zahlen müssen
Wenn das Geld nicht reicht, müssen Kinder für ihre Eltern aufkommen. Dafür kann auch das Vermögen der Kinder herangezogen werden. 28.07.14 Unterhalt für die Eltern Kinder müssen ihr Vermögen nutzen

Zieht ein Senior aus Altersgründen in ein Heim oder ein betreutes Wohnen, kann er die Miete für sein Zimmer ebenso wenig geltend machen wie Ausgaben für Essen und Trinken. "Dann können eventuell Krankheitskosten abgezogen werden und haushaltsnahe Dienstleistungen wie im Eigenheim auch", sagt Gerauer.

Müssen die Kinder Heimkosten für ihre Eltern tragen, dürfen sie diese ebenfalls teilweise von der Steuer absetzen. Auch hier kommt es darauf an, ob die Betroffenen aus Alters- oder Krankheitsgründen umziehen. Ist ein Senior nicht pflegebedürftig, könnten seine Kinder maximal 8354 Euro pro Jahr als Unterhaltszahlung angeben, erklärt Böke. Der Betrag werde vom Gesamteinkommen abgezogen, also der steuerlichen Bemessungsgrundlage.

Übernehmen Kinder die Pflege ihrer Eltern selbst, dürfen sie den Pflegepauschbetrag von 924 Euro geltend machen. Vorausgesetzt der Senior hat die Pflegestufe III oder einen Behindertenausweis mit dem Merkzeichen "H", sagt Gerauer. Außerdem müsse die Pflege unentgeltlich erfolgen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Exotische Arten ein Problem - Palmen könnten bald in Deutschland boomen

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Aug 2015 20:07

http://www.n-tv.de/wissen/Palmen-koennt ... 56596.html
Mittwoch, 19. August 2015
Exotische Arten ein Problem - Palmen könnten bald in Deutschland boomen

Palmen kennen viele Deutsche nur aus dem Urlaub. Wie wäre es, wenn die exotischen Pflanzen auch in Deutschland wachsen? Das könnte schon bald der Fall sein - und gleichzeitig zu einem großen Problem werden.

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Sie sehen hübsch aus, sind aber eine potenzielle Bedrohung für die heimische Flora und Fauna: Exotische Pflanzen wie Hanfpalmen und Wandelröschen könnten in Deutschland künftig einen Boom erleben. Mit dem Klimawandel wachse die Gefahr, dass sich mediterrane und subtropische Gewächse ausbreiten und heimische Arten verdrängen, sagte Biologieprofessor Mark van Kleunen von der Universität Konstanz.
Das Wandelröschen ist hochgiftig.
Das Wandelröschen ist hochgiftig.
(Foto: imago/Harald Lange)

Gemeinsam mit Kollegen aus dem In- und Ausland hat van Kleunen eine umfassende Übersicht über sogenannte Neophyten weltweit erstellt - von Pflanzen also, die sich auf fremdem Boden etabliert haben. Die Studie wird in der Fachzeitschrift "Nature" vorgestellt. Überrascht habe ihn, wie groß die Zahl der ausgewanderten Arten sei, sagte der Ökologe. Fast vier Prozent der globalen Flora, insgesamt mehr als 13.000 Arten, seien auch fernab ihrer Heimat zu finden.

Zum Vergleich: In ganz Europa gibt es rund 14.000 Pflanzenarten. In Deutschland haben die Forscher rund 450 Neophyten ausgemacht. Nicht alle verdrängten die heimische Flora, sagte van Kleunen. Einige potenziell problematische Arten haben sich bislang auch kaum verbreitet. Doch sie könnten einen plötzlichen Boom erleben, wenn sich die Lebensbedingungen zu ihren Gunsten ändern - etwa, wenn die Sommer heißer und die Winter milder werden. Dies gelte unter anderem für einige Gartenpflanzen aus mediterranen und subtropischen Zonen, sagte der Biologe.
Mehr Vorsicht im Gartenbau
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Das hübsche, aber hochgiftige Wandelröschen etwa habe sich in anderen Teilen der Welt schon unkontrolliert verbreitet. Ähnliches gelte für die Hanfpalme, ein beliebtes Gewächs für den Vorgarten. Im Tessin verdränge diese Art bereits den heimischen Wald, und auch in Deutschland könnte sich die Palme schon bald in freier Wildbahn ausbreiten.

Van Kleunen rät generell zu mehr Vorsicht im Gartenbau. Es solle genau überlegt werden, welche Pflanzen man von anderen Kontinenten nach Europa hole. Problematische Arten sollten unbedingt im Auge behalten werde, um eingreifen zu können, bevor sie wirklich heimisch werden. In Radolfzell am Bodensee untersucht der Biologe zusammen mit seinem Team und der Deutschen Umwelthilfe, was auf den Grünflächen der Stadt angepflanzt wird und welche Pflanzen dort besser nicht hingehören.
Neuseeland hat europäische Flora
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Wenn es um Neophyten geht, ist Europa aber nicht nur Opfer, sondern auch Täter. "Wir haben fast die ganze europäische Flora exportiert", sagte van Kleunen. So macht sich der rot blühende Blutweiderich in Nordamerika breit. Zur Plage wird dort auch die Knoblauchsrauke, die Einwanderer als Gewürz mitbrachten und die heimische Arten verdrängt. Besonders betroffen ist jedoch Neuseeland.

Weil dort die Weiden für Kühe und Schafe zu mager waren, brachten Siedler Pflanzen aus ihrer Heimat mit und säten sie teils sogar mit Flugzeugen aus. Die Folge: Heute hat Neuseeland eine fast europäische Flora. Es gibt 1500 einheimische Pflanzenarten - und 1500 exotische. "Das ist schon ein eher krasses Beispiel", sagte van Kleunen. Nicht überall auf der Welt seien solche Folgen zu erwarten. "Doch die Pflanzenwelt wird in Zukunft homogener und ein bisschen langweiliger."

Die Forscher hatten für die Analyse Informationen zu eingewanderten Pflanzenarten aus über 480 Festland- und mehr als 360 Inselregionen gesammelt. Die meisten nicht-heimischen Arten haben sich demnach mit fast 6000 in Nordamerika angesammelt, die schnellste Zunahme bei der Zahl der Invasoren gibt es derzeit auf den Pazifikinseln.

Quelle: n-tv.de , hla/dpa
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Vollrausch für die Forschung - Wie Alkohol den Charakter verändert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Aug 2015 20:48

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Alkohol-d ... 56306.html
Donnerstag, 20. August 2015
Vollrausch für die Forschung - Wie Alkohol den Charakter verändert

Von Diana Sierpinski

Im Wein liegt die Wahrheit - sagt man. Viele Menschen zeigen demnach erst im betrunkenen Zustand ihr wahres Ich. Das dachten sich wohl auch US-Forscher und luden Männer und Frauen ein, im Namen der Wissenschaft Alkohol zu trinken.


Viele Menschen verändern ihr Gemüt, wenn sie zu tief ins Glas geschaut haben. Aus dem schüchternen Mauerblümchen kann schon mal eine emotionale Labertasche oder ein enthemmtes Party-Girl werden. Oder andersherum verwandelt sich eine selbstbewusste Powerlady mit Schwips plötzlich in eine langweilige Thekenschläferin.

Forscher der Universität von Missouri-Columbia baten 64 Männer und Frauen, für die Wissenschaft Alkohol zu trinken. Sie sollten ihre Charaktereigenschaften dazu einmal im nüchternen Zustand betrachten und diese dann mit ihrer betrunkenen Version vergleichen. Das Ergebnis ihrer Studie: Betrunkene Alter Egos lassen sich in vier Spezies einordnen.

Hemingway: Ganz nach Hemingway-Manier, der selbst einmal verlautbarte, er könne den gesamten Whiskey-Vorrat der Hölle austrinken, ohne betrunken zu werden, kann diesem Rausch-Typ kein Drink was anhaben. Während die anderen Trinker nach ein paar Bier nicht mehr die Hellsten sind, beeinträchtigt das die Hemingways kaum. Sie meinen, im alkoholisierten Zustand besser organisiert zu sein und abstrakte Gedanken schneller nachvollziehen zu können. In diese Kategorie fallen die meisten Leute - das glauben sie zumindest selbst von sich.
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Mary Poppins: Etwa 15 Prozent der Menschen werden, wenn sie betrunken sind, schlagartig einfühlsam, freundlich und kooperativ. Diese meist weiblichen Trinker behalten ihr angenehmes Wesen auch durch ein paar Gläser Wein zu viel bei und werden nicht gleich zu rücksichtslosen Vollidioten. Sie verhalten sich lediglich etwas extrovertierter, machen gerne ein paar Selfies oder halten einer Freundin die Haare, wenn diese über der Kloschüssel hängt.

Der verrückte Professor: Diese Spezies erlebt durch den Alkohol eine regelrechte Transformation. Sie sind Meister im Mut antrinken, nüchtern sind sie jedoch oft schüchtern. Wenn sie betrunken sind, steigt ihre Extroversion "drastisch" an, während ihre Gewissenhaftigkeit sinkt. Verrückte Professoren mutieren nach ein paar Cola-Rum zum wilden Tier. Ihren verrückten Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Dramatische Szenen nicht ausgeschlossen. Etwa 20 Prozent der Menschen fallen in diesen Rausch-Typ, mit mehr Männern als Frauen.

Mr. Hyde: Diese Trinker werden unter Alkoholeinfluss zu wahren Monstern. Etwa 23 Prozent verwandeln sich von Dr. Jekyll in Mr. Hyde - darunter zwei Drittel Frauen. Je betrunkener sie werden, desto feindseliger wird ihre Stimmung. Ihr Verantwortungsbewusstsein und sogar ihr Intellekt scheinen sich unter Alkoholeinfluss aufzulösen. Mr. Hydes sind nicht unbedingt die Leute, in deren Anwesenheit man ohnmächtig oder verhaftet werden möchte. Die Hydes können sich am nächsten Morgen oft an nichts mehr erinnern. Black-outs gehören zum Programm. Dabei können die Personen im nüchternen Zustand durchaus liebenswert und sogar eher ruhig sein.

Quelle: n-tv.de
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Alarm: Die Bücherverbrennungen kehren zurück

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Aug 2015 19:47

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... rueck.html
Alarm: Die Bücherverbrennungen kehren zurück
Markus Gärtner

Die »grün-roten Politkommissare im Gender-Land Baden-Württemberg« verschärfen ihre Meinungsdiktatur. Wie der ehemalige Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Roland Tichy, in seinem Blog berichtet, sind in Bad Dürrheim 3 200 Bücher der örtlichen Stadtbibliothek in einer überfallartigen Aktion »ohne Beteiligung der Bibliothekarin« vernichtet worden.



Wer die Mainstream-Medien aufmerksam studiert, weiß: Gehirnwäsche und Umerziehung im Sinne der links-grünen neuen Weltordnung nehmen schon länger zu. Jetzt werden die Methoden aber rabiater, skrupelloser und deutlich demokratiefeindlicher. Hier outet sich eine Ideologie, die nur solange Toleranz predigt und auch übt, wie ihr der Widerspruch Andersdenkender genehm ist und nicht unter die dünne Haut geht.

Vernichtet wurden die Bestände der Bad Dürrheimer Bibliothek durch das Regierungspräsidium. Es traf nicht nur Werke, die noch in der alten Rechtschreibung publiziert wurden, sondern zahlreiche Ausgaben, die den intensiven Bestrebungen, den leicht regierbaren und politisch korrekten Menschen zu erziehen, zuwiderlaufen.



Das Wort »Neger« in einer alten Buchversion reicht, um ein Buch auf den Scheiterhaufen zu bringen. Selbst Erich Kästner ist nicht mehr sicher, denn »Das doppelte Lottchen« ist nun ebenso suspekt und systemwidrig wie »Das fliegende Klassenzimmer.« Damit erwischt es Kästner nach den Attacken der Nazis zum zweiten Mal. Dass Kinderbücher dem links-grünen Mantra einer genderisierten und auf politische Korrektheit getrimmten Gesellschaft folgend zeitgeist-konform bereinigt werden, ist nichts Neues. Bücherverbrennungen – nichts anderes ist eine Vernichtung – dagegen schon.



Was kommt eigentlich als Nächstes? Dass Sturmtrupps in unsere Häuser eindringen und die Bibeln einsammeln, weil dort von Mann und Frau die Rede ist? Dass uns die Kinder weggenommen werden, weil wir sie zögerlich – oder gar nicht - auf eine geschlechterfreie Zukunft vorbereiten? Dass Meinungs-Polizei uns verhört, ob wir »entartete Literatur« wie die alten Klassiker in den Regalen stehen haben? Dass das Sozialamt vorbeischaut, weil wir den Kindern noch Pippi Langstrumpf vorlesen?



Weit sind wir davon offenbar nicht mehr entfernt. Bürger, die in friedlichen Demonstrationen in Dresden Furcht vor der Verschiebung ihres kulturellen Koordinatensystems zum Ausdruck bringen, werden als »Nazis in Nadelstreifen« abgewatscht.



Wer andere Meinungen als die von der links-grün-rot-schwarzen Einheitsfront in Berlin als »alternativlos« vorgegebenen zum Ausdruck bringt, ist eine »ausländerfeindliche« braune Dumpfbacke, eine angebliche »Schande« für die Republik. Selbst Gegner des Euro werden als »Rechtspopulisten« verunglimpft.



Im Spiegel bescheinigt Jakob Augstein den aufgebrachten Deutschen, die sich beschweren, dass der SPD-Politiker Edathy im Kinderporno-Skandal straffrei ausging, ein »ungesundes Volksempfinden.« Frei nach dem Motto: In der wohl geordneten multikuturellen, gender-geformten und durch-regulierten Wohlfühl-Republik ist jeder ein Extremer – oder ein Kranker - wenn er von dem vorgegebenen Meinungs-Spektrum abweicht.



Wer den Islam kritisiert, ist »islamophob«, also der Definition nach krankhaft und kann gar nicht recht haben. Wer die Einwanderungspolitik kritisiert, ist automatisch »fremdenfeindlich.« Wer sich zur Homo-Ehe nicht genau nach dem vorgegebenen Kanon äußerst, ist ein pervertierter Hinterwäldler.



Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) will einen Auftritt der Buchautorin Birgit Kelle verhindern, bloß weil sie das grassierende »Gender Gaga« als eine absurde Ideologie kritisiert, die unseren Alltag erobern will. Meinungsfreiheit? Nur wenn die Kritik nicht den vorgegebenen Orbit verlässt. Und das soll Demokratie sein? Nein, eher ein Meinungs-Gulag.



Der Eindruck macht sich breit, dass unsere politische Kaste - vor allem der links-grüne Teil des Spektrums - Grundwerte und verfassungsmäßig garantierte Rechte umso weniger achtet, je weiter sich geäußerte Meinungen vom Berliner Meinungs-Biotop entfernen. Was diskutiert werden darf, sollen jetzt Kommissare bestimmen, nicht Gesetze.



Es ist kein Wunder, dass einem so stark entarteten und demokratiefeindlichen Denken auch die sich häufenden Attacken gegen das Eigentum entspringen, zum Beispiel die Beschlagnahme von Wohnungen für die Unterbringung von Flüchtlingen. Wer unser alternativloses Projekt stört, dem wird das Grundgesetz unter dem Hintern weggezogen.



Wie allergisch nicht nur der linke politische, sondern auch der linke mediale Mainstream auf Kritik reagiert, und seine eigene Position über die Gesetze stellt, das zeigen Kommentare in den Zeitungen und angebliche Studien, wie die neue aus der Otto-Brenner-Stiftung.



Dort hat Wolfgang Storz, der ehemalige Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, eine Abhandlung mit dem Titel »Querfront – Karriere eines politisch-publizistischen Netzwerks« verfasst. Schon im Vorwort wird das völlig unhaltbare, entartete Demokratie-Verständnis des Autors deutlich. Dort schreibt er:

»Je mehr Parteien, Verbände, Stiftungen, Initiativen, politische Akteure oder soziale Gruppen ohne Filter oder Vermittlung durch Dritte ihr Publikum direkt im Netz suchen und je erfolgreicher sie dabei sind, desto stärker zerfällt das, was eine funktionierende Demokratie so dringend benötigt: eine gemeinsame Öffentlichkeit.«

Aha: Die »gemeinsame Öffentlichkeit« wird hier nicht als ein Konsens gesehen, der sich aus einer freien Diskussion mit ungehindertem Austausch der Argumente ergibt, sondern als vermittelte und gefilterte Vorgabe, die festlegt, in welchem Rahmen gedacht und gehandelt werden soll. Was für ein krankes Hirn denkt sich so etwas aus?



Direkte und unzensierte Debatten, ohne das filternde Eingreifen der Massenmedien, stören demnach die Demokratie. Widerspruch und Kritik, die nicht durch die glättenden Kanäle von massenmedialen Meinungsmachern gegangen sind, sollen einer funktionierenden Demokratie schaden?



Wer so die Demokratie sieht, dem muss eine größere Sicherung durchgebrannt sein. Oder er hat die pluralistische parlamentarische Demokratie in Deutschland schon immer wie einen Zirkus verstanden, in dem die Meinungs-Dompteure dafür sorgen, dass öffentliche Debatten nur innerhalb eines von Systemmedien verengten – und von der politischen Kaste genehmigten – Raumes stattfinden.



Wenn das die Demokratie ist, dann können wir gerne darauf pfeifen.



Aber zum Glück ist das nicht das, was die Väter dieses Begriffs wirklich im Sinn hatten. Widerspruch und Streit – im positiven, konstruktiven Sinne – sind das Gewürz für eine gelungene demokratische Meinungsbildung. Filter haben darin nichts zu suchen, außer natürlich die Gesetze, die vor Beleidigung, rassistischen Attacken oder anderen Herabwürdigungen schützen. Alles andere ist Zensur.



Und selbst wenn Meinungen im Widerstreit der Argumente und Ideen gelegentlich über den Rand hinauschießen, dann muss das eine lebhafte Demokratie aushalten, solange im Rahmen der Gesetze gesprochen und geschrieben wird.



Filter, Vermittler, Erzieher und Bevormunder wollen wir dagegen nicht haben. Das ist auch der Grund, warum Leser und Zuschauer den einseitigen und von Propaganda durchströmten Systemmedien in Scharen davonlaufen. Wie hat das der kanadische Blogger Garth Turner in dieser Woche so schön formuliert? »Wir wollen den Kanal wechseln, aber nicht erzogen werden.« - Dem ist nichts hinzu zu fügen.


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Leser-Kommentare (19) zu diesem Artikel
22.08.2015 | 19:36
Ben

Der Fremde kommt nicht aus Büchern, sondern aus Afrika. Die alten Germanen hatten keine Bücher und wußten trotzdem, daß die Römer Fremde sind. Die Infos machen uns Angst. Die sagen, wir sollen nicht so und so reden, deshalb tun wir es nicht. Ein Kindertrick sagt, wie es geht. Lehne die Info ab, wirf sie ungelesen weg, halte dir Augen und Ohren zu, tanze herum und sing "lalala". Dann hat Mutti ein Problem. Befehle, die nicht ankommen, können nicht umgesetzt werden.

22.08.2015 | 19:26
Frank

Es gibt auch über die linken Schreibtisch-"Revolutionäre" wie den Herrn Wolfgang Storz eine schöne "Studie" von Igor R. Schafarewitsch aus dem Jahre 1980. Das pseudorevolutionäre populistische linke Gedankenkonstrukt von den heutigen noch (halb-)deutsch sprechenden und schreibenden, meist kinderlosen Dekadenzbratzen, die sich hier wohl hauptsächlich im Schulwesen, Kulturbereich, als Politiker oder "Aktivisten" und in der Mainstream-Journaille...

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22.08.2015 | 19:21
ixi

Bücher verbrennen/verbannen ist nur der erste Schritt in der EU-Poizeistaat-Diktatur. Dananch geht es dann auch bei uns so weiter wie in den USA: Video: "USA: 14 Polizisten im Einsatz bei rücksichtsloser Verhaftung eines einbeinigen Obdachlosen " - unter: https://www.youtube.com/watch?v=r0A2ePdvScw

22.08.2015 | 18:55
Loup

Beobacher@ Da liegen Sie falsch. Die Nazis haben für den Vorlaufer der NWO gekämpft. Das System wurde von anglosächsischen Freimaurern installiert. Der Sinn war, Deutschland in den absoluten Ruin zu treiben. Sie waren meines Erachtens schon Gangster der NWO. Sie wurden von der Bank of Amerika, Bank of England und anderen amerikanischen Konzernen finanziert! Und die Bücherverbrennung hatte schon der Vatikan praktiziert, der vielleicht hinter allem steht. Nicht um sonst kommt der...

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22.08.2015 | 18:54
Loup

Wie sagte Heinrich Heine so treffend. Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen. Der linksgrüne Mob, dazu gehören auch meines Erachtens ihre pseudointellektuelle Führergruppe, erinnert mich nicht nur an die jüngste deutsche braune Gechichte, sondern auch an die Revolutionsgarden von Mao tse dong.Der Grund der Bücherverbrennung dient einem einzigen Zweck. Jede Erinnerung an die "alte" Kultur auszulöschen.Die gleichen Chaoten, die sich sich heute...

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22.08.2015 | 18:52
Karl

Das was hier beschrieben wird ist verbaler Jakobinismus in Reinkultur -- stets dem Guten verpflichteter Terror; von wem auch immer. Bet Thomas Mann heißt es in Betrachtungen eines Unpolitischen: die „Auferstehung der Tugend in politischer Gestalt, das Wieder-möglich-werden eines Moralbonzentums sentimental-terroristisch-republikanischer Prägung, mit einem Worte: die Renaissance des Jakobiners“. Ich empfehle das Studium von Wer hat Angst vor der Philosophie? Von Norbert...

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So schützen Nutzer ihre Geräte - Keine Panik bei Handy-Klau

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2015 10:05

http://www.n-tv.de/ratgeber/Keine-Panik ... 63621.html
So schützen Nutzer ihre Geräte - Keine Panik bei Handy-Klau

Gerade im Urlaub ist es ärgerlich: Am Strand oder beim Einkaufen stiehlt ein Dieb das Handy. Doch man kann einiges tun, um das Smartphone und wertvolle Daten zu schützen. Auch böse Überraschungen bei der Telefonrechnung bleiben so erspart.


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Vorsicht, Langfinger: Wenn das Handy aus der Tasche geklaut wird, sollten Besitzer schnell die SIM-Karte sperren lassen.
(Foto: dpa-tmn)

Smartphones und andere Handys sind klein, leicht - und schnell geklaut. Zehntausende Geräte stehlen Langfinger in Deutschland Jahr für Jahr - auch im Urlaub sind Handy-Nutzer meist vor Diebstahl nicht gefeit. Einige Tipps helfen, den Schaden bei einem Diebstahl möglichst gering zu halten:

SIM-Karte sperren

Bei einem Diebstahl sollten Handynutzer schnellstmöglichst ihren Netzbetreiber anrufen und die SIM-Karte sperren lassen. "Das ist der wichtigste Faktor", erläutert Falko Hansen vom Telekommunikationsportal "teltarif.de". Damit verhindern sie, dass Diebe auf ihre Kosten telefonieren oder SMS versenden. Für die Sperrung sind laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (vznrw) Telefon-, SIM-Karten- und Kundennummer oder Kundenkennwort nötig.

Eigene Nummer anrufen

Sobald das Handy gesperrt ist, lässt sich die eigene Nummer nicht mehr anrufen. Deswegen sollten Nutzer davor versuchen, zumindest einmal ihr eigenes Handy zu erreichen, empfiehlt die Verbraucherzentrale - vielleicht gibt es einen ehrlichen Finder.

Anzeige

Der Handy-Klau sollte umgehend bei der Polizei angezeigt werden. Bei der Anzeige muss zur Identifizierung des Geräts die Seriennummer - "IMEI" genannt - angegeben werden. Sie lässt sich über die Tastenkombination "*#06#" am Gerät abfragen oder auf der Verpackung nachlesen.

Zugriffscode

Bei vielen Handys kann man einen Zugriffscode aktivieren. Sobald die Tastensperre aktiv ist, muss erst eine PIN eingegeben werden. Damit kann kein Unbefugter auf die Daten des Handys zugreifen oder teure Telefonate führen, sagt Hansen.

Sperre für SIM-Karten

Ein weiterer Zugriffscode ist der für SIM-Karten. "Das ist ein großer Sicherheitsgewinn", meint Hansen. "PIN-Sicherung und Displaysperre verhindern auch, dass das Gerät vom Dieb mit einer neuen SIM-Karte weiter genutzt werden kann", erklärt die vznrw.

Backup

Damit nach dem Verlust des Handy wenigstens noch das Telefonbuch erhalten bleibt, sollte sich ein Handynutzer regelmäßig um Backups der Daten kümmern. Möglich ist dieses zum Beispiel über die Synchronisations-Software die Cloud-Dienste der Hersteller.
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Knack - und kaputt: Splittert das Display vom Smartphone, kann das teuer werden. Den Abschluss einer Handy-Versicherung sollten sich Besitzer aber trotzdem gut überlegen. 21.02.14 Genau nachrechnen Fallstricke bei der Handyversicherung

Ortungsfunktion

Viele Smartphones verfügen über eine Ortungsfunktion, mit der über eine Webseite der Standort des Telefons ermittelt werden kann - vorausgesetzt, der Besitzer aktiviert den Dienst. Die Funktion sei zwar nützlich, sagt Falko Hansen, ist aber aus Gründen des Datenschutzes auch genauso fragwürdig.

Versicherung

Laut vznrw zahlt die Hausratversicherung nur, wenn das Handy bei einem Einbruchdiebstahl in der Wohnung oder einem Überfall gestohlen wird. "Spezielle Handyversicherungen lohnen sich eigentlich nur bei sehr hochwertigen Geräten."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Machen Sie Ihr Leben sturmfest – der Börsencrash ist erst der Anfang

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2015 20:07

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... nfang.html

25.08.2015


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Machen Sie Ihr Leben sturmfest – der Börsencrash ist erst der Anfang
Michael Snyder

Sie sind kein Prepper? Sie sind nicht auf die aufziehenden Katastrophen vorbereitet? Dann jetzt aber schnellstens runter von der Couch und ran ans Werk. Sie müssen sofort anfangen, sich vorzubereiten. Erinnern Sie sich, was 2008 geschah: Der Großteil der USA wurde von der Krise kalt erwischt. Millionen Amerikaner verloren ihre Arbeit und weil die meisten gerade so von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck lebten, standen ganz viele schlagartig ohne Reserven da und konnten die Miete oder die Hypotheken nicht mehr bezahlen. Zahlreiche Familien, die bis dahin ein ganz bequemes Mittelklasseleben geführt hatten, rutschten über Nacht in die Bedürftigkeit ab.



Die kommende Krise jedoch wird letzten Endes noch schlimmer ausfallen und sie wird sich nicht nur auf den wirtschaftlichen Bereich beschränken. In den vergangenen beiden Handelstagen hat der Dow-Jones-Index über 1000 Punkte eingebüßt. Es hat begonnen – das Beben, vor dem so viele gewarnt haben. Und so lange dieses Beben andauert, werden Sie und Ihre Familie Bargeld brauchen, Lebensmittel, Vorräte und eine ganze Menge anderer Dinge. Wenn Sie nicht bereits bestens vorbereitet sind, sollten Sie Ihr Leben sturmfest machen, denn jetzt wird die Zeit knapp.



Verlassen Sie sich bei alledem nicht nur auf mich. Damian McBride, ranghoher Berater des ehemaligen britischen Premiers Gordon Brown, sagt dasselbe:

Ein früherer Berater von Gordon Brown hat angesichts der weltweit einbrechenden Aktienmärkte die Menschen aufgerufen, sich mit Konserven und Wasser zu bevorraten.

Und er sprach nicht einfach nur so allgemein vor sich hin. Laut einem Artikel in einer der wichtigsten Tageszeitungen Großbritanniens rief McBride seine Mitbürger auf, die folgenden Dinge zu tun:

»Ratschläge zum bevorstehenden Crash. Nummer eins: Schaffen Sie Ihr Bargeld an einen sicheren Ort. Gehen Sie nicht davon aus, dass Banken und Geldautomaten geöffnet sein werden oder ihre Bankkarten funktionieren«, so McBride per Twitter.

»Crash-Ratschlag Nummer zwei: Haben Sie ausreichend Wasser, Konserven und andere Grundnahrungsmittel für einen Monat? Falls nicht, gehen Sie einkaufen.«

»Crash-Ratschlag Nummer drei: Vereinbaren Sie mit Ihren Angehörigen einen Treffpunkt für den Fall, dass das Transportnetz und die Kommunikation zusammenbrechen. Welchen Ort können Sie alle gut erreichen?«

Das sind alles sehr gute Ratschläge. Aber ich frage mich, warum er so besorgt darüber ist, ob die Menschen einen Monat hinter verschlossenen Türen leben können. Weiß er etwas, das wir nicht wissen? Von anderen Stellen sind ähnlich ominöse Warnungen zu vernehmen. Hier ein Auszug aus einem aktuelleren Artikel von Chuck Baldwin, der ungewöhnlich dringlich daherkommt:

»Ich empfehle Ihnen, Lebensmittel und Wasser für mindestens drei Monate im Haus zu haben. Viele Survival-Experten sagen, Vorräte für sechs Monate seien das Minimum, ich für meinen Teil komme aber mit Thunfisch oder Erdnussbutter sehr lange über die Runden. Sie können von verschiedenen Anbietern Fertigmahlzeiten kaufen, bei vielen Sportartikelgeschäften gibt es auch abgepackte Lebensmittel für Camper. Natürlich gibt es zu normalen Zeiten problemlos überall abgefülltes Wasser.

Schlagen Sie zu! Destilliertes Wasser lässt sich länger lagern als Quellwasser. Ich empfehle darüber hinaus, dass Sie sich Tabletten zur Wasseraufbereitung oder Katadyn-Wasserfilter verschaffen. Wenn Sie können, stellen Sie sich darauf ein, Ihr eigenes Essen anzubauen. In kälteren Regionen wie bei uns hier in Montana lernen die Menschen rasch, Treibhäuser zu bauen und für den Anbau von Nahrung zu nutzen. Auch das Einmachen von Lebensmitteln hilft über Engpässe hinweg. Wenn Ihre Eltern oder Großeltern so wie meine die Weltwirtschaftskrise überstanden haben, wissen Sie, dass das damals ganz normal war.

Besorgen Sie sich einen Generator. Lagern Sie Brennstoff ein. Decken Sie sich ein mit Batterien, Kerzen, Taschenlampen, Material für Erste Hilfe und Toilettenartikeln, vor allem mit Toilettenpapier und Zahnpasta. Ich empfehle Ihnen auch, dafür zu sorgen, dass Ihnen Feuerzeuge oder Streichhölzer nicht ausgehen. Man weiß nie, wann man ein Feuer entfachen muss. Wenn Sie in kälteren Regionen leben, haben Sie vielleicht ohnehin bereits einen Holzofen oder Kamin.«

Den Rest dieses hervorragenden Artikels können Sie hier lesen. Ähnlich äußerte sich kürzlich die Prepperin Daisy Luther:

»Holen Sie Ihr Geld von der Bank – schnellstmöglich! Wenn Sie Ihr Vermögen immer noch auf der Bank liegen haben, gehen Sie hin und heben Sie so viel wie möglich ab. Lassen Sie nur noch so viel Geld auf dem Konto, dass die Rechnungen bezahlt werden. In Griechenland ist kürzlich nicht der Markt zusammengebrochen, aber dennoch schlossen die Banken und dennoch wurde eingeschränkt, wie viel Geld man am Automaten bekam. Die Leute mussten eine ganze Weile auskommen, ohne auf ihr Geld zugreifen zu können. Ein Anschein von Normalität wurde gewahrt, indem die Menschen online Rechnungen bezahlen oder mit EC-Karten einkaufen konnten. Ziehen Sie Ihr Geld ab. Sie sollten sich nicht der Gnade der Banken ausliefern.

Bevorraten Sie sich. Sorgen Sie dafür, dass Sie vorbereitet sind. Wenn Sie noch nicht auf Stand sind und die Zeit drängt, können Sie Notfallvorräte als fertige Pakete bestellen, damit Sie überhaupt etwas zur Hand haben. (HIER können Sie lernen, wie Sie mithilfe von gefriergetrockneten Lebensmitteln einen Bestand an Notfallvorräten aufbauen können). Machen Sie auf dem Heimweg von der Arbeit Halt im Supermarkt oder dem Großmarkt und decken Sie sich mit Vorräten ein.

Decken Sie sich mit Treibstoff ein. Füllen Sie Ihren Tank und auch Ihre Reservekanister. Nach einem Börsencrash kommt es sehr häufig dazu, dass die Benzinpreise in die Höhe schießen.

Stellen Sie sich auf mögliche Unruhen ein. Wenn die Banken die Menge an Geld begrenzen, die man abheben darf (oder wenn sie wie in Griechenland gleich ganz schließen), können Sie sicher sein, dass es hier und da zu Panikreaktionen kommen wird. Wenn dann noch die Geschäfte die Preise drastisch anheben oder ganz schließen, wird die Panik bloß schlimmer werden. Bewaffnen Sie sich und stellen Sie sich darauf ein, zu Hause in Sicherheit zu bleiben. (Dieser Artikel wurde während der Rassenunruhen in Ferguson geschrieben, aber zivile Unruhen folgen unabhängig vom Auslöser einem ähnlichen Muster.)

Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie Ihre Rechnungen nicht werden bezahlen können. Wenn tatsächlich alles vor die Hunde geht, werden vor allem die Mittelklasse und die arbeitende Unterschicht am stärksten in Mitleidenschaft gezogen. Das zeigte sich bereits in Griechenland während der dortigen Finanzkrise. In diesem Artikel geht es darum, wie Sie überleben, wenn Sie Ihre Rechnungen nicht mehr begleichen können.

In jeder Familie liegen die Dinge anders, Prepping sieht also bei jedem Haushalt anders aus. Was für Sie wichtig ist, mag mir völlig unbedeutend erscheinen. Aber das ändert nichts an der Grundwahrheit: Wir alle müssen uns vorbereiten auf das, was kommt, denn die Zeit wird knapp.



Ich habe es schon wiederholt gesagt: Was die letzten sechs Monate des Jahres 2015 angeht, verspüre ich eine Dringlichkeit, wie ich sie noch nie zuvor über irgendeinen Zeitraum verspürt habe. Sie glauben, Sie können sich mit dem Vorbereiten Zeit bis zum nächsten Jahr lassen? Dann wird es zu spät sein!



Der Börsencrash ist bloß der Anfang. Nächsten Monat werden wir ein Zusammentreffen von Ereignissen erleben, das geradezu beispiellos ist. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, können Sie sich beispielsweise hier einlesen:

- The Big List Of 33 Things That Are Going To Happen In September 2015

- Russlands Medien reden über den heißen September ‒ US-Medien hüllen sich lieber in Schweigen

- The Mystery Of September 23: Why Does 9/23 Keep Popping Up All Over the Place?

- 10 Things That Are Going To Happen Within 15 Days Of The End Of The Shemitah

Die vergangenen Jahre verliefen vergleichsweise stabil. Das hat Millionen Amerikaner dazu verleitet, sich selbstzufrieden zu fühlen. Selbst unsere Politiker legen ein sehr hohes Maß an Selbstgefälligkeit an den Tag. Obwohl unsere Nation immer stärker den Bach hinuntergeht, hat Barack Obama über 1100 Stunden Golf gespielt, seit er ins Weiße Haus einzog. Es ist höchste Zeit für uns alle, aus unserem Schlummer zu erwachen, denn das Leben in Amerika wird sich dramatisch verändern.


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Bildnachweis: Tim Masters/ Shutterstoc

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Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel
25.08.2015 | 19:00
Hollis Mason

Lyndon LaRouche: Größter Finanzkrach der Neuzeit – jetzt die richtigen Maßnahmen ergreifen 25. August 2015 • 12:22 Uhr http://www.bueso.de/node/8184 Crash des globalen Finanzsystems im Gang - westliche Zentralbanken fluten die Märkte 25. August 2015 • 11:16 Uhr http://www.bueso.de/node/8183 Ein Marshallplan für Griechenland und den Balkan http://www.bueso.de/node/6034 Für ein Trennbanksystem und ein neues Glass Steagall Gesetz! Siehe auch "Forum für ein neues...

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25.08.2015 | 18:42
Jockel

@Dieter [...es kostet keine 100,- € pro Person sich mit Getreide und Reis und Nudeln für ein Jahr einzudecken. Das meiste ist auch noch Jahrelang haltbar. Vitamine bekommt man in der Natur umsonst. Das würde mir persönlich herzlich wenig nützen, weil ich z.b. Diabetiker bin und in der Stadt lebe. Da kommt man mit "Nudeln an Gras auf feinem Moos" ohne Insulin nicht sehr weit. Ein bischen naiv ist das alles schon, was hier mancher "Überlebenskünstler"...

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25.08.2015 | 18:41
Jockel

@Protois Mich interessiert schon jetzt nicht... Sollte nur ein Scherz sein. ;-)

25.08.2015 | 18:24
G.Wissen

@TK, Ihre Blauäugigkeit in Ehren aber Sie sollten anfangen, die Realität da draußen wahrzunehmen. Wenn es nicht die Börse ist, die als erstes Kollabiert und dann den ganzen Rest mit sich reißt, dann ist es die Invasionswelle, die in Europa Unruhen auslösen wird. Wennn das nicht als erstes kommt, dann vielleicht die Ukrainekrise, die explodiert, oder vielleicht auch der nahe Osten?! Wollen Sie wirklich noch mehr Beispiele, um den nahenden Kollaps des Systems zu erkennen? ___ Ich...

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25.08.2015 | 18:03
Matthias

Ich verstehe die Menschen nicht, die dies als Panikmache abtun. Da sieht man wie weltfremd und abgehoben hier gedacht und wir benebelt werden. Da bauen sich die Superreichen Luxusbunker und das doofe Volk (Entschuldigung) glaubt einfach noch an die Märchen der Lügenpresse. Nun ja soll mir egal sein, ich für meinen Teil habe mich bereits seit langem auf die Superkrise vorbereitet. Und sie wird kommen wie das Amen in der Kirche.

25.08.2015 | 17:12
Manirosu

Die Welt befindet sich ganz und gar in Aufruhr. Die Zeichen der Zeit sind unheilvoll, und kommende Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Der Geist Gottes zieht sich von der Erde immer mehr zurück. Schlag auf Schlag folgen Katastrophen zu Wasser und zu Lande: Stürme, Erdbeben, Riesenbrände, Überschwemmungen und Gewalttaten aller Art. Wer weiß, was die Zukunft birgt? Wo ist Sicherheit zu finden? Weder bei Menschen noch sonstwo auf Erden gibt es Geborgenheit. Eilig scharen sich...

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Kuratierte Musik für jede Situation - Google wird zur Stimmungskanone

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Aug 2015 10:47

http://www.n-tv.de/technik/Google-wird- ... 90751.html
Mittwoch, 26. August 2015
Kuratierte Musik für jede Situation - Google wird zur Stimmungskanone

Von Klaus Wedekind

Ab sofort bietet Google Play Musik Abonnenten auch in Deutschland kuratierte Playlisten. Unter anderem stellen DJs und andere Musikexperten Songs zusammen, die zu bestimmten Situationen oder der Stimmung eines Nutzers passen sollen.


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In den USA hat Google in seinem Musik-Streamingdienst schon seit einigen Monaten kuratierte Playlisten im Angebot, wie sie Spotify oder Deezer schon länger integriert haben und die bei Neueinsteiger Apple Music eine zentrale Rolle spielen. Möglich wurde dies durch den Kauf des hierzulande eher unbekannten Spezialisten Songza im Juli 2014. Mitbegründer Elliott Breece ist inzwischen Produktmanager für Google Play Musik und gab jetzt persönlich in Deutschland den Startschuss für kuratierte Playlisten.
Unter "Jetzt anhören" gibt's Playlists, die zur jeweiligen Situation des Nutzers passen sollen.
Unter "Jetzt anhören" gibt's Playlists, die zur jeweiligen Situation des Nutzers passen sollen.
(Foto: n-tv.de)

Kuratiert bedeutet, dass Playlisten nicht von Algorithmen, sondern von echten Menschen zusammengestellt werden. Für Google arbeiten weltweit unter anderem DJs, Musikkritiker oder Musiker, die die Titel "persönlich" auswählen und "kontinuierlich weiterpflegen". Zu persönlich will das Unternehmen aber nicht werden, die Anzahl der Kuratoren oder Namen wurden bei der Pressekonferenz in Berlin nicht genannt.

Eine Spezialität sind Listen in Kategorien, die Nutzer in Play Musik unter "Jetzt anhören" finden. Die Vorschläge werden dort ständig unter anderem dem Wochentag, der Uhrzeit oder der Jahreszeit entsprechend angepasst. Aktuell gibt's dort beispielsweise "Entspannt im Sommer" oder "Heißer Tag im Büro" mit jeweils drei verschiedenen Playlisten. Außerdem bietet Google unter "Sender durchsuchen" zahlreiche Listen nach Musikgenres, Jahrzehnten oder passend zu Aktivitäten und Stimmungen zusammengestellt an. "Egal, ob zur morgendlichen Sportstunde, für die Autofahrt ins Büro oder für einen gemeinsamen Kochabend mit Freunden - wir haben die ideale Playlist bereits vorbereitet", sagt Breece.
3,5 Stunden Musik am Stück

Die kuratierten Playlisten können wie alle in Play Musik angebotenen rund 30 Millionen Musiktitel für die Offline-Nutzung heruntergeladen werden. Prima: Google gestattet es, Titel neu zu ordnen, aus einer Liste zu entfernen oder eigene Musik hinzuzufügen. Eine Playlist liefert rund 3,5 Stunden Musik.
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Im Gegensatz zu Apple oder Spotify bietet Google noch keine Familienpreise an, das Abo kostet pro Teilnehmer 10 Euro im Monat. Gratis ist die Möglichkeit, bis zu 50.000 eigene Musiktitel zu Play Musik hochzuladen. Ist man Streaming-Kunde, werden diese Songs unter "Meine Musik" in den Dienst integriert. Google Play Musik steht auf Android- und iOS-Geräten, im Browser und auf Sonos-Anlagen zur Verfügung.

In einem schnellen Test hinterließen die kuratierten Playlisten einen guten Eindruck, die Mischungen sind interessant und abwechslungsreich. Schön ist, dass bei den Stimmungen nicht zu sehr auf Klischees rumgeritten wird. Die Listen von Googles Kuratoren können auch gut zum Entdecken neuer Musik oder als Füllhorn eigener Zusammenstellungen dienen. Wer einen besonders ausdifferenzierten Musikgeschmack hat, wird sich aber eher selten kuratieren lassen, sondern lieber weiter auf seine eigenen Listen aufbauen.

Quelle: n-tv.de
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Rot-grüne Schulpolitik: Desaster im Ländle, Volksaufstand in Niedersachsen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Aug 2015 11:34

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... chsen.html

Rot-grüne Schulpolitik: Desaster im Ländle, Volksaufstand in Niedersachsen
Heinz-Wilhelm Bertram

Nach dem Willen der schulpolitischen Bastelgruppe von SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Kultusministerium sollte es die Vorzeigeschule im Ländle werden: die »Gemeinschaftsschule« in Baden-Württemberg. Drei Jahre nach dem Start sickerten nun interne Ergebnisse einer Begleitforschung an der Geschwister-Scholl-Gemeinschaftsschule Tübingen durch. Die Bewertung fällt desaströs aus. Rot-Grün fliegen mal wieder alle Brocken um die Ohren.



Das hatten sich SPD und Grüne in den Abteilungen Genderei und Ideologiewerkstatt unter Kultusminister Andreas Stoch (SPD) fein ausgedacht. Gleichmacherei und Leistungsnivellierung bei sinkendem Leistungszwang zugunsten ideologischen Inputs in den entstandenen Freiräumen. Das ist das Zukunftsmodell, das die rot-grünen Gesellschaftsumbauer den Schulkindern aufzwingen wollen.



Natürlich wird im sozialistischen Klassenzimmer der minder begabte Schüler zusammen mit dem Hochbegabten unterrichtet. Wäre ja auch noch schöner, wenn der Primus seinem Wissen entsprechend enteilen würde. Nein, in diesem System soll schließlich niemand »ausgegrenzt« werden.



Erst recht werden Ausländerkinder und Kinder mit Behinderungen in eben diese Gruppe »integriert«. »Heterogen« sind die »Lerngruppen« also zusammengesetzt. Schulnoten gibt es nicht mehr, es wird auch keiner mehr sitzen bleiben. Das Toleranz-Edikt von Stuttgart 2012 wird realisiert in nur einer Schulart, eben der Gemeinschaftsschule.



Hätte Einstein doch nur eine »Gemeinschaftsschule« besucht!



In neuer rot-grüner Sprachdiktatur hat man sich die wunderbaren Worte erdacht, dass dieser Kuddelmuddel »eine höhere Durchlässigkeit im Bildungssystem« garantiere. Was nur, fragt man sich, hätte aus den vielen deutschen Nobelpreisträgern noch alles werden können, hätten sie doch nur eine »durchlässige Gemeinschaftsschule« nach Bauart von SPD und Grünen besuchen dürfen. Dann wäre sicher auch was aus ihnen geworden.



Gottlob blieb es ihnen erspart. Denn das Tübinger Projekt, eines von vier wissenschaftlich begleiteten für das Gutachten, erhielt verheerende Beurteilungen. Und das ist die Mängelliste:

Weder die stärksten noch die schwächsten Schüler werden gefördert

Lernstarke Kinder werden so gut wie gar nicht gefördert

Selbstständig lernen ist ein großer Misserfolg

Inklusion ist ein Misserfolg

Im Fremdsprachenunterricht wird zu wenig gesprochen

Es wird quantitativ zu wenig gelernt, Lernzeiten werden nicht erreicht

Bei den Inklusionsklassen herrscht ungenügende zentrale Koordination

Die Leistungsbeurteilung ist fragwürdig

Das alles wurde der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zugespielt. Dass die FAZ den 38-seitigen Beobachtungsbericht als »Gutachten« bezeichnete, obwohl der nur die Verhältnisse einer von vier untersuchten Gemeinschaftsschulen, nämlich der Tübinger, abbildet, erzürnte das Stuttgarter Kultusministerium doch sehr.



Toleranz- und Gendergedöns statt Streben und Leistungsfähigkeit



Das hat nicht viel zu sagen. Zum einen sind ehemals überzeugte Befürworter zu erbitterten Kritikern der Gemeinschaftsschule geworden, wie die FAZ schreibt. Zum anderen spiegelt die Tübinger Bewertung genau das wider, was rot-grüne Schulpolitik bewirkt und auch bewirken will.



Schule soll mehr und mehr zur Selbstverwirklichungsagentur werden, in der Streben und Leistungsfähigkeit verdächtig und verpönt sind, müßige Adaption von Gender-, Toleranz- und Solidaritätsgedöns und natürlich der sexuelle Enthemmungsunterricht höchsten Wert besitzen. So wird der sozialistische Zukunftsmensch der »einen Welt« konditioniert, in der die Grünen so gerne leben; natürlich vom Volk fürstlich bezahlt.



Anfang 2016 will der Kultusminister das Gutachten der Öffentlichkeit vorstellen. Reicht die Zeit, um die jetzt schon bekannt gewordenen Ergebnisse noch rot-grün anzustreichen? Kann das vernichtende Resultat von den Ergebnissen der anderen drei Gemeinschaftsschulen kompensiert werden? Schließlich sind am 16. März 2016 Landtagswahlen; es wäre doch zu ärgerlich, wenn die ganze rot-grüne Gender- und Ideologiefabrik nach nur einer Legislaturperiode schon wieder zusammenkrachen würde.



Auch in Niedersachsen hat die rot-grüne Mehrheit Anfang Juni ein neues Schulgesetz verabschiedet. Im Großen und Ganzen soll dabei die »Integrierte Gesamtschule« alle anderen Schulformen mehr oder weniger verdrängen. Es ist ein Modell ähnlich wie in Baden-Württemberg.



»Tag Null im Untergang des Bildungssystems«



Dieses Gesetz verspreche »Bildungsideologie aus der Mottenkiste«, wetterte Kai Seefried (CDU). Björn Försterling, Schulexperte der FDP, sprach vom »Tag Null im Untergang des Bildungssystems«.



Dabei war es beinahe zu einem Volksaufstand gekommen. 100 000 Gegner hatten mehr als 40 Petitionen unterschrieben, Eltern, Schüler, Lehrer. Am Ende aber setzte sich die rot-grüne Minimehrheit durch, die gegenüber CDU und FDP gerade einen Sitz mehr im Landtag hat (69:68). Da griff einmal mehr die Formel, wonach kleine Mehrheiten nicht selten große Minderheiten terrorisieren.



In Niedersachsen können damit die Schulträger ab sofort jede Haupt- und Realschule, jede Oberschule und Kooperative Gesamtschule zugunsten der »Integrierten Gesamtschule« schließen. Eltern haben dann keine Möglichkeit mehr, die für ihre Kinder geeignete und gewünschte Schule zu wählen. Auch Gymnasien dürfen die Schulträger dicht machen.



Die »Bestandsgarantie« bedeutet lediglich, man will's gar nicht glauben, dass ein Gymnasium noch innerhalb von zweieinhalb Stunden Fahrtzeit erreichbar sein muss. Die Förderschulen »Sprache und Lernen« sowie alle anderen Förderschulformen laufen – trotz massiver Proteste – jahrgangsweise ganz aus. Eltern von Kindern mit Unterstützungsbedarf haben damit kein Recht mehr auf freie Schulwahl.



Die Kieler Regierung lebt offenbar in einer geschlossenen Schwulenwelt



Auch in Schleswig-Holstein werden vom Dreierbündnis SPD, Grüne und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) die Schulen eingegendert bis zum Geht-nicht-mehr. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschenversuche an Grundschülern: Das Sozialministerium hat längst beschlossen, schon Grundschüler so zu erziehen, dass sie keine Vorbehalte gegen Lesben, Schwule und Transsexuelle haben. Laut »ScienceFiles – Kritische Wissenschaft«, gehe es jetzt nur noch darum zu überprüfen, »welche Versuchsanordnung ist die richtige, um Schüler zu den gewünschten Marionetten zu erziehen« .



Perfide wird hier vom Sozialministerium unterstellt, bereits Grundschüler hätten diskriminierende Einstellungen gegenüber Schwulen und Lesben.



Nicht eine einzige Studie belegt dies. Aber anstatt gegen solch linksroten Lügenterror massiv vorzugehen, blieb der ruhige Schleswig-Holsteiner, wie das vierbeinige Kaltblut, mal wieder zu Hause.



Nur ScienceFiles fragte, ob denn wohl ob ihres beständigen Schwulenthemas die Kieler Politiker von morgens bis abends nur von Schwulen, Lesben und Transgendern umgeben seien. Ganz im Gegensatz zu uns Normalos, die wir bestenfalls gelegentlich diesen Menschen begegneten.



Aber Rot-Grün hofft natürlich, dass sich das grundlegend ändert, spätestens wenn die kleinen Grundschüler Schleswig-Holsteins groß geworden sind. Spätestens.


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Gute Nachrichten für Familien - Das ändert sich im September

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2015 09:05

http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-aendert ... 30691.html
Gute Nachrichten für Familien - Das ändert sich im September

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Zur Startseite forum-kategorie-f5/stammtisch-treff-t76.html

Vier Euro mehr pro Monat. Drei Kugeln Eis sollten davon bezahlt werden können. Immerhin.
(Foto: imago/Sven Simon)

Neuer Monat, neue Regeln: Auch im September treten in Deutschland Gesetze oder Vereinbarungen in Kraft, die Veränderungen mit sich bringen. Flugreisende müssen sich auf Zusatzkontrollen einstellen, während Familien mit Kindern und einige Berufstätige mehr Geld bekommen.
Höhere Kindergeldzahlungen

Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit zahlt ab September höhere Kindergeldbeträge aus. Bundestag und Bundesrat hatten im Juni und Juli rückwirkend zum 1. Januar eine Anhebung um vier Euro je Kind und Monat beschlossen. Ab September passt die Familienkasse nun die aktuellen Auszahlungssätze an, die Nachzahlung für die Vormonate erfolgt nach Angaben der Bundesagentur spätestens ab Oktober gesondert per Extrazahlung.
Neue Sicherheitskontrollen an Flughäfen

Flugreisende müssen sich ab 1. September auf erweiterte Überprüfungen an Flughäfen einstellen. Die EU verlangt ab dann stichprobenartige Kontrollen von Passagieren und Handgepäck auf Sprengstoffspuren, um das Einschmuggeln von versteckten Bomben zu verhindern. Dabei werden etwa Wischproben von Händen genommen und in Analyse-Geräten sekundenschnell untersucht. Flughafenbetreiber rechnen nach eigenen Angaben nicht mit zusätzlicher Wartezeit. Auch an den übrigen Abläufen ändert sich dadurch nichts.
Abgasnormen für Neuwagen

Fabrikneue Pkw werden in der EU ab September nur noch zugelassen, wenn sie die strengere Abgasnorm Euro 6 erfüllen. In der Praxis ändert sich für Autokäufer damit aber vermutlich nur wenig. Die schrittweise Verschärfung erfolgt nach einem schon seit Jahren bekannten Fahrplan, die Autohersteller haben sich längst darauf eingestellt.

Schon seit 1. September vergangenen Jahres müssen alle neu entwickelten Modelle und Motorenvarianten die Euro 6-Norm erfüllen, um eine Großserien-Typenzulassung zu erhalten und in den Markt eingeführt werden zu dürfen. Mit dem jetzigen Stichtag endet also eher so etwas wie eine letzte Übergangsfrist für die vorherigen Modellreihen, die nun ebenfalls nachgerüstet sein müssen oder nicht mehr als fabrikneue Fahrzeuge erstzugelassen werden dürfen.
Energielabel für Heizungen und Boiler

Ab 26. September müssen alle neu in Verkehr gebrachten Zentralheizungen und Geräte zur Warmwasseraufbereitung laut EU-Vorgaben mit einem Energielabel versehen werden, auf dem sich Käufer über deren Energieeffizienzklasse informieren können. Zugelassen sind dann nur Geräte mit Effizienzklassen zwischen A und G. Betroffen sind unter anderem Gas-, Öl- und Elektroheizkessel, Wärmepumpen, elektrische Boiler und Kombinationsverbundsysteme.
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Die Vorschrift gilt jedoch nur für ab 26. September neu ausgelieferte Geräte. Lagerbestände bei Händlern dürfen noch abverkauft werden. Ältere Bestandsgeräte sind gar nicht betroffen. Für sie werden voraussichtlich ab dem kommenden Jahr ähnliche Label auf freiwilliger Basis eingeführt, um deren Besitzer besser aufzuklären.
Mehr Geld für einige Arbeitnehmer

Zum 1. September greifen auch Tariferhöhungen in einigen Branchen. Unter anderem kommen die 174.000 Beschäftigten im Innendienst des Versicherungsgewerbes in den Genuss einer Lohnsteigerung von 2,4 Prozent. Es ist die erste Stufe einer Anhebung in zwei Etappen, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Mai vereinbart hatten. Die zweite folgt im Oktober nächsten Jahres. Mehr Geld gibt es auch für die Auszubildenden im Bäckerhandwerk. Sie erhalten je nach Lehrjahr zwischen 4,4 und 5,8 Prozent mehr Lohn.

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Möglicher Schwarzmarkt: Deutscher Zoll entdeckt Pakete mit syrischen Pässe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Sep 2015 10:18

http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 51501.html

Möglicher Schwarzmarkt: Deutscher Zoll entdeckt Pakete mit syrischen Pässen
Flüchtlinge in Berlin: Dublin-Verfahren für Syrer ausgesetzt Zur Großansicht
DPA

Flüchtlinge in Berlin: Dublin-Verfahren für Syrer ausgesetzt

Gibt es in Deutschland einen Schwarzmarkt für syrische Pässe? Der Zoll hat mehrere Pakete mit gefälschten und echten Ausweisen aus dem Bürgerkriegsland abgefangen. Die Dokumente sind bei Flüchtlingen begehrt.

Der Zoll hat Pakete mit syrischen Pässen entdeckt, darunter sowohl echte als auch gefälschte. Das bestätigte am Freitag eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums. Um wie viele Dokumente es sich handelt, wollte sie nicht sagen. Die Bundespolizei überprüft die Papiere derzeit noch.

Syrische Pässe sind unter Flüchtlingen begehrt. Wer nachweisen kann, dass er aus dem Bürgerkriegsland geflohen ist, hat in Deutschland gute Aussichten auf Asyl - Ende August wurde hierzulande das Dublin-Verfahren für Syrer ausgesetzt. Die Verordnung besagt, dass Flüchtlinge dort ihr Asylverfahren durchlaufen, wo sie zuerst europäischen Boden betreten haben.

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex warnte kürzlich davor, dass es in der Türkei einen gut organisierten Fälschermarkt für syrische Pässe gebe. "Viele Menschen besorgen sich in der Türkei gefälschte syrische Papiere, weil sie wissen, dass sie dann leichter Asyl in der EU bekommen", sagte Frontex-Chef Fabrice Leggeri dem französischen Radiosender Europe 1.

Asyl und Einwanderung

AP
Fakten zur Flüchtlingskrise - endlich verständlich

mka/dpa
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Altersvorsorge anpassen - Geld sparen in der Elternzeit

Beitragvon Gudrun Graf » 9. Sep 2015 01:05

http://www.n-tv.de/ratgeber/Geld-sparen ... 22821.html
Dienstag, 01. September 2015
Altersvorsorge anpassen - Geld sparen in der Elternzeit

Während der Elternzeit ist das Geld oft knapp. Einsparpotenzial bietet unter anderem die Altersvorsorge: Beiträge für Lebens- oder Rentenversicherung können reduziert, Einzahlungen zur Riester-Rente auf die Mindestsumme gesenkt werden.

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In der Elternzeit kann man finanziell kürzertreten, indem man die Altersvorsorge zurückschraubt.
In der Elternzeit kann man finanziell kürzertreten, indem man die Altersvorsorge zurückschraubt.
(Foto: dpa)

In der Elternzeit steht Müttern und Vätern Elterngeld zu - das deckt aber nur einen Teil ihres früheren Einkommens ab. Sie müssen also stärker haushalten als gewohnt. Um laufende Kosten zu senken, können Eltern ihre Altersvorsorge anpassen. Welche Möglichkeiten sich bieten:
Beiträge freistellen

Monatliche Beiträge für private Lebens- und Rentenversicherungen können ausgesetzt werden - bei bestehendem Versicherungsschutz. Die Beitragsfreistellung ist aber oft erst nach einer vertraglichen Mindestlaufzeit von zwei bis drei Jahren möglich. Darauf weist der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin. Ebenfalls zu beachten: Vertraglich vereinbarte Leistungen sinken durch fehlende Beiträge. Das betrifft Renten- und Kapitalauszahlungen sowie den Todesfallschutz.
Stundung von Zahlungen

Beiträge für Lebensversicherungsverträge können Eltern bei vielen Versicherungen aufschieben lassen. Die gestundeten Beiträge müssen sie aber verzinst nachzahlen. Alternativ verrechnen manche Versicherungen nicht gezahlte Beiträge mit späteren Leistungen. Besteht der Vertrag bereits einige Jahre, lohnt es sich unter Umständen, seine Überschussanteile mit den laufenden Beiträgen zu verrechnen. Das ist aber nicht bei allen Verträgen möglich.
Tarife einfrieren

Beiträge und Versicherungssumme steigen bei dynamischen Tarifen Jahr für Jahr an. Friert ein Elternteil seinen Tarif ein, bleiben Beiträge und Leistungen für die Elternzeit auf der erreichten Höhe. Wer jedoch zweimal mit der Dynamisierung aussetzt, verliert sein Recht, die Versicherungssumme ohne weiteres wieder anzuheben, erläutert der GDV.
Riester-Rente
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Auch in der Elternzeit muss der Mindesteigenbetrag eingezahlt werden, um sich die vollen staatlichen Zulagen zu sichern, erklärt der GDV. Im ersten Jahr der Elternzeit liegt dieser Betrag bei vier Prozent des Vorjahres-Bruttoeinkommens. Ab dem zweiten vollen Jahr Elternzeit beträgt die Mindestsumme nur noch 60 Euro im Jahr.
Betriebsrente

Einzahlungen für die betriebliche Altersvorsorge werden während der Elternzeit nicht geleistet. Angestellte haben aber das Recht, im Zeitraum ihrer Abwesenheit eigene Beiträge zu zahlen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Gudrun Graf
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Verborgene Zusammenhänge: Wie der Mond unser Leben beeinflusst

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Sep 2015 23:03

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbil ... lusst.html

Verborgene Zusammenhänge: Wie der Mond unser Leben beeinflusst
Andreas von Rétyi

Seit urdenklichen Zeiten glauben Menschen an Auswirkungen des Mondes aufs irdische Leben. Ob nun Pflanzen, Tiere oder auch Menschen, sie alle unterliegen demnach den Rhythmen des Erdbegleiters. Skeptikern zum Trotz streiten sich die Gelehrten noch heute darüber, ob solche Einflüsse tatsächlich existieren. Und es gibt bereits faszinierende Belege.



Die Geschichte beginnt mit altem Erfahrungswissen, natürlich auch mit so einigen Mythen. Doch die haben bekanntlich oft einen wahren Kern. Der augenblickliche Stand der Wissenschaft entscheidet bei solchen Diskussionen allerdings wirklich nicht darüber, ob ein Phänomen real ist oder nicht. Dummerweise nehmen viele Forscher auch heute noch häufig eine ablehnende Haltung ein, sofern nachvollziehbare Erklärungen fehlen – fehlen im Sinne von: noch nicht gefunden sind.



Gerade beim Mond besteht keineswegs Einigkeit darüber, ob und in welchem Umfang er echte Auswirkungen auf das Leben hat. Und gerade beim Mond lässt sich feststellen, dass die Skepsis meist aus mangelndem Wissen zu Auslösefaktoren und Zusammenhängen resultiert. Kein Wunder, die Forschung steckt hier ja noch in den Kinderschuhen. Was will man also erwarten!



Nun gibt es aber dummerweise auch Wissenschaftler, die behaupten, bei Vollmond schlechter zu schlafen. Darüber hinaus liegen erste aussagekräftige Studien vor, die einen deutlichen Bezug zwischen dem irdischen Leben und unserem Mond herstellen. In antiker Zeit zweifelte kaum jemand an den verschiedensten lunaren Auswirkungen. Stichwort »luna«: Das lateinische Wörtchen für »Mond« demonstriert besonders deutlich, wie eng gerade auch die Verknüpfung mit dem menschlichen Gemüt verbunden wurde – tatsächlich steckt Luna auch in der »Laune« oder aber im Englischen »lunacy«, womit schlichtweg »Verrückheit« gemeint ist. Nicht zuletzt der Werwolfsglaube fußt auf einer alten Ansicht, derzufolge Menschen bei Vollmond aggressiver sind.



Auch finden sich zahlreiche frühe Berichte, aus denen der Glaube an Mondeinflüsse auf die Geburtenrate oder auch die Entstehung diverser Krankheiten hervorgeht. Sicherlich gehen manche lunare Auswirkungen im Meer der bedingenden Faktoren verloren. Gerade in unserer Zeit dürften andere Effekt mittlerweile oft überwiegen.



In jedem Fall fehlt der Wissenschaft eine sichere Grundlage, um die prinzipielle Möglichkeit eines »Mond-Faktors« einfach zu belächeln und abzustreiten. Im Gegenteil, etliche Zusammenhänge sind altbekannt und nachgewiesen. Dass der Mond als erdnächster größerer Himmelskörper gewisse Effekte haben dürfte, scheint ja nun wirklich keine besonders abwegige These zu sein.



Viele Tiere reagieren sehr deutlich auf den vierwöchigen Mondzyklus, das ist mittlerweile nachgewiesen. Bei der Einstundenmücke Clunio bestimmt das wechselnde Mondlicht den Fortpflanzungsrhythmus, auch die Vermehrung der Palolo-Meereswürmer im Südpazifik ist eng an die Mondphase gebunden, genau wie die Zyklen der Roten Mangrovenkrabbe oder auch des Grunion als einzigem an Land laichendem Fisch.



Bei Zierfischen wurde schon vor Jahren eine von der Mondphase abhängige, sehr deutliche Farbempfindlichkeit der Netzhaut gefunden, die – und zwar unabhängig von der direkten Sichtbarkeit des Mondes – auch beim Menschen auftritt: Unsere Gelbempfindlichkeit ändert sich im Mondzyklus und steigt bei Vollmond an. Hormonkonzentrationen, Blutzucker und andere biologische Werte ändern sich ebenfalls in diesem Rhythmus.



Die alten Ägypter verbanden in der großen Göttin Isis den Mond mit der Fruchtbarkeit. Der Menstruationszyklus der Frau gleicht wohl nicht von ungefähr der Umlaufdauer des Mondes, selbst wenn Skeptiker gerne einwenden, dass dieser Zyklus individuell zwischen etwa 24 und 35 Tagen variiert – demnach zu veränderlich sei, um einen tatsächlichen Zusammenhang finden und vor allem nachweisen zu können.



Nur, ob diese modernen und somit möglicherweise wiederum von zusätzlichen Einflüssen abhängigen Daten so aussagekräftig sind, ob sie wirklich die ursprünglichen Verhältnisse wiedergeben, das sei einmal dahingestellt. Jedenfalls wird statistisch ein merkliches Ansteigen an Fällen von Monatsblutung bei Voll- und Neumond attestiert. Was aber sagen neue Forschungen zum Einfluss des Mondes aus? Was beispielsweise gerade zu den sehr häufig behaupteten Schlafstörungen bei Vollmond?



2014 erklärten Wissenschaftler des Münchner Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, hier keinen entsprechenden Zusammenhang finden zu können. Interessant, wie unterschiedlich demgegenüber doch die Aussagen einer Forschergruppe aus der Schweiz ausfallen.



Die Wissenschaftler um den Chronobiologen Dr. Christian Cajochen aus Basel kamen eher zufällig auf die Idee, Daten einer bereits abgeschlossenen Schlafstudie erneut zu analysieren und dabei nunmehr auf die jeweilige Mondphase zu achten. Im Jahr 2013 veröffentlichten sie ihre interessanten Ergebnisse in der Fachzeitschrift Current Biology. Sie erklären dabei, den ersten wirklich stichhaltigen Beweis dafür geliefert zu haben, dass der Mond unseren Schlaf beeinflusst.



Die Grundbedingungen zur Überprüfung erwiesen sich als ausgezeichnet: Im Schlaflabor waren die Teilnehmer weitgehend von Licht abgeschottet, schliefen zu ähnlichen Zeiten wie zu Hause, wurden aber nicht über die Mondphase informiert. Im Visier standen Hirnströme, Augenbewegung und die Ausschüttung bestimmter Hormone. Schon die subjektive Beschreibung zur Schlafqualität erwies sich als bemerkenswert, denn ausgerechnet während der Vollmondphase schilderten die Probanden auch einen schlechteren Schlaf.



Die Elektroenzephalogramme bestätigten die Abweichung durch eine 30-prozentige Abnahme an Delta-Wellen, die vor allem im Tiefschlaf verzeichnet werden. Auch wurde das »Schlafhormon« Melatonin während der Vollmondphase nur noch in halber Menge ausgeschüttet. Zum Einschlafen benötigten die Teilnehmer durchschnittlich fünf Minuten länger, insgesamt verringerte sich die Nachtruhe bei ihnen um immerhin 20 Minuten.



Die Ergebnisse scheinen eindeutig und konnten bis heute nicht effektiv widerlegt werden. Sie sprechen klar dafür, dass der Mond tatsächlich auf unseren Organismus wirkt. Und zwar auch, wenn man ihn gar nicht sieht und es im Raum absolut dunkel ist. Allein das Mondlicht selbst kann also kaum die Ursache für die Schlafstörungen sein. Und selbst in der pechschwarzen Tiefsee folgt Plankton den Mondphasen.



Am Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen gibt es kaum etwas zu deuteln, jedermann kennt und spürt ihn am eigenen Leibe. Niemand bestreitet hier einen naturgegebenen Zusammenhang. Wir bewohnen eben diesen bestimmten Planeten, der sich in 24 Stunden einmal um seine Achse dreht – eine Bewegung, an die auch sämtliches Leben angepasst ist. Fast seltsam, dass im starken Kontrast hierzu jener andere natürliche Rhythmus, jener Rhythmus des Mondes, als biologisch wesentlicher Faktor vielfach noch deutlich unterschätzt wird.



Cajochens Gruppe resümierte seinerzeit allerdings: »Im Gegensatz zum Tag-Nacht-Rhythmus sind die Mondrhythmen nicht so offenkundig und schwieriger zu dokumentieren – aber sie existieren.« Die Problematik besteht vielleicht sogar weniger darin, dass die Rhythmen nicht so deutlich ausgeprägt sind, als in der Tatsache, dass Forscher bis heute herumrätseln, welche Mechanismen und Kräfte hier eigentlich im Hintergrund wirken.



Wie gesagt, am Mondlicht allein kann es nicht liegen. Und bei einer genaueren Betrachtung der Sachlage wird es auch mit der Gravitation und den Gezeiten schwierig. Denn Mondphase und entfernung sind nicht aneinander gekoppelt; wegen der elliptischen Mondbahn kann es bei Halbmond manchmal zu vergleichbaren Gezeitenkräften kommen wie bei Vollmond, je nach augenblicklicher Distanz. Und Gezeiteneffekte bei Objekten von der Größe eines Tieres oder Menschen fallen verschwindend klein aus.



Am ehesten könnten sich durch den Mond im erdnahen Raum bedingte Veränderungen des Magnetfeldes auswirken, nur besteht hier noch so einiger Forschungsbedarf. Dass Magnetfelder allerdings Einfluss auf Enzyme sowie verschiedenste Abläufe im Organismus nehmen, steht bereits fest.



Auch Therapien mit gleichförmig pulsierenden Magnetfeldern werden immer populärer. Gesundheitlich hingegen nachteilige Effekte durch solar ausgelöste geomagnetische Stürme mit ihren völlig erratischen Schwingungen wurden ebenso wiederholt bestätigt. Doch bleiben genügend ungelöste Rätsel übrig. Genau deshalb lassen sich zahlreiche Effekte nicht einfach ausklammern. Nicht immer entscheidet bei ihnen die Mondphase, was die Sache noch verwirrender werden lässt.



Beispielsweise legen Erfahrungswerte nahe, dass das Wachstum einiger Pflanzenarten von der Monddeklination abhängt, also von der Winkeldistanz des Mondes vom Himmelsäquator, die sich in bekannten Grenzen fortwährend ändert.



Hier ist die Anstiegsphase ganz offenbar günstiger. Was das Thema »Mond und Pflanzenwachstum« betrifft, wird oft auch eine entsprechende Untersuchung von Prof. Dr. Hartmut Spieß vom Institut für Biologisch-Dynamische Forschung zitiert.



Professor Spieß führte eingehende Studien durch und stellt fest: »Die Ergebnisse enthalten den Hinweis, dass besonders im Samenbau und im Heilpflanzenanbau zur Erzeugung einer hohen Saatgutqualität bzw. einer spezifischen Ernährungsqualität – neben der allgemeinen Ertragsrelevanz – sich die Berücksichtigung lunarer Rhythmen zu empfehlen scheint.«



Alles in allem betrachtet, verbinden sich mit dem Mond ganz offenbar noch viele Lebensgeheimnisse, teils auch verlorenes Wissen, das erst allmählich wiederentdeckt wird, um von aufgeschlossenen Zeitgenossen entsprechend genutzt zu werden.


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Leser-Kommentare (2) zu diesem Artikel
10.09.2015 | 18:48
V. Weikusat

Als vierjähriges Kind habe ich bei Vollmond "mondgewandelt", d. h. im Nachthemd des öfteren das Haus verlassen und bin miiten auf der Strasse spazieren gegangen, bis meine Mutter einen Riegel vor die Tür schob! Das ein weiblicher Zyklus den Mondphasen entsprichen kann, ist nur dann der Fall, wenn man nicht übersäuert ist und keine weiblichen Hormone einnimmt, z. B. die Pille, also einen natürlichen Hormonablauf hat. Zumindest habe ich das aus eigener Erfahrung...

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10.09.2015 | 07:43
Pah!

Alles nur Einbildung beim Menschen. Tiere und die Natur sollte man beobachten, die sind ehrlich.
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Ab zum Standesamt ? - Warum man noch dieses Jahr heiraten sollte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Sep 2015 21:58

http://www.n-tv.de/ratgeber/Warum-man-n ... 64531.html
Samstag, 19. September 2015
Ab zum Standesamt ? - Warum man noch dieses Jahr heiraten sollte

Von Isabell Noé

Im Dezember herrscht auf Standesämtern ganz ordentlich Betrieb. Meist hat das Jawort kurz vor Jahresende ganz materielle Gründe: Das Paar sichert sich rückwirkend Steuervorteile. Aber welche sind das überhaupt?


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Wer dieses Jahr noch heiraten will, sollte sich schnell einen Termin beim Standesamt sichern.
Wer dieses Jahr noch heiraten will, sollte sich schnell einen Termin beim Standesamt sichern.
(Foto: imago stock&people)

Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste, dazwischen sind im Job oft noch wichtige Aufgaben zu Ende zu bringen, es wird spät hell, früh dunkel und dazwischen ist es grau – eigentlich eignet sich fast jeder Monat im Jahr besser zum Heiraten als der Dezember. Trotzdem gehörte er mit fast 38.000 Eheschließungen im Jahr 2013 zu den beliebteren Vermählungsmonaten. Zum Vergleich: im Januar haben keine 8000 Paare geheiratet. Der Grund für den Hochzeitsboom zum Jahresende: Paare, die sich rechtzeitig vor Silvester trauen, können noch die Steuervorteile rückwirkend für das ganze Jahr mitnehmen. Aber welche sind das überhaupt?
Für wen lohnt sich Heiraten wegen der Steuer?

"Splitting" heißt das Zauberwort, das die Ehe zum Steuersparmodell macht. Lassen sich Verheiratete zusammenveranlagen, zählt das Finanzamt zunächst beide Einkommen zusammen und halbiert dann den Betrag. Dafür wird dann die Einkommensteuer errechnet und verdoppelt. Das ergibt dann die Steuer, die das Paar zahlen muss.

Profiteure sind vor allem Paare, bei denen ein Partner viel und einer wenig oder im besten Falle gar nichts verdient. Denn grundsätzlich werden mit zunehmendem Einkommen auch höhere Steuersätze berechnet, dafür sorgt die Progression.

Ein Beispiel zeigt, wie sich das Splitting auswirken kann: Der eine Partner kommt auf ein Jahresbrutto von 60.000 Euro. Bei Einzelveranlagung muss er rund 16.940 Euro Steuern zahlen, plus Solidaritätszuschlag. Der andere Partner arbeitet nur Teilzeit und verdient dabei 20.000 Euro brutto. Seine Steuerlast: 2610 Euro. Insgesamt fließen also 19.550 ans Finanzamt, zusätzlich noch 1075 Euro Soli.

Heiraten die beiden und lassen sich zusammenveranlagen, werden 40.000 Euro für jeden Partner versteuert. Das ergibt eine Gesamtbelastung von knapp 17.840 Euro plus Soli von 980 Euro. Die Ehe bringt also einen Steuervorteil von gut 1800 Euro.

Verdienen beide Partner 40.000 Euro, wäre ihr Splittingvorteil gleich null. Kommt einer auf 35.000 Euro und der andere auf 45.000 Euro, fällt der finanzielle Nutzen ziemlich überschaubar aus. Das Paar würde gerade mal 120 Euro im Jahr sparen, etwas mehr als der Termin beim Standesamt kostet.
Welchen Einfluss haben die Steuerklassen?

Mit der Heirat ändert sich auch die Steuerklasse. Während Alleinstehende ohne Kinder automatisch der Steuerklasse I zugeordnet werden, können Verheiratete zwischen verschiedenen Varianten wählen: Standard ist die Kombination IV und IV, wählt man dazu das Faktorverfahren, kommen die Vorteile des Splittingtarifs schon unterjährig zum Tragen. Die Kombination III und IV eignet sich besonders dann, wenn ein Partner etwa 60 Prozent zum Familieneinkommen beiträgt. Er bekommt dann sämtliche Freibeträge des Paares angerechnet.

Egal bei welcher Kombination: Unterm Strich bleibt die steuerliche Belastung für das Paar die gleiche. Wer im Laufe des Jahres mehr Geld zur Verfügung hat, muss nach der nächsten Steuererklärung mit Rückforderungen rechnen.

Trotzdem kann die Wahl der Steuerklassenkombination entscheidend sein. Dann nämlich, wenn einer der beiden Partner in absehbarer Zeit Lohnersatzleistungen wie Elterngeld, Mutterschaftsgeld oder Arbeitslosengeld beziehen wird. Bei solchen Zahlungen dient der Nettolohn als Bemessungsgrundlage. Lässt sich beispielsweise eine werdende Mutter in der günstigen Steuerklasse III einstufen, erhöht sich ihr Nettoeinkommen und somit später auch das Elterngeld. Der Steuerklassenwechsel muss aber sehr frühzeitig beantragt werden, nämlich spätestens sieben Monate, bevor die werdende Mutter ihren sechswöchigen Mutterschutz antritt. Paare, die ein Kind planen, wechseln also am besten, sobald sie verheiratet sind.

Bei einer Hochzeit im Dezember gilt die neue Steuerklasse aber erst ab dem nächsten Jahr. Denn der Steuerklassewechsel wird immer erst im Folgemonat gültig, nicht rückwirkend. Sprich: Wer noch im Dezember Steuervorteile nutzen will, muss spätestens im November heiraten und den Steuerklassenwechsel beantragen.
Kann man Unterhalt an den Partner von der Steuer absetzen?

Der eine verdient schon Geld, der andere studiert noch oder schmeißt den Haushalt, beide wohnen zusammen - solange das Paar nicht verheiratet ist, kann der besserverdienende Partner seine Unterhaltsleistungen von der Steuer absetzen. Nach der Hochzeit geht das nicht mehr. Dann bilden die Partner eine Solidargemeinschaft, der Unterhalt ist nicht mehr freiwillig, sondern Pflicht. Und dann kann man ihn nicht mehr von der Steuer absetzen. Die Vorteile des Splittingtarifs dürften aber darüber hinwegtrösten.
Welche Steuervorteile gibt es sonst noch?

Der eine Partner ist in diversen Geldanlagen investiert, der andere hat nur ein paar Euro auf einem schlecht verzinsten Tagesgeldkonto herumliegen – auch in diesem Fall kann sich eine baldige Eheschließung noch auszahlen. Jedem Steuerzahler steht ein Sparerfreibetrag von 801 Euro zu. Für Kapitaleinnahmen, die darüber hinausgehen, fallen 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Soli an. Verheiratete können den Gesamtbetrag von 1601 Euro nach Belieben aufteilen, so dass auch der Freibetrag des Partners ohne Zinseinnahmen genutzt wird.
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Kombinieren Verheiratete ihre Steuerklassen richtig, können sie ihr Einkommen aufbessern. Sie sollten das aber gut durchrechnen - um Überraschungen wie etwa eine Nachzahlung zu vermeiden. 18.04.13 Eheleute können kombinieren Richtige Steuerklassen bringen Vorteile
Wer zahlt was, wann gibt's Rabatt?: Was man zur Kirchensteuer wissen sollte 07.03.14 Wer zahlt was, wann gibt's Rabatt? Was man zur Kirchensteuer wissen sollte

Wer heiratet, denkt meist noch lange nicht an den Tod. Doch gerade wenn es ans Erben oder auch ans Schenken geht, hat die Ehe enorme Vorteile. In der gesetzlichen Erbfolge kommen unverheiratete Lebenspartner gar nicht vor. Wenn es kein Testament gibt, gehen sie völlig leer aus, wenn der andere stirbt.

Wenn sich der Verstorbene rechtzeitig gekümmert hat, müssen unverheiratete Hinterbliebene ihr Erbe womöglich mit dem Fiskus teilen. Bei der Erbschaftssteuer wird nur ein Freibetrag von 20.000 Euro angerechnet, außerdem gilt eine ungünstigere Steuerklasse. Witwen und Witwer können dagegen bis zu 500.000 Euro steuerfrei erben. Die gleichen Freibeträge gelten für Schenkungen zu Lebzeiten.

Quelle: n-tv.de
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Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Sep 2015 22:55

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»Reiche« im Visier: OECD fordert Sondereinheiten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Sep 2015 20:13

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... eiten.html

24.09.2015


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»Reiche« im Visier: OECD fordert Sondereinheiten
Michael Brückner

Deutschland droht eine Kostenlawine. Und die »Reichen« sollen dafür bluten. Die OECD macht schon einmal Stimmung und fordert »Sondereinheiten« bei der Prüfung von Bürgern mit höheren Einkommen. Ausgerechnet Griechenland soll als Vorbild dienen. Derweil werden »Reiche« in den Medien schon mal als »die eigentlichen Schmarotzer« diffamiert.



Jetzt wird es wirklich eng: Während der Bundesfinanzminister trotz unübersehbarer Kosten für den Flüchtlings-Tsunami nach wie vor an seinem persönlichen Denkmal der »schwarzen Null« arbeitet und die Medien verzückt von »sprudelnden Steuereinnahmen« schwärmen, rollt eine Kostenlawine auf Deutschland zu.

Noch vermag niemand abzuschätzen, wie hoch die zusätzlichen Ausgaben für die sogenannten Flüchtlinge ausfallen werden.



Klar scheint nur zu sein, dass die genannten Gesamtkosten von zehn Milliarden Euro erheblich überschritten werden dürften. Damit längst noch nicht genug. Für die neuen Lehrerstellen, die geschaffen werden, fallen jährlich fast eine halbe Milliarde Euro an.



Außerdem sind rund 2.000 zusätzliche Mitarbeiter beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie weitere Beamtenstellen für die Bundespolizei im Gespräch. Auch für alle Kosten der Asyl-Industrie wird der Steuerzahler viele Jahre, im schlimmsten Fall sogar Jahrzehnte aufkommen müssen.



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Die Fluchthelfer kommen

Der Krieg der Zukunft hat begonnen

»Reiche« im Visier: OECD fordert Sondereinheiten

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Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel
24.09.2015 | 18:00
willy_winzig

Die wirklich Reichen werden Euch was Husten! Die haben ihr Vermögen schon längst in Sicherheit gebracht. Die Quandt´s haben Altana verkauft, Hagen Batterie verkauft und die BMW Frabriken in Deutschland sind schon abgeschrieben! neue Produktionsstätten werden nur noch im Ausland eröffnet. Auch der Herr Alexander PoP, von der Wissensmanufaktur hat sein Vermögen und seine Familie Vorsichtshalber schon mal nach Kanada gebracht! Aber der Witz -das die Reichen bezahlen sollen- ist Gut!...

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24.09.2015 | 16:49
Rolf Weichert

Hitler hat die reichen Juden genannt. dies hat im Holocaust geendet. Für mich ist die OCED genauso pervers wie die NSDAP.

24.09.2015 | 16:21
geneigter Leser

Warten Sie nur ab, lieber CharlieBrown3, bis die Herrschaften genau definiert haben wer als "reich" zu gelten hat und wer nicht! Und dann werden Sie schon sehen, ob Sie zuständig und verantwortlich sind oder nicht!

24.09.2015 | 15:29
CharlieBrown3

Wenn es soweit sein sollte, dass Reiche (ab wieviel Vermoegen und was genau als Vermoegen?) einen Extraobulus entrichten muessen, dann weckt mich, das will ich auf keinen Fall verpassen! Da das aber bis zum Sanktnimmerleinstag dauern wird, wuerde ich vorschlagen, die Rechnungen unter Arrestandrohungen an die Nutzniesser der bisherigen neoliberalen Politik wie Grosskonzerne, Hedgefonds, den militaerisch-industielellen-GVO Komplexe weiterzuleiten. Leider geht das aber auch nicht,...

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24.09.2015 | 15:15
wütender

Wie blöd sind wir den alle. Jetzt können sie für Diplomeseltreiber und Analphabeten Lehrstellen schaffen und die Deutschen sollen es mit ihrem Ersparten bezahlen. Der Deutsche hat nur was auf der Kante, weil er vorgesorgt hat, damit er nicht aufs Sozialamt muss. Dafür haben die Südländer doppelt so viel Wohneigentum wie wir und bekommen Geld von uns. Lasst uns die Flüchtlinge an der Grenze begrüßen und gleich wieder heimschicken. Wir können uns die nicht leisten. Das Boot ist...

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24.09.2015 | 14:44
Der Gruber

Man muß ja nicht gleich von "Schmarotzern" sprechen, aber wenn man sich die Vermögensverteilung in Deutschland und der Welt anschaut, wäre eine stärkere Verpflichtung der Vermögenden zu mehr Solidarität sicher wünschenswert.
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Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Okt 2015 00:47

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Pech mit den Feiertagen - Weniger frei im Jahr 2016

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Okt 2015 21:50

http://www.n-tv.de/ratgeber/Weniger-fre ... 62776.html
Freitag, 02. Oktober 2015
Pech mit den Feiertagen - Weniger frei im Jahr 2016

Es könnte besser sein: Die Feiertage fallen für Mitarbeiter 2016 nicht ideal. Doch wer gut plant, kann trotzdem das ein oder andere verlängerte Wochenende herausholen.


Der 6. und 13. Mai bieten sich 2016 gut als Brückentage an. Dank Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag reicht ein Urlaubstag für vier Tage frei.
Der 6. und 13. Mai bieten sich 2016 gut als Brückentage an. Dank Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag reicht ein Urlaubstag für vier Tage frei.
(Foto: dpa-tmn)

Bei der Urlaubsplanung für 2016 können Arbeitnehmer mit Brückentagen nicht viel herausholen: Die bundesweiten Feiertage liegen wie schon 2015 nicht gerade ideal.

Zwei von neun fallen auf einen Sonntag, die übrigen fast alle auf einen Freitag oder Montag. Als Brückentag bietet sich der 6. Mai an - am Tag zuvor ist Christi Himmelfahrt. Dann haben Beschäftigte von Donnerstag bis Sonntag frei.

Eine andere Option für ein verlängertes Wochenende ist Freitag, der 13. Mai. Dann können Beschäftigte von Freitag bis Pfingstmontag (16. Mai) ausspannen. Ähnlich ist es, wenn Beschäftigte am Freitag, den 30. September, freinehmen, da der 3. Oktober auf einen Montag fällt.

Bleibt die Frage: Was können Mitarbeiter machen, wenn alle an den gleichen Tagen freihaben wollen und der Chef dem nicht zustimmt, weil er keine zu dünne Besetzung haben will? "Gar nichts", sagt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Der Arbeitgeber darf Urlaubswünsche ablehnen, wenn betriebliche Belange ihnen entgegenstehen. Daher könne der Arbeitgeber durchaus vorgeben, dass an einem Brückentag jemand im Büro zu sein hat. Die Entscheidung muss allerdings nachvollziehbar und darf nicht willkürlich sein.
Das Jahr im Überblick:

Jahresbeginn

Für alle, die es an Silvester gerne richtig krachenlassen: Da Neujahr auf einen Freitag fällt, gibt es zur Erholung statt einem gleich drei Tage Zeit zur Erholung. Danach kommt allerdings eine längere Durststrecke.

Ostern

Die nächsten Feiertage sind Ostern, das 2016 auf das Wochenende vom 25. bis zum 28. März fällt.

Mai

Im Mai sieht es wie jedes Jahr ferientechnisch gut aus. Zwar fällt der Tag der Arbeit auf einen Sonntag. Dafür lässt sich Christi Himmelfahrt (5. Mai) zu einem langen Wochenende ausbauen. Und dank Pfingstmontag (16. Mai) haben Arbeitnehmer eine kurze Woche.

Oktober
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Anders als 2015 fällt 2016 der Tag der Deutschen Einheit wieder auf einen Wochentag (Montag, 3. Oktober).

Weihnachten

Dann kommt schon Weihnachten: Heiligabend liegt auf einem Samstag, der zweite Weihnachtsfeiertag ist dann ein Montag.

Bundesweite Feiertage 2016 - 1.1.: Neujahr (Freitag) - 25.3.: Karfreitag - 28.3.: Ostermontag - 1.5.: Tag der Arbeit (Sonntag) - 5.5.: Christi Himmelfahrt (Donnerstag) - 16.5. Pfingstmontag - 3.10.: Tag der Deutschen Einheit (Montag) - 25.12.: 1. Weihnachtstag (Sonntag) - 26.12. 2. Weihnachtstag (Montag)

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Ungarn brennt 500 Hektar Felder mit Genmais ab, um Nahrungsmittelversorgun

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Okt 2015 18:16

http://www.pravda-tv.com/2013/06/ungarn ... ialnetwork
Ungarn brennt 500 Hektar Felder mit Genmais ab, um Nahrungsmittelversorgung frei von Gentechnik zu halten

Wenn es darum geht, die Öffentlichkeit vor GVO zu schützen, weiß Ungarn, was zu tun ist: Die Felder abbrennen, auf denen Genmais wächst!

Umweltschützer könnten zunächst einwenden, das Abbrennen sei umweltschädlich, weil viel verbranntes organisches Material freigesetzt werde, doch tatsächlich stellt die genetische Verschmutzung eine viel größere Bedrohung für unsere Welt dar. Das Ver-brennen von Genmais ist eine sichere Methode, um den giftigen genetischen Code im Pflanzengewebe unschädlich zu machen. Ich hoffe inständig, den Tag zu erleben, an dem amerikanische Gerichte die Zerstörung aller Genmaisfelder in Amerika anordnen. Und falls sich die Gerichte als der Lage nicht gewachsen erweisen, gehe ich davon aus, dass die Menschen früher oder später einen Weg finden, es selbst in die Hand zu nehmen. Denken Sie an die »Armee der Twelve Monkeys«, aber dieses Mal mit GVO.

Ungarns stellvertretender Minister für ländliche Entwicklung Lajos Bognar meldete diese Woche, auf Anordnung der Regierung seien rund 500 Hektar mit Genmais abgebrannt worden. Ungarn hat den Anbau von gentechnisch veränderten Feldfrüchten aller Art verboten und hat in den letzten Jahren wiederholt Tausende von Hektar Felder abbrennen lassen, auf denen unerlaubt Genpflanzen angebaut worden waren. Die Nachricht wurde zunächst bei Rede Brasil Atual in portugiesischer Sprache verbreitet. Eine englische Übersetzung wurde bei GMwatch.org gepostet.

GVO werden weltweit verboten
GVO sind in 27 Ländern verboten, in mindestens 50 Ländern besteht eine Kenn-zeichnungspflicht. In Amerika, wo Monsanto hinterlistig Gesetzgeber und Gerichte beeinflusst, sind GVO weder verboten noch kennzeichnungspflichtig. Erst kürzlich stimmten 71 US-Senatoren gegen eine

Regelung, nach der die einzelnen Bundesstaaten eigene Gesetze zur Kennzeichnung von Lebensmitteln hätten erlassen können.

Diese Senatoren sind mittlerweile als die »Monsanto-71« bekannt. Auf der Liste stehen Rand Paul und Ted Cruz, beide Senatoren aus landwirtschaftlich geprägten Bundesstaaten (Kentucky und Texas), in denen Monsantobei Farmern noch immer großen Einfluss hat.

Es ist schockierend, aber die meisten Farmer, die GVO anbauen, haben keine Ahnung, was GVO eigentlich sind und warum die Menschen sie nicht in ihrem Essen haben wollen. Die Biotech-Industrie hat sie belogen und ihnen »höhere Erträge« und »größere Gewinne« versprochen. In Wirklichkeit sind die Ernteerträge von Genpflanzen nicht nur zurückgegangen, sondern haben sogar zur Ausbildung von »Super-Unkräutern« geführt, die gegen Unkrautvernichtungsmittel resistent sind und jetzt viele Farmen bedrohen. Mit Böden, die durch den Einsatz von Glyphosat ausgelaugt sind, und sinkenden Ernte-erträgen befinden sich Farmer zunehmend in einer echten Notlage.

Der einzige Ausweg besteht im Anbau gentechnikfreier Feldfrüchte. Aber Weisheit bahnt sich nur äußerst langsam den Weg in die Universität Texas A&M, eine Monsanto-Bastion und wichtiges Propagandazentrum für die Einführung von Frankenstein-Lebensmitteln im Süden der USA.

Eine genetische Apokalypse könnte Amerikas Brotkorb vernichten

Ungarn handelt klug, wenn es seinen Landwirtschaftssektor vor Monsantos Imperialismus schützt. Amerika dagegen verhält sich mehr als töricht, wenn es die Nahrungsmittelversorgung zerstörerischen Interessen von Unternehmen ausliefert, für die ausschließlich der Profit zählt.

Dadurch, dass sie die Kennzeichnung von GVO untersagt und gleichzeitig die Kommerzialisierung gentechnisch veränderter Feldfrüchte (danke, USDA!) fördert, spielt die US-Regierung russisches Roulette mit Amerikas Lebensmittelzukunft.

Eines Tages wird etwas geschehen, das die Wissenschaftler nicht vorhergesehen haben, und Monsantos Verbrechen gegen die Natur werden in einer genetischen Apokalypse explodieren, die die Zukunft des Lebens auf unserem Planeten gefährdet.

Vergessen Sie nicht: GVO sind nicht einfach »Verschmutzung« im klassischen Sinn. Sie sind eine selbst-replizierende Verschmutzung, die womöglich nicht mehr gestoppt werden kann. Deshalb ist es klug, Genmaisfelder abzubrennen. Feuer zerstört die DNS und zerlegt pflanzliche Materie in ihre einzelnen Elemente, nämlich überwiegend Kohlenstoff und mineralische Asche. Vormals gefährliche Felder sind jetzt harmlos. Feuer stellt die Gesundheit wieder her, weil gentechnisch veränderte DNS zerstört wird, die sich wahnwitzige Wissenschaftler ausgedacht haben, die für arrogante, törichte Konzerne arbeiten, die sich für schlauer halten als Mutter Natur und Gott.

Merken Sie sich meine Worte: Der Tag wird kommen, an dem die Amerikaner wünschen, sie hätten all die Genmaisfelder abgebrannt. Aber dann wird es zu spät sein. Das Verderben ist über uns, und mit ihm kommen der Hunger, das Leiden, die Verzweiflung und die Unruhen. Hunger macht Familienväter zu Rohlingen, genauso wie Gier Unternehmer zu Dämonen macht.

Um beides zu verbieten, müssen GVO jetzt verbannt werden. Die Chefs von Monsanto gehören wegen Verschwörung zur Massenvergiftung vor Gericht. Nutzen wir jedes nur anwendbare Gesetz, um dieses Monster wegzusperren, damit zukünftige Generationen nicht die verheerenden Folgen schief gegangener genetischer Freiluftexperimente erleiden müssen.

Wenn wir nicht von Ungarn lernen, wird früher oder später der Hunger unser Lehrmeister werden.

Literatur:

Trojanische Saaten: GenManipulierte Nahrung – GenManipulierter Mensch – Nachwort Christine von Weizsäcker von Jeffrey M. Smith

Sicherheitsrisiko Gentechnik: Mit DVD »Árpád Pusztai, Whistleblower« von Árpád Pusztai, Susan Bardócz

Quelle: info.kopp-verlag.de vom 02.06.2013
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ARD-Talk: Warum Herbert Grönemeyer keine 50 Flüchtlinge bei sich aufnimmt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Okt 2015 13:41

Warum Herbert Grönemeyer keine 50 Flüchtlinge bei sich aufnimmt.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... nimmt.html

06.10.2015


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ARD-Talk: Warum Herbert Grönemeyer keine 50 Flüchtlinge bei sich aufnimmt
Markus Mähler

Deutschlands Kluft zwischen Arm und Reich wächst so rasant wie noch nie. Die Mittelschicht geht gerade unter, jetzt muss sie auch die Last für Flüchtlinge schultern – und zwar gerne. Das fordern Jauch, Grönemeyer und Schweiger. Und selbst? Die oberen Zehntausend machen in der Krise einen schlanken Fuß, das zeigte gestern Abend wieder der ARD-Talk. Selbst Politiker wie Vizekanzler Gabriel laden die Verantwortung gerade beim Volk ab. Was in diesem Chaos gerade noch gefehlt hat: Ein Geheimpapier rechnet mit dem »Zusammenbruch der Versorgung«. Jedem Flüchtling folgen bis zu acht Angehörige nach. Werden es bald sechs oder zwölf Millionen sein?



Herbert Grönemeyer meidet Deutschland, wo es nur geht. Die Stimme des Ruhrpotts gab seiner Heimat mit »Bochum, ich komm' aus dir! Bochum, ich häng' an dir!« zwar eine Hymne. Dort leben möchte er allerdings nicht mehr. Deutschlands vielleicht bodenständigster Popstar residiert lieber anonym und zurückgezogen in Hampstead – wo London richtig edel ist.



Ausgerechnet Grönemeyer also, der vor den Deutschen floh, wird Pate der ARD-Themenwoche »Heimat« und sagt: Wir müssen den Menschen helfen, »die ihre Heimat verloren haben.« Sie sollen sich hier »eine neue, zweite Heimat» aufbauen. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen widmet sich gerade wieder mal den Flüchtlingen und schwört das Land noch einmal auf die grenzenlose Willkommenskultur ein.



Grönemeyer 2015 – London, ich komm aus dir! London, ich häng an dir!

Den Auftakt der Themenwoche »Heimat« machte gestern Abend Günther Jauch mit seinem Talk: »Flüchtlingsrepublik Deutschland ‒ wo liegen unsere Grenzen?« Auch der Heimatflüchtling Grönemeyer saß – oder besser gesagt: lümmelte – dort mit ausgestreckten Beinen und orangefarbenen Socken in der Runde. Der Ruhrpott-Poet, der jetzt aus dem noblen London kommt, legte dabei einen bizarren Auftritt hin.



Übel gelaunt, abgehoben und zänkisch watschte er den abwesenden Horst Seehofer ab: Wenn der bayerische Ministerpräsident mit Angela Merkels »Wir schaffen das!« nicht einverstanden sei, solle er es doch bitte »intern« besprechen und nicht öffentlich. So traurig sieht Deutschlands Debattenkultur in der Flüchtlingskrise aus. Die Frage: »Wie schaffen wir das eigentlich?«, ist verboten. Direkt sagte es der Popstar zwar nicht, aber das Halbgesagte sprach Bände: Schnell einen Maulkorb für den »Brandstifter« Seehofer, sonst kommt das Volk noch auf dumme Gedanken …



Von Promi zu Promi: »Müssen wir uns den Schuh anziehen?«

Promi Jauch fragte dann seinen Mit-Promi Grönemeyer, ob es sich die Bessergestellten nicht zu leicht machen, wenn sie den Deutschen öffentlich eine Willkommenskultur um jeden Preis einimpfen.

Dabei drückte sich der Talk-Moderator gerade selbst vor seinem schlechten Gewissen und stammelte stockend:

»Ich höre das auch, Sie hören es vielleicht auch: Ihr habt gut reden, Ihr könnt es Euch leisten, in Häusern zu wohnen, wo Ihr nicht konkurriert um billigen Wohnraum mit Menschen in sozialen Brennpunkten. Ihr schickt Eure Kinder in Privatschulen. Ihr habt gar keine Ahnung, was jeden Tag auf der Straße, in der Schule oder auf den Ämtern los ist. Müssen wir uns diesen Schuh anziehen?«

Der Wahl-Londoner Grönemeyer fand das nur »etwas weit hergeholt« und »ein bisschen zynisch«. Wenn »man mir jetzt unterstellt, ich wüsste nicht, was jetzt im realen Leben stattfindet, dann ist das absurd«. Die Zuschauer unterstellten dem Sänger aber genau das. Jauch gab zu, dass die Reaktionen während der Sendung vernichtend ausfielen: Die Talk-Runde betreibe nur Schönwetterreden. Zum Beweis wurde ein Kommentar aus dem Internet eingeblendet: »Wie viele Flüchtlinge haben Herr Yogeshwar und Herr Grönemeyer (in England) bei sich aufgenommen?«



Grüße aus der Wirklichkeit: »Wie kann es denn überhaupt noch weitergehen?«

Jauch reagierte darauf nur patzig: »Das ist wieder der Klassiker.« Weder Jauch, noch Grönemeyer, noch Yogeshwar haben einen einzigen Flüchtling bei sich aufgenommen. ARD-Journalist Ranga Yogeshwar druckste nur von »Zeit«, die man doch investieren könne. Grönemeyer selbst gab in der Sendung verlegen zu, dass seine neue Wahlheimat Großbritannien nur 2000 Flüchtlinge in der Krise aufgenommen hat.



Zurück zur deutschen Realität: Minuten zuvor hatte Michaela Vogelreuther den Druck geschildert, unter dem gerade ein ganzes Land wegen der Flüchtlinge steht. Die Leiterin des Sozialamts Fürth sei von Merkels »Wir schaffen das!« erschrocken gewesen. Sie sprach von der Verzweiflung in den deutschen Behörden: »Wie kann es denn überhaupt noch weitergehen?« Überall im Land sind nicht nur die Turnhallen überfüllt, »wir stießen schon nach zwei Wochen an unsere Kapazitäts-Grenzen«. Gerade kommt aber der Strom der Flüchtlinge erst so richtig in Fahrt und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Millionen Flüchtlinge im Nahen Osten preisen »die mitfühlende Mutter Merkel« und folgen der Einladung ins vermeintliche Paradies.



Und plötzlich steht ein Bus voller Flüchtlinge vor dem Rathaus

Wie Flüchtlinge die Demokratie und das Leben in Deutschland verändern, erklärt Sozialamtsleiterin Vogelreuther so: »Es heißt, die Woche musst du 50 nehmen und dann wird der Bus vor das Rathaus gestellt und ich muss die dann unterbringen – koste es, was es wolle.« Es fehlt an Betten, Duschen, Toiletten. Sie sucht jeden Tag neue Unterkünfte, muss immer mehr Flüchtlinge verteilen. Aus 800 werden schnell 1600.



Dieser wahnsinnige Druck lastet nicht nur auf Fürth, sondern auf vielen Kommunen im Land. Am Ende müssen immer mehr Mieter Platz machen. Die überforderten Behörden schaffen sich inzwischen mit dem Kündigungshammer Wohnraum. Frei nach der Maxime: Die Deutschen werden schon was anderes finden. Die überforderte Sozialamtsleiterin läuft dabei in einem Einspielfilm durch die Zeltstädte in Fürth. Bilder wie in Syrien; mitten in Deutschland. Das war noch vor einem Jahr undenkbar.



Flüchtlinge? Bitte nicht vor Grönemeyers Haustür

Deutschland versinkt im Chaos und Herbert Grönemeyer lässt seinen guten Worten keine guten Taten folgen – dabei ist er doch Pate der »Heimat«-Woche in der ARD! Es wäre so schön gewesen, wenn der Pop-Millionär die überlastete Michaela Vogelreuther in den Arm genommen hätte: »Schickt mir den nächsten Bus mit 50 Flüchtlingen vor meine Tür. Ich entlaste Euch und werde sie schon versorgen.« Im noblen Londoner Norden scheint Europas Flüchtlingskrise wie ein Problem vom anderen Stern – und das wird auch so bleiben.



Wie Prominente am Ende das Asylchaos für Werbung in eigener Sache ausnutzen, hat bereits Til Schweiger gezeigt. Er streichelte sein Ego und wollte ein eigenes Flüchtlingsheim bauen. Dann wurde bekannt, dass darin dubiose Geschäftspartner verwickelt sind und merkwürdige Figuren aus einer Söldneragentur mitmischen. Inzwischen lässt sich mit der Unterbringung von Flüchtlingen Kasse machen, so etwas zieht Abzocker an.



Til Schweiger hat immer noch kein eigenes Flüchtlingsheim

Am Ende verliefen Tils große Pläne im Sand, aber ganz Mediendeutschland hatte den Wohltäter gefeiert – für nichts. Auf seiner Facebook-Seite schrieb der Selbstdarsteller sogar aufgeregt wie ein Schuljunge: »Bäm!!! Der Vizekanzler hat sich gemeldet!«



Sigmar Gabriel nahm sich nicht nur Zeit für Schweiger, zusammen feierten beide ihre neue Männerfreundschaft sogar in der Bild-Zeitung. Alles für Flüchtlinge? Auf jeden Fall alles in eigener Sache.



Den Deutschen gefiel so viel scheinheilige Außendarstellung im Namen der Flüchtlinge gar nicht. Schweiger reagierte auf die Kritik in der ihm eigenen Weise und polterte auf Facebook zurück: »Anstatt uns bei einer extrem wichtigen Sache zu unterstützen, gießt ihr eure Häme aus ...! Schämt euch!!! Aber ich scheiß auf euch und zieh mein Ding durch!!!!«



Plötzlich entscheiden wieder Bürger über die illegale Einwanderung

Vizekanzler Sigmar Gabriel spricht inzwischen lieber wieder mit den Deutschen als mit dem Promi Schweiger. Vermutlich, weil das Wahlvolk Merkel und ihre chaotische Asylpolitik inzwischen mit immer mehr Verachtung bestraft. Das belegen inzwischen sogar offiziöse Umfragen in der ARD. Noch vor ein paar Wochen hat Gabriel aufgebrachte Anwohner vor einem überfüllten Flüchtlingsheim als »Pack« beschimpft, das ausgegrenzt gehört.



Jetzt erklärte er am Sonntagabend in der Tagesschau – kurz vor dem Jauch-Talk »Flüchtlings-Republik Deutschland« –, wie Demokratie in unserem Land auf einmal wieder laufen muss: »Man muss sich vor allem drum kümmern, dass die deutsche Gesellschaft nicht vernachlässigt wird. Am Ende entscheiden nicht die Verfassung oder wir Politiker über die Höhe der Aufnahme, sondern die Bürger hier im Land.«



Hat das Volk wirklich nach den Flüchtlingen gerufen?

Die Bürger reiben sich verwundert die Augen. Leidet das Volk etwa unter Amnesie? Wann waren noch einmal diese Massendemonstrationen, in denen Millionen Menschen auf die Straße gingen und laut skandierten: Holt bitte alle Flüchtlinge dieser Welt zu uns? Erinnert sich keiner mehr an die vielen Transparente? Auf denen stand doch: »Wir schaffen das!« Oder war es alles nur die einsame Entscheidung einer Kanzlerin und ihrer Politkaste? Deutschland hat in der Asylkrise alles vergessen. Kein Wunder, befindet es sich doch seit Monaten im Zangengriff von Leitmedien und Großer Koalition.



Mit diesem Taschenspielertrick räumt Gabriel das Versagen der Politik ein. Sie handelt seit Monaten gegen den Willen der Mehrheit und jetzt – im größten Chaos – schiebt der Vizekanzler die Verantwortung plötzlich wieder dem Volk zu. Das soll mit seiner überwältigenden Willkommenseuphorie die Politiker förmlich in das große Flüchtlingsabenteuer getrieben haben.



Deutschland im Herbst: Lynchjustiz, Messer, Holzlatten und Metallstangen

Inzwischen wacht auch die Politik verkatert aus dem Jubelrausch auf. Die Kanzlerin kennt in ihrer Liebe zu den Flüchtlingen zwar weiter kein Erbarmen: »Das Grundrecht auf Asyl […] kennt keine Obergrenze.« Dafür verliert der sachliche, unaufgeregte Thomas de Maizière die Contenance. Der Innenminister berichtet von merkwürdigen Beobachtungen. Anekdoten über Flüchtlinge im Herbst 2015: »Sie gehen aus Einrichtungen raus, sie bestellen sich ein Taxi, haben erstaunlicherweise das Geld, um Hunderte von Kilometern durch Deutschland zu fahren«, sagt der Innenminister. »Sie streiken, weil ihnen die Unterkunft nicht gefällt, sie machen Ärger, weil ihnen das Essen nicht gefällt, sie prügeln in Asylbewerbereinrichtungen.«



Angriffe mit Messern, Holzlatten, Metallstangen, zertrümmerte Einrichtungen, Lynchjustiz und die Sprünge verzweifelter Opfer aus dem dritten Stock – was in den deutschen Sammelunterkünften Tag für Tag passiert, gleicht immer mehr den Bildern aus den Kriegsgebieten unserer Welt. Eine Hundertschaft der Polizei musste am 24. September in die Flüchtlingsunterkunft in Donaueschingen einmarschieren. Es wurden »gefährliche Gegenstände« gefunden, verharmloste der Polizeisprecher diese beispiellose Razzia.



Was noch kommen wird: 920 000 Flüchtlinge in drei Monaten

Und das war alles erst das Vorspiel. Die offiziellen Zahlen zur Krise sind bisher nur Makulatur. Sie wurden gerade erst auf 800 000 hochkorrigiert, jetzt rechnen deutsche Behörden schon wieder mit viel mehr Flüchtlingen. Allein von Oktober bis Dezember sollen weitere 920 000 nach Deutschland kommen. Die Bild beruft sich dabei auf eine vertrauliche interne Prognose: 1,5 Millionen Flüchtlinge im Jahr 2015. Die Zahl steht.



Das Behördenpapier spricht von einem beispiellosen »Migrationsdruck« mit bis zu 10 000 illegalen Grenzübertritten pro Tag. Das wird Länder und Kommunen an den Rand des Kollapses bringen. Es drohe ein »Zusammenbruch der Versorgung«. Wohncontainer und mobile sanitäre Einrichtungen für Flüchtlingsunterkünfte seien kaum noch zu beschaffen.



Jeder Flüchtling lässt bis zu acht Angehörige nachkommen

Und es kommt immer noch schlimmer, in dem geheimen Papier steht: »Aufgrund der familiären Strukturen in den Herkunftsstaaten des Nahen Ostens« wird damit gerechnet, dass jeder Flüchtling vier bis acht Angehörige nachkommen lassen wird.



Bei 1,5 Millionen Flüchtlingen werden das bald sechs bis zwölf Millionen sein. Vorausgesetzt, in Deutschland werden nicht ganz schnell die Grenzen geschlossen.


Bereits jetzt ächzen die deutschen Sozialsysteme unter der größten Last seit der Deutschen Einheit vor 25 Jahren. Die Schlangen vor den Sozialämtern werden lang und länger und Wirtschaftsexperten rechnen durch die Asylkrise mit immer mehr Arbeitslosen, mehr als 90 Prozent der Flüchtlinge brauchen Hartz IV. Das alles trifft ein Land, in dem die Schere zwischen Arm und Reich schon beispiellos weit auseinandergegangen ist.



Die Sozialsysteme am Limit: Wie viel Fremdheit verträgt ein Land?

Die Flüchtlinge mögen Deutschland für das Paradies halten, in Wahrheit herrscht nirgendwo sonst auf dem ganzen Kontinent eine so große soziale Ungleichheit wie hier. Nirgendwo sonst ist das Vermögen ungleicher verteilt. Nirgendwo sonst in der Eurozone werden die Reichen schneller reich und die Armen so rasant ärmer. 20 Prozent der Deutschen haben gar kein Vermögen mehr, sieben Prozent besitzen sogar nur Schulden. Das Nettovermögen der Arbeitslosen hat sich seit 2002 sogar halbiert. Im stabilen Wachstumsmotor Deutschland läuft bereits eine hochexplosive Mischung, die jetzt auch noch durch Millionen Flüchtlinge verstärkt wird.



Wer jetzt noch Netto-Einzahler in deutsche Sozialsysteme ist und sich fragt, ob die Rente sicher ist, der wird bald ganz auf der Verliererseite stehen. Das Thema der Stunde lautet: Was verträgt die soziale Gemeinschaft in Deutschland überhaupt noch und wie viel Fremdheit kann sie überleben?



»Herr Jauch, Sie müssen dann Arabisch sprechen«

All das hat im ARD-Talk wieder mal keine Rolle gespielt. Es war eine Sendung in der Wohlstandsblase. Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt inzwischen mehr als ein Drittel des Vermögens. Dazu gehören auch Jauch und Grönemeyer. Sie haben gestern wieder einer ganzen Fernsehnation gezeigt: So sorglos lässt es sich nur im Wohlstand schlafen. Wer nie unter der sich abzeichnenden Krise leiden wird, taugt auch zum naiven Sittenwächter für ein Land in der Flüchtlingskrise.



Der verträumte Günther Jauch schreckte nur in einem Moment besorgt auf. Er hatte gerade sein Schlusswort pathetisch über die Runden gebracht: »Wenn wir in 25 Jahren sagen können, dass die Integration der Flüchtlinge uns so gelungen ist wie die Deutsche Einheit, dann haben wir es vermutlich ganz gut gemacht.« Da warf Ranga Yogeshwar ein: »Herr Jauch, Sie müssen dann Arabisch sprechen.« Da stammelte der überforderte Moderator nur noch: »Das werde ich vermutlich nicht mehr bewältigen können.« In 25 Jahren wäre Jauch 84, Grönemeyer ebenso, Merkel sogar 86. Diese Generation wird nicht mehr erleben, was sie angerichtet hat.



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Leser-Kommentare (60) zu diesem Artikel
06.10.2015 | 13:07
Bärbel Müller

@Guido Lux: wo soll ich denn mein Kreuzchen bei der nächsten Wahl setzen, damit sich was ändern, lieber Guido? Haben Sie da vielleicht ein Tipp für mich parat? Ich garantiere Ihnen, aus lebenslanger Erfahrung, daß alle zur Verfügung stehenden Kreuzchen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dafür sorgen werden, daß sich nichts verändert. Wahlen sichern das Status Quo. Sie können es nicht verändern, sonst wären sie verboten.

06.10.2015 | 13:05
Guido Lux

Ich kann eigentlich nichts Neues zum Thema beitragen. Ich kann nur meine Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass jeder hier bei der kommenden Wahl (egal ob Kommune, Landesparlament, Bund) den Hintern hoch bekommt und zur Wahl geht.Wer mit dem Satz "es ändert sich eh nie was" seine Nichtwahl begründet, der trägt seinen Teil dazu bei, wenn in den kommenden Jahren unsere führenden Politiker erneut Entscheidungen treffen, die wir und die kommenden Generationen ausbaden dürfen....

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06.10.2015 | 13:01
DerSchnitter_Maxx

Ein neues Wort ... wird in den "offenen Raum" geworfen ... für´s nächste mal ... (gleichgeschaltete) Presse-Promi-Medien-Pestilenz ! Was qualifiziert eigentlich, die (meineidigen) Blockparteien, die Presse, die Promis oder die (gleichgeschalteten) Medien ... im allgemeinen als die, einzigen, moralischen, Instanzen ?! NICHTS !!! Ich sehe das mal so ...: Die westlichen Regierungen, nebst seinen (gleichgeschalteten, Propaganda-) Medien ... haben (sich selbst, in) ein,...

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06.10.2015 | 12:57
Hohenzollern

Merkel muss weg! Bitte zeichnen und teilen. https://www.change.org/p/wir-fordern-de ... government

06.10.2015 | 12:51
Jauch- und Mainstream-Verweigerer

Diese Generation wird nicht mehr erleben, was sie angerichtet hat:___________https://www.youtube.com/watch?v=A72Ea2N4UyQWas Flucht wirklich bedeutet, kann man hier sehen:-----------http://www.politaia.org/kriege/hellstorm-deutsche-version-komplett-in-deutsch/--------------Und die Volksverbiegung via Jauch und Konsorten sehe ich mir schon lange nicht mehr an. Ich habe sie mir kurz angesehen bis zu dem Punkt, als dieser H. Altmaier schon mal seinen Körper in Position brachte...

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06.10.2015 | 12:44
Bärbel Müller

@Der mihigru fragt: ich glaube an mediale Gestalten, wie Steven Hawking, genauso wenig wie ich an mediale Erfindungen, wie Flüchtlingswellen glaube, aber seis drum. Alles um uns herum passiert, weil einge wenige es wollen und das schon seitn sehr langer Zeit. Nichts passiert zufällig, oder weil die Menschen so dumm oder so bösartig sind. Die Bestie Mensch ist ebenfalls eine mediale Illusion. Auch "das Volk" ist eine Illusion. Glauben Sie mir nicht? Wer gehört denn zu...

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Bei Anne Will: Redet Angela Merkel heute Klartext über Flüchtlinge ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Okt 2015 20:26

Bei Anne Will.jpg
http://www.merkur.de/politik/angela-merkel-heute-bei-anne-will-ard-kanzlerin-diskutiert-ueber-fluechtlinge-5605266.html
Kanzlerin in ARD-Talksendung
Bei Anne Will: Redet Angela Merkel heute Klartext über Flüchtlinge ?

Berlin - Angela Merkel diskutiert heute Abend mit Anne Will in der ARD über die Flüchtlingskrise. Redet die Kanzlerin in der Talkshow Klartext beim Thema Flüchtlinge?

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am heutigen Mittwoch in der ARD-Sendung "Anne Will" über die Flüchtlingskrise sprechen. Sie ist der einzige Gast in der Sendung mit dem Titel "Können wir es wirklich schaffen?", die auf 21.45 vorverlegt wird. Diese Ausgabe von "Anne Will" wird somit eine Stunde früher als sonst ausgestrahlt. Auch fällt die vorab im Studio in Berlin Adlershof aufgezeichnete Sendung mit 60 Minuten kürzer aus als die üblichen 75 Minuten.

Offensichtlich brennt der Kanzlerin das Thema Flüchtlinge derart unter den Nägeln, dass sie ihre Politik vor einem Millionenpublikum verteidigen will. Bislang gab es nur eine Ausgabe der Talkshow von Anne Will, in der ausschließlich die Kanzlerin befragt wurde: "Kanzlerin in der Krise" hieß die Sendung vom 22. März 2009. Damals wurde die Führungsstärke der Kanzlerin in der Finanz- und Wirtschaftskrise infrage gestellt - und zwar vor allem vom Koalitionspartner SPD. Die damalige Situation von Angel Merkel ist der heutigen durchaus ähnlich. In der aktuellen Flüchtlingskrise wird wieder aus den Reihen der eigenen Koalition auf die Kanzlerin geschossen: Vornehmlich aus der CSU mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer an der Spitze. Aber auch in Angela Merkels eigener Partei CDU mehrt sich die Kritik über deren "Wir schaffen das"-Kurs beim Thema Flüchtlinge. Wie schon im Jahr 2009 wird Angela Merkel bei Anne Will vermutlich in die Offensive gehen und ihre Politik verteidigen. Aber nicht nur Anne Will durfte Angela Merkel bislang exklusiv im Zwiegespräch zu umstrittenen Entscheidungen befragen. Im September 2011, verteidigte sie ihren Kurs in der Eurokrise bei Günther Jauch. Im April 2013 ließ die Kanzlerin sich abemals vom ARD-Talkmaster befragen. In diesem Fall ging es um die anstehende Bundestagswahl.
Angela Merkel bei Anne Will: Kritik an der Kanzlerin beim Thema Flüchtlinge

Vor allem CSU-Chef Horst Seehofer kritisiert die Kanzlerin in der Flüchtlingskrise. Als Ministerpräsident von Bayern musste sein Bundesland im Laufe des vergangenen Monats den weitaus größten Anteil an Flüchtlingen aufnehmen.

In der BR-Sendung "Münchner Runde"

brandmarkte Seehofer am Samstag abermals den Kurs von Angela Merkel. Deren Entscheidung, die Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland einreisen zu lassen, sei ein Fehler gewesen, betonte er. "Das hat sich ja durch die Praxis bestätigt. Diese Entscheidung ist verstanden worden als Einladung nach Deutschland zu kommen. Wir bekommen heute noch von vielen - auch aus dem Ausland - die Information, dass in den Flüchtlingslagern schlicht und einfach gesagt wird: 'Die Deutschen wollen, dass wir kommen." Merkels Einladung habe eine zusätzliche Sogwirkung ausgelöst. Bayern stehe dank der Kanzlerin bei der Aufnahme von Flüchtlingen vor dem Kollaps. Harte Worte, mit denen Angela Merkel sicher auch am Mittwochabend bei Anne Wille konfrontiert wird.

Am Samstagabend schlug Seehofer im Gespräch mit BR-Chefredakteur Sigmund Gottlieb in einer Extra-Ausgabe der "Münchner Runde" noch lauter die Alarmglocke: Die Möglichkeiten Bayerns zur Aufnahme von Flüchtlingen seien ausgereizt. Es drohe ein Zusammenbruch.

Aktuell distanzieren sich 34 CDU-Funktionäre aus acht Bundesländern in einem offenen Schreiben an Kanzlerin Angela Merkel deutlich von ihrer Flüchtlingspolitik. Die Christdemokraten (allesamt Landes- und Kommunalpolitiker, die die Unterbringung der Flüchtlinge vor Ort meistern müssen) fordern in ihrem Brandbrief klare Maßnahmen gegen den Andrang an Asylbewerbern. Ein großer Teil der CDU-Mitglieder und Wähler fühle sich von der gegenwärtigen Linie der CDU-geführten Bundesregierung in der Flüchtlingspolitik nicht mehr vertreten, kritisierten die Funktionäre in ihrem Schreiben an Angela Merkel. Ebenso wie es CSU-Chef Seehofer für Bayern tut, betonen sie dass die Aufnahmekapazitäten in Deutschland praktisch erschöpft seien. Man darf vermuten, dass dieses Schreiben bewusst an dem Tag veröffentlicht wurde, an dem Angela Merkel ihre Politik bei Anne Will verteidigen möchte.
Angela Merkel vor Auftritt bei Anne Will: Kanzlerin macht Flüchtlingskrise zur Chefsache

Vor ihrem Auftritt am Mittwochabend bei Anne Will in der ARD prescht Angela Merkel in der Flüchtlingskrise ihrerseits nach vorne. Medienwirksam erklärte sie am Mittwoch die Bewältigung des Flüchtlings-Andrangs zur Chefsache. Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) soll künftig als Gesamtkoordinator die auf verschiedene Ministerien verteilten Aufgaben bündeln und besser als bisher koordinieren. Eine entsprechende Vorlage soll am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. Somit hat die Kanzlerin Anne Will für den heutigen Abend gleich ein medienwirksames Gesprächsthema beschert.
Vor Auftritt bei Anne Will: Angela Merkels wichtigste Aussagen zur Flüchtlingskrise

Der Kanzlerin wird nicht selten vorgehalten, sie ziehe es vor, zur Flüchtlingskrise zu schweigen. Allerdings belegen mehrere Zitate aus den vergangenen Wochen und Monaten, dass sich Angela Merkel schon vor ihrem Auftritt am Mittwoch bei Anne Will zum Thema Flüchtlinge durchaus umfangreich geäußert hat.

Auf ihrer Sommerpressekonferenz am 31. August skizzierte die Kanzlerin ausführlich ihren Kurs in der Flüchtlingskrise:

Hohe Priorität für die Integration von Flüchtlingen von Anfang an
Schnellere Asylverfahren mit beschleunigter Abschiebung von Aslybewerbern, die allein aus wirtschaftlicher Not nach Deutschland kommen
Klare Regeln und keine Toleranz für Parallelgesellschaften unter Flüchtlingen
Eine konsequente Verfolgung fremdenfeindlicher Angriffe

Auf die Kritik des CSU-Chefs an ihrer Entscheidung, Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland einreisen zu lassen, antwortete Angela Merkel am 15. September trotzig: "Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land."

Generell sieht Angela Merkel in der Flüchtlingskrise für Deutschland mehr Chancen als Risiken. In ihrer Regierungserklärung vom 24. September betonte sie: "Die Chancen sind so viel größer als die Risiken, wir müssen sie nur erkennen und auch nutzen."

Möglicherweise bleibt Angela Merkel in der Flüchtlingskrise auch nichts anders übrig, als Zweckoptimismus zu verbreiten. So soll sie in einer Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gesagt haben: "Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da."

Man darf angesichts dieser dezidierten Aussagen der Kanzlerin zum Thema Flüchtlinge also erwarten, dass Angela Merkel am heutigen Mittwochabend in der ARD bei Anne Will Tacheles reden wird.

fro
Franz Rohleder

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EU stellt neue Regeln auf - Kartenzahlung wird kostenlos

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Okt 2015 12:14

Kartenzahlung wird kostenlos.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Kartenzahlu ... 97121.html
Donnerstag, 08. Oktober 2015
EU stellt neue Regeln auf - Kartenzahlung wird kostenlos

Wer gerade kein Geld im Portemonnaie hat, zahlt mit Karte. Doch manchmal fallen dafür Gebühren an. Bei Flugbuchungen sind solche Kosten oft sogar Standard. Jetzt soll das elektronische Zahlen sicherer und zuverlässiger werden.



Bei Zahlungen mit Kreditkarte werden Interbankenentgelte fällig.
(Foto: imago/Westend61)

Es gibt Menschen, die zahlen grundsätzlich Cash. Andere zücken selbst bei Fünf-Euro-Einkäufen Karte. Es ist ja auch praktisch – manchmal aber auch teurer als Barzahlung. Jetzt soll der Markt des elektronischen Zahlungsverkehrs sicherer und zuverlässiger werden. Das gilt für die klassischen Varianten über EC- oder Kreditkarte, aber auch für neue Anbieter wie "Sofort", die auf das Konto des Kunden zugreifen. Heute will das EU-Parlament neue Regeln zugunsten der Kunden beschließen. Sie machen den zweiten Teil der EU-Richtlinie zu Zahlungsdienstleistungen aus.
Was soll sich nach dem Willen des EU-Parlaments künftig ändern?

Bei der Zahlung mit Kredit- und Debitkarten (EC-Karten) sollen für den Kunden künftig keine Extra-Zuschläge, sogenannte "Surcharges", mehr anfallen. Einige Unternehmen verlangen solche Aufschläge beim Online-Kauf mit Kreditkarte, etwa Billigairlines zur Aufbesserung ihrer Profite.
Für wen werden die Regeln gelten?

Etwa für die Kreditkarten der beiden Marktführer Mastercard und Visa. Sie haben gemeinsam einen Marktanteil von 90 Prozent. Ausgenommen sind dagegen American Express und Diners Club, weil sie ihre Karten selbst ausgeben und ohne zwischengeschaltete Banken auskommen. Auch Firmenkarten, die nur für geschäftliche Zahlungen benutzt werden, fallen nicht darunter.
Was ist mit sogenannten Drittparteien-Anbietern?

Dieser Graumarkt soll erstmals EU-Recht unterliegen. So nutzen in Deutschland manche Online-Shops Überweisungen über den Anbieter Sofort, der Kunden Transaktionen über das Bankkonto mit ihren vertrauten Online-Banking-Daten anbietet. Solche Dienstleister müssen künftig bestimmte Anforderungen in punkto Authentifizierung und Sicherheit erfüllen, um auf die Daten des Bankkunden zugreifen zu dürfen. So muss der Anbieter die Daten nach dem Zahlungsvorgang sofort wieder löschen. Zudem steht er in der Haftung für Fehlbuchungen und muss den Betrag dem Kunden ersetzen. Konkrete Vorgaben soll die Europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA noch festlegen.
Was hat der Bankkunde davon?

Er kann auf mehr Sicherheit hoffen. Zugleich soll der Verbraucher eine größere Auswahl bei den Anbietern haben und von den neuesten Entwicklungen profitieren. Mehr Wettbewerb unter den Anbietern soll die Kosten für Zahlungsdienste senken. Diese könnten dann neue mobile oder Online-Zahlungswege entwickeln und auf den Markt bringen.
Und wie sieht es mit einem Deckel für die Gebühren beim Karteneinsatz aus?

Dieser Deckel ist bereits beschlossen. Ab Ende des Jahres gelten Grenzen für die sogenannten Interbankenentgelte. Diese Gebühren stellt die Bank des Kunden der Bank des Einzelhändlers in Rechnung, wenn der Verbraucher per Karte zahlt. Die Höhe bemisst sich am Einkaufswert. Die Bank zieht diese Gebühr von dem Zahlbetrag des Händlers ab. Das bekommt letztlich auch der Kunde zu spüren, weil der Händler oder Dienstleister die Kosten auf den Endpreis schlägt.

Die EU-Kommission rechnet vor: Kauft ein Kunde eine Kamera für 100 Euro und zahlt mit Karte, fallen bei einer Zahlung mit Maestro im Schnitt 30 Cent an. Benutzt der Käufer eine Kreditkarte, ist es 1 Euro. Künftig gilt für Kreditkarten ein Limit von 0,3 Prozent des Zahlbetrags, für Debitkarten - die in Deutschland beliebten EC-Karten - 0,2 Prozent.
Wer profitiert von dem Gebührendeckel?

In erster Linie Einzelhändler und Dienstleister. Nach Berechnungen der EU-Kommission zahlen Europas Einzelhändler derzeit jedes Jahr etwa zehn Milliarden Euro an Extrakosten bei Kartenzahlungen. Diese Summe werde um sechs Milliarden Euro sinken.
Spart auch der Verbraucher?

Das ist umstritten. Das Europaparlament geht davon aus, dass die Händler die Einsparungen an den Kunden weitergeben. Zahlen nennt das Parlament nicht. Branchenexperten warnen aber, dass kostenlose Kreditkarten seltener werden und Anbieter höhere Jahresgebühren verlangen könnten.
Wie weit verbreitet sind Kreditkarten überhaupt?
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Ein Frage bleibt allerdings, ob der Handel den Kostenvorteil an die Verbraucher weitergeben wird. 18.12.14 Milliarden für Verbraucher? Kreditkarten werden günstiger
"Preise sind künstlich aufgebläht": Kartenzahlung soll billiger werden 24.07.13 "Preise sind künstlich aufgebläht" Kartenzahlung soll billiger werden

Nach Angaben der EU-Kommission haben die rund 500 Millionen EU-Bürger etwa 727 Millionen Zahlkarten in ihren Portemonnaies.
Wann werden die jüngsten Änderungen in Kraft treten?

Die neuen EU-Standards sollen ab Herbst 2017 gelten. Der EU-Ministerrat muss den bereits gefunden Kompromiss noch annehmen, dies gilt als Formalie. Die bereits beschlossenen Obergrenzen für Bankenentgelte treten zum Jahresende in Kraft.

Quelle: n-tv.de
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Auskommen mit dem Einkommen - Spartipps für den Ruhestand

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Okt 2015 12:43

Spartipps für den Ruhestand.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Spartipps-f ... 91406.html
Donnerstag, 08. Oktober 2015
Auskommen mit dem Einkommen - Spartipps für den Ruhestand

Wer im Alter wenig Geld hat, braucht einen genauen Haushaltsplan. An vielen Stellen können Senioren aber auch Geld einsparen, etwa mit einem Wechsel des Energieanbieters oder Rabatten. Beratungs- und Hilfsangebote dafür gibt es reichlich.

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Nicht immer reicht das Geld im Alter aus. Damit Rentner nicht in die Schuldenfalle geraten, müssen sie im Zweifel über ihre Ausgaben nachdenken.
Nicht immer reicht das Geld im Alter aus. Damit Rentner nicht in die Schuldenfalle geraten, müssen sie im Zweifel über ihre Ausgaben nachdenken.
(Foto: dpa-tmn)

Das Budget vieler Rentner fällt schmal aus. Gründe dafür gibt es genug. "In den letzten Jahren sind größere Rentenerhöhungen ausgeblieben, gleichzeitig aber die Lebenshaltungs- und Gesundheitskosten gestiegen", sagt Birgit Höltgen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen.

Idealerweise sorgen Verbraucher daher rechtzeitig für das Alter vor, empfiehlt Höltgen. Das ist allerdings nicht immer möglich: "Manchmal reicht das Einkommen auch schon vor dem Renteneintritt kaum aus, um Rücklagen zu bilden", sagt Diplom-Haushaltswissenschaftlerin Birgit Bürkin. Doch auch für solche Situationen gibt es Tricks und Hilfsangebote. Ein Überblick:

Budgetberatung nutzen

Am Anfang einer Budgetberatung steht der Kassensturz: Wo stehe ich finanziell, und wie wird es im Rentenalter sein? "Natürlich ist es der Königsweg, sich rechtzeitig Gedanken zu machen - idealerweise schon mit Mitte 50, wenn man noch etwas an der finanziellen Situation ändern kann", sagt Bürkin.

Die Rente aufbessern

Wenn es die gesundheitliche Verfassung erlaubt, können Ältere ihre Rente mit Jobs aufstocken. Das Zusatzeinkommen müssen sie jedoch versteuern. "Vor Erreichen der Regelaltersgrenze dürfen Rentner höchstens 450 Euro zusätzlich einnehmen, ohne dass die Rente gemindert wird", sagt Dirk von der Heide, Pressesprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund. Wer bereits die Altersgrenze für den Renteneintritt erreicht hat, darf unbegrenzt hinzuverdienen.

Grundsicherung beantragen

"Rentner, deren Rente niedriger als 798 Euro ist, werden im Rentenbescheid auf die Möglichkeit hingewiesen, ergänzend zur Rente Grundsicherung zu beantragen", sagt Dirk von der Heide. Voraussetzung dafür ist, dass Rente, Einnahmen aus einem Job und Vermögen nicht ausreichen, um den eigenen Bedarf zu bestreiten.

Den Lebensstandard ans Budget anpassen

"Manche verfügen zwar über ein gewisses Einkommen, verstehen aber nicht, warum ihr Konto immer so schnell leer ist", sagt Bürkin. Budgetberater analysieren die Einnahmen und Ausgaben und helfen beim Sparen.

Den Wohnort wechseln

Die Miete ist für viele Rentner der größte Kostenfaktor. Ein Umzug kann daher die richtige Lösung sein. "Zusätzliche Kosten für einen Umzug kann für Förderberechtigte das Sozialamt übernehmen, zum Beispiel in Form eines Darlehens für die Mietkaution", sagt Bürkin.

Energiekosten sparen

Neben der Miete sind Energiekosten ein großer Posten. "Hier können Verbraucher unter Umständen 150 Euro und mehr im Jahr einsparen, wenn sie den Anbieter wechseln", sagt Juristin Höltgen. Und auch durch das simple Abschalten von Geräten im Stand-by-Modus können den Angaben nach bis zu 80 Euro im Jahr herausspringen.

Versicherungen überprüfen

Nicht jede Police, die im Arbeitsleben nötig war, ist im Alter noch sinnvoll. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen können Ruheständler in der Regel beispielsweise auf Berufs- und Erwerbsunfähigkeits- sowie die Unfallversicherung verzichten.

Sonderangebote im Auge behalten
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Gerade Ältere mit schmalem Budget sollten beim Einkaufen Sonderangebote in ihre Wochenplanung einbeziehen. "Wichtig ist immer, einen Plan zu haben", rät Bürkin. Sozialhilfe-Empfänger haben auch Zugang zu Tafeln oder Sozialkaufhäusern, um dort günstige Nahrung, Kleidung und Möbel zu bekommen.

Rabatte nutzen

Bei vielen Freizeitangeboten wie Kino, Theater, Museen oder Schwimmbädern profitieren Senioren von Ermäßigungen. Und im öffentlichen Nahverkehr gibt es für Senioren häufig spezielle Monatskarten oder günstigere Tickets.

Das Leben weiter genießen

Selbst wer sparsam lebt, sollte sich gelegentlich etwas gönnen, rät Bürkin: "Ein leckeres Essen, einen Ausflug oder ein schönes Kleidungsstück - was einem eben wichtig ist."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Paket beim Nachbarn - Welche Rechte haben Verbraucher ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Okt 2015 12:39

Paket beim Nachbarn.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Welche-Rech ... 01251.html
Paket beim Nachbarn - Welche Rechte haben Verbraucher ?

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Oft landen Pakete beim Nachbarn statt beim Empfänger. Zahlen muss der für die Ware aber erst, wenn er sie auch erhalten hat.
Oft landen Pakete beim Nachbarn statt beim Empfänger. Zahlen muss der für die Ware aber erst, wenn er sie auch erhalten hat.
(Foto: dpa)

Eigentlich sollte das Paket mit den neuen Stiefeln heute ankommen. Doch stattdessen ist nur ein Zettel im Briefkasten: Das Paket ist nicht etwa in der Filiale gelandet oder in einem Paketkasten, sondern beim Nachbarn. Ist das überhaupt erlaubt? Wichtige Fragen und Antworten zum Thema:

Darf der Zusteller das Paket einfach beim Nachbarn abgeben?

Die meisten Paketdienste behalten sich in ihren AGB vor, das Paket beim Nachbarn abgeben zu dürfen, wenn sie den Empfänger nicht antreffen. "Nachbar" kann allerdings ein weit gefasster Begriff sein. "Es gibt keine gesetzliche Einschränkung, wie weit der Nachbar entfernt wohnen darf", sagt Iwona Husemann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Manchmal landet das Paket dann etwa in einem Laden in der Nähe. Teilweise können Verbraucher mit einer Vorausverfügung bestimmen, was mit dem Paket passiert, wenn es nicht zustellbar ist.

Was ist, wenn das Paket weg ist?

Bis zur Ablieferung des Pakets ist das Transportunternehmen verantwortlich. Der Verbraucher muss aber erst für die Ware zahlen, wenn er sie erhalten hat. "Verschwindet das Paket also beim Nachbarn, muss der Empfänger nicht zahlen", erklärt Husemann. Der Versender muss sich dann an den Transporteur wenden und klären, wo das Paket geblieben ist. Eventuell muss der dann Kontakt zum Nachbarn aufnehmen.

Was gilt, wenn der Nachbar im Urlaub ist?
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Auch hier gilt: Der Verbraucher muss den Preis für die Bestellung erst entrichten, wenn er das Paket erhalten hat. "Das gilt auch für die Frist für das Widerrufsrecht", sagt Husemann. Sie beginnt erst dann zu laufen, wenn der Empfänger die Ware in den Händen hält. Oftmals geht aber vom Versender automatisiert die Rechnung an den Empfänger, sobald der Transporteur das Paket abgegeben hat - egal wo. "Den Versendern muss man hier zugutehalten, dass sie meist gar nicht wissen, dass das Paket nicht beim tatsächlichen Empfänger gelandet ist." Husemann rät Verbrauchern, sich dann an den Versender zu wenden. Auch der Nachbar sollte bestätigen, dass er über einen gewissen Zeitraum nicht anwesend war - und das Paket daher später beim Empfänger eintraf.

Was, wenn der Empfänger zu Hause war, der Paketbote das Paket aber trotzdem woanders hinterlegt hat?

"Ärgerlich ist das immer", findet Husemann. Schwierig ist es allerdings, zu beweisen, dass man tatsächlich die ganze Zeit über in der Wohnung war - und nicht mal eben kurz beim Bäcker, als der Paketbote klingelte. Sie rät, sich zu beschweren und eine erneute Zustellung zu fordern.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Jäger schon 24.000 Mal im Einsatz - New York wird von Ratten überrannt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Okt 2015 12:23

New York wird von Ratten überrannt.jpg
New York wird von Ratten überrannt.jpg (61.89 KiB) 5750-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/panorama/New-York-wi ... 81286.html
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Jäger schon 24.000 Mal im Einsatz - New York wird von Ratten überrannt

Sie seien eine Institution, sagt Bürgermeister de Blasio. "Aber eine, die wir gerne loswerden würden." New York leidet unter einer Rattenplage. Die Kammerjäger haben gut zu tun. Sie zu alarmieren, ist inzwischen besonders einfach.


Sie bevölkern U-Bahnschächte, Abflusskanäle und Parks: Wegen der Rattenplage in New York sind in diesem Jahr schon mehr als 24.000 Mal die Behörden alarmiert worden - ein Rekord im Vergleich zu den Vorjahren. Die Ratten in New York City seien eine "Institution", erklärt Bürgermeister Bill de Blasio. "Aber eine, die wir gerne loswerden würden."
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Eine U-Bahnratte an ihrem angestammten Platz. 09.01.12 Foto-Wettbewerb für U-Bahn-Nager Ratten sagen "Cheese"

"Um Gesundheit und Lebensqualität der New Yorker zu verbessern", seien in allen fünf Stadtbezirken Kammerjäger unterwegs, berichtet der Bürgermeister. Das Gesundheitsamt habe inzwischen ein Budget von 2,9 Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro), um gegen die lästigen Nagetiere vorzugehen. Mit neun neuen Mitarbeitern seien nun 50 Rattenjäger im Einsatz, die von den New Yorker inzwischen sogar ganz bequem per Smartphone-App alarmiert werden könnten.

Die neue App ist nach Einschätzung der Stadtverwaltung auch der Grund für die Zunahme der Beschwerden. Im vergangenen Jahren waren bis Mitte Oktober 20.000 Beschwerden über Ratten verzeichnet worden.

Quelle: n-tv.de , asc/AFP
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